• #contributeur-g 001 - Christian Freuding
    https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Freuding

    Christian Freuding (im Oktober 2025 als Generalleutnant) Devise : “Steel alone does not generate combat power”

    Dans les armées du monde la chaîne de commandement définit les compétences (Befehlsgewalt) et responsabilités. En Allemagne Generalleutnant Freuding est en cinquième position dans cette hierarchie.

    Bundeskanzler -> Bundesminister der Verteidigung -> Generalinspekteur der Bundeswehr -> Operatives Führungskommando -> Inspekteur des Heeres Generalleutnant Freuding

    Pour quoi cet homme est-il responsable ? Explication par Leyla Bouyedda / SDAJ
    https://www.youtube.com/watch?v=BTfe3CxeA3E

    Also, er wisst ja sicherlich, dass seit dem 1. Januar dieses Jahr das Werdiensmodernisierungsgesetz in Kraft ist. Der Bundestag hat es ja bereits im Dezember letzten Jahres beschlossen und auch der Bundesrat hat letztes Jahr schon zugestimmt. Das bedeutet konkret, dass alle 18-Jährigen ab dem Geburtsjahr 2008 Post bekommen von der Bundeswehr ein Fragebogen, der innerhalb von zwei Wochen ausgefüllt werden muss.

    Für Männer ist das Ausfüllen Pflichten, verpflichten, für Frauen ist das aktuell freiwillig. Ähm und wer nicht antwortet zahlt, Bußgeld. Ab Mitte 2027 wird die ärztliche Musterung für Männer zur Pflicht mit medizinischen Tests, psychologischen Checks und einer Tauglichkeitsentscheidung.

    Und das Wichtigste an diesem Gesetz ist, dass es eine Möglichkeit schafft zu einer für eine Bedarfswerbpflicht. Das heißt, wenn zu wenig Freiwillige kommen, kann der Bundestag jederzeit per Gesetz eine verpflichtende Einberufung beschließen, auch außerhalb des Spannungs oder Verteidigungsfalls. Das ist nicht, das ist kein Freiwilligen, wie die Bundesregierung das gerne so bezeichnet, sondern das ist eine werpflicht durch die Hintertür. Und die werplich steht eben nicht für sich allein.

    Sie ist Teil einer umfassende Militarisierung der gesamten Gesellschaft. Darüber haben wir heute schon sehr ausführlich auch geredet.

    Die Bundesregierung hat sich auf eine neue Rolle als militärische Führungsmacht in Europa eingeschworen. Die Bundeswehr wird umgebaut, Rüstungsausgaben explodieren und die Bundesregierung treibt eine verstärkte Kriegssüchtigkeit des Landes voran. Das ist auch kein Geheimnis mehr. Das ist mittlerweile offizielle Politik.

    Die Werblicplicht ist dabei das zentrale Instrument, um diese Militarisierung auch mit Kanonenfutter zu füllen. Es geht darum, uns junge Menschen in eine Militärmaschinerie zu pressen, die immer mehr nach außen drängt.

    Militärische Präsenz im Ausland.

    Auch darüber haben wir vorhin kurz geredet. Waffenlieferung Konfliktgebiete, aggressive Natopolitik, ja, und wir als junge Menschen sollen das mit unserer Lebenszeit und unserer Freiheit und am Ende auch mit unserem Leben bezahlen.

    Dabei wird die Wehrpflicht auch mit einem angeblichen Verteidigungsfall begründet. Wir müssen aber ehrlich fragen, wo Verteidigung wovor? Die militärische Überlegenheit der NATO ist erdrückend. Die Rede von der äußeren Bedrohung, mit der die Wehrpflicht gerechtfertigt wird, dient eben nicht der Sicherheit. Sie dient der Mobilmachung für eine imperialistische Politik, die eben nicht verteidigt, sondern angreift.

    Auf den Schulstreiks haben wir oft die Parole gehört, die Reichen wollen Krieg, die Jugend, eine Zukunft. Das zeigt, dass auch Schülerinnen und Schüler begreifen, dass hinter dieser ganzen Aufrüstung ein System steckt, dass eben, dass es hierbei eben nicht um Verteidigung geht oder, was wir auch oft hören, der Jugend muss mal ein bisschen Disziplin beigebracht werden. Um all das geht es nicht.

    Es geht um die Profitinteressen der Reichen, es geht um die geolitischen Interessen, Einflußspären, Marktenteile. Auch darüber haben wir heute viel geredet. Die Werpflicht ist ein das Werkzeug, um diese Konflikte, diese Kriege mit jungen Menschen zu füllen, mit uns. Wir sind das Kanonenfutter für diese Auseinandersetzungen, die nicht unsere Interessen vertreten.

    Während Milliarden in die Aufrösung fließen, allein 108 Milliarden stehen für 2026, für Verteidigung bereit, wird gleichzeitig an allen Ecken des Sozialstaats gespart. Die Rüstungsausgaben steigen, während die sozialen Leistung gekürzt werden. Krankenhäuser werden geschlossen, Pflegekräfte fehlen, Miete explodieren, Kommunen sind pleite und zeitleich wird uns gesagt, wir müssten kriegstütig werden.

    Die Schulen zerfallen, das ist auch ein wichtiges Thema bei uns in der Schulstreibbewegung. Es fehlt überall an Lehrerinnen und Lehrer und die Klassengröße steigen, während die Ausstattung immer schlechter wird. Ausbildungsplätze sind unsicher, Bafögsätze reichen vorne und hinten nicht und der Zugang zu bezahlbarem Wohnraum wird für uns immer schwieriger.

    Und wer leidet am stärksten an diesem Sozialbau? Auch das sind wir.

    Wir sind diejenigen, die in überfüllten, maroden Schulen lernen sollen. Wir sind diejenigen, die sich fragen müssen, wie sie ihre Ausbildung oder ihr Studium finanzieren. Das ist keine Frage von nicht genug Geld. Das ist eine politische Prioritätensetzung. Und die Regierung entscheidet sich bewusst dafür, in Waffen zu investieren, statt in unser Leben.

    Sie entscheidet sich dafür, uns kriegsüchtig zu machen, statt unsere Schulen in Stand zu setzen. Wir werden also doppelt betroffen. Wir sollen unseren Dienst an der Waffe leisten, aber gleichzeitig werden uns die sozialen Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben entzogen.

    Wir sollen für einen Staat kämpfen, der uns nichts gibt. Wir sollen für ein System sterben, das uns nicht leben lässt.

    Und genau deshalb werden wir uns bei den bundesweiten Schulstreiks im Dezember, im März und zuletzt auch im Mai waren jeweils ca. der Straße und haben ihren Widerstand gegen die Wehrspflicht deutlich gemacht. [applaus]

    Dass das der Bundesregierung nicht gefällt, hat man deutlich gesehen. Es gab Verweise, Bußgelder und sogar polizeiliche Einsätze. Das hat uns aber nicht abgeschreckt. Schülerinnen und Schüler streiken weiter. Der nächste Streik dafür ist im September. Zwischen den Streiks steht aber unsere Arbeit natürlich nicht still. Wir gehen auch zwischen den Streiks an Schulen, wir verteilen Flugblätter, wir machen Infostände, wir führen Umfragen durch.

    An einer Schule in Bochum haben wir z.B. Schülerinnen und Schüler direkt gefragt: „Warum lehnst du die Werbeppflicht ab?“ Die Antworten wurden einer Pinwand gesammelt und das häufigste Argument dafür war Verlust der Selbstbestimmung.
    Ein ganzes Jahr, indem wir nicht frei über unser Leben entscheiden können.

    Dieser individuelle Unmut, den greifen wir auf und machen ihn politisch. Wir zeigen den Zusammenhang auf zwischen der Wehrpflicht, der generellen Aufrüstung und dem Sozialerbau, der uns am härtesten trifft.

    Wir kämpfen auch für bundeswehrfreie Schulen. Als erstes haben wir im April eine Kampagne zur Bundeswehrfreien Schulen beschlossen. Mit dieser dieser Kampagne wollen wir zeigen, dass die Bundeswehr an Schulen nichts zu suchen hat, egal ob Jugendoffiziere oder Karriereberatung.

    Wir sagen, Schulen sollten eben Ort der Ort der Friedenserziehung sein und nicht für militärische Werbung.

    Wir sorgen dafür, dass Schülerinnen und Schüler mit Argumenten auch im im Unterricht einfach argumentativ gegen die Wehrspflicht vorgehen können. Wir entwickeln alternative Unterrichtsstunden, um den Schülerinnen und Schülern Argumente an die Hand geht zu geben, um aufzuzeigen, warum die Wehrpflicht eben nicht in ihrem Interesse ist, warum es eben nicht um Verteidigung geht und was wir dagegen tun können.

    Wir bauen auch Bündnisse. Wir kämpfen natürlich nicht alleine. Wir müssen diese Bewegung verbreitern. Wir kämpfen mit Schülervertretungen zusammen. Wir kämpfen mit Lehr Lehrkräften, mit Gewerkschaften wie der GEW, die sich für bundeswehrfreie Schulen auch einsetzt und gute Beschlüsse gegen die Werbflicht hat.

    Gemeinsam organisieren wir Infostände, Vorträge an Schulen und Diskussionsveranstaltungen. Wir sagen mit all diesen Sachen nein zu einer Politik, die uns als Kanonenfutter verheizt, während sie gleichzeitig unsere Bildung kaputt spart.

    Wir sagen nein zu einer Militarisierung, die mit unserer Zukunft, mit Panzern, mit Schulen, Krankenhäuser und Klimaschutz plant. Wir sagen nein zu einem System, das Konkurrenz und Krieg produziert und ja zu einer Gesellschaft, in der die Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt stehen, nicht die Profite der Konzerne.

    [Applaus]

    Bref, le général est un consommateur de chair à canon. QED ;-)

    SDAJ - Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend
    https://www.sdaj.org
    Encore un site qui utilise un font du genre Comis Sans (Indie Flower’, handwriting ;), mais bof ...

    Die SDAJ, „Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend“, ist eine Selbstorganisation von Schülerinnen und Schülern, Auszubildenden, jungen Arbeiterinnen und Arbeitern, Studentinnen und Studenten, die in Deutschland leben, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Pass.

    Wir kämpfen für eine Welt ohne Ausbeutung und Rassismus, für eine Welt, in der die Menschen und nicht die Konzerne und Bosse das Sagen haben. Für uns ist der Sozialismus die Alternative für die wir kämpfen.

    Diese Alternative werden wir nicht allein durch Verbesserungen der bestehenden Verhältnisse erreichen, sondern dafür brauchen wir einen Bruch mit diesem System, dem Kapitalismus. Für uns ist dieser Bruch, den wir im Kampf um notwendige Verbesserungen unserer Lebensbedingungen erreichen wollen, unvermeidbar um eine sozialistische Gesellschaft zu erreichen.

    Wir sind deshalb eine antikapitalistische und revolutionäre Organisation.

    Scandaleux
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistische_Deutsche_Arbeiterjugend

    Contrairement au général ils n’ont pas l’intention de tuer des gens. C’est plutôt sympa .

    Laut Verfassungsschutzbericht aus dem Jahr 2014 ist die SDAJ formal unabhängig, betrachtet sich aber als Nachwuchsorganisation der DKP, sie wird unter der Rubrik „linksextremistische Bestrebungen und Verdachtsfälle“ aufgelistet.

    Le géneral

    Christian Freuding (geb. 20. August 1971 in Weiden in der Oberpfalz) ist ein Generalleutnant der Bundeswehr und seit dem 1. Oktober 2025 Inspekteur des Heeres.

    Freuding trat 1990 in die Bundeswehr ein und wurde als Offizieranwärter im Panzeraufklärungsbataillon 12 in Ebern sowie an der Panzertruppenschule in Munster zum Offizier ausgebildet. Anschließend studierte er Politikwissenschaft an der Universität der Bundeswehr Hamburg. Es folgte 1998 eine Verwendung als Zugführer im Panzeraufklärungslehrbataillon 3 in Lüneburg. Er promovierte 1999 bei Manfred Knapp an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg zum Dr. phil.[2] Im Jahre 2000 wurde er Kompaniechef der 2. Kompanie desselben Bataillons und 2003 Hörsaalleiter der Unteroffizier- und Offizierausbildung an der Panzertruppenschule in Munster.

    Von 2004 bis 2006 nahm Freuding am 1. Nationalen Generalstabslehrgang Streitkräfte an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg teil, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Er schloss den Lehrgang, zu dieser Zeit im Dienstgrad Major, als Jahrgangsbester ab, wofür er mit dem General-Heusinger-Preis geehrt wurde. Anschließend diente Freuding als G3-Stabsoffizier (Ausbildung und Übung) im Stab der 14. Panzergrenadierdivision in der Tollense-Kaserne in Neubrandenburg. 2008 folgte die Teilnahme am Advanced Command and Staff Course des Joint Services Command and Staff College in Shrivenham im Vereinigten Königreich. Zurück in Deutschland wurde Freuding 2009 Referent für Europäische Verteidigungspolitik und Stabsoffizier beim Leiter des Planungsstabes des Bundesministers der Verteidigung im Bendlerblock in Berlin. Darauf wurde er 2012 Bataillonskommandeur des Aufklärungslehrbataillons 3 (vormals Panzeraufklärungslehrbataillon 3) in der Theodor-Körner-Kaserne in Lüneburg. Nach knapp zweijähriger Kommandeurszeit wechselte er 2013 zurück ins Bundesministerium der Verteidigung, um als Referent der Adjutantur des Generalinspekteurs der Bundeswehr und des Stellvertreters des Generalinspekteurs der Bundeswehr in Berlin tätig zu sein. Ab 2014 war Freuding stellvertretender Adjutant und Adjutant der Bundesministerin der Verteidigung, in dieser Zeit hauptsächlich Ursula von der Leyen, in Berlin.

    Am 6. September 2019 übernahm Freuding die Führung der Panzerlehrbrigade 9 von seinem Vorgänger Ullrich Spannuth, der als Kommandeur zum Ausbildungszentrum Munster wechselte. Im Juni 2020 wurde er auf diesem Dienstposten zum Brigadegeneral befördert. Seit der Übergabe des Kommandos der Panzerlehrbrigade am 28. April 2022 an seinen Nachfolger Lutz Kuhn leitet Freuding das Lagezentrum Ukraine im Bundesministerium der Verteidigung.[3] Seit Mai 2023 war er zudem Leiter des neu errichteten Planungs- und Führungsstabs des Bundesministers der Verteidigung.[4][5][6] In dem Amt als Leiter des Planungsstabs erfolgte die Beförderung zum Generalmajor. Im Juli 2025 wurde bekannt, dass Freuding zum neuen Inspekteur des Heeres ernannt werden solle.[7] Am 1. Oktober 2025 wurde Freuding, als Nachfolger von Generalleutnant Alfons Mais, zum 22. Inspekteur des Heeres ernannt.[8][9] Damit einher ging die Beförderung zum Generalleutnant.[10]

    Freuding war 2002 Kompaniechef beim Einsatzverband der Stabilisation Force (SFOR) in Bosnien und Herzegowina sowie von 2007 bis 2008 Chef des Stabes beim Provincial Reconstruction Team (PRT) der International Security Assistance Force (ISAF) in Kundus in Afghanistan.

    2002 Einsatzmedaille der Bundeswehr SFOR in Bronze
    2002 NATO-Medaille Former Yugoslavia
    2006 General-Heusinger-Preis
    2008 Einsatzmedaille der Bundeswehr ISAF in Bronze
    2008 NATO-Einsatzmedaille ISAF
    2024 Verdienstorden 3. Klasse der Ukraine[11]

    Freuding ist verheiratet und hat zwei Kinder. 1996 wurde er Mitglied des Corps Concordia Rigensis.[12][13]

    Freuding ist auch bei Sozialen Medien aktiv und hat sich vor allem auf YouTube mit Erklärungen zum Russisch-Ukrainischen Krieg einen Namen gemacht. Manche Videos erreichten über eine Million Aufrufe.[14][15]

    Führungsakademie der Bundeswehr/Absolventen
    Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr

    Deutschland in der Weltpolitik: die Bundesrepublik Deutschland als nichtständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in den Jahren 1977/78, 1987/88 und 1995/96. Nomos Verlag, Baden-Baden 2000, ISBN 978-3-7890-6958-1 (Dissertation).
    Streitkräfte als Instrument deutscher Außen- und Sicherheitspolitik seit Mitte der neunziger Jahre. In: Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, Institut für Internationale Politik (Hrsg.): Studien zur internationalen Politik. Band 1, 2007, ISSN 1431-3545, DNB 984445579.

    Lebenslauf Christian Freuding. (PDF) Bundeswehr
    Lorenz Hemicker: General Freuding: Lambrechts Kriegserklärer. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 27. Dezember 2022.

    ↑ Fritz Winter: Drohnen ziehen Kreise über der Oberpfalz. In: Mittelbayerische. 19. September 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 7. April 2023; abgerufen am 5. Mai 2020.
    ↑ Deutschland in der Weltpolitik. In: stabikat.de. Abgerufen am 2. Februar 2026.
    ↑ Kommandowechsel bei der Panzerlehrbrigade 9 „Niedersachsen“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 28. April 2022, ISSN 0174-4909.Online bei faz.net, abgerufen am 8. Juni 2025. (Memento vom 29. April 2022 im Internet Archive)
    ↑ Minister Boris Pistorius baut Führung im Verteidigungsministerium um. Die Welt, 6. April 2023, abgerufen am 12. April 2023.
    ↑ Konstantin von Hammerstein: (S+) Ukraine-Erklärer Christian Freuding: Boris Pistorius’ neuer Mann. In: Der Spiegel. 12. April 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 12. April 2023]).
    ↑ Pistorius große Hoffnung – Ein Youtube-General mischt die Bundeswehr auf. In: merkur.de. 13. April 2023, archiviert vom Original am 15. Mai 2023; abgerufen am 8. Juni 2025.
    ↑ Dorothee Frank: Generalmajor Christian Freuding wird neuer Inspekteur Heer. In: defence-network.com. 1. Juli 2025, abgerufen am 1. Oktober 2025.
    ↑ Das Heer unter neuer Führung: Generalleutnant Dr. Christian Freuding folgt auf Generalleutnant Alfons Mais. Abgerufen am 1. Oktober 2025.
    ↑ CURRICULUM VITAE Generalleutnant Dr. Christian Freuding. (PDF) Abgerufen am 2. Oktober 2025.
    ↑ Kommando Heer. Abgerufen am 1. Oktober 2025.
    ↑ Anonymous: Präsident Selenskyj verleiht Orden an ausländische Politiker und Diplomaten, Pistorius mit Verdienstorden 1. Klasse ausgezeichnet. In: Ukrinform. 24. August 2024, abgerufen am 21. Juli 2025.
    ↑ Kösener Corpslisten 1996, 28/81
    ↑ Anschriftenverzeichnis Kösener und Weinheimer Corpsstudenten 2009, S. 157
    ↑ Gregor Grosse: Christan Freuding: Der neue Heereschef der Bundeswehr. In: faz.net. 2. Juli 2025, abgerufen am 8. Juli 2025.
    ↑ Josh Groeneveld: Youtube-General wird Pistorius-Helfer: Wer ist Christian Freuding? In: businessinsider.de. 18. April 2023, abgerufen am 8. Juli 2025 (deutsch).

    Personendaten
    NAME Freuding, Christian
    KURZBESCHREIBUNG deutscher Generalleutnant und Inspekteur des Heeres
    GEBURTSDATUM 20. August 1971
    GEBURTSORT Weiden in der Oberpfalz

    Le point de vue du général

    A ’glass-like’ battlefield : German Army chief on the future of warfare
    https://www.euronews.com/2026/04/10/a-glass-like-battlefield-german-army-chief-on-the-future-of-warfare

    10.4.2026 von Johanna Urbancik - In an exclusive interview with Euronews, German Army chief Christian Freuding outlines how data, speed and digital systems are reshaping modern warfare.

    The battlefield is becoming increasingly transparent: drones and sensors are generating a constant stream of data and the side that can process it fastest holds the advantage.

    In an interview with Euronews, the Inspector of the German Army, Lieutenant General Dr Christian Freuding said that modern warfare is increasingly defined by speed and the ability to make decisions faster than the enemy.

    “We are seeing a battlefield that is becoming ever more transparent, in some cases almost ’glass-like,’” he said, referring to the growing use of sensors, drones, satellites and electronic surveillance, all of which continuously supply data – often in real time.

    Single systems nowadays matter less than the volume of information available and the speed of it being processed. The Bundeswehr describes this approach as “data-centric warfare”. Data becomes “the central resource” and effectively a form of “ammunition”.

    “Those who can see more, and above all process information more quickly and in a more structured way to build a clearer operational picture, can take decisions and act faster. In short: they win,” Freuding said. For the German Army, this points to an overhaul.

    In the future, information will need to flow seamlessly across the entire system, from the initial sensor to the eventual effect on the battlefield, “from corps to company level.”

    According to Freuding, digitalisation is therefore no longer merely a “matter of convenience,” but a “prerequisite for success in combat,” as modern warfare is “more networked, more automated, faster and conducted at greater depth.”

    Soldiers are operating under constant surveillance, while facing a persistent threat from a wide range of weapons systems, from “assault rifles and direct fire to indirect fire, glide bombs and ballistic missiles.”
    ’Steel alone does not generate combat power’

    “That’s why we must be faster than the enemy. We can only achieve this by improving our command and information systems so they are able to process large volumes of data, including with the support of artificial intelligence,” Freuding told Euronews.

    Since Russia’s full-scale invasion of Ukraine, Germany and the Bundeswehr have undergone a major shift, further accelerated during US President Donald Trump’s second term in office, in which he repeatedly questioned the relevance of NATO.

    Consequently, the Bundeswehr is expected to expand rapidly, both in personnel and equipment. According to Freuding, the issue is not only a shortage of materiel, but above all a lack of integrated combat capability.

    “Steel alone does not generate combat power,” he added, noting that a battle tank is only effective when supported by trained personnel, functioning command systems and a robust logistics chain.

    Significant gaps remain though, particularly in air defence, indirect fire, counter-unmanned systems and electromagnetic warfare. A result, Freuding said, of “more than three decades of underinvestment.”

    For decades, the German Army was politically sidelined and underfunded, shaped in part by the post-Cold War “peace dividend,” a diminished sense of threat and a focus on overseas deployments rather than territorial defence.

    Combined with structural shortcomings and chronic underinvestment, this led to significant capability gaps that have only begun to be addressed since 2022.
    Munitions rolled out at an ’unusually fast pace’

    Addressing these shortfalls, Freuding stressed the need for “functional capability across the board” within brigades, divisions and corps.

    By this, he is referring to robust logistics, effective air defence and sufficient engineering support. The objective, he argued, is not just a fully equipped force, but also a maintained material reserve to offset losses in wartime. In his view, true “combat readiness” can only be achieved on that basis.

    The Army is therefore also moving at pace to build up new capabilities – including the introduction of loitering munitions.

    Loitering munitions are essentially drones fitted with explosives, able to hover over an area before identifying and striking a target, before destroying themselves on impact.

    They have become a defining feature of Russia’s war against Ukraine, where Moscow has deployed so-called “Shahed” drones, and have also been widely used by Iran in the conflict in the Middle East.

    These, Freuding noted, make it possible to “engage individual enemy targets precisely over long distances at comparatively low cost” and represent “a new era.”

    According to the German Army chief, the process has moved at an “unusually fast pace.” Following initial organisational planning in September 2024, a decision was already taken by the Bundeswehr’s Inspector General, Carsten Breuer, Freuding’s superior.

    Within just six months, the necessary planning groundwork had been put in place.

    At the same time, training with industry partners and testing were already under way, allowing the first systems to be procured in “three-digit numbers” as early as 2025. With the approval of a €25 million funding proposal in February 2026, the path was finally cleared for full-scale procurement from October 2026.
    Germany ramps up Lithuania brigade to bolster NATO

    The first unit to be equipped with the new systems will be 45th Battletank Brigade in Lithuania. By 2027, around 4,800 soldiers, alongside some 200 civilian staff, are to be permanently stationed in Rūdninkai, around 30 kilometres from the Belarusian border.

    According to Freuding, the rapid build-up of the brigade is intended to achieve one thing above all: to strengthen deterrence through a permanent presence on NATO’s eastern flank. For him, the brigade is “a visible sign of Germany’s leadership responsibility,” as deterrence only works if it is credible and sustained on the ground.

    That time, however, comes at a cost – one that is felt first at home in Germany.

    To make the brigade operational by the end of 2027, the Army is drawing on existing structures, something Freuding described as “pre-financing”: key personnel are being reassigned from existing units and deployed to Lithuania. The same applies to equipment, which is also to be pulled from active formations.

    “This is painful,” Freuding admitted, as the gaps in Germany affect both personnel and materiel.

    Even so, he argued the step is necessary to meet the tight timeline, with the aim of closing these shortfalls again “swiftly” afterwards.

    Conceptually, though not outright replicated, the brigade is being shaped largely by lessons from the war in Ukraine. The battlefield, Freuding said, has become far more transparent, emphasising again that unmanned systems are now central, and strikes can be delivered over much greater distances.

    At the same time, he’s clear that the war in Ukraine is “not a blueprint,” and the aim is not to copy that war, but to draw out relevant lessons and translate them into the Bundeswehr’s own capabilities. Those lessons are already feeding into the brigade’s structure, training and equipment in Lithuania, and into the wider development of the Army, Freuding explained.

    The brigade in Lithuania is therefore more than just a political signal to NATO allies and it’s also emerging as a testing ground for the Bundeswehr’s future direction.
    Deterrence is more than numbers

    For Freuding, deterrence is not about pulling a single lever – whether that means more troops, more equipment or faster procurement – but about combining several elements at once. It rests on immediate readiness in the sense of “fight tonight,” sustained growth in personnel and materiel, and continuous innovation to ensure future capability.

    “Deterrence emerges from the interplay of multiple factors,” he told Euronews, warning that none of them works in isolation: “Readiness without growth is not sustainable. Growth without full equipment remains ineffective. Innovation without solid structures leads nowhere.”

    What ultimately matters, he argues, is the overall strength of the force: modern equipment, professional training, robust logistics and the ability to command digitally at scale. Only then does deterrence become tangible.

    Against what he described as the most serious security challenge since the end of the Cold War, Freuding’s message is blunt: “The threat is real. The enemy will not wait for us to be ready.”

    The task now, he said, is to improve every day because the Army must be able “to prevail, to win.”

    #guerre #militaire #armée_de_terre #Bundeswehr #Heer

  • US-Militär : Warum das Pentagon jetzt Testosteron-Tests für Soldaten anordnet
    https://www.telepolis.de/article/US-Militaer-Warum-das-Pentagon-jetzt-Testosteron-Tests-fuer-Soldaten-anord

    Oberkörper eines muskulösen Mannes mit chemischer Strukturformel von Testosteron Bild : New Africa / Shutterstock.com

    Sous le ministre de guerre Hegseth la médecine fasciste retourne dans les principes des forces armées états-uniennes. Son masculinuime obsessiomnel le fait renouer avec les décisions infondés mais inspirés de la recherche peu scientifique de l’unité 731 japonaise

    https://en.wikipedia.org/wiki/Unit_731

    À partir de 1945 les médecins meurtriers japonais ont vendu leur travail aux agents du général Macarthur en échange de leur disculpation. Leurs données et spécimens ont été transférés dans les laboratoire de développement d’armes chimique de l’armée américaime.

    Hegseth et le ministre de santé Kennedy sont des adeptes d ’écoles de pensée peu appréciés par la majorité des médecins de formation universitaire scientifique.

    16.7.2026 von Bernardo Cantz - Mit dem „High-T“-Programm will US-Minister Hegseth die Kampfkraft stärken. Veteranen und Urologen kritisieren das Hormon-Screening scharf.

    Kann ein einzelnes Hormon über die Kampfkraft einer ganzen Armee entscheiden? Pete Hegseth, Verteidigungsminister der USA, scheint davon überzeugt zu sein.

    In einem Video aus seinem Büro im Pentagon verkündete er ein neues Vorsorgeprogramm: Alle Soldatinnen und Soldaten ab 30 Jahren sollen künftig im Rahmen ihrer jährlichen Gesundheitsuntersuchung verpflichtend auf Testosteronmangel getestet werden. Wer jünger ist, kann sich freiwillig untersuchen lassen.

    Eine anschließende Testosteronersatztherapie (TRT) bleibe optional, so Hegseth in dem Clip, den er auf der Plattform X unter dem Titel „The High-T Department of War“ veröffentlichte.

    Die Maßnahme fügt sich in eine Reihe kulturpolitischer Umbauten ein, die Hegseth seit seinem Amtsantritt vorantreibt: neue Fitnessstandards mit explizit „männlichem Niveau“, ein Verbot für Transgender-Soldaten, blockierte Beförderungen von Frauen in Generalsränge und die zwischenzeitliche Abschaffung der Grippeimpfpflicht.

    Zeitgleich arbeitet US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. daran, die Verschreibungshürden für Testosteron im zivilen Bereich zu senken. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat bereits im Frühjahr 2026 Hersteller von TRT-Produkten aufgefordert, eine erweiterte Zulassung für Männer mit ungeklärtem Testosteronmangel und verminderter Libido zu beantragen.
    Operator-Syndrom: Wenn Dauerstress das Hormonsystem zerstört

    Dass Soldaten in Spezialeinheiten unter besonderen körperlichen Belastungen leiden, ist medizinisch gut dokumentiert.

    Chronischer Schlafmangel, extremer physischer Stress und Kopfverletzungen gehören zu den häufigsten Ursachen eines sekundären Hypogonadismus – eines Testosteronmangels, der nicht durch eine Erkrankung der Hoden, sondern durch eine Störung der übergeordneten Steuerung im Hypothalamus oder der Hypophyse entsteht.

    Neuere Studien beschreiben diesen Zustand bei langjährig dienenden Spezialkräften als „Operator-Syndrom“, heißt es in der New York Times.

    Klinisch gilt ein Hypogonadismus als bestätigt, wenn die morgendliche Testosteronkonzentration im Blut in mindestens zwei Nüchternproben unter etwa 264 bis 300 Nanogramm pro Deziliter liegt.

    Die American Urological Association (AUA) setzt den Schwellenwert bei 300 ng/dl an, verlangt aber ausdrücklich Symptome plus zwei unabhängige Messungen. Die europäische Fachgesellschaft EAU arbeitet mit 350 ng/dl und empfiehlt Tests ausschließlich bei symptomatischen Männern – pauschale Screenings lehnen beide Leitlinien ab.

    Genau hier liegt das Problem: Hegseth nannte keinen einzigen Grenzwert. Das Pentagon verweigerte auf Nachfragen durch US-Medien jede Auskunft zu medizinischen Schwellenwerten, wissenschaftlichen Grundlagen oder separaten Standards für Frauen.

    Auch die Frage, welche Studien das flächendeckende Screening rechtfertigen, blieb unbeantwortet.
    FDA-Kehrtwende: Was die TRAVERSE-Studie verändert hat

    Während das Pentagon keine Evidenz vorlegte, hat die FDA ihre eigene Position zur Testosterontherapie in den vergangenen Monaten deutlich verschoben.

    Grundlage dafür ist vor allem die TRAVERSE-Studie (Testosterone Replacement Therapy for Assessment of Long-term Vascular Events and Efficacy Response in Hypogonadal Men) mit mehr als 5.200 Männern, die keinen signifikanten Anstieg schwerer kardiovaskulärer Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall unter TRT nachweisen konnte.

    Daraufhin strich die FDA einen seit 2015 bestehenden Warnhinweis, wonach Sicherheit und Wirksamkeit bei altersbedingtem Hypogonadismus nicht belegt seien. Die Kontraindikation bei Prostatakrebs wurde auf metastasierte Fälle beschränkt.

    Kennedy feierte die Änderungen als „Rückkehr der Wissenschaft ins Zentrum der Männergesundheit“.

    Doch die Geschichte hat auch eine andere Seite: Die jährlichen Testosteron-Verschreibungen in den USA stiegen laut New York Times von weniger als einer Million im Jahr 2000 auf fast 12 Millionen im Jahr 2025. Influencer wie Joe Rogan und Andrew Huberman sprechen offen über ihre TRT-Nutzung. Die schnellste Zunahme verzeichnen ausgerechnet jüngere Männer ohne klinisch niedrige Werte.
    Risiken für die Fruchtbarkeit und die Transgender-Debatte

    Die Risiken einer breiten TRT-Nutzung sind erheblich. Exogenes Testosteron unterdrückt über die Hypothalamus-Hypophysen-Achse die körpereigene Hormonproduktion und bringt die Spermienbildung häufig zum Erliegen. In der Fachliteratur wird die Therapie explizit als kontrazeptiv eingestuft.

    Zwar erholt sich die Spermatogenese bei den meisten Männern nach dem Absetzen innerhalb von 6 bis 12 Monaten – garantiert ist das jedoch nicht. Hinzu kommen Risiken wie Blutgerinnsel, Akne und Haarausfall.

    Theodore Crisostomo-Wynne, Urologe am Madigan Army Medical Center, warnte bereits im Dezember 2025 bei einer FDA-Anhörung vor einem weiteren Problem: Viele Soldaten mieden aus Angst vor dem Verlust ihres Status jede offizielle Untersuchung und besorgten sich Hormone stattdessen über Direktvertrieb oder illegale Quellen.

    Die Navy hatte nach dem Tod eines SEAL-Rekruten 2022, bei dem Testosteron und andere Substanzen gefunden wurden, ein Drogentestprogramm für hormonelle Substanzen eingeführt. Ob das neue „High-T“-Programm mit solchen Kontrollen vereinbar ist, ließ das Pentagon offen.

    Besonders scharf fällt die Kritik an der politischen Inkonsistenz aus. Senatorin Tammy Duckworth, Kampfhubschrauberpilot und Irakkriegsveteranin, erklärte gegenüber AP News, das Programm klinge „für mich nach geschlechtsbejahender Versorgung“ – ein Verweis auf Hegseths Verbot für Transgender-Soldaten, das unter anderem damit begründet wurde, Hormontherapien seien im Einsatz nicht verfügbar.

    Shannon Minter vom National Center for LGBTQ Rights nannte es eine „eklatante Doppelmoral“, dass männlichen Soldaten künftig dasselbe Medikament empfohlen werde, das Transgender-Angehörigen verboten sei.

    Auch Hormontests für Soldatinnen – etwa auf Östrogenmangel bei beginnender Perimenopause – sind bislang nicht vorgesehen.

    #USA #armée #iatrocratie

  • Le génie de #Beyrouth. Rue de la fortune de Dieu

    « On dit qu’il existe à Beyrouth un génie qui est l’esprit même de la #ville... On dit aussi qu’on ne peut avoir sa peau qu’en détruisant la ville – mais ça, ce n’est pas prouvé... » Dans les années 1970 à Beyrouth, la #rue_Rizkallah est une mosaïque des différentes communautés du Liban, et ses habitants vivaient dans une relative concorde avant que la guerre ne vienne bouleverser ce fragile équilibre... Témoignage fictionné et sensible de cette lente catastrophe, "Le Génie de Beyrouth" déploiera jusqu’à nos jours et sur trois tomes son récit choral porté par la verve grave et légère de l’écrivain et journaliste Sélim Nassib (’Libération’), et le dessin aérien et lumineux de Léna Merhej.

    https://www.dargaud.com/bd/le-genie-de-beyrouth/le-genie-de-beyrouth-rue-de-la-fortune-de-dieu-bda5516530
    #Liban #villes_en_guerre #guerre #guerre_civile
    #BD #bande-dessinée #livre

  • Le ministère des Armées va renouveler son contrat avec Microsoft
    https://www.journaldunet.com/cybersecurite/1550633-le-ministere-des-armees-va-renouveler-son-contrat-avec-microso

    Les récents appels du pieds gouvernementaux en faveur de la #souveraineté #numérique n’y feront rien. Le #ministère des #Armées s’apprête à passer une nouvelle commande des solutions #Microsoft. Initialement prévue à la fin du mois de mai 2026, la signature du contrat avec l’Union des groupements d’achats publics (#Ugap), qui sert d’intermédiaire dans la fourniture des solutions Microsoft, a été reportée d’un mois. Elle aura lieu fin juin, selon trois connaisseurs du dossier. « C’est certain que le contrat va être signé, il n’y a aucun doute », insiste l’un d’eux.

  • Sur le front, les #militaires états-uniens ciblés grâce aux données de #tracking_commercial
    https://next.ink/239696/sur-le-front-les-militaires-etats-uniens-cibles-grace-aux-donnees-de-tracking-

    Le département de la #Défense états-unien l’a confirmé : des militaires de son #armée ont bien été ciblés en utilisant des données de #géolocalisation obtenues via des #courtiers de #données.

    Tu as la confirmation que quand on te dit que les iraniens ou les russes n’ont pas accès à l’Internet et que c’est terrible pour leur liberté d’expression et d’information, c’est une façon de te faire oublier que c’est aussi une façon pour ces pays de nous empêcher de mener tranquillement des frappes de décapitation qu’on a le droit. Parce ce que nos accès à Internet sont une façon de nous suivre partout, tout le temps.

    Une sorte de confirmation du type l’arroseur arrosé.

    Tu noteras d’ailleurs que si les palestiniens de Gaza ont perdu depuis très longtemps l’accès à l’eau ou à l’électricité, ils n’ont que rarement perdu l’accès à la 4G. Parce que tu l’auras compris, cet accès permet de les bombarder avec précision et moralité.

    #frappes_de_décapitation #décapitation_stratégique

  • Que seront les limites de l’IA militaire ? - Le Rubicon
    https://lerubicon.org/collimateur-26-05-26

    Le Collimateur se penche aujourd’hui sur l’état d’avancement de l’IA militaire, sur les rapports de forces entre leurs grandes entreprises qui les développent et les Etats, ainsi sur les défis qui se posent à leur régulation avec Laure de Roucy-Rochegonde et Louis Perez.

    #Armée #IA #intelligence_artificielle #IA_millitaire

  • “Surveillance City”

    Directed by Harjant Gill and Pearl Sandhu and featuring Professor Inderpal Grewal, Surveillance City takes viewers on a journey through contemporary #Delhi, narrating a city marked by the extreme inequality resultant of decades of neoliberalism, and highlighting the insidious work of an authoritarian state deploying surveillance and securitisation measures to govern diverse populations and temper unrest. It’s a powerful meditation on masculinism and militarism, populism and patriarchy, the aesthetics and affects of security, nationalism and religion, policing and the law, discourses of terror, fear of the other, the role of the media, but also dissent, protest, and the prospects of democracy in a postcolonial state.

    https://vimeo.com/1149568432?fl=pl&fe=vl


    https://antipodeonline.org/2026/05/13/surveillance-city

    #film #film_documentaire #surveillance #Inde #inégalités #autoritarisme #néolibéralisme #New_Delhi #géographie_urbaine #ville #nationalisme_hindou #nationalisme #minorités #pauvreté #gentrification #enclaves #caméras_de_vidéosurveillance #sécurité #sentiment_de_sécurité #patriarcat #sécuritisation #espace_domestique #masculinité #religion #esthétique #Narendra_Modi #normalisation #émotions #peur #insécurité #lois #lois_coloniales #armée #militaires #policing #réseaux_sociaux #terrorisme #terreur #hindous #homogénéité #géographie #géographie_sociale #classes_sociales #castes #démocratie #Etats_post-coloniaux #colonialisme #répression #droits

    ping @cede

    via @reka

  • Iran Seizes Chinese-Owned ‘Floating Armory’ Ship Near Hormuz
    https://gcaptain.com/iran-seizes-chinese-owned-floating-armory-ship-near-hormuz
    https://gcaptain.com/wp-content/uploads/2026/05/Ya-Ray-Yang.jpg
    Photo: Ya Ray Yang/MarineTraffic

    By Weilun Soon and Alex Longley (Bloomberg) — Iran seized a Chinese-owned ship that’s one of a handful of so-called floating armories that operate in the region, according to two maritime security consultants who asked not to be identified discussing sensitive information.

    Hong Kong-based Sinoguards, a maritime security firm, said in a statement that Tehran’s forces took one of its ships, the Hui Chuan, into Iranian waters on Thursday. That followed an alert from a UK naval group that a commercial ship was apprehended by unauthorized personnel at the entrance of the Strait of Hormuz.

    It’s unclear why Iran has taken the vessel after Tehran said in statements on Thursday that Chinese ships were allowed to cross Hormuz, suggesting cooperation between the two nations. China has long been the biggest buyer of Iranian oil.

    Sinoguards said the vessel is undergoing documentation and compliance inspection in Iranian waters. The company didn’t respond to a question from Bloomberg News on whether the ship was a floating armory, and in its statement referred to it as an offshore work platform vessel.

    The firm provides security services, including armed guards, for vessels transiting risky waters such as the Indian Ocean, according to its website. One of Sinoguards’ permanent bases is in Fujairah, a key United Arab Emirates port outside the strait in the Gulf of Oman.

    “We are cooperating fully with the appropriate authorities and have submitted the requested vessel and crew documentation,” the company said in the statement on Friday, adding that there’s no indication the vessel’s crew have been injured.

    Vessel-based armories, or VBAs as ships like the Hui Chuan are known, store firearms in international waters as part of the security services they offer. 

    Such vessels also act as a rest point for personnel employed by private military and security companies, where they can wait to embark and disembark ships. 

    There are no rules on what sort of vessels can function as VBAs. The Hui Chuan, is classified as a Honduras-flagged fishery research vessel that was built in 1984.

    Sinoguards was established in 2013, according to its website, which said the company focuses on recruiting ex-service personnel from Ukraine and Nepal. Sinoguards is a neutral company with no ties to governments or armed forces, it said.

  • « Classes de défense globale » : la crainte d’un embrigadement des collégiens et lycéens - Basta !
    https://basta.media/Avec-les-classes-defense-globale-la-crainte-embrigadement-collegiens-lyceen

    Des élèves dans la peau de gendarmes réprimant une manifestation, d’autres qui jouent les surveillants de prison... Les « classes défense » se multiplient, sur fond de tensions géopolitiques, mais alarment parents, syndicalistes et chercheurs.

    #école #armée #classes_défense

  • Da #Stellantis a #Leonardo, le sirene del riarmo per una Torino in piena crisi industriale

    Nel capoluogo piemontese gli impiegati del settore automotive sono sempre meno. Dai 60mila della Fiat nel 1960 ne restano poco più di 12mila e la vendita di Iveco Group a Tata ne mette a rischio altri seimila. In questo contesto Leonardo annuncia 400 nuove assunzioni e vanta legami sempre più stretti con le istituzioni pubbliche, Università in primis. I sindacati avvertono che l’aerospazio non risolverà la crisi occupazionale

    Sono meno di dieci chilometri in linea d’aria quelli che a Torino separano la “Porta 2”, storico ingresso del fu stabilimento Fiat nel Sud della città, dalla cancellata che circonda la sede da oltre 116mila metri quadrati della Leonardo Spa, in Corso Francia. In questi due luoghi si “vedono” localmente tante dinamiche che si osservano anche su scala globale.

    Il capoluogo piemontese, simbolo della crisi dell’automotive e del rilancio del settore militare, è un punto di osservazione privilegiato per analizzare gli effetti quotidiani del declino produttivo sul tessuto sociale e per studiare come quel “pubblico” svuotato di risorse provi a stringere alleanze con il privato per sopravvivere. Ma è anche un territorio che subisce decisioni prese a centinaia di chilometri di distanza. C’è tutto questo, oggi, nella città che vive una crisi industriale senza precedenti.

    Oltre quella “Porta 2” dello stabilimento di Mirafiori la situazione è infatti drammatica. Dalla fusione tra Peugeot société anonyme (Psa) e Fca in Stellantis del 2021 le fuoriuscite di personale sono state più di seimila con bonus fino ai 100mila euro lasciando in attività poco più di 12mila lavoratori e lavoratrici, di cui circa 5.500 impiegati. Lo stesso vale per l’indotto: si stima in vent’anni un crollo di 30mila lavoratori solo per il settore meccanico. “La fine è vicina: se Stellantis non annuncerà la produzione di nuovi modelli in meno di due anni servirà di nuovo la cassa integrazione”, spiega Gianni Mannori, sindacalista della Fiom Cgil. In poco più di cinquant’anni il cuore industriale del capoluogo piemontese ha ridotto dell’80% le persone impiegate rispetto al picco di 60mila operai del 1971.

    Ma non è l’unica strategia messa in atto da Exor Nv, società della famiglia Agnelli e socia di riferimento di Stellantis, che ha avuto impatto sul territorio. A metà luglio 2025 il colosso di diritto olandese ha venduto per 3,8 miliardi di euro la divisione veicoli di Iveco Group, che vede attivi a Torino oltre seimila dipendenti, all’indiana Tata Motors. Il loro posto è “salvo” per due anni -l’accordo di vendita prevede per questo periodo il divieto di riorganizzazione aziendale- ma il futuro è incerto. Ed è in questo contesto che il presente in città ha un nome ben identificabile: Leonardo, che conta in totale quattromila addetti divisi tra i 2.200 nella sede di Caselle e i restanti nello stabilimento cittadino di Corso Francia.

    A questi si aggiungono, secondo i dati comunicati dalla società stessa ad Altreconomia, 1.200 dipendenti a Cameri (NO) e circa 1.100 addetti di Thales Alenia Space (joint venture tra Leonardo e la società francese Thales Sa che opera nel settore spaziale), mentre non è noto quanti siano gli impiegati diretti di Mbda Spa, uno dei più importanti consorzi europei che costruisce missili e tecnologie per la difesa di cui Leonardo detiene il 25% della proprietà insieme ad Airbus e Bae systems. Proprio da Mbda arriva il nuovo amministratore delegato Lorenzo Mariani, al posto di Roberto Cingolani.

    Per quanto riguarda l’impatto territoriale Leonardo stima per il Piemonte 400 piccole e medie imprese coinvolte nella produzione, per un totale di 14.500 addetti tra diretti, indiretti e indotto. Tra gennaio 2024 e agosto 2025 Leonardo ha assunto in Piemonte 766 persone, di cui 395 laureati (per la grande maggioranza in discipline Stem, ovvero scienza, tecnologia, ingegneria e matematica), mentre i restanti sono “in larga parte profili sperimentati grazie alla collaborazione strutturata con gli istituti tecnici del territorio piemontese”, tecnici ad alta e altissima specializzazione. La “presa” della società sui giovani è forte.

    “Garantiscono stipendi iniziali altissimi per fidelizzarli e questo ha creato, tra l’altro, malcontento anche tra chi ha una certa anzianità”, racconta un lavoratore dell’azienda che preferisce mantenere l’anonimato. Fidelizzazione che sembra essere comunque necessaria: Leonardo ci ha infatti comunicato che, tra il 2024 e il 2025 (al 31 dicembre), gli addetti erano aumentati di 400 unità ma le assunzioni in 20 mesi sono quasi il doppio.

    “C’è una narrazione che sta cercando di convincere la città che l’aerospazio e il militare possano sostituire l’industria dell’automotive. Combattiamo questa disinformazione perché non è vero e questi numeri lo dimostrano”, ha sottolineato Ugo Bolognesi, responsabile della Fiom Torino, durante un dibattito pubblico svoltosi nel capoluogo lo scorso 9 aprile presso il Centro studi Sereno Regis, in cui rappresentanti della politica, dei sindacati e delle Università si sono confrontati proprio sul tema della produzione di armi in città.

    Il sito di Caselle, a circa 20 chilometri da Torino, “si è evoluto in un vero e proprio centro di ingegneria, ricerca e sviluppo” ed è il luogo dove “si sta costruendo il futuro delle tecnologie aeronautiche di nuova generazione”. Leonardo cita nei dati comunicati ad Altreconomia il Global combat air programme (Gcap), un programma multinazionale congiunto tra Italia, Regno Unito e Giappone per sviluppare entro il 2035 un nuovo caccia e il “Clean Sky” che mira a ridurre gli impatti ambientali dell’aviazione.

    Dal punto di vista ingegneristico nel polo di Caselle la società rivendica una produzione di 125 Eurofighter, oltre a 650 semi-ali dello stesso velivolo, a cui si aggiungono 90 C-27J Spartan (aereo da trasporto tattico) e 21 velivoli Atr special mission per clienti nazionali e internazionali. E poi più di 80 sistemi Atos (Airborne tactical observation system) venduti in dieci Paesi per supportare operazioni militari e di sicurezza nazionale.

    Cameri è invece il “fulcro della partecipazione italiana al programma F-35, essendo stato scelto da Lockheed Martin, società statunitense leader nel settore della Difesa, come unica linea di assemblaggio e di collaudo finale in Europa e come centro per le attività di manutenzione, revisione e aggiornamento (Mro&U) dei velivoli F-35 destinati a operare nell’area mediterranea/europea”. Nei 124mila metri quadrati dello stabilimento novarese, che presto diventeranno quasi 180mila, si producono 18 velivoli F-35 e 55 assiemi ala (ovvero, tutte le parti che compongono l’ala di un velivolo) della versione F-35A all’anno: in totale sono già stati consegnati 75 velivoli, realizzate duemila parti di ali industrializzate e più di 300 ali complete.

    Queste forniture sono proprio il punto in cui il globale si incrocia con il locale a Torino. “Quando da dentro lo stabilimento vedevo i manifestanti lanciare addosso alle nostre macchine i fumogeni, mi sono chiesto che cosa stessi facendo”, racconta un altro lavoratore di Leonardo -che sceglie l’anonimato-, ricordando il pomeriggio del 3 ottobre 2025 quando durante una manifestazione per la Palestina alcuni attivisti hanno lanciato contro lo stabilimento di Corso Francia pietre e fumogeni. “Spesso non ci rendiamo neanche conto del prodotto finale -aggiunge, in linea con quanto già riportato da un altri dipendenti dell’azienda ad Altreconomia– ma certo vedere rappresentanti delle aziende militari israeliane che facevano avanti e indietro dallo stabilimento per attività di manutenzione sui caccia mi ha fatto riflettere”. Secondo entrambi i lavoratori il tema della mancata interruzione delle collaborazioni con Israele non trova dal punto di vista numerico grande seguito all’interno dell’azienda, soprattutto tra i neoassunti.

    C’è poi il capitolo ricerca e sviluppo. Leonardo ha comunicato ad Altreconomia che gli investimenti della società in questo settore rappresentano quasi il 10% della spesa totale in ricerca delle imprese sul territorio, per un totale di 232 milioni di euro (dati al 2021).

    “L’azienda è impegnata in Piemonte nello sviluppo di nuove tecnologie abilitanti per la crescita e la competitività del settore aerospazio e Difesa, anche attraverso collaborazioni con le principali realtà del mondo della formazione accademica e della ricerca, a partire dal Politecnico e dall’Università di Torino, l’Istituto tecnico superiore Aerospazio Piemonte e il Competence center per il manufacturing avanzato Cim 4.0, il distretto Aerospaziale Piemonte e la Fondazione IA4I”. Il Cim 4.0 è un centro promosso dal ministero delle Imprese e del Made in Italy che si occupa di trasformazione tecnologica, mentre la Fondazione IA4I gestisce a Torino il Centro italiano per l’intelligenza artificiale, anche grazie al contributo di 20 milioni di euro l’anno dal ministero dell’Economia.

    A questo si aggiungono anche i “Leonardo innovation labs”, situati nelle Officine grandi riparazioni (Ogr) dietro la stazione di Porta Susa, incubatori tecnologici che “supportano trasversalmente l’ingegneria delle aree di business di Leonardo nella ricerca e sviluppo delle tecnologie di frontiera”. Infine presso lo stabilimento di Corso Francia è stato sviluppato il “fiore all’occhiello della Leonardo Hi-Tech”: il Product capability and concept laboratory (Pc2Lab), un luogo “dove, grazie all’utilizzo dei cosiddetti ‘gemelli digitali’ (in inglese, digital twins) e sofisticate sperimentazioni algoritmiche all’interno di scenari operativi simulati, è possibile controllare il complesso processo di sviluppo dei sistemi aerei di futura generazione e svilupparne caratteristiche e configurazioni ben prima che possano essere sperimentati in volo”.

    In questo contesto la relazione con il mondo universitario ricopre sicuramente un aspetto centrale, soprattutto con il Politecnico di Torino su cui però la multinazionale nega informazioni dettagliate: “Non è disponibile un dato pubblico consolidato sul numero complessivo dei singoli progetti attivi né sul valore economico totale delle commesse, che varia nel tempo in funzione dei programmi”. L’assenza di trasparenza continua.

    Intanto l’apice della collaborazione pubblico-privato troverà casa nella Città dell’Aerospazio. Le informazioni sono scarse e frammentate ma i lavori sono in ritardo rispetto alla tabella di marcia. Corso Francia è però pronto ad accogliere un luogo in cui, grazie a Regione e Comune, l’Ateneo e Leonardo diventeranno coinquilini. “Un cambio di paradigma importante non solo per gli enti coinvolti ma per la città intera -sottolinea il geografo Michele Lancione, professore del Politecnico di Torino-. Viene creato uno spazio fisico e relazionale in cui far funzionare una dimensione ‘politica’ prima ancora che industriale: si costruisce il sapere da utilizzare e mettere al servizio di un’economia piegata al militare”.

    Leonardo dichiara che “dopo aver registrato 20mila nuove assunzioni tra il 2023 e il 2025” prevede in Italia tra quest’anno e il 2030 “28mila nuovi ingressi di cui il 55% giovani under30, il 70% profili Stem e il 30% donne”. Non è noto, invece, il dato specifico sulle assunzioni che interesseranno Torino. Intanto il cardinale Roberto Repole, vescovo di Torino, in occasione del primo maggio ha indirizzato una lettera aperta alla città. “Dobbiamo fermarci e riflettere se sia umano darci tanto da fare per attrarre e sviluppare fabbriche di armi -si legge-. So che si preferisce parlare di industria della Difesa ma è inutile girarci attorno: il mercato degli ordigni di morte sta fiorendo e sta distribuendo ricchi profitti agli azionisti solo perché le armi vengono usate in altre parti del mondo per uccidere e devastare. Credo che non possiamo cercare la vita con una mano e toglierla con l’altra, non possiamo disgiungere pace e lavoro. Vogliamo affidare alla guerra le speranze del nostro territorio?”.

    Il 9 agosto 1956 il caccia Fiat G-91, prodotto dall’azienda aeronautica italiana Fiat Aviazione (divenuta poi Aeritalia), decollava per la prima volta dall’aeroporto di Caselle Torinese. Settant’anni dopo quel luogo si candida a diventare nuovamente crocevia centrale della produzione militare.

    https://altreconomia.it/da-stellantis-a-leonardo-le-sirene-del-riarmo-per-una-torino-in-piena-c
    #armement #armes #Turin #Italie #industrie_de_l'armement #Mirafiori #Exor_Nv #Cameri #Thales_Alenia_Space #Thales #Mbda #Airbus #Bae_systems #Lorenzo_Mariani #Piémont #travail #Caselle #Global_combat_air_programme (#Gcap) #Clean_Sky #Eurofighter #C-27J_Spartan #Atr_special_mission #Atos #F-35 #armée #Lockheed_Martin #Mro&U #université #PoliTo #Cim_4.0 #IA4I #Leonardo_innovation_labs #Officine_grandi_riparazioni (#Ogr) #Product_capability_and_concept_laboratory (#Pc2Lab) #digital_twins #Città_dell’Aerospazio #Fiat_G-91 #Fiat_Aviazione #Aeritalia

    • «Eravamo città delle auto, vogliamo diventare città delle armi?», appello del card. Repole per la festa del lavoro

      Pubblichiamo di seguito il messaggio del card. Roberto Repole, arcivescovo di Torino e vescovo di Susa, indirizzato ai lavoratori, agli imprenditori e alle loro famiglie per la Festa del Lavoro, nella memoria liturgica di San Giuseppe Artigiano, che ricorre venerdì 𝟭° 𝗺𝗮𝗴𝗴𝗶𝗼 2026.

      «Carissimi,

      il nostro cuore in questo tempo di guerra è turbato e deve vigilare per non abituarsi, deve restare inquieto. Anche la Festa del Lavoro, che i cristiani vivono guardando all’esempio mite di san Giuseppe Artigiano, contiene quest’anno motivi di inquietudine: desidero condividervi il mio turbamento al pensiero che le guerre seminano morte nel mondo eppure qui a Torino, a Susa e in Piemonte rappresentano un vantaggio economico per le aziende che producono forniture militari e si offrono come motore di rilancio dell’occupazione.

      Ci va bene così? Accettiamo qualsiasi tipo di lavoro, purché sia lavoro? Lo domando a me prima che ad altri perché siamo corresponsabili, le nostre azioni e i nostri stili di vita sono intrecciati: la città siamo noi, tutti insieme.

      Sappiamo che decenni di crisi industriale hanno lasciato sacche di disoccupazione da risolvere. Nessuno può pretendere che i disoccupati rifiutino le occasioni di lavoro, perché sono l’anello più fragile della catena. Però dobbiamo fermarci e riflettere se sia umano darci tanto da fare per attrarre e sviluppare fabbriche di armi.

      So che si preferisce parlare di industria della Difesa, ma è inutile girarci attorno: il mercato degli ordigni di morte sta fiorendo e sta distribuendo ricchi profitti agli azionisti solo perché le armi vengono usate in altre parti del mondo per uccidere e devastare. Credo che non possiamo cercare la vita con una mano e toglierla con l’altra, non possiamo disgiungere pace e lavoro. Vogliamo affidare alla guerra le speranze del nostro territorio?

      Carissimi, faccio mie le parole di Leone XIV al corpo diplomatico: non basta parlare di pace, «occorre la volontà di smettere di produrre strumenti di distruzione e di morte». La guerra ha radici nell’odio e nelle ingiustizie del mondo, ma è anche un grande business economico e sta spingendo sulla produzione delle armi, probabilmente oltre il bisogno di difesa da parte di un Paese come l’Italia.

      Allora fermiamoci, cari amici, e ragioniamo tutti insieme – istituzioni e cittadini, imprenditori, sindacalisti, famiglie – domandiamoci quali persone vogliamo essere, come vogliamo spendere le nostre esistenze e la nostra comunità: eravamo la città delle auto, vogliamo diventare la città delle armi? La Chiesa locale, con la sua Pastorale del Lavoro, è pronta a offrirsi come luogo di incontro, confronto e approfondimento».

      https://www.diocesi.torino.it/site/eravamo-citta-delle-auto-vogliamo-diventare-citta-delle-armi-appello-

    • The Technological Republic, in brief.

      1. Silicon Valley owes a moral debt to the country that made its rise possible. The engineering elite of Silicon Valley has an affirmative obligation to participate in the defense of the nation.

      2. We must rebel against the tyranny of the apps. Is the iPhone our greatest creative if not crowning achievement as a civilization? The object has changed our lives, but it may also now be limiting and constraining our sense of the possible.

      3. Free email is not enough. The decadence of a culture or civilization, and indeed its ruling class, will be forgiven only if that culture is capable of delivering economic growth and security for the public.

      4. The limits of soft power, of soaring rhetoric alone, have been exposed. The ability of free and democratic societies to prevail requires something more than moral appeal. It requires hard power, and hard power in this century will be built on software.

      5. The question is not whether A.I. weapons will be built; it is who will build them and for what purpose. Our adversaries will not pause to indulge in theatrical debates about the merits of developing technologies with critical military and national security applications. They will proceed.

      6. National service should be a universal duty. We should, as a society, seriously consider moving away from an all-volunteer force and only fight the next war if everyone shares in the risk and the cost.

      7. If a U.S. Marine asks for a better rifle, we should build it; and the same goes for software. We should as a country be capable of continuing a debate about the appropriateness of military action abroad while remaining unflinching in our commitment to those we have asked to step into harm’s way.

      8. Public servants need not be our priests. Any business that compensated its employees in the way that the federal government compensates public servants would struggle to survive.

      9. We should show far more grace towards those who have subjected themselves to public life. The eradication of any space for forgiveness—a jettisoning of any tolerance for the complexities and contradictions of the human psyche—may leave us with a cast of characters at the helm we will grow to regret.

      10. The psychologization of modern politics is leading us astray. Those who look to the political arena to nourish their soul and sense of self, who rely too heavily on their internal life finding expression in people they may never meet, will be left disappointed.

      11. Our society has grown too eager to hasten, and is often gleeful at, the demise of its enemies. The vanquishing of an opponent is a moment to pause, not rejoice.

      12. The atomic age is ending. One age of deterrence, the atomic age, is ending, and a new era of deterrence built on A.I. is set to begin.

      13. No other country in the history of the world has advanced progressive values more than this one. The United States is far from perfect. But it is easy to forget how much more opportunity exists in this country for those who are not hereditary elites than in any other nation on the planet.

      14. American power has made possible an extraordinarily long peace. Too many have forgotten or perhaps take for granted that nearly a century of some version of peace has prevailed in the world without a great power military conflict. At least three generations — billions of people and their children and now grandchildren — have never known a world war.

      15. The postwar neutering of Germany and Japan must be undone. The defanging of Germany was an overcorrection for which Europe is now paying a heavy price. A similar and highly theatrical commitment to Japanese pacifism will, if maintained, also threaten to shift the balance of power in Asia.

      16. We should applaud those who attempt to build where the market has failed to act. The culture almost snickers at Musk’s interest in grand narrative, as if billionaires ought to simply stay in their lane of enriching themselves . . . . Any curiosity or genuine interest in the value of what he has created is essentially dismissed, or perhaps lurks from beneath a thinly veiled scorn.

      17. Silicon Valley must play a role in addressing violent crime. Many politicians across the United States have essentially shrugged when it comes to violent crime, abandoning any serious efforts to address the problem or take on any risk with their constituencies or donors in coming up with solutions and experiments in what should be a desperate bid to save lives.

      18. The ruthless exposure of the private lives of public figures drives far too much talent away from government service. The public arena—and the shallow and petty assaults against those who dare to do something other than enrich themselves—has become so unforgiving that the republic is left with a significant roster of ineffectual, empty vessels whose ambition one would forgive if there were any genuine belief structure lurking within.

      19. The caution in public life that we unwittingly encourage is corrosive. Those who say nothing wrong often say nothing much at all.

      20. The pervasive intolerance of religious belief in certain circles must be resisted. The elite’s intolerance of religious belief is perhaps one of the most telling signs that its political project constitutes a less open intellectual movement than many within it would claim.

      21. Some cultures have produced vital advances; others remain dysfunctional and regressive. All cultures are now equal. Criticism and value judgments are forbidden. Yet this new dogma glosses over the fact that certain cultures and indeed subcultures . . . have produced wonders. Others have proven middling, and worse, regressive and harmful.

      22. We must resist the shallow temptation of a vacant and hollow pluralism. We, in America and more broadly the West, have for the past half century resisted defining national cultures in the name of inclusivity. But inclusion into what?

      Excerpts from the New York Times Bestseller The Technological Republic: Hard Power, Soft Belief, and the Future of the West, by Alexander C. Karp & Nicholas W. Zamiska

      #Alex_Karp #Nicholas_Zamiska #Palentir #stratégie #silicon_valley #gouvernement #armée #défense #guerre #IA #big_data

    • https://mamot.fr/@Khrys/116448403637696044

      Capture d’un post LinkedIn de Diana Filippova où elle écrit :

      J’ai lu le manifeste de Palantir avec un vif intérêt.
      Ma première réaction : la stupéfaction. Après, j’ai ri. J’ai ri longtemps. Quand j’ai cessé de rire, j’ai décidé de réécrire cette subtile prose avec des mots simples.
      Je vous livre ma modeste tentative d’édition :

      « 1. Faisons la guerre.
      2. Faisons la guerre, pas des apps.
      3. Faisons la guerre, pas des mails.
      4. Ne soyons pas des fillettes, faisons la guerre.
      5. Pour faire la guerre, faisons des armes.
      6. On fait des armes, mais c’est vous qui ferez la guerre.
      7. On nous demande des armes, on fait des armes.
      8. Vive la corruption !
      9. Vive l’impunité !
      10. Vive les psychopathes !
      11. Vive Clausewitz (et vive la guerre) !
      12. Faisons des drones, pas des bombes.
      13. On est les meilleurs !
      14. On est les plus forts !
      15. L’Allemagne et le Japon étaient pas mal non plus !
      16. Vive Elon !
      17. Vive Minority Report !
      18. Vive les VSS en politique !
      19. Vive Grok !
      20. Vive les religions !
      21. Sauf l’Islam.
      22. À bas les wokes, vive les WASP ! »

      Avis aux auteurs débutants : écrire, c’est réécrire. Aussi, ce n’est pas parce vous employez des mots compliqués que le résultat vaut la peine d’être publié.

    • Le manifeste de Palantir pour une Silicon Valley en armes - France 24
      https://www.france24.com/fr/%C3%A9co-tech/20260424-le-manifeste-de-palantir-pour-une-silicon-valley-en-armes

      Le géant américain du traitement de données Palantir vient de publier un manifeste. Au menu : remise en cause du pluralisme, service militaire obligatoire, course aux armements dopés à l’intelligence artificielle. La marque de fabrique d’une entreprise qui s’est placée au cœur du complexe militaro-industriel américain et agit désormais sans garde-fous.

  • La #France continue d’alimenter largement la machine génocidaire : un #rapport accablant

    Un rapport d’Urgence Palestine et de Palestinian Youth Movement, dont Le Monde a publié des extraits lundi soir, révèle que plus de 525 cargaisons d’équipements français à usage militaire ont été expédiées vers Israël entre octobre 2023 et mars 2026. Pour le gouvernement, il s’agit de matériel à vocation défensive ou destiné à être réexporté.

    Le document de 66 pages, intitulé « Les dessous des #exportations_militaires françaises vers Israël », se veut aussi complet et précis que possible. Il démontre un flux régulier et diversifié d’équipements qui, à eux seuls, ne constituent pas des armes prêtes à l’emploi, mais alimentent l’industrie de défense israélienne en composants parfois essentiels.

    Selon le rapport, « entre octobre 2023 et mars 2026, plus de 525 cargaisons de #matériel_militaire ont été expédiées par des fabricants français vers les industries israéliennes de défense et aérospatiales ». Les principaux exportateurs français recensés sont #Sermat, #ADR, #Effbe_France, #Eurolinks, #Savimex, #Safran, #Thales, #Cimulec, #Amphenol_Air_LB, #Radiall, #Aubert_&_Duval, #Vishay_MCB et #Hutchinson. Du côté israélien, #Elbit_Systems, premier fabricant d’armes du pays, est à l’origine de la quasi-totalité des achats, que le rapport n’a pas pu chiffrer en quantités ou en valeur.

    Plus de 90 % des expéditions, issues d’une cinquantaine de villes et de douze régions de France, ont été acheminées par la compagnie aérienne israélienne #El_Al. L’écrasante majorité de ces vols ont décollé de l’aéroport de Roissy-Charles de Gaulle, qui est aussi utilisé de façon intensive, selon le rapport, pour « le transit de #fret_militaire américain entre l’Amérique du Nord et Israël » : « Entre le 4 avril 2025 et le 25 octobre 2025, plus de 117 expéditions ont quitté différentes installations de #Lockheed_Martin [entreprise américaine et mondiale de défense et de sécurité] et de bases aériennes aux Etats-Unis à destination d’Israël, la majorité (79 %) étant acheminée vers la base aérienne militaire de #Nevatim. » Toutes ces cargaisons auraient transité par le hub parisien de la société américaine de fret aérien #FedEx, le plus important hors des Etats-Unis.

    Parmi les industriels contactés par Le Monde, Thales, dont le rapport d’Urgence Palestine estime que quatre de ses filiales approvisionnent les divisions guerre électronique, #drones, #systèmes_C4I (les fonctions de contrôle et commande et de renseignement) et #radars au sol d’#Elbit_Systems, rappelle la position qu’il défend depuis des mois : « Depuis le 7 octobre 2023, Thales n’a exporté aucune arme ni aucun système létal vers les forces armées israéliennes, ni directement ni par l’intermédiaire de fabricants tiers ».

    Aubert & Duval vend des tubes en acier équipant des #obusiers ou des #tanks à Elbit Systems mais se défend en jurant que « la licence d’exportation de #matériel_de_guerre accordée par l’Etat français prévoit explicitement que le produit final (…) soit réexporté à des forces armées qui ne sont pas celles d’Israël ».

    Le ministère des armées a ordonné, en octobre 2025, l’arrêt des exportations de la société Sermat vers Israël, avait révélé le média en ligne Disclose car celles-ci étaient non conformes à la législation. Ces contrats portaient notamment sur la fourniture d’#alternateurs et de moteurs électriques pour des drones d’Elbit Systems.

    Le cas d’Eurolinks, qui fabrique des #maillons, c’est-à-dire les liens permettant de charger les munitions, est déjà connu grâce aux révélations de Dispose et de Marsactu, Mais, malgré les révélations de presse et le refus des dockers CGT de Marseille de charger une livraison en juin 2025, le rapport d’Urgence Palestine fait état « d’un flux continu de 12 expéditions documentées totalisant 9,94 millions de liens de munitions sur vingt et un mois ».

    De fait, l’Etat français n’a pas annulé la licence d’Eurolinks. Celle-ci « ne donne pas droit à l’#armée_israélienne d’utiliser ces composants », avait déclaré en mars 2024 Sébastien Lecornu, alors ministre des armées, qui doivent uniquement entrer dans la fabrication d’équipements ensuite exportés par Israël.

    (…)

    « Le décalage entre la politique officielle de la France et la réalité de sa #chaîne_d’approvisionnement, où des #composants ont permis l’armement de drones au-dessus de Gaza, soulève de sérieuses questions quant à sa complicité », estiment Urgence Palestine et Palestinian Youth Movement, qui invoquent, notamment, le Traité sur le commerce des armes (TCA), signé et ratifié par la France en 2013, selon lequel « un Etat Partie ne doit autoriser aucun transfert d’armes (…) s’il a connaissance que ces armes pourraient servir à commettre un génocide, des crimes contre l’humanité, (…) des attaques dirigées contre des civils (…) ou d’autres crimes de guerre. »

    https://europalestine.com/2026/04/07/la-france-continue-dalimenter-largement-la-machine-genocidaire-un-rap
    #Israël #armes #armement #complicité

    • Rapport : Les dessous des exportations militaires françaises vers Israël

      « ARMER UN GÉNOCIDE » : UN RAPPORT D’INVESTIGATION RÉVÈLE L’AMPLEUR DE LA COMPLICITÉ FRANÇAISE DANS L’ARMEMENT D’ISRAËL

      Le Palestinian Youth Movement et Urgence Palestine publient aujourd’hui un rapport d’investigation inédit documentant, pour la première fois de manière exhaustive et datée, l’implication directe de l’État français et de ses entreprises dans l’armement d’Israël depuis le 7 octobre 2023.

      Les faits sont les suivants : 525 cargaisons d’équipements et de composants militaires ont été expédiées depuis des entreprises françaises vers des filiales d’Elbit Systems — premier fournisseur de l’armée d’occupation israélienne. 117 vols FedEx transportant des composants de chasseurs F-35 produits par Lockheed Martin ont transité par l’aéroport de Roissy-Charles de Gaulle à destination de la base aérienne israélienne de Nevatim. Aucune de ces exportations, aucun de ces transits, n’ont pu avoir lieu sans l’aval complice ou le silence coupable de l’État français.

      Ce rapport documente ce que la société palestinienne affirme depuis plus de 70 ans : le système colonial israélien et ses guerres génocidaires ne peuvent exister sans la chaîne capitaliste mondiale et la complicité active des gouvernements occidentaux. Les données réunies ici en apportent la preuve matérielle, expédition par expédition, entreprise par entreprise. Sans les amortisseurs de choc d’Effbe, Elbit ne peut pas stabiliser ses systèmes de ciblage. Sans les panneaux avioniques de Thales, ses drones et systèmes de surveillance ne peuvent pas fonctionner. Sans les visières de Savimex et les composants de FedEx, les F-35 ne décollent pas. Sans les alternateurs et actionneurs de Sermat, les drones Hermes 900 ne peuvent pas tuer. Sans les tubes de canons d’Aubert & Duval, les obusiers SIGMA ne tirent pas. Sans les 9,94 millions de liens de munitions d’Eurolinks, les fusils-mitrailleurs à Gaza ne tirent pas en rafale.

      Ce rapport vient également mettre en évidence deux ans de mensonges d’État. Alors que le droit international interdit clairement tout transfert d’armements ou de composants militaires dès lors qu’un risque génocidaire est reconnu, les données du rapport établissent sans ambiguïté que les entreprises françaises ont continué d’alimenter des armes offensives qui ne relèvent en aucune façon du double usage.

      Au regard des informations exposées dans ce rapport, le Palestinian Youth Movement et Urgence Palet demandent :

      Un embargo total et la suspension immédiate de toutes les autorisations d’exportation et de transit de matériels militaires et de composants à destination d’Israël, conformément aux articles 6.3 et 7 du Traité sur le Commerce des Armes et aux ordonnances de la CIJ de 2024.

      La révocation de toutes les licences d’exportation en cours accordées aux entreprises françaises documentées dans ce rapport.

      L’ouverture d’une enquête parlementaire indépendante sur les autorisations délivrées par la CIEEMG depuis le 7 octobre 2023.

      La mise en place d’un mécanisme public et contraignant de traçabilité de l’usage final de tout composant exporté vers Israël.

      Des sanctions pénales contre les entreprises qui en conscience participent à cette chaîne d’armement.

      https://www.urgence-palestine.com/rapport-les-dessous-des-exportations-militaires-francaises-vers-i

  • Marine nationale : sauveteurs en alerte dans la Manche

    Des milliers de personnes tentent de traverser la Manche. Mais depuis un terrible naufrage en 2021 qui avait mis en cause les sauveteurs français, les #procédures ont été renforcées. Les patrouilleurs de la Marine sont chargés de protéger ces embarcations et de ne pas les intercepter. Sur #terre, les forces de l’ordre tentent d’empêcher les départs. Mais en #mer, la France et le Royaume-Uni ont un rôle de sauvetage. Ils vont tout faire pour éviter un naufrage des migrants ou une collision avec un cargo.

    https://www.tf1.fr/tf1/jt-20h/videos/marine-nationale-sauveteurs-en-alerte-dans-la-manche-01390914.html
    #marine_nationale #sauvetage #Manche #France #UK #Angleterre #armée #frontières #migrations #réfugiés #vidéo #La_Manche #Cross_Gris-nez #CROSS #frontière_maritime #frontière_terrestre #taxi-boat #à_voir #marine_militaire

  • Interesse an Militärdienst steigt : Bundeswehr meldet kräftiges Plus bei Bewerbungen
    https://www.berliner-zeitung.de/news/interesse-an-militaerdienst-steigt-bundeswehr-meldet-kraeftiges-plu

    En 2024/2025 exactement 16.100 jeunes allemands nous ont fait comprendre la signification de l’expression « plus con tu meurs » en se présentant comme candidat au service de recrutement de l’armée allemande. Le nombre annuel d’apprentis meurtriers a augmenté de 20 pour cent. C’est grave car la seule possibilité efficace d’agir contre les guerres au niveau individuel c’est de ne pas y participer.

    17.3.2026 vin Mario Jacob - Die Bundeswehr kämpft seit Jahren mit Personalmangel. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums gab es im vergangenen Jahr jedoch mehr Neueinstellungen.

    Die Bundeswehr zieht derzeit spürbar mehr Interessenten an als noch vor einem Jahr. Bis Ende Februar 2025 gingen rund 16.100 Bewerbungen für die militärische Laufbahn ein – das entspricht einem Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres, wie das Verteidigungsministerium mitteilte.

    Auch bei den tatsächlichen Neueinstellungen zeigt sich ein positiver Trend: Im Februar lag der Zuwachs bei 14 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
    Bundeswehr auf Wachstumskurs

    Die Zahlen deuten darauf hin, dass sich die Bundeswehr derzeit auf einem Wachstumskurs befindet. Angesichts der sicherheitspolitischen Lage in Europa und der politischen Debatte um eine stärkere Verteidigungsfähigkeit Deutschlands dürfte das gestiegene Interesse an einer militärischen Karriere auch im weiteren Jahresverlauf genau beobachtet werden.

    Die Bundeswehr kämpft seit Jahren mit Personalmangel und hat wiederholt versucht, mit Werbekampagnen und verbesserten Anreizen mehr Bewerber zu gewinnen. Die aktuellen Zahlen des Verteidigungsministeriums legen nahe, dass diese Bemühungen zunehmend Wirkung zeigen.

    #Allemagne #armée #soldats #guerre

  • L’#armée américaine teste des #soldats #humanoïdes dotés d’#intelligence_artificielle
    https://www.01net.com/actualites/les-robots-tueurs-arrivent-sur-le-champ-de-bataille-et-ce-nest-plus-de-la-sci

    La science-fiction s’invite brutalement sur les champs de bataille. Des entreprises technologiques de la #Silicon_Valley testent actuellement des #robots humanoïdes #autonomes conçus pour faire la guerre à la place des humains. Une #révolution #militaire qui soulève d’immenses inquiétudes #éthiques.

    Le #Phantom #MK-1 a tout du cauchemar d’anticipation. Bien qu’il soit actuellement testé dans des usines et des chantiers navals d’#Atlanta à #Singapour, ce robot humanoïde recouvert d’acier noir et surmonté d’une visière teintée se présente comme le premier modèle spécialement développé pour la défense. Ses créateurs de la jeune pousse #Foundation affirment vouloir en faire une machine capable de manier n’importe quelle arme conventionnelle, du pistolet au fusil d’assaut. L’entreprise californienne a d’ailleurs déjà décroché pour 24 millions de dollars de contrats de recherche avec l’armée américaine et a même envoyé deux de ses prototypes en #Ukraine en février dernier pour des missions de reconnaissance.

  • Continuum disciplinaire
    https://laviedesidees.fr/Genard-Rossigneux-Meheust-Routines-punitives

    Surmontant la disparité des corpus documentaires, un ouvrage collectif analyse les points communs entre prisons, bagnes, casernes, hospices, asiles et couvents. Autant d’institutions où le punitif imprègne la routine institutionnelle.

    #Histoire #État #prison #armée
    https://laviedesidees.fr/IMG/pdf/20260223_routinespunitives.pdf

  • Comment l’#armée_ukrainienne parvient à tenir tête à la #Russie : « Etre encore là quatre ans après l’attaque est une #victoire »
    https://www.lemonde.fr/international/article/2026/02/20/comment-l-armee-ukrainienne-parvient-a-tenir-tete-a-la-russie-etre-encore-la

    Comment l’armée ukrainienne parvient à tenir tête à la Russie : « Etre encore là quatre ans après l’attaque est une victoire »
    Depuis le début de l’invasion russe, en février 2022, les #troupes de #Kiev misent notamment sur l’initiative laissée à chacun et sur l’innovation pour contenir l’avancée de Moscou, malgré une différence flagrante de moyens humains et matériels.
    Par Jacques Follorou (Izioum, Kharkiv, Perchotravensk, Pryvovchanske et Zaporijia [#Ukraine], envoyé spécial)

    Comme les #soldats qui en ont trop vu, Ilya, de son nom de guerre « Ike », oppose à son interlocuteur un regard vide de toute émotion. Positionné entre Izioum, ville stratégique du nord-est de l’Ukraine, occupée par les Russes d’avril à septembre 2022, et le front tout proche, il commande une ancienne unité spéciale de gardes-frontières reversée dans l’armée régulière. En cette fin de journée glaciale, début février, devant un thé brûlant, il se prête au jeu de la discussion sans se rendre compte que son impassibilité dit beaucoup de ces quatre années de guerre, sur l’usure physique et psychologique. Imperturbable, la voix égale, il relève néanmoins que peu de gens imaginaient l’Ukraine capable de défier les pronostics en contenant une armée russe bien supérieure en nombre et disposant de moyens de production militaire massifs.

    Chaque matin, Ilya dit avoir encore la force de motiver ses hommes en leur demandant de « rendre le monde meilleur en tuant le plus de Russes possible ». Comme pour les autres unités ukrainiennes, le recours aux drones est central, mais ses hommes mènent encore de nombreux combats rapprochés. « Les Russes avancent, admet-il, mais très lentement et au prix de pertes humaines colossales qui finiront par épuiser l’appareil militaire de Moscou ; la différence du prix attaché à la vie humaine entre eux et nous explique en grande partie notre résistance. »

    Envoyé avec son unité dans la région d’Izioum, à l’été 2025, Ilya assure que l’espérance de vie des soldats russes sur le front est très limitée, pas plus de vingt mois, selon lui. « Une fois, on a récupéré le corps d’un Russe qui avait signé son contrat d’engagement onze jours plus tôt, selon les documents retrouvés sur lui. » Le visage de cet homme à la silhouette filiforme s’anime, d’un coup, quand il mentionne l’existence des « lettres posthumes » découvertes dans les téléphones des soldats russes tués sur le front.

    Ilya montre le courrier d’un soldat de 22 ans adressé à sa mère. « Si tu lis cette lettre, cela veut dire que je suis mort. C’était une folie de signer ce contrat. Il pleut depuis cinq jours. Je me sens comme un chien, je n’ai rien à manger, rien à fumer, rien pour me sécher. C’est juste l’enfer. Je t’aime très fort. Tu aurais dû me dire de ne pas venir ici (…). S’il m’est arrivé quelque chose, informe cette fille, Christina. Voici son numéro. »

    « Une certaine liberté »
    L’unité d’Ilya détient des dizaines de téléphones, et autant de lettres de ce type. « En un mois, ajoute-t-il, mes gars peuvent tuer jusqu’à 40 Russes. Si ce n’est pas nous qui les tuons, ils meurent en traversant à pied des rivières gelées dont la glace a été brisée par des bombardements. Ou alors, avec les drones, on les voit se suicider après qu’ils ont été blessés, car ils savent que leur armée ne viendra jamais les chercher. » D’après lui, Moscou n’a jamais cessé d’utiliser ses soldats comme de la simple chair à canon : « Les commandants russes les exposent à ciel ouvert simplement pour tester nos défenses, ce qui en fait des cibles faciles. »

    Plus au sud, près de Pavlohrad, dans le village de Pryvovchanske transformé en base de repli pour son bataillon, Vlad, dit « Boutcha », en référence à sa ville natale, et Inna, sa femme, dite « Puma », tous deux âgés de 47 ans, reçoivent dans la petite dépendance d’une maison, vidée de ses habitants face à l’avancée russe. L’endroit est rustique et surchauffé par un robuste poêle à bois. Il fait − 10 °C à l’extérieur. Lui supervise une unité de drones, elle est secouriste au sein du bataillon. « Rien n’aurait pu l’empêcher de me rejoindre, dit Vlad, avec fierté, au sujet de son épouse. J’ai dû négocier avec le commandant. »

    Pour eux, ces quatre années de résistance doivent beaucoup à l’initiative laissée à chacun au sein de l’armée ukrainienne. « Un simple soldat peut changer la façon de faire la guerre, assure Vlad. En 2023, après avoir observé la méthode russe, j’ai convaincu mon commandant de faire de même et d’utiliser les drones pour coordonner les troupes au sol. J’ai monté un groupe et on a amélioré le système. Au début, il m’avait dit non. Je ne lui ai pas parlé pendant trois jours, puis il est venu me voir et m’a demandé des détails. C’était parti, ça a duré un an. Fin 2024, j’ai rejoint un autre bataillon, dirigé par un ami, pour l’aider à monter une unité de drones efficace. C’est l’une de nos forces, une certaine liberté. »

    Les vertus « #démocratiques » de l’armée ukrainienne prennent toutes leur dimension avec le commandant Yevhenii, de son nom de guerre « Thor », 39 ans. Ancien patron d’une entreprise de BTP à Kiev, il dirige une compagnie sur le front sud, près de Zaporijia, spécialement consacrée à la guerre des drones. « J’ai été nommé commandant, en 2022, par un vote au sein même de l’unité, avec 49 voix sur 51 », relate-t-il, avant de poursuivre : « L’Ukraine se bat avec des soldats majoritairement non professionnels. Ces gens ont apporté leurs compétences et leur culture civiles, c’est une révolution qu’a vécue notre armée, et ce n’est que le début. On doit encore se débarrasser de lourdeurs bureaucratiques et des anciens formés par l’Union soviétique. Dans ma compagnie, on débat pour choisir la bonne tactique. »

    « #Inventivité_doctrinale »
    Parmi ses recrues figure A., un ingénieur français en informatique de 31 ans, originaire de l’ouest de la France, qui s’est engagé en septembre 2025. Fort de ses années passées à Kiev de 2015 à 2022, il a lié son destin à l’Ukraine grâce à la loi votée en 2024, qui permet d’intégrer des étrangers dans les unités. « Cyrano », comme il se fait appeler, même si ses camarades le surnomment « Baguette », a commencé par un contrat de six mois. « Je vais resigner pour un an, je veux aller jusqu’à la fin de la guerre. Je m’occupe aussi de l’accueil des étrangers. Sur une vingtaine, on a déjà une dizaine de Français. »

    Pour lui, la résistance des Ukrainiens tient avant tout à leur « inventivité doctrinale », à leur « incroyable résilience » au combat et à leur « sens de la logistique ». Cependant, il ne faut pas sous-estimer les Russes, qui peuvent, dit-il, compter sur de solides filières de formation technologique. « Ils sont en avance dans un grand nombre de secteurs, notamment les drones à longue distance, dotés d’ailes et propulsés par des moteurs à essence, essentiels car ils déterminent la capacité de reconnaissance en profondeur. » De leur côté, les Ukrainiens rechignent, selon lui, à utiliser le matériel occidental, certes très avancé technologiquement, mais reçu en faible quantité.

    Sur le front est, dans son quartier général abrité par des bâtiments anonymes au cœur de la petite cité minière de Perchotravensk, à 30 kilomètres des lignes russes, Maksim, de son nom de guerre « Condor », connaît les qualités de son armée. Simple soldat d’infanterie, en 2016, il est aujourd’hui major et commande un bataillon uniquement dévolu aux drones. « Le seul critère, c’est la compétence, dit-il. L’essentiel de mes soldats sont des gars de l’infanterie transformés en “technos”. Pour compenser nos manques de moyens, on innove. » Fin septembre 2025, le bataillon a été décoré pour avoir abattu un hélicoptère qui transportait le fils d’un haut gradé de troupes aéroportées avec un petit drone de type FPV, utilisé pour les attaques suicides. Maksim est aussi fier de montrer qu’ils ont perfectionné les drones à fibre optique pour monter des embuscades à plus de 20 kilomètres au-delà des lignes russes.

    Dans la salle de commandement couverte d’écrans trône le tableau de chasse quotidien des véhicules détruits et des Russes tués ou blessés. « On tient la 11e place du classement, sur plus de 500 unités ukrainiennes de drones réparties sur les 1 200 kilomètres du front. En 2025, mes gars ont tué 4 700 Russes. Fin 2024, on était en tête du classement », détaille Maksim. Si les Russes avancent très peu, ajoute-t-il, le front est loin d’être gelé. « Le but est d’éliminer tout ce qui bouge dans cette zone mouvante d’une vingtaine de kilomètres entre nos lignes et celles des Russes, là où aucun mouvement ne peut échapper à l’adversaire grâce à une surveillance permanente par drone. Notre avantage, c’est d’être en défense, ça demande moins d’hommes. »

    « Retrait tactique »
    Cette « doctrine défensive n’est pas un vain mot, elle nous a permis de tenir », lâchent, ensemble, lors d’une pause dans un bar de Zaporijia, Zahour, de son nom de guerre « Ottoman », en référence à sa nationalité azerbaïdjanaise, et « Casper », un Ukrainien qui doit son surnom aux nombreuses blessures qui feraient de lui un « fantôme ». Membres du groupe tactique Athena, rattaché au renseignement militaire, ils se félicitent que l’Ukraine ait cessé de tenir des positions non stratégiques et privilégie le « retrait tactique » quand il est nécessaire. « La position offensive demande plus d’hommes que la défensive, ce qui compense, en partie, le déséquilibre numérique entre nos deux armées. Il nous reste à en tuer le plus possible pour entamer leurs ressources : si on était un pour un, on serait déjà en Crimée ou à Moscou. »

    Mais cette position défensive contraint le pays à faire preuve de réactivité lorsque les Russes percent, notamment quand le brouillard, le froid, la neige ou la pluie privent les drones de visibilité au sol. Les incursions surviennent dans ce genre de situation. « C’est là qu’on intervient, argue Mark, 37 ans, jeune commandant à l’esprit vif d’un groupe opérationnel terrestre des forces spéciales, dans un bar discret de Kharkiv. On est les pompiers de service. On était à Kiev en février 2022, à Bakhmout et à Soledar début 2023, à Niou-Iork en 2024, à Zaporijia en 2025, et, là, nous sommes sur le front de Kharkiv. »

    Ces unités d’élite, bien équipées et entraînées, soutenues par des forces spéciales occidentales, mènent aussi des opérations offensives, en profondeur, derrière les lignes russes. « Dans ces cas-là, confie Mark, qui est venu avec sa garde rapprochée, on doit aussi gérer des risques politiques. Si des gars à nous se font prendre, il faudra gérer l’instrumentalisation publique qu’en feront les Russes. » Il ne cache pas que les relations avec les forces régulières sont parfois tendues au regard des moyens inégaux accordés aux uns et aux autres. Mais, pour Mark, un constat réunit tout le monde : « Etre encore là quatre ans après l’attaque russe est une victoire. On existe toujours, chaque jour qui passe nous rend encore plus ukrainiens. Pour cette seule raison, on est en train de gagner cette guerre. »

  • France Travail : une circulaire pour pousser les chômeurs vers l’armée
    https://www.revolutionpermanente.fr/France-Travail-une-circulaire-pour-pousser-les-chomeurs-vers-l-

    Une circulaire interne de France Travail permet désormais aux privés d’emplois réservistes de cumuler allocations et solde militaire. Cet avantage financier est un pas supplémentaire dans la militarisation du service public de l’emploi et l’embrigadement des plus précaires.

  • « Les #herbicides sont une arme » : #Israël bombarde le #Liban et la #Syrie avec du #glyphosate

    L’#armée israélienne a procédé à des épandages d’#herbicide début février sur ses frontières avec le Liban et la Syrie. Ces tactiques suscitent l’indignation et interrogent : jusqu’où ira Tsahal dans son « #écocide » ?

    Cinquante ans après la guerre du Vietnam, l’agent orange a trouvé un successeur : le glyphosate. L’#armée_israélienne a répandu ce puissant herbicide, interdit dans plusieurs pays pour ses effets cancérigènes, le long de ses #frontières avec le Liban et la Syrie dimanche 1er février. Les casques bleus de l’ONU au Liban-Sud ont dû se mettre à couvert pendant neuf heures après avoir reçu un avertissement d’Israël : des avions israéliens ont répandu des « #substances_toxiques » sur des terrains boisés, #oliveraies et #vergers libanais pendant une journée entière.

    Dès les premières heures, le Liban — régulièrement en proie aux bombardements israéliens malgré le cessez-le-feu signé en novembre 2024 — a été pris d’effroi. Le président Aoun a dénoncé cette #pulvérisation comme étant « une violation flagrante de la souveraineté libanaise et un crime contre l’environnement et la santé ». L’ONU dénonçait elle aussi cet #épandage, en attendant les résultats de laboratoire. L’armée israélienne, contactée par Reporterre, n’a pas donné suite. Après des tests, la substance suspecte a été clairement identifiée.

    « Il s’agit à 100 % de glyphosate, qui dépasse de 30 à 50 fois les doses habituelles utilisées dans l’agriculture », dénonce le ministre libanais de l’Agriculture, Nizar Hani, dans un appel avec Reporterre. Cet herbicide chimique aurait affecté une zone de 18 km de long et 300 m de large, soit au moins 540 hectares, autour de #Aïta_al-Chaab et #Marwahin, villages frontaliers que Reporterre a visités à plusieurs reprises.

    Tactiques nouvelles au Liban et en Syrie

    « Cette attaque peut créer des dommages importants, surtout à des concentrations aussi élevées : nos oliviers, vergers, et chênes peuvent s’assécher et mourir en quarante-huit heures », s’indigne le ministre. Plus tard, il nous transmet des vidéos d’agriculteurs filmant leurs oliviers et champs jaunis. « Il est difficile pour nous d’accéder à ces zones, elles sont restreintes militairement, et seuls quelques habitants y restent : c’est l’armée libanaise et l’Unifil (Force intérimaire des Nations unies au Liban) qui ont collecté les échantillons », explique-t-il.

    Pour le ministre, la tactique israélienne est claire. « Israël utilise maintenant le glyphosate, comme le phosphore blanc et les démolitions, pour détruire le couvert qu’offrent les arbres aux combattants du Hezbollah », commente-t-il. Une étape de plus dans cet « écocide » que dénonce la société civile libanaise au Liban-Sud, après trente mois de guerre.

    Fin janvier, puis début février, ce sont les zones agricoles de #Qouneitra, dans le sud de la Syrie, qui ont vu des avions israéliens épandre des « substances toxiques » à trois reprises au moins. Tsahal occupe illégalement non seulement le Golan, mais aussi des zones frontalières depuis la chute du régime Assad en décembre 2023 et y augmente sans cesse son rayon d’action, harcelant les agriculteurs. Vol de bétail, tirs, démolitions de fermes, champs rasés : l’épandage de glyphosate n’y représente qu’une étape de plus dans l’#intimidation.

    Cet usage d’herbicides « correspond à une #militarisation accrue des frontières et à des efforts visant à consolider le #contrôle_territorial », explique Lucia Rebolino, de Forensic Architecture, à Reporterre. En 2019, l’institution avait publié une étude dénonçant la « #guerre_herbicidaire » d’Israël à Gaza, désherbant les zones tampons autour de l’enclave — et préparant le terrain pour la situation actuelle.

    « Il s’agit d’une première étape dans un long processus de #destruction_environnementale, à une échelle systématique. L’#intention_écocidaire est intrinsèque à cette pratique », ajoute la chercheuse. Mais l’utilisation du glyphosate, substance classée comme cancérigène par l’OMS, n’interroge pas seulement en temps de guerre. « Les débats publics [en Europe] devraient traiter les herbicides puissants comme des substances à double usage, comme une “arme”, pour renforcer les débats actuels sur la réglementation et les risques », conclut Rebolino. Un rappel utile en plein débat autour de la loi Duplomb et du Mercosur ?

    https://reporterre.net/Les-herbicides-sont-une-arme-Israel-bombarde-le-Liban-et-la-Syrie-avec-d
    #armes #arme_chimique

    • Herbicidal warfare in Gaza

      Over three decades, in tandem with the Madrid and Oslo negotiation processes, the occupied Gaza Strip has been slowly isolated from the rest of Palestine and the outside world, and subjected to repeated Israeli military incursions. These incursions intensified from September 2003 to the fall of 2014, during which Israel launched at least 24 separate military operations targeting Gaza, giving shape to its surrounding borders today.

      The borders around Gaza—one of the most densely-populated areas on Earth—continue to be hardened and heightened into a sophisticated system of under- and overground fences, forts, and surveillance technologies. Part of this system has been the production of an enforced and expanding military no-go area—or ‘buffer zone’—on the Palestinian side of the border.

      Since 2014, the clearing and bulldozing of agricultural and residential lands by the Israel military close to the eastern border of Gaza has been complemented by the unannounced aerial spraying of crop-killing herbicides.

      This ongoing practice has not only destroyed entire swaths of formerly arable land along the border fence, but also crops and farmlands hundreds of metres deep into Palestinian territory, resulting in the loss of livelihoods for Gazan farmers.

      https://forensic-architecture.org/investigation/herbicidal-warfare-in-gaza

  • A France Travail on supprime plus de 1000 emplois, mais on embauche un général | Michel Abhervé
    https://blogs.alternatives-economiques.fr/abherve/2026/02/08/a-france-travail-on-supprime-plus-de-1000-emplois-mai

    Alors que le nombre d’inscrits a considérablement augmenté, #France_Travail subit une importante réduction de ses moyens humains.

    A la baisse du plafond d’emploi inscrite par le Gouvernement dans la version finale du PLF 2026 (voir France Travail : la version du budget soumise au 49.3 prévoit une diminution de 515 postes en 2026) s’ajoutent une baisse équivalente des CDD proposée par le Directeur général au conseil d’administration et la réduction du nombre de services civiques et de contrats PEC.

    Dans une déclaration au CSE du 29 janvier 2026, la CGT et la FSU s’insurgent "Dans un contexte de suppressions de postes et de non-remplacements, d’automatisation accrue de nos métiers (de l’IA partout où c’est possible)...engrangeant une surcharge des portefeuilles, de l’épuisement professionnel, perte de sens pour les agent·es mais aussi durcissement des sanctions, obligations toujours plus nombreuses pour les usager·es, conditionnalité accrue des droits, le gouvernement réduit les moyens humains d’accompagnement des 7,5 millions d’inscrit·es, mais...un général est embauché !"

    Cette embauche, annoncée par le Ministre du Travail Jean-Pierre Farandou, vise à orienter les privé·es d’emploi vers les métiers de l’industrie de la défense.

    La simultanéité de l’annonce de la réduction des postes et des moyens, et de l’embauche d’un militaire de haut rang ne peut que susciter de l’étonnement et aviver le sentiment d’un traitement différentiel.

    #emploi

  • #niscemi. Il baratro
    https://radioblackout.org/2026/01/niscemi-il-baratro

    La #frana tornata attiva con le piogge torrenziali di questi giorni aveva già portato a crolli ed evacuazioni nel 1997, quasi vent’anni fa.Oggi nuovi crolli e nuovi sfollati sono il segno delle responsabilità politiche di chi ha puntato sulla militarizzazione di un territorio, abbandonato all’incuria.Mentre le case cadono una dopo l’altra come castelli di carta […]

    #L'informazione_di_Blackout #muos
    https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/01/2027-01-27-niscemi-mazzeo.mp3

    • La vulnerabilità di Niscemi e il fragoroso silenzio che circonda la base militare Usa e il Muos

      Il dibattito pubblico sulle conseguenze del ciclone Harry si è concentrato poco o nulla sulla presenza della #Naval_radio_transmitter_facility. Dalla sua costruzione, nel 1991, il disboscamento dell’area è invece stato massiccio, aggravando le condizioni di fragilità idrogeologica. Il movimento #No_Muos denuncia da decenni l’incompatibilità tra quel delicato ecosistema e la presenza di un’infrastruttura che occupa quasi 20 chilometri quadrati.

      A un mese dalla frana di Niscemi del 25 gennaio resta una voragine nel dibattito pubblico. Riguarda la militarizzazione permanente degli Stati Uniti, scomparsa dai radar. Eppure si tratta di una vicenda attualissima che si lega al collasso territoriale osservato dall’alto a fine febbraio anche dal presidente della Repubblica, Sergio Mattarella.

      Lo dimostra una data recentissima: 15 settembre 2025, quando la Regione Sicilia autorizza con decreto una richiesta proveniente dalla base militare statunitense Naval radio transmitter facility (Nrtf) per “erosion mitigation measures Niscemi”, opere di manutenzione straordinaria per consentire “un corretto deflusso delle acque meteoriche” che “evitino ulteriori fenomeni erosivi”.

      Quel provvedimento prova come l’assessorato regionale avesse ripreso visione in tempi ravvicinati del rischio erosivo della zona. Sollecitato dagli interessi privati a cui premeva mettere in sicurezza il perimetro della Nrtf, l’amministrazione pubblica non ha però, evidentemente, posto l’attenzione sui rischi per la popolazione civile e per l’integrità strutturale del paese, in previsione dell’autunno e delle piogge della stagione successiva.

      La Nrtf è stata costruita nel 1991, sei anni prima di un’altra frana che aveva già stravolto Niscemi nel 1997. Va considerato che le installazioni militari statunitensi in Italia negli anni Ottanta e Novanta venivano spesso autorizzate tramite accordi bilaterali con la Nato, senza uno studio di impatto ambientale o paesaggistico. Ciò implica che la documentazione pubblica non fornisce dati ufficiali consultabili sugli ettari di sughereta disboscati per la sua costruzione.

      La prima Valutazione di incidenza ambientale (Vinca) arriva solo nel 2008 per il Mobile user objective system (Muos), il sistema satellitare di comunicazioni militari installato a partire poi dal 2015 dentro la Nrtf. La presenta la Marina Usa alla Regione Sicilia, come a quel punto prevede la legge per un Sito di importanza comunitaria (Sic ITA050007) e una Zona di protezione speciale (Zps ITA050012) quale era diventata la sughereta nel 1997, e arriva dunque 17 anni dopo la costruzione della base e 11 dopo la prima frana.

      È in quel periodo che la società civile comincia a organizzarsi e a promuovere un confronto partecipato sulle conseguenze della militarizzazione sia sulla salute delle persone sia su quella del territorio. Il movimento di attiviste e attivisti sorto nel 2008 (No Muos) ha sempre denunciato l’incompatibilità tra la vulnerabilità geologica e idrogeologica del territorio, il valore ambientale dell’ecosistema e la presenza di “un’infrastruttura militare che, per estensione, è paragonabile al sedime dell’intero aeroporto internazionale Leonardo Da Vinci di Fiumicino (17 chilometri quadrati), collocato dentro e ai margini di un’area protetta” come la Riserva naturale orientata sughereta di Niscemi.

      “Nelle comunicazioni ufficiali sull’emergenza non compare alcun riferimento alla stabilità dei versanti interni e limitrofi alla base militare, agli effetti delle opere militari sul quadro geologico complessivo, né a verifiche indipendenti sulle infrastrutture del Muos”, ha denunciato il movimento a fine gennaio di quest’anno.

      Nel 2011, infatti, in una zona già occupata dalla Nrtf e dal petrolchimico di Gela poco distante -oggi riconosciuto dallo Stato come “area di crisi industriale complessa”-, la rete dei comitati No Muos ha commissionato a esperti esterni alla Regione e al governo statunitense una valutazione dei rischi indipendente. “Il progetto prevede che la stazione trasmittente Muos venga realizzata all’interno di una zona naturalistica protetta, il che impone di valutare anche le conseguenze delle emissioni sull’ambiente circostante” si legge al punto “d” della relazione stilata da Massimo Zucchetti, professore ordinario di Protezione dalle radiazioni al Politecnico di Torino e del consulente esterno Massimo Coraddu del Dipartimento di Energetica sempre al Politecnico di Torino.

      Da quel momento il comitato si costituisce come un presidio di tutela e rivendicazione dei diritti della cittadina e delle aree vicine. Come si legge nel documento pubblicato a fine gennaio “la frana che in questi giorni ha colpito Niscemi, costringendo all’evacuazione oltre 1.600 persone, non può essere ridotta a un evento meteorologico né archiviata come fatalità. Il nostro Comune è da anni una cartina di tornasole delle fragilità che possono caratterizzare alcuni territori: consumo di suolo, abbattimento di alberi, l’assenza strutturale di una seria pianificazione, infrastrutture abbandonate, trasporti pubblici precari dovuti a una rete ferroviaria inesistente e a una rete stradale cronicamente a rischio”.

      Le scelte politiche attuate in Sicilia hanno storicamente privilegiato un modello di sviluppo che considera alcune aree sacrificabili, basti pensare, ancora, alla Naval air station Sigonella (Nas Sigonella), altra base della Marina statunitense, situata in prossimità della città metropolitana di Catania e utilizzata dalla Nato, in particolare per il sistema di sorveglianza Alliance ground surveillance (Nagsf).

      Sono territori soggetti ad altrettanta erosione sociale, “la militarizzazione produce anche un effetto economico e sociale diretto: nessuno investe in un territorio trasformato nella ‘portaerei naturale al centro del Mediterraneo’, come è stata definita per anni dalla retorica militarista italiana”, spiegano nel comunicato.

      “La desertificazione, in senso ampio, è la conseguenza della militarizzazione. Niscemi vive da anni in una condizione di sovranità sospesa: decisioni imposte, terre sacrificate, popolazione esposta ai rischi, dissenso criminalizzato e al contempo opere frammentarie, manutenzioni episodiche, interventi emergenziali che sostituiscono da decenni qualsiasi strategia di messa in sicurezza. La frana di oggi è anche il prodotto di questa storia”, concludono, rendendo esplicito il doppio standard della logica bellica e coloniale: il territorio civile, occupato e defraudato, viene privato della cura istituzionale mentre la base militare, occupante, viene messa in sicurezza.

      Come scrive a fine gennaio Legambiente Sicilia, “l’area di cui si parla è inserita nel Pai della Regione come rischio geomorfologico 3 e 4, che sono i massimi gradi di rischio, quelli, cioè, che dovrebbero indicarci la necessità di intervenire per mitigare quanto più possibile la possibilità del rischio stesso”.

      Il precipizio creato dalla frana e lungo quattro chilometri si trova a Ovest della cittadina, dalla parte opposta rispetto alla zona in cui si staglia la Nrtf, tuttavia come fa notare Fabio D’Alessandro -programmatore informatico e attivista No Muos- “sicuramente condividono una cosa: il territorio, che vuol dire, molto semplicemente, che quando è stato installato il Mobile user objective system, a netto di tutte le contestazioni documentate dal comitato, qualcuno con responsabilità politica ha giurato e spergiurato che quest’area fosse sicura e adeguata” e aggiunge “ad oggi possiamo solo sapere con certezza che negli anni Novanta c’è stato un disboscamento pesante che ha portato un terreno già fragile all’impossibilità di assorbire le grandi quantità d’acqua delle piogge torrenziali provocate dai cambiamenti climatici, come quelle causate dall’uragano Harry a fine gennaio; per cui mentre noi abbiamo sempre detto che bisognava piantare alberi o salvaguardare gli alberi già esistenti, la strategia è stata persino di distribuire con continuità diserbanti e non fare più crescere neanche l’erba”.

      https://altreconomia.it/la-vulnerabilita-di-niscemi-e-il-fragoroso-silenzio-che-circonda-la-bas

  • Education nationale et Armées, alliés pour un conditionnement progressif des élèves français à la guerre
    https://www.liberation.fr/societe/education-nationale-et-armees-allies-pour-un-conditionnement-progressif-d

    Dans cette optique, l’#armée met le paquet sur la jeunesse. Lundi 12 janvier ont débuté les inscriptions pour le nouveau #Service_national_volontaire ouvert aux jeunes de 18 à 25 ans, annoncé par Emmanuel Macron fin novembre. Dans la même veine, la nouvelle #Journée_défense_et_citoyenneté (#JDC, bientôt rebaptisée « #journée_de_mobilisation ») est généralisée depuis la rentrée scolaire 2025. Au programme des ados désormais : une cérémonie des couleurs et la Marseillaise pour ouvrir la journée, un atelier de tir au laser et un repas sous forme de ration de combat, suivis d’un solennel « Au revoir républicain » avec remise du bleuet de France.

    [...] Un cap est franchi en novembre dernier, au moment où le ministère de l’Education nationale publie un guide baptisé « Acculturer les jeunes à la défense » à destination des établissements scolaires. « Tous ces éléments nous dirigent vers une société d’adaptation à la guerre. Pour avoir combattu la militarisation de l’école depuis les années 80, je note qu’on n’a jamais été aussi loin qu’aujourd’hui », analyse Olivier Vinay, professeur de SVT à la retraite et militant au sein du Collectif contre la militarisation de la jeunesse et de l’école.

    La majorité des activités assurées par des gradés dans le milieu scolaire s’inscrit dans le cadre des « classes de défense et de sécurité globale » (CDSG), créées en 2005 dans les collèges et les lycées. Elles peuvent être le fruit d’un partenariat avec la police, la sécurité civile, un service départemental d’incendie et de secours (Sdis) ou l’armée. Dans ce dernier cas, le programme tourne autour de l’éducation à la défense et du travail de mémoire. Selon les chiffres du ministère de l’Education nationale, on dénombre environ 1 200 classes défense pour l’année scolaire 2025-2026, impliquant 32 000 élèves sur les 5,6 millions qui peuplent le second degré. Une dynamique à la hausse : en 2016, seuls 3 700 élèves étaient concentrés dans quelque 160 CDSG.

    L’instauration d’une classe défense peut venir de l’initiative du chef d’établissement ou d’un professeur volontaire. Elles peuvent être créées dans tout établissement scolaire mais elles sont implantées en priorité dans les zones rurales et dans les établissements relevant d’un réseau d’éducation prioritaire (REP et REP +). Un ciblage géographique et sociologique qui interroge : « On sait que c’est pas pour tous, c’est pour les classes populaires, les recalés de Parcoursup », commente Esther (tous les prénoms ont été modifiés), professeure de philosophie en Seine-Saint-Denis et membre de la tendance intersyndicale Emancipation.

    Dans la grande majorité des établissements scolaires, l’inscription dans une #classe_défense relève du choix de l’élève. Mais dans certains, elle revêt un caractère obligatoire. Quand elle apprend, le 19 septembre, que son fils sera inscrit dans la classe défense, Stéphanie, mère d’un élève de quatrième dans un collège de 200 élèves de l’académie de Dijon, se rebiffe. « Comment faire quand nos valeurs sont opposées à ce dispositif ? On m’a répondu que, de toute façon, ce n’était pas une option. Des voix dans la salle m’ont carrément dit que je pouvais toujours changer d’établissement. » D’après une étude de l’Institut de recherche stratégique de l’Ecole militaire (Irsem) sur les apports des classes défense, publiée en avril 2022, cette orientation avait à l’époque été imposée à 11 % des élèves. 49 % d’entre eux avaient affirmé que cela venait d’un choix personnel, quand 40 % disaient que cela s’était un peu fait par hasard.

    Côté programme, le flou règne. Quand certaines classes rencontrent des gradés lors de conférences, d’autres visitent des lieux mémoriels. Les établissements n’ont aucun volume horaire imposé. Interrogé par Libération, le ministère de l’Education nationale précise que « les modalités de contenus et mise en œuvre sont extrêmement souples et relèvent de l’initiative pédagogique locale ». Résultat : « Les partenariats peuvent parfois aller assez loin. On nous a par exemple déjà proposé de faire venir les militaires en conseil de classe, ce que nous avons refusé », se souvient Quentin Dauphiné, professeur d’histoire-géographie dans un lycée du Var et délégué syndical Snes-FSU.

    Jusqu’alors réservé aux #collèges et aux #lycées, le dispositif s’élargit. A Libourne (Gironde), l’#école élémentaire Marie-Marvingt a noué un partenariat avec la Marine nationale. Les premières classes défense à destination des plus petits pourraient ainsi fleurir à la rentrée 2027. « Une première inquiétante au niveau national, alertent l’union départementale de Force ouvrière (FO) de Gironde, le syndicat Force ouvrière des professeurs des écoles de la Gironde ainsi que l’Union locale de Libourne dans un communiqué commun. Nous demandons de cesser immédiatement ce projet dont l’unique objet est de pousser les jeunes élèves vers les rangs de l’armée et de les conditionner à “la défense de la patrie.” »

    [...]

    Depuis la rentrée scolaire, le fils de Stéphanie a assisté à deux conférences animées par un colonel. A l’issue de la seconde, un fascicule intitulé « Ma première cérémonie militaire » a été glissé dans son cartable. Au fil des 36 pages dessinées, on suit un petit garçon qui découvre la prise d’armes, les cérémonies du 11 Novembre et du 14 Juillet. « Les enfants de la classe s’avancent en rang ! Ils lisent les noms des soldats morts pour la patrie. Il y en a tant… C’est triste et émouvant de penser à chacun de ces braves » ; « Voilà, c’est la fin de cette belle cérémonie qui nous a rappelé que notre pays, la France, est une patrie riche et forte de son histoire, et respectueuse de ceux qui se sont battus jusqu’à la mort pour les valeurs de la République. Devant leur courage, nous nous inclinons », peut-on y lire.

    Parmi les mécènes présentés en dernière page de l’ouvrage, on retrouve les leaders européens de l’armement comme MBDA, Dassault, Airbus ou encore Safran. « Voir que les marchands d’armes financent les supports éducatifs utilisés dans l’éducation nationale, ça me choque. Pour moi, c’est de la propagande », peste Nathalie, elle aussi mère d’une élève de quatrième dans le collège de l’académie de Dijon. D’autres ont depuis investi dans l’ombre, à l’instar du milliardaire d’extrême droite Pierre-Edouard Stérin, selon les informations du Canard enchaîné. Depuis la sortie du fascicule en 2020, près de 370 000 exemplaires auraient été gratuitement distribués aux établissements scolaires, aux mairies et aux associations, poursuit le journal.

    De son côté, la communauté enseignante est fracturée sur la question. Emilie Ros, professeure d’espagnol contractuelle dans le Tarn-et-Garonne, fait partie des détracteurs et « alerte depuis quatre ans ». La création des classes défense a été votée en conseil d’administration dès l’arrivée de la nouvelle cheffe d’établissement dans son collège rural de 300 élèves, en 2022. « Il n’y a pas eu de débat, elle a présenté ça comme quelque chose allant de soi, se remémore-t-elle. Les parents d’élèves ont commencé à se questionner. Il y a eu une manifestation devant le collège en début d’année scolaire et les rencontres parents-profs ont été assez houleuses. Et tout ça est passé comme une lettre à la poste chez les profs ! » Seule face à une équipe enseignante plutôt favorable, la professeure d’espagnol se syndique à la CGT.

    Peu à peu, elle prend la parole en conseil d’administration, interroge le professeur d’histoire-géographie qui pilote les classes défense, sonde ses collègues. Une prise de position assumée qui n’est pas du goût de sa cheffe d’établissement : après trois rentrées scolaires dans le même collège, la professeure d’espagnol obtient un avis défavorable à son formulaire de renouvellement de contrat en mai 2025. Sur le document, consulté par Libération, les raisons évoquées par la cheffe d’établissement reposent sur une « attitude clivante qui génère des tensions » et un « positionnement récurrent et affiché en décalage avec les prises de décision dans le cadre institutionnel ». Depuis, l’enseignante est au chômage.

    Si quelques situations semblent cristalliser les tensions, de l’avis des principaux concernés, la mise en place des classes défense se passe la majeure partie du temps sans accroc. « Si on n’a pas fouillé le sujet, on peut se dire que ça n’est pas si grave », observe Cassandre, enseignante dans le second degré dans le Val-de-Marne. Les raisons qui poussent les enseignants à se saisir du dispositif sont multiples et, souvent, c’est l’opportunité financière qui fait mouche. Avec un budget de l’Education nationale qui se réduit comme peau de chagrin, les partenariats avec les armées deviennent une solution pragmatique. Dans le collège de l’académie de Dijon, le partenariat a notamment permis d’organiser un voyage en Italie.

    Dans un lycée de la même académie, une convention de classes défense a été signée pour que les élèves en hôtellerie puissent réaliser leurs stages en milieu militaire, notamment au 511e régiment d’Auxonne. « Il est très difficile de s’opposer à des arguments aussi utilitaristes. Je suis une des rares, partage Camille, professeure de biochimie syndiquée au Snes-FSU et membre de la tendance révolutionnaire et anticapitaliste Emancipation. Alors qu’on ne devrait ni accepter l’aide ni l’argent de l’armée pour boucler notre propre budget. Ses valeurs sont opposées aux nôtres : elle repose sur l’obéissance sans réflexion, quand l’école veut susciter leur esprit critique. »

    Dans certaines académies, les élèves participent à ce qu’on appelle des #rallyes_citoyens. Présentées comme des compétitions ludiques et éducatives destinées à développer l’esprit citoyen des élèves, ces journées ont, selon les académies, parfois tourné au fiasco. Dans la présentation du programme annuel de la classe de son fils pour l’année scolaire 2025-2026, Stéphanie note une « activité décentralisée des classes défense du département », en avril 2026. Va-t-on mettre une arme factice dans les mains de son fils ? Ou le déguiser en surveillant pénitentiaire chargé de mater des détenus désobéissants ? « J’ai demandé si cela correspondait aux journées organisées à Dijon lors desquelles les enfants doivent nasser des manifestants. On m’a répondu “oui, sans doute”. Soit personne n’est au courant, soit ils ne veulent pas nous le dire. »

    Les classes défense et les rallyes citoyens sont les dispositifs les plus tape-à-l’œil de ces partenariats mais ils sont loin d’être les seuls. « On a travaillé sur plus d’une centaine de dispositifs, résume Irène. Ils sont tous liés entre eux, mis en place, actés et régis par des textes réglementaires. » La première pierre de ce long travail est posée en 1955, par la création de la commission armée jeunesse. Depuis plus de soixante-dix ans, ce groupe de travail qui réunit 70 associations, syndicats ou mouvements étudiants ainsi que 23 ministères ou délégations interministérielles, a pour objectif de potasser le lien entre l’armée et la jeunesse.

    Au sein de ce réseau tentaculaire, certaines initiatives sont plus « diluées et inoffensives », estime Irène, à l’instar des journées sport-armée-jeunesse ou des prix armée-jeunesse. Les Bulles de mémoire récompensent l’auteur d’une bande dessinée qui doit « impérativement » être liée aux conflits dans lesquels la France est ou a été engagée. « C’est pervers et à la fois très clair : ils veulent que nous, les profs, fassions le service après-vente », pose Esther, la professeure de philosophie en Seine-Saint-Denis. Dans son lycée, l’armée n’est plus invitée au carrefour des métiers en raison de l’intervention des personnels. « Avec la montée des tensions dans le monde, on ne peut plus faire comme si c’était un métier comme un autre. »

    • Pour rappel, la préparation militaire faisait partie intégrante de l’éducation des petits écoliers français entre la déculotté de la guerre franco-prussienne de 1870 et la boucherie de la première guerre mondiale. Ce fut succès retentissant qui permit d’envoyer des millions de soldats se faire trucider la fleur au fusil, et peut être même une des causes du conflit.

      Une recherche rapide me donne qqs articles sur le sujet :

      La préparation militaire en France : cheminement d’un concept 1871-1914

      https://www.persee.fr/doc/rharm_0035-3299_1985_num_159_2_7415

      En effet, plus qu’à l’école peut-être, car il s’agissait de jeunes gens volontaires, l’instruction civique, patriotique, partie intégrante importante du programme lui-même, occupant une place appréciable dans les manuels, peut être dispensée à haute dose (46). L’appareil militaire, l’action persévérante des instructeurs, parmi lesquels figurent des milliers d’officiers de réserve (47), le culte de l’armée, la lutte plus ou moins explicite contre l’antimilitarisme, le développement d’un patriotisme proche du chauvinisme, ont contribué à forger ce « moral », facteur dont le rôle n’a pas à être souligné. C’est dans cette culture éminemment patriotique, vécue sur le terrain, qu’il faut chercher l’efficacité première de l’œuvre d’instruction militaire de la jeunesse, telle qu’elle se développe avant 1914. Si ce n’était que son mérite majeur, c’est déjà un résultat dont ses promoteurs peuvent s’enorgueillir. Même l’Allemagne militariste de cette époque ne put disposer d’un pareil instrument (48).

      Le gymnaste, soldat de demain : les sociétés de préparation militaire de la Belle Époque
      https://www.cheminsdememoire.gouv.fr/fr/le-gymnaste-soldat-de-demain-les-societes-de-preparation-milit

      La préparation militaire en France (années 1900-années 1930) : un héritage sportif oublié ?
      https://books.openedition.org/pulm/20742#bodyftn26

      « Bien s’instruire pour mieux servir » : la formation militaire au début du XXe siècle
      https://sourcesdelagrandeguerre.fr/?p=5358

  • News organizations held off on reporting Venezuela raid
    https://www.semafor.com/article/01/03/2026/new-york-times-washington-post-held-off-on-reporting-venezuela-raid

    The New York Times and Washington Post learned of a secret US raid on #Venezuela soon before it was scheduled to begin Friday night — but held off publishing what they knew to avoid endangering US troops, two people familiar with the communications between the administration and the news organizations said.

    The decisions in the New York and Washington newsrooms to maintain official secrecy is in keeping with longstanding American journalistic traditions — even at a moment of unprecedented mutual hostility between the American president and a legacy #media that continues to dominate national security reporting. And it offers a rare glimpse at a thread of contact and even cooperation over some of the highest-stakes American national security issues.