Beate Uhse – Wikipedia

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  • Beate Uhse AG ist pleite: Der Erotik-Versand musste Insolvenz anmelden | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/insolvenz-beate-uhse-hat-den-anschluss-an-das-online-geschaeft-verp

    Absolut ein Fall für Nostalgie an die Zeit als Papi Sonntags früh um Fünfe das Drachenfutter für Mami noch schnell beim Blumenstand am Pornoshop im Holst am Zoo besorgte, letzte Station eines Taxi-Trips durch die Nacht, von Beate Uhse zur Nina, in die Kurfürsten und die Eisenacher, vom Nachtklub zum Puff, zum Bordell, zum Imbiß und dann üban Zoo nach Zehlendorf.

    Herbert, oder wie auch immer er hieß, ließ es gerne krachen, dann wurde ein Fahrer mit oder ohne Auto für die Nacht gebraucht, das in Hellelfenbein durfte gerne ein oder zwei Stündchen in zweiter Spur halten bis die dringenden Geschäfte drinnen erledigt waren und dann ab zum nächsten Event, noch ein oder zwei Damen, noch ein paar Buddeln Schampus und zum Schluß ein Bierchen zur Currywurst am Zoo oder am Amtsgericht und dann ab nach Wannsee oder bloß innen Grunewald, wo die Olle inne Villa pennte.

    Westberliner Power-Party war angesagt, irgendwo mußte die Korruptionsknete hin, und für alle, die ihn noch kennen, sei gesagt: Rolf Eden war eine harmlose Variante beim Partymachen. Deshalb lebt er 2017 noch.

    Beate Uhse ist zwar ein Vorreiter des Versandhandels, hat aber ähnlich wie Quelle den Sprung ins Online-Zeitalter nicht geschafft. Das Geschäft mit Sexfilmen und damit auch mit den früher üblichen Video-Kabinen in Erotikshops ist weggebrochen, seitdem Pornos kostenlos im Internet zu sehen sind.

    Gefahr der Zahlungsunfähigkeit bestand
    Die Konzentration auf Sexspielzeug oder Dessous hat nicht die erhofft Wende gebracht, obwohl es in diesem Segment erfolgreiche Neugründungen wie Eis.de gibt. Marketing-Experten führen den Niedergang der Flensburger auch darauf zurück, dass die Marke „Beate Uhse“ bei den Deutschen noch immer ein Schmuddelimage hat.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Beate_Uhse
    https://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Eden

    #Westberlin #Business #Porno #Prostitution

  • Straßenbenennungen nach Frauen
    https://www.berlin.de/ba-mitte/ueber-den-bezirk/gedenken/strassenbenennungen

    Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Berlin – Mitte hat auf Antrag der SPD – Fraktion in seiner Sitzung am 08.06.2004 beschlossen, dass bei der Neubenennung von Straßen und Plätzen im Bezirk Frauen besondere Berücksichtigung finden sollen. Dies soll so lange geschehen, bis ein Gleichstand zwischen den Geschlechtern in der Benennung von Straßen und Plätzen im Bezirk Mitte erreicht ist.

    Na dann gendert mal schön.

    Adele- Schreiber-Krieger-Straße
    Ortsteil Mitte, benannt 2005
    Adele Schreiber (1872 – 1957)
    Frauenrechtlerin, Politikerin und Journalistin

    Agnes-Zahn-Harnack-Straße
    Ortsteil Moabit, benannt 2005
    Agnes Harnack (1884 – 1950)
    Widerstandskämpferin und Frauenrechtlerin

    Alex-Wedding-Straße
    Ortsteil Mitte, benannt 2009
    Alex Wedding alias Grete Weiskopf (1905 – 1966)
    Kinderbuchautorin

    Alice-Berend-Straße
    Ortsteil Moabit, benannt 1999
    Alice Berend (1875 – 1935)
    Schriftstellerin

    Anna-Louisa-Karsch-Straße
    Ortsteil Mitte, benannt 2001
    Anna Louisa Karsch (1722 – 1791)
    Dichterin

    Auguste-Hauschner-Straße
    Ortsteil Tiergarten, benannt 1999
    Auguste Hauschner (1850 – 1924)
    deutsch-jüdische Schriftstellerin

    Bertha-Benz-Straße
    Ortsteil Moabit, benannt 2005/2013
    Bertha Benz (1849 – 1944)
    Pionierin des Automobils

    Bettina-von-Arnim-Ufer
    Ortsteil Tiergarten, benannt 1991
    Bettina von Arnim (1785 – 1859)
    Schriftstellerin

    Bona-Peiser-Weg
    Ortsteil Mitte, benannt 2004
    Bona Peiser (1864 – 1929)
    Bibliothekarin

    Caroline-Michaelis-Straße
    Ortsteil Mitte, benannt 2005
    Carolina Michaëlis de Vasconcelos (1851 – 1925)
    deutsch-portugiesische Romanistin

    Caroline-von-Humboldt-Weg
    Ortsteil Mitte, benannt 2005
    Caroline von Humboldt (1766 – 1829)
    Literatin und Salondame

    Clara-Jaschke-Straße
    Ortsteil Moabit, benannt 2005
    Clara Jaschke (1858 – 1927)
    erste berliner Eisenbahnerin

    Clara-Wieck-Straße
    Ortsteil Tiergarten, benannt 2009
    Clara Wieck spätere Schumann (1819 – 1896)
    Pianistin, Komponistin, Ehefrau von Robert Schumann

    Cora-Berliner-Straße
    Ortsteil Mitte, benannt 2005
    Cora Berliner (1890 – 1942)
    Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlerin

    Dorothea-Schlegel-Platz
    Orteil Mitte, benannt 2005
    Dorothea Schlegel geb. Mendelssohn (1764 – 1839)
    Literaturkritikerin und Schriftstellerin

    Elisabeth-Abegg-Straße
    Ortsteil Moabit, benannt 2004
    Elisabeth Abegg (1882 – 1974)
    Pädagogin und Widerstandskämpferin

    Elisabeth-Mara-Straße
    Ortsteil Mitte, benannt 2009
    Elisabeth Mara (1749 – 1833)
    Opernsängerin

    Elisabeth-Schwarzhaupt-Platz
    Ortsteil Mitte, benannt 2006
    Elisabeth Schwarzhaupt (1901 – 1986)
    Politikerin und erste Bundesministerin

    Ella-Trebe-Straße
    Ortsteil Moabit, benannt 2005
    Ella Trebe (1902 – 1943)
    Widerstandskämpferin

    Emma-Herwegh-Straße
    Ortsteil Moabit, benannt 2005
    Emma Herwegh (1817 – 1904)
    Schriftstellerin und Revolutionärin

    Erna-Berger-Straße
    Ortsteil Mitte, benannt 2003
    Erna Berger (1900 – 1990)
    Opernsängerin

    Erna-Samuel-Straße
    Ortsteil Moabit, benannt 2010
    Erna Samuel (1895 – 1942)
    Lehrerin und NS-Opfer

    Gabriele-Tergit-Promenade
    Ortsteil Tiergarten, benannt 1998
    Gabriele Tergit (1894 – 1982)
    Schriftstellerin

    Gertrud-Kolmar-Straße
    Ortsteil Mitte, benannt 2001
    Gertrud Kolmar (1894 – 1943)
    Dichterin und NS-Opfer

    Hannah-Arendt-Straße
    Ortsteil Mitte, benannt 2005
    Hannah Arendt (1906 – 1975)
    Philosophin

    Henriette-Herz-Platz
    Ortsteil Mitte, benannt 1999
    Henriette Herz (1764 – 1847)
    Schriftstellerin und Inhaberin eines Salons

    Ida-von-Arnim-Straße
    Ortsteil Mitte, benannt 2011
    Ida von Arnim (1832 – 1904)
    Krankenschwester und Oberin

    Ilse-Schaeffer-Straße
    Ortsteil Moabit, benannt 2005
    Ilse Schaeffer (1899 – 1972)
    Bildhauerin und Widerstandskämpferin

    Inge-Beisheim-Platz
    Ortsteil Tiergarten, benannt 2004
    Inge Beisheim ( – 1999)
    Abteilungsleiterin bei der Metro – Gruppe und Mäzenin

    Ingeborg-Drewitz-Allee
    Ortsteil Moabit, benannt 1999
    Ingeborg Drewitz (1923 – 1986)
    Schriftstellerin

    Julie-Wolfthorn-Straße
    Ortsteil Mitte, benannt 2005
    Julie Wolfthorn (1864 – 1944)
    Malerin

    Katharina-Heinroth-Ufer
    Ortsteil Tiergarten, benannt 1994
    Katharina Heinroth (1897 -1989)
    Zoologin

    Katharina-Paulus-Straße
    Ortsteil Moabit, benannt 2005
    Katharina Paulus (1868 – 1935)
    Ballonfahrerin und Fallschirmspringerin

    Margarete-Steffin-Straße
    Ortsteil Mitte, benannt 2001
    Margarete Steffin (1908 – 1941)
    Schauspielerin und Schriftstellerin

    Marlene-Dietrich-Platz
    Ortsteil Tiergarten, benannt 1997
    Marlene Dietrich (1901 – 1992)
    Sängerin und Schauspielerin

    Mathilde-Jacob-Platz
    Ortsteil Moabit, benannt 1997
    Mathilde Jacob (1873 – 1943)
    Übersetzerin und Stenotypistin

    Minna-Cauer-Straße
    Ortsteil Tiergarten, benannt 2005
    Minna Cauer (1841 – 1922)
    Pädagogin und Frauenrechtlerin

    Paula-Thiede-Ufer
    Ortsteil Mitte, benannt 2004
    Paula Thiede (1870 – 1919)
    Gewerkschafterin

    Rahel-Hirsch-Straße
    Ortsteil Moabit, benannt 2005
    Rahel Hirsch (1870 – 1953)
    Medizinerin und Wissenschaftlerin

    Theanolte-Bähnisch-Straße
    Ortsteil Mitte, benannt 2012
    Theanolte Bähnisch (1899 – 1973)
    Juristin, Verwaltungsbeamtin und Politikerin

    Wilhelmine-Gemberg-Weg
    Ortsteil Mitte, benannt 2014
    Wilhelmine Gemberg
    Mitglied im Luisenstädtischen Wohltätigkeitsverein

    Ehrlich gesagt fehlt mir, wenn ich mir die Liste so ansehe, nach dem Verschwinden des Erotik-Museums noch eine Beate Uhse-Straße. Aber vielleicht war die olle Porno-Päpstin dann doch ein zu dolle Nazibraut, um ihr schon jetzt eine Straße zu widmen.

    Beate Uhse - Karriere als Pilotin
    https://de.wikipedia.org/wiki/Beate_Uhse#Karriere_als_Pilotin

    Bei der Luftwaffe flog sie die Jäger Messerschmitt Bf 109 und Focke-Wulf Fw 190 sowie Ju 87 und Messerschmitt Bf 110. Dabei kam es zu Begegnungen und Beschuss durch alliierte Jäger, die sie unbeschadet überstand.[5]

    Ab dem 1. Oktober 1944 wurde sie im Rang eines Hauptmanns vom Überführungsgeschwader 1, Gruppe Mitte mit Sitz in Staaken übernommen. Kurz vor Kriegsende im April 1945 bekam sie dort eine Einweisung auf den Strahljäger Messerschmitt Me 262.[6]

    Beim Einmarsch der Roten Armee konnte sie am 22. April 1945 von Gatow aus mit Sohn, Kindermädchen und weiteren vier Personen mit einer Siebel Fh 104 zunächst nach Barth und von dort am 30. April 1945 über Travemünde nach Leck und schließlich nach Flensburg flüchten.

    #Berlin #Mitte