Erich Ohser – Wikipedia

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  • Erich Ohser et le cinéma d’animation
    https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Ohser

    In der von Goebbels 1942 gegründeten „Deutschen Zeichenfilm GmbH“ arbeitete Ohser zusammen mit Manfred Schmidt, dem Erfinder von Nick Knatterton, an dem 17-minütigen Zeichentrickfilm Armer Hansi, der 1944 in die Kinos kam.

    Deutsche Zeichenfilm
    https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Zeichenfilm

    In Berlin-Dahlem gründete das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda eine Produktionsgesellschaft für Zeichentrick. Leiter wurde Luis Sehl, der von Rio de Janeiro nach Berlin berufen wurde. Diese Produktionsgesellschaft sollte einen Animationsfilm über den Berggeist Rübezahl erstellen. Auf Grund von Fehlorganisation und der Unfähigkeit der Leitung scheiterte das Projekt und wurde eingestellt.

    In der neu gegründeten Zeichenschule wurden anfangs von 15 Lehrern 119 Lehrlinge ausgebildet. 1943 erschien der 17 minütige Kurzfilm „Armer Hansi“ von Gerhard Fieber auf der Reichswoche für den deutschen Kulturfilm in München und wurde später als Vorfilm zum Film Die Feuerzangenbowle eingesetzt. Der Trickfilm konnte begeistern und erhielt das Prädikat „künstlerisch wertvoll“.

    Die Produktionsdauer von zwei Jahren erschien Goebbels als zu lang, weswegen er die Konkurrenz förderte, anstatt diese der Deutschen Zeichenfilm GmbH einzuverleiben. So ließ die Sonderproduktion der Deutschen Wochenschau GmbH von Hans Fischerkoesen mehrere Kurzfilme herstellen: Verwitterte Melodie und Der Schneemann nach einer Idee von Horst von Möllendorff und Das dumme Gänslein. In Prag stellte die Zeichenfilmabteilung der Prag-Film AG unter anderem den Film Hochzeit im Korallenmeer her, der sich ebenfalls an amerikanischen Vorbildern orientierte.[6]

    „Sie sind kleine filmische Kostbarkeiten bis heute und bezeugen nachhaltig die Grundsteinlegung eines eigenständigen Trickfilmschaffens. Presselob und Zuschauerresonanz waren trotz der Zeitumstände enorm.“

    – Günther Agde: Der deutsche Werbefilmregisseur Hans Fischerkoesen. In: epd Film 9/1996, S. 24.
    Nach Ende des Krieges wurde Fischerkoesen in ein Internierungslager eingewiesen.

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