• Straßenumbenennung im Wedding: Der König ist tot, lang lebe der König! - taz.de
    http://www.taz.de/!5595917


    Rudolf Duala Manga Bell, König des Duala-Volkes im heutigen Kamerun, wurde 1914 von den deutschen Kolonialisten ermordet. Nach ihm soll der bisherige Nachtigalplatz in Wedding in Manga-Bell-Platz umbenannt werden

    Die Gegner der neuen Straßennamen frohlocken: Ein Brief ist aufgetaucht, in dem sich ein Kameruner König beschwert. Leider stimmt die Story nicht ganz.

    15. 5. 2019 von Susanne Memarnia - Die „Initiative Pro Afrikanisches Viertel“ (IPAV) gibt nicht auf. Seit der Bezirk Mitte vor gut einem Jahr die Umbenennung von drei nach deutschen Kolonialisten benannten Straßen im Wedding beschlossen hat, läuft die Ini, die anders als ihr Name vermuten lässt, von jeher gegen Umbenennungen ist, verbissen Sturm. Jeder Schritt der beteiligten Ämter, jede Nachricht wird zum Anlass genommen, über das angeblich „zutiefst undemokratische Verfahren“ zu lamentieren und den verantwortlichen PolitikerInnen Kolonialherren-Manier, Paternalismus und andere Schlechtigkeiten vorzuwerfen.

    Für die heutige Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat IPAV mal wieder „Einwohneranfragen“ gestellt. Dieses Mal drehen sie sich um einen Brief, den ein Großneffe des Königs Rudolf Duala Manga Bell, nach dem der Nachtigalplatz in Manga-Bell-Platz unbenannt werden soll, an den Vorsteher der BVV geschrieben hat. Der Absender, ein pensionierter Lehrer aus Bayern, schreibt, dass er dem aktuellen König von den Plänen des Bezirks telefonisch berichtet habe.

    Beim Gespräch darüber sei ihnen „ein für uns gravierender Fehler“ aufgefallen, schreibt der Großneffe. So sei der Name Manga Bell „eine Erfindung der Kolinialherren“, die seinerzeit für ihre afrikanischen Untertanen einen Familiennamen brauchten; der eigentliche Name des Königs sei Duala gewesen. Bei aller Freude über die geplante Umbenennung: Man bitte diese Änderung zu veranlassen. Der Brief schließt mit der Feststellung, der König würde sich freuen, zur Umbenennungsfeier eingeladen zu werden.

    Für die BI ist das selbstredend ein gefundenes Fressen: Ob jetzt die „Umbenennung der schon einmal umbenannten Umbenennung vorgesehen“ sei (man hatte bereits den Bell-Platz wegen Einsprüchen der Feuerwehr in Manga-Bell-Platz ändern müssen), will man nun in der BVV wissen? Ob der aktuelle König denn zur Feier eingeladen werde? Ob dessen Belehrung über „die fehlerhafte, nämlich auf Kolonialisten-Perspektive“ basierende Namensgebung Konsequenzen habe für die anderen Straßennamen?

    „Durch Boten – EILT!“
    Nun hat auch die Autorin dieser Zeilen diesen „brisanten“ Brief bekommen – in einem anonym abgegebenen Umschlag mit dem Hinweis „Durch Boten – EILT!“ Eilig ist die Sache allerdings weniger, wie ein kurzer Anruf beim Absender klärte. Er habe den Brief schon im März geschrieben, sagt der Großneffe des 1914 von den Deutschen ermordeten Königs. Die Sache sei für ihn auch längst erledigt.

    Ach, so schnell? Ja, beteuert der Bayer. Der (am Umbenennungsprozess beteiligte) Verein Africavenir habe ihn angerufen und die Zusage gegeben, dass ein Schild über den Namensgeber des Manga-Bell-Platzes und die „kolonialistische Erfindung des Namens“ informieren werde. Und weil sie die Umbenennung grundsätzlich „natürlich befürworten“, hätten der aktuelle König und er diesen Kompromiss akzeptiert, „um die ganze Sache nicht zu gefährden“. Die Berliner hätten ihm erklärt, dass es ohnehin noch dauern werde mit den neuen Namen.

    In der Tat: Der Bezirk muss in den kommenden Monaten erst einmal zu den rund 1.200 Widersprüchen von 400 Einzelpersonen gegen die insgesamt drei Umbenennungen Stellung nehmen. Wo er ablehnt, dürfte es Klagen hageln, dafür wird IPAV schon sorgen. Das ganze Verfahren werde wohl noch Jahre dauern, sagte kürzlich Bezirksbürgermeister Stephan Dassel (Grüne).

    Cui bono?

    Zurück zum Großneffen: Der erklärt glaubwürdig, dass er voriges Wochenende nicht in Berlin war und seinen zwei Monate alten Brief auch nicht bei der taz abgegeben hat. Aber wer dann? Wem würde es nützen, wenn Berliner Medien Artikel schreiben mit Überschriften wie „König Douala Bell kritisiert Straßenumbenennung“, wie es der Tagesspiegel Checkpoint am Mittwoch dann wirklich tat?

    Anruf bei der Initiative Pro Afrikanisches Viertel. Nein, sie könne nicht sagen, wer den Brief der taz gebracht habe, erklärt Sprecherin Karina Filusch – und setzt hinzu: wenn derjenige das nicht möchte. Hmm…

    So gibt es am Ende dieser Geschichte zwar keinen Skandal mehr, den einige offenkundig wollten. Dafür sitzt in Bayern nun ein Mann, der, wie er sagt, „Angst hat, dass mein Brief den Gegnern der Umbenennung in die Hände spielt.“ Der IPAV dürfte das egal sein: Schließlich schwingt sie sich gerne ungefragt zu Fürsprechern afrikanischer Interessen auf.

    Erst kürzlich sagte Filusch in der Berliner Zeitung als Argument gegen die Umbenennungen, auch Berliner „mit afrikanischem Hintergrund mögen es nicht, in die Sonderrolle von Opfern gedrängt zu werden“. Was in Einzelfällen stimmen mag, insgesamt aber natürlich ein Affront gegenüber den vielen politisch organisierten Schwarzen ist, die sich seit Jahren für die Umbenennung von Straßen mit kolonialen Unrechtsbezügen engagieren.

    Zum Schluss noch eine gute Nachricht (von der Gruppe Berlin Postkolonial): Der König wird selbstverständlich eingeladen! Nur das Datum für die große Umbenennungsparty steht noch nicht.

    #Berlin #Wedding #Afrikanisches_Viertel #Straßenumbenennung

  • The creeping spectre of “white genocide”. The conspiracy theory that was once contained to South Africa is spreading worldwide.

    Founded in 2016, and with more than 186,000 members, #Afriforum focuses on the preservation of #Afrikaner rights. Two of its leaders are currently on tour in the U.S. — first stop Texas — campaigning to raise awareness about what they describe as “racist theft” (otherwise known as land expropriation), and farm murders. Pieter Du Toit, the editor-in-chief for HuffPost South Africa, noted earlier this month that while the group has not made public the list of people or media outlets they are meeting with, the issues they are raising have recently been taken up by #Ann_Coulter and #Alex_Jones.

    https://theoutline.com/post/4486/the-creeping-spectre-of-white-genocide?zd=5&zi=vj6thlgm
    #Afrique_du_sud #génocide_des_blancs #racisme #xénophobie

  • What is Uber up to in Africa?
    https://africasacountry.com/2018/04/what-is-uber-up-to-in-africa

    Uber’s usual tricks — to provoke price wars in an attempt to increase their share of markets, evade taxes, and undermine workers’ rights — are alive and well in Africa.

    Technophiles and liberals across the African continent are embracing the ride sharing application Uber. Their services are especially popular with the young urban middle classes. In most African cities, public transport is limited, unpredictable and often dangerous, especially after dark. Uber is also cheaper than meter-taxis. Uber’s mobile application makes taxi rides efficient and easy, and women feel safer since rides are registered and passengers rate their drivers.

    Since 2013, Uber has registered drivers in 15 cities in nine African countries: from Cape to Cairo; from Nairobi to Accra. In October last year, Uber said they had nearly two million active users on the continent. The plans are to expand. While media continues to talk about how Uber creates jobs in African cities suffering from enormous unemployment, the company prefers to couch what they do as partnership: They have registered 29,000 “driver-partners.” However, through my research and work with trade unions in Ghana and Nigeria, and a review of Uber’s practices in the rest of Africa, I found that there are many, including Uber’s own “driver partners,” who have mixed feelings about the company.

    Established taxi drivers rage and mobilize resistance to the company across the continent. While Uber claims to create jobs and opportunities, taxi drivers accuse the company of undermining their already-precarious jobs and their abilities to earn a living wage while having to cope with Uber’s price wars, tax evasion and undermining of labor rights.

    Take Ghana, for example. Uber defines its own prices, but regular taxis in Accra are bound by prices negotiated every six months between the Ghanaian Federation for Private Road Transport (GPRTU) and the government. The negotiated prices are supposed to take into account inflation, but currently negotiations are delayed as fuel prices continues rising. The week before I met Issah Khaleepha, Secretary General of the GRPRTU in February, the union held strikes against fuel price increases. Uber’s ability to set its own price gives it a distinct advantage in this environment.

    Like in most African countries the taxi industry in Ghana is part of the informal economy. Informality, however, is not straightforward. Accra’s taxis are licensed, registered commercial cars, marked by yellow license plates and painted in the same colors. Drivers pay taxes. Uber cars are registered as private vehicles, marked by white license plates, which gives them access to areas that are closed to commercial vehicles, such as certain hotels.

    Uber is informalizing through the backdoor and pushing a race to the bottom, says Yaaw Baah, the Secretary General of the Ghana Trade Union Congress (Ghana TUC). The Ghana TUC, the Ghanaian Employers Association (GEA) and the government all support the International Labor Organization’s formalization agenda, which says that the formalization of informal economy will ensure workers’ rights and taxes owed to governments.

    The fault lines in Uber’s business model have been exposed in other parts of the continent as well. In Lagos, Uber cut prices by 40% in 2017, prompting drivers to go on strike. Drivers have to give up 25 percent of their income to Uber, and most drivers have to pay rent to the car owners. Many drivers left Uber for the Estonian competitor, Taxify, which takes 15 percent of revenues. In February 2017, an informal union of Nairobi drivers forced Uber to raise their fares from 200 Kenyan Shillings to 300 (from 33 to 39 cents) per kilometer; yet still a far cry from a foundation for a living wage.

    In Kenya, South Africa and Nigeria, the fragmented and self-regulated taxi industry is associated with violence, conflicts and criminal networks. There are reports of frequent violence and threats to Uber drivers. So-called taxi wars in South Africa, which began in the 1980s, have turned into “Uber wars.” In South African, xenophobia adds fuel to the fire sine many Uber drivers are immigrants from Zimbabwe or other African countries. In Johannesburg two Uber cars were burned. Uber drivers have been attacked and killed in Johannesburg and Nairobi.

    The fragmentation and informality of the transport industry makes workers vulnerable and difficult to organize. However, examples of successes in transportation labor organizing in the past in some African countries, show that it is necessary in order to confront the challenges of the transportation sectors on the continent.

    A decade ago, CESTRAR, the Rwandan trade union confederation, organized Kigali motorcycle taxis (motos) in cooperatives that are platforms from where to organize during price negotiations, and to enable tax payment systems.

    For Uganda’s informal transport workers, unionization has had a dramatic impact. In 2006, the Amalgamated Transport and General Workers Union in Uganda, ATGWU, counted only 2000 members. By incorporating informal taxi and motorcycle taxes’ (boda-boda) associations, ATGWU now has over 80,000 members. For the informal drivers, union membership has ensured freedom of assembly and given them negotiating power. The airport taxis bargained for a collective agreement that standardized branding for the taxis, gave them an office and sales counter in the arrivals hall, a properly organized parking and rest area, uniforms and identity cards. A coordinated strike brought Kampala to a standstill and forced political support from President Yoweri Museveni against police harassment and political interference.

    South Africa is currently the only country in Africa with a lawsuit against Uber. There, 4,000 Uber drivers joined the South African Transport and Allied Workers Union, SATAWU, who supported them in a court case to claim status as employees with rights and protection against unfair termination. They won the first round, but lost the appeal in January 2018. The judge stressed that the case was lost on a technicality. The drivers have since jumped from SATAWU to National Union of Public Service and Allied Workers (Nupsaw), and they will probably go to court again.

    Taxi operators don’t need to join Uber or to abandon labor rights in order get the efficiency and safety advantages of the technology. In some countries, local companies have developed technology adapted to local conditions. In Kigali in 2015, SafeMotos launched an application described as a mix of Uber and a traffic safety application. In Kenya, Maramoja believes their application provides better security than Uber. Through linking to social media like Facebook, Twitter and Google+, you can see who of your contacts have used and recommend drivers. In Ethiopia, which doesn’t allow Uber, companies have developed technology for slow or no internet, and for people without smartphones.

    Still, even though the transport sector in Ethiopia has been “walled off” from foreign competition, and Uber has been kept out of the local market, it is done so in the name of national economic sovereignty rather than protection of workers’ rights. By contrast, the South African Scoop-A-Cab is developed to ensure “that traditional metered taxi owners are not left out in the cold and basically get with the times.” Essentially, customers get the technological benefits, taxis companies continues to be registered, drivers pay taxes and can be protected by labor rights. It is such a mix of benefits that may point in the direction of a more positive transportation future on the continent.

    #Uber #Disruption #Afrika

  • Flüchtlinge: Israel einigt sich mit UNHCR auf Umsiedlung von Afrika...
    https://diasp.eu/p/6955000

    Flüchtlinge: Israel einigt sich mit UNHCR auf Umsiedlung von Afrikanern

    Statt Tausende Afrikaner abzuschieben, will Israels Regierung sie nun nach eigenen Angaben umsiedeln. Zu den Aufnahmeländern zählen demnach auch Deutschland und Italien.

    #ausland #flüchtlinge #israel #unhcr #umsiedlung #afrikaner #regierung #angaben #aufnahmeländer #deutschland #italien #news #bot #rss

  • Petersallee wird endich umbenannt
    https://mobile.twitter.com/icke2AIDA/status/969299024783298561


    Carl Peters war einer der übelsten Kolonialverbrecher. Hänge-Peters erregte mit seiner perversen Brutalität sogar Unwillen bei den Offiziellen im deutschen Kaiserreich. Die extreme Rechte machte ihn zu ihrem Helden, der unter den Nazis vom Starschauspieler Hans Albers, ansonsten nichtgerade ein Nazi-Freund, dargestellt wurde. Es ist Zeit, dass das aufhört.

    Michael Konrad
    @icke2AIDA
    Petersallee: der Senat hat entschieden, daß nur der Austausch des straßenschildchen keine ordentliche Umbenennung war, also Peters oder Karl, es sei immer noch Karl. Damit Umbenennung durch #bvvmitte möglich #AfrikanischesViertel
    11:51 - 1. März 2018

    Nachtigal und Lüderitz standen sowieso seit Langem auf der Umbennnungsliste. Jetzt fehlt noch Kolonialist Wissman, dessen in Neukölln und Grunewald immer noch gedacht wird.

    Carl Peters – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Peters

    Reichskommissar am Kilimandscharo
    Der Versuch, Ostafrika durch die private „Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft“ zu beherrschen, brach im Aufstand der ostafrikanischen Küstenbevölkerung 1888/89 zusammen. Das Deutsche Reich übernahm die unmittelbare Kontrolle. 1891 wurde Peters zum Reichskommissar für das Kilimandscharogebiet ernannt. Hier kümmerte er sich um die Festlegung der Grenze gegenüber dem britischen Ostafrika (Kenia). Sein brutales Vorgehen aus persönlichen Gründen gegen einen Aufstand der afrikanischen Bevölkerung kostete Peters sein Amt. Peters hatte sich afrikanische Mädchen als Geliebte gehalten. Als er entdeckte, dass seine Konkubine Jagodia ein Verhältnis mit seinem Diener hatte, ließ er beide öffentlich aufhängen. Dies führte zu bewaffneter Gegenwehr der Tschagga, die über Monate niedergekämpft wurde.

    Gustav Nachtigal – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Nachtigal

    Im Jahre 1884 wurde Nachtigal zum Reichskommissar für Deutsch-Westafrika ernannt und damit in die deutsche Kolonialpolitik eingespannt. Seine unveröffentlichten Briefe und Tagebücher zeigen, dass ihm diese Aufgabe widerstrebte. Lediglich die Hoffnung, durch eine europäische Intervention dem Sklavenhandel einen Riegel vorzuschieben, ließ ihn Bismarcks Auftrag annehmen.

    Im Frühjahr 1884 reiste er als kaiserlicher Kommissar nach Kapitaï und Koba sowie an den Golf von Guinea. Am 5. Juli 1884 errichtete Nachtigal die sogenannte deutsche „Schutzherrschaft“ über das Gebiet von Togoland (heute Togo bzw. Teilgebiet von Ghana). Am 14. Juli stellte er Kamerun „unter deutschen Schutz“. Im selben Jahr beglaubigte er die teilweise betrügerisch erworbenen Rechte bzw. Landerwerbungen der Firma Lüderitz im heutigen Namibia („Lüderitzland“), zeigte aber Bedenken gegenüber einer Konfrontation mit Frankreich wegen Kapitaï und Koba in Guinea. Er hielt sich noch einmal in Kamerun auf und stellte am 11. März 1885 das Mahinland unweit des Nigerdeltas „unter deutschen Schutz“.

    Adolf Lüderitz – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_L%C3%BCderitz

    Franz Adolf Eduard von Lüderitz, meist nur Adolf Lüderitz (* 16. Juli 1834 in Bremen; † 24. Oktober 1886 im Oranje in Deutsch-Südwestafrika, heute Namibia), war ein deutscher Großkaufmann und erster deutscher Landbesitzer im heutigen Namibia. Durch den „Meilenschwindel“ vergrößerte sich das erworbene Land, das später zum Kern der Kolonie Deutsch-Südwestafrika wurde, um ein Vielfaches als der Verkäufer ahnte.

    Hermann von Wissmann – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_von_Wissmann

    Wegen seiner grausamen Strafexpeditionen (Wissmann tötete z.B. 200 Menschen, da deren Häuptling die kaiserliche Fahne vom Mast gerissen hatte) stellte Spiegel Online ihn in eine Reihe mit anderen Kolonialverbrechern wie Lothar von Trotha, Carl Peters und Hans Dominik.

    #Berlin #Wedding #Petersallee #Nachtgalplatz #Lüderitzstraße #Straßenumbenennung

  • Berlin-Wedding: Lüderitzstraße und Nachtigalplatz sollen umbenannt werden - Berlin - Tagesspiegel
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-wedding-luederitzstrasse-und-nachtigalplatz-sollen-umbenannt-werden/19332720.html


    Zeit wirds auch.

    Die Verwaltung will zwei Straßen im Afrikanischen Viertel nach Figuren der afrikanischen Emanzipation benennen. Die Namen der Kolonialisten Lüderitz und Nachtigal sollen weichen.

    #Berlin #Wedding #Lüderitzstraße #Nachtigalplatz #Petersallee #Afrikanische_Straße

  • Afrika Bambaataa Accused of Sexually Abusing a Teenager | News | Pitchfork
    http://pitchfork.com/news/64523-afrika-bambaataa-accused-of-sexually-abusing-a-teenager

    Hip-hop pioneer Afrika Bambaataa has been accused of sexually abusing a minor more than three decades ago, the New York Daily News reports. Ronald Savage, a Bronx activist and politician and former music industry executive, said Bambaataa molested him multiple times in 1980, when Savage was 15 years old. Savage told the Daily News he’s going public because he wants to extend New York’s statute of limitations for child sex abuse, which currently blocks criminal or civil charges after the victim turns 23 years old.

    #viol #hip_hop #afrika_bambaataa #Zulu_nation #pédophilie... Shit is fucked

  • Die Mau-Mau Siedlung Lankwitz
    http://www.openstreetmap.org/#map=18/52.42779/13.35839

    Kenia war nicht weit weg, im Berlin der Fünfzigerjahre lag es gleich hinter der Straßenbahn-Endstation in Lankwitz. Mau-Mau-Siedlung nannte man die schnell hingerotzte Barackensiedlung für Vertriebene und Wirtschaftsflüchtlinge aus den verlorenen Ostgebieten, eine Heimstatt für jene, die ohne Ländereien und Industriebeteiligungen in den Westen gekommen waren.


    Wikipedia kennt nicht nur die Häuschen hinter der ehemaligen Pädagogischen Hochschule in Berlin-Lankwitz.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Mau-Mau-Siedlung

    Die Bewohner dieser Siedlungen wurden vom mittelständischen Volksmund ab den 1950er Jahren abwertend als Mau-Maus bezeichnet, unter Bezugnahme auf den Mau-Mau-Krieg 1952 in Kenia. Man glaubte Verhaltensähnlichkeiten wie die Zerstörungswut der Aufständischen zu erkennen.

    Eingentlich waren die Hütten garnicht so schlecht, zumindest stehen die meisten noch und erstrahlen gerade im Glanz der energetischen Sanierung, teilweise werden sie sogar als Eigentumswohnungen verkauft.

    Richtigen Ärger gab es selten, aber der schlechte Ruf machte das Zusammenleben noch im Jahr 2000 schwierig. Die Berliner Zeitung (nicht die BZ) titelte:

    Bezirk will Konflikte abbauen: Anwohner fürchten „Mau-Mau-Gang“
    http://www.berliner-zeitung.de/archiv/bezirk-will-konflikte-abbauen-anwohner-fuerchten--mau-mau-gang-,108

    Den Anwohnern der Lankwitzer Emmichstraße an der Belá-Lüdecke-Siedlung ist eine Gruppe junger Leute ein Dorn im Auge, die sich allabendlich am Ende der Sackgasse trifft. Die Jugendlichen nennen sich selbst „Mau-Mau-Gangster“, denn die Wohnanlage war bis zur Sanierung als „Mau-Mau-Siedlung“ berüchtigt. „Wir haben viele Beschwerden erhalten“, sagt Baustadtrat Norbert Kopp (CDU). Manche Nachbarn hätten sogar Angst, an den Jugendlichen nur vorbeizugehen. Die Bürger sorgten sich, sagt Kopp, dass vor ihrer Haustür ein Drogenumschlagplatz entstehe. Im Polizeiabschnitt 46 gilt das Gebiet zwar als „unauffällig“. Doch Jugendamtsleiterin Elke Schubert räumt ein: „Die Gegend ist ein sozial belasteter Bereich.“ Viele Sozialhilfeempfänger und Arbeitslose wohnten in der Siedlung. „In den 50er-Jahren war die Wohnanlage für unverschuldet in Not Geratene gebaut worden“, sagt GSW-Sprecher Andreas Mögelin. Bis zur Sanierung durch die GSW sei das Viertel heruntergekommen gewesen. Bis Ende 1998 sind durch Neubauten und Aufstockungen vorhandener Gebäude zusätzlich zu den bis dahin existierenden 223 Wohnungen 147 neue entstanden. Fast alle sind vermietet. Allerdings gibt es keine Anlaufstelle für Jugendliche in der Umgebung. Hagen Ludwig, einer von zwei Streetworkern die zweimal in der Woche zur Emmichstraße gehen, hält die Anwohnersorgen für übertrieben: „Dort ist kein Dealerplatz. Die trinken halt ihr Bier und rauchen Zigaretten. Vor denen muss niemand Angst haben.“

    Aber da kann man doch ’was machen ...
    https://www.steglitz.de/bunker/s1.htm


    Bunker FLAK-Leitstand Süd

    In einer vom Nachbarschaftsverein Lankwitz im Sommer 1997 angeregten Gesprächsrunde u.a. mit dem Jugendamt, der Wohnungsbaugesellschaft GSW und der Jugendfreizeiteinrichtung Wichurastraße wurde festgestellt, daß gewaltsame Übergriffe von Jugendlichen auf Sachen und Personen im Umfeld der Lüdeckestraße ( Lankwitz-Ost ) zugenommen haben.
    ...
    In Gesprächen, auf Stadtteilkonferenzen und auf der 2. Präventionsbeiratssitzung des Bezirks Steglitz wurde das Problem thematisiert. So entstand die Idee, einen alten Bunker auf dem Gelände der FU als Jugendtreff nutzbar zu machen.

    In Der Mau Mau Siedlung
    https://de-de.facebook.com/pages/In-Der-Mau-Mau-Siedlung/248900518455084
    Hinter diesem Link zu einer Facebook-Seite scheinen sich jüngere Bewohner und Besucher des Lankwitzer Kiez zu „verstecken“.

    Nicht weit davon lag die andere Mau-Mau-Siedlung Berlins in Lichterfelde Süd, in der Nähe der Thermometersiedlung.

    http://www.khd-research.net/ThS/Ex/Li-Sued_benachteiligt.html

    Sanierung der Woltmann-Siedlung immer wieder verzögert:
    Ende der 1960er-Jahre war bereits klar, daß die „Kleinraum-Siedlung am Woltmannweg“ dringend sanierungsbedürftig geworden war. Aber es geschah nichts. Bezirks-Politiker erzählten etwas von „Verdünnung“. Auch solle der Schandfleck „eines Tages aufgelöst werden“. Und es geschah wieder nichts, vermutlich weil keiner das Sanieren bezahlen wollte, um dort einmal nach Abriß Lukrativeres bauen zu können. Inzwischen war hier aber ein „sozialer Brennpunkt“ entstanden, wie man heute in amtlicher Sprachregelung sagen würde. Im Volksmund hieß die Siedlung deshalb abfällig „Mau-Mau-Siedlung“.

    Auf dieser Seite suchen ehemalige Bewohner Kontakt zu Weggenossen.
    http://www.lichterfelde.wg.am/gastebuch

    Alte Siedlung in Lichterfelde von Frank Stelzer, 20.05.2013, 08:31 Uhr:
    Wer kennt noch die alte Siedlung in der Ostdorfer Strasse.Hat jemand noch mehr Bilder von ihr? War eine tolle zeit damals,als Kinder sind wir immer zur Strasse gerannt wenn die Amerikanischen Panzer vom Truppenübungsplatz in die Kaserne fuhren.Der kleine Laden am Woltmannweg wo man sein Taschengeld für Eis und Schokolade ausgab. In der Siedlung hat sogar einmal der Sänger Drafi Deutscher gewohnt,bevor er berühmt wurde. Eine wirklich tolle Seite. Hoffentlich gibt es noch Bilder von der guten alten Mau-Mau Siedlung
    Grüße von Franky

    Ein Hallo an die ALTEN Lichterfelder! von Karin Mueller-Lewis, 01.05.2013, 03:00 Uhr:
    Freue mich sehr ueber diese Seiten. Was fuer Erinnerungen!
    Proske, Blockhaus, White Horse, am Jungfernstieg die Rakete! Kennt noch einer von Euch Mueller’s Bierstuben? Goerzallee Ecke Wismarer Str?
    Ich kann mich an so viele von unseren Gaesten erinnern. Kalle Blisse, Barkeeper im White Horse, Armin und Putzi, Martin Bittrich, der schoene Willi und Uschi, Marianne, Hansi, Ruediger Brandenburg, Gerd Rotkirsch... Herr Eiffert, Natascha, Detlef und Reiner...Gerd mit Frau, (Schwiegersohn von Lilo) Inge Koepernick...viele aus dem Prettauer Pfad.
    Lothar, Sohn von Ali Schnappauf, Tante Funkturm wie ich sie nannte, da sie ueber 2 m gross war und ihr Sohn, sie und mein Opa lebten in der Schwelmer Str.
    Dann die vielen Leute aus der Parkkolonie und Kolonie am Stichkanal... Conny Vogt, das Lokal gegenueber (?), wo auch eine Karin bediente....
    Doch wovon ich noch am meisten traume, sind die Currywuerste die noch immer von Familie Schmidt am Kranoldplatz, am Markt verkauft werden!!!
    Wir sind ja jetzt leider schon alle alt, doch noch jung im Herzen, so hoffe ich, es werden sich einige mehr hier melden.
    Gruesse aus Arizona Karin Mueller Lewis

    Drafi Deutscher, hä ?
    https://www.youtube.com/watch?v=_74YzFnQbzg


    Drafi Deutscher !

    Heute kaum mehr bekannt war Westberlin keine Insel des Wohlstands. Industrielle und Elite waren vor den „Kommunisten“ geflüchtet, da blieben Kleinbürger, Arbeiter und alle, die woanders keine Zukunft sahen.

    Noch unbekannter sind die afrikanischen Freiheitskämpfer, die um 1952 in einer regelrechten Mordkampagne von britischen Kolonialtruppen niedergemacht wurden.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mau-Mau-Krieg

    Die britische Kolonialmacht reagierte auf die Rebellion mit einem engmaschigen Netz aus Internierungslagern, in dem nahezu die gesamte afrikanische Bevölkerung Zentralkenias zusammengepfercht wurde. Zugleich führte sie von 1952 bis 1957 mit immensem militärischen Aufwand einen Krieg gegen die Guerilla-Kämpfer in den Wäldern und in der Hauptstadt Nairobi.

    Obwohl die Mau-Mau am Ende der 1950er Jahre besiegt waren, führte ihr Kampf doch dazu, dass Großbritannien 1963 Kenia in die Unabhängigkeit entlassen musste.

    Einer von ihnen, Jomo Kenyatta, wurde der erste Stattspräsident Kenias.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Jomo_Kenyatta

    Die Bezeichnung der Mau-Mau-Siedlungen beruhte auf einem mehrstufigen Mißverständnis, das durch die Propaganda-Lügen der Nazis, der britischen Kolonialherren und der Führer des westlichen Nachkkriegsdeutschland entstand.

    Die Mau-Mau wurden als extrem gewalttätig und unzivilisiert hingestellt während sie in Wirklichkeit nur wenige Weiße getötet hatten, die Unterdrückung durch die Kolonialtruppen jedoch zehntausende Tote verursachte, wie immer traf es vor allem Alte, Frauen und Kinder.

    Diese gewalttätige Darstellung von Negern und Unterschichten deckte sich mit dem, was die damals Erwachsenen in den Schulen Nazideutschland über fremde Völker gelernt hatten.

    Die arrivierte kleinbürgerliche Gesellschaft Westdeutschlands stigmatisierte nur zu gerne die besitzlosen ostdeutschen Neuankömmlingen als Problemfälle, die zivilisiert werden mußten, bevor man ihnen den Zutritt zu besseren Quartieren gestattete.

    Franz Josef Degenhardt hat den Opfern dieses gesellschaftlichen Widerspruchs in seinem berühmtesten Lied ein Denkmal gesetzt.

    Spiel nicht mit den Schmuddelkindern
    https://www.youtube.com/watch?v=R_asUKHOAL8

    https://de.wikipedia.org/wiki/Spiel_nicht_mit_den_Schmuddelkindern

    Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
    sing nicht ihre Lieder.
    Geh doch in die Oberstadt,
    mach´s wie deine Brüder,

    so sprach die Mutter, sprach der Vater, lehrte der Pastor.
    Er schlich aber immer wieder durch das Gartentor
    und in die Kaninchenställe,
    wo sie sechsundsechzig spielten
    um Tabak und Rattenfälle,
    Mädchen unter Röcke schielten,
    wo auf alten Bretterkisten
    Katzen in der Sonne dösten,
    wo man, wenn der Regen rauschte,
    Engelbert, dem Blöden lauschte,
    der auf einem Haarkamm biß,
    Rattenfängerlieder blies.
    Abends, am Familientisch, nach dem Gebet zum Mahl,
    hieß es dann: Du riechst schon wieder nach Kaninchenstall.
    Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
    sing nicht ihre Lieder.
    Geh doch in die Oberstadt,
    mach´s wie deine Brüder!

    Sie trieben ihn in eine Schule in der Oberstadt,
    kämmten ihm die Haare und die krause Sprache glatt.
    Lernte Rumpf und Wörter beugen.
    Und statt Rattenfängerweisen
    mußte er das Largo geigen
    und vor dürren Tantengreisen
    unter roten Rattenwimpern
    par coeur Kinderszenen klimpern
    und, verklemmt in Viererreihen,
    Knochen morsch und morscher schreien,
    zwischen Fahnen aufgestellt
    brüllen, daß man Freundschaft hält.
    Schlich er abends zum Kaninchenstall davon,
    hockten da die Schmuddelkinder, sangen voller Hohn:
    Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
    sing nicht ihre Lieder.
    Geh doch in die Oberstadt,
    mach´s wie deine Brüder!

    Aus Rache ist er reich geworden. In der Oberstadt
    hat er sich ein Haus gebaut, nahm jeden Tag ein Bad.
    Roch, wie bessre Leute riechen,
    lachte fett, wenn alle Ratten
    ängstlich in die Gullis wichen,
    weil sie ihn gerochen hatten.
    Und Kaninchenställe riß er
    ab. An ihre Stelle ließ er
    Gärten für die Kinder bauen.
    Liebte hochgestellte Frauen,
    schnelle Wagen und Musik,
    blond und laut und honigdick.
    Kam sein Sohn, der Nägelbeißer, abends spät zum Mahl,
    roch er an ihm, schlug ihn, schrie: Stinkst nach Kaninchenstall.
    Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
    sing nicht ihre Lieder.
    Geh doch in die Oberstadt,
    mach´s wie deine Brüder!

    Und eines Tages hat er eine Kurve glatt verfehlt.
    Man hat ihn aus einem Ei von Schrott herausgepellt.
    Als er später durch die Straßen
    hinkte, sah man ihn an Tagen
    auf ´nem Haarkamm Lieder blasen,
    Rattenfell am Kragen tragen.
    Hinkte hüpfend hinter Kindern,
    wollte sie am Schulgang hindern
    und schlich um Kaninchenställe.
    Eines Tags in aller Helle
    hat er dann ein Kind betört
    und in einen Stall gezerrt.
    Seine Leiche fand man, die im Rattenteich rumschwamm.
    Drum herum die Schmuddelkinder bliesen auf dem Kamm:
    Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
    sing nicht ihre Lieder.
    Geh doch in die Oberstadt,
    mach´s wie deine Brüder!

    #Berlin #Afrika #Mau-Mau #Drafi_Deutscher

  • What they don’t tell you in the brochure about #Stellenbosch
    http://africasacountry.com/what-they-dont-tell-you-in-the-brochure-about-stellenbosch

    Stellenbosch strikes me as one of those places that got put on the table by the National Partyduring the negotiated settlement pre-1994, something the ANC conceded in exchange for democracy. In fact, there’s a joke with more than a single grain of truth that the design of apartheid was conceived in one of the student residences of Stellenbosch University, where the young “architects” lived together. The divided socioeconomic structure of Stellenbosch is a living testimony to the long-term objective of apartheid.

    #MEDIA #OPINION #Afrikaans #racism #University_of_Stellenbosch

  • Meet #Bittereinder
    http://africasacountry.com/meet-bittereinder

    I discovered the three piece #Afrikaans outfit Bittereinder through the internet and fell in love with them because of their live performance. Their #MUSIC, a bass-heavy flurry of high-energy drops and subdued melodies, develops a different personality on stage, often in stark contrast to the studio recordings. Bleeps become filtered echoes; drum patterns change, or disappear completely. Bittereinder is Afrikaans for ’bitter ender’.

    #Jaak #Jitsvinger #South_Africa

  • Hommage à Mandela : quand la France et ses grandes entreprises investissaient dans l’apartheid
    http://www.bastamag.net/Hommage-a-Mandela-quand-la-France

    Une classe politique unanime, des médias focalisés sur la commémoration « planétaire » : les funérailles de Nelson Mandela suscitent l’union sacrée autour du combat que le militant de l’ANC a incarné. Pourtant, quand Nelson Mandela est jeté en prison à perpétuité, il n’en était rien. La France et ses grandes entreprises sont l’un des plus fidèles soutiens au régime raciste de Pretoria, lui vendant armements, centrales nucléaires et technologies industrielles, tout en contournant allègrement les sanctions des (...)

    #Décrypter

    / #A_la_une, #Discriminations, #Mémoires, #Multinationales, #Néo-colonialisme, #Afrique, (...)

    #Enquêtes

    • Autre hommage à Mandela, cette fois-ci par un géographe :
      La leçon ultime de Mandela

      #Apartheid : développement séparé des #races en #afrikaans. #Politique_ségrégative qui systématise les principes coloniaux d’affectation de l’#espace. En fait, l’apartheid sud-africain recouvre plusieurs réalités. Pour schématiser, elles sont au nombre de trois et ont été mises en place successivement. L’« #apartheid_mesquin » tout d’abord, le plus fameux et le plus proche des #pratiques_ségrégationnistes du Sud des Etats-Unis, régissait l’usage séparé des espaces publics et même des espaces domestiques ainsi que les relations sociales entre groupes hiérarchisés. Il était avant tout destiné à satisfaire l’ego des petits Blancs et à maintenir dans un état de #domination permanente la majorité de la population. L’« #apartheid_résidentiel » ou #apartheid_urbain ensuite, il cantonnait, cette fois à l’échelle des agglomérations, les différents groupes raciaux dans des zones bien délimitées, les #townships des Noirs, métis et Indiens étant même séparés de la véritable cité (au sens municipal), celle du centre-ville et des quartiers blancs, par une #zone_tampon. Le « #grand_apartheid » enfin, qui cette fois visait à établir une certaine décolonisation interne en accordant l’indépendance aux fameux #bantoustans formés de #terres_discontinues et totalement dépendants économiquement, et à se débarrasser ainsi du problème politique des #droits_civiques et politiques de la majorité de la population devenue pseudo-citoyenne de ces pseudo-Etats. On connaît l’échec de cette stratégie cynique.

      La force et la grandeur de Mandela furent de lutter contre ces trois formes d’apartheid et de les refuser toutes aussi radicalement. Pourtant, la troisième forme qui intervient à l’échelle régionale a pu lui être présentée, lorsqu’il était encore le détenu le plus fameux du monde, comme respectueuse des cultures africaines et comme un moyen de sortir de la crise, et accessoirement pour lui de prison. Cela en lui faisant miroiter dans des conditions de pression extrêmes l’accès à la souveraineté pour la majorité des Sud-Africains et l’accès au pouvoir pour lui dans le plus grand et le plus présentable de ces bantoustans : le #Transkei, pseudo-nation des #Xhosa et territoire fait d’un bloc principal avec accès au littoral et transfert de la totalité de sa capitale, partie blanche comprise. Plus tard, il se montra tout aussi opiniâtre à refuser une partition sur base communautaire et ethnique lorsque la #guerre_civile sévissait entre partisans de l’#ANC et ceux de l’#Inkhata_Freedom_Party, parti ethno-régionaliste #zoulou lié à la chefferie traditionnelle et armé en sous-main par les services nostalgiques de l’ancien régime. Il imposa alors, contre l’avis de nombreux groupes d’opinion, un #régime_unitaire et non fédéral, doté de larges provinces mixtes dans leurs compositions mais où l’expression culturelle de communautés pouvait s’exprimer comme dans le #KwaZulu-Natal.

      Qu’en est-il aujourd’hui de ces différentes formes d’apartheid dans le monde ? Le premier aspect, l’apartheid dit mesquin, recouvre des politiques qui ont été condamnées et déchues avec la victoire du combat pour les droits civiques dans les démocraties. L’apartheid urbain, quant à lui, dépourvu de son caractère légalement imposé, se porte plutôt bien en tant que résultat de #processus_ségrégatifs à l’œuvre dans la plupart des aires métropolitaines de la planète, il est en revanche rarement promu en tant qu’idéal. En effet, les idéologies qui prônent le #communautarisme ou l’#enclosement à des fins sécuritaires ou au nom du libre choix public ne se projettent que rarement à l’échelle de l’ensemble des agglomérations pour justifier l’#ordre_ségrégatif qu’elles promeuvent. Il n’en est pas de même avec le « grand apartheid », celui des #homelands et de l’idéologie des #entités_politiques_homogènes d’un point de vue culturel et identitaire. Les approches communautaristes, identitaires et essentialistes de l’ordre politique et de la #nation sont légion. Non seulement elles constituent le fonds de commerce d’une #extrême-droite dite identitaire, qui depuis la décolonisation a souvent dépouillé son #discours_ethniciste d’un contenu explicitement #raciste au sens d’établissement clair d’une hiérarchie entre les groupes humains, mais prône, au nom du respect de la #différence et du déclin que constitueraient les formes de #métissage, le maintien d’une certaine #pureté_communautaire, ethnique et de civilisation. On est là dans l’affirmation d’une incommensurabilité et d’une hétérogénéité radicale entre les groupes humains, dans la croyance de différences quasi génétiques et donc essentielles.

      Le recours à la partition de l’espace sur base identitaire n’est cependant pas l’apanage de la seule extrême droite, c’est ce que nous appelons la #pensée_apartheid qui a les honneurs de certains travaux scientifiques censés venir à l’appui du #maintien_de_la_paix (#peace_keeping) et surtout de nombreuses prises de position d’experts influents en relations internationales et en géopolitique. La fin de la Guerre froide et les problèmes rencontrés par la communauté internationale pour tenter de ramener la #paix et construire des Etats démocratiques en #ex-Yougoslavie et au #Moyen-Orient ont permis à cette pensée de dominer les débats et de s’imposer parfois dans les tentatives de règlement des conflits. Ce fut le cas avec les #accords_de_Dayton et la partition interne à la #Bosnie-Herzégovine, c’est aussi cette pensée qui est à la base de nombreux plans de redécoupage et de partition au Moyen Orient. Or on sait que les règlements sur base de partition spatiale en entités supposées homogènes d’un point de vue ethnique ne font généralement que pérenniser un clivage sur la base d’un critère culturel dominant (religion, langue, activité, mode de vie…) au risque d’en faire un critère de concurrence nationaliste renforcée et alors que d’autres critères pourront être activés dans un autre contexte. On sait aussi que les espaces urbains, cosmopolites par essence, sont rétifs aux règlements de cette nature qui débouchent souvent sur des déplacements forcés de population et sur des villes amputées et rivales.

      Le combat de Mandela en Afrique du Sud va ainsi bien au-delà d’un combat pour les droits civiques, pour la dignité humaine et contre les hiérarchies raciales imposées en Afrique du Sud. C’est un combat contre toute forme d’imposition d’un #ordre_identitaire qui définirait l’affectation des individus dans l’espace et imposerait sa partition selon les origines des individus. Sa portée est immense dans un monde trop souvent prêt à tomber dans la facilité identitaire et territoriale.

      http://app.letemps.ch/Page/Uuid/a42e2db0-627b-11e3-85d1-4a1da01ad8ae/La_le%C3%A7on_ultime_de_Mandela

  • Confronting #Afrikaners’ cultural masochism
    http://africasacountry.com/confronting-afrikaners-cultural-masochism

    South African artist #Richardt_Strydom’s photography is beautiful to me – albeit it in a perverse, guilty kind of way. Through self-observation and re-positioning, his #ART challenges ideas of power, agency and complicity through analysing and dismantling notions of Afrikaner male identity: “In my experience my forefathers, the previous generation, were the only ones to […]

    #Apartheid #South_Africa

  • Artifact Restitution and the Silken Gag of Co-operation
    http://africasacountry.com/artifact-restitution-and-the-silken-gag-of-co-operation

    It was so successful it had to be hunted down, packed up and sent out again. The travelling exhibition Dynasty and Divinity: Ife Art in Ancient #Nigeria (tiresomely renamed “#African_Masterpieces” — but that’s another story) has come to #Stockholm after it was already disassembled and back in Nigeria, having successfully toured nearly a dozen cities across […]

    #EVENTS #HISTORY #Afrikanska_Mästerverk #Skeppsholmen_Caverns #Sweden #Yusuf_Abdallah_Usman

  • Weekend #MUSIC Break 51
    http://africasacountry.com/weekend-music-break-51

    It’s Afropunk Fest weekend in Brooklyn and a few of us at AIAC will be partaking in the madness. Resident DJ Chief Boima will be hosting the After Dark Africa Latina party tonight at Brooklyn Taphouse from 10pm til late. If you can’t make it Afropunk this year don’t worry we’ve got a very solid […]

    #Afrikan_Boy #Driemanskap #Faarrow #Fhloston_Paradigm #Jaqee #Juvy #King_Britt #Nay #Olugbenga #Paapa #Sala

  • Welcome to Kleinfontein, lingering outpost of apartheid South Africa | World news | Guardian Weekly
    http://www.theguardian.com/world/2013/jul/30/south-africa-kleinfontein-apartheid-afrikaner/print

    Inside the coffee shop, at the bank, everywhere, there are only white faces. A white security guard, wearing grey camouflage, checks cars at a gate on the main road. Race is a key factor for entry. No blacks are allowed to buy or rent houses.

    Two decades after the end of apartheid, a system of brutally enforced segregation, this hamlet exemplifies the deep racial divides that still preoccupy South Africa. The existence of Kleinfontein and places like it has set off a debate about the type of country that South Africa should be today.

    ...

    To blacks, Kleinfontein is a remnant of a painful past, a gated community of whites determined to perpetuate racist, apartheid-era practices. The several hundred whites who live there say they need to safeguard their Dutch-based Afrikaner culture and language and seek refuge from affirmative action policies and high crime rates that they blame on blacks. They insist that they are not racist, noting that they don’t welcome Jews, Catholics or any English speakers, either.

    ...

    The tension over Kleinfontein and other aspiring whites-only enclaves in a country that is nearly 80% black also reflects a broader societal conflict pitting individual rights against a community’s rights. South Africa’s constitution gives communities the right of cultural self-determination but also enshrines basic human rights that outlaw exclusionary practices.

    ...

    [Kgosientso Ramokgopa, the executive mayor of Tshwane, a municipality that includes Pretoria, the country’s administrative capital, Kleinfontein and other surrounding areas] and ANC leaders have shied away from bulldozing the settlement, underscoring how race still shapes the nation’s political landscape. The mixed-income community of homes, shacks and tents is on 715 hectares of private land zoned only for farming, Ramokgopa said. But he added that the government needs to avoid antagonising South Africa’s white minority, which still largely controls the economy. Pretoria, just north of Kleinfontein, has the highest population of Afrikaners in the country. Being a seat of government under both black and white rule, racial tensions are more pronounced there.

    “We don’t want a situation where we are going to polarise the city,” Ramokgopa said.

    ...

    #apartheid #afrique_du_sud #afrikaners #malaise

  • This man is #Afrikaans
    http://africasacountry.com/this-man-is-afrikaans

    The waiter at the breakfast table here in #Bulawayo starts speaking Afrikaans to me, before I even open my mouth to let my accent betray me. He had worked in Cape Town before, where he learned the language, and wants to keep practising. But how did he know I was Afrikaans? I could see it [...]

    #Zimbabwe