• A website uses the AudioContext API to send a low frequency audio through the browser to the computer. It then measures how the computer processes this sent data. Based on how this signal is processed, the results from the AudioContext API can help identify the same user across different browsers.

    This process doesn’t require access to the device permissions like microphone or speakers. No audio is recorded, collected or played by any means. It gathers the audio signature of a user’s device and uses it to create an identifier to track that user. It simply relies on the difference in the way these generated signals are processed on each device.

    Since this technique utilizes the device’s (hardware) capability differences and not just the browser’s — it can be used to track users across different browsers as long as they’re on the same device. Browser compartmentalization (a method where a person uses two or more dedicated browsers for different Internet activities) can be used to escape cookies set by different trackers.

    https://iq.opengenus.org/audio-fingerprinting

    #pistage #audio #publicité #surveillance

  • Französische Justiz-Farce gegen junge Nürnberger im dritten Akt
    https://www.heise.de/tp/features/Franzoesische-Justiz-Farce-gegen-junge-Nuernberger-im-dritten-Akt-4560014.html

    Auch die zweite Instanz hat die absurden Verurteilungen im Eilverfahren gegen drei junge Leute bestätigt, die statt zum G7-Gipfel unterwegs in den Urlaub waren

    Immer wieder hatte Telepolis über das absurde Vorgehen Frankreichs im Umfeld des G7-Gipfels im französisch-baskischen Biarritz geschrieben. Besonders stach die Inhaftierung und Verurteilung wegen angeblich geplanter Gewalt noch vor Beginn des Gipfels heraus, mit der ganz offensichtlich ein Exempel statuiert werden sollte. Es wurde faktisch ein nicht erklärter Ausnahmezustand geschaffen, der mit angeblich geplanter Gewalt begründet wurde. Nur gab es diese Gewalt auch nicht auf einer Großdemonstration mit mehr als 15.000 Demonstranten.

    Doch zu diesem Zeitpunkt, bevor der Gipfel überhaupt begonnen hatte, saßen die drei jungen Leute zwischen 18 und 23 Jahre längst schon verurteilt im Gefängnis, obwohl sie sogar im Eilverfahren von „Waffenbesitz“ freigesprochen wurden. Die angeblichen Tränengasgranaten und Eispickel gab es aber nicht und so wurde ein gefährliches Präventivurteil allein auf Grund von linker Literatur und Aufklebern gefällt. In einem Rechtstaat sollten nur kriminelle Akte verurteilt werden und keine vermuteten Vorhaben.

    Dass nach der zweiten Instanz nun am Donnerstag auch die dritte Instanz das Urteil von zwei und drei Monaten Haft (die nicht zur Bewährung ausgesetzt wurden) bestätigte, wirft ein ungutes Licht auch auf die französische Justiz.

    Die hat sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert, ließ die Wahlverteidiger im Eilverfahren nicht zu und auch keinerlei Kontakte zu den Eltern bis zum Berufungsverfahren - nicht einmal das übliche Telefongespräch. Die jungen Leute verschwanden einfach in einer Polizeikontrolle auf der Autobahn und niemand wusste über Tage, wo sie sind, was die Eltern zur Verzweiflung trieb. Erst ein - zweimal - illegal festgenommener und abgeschobener deutscher Journalist informierte Telepolis über die Anwesenheit anderer „Deutscher“ im Gefängnis von Hendaye.

    Rechtstaatlichkeit und eine Garantie von Grundrechten sieht anders aus. Es gibt zudem viele glaubhafte Hinweise, dass die drei jungen Leute nicht zum G7-Gipfel wollten, um ihr Recht auf Demonstrationsfreiheit auszuüben, das Frankreich ebenfalls praktisch fast komplett ausgehebelt hat, sondern auf dem Weg in den Urlaub ins spanisch-baskische Lekeitio waren. Dort warteten Freunde, die die Eltern alarmierten, da sie nicht wie vereinbart eingetroffen waren. Dafür sprechen auch die Chat-Verläufe auf den Handys.
    „Unzählige Verfahrensfehler“

    Doch offensichtlich kommt die französische Justiz nicht mehr von dem Esel herunter, auf den sie sich im Sinne der Staatsräson gesetzt hat. Für die Anwälte handelt es sich um einen katastrophalen Präzedenzfall. Fatal ist, dass sogar das fünfjährige Aufenthaltsverbot bestätigt wurde. Der neue Richterspruch in Pau erfolgte, als zwei der jungen Männer praktisch die Strafe schon abgesessen haben. Wann sie freigelassen oder abgeschoben werden, ist derzeit noch unklar.

    Alice Becker, eine der französischen Wahlverteidiger, nennt das Urteil unbegreiflich, da man sich „lediglich auf die Vermutung stütze, sie hätten einer gewalttätigen Gruppe angehört und schädliche Absichten gehabt“. Für Becker hätten sie sich nachweislich auf dem Weg in den Camping-Urlaub befunden. Die Verteidiger erwägen weitere juristische Schritte wie auch der zweimal illegal abgeschobene Journalist Luc. Auch für den Nürnberger Solidaritätskreis für die „3 von der Autobahn“ handelt es sich um einen Skandal. „Es ist ein politisches Urteil, das jetzt als politisches Urteil bestätigt wurde.“

    Entsetzt sind auch die Angehörigen. Eine Mutter konnte am Donnerstag ihren Sohn im Gefängnis von Bordeaux besuchen. Sie berichtet von einem „absolut heruntergekommenen Gefängnis“ und einem „starken“ Sohn, der „sehr dünn geworden und den Umständen entsprechend belastet“ ist. Als das Ergebnis der Urteilsverkündung kam, waren Mutter und Sohn „schwer erschüttert und traurig, aber zugleich auch unglaublich wütend“. Sie führt die „unzähligen Verfahrensfehler (z.B. verlorengegangene Beweismittel, keine Erlaubnis für Telefonate mit Familie, Verteidigerinnen, usw.…)“ und spricht von einer „rein konstruierten Straftat“.

    Weiter ist nun fraglich, wie lange die jungen Leuten noch im Gefängnis „unter herabwürdigenden Bedingungen bleiben müssen (22 Stunden Einschluss zu dritt in einer Einzelzelle, einer auf einer Matratze auf dem Boden)“. Für die Mutter ist das „Urteil ein weiteres Merkmal für einen autoritären Staat“, denn es habe mit Rechtsprechung oder Rechtsstaatlichkeit nichts zu tun, sondern „mit gezielter Repression gegen linke Politik“.

    Letztlich wurden die drei auf Basis von schwarzen Listen inhaftiert, die aus Deutschland geliefert worden waren, wie die Linke über eine Anfrage an die Bundesregierung bestätigt bekam. „Die drei stehen sowohl für den französischen wie auch für den deutschen Staat für Staatsfeinde und werden als solche behandelt und nicht als vermeintliche Straftäter“, meint die Mutter. Auch der Linken-Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko spricht von einem „skandalöses Urteil gegen die #3vonderAutobahn“. Per Twitter verkündet er: „Das ist Gesinnungsjustiz. Die drei Jugendlichen werden benutzt, um ein Exempel gegen den internationalen Gipfelprotest zu statuieren. Linke Politik ist kein Verbrechen!“

  • 07.10.2019 : 40 Jahre Mietendeckel (Tageszeitung junge Welt)
    https://www.jungewelt.de/artikel/364202.republikgeburtstag-40-jahre-mietendeckel.html


    Aujourd’hui il y a 70 ans suite à la création du Deutsche Mark et la fondation de la Republique Fédérale d’Allemagne sous surveillance des alliés occidentaux la chambre de députés provisoire à Berlin vote la constitution d’un état socialiste sur le sol allemand . Par cette décision l’assemblée fonde la Deutsche Demokratische Republik .

    Am 7. Oktober 1949 wurde die Deutsche Demokratische Republik gegründet. Soziale Grundrechte hatten in dem sozialistischen Staat bis zuletzt Verfassungsrang

    L’hymne national : Auferstanden aus Ruinen, traduction en français
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Auferstanden_aus_Ruinen

    - Ressuscitée des ruines
    et tournée vers l’avenir,
    laisse-nous te servir pour atteindre le bien,
    Allemagne, patrie unie.
    Une misère ancienne est à vaincre
    et nous la vaincrons réunis.
    Car il nous faut y arriver,
    que le soleil beau comme jamais
    brille sur l’Allemagne (bis)

    – Qu’avec bonheur et avec paix soit bénie
    l’Allemagne, notre patrie.
    Le monde entier aspire à la paix,
    tendez la main aux peuples.
    Si nous nous réunissons fraternellement,
    nous battrons l’ennemi du peuple.
    Faites briller la lumière de la paix,
    pour que jamais plus une mère
    ne pleure son fils (bis)

    – Labourons, bâtissons,
    apprenez et travaillez comme jamais avant.
    Et avec confiance en sa propre force
    une génération libre se lèvera.
    Jeunesse allemande, les meilleures ambitions
    de notre peuple en toi réunies,
    tu seras la nouvelle vie de l’Allemagne
    et le soleil beau comme jamais
    brillera sur l’Allemagne (bis)

    https://www.youtube.com/watch?v=bWe6k1F5WKQ


    #Allemagne #DDR #histoire #constitution

  • I Worked at Capital One for Five Years. This Is How We Justified Piling Debt on Poor Customers.
    https://newrepublic.com/article/155212/worked-capital-one-five-years-justified-piling-debt-poor-customers

    The subprime lending giant is a textbook case in creating a corporate culture of denial.
    By Elena Botella

    The first thing you should know about a woman I know, who I’ll call Annie, is that she volunteers to sit at the hospital with people who are going to die alone, who have no family or friends to be with them during their last moments. “It’s obviously sad,” she told me, “but I feel like I have enough positive energy that I can share some.” And share she does: She cooks her coworkers’ favorite desserts for their birthday; she organizes anti-racism workshops and attends racial justice protests; she teaches ESL classes to recent immigrants. Annie is, in short, a very nice person. She works hard at being good, to be friendly and kind to everyone she meets.

    She also, for a time, made a living selling credit cards with high interest rates to people who were barely making ends meet.

    Annie and I worked together at Capital One for three years. For a few months, I was her boss. I oversaw the bank’s “secured card” product—a credit card marketed to people whose credit is so bad they can’t get a credit limit of $300 at a 27 percent interest rate without putting down a security deposit. Ironically, at Capital One, the more of a positive-energy type you were, the more likely it was that you’d work in the subprime division. There, people like Annie and myself reasoned, the choices you made could, hypothetically, make things easier for struggling families. We told ourselves that such families likely didn’t have any better lending options. And for poor, under-banked households, many lending options are far worse than Capital One.

    The real question, of course, isn’t whether a credit card with a 27 percent interest rate and a $39 late fee is better than a payday loan. It’s whether Capital One’s marketing campaigns push people into debt who would have otherwise avoided it; whether it is actually in a person’s best interest, desperate though they may be, to borrow money at an exorbitant rate; and whether this enterprise is ethically defensible—in particular, for the decent, hard-working employees who toil every day to make Capital One’s mercenary strategy a reality. Because the ugly truth is that subprime credit is all about profiting from other people’s misery.

    In 2012, the year I started my first Capital One internship, the company’s acquisition of HSBC’s credit card business went through, making it one of the largest subprime credit card issuers in the U.S. The decision to double down on those Americans struggling to get by has paid off handsomely.

    The credit card titan’s newly-constructed 31-story glass headquarters in McLean, Virginia, is but one lavish testimonial to the success of its bottom-feeding business model. Capital One collects $23 billion in interest per year—an average that works out to $181 from each family in America. Of course, not every family has a Capital One account, and most public surveys say roughly half of people with credit cards pay them in full and accrue no interest. So simple math tells you that many families are paying Capital One at least $800 in interest every year.

    Capital One’s decision to double down on those Americans struggling to get by has paid off handsomely.

    And most of that interest gets paid by the families who can least afford it. According to data from a 2018 Federal Reserve survey, people who report an unpaid credit card balance “most or all of the time” were nearly five times as likely to describe themselves as “struggling to get by” or “just getting by” than the people who paid their credit card bills in full every month. They were nearly 50 percent more likely to have an income under $50,000, 2.5 times as likely to describe the economic conditions in their community as “poor,” and three times as likely to have skipped prescription medicine or doctor’s visits because of cost.

    People at Capital One are extremely friendly. But one striking fact of life there was how rarely anyone acknowledged the suffering of its customers. It’s no rhetorical exaggeration to say that the 3,000 white-collar workers at its headquarters are making good money off the backs of the poor. The conspiracy of silence that engulfed this bottom-line truth spoke volumes about how all of us at Capital One viewed our place in the world, and what we saw when we looked down from our glass tower. This is not meant to offer a broad-brush indictment of business at Capital One; it is hardly the only corporation that has been ethically compromised by capitalism. It is, however, meant to shine a few photons of light on the financial industry in a post-crisis age of acute inequality.

    Sometimes at Capital One, you would be working on a Powerpoint slide that showed “chargeoff rates” increasing. Your slide would feature a bunch of colored lines: one showing that ten in 100 people who opened this type of credit card failed to repay their debt within the first year; the next illustrating how the same thing happened to 15 in 100 people the following year. A curious colleague might walk by and say things like, “Oh, wow, can I take a look at those curves?” Said colleague might then offer up some comment pertaining to the work they did downstream from these indebtedness trends: “That’s fascinating. Is this deseasonalized? Does the dollars-bad chart look the same as the people-bad chart?”

    For the 10-15 percent segment of people represented on the graphs, the thought experiment was far less abstract—and substantially less pleasant. Their credit scores would have tanked by 100 points; they would be fending off increasingly urgent calls from debt collectors. Capital One did a great deal of its own debt collection instead of outsourcing it, and we patted ourselves on the back for that, since it was considered more humane. Chances were good that Capital One would eventually sue these non-payers, with the hopes of garnishing their paycheck to get that money back, with interest.

    Amid the daily office banter at Capital One, we hardly ever broached the essence of what we were doing. Instead, we discussed the “physics” of our work. Analysts would commonly say that “whiteboarding”—a gratifying exercise in gaming out equations on the whiteboard to figure out a better way to build a risk model or design an experiment—was the favorite part of their job. Hour-long conversations would oscillate between abstruse metaphors representing indebtedness and poverty, and an equally opaque jargon composed of math and finance-speak.

    If you were not familiar with the almanac of metaphors—many of which, as I understand it, were specific to Capital One—you would not follow the conversations. The “bathtub,” for example, denotes a loan portfolio, because it’s like water down the drain when you lose customers—either because they have closed their account or were fed up with Capital One or have involuntarily defaulted on their loan. When you spend tens of millions of dollars on marketing, that’s turning on the spigot for new water in your “bathtub.”

    It was common to hear analysts say things like, “I just love to solve problems.” But what they were really doing was solving something closer to puzzles. It’s clear to me, for example, that the janitor at my middle school solved problems when she cleaned up trash. It’s far less clear whether analysts at Capital One are solving problems or creating them. In either event, the work culture at this well-appointed lender of dwindling resort is pretty much designed to encourage former students of engineering or math to let their minds drift for a few years and forget whether the equations in front of them represent the laws of thermodynamics or single moms who want to pay for their kids’ Christmas gifts without having to default on their rent or utilities payments.

    Capital One is a very young company, particularly relative to other banks. It was founded in 1988 by the all-too aptly named Rich Fairbank, who came from the world of consulting. Virtually everyone I worked with was 45 or younger. Most were under 30. By the age of 25, I was what you might call a “middle manager,” with a team of analysts working for me and day-to-day responsibility over a substantial part of the business.

    My trajectory wasn’t all that unusual. The company was willing to put, for better or worse, extraordinary amounts of trust in people very early in their careers. For the many young people at Capital One, the rampant euphemisms they used were not a defense mechanism. Bad feelings rarely impinged on the sunny state of mind that typically grew out of their successful lives, so they did not need to mount a defense.

    Before I managed Capital One’s secured card product, I worked on what we called “Mainstreet proactive credit limit increases” or “Mainstreet pCLIP” for short. Mainstreet was yet another piece of euphemistic in-house jargon; it meant subprime. As for proactive credit limit increase, it meant raising the cap on how much someone is allowed to borrow—without getting their permission to raise the cap.
    Virtually everyone I worked with was 45 or younger. Most were under 30.

    The emails we used to send these “Mainstreet pCLIP” customers would go as follows: “Elena Botella, you’re a valued customer, and we want you to get more out of your card. So recently, your credit line was increased to $6550.00. This gives you more in your wallet, which gives you more flexibility. Thank you for choosing Capital One®. Enjoy your higher credit line.”

    At any bank, if you have a low credit score, you’re only likely to get a credit limit increase if you’re getting close to your existing credit limit. So if you got that email, you probably had a few thousand dollars of Capital One credit card debt at an interest rate of at least 20 percent. That implies you were probably paying Capital One around $40 in interest per month or more. You might want or need to borrow more money on top of what you’ve already borrowed, but I always thought it was a little bit sick for us to be telling people to “enjoy” their higher credit line. It felt more than a little like shouting, “Enjoy getting into more debt, suckers!” before disappearing in a cloud of smoke and speeding off in a Tesla.

    In my coworkers’ defense, nearly everyone agreed with me that repeating “more...more...more” in that email was redundant, if not manipulative, and we eventually changed the text. But the pitch still represented an irreconcilable gap: While the recipients of the email might, at best, regard it as one additional debt instrument to deploy for the next financial emergency lying in wait, Capital One employees must have imagined that borrowers were positively excited to take on more debt as soon as possible.

    Sadly, this latter view was not completely unreasonable. As Scott Schuh and Scott Fulford have shown in a paper for the Federal Reserve of Boston, people who get credit limit increases tend to keep their “utilization” constant. In other words: If a person is carrying a $1,500 balance when they have a $3,000 credit limit, you’d expect them to start carrying a $4,000 balance if the limit is raised to $8,000. If most people use the full credit-limit increases they are offered, the thinking goes, that must mean that most people want to borrow more money. If you lend them more money, you are “meeting customers’ needs.”

    Because the borrower’s pain was not at the forefront for analysts, lingo like “pBad” (the percentage of people who can’t repay their loans), “second-order risk” (when customers who would have been able to repay a small loan default because they borrowed more than they could handle), “flow rates” (the percentage of people who will miss the next payment), “HBRs” (high-balance revolvers, or people who have a lot of debt) is not analogous to a military planner referring to “collateral damage” to talk about dead civilians. It is far more abstract.

    Capital One’s culture of experimentation also acted as a kind of buffer. Fast Company has reported that Capital One runs 80,000 experiments per year. As Christopher Worley and Edward Lawler III explain in the journal Organizational Dynamics, a bank like Capital One can randomly assign differing interest rates, payment options, or rewards to various customers and see which combinations are most profitable for any given segment of people. It’s not so different from how a pharmaceutical company might use a randomized control trial to test whether a new drug is effective, except that the results of the bank’s experiment will never get published, and instead of curing diseases, the bank is trying to extract more money from each customer. The use of experiments is itself an act of psychological distancing; it allows the analysts controlling the experiment to resolutely apply its findings as a profit-maximizing mandate without giving the strategy a name such as, oh, “predatory lending.”

    In this faintly lab-like register of business rhetoric, it’s not necessary to say things out loud like, “We should have a credit card where people put down a $99 security deposit to get a $200 credit limit, paying hundreds or thousands of dollars of interest to Capital One, even though many of those people will default.” Nor would you have to say, “This person has maxed out every credit limit increase we’ve given them in the past on some stuff they probably needed like new tires, but also on other stuff like concert tickets. But since they always make the minimum payment it’s probably safe to raise their credit line so they’ll take on more debt, because as long as they keep being able to afford making the minimum payment for another two years it’s actually okay if they eventually can’t repay us.”

    The rise of data science, machine learning, and artificial intelligence means that you don’t need venal corporate tycoons wearing Monopoly Man hats to grind the faces of the poor into the dirt. Under the data-driven directives of Capitalism 2.0, you can have a bunch of friendly data scientists who don’t think too deeply about the models they’re building, while tutoring low-income kids on the side. As far as they’re concerned, they’re refining a bunch of computer algorithms.

    Executives at Capital One tend to get their questions answered. There were many nights I ordered pizza to our office for dinner so that I could hunker down for another five hours to make slides for a “Rich Deck.” This was the Capital One term of art for the very special kind of PowerPoint that CEO Rich Fairbank would see after a few people more senior than me had the chance to massage it into shape. If Fairbank cared to know the answer to any question—such as, “How many of the loans that we give out actually make the borrower’s life better?” or “What are the consequences of raising our credit card interest from the prime rate plus 19 percent to the prime rate plus 23 percent on child hunger in America?”—he could have gotten thoroughly researched answers. But those are the kinds of questions that the entire Capital One workplace was designed to drive out of view.
    A publicly traded company wasn’t going to sacrifice a meaningful amount of income to avoid destroying lives—unless the law required it.

    Still, Capital One was at least aware that it needed, at least every once in a while, to shore up its reputation and make its employees feel good about their occupation. When executives wanted to inspire their underlings to savor the broader social value of the work they were doing, under the banner of the “mission” to “change banking for good,” the most common strategy was to introduce a Powerpoint slide comparing a credit card to alternatives. A payday loan has an APR of 400 percent. One of Capital One’s competitors, First Premier, charges a 36 percent interest rate on top of a one-time set-up fee of $75, on top of more than $100 in additional monthly and annual fees, all to gain access to a $400 credit line.

    It’s hard to say whether the world would be better off without credit cards. It’s true, of course, that sometimes people really do need to borrow money. I talked to one woman in Virginia who borrowed money on her credit card right after she graduated college to help pay her rent and buy her groceries until she found a job. She said her parents lived in the middle of nowhere, with grim prospects for employment in the knowledge economy. Borrowing money appreciably improved her life prospects for the better.

    But the morality of the credit card executive is a morality of autonomy: If I’m giving people choices, that’s a good thing. “How could I be making this customer worse off,” a credit card executive asks herself, “if nobody is forced to use this product?” The way she goes to sleep at night is by imagining a quasi-mythical customer who would have lost her job if she couldn’t have put the new tires for her car on her credit card. Whether that person resembles one in every two customers, or one in every 50, or one in one million, is conveniently elided, despite the immense research resources at her disposal.

    When I was at Capital One, I wanted to understand if it was possible to keep loans as an option for the people who have exhausted all their better alternatives—without also causing suffering for those who would be better off forgoing purchases or borrowing money from friends and family. After five years, I concluded it was more or less possible to achieve that goal—to do the good loans without doing the bad loans. I also realized something that will sound obvious to a reasonably smart adult who doesn’t work at a credit company: an ethical corporation could be tempted by compelling evidence about the suffering it caused to relinquish some of its massive revenue. But over the long run, a publicly traded company wasn’t going to sacrifice a meaningful amount of income to avoid destroying lives—unless the law required it.

    At the very least, I wanted my coworkers to swim in the pain with me, to think about it when we ate açaí bowls in the cafeteria, to foreground it before we made every decision. But that’s not how glass towers work.

    Elena Botella is a D.C.-based writer whose work on labor and consumer issues has appeared in American Banker, Slate, and Talk Poverty. She just completed a cross-country trip researching Americans’ experiences with debt.
    @elenabotella

  • DEMO: Richtig deckeln, dann enteignen. // 03. Oktober 2019 um 13:00 // #Alexanderplatz am Haus des Lehrers – Stadt von Unten
    https://stadtvonunten.de/demo-richtig-deckeln-dann-enteignen-03-oktober-2019-um-1300-alexanderp

    Deckel und Töpfe: Mietenwahnsinn wird endlich Einhalt geboten

    Seit über 10 Jahren fordert die Berliner Mieter*innenbewegung „Hoch mit den Löhnen, runter mit der Miete“ – auf der Straße lautstark unterstützt von Kochtöpfen und Deckeln. Mit dem Vorschlag des Mietendeckels aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sah es zwischenzeitlich so aus, als würde die zweite Forderungen endlich in die Tat umgesetzt: Die Mietsteigerungen, durch die schon so viele ihr Zuhause verloren haben und die nur dem Profit dienen, hätten nach dem ersten Referentenentwurf aus der Senatsverwaltung zurückgenommen werden können. Das ist richtig, denn dann könnten sich Berlin wieder alle leisten. Statt Spekulation zu befördern, soll die Regierung die Interessen der Mieter*innen der Stadt und damit 80% der Bevölkerung in den Vordergrund stellen. Dass demnach Vermieter*innen statt Mieter*innen Härtefallanträge hätten stellen müssen, wenn sie durch diese Absenkung in finanzielle Schwierigkeiten geraten wären, ist konsequent: das Grundbedürfnis Wohnen steht über der Ware Wohnraum.

    Aber durch die Gegenkampagne von Immobilienlobby, rechten Oppositionsparteien und Teilen der Presse haben SPD, Linke und Grüne nun offenbar kalte Füße bekommen und den Mietendeckel an entscheidenden Stellen wieder aufgeweicht: Mietobergrenzen sollen höher liegen, Mieterhöhungen bei Modernisierung weiter möglich und Mietabsenkung nur noch in bestimmten Fällen möglich sein. Ein leicht verbesserte Mietpreisbremse ist aber nicht das, was r2g vereinbart hat und was die Mieter*innenstadt Berlin erwarten kann: Wir brauchen den radikalen Mietendeckel mit einem stadtweiten Mietenstopp!

    Zudem soll der Mietendeckel gerade nicht im sozialen Wohnungsbau gelten, wo in den letzten Jahren in vielen Häusern besonders starke Mietsteigerungen das Leben der ärmsten Berliner*innen zur Hölle gemacht haben. Deshalb fordern wir einen Mietendeckel auch für den sozialen Wohnungsbau!

    Auch beim Neubau gilt der Mietendeckel nicht. Dabei wissen wir doch schon lange: es fehlt an bezahlbarem Neubau, nicht an dem teuren, der überall gebaut wird. Wenn eine Mietobergrenze bestimmte Wohnungsmarktakteure also davon abhält zu bauen: kein Problem – um so mehr Platz für den wirklich bezahlbaren, dauerhaft abgesicherten kommunalen und selbstverwalteten Wohnraum den wir brauchen.

    Und: Auch der beste Deckel braucht einen Topf, auf den er passt. Der Mietendeckel muss von vielen weiteren Maßnahmen begleitet werden: Enteignung großer Wohnungsunternehmen, Neubau von 100% wirklich bezahlbaren, dauerhaft unprivatisierbaren kommunalen Wohnungen in der gesamten Stadt und Demokratisierung von Planungsverfahren und den Institutionen der Wohnraumversorgung. Mietendeckel und Enteignung schaffen die Voraussetzungen dafür, Immobilien und Boden aus der Kapitalverwertung rauszuziehen. Auch für den Neubau von Wohnungen müssen wir neue Modelle des Gemeineigentums in demokratischer Selbstverwaltung durch Stadtgesellschaft und Mieter*innen entwickeln und durchsetzen.

    Für all das geht es am 3. Oktober auf die Straße: Die Demonstration „Richtig deckeln, dann Enteignen“ starte auf dem Alex (Haus des Lehrers) um 13 Uhr. Wir sind dabei. Kommt auch, bringt eure Nachbar*innen, Freund*innen und Kolleg*innen mit – denn bezahlbarer Wohnraum geht uns alle an und ohne Druck reagiert die Politik nicht.

    #Berlin #logement #politique

  • BDS und der Nelly-Sachs-Preis : Deutsche Reflexe - taz.de
    https://taz.de/BDS-und-der-Nelly-Sachs-Preis/!5625410

    On m’a signalé qu’il vaudrait mieux que je me ne pronoce pas à propos des Antideutsche , que je devrait m’abstenir de tout commentaire critique envers l’Israël et qu’faudrait surtout ne jamais afficher la moindre sympathie pour le mouvement #BDS. Voilà pourquoi.

    In Dortmund hat eine Jury der britisch-pakistanischen Autorin Kamal Shamsie erst den Nelly-Sachs-Preis verliehen, dann wieder entzogen, weil Shamsie die Israel-Boykott-Bewegung BDS unterstützt.
    ...
    In Deutschland ist man aus historischen Gründen mehr als vorsichtig mit Boykottforderungen in Richtung Israel. Das ist richtig. Trotzdem ist das Bild komplexer, als es der auf die NS-Zeit fixierte deutsche Blick erfasst. So war BDS in Palästina der Versuch, nach dem Debakel der gewaltsamen Inti­fada einen zivilen, friedlichen Weg einzuschlagen.
    ...
    Ist Israelkritik wirklich verfassungsfeindlich?

    Allerdings ist der Fall Shamsie letztlich nur eine Randnotiz. Im größeren Bild ist das Problem, dass BDS-Unterstützer wie Shamsie hierzulande wohl gar keinen Preis bekommen. Und das gilt ebenso für Hunderte von AutorInnen aus früher kolonialisierten Ländern, für afrikanische Philosophen und lateinamerikanische Feministinnen, die mit BDS sympathisieren.

    Ein halbes Jahr nach dem Bundestagsbeschluss ist erkennbar, dass dies nicht das Ende, sondern erst der Anfang einer Ausgrenzungskampagne war. Radikal israelkritische jüdische Organisationen wie die Jüdische Stimme dürfen bei der Bank für Sozialwirtschaft kein Konto haben. In München bekommen BDS-nahe Organisationen kaum noch Räume für Veranstaltungen. Der Leiter des Jüdischen Museums in Berlin, der eine umstrittene Jerusalem-Ausstellung verantwortet hatte, musste zurücktreten. Die Liste ist noch länger. Die Atmosphäre wird stickiger.

    Der Berliner Innensenator Andreas Geisel will nun BDS vom Verfassungsschutz beobachten lassen. Sogar „grundsätzliche Kritik“ an Israel scheint ihm verfassungsfeindlich, BDS sei „noch nicht gewalttätig“. Das ist ein hübsches Argument. Wenn der Verfassungsschutz alle Organisationen überwachen will, die nicht gewalttätig sind, kommt da von Fridays for Future bis zum Roten Kreuz, eine Menge Arbeit auf den Verfassungsschutz zu.

    Anti-Germans (political current) - Wikipedia
    https://en.wikipedia.org/wiki/Anti-Germans_(political_current)

    The basic standpoint of the anti-Germans includes opposition to German nationalism, a critique of mainstream left anti-capitalist views, which are thought to be simplistic and structurally anti-Semitic, and a critique of anti-Semitism, which is considered to be deeply rooted in German cultural history. As a result of this analysis of anti-semitism, support for Israel and opposition to Anti-Zionism is a primary unifying factor of the anti-German movement.

    Anti-allemand (Allemagne) — Wikipédia
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Anti-allemand_(Allemagne)

    Le mouvement anti-allemand (Antideutsche) est un mouvement antifasciste, pro-américain et pro-sioniste apparu en Allemagne et en Autriche dans les années 1990 et se présentant comme d’extrême gauche.

    Deutscher Bundestag - Bundestag verurteilt Boykottaufrufe gegen Israel
    https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw20-de-bds-642892

    Der Bundestag hat am Freitag, 17. Mai 2019, einen gemeinsamen Antrag von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen mit dem Titel „BDS-Bewegung entschlossen entgegentreten – Antisemitismus bekämpfen“ (19/10191) angenommen. Für den Antrag stimmten die CDU/CSU, SPD, FDP, große Teile von Bündnis 90/Die Grünen und der fraktionslose Abgeordnete Mario Mieruch. Dagegen stimmten große Teile der Linksfraktion und Teile der Grünen-Fraktion. Enthalten haben sich die AfD-Fraktion sowie Teile der Linksfraktion und Teile der Grünen-Fraktion.

    In namentlicher Abstimmung lehnte der Bundestag einen Antrag der AfD-Fraktion mit dem Titel „BDS-Bewegung verurteilen – Existenz des Staates Israel schützen“ (19/9757) ab. 62 Abgeordnete stimmten für diesen Antrag, 431 lehnten ihn ab, es gab zwei Enthaltungen. Einem Antrag der Linken mit dem Titel „BDS-Bewegung ablehnen – Friedliche Lösung im Nahen Osten befördern“ (19/10261) stimmten nur die Antragsteller zu. CDU/CSU, SPD, AfD und FDP lehnten ihn ab, die Grünen enthielten sich.

    Antrag von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen
    Wie es in dem angenommenen Antrag der vier Fraktionen heißt, rufe die „Boycott, Divestment and Sanctions“-Bewegung (abgekürzt BDS) auch in Deutschland zum Boykott gegen Israel, gegen israelische Waren und Dienstleistungen, israelische Künstlerinnen und Künstler, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Sportlerinnen und Sportler auf. Der allumfassende Boykottaufruf führe in seiner Radikalität zur Brandmarkung israelischer Staatsbürgerinnen und Staatsbürger jüdischen Glaubens als Ganzes. Das sei inakzeptabel und scharf zu verurteilen.

    Mit der Annahme des Antrags begrüßte der Bundestag, dass zahlreiche Gemeinden bereits beschlossen hätten, der BDS-Bewegung oder Gruppierungen, die die Ziele der Kampagne verfolgen, die finanzielle Unterstützung und die Vergabe von kommunalen Räumen zu verweigern. Der Bundestag tritt damit jeder Form des Antisemitismus schon im Entstehen entschlossen entgegen und verurteilt die BDS-Kampagne und den Aufruf zum Boykott. Auch dürften keine Organisationen finanziell gefördert werden, die das Existenzrecht Israels infrage stellen. Projekte, die zum Boykott aufrufen oder die BDS-Bewegung unterstützen, dürften nicht finanziell gefördert werden.

    Antrag der AfD
    Die AfD wies in ihrem Antrag darauf hin, dass die BDS-Bewegung, die Israel wirtschaftlich, kulturell und politisch isolieren wolle, „ihren Ursprung in antisemitischen und antizionistischen Initiativen arabischer Gruppen hat, die lange vor der Gründung des Staates Israel bereits aktiv waren und die zwischen 1933 und 1945 in engem und freundschaftlichem Kontakt mit der nationalsozialistischen Regierung Deutschlands standen“. Die Bundesregierung sollte unter anderem aufgefordert werden, „allen Gruppierungen, die sich zur BDS-Bewegung zählen, sofort jegliche Förderung aus Bundesmitteln zu streichen; dies gilt insbesondere auch für die finanzielle Unterstützung BDS-naher NGOs durch parteinahe Stiftungen“.

    Neben einem Verbot der Bewegung in Deutschland – etwa auf dem Wege des Vereinsrechts – treten die AfD-Abgeordneten auch dafür ein, „sich zur Verantwortung für das Unrecht zu bekennen, dass jüdischen Siedlern in Palästina durch arabische Boykottaufrufe in Zusammenarbeit und im Zusammenhang mit der Herrschaft des Nationalsozialismus angetan wurde“.

    Antrag der Linken
    „BDS-Bewegung ablehnen – Friedliche Lösung im Nahen Osten befördern“ lautete der Titel des Antrags der Linken. „Der allumfassende Boykottaufruf führt in seiner Radikalität zur Brandmarkung israelischer Staatsbürgerinnen und Staatsbürger jüdischen Glaubens. Es gibt Äußerungen und Handlungen aus der BDS-Bewegung, die darauf abzielen das Existenzrecht des Staates Israel in Zweifel zu ziehen“, heißt es in dem Aufruf. Boykottaufrufe, die an antisemitische Positionen des Nationalsozialismus erinnern, seien inakzeptabel und scharf zu verurteilen.

    Die Abgeordneten wollten die Bundesregierung mit Blick auf den israelisch-palästinensischen Konflikt auffordern, eine friedliche Lösung zu befördern und sich für zwei unabhängige, demokratische und miteinander kooperierende Staaten auf Basis der bisherigen UN-Resolutionen sowie der zwischen beiden Parteien abgeschlossenen Abkommen einzusetzen. (vom/sto/17.05.2019)

    #Allemagne #Israël #BDS

  • Reaktionen auf den Tod von Jacques Chirac
    https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/reaktionen-auf-den-tod-von-jacques-chirac-16404482.html

    Cette photo montre deux croquemorts du système social de leurs pays respectifs. Celui à gauche s’est heurté à la résistance des citoyens et syndicats ouvriers, son copain sur la droite a réuissi à corrompre les partenaires sociaux afin de mener à bien son projet. L’associé des patrons est mort, le camarade des patrons ( Genosse der Bosse ) s’ext mué en poutiniste. Il a compris que l’essentiel du capitalisme sont coissance et progrès. Schröder a fait plus fort que Chirac en réussissant une carrière qui a commencé avec le poste du président des jeunes socialistes (JUSOS) l’aile gauche des socialdémocrates allemands, premier ministre de la Basse-Saxonie et collaborateur des PDGs Volkswagen/Audi , chancelier allemand et conseiller du parrain des mafias russes en fin de carrière. En comparaison avec cet opportuniste sanglant Chirac est un assassin conservateur et sympathique.

    Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder würdigte Jacques Chirac als großen Europäer: „Ihm war klar, dass Europa nur gut funktionieren kann, wenn Deutschland und Frankreich sich einig sind“, sagte Schröder am Donnerstag in Berlin. „Die symbolisch wichtigste Geste zeigte er am 60. Jahrestag des ,D-Day’ im Jahr 2004, als er mich als Vertreter Deutschlands zur Gedenkveranstaltung in der Normandie einlud“, sagte Schröder. „Er war ein erfahrener Politiker, ein geschichtsbewusster Europäer, ein charmanter Mensch.“ Weiter sagte er, er werde „einen Mann vermissen, der mir zum Freund geworden ist.“

    #gouvernement #chef_d_état #France #Allemagne #Russie

  • Neuf ans avec Mageia
    https://linuxfr.org/news/neuf-ans-avec-mageia

    Neuf ans que la distribution GNU/Linux Mageia a été lancée, que Cauldron, sa version de développement, accepte de nouveaux participants, et sept versions stables depuis (plutôt plus de dix si l’on compte la 7.1, 5.1, 6.1 et la 0  :-D).

    Le 19 septembre 2010, Mageia est apparue : une distribution Linux communautaire dans la continuité de Mandriva : développement ouvert à tous, respectant au plus près les principes de la FSF. Mageia apportait l’implication des utilisateurs (qui ont le même rang que tout contributeur) ainsi qu’une démarche de contribution en amont pour plus d’efficacité. Sans revenir sur les événements houleux côté Mandriva, lorsque l’annonce a été effectuée l’adhésion de la communauté des utilisateurs a été impressionnante (et appréciée, même si c’était du boulot de suivre tous les mails (...)

  • « Oubliez le satellite, le sans-fil ou le "cloud" : dans sa réalité matérielle, internet est avant tout une histoire de câbles interminables et de vastes bâtiments remplis de fibres et de serveurs. Ces infrastructures pas du tout virtuelles s’étendent sous les mers, sur terre, prennent de la place et consomment de l’énergie. Du navire câblier qui dépose la fibre au fond des océans au data center qui héberge nos données, le numérique offre aussi une face visible et palpable mais trop souvent méconnue. Ce reportage nous emmène à Brest, Marseille, Paris et sur le plateau de Saclay à la découverte de ces briques essentielles sans lesquelles internet n’existerait pas. »

    https://www.franceculture.fr/emissions/grand-reportage/dans-la-tuyauterie-dinternet

    #Internet #câbles_sous_marins

  • La « connardisation » de la ville | Ainsi va la vllle
    https://cause-commune.fm/podcast/ainsi-va-la-ville-12

    Nous allons aujourd’hui parler d’un processus. Celui qu’on observe si souvent qu’on ne le commente même plus : Taxiphones, lavomatics, bars PMU et boucheries hallal ferment leurs portes pour laisser s’ouvrir celles des usines à brunchs, des marchands de smoothies et de toute une industrie de la nuit pour la jeunesse dorée des centre-villes. Durée : 58 min. Source : Cause Commune

    https://cause-commune.fm/podcast-download/11182/ainsi-va-la-ville-12.mp3

  • Lebensgefährlich unbrauchbar (Beilage „Wissenschaft & Technik“ vom 11.09.2019) (Tageszeitung junge Welt)
    https://www.jungewelt.de/beilage/art/362448

    Von Daniel Bratanovic
    ...
    Als vor zehn Jahren gleich mehrere große Luftfahrzeuge abstürzten, weil auch damals schon die Menschen das Verhalten des Autopiloten nicht begriffen hatten, schlussfolgerte der Technikphilosoph Kevin Kelly: »Auf lange Sicht sollten Flugzeuge nicht von menschlichen Piloten gesteuert werden.« Der »Risikokapitalist« Vinod Khosla befand 2013, ein »Doctor Algorithm« solle den Ärzten nicht bloß assistieren, sondern sie am besten gleich komplett ersetzen; das kanadische Startup »Deep Genomics« stipuliert dieser Tage, die Zukunft der Medizinforschung liege in der Künstlichen Intelligenz, »weil Biologie zu komplex für Menschen ist«.

    Die Skeptiker hingegen werden auf Inuit aufmerksam, die jahrtausendelang bei der Suche nach Wild auf verblüffende Weise in der Lage waren, sich in der öden und monotonen Eis- und Tundralandschaft zu orientieren, obwohl es dort kaum Wegzeichen gibt und Fährten über Nacht verschwinden. Die jüngere Generation der Jäger setzt inzwischen aber auf GPS-Technologie, verliert dabei das Geländegespür der Vorfahren und provoziert schwere Jagdunfälle. »So könnte ein einzigartiges Talent, das ein Volk seit Jahrhunderten auszeichnet, schon binnen einer Genera­tion verschwinden«, klagt der Journalist Nicholas Carr. Den prähistorischen Jägern und Sammlern, aus denen langsam Ackerbauern wurden, dürfte es ähnlich ergangen sein, die Jagdfertigkeiten gingen schlicht verloren. Man kann so etwas bedauern.

    Und nicht ohne Grund lässt sich fürchten, dass der hochtechnisierte Imperialismus nicht bloß Ramsch und Schrott produziert, sondern Chaos und Unvermögen erzeugt. Ein Verein freier Menschen, der nach wissenschaftlichen Einsichten plant und seinen Stoffwechsel mit der Natur regelt, hätte dagegen die Maschinen von den Fesseln bornierter Produktionsverhältnisse zu befreien, damit die sich revanchieren können.

    #technologie #progrès #capitalisme

  • Offener Brief an die Rosa Luxemburg Stiftung – Netzwerk Cuba – informationsbüro – e.V.
    https://www.netzwerk-cuba.de/2019/08/offener-brief-an-die-rosa-luxemburg-stiftung
    Les efforts de propagande contre le Venezuela font effet au sein de la fondation Rosa Luxemburg. Un groupe de soutien du parti Die Linke proteste contre les affirmations d’employés de a fondation.

    22. August 2019 - Am 30. Juli erschien im Neuen Deutschland ein Interview mit dem Titel „Venezuela schadet der Linken“ mit zwei venezolanischen Intellektuellen, dem Soziologen Edgardo Lander und dem Ökonomen und ehemaligen Minister für Grundstoffindustrie und Bergbau, Victor Alvarez. Beide gehören einer Permanenten Arbeitsgruppe des Rosa Luxemburg Regionalbüros in Quito an. Das Interview führte Karin Gabbert, Referatsleiterin Lateinamerika der Rosa Luxemburg Stiftung.

    In dem Gespräch werden von beiden Interviewten ungeheuerliche Angriffe auf das Foro von Sao Paulo, dem wichtigsten Zusammenschluss der lateinamerikanischen Linken und offiziellen Partner der Partei DIE LINKE geäußert, ohne dass die Referatsleiterin der Stiftung auch nur ansatzweise kritisch nachgefragt hätte, bzw. sie gibt mit den Fragestellungen bereits eine dubiose Richtung vor.

    Das beginnt mit der Eingangsfrage, in der formuliert wird, der Westen versuche, Präsident Maduro zu isolieren. Erstens geht es nicht um eine Person, sondern um eine Systemfrage – den „Chavismus“ und konkrete historische Umstände. Zweitens geht es dem Imperium USA und verbündeten Ländern nicht nur um Isolierung, sondern um Putsch und Umsturz. Ein weiteres Defizit besteht darin, dass die diversen Ursachen der heutigen Probleme in Venezuela nicht erwähnt werden, ja dass sogar die Bemühungen und Erfolge linker Politik unter Chávez nicht erwähnt werden. Zugespitzt ist dieses Leugnen zum Ausdruck gebracht, in dem der Ökonom behauptet, manche Linken würden die Lage leider „noch durch die Brille des Kalten Krieges“ betrachten.

    Schockierend ist zudem, dass das Regionalbüro der Stiftung, die den Namen der Revolutionärin Rosa Luxemburg trägt, solche Akademiker unterstützt und ihnen eine Stimme gibt, damit sie die rechtmäßige linke Regierung verunglimpfen können.

    Die Solidarität des Foro mit den von Putsch und US-Intervention bedrohten Linksregierungen von Nicaragua und Venezuela wird von Edgardo Lander als stalinistisch verunglimpft. Solche Anwürfe erwarten wir von bürgerlicher, reaktionär-antikommunistischer Seite, nicht jedoch von der Stiftung der Partei DIE.LINKE, einer Partei, die sich in ihrem Grundsatzprogramm „internationaler Solidarität“ verpflichtet sieht.

    Im Erfurter Programm heißt es dazu: „…Verschiedene Bewegungen suchen, wie in Lateinamerika, nach neuen Wegen für eine nichtkapitalistische Entwicklung und fordern nicht nur unsere Solidarität, sondern auch unsere Lernbereitschaft. In den Ländern des globalen Südens entwickeln sich neue Formen des Eigentums und der Kooperation, die wichtige Akzente gegen den Neoliberalismus setzen. DIE LINKE beobachtet mit großem Interesse das Modell der Alba-Staaten, die eine solidarische Zusammenarbeit vereinbart haben“.

    Victor Alvarez macht in dem Interview ausschließlich die Regierung Venezuelas für die „rasante Verarmung“ und für die dadurch ausgelöste Migration verantwortlich, ohne auch nur mit einem Wort die jahrelangen Wirtschaftssanktionen und Subversionen gegen das Land zu erwähnen. Entgegen aller Fakten wird behauptet, die jetzige Regierung sei keine linke Regierung, weil sie den Zugang zu Sport, Bildung, Gesundheit und Kultur behindere. Kein Wort über die Programme im Wohnungsbau, die von der Regierung organisierte Sicherstellung der Gesundheitsversorgung mitkubanischen Ärzten und der Grundversorgung mit Nahrungsmitteln durch das CLAP-System usw. usf.

    Völlig außer Acht gelassen werden die von den USA und Verbündeten seit 1999 in unterschiedlichen Formen gesteuerten und durchgeführten Einmischungen und Umsturzversuche gegen die linke Regierung, u.a. der Putschversuch 2002, die unzähligen Wirtschaftssanktionen, die Terrorakte gegen Venezuela mit Zerstörung der Stromversorgung und die verschärfte Blockade

    gegen das Bruderland Kuba. Also die gesamte Genese, die Hintergründe, die geostrategische Bedeutung der Lage, das Agieren des US-Imperiums mit alten und neuen Handlungsmustern werden nicht erwähnt: diese Gemengelage ist „Kalter Krieg“. Und dies auch so zu benennen, ist das Mindeste, was ein Intellektueller und eine linke Stiftung und eine linke Zeitung leisten müssten. Stattdessen werden Trumpsche Ideologeme wiederholt.

    In wessen Namen spricht Edgardo Lander, wenn er sagt, dass die venezolanische Linke schockiert sei von der neoliberalen Politik der Regierung, die bewirkt, dass Kinder vor Hunger sterben? Wer ist diese Linke, worin besteht die neoliberale Politik – hätte die Interviewerin in luxemburgischem Sinne fragen müssen.

    Im April letzten Jahres hat der Sonderberichterstatter des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen Alfred de Zayas nach einem Besuch in Venezuela das Wirtschaftsembargo seitens der USA und von EU-Staaten angeprangert: “Die Sanktionen töten“, klagte de Zayas bei einer Pressekonferenz der UN in Genf an. Sie seien „geopolitische Verbrechen“, die direkt zum Tod von Kindern durch Unterernährung führten. „In Venezuela sterben Kinder, weil sie wegen der Sanktionen und der Blockade nicht genügend Lebensmittel oder Medikamente bekommen.“ Daher fordert Alfred de Zayas, dass der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag die Wirtschaftssanktionen gegen Venezuela als mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit untersuchen solle.

    Idriss Jazairy, UN-Sonderberichterstatter für negative Auswirkungen von Sanktionen, sagte, wirtschaftspolitische Strafmaßnahmen zur Erzwingung politischer Ziele im Fall von Iran, Kuba und Venezuela stünden im Widerspruch zu Menschenrechten und Normen der internationalen diplomatischen Beziehungen. „Der Aufbau von Druck für Regimewechsel durch wirtschaftliche Maßnahmen, die eine Verletzung grundlegender Menschenrechte und möglicherweise sogar den Hungertod von Menschen billigend in Kauf nehmen, war noch nie eine akzeptable Praxis in den internationalen Beziehungen“, betonte Jazairy. Politische Differenzen zwischen Regierungen dürften niemals dadurch gelöst werden, dass wirtschaftliche und humanitäre Katastrophen herbeigeführt werden, indem die einfachen Menschen in Geiselhaft genommen werden. „Es ist schwer nachzuvollziehen, wie Maßnahmen, die die Wirtschaft Venezuelas zerstören und verhindern, dass Venezolaner Geld nach Hause schicken, darauf abzielen könnten, dem venezolanischen Volk zu helfen“, sagte der UN-Experte unter Bezugnahme auf entsprechende Begründungen des US-Finanzministeriums. Jazairys Aussagen folgen Berechnungen des Washingtoner Centre for Economic and Policy Research, wonach seit 2017 rund 40.000 Menschen in Venezuela an den Folgen von US-Sanktionen gestorben sein könnten.

    – Kein Wort dazu im Interview.

    Internationale Unterstützung erhält die Regierung Venezuelas nicht nur von „Russland, China, Iran Türkei, Bolivien und Kuba“, wie Edgardo Lander vereinzelnd aufzählt, sondern von einer Gruppe von rund 60 Staaten bei den Vereinten Nationen in New York, die sich aktiv gegen die Anerkennung des Putschisten Guaidós als Präsidenten Venezuelas und damit aktiv für die Verteidigung der UN-Charta einsetzen. Neben den engen Verbündeten wie die Alba-Länder oder Russland haben u.a. auch die Karibikgemeinschaft Caricom und der Südafrikanische Staatenbund klare Solidarität mit Venezuela gezeigt. Die große Mehrheit der Staaten der UN-Vollversammlung hat ausschließlich die legitime Regierung von Nicolás Maduro anerkannt. Eine Woche vor dem Interview gab es in Caracas ein Treffen auf Außenministerebene der 120 Mitgliedsstaaten der Blockfreien Bewegung, auf dem die US-Sanktionen verurteilt wurden und sich alle Länder hinter die Maduro-Regierung stellten.

    – Kein Wort davon im Interview.

    Gerade heute in Zeiten des völkerrechtswidrigen Interventionismus des Westens (Interventionen in Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen) und dessen massive Einmischung in weiteren Ländern (Ukraine, Syrien, Nicaragua, Venezuela) halten wir entgegen der Meinung von Edgardo Lander Kategorien wie „Imperialismus“ und „Antiimperialismus“ für alles andere als überholt. Wir stimmen mit Kubas Präsidenten Miguel Diaz–Canel überein, wenn er auf der Abschlussveranstaltung des Foro von Sao Paulo vor rund 750 Vertretern von mehr als 125 progressiven Organisationen und Parteien aus 70 Ländern fordert, die Verteidigung Venezuelas sei heute „die wichtigste Aufgabe im antiimperialistischen Kampf“. Ebenso wichtig sein Appell an die progressiven Kräfte Lateinamerikas, sich vor dem Hintergrund der Offensive des US-Imperialismus und der Oligarchie nicht auseinanderdividieren zu lassen.

    Wir erwarten von einer Parteistiftung der Linken, dass sie nicht dem antiimperialistischen und antikolonialen Kampf Kubas und der anderen Alba-Länder in den Rücken fällt, sondern vor Ort in Lateinamerika mit den im Foro von Sao Paulo organisierten Linkskräften den Dialog und die Zusammenarbeit bei der Verteidigung der Souveränität und Unabhängigkeit Lateinamerikas sucht und sich an der Kampagne und den damit verbundenen Aktionen gegen die Blockade Venezuelas und Kubas, gegen den Nica-Act der USA gegen Nicaragua und darüber hinaus für die Freilassung des inhaftierten brasilianischen Expräsidenten Lula da Silva beteiligt.

    Vor allem erwarten wir ebenso von der Stiftung in den Ländern, in denen sie tätig ist, dass sie den von der dortigen Bevölkerung eingeschlagenen progressiven Entwicklungsweg anerkennt und achtet, statt ihn zu torpedieren.

    Nicht Venezuela schadet der Linken, sondern eine derart einseitige, prinzipienlose und damit verzerrte Darstellung der Situation in Venezuela und der Linken in Lateinamerika wie sie von der Rosa-Luxemburg-Stiftung über das ND verbreitet wird.

    Berliner Bündnis „Hände weg von Venezuela“

    #Allemagen #Venezuela #gauche

  • Solidarisches Grundeinkommen in Berlin startet - Alternative zu Hartz IV | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/statt-hartz-iv-solidarisches-grundeinkommen-in-berlin-geht-an-den-s

    La presse berlinoise acceuille avec sympathie une nouvelle campagne contre le chômage. Le projet solidarisches Grundeinkommen (SGE) ouvre une sortie vers le marché du travail pour les chômeurs de longue durée - si on veut croire les affirmations du maire de Berlin Michel Müller. Un poste pendant cinq an et une garantie de la ville de reprendre l’ex-chômeur ainsi « activé », ce n’est pas si mal. Quand on regarde de près les jobs on constate qu’il s’agit d’une bonne mavaise idée qui sert à redorer le blason social du SPD qui est en train de subir le destin de ses camarades en France et Italie.

    Contrairement à ce que promettent les communiqués de presse on ne crée pas de perspectives pour des chômeurs qui auraient envie de gagner de l’expérience professionnelle et de passer à un niveau de revenu supérieur en suivant une formation tout en travaillant. Les postes disponibles sont simplement trop mal payés pour avoir un intérêt pour des gens talentueux en manque de diplômes et d’expérience professionnelle. On est en train de créer une armée de poinçonneurs des Lilas qu’on essaie de motiver avec la promesse de l’accès à une formation de conducteur de metro après une prériode de probation souterraine de plusieurs années.

    En quelques mois on aura des nouvelles. L’office du maire nous présentera des statistiques qui témoigneront du succès de la campagne parce que tous les 1000 postes seront occupés et tout le monde sera content. Après les cinq années de durée du projet on n’en entendra plus grand chose parce que Berlin aura un autre maire et le SPD sera relégué aux rangs de l’opposition. Le futurs détenteur de la majorité épateront la galerie en sortant d’autres lapins du chapeau de magicien.

    Start des Interessenbekundungsverfahrens. Komplizierter und technischer könnte kaum klingen, was der Auftakt zu einem der ambitioniertesten sozialpolitischen Vorhaben des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) in dieser Legislaturperiode sein soll. Die Rede ist vom solidarischen Grundeinkommen (SGE), Müllers Alternative zum mittlerweile von vielen in der SPD als parteischädigendes Grundübel identifizierten Hartz-IV-System aus der Ära Gerhard Schröder. Müllers Initiative ist nicht zu verwechseln mit dem vielerorts geforderten bedingungslosen Grundeinkommen.

    Nach viel Absprachebedarf mit der Agentur für Arbeit, die im Rahmen des Teilhabechancengesetzes des Bundesarbeitsministeriums bereits ein ähnliches Programm betreut, sowie reichlich Kritik und Häme – nicht nur – der politischen Konkurrenz geht das SGE am Mittwoch in die erste heiße Phase. In dieser sollen zunächst die Arbeitgeber ihr Interesse bekunden, also ihre Angebote unterbreiten. Danach prüft die Senatsarbeitsverwaltung, ob alle Kriterien eingehalten sind. Diese sind durchaus heikel, schließlich sollen die steuerfinanzierten Jobs keine Konkurrenz für Stellen auf dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt sein.

    Stadt und Land will Angebot bis Mittwoch abgeben

    Gefragt sind landeseigene Träger und Unternehmen wie BVG, BSR oder Wasserbetriebe. Hinzu kommen Bezirks- und Senatsverwaltungen. Eines der Unternehmen, die am Mittwoch ihre Angebote abgeben wollen, ist die Stadt und Land. Acht bis zehn Personen wolle man im Rahmen des SGE beschäftigen, heißt es von der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft. Ziel sei es, „die Personen anzulernen, auszubilden und ihnen eine Perspektive für ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis bieten zu können“. Ähnlich verfuhr die Stadt und Land im Übrigen in den vergangenen Monaten mit einer Reihe von Ungelernten, die man hausintern qualifiziert hat und nun für Hausmeisterdienste einsetzt.

    In dem Bereich könnte nun auch die Beschreibung für die SGE-Jobs liegen. Die Spanne reicht von Mobilitätshelfern, die Alte oder Behinderte beim Einkauf oder bei Arzt- oder Behördenterminen begleiten, bis hin zu City-Lotsen oder Leuten, die in Vereinen bei der Verwaltung helfen, damit Trainer und Betreuer mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben haben.

    Die SGE-Arbeitnehmer wiederum sollen mindestens ein Jahr und höchstens drei Jahre lang arbeitslos sein. Insgesamt kommen 42.000 Menschen für das freiwillige Programm in Frage. Es kann für die Bewerber tatsächlich eine Chance sein: Die Jobs sollen unbefristet und sozialversicherungspflichtig sein, bezahlt wird Tarif- oder Landes-Mindestlohn, also derzeit rund elf Euro pro Stunde.

    250 Langzeitarbeitslose mit SGE dieses Jahr

    Ob jedem danach tatsächlich der Schritt in den ersten Arbeitsmarkt gelingt, wird man erst in fünf Jahren sehen können. Bis dahin soll Müllers Hartz-IV-Austreibungsprojekt gefördert werden, für das das Land Berlin nach dem Ausstieg des Bundes alleine fast 40 Millionen Euro jährlich ausgeben will. Noch in diesem Jahr soll das (SGE) 250 Langzeitarbeitslose in Lohn und Brot bringen, Ende nächsten Jahres sollen es 1.000 sein.

    An Arbeitsmöglichkeiten werde es nicht mangeln, sagt Lars Düsterhöft, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Er gehe davon aus, dass Unternehmen, Träger und Verwaltungen rund 1.400 Jobs anbieten, sagt er der Berliner Zeitung.

    In einem zweiten Schritt soll dann der sogenannte Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Anbieter und mögliche Bewerber zusammenbringen. Und dann … kann die Arbeit eigentlich beginnen.

    #Allemagne #Berlin #travail #social #chômage #SGE

  • In Patriarchy No One Can Hear You Scream: Rebecca Solnit on Jeffrey Epstein and the Silencing Machine
    https://lithub.com/in-patriarchy-no-one-can-hear-you-scream-rebecca-solnit-on-jeffrey-epstein-a

    Voici un excellent article sur la culture du viol qui montre en quoi le terme contribue à cacher les véritables causes du phénomène: Le viol n’est autre chose qu’une forme de l’exercice du pouvoir des puissants sur les faibles, l’expression individuelle des relations de classe Les feministes petites bourgeoises se trompent quand elles revendiquent un chagement de culture. Il faut changer le système qui constitue la base des immenses privilèges des riches, il faut abolir les riches et democratiser la propriété.

    On s’occupera des violeurs en mème temps.

    La culture n’est pas gratuite. Quand il n’y aura plus personne qui payera pour les infrastructures du viol, le problème sera réduit â une dimension qui permettra de l’éliminer au fur et à mesure. Tant que guerre et exploitation restent les bases de la société le viol et sa culture en seront un élément essentiel.

    S’attaquer à la culture du viol sans s’attaquer au capitalisme est un exercice factice.

    “Truth is whatever the powerful want it to be.” By Rebecca Solnit July 10, 2019

    Maybe one of the reasons rape has so often been portrayed as “a stranger leaps out of the bushes” is so we’ll imagine rapists acting alone. But in so many cases rapists have help in the moment and forever after, and the help is often so powerful, broad, and deep—well, that’s why we call it rape culture, and that’s why changing it means changing the whole culture. Sometimes it’s the family, community, church, campus looking the other way; sometimes it’s the criminal justice system. If Jeffrey Epstein goes to jail for the new round of indictments—which only came about because one investigative journalist, Julie K. Brown of the Miami Herald, did an extraordinary job of digging up what had been buried in his case—a host of people who knew, laughed, looked the other way, allegedly helped him sexually abuse children for years will still be at large, and the circumstances that allow other Epsteins to attack other children will still exist.

  • Trade Uber - Why investing in Uber is the best decision you’ll ever make.
    https://amgonenote.com/tradeuber/tradeuber/?aff_id=1235&trn=1028d271df24dc730a4d8ae5dea61d&offer_id=116&aff_sub1=&a
    #mhuahahahaha

    Why investing in Uber is the best decision you’ll ever make.

    Uber’s value is about to take off. The company has major plans for growth that will mean early investors will make a fortune.

    You don’t need to have financial knowledge. Simply create your free account today by registering your details and you’ll be contacted by a financial expert who will help you get started.


    Uber is growing at a record rate, which means that there’s a lot of money to be made. All you need to do is watch your profits increase. It’s as easy as that. But hurry, people are earning right now.

    #Uber #wtf #SCAM

  • Michael Müllers Hartz IV-Alternative in Berlin : Jobs für 1000 Berliner Langzeitarbeitslose | Berliner-Kurier.de
    https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/michael-muellers-hartz-alternative-jobs-fuer-1000-berliner-langzeita


    L’ancien membre du CA de Volkswagen Peter Hartz

    Le parti socialdémocrate tente de redorer son blason social. On ne renonce pas à l’infâme système Hartz IV mais on récupère des notions à la mode pour vendre une solution qui n’en est pas une. Sous l’appelation salaire de base solidaire (solidarisches grundeinkommen, SGE) on prétend tester une solution générale en sachant qu’elle naura pas de suite. Au lieu d’abolir les sanctions contre chômeurs pour qui le marché du travail n’offre pas de solution, on leur propose un millier de jobs sans raison d’être payés au SMIC, à savoir 9,19 Euros/heure.

    Le SPD mise sur l’effet placebo afin de brouiller les trace de son péché originel qu’il a commis en collaboration avec le parti vert . Dans ce contexte il est utile de rappeller que le gouvernement qui a introduit Hartz IV a également donné l’ordre en 1999 à l’armée de l’air allemande de participer à la guerre d’agression contre la Yougoslavie connue sous le nom guerre du Kosovo .

    Après 1945 les armées allemandes demeuraient sous surveillance étroite des gagnants de la Seconde Guerre mondiale. L’agression militaire contre la Yougoslavie marque le début de la transformation de l’Allemagne dans une nation impérialiste autonome et particulièrement agressive.

    Les défenseurs de ce système se doivent de ne pas diminuer même d’une nuance la pression excercée sur son plus important ennemi intérieur. C’est un ennemi potentiel pour le moment qu’il faut maintenir dans cette position. On ne veut pas de gilets jaunes en Allemagne.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kosovokrieg#Vorwurf_der_V%C3%B6lkerrechtswidrigkeit_von_Seiten_promine

    Guerre juste, guerre d’agression et droit international humanitaire - CICR
    https://www.icrc.org/fr/doc/resources/documents/misc/5fzjsh.htm

    De François Bugnion - Cet article retrace l’histoire des règles et normes mises en place pour limiter la violence ainsi que celles interdisant le recours à la guerre. L’auteur explique qu’en cas de guerre, même s’il s’agit d’une guerre d’agression, l’application du droit international humanitaire reste indépendante des causes de la guerre et son application discriminatoire ne peut pas être admise.


    La maire de Berlin Michael Müller

    Die Freude war dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) durchaus anzusehen: Sein Solidarisches Grundeinkommen (SGE), Müllers Alternative zu Hartz IV, ist am Dienstag vom Senat beschlossen worden. Trotz Gegenwind, Kritik und Bedenken ist der Startschuss für das Modellprojekt nun gefallen. Noch im Juli, so hofft man, sollen erste Verträge abgeschlossen sein.

    „Ich will nicht zugucken, dass Menschen jahrelang von einer kurzfristigen Maßnahme in eine andere geschickt werden und am Ende doch perspektivlos dastehen“, sagt Müller. Rund 1000 Berliner Langzeitarbeitslose bekommen nun die Chance, wieder eine unbefristete, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu finden. Angestellt werden sie bei öffentlichen Verwaltungen oder landeseigenen Unternehmen und Trägern.
    Tätigkeiten: Arbeiten in Schulen, im Quartiersmanagement, in Kitas

    Die Bezahlung erfolgt nach Tarif- oder Landesmindestlohn. Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt. Insgesamt kommen rund 42.000 Menschen dafür in Frage. Das SGE richtet sich an Menschen, die mindestens ein Jahr arbeitslos waren und es höchstens seit drei Jahren sind.

    „Ich möchte ihnen ein gutes Angebot machen“, sagte Müller. Gleichzeitig betonte er, dass es immer erstes Ziel sein müsse, Erwerbslose in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. „Das Solidarische Grundeinkommen beginnt dann, wenn man diesen Anschluss nicht gefunden hat“, erklärte Müller. Zudem sollen die Beschäftigten der neuen Jobs innerhalb der Laufzeit des Modells gecoacht und weiterqualifiziert werden.
    Nach Ablauf des Projektes verspricht das Land eine Weiterbeschäftigung

    Die Tätigkeiten reichen von Arbeiten in Schulen, im Quartiersmanagement, in Kitas, über City-Lotsen, die im ÖPNV aushelfen, Mobilitätshelfern bis hin zur Umweltbildung. „Die Jobs sind zusätzliche“, betonte Müller, „sie sollen niemandem den Arbeitsplatz wegnehmen.“ Nach Ablauf des Projektes verspricht das Land eine Weiterbeschäftigung, wenn die SGE-Bezieher bis dahin nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden konnten. -hartz-alternative-jobs-fuer-1000-berliner-langzeitarbeitslose-32794190

    Die Freude war dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) durchaus anzusehen: Sein Solidarisches Grundeinkommen (SGE), Müllers Alternative zu Hartz IV, ist am Dienstag vom Senat beschlossen worden. Trotz Gegenwind, Kritik und Bedenken ist der Startschuss für das Modellprojekt nun gefallen. Noch im Juli, so Die Freude war dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) durchaus anzusehen: Sein Solidarisches Grundeinkommen (SGE), Müllers Alternative zu Hartz IV, ist am Dienstag vom Senat beschlossen worden. Trotz Gegenwind, Kritik und Bedenken ist der Startschuss für das Modellprojekt nun gefallen. Noch im Juli, so hofft man, sollen erste Verträge abgeschlossen sein.

    „Ich will nicht zugucken, dass Menschen jahrelang von einer kurzfristigen Maßnahme in eine andere geschickt werden und am Ende doch perspektivlos dastehen“, sagt Müller. Rund 1000 Berliner Langzeitarbeitslose bekommen nun die Chance, wieder eine unbefristete, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu finden. Angestellt werden sie bei öffentlichen Verwaltungen oder landeseigenen Unternehmen und Trägern.
    Tätigkeiten: Arbeiten in Schulen, im Quartiersmanagement, in Kitas

    Die Bezahlung erfolgt nach Tarif- oder Landesmindestlohn. Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt. Insgesamt kommen rund 42.000 Menschen dafür in Frage. Das SGE richtet sich an Menschen, die mindestens ein Jahr arbeitslos waren und es höchstens seit drei Jahren sind.

    „Ich möchte ihnen ein gutes Angebot machen“, sagte Müller. Gleichzeitig betonte er, dass es immer erstes Ziel sein müsse, Erwerbslose in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. „Das Solidarische Grundeinkommen beginnt dann, wenn man diesen Anschluss nicht gefunden hat“, erklärte Müller. Zudem sollen die Beschäftigten der neuen Jobs innerhalb der Laufzeit des Modells gecoacht und weiterqualifiziert werden.
    Nach Ablauf des Projektes verspricht das Land eine Weiterbeschäftigung

    Die Tätigkeiten reichen von Arbeiten in Schulen, im Quartiersmanagement, in Kitas, über City-Lotsen, die im ÖPNV aushelfen, Mobilitätshelfern bis hin zur Umweltbildung. „Die Jobs sind zusätzliche“, betonte Müller, „sie sollen niemandem den Arbeitsplatz wegnehmen.“ Nach Ablauf des Projektes verspricht das Land eine Weiterbeschäftigung, wenn die SGE-Bezieher bis dahin nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden konnten. hofft man, sollen erste Verträge abgeschlossen sein.

    „Ich will nicht zugucken, dass Menschen jahrelang von einer kurzfristigen Maßnahme in eine andere geschickt werden und am Ende doch perspektivlos dastehen“, sagt Müller. Rund 1000 Berliner Langzeitarbeitslose bekommen nun die Chance, wieder eine unbefristete, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu finden. Angestellt werden sie bei öffentlichen Verwaltungen oder landeseigenen Unternehmen und Trägern.
    Tätigkeiten: Arbeiten in Schulen, im Quartiersmanagement, in Kitas

    Die Bezahlung erfolgt nach Tarif- oder Landesmindestlohn. Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt. Insgesamt kommen rund 42.000 Menschen dafür in Frage. Das SGE richtet sich an Menschen, die mindestens ein Jahr arbeitslos waren und es höchstens seit drei Jahren sind.

    „Ich möchte ihnen ein gutes Angebot machen“, sagte Müller. Gleichzeitig betonte er, dass es immer erstes Ziel sein müsse, Erwerbslose in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. „Das Solidarische Grundeinkommen beginnt dann, wenn man diesen Anschluss nicht gefunden hat“, erklärte Müller. Zudem sollen die Beschäftigten der neuen Jobs innerhalb der Laufzeit des Modells gecoacht und weiterqualifiziert werden.
    Nach Ablauf des Projektes verspricht das Land eine Weiterbeschäftigung

    Die Tätigkeiten reichen von Arbeiten in Schulen, im Quartiersmanagement, in Kitas, über City-Lotsen, die im ÖPNV aushelfen, Mobilitätshelfern bis hin zur Umweltbildung. „Die Jobs sind zusätzliche“, betonte Müller, „sie sollen niemandem den Arbeitsplatz wegnehmen.“ Nach Ablauf des Projektes verspricht das Land eine Weiterbeschäftigung, wenn die SGE-Bezieher bis dahin nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden konnten.

    #Allemagne #chômage #politique #impérialisme #guerre #SGE

  • Abiball endet für 18-Jährige mit 2200 Euro Schulden - Steglitz-Zehlendorf - Berliner Morgenpost
    https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article226191949/Abiball-Abifeier-endet-fuer-18-Jaehrige-mit-2200-Euro-Schulden.html

    Il n’y a pas si longtemps quand pour fêter le succès au bac les élèves squattaient une salle dans une MJC ou demandaient l’autorisation à la direction du lycée d’utiliser la grande salle polyvalente. Tout le monde était heureux avec quelques bouteilles de vin et de bière sous les guirlandes improvisées pendant que le group rock des élèves faisait son mieux pour ennuyer les voisins jusqu’à 10 heures du soir.

    Depuis maintenant plus de dix ans des services professionnels en font une affaire. Le prix du billet tourne généralement autour des 70 Euros par personne. Des suppléments sont possibles. Quand la mode des fêtes organisées commencait à se répendre plusieurs jeunes entrepreneurs partaient avec l’argent des lycéens et les fêtes tombent à l’eau. Dans les lycées où la plupart des parents ne sont pas chefs d’entreprise, cadres et médecins les jeunes ne savent pas comment s’y prendre et font confiance aux services professionnels. C’est seulement après qu’ils se rendent compte que c’est toujours risqué de faire confiance dans une affaire qu’on ne maîtrise pas.

    Aujourd’hui on apprend encore que de jeunes gens sans expérience dans les affaires se sont faits arnaquer par des entrepreneurs aux dents longues.

    Il me semble que la simplicité a fait place au robes du soir et arrangements luxueux parce que les jeunes s’imaginent qu’il faut afficher par des rituels « pros », soignés et chers qu’on fait partie des gens qui ont réuissi. On sent une profonde angoisse quand les bacheliers des lycées techniques (Sekundarschule) se mettent à imiter la société blingbling hollywoodienne alors que dans un lycée d’élite local on se contentait d’une fête du bac autogérée encore il y a peu de temps.

    17.06.2019, von Katrin Lange - An der Kopernikus-Oberschule musste der Abi-Ball storniert werden. An einer anderen Schule wurde er zur Schuldenfalle.

    Ein eilig organisierter Ersatz-Ball und ein Abi-Ball, der für eine 18-Jährige mit 2000 Euro Schulden endet – für die Abiturjahrgänge von zwei Oberschulen in Steglitz-Zehlendorf ging die Schulzeit mit viel Aufregung und Ärger zu Ende.

    „Ich war blauäugig“, sagt Marie, die den Ball für die Kopernikus-Oberschule an der Lepsiusstraße mitorganisiert hat. Die Veranstaltung musste in letzter Sekunde storniert werden.

    Anika, Abiturientin der Bröndby-Oberschule an der Dessauerstraße, hatte den Ball-Vertrag für ihre Schule unterschrieben. „Drei Nächte lang konnte ich nicht schlafen“, sagt die ehemalige Schülerin. Jetzt hat sie Schulden. Beide Mädchen wollen ihre wahren Namen nicht in der Zeitung lesen.

    Die zwei Schulen hatten ihre Bälle mit dem Unternehmen „Abiplaner“ organisiert, das ein Geschäftsbereich von Berlin Event ist. „Wir haben bis zum Schluss gemeinsam nach Lösungen gesucht“, sagt Geschäftsführer Olaf Marsson.

    Die Organisation der Abibälle beginnt in der Regel zwei Jahre vor dem Abitur. So war es auch an der Kopernikus-Schule. „Der Jahrgang über uns hatte uns den Tipp gegeben, den Ball mit Abiplaner zu organisieren“, erzählt Marie. Alles hätte gut funktioniert. Also hat sich das Abi-Ball-Komitee dorthin auf den Weg gemacht. Der strittige Punkt sei von Anfang an die Zahl der Teilnehmer gewesen, sagt die junge Frau. Sie hätten bei etwa 80 Abiturienten an maximal 200 Leute gedacht. Im Büro bei Abiplaner sei man aber bei der Kalkulation mit einem Rechner auf 380 gekommen. Kosten: 68 Euro pro Karte mit vollem Programm: Essen, Trinken, Roter Teppich, Fotografen, insgesamt etwa 25.000 Euro.

    Abiturienten verließen sich auf die Experten

    Da es knapp vor den Sommerferien war, hatten die Schüler auf eine Vorabfrage der Kartenwünsche verzichtet. Sie ließen sich davon überzeugen, dass der Rechner und die Experten die richtige Zahl ermittelt hatten. Marie war die einzige des Komitees, die 18 Jahre alt war. „Ich sollte mir den Vertrag durchlesen und sofort unterschreiben“, erinnert sie sich.

    Heute sagt sie: „Ich hätte ihn lieber erst mit nach Hause nehmen sollen.“ Statt 380 Karten wurden nur 160 verkauft. Beide Seiten wurden kurz vor dem Ball unruhig. Abiplaner spornte die Schüler an, den Kartenverkauf anzukurbeln. Die Schüler ahnten jedoch schon, dass nichts mehr ging und versuchten, ein neues Angebot auszuhandeln. Eltern und eine Rechtsanwältin wurden eingeschaltet.

    „Man kann uns nicht vorwerfen, dass wir untätig waren“, sagt Olaf Marsson von Berlin Event. Ihm sei daran gelegen gewesen, dass der Ball stattfinden würde, denn er habe für die Location einen Vertrag über drei Wochen und einer festen Miete von 90.000 Euro. Daran sei nichts zu rütteln. Aber eine Schülerin wollte er auch nicht in die Insolvenz schicken. Also habe er Angebote herausgenommen und alle Kosten soweit heruntergerechnet, dass er im Prinzip nur noch mit einer schwarzen Null herausgekommen wäre.
    In letzter Sekunde wurde der Abi-Ball storniert

    Das neue Angebot: Etwa 16.000 Euro für 160 Teilnehmer. Doch die Summe der verkauften Karten belief sich nur auf etwas mehr als 10.000 Euro. Fehlten noch 6000 Euro. „Wir hatten zuerst gehofft, die Summe mit Spenden reinzubekommen“, sagt Marie. Aber das sei dann zu riskant gewesen. In letzter Sekunde wurde der Ball storniert, Stornogebühren: 8000 Euro.

    Die werden jetzt von dem bereits gezahlten Kartengeld beglichen. Das Geld ist weg, dafür haben aber alle gemeinsam – Schule, Förderverein, Eltern und Schüler – noch einen Ersatz-Ball in der Mensa der Schule organisiert. Am selben Tag wie geplant, für 2500 Euro, mit einem Buffet, zwei Grills, Helium-Ballons, Musik und Fotograf. „Es ist ein toller Abend geworden“, sagt Marie. Berlin Event habe sich mittlerweile bei Marie für „das ganze Hin und Her“ entschuldigt, berichtet ein Vater.

    Bröndby-Oberschule: Schülerin muss 2226 Euro abbezahlen

    Ähnlich liegt der Fall der Bröndby-Oberschule, auch hier wurden zu wenige Tickets verkauft. „185 Karten standen im Vertrag, nur 120 wurden zum Preis von 62 Euro verkauft“, erzählt Anika. Stornieren? Zusammenlegen? Auch hier wurde nach Lösungen gesucht.

    Letzten Endes gab es die Hoffnung, noch an der Abendkasse die restlichen Karten zu verkaufen. Doch nur sieben Karten gingen weg, nach Auskunft der Schülerin zum Preis von 65 Euro an der Abendkasse. 2226 Euro stehen jetzt für die nicht verkauften Karten aus, die muss Anika in Raten von 100 Euro pro Monat abzahlen. Sie hat das Abi in der Tasche und startet mit Schulden ins Leben. „Ich war eine ahnungslose Schülerin“, sagt Anika.

    Eltern und Schulleiter sollen sich einschalten

    Aufgrund der beiden Fälle will Olaf Marsson noch einmal intern prüfen, wie so etwas vermieden werden kann. „Vielleicht müssen wir an dem Vertragswerk etwas ändern oder Verträge mit den Schulen machen statt mit den Schülern“, sagt der Geschäftsführer.

    Seit 16 Jahren organisiert der Geschäftsbereich Abiplaner Bälle, bislang mehr als 1100. Allein in dieser Saison sind es 71. „Jeder einzelne Ball ist eine neue Herausforderung, die wir stemmen“, sagt Marsson. Sein Rat: Ganz wichtig sei, an den Schulen vorher Verbindlichkeitslisten herumgehen zu lassen, um eine genaue Idee von der Anzahl der Karten zu bekommen. Das war offenbar im Fall der Kopernikus-Schule nicht geschehen. „Und wir würden uns wünschen, dass sich die Eltern oder Schulleiter mit einschalten“, so Marsson. Das sei an vielen Schulen, mit denen man langjährige Erfahrungen habe, bereits der Fall.

    Anika hofft auf Hilfe, um die 2200 Euro rasch bezahlen zu können

    Die Aufregung an beiden Schulen und der Ärger über die Verträge, die 18-jährige Schülerinnen im guten Glauben unterschrieben haben, hat sich etwas gelegt. Eltern und Schüler der Kopernikus-Oberschule sagen heute: „Mit dem gelungenen Ersatz-Ball hat alles noch ein gutes Ende gefunden.“ Für Anika von der Bröndby-Oberschule ist es wichtig, dass der Ball überhaupt stattfinden konnte. Nun hofft sie auf Hilfe, um die Summe von 2200 Euro rasch bezahlen zu können.

    #Allemagne #Berlin #éducation #jeunesse #école

  • The Epoch Times
    https://en.wikipedia.org/wiki/The_Epoch_Times


    Je constate que les membres de Falun Gong sont des personnes apolitiques et paisibles alors que les organisateurs du mouvement dépensent des millions pour soutenir des extrémistes de droite dans le monde entier. Ceci met en question les affirmations de l’organisation qui accuse la Chine d’emprisonner ses disciples afin de les tuer pour vendre leurs d’organes.

    The Epoch Times is a multi-language newspaper headquartered in New York City. The company was founded in 2000 by John Tang and a group of Chinese Americans associated with the Falun Gong spiritual movement. The newspaper covers general interest topics with a focus on news about China and human rights issues there. It draws from a network of sources inside China, as well as Chinese expatriates living in the West. It is also known for coverage favorable to rightist politicians in the West, including Donald Trump in the United States and far-right groups in Germany.

    The Epoch Times is widely distributed in overseas Chinese communities, and has been publishing in Chinese since May 2000. It is either sold or distributed free-of-charge in 35 countries, including various intranational regional editions. It has editions in English, Chinese and nine other languages in print, as well as 21 different languages on the internet.

    #Chine #religion #politique #extrême_droite

  • La modernisation des forces nucléaires se poursuit malgré une diminution globale du nombre d’ogives
    http://obsarm.org/spip.php?article324

    (Stockholm, 17 juin 2019) - Le Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) publie aujourd’hui les conclusions du SIPRI Yearbook 2019 qui fait état de la situation actuelle en matière d’armement, de désarmement et de sécurité internationale. La modernisation des forces nucléaires se poursuit Selon le président du conseil d’administration du SIPRI, l’ambassadeur Jan Eliasson, ancien secrétaire général adjoint des Nations Unies : « Une conclusion clé est que, malgré la diminution globale du (...)

    Actualités

    / #Armes_nucléaires, #Prolifération_nucléaire

  • Le lièvre ou la tortue ?
    http://carfree.fr/index.php/2019/06/14/le-lievre-ou-la-tortue

    Voici un article d’Yves Debouverie et Jean-Pierre Dupuy, chargés de recherches au CEREBE (Centre de Recherches sur le Bien-Etre), paru en 1974 dans le numéro 29 de la revue 2000, Lire la suite...

    #Etalement_urbain #Fin_de_l'automobile #Fin_des_autoroutes #Insécurité_routière #Ressources #france #histoire #ivan_illich #sécurité_routière #société #travail #vitesse

  • Deux haut-fonctionnaires, et des cadres de l’industrie, du milieu militant et de la recherche – liés à la France Insoumise – dénoncent le système des think tanks.

    Souvent outils d’autopromotion pour ceux qui les alimentent, les think tanks servent surtout les intérêts des puissants qui les soutiennent. Si aucune structure hexagonale ne dispose de la force de frappe des fondations politiques américaines, la loi de 2003 sur le mécénat leur permet désormais de bénéficier, en plus du financement public (particulièrement opaque), des largesses du patronat et de la bourgeoisie fortunée.

    Alors que les partis ou les candidats ne peuvent plus recevoir que des dons de particuliers, la règle ne s’applique pas aux think tanks qui peuvent être soutenus par des entreprises. Au regard de l’importance qu’ils ont prise dans la vie et le débat publics, il s’agit d’un « financement déguisé de la démocratie ».

    https://interetgeneral.net/publications/1.html

  • La révolution sexuelle selon Alexandra Kollontaï

    Octobre 1917 côté femmes : quand Alexandra Kollontaï prônait l’amour verre d’eau et la monogamie successive
    https://information.tv5monde.com/terriennes/octobre-1917-cote-femmes-quand-alexandra-kollontai-pronait-l-a

    A la veille de la révolution d’octobre (novembre dans le calendrier russe grégorien), Vladimir Ilitch Lenine ne pensait pas qu’aux formes de redistribution économique et sociale. Avec sa « vieille » complice Alexandra Kollontaï, ils redessinaient les relations amoureuses entre les femmes et les hommes. Et c’était tout sauf triste.
    ...
    Nikolaï Gavrilievitch Tchernychevski
    ...
    Son calcul reposait sur la conviction que les besoins sexuels des femmes sont bien plus importants que ceux des hommes. Et à ses compagnons de bagne qui lui demandaient, assis en rond autour de lui, comment on y arriverait puisque les femmes étaient aussi nombreuses (sinon légèrement plus) que les hommes, le philosophe mathématicien répondait sereinement et avec évidence, qu’il y aurait aussi relais entre les femmes, indiposées une semaine par mois, sans compter les trop âgées, moins demandantes. Et les gros durs comptaient sur leurs doigts, toujours songeurs...

    Ernst Lubitsch s’est laissé inspirer par Alexandra Kollontaï à un de ses films le plus célèbres avec Greta Garbo dans le rôle d’une émisssaire communiste qui doit rappeller à l’ordre des diplomates soviétiques tombés sous les charmes du capitalisme parisien. C’est une caricature grossière au niveau politique couplé avec l’humour sophistiqué jamais égalé de Lubitsch sur le plan du développement de l’action et des personnages.

    https://www.youtube.com/watch?v=WpfKyhUZtK0

    A nos yeux cette scène évoque des personnages du genre DSK, alors qu’il est question de l’opposé : les serveurs et serveuses sont attiré par le caractère généreux et épicuréen des diplomates soviétiques. Lubitsch dessine une allusion à un communisme idéal où chacun profiterait pleinement des richesses disponibles à l’humanité.

    La trame du film sur Wikipedia
    https://en.wikipedia.org/wiki/Ninotchka#Plot

    La Résurrection d’Alexandra Kollontaï ? | Dissidences : le blog
    https://dissidences.hypotheses.org/6896

    Le discrédit au moins relatif jeté sur le communisme au lendemain du démantèlement du camp « socialiste » a-t-il balayé les réflexions et propositions sexuelles d’Alexandra Kollontaï ? Qu’est-il advenu de l’actualité dont avaient bénéficié, dans le contexte des années 60 et 70 du XXe siècle, ses thèses de l’Opposition ouvrière ? Enfin, sa biographie en tant que telle a-t-elle bénéficié d’un traitement dépassionné, disjoint de la conjoncture historiographique ? Pour tenter de répondre à ces questions, nous embrasserons une documentation relativement large, faite essentiellement d’ouvrages divers et de résultats d’une navigation sur Internet, son développement exponentiel durant ces quinze dernières années permettant de repérer quelques réutilisations emblématiques de la mémoire d’Alexandra Kollontaï.

    #histoire #féminisme #URSS #cinéma #communisme