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	<title>*Birth and Pregnancy* metaliste</title>
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	<published>2024-07-22T17:34:00Z</published>
	<updated>2024-07-22T17:34:00Z</updated>
	
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	<title>*Italien : Mimmo Lucanos R&#252;ckkehr* &#10077;Der fr&#252;here B&#252;rgermeister des kalabrischen Dorfes Riace ist&#8230;</title>
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	<published>2024-07-22T17:10:29Z</published>
	<updated>2024-07-22T17:12:48Z</updated>
	
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	<summary>*Italien: Mimmo Lucanos Rückkehr* 

❝Der frühere Bürgermeister des kalabrischen Dorfes Riace ist wieder im Amt – und er zieht ins EU-Parlament ein

Domenico Lucano wurde verurteilt, weil er sein Amt als Bürgermeister missbraucht haben soll. Dabei hat er sich in Riace sich um die Belange der Geflüchteten gekümmert und ist progressiv mit dem Thema Migration umgegangen.

Domenico Lucano wurde verurteilt, weil er sein Amt als Bürgermeister missbraucht haben soll. Dabei hat er sich in Riace sich um die Belange der Geflüchteten gekümmert und ist progressiv mit dem Thema Migration umgegangen.

Domenico Lucano ist zurück auf der politischen Bühne. In dieser Woche hielt das Europaparlament seine konstituierende Sitzung in Straßburg ab, und Lucano war unter den neu gewählten Abgeordneten. Auf der Liste der italienischen Alleanza Verdi e Sinistra (Grün-Linke Allianz) zog der 66-Jährige ins Parlament ein.

Lucano, genannt Mimmo, kümmerte sich in dem kalabrischen Dorf Riace seit 1998 um die Aufnahme von Geflüchteten. Der Ort war vom Aussterben durch Abwanderung bedroht und blühte durch den Zuzug überwiegend junger Menschen auf. Gemeinsam mit Einheimischen arbeiteten sie in Werkstätten mit alter Handwerkskunst aus aller Welt und in kleinen Läden. 2004 wurde Lucano zum ersten Mal als Bürgermeister gewählt, als Kandidat der Liste »Ein anderes Riace ist möglich«, deren Name von den Weltsozialforen inspiriert war. Immer mehr Geflüchtete kamen, finanziert durch Fördermittel für die Aufnahme. Riace galt als Gegenentwurf zu menschenunwürdigen Lagern und zur Ausbeutung in der Landwirtschaft. Als Willkommensdorf wurde Riace weltberühmt und Lucano mit vielen Preisen geehrt.

Das gefiel aber nicht allen in der Politik. Die Regierung in Rom stellte die Auszahlung der Fördermittel ein, Lucano wurde überwacht, als Bürgermeister abgesetzt und für fast ein Jahr aus Riace verbannt, weil ihm der Einsatz für Flüchtlinge wichtiger war als die akribische Einhaltung bürokratischer Auflagen. 2022 wurde er zu über 13 Jahren Gefängnis verurteilt. Lucano soll der Kopf einer kriminellen Vereinigung gewesen sein, die zum eigenen Vorteil Geflüchtete aufgenommen habe. Allerdings wurde das Urteil im Berufungsprozess im Herbst 2023 aufgehoben, eine geringfügige Strafe zur Bewährung ausgesetzt.

Ins EU-Parlament konnte die italienische Grün-Linke Allianz sechs Abgeordnete entsenden, die sich dort jedoch auf zwei Fraktionen aufgeteilt haben. Domenico Lucano und Ilaria Salis gehören der Europäischen Linken an, die anderen vier den Europäischen Grünen – darunter auch der frühere Bürgermeister von Palermo, Leoluca Orlando, der sich wie Lucano für die Rechte von Geflüchteten einsetzt. Trotz dieser Aufteilung arbeiten die zwölf Abgeordneten der Grün-Linken Allianz im italienischen Parlament weiterhin zusammen.

Als am 9. Juni das Europäische Parlament gewählt wurde, fanden in Italien auch Kommunalwahlen statt. Lucano feierte in seinem Heimatdorf Riace ein Comeback: Sechs Jahre nach seiner Absetzung wurde er erneut als Bürgermeister gewählt. Gegenüber dem Online-Magazin »Open« betonte er am Mittwoch in Straßburg die Bedeutung, die das Lokale für ihn hat: »Das Bewusstsein, einen eigenen Beitrag zu leisten, um die Welt nach und nach zu verändern, das ist für mich der Sinn der Politik. Und je kleiner die Dörfer sind, desto mehr gibt es diesen Sinn: Politik ist letztlich eine direkte menschliche Beziehung zu den Leuten.« Allerdings könnte es mit den Sitzungsverpflichtungen zwischen Straßburg und Brüssel schwierig werden, diese Beziehungen in Riace zu pflegen.

Noch ist nicht bekannt, wer Lucano in Riace vertreten wird, wenn er im EU-Parlament ist. Von dieser Person wird viel abhängen für die weitere Entwicklung in dem Dorf. Auch die Beschäftigten in Lucanos Büro in Riace, das ihm als EU-Abgeordneter zusteht, werden bei der Verbindung der Themen vor Ort mit der großen Politik auf europäischer Ebene eine wichtige Rolle spielen.

Unser täglicher Newsletter nd.Kompakt bringt Ordnung in den Nachrichtenwahnsinn. Sie erhalten jeden Tag einen Überblick zu den spannendsten Geschichten aus der Redaktion. Hier das kostenlose Abo holen.

In Riace leben derzeit 50, 70 oder mehr Geflüchtete. Wie viele es sind, weiß niemand so genau, sowohl oben im Bergdorf als auch unten an der Küste in Marina. Sie schlagen sich mit Jobs in der Landwirtschaft und als Tagelöhner durch. Nur wenige haben noch bezahlte Arbeit in den Willkommensprojekten. Ein wichtiges Vorhaben für die lokale Wirtschaft ist die Ölmühle, die von dem Verein Città Futura (Stadt der Zukunft) betrieben wird. Dort gibt es wenigstens für einige Zeit bezahlte Arbeit, sowohl in der Olivenernte als auch in der Ölproduktion selbst.

Noch immer gibt es Zuzug in Riace. Im Juni sei eine Familie aus Afghanistan aufgenommen worden, teilte Lucano auf dem Facebook-Account der Menschenrechtsbibliothek »La Vecchia Posta Riace« (Die alte Post) mit. Diese wurde von Kirsten Müller-von der Heyden in einem ehemaligen Postgebäude gegründet. Sie zog vor einigen Jahren nach Riace, um das Willkommensdorf zu unterstützen. Sie arbeitet in der Ölmühle mit und sammelt Spenden für das Dorf. Bald werde auch eine Familie aus Syrien erwartet, berichtet sie.

Die Fortführung der Aufnahme Schutzsuchender in Riace wird derzeit aus den Mitteln des Manconi-Fonds finanziert, ebenso wie die Werkstätten. Dieser Fonds war ursprünglich gegründet worden, um die finanziellen Forderungen aus den Prozessen gegen Mimmo Lucano und seine Mitstreiter*innen zu bezahlen. Auf ausdrücklichen Wunsch von Lucano wurden sie jedoch für die Weiterführung der Aufnahme eingesetzt. Allerdings ist der Manconi-Fonds fast ausgeschöpft, sodass die weitere Finanzierung der Aufnahme und der Projekte nicht gesichert ist.

Die Banca Etica, die dem europäischen Verband ethischer und alternativer Banken und Finanzierungseinrichtungen angehört, war nach der Einstellung der Auszahlung der Fördergelder eingesprungen, sodass wenigstens ein Teil der Löhne und Mieten weiterhin bezahlt werden konnte. Vieles wurde auch durch private Spenden ermöglicht. Das Problem ist aber: Nach dem relativ glücklichen Ende der Berufungsverhandlung von Lucano fordert die Banca Etica nun das Geld zurück. Riaces Anwälte versuchen wiederum, die ausstehenden Fördermittel vom italienischen Staat einzufordern. Solche rechtlichen Auseinandersetzungen können allerdings Jahre dauern.

Bei der ersten Sitzung des Gemeindeparlaments von Riace habe der bisherige Bürgermeister Antonio Trifoli an eine gute Zusammenarbeit zum Wohl des Ortes appelliert, berichtet Müller-von der Heyden. Trifoli war 1999 einer der Mitgründer des Vereins Città Futura, während seiner Zeit als Bürgermeister stand er jedoch Matteo Salvinis rechter Partei Lega nahe. Das von Mimmo Lucano aufgestellte Ortsschild mit der Aufschrift »Stadt der Aufnahme« (città dell’accoglienza) hatte Trifoli entfernen lassen und stattdessen ein Schild mit den Heiligen Cosma und Damiano aufgestellt. Lucano will es nicht entfernen, sondern ergänzen mit der Aufschrift »Schutzheilige der Roma und der Migranten«.

Um das Ortschild von Riace gab es eine Kontroverse: Ex-Bürgermeister Antonio Trifoli ließ das von Mimmo Lucano aufgestellte Ortschild mit der Aufschrift »Stadt der Aufnahme« entfernen. Jetzt steht dort eine Tafel mit den Heiligen Cosma und Damiano.

Um das Ortschild von Riace gab es eine Kontroverse: Ex-Bürgermeister Antonio Trifoli ließ das von Mimmo Lucano aufgestellte Ortschild mit der Aufschrift »Stadt der Aufnahme« entfernen. Jetzt steht dort eine Tafel mit den Heiligen Cosma und Damiano.

Zu einer tragfähigen lokalen Ökonomie ist es in Riace noch ein weiter Weg. »Statt in kleinen Läden im Dorf einzukaufen, fahren die Leute mit dem Auto zum Supermarkt oder bestellen online«, erzählt Müller-von der Heyden. Dabei wäre es so wichtig, dass das Geld in Riace bleibt. Sie denkt über die Herstellung von Delikatessen wie Marmeladen, Aufstriche oder eingelegtes Gemüse nach. »Die Räume der Ölmühle stehen ja die meisten Monate leer«, sagt sie, »dort könnten wir versuchen, die Voraussetzungen für die Herstellung weiterer Produkte zu schaffen. Aber es ist schrecklich, wir haben zurzeit kaum Wasser.« Die Klimakatastrophe ist seit Jahren in Südeuropa deutlich spürbar.

Das Wasser wird in Riace nachts, manchmal auch schon tagsüber abgestellt und darf nur noch zum Kochen und zur Körperreinigung verwendet werden. Die Gärten dürfen nicht mehr bewässert werden, und so wächst auch immer weniger. Der Boden sei so trocken, erzählt Müller-von der Heyden, dass die Schafe und Ziegen nicht mehr ausreichend Futter fänden und keine Milch mehr gäben. Kürzlich sei einem Hirten bei einem Flächenbrand auch das als Tierfutter zugekaufte Heu verbrannt. Sie sorgt sich auch wegen der Olivenernte in diesem Jahr. Manche Bäume bilden wegen der Trockenheit keine Früchte mehr aus. »Das Holz wird trocken und brüchig, und wenn Olivenbäume brennen, dann explodieren sie geradezu wegen des Ölgehalts.«❞


https://www.nd-aktuell.de/artikel/1183839.migration-italien-mimmo-lucanos-rueckkehr.html

#Riace #Mimmo #Elisabeth_Voß #Carla_Kirsten_Müller-von-der-Heyden

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	<content type="html"><![CDATA[<div class="destinataires"><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/people/cdb_77' title="CDB_77 (@cdb_77)" data-login-auteur="cdb_77" data-id-auteur="1834">
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	</a></div><div lang="lt" dir="ltr"><p><strong>Italien&nbsp;: Mimmo Lucanos Rückkehr</strong></p><blockquote lang="de" dir="ltr"><p> Der frühere Bürgermeister des kalabrischen Dorfes Riace ist wieder im Amt – und er zieht ins EU-Parlament ein</p><p>Domenico Lucano wurde verurteilt, weil er sein Amt als Bürgermeister missbraucht haben soll. Dabei hat er sich in Riace sich um die Belange der Geflüchteten gekümmert und ist progressiv mit dem Thema Migration umgegangen.</p><p>Domenico Lucano wurde verurteilt, weil er sein Amt als Bürgermeister missbraucht haben soll. Dabei hat er sich in Riace sich um die Belange der Geflüchteten gekümmert und ist progressiv mit dem Thema Migration umgegangen.</p><p>Domenico Lucano ist zurück auf der politischen Bühne. In dieser Woche hielt das Europaparlament seine konstituierende Sitzung in Straßburg ab, und Lucano war unter den neu gewählten Abgeordneten. Auf der Liste der italienischen Alleanza Verdi e Sinistra (Grün-Linke Allianz) zog der 66-Jährige ins Parlament ein.</p><p>Lucano, genannt Mimmo, kümmerte sich in dem kalabrischen Dorf Riace seit 1998 um die Aufnahme von Geflüchteten. Der Ort war vom Aussterben durch Abwanderung bedroht und blühte durch den Zuzug überwiegend junger Menschen auf. Gemeinsam mit Einheimischen arbeiteten sie in Werkstätten mit alter Handwerkskunst aus aller Welt und in kleinen Läden. 2004 wurde Lucano zum ersten Mal als Bürgermeister gewählt, als Kandidat der Liste »Ein anderes Riace ist möglich«, deren Name von den Weltsozialforen inspiriert war. Immer mehr Geflüchtete kamen, finanziert durch Fördermittel für die Aufnahme. Riace galt als Gegenentwurf zu menschenunwürdigen Lagern und zur Ausbeutung in der Landwirtschaft. Als Willkommensdorf wurde Riace weltberühmt und Lucano mit vielen Preisen geehrt.</p><p>Das gefiel aber nicht allen in der Politik. Die Regierung in Rom stellte die Auszahlung der Fördermittel ein, Lucano wurde überwacht, als Bürgermeister abgesetzt und für fast ein Jahr aus Riace verbannt, weil ihm der Einsatz für Flüchtlinge wichtiger war als die akribische Einhaltung bürokratischer Auflagen. 2022 wurde er zu über 13 Jahren Gefängnis verurteilt. Lucano soll der Kopf einer kriminellen Vereinigung gewesen sein, die zum eigenen Vorteil Geflüchtete aufgenommen habe. Allerdings wurde das Urteil im Berufungsprozess im Herbst 2023 aufgehoben, eine geringfügige Strafe zur Bewährung ausgesetzt.</p><p>Ins EU-Parlament konnte die italienische Grün-Linke Allianz sechs Abgeordnete entsenden, die sich dort jedoch auf zwei Fraktionen aufgeteilt haben. Domenico Lucano und Ilaria Salis gehören der Europäischen Linken an, die anderen vier den Europäischen Grünen – darunter auch der frühere Bürgermeister von Palermo, Leoluca Orlando, der sich wie Lucano für die Rechte von Geflüchteten einsetzt. Trotz dieser Aufteilung arbeiten die zwölf Abgeordneten der Grün-Linken Allianz im italienischen Parlament weiterhin zusammen.</p><p>Als am 9. Juni das Europäische Parlament gewählt wurde, fanden in Italien auch Kommunalwahlen statt. Lucano feierte in seinem Heimatdorf Riace ein Comeback: Sechs Jahre nach seiner Absetzung wurde er erneut als Bürgermeister gewählt. Gegenüber dem Online-Magazin »Open« betonte er am Mittwoch in Straßburg die Bedeutung, die das Lokale für ihn hat: »Das Bewusstsein, einen eigenen Beitrag zu leisten, um die Welt nach und nach zu verändern, das ist für mich der Sinn der Politik. Und je kleiner die Dörfer sind, desto mehr gibt es diesen Sinn: Politik ist letztlich eine direkte menschliche Beziehung zu den Leuten.« Allerdings könnte es mit den Sitzungsverpflichtungen zwischen Straßburg und Brüssel schwierig werden, diese Beziehungen in Riace zu pflegen.</p><p>Noch ist nicht bekannt, wer Lucano in Riace vertreten wird, wenn er im EU-Parlament ist. Von dieser Person wird viel abhängen für die weitere Entwicklung in dem Dorf. Auch die Beschäftigten in Lucanos Büro in Riace, das ihm als EU-Abgeordneter zusteht, werden bei der Verbindung der Themen vor Ort mit der großen Politik auf europäischer Ebene eine wichtige Rolle spielen.</p><p>Unser täglicher Newsletter nd.Kompakt bringt Ordnung in den Nachrichtenwahnsinn. Sie erhalten jeden Tag einen Überblick zu den spannendsten Geschichten aus der Redaktion. Hier das kostenlose Abo holen.</p><p>In Riace leben derzeit 50, 70 oder mehr Geflüchtete. Wie viele es sind, weiß niemand so genau, sowohl oben im Bergdorf als auch unten an der Küste in Marina. Sie schlagen sich mit Jobs in der Landwirtschaft und als Tagelöhner durch. Nur wenige haben noch bezahlte Arbeit in den Willkommensprojekten. Ein wichtiges Vorhaben für die lokale Wirtschaft ist die Ölmühle, die von dem Verein Città Futura (Stadt der Zukunft) betrieben wird. Dort gibt es wenigstens für einige Zeit bezahlte Arbeit, sowohl in der Olivenernte als auch in der Ölproduktion selbst.</p><p>Noch immer gibt es Zuzug in Riace. Im Juni sei eine Familie aus Afghanistan aufgenommen worden, teilte Lucano auf dem Facebook-Account der Menschenrechtsbibliothek »La Vecchia Posta Riace« (Die alte Post) mit. Diese wurde von Kirsten Müller-von der Heyden in einem ehemaligen Postgebäude gegründet. Sie zog vor einigen Jahren nach Riace, um das Willkommensdorf zu unterstützen. Sie arbeitet in der Ölmühle mit und sammelt Spenden für das Dorf. Bald werde auch eine Familie aus Syrien erwartet, berichtet sie.</p><p>Die Fortführung der Aufnahme Schutzsuchender in Riace wird derzeit aus den Mitteln des Manconi-Fonds finanziert, ebenso wie die Werkstätten. Dieser Fonds war ursprünglich gegründet worden, um die finanziellen Forderungen aus den Prozessen gegen Mimmo Lucano und seine Mitstreiter*innen zu bezahlen. Auf ausdrücklichen Wunsch von Lucano wurden sie jedoch für die Weiterführung der Aufnahme eingesetzt. Allerdings ist der Manconi-Fonds fast ausgeschöpft, sodass die weitere Finanzierung der Aufnahme und der Projekte nicht gesichert ist.</p><p>Die Banca Etica, die dem europäischen Verband ethischer und alternativer Banken und Finanzierungseinrichtungen angehört, war nach der Einstellung der Auszahlung der Fördergelder eingesprungen, sodass wenigstens ein Teil der Löhne und Mieten weiterhin bezahlt werden konnte. Vieles wurde auch durch private Spenden ermöglicht. Das Problem ist aber: Nach dem relativ glücklichen Ende der Berufungsverhandlung von Lucano fordert die Banca Etica nun das Geld zurück. Riaces Anwälte versuchen wiederum, die ausstehenden Fördermittel vom italienischen Staat einzufordern. Solche rechtlichen Auseinandersetzungen können allerdings Jahre dauern.</p><p>Bei der ersten Sitzung des Gemeindeparlaments von Riace habe der bisherige Bürgermeister Antonio Trifoli an eine gute Zusammenarbeit zum Wohl des Ortes appelliert, berichtet Müller-von der Heyden. Trifoli war 1999 einer der Mitgründer des Vereins Città Futura, während seiner Zeit als Bürgermeister stand er jedoch Matteo Salvinis rechter Partei Lega nahe. Das von Mimmo Lucano aufgestellte Ortsschild mit der Aufschrift »Stadt der Aufnahme« (città dell’accoglienza) hatte Trifoli entfernen lassen und stattdessen ein Schild mit den Heiligen Cosma und Damiano aufgestellt. Lucano will es nicht entfernen, sondern ergänzen mit der Aufschrift »Schutzheilige der Roma und der Migranten«.</p><p>Um das Ortschild von Riace gab es eine Kontroverse: Ex-Bürgermeister Antonio Trifoli ließ das von Mimmo Lucano aufgestellte Ortschild mit der Aufschrift »Stadt der Aufnahme« entfernen. Jetzt steht dort eine Tafel mit den Heiligen Cosma und Damiano.</p><p>Um das Ortschild von Riace gab es eine Kontroverse: Ex-Bürgermeister Antonio Trifoli ließ das von Mimmo Lucano aufgestellte Ortschild mit der Aufschrift »Stadt der Aufnahme« entfernen. Jetzt steht dort eine Tafel mit den Heiligen Cosma und Damiano.</p><p>Zu einer tragfähigen lokalen Ökonomie ist es in Riace noch ein weiter Weg. »Statt in kleinen Läden im Dorf einzukaufen, fahren die Leute mit dem Auto zum Supermarkt oder bestellen online«, erzählt Müller-von der Heyden. Dabei wäre es so wichtig, dass das Geld in Riace bleibt. Sie denkt über die Herstellung von Delikatessen wie Marmeladen, Aufstriche oder eingelegtes Gemüse nach. »Die Räume der Ölmühle stehen ja die meisten Monate leer«, sagt sie, »dort könnten wir versuchen, die Voraussetzungen für die Herstellung weiterer Produkte zu schaffen. Aber es ist schrecklich, wir haben zurzeit kaum Wasser.« Die Klimakatastrophe ist seit Jahren in Südeuropa deutlich spürbar.</p><p>Das Wasser wird in Riace nachts, manchmal auch schon tagsüber abgestellt und darf nur noch zum Kochen und zur Körperreinigung verwendet werden. Die Gärten dürfen nicht mehr bewässert werden, und so wächst auch immer weniger. Der Boden sei so trocken, erzählt Müller-von der Heyden, dass die Schafe und Ziegen nicht mehr ausreichend Futter fänden und keine Milch mehr gäben. Kürzlich sei einem Hirten bei einem Flächenbrand auch das als Tierfutter zugekaufte Heu verbrannt. Sie sorgt sich auch wegen der Olivenernte in diesem Jahr. 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	<title>*Immer wieder Solingen und K&#246;ln-M&#252;lheim. Die Serie von Anschl&#228;gen und die Verlautbarungen der&#8230;</title>
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	<published>2024-07-22T16:52:00Z</published>
	<updated>2024-07-22T16:52:00Z</updated>
	
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	<summary>*Immer wieder Solingen und Köln-Mülheim. Die Serie von Anschlägen und die Verlautbarungen der Polizei wecken Erinnerungen an die Baseballschlägerjahre. Solidarisches Handeln ist dringend notwendig* 


❝In den letzten Monaten haben sich in Solingen und Köln-Mülheim mehrere Brand- und Sprengstoffanschläge ereignet. Das schafft große Verunsicherungen, schließlich hat das Ausmaß rassistischer, antisemitischer und misogyner Gewalt im Jahr 2023 stark zugenommen.

Kölner Initiativen äußern nun scharfe Kritik an den Ermittlungsbehörden und warnen davor, dieselben Fehler wie beim NSU zu wiederholen und Rassismus als Motiv beiseitezuschieben. Wir rufen zur Unterstützung der Betroffenen auf und dazu, die Polizeiarbeit kritisch zu beobachten. In einem Offenen Brief bitten wir auch die Kölner Oberbürgermeisterin, sich für lückenlose Aufklärung und die Unterstützung der Betroffenen einzusetzen.  
 

Was ist passiert?
 
In den letzten Monaten gab es mehrere Brand- und Sprengstoffanschläge in Solingen und Köln-Mülheim mit teils verheerenden Folgen (siehe unten). In Solingen wurde eine bulgarische Familie getötet und ein von Einwander*innen bewohntes Haus völlig zerstört. In Köln-Mülheim wurden gleich drei Häuser angegriffen, darunter auch eines in der Keupstraße. Hier wurde erheblicher Schaden angerichtet. Alarmierend ist, dass sowohl Solingen als auch Köln-Mülheim, insbesondere die Keupstrasse, aus der Vergangenheit als Ziele rechtsextremer Anschläge bekannt sind. Damals haben die Sicherheitsbehörden die Betroffenen selbst verdächtigt. Dieses rassistische Narrativ wurde von den Medien kritiklos übernommen. Die Betroffenen Keupstrasse sprechen deshalb „von der Bombe nach der Bombe" und beklagten die mangelnde Empathie und ausbleibende Solidarität in der Stadtgesellschaft. 

Doch diese Narrative von damals finden sich auch jetzt wieder: Die jüngsten Anschläge werden im Fall von Solingen mit "Clan-Kriminalität" in Verbindung gebracht oder, bei den Sprengstoffanschlägen in Köln, als kriminelle Auseinandersetzungen im Drogenmilieu dargestellt. Die Polizei nimmt erneut die Betroffenen ins Visier.  

In Solingen wurde Rassismus als Motiv schnell ausgeschlossen, auf der Keupstrasse schafft die Polizei ein "Dialogangebot" und spricht dabei davon, dass so überprüft werden solle, ob es einen persönlichen Hintergrund geben könnte.  

Kritische Berichterstattung darüber gibt es bisher nicht. Stattdessen übernehmen viele Journalist:innen erneut ungeprüft die Sicht der Polizei und geben Erkenntnisse der niederländischen Polizei über die sogenannte „Mocro-Mafia“ wieder, ohne den stigmatisierenden Begriff zu hinterfragen, der suggeriert, dass die Verdächtigen ausschließlich marokkanischer Herkunft seien.
 

Historischer Kontext
 
Das Reproduzieren des perfiden Narrativs der Opfer-Täter-Umkehr weckt vor allem auf der Keupstrasse und in Solingen schmerzliche Erinnerungen. Die Betroffenen hatten damals von Anfang an die Vermutung, dass die Täter Nazis sind. Statt Aufklärung und Gerechtigkeit zu erfahren, wurden sie verdächtigt und schikaniert. Heute sind viele wieder verunsichert, fragen sich, ob die Polizei, sie dieses Mal schützt oder ihre Fehler wiederholt.
 

Konsequenzen sind notwendig

Wir appellieren an Medienschaffende, Narrative kritisch zu hinterfragen und eine rassismussensible und rassismuskritische Berichterstattung zu gewährleisten. Es kann nicht sein, dass Communities an den Tatorten rechter Gewalt wie in Solingen und Köln-Mülheim angegriffen werden und die Medien die Sicht der Polizei wieder unkritisch übernehmen, ohne Kontakt mit Betroffenen aufzunehmen und selbst zu recherchieren, ob es andere Hinweise und Spuren gibt, denen die Polizei bisher nicht nachgegangen ist.

An die Politik richtet sich der dringende Aufruf, Druck auf die Ermittlungsbehörden auszuüben! Die Betroffenen wollen nicht Jahre danach fragwürdige Entschuldigungen für Versäumnisse hören, sondern im Hier und Jetzt Aufklärung!

Es ist von größter Dringlichkeit, dass die aktuellen Vorfälle in Solingen und Köln-Mülheim umfassend aufgeklärt werden. Das alarmierende Ausmaß rechter Gewalt und die Normalisierung von Rassismus und Antisemitismus führen zu einer dramatischen Ausweitung von Gefahrenzonen und zu einem Klima der Angst und Unsicherheit bei Betroffenen. 

Gerade vor dem Hintergrund des Aufstiegs der AFD ist es wichtig, diese Ereignisse nicht entpolitisiert zu betrachten. Mit dieser Bedrohung dürfen wir Betroffene nicht allein lassen. Der NSU-KOMPLEX lehrt,  dass wir uns bei der Bekämpfung rassistischer und demokratiefeindlicher Akteure nicht auf den Staat verlassen können.

Wir  werden die Ermittlungen der Polizei kritisch beobachten und nicht aufhören, politische und mediale Hetze anzugreifen und rufen dazu auf, Betroffene zu unterstützen, Solidarität zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen.
 

Antifa AK Köln
Herkesin Meydanı – Platz für alle
Interventionistische Linke Köln
Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.
Lux
Migrantifa Köln
No Borders Cologne
Radio Nordpol


Übersicht

25. März 2024: Solingen-Höhscheid: Brandstiftung Grünewalder Straße 69, 4 Tote
https://www1.wdr.de/nachrichten/solingen-brandstiftung-machete-pressekonferenz-100.html
https://www.migazin.de/2024/05/01/solingen-angst-trauer-und-misstrauen/

9. Juni 2024: Solingen-Wald: Brandstiftung Wittkuller Straße
https://herkesinmeydani.org/aktuelles/erneuter-brandanschlag-in-solingen

25. Juni 2024: Solingen: Brandanschlag auf ein Café, Konrad-Adenauer-Straße
https://rp-online.de/nrw/staedte/solingen/explosion-vor-cafe-in-der-solinger-nordstadt-fuehrt-spur-zu-drogenmafia_aid-115860263

29. Juni 2024: Köln-Mülheim Keupstraße
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/5812435, https://www.ksta.de/region/oberberg/engelskirchen/explosion-engelskirchen-loope-kripo-sucht-zeugen-820173

30. Juni 2024: Köln-Mülheim 3:25 Holweider Straße
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/5812775
https://www.t-online.de/region/koeln/id_100437954/koeln-pyroattacken-in-muelheim-und-buchheim-geben-polizei-raetsel-auf.html

30. Juni 2024: Köln-Mülheim Wichheimer Straße
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/5812775
https://www.express.de/koeln/koeln-explosionen-erschuettern-wohnhaeuser-an-der-keupstrasse-820567
https://www.reddit.com/r/cologne/comments/1drytce/comment/lb5doji/
https://www.ksta.de/koeln/muelheim/muelheim-veedel/koeln-muelheim-drei-detonationen-explosion-vor-wohnhaeusern-keupstrasse-betroffen-1-819397

1. Juli 2024: Engelskirchen-Loope, Im Auel
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/5813551
https://www1.wdr.de/nachrichten/explosionen-koeln-muelheim-100.html
https://www.tagesschau.de/inland/regional/nordrheinwestfalen/wdr-weitere-explosion-im-raum-koeln-100.html❞

https://www.grundrechtekomitee.de/details/immer-wieder-solingen-und-koeln-muelheim-die-serie-von-anschlaegen-und-die-verlautbarungen-der-polizei-wecken-erinnerungen-an-die-baseballschlaegerjahre-solidarisches-handeln-ist-dringend-notwendig

#racism #anti-racism #nationalism #police #right-wing_extremism #Solingen #Köln-Mülheim #Keupstrasse #Clan-Kriminalität #Mocro-Mafia #Täter-Opfer-Umkehr #AFD 

@cdb_77</summary>
	<content type="html"><![CDATA[<div class="destinataires"><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/people/cdb_77' title="CDB_77 (@cdb_77)" data-login-auteur="cdb_77" data-id-auteur="1834">
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	</a></div><div lang="de" dir="ltr"><p><strong>Immer wieder Solingen und Köln-Mülheim. Die Serie von Anschlägen und die Verlautbarungen der Polizei wecken Erinnerungen an die Baseballschlägerjahre. Solidarisches Handeln ist dringend notwendig</strong></p><blockquote lang="de" dir="ltr"><p> In den letzten Monaten haben sich in Solingen und Köln-Mülheim mehrere Brand- und Sprengstoffanschläge ereignet. Das schafft große Verunsicherungen, schließlich hat das Ausmaß rassistischer, antisemitischer und misogyner Gewalt im Jahr 2023 stark zugenommen.</p><p>Kölner Initiativen äußern nun scharfe Kritik an den Ermittlungsbehörden und warnen davor, dieselben Fehler wie beim NSU zu wiederholen und Rassismus als Motiv beiseitezuschieben. Wir rufen zur Unterstützung der Betroffenen auf und dazu, die Polizeiarbeit kritisch zu beobachten. In einem Offenen Brief bitten wir auch die Kölner Oberbürgermeisterin, sich für lückenlose Aufklärung und die Unterstützung der Betroffenen einzusetzen. <br></p><p>Was ist passiert?<br><br>In den letzten Monaten gab es mehrere Brand- und Sprengstoffanschläge in Solingen und Köln-Mülheim mit teils verheerenden Folgen (siehe unten). In Solingen wurde eine bulgarische Familie getötet und ein von Einwander*innen bewohntes Haus völlig zerstört. In Köln-Mülheim wurden gleich drei Häuser angegriffen, darunter auch eines in der Keupstraße. Hier wurde erheblicher Schaden angerichtet. Alarmierend ist, dass sowohl Solingen als auch Köln-Mülheim, insbesondere die Keupstrasse, aus der Vergangenheit als Ziele rechtsextremer Anschläge bekannt sind. Damals haben die Sicherheitsbehörden die Betroffenen selbst verdächtigt. Dieses rassistische Narrativ wurde von den Medien kritiklos übernommen. Die Betroffenen Keupstrasse sprechen deshalb „von der Bombe nach der Bombe" und beklagten die mangelnde Empathie und ausbleibende Solidarität in der Stadtgesellschaft.</p><p>Doch diese Narrative von damals finden sich auch jetzt wieder: Die jüngsten Anschläge werden im Fall von Solingen mit &bdquo;Clan-Kriminalität&ldquo; in Verbindung gebracht oder, bei den Sprengstoffanschlägen in Köln, als kriminelle Auseinandersetzungen im Drogenmilieu dargestellt. Die Polizei nimmt erneut die Betroffenen ins Visier. </p><p>In Solingen wurde Rassismus als Motiv schnell ausgeschlossen, auf der Keupstrasse schafft die Polizei ein &bdquo;Dialogangebot&ldquo; und spricht dabei davon, dass so überprüft werden solle, ob es einen persönlichen Hintergrund geben könnte. </p><p>Kritische Berichterstattung darüber gibt es bisher nicht. Stattdessen übernehmen viele Journalist:innen erneut ungeprüft die Sicht der Polizei und geben Erkenntnisse der niederländischen Polizei über die sogenannte „Mocro-Mafia“ wieder, ohne den stigmatisierenden Begriff zu hinterfragen, der suggeriert, dass die Verdächtigen ausschließlich marokkanischer Herkunft seien.<br></p><p>Historischer Kontext<br><br>Das Reproduzieren des perfiden Narrativs der Opfer-Täter-Umkehr weckt vor allem auf der Keupstrasse und in Solingen schmerzliche Erinnerungen. Die Betroffenen hatten damals von Anfang an die Vermutung, dass die Täter Nazis sind. Statt Aufklärung und Gerechtigkeit zu erfahren, wurden sie verdächtigt und schikaniert. Heute sind viele wieder verunsichert, fragen sich, ob die Polizei, sie dieses Mal schützt oder ihre Fehler wiederholt.<br></p><p>Konsequenzen sind notwendig</p><p>Wir appellieren an Medienschaffende, Narrative kritisch zu hinterfragen und eine rassismussensible und rassismuskritische Berichterstattung zu gewährleisten. Es kann nicht sein, dass Communities an den Tatorten rechter Gewalt wie in Solingen und Köln-Mülheim angegriffen werden und die Medien die Sicht der Polizei wieder unkritisch übernehmen, ohne Kontakt mit Betroffenen aufzunehmen und selbst zu recherchieren, ob es andere Hinweise und Spuren gibt, denen die Polizei bisher nicht nachgegangen ist.</p><p>An die Politik richtet sich der dringende Aufruf, Druck auf die Ermittlungsbehörden auszuüben! Die Betroffenen wollen nicht Jahre danach fragwürdige Entschuldigungen für Versäumnisse hören, sondern im Hier und Jetzt Aufklärung!</p><p>Es ist von größter Dringlichkeit, dass die aktuellen Vorfälle in Solingen und Köln-Mülheim umfassend aufgeklärt werden. Das alarmierende Ausmaß rechter Gewalt und die Normalisierung von Rassismus und Antisemitismus führen zu einer dramatischen Ausweitung von Gefahrenzonen und zu einem Klima der Angst und Unsicherheit bei Betroffenen.</p><p>Gerade vor dem Hintergrund des Aufstiegs der AFD ist es wichtig, diese Ereignisse nicht entpolitisiert zu betrachten. Mit dieser Bedrohung dürfen wir Betroffene nicht allein lassen. Der NSU-KOMPLEX lehrt,  dass wir uns bei der Bekämpfung rassistischer und demokratiefeindlicher Akteure nicht auf den Staat verlassen können.</p><p>Wir  werden die Ermittlungen der Polizei kritisch beobachten und nicht aufhören, politische und mediale Hetze anzugreifen und rufen dazu auf, Betroffene zu unterstützen, Solidarität zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen.<br></p><p>Antifa AK Köln<br>Herkesin Meydanı – Platz für alle<br>Interventionistische Linke Köln<br>Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.<br>Lux<br>Migrantifa Köln<br>No Borders Cologne<br>Radio Nordpol</p><p>Übersicht</p><p>25. März 2024: Solingen-Höhscheid: Brandstiftung Grünewalder Straße 69, 4 Tote<br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008028123'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://www1.wdr.de/nachrichten/solingen-brandstiftung-machete-pressekonferenz-100.html" class='spip_out' title="Verdächtiger gefasst: Ehemaliger Mieter soll Brand in Solingen mit vier Toten gelegt haben - Nachrichten" hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>www1.wdr.de</span>/</span><span class='lien_off'>nachrichten/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>solingen-brandstiftung-machete</span><span class='lien_fin_cachee'>-pressekonferenz-100.html</span></span></span></a></span><br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008028124'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://www.migazin.de/2024/05/01/solingen-angst-trauer-und-misstrauen" class='spip_out' title="Solingen - Angst, Trauer und Misstrauen" hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>migazin.de</span>/</span><span class='lien_off'>2024/</span><span class='lien_off'>05/</span><span class='lien_off'>01/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>solingen-angst-trauer-und-misst</span><span class='lien_fin_cachee'>rauen</span></span></span></a></span></p><p>9. Juni 2024: Solingen-Wald: Brandstiftung Wittkuller Straße<br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008028128'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://herkesinmeydani.org/aktuelles/erneuter-brandanschlag-in-solingen" class='spip_out' title="Herkesin Meydanı – Platz für alle" hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>herkesinmeydani.org</span>/</span><span class='lien_off'>aktuelles/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>erneuter-brandanschlag</span><span class='lien_fin_cachee'>-in-solingen</span></span></span></a></span></p><p>25. Juni 2024: Solingen: Brandanschlag auf ein Café, Konrad-Adenauer-Straße<br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008028131'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://rp-online.de/nrw/staedte/solingen/explosion-vor-cafe-in-der-solinger-nordstadt-fuehrt-spur-zu-drogenmafia_aid-115860263" class='spip_out' title="Explosion vor Café in der Solinger Nordstadt – führt Spur zu Drogenmafia?" hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>rp-online.de</span>/</span><span class='lien_off'>nrw/</span><span class='lien_off'>staedte/</span><span class='lien_off'>solingen/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>explosion-vor-cafe-in-der-sol</span><span class='lien_fin_cachee'>inger-nordstadt-fuehrt-spur-zu-drogenmafia_ai</span></span></span></a></span></p><p>29. Juni 2024: Köln-Mülheim Keupstraße<br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008028135'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/5812435" class='spip_out' title="POL-K: 240629-1-K Zeugenaufruf nach Zündung eines pyrotechnischen Gegenstands auf der ..." hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>presseportal.de</span>/</span>blaulicht/pm/12415/<span class='lien_fin'>5812435</span></span></a></span>, <span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008028139'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://www.ksta.de/region/oberberg/engelskirchen/explosion-engelskirchen-loope-kripo-sucht-zeugen-820173" class='spip_out' title="Explosion Engelskirchen: Gleiche Täter wie in Köln-Mülheim?" hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>ksta.de</span>/</span><span class='lien_off'>region/</span><span class='lien_off'>oberberg/</span><span class='lien_off'>engelskirchen/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>explosion-engelskirchen-loope-krip</span><span class='lien_fin_cachee'>o-sucht-zeugen-820173</span></span></span></a></span></p><p>30. Juni 2024: Köln-Mülheim 3:25 Holweider Straße<br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008028142'>►</a></span><a rel='nofollow' href="https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/5812775" class='spip_out' title="POL-K: 240630-1-K Erneute Zündung von unbekannten pyrotechnischen Gegenständen in ..." hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>presseportal.de</span>/</span>blaulicht/pm/12415/<span class='lien_fin'>5812775</span></span></a></span><br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008028143'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://www.t-online.de/region/koeln/id_100437954/koeln-pyroattacken-in-muelheim-und-buchheim-geben-polizei-raetsel-auf.html" class='spip_out' title="Pyroattacken in Mülheim und Buchheim geben Polizei Rätsel auf" hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>t-online.de</span>/</span><span class='lien_off'>region/</span><span class='lien_off'>koeln/</span><span class='lien_off'>id_100437954/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>koeln-pyroattacken-in-muelheim</span><span class='lien_fin_cachee'>-und-buchheim-geben-polizei-raetsel-auf.html</span></span></span></a></span></p><p>30. Juni 2024: Köln-Mülheim Wichheimer Straße<br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008028142'>►</a></span><a rel='nofollow' href="https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/5812775" class='spip_out' title="POL-K: 240630-1-K Erneute Zündung von unbekannten pyrotechnischen Gegenständen in ..." hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>presseportal.de</span>/</span>blaulicht/pm/12415/<span class='lien_fin'>5812775</span></span></a></span><br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008028146'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://www.express.de/koeln/koeln-explosionen-erschuettern-wohnhaeuser-an-der-keupstrasse-820567" class='spip_out' title="Köln: Explosionen erschüttern Wohnhäuser an der Keupstraße" hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>express.de</span>/</span><span class='lien_off'>koeln/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>koeln-explosionen-erschuettern-</span><span class='lien_fin_cachee'>wohnhaeuser-an-der-keupstrasse-820567</span></span></span></a></span><br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008028148'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://www.reddit.com/r/cologne/comments/1drytce/comment/lb5doji/" class='spip_out'><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>reddit.com</span>/</span><span class='lien_off'>r/</span><span class='lien_off'>cologne/</span><span class='lien_off'>comments/</span>1drytce/comment/<span class='lien_fin'>lb5doji</span></span></a></span><br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008028153'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://www.ksta.de/koeln/muelheim/muelheim-veedel/koeln-muelheim-drei-detonationen-explosion-vor-wohnhaeusern-keupstrasse-betroffen-1-819397" class='spip_out' title="Köln-Mülheim: 3 Detonationen vor Wohnhäusern – Keupstraße betroffen" hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>ksta.de</span>/</span><span class='lien_off'>koeln/</span><span class='lien_off'>muelheim/</span><span class='lien_off'>muelheim-veedel/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>koeln-muelheim-drei-detonationen-e</span><span class='lien_fin_cachee'>xplosion-vor-wohnhaeusern-keupstrasse-betroff</span></span></span></a></span></p><p>1. Juli 2024: Engelskirchen-Loope, Im Auel<br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008028157'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/5813551" class='spip_out' title="POL-K: 240701-1-K/GM Explosion in Engelskirchen/mögliche Tatzusammenhänge mit ..." hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>presseportal.de</span>/</span>blaulicht/pm/12415/<span class='lien_fin'>5813551</span></span></a></span><br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008028158'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://www1.wdr.de/nachrichten/explosionen-koeln-muelheim-100.html" class='spip_out' title="Explosion in Engelskirchen: Zeugen gesucht - Nachrichten" hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>www1.wdr.de</span>/</span><span class='lien_off'>nachrichten/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>explosionen-koeln-muelheim-100</span><span class='lien_fin_cachee'>.html</span></span></span></a></span><br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008028159'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://www.tagesschau.de/inland/regional/nordrheinwestfalen/wdr-weitere-explosion-im-raum-koeln-100.html" class='spip_out' title="Explosion in Engelskirchen: Zeugen gesucht - Nachrichten" hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>tagesschau.de</span>/</span><span class='lien_off'>inland/</span><span class='lien_off'>regional/</span><span class='lien_off'>nordrheinwestfalen/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>wdr-weitere-explosion-im-rau</span><span class='lien_fin_cachee'>m-koeln-100.html</span></span></span></a></span> </p></blockquote><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008028161'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://www.grundrechtekomitee.de/details/immer-wieder-solingen-und-koeln-muelheim-die-serie-von-anschlaegen-und-die-verlautbarungen-der-polizei-wecken-erinnerungen-an-die-baseballschlaegerjahre-solidarisches-handeln-ist-dringend-notwendig" class='spip_out' title="News - Komitee für Grundrechte und Demokratie" hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>grundrechtekomitee.de</span>/</span><span class='lien_off'>details/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>immer-wieder-solinge</span><span class='lien_fin_cachee'>n-und-koeln-muelheim-die-serie-von-anschlaege</span></span></span></a></span></p><p><span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/racism'>racism</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/anti-racism'>anti-racism</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/nationalism'>nationalism</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/police'>police</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/right-wing_extremism'>right-wing_extremism</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/solingen'>Solingen</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/k%C3%B6ln-m%C3%BClheim'>Köln-Mülheim</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/keupstrasse'>Keupstrasse</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/clan-kriminalit%C3%A4t'>Clan-Kriminalität</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/mocro-mafia'>Mocro-Mafia</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/t%C3%A4ter-opfer-umkehr'>Täter-Opfer-Umkehr</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/afd'>AFD</a></span></p><p><span class='lien_people'>@<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/people/cdb_77'>cdb_77</a></span></p></div>]]></content>
	
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	<title>*En Tunisie, la r&#233;pression s'accentue sur les migrants subsahariens et les associations qui les&#8230;</title>
	<author>
		<name>CDB_77  (@cdb_77)</name>
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		<email>cdb_77@seenthis.net</email>
		
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	<published>2024-05-09T07:28:27Z</published>
	<updated>2024-05-09T07:30:53Z</updated>
	
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	<summary>*En #Tunisie, la #répression s’accentue sur les migrants subsahariens et les associations qui les soutiennent* 


❝Originaires d’Afrique de l’Ouest ou de l’Est, plusieurs centaines d’hommes, de femmes et d’enfants ont été expulsées vers les frontières du pays. 

Il était 2 heures du matin, vendredi 3 mai, lorsque les agents des forces de l’ordre se sont présentés devant le campement de migrants, installé en face du siège de l’Organisation internationale pour les migrations (OIM), dans le quartier des berges du Lac à Tunis. « On était tous couchés, on dormait. D’un coup, il a fallu fuir », se souvient Simon, un exilé camerounais de 21 ans qui préfère utiliser un nom d’emprunt. Lui a réussi à échapper à la police. « Mais ceux qui n’y sont pas parvenus ont été arrêtés. Nous sommes toujours sans nouvelle de certains d’entre eux », dit-il, toujours à la rue.

Ils étaient des centaines, originaires principalement de pays d’Afrique de l’Ouest, à dormir dehors dans l’attente d’une assistance de l’OIM pour un retour volontaire dans leur pays. « On veut juste rentrer chez nous, assure Simon qui a déposé en décembre 2023 une demande pour être rapatrié au Cameroun. On ne comprend pas pourquoi ils ont fait ça. On était calmes, on n’a agressé personne, on n’a rien fait de mal. »

Plus loin, au bout de la rue, plusieurs centaines d’exilés – des hommes, des femmes et même des enfants majoritairement originaires du Soudan et de pays d’Afrique de l’Est en proie à la guerre – étaient installées dans les allées d’un jardin public en attendant d’obtenir une protection internationale.
Des expulsions collectives

D’autres avaient planté leurs tentes à quelques centaines de mètres de là, devant le siège du Haut-Commissariat des Nations unies pour les réfugiés. Des dizaines de personnes exilées, installées dans la Maison des jeunes depuis à la fermeture du camp de Choucha en 2017, ont également été délogées, dans la banlieue de La Marsa.

Au total, près de 80 mandats de dépôt ont été émis à l’encontre des personnes arrêtées au cours du week-end et au moins plusieurs centaines d’entre elles ont été expulsées vers les frontières du pays, selon plusieurs ONG. Cette évacuation coordonnée et de large ampleur fait suite à d’autres opérations similaires dans la région de Sfax la semaine passée.

Lundi 6 mai, au cours d’un conseil de sécurité, le président Kaïs Saïed a reconnu pour la première fois des expulsions collectives de la part des autorités tunisiennes, précisant que « 400 personnes » ont été renvoyées vers « la frontière orientale », en « coordination continue » avec les pays voisins.

« Nous assistons à une répression tous azimuts des populations noires migrantes qui continuent de subir des abus systématiques de leurs droits », dénonce Salsabil Chellali, directrice du bureau de Human Rights Watch à Tunis. Elle souligne que, de manière générale, les arrestations et les expulsions menées par les autorités se font « sans aucune évaluation au cas par cas du statut » des exilés, « en dehors de tout Etat de droit et cadre légal », simplement car « ces personnes sont identifiées comme noires et comme venant de pays africains ».
« Hordes de migrants clandestins »

Depuis le discours du président Kaïs Saïed, en février 2023, au cours duquel il avait désigné les « hordes de migrants clandestins » comme complice d’un complot visant à modifier l’identité arabo-islamique du pays, les autorités tunisiennes ont opéré un virage sécuritaire dans la gestion des migrants africains subsahariens.

La répression à leur encontre s’est élargie ces derniers jours aux organisations de la société civile. Saadia Mosbah, présidente de Mnemty, une association de lutte contre les discriminations raciales, a été arrêtée lundi 6 mai sur la base de la loi relative à la lutte contre le terrorisme et à la répression du blanchiment d’argent et placée en garde à vue.

Activiste tunisienne noire et figure de la lutte antiraciste en Tunisie, Mme Mosbah s’était montrée très critique envers les politiques anti-migrants du président Kaïs Saïed depuis plus d’un an. Un autre membre de l’association a été entendu dans le cadre de l’enquête, mais a été laissé en liberté. Leurs bureaux ont été perquisitionnés.

L’organisation Terre d’asile Tunisie (TAT), section tunisienne de France terre d’asile, a elle aussi reçu la visite des fonctionnaires de police dans ses bureaux de Tunis et de Sfax. Son ancienne directrice, Sherifa Riahi, a été entendue puis placée en garde à vue sur la base de la même loi utilisée contre Mme Mosbah, confie au Monde une source sous couvert d’anonymat. Quatre personnes ont été entendues, « sans que cela donne lieu à une arrestation ».

Le président et le vice-président du Conseil tunisien des réfugiés (CTR) ont eux aussi été arrêtés, placés sous mandat de dépôt à l’issue de leur garde à vue. Ils sont accusés d’« associations de malfaiteurs dans le but d’aider des personnes à accéder au territoire tunisien », selon une déclaration du parquet, alors que le CTR assiste le Haut-Commissariat des Nations unies pour les réfugiés dans l’enregistrement des demandeurs d’asile, avec l’aval des autorités en l’absence de loi encadrant le droit d’asile en Tunisie.
« Faire peur aux associations »

Le président du Conseil tunisien des réfugiés (CTR) et l’un de ses collègues ont eux aussi été arrêtés. Selon la radio privée Mosaïque FM, ils sont accusés d’aide à l’hébergement de migrants en situation irrégulière, alors même que cette organisation assiste le Haut-Commissariat des Nations unies pour les réfugiés dans l’enregistrement des demandeurs d’asile, avec l’aval des autorités en l’absence de loi encadrant le droit d’asile en Tunisie.

« C’est un nouveau cap franchi dans la répression, s’alarme Salsabil Chellali. Les autorités veulent faire peur aux associations qui mènent des actions pour atténuer un tant soit peu la souffrance des migrants et demandeurs d’asile et de mettre fin à toute assistance qu’ils peuvent recevoir en Tunisie. Ça ne fait qu’exacerber les conditions vulnérables dans lesquelles ils sont. »

Dans son discours lundi soir, M. Saïed a fustigé des associations qui « reçoivent d’énormes sommes d’argent de l’étranger ». « Il n’y a pas de place pour des associations qui pourraient remplacer l’Etat », a-t-il affirmé, qualifiant par ailleurs les dirigeants de ces associations de « traîtres » et d’« agents ».

M. Saïed a aussi répété « aux chefs d’Etat » et « au monde entier », comme il l’a fait de nombreuses fois, que « la Tunisie n’est pas une terre pour installer ces gens et qu’elle veille à ce qu’elle ne soit pas également un point de passage pour eux vers les pays du nord de la Méditerranée ».

Tout en refusant d’accueillir les migrants, les autorités tunisiennes continuent pourtant de les empêcher de rejoindre l’Europe moyennant un soutien financier et logistique de l’Union européenne. Entre le 1er janvier et le 15 avril, 21 270 migrants ont ainsi été interceptés en mer par la Garde nationale, contre 13 903 sur la même période en 2023, selon les chiffres communiqués par son porte-parole, Houssem Jebabli, à l’agence de presse Nova.❞

https://www.lemonde.fr/afrique/article/2024/05/08/en-tunisie-la-repression-s-accentue-sur-les-migrants-subsahariens-et-les-associations-qui-les-soutiennent_6232218_3212.html
#migrations #anti-migrants #expulsions #expulsions_collectives #réfugiés #arrestations 

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Lui a réussi à échapper à la police. &#171;&nbsp;Mais ceux qui n’y sont pas parvenus ont été arrêtés. Nous sommes toujours sans nouvelle de certains d’entre eux&nbsp;&#187;, dit-il, toujours à la rue.</p><p>Ils étaient des centaines, originaires principalement de pays d’Afrique de l’Ouest, à dormir dehors dans l’attente d’une assistance de l’OIM pour un retour volontaire dans leur pays. &#171;&nbsp;On veut juste rentrer chez nous, assure Simon qui a déposé en décembre 2023 une demande pour être rapatrié au Cameroun. On ne comprend pas pourquoi ils ont fait ça. On était calmes, on n’a agressé personne, on n’a rien fait de mal.&nbsp;&#187;</p><p>Plus loin, au bout de la rue, plusieurs centaines d’exilés – des hommes, des femmes et même des enfants majoritairement originaires du Soudan et de pays d’Afrique de l’Est en proie à la guerre – étaient installées dans les allées d’un jardin public en attendant d’obtenir une protection internationale.<br>Des expulsions collectives</p><p>D’autres avaient planté leurs tentes à quelques centaines de mètres de là, devant le siège du Haut-Commissariat des Nations unies pour les réfugiés. Des dizaines de personnes exilées, installées dans la Maison des jeunes depuis à la fermeture du camp de Choucha en 2017, ont également été délogées, dans la banlieue de La Marsa.</p><p>Au total, près de 80 mandats de dépôt ont été émis à l’encontre des personnes arrêtées au cours du week-end et au moins plusieurs centaines d’entre elles ont été expulsées vers les frontières du pays, selon plusieurs ONG. Cette évacuation coordonnée et de large ampleur fait suite à d’autres opérations similaires dans la région de Sfax la semaine passée.</p><p>Lundi 6 mai, au cours d’un conseil de sécurité, le président Kaïs Saïed a reconnu pour la première fois des expulsions collectives de la part des autorités tunisiennes, précisant que &#171;&nbsp;400 personnes&nbsp;&#187; ont été renvoyées vers &#171;&nbsp;la frontière orientale&nbsp;&#187;, en &#171;&nbsp;coordination continue&nbsp;&#187; avec les pays voisins.</p><p>&#171;&nbsp;Nous assistons à une répression tous azimuts des populations noires migrantes qui continuent de subir des abus systématiques de leurs droits&nbsp;&#187;, dénonce Salsabil Chellali, directrice du bureau de Human Rights Watch à Tunis. Elle souligne que, de manière générale, les arrestations et les expulsions menées par les autorités se font &#171;&nbsp;sans aucune évaluation au cas par cas du statut&nbsp;&#187; des exilés, &#171;&nbsp;en dehors de tout Etat de droit et cadre légal&nbsp;&#187;, simplement car &#171;&nbsp;ces personnes sont identifiées comme noires et comme venant de pays africains&nbsp;&#187;.<br>&#171;&nbsp;Hordes de migrants clandestins&nbsp;&#187;</p><p>Depuis le discours du président Kaïs Saïed, en février 2023, au cours duquel il avait désigné les &#171;&nbsp;hordes de migrants clandestins&nbsp;&#187; comme complice d’un complot visant à modifier l’identité arabo-islamique du pays, les autorités tunisiennes ont opéré un virage sécuritaire dans la gestion des migrants africains subsahariens.</p><p>La répression à leur encontre s’est élargie ces derniers jours aux organisations de la société civile. Saadia Mosbah, présidente de Mnemty, une association de lutte contre les discriminations raciales, a été arrêtée lundi 6 mai sur la base de la loi relative à la lutte contre le terrorisme et à la répression du blanchiment d’argent et placée en garde à vue.</p><p>Activiste tunisienne noire et figure de la lutte antiraciste en Tunisie, Mme&nbsp;Mosbah s’était montrée très critique envers les politiques anti-migrants du président Kaïs Saïed depuis plus d’un an. Un autre membre de l’association a été entendu dans le cadre de l’enquête, mais a été laissé en liberté. Leurs bureaux ont été perquisitionnés.</p><p>L’organisation Terre d’asile Tunisie (TAT), section tunisienne de France terre d’asile, a elle aussi reçu la visite des fonctionnaires de police dans ses bureaux de Tunis et de Sfax. Son ancienne directrice, Sherifa Riahi, a été entendue puis placée en garde à vue sur la base de la même loi utilisée contre Mme&nbsp;Mosbah, confie au Monde une source sous couvert d’anonymat. Quatre personnes ont été entendues, &#171;&nbsp;sans que cela donne lieu à une arrestation&nbsp;&#187;.</p><p>Le président et le vice-président du Conseil tunisien des réfugiés (CTR) ont eux aussi été arrêtés, placés sous mandat de dépôt à l’issue de leur garde à vue. Ils sont accusés d’&#171;&nbsp;associations de malfaiteurs dans le but d’aider des personnes à accéder au territoire tunisien&nbsp;&#187;, selon une déclaration du parquet, alors que le CTR assiste le Haut-Commissariat des Nations unies pour les réfugiés dans l’enregistrement des demandeurs d’asile, avec l’aval des autorités en l’absence de loi encadrant le droit d’asile en Tunisie.<br>&#171;&nbsp;Faire peur aux associations&nbsp;&#187;</p><p>Le président du Conseil tunisien des réfugiés (CTR) et l’un de ses collègues ont eux aussi été arrêtés. 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	<title>*Statement von Lehrenden an Berliner Universit&#228;ten* &#10077;&#034;Als Lehrende der Berliner Hochschulen&#8230;</title>
	<author>
		<name>-KG-  (@_kg_)</name>
		<uri>https://seenthis.net/people/_kg_</uri>
		<email>_kg_@seenthis.net</email>
		
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	<published>2024-05-13T11:06:39Z</published>
	<updated>2024-05-13T11:06:39Z</updated>
	
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	<summary>*Statement von Lehrenden an Berliner Universitäten* 

❝"Als Lehrende der Berliner Hochschulen verpflichtet uns unser Selbstverständnis dazu, unsere Studierenden auf Augenhöhe zu begleiten, aber auch zu schützen und sie in keinem Fall Polizeigewalt auszuliefern.

Unabhängig davon, ob wir mit den konkreten Forderungen des Protestcamps einverstanden sind, stellen wir uns vor unsere Studierenden und verteidigen ihr Recht auf friedlichen Protest, das auch die Besetzung von Uni-Gelände einschließt. Die Versammlungs- und Meinungsfreiheit sind grundlegende demokratische Rechte, die auch und gerade an Universitäten zu schützen sind. Angesichts der angekündigten Bombardierung Rafahs und der Verschärfung der humanitären Krise in Gaza sollte die Dringlichkeit des Anliegens der Protestierenden auch für jene nachvollziehbar sein, die nicht alle konkreten Forderungen teilen oder die gewählte Aktionsform für nicht geeignet halten.

Es ist keine Voraussetzung für grundrechtlich geschützten Protest, dass er auf Dialog ausgerichtet ist. Umgekehrt gehört es unseres Erachtens zu den Pflichten der Universitätsleitung, solange wie nur möglich eine dialogische und gewaltfreie Lösung anzustreben. Diese Pflicht hat das Präsidium der FU Berlin verletzt, indem es das Protestcamp ohne ein vorangehendes Gesprächsangebot polizeilich räumen ließ. Das verfassungsmäßig geschützte Recht, sich friedlich zu versammeln, gilt unabhängig von der geäußerten Meinung. Die Versammlungsfreiheit beschränkt zudem nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ("Fraport") das Hausrecht auch für Orte, die, wie wohl auch der Universitätscampus der FU Berlin, öffentlich zugänglich sind und vielfältigen, darunter öffentlichen Zwecken dienen.

Wir fordern die Berliner Universitätsleitungen auf, von Polizeieinsätzen gegen ihre eigenen Studierenden ebenso wie von weiterer strafrechtlicher Verfolgung abzusehen. Der Dialog mit den Studierenden und der Schutz der Hochschulen als Räume der kritischen Öffentlichkeit sollte oberste Priorität haben - beides ist mit Polizeieinsätzen auf dem Campus unvereinbar. Nur durch Auseinandersetzung und Debatte werden wir als Lehrende und Universitäten unserem Auftrag gerecht."❞

Possibility to sign and signatures here: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfVy2D5Xy_DMiaMx2TsE7YediR6qifxoLDP1zIjKzEl9t1LWw/viewform

#statement #protest_camp #police_violence #Berlin #university #FU #academia #Gaza #Germany</summary>
	<content type="html"><![CDATA[<div lang="en" dir="ltr"><p><strong>Statement von Lehrenden an Berliner Universitäten</strong></p><blockquote lang="de" dir="ltr"><p> "Als Lehrende der Berliner Hochschulen verpflichtet uns unser Selbstverständnis dazu, unsere Studierenden auf Augenhöhe zu begleiten, aber auch zu schützen und sie in keinem Fall Polizeigewalt auszuliefern.</p><p>Unabhängig davon, ob wir mit den konkreten Forderungen des Protestcamps einverstanden sind, stellen wir uns vor unsere Studierenden und verteidigen ihr Recht auf friedlichen Protest, das auch die Besetzung von Uni-Gelände einschließt. Die Versammlungs- und Meinungsfreiheit sind grundlegende demokratische Rechte, die auch und gerade an Universitäten zu schützen sind. Angesichts der angekündigten Bombardierung Rafahs und der Verschärfung der humanitären Krise in Gaza sollte die Dringlichkeit des Anliegens der Protestierenden auch für jene nachvollziehbar sein, die nicht alle konkreten Forderungen teilen oder die gewählte Aktionsform für nicht geeignet halten.</p><p>Es ist keine Voraussetzung für grundrechtlich geschützten Protest, dass er auf Dialog ausgerichtet ist. Umgekehrt gehört es unseres Erachtens zu den Pflichten der Universitätsleitung, solange wie nur möglich eine dialogische und gewaltfreie Lösung anzustreben. Diese Pflicht hat das Präsidium der FU Berlin verletzt, indem es das Protestcamp ohne ein vorangehendes Gesprächsangebot polizeilich räumen ließ. Das verfassungsmäßig geschützte Recht, sich friedlich zu versammeln, gilt unabhängig von der geäußerten Meinung. Die Versammlungsfreiheit beschränkt zudem nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ("Fraport") das Hausrecht auch für Orte, die, wie wohl auch der Universitätscampus der FU Berlin, öffentlich zugänglich sind und vielfältigen, darunter öffentlichen Zwecken dienen.</p><p>Wir fordern die Berliner Universitätsleitungen auf, von Polizeieinsätzen gegen ihre eigenen Studierenden ebenso wie von weiterer strafrechtlicher Verfolgung abzusehen. Der Dialog mit den Studierenden und der Schutz der Hochschulen als Räume der kritischen Öffentlichkeit sollte oberste Priorität haben - beides ist mit Polizeieinsätzen auf dem Campus unvereinbar. Nur durch Auseinandersetzung und Debatte werden wir als Lehrende und Universitäten unserem Auftrag gerecht." </p></blockquote><p>Possibility to sign and signatures here: <span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008005838'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfVy2D5Xy_DMiaMx2TsE7YediR6qifxoLDP1zIjKzEl9t1LWw/viewform" class='spip_out' title="Statement von Lehrenden an Berliner Universitäten" hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>docs.google.com</span>/</span><span class='lien_off'>forms/</span><span class='lien_off'>d/</span><span class='lien_off'>e/</span><span class='lien_off'>1FAIpQLSfVy2D5Xy_DMiaMx2TsE7YediR6qifxoLDP1zIjKzEl9t1LWw/</span><span class='lien_fin'>viewform</span></span></a></span></p><p><span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/statement'>statement</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/protest_camp'>protest_camp</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/police_violence'>police_violence</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/berlin'>Berlin</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/university'>university</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/fu'>FU</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/academia'>academia</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/gaza'>Gaza</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/germany'>Germany</a></span></p></div>]]></content>
	
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	<title>*Nicolas Schmit veut revoir certains accords migratoires* &#10077;Les accords de plusieurs millions&#8230;</title>
	<author>
		<name>-KG-  (@_kg_)</name>
		<uri>https://seenthis.net/people/_kg_</uri>
		<email>_kg_@seenthis.net</email>
		
	</author>
	<published>2024-05-09T09:15:35Z</published>
	<updated>2024-05-09T09:15:35Z</updated>
	
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	<summary>*Nicolas Schmit veut revoir certains accords migratoires* 


❝Les accords de plusieurs millions d'euros que l'UE a signés avec les pays voisins pour réduire l'immigration irrégulière doivent être "révisés", estime Nicolas Schmit, tête de liste des socialistes européens pour les élections de juin.

"Je suis assez réticent à l'égard de ces accords qui doivent encore faire la preuve de leur efficacité. Nous dépensons actuellement d'énormes sommes d'argent, en donnant cet argent à différents régimes ou gouvernements, comme le gouvernement tunisien. Nous savons que les autorités tunisiennes traitent très mal les réfugiés", explique Nicolas Schmit à Euronews lors d'une interview exclusive filmée mardi matin.

"Nous avons toujours des problèmes en Libye, où il y a deux gouvernements. Nous avons des questions pour l'Egypte. Je suis donc assez réticent à ce genre d'accords", poursuit-il.

"Je pense que nous devons les revoir et voir ce qui peut être fait, comment nous pouvons le faire différemment parce que nous ne savons pas exactement comment l'argent est utilisé".

Nicolas Schmit, l'actuel commissaire européen en charge de l'Emploi et des Droits sociaux, rompt ouvertement avec la présidente de la Commission, Ursula von der Leyen, qui, au cours de l'année écoulée, a encouragé la politique de signature d'accords avec les pays voisins, tels que la Tunisie, la Mauritanie et l'Égypte, dans le but de stimuler leurs économies fragiles et de réduire le nombre de départs d'immigrants clandestins.

Cette stratégie, qui prévoit des millions de fonds européens et des projets d'investissement, bénéficie d'un large soutien des dirigeants de l'UE dont l'Italienne Giorgia Meloni, le Grec Kyriakos Mitsotakis, le Belge Alexander De Croo et l'Espagnol Pedro Sánchez, qui ont tous, à un moment donné, rejoint Ursula von der Leyen lors de ses voyages officiels.

Mais ces accords ont été fortement critiqués par les ONG humanitaires et les spécialistes des migrations, qui affirment qu'ils sont mal conçus, qu'ils manquent de transparence et qu'ils reposent sur un vote de confiance de la part de gouvernements autocratiques. Les nombreux rapports faisant état de violations des droits de l'homme en Tunisie et en Égypte ont jeté une ombre sur ces textes.

Le dernier chapitre en date de cette politique concerne le Liban, où la présidente de la Commission a annoncé la semaine dernière un programme d'aide d'un milliard d'euros destiné à soulager les difficultés financières du pays frappé par la crise et à empêcher une vague de réfugiés de se diriger vers Chypre. L'enveloppe, entièrement constituée de subventions, sera progressivement mise en place jusqu'en 2027.

"Personne ne sait exactement comment l'argent annoncé sera dépensé au Liban, étant donné la situation du gouvernement libanais, qui est, d'une certaine manière, un gouvernement très faible", analyse Nicolas Schmit.

Au cours de son entretien avec Euronews, Le Luxembourgeois de 70 ans a fustigé le "modèle rwandais" que le Royaume-Uni a mis en place pour transporter les migrants par avion vers le pays africain et traiter leurs demandes d'asile sur place. Si les demandes sont approuvées, les réfugiés se verront accorder l'asile au Rwanda, et non sur le sol britannique.

Dans son manifeste, le Parti populaire européen (PPE) présente une ébauche de projet similaire au "modèle rwandais" visant à externaliser partiellement le traitement des demandes. Ursula von der Leyen, tête de liste du PPE, nie la comparaison et insiste sur le fait que tout projet serait compatible avec le droit international.

"Je suis absolument contre ce que nous appelons le modèle rwandais, qui va à l'encontre des droits fondamentaux sur lesquels l'Europe s'est construite", insiste Nicolas Schmit. "Déléguer le traitement des réfugiés au Rwanda ou à d'autres pays est une question de non-respect de la dignité humaine".
Pas question de travailler avec CRE

Nicolas Schmit et Ursula von der Leyen se trouvent dans une position particulière car tous deux travaillent au sein de la Commission mais ils font campagne respectivement pour le PSE et le PPE.

La présidente de l'institution demeure la favorite  selon les sondages. Son parti devrait rester la première force politique au Parlement à l'issue des élections de juin.

Toutefois, ces dernières semaines, Ursula von der Leyen a fait sursauter l'opinion publique en raison de ses ouvertures vers le groupe des Conservateurs et réformistes européens (CRE), qui regroupe notamment Fratelli d'Italia (Italie), Droit et Justice (Pologne), Vox (Espagne), l'Alliance néo-flamande N-VA (Belgique), le Parti démocratique civique (République tchèque) et les Démocrates de Suède (Suède).

Le CRE devrait progresser de manière significative après le mois de juin, et pourrait devenir le troisième groupe le plus important, ce qui donnerait à cette formation eurosceptique et anti-Pacte vert un plus grand poids dans la prise de décision.

Pour être reconduite par les dirigeants, Ursula von der Leyen devra être confirmée par une majorité au Parlement. Les socialistes ont prévenu que si la responsable allemande cherchait à obtenir des voix au sein de CRE, elle perdrait leur soutien.

"Il n'y a aucun moyen - je suis très clair là-dessus - il n'y a aucun moyen d'avoir un arrangement, un accord ou quoi que ce soit avec l'extrême droite", assure Nicolas Schmit à Euronews.

Il accuse le PPE de faire une "distinction très spéciale" entre l'extrême droite "décente" et l'extrême droite "paria" et a mis en garde contre les conséquences imprévisibles de cette ligne de plus en plus floue, affirmant que le CRE défendait une conception "fondamentalement différente" de l'Europe.

"Lorsque je regarde l'extrême droite dite décente, qui sont ces gens ? Ce sont des Vox. Ce sont des admirateurs de Franco. Des admirateurs de Mussolini. C'est le parti PiS (Droit et Justice) qui était sur le point d'abolir l'État de droit en Pologne et qui a été sanctionné par la Commission. Où est donc l'extrême droite décente ? Il n'y en a pas", explique-t-il.

"C'est pourquoi il n'est pas possible d'avoir un arrangement qui se contente d'acheter des votes parce que l'extrême droite est intelligente. Ils ne donneront pas leurs voix pour rien. Ils demanderont des concessions sur la manière dont la politique européenne sera définie", assure Nicolas Schmit.

Cette interview fait partie d'une série en cours avec toutes les têtes de liste pour les élections européennes. L'interview complète de Nicolas Schmit sera diffusée sur Euronews le week-end du 17 mai.❞

https://fr.euronews.com/my-europe/2024/05/07/les-accords-de-lue-sur-limmigration-avec-legypte-et-la-tunisie-doivent-etre-revises-declar#vuukle-comments-2537114

#UE #Tunisia #Egypt #Nicolas_Schmit #Ursula_von_der_Leyen

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	<content type="html"><![CDATA[<div class="destinataires"><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/people/cdb_77' title="CDB_77 (@cdb_77)" data-login-auteur="cdb_77" data-id-auteur="1834">
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	</a></div><div lang="fr" dir="ltr"><p><strong>Nicolas Schmit veut revoir certains accords migratoires</strong></p><blockquote lang="fr" dir="ltr"><p> Les accords de plusieurs millions d’euros que l’UE a signés avec les pays voisins pour réduire l’immigration irrégulière doivent être &laquo;&nbsp;révisés&nbsp;&raquo;, estime Nicolas Schmit, tête de liste des socialistes européens pour les élections de juin.</p><p>&laquo;&nbsp;Je suis assez réticent à l’égard de ces accords qui doivent encore faire la preuve de leur efficacité. Nous dépensons actuellement d’énormes sommes d’argent, en donnant cet argent à différents régimes ou gouvernements, comme le gouvernement tunisien. Nous savons que les autorités tunisiennes traitent très mal les réfugiés&nbsp;&raquo;, explique Nicolas Schmit à Euronews lors d’une interview exclusive filmée mardi matin.</p><p>&laquo;&nbsp;Nous avons toujours des problèmes en Libye, où il y a deux gouvernements. Nous avons des questions pour l’Egypte. Je suis donc assez réticent à ce genre d’accords&nbsp;&raquo;, poursuit-il.</p><p>&laquo;&nbsp;Je pense que nous devons les revoir et voir ce qui peut être fait, comment nous pouvons le faire différemment parce que nous ne savons pas exactement comment l’argent est utilisé&nbsp;&raquo;.</p><p>Nicolas Schmit, l’actuel commissaire européen en charge de l’Emploi et des Droits sociaux, rompt ouvertement avec la présidente de la Commission, Ursula von der Leyen, qui, au cours de l’année écoulée, a encouragé la politique de signature d’accords avec les pays voisins, tels que la Tunisie, la Mauritanie et l’Égypte, dans le but de stimuler leurs économies fragiles et de réduire le nombre de départs d’immigrants clandestins.</p><p>Cette stratégie, qui prévoit des millions de fonds européens et des projets d’investissement, bénéficie d’un large soutien des dirigeants de l’UE dont l’Italienne Giorgia Meloni, le Grec Kyriakos Mitsotakis, le Belge Alexander De Croo et l’Espagnol Pedro Sánchez, qui ont tous, à un moment donné, rejoint Ursula von der Leyen lors de ses voyages officiels.</p><p>Mais ces accords ont été fortement critiqués par les ONG humanitaires et les spécialistes des migrations, qui affirment qu’ils sont mal conçus, qu’ils manquent de transparence et qu’ils reposent sur un vote de confiance de la part de gouvernements autocratiques. Les nombreux rapports faisant état de violations des droits de l’homme en Tunisie et en Égypte ont jeté une ombre sur ces textes.</p><p>Le dernier chapitre en date de cette politique concerne le Liban, où la présidente de la Commission a annoncé la semaine dernière un programme d’aide d’un milliard d’euros destiné à soulager les difficultés financières du pays frappé par la crise et à empêcher une vague de réfugiés de se diriger vers Chypre. L’enveloppe, entièrement constituée de subventions, sera progressivement mise en place jusqu’en 2027.</p><p>&laquo;&nbsp;Personne ne sait exactement comment l’argent annoncé sera dépensé au Liban, étant donné la situation du gouvernement libanais, qui est, d’une certaine manière, un gouvernement très faible&nbsp;&raquo;, analyse Nicolas Schmit.</p><p>Au cours de son entretien avec Euronews, Le Luxembourgeois de 70 ans a fustigé le &laquo;&nbsp;modèle rwandais&nbsp;&raquo; que le Royaume-Uni a mis en place pour transporter les migrants par avion vers le pays africain et traiter leurs demandes d’asile sur place. Si les demandes sont approuvées, les réfugiés se verront accorder l’asile au Rwanda, et non sur le sol britannique.</p><p>Dans son manifeste, le Parti populaire européen (PPE) présente une ébauche de projet similaire au &laquo;&nbsp;modèle rwandais&nbsp;&raquo; visant à externaliser partiellement le traitement des demandes. Ursula von der Leyen, tête de liste du PPE, nie la comparaison et insiste sur le fait que tout projet serait compatible avec le droit international.</p><p>&laquo;&nbsp;Je suis absolument contre ce que nous appelons le modèle rwandais, qui va à l’encontre des droits fondamentaux sur lesquels l’Europe s’est construite&nbsp;&raquo;, insiste Nicolas Schmit. &laquo;&nbsp;Déléguer le traitement des réfugiés au Rwanda ou à d’autres pays est une question de non-respect de la dignité humaine&nbsp;&raquo;.<br>Pas question de travailler avec CRE</p><p>Nicolas Schmit et Ursula von der Leyen se trouvent dans une position particulière car tous deux travaillent au sein de la Commission mais ils font campagne respectivement pour le PSE et le PPE.</p><p>La présidente de l’institution demeure la favorite  selon les sondages. Son parti devrait rester la première force politique au Parlement à l’issue des élections de juin.</p><p>Toutefois, ces dernières semaines, Ursula von der Leyen a fait sursauter l’opinion publique en raison de ses ouvertures vers le groupe des Conservateurs et réformistes européens (CRE), qui regroupe notamment Fratelli d’Italia (Italie), Droit et Justice (Pologne), Vox (Espagne), l’Alliance néo-flamande N-VA (Belgique), le Parti démocratique civique (République tchèque) et les Démocrates de Suède (Suède).</p><p>Le CRE devrait progresser de manière significative après le mois de juin, et pourrait devenir le troisième groupe le plus important, ce qui donnerait à cette formation eurosceptique et anti-Pacte vert un plus grand poids dans la prise de décision.</p><p>Pour être reconduite par les dirigeants, Ursula von der Leyen devra être confirmée par une majorité au Parlement. Les socialistes ont prévenu que si la responsable allemande cherchait à obtenir des voix au sein de CRE, elle perdrait leur soutien.</p><p>&laquo;&nbsp;Il n’y a aucun moyen - je suis très clair là-dessus - il n’y a aucun moyen d’avoir un arrangement, un accord ou quoi que ce soit avec l’extrême droite&nbsp;&raquo;, assure Nicolas Schmit à Euronews.</p><p>Il accuse le PPE de faire une &laquo;&nbsp;distinction très spéciale&nbsp;&raquo; entre l’extrême droite &laquo;&nbsp;décente&nbsp;&raquo; et l’extrême droite &laquo;&nbsp;paria&nbsp;&raquo; et a mis en garde contre les conséquences imprévisibles de cette ligne de plus en plus floue, affirmant que le CRE défendait une conception &laquo;&nbsp;fondamentalement différente&nbsp;&raquo; de l’Europe.</p><p>&laquo;&nbsp;Lorsque je regarde l’extrême droite dite décente, qui sont ces gens&nbsp;? Ce sont des Vox. Ce sont des admirateurs de Franco. Des admirateurs de Mussolini. C’est le parti PiS (Droit et Justice) qui était sur le point d’abolir l’État de droit en Pologne et qui a été sanctionné par la Commission. Où est donc l’extrême droite décente&nbsp;? Il n’y en a pas&nbsp;&raquo;, explique-t-il.</p><p>&laquo;&nbsp;C’est pourquoi il n’est pas possible d’avoir un arrangement qui se contente d’acheter des votes parce que l’extrême droite est intelligente. Ils ne donneront pas leurs voix pour rien. Ils demanderont des concessions sur la manière dont la politique européenne sera définie&nbsp;&raquo;, assure Nicolas Schmit.</p><p>Cette interview fait partie d’une série en cours avec toutes les têtes de liste pour les élections européennes. L’interview complète de Nicolas Schmit sera diffusée sur Euronews le week-end du 17 mai. </p></blockquote><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008004718'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://fr.euronews.com/my-europe/2024/05/07/les-accords-de-lue-sur-limmigration-avec-legypte-et-la-tunisie-doivent-etre-revises-declar#vuukle-comments-2537114" class='spip_out' title="Les accords de l'UE sur l'immigration avec l'Égypte et la Tunisie doivent être 'révisés', déclare Nicolas Schmit" hreflang="fr"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>fr.euronews.com</span>/</span><span class='lien_off'>my-europe/</span><span class='lien_off'>2024/</span><span class='lien_off'>05/</span><span class='lien_off'>07/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>les-accords-de-lue-sur-lim</span><span class='lien_fin_cachee'>migration-avec-legypte-et-la-tunisie-doivent-</span></span></span></a></span></p><p><span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/ue'>UE</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/tunisia'>Tunisia</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/egypt'>Egypt</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/nicolas_schmit'>Nicolas_Schmit</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/ursula_von_der_leyen'>Ursula_von_der_Leyen</a></span></p><p>ping <span class='lien_people'>@<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/people/cdb_77'>cdb_77</a></span></p></div>]]></content>
	
	<link rel="related" href="https://fr.euronews.com/my-europe/2024/05/07/les-accords-de-lue-sur-limmigration-avec-legypte-et-la-tunisie-doivent-etre-revises-declar#vuukle-comments-2537114" title="Les accords de l'UE sur l'immigration avec l'&#201;gypte et la Tunisie doivent &#234;tre &#171; r&#233;vis&#233;s &#187;, d&#233;clare Nicolas Schmit" hreflang="fr"/>
	
	
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	<title>*Brainwashed - Sexismus im Kino* &#10077;Die Frau im Film : stets sch&#246;n und sexy - f&#252;r den &#034;m&#228;nnlichen&#8230;</title>
	<author>
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		<uri>https://seenthis.net/people/_kg_</uri>
		<email>_kg_@seenthis.net</email>
		
	</author>
	<published>2024-05-06T12:49:37Z</published>
	<updated>2024-05-06T12:49:37Z</updated>
	
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	<summary>*Brainwashed - Sexismus im Kino* 

❝Die Frau im Film: stets schön und sexy - für den "männlichen Blick" geschaffen und zum sexuellen Objekt degradiert. Wie sehr war und ist die Darstellung von Frauen im Film durch den "Male Gaze" geprägt? Der Dokumentarfilm führt vor Augen, wie die Bildsprache des Kinos die Frau zum sexuellen Objekt macht und wie dies die gesellschaftliche Wahrnehmung von Frauen manipuliert.
Die #MeeToo-Bewegung hat die erschreckenden Auswirkungen des männlichen Blicks bei Filmproduktionen in den Fokus gerückt. Über Jahrzehnte hat der „male gaze“ sporadische Kinobesucherinnen und Kinobesucher wie Cineastinnen und Cineasten beeinflusst und die Frau als sexuelles Objekt klassifiziert. Zahlreiche Filmausschnitte aus bekannten Hollywoodfilmen und Kultklassikern sowie Interviews mit Filmemachern und Wissenschaftlern enthüllen eine rote Linie aus Frauenfeindlichkeit und Bevormundung, die sich vom frühen Kino bis heute durch viele unserer Lieblingsfilme zieht.
„Brainwashed - Sexismus im Kino“ führt eindringlich vor Augen, wie die visuelle Sprache des Kinos genutzt wird, um Frauen auf der grundlegendsten Ebene zu entmachten mit realen, greifbaren Folgen wie sexuellen Übergriffen und Diskriminierung am Arbeitsplatz – und wie stark diese Bilder die gesellschaftliche Wahrnehmung von Frauen damals wie heute manipuliert.❞

https://www.arte.tv/de/videos/110260-000-A/brainwashed-sexismus-im-kino/

#documentary #film #cinema #sexism #male_gaze #metoo</summary>
	<content type="html"><![CDATA[<div lang="ve" dir="ltr"><p><strong>Brainwashed - Sexismus im Kino</strong></p><blockquote lang="de" dir="ltr"><p> Die Frau im Film: stets schön und sexy - für den &bdquo;männlichen Blick&ldquo; geschaffen und zum sexuellen Objekt degradiert. Wie sehr war und ist die Darstellung von Frauen im Film durch den &bdquo;Male Gaze&ldquo; geprägt? Der Dokumentarfilm führt vor Augen, wie die Bildsprache des Kinos die Frau zum sexuellen Objekt macht und wie dies die gesellschaftliche Wahrnehmung von Frauen manipuliert.<br>Die <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/meetoo-bewegung'>MeeToo-Bewegung</a></span> hat die erschreckenden Auswirkungen des männlichen Blicks bei Filmproduktionen in den Fokus gerückt. Über Jahrzehnte hat der „male gaze“ sporadische Kinobesucherinnen und Kinobesucher wie Cineastinnen und Cineasten beeinflusst und die Frau als sexuelles Objekt klassifiziert. Zahlreiche Filmausschnitte aus bekannten Hollywoodfilmen und Kultklassikern sowie Interviews mit Filmemachern und Wissenschaftlern enthüllen eine rote Linie aus Frauenfeindlichkeit und Bevormundung, die sich vom frühen Kino bis heute durch viele unserer Lieblingsfilme zieht.<br>„Brainwashed - Sexismus im Kino“ führt eindringlich vor Augen, wie die visuelle Sprache des Kinos genutzt wird, um Frauen auf der grundlegendsten Ebene zu entmachten mit realen, greifbaren Folgen wie sexuellen Übergriffen und Diskriminierung am Arbeitsplatz – und wie stark diese Bilder die gesellschaftliche Wahrnehmung von Frauen damals wie heute manipuliert. </p></blockquote><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008003857'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://www.arte.tv/de/videos/110260-000-A/brainwashed-sexismus-im-kino" class='spip_out' title="Brainwashed - Sexismus im Kino - Die ganze Doku" hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>arte.tv</span>/</span><span class='lien_off'>de/</span><span class='lien_off'>videos/</span><span class='lien_off'>110260-000-A/</span><span class='lien_fin'>brainwashed-sexismus-im-kino</span></span></a></span></p><p><span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/documentary'>documentary</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/film'>film</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/cinema'>cinema</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/sexism'>sexism</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/male_gaze'>male_gaze</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/metoo'>metoo</a></span></p></div>]]></content>
	
	<link rel="related" href="https://www.arte.tv/de/videos/110260-000-A/brainwashed-sexismus-im-kino" title="Brainwashed - Sexismus im Kino - Die ganze Doku" hreflang="de"/>
	
	
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	<title>*Ankunftszentrum in Berlin-Tegel : Fatale Zust&#228;nde f&#252;r Gefl&#252;chtete* Nora Noll 19&#8211;23 Minuten</title>
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		<name>-KG-  (@_kg_)</name>
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		<email>_kg_@seenthis.net</email>
		
	</author>
	<published>2024-04-30T18:15:58Z</published>
	<updated>2024-04-30T18:16:25Z</updated>
	
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	<summary>*Ankunftszentrum in Berlin-Tegel: Fatale Zustände für Geflüchtete* 
Nora Noll
19–23 Minuten

https://www.nd-aktuell.de/img/jpeg/640/281353
Abgesperrte Toiletten im Ankunftszentrum in Tegel – laut anonymen Mitarbeitenden ein Dauerzustand


❝Martin, Claudia und Matthias arbeiten im Ankunftszentrum Tegel, Deutschlands größter Geflüchtetenunterkunft. Was sie von dort berichten, klingt unglaublich: In dem Camp mit fast 5000 Bewohner*innen sollen Missmanagement, Inkompetenz und Profitmaximierung für menschenunwürdige Zustände sorgen.

Seit dem 20. März 2022 kommen auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel im Nordwesten Berlins Geflüchtete unter. Kurz nach Kriegsbeginn in der Ukraine als Registrier- und Verteilzentrum für ankommende Flüchtlinge konzipiert, entwickelte sich die Unterkunft zum Dauerprovisorium: Mittlerweile leben ukrainische Geflüchtete durchschnittlich zehn Monate und Asylsuchende aus anderen Ländern für mehrere Wochen an einem Ort, der eigentlich nur als Übergangslösung für ein bis drei Nächte gedacht war.

Über die schrecklichen Lebensbedingungen wird regelmäßig berichtet. Die Zahlen allein sprechen Bände: In 14 sogenannten Leichtbauhallen stehen 380 Betten, auf einen Zeltkomplex mit zwei Schlafhallen und maximal 760 Bewohner*innen kommen 80 Toiletten. Bis zu 14 Menschen teilen sich ein Schlafabteil, dünne Plastikwände und Vorhänge trennen die Abteile voneinander. Rein rechnerisch ergeben sich 2,63 Quadratmeter pro Person – die Gänge eingerechnet. Die Berliner Standards für Gemeinschaftsunterkünfte unterschreitet das deutlich. Normalerweise sind sechs bis neun Quadratmeter pro Person vorgesehen. In Tegel aber schlafen Hunderte dicht an dicht ohne Privatsphäre, ohne Lärmschutz, ohne Rückzugsraum – Menschen, die vor Krieg, Armut oder Gewalt geflohen sind, mit Traumatisierung zu kämpfen haben. Menschen, die eigentlich Ruhe und Sicherheit bräuchten.

Was die drei Mitarbeiter*innen »nd« erzählen, lässt nicht nur infrastrukturelle Überforderung vermuten, sondern ein komplettes Versagen auf Leitungsebene. Martin, Claudia und Matthias wollen anonym bleiben. »Wir haben alle Angst vor Konsequenzen, deshalb traut sich niemand zu reden«, sagt Martin. Die wirklichen Namen der drei Beschäftigten sind »nd« bekannt, genauso wie ihre Rollen im Ankunftszentrum.

Martin, Claudia und Matthias arbeiten seit mindestens einem Jahr auf der unteren Ebene eines der beteiligten Hilfswerke. Die Johanniter, der ASB Berlin-Nordwest, die Malteser und drei Kreisverbände des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) teilen die unterschiedlichen Bereiche der Unterkunft unter sich auf, die federführende Leitung hat das Berliner DRK Sozialwerk (DRK-SWB) inne.

 *Vom Club in die Geflüchtetenhilfe* 

Wenn Martin von Leitungskräften erzählt, dann spricht er nur von den »Nachtclubleuten«. Denn auf der Führungsebene finden sich viele Menschen, die vorher in der Berliner Musik- und Clubszene arbeiteten. Während der Corona-Pandemie fanden sie einen Job im Impfzentrum in Tegel, das ebenfalls vom DRK-SWB geführt wurde. »Die ganzen Nachtclub-Mitarbeiter waren arbeitslos«, erklärt Martin den Wechsel in die Gesundheitsarbeit.

Die Zahl der Impfungen nahm ab, dann begann im März 2022 der russische Angriffskrieg. Wo die riesigen Terminals des ehemaligen Flughafens nicht mehr für Massenimpfungen gebraucht wurden, gab es plötzlich Bedarf an Notfallbetten. Neben dem Impfzentrum entstand das »Ukraine Ankunftszentrum« (UA TXL) und übernahm nach sechs Monaten die Räume des Impfzentrums – die Führung blieb beim DRK-SWB. Der Berliner Flüchtlingsrat vermutet, dass das Hilfswerk das Betriebskonzept des Impfzentrums als Grundlage beibehielt. In einem Bericht über die Zustände in Tegel vom Herbst 2023 stellt er fest: Das geleakte Betriebskonzept des UA TXL »beruht erkennbar auf dem Konzept des Impfzentrums TXL«.

Nicht nur das Betriebskonzept, auch Mitarbeiter*innen wurden übernommen und landeten in Führungspositionen. Das bestätigt das DRK-SWB auf nd-Nachfrage. Es spricht von »erfahrenen Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeitern«, mit denen das Hilfswerk schon während der Corona-Pandemie »gut und verlässlich« zusammengearbeitet habe.

Mindestens zwei neue Führungskräfte stammen aus dem Musikbusiness. Kleopatra Tümmler, die oberste Leiterin des Ankunftszentrums, arbeitete vor ihrer Anstellung beim Impfzentrum im Konzertmanagement. Martin L., laut dem sozialen Netzwerk LinkedIn im »Business Development bei Ukraine-Ankunftszentrum« tätig und davor in der »IT-Anwenderunterstützung« des Impfzentrums, war nach eigenen Angaben selbstständiger Musikproduzent und DJ. Dem Flüchtlingsrat zufolge soll es sich um weit mehr Mitarbeitende auf unterschiedlichen Positionen handeln, die ursprünglich aus der Clubszene kommen. Matthias, Claudia und Martin erzählen von ehemaligen Türstehern, Barkeeperinnen und Clubangestellten unter ihren Vorgesetzten. »Die Leute aus der Leitung werben ihre Freunde an«, vermutet Martin.

Stellenausschreibungen an Bekannte weiterzuleiten, ist gängige Praxis und nicht verboten. Auch, dass ein Großteil der Leitungskräfte nicht über Vorerfahrung in der humanitären Arbeit verfügt, sagt nicht automatisch etwas über ihre Kompetenz aus. Doch für Martin, Claudia und Matthias gehören diese Informationen zum großen Ganzen. »Wenn man das weiß, macht plötzlich alles Sinn«, sagt Claudia.

 *Arbeitsverweigerung von oben* 

So herrsche eine Atmosphäre des Unwissens und der Untätigkeit, weil die Mitarbeiter*innen auf unterster Ebene keine Aufgaben zugewiesen bekämen. »Weil es nichts zu tun gab, hieß es irgendwann, wir sollen uns Arbeit ausdenken. Jetzt müssen wir rumlaufen, aber das ist nur Show«, sagt Martin. Als Sozialbetreuerin müsste sie dann »nach dem Rechten schauen«, damit nicht zu viele Angestellte gleichzeitig am Counter des jeweiligen Zeltkomplexes säßen. Claudia ergänzt: »Die Hilfswerke beschönigen die Arbeit, die wir machen, immer für die höhere Ebene.«

Von ihrer tatsächlichen Arbeit – der Betreuung von Geflüchteten im Camp – halte die Schichtleitung sie ab. Schon der Kontakt zu den Bewohner*innen sei nicht erwünscht. »Wenn du zu den Gästen freundlich bist, heißt es: Mach das nicht, sonst fliegst du raus«, sagt Matthias. Claudia stimmt zu: »Wenn du Geflüchtete unterstützen willst, zum Beispiel bei einem Sozialantrag oder bei der Wohnungssuche, musst du damit rechnen, dass dein Vertrag nicht verlängert wird.« Weil die Verträge meist auf drei Monate befristet seien, ginge das schnell und ohne Begründung. Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) bestätigt die Befristung: »Bis Ende 2023 wurden die verschiedenen dort tätigen Hilfsorganisationen vertraglich immer nur für drei Monate gebunden.«

Emily Barnickel vom Berliner Flüchtlingsrat erzählt von Sozialbetreuer*innen oder Mitarbeitenden am Infopoint, die etwa Wegbeschreibungen nur auf Deutsch herausgäben – gleichgültig oder unwissend, dass ein Großteil der Geflüchteten damit nichts anfangen kann. Sie hält die Inkompetenz der Mitarbeitenden im Ankunftszentrum für strukturell bedingt: »Uns wurde erzählt, dass es keine Einarbeitung gibt, keine Übergabe, dass die Leute rumsitzen und nicht wissen, was sie machen sollen.«

 *Dauerwartezimmer für Asylsuchende* 

Die Beratung für Asylsuchende existiert laut den drei Mitarbeiter*innen und laut Flüchtlingsrat überhaupt nicht. »Die Struktur der Asylsuchenden wird komplett vernachlässigt«, sagt Emily Barnickel. Von Oktober 2022 bis Ende Januar 2023 und dann wieder seit Oktober 2023 wohnen Geflüchtete im Ankunftszentrum, die nicht aus der Ukraine stammen und deshalb keinen sofortigen Aufenthaltstitel nach Paragraf 24 Aufenthaltsgesetz erhalten können. Im Dezember 2023 waren es rund 1650 Menschen, die hauptsächlich aus der Türkei, aus Syrien, Afghanistan, Georgien und Moldau nach Berlin kamen und hier Asyl beantragten.

Beziehungsweise noch beantragen wollen. Denn der Prozess bis zum Ersttermin kann dauern. Der Flüchtlingsrat bezeichnet die Unterbringung der Asylsuchenden in Tegel sowie im Ankunftszentrum Reinickendorf (Akuz) deshalb als »Parken«. »Asylsuchende erhalten während der Wartezeit im Akuz und in TXL rechtswidrig keinen Ankunftsnachweis nach dem Asylgesetz, keine Sozialleistungen zum persönlichen Bedarf (Barbetrag), keine BVG-Karte, keine Leistungen für Kleidung und keine Leistungen zur Gesundheitsversorgung.«

Zudem erhielten sie zumindest in Tegel laut Matthias keinerlei Beratung. Martin sagt, dass das zuständige Hilfswerk weder Sozialbetreuer*innen mit den notwenigen Sprachkenntnissen wie Georgisch, Türkisch und Arabisch noch Sprachmittler*innen einstelle. Der Bericht vom Flüchtlingsrat erwähnt sogar, dass Mitarbeitende des Hilfswerkes die Falschinformation verbreitet haben sollen, Asylsuchende hätten keine Krankenversicherung. »Asylsuchende mit dringend behandlungsbedürftigen chronischen Erkrankungen und drohenden bleibenden Schäden, schwersten Traumatisierungen und Gefolterte« hätten deshalb wohl keine Hilfestellung beim Zugang zu medizinischer und psychologischer Hilfe erhalten.

 *260 Euro pro Bett pro Tag* 

Der Flüchtlingsrat Berlin bestätigt diese Berichte. »Trotz der hohen Zahl des Personals erreichen uns laufend Beschwerden über eine unzureichende Qualität der sozialen Beratung im UA TXL, fehlende Unterstützung beim Zugang zu Sozialleistungen und medizinischer Versorgung, beim Ausfüllen von Formularen und bei der Suche nach einer anderen Unterkunft beziehungsweise Wohnung und über fehlende psychologische Beratung«, steht es in dem Bericht.

Im Oktober 2023 arbeiteten 1257 Vollzeitäquivalente bei allen Hilfswerken insgesamt in Tegel im Dreischichtbetrieb und 328 Sicherheitsmitarbeitende pro Schicht im Zweischichtbetrieb. Das schrieb die Sozialverwaltung in einer Antwort auf eine Schriftliche Anfrage der Linksfraktion. Es müssten also meistens 419 Mitarbeitende von DRK-SWB, den DRK-Ortsverbänden, Maltesern, Johannitern und ASB gleichzeitig im Camp arbeiten.

»Wenn man sich anguckt, was die für Personal auffahren, dann ist das total verrückt, weil so wenig passiert für die Menschen«, sagt Emily Barnickel vom Flüchtlingsrat. Martin sagt: »Wir haben sehr viele Mitarbeiter und zu wenig Arbeit. Beziehungsweise Arbeit gäbe es schon, aber die Aufgaben werden nicht verteilt.«

Wo viel Personal, da viel Geld. Und zwar 35,5 Millionen Euro im Monat. So viel gibt das Land Berlin nach Angaben des LAF für das Ankunftszentrum aus. »Bei einer Belegung mit etwa 4500 Geflüchteten sind das knapp 8000 Euro pro Bett und Monat beziehungsweise 260 Euro pro Bett und Tag – zehnmal so viel wie eine reguläre Notunterkunft in einem festen Haus«, schreibt der Flüchtlingsrat. »Das Preis-Leistungs-Verhältnis des UA TXL dürfte katastrophal sein.« Wohin genau die Millionen fließen, bleibt jedoch undurchsichtig. Der Flüchtlingsrat versuchte vergeblich, mittels einer Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz die genauen Kosten in Erfahrung zu bringen. Das LAF wehrte sich gegen die Anfrage mit der Begründung, es handele sich dabei um ein Geschäftsgeheimnis. Auch auf nd-Nachfrage stellt es keine Aufschlüsselung der Kosten zur Verfügung.

Matthias, Claudia und Martin kennen die monatliche Summe. Sie und andere Mitarbeitende auf der unteren Eben bekämen zwischen 11 bis 14 Euro netto pro Stunde, das entspricht einem Netto-Monatsgehalt von 2000 bis 2300 Euro. »Selbst wenn man alle Gehälter und Miete und Instandhaltung zusammenrechnet, kommt man doch nicht auf 35 Millionen«, sagt Martin. Auf nd-Anfrage gab das DRK keine Auskünfte über Gehälter und andere Ausgaben.

 *»Alle sind ständig krank«* 

Laut Claudia, Matthias und Martin erschwere die mangelnde Betreuung und die Untätigkeit der Leitung den Bewohner*innen nicht nur das Ankommen, sie gefährdet ihre Gesundheit. »Alle sind ständig krank«, sagt Martin. Das liege an unhaltbaren Hygienezuständen. »Seit einem Jahr gibt es selten Seife auf den Toiletten, keine Trockentücher und kein Desinfektionsmittel«, sagt Claudia. Wenn sie den Mangel meldeten, heiße es bei ihrem Hilfswerk, dass eine externe Firma zuständig sei. »Und dann passiert nichts.« Bei defekten Toiletten und Duschen komme dieselbe Antwort. »Es wird sich nur die ganze Zeit darum gestritten, wer zuständig ist.« Zuletzt hätten in ihrem Zeltareal nur drei Frauenduschen funktioniert, von 40 Toiletten war die Hälfte gesperrt.

https://www.nd-aktuell.de/img/jpeg/640/281354

Die Tegel-Mitarbeitenden haben heimlich Fotos von den Sanitäranlagen gemacht. Oft sei ein großer Teil der Waschbecken defekt.

Foto: privat

Das DRK-SWB widerspricht: Desinfektionsmittel stünden »umfangreich« zur Verfügung, die Instandhaltung der Santiäranlagen werde täglich von einem Team überwacht, Havarien würden in Notfällen »24/7« behoben. Die zuständige Reinigungsfirma putze zudem »in kurzen und regelmäßigen Intervallen alle Bereiche«.

Die drei Mitarbeiter*innen zeigen Fotos, die sie heimlich in den Leichtbauhallen aufgenommen haben. Das sei eigentlich absolut verboten, sagt Martin. Darauf zu sehen: große Wasserlachen auf den Böden der Schlafzelte und der Bäder, leere Desinfektionsspender, defekte Waschbecken hinter rot-weißem Absperrband, Seifenbehälter ohne Seife, verstopfte Klos, Müll in den Sanitäranlagen.

Die Tische in den Essensbereichen würden überhaupt nicht gereinigt – wohl ebenfalls mit der Begründung, dass die Hilfswerke nicht zuständig seien. Auch das belegen Fotos: Essensreste und Pappgeschirr liegen auf den Tischen und am Boden, außerdem würden wohl die Tischoberflächen nicht desinfiziert, berichten die drei.

Laut DRK-SWB stünden auf Anfrage Reinigungsutensilien zur Verfügung. »Insbesondere bei der Essensausgabe gibt es Lappen und Wasser, um die Tische jederzeit zu reinigen.« Martin widerspricht. Die Bewohner*innen würden gerne putzen, doch dann müssten sie sich die Putzsachen selbst besorgen. Das sei gerade für Geflüchtete, die noch auf ihre Sozialleistungen warteten, schwierig.

»Wir sollen sie nicht saubermachen«, sagt Matthias. »Ich habe es vor zwei Tagen gemacht und die Gäste haben applaudiert«, sagt Claudia. »Ich mach es auch manchmal, aber dann lachen mich die Kollegen aus«, sagt Martin. Er ist sich sicher, dass wegen der fehlenden Hygiene Krankheiten grassieren: »700 Menschen fassen da mit dreckigen Händen hin.«

Dabei müssten eigentlich nicht immer 700 Menschen in einem Zeltkomplex wohnen. Der DRK-SWB behauptet zwar auf nd-Nachfrage, die Belegung erfolge »unter anderem nach Auslastung und Bedarfen der Geflüchteten«. Die drei Mitarbeiter*innen erzählen hingegen von einer gewollten Überbelegung. Der Checkpoint sei angewiesen, die Zelte möglichst dicht zu füllen, leere Bereiche würden gesperrt.

Claudia erinnert sich an einen Windpocken-Ausbruch im vergangenen Jahr. »Ich meinte zur Schichtleitung, wir müssen die Gäste informieren, aber sie hat es mir verboten.« Nicht-immunisierte Erwachsene können an Windpocken schwer erkranken, bei Schwangeren kann eine Infektion kurz vor Entbindung das Leben des Kindes gefährden. Wenn Claudias Behauptung stimmt, nahmen die Verantwortlichen in Tegel Tote in Kauf. Das DRK-SWB widerspricht den Vorwürfen. »Alle Bewohnenden wurden entsprechend informiert und aufgeklärt.« Emily Barnickel weist zudem darauf hin, dass das Ankunftszentrum nicht mehr über eine Quarantäne-Station verfügt.

 *Toxisches Arbeitsumfeld* 

Glaubt man den Erzählungen von Martin, Matthias und Claudia, gibt es zudem keinen adäquaten Umgang mit psychischen Krisen. Menschen fielen etwa monatelang durch psychotischen Verhalten auf, mit dem sie sich selbst und andere gefährdeten. Dennoch reagiere die Leitung erst in allerletzter Minute. Claudia befürchtet, dass nicht wenige Menschen durch ihren monatelangen Aufenthalt im Ankunftszentrum psychisch krank werden. »Wenn man nicht schon traumatisiert war, wird man dort traumatisiert.«

Nicht nur die Bewohner*innen stehen unter enormer psychischer Belastung. »Es ist auch ein sehr toxischer Ort für uns Mitarbeiter«, sagt Claudia. Die Angst, wegen Kritik die Arbeit zu verlieren, das Verbot, Bewohner*innen auf Eigeninitiative zu helfen, der menschenverachtende Umgang mit den Geflüchteten und verächtliche Reaktionen, wenn sie sich emphatisch zeige, das alles habe bei ihr bereits zu einer psychischen Krise geführt.

Sie habe deshalb schon mehrmals überlegt zu kündigen. »Aber ich dachte, ich bleibe so lange ich kann.« Mittlerweile wisse sie zumindest, dass es auch andere Mitarbeitende gebe, die die schrecklichen Zustände in Tegel nicht hinnehmen wollen. Martin und Matthias geht es ähnlich. Sie haben das Bedürfnis, der Gleichgültigkeit und Inkompetenz etwas entgegenzusetzen. »Es gibt dort so viele Mitarbeiter, die gar kein Herz für die Bewohner haben«, sagt Martin. Vielleicht, so die Hoffnung, könnten sie im Kleinen etwas besser machen.

Doch eigentlich gehöre Tegel geschlossen. »Es ist eine Katastrophe, von oben bis unten«, sagt Claudia. Die Hauptverantwortung sehen sie alle bei der Leitung.

 *Es bleibt schlimmer* 

Am 26. September 2023 beschloss der Berliner Senat, das Ankunftszentrum von 4000 auf ungefähr 7100 Schlafplätze zu erweitern. Für die Ausweitung gab es keine Teilausschreibung, das DRK-SBW wurde auch mit dem Betrieb der neuen Leichtbauhallen beauftragt – »trotz zahlreicher massiver Beschwerden«, wie der Flüchtlingsrat schreibt. Schon zur Eröffnung des Ankunftszentrums hatte es keine Ausschreibung gegeben. »Damals ging es unmittelbar um die Nothilfe, für die die Organisationen aufgrund ihrer schnellen Reaktionszeit, der Organisationsfähigkeit und des vorhandenen Personals für eine Großunterkunft die beste Wahl darstellten«, erklärt das LAF diese Entscheidung. »Bei einer Personalstärke von weit über 1000 Personen im 24/7-Modus sollte das nachvollziehbar sein.« Ein Markterkundungsverfahren 2023, also die Suche nach anderen geeigneten Betreibern, »ergab keine alternative Möglichkeit«.

Am 26. März 2024 beschloss der Berliner Senat, den Betrieb des Ankunftszentrums für ein weiteres Jahr bis Ende 2025 zu verlängern.❞

https://www.nd-aktuell.de/artikel/1181267.fluechtlinge-ankunftszentrum-in-berlin-tegel-fatale-zustaende-fuer-gefluechtete.html

#Berlin #Tegel #DRK 

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Was sie von dort berichten, klingt unglaublich: In dem Camp mit fast 5000 Bewohner*innen sollen Missmanagement, Inkompetenz und Profitmaximierung für menschenunwürdige Zustände sorgen.</p><p>Seit dem 20. März 2022 kommen auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel im Nordwesten Berlins Geflüchtete unter. Kurz nach Kriegsbeginn in der Ukraine als Registrier- und Verteilzentrum für ankommende Flüchtlinge konzipiert, entwickelte sich die Unterkunft zum Dauerprovisorium: Mittlerweile leben ukrainische Geflüchtete durchschnittlich zehn Monate und Asylsuchende aus anderen Ländern für mehrere Wochen an einem Ort, der eigentlich nur als Übergangslösung für ein bis drei Nächte gedacht war.</p><p>Über die schrecklichen Lebensbedingungen wird regelmäßig berichtet. Die Zahlen allein sprechen Bände: In 14 sogenannten Leichtbauhallen stehen 380 Betten, auf einen Zeltkomplex mit zwei Schlafhallen und maximal 760 Bewohner*innen kommen 80 Toiletten. Bis zu 14 Menschen teilen sich ein Schlafabteil, dünne Plastikwände und Vorhänge trennen die Abteile voneinander. Rein rechnerisch ergeben sich 2,63 Quadratmeter pro Person – die Gänge eingerechnet. Die Berliner Standards für Gemeinschaftsunterkünfte unterschreitet das deutlich. Normalerweise sind sechs bis neun Quadratmeter pro Person vorgesehen. In Tegel aber schlafen Hunderte dicht an dicht ohne Privatsphäre, ohne Lärmschutz, ohne Rückzugsraum – Menschen, die vor Krieg, Armut oder Gewalt geflohen sind, mit Traumatisierung zu kämpfen haben. Menschen, die eigentlich Ruhe und Sicherheit bräuchten.</p><p>Was die drei Mitarbeiter*innen »nd« erzählen, lässt nicht nur infrastrukturelle Überforderung vermuten, sondern ein komplettes Versagen auf Leitungsebene. Martin, Claudia und Matthias wollen anonym bleiben. »Wir haben alle Angst vor Konsequenzen, deshalb traut sich niemand zu reden«, sagt Martin. Die wirklichen Namen der drei Beschäftigten sind »nd« bekannt, genauso wie ihre Rollen im Ankunftszentrum.</p><p>Martin, Claudia und Matthias arbeiten seit mindestens einem Jahr auf der unteren Ebene eines der beteiligten Hilfswerke. Die Johanniter, der ASB Berlin-Nordwest, die Malteser und drei Kreisverbände des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) teilen die unterschiedlichen Bereiche der Unterkunft unter sich auf, die federführende Leitung hat das Berliner DRK Sozialwerk (DRK-SWB) inne.</p><p> <strong>Vom Club in die Geflüchtetenhilfe</strong></p><p>Wenn Martin von Leitungskräften erzählt, dann spricht er nur von den »Nachtclubleuten«. Denn auf der Führungsebene finden sich viele Menschen, die vorher in der Berliner Musik- und Clubszene arbeiteten. Während der Corona-Pandemie fanden sie einen Job im Impfzentrum in Tegel, das ebenfalls vom DRK-SWB geführt wurde. »Die ganzen Nachtclub-Mitarbeiter waren arbeitslos«, erklärt Martin den Wechsel in die Gesundheitsarbeit.</p><p>Die Zahl der Impfungen nahm ab, dann begann im März 2022 der russische Angriffskrieg. Wo die riesigen Terminals des ehemaligen Flughafens nicht mehr für Massenimpfungen gebraucht wurden, gab es plötzlich Bedarf an Notfallbetten. Neben dem Impfzentrum entstand das »Ukraine Ankunftszentrum« (UA TXL) und übernahm nach sechs Monaten die Räume des Impfzentrums – die Führung blieb beim DRK-SWB. Der Berliner Flüchtlingsrat vermutet, dass das Hilfswerk das Betriebskonzept des Impfzentrums als Grundlage beibehielt. In einem Bericht über die Zustände in Tegel vom Herbst 2023 stellt er fest: Das geleakte Betriebskonzept des UA TXL »beruht erkennbar auf dem Konzept des Impfzentrums TXL«.</p><p>Nicht nur das Betriebskonzept, auch Mitarbeiter*innen wurden übernommen und landeten in Führungspositionen. Das bestätigt das DRK-SWB auf nd-Nachfrage. Es spricht von »erfahrenen Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeitern«, mit denen das Hilfswerk schon während der Corona-Pandemie »gut und verlässlich« zusammengearbeitet habe.</p><p>Mindestens zwei neue Führungskräfte stammen aus dem Musikbusiness. Kleopatra Tümmler, die oberste Leiterin des Ankunftszentrums, arbeitete vor ihrer Anstellung beim Impfzentrum im Konzertmanagement. Martin L., laut dem sozialen Netzwerk LinkedIn im »Business Development bei Ukraine-Ankunftszentrum« tätig und davor in der »IT-Anwenderunterstützung« des Impfzentrums, war nach eigenen Angaben selbstständiger Musikproduzent und DJ. Dem Flüchtlingsrat zufolge soll es sich um weit mehr Mitarbeitende auf unterschiedlichen Positionen handeln, die ursprünglich aus der Clubszene kommen. Matthias, Claudia und Martin erzählen von ehemaligen Türstehern, Barkeeperinnen und Clubangestellten unter ihren Vorgesetzten. »Die Leute aus der Leitung werben ihre Freunde an«, vermutet Martin.</p><p>Stellenausschreibungen an Bekannte weiterzuleiten, ist gängige Praxis und nicht verboten. Auch, dass ein Großteil der Leitungskräfte nicht über Vorerfahrung in der humanitären Arbeit verfügt, sagt nicht automatisch etwas über ihre Kompetenz aus. Doch für Martin, Claudia und Matthias gehören diese Informationen zum großen Ganzen. »Wenn man das weiß, macht plötzlich alles Sinn«, sagt Claudia.</p><p> <strong>Arbeitsverweigerung von oben</strong></p><p>So herrsche eine Atmosphäre des Unwissens und der Untätigkeit, weil die Mitarbeiter*innen auf unterster Ebene keine Aufgaben zugewiesen bekämen. »Weil es nichts zu tun gab, hieß es irgendwann, wir sollen uns Arbeit ausdenken. Jetzt müssen wir rumlaufen, aber das ist nur Show«, sagt Martin. Als Sozialbetreuerin müsste sie dann »nach dem Rechten schauen«, damit nicht zu viele Angestellte gleichzeitig am Counter des jeweiligen Zeltkomplexes säßen. Claudia ergänzt: »Die Hilfswerke beschönigen die Arbeit, die wir machen, immer für die höhere Ebene.«</p><p>Von ihrer tatsächlichen Arbeit – der Betreuung von Geflüchteten im Camp – halte die Schichtleitung sie ab. Schon der Kontakt zu den Bewohner*innen sei nicht erwünscht. »Wenn du zu den Gästen freundlich bist, heißt es: Mach das nicht, sonst fliegst du raus«, sagt Matthias. Claudia stimmt zu: »Wenn du Geflüchtete unterstützen willst, zum Beispiel bei einem Sozialantrag oder bei der Wohnungssuche, musst du damit rechnen, dass dein Vertrag nicht verlängert wird.« Weil die Verträge meist auf drei Monate befristet seien, ginge das schnell und ohne Begründung. Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) bestätigt die Befristung: »Bis Ende 2023 wurden die verschiedenen dort tätigen Hilfsorganisationen vertraglich immer nur für drei Monate gebunden.«</p><p>Emily Barnickel vom Berliner Flüchtlingsrat erzählt von Sozialbetreuer*innen oder Mitarbeitenden am Infopoint, die etwa Wegbeschreibungen nur auf Deutsch herausgäben – gleichgültig oder unwissend, dass ein Großteil der Geflüchteten damit nichts anfangen kann. Sie hält die Inkompetenz der Mitarbeitenden im Ankunftszentrum für strukturell bedingt: »Uns wurde erzählt, dass es keine Einarbeitung gibt, keine Übergabe, dass die Leute rumsitzen und nicht wissen, was sie machen sollen.«</p><p> <strong>Dauerwartezimmer für Asylsuchende</strong></p><p>Die Beratung für Asylsuchende existiert laut den drei Mitarbeiter*innen und laut Flüchtlingsrat überhaupt nicht. »Die Struktur der Asylsuchenden wird komplett vernachlässigt«, sagt Emily Barnickel. Von Oktober 2022 bis Ende Januar 2023 und dann wieder seit Oktober 2023 wohnen Geflüchtete im Ankunftszentrum, die nicht aus der Ukraine stammen und deshalb keinen sofortigen Aufenthaltstitel nach Paragraf 24 Aufenthaltsgesetz erhalten können. Im Dezember 2023 waren es rund 1650 Menschen, die hauptsächlich aus der Türkei, aus Syrien, Afghanistan, Georgien und Moldau nach Berlin kamen und hier Asyl beantragten.</p><p>Beziehungsweise noch beantragen wollen. Denn der Prozess bis zum Ersttermin kann dauern. Der Flüchtlingsrat bezeichnet die Unterbringung der Asylsuchenden in Tegel sowie im Ankunftszentrum Reinickendorf (Akuz) deshalb als »Parken«. »Asylsuchende erhalten während der Wartezeit im Akuz und in TXL rechtswidrig keinen Ankunftsnachweis nach dem Asylgesetz, keine Sozialleistungen zum persönlichen Bedarf (Barbetrag), keine BVG-Karte, keine Leistungen für Kleidung und keine Leistungen zur Gesundheitsversorgung.«</p><p>Zudem erhielten sie zumindest in Tegel laut Matthias keinerlei Beratung. Martin sagt, dass das zuständige Hilfswerk weder Sozialbetreuer*innen mit den notwenigen Sprachkenntnissen wie Georgisch, Türkisch und Arabisch noch Sprachmittler*innen einstelle. Der Bericht vom Flüchtlingsrat erwähnt sogar, dass Mitarbeitende des Hilfswerkes die Falschinformation verbreitet haben sollen, Asylsuchende hätten keine Krankenversicherung. »Asylsuchende mit dringend behandlungsbedürftigen chronischen Erkrankungen und drohenden bleibenden Schäden, schwersten Traumatisierungen und Gefolterte« hätten deshalb wohl keine Hilfestellung beim Zugang zu medizinischer und psychologischer Hilfe erhalten.</p><p> <strong>260 Euro pro Bett pro Tag</strong></p><p>Der Flüchtlingsrat Berlin bestätigt diese Berichte. »Trotz der hohen Zahl des Personals erreichen uns laufend Beschwerden über eine unzureichende Qualität der sozialen Beratung im UA TXL, fehlende Unterstützung beim Zugang zu Sozialleistungen und medizinischer Versorgung, beim Ausfüllen von Formularen und bei der Suche nach einer anderen Unterkunft beziehungsweise Wohnung und über fehlende psychologische Beratung«, steht es in dem Bericht.</p><p>Im Oktober 2023 arbeiteten 1257 Vollzeitäquivalente bei allen Hilfswerken insgesamt in Tegel im Dreischichtbetrieb und 328 Sicherheitsmitarbeitende pro Schicht im Zweischichtbetrieb. Das schrieb die Sozialverwaltung in einer Antwort auf eine Schriftliche Anfrage der Linksfraktion. Es müssten also meistens 419 Mitarbeitende von DRK-SWB, den DRK-Ortsverbänden, Maltesern, Johannitern und ASB gleichzeitig im Camp arbeiten.</p><p>»Wenn man sich anguckt, was die für Personal auffahren, dann ist das total verrückt, weil so wenig passiert für die Menschen«, sagt Emily Barnickel vom Flüchtlingsrat. Martin sagt: »Wir haben sehr viele Mitarbeiter und zu wenig Arbeit. Beziehungsweise Arbeit gäbe es schon, aber die Aufgaben werden nicht verteilt.«</p><p>Wo viel Personal, da viel Geld. Und zwar 35,5 Millionen Euro im Monat. So viel gibt das Land Berlin nach Angaben des LAF für das Ankunftszentrum aus. »Bei einer Belegung mit etwa 4500 Geflüchteten sind das knapp 8000 Euro pro Bett und Monat beziehungsweise 260 Euro pro Bett und Tag – zehnmal so viel wie eine reguläre Notunterkunft in einem festen Haus«, schreibt der Flüchtlingsrat. »Das Preis-Leistungs-Verhältnis des UA TXL dürfte katastrophal sein.« Wohin genau die Millionen fließen, bleibt jedoch undurchsichtig. Der Flüchtlingsrat versuchte vergeblich, mittels einer Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz die genauen Kosten in Erfahrung zu bringen. Das LAF wehrte sich gegen die Anfrage mit der Begründung, es handele sich dabei um ein Geschäftsgeheimnis. Auch auf nd-Nachfrage stellt es keine Aufschlüsselung der Kosten zur Verfügung.</p><p>Matthias, Claudia und Martin kennen die monatliche Summe. Sie und andere Mitarbeitende auf der unteren Eben bekämen zwischen 11 bis 14 Euro netto pro Stunde, das entspricht einem Netto-Monatsgehalt von 2000 bis 2300 Euro. »Selbst wenn man alle Gehälter und Miete und Instandhaltung zusammenrechnet, kommt man doch nicht auf 35 Millionen«, sagt Martin. Auf nd-Anfrage gab das DRK keine Auskünfte über Gehälter und andere Ausgaben.</p><p> <strong>»Alle sind ständig krank«</strong></p><p>Laut Claudia, Matthias und Martin erschwere die mangelnde Betreuung und die Untätigkeit der Leitung den Bewohner*innen nicht nur das Ankommen, sie gefährdet ihre Gesundheit. »Alle sind ständig krank«, sagt Martin. Das liege an unhaltbaren Hygienezuständen. »Seit einem Jahr gibt es selten Seife auf den Toiletten, keine Trockentücher und kein Desinfektionsmittel«, sagt Claudia. Wenn sie den Mangel meldeten, heiße es bei ihrem Hilfswerk, dass eine externe Firma zuständig sei. »Und dann passiert nichts.« Bei defekten Toiletten und Duschen komme dieselbe Antwort. »Es wird sich nur die ganze Zeit darum gestritten, wer zuständig ist.« Zuletzt hätten in ihrem Zeltareal nur drei Frauenduschen funktioniert, von 40 Toiletten war die Hälfte gesperrt.</p><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008001737'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://www.nd-aktuell.de/img/jpeg/640/281354" class='spip_out'><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>nd-aktuell.de</span>/</span>img/jpeg/640/<span class='lien_fin'>281354</span></span></a></span></p><p>Die Tegel-Mitarbeitenden haben heimlich Fotos von den Sanitäranlagen gemacht. Oft sei ein großer Teil der Waschbecken defekt.</p><p>Foto: privat</p><p>Das DRK-SWB widerspricht: Desinfektionsmittel stünden »umfangreich« zur Verfügung, die Instandhaltung der Santiäranlagen werde täglich von einem Team überwacht, Havarien würden in Notfällen »24/7« behoben. Die zuständige Reinigungsfirma putze zudem »in kurzen und regelmäßigen Intervallen alle Bereiche«.</p><p>Die drei Mitarbeiter*innen zeigen Fotos, die sie heimlich in den Leichtbauhallen aufgenommen haben. Das sei eigentlich absolut verboten, sagt Martin. Darauf zu sehen: große Wasserlachen auf den Böden der Schlafzelte und der Bäder, leere Desinfektionsspender, defekte Waschbecken hinter rot-weißem Absperrband, Seifenbehälter ohne Seife, verstopfte Klos, Müll in den Sanitäranlagen.</p><p>Die Tische in den Essensbereichen würden überhaupt nicht gereinigt – wohl ebenfalls mit der Begründung, dass die Hilfswerke nicht zuständig seien. Auch das belegen Fotos: Essensreste und Pappgeschirr liegen auf den Tischen und am Boden, außerdem würden wohl die Tischoberflächen nicht desinfiziert, berichten die drei.</p><p>Laut DRK-SWB stünden auf Anfrage Reinigungsutensilien zur Verfügung. »Insbesondere bei der Essensausgabe gibt es Lappen und Wasser, um die Tische jederzeit zu reinigen.« Martin widerspricht. Die Bewohner*innen würden gerne putzen, doch dann müssten sie sich die Putzsachen selbst besorgen. Das sei gerade für Geflüchtete, die noch auf ihre Sozialleistungen warteten, schwierig.</p><p>»Wir sollen sie nicht saubermachen«, sagt Matthias. »Ich habe es vor zwei Tagen gemacht und die Gäste haben applaudiert«, sagt Claudia. »Ich mach es auch manchmal, aber dann lachen mich die Kollegen aus«, sagt Martin. Er ist sich sicher, dass wegen der fehlenden Hygiene Krankheiten grassieren: »700 Menschen fassen da mit dreckigen Händen hin.«</p><p>Dabei müssten eigentlich nicht immer 700 Menschen in einem Zeltkomplex wohnen. Der DRK-SWB behauptet zwar auf nd-Nachfrage, die Belegung erfolge »unter anderem nach Auslastung und Bedarfen der Geflüchteten«. Die drei Mitarbeiter*innen erzählen hingegen von einer gewollten Überbelegung. Der Checkpoint sei angewiesen, die Zelte möglichst dicht zu füllen, leere Bereiche würden gesperrt.</p><p>Claudia erinnert sich an einen Windpocken-Ausbruch im vergangenen Jahr. »Ich meinte zur Schichtleitung, wir müssen die Gäste informieren, aber sie hat es mir verboten.« Nicht-immunisierte Erwachsene können an Windpocken schwer erkranken, bei Schwangeren kann eine Infektion kurz vor Entbindung das Leben des Kindes gefährden. Wenn Claudias Behauptung stimmt, nahmen die Verantwortlichen in Tegel Tote in Kauf. Das DRK-SWB widerspricht den Vorwürfen. »Alle Bewohnenden wurden entsprechend informiert und aufgeklärt.« Emily Barnickel weist zudem darauf hin, dass das Ankunftszentrum nicht mehr über eine Quarantäne-Station verfügt.</p><p> <strong>Toxisches Arbeitsumfeld</strong></p><p>Glaubt man den Erzählungen von Martin, Matthias und Claudia, gibt es zudem keinen adäquaten Umgang mit psychischen Krisen. Menschen fielen etwa monatelang durch psychotischen Verhalten auf, mit dem sie sich selbst und andere gefährdeten. Dennoch reagiere die Leitung erst in allerletzter Minute. Claudia befürchtet, dass nicht wenige Menschen durch ihren monatelangen Aufenthalt im Ankunftszentrum psychisch krank werden. »Wenn man nicht schon traumatisiert war, wird man dort traumatisiert.«</p><p>Nicht nur die Bewohner*innen stehen unter enormer psychischer Belastung. »Es ist auch ein sehr toxischer Ort für uns Mitarbeiter«, sagt Claudia. Die Angst, wegen Kritik die Arbeit zu verlieren, das Verbot, Bewohner*innen auf Eigeninitiative zu helfen, der menschenverachtende Umgang mit den Geflüchteten und verächtliche Reaktionen, wenn sie sich emphatisch zeige, das alles habe bei ihr bereits zu einer psychischen Krise geführt.</p><p>Sie habe deshalb schon mehrmals überlegt zu kündigen. »Aber ich dachte, ich bleibe so lange ich kann.« Mittlerweile wisse sie zumindest, dass es auch andere Mitarbeitende gebe, die die schrecklichen Zustände in Tegel nicht hinnehmen wollen. Martin und Matthias geht es ähnlich. Sie haben das Bedürfnis, der Gleichgültigkeit und Inkompetenz etwas entgegenzusetzen. »Es gibt dort so viele Mitarbeiter, die gar kein Herz für die Bewohner haben«, sagt Martin. Vielleicht, so die Hoffnung, könnten sie im Kleinen etwas besser machen.</p><p>Doch eigentlich gehöre Tegel geschlossen. »Es ist eine Katastrophe, von oben bis unten«, sagt Claudia. Die Hauptverantwortung sehen sie alle bei der Leitung.</p><p> <strong>Es bleibt schlimmer</strong></p><p>Am 26. September 2023 beschloss der Berliner Senat, das Ankunftszentrum von 4000 auf ungefähr 7100 Schlafplätze zu erweitern. Für die Ausweitung gab es keine Teilausschreibung, das DRK-SBW wurde auch mit dem Betrieb der neuen Leichtbauhallen beauftragt – »trotz zahlreicher massiver Beschwerden«, wie der Flüchtlingsrat schreibt. Schon zur Eröffnung des Ankunftszentrums hatte es keine Ausschreibung gegeben. »Damals ging es unmittelbar um die Nothilfe, für die die Organisationen aufgrund ihrer schnellen Reaktionszeit, der Organisationsfähigkeit und des vorhandenen Personals für eine Großunterkunft die beste Wahl darstellten«, erklärt das LAF diese Entscheidung. »Bei einer Personalstärke von weit über 1000 Personen im 24/7-Modus sollte das nachvollziehbar sein.« Ein Markterkundungsverfahren 2023, also die Suche nach anderen geeigneten Betreibern, »ergab keine alternative Möglichkeit«.</p><p>Am 26. März 2024 beschloss der Berliner Senat, den Betrieb des Ankunftszentrums für ein weiteres Jahr bis Ende 2025 zu verlängern. </p></blockquote><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336008001738'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1181267.fluechtlinge-ankunftszentrum-in-berlin-tegel-fatale-zustaende-fuer-gefluechtete.html" class='spip_out' title="Flüchtlinge: Ankunftszentrum in Berlin-Tegel: Fatale Zustände für Geflüchtete" hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>nd-aktuell.de</span>/</span><span class='lien_off'>artikel/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>1181267.fluechtlinge-ankunft</span><span class='lien_fin_cachee'>szentrum-in-berlin-tegel-fatale-zustaende-fue</span></span></span></a></span></p><p><span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/berlin'>Berlin</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/tegel'>Tegel</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/drk'>DRK</a></span></p><p><span class='lien_people'>@<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/people/cdb_77'>cdb_77</a></span></p></div>]]></content>
	
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	<title>*2023 mehr Sammelabschiebungen* &#10077;Polizei mietet immer &#246;fter ganze Flugzeuge f&#252;r Abschiebungen an&#8230;</title>
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		<email>cdb_77@seenthis.net</email>
		
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	<published>2024-02-14T06:14:45Z</published>
	<updated>2024-02-14T06:14:45Z</updated>
	
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	<summary>*2023 mehr Sammelabschiebungen* 


❝Polizei mietet immer öfter ganze Flugzeuge für Abschiebungen an

Seit mehreren Jahren dokumentiert die antirassistische Gruppe »No Border Assembly« Abschiebungen aus Deutschland. Ihre Arbeitsgruppe »Deportation Alarm« veröffentlicht anstehende Termine von Sammelabschiebungen und recherchiert, wann und mit welcher Personenzahl die Abschiebungen tatsächlich stattgefunden haben. Das Projekt ist entstanden, nachdem sich die Bundesregierung 2020 geweigert hat, der Öffentlichkeit mitzuteilen, mit welchen Fluggesellschaften Abschiebeflüge durchgeführt werden.

Begründet hat die Bundesregierung die Informationszurückhaltung mit der Gefahr, »dass diese Unternehmen öffentlicher Kritik ausgesetzt werden und in der Folge für die Beförderung von ausreisepflichtigen Personen in die Heimatländer nicht mehr zur Verfügung stehen. Damit werden Rückführungen weiter erschwert oder sogar unmöglich gemacht, so dass staatliche Interessen an der Ausführung des Aufenthaltsgesetzes negativ beeinträchtigt werden.«

Nun dokumentiert also »Deportation Alarm« die Abschiebungen, und die Gruppe macht das offenbar ziemlich akkurat. »Deportation Alarm« identifiziert Abschiebeflüge mithilfe öffentlich verfügbarer Daten und eines Algorithmus zur Mustererkennung. 2021 hat das in 99,03 Prozent der dokumentierten Fälle geklappt, wie ein Abgleich mit den Daten aus Kleinen Anfragen im Bundestag ergab.

Am Montag hat »Deportation Alarm« seine Zahlen für 2023 veröffentlicht. Die Gruppe stellt einen »drastischen Anstieg von Sammelabschiebungen« fest. Im vergangenen Jahr habe man 220 sogenannte Charterabschiebungen gezählt. Dabei mietet die Polizei jeweils ein ganzes Flugzeug für Abschiebungen. In der Regel handelt es sich hierbei um Massenabschiebungen; so wurden mit einem Flug im letzten Jahr 119 Menschen abgeschoben. In anderen Fällen werden Flugzeuge aber auch angemietet, um wenige Menschen außer Landes zu schaffen. »Deportation Alarm« geht von mehr als 50 000 Euro Kosten pro Flug aus.

Die antirassistische Gruppe kritisiert auch die Umstände der Abschiebungen. Jedem Flug gingen, »nächtliche Polizeirazzien in ganz Deutschland« voraus. Meist mitten in der Nacht würden Wohnungstüren aufgebrochen und Menschen gewaltsam zum Flughafen gebracht. Dort werden sie dann in Flugzeuge verfrachtet und noch am selben Tag abgeschoben. »Deportation Alarm« kritisiert: »Abschiebungen und die vorausgehenden Polizeirazzien sind eine grausame und unmenschliche Praxis, die sofort gestoppt werden muss!«

Die Gruppe erklärt, dass jede einzelne Abschiebung an sich schon grausam sei, Betroffene allerdings noch von zusätzlichen Verletzungen ihrer Menschenrechte und ihrer Würde berichteten. Polizeibeamte setzten körperliche Gewalt ein, Zimmer anderer Bewohner*innen von Massenunterkünften würden illegal betreten, es bliebe kaum Zeit zum Packen, außerdem würden die Betroffenen von Freund*innen und Familie getrennt.

Für 2024 befürchtet »No Border Assembly« einen weiteren Anstieg der Zahl von Abschiebungen. Das »Rückführungsverbesserungsgesetz« mache dies möglich. Mit mehr Abschiebungen gingen auch mehr »Verletzungen der Menschenrechte und der Würde der Betroffenen« einher, so die Sorge der Gruppe. Sie fordert stattdessen, rassistische Gesetze abzuschaffen und reelle Chancen für Menschen, ihren Aufenthalt zu legalisieren. Gegen die »unmenschliche und rassistische Abschiebepraxis« solle man aufstehen und aktiv werden.❞



https://www.nd-aktuell.de/artikel/1179946.rassismus-mehr-sammelabschiebungen.html

#renvois #expulsions #Allemagne #machine_à_expulser #asile #migrations #réfugiés #sans-papiers #déboutés #statistiques #chiffres #2023 #Deportation_Alarm #No_border_assembly

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	</a></div><div><p><strong>2023 mehr Sammelabschiebungen</strong></p><blockquote lang="de" dir="ltr"><p> Polizei mietet immer öfter ganze Flugzeuge für Abschiebungen an</p><p>Seit mehreren Jahren dokumentiert die antirassistische Gruppe »No Border Assembly« Abschiebungen aus Deutschland. Ihre Arbeitsgruppe »Deportation Alarm« veröffentlicht anstehende Termine von Sammelabschiebungen und recherchiert, wann und mit welcher Personenzahl die Abschiebungen tatsächlich stattgefunden haben. Das Projekt ist entstanden, nachdem sich die Bundesregierung 2020 geweigert hat, der Öffentlichkeit mitzuteilen, mit welchen Fluggesellschaften Abschiebeflüge durchgeführt werden.</p><p>Begründet hat die Bundesregierung die Informationszurückhaltung mit der Gefahr, »dass diese Unternehmen öffentlicher Kritik ausgesetzt werden und in der Folge für die Beförderung von ausreisepflichtigen Personen in die Heimatländer nicht mehr zur Verfügung stehen. Damit werden Rückführungen weiter erschwert oder sogar unmöglich gemacht, so dass staatliche Interessen an der Ausführung des Aufenthaltsgesetzes negativ beeinträchtigt werden.«</p><p>Nun dokumentiert also »Deportation Alarm« die Abschiebungen, und die Gruppe macht das offenbar ziemlich akkurat. »Deportation Alarm« identifiziert Abschiebeflüge mithilfe öffentlich verfügbarer Daten und eines Algorithmus zur Mustererkennung. 2021 hat das in 99,03 Prozent der dokumentierten Fälle geklappt, wie ein Abgleich mit den Daten aus Kleinen Anfragen im Bundestag ergab.</p><p>Am Montag hat »Deportation Alarm« seine Zahlen für 2023 veröffentlicht. Die Gruppe stellt einen »drastischen Anstieg von Sammelabschiebungen« fest. Im vergangenen Jahr habe man 220 sogenannte Charterabschiebungen gezählt. Dabei mietet die Polizei jeweils ein ganzes Flugzeug für Abschiebungen. In der Regel handelt es sich hierbei um Massenabschiebungen; so wurden mit einem Flug im letzten Jahr 119 Menschen abgeschoben. In anderen Fällen werden Flugzeuge aber auch angemietet, um wenige Menschen außer Landes zu schaffen. »Deportation Alarm« geht von mehr als 50 000 Euro Kosten pro Flug aus.</p><p>Die antirassistische Gruppe kritisiert auch die Umstände der Abschiebungen. Jedem Flug gingen, »nächtliche Polizeirazzien in ganz Deutschland« voraus. Meist mitten in der Nacht würden Wohnungstüren aufgebrochen und Menschen gewaltsam zum Flughafen gebracht. Dort werden sie dann in Flugzeuge verfrachtet und noch am selben Tag abgeschoben. »Deportation Alarm« kritisiert: »Abschiebungen und die vorausgehenden Polizeirazzien sind eine grausame und unmenschliche Praxis, die sofort gestoppt werden muss!«</p><p>Die Gruppe erklärt, dass jede einzelne Abschiebung an sich schon grausam sei, Betroffene allerdings noch von zusätzlichen Verletzungen ihrer Menschenrechte und ihrer Würde berichteten. Polizeibeamte setzten körperliche Gewalt ein, Zimmer anderer Bewohner*innen von Massenunterkünften würden illegal betreten, es bliebe kaum Zeit zum Packen, außerdem würden die Betroffenen von Freund*innen und Familie getrennt.</p><p>Für 2024 befürchtet »No Border Assembly« einen weiteren Anstieg der Zahl von Abschiebungen. Das »Rückführungsverbesserungsgesetz« mache dies möglich. Mit mehr Abschiebungen gingen auch mehr »Verletzungen der Menschenrechte und der Würde der Betroffenen« einher, so die Sorge der Gruppe. Sie fordert stattdessen, rassistische Gesetze abzuschaffen und reelle Chancen für Menschen, ihren Aufenthalt zu legalisieren. Gegen die »unmenschliche und rassistische Abschiebepraxis« solle man aufstehen und aktiv werden. </p></blockquote><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a href='https://seenthis.net/sites/7282461336007976787'>▻</a></span><a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1179946.rassismus-mehr-sammelabschiebungen.html" class='spip_out' title="Rassismus: 2023 mehr Sammelabschiebungen | nd-aktuell.de" hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>nd-aktuell.de</span>/</span><span class='lien_off'>artikel/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>1179946.rassismus-mehr-samme</span><span class='lien_fin_cachee'>labschiebungen.html</span></span></span></a></span></p><p><span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/renvois'>renvois</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/expulsions'>expulsions</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/allemagne'>Allemagne</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/machine_%C3%A0_expulser'>machine_à_expulser</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/asile'>asile</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/migrations'>migrations</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/r%C3%A9fugi%C3%A9s'>réfugiés</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/sans-papiers'>sans-papiers</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/d%C3%A9bout%C3%A9s'>déboutés</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/statistiques'>statistiques</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/chiffres'>chiffres</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/2023'>2023</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/deportation_alarm'>Deportation_Alarm</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/no_border_assembly'>No_border_assembly</a></span></p><p>ping <span class='lien_people'>@<a href='https://seenthis.net/people/_kg_'>_kg_</a></span></p></div>]]></content>
	
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	<title>*Faire justice. Moralisme_progressiste et pratiques_punitives dans la lutte contre les violences&#8230;</title>
	<author>
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	<published>2024-01-28T08:16:21Z</published>
	<updated>2024-01-28T08:18:30Z</updated>
	
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	<summary>*Faire justice. #Moralisme_progressiste et #pratiques_punitives dans la lutte contre les violences sexistes* 
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❝Là où il est admis que le recours à la #police en cas de violence n’est pas la solution mais plutôt un problème supplémentaire, la tentation est de s’y substituer. Si l’intention est louable, son application l’est moins. Les mesures sont expéditives et les outils pour faire justice sont encore profondément empreints d’une philosophie punitive : menace, exclusion, harcèlement, dénonciation publique et discréditation politique. Comment sortir de cette impasse? La question est d’autant plus difficile qu’elle surgit au moment où les forces réactionnaires mènent une large offensive contre le wokisme pour mieux protéger ceux qui organisent les violences dans nos sociétés.
Écrit par une « militante gouine », ce livre propose une critique fine du moralisme progressiste et des pratiques punitives dans les luttes sociales. En se saisissant d’exemples concrets rencontrés au gré de son militantisme et en discutant précisément l’abolitionnisme pénal, elle pose les jalons d’une justice transformatrice inventive, capable de prendre soin des victimes et de transformer les individu.es comme les groupes.
Endiguer les violences c’est aussi ne plus craindre le conflit, ne plus avoir peur de lutter.❞


https://lafabrique.fr/faire-justice/
#justice #justice_transformatrice #livre #VSS #violences_sexistes 

voir aussi:
https://seenthis.net/messages/1027419

ping @_kg_</summary>
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	</a></div><div lang="fr" dir="ltr"><p><strong>Faire justice. <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/moralisme_progressiste'>Moralisme_progressiste</a></span> et <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/pratiques_punitives'>pratiques_punitives</a></span> dans la lutte contre les violences sexistes</strong><br><div class='seenthis_pics seenthis_pics_1'><a onclick='return false;' href='https://lafabrique.fr/wp-content/uploads/2023/05/FAB_22_11x16_8_DECK_MARSAULT_faire-justice_OK.jpg' class='display_box'><span class='image' style='padding-bottom:152.73287143957%'><img src='https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L458xH700/FAB_22_11x16_8_D-38db84de-bdb09.jpg' alt='' data-photo='https://lafabrique.fr/wp-content/uploads/2023/05/FAB_22_11x16_8_DECK_MARSAULT_faire-justice_OK.jpg' data-photo-h='1984' data-photo-w='1299' /></span><span class="lien_court"><span class="lien_off"> https://lafabrique.fr/wp-content/uploads/2023/05/FAB_22_11x16_8_DECK_MARSAULT_faire-justice_OK.jpg </span></span></a></div></p><blockquote lang="fr" dir="ltr"><p> Là où il est admis que le recours à la <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/police'>police</a></span> en cas de violence n’est pas la solution mais plutôt un problème supplémentaire, la tentation est de s’y substituer. Si l’intention est louable, son application l’est moins. Les mesures sont expéditives et les outils pour faire justice sont encore profondément empreints d’une philosophie punitive&nbsp;: menace, exclusion, harcèlement, dénonciation publique et discréditation politique. Comment sortir de cette impasse&nbsp;? La question est d’autant plus difficile qu’elle surgit au moment où les forces réactionnaires mènent une large offensive contre le wokisme pour mieux protéger ceux qui organisent les violences dans nos sociétés.<br>Écrit par une &#171;&nbsp;militante gouine&nbsp;&#187;, ce livre propose une critique fine du moralisme progressiste et des pratiques punitives dans les luttes sociales. En se saisissant d’exemples concrets rencontrés au gré de son militantisme et en discutant précisément l’abolitionnisme pénal, elle pose les jalons d’une justice transformatrice inventive, capable de prendre soin des victimes et de transformer les individu.es comme les groupes.<br>Endiguer les violences c’est aussi ne plus craindre le conflit, ne plus avoir peur de lutter. </p></blockquote><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a href='https://seenthis.net/sites/7282461336007942599'>►</a></span><a href="https://lafabrique.fr/faire-justice" class='spip_out' title="La fabrique éditions | Faire justice" hreflang="fr"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>lafabrique.fr</span>/</span><span class='lien_fin'>faire-justice</span></span></a></span><br><span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/justice'>justice</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/justice_transformatrice'>justice_transformatrice</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/livre'>livre</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/vss'>VSS</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/violences_sexistes'>violences_sexistes</a></span></p><p>voir aussi&nbsp;:<br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a href='https://seenthis.net/sites/7282461336007969493'>▻</a></span><a href="https://seenthis.net/messages/1027419" class='spip_out' title="Faire justice | Aude Vidal" hreflang="fr"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>seenthis.net</span>/</span>messages/<span class='lien_fin'>1027419</span></span></a></span></p><p>ping <span class='lien_people'>@<a href='https://seenthis.net/people/_kg_'>_kg_</a></span></p></div>]]></content>
	
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	<title>*Populismus im Alltag : Wie kann damit umgegangen werden ? | Hinter der Nachricht | CORRECTIV*</title>
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	<published>2024-01-23T10:11:32Z</published>
	<updated>2024-01-23T10:11:32Z</updated>
	
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	<summary><![CDATA[*Populismus im Alltag: Wie kann damit umgegangen werden? | Hinter der Nachricht | CORRECTIV* 

https://www.youtube.com/watch?v=XiXA6bWaoBs&t=533s

#AfD #right-wing_populism #handling]]></summary>
	<content type="html"><![CDATA[<div lang="de" dir="ltr"><p><strong>Populismus im Alltag: Wie kann damit umgegangen werden? | Hinter der Nachricht | CORRECTIV</strong></p><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336007967484'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://www.youtube.com/watch?v=XiXA6bWaoBs&amp;t=533s" class='spip_out'><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>youtube.com</span>/</span><span class='lien_fin'>watch?v=XiXA6bWaoBs&amp;t=533s</span></span></a></span></p><p><span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/afd'>AfD</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/right-wing_populism'>right-wing_populism</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/handling'>handling</a></span></p></div>]]></content>
	
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	<title>*Allemagne : l'extr&#234;me droite pr&#233;voit des expulsions massives* &#10077;Il est ressorti de recherches&#8230;</title>
	<author>
		<name>CDB_77  (@cdb_77)</name>
		<uri>https://seenthis.net/people/cdb_77</uri>
		<email>cdb_77@seenthis.net</email>
		
	</author>
	<published>2024-01-17T07:03:25Z</published>
	<updated>2024-01-17T07:03:25Z</updated>
	
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	<summary>*#Allemagne : l'extrême droite prévoit des expulsions massives* 

❝Il est ressorti de recherches menées par le média d'investigation Correctiv que des politiques AfD, des personnalités de l'extrême-droite allemande et des entrepreneurs triés sur le volet, entre autres individus, se sont retrouvés dans un hôtel près de Potsdam en novembre 2023. A l'ordre du jour : des projets d'expulsion de millions de citoyens allemands issus de l'immigration. Bronca dans la presse européenne, toutefois rassurée par l'importante mobilisation contre l'extrême droite.❞


https://www.eurotopics.net/fr/313676/allemagne-l-extrme-droite-prevoit-des-expulsions-massives

#renvois #expulsions #machine_à_expulser #asile #migrations #réfugiés #expulsions #extrême_droite 

voir aussi:
https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L531xH700/ikfudpbW84CC48f9-ca97f.jpg
https://seenthis.net/messages/1022396

ping @karine4 @_kg_</summary>
	<content type="html"><![CDATA[<div class="destinataires"><a href='https://seenthis.net/people/karine4' title="Karine Gatelier (@karine4)" data-login-auteur="karine4" data-id-auteur="8344">
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	</a></div><div lang="fr" dir="ltr"><p><strong><span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/allemagne'>Allemagne</a></span>&nbsp;: l’extrême droite prévoit des expulsions massives</strong></p><blockquote lang="fr" dir="ltr"><p> Il est ressorti de recherches menées par le média d’investigation Correctiv que des politiques AfD, des personnalités de l’extrême-droite allemande et des entrepreneurs triés sur le volet, entre autres individus, se sont retrouvés dans un hôtel près de Potsdam en novembre 2023. A l’ordre du jour&nbsp;: des projets d’expulsion de millions de citoyens allemands issus de l’immigration. Bronca dans la presse européenne, toutefois rassurée par l’importante mobilisation contre l’extrême droite. </p></blockquote><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a href='https://seenthis.net/sites/7282461336007964762'>▻</a></span><a href="https://www.eurotopics.net/fr/313676/allemagne-l-extrme-droite-prevoit-des-expulsions-massives" class='spip_out' title="Allemagne : l'extrême droite prévoit des expulsions massives" hreflang="fr"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>eurotopics.net</span>/</span><span class='lien_off'>fr/</span><span class='lien_off'>313676/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>allemagne-l-extrme-droite-p</span><span class='lien_fin_cachee'>revoit-des-expulsions-massives</span></span></span></a></span></p><p><span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/renvois'>renvois</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/expulsions'>expulsions</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/machine_%C3%A0_expulser'>machine_à_expulser</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/asile'>asile</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/migrations'>migrations</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/r%C3%A9fugi%C3%A9s'>réfugiés</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/expulsions'>expulsions</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/extr%C3%AAme_droite'>extrême_droite</a></span></p><p>voir aussi&nbsp;:<br><div class='seenthis_pics seenthis_pics_1'><a onclick='return false;' href='https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L531xH700/ikfudpbW84CC48f9-ca97f.jpg' class='display_box'><span class='image' style='padding-bottom:131.82674199623%'><img src='https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L531xH700/ikfudpbW84CC48f9-d95d0f25-46cfc.jpg' alt='' data-photo='https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L531xH700/ikfudpbW84CC48f9-ca97f.jpg' data-photo-h='700' data-photo-w='531' /></span><span class="lien_court"><span class="lien_off"> https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L531xH700/ikfudpbW84CC48f9-ca97f.jpg </span></span></a></div><br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a href='https://seenthis.net/sites/7282461336007964766'>▻</a></span><a href="https://seenthis.net/messages/1022396" class='spip_out' title="« We need to deport on a grand scale ». What a time we live in, where…" hreflang="fr"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>seenthis.net</span>/</span>messages/<span class='lien_fin'>1022396</span></span></a></span></p><p>ping <span class='lien_people'>@<a href='https://seenthis.net/people/karine4'>karine4</a></span> <span class='lien_people'>@<a href='https://seenthis.net/people/_kg_'>_kg_</a></span></p></div>]]></content>
	
	<link rel="related" href="https://www.eurotopics.net/fr/313676/allemagne-l-extrme-droite-prevoit-des-expulsions-massives" title="Allemagne : l'extr&#234;me droite pr&#233;voit des expulsions massives" hreflang="fr"/>
	
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	<title>*EU to step up support for human rights abuses in North Africa* &#10077;In a letter (</title>
	<author>
		<name>CDB_77  (@cdb_77)</name>
		<uri>https://seenthis.net/people/cdb_77</uri>
		<email>cdb_77@seenthis.net</email>
		
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	<published>2023-10-28T08:37:49Z</published>
	<updated>2023-10-28T08:37:49Z</updated>
	
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	<link rel="edit" href="https://seenthis.net/api/messages/1023513"/>
	<summary>*EU to step up support for human rights abuses in North Africa* 

❝In a letter (https://www.statewatch.org/media/4088/eu-com-migration-letter-eur-council-10-23.pdf) to the European Council trumpeting the EU’s efforts to control migration, European Commission president Ursula von der Leyen highlighted the provision of vessels and support to coast guards in Libya and Tunisia, where refugee and migrant rights are routinely violated.

The letter (pdf) states:

“…we need to build up the capacity of our partners to conduct effective border surveillance and search and rescue operations. We are providing support to many key partners with equipment and training to help prevent unauthorised border crossings. All five vessels promised to Libya have been delivered and we see the impact of increased patrols. Under the Memorandum of Understanding with Tunisia, we have delivered spare parts for Tunisian coast guards that are keeping 6 boats operational, and others will be repaired by the end of the year. More is expected to be delivered to countries in North Africa in the coming months.”

What it does not mention is that vessels delivered to the so-called Libyan coast guard are used to conduct “pullbacks” of refugees to brutal detention conditions and human rights violations.

Meanwhile in Tunisia, the coast guard has been conducting pullbacks of people who have subsequently been dumped in remote regions near the Tunisian-Algerian border.

According to testimony provided to Human Rights Watch (HRW)¸ a group of people who were intercepted at sea and brought back to shore were then detained by the National Guard, who:

“…loaded the group onto buses and drove them for 6 hours to somewhere near the city of Le Kef, about 40 kilometers from the Algerian border. There, officers divided them into groups of about 10, loaded them onto pickup trucks, and drove toward a mountainous area. The four interviewees, who were on the same truck, said that another truck with armed agents escorted their truck.

The officers dropped their group in the mountains near the Tunisia-Algeria border, they said. The Guinean boy [interviewed by HRW) said that one officer had threatened, “If you return again [to Tunisia], we will kill you.” One of the Senegalese children [interviewed by HRW] said an officer had pointed his gun at the group.”

Von der Leyen does not mention the fact that the Tunisian authorities refused an initial disbursement of €67 million offered by the Commission as part of its more than €1 billion package for Tunisia, which the country’s president has called “small” and said it “lacks respect.” (https://apnews.com/article/tunisia-europe-migration-851cf35271d2c52aea067287066ef247) The EU’s ambassador to Tunisia has said that the refusal “speaks to Tunisia’s impatience and desire to speed up implementation” of the deal.

[voir: https://seenthis.net/messages/1020596]

The letter also emphasises the need to “establish a strategic and mutually beneficial partnership with Egypt,” as well as providing more support to Türkiye, Jordan and Lebanon. The letter hints at the reason why – Israel’s bombing of the Gaza strip and a potential exodus of refugees – but does not mention the issue directly, merely saying that “the pressures on partners in our immediate vicinity risk being exacerbated”.

It appears that the consequences rather than the causes of any movements of Palestinian refugees are the main concern. Conclusions on the Middle East agreed by the European Council last night demand “rapid, safe and unhindered humanitarian access and aid to reach those in need” in Gaza, but do not call for a ceasefire. The European Council instead “strongly emphasises Israel’s right to defend itself in line with international law and international humanitarian law.”

More surveillance, new law

Other plans mentioned in the letter include “increased aerial surveillance” for “combatting human smuggling and trafficking” by Operation IRINI, the EU’s military mission in the Mediterranean, and increased support for strengthening controls at points of departure in North African states as well as “points of entry by migrants at land borders.”

The Commission also wants increased action against migrant smuggling, with a proposal to revise the 2002 Facilitation Directive “to ensure that criminal offences are harmonised, assets are frozen, and coordination strengthened,” so that “those who engage in illegal acts exploiting migrants pay a heavy price.”

It appears the proposal will come at the same time as a migrant smuggling conference organised by the Commission on 28 November “to create a Global Alliance with a Call to Action, launching a process of regular international exchange on this constantly evolving crime.”

Deportation cooperation

Plans are in the works for more coordinated action on deportations, with the Commission proposing to:

“…work in teams with Member States on targeted return actions, with a lead Member State or Agency for each action. We will develop a roadmap that could focus on (1) ensuring that return decisions are issued at the same time as a negative asylum decisions (2) systematically ensuring the mutual recognition of return decisions and follow-up enforcement action; (3) carrying out joint identification actions including through a liaison officers' network in countries of origin; (4) supporting policy dialogue on readmission with third countries and facilitating the issuance of travel documents, as well as acceptance of the EU laissez passer; and (5) organising assisted voluntary return and joint return operations with the support of Frontex.”

Cooperation on legal migration, meanwhile, will be done by member states “on a voluntary basis,” with the letter noting that any offers made should be conditional on increased cooperation with EU deportation efforts: “local investment and opportunities for legal migration must go hand in hand with strengthened cooperation on readmission.”

More funds

For all this to happen, the letter calls on the European Council to make sure that “migration priorities - both on the internal and external dimension - are reflected in the mid-term review of the Multiannual Financial Framework,” the EU’s 2021-27 budget.

Mid-term revision of the budget was discussed at the European Council meeting yesterday, though the conclusions on that point merely state that there was an “in-depth exchange of views,” with the European Council calling on the Council of the EU “to take work forward, with a view to reaching an overall agreement by the end of the year.”❞

https://www.statewatch.org/news/2023/october/eu-to-step-up-support-for-human-rights-abuses-in-north-africa/

#migrations #asile #réfugiés #Afrique_du_Nord #externalisation #Ursula_von_der_Leyen #lettre #contrôles_frontaliers #Tunisie #Libye #bateaux #aide #gardes-côtes_libyens #surveillance_frontalière #surveillance_frontalière_effective #frontières #Méditerranée #mer_Méditerranée #Memorandum_of_Understanding #MoU #pull-backs #Egypte #Turquie #Jourdanie #Liban #réfugiés_palestiniens #Palestine #7_octobre_2023 #Operation_IRINI #IRINI #surveillance_aérienne #passeurs #directive_facilitation #renvois #déportation #officiers_de_liaison #réadmissions #laissez-passer #Frontex 

ping @isskein @_kg_ @karine4</summary>
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	</a></div><div><p><strong>EU to step up support for human rights abuses in North Africa</strong></p><blockquote lang="en" dir="ltr"><p> In a letter (<span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a href='https://seenthis.net/sites/7282461336007932752'>▻</a></span><a href="https://www.statewatch.org/media/4088/eu-com-migration-letter-eur-council-10-23.pdf" class='spip_out'><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>statewatch.org</span>/</span><span class='lien_off'>media/</span><span class='lien_off'>4088/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>eu-com-migration-letter-eur</span><span class='lien_fin_cachee'>-council-10-23.pdf</span></span></span></a></span>) to the European Council trumpeting the EU’s efforts to control migration, European Commission president Ursula von der Leyen highlighted the provision of vessels and support to coast guards in Libya and Tunisia, where refugee and migrant rights are routinely violated.</p><p>The letter (pdf) states:</p><p>“…we need to build up the capacity of our partners to conduct effective border surveillance and search and rescue operations. We are providing support to many key partners with equipment and training to help prevent unauthorised border crossings. All five vessels promised to Libya have been delivered and we see the impact of increased patrols. Under the Memorandum of Understanding with Tunisia, we have delivered spare parts for Tunisian coast guards that are keeping 6 boats operational, and others will be repaired by the end of the year. More is expected to be delivered to countries in North Africa in the coming months.”</p><p>What it does not mention is that vessels delivered to the so-called Libyan coast guard are used to conduct “pullbacks” of refugees to brutal detention conditions and human rights violations.</p><p>Meanwhile in Tunisia, the coast guard has been conducting pullbacks of people who have subsequently been dumped in remote regions near the Tunisian-Algerian border.</p><p>According to testimony provided to Human Rights Watch (HRW)¸ a group of people who were intercepted at sea and brought back to shore were then detained by the National Guard, who:</p><p>“…loaded the group onto buses and drove them for 6 hours to somewhere near the city of Le Kef, about 40 kilometers from the Algerian border. There, officers divided them into groups of about 10, loaded them onto pickup trucks, and drove toward a mountainous area. The four interviewees, who were on the same truck, said that another truck with armed agents escorted their truck.</p><p>The officers dropped their group in the mountains near the Tunisia-Algeria border, they said. The Guinean boy [interviewed by HRW) said that one officer had threatened, “If you return again [to Tunisia], we will kill you.” One of the Senegalese children [interviewed by HRW] said an officer had pointed his gun at the group.”</p><p>Von der Leyen does not mention the fact that the Tunisian authorities refused an initial disbursement of €67 million offered by the Commission as part of its more than €1 billion package for Tunisia, which the country’s president has called “small” and said it “lacks respect.” (<span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a href='https://seenthis.net/sites/7282461336007932754'>▻</a></span><a href="https://apnews.com/article/tunisia-europe-migration-851cf35271d2c52aea067287066ef247" class='spip_out' title="Tunisia rejects European funds and says they fall short of a deal for migration and financial aid" hreflang="en"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>apnews.com</span>/</span><span class='lien_off'>article/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>tunisia-europe-migration-851cf3</span><span class='lien_fin_cachee'>5271d2c52aea067287066ef247</span></span></span></a></span>) The EU’s ambassador to Tunisia has said that the refusal “speaks to Tunisia’s impatience and desire to speed up implementation” of the deal.</p><p>[voir: <span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a href='https://seenthis.net/sites/7282461336007932755'>▻</a></span><a href="https://seenthis.net/messages/1020596]" class='spip_out' title="Oopsie daisy! 404 error - searching for 1020596]" hreflang="en"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>seenthis.net</span>/</span>messages/<span class='lien_fin'>1020596]</span></span></a></span></p><p>The letter also emphasises the need to “establish a strategic and mutually beneficial partnership with Egypt,” as well as providing more support to Türkiye, Jordan and Lebanon. The letter hints at the reason why – Israel’s bombing of the Gaza strip and a potential exodus of refugees – but does not mention the issue directly, merely saying that “the pressures on partners in our immediate vicinity risk being exacerbated”.</p><p>It appears that the consequences rather than the causes of any movements of Palestinian refugees are the main concern. Conclusions on the Middle East agreed by the European Council last night demand “rapid, safe and unhindered humanitarian access and aid to reach those in need” in Gaza, but do not call for a ceasefire. The European Council instead “strongly emphasises Israel’s right to defend itself in line with international law and international humanitarian law.”</p><p>More surveillance, new law</p><p>Other plans mentioned in the letter include “increased aerial surveillance” for “combatting human smuggling and trafficking” by Operation IRINI, the EU’s military mission in the Mediterranean, and increased support for strengthening controls at points of departure in North African states as well as “points of entry by migrants at land borders.”</p><p>The Commission also wants increased action against migrant smuggling, with a proposal to revise the 2002 Facilitation Directive “to ensure that criminal offences are harmonised, assets are frozen, and coordination strengthened,” so that “those who engage in illegal acts exploiting migrants pay a heavy price.”</p><p>It appears the proposal will come at the same time as a migrant smuggling conference organised by the Commission on 28 November “to create a Global Alliance with a Call to Action, launching a process of regular international exchange on this constantly evolving crime.”</p><p>Deportation cooperation</p><p>Plans are in the works for more coordinated action on deportations, with the Commission proposing to:</p><p>“…work in teams with Member States on targeted return actions, with a lead Member State or Agency for each action. We will develop a roadmap that could focus on (1) ensuring that return decisions are issued at the same time as a negative asylum decisions (2) systematically ensuring the mutual recognition of return decisions and follow-up enforcement action; (3) carrying out joint identification actions including through a liaison officers’ network in countries of origin; (4) supporting policy dialogue on readmission with third countries and facilitating the issuance of travel documents, as well as acceptance of the EU laissez passer; and (5) organising assisted voluntary return and joint return operations with the support of Frontex.”</p><p>Cooperation on legal migration, meanwhile, will be done by member states “on a voluntary basis,” with the letter noting that any offers made should be conditional on increased cooperation with EU deportation efforts: “local investment and opportunities for legal migration must go hand in hand with strengthened cooperation on readmission.”</p><p>More funds</p><p>For all this to happen, the letter calls on the European Council to make sure that “migration priorities - both on the internal and external dimension - are reflected in the mid-term review of the Multiannual Financial Framework,” the EU’s 2021-27 budget.</p><p>Mid-term revision of the budget was discussed at the European Council meeting yesterday, though the conclusions on that point merely state that there was an “in-depth exchange of views,” with the European Council calling on the Council of the EU “to take work forward, with a view to reaching an overall agreement by the end of the year.” </p></blockquote><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a href='https://seenthis.net/sites/7282461336007932756'>▻</a></span><a href="https://www.statewatch.org/news/2023/october/eu-to-step-up-support-for-human-rights-abuses-in-north-africa" class='spip_out' title="EU to step up support for human rights abuses in North Africa" hreflang="en"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>statewatch.org</span>/</span><span class='lien_off'>news/</span><span class='lien_off'>2023/</span><span class='lien_off'>october/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>eu-to-step-up-support-for-h</span><span class='lien_fin_cachee'>uman-rights-abuses-in-north-africa</span></span></span></a></span></p><p><span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/migrations'>migrations</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/asile'>asile</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/r%C3%A9fugi%C3%A9s'>réfugiés</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/afrique_du_nord'>Afrique_du_Nord</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/externalisation'>externalisation</a></span> <span class='lien_tag'>#<a 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	<title>*Migrationskrise ? Eine Gemeinde zeigt, wie es geht* &#10077;Die Migrationsdebatte l&#228;uft seit Wochen auf&#8230;</title>
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	<published>2023-10-27T09:06:29Z</published>
	<updated>2023-10-28T15:24:08Z</updated>
	
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	<summary><![CDATA[*Migrationskrise? Eine Gemeinde zeigt, wie es geht* 

❝Die Migrationsdebatte läuft seit Wochen auf Hochtouren. Und immer wieder heißt es: Die Kommunen sind überfordert.

Alle Kommunen? Keineswegs: Eine kleine Gemeinde bei München beherbergt viel mehr Geflüchtete, als sie eigentlich müsste. Und gibt sich keineswegs überfordert. Eine Reportage aus einem Ort, von dem Deutschland viel lernen kann.❞

#Video via Link

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/migrationskrise-eine-gemeinde-zeigt-wie-es-geht-104.html

#Hebertshausen #Oberbayern #Richard_Reichel

ping @cdb_77 -> petit Riace]]></summary>
	<content type="html"><![CDATA[<div class="destinataires"><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/people/cdb_77' title="CDB_77 (@cdb_77)" data-login-auteur="cdb_77" data-id-auteur="1834">
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	<title>*Was ist los im Sudan ?* [Video] -&gt; 35min, English with German subtitles &#10077;Revolution, Krieg und die&#8230;</title>
	<author>
		<name>-KG-  (@_kg_)</name>
		<uri>https://seenthis.net/people/_kg_</uri>
		<email>_kg_@seenthis.net</email>
		
	</author>
	<published>2023-09-05T20:05:13Z</published>
	<updated>2023-09-05T20:05:13Z</updated>
	
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	<summary><![CDATA[*Was ist los im #Sudan?* 

[#Video] -> 35min, #English with #German subtitles

❝Revolution, Krieg und die Neighborhood Resistance Committees (Nachbarschafts-Widerstandskomitees)

Interview mit #Marwan_Osman (#Sudan_Uprising_Germany) und #Mai_Shatta (#Kurve_Wustrow) vom Juli 2023. Beide sind sudanesische Aktivist*innen im Exil. 

Im Sudan gibt es über 5.200 Neighborhood Resistance Comittees. Sie wurden ab 2013 gegründet, als Ersatz für die Gewerkschaften, die die islamistische Regierung zerstört hatte, weil sie 1964 und 1985 die Diktatoren zu Fall gebracht hatten.

Die Revolution im Sudan begann im Dezember 2018, mit massenhaften Protesten gegen den Diktator Omar el-Bashir. Im April 2019 wurde er gestürzt. Daraufhin wurde ein Militärrat installiert, der eine Übergangsregierung bilden sollte. Die Leute jedoch forderten eine zivile Regierung und organisierten ein Sit-In vor dem Hauptquartier des Militärs in Khartoum, bei dem sich abends bis zu 100.000 Menschen trafen. Am 3. Juni 2019 ließ der Militärrat das Sit-In zusammenschließen, 3.000 Menschen wurden getötet: das Massaker von Khartoum. 

Seit mit dem Beginn des Krieges im April 2023 die staatlichen Strukturen zusammengebrochen sind, ersetzen die Neigborhood Resistance Committees de facto die staatliche Infrastruktur: Sie organisieren Wasser, Essen, medizinische Versorgung, psychosoziale Betreuung für die Ausgebombten, sichere Unterkünfte für Frauen. Derzeit versuchen sie das Einbringen der Ernte genossenschaftlich zu organisieren. 

Dennoch befindet sich Sudan in einer humanitären Notsituation. Die Weltöffentlichkeit schweigt über die Situation, während ausländisches Kapital das Land ausplündert. Gleichzeitig fehlt es der Bevölkerung am Nötigsten, es kommt kaum humanitäre Hilfe an, da die großen Hilfsorganisationen die Neighborhood Resistance Committees nicht anerkennen. Millionen Menschen werden verhungern, wenn es nicht gelingt die Ernte einzubringen.

"Ich denke, der Krieg ist nur ein Spiel. Die beiden Generäle werden gesucht für Verbrechen gegen die Menschlichkeit, ethnische Säuberungen und Kriegsverbrechen in Darfur und auch in Khartoum. Und zusammen mit der sogenannten internationalen Gemeinschaft versuchen sie, ihre Kompradoren und Agenten an der Macht zu halten." (aus dem Video)❞


https://de.labournet.tv/was-ist-los-im-sudan


@cdb_77]]></summary>
	<content type="html"><![CDATA[<div class="destinataires"><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/people/cdb_77' title="CDB_77 (@cdb_77)" data-login-auteur="cdb_77" data-id-auteur="1834">
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	</a></div><div><p><strong>Was ist los im <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/sudan'>Sudan</a></span>&nbsp;?</strong></p><p>[<span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/video'>Video</a></span>] -&gt; 35min, <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/english'>English</a></span> with <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/german'>German</a></span> subtitles</p><blockquote lang="de" dir="ltr"><p> Revolution, Krieg und die Neighborhood Resistance Committees (Nachbarschafts-Widerstandskomitees)</p><p>Interview mit <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/marwan_osman'>Marwan_Osman</a></span> (<span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/sudan_uprising_germany'>Sudan_Uprising_Germany</a></span>) und <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/mai_shatta'>Mai_Shatta</a></span> (<span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/kurve_wustrow'>Kurve_Wustrow</a></span>) vom Juli 2023. Beide sind sudanesische Aktivist*innen im Exil.</p><p>Im Sudan gibt es über 5.200 Neighborhood Resistance Comittees. Sie wurden ab 2013 gegründet, als Ersatz für die Gewerkschaften, die die islamistische Regierung zerstört hatte, weil sie 1964 und 1985 die Diktatoren zu Fall gebracht hatten.</p><p>Die Revolution im Sudan begann im Dezember 2018, mit massenhaften Protesten gegen den Diktator Omar el-Bashir. Im April 2019 wurde er gestürzt. Daraufhin wurde ein Militärrat installiert, der eine Übergangsregierung bilden sollte. Die Leute jedoch forderten eine zivile Regierung und organisierten ein Sit-In vor dem Hauptquartier des Militärs in Khartoum, bei dem sich abends bis zu 100.000 Menschen trafen. Am 3. Juni 2019 ließ der Militärrat das Sit-In zusammenschließen, 3.000 Menschen wurden getötet: das Massaker von Khartoum.</p><p>Seit mit dem Beginn des Krieges im April 2023 die staatlichen Strukturen zusammengebrochen sind, ersetzen die Neigborhood Resistance Committees de facto die staatliche Infrastruktur: Sie organisieren Wasser, Essen, medizinische Versorgung, psychosoziale Betreuung für die Ausgebombten, sichere Unterkünfte für Frauen. Derzeit versuchen sie das Einbringen der Ernte genossenschaftlich zu organisieren.</p><p>Dennoch befindet sich Sudan in einer humanitären Notsituation. Die Weltöffentlichkeit schweigt über die Situation, während ausländisches Kapital das Land ausplündert. Gleichzeitig fehlt es der Bevölkerung am Nötigsten, es kommt kaum humanitäre Hilfe an, da die großen Hilfsorganisationen die Neighborhood Resistance Committees nicht anerkennen. Millionen Menschen werden verhungern, wenn es nicht gelingt die Ernte einzubringen.</p><p>&bdquo;Ich denke, der Krieg ist nur ein Spiel. Die beiden Generäle werden gesucht für Verbrechen gegen die Menschlichkeit, ethnische Säuberungen und Kriegsverbrechen in Darfur und auch in Khartoum. Und zusammen mit der sogenannten internationalen Gemeinschaft versuchen sie, ihre Kompradoren und Agenten an der Macht zu halten.&ldquo; (aus dem Video) </p></blockquote><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336007913927'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://de.labournet.tv/was-ist-los-im-sudan" class='spip_out' title="Was ist los im Sudan?" hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>de.labournet.tv</span>/</span><span class='lien_fin'>was-ist-los-im-sudan</span></span></a></span></p><p><span class='lien_people'>@<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/people/cdb_77'>cdb_77</a></span></p></div>]]></content>
	
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	<title>*Solidarity At Sea : Civil actors along the Central_Mediterranean*</title>
	<author>
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		<email>_kg_@seenthis.net</email>
		
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	<published>2023-09-05T05:40:40Z</published>
	<updated>2023-09-05T05:41:17Z</updated>
	
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	<summary>*Solidarity At Sea: Civil actors along the #Central_Mediterranean* 

https://civilmrcc.eu/wp-content/uploads/2023/07/Mapping-Civil-Fleet-3.jpg


https://civilmrcc.eu/

More details about the map on this PDF

https://civilmrcc.eu/solidarity-at-sea-civil-actors-along-the-central-mediterranean/

#map #SAR 

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	</a></div><div lang="en" dir="ltr"><p><strong>Solidarity At Sea: Civil actors along the <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/central_mediterranean'>Central_Mediterranean</a></span></strong></p><p><div class='seenthis_pics seenthis_pics_1'><a onclick='return false;' href='https://civilmrcc.eu/wp-content/uploads/2023/07/Mapping-Civil-Fleet-3.jpg' class='display_box'><span class='image' style='padding-bottom:68.499127399651%'><img src='https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L600xH411/Mapping-Civil-Fl-f824f8c2-ec9be.jpg' alt='' data-photo='https://civilmrcc.eu/wp-content/uploads/2023/07/Mapping-Civil-Fleet-3.jpg' data-photo-h='785' data-photo-w='1146' /></span><span class="lien_court"><span class="lien_off"> https://civilmrcc.eu/wp-content/uploads/2023/07/Mapping-Civil-Fleet-3.jpg </span></span></a></div></p><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336007913659'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://civilmrcc.eu" class='spip_out' title="CivilMRCC – civilMRCC" hreflang="en"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>civilmrcc.eu</span></span></span></a></span></p><p>More details about the map on this PDF</p><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336007913664'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://civilmrcc.eu/solidarity-at-sea-civil-actors-along-the-central-mediterranean" class='spip_out' title="MAPPING SOLIDARITY AT SEA – CivilMRCC"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>civilmrcc.eu</span>/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>solidarity-at-sea-civil-actor</span><span class='lien_fin_cachee'>s-along-the-central-mediterranean</span></span></span></a></span></p><p><span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/map'>map</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/sar'>SAR</a></span></p><p><span class='lien_people'>@<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/people/cdb_77'>cdb_77</a></span></p></div>]]></content>
	
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	<title>Vid&#233;o publi&#233;e par la gendarmerie nationale s&#233;n&#233;galaise (ao&#251;t 2023) : &#10077;&#128680;&#128104;&#127999;&#8205;&#9992;&#65039;&#128660;Lutte contre&#8230;</title>
	<author>
		<name>CDB_77  (@cdb_77)</name>
		<uri>https://seenthis.net/people/cdb_77</uri>
		<email>cdb_77@seenthis.net</email>
		
	</author>
	<published>2023-08-16T05:56:47Z</published>
	<updated>2023-08-16T05:56:47Z</updated>
	
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	<link rel="edit" href="https://seenthis.net/api/messages/1013576"/>
	<summary>Vidéo publiée par la gendarmerie nationale sénégalaise (août 2023):

❝🚨👨🏿‍✈️🚔Lutte contre l’émigration clandestine: 44 candidats interpellés par la brigade de Sangalkam.❞

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--
https://pixelfed.zoo-logique.org/storage/m/_v2/578583396227231930/c51ea9690-856390/j6fQw6svhFLt/cFfgarTRUWTLkvBvfw9aFOEMOI6vKGjnponFjsfc.png
https://twitter.com/gendarmeriena18/status/1691163856477761536
#dissuasion #Sénégal #émigration #migrations #réfugiés #frontières #contrôles_frontaliers #externalisation #propagande #délation 

ping @_kg_</summary>
	<content type="html"><![CDATA[<div class="destinataires"><a href='https://seenthis.net/people/_kg_' title="-KG- (@_kg_)" data-login-auteur="_kg_" data-id-auteur="7327">
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	</a></div><div lang="fr" dir="ltr"><p>Vidéo publiée par la gendarmerie nationale sénégalaise (août 2023)&nbsp;:</p><blockquote lang="fr" dir="ltr"><p> 🚨👨🏿‍✈️🚔Lutte contre l’émigration clandestine&nbsp;: 44 candidats interpellés par la brigade de Sangalkam. </p></blockquote><p><div class='seenthis_pics seenthis_pics_1'><a onclick='return false;' href='https://pixelfed.zoo-logique.org/storage/m/_v2/578583396227231930/c51ea9690-856390/VjZp5sBR2jSE/bVaA37uMPDu6aPG9sCaYEmq3HJFeV1QxFuwaipjG.png' class='display_box'><span class='image' style='padding-bottom:124.67289719626%'><img src='https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L535xH667/bVaA37uMPDu6aPG9-6df7eac4-613d4.png' alt='' data-photo='https://pixelfed.zoo-logique.org/storage/m/_v2/578583396227231930/c51ea9690-856390/VjZp5sBR2jSE/bVaA37uMPDu6aPG9sCaYEmq3HJFeV1QxFuwaipjG.png' data-photo-h='667' data-photo-w='535' /></span><span class="lien_court"><span class="lien_off"> https://pixelfed.zoo-logique.org/storage/m/_v2/578583396227231930/c51ea9690-856390/VjZp5sBR2jSE/bVaA37uMPDu6aPG9sCaYEmq3HJFeV1QxFuwaipjG.png </span></span></a></div><br>–-<br><div class='seenthis_pics seenthis_pics_1'><a onclick='return false;' href='https://pixelfed.zoo-logique.org/storage/m/_v2/578583396227231930/c51ea9690-856390/j6fQw6svhFLt/cFfgarTRUWTLkvBvfw9aFOEMOI6vKGjnponFjsfc.png' class='display_box'><span class='image' style='padding-bottom:102.52918287938%'><img src='https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L514xH527/cFfgarTRUWTLkvBv-f9a1ba88-0955d.png' alt='' data-photo='https://pixelfed.zoo-logique.org/storage/m/_v2/578583396227231930/c51ea9690-856390/j6fQw6svhFLt/cFfgarTRUWTLkvBvfw9aFOEMOI6vKGjnponFjsfc.png' data-photo-h='527' data-photo-w='514' /></span><span class="lien_court"><span class="lien_off"> https://pixelfed.zoo-logique.org/storage/m/_v2/578583396227231930/c51ea9690-856390/j6fQw6svhFLt/cFfgarTRUWTLkvBvfw9aFOEMOI6vKGjnponFjsfc.png </span></span></a></div><br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a href='https://seenthis.net/sites/7282461336007907880'>▻</a></span><a href="https://twitter.com/gendarmeriena18/status/1691163856477761536" class='spip_out'><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine lien_raccourci'><span class='lien_host'>twitter.com</span>/</span><span class='lien_off'>gendarmeriena18/</span>status/<span class='lien_fin'>1691163856477761536</span></span></a></span><br><span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/dissuasion'>dissuasion</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/s%C3%A9n%C3%A9gal'>Sénégal</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/%C3%A9migration'>émigration</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/migrations'>migrations</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/r%C3%A9fugi%C3%A9s'>réfugiés</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/fronti%C3%A8res'>frontières</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/contr%C3%B4les_frontaliers'>contrôles_frontaliers</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/externalisation'>externalisation</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/propagande'>propagande</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/d%C3%A9lation'>délation</a></span></p><p>ping <span class='lien_people'>@<a href='https://seenthis.net/people/_kg_'>_kg_</a></span></p></div>]]></content>
	
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	<title>*Temporary staff : Assess the working conditions of precariat researchers*</title>
	<author>
		<name>-KG-  (@_kg_)</name>
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		<email>_kg_@seenthis.net</email>
		
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	<published>2023-07-13T07:46:13Z</published>
	<updated>2023-07-13T07:46:13Z</updated>
	
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	<summary>*Temporary staff: Assess the working conditions of precariat researchers* 

https://uniavisen.dk/wp-content/uploads/2017/11/prekariatetpodstdocer.jpg

❝Precariat — Chairman of the association for temporarily-hired researchers at the University of Copenhagen (UCPH) is delighted with the fact that the Research Policy Council is to focus on PhDs’ difficult career paths. The next step could be a study whether the working conditions for younger researchers forces them to work for free and to show servility to permanent staff.

The path to a career as associate professor or full professor has become less viable in recent years, according to a recent report from the Danish Council for Research and Innovation Policy (DFiR).

Especially women with children have a hard life in competition for permanent positions. And in general, the path from PhD to an associate professorship has become longer. It takes an average of six years for those PhD graduates who are working towards a permanent position, to get one. The majority do not.

Jens Oddershede, professor and chairman of DFiR, has called the intense competition for a job “a challenge for the individual and for the university.” In the years before they reach a permanent position, or give up getting one, a younger researcher often has multiple temporary project positions at universities, without knowing whether their career will end up being for nothing. “They are waiting for Godot, to put it bluntly,” said Jens Oddershede to the University Post.

Dan Hirslund is an anthropologist and postdoc at the Department of Cross-Cultural and Regional studies, University of Copenhagen (UCPH), and welcomes the new data. Hirslund is chairman of an association of the university’s temporarily-hired researchers – the so-called T-VIP category – that was founded in 2017. The group includes PhDs, non-tenured associate professors, assistant professors without tenure, even research assistants, teaching assistants and former researchers who have had to apply for administrative positions to survive.

The goals of the association include influencing the traditional trade unions so they shift focus from the traditional, permanent, employees towards the temporary labour market, and getting better career development and pay at the University of Copenhagen. According to Dan Hirslund it is “disgraceful to see the lack of salary solidarity shown towards groups of employees that do the most work in connection with teaching, administration and research. When you see the large salaries paid out on the executive floors, it is not convincing when we are summarily brushed off with the argument that the university can’t afford permanent employment.”
Can’t plan life after 40

Hirslund writes in an email that the DFiR report on career paths delivers “strong insights on the uncertainties of research careers. The biggest challenges for the precariat academic group in Denmark include the impossibility of planning, in conjunction with the uncertainty as to whether a permanent position will be a possibility at all.”

    Apart from being in precarious positions that prevent the planning of life outside work, the temporary staff are also placed in subservient positions.

    Dan Hirslund

Dan Hirslund notes that the DFiR figures show that well over 50 per cent of PhDs at universities do not have a permanent position, six years after they have completed their studies.

“This, in my opinion, is a lot. And it is beyond my comprehension why there has to be uncertain employment upon completion of a PhD, which marks the very highest academic qualification after at least eight years of university education,” writes Hirslund.

“This points to the second concern, which is that we have somehow accepted that researchers cannot count on permanent employment before they are older. As if they, in contrast to most other employee groups, should accept that they can only start planning families and larger fixed overheads after they are 40. We believe that is a trend that should be reversed as soon as possible.”
Work for free and avoid controversies

At the University of Copenhagen the group of temporarily hired postdocs grew from around 700 in 2011 to over a thousand in 2016. The group of PhD students and assistant professors has also grown significantly, while the same does not apply to permanent positions as associate professor and professor.

A problem that, according to Dan Hirslund, should be the object of a more thorough investigation, is that researchers without fixed career paths are affected by particular uncertainties:

“The problem is not just that there are too few permanent jobs. But also that the process of getting these jobs is not transparent,” writes Dan Hirslund.

“With this lack of transparency, and the often very complicated hiring processes, a huge subculture of pre-emptive action comes about. Researchers in temporary positions attempt all kinds of flattery because it just might be that the colleague that comes to ask whether you want to take a couple of guest lectures on his course ends up having an impact on whether you can get a job in the future. In addition to being in uncertain jobs that forestall all opportunity to plan their lives outside work, temporary staff are also in subservient statuses, where they have to be careful what they say to avoid ‘stepping on someone’s toes’. They therefore do a lot of work for free and avoid controversial situations.”

Dan Hirslund also writes that temporary employment conditions also mean fluctuating income levels.

“I hope that DFiR will clarify some of these topics in their future work.”❞

https://uniavisen.dk/en/temporary-staff-assess-the-working-conditions-of-precariat-researchers/?_gl=1*1q4qmi5*_ga*MzgzNDE0NTkyLjE2Nzk4MjUzMjc.*_up*MQ</summary>
	<content type="html"><![CDATA[<div lang="en" dir="ltr"><p><strong>Temporary staff: Assess the working conditions of precariat researchers</strong></p><p><div class='seenthis_pics seenthis_pics_1'><a onclick='return false;' href='https://uniavisen.dk/wp-content/uploads/2017/11/prekariatetpodstdocer.jpg' class='display_box'><span class='image' style='padding-bottom:99.75%'><img src='https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L600xH599/prekariatetpodst-1c335d2a-d2894.jpg' alt='' data-photo='https://uniavisen.dk/wp-content/uploads/2017/11/prekariatetpodstdocer.jpg' data-photo-h='1596' data-photo-w='1600' /></span><span class="lien_court"><span class="lien_off"> https://uniavisen.dk/wp-content/uploads/2017/11/prekariatetpodstdocer.jpg </span></span></a></div></p><blockquote lang="en" dir="ltr"><p> Precariat — Chairman of the association for temporarily-hired researchers at the University of Copenhagen (UCPH) is delighted with the fact that the Research Policy Council is to focus on PhDs’ difficult career paths. The next step could be a study whether the working conditions for younger researchers forces them to work for free and to show servility to permanent staff.</p><p>The path to a career as associate professor or full professor has become less viable in recent years, according to a recent report from the Danish Council for Research and Innovation Policy (DFiR).</p><p>Especially women with children have a hard life in competition for permanent positions. And in general, the path from PhD to an associate professorship has become longer. It takes an average of six years for those PhD graduates who are working towards a permanent position, to get one. The majority do not.</p><p>Jens Oddershede, professor and chairman of DFiR, has called the intense competition for a job “a challenge for the individual and for the university.” In the years before they reach a permanent position, or give up getting one, a younger researcher often has multiple temporary project positions at universities, without knowing whether their career will end up being for nothing. “They are waiting for Godot, to put it bluntly,” said Jens Oddershede to the University Post.</p><p>Dan Hirslund is an anthropologist and postdoc at the Department of Cross-Cultural and Regional studies, University of Copenhagen (UCPH), and welcomes the new data. Hirslund is chairman of an association of the university’s temporarily-hired researchers – the so-called T-VIP category – that was founded in 2017. The group includes PhDs, non-tenured associate professors, assistant professors without tenure, even research assistants, teaching assistants and former researchers who have had to apply for administrative positions to survive.</p><p>The goals of the association include influencing the traditional trade unions so they shift focus from the traditional, permanent, employees towards the temporary labour market, and getting better career development and pay at the University of Copenhagen. According to Dan Hirslund it is “disgraceful to see the lack of salary solidarity shown towards groups of employees that do the most work in connection with teaching, administration and research. When you see the large salaries paid out on the executive floors, it is not convincing when we are summarily brushed off with the argument that the university can’t afford permanent employment.”<br>Can’t plan life after 40</p><p>Hirslund writes in an email that the DFiR report on career paths delivers “strong insights on the uncertainties of research careers. The biggest challenges for the precariat academic group in Denmark include the impossibility of planning, in conjunction with the uncertainty as to whether a permanent position will be a possibility at all.”</p><p>    Apart from being in precarious positions that prevent the planning of life outside work, the temporary staff are also placed in subservient positions.</p><p>    Dan Hirslund</p><p>Dan Hirslund notes that the DFiR figures show that well over 50 per cent of PhDs at universities do not have a permanent position, six years after they have completed their studies.</p><p>“This, in my opinion, is a lot. And it is beyond my comprehension why there has to be uncertain employment upon completion of a PhD, which marks the very highest academic qualification after at least eight years of university education,” writes Hirslund.</p><p>“This points to the second concern, which is that we have somehow accepted that researchers cannot count on permanent employment before they are older. As if they, in contrast to most other employee groups, should accept that they can only start planning families and larger fixed overheads after they are 40. We believe that is a trend that should be reversed as soon as possible.”<br>Work for free and avoid controversies</p><p>At the University of Copenhagen the group of temporarily hired postdocs grew from around 700 in 2011 to over a thousand in 2016. The group of PhD students and assistant professors has also grown significantly, while the same does not apply to permanent positions as associate professor and professor.</p><p>A problem that, according to Dan Hirslund, should be the object of a more thorough investigation, is that researchers without fixed career paths are affected by particular uncertainties:</p><p>“The problem is not just that there are too few permanent jobs. But also that the process of getting these jobs is not transparent,” writes Dan Hirslund.</p><p>“With this lack of transparency, and the often very complicated hiring processes, a huge subculture of pre-emptive action comes about. Researchers in temporary positions attempt all kinds of flattery because it just might be that the colleague that comes to ask whether you want to take a couple of guest lectures on his course ends up having an impact on whether you can get a job in the future. In addition to being in uncertain jobs that forestall all opportunity to plan their lives outside work, temporary staff are also in subservient statuses, where they have to be careful what they say to avoid ‘stepping on someone’s toes’. They therefore do a lot of work for free and avoid controversial situations.”</p><p>Dan Hirslund also writes that temporary employment conditions also mean fluctuating income levels.</p><p>“I hope that DFiR will clarify some of these topics in their future work.” </p></blockquote><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336007897757'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://uniavisen.dk/en/temporary-staff-assess-the-working-conditions-of-precariat-researchers/?_gl=1*1q4qmi5*_ga*MzgzNDE0NTkyLjE2Nzk4MjUzMjc.*_up*MQ" class='spip_out' title="Temporary staff: Assess the working conditions of precariat researchers" hreflang="en"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>uniavisen.dk</span>/</span><span class='lien_off'>en/</span><span class='lien_off'>temporary-staff-assess-the-working-conditions-of-precariat-researchers/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>?_gl=1*1q4qmi5*_ga*MzgzNDE0NT</span><span class='lien_fin_cachee'>kyLjE2Nzk4MjUzMjc.*_up*MQ</span></span></span></a></span></p></div>]]></content>
	
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	<id>urn:uuid:64afaae9-786c-407b-929e-30a01909e34b</id>
	<title>*Pleasedontstealmywork : New campaign to stop the theft of research*</title>
	<author>
		<name>-KG-  (@_kg_)</name>
		<uri>https://seenthis.net/people/_kg_</uri>
		<email>_kg_@seenthis.net</email>
		
	</author>
	<published>2023-07-13T07:42:33Z</published>
	<updated>2023-07-13T07:42:33Z</updated>
	
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	<summary>*#Pleasedontstealmywork: New campaign to stop the theft of research* 

https://uniavisen.dk/wp-content/uploads/2022/02/mariatilweb_red5.jpg


❝Research — Young researchers are seeing older colleagues stealing the credit for their ideas, data, and analyses.

When PhD student at the Department of Political Science #Maria_Toft returned from maternity leave, she brought back new ideas to share with her research group. But the collaboration with the project’s senior researchers quickly turned sour.

»My ideas were independent ideas, but they would not recognize that,« Maria Toft says about the two senior scientists. They claimed that the ideas were their ideas just as much as hers.

»Researchers plagiarising other people’s work or ideas happens unfortunately more often than you would think. I have heard from many who have also experienced this, but who cannot, or dare not, say no,« she says.

A young researcher may have written a scientific article, but then come under pressure to share authorship with others – often older – researchers. Or maybe they discover that another researcher has taken credit for the original ideas or hypotheses that they came up with.

That is why Maria Toft has  – with the Danish association for PhDs PAND – taken the initiative for a new campaign called #pleasedontstealmywork.

»This is a problem that many of us PhD students know exists, and which we discuss,« says Luisa Hedler, who is co-chairperson of PAND.

The weakest link

Inspired by #MeToo, its campaign under the hashtag #pleasedontstealmywork will gather anonymous testimonies from young researchers who have themselves experienced, or seen others, get their research results, ideas or data stolen.

»You are already stressed and vulnerable doing a PhD, and we want to avoid this being made worse by having to experience your work being stolen by others. All PhD students must be able to enter into collaborations in an academic setting with confidence and without fear. You should not be afraid to talk to your colleagues for fear of theft,« she says.

Disputes about authorship and plagiarism are widespread in the world of research, according to Morten Rosenmeier, an expert on copyright and a professor at the Faculty of Law at the University of Copenhagen (UCPH).

»It is crucial for a researchers’ career that they have many publications in the right places, and it is therefore increasingly common for researchers to collaborate, and to mention many other researchers. The question about what it takes for you to be mentioned in work, is something that gives rise to many cases and disagreements,« he says.

Luisa Hedler agrees that the pressure to publish many scientific articles helps foster a greater risk that young researchers get their ideas and analyses stolen.

»This does not happen because professors are evil,« she emphasises.

»It is the product of an academic culture, and pressure on researchers to keep publishing. In this situation that is not ideal for anyone, it is the young researchers who are the ones that are negatively affected by it. We are the weakest link.«❞

https://uniavisen.dk/en/pleasedontstealmywork-new-campaign-to-stop-the-theft-of-research/?_gl=1*1m8oyx9*_ga*MzgzNDE0NTkyLjE2Nzk4MjUzMjc.*_up*MQ</summary>
	<content type="html"><![CDATA[<div lang="en" dir="ltr"><p><strong><span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/pleasedontstealmywork'>Pleasedontstealmywork</a></span>: New campaign to stop the theft of research</strong></p><p><div class='seenthis_pics seenthis_pics_1'><a onclick='return false;' href='https://uniavisen.dk/wp-content/uploads/2022/02/mariatilweb_red5.jpg' class='display_box'><span class='image' style='padding-bottom:66.75%'><img src='https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L600xH401/mariatilweb_red5-bcfc8f4a-19561.jpg' alt='' data-photo='https://uniavisen.dk/wp-content/uploads/2022/02/mariatilweb_red5.jpg' data-photo-h='1068' data-photo-w='1600' /></span><span class="lien_court"><span class="lien_off"> https://uniavisen.dk/wp-content/uploads/2022/02/mariatilweb_red5.jpg </span></span></a></div></p><blockquote lang="en" dir="ltr"><p> Research — Young researchers are seeing older colleagues stealing the credit for their ideas, data, and analyses.</p><p>When PhD student at the Department of Political Science <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/maria_toft'>Maria_Toft</a></span> returned from maternity leave, she brought back new ideas to share with her research group. But the collaboration with the project’s senior researchers quickly turned sour.</p><p>»My ideas were independent ideas, but they would not recognize that,« Maria Toft says about the two senior scientists. They claimed that the ideas were their ideas just as much as hers.</p><p>»Researchers plagiarising other people’s work or ideas happens unfortunately more often than you would think. I have heard from many who have also experienced this, but who cannot, or dare not, say no,« she says.</p><p>A young researcher may have written a scientific article, but then come under pressure to share authorship with others – often older – researchers. Or maybe they discover that another researcher has taken credit for the original ideas or hypotheses that they came up with.</p><p>That is why Maria Toft has  – with the Danish association for PhDs PAND – taken the initiative for a new campaign called <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/pleasedontstealmywork'>pleasedontstealmywork</a></span>.</p><p>»This is a problem that many of us PhD students know exists, and which we discuss,« says Luisa Hedler, who is co-chairperson of PAND.</p><p>The weakest link</p><p>Inspired by <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/metoo'>MeToo</a></span>, its campaign under the hashtag <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/pleasedontstealmywork'>pleasedontstealmywork</a></span> will gather anonymous testimonies from young researchers who have themselves experienced, or seen others, get their research results, ideas or data stolen.</p><p>»You are already stressed and vulnerable doing a PhD, and we want to avoid this being made worse by having to experience your work being stolen by others. All PhD students must be able to enter into collaborations in an academic setting with confidence and without fear. You should not be afraid to talk to your colleagues for fear of theft,« she says.</p><p>Disputes about authorship and plagiarism are widespread in the world of research, according to Morten Rosenmeier, an expert on copyright and a professor at the Faculty of Law at the University of Copenhagen (UCPH).</p><p>»It is crucial for a researchers’ career that they have many publications in the right places, and it is therefore increasingly common for researchers to collaborate, and to mention many other researchers. The question about what it takes for you to be mentioned in work, is something that gives rise to many cases and disagreements,« he says.</p><p>Luisa Hedler agrees that the pressure to publish many scientific articles helps foster a greater risk that young researchers get their ideas and analyses stolen.</p><p>»This does not happen because professors are evil,« she emphasises.</p><p>»It is the product of an academic culture, and pressure on researchers to keep publishing. In this situation that is not ideal for anyone, it is the young researchers who are the ones that are negatively affected by it. We are the weakest link.« </p></blockquote><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336007897752'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://uniavisen.dk/en/pleasedontstealmywork-new-campaign-to-stop-the-theft-of-research/?_gl=1*1m8oyx9*_ga*MzgzNDE0NTkyLjE2Nzk4MjUzMjc.*_up*MQ" class='spip_out' title="#Pleasedont stealmywork: New campaign to stop the theft of research" hreflang="en"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>uniavisen.dk</span>/</span><span class='lien_off'>en/</span><span class='lien_off'>pleasedontstealmywork-new-campaign-to-stop-the-theft-of-research/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>?_gl=1*1m8oyx9*_ga*MzgzNDE0NT</span><span class='lien_fin_cachee'>kyLjE2Nzk4MjUzMjc.*_up*MQ</span></span></span></a></span></p></div>]]></content>
	
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	<title>*Scientists want commission to investigate research freedom*</title>
	<author>
		<name>-KG-  (@_kg_)</name>
		<uri>https://seenthis.net/people/_kg_</uri>
		<email>_kg_@seenthis.net</email>
		
	</author>
	<published>2023-07-13T07:38:10Z</published>
	<updated>2023-07-13T07:38:51Z</updated>
	
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	<summary><![CDATA[*Scientists want commission to investigate research freedom* 

https://uniavisen.dk/wp-content/uploads/2022/06/dsc_6269_heineandersenogmariatoft_web.jpg

❝Campaign — Hundreds of researchers have had enough. They want Danish politicians to set up a commission that will investigate the #freedom_of_research. They are now rolling out a nationwide petition.

Harassment, research theft, and stress. According to a large group of researchers, the state of research freedom in Denmark is now so bad that a commission should be set up to investigate it.

»This is really serious. It is not just serious for researchers, it is a societal problem,« says PhD student #Maria_Toft, who is one of the initiators behind the new campaign ‘#Set_Research_Free’.

As part of the campaign, researchers have set up a #petition or ‘charter of liberties’ that is to capture Danish politicians’ attention. They have received more than 500 signatures so far from scientists and PhD students across the country.

Behind the petition is an initiative group with a number of leading researchers from all over the country. From the University of Copenhagen it is Professor Emeritus from the Department of Sociology Heine Andersen, Associate Professor from the Department of Cross-Cultural and Regional Studies Brian Arly Jacobsen, as well as Professor Ole Wæver and PhD student Maria Toft — both from the Department of Political Science. For them, it has a clear and concise message: Research freedom in Denmark is under some serious pressure.

»We need to face up to the rotten apples. Both within ourselves and in the settings that we are a part of. It is in the world of research that the ideas for the big changes that we need are fostered, and we cannot exploit this potential if everyone is anxious and frightened. As it is now, the system is based on mistrust,« says Maria Toft, who at the beginning of 2022 set off the #pleasedontstealmywork campaign on research theft at Danish universities.

READ ALSO: #Pleasedontstealmywork: New campaign to stop the theft of research
Criticism has been a long time coming

The petition is the culmination of many years of intense criticism of deteriorating research conditions, and stories of harassment, research theft and stress among researchers.

The researchers reckon that a commission should scrutinise three areas, according to the petition:

1) An evaluation and revision of the Danish University Act

2) More basic funding for free research and more permanent appointments

3) A general review of the incentive structures and funding of research

Heine Andersen published the book ‘Freedom of Research – Ideal and Reality’ back in 2017. It criticised non-disclosure agreements and the increasing influence of lobbyists on Danish research.

In October last year, the Danish University Act was attacked in a white paper sent out by the Research Policy Committee at the Royal Danish Academy of Sciences and Letters. The chairman of the committee, Professor of Political Science Ole Wæver, said then that Danish research will suffer irreparable damage if politicians do not stop the »extreme top-down management« of universities that had been set up with the revised Danish University Act of 2003.

READ ALSO: Ole Wæver on Danish research: 20 years we will never get back

More recently, the #pleasedontstealmywork campaign focused on the research theft that takes place at Danish universities when, for example, older researchers take credit for the work carried out by younger colleagues such as PhD students. At the same time, the debate over freedom of research has been taken up by the Danish parliament, where a number of right-wing politicians have held hearings about the state of academic freedoms.
Layoff anxiety and culture of secrecy

The first item on the list of researchers’ demands is a revision of the Danish University Act, which has been heavily debated since it was revised in 2003. The purpose of the 2003 revision was to ensure that universities were to a greater extent governed by a market logic.

But according to the researchers behind the petition, the Danish University Act has failed miserably. It has led to a top-down management structure which, according to Heine Andersen, has taken on the shape of a protected institution, albeit with no supervision over hiring, layoffs, staff conditions and organisation:

»I’m not afraid to say that there is more arrogance in management today. It is an entirely foreseeable consequence of the Danish University Act that there is far greater distance between management and staff. And management surrounds itself increasingly with sycophants, so they are hardly ever confronted with the many problems that researchers face.«

This also means that Danish universities are characterised by unprecedented secrecy, and by staff anxiety over layoffs, where many employees do not dare to express criticism of management, the two researchers say. This is also stated in a so-called charter of liberties that has been circulated among the country’s researchers and PhD students.

»Even among reputable scientists, there is layoff anxiety, and for good reason, due to several rounds of layoffs. And then you sit back and think ‘why did he and she get fired’, and then you remember that the person was critical of the management. It doesn’t have to be true, but just the fact that you think this means that you are cautious about going against management decisions,« says Heine Andersen.

READ ALSO: Associate professor There must be a more humane way to fire people

Maria Toft adds that the culture quickly turns into a vicious circle that also helps cover up offensive behaviour and harassment:

»The culture of secrecy is self-perpetuating. This means that different types of offensive behaviours can develop, because you dare not stand up for each other and express criticism. This is a vicious circle,« she says.
Right-wing politicians threaten research freedoms themselves

Even though the criticism from researchers is, in particular, focussed on the Danish University Act which is nearly twenty years old, it strikes deep at the heart of a politically-charged debate over the freedom of research. A debate that has been led by some completely different players.

Most recently, right-wing politicians like Henrik Dahl (LA) and Morten Messerschmidt (DF) have called for hearings in the Danish parliament on the freedom of research and called on MPs to write in the Chicago principles in the Danish University Act. They say that research freedoms are under pressure from activist »pseudo-research« at universities and cancel culture, which in particular have their origin in research on topics like gender, race, ethnicity and migration.

On the other side of this debate are researchers who believe that it is precisely politicians like Henrik Dahl and Morten Messerschmidt that are the threat to research freedoms as they undermine the arm’s length principle. This criticism is also in the petition, which refers to the fact that researchers are increasingly being exposed to harassment and threats.

Heine Andersen believes that the criticism from right-wing politicians is unfair and problematic. This can be seen in statements about researchers like the Professor of Islamic Studies Jakob Skovgaard-Petersen from the University of Copenhagen. He was criticised in one of the above-mentioned parliamentary hearings for being and activist and a threat to free research:

»It is a problem when politicians propose measures to intervene against research based on their political standpoints. When Henrik Dahl says that Jakob Skovgaard-Petersen is biased from the parliamentary rostrum, then it’s cloud-cuckoo-land – and it is dangerous. It emerged that Dahl had not read any of Skovgaard-Petersen’s extensive work. It gets worse when Morten Messerschmidt urges the minister to intervene into specific research fields without any academic basis,« says Heine Andersen.
Pressure from lobbyists

In addition to a top-down management structure, the Danish University Act has made universities highly competition-focussed. This is according to Heine Andersen and Maria Toft. Researchers use a significant part of their time fighting for external research funding to finance their projects. This means that independent research is increasingly being replaced by commissioned work from foundations and organisations. In this way, political and commercial interests are increasingly creeping into research, according to Heine Andersen and Maria Toft.

The researchers in the petition therefore encourage politicians to allocate more basic funding to free research, and more permanent positions at universities where temporary appointments and precarious working conditions have become the norm for many researchers. According to Heine Andersen, the layoff anxiety and the culture of secrecy also stem from this:

»Some of the mistrust arises from the fact that there is fierce competition internally between researchers, and one of the things you are competing for is grants. Universities compete for these also. This is tough. Politicians could relieve this political pressure by setting up systems that did not lead to competition between universities and between researchers.«

But why is there even a need for more free research? The purpose of the Danish University Act of 2003 was to make research more market-oriented and competition-based, so that it better matched up with ‘reality’ and the requirements of politicians and business.

According to the researchers behind the petition, research freedoms in Denmark are in such a poor state that society is missing out on ground-breaking and innovative ideas and analyses. At the same time, skilled researchers are leaving the system because of its »brutality«, and in this way draining the pool of talent, according to Maria Toft:

»It’s so important that researchers have the freedom to ask the right questions, and not just deliver the right answers. We have to take a step back and ask ourselves what the purpose of research and the university actually is. We have climate crises, war and probably also soon an economic crisis, and we simply do not have time to not create change and to keep on asking the questions that we already know the answers to. This is what we are doing today under this system, because it has become too risky to ask questions that you really do not know the answers to. But we have to do this.«

Researchers can sign the petition on this link. As of 1 June, the following had signed:

Adam Paulsen, Lektor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU
Afshin Samani, Associate prof., Health science and technology, Aalborg
Agnete Meldgaard Hansen, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet
Alex Klinge, Lektor, Department of Management, Society and Communication, CBS
Alexandra Brandt Ryborg Jønsson, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet
Alexandra R. Kratschmer, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Alicia Lundby, Professor mso, Biomedicinsk Institut, Københavns Universitet
Allan Krasnik, Professor emeritus, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Allan Randrup Thomsen, Professor, ISIM, Copenhagen
Amy Clotworthy, Adjunkt, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Anders Blok, Lektor, Sociologisk Institut, Københavns Universitet
Anders Engberg-Pedersen, Professor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU
Anders Horsbøl, Lektor, Institut for Kommunikation og Psykologi, Aalborg Universitet
Anders Skov Kristensen, Lektor, Lægemiddeldesign og Farmakologi, Københavns Universitet
Anders Stengaard Sørensen, Lektor, Mærsk Instituttet, SDU
Anders Thomassen, Ph.d., Klinisk institut, SUND, SDU
Anders V. Munch, Professor, Institut for Design og Kommunikation, SDU
Andreas Heltberg, Adjunkt, Folkesundhedsvidenskab, afdeling for almen medicin, Københavns universitet
Andreas Lieberoth, Lektor, Danmarks institut for Pædagogik og Uddannelse (DPU), AU
Andreas Rieckmann, Adjunkt, Institut for Folkesundhedsvidenskab, KU
Andrés Felipe Valderrama Pineda, Lektor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet
Ane Bjerre Odgaard, Postdoc, Institut for Design og Komunikation, SDU
Ane Qvortrup, Professor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU
Anette Borchorst, Professor Emerita, Institut for Politik og Samfund, Aalborg Universitet
Anette Stamer Ørsted, Ph.d.-stipendiat, Institut for Sociaologi og Socialt Arbejde, AAU
Anette Warring, Professor, Institut for Kommunikations og Humanistisk Videnskab, RUC
Anita Mašková, Ph.d.-stipendiat, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC
Anja Hvidtfeldt Stanek, Lektor, Institut for Psykologi, SDU
Anja Marie Bundgaard, Lektor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet
Ann Fugl-Meyer, PhD fellow, Department of Organization, CBS
Ann Starbæk Bager , Lektor, Institut for Kommunikation & Kultur, SDU
Anna Birna Almarsdóttir, Professor, Institut for Farmaci, Københavns universitet
Anna Cornelia Ploug, ph.d.-studerende, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, Roskilde Universitet
Anna Thit Johnsen, Lektor, Institut for Psykologi, Syddansk Universitet
Ann-Dorit Moltke Sørensen, Senior forsker, Fødevareinstituttet, DTU
Ann-Dorte Christensen, Professor, Institut for Sociologi og Socialt Arbejde, Aalborg Universitet
Anne Brædder, Postdoc, Institut for Kommunikation og Humanistisk videnskab, Roskilde Universitet
Anne Gerdes, Professor, Institut for Design og Kommunikation, SDU
Anne Green Munk, Post.doc, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Anne H. Fabricius, Lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC
Anne Katrine Hartmann Søby, Ph.d.-stipendiat, Institut for Psykologi, Syddansk Universitet
Anne Klara Bom, Lektor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU
Anne Mette Nyvad, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet
Anne Nielsen, Postdoc, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Anne Skorkjær Binderkrantz, Professor, Institut for Statskundskab, Aarhus Universitet
Anne Sofie Aggestrup, Ph.d.-stipendiat, Psykiatrisk Center København, RH, KU
Anne-Marie Nybo Andersen, Professor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, KU
Anne-Marie Søndergaard Christensen, Professor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU
Anne-Sofie Udsen, Ph.d-stipendiat, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Annette Baattrup-Pedersen, Seniorforsker, Ecoscience, Aarhus Universitet
Antonia Krummheuer, lektor, Institut for Kommunikation og Psykologi, Aalborg Universitet
Anurag sinha, Postdoc, FØDEVAREINSTITUTTET, DTU
Arne Remmen, Professor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet
Asbjørn M. Pedersen, Ph.d.-Stipendiat, Afdeling for Digital Design og Informationsvidenskab, Aarhus Universitet
Asger Sørensen, Lektor, Pædagogisk filosofi, Aarhus Universitet
Ask Greve Johansen, Postdoc, Institut for Planlægning, AAU
Asli Silahtaroglu, Lektor, Institut for Cellulær og Molekylær Medicin,, Københavns Universitet
Bastian Ljung Franch, Ph.d-stipendiat, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Beate Kraft, Adjunkt, Biologisk Institut, SDU
Belén Franco Cisterna, Postdoc, Biologisk Institut, SDU
Bengt-Åke Lundvall, Professor emeritus, Aalborg University Business School, Aalborg Universitet
Betina Dybbroe, Professor Emerita, Institut for Mennesker og teknologi/Center for Sundhedsfremmeforskning, Roskilde Universitet
Birger Steen Nielsen, Professor emeritus, Institut for Mennesker og Teknologi (IMT), Roskilde Universitet
Birgit Anette Rasmussen, Professor, Institut for Nordiske Studier og Sprogvidenskab, Københavns Universitet
Birgitte Elle, Professor emerita, IMT, RUC
Birgitte Ravn Olesen, Lektor, IKH, Roskilde
Birte Siim, Professor Emerita, Institut for Politik og Samfund, Aalborg Universitet
Birthe Larsen, Lektor, Økonomisk institut, CBS
Bjarke Skærlund Risager, Postdoc, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet
Bo Allesøe, Lektor, Institut for kommunikation og psykologi, AAU
Bo Elling, Professor emeritus, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet
Bo Fritzbøger, Lektor, Saxo instituttet, Københavns Universitet
Bo Weidema, Professor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet
Bontu Lucie Guschke, PhD Fellow, Department of Organization, Copenhagen Business School
Brian Arly Jacobsen, Lektor, Tværkulturelle studier, Københavns Universitet
Camilla Fløjgaard, Tenure track, Ecoscience, Aarhus Universitet
Carl Bache, Professor, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU
Caroline Samson, Ph.d.-stipendiat, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet
Caroline Schaffalitzky, Lektor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU
Carsten Hjorthøj, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, KU
Carsten Madsen, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet
Casper Sylvest, Lektor, Insititut for Historie, SDU
Catharina Juul Kristensen, Lektor, Institut for Samfundsvidenskab og Erhverv, RUC
Catharina Thiel Sandholdt, post.doc, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Catherine E. (Rineke) Brouwer, Lektor, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU
Cathrine Hasse, Professor, DPU Pædagogisk antropologi, Aarhus Universitet
Cathrine Marie Skovbo Winther, Ph.D.-Stipendiat, Institut for Planlægning , AAU
Cecilie Bjerre, PostDoc, Institut for Historie, SDU
Charlotte Engberg, Lic.phil, lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC
Charlotte J. Fabricius, Postdoc, Institut for Kulturvidenskaber, SDU
Charlotte Jacobsen, Professor, Fødevareinstituttet, DTU
Charlotte Rørdam Larsen, Lektor emerita, Institut for Kommunikation & Kultur, AU
Christian Brinch, Lektor, DTU Food, DTU
Christian Damm Pedersen, Adjunkt, Institut for Historie, SDU
Christian Dyrlund Wåhlin-Jacobsen, Adjunkt, Institut for Organisation, Copenhagen Business School
Christian Gerlach, Lektor, Institut for Psykologi, Syddansk Universitet
Christian Groes, Lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC
Christian Helms Jørgensen, Professor emeritus, Institut for Mennesker & Teknologi, Roskilde Universitet
Christian Lund, Professor, Institut for Fødevarer og Ressourceøkonomi, KU
Christian Poll, Specialkonsulent, DTU Sustain, QSA, DTU
Christian Rosbøll, Professor, Statskundskab, Københavns Universitet
Christian Ydesen, Professor, Institut for Kultur og Læring, Aalborg Universitet
Christina Hee Pedersen, Lektor Emerita, IKH, Roskilde Universitet, Roskilde Universitet
Christine Stabell Benn, Professor, Klinisk Institut, SDU
Christoffer Clemmensen, Lektor, Novo Nordisk Foundation Center for Basic Metabolic Research, Københavns Universitet
Claudia Ciocan, Teaching assistant, Economics, Government and International Business, CBS
Claus Bossen, Lektor, Institut for Digital Design og Informationsvidenskab, Aarhus Universitet
Claus Emmeche, Lektor, Institut for Naturfagenes Didaktik, Københavns Universitet
Daina Crafa, Adjunkt, Institut for Kultur og Samfund, Aarhus Universitet
Daniel Bach, Phd studerende, Institut for kommunikation og videnskab, Ruc
David Pinder, Professor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC
Diana González Martín, Lektor, Institut for Kommunikation of Kultur, AU
Dion Rüsselbæk Hansen , Lektor, Institut for Kulturvidenskaber , SDU
Ditte Wiig Tholstrup, Ph.d.-stipendiat, Biologisk Institut, SDU
Ditte-Marie From, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet
Domen Bajde, Professor MSO, DBM, University of Southern Denmark
Dorte Frees, Lektor, IVH, Københavns Universitet
Dorte Kousholt, Lektor, DPU – Danmarks institut for Pædagogik og Uddannelse, AU
Edmonia Baker, PhD fellow, Management, Society and Communication, CBS
Efthymios Siamos, PhD Candidate, DTU FOOD, DTU
Egon Bech Hansen, Professor, DTU Food, DTU
Elena, Assistant professor, DTU-Food, DTU
Elisabeth Engberg-Pedersen, Professor, dr.phil., Institut for Nordiske Studier og Sprogvidenskab, Københavns Universitet
Elke Weik, Associate Professor, Business and Management, SDU
Emmanuel Raju, Associate Professor, Department of Public Health, University of Copenhagen
Erik Kristensen, Professor, Biologisk Institut, SDU
Erik Skyum-Nielsen, Lektor, Nordiske Studier og Sprogvidenskab, Københavns Universitet
Erik Svendsen, lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC
Ernst Schraube, Professor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC
Ethan Weed, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Eva Boxenbaum, Professor, Department of Organization, CBS
Fabian Holt, lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC
Finn Arler, Professor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet
Finn M. Sommer, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet
Flemming Jessen, Seniorforsker, DTU Fødevareinstituttet, DTU
Flemming Smedegaard, Lektor, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU
Frands Mortensen, Professor emeritus, Medievidenskab, Aarhus Universitet
Frank Møller Aarestrup, Professor, Fødevareinstituttet, DTU
Frank Sejersen, Lektor, ToRS, KU
Franziska Bergmann, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Franziska Eller, Adjunkt, Institut for Biologi, Aarhus Universitet
Frederik Martiny, Ph.d.-studerende, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Center for Almen Medicin i København, Københavns Universitet
Frederik Schaltz-Buchholzer, postdoc, Bandim Health Project, SDU
Gertie Kolding, ph.d.-studerende, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC
Gertrud Latif Knudsen, Postdoc., Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet
Gitta Wortwein, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Gitte Rasmussen, Professor, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU
Gorm Harste, Lektor, dr.scient.pol., Institut for Statskundskab, Aarhus universitet
Gregers Andersen, Adjunkt, Institut for Kommunikation og Psykologi, AAU
Gro Hellesdatter Jacobsen, Lektor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU
Hanne Bruubn, Professor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Hanne G Pedersen, Lektor, IKV, Københavns Universitet
Hanne Knudsen, Lektor, DPU, Aarhus Universitet
Hanne Marlene Dahl, Professor, Institut for Samfundsvidenskab og Erhverv, RUC
Hanne Roer, Lektor, Institut for Kommunikation, Københavns Universitet
Hans Basbøll, Professor Emeritus, *, SDU
Hans Henrik Bruun, Lektor, Biologi, Københavns Universitet
Hans Jørgen Limborg, Adjungeret professor, Institut for mennesker og teknologi, Roskilde universitet
Hans Ulri Rosengaard, Lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC
Harry Lahrmann, Lektor, Institut for Byggeri, By og Miljø, Aalborg
Heine Andersen, Professor Emeritus, Sociologisk institut, Københavns Universitet
Helene Pristed Nielsen, Lektor, Institut for Politik og Samfund, AAU
Helle Porsdam, Professor, Det Juridiske Fakultut, Københavns Universitet
Henning Salling Olesen, Professor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC
Henning Sten Hansen, Professor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet
Henriette Langstrup, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Henrik Brønnum-Hansen, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Henrik Holbech, Lektor, Biologisk Institut, SDU
Henrik Koll, Postdoc, IOA, CBS
Henrik Kaare Nielsen, Professor, dr.phil., Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet
Henrik Lund, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC
Henrik Vardinghus-Nielsen, Lektor, Institut for Medicin og Sundhedsteknologi, Aalborg Universitet
Henrik Vase Frandsen, Lektor, Danmarks Institut for Pædagogik og Uddannelse (DPU), Aarhus Universitet
Honey Biba Beckerlee, Ph.d.-stipendiat, ARTS Aarhus University , AU
Hubert Buch-Hansen, Lektor, Dept of Organization, CBS
Iben Holck, Ph.d.-stipendiat, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC
Iben Nathan, Lektor, Institut for Fødevare- og Ressourceøkonomi, Københavns Universitet
Iben Stjerne, Assistant Professor, Department of Organization, Copenhagen Business School
Ida Krøgholt, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet
Ida Maria Bonnevie, Adjunkt, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet
Ida-Marie T. P. Arendt, Ph.d.-stipendiat, Institut for Psykologi, Syddansk Universitet
Inge Kryger Pedersen, Lektor, Sociologi, Københavns Universitet
Inge Røpke, Professor emerita, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet
Inge-Merete Hougaard, Postdoc, Institut for Antropologi, KU
Isaquel Bartolomeu Silva , pesquisador, Bandim Health Project , SDU
Jacob Lund, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Jacqueline Ndlovu, PhD Student, Public Health, University of Copenhagen
Jakob Bøje, Lektor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU
Jakob Christensen-Dalsgaard, Lektor, Biologisk Institut, Syddansk Universitet
Jakob Egholm Feldt, professor, Institut for kommunikation og humanistisk Videnskab, RUC
Jakob Rønning, Ph.d.-stipendiat, Biologisk Institut, SDU
Jan Kyrre Berg Olsen Friis, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Jan Oskar Jeppesen, Professor, Department of Physics, Chemistry and Pharmacy, SDU
Jan Thorhauge Frederiksen, Lektor, Institut for Kommunikation, Københavns Universitet
Jane Brandt Sørensen, Adjunkt, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Janine Leschke, Prof. MSO, Management, Society and Communication, CBS
Janne Seemann , Professor , Organisation og ledelse , Aalborg Universitet
Jeanet Sinding Bentzen, Associate Professor, Department of Economics, University of Copenhagen
Jeanette Bresson Ladegaard Knox, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Jens Christian Nielsen, Lektor, DPU – Danmarks institut for Pædagogik og Uddannelse, AU
Jens Erik Kristensen, Lektor, DPU, Aarhus Universitet
Jens Friis Lund, Professor, Institut for Fødevare- og Ressourceøkonomi, Københavns Universitet
Jens Høyrup, docent emeritus, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC
Jens Peter Gøtze, Professor, overlæge, Klinisk biokemisk afdeling, Rigshospitalet, Københavns Universitet
Jesper Brahm, Lektor, Insitut for Cellulær og Molekylær Medicin, Københavns Universitet
Jesper Holm, Lektor, IMT, Roskilde Universitet
Jesper Jensen, Adjunkt, Institut for Design og Kommunikation, SDU
Jesper Schlamovitz, Studielektor, IOA, CBS
Jessica Sorenson, Ph.d.-stipendiat, Institut for Design og Kommunikation, SDU
Jette Gejl, Studie Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Jimmi Mathisen, Ph.D.-studerende, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Jitka Stilund Hansen, Specialkonsulent, DTU Bibliotek, DTU
Jo Krøjer, Lektor, IMT, Roskilde Universitet
Joachim Lund, Lektor, Department of Management, Politics and Philosophy, CBS
Johan Fynbo, Professor, NBI, Københavns Universitet
Johan Sæverud, Postdoc, Økonomisk Institut, KU
Johanna Stärk, Academic staff member (A-tap), Institut for Biologi, SDU
Johannes Andersen, Lektor emeritus , Institut for Politik og Samfund, AAU
Johannes Wagner, Professor, Institut for Design og Kommunikation, SDU
John Andersen, Professor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC
John Brandt Brodersen, Professor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Johnny Kondrup, Professor, Institut for Nordiske Studier og Sprogvidenskab, Københavns Universitet
Jonas Steenholdt Sørensen, Tenure Track Assistant Professor, Fødevareinstituttet, Danmark Tekniske Universitet
Jonas Thue Treebak, Lektor, Novo Nordisk Foundation Center for Basic Metabolic Research, Københavns Universitet
Jonas Toubøl, Adjunkt, Sociologi, Københavns Universitet
Jorun Holm, Ph.d.-stipendiat, Klinisk Institut, SUND, SDU
Josefine Brink Siem, Ph.d.-stipendiat, Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet
Josefine Baark, postdoctoral researcher, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Juan Carlos Finck Carrales, External Lecturer, People and Technology, Roskilde University (RUC)
Julia Kirch Kirkegaard, Senior Researcher, Vindenergi, DTU
Julia Suárez-Krabbe, Lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC
Julie Münter Lassen, Postdoc., Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet
Julius Emil Brinck, PhD-studerende, Fødevareinstituttet, DTU
Jytte Kjærgaard Isaksen, Lektor, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU
Jörg P. Kutter, Professor, Dept. of Pharmacy, University of Copenhagen
Jørgen Elm Larsen, Lektor, Sociologisk Institut, Københavns Universitet
Jørgen Huggler, Lektor, DPU – Danmarks institut for Pædagogik og Uddannelse, AU
Jørgen Lerche Nielsen, Lektor, Institut for Kommunikation og Humanistiske Videnskaber, Roskilde Universitet
Jørn Erslev Andersen, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet
Jørn Guldberg, Lektor emeritus, Institut for Design og Kommunikation, SDU
Jørn Loftager, Lektor emeritus, Statskundskab, Aarhus Universitet
Jørn Wulff Helge, Professor, Biomedicinsk Institut, Københavns Universitet
Kai Finster, Professor, Biologi, Aarhus Universitet
Karen Hvidtfeldt, Professor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU
Karen Nordentoft, Ph.d-stipendiat, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Karen-Margrethe Simonsen, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur,, AU
Karl Emil Rosenbæk, Ph.d.-stipendiat, Institut for Kulturvidenskaber, SDU
Kasper Grotle Rasmussen, Lektor, Institut for Historie/Center for Amerikanske Studier, SDU
Kasper Primdahl Olesen, PhD. Stipendiat, Biologisk Institut, SDU
Katrin Loeschner, Lektor, Fødevareinstituttet, DTU
Katrine Strandberg-Larsen, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, KU
Ken Ramshøj Christensen, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Kerstin Fischer, Professor, Institut for Design og Kommunikation, SDU
Kevin A. Matlock, PhD Research Fellow, Psychology Department, SDU
Kevin Holger Mogensen, Lektor, Institut for Menneske og Teknologi, RUC
Khanh Hoang Nguyen, Researcher, National Food Institute, DTU
Kim Esmark, Lektor, Institut for kommunikation og humanistisk Videnskab, RUC
Kim N. Mouritsen, Lektor, Institut for Biologi, Aarhus Universitet
Kim Schrøder, Professor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, Roskilde Universitet
Kirsten Kaya Roessler, Professor, Institut for Psykologi, SDU
Kirsten Simonsen, Professor, Social og kulturel geografi, RUC
Kirstine Rosendal, PhD. Stipendiat, Institut for mennesker og teknologi, Roskilde
Kirstine Zinck Pedersen, Lektor, Institut for Organisation, CBS
Kjeld Vindum, Lektor, Det Kongelige Akademi, Institut for Bygningskunst og Kultur, Det Kongelige Akademi
Klas Abelson, Professor, Department of Experimental Medicine, University of Copenhagen
Klaus Høyer, Professor, Afdeling for Sundhedstjenesteforskning, Københavns Universitet
Klaus Rasborg, Lektor, Social Sciences and Business, RUC
Kristian Bernt Karlson, Lektor, Sociologi, Københavns Universitet
Kristian Borch, Lektor, Institut for planlægning, Aalborg Universitet
Kristian Debrabant, Lektor, Institut for Matematik og Datalogi, SDU
Kristian Mortensen, Lektor, Institut for Design og Kommunikation, SDU
Kristian Tylén, Lektor, Institut for Kommunikation & Kulture , AU
Kristine Bissenbakker, Ph.d.-studerende, Center for Almen Medicin i København, Københavns Universitet
Kristine Juul, Lektor, IMT, RUC
Kristoffer Almdal, Professor, Institut for Kemi, DTU
Kristoffer Kropp, Lektor, Institut for Samfundsvidenskab og Erhverv, RUC
Laila Kjærbæk, Lektor, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU
Lars Bodum, Lektor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet
Lars Båstrup-Spohr, Adjunkt, Biologisk Insititut, Københavns Universitet
Lars Chresten Lund-Hansen, Lektor, Institut for Biologi, Aarhus Universitet
Lars Dencik, Senior Professor, Institut for mennesker og teknologi, Roskilde Universitet
Lars Domino Østergaard, Lektor, Institut for Medicin og Sundhedsteknologi, Aalborg Universitet
Lars Ellgaard, Professor, Biologisk Institut, Københavns Universitet
Lars Frode Frederiksen, Lektor, Institut for Kulturvidenskaber, Syddansk Universitet
Lars Holm, Lektor, DPU, AU
Lars Hviid, Professor, Inst Immunol Mikrobiol (ISIM) – SUND, Københavns Universitet
Lars Jensen, Lektor, IKH, Roskilde Universitet
Lars Kayser, Lektor, Folkesundhedsvidenskab, KU
Lars Skov Henriksen, Professor, Institut for Sociologi og Socialt Arbejde,, Aalborg Universitet
Lau Møller Andersen, Adjunkt, Aarhus Institute of Advanced Studies, Aarhus Universitet
Laura Feldt, Lektor, Institut for Historie, SDU
Laura Horn, Lektor, Social sciences and Business, RUC
Lea Sletting Jakobsen, Forsker, Fødevareinstituttet, DTU
Lea Somer, Forsknings Data Manager, Biosustain, Technical University of Denmark
Leif Pedersen, Ph.d.-stipendiat, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, Roskilde Universitet
Lena Skovgaard Andersen, Postdoc, Department of Public Health, University of Copenhagen
Lene Juel Rasmussen, Professor, Cellular and Molecular Medicine, University of Copenhagen
Lene Koch, Professor emeritus, Institut for folkesundhedsvidenskab, Københavns universitet
Lene Larsen, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet
Lennart Bunch, Professor, Centerleder, Institut for Lægemiddeldesign og Farmakologi, Københavns Universitet
Lila Lee-Morrison, postdoctoral researcher, Institut for Kulturvidenskaber, SDU
Lill-Ann Körber, Professor (tidsbegrænset), Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet
Linda Kjær Minke, Professor MSO, Juridisk Institut, SDU
Linda Lapina, Lektor, Department of Communication and Arts, RUC
Line Lerche Mørck, Professor, DPU, AU
Line Thomsen, Lektor, IVH, Københavns Universitet
Lisa Ann Richey, Professor, Centre for Business and Development Studies, Copenhagen Business School
Lisa Villadsen, Professor, Inst. for Kommunikation, Københavns Universitet
Lisbeth E. Knudsen, Professor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, KU
Lise Lotte Hansen, Lektor, Institut for Samfundsvidenskab & Erhverv, RUC
Lise Paulsen Galal, Lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, Roskilde Universitet
Lise Rolandsen Agustin, Lektor, Institut for Politik og Samfund, AAU
Liza Rosenbaum Nielsen, Professor, Institut for Veterinær- og Husdyrvidenskab, Københavns Universitet
Lona Louring Christrup, professor emerita, Institut for Lægemiddeldesign og Farmakologi, Københavns Universitet
Lone Kørnøv, Professor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet
Lone Svinth, Lektor, DPU, Aarhus Universitet
Lotte Helmark, PhD studerende, Institut for Psykologi, SDU
Lotte Holm, Professor, Sektion for Forbrug, Bioetik og Regulering, Københavns Universitet
Lotte Huniche, Lektor, Institut for Psykologi, SDU
Lotte K. Vogel, Lektor, Institut for cellulær og molekylær medicin, Københavns Universitet
Louise Marie Bidstrup Jørgensen, Stud.scient.san.publ, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Louise Nyholm Kallestrup, Lektor, Institut for Historie, SDU
Louise Whiteley, Associate Professor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Mads Krogh, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Maj Hedegaard Heiselberg, Postdoc, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, Roskilde Universitet
Maja de Neergaard, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC
Maj-Britt Quitzau, Lektor, Institut for Planlægning, AAU
Majken Karoline Jensen, Professor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Malene Charlotte Larsen, Lektor, Institut for Kommunikation og Psykologi, Aalborg Universitet
Marco Benkhettab Sindlev, Ph.d.-stipendiat, Biologisk Institut, SDU
Mari Holen, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet
Maria Appel Nissen, Professor, Institut for Sociologi og Socialt Arbejde, AAU
Maria Bach, Post.Doc, Institut for psykologi, SDU
Maria Juul Hansen, Adjunkst, Økonomisk Institut, Københavns Universitet
Maria Jørgensen, Ph.d.-stipendiat, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Maria Louison Vang, Adjunkt, Institut for Psykologi, SDU
Maria Semkovska, Associate Professor, Psychology, University of Southern Denmark
Maria Toft, Ph.d.-stipendiat, Statskundskab, Københavns Universitet
Marian nielsen, Extern lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC
Marianne Liisberg, Ph.d-stipendiat, Institut for Kommunikation og kultur, AU
Marianne Sandberg, Seniorforsker, Fødevareinsttuttet, DTU – Danmarks Tekniske Universitet
Marianne Træbing Secher, Ph.d.- stipendiat, Institut for kommunikation og humanistisk Videnskab, RUC
Marie Bagge Jensen, Postdoc, Fødevareinstituttet, DTU
Marie Koldkjær Højlund, adjunkt, Institut for kommunikation og kultur, AU
Marie Lund, lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet
Marie Pedersen, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, KU
Marit Carolin Clausen, Adjunkt, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU
Marit Clausen, Adjunkt, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU
Mark Bayley, Lektor, Institut for Biologi, Aarhus Universitet
Marlene Wind, Professor, Statskundskab, Københavns Universitet
Martha Sif Karrebæk, Lektor, Institut for Nordiske Studier og Sprogvidenskab, Københavns Universitet
Martin Laage Kragh, Forsker, Fødevareinstituttet, DTU
Martin Mølholm, lektor, Institut for Kommunikation & Psykologi, Aalborg Universitet
Martin Nielsen, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Massimo Pizzol, Professor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet
Mathias Kristiansen, Lektor, Institut for medicin og sundhedsteknologi, Aalborg Universitet
Meltem Daysal, Associate Professor, Department of Economics, University of Copenhagen
Merete Birkelund, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet
Merete Wiberg, Lektor, Danmarks institut for Pædagogik og Uddannelse (DPU), Aarhus Universitet
Merethe Riggelsen Gjørding, Ph.d.-stipendiat, DPU – Danmarks insitut for Pædagogik og Uddannelse, AU
Mette Bech Risør, Professor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Mette Christine Jørgensen, Lektor, Novo Nordisk Foundation Center for Stem Cell Medicine, Københavns Universitet
Mette Christoffersen, Lektor, Institut for Klinisk Veterinærmedicin, Københavns Universitet
Mette Ejrnæs, Professor, Økonomisk Institut, KU
Mette Gørtz, Professor, Økonomisk Institut, Københavns Universitet
Mett-Marie Zacher Sørensen, Lektor, Institut for Kommunikation og kultur, AU
Mia Münster-Swendsen, Lektor, Institut for Kultur og Kommunikation, Roskilde Universitet
Michael Asgaard Andersen, Lektor, IBBL, Det Kongelige Akademi
Michael Haldrup Pedersen, Professor, Department of Communication and Arts, RUC
Michael Hauschild, Professor, DTU Sustain, DTU
Michael Krabbe Borregaard, Associate Professor, Globe Institute, University of Copenhagen
Michael Nebeling Petersen, Lektor, Institut for Nordiske Studier og Sprogvidenskab, Københavns Universitet
Michael Søgaard Jørgensen, Lektor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet
Michala Hvidt Breengaard, Post.doc., DPU, AU
Michelle Steinmüller, Ekstern lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC
Mie Engen, Lektor, Institut for Sociologi og Socialt Arbejde, AAU
Mikael Carleheden, Lektor, Sociologi, Københavns Universitet
Mikkel Wallentin, Professor, Institut for Kommunikation & Kulture , AU
Mikkel-Theis Paulsen , Ph.d.-stipendiat, Institut for Kommunikation & Kultur, AU
Mira Chandhok Skadegård, Adjunkt, Institut for Kultur og Læring, Aalborg Universitet
Miriam Wüst, lektor, økonomisk institut, ku
Mogens Ove Madsen, Lektor, Business School, Aalborg Universitet
Mohammad Amin Mohammadifar, Associate professor, group leader, Food, DTU
Mons Bissenbakker, Lektor, NorS, Københavns Universitet
Morten Boeriis, Lektor, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU
Morten Ejrnæs, Lektor emeritus, Institut for Sociologi og Socialt Arbejde, Aalborg Universitet – CPH
Morten Fischer Sivertsen, Ph.d.-stipendiat, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC
Morten Knudsen, Lektor, Department of Organization, CBS
Morten Michelsen, Professor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Morten Nissen, Professor, Danmarks institut for Uddannelse og Pædagogik, Aarhus Universitet
Morten Ougaard, Professor, Institut for Organisation, CBS
Morten Reiffenstein Huno, Forskningsårstuderende, Bandim Health Project, AU
Morten Rosenmeier, Professor, Det Juridiske Fakultet, Københavns Universitet
Morten Skovdal, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
My von Euler-Chelpin, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Nan Gerdes, postdoc, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC
Nanna Grønning-Madsne, Ph.d.-stipendiat, Juridisk Institut, SDU
Nao Takeuchi-Storm, Forsker, Fødevareinstituttet, DTU
Neda Trifkovic, Assistant Professor, Department of Economics, KU
Nermin Ghith, PostDoc research fellow, DTU Food, Technical University of Denmark
Nicole, Assistant Professor, Management, Society & Communication, Copenhagen Business School
Niels Brügger, Professor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Niels Heine Kristensen, Professor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC
Niels Morling, Professor, dr.med., Retsmedicinsk Institut, Københavns Universitet
Niels Tommerup, Professor, Institut for Cellulær og Molekylær Medicin, Københavns Universitet
Niklas Alexander Chimirri, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC
Nils Arne Sørensen, Professor, Institut for Historie, SDU
Nils Gunder Hansen, Professor, Institut for Kulturvidenskaber, Syddansk Universitet
Nils Risgaard-Petersen, Lektor, Biologi, Aarhus Universitet
Nina Bonderup Dohn, Professor, Institut for Design og Kommunikation, SDU
Nina Gringer, Associate Professor, DTU Fødevareinstituttet, DTU
Ninna Meier, Lektor, Institut for Sociologi og Socialt Arbejde, Aalborg Universitet
Norbert Wildermuth, Lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC
Oana Ciofu, Professor of Antimicrobial Resistance, ISIM, Copenhagen
Oke Gerke, Professor, Klinisk Institut, SDU
Ole F. Olesen, Affilieret Professor, Folkesundhed, Global Health, KU
Ole Hartvig Mortensen, Lektor, Biomedicinsk Institut, Københavns Universitet
Ole Togeby, professor emeritus, Institut for Kommunikation & Kultur, AU
Ole Wæver, Professor, Statskundskab, Københavns Universitet
Oliver Kauffmann, Lektor, Danmarks Institut for  Uddannelse og Pædagogik, Aarhus Universitet
Palle Rasmussen, Professor Emeritus, Institut for Kultur og Læring, Aalborg Universitet
Pascal Madeleine, Professor, Institut for Medicin og Sunhedsteknologi, Aalborg Universitet
Patrick Munk, Adjunkt, DTU Food, DTU
Patrick Njage, Research Scientist, National Food Institute, DTU
Paul McIlvenny, Professor, Culture and Learning, Aalborg University
Paul Richardt Metelmann, Ekstern lektor, IKH, Roskilde Universitet
Pauline Stoltz, Lektor, Institut for Politik og Samfund, Aalborg Universitet
Peer Bundgård, Lektor, Institut for Kommunikation & Kultur , AU
Peer Hull Kristensen, Professor Emeritus, Department of Organization, Copenhagen Business School
Per Richard Hansen, Lektor, Institut for Planlægning, Design for Sustainability, Aalborg Universitet
Per Øhrgaard, Professor emeritus, Department of Management, Politics and Philosophy, CBS
Per Aagaard, Professor, Institut for Idræt og Biomekanik, SDU
Peter Bertram, Lektor, Art and Architecture, Det Kongelige Akademi
Peter Duelund, Lektor emeritus, Institut for Kunst- og Kulturvidenskab, Københavns Universitet
Peter Furu, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, KU
Peter Grønkjær, Professor, Institut for Biologi, AU
Peter Hagedorn-Rasmussen, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet
Peter Karnøe, Professor, Institut for Planlægning, Design for Sustainability, Aalborg Universitet
Peter Kjær Mackie Jensen, Lektor, Global Health, Københavns Universitet
Peter Lund-Thomsen, Professor MSO, Management, Society and Communication, Copenhagen Business School
Peter Olsén, Professor Emeritus, Institut for Mennesker og Teknologi (IMT), Roskilde Universitet
Peter Schneider-Kamp, Professor, Institut for Matematik og Datalogi, Syddansk Universitet
Peter Aaby, Professor, Bandim Health Project, SDU
Philip Clausen, Postdoc, Fødevareinstituttet, DTU
Philip Clausen, Postdoc, Fødevareinstituttet, DTU
Pia Majbritt Jensen, Lektor, Medievidenskab og journalistik, Aarhus Universitet
Pia Ringø, Lektor, Institut for Sociologi og Socialt Arbejde, Aalborg Universitet
Pimlapas Leekitcharoenphon, Researcher, National Food Institute, Technical University of Denmark
Pirkko Raudaskoski, Professor, Kommunikation og Psykologi, Aalborg Universitet
Poul Poder, Lektor, Sociologisk institut, Københavns Universitet
Poul Scheel Larsen, Professor Emeritus, MEK, DTU
Rachel C. Smith, Associate Professor, Digital Design and Information Studies, Aarhus University
Rafael Treibich, Associate Professor, Department of Economics, University of Southern Denmark
Rashmi Singla, Lektor/Associate Professor, Department of People & Technology, Roskilde University
Rasmus Erjnæs, Seniorforsker, Ecoscience, Aarhus Universitet
Rasmus Grøn, Lektor, Kommunikation & Psykologi, Aalborg Universitet
Rasmus Rex Pedersen, Lektor, Institutioner for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, Roskilde Universitet
Ravinder Kaur, Lektor, Institut for Tværkulturelle og Regionale Studier, Københavns Universitet
Rebecca Rutt, Lektor, Institut for Fødevarer og Ressourceøkonomi, Københavns Universitet
Rene Hendriksen, Professor, DTU food, DTU
Riccardo Fusaroli, Lektor, Institut for Kommunikation & Kulture, AU
Rikke Buhl, Dyrlæge, professor, Institut for klinisk veterinærmedicin, Københavns Universitet
Rikke Lund, Professor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Rikke Vang Christensen, Lektor, Institut for Nordiske Studier og Sprogvidenskab, Københavns Universitet
Robin Smith, Marie Curie Fellow, Department of Organization, Copenhagen Business School
Rocio Chongtay, Lektor, Institut for Design og Kommunikation, SDU
Rolf Sommer Kaas, Seniorforsker, DTU Food, DTU
Ronnie N. Glud, Professor, Biologisk Institut, SDU
Rune Bennike, Adjunkt, Institut for Fødevarer og Ressourceøkonomi, KU
Rune Møller Stahl, Adjunkt, Politisk økonomi, CBS
Sara Louise Muhr, Professor, Department of Organization, CBS
Sarah Bro Trasmundi , Lektor, Institit for Sprog og Kommunikation, SDU
Sebastian Egholm Lund, Ph.d-stipendiat, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Sébastien Doubinsky, lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Sidsel Lond Grosen, Lektor, Institut for mennesker og teknologi, RUC
Sidsel Meldgaard Hove, PhD student, Department of Business & Management, SDU, University of Southern Denmark
Sigga Waleng, Ph.d.-studerende, Institut for Mennesker & Teknologi, RUC
Signe Uldbjerg, Videnskabelig assistent, Institut for kommunikation og kultur, AU
Signild Vallgårda, Professor emerita, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet
Simo Køppe, Professor, Psykologi, Københavns Universitet
Simon Borchmann, Professor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC
Simon Nørby, Lektor, Danmarks institut for Pædagogik og Uddannelse, Aarhus Universitet
Sine Nørhom Just, professor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC
Sofie Christiansen, Seniorforsker, DTU Fødevareinstituttet, DTU
Sofie Skovbo Gottlieb, Diversity, Equity & Inclusion Lead, HR, CBS
Sofie Venge Madsen, Studielektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Sophie Nyborg, Forsker, Institut for Vind og Energisystemer, DTU
Steen Baagøe Nielsen, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet
Steen Hildebrandt, Professor Emeritus, Ledelse, Aarhus Universitet
Steen Nepper Larsen, Lektor, DPU Uddannelsesvidenskab, Aarhus Universitet
Steen Visholm, Professor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC
Stefan Gaarsmand Jacobsen, Lektor, Institut for Tværkulturelle og Regionale Studier, Københavns Universitet
Stefanie Steinbeck, PhD Felloe, Ledelse, Politik og Filosofi, CBS
Stefano Kjerkegaard, Lektor / afdelingsleder, Institut for Kommunikation & Kultur, AU
Stefano Ponte, Professor, Centre for Business and Development Studies (CBDS), Copenhagen Business School
Steffen Ernø, Adjunkt, Institut for Sociologi og Socialt Arbejde, AAU
Sten Pultz Moslund, Lektor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU
Sten Schaumburg-Müller, Professor, Juridisk Institut, SDU
Stig Hirsbak, Senior forsker, Institut for planlægning, Aalborg Universitet
Stine Liv Johansen, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Stine Rosenlund Hansen, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet
Stine Thidemann Faber, Lektor, Institut for Politik og Samfund, Aalborg Universitet
Sune Borkfelt, Studielektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Sune Nielsen, Studieadjunkt, IMT, Roskilde Universitet
Sune Vork Steffensen, Professor, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU
Sunny Mosangzi Xu, Postdoc, Department of organization, CBS
Susan Løvstad Holdt, Lektor, Fødevareinstituttet, DTU
Susana S. Fernández, Professor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Susana Tosca, Lektor, Institut for kommunikation og humanistisk Videnskab, RUC
Susanne Brix Pedersen, Professor, Institut for Bioteknologi og Biomedicin, DTU
Susanne Ekman, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC
Susanne Kaae, Lektor, Institut for Farmaci, Københavns Universitet
Susanne S Pedersen, Professor, Institutleder, Institut for Psykologi, Syddansk Universitet
Svend Brinkmann, Professor, Institut for Kommunikation og Psykologi, Aalborg Universitet
Søren Askegaard, Professor, Institut for Virksomhedsledelse, SDU
Søren Bec NIelsen , Lektor , Institut for Nordiske Studier og Sprogvidenskab, KU
Søren Bro Pold, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur,, AU
Søren Frank, Professor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU
Søren Jeppesen, Lektor, Center for Business and Development Studies, Department of Management, Society and Communication, CBS
Søren Molin, Professor, NNF Center for Biosustainability, DTU
Søren Rysgaard, Professor, Institut for Biologi, Aarhus Universitet
Søren Sørensen, Professor, Biologisk Institut, Københavns Universitet
Søren Wind Eskildsen, Lektor, Institut for Design og Kommunikation, SDU
Tage Koed Madsen, Professor Emeritus, Institut for Virksomhedsledelse, Syddansk Universitet
Tais W. Dahl, Lektor, Globe Institut, Københavns Universitet
Tali Padan, PhD fellow, Management, Society and Communication, Copenhagen Business School
Tanya Karoli Christensen, Professor, Nordiske Studier og Sprogvidenskab, Københavns Universitet
Teresa Cadierno, Professor, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU
Thomas Bjarnsholt, Professor, Institut for Immunologi og Mikrobiologi, Københavns Universitet
Thomas Mandrup-Poulsen, Professor, Biomedicinsk Institut, SUND, Københavns Universitet
Thomas P. Boje, Professor, Institut for Samfundsvidenskab og Økonomi, Roskilde Universitet
Thomas søbirk petersen, professor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC
Thorsten Treue, Lektor, Institut for Fødevarer og Ressourceøkonomi, KU
Tilde Strandbygaard Jessen, Postdoc, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC
Tim Tolker-Nielsen, Professor, Department of Immunology and Microbiology, University of Copenhagen
Tina Høegh, Lektor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU
Tina Thode Hougaard, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU
Tina Wilchen Christensen, Adjunkt, DPU – Institut for Pædagogisk psykologi, AU
Tine Hald, Professor, Fødevareinstituttet, DTU – Danmarks Tekniske Universitet
Tobias Pape Thomsen, Lektor, Institut for mennesker og teknologi, Roskilde universitet
Tobias Wang, Professor, Institut for Biologi, Aarhus Universitet
Tom Gilbert, Professor, Director DNRF Center for Evolutionary Hologenomics, Globe Institute, University of Copenhagen
Tomas Ellegaard, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet
Torsten Bøgh Thomsen, Lektor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU
Trine Wulf-Andersen, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet
Troels Lange, Postdoc, Biologisk Institut, Syddansk Universitet
Tuomas Kilpeläinen, Associate Professor, Novo Nordisk Foundation Center for Basic Metabolic Research, University of Copenhagen
Ulrik Kohl, Ph.d.-stipendiat, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC
Ulrik Schmidt, Lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC
Ushma Chauhan Jacobsen, Lektor, Institut for Kommunikation og kultur, AU
Viggo Plum, Docent Emeritus, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC
Wietse Tol, Professor, Section for Global Health, KU
Åse Marie Hansen, Professor, Deprtment of Public Health, University of Copenhagen❞

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#Denmark]]></summary>
	<content type="html"><![CDATA[<div lang="en" dir="ltr"><p><strong>Scientists want commission to investigate research freedom</strong></p><p><div class='seenthis_pics seenthis_pics_1'><a onclick='return false;' href='https://uniavisen.dk/wp-content/uploads/2022/06/dsc_6269_heineandersenogmariatoft_web.jpg' class='display_box'><span class='image' style='padding-bottom:66.6875%'><img src='https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L600xH400/dsc_6269_heinean-757f840a-0d009.jpg' alt='' data-photo='https://uniavisen.dk/wp-content/uploads/2022/06/dsc_6269_heineandersenogmariatoft_web.jpg' data-photo-h='1067' data-photo-w='1600' /></span><span class="lien_court"><span class="lien_off"> https://uniavisen.dk/wp-content/uploads/2022/06/dsc_6269_heineandersenogmariatoft_web.jpg </span></span></a></div></p><blockquote lang="en" dir="ltr"><p> Campaign — Hundreds of researchers have had enough. They want Danish politicians to set up a commission that will investigate the <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/freedom_of_research'>freedom_of_research</a></span>. They are now rolling out a nationwide petition.</p><p>Harassment, research theft, and stress. According to a large group of researchers, the state of research freedom in Denmark is now so bad that a commission should be set up to investigate it.</p><p>»This is really serious. It is not just serious for researchers, it is a societal problem,« says PhD student <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/maria_toft'>Maria_Toft</a></span>, who is one of the initiators behind the new campaign ‘<span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/set_research_free%E2%80%99'>Set_Research_Free’</a></span>.</p><p>As part of the campaign, researchers have set up a <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/petition'>petition</a></span> or ‘charter of liberties’ that is to capture Danish politicians’ attention. They have received more than 500 signatures so far from scientists and PhD students across the country.</p><p>Behind the petition is an initiative group with a number of leading researchers from all over the country. From the University of Copenhagen it is Professor Emeritus from the Department of Sociology Heine Andersen, Associate Professor from the Department of Cross-Cultural and Regional Studies Brian Arly Jacobsen, as well as Professor Ole Wæver and PhD student Maria Toft — both from the Department of Political Science. For them, it has a clear and concise message: Research freedom in Denmark is under some serious pressure.</p><p>»We need to face up to the rotten apples. Both within ourselves and in the settings that we are a part of. It is in the world of research that the ideas for the big changes that we need are fostered, and we cannot exploit this potential if everyone is anxious and frightened. As it is now, the system is based on mistrust,« says Maria Toft, who at the beginning of 2022 set off the <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/pleasedontstealmywork'>pleasedontstealmywork</a></span> campaign on research theft at Danish universities.</p><p>READ ALSO: <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/pleasedontstealmywork'>Pleasedontstealmywork</a></span>: New campaign to stop the theft of research<br>Criticism has been a long time coming</p><p>The petition is the culmination of many years of intense criticism of deteriorating research conditions, and stories of harassment, research theft and stress among researchers.</p><p>The researchers reckon that a commission should scrutinise three areas, according to the petition:</p><p>1) An evaluation and revision of the Danish University Act</p><p>2) More basic funding for free research and more permanent appointments</p><p>3) A general review of the incentive structures and funding of research</p><p>Heine Andersen published the book ‘Freedom of Research – Ideal and Reality’ back in 2017. It criticised non-disclosure agreements and the increasing influence of lobbyists on Danish research.</p><p>In October last year, the Danish University Act was attacked in a white paper sent out by the Research Policy Committee at the Royal Danish Academy of Sciences and Letters. The chairman of the committee, Professor of Political Science Ole Wæver, said then that Danish research will suffer irreparable damage if politicians do not stop the »extreme top-down management« of universities that had been set up with the revised Danish University Act of 2003.</p><p>READ ALSO: Ole Wæver on Danish research: 20 years we will never get back</p><p>More recently, the <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/pleasedontstealmywork'>pleasedontstealmywork</a></span> campaign focused on the research theft that takes place at Danish universities when, for example, older researchers take credit for the work carried out by younger colleagues such as PhD students. At the same time, the debate over freedom of research has been taken up by the Danish parliament, where a number of right-wing politicians have held hearings about the state of academic freedoms.<br>Layoff anxiety and culture of secrecy</p><p>The first item on the list of researchers’ demands is a revision of the Danish University Act, which has been heavily debated since it was revised in 2003. The purpose of the 2003 revision was to ensure that universities were to a greater extent governed by a market logic.</p><p>But according to the researchers behind the petition, the Danish University Act has failed miserably. It has led to a top-down management structure which, according to Heine Andersen, has taken on the shape of a protected institution, albeit with no supervision over hiring, layoffs, staff conditions and organisation:</p><p>»I’m not afraid to say that there is more arrogance in management today. It is an entirely foreseeable consequence of the Danish University Act that there is far greater distance between management and staff. And management surrounds itself increasingly with sycophants, so they are hardly ever confronted with the many problems that researchers face.«</p><p>This also means that Danish universities are characterised by unprecedented secrecy, and by staff anxiety over layoffs, where many employees do not dare to express criticism of management, the two researchers say. This is also stated in a so-called charter of liberties that has been circulated among the country’s researchers and PhD students.</p><p>»Even among reputable scientists, there is layoff anxiety, and for good reason, due to several rounds of layoffs. And then you sit back and think ‘why did he and she get fired’, and then you remember that the person was critical of the management. It doesn’t have to be true, but just the fact that you think this means that you are cautious about going against management decisions,« says Heine Andersen.</p><p>READ ALSO: Associate professor There must be a more humane way to fire people</p><p>Maria Toft adds that the culture quickly turns into a vicious circle that also helps cover up offensive behaviour and harassment:</p><p>»The culture of secrecy is self-perpetuating. This means that different types of offensive behaviours can develop, because you dare not stand up for each other and express criticism. This is a vicious circle,« she says.<br>Right-wing politicians threaten research freedoms themselves</p><p>Even though the criticism from researchers is, in particular, focussed on the Danish University Act which is nearly twenty years old, it strikes deep at the heart of a politically-charged debate over the freedom of research. A debate that has been led by some completely different players.</p><p>Most recently, right-wing politicians like Henrik Dahl (LA) and Morten Messerschmidt (DF) have called for hearings in the Danish parliament on the freedom of research and called on MPs to write in the Chicago principles in the Danish University Act. They say that research freedoms are under pressure from activist »pseudo-research« at universities and cancel culture, which in particular have their origin in research on topics like gender, race, ethnicity and migration.</p><p>On the other side of this debate are researchers who believe that it is precisely politicians like Henrik Dahl and Morten Messerschmidt that are the threat to research freedoms as they undermine the arm’s length principle. This criticism is also in the petition, which refers to the fact that researchers are increasingly being exposed to harassment and threats.</p><p>Heine Andersen believes that the criticism from right-wing politicians is unfair and problematic. This can be seen in statements about researchers like the Professor of Islamic Studies Jakob Skovgaard-Petersen from the University of Copenhagen. He was criticised in one of the above-mentioned parliamentary hearings for being and activist and a threat to free research:</p><p>»It is a problem when politicians propose measures to intervene against research based on their political standpoints. When Henrik Dahl says that Jakob Skovgaard-Petersen is biased from the parliamentary rostrum, then it’s cloud-cuckoo-land – and it is dangerous. It emerged that Dahl had not read any of Skovgaard-Petersen’s extensive work. It gets worse when Morten Messerschmidt urges the minister to intervene into specific research fields without any academic basis,« says Heine Andersen.<br>Pressure from lobbyists</p><p>In addition to a top-down management structure, the Danish University Act has made universities highly competition-focussed. This is according to Heine Andersen and Maria Toft. Researchers use a significant part of their time fighting for external research funding to finance their projects. This means that independent research is increasingly being replaced by commissioned work from foundations and organisations. In this way, political and commercial interests are increasingly creeping into research, according to Heine Andersen and Maria Toft.</p><p>The researchers in the petition therefore encourage politicians to allocate more basic funding to free research, and more permanent positions at universities where temporary appointments and precarious working conditions have become the norm for many researchers. According to Heine Andersen, the layoff anxiety and the culture of secrecy also stem from this:</p><p>»Some of the mistrust arises from the fact that there is fierce competition internally between researchers, and one of the things you are competing for is grants. Universities compete for these also. This is tough. Politicians could relieve this political pressure by setting up systems that did not lead to competition between universities and between researchers.«</p><p>But why is there even a need for more free research? The purpose of the Danish University Act of 2003 was to make research more market-oriented and competition-based, so that it better matched up with ‘reality’ and the requirements of politicians and business.</p><p>According to the researchers behind the petition, research freedoms in Denmark are in such a poor state that society is missing out on ground-breaking and innovative ideas and analyses. At the same time, skilled researchers are leaving the system because of its »brutality«, and in this way draining the pool of talent, according to Maria Toft:</p><p>»It’s so important that researchers have the freedom to ask the right questions, and not just deliver the right answers. We have to take a step back and ask ourselves what the purpose of research and the university actually is. We have climate crises, war and probably also soon an economic crisis, and we simply do not have time to not create change and to keep on asking the questions that we already know the answers to. This is what we are doing today under this system, because it has become too risky to ask questions that you really do not know the answers to. But we have to do this.«</p><p>Researchers can sign the petition on this link. As of 1 June, the following had signed:</p><p>Adam Paulsen, Lektor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU<br>Afshin Samani, Associate prof., Health science and technology, Aalborg<br>Agnete Meldgaard Hansen, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet<br>Alex Klinge, Lektor, Department of Management, Society and Communication, CBS<br>Alexandra Brandt Ryborg Jønsson, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet<br>Alexandra R. Kratschmer, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Alicia Lundby, Professor mso, Biomedicinsk Institut, Københavns Universitet<br>Allan Krasnik, Professor emeritus, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Allan Randrup Thomsen, Professor, ISIM, Copenhagen<br>Amy Clotworthy, Adjunkt, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Anders Blok, Lektor, Sociologisk Institut, Københavns Universitet<br>Anders Engberg-Pedersen, Professor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU<br>Anders Horsbøl, Lektor, Institut for Kommunikation og Psykologi, Aalborg Universitet<br>Anders Skov Kristensen, Lektor, Lægemiddeldesign og Farmakologi, Københavns Universitet<br>Anders Stengaard Sørensen, Lektor, Mærsk Instituttet, SDU<br>Anders Thomassen, Ph.d., Klinisk institut, SUND, SDU<br>Anders V. Munch, Professor, Institut for Design og Kommunikation, SDU<br>Andreas Heltberg, Adjunkt, Folkesundhedsvidenskab, afdeling for almen medicin, Københavns universitet<br>Andreas Lieberoth, Lektor, Danmarks institut for Pædagogik og Uddannelse (DPU), AU<br>Andreas Rieckmann, Adjunkt, Institut for Folkesundhedsvidenskab, KU<br>Andrés Felipe Valderrama Pineda, Lektor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet<br>Ane Bjerre Odgaard, Postdoc, Institut for Design og Komunikation, SDU<br>Ane Qvortrup, Professor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU<br>Anette Borchorst, Professor Emerita, Institut for Politik og Samfund, Aalborg Universitet<br>Anette Stamer Ørsted, Ph.d.-stipendiat, Institut for Sociaologi og Socialt Arbejde, AAU<br>Anette Warring, Professor, Institut for Kommunikations og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Anita Mašková, Ph.d.-stipendiat, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Anja Hvidtfeldt Stanek, Lektor, Institut for Psykologi, SDU<br>Anja Marie Bundgaard, Lektor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet<br>Ann Fugl-Meyer, PhD fellow, Department of Organization, CBS<br>Ann Starbæk Bager , Lektor, Institut for Kommunikation &amp; Kultur, SDU<br>Anna Birna Almarsdóttir, Professor, Institut for Farmaci, Københavns universitet<br>Anna Cornelia Ploug, ph.d.-studerende, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, Roskilde Universitet<br>Anna Thit Johnsen, Lektor, Institut for Psykologi, Syddansk Universitet<br>Ann-Dorit Moltke Sørensen, Senior forsker, Fødevareinstituttet, DTU<br>Ann-Dorte Christensen, Professor, Institut for Sociologi og Socialt Arbejde, Aalborg Universitet<br>Anne Brædder, Postdoc, Institut for Kommunikation og Humanistisk videnskab, Roskilde Universitet<br>Anne Gerdes, Professor, Institut for Design og Kommunikation, SDU<br>Anne Green Munk, Post.doc, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Anne H. Fabricius, Lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Anne Katrine Hartmann Søby, Ph.d.-stipendiat, Institut for Psykologi, Syddansk Universitet<br>Anne Klara Bom, Lektor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU<br>Anne Mette Nyvad, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet<br>Anne Nielsen, Postdoc, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Anne Skorkjær Binderkrantz, Professor, Institut for Statskundskab, Aarhus Universitet<br>Anne Sofie Aggestrup, Ph.d.-stipendiat, Psykiatrisk Center København, RH, KU<br>Anne-Marie Nybo Andersen, Professor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, KU<br>Anne-Marie Søndergaard Christensen, Professor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU<br>Anne-Sofie Udsen, Ph.d-stipendiat, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Annette Baattrup-Pedersen, Seniorforsker, Ecoscience, Aarhus Universitet<br>Antonia Krummheuer, lektor, Institut for Kommunikation og Psykologi, Aalborg Universitet<br>Anurag sinha, Postdoc, FØDEVAREINSTITUTTET, DTU<br>Arne Remmen, Professor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet<br>Asbjørn M. Pedersen, Ph.d.-Stipendiat, Afdeling for Digital Design og Informationsvidenskab, Aarhus Universitet<br>Asger Sørensen, Lektor, Pædagogisk filosofi, Aarhus Universitet<br>Ask Greve Johansen, Postdoc, Institut for Planlægning, AAU<br>Asli Silahtaroglu, Lektor, Institut for Cellulær og Molekylær Medicin,, Københavns Universitet<br>Bastian Ljung Franch, Ph.d-stipendiat, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Beate Kraft, Adjunkt, Biologisk Institut, SDU<br>Belén Franco Cisterna, Postdoc, Biologisk Institut, SDU<br>Bengt-Åke Lundvall, Professor emeritus, Aalborg University Business School, Aalborg Universitet<br>Betina Dybbroe, Professor Emerita, Institut for Mennesker og teknologi/Center for Sundhedsfremmeforskning, Roskilde Universitet<br>Birger Steen Nielsen, Professor emeritus, Institut for Mennesker og Teknologi (IMT), Roskilde Universitet<br>Birgit Anette Rasmussen, Professor, Institut for Nordiske Studier og Sprogvidenskab, Københavns Universitet<br>Birgitte Elle, Professor emerita, IMT, RUC<br>Birgitte Ravn Olesen, Lektor, IKH, Roskilde<br>Birte Siim, Professor Emerita, Institut for Politik og Samfund, Aalborg Universitet<br>Birthe Larsen, Lektor, Økonomisk institut, CBS<br>Bjarke Skærlund Risager, Postdoc, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet<br>Bo Allesøe, Lektor, Institut for kommunikation og psykologi, AAU<br>Bo Elling, Professor emeritus, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet<br>Bo Fritzbøger, Lektor, Saxo instituttet, Københavns Universitet<br>Bo Weidema, Professor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet<br>Bontu Lucie Guschke, PhD Fellow, Department of Organization, Copenhagen Business School<br>Brian Arly Jacobsen, Lektor, Tværkulturelle studier, Københavns Universitet<br>Camilla Fløjgaard, Tenure track, Ecoscience, Aarhus Universitet<br>Carl Bache, Professor, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU<br>Caroline Samson, Ph.d.-stipendiat, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet<br>Caroline Schaffalitzky, Lektor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU<br>Carsten Hjorthøj, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, KU<br>Carsten Madsen, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet<br>Casper Sylvest, Lektor, Insititut for Historie, SDU<br>Catharina Juul Kristensen, Lektor, Institut for Samfundsvidenskab og Erhverv, RUC<br>Catharina Thiel Sandholdt, post.doc, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Catherine E. (Rineke) Brouwer, Lektor, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU<br>Cathrine Hasse, Professor, DPU Pædagogisk antropologi, Aarhus Universitet<br>Cathrine Marie Skovbo Winther, Ph.D.-Stipendiat, Institut for Planlægning , AAU<br>Cecilie Bjerre, PostDoc, Institut for Historie, SDU<br>Charlotte Engberg, Lic.phil, lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Charlotte J. Fabricius, Postdoc, Institut for Kulturvidenskaber, SDU<br>Charlotte Jacobsen, Professor, Fødevareinstituttet, DTU<br>Charlotte Rørdam Larsen, Lektor emerita, Institut for Kommunikation &amp; Kultur, AU<br>Christian Brinch, Lektor, DTU Food, DTU<br>Christian Damm Pedersen, Adjunkt, Institut for Historie, SDU<br>Christian Dyrlund Wåhlin-Jacobsen, Adjunkt, Institut for Organisation, Copenhagen Business School<br>Christian Gerlach, Lektor, Institut for Psykologi, Syddansk Universitet<br>Christian Groes, Lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Christian Helms Jørgensen, Professor emeritus, Institut for Mennesker &amp; Teknologi, Roskilde Universitet<br>Christian Lund, Professor, Institut for Fødevarer og Ressourceøkonomi, KU<br>Christian Poll, Specialkonsulent, DTU Sustain, QSA, DTU<br>Christian Rosbøll, Professor, Statskundskab, Københavns Universitet<br>Christian Ydesen, Professor, Institut for Kultur og Læring, Aalborg Universitet<br>Christina Hee Pedersen, Lektor Emerita, IKH, Roskilde Universitet, Roskilde Universitet<br>Christine Stabell Benn, Professor, Klinisk Institut, SDU<br>Christoffer Clemmensen, Lektor, Novo Nordisk Foundation Center for Basic Metabolic Research, Københavns Universitet<br>Claudia Ciocan, Teaching assistant, Economics, Government and International Business, CBS<br>Claus Bossen, Lektor, Institut for Digital Design og Informationsvidenskab, Aarhus Universitet<br>Claus Emmeche, Lektor, Institut for Naturfagenes Didaktik, Københavns Universitet<br>Daina Crafa, Adjunkt, Institut for Kultur og Samfund, Aarhus Universitet<br>Daniel Bach, Phd studerende, Institut for kommunikation og videnskab, Ruc<br>David Pinder, Professor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC<br>Diana González Martín, Lektor, Institut for Kommunikation of Kultur, AU<br>Dion Rüsselbæk Hansen , Lektor, Institut for Kulturvidenskaber , SDU<br>Ditte Wiig Tholstrup, Ph.d.-stipendiat, Biologisk Institut, SDU<br>Ditte-Marie From, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet<br>Domen Bajde, Professor MSO, DBM, University of Southern Denmark<br>Dorte Frees, Lektor, IVH, Københavns Universitet<br>Dorte Kousholt, Lektor, DPU – Danmarks institut for Pædagogik og Uddannelse, AU<br>Edmonia Baker, PhD fellow, Management, Society and Communication, CBS<br>Efthymios Siamos, PhD Candidate, DTU FOOD, DTU<br>Egon Bech Hansen, Professor, DTU Food, DTU<br>Elena, Assistant professor, DTU-Food, DTU<br>Elisabeth Engberg-Pedersen, Professor, dr.phil., Institut for Nordiske Studier og Sprogvidenskab, Københavns Universitet<br>Elke Weik, Associate Professor, Business and Management, SDU<br>Emmanuel Raju, Associate Professor, Department of Public Health, University of Copenhagen<br>Erik Kristensen, Professor, Biologisk Institut, SDU<br>Erik Skyum-Nielsen, Lektor, Nordiske Studier og Sprogvidenskab, Københavns Universitet<br>Erik Svendsen, lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Ernst Schraube, Professor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC<br>Ethan Weed, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Eva Boxenbaum, Professor, Department of Organization, CBS<br>Fabian Holt, lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Finn Arler, Professor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet<br>Finn M. Sommer, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet<br>Flemming Jessen, Seniorforsker, DTU Fødevareinstituttet, DTU<br>Flemming Smedegaard, Lektor, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU<br>Frands Mortensen, Professor emeritus, Medievidenskab, Aarhus Universitet<br>Frank Møller Aarestrup, Professor, Fødevareinstituttet, DTU<br>Frank Sejersen, Lektor, ToRS, KU<br>Franziska Bergmann, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Franziska Eller, Adjunkt, Institut for Biologi, Aarhus Universitet<br>Frederik Martiny, Ph.d.-studerende, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Center for Almen Medicin i København, Københavns Universitet<br>Frederik Schaltz-Buchholzer, postdoc, Bandim Health Project, SDU<br>Gertie Kolding, ph.d.-studerende, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC<br>Gertrud Latif Knudsen, Postdoc., Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet<br>Gitta Wortwein, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Gitte Rasmussen, Professor, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU<br>Gorm Harste, Lektor, dr.scient.pol., Institut for Statskundskab, Aarhus universitet<br>Gregers Andersen, Adjunkt, Institut for Kommunikation og Psykologi, AAU<br>Gro Hellesdatter Jacobsen, Lektor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU<br>Hanne Bruubn, Professor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Hanne G Pedersen, Lektor, IKV, Københavns Universitet<br>Hanne Knudsen, Lektor, DPU, Aarhus Universitet<br>Hanne Marlene Dahl, Professor, Institut for Samfundsvidenskab og Erhverv, RUC<br>Hanne Roer, Lektor, Institut for Kommunikation, Københavns Universitet<br>Hans Basbøll, Professor Emeritus, *, SDU<br>Hans Henrik Bruun, Lektor, Biologi, Københavns Universitet<br>Hans Jørgen Limborg, Adjungeret professor, Institut for mennesker og teknologi, Roskilde universitet<br>Hans Ulri Rosengaard, Lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Harry Lahrmann, Lektor, Institut for Byggeri, By og Miljø, Aalborg<br>Heine Andersen, Professor Emeritus, Sociologisk institut, Københavns Universitet<br>Helene Pristed Nielsen, Lektor, Institut for Politik og Samfund, AAU<br>Helle Porsdam, Professor, Det Juridiske Fakultut, Københavns Universitet<br>Henning Salling Olesen, Professor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC<br>Henning Sten Hansen, Professor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet<br>Henriette Langstrup, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Henrik Brønnum-Hansen, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Henrik Holbech, Lektor, Biologisk Institut, SDU<br>Henrik Koll, Postdoc, IOA, CBS<br>Henrik Kaare Nielsen, Professor, dr.phil., Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet<br>Henrik Lund, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC<br>Henrik Vardinghus-Nielsen, Lektor, Institut for Medicin og Sundhedsteknologi, Aalborg Universitet<br>Henrik Vase Frandsen, Lektor, Danmarks Institut for Pædagogik og Uddannelse (DPU), Aarhus Universitet<br>Honey Biba Beckerlee, Ph.d.-stipendiat, ARTS Aarhus University , AU<br>Hubert Buch-Hansen, Lektor, Dept of Organization, CBS<br>Iben Holck, Ph.d.-stipendiat, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Iben Nathan, Lektor, Institut for Fødevare- og Ressourceøkonomi, Københavns Universitet<br>Iben Stjerne, Assistant Professor, Department of Organization, Copenhagen Business School<br>Ida Krøgholt, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet<br>Ida Maria Bonnevie, Adjunkt, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet<br>Ida-Marie T. P. Arendt, Ph.d.-stipendiat, Institut for Psykologi, Syddansk Universitet<br>Inge Kryger Pedersen, Lektor, Sociologi, Københavns Universitet<br>Inge Røpke, Professor emerita, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet<br>Inge-Merete Hougaard, Postdoc, Institut for Antropologi, KU<br>Isaquel Bartolomeu Silva , pesquisador, Bandim Health Project , SDU<br>Jacob Lund, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Jacqueline Ndlovu, PhD Student, Public Health, University of Copenhagen<br>Jakob Bøje, Lektor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU<br>Jakob Christensen-Dalsgaard, Lektor, Biologisk Institut, Syddansk Universitet<br>Jakob Egholm Feldt, professor, Institut for kommunikation og humanistisk Videnskab, RUC<br>Jakob Rønning, Ph.d.-stipendiat, Biologisk Institut, SDU<br>Jan Kyrre Berg Olsen Friis, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Jan Oskar Jeppesen, Professor, Department of Physics, Chemistry and Pharmacy, SDU<br>Jan Thorhauge Frederiksen, Lektor, Institut for Kommunikation, Københavns Universitet<br>Jane Brandt Sørensen, Adjunkt, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Janine Leschke, Prof. MSO, Management, Society and Communication, CBS<br>Janne Seemann , Professor , Organisation og ledelse , Aalborg Universitet<br>Jeanet Sinding Bentzen, Associate Professor, Department of Economics, University of Copenhagen<br>Jeanette Bresson Ladegaard Knox, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Jens Christian Nielsen, Lektor, DPU – Danmarks institut for Pædagogik og Uddannelse, AU<br>Jens Erik Kristensen, Lektor, DPU, Aarhus Universitet<br>Jens Friis Lund, Professor, Institut for Fødevare- og Ressourceøkonomi, Københavns Universitet<br>Jens Høyrup, docent emeritus, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Jens Peter Gøtze, Professor, overlæge, Klinisk biokemisk afdeling, Rigshospitalet, Københavns Universitet<br>Jesper Brahm, Lektor, Insitut for Cellulær og Molekylær Medicin, Københavns Universitet<br>Jesper Holm, Lektor, IMT, Roskilde Universitet<br>Jesper Jensen, Adjunkt, Institut for Design og Kommunikation, SDU<br>Jesper Schlamovitz, Studielektor, IOA, CBS<br>Jessica Sorenson, Ph.d.-stipendiat, Institut for Design og Kommunikation, SDU<br>Jette Gejl, Studie Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Jimmi Mathisen, Ph.D.-studerende, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Jitka Stilund Hansen, Specialkonsulent, DTU Bibliotek, DTU<br>Jo Krøjer, Lektor, IMT, Roskilde Universitet<br>Joachim Lund, Lektor, Department of Management, Politics and Philosophy, CBS<br>Johan Fynbo, Professor, NBI, Københavns Universitet<br>Johan Sæverud, Postdoc, Økonomisk Institut, KU<br>Johanna Stärk, Academic staff member (A-tap), Institut for Biologi, SDU<br>Johannes Andersen, Lektor emeritus , Institut for Politik og Samfund, AAU<br>Johannes Wagner, Professor, Institut for Design og Kommunikation, SDU<br>John Andersen, Professor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC<br>John Brandt Brodersen, Professor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Johnny Kondrup, Professor, Institut for Nordiske Studier og Sprogvidenskab, Københavns Universitet<br>Jonas Steenholdt Sørensen, Tenure Track Assistant Professor, Fødevareinstituttet, Danmark Tekniske Universitet<br>Jonas Thue Treebak, Lektor, Novo Nordisk Foundation Center for Basic Metabolic Research, Københavns Universitet<br>Jonas Toubøl, Adjunkt, Sociologi, Københavns Universitet<br>Jorun Holm, Ph.d.-stipendiat, Klinisk Institut, SUND, SDU<br>Josefine Brink Siem, Ph.d.-stipendiat, Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet<br>Josefine Baark, postdoctoral researcher, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Juan Carlos Finck Carrales, External Lecturer, People and Technology, Roskilde University (RUC)<br>Julia Kirch Kirkegaard, Senior Researcher, Vindenergi, DTU<br>Julia Suárez-Krabbe, Lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Julie Münter Lassen, Postdoc., Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet<br>Julius Emil Brinck, PhD-studerende, Fødevareinstituttet, DTU<br>Jytte Kjærgaard Isaksen, Lektor, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU<br>Jörg P. Kutter, Professor, Dept. of Pharmacy, University of Copenhagen<br>Jørgen Elm Larsen, Lektor, Sociologisk Institut, Københavns Universitet<br>Jørgen Huggler, Lektor, DPU – Danmarks institut for Pædagogik og Uddannelse, AU<br>Jørgen Lerche Nielsen, Lektor, Institut for Kommunikation og Humanistiske Videnskaber, Roskilde Universitet<br>Jørn Erslev Andersen, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet<br>Jørn Guldberg, Lektor emeritus, Institut for Design og Kommunikation, SDU<br>Jørn Loftager, Lektor emeritus, Statskundskab, Aarhus Universitet<br>Jørn Wulff Helge, Professor, Biomedicinsk Institut, Københavns Universitet<br>Kai Finster, Professor, Biologi, Aarhus Universitet<br>Karen Hvidtfeldt, Professor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU<br>Karen Nordentoft, Ph.d-stipendiat, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Karen-Margrethe Simonsen, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur,, AU<br>Karl Emil Rosenbæk, Ph.d.-stipendiat, Institut for Kulturvidenskaber, SDU<br>Kasper Grotle Rasmussen, Lektor, Institut for Historie/Center for Amerikanske Studier, SDU<br>Kasper Primdahl Olesen, PhD. Stipendiat, Biologisk Institut, SDU<br>Katrin Loeschner, Lektor, Fødevareinstituttet, DTU<br>Katrine Strandberg-Larsen, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, KU<br>Ken Ramshøj Christensen, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Kerstin Fischer, Professor, Institut for Design og Kommunikation, SDU<br>Kevin A. Matlock, PhD Research Fellow, Psychology Department, SDU<br>Kevin Holger Mogensen, Lektor, Institut for Menneske og Teknologi, RUC<br>Khanh Hoang Nguyen, Researcher, National Food Institute, DTU<br>Kim Esmark, Lektor, Institut for kommunikation og humanistisk Videnskab, RUC<br>Kim N. Mouritsen, Lektor, Institut for Biologi, Aarhus Universitet<br>Kim Schrøder, Professor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, Roskilde Universitet<br>Kirsten Kaya Roessler, Professor, Institut for Psykologi, SDU<br>Kirsten Simonsen, Professor, Social og kulturel geografi, RUC<br>Kirstine Rosendal, PhD. Stipendiat, Institut for mennesker og teknologi, Roskilde<br>Kirstine Zinck Pedersen, Lektor, Institut for Organisation, CBS<br>Kjeld Vindum, Lektor, Det Kongelige Akademi, Institut for Bygningskunst og Kultur, Det Kongelige Akademi<br>Klas Abelson, Professor, Department of Experimental Medicine, University of Copenhagen<br>Klaus Høyer, Professor, Afdeling for Sundhedstjenesteforskning, Københavns Universitet<br>Klaus Rasborg, Lektor, Social Sciences and Business, RUC<br>Kristian Bernt Karlson, Lektor, Sociologi, Københavns Universitet<br>Kristian Borch, Lektor, Institut for planlægning, Aalborg Universitet<br>Kristian Debrabant, Lektor, Institut for Matematik og Datalogi, SDU<br>Kristian Mortensen, Lektor, Institut for Design og Kommunikation, SDU<br>Kristian Tylén, Lektor, Institut for Kommunikation &amp; Kulture , AU<br>Kristine Bissenbakker, Ph.d.-studerende, Center for Almen Medicin i København, Københavns Universitet<br>Kristine Juul, Lektor, IMT, RUC<br>Kristoffer Almdal, Professor, Institut for Kemi, DTU<br>Kristoffer Kropp, Lektor, Institut for Samfundsvidenskab og Erhverv, RUC<br>Laila Kjærbæk, Lektor, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU<br>Lars Bodum, Lektor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet<br>Lars Båstrup-Spohr, Adjunkt, Biologisk Insititut, Københavns Universitet<br>Lars Chresten Lund-Hansen, Lektor, Institut for Biologi, Aarhus Universitet<br>Lars Dencik, Senior Professor, Institut for mennesker og teknologi, Roskilde Universitet<br>Lars Domino Østergaard, Lektor, Institut for Medicin og Sundhedsteknologi, Aalborg Universitet<br>Lars Ellgaard, Professor, Biologisk Institut, Københavns Universitet<br>Lars Frode Frederiksen, Lektor, Institut for Kulturvidenskaber, Syddansk Universitet<br>Lars Holm, Lektor, DPU, AU<br>Lars Hviid, Professor, Inst Immunol Mikrobiol (ISIM) – SUND, Københavns Universitet<br>Lars Jensen, Lektor, IKH, Roskilde Universitet<br>Lars Kayser, Lektor, Folkesundhedsvidenskab, KU<br>Lars Skov Henriksen, Professor, Institut for Sociologi og Socialt Arbejde,, Aalborg Universitet<br>Lau Møller Andersen, Adjunkt, Aarhus Institute of Advanced Studies, Aarhus Universitet<br>Laura Feldt, Lektor, Institut for Historie, SDU<br>Laura Horn, Lektor, Social sciences and Business, RUC<br>Lea Sletting Jakobsen, Forsker, Fødevareinstituttet, DTU<br>Lea Somer, Forsknings Data Manager, Biosustain, Technical University of Denmark<br>Leif Pedersen, Ph.d.-stipendiat, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, Roskilde Universitet<br>Lena Skovgaard Andersen, Postdoc, Department of Public Health, University of Copenhagen<br>Lene Juel Rasmussen, Professor, Cellular and Molecular Medicine, University of Copenhagen<br>Lene Koch, Professor emeritus, Institut for folkesundhedsvidenskab, Københavns universitet<br>Lene Larsen, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet<br>Lennart Bunch, Professor, Centerleder, Institut for Lægemiddeldesign og Farmakologi, Københavns Universitet<br>Lila Lee-Morrison, postdoctoral researcher, Institut for Kulturvidenskaber, SDU<br>Lill-Ann Körber, Professor (tidsbegrænset), Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet<br>Linda Kjær Minke, Professor MSO, Juridisk Institut, SDU<br>Linda Lapina, Lektor, Department of Communication and Arts, RUC<br>Line Lerche Mørck, Professor, DPU, AU<br>Line Thomsen, Lektor, IVH, Københavns Universitet<br>Lisa Ann Richey, Professor, Centre for Business and Development Studies, Copenhagen Business School<br>Lisa Villadsen, Professor, Inst. for Kommunikation, Københavns Universitet<br>Lisbeth E. Knudsen, Professor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, KU<br>Lise Lotte Hansen, Lektor, Institut for Samfundsvidenskab &amp; Erhverv, RUC<br>Lise Paulsen Galal, Lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, Roskilde Universitet<br>Lise Rolandsen Agustin, Lektor, Institut for Politik og Samfund, AAU<br>Liza Rosenbaum Nielsen, Professor, Institut for Veterinær- og Husdyrvidenskab, Københavns Universitet<br>Lona Louring Christrup, professor emerita, Institut for Lægemiddeldesign og Farmakologi, Københavns Universitet<br>Lone Kørnøv, Professor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet<br>Lone Svinth, Lektor, DPU, Aarhus Universitet<br>Lotte Helmark, PhD studerende, Institut for Psykologi, SDU<br>Lotte Holm, Professor, Sektion for Forbrug, Bioetik og Regulering, Københavns Universitet<br>Lotte Huniche, Lektor, Institut for Psykologi, SDU<br>Lotte K. Vogel, Lektor, Institut for cellulær og molekylær medicin, Københavns Universitet<br>Louise Marie Bidstrup Jørgensen, Stud.scient.san.publ, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Louise Nyholm Kallestrup, Lektor, Institut for Historie, SDU<br>Louise Whiteley, Associate Professor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Mads Krogh, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Maj Hedegaard Heiselberg, Postdoc, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, Roskilde Universitet<br>Maja de Neergaard, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC<br>Maj-Britt Quitzau, Lektor, Institut for Planlægning, AAU<br>Majken Karoline Jensen, Professor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Malene Charlotte Larsen, Lektor, Institut for Kommunikation og Psykologi, Aalborg Universitet<br>Marco Benkhettab Sindlev, Ph.d.-stipendiat, Biologisk Institut, SDU<br>Mari Holen, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet<br>Maria Appel Nissen, Professor, Institut for Sociologi og Socialt Arbejde, AAU<br>Maria Bach, Post.Doc, Institut for psykologi, SDU<br>Maria Juul Hansen, Adjunkst, Økonomisk Institut, Københavns Universitet<br>Maria Jørgensen, Ph.d.-stipendiat, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Maria Louison Vang, Adjunkt, Institut for Psykologi, SDU<br>Maria Semkovska, Associate Professor, Psychology, University of Southern Denmark<br>Maria Toft, Ph.d.-stipendiat, Statskundskab, Københavns Universitet<br>Marian nielsen, Extern lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC<br>Marianne Liisberg, Ph.d-stipendiat, Institut for Kommunikation og kultur, AU<br>Marianne Sandberg, Seniorforsker, Fødevareinsttuttet, DTU – Danmarks Tekniske Universitet<br>Marianne Træbing Secher, Ph.d.- stipendiat, Institut for kommunikation og humanistisk Videnskab, RUC<br>Marie Bagge Jensen, Postdoc, Fødevareinstituttet, DTU<br>Marie Koldkjær Højlund, adjunkt, Institut for kommunikation og kultur, AU<br>Marie Lund, lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet<br>Marie Pedersen, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, KU<br>Marit Carolin Clausen, Adjunkt, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU<br>Marit Clausen, Adjunkt, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU<br>Mark Bayley, Lektor, Institut for Biologi, Aarhus Universitet<br>Marlene Wind, Professor, Statskundskab, Københavns Universitet<br>Martha Sif Karrebæk, Lektor, Institut for Nordiske Studier og Sprogvidenskab, Københavns Universitet<br>Martin Laage Kragh, Forsker, Fødevareinstituttet, DTU<br>Martin Mølholm, lektor, Institut for Kommunikation &amp; Psykologi, Aalborg Universitet<br>Martin Nielsen, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Massimo Pizzol, Professor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet<br>Mathias Kristiansen, Lektor, Institut for medicin og sundhedsteknologi, Aalborg Universitet<br>Meltem Daysal, Associate Professor, Department of Economics, University of Copenhagen<br>Merete Birkelund, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, Aarhus Universitet<br>Merete Wiberg, Lektor, Danmarks institut for Pædagogik og Uddannelse (DPU), Aarhus Universitet<br>Merethe Riggelsen Gjørding, Ph.d.-stipendiat, DPU – Danmarks insitut for Pædagogik og Uddannelse, AU<br>Mette Bech Risør, Professor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Mette Christine Jørgensen, Lektor, Novo Nordisk Foundation Center for Stem Cell Medicine, Københavns Universitet<br>Mette Christoffersen, Lektor, Institut for Klinisk Veterinærmedicin, Københavns Universitet<br>Mette Ejrnæs, Professor, Økonomisk Institut, KU<br>Mette Gørtz, Professor, Økonomisk Institut, Københavns Universitet<br>Mett-Marie Zacher Sørensen, Lektor, Institut for Kommunikation og kultur, AU<br>Mia Münster-Swendsen, Lektor, Institut for Kultur og Kommunikation, Roskilde Universitet<br>Michael Asgaard Andersen, Lektor, IBBL, Det Kongelige Akademi<br>Michael Haldrup Pedersen, Professor, Department of Communication and Arts, RUC<br>Michael Hauschild, Professor, DTU Sustain, DTU<br>Michael Krabbe Borregaard, Associate Professor, Globe Institute, University of Copenhagen<br>Michael Nebeling Petersen, Lektor, Institut for Nordiske Studier og Sprogvidenskab, Københavns Universitet<br>Michael Søgaard Jørgensen, Lektor, Institut for Planlægning, Aalborg Universitet<br>Michala Hvidt Breengaard, Post.doc., DPU, AU<br>Michelle Steinmüller, Ekstern lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC<br>Mie Engen, Lektor, Institut for Sociologi og Socialt Arbejde, AAU<br>Mikael Carleheden, Lektor, Sociologi, Københavns Universitet<br>Mikkel Wallentin, Professor, Institut for Kommunikation &amp; Kulture , AU<br>Mikkel-Theis Paulsen , Ph.d.-stipendiat, Institut for Kommunikation &amp; Kultur, AU<br>Mira Chandhok Skadegård, Adjunkt, Institut for Kultur og Læring, Aalborg Universitet<br>Miriam Wüst, lektor, økonomisk institut, ku<br>Mogens Ove Madsen, Lektor, Business School, Aalborg Universitet<br>Mohammad Amin Mohammadifar, Associate professor, group leader, Food, DTU<br>Mons Bissenbakker, Lektor, NorS, Københavns Universitet<br>Morten Boeriis, Lektor, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU<br>Morten Ejrnæs, Lektor emeritus, Institut for Sociologi og Socialt Arbejde, Aalborg Universitet – CPH<br>Morten Fischer Sivertsen, Ph.d.-stipendiat, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Morten Knudsen, Lektor, Department of Organization, CBS<br>Morten Michelsen, Professor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Morten Nissen, Professor, Danmarks institut for Uddannelse og Pædagogik, Aarhus Universitet<br>Morten Ougaard, Professor, Institut for Organisation, CBS<br>Morten Reiffenstein Huno, Forskningsårstuderende, Bandim Health Project, AU<br>Morten Rosenmeier, Professor, Det Juridiske Fakultet, Københavns Universitet<br>Morten Skovdal, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>My von Euler-Chelpin, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Nan Gerdes, postdoc, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Nanna Grønning-Madsne, Ph.d.-stipendiat, Juridisk Institut, SDU<br>Nao Takeuchi-Storm, Forsker, Fødevareinstituttet, DTU<br>Neda Trifkovic, Assistant Professor, Department of Economics, KU<br>Nermin Ghith, PostDoc research fellow, DTU Food, Technical University of Denmark<br>Nicole, Assistant Professor, Management, Society &amp; Communication, Copenhagen Business School<br>Niels Brügger, Professor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Niels Heine Kristensen, Professor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC<br>Niels Morling, Professor, dr.med., Retsmedicinsk Institut, Københavns Universitet<br>Niels Tommerup, Professor, Institut for Cellulær og Molekylær Medicin, Københavns Universitet<br>Niklas Alexander Chimirri, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC<br>Nils Arne Sørensen, Professor, Institut for Historie, SDU<br>Nils Gunder Hansen, Professor, Institut for Kulturvidenskaber, Syddansk Universitet<br>Nils Risgaard-Petersen, Lektor, Biologi, Aarhus Universitet<br>Nina Bonderup Dohn, Professor, Institut for Design og Kommunikation, SDU<br>Nina Gringer, Associate Professor, DTU Fødevareinstituttet, DTU<br>Ninna Meier, Lektor, Institut for Sociologi og Socialt Arbejde, Aalborg Universitet<br>Norbert Wildermuth, Lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Oana Ciofu, Professor of Antimicrobial Resistance, ISIM, Copenhagen<br>Oke Gerke, Professor, Klinisk Institut, SDU<br>Ole F. Olesen, Affilieret Professor, Folkesundhed, Global Health, KU<br>Ole Hartvig Mortensen, Lektor, Biomedicinsk Institut, Københavns Universitet<br>Ole Togeby, professor emeritus, Institut for Kommunikation &amp; Kultur, AU<br>Ole Wæver, Professor, Statskundskab, Københavns Universitet<br>Oliver Kauffmann, Lektor, Danmarks Institut for  Uddannelse og Pædagogik, Aarhus Universitet<br>Palle Rasmussen, Professor Emeritus, Institut for Kultur og Læring, Aalborg Universitet<br>Pascal Madeleine, Professor, Institut for Medicin og Sunhedsteknologi, Aalborg Universitet<br>Patrick Munk, Adjunkt, DTU Food, DTU<br>Patrick Njage, Research Scientist, National Food Institute, DTU<br>Paul McIlvenny, Professor, Culture and Learning, Aalborg University<br>Paul Richardt Metelmann, Ekstern lektor, IKH, Roskilde Universitet<br>Pauline Stoltz, Lektor, Institut for Politik og Samfund, Aalborg Universitet<br>Peer Bundgård, Lektor, Institut for Kommunikation &amp; Kultur , AU<br>Peer Hull Kristensen, Professor Emeritus, Department of Organization, Copenhagen Business School<br>Per Richard Hansen, Lektor, Institut for Planlægning, Design for Sustainability, Aalborg Universitet<br>Per Øhrgaard, Professor emeritus, Department of Management, Politics and Philosophy, CBS<br>Per Aagaard, Professor, Institut for Idræt og Biomekanik, SDU<br>Peter Bertram, Lektor, Art and Architecture, Det Kongelige Akademi<br>Peter Duelund, Lektor emeritus, Institut for Kunst- og Kulturvidenskab, Københavns Universitet<br>Peter Furu, Lektor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, KU<br>Peter Grønkjær, Professor, Institut for Biologi, AU<br>Peter Hagedorn-Rasmussen, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet<br>Peter Karnøe, Professor, Institut for Planlægning, Design for Sustainability, Aalborg Universitet<br>Peter Kjær Mackie Jensen, Lektor, Global Health, Københavns Universitet<br>Peter Lund-Thomsen, Professor MSO, Management, Society and Communication, Copenhagen Business School<br>Peter Olsén, Professor Emeritus, Institut for Mennesker og Teknologi (IMT), Roskilde Universitet<br>Peter Schneider-Kamp, Professor, Institut for Matematik og Datalogi, Syddansk Universitet<br>Peter Aaby, Professor, Bandim Health Project, SDU<br>Philip Clausen, Postdoc, Fødevareinstituttet, DTU<br>Philip Clausen, Postdoc, Fødevareinstituttet, DTU<br>Pia Majbritt Jensen, Lektor, Medievidenskab og journalistik, Aarhus Universitet<br>Pia Ringø, Lektor, Institut for Sociologi og Socialt Arbejde, Aalborg Universitet<br>Pimlapas Leekitcharoenphon, Researcher, National Food Institute, Technical University of Denmark<br>Pirkko Raudaskoski, Professor, Kommunikation og Psykologi, Aalborg Universitet<br>Poul Poder, Lektor, Sociologisk institut, Københavns Universitet<br>Poul Scheel Larsen, Professor Emeritus, MEK, DTU<br>Rachel C. Smith, Associate Professor, Digital Design and Information Studies, Aarhus University<br>Rafael Treibich, Associate Professor, Department of Economics, University of Southern Denmark<br>Rashmi Singla, Lektor/Associate Professor, Department of People &amp; Technology, Roskilde University<br>Rasmus Erjnæs, Seniorforsker, Ecoscience, Aarhus Universitet<br>Rasmus Grøn, Lektor, Kommunikation &amp; Psykologi, Aalborg Universitet<br>Rasmus Rex Pedersen, Lektor, Institutioner for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, Roskilde Universitet<br>Ravinder Kaur, Lektor, Institut for Tværkulturelle og Regionale Studier, Københavns Universitet<br>Rebecca Rutt, Lektor, Institut for Fødevarer og Ressourceøkonomi, Københavns Universitet<br>Rene Hendriksen, Professor, DTU food, DTU<br>Riccardo Fusaroli, Lektor, Institut for Kommunikation &amp; Kulture, AU<br>Rikke Buhl, Dyrlæge, professor, Institut for klinisk veterinærmedicin, Københavns Universitet<br>Rikke Lund, Professor, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Rikke Vang Christensen, Lektor, Institut for Nordiske Studier og Sprogvidenskab, Københavns Universitet<br>Robin Smith, Marie Curie Fellow, Department of Organization, Copenhagen Business School<br>Rocio Chongtay, Lektor, Institut for Design og Kommunikation, SDU<br>Rolf Sommer Kaas, Seniorforsker, DTU Food, DTU<br>Ronnie N. Glud, Professor, Biologisk Institut, SDU<br>Rune Bennike, Adjunkt, Institut for Fødevarer og Ressourceøkonomi, KU<br>Rune Møller Stahl, Adjunkt, Politisk økonomi, CBS<br>Sara Louise Muhr, Professor, Department of Organization, CBS<br>Sarah Bro Trasmundi , Lektor, Institit for Sprog og Kommunikation, SDU<br>Sebastian Egholm Lund, Ph.d-stipendiat, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Sébastien Doubinsky, lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Sidsel Lond Grosen, Lektor, Institut for mennesker og teknologi, RUC<br>Sidsel Meldgaard Hove, PhD student, Department of Business &amp; Management, SDU, University of Southern Denmark<br>Sigga Waleng, Ph.d.-studerende, Institut for Mennesker &amp; Teknologi, RUC<br>Signe Uldbjerg, Videnskabelig assistent, Institut for kommunikation og kultur, AU<br>Signild Vallgårda, Professor emerita, Institut for Folkesundhedsvidenskab, Københavns Universitet<br>Simo Køppe, Professor, Psykologi, Københavns Universitet<br>Simon Borchmann, Professor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Simon Nørby, Lektor, Danmarks institut for Pædagogik og Uddannelse, Aarhus Universitet<br>Sine Nørhom Just, professor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Sofie Christiansen, Seniorforsker, DTU Fødevareinstituttet, DTU<br>Sofie Skovbo Gottlieb, Diversity, Equity &amp; Inclusion Lead, HR, CBS<br>Sofie Venge Madsen, Studielektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Sophie Nyborg, Forsker, Institut for Vind og Energisystemer, DTU<br>Steen Baagøe Nielsen, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet<br>Steen Hildebrandt, Professor Emeritus, Ledelse, Aarhus Universitet<br>Steen Nepper Larsen, Lektor, DPU Uddannelsesvidenskab, Aarhus Universitet<br>Steen Visholm, Professor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC<br>Stefan Gaarsmand Jacobsen, Lektor, Institut for Tværkulturelle og Regionale Studier, Københavns Universitet<br>Stefanie Steinbeck, PhD Felloe, Ledelse, Politik og Filosofi, CBS<br>Stefano Kjerkegaard, Lektor / afdelingsleder, Institut for Kommunikation &amp; Kultur, AU<br>Stefano Ponte, Professor, Centre for Business and Development Studies (CBDS), Copenhagen Business School<br>Steffen Ernø, Adjunkt, Institut for Sociologi og Socialt Arbejde, AAU<br>Sten Pultz Moslund, Lektor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU<br>Sten Schaumburg-Müller, Professor, Juridisk Institut, SDU<br>Stig Hirsbak, Senior forsker, Institut for planlægning, Aalborg Universitet<br>Stine Liv Johansen, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Stine Rosenlund Hansen, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet<br>Stine Thidemann Faber, Lektor, Institut for Politik og Samfund, Aalborg Universitet<br>Sune Borkfelt, Studielektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Sune Nielsen, Studieadjunkt, IMT, Roskilde Universitet<br>Sune Vork Steffensen, Professor, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU<br>Sunny Mosangzi Xu, Postdoc, Department of organization, CBS<br>Susan Løvstad Holdt, Lektor, Fødevareinstituttet, DTU<br>Susana S. Fernández, Professor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Susana Tosca, Lektor, Institut for kommunikation og humanistisk Videnskab, RUC<br>Susanne Brix Pedersen, Professor, Institut for Bioteknologi og Biomedicin, DTU<br>Susanne Ekman, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC<br>Susanne Kaae, Lektor, Institut for Farmaci, Københavns Universitet<br>Susanne S Pedersen, Professor, Institutleder, Institut for Psykologi, Syddansk Universitet<br>Svend Brinkmann, Professor, Institut for Kommunikation og Psykologi, Aalborg Universitet<br>Søren Askegaard, Professor, Institut for Virksomhedsledelse, SDU<br>Søren Bec NIelsen , Lektor , Institut for Nordiske Studier og Sprogvidenskab, KU<br>Søren Bro Pold, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur,, AU<br>Søren Frank, Professor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU<br>Søren Jeppesen, Lektor, Center for Business and Development Studies, Department of Management, Society and Communication, CBS<br>Søren Molin, Professor, NNF Center for Biosustainability, DTU<br>Søren Rysgaard, Professor, Institut for Biologi, Aarhus Universitet<br>Søren Sørensen, Professor, Biologisk Institut, Københavns Universitet<br>Søren Wind Eskildsen, Lektor, Institut for Design og Kommunikation, SDU<br>Tage Koed Madsen, Professor Emeritus, Institut for Virksomhedsledelse, Syddansk Universitet<br>Tais W. Dahl, Lektor, Globe Institut, Københavns Universitet<br>Tali Padan, PhD fellow, Management, Society and Communication, Copenhagen Business School<br>Tanya Karoli Christensen, Professor, Nordiske Studier og Sprogvidenskab, Københavns Universitet<br>Teresa Cadierno, Professor, Institut for Sprog og Kommunikation, SDU<br>Thomas Bjarnsholt, Professor, Institut for Immunologi og Mikrobiologi, Københavns Universitet<br>Thomas Mandrup-Poulsen, Professor, Biomedicinsk Institut, SUND, Københavns Universitet<br>Thomas P. Boje, Professor, Institut for Samfundsvidenskab og Økonomi, Roskilde Universitet<br>Thomas søbirk petersen, professor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Thorsten Treue, Lektor, Institut for Fødevarer og Ressourceøkonomi, KU<br>Tilde Strandbygaard Jessen, Postdoc, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Tim Tolker-Nielsen, Professor, Department of Immunology and Microbiology, University of Copenhagen<br>Tina Høegh, Lektor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU<br>Tina Thode Hougaard, Lektor, Institut for Kommunikation og Kultur, AU<br>Tina Wilchen Christensen, Adjunkt, DPU – Institut for Pædagogisk psykologi, AU<br>Tine Hald, Professor, Fødevareinstituttet, DTU – Danmarks Tekniske Universitet<br>Tobias Pape Thomsen, Lektor, Institut for mennesker og teknologi, Roskilde universitet<br>Tobias Wang, Professor, Institut for Biologi, Aarhus Universitet<br>Tom Gilbert, Professor, Director DNRF Center for Evolutionary Hologenomics, Globe Institute, University of Copenhagen<br>Tomas Ellegaard, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet<br>Torsten Bøgh Thomsen, Lektor, Institut for Kulturvidenskaber, SDU<br>Trine Wulf-Andersen, Lektor, Institut for Mennesker og Teknologi, Roskilde Universitet<br>Troels Lange, Postdoc, Biologisk Institut, Syddansk Universitet<br>Tuomas Kilpeläinen, Associate Professor, Novo Nordisk Foundation Center for Basic Metabolic Research, University of Copenhagen<br>Ulrik Kohl, Ph.d.-stipendiat, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC<br>Ulrik Schmidt, Lektor, Institut for Kommunikation og Humanistisk Videnskab, RUC<br>Ushma Chauhan Jacobsen, Lektor, Institut for Kommunikation og kultur, AU<br>Viggo Plum, Docent Emeritus, Institut for Mennesker og Teknologi, RUC<br>Wietse Tol, Professor, Section for Global Health, KU<br>Åse Marie Hansen, Professor, Deprtment of Public Health, University of Copenhagen </p></blockquote><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336007897748'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://uniavisen.dk/en/scientists-want-commission-to-investigate-research-freedom/?_gl=1*1sviamn*_ga*MzgzNDE0NTkyLjE2Nzk4MjUzMjc.*_up*MQ" class='spip_out' title="Scientists want commission to investigate research freedom" hreflang="da"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>uniavisen.dk</span>/</span><span class='lien_off'>en/</span><span class='lien_off'>scientists-want-commission-to-investigate-research-freedom/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>?_gl=1*1sviamn*_ga*MzgzNDE0NT</span><span class='lien_fin_cachee'>kyLjE2Nzk4MjUzMjc.*_up*MQ</span></span></span></a></span></p><p><span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/denmark'>Denmark</a></span></p></div>]]></content>
	
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	<title>*Metalist : cases of repression against individual academics* academia university petition&#8230;</title>
	<author>
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		<uri>https://seenthis.net/people/_kg_</uri>
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	<published>2023-07-13T07:05:49Z</published>
	<updated>2023-07-13T08:04:14Z</updated>
	
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	<summary>*Metalist: cases of repression against individual academics* 

#academia #university #petition #dismissal #arbitrary  #lawsuit #scientific_freedom 

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	<id>urn:uuid:64a4f938-274c-4a27-8c89-79bdb236d073</id>
	<title>*Alert : Tunisia security forces abused &amp; collectively expelled 20+ West/Central African nationals&#8230;</title>
	<author>
		<name>CDB_77  (@cdb_77)</name>
		<uri>https://seenthis.net/people/cdb_77</uri>
		<email>cdb_77@seenthis.net</email>
		
	</author>
	<published>2023-07-05T05:01:44Z</published>
	<updated>2023-08-12T08:49:26Z</updated>
	
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	<summary><![CDATA[*Alert: #Tunisia security forces abused & collectively expelled 20+ West/Central African nationals to a remote area at the Tunisia-#Libya border.* (03.07.2023)

❝Includes a girl 16 yrs old, 2 pregnant women (1 in very bad condition), 2 registered asylum seekers. They need urgent help.

https://pixelfed.zoo-logique.org/storage/m/_v2/578583396227231930/bf0f52ff2-92677b/oCsvZPzJtOAS/W9JiXbC74TN8QwJeBgFjYAEFjZonqrEthgssvkLH.png

2/ Tunisian security forces beat the migrants, threw away their food, smashed their phones, & dropped them on the Libya side of the border, they said. 

They fled back to the Tunisia side after encountering armed men. Spent the night in the desert. Still at risk.
https://pbs.twimg.com/media/F0Hf8uoX0AE1oQU?format=jpg&name=medium
https://pixelfed.zoo-logique.org/storage/m/_v2/578583396227231930/bf0f52ff2-92677b/TiqbeLalljAa/1krAG96S1ANw1QbtLAmwOhRpDVdUz16aNFep7qH5.jpg

3/ Group includes people from Cameroon, Mali, Guinea, Côte d’Ivoire, Chad. 6 women, 1 girl, others men - in initial group.

Based on my last convo with them, more people may have been expelled overnight. They said 1 man has died - impossible to confirm for now but very worrisome


4/ These migrants & asylum seekers, including at least 1 child & 2 pregnant women (one ill & bleeding), are stranded in a closed, militarized Tunisia-Libya border zone.⚠️

We informed UN agencies but #Tunisia authorities have not yet granted access for them to help these people

5/ Update: just heard from the group of 20 expelled people at #Tunisia-#Libya border. Still stranded. They don't know if other migrants have been expelled separately. They have no food, only eating when ppl passing by (those trying to cross border) give them bits of bread/water

6/  #Tunisia expulsions - another update: more migrants reportedly have now been expelled to #Libya border, in addition to the first group of 20. Seeking to verify info/details


7/ 🚨 Alert: over 100 more African migrants & asylum seekers expelled today by #Tunisia to #Libya border zone (Ben Gardane area). Includes at least 12 children ages 6 months to 5 yrs. This is in addition to the 20 expelled Sun, July 2. They gave permission for me to share videos

8/ #Tunisia expulsion of 100+ migrants to #Libya border: Since they gave permission to share, here is another video. This one taken by the 1st group - 20 ppl - expelled July 2 (they note the date in the vid). Shows they were forced to sleep overnight on the ground in the desert.❞


https://twitter.com/LozSeibert/status/1675865936853696512

#migrations #asile #réfugiés #Tunisie #Libye #frontières #désert #abandon #refoulements #désert 

---

En 2015:
 *Refugees left behind in Tunisia’s desert* 
https://seenthis.net/messages/351913

---

ajouté à la métaliste "Les '#left-to-die' dans le désert du Sahara":
https://seenthis.net/messages/796051#message1013185

ping @_kg_]]></summary>
	<content type="html"><![CDATA[<div class="destinataires"><a href='https://seenthis.net/people/_kg_' title="-KG- (@_kg_)" data-login-auteur="_kg_" data-id-auteur="7327">
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    class="logo_24"
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>
	</a></div><div lang="en" dir="ltr"><p><strong>Alert: <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/tunisia'>Tunisia</a></span> security forces abused &amp; collectively expelled 20+ West/Central African nationals to a remote area at the Tunisia-<span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/libya'>Libya</a></span> border.</strong> (03.07.2023)</p><blockquote lang="en" dir="ltr"><p> Includes a girl 16 yrs old, 2 pregnant women (1 in very bad condition), 2 registered asylum seekers. They need urgent help.</p><p><div class='seenthis_pics seenthis_pics_1'><a onclick='return false;' href='https://pixelfed.zoo-logique.org/storage/m/_v2/578583396227231930/bf0f52ff2-92677b/oCsvZPzJtOAS/W9JiXbC74TN8QwJeBgFjYAEFjZonqrEthgssvkLH.png' class='display_box'><span class='image' style='padding-bottom:129.13223140496%'><img src='https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L484xH625/W9JiXbC74TN8QwJe-5db63132-a1d39.png' alt='' data-photo='https://pixelfed.zoo-logique.org/storage/m/_v2/578583396227231930/bf0f52ff2-92677b/oCsvZPzJtOAS/W9JiXbC74TN8QwJeBgFjYAEFjZonqrEthgssvkLH.png' data-photo-h='625' data-photo-w='484' /></span><span class="lien_court"><span class="lien_off"> https://pixelfed.zoo-logique.org/storage/m/_v2/578583396227231930/bf0f52ff2-92677b/oCsvZPzJtOAS/W9JiXbC74TN8QwJeBgFjYAEFjZonqrEthgssvkLH.png </span></span></a></div></p><p>2/ Tunisian security forces beat the migrants, threw away their food, smashed their phones, &amp; dropped them on the Libya side of the border, they said.</p><p>They fled back to the Tunisia side after encountering armed men. Spent the night in the desert. Still at risk.<br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a href='https://seenthis.net/sites/7282461336007895126'>▻</a></span><a href="https://pbs.twimg.com/media/F0Hf8uoX0AE1oQU?format=jpg&amp;name=medium" class='spip_out'><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>pbs.twimg.com</span>/</span><span class='lien_off'>media/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>F0Hf8uoX0AE1oQU?format=jpg&amp;n</span><span class='lien_fin_cachee'>ame=medium</span></span></span></a></span><br><div class='seenthis_pics seenthis_pics_1'><a onclick='return false;' href='https://pixelfed.zoo-logique.org/storage/m/_v2/578583396227231930/bf0f52ff2-92677b/TiqbeLalljAa/1krAG96S1ANw1QbtLAmwOhRpDVdUz16aNFep7qH5.jpg' class='display_box'><span class='image' style='padding-bottom:153.52323838081%'><img src='https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L456xH700/1krAG96S1ANw1Qbt-7bdcceca-3fbe1.jpg' alt='' data-photo='https://pixelfed.zoo-logique.org/storage/m/_v2/578583396227231930/bf0f52ff2-92677b/TiqbeLalljAa/1krAG96S1ANw1QbtLAmwOhRpDVdUz16aNFep7qH5.jpg' data-photo-h='1024' data-photo-w='667' /></span><span class="lien_court"><span class="lien_off"> https://pixelfed.zoo-logique.org/storage/m/_v2/578583396227231930/bf0f52ff2-92677b/TiqbeLalljAa/1krAG96S1ANw1QbtLAmwOhRpDVdUz16aNFep7qH5.jpg </span></span></a></div></p><p>3/ Group includes people from Cameroon, Mali, Guinea, Côte d’Ivoire, Chad. 6 women, 1 girl, others men - in initial group.</p><p>Based on my last convo with them, more people may have been expelled overnight. They said 1 man has died - impossible to confirm for now but very worrisome</p><p>4/ These migrants &amp; asylum seekers, including at least 1 child &amp; 2 pregnant women (one ill &amp; bleeding), are stranded in a closed, militarized Tunisia-Libya border zone.⚠️</p><p>We informed UN agencies but <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/tunisia'>Tunisia</a></span> authorities have not yet granted access for them to help these people</p><p>5/ Update: just heard from the group of 20 expelled people at <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/tunisia'>Tunisia</a></span>-<span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/libya'>Libya</a></span> border. Still stranded. They don’t know if other migrants have been expelled separately. They have no food, only eating when ppl passing by (those trying to cross border) give them bits of bread/water</p><p>6/  <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/tunisia'>Tunisia</a></span> expulsions - another update: more migrants reportedly have now been expelled to <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/libya'>Libya</a></span> border, in addition to the first group of 20. Seeking to verify info/details</p><p>7/ 🚨 Alert: over 100 more African migrants &amp; asylum seekers expelled today by <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/tunisia'>Tunisia</a></span> to <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/libya'>Libya</a></span> border zone (Ben Gardane area). Includes at least 12 children ages 6 months to 5 yrs. This is in addition to the 20 expelled Sun, July 2. They gave permission for me to share videos</p><p>8/ <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/tunisia'>Tunisia</a></span> expulsion of 100+ migrants to <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/libya'>Libya</a></span> border: Since they gave permission to share, here is another video. This one taken by the 1st group - 20 ppl - expelled July 2 (they note the date in the vid). Shows they were forced to sleep overnight on the ground in the desert. </p></blockquote><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a href='https://seenthis.net/sites/7282461336007895130'>▻</a></span><a href="https://twitter.com/LozSeibert/status/1675865936853696512" class='spip_out'><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine lien_raccourci'><span class='lien_host'>twitter.com</span>/</span><span class='lien_off'>LozSeibert/</span>status/<span class='lien_fin'>1675865936853696512</span></span></a></span></p><p><span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/migrations'>migrations</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/asile'>asile</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/r%C3%A9fugi%C3%A9s'>réfugiés</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/tunisie'>Tunisie</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/libye'>Libye</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/fronti%C3%A8res'>frontières</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/d%C3%A9sert'>désert</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/abandon'>abandon</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/refoulements'>refoulements</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/d%C3%A9sert'>désert</a></span></p><p>–&mdash;</p><p>En 2015:<br> <strong>Refugees left behind in Tunisia’s desert</strong><br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a href='https://seenthis.net/sites/7282461336007895133'>►</a></span><a href="https://seenthis.net/messages/351913" class='spip_out'><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>seenthis.net</span>/</span>messages/<span class='lien_fin'>351913</span></span></a></span></p><p>–&mdash;</p><p>ajouté à la métaliste &ldquo;Les ’<span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/left-to-die%27'>left-to-die'</a></span> dans le désert du Sahara&rdquo;:<br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a href='https://seenthis.net/sites/7282461336007906748'>▻</a></span><a href="https://seenthis.net/messages/796051#message1013185" class='spip_out' title="Métaliste *Les « left-to-die in the Sahara desert »...* (évidente référence à un rapport de Charles…" hreflang="fr"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine lien_raccourci'><span class='lien_host'>seenthis.net</span>/</span><span class='lien_off'>messages/</span><span class='lien_fin'>796051#message1013185</span></span></a></span></p><p>ping <span class='lien_people'>@<a href='https://seenthis.net/people/_kg_'>_kg_</a></span></p></div>]]></content>
	
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	<title>*Visualising the global flow of 35 million refugees* -&gt; not possible to include all graph to&#8230;</title>
	<author>
		<name>-KG-  (@_kg_)</name>
		<uri>https://seenthis.net/people/_kg_</uri>
		<email>_kg_@seenthis.net</email>
		
	</author>
	<published>2023-07-12T12:24:22Z</published>
	<updated>2023-07-12T12:25:26Z</updated>
	
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	<summary><![CDATA[*Visualising the global flow of 35 million refugees* 

-> not possible to include all graph to SeenThis, check website

❝By the end of 2022, the number of refugees globally stood at 35.3 million, an increase of more than eight million from the year before, according to the United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR).

More than half (52 percent) of all refugees came from just three countries: Syria (6.5 million), Ukraine (5.7 million) and Afghanistan (5.7 million).

Under international law, refugees are people who are forced to flee their home countries to escape persecution or a serious threat to their life, physical integrity or freedom.

To raise awareness about the situation of refugees worldwide, the UN designated June 20 each year as World Refugee Day.

Where do refugees come from

[graph]

Visualising 70 years of refugee journeys

In 1951, the UN established the Refugee Convention to protect the rights of refugees in Europe in the aftermath of World War II. In 1967, the convention was expanded to address displacement across the rest of the world.

The number of refugees has more than doubled over the past decade from 15 million in 2011.

The infographic below highlights more than 70 years of refugee journeys by country of origin from 1951 to 2022.

https://www.aljazeera.com/wp-content/uploads/2023/06/INTERACTIVE-Stream-Graph-Origin-1-1687087119.png?w=770&quality=80

When the Refugee Convention was born, there were 2.1 million refugees. The plight of Palestinians has been the longest ongoing displacement. From 1947 to 1949, at least 750,000 Palestinians were expelled by Zionist forces, an event Palestinians call the Nakba, which means "catastrophe".

“When I was young, I was one of the people who ran to the site of the Nakba, and the site was chilling,” Khalil Sarsour, a Palestinian refugee, told Al Jazeera.

“Perhaps I will return to Jaffa or to our homes in Lydd, perhaps my grandchildren or my children, but we will definitely return, but when and how, only God knows that.”

By 1980, the number of refugees recorded by the UN surpassed 10 million for the first time. Wars in Afghanistan and Ethiopia during the 1980s caused the number of refugees to double to 20 million by 1990.

The number of refugees remained fairly consistent over the next two decades.

However, the US invasion of Afghanistan in 2001 and Iraq in 2003, together with the civil wars in South Sudan and Syria, resulted in refugee numbers exceeding 30 million by the end of 2021.
One-third of Ukrainians displaced

The war in Ukraine, led to the fastest growing refugee crisis since World War II with 5.7 million people forced to flee Ukraine in less than a year. It took Syria four years to reach the same level of displacement.

An additional six million are internally displaced within Ukraine.

Kateryna Miakutikova, 34, from Kyiv fled to Poland days after the war began. She now lives in west London, where she regularly visits the Ukrainian Social Club with her two children.

https://www.aljazeera.com/wp-content/uploads/2023/02/INTERACTIVE-Ukraine-longform-char1.jpg?resize=770,433&quality=80

 _One year on: Ukraine’s refugees reflect on their journeys to safety
Kateryna fled Ukraine in March 2022. She holds a piece of a Russian missile her daughter picked up in Ukraine [Giorgia Tobiolo/Al Jazeera]_ 

    “You go because you need to go somewhere. In Lviv, I heard my first siren, and I didn’t know what to do.”

    by Kateryna Miakutikova, 34

One year on from the Russian invasion of Ukraine, Al Jazeera spoke to five Ukrainians who fled the war. You can read their stories and what they took with them when they escaped here.

Where do refugees settle?

Turkey currently hosts the largest refugee population in the world with nearly 3.6 million individuals seeking shelter there. Iran hosts the second highest number of refugees at 3.4 million, followed by Jordan with three million.

Of the total number of refugees and people in need of international protection, 76 percent are taken in by low- and middle-income states and 70 percent are hosted by neighbouring countries.

“The prevailing rhetoric is still that all the refugees go to the rich countries. This is actually wrong. It's quite the opposite,” UN High Commissioner for Refugees Filippo Grandi said.

According to the UN, relative to their national populations, the island of Aruba (1 in 6) and Lebanon (1 in 7) hosted the largest number of refugees and other people in need of international protection, followed by Curaçao (1 in 14), Jordan (1 in 16) and Montenegro (1 in 19).

When taking into account the registration of 487,300 Palestinian refugees in Lebanon and 2.4 million Palestinian refugees in Jordan with UNRWA, the ratios in Lebanon and Jordan rise to one out of every four individuals.

Impact of Turkey-Syria quakes on refugees

In February, Turkey and Syria suffered two devastating earthquakes leading to the further internal displacement of refugees who had fled Syria and neighbouring countries.

According to government estimates, more than 1.7 million Syrian refugees lived in the 10 southern Turkish provinces devastated by the earthquakes.

https://www.aljazeera.com/wp-content/uploads/2023/02/1_12.jpg?w=770&quality=80

 _Ahmad al-Rifai, 21, says the situation after the earthquakes reminds him of the evacuation of his hometown of Aleppo in 2016 when thousands of people inundated the streets as they left en masse during the siege of the city and its eventual capture by government forces [Abdulsalam Jarroud/Al Jazeera]_ 


    “We thought that living on the other side of the border would bring us to safety, but we found ourselves reliving past traumas.”

    by Ahmad al-Rifai, 21, from Aleppo

After the quakes, Al Jazeera visited northwest Syria to tell the stories of those people hit hardest.

https://youtu.be/wfP6oaeXctg

The infographic below highlights more than 70 years of refugee journeys by country of asylum, from 1951 to 2022.

https://www.aljazeera.com/wp-content/uploads/2023/06/INTERACTIVE-Stream-Graph-Asylum-1-1687177027.png?w=770&quality=80

More than 110 million displaced

In addition to the 35 million refugees, nearly 75 million others have also been forced to flee their homes, including:

    62.5 million internally displaced people
    5.4 million asylum seekers
    5.2 million in need of international protection

The total number of forcibly displaced people worldwide has since risen to at least 110 million, mostly due to Sudan’s eight-week-old conflict.

To put that in context, if forcibly displaced people formed a country, it would be the 14th most populated in the world.❞


https://www.aljazeera.com/news/longform/2023/6/20/on-world-refugee-day-visualising-the-flow-of-35-million-refugees?mc_cid=a1aea52548

#migration #visualization #graph

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	<content type="html"><![CDATA[<div class="destinataires"><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/people/cdb_77' title="CDB_77 (@cdb_77)" data-login-auteur="cdb_77" data-id-auteur="1834">
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>
	</a></div><div lang="en" dir="ltr"><p><strong>Visualising the global flow of 35 million refugees</strong></p><p>–&gt; not possible to include all graph to SeenThis, check website</p><blockquote lang="en" dir="ltr"><p> By the end of 2022, the number of refugees globally stood at 35.3 million, an increase of more than eight million from the year before, according to the United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR).</p><p>More than half (52 percent) of all refugees came from just three countries: Syria (6.5 million), Ukraine (5.7 million) and Afghanistan (5.7 million).</p><p>Under international law, refugees are people who are forced to flee their home countries to escape persecution or a serious threat to their life, physical integrity or freedom.</p><p>To raise awareness about the situation of refugees worldwide, the UN designated June 20 each year as World Refugee Day.</p><p>Where do refugees come from</p><p>[graph]</p><p>Visualising 70 years of refugee journeys</p><p>In 1951, the UN established the Refugee Convention to protect the rights of refugees in Europe in the aftermath of World War II. In 1967, the convention was expanded to address displacement across the rest of the world.</p><p>The number of refugees has more than doubled over the past decade from 15 million in 2011.</p><p>The infographic below highlights more than 70 years of refugee journeys by country of origin from 1951 to 2022.</p><p><div class='seenthis_pics seenthis_pics_1'><a onclick='return false;' href='https://www.aljazeera.com/wp-content/uploads/2023/06/INTERACTIVE-Stream-Graph-Origin-1-1687087119.png?w=770&quality=80' class='display_box'><span class='image' style='padding-bottom:100%'><img src='https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L600xH600/INTERACTIVE-Stre-d1046ed2-e2941.jpg' alt='' data-photo='https://www.aljazeera.com/wp-content/uploads/2023/06/INTERACTIVE-Stream-Graph-Origin-1-1687087119.png?w=770&#38;quality=80' data-photo-h='770' data-photo-w='770' /></span><span class="lien_court"><span class="lien_off"> https://www.aljazeera.com/wp-content/uploads/2023/06/INTERACTIVE-Stream-Graph-Origin-1-1687087119.png?w=770&quality=80 </span></span></a></div></p><p>When the Refugee Convention was born, there were 2.1 million refugees. The plight of Palestinians has been the longest ongoing displacement. From 1947 to 1949, at least 750,000 Palestinians were expelled by Zionist forces, an event Palestinians call the Nakba, which means &ldquo;catastrophe&rdquo;.</p><p>“When I was young, I was one of the people who ran to the site of the Nakba, and the site was chilling,” Khalil Sarsour, a Palestinian refugee, told Al Jazeera.</p><p>“Perhaps I will return to Jaffa or to our homes in Lydd, perhaps my grandchildren or my children, but we will definitely return, but when and how, only God knows that.”</p><p>By 1980, the number of refugees recorded by the UN surpassed 10 million for the first time. Wars in Afghanistan and Ethiopia during the 1980s caused the number of refugees to double to 20 million by 1990.</p><p>The number of refugees remained fairly consistent over the next two decades.</p><p>However, the US invasion of Afghanistan in 2001 and Iraq in 2003, together with the civil wars in South Sudan and Syria, resulted in refugee numbers exceeding 30 million by the end of 2021.<br>One-third of Ukrainians displaced</p><p>The war in Ukraine, led to the fastest growing refugee crisis since World War II with 5.7 million people forced to flee Ukraine in less than a year. It took Syria four years to reach the same level of displacement.</p><p>An additional six million are internally displaced within Ukraine.</p><p>Kateryna Miakutikova, 34, from Kyiv fled to Poland days after the war began. She now lives in west London, where she regularly visits the Ukrainian Social Club with her two children.</p><p><div class='seenthis_pics seenthis_pics_1'><a onclick='return false;' href='https://www.aljazeera.com/wp-content/uploads/2023/02/INTERACTIVE-Ukraine-longform-char1.jpg?resize=770,433&quality=80' class='display_box'><span class='image' style='padding-bottom:56.233766233766%'><img src='https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L600xH337/INTERACTIVE-Ukra-eb8a2a35-b2067.jpg' alt='' data-photo='https://www.aljazeera.com/wp-content/uploads/2023/02/INTERACTIVE-Ukraine-longform-char1.jpg?resize=770,433&#38;quality=80' data-photo-h='433' data-photo-w='770' /></span><span class="lien_court"><span class="lien_off"> https://www.aljazeera.com/wp-content/uploads/2023/02/INTERACTIVE-Ukraine-longform-char1.jpg?resize=770,433&quality=80 </span></span></a></div></p><p> <em>One year on: Ukraine’s refugees reflect on their journeys to safety<br>Kateryna fled Ukraine in March 2022. She holds a piece of a Russian missile her daughter picked up in Ukraine [Giorgia Tobiolo/Al Jazeera]</em></p><p>    “You go because you need to go somewhere. In Lviv, I heard my first siren, and I didn’t know what to do.”</p><p>    by Kateryna Miakutikova, 34</p><p>One year on from the Russian invasion of Ukraine, Al Jazeera spoke to five Ukrainians who fled the war. You can read their stories and what they took with them when they escaped here.</p><p>Where do refugees settle?</p><p>Turkey currently hosts the largest refugee population in the world with nearly 3.6 million individuals seeking shelter there. Iran hosts the second highest number of refugees at 3.4 million, followed by Jordan with three million.</p><p>Of the total number of refugees and people in need of international protection, 76 percent are taken in by low- and middle-income states and 70 percent are hosted by neighbouring countries.</p><p>“The prevailing rhetoric is still that all the refugees go to the rich countries. This is actually wrong. It’s quite the opposite,” UN High Commissioner for Refugees Filippo Grandi said.</p><p>According to the UN, relative to their national populations, the island of Aruba (1 in 6) and Lebanon (1 in 7) hosted the largest number of refugees and other people in need of international protection, followed by Curaçao (1 in 14), Jordan (1 in 16) and Montenegro (1 in 19).</p><p>When taking into account the registration of 487,300 Palestinian refugees in Lebanon and 2.4 million Palestinian refugees in Jordan with UNRWA, the ratios in Lebanon and Jordan rise to one out of every four individuals.</p><p>Impact of Turkey-Syria quakes on refugees</p><p>In February, Turkey and Syria suffered two devastating earthquakes leading to the further internal displacement of refugees who had fled Syria and neighbouring countries.</p><p>According to government estimates, more than 1.7 million Syrian refugees lived in the 10 southern Turkish provinces devastated by the earthquakes.</p><p><div class='seenthis_pics seenthis_pics_1'><a onclick='return false;' href='https://www.aljazeera.com/wp-content/uploads/2023/02/1_12.jpg?w=770&quality=80' class='display_box'><span class='image' style='padding-bottom:66.623376623377%'><img src='https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L600xH400/1_12jpgw770quali-4ec1356c-71a79.jpg' alt='' data-photo='https://www.aljazeera.com/wp-content/uploads/2023/02/1_12.jpg?w=770&#38;quality=80' data-photo-h='513' data-photo-w='770' /></span><span class="lien_court"><span class="lien_off"> https://www.aljazeera.com/wp-content/uploads/2023/02/1_12.jpg?w=770&quality=80 </span></span></a></div></p><p> <em>Ahmad al-Rifai, 21, says the situation after the earthquakes reminds him of the evacuation of his hometown of Aleppo in 2016 when thousands of people inundated the streets as they left en masse during the siege of the city and its eventual capture by government forces [Abdulsalam Jarroud/Al Jazeera]</em></p><p>    “We thought that living on the other side of the border would bring us to safety, but we found ourselves reliving past traumas.”</p><p>    by Ahmad al-Rifai, 21, from Aleppo</p><p>After the quakes, Al Jazeera visited northwest Syria to tell the stories of those people hit hardest.</p><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336007897530'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://www.youtube.com/watch?v=wfP6oaeXctg&amp;feature=youtu.be" class='spip_out' title="The Full Report: Turkey quake worsens Syria’s tragedy" hreflang="fr"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>youtu.be</span>/</span><span class='lien_fin'>wfP6oaeXctg</span></span></a></span></p><p>The infographic below highlights more than 70 years of refugee journeys by country of asylum, from 1951 to 2022.</p><p><div class='seenthis_pics seenthis_pics_1'><a onclick='return false;' href='https://www.aljazeera.com/wp-content/uploads/2023/06/INTERACTIVE-Stream-Graph-Asylum-1-1687177027.png?w=770&quality=80' class='display_box'><span class='image' style='padding-bottom:100%'><img src='https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L600xH600/INTERACTIVE-Stre-7d5f9fb5-93b45.jpg' alt='' data-photo='https://www.aljazeera.com/wp-content/uploads/2023/06/INTERACTIVE-Stream-Graph-Asylum-1-1687177027.png?w=770&#38;quality=80' data-photo-h='770' data-photo-w='770' /></span><span class="lien_court"><span class="lien_off"> https://www.aljazeera.com/wp-content/uploads/2023/06/INTERACTIVE-Stream-Graph-Asylum-1-1687177027.png?w=770&quality=80 </span></span></a></div></p><p>More than 110 million displaced</p><p>In addition to the 35 million refugees, nearly 75 million others have also been forced to flee their homes, including:</p><p>    62.5 million internally displaced people<br>    5.4 million asylum seekers<br>    5.2 million in need of international protection</p><p>The total number of forcibly displaced people worldwide has since risen to at least 110 million, mostly due to Sudan’s eight-week-old conflict.</p><p>To put that in context, if forcibly displaced people formed a country, it would be the 14th most populated in the world. </p></blockquote><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/sites/7282461336007897533'>▻</a></span><a rel='nofollow' href="https://www.aljazeera.com/news/longform/2023/6/20/on-world-refugee-day-visualising-the-flow-of-35-million-refugees?mc_cid=a1aea52548" class='spip_out' title="On World Refugee Day, visualising the flow of 35 million refugees | Refugees News" hreflang="en"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>aljazeera.com</span>/</span><span class='lien_off'>news/</span><span class='lien_off'>longform/</span><span class='lien_off'>2023/</span><span class='lien_off'>6/</span><span class='lien_off'>20/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>on-world-refugee-day-visuali</span><span class='lien_fin_cachee'>sing-the-flow-of-35-million-refugees?mc_cid=a</span></span></span></a></span></p><p><span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/migration'>migration</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/visualization'>visualization</a></span> <span class='lien_tag'>#<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/tag/graph'>graph</a></span></p><p>ping <span class='lien_people'>@<a rel='nofollow' href='https://seenthis.net/people/cdb_77'>cdb_77</a></span></p></div>]]></content>
	
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	<title>*Migrantes et combattantes*</title>
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		<email>cdb_77@seenthis.net</email>
		
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	<published>2022-05-15T16:09:03Z</published>
	<updated>2022-05-15T16:09:03Z</updated>
	
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	<summary>*Migrantes et combattantes* 
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❝« Ni victimes, ni héroines »

Dans le monde, 48 % des personnes qui décident de migrer sont des femmes. Où sont-elles ? Pourquoi ne les voit-on jamais ? Pourquoi en parle-t-on si peu ? Que vivent-elles sur la route et dans ces zones frontières ? Cet épisode donne la parole aux femmes exilées. Elles racontent les violences perpétrées par la police, les passeurs, ou les hommes qui empruntent le même chemin qu'elles. Les stratégies qu'elles élaborent pour surjouer l'image stéréotypée de « la victime » afin d'accéder plus facilement aux aides humanitaires. L'utilisation de leurs #corps de femme enceinte comme atout lorsqu'elles prennent la mer sur des zodiacs qui seront secourus plus rapidement. La difficulté à laisser leurs enfants au pays, la vie avec celleux né.e.s en chemin. L'espoir de rencontrer une « sœur » avec qui traverser les épreuves. Les rêves d'avenir, les luttes pour leurs libertés.❞

https://www.arteradio.com/son/61672001/migrantes_et_combattantes
#femmes #femmes_migrantes #violences #asile #migrations #réfugiés #victimisation #héroïsation #stéréotypes 

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	</a></div><div><p><strong>Migrantes et combattantes</strong><br><div class='seenthis_pics seenthis_pics_1'><a onclick='return false;' href='https://cdn.arteradio.com/permanent/arteradio/sites/default/files/pictures/migrantes_et_combattantes-bo_6.jpg' class='display_box'><span class='image' style='padding-bottom:55.972222222222%'><img src='https://seenthis.net/local/cache-vignettes/L600xH336/migrantes_et_com-eccef40a-06ccd.jpg' alt='' data-photo='https://cdn.arteradio.com/permanent/arteradio/sites/default/files/pictures/migrantes_et_combattantes-bo_6.jpg' data-photo-h='806' data-photo-w='1440' /></span><span class="lien_court"><span class="lien_off"> https://cdn.arteradio.com/permanent/arteradio/sites/default/files/pictures/migrantes_et_combattantes-bo_6.jpg </span></span></a></div></p><blockquote lang="fr" dir="ltr"><p> &#171;&nbsp;Ni victimes, ni héroines&nbsp;&#187;</p><p>Dans le monde, 48&nbsp;% des personnes qui décident de migrer sont des femmes. Où sont-elles&nbsp;? Pourquoi ne les voit-on jamais&nbsp;? Pourquoi en parle-t-on si peu&nbsp;? Que vivent-elles sur la route et dans ces zones frontières&nbsp;? Cet épisode donne la parole aux femmes exilées. Elles racontent les violences perpétrées par la police, les passeurs, ou les hommes qui empruntent le même chemin qu’elles. Les stratégies qu’elles élaborent pour surjouer l’image stéréotypée de &#171;&nbsp;la victime&nbsp;&#187; afin d’accéder plus facilement aux aides humanitaires. L’utilisation de leurs <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/corps'>corps</a></span> de femme enceinte comme atout lorsqu’elles prennent la mer sur des zodiacs qui seront secourus plus rapidement. La difficulté à laisser leurs enfants au pays, la vie avec celleux né.e.s en chemin. L’espoir de rencontrer une &#171;&nbsp;sœur&nbsp;&#187; avec qui traverser les épreuves. Les rêves d’avenir, les luttes pour leurs libertés. </p></blockquote><p><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a href='https://seenthis.net/sites/7282461336007775618'>►</a></span><a href="https://www.arteradio.com/son/61672001/migrantes_et_combattantes" class='spip_out' title="Migrantes et combattantes | ARTE Radio" hreflang="fr"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'><span class='lien_www'>www.</span>arteradio.com</span>/</span><span class='lien_off'>son/</span><span class='lien_off'>61672001/</span><span class='lien_fin'>migrantes_et_combattantes</span></span></a></span><br><span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/femmes'>femmes</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/femmes_migrantes'>femmes_migrantes</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/violences'>violences</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/asile'>asile</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/migrations'>migrations</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/r%C3%A9fugi%C3%A9s'>réfugiés</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/victimisation'>victimisation</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/h%C3%A9ro%C3%AFsation'>héroïsation</a></span> <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/st%C3%A9r%C3%A9otypes'>stéréotypes</a></span></p><p>ping <span class='lien_people'>@<a href='https://seenthis.net/people/_kg_'>_kg_</a></span> <span class='lien_people'>@<a href='https://seenthis.net/people/karine4'>karine4</a></span></p></div>]]></content>
	
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	<title>Berlin Hauptbahnhof : Die Zivilgesellschaft heisst Gefl&#252;chtete aus der Ukraine willkommen</title>
	<author>
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	<published>2022-03-13T22:59:15Z</published>
	<updated>2022-03-13T22:59:15Z</updated>
	
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https://visionscarto.net/aufnahme-gefluechtete-ukraine

❝8. März 2022. Der russische Krieg in der Ukraine hat die Gesellschaften in Europa kalt erwischt. Am Berliner Hauptbahnhof haben Freiwillige innerhalb weniger Tage die Begrüßung der Kriegsflüchtlinge organisiert. Nepthys Zwer Seit dem 24. Februar 2022 haben über 2,5 Millionen Menschen die Ukraine verlassen, um den vorrückenden russischen Panzern und Bombenangriffen zu entkommen. Sie fliehen in die westlichen Nachbarländer: Polen, Ungarn, Slowakei, Rumänien und Moldawien. Polen hat zum 8. März 1 (...) #Billets❞</summary>
	<content type="html"><![CDATA[<div lang="de" dir="ltr"><p>Berlin Hauptbahnhof: Die Zivilgesellschaft heisst Geflüchtete aus der Ukraine willkommen<br><span class='lien_lien'><span class='lien_lien_total'><a href='https://seenthis.net/sites/7282461336007756734'>▻</a></span><a href="https://visionscarto.net/aufnahme-gefluechtete-ukraine" class='spip_out' title="Berlin Hauptbahnhof: Die Zivilgesellschaft heisst Geflüchtete aus der Ukraine willkommen - Nepthys Zwer" hreflang="de"><span class='lien_court'><span class='lien_protocol'>https://</span><span class='lien_racine'><span class='lien_host'>visionscarto.net</span>/</span><span class='lien_fin'><span class='lien_fin_coupee'>aufnahme-gefluechtete-ukr</span><span class='lien_fin_cachee'>aine</span></span></span></a></span></p><blockquote lang="de" dir="ltr"><p> 8. März 2022. Der russische Krieg in der Ukraine hat die Gesellschaften in Europa kalt erwischt. Am Berliner Hauptbahnhof haben Freiwillige innerhalb weniger Tage die Begrüßung der Kriegsflüchtlinge organisiert. Nepthys Zwer Seit dem 24. Februar 2022 haben über 2,5 Millionen Menschen die Ukraine verlassen, um den vorrückenden russischen Panzern und Bombenangriffen zu entkommen. Sie fliehen in die westlichen Nachbarländer: Polen, Ungarn, Slowakei, Rumänien und Moldawien. Polen hat zum 8. März 1&nbsp;(...) <span class='lien_tag'>#<a href='https://seenthis.net/tag/billets'>Billets</a></span> </p></blockquote></div>]]></content>
	
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