YouTube - Broadcast Yourself.

https://www.youtube.com

  • 🎁 Cadeau de « déconfinement » :
    https://ricochets.cc/%F0%9F%8E%81-Cadeau-de-deconfinement.html

    Tout d’abord chapeau bas à tous ceux qui ont réussi à transformer le #coronavirus en « crise sanitaire mondiale », en « pandémie globale. Merci aux médias alarmistes, merci aux politiques dictatoriaux, merci aux scientifiques corrompus ou dogmatiques. Nous tenons par cet article à leur exprimer toute notre gratitude. Gratitude qui vient du mot « grâce ». Oui nous avons été touchés par la grâce, grâce à vous. Cette crise est une révélation, un dévoilement, une apocalypse. Et après l’apocalypse vient un autre (...) #Les_Articles

    / coronavirus, #Médias_et_expressions, #Narration, Vidéos, films..., Epidémies, gestion de crise, en temps de (...)

    #Vidéos,_films... #Epidémies,_gestion_de_crise,_en_temps_de_catastrophe
    https://www.youtube.com/channel/UCs2ePR83VeKUh1F5mFUpWOQ
    https://ricochets.cc/IMG/distant/html/watchvN9FA6_689f-6d28cc9.html

  • Tour de Lorraine 21 - Tour décolonial - decolonizing minds and hearts.

    Organized in resistance against the WEF, a major political event in Bern. Each year has a different theme and in 2021 this theme is Tour décolonial - looking at the role of Switzerland in colonial and slave history and in what way they are still responsible for ongoing structural inequality.

    See program here: https://www.tourdelorraine.ch/tdl-21/programm/podium-workshops-lesung/#c1438

    Racism and the aftermath of Switzerland’s colonial entanglements are issues that have been acute not only since the killing of George Floyd. With the 21st edition of the Tour de Lorraine, we want to contribute to highlighting these continuities, and to shed light on their consequences until today. From April 30 - May 13, there will be various workshops, lectures, films and artistic performances. You can find the whole program, registration and current information below.

    (Presentation in French and German on website https://www.tourdelorraine.ch/tdl-21)

    The opening event: Auftaktveranstaltung der Tour décolonial
    https://www.youtube.com/watch?v=1ytoEeHSljE

    Jonas Van Holanda. Jonas Van Holanda ist queerer antikolonialer Künstler aus dem Nordosten Brasiliens.
    Vanessa Thompson. Internationale Unabhängige Kommission zur Aufklärung der Wahrheit über den Tod des Oury Jalloh // Copwatch FFM
    Noor Alamery.
    Izabel Barros (Moderation). Berner Rassismus Stammtisch; cfd

    Das Unsichtbarmachen von Schwarzen Menschen, People of Color und von Menschen mit Migrationsgeschichte, das Verleugnen ihrer Realitäten, ihres Wissens und ihres Widerstands in der Schweizer Geschichtsschreibung und Gegenwart, die Dehumanisierung geflüchteter Menschen durch das europäische Grenzregime, die Militarisierung der Sicherheitspolitik, Racial Profiling und das schweizerische Migrationsregime – alle diese Gewaltformen sind ineinander verschränkt. Durch sie setzt sich das koloniale Projekt fort, das sich als Vorherrschaft eines weissen, kapitalistischen, ableistischen, cisheteronormativen und rassistischen Patriarchats bis heute global auswirkt und in dem wir uns alle verorten müssen.

    Der Begriff des «kolonialen Projekts» verdeutlicht, dass Gewalt kein zufälliger Kollateralschaden war, sondern untrennbar mit der europäischen Expansion einherging. Die Betroffenen haben dafür ihre eigenen Bezeichnungen geprägt: Menschen des afrikanischen Kontinents und seiner Diaspora den Begriff der Maafa für Genozid, Versklavung, Kolonialismus und den Widerstand dagegen, jüdische Menschen den der Shoa für den millionenfachen systematischen Völkermord durch Nazis, Palästinenser*innen den Begriff der Nakba für ihre Vertreibung im Jahr 1948 und den Beginn von Kolonisierung und Apartheid. Sinti*ze und Rom*nja wählten die Bezeichnung Samudaripen für den an ihnen verübten Völkermord unter dem Nazi-Regime.

    Mit dem Netz der kolonialen Kontinuitäten und ihren gewaltvollen Ausprägungen gehen jedoch immer auch verschiedene Formen des Widerstands einher. Die Funktionsweise dieses kolonialen Projekts darf demnach nicht ohne die Geschichten jener Menschen verstanden werden, die sich dagegen organisiert, gekämpft und Widerstand geleistet haben und dies bis heute tun. Menschen, die trotz aller Widrigkeiten lieben, leben und überleben. Sie schaffen antikoloniale Perspektiven und entwickeln Alternativen, welche die kolonialen Machtverhältnisse aufbrechen und neu verhandeln sollen.

    Die Auftaktveranstaltung der Tour décolonial will diesem Widerstand Räume schaffen. Aus Widerstand werden Widerstände, da möglichst viele Perspektiven und Ebenen betrachtet, diskutiert und verbunden werden. Dabei wollen wir die Geschichte(n) und Realität(en) des Widerstands ins Zentrum stellen, Machtstrukturen sichtbar machen und in einem globalen Kontext von Gerechtigkeit verstehen. Die damit verbundene Sichtbarmachung der unzähligen Akte des Widerstands ermöglichen einen verändernden Blick auf Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Dieser neue Blick soll eine kritische und nachhaltige Auseinandersetzung der zuhörenden Personen mit eigenen Privilegien ermöglichen und sie dazu inspirieren, Auseinandersetzung wirksam in kollektive Handlungen umzusetzen.

    Dazu gehört, sich der Kontinuitäten des kolonialen Projekts und der eigenen Position darin bewusst zu werden und die daraus folgenden Machtdynamiken auch innerhalb von Widerstandsbewegungen zu erkennen, anzusprechen und Prozesse zum Aufbrechen dieser Dynamiken zu initiieren. Dadurch wird die Vereinigung von verschiedenen emanzipatorischen Bewegungen und Allianzen miteinander denk- und fühlbar: Aus Widerständen soll Widerstand werden, der verschiedene emanzipatorische Kämpfe und Perspektiven vereint und die Transformation der Gesellschaft vorantreibt.

    Das genaue Ziel und die Form des gemeinsamen Widerstands können wir, wie Angela Davis hervorhebt, noch gar nicht kennen, uns fehlen einige Begriffe, Denk- und Handlungsweisen, um diese kommende konkrete Realität fassen und beschreiben zu können. Wir benötigen neue, gemeinsame Sprachen dafür. Wir kennen die Richtung des Ziels, wir kennen seine Konturen, die sich durch ständige kritische Selbstreflexion, durch jeden Akt des Widerstands verwandeln, um die koloniale Realität zu irritieren und eine dekoloniale Realität zu formen. Für diesen Weg ist antikoloniale Arbeit in all ihren Formen essenziell. Als zentrale Kraft des Widerstands schenkt sie uns Bilder, Worte, Bewegungen, Formen, welche uns die Kraft geben, das Gegenwärtige zu verändern und das Kommende zu erträumen und neu zu gestalten.

    Diese Auftaktveranstaltung soll zu einem Akt des gemeinsamen Widerstands beitragen, der es uns allen ermöglicht, Konturen antikolonialer Utopie neu zu denken und sie klarer zu sehen.

    Text: AG Inhalt der Tour de Lorraine 2021

    Another event that can be followed online: «I will be different every time – Schwarze Frauen in Biel»

    Fork Burke, Myriam Diarra und Perpétue Kabengele.
    Moderation: Franziska Schutzbach

    «I will be different every time – Schwarze Frauen in Biel» erzählt ein Stück «Black History» in der Schweiz. Es macht Frauen mit ihren Stimmen, Biographien, Denkweisen, Perspektiven und Lebenswelten sichtbar, die in der Schweiz selten zur Kenntnis genommen werden.

    https://www.youtube.com/watch?v=8TaFS2EEOeE

    Online event: How much do we know about People - Poet Reading

    Mbene Mwambene

    Change refuses to inch,
    good music has been composed already
    We have learned too much
    and yet understand nothing
    What is left to be known?
    We read words and street names
    Which heroes are you talking

    There is an epicenter
    There is an edge, a line drawn between
    Yet the survival depends on the porosity of this space
    One day, we might open the doors to the center with boots
    It’s alright to be angry, It’s alright
    Oh! don´t we just intellectualize too much?

    https://www.youtube.com/watch?v=BacWY-gkKNM

    #décolonial #Bern #colonialisme #féminisme #poetry #résistance #racisme

    • En prenant le revenu des hommes en référence, c’est le cas.
      Si on prend le salaire des femmes comme référence, c’est encore plus impressionnant :
      dans l’ensemble des professions artistiques, les hommes gagnent 25% de plus que les femmes, en arts plastiques les hommes gagnent 50% de plus que les femmes !!!

    • Est-ce que c’est à cause d’une ruse des mathématiques ou c’est moi qui ai mal calculé ? C’est possible que 15000€ soit le revenu moyen des artistes femmes et hommes confondu (merci la grammaire misogyne AOC) et du coup ca ferai plus de 20000€ par an en moyenne pour les artistes phallophores car il y a plus de 50% de femmes parmi les artistes...

    • Cela dépend du point de vue dans lequel on se place :
      Revenus de 15 000 euros pour les hommes, de 10 000 euros pour les femmes, ça fait une différence de 5 000 euros.
      Or, 5000 euros représente 33% du revenu des hommes (33% de 15 000), mais 50% du revenu des femmes (50% de 10 000).
      On peut donc dire, sans que ce soit une erreur (ça peut être une « ruse » effectivement) :
      - les hommes gagnent 50% de plus que les femmes
      - les femmes gagnent 33% de moins que les hommes.
      Les deux phrases sont justes. En fonction de l’intérêt de la personne qui énonce ce fait, on préférera la première ou la deuxième formule. ;)

  • #Marseille privatopia : les #enclaves_résidentielles à Marseille : logiques spatiales, formes et représentations

    Marseille : privatopia ?

    La forte multiplication des « #résidences_fermées_sécurisées » est une tendance observée dans les #villes européennes et françaises, après celles d’Amérique latine, des USA, d’Afrique du sud etc. En #France, elle a surtout été repérée et analysée en contextes péri-urbains (Ile de France, Côte d’Azur, banlieues de Toulouse et Montpellier). Partout où elle se développe, cette tendance est souvent attribuée aux inquiétudes des habitants pour la #sûreté, ou leur #qualité_de_vie, ainsi qu’à des #replis_sociaux, thèmes récurrents dans les médias et discours politiques. Elle est aussi liée au rôle d’une « offre » portée par les majors de l’immobilier. Mais elle est aussi soutenue indirectement, dans le contexte néolibéral, par des pouvoirs publics qui se déchargent ainsi de l’aménagement et de la gestion d’#espaces_de_proximité.

    Nous observons et analysons depuis 2007 cette prolifération des #fermetures à Marseille. Après un premier état des lieux (Dorier et al, 2010), nous avons mené une second #inventaire exhaustif en 2013-2014. Et depuis lors, nous menons une veille ciblée sur certains secteurs. Démarrée au début des années 90, la diffusion des #enclosures atteint des sommets à Marseille où elle n’a quasiment pas été régulée : des #marges et des #enclaves se construisent ainsi dès qu’on s’éloigne du centre historique (Dorier, Dario, 2016). Au point que la #fermeture des #espaces_résidentiels, de leurs #rues et espaces de plein air semble en train de devenir la norme (Dorier, Dario, 2018)

    Depuis 25 ans, Marseille n’a cessé de se cloisonner de plus en plus et ce processus est venu aggraver les #inégalités d’#accès_aux_équipements et aux « #aménités » urbaines. Le #parc bâti du centre ville paupérisé s’est dégradé jusqu’à l’effondrement et au risque de péril imminent de centaines d’immeubles, qui ont du être évacués en urgence depuis novembre 2018, comme on le voit sur la carte de droite (voir aussi page dédiée). Pendant ce temps, les quartiers du sud et de l’est, ainsi que les zones en rénovation, se sont transformées en mosaïques résidentielles clôturées, sous le double effet de la #promotion_immobilière et de ré-aménagements voulus par les associations de #copropriétaires. Ils dessinent des espaces pour classes moyennes à aisées, sous forme de #lotissements et d’#ensembles_immobiliers majoritairement fermés et sécurisés, chacun doté de ses propres espaces « communs » privés : parkings, voirie privée, jardins.

    Cette « #Privatopia » tourne d’abord le dos au centre historique, à ses ilots anciens décrépis où l’action publique s’est illustrée par son inefficience pendant des décennies. La fermeture se diffuse d’abord dans les zones favorisées, puis dans les périphéries ouvertes à l’urbanisation, enfin dans les zones de rénovation urbaine : la création de nouvelles résidences fermées est devenue un moyen pour valoriser des opérations immobilières et y attirer des classes moyennes, face aux copropriétés dégradées et aux ensembles HLM appauvris. Lorqu’un bailleur rénove un ensemble de logements sociaux, celui-ci est également « résidentialisé », même si, avec des années de recul sur cette pratique, on sait désormais que clôturer ne résoud pas les problèmes socio-économiques des quartiers, ni même les problèmes de sécurité. Au contraire, la fragmentation physique pourrait bien alimenter les tendances aux séparatismes sociaux en tous genres.

    D’après nos enquêtes, en dehors des formes d’entresoi spécifique de quartiers particulièrement aisés, comme la colline Périer, et ses « gated communities » surplombant la mer, la fermeture est d’abord fortement associée au « tout voiture » qui caractérise encore Marseille et à la concurrence pour le stationnement résidentiel : les premiers espaces à être clôturés sont les parkings. Elle est également liée à 25 années de désengagement croissant de la municipalité dans la gestion de proximité (propreté, entretien des espaces verts, sécurisation publique des rues) ainsi qu’un encouragement de l’urbanisation privée par des ventes de parcelles publiques ou des zones d’aménagement favorisant la promotion immobilière. La fermeture résidentielle traduit l’affirmation d’une économie résidentielle, le rôle des promoteurs, syndics, copropriétés étant crucial : la « sécurisation » (privée) est supposée faire augmenter la valeur marchande des biens immobiliers… Enfin, la fermeture traduit une accentuation des replis sociaux : à Marseille la clôture « a posteriori » de rues qui étaient auparavant ouvertes au passage représente 55% des cas observés.

    Certains espaces du 8ème, 9ème, 12ème , nord du 13ème arrondissements (Les Olives), caractéristiques de cette urbanisation privée, deviennent un assemblage désordonné de copropriétés et d’enclaves de moins en moins accessibles et traversantes. La fermeture se diffuse par mimétisme, les ensembles résidentiels forment des « agrégats », qui bloquent les circulations : une véritable situation de thrombose dans certains quartiers, anciens comme récents (les Olives, Ste Marthe). Le comble, c’est que dans ces quartiers, les plus favorisés, au cadre de vie « a priori » le plus agréable, les déplacements à pied ou en vélo tiennent désormais de l’exploit. Les détours imposés par les barrières qui enserrent chaque rue ou jardin privé de résidence obligent à prendre la voiture pour accompagner un enfant à l’école du coin, acheter le pain… La ville perd de plus en plus en cohérence, et, avec cette juxtaposition de résidences sécurisées certains quartier ressemblent plus à une mosaïque de co-propriétés qu’à… une ville. Cela a été mis en évidence et modélisé par la toute récente thèse de Julien Dario (2019), réalisée dans le cadre de ce projet.

    A Marseille, depuis 2007, nous avons opté pour une étude empirique, directe, sur le terrain. Nous pu ainsi vérifier l’hypothèse qu’aux initiatives spontanées de fermeture de rues et de lotissements a posteriori, longtemps après leur construction, s’ajoutent des stratégies nouvelles. Elles associent promotion privée et action publique, et sont destinées à faire évoluer le peuplement de quartiers de la ville, à travers la production de logement « de qualité » attirant des classes moyennes et supérieures. Promoteurs et décideurs semblent juger utile de les rassurer à travers la livraison d’ensembles qui sont quasiment tous fermés dès la construction … En 12 ans, de 2008 à 2020 une série d’études, de masters et thèses ont permis de décrire et quantifier ce processus, d’observer la progression d’une fragmentation urbaine qui s’accroît aux échelles fines et d’évaluer ses impacts.

    Nos études se sont focalisées sur les fermetures massives des aires privilégiées (Colline Périer, Littoral Sud, Nord-Est avec la technopole de Chateau Gombert), et la transformation résidentielle de certains territoires périphériques en zones d’investissements immobiliers rentables, attirant des classes moyennes et supérieures (Littoral Nord, Sainte Marthe, grand centre ville/Euromed, franges du parc National des Calanques comme la ZAC de la Jarre). les résidences fermées deviennent ainsi un outil de plus value foncière… et de recompositions urbaines, valorisant toutes les zones ayant un attrait environnemental, tout en en restreignant l’accès.

    La diffusion d’un modèle

    Notre méthodologie a permis de prendre la mesure du phénomène à l’échelle d’une ville entière, et sur la durée, ce qui n’a pas été réalisé ailleurs en France. A deux reprises (2008-2009 et 2013-2014), la commune entière a été arpentée, chaque ensemble résidentiel fermé a été géolocalisé dans un SIG, inventorié, décrit, photographié, afin d’établir un corpus exhaustif : 1001 résidences ou lotissements étaient enclos en 2009, plus de 1550 en 2014. L’ensemble des clôtures ont été datées à partir d’enquête directe ou par photo-interprétation. Cette démarche est relatée dans deux rapports de recherche (Dorier et al., 2010 et 2014), 13 masters et une thèse (Dario, 2019).

    Le recours au SIG (Système d’information géographique) a permis de tracer leur histoire, en croisant les localisations avec des images aériennes anciennes, le cadastre, la chronologie des programmes immobiliers. En 2011 et 2012, la première étude du LPED est actualisée à travers plusieurs mémoires d’étudiants sous la direction d’E.Dorier et S.Bridier. Ceux-ci observent une accélération des dynamiques d’enclosures dans les quartiers sud (Dario J. 2010, Toth P.2012), leur multiplication et leur diffusion dans les quartiers nord (Balasc et Dolo 2011, Dolo 2012, Robillard 2012). La propagation se fait beaucoup par mimétisme : plus de la moitié des ensembles fermés sont collés les uns aux autres, par grappes, transformant la physionomie et les usages possibles de l’espace urbain et développant des « marges » urbaines cloisonnées. On peut le vérifier, à travers l’exemple d’une marge Nord-Est de Marseille, sur les franges ville-espaces péri-urbains Les Olives : une juxtaposition désordonnée de lotissements fermés.

    Nous avons aussi beaucoup observé, recueilli de nombreux témoignages auprès de résidents, de riverains, de syndics, d’agences, de techniciens de l’urbanisme… Nous avons séjourné dans plusieurs de ces résidences. Nous poursuivons la veille sur certains contextes sensibles à haut potentiel spéculatif immobilier, comme la frange du massif des calanques ou sainte Marthe, ou encore des espaces où les fermetures sont conflictuelles. Par des analyses d’archives, des enquêtes fines sur des contextes urbains, des entretiens avec acteurs et habitants, des analyses de périmètres de la politique de la ville, le suivi de conflits de voisinages nous avons ensuite analysé les facteurs historiques et les impacts associés à cette dynamique d’enclosures, les inégalités sociales, les impacts sur la circulation, les inégalités environnementale (D.Rouquier 2013, J.Dario, 2019 et la thèse en cours de P. Toth, consacrée aux 8ème et 9ème arrondissements).

    Au final, on met à jour une dynamique de transition libérale, individualiste et sécuritaire, associée au règne de la voiture dans la ville (beaucoup de clôtures ont au départ pour justification le seul parking), qui freine d’autres évolutions souhaitables (transition écologique, inclusion sociale). Si le phénomène se banalise, on constate aussi une complexité territoriale du processus et son épaisseur historique. Dans des contextes de fortes recompositions urbaines (spatiales, foncières, sociales, démographiques), et dans les périmètres de nouvellement urbain, la fermeture d’espaces résidentiels est utilisée comme outil de diversification de l’habitat et de mixité sociale. Le processus n’a pas partout les mêmes motifs ni les mêmes impacts socio-environnementaux. D’où l’intérêt d’approches qualitatives par observations sensibles, entretiens avec des acteurs et habitants, dépouillements d’archives historiques (histoires de rues).

    Les quartiers sud

    En observant le facteur de proximité dans la diffusion, ainsi que le potentiel de valorisation immobilière des terrains vacants ou susceptibles de l’être, plusieurs scénarios de prospective ont été mis au point par Julien Dario pour anticiper l’évolution des espaces susceptibles d’être fermés, transmis à la Ville dans le cadre d’un contrat, comme aide à la décision (Dario 2011, 2014 et 2019). Dans les quartiers sud, on est frappé par la perspective de 53% de taux d’évolution spontané probable de la fermeture dans les 8ème et 9ème arrondissements, si aucune intervention publique ne vient réguler la tendance. Les surfaces touchées par les enclosures (résidences et périmètres d’entreprises) déjà localement très importantes pourraient y atteindre le tiers de la surface totale urbanisée. Des études de cas à échelle fine ont permis d’anticiper plusieurs conflits liés à ces processus (progressifs ou brutaux) en lien avec des dynamiques sociale locales.

    Les cas des lotissements « Coin Joli » et « Barry » (analysés ici par J.Dario entre 2011 et 2019) montrent comment certains dispositifs informels préfigurant l’enclosure sont mis en place progressivement, informellement, parfois subrepticement : enrochements, systèmes physiques fixes contraignants (plots métalliques) permettant encore le passage prudent de deux roues et piétons ; panneaux de sens interdit « privés » et informels apposés à l’extrémité de certaines rues. On passe d’une délimitation par panneautage à une fermeture symbolique et partielle, avant d’évoluer vers l’enclosure, qui peut être conflictuelle en privant de passage les riverains, en réduisant les perméabilités urbaines.

    Les quartiers nord : diffusion des ensembles résidentiels fermés dans les contextes de rénovation urbaine

    Un fait remarquable est la diffusion des enclaves résidentielles fermées au cœur et en bordure des zones urbaines sensibles (ZUS) telles qu’elles ont été définies par l’Agence Nationale de la Rénovation Urbaine (ANRU). Bénéficiant de la TVA réduite, les promoteurs sont incités à y produire une nouvelle offre de logement privée, afin de permettre une diversification et l’installation de classes moyennes. Mais les enclosures, supposées rassurer les candidats à l’accession à la propriété, et maintenir un niveau de prix élevé ne favorisent pas les relations sociales … et nos études montrent qu’en fait de « mixité », apparaissent de nouvelles formes de fragmentations et même de tensions résidentielles (Dorier et al, 2010, 2012), qui s’accompagnent, par ailleurs de formes d’évitement fonctionnel (Audren, 2015, Audren Baby-Collin, Dorier 2016 , Audren, Dorier, Rouquier, 2019). Le secteur du Plan d’Aou dans le 15ème arrondissement de Marseille, où la restructuration résidentielle est achevée a été analysé à l’aide d’étudiants (Balasc et Dolo 2011). Dans ce secteur cohabitent des zones de logements HLM en fin de réhabilitation, des lotissements anciens qui se sont fermés ou sont en cours de fermeture, des projets immobiliers récents, conçus sécurisés. La juxtaposition de ces différents types d’habitats aux profils sociaux différenciés engendre plus une fragmentation qu’une mixité Fonctionnelle, malgré la proximité. Les interrelations sont faibles entre les ensembles et les espaces. (Dorier, Berry-Chikahoui et Bridier, 2012)

    une crise des urbanités

    Tandis que cette transformation des espaces de copropriétés et rues privées de Marseille se poursuit, des pans entiers de vieux quartiers populaires se délabrent. En 2019, notre cartographie de ces ensembles résidentiels privés fermés ainsi que des HLM « résidentialisés » et enclos (dans les projets de rénovation urbaine) tranche avec la géographie des constructions déclarées en péril et brutalement évacuées de leurs habitants, suite à l’effondrement de deux immeubles vétustes du quartier Noailles, près du Vieux port de Marseille. Notre carte révèle des politiques de l’habitat à plusieurs vitesses, où des décennies de laisser-faire public face à la ville privée s’expriment d’un côté par la dégradation du bâti, et de l’autre par la multiplication de formes de repli et d’entre soi urbain ayant des impacts sur les circulations et sur l’accès aux équipements. A ce stade, des rééquilibrages publics sont indispensables. Quelques initiatives publiques pour maintenir des traverses piétonnières ont été lancées dans certains quartiers très touchés, elles sont compliques par les évolutions législatives (qui facilitent la clôture des espaces privés) ainsi que par la dévolution de la compétence en matière de voirie à la Métropole. Rétablir des accès et servitudes de passage pour les piétons est compliqué dans les espaces privés : il faut passer par une DUP, puis par l’achat d’une bande de terrain par la collectivité pour tracer un cheminement piétonnier. Des interventions seraient possibles dans certains cas où les clôtures ont été posées sur des rues non privées, ou hors de la légalité. Mais la collectovité ne s’auto-saisit pas des cas d’infraction. Les actions au cas par cas risquent de ne pas suffire à endiguer cette véritable crise d’urbanité.

    (observations menées conjointement à nos études sur le mal logement et des évacuations à Marseille).

    le projet ci-dessous a fait l’objet d’une exposition art-science, présentée à l’Espace Pouillon, campus centre Saint Charles de l’Université Marseille Privatopia 8-24 octobre 2020.

    Depuis 2014, une collaboration avec l’artiste peintre Anke Doberauer (photos et tableaux) a été rendue possible grâce à une résidence commune à la Fondation Camargo (2014). La jeune cinéaste Marie Noëlle Battaglia a également réalisé en 2020 un documentaire « En remontant les murs » inspiré par nos recherches, et en lien avec l’équipe (avant première le 18 octobre 2020, dans le cadre du festival Image de ville). Ces collaborations ont déjà donné lieu à des présentations croisées, comme celle du 3 avril 2019 organisée par le Goethe Institut à la Friche de la belle de mai, et pourraient déboucher sur une exposition et un ouvrage commun.

    Rapports de recherche-action :

    Dorier E. Dario J. Rouquier D. Bridier S. , (2014), Bilan scientifique de l’étude « Marseille, ville passante », Contrat de collaboration de recherche : « Développement urbain durable à Marseille » n°12/00718, 13 cartes, 18 croquis, 24 tableaux. juin 2014, 90 p.

    Dorier E. (dir), BERRY-CHIKHAOUI I., BRIDIER S., BABY-COLLIN V., AUDREN G., GARNIAUX J. (2010), La diffusion des ensembles résidentiels fermés à Marseille. Les urbanités d’une ville fragmentée, rapport de recherche au PUCA, Contrat de recherche D 0721 ( E.J. 07 00 905), 202 p, 35 cartes et croquis, 30 graphiques, 68 illustrations photographiques.

    Ces rapports ont donné lieu à de nombreuses restitutions publiques auprès des services de l’Urbanisme de la Ville, la Communauté urbaine, l’Agence d’Urbanisme (Agam), le département.

    Articles scientifiques :

    Dorier E. Dario J., 2018, « Gated communities in Marseille, urban fragmentation becoming the norm ? », L’Espace géographique, 2018/4 (Volume 47), p. 323-345. URL : https://www.cairn.info/journal-espace-geographique-2018-4-page-323.htm (traduction texte intégral ) texte intégral (ENG.) DORIER DARIO Espace geo anglais EG_474_0323

    Dorier E. Dario J., 2018, « Les espaces résidentiels fermés à Marseille, la fragmentation urbaine devient-elle une norme ? » l’Espace géographique, 2018-4 pp. 323-345.

    Dorier E., Dario J., 2016, « Des marges choisies et construites : les résidences fermées », in Grésillon E., Alexandre B., Sajaloli B. (cord.), 2016. La France des marges, Armand Colin, Paris, p. 213-224.

    Audren, G., Baby-Collin V. et Dorier, É. (2016) « Quelles mixités dans une ville fragmentée ? Dynamiques locales de l’espace scolaire marseillais. » in Lien social et politiques, n°77, Transformation sociale des quartiers urbains : mixité et nouveaux voisinages, p. 38-61 http://www.erudit.org/revue/lsp/2016/v/n77/1037901ar.pdf

    Audren, G., Dorier, É. et Rouquier, D., 2015, « Géographie de la fragmentation urbaine et territoire scolaire : effets des contextes locaux sur les pratiques scolaires à Marseille », Actes de colloque. Rennes, ESO, CREAD, Université de Rennes 2. Actes en ligne.

    Dorier E, Berry-Chickhaoui I, Bridier S ., 2012, Fermeture résidentielle et politiques urbaines, le cas marseillais. In Articulo– – Journal of Urban Research, n°8 (juillet 2012).

    Thèses

    Audren Gwenaelle (2015), Géographie de la fragmentation urbaine et territoires scolaires à Marseille, Université d’Aix Marseille, LPED. Sous la dir. d’Elisabeth Dorier et de V.Baby-Collin

    Dario Julien (2019) Géographie d’une ville fragmentée : morphogenèse, gouvernance des voies et impacts de la fermeture résidentielle à Marseille, Sous la dir. d’Elisabeth Dorier et de Sébastien Bridier. Telecharger ici la version complète. Cette thèse est lauréate du Grand prix de thèse sur la Ville 2020 PUCA/ APERAU/ Institut CDC pour la Recherche, Caisse des Dépôts

    Toth Palma (soutenance prévue 2021), Fragmentations versus urbanité(s) : vivre dans l’archipel des quartiers sud de Marseille Université d’Aix Marseille, LPED , Sous la direction de Elisabeth Dorier

    Posters scientifiques :

    Dario J. Rouquier D. et Dorier E., 2014, Les Ensembles résidentiels fermés à Marseille, in SIG 2014, Conférence francophone ESRI, 1-2 octobre 2014 – http://www.esrifrance.fr/iso_album/15_marseille.pdf

    Dario J. Rouquier D. et Dorier E, 2014, Marseille, fragmentation spatiale, fermeture résidentielle, LPED – Aix-Marseille Université, poster scientifique, Festival international de géographie de Saint Dié, oct 2014. https://www.reseau-canope.fr/fig-st-die/fileadmin/contenus/2014/conference_Elisabeth_Dorier_poster_LPED_1_Marseille.pdf

    Dario J. Rouquier D. et Dorier E., 2014, Marseille, Voies fermées, Ville passante, LPED – Aix-Marseille Université, poster. http://www.reseau-canope.fr/fig-st-die/fileadmin/contenus/2014/conference_Elisabeth_Dorier_poster_LPED_2_Marseille.pdf

    Contributions presse et médias

    Dorier E. Dario J. Audren G. aout 2017, collaboration avec le journal MARSACTU. 5 contributions à la série « Petites histoires de résidences fermées », collaboration journal MARSACTU / LPED, aout 2017. https://marsactu.fr/dossier/serie-petites-histoires-de-residences-fermees

    Dorier E. et Dario J. 23 aout 2017, interview par B.Gilles, [Petites histoires de résidences fermées] Les beaux quartiers fermés de la colline Périer, interview pr B.Gilles, MARSACTU, https://marsactu.fr/residences-fermees-dorier

    Dorier E. Dario J. 30 janv. 2017, interview par L.Castelly, MARSACTU : https://marsactu.fr/discussion-ouverte-residences-fermees

    Dorier E. , et Dario.J. 20 mars 2014, interview in MARSACTU , société : 29% de logements sont situes en residences fermees à Marseille

    Dorier E. Dario J., 4 oct 2013, « Hautes clôtures à Marseille », in Libération, le libé des géographes. (1 p, 1 carte) http://www.liberation.fr/societe/2013/10/03/hautes-clotures-a-marseille_936834
    Dorier E. , 7 avril 2013, « Le phénomène des résidences fermées est plus important à Marseille qu’ailleurs », Marsactu, talk quartiers, archi et urbanisme, http://www.marsactu.fr/archi-et-urbanisme/le-phenomene-des-residences-fermees-est-plus-important-a-marseille-quailleu

    Dorier E. Dario J., 10 fev 2013, « Fermetures éclair » in revue Esprit de Babel, Fermetures éclair

    télévision

    M6, Résidences fermées à Marseille – étude du LPED. Journal national, octobre 2013 : https://www.youtube.com/watch?v=hDM

    FR3, 19/20, Résidences fermées à Marseille – étude du LPED, 24 mai 2013, https://www.youtube.com/watch?v=o-O

    FR 5 (minutes 38 à 50) : « En toute sécurité », documentaire de B.Evenou, http://www.france5.fr/emission/en-t

    podcast radio

    Collaboration entre chercheurs et cinéaste, janvier 2021 : https://ecoleanthropocene.universite-lyon.fr/documenter-la-geographie-sociale-grand-entretien-a

    Collaboration entre chercheurs et artiste peintre, octobre 2020 : Sonographies marseillaises – Radio Grenouille et Manifesta 13 « Ce monde qui nous inspire #4 Marseille ville privée ? »

    https://urbanicites.hypotheses.org/688

    #sécurisation #privatisation #espace_public #classes_sociales #urban_matter #géographie_urbaine #TRUST #master_TRUST #immobilier #foncier #rénovation_urbaine #urbanisme #fragmentation_physique #inégalités #tout_voiture #voiture #automobile #stationnement_résidentiel #parkings #proximité #promotion_immobilière #urbanisation_privée #détours #barrières #mosaïque #
    #cartographie #visualisation

  • Capsule #46 - Juste un vaccin et vous serez libres (La Croix du sud)
    https://www.crashdebug.fr/capsule-46-juste-un-vaccin-et-vous-serez-libres-la-croix-du-sud

    Pour cette pause de midi on retrouve La Croix du sud et son format vidéo/audio que j’apprécie, j’espère qu’il en est de même pour vous. Et il semblerait que là aussi, on aient le même pressentiment sur le pass sanitaire.

    N’hésitez pas à donner votre avis en commentaire, c’est aussi enrichissant pour les autres.

    Amitiés,

    f.

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    Un très grand merci à tous ceux qui ont fait un don !

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    Youtube : https://www.youtube.com/channel/UCSFCRVhN8XoDoiJZlz84k6A

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    • « Madame, on ne reste pas quand ça se passe mal »
      Entendu en 2020 dans un commissariat des Côtes d’Armor (22) à l’occasion d’une plainte pour violences conjugales.

      #PrendsMaPlainte Les résultats de l’enquête #NousToutes

      https://www.noustoutes.org/ressources/resultats_enquete_prendsmaplainte.pdf

      Parmi les 3496 témoignages récoltés, 66% des répondantes font état d’une mauvaise prise en charge par les forces de l’ordre lorsqu’elles ont voulu porter plainte pour des faits de violences sexuelles.Les témoignages reçus par #NousToutes, dont des centaines récents, sont glaçants et montrent un manque total d’empathie et de professionnalisme de la part de nombreux membres des forces de l’ordre dans l’accueil et la prise en charge des femmes victimes de violences sexuelles. Lorsqu’on demande aux personnes ayant témoigné d’un mauvais accueil de détailler la façon dont elles ont été prises en charge,c’est la banalisation des faits qui arrive en premier, suivie par le refus de prendre la plainte ou découragement de porter plainte.(Plusieurs réponses possibles)

  • Contrôles abusifs, le MNCP interpelle Pôle emploi et la CNAF
    https://www.youtube.com/watch?v=_tq0t_Ru9js

    Nous avons observé ces derniers mois une hausse des contrôles de #Pôle emploi et de la #CAF. Déjà en temps normal, ces #contrôles sont intrusifs et souvent injustifiés mais en temps de crise, ils deviennent inacceptables.
    Nos associations ont souhaité témoigner à travers des situations concrètes de personnes rencontrées dans nos collectifs. En parallèle, nous avons contacté la direction de Pôle emploi et de la CNAF pour dénoncer cette politique.

    #radiations

  • Un médecin dénonce la gestion désastreuse de la pandémie
    https://www.youtube.com/watch?v=FrBxWFKfbWM

    Le docteur Marty revient sur la responsabilité du gouvernement Macron dans la gestion du Covid depuis maintenant plus d’un an. Un bilan sévère pour le président de l’UFML-S. Masques, confinements, vaccins, les pouvoirs publics semblent toujours avoir été à contretemps dans cette crise, avec les conséquences dramatiques que cela implique. Au moment du déconfinement annoncé, il doute de la capacité des autorités à tirer les leçons de leurs erreurs et décrit une situation sanitaire encore très précaire.

    Entretien enregistré le 27 avril 2021.

    (Accessoirement j’espère qu’ils vont perdre cette habitude de faire dans le #titre-de-la-mort-qui-buzze, parce que j’ai bien failli pas aller regarder.)

  • Les objets parlent, Cheryl Ann Bolden transmet leur mémoire
    https://pan-african-music.com/the-keeper-cheryl-ann-bolden

    Le 7 mai prochain, PAM diffusera le documentaire The Keeper réalisé par Mariette Auvray, consacré à Cheryl Ann Bolden. Cette artiste a fondé son musée itinérant et sensible, qui connecte les gens à l’histoire noire. Rencontre à Paris.

    Vous intégrez votre histoire, celle des gens qui vous ont transmis ces objets, et il y a cette dimensions du toucher que l’on voit bien dans le documentaire The Keeper. Pourquoi est-ce important de toucher ces objets de mémoire ?

    Eh bien, ce n’est pas pour rien que mon projet s’appelle Musée Précious Cargo. Car je crois que les musées sont des endroits extraordinaires pour leur force d’enseignement, pour leur force d’éveil artistique. Mais dans les musées en temps normal on ne peut rien toucher. Donc j’avais envie qu’on puisse associer à cette culture visuelle celle du toucher : apprendre à toucher, apprendre la texture et la valeur de ce qu’on touche. La valeur de conserver des choses que votre grand-mère aurait sans doute jetées, comme des lettres ou des photos. Et ainsi, par exemple, les chaînes dont je parlais, celle qui servaient à mettre les gens en esclavage : quand vous les prenez, elles sont lourdes – et vous pouvez ressentir ce que ça représentait de les porter aux chevilles. Quand je les apporte dans les écoles, certains jeunes sont terrifiés, et d’autres ont envie de les prendre et de les porter, et ils jouent littéralement avec… ce qui est super, car ils ont transformé ce sentiment premier : celui de dire « mon Dieu comme c’est lourd ! ». Bien sûr que c’est lourd, mais d’un autre côté le fait qu’ils jouent avec leur ouvre l’esprit, ils tirent de l’objet son énergie, et ça fait comme un cercle dans lequel ils jouent avec les chaînes, et en même temps les respectent.

    J’essaie aussi de me démarquer de cette manière qu’ont les musées ou les universitaires de mettre les gens à distance. Or c’est important que les jeunes comprennent qu’il n’est pas obligatoire d’avoir un doctorat pour connaître l’histoire. J’encourage bien sûr ceux qui le veulent à poursuivre dans cette voie, mais ce n’est pas un passage obligé. Et je leur dis qu’ils peuvent ouvrir leur propre musée, et qu’ils peuvent faire ce genre de choses sans être bardés de diplômes… je crois que c’est très important : il faut dépasser l’idée qu’on se fait de l’éducation, en particulier de nos jours. Qui va dans les grandes écoles ? Qui a le droit de transmettre l’information ? Qui interprète cette information ? C’est vraiment très important.

    https://www.youtube.com/watch?v=t2KvVHi-P40

    #documentaire #interview #Histoire #musée #transmission #Afro-américain #Afrique #États-Unis

  • Comment limiter la transmission aérienne du COVID ? 🦠➡️🪟

    https://www.youtube.com/watch?v=8b3lhDyVqgk

    David Louapre de Science Étonnante a fait un super résumé sur les aérosols et l’aération ! Avec un poil de maths et un exemple d’une salle de classe.

    La transmission du COVID par les aérosols obéit à des principes physiques que l’on peut analyser pour mieux lutter contre ce mode de contamination. [TL ;DW : si le taux de CO2 dépasse 800ppm, ouvrez les fenêtres !]

    Détails et compléments dans le billet de blog qui accompagne la vidéo : https://scienceetonnante.com/2021/04/30/covid-aerosols

    Bazant, M. Z., & Bush, J. W. (2021). A guideline to limit indoor airborne transmission of COVID-19. Proceedings of the National Academy of Sciences, 118(17).
    https://doi.org/10.1073/pnas.2018995118

    Le site du projet CO2 :
    https://projetco2.fr

    Le site du collectif « Nous aérons » :
    http://nousaerons.fr

    Listes non-exhaustives de spécialistes à suivre pour des infos régulières fiables sur le COVID :
    https://twitter.com/devisridhar
    https://twitter.com/FLAHAULT
    https://twitter.com/SciTania
    https://twitter.com/T_Fiolet

    #covid #aérosol #co2 #sciences_etonnante

  • Webinaire 42 / À l’épreuve des murs : géographies de la sécurisation au Caire

    Durant la révolution​ égyptienne​, la lutte pour l’occupation des espaces urbains a été un enjeu majeur aussi bien pour les contestataires révolutionnaires que pour les forces de l’ordre et le régime autoritaire. À partir de 2013, ce dernier a renforcé la #répression des opposants politiques et la #sécurisation​ des rues du Caire​ à travers un dispositif législatif et matériel composé d’#infrastructures_militaires (murs, #checkpoints, etc.), mais également de #politiques_sécuritaires et d’aménagements urbains. Dans ce webinaire, #Laura_Monfleur, analysera comment ces dispositifs sécuritaires remettent en cause la dimension politique des espaces urbains, effaçant en même temps la #mémoire révolutionnaire dans le centre-ville cairote.

    https://www.youtube.com/watch?v=_h8Ty92hDb8


    #conférence #murs #Caire #Le_Caire #Egypte #géographie_urbaine #urbanisme #murs_intra-urbains #frontières #révolution #printemps_arabes #printemps_arabe #séparation #sécurisation #répression #ligne_de_front #front #espace_public #partition #fortification #espace #zone-tampon #risques #barbelés #militarisation #art_et_politique #appropriation #portes

    Une #carte :


    #cartographie #visualisation

    Quelques captures d’écran tirées de la conférence :

    Des #graffitis :


    #street-art #art_de_rue #trompe_l'oeil #fresques

    Lors de la #parade_des_momies :


    –-> #Parade_dorée_des_Pharaons :

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Parade_dor%C3%A9e_des_Pharaons

    @cede :

    Dans ce webinaire, #Laura_Monfleur, analysera comment ces dispositifs sécuritaires remettent en cause la dimension politique des espaces urbains, effaçant en même temps la #mémoire révolutionnaire dans le centre-ville cairote

    #traces #invisibilisation #in/visibilité

    • ‪À l’épreuve des murs. Sécurisation et pratiques politiques dans le centre-ville du Caire postrévolutionnaire (2014-2015)‪

      La révolution égyptienne de 2011 s’est caractérisée par une lutte pour l’appropriation de l’espace public. Elle a été analysée comme une démocratie en actes où les révolutionnaires se sont réappropriés par leurs pratiques et leurs stratégies un espace trop longtemps sécurisé par le gouvernement de Moubarak. Cet article vise à étudier en contre-point les stratégies territoriales de l’État pour le contrôle des espaces publics depuis 2011 et en particulier depuis 2013 avec le renforcement de la répression envers les Frères musulmans et l’arrivée au pouvoir des militaires. Ces stratégies sont mises en évidence dans le cas du centre-ville, épicentre de la révolution mais aussi de la représentation et de l’exercice du pouvoir politique. Elles se caractérisent par des pratiques de cantonnement des manifestations et par l’instauration de barrières et de checkpoints dans le centre-ville du Caire, constituant un véritable dispositif territorialisé et planifié de contrôle des rassemblements publics et des revendications politiques. Cet article vise donc également à analyser les conséquences de ce contrôle sur les pratiques politiques des opposants au régime à l’échelle locale du centre-ville du Caire à travers la restitution d’observations et d’entretiens menés entre 2014 et 2015.

      https://www.cairn.info/revue-egypte-monde-arabe-2017-2-page-39.htm?contenu=resume

  • Anita Lane s’enfuit d’ici jusqu’à l’éternité – Lelo Jimmy Batista.Libération
    https://www.liberation.fr/culture/musique/anita-lane-senfuit-dici-jusqua-leternite-20210430_NR2UHZEYPNEN7P6JGJMGL5G

    « C’était, de loin, la plus talentueuse et la plus intelligente d’entre nous », disait d’elle le musicien Nick Cave ce jeudi matin. La plus discrète et la plus injustement ignorée, aussi. Née à Melbourne à une date oubliée en chemin, quelque part en 1960, #Anita_Lane a d’abord été connue comme la collaboratrice et compagne du chanteur australien, qu’elle a rencontré en école d’art au milieu des années 70. Quittant l’Australie pour l’Europe où Cave s’établit début 80 avec son groupe The Birthday Party dans l’optique de conquérir un plus large public, elle signera plusieurs titres sur leurs deux albums, Prayers On Fire et Junkyard, et fera par la suite partie de la première mouture des Bad Seeds , qu’elle quittera rapidement, son histoire avec Cave prenant fin.

    Elle continuera toutefois à écrire et jouer pour lui et sa bande – on lui doit quelques morceaux phares du groupe tels que Stranger Than Kindness ou From Here to Eternity, ainsi que nombreux titres et projets avec Blixa Bargeld, Kid Congo Powers, Barry Adamson et Mick Harvey . Qui, tous, lui rendront la politesse au moment où elle entamera sa malheureusement trop courte carrière solo, limitée, malgré le soutien indéfectible du label Mute, à deux albums : Dirty Pearl en 1993, version langoureuse, enfumée et ultra-sexuée des premiers Bad Seeds, et Sex O’Clock en 2001, disque plus accessible et orchestré, passé inaperçu par on ne sait quel navrant coup du sort. Après plusieurs années à naviguer entre Berlin, le Maroc et la Sicile, elle retournera définitivement s’installer en Australie en 2008, avec ses trois enfants, dans la banlieue de Melbourne. Elle est décédée mercredi, à l’âge de 61 ans.

    https://www.discogs.com/artist/101667-Anita-Lane

  • A German Life - Une vie allemande

    Secrétaire personnelle du ministre de la propagande nazie #Joseph_Goebbels, décédée à l’âge de 106 ans, #Brunhilde_Pomsel était l’un des derniers témoins oculaires de l’appareil du pouvoir nazi. Elle n’a cessé de nous mettre en garde contre les dangers permanents du fascisme.

    https://pages.rts.ch/docs/11654404-a-german-life---une-vie-allemande.html

    Trailer :
    https://www.youtube.com/watch?v=nZr45w7iubI

    #film #film_documentaire
    #Goebbels #nazisme #Allemagne #histoire #témoignage #indifférence #imprudence #sens_du_devoir #responsabilité #éducation #culpabilité #NSDAP #lâcheté #justice

  • Un lapsus qui n’en était pas un.
    https://www.youtube.com/watch?v=50ZdZur435A

    A ses débuts, l’enjeu annoncé de la réforme était de limiter les contrats courts en instaurant un bonus-malus sur les cotisations des employeurs, mesure repoussée pour l’instant au plus tôt au 1ᵉʳ septembre 2021. La vérité, c’est qu’au lieu de lutter contre les contrats courts et la précarité de l’emploi, le gouvernement va lutter contre les chômeurs et précariser les revenus. Avec des allocations plus faibles, il va inciter les allocataires à accepter n’importe quel travail pour survivre. Il va même accentuer mécaniquement le travail au noir, puisque les salariés auront intérêt à ne pas déclarer certaines activités défavorables au calcul de leurs droits.

    http://rennes-info.org/Appel-a-la-creation-d-un-collectif