US-Militär : Warum das Pentagon jetzt Testosteron-Tests für Soldaten anordnet
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Sous le ministre de guerre Hegseth la médecine fasciste retourne dans les principes des forces armées états-uniennes. Son masculinuime obsessiomnel le fait renouer avec les décisions infondés mais inspirés de la recherche peu scientifique de l’unité 731 japonaise
►https://en.wikipedia.org/wiki/Unit_731
À partir de 1945 les médecins meurtriers japonais ont vendu leur travail aux agents du général Macarthur en échange de leur disculpation. Leurs données et spécimens ont été transférés dans les laboratoire de développement d’armes chimique de l’armée américaime.
Hegseth et le ministre de santé Kennedy sont des adeptes d ’écoles de pensée peu appréciés par la majorité des médecins de formation universitaire scientifique.
16.7.2026 von Bernardo Cantz - Mit dem „High-T“-Programm will US-Minister Hegseth die Kampfkraft stärken. Veteranen und Urologen kritisieren das Hormon-Screening scharf.
Kann ein einzelnes Hormon über die Kampfkraft einer ganzen Armee entscheiden? Pete Hegseth, Verteidigungsminister der USA, scheint davon überzeugt zu sein.
In einem Video aus seinem Büro im Pentagon verkündete er ein neues Vorsorgeprogramm: Alle Soldatinnen und Soldaten ab 30 Jahren sollen künftig im Rahmen ihrer jährlichen Gesundheitsuntersuchung verpflichtend auf Testosteronmangel getestet werden. Wer jünger ist, kann sich freiwillig untersuchen lassen.
Eine anschließende Testosteronersatztherapie (TRT) bleibe optional, so Hegseth in dem Clip, den er auf der Plattform X unter dem Titel „The High-T Department of War“ veröffentlichte.
Die Maßnahme fügt sich in eine Reihe kulturpolitischer Umbauten ein, die Hegseth seit seinem Amtsantritt vorantreibt: neue Fitnessstandards mit explizit „männlichem Niveau“, ein Verbot für Transgender-Soldaten, blockierte Beförderungen von Frauen in Generalsränge und die zwischenzeitliche Abschaffung der Grippeimpfpflicht.
Zeitgleich arbeitet US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. daran, die Verschreibungshürden für Testosteron im zivilen Bereich zu senken. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat bereits im Frühjahr 2026 Hersteller von TRT-Produkten aufgefordert, eine erweiterte Zulassung für Männer mit ungeklärtem Testosteronmangel und verminderter Libido zu beantragen.
Operator-Syndrom: Wenn Dauerstress das Hormonsystem zerstört
Dass Soldaten in Spezialeinheiten unter besonderen körperlichen Belastungen leiden, ist medizinisch gut dokumentiert.
Chronischer Schlafmangel, extremer physischer Stress und Kopfverletzungen gehören zu den häufigsten Ursachen eines sekundären Hypogonadismus – eines Testosteronmangels, der nicht durch eine Erkrankung der Hoden, sondern durch eine Störung der übergeordneten Steuerung im Hypothalamus oder der Hypophyse entsteht.
Neuere Studien beschreiben diesen Zustand bei langjährig dienenden Spezialkräften als „Operator-Syndrom“, heißt es in der New York Times.
Klinisch gilt ein Hypogonadismus als bestätigt, wenn die morgendliche Testosteronkonzentration im Blut in mindestens zwei Nüchternproben unter etwa 264 bis 300 Nanogramm pro Deziliter liegt.
Die American Urological Association (AUA) setzt den Schwellenwert bei 300 ng/dl an, verlangt aber ausdrücklich Symptome plus zwei unabhängige Messungen. Die europäische Fachgesellschaft EAU arbeitet mit 350 ng/dl und empfiehlt Tests ausschließlich bei symptomatischen Männern – pauschale Screenings lehnen beide Leitlinien ab.
Genau hier liegt das Problem: Hegseth nannte keinen einzigen Grenzwert. Das Pentagon verweigerte auf Nachfragen durch US-Medien jede Auskunft zu medizinischen Schwellenwerten, wissenschaftlichen Grundlagen oder separaten Standards für Frauen.
Auch die Frage, welche Studien das flächendeckende Screening rechtfertigen, blieb unbeantwortet.
FDA-Kehrtwende: Was die TRAVERSE-Studie verändert hat
Während das Pentagon keine Evidenz vorlegte, hat die FDA ihre eigene Position zur Testosterontherapie in den vergangenen Monaten deutlich verschoben.
Grundlage dafür ist vor allem die TRAVERSE-Studie (Testosterone Replacement Therapy for Assessment of Long-term Vascular Events and Efficacy Response in Hypogonadal Men) mit mehr als 5.200 Männern, die keinen signifikanten Anstieg schwerer kardiovaskulärer Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall unter TRT nachweisen konnte.
Daraufhin strich die FDA einen seit 2015 bestehenden Warnhinweis, wonach Sicherheit und Wirksamkeit bei altersbedingtem Hypogonadismus nicht belegt seien. Die Kontraindikation bei Prostatakrebs wurde auf metastasierte Fälle beschränkt.
Kennedy feierte die Änderungen als „Rückkehr der Wissenschaft ins Zentrum der Männergesundheit“.
Doch die Geschichte hat auch eine andere Seite: Die jährlichen Testosteron-Verschreibungen in den USA stiegen laut New York Times von weniger als einer Million im Jahr 2000 auf fast 12 Millionen im Jahr 2025. Influencer wie Joe Rogan und Andrew Huberman sprechen offen über ihre TRT-Nutzung. Die schnellste Zunahme verzeichnen ausgerechnet jüngere Männer ohne klinisch niedrige Werte.
Risiken für die Fruchtbarkeit und die Transgender-Debatte
Die Risiken einer breiten TRT-Nutzung sind erheblich. Exogenes Testosteron unterdrückt über die Hypothalamus-Hypophysen-Achse die körpereigene Hormonproduktion und bringt die Spermienbildung häufig zum Erliegen. In der Fachliteratur wird die Therapie explizit als kontrazeptiv eingestuft.
Zwar erholt sich die Spermatogenese bei den meisten Männern nach dem Absetzen innerhalb von 6 bis 12 Monaten – garantiert ist das jedoch nicht. Hinzu kommen Risiken wie Blutgerinnsel, Akne und Haarausfall.
Theodore Crisostomo-Wynne, Urologe am Madigan Army Medical Center, warnte bereits im Dezember 2025 bei einer FDA-Anhörung vor einem weiteren Problem: Viele Soldaten mieden aus Angst vor dem Verlust ihres Status jede offizielle Untersuchung und besorgten sich Hormone stattdessen über Direktvertrieb oder illegale Quellen.
Die Navy hatte nach dem Tod eines SEAL-Rekruten 2022, bei dem Testosteron und andere Substanzen gefunden wurden, ein Drogentestprogramm für hormonelle Substanzen eingeführt. Ob das neue „High-T“-Programm mit solchen Kontrollen vereinbar ist, ließ das Pentagon offen.
Besonders scharf fällt die Kritik an der politischen Inkonsistenz aus. Senatorin Tammy Duckworth, Kampfhubschrauberpilot und Irakkriegsveteranin, erklärte gegenüber AP News, das Programm klinge „für mich nach geschlechtsbejahender Versorgung“ – ein Verweis auf Hegseths Verbot für Transgender-Soldaten, das unter anderem damit begründet wurde, Hormontherapien seien im Einsatz nicht verfügbar.
Shannon Minter vom National Center for LGBTQ Rights nannte es eine „eklatante Doppelmoral“, dass männlichen Soldaten künftig dasselbe Medikament empfohlen werde, das Transgender-Angehörigen verboten sei.
Auch Hormontests für Soldatinnen – etwa auf Östrogenmangel bei beginnender Perimenopause – sind bislang nicht vorgesehen.
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