• Solidaritätslied
    https://de.wikipedia.org/wiki/Solidarit%C3%A4tslied

    Das Solidaritätslied, geschrieben von Bertolt Brecht, vertont von Hanns Eisler, ist ein Arbeiterlied. Das Lied ist zwischen 1929 und 1931, vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise (1929), dem vergangenen Weltkrieg (1914–1918) und der sozialen Frage für den Film Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt? entstanden.

    Von dem Liedtext existieren zwei verschiedene Versionen, die beide von Brecht stammen. Weitaus bekannter ist der zweite, während des Spanienkriegs entstandene Liedtext, der die Situation abstrakter und ideologischer ausdrückt, während der frühe Text sich konkret auf den Film Kuhle Wampe bezog.
    ...
    Der Urtext beginnt mit den Zeilen: „ Kommt heraus aus eurem Loche, das man eine Wohnung nennt / Und nach einer grauen Woche folgt ein rotes Wochenend! “.

    Solidaritätslied - Fassung aus dem Film Kuhle Wampe
    https://sites.google.com/site/ernstbush/pesni-i-ih-istoria-mp3-file-1/spisok/pesna-solidarnosti-1931
    Песня солидарности (1931) - Эрнст Буш (Ernst Busch) : хроника ХХ века в песнях

    Solidaritätslied
    (Strophen aus dem Film)

    [Refrain:]
    Vorwärts, und nicht vergessen,
    worin unsre Stärke besteht!
    Beim Hungern und beim Essen,
    vorwärts, nicht vergessen
    die Solidarität!

    Erstens sind hier nicht wir alle,
    zweitens ist es nur ein Tag,
    wo die Arbeit einer Woche
    uns noch in den Knochen lag.

    [Refrain...]

    Erstens sind es nicht wir alle,
    zweitens ist es nur ein Tag,
    und zwar liegt da auf der Wiese,
    was sonst auf der Straße lag.

    Vorwärts, und nicht vergessen
    unsre Strasse und unser Feld!
    Vorwärts, und nicht vergessen:
    Wessen Straße ist die Straße?
    Wessen Welt ist die Welt?

    [Refrain...]

    Sahen wir die Sonne scheinen
    auf die Straße, auf das Feld,
    konnten wir doch niemals meinen,
    dies sei unsre wahre Welt.

    [Refrain...]

    Denn wir wissen, das ist nur ein
    Tropfen auf den heißen Stein.
    Aber damit kann die Sache
    nicht für uns bereinigt sein.

    Vorwärts, und nicht vergessen
    unsre Strasse und unser Feld!
    Vorwärts, und nicht vergessen:
    Wessen Straße ist die Straße?
    Wessen Welt ist die Welt?

    Kuhle Wampe oder : Wem gehört die Welt ?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kuhle_Wampe_oder:_Wem_geh%C3%B6rt_die_Welt%3F

    Der Film endet mit dem Singen des Solidaritätsliedes.
    Ursprüngliche Fassung des Films

    Aus der Schlussfassung des Films wird nicht recht deutlich, dass Anni ihr Kind abtreiben lassen will, die 90 Mark aber nicht besitzt, die für einen illegalen Schwangerschaftsabbruch von ihr selbst aufzubringen sind. Das Problem wird dadurch gelöst, dass die Arbeitersportler Solidarität zeigen, indem sie den Betrag sammeln, und Anni das Kind abtreiben kann.

    Ebenso legten die Zensoren Wert darauf, dass eine Szene gestrichen wird, in der dazu aufgefordert wird, Wohnungsräumungen durch kollektiven Widerstand der Arbeiter zu verhindern.

    Solidarität (1970) - Ton Steine Scherben
    https://www.youtube.com/watch?v=AivmnmH4dg4

    #Arbeiterlieder #Agitprop #mouvement_ouvrier #cinéma #musique

  • Vorwärts und nicht vergessen (Solidaritätslied) - Erinnerungsort
    https://erinnerungsort.de/lied/vorwaerts-und-nicht-vergessen-solidaritaetslied

    Leicht unterschiedlicher Text von in https://seenthis.net/messages/546552

    Text: Bertolt Brecht / Ernst Busch
    Musik: Hanns Eisler

    Fassung 1947

    Vorwärts, und nie vergessen
    Worin unsre Stärke besteht!
    Beim Hungern und beim Essen
    Vorwärts, nicht vergessen
    Die Solidarität!

    Auf, ihr Völker dieser Erde!
    Einigt euch in diesem Sinn:
    Daß sie jetzt die eure werde
    Und die große Nährerin.

    Refrain

    Schwarzer, Weißer, Brauner, Gelber!
    Endet ihre Schlächterein!
    Reden erst die Völker selber
    Werden sie schnell einig sein.

    Refrain

    Wollen wir es schnell erreichen
    Brauchen wir noch dich und dich.
    Wer im Stich läßt seinesgleichen
    Läßt ja nur sich selbst im Stich.

    Refrain

    Unsre Herrn, wer sie auch seien
    Sehen unsre Zwietracht gern
    Denn solang sie uns entzweien
    Bleiben sie doch unsre Herrn.
    Vorwärts, …

    Proletarier aller Länder
    Einigt euch, und ihr seid frei.
    Eure großen Regimenter
    Brechen jede Tyrannei!

    Vorwärts, und nie vergessen
    Die Frage an jeden gestellt
    Willst Du hungern oder essen:

    Wessen Morgen ist der Morgen?
    Wessen Welt ist die Welt?

    #Arbeiterlieder #Agitprop #mouvement_ouvrier

  • Heinz Beberniß
    https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Beberni%C3%9F


    Chemiewerker.JPG _Chmiewerker in Leuna

    Heinz Beberniß (* 29. Juli 1920 in Diemitz, heute Ortsteil von Halle (Saale); † 14. Mai 2012 ebenda) war ein deutscher Bildhauer, Maler und Grafiker.

    Monument der revolutionären Arbeiterbewegung
    https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Monument_der_revolution%C3%A4ren_Arbeiterbewegung

    Die Plastik „Monument der revolutionären Arbeiterbewegung“ (im Volksmund auch „Fäuste“) ist eine 1969 von Heinz Beberniß, Gerd Lichtenfeld und Sigbert Fliegel aus Beton geschaffene ehemalige Plastik, der Abbruch erfolgte 2003.


    Aufbau in der DDR, Großformat (V): Denkmal auf dem Ernst-Thälmann-Platz, Neubauten, Halle (Saale), Ausgabepreis: 30 Pfennig, Erstausgabetag: 20. November 1973, Entwurf: Manfred Gottschall


    August 1991, Thälmannplatz mit Wohnblock und dem „Monument der revolutionären Arbeiterbewegung“, von Thurn, Joachim F.


    August 1991, Thälmannplatz mit Wohnblock und dem „Monument der revolutionären Arbeiterbewegung“ andere Perspektive, von Thurn, Joachim F.

    22 August 1981, Mit einer Friedensmanifestation bekundeten vor dem Fahnenmonument in der Bezirksstadt Tausende Mitglieder der FDJ ihre Entschlossenheit, alle Kräfte für die weitere Stärkung des Sozialismus und den zuverlässigen Schutz der Arbeiter- und Bauernmacht einzusetzen.Vor der Manifestation werden u. a. am Monument der Revolutionären Arbeiterbewegung auf dem Thälmannplatz Kränze niedergelegt. von Lehmann, Thomas

    12 February 1972, Die Fäuste (GMP: 51.478752,11.982123), Denkmal „Kampf der revolutionären Arbeiterbewegung“. Erschaffen 1966 - 1970 von Heinz Beberniß zusammen mit Gerd Lichtenfeld und Sigbert Fliegel. Nach der Wende abgerissen. Dahinter das Kaufhaus. Davor die Fußgängerbrücke mit den als Benzolringe ausgebildeten Stützen, die die hier ansässige Chemieindustrie symbolisieren, von Jörg Blobelt

    12 February 1972, Die Fäuste (GMP: 51.478752,11.982123), Denkmal „Kampf der revolutionären Arbeiterbewegung“. Erschaffen 1966 - 1970 von Heinz Beberniß zusammen mit Gerd Lichtenfeld und Sigbert Fliegel, von Jörg Blobelt

    12 February 1972, Die Fäuste (GMP: 51.478752,11.982123), Denkmal „Kampf der revolutionären Arbeiterbewegung“. Erschaffen 1966 - 1970 von Heinz Beberniß zusammen mit Gerd Lichtenfeld und Sigbert Fliegel. Nach der Wende abgerissen. Dahinter das Kaufhaus. Davor die Fußgängerbrücke mit den als Benzolringe ausgebildeten Stützen, die die hier ansässige Chemieindustrie symbolisieren, von Jörg Blobelt

    Erstausgabetag: 10. Februar 1981, Ausgabepreis: 30 Pfennig, Entwurf: Manfred Gottschall

    Bundesarchiv - Bilddatenbank: Bildarchiv
    http://www.bild.bundesarchiv.de/archives/barchpic/search/_1570704808/?search[view]=detail&search[focus]=1

    #DDR #Kunst #Arbeiterbewegung #Halle #Sachsen

  • München: 700 #Arbeiter protestieren gegen Schließung des Augsburger...
    https://diasp.eu/p/7994774

    München: 700 #Arbeiter protestieren gegen Schließung des Augsburger #Fujitsu - Werks - World Socialist Web Site

    Gestern demonstrierten rund 700 Fujitsu-Arbeiter in München gegen das Aus des Augsburger Werks. Rund 500 von ihnen waren mit zehn Bussen aus dem 80 Kilometer entfernten #Augsburg angereist, um auf dem Messegelände der bayerischen Hauptstadt für den Erhalt ihres Werkes zu demonstrieren. Ihnen schlossen sich etwa 200 Fujitsu-Beschäftigte aus #München an.

    http://www.wsws.org/de/articles/2018/11/08/fuji-n08.html

  • Licht aus, Messer raus! (Otto Kermbach, Alexander Fleßburg; 1931)
    https://www.youtube.com/watch?v=g-YUaszw4gs


    Den Sportpalast-Walzer kennse schon, aber 1931ger Hiphop mit Aufforderung zu Straftaten vom selben Künstler wohl nich’ oder? Der Arbeeta kricht imma een druff und so isse Musik, ejal ob jedisst oda jekloppt.

    Haut ihn, dass die Fetzen fliegen,
    schmeißt den Kerl zum Fenster raus,
    Kinder haltet die Luft an,
    wir steh`n kurz vorm Ruin,
    haben nichts mehr anzuzieh`n,
    nur noch Klotzpantin
    und mit froher Mine wird geschrien:
    Licht aus, Messer raus!

    Ja alles wejen dir, wejen dir.

    Otto Kermbach
    https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Kermbach

    Alexander Fleßburg
    https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Flessburg_(Schauspieler)

    In einer Akte des Reichssicherheitshauptamtes wurde festgehalten, dass er vor 1933 beim „Fest der 5000“ der KPD-nahen Internationalen Arbeiterhilfe (IAH) mitgewirkt hatte. Nicht zu verwechseln ist Alexander Flessburg mit seinem Namensvetter, dem Militärmusiker Alexander Heinz Flessburg (als SS-Obersturmführer unter anderem Komponist des Marsches SA marschiert).

    Licht aus, Messer raus | Friedrichshainer ZeitZeiger
    http://fhzz.de/licht-aus-messer-raus

    Etwas friedlicha ...
    Denkst de denn, du Berliner Pflanze (Kermbach-Fleßburg)
    https://www.youtube.com/watch?v=PtR9okaHi4E

    ELECTROLA E.G.2198, Matr. BD 9356 I.
    „Denkst de denn, du Berliner Pflanze“ - Feuerwehr-Galopp (Marschpolka mit Rausschmeißer).
    Kapelle Kermbach.
    Refrain: Alexander Fleßburg

    #Berlin #Geschichte #Arbeiterkultur

  • Als Neukölln noch dem Prinz Handjery huldigte
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nicolaus_Prinz_Handjery


    Eine üble Gegend war das schon immer, das Rollbergviertel. Aber was heißt schon „übel“. 1929 fiel hier die sozialdemokratische Polizei am zum Mai über demonstrierende Arbeiter her, heute reitet das SEK bei türkisch/kurdisch/arabischen/weißkeinersogenau Großfamilien ein, weil die angeblich ungefragt tonnenschwere Goldmünzen aus Museen abtransportieren.

    Big Maple Leaf
    https://en.wikipedia.org/wiki/Big_Maple_Leaf

    Vier Verdächtige nach Münz-Diebstahl in U-Haft
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/vier-verdaechtige-nach-muenz-diebstahl-in-u-haft-27957800

    Die Tat von Ende März gehe auf eine organisierte Bandenstruktur zurück, sagte Oberstaatsanwältin Martina Lamb. Man gehe davon aus, dass die Täter aus einem organisierten Clan stammten. Die Ermittlungen richteten sich gegen neun weitere Personen aus dem Bereich des Clans, darunter auch Väter der nun Festgenommenen. Der Clan soll in Berlin schon wiederholt mit Straftaten aufgefallen sein.

    Die im Barrikaden-Bild gezeigte Prinz Handjery Straße gibt es so nicht mehr, was nichts mit dem Zwang zum Bindestrich zu tun hat. Ihrem Verlauf folgen heute die Briesestraße und ein Fußweg zwischen den berüchtigten Sozialbauten.

    Stolperstein Fasanenstraße 71 - Berlin.de

    Blumenstand von Luise Bommert vor dem Kaufhaus Max Arnsdorff, Ecke Berg- und Prinz Handjery-Straße (heute Ecke Karl-Marx- und Briesestraße), 1921

    Prinz Handjery Straße, Neukölln, vor 1877 bis 14.2.1950
    http://www.berlingeschichte.de/strassen/bez14h/p514.htm
    Man fragt sich, warum einem durchschnittlichen preußischen Bürokraten, über dessen Heldentaten das Internet so gut wie nichts weiß, bereits zu Lebzeiten nicht nur eine Straße in Neukölln , sondern ein Platz in Lichterfelde und drei weitere noch heute existierende Straßen in Adlershof , Friedenau und Zehlendorf gewidmet wurden. Der hatte wohl seine Fans in jedem der Käffer neben der großen Stadt Berlin.

    Prinz-Handjery-Platz, Lichterfelde, vor 1893 bis ca. 1924
    http://www.luise-berlin.de/strassen/bez12h/p513.htm

    Prinz-Handjery-Straße, Zehlendorf, seit 1889
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Prinz-Handjery-Strasse-14167-Berlin

    Handjerystraße, Friedenau, seit 1883
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Handjerystrasse-12159-12161-Berlin

    Handjerystraße, Adlershof, vor 1889
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Handjerystrasse-12489-Berlin

    Bergahorn Prinz Handjery
    http://www.eggert-baumschulen.de/products/de/Laubgehoelze/botanisch-deutsch/A/Acer-pseudoplatanus-Prinz-Handjery.html


    Zu Zeiten seines Ruhms wurde zu allem Überfluß noch eine Zierpflanze nach ihm geannnt: Acer pseudoplatanus Prinz Handjery findet man im Blumengroßmarkt.

    Briesestraße, seit 14.2.1950
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Briesestrasse-12053-Berlin
    Warum den Neuköllner Sozen ein Rinnsal in den an die Kommunisten verlorenen Ostgebieten lieber war als der halbvergessene halbgriechische Preußenheld, erschließt sich aus heutige Sicht nicht ohne weiteres.

    Vielleicht sollten sich die neuen Bewohner der hier bald darauf entstehenden schicken Neubauten einfach nicht an den Blutmai in der Prinz Handjery Straße im Jahr 1929 erinnern, as die sozialdemokratische Polizei 11000 Schuß auf kommunistische Arbeiter und andere Hungerleider abgefeuuert hatte. Die Bösen waren ja nun nach 1945 die Nazis und die Kommunisten zusammen, die netten Sozialdemokraten hatten wieder alles richtig gemacht, denken die. Bis heute.

    Blutmai
    https://de.wikipedia.org/wiki/Blutmai

    Die grossen Mai-Unruhen in Berlin! Baumaterialien, welche von den Kommunisten zum Bau einer Barrikade herangeschleppt wurden, werden von der Polizei beseitigt. Im Hintergrund die auseinandergetriebenen Demonstranten.

    Man muß das ja nicht so sehen. Deshalb machen wir zum Schluß noch ein bischen Ernst Busch .

    Hanns Eisler - Der heimliche Aufmarsch
    https://www.youtube.com/watch?v=8S0I0J_fXLo

    #Berlin #Neukölln #Lichterfelde #Adlershof #Friedenau #Zehlendorf #Geschichte #Arbeiterbewegung #Straßenumbenennung

  • Arbeiterlieder - Solidaritätslied
    http://www.arbeiterlieder.de/soli.htm

    Musik: Hanns Eisler Text: Bertolt Brecht

    Vorwärts und nicht vergessen,
    worin unsere Stärke besteht!
    Beim Hungern und beim Essen,
    vorwärts nie vergessen:
    die Solidarität!

    Auf ihr Völker dieser Erde,
    einigt euch in diesem Sinn,
    daß sie jetzt die eure werde,
    und die große Nährerin.

    Refrain

    Schwarzer, Weißer, Brauner, Gelber!
    Endet ihre Schlächterei!
    Reden erst die Völker selber,
    werden sie schnell einig sein.

    Refrain

    Wollen wir es schnell erreichen,
    brauchen wir noch dich und dich.
    Wer im Stich läßt seinesgleichen,
    läßt ja nur sich selbst im Stich.

    Refrain

    Unsre Herrn, wer sie auch seien,
    sehen unsre Zwietracht gern,
    denn solang sie uns entzweien,
    bleiben sie doch unsre Herrn.

    Refrain

    Proletarier aller Länder,
    einigt euch und ihr seid frei.
    Eure großen Regimenter brechen jede Tyrannei!

    Vorwärts und nicht vergessen
    und die Frage konkrekt gestellt
    beim Hungern und beim Essen:
    Wessen Morgen ist der Morgen?
    Wessen Welt ist die Welt?

    #Arbeiterlieder #Agitprop #mouvement_ouvrier

  • Chris #Hedges Interviews Noam #Chomsky (1/3)

    Pulitzer Prize-winning journalist Chris Hedges speaks with Professor Noam Chomsky about working-class resistance during the Industrial Revolution, propaganda, and the historical role played by intellectuals in times of war - June 17, 14

    https://www.youtube.com/watch?v=bwRf5HHm2Mo

    – chez TRNN avec une trace écrite: http://therealnews.com/t2/index.php?option=com_content&task=view&id=31&Itemid=74&jumival=12006

    [...]

    [I]n the early 19th century, the business world recognized, both in England and the United States, that sufficient freedom had been won so that they could no longer control people just by violence. They had to turn to new means of control. The obvious ones were control of opinions and attitudes. That’s the origins of the massive public relations industry, which is explicitly dedicated to controlling minds and attitudes.

    The first—it partly was government. The first government commission was the British Ministry of Information. This is long before Orwell—he didn’t have to invent it. So the Ministry of Information had as its goal to control the minds of the people of the world, but particularly the minds of American intellectuals, for a very good reason: they knew that if they can delude American intellectuals into supporting British policy, they could be very effective in imposing that on the population of the United States. The British, of course, were desperate to get the Americans into the war with a pacifist population. Woodrow Wilson won the 1916 election with the slogan “Peace without Victory”. And they had to drive a pacifist population into a population that bitterly hated all things German, wanted to tear the Germans apart. The Boston Symphony Orchestra couldn’t play Beethoven. You know. And they succeeded.

    Wilson set up a counterpart to the Ministry of Information called the Committee on Public Information. You know, again, you can guess what it was. And they’ve at least felt, probably correctly, that they had succeeded in carrying out this massive change of opinion on the part of the population and driving the pacifist population into, you know, warmongering fanatics.

    And the people on the commission learned a lesson. One of them was Edward Bernays, who went on to found—the main guru of the public relations industry. Another one was Walter Lippman, who was the leading progressive intellectual of the 20th century. And they both drew the same lessons, and said so.

    The lessons were that we have what Lippmann called a “new art” in democracy, “manufacturing consent”. That’s where Ed Herman and I took the phrase from. For Bernays it was “engineering of consent”. The conception was that the intelligent minority, who of course is us, have to make sure that we can run the affairs of public affairs, affairs of state, the economy, and so on. We’re the only ones capable of doing it, of course. And we have to be—I’m quoting—"free of the trampling and the roar of the bewildered herd", the “ignorant and meddlesome outsiders”—the general public. They have a role. Their role is to be “spectators”, not participants. And every couple of years they’re permitted to choose among one of the “responsible men”, us.

    And the John Dewey circle took the same view. Dewey changed his mind a couple of years later, to his credit, but at that time, Dewey and his circle were writing that—speaking of the First World War, that this was the first war in history that was not organized and manipulated by the military and the political figures and so on, but rather it was carefully planned by rational calculation of “the intelligent men of the community”, namely us, and we thought it through carefully and decided that this is the reasonable thing to do, for all kind of benevolent reasons.

    And they were very proud of themselves.

    There were people who disagreed. Like, Randolph Bourne disagreed. He was kicked out. He couldn’t write in the Deweyite journals. He wasn’t killed, you know, but he was just excluded.

    And if you take a look around the world, it was pretty much the same. The intellectuals on all sides were passionately dedicated to the national cause—all sides, Germans, British, everywhere.

    There were a few, a fringe of dissenters, like Bertrand Russell, who was in jail; Karl Liebknecht and Rosa Luxemburg, in jail; Randolph Bourne, marginalized; Eugene Debs, in jail for daring to question the magnificence of the war. In fact, Wilson hated him with such passion that when he finally declared an amnesty, Debs was left out, you know, had to wait for Warren Harding to release him. And he was the leading labor figure in the country. He was a candidate for president, Socialist Party, and so on.

    But the lesson that came out is we believe you can and of course ought to control the public, and if we can’t do it by force, we’ll do it by manufacturing consent, by engineering of consent. Out of that comes the huge public relations industry, massive industry dedicated to this.

    Incidentally, it’s also dedicated to undermining markets, a fact that’s rarely noticed but is quite obvious. Business hates markets. They don’t want to—and you can see it very clearly. Markets, if you take an economics course, are based on rational, informed consumers making rational choices. Turn on the television set and look at the first ad you see. It’s trying to create uninformed consumers making irrational choices. That’s the whole point of the huge advertising industry. But also to try to control and manipulate thought. And it takes various forms in different institutions. The media do it one way, the academic institutions do it another way, and the educational system is a crucial part of it.

    This is not a new observation. There’s actually an interesting essay by—Orwell’s, which is not very well known because it wasn’t published. It’s the introduction to Animal Farm. In the introduction, he addresses himself to the people of England and he says, you shouldn’t feel too self-righteous reading this satire of the totalitarian enemy, because in free England, ideas can be suppressed without the use of force. And he doesn’t say much about it. He actually has two sentences. He says one reason is the press “is owned by wealthy men” who have every reason not to want certain ideas to be expressed.

    But the second reason, and the more important one in my view, is a good education, so that if you’ve gone to all the good schools, you know, Oxford, Cambridge, and so on, you have instilled into you the understanding that there are certain things it wouldn’t do to say—and I don’t think he went far enough: wouldn’t do to think. And that’s very broad among the educated classes. That’s why overwhelmingly they tend to support state power and state violence, and maybe with some qualifications, like, say, Obama is regarded as a critic of the invasion of Iraq. Why? Because he thought it was a strategic blunder. That puts him on the same moral level as some Nazi general who thought that the second front was a strategic blunder—you should knock off England first. That’s called criticism.

    [...]

    #industrialisation
    #media #histoire #Geschichte #institution
    #USA #England #Angleterre
    #Grande-Bretagne #Great_Britain #Großbritannien
    #Allemagne #Germany #Deutschland

    #contrôle #Kontrolle
    #résistance #Widerstand
    #working_class #ouvriers #Arbeiterklasse
    #éducation #Bildung
    #intellectuels

    • Chris Hedges Interviews Noam Chomsky (2/3)

      http://therealnews.com/t2/index.php?option=com_content&task=view&id=31&Itemid=74&jumival=12016

      [...]

      Like a lot of people, I’ve written a lot about media and intellectual propaganda, but there’s another question which isn’t studied much: how effective is it? And that’s—when you brought up the polls, it’s a striking illustration. The propaganda is—you can see from the poll results that the propaganda has only limited effectiveness. I mean, it can drive a population into terror and fear and war hysteria, like before the Iraq invasion or 1917 and so on, but over time, public attitudes remain quite different. In fact, studies even of what’s called the right-wing, you know, people who say, get the government off my back, that kind of sector, they turn out to be kind of social democratic. They want more spending on health, more spending on education, more spending on, say, women with dependent children, but not welfare, no spending on welfare, because Reagan, who was an extreme racist, succeeded in demonizing the notion of welfare. So in people’s minds welfare means a rich black woman driving in her limousine to the welfare office to steal your money. Well, nobody wants that. But they want what welfare does.

      Foreign aid is an interesting case. There’s an enormous propaganda against foreign aid, ’cause we’re giving everything to the undeserving people out there. You take a look at public attitudes. A lot of opposition to foreign aid. Very high. On the other hand, when you ask people, how much do we give in foreign aid? Way beyond what we give. When you ask what we should give in foreign aid, far above what we give.

      And this runs across the board. Take, say taxes. There’ve been studies of attitudes towards taxes for 40 years. Overwhelmingly the population says taxes are much too low for the rich and the corporate sector. You’ve got to raise it. What happens? Well, the opposite.

      [...]

      #propagande
      #effectiveness #efficacité #Effizienz

    • Chris Hedges Interviews Noam Chomsky (3/3)

      http://therealnews.com/t2/index.php?option=com_content&task=view&id=31&Itemid=74&jumival=12018

      #ows #occupy
      #cooperatives

      [...]

      Well, I think it’s a little misleading to call it a movement. Occupy was a tactic, in fact a brilliant tactic. I mean, if I’d been asked a couple of months earlier whether they should take over public places, I would have said it’s crazy. But it worked extremely well, and it lit a spark which went all over the place. Hundreds and hundreds of places in the country, there were Occupy events. It was all over the world. I mean, I gave talks in Sydney, Australia, to the Occupy movement there. But it was a tactic, a very effective tactic. Changed public discourse, not policy. It brought issues to the forefront.I think my own feeling is its most important contribution was just to break through the atomization of the society. I mean, it’s a very atomized society. There’s all sorts of efforts to separate people from one another, as if the ideal social unit is, you know, you and your TV set.

      HEDGES: You know, Hannah Arendt raises atomization as one of the key components of totalitarianism.

      CHOMSKY: Exactly. And the Occupy actions broke that down for a large part of the population. People could recognize that we can get together and do things for ourselves, we can have a common kitchen, we can have a place for public discourse, we can form our ideas and do something. Now, that’s an important attack on the core of the means by which the public is controlled. So you’re not just an individual trying to maximize your consumption, but there are other concerns in life, and you can do something about them. If those attitudes and associations and bonds can be sustained and move in other directions, that’ll be important.

      But going back to Occupy, it’s a tactic. Tactics have a kind of a half-life. You can’t keep doing them, and certainly you can’t keep occupying public places for very long. And was very successful, but it was not in itself a movement. The question is: what happens to the people who were involved in it? Do they go on and develop, do they move into communities, pick up community issues? Do they organize?

      Take, say, this business of, say, worker-owned industry. Right here in Massachusetts, not far from here, there was something similar. One of the multinationals decided to close down a fairly profitable small plant, which was producing aerospace equipment. High-skilled workers and so on, but it wasn’t profitable enough, so they were going to close it down. The union wanted to buy it. Company refused—usual class reasons, I think. If the Occupy efforts had been available at the time, they could have provided the public support for it.

      [...]

      Well, you know, a reconstituted auto industry could have turned in that direction under worker and community control. I don’t think these things are out of sight. And, incidentally, they even have so-called conservative support, because they’re within a broader what’s called capitalist framework (it’s not really capitalist). And those are directions that should be pressed.

      Right now, for example, the Steelworkers union is trying to establish some kind of relations with Mondragon, the huge worker-owned conglomerate in the Basque country in Spain, which is very successful, in fact, and includes industry, manufacturing, banks, hospitals, living quarters. It’s very broad. It’s not impossible that that can be brought here, and it’s potentially radical. It’s creating the basis for quite a different society.

      [...]

      #militarisation
      #Militarisierung #Aufrüstung

      #war_crime #Iraq
      #crime_de_guerre
      #Kriegsverbrechen
      #Nürnberg

      [...]

      Go back to the #Nuremberg judgments. I’m not telling you anything you don’t know, but in Nuremberg aggression was defined as “the supreme international crime,” differing from other war crimes in that it includes, it encompasses all of the evil that follows. Well, the U.S.-British invasion of Iraq is a textbook case of aggression. By the standards of Nuremberg, they’d all be hanged. And one of the things it did, one of the crimes was to ignite a Sunni-Shiite conflict which hadn’t been going on. I mean, there was, you know, various kinds of tensions, but Iraqis didn’t believe there could ever be a conflict. They were intermarried, they lived in the same places, and so on. But the invasion set it off. Took off on its own. By now it’s inflaming the whole region. Now we’re at the point where Sunni jihadi forces are actually marching on Baghdad.

      HEDGES: And the Iraqi army is collapsing.

      CHOMSKY: The Iraqi army’s just giving away their arms. There obviously is a lot of collaboration going on.And all of this is a U.S. crime if we believe in the validity of the judgments against the Nazis.

      And it’s kind of interesting. Robert Jackson, the chief prosecutor, a U.S. justice, at the tribunal, addressed the tribunal, and he pointed out, as he put it, that we’re giving these defendants a “poisoned chalice”, and if we ever sip from it, we have to be treated the same way, or else the whole thing is a farce and we should recognize this as just victor’s justice.

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