• Tour de Lorraine 21 - Tour décolonial - decolonizing minds and hearts.

    Organized in resistance against the WEF, a major political event in Bern. Each year has a different theme and in 2021 this theme is Tour décolonial - looking at the role of Switzerland in colonial and slave history and in what way they are still responsible for ongoing structural inequality.

    See program here: https://www.tourdelorraine.ch/tdl-21/programm/podium-workshops-lesung/#c1438

    Racism and the aftermath of Switzerland’s colonial entanglements are issues that have been acute not only since the killing of George Floyd. With the 21st edition of the Tour de Lorraine, we want to contribute to highlighting these continuities, and to shed light on their consequences until today. From April 30 - May 13, there will be various workshops, lectures, films and artistic performances. You can find the whole program, registration and current information below.

    (Presentation in French and German on website https://www.tourdelorraine.ch/tdl-21)

    The opening event: Auftaktveranstaltung der Tour décolonial
    https://www.youtube.com/watch?v=1ytoEeHSljE

    Jonas Van Holanda. Jonas Van Holanda ist queerer antikolonialer Künstler aus dem Nordosten Brasiliens.
    Vanessa Thompson. Internationale Unabhängige Kommission zur Aufklärung der Wahrheit über den Tod des Oury Jalloh // Copwatch FFM
    Noor Alamery.
    Izabel Barros (Moderation). Berner Rassismus Stammtisch; cfd

    Das Unsichtbarmachen von Schwarzen Menschen, People of Color und von Menschen mit Migrationsgeschichte, das Verleugnen ihrer Realitäten, ihres Wissens und ihres Widerstands in der Schweizer Geschichtsschreibung und Gegenwart, die Dehumanisierung geflüchteter Menschen durch das europäische Grenzregime, die Militarisierung der Sicherheitspolitik, Racial Profiling und das schweizerische Migrationsregime – alle diese Gewaltformen sind ineinander verschränkt. Durch sie setzt sich das koloniale Projekt fort, das sich als Vorherrschaft eines weissen, kapitalistischen, ableistischen, cisheteronormativen und rassistischen Patriarchats bis heute global auswirkt und in dem wir uns alle verorten müssen.

    Der Begriff des «kolonialen Projekts» verdeutlicht, dass Gewalt kein zufälliger Kollateralschaden war, sondern untrennbar mit der europäischen Expansion einherging. Die Betroffenen haben dafür ihre eigenen Bezeichnungen geprägt: Menschen des afrikanischen Kontinents und seiner Diaspora den Begriff der Maafa für Genozid, Versklavung, Kolonialismus und den Widerstand dagegen, jüdische Menschen den der Shoa für den millionenfachen systematischen Völkermord durch Nazis, Palästinenser*innen den Begriff der Nakba für ihre Vertreibung im Jahr 1948 und den Beginn von Kolonisierung und Apartheid. Sinti*ze und Rom*nja wählten die Bezeichnung Samudaripen für den an ihnen verübten Völkermord unter dem Nazi-Regime.

    Mit dem Netz der kolonialen Kontinuitäten und ihren gewaltvollen Ausprägungen gehen jedoch immer auch verschiedene Formen des Widerstands einher. Die Funktionsweise dieses kolonialen Projekts darf demnach nicht ohne die Geschichten jener Menschen verstanden werden, die sich dagegen organisiert, gekämpft und Widerstand geleistet haben und dies bis heute tun. Menschen, die trotz aller Widrigkeiten lieben, leben und überleben. Sie schaffen antikoloniale Perspektiven und entwickeln Alternativen, welche die kolonialen Machtverhältnisse aufbrechen und neu verhandeln sollen.

    Die Auftaktveranstaltung der Tour décolonial will diesem Widerstand Räume schaffen. Aus Widerstand werden Widerstände, da möglichst viele Perspektiven und Ebenen betrachtet, diskutiert und verbunden werden. Dabei wollen wir die Geschichte(n) und Realität(en) des Widerstands ins Zentrum stellen, Machtstrukturen sichtbar machen und in einem globalen Kontext von Gerechtigkeit verstehen. Die damit verbundene Sichtbarmachung der unzähligen Akte des Widerstands ermöglichen einen verändernden Blick auf Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Dieser neue Blick soll eine kritische und nachhaltige Auseinandersetzung der zuhörenden Personen mit eigenen Privilegien ermöglichen und sie dazu inspirieren, Auseinandersetzung wirksam in kollektive Handlungen umzusetzen.

    Dazu gehört, sich der Kontinuitäten des kolonialen Projekts und der eigenen Position darin bewusst zu werden und die daraus folgenden Machtdynamiken auch innerhalb von Widerstandsbewegungen zu erkennen, anzusprechen und Prozesse zum Aufbrechen dieser Dynamiken zu initiieren. Dadurch wird die Vereinigung von verschiedenen emanzipatorischen Bewegungen und Allianzen miteinander denk- und fühlbar: Aus Widerständen soll Widerstand werden, der verschiedene emanzipatorische Kämpfe und Perspektiven vereint und die Transformation der Gesellschaft vorantreibt.

    Das genaue Ziel und die Form des gemeinsamen Widerstands können wir, wie Angela Davis hervorhebt, noch gar nicht kennen, uns fehlen einige Begriffe, Denk- und Handlungsweisen, um diese kommende konkrete Realität fassen und beschreiben zu können. Wir benötigen neue, gemeinsame Sprachen dafür. Wir kennen die Richtung des Ziels, wir kennen seine Konturen, die sich durch ständige kritische Selbstreflexion, durch jeden Akt des Widerstands verwandeln, um die koloniale Realität zu irritieren und eine dekoloniale Realität zu formen. Für diesen Weg ist antikoloniale Arbeit in all ihren Formen essenziell. Als zentrale Kraft des Widerstands schenkt sie uns Bilder, Worte, Bewegungen, Formen, welche uns die Kraft geben, das Gegenwärtige zu verändern und das Kommende zu erträumen und neu zu gestalten.

    Diese Auftaktveranstaltung soll zu einem Akt des gemeinsamen Widerstands beitragen, der es uns allen ermöglicht, Konturen antikolonialer Utopie neu zu denken und sie klarer zu sehen.

    Text: AG Inhalt der Tour de Lorraine 2021

    Another event that can be followed online: «I will be different every time – Schwarze Frauen in Biel»

    Fork Burke, Myriam Diarra und Perpétue Kabengele.
    Moderation: Franziska Schutzbach

    «I will be different every time – Schwarze Frauen in Biel» erzählt ein Stück «Black History» in der Schweiz. Es macht Frauen mit ihren Stimmen, Biographien, Denkweisen, Perspektiven und Lebenswelten sichtbar, die in der Schweiz selten zur Kenntnis genommen werden.

    https://www.youtube.com/watch?v=8TaFS2EEOeE

    Online event: How much do we know about People - Poet Reading

    Mbene Mwambene

    Change refuses to inch,
    good music has been composed already
    We have learned too much
    and yet understand nothing
    What is left to be known?
    We read words and street names
    Which heroes are you talking

    There is an epicenter
    There is an edge, a line drawn between
    Yet the survival depends on the porosity of this space
    One day, we might open the doors to the center with boots
    It’s alright to be angry, It’s alright
    Oh! don´t we just intellectualize too much?

    https://www.youtube.com/watch?v=BacWY-gkKNM

    #décolonial #Bern #colonialisme #féminisme #poetry #résistance #racisme

  • États d’Urgence, Une histoire spatiale du continuum colonial français - Léopold Lambert | Premiers Matins de Novembre Éditions
    https://www.pmneditions.com/product/etats-d-urgence-une-histoire-spatiale-du-continuum-colonial-francais-le

    Une histoire spatiale du continuum colonial français - Léopold Lambert
    €18.00

    États d’Urgence, Une histoire spatiale du continuum colonial français - Léopold Lambert

    Préfaces de Nacira Guénif-Souilamas et de Anthony Tutugoro

    Loi contre-révolutionnaire par excellence, l’état d’urgence lie les trois espaces-temps de la Révolution algérienne de 1954-1962, l’insurrection kanak de 1984-1988 et le soulèvement des quartiers populaires en France de 2005.
    Cet ouvrage revient en détails sur chacune de ces trois applications ainsi que celle, plus récente de 2015 à nos jours, en tentant de construire des ponts entre chacune. Dans cette étude, l’auteur utilise le concept de continuum colonial tant dans sa dimension temporelle que géographique. En son sein circulent notamment un certain nombre d’officiers militaires et hauts fonctionnaires coloniaux, mais aussi des populations immigrées et des révolutionnaires.

    Architecte de formation, l’auteur ancre sa lecture dans la dimension spatiale de l’état d’urgence en liant aussi bien les camps de regroupement en Algérie, la ville blanche de Nouméa, les commissariats de banlieues françaises, que la Casbah d’Alger, les tribus kanak ou encore les bidonvilles de Nanterre.

    336 pages
    Sortie nationale 30 avril 2021
    Précommandes ouvertes !

    #colonialisme #Algérie #Kanaky #histoire_coloniale

  • Islamophobie : deux Insoumis répondent à Émilie Chalas | Place Gre’net
    https://www.placegrenet.fr/2021/03/20/tribune-oui-il-y-a-une-haine-ou-une-peur-irrationnelle-des-musulmans-en-france/464663

    Tribune : « Oui, il y a une haine ou une peur irrationnelle des musulmans en France »
    sep article

    TRIBUNE LIBRE – Deux Insoumis de la région grenobloise ont réagi à la tribune de la députée de l’Isère Émilie Chalas consacrée aux termes “islamo-gauchisme” et “islamophobie”. Julien Ailloud, co-animateur d’Eaux-Claires Mistral Insoumis Grenoble, et Amin Ben Ali, co-animateur de Tullins insoumise, tous deux signataires de l’appel du Printemps Isérois, livrent une réplique au vitriol au point de vue de la parlementaire LREM. En novembre 2019, ils avaient déjà signé une tribune pour exprimer leur fierté concernant l’appel de la France insoumise de participer à la marche contre l’islamophobie.

    Nombreux sont les intel­lec­tuels qui ont, depuis les élec­tions pré­si­den­tielles et légis­la­tives de 2017, ana­lysé le dis­cours des “mar­cheurs”. Au-delà des angli­cismes, du voca­bu­laire type « start-up » et de la tra­di­tion­nelle langue de bois, les macro­nistes ont une spé­ci­fi­cité com­mune : celle de déstruc­tu­rer la langue et le lan­gage. La récente tri­bune d’Émilie Chalas ne déroge pas à cette mau­vaise habi­tude, à la fois médiocre et cynique.

    Les noms de deux professeurs de Sciences Po Grenoble accusés d’"islamophobie" avaient été affichés sur un mur de l’école.

    Les noms de deux pro­fes­seurs de Sciences Po Grenoble accu­sés d” »isla­mo­pho­bie » avaient été affi­chés sur un mur de l’é­cole.

    Prenant pour pré­texte l’actualité à l’IEP de Grenoble, Émilie Chalas n’analyse en rien ces évè­ne­ments. Elle s’appuie sur ce fait divers pour faire le pro­cès des tenants de l’« islamo-gau­chisme », qu’elle dit mino­ri­taires, alors que la ministre Frédérique Vidal nous par­lait « d’une société gan­gre­née » par ce mal. La réa­lité, c’est que la dis­tance entre l’extrême droite et la majo­rité par­le­men­taire s’est encore réduite, cette ana­lyse de la ministre inter­ve­nant quelques jours après que Gérald Darmanin ait trouvé Marine Le Pen insuf­fi­sam­ment pré­oc­cu­pée par l’islam, trop « molle » selon lui.

    Alors, dans le débat public, nous avons d’abord eu droit à l’utilisation du mot « isla­misme » dans son uti­li­sa­tion poli­tique, mais sans savoir qui la ministre visait. En effet, à entendre les débats par­le­men­taires sur la loi contre les sépa­ra­tismes, une femme voi­lée est une isla­miste en puis­sance mais, « en même temps », d’après le pré­sident de la République lui-même, mani­fes­ter contre les vio­lences poli­cières comme en juin 2020 est une mani­fes­ta­tion du sépa­ra­tisme… De là à pen­ser que, dans la tête de la majo­rité, tous les isla­mistes sont sépa­ra­tistes et tous les sépa­ra­tistes sont isla­mistes, il n’y a qu’un pas.

    « Un flagrant délit de contradiction » concernant le terme islamophobie

    Nous avons ici un fla­grant délit de contra­dic­tion : alors que LREM et ses alliés passent leur temps à se dire « prag­ma­tiques », ils ont en réa­lité les deux pieds dans l’idéologie, faute de prendre en compte le tra­vail sérieux des cher­cheurs et enquê­teurs, repous­sant (ou ne s’intéressant pas) aux tra­vaux uni­ver­si­taires et aux rap­ports minis­té­riels. Ces der­niers démontrent pour­tant que le pro­ces­sus de radi­ca­li­sa­tion n’est que très peu influencé par « l’islamisme poli­tique ». Il ne s’agit pas d’un déni que de le dire.

    Les recherches d’Olivier Roy, spé­cia­liste renommé de l’islam, et les rap­ports de Dounia Bouzar, res­pon­sable de la déra­di­ca­li­sa­tion sous le man­dat de François Hollande, expliquent très clai­re­ment qu’il n’existe pas de conti­nuum entre « isla­misme » et « ter­ro­risme ». Le ter­ro­risme se nour­rit de para­mètres variés et com­plexes : pen­ser que com­battre l’islamisme poli­tique suf­fi­rait à com­battre le ter­ro­risme relève soit de la naï­veté, soit de l’incompétence.

    Islamophobie : deux Insoumis répondent à Émilie Chalas. Manifestation contre l’islamophobie à Grenoble © Joël Kermabon - Place Gre’net

    Manifestation contre l’is­la­mo­pho­bie à Grenoble © Joël Kermabon – Place Gre’net

    Concernant plus pré­ci­sé­ment la tri­bune de Mme Chalas, il est ter­rible d’observer qu’une dépu­tée soit aussi légère dans l’utilisation des mots et dans le manie­ment des concepts. Nous expli­quant sans sour­ciller que le terme isla­mo­pho­bie vient de l’islam radi­cal, elle change de ver­sion dans le même texte en disant que ce terme « a été créé en 1910 par des admi­nis­tra­teurs-eth­no­logues fran­çais pour dési­gner “un pré­jugé contre l’islam” »… mais qu’il serait ins­tru­men­ta­lisé pas les isla­mistes ; et notam­ment « les frères musul­mans » qui sont, comme tout le monde sait, si influents en France.

    Il convient ici de noter que de toute sa tri­bune, Mme la dépu­tée ne men­tion­nera pas les nom­breuses orga­ni­sa­tions natio­nales et inter­na­tio­nales qui prennent au sérieux le terme et le concept d’islamophobie : Commission natio­nale consul­ta­tive des droits de l’Homme en France, Conseil de l’Europe, Conseil des droits de Homme de l’Onu, etc.

    « Face aux dominants, soutien aux dominés »

    Dans le même temps, Mme Chalas nous explique que le terme d’« islamo-gau­chiste » ne souffre d’aucune récu­pé­ra­tion poli­tique de l’extrême droite, en jus­ti­fiant qu’il fut créé par un cher­cheur du CNRS au début des années 2000 pour dési­gner le sou­tien des orga­ni­sa­tions de gauche à la lutte pales­ti­nienne. À cet ins­tant, la rigueur de notre dépu­tée ne l’interroge pas sur le fait qu’un terme inventé pour une défi­ni­tion pré­cise soit uti­li­sée pour dénon­cer tout autre chose, ou encore que cette expres­sion ait été en som­meil pen­dant des années, absente du débat public jusqu’à ce que les poli­ti­ciens et médias d’extrême droite ne la remettent en cir­cu­la­tion. C’est au mieux un manque de pré­ci­sion et, au pire, une mani­pu­la­tion poli­tique gros­sière…

    Pour les signataires de la tribune, Émilie Chalas "manque de rigueur scientifique et méthodologique" © Corentin Bemol - Place Gre’net

    Pour les signa­taires de la tri­bune, Émilie Chalas « manque de rigueur scien­ti­fique et métho­do­lo­gique ». © Corentin Bemol – Place Gre’net

    Bien entendu, il ne sera fait aucune men­tion du fait que la Conférence des pré­si­dents d’université (CPU) a refusé l’emploi de ce terme, tout comme le CNRS lui-même dans un com­mu­ni­qué inti­tulé « L”“islamo-gauchisme”n’est pas une réa­lité scien­ti­fique ».

    Il n’est pas néces­saire d’être dépu­tée pour sai­sir que la prise de posi­tion d’une ins­ti­tu­tion pèse plus lourd qu’un seul de ses cher­cheurs dont le terme a été gal­vaudé depuis sa créa­tion.

    Cette tri­bune d’Émilie Chalas aura au moins per­mis quelques avan­cées. Nous savons main­te­nant qu’en plus de per­ver­tir les mots, les macro­nistes souffrent d’un défaut consé­quent de rigueur scien­ti­fique et métho­do­lo­gique, dévoi­lant au grand jour leur absence de colonne ver­té­brale intel­lec­tuelle. Et alors que le monde entier com­mé­more les deux ans de l’attentat de Christchurch contre deux mos­quées, Mme Chalas choi­sit cette séquence pour nier l’islamophobie, mal­gré 51 vic­times cau­sées par Brenton Tarrant, par ailleurs dona­teur et « membre bien­fai­teur » de l’association récem­ment dis­soute Génération iden­ti­taire.

    En ce qui nous concerne, une chose est cer­taine : oui, il y a une haine et/ou une peur irra­tion­nelle des musul­mans et des musul­manes en France, quel que soit le terme pour l’exprimer. Le fait que plu­sieurs médias et membres du per­son­nel poli­tique les pointent régu­liè­re­ment pour cible n’y est pas étran­ger. Il ne s’agit pas d’« islamo-gau­chisme » que de le dire, mais sim­ple­ment de rendre compte des ten­sions qui tra­versent notre société, comme l’a récem­ment rap­pelé un son­dage dont 43 % des répon­dants trouvent qu’il y a trop de musul­mans en France. Et face à ce constat, nous nous tenons à la ligne que notre famille poli­tique à tou­jours tenue : face aux domi­nants, sou­tien aux domi­nés !

    Julien Ailloud & Amin Ben Ali

    #Islamophobie #Grenoble

  • De plantage van onze voorouders Podcast - NPO Radio 1
    https://www.nporadio1.nl/podcasts/de-plantage-van-onze-voorouders

    Malheureusement en hollandais.....

    In de achtdelige podcastserie ’De plantage van onze voorouders’ onderzoekt Maartje Duin sporen van het slavernijverleden in haar familiegeschiedenis.

    Maartje Duin ontdekt dat haar voorouders in 1863 mede-eigenaar waren van suikerplantage Tout Lui Faut in Suriname. Duin zoekt contact met de nazaten van de tot slaafgemaakten: de familie Bouva. Samen met Peggy Bouva reconstrueert ze het verhaal van de plantage.

    Een productie van Prospektor, VPRO en NPO Radio 1, Maartje Duin i.s.m. Peggy Bouva.

    #esclavage #Suriname #plantage

  • «Die damaligen Argumente klingen sehr vertraut» | WOZ Die Wochenzeitung
    https://www.woz.ch/-ae38

    Schweizer Wiedergutmachung
    «Die damaligen Argumente klingen sehr vertraut»

    Der Historiker und SP-Politiker Hans Fässler fordert, dass die Schweiz Sklavereireparationen zahlt. Bloss weil dies komplexe Fragen aufwerfe, dürfe man sich nicht aus der Verantwortung stehlen.

    Interview: Raphael AlbisserMail an AutorIn(link sends e-mail)Twitter Profil von AutorIn(link is external)

    WOZ: Hans Fässler, was schulden wir der Welt?
    Hans Fässler: In erster Linie ein verändertes Selbstbild. Seit dem 18. Jahrhundert dominiert hierzulande die Vorstellung, die Schweiz sei zur Zeit des Kolonialismus und des transatlantischen Sklavenhandels vom 16. bis ins 19. Jahrhundert ein einfaches Binnenland genügsamer Älpler und Älplerinnen gewesen, die hart arbeiteten, zufrieden waren und mit der Welt nichts zu tun hatten.

    Welches Selbstbild wäre näher an der Realität?
    Die Schweiz war damals längst unglaublich globalisiert. Entsprechend umfangreich war die Beteiligung von Schweizern am kolonialen Projekt und an der Sklaverei. Oder besser gesagt: Die Beteiligung von «Eidgenossen», denn die moderne Schweiz existierte zunächst ja noch nicht. Jedenfalls ist historisch belegt, wie sich Einzelpersonen, Familienunternehmen und Banken in allen möglichen Bereichen der Sklaverei betätigten: Sie besassen nicht nur Plantagen und Sklaven, sie handelten zum Beispiel auch mit Gütern, die für den Sklavenhandel relevant waren. Sie investierten in Spekulationsvehikel, um aus dem Sklavenhandel Profite zu ziehen. Sie versicherten Sklavenschiffe und finanzierten Expeditionen. Einzelsoldaten und ganze militärische Einheiten gingen in die Kolonien, um dort für Ruhe und Ordnung zu sorgen, meist in französischen und holländischen Diensten.

    Im letzten Dezember lancierten Sie Scores, das Schweizerische Komitee für die Wiedergutmachung der Sklaverei. Fast hundert zum Teil namhafte Personen haben Ihre Forderung unterzeichnet, von Vania Alleva bis Jean Ziegler. Wie soll die Wiedergutmachung vonstattengehen?
    «Wiedergutmachung» ist die übliche Übersetzung von «Reparation», und zugegebenermassen ist das ein sehr grosses Wort. Eine Wiedergutmachung im engsten Sinn ist ja eigentlich unmöglich: Die Sklavinnen und Sklaven lebten, litten und starben in Gefangenschaft, und nichts wird daran etwas ändern. Im weiteren Sinn verstehe ich Wiedergutmachung vor allem als Prozess – und der erste Schritt wäre ein Bewusstseinswandel, eine gezielte Aufarbeitung.

    Also eine Art Bergier-Kommission?
    Ja. Im Rahmen einer Studie sollte alles aufgearbeitet werden, was bereits zum Thema publiziert wurde, und darüber hinaus auch weitergeforscht werden. Dann müsste sich der Bundesrat offiziell dazu äussern und die Rolle der Schweiz anerkennen. Und der nächste Schritt wäre anschliessend eine materielle Wiedergutmachung.

    Wer genau soll von der Schweiz Reparationsgelder erhalten? Über die Generationen hinweg verschwimmen ja Täter- und Opferrollen naturgemäss, während die kolonialen Profite mit den Jahrhunderten auf dem ganzen Planeten verstreut wurden.
    Grundsätzlich sollen die Nachkommensgesellschaften der Sklaven von den Nachkommensgesellschaften der Täter und Profiteure entschädigt werden. Das ist natürlich eine komplexe Frage mit vielen brisanten Aspekten. So waren in den westafrikanischen Küstenregionen auch lokale Herrscher am Sklavenhandel beteiligt, sie nahmen Menschen gefangen und verkauften sie an die europäischen Sklavenhändler. Tatsache ist aber: Durch den transatlantischen Sklavenhandel sind nicht Ghana oder der Kongo reich und mächtig geworden, sondern die nordatlantischen Länder. Den Herkunftsregionen brachte das Geschäft nur Kriege, soziale Verwerfungen und Verelendung ein.

    Eine konkrete Verbindung haben Sie mit einer Reparationsinitiative der Caricom aufgebaut, der karibischen Staatengemeinschaft. Was ist deren Ziel?
    Sie will mit einer Reihe einstiger Kolonialmächte in einen Dialog treten, um Reparationszahlungen zu diskutieren. Dafür wurde eine Historikerkommission gegründet, die den historischen Unterbau für Forderungen erarbeitet, die an Länder wie Spanien, Portugal, Frankreich, Grossbritannien, die Niederlande und Dänemark gestellt werden. Als ich vor einigen Jahren von dieser Kommission erfuhr, dachte ich: Die Schweiz gehört auch auf diese Liste.

    Seit letztem Sommer ist dem tatsächlich so. Wie haben Sie das geschafft?
    Nach mehreren Versuchen, einen Kontakt herzustellen, hat sich schliesslich Verene Shepherd, die jamaikanische Vizepräsidentin der Kommission, mit grossem Interesse bei mir gemeldet. Dann habe ich Material aus meinen Forschungsarbeiten zusammengestellt und den Kommissionsmitgliedern zugeschickt. Zweimal nahm ich an Videokonferenzen teil, und im letzten Herbst wurde ich zu einem Treffen auf Antigua eingeladen, um ein Referat zu halten. Dass das Interesse an einer Aufarbeitung mit der Schweiz zuletzt grösser wurde, dürfte nicht zuletzt auch daran liegen, dass die grossen Kolonialmächte wohl nicht so freundlich auf die Dialogforderung der Kommission reagiert haben.

    Von der offiziellen Schweiz ist wohl Ähnliches zu erwarten. Und im öffentlichen Diskurs dürfte der Einwand nicht lange auf sich warten lassen, Reparationszahlungen würden auf korrupten Wegen ohnehin sofort versickern.
    Das stimmt, und das hat meistens einen rassistischen Unterton. Als würde Korruption nur im Globalen Süden stattfinden. Aber es ist selbstverständlich sehr wichtig, Reparationszahlungen so aufzugleisen, dass sie ihren ideellen Zweck erfüllen. Das wurde in der Geschichte unzählige Male gemacht, insbesondere nach den Weltkriegen, und in der Schweiz etwa in Bezug auf die Verdingkinder. Jedes Mal gab es Debatten und Schwierigkeiten bei der Umsetzung. Aber bloss weil etwas kompliziert ist, kann man nicht behaupten, man müsse es nicht tun.

    Von welchem Betrag reden wir eigentlich?
    Ich habe noch nicht einmal versucht, eine konkrete Summe zu errechnen, denn das ist schwierig bis unmöglich. In den USA redet man von Billionen Dollar, die an Reparationszahlungen an die Nachkommen der Sklavinnen und Sklaven fällig wären, in Europa von Milliarden. Geht man davon aus, dass die Schweiz an schätzungsweise zwei bis drei Prozent des Gesamtvolumens des transatlantischen Sklavenhandelssystems beteiligt war, dann könnte man vielleicht versuchsweise eine Summe von fünfzig Milliarden Franken in die Diskussion einbringen. Darum geht es mir aber gar nicht. Ich sage einfach: Es wäre eine relativ grosse Geldmenge, die sich die Schweiz jedoch leisten könnte – wie sie auch in der Vergangenheit schon grosse Investitionen zu stemmen vermochte, etwa für den Bau der Neat oder die UBS-Rettung. Oder – in die Zukunft gedacht – die Coronaschulden, die wir gerade anhäufen.

    Aber können Reparationszahlungen historisches Unrecht überhaupt aufwiegen?
    Zunächst sollte daran erinnert werden, dass es Entschädigungen für die Sklaverei in der Vergangenheit immer wieder gab, nur gingen sie in die andere Richtung. Länder wie Grossbritannien, Frankreich und die Niederlande haben nicht Sklaven und Sklavinnen für ihre Ausbeutung, sondern Sklavenhalter für ihre Enteignung entschädigt. Besonders wütend macht die Geschichte Haitis, das nach seiner Unabhängigkeit riesige Schulden an Frankreich abzuzahlen hatte. Umgekehrt sind materielle Wiedergutmachungen heute auch bei postkolonialen Aktivisten nicht unumstritten. Denn es besteht die berechtigte Angst, dass man sich auf eine Summe einigt, sie begleicht – und dann sagt: Alle Schuld ist aus dem Weg geräumt, jetzt ist Ruhe.

    Damit würde ausser Acht gelassen, dass Kolonialismus und Sklaverei Kräfteverhältnisse geschaffen haben, von denen der Globale Norden bis heute profitiert.
    Ja. Durch den Kolonialismus wurden ungleiche Handels- und Wirtschaftsbeziehungen etabliert, die bis heute riesiges Unrecht anhäufen. Unter Sklavereihistorikern herrscht annähernd ein Konsens darüber, dass Kapitalismus an sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die Ausbeutung Schwarzer Körper bedeutete. Die Industrialisierung Europas wäre ohne Sklaverei nicht möglich gewesen – auch nicht jene der Schweiz mit ihrer Textilindustrie. Sie brauchte Baumwolle, und die gab es nicht ohne Sklaverei. An der Ausbeutungslogik des Kapitalismus hat sich bis heute nichts geändert. Auch dafür muss ein neues Bewusstsein entstehen – womit wir bei der Konzernverantwortungsinitiative wären.

    Diese fordert eine Haftbarkeit nach hiesigem Recht für Firmen, die international tätig sind und ihre Profite in die Schweiz schleusen. Wie spielt das mit der Forderung nach Reparationszahlungen zusammen?
    Grundsätzlich sind es zwei unterschiedliche Dinge. Aber die Parallelen sind da, insbesondere bei der Argumentation der Gegner. So entschuldigte der Bundesrat noch in den 1860er Jahren die Sklaverei – und zwar mit der Begründung, dass die Eidgenossen, die damals in Brasilien Plantagen besassen, ohne Sklavenarbeit wirtschaftlich ruiniert würden. Das klingt heute doch sehr vertraut.

    Schon zur Zeit der Sklaverei haben in der Schweiz längst nicht alle im selben Ausmass davon profitiert, und auch heute ist der hiesige Wohlstand sehr ungleich verteilt. Wer soll also wie viel an die Reparationen zahlen?
    Als der «Blick» letztes Jahr über meine Forderung berichtete, war es interessant, die Onlinekommentare zu lesen. Zunächst stellte ich fest, dass wir in den letzten Jahren ziemlich weit vorwärtsgekommen sind: Wäre früher meine Forschung noch infrage gestellt worden, ist heute weitgehend akzeptiert, dass auch die Schweiz ins koloniale Projekt involviert war. Und immer wieder war in den Kommentaren zu lesen: Reparationen sind eigentlich angebracht, aber das sollen die Nachkommen jener Familien bezahlen, die damals direkt von der Sklaverei profitiert haben – und sicher nicht der arme Steuerzahler.

    Und was sagen Sie dazu?
    Das ist grundsätzlich bestimmt nicht falsch. Aus Überlegungen der Machbarkeit würde ich aber sagen: Der Staat ist die einzige Institution, die Reparationen einigermassen gerecht berechnen und bewerkstelligen könnte. Wenn es also um eine gerechte Verteilung der Reparationskosten geht, sollten wir auch über ein gerechtes, progressives Steuersystem diskutieren, damit reiche Familien als grössere Profiteure auch mehr daran zahlen.
    Hans Fässler

    Der St. Galler Historiker, Politiker und Kabarettist Hans Fässler (66) setzt sich seit rund zwanzig Jahren mit der Beteiligung der Schweiz an der Sklaverei auseinander. Neben der Monografie «Reise in Schwarz-Weiss. Schweizer Ortstermine in Sachen Sklaverei» (2005) publizierte er – auch in der WOZ – zahlreiche Artikel zum Thema.

    Fässler hat zuletzt an zwei Interpellationen mitgearbeitet, die in diesen Tagen in der Stadt und im Kanton Bern eingereicht wurden. Darin fordern die AL-Politikerinnen Tabea Rai, Christa Ammann und Eva Gammenthaler, Reparationszahlungen für die Beteiligung des einstigen Staates Bern und seiner BürgerInnen an der Sklaverei zu prüfen.

    #esclavage #réparations #faire_monde #Suisse_coloniale

  • Recollections of a racial past in a racist present – Equality, Diversity and Inclusion
    https://blog.lboro.ac.uk/edi/2020/12/07/recollections-of-a-racial-past-in-a-racist-present

    Recollections of a racial past in a racist present

    7 December 2020

    NB: I have used racially derogatory terms throughout this piece in an uncensored fashion in order to paint a picture of racism for those who have never felt its tongue and temper, and to better critique and convey their vitriol.
    Foreword

    I need you to understand two things when you read this note. First, this is probably going to hurt you. Not as much as it hurt me and the uncounted others who continue to experience a similar existence under the yoke of routine and random racist oppression, but nonetheless those of you willing to listen and hear and disassemble your fear will face multiple emotional cuts and bruises. You built an Empire based on domination of black by white. What you are facing now is the whiplash of time. But believe me, we of colour faced the ‘lash in many different forms.

    Racism isn’t a thing of the past. The past resides in the present. Racism is normal, routine, alive, constant, present, always ugly whether subtle or brutal. It was encouraging today to read the statement from Universities UK acknowledging the omnipresence of racial harassment. It was painful that only racial harassment was acknowledged, as if somehow there was only harassment, rather than repudiation, hatred, loathing, disgust, denial, discrimination, punching, kicking, enslaving, exclusion and so many other shades of violence. Black people say it still affects them daily, white people and institutions deny it, as they did the first times around. The past is alive in the present.


    Copyright Dr. David Roberts 2020
    I use imagery to convey complex meaning more clearly using the brain’s natural visual processing capacity when I teach. I created this to convey how the past can exist in the present: the old photograph matching with the modern setting.
    The second thing you must recognize, acknowledge and understand is that racism is structural. There is no such thing as a ‘one-off’ or ‘isolated’ racial ‘incident’ like harassment. Individual racist acts of all kinds come from wider beliefs fed by Fascist, racist ideologies that prevail without necessarily always appearing to do so. They fester in beliefs about white superiority inherited from imperial domination handed down through myths of benign intervention, creating institutions of discrimination underpinned by social and educational curricula of exclusion and denial. If you cannot hear this, if it is not acknowledged, nothing will change – for why would you seek to change something you did not think was broken? Paulo Freire said the only people who can change the actions of the oppressors are the oppressed, because the oppressors do not realize their role in oppressing. I know/hope that isn’t true, but so far, despite oppressed people telling their oppressors what is happening, there has been too little meaningful change where I am.

    #past_present #racisme #

  • December 15, 2020 – Decolonial Dialogues
    https://decolonialdialogue.wordpress.com/2020/12/15

    Daffodils and Snow: Whose Language Matters?

    Part 1. A Conversation about Decolonising How We Teach, Learn, and Research
    December 15, 2020

    Introduction
    Carol Ann Dixon (University of Sheffield, UK), Riadh Ghemmour (University of Exeter, UK), Maica Gugolati (École des Hautes Etudes en Sciences Sociales, Paris)
    Introduction (the Twitter Provocation):

    On 13 November 2020, Riadh Ghemmour, Indigenous Kabyle educational scholar and member of the Decolonial Dialogues co-editorial team, circulated a provocation on Decolonial Dialogues Twitter feed reflecting on how certain dominant language(s), such as English language, can reproduce colonial and exclusionary practices in the decolonial process.

    As a follow-up response, two members of the Decolonial Dialogues co-editorial team, Carol Ann Dixon and Maica Gugolati joined Riadh Ghemmour in a three way, jointly authored blog in order to critically reflect on the question, whose language(s) matter(s)?, including perspectives informed by African Indigenous languages, singing-sign language and evocative Jamaican Patois poetics.

    #ressources_pédagogiques #décolonial

  • “Islamogauchisme” : Le piège de l’Alt-right se referme sur la Macronie | Politoscope
    https://politoscope.org/2021/02/islamogauchisme-le-piege-de-lalt-right-se-referme-sur-la-macronie

    "Islamogauchisme" : Le piège de l’Alt-right se referme sur la Macronie

    David Chavalarias,
    Directeur de Recherche au CNRS, CAMS/ISC-PIF
    Dimanche 21 février 2021

    Mardi dernier, la Ministre de l’Enseignement supérieur, de la Recherche et de l’Innovation (MESRI) a exprimé son souhait de missionner le CNRS pour une « étude scientifique » sur l’« islamo-gauchisme » qui, d’après ses propos de dimanche (14/02/21) sur une chaîne TV privée, « gangrène la société dans son ensemble ». « L’Université n’[y étant] pas imperméable », il s’agirait de définir « ce qui relève de la recherche et du militantisme ». La Conférence des Présidents d’Université a immédiatement exprimé sa stupeur devant de tels propos, tandis que le CNRS indiquait dans un communiqué de presse que « “L’islamogauchisme” , slogan politique utilisé dans le débat public, ne correspond à aucune réalité scientifique ».

    C’est la troisième fois en moins de six mois que l’expression “islamo-gauchisme” est employée par un ministre du gouvernement Castex, contribuant à inscrire ce terme comme dénomination légitime d’une catégorie sociale, malgré l’absence de réalité scientifique.

    Au-delà de la menace que fait peser la démarche de la Ministre sur les libertés académiques, qui a suscité de vives polémiques, nous montrons qu’elle s’inscrit dans une tendance d’autant plus inquiétante qu’elle semble relever d’un aveuglement au niveau de la Présidence et du gouvernement.

    Afin de discerner ce qui relève du militantisme ou de la stratégie politique dans la popularisation de ce néologisme, ainsi que l’impact que pourrait avoir sa légitimation par de hauts responsables de la République, nous présentons ici une étude factuelle sur les contextes de son utilisation dans le paysage politique français sur les 5 dernières années.

    Nous nous appuierons sur le Politoscope, un instrument du CNRS que nous avons développé à l’Institut des Systèmes Complexes de Paris IdF pour l’étude du militantisme politique en ligne. Il nous permet d’analyser à ce jour plus de 290 millions de messages à connotation politique émis depuis 2016 entre plus de 11 millions de comptes Twitter.

    #islamo-gauchisme #islamophobie #Mélenchon #CNRS

  • The Nature of Cities Festival – A virtual festival where many people join together for better, greener cities.
    https://tnoc-festival.com/wp

    About the Festival

    TNOC Festival pushes boundaries to radically imagine our cities for the future. A virtual festival that spans 5 days with programming across all regional time zones and provided in multiple languages. TNOC Festival offers us the ability to truly connect local place and ideas on a global scale for a much broader perspective and participation than any one physical meeting in any one city could ever have achieved. The TNOC festival will take place from 22-26 February 2021.

    The Garden is a lushly imagined virtual space at TNOC Festival hosted at Topia where radically imaginative energy flows into interactive activities. The Garden is a program of TNOC’s FREIC (Forum for Radical Imagination on Environmental Cultures) produced by curators Carmen Bouyer, Patrick Lydon, M’Lisa Colbert, and David Maddox.

    The Garden is where festival goers unleash their creativity, join fun and informal group events, practice mindfulness and wellness, join arts sessions, and conversations. In the Garden we are at rest and at play enriching our experiences, ideas, and actions as diverse urban actors. The Garden is an open and safe space for communing, for chatting, for creating, for regenerating, for re-learning and re-emerging. It’s a 24-hour garden party at TNOC Festival!

    #Faire_monde #utopie #ville #écologie

  • Reinventing Segregation in Northern California: An Interview with Alex (...) - Metropolitics
    https://metropolitics.org/Reinventing-Segregation-in-Northern-California-An-Interview-with-Alex

    Reinventing Segregation in Northern California: An Interview with Alex Schafran
    Darian Razdar - 14 May 2019
    Lire en français
    Darian Razdar interviews Alex Schafran about his new book Road to Resegregation: Northern California and the Failure of Politics. They discuss a new form of segregation called “resegregation” and the roots of this manifestation of unequal geography that impacts poor and racial-minority residents in Northern California’s peripheral cities.
    segregation / resegregation / housing / race / social class / inequalities / Northern California / California / Bay Area

    Over half a century since the Civil Rights Era, cities and urban regions in the United States remain divided and rife with inequality. Alex Schafran’s new book, Road to Resegregation: Northern California and the Failure of Politics, takes a new look at what segregation means in 21st-century US cities and regions through an in-depth analysis of Northern California’s political fragmentation and regional planning. This book urges its readers to recognize financial crisis, economic precarity, and housing unaffordability as a part of a broad and structural process of resegregation. This new form of segregation, characterized by regional geographies of precarity and coerced mobility, expels the poor and racially-marginalized from city centers, while maintaining their insecure access to resources.

    Resegregation in Northern California first became visible with widespread foreclosures that ravaged entire blocks and communities in cities like Oakland and Antioch beginning in 2007. Northern California is simultaneously home to wealth and inequality, and the region continues to make the news with San Francisco’s record-high rents. Road to Resegregation calls our attention to previous failures in city- and region-building and points toward solutions, which Schafran argues can only be addressed through coalition politics concerning our “common purpose” (p. 254).

    Dr. Alex Schafran (PhD, City & Regional Planning, University of California - Berkeley) currently holds the position of Lecturer at University of Leeds School of Geography.

    Darian Razdar: Your book outlines a novel understanding of unequal geographies in US urban regions, which you call “resegregation.” What distinguishes the re-segregation of today from the segregation faced in mid-20th-century US cities?

    Alex Schafran: My notion of resegregation, which builds on the work of other writers like Jeff Chang, is probably better thought of as a new form of segregation. The new geography of race and class in places like Northern California—people of color increasingly living in far away suburbs and exurbs with long commutes, shaky fiscal conditions, overstretched finances, rising poverty, high housing and commuting costs—is clearly different from postwar ghettoized segregation. But since we are still talking about racialized inequality spread across a metropolitan region, we must still call this new inequality segregation. Calling it resegregation implies a step backwards, which I think is politically important, and certainly better than segregation 2.0.

    DR: The Road to Resegregation builds from fieldwork you conducted in California’s Bay Area. Why did you choose to study this region to understand resegregation?

    AS: The simple answer is that it is where I am from, and it’s the place I know best. I knew that in order to really understand what was happening, I needed a depth of knowledge it would be hard to replicate in a place I wasn’t deeply familiar with. Sadly, it is also a major epicentre of resegregation, as it was for the foreclosure crisis. There is the added wrinkle that the Bay Area is supposed to be different. It is the wealthiest and supposedly most progressive region in the country. Somehow I had a sense that this was part of the story—and it was.

    DR: The stories you tell from the Bay Area come from cities and towns like Antioch, Modesto, and Patterson—places often out-shadowed by their neighbors to the west: San Francisco, Oakland, Berkeley, and San Jose. Could you elaborate on your decision to center the periphery in your methodology? How did this choice impact the research process and your findings?

    AS: The project originally started out as an investigation into gentrification in Oakland, but almost as soon as I began poking around, people started asking me where folks had moved to once they left. Even though I was born and raised in the Bay, and I knew the names of these places, I had never been. By the time I made my first trip to Antioch, the foreclosure crisis had hit, and I knew that I had found my story. The challenge then became the opposite—how to tell the story of places like Antioch, Modesto and Patterson without making it all about them, as clearly these places are not entirely responsible for the challenges they face. So while I do my best to tell their stories, and they are arguably the heart of the book, I’m not sure they are the center. I worked hard to write a truly regional book about Northern California, as virtually every corner of this massive place played a role in resegregation.

    DR: In what ways is this region a paradigmatic example of resegregation of US regions—is it special? To what extent does resegregation in the Bay Area reflect what’s happening across the country?

    AS: Northern California is an extreme example of a generalized phenomenon, one made worse by vast wealth and a complicated geography. It has a lot in common with other big and wealthy regions like New York and Los Angeles, but some form of resegregation is happening everywhere. I’d say there are two sets of differences between regions. One is geographic: in some places, it is older, inner ring suburbs that have become the key sites of rising racialized poverty and inequality, while in others it is exurbs far away from central cities. The other major difference is the extent to which this new form of segregation is dominant, vis-à-vis older forms of postwar segregation which still very much exist. It’s critical to keep two things in mind about resegregation. First, it does not imply desegregation happened. Many places went from one form of segregation to the other. The second, and more important, is that the new form of segregation doesn’t replace the old one. They exist together, and actually drive each other. People leave or get pushed out of older segregated neighborhoods and end up in far away zones with characteristics of resegregation.

    DR: You explain that today’s segregation is rooted in our failure to address the structural, racist issues around urban property tenure, regional mobility, gainful employment, and regional form. What does your research say about the current capacity to address “the failure of politics” in the US’s urban regions?

    AS: That is a tough question, especially given how much worse the political climate has gotten between the time when I finished research and the book was published. The key argument in this regard that I make in the book is that we need to change the focus of our politics. Housing, transportation, infrastructures, schools and water and sewage systems—this is what I call our “common purpose,” the stuff we must discuss and debate collectively, as we built these systems collectively. We must make this the heart of our politics, not just at the local level. I dream of a presidential campaign decided by who focuses most intently on housing and transport policy. We are starting to see some research which suggests that on these issues, partisanship ebbs a bit. The only hope I have for a better political future for the US is one where our debates focus on these systems. The hard part is that in order to get there, we have to build more trust in the political economy of development. To me, that starts with recognizing our past failures, and especially just how racist these systems have been for generations.

    DR: What is to be done before the next economic crisis to ensure we are ready to resist efforts to further re-segregate our cities and regions?

    AS: Well, I’d argue we are already in a state of long-term economic and ecological crisis, and I think it’s best that we just accept where we are and work towards a better future. I think it is particularly critical that we also see resegregation as a future that is already here (like climate change), not one to be avoided. Too often we do politics based on an imagined past or future, instead of just admitting where we are. My book is like a confessional for Northern California, what I hope is an accurate and honest portrayal of where we are at and how we got there. Accepting and admitting this is the first step.

    #ségrégation #segregation #San_Francisco #racisme #ville #droit_à_la_ville

  • Book launch: The coloniality of asylum (Fiorenza Picozza) Tickets, Wed 10 Mar 2021 at 18:15 | Eventbrite
    https://www.eventbrite.co.uk/e/book-launch-the-coloniality-of-asylum-fiorenza-picozza-tickets-1423653
    https://img.evbuc.com/https%3A%2F%2Fcdn.evbuc.com%2Fimages%2F126722945%2F190832600406%2F1%2Fori

    Discussants: Prof. Manuela Bojadžijev (Humboldt University/Leuphana University) Prof. Nicholas De Genova (University Houston), Prof. Shahram Khosravi (Stockholm University)

    “The coloniality of asylum. Mobility, autonomy and solidarity in the wake of Europe’s refugee crisis”

    Through the main concepts of ‘the coloniality of asylum’ and ‘solidarity as method’, this book links the question of the state to the one of civil society; in so doing, it questions the idea of ‘autonomous politics’, showing how both refugee mobility and solidarity are intimately marked by the coloniality of asylum, in its multiple ramifications of objectification, racialisation and victimisation.

    Drawing on ethnographic fieldwork conducted in Hamburg in the wake of the 2015 ‘long summer of migration’, this book offers a polyphonic account, moving between the standpoints of different subjects and wrestling with questions of protection, freedom, autonomy, solidarity and subjectivity. It shows how ‘Europe’ politically, legally and socially produces ‘refugees’ while, in turn, through their border struggles and autonomous movements, ‘refugees’ produce the space of ‘Europe’.

    Author: Fiorenza Picozza (UNAM) is a researcher and activist who has been involved in refugee solidarity for over a decade. She has an interdisciplinary background, holding a PhD in Geography from King’s College London (2019), an MA in Migration and Diaspora Studies from SOAS University of London (2014), and a BA in Philosophy from the University of Rome La Sapienza (2009). Her research interests concern borders, asylum, migration, race, coloniality, humanitarianism, and solidarity. Currently, she is a postdoctoral fellow at the Institute of Geography of the UNAM in Mexico City, where she is working on a project on asylum, racialisation and humanitarian borders in Mexico.

    Event organised with the support of the Department of Poltiics & International Relations, Goldsmiths

    for info: Martina.Tazzioli@gold.ac.uk

    #Event #frontières #colonialité #coloniality #migration #Hamburg

  • Graves for Unknown Refugees

    https://unknownrefugees.tumblr.com

    Activists call attention to migrant deaths in public space through making graves for Unknown refugees. They take out some paves in the pavement of busy streets in cities and turn the sand into graves. This initiatives was mentioned in an article in the German magazine Transform on monuments that deal with violent histories. https://transform-magazin.de/pimp-my-denkmal

    #monuments #migration #migrants

  • [muc] | münchen postkolonial
    http://muc.postkolonial.net

    Audiorundgang durch das post/koloniale München
    Posted on November 30, 2020 by muc

    Wir haben einen Audiorundgang durch das post/koloniale München aufgenommen. Eva Bahl und Katharina Ruhland sprechen über dekoloniale Aktionen, Spuren der deutschen Kolonialgeschichte im Stadtraum und über Verletzungen, die diese z. B. in Kamerun und Namibia hinterlassen hat.

    #balade_décoloniale #colonialisme #München #Cameroun #Namibie
    Er sollte in einer Podcastreihe der Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu Erinnerungskultur erscheinen. Die inhaltlichen Überarbeitungswünsche der BAdW gingen uns aber zu weit. Deshalb veröffentlichen wir ihn hier selbst.

  • Connected Sociologies
    https://www.connectedsociologies.org

    Connected Sociologies Logo

    Connected Sociologies

    Sociology is usually associated with the rise of capitalist modernity. Its standard approaches privilege Euro-centred histories and neglect the processes of imperialism. This has consequences for how sociology understands contemporary social and political issues, especially those associated with class, race, and religious difference.

    The Connected Sociologies Curriculum Project responds to these challenges by providing resources designed to support students and teachers interested in ‘decolonising’ school, college, and university curricula.

    #colonialisme #ressources_pédagogiques #eurocentrisme

  • WePresent | Photographer Maïmouna Guerresi visualizes spirituality
    http://wepresent.wetransfer.com/story/maimouna-guerresi/?flush
    https://images.ctfassets.net/5jh3ceokw2vz/3iNmw6PauHANGKgw8HzTXH/d7355477a019555203eeda38590b1b9d/17_Red_Balance__Mai__mouna_Guerresi_.jpg?w=800

    Maïmouna Guerresi Humanity and nature are interconnected

    Share — Twitter Facebook Copy link

    Ever since converting to Sufi Islam at the age of 40, photographer Maïmouna Guerresi has been on a very personal spiritual journey. In her work, characters float above the ground or merge together with nature, and every photo contains some sense of balance or peace. She tells Alex Kahl about her long search to find ways to visualize the abstract concept of spirituality.

    All images ©Maïmouna Guerresi, and courtesy of Mariane Ibrahim Gallery.

    #photos #faire_monde #spiritualité

  • Colonial Histories | Open House London 2020
    https://openhouselondon.open-city.org.uk/collections/30

    All buildings tell stories. Stories about the values and aspirations of the societies which created them are etched into the facades of our streets. Yet some stories are harder to read than others. Hidden beneath the surface of many buildings in London are incredible and sometimes bitter stories of Britain’s colonial history. For Open House 2020, we’re embarking on a long term project to tease out and reveal the hidden colonial histories of the architecture we celebrate in the festival.

    #Londres #London #balade_décoloniale #colonialisme #esclavagisme

  • London Statues and the History of Empire

    All stages of colonial history can be traced through statues in our care, beginning with the earliest days of European colonialism, with Christopher Columbus (Belgrave Square), through the centuries of British expansionism and the creation of its Empire – personified by Sir Walter Ralegh (Greenwich) and Robert Clive (King Charles Street). They then mark Britain’s imperial wars of the 19th century, with Lord Napier of Magdala (Queen’s Gate) and General Gordon (Victoria Embankment), and the Empire’s final phases, with Lord Curzon (Carlton House Terrace). The monarchs of the imperial centuries also appear: James II, William III, Queen Anne, George II, George III and Queen Charlotte, and Edward VII.

    https://www.english-heritage.org.uk/visit/london-statues-and-monuments/london-statues-empire

    #empire #colonialisme #esclavagisme #Londres #London #slave_trade #monument

  • Movement for Black Lives: an interview with Barbara Ransby - Institute of Race Relations

    As we witness one of the largest uprisings in US history, led by Black working-class activists, Race & Class interviews Barbara Ransby, a US-based historian, feminist and longtime organiser, on the significance of the Movement for Black Lives (M4BL) uprisings across the US ignited by the murder of George Floyd.

    Jenny Bourne: As someone who has been involved in and written on US Black working-class movements for many decades, do you see what’s happening now as a watershed moment?

    Barbara Ransby: It is definitely a watershed moment and I don’t say that lightly. You know historians say every historical moment is unique which is true. But there are those pivots after which you know things are ever different and so I think this moment comes at the convergence of, in the United States and globally, really three crises.

    First, it’s the crisis of liberal democracy or bourgeois democracy. We see an uptick in authoritarianism across the globe from Bolsonaro to Duterte, to Erdogan, and of course the Donald Trump phenomenon which is increasingly repressive, xenophobic, and dangerous. Essentially, Trump and his followers have deployed white nationalism in the service of racial capitalism.

    Secondly, we have the global coronavirus pandemic which adds to that and stops us all in our tracks. It jolts the elites in ways that they did not anticipate, and exposes the vulnerabilities of racial capitalism yet again. Because, of course, you know it’s not lucrative to prepare for something like this, so all the pharmaceutical companies and the elite research institutes have not invested in in research around pandemics; they’d rather invest in drugs that people will buy every year because that increases the profit margin. And Trump, in his infinite lack of wisdom, dismantled the office in the federal government that was supposed to actually plan for pandemics. And then we see states and hospitals scrambling on the open market to buy life-saving equipment like ventilators. Yet another example of the failure of capitalism to meet this crisis. The market does not care if people die. We have to care.

    And then the third thing is the uprising against police violence and white supremacy. We saw a fifty-state uprising in this country. We never saw that in the 1960s, we never had, 500 towns and cities with people coming out into the street simultaneously. Even in places that don’t have a significant Black population, there was somebody in that town that felt they had to get out in the streets and say something against racism, to say Black Lives Matter. That is uplifting and I have to also believe that people in those small towns probably don’t have a deep understanding of racism. They were protesting for other reasons too, unsettled and angry about the condition of their lives in this country and the George Floyd murder and the visual impact of that injustice was the final straw. The cruelty in that violence jolted people into action.

    Of course an uprising is spontaneous, it is organic, you can’t script it beforehand, you can’t predict exactly when it’ll occur and you certainly can’t script it from inside as it’s unfolding. And this uprising is not different. None of us predicted that of all the outrageous acts that we have witnessed and absorbed over the last four years, that this particular killing would be the last straw for hundreds of thousands of ordinary people not in any organisation, per se.

    But, organisation is essential once uprisings begin to unfold. Movement organisations, and there are many, began to draw upon lessons and organising models and theoretical frames from earlier periods and from organisations like Critical Resistance which, of course you know, Angela Davis and Ruth Gilmore helped to found in 1997. This is an abolitionist organisation led by Black feminists. Another earlier group is INCITE!: Women of Colour Against Violence, a group that came out of the anti-domestic violence movement and insisted on including state and imperialist violence in their analysis and work. I write about these groups in my book [Making All Black Lives Matter]. But then in 2012, a new group of organisers began to congeal and they have been debating and training and doing scenario-planning and base-building in the years since. Another critical turn was, of course, the Ferguson uprising in 2014 when Michael Brown was shot dead by police in Missouri.
    A Black Lives Matter march in Denver. Thomas Elliott/Flickr

    So, when the 2020 uprising occurred, you had a group of young Black activists, many of them feminists, many of them queer, many of them with a very radical intersectional analysis, ready to move into action. And they called a series of demonstrations on Juneteenth weekend. There were actions from Washington DC to California with hundreds of thousands of protesters filling the streets. The demand of ‘defund the police’ has emerged as central, reflecting decades of efforts to ‘reform and improve’ the police, all of which have failed. But ‘defund’ is only part of the agenda for activists, and it would be wrong and incomplete to leave it at that. The full-throated demand is ‘defund the police, fund our people’.

    M4BL and others are organising around that idea, and M4BL’s policy committee has just created a piece of mock legislation called the Breathe Act which outlines not only dismantling police and prisons over time but also what it would mean to revitalise our communities and our schools and make health available to everyone, and have a sustainable green economy. All of that I think is a prime example of the ways in which Black liberation movements over time and in this moment are also the hopeful visionary movements for the entire planet, not just for Black people.

    That’s how I would see the significance of this moment. I draw a lot from Naomi Klein’s notion of disaster capitalism. That, in this moment of disaster, in this moment of dislocation and disorientation, elites are certainly plotting and scheming on how to maximise their power, how to institute and expand policies and practices from surveillance to austerity to further their agenda. But what also happens in the context of a crisis is the opportunity for galvanising our people and galvanising the Left, and I see that happening as well.

    The demonstrations here showed a certain level of determination on the part of people who attended their first protest during a pandemic. I think, regarding the Left and the Black movement here, if we don’t tap into that anger and determination then we really have not done our work. People were willing to face health risks, people went out more often than not wearing masks, but sometimes not wearing masks − taking that risk to demonstrate their outrage against what was happening in this country. They also withstood rubber bullets and tear-gas, which was in wide use, and this is really a human rights violation of the first order. I mean the cops were very brutal against a lot of the demonstrators and old people were knocked down, two reporters lost their eyes because they were victims of projectiles.

    https://irr.org.uk/article/movement-for-black-lives-an-interview-with-barbara-ransby

    #racisme #class #race #Naomi_Klein #black_lives_matter

  • Struggles! | Our first collection of stories
    https://www.otherwisemag.com

    Issue no. 1
    November 2020 - February 2021
    ¡STRUGGLES!
    Adelaide Di Nunzio/New Cairo

    STRUGGLES is our first collection of stories.

    1 story every 3 weeks from mid-November until the beginning of February

    Life is a struggle. In this issue, we explore individual and collective struggles and the pursuit of something different, better or, in some cases, real. Ana Gutiérriez recounts the story of Denise and her journey through sex work in London, and the dilemmas of lying and caring. Letizia Bonanno illustrates the struggles of carrying out fieldwork in austerity Athens. Marco Di Nunzio narrates the life of Anna and her struggle to deal with exclusion, injustice and the camorra in Naples. AbdouMaliq Simone tells us how forgetting creates spaces of possibility in West Papua. Finally, The Justice & Empowerment Initiatives share experiences of the anti-eviction movement in Lagos and its fight for a more just city.

    #droit_à_la_ville #luttes #urban_studies

  • Afrika in Basel - an urban safari

    A tour of the city Basel developed in 2007 and updated in 2018 after some criticism, notably around the term “safari”

    A presentation can be found here (pdf): https://africanhistory.ch/Dokumente/Pressemappe_2008_05_05.pdf

    africanhistory.ch - Stadtsafari - Afrika in Basel
    https://www.africanhistory.ch/citytour.htm

    Stadtsafari - Afrika in Basel

    Dieser Stadtrundgang wurde 2008 vom Zentrum für Afrikastudien Basel (ZASB) in Zusammenarbeit mit dem Verein Frauenstadtrundgang Basel in einer zweisemestrigen Lehrveranstaltung ausgearbeiteit und ist seither mehrfach überarbeitet worden.

    Ob Völkerschauen, Jazz oder Afroshops: Die Stadt Basel besitzt eine lange Tradition von vielfältigen und spannenden Beziehungen mit dem afrikanischen Kontinent. Diese jahrhundertealten Verflechtungen wirtschaftlicher, politischer, kultureller und wissenschaftlicher Art haben die Entwicklung Basels beeinflusst und Spuren hinterlassen, denen wir auf dem Rundgang folgen werden. Zeitgenössische Briefe, Fotografien oder Plakate illustrieren dabei vielfältige Aspekte eines „afrikanischen“ Basels.

    Die Stadtsafari wird von Studentinnen und Studenten der Universität Basel geführt und kann auf Wunsch in englischer Sprache gebucht werden.

    #Balade_décoloniale #Basel #Bâle #racisme #colonialisme

  • Balade décoloniale Berne

    Carte interactive

    Koloniale Spuren aufdecken

    Die Schweiz war nie eine Kolonial- oder Seefahrtsnation und dennoch in der Kolonialzeit tief in ein Netz internationaler, kommerzieller, intellektueller und politischer Beziehungen eingebunden. Wie andere europäische Städte verbirgt auch Bern Spuren dieser Geschichte – einige davon macht diese Webseite der Stiftung Cooperaxion sichtbar.

    Cooperaxion – Bern Kolonial
    https://bern-kolonial.ch

    #balade_décoloniale #Berne #Cooperaxion #racisme #droit_à_la_ville

  • Glaciologue, Raciste : Louis Agassiz (1807 – 2013)
    https://louverture.ch/exposition

    Glaciologue, Raciste : Louis Agassiz (1807 – 2013)

    Les créateurs de l’exposition « Gletscherforscher, Rassist : Louis Agassiz (1807–2013) » ont décidé de publier en ligne la version française. Si quelqu’un est intéressé par l’organisation d’une présentation physique de l’exposition, il/elle est invitéE à nous contacter par e-mail : hans.faessler [at] louverture.ch. Les modèles d’impression pour les roll-ups sont prêts et à disposition.

    Hans Fässler : président de l’association, recherches
    Hans Barth : concept, recherches
    Hannah Traber : typographie, graphisme
    Sasha Huber : interventions artistiques

    Introduction

    Tableau 1 : Un siècle de racisme
    Tableau 2 : Louis Agassiz (1807–1873)
    Tableau 3 : Un siècle d’humanité
    Tableau 4 : Agassizhorn, l‘histoire d’un pic
    Tableau 5 : Lettre à sa mère
    Tableau 6 : Agassiz le raciste
    Tableau 7 : De Harvard à Berlin
    Tableau 8 : Agassiz ou Hitler ?
    Tableau 9 : Victimes du racisme
    Tableau 10 : Histoire d’un déni
    Tableau 11 : Sept mythes sur Louis Agassiz

    #ressources_pédagogques #racisme #décolonisation_des_savoirs #colonialisme #Aggassiz #suisse_coloniale

  • Newcomers’ Right to the City - SPUI25
    https://spui25.nl/programma/newcomers-right-to-the-city

    NIAS Talk Newcomers’ Right to the City
    15-02 2021 18.30 – 20.00

    With increasing worldwide migrant mobilities it is not always clear who has the right to the city. What is the role of the newcomer in an urbanized world?

    The moving populations that cross borders heading to Europe and North America contest and destabilize both territorial certainties and established urban policies. In public debates these displaced people are often framed as passive recipients of the State, NGO or philanthropic practices. However, newcomers themselves ­organize, struggle and generate movements of insurgent citizenship, claim the right to the (centre of the) city and enact the production of collective housing and shared common spaces based on principles of solidarity and mutual help. During this NIAS Talk we explore commoning practices used by newcomers as a way of self-organisation and the concept of spatial justice for an increasingly heterogeneous urban society.
    About the speakers

    Michael Keith is Professor at the University of Oxford’s Center on Migration, Policy and Society, and Director of the PEAK Urban Research Programme which aims to aid decision-making on urban futures. He will

    Maria Kaika is NIAS fellow 2019-2020 and Professor of Urban Regional and Environmental Planning at the University of Amsterdam. She was researching ‘debt as biopolitics’ at NIAS and will be discussing the newcomers right not only to the city but to the heart of the city, to have access to the political, social and cultural activities of urban life.

    Charalampos Tsavdaroglou is a Marie Curie Fellow at the University of Amsterdam. He will be a discussant for this talk and his research interests include critical urban theory, autonomy of migration, and intersectional, decolonial and affective geographies.

    Fenneke Wekker (moderator) is a Political sociologist, writer and Head of Academic Affairs at NIAS.

    #droit_à_la_ville #right_to_the_city