ARNO*

Geek dilettante habitant une belle et grande propriété sur la Côte d’améthyste

  • Senior Google engineer reveals privacy bombshell in Android’s preinstalled apps | PI
    https://privacyinternational.org/news-analysis/3330/senior-google-engineer-reveals-privacy-bombshell-androids-prei

    Maddie Stone, formally a Senior reverse engineer and tech lead on the Android security team, shockingly revealed a number of examples of how pre-installed apps on Android devices can undermine users privacy and security in her BlackHat USA talk in August 2019. The video of the talk only recently became available to the public in late December 2019. The apps in question come preloaded on a device when it is purchased and often can’t be removed. Stone reveals a litany of abuses carried out by (...)

    #Google #Android #malware #smartphone #data #écoutes #PrivacyInternational

    • Almost every manufacturer, includ ing Google, disabled Google Play Protect without warning the user in order to bypass an issue in provisioning devices, a feature in newer versions of Android that is supposed to stop apps behaving maliciously and ultimately protect user privacy and security. Other manufacturers left code on their devices that would allow anyone to execute code remotely - allowing any malicious actor aware of this able to read the contents of your phone without ever needing to physically access to it and without the user knowing. Some manufacturers even modified the Android OS and API’s to allow them to get access to every URL that was accessed on the devices, for unclear purposes, a clear breach of users trust and privacy.

      Stone even explains how, astonishingly, pre-installed apps are used via supply chain interference from malware developers to distribute their code. There is no need to trick a user into installing malware if it already comes packaged and pre-installed on a phone.

      Most disappointing of all is the fact that this presentation shows Google has known about this problem for some time, brought to light by one of its own respected engineers, but has yet to act. We cannot find a single reason why Google continues to enable an ecosystem that exploits people who own Android phones when the dangers have been so clearly articulated.

    • Cela dit, je suis rigoureusement persuadé que, d’ici 24 heures, les commentateurs·tatrices des chaînes d’info seront exclusivement occupé·es à dénoncer le problème de l’Islam et du Grand remplacisme en Allemagne.

    • Völkischer Zorn
      https://www.heise.de/tp/features/Voelkischer-Zorn-3374474.html?seite=all

      Les attentats commis par des extrémistes de droite plus ou moins organisés est le résultat de 40 ans de lutte contre les structures solidaires jugés trop couteuses par le capital et ses exécutants politiques.
      L’Homme est capable de commetre des actes inhumains et il le fait systématiquement quand il est placé dans un contexte où il y est encouragé. Ceci est vrai pour les SS dans les camps, pour les maras du Mexique et pour les loups solitaires du type Breivik.

      En Allemage la descente dans l’enfer commence avec la destitution du chancelier socialdémocrate Willy Brand et l’installation de son adversaire SPD de droite Helmut Schmidt. Depuis les Kohl, Schröder et Merkel continuent le démantèlement des structures solidaires et sociales, avec comme résultat la création de plusieurs armées de droite secretes et visibles à la fois dont les commandos continueront à frapper chaque cible sans défenses adéquates.

      On verra plus souvent encore dans l’avenir les vrais responsables verser des larmes de crocodile quand ont déplorera l’énième victime des formations terroristes de droite.

      L’article décrit le mécanisme de la construction de structures terroristes de droute dans le détail.

      25. Juli 2015 von Michael Klarmann

      Ist Deutschland auf dem Weg zu einem neuen rechten Terror? Zumindest brechen zivilisatorische Hemmschwellen, auch angesichts des Treibens im Internet

      Reale und verbale Gewalt gegen Asylsuchende und deren (künftigen) Unterkünfte wächst in Deutschland. Parteien vom rechten Rand wittern Morgenluft und liefern sich untereinander ein Wettrennen um die Gunst der rechten Wutbürger.

      Richtete sich ihre Hetzpropaganda bis vor Monaten noch überwiegend gegen Muslime, so agitieren sie heute schwerpunktmäßig wieder gegen „Asylbetrüger“, „Scheinasylanten“, die „Asylflut“ oder gar einem „Asyl-Tsunami“. Der Konfliktforscher Andreas Zink warnt, Deutschland drohe ein rechter Terror.

      Auf welcher Gratwanderung man sich in Deutschland derzeit befindet, zeigt ein Blick zurück: in den 1990er Jahren waren Asylsuchende und deren Unterkünftig massenhaft Ziel von Anschlägen, es kam zu Toten. Schließlich richtete sich der „Volkszorn“ auch gegen alle in Deutschland lebenden Migranten, etwa bei dem mörderischen Anschlag in Solingen mit fünf toten Türkinnen, darunter drei Kinder. Der braune Mob differenzierte Anfang und Mitte der 1990er Jahre nicht mehr: Alles Fremde musste weg und falls nötig wollte man die Migranten so lange feindselig terrorisieren, bis sie es auch verstanden und das Land freiwillig verlassen würden. Aus jener Ursuppe heraus entstand später der NSU, der nach dem Prinzip „Taten statt Worte“ handelte. Das „Terror-Trio“ hatte offenbar erkannt, dass der alltägliche braune Terror Migranten nicht genug überzeugte, also musste ein anderes Kaliber her.

      Wer wissen will, warum Neonazis nicht nur darüber diskutierten, in den Untergrund zu gehen und zu kämpfen, sondern dies seinerzeit auch zu tun bereit waren, der sollte sich durch zahlreiche Rechtsrock-Songs jener Tage hören. Rechtsextreme Musik war damals das wichtigste Propagandainstrument der Szene, braune Schläger, Brandstifter und Mörder sagten etwa vor Gericht aus, jene Musik habe sie aufgeputscht, dann seien sie zur Tat geschritten.

      Es geht in den Songs um den Kampf gegen das System, gegen die Demokratie, gegen Migranten, Schwarze, Juden und Asylbewerber, gegen „Zecken“ und Frauen, die „Rassenschande“ begehen und „Ausländerhuren“ seien. 1992 sangt die Band „Kraftschlag“ über solche: „Raus mit den Ausländerhuren, raus mit der Asylantenflut, weg mit dem Ausländerpack, denn in Deutschland erwacht die weiße Wut“.

      Gewaltbereitschaft ist allgegenwärtig in den Songs aus jenen Jahren, eines der markantesten Beispiel ist ein Lied auf der konspirativ produzierten und später indizierten CD „Live in Teterow - 30. August 1997“. Auf dem Tonträger werden keine Namen der Musiker genannt, lediglich gibt es einen Hinweis darauf, dass die Aufnahmen im „Rahmen eines Parteitages“ getätigt wurden. Noch im selben Jahr, gut ein Jahr bevor der spätere NSU untertauchen musste, wurde die CD veröffentlicht. Angeblich handelt es sich bei einem der Sänger um einen in Szenekreisen auch als „Bonzenjäger“ oder „Endlösung“ bekannten „Liedermacher“. Jener „Liedermacherabend“ soll im Rahmen oder im Umfeld eines NPD-Parteitages in Mecklenburg-Vorpommern stattgefunden haben.

      Im Song „Nehmt die Waffen“ wird in zweieinhalb Minuten skizziert, an welcher Schwelle der NSU damals stand. Es wird gehetzt gegen „Asylbetrüger“, gegen das „Zigeunerpack“, gegen die „Itzigs“ (Juden), „Linken“ und „Pfaffen“. Im Refrain heißt es: „Widerstand, nehmt die Waffen zur Hand, Granaten und Gewehre wie einst Äxte und Speere, jagt das Gesindel aus unserem Land.“ In einer Strophe heißt es: „Parlamente, Quasselbuden, da haben sie agiert, die Knechte der Juden, räuchert sie aus, schlagt sie zu Brei, der Schande ein Ende - Deutschland befreit.“ Das Publikum applaudiert am Ende gut gelaunt.

      Im weitesten Sinne vereint der Liedtext klassische Feindbilder, die wir heute ebenso kennen aus Forendiskussionen, Reden oder Äußerungen „besorgter Bürger“, die sich gegen Asylbewerber richten. Jene Feindbilder sind auch bekannt aus dem Umfeld von Islamfeinden, Ausländerhassern, Pegida, HoGeSa, EnDgAmE ("Engagierte Demokraten gegen die Amerikanisierung Europas"), Rechtspopulisten und Neonazis. Mussten in den 1990er Jahren Neonazikader noch mühselig reisen, um vor Ort den Mob radikalisieren und anstacheln zu können, etwa 1992 bei den tagelangen Ausschreitungen, Pogromen und Anschlägen in Rostock-Lichtenhagen, radikalisiert sich heutzutage der „Volkszorn“ in den sozialen Medien und über Blogs selbst oder wird dort durch geschickt über ihre Computer und Smartphones agierende Kader weiter angefixt.

      Aus dieser Melange entstand einst der Massenmord eines Anders Behring Breivik, der jedoch nicht direkt in den Krieg zog, um Muslime oder Migranten anzugreifen, sondern die „Kulturmarxisten“ in der Regierung und bei der sozialistischen Jugend attackierte. Dylann Roof erschoss anders als Breivik kürzlich in den USA Schwarze in einer Bibelstunde, wollte so einen „Rassenkrieg“ entfachen; der Mörder war offenbar ebenso ein in der Gesellschaft Gescheiterter, der sich via Internet radikalisierte.
      Angriffe und Anschläge nehmen zu, die virtuellen Brandstifter verstärken den Gewaltkontext

      Binnen weniger Monate schienen sich im Zuge von Pegida und HoGeSa teilweise seit langem als Neonazis und Hooligans bekannte Personen einer „Old School Society“ via Web zu radikalisieren, so dass die Behörden die Gruppe hochnahm. Es hieß, dies sei geschehen, weil man Angst habe, dass die Kleingruppe bald völlig durchdreht.

      Attacken und Anschläge nehmen zu, im ersten Halbjahr 2015 erreichten sie schon das Niveau von 2014 und „Spiegel Online“ publiziert nun eine Karte mit den Orten der Schande. Zuvor schon hatten Neonazis eine Karte via Google verbreitet, auf der sie markiert hatten, wo etwa alles Asylbewerberunterkünfte zu finden sind in Deutschland. Egal, wie jene Karte gedacht war, für Menschen, die nach Zielen suchten, um ihrer Wut - wie auch immer - freien Lauf zu lassen, war sie ein nützlicher Wegweiser und machte den prähistorisch über Telefonbücher und später mittels des frühen Internets zusammengetragenen NSU-Zettelkasten überflüssig.

      Auch die Agitation rechter Parteien und Gruppen oder von Vertretern aus dem Pegida-Umfeld in Freital beruhigt keineswegs die Lage, sie stachelt etwaigen „Volkszorn“ nur weiter an. Längst sind diese besorgten Bürger nicht mehr vom Personaltableau eines echten Naziaufmarschs zu unterscheiden. Wer nicht beim Straßenkampf aktiv wird, sitzt am heimischen Rechner und läuft Amok mittels eines Shitstorms.

      Til Schweiger hatte erst kürzlich mit diesem „empathielosen Pack“ seine helle Freude, wobei manche Medien tatsächlich glaubten, der Schauspieler habe seine „Fans beschimpft“ - dabei dürften die meisten, die via Facebook Schweiger den Krieg erklärten, einer virtuellen Reisegruppe rassistischer Schreibtischtäter angehören, die von Profil zu Profil, von Gruppe zu Gruppe jumpen.

      Jener „Schwarm“, der nahezu in Sekundenschnelle mobilisiert werden kann und echte oder vermeintliche Gegner virtuell niederknüppeln will, ist nämlich das, was Zink, der Leiter des Instituts für inderdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld, gegenüber dem WDR beschrieb als Selbstradikalisierung von Menschengruppen via Internet. „Es ist eigentlich so, dass sie meinen, die Volksmeinung zu vollstrecken und ihre Community die Wahrheit gepachtet hat“, umschrieb der Extremismusforscher das Phänomen. In dem Falle fliegen also weder Fäuste noch Brandsätze, hierbei will man gemütlich und irgendwie anonymer als üblich vom heimischen Küchentisch oder dem Schreibtisch im Büro aus verbal jene vernichten, die einem selbst nicht ins Weltbild passen.

      Es sind oft also jene Leute, die behaupten, Medienvertreter seien ständige Lügner, die aber selbst keine Probleme damit haben, zu verbreiten, dass Anschläge wie in Tröglitz ein Versicherungsbetrug gewesen seien und bar jeder Realität verbreiten, „Biodeutsche“ hätten heute in Deutschland keine Rechte mehr und seien eine unterdrückte Minderheit.

      Tatsächlich trifft man in jenen Kreisen auch Frauen an, die in Facebook-Gruppen fast jedes Katzenfoto mit „süß“ kommentieren oder liken, jede Nachricht über ein entlaufenes Tier als sehr schlimm für die Halter und das Tier einstufen - zugleich aber über Asylbewerber im menschenfeindlichen Duktus herziehen und teils befürworten oder sogar dazu aufrufen, dieses „Pack“ zu bekämpfen. Beate Zschäpe in virtuell sozusagen.

      Der Begriff Terror kann vielerlei Bedeutungen haben. Die Serie von Brand- und Mordanschlägen im Deutschland der 1990er Jahre waren streng genommen schon eine Terrorserie. Wörterbücher erklären zum Begriff „terrorisieren“, dieses Handeln sei einerseits das Durchsetzen des eigenen „Willens“ mit Gewalt, das Schaden von anderen durch Gewalt und das Stören von Menschen durch „penetrante Aufdringlichkeit“. So gesehen hat Zink also Recht, längst agieren rechte Parteien und die Internet-SA im Sinne des Terrors.
      Die Feindbilder austauschbar

      Aktuell richtet sich die rechte Propaganda bevorzugt gegen Asylbewerber, was abermals an die 1990er Jahre erinnert. Damals gab es nur sehr selten offen zutage tretende Feindschaft gegenüber Muslimen. Erst nach den Anschlägen in New York 2001 entdeckten auch rechte Ideologen die Islamfeindschaft als etwas, was sich zwecks Agitation einzusetzen lohnte. Die Studie „Die Mitte im Umbruch“ verwies jedoch auf die Austauschbarkeit von Feindbildern bei Menschen, die fremdenfeindliche und rechtsextremistische Ansichten vertreten.

      „Im Jahr 2012 ist ein enormes Potenzial an islamfeindlicher Einstellung zu konstatieren. Es lohnt sich allerdings, immer wieder darauf hinzuweisen, dass die Gruppen, die entsprechende Ressentiments auf sich ziehen, auswechselbar zu sein scheinen. Ende der 1980er- und Anfang der 1990er- Jahre waren ’die Asylbewerber’ öffentlich den größten Anfeindungen ausgesetzt, davor waren es ‚die Gastarbeiter‘“, heißt es in besagter Studie.

      Diesbezüglich gibt es derzeit in Deutschland also einen Rollback - und wann die ersten Asylsuchenden oder von dem rechten Mob als solche eingeordnete Urlauber, Migranten, Gaststudenten und Wirtschaftsreisende hierbei zu Tode kommen, dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Denn natürlich gibt es sie wieder, jene Menschen, denen ein Shitstorm oder Aufmarsch nicht genügt oder die sich durch derlei befähigt und legitimiert fühlen, zur Tat zu schreiten. Brandsätze fliegen, Steine auf Helfer ebenso - und vereinzelt wird auch schon scharf geschossen.

      #terrorisme #extrême_droite #Allemagne #politique #histoire #SPD

  • Le barreau de Paris annonce saisir le CSA après une chronique de LCI sur Yassine Bouzrou
    https://www.lemonde.fr/police-justice/article/2020/02/20/le-barreau-de-paris-annonce-saisir-le-csa-apres-une-chronique-de-lci-sur-yas


    Yassine Bouzrou au tribunal de grande instance de Paris, le 18 février.
    FRANCOIS GUILLOT / AFP

    L’avocat pénaliste, chargé de la défense de Piotr Pavlenski, a notamment été présenté affublé d’un bonnet d’âne dans l’émission « Le Club Le Chatelier » de la chaîne d’information.

    Le Conseil national des barreaux et le barreau de Paris ont annoncé, mercredi 20 février, entamer une démarche de signalement auprès du Conseil supérieur de l’audiovisuel (CSA) après la diffusion sur LCI, mercredi, d’une chronique sur la carrière de l’avocat Yassine Bouzrou. Le pénaliste est chargé depuis mardi de la défense de Piotr Pavlenski, mis en examen pour son implication dans la diffusion des vidéos intimes de Benjamin Griveaux.

    Qualifiée de « dégradante » par la présidente du Conseil national des barreaux, Christiane Féral-Schuhl, la séquence de deux minutes retrace le parcours du conseil, notamment, de familles dans le dossier Lactalis, de parties civiles du crash du vol Rio-Paris et de la famille d’Adama Traoré.

    Relayée plusieurs milliers de fois sur Twitter, la première partie de la chronique est consacrée à la jeunesse de l’avocat, décrit comme ayant eu un parcours « assez atypique ». « Né d’une famille marocaine extrêmement modeste », Yassine Bouzrou aurait « enchaîné les déboires scolaires » en changeant par trois fois d’établissements entre le collège et le lycée. Le portrait est illustré par une animation montrant un personnage au visage de Me Bouzrou affublé d’un bonnet d’âne.

  • Toulouse : Comment un vendeur de sushis a fait tomber deux policiers pour corruption
    https://www.20minutes.fr/societe/2721319-20200218-toulouse-comment-vendeur-sushis-fait-tomber-deux-policier

    Les deux policiers toulousains ont été conduits tout droit à la maison d’arrêt lundi soir, après avoir été mis en examen pour corruption​. Dominique Alzeari, le procureur de la République de Toulouse, donne ce mardi davantage de détails sur « les faits d’une particulière gravité » qui ont mené à l’interpellation samedi d’un gardien de la paix et d’un brigadier affectés au commissariat de Colomiers.

    A l’origine de l’affaire, un livreur de sushis qui s’est présenté avec son patron au commissariat dans la nuit du vendredi 14 au samedi 15 février pour déposer plainte. L’homme indique qu’il a été pris en excès de vitesse et que deux des policiers présents sur le dispositif de contrôle lui avaient proposé de leur remettre une somme d’argent – « plusieurs centaines d’euros », précise le magistrat – en contrepartie de l’absence de verbalisation.

    Je te mets le commentaire du syndicat de police, parce que c’est tromignon…

    Un coup dur pour la police. « Cette affaire regrettable et malheureuse va porter préjudice à l’ensemble de la corporation », déplore Didier Martinez, secrétaire régional du syndicat Unité SGP-Police en Occitanie, qui ne veut pas commenter le fond de ce dossier « rarissime ». « Cela tombe dans des circonstances déjà difficiles pour les forces de l’ordre et va rendre encore plus délicat le travail des collègues sur le terrain en apportant de l’eau au moulin de ceux qui les stigmatisent », ajoute-t-il.

    • Un jour, où je voyageais avec un billet qui n’était pas à la bonne date (pour faire simple), le contrôleur de la SNCF m’a proposé une amende un peu moins chère si je payais en liquide. Pas de pot, j’avais besoin d’un justificatif.

    • C’est marrant, parce que moi cette histoire me rassure un tout petit peu sur le fait que la police n’est pas complètement en roue libre. Mais ce syndicat qui chouigne et menace me renvoie à mon diagnostic initial : une institution anti-démocratique, illégaliste, qui est ce que la République a de plus pourri (et le reste est pas mal).

  • Alors, oui, je sais que c’est Sputnik. Mais le côté « un prêté pour un rendu » est assez rigolo…

    L’affaire Griveaux, révélatrice d’hypocrites - Sputnik France
    https://fr.sputniknews.com/analyse/202002171043085020-affaire-griveaux-revelatrice-hypocrites

    Qu’arrive-t-il donc à nos confrères français ? Où est donc passée leur bienveillance envers Piotr Pavlenski, « l’insoumis qui provoque Poutine », cet « artiste » qui « se mutile pour dénoncer la violence du régime russe » et qui « s’était imposé comme l’une des dernières voix dissidentes en Russie » où il est « persécuté pour ses convictions politiques » ? Le ton a bien changé, dans la majorité des rédactions parisiennes, depuis que le réfugié politique russe a touché aux cheveux du candidat LREM à Paris et ex-porte-parole du gouvernement.

    Celui qui était hier l’invité des plateaux du service audiovisuel public français, où l’on faisait la promotion de son livre, voit aujourd’hui son pedigree placardé dans ces mêmes médias, à commencer par les motifs de son arrestation vendredi 14 février, dans la foulée du retrait de Benjamin Griveaux de la course à l’investiture à la mairie de Paris, pour des violences commises lors du réveillon. Au-delà de l’étonnante réactivité des forces de l’ordre et du fait qu’aucun lien n’est ouvertement fait entre son arrestation le jour même de la chute du candidat macroniste pour une affaire remontant à plus d’un mois et demi, remarquons que lorsque Piotr Pavlenski avait été accusé de violences sexuelles en Russie, provoquant sa fuite à Paris et sa demande d’asile, les médias français s’étaient empressés à sa conférence de presse où il avait pu livrer sa version des faits, accusant le pouvoir russe de fomenter une « machination pour le décrédibiliser ».

    • La jeune avocate victime de l’exhibitionnisme sexuel ne récolte pas beaucoup de compassion non plus. Un bitard lui envoie l’image répugnante de sa pine et elle fini en GAV avec son nom et sa photo étalé dans tous les journaux. Par contre si elle était le directeur des ressources humaines du ministère de la culture et qu’elle avait commis plus de 200 agressions sexuelles avec empoisonnement la presse grand public ne divulguera pas son nom ni sa photo comme ce fut le cas pour Christian Nègre.

    • Pour revenir à Piotr Pavlenski, l’e-monde.fr rapporte que les marcheurs blancs veulent l’envoyé au goulag.

      « Qu’on foute ce mec dehors, il est réfugié politique, il est venu demander l’asile mais il se comporte comme un salopard », avait réagi, vendredi soir, le député de l’Eure La République en marche (LRM) Bruno Questel sur le plateau de la Chaîne parlementaire, estimant que l’activiste russe n’avait « aucune notion de ce qu’est un comportement adapté dans une société éclairée ». « Il verra avec Poutine s’il peut faire ce genre de conneries », a ajouté le député.
      « Nous pourrons remettre en cause son statut de réfugié »

      Plus mesuré, le ministre de l’intérieur a précisé qu’une telle éventualité était envisagée, uniquement en cas de condamnation judiciaire de M. Pavlenski. « On verra s’il est sanctionné pour cela et nous pourrons effectivement remettre en cause son statut de réfugié à ce moment-là », a déclaré, mercredi matin, sur France Inter, M. Castaner.

      sur touiter Castagneur ajoute sans rire ;

      .@CCastaner : « Il n‘y a aucun ’problème Lallement’ [le préfet de police de Paris]. Ce n’est pas parce que Jean-Luc Mélenchon dénonce quelqu’un que ça devient un problème, sinon j‘en serais un aussi. »

      https://www.lemonde.fr/societe/article/2020/02/19/piotr-pavlenski-risque-t-il-de-perdre-son-statut-de-refugie-politique-en-fra

  • Festival du Jeu à #Montpellier, week-end des 7-8 mars :
    http://www.festivaldujeu-montpellier.org

    Le festival à ne pas rater. Gratuit. Y’en a pour tous les âges et tous les « niveaux » de jeu (tu as des tables avec des petits jeux mignons pour enfants, d’autres avec de jeunes adultes qui manipulent 1500 cartes, des maquettes de croiseurs galactiques, et un manuel de règles épais comme le bottin).

    Je te rappelle : comme à peu près tout à Montpellier, il faut y aller en fin de matinée. Si tu te pointes à 15 heures, c’est pire que devant la Joconde, y’a un monde épouvantable et tu ne profites pas. Dans mon souvenir : petite buvette assez sympathique, avec des crêpes ; mais une file d’attente tellement interminable qu’au lieu de poireauter pour tes 3 crèpes, tu aurais pu faire manger tes enfants n’importe où en ville et enquiller 3 parties de Splendominion.

    • À Montpellier, je résume :
      – en septembre il ne faut pas rater le festival Festin de Pierres à Saint Jean de Védas ;
      –en mars c’est le festival du Jeu de Montpellier.

      Tout les autres événements locaux, c’est fort sympa, mais ces deux-là, si tu les rates, tes enfants finiront idiots et ce sera ta faute.

  • Pompoko
    https://www.nova-cinema.org/prog/2020/176/carnaval-totaal/article/pompoko

    Isao Takahata, 1994, JP, 35mm, VT FR ,119’

    Pour les tanukis, sorte de ratons-laveurs qui aiment faire la fête, pas besoin de trouver des masques et déguisements pour changer d’aspect, ils ont le pouvoir de se métamorphoser à volonté depuis des temps immémoriaux. Mais leurs jours sont comptés, suite à la destruction de leur forêt par les cités de béton des humains. Les clans se réunissent et préparent la lutte, certains imaginent des actions rusées et farfelues, d’autres préfèrent le chemin d’une violence controversée... Malgré tout, la déforestation continue, obligeant les tanukis à organiser la grande parade fantasmagorique, rassemblant des divinités et monstres mythologiques de toutes sortes... Les questions des résistances, compromis et luttes internes pour le pouvoir traversent le film, autant (...)

  • Malgré le réchauffement climatique, c’est encore un peu tôt pour le grand marronnier des plages, « Islam et crustacés » (également titré : « Le gendarme et les burkinis »). Du coup, je me le note : le thème du jour, c’est « séparatisme islamiste ». Et comme c’est de la communication politique de top-niveau, tu peux lire « Emmanuel Macron s’engage contre le séparatisme islamiste », mais aussi « Macron à Mulhouse pour s’engager contre “le séparatisme islamiste” », ou encore « Communauratisme : Macron dévoile son plan contre le “séparatisme” », que tu peux aussi tourner : « Emmanuel Macron va présenter son plan contre le séparatisme », ou plus poétique : « “Reconquête républicaine” : comment Macron veut contrer l’islamisation », ou sobrement : « Séparatisme islamiste : “Oser la reconquête” »…

    À la REM, donc, après la quéquette, la reconquête, et évidemment ça passe par « les vilains muslims qui font rien qu’à se séparer de la République ». Et tu admireras les titres qui, tous, placent « Emmanuel Macron » en « reconquérant » tout empli d’admirable volontarisme, et comment il va te me mâter les narabes à Poitiers (pardon : Mulhouse).

    • Contre le communautarisme, la circulaire Castaner fait feu de tout bois
      https://www.mediapart.fr/journal/france/180220/contre-le-communautarisme-la-circulaire-castaner-fait-feu-de-tout-bois

      Il était déjà possible, depuis la loi SILT du 30 octobre 2017, de fermer des lieux de culte sur décision administrative parce qu’ils auraient diffusé des appels à la haine ou des propos relevant de l’apologie du terrorisme. Sept mosquées ont été fermées dans ce cadre en deux ans, selon le bilan dressé par Christophe Castaner mardi dernier.

      Mais la circulaire Castaner va plus loin. « Dès qu’il existe des doutes » sur le caractère islamiste ou communautariste d’un lieu, explique le ministre dans son discours du 28 novembre, les préfets sont encouragés à multiplier les inspections et autres contrôles sur le respect des normes en matière d’hygiène, de sécurité, de travail dissimulé, de paiement des cotisations sociales (CAF, Urssaf) et autres impôts.

      « Si des manquements sont établis, poursuit Christophe Castaner, je vous demande de décider des fermetures administratives sans hésiter. Je pense aux débits de boisson qui deviennent des lieux de rassemblement islamiste. Je pense à certains lieux de culte, à certaines écoles et certains centres culturels et sportifs qui se transforment en incubateur de haine. »

    • Ça fait quelque jours que je vois monter l’utilisation des les media (écrits, mais aussi radio) de ce « séparatisme islamiste », et je me disais qu’ils étaient vachement balèzes en storytelling pour réussir à faire advenir une expression comme ça, alors que j’ai beau chercher, il y a 2-3 mois en arrière on en trouvait pas trace.

    • Ce séparatisme servira très bientot contre d’autres que les musulman·nes. Je trouve fantastique cette circulaire de castaner qui officialise les diciminations dans l’administration. Si vous êtes catholique vous pouvez vous assoir sur les normes d’hygiène, de sécurité et commetre tous les viols de gosses qu’il vous plaira on vous donne même des subentions pour ca, mais si vous êtes musulman·nes l’adminisatation pourra utilisé de faux pretextes pour vous harclé sans que vous puissiez vous défendre contre le réel préjudice qu’on vous reproche et c’est désormais OFFICIEL.

    • Le fait qu’on utilise explicitement des « manquements » à des règles d’hygiène, de sécurité, de cotisations sociales… pour décréter des fermetures administratives dont la justification officielle est « la lutte contre le communautarisme » et les « lieux de rassemblement islamiste », j’ai du mal à piger comment ça peut résister juridiquement. Et même, si cette circulaire venait à être considérée comme illégale, alors toute fermeture administrative (qui, pourquoi pas, serait par ailleurs justifiée) serait fragilisée.

      Ce qui me laisse penser que ce pouvoir fort peu démocratique pousse l’arbitraire autant qu’il peut, jusqu’à se prendre quelques condamnations après plusieurs années (s’il faut monter jusqu’à Bruxelles, ça peut être long), mais en attendant il aura fait son travail de nuisance (affirmer son pouvoir par l’arbitraire).

      Plutôt que la violence, je pense de plus en plus que c’est la revendication du « monopole de l’arbitraire légitime » qui caractérise l’État (ou : qui constitue ce qu’il lui reste).

    • Je ne comprends toujours pas comment le macronisme peut échapper à la critique qu’on fait aux « démocraties illégalistes » de l’Europe de l’Est et à l’arbitraire anti-républicain. C’est une des plus grosses entorses qu’il fait à son programme, déjà validé par un faible nombre d’électeurs qui eux étaient majoritairement légalistes et libéraux. Je bondis quand j’entends que Macron fait ce qu’il a dit qu’il ferait parce que son gouvernement pue le bleu-brun alors qu’il a été élu en orange... Ce n’est vrai que sur des grandes tendances économiques (on savait qu’il était néolibéral) mais pas dans les détails.

    • Pardonnez-moi si j’m’excuse mais j’ai la désagréable impression que ce gouvernement de crapules disruptives fait rien qu’à allumer des contre-feux afin de passer sous silence ou plutôt de noyer dans la brume médiatique un truc essentiel : la discussion à l’AN du projet de loi sur les retraites. Un peu de quéquette, un peu d’Islam et de « grand remplacement », et hop ! Le tour est joué. Bon, enfin, j’dis ça j’dis rien, hein !

    • Oui @sombre c’est la polémique du jour. Je ne me souviens plus comment s’appel le fait de rendre tolérable des idées qui étaient indicibles jusqu’ici. Macron se révèle être maurassien (catho, raciste, misogyne, handiphobe entre autre) et son action est de renforcer la logique de courtisans, de castes et de privilèges, sauf qu’il semble fondé son idée de « noblesse » sur la corruption ; plus tu es vil et servil, plus tu as de chance de t’élever en Macronie.
      #marcheurs_blancs #walking_dead #mange_peuples

  • L’atlas des alternatives communales : un hors-série commun de Basta ! et Politis - Basta !
    https://www.bastamag.net/elections-municipales-atlas-des-alternatives-communales-Basta-Politis-hors

    J’ai fait la déco :)

    Ce hors-série est le fruit du travail de deux médias, de deux rédactions : Politis, un hebdomadaire « papier  » que vous retrouvez depuis près de trente ans dans les kiosques, et Basta !, un média « pure-player » auquel vous accédez librement sur le web depuis plus de dix ans. Nos lignes éditoriales, nos équipes, partagent bien des points communs : un attachement profond à l’émancipation et à la justice sociale, une préoccupation constante pour l’écologie et la justice climatique, la volonté de demeurer indépendants des grands groupes industriels qui possèdent de larges pans de la presse hexagonale. Nous sommes animés par une même conviction : dans un contexte politique inquiétant, où néolibéralisme autoritaire et nationalisme xénophobe s’entremêlent de plus en plus, renforcer une presse indépendante attachée aux valeurs d’émancipation est plus que jamais nécessaire.

  • Montpellier : plus de 500 avocats chantent la Marseillaise sur les marches de la Cour d’Appel
    https://www.lagazettedemontpellier.fr/live/5e45372703973a00319e5469/montpellier-plus-de-500-avocats-chantent-la-marseillaise-sur-

    La grève des avocats se poursuit et s’intensifie. Barreaux de Perpignan, Narbonne, Carcassonne, Béziers, Rodez et Montpelier... jeudi 13, à 11h, plus de 500 avocats de l’ensemble des barreaux du ressort de la Cour d’Appel de Montpellier se sont rassemblés sur les marches de la Cour d’Appel de Montpellier. Six semaines qu’ils manifestent contre la réforme des retraites et observent une grève des plaidoiries soutenue et durable.

  • Comment les chaînes TV vont diffuser des publicités ciblées aux téléspectateurs
    https://www.usine-digitale.fr/article/comment-les-chaines-tv-vont-diffuser-des-publicites-ciblees-aux-teles

    La réforme de l’audiovisuel, portée par le ministre de la Culture, Franck Riester, prévoit la possibilité pour les chaînes TV de cibler les téléspectateurs en matière de publicité. Jusqu’ici prohibée, cette pratique, très répandue sur le Web, devrait dégager des centaines de millions d’euros de recettes supplémentaires pour le secteur à l’horizon 2025… mais pose bien des questions quant à la protection des données personnelles. Les débats débuteront à l’Assemblée nationale dès le mois d’avril. Une révolution (...)

    #Bouygues #Free #Orange #SFR #algorithme #SmartTV #[fr]Règlement_Général_sur_la_Protection_des_Données_(RGPD)[en]General_Data_Protection_Regulation_(GDPR)[nl]General_Data_Protection_Regulation_(GDPR) #data #microtargeting #profiling #publicité (...)

    ##[fr]Règlement_Général_sur_la_Protection_des_Données__RGPD_[en]General_Data_Protection_Regulation__GDPR_[nl]General_Data_Protection_Regulation__GDPR_ ##publicité ##BFM

    • merci @arno
      C’est vraiment sans vergogne aucune, ça place bien le personnage : un VRP publicitaire véreux.
      D’ailleurs on parlait dernièrement avec @ de la destruction culturelle opérée depuis 1950 (paysans, ouvriers, petites gens sommés de s’autodétruire) et de juste remplacer culture par pensée, on a bien « Ministère de la pensée (unique) ». Exactement ce qui advient aujourd’hui.

    • Pour dénicher leur matière première, les régies publicitaires peuvent ainsi se tourner vers les factures des abonnés – qui contiennent des données socio-démographiques – ou encore l’utilisation des divers appareils – qui donnent des informations sur le comportement de consommation et les types de contenus. Selon FreeWheel, 30% du parc des boxes Internet serait immédiatement adressable – soit la frange la plus récente. Un chiffre amené à progresser, à mesure que les utilisateurs renouvellent leurs équipements.

      En France, les annonceurs bénéficieront d’un avantage considérable puisque les opérateurs télécoms unissent actuellement leurs efforts pour développer un cadre technique commun à toutes les régies publicitaires. Une situation unique au monde. Dans les pays qui ont déjà adopté la publicité segmentée – Etats-Unis, Royaume-Uni, Pays-Bas, Belgique, Australie, Allemagne, etc. –, il n’existe pas de standard : chaque groupe de télévision doit négocier avec un câblo-opérateur… et il existe autant de protocoles de communication qu’il y a d’accords. « Le travail mené dans l’Association française pour le développement des services et usages multimédias multi-opérateurs (AFMM) permet de s’assurer que tous les acteurs seront bien en ordre de marche dès l’ouverture de ce marché », pointe Isabelle Vignon. Ainsi, les régies publicitaires des chaînes télévisées devraient toutes être en mesure de proposer leur offre au même moment. Ce qui a pour avantage d’éviter les situations de monopole.

      Techniquement, l’articulation des signaux nationaux et ciblés entre eux est l’aspect le plus complexe à mettre en place. L’idée est qu’un spot individualisé puisse venir s’intercaler sans couture entre deux messages non-ciblés. « C’est une condition sine qua non au lancement d’une telle forme de publicité. Il faut maintenir une expérience de qualité pour le téléspectateur, qui accepte déjà très bien les coupures pubs en l’état aujourd’hui »

      Oui, c’est d’ailleurs pour cela que de moins en moins de gens regardent la télé en flux.

  • Grand oral du bac : « Cette épreuve n’est pas conçue pour faire échouer les élèves », insiste Jean-Michel Blanquer
    https://www.20minutes.fr/societe/2716863-20200212-grand-oral-bac-epreuve-concue-faire-echouer-eleves-insist

    Ce sera l’une des principales innovations du nouveau bac : le grand oral verra le jour en 2021. Une épreuve qui portera sur un enseignement de spécialité choisi par l’élève en terminale et qui testera sa capacité d’argumentation autant que sa force de conviction. Pour 20 minutes, le ministre de l’Education, Jean-Michel Blanquer, détaille les contours de cette nouvelle épreuve, qui feront l’objet d’un Bulletin officiel publié ce jeudi. L’occasion aussi, pour lui, de revenir sur les perturbations des premières épreuves de contrôle continu (E3C) du nouveau bac.

    Comment se déroulera le grand oral ?

    Il durera 20 minutes, avec 20 minutes de préparation pour l’élève. Il portera sur un enseignement de spécialité que l’élève a choisi en classe de terminale. Il se découpera en trois parties : 5 minutes d’argumentation sans note sur une question que l’élève aura préparée pendant l’année avec ses professeurs. Puis 10 minutes de discussion avec le jury, ce qui permettra au candidat d’approfondir sa pensée et de démontrer sa capacité à argumenter. Et pour finir, 5 minutes où le jeune va expliquer en quoi la question choisie éclaire son projet de poursuite d’étude.

    […]

    Cet oral sera coefficient 10. Cela ne risque-t-il pas de pénaliser les élèves qui ne le réussiront pas ?

    Cette épreuve n’est pas conçue pour faire échouer les élèves. Les deux derniers mois (mai et juin) seront particulièrement mis à profit pour s’y préparer. Par ailleurs, affecter un gros coefficient à cette épreuve, c’est envoyer un message à tout le système scolaire sur l’importance de la prise de parole en public.

    Ah oui, faisons la promotion des connards à grande gueule (l’aspect discrimination contre les filles me semble assez évident, mais bref…). Je me souviens très bien de comment j’étais à l’âge du Bac : totalement paniqué quand il fallait se présenter en public. Les examens de piano du conservatoire, j’avais chaque année des larmes dans les yeux, je ne voyais plus les touches ; une fois j’ai failli tomber de la scène parce que je ne voyais pas les marches. Au Bac, je tremblais à toutes les épreuves orales (et, hormis l’anglais, je me suis vautré à toutes). Cette difficulté à être testé en public, ça a duré encore quelques années après.

    J’ai fait beaucoup de progrès par l’expérience d’uZine puis SPIP, mais ça a pris du temps. Et je ne comprends toujours pas pourquoi la capacité à gérer « la prise de parole en public » aurait la moindre importance pour la plupart des gens, et encore plus avec un coefficient 10. Même le fait d’être à l’aise pour parler en public, maintenant, je m’en méfie, parce que ça tourne assez systématiquement à parler à la place de quelqu’un d’autre, ou à gagner une discussion non sur l’argumentation mais justement sur la facilité à réagir vite.

    Je pense même que les seuls capables d’être vraiment à l’aise à 17 ans, c’étaient les bons gros abrutis qui se la jouaient mâle-alpha des lycées.

    Mais je suppose qu’il ne faut pas s’étonner qu’un politicard projette sur l’ensemble de la société son seul et unique talent : parler à la place des autres et avoir le dessus par la rhétorique sur les gens qui ne sont pas d’accord.

  • Ah ben merde, je viens de tomber sur ce titre : Emmanuel Macron à la Mer de Glace pour lancer le virage écologique de son quinquennat.

    Oh là là.

    (Je ne sais pas qui a pour métier d’écrire des choses aussi bêtes. Mais ça ne doit pas être facile à vivre.)

    • Je complète : j’ai posté ça hier juste avant d’éteindre les lumières et de dormir, et j’ai posté vite fait sans commentaire pour pas le perdre.

      C’est donc Alexandria Ocasio-Cortez, faisant le speech de présentation avant l’arrivée sur scène du candidat Bernie Sanders, la veille du caucus du New Hampshire.

      Je note, d’abord parce que j’ai été assez sidéré par l’énergie qu’elle dégage. J’ai déjà vu des images de ses interventions, notamment, en commission ; impressionnante, très claire, et ayant visiblement bossé ses dossiers. En revanche, je ne savais pas qu’elle tenait une scène d’une telle manière.

      Je note aussi, parce qu’il me semble qu’elle a un façon de discourir très « contemporaine », avec une gestuelle à mi-chemin entre le hip-hop et le gospel, et une façon de scander des textes rythmés façon slam.

      Je note aussi qu’elle commence son énumération des choses bien qu’aurait faites Sanders par la Palestine, provoquant les applaudissements de la salle (certes Sanders est sans doute surfait sur la Palestine, mais cette scène d’enthousaisme de ses supporters est notable, et je note qu’elle ne prononce que Palestine, et pas Israël).

  • Décolonisations (1/3) - L’apprentissage | ARTE
    https://www.arte.tv/fr/videos/086124-001-A/decolonisations-1-3

    1. L’apprentissage
    De la #révolte des #cipayes de 1857 à l’étonnante République du #Rif, mise sur pied de 1921 à 1926 par #Abdelkrim_el-Khattabi avant d’être écrasée par la #France, ce premier épisode montre que la #résistance, autrement dit la #décolonisation, a débuté avec la #conquête. Il rappelle comment, en 1885, les puissances européennes se partagent l’#Afrique à #Berlin, comment les Allemands commettent le premier #génocide du XXe siècle en #Namibie, rivalisant avec les horreurs accomplies sous la houlette du roi belge #Léopold_II au #Congo. Il retrace aussi les parcours de l’anthropologue haïtien #Anténor_Firmin, de la Kényane #Mary_Nyanjiru, de la missionnaire anglaise #Alice_Seeley_Harris ou de #Lamine_Senghor, jeune tirailleur sénégalais devenu #militant #communiste et #anticolonialiste.

  • À Marseille, le candidat LREM dérape face à un journaliste : « Je vais te mettre la tête dans le cul »

    https://www.lefigaro.fr/elections/municipales/a-marseille-le-candidat-lrem-derape-face-a-un-journaliste-je-vais-te-mettre

    Malgré les gros câlins de Macron, les LaRem toujours très subtils) n’arrivent pas vraiment à se détendre.

    À Marseille, le candidat LREM dérape face à un journaliste : « Je vais te mettre la tête dans le cul »

    Yvon Berland, qui avait perdu ses nerfs à la suite d’un article des Échos, s’est excusé, reconnaissant une réaction « disproportionnée ».

    • Pour ceux qui TLDR :

      Il a finalement fini par lui envoyer un SMS lapidaire : « Je vais te mettre la tête dans le cul... »

      et :

      Yvon Berland, qui est également l’ancien président de l’université Aix-Marseille

      Bref : le type ne se contente pas de gueuler en direct, il envoie des menaces passibles de poursuites pénales par SMS. Mais ce n’est pas le premier abruti venu, il a une longue carrière de président d’université.

      Ce qui confirme ce que faisait remarquer Todd : le niveau de bêtise de nos élites est proprement terrifiant.

    • Sinon, de manière quasiment unanime dans les médias dignes de Google News : le terme approprié est « pète les plombs » ou, plus fréquemment encore : « dérape ».

      Si un individu d’origine plus clairement, euh, arabo-musulmane avait envoyé un SMS à un journaliste sur le thème « Je vais te mettre la tête dans le cul », je n’ai aucun doute que ce serait déjà devenu un sujet de société aux enjeux nationaux, sur lequel tout le monde serait invité à se positionner.

    • Ahlala, on montre son vrai visage de #sale_type quand on est à la traine dans tous les sondages : 8% seulement d’intention de votes à Marseille pour LREM, ça plombe.

      Dommage, LREM ne va pas pouvoir annuler les élections et dire que Marseille est une petite commune, c’est la 2em de France.

      Et puis, à Toulouse, je me réjouis de voir des personnes ayant voté avec ferveur Macron qui me disaient il y a encore 6 mois qu’ils voteraient encore pour lui, m’expliquer leur dégout. (J’ai la victoire modeste, j’ai fait ah bon)

    • Berland : ancien président d’Aix-Marseille Université (il a terminé son mandat en juin dernier).

      Ahlala, parier sur le mauvais cheval après avoir du lâcher le pouvoir universitaire pour raison d’âge, ça rend aigri, c’est moche...

    • @touti Oh ! excellente idée d’affichage pour la permanence de la candidate LREM de ma commune qui a planté son QG de campagne juste devant chez moi ! Ça fait des semaines que je me dis qu’il faudrait faire quelque chose justement.

    • @sombre Merci et oui, mais la brutalité, ce n’est pas seulement la violence policière, c’est aussi la violence verbale, l’attitude méprisante et ordurière, c’est la violence avec laquelle les LaRem imposent leurs mensonges récurents, leur vision du monde et leur projet de société bien pourri de la gueule. Cette violence là serait aussi à déconstruire.

    • @reka :

      Cette violence là serait aussi à déconstruire.

      C’est bien ce à quoi je pensais :)
      Mais cette violence verbale, ce mépris de classe a trop longtemps infusé dans leur mental et la plupart des « marcheurs » et « marcheuses » sont devenu·es des grand·es malades qui se sentent dans une totale impunité.

  • L’ami @lefayot nous a fait part du décès de l’actrice Dyanne Thorne (1936-2020), « célèbre » pour ses rôles dans ce momument du bon goût que fut le nazisploitation : Ilsa, la louve des SS (1975) (« She committed crimes so terrible… even the SS feared her ! »), Ilsa, gardienne du harem (1976) et Ilsa, la tigresse du goulag (1977), et un Jess Franco de haute tenue : Greta, la tortionnaire (1977).
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Dyanne_Thorne

    Tu sais que j’ai un goût pour le #cinéma_barré, mais là on est vraiment dans le navet craspec, dont l’affiche est largement mieux faite que le film lui-même…

  • Pour coller du texte brut sans formatage sous MacOS :
    Option + Shift + Command + V

    (Pas teste je suis dans le tram.) ça me changerait la vie, je passe mon temps à copier des trucs dans mon éditeur de code source pour me débarrasser du formatage....

  • Ce matin, tristesse..., temporaire j’espère !

    http://www.uzine.net/article1802.html répond :

    erreur 500 : Internal Server Error.

    dig www.uzine.net

    me répond :

    ;; ANSWER SECTION:
    www.uzine.net.                26839        IN        A        193.56.58.31

    et donc :

    Welcome to Your New Home Page !
    http://193.56.58.31/

    This computer has installed the Debian GNU/Linux operating system but has nothing to do with the Debian GNU/Linux project.

    #uzine #uzine3 #rezo merci #seenthis

  • Pour éviter de tomber dans le piège de la fake news ou, pire, du complotisme, apprend avec les médias sérieux comment titrer un article dont le sujet est : « on sait pas trop ». Le coronavirus s’y prête très bien.

    La première grande méthode, c’est le titre sous forme de question. Classiquement, c’est une technique qui permet d’affirmer rigoureusement n’importe quoi en restant à l’abri des poursuites en diffamation (« Monsieur Machin est-il le mystérieux violeur de pingouins du zoo de Vincennes ? »). Mais à l’heure du fact-checking, cette stratégie journalistique honteuse devient une valeur positive : c’est comme si on vérifiait une affirmation qui circule sur les réseaux sociaux, donc c’est bien, c’est notre métier de grand média. Alors qu’évidemment, ça veut juste dire : « Je fais un titre sensationnel, mais comme je ne sais pas je fais mine de m’interroger. »

    Coronavirus : cette courbe cache-t-elle une bonne nouvelle pour l’épidémie ?
    https://www.huffingtonpost.fr/entry/coronavirus-cette-courbe-cache-t-elle-une-bonne-nouvelle-pour-lepidem

    Le coronavirus est-il en train de se stabiliser en Chine ? Posez vos questions à notre correspondant
    https://www.lemonde.fr/planete/live/2020/02/10/coronavirus-posez-vos-questions-a-notre-correspondant-en-chine_6029036_3244.

    Coronavirus : plus de 40 000 cas, une épidémie en perte de vitesse ?
    https://sciencepost.fr/coronavirus-plus-de-40-000-cas-une-epidemie-en-perte-de-vitesse

    Coronavirus : le pangolin, “intermédiaire” ayant transmis le virus à l’homme ?
    https://www.jforum.fr/coronavirus-le-pangolin-intermediaire-ayant-transmis-le-virus-a-lhomme.html

    En Chine, l’épidémie de coronavirus peut-elle mener à une vraie contestation du pouvoir ?
    https://www.huffingtonpost.fr/entry/en-chine-pourquoi-la-crise-du-coronavirus-ne-pourra-pas-mener-a-une-v

    Et la seconde grande méthode, c’est le conditionnel de précaution. C’est facile à détecter : si tu peux compléter le titre par « ou pas », alors ça ne devrait même pas avoir été imprimé. (Exemple : « Le Monde est peut-être le meilleur journal d’information du monde… ou pas »).

    Coronavirus : la semaine où tout peut basculer
    https://www.lemonde.fr/international/article/2020/02/09/coronavirus-la-semaine-ou-tout-peut-basculer_6028972_3210.html

    Coronavirus : 803 morts en Chine et 37 198 cas, le pic de contamination pourrait être passé
    http://www.leparisien.fr/societe/coronavirus-803-morts-en-chine-et-37-198-cas-le-pic-de-contamination-pour

    Le virus tue encore, mais se stabiliserait
    https://www.lenouvelliste.ch/articles/monde/le-virus-tue-encore-mais-se-stabiliserait-907571

    Coronavirus : le risque d’infection par des personnes n’ayant pas voyagé en Chine pourrait s’accroître
    https://www.lesoir.be/278830/article/2020-02-10/coronavirus-le-risque-dinfection-par-des-personnes-nayant-pas-voyage-en-chine

    Les pangolins sont peut être des hôtes du coronavirus, selon les scientifiques
    https://galsen221.com/les-pangolins-sont-peut-etre-des-hotes-du-coronavirus-selon-les-scientifi

    • J’aurais pu aussi reproduire les chapeaux de tous ces articles, qui sans exception contiennent eux aussi une question et/ou un conditionnel de précaution. L’effet de redondance (du type : ceinture et bretelles du journalisme approximatif) est assez marrant, d’ailleurs.