• Lunch Talk mit Peter Thiel | Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft
    http://www.hiig.de/events/lunch-talk-mit-peter-thiel

    21. Januar 2015 | 13:00 Uhr, Einlass 12:30 Uhr
    Kalkscheune, Raum Galerie, Johannisstraße 2, 10117 Berlin

    https://www.youtube.com/watch?v=qgJuZWqPaGs

    Peter Thiel über Rocket: „Nicht die Art von Firma, in die ich investieren würde“ | Gründerszene
    http://www.gruenderszene.de/allgemein/peter-thiel-hiig-berlin

    Was denkt der erfolgreichste deutschstämmige Tech-Investor eigentlich über Deutschlands erfolgreichste Internet-Firmenfabrik? Die Frage drängt sich bei der einstündigen Veranstaltung an diesem Mittwoch förmlich auf. Und Thiels Antwort lässt wenig Raum für Interpretation: Der Inkubator stehe nicht für „die Art von Firmen, in die ich persönlich investieren oder die ich gründen wollen würde“.
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    Thiel kann seine Abneigung auch theoretisch untermauern, er hat im ersten Kapitel seines im vergangenen Jahr veröffentlichten Buches „Zero to One“ dazu die Unterscheidung zwischen zwei Formen von Fortschritt getroffen: Fortschritt durch Technologie und durch Globalisierung. Im ersten Fall handle es sich um vertikalen oder intensiven Fortschritt, doing new things. Im zweiten Fall gehe es um horizontalen oder extensiven Fortschritt, copying things that work. Thiel beschreibt damit eigentlich makroökonomische Megatrends, aber keine Frage: Rocket Internet ist für ihn ein Beispiel für die zweite Kategorie.

    Peter Thiel über Religion, Fortschritt und Hoffnung für die Menschheit | Gründerszene
    http://www.gruenderszene.de/allgemein/peter-thiel-n-t-wright

    Weniger bekannt ist, dass sich der Star-Investor auch intensiv mit religiösen Themen auseinandersetzt – er wuchs als evangelikaler Christ auf. Auf einem Podium der Stiftung Veritas Forum in San Francisco gab Thiel nun einen tiefen Einblick in sein eigenes Verhältnis zur Religion – und was das Christentum seiner Ansicht nach mit dem schwindsüchtigen technologischen Fortschritt zu tun habe.

    Sowohl der Silicon-Valley-Kosmos als auch das Christentum, so legt Thiel in einem spannenden und tiefschürfenden Gespräch mit dem britischen Theologien N.T. Wright dar, teilten demnach die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. „Beide sind der Ansicht, dass die Zukunft sich sehr stark von der Gegenwart oder der Vergangenheit unterscheiden werden.“ Hingegen herrsche heute ein Blick auf die Welt vor, der nicht optimistisch sei, sondern fortschrittskritisch, zynisch und resigniert.

    Das gesamte anderthalbstündige Gespräch unter dem hochtrabenden Titel „Gibt es Hoffnung für die Menschheit?“ gibt es hier im Video:

    https://www.youtube.com/watch?v=N9Mlu7sHEHE

    http://www.gruenderszene.de/allgemein/peter-thiel-buch

    So wettert Thiel mit gewohnt klaren Thesen gegen Investoren, die lieber wenig Geld in viele verschiedene Startups investieren, anstatt mit viel Geld vereinzelte Unternehmen zu unterstützen: „Das ist eine Einstellung, die ich sehr schlecht finde. Denn ich finde, dass man andere Leute und ihre Firmen nicht wie Lottoscheine behandeln sollte“, machte der Stanford-Dozent dem jungen Publikum klar. „Das ist auch psychologisch gesehen schlecht. Denn wenn man denkt, dass man Lotto spielt, geht man schon irgendwie davon aus, dass man das Geld verlieren wird.“

    In seinen Bann zieht Thiel seine Zuhörer auch mit einer Facebook-Story von 2006: Yahoo habe damals Mark Zuckerberg eine Milliarde für Facebook geboten – Zuckerberg sei von Anfang an klar gewesen, dass er nicht verkaufen würde. Was er denn mit dem Geld machen solle, habe er Thiel gefragt, er würde wahrscheinlich nur ein neues soziales Netzwerk gründen. Also entschied sich der damals 22-jährige Zuckerberg, der mit dem Deal 250 Millionen verdient hätte, Facebook lieber noch größer zu machen und die Konkurrenz abzuhängen.

    Peter Thiel: „Manchmal muss man nicht um Erlaubnis fragen, sondern nachher um Vergebung“ | Gründerszene
    http://www.gruenderszene.de/allgemein/peter-thiel-dublin

    Für Thiel geht es um die großen Ideen und die Zivilisation. Künstliche Intelligenz etwa oder das Altern. Ob er ewig leben wolle? Zumindest müsse in dieser Hinsicht „viel mehr gemacht werden“. Die Frage nach künstlicher Intelligenz sei indessen eine politische, keine unternehmerische. „Die liegt allerdings noch 100 Jahre in der Zukunft, im Moment mache ich mir wenige Gedanken darüber.“

    https://www.youtube.com/watch?v=Bqsdh-6y-d8

    „You have to be ten times better than second best“ – Eight insights from Peter Thiel
    http://venturevillage.eu/ten-insights-from-peter-thiel

    “If nothing goes wrong, you’re probably not trying hard enough”

    When it comes to failure, Thiel’s outlook seems to reflect his American upbringing rather than his German roots. His attitude is pragmatic – failure isn’t good but “if nothing goes wrong, then you’re probably not trying hard enough”. (Berlin could do with a bit more of that Silicon Valley attitude.)

    “You have to be 10 times better than second best”

    Innovative and ambitious thinking is important but founders need to follow-through. “Big thinking is aways a bit dangerous because you have to do something no one else is doing and much better,” Thiel said. “We want to see companies that we can somehow measure and see are 10 times better than what’s second best. It’s no good if you’re one or 10 per cent better.” So if you’re looking for investment from Thiel, better make sure your product is up to scratch.

    Berlin has “the most potential of all cities in Europe”

    Maybe he’s biased because of his German heritage, maybe he just thinks there are great companies here – either way, Thiel named Berlin as the European city with the biggest startup potential. Already an investor in Berlin-based science network ResearchGate (alongside Bill Gates), this may mean Thiel is on the lookout for more funding opportunities in the German capital. He did make the point that Silicon Valley is still his favourite, though.

    #transhumanisme #religion #startup #peter_thiel