Taxi

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  • Weitere Umbenennung: Diesen Namen könnte die Dorotheenstraße bald tragen
    https://www.berliner-zeitung.de/news/dorotheenstrasse-soll-nach-holocaust-gedenkstaette-yad-vashem-benan

    Alles neu macht der Mai. Aus Kohlfurt wurde Regina Jonas, also warum nicht mal andersrum und aus der Frau ’nen Ort machen. Logik, Sinn und Verstand hat das Ganze aus Berlner Perspektive nicht, aber das ist den rechten Philosemiten im Bundestag egal. Die basteln weiter an der Verwandlung Berlins in ein kontextbefreites Symbol provinzieller Kleingeistigkeit.

    Macht nix, genau so wurde Berlin immer wieder bis auf die Grundmauern zerstört und eine Generation später unverdrossen wieder aufgebaut.

    Der Preis dafür, Hauptstadt ganz Deutschlands zu sein fällt höher aus, als es sich die meisten vorstellen konnten.

    18.12.2025 von Kai Kleinwächter - Eine Kommission des Bundestags spricht sich dafür aus, einen Teil der Dorotheenstraße umzubenennen. Die neue Yad-Vashem-Straße käme frühestens im Mai 2026.

    Die Baukommission des Bundestags hat sich für die Umbenennung eines Teilstücks der Dorotheenstraße in Berlin-Mitte ausgesprochen. Der Abschnitt soll einem Bericht von Table Media zufolge in Yad-Vashem-Straße umbenannt werden. Es handelt sich dabei um einen Abschnitt in unmittelbarer Nähe des Reichstagsgebäudes. Die Umbenennung kann demnach frühestens im Mai 2026 erfolgen.

    Die israelische Yad-Vashem-Gedenkstätte ist einer der wichtigsten Erinnerungsorte an den Holocaust. Aus Sicht der Baukommission wäre der neue Name ein Ausdruck des Bekenntnisses zu historischer Verantwortung und Erinnerungskultur in Deutschland.
    Von Dorothea zu Clara Zetkin zu Yad Vashem

    Die jetzige Umbenennung steht in einer langen Tradition politischer Namensgebungen dieser Straße. Im Jahr 1822, nach dem Ende der napoleonischen Kriege und dem Beginn des Aufstiegs Preußens, wurde diese nach Dorothea von Brandenburg benannt. Sie war die Ehefrau des brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges.

    Für die DDR war die prominente Erinnerung an die brandenburgisch-preußische Geschichte nicht akzeptabel. Sie benannte die Straße nach der Frauenrechtlerin und dem Gründungsmitglied der KPD Clara Zetkin um. Nach der deutschen Einheit lehnten konservative Kreise bis hinauf zum damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) eine Kommunistin als Namensgeberin ab. 1995 erhielt die Straße ihren ursprünglichen Namen zurück. Die Grünen, PDS, linke SPD-Mitglieder und Frauenverbände sprachen sich damals vehement dagegen aus.

    Einflussreiche Kreise mit CDU-Verbindung setzten sich ein

    Für die jetzige Initiative setzten sich wohl politisch bestens vernetzte Prominente ein. So sprachen sich Medienberichten zufolge vor allem der Direktor von Yad Vashem, Dani Dayan, und der Vorsitzende des deutschen Vereins „Freundeskreis Yad Vashem“, Kai Diekmann, für den neuen Namen aus.

    Laut Politico trugen die prominenten und konservativen Befürworter ihren Wunsch nicht nur an Kai Wegner (CDU), Regierender Bürgermeister von Berlin, sondern auch an Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) heran. Letztere ist Mitglied des Ältestenrates, der die Umbenennung jetzt empfohlen hat.

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