• Help ! Quand on parle très mal allemand, comment trouver l’endroit où l’on peut écouter ces voix et chansons de poilus, de soldats irlandais, indiens, etc. enregistrés en prison lors de la Première guerre mondiale ?

    Ces documents ont l’air hallucinants !

    Des voix de poilus de 14-18 retrouvées à Berlin : écoutez ces enregistrements, ils ont plus de 100 ans !

    Plus de 2 000 enregistrements de soldats français, réalisés pendant leur détention, sont sorties des archives allemandes et désormais consultables.

    https://www.francetvinfo.fr/societe/guerre-de-14-18/des-voix-de-poilus-de-14-18-retrouvees-a-berlin_3023969.html

    Les archives sonores semblent être ici : http://www.sammlungen.hu-berlin.de/sammlungen/78

    Et le 16 novembre, pour les Francilien·nes : https://www.maisondelaradio.fr/evenement/cinema-sonore/meme-morts-nous-chantons

    • @jef_klak Les archives ne sont pas ouvertes au public, des consultations à des fins de recherche sont possibles.
      Demande d’accès www.lautarchiv.hu-berlin.de
      Il y a une exposition du 04.05.2018 – 25.11.2018

      Musée de l’histoire de la ville de Spandau / Citadelle
      Am Juliusturm 64
      13599 Berlin

      Téléphone
      +49 (30) 35 49 44-0

      Téléphone pour réservation
      +49 (30) 33 97 87 74

      Fax
      +49 (30) 35 49 44-296

      Site Web
      www.zitadelle-berlin.de

      Courriel
      info@zitadelle-berlin.de

    • L’expo actuelle dans la citadelle traite un autre sujet :

      Nachbarn hinter Stacheldraht – Das Engländerlager Ruhleben und Kriegsgefangenschaft 1914 bis 1921
      http://www.zitadelle-berlin.de/museengalerien/sonderausstellung
      Communiqué de presse
      http://www.zitadelle-berlin.de/wp-content/uploads/2018/04/Pressemitteilung-Abstrakt-dt.pdf

      On peut écouter quelques documents sonores dans le contexte de cet article:

      Erster Weltkrieg: Tonaufnahmen im Kriegsgefangenenlager - SPIEGEL ONLINE
      http://www.spiegel.de/einestages/erster-weltkrieg-tonaufnahmen-im-kriegsgefangenenlager-a-1049784.html

      Um ein „Stimmen-Museum der Völker“ zu schaffen, führte ein Berliner Lehrer Zwangs-Tonaufzeichnungen von Insassen deutscher Kriegsgefangenenlager durch. So entstand ein ethisch höchst fragwürdiger Rassen-Katalog - der für die Forschung dennoch wertvoll ist.

      d’autres sources :

      Tonaufnahmen von Kriegsgefangenen - Die Stimmen der Welt (Archiv)
      https://www.deutschlandfunkkultur.de/tonaufnahmen-von-kriegsgefangenen-die-stimmen-der-welt.1001.de

      Vor exakt 100 Jahren, am 27. Oktober 1915, wurde die Königlich Preußische Phonographische Kommission unter strengster Geheimhaltung gegründet. Von diesem Zeitpunkt an nahmen deutsche Wissenschaftler in brandenburger Kriegsgefangenenlagern die Sprache und die Musik verschiedenster Ethnien auf. Der berliner Sprachwissenschaftler Wilhelm Doegen träumte von einem Museum der Stimmen der Völker, die deutschen Militärs vom Einsatz von Kolonialtruppen in Europa. Geblieben ist eine einzigartige akustische Sammlung vieler Kulturen der Welt. Und Spuren der Biographien sind heute noch auffindbar. Susanne Arlt nahm sich des interessanten Themas an.

      Das ist Jasbahadur Rai. Zum Zeitpunkt dieser Aufnahme ist er gerade mal 23 Jahre alt. Jasbahadur Rai stammt aus Indien, genauer gesagt aus der Provinz Darjeeling. Er ist ein Gurkha – ein nepalesischer Soldat im Dienst der britischen Armee.

      „Jeder Regentropfen fällt in das überlaufende Meer. Wir kamen auf Befehl der Briten nach Deutschland. Hört, hört, nun hört, wir kamen auf Befehl der Briten. Drei Wasserströme in einem Dorf in Nepal. Wasser fließt ohne Pause. Wir sterben nicht, aber selbst lebendig leben wir nicht. Die Seele schreit auf.“
      Sensibel und schmerzerfüllt

      Die Gurkhas gelten als hartgesotten, als furchtlos und geschickt. Angeblich ziehen sie in jeden Krieg mit dem Schlachtruf: Lieber sterben, als ein Feigling sein. Doch was der 23-jährige an diesem heißen Sommertag im Juni 1916 in den Schalltrichter des Aufnahmegeräts der Phongraphischen Kommission spricht, klingt nicht furchtlos. Schon gar nicht hartgesotten. Es klingt sensibel und schmerzerfüllt.

      Phonographierte Klänge - Restauro
      https://www.restauro.de/phonographierte-klaenge

      Phonograph? Wachswalzen? Galvanos? Die Ausstellung „Phonographierte Klänge – Photographierte Momente“ im Ethnologischen Museum in Berlin beeindruckt mit einzigartigen Ton- und Bilddokumenten aus deutschen Kriegsgefangenenlagern im Ersten Weltkrieg. Die Tonaufnahmen sind häufig die ältesten historischen Aufnahmen von Sprachen weltweit, die Forschungsergebnisse stoßen deshalb schon auf großes Interesse der Wissenschaft.

      Wilhelm Doegen - Verfolgte deutschsprachige Sprachforscher
      http://zflprojekte.de/sprachforscher-im-exil/index.php/catalog/d/182-doegen-wilhelm

      Geb. 17.3.1877 in Berlin, gest. 3.11.1967 in Berlin.

      D. ist ein problematischer Fall in diesem Katalog: er ist hier aufgenommen, weil er 1933 entlassen wurde.[1] D. hatte in Berlin zunächst Volkswirtschaft studiert, dann zu den neueren Philologien (Englisch, Französisch) und der Germanistik gewechselt. In diesem Rahmen hatte er 1899 ein Semester in Oxford studiert, wo er unter dem Einfluß von H. Sweet die Phonetik als sein künftiges Arbeitsgebiet entdeckte. Nachdem er 1902 seinen Militärdienst geleistet hatte, machte er 1904 in Berlin sein Staatsexamen mit einer Arbeit über »Die Verwendung der Phonetik im englischen Anfangsunterricht« und unterrichtete seit 1905 an Berliner Gymnasien. Bereits 1913 hatte er eine systematische Methodik des Ausspracheunterrichts vorgelegt, mit dem Schwerpunkt bei prosodischen Fragen: »Sprach- und Lehrproben. Ein Beitrag zur Methodik des neusprachlichen Unterrichts«.[2] Phonetische Forschungen betrieb er mit einer breiteren Orientierung, nicht zuletzt in Verbindung mit der Erfindung/Verbesserung der technischen Apparaturen. 1909 erfand er ein eigenes Aufnahmegerät, den Doegen-Lautapparat. Vor diesem Hintergrund war bei ihm die Ausspracheschulung Arbeitsschwerpunkt, s. seine »Auswahl französischer Poesie und Prosa«[3] und »Passages from English Literature illustrating British national character with preliminary exercises in language«.[4] Eine Pionierrolle hatte er bei der Fokussierung von prosodischen Fragen, in Hinblick auf die er diese Bände auch mit Schallplatten ausstattete. In diesen Arbeiten finden sich z.T. ausführliche Intonationsanalysen, so z.B. als Anhang zu dem Band zum Französischen von 1928. In den 20er Jahren publizierte er darüber hinaus im Umfeld der kulturkundlichen Bewegung zum Englisch- und Französischunterricht, mit den in diesem Zusammenhang üblichen »völkerkundlichen« Stereotypen.

      Die Welt im Ton
      http://www.freiburg-postkolonial.de/Seiten/Lange-Welt-im-Ton.htm

      »Menschenfresser« in Sonderlagern
      Wie kam es überhaupt dazu, dass im Jahr 1915 ein indischer Sikh in einem deutschen Kriegsgefangenenlager in den Trichter eines Grammophons sprach? Hintergrund für die groß angelegte Tonsammlung im Ersten Weltkrieg war die weltpolitische Situation: Das Deutsche Reich und seine Bündnispartner (Österreich-Ungarn, das Osmanische Reich und Bulgarien) kämpften 1915 gegen die Armeen Belgiens, der Entente-Staaten England, Frankreich und Russland sowie gegen Soldaten aus den von der Entente abhängigen und kolonialisierten Ländern in Afrika, Asien und Ozeanien. Da die Kolonialsoldaten oftmals als »Kanonenfutter« benutzt und an die vorderste Frontlinie geschickt wurden, kamen viele von ihnen um. Überlebende wurden in die Gefangenenlager der so genannten Mittelmächte gebracht. Während in den österreichisch-ungarischen Lagern vor allem Gefangene von der Ostfront, also Soldaten aus der russischen Armee landeten, gelangten in deutsche Lager auch Gefangene von der Westfront in Flandern und später Frankreich.

      Die Präsenz von kämpfenden Afrikanern, Asiaten, Neuseeländern und vielen anderen in Europa führte auf deutscher Seite zu heftigen Reaktionen. Bereits kurz nach Kriegsausbruch gingen reißerische Artikel durch die deutsche Presse, in denen auf die Verwendung von »Menschenfressern« in den gegnerischen Armeen verwiesen wurde. Sie legten den Entente-Staaten den Einsatz von Kolonialsoldaten als militärische Schwäche aus und behaupteten eine Verletzung des Völkerrechts. Die Gründe für den starken öffentlichen Reflex lagen jedoch nicht nur in der propagandistischen Absicht, die Kriegsgegner zu destabilisieren, sondern reichten tiefer. Hauptanklagepunkt vieler Autoren war die Tatsache, dass die »Kulturvölker« der Franzosen und Engländer sich der Hilfe von so genannten »Naturvölkern« – Völkern ohne Industrie, Schrift und Geschichtsschreibung – bedienten, um das »Kulturvolk« der Deutschen zu bekämpfen. Diese Konstellation durchbrach die bis 1914 herrschende imperiale Weltordnung, nach der die selbst ernannten »Kulturvölker« darin paktierten, die »Naturvölker« zu unterwerfen, und sich als am weitesten »fortgeschrittene« Menschen verstanden, die die Welt »rechtmäßig« beherrschen durften.

      Detail - Staatliche Museen zu Berlin
      https://www.smb.museum/nachrichten/detail/ankuendigungen-der-sonderstellungen-zum-themenjahr-aufbruch-weltbruch-1914-i

      Phonographierte Klänge - photographierte Momente

      Ton- und Bilddokumente aus deutschen Kriegsgefangenenlagern des Ersten Weltkrieges

      Veranstalter: Museum Europäischer Kulturen und Ethnologisches Museum
      Dauer: 10.10.2014 - 06.04.2015

      #Berlin #musée #histoire #guerre_14-18 #éthnographie #éthnologie #colonialisme


  • Brésil en sol mineur
    http://www.zite.fr/amapa

    Le 30 octobre 2018, Jair Bolsonaro, candidat d’extrême-droite, accédait à la présidence du Brésil. Vécu sur le mode de la surprise, cette poussée d’autoritarisme paraît en réalité plus profonde et plus prévisible quand elle est vue depuis l’Amazonie. En effet, l’économie d’exportation de matières premières, fondée sur le maintien des oligarchies régionales et la corruption généralisée, n’est pas sans rapport avec les désillusions démocratiques.

    Texte : Théo Jacob et Noémie Wojtowicz Photos : Noémie Wojtowicz

    Cet article est directement inspiré du film documentaire No meio do mundo (« Au milieu du monde »), tourné en 2015 par Noémie Wojtowicz et Théo Jacob. Calé entre la Guyane française et l’estuaire de l’Amazone, le petit État brésilien de l’Amapá s’apprête, nous dit-on, à vivre des jours paisibles. Sur le port (...)

    #Article_à_la_Une #reportage-analyse #Z12


  • « Ce qui vient de se passer rue d’Aubagne montre le vrai visage de Marseille »

    Entretien avec Patrick Desbouiges, travailleur social

    Par Émilien Bernard

    http://jefklak.org/ce-qui-vient-de-se-passer-rue-daubagne-montre-le-vrai-visage-de-marseille

    Patrick Desbouiges, dit « Pat », tout le monde le connaît dans les rues de Marseille. Grande gueule, grand cœur, grande moustache, il arpente la cité phocéenne pour le compte de l’association Just (Justice et union pour la transformation sociale), dont il est régisseur social. Des bidonvilles Roms aux quartiers Nord, de la Cité Corot aux ruelles de Noailles, il est quotidiennement au contact des réalités sociales les plus révoltantes de la ville.

    Comme nombre de Marseillais·es, l’effondrement ce 5 novembre de deux immeubles au cœur du quartier populaire de Noailles, rue d’Aubagne, l’a particulièrement indigné. Alors qu’un troisième immeuble a été démoli et que le nombre de victimes reste inconnu (cinq corps retirés des décombres à l’heure actuelle), il dénonce avec véhémence les politiques de la ville en matière d’habitat indigne et de gestion des marchands de sommeil. Pour lui, le drame de lundi n’a rien d’une surprise – il confirme simplement l’incurie des pouvoirs publics en la matière. Entretien au débotté, à quelques pas de la Plaine emmurée.


  • Silence Radio.
    (Radio Klaxon est morte : vivent les radios pirates !)

    La #ZAD de nos rêves se meurt.
    La manière dont a été traité le texte d’adieu de @Klaxon_radio en est témoin :

    Radio klaxon écrit un texte mais ne parle plus sur les ondes, et ce texte se trouve sur indymedia mais pas sur zad.nadir.org. Une drôle d’époque !

    On a conscience que c’est très difficile (de près comme de loin) de comprendre ce qu’il se passe sur la zad actuellement, il n’y a plus de place nulle part pour le débat et la contradiction, tout est lisse, victorieux, beau et gentil - tout est mensonge.

    notre texte n’a pas l’ambition de vous donner toutes les clés de compréhension. dsl. (il paraît que de toute façon nous « on a rien compris à la statégie »). On partage avec vous notre tristesse et notre colère. Pour que notre silence ne soit pas mal interprété, ou détourné.

    ci dessous : notre texte, suivi de l’adaptation/ré-écriture/réappropriation avec leur propre mots de zad.nadir

    C’est le #pouet final : https://nantes.indymedia.org/articles/43382 #NDDL


    (Bon courage les copaines💕 !)


  • Syntone termine sa tournée d’anniversaire des 10 ans par deux belles dates :

    – Ce mardi 6 novembre à la Scam : « Désirs de son ». C’est complet mais la soirée sera enregistrée et diffusée par #Radio_Campus_Paris le samedi 10 novembre à 22h.
    http://syntone.fr/agenda/desir-de-son-syntone-fete-ses-10-ans-a-la-scam

    Parce qu’on a soif de son et parce qu’on n’a pas fini d’avoir soif, la revue Syntone vous invite à sa soirée anniversaire à La #Scam en forme de grande émission de variétés (sonores) ! Rejoignez l’équipe de Syntone et ses invité·es qui attisent leurs désirs pour le vaste monde du son et de la radio. Une soirée en complicité avec Radio Campus Paris.
    Au programme : des mots et des sons en liberté, 1 causerie (sur les sons inouïs), 2 avant-premières (Phaune Radio + Felix Blume), 3 coups de cœur / chroniques en live (Le cercle sauvage, Zeit-Ton-Passagen, Total Désir) et des invité·es pour nous parler de la création radiophonique en péril, un projet de radio associative nationale et Stalingrad Connection. À mardi !

    – Et histoire de m’y prendre plus à l’avance dans la communication : réservez votre samedi 1er décembre à Bruxelles ! On y sera, en complicité avec l’@acsr et #Radio_Panik, pour souffler la dernière de nos 10 bougies avec une performance en direct.


  • Quelques aventures des cagoules

    La vérité sur un mouvement terroriste (un de plus !) qui fait trembler l’État
    ou comment devenir anarcho-autonome en 4 leçons

    Par Jessica Gould

    http://jefklak.org/quelques-aventures-des-cagoules

    Cette BD est née il y a une douzaine d’années dans un squat, quelque part en banlieue parisienne. L’idée était de jouer sur l’autodérision, de porter sur le mouvement social auquel nous appartenions ce regard grinçant que nous portions sur le monde. Bref, de pouvoir se moquer de certains travers d’un milieu « libertaire » en jouant sur ses contradictions, ses conflits, ses postures parfois… Mais il ne s’est jamais agi de régler des comptes. Au contraire. Il était bien question de mettre en déroute cette figure caricaturale que le discours de l’État et les médias tentaient de nous coller à la peau sous le nom d’« anarcho-autonome » ou d’« ultra-gauche », nouvel avatar d’un ennemi intérieur fantasmé.Peu de temps après, aux paroles suivirent les actes, puisque plusieurs affaires pour « organisation terroriste » se succédèrent, condamnant certain·es de nos proches à plus d’un an de prison pour quelques faits dérisoires. Le numéro 2 des Cagoules « Spécial répression » n’a jamais vu le jour, étant donné que la « répression », justement, nous étions en train de la vivre de plein fouet. Et quand les loups sont lâchés, il peut arriver de manquer d’humour (mais heureusement, cela n’est que passager)

    Cette bande dessinée est issue du deuxième numéro de la revue Jef klak, « Bout d’ficelle », encore disponible en librairie.

    Télécharger la BD en PDF, ce qui permettra une meilleure lecture !

    http://jefklak.org/wordpress/wp-content/uploads/2018/11/Cagoules_JefKlak.pdf


  • En fait, les nouvelles d’#Italie, font vraiment vraiment vraiment #peur!
    C’est un #cauchmar.
    En Italie, le #fascisme n’est pas en marche... il va au galop!

    Quelques liens, que je mets ici en vrac, juste titre et lien...

    Novara, nel nuovo regolamento di polizia divieti su alcol in vetro, abiti succinti e bici legate ai pali

    https://www.lastampa.it/2018/11/02/novara/novara-nel-nuovo-regolamento-di-polizia-divieti-su-alcol-in-vetro-abiti-succinti-e-bici-legate-ai-pali-SZ2qRWWsy9coUXb6p80yNP/pagina.html

    ’’I bambini stranieri occupano le nostre altalene’’, le parole della nuova consigliera della Lega fanno il giro del web tra ironia e condanne
    https://www.ildolomiti.it/politica/2018/i-bambini-stranieri-occupano-le-nostre-altalene-le-parole-della-nuova-con

    Regione Veneto stanzia 50mila euro: premiate le scuole che fanno il presepe
    https://www.tgcom24.mediaset.it/cronaca/veneto/regione-veneto-stanzia-50mila-euro-con-cui-premia-le-scuole-che-far

    Bomba carta e bottiglie molotov contro il centro di accoglienza per migranti
    http://www.riminitoday.it/cronaca/bomba-carta-e-bottiglie-molotov-contro-il-centro-di-accoglienza-per-migr

    Friuli, stretta su case a stranieri: il ’metodo-Lodi’ diventa modello e colpisce anche italiani

    https://video.repubblica.it/cronaca/friuli-stretta-su-case-a-stranieri-il-metodo-lodi-diventa-modello-e-colpisce-anche-italiani/318614/319243?ref=fbpr

    On parle de #méthode_Lodi, voici #Lodi:
    https://seenthis.net/messages/729303

    #fascismo_galoppante

    cc @isskein @wizo


  • PAR LES DAMNÉ·ES DE LA TERRE : « JE VOULAIS MONTRER LA BASE DU CRI »
    Entretien avec Rocé sur une autre histoire de la chanson en langue française
    Par Nathalia Kloos et Ferdinand Cazalis

    http://jefklak.org/par-les-damne·es-de-la-terre-je-voulais-montrer-la-base-du-cri

    De 2002 à 2013, de Top départ à Gunz N’Rocé , quatre albums de haute volée : des mots choisis avec patience, des beats qui cognent avec élégance, un flow qui s’invente avec rage. En 2018, surprise, le rappeur Rocé opte pour le pas de côté : « Avec ce recueil, je déplace mon ego sur un projet de transmission », nous a-t-il expliqué quand nous l’avons rencontré. Le résultat a pour titre Par les damné·es de la terre. Des voix de luttes 1969-1988 , sur le label indé Hors Cadres. Un travail de collecte long d’une décennie, pour réunir chanteurs et chanteuses de langue française qui, durant des années de révolte et de soul, ont proposé autre chose que de la variété. Des chants de lutte en usine, des voix contre la colonisation, des timbres d’exil… Accompagnées d’un livret réalisé par les historien·nes Amzat Boukari-Yabara et Naïma Yahi, les 24 pistes à découvrir dès ce vendredi 2 novembre entonnent autant de micro-histoires de la France, un autre rythme pour nos luttes à venir.


  • Poétique politique, une histoire des chansons de luttes francophones.

    Pendant une semaine, Rocé explique sa recherche de plusieurs années sur l’histoire des musiques de luttes francophones, par les damnés elleux-mêmes, les colonisés, les ouvriers. Avec pas mal de femmes aussi dedans. Une redécouverte de slam et spoken word en français, depuis longtemps avant que le rap n’arrive de ce côté de l’océan. C’est un énorme projet ! Qui sort en septembre.

    Rocé, aux origines de la recherche
    http://nova.fr/podcast/nova-stories/roce-aux-origines-de-la-recherche

    (Je ne sais pas comment trouver les mp3 de l’émission comme sur radio france depuis les RSS ping @intempestive)

    Le rappeur Rocé livre les coulisses de son projet Par les damnés de la terre, qui va faire l’objet d’une compilation à la rentrée de septembre. Une recherche de plusieurs années, de rencontres de hasard en flair attentif, il est parti à l’origine du spoken word à la française, via les « chansons de luttes » depuis la fin des années 1960. On part dans le XIXe arrondissement de Paris, au Cameroun, au Burkina, à Haïti, à New York... « C’est important de réunir avec cohérence cette énergie du passé si présent dans nos quotidiens, ces voix qui résonnent aujourd’hui dans le rap et ailleurs, les voix des vaincus, des subalternes, des damnés de la terre », nous dit Rocé.

    Des morceaux qui servaient pour les luttes sociales ou anticoloniales. Une quête subjective, qui l’a mené de rencontres en rencontres. Selon lui, on trouve là une des sources d’un spoken word francophone, qui a nourri plus ou moins directement le slam et le hip-hop français. Comme une branche de l’arbre pas encore totalement découverte.

    2ème : L’esthétique et la politique
    http://nova.fr/podcast/nova-stories/lesthetique-et-la-politique

    Parti du free jazz, conseillé par un ami disquaire, mais passé aussi par un underground sans œillère et l’écoute de francs-tireurs multiples, le projet de Rocé se nourrit de multiples racines. Ce qui lui parle : le mélange d’une teneur politique, mais esthétique forte : funk, blues... « Je cherche les Last poets à la française », dit Rocé. « Le proto-rap, le rap avant le rap ». La playlist du jour va de Francis Bebey aux chants de luttes sociales de la Régie Renault à la fin des années 1960.

    3ème : Un nom en entraîne un autre
    http://nova.fr/podcast/nova-stories/un-nom-en-entraine-un-autre

    En partant d’une pochette de disque, Rocé trouve des noms de labels, puis des figures comme François Tusques, pièce maîtresse du free jazz français, et enfin des noms qui restent clandestins et compliqués à trouver. À l’écoute, notamment : « Déménagement », par Salah Sadaoui, « Le Mal du pays », par Manno Charlemagne...

    4ème : Dane Belany, l’aventure américaine
    http://nova.fr/podcast/nova-stories/dane-belany-laventure-americaine

    Le projet a permis à Rocé de retrouver des artistes oubliés. Dane Belany en faire partie. Chanteuse noire d’origine turque et sénégalaise, qui chantait dans les cabarets de Pigalle, elle côtoyait du beau monde parisien, avant de partir à New York. Là-bas elle a rencontré Thelonious Monk, Miles Davis, croisé James Baldwin. Une maladie lui fait perdre sa voix. Elle s’est mise à clamer des textes en français, de David Diop, Aimé Césaire... Ce qui donne un disque dédicacé à Frantz Fanon. Rocé l’a retrouvée...

    5ème : Un chapitre africain
    http://nova.fr/podcast/nova-stories/un-chapitre-africain

    On termine cette Nova Story par un zoom sur la partie africaine des recherches de Rocé. Qui commence par un morceau d’Abdoulaye Cissé, figure de la musique burkinabè, mandaté par le président Thomas Sankara, créateur à sa demande de deux groupes : Les chanteurs au poing levé et Les Colombes de la Révolution. Rocé retrouve Abdoulaye Cissé, qui l’aide aujourd’hui dans ses travaux.

    #musique #Rocé #Histoire #luttes_sociales #damnés_de_la_terre #colonisation #chanson #spoken_word #slam #radio #audio #Radio_Nova #historicisation

    et cc @intempestive @sinehebdo @mad_meg @odilon @touti

    • les urls sont des redirections du proxy google, il faut donc cliquer sur celles que tu as données pour les retrouver ! (ce qui permet à google d’enregistrer qui va écouter quoi avant de te laisser l’accès)

    • L’album arrive ! Premier extrait ! (et on peut le commander)
      https://horscadres.bandcamp.com/album/par-les-damn-e-s-de-la-terre

      Je fais partie de cette génération qui a vu naître le rap français, et avec lui l’énorme engouement pour cette musique des enfants de la deuxième et troisième génération d’immigrés. J’ai voulu creuser au-delà du rap, fouiller les artistes de la langue française qui véhiculent la poésie de l’urgence, la poésie à fleur de peau, engagée malgré elle parce que le contexte ne lui donne pas le choix. La poésie des « damné.e.s de la terre ». Dans l’ombre des chanteurs à texte médiatisés existent des femmes et des hommes devenus artistes juste le temps d’un disque.
      Inutile de chercher dans ce recueil le morceau « exotique et funky », extrait du folklore destiné à la métropole. Rythmes et textes sont vêtus de leur propre « blues » dur et sincère. La langue française réunit des régions du monde qui portent des fardeaux communs. Géopolitique et sentiments se mêlent. Les paroles des anciens résonnent jusque dans les oreilles des enfants d’aujourd’hui, ceux des diasporas. Un bon nombre des artistes présent.e.s dans ce recueil n’a pas eu la chance de croiser son public à l’époque, je pense que le contexte actuel des migrations et des questionnements identitaires donnera une résonance toute particulière à ces textes et à ces musiques.

      Deux historiens, Naïma Yahi et Amzat Boukari-Yabara, écrivent le livret du disque, ils décrivent les contextes de l’époque et des pays dont proviennent les morceaux.

      Ce projet, musical et de patrimoine, répond à un besoin : (re)donner la voix aux nouvelles générations qui évoluent en France avec une absence d’identification, un oubli de l’histoire de leurs parents dans le paysage politique et culturel qu’elles traversent en grandissant. Il écrit une autre histoire de la musique en français. A la jonction des luttes de libération des pays d’origines, des luttes ouvrières, des exils, il cristallise une époque où les luttes bâtissaient des fraternités, des affirmations, de la dignité, des liens entre les peuples opprimés et des convergences que l’Histoire des livres scolaires ne dit pas. Il est important à mes yeux de transmettre ces moments de tous les possibles afin d’en imprégner la morosité dans laquelle grandissent les nouvelles générations.

      Les enfants des diasporas et ceux des travailleur.euse.s ouvrier.ère.s ont besoin d’avoir des espaces de transmission de l’histoire de leurs parents. Ces parents qui ont sacrifié des années dans des luttes ou dans l’exil et qui ont choisi pour leurs enfants une intégration dans la discrétion et pointée vers un futur sans le poids d’une lourde mémoire. Le passé ne se transmet pas facilement lorsqu’il est emprunt de tabous et qu’on pense ses enfants libres, sauvés, car nés en France. Mais les combats de nos aînés, à la vue des luttes actuelles, sont précieux et utiles. Le présent se débrouille mieux lorsqu’il a de la mémoire.

      Ce disque est donc un constat, un bout de mémoire qui montre que le champ des possibles était ouvert un court moment, avant d’être refermé, nous plongeant dans l’individualisme, le court terme, l’absence de projets de société. L’absence des ces histoires dans l’Histoire nous prive de l’espoir, des notions de fraternité, de résistance, de modes d’emplois d’autodéfense. L’époque actuelle nous impose ses fictions dystopiques, des histoires d’échecs et d’impasses.

      Le sillon fossilisé dans le disque m’a permis de découvrir des artistes et intellectuels qui ont transmis des solutions multiples. On connaît trop peu le personnage de Frantz Fanon, ce Martiniquais qui a épousé la cause algérienne, on connaît trop peu le grand Franklin Boukaka, artiste congolais qui rend hommage dans une chanson à Mehdi Ben Barka, homme politique marocain. Il a existé un soutien entre étudiants guadeloupéens pour l’indépendance de la Guadeloupe et un militant corse du FLNC qui a décidé d’héberger sur son label leur musique.
      Nous pouvons être tous d’accord, ça ne sert à rien s’il n’y a pas de projet commun. Je ne sais pas comment sera demain, ce que je sais c’est qu’avec la mémoire nous pouvons additionner la force et l’union des peuples d’hier aux diasporas et subalternes d’aujourd’hui. Nous placer au centre de l’histoire que l’on nous conte afin de rompre avec la logique impérialiste.


      « Voir ce qui n’avait pas lieu d’être vu, faire entendre comme discours ce qui n’était entendu que comme un bruit. » Jacques Rancière

      Rocé

    • Yes ! et vendredi 2 novembre, à l’occasion de la sortie du projet tant attendu, grand entretien avec Rocé sur www.jefklak.org ! Le livret, le projet et les sons/chansons sont plus qu’indispensables !

    • Pour celles et ceux qui ont aimé Par les damné·es de la terre collecté par monsieur @Roce, on pourra continuer le chemin avec

      MOBILISATION GENERALE/ Protest and Spirit Jazz from France 1970-1976

      Commande & écoute ici : http://www.bornbadrecords.net/releases/bb057-va-mobilisation-generale-protest-and-spirit-jazz-from-france-1

      1968. France société anonyme. L’incendie est déclaré et tout l’immeuble est entrain de s’effondrer. On ne sauvera rien. Des décombres du vieux monde les enfants de Marx et de Coca Cola surgissent pour arracher le bleu et le blanc au drapeau tricolore. Le fond de l’air est rouge et la musique n’adoucira plus les mœurs. Le chantier peut commencer.

      Si les Stones, les Who, les Kinks ou le MC5 composent la bande son de la revolution à coups de singles Molotov, ce sont des noirs américains qui ont fait sauter les digues durant les sixties. Contre le jazz à papa et la tradition occidentale Ornette Coleman, Cecil Taylor, Eric Dolphy, Albert Ayler ou Archie Shepp libèrent alors la note, explosent les formats, se lancent dans des improvisations furieuses qui redessinent un territoire sans frontières, aussi spirituel que politique. Avec le free jazz, le saxo devient lui aussi une machine à détruire l’ordre établi.

      L’Art Ensemble of Chicago qui atterrit à Paris en 1969 au Théâtre du Vieux Colombier allume une nouvelle mèche. Le quintette intègre au linup traditionnel une multiplicité de « petits instruments » dénichés un peu partout (de la sonnette de bicyclette aux wind chimes en passant par le steel drum, le djimbe ou le vibraphone : rien ne leur échappe) dont ils usent en fonction de leur inspiration. Sur scène le groupe détonne en arborant boubous et peintures de guerre afin de célébrer les pouvoirs d’une musique libre et hypnotique, en connexion directe avec ses racines africaines. La rencontre avec le label Saravah (fondé en 1965 par Pierre Barouh), alors aux avant postes d’une world music qui ne porte pas encore de nom, est évidente. L’album Comme à la radio de Brigitte Fontaine enregistré en 1970 à l’issue d’une série de concerts donnés au Théâtre du Vieux Colombier scelle l’union de cette héritière d’une chanson française, poétique et engagée (Magny, Ferré, Barbara) avec le jazz voodoo de l’Art Ensemble of Chicago et la tradition arabe perpétuée par son compagnon Areski Belkacem.

      Un ovni vient de se poser sur les platines des ados français qui découvrent la culture underground via Actuel, Libération, Charlie Hebdo, Rock’n Folk et une free press en pleine ébullition. Une jeunesse qui est de tous les combats : aux cotés des paysans sur le plateau du Larzac, des ouvriers de l’usine Lip, contre le nucléaire à Creys-Malville, la guerre du Vietnam, la peine de mort, les discriminations subies par les femmes, les homosexuels et les immigrés. Faire de la musique quand on a 20 ans au début des années 70, c’est faire de la politique. On ne prend pas un micro pour devenir une rock star mais pour faire avancer ses idées. Tandis que le prix du baril s’enflamme et que Pompidou bétonne à tout va en développant les grands ensembles et en « adaptant la ville à l’automobile », on prend la route pour se réfugier à la campagne. Des communautés qui se forment aux quatre coins de l’hexagone naissent des groupes (ou plutôt des collectifs) à géométrie variable qui mélangent allégrement musique, happening théâtral et agit prop sous une bonne dose d’acide. Le grand n’importe quoi est souvent de mise (le prog rock est la tarte à la crème de l’époque), mais ceux qui empruntent le sentier dessiné par le spiritual jazz planent vers d’autres cieux. La véhémence (voir la grandiloquence) des propos est alors portée et transcendée par la finesse et l’inspiration du jeu. La France de Claude François n’a jamais entendu ça. À la fois spatiaux, pastoraux et tribaux, les morceaux réunis ici font la jonction parfaite entre un certain héritage psychédélique, le space jazz de Sun Ra et l’Afro Beat qui se met alors en place à Lagos avec Fela, ils sont autant des incantations (l’usage du spoken word est récurrent), des cris de guerre, des poèmes que des tracts.

      1978. Giscard est à la barre. Le punk et la disco décapitent les derniers hippies. Si le sang bout toujours, il est déjà trop tard. La guerre est finie, elle a été perdue sans que personne ne s’en aperçoive, et l’on a beau se battre encore contre des moulins à vent, faire parfois parler la poudre et le plomb dans des luttes sans issues (du rêve au cauchemar il n’y a qu’un pas), on sait que la parenthèse enchantée vient de se refermer, que les lendemains qui chantent sont désormais derrière nous et qu’on ne laissera que quelques disques à nos enfants. Le spectre d’un single prophétique peut alors ressurgir des speakers. Brigitte Fontaine y interroge Areski : « Hey mais je pense à un truc, on ne va pas mourir dans une minute ? »



  • Marseille : le mur de la honte

    Comme ultime réponse à la contestation populaire contre son projet piloté par la #Soleam, société d’aménagement, la mairie de Marseille monte un mur de béton entre les habitants et #La_Plaine, pour la « réaménager » par l’agence #APS. Marseille prend ainsi le visage du Mexique, de Belfast, de Gaza, ou de Berlin en 1961.


    https://blogs.mediapart.fr/671095/blog/301018/marseille-le-mur-de-la-honte
    #murs #Marseille #séparation #division #barrières #villes #urban_matter #France #ville_divisée #divided_cities #frontières #frontières_urbaines #murs_intra-urbains

    • Le mur du mépris - La Plaine 2018

      Berlin ? Belfast ? Mexique ? Gaza ? Non, aujourd’hui c’est à la Plaine que la mairie et les flics, main dans la main, ont décidé d’ériger un gigantesque mur de béton pour tenter d’écraser toujours plus le quartier. Retour en photo et en vidéo sur le musellement de la place...

      (Petite mise au point : un certain nombre de lecteur/lectrices ont souligné que la comparaison avec les murs de Gaza, Berlin etc. était peut-être un peu abusive ou malencontreuse. Effectivement, les réalités des murs érigés en Palestine, à la frontière Etats-Unis-Mexique, ou par le passé à Berlin, sont toutes autres. A la Plaine, point de miradors, de contrôles d’identité et de militaires. L’intention n’était pas de mettre sur un même niveau ces réalités totalement différentes, mais simplement de souligner les comparaisons qui sont sur toutes les lèvres des habitant.e.s du quartier, aussi approximatives soient-elles...)

      Tout le monde s’y attendait, mais personne n’osait y croire. Gérard Chenoz tient ses promesses : quand il veut éradiquer les quartiers populaires, et bien il met tout en oeuvre pour y parvenir. Histoires de pouvoir et de pognon, c’est certain. Mépris de classe assurément.

      Et là où le gentrifieur en chef tient aussi ses promesses, c’est dans son goût prononcé pour la manipulation. Il a quand même trouvé moyen de jouer la victime dans la presse, et tenter de renverser médiatiquement la vapeur. Selon ses atermoiements, s’il est nécessaire d’installer ce mur de la honte, c’est à cause de la révolte des habitant.e.s et usager.e.s de la Plaine. Si ce mur coûte près de 400000 euros de plus aux 20 millions déjà faramineux du projet, c’est à cause de la plèbe qui exprime sa colère. Et, pirouette finale, s’il y a 400000 euros à débourser en plus, ce sera bien à la charge des contribuables, et ce, à cause, évidemment, du peuple de la Plaine opposé aux travaux. La boucle est bouclée : l’exorbitant coût des travaux est directement imputable aux plainard.e.s ! Roublard le Gérard, non ?

      Mais ça n’est pas un problème pour lui, ni pour la mairie. Leur mur de mépris, ils le posent. Ils semblent insinuer que, désormais, le quartier est à eux... Pourtant, rien n’est fini. Le quartier ne veut pas de leur aménagement à coup de matraque, de mur et de béton. Le quartier se battra jusqu’au bout pour arrêter ce chantier dont personne ne veut.

      Voici un excellent retour par Primitivi sur le début de l’installation du mur lundi 29 octobre, et sur la conférence de presse qui l’a précédé :
      https://vimeo.com/297967292


      https://mars-infos.org/le-mur-du-mepris-la-plaine-2018-3468
      #gentrification

    • Et à #Bure... les murs ont tombé... c’est ce qui est rappelé sur les réseaux sociaux concernant le mur de Marseille :

      En fait on a déjà vu ce type de murs à Bois Lejuc (#Bure) il y a deux ans ... et les murs étaient tombés

      https://twitter.com/ADecroissance/status/1057396390014390272

      Les murs tombent dans le #Bois_Lejuc !

      Aujourd’hui, près de 500 personnes, jeunes, moins jeunes, militant-e-s de tous les horizons, habitant-e-s, agriculteurs, ont réinvesti le Bois Lejuc et procédé à sa remise en état dans une atmosphère festive et déterminée. Plusieurs centaines de mètres de pans de mur illégalement érigés ont été abattus, d’autres redécorés, des arbrisseaux plantés. Quelques plants de légumes plantés lors de l’occupation de la forêt du 19 juin au 7 juillet, rescapés de la reprise de la forêt par l’Andra, ont même été repiqués.
      deco190Militant-e-s récemment mobilisé-e-s et opposant-e-s de la première heure se sont retrouvé-e-s à l’ombre des arbres libérés pour pique-niquer et refaire le monde sur les ruines du mur. Avec la chute de ce mur, ce n’est pas seulement un symbole de la violence et du passage en force de l’Andra qui est tombé ; c’est aussi la chape de plomb de la fatalité et de la résignation qui s’est fissurée.

      down2Cette fronde populaire est une saine et légitime défense face au rouleau compresseur de l’Andra, prête à tout pour imposer CIGÉO (emploi de vigiles surarmés, mépris des lois, mépris des décisions de justice). Les centaines de personnes arrivées dans le bois ont pu constater l’ampleur des dégâts infligés à la forêt : coupes dans des futaies de jeunes arbres, nouvelles et larges saignées dans les taillis… Certains indices laissent d’ailleurs penser que l’Andra a poursuivi ce défrichement illégal même après la décision de justice du 1er août. Nous attendons avec impatience les échéances juridiques à venir.


      Face à l’étendue des dégâts et la mauvaise foi de l’Andra, il nous semble plus qu’essentiel de continuer à défendre la forêt dans les jours et semaines à venir !


      https://vmc.camp/2016/08/14/les-murs-tombent-dans-le-bois-lejuc

    • Dans le numéro de @cqfd en kiosque actuellement

      #Urbanisme à la tronçonneuse – La Plaine emmurée > La mairie y croyait dur, à son opération table rase sur La Plaine. Et, la mort dans l’âme, le quartier s’y préparait. Une fois chassés les gens du marché, la résistance allait faiblir. Gérard Chenoz, adjoint (LR) aux Grands projets d’attractivité et maître d’œuvre des travaux de requalification de la place Jean-Jaurès, s’en était vanté auprès du site Marsactu : « Une Zad sur La Plaine ? Dans dix jours c’est fini. » Il aura finalement fallu un mois riche en surprises, et un mur de béton de 2,5 mètres de haut ceinturant l’esplanade, pour que le chantier démarre vraiment. Le Marseille populaire n’a pas dit son dernier mot.

      http://cqfd-journal.org/Au-sommaire-du-no170-en-kiosque

    • Heureusement, ces murs seront « embellis et habillés » par des « artistes, peintres urbains et graffeurs [...] dans le respect de l’identité de la place Jean Jaurès, connue pour être un lieu incontournable du street art ». Peindre en rose un mur de séparation, un crachat au visage du quartier, ne le rend pas plus agréable ni « respectueux ». Par contre, ces fameux « artistes » risquent de ne pas être très bien accueillis lorsqu’ils viendront. Devra-t-on bientôt voir des « street-artistes », héritiers de l’art vandale, protégés par la police ? Ce serait un comble.

      Pour l’anecdote, on apprend aussi que « les accès aux immeubles résidents sont maintenus » pendant la durée des travaux. C’est gentil ça, de laiser les gens rentrer chez eux.

      https://mars-infos.org/chenoz-et-la-mairie-nous-mentent-3469#nh3-3

      formulé par la Soleam :

      Mesure de sécurité aussi regrettable qu’indispensable, ces barrières deviendront un espace d’expression. Un collectif d’artistes leur donnera une note artistique. Ces peintres urbains et graffeurs travailleront à égayer le nouveau dispositif de sécurité, dans le respect de l’identité de la place Jean Jaurès, connue pour être un lieu incontournable du street art.

      http://www.soleam.net/projet/__trashed-2

      Leur rêve :

      Un positionnement géographique idéal, un port enfin dynamique et plutôt smart, des grandes entreprises qui agissent comme locomotives, des entrepreneurs qui ne restent pas indifférents aux évolutions du territoire, des startups à foison et, cerise sur le gâteau, un climat clément qui rend le business plus sympathique sous le soleil.

      «  Nous voulons nous servir du langage de la tech pour hacker les cerveaux des plus jeunes et leur donner accès à la culture.  »

      « Il faut repenser la configuration des quartiers. Tout détruire et tout reconstruire de façon différente en utilisant une situation géographique exceptionnelle . Cela doit s’accompagner d’une politique plus sociale. » Et de plaider pour un « plan Marshall urbanistique » . Mais aussi pour un centre-ville qui aurait tout intérêt à devenir piéton, gagnant ainsi des points d’attractivité supplémentaire, ne serait-ce qu’au niveau touristique.

      Qui voudrait aussi plus de bleu et de vert, « une ville propre, bien éclairée qui serait devenue le leader mondial de l’éolien flottant, qui aurait un grand port lequel aurait dépassé Miami en termes de nombre de croisiéristes. »

      https://marseille.latribune.fr/economie/2018-10-27/marseille-une-metropole-mondiale-791674.html

      Un cauchemar !

      source de l’article : #twittoland
      https://twitter.com/gerardchenoz/status/1047025687331254274
      #urbanisation #métropolisation #bétonisation

    • Marseille : lettres de la Plaine

      Alors que nous nous apprêtions à boucler l’édition de ce lundi, édition dans laquelle une lettre de la Plaine annonçait aux pouvoirs publiques que le mur de béton de 2m50 construit à la hâte pour protéger la destruction de l’une des dernières place populaire de Marseille, ne manquerait pas de tomber, nous recevons cette nouvelle missive. Le mur est donc partiellement tombé et éclaté sur le sol. Cela valait évidemment une nouvelle lettre aux élus.

      Chers Jean-Claude, Gérard & Jean-Louis,
      On voulait vous prévenir, votre mur il est malade, certaines parties ont dû être abattues.
      C’était pas sécur’.
      On a pensé à la transplantation mais c’est vrai que trois tonnes chaque morceau du mur, c’est beaucoup.
      Ceci dit, on vous trouve un peu léger.
      On a comme l’impression que vous avez du mal à estimer le poids du refus.
      C’est qu’il est bien plus lourd que votre mur.

      C’est bizarre d’être à ce point à côté de la plaque.
      De sous estimer autant.
      On vous pensait mieux renseignés, mieux entourés.
      On a pourtant tout fait pour vous aider.
      Les manifestations, les pétitions, les lettres…
      Trois mille personnes l’autre jour dans la rue.
      C’est peut-être Olivier de la préfecture, il ne sait pas compter, il doit mal vous renseigner.

      On est un peu triste pour vous parce que ça à l’air tout petit le monde dans vos têtes. Tout réduit.
      Bref, on vous sens fatigués, dépassés.
      On s’inquiète pour vous.
      D’autant qu’ici sur la place il se murmure que ça se lézarde dans les autres quartiers. D’ailleurs on fait une réunion cet après-midi avec les autres quartiers. Vous devriez venir, toute la ville sera là. Un grand conseil municipal.

      En tout cas, c’est gentil d’avoir remis l’électricité sur la place.
      On y voit mieux.

      Ici on a hâte de connaître votre prochaine idée. Le carnet de chèque, en tout cas, il doit pas mal tourner. On est rassurés de savoir la ville si riche. ça change.

      Au fait, pour le service après vente du mur, on vous donne les coordonnées :
      - Groupe PBM. 04 72 81 21 80
      97 Allée Alexandre Borodine - Bât Cèdre 2 - 69800 Saint-Priest.

      et puis celles du directeur des ventes, ça peut-être utile pour les réclamations
      Laurent ULLINO - Tél. 06 61 08 58 48
      laurent.ullino@pbm.fr »

      https://lundi.am/Marseille-lettres-de-la-Plaine-1567

    • Un quartier à cran

      Tel un orage d’été, la requalification de la place Jean-Jaurès, au cœur du quartier de La Plaine, à Marseille, s’annonce aussi incertaine que menaçante.

      À quelques jours de l’échéance, et malgré une plaquette publicitaire affirmant que tout est ficelé (on y vante sans vergogne « une démarche collective et collaborative », pour « une grande place métropolitaine, méditerranéenne, polyvalente et populaire »), tous les lots de l’appel d’offres n’ont pas encore été attribués. En revanche, des recours juridiques sont déposés au nom des forains du marché, de commerçants et de l’association La Plaine sans frontières.

      Si le cabinet APS, chargé de redessiner la place, enfume l’opinion avec des formules ronflantes promettant une « réactivation contemporaine », les premiers concernés subissent l’habituel mépris de la vieille garde municipale. Le phasage des travaux, qui aurait permis à 80 vendeurs sur 300 de cohabiter avec le chantier, est jeté aux oubliettes. Dans un courrier en date du 1er août, l’élue Marie-Louise Lota, adjointe aux Emplacements publics, annonce la « fermeture totale de la place pour des motifs de sécurité et de salubrité ». Les forains seront exilés sur huit « sites de repli », pour l’essentiel dans les quartiers Nord. Cette dispersion signerait l’arrêt de mort du marché le plus populaire de la ville.

      Autre déracinement : 87 des 191 arbres de la place devraient être arrachés. Pour endormir les consciences, l’élu Gérard Chenoz, adjoint aux Grands projets d’attractivité, et le paysagiste Jean-Louis Knidel affirment qu’ils ne seraient pas coupés, mais « transplantés ailleurs », pour « une plus grande biodiversité » !

      Consulté, un technicien forestier a démonté l’intox : une telle opération, très coûteuse, aurait dû se préparer en amont et les tilleuls adultes ont peu de chance de survivre.

      Autre fake news, la piétonisation : une voie de circulation éventrera la plus grande place de Marseille sur toute sa longueur. Pour rendre cet attentat plus sexy, les paysagistes parlent de ramblas… Aucun plan général de mobilité, aucune étude d’impact sérieuse : un effet entonnoir, ainsi que la suppression de 400 places de stationnement sans solution alternative, déporteront le chaos automobile dans les rues adjacentes.

      À des restaurateurs inquiets, Yves Moraine, maire des 6e et 8e arrondissements, a répondu avec désinvolture qu’ils seraient « bien contents de la plus-value de leurs fonds de commerce une fois le quartier réhabilité ». Il dévoile ainsi des visées spéculatives, tout en mentant éhontément : s’ils sont contraints de vendre, les commerçants le feront sur la base d’un chiffre d’affaires rendu calamiteux par trois ans de chantier.

      Autre menace : sur un espace « minéralisé », avec un « deck central » en bois où les badauds pourront « se montrer et regarder », tous les usages non encadrés et non marchands seront mal vus. Sous l’œil de 26 caméras, le carnaval indépendant, la sardinade du 1er mai, les jeux de boules ou de balle et les repas de quartier deviendront des « usages déviants ».

      Un tel équarrissage serait le point d’orgue de la reconquête d’un centre-ville trop populeux, qu’on aimerait voir basculer du côté des quartiers huppés. Sans oublier la volonté de multiplier les zones d’attractivité touristique. Preuve de l’impopularité de cette politique, les candidats de l’équipe Gaudin ont été désavoués dans les urnes, éjectés avec à peine 10 % des voix au premier tour des dernières législatives. Mais qu’importe : « Avant de prendre ma retraite, je vais nettoyer La Plaine », aurait déclaré Marie-Louise Lota.

      Plus soucieuse de réélection, la nouvelle génération LR soigne ses éléments de langage : « Je suis pour une rénovation inclusive, nous avons besoin de toutes les énergies », lance Sabine Bernasconi, maire des 1er et 7e arrondissements. Ce qui ne l’empêche pas de s’attaquer au boulodrome associatif de la place Carli, après que les bouquinistes en ont été bannis. La même phobie de toute activité populaire est là encore à l’œuvre.

      Seule force de ce projet de destruction, la division de ses adversaires. Écolos et pro-vélos sont bernés par une piétonisation cosmétique. Nombre de riverains des quartiers voisins croient que tout vaudra mieux que cette place laissée à l’abandon depuis des années. Reste le fantôme d’une Zad urbaine pour sauver les arbres, le spectre d’un coup de sang des forains et la mutation de l’assemblée de La Plaine en véritable assemblée de quartier. Qui est vivant verra.

      http://cqfd-journal.org/local/cache-vignettes/L400xH456/-914-980ee.jpg

      http://cqfd-journal.org/Un-quartier-a-cran


  • Sorcières - Mon blog sur l’écologie politique
    http://blog.ecologie-politique.eu/post/Sorcieres

    Ici Mona Chollet rejoint cette inspiration féministe dont je parlais plus tôt et que l’éditrice Isabelle Cambourakis a elle aussi placée sous le matronage des sorcières, en intitulant ainsi une belle collection d’écrits féministes cités ici, parfois d’inspiration directement écologiste (notamment dans le recueil Reclaim coordonné par Émilie Hache), parfois moins directement (Sorcières, sages-femmes et infirmières de Barbara Ehrenreich et Deirdre English). Qu’importe car l’essentiel, quand il est question d’écologie, n’est peut-être pas de causer de réalités naturelles comme le climat ou les sols mais d’oser questionner cette ambition de connaître la nature pour l’exploiter ou la contrôler, la modéliser, la compenser sans jamais mettre sérieusement en question la manière folle dont nous vivons, le mal que nous faisons à nous-mêmes, aux bêtes et aux plantes. En ça, Sorcières peut être lu comme un livre féministe ET écologiste.

    • Je vais profiter de cet espace pour parler un peu de mon vécu de meuf (comme le fait @mona dans le livre, parce que nous acceptons que notre réflexion soit ancrée dans une expérience et ne constitue pas seulement une suite d’éclairs sur des sujets abstraits) dans des milieux très masculins, les revues politiques et les milieux technocritiques, soit l’avant-garde de l’écologie. À la parution de Beauté fatale, j’ai publié une chronique du livre dans la revue écolo que j’animais à l’époque avec (ou malgré) un groupe d’hommes parmi lesquels un intendant de lycée qui nous servait de lumière et éclairait nos débats sans jamais bouger un doigt pour assurer… l’intendance de notre entreprise commune. Beauté fatale était un peu en décalage avec nos sujets, anti-industriels et écologistes, et j’ai publié sur mon blog nombre de chroniques de livres que je n’ai pas proposées à la revue mais celle-ci, sans savoir trop pourquoi, j’y tenais. Cela m’a valu, de la part de l’intendant, de sévères critiques quand la revue est arrivée dans sa boîte aux lettres : pourquoi donc abordais-je dans ma chronique la question de l’insécurité des femmes et de son exploitation par les hommes ? Cette question ne figurait pas dans le livre. Croyait-il. Je lui ai répondu que ma lecture était plus riche que la sienne parce que le texte faisait écho à une expérience que l’autrice et moi avions en commun, expérience dans laquelle le sentiment d’être malcomprenante ou incompétente, la peur d’être dénigrée ou simplement non validée, était plus communes que dans la sienne. Il m’a accusée d’« essentialisme », comme la trentaine de fois précédentes où j’ai eu l’outrecuidance de le renvoyer à son ignorance de tout ce que ça implique, d’être femme et perçue comme telle dans une société sexiste. Plus tard j’ai même eu droit à "androphobe". J’ai mis un temps fou à comprendre que mon contradicteur, qui se définissait non pas comme proféministe mais comme féministe à part entière, qui avait suivi un séminaire universitaire sur le genre qui lui servait d’argument d’autorité, qui bien qu’hétéro et prêt à tout pour s’assurer une béquille féminine (compagne ou amie, l’important était d’être à son service) expliquait à qui acceptait de l’écouter combien la pensée queer avait périmé la pensée féministe, qui bien sûr adooorait Mona et allait l’écouter, peut-être la remercier entre quatre yeux aux présentations de bouquin, que cette sombre caricature de réappropriation d’un mouvement aussi vital pour nous que le féminisme ne m’utilisait pas comme contradictrice mais comme réceptacle de son discours. Un genre de sparring partner pour avoir l’impression de ne pas bavasser en face d’un miroir.

      Il n’était pas le seul avec cette fascination douteuse : d’autres hommes dans la revue ont chroniqué le livre Faiseuses d’histoires d’Isabelle Stengers et Vinciane Despret (qui s’attache lui aussi à valoriser la manière qu’ont les femmes de comprendre et de parler du monde) ou coordonné un dossier sur les sorcières dans lequel une seule contributrice a été sollicitée pour cinq ou six mâles mieux placés pour parler de la prétention à la rationalité de nos sociétés, dans lesquelles l’irrationnel revient sous d’autres formes, aimables ou franchement inquiétantes. Cet engouement pour des écrits féministes n’a jamais changé la qualité de nos échanges, le manque d’empathie, la montée en abstraction, la compétition pour épater les autres, l’ambiance moqueuse et surtout la spécialisation des tâches (intendance et mise en œuvre féminines, pensée et conception masculines), soit un environnement toxique, alors que nous prétendions dénoncer cette toxicité, montrer d’où elle venait pour tenter de penser et vivre autrement que ça. Il en faudra, des ouvrages féministes, des sorts et des potions pour apprendre à se protéger et forcer les hommes à nous respecter, nous et pas seulement nos jolies idées.

    • J’ai lu le bouquin en six heures (plus une pause douche-brunch), ça faisait longtemps que je n’avais pas lu un bouquin par jour. (J’ai plus Internet à la maison, c’était le but.)

      J’ai failli pleurer en lisant l’extrait de la préface de Gloria Steinem, sa rencontre avec un médecin qui lui a permis de vivre sa vie comme elle l’entendait et non pas comme lui avait décidé.

      Voilà, je me demandais si j’avais loupé un truc depuis que @monolecte disait qu’elle était en train de le lire. Vous en avez discuté quelque part ?


  • Disque Course à pied
    Par le Groupe son de Jef Klak

    http://jefklak.org/disque-course-a-pied

    On ne change pas les bonnes habitudes : le dernier numéro de la revue Jef Klak , (n°5 - « Course à pied ») enflamme vos esgourdes d’un disque de créations sonores inédit. Concocté par le groupe son du collectif tout au long de l’année 2018, il prolonge l’exploration du thème papier. À écouter de toute urgence pour, tour à tour, se sauver, se remémorer, s’arracher, fuir les condés, garder la forme ou même rêver en sprint. Reportages, musiques, interludes du futur : Oï Oï Oyez !

    • Merci. Message transmis au collectif. On en avait déjà discuté dans le groupe, mais je crois que la part « graphique » de Jef avait insisté sur la possibilité d’avoir des visuels avec les sons, ce que archive.org ne semble pas offrir... Bref, un débat récurrent sur : oui pour plus de libre, non pour y sacrifier l’esthétique.. Si vous avez des idées, on prend !

      @intempestive @supergeante

    • Soundcloud est effectivement gratuit pour celles et ceux qui l’écoutent, mais présente d’autres inconvénients : pas de flux RSS (enfin, la possibilité existe, mais c’est si fortement découragé que personne n’est au courant), incitation à créer un compte pour suivre les nouveautés, captation des données d’écoute et d’usage.

      Côté productrices et producteurs de son, la plateforme présente l’inconvénient d’être payante à partir d’une certaine durée de sons - mais je conçois qu’on estime que certains services méritent paiement. Autres inconvénients, bien plus importants ceux-là : captation des données d’usage et d’écoute, hiérarchisation des sons en fonction de leur viralité (comptage public du nombre d’écoutes, incitation à commenter) et, last but not least, incertitude récurrente sur l’avenir de la plateforme. Sa fin proche a été annoncée à plusieurs reprises, et avec elle, l’écrasement de tous les fichiers sons.

      L’Internet Archive présente non seulement beaucoup de stabilité et des garanties que cela durera en toute indépendance (c’est une solution d’archivage fiable), mais promeut le partage de l’ensemble des connaissances. Les écoutes ne sont pas quantifiées publiquement (je ne sais pas si elles le sont dans la partie privée) et l’architecture se veut la plus horizontale possible. Elle permet par ailleurs de s’inscrire dans d’autres communautés que celles offertes par Soundcloud : la plateforme est très utilisées par les netlabels ou les média-activistes, aussi bien que certaines institutions soucieuses de donner un large accès au patrimoine public.

      Pour l’aspect graphique, le jeu peut précisément être de trouver comment faire à partir des contraintes formelles de l’Internet Archive (un player unique noir). Voir notamment à ce propos la réflexion de Jérémie Zimmermann pointée par @supergeante : « le user-friendly est un piège intellectuel » (https://seenthis.net/messages/732676). Par ailleurs, de mon point de vue (et d’oreille), l’importance accordée au visuel chez Soundcloud ne dénote rien de positif, mais au contraire, manifeste un attachement à la communication, à la compatibilité avec les réseaux sociaux privatifs et à la primauté de l’image. Toutes choses, s’il est utile de le préciser, qui me paraissent contredire ce que des créations sonores comme celles de Jef Klak portent :).

    • Arf, nous voilà encore avec de belles discussions lors de la prochaine AG du collectif, à laquelle vous êtes d’ailleurs convié·es ;-)

      Entre primauté de l’image et absence d’image, il semble tout de même y avoir un pas. Idem entre communication et accueil de l’auditeur·trice. C’est vrai que cela rejoint les débats que nous avions ici sur Facebook par exemple. Pour un petit média comme nous qui peinons à être connu, comment se soustraire aux réseaux sociaux privatifs sans nous condamner à la confidentialité ?

      C’est un peu pareil avec les images : en fait certain·es d’entre nous préfèreraient ne faire que du papier, du CD/Vynile avec livret et ne pas avoir à passer par le net du tout. D’autres pensent qu’on n’est pas assez nombreux·euses pour une diffusion exclusivement papier-CD qui soit conséquente, et que la gratuité relative du net permet un accès à plus de monde, qui n’ont pas forcément les moyens financiers ou l’habitus d’acheter en librairie.

      À partir de là, pourquoi accepter un player unique noir si on ne fait pas un CD monochrome ni une revue sans images, etc. ?

      On se retrouve avec une autre tension : nous retirer du net, ou bien attendre, participer à, la création d’outils informatiques qui soient non pas « user friendly » mais en cohérence avec le minimum d’esthétique et d’ouverture politique que nous essayons de proposer ? Car l’esthétique fait partie du politique et inversement, etc.

      Nous sommes toujours à l’étude d’une rencontre intermédias et « usager·es » de nos médias pour pousser plus avant ces questions en irl. Merci @intempestive de nous rappeler à cette tâche d’organisation que nous avions délaissée. Mais diable, qu’il y a de choses à faire pour si peu de forces en présence !

      À tantôt.

    • Yep, @intempestive la prochaine AG tombe le week-end du 1er décembre, et une partie de l’équipe, notamment sonore sera pourtant à Bruxelles, won’t you ? Pour d’autres qui seraient intéressé·es pour une AG, elles sont ouvertes depuis toujours, il suffit de nous écrire à contact@jefklak.org ;-) Viva ! Ven ven ven !

    • Ça va être la méga fiesta alors. Le programme du 1er décembre est méga fat. Je ne sais pas pour les auditeurs mais à faire les 35 ans 35 heures c’était magique.

      Pour soundcloud, il y a aussi la question de l’obligation de connexion permanente. Par rapport aux podcasts, téléchargeables soundcloud et mixcloud me posent ce problème, l’impossibilité d’écouter hors ligne (Donc débauche de bande passante). J’aime ecouter les créations radio en marchant, au jardin, en voiture, en train, en faisant la cuisjne, la nuit dans mon lit, dans plein d’endroits de non connexion choisie ou forcée.

      Je suis revenue sur la question de la gratuité, et j’ai décidé de payer pour une certain nombre de services faussement gratuits comme l’email. Donc, le problème ce n’est pas ça.

      A la limite, je préfère bandcamp, ou tu peux permettre à la fois l’écoute en streaming et le téléchargement gratuit ou payant. Après, tu peux écouter depuis le logiciel que tu veux les contenus récupérés.

      Le fait de pouvoir en tant que producteurs proposer aux personnes qui écoutent le fait de pouvoir écouter gratuitement à l’essai peux être prolongé par des formes de vente quand c’est nécessaire. Les codes de download sont aussi une façon intermédiaire que ne trouve meilleure que le streaming cloud seul.

    • Sur la question de l’usage des réseaux sociaux, j’en discutait avec des groupes associatifs et militants bruxellois récemment (genre nova etc.) Je trouve difficile de trancher, par ex. Fb c’est aussi une sorte d’agenda d’événements. A panik, il y a des comptes Instagram et un groupe, tous les deux non officiels et autogérés par les émissions que ça branche. C’est une sorte de décision non décision conseunsuelle. Je sais que c’est vital pour certaines émissions, pas pour d’autres. J’ak tendance a suggerer d’utiliser seenthis ou mastodon et d’utiliser les flux rss automatiques pour renvoyer vers Twitter ou fb. Ça permet d’être visible tout en renvoyant votre public ou utilisateurs vers une autre plateforme... Je ne vois pas de solution simple. Je donne des cours à des 20-25 ans et on ne vit pas du tout dans le même monde, c’est difficile de juste refuser ces plateformes, je crois qu’il est possible de penser une sorte de moyen terme sans renoncer à ses valeurs ou identité politique.

      Un autre débat, c’est la question de la vidéo à la radio, mais on an discutera une autre fois 😂


  • Nicole Klein directrice de cabinet de François de Rugy

    https://www.ouest-france.fr/pays-de-la-loire/nantes-44000/nicole-klein-directrice-de-cabinet-de-francois-de-rugy-6041456

    Un CV aux expériences multiples

    C’est visiblement le parcours de cette femme au caractère bien trempé qui a séduit l’hôtel de Roquelaure. Nicole Klein peut en effet s’enorgueillir d’un CV aux expériences multiples. Dans la préfectorale bien sûr, mais également au sein de l’administration du ministère de l’écologie et en cabinet ministériel avec Michel Rocard.

    À son crédit, en prime, une «  ouverture internationale  » , dit-on dans l’entourage de François de Rugy, «  avec une expérience à la banque mondiale et une connaissance des enjeux de santé, puisqu’elle a été directrice d’agence régionale de santé  » .

    Des dossiers difficiles

    Dans le dur, le musclé, elle a aussi «  démontré ses qualités pour déminer avec autorité plusieurs dossiers difficiles  : Notre-Dame-des-Landes, l’affaire des Mille vaches en Picardie  » , la gestion d’une crise sanitaire majeure provoquée par la bactérie Escherichia Coli, «  ou tout récemment la pollution métam-sodium dans des exploitations maraîchères  » .


  • « On est comme des chiens » : les enfermés du centre de rétention administrative de Sète prennent la parole
    http://www.lepoing.net/on-est-comme-des-chiens-les-enfermes-du-centre-de-retention-administrative-

    Une vingtaine de personnes sont enfermées au centre de rétention administrative (CRA) de Sète, au seul titre qu’ils n’ont pas de papiers. Lle collectif « excradition générale », créé au début de l’année 2018 par des Sètois pour fournir une aide matérielle et juridique aux détenus, a recueilli leurs témoignages. Source : Le Poing


  • Asiatiques, minorité modèle | Kiffe ta race
    https://www.binge.audio/asiatiques-minorite-modele

    Discrets, travailleurs, les français originaires d’Asie cocheraient toutes les cases de l’intégration et superformeraient dans tous les domaines : revenu, éducation, emploi. D’où vient ce mythe de la minorité modèle ? Les « bons immigrés » de la France Républicaine sont-ils ceux qui ne font pas de vagues ? Qu’est ce que le « plafond de bambou » ? Grace Ly et Rokhaya Diallo reçoivent l’autrice Mai Lam Nguyen-Cona, spécialiste des questions interculturelles, pour parler de la société et des communautés elles-mêmes qui produisent et perpétuent cette représentation d’une minorité modèle. Durée : 39 min. Source : Binge (...)

    https://dts.podtrac.com/redirect.mp3/feed.pippa.io/public/streams/5b8ea1614b6033401bd43d87/episodes/5bceea37cee02fdd521289a8.mp3


  • Le gouvernement des playgrounds
    Histoire fragmentée des aires de jeux, 1770-2010

    Par Ferdinand Cazalis

    https://jefklak.org/le-gouvernement-des-playgrounds

    Sols absorbants, formes arrondies et couleurs vives, les aires de jeux standardisées font désormais partie du paysage urbain. Toujours les mêmes toboggans sécurisés, châteaux forts en bois et animaux à ressort. Ces non-lieux qu’on finit par ne plus voir ont une histoire, parallèle à celle des différentes visions portées sur l’enfant et l’éducation. En retournant jouer au XIXe siècle, sur les premiers playgrounds des États-Unis, on assiste à la construction d’une nation – et à des jeux de société qui changent notre vision sur les balançoires du capitalisme.


  • Turquie. Retour sur la grève dans le chantier du nouvel aéroport d’Istanbul

    Par Uraz Aydin

    https://alencontre.org/asie/turquie/turquie-retour-sur-la-greve-dans-le-chantier-du-nouvel-aeroport-distanbu

    Selon le chercheur en urbanisme Serkan Ongel, Erdogan et l’AKP (Parti de la justice et du développement ) ont toujours cherché à assurer une accumulation de capital rapide et à créer une classe capitaliste qui leur en serait reconnaissante. « Plutôt que l’industrie ou l’exploitation minière c’est dans le secteur de la construction qu’ils ont trouvé leur bonheur. Etant au poste de commande du pouvoir politique, capable de faire fléchir les lois, distribuer les appels d’offres à ses partisans, Recep Tayyip Erdogan n’a eu aucun mal à ouvrir de multiples espaces à ce type de revenu rentier. Les forêts, la mer, les rivières, les régions inhabitées, les vieux quartiers de grandes villes, sans aucun intérêt économique pour cette fraction du capital, ont ainsi été soumis à des processus de marchandisation à travers le réaménagement urbain ou dans le cadre de méga projets comme le 3e aéroport, le 3e pont du Bosphore ou celui du futur Canal Istanbul consistant à créer un deuxième Bosphore en creusant la terre, ce qui provoquera un élargissement de la ville. Erdogan forge ainsi son hégémonie politique et économique à travers une reproduction et une redistribution de l’espace », explique-t-il.

    Toutefois il y a aussi le revers de la médaille erdoganienne : des conditions de travail abominables, insupportables et meurtrières. Selon les chiffres recueillis par le syndicaliste Onur Bakir, entre 2003 et 2016, plus de 200’000 accidents de travail ont eu lieu dans le secteur (où la syndicalisation est au plus bas, avec 3%) et 5328 travailleurs y ont perdu leur vie.


  • « Aïoli ! » : fragments de Plaine en lutte
    Une semaine de résistances populaires contre la gentrification à Marseille

    Par Émilien Bernard

    Photos : tomagnetik

    Vidéos : Primitivi

    http://jefklak.org/aioli-fragments-de-plaine-en-lutte

    Déjà une semaine que les travaux ont commencé sur la Plaine, place populaire du centre-ville de Marseille livrée aux appétits gentrificateurs de la mairie. Face aux opposant·es, la police a déployé les grands et brutaux moyens pour protéger les visées de l’équipe municipale. Avec en point d’orgue la triste journée de mardi, qui a vu des dizaines d’arbres se faire tronçonner et les flics s’en donner à cœur joie. Mais la Plaine n’a pas dit son dernier mot. Loin de là.

    Alors que cet article est envoyé à la rédaction de Jef (jeudi matin), les travaux ont repris sur la place, sous la supervision du contenu d’une quinzaine de cars de CRS. Des opposant·es sont sur place depuis l’aurore, déterminé·es à mettre des bâtons dans les chenilles de l’ogre aménageur – certain·es seraient en train de déclamer Surveiller et punir de Foucault aux pauvres CRS. Et d’autres prévoient déjà un grand match de foot in situ pour la fin d’aprèm.

    Après une semaine de lutte locale, les opposant⋅es espèrent qu’il y aura du monde venu d’un peu partout ce samedi pour la grande manifestation nationale, organisée sous l’intitulé « La plaine, tout un symbole – pour des villes vivantes et populaires ».

    *

    Grande manifestation ce samedi 20 octobre à 14h, départ du Vieux-Port. Et à 18h, grand banquet autogéré sur la Plaine !


  • Je n’imaginais pas que la langue de bois puisse faire tant de merveilles en termes de #greenwashing : la ville de #Marseille nous explique que si les #arbres de La Plaine ont été abattus, c’est pour leur bien.
    [source : ambition-centreville.marseille.fr/actualites/place-jean-jaures-les-travaux-ont-debute]

    Coupe de 46 arbres #en_amorce_de_dépérissement_voire_de_mortalité : La SOLEAM, dans un souci de préservation et de sauvegarde d’un maximum de végétaux préexistants, a procédé à une étude au cas par cas, par un cabinet d’expertises techniques d’arbres, selon l’état de santé de l’arbre, le positionnement et l’exposition de ses racines et au vu des installations souterraines (câbles, infrastructures du métro...).
    46 arbres morts, abîmés ou blessés ont été coupés, car ils sont en amorce de dépérissement, voire de mortalité ; ou parce qu’ils ne supporteraient pas leur transplantation.

    Dans les prochaines semaines, 43 arbres seront transplantés et conservés #dans_des_conditions_optimales, au sein de pépinières locales, pour assurer leur préservation.
    Pour assurer la meilleure transplantation qui soit, la SOLEAM doit tout d’abord déposer le mobilier urbain, le revêtement, et procéder à l’arrosage des mottes de terre.

    Au final, la Place Jean Jaurès verra son nombre d’arbres augmenté, puisque 186 arbres, au lieu de 180 actuellement, agrémenteront le site. Les 8 tilleuls à l’est et à l’ouest de la place seront conservés, malgré un état phytosanitaire préoccupant. De plus, un 3ème alignement d’arbres sera créé à l’ouest de la Place.

    95 nouveaux arbres aux essences diversifiées (3 de plus qu’initialement prévu dans le projet) seront plantés. Le choix se porte sur les variétés suivantes : Gleditsia, érable de Montpellier, chêne vert, arbre à soie, camphrier, pistachier de Chine, savonnier, arbre de Judée, arbre du clergé, arbousier, margousier, cistes, sauge de Russie, santoline, petit cyprès…

    Par ailleurs, 500 m2 de massifs arbusifs seront disposés en pied d’arbres, des îles végétales et de taillis fleuris seront implantés.


  • Tension : vague de violences à Port-au-Prince

    Port-au-Prince, le 16 octobre 2018.- Une vague de violence a déferlé aujourd’hui (16 octobre) sur Port-au-Prince, la veille de la grande mobilisation visant à réclamer des comptes sur la gestion du fonds PetroCaribe, le 17 octobre 2018, jour de la commémoration de l’assassinat de Jean-Jacques Dessalines.

    https://www.vantbefinfo.com/tension-vague-de-violences-a-port-au-prince

    https://www.vantbefinfo.com/protestation-vive-tension-a-port-au-prince


  • Gidra vit encore
    1969 à 1974 : histoire des activistes asiatiques-américain·es et mythe de la « minorité modèle »

    Par Clio Chang

    Traduction par Elvina Le Poul et Xavier Bonnefond

    Texte original : « The Forgotten History of America’s Radical Asian Activists », Splinter News , 6 déc. 2017

    http://jefklak.org/gidra-vit-encore

    Aux États-Unis comme en France, la minorité asiatique est souvent décrite comme un véritable modèle d’intégration, fondée sur le travail et la discrétion. Cette représentation, si généreuse qu’elle se croit, occulte les discriminations dont cette minorité est l’objet, et exige qu’elle reste à sa place dans une hiérarchie raciale. Or, de nombreuses voix ont remis en cause de l’intérieur et montré le coût du mythe de la minorité modèle. Retour sur l’histoire de la revue Gidra qui, de 1969 à 1974, a servi de matrice à un activisme souvent méconnu, même chez les Asiatiques-Américain⋅es…


    • Le 16 juillet 2018, notre association adressait un courrier à monsieur le maire de Nice, lui demandant de préciser le périmètre d’analyse des réseaux sociaux prévus par le démonstrateur « Safe City ». En effet, il nous emble qu’il y a une différence fondamentale entre développer « des solutions d’alerte aux citoyens et de remontée d’information […] au moyen des réseaux sociaux » (page 59 de la convention) et ce que l’on peut lire, page 34 : « Pour GEOLSEMANTICS, la réalisation du projet permettrait de devenir rapidement un des leaders, sinon le leader, du marché de l’analyse et de l’exploitation des messages « courts » tels que ceux véhiculés par les réseaux sociaux, à des fins d’alertes. La capacité d’alerte concerne tous types d’évènements (accidents, émeutes, manifestations, rumeurs, agissements individuels ou de petits groupes) de manière précise dans le temps et l’espace (lieu-dit, place, rue, quartiers, zones urbaines) ».

      Que vient faire une commune dans l’analyse et l’alerte concernant les émeutes, les manifestations, les petits groupes, si ce n’est venir se substituer aux services de la police nationale ? Pourquoi donc conserver ces informations « dans le temps » ? Ce point est pour nous fondamental. Le rôle d’une commune n’est pas de développer un service des renseignements généraux bis, lequel, fatalement, finirait par servir les intérêts partisans de la petite équipe au pouvoir.

      Sur #Safe_City :
      gouvernance.news/2017/07/06/nice-safe-city-la-securite-en-priorite

      La ville de Nice est en phase de devenir la première « Safe City » de France. Mercredi 5 juillet, à l’occasion du salon « Innovative City » accueilli à Nice, le Maire de la ville et et président de la Métropole Nice Côte d’Azur, Christian Estrosi a signé une lettre d’intention avec ENGIE Ineo dans le but de collaborer au développement progressif d’un dispositif inédit de sécurité de la ville : un centre de contrôle et de commandement basé sur une table tactile et tactique « DECIDE » et la plateforme SenCity.

      „La Smart City policière se répand comme traînée de poudre”
      https://www.laquadrature.net/fr/nice-smart-city-surveillance

      En mars, nous levions un bout du voile qui entoure encore le projet orwellien de la « Smart City™ » marseillaise. Mais force est de constater que le cas de Marseille n’est que l’arbre qui cache la forêt. Car la police prédictive et les centres de surveillance policière dopés aux Big Data pullulent désormais sur le territoire français. Une dérive qu’illustre très bien le cas de Nice : la ville de Christian Estrosi, grand obsédé sécuritaire, a fait appel à Engie Inéo et Thalès, par ailleurs concurrents sur ce marché en plein essor, pour deux projets censés faire advenir la « Safe City™ » niçoise. Or, face à cette fuite en avant dans les technologies de contrôle social que nos élus assument sans rougir, la présidente de la CNIL semble trouver qu’il urgent de... suivre la situation. Ce qui revient à laisser faire.

      #surveillance