• Montpellier. Un lycéen frappé dans le tram par un passager qui lui reprochait de ne pas porter de masque
    https://www.ouest-france.fr/region-occitanie/montpellier-34000/montpellier-un-lyceen-frappe-dans-le-tram-par-un-passager-qui-lui-repro

    Selon le journal régional, quelques instants plus tôt, le trentenaire avait été insulté par quatre individus qui ne portaient pas de masque dans la même rame, alors qu’il emmenait sa fille de 3 ans à l’école. L’homme a été remis en liberté en attendant d’être convoqué par la justice.

    Donc c’est pas moi, puisque je ne suis pas trentenaire.

  • Kritik am Koalitionsvertrag : „Abkehr von sozialer Stadtplanung“ - taz.de
    https://taz.de/Kritik-am-Koalitionsvertrag/!5815729

    Le prochain gourvernement de Berlin agira contre les besoins des locataires. Dans cette Interview Katalin Gennburg explique pourquoi le SPD agit systématiquement dans l’intérêt des entreprises du bâtiment et promoteurs immobiliers. Elle appelle aux membres du parti de gauche Die Linke à s’opposer à la collaboration avec les socialdémocrates de droite dans un gouvernement commun.

    30. 11. 2021 - Die Linke Katalin Gennburg kritisiert die Fokussierung der SPD auf den Neubau durch Private. Sie wirbt für ein Nein ihrer Partei zur Koalition.

    taz: Frau Gennburg, Sie sprechen sich gegen die Annahme des Koalitionsvertrags aus, kritisieren vor allem die Übernahme des Stadtentwicklungsressorts durch die SPD. Befürchten Sie den großen Bruch zur Politik der vergangenen fünf Jahre?

    Katalin Gennburg: Ja, das ist exakt die Befürchtung. 2016 hatten wir den klaren Auftrag durch den zuvor übernommenen Mietenvolksentscheid, die kommunale Wohnraumversorgungspolitik sozial auszurichten. Es ging darum, den Einfluss der Privaten und deren Preistreiberei am Wohnungsmarkt massiv zurückzudrängen und stattdessen die kommunalen Wohnungsunternehmen als Garant für leistbare Mieten in den Mittelpunkt zu stellen. Diese Ausrichtung wird von der SPD jetzt rückabgewickelt. Das erinnert an die 1990er Jahre, als die SPD schon einmal eine aktive Aufwertungspolitik betrieben hat, die dann erst zu Gentrifizierung und Verdrängung führte.

    Sie unterstellen der SPD ein ideologisches Programm.

    Die SPD hat schon damals die strategische Aufwertung von Arbeiterstadtteilen betrieben und damit die Verdrängung von Armen zugunsten Besserverdienender. Das sollte die Haushaltseinnahmen nach oben treiben und gleichzeitig soziale Ausgaben minimieren, indem man arme Menschen dann möglicherweise nicht mehr in der Stadt hat. Jetzt setzt die SPD wieder auf Neubau für die Mittelschicht, während sie gleichzeitig die soziale Mischung der Großsiedlungen als Ghettoisierung problematisiert und damit diese Lebensorte abwertet. Im Koalitionsvertrag findet sich dem gegenüber ein starker Fokus auf dem Wohnungsbündnis, also der Kooperation mit den Privaten. Diesen werden deutlich mehr Potentiale für den Neubau eröffnet, während die Kommunalen zurückgedrängt werden. Das wird alle Mie­te­r:in­nen dieser Stadt teuer zu stehen kommen.

    Kritisieren Sie die Neubauziele grundsätzlich?

    Ja. Die SPD hat die Bedarfsprognosen auf 200.000 Wohnungen in den nächsten zehn Jahren nach oben getrieben, gegen die Kritik von Mieterverein und BUND und die Bevölkerungsprognose des Senats. Die SPD will allein über den Neubau die Wohnungspolitik steuern und das ist falsch.

    Was befürchten Sie?

    Schaut man ins Detail, sollen von den geplanten 100.000 Wohnungen in den nächsten fünf Jahren nur 35.000 von den landeseigenen Gesellschaften gebaut werden – das sind dann noch 17.000 leistbare Wohnungen. Es soll das Prinzip gelten: Hauptsache bauen, egal was und egal wo. Das ist eine Abkehr von strategischer Stadtentwicklung und von einer sozialen Stadtplanung, die sozialen Wohnungsbau dort organisiert, wo er gebraucht wird. Die SPD will den Privaten Grundstücke zur Verfügung stellen, damit dieser Neubau überhaupt geliefert werden kann. Wenn wir aber der privaten Bauwirtschaft die Stadt überlassen, dann bauen sie, was sie wollen. Dann läuft es darauf hinaus, dass die kommunalen Gesellschaften nur noch die Hinterhöfe von Großsiedlungen verdichten und damit das soziale Problem doppelt verschärfen, weil sie denjenigen Platz nehmen, die sowieso schon in den kleineren Wohnungen wohnen.

    Im Koalitionsvertrag finden sich durchaus Punkte zur Fortführung der Mietenregulierung. Der Mieterverein spricht von guten Ansätzen. Glauben Sie nicht daran?

    Das ist die Frage der Machtpolitik. Die SPD hat schon in den letzten fünf Jahren, in denen sie nicht den Senator gestellt hat, die Neuausrichtung der kommunalen Wohnraumversorgung massiv torpediert. Ihr geht es um den Kurswechsel weg vom kommunalen Neubau und der sozialen Wohnraumversorgungspolitik; dafür hat sie nun die Schlüsselressorts. Deswegen sind die Verabredungen im Koalitionsvertrag, die mitunter sehr gute Aussagen oder Prüfaufträge enthalten, kein Hinderungsgrund für die SPD.

    Wo könnte Mieterschutz konkret geschleift werden?

    Im Wohnraumversorgungsgesetz ist eine feste Sozialwohnungsqoute für die Wohnungsbaugesellschaften festgelegt. Katrin Lompscher hatte als Senatorin zusätzlich mit harter Hand eine Kooperationsvereinbarung mit viel höheren Quoten durchgesetzt: 50 Prozent beim Neubau, 63 Prozent bei der Wiedervermietung. Diese Vereinbarung gilt noch genau ein halbes Jahr und es ist gut möglich, dass die SPD dann sagt, diese Mietenregulierung ist zu teuer, wir brauchen hier mehr Beinfreiheit. Das können sie dann auch einfach machen, da hat das Parlament gar nichts zu sagen.

    Wen können Sie sich weniger als Stadt­ent­wick­lungs­se­na­to­r:in vorstellen: Engelbert Lütke Daldrup oder Iris Spranger?

    Ich glaube, dass Lütke Daldrup nicht in der ersten Reihe stehen will, weil er sein Leben lang die Fäden aus dem Hintergrund gezogen hat. Mit seiner Vergangenheit, als Hauptstadtentwickler für die SPD oder Olympiabeauftragter in Leipzig, ist ihm die komplette Abkehr von linker Stadtentwicklungspolitik zuzutrauen. Iris Spranger will vielleicht auch noch was werden – und wir hatten ja ­immer mal wieder auch Senatoren, die, sagen wir mal, nicht spezifisch fachlich waren. Da hätte ich eher Lust, mich mit Lütke Daldrup auseinanderzusetzen.

    Was ist mit der Enteignung? Ist die durch die Kommission vom Tisch?

    Ich halte das für eine offene Situation und finde erst mal gut, dass Deutsche Wohnen & Co enteignen die Diskursebene der Staatsapparate erreicht hat. Ich glaube auch, dass durch die Zuspitzung der finanzmarktgetriebenen Immobilienwirtschaft der Zuspruch für die Vergesellschaftung eher noch wachsen wird. Wir müssen als Linke, ob in der Regierung oder in der Opposition, für die Vergesellschaftung kämpfen.

    Rechnen Sie wirklich mit einem Nein bei der Mitgliederbefragung der Linken zum Koalitionsvertrag?

    Wenn die Inhalte nicht stimmen, muss man auch mal Nein zu einer möglichen Regierungsbeteiligung sagen. Ich werbe jetzt ganz klar für ein Nein, weil ich überzeugt bin, dass man diesen Kurswechsel nicht mitmachen darf. Wenn er unter einer Ampel vollzogen würde, dann gäbe es immerhin eine linke Opposition im Parlament dagegen. Aus Verantwortung für die Stadt und unsere Partei sollten die Mitglieder diesem Vertrag nicht zustimmen.

    #Berlin #politique #urbanisme

  • Près de Nantes. Avec son camion, une psychologue sillonne la campagne pour écouter les victimes d’inceste | L’Hebdo de Sèvre et Maine
    https://actu.fr/pays-de-la-loire/le-loroux-bottereau_44084/pres-de-nantes-avec-son-camion-une-psychologue-sillonne-la-campagne-pour-ecoute

    Le camion Mobil’Ecoute sillonne depuis septembre le sud-Loire. Au volant, la psychologue de SOS Inceste et violences sexuelles à Nantes, Célia Moutier vient à l’écoute des victimes

  • La Nouvelle-Orléans, avant-poste de l’Empire français
    https://laviedesidees.fr/Cecile-Vidal-Caribbean-New-Orleans.html

    À propos de : Cécile Vidal, #Caribbean New Orleans : Empire, Race, and the Making of a Slave Society, University of North Carolina Press. En écrivant une #Histoire sociale totale de la Nouvelle-Orléans du XVIIIe siècle, Cécile Vidal propose de la recadrer comme un avant-poste caribéen de l’Empire français plutôt que comme une ville frontière nord-américaine.

    #esclavage #histoire_sociale #America #Books_and_ideas_originals #Amérique_du_Nord
    https://laviedesidees.fr/IMG/docx/202111_nouvelle_orleans_fr.docx
    https://laviedesidees.fr/IMG/pdf/20211209_nouvelle_orleans_fr-2.pdf

  • Neues Vermittlungsmerkmal - 2G - Taxi Berlin News
    https://www.taxi-berlin.de/news/neues-vermittlungsmerkmal-2g

    Ist das jetzt Business-Development oder vorauseilender Gehorsam? Schwierige Frage auch ganz ohne Ironie. Auf jeden Fall sehen wir hier eine weitere Ausdifferenzierung des Taxiangebotes, das Taxi als Teil des öffentlichen Nahverkehrs weiter beschädigt.

    Merke: Es muss für ein einheitliches und qualitativ hochwertiges Taxisystem egal sein, welches Fahrzeug eine Kundin oder ein Kunde besteigt.

    Im Grunde sind bereits Kombi- Großraum und Inklusionstaxis als Erweiterung des traditionellen Taxis kontraproduktiv. Richtig wäre, nur noch Inklusionstaxis zuzulassen, die 6 Fahrgäste ohne Rollstuhl befördern können. Jede andere Fahrzeugart sollten Limousinenanbieter oder Speditionen betreiben, und sie nicht wie Taxis sofort auf Abruf bereitstellen dürfen. Was solls, nun wird es ungeimpfte und geimpfte Fahrerinnen und Fahrer geben.

    Warum wurde nicht bereits vor langer Zeit per behördlichem Erlass festgelegt, dass nur geimpfte und frisch getestete Chauffeure hinters Taxilenkrand dürfen ?

    7. DEZEMBER 2021 - Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    wie Sie aus dem aktuellen Pressegeschehen entnehmen konnten, gelten nun auch in Berlin wieder verschärfte Corona Regeln. Im letzten Newsletter haben wir Ihnen bereits die Informationen des Bundesverbandes zu dem aktuellen Infektionsschutzgesetz weitergeleitet. 3G gilt nun auch für Fahrer.

    Wir erhalten verstärkt das Kundenfeedback, bitte geimpfte, genesene oder getestete Fahrer zu vermitteln. Um diesem Sicherheitsbedürfnis der Fahrgäste nachzukommen und das Taxigewerbe in Berlin auch einmal mehr vom Angebot der Mietwagenmitbewerber abzuheben, werden wir ein entsprechendes Segment in der Vermittlung einführen.

    Da es technisch nicht möglich ist, tägliche Tests aller Fahrer zu kontrollieren, setzen wir gleich auf 2G.

    Wir führen also ein Merkmal „2G“ in die Vermittlung ein

    In den Aufträgen wird als Merkmal zu lesen sein „Fahrer geimpft/genesen”. Zunächst wird dies nur ein Auftragshinweis sein. Der Kunde wünscht, von einem entsprechenden Fahrer gefahren zu werden. Diese Aufträge können ohne Positionsverlust abgelehnt werden. Wer jedoch so einen Auftrag annimmt, ohne geimpft oder genesen zu sein, muss damit rechnen, am Ende eine Fehlfahrt zu haben, da der Kunde nicht mit ihm fahren möchte.
    Gleichzeitig können Sie als Fahrer einen Impfnachweis oder den Nachweis der Genesung per Mail an die Fahrer- und Unternehmerbetreuung schicken: fub@taxi-berlin.de. Das kann ein Screenshot aus der APP sein, die Kopie des Impfausweises oder Ähnliches.
    Wichtig ist nur, dass neben dem eigentlichen Nachweis (QR-Code, Aufkleber etc.) auch der Name zu erkennen ist. Wir werden dann im Fahrerprofil ein entsprechendes Merkmal eintragen. Auch wenn es sich zu Beginn nur um einen Auftragshinweis handelt, werden diese Aufträge von Anfang an bevorzugt an Fahrer mit diesem Merkmal vermittelt werden.

    Außerdem haben wir bereits einen weiteren Auftragshinweis eingeführt. Mit der größeren Anzahl von Tests rechnen wir auch mit mehr positiv getesteten Personen. Wer nun vor Arbeitsbeginn am Arbeitsplatz positiv getestet wurde, muss auch irgendwie nach Hause. Das Taxi bietet hier sicherlich die bessere Alternative zu den öffentlichen Verkehrsmitteln.

    Es kann also sein, dass Sie ein Auftragsangebot erhalten, in dem “FG positiv auf COVID-19 getestet” zu lesen ist. Dies sind ausdrücklich nur Angebote, welche auch ohne Positionsverlust oder andere Konsequenzen von Ihnen abgelehnt werden können.

    Wir wissen jedoch, dass viele Fahrer, die mit uns arbeiten, geimpft sind und während der Personenbeförderung eine Maske tragen. Und wir wissen, dass die Fahrzeuge mit einem Trennschutz ausgestattet sind und regelmäßig desinfiziert werden. Daher werden wir auch diese Aufträge zumindest anbieten.

    Für weitere Fragen steht Ihnen die Fahrer- und Unternehmerbetreuung gern zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Das Team von Taxi Berlin

    #Berlin #Taxi #Impfung #Sicherheit #Behördenversagen

  • Philippine President Duterte’s Former Economic Adviser was a “Drug Lord,” Says Affidavit in New ICC Case - OCCRP
    https://www.occrp.org/en/investigations/philippine-president-dutertes-former-economic-adviser-was-a-drug-lord-says-af

    Duterte has, since 2016, spearheaded a merciless ‘war on drugs’ that critics say is merely cover for widespread unlawful killings of thousands of Filipinos.

    In mid-September, the ICC opened an investigation into the campaign. Human Rights Watch has said the killings “could amount to crimes against humanity.” The Duterte administration has said it will not cooperate with the investigation.

    The recent testimony to the ICC, which contributed to its decision to open an investigation, comes from Arturo Lascañas, who says he was a member of the “Davao Death Squad,” an elite police unit formed in 1988 and allegedly controlled by Duterte during his two-decade mayorship of Davao City on the island of Mindanao.

    His account describes hundreds of extrajudicial killings carried out by the squad while Duterte was mayor, years before he became president and launched his bloody nationwide anti-drug crackdown.

    The 186-page affidavit, submitted to the ICC in 2020 and obtained by Rappler, repeatedly names Duterte associate Michael Yang as the coordinator of a network of methamphetamine labs in Mindanao in the early 2000s.

    A separate intelligence report from 2017 by a former anti-narcotics policeman also says that Yang, a Chinese national active in business in the Philippines, ran drug labs. Lascañas’s affidavit is the first independent corroboration of the detailed claims in that report.

  • Agenda Lunaire Rev’Elles 2022
    https://www.passerelleco.info/article.php?id_article=2508

    Un agenda pour cheminer toute l’année en conscience, sur un chemin de beauté et de sensibilité. Entre dans un temps circulaire Célèbre ta profonde féminité Explore tes rythmes et cycles Approprie-toi les énergies du Vivant Crée ton chemin de femme En observant tes cycles intimes Relie toi à Mère nature Et à Dame Lune Initie-toi à d’autres savoirs Tout en organisant tes semaines Chaque semaine est présentée sur 2 pages. 242 pages au format 15x16cm, 375g couverture à rabats avec un élastique Prix : 22€ + (...)

  • Message d’un « Tito du métro »
    http://carfree.fr/index.php/2021/12/09/message-dun-tito-du-metro

    Je tenais tout d’abord à vous féliciter pour la qualité de vos articles, ils sont d’excellente qualité et permettent de me sentir moins seul quand je condamne la voiture ou Lire la suite...

    #Alternatives_à_la_voiture #Transports_publics #Belgique #bus #Gratuité_des_transports_en_commun #liège #nancy #société #témoignage #tramway #transports_en_commun

  • Montgenèvre : une plainte contre un tract des maraudeurs portant assistance aux migrants

    Ce lundi 6 décembre, la direction générale de la police nationale a porté plainte contre X auprès du parquet de Gap, après la distribution d’un tract sur les maraudes effectuées au col de Montgenèvre par des bénévoles pour venir en aide aux migrants en difficulté. Une enquête pour diffamation a été ouverte.

    La qualité n’est pas bonne, mais on arrive à lire...

    https://www.ledauphine.com/faits-divers-justice/2021/12/08/montgenevre-une-plainte-contre-un-tract-des-maraudeurs-portant-assistanc

    #plainte #diffamation #asile #migrations #frontières #maraudeurs #maraudes #tract #manifestation #solidarité #justice #Hautes-Alpes #frontière_sud-alpine #Alpes #France #montagne

    ping @isskein @karine4

  • L’appel de 670 médecins de l’AP-HP : « La culture du chiffre, du “bla-bla” et des “process” sape le moral des personnels hospitaliers »

    Dans une lettre adressée au chef de l’Etat, un collectif de 670 professeurs et médecins de toutes disciplines alerte sur la déliquescence de l’Assistance publique-Hôpitaux de Paris. Ils appellent à des mesures urgentes et profondes, permettant de restaurer la capacité des services médicaux à assurer leur mission de soin.

    Monsieur le président de la République, l’état moral, organisationnel et budgétaire de l’Assistance publique-Hôpitaux de Paris (AP-HP) est au plus bas. Les personnels sont découragés et beaucoup démissionnent, y compris certains des meilleurs responsables médicaux. D’attractif, le CHU [centre hospitalier et universitaire] francilien est devenu répulsif. Il ne remplit plus sa mission de façon satisfaisante, malgré le dévouement et la qualité scientifique de notre communauté hospitalière.

    En 2019, la « nouvelle AP-HP » a été mise en place. Pour faire face à ses mauvais résultats budgétaires, la direction générale a instauré un nouveau découpage des structures intermédiaires. Les pôles, rebaptisés « départements médico-universitaires » (DMU), sont passés de 128 à 76, les groupes hospitaliers, rebaptisés « groupes hospitalo-universitaires » (GHU), de douze à six. La création de ces mastodontes ingouvernables a entraîné les effets que les plus lucides d’entre nous avaient prévus : des dysfonctionnements et un désordre supplémentaire dans une institution qui en comptait déjà beaucoup.

    Comme anticipé, cette réorganisation, qui n’a fait que créer des strates supplémentaires inutiles, n’a pas amélioré les résultats financiers. Les prévisions budgétaires optimistes effectuées par le siège de l’AP-HP ne se sont pas réalisées. Le gouvernement a été contraint de renflouer les caisses du CHU francilien, comme il doit le faire au niveau national.

    La seconde réforme de la direction de l’AP-HP a été la réduction du temps de travail quotidien des équipes soignantes, dans le but de diminuer le nombre de jours de réduction du temps de travail (RTT) et d’économiser du personnel. La conséquence en a été de raccourcir les phases de transmission entre les équipes, de perdre le sentiment d’appartenance à un service et de dégrader les conditions de travail.
    Une politique de recrutement archaïque visant à retarder au maximum les embauches, ainsi que des conditions de travail de plus en plus difficiles font qu’actuellement, des centaines de postes de soignants ne sont pas pourvus. En conséquence, des lits sont fermés dans une proportion jamais vue, jusqu’à près de 20 %. Les soignants sont de plus en plus souvent contraints de refuser des soins médicaux et chirurgicaux, dont certains sont pourtant urgents et vitaux.

    Obsession comptable

    La bureaucratie est en perpétuelle extension. C’est un mal ancien, systémique. Il ne sera pas combattu par ceux qui le répandent. Se multipliant un peu plus chaque année, les exigences réglementaires tatillonnes, voire absurdes, ainsi que les injonctions paradoxales ruissellent des ministères vers les agences régionales de santé (ARS), puis inondent tous les recoins de l’hôpital. Les « managers » présents dans toutes les strates inutiles multiplient tracasseries, réunions, rapports sans intérêt, procédures irrationnelles, demandes abusives, commissions et sous-commissions à propos de n’importe quel sujet.

    Cette culture du chiffre, du « bla-bla » et des « process » sape le moral des hospitaliers les plus impliqués dans leur vocation, celle de soigner. Elle éloigne les soignants des malades et les pousse à quitter l’hôpital. Est-il normal de perdre bientôt autant de temps à justifier ce que l’on a fait que de consacrer du temps à le faire ? Est-il normal de compter dans nos structures 30 % de personnels administratifs de plus qu’en Allemagne ?

    Il y a près de quarante ans, il a été décidé de restreindre le nombre de médecins formés [ainsi que de soignants.es, de lits] , dans une logique comptable terrible : moins il y aura de médecins, moins il y aura de dépenses de santé. De plus, la politique hospitalière menée depuis plus de quinze ans a été caractérisée par les restrictions budgétaires et le néomanagement qui sont en grande partie à l’origine du quasi-effondrement de l’hôpital public.

    La crise du Covid-19 n’en est pas responsable. Elle a été au contraire l’occasion de retrouver du sens au métier des soignants. Pendant la première vague, les médecins et les soignants ont pris les rênes de l’hôpital en harmonie avec les administratifs, qui leur ont donné les moyens nécessaires pour s’organiser et faire face.

    Mais le monde administratif d’avant a resurgi dès la première vague passée et a précipité le découragement des soignants. Le mal qui nous ronge était là bien avant le Covid-19, comme les hospitaliers en ont averti l’opinion publique et les responsables politiques, notamment depuis 2009 et la funeste loi Hôpital, Patient, Santé et Territoires (HPST) qui donnait tout pouvoir au directeur, avec comme seule mission la maîtrise des coûts.

    Devant cette dégradation, votre gouvernement a répondu par des mesures financières, ainsi que par des mesures législatives, certes prudentes, mais qui permettent désormais aux hôpitaux de s’organiser comme ils le souhaitent. En donnant suite à cette demande, martelée depuis des années, il a suscité un espoir. Encore faut-il que les communautés hospitalières se saisissent de cette opportunité.

    Il serait bon de rétablir une organisation simplifiée autour des fondamentaux que sont le service, l’hôpital et l’université. Toutes les structures intermédiaires doivent être remises en question, car elles paraissent souvent inutiles, gaspillent des ressources de plus en plus rares et nous distraient de l’essentiel. C’est selon ce schéma que l’AP-HP a vécu ses plus grandes heures.

    Mais, cela serait peine perdue si on ne revient pas sur les restrictions budgétaires et le virage gestionnaire des années 1980, qui génèrent des conflits éthiques, une obsession comptable, une maltraitance managériale et soignante, sans parler du harcèlement et des suicides, et, pour finir, d’immenses pertes de chance pour les malades.

    Rétablir la confiance

    Il faut retrouver le respect de l’autonomie professionnelle, un management participatif associant les soignants. L’administration et la réglementation doivent être réduites au strict nécessaire et se remettre au service des soins.

    Il faut qu’au sein du service hospitalier, redevenu la base de l’organisation de l’hôpital, nos jeunes collègues puissent retrouver l’attrait pour la recherche, indispensable pour leur épanouissement, et pour que l’AP-HP demeure le plus important centre de recherche médicale en France.

    Dans le cadre de mesures d’urgence, il faut mettre en œuvre une plus large autonomie des services, notamment dans la constitution des équipes de soins. Il doit revenir au chef de service et au cadre paramédical de déterminer les ratios de personnels non médicaux nécessaires pour la prise en charge des patients, définir les fiches de poste de ces derniers, garantir leurs horaires et leurs conditions de travail. On peut de cette façon redonner à l’hôpital son attractivité et rétablir la confiance dans un management de qualité, respectueux des personnels et des patients. C’est la condition sine qua non d’un recrutement dont l’urgence est dictée par les conditions sanitaires.
    Chaque jour de retard pris dans cette restauration de la capacité des services hospitaliers à remplir leurs missions aura des conséquences dramatiques sur la santé de nos concitoyens, dont vous serez en partie comptable. Vous avez l’opportunité de libérer cette fameuse « belle énergie » que vous aviez louée lors de la première vague, promettant alors un changement de paradigme et des moyens nouveaux. Le monde du soin attendait beaucoup du discours de Mulhouse [le 25 mars 2020]. Il est aujourd’hui découragé, sans perspective et en colère.

    Face au désespoir hospitalier, la poursuite de la politique en cours depuis au moins une décennie serait pire que tout. Cette politique a échoué. Nous voulons des réformes profondes qui en prennent le contrepied. La médecine hospitalière doit retrouver son sens et son enthousiasme, assurer le progrès médical et répondre aux besoins des malades. Pour cela, elle doit être réhumanisée.

    Nous vous prions, monsieur le président de la République, d’agréer l’expression de notre haute considération.

    Liste des signataires de la tribune des 670 médecins by LE MONDE sem on Scribd
    https://fr.scribd.com/document/545717600/Liste-des-signataires-de-la-tribune-des-670-medecins#from_embed

    https://www.lemonde.fr/idees/article/2021/12/09/l-appel-de-670-medecins-de-l-ap-hp-la-culture-du-chiffre-du-blabla-et-des-pr

  • Elecciones Chile: Una investigación prueba que el padre del candidato chileno José Antonio Kast fue miembro del partido nazi | Internacional | EL PAÍS
    https://elpais.com/internacional/2021-12-09/una-investigacion-prueba-que-el-padre-del-candidato-chileno-jose-antonio-kas

    Le père de Miguel #kast, le candidat de droite au #élections au #chili, opposé au candidat de gauche Gabriel #Boric, était membre du parti #nazi et non pas un simple conscrit.

    Una cédula de identidad obtenida del Archivo Federal de Alemania revela que Michael Kast, padre del candidato presidencial chileno José Antonio Kast, se afilió meses antes de cumplir los 18 años al partido nazi. El documento está fechado el 1 de septiembre de 1942, en el apogeo de la guerra de Adolf Hitler con la Unión Soviética. La cédula contradice las declaraciones de líder de la ultraderecha y ganador de la primera vuelta electoral del 21 de noviembre. José Antonio Kast enfrentará el domingo 19 de diciembre al izquierdista Gabriel Boric, quien marcha primero en los sondeos.

    El documento con el nombre del padre de José Antonio Kast fue descubierto y publicado en redes sociales por el periodista chileno Mauricio Weibel. La agencia AP ha tenido acceso directo a la cédula, tras obtenerla del Archivo Federal en Alemania. El hallazgo contradice las declaraciones de Kast, quien siempre sostuvo que su padre había peleado como un simple conscripto (recluta del servicio militar obligatorio) en el Ejército alemán, algo que no lo convertía en nazi. En 2018, durante una entrevista televisiva, rechazó las acusaciones. “¿Por qué usa el adjetivo nazi?”, preguntó Kast a su interlocutor. “Cuando hay una guerra y hay un enrolamiento obligatorio, un joven de 17 años o 18 años no tiene opción de decir ‘yo no voy’ porque le hacen un juicio militar y lo fusilan al día siguiente’’, acotó.

    • https://news.yahoo.com/fathers-nazi-past-haunts-chilean-152600873.html

      The German-born father of Chilean presidential frontrunner José Antonio Kast was a member of Adolf Hitler’s Nazi party, according to a recently unearthed document obtained by The Associated Press, revelations that appear at odds with the far-right candidate’s own statements about his father’s military service during World War II.

      German officials confirmed this week that an ID card in the country’s Federal Archive shows that an 18-year-old named Michael Kast joined the National Socialist German Workers’ Party, or NSDAP, on Sept. 1, 1942, at the height of Hitler’s war on the Soviet Union.

      While the Federal Archive couldn’t confirm whether Kast was the presidential contender’s father, the date and place of birth listed on the card matches that of Kast’s father, who died in 2014. A copy of the ID card, identified with the membership number 9271831, was previously posted on social media on Dec. 1 by Chilean journalist Mauricio Weibel.

      The ID card’s emergence adds a new twist to a highly charged presidential runoff billed on both side as a battle of extremes — between communism and right-wing authoritarianism — and marked by a steady flow of disinformation that has distorted the record and campaign pledges of Kast’s opponent.

  • Two million people are imprisoned for 15 years. The new barrier will remain there forever
    Gideon Levy | Dec. 9, 2021 | Haaretz.com
    https://www.haaretz.com/opinion/.premium-congratulations-the-gaza-ghetto-now-has-a-fence-around-it-1.104514

    They are celebrating inside the bunker: A new fence around the Gaza Strip was inaugurated. Fence? A terrifying barrier. All the honored guests of the Defense Ministry were invited to the “event declaring the completion of the project” – not including the leprous Benjamin Netanyahu, who holds founding shares in the project and was of course not invited. They hugged each other, the way only the old boys know how, slapped the back of “Mr. Fence,” Brig. Gen. Eran Ofir, who has the poetic title of “head of the border and seamline administration” – in a country that has no border, and barely has a seamline. Naturally, sliced-up vegetables with dips and petits fours were served as refreshments, Defense Minister Benny Gantz said the barrier was “creative,” as if it was a work of art, and everyone was delighted and bursting with pride.

    After all, how is it possible not to delight in the face of the 3.5 billion shekels cast away: In other words, buried deep down in the ground, and in return for which Israel received 2 million cubic meters of concrete, 140 tons of iron and steel that will never rust, including sensors that are sensitive to any hoe used by a Hamas member, and security forever for the children living in Israel near the Gaza border – which is of course “priceless.”

    They even came from Donald Trump’s America at the time to look at the wonder – the pride of Israel. Every Qassam rocket volley passed by there and saw the three concrete plants built there, the tons of cement and iron poured into the ground in a country that pays its disabled 3,200 shekels a month, and demands that they make do with this to live on, because it has no money.

    While the iron and concrete monster was being buried in the earth, not even a single public discussion was held on this insane enterprise. Because what was there to discuss? Security. It’s unlikely there are even 1,000 Israelis, not including the contractors and their families, who even heard about any of it. It’s ridiculous to demand a public debate on the matter, which only brigadier generals understand, and characters like Trump are so thrilled about.

    It’s exciting to see the fence now in all its glory. It can serve as a new national monument to memorialize the temporary sanity that the country has lost. A convoy of limousines will bring the official guests from abroad – directly from Yad Vashem – to view the wonder. Here is buried the sanity of Israel. Here it has buried its head as deep as possible in the sand, and here it was finally declared an insane nation. A sophisticated military state, which surrounds itself with fences that have no rival anywhere in the world, facing barefoot militias, who will never stop harassing it for as long as they are imprisoned inside the Gaza Strip. A country that invests tens of billions of shekels more in preparations for a no less crazy attack on Iran, knowing that it will never carry it out, needs a monument to sanity – and its place is on the border with the Gaza Strip.

    Behind the crowded facades of the iron grilles, it is no longer possible to see what is on the other side. But no one wants to see either. There is a huge concentration camp for people there.

    When the fence was built around Qalqilyah in the West Bank it reminded one of a concentration camp. Whoever dared to make the comparison was immediately condemned of course. Facing the Gaza fence, it is no longer possible to deceive anyone: This is what the fence of a ghetto looks like, of a prison, of a concentration camp. Only in Israel do they celebrate the building of a concentration camp. Only the skies of the ghetto are somehow still open, and that is in a limited fashion too. Coming soon, the next devilish invention of the defense establishment: A dome of iron, a huge ceiling over the skies of Gaza. The head of the “border and seamline” administration is already working on it. First, he will just finish with the intimidating wall being built on the Lebanese border, and then he will be free to do that too.

    Two million people have been imprisoned continuously for 15 years – there has never been another concentration camp like it. The fence that was inaugurated on Tuesday is obdurate: It will remain forever. You will never be released, Gazans. After all, you don’t throw a billion dollars into the garbage.

    The Bar-Lev Line was a death trap, the separation barrier has been wide open and ripped up for a long time, and no lessons have been learned. But the Israelis are celebrating. There is an abundance of security in the south, too – so much security that there is nothing left for anything else.

    #GAZA

  • #Covid-19 : le dépistage actuel à l’#école primaire ne permet pas de casser les chaînes de transmission
    https://www.lemonde.fr/planete/article/2021/12/09/covid-19-le-depistage-actuel-a-l-ecole-primaire-ne-permet-pas-de-casser-les-

    C’est une nouvelle peu réjouissante, doublée d’une piste pour sortir de l’impasse. La stratégie de dépistage du #SARS-CoV-2, telle qu’elle est aujourd’hui déployée dans toutes les écoles élémentaires de #France ne semble pas en mesure de casser les chaînes de #transmission. Avec ce protocole, « le nombre d’enfants détectés positifs reste insuffisant », explique Vittoria Colizza (Inserm, Sorbonne Université, Paris). Telle est une des conclusions de la modélisation qu’elle a coordonnée, publiée jeudi 9 décembre en pré-print.

  • Désamorcer notre impuissance politique ? Eric Sadin – Thinkerview
    https://www.les-crises.fr/desamorcer-notre-impuissance-politique-eric-sadin-thinkerview

    Source : Thinkerview, Youtube  Source : Thinkerview, Youtube, 22-11-2021 Nous vous proposons cet article afin d’élargir votre champ de réflexion. Cela ne signifie pas forcément que nous approuvions la vision développée ici. Dans tous les cas, notre responsabilité s’arrête aux propos que nous reportons ici. [Lire plus]Nous ne sommes nullement engagés par les propos […]

  • Appeals court pauses changes to Apple’s App Store - Axios
    https://www.axios.com/epic-apple-app-store-ruling-appeals-259b1cb2-7b44-471e-8bfc-adfd39d2b5ab.html

    Apple won’t have to implement changes to its app store just yet after an appeals court granted the company a stay on the ruling from its case against Epic on Wednesday.

    […]

    Background: In September, a judge ruled that Apple was required to let Epic, and other developers, tell users about alternative payment mechanisms and to link out to their own transaction systems.

    #apple #epic_games #procès #justice #monopole #paiement #boutique #app_store #epic_store

  • Voici Sarco, la cabine de suicide assisté autonome bientôt disponible en Suisse - neonmag.fr
    https://www.neonmag.fr/voici-sarco-la-cabine-de-suicide-assiste-autonome-bientot-disponible-en-suis

    Sarco est une cabine développée par Exit International, une organisation à but non-lucratif australienne qui milite pour la légalisation du suicide assisté et de l’euthanasie. Et son but est simple : permettre de se donner la mort, seul·e.

    Imprimée en 3D, la cabine peut être déplacée simplement et déposée dans un lieu spécifique, comme un domicile - pour celles et ceux qui souhaiteraient partir chez eux -, un lieu paradisiaque ou encore le local d’une association. Une fois à l’intérieur, en position allongée, il faut répondre à une série de questions, puis il « suffit » d’appuyer sur un bouton pour qu’elle libère de l’azote qui va faire chuter le taux d’oxygène. « La personne se sentira un peu désorientée et pourra se sentir légèrement euphorique avant de perdre conscience. Le tout dure environ 30 secondes », explique le docteur Philip Nitschke, fondateur de la société à nos confrères de SwissInfo, qui précise : « Il n’y a pas de panique, ni de sensation d’étouffement ».
    Un questionnaire psychiatrique par intelligence artificielle ?

    Sarco a maintenant reçu les autorisations réglementaires suisses, et devrait pouvoir prochainement être lancée, même si certaines questions se posent. A l’heure actuelle, le suicide assisté est légal en Suisse, mais il passe par un médecin, qui doit prescrire la substance létale, et un psychologue, qui doit s’assurer que la personne est consciente de ses actes. La cabine Sarco supprime le premier intermédiaire, et ils misent sur l’intelligence artificielle pour conduire le questionnaire psychiatrique et délivrer le cas échéant un code d’accès à la machine, une fonctionnalité pas encore développée.

    D’autres améliorations doivent encore être apportées, comme l’ajout d’une caméra pour communiquer avec les proches. A l’heure actuelle, deux prototypes existent, et un troisième est en cours de fabrication. Sarco pourrait être disponible en Suisse dès 2022.