Vorwurf an Google : Microsoft Edge mit unfairen Mitteln verdrängt

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    Browser war reloaded - Edge is dead leaving all it’s victims to be devoured by Chrome.

    Ständige Änderungen am Quelltext

    „Google macht ständig Änderungen an ihren Websites, die auf anderen Browsern nicht funktionieren, und wir konnten nicht hinterherkommen“, heißt es in dem Beitrag. Zum Beispiel habe YouTube durch Hinzufügen eines anscheinend sinnlosen <div>-Elements die stromsparende Hardware-Beschleunigung von Edge ausmanövriert, mit der dieser an Chrome vorbeigezogen sei.
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    Weitere Beispiele nennt Bakita allerdings nicht, und es ist umstritten, ob der Vorwurf stichhaltig ist. Chrome und YouTube gehören zwar beide zum Google-Mutterkonzern Alphabet, sind aber Produkte unterschiedlicher Unternehmen – da ist es fraglich, ob das Chrome-Team so etwas für einen kurzfristigen Vorteil gegen einen kleinen Konkurrenten durchsetzen könnte.
    Zu kleines Team

    Dass Edge bei den Änderungen nicht hinterherkam, hat auch mit der Kopplung der Browser-Updates an die monatlichen Windows-Patchdays zu tun. Nach Beobachtungen des bekannten Webentwicklers Peter-Paul Koch, der über viele Jahre mit den IE- und Edge-Entwicklern zusammengearbeitet hat, war das Edge-Team zu klein für den scharfen Wettbewerb.

    Andererseits kennt sich Microsoft mit unfairen Praktiken im Browser-Wettbewerb ziemlich gut aus. Nicht nur zu Zeiten seiner Dominanz mit dem Internet Explorer benutzte der Konzern seine Windows-Marktmacht für umstrittene und teilweise illegale Vorteilsnahmen. Erst vor drei Monaten zeigte Windows kurzzeitig Werbung für Edge, wenn der Nutzer einen anderen Browser installieren wollte.
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    Anders als Microsoft früher besitzt Google jedoch nicht nur den dominierenden Browser, sondern betreibt auch Webangebote, an denen kaum ein Nutzer vorbeikommt. Dadurch verschieben sich die Grenzen zwischen Google-Techniken und offenen Standards.

    #WWW #internet #monopoles #business