• „Und natürlich darf geschossen werden!“ Politische Lyrik und Linksterrorismus in Deutschland | Schamm | Contingentia
    https://seer.ufrgs.br/contingentia/article/view/6527/4245

    https://www.youtube.com/watch?v=BVMob_lEOIU

    Rudi Dutschke auf Burg Waldeck

    Die meisten Liedermacher wurden gnadenlos ausgepfiffen, 1968 auf der Waldeck. Zu Tausenden waren die Mitglieder der studentischen Protestbewegung auf die Burg im Hunsrück gekommen, um das legendäre Festival der deutschsprachigen Chansons und Folksongs in eine politische Veranstaltung umzuwandeln. Aber Walter Moss-mann durfte singen und erhielt sogar frenetischen Beifall. Das war kein Wunder, sang er doch das Lied Drei Kugeln auf Rudi Dutschke, das ihm Wolf Biermann zuvor am Telefon vorgesungen hatte. Text und Melodie stammten nämlich aus der Feder des ostdeutschen Lyrikers und Liedermachers, dem die Ausreise in den Wes-ten von den DDR-Behörden verweigert worden war. Als Außenstehender solidarisierte sich Biermann demonstrativ mit den Vertretern der Studentenrevolte. Mit seinem Lied nämlich unterstützte er deren Auffassung, dass die eigentliche Schuld an dem Attentat auf ihren Wortführer Rudi Dutschke nicht etwa der 24jährige Hilfs-arbeiter Josef Bachmann trage, der Dutschke am 11. April 1968 mit drei Pistolenschüssen aus nächster Nähe niedergestreckt hatte.

    Stattdessen belastete er die amtie-renden Regierungschefs der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlins sowie den Zeitungsverlag Axel Springer. Alle drei hätten so lange konzertierte Hetze ge-gen die Studentenbewegung betrieben, bis irgendeine verlorene Seele zur Waffe gegriffen habe. Hier die Verse, die Mossmann auf der Waldecker Freilichtbühne vortrug:

    Drei Kugeln auf Rudi Dutschke
    Ein blutiges Attentat
    Wir haben genau gesehen
    Wer da geschossen hat

    Refrain:

    Ach Deutschland, deine Mörder!
    Es ist das alte Lied
    Schon wieder Blut und Tränen
    Was gehst Du denn mit denen
    Du weißt doch was dir blüht!

    Die Kugel Nummer eins kam
    Aus Springers Zeitungswald
    Ihr habt dem Mann die Groschen
    Auch noch dafür bezahlt

    Refrain

    Des zweiten Schusses Schütze
    Im Schöneberger Haus
    Sein Mund war ja die Mündung
    Da kam die Kugel raus

    Refrain

    Der Edel-Nazi-Kanzler
    Schoß Kugel Nummer drei
    Er legte gleich der Witwe
    Den Beileidsbrief mit bei

    Refrain

    Drei Kugeln auf Rudi Dutschke
    Ihm galten sie nicht allein
    Wenn wir uns jetzt nicht wehren
    Wirst du der Nächste sein

    Refrain

    Es haben die paar Herren
    So viel schon umgebracht
    Statt daß sie euch zerbrechen
    Zerbrecht jetzt ihre Macht!

    Refrain

    Dutschke kam bei dem Mordanschlag nicht ums Leben. Obwohl Bachmann dreimal abdrückte, konnte er von den Ärzten gerettet werden. Erst Jahre später, 1979, würde er an den Spätfolgen der Verletzungen sterben. Biermann machte sich in den Stro-phen 2 bis 4 die Dreizahl der Schüsse zunutze, indem er jeder Patrone aus der Waffe des Attentäters einen wahren Schuldigen zuordnete. Mit „des zweiten Schusses Schütze / Im Schöneberger Haus“ ist der Regierende Bürgermeister von Berlin ge-meint – ein Politiker, der ausgerechnet Klaus Schütz hieß –; die Bezeichnung „Edel-Nazi-Kanzler“ spielt auf die NS-Vergangenheit des Bundeskanzlers Kurt Georg Kie-singer an. Der eigentliche Schütze Bachmann, von damaligen Journalisten sofort zur deutschen Variante des angeblichen Kennedy-Mörders Oswald stilisiert, erfüllt in diesem Denkschema nur die Funktion einer Marionette der Mächtigen.

    All dies reproduziert nur den Tenor dessen, was in den linken Studentenkreisen ohnehin vorherrschende Meinung war. Nicht unbedingt dasselbe gilt für die letzten beiden Strophen, die den Anschlag auf Dutschke als Auftakt zu allgemeinem Staats-terror darstellen und, zumindest implizit, zur Gegengewalt aufrufen.

    #Allemagne #politque #histoire #chanson

  • Apothekerpräsident Friedemann Schmidt will nicht mehr gegen die Onlinekonkurrenz ankämpfen
    https://www.berliner-zeitung.de

    Am Mittwoch beschließt das Bundeskabinett das lange umstrittene Apothekengesetz – offizieller Titel: „Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken“. Anlass ist die unterschiedliche Behandlung von Versand- und Vor-Ort-Apotheken. Während Onlineanbieter wie Doc Morris aus den Niederlanden deutschen Kassenpatienten bei verschreibungspflichtigen Medikamenten Rabatte und Boni geben dürfen, ist das den anderen Apotheken untersagt. Deshalb wollte die Union auf Druck der Apothekerlobby den Versandhandel ganz verbieten. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist nun aber einen anderen Weg gegangen. Der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Friedemann Schmidt, ist dennoch zufrieden.

    Herr Schmidt, der Versandhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten bleibt erlaubt – anders als im Koalitionsvertrag vereinbart. Das ist doch eine klare Niederlage für Sie, oder?

    Ach, Sieg und Niederlage sind hier nicht die richtigen Kategorien. Die Bundesregierung wählt nun ein anderes Mittel, um das Ziel zu erreichen, das wir beide haben: Den Erhalt und die Stärkung der Apotheken vor Ort für eine flächendeckende Versorgung der Menschen. Da ergibt es keinen Sinn, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Man muss Kompromisse machen, wenn man verhindern will, dass Lösungen gleich wieder von einer nächsten Bundesregierung kassiert werden.

    Aber noch vor einiger Zeit hieß es in Ihrem Verband, ein Verbot des Versandhandels sei alternativlos.

    Wir haben lernen müssen, dass es für eine Generation, zu der auch unser Bundesgesundheitsminister gehört, nicht mehr vorstellbar ist, den Onlinehandel zu verbieten. Er gehört zum Alltag einfach dazu. Es gibt in Politik und Gesellschaft keine Mehrheit für ein Verbot. Deshalb sind wir zu dem Schluss gekommen, uns hier nicht weiter zu verkämpfen.

    Auf Druck Ihres Verbands sieht der Gesetzentwurf nun vor, dass ausländische Versandapotheken wie Doc Morris deutschen Kunden keine Boni oder Rabatte mehr geben dürfen. Was haben Sie gegen Wettbewerb?

    Gar nichts. Aber die Arzneimittelversorgung von Versicherten ist kein Ort für einen Wettbewerb um Preise. Es ist auch im Interesse der Patienten, dass rezeptpflichtige Medikamente überall dasselbe kosten. Es wäre doch fatal, wenn die Patienten auf dem Land, wo kaum Wettbewerb herrscht, mehr zahlen müssten als Menschen in der Stadt. Deshalb wird nun richtigerweise festgelegt, dass sich bei der Versorgung der gesetzlich Versicherten alle an die einheitlichen Preise halten müssen, auch Versender aus dem Ausland.

    Diese Vorgabe war schon einmal vom Europäischen Gerichtshof kassiert worden. Was macht Sie sicher, dass die Regelung nun Bestand haben wird?

    Wenn es um Gerichtsentscheidungen geht, kann man sich natürlich nie sicher sein. Aber die Regierung hat das Gesetz gut begründet. Boni und Rabatte für Versicherte haben in unserem System, wo Behandlungen oder verschriebene Medikamente direkt mit den Kassen abgerechnet werden, nichts zu suchen.

    Die Apotheken bekommen im Gegenzug für die Aufgabe ihres Widerstandes 150 Millionen Euro mehr. Was haben die Versicherten davon?

    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Künftig können Apotheken bestimmte pharmazeutische Dienstleistungen anbieten und mit den Kassen abrechnen. Das wichtigste Projekt dabei ist der Medikationsplan, der von den Apothekern für die Versicherten kostenfrei angelegt und gepflegt werden kann. Damit können wir den Patienten zum Beispiel helfen, dass es nicht zu gefährlichen Wechselwirkungen von verschiedenen Medikamenten kommt. Das wird gerade in Zeiten, wo die Menschen älter werden und an mehreren Krankheiten gleichzeitig leiden, immer wichtiger.

    Künftig sollen Apothekerauchimpfen dürfen. Die Ärzte sehen das kritisch.

    Das war eher ein Wunsch von Spahn, aber wir nehmen die Herausforderung gern an. Der Minister verweist zu Recht darauf, dass die Impfraten in Ländern, wo das heute schon möglich ist, deutlich höher sind. Außerdem geht es um eine Entlastung der Ärzte. Alle Einzelheiten, also wie zum Beispiel die Fortbildung der Apotheker gestaltet wird, sollen in Pilotprojekten geklärt werden. Ich bin mir sicher, dass wir uns mit den Ärzten schon einigen werden.

    Das Gespräch führte Timot Szent-Ivanyi.

    Friedemann Schmidt, Jahrgang 1964, ist seit 2013 Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Der gebürtige Leipziger studierte Pharmazie in Greifswald und betreibt seit 1990 eine Apotheke in seiner Heimatstadt. Neben seiner Tätigkeit im Verband und der Apotheke moderierte Schmidt auch Fernsehsendungen zu gesundheits- und gesellschaftspolitischen Themen. Schmidt ist verheiratet und hat drei Kinder.

    #Allemagne #médicaments #commerce #disruption #pharmaciens

  • Jobs | transmediale
    https://transmediale.de/jobs


    Argh ! Le plus important festival d’art électronique de la capitale allemande cherche des jeunes qui sont prêts à travailler nuit et jour pour la modeste somme de € 500,00 .

    For the internships a good command of the German language is necessary; a monthly expense allowance of € 500,- will be paid. transmediale strives to reflect the content and values it is representative of within the team, and so welcomes applications that represent marginalized perspectives.

    Comment faire pour payer moins que le #SMIC (#MILO Mindestlohn) quand on est une institution qui dépend du gouvernement fédéral ? Voici le mode d’emploi :

    Das Praktikum dient ausschließlich der Berufsvorbereitung, daher ist es Voraussetzung, dass das Praktikum begleitend zu einer Berufs- oder Hochschulausbildung geleistet wird oder ein Pflichtpraktikum im Rahmen oder als Vorbereitung eines Studiums absolviert werden soll. Wir bitten um Verständnis, dass Bewerbungen von Hoch- bzw. Fachschulabsolventen nicht berücksichtigt werden können.

    C’est tellement simple : On exclue tou/te/s les diplômé/es et n’accepte que les jeunes qui ont envie de faire des études dans le monde des médias.

    Es wird eine monatliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 500,- Euro brutto gezahlt. Es handelt sich um eine Vollzeitstelle mit 40 Stunden wöchentlich.

    En théorie (si vous avez jamais travaillé pour un festival vous savez qu’on y bosse 24h/24h sauf quand on dort) c’est un poste de 40h/semaine.

    Faison le calcul : 40 heures * 4,3 semaines = 172 heures/mois
    => 2,92 €/heure.

    Tätigkeitsdauer: 3–6 Monate. Variabel zwischen 1. Oktober 2019 und 31. März 2020. Der gewählte Zeitraum sollte spätestens ab dem 01. Dezember 2019 beginnen und sich mit dem Festivalzeitraum überschneiden.

    Ajoutons 10*8 heures supplémentaires impayés pendant le festival, et le calcul donne 252 heures de travail pendant le mois du festival. Dans ce mois le salaire par heure s’élève à € 1,99. Vive la culture.

    Sachant que lavie est quand même chère (une chambre d’étudiant dans le privé se loue à partir de € 500,00 / mois) on comprend pourquoi le personne du festival est composé de plein de (petites) bourgeoises qui n’ont pas besoin de vivre de leurs salaires.

    Pourtant on cultive sa conscience sociale et interculturelle au festival des arts électroniques :

    Kulturprojekte Berlin und transmediale möchten die von ihnen vertretenen Inhalte und Werte auch innerhalb des Teams widerspiegeln und begrüßen Bewerbungen von Vertreter*innen marginalisierter Perspektiven. Ausdrücklich erwünscht sind Bewerbungen von People of Color sowie von Bewerber*innen mit Flucht- oder familiärer Migrationsgeschichte. Auch die geschlechtliche Vielfalt ist von besonderer Wichtigkeit; aus diesem Grund werden Frauen*, nichtbinäre und Transpersonen gleichgestellt.

    Anerkannt Schwerbehinderte oder diesen gleichgestellte behinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Wir bitten, auf eine Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hinzuweisen.

    Conclusion : il faut être jeune / femme / handicappée / riche et de couleur pour avoir une chance de travailler à la Transmediale.

    Wir machen darauf aufmerksam, dass im Rahmen des Auswahlverfahrens entstandene Reisekosten leider nicht erstattet werden können.

    Eh oui, ma petite, la candidature est à tes frais.

    A vomir.

    #Allemagen #Berlin #travail #culture

  • Solidarisches Grundeinkommen in Berlin startet - Alternative zu Hartz IV | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/statt-hartz-iv-solidarisches-grundeinkommen-in-berlin-geht-an-den-s

    La presse berlinoise acceuille avec sympathie une nouvelle campagne contre le chômage. Le projet solidarisches Grundeinkommen (SGE) ouvre une sortie vers le marché du travail pour les chômeurs de longue durée - si on veut croire les affirmations du maire de Berlin Michel Müller. Un poste pendant cinq an et une garantie de la ville de reprendre l’ex-chômeur ainsi « activé », ce n’est pas si mal. Quand on regarde de près les jobs on constate qu’il s’agit d’une bonne mavaise idée qui sert à redorer le blason social du SPD qui est en train de subir le destin de ses camarades en France et Italie.

    Contrairement à ce que promettent les communiqués de presse on ne crée pas de perspectives pour des chômeurs qui auraient envie de gagner de l’expérience professionnelle et de passer à un niveau de revenu supérieur en suivant une formation tout en travaillant. Les postes disponibles sont simplement trop mal payés pour avoir un intérêt pour des gens talentueux en manque de diplômes et d’expérience professionnelle. On est en train de créer une armée de poinçonneurs des Lilas qu’on essaie de motiver avec la promesse de l’accès à une formation de conducteur de metro après une prériode de probation souterraine de plusieurs années.

    En quelques mois on aura des nouvelles. L’office du maire nous présentera des statistiques qui témoigneront du succès de la campagne parce que tous les 1000 postes seront occupés et tout le monde sera content. Après les cinq années de durée du projet on n’en entendra plus grand chose parce que Berlin aura un autre maire et le SPD sera relégué aux rangs de l’opposition. Le futurs détenteur de la majorité épateront la galerie en sortant d’autres lapins du chapeau de magicien.

    Start des Interessenbekundungsverfahrens. Komplizierter und technischer könnte kaum klingen, was der Auftakt zu einem der ambitioniertesten sozialpolitischen Vorhaben des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) in dieser Legislaturperiode sein soll. Die Rede ist vom solidarischen Grundeinkommen (SGE), Müllers Alternative zum mittlerweile von vielen in der SPD als parteischädigendes Grundübel identifizierten Hartz-IV-System aus der Ära Gerhard Schröder. Müllers Initiative ist nicht zu verwechseln mit dem vielerorts geforderten bedingungslosen Grundeinkommen.

    Nach viel Absprachebedarf mit der Agentur für Arbeit, die im Rahmen des Teilhabechancengesetzes des Bundesarbeitsministeriums bereits ein ähnliches Programm betreut, sowie reichlich Kritik und Häme – nicht nur – der politischen Konkurrenz geht das SGE am Mittwoch in die erste heiße Phase. In dieser sollen zunächst die Arbeitgeber ihr Interesse bekunden, also ihre Angebote unterbreiten. Danach prüft die Senatsarbeitsverwaltung, ob alle Kriterien eingehalten sind. Diese sind durchaus heikel, schließlich sollen die steuerfinanzierten Jobs keine Konkurrenz für Stellen auf dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt sein.

    Stadt und Land will Angebot bis Mittwoch abgeben

    Gefragt sind landeseigene Träger und Unternehmen wie BVG, BSR oder Wasserbetriebe. Hinzu kommen Bezirks- und Senatsverwaltungen. Eines der Unternehmen, die am Mittwoch ihre Angebote abgeben wollen, ist die Stadt und Land. Acht bis zehn Personen wolle man im Rahmen des SGE beschäftigen, heißt es von der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft. Ziel sei es, „die Personen anzulernen, auszubilden und ihnen eine Perspektive für ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis bieten zu können“. Ähnlich verfuhr die Stadt und Land im Übrigen in den vergangenen Monaten mit einer Reihe von Ungelernten, die man hausintern qualifiziert hat und nun für Hausmeisterdienste einsetzt.

    In dem Bereich könnte nun auch die Beschreibung für die SGE-Jobs liegen. Die Spanne reicht von Mobilitätshelfern, die Alte oder Behinderte beim Einkauf oder bei Arzt- oder Behördenterminen begleiten, bis hin zu City-Lotsen oder Leuten, die in Vereinen bei der Verwaltung helfen, damit Trainer und Betreuer mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben haben.

    Die SGE-Arbeitnehmer wiederum sollen mindestens ein Jahr und höchstens drei Jahre lang arbeitslos sein. Insgesamt kommen 42.000 Menschen für das freiwillige Programm in Frage. Es kann für die Bewerber tatsächlich eine Chance sein: Die Jobs sollen unbefristet und sozialversicherungspflichtig sein, bezahlt wird Tarif- oder Landes-Mindestlohn, also derzeit rund elf Euro pro Stunde.

    250 Langzeitarbeitslose mit SGE dieses Jahr

    Ob jedem danach tatsächlich der Schritt in den ersten Arbeitsmarkt gelingt, wird man erst in fünf Jahren sehen können. Bis dahin soll Müllers Hartz-IV-Austreibungsprojekt gefördert werden, für das das Land Berlin nach dem Ausstieg des Bundes alleine fast 40 Millionen Euro jährlich ausgeben will. Noch in diesem Jahr soll das (SGE) 250 Langzeitarbeitslose in Lohn und Brot bringen, Ende nächsten Jahres sollen es 1.000 sein.

    An Arbeitsmöglichkeiten werde es nicht mangeln, sagt Lars Düsterhöft, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Er gehe davon aus, dass Unternehmen, Träger und Verwaltungen rund 1.400 Jobs anbieten, sagt er der Berliner Zeitung.

    In einem zweiten Schritt soll dann der sogenannte Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Anbieter und mögliche Bewerber zusammenbringen. Und dann … kann die Arbeit eigentlich beginnen.

    #Allemagne #Berlin #travail #social #chômage

  • EU-Egypt migration cooperation : where are human rights ?

    The new EuroMed Rights study “EU-Egypt migration cooperation: at the expense of human rights,” published today, maps EU and Member State cooperation with Egypt in migration and border management. The study highlights the impact of this cooperation on the rights of refugees and migrants in Egypt and offers concrete recommendations for action. This publication follows the second meeting of the Migration Dialogue between the European Union and Egypt, which took place in Cairo on 11 July.

    While Egypt does not constitute a major country of departure for migrant movement towards Europe, the report finds that attention towards EU-Egypt cooperation on migration is predominately driven by Egypt’s attempts to strengthen its image as a regional leader, gain European support for its counter-terrorism policy and obtain funds for its domestic projects. If EU-led cooperation programmes in Egypt have stalled, certain Member States have stepped up bilateral cooperation on migration, going so far as to increase deportations of Egyptians back to Egypt where they could face severe human rights violations.

    “EU support to Egypt on migration has served to reinforce Egypt’s policing capacities and harsh border management policies, legitimising and strengthening the violence of the authoritarian Egyptian regime,” said Wadih Al-Asmar, President of EuroMed Rights. “We urge the EU to consult independent NGOs, inside and outside Egypt, on migration cooperation, assess the human rights impact of EU-Egypt agreements and funding, report to the European Parliament on cooperation between Frontex and the Egyptian authorities, and reject any proposals for a readmission agreement with Egypt.”

    https://euromedrights.org/publication/eu-egypt-migration-cooperation-where-are-human-rights

    #droits_humains #Egypte #UE #EU #Europe #migrations #asile #réfugiés #frontières #contrôles_frontaliers #Italie #Allemagne #externalisation #coopération

    –--------
    Reçu via la mailing-list Migreurop avec ce commentaire :

    Le dernier rapport d’EuroMed Droits (disponible en anglais, recommandations disponibles en arabe aussi) porte sur la coopération entre l’UE et l’Egypte relativement à la question dite de la « gestion des flux migratoires ». Peu documentée, cette coopération s’est pourtant intensifiée depuis la fin 2016 au niveau de la Commission européenne, mais aussi à l’appui notamment d’une coopération bilatérale fournie entre l’Egypte et l’Italie, d’une part, et l’Allemagne d’autre part. Le faible contrôle démocratique et le manque de transparence sur la réalité de cette coopération ajoute aux inquiétudes fortes d’une coopération qui ne fait ni guère cas de l’impact de cette coopération sur les droits humains (des personnes en migration et des Egyptien.nes).

    Le rapport met aussi en lumière des éléments d’analyse qui contredisent la thèse d’une « externalisation des politiques européennes » au sens classique du terme : les auteurs avancent que l’UE ne bénéficie que très peu d’une coopération qui, à l’inverse, profite véritablement à l’Egypte qui voit dans la coopération migratoire un canal de financement & de légitimité diplomatique fort utile, dans un contexte plus général de politique anti-terroriste qui s’accommode assez bien d’un amalgame politiquement utile entre migration irrégulière, criminalité transfrontalière et terrorisme.

    Au vu des enjeux en matière de droits humains particulièrement prégnant en Egypte, des recommandations sont émises aux institutions européennes, ainsi qu’aux autorités italiennes et égyptiennes pour tirer la sonnette d’alarme sur une coopération dangereuse qui se poursuit loin des regards.

    Ajouté à la métaliste sur l’externalisation, et plus précisément sur l’externalisation en Egypte :
    https://seenthis.net/messages/731749#message767801

  • CHU de Montpellier : la morgue est pleine, des cadavres dans un camion frigorifique
    https://actu.fr/occitanie/montpellier_34172/chu-montpellier-morgue-est-pleine-cadavres-dans-camion-frigorifique_25907484.ht

    Les vingt casiers de la morgue du Département de médecine légale au CHU Lapeyronie, à Montpellier, sont occupés en raison d’un afflux de cadavres de l’ex-région Languedoc-Roussillon, à cause des épisodes de fortes chaleurs, notamment, mais pas que : il y a eu des noyades, des affaires criminelles et des accidents de la circulation.

    […]

    Actuellement, les corps en attente d’autopsie sont conservés dans un camion frigorifique loué à la société Petit Forestier.

    • Bonne remarque @mad_meg , mais ils vont pouvoir envoyer leurs morgues portatives en Allemagne.

      Une étude propose de fermer plus de la moitié des hôpitaux allemands Blandine Milcent/oang - 15 Juillet 2019 - RTS
      https://www.rts.ch/info/monde/10573470-une-etude-propose-de-fermer-plus-de-la-moitie-des-hopitaux-allemands.ht

      Il y aurait trop d’hôpitaux en Allemagne et il faudrait en fermer plus d’un sur deux. C’est la conclusion d’une étude commandée par la fondation Bertelsmann, présentée lundi.
      Selon les experts mandatés pour cette étude https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2019/juli/eine-bessere-versorgung-ist-nur-mit-halb-so-vielen-kliniken-moe , un hôpital proche de son domicile n’est pas forcément un gage de qualité au contraire.

      « Beaucoup de complications dans le traitement de cas lourds pourraient être évitées » (s’il y avait moins d’établissements), disent-ils, car souvent, des cliniques de taille modeste n’ont pas suffisamment de personnel, pas suffisamment d’expérience, et pas assez d’équipements pour faire face correctement à certaines urgences."

      Rendre l’offre de soins plus efficace
      Les auteurs de l’étude préconisent en conséquence de passer une bonne partie des 1400 établissements hospitaliers allemands pour n’en conserver que 600. Une telle réduction du nombre d’hôpitaux et de cliniques permettrait selon eux de rendre plus efficace l’offre de soins proposée aux Allemands.

      En termes de jour passés à l’hôpital par rapport au nombre d’habitants, l’Allemagne dépasse largement la moyenne européenne, aujourd’hui. Mais un établissement hospitalier sur trois est déficitaire.

      #santé #hôpital #médecine #fric #capitalisme #Allemagne

    • Je me suis très bien présentée à André la semaine dernière, avec mon curriculum militant parce qu’il avait l’air de me prendre (comme nous tou·tes ici) pour une bourgeoise pas politisée. Il n’a pu manquer de faire le lien entre AV qui signait tout ça et AV qu’il a rencontrée à La Brique.

      Moi aussi j’ai vu passer l’adresse à @mad_meg alors qu’il s’agissait de moi et j’ai choisi de ne pas y répondre. C’est vrai qu’André est assez âgé pour confondre tout le monde avec un peu de mauvaise volonté mais que ça soit ça ou une vexation pour nous dire que toutes les féministes du réseau sont interchangeables, qu’elles débitent toutes le même discours convenu... je m’en fous.

      Le mec qui n’est pas capable de se rendre compte qu’il n’est pas plus anti-capitaliste que tout le monde ici,
      le mec qui trimballe partout son complexe d’infériorité et reproche l’utilisation de mots aussi compliqués que « procrastiner » (va à La Brique, mec, la moitié ont des thèses mais font style d’être cool - l’alcool nivelle tout... en façade - alors qu’en vrai tu es pour eux l’imbécile militant de base),
      le mec qui trolle (gentiment) des fils sur le traitement des cadavres avec un truc qui n’a rien à voir sur le système hospitalier allemand en période d’austérité sélective (intéressant par ailleurs mais pourquoi le mettre ici ? parce que ça cause plus que sur son fil ?),
      le mec qui sort des bêtises dans le déni des racines très profondes du patriarcat parce que la manière dont une moitié de l’humanité opprime l’autre, c’est un front secondaire,
      le mec qui a un disque rayé à la place du cerveau (mais oui, c’est mal, l’austérité, le néolibéralisme et le capitalisme, continue de le documenter avec nous ici plutôt que de nous blâmer !),
      c’est vraiment pas le genre de personne avec qui tu as envie d’interagir sur un réseau social, que ce soit pour éclairer sa lanterne ou pour répondre à ses provoc. C’est un pauvre papi, laissons-le dans son caca.

    • Moi aussi j’ai vu passer l’adresse à @mad_meg alors qu’il s’agissait de moi et j’ai choisi de ne pas y répondre.

      Résultat je peu allé me faire foutre... je trouve bien moche que tu te serve de tes rencontre avec les gens irl pour les humilier sur seenthis. Ici tes insultes agistes sur @bce_106_6 ne sont franchement pas nécessaire, il serais jeune ca ne changerais rien au fait que tu n’es pas moi et un simple « je ne suis pas madmeg aurais suffit ».

    • Mais je n’ai jamais laissé imaginer à qui que ce soit, @mad_meg, que j’étais toi ! D’où te vient cette histoire ? Parce que je suis sous pseudo ? Je suis sous pseudo parce que je suis stalkée sur Seenthis, figure-toi, et parce que jusqu’à présent je ne crois pas que les notifications aient été coupées quand une personne décide de te suivre et de ne suivre que toi et reçoit des notifications ne concernant que toi (post et éventuellement commentaires).

      Je me suis identifiée auprès d’André (et de quelques camarades que j’ai taguées par la même occasion pour qu’elles reçoivent notification parce que j’ai choisi de ne pas laisser en ligne les références de mes écrits avec mon nom complet). Je veux un peu de pseudonymat sur Seenthis, je ne vole le pseudo de personne et c’est un pseudo que j’utilise depuis 2012, je ne vois pas où est le problème.

      Quant à l’âge d’André, je ne pense pas qu’il soit étranger à sa manière de prendre tout le monde pour des imbéciles qui n’ont rien compris à la vie. On le sait, que l’âge et le statut social sont des variables dans les comportements patriarcaux. Autant que le sexe ! Je rappellerais que c’est un bourge si c’était un bourge. Mais valide ses interactions ici, c’est vrai qu’elles sont très respectueuses et que la compréhension des rapports sociaux de sexe en sort toujours grandie.

      Pour ton information et celles des autres, tes trois tags @aofobb ont généré un seul mail de notification. Un seul aurait suffi mais on a parfois des énervements compréhensibles alors je ne vais pas te le reprocher.

      Bravo pour ta propension à donner envie à tout le monde de se casser dès que sa tête ne te revient pas, tu vas rester avec des André qui vont t’expliquer où est la cause des femmes et qui c’est les vrais méchants.

      @seenthis

    • Et oui, rencontrer @bce_106_6 dans la vraie vie a biaisé mon jugement : si je ne savais pas qui il était, si je ne l’avais pas croisé dans mes activités militantes, je l’aurais bloqué bien avant la semaine dernière, quand il nous expliquait que les seuls féminicides qui importaient, c’était la violence capitaliste (qui broie tout le monde, hommes et femmes). C’est parce que j’ai un peu d’estime pour son engagement que j’ai supporté son temps son attitude de troll pas méchant. C’est aussi pour ça que je l’ai appelé dans cette discussion, allusion à ses remarques sur les conteneurs plein de couches qui sont probablement utilisés ensuite pour d’autres marchandises. Mais de nouveau ces trucs à moitié à côté de la plaque sans souci des autres, toujours le mot pour prendre les autres en tort (et quand je suis accusée de ne pas avoir parlé des couches dans mon reportage, « personne ne semble remarquer que... »
      https://seenthis.net/messages/787718
      et que je montre que je l’ai fait, pas un signe de reconnaissance, jamais). Et après ça va te faire des remarques sur la qualité humaine de ce que tu écris : moi je sais reconnaître les qualités des gens que je n’aime pas, je sais aussi demander pardon et réviser mon jugement ou le tenir suspendu longtemps.

      André, tu es un mec désagréable, tu te sers de cet endroit pour soigner je ne sais quel ego blessé en imaginant que tu es entouré de bourgeois centristes dont aucun ne vient de milieu popu et tou·tes méritent ta hargne et tes remarques déplaisantes. C’est mal. Ce n’est pas à ça que ça sert. Tu es à côté de la plaque. Tu es la raison pour laquelle les gens évitent comme la guigne les milieux militants, avec ces qui savent tout qui prennent tout le monde de haut. Même quand ils ne savent rien. Et je ne lâche rien sur cette histoire de La Brique où tu pourrais avec plus de justesse reporter ton ressentiment de classe. Ici c’est plus varié.

      Pas changé d’avis, @seenthis.

    • Je ne connais pas André. Je ne connais pas ses engagements militants, ni son origine sociale.

      Tout ce dont je peux témoigner, c’est qu’il interagit à la manière de ceux qui cherchent en ligne un prolongement de la surface d’exposition qu’ils monopolisent déjà dans le monde « réel ». Rien à avoir avec la nécessaire âpreté de la lutte, raison pour laquelle, je l’ai bloqué il y a déjà quelques mois.

    • Mon histoire à La Brique témoigne un peu de tout ça, @ktche : on écrit un édito pour un journal tiré à 5000 exemplaires, les mecs se font plaise à écrire un truc « pêchu » mais on se rend compte qu’il est illisible en-dehors du petit cercle des militant·es qui se payent des trips matamores, qu’il n’a de fonction qu’identitaire (collectivement et pour les petits bourges à bac +5 ou +8 qui négocient comme ça leur rebellitude parallèlement à leur insertion dans les cercles subalternes du pouvoir - l’un d’eux tient des postes créatifs ou de cadre dans le développement durable, un milieu qui ne l’intéresse pas mais qui l’a adopté, et alterne avec des périodes de ressourcement personnel sous prétexte de critique du travail... en-dehors du travail, pas comme ces imbéciles de syndicalistes). Les meufs insistent pour écrire un truc qui parle à tout le monde et elles se font jeter. Et je me retrouve seule à défendre un édito qui essaie de parler à tout le monde, qui n’ait pas que de fonction #branle-nouille (je garantis l’essai, pas le résultat). Stratégiquement, on est à la ramasse, on n’est là que pour se faire plaise.

      https://archive.org/details/AuPiloriJuin18

      Et ça c’est un problème. Je ne connais pas assez André pour témoigner de sa santé mentale, si c’est un vieux con qui va très bien et soigne des micro failles narcissiques (il s’est déjà présenté comme le seul ouvrier du réseau sans éducation formelle, dénigre mon orthographe alors que j’ai préparé l’agreg de lettres puis stigmatise des choix lexicaux trop savants ("procrastiner" !), hésitant sur différents registres d’autorité hostile) ou s’il a des problèmes plus graves que ça.

      J’ai de graves problèmes, je ne me le cache ni à moi ni aux autres, c’est pour ça que j’ai commencé à militer il y a vingt ans, pour me sortir de moi-même et faire des trucs utiles. Je ne suis pas la seule, il y a plein de personnes blessées qui se retrouvent à militer et des fois ça se passe bien, je pense qu’il y a plein de meufs qui trouvent dans le féminisme une réponse appropriée à leur désarroi, qui a des raisons très politiques. Moi c’est peu de dire que ça ne m’a pas fait de bien, que je suis tombée sur des milieux toxiques (Ecocrève, La Brique et d’autres), des endroits où la petite bourgeoisie intello se branle la nouille, se met en scène dans des postures avantageuses, est incapable de faire des compromis (le fameux édito de La Brique, la moitié de la rédac qui quitte Ecocrève en 2010-2011) et confond tout débat politique ou stratégique avec une remise en cause personnelle, comme si l’œuvre collective devait être le prolongement des petites personnes et pas un truc orienté vers le changement social. On ne choisit pas de mauvaises stratégies alors que moi j’en aurais une meilleure, non, on se fait plaise. Ce serait presque plus sain si ça devait servir des carrières, on saurait, mais là, ces « engagements désintéressés », ils soignent des ego très sensibles, d’où la violence des rapports interpersonnels dans ces milieux.

      Ici c’est différent et contrairement à André je me suis fait des ami·es et des camarades, des gens que j’ai rencontré·es ici et ça nous a donné envie de nous rencontrer en vrai. Peut-être que la présence d’informaticiens au sang moins chaud fait baisser l’intensité des débats ! Mais je fatigue : je ne peux pas m’empêcher de réagir à tout, ça me prend du temps pour un plaisir limité à interagir avec les autres (j’y trouve moins mon compte humainement, beaucoup de débats potentiels font flop) et ça ne compense pas l’immense fenêtre ouverte sur le monde que Seenthis constitue pour moi (monde de merde, hélas, et qui nourrit mes tendances suicidaires). Et des fois je trouve que la modération n’est pas à la hauteur, pas forcément des décisions collectives mais des décisions individuelles comme celle que tu as prise, @ktche, et que pour ma part j’ai tardé à prendre par empathie, parce que j’ai croisé André en vrai et que je lui ai fait un peu trop de crédit.

      Alors voilà, j’ai envie de partir, @seenthis. Je pourrais volontiers suspendre mon compte plutôt que de le détruire mais l’option n’existe pas, j’accepte tout pillage de ce que j’ai mis en ligne à partir du moment où c’est anonymisé (mais l’idée d’anonymiser les comptes morts n’a pas avancé). Ça résout pour moi cette histoire de stalking mais je pense que ce serait bien, quand tu bloques une personne, que ses notifications te concernant soient coupées. Pour info, la seule contrib de cette personne qui s’est inscrite uniquement pour me suivre alors que notre relation dans la vraie vie s’était franchement dégradée.
      https://seenthis.net/messages/770634#message771105
      (C’est pas très glorieux, d’être d’accord avec Finkielkraut sur les Gilets jaunes !)

      Voilà...

    • Vas-y André, continue à te faire remarquer pour ton absence de correction, c’est pas comme si on était quelques-un·es à ne pas avoir les comm ouverts pour toi sur ce réseau et comme si tu n’allais pas encore en dissuader d’autres de te laisser baver sur leur fil...

      Pour rappel, une thérapie doit se faire allongée sur un divan.

      D’abord non, moi je fais une thérapie en face à face, merci pour le cliché. Ensuite c’est un propos de droite (qui est adressé à mag, c’est pas moi ni personne mais j’imagine que ça va dans la continuité de cet échange).

      Pourquoi est-ce un propos de droite ? Parce que c’est la droite qui renvoie le mal-être, les frottements douloureux, les problèmes psy, la démoralisation... à la sphère personnelle sans jamais interroger leurs conditions sociales (et politiques et économiques). Et la pauvre armée de gauche pleine de chefs aux ego démesurés qui use tout le monde en disant que tout le mal vient des méchants capitalistes, qui maltraite les femmes, méprise les personnes qui n’ont pas assez de l’un ou l’autre capital, certes elle ne tombe pas dans les travers du développement personnel (!) mais elle reproduit tout un tas de dominations au profit d’une petite classe de mecs dégueulasses qui se servent de la cause comme d’un prétexte pour exister, conchier tout le monde et se sentir supérieurs. Le tout sans jamais assumer et en renvoyant toujours la faute des dysfonctionnements vers les autres, en particulier les femmes.

      Je ne dis pas seulement que c’est un fonctionnement de merde, je dis aussi que c’est ce qui nous fait déserter les syndicats, mépriser la gauche, etc. Ces idées-là deviennent minoritaires parce qu’elles sont portées par des groupes et des personnes qui ont du mal à parler aux autres et à les convaincre qu’on peut vivre autrement. À un moment, il faut se demander à quoi on sert à part à branler sa nouille.

      Tu peux t’estimer supérieur à moi parce que j’assume mes failles : je suis au chômage de très longue durée, je vis avec l’allocation adulte handicapée et je réussis à politiser ce qui m’arrive. De mes expériences douloureuses, j’ai réussi à faire un bouquin qui parle à un tas de monde. Là je sors d’une librairie où la responsable du rayon sciences sociales a mis en valeur Égologie et me disait comment j’arrivais à mettre le doigt pile où ça chatouillait et on ne savait pas trop pourquoi, comment. (Note : elle est dans une organisation anarchiste, elle ne débarque pas.) Et ça me fait plaisir, dans la merde où je suis, au premier front des violences institutionnelles (la CAF qui me laisse avec 472 euros de revenu mensuel cette année parce qu’il y a deux ans avec 30 euros de chômedu par jour j’ai explosé la baraque et mangé du homard, entre autres) et interpersonnelles (les mecs de La Brique qui m’ont bourré le cul, la vice-pédégère de l’université de Lille qui m’a bourré le cul avec son mari, toi qui ne lâcheras jamais un mot humain : des excuses, des regrets, une modalisation, un doute, une lueur d’intelligence au milieu des réflexes stéréotypés), d’arriver à débusquer la merde où qu’elle se trouve, y compris chez des gens qui se servent d’une belle cause pour faire carrière ou se faire plaisir.

      J’ajoute : Dans la situation où je suis, quand je vois des gens décents qui constituent une vraie alternative aux maux actuels, à cette anomie (absence de règles communes, oui je parle comme ça et je n’ai pas à utiliser des mots moins adaptés pour te faire plaisir) libérale, eh bien ces gens-là je suis bien placée pour connaître leur grande valeur humaine doublée d’une belle intégrité politique. Si j’allais bien, que j’étais une winneuse, je ne le saurais pas, c’est un avantage. C’est important, ça aussi. Pendant que La Brique se pochtronne (dommage pour Harry Cover, je sais qu’il a un vrai problème avec ça et c’est un type correct), les mecs qui tiennent l’émission du vendredi 20h, « La voix sans maître », où j’interviens parfois, ils s’engagent et leur militantisme a une vraie valeur et une culture politique plus profonde. Même si à vue de pif tu ne vois pas la différence.

      Et je n’écris pas vraiment pour toi, @bce_106_6, plutôt pour convaincre les autres de ta toxicité, que j’avais sous-évaluée en te traitant de troll gentil depuis peut-être trois ans.

      Signé : AV, donc ni magmeg (qui est une artiste qui s’exprime dans un autre registre que moi, encore que ce soit sur des sujets proches) ni personne d’autre.

    • @seenthis, c’est trop petit, ici, j’ai pas envie de croiser des gens qui se comportent trop mal (un peu mal ça, trop mal non) et j’ai beaucoup de travail auquel je n’arrive pas à me consacrer si j’ai la tentation de venir. Je veux supprimer mes deux comptes. Ou au moins les suspendre, si vous avez cette option.

    • Ca avance, ça avance.

      3 profils maintenant, dont 2 qui m’insultent comme du poisson pourri car j’ai publié des articles du Journal La Brique http://labrique.net , https://seenthis.net/people/labrique sur SeenThis .

      Je n’ai jamais fait partie, je ne fais pas partie de l’équipe de rédaction de La Brique.
      Pour le troisième profil, il y a ton blog, et mad meg, tu as raison de bien séparer les choses, afin de ne pas le couler.

      Se servir des #Femmes, du #Féminisme, pour assouvir tes petites histoires de . . . . . . . . . . avec tes ancien.ne.s camarades d’un #média_libre, même si tu te proclames #autiste, c’est pas joli, joli, je dirais même plus, c’est d’un lamentable, puant, digne d’une sacristie . . . .

      Pas d’inquiétudes pour les insultes, j’ai gardé les copies écran.

      Truly yours
      J’aime beaucoup cette formule de politesse, à cause du mot Truly auquel j’accorde une signification qu’il n’a probablement pas

    • Personne ne t’insulte parce que tu as publié des articles de La Brique, en tout cas pas moi... Parce que je l’ai fait aussi, parce qu’on a besoin de ce travail, parce que mes potes de l’émission invitent à la radio ce papier qui avec son gros taux de turnover (la petite bourgeoisie militante n’est pas très constante, la thèse ou la carrière passent en premier... les deux qui ont tenu les murs longtemps sont loin de faire carrière) n’a pas à être tenu pour responsable de tout ce qui s’est passé dans le collectif mais oui, il fait bon rappeler qu’en 2017 La Brique a poussé vers la sortie de la femelle dépressive sous un prétexte dégueulasse.

      Et non, tu n’es pas à La Brique même si c’est le seul endroit où je t’aie jamais croisé, même si c’est dans ce cadre que nous avons échangé quelques mails pour l’article sur Auchan. Tu n’y as jamais eu trop d’ami·es non plus, à part Harry qui faisait partie du groupe qui m’a mise au pilori. Qui a dit que tu étais à La Brique ? C’est seulement un collectif que tu aimes bien et pour lequel tu as de l’estime. Moi, moins !

      C’est quoi les insultes que tu as gardées en capture d’écran ? Macroniste de la pine ? Filloniste du gland ? Fasciste de la bite ? Sarkozyste du zizi ? J’avais été plus créative la dernière fois.

      Tu crois sérieusement que ton comportement ici a toujours été cordial, sociable, poli ? Et que tu peux donner des leçons aux autres ? Mec, tu es la personne bloquée par le plus de comptes que je connaisse. Mais tu as raison, c’est important, la politesse... Tous les jours des gens de droite reprochent leur incorrection ou leur violence verbale à des pauvres, à des militant·es de gauche, etc. Être de droite, c’est ça, c’est se vautrer du côté du manche. D’où mes insultes, je les remets si tu avais loupé la capture : Macroniste de la pine ! Filloniste du gland ! Fasciste de la bite ! Sarkozyste du zizi !

    • Dans la série André est un gentilhomme en droit de donner des leçons de savoir-vivre au monde entier :

      https://seenthis.net/messages/790946#message791067

      BCE 106,6 Mhz il y a 2 semaines

      procrastiné ? ? ? ? ?
      Tu parles comme ça chez toi ?

      Quant à la remarque sur l’orthographe sur ce fil-ci... Ça, c’est une ligne rouge : on ne critique pas l’orthographe des gens. J’imagine que ce n’est pas la mienne qui est en ligne de mire puisque c’est mon travail, de corriger l’orthographe des autres. Ça doit être la confusion venue de nulle part entre deux personnes qui écrivent très différemment. Mais ça n’en reste pas moins inacceptable. Enfin, tu nous as bien fait savoir que tu n’avais pas d’éducation formelle et que tu étais sensible à la violence symbolique à ce propos. Au point de hurler quand on utilise un mot que tu ne connais pas ou qui te semble trop savant alors il faudrait niveler pile où tu veux. Et tu fais des remarques sur l’orthographe des gens, avec toute la violence symbolique que cela suppose et la stigmatisation possible de difficultés d’apprentissage ? Nombril sur pattes !

      Quant à ton appréciation sur mon usage du féminisme que je mettrais égoïstement à mon service, je t’emmerde encore et encore : le féminisme, c’est ce qui aide beaucoup de femmes à vivre mais ça te chiffonne, que ces petites choses osent l’ouvrir. Un monsieur très savant et grisonnant ici a bien remarqué l’autorité dont il jouissait face à toi pendant que les personnes que tu identifies comme des femmes se font reprendre par toi, expliquer, témoigner du dédain. Bien sûr que le féminisme te dérange, comme dans mon histoire à La Brique les mecs l’ont évacuée quand j’ai exprimé le soupçon d’une situation empreinte de sexisme. Mais c’est bon, on a de la matière maintenant pour repérer la volonté de réduction au silence et de déni des asymétries profondes sur la parole des femmes et des hommes dans l’espace public. On sait ce que ça vaut : un pet.

    • @bce_106_6, tu es insupportable. Je me refusais pour l’instant à bloquer des personnes et encore plus à le rendre public, je l’ai fait pour toi il y a quelques jours (d’ailleurs, je ne sais pas du coup si tu peux me lire). Je te demande d’arrêter de répondre à @aofobb et de raconter des trucs dégueulasses. Tu participes à faire partir @aofobb, qui est une des personnes qui font vivre ce lieu et qui m’apporte beaucoup avec ses réflexions et partages.
      En passant, assez pareil pour @tout_va_tres : vous pouvez bien arrêter de me suivre.
      (Quand je passe ici, j’évite au maximum de contribuer à des conflits entre personnes, ne me sentant pas légitime : alors @bce_106_6, tu peux comprendre que si j’en arrive à ce point, c’est que tes interventions devraient te conduire à être déconsidérées de beaucoup de monde, et que tu ferais mieux de changer ou de partir de toi-même, car tu pourris ce chouette endroit et dissuade des féministes d’y participer.)

  • « Live in fear, » Israeli officer warns German protesters on Facebook | The Electronic Intifada
    https://electronicintifada.net/blogs/ali-abunimah/live-fear-israeli-officer-warns-german-protesters-facebook

    En général je ne me prononce pas sur des conflits politiques dont j’ignore les détails internes, mais ce dernier temps je me sens personnellement agressé par le lobby sioniste.

    D’abord sur intervention de cercles anti-palestiniens le maire de Berlin m’empêche de me faire une idée précise de la cause de Rasmeah Odeh en lui interdisant de parler en public. Puis on chasse le directeur du musée juif quand il ose soutenir l’idée que la crititique de l’état hébreux n’est pas forcément antisemite. Là j’apprend que le gouvernement d’Israël soutient un petits malfrat à nationalité complexe qui menace de la mort quiconque osant critiquer l’état sioniste.

    Je comprend le caractère violent du conflit qui ravage la région du proche orient et je pense que notre gouvernement devrait tout faire pour nous protéger contre les acteurs violents de la région. Il n’en est rien. Je constate l’existence d’un front unique antipalestinien composé de politiciens et d’organisation de tous bords, de la droite chrétienne CSU en passant par le SPD et le parti Die Linke juqu’aux autonomes de gauche anticapitalistes.

    Désormais c’est un fait indéniable qu’en Allemagne on ne peut pas critiquer le sionisme étatique sans craindre des sanctions dont la violence et la radicalité maximale ne dépendent que de notre propre statut. Un étranger qui ouvre sa bouche sera arrêté et expulsé, un citoyen allemand sera demis de ses fonctions s’il occupe un poste important. Oublies ta carrière politique et/ou professionelle si tu oses critiquer le sionisme. Si ce n’est pas assez pour te faire peur on garde pour toi un tueur autoproclamé formé par Tsahal .

    Je ne veux toujours pas croire que les forces politiques majoritaires en Allemagne soutiennent des terroristes sinonistes qui menacent nos concitoyens. Mais qu’est-ce que j’en sais.

    Bismarck et Dahlmann définisssent la politique comme l’art de ce qui est possible . D’après eux il suffit de comprendre ce qui est possible pour connaître les actions politiques envisageables. Force est de constater qu’un de ces jours on verra des tueurs sionistes s’en prendre aux antisionistes allemands sur le sol allemand.

    Je ne sais ce que pensent les Allemands en général, mais je crains que l’attitude de l’Allemagne officielle nuise à ce que notre pays a encore de démocratique. L’état d’Israël ne trouvera pas de nouveaux amis tant que cette politique sera imposée. C’est dommage. On a quand même un passé national qui devrait nous inciter à combattre racisme, apartheid et injustice partout y compris en Palestine.

    An Israeli military officer and government spokesperson is openly threatening civilians in Germany with violence or death.

    On Friday, reservist Major Arye Sharuz Shalicar posted on Facebook an article about Israel’s undercover gunmen – so-called mistaravim – who dress up as Palestinians to abduct and injure civilians during protests against Israel’s military occupation.

    Shalicar added his own comment: “Please share! The message of this article also goes out to all those in Germany who think they can burn the Star of David publicly without being punished for it. We know who you are, where you are and how we can bring you to justice. We determine time and place. Live in fear!”

    The linked article is illustrated with a masked Israeli gunman waving a pistol with one hand as he grabs a Palestinian by the head with another.

    Mistaravim have regularly been involved in Israeli assassinations of Palestinians, including inside a hospital room.

    Threat of violence

    Shalicar’s comment is an open threat of violence against civilians on German soil.

    When one Facebook user in Germany objected to Shalicar – as a representative of a foreign government – taking justice into his own hands, the Israeli officer doubled down: “Nice to know that you as a German are ready to watch how Jewish symbols are burned on German soil as in the 1930s. I’m not ready for that. And I’m German too.”

    Shalicar seems to be following the Israeli government line that the burning of Israel’s national flag as a form of protest against its decades-long military occupation and massive systematic violence against Palestinians – carried out in the name of the self-declared “Jewish state” – should be viewed as anti-Semitism.

    There have been protests in many countries, including Germany, since US President Donald Trump legitimized Israel’s military occupation and ethnic cleansing in Jerusalem by recognizing the city as Israel’s capital earlier this month.

    But Shalicar seems to be going a step further by threatening to harm or kill protesters in Germany, just as Israel routinely slays Palestinians who protest or resist its violent land thefts and incursions into their villages, cities and refugee camps by heavily armed occupation forces.

    Yet there is reason for concern, as Israel’s Mossad spy agency does have a long history of carrying out assassinations around the world.
    “Gangsta”

    Major Arye Sharuz Shalicar, an Israeli army spokesperson, at the office of Trump “peace process” adviser Jason Greenblatt in November. (via Facebook)

    Shalicar is currently a spokesperson for Israel’s intelligence minister Yisrael Katz.

    According to the “About” section on his verified Facebook page, Shalicar was born in Germany in 1977 to parents who immigrated from Iran. He completed service in the German military as a paramedic in 1997, before settling in Israel in 2001, where he joined the army as a paratrooper.

    After stints working for Germany’s public broadcaster ARD in Tel Aviv and for the Hebrew University in Jerusalem, he began working as an Israeli army spokesperson and media liaison to Europe in 2009.

    Although his Facebook page now identifies him as a “former” spokesperson, Shalicar still provides an official Israeli army email address as a contact: shalicar@idf.gov.il.

    In a 2015 tweet, the Israeli embassy in Berlin says it invited Shalicar to lecture to its staff about his life story.

    Maj. Arye Sharuz Shalicar,IDF-Sprecher,erzählt unseren jungen Talenten seine persönliche Lebensgeschichte #iltrip15 pic.twitter.com/dxKtNbRGSX
    — Botschaft Israel (@IsraelinGermany) December 1, 2015

    Israeli media have promoted Shalicar as a former “gangsta” who spent his teenage years “fighting for his life in a Muslim-dominated suburb of Berlin.”

    Shalicar also appears to have been received by the Trump administration. Last month he posted a photo of himself at the office of Jason Greenblatt, Trump’s “special representative” for the so-called peace process.

    A request for comment has been sent to the German foreign ministry.

    #Allemagne #Palestine #Israël #politique #terrorisme

  • Berlin Jewish museum director forced out by Israel lobby | The Electronic Intifada
    https://electronicintifada.net/blogs/riri-hylton/berlin-jewish-museum-director-forced-out-israel-lobby

    The director of the Jewish Museum Berlin was forced to resign last week following pressure from Israel and its lobby.

    The Central Council of Jews in Germany criticized the museum for tweeting an article on the 240 Jewish and Israeli scholars who signed a petition opposing the German parliament’s recent motion condemning the BDS – boycott, divest and sanctions – movement for Palestinian rights.

    #mustread Der Beschluss der Parlamentarier hilft im Kampf gegen Antisemitismus nicht weiter: @tazgezwitscher über den Vorwurf von 240 jüdischen & israelischen Wissenschaftler*innen an den Bundestag, sich im Kampf gegen BDS instrumentalisieren zu lassen. https://t.co/XTUuAuvHJI
    — jmberlin (@jmberlin) June 6, 2019

    “We reject this motion, which is based on the false allegation that BDS as such equals anti-Semitism,” the petition reads.

    #Allemagne #zionisme #philosemitisme

  • Die „Identitäre Bewegung“ habe sich vom Bild des Rechtsextremisten ...
    https://diasp.eu/p/9348985

    Die „Identitäre Bewegung“ habe sich vom Bild des Rechtsextremisten mit Glatze und Springerstiefeln verabschiedet, erklärt Experte Andreas Speit im Interview. Sie verfolge aber weiter eine „Blut- und Boden“-Ideologie. Interview zu „Identitären“: „Blut-und-Boden-Ideologie modern verpackt“

  • François de Rugy victime de la vengeance du Mollah Homard Jacques-Marie Bourget - 11 Juillet 2019 - Le Grand Soir
    https://www.legrandsoir.info/francois-de-rugy-victime-de-la-vengeance-du-mollah-homard.html

    Les commentateurs de l’actualité politique, tout si indépendants, n’ont pas compris que François de Rugy était une victime du djihad. Etonnant ! Non !

    Il est surprenant que nos analystes politiques, eux qui font l’honneur de la presse comme le « Cellofrais » plaqué sur la barquette de saucisses de Toulouse, n’aient pas correctement expliqué les désarrois de l’élève Rugy. Alors que l’exemplaire ministre de l’écologie -c’est-à-dire un traitre par Nature- est simplement victime de l’islamisme, le terrible mal qui court. Victime d’un djihad lancé par Plenel et son « Médiapart ». On oublie trop qu’Edwy, qui voulait naguère « construire une maison commune » avec Tariq Ramadan, est un supporteur des Frères Musulmans. Lui-même étant, à sa façon, une sorte de Mollah Omar version piéton, il était logique qu’il volât au secours de ses amis crustacés, victimes de la marmite de Lassay.

    Pour affirmer mon propos je vais me référer au maître en la matière : Alexandre Vialatte, l’écrivain qui, sans l’avoir autorisé, a accouché de Desproges. Vialatte a publié un formidable « Eloge du homard et autres insectes utiles ». Traducteur de Kafka et journaliste à « La Montagne », le quotidien de Clermont-Ferrand, Alexandre le magnifique a parlé du homard avec des mots qu’aucune langouste n’aurait su trouver :

    « Le homard est un animal paisible qui devient d’un beau rouge à la cuisson. Il demande à être plongé vivant dans l’eau bouillante. Il l’exige même, d’après les livres de cuisine. La vérité est plus nuancée... le homard n’aspire à la cuisson que comme le chrétien au ciel, mais le plus tard possible. Précisons de plus que le homard n’aboie pas et qu’il a l’expérience des abîmes de la mer, ce qui le rend très supérieur au chien et décidait Nerval à la promener en laisse dans les jardins du Palais Royal ». Vous voyez que nous sommes dans la plus haute éthologie, art à ne pas confondre avec l’éthylisme. Même si son avantage est de faire voir double.

    Trop jeune, et visiblement peu instruit de « l’Affaire Greenpeace », François de Rugy ignore qu’outre sa Carte de Presse, Plenel est le seul journaliste français à posséder un « Permis de chasser le ministre ». Si un titulaire de maroquin déplait, surtout les siens, Plenel reçoit en Colissimo la bouteille de poison. Cette fois de homard. Y’a plus qu’à verser.

    Ne croyez pas que j’ai la plus petite pitié pour Rugy, guignol devenu fils de Caligula mais, en tant qu’ancien grand reporter au « Chasseur Français », permettez-moi de démonter le dernier coup de fusil d’Edwy. Il a commencé avais-je écrit, avec le scandale du Rainbow Warrior. Pendant des jours, au moment du scandale en juillet et août 1985, le Tintin du Monde n’a écrit que des sottises, dans mensonges pour épargner l’Elysée. Puis soudain, on lui a soufflé un scénario, la révélation d’une « Troisième équipe », des barbouzes présents à Auckland dans le port où a coulé le bateau écolo (Déjà des écolos !). Ce vrai faux secret était le moyen de flinguer Charles Hernu, ministre des Armées. Et le frère barbu de Villeurbanne a démissionné. La mort politique de Jérôme Cahuzac, qui ne me fait pas chagrin, c’est aussi Edwy et le trophée du menteur « les yeux dans les yeux » figure maintenant au-dessus de cosy corner du patron de Médiapart.

    Décryptons donc comme le fait si bien Jean-Michel Apathie, l’un des invités de François de Rugy. Car le scoop de « Médiapart » entend nous convaincre d’une information incroyable : l’indépendant -et pas paysan- Jean-Mimi se serait laissé aller à partager la soupe d’un politique ! Etonnant ! Non ? Je tombe de l’échelle de Richter. Que va-t-il nous rester pour dire le vrai si Apathie participe aux festins des maîtres ? Je suis très déçu. Question ? Qui veut aujourd’hui la peau de celui qui a autorisé la chasse à la glue et autres barbaries ? Sûrement un ami, un collègue de gouvernement ? Un néo-Benalla agissant sur ordre du Palais ? Découvrir que, même chez les Z’en Marche il existe des fourbes, c’est triste même pour moi l’avant dernier de cordée (en alpinisme le « dernier de cordée » étant le numéro deux de l’équipée). Le bonheur de notre monde a bien des accros, et des acros au maintien des privilèges monarchiques. C’est vrai qu’il ne l’a pas fait exprès mais Robespierre, en mettant la bourgeoisie au pouvoir, devait s’attendre à une revanche de François Goullet de Rugy. Pour les « nobles », le retour des privilèges passait par la casserole du homard.

    Moi-même piqué par le pléonasme à la mode, celui du « journalisme d’investigation », je suis en mesure de vous révéler que Vialatte, post tombe, savait tout des intentions de Plenel, ne terminait-il pas ses « Chroniques du Homard » pas un définitif « Et c’est ainsi qu’#Allah est grand » ?
    Jacques-Marie BOURGET

    #humour #mollahs #mollah #Homard #festin #privilèges #cuisine #guerre_aux_pauvres #presse #journalistes #médias #écologie #islamisme #Edwy_Plenel #Tintin #Médiapart #Rugy #investigation #gastronomie

  • L’écrivain et militant palestinien Khaled Barakat censuré et interdit de toute activité politique en Allemagne !
    Collectif Palestine Vaincra (Toulouse), le 23 juin 2019
    https://palestinevaincra.com/2019/06/lecrivain-et-militant-palestinien-khaled-barakat-censure-et-interd

    Appel à la solidarité avec l’écrivain palestinien Khaled Barakat
    Samidoun, le 27 juin 2019
    http://www.pourlapalestine.be/samidoun-lance-un-appel-a-la-solidarite-avec-lecrivain-palestinien-k

    #Palestine #Allemagne #Berlin #Khaled_Barakat #censure #criminalisation_des_militants

  • Lidl: Neue App soll Bezahlen mit Smartphone ermöglichen | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/politik/rnd/neues-bezahlsystem-was-kunden-zu-lidl-pay-wissen-muessen-32826436

    Der Discounter Lidl will das Bezahlen an der Kasse ganz einfach machen. Und zwar mit dem Smartphone. Lidl Pay heißt die neue Dienstleistung, die der Handelskonzern derzeit in Spanien testet. Im nächsten Jahr könnte sie auch hierzulande eingeführt werden. Datenschützer haben Bedenken.
    ...
    Einst waren die deutschen Verbraucher höchst zurückhaltend beim Bezahlen mit dem Handy. Doch eine Umfrage der Beratungsfirma PWC hat ergeben, dass fast die Hälfte aller Frauen und Männer unter 30 Jahren mit dem Smartphone oder dem Tablet regelmäßig Rechnungen begleichen. Insgesamt setzt jeder Vierte derzeit die Mini-Computer als Bargeld-Ersatz ein. Marktforscher gehen davon aus, dass sich die Zahl in nächster Zeit deutlich steigern wird.
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    Für Marktforscher gibt es keinen Zweifel, dass das digitale Geld wegen der wertvollen Daten, die bei den Transaktionen erzeugt werden, im Einzelhandel enorm an Relevanz gewinnen wird. Apple und Google mischen mit eigenen Bezahlsystemen mit. Derzeit testen überdies viele Unternehmen eigene Bezahlplattformen, auch der Elektronikhändler Mediamarkt-Saturn gehört dazu. Und die Drogeriemarktkette DM hat gerade eine Kooperation mit dem gigantischen chinesischen Bezahldienst Ali Pay gestartet – mit dem Kaufhof und Rossmann oder WMF und Zwilling schon länger kooperieren, um Touristen aus der Volksrepublik das Shoppen zu erleichtern.

    #Allemagne #commerce #paiement_électronique #surveillance

  • Hauskäufe in bar - Die Geldwäsche ist in Deutschland zum Massenphänomen geworden
    https://www.berliner-zeitung.de


    Les institutions allemandes sont incapables de contrer l’afflux d’argent gagné au noir par le crime organisé. Depuis des décennies les ministres de la finance refusent de former assez de spécialistes pour occuper les postes en place censés d’arrêter les abus. Sur 475 poste au FIU ( financial intelligence unit , département du service douanier) plus de 180 sont occupés par des remplaçants et 51 sont inoccupés. Les augmentations astronomiques du prix de l’immobilier en sont le résultat direct.

    Von Frank-Thomas Wenzel

    Wenn es um Geldwäsche geht, dann ist Deutschland eine der ersten Adressen weltweit. Das zeigen auch die Zahlen der Financial Intelligence Unit (FIU), die am Dienstag in Köln vorgelegt wurden. Im vergangenen Jahr wurden der Behörde, die zum Zoll gehört, rund 77 200 Verdachtsfälle für Geldwäsche gemeldet. Das entspricht einer Steigerung um fast ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Doch die Dunkelziffer dürfte erheblich größer sein. Denn von Immobilienmaklern und Notaren kamen zum Beispiel kaum Hinweise. Um wie viele Straftaten es tatsächlich geht, ist allerdings unklar. Denn die FIU fungiert lediglich als Zentralstelle zum Sammeln und für eine erste Analyse der Meldungen. Bei 58 Prozent der Fälle wurden 2018 die Akten wegen eines begründeten Verdachts an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet. Es ist indesein offenes Geheimnis, dass Deutschland unter anderem bei italienischen Mafia-Organisationen als Standort für „Investitionen“ besonders beliebt ist. Auch Geld aus anderen Ländern, das mit dem internationalen Drogenhandel in Verbindung steht, wird bevorzugt in Deutschland gewaschen.

    Die Kriminellen schätzen Diskretion und Effizienz bei der Abwicklung der Geschäfte. Anlageobjekt Immobilie Begünstigend kommen relativ laxe gesetzliche Bestimmungen hinzu und die noch immer ausgeprägte Vorliebe der Deutschen für Bargeld. Das fließt erstaunlich häufig bei Immobiliengeschäften. Häuser und Wohnungen hierzulande bieten zudem den Vorteil, dass sie als wertbeständig gelten – vor allem, wenn es dabei um Objekte in Großstädten geht. Bei den Deals verbergen die Kriminellen häufig ihre Identität mittels Briefkastenfirmen in exotischen Steuerparadiesen und komplizierten Vertragskonstruktionen. Und auch mit Extraprovisionen für hiesige Helfer, die in bar ausgezahlt werden, wird vielfach operiert.

    Auffällig werden fragwürdige Geschäfte nicht selten dadurch, dass sie in ausländischen Währungen abgewickelt werden. Die Steigerung der Meldungen bei der FIU um 17 500 im vergangenen Jahr erklärt sich zum großen Teil aus einer höheren Sensibilisierung vor allem in der Finanzbranche. Auch spektakuläre Razzien wegen Geldwäscheverdachts wie etwa bei der Deutschen Bank haben zahlreiche andere Institute wachsamer werden lassen. In den Banken laufen Computerprogramme mit, die automatisch verdächtige Transaktionen erkennen. Es gebe in Deutschland ein Bewusstsein für die Notwendigkeit, „Kriminalität dort zu bekämpfen, wo es den Kriminellen besonders weh tut – nämlich beim Geld“, sagte Christof Schulte, Leiter der FIU, bei der Vorstellung des Jahresberichts in Köln. Doch diese Aussage ist nicht uneingeschränkt gültig.

    So stammen aus der Finanzbranche 98 Prozent der eingegangenen Meldungen. Aus allen anderen Sektoren, die ebenfalls zur Meldung verpflichtet sind, kamen dagegen nur 597 Hinweise zusammen. Das sei nach wie vor ein erstaunlich geringes Aufkommen, so die FIU. „Das ist aus meiner Sicht ganz klar zu wenig“, sagte Schulte. Man habe daher die Anstrengungen verstärkt, die Verpflichteten stärker zu sensibilisieren. Das gilt insbesondere für die Immobilienbranche. Von Maklern sind Medienberichten zufolge im vergangenen Jahr nur 31 Verdachtsfälle gemeldet worden. Notare hätten gar in gerade einmal acht Fällen Alarm geschlagen. Dabei besteht auch für sie eine gesetzliche Pflicht, die FIU über verdächtige Geschäfte zu informieren. Dies gilt unter anderem auch für Händler von Luxusgütern.

    Kritik an der Behörde Kritiker halten der FIU vor, dass sie nicht einmal die bisherigen Meldungen in angemessener Zeit abarbeite. Schulte betonte: „Im Laufe des letzten Jahres haben wir die FIU personell und fachlich verstärkt. Wir haben erfolgreich eine elektronische Meldungsplattform eingeführt.“ Künftig werde man zusätzliche Analysewerkzeuge einsetzen, um die Filterfunktion seiner Institution weiter zu stärken. Dies werde wegen des starken Anstiegs der Verdachtsfälle immer wichtiger. Jede eingehende Meldung werde „umgehend erstbewertet und priorisiert“. Besonders sensible und zeitkritische Sachverhalte sollen so zügig bearbeitet werden. Generell hat die FIU die Aufgabe, nur „werthaltige Fälle“ an die Strafverfolgungsbehörden weiterzugeben.

    In der Vergangenheit gab es immer wieder Kritik an der FIU wegen eklatanter organisatorischer Schwierigkeiten. Aus der Antwort auf eine Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag, über die der NDR berichtet, geht hervor, dass im Mai mehr als 36 000 vorliegende Meldungen nicht abschließend bearbeitet waren. Das sei der bislang größte Rückstau. Fabio de Masi von der Linken-Fraktion bezeichnet die Behörde „als Krisenherd der Geldwäschebekämpfung“. Die Beamten seien überfordert. Er verlangt vom zuständigen Finanzminister Olaf Scholz (SPD) einen Masterplan zur Bekämpfung von Geldwäsche.

    Nach NDR-Informationen sind von den 475 Planstellen der FIU mehr als 180 mit Aushilfen besetzt. Weitere 51 Posten seien vakant. Die finanzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Lisa Paus, forderte einen besseren Austausch mit den Strafverfolgungsbehörden. Sonst sei „die FIU langfristig zum Scheitern verurteilt“. (dpa)

    https://www.youtube.com/watch?v=I8P80A8vy9I

    #Allemagne #blanchiment_d_argent #corruption #capitalisme #mafia

  • Designerin Yang Liu - Mit Strichmännchen über Kulturgrenzen hinweg
    https://www.deutschlandfunkkultur.de/designerin-yang-liu-mit-strichmaennchen-ueber-kulturgrenzen.97

    Ihr großer Erfolg ist ein Buch fast ohne Worte: Die Kommunikationsdesignerin Yang Liu nutzt Bilder und Symbole, um zu informieren – auch über kulturelle Unterschiede, die sie auf ihrem Lebensweg von Peking via Paderborn nach Berlin beobachtet hat.

    Am Anfang stand eine kleine Lüge. „Meine Eltern meinten, in Deutschland müsse man nicht zur Schule gehen“, erinnert sich Yang Liu, die in ihrer Heimatstadt Peking eine eher aufmüpfige Schülerin war, „dann dachte ich: Was für ein tolles Land, da muss ich hin.“
    „Im Privatleben eher chinesisch“

    Und so kam die 13jährige Yang Liu 1990 aus Chinas Hauptstadt nach Paderborn, wo ihr Vater als Austausch-Ingenieur arbeitete. Doch auch in Ostwestfalen musste sie zur Schule, und dort lernte sie in Windeseile Deutsch. Mit 17 hatte sie einen Studienplatz für Kommunikationsdesign an der Hochschule der Künste Berlin ergattert. Heute lehrt sie das Fach als Professorin an der BTK – Hochschule für Gestaltung in Berlin und betreibt ein eigenes Design-Büro. Wieviel China steckt nach dieser Erfolgsgeschichte noch in Yang Liu?

    „Ich fühle mich immer als eine Mischung von deutsch, chinesisch und allen anderen Orten, wo ich war. Ich denke, im Privatleben bin ich eher chinesisch, im Berufsleben oder auch anderen Situationen, die man als Erwachsener erlernt hat, bin ich definitiv mehr deutsch.“

    Source: http://www.daybyday.press/article6699.html

    #Chine #Allemagne #design #communication

  • Quand #ford, Hitler et #renault voulaient sauver le peuple de la ville
    http://carfree.fr/index.php/2019/07/08/quand-ford-hitler-et-renault-voulaient-sauver-le-peuple-de-la-ville

    « Produire la voiture populaire et sauver le peuple de la ville. Les desseins du populisme automobile chez Ford, Hitler et Renault » est un article de 2009 de Pierre Lannoy, professeur Lire la suite...

    #Etalement_urbain #Fin_de_l'automobile #allemagne #Belgique #bruxelles #dictature #france #histoire #recherche #usa

  • La réforme de l’assurance-chômage pourrait avoir un impact plus massif qu’annoncé
    https://www.lemonde.fr/politique/article/2019/07/04/la-reforme-de-l-assurance-chomage-pourrait-avoir-un-impact-plus-massif-qu-an

    Une note de l’Unédic indique que plus d’un million de demandeurs d’emploi pourraient voir leurs droits à indemnisation réduits, soit un effectif plus important que celui évoqué par le gouvernement.

    Même si son incidence reste difficile à apprécier à ce stade, la réforme de l’assurance-chômage risque fort de pénaliser un plus grand nombre de demandeurs d’emplois que ce qui avait été évoqué au départ par l’exécutif. C’est l’un des enseignements d’un « document de travail » de l’Unédic dont un extrait a été révélé par Les Echos et que Le Monde s’est procuré dans son intégralité.

    D’après cette note d’une vingtaine de pages, plus d’un million de personnes pourraient être touchées, alors que le ministère du travail avait évoqué un ordre de grandeur de 600 000 à 700 000. La plus grande prudence s’impose au sujet de ces données. Comme le mentionne l’Unédic, il ne s’agit pas « d’une analyse complète ni d’un chiffrage consolidé des impacts », car beaucoup d’incertitudes règnent encore sur la portée exacte des mesures. Celles-ci doivent faire l’objet d’un décret en Conseil d’Etat dont le contenu n’est pas encore connu.
    L’étude en question se propose de livrer de « premiers repères » sur la réforme, en se fondant sur le dossier de presse communiqué aux journalistes, le 18 juin, lorsque le chef du gouvernement, Edouard Philippe, et la ministre du travail, Muriel Pénicaud, ont présenté, à grands traits, une série de dispositions pour transformer le système d’indemnisation des demandeurs d’emploi. Celles-ci modifient le calcul de la somme octroyée aux personnes et durcissent les conditions d’entrée dans le dispositif.

    Deux raisons, au moins, sont invoquées : comme le chômage tend à reculer, le régime peut se montrer moins généreux. Le but est également de corriger des règles qui, aux yeux du pouvoir en place, ont pour effet de dissuader des dizaines de milliers d’individus de refuser une activité stable – contribuant, ainsi, à les enfermer dans la précarité. Une situation qui, au passage, coûte cher à l’assurance-chômage car celle-ci leur verse un « revenu de remplacement ». La réforme vise d’ailleurs à réaliser des économies de l’ordre de 3,4 milliards d’euros, entre novembre 2019 et fin 2021.`

    Refonte des droits rechargeables

    Parmi les mesures dévoilées le 18 juin, celle susceptible de toucher le plus grand nombre a trait aux modalités de calcul de la prestation (désormais basées sur un salaire mensuel moyen). Elle aura comme conséquence d’amoindrir « l’allocation journalière » pour celles et ceux qui auront « travaillé de manière discontinue ».

    Pour l’heure, « il est délicat (…) d’estimer la population concernée », souligne l’Unédic, mais environ « 1,2 million de personnes seraient affectées, à des niveaux variables » (de quelques euros par mois à nettement plus). Leurs ressources étant amputées, elles pourraient être éligibles à « d’autres prestations sociales » (prime d’activité, RSA, aides au logement). Autre effet indirect : « La baisse du montant de l’allocation entraînera une diminution du financement des points de retraite complémentaire », est-il indiqué dans la note.

    L’Unédic passe également au crible les critères, beaucoup plus stricts à l’avenir, pour être couvert par le régime. Il faudra en effet avoir travaillé six mois (et non plus quatre) sur deux ans (contre vingt-huit mois) pour bénéficier d’une indemnisation. S’y ajoutera la refonte des droits rechargeables, qui permettent à un allocataire de reconstituer ses droits chaque fois qu’il retrouve un emploi : le seuil pour bénéficier de ce mécanisme sera six fois plus haut (soit au bout de six mois d’activité, contre un aujourd’hui). Résultat : de 500 000 à 550 000 personnes « seraient donc impactées [chaque année] par une ouverture de droit retardée ou annulée », écrit l’Unédic.

    Public affecté difficile à objectiver

    Précision importante : les effectifs concernés (1,2 million d’un côté, 500 000 à 550 000 de l’autre) ne peuvent pas être additionnés « car une partie des allocataires seraient [touchés] par les deux effets ».
    Enfin, le document de travail examine la dégressivité des prestations accordées aux salariés bien payés : ceux qui percevaient une rémunération de plus de 4 500 euros brut par mois (soit environ 3 500 nets) lorsqu’ils travaillaient verront leur indemnisation coupée de 30 % à l’issue du septième mois.

    Sur l’incidence de cette mesure, l’Unédic se montre tout aussi prudente, en rapportant que fin 2017, environ 65 000 personnes étaient prises en charge par le régime après avoir perçu au moins 4 000 euros nets par mois de leur employeur. Autrement dit, la logique voudrait que la dégressivité s’applique à un effectif un peu supérieur (puisqu’il faudrait y ajouter ceux qui ont gagné entre 3 500 et 4 000 euros nets par mois quand ils étaient en poste). Mais les plus de 57 ans ne seront pas concernés tout comme ceux que l’assurance-chômage a aidés pendant moins de six mois. Le public affecté au final par cette disposition reste donc difficile à objectiver, peut-être aux environs de 50 000, glisse une source proche du dossier.

    #chômeurs #allocations #chômeurs_en_activité_à_temps_réduit

    • La réforme de l’assurance-chômage pénalisera un chômeur indemnisé sur deux, MATHILDE GOANEC ET DAN ISRAEL
      https://www.mediapart.fr/journal/economie/040719/la-reforme-de-l-assurance-chomage-penalisera-un-chomeur-indemnise-sur-deux

      Selon un document de travail de l’Unédic, l’organisme qui gère l’argent de l’assurance-chômage, l’ensemble des mesures impactera négativement au moins 1,2 million de personnes… sur les 2,6 millions qui touchent chaque mois une somme de Pôle emploi. Mediapart publie le document intégral et en décrypte les principaux points.

      La réforme des conditions d’accès à l’assurance-chômage, annoncée le 18 juin par le gouvernement, aura des conséquences néfastes pour près de la moitié des demandeurs d’emploi indemnisés par Pôle emploi. Selon un document de travail de l’Unédic, l’organisme qui gère l’argent de l’assurance-chômage, l’ensemble des mesures impactera négativement au moins 1,2 million de personnes… sur les 2,6 millions qui touchent chaque mois une somme de Pôle emploi (1 010 euros en moyenne).

      Mediapart dévoile ce document, également publié en partie par RTL et évoqué par Les Échos (qui indiquent faussement que seules 500 000 personnes seront affectées). La note, préparée en vue d’une « réunion des conseillers techniques » de l’Unédic qui a eu lieu le 2 juillet, fait le tour, à un « premier niveau d’approximation », des mesures telles que détaillées dans le dossier de presse. Elle bat en brèche l’estimation du gouvernement, qui avait comptabilisé 600 000 à 700 000 personnes impactées par au moins l’une des mesures présentées. Ce sont en fait deux fois plus de chômeurs, en grande partie les plus précaires, qui seront touchés, en partie dès le mois de novembre, puis à plein en avril prochain.

      Le ministère du travail précise systématiquement que l’on ne peut pas parler de « perdants », puisque cela serait supposer que « les personnes et les entreprises ne modifieront pas leurs pratiques, ce qui reviendrait à dire que la réforme n’aura aucun impact ». Peut-être. Il est néanmoins incontestable que la réforme réduira les droits des chômeurs, avec un net durcissement des conditions d’accès à l’assurance-chômage et de renouvellement des droits, ainsi qu’une nouvelle façon de calculer les indemnités versées, qui pénaliseront les demandeurs d’emploi ayant occupé des emplois peu stables.

      L’Unédic anticipe trois effets à la réforme, qui pourront d’ailleurs toucher plusieurs fois les mêmes personnes : « moins de demandeurs d’emploi ouvriront un droit » ; « pour certains allocataires la durée du droit sera plus courte » ; « l’allocation journalière sera plus faible pour les personnes ayant travaillé de manière discontinue ».

      « Ces mesures vont contribuer efficacement à lutter contre le chômage de masse », avait assuré Édouard Philippe le 18 juin. Le premier ministre table sur une baisse « de 150 000 à 250 000 » demandeurs d’emploi, rien que par les mesures dévoilées. Au vu de leur sévérité, on peut en effet penser qu’elles pousseront certains chômeurs à reprendre à tout prix un emploi, même sous-qualifié, privant par là-même de postes d’autres demandeurs d’emploi moins diplômés. D’autres chômeurs seront tout simplement éjectés du régime d’indemnisation, sans garantie de retrouver réellement un emploi.

      L’Unédic souligne d’ailleurs que les « éjectés » du régime vont peser sur les minimas sociaux, eux aussi sous la menace d’une réforme qui pourrait contribuer à leur amoindrissement (lire ici notre papier sur le RUA) : « Des effets de transferts sont à attendre vers d’autres prestations sociales, notamment la prime d’activité, le RSA et les aides au logement. En particulier, sous conditions de ressources du foyer, 1 euro d’allocation d’aide au retour à l’emploi (ARE) se substitue à 1 euro de prime d’activité. »
      Dans le détail, la mesure qui permettra à l’État d’économiser le plus d’argent (80 % des 3,4 milliards d’euros d’économies programmées d’ici à la fin 2021) concernera environ 500 000 personnes, selon l’Unédic. Il s’agit du durcissement des conditions d’entrée dans le régime de l’assurance-chômage : pour être indemnisé par Pôle emploi, il faudra avoir travaillé l’équivalent de 6 mois durant les 24 mois précédents, alors qu’aujourd’hui, seuls 4 mois travaillés sur 28 (et sur 36 mois pour les plus de 53 ans) sont nécessaires. Tous les allocataires ayant une affiliation inférieure à 6 mois, y compris ceux qui rechargent leur droit, seront donc concernés.

      Par ailleurs, l’organisme de gestion de l’assurance-chômage estime que le passage de la période de référence de 28 à 24 mois pour les moins de 53 ans devrait raccourcir la durée de droit « d’un peu moins de 250 000 allocataires ».

      La note rappelle aussi cette évidence : c’est la fin des « droits rechargeables », qui furent pourtant considérés comme une avancée notable, notamment aux yeux de la CFDT. Aujourd’hui, un mois travaillé suffit à rouvrir des droits au chômage. À partir du 1er novembre, il faudra avoir travaillé six mois. « La notion de rechargement ne présente plus aucune spécificité au regard d’une ouverture de droits, dans la mesure où la condition d’affiliation minimale est identique à une admission », rappelle l’Unédic. À compter du 1er avril, les règles de calcul de l’indemnisation seront aussi revues.

      Au lieu d’être calculées à partir des jours travaillés seulement (comme elles le sont depuis exactement 40 ans), les indemnités le seront à partir du revenu moyen des mois où un salarié a travaillé. Y compris s’il n’a rien gagné pendant plusieurs semaines de ce mois.

      Pour l’Unédic, « il est délicat à ce stade d’estimer la population concernée ». Mais en se basant sur diverses analyses élaborées depuis trois ans, elle évalue à environ 1,2 million de personnes touchées par ce nouveau mode de calcul, qui pourra aboutir à des baisses importantes d’indemnisation, soit « environ la moitié des entrants » à Pôle emploi ! Économies attendues : 690 millions d’ici à 2021.

      Ces mesures très dures contre les chômeurs sont à mettre en balance avec la mesure employée par le gouvernement pour mettre en place le « bonus-malus » sur les cotisations sociales payées par les entreprises utilisant trop d’emplois courts. Déjà évoquée par le candidat Macron pendant la campagne présidentielle, la mesure est citée comme primordiale au ministère du travail depuis le lancement des premières pistes sur la réforme, en octobre 2017.

      Pourtant, seuls sept secteurs professionnels sur 38 seront finalement concernés, et deux mastodontes ayant massivement recours aux contrats courts y échapperont : le bâtiment et le médico-social. Les petites entreprises de moins de douze salariés ne seront pas visées et le montant de la modulation maximale sera faible : les employeurs dont les effectifs tournent beaucoup verront leurs cotisations sociales alourdies de 0,95 % au maximum. Et ceux dont la main-d’œuvre est la plus stable auront droit à un bonus pouvant aller jusqu’à 1,05 %. Et surtout, alors que le ministère du travail avait annoncé que les « bonus-malus » entreraient « en application au 1er janvier 2020 », la mesure ne sera en fait effective qu’un an plus tard, à partir du 1er janvier 2021.

      À plusieurs reprises, l’Unédic pose la question du coût et du financement des dispositifs d’accompagnement. La réforme propose ainsi trois nouveautés, un « pack démarrage » pour les chômeurs qui s’inscrivent à Pôle emploi, un « pack de remobilisation » pour les inscrits qui cumulent emploi et chômage, et un renforcement de l’accompagnement à la formation.

      « Le recours à des opérateurs privés se fait-il à moyens constants ? », interrogent benoîtement les rédacteurs de la note. « Les recrutements supplémentaires à Pôle emploi correspondent-ils à des postes pérennes ? », puisque pour le moment le renfort se limite selon le gouvernement à 1 000 CDD de longue durée. Et surtout : « Comment le budget de Pôle emploi est-il abondé pour financer ces postes ? ». Des sujets plus épineux qui devraient être tranchés dans le cadre de la « convention tripartite » entre Pôle emploi, l’Unédic et l’État, qui devrait être signée en septembre, avec 9 mois de retard sur les délais prévus.

      D’autres interrogations, multiples, parsèment la note concernant les conséquences concrètes de la réforme annoncée, et son articulation avec les mesures déjà existantes. Elles montrent le flou dans lequel évoluent les acteurs institutionnels du dossier, et il n’est pas certain que les décrets détaillant les mesures annoncées, attendus dans les semaines à venir, apportent toutes les réponses. Un seul exemple des effets de bords non mentionnés par le gouvernement : « La baisse du montant de l’allocation entraînera une diminution du financement des points de retraite complémentaire » des demandeurs d’emploi indemnisés.

      Le 18 juin, dans un gigantesque lapsus, Muriel Pénicaud avait vanté « une réforme résolument tournée vers le travail, vers l’emploi, contre le chômage et pour la précarité » (à 40’30” de cette vidéo https://twitter.com/gouvernementFR/status/1140923209300054016 qui commence par un 1er ministre déclarant " cette ambition c’est d’arriver au plein emploi, pas en une fois, pas en un jour...") . Elle n’avait pas menti.

      #chômeurs #travailleurs_précaires #allocations #droits_rechargeables #prime_d'activité

    • Vers une baisse des allocations pour 1,2 million de chômeurs : la ministre du Travail conteste ces chiffres
      https://www.bfmtv.com/economie/vers-une-baisse-des-allocations-pour-12-million-de-chomeurs-la-ministre-du-tr

      La réforme doit « permettre à 150.000 à 250.000 personnes de retrouver un travail » qui soit « stable, durable, pas un job kleenex », a affirmé la ministre du Travail.

      L’Unédic a estimé que la réforme pourrait entraîner une baisse des allocations pour 1,2 million de personnes. Pour la ministre du Travail, « Avec les comportements induits, on pense qu’au maximum il y aura 600.000 à 700.000 personnes concernées ».

  • Lettre ouverte dans le Guardian de plus de 100 artistes et personnalités, pour protester contre le choix du Open Source Festival de Düsseldorf, en Allemagne (encore une fois !), de retirer de l’affiche le rappeur Talib Kweli pour ses opinions pro palestiniennes :

    Le retrait de Talib Kweli de la programmation du festival fait partie de la tendance à la censure anti-palestinienne
    Lettre ouverte de plus de 100 artistes et personnalités, dont Peter Gabriel, Naomi Klein, Judith Butler, Eve Ensler, Reem Kelani, Tariq Ali, Avi Mograbi, Eyal Sivan, Eyal Weizman, Danielle Alma Ravitzki, Aki Kaurismäki, Mike Leigh, Ken Loach, Brian Eno, Roger Waters, Robert Wyatt, Tom Morello, Thurston Moore, Boots Riley, Mark Ruffalo, Patrisse Cullors, Marc Lamont Hill, Ali Shaheed Muhammad du groupe A Tribe Called Quest, Ben UFO, The Black Madonna, The Guardian, le 2 juillet 2019
    http://www.agencemediapalestine.fr/blog/2019/07/03/le-retrait-de-talib-kweli-de-la-programmation-du-festival-fait-

    #Palestine #Allemagne #UK #Censure #Rap #Talib_Kweli #BDS #Boycott_culturel

  • Why Most Syrian Refugees Want to Stay in Germany

    Islamic State has been conquered and the war has ended in large parts of Syria, but most Syrian refugees living in Germany want to stay. Many fear persecution if they go back while others have already established themselves in their new home.

    https://www.spiegel.de/international/germany/most-syrian-refugees-want-to-stay-in-germany-a-1275389.html#ref=rss
    #Allemagne #réfugiés #asile #migrations #réfugiés_syriens #retour_au_pays #droit_de_rester

  • Commission européenne : von der Leyen, la bonne élève qu’on croyait plombée
    https://www.mediapart.fr/journal/international/030719/commission-europeenne-von-der-leyen-la-bonne-eleve-qu-croyait-plombee

    Longtemps considérée comme l’héritière d’Angela Merkel, Ursula von der Leyen, qui pourrait prendre la tête de la Commission européenne, accéderait à un poste auquel on ne l’attendait pas ou plus, tant elle semblait fragilisée par des affaires au ministère de la défense.

    #EUROPE #Allemagne,_Ursula_von_der_Leyen,_UE,_Commission_européenne,_Angela_Merkel

  • Michael Müllers Hartz IV-Alternative in Berlin : Jobs für 1000 Berliner Langzeitarbeitslose | Berliner-Kurier.de
    https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/michael-muellers-hartz-alternative-jobs-fuer-1000-berliner-langzeita


    L’ancien membre du CA de Volkswagen Peter Hartz

    Le parti socialdémocrate tente de redorer son blason social. On ne renonce pas à l’infâme système Hartz IV mais on récupère des notions à la mode pour vendre une solution qui n’en est pas une. Sous l’appelation salaire de base solidaire (solidarisches grundeinkommen, SGE) on prétend tester une solution générale en sachant qu’elle naura pas de suite. Au lieu d’abolir les sanctions contre chômeurs pour qui le marché du travail n’offre pas de solution, on leur propose un millier de jobs sans raison d’être payés au SMIC, à savoir 9,19 Euros/heure.

    Le SPD mise sur l’effet placebo afin de brouiller les trace de son péché originel qu’il a commis en collaboration avec le parti vert . Dans ce contexte il est utile de rappeller que le gouvernement qui a introduit Hartz IV a également donné l’ordre en 1999 à l’armée de l’air allemande de participer à la guerre d’agression contre la Yougoslavie connue sous le nom guerre du Kosovo .

    Après 1945 les armées allemandes demeuraient sous surveillance étroite des gagnants de la Seconde Guerre mondiale. L’agression militaire contre la Yougoslavie marque le début de la transformation de l’Allemagne dans une nation impérialiste autonome et particulièrement agressive.

    Les défenseurs de ce système se doivent de ne pas diminuer même d’une nuance la pression excercée sur son plus important ennemi intérieur. C’est un ennemi potentiel pour le moment qu’il faut maintenir dans cette position. On ne veut pas de gilets jaunes en Allemagne.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kosovokrieg#Vorwurf_der_V%C3%B6lkerrechtswidrigkeit_von_Seiten_promine

    Guerre juste, guerre d’agression et droit international humanitaire - CICR
    https://www.icrc.org/fr/doc/resources/documents/misc/5fzjsh.htm

    De François Bugnion - Cet article retrace l’histoire des règles et normes mises en place pour limiter la violence ainsi que celles interdisant le recours à la guerre. L’auteur explique qu’en cas de guerre, même s’il s’agit d’une guerre d’agression, l’application du droit international humanitaire reste indépendante des causes de la guerre et son application discriminatoire ne peut pas être admise.


    La maire de Berlin Michael Müller

    Die Freude war dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) durchaus anzusehen: Sein Solidarisches Grundeinkommen (SGE), Müllers Alternative zu Hartz IV, ist am Dienstag vom Senat beschlossen worden. Trotz Gegenwind, Kritik und Bedenken ist der Startschuss für das Modellprojekt nun gefallen. Noch im Juli, so hofft man, sollen erste Verträge abgeschlossen sein.

    „Ich will nicht zugucken, dass Menschen jahrelang von einer kurzfristigen Maßnahme in eine andere geschickt werden und am Ende doch perspektivlos dastehen“, sagt Müller. Rund 1000 Berliner Langzeitarbeitslose bekommen nun die Chance, wieder eine unbefristete, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu finden. Angestellt werden sie bei öffentlichen Verwaltungen oder landeseigenen Unternehmen und Trägern.
    Tätigkeiten: Arbeiten in Schulen, im Quartiersmanagement, in Kitas

    Die Bezahlung erfolgt nach Tarif- oder Landesmindestlohn. Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt. Insgesamt kommen rund 42.000 Menschen dafür in Frage. Das SGE richtet sich an Menschen, die mindestens ein Jahr arbeitslos waren und es höchstens seit drei Jahren sind.

    „Ich möchte ihnen ein gutes Angebot machen“, sagte Müller. Gleichzeitig betonte er, dass es immer erstes Ziel sein müsse, Erwerbslose in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. „Das Solidarische Grundeinkommen beginnt dann, wenn man diesen Anschluss nicht gefunden hat“, erklärte Müller. Zudem sollen die Beschäftigten der neuen Jobs innerhalb der Laufzeit des Modells gecoacht und weiterqualifiziert werden.
    Nach Ablauf des Projektes verspricht das Land eine Weiterbeschäftigung

    Die Tätigkeiten reichen von Arbeiten in Schulen, im Quartiersmanagement, in Kitas, über City-Lotsen, die im ÖPNV aushelfen, Mobilitätshelfern bis hin zur Umweltbildung. „Die Jobs sind zusätzliche“, betonte Müller, „sie sollen niemandem den Arbeitsplatz wegnehmen.“ Nach Ablauf des Projektes verspricht das Land eine Weiterbeschäftigung, wenn die SGE-Bezieher bis dahin nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden konnten. -hartz-alternative-jobs-fuer-1000-berliner-langzeitarbeitslose-32794190

    Die Freude war dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) durchaus anzusehen: Sein Solidarisches Grundeinkommen (SGE), Müllers Alternative zu Hartz IV, ist am Dienstag vom Senat beschlossen worden. Trotz Gegenwind, Kritik und Bedenken ist der Startschuss für das Modellprojekt nun gefallen. Noch im Juli, so Die Freude war dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) durchaus anzusehen: Sein Solidarisches Grundeinkommen (SGE), Müllers Alternative zu Hartz IV, ist am Dienstag vom Senat beschlossen worden. Trotz Gegenwind, Kritik und Bedenken ist der Startschuss für das Modellprojekt nun gefallen. Noch im Juli, so hofft man, sollen erste Verträge abgeschlossen sein.

    „Ich will nicht zugucken, dass Menschen jahrelang von einer kurzfristigen Maßnahme in eine andere geschickt werden und am Ende doch perspektivlos dastehen“, sagt Müller. Rund 1000 Berliner Langzeitarbeitslose bekommen nun die Chance, wieder eine unbefristete, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu finden. Angestellt werden sie bei öffentlichen Verwaltungen oder landeseigenen Unternehmen und Trägern.
    Tätigkeiten: Arbeiten in Schulen, im Quartiersmanagement, in Kitas

    Die Bezahlung erfolgt nach Tarif- oder Landesmindestlohn. Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt. Insgesamt kommen rund 42.000 Menschen dafür in Frage. Das SGE richtet sich an Menschen, die mindestens ein Jahr arbeitslos waren und es höchstens seit drei Jahren sind.

    „Ich möchte ihnen ein gutes Angebot machen“, sagte Müller. Gleichzeitig betonte er, dass es immer erstes Ziel sein müsse, Erwerbslose in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. „Das Solidarische Grundeinkommen beginnt dann, wenn man diesen Anschluss nicht gefunden hat“, erklärte Müller. Zudem sollen die Beschäftigten der neuen Jobs innerhalb der Laufzeit des Modells gecoacht und weiterqualifiziert werden.
    Nach Ablauf des Projektes verspricht das Land eine Weiterbeschäftigung

    Die Tätigkeiten reichen von Arbeiten in Schulen, im Quartiersmanagement, in Kitas, über City-Lotsen, die im ÖPNV aushelfen, Mobilitätshelfern bis hin zur Umweltbildung. „Die Jobs sind zusätzliche“, betonte Müller, „sie sollen niemandem den Arbeitsplatz wegnehmen.“ Nach Ablauf des Projektes verspricht das Land eine Weiterbeschäftigung, wenn die SGE-Bezieher bis dahin nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden konnten. hofft man, sollen erste Verträge abgeschlossen sein.

    „Ich will nicht zugucken, dass Menschen jahrelang von einer kurzfristigen Maßnahme in eine andere geschickt werden und am Ende doch perspektivlos dastehen“, sagt Müller. Rund 1000 Berliner Langzeitarbeitslose bekommen nun die Chance, wieder eine unbefristete, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu finden. Angestellt werden sie bei öffentlichen Verwaltungen oder landeseigenen Unternehmen und Trägern.
    Tätigkeiten: Arbeiten in Schulen, im Quartiersmanagement, in Kitas

    Die Bezahlung erfolgt nach Tarif- oder Landesmindestlohn. Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt. Insgesamt kommen rund 42.000 Menschen dafür in Frage. Das SGE richtet sich an Menschen, die mindestens ein Jahr arbeitslos waren und es höchstens seit drei Jahren sind.

    „Ich möchte ihnen ein gutes Angebot machen“, sagte Müller. Gleichzeitig betonte er, dass es immer erstes Ziel sein müsse, Erwerbslose in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. „Das Solidarische Grundeinkommen beginnt dann, wenn man diesen Anschluss nicht gefunden hat“, erklärte Müller. Zudem sollen die Beschäftigten der neuen Jobs innerhalb der Laufzeit des Modells gecoacht und weiterqualifiziert werden.
    Nach Ablauf des Projektes verspricht das Land eine Weiterbeschäftigung

    Die Tätigkeiten reichen von Arbeiten in Schulen, im Quartiersmanagement, in Kitas, über City-Lotsen, die im ÖPNV aushelfen, Mobilitätshelfern bis hin zur Umweltbildung. „Die Jobs sind zusätzliche“, betonte Müller, „sie sollen niemandem den Arbeitsplatz wegnehmen.“ Nach Ablauf des Projektes verspricht das Land eine Weiterbeschäftigung, wenn die SGE-Bezieher bis dahin nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden konnten.

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