• IG Metall Berlin: Spagat zwischen Friedenspolitik und Arbeitsplatz
    https://www.nd-aktuell.de/artikel/1201366.militarisierung-ig-metall-berlin-spagat-zwischen-friedenspolitik-

    Protest gegen die Munitionsfabrik in Berlin-Wedding – Im Werk wurden bisher Autoteile produziert, jetzt Artilleriemunition. Foto: AFP/TOBIAS SCHWARZ

    25.7.2026 von Peter Nowak - Eine Erklärung der Berliner IG-Metall zur Munitionsfabrik des Rüstungskonzerns Rheinmetall in Berlin-Wedding sorgt für Diskussionen und Kritik.

    Seit über einem Jahr sorgt die Umwandlung einer Autofabrik in eine Waffenschmiede im Berliner Stadtteil Wedding für Proteste. Höhepunkt waren Aktionstage vom 10. bis zum 12. Juli. Zum Abschluss demonstrierten über 4000 Menschen gegen Rheinmetall im Wedding. Kurz danach hat sich die IG-Metall mit einer Stellungnahme zu Wort gemeldet, in der sie ihre friedenspolitischen Grundsätze betonte und gleichzeitig die Beschäftigten in ihrer Hoffnung auf sichere Arbeitsplätze durch Rüstungsproduktion unterstützte. »Unser friedenspolitischer Auftrag und die Interessenvertretung der Beschäftigten gehören untrennbar zusammen«, heißt es in der Erklärung.

    Die Zweite Bevollmächtigte und Geschäftsführerin der IG-Metall Berlin Ines Beeck versuchte sich in einem Spagat. »Unsere Satzung verpflichtet uns, uns für Frieden, Abrüstung und Völkerverständigung einzusetzen. Das ist ein unverrückbarer Grundsatz der IG Metall«, betont sie. »Gleichzeitig ist es unsere Aufgabe, die Interessen der Beschäftigten zu vertreten. Die Kolleginnen und Kollegen haben nicht über die strategische Neuausrichtung ihres Unternehmens entschieden. Sie haben aber ein Recht auf sichere Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und eine starke Mitbestimmung«, so die Berliner IG-Metall-Geschäftsführerin.

    »Unser friedenspolitischer Auftrag und die Interessenvertretung der Beschäftigten gehören untrennbar zusammen.« IG Metall Berlin

    Bereits im vergangenen Jahr hatten der Betriebsratsvorsitzende des Weddinger Werks Bernd Benninghaus und sein Stellvertreter Martin Wolfgang Hoffmann in einem Interview den Wandel zur Rüstungsproduktion als ein »in die Zukunft gerichtetes positives Zeichen« klassifiziert. Beide Betriebsräte betonen, dass dadurch ihre Arbeitsplätze für mehrere Jahre gesichert würden.

    Das Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion, das die Proteste gegen den Rüstungskonzert organisierte, hat sich in einem differenzierten Statement mit der IG-Metall-Erklärung befasst. »Die Sicherung der Existenz und Rechte aller Beschäftigten ist uns wichtig. Aber es kann uns politisch nicht egal sein, ob die Produkte, die wir herstellen, gesellschaftlichen Nutzen bringen oder Tod und Zerstörung«, betonen die Antimilitarist*innen. Durch Aufrüstung werde weder die Wirtschaft angekurbelt noch bringe sie in der Summe ein Mehr an Arbeitsplätzen. Stattdessen müsse die Produktion von zivilen Produkten gefördert werden.

    »Es kann uns politisch nicht egal sein, ob die Produkte, die wir herstellen, gesellschaftlichen Nutzen bringen oder Tod und Zerstörung.« Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion

    Die Berliner Antimilitarist*innen verweisen auf Initiativen der IG Metall-Vertrauenskörper großer Autowerke wie zum Beispiel Mercedes-Benz Stuttgart-Untertürkheim oder der Fordwerke Köln, die sich gegen Rüstungsproduktion aussprechen. Die IG-Metall wird vom antimilitaristischen Bündnis ausdrücklich eingeladen, an Veranstaltungen und Diskussionen des Berliner Bündnisses gegen Waffenproduktion teilzunehmen. Eine gute Grundlage dafür wäre eine Entschließung, die auf der Delegiertenversammlung der Berliner IG-Metall am 18. September 2025 unter dem Titel »Frieden und Abrüstung statt Kriegsvorbereitung« verabschiedet wurde. Dort wurde die IG-Metall zu mehr Engagement im Kampf für Frieden und Abrüstung aufgefordert.

    Wesentlich schärfer geht das Bündnis »Sagt NEIN! – Gewerkschafter*innen gegen Krieg, Militarismus und Burgfrieden« mit der Berliner IG-Metall ins Gericht. »Es ist die konsequente Fortsetzung des opportunistischen Burgfriedenskurses des IG-Metall-Vorstandes«, monieren die antimilitaristischen Kritiker*innen in einer Presseerklärung. Sie verweisen darauf, dass der zweite Vorsitzende der der IG-Metall Jürgen Kerner bereits 2025 auf einem Kongress des »Handelsblatt« Seite an Seite mit Vertreter*innen der Bundeswehr und dem Rheinmetall-Konzern für einen Einzug der Automobilindustrie in die militärische Produktion warb.

    #Berlin #Gesundbrunnen #armement #industrie #syndicalisme #IG_Metall

  • #contributeur-g 001 - Christian Freuding
    https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Freuding

    Christian Freuding (im Oktober 2025 als Generalleutnant) Devise : “Steel alone does not generate combat power”

    Dans les armées du monde la chaîne de commandement définit les compétences (Befehlsgewalt) et responsabilités. En Allemagne Generalleutnant Freuding est en cinquième position dans cette hierarchie.

    Bundeskanzler -> Bundesminister der Verteidigung -> Generalinspekteur der Bundeswehr -> Operatives Führungskommando -> Inspekteur des Heeres Generalleutnant Freuding

    Pour quoi cet homme est-il responsable ? Explication par Leyla Bouyedda / SDAJ
    https://www.youtube.com/watch?v=BTfe3CxeA3E

    Also, er wisst ja sicherlich, dass seit dem 1. Januar dieses Jahr das Werdiensmodernisierungsgesetz in Kraft ist. Der Bundestag hat es ja bereits im Dezember letzten Jahres beschlossen und auch der Bundesrat hat letztes Jahr schon zugestimmt. Das bedeutet konkret, dass alle 18-Jährigen ab dem Geburtsjahr 2008 Post bekommen von der Bundeswehr ein Fragebogen, der innerhalb von zwei Wochen ausgefüllt werden muss.

    Für Männer ist das Ausfüllen Pflichten, verpflichten, für Frauen ist das aktuell freiwillig. Ähm und wer nicht antwortet zahlt, Bußgeld. Ab Mitte 2027 wird die ärztliche Musterung für Männer zur Pflicht mit medizinischen Tests, psychologischen Checks und einer Tauglichkeitsentscheidung.

    Und das Wichtigste an diesem Gesetz ist, dass es eine Möglichkeit schafft zu einer für eine Bedarfswerbpflicht. Das heißt, wenn zu wenig Freiwillige kommen, kann der Bundestag jederzeit per Gesetz eine verpflichtende Einberufung beschließen, auch außerhalb des Spannungs oder Verteidigungsfalls. Das ist nicht, das ist kein Freiwilligen, wie die Bundesregierung das gerne so bezeichnet, sondern das ist eine werpflicht durch die Hintertür. Und die werplich steht eben nicht für sich allein.

    Sie ist Teil einer umfassende Militarisierung der gesamten Gesellschaft. Darüber haben wir heute schon sehr ausführlich auch geredet.

    Die Bundesregierung hat sich auf eine neue Rolle als militärische Führungsmacht in Europa eingeschworen. Die Bundeswehr wird umgebaut, Rüstungsausgaben explodieren und die Bundesregierung treibt eine verstärkte Kriegssüchtigkeit des Landes voran. Das ist auch kein Geheimnis mehr. Das ist mittlerweile offizielle Politik.

    Die Werblicplicht ist dabei das zentrale Instrument, um diese Militarisierung auch mit Kanonenfutter zu füllen. Es geht darum, uns junge Menschen in eine Militärmaschinerie zu pressen, die immer mehr nach außen drängt.

    Militärische Präsenz im Ausland.

    Auch darüber haben wir vorhin kurz geredet. Waffenlieferung Konfliktgebiete, aggressive Natopolitik, ja, und wir als junge Menschen sollen das mit unserer Lebenszeit und unserer Freiheit und am Ende auch mit unserem Leben bezahlen.

    Dabei wird die Wehrpflicht auch mit einem angeblichen Verteidigungsfall begründet. Wir müssen aber ehrlich fragen, wo Verteidigung wovor? Die militärische Überlegenheit der NATO ist erdrückend. Die Rede von der äußeren Bedrohung, mit der die Wehrpflicht gerechtfertigt wird, dient eben nicht der Sicherheit. Sie dient der Mobilmachung für eine imperialistische Politik, die eben nicht verteidigt, sondern angreift.

    Auf den Schulstreiks haben wir oft die Parole gehört, die Reichen wollen Krieg, die Jugend, eine Zukunft. Das zeigt, dass auch Schülerinnen und Schüler begreifen, dass hinter dieser ganzen Aufrüstung ein System steckt, dass eben, dass es hierbei eben nicht um Verteidigung geht oder, was wir auch oft hören, der Jugend muss mal ein bisschen Disziplin beigebracht werden. Um all das geht es nicht.

    Es geht um die Profitinteressen der Reichen, es geht um die geolitischen Interessen, Einflußspären, Marktenteile. Auch darüber haben wir heute viel geredet. Die Werpflicht ist ein das Werkzeug, um diese Konflikte, diese Kriege mit jungen Menschen zu füllen, mit uns. Wir sind das Kanonenfutter für diese Auseinandersetzungen, die nicht unsere Interessen vertreten.

    Während Milliarden in die Aufrösung fließen, allein 108 Milliarden stehen für 2026, für Verteidigung bereit, wird gleichzeitig an allen Ecken des Sozialstaats gespart. Die Rüstungsausgaben steigen, während die sozialen Leistung gekürzt werden. Krankenhäuser werden geschlossen, Pflegekräfte fehlen, Miete explodieren, Kommunen sind pleite und zeitleich wird uns gesagt, wir müssten kriegstütig werden.

    Die Schulen zerfallen, das ist auch ein wichtiges Thema bei uns in der Schulstreibbewegung. Es fehlt überall an Lehrerinnen und Lehrer und die Klassengröße steigen, während die Ausstattung immer schlechter wird. Ausbildungsplätze sind unsicher, Bafögsätze reichen vorne und hinten nicht und der Zugang zu bezahlbarem Wohnraum wird für uns immer schwieriger.

    Und wer leidet am stärksten an diesem Sozialbau? Auch das sind wir.

    Wir sind diejenigen, die in überfüllten, maroden Schulen lernen sollen. Wir sind diejenigen, die sich fragen müssen, wie sie ihre Ausbildung oder ihr Studium finanzieren. Das ist keine Frage von nicht genug Geld. Das ist eine politische Prioritätensetzung. Und die Regierung entscheidet sich bewusst dafür, in Waffen zu investieren, statt in unser Leben.

    Sie entscheidet sich dafür, uns kriegsüchtig zu machen, statt unsere Schulen in Stand zu setzen. Wir werden also doppelt betroffen. Wir sollen unseren Dienst an der Waffe leisten, aber gleichzeitig werden uns die sozialen Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben entzogen.

    Wir sollen für einen Staat kämpfen, der uns nichts gibt. Wir sollen für ein System sterben, das uns nicht leben lässt.

    Und genau deshalb werden wir uns bei den bundesweiten Schulstreiks im Dezember, im März und zuletzt auch im Mai waren jeweils ca. der Straße und haben ihren Widerstand gegen die Wehrspflicht deutlich gemacht. [applaus]

    Dass das der Bundesregierung nicht gefällt, hat man deutlich gesehen. Es gab Verweise, Bußgelder und sogar polizeiliche Einsätze. Das hat uns aber nicht abgeschreckt. Schülerinnen und Schüler streiken weiter. Der nächste Streik dafür ist im September. Zwischen den Streiks steht aber unsere Arbeit natürlich nicht still. Wir gehen auch zwischen den Streiks an Schulen, wir verteilen Flugblätter, wir machen Infostände, wir führen Umfragen durch.

    An einer Schule in Bochum haben wir z.B. Schülerinnen und Schüler direkt gefragt: „Warum lehnst du die Werbeppflicht ab?“ Die Antworten wurden einer Pinwand gesammelt und das häufigste Argument dafür war Verlust der Selbstbestimmung.
    Ein ganzes Jahr, indem wir nicht frei über unser Leben entscheiden können.

    Dieser individuelle Unmut, den greifen wir auf und machen ihn politisch. Wir zeigen den Zusammenhang auf zwischen der Wehrpflicht, der generellen Aufrüstung und dem Sozialerbau, der uns am härtesten trifft.

    Wir kämpfen auch für bundeswehrfreie Schulen. Als erstes haben wir im April eine Kampagne zur Bundeswehrfreien Schulen beschlossen. Mit dieser dieser Kampagne wollen wir zeigen, dass die Bundeswehr an Schulen nichts zu suchen hat, egal ob Jugendoffiziere oder Karriereberatung.

    Wir sagen, Schulen sollten eben Ort der Ort der Friedenserziehung sein und nicht für militärische Werbung.

    Wir sorgen dafür, dass Schülerinnen und Schüler mit Argumenten auch im im Unterricht einfach argumentativ gegen die Wehrspflicht vorgehen können. Wir entwickeln alternative Unterrichtsstunden, um den Schülerinnen und Schülern Argumente an die Hand geht zu geben, um aufzuzeigen, warum die Wehrpflicht eben nicht in ihrem Interesse ist, warum es eben nicht um Verteidigung geht und was wir dagegen tun können.

    Wir bauen auch Bündnisse. Wir kämpfen natürlich nicht alleine. Wir müssen diese Bewegung verbreitern. Wir kämpfen mit Schülervertretungen zusammen. Wir kämpfen mit Lehr Lehrkräften, mit Gewerkschaften wie der GEW, die sich für bundeswehrfreie Schulen auch einsetzt und gute Beschlüsse gegen die Werbflicht hat.

    Gemeinsam organisieren wir Infostände, Vorträge an Schulen und Diskussionsveranstaltungen. Wir sagen mit all diesen Sachen nein zu einer Politik, die uns als Kanonenfutter verheizt, während sie gleichzeitig unsere Bildung kaputt spart.

    Wir sagen nein zu einer Militarisierung, die mit unserer Zukunft, mit Panzern, mit Schulen, Krankenhäuser und Klimaschutz plant. Wir sagen nein zu einem System, das Konkurrenz und Krieg produziert und ja zu einer Gesellschaft, in der die Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt stehen, nicht die Profite der Konzerne.

    [Applaus]

    Bref, le général est un consommateur de chair à canon. QED ;-)

    SDAJ - Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend
    https://www.sdaj.org
    Encore un site qui utilise un font du genre Comis Sans (Indie Flower’, handwriting ;), mais bof ...

    Die SDAJ, „Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend“, ist eine Selbstorganisation von Schülerinnen und Schülern, Auszubildenden, jungen Arbeiterinnen und Arbeitern, Studentinnen und Studenten, die in Deutschland leben, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Pass.

    Wir kämpfen für eine Welt ohne Ausbeutung und Rassismus, für eine Welt, in der die Menschen und nicht die Konzerne und Bosse das Sagen haben. Für uns ist der Sozialismus die Alternative für die wir kämpfen.

    Diese Alternative werden wir nicht allein durch Verbesserungen der bestehenden Verhältnisse erreichen, sondern dafür brauchen wir einen Bruch mit diesem System, dem Kapitalismus. Für uns ist dieser Bruch, den wir im Kampf um notwendige Verbesserungen unserer Lebensbedingungen erreichen wollen, unvermeidbar um eine sozialistische Gesellschaft zu erreichen.

    Wir sind deshalb eine antikapitalistische und revolutionäre Organisation.

    Scandaleux
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistische_Deutsche_Arbeiterjugend

    Contrairement au général ils n’ont pas l’intention de tuer des gens. C’est plutôt sympa .

    Laut Verfassungsschutzbericht aus dem Jahr 2014 ist die SDAJ formal unabhängig, betrachtet sich aber als Nachwuchsorganisation der DKP, sie wird unter der Rubrik „linksextremistische Bestrebungen und Verdachtsfälle“ aufgelistet.

    Le géneral

    Christian Freuding (geb. 20. August 1971 in Weiden in der Oberpfalz) ist ein Generalleutnant der Bundeswehr und seit dem 1. Oktober 2025 Inspekteur des Heeres.

    Freuding trat 1990 in die Bundeswehr ein und wurde als Offizieranwärter im Panzeraufklärungsbataillon 12 in Ebern sowie an der Panzertruppenschule in Munster zum Offizier ausgebildet. Anschließend studierte er Politikwissenschaft an der Universität der Bundeswehr Hamburg. Es folgte 1998 eine Verwendung als Zugführer im Panzeraufklärungslehrbataillon 3 in Lüneburg. Er promovierte 1999 bei Manfred Knapp an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg zum Dr. phil.[2] Im Jahre 2000 wurde er Kompaniechef der 2. Kompanie desselben Bataillons und 2003 Hörsaalleiter der Unteroffizier- und Offizierausbildung an der Panzertruppenschule in Munster.

    Von 2004 bis 2006 nahm Freuding am 1. Nationalen Generalstabslehrgang Streitkräfte an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg teil, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Er schloss den Lehrgang, zu dieser Zeit im Dienstgrad Major, als Jahrgangsbester ab, wofür er mit dem General-Heusinger-Preis geehrt wurde. Anschließend diente Freuding als G3-Stabsoffizier (Ausbildung und Übung) im Stab der 14. Panzergrenadierdivision in der Tollense-Kaserne in Neubrandenburg. 2008 folgte die Teilnahme am Advanced Command and Staff Course des Joint Services Command and Staff College in Shrivenham im Vereinigten Königreich. Zurück in Deutschland wurde Freuding 2009 Referent für Europäische Verteidigungspolitik und Stabsoffizier beim Leiter des Planungsstabes des Bundesministers der Verteidigung im Bendlerblock in Berlin. Darauf wurde er 2012 Bataillonskommandeur des Aufklärungslehrbataillons 3 (vormals Panzeraufklärungslehrbataillon 3) in der Theodor-Körner-Kaserne in Lüneburg. Nach knapp zweijähriger Kommandeurszeit wechselte er 2013 zurück ins Bundesministerium der Verteidigung, um als Referent der Adjutantur des Generalinspekteurs der Bundeswehr und des Stellvertreters des Generalinspekteurs der Bundeswehr in Berlin tätig zu sein. Ab 2014 war Freuding stellvertretender Adjutant und Adjutant der Bundesministerin der Verteidigung, in dieser Zeit hauptsächlich Ursula von der Leyen, in Berlin.

    Am 6. September 2019 übernahm Freuding die Führung der Panzerlehrbrigade 9 von seinem Vorgänger Ullrich Spannuth, der als Kommandeur zum Ausbildungszentrum Munster wechselte. Im Juni 2020 wurde er auf diesem Dienstposten zum Brigadegeneral befördert. Seit der Übergabe des Kommandos der Panzerlehrbrigade am 28. April 2022 an seinen Nachfolger Lutz Kuhn leitet Freuding das Lagezentrum Ukraine im Bundesministerium der Verteidigung.[3] Seit Mai 2023 war er zudem Leiter des neu errichteten Planungs- und Führungsstabs des Bundesministers der Verteidigung.[4][5][6] In dem Amt als Leiter des Planungsstabs erfolgte die Beförderung zum Generalmajor. Im Juli 2025 wurde bekannt, dass Freuding zum neuen Inspekteur des Heeres ernannt werden solle.[7] Am 1. Oktober 2025 wurde Freuding, als Nachfolger von Generalleutnant Alfons Mais, zum 22. Inspekteur des Heeres ernannt.[8][9] Damit einher ging die Beförderung zum Generalleutnant.[10]

    Freuding war 2002 Kompaniechef beim Einsatzverband der Stabilisation Force (SFOR) in Bosnien und Herzegowina sowie von 2007 bis 2008 Chef des Stabes beim Provincial Reconstruction Team (PRT) der International Security Assistance Force (ISAF) in Kundus in Afghanistan.

    2002 Einsatzmedaille der Bundeswehr SFOR in Bronze
    2002 NATO-Medaille Former Yugoslavia
    2006 General-Heusinger-Preis
    2008 Einsatzmedaille der Bundeswehr ISAF in Bronze
    2008 NATO-Einsatzmedaille ISAF
    2024 Verdienstorden 3. Klasse der Ukraine[11]

    Freuding ist verheiratet und hat zwei Kinder. 1996 wurde er Mitglied des Corps Concordia Rigensis.[12][13]

    Freuding ist auch bei Sozialen Medien aktiv und hat sich vor allem auf YouTube mit Erklärungen zum Russisch-Ukrainischen Krieg einen Namen gemacht. Manche Videos erreichten über eine Million Aufrufe.[14][15]

    Führungsakademie der Bundeswehr/Absolventen
    Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr

    Deutschland in der Weltpolitik: die Bundesrepublik Deutschland als nichtständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in den Jahren 1977/78, 1987/88 und 1995/96. Nomos Verlag, Baden-Baden 2000, ISBN 978-3-7890-6958-1 (Dissertation).
    Streitkräfte als Instrument deutscher Außen- und Sicherheitspolitik seit Mitte der neunziger Jahre. In: Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, Institut für Internationale Politik (Hrsg.): Studien zur internationalen Politik. Band 1, 2007, ISSN 1431-3545, DNB 984445579.

    Lebenslauf Christian Freuding. (PDF) Bundeswehr
    Lorenz Hemicker: General Freuding: Lambrechts Kriegserklärer. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 27. Dezember 2022.

    ↑ Fritz Winter: Drohnen ziehen Kreise über der Oberpfalz. In: Mittelbayerische. 19. September 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 7. April 2023; abgerufen am 5. Mai 2020.
    ↑ Deutschland in der Weltpolitik. In: stabikat.de. Abgerufen am 2. Februar 2026.
    ↑ Kommandowechsel bei der Panzerlehrbrigade 9 „Niedersachsen“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 28. April 2022, ISSN 0174-4909.Online bei faz.net, abgerufen am 8. Juni 2025. (Memento vom 29. April 2022 im Internet Archive)
    ↑ Minister Boris Pistorius baut Führung im Verteidigungsministerium um. Die Welt, 6. April 2023, abgerufen am 12. April 2023.
    ↑ Konstantin von Hammerstein: (S+) Ukraine-Erklärer Christian Freuding: Boris Pistorius’ neuer Mann. In: Der Spiegel. 12. April 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 12. April 2023]).
    ↑ Pistorius große Hoffnung – Ein Youtube-General mischt die Bundeswehr auf. In: merkur.de. 13. April 2023, archiviert vom Original am 15. Mai 2023; abgerufen am 8. Juni 2025.
    ↑ Dorothee Frank: Generalmajor Christian Freuding wird neuer Inspekteur Heer. In: defence-network.com. 1. Juli 2025, abgerufen am 1. Oktober 2025.
    ↑ Das Heer unter neuer Führung: Generalleutnant Dr. Christian Freuding folgt auf Generalleutnant Alfons Mais. Abgerufen am 1. Oktober 2025.
    ↑ CURRICULUM VITAE Generalleutnant Dr. Christian Freuding. (PDF) Abgerufen am 2. Oktober 2025.
    ↑ Kommando Heer. Abgerufen am 1. Oktober 2025.
    ↑ Anonymous: Präsident Selenskyj verleiht Orden an ausländische Politiker und Diplomaten, Pistorius mit Verdienstorden 1. Klasse ausgezeichnet. In: Ukrinform. 24. August 2024, abgerufen am 21. Juli 2025.
    ↑ Kösener Corpslisten 1996, 28/81
    ↑ Anschriftenverzeichnis Kösener und Weinheimer Corpsstudenten 2009, S. 157
    ↑ Gregor Grosse: Christan Freuding: Der neue Heereschef der Bundeswehr. In: faz.net. 2. Juli 2025, abgerufen am 8. Juli 2025.
    ↑ Josh Groeneveld: Youtube-General wird Pistorius-Helfer: Wer ist Christian Freuding? In: businessinsider.de. 18. April 2023, abgerufen am 8. Juli 2025 (deutsch).

    Personendaten
    NAME Freuding, Christian
    KURZBESCHREIBUNG deutscher Generalleutnant und Inspekteur des Heeres
    GEBURTSDATUM 20. August 1971
    GEBURTSORT Weiden in der Oberpfalz

    Le point de vue du général

    A ’glass-like’ battlefield : German Army chief on the future of warfare
    https://www.euronews.com/2026/04/10/a-glass-like-battlefield-german-army-chief-on-the-future-of-warfare

    10.4.2026 von Johanna Urbancik - In an exclusive interview with Euronews, German Army chief Christian Freuding outlines how data, speed and digital systems are reshaping modern warfare.

    The battlefield is becoming increasingly transparent: drones and sensors are generating a constant stream of data and the side that can process it fastest holds the advantage.

    In an interview with Euronews, the Inspector of the German Army, Lieutenant General Dr Christian Freuding said that modern warfare is increasingly defined by speed and the ability to make decisions faster than the enemy.

    “We are seeing a battlefield that is becoming ever more transparent, in some cases almost ’glass-like,’” he said, referring to the growing use of sensors, drones, satellites and electronic surveillance, all of which continuously supply data – often in real time.

    Single systems nowadays matter less than the volume of information available and the speed of it being processed. The Bundeswehr describes this approach as “data-centric warfare”. Data becomes “the central resource” and effectively a form of “ammunition”.

    “Those who can see more, and above all process information more quickly and in a more structured way to build a clearer operational picture, can take decisions and act faster. In short: they win,” Freuding said. For the German Army, this points to an overhaul.

    In the future, information will need to flow seamlessly across the entire system, from the initial sensor to the eventual effect on the battlefield, “from corps to company level.”

    According to Freuding, digitalisation is therefore no longer merely a “matter of convenience,” but a “prerequisite for success in combat,” as modern warfare is “more networked, more automated, faster and conducted at greater depth.”

    Soldiers are operating under constant surveillance, while facing a persistent threat from a wide range of weapons systems, from “assault rifles and direct fire to indirect fire, glide bombs and ballistic missiles.”
    ’Steel alone does not generate combat power’

    “That’s why we must be faster than the enemy. We can only achieve this by improving our command and information systems so they are able to process large volumes of data, including with the support of artificial intelligence,” Freuding told Euronews.

    Since Russia’s full-scale invasion of Ukraine, Germany and the Bundeswehr have undergone a major shift, further accelerated during US President Donald Trump’s second term in office, in which he repeatedly questioned the relevance of NATO.

    Consequently, the Bundeswehr is expected to expand rapidly, both in personnel and equipment. According to Freuding, the issue is not only a shortage of materiel, but above all a lack of integrated combat capability.

    “Steel alone does not generate combat power,” he added, noting that a battle tank is only effective when supported by trained personnel, functioning command systems and a robust logistics chain.

    Significant gaps remain though, particularly in air defence, indirect fire, counter-unmanned systems and electromagnetic warfare. A result, Freuding said, of “more than three decades of underinvestment.”

    For decades, the German Army was politically sidelined and underfunded, shaped in part by the post-Cold War “peace dividend,” a diminished sense of threat and a focus on overseas deployments rather than territorial defence.

    Combined with structural shortcomings and chronic underinvestment, this led to significant capability gaps that have only begun to be addressed since 2022.
    Munitions rolled out at an ’unusually fast pace’

    Addressing these shortfalls, Freuding stressed the need for “functional capability across the board” within brigades, divisions and corps.

    By this, he is referring to robust logistics, effective air defence and sufficient engineering support. The objective, he argued, is not just a fully equipped force, but also a maintained material reserve to offset losses in wartime. In his view, true “combat readiness” can only be achieved on that basis.

    The Army is therefore also moving at pace to build up new capabilities – including the introduction of loitering munitions.

    Loitering munitions are essentially drones fitted with explosives, able to hover over an area before identifying and striking a target, before destroying themselves on impact.

    They have become a defining feature of Russia’s war against Ukraine, where Moscow has deployed so-called “Shahed” drones, and have also been widely used by Iran in the conflict in the Middle East.

    These, Freuding noted, make it possible to “engage individual enemy targets precisely over long distances at comparatively low cost” and represent “a new era.”

    According to the German Army chief, the process has moved at an “unusually fast pace.” Following initial organisational planning in September 2024, a decision was already taken by the Bundeswehr’s Inspector General, Carsten Breuer, Freuding’s superior.

    Within just six months, the necessary planning groundwork had been put in place.

    At the same time, training with industry partners and testing were already under way, allowing the first systems to be procured in “three-digit numbers” as early as 2025. With the approval of a €25 million funding proposal in February 2026, the path was finally cleared for full-scale procurement from October 2026.
    Germany ramps up Lithuania brigade to bolster NATO

    The first unit to be equipped with the new systems will be 45th Battletank Brigade in Lithuania. By 2027, around 4,800 soldiers, alongside some 200 civilian staff, are to be permanently stationed in Rūdninkai, around 30 kilometres from the Belarusian border.

    According to Freuding, the rapid build-up of the brigade is intended to achieve one thing above all: to strengthen deterrence through a permanent presence on NATO’s eastern flank. For him, the brigade is “a visible sign of Germany’s leadership responsibility,” as deterrence only works if it is credible and sustained on the ground.

    That time, however, comes at a cost – one that is felt first at home in Germany.

    To make the brigade operational by the end of 2027, the Army is drawing on existing structures, something Freuding described as “pre-financing”: key personnel are being reassigned from existing units and deployed to Lithuania. The same applies to equipment, which is also to be pulled from active formations.

    “This is painful,” Freuding admitted, as the gaps in Germany affect both personnel and materiel.

    Even so, he argued the step is necessary to meet the tight timeline, with the aim of closing these shortfalls again “swiftly” afterwards.

    Conceptually, though not outright replicated, the brigade is being shaped largely by lessons from the war in Ukraine. The battlefield, Freuding said, has become far more transparent, emphasising again that unmanned systems are now central, and strikes can be delivered over much greater distances.

    At the same time, he’s clear that the war in Ukraine is “not a blueprint,” and the aim is not to copy that war, but to draw out relevant lessons and translate them into the Bundeswehr’s own capabilities. Those lessons are already feeding into the brigade’s structure, training and equipment in Lithuania, and into the wider development of the Army, Freuding explained.

    The brigade in Lithuania is therefore more than just a political signal to NATO allies and it’s also emerging as a testing ground for the Bundeswehr’s future direction.
    Deterrence is more than numbers

    For Freuding, deterrence is not about pulling a single lever – whether that means more troops, more equipment or faster procurement – but about combining several elements at once. It rests on immediate readiness in the sense of “fight tonight,” sustained growth in personnel and materiel, and continuous innovation to ensure future capability.

    “Deterrence emerges from the interplay of multiple factors,” he told Euronews, warning that none of them works in isolation: “Readiness without growth is not sustainable. Growth without full equipment remains ineffective. Innovation without solid structures leads nowhere.”

    What ultimately matters, he argues, is the overall strength of the force: modern equipment, professional training, robust logistics and the ability to command digitally at scale. Only then does deterrence become tangible.

    Against what he described as the most serious security challenge since the end of the Cold War, Freuding’s message is blunt: “The threat is real. The enemy will not wait for us to be ready.”

    The task now, he said, is to improve every day because the Army must be able “to prevail, to win.”

    #guerre #militaire #armée_de_terre #Bundeswehr #Heer

  • US-Militär : Warum das Pentagon jetzt Testosteron-Tests für Soldaten anordnet
    https://www.telepolis.de/article/US-Militaer-Warum-das-Pentagon-jetzt-Testosteron-Tests-fuer-Soldaten-anord

    Oberkörper eines muskulösen Mannes mit chemischer Strukturformel von Testosteron Bild : New Africa / Shutterstock.com

    Sous le ministre de guerre Hegseth la médecine fasciste retourne dans les principes des forces armées états-uniennes. Son masculinuime obsessiomnel le fait renouer avec les décisions infondés mais inspirés de la recherche peu scientifique de l’unité 731 japonaise

    https://en.wikipedia.org/wiki/Unit_731

    À partir de 1945 les médecins meurtriers japonais ont vendu leur travail aux agents du général Macarthur en échange de leur disculpation. Leurs données et spécimens ont été transférés dans les laboratoire de développement d’armes chimique de l’armée américaime.

    Hegseth et le ministre de santé Kennedy sont des adeptes d ’écoles de pensée peu appréciés par la majorité des médecins de formation universitaire scientifique.

    16.7.2026 von Bernardo Cantz - Mit dem „High-T“-Programm will US-Minister Hegseth die Kampfkraft stärken. Veteranen und Urologen kritisieren das Hormon-Screening scharf.

    Kann ein einzelnes Hormon über die Kampfkraft einer ganzen Armee entscheiden? Pete Hegseth, Verteidigungsminister der USA, scheint davon überzeugt zu sein.

    In einem Video aus seinem Büro im Pentagon verkündete er ein neues Vorsorgeprogramm: Alle Soldatinnen und Soldaten ab 30 Jahren sollen künftig im Rahmen ihrer jährlichen Gesundheitsuntersuchung verpflichtend auf Testosteronmangel getestet werden. Wer jünger ist, kann sich freiwillig untersuchen lassen.

    Eine anschließende Testosteronersatztherapie (TRT) bleibe optional, so Hegseth in dem Clip, den er auf der Plattform X unter dem Titel „The High-T Department of War“ veröffentlichte.

    Die Maßnahme fügt sich in eine Reihe kulturpolitischer Umbauten ein, die Hegseth seit seinem Amtsantritt vorantreibt: neue Fitnessstandards mit explizit „männlichem Niveau“, ein Verbot für Transgender-Soldaten, blockierte Beförderungen von Frauen in Generalsränge und die zwischenzeitliche Abschaffung der Grippeimpfpflicht.

    Zeitgleich arbeitet US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. daran, die Verschreibungshürden für Testosteron im zivilen Bereich zu senken. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat bereits im Frühjahr 2026 Hersteller von TRT-Produkten aufgefordert, eine erweiterte Zulassung für Männer mit ungeklärtem Testosteronmangel und verminderter Libido zu beantragen.
    Operator-Syndrom: Wenn Dauerstress das Hormonsystem zerstört

    Dass Soldaten in Spezialeinheiten unter besonderen körperlichen Belastungen leiden, ist medizinisch gut dokumentiert.

    Chronischer Schlafmangel, extremer physischer Stress und Kopfverletzungen gehören zu den häufigsten Ursachen eines sekundären Hypogonadismus – eines Testosteronmangels, der nicht durch eine Erkrankung der Hoden, sondern durch eine Störung der übergeordneten Steuerung im Hypothalamus oder der Hypophyse entsteht.

    Neuere Studien beschreiben diesen Zustand bei langjährig dienenden Spezialkräften als „Operator-Syndrom“, heißt es in der New York Times.

    Klinisch gilt ein Hypogonadismus als bestätigt, wenn die morgendliche Testosteronkonzentration im Blut in mindestens zwei Nüchternproben unter etwa 264 bis 300 Nanogramm pro Deziliter liegt.

    Die American Urological Association (AUA) setzt den Schwellenwert bei 300 ng/dl an, verlangt aber ausdrücklich Symptome plus zwei unabhängige Messungen. Die europäische Fachgesellschaft EAU arbeitet mit 350 ng/dl und empfiehlt Tests ausschließlich bei symptomatischen Männern – pauschale Screenings lehnen beide Leitlinien ab.

    Genau hier liegt das Problem: Hegseth nannte keinen einzigen Grenzwert. Das Pentagon verweigerte auf Nachfragen durch US-Medien jede Auskunft zu medizinischen Schwellenwerten, wissenschaftlichen Grundlagen oder separaten Standards für Frauen.

    Auch die Frage, welche Studien das flächendeckende Screening rechtfertigen, blieb unbeantwortet.
    FDA-Kehrtwende: Was die TRAVERSE-Studie verändert hat

    Während das Pentagon keine Evidenz vorlegte, hat die FDA ihre eigene Position zur Testosterontherapie in den vergangenen Monaten deutlich verschoben.

    Grundlage dafür ist vor allem die TRAVERSE-Studie (Testosterone Replacement Therapy for Assessment of Long-term Vascular Events and Efficacy Response in Hypogonadal Men) mit mehr als 5.200 Männern, die keinen signifikanten Anstieg schwerer kardiovaskulärer Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall unter TRT nachweisen konnte.

    Daraufhin strich die FDA einen seit 2015 bestehenden Warnhinweis, wonach Sicherheit und Wirksamkeit bei altersbedingtem Hypogonadismus nicht belegt seien. Die Kontraindikation bei Prostatakrebs wurde auf metastasierte Fälle beschränkt.

    Kennedy feierte die Änderungen als „Rückkehr der Wissenschaft ins Zentrum der Männergesundheit“.

    Doch die Geschichte hat auch eine andere Seite: Die jährlichen Testosteron-Verschreibungen in den USA stiegen laut New York Times von weniger als einer Million im Jahr 2000 auf fast 12 Millionen im Jahr 2025. Influencer wie Joe Rogan und Andrew Huberman sprechen offen über ihre TRT-Nutzung. Die schnellste Zunahme verzeichnen ausgerechnet jüngere Männer ohne klinisch niedrige Werte.
    Risiken für die Fruchtbarkeit und die Transgender-Debatte

    Die Risiken einer breiten TRT-Nutzung sind erheblich. Exogenes Testosteron unterdrückt über die Hypothalamus-Hypophysen-Achse die körpereigene Hormonproduktion und bringt die Spermienbildung häufig zum Erliegen. In der Fachliteratur wird die Therapie explizit als kontrazeptiv eingestuft.

    Zwar erholt sich die Spermatogenese bei den meisten Männern nach dem Absetzen innerhalb von 6 bis 12 Monaten – garantiert ist das jedoch nicht. Hinzu kommen Risiken wie Blutgerinnsel, Akne und Haarausfall.

    Theodore Crisostomo-Wynne, Urologe am Madigan Army Medical Center, warnte bereits im Dezember 2025 bei einer FDA-Anhörung vor einem weiteren Problem: Viele Soldaten mieden aus Angst vor dem Verlust ihres Status jede offizielle Untersuchung und besorgten sich Hormone stattdessen über Direktvertrieb oder illegale Quellen.

    Die Navy hatte nach dem Tod eines SEAL-Rekruten 2022, bei dem Testosteron und andere Substanzen gefunden wurden, ein Drogentestprogramm für hormonelle Substanzen eingeführt. Ob das neue „High-T“-Programm mit solchen Kontrollen vereinbar ist, ließ das Pentagon offen.

    Besonders scharf fällt die Kritik an der politischen Inkonsistenz aus. Senatorin Tammy Duckworth, Kampfhubschrauberpilot und Irakkriegsveteranin, erklärte gegenüber AP News, das Programm klinge „für mich nach geschlechtsbejahender Versorgung“ – ein Verweis auf Hegseths Verbot für Transgender-Soldaten, das unter anderem damit begründet wurde, Hormontherapien seien im Einsatz nicht verfügbar.

    Shannon Minter vom National Center for LGBTQ Rights nannte es eine „eklatante Doppelmoral“, dass männlichen Soldaten künftig dasselbe Medikament empfohlen werde, das Transgender-Angehörigen verboten sei.

    Auch Hormontests für Soldatinnen – etwa auf Östrogenmangel bei beginnender Perimenopause – sind bislang nicht vorgesehen.

    #USA #armée #iatrocratie

  • Exclu Macron veut racheter le fabricant de « l’explosif du terrorisme mondial »
    https://www.off-investigation.fr/exclu-macron-veut-racheter-le-fabricant-de-lexplosif-du-terrorisme

    Le président français Emmanuel Macron à bord d’un véhicule blindé Serval lors d’une visite de l’exercice militaire Orion 2026 à Suippes, dans l’est de la France, le 30 avril 2026. Photo Aurelien Morissard / AFP La France se lance dans la course au rachat d’Explosia, champion mondial de la fabrication d’explosifs à la réputation sulfureuse. Un deal qui se chiffre en plusieurs centaines de millions d’euros et dans lequel Emmanuel Macron s’implique personnellement. Révélations. 20 milliards de couronnes, soit environ 826 millions d’euros. Telle est la somme que la République tchèque espère tirer de la cession d’Explosia, l’un de ses […]Lire la suite : Exclu Macron veut racheter le fabricant de « l’explosif du terrorisme mondial »

    #Enquêtes #A

  • Les syndicats arméniens défendent les droits fondamentaux bec et ongles

    Partenariat social, négociation collective et droits fondamentaux : ces trois thématiques ont été abordées lors de l’université d’été organisée à Erevan les 1er et 2 juillet derniers par IndustriALL, en collaboration avec ses affiliés arméniens.

    Les participants ont mis l’accent sur la liberté syndicale et la négociation collective. Gocha Aleksandria, Spécialiste principal au Bureau des Activités des Travailleurs (ACTRAV) de l’Organisation internationale du travail (OIT), a précisé que l’un des objectifs fondamentaux de l’organisation consiste à promouvoir et à mettre en œuvre les normes internationales du travail, en particulier les principes et droits fondamentaux au travail. Il a souligné que les Conventions n°87 et n°98 offrent des protections majeures contre la discrimination antisyndicale et l’ingérence des employeurs tout comme elles privilégient un environnement propice à une négociation collective volontaire et de bonne foi.

    https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2026/07/13/les-syndicats-armeniens-defendent-les-droits-f

    #arménie

  • Rheinmetall-Werk im Wohngebiet macht Berlin zum Bombenziel
    https://www.nd-aktuell.de/artikel/1201046.waffenfabrik-rheinmetall-rheinmetall-werk-im-wohngebiet-macht-ber

    On devient la cible de bombardements quand on habite à côté d’une usine d’armes. Alors on proteste contre l"usine. A la longue on aura raison.

    10.7.2026 von Julian Daum - Verschanzt sich der Waffenhersteller Rheinmetall in Berlin etwa in einem Wohngebiet und missbraucht die Bevölkerung als Schutzschild?

    Natürlich ist es tragisch, wenn in Berlin Zivilist*innen sterben werden. Doch Rheinmetall hat sich eben in einem Wohngebiet verschanzt und nutzt die Bevölkerung als Schutzschild. Das wird zu unerträglichem Leid für die Menschen in Berlin führen. Doch zivile Orte können ihren Schutzstatus verlieren, wenn sie missbraucht werden. Das bedeutet Sicherheit.

    Was wäre, wenn russische Regierungsverantwortliche so argumentieren würden, um eine Bombardierung des dicht besiedelten Berliner Ortsteils Gesundbrunnen zu rechtfertigen, wo Rheinmetall erstmals seit 1945 wieder Waffen herstellt? Immerhin sind sich hiesige Politik und Wirtschaft einig, dass der Russe ja quasi vor der Haustür stehe.

    Nun, die ehemaligen Minister*innen Robert Habeck und Annalena Baerbock müssten eigentlich konsequenterweise sagen: »Ja, Russland hat natürlich recht mit diesem Argument.« Denn sie selbst haben so argumentiert: Der Einstieg dieses Textes besteht sinngemäß aus Sätzen aus jeweils einer Rede, die Habeck 2023 und Baerbock 2024 gehalten haben. Ersetzt sind nur die Worte »Gaza« durch Berlin und »Hamas« durch Rheinmetall.

    In diesen Ansprachen haben beide Minister*innen israelische Angriffe auf zivile Infrastruktur und damit die Tötung vieler Zivilist*innen gerechtfertigt. Überhaupt ist die Logik, nach welcher Menschen ihr Recht auf Leben verwirken, wenn sie selbst missbraucht werden, in Deutschland weit verbreitet: Baerbocks Nachfolger Johann Wadephul folgt der Argumentation seiner Vorgängerin genauso wie Bundeskanzler Merz, Verteidigungsminister Boris Pistorius oder Innenminister Alexander Dobrindt.

    In trauter Einigkeit haben auch viele Journalist*innen von Springer, über »FAZ« und »Süddeutsche« bis hin zur »Jüdischen Allgemeinen« immer wieder dieses Argument hervorgeholt, um letztlich zu rechtfertigen, dass Gaza heute dem Erdboden gleich ist, im Libanon ganze Landstriche entvölkert, in Beirut Wohnviertel in Schutt und Asche gelegt wurden. Selbst ein Chefredakteur des »Tagesspiegel« hat mit dieser Logik begrüßt, dass die USA und Israel im Iran für uns »die Drecksarbeit« erledigen.

    Natürlich wäre es menschenverachtend, die Tötung unbeteiligter Berliner*innen zu verteidigen, weil sich in ihrer Nähe eine Waffenfabrik befindet. So menschenverachtend es eben auch ist, wenn es sich dabei nicht um Berlin, sondern um Gaza, Beirut oder Teheran und angebliche Terror-Kommandozentralen handelt. Aber sogenannte Kollateralschäden, der so »tragische Tod von Zivilisten«, die es nun mal »leider in jedem Krieg gibt«, nimmt man anscheinend einfach leichter in Kauf, wenn es sich dabei mehrheitlich um braune und muslimische Menschen handelt.

    #Berlin #armement #militarisme #manifestation

  • Auch Greta Thunberg dabei : 1800 Menschen demonstrieren in Berlin-Wedding vor Rheinmetall
    https://www.berliner-zeitung.de/article/demonstration-berlin-wedding-rheinmetall-samstag-greta-thunberg-101

    Sous un soleil impitoyable les héros antimilitaristes ont protesté pendant des heures contre la construction de la premiêre usine de munitions à Berlin. L’état a fait subir la même exposition aux rayons UV et à la chaleur un nombre impressionnant de policiers. Nous sommes partis avant la fin pour discuter dans un endroit à l’ombre. L’héroïsme est dangereux et ne fait pas partie de nos attitudes.

    11.7.2026 von Maximilian Eichgrün - Beim Protestzug „Wedding ohne Waffen“ demonstrierten die Teilnehmer gegen Waffenexporte. Mit Ausnahme von Pyrotechnik verlief der Protest störungsfrei.

    In Berlin-Wedding sind Hunderte Menschen gegen Rüstungsproduktion und Waffenexporte auf die Straße gegangen. Unter den Teilnehmern war auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg.

    An dem Demonstrationszug unter dem Motto „Wedding ohne Waffen. Gemeinsam gegen Krieg.“ hätten sich am Nachmittag rund 1800 Menschen beteiligt, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte die Teilnahme von Greta Thunberg. Die schwedische Aktivistin, international bekannt geworden durch die Klimabewegung „Fridays for Future“, reiht sich damit in eine Reihe von Auftritten ein, bei denen sie sich zuletzt verstärkt zu geopolitischen Themen positioniert hatte.

    Der Demonstrationszug startete am Hanne-Sobek-Platz nahe dem S- und U-Bahnhof Gesundbrunnen und zog in Richtung des Berliner Geländes des Rüstungskonzerns Rheinmetall. Nach Angaben der Polizei verlief die Kundgebung weitgehend störungsfrei. Es sei allerdings Pyrotechnik gezündet worden.

    Wiederholte Aktionen gegen Rheinmetall im Wedding

    Das Berliner Gelände von Rheinmetall war in den vergangenen Monaten mehrfach Ziel von Protestaktionen. Aktivisten blockierten dabei zum Teil den Zufahrtsweg zum Unternehmensgelände. Die Polizei war nach eigenen Angaben wiederholt vor Ort im Einsatz.

    Bereits am Donnerstag und Freitag hatte es in Berlin Proteste gegeben, allerdings in deutlich kleinerem Umfang und überwiegend von propalästinensischen Demonstranten getragen. Bei Auseinandersetzungen am Donnerstag wurden nach Polizeiangaben zwei Beamte verletzt.

    #Berlin #armement #militarisme #manifestation

  • Berliner Bündnis gegen Waffen­­­­­produktion
    https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org

    Contre la militarisation, contre la production d"armes, contre la guerre. Venez nombreux !

    Waffenproduktion in unserem Kiez?! Aus „Pierburg“ wird „Rheinmetall Waffe Munition“

    Ab Mitte 2026 soll im Wedding Munition hergestellt werden. Der größte Rüstungsproduzent Deutschlands, Rheinmetall, stellt die Produktion seines Autozulieferers „Pierburg“ am Humboldthain (Scheringstraße 2) in Berlin auf Rüstung um. Bald sollen dort Komponenten für 155-mm-Artillerie-Munition vom Band laufen – 45 kg schwere, tödliche Geschosse. In unserem Kiez, in unserer direkten Nachbarschaft wird dann, zum ersten Mal seit 1945, wieder Munition produziert, die überall auf der Welt Krieg und Zerstörung bringt.
    Aus Tod, Zerstörung und Krieg schlagen Rüstungskonzerne Profit

    Die hier bald produzierten Munitionsteile werden weltweit exportiert und zum Töten eingesetzt. So setzt das israelische Militär die Panzermunition von Rheinmetall beim Genozid in Gaza ein. Da es sich um die Standard-Panzermunition der NATO-Staaten handelt, führt die Türkei damit Krieg gegen Kurdistan. Auch Saudi-Arabien nutzt seit über 10 Jahren Rüstungsgüter von Rheinmetall im Krieg gegen den Jemen.
    Rheinmetall bereichert sich an diesen Kriegen. Der Konzernumsatz lag im letzten Jahr bei 9,75 Milliarden Euro. Der Aktienkurs hat sich in den letzten Jahren verzehnfacht. Durch den Beschluss der Bundesregierung, die Schuldenbremse für Rüstungsausgaben aufzuheben, steigert Rheinmetall seine Profite immer weiter.
    Profite für wenige – Notstand für alle

    Diese massiven Ausgaben werden durch Kürzungen bei Sozialem, Bildung, Gesundheit, Kultur und Klimaschutz finanziert. So wurden 2025 ganze 3 Milliarden Euro im Haushalt gestrichen. Für 2026/2027 plant der Berliner Senat ca. 280 Millionen Euro weniger für den Bereich „Schule, Jugend und Familie“ und 110 Millionen Euro weniger für Kultur ein. Durch die Kürzungen fallen viele Arbeitsplätze weg.
    Dieses Geld fehlt in unserer Nachbarschaft!

    Hunderttausende Menschen sind in Berlin auf die Hilfe von Tafeln angewiesen, jedes vierte Kind in Berlin lebt in Armut und die Zustände an Schulen und Kitas sind katastrophal. Die Finanzierung des Gesundheitssystems wird mit immer höheren Beiträgen auf gesetzlich Versicherte abgewälzt, Erziehende und Pflegende brennen kollektiv aus und Tickets für den öffentlichen Nahverkehr werden von Jahr zu Jahr teurer. Doch statt in die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen zu investieren, setzen die regierenden Parteien auf Aufrüstung.

    Miete, Heizung, Lebensmittel – uns reicht das Geld hinten und vorne nicht mehr!
    Wehrpflicht? Nein, danke!

    Während die deutsche Regierung aufrüstet, sind viele in der Bevölkerung dagegen. Vor allem junge Menschen, die aktiv von einer Wiedereinführung der Wehrpflicht betroffen sind, wollen weder töten lernen noch getötet werden. Die Reichen wollen Krieg, die Jugend eine Zukunft! Wir sterben nicht für ihre Kriege!
    Umverteilung von Rüstung und Militär zum guten Leben für alle!

    Unser Kiez braucht bezahlbare Mieten und Lebensmittel, gute Sozial- und Gesundheitsvorsorge und echte Möglichkeiten zur Beteiligung. Wir verlangen den Erhalt der Arbeitsplätze im Wedding durch die Umstellung auf eine Produktion, die unsere tatsächlichen Bedürfnisse decken würde. Wir fordern: 500 Milliarden für Gesundheit, Bildung und Soziales!
    Wir kämpfen gemeinsam für ein gutes Leben – mach mit!

    Wenn du noch Fragen hast melde dich bei uns unter GegenRheinmetallAmHumboldthain@proton.me.

    #Berlin #Wedding #Scheringstraße #armement #industrie #guerre #armement #résistance

  • Henry Miller sur un gardien de prison dans The Airconditioned Nigjtmare
    https://en.wikipedia.org/wiki/The_Air-Conditioned_Nightmare

    As long as I live I shall never forget that cruel, ash-gray face, those cold, beady man-hunter’s eyes. I hate him and all that he stands for. I hate him with an undying hatred. I would a thousand times rather be the most incorrigible convict than this hireling of those who are trying to maintain law and order. Law and order! Finally, when you see it staring at you through the barrel of a rifle, you know what it means. A bas puissance, justice, histoire! If society has to be protected by these inhuman monsters then to hell with society! If at the bottom of law and order there is only a man armed to the teeth, a man without a heart, without a conscience, then law and order are meaningless.

    .

    When a noted dentist has the audacity to say that for the working man teeth—one’s own teeth—are an economic luxury, what are we coming to? Soon the physicians and surgeons will be saying: “Why try to preserve life when there is nothing to live for?” Soon, out of sheer human kindness, they will be banding together to form a euthanasia society to do away with all those who are unfit for the terrors of modern life. The battlefield, together with the industrial field, will provide them with all the patients they can handle.

    #USA #prison #armes #culture #trumpisme #violence #iatdocratie

  • Le génie de #Beyrouth. Rue de la fortune de Dieu

    « On dit qu’il existe à Beyrouth un génie qui est l’esprit même de la #ville... On dit aussi qu’on ne peut avoir sa peau qu’en détruisant la ville – mais ça, ce n’est pas prouvé... » Dans les années 1970 à Beyrouth, la #rue_Rizkallah est une mosaïque des différentes communautés du Liban, et ses habitants vivaient dans une relative concorde avant que la guerre ne vienne bouleverser ce fragile équilibre... Témoignage fictionné et sensible de cette lente catastrophe, "Le Génie de Beyrouth" déploiera jusqu’à nos jours et sur trois tomes son récit choral porté par la verve grave et légère de l’écrivain et journaliste Sélim Nassib (’Libération’), et le dessin aérien et lumineux de Léna Merhej.

    https://www.dargaud.com/bd/le-genie-de-beyrouth/le-genie-de-beyrouth-rue-de-la-fortune-de-dieu-bda5516530
    #Liban #villes_en_guerre #guerre #guerre_civile
    #BD #bande-dessinée #livre

  • #Israël reconnaît officiellement le #génocide arménien, dans un acte de défiance vis-à-vis de la #Turquie
    https://www.rfi.fr/fr/moyen-orient/20260628-isra%C3%ABl-reconna%C3%AEt-officiellement-le-g%C3%A9nocide-arm%C3%A9nie

    Le gouvernement israélien a approuvé dimanche à l’unanimité la reconnaissance du génocide arménien, un terme réfuté par #Ankara. La décision est un changement majeur pour Israël, qui avait jusqu’à peu évité une telle reconnaissance en raison de son ancienne proximité avec la Turquie. Mais désormais, les deux pays sont dans un contexte de vives tensions.

    Comme tu le vois, la Turquie est en train de passer dans l’axe du mal. La preuve, eux, ils commettent des génocides. Alors que du côté de l’axe du bien, on a des lois pour prévenir et empêcher les génocides.

    #arménie

  • Operationsplan Deutschland offenlegen – Bundeswehr stuft Teile herunter
    https://overton-magazin.de/top-story/operationsplan-deutschland-offenlegen-bundeswehr-stuft-teile-herunte


    L M1-Abrams-Panzerkonvoi bei GRafenwöhr. Bild : dvidshub.net

    Pour les militaires la guerre avec la Russie est déjá arrivée sur le sol allemand. Ils ne savent pas encore où exactement, alors il faut tout modifier partout comme si la guerre y était. Ce n’est pas grave, car le plan opérationnel est secret défense de toute manière.

    Vous ne comprenez rien ? Lisez Les Aventures du brave soldat Švejk !
    https://bibliotheque-russe-et-slave.com/Livres/Hasek%20-%20Le%20Brave%20Soldat%20Chveik.htm

    puis ...
    https://seenthis.net/messages/1081309
    https://seenthis.net/messages/993368

    26.6.2026 von Thomas Moser - Wenn ein hoher Offizier einen geheimen Kriegsplan wie Waschmittel anpreist. Bereits seit Jahren wird die Infrastruktur im Interesse der Armee ausgebaut – zum Beispiel Straßen, Brücken, Schienen.

    Im Operationsplan Deutschland soll stehen, wie sich die Bundeswehr zusammen mit der Nato auf den Krieg gegen Russland vorbereitet. Genaues weiß man nicht, weil dieser Plan weitestgehend geheim ist. Inzwischen hat sich zumindest begonnen herumzusprechen, dass es ihn gibt. Er soll 1000 Seiten umfassen und wird als OPLAN Deutschland abgekürzt, als stelle allein der Name schon eine Legitimation dar. Da zivile Stellen und Infrastrukturen in den geplanten Krieg einbezogen sein sollen, aber mit Geheimnissen eine Zusammenarbeit zwischen Militär und zivilen Behörden nur schwer möglich ist, wurden die Fragen zu dem Plan und seinen Inhalten in den letzten Monaten drängender. Motto: Was sollen wir im Kriegsfalle tun, wenn ihr nicht sagt, was ihr vorhabt?

    Wie bewegen sich die Truppen im Aufmarschland Deutschland, wo 800.000 Nato-Soldaten Richtung Ostfront durchgeschleust werden sollen? Welche Wege, Straßen und Schienen benutzen sie? Wie werden sie versorgt? Wo und wie nächtigen sie? Wie ist daneben die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt? Funktionieren die Lieferketten? Dürfen Bürger reisen? Welche Kapazitäten müssen Krankenhäuser für verletzte Soldaten bereithalten? Und welche Kapazitäten private Unternehmen? Solche Fragen kommen immer öfter von Kommunen, Rettungsdiensten, aber auch Unternehmen, die in die Kriegswirtschaft einbezogen werden sollen.

    Eine Stimme in diesem Chor ist zum Beispiel der ehemalige Chef des Technischen Hilfswerkes, davor Feuerwehrchef von Berlin. Er vertritt die Auffassung, dass die Bundeswehr ihre Geheimniskrämerei so weit wie möglich aufgeben solle, sonst sei keine effektive Zusammenarbeit der zivilen Seite mit der militärischen möglich. Der Plan an sich wird nicht infrage gestellt.

    Auf diese Fragen muss die Bundeswehr reagieren und tritt mit Vertretern an die Öffentlichkeit, um den Operationsplan Deutschland vorzustellen, wie es heißt. So zum Beispiel Anfang Juni 2026 bei der Interschutz-Messe in Hannover in Person von Armin Schaus, Oberst im Generalstab sowie Generalleutnant André Bodemann unter dessen Leitung der OPLAN erstellt worden sei. Bodemann ist Stellvertreter des Befehlshabers vom Operativen Führungskommando der Bundeswehr und Kommandeur für Territoriale Aufgaben dieses Kommandos. Eine führende Figur der Bundeswehr also. Wenn sich so jemand an die Öffentlichkeit wendet, kann man davon ausgehen, dass er nationale und internationale Prokura hat. Und dass es den Kriegsbetreibern ernst ist mit ihrem Plan.
    „Kriegsverhinderungsplan“

    Am 4. Juni sprach André Bodemann stark 20 Minuten zu Messepublikum. Quelle der Aufnahme ist der TV-Kanal von Epoch Times.

    Bodemann nennt den Oplan direkt am Anfang einen „Kriegsverhinderungsplan“. Bei einer Armee, die keinen Angriffskrieg führen darf, eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Doch dann stellt sich umso mehr die Frage, warum es diesen Operationsplan überhaupt gibt, schließlich heißt er nicht Verteidigungsplan. Bodemann benutzt einen der derzeitigen Lieblingsbegriffe der Kriegsbetreiber aus Politik und Militär, den von der „hybriden“ Bedrohungslage – und wörtlich: „Wir sind nicht im Krieg, aber auch schon lange nicht mehr im Frieden, sondern irgendwo dazwischen.“ Mit einer solchen Rhetorik schafft er eine sicherheitspolitische Grauzone, die dem Bundeswehrpersonal in den grauen Uniformen größtmöglichen Spieltraum gibt.

    Zu den hybriden Bedrohungen zählt er Desinformationen, Fake news, Cyberangriffe, aber auch Ausspähungen im klassischen Sinne – und zwar „tagtäglich“. Er erwähnt als Beispiel einen angeblichen Pilzesammler, bei dem „möglicherweise Spionageverdacht“ vorliege. Oder verdächtige Schiffe auf der Ostsee, die vielleicht einen Anker hinter sich herziehen, wo Datenkabel verlaufen, die damit zerstört werden: „Ich glaube nicht an Zufälle.“ Doch was der hohe Militär präsentiert, ist alles spekulativ – und zwar im doppelten Sinne. Weder weiß er, ob es sich um mögliche kriegsvorbereitende Handlungen oder Sabotageakte handelt, noch ob Russland dahintersteckt. Er muss einräumen: „Wir können nicht immer eindeutig sagen, wer ist es denn? Aber in einigen Fällen können wir das.“ Es ist eine Herangehensweise der Verantwortungslosigkeit.

    Hinzu kommt: Beim Thema Ostsee und Sabotage kein Wort über die Sprengung der Nordstream-Gasleitungen zu verlieren, ist schon eine Kunst. Man kann dieses Verschweigen aber auch als Eingeständnis interpretieren, dass in den Augen von Bundeswehr und Nato die Pipeline nicht vom möglichen Gegner Russland zerstört wurde, weil man ihn doch sonst ohne Ende anprangern würde, sondern im Gegenteil von Kräften, zu denen man selber gehört. Und über die man deshalb schweigen muss.

    Da die westlichen Sicherheitskräfte bei diesen ganzen hybriden Angriffen wenig bis nichts in der Hand haben, was belegen würde, dass Russland dahinter steckt, muss der Generalleutnant die möglichen Täter relativieren. Es sei egal, ob es von Russland komme, sagt er, oder von China, oder ob es sich um internationalen oder nationalen Terrorismus oder um Organisierte Kriminalität oder auch nur einfach um Kupferdiebstahl handle, damit werde die kritische Infrastruktur in Deutschland bedroht und angegriffen. Nur: um das zu verhindern, braucht es keinen militärischen Operationsplan.

    Bodemann wiederholt, der Oplan sei ein Kriegsverhinderungsplan, die Bundeswehr wolle nicht, dass das Parlament gezwungen sei, über den Spannungs- und Verteidigungsfall zu beraten: „Wir wollen das verhindern.“ Deutet sich hier eine Differenz an zu kriegstreibenden Politikern wie dem CDU-Mann Roderich Kiesewetter, der genau das, den Spannungsfall, wiederholt in die Debatte warf? Oder versucht die Bundeswehr, die Öffentlichkeit über ihre eigenen Motive hinweg zu täuschen?

    Und dann spricht der Generalleutnant doch explizit Russland an. Es gebe konkrete Hinweise aus dem nachrichtendienstlichen Bereich, dass Russland strategische Optionen entwickle, um in einigen Jahren in der Lage zu sein, einen Krieg gegen die Nato erfolgreich führen zu können. Aus dem „nachrichtendienstlichen Bereich“, also den Geheimdiensten, sprich: Bundeswehrgeheimdienst MAD (Militärischer Abschirmdienst) und Auslandsgeheimdienst BND (Bundesnachrichtendienst). Auch hier stellt sich die Frage, gibt es diese Geheimdienstinformationen tatsächlich oder sind sie erfunden, weil Politik und Armee sie brauchen? Erfunden entweder von den Diensten selber oder gleich direkt von der Bundeswehr? Jedenfalls stellen die Nachrichtendienste bei der Legitimation einer Kriegsvorbereitung so etwas wie die Trumpfkarte dar, die gezogen werden kann, um eine Wahrhaftigkeit vorzugaukeln, ohne dass das überprüft werden kann.

    Vor allem: Sich nach den NSU-Attentaten oder dem LKW-Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz, in die Geheimdienste verwickelt waren, weiterhin ungeniert auf diese Geheimdienste zu berufen, wie es der Bundeswehrmann tut, verbietet sich eigentlich.

    Die Perspektive von der strategischen Option, einen Krieg gegen den potentiellen Gegner führen zu können, hat darüber hinaus etwas Verhängnisvolles. Es ist die fatale Logik, die militärischem Handeln inne liegt. Wenn die Nato erklärt, sie bereite sich auf einen möglichen Angriff Russlands in einigen Jahren vor, weil sich Russland entsprechend wappne, warum soll das nicht auch umgekehrt gelten? Was ist, wenn also auch Russland Hinweise gewinnt, dass die Nato sich auf einen Krieg mit Russland wappnet – und dann entsprechend aufrüstet? Dann würde der angebliche Verteidigungswille beider Seiten eine Angriffseskalation auslösen, die beide doch angeblich vermeiden wollten. Damit eine solche Tragik vermieden wird, braucht es Kommunikation zwischen den Kontrahenten. Doch gerade die wird seit Jahren durch eine aggressive Rhetorik verhindert, so als sei genau das bezweckt.

    Mit der Methode, alle möglichen Vorfälle zu hybriden Angriffen auf die Infrastruktur zu erklären, kann man auch ungeklärte Anschläge dazu zählen, etwa den Stromausfall in Berlin Anfang des Jahres. Bekannt dazu hat sich eine sogenannte Vulkangruppe. Und obwohl LKA und BKA das für glaubhaft halten, ist der Vertreter der Bundeswehr damit nicht so ganz zufrieden: „Was wir nicht wissen, ist, ob andere dahinterstecken, die der Vulkangruppe finanziell oder mit Knowhow geholfen haben.“ Bei dieser Konstruktion angekommen, wagt der Generalleutnant gleich den großen geschichtlichen Coup. Auch die Friedensbewegung der 80er Jahre sei damals von der Staatssicherheit der DDR unterwandert gewesen, sagt er. Man könne nicht ausschließen, dass das auch heute der Fall sein wird. So ganz nebenbei hat der Militär gleich noch die Friedensbewegung und Kriegsgegner zu Gegnern erklärt, die doch von Russland finanziert sein könnten. Wer so argumentiert, hat feste Absichten.

    Der hohe Offizier erklärt sehr viel, nur den Operationsplan erklärt er nicht.

    Was bei seinem Vortrag deutlich wird, ist, wie weit das Denken in Kriegsperspektiven bei den Militärs bereits fortgeschritten ist. Im Ernstfall sollen jene berühmten 800.000 Soldaten inklusive schweres Gerät an die Nato-Ostfront verlegt werden. Die Masse dieser Bewegungen erfolge über und durch Deutschland, auf allen Transportwegen, Brücken, Tunnel, Eisenbahnverbindungen, Flughäfen und Häfen. Deshalb müsse mit Anschlägen und Sabotageakten auf diese Infrastruktur gerechnet werden. Und die Frage wäre an diesem Punkt erneut: Wer die eigene Gaspipeline sprengt, inkognito sozusagen, warum soll der nicht auch weitere solche „eigenen“ Anschläge durchführen? Sprich: Man kann Kriegsgründe auch inszenieren. Neu wäre das nicht.

    Für André Bodemann können solcherart Aktivitäten jedoch nur aus Russland kommen: „Ich bin überzeugt, dass wir heute schon im Visier sind“, formuliert er einen dieser unbelegten politischen Glaubenssätze. Und die Antwort darauf seien nicht nur die Nato-Verteidigungspläne, sondern auch der Oplan Deutschland. Bingo, nun ist der Militär endgültig in der Rolle des Waschmittelverkäufers angekommen. Er preist ein Programm an mittels Nebensächlichkeiten, etwa so: „Nehmen Sie es, es ist für alles gut!“ Damit muss er nicht mehr sagen, wofür es gut sein soll.
    Wer darf welche Information haben?

    Ein bisschen Geduld noch, denn André Bodemann, einer der Autoren des Werkes „Operationsplan Deutschland“ hat noch mehr auf Lager. Ja, der Plan sei geheim, gesteht er, aber einige Teile seien inzwischen als „VS-NfD“ (Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch) heruntergestuft worden. Das ist nun wirklich etwas Neues. Die Bundeswehr werde viele andere Dinge ebenfalls noch offenlegen, sagt er weiter – und zwar um zum Beispiel mit Behörden und Kommunen ins Gespräch zu kommen. Denn der Oplan regle zwar die militärischen Teile, aber zum Beispiel nicht Lebensmittel-, Tierfutter- oder Gesundheitsversorgung. Das alles falle unter „zivile Verteidigung“. Eine interessante Begriffswahl: Der Militär betrachtet die zivilen Strukturen offensichtlich nur unter dem Aspekt des Militärischen, unter einem Verteidigungsgedanken.

    Warum, das wird im Folgenden klar. Denn wenn die Nato gegen Russland in den Krieg zieht, dann muss sich auch ein Großteil der Bundeswehr an die Ostflanke bewegen. Und dann fehlen für militärische Aufgaben an der Heimatfront Kräfte. Die Bundeswehr habe jedenfalls nicht genug dafür. Wenn für die Sicherung verteidigungsrelevanter Infrastrukturen also nicht die Bundeswehr aufkommen kann, dann brauche man eine Reserve. Und das sei der Heimatschutz, der mit Freiwilligen zuhause aufgestellt werden soll, womit in einigen Orten auch schon begonnen wurde. „Wir brauchen noch viel mehr Heimatschützer“, verkündet der Profi, „wir brauchen einen Aufwuchs“, und zwar für Einheiten alle 80 bis 100 Kilometer. Dazu werde zur Zeit an einem entsprechenden Alternativplan gearbeitet, der Ende des Jahres abgeschlossen sein soll.

    Zu den Unterstützern des Krieges soll auch die Privatwirtschaft zählen, die seit einiger Zeit in die Vorbereitungen einbezogen wird. Mit Rheinmetall, beziehungsweise einer Tochterfirma, hat die Bundeswehr, wie General Bodemann stolz referiert, folgenden Vertrag geschlossen: Rheinmetall baut eine Art Containerdorf auf, in dem Nato-Truppen versorgt werden sollen, die in den Niederlanden ankommen, das Ziel Polen haben und durch Deutschland geschleust werden müssen. Mit Catering, Frischwasser, Kraftstoffen, medizinischer Versorgung, Unterkunftscontainern, Duschcontainern und und und. Bodemann: „Das ist nichts anderes als eine militärische Raststätte.“ Genannt wird sie „Convoy Support Center“. Rheinmetall stellt dieses Versorgungszentrum bereit und entlastet damit die Bundeswehr, das tun zu müssen. Stattdessen kann sie freie Kapazitäten in den Krieg stecken.

    Ein anderer Bereich, den die Bundeswehr in ihrem Sinne verändern will, ist die militärische Verkehrsführung. Zuständig sei die Polizei. Doch 800.000 Soldaten nach Osten zu lotsen, schaffe die Polizei nicht, ist sich der Generalleutnant sicher. Die BW-eigene Polizei, die Feldjäger, schaffe es zwar, habe es aber bis vor kurzem nicht machen dürfen. Die Bundeswehr bat um gesetzliche Veränderungen, um den Feldjägern die militärische Verkehrsführung auf öffentlichen Straßen zu ermöglichen, und das sei jetzt eingeleitet worden.

    Schritt für Schritt umfasst die Militarisierung der BRD sämtliche Bereiche der Gesellschaft. Die Erfordernisse eines Krieges kennen keine Ausnahmen. Als nächstes will die Bundeswehr den Zugriff auf alle Verkehrsdaten und Kamerasysteme in Tunnels oder auf Brücken.

    Überhaupt die Verkehrsinfrastruktur. Schweres Gerät der Bundeswehr wog früher 40 bis 50 Tonnen und wiegt heute 80 bis 100 Tonnen. „Wo sind die Aufmarschwege der Soldaten? Wo müssen wir Brücken und Tunnel ertüchtigen? Oder neu bauen?“ Vielleicht erklärt das so manche Baumaßnahme der letzten Monate. Die Rahmedetalbrücke der A45 bei Lüdenscheid sei schneller gebaut worden, weiß der Bundeswehrvertreter, weil „wir sie benötigen.“

    Doch damit nicht genug. „Da sitzt zum Beispiel ein Radioreporter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der nicht sicherheitsüberprüft ist“, lässt Bodemann seine Fantasie spielen und meint: „Darüber müssen wir uns Gedanken machen. Wer darf welche Information haben?“ Informationsfreiheit, Pressefreiheit, Rundfunkfreiheit, auch das kann eine Armee, die im Krieg ist, nicht mehr dulden. Wenn die Wahrheit geopfert werden soll, als erstes, darf es keine Zeugen geben. Krieg verändert auch das Land nach innen. Demokratische Verfahren stören nur. Und Sätze Bodemanns wie, Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit seien ein hohes Gut, das uns von Russland unterscheide, denn wer in Russland gegen die Regierung demonstriere, werde eingesperrt oder umgebracht, erweisen sich so von einer Haltbarkeitsdauer, die gegen Null geht. Wichtig ist dem Militär die Botschaft: „Wir werden unabhängig von Russland bedroht, aber ganz besonders von Russland. Das war nie so ernst.“

    Der Bundeswehr-Offizier beendet seinen Vortrag mit dem Satz: „Und alle Communities, die hier sind, müssen zusammenhalten, zusammenwirken, das ist sehr wichtig.“ Es ist wie eine Einstimmung. Angesagt ist bald Nationalismus und nicht mehr Demokratie.

    #Allemagen #militaire #armement

  • #Arménie : la #TRIPP, route #Trump promesse de paix et de prospérité

    La TRIPP ou #Route_Trump_pour_la_Paix_et_la_Prospérité_Internationales. Elle doit relier Arménie et #Azerbaïdjan et connecter l’Asie à l’Europe, en contournant la Russie. Donald Trump a convaincu les dirigeants des deux ex républiques soviétiques au nom de la paix. Sur le terrain, tout reste à faire.

    La TRIPP (Trump Road for International Peace and Prosperity) est un peu la route de la soie de Donald Trump. Une liaison entre l’Arménie et l’Azerbaïdjan qui permettrait de connecter l’Asie centrale à l’Europe en contournant la Russie et l’Iran. Avec d’abord une ligne de chemin de fer puis à terme un réseau multimodal de passage pour l’énergie et la fibre optique. La petite ville de Meghri est sur le tracé de cette TRIPP et rêve d’en devenir la gare principale.
    Paix et Prospérité

    Un bâtiment décrépi dans les herbes folles, sur les bords de la rivière Arax à la frontière avec l’Iran surplombée par les montagnes… Une locomotive rouillée… C’est ce qui reste de la gare de Megrhi, ville stratégique sur le tracé de cette route dite de la paix et de la prospérité voulue par Donald Trump. Armen Davtian était le superviseur de la gare : « Quand j’ai été embauché en 1989, raconte-t-il, c’était encore l’URSS. Tous les trains venant d’Union soviétique et allant en Iran passaient par ici, par notre gare. »

    Il rêve qu’elle retrouve son dynamisme d’antan. Et la TRIPP est pour lui une occasion rêvée. Celle d’ouvrir les frontières de son pays à l’est vers l’Azerbaïdjan et à l’ouest vers la Turquie. « Je salue cette décision, sourit-il. On ne peut plus vivre isolés comme cela de nos voisins. Cela empêche le développement de notre économie. La Turquie et l’Azerbaïdjan ont déjà décidé de lever le blocus de notre pays. » Avant de poursuivre avec assurance : « Cette route TRIPP, elle sera non seulement profitable à l’Arménie mais ce sera aussi la liaison ferroviaire la plus courte, la plus rapide, la plus facile pour relier l’Orient à l’Europe. Peu importe qu’elle s’appelle route Trump ou qu’on lui donne n’importe quel autre nom. L’important c’est qu’elle soit ouverte sans interruption, que nous soyons en paix et que notre pays retrouve la vie. »

    La vie et la paix avec l’Azerbaïdjan. « Nous ne pouvons vivre dans une guerre perpétuelle poursuit l’ancien chef de gare. Nous avons déjà perdu tant de jeunes. On ne va pas oublier mais nous pouvons essayer de dépasser tout cela. »

    La Paix c’est pour lui le mot le plus important dans cet acronyme, TRIPP. Quant à la prospérité… elle n’est pas pour demain, lâche le gérant de la supérette, tout en servant quelques clients, « Ce serait pas mal l’ouverture des frontières, le commerce est toujours important pour les peuples. Mais il faudrait que l’opinion des Arméniens soit prise en compte. Aujourd’hui je pense que ces décisions sont imposées. Il faudra du temps, beaucoup de communication et de confiance mutuelle. »
    "Ils ont pris nos cimetières et nos champs"

    Le fait que les États-Unis s’arrogent 74% des parts du projet durant les 50 premières années fait grincer quelques dents. Et pour que le projet devienne réellement bénéfique, connecte à terme l’Asie à l’Europe, il faudrait que toutes les frontières soient ouvertes. Or l’Arménie reste enclavée. Le financement de cette TRIPP reste aussi à trouver.

    Mais si Meghri s’interroge sur les retombées économiques du projet. Plus haut dans la montagne, dans le village de Nerkin Hand, sur la frontière avec l’Azerbaïdjan, cette perspective de paix avec l’ennemi que l’on voit depuis sa fenêtre est dure à avaler. Les abords de la rivière sont encore minés, Le village a été coupé en deux par la guerre. Les habitants ne peuvent plus se recueillir sur les tombes de leurs proches.

    Shahen montre le cimetière sur son téléphone. Regarde, dit-il, les tombes ont été vandalisées. On ne peut pas être ami avec eux
    « Notre église, nos cimetières tout ça est passé sous le contrôle des Azéris. Tout est à eux. Nous sommes des paysans mais nous ne pouvons plus faire d’agriculture. On peut juste cultiver un lopin de terre devant nos maisons. Faire un peu d’apiculture. Nous ne pouvons pas faire d’élevage. Ils ont pris tous nos champs. »

    La crainte, partagée dans cette région du Syunik, c’est qu’à la faveur de cette route Trump, les Azerbaïdjanais ne viennent coloniser le territoire arménien que Bakou continue à appeler Azerbaïdjan occidental et où le président Alyev parle d’envoyer 300 000 ressortissants. Never, un apiculteur passe avec une ruche sous le bras. La paix et prospérité promises par la TRIPP, très peu pour lui.

    « Je n’y crois pas, tranche t il. Si la route passe par ici, les Azéris sont de tels animaux qu’ils vont toujours venir nous provoquer. Nous allons nous battre. Nous avons tous vu les guerres. Ils nous ont tués et nous les avons tués, ça s’est jamais arrêté. Et ce n’est pas bien, nous voulons la paix. Mais nous sommes toujours des ennemis. Ils ont tué nos enfants. Il faudra des siècles pour oublier. Et je ne sais pas si nous allons y arriver. »

    « L’Iran ne le permettra pas »

    Les promesses de Trump ne passent pas vraiment non plus dans le petit village de Shvanidzor plus au sud proche de l’Iran. Serguei prend le frais avec ses amis auprès de la fontaine. L’exode de dizaines de milliers d’Arméniens chassés du Haut Karabakh par l’armée de Bakou en septembre 2023 et qui ont fui par le corridor de Latchin le hante toujours. « Si Trump pensait autant à l’Arménie, grommelle-t-il, il aurait pu intervenir avant. Il y avait le corridor de Latchin. Pourquoi n’ont ils rien fait à ce moment là ? Pourquoi Trump n’est-il pas venu pour dire qu’il fallait garder cette route ? Il a attendu que les Azéris la prennent. Je ne lui fais pas confiance. Et il n’y a pas que nous. L’Iran non plus ne voudra pas de cette route. Et ne permettra pas à Trump de l’avoir. »

    La guerre contre vient en effet percuter le projet. Anahide Pilibossian, vice-présidente de la Stratégie et du Développement à l’institut de recherche APRI, étudie ce projet de TRIPP. "L’inquiétude de l’Iran, explique-t-elle, c’est : quelle sorte de présence vont avoir les États-Unis ? On nous dit, même côté américain, « Non, il n’y aura pas nos bottes. Les bottes américaines ne seront pas sur le territoire de Meghri, là où sera la route. Mais certains à Téhéran y voient un moyen d’installer une présence semi militaire ou des sources d’intelligence américaine. La guerre va sûrement exacerber la position négative, parce que nous voyons que l’influence politique des Gardiens de la révolution a augmenté, et c’étaient les Gardin de la révolution qui étaient plutôt contre. »

    Alors que le premier coup de pioche de cet ambitieux chantier n’a toujours pas été donné. La mue de Donald Trump, fauteur de guerre au Moyen-Orient, en faiseur de paix dans le Caucase n’est pas encore avérée.

    https://www.radiofrance.fr/franceculture/podcasts/le-reportage-de-la-redaction/armenie-la-tripp-route-trump-promesse-de-paix-et-de-prosperite-7810080

    –—

    #Accord_de_paix entre l’Arménie et l’#Azerbaïdjan

    L’accord de paix entre l’Arménie et l’Azerbaïdjan vise à mettre fin au conflit du #Haut-Karabagh, qui dure depuis février 1988. Après de longues négociations, sa mise en œuvre commence en mars 2025 après que les républiques d’Arménie et d’Azerbaïdjan ont déclaré s’être mises d’accord sur tous les termes d’un futur accord de paix.

    Elle se poursuit le 8 août 2025 lorsque les deux anciennes républiques soviétiques signent à Washington un protocole d’accord conjointement avec les États-Unis. Ce document octroie aux États-Unis des droits exclusifs de développement du #corridor_de_Zanguezour, appelé route Trump pour la paix et la prospérité internationales (TRIPP), pour les 99 prochaines années, dans le but de relier la république autonome de #Nakhitchevan au reste de l’Azerbaïdjan sans point de contrôle à travers l’Arménie. Ce #corridor permettra en outre le passage de personnes et de marchandises de l’Europe vers l’Azerbaïdjan et l’Asie centrale au sens large sans avoir à passer par la #Russie ou l’#Iran. Bien qu’il ait salué les progrès en faveur de la paix entre les deux républiques, l’Iran affiche une position hostile à l’établissement du corridor, qui se trouve contre sa frontière.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Accord_de_paix_entre_l%27Arm%C3%A9nie_et_l%27Azerba%C3%AFdjan

    #Donald_Trump #toponymie #Trump_Route_for_International_Peace_and_Prosperity

  • L’attention portée aux armes nucléaires s’intensifie dans un contexte de risques d’escalade accrus
    https://www.obsarm.info/spip.php?article746

    (Stockholm, 8 juin 2026) — L’Institut international de recherche sur la paix de Stockholm (Sipri) publie aujourd’hui son évaluation annuelle de l’état des armements, du désarmement et de la sécurité internationale. L’une des principales conclusions du « Sipri Yearbook 2026 » est que les États recourent de plus en plus aux #Armes_nucléaires comme leviers de puissance nationale, remettant en cause des décennies d’efforts destinés à diminuer à la fois les arsenaux nucléaires et l’importance (…) #Armement_nucléaire

    / #La_une, Armes nucléaires, #Prolifération_nucléaire, #Stratégies_nucléaires

    https://www.obsarm.info/IMG/pdf/wnf_2026_pr_fre.pdf

  • Le missile Oreshnik russe, d’un coût exorbitant, s’avère totalement inefficace dans la pratique
    https://www.msn.com/fr-fr/finance/autres/le-missile-oreshnik-russe-d-un-co%C3%BBt-exorbitant-s-av%C3%A8re-totalement-inefficace-dans-la-pratique/ar-AA24HR4R

    Malgré son rôle initial d’outil d’intimidation, le missile russe Oreshnik s’est révélé être une arme inefficace et peu fiable. Bien qu’il soit basé sur la plate-forme RS-26 à capacité nucléaire, ce missile est d’un coût prohibitif — estimé à 30 millions de dollars (25 millions d’euros) par unité — et manque de la précision nécessaire à une application militaire pratique. Des experts, dont le consultant Jimmy Rushton, suggèrent que ce projectile de 40 tonnes est davantage conçu pour la guerre psychologique que pour une utilité stratégique réelle.
    Défaillances de précision

    Les frappes récentes sur l’Ukraine ont encore mis en évidence les lacunes de cette arme. Après une attaque sur Bila Tserkva, des analystes ont découvert que les 36 ogives du missile étaient remplies de béton plutôt que d’explosifs.

    Ce choix de conception pourrait être une nécessité, car les explosifs réels risqueraient d’être détruits par la chaleur extrême et la vitesse de la descente finale du missile. De plus, le manque de précision de l’arme était évident lorsqu’elle a manqué un aérodrome stratégique et a frappé à la place un complexe de garages, ne faisant aucune victime.
    Peu fiable

    Le manque de fiabilité du missile est également mis en évidence par des images provenant de la région de Donetsk, qui suggèrent que certains projectiles pourraient ne même pas atteindre leurs cibles prévues en Ukraine. L’Ukraine ne disposant pas des moyens d’intercepter ces missiles en plein vol, le seul point positif est que l’Oreshnik est à la fois rare et imprécis. L’expert en missiles Fabian Hoffmann note que l’imprécision du projectile tient au fait que ses ogives individuelles ne sont pas guidées ; elles tombent simplement sous l’effet de la gravité après s’être séparées.
    Contraintes financières

    Par conséquent, l’Oreshnik est largement inefficace contre des cibles spécifiques telles que les systèmes de défense aérienne ou des bâtiments individuels, bien qu’il puisse potentiellement menacer de vastes zones. Même lorsqu’il a visé une base de maintenance des chasseurs MiG-29 à Lviv, ce missile n’a pas réussi à causer de dégâts significatifs ni à entraver les opérations aériennes ukrainiennes. Si un barrage massif de ces missiles pourrait théoriquement mettre en péril de grandes installations de l’OTAN, son coût astronomique rend une telle stratégie financièrement irréalisable pour la Russie. En fin de compte, les échecs répétés et le manque de précision privent l’Oreshnik de l’effet de terreur escompté.

  • Un mineur de 13 ans éborgné par la police lors de la finale du PSG - Les autorités veulent un pays sans peuple
    https://ricochets.cc/Un-mineur-de-13-ans-eborgne-par-la-police-lors-de-la-finale-du-PSG-Les-aut

    Le régime policier rend impossible l’existence de moments collectifs échappant aux logiques de marchandisation Pour les pouvoirs, les peuples sont par définition dangereux, indisciplinés, non éduqués, inaptes à la démocratie réelle. Alors quand des classes populaires veulent faire la fête, surtout quand elles sont jeunes et racisées, elles sont impitoyablement réprimées, verbalement, policièrement et judiciairement. Un jeune de 13 ans s’est fait éborgner par un flic (voir plus bas), son (...) #Les_Articles

    / #Procès,_justice,_répression_policière_ou_judiciaire, Autoritarisme, régime policier, démocrature...

    #Autoritarisme,_régime_policier,_démocrature...
    https://contre-attaque.net/2026/04/01/ripost-artistes-pas-terroristes
    https://contre-attaque.net/2022/05/29/welcome-in-france-la-presse-anglaise-choquee-par-la-police-francaise
    https://www.revolutionpermanente.fr/Violences-policieres-un-adolescent-de-13-ans-eborgne-par-un-tir
    https://lundi.am/Victoire-du-PSG-liesse-populaire-et-joie-emeutiere
    https://www.liberation.fr/societe/police-justice/sacre-du-psg-a-paris-un-policier-hors-service-condamne-a-14-mois-de-priso
    https://www.humanite.fr/societe/football/interpelle-frappe-et-menace-un-jeune-de-14-ans-denonce-des-violences-polici
    https://contre-attaque.net/2026/05/29/dechainement-repressif-contre-une-free-party-en-bretagne-les-gendarm
    https://contre-attaque.net/2026/05/30/neuf-jours-apres-la-descente-neonazie-au-coeur-de-paris-toujours-auc

  • Le ministère des Armées va renouveler son contrat avec Microsoft
    https://www.journaldunet.com/cybersecurite/1550633-le-ministere-des-armees-va-renouveler-son-contrat-avec-microso

    Les récents appels du pieds gouvernementaux en faveur de la #souveraineté #numérique n’y feront rien. Le #ministère des #Armées s’apprête à passer une nouvelle commande des solutions #Microsoft. Initialement prévue à la fin du mois de mai 2026, la signature du contrat avec l’Union des groupements d’achats publics (#Ugap), qui sert d’intermédiaire dans la fourniture des solutions Microsoft, a été reportée d’un mois. Elle aura lieu fin juin, selon trois connaisseurs du dossier. « C’est certain que le contrat va être signé, il n’y a aucun doute », insiste l’un d’eux.

  • Sur le front, les #militaires états-uniens ciblés grâce aux données de #tracking_commercial
    https://next.ink/239696/sur-le-front-les-militaires-etats-uniens-cibles-grace-aux-donnees-de-tracking-

    Le département de la #Défense états-unien l’a confirmé : des militaires de son #armée ont bien été ciblés en utilisant des données de #géolocalisation obtenues via des #courtiers de #données.

    Tu as la confirmation que quand on te dit que les iraniens ou les russes n’ont pas accès à l’Internet et que c’est terrible pour leur liberté d’expression et d’information, c’est une façon de te faire oublier que c’est aussi une façon pour ces pays de nous empêcher de mener tranquillement des frappes de décapitation qu’on a le droit. Parce ce que nos accès à Internet sont une façon de nous suivre partout, tout le temps.

    Une sorte de confirmation du type l’arroseur arrosé.

    Tu noteras d’ailleurs que si les palestiniens de Gaza ont perdu depuis très longtemps l’accès à l’eau ou à l’électricité, ils n’ont que rarement perdu l’accès à la 4G. Parce que tu l’auras compris, cet accès permet de les bombarder avec précision et moralité.

    #frappes_de_décapitation #décapitation_stratégique

  • Que seront les limites de l’IA militaire ? - Le Rubicon
    https://lerubicon.org/collimateur-26-05-26

    Le Collimateur se penche aujourd’hui sur l’état d’avancement de l’IA militaire, sur les rapports de forces entre leurs grandes entreprises qui les développent et les Etats, ainsi sur les défis qui se posent à leur régulation avec Laure de Roucy-Rochegonde et Louis Perez.

    #Armée #IA #intelligence_artificielle #IA_millitaire

  • Thales a fourni des radars de surveillance à l’armée birmane en plein massacre des Rohingya
    https://disclose.ngo/fr/article/thales-a-fourni-des-radars-de-surveillance-a-larmee-birmane-en-plein-massa

    Le géant de l’armement Thales a vendu six radars de surveillance à l’armée birmane en dépit d’un embargo européen et d’une vague de répression sanglante contre les Rohingya, une minorité musulmane persécutée par la junte au pouvoir, révèlent Disclose et Info Birmanie. Les livraisons se sont étalées de 2017 à 2020, avec la bénédiction de l’État français. Lire l’article

  • “Surveillance City”

    Directed by Harjant Gill and Pearl Sandhu and featuring Professor Inderpal Grewal, Surveillance City takes viewers on a journey through contemporary #Delhi, narrating a city marked by the extreme inequality resultant of decades of neoliberalism, and highlighting the insidious work of an authoritarian state deploying surveillance and securitisation measures to govern diverse populations and temper unrest. It’s a powerful meditation on masculinism and militarism, populism and patriarchy, the aesthetics and affects of security, nationalism and religion, policing and the law, discourses of terror, fear of the other, the role of the media, but also dissent, protest, and the prospects of democracy in a postcolonial state.

    https://vimeo.com/1149568432?fl=pl&fe=vl


    https://antipodeonline.org/2026/05/13/surveillance-city

    #film #film_documentaire #surveillance #Inde #inégalités #autoritarisme #néolibéralisme #New_Delhi #géographie_urbaine #ville #nationalisme_hindou #nationalisme #minorités #pauvreté #gentrification #enclaves #caméras_de_vidéosurveillance #sécurité #sentiment_de_sécurité #patriarcat #sécuritisation #espace_domestique #masculinité #religion #esthétique #Narendra_Modi #normalisation #émotions #peur #insécurité #lois #lois_coloniales #armée #militaires #policing #réseaux_sociaux #terrorisme #terreur #hindous #homogénéité #géographie #géographie_sociale #classes_sociales #castes #démocratie #Etats_post-coloniaux #colonialisme #répression #droits

    ping @cede

    via @reka

  • Iran Seizes Chinese-Owned ‘Floating Armory’ Ship Near Hormuz
    https://gcaptain.com/iran-seizes-chinese-owned-floating-armory-ship-near-hormuz
    https://gcaptain.com/wp-content/uploads/2026/05/Ya-Ray-Yang.jpg
    Photo: Ya Ray Yang/MarineTraffic

    By Weilun Soon and Alex Longley (Bloomberg) — Iran seized a Chinese-owned ship that’s one of a handful of so-called floating armories that operate in the region, according to two maritime security consultants who asked not to be identified discussing sensitive information.

    Hong Kong-based Sinoguards, a maritime security firm, said in a statement that Tehran’s forces took one of its ships, the Hui Chuan, into Iranian waters on Thursday. That followed an alert from a UK naval group that a commercial ship was apprehended by unauthorized personnel at the entrance of the Strait of Hormuz.

    It’s unclear why Iran has taken the vessel after Tehran said in statements on Thursday that Chinese ships were allowed to cross Hormuz, suggesting cooperation between the two nations. China has long been the biggest buyer of Iranian oil.

    Sinoguards said the vessel is undergoing documentation and compliance inspection in Iranian waters. The company didn’t respond to a question from Bloomberg News on whether the ship was a floating armory, and in its statement referred to it as an offshore work platform vessel.

    The firm provides security services, including armed guards, for vessels transiting risky waters such as the Indian Ocean, according to its website. One of Sinoguards’ permanent bases is in Fujairah, a key United Arab Emirates port outside the strait in the Gulf of Oman.

    “We are cooperating fully with the appropriate authorities and have submitted the requested vessel and crew documentation,” the company said in the statement on Friday, adding that there’s no indication the vessel’s crew have been injured.

    Vessel-based armories, or VBAs as ships like the Hui Chuan are known, store firearms in international waters as part of the security services they offer. 

    Such vessels also act as a rest point for personnel employed by private military and security companies, where they can wait to embark and disembark ships. 

    There are no rules on what sort of vessels can function as VBAs. The Hui Chuan, is classified as a Honduras-flagged fishery research vessel that was built in 1984.

    Sinoguards was established in 2013, according to its website, which said the company focuses on recruiting ex-service personnel from Ukraine and Nepal. Sinoguards is a neutral company with no ties to governments or armed forces, it said.

  • Processo Hydra

    «Milano è un contesto mafioso, né più né meno di come può esserlo la Calabria». Sono le parole della procuratrice aggiunta di Milano, Alessandra Cerreti, pronunciate durante la requisitoria al processo #Hydra. Ieri c’è stata la prima sentenza per una settantina di imputati che hanno scelto il rito abbreviato. Tra i condannati (#Mariano_Rosi, #Filippo_Crea, #Giuseppe_Fidanzati e altri), stando all’inchiesta della Procura di Milano ci sono figure di primo piano del crimine organizzato in Lombardia. L’inchiesta Hydra - che ha portato al processo - ha messo in luce “un sistema mafioso lombardo”, un’alleanza tra esponenti di ‘ndrangheta, cosa nostra e camorra. Un sistema per compiere dalle rapine alle truffe, dal riciclaggio di denaro alle intestazioni fittizie di beni, fino alle false fatturazioni, alle estorsioni. Tra i reati contestati c’è anche il traffico di droga e di armi. Pubblica ha ospitato lo storico Enzo Ciconte e il ricercatore dell’università Statale di Milano, Andrea Carnì, autore - insieme a Nando dalla Chiesa, sociologo, docente di Sociologia della criminalità organizzata alla Statale di Milano - di un fondamentale studio per la conoscenza del fenomeno mafioso in Lombardia dal titolo «Mafia ed economia. Il rischio criminale in Lombardia» (Futura Editrice, 2025).

    https://www.radiopopolare.it/puntata/popolare-pubblica/pubblica_13_01_2026_11_00
    #mafia #ndrangheta #Italie #Lombardie #Italie_du_Nord #concordat #entente #cosa_nostra #camorra #opération_Hydra #Hydra #procès #podcast #audio #Milan

    • Processo Hydra, ecco le condanne dell’abbreviato

      Poco dopo le 20:00 il Giudice per l’Udienza Preliminare Emanuele Mancini ha sciolto la camera di consiglio per il processo in abbreviato di 1° grado del Processo Hydra, scaturito dall’indagine omonima della Direzione Distrettuale Antimafia di Milano, condotta dai pm Alessandra Cerreti e Rosario Ferracane, coadiuvati dal procuratore Marcello Viola.

      Lo scorso 13 novembre, i pm avevano chiesto la condanna per 75 dei 78 imputati dell’abbreviato. Il giudice ha condannato x persone, ne ha assolte Y e ha rinviato a giudizio X persone delle 59 che avevano scelto il rito ordinario.
      Processo Hydra, cos’è

      Secondo la procura esisterebbe un “sistema mafioso lombardo“, frutto di un patto tra le tre principali organizzazioni mafiose del Paese (Cosa nostra, ‘ndrangheta e camorra).

      A differenza di quel che dicono diversi commentatori, quella del patto di collaborazione non è una novità: come abbiamo ricordato nella nostra memoria, già diversi collaboratori di giustizia ne hanno parlato in riferimento alla realtà criminale degli anni ’80 e ’90. All’epoca si spartivano i settori criminali, ora, essendo un attore oramai ben inserito nell’economia regionale, anche i settori economici “legali”.

      La novità è che la Procura ipotizza che sia nata un’associazione mafiosa a sé, autonoma dai tre sodalizi originari, una sorta di “super-mafia”. Per capire se la tesi è stata accolta, al di là delle condanne, bisognerà aspettare le motivazioni.
      Le condanne

      Complessivamente sono state 62 le condanne, con pene fino a 16 anni, 9 hanno patteggiato, 11 sono stati prosciolti in udienza preliminare (prima della requisitoria finale e della sentenza) e 45 sono stati rinviati a giudizio nel processo per rito ordinario, che inizierà il 19 marzo 2026, presso l’Aula Bunker di San Vittore.

      Le condanne più elevate, già al netto della riduzione di un terzo per la scelta del rito abbreviato, e comunque generalmente più basse delle richieste dell’accusa, sono 16 anni a Massimo Rosi, 14 a Filippo Crea, 12 a Giuseppe Fidanzati (candidati tutti a vent’anni dai pm), 14 a Bernardo Pace e 12 ai figli, 13 anni e quattro mesi a Giovanni Abilone, mentre tra i rinviati a giudizio sono Gioacchino Amico, Rosario Abilone e quel Paolo Errante Parrino parente (attraverso la moglie) di Matteo Messina Denaro.

      Gli imputati che nel corso del processo hanno scelto di diventare collaboratori di giustizia – William Cerbo, Francesco Bellusci e Saverio Pintaudi – si sono visti riconoscere la speciale attenuante e hanno avuto 4 anni e mezzo.
      I risarcimenti di parte civile

      Il giudice ha stabilito che i risarcimenti per le parti civili andranno stabiliti in un diverso procedimento civile, disponendo una provvisionale di 10mila euro ciascuno + 6mila euro per le spese legali.
      La dichiarazione di WikiMafia

      “Siamo soddisfatti per l’esito del processo, che dimostra ancora una volta come la Lombardia possa essere oramai annoverata tra le regioni a tradizionale presenza mafiosa“, afferma il Presidente e direttore dell’Enciclopedia, Pierpaolo Farina. “Ringraziamo la Procura per il lavoro svolto e il nostro Avvocato, Marco Griguolo, che oramai da cinque anni ci assiste nel costituirci parte civile nei principali processi di mafia in Lombardia, troppo spesso da soli, cosa che per fortuna in questo processo non è stato“.

      https://www.wikimafia.it/processo-hydra-abbreviato

    • #Sistema_criminale_integrato

      «Ormai non esiste più una ’ndrangheta, una mafia siciliana o pugliese, sono organizzazioni fluide che in accordo fra loro gestiscono affari diversi»

      (Procuratore DNA Federico Cafiero de Raho alla conclusione dell’operazione Galassia, 2018[1])

      L’espressione sistema criminale integrato definisce un legame tra organizzazioni criminali per raggiungere obiettivi comuni.

      https://it.wikipedia.org/wiki/Sistema_criminale_integrato
      #quarto_livello #stato_parallelo

    • Mafia ed economia. Il rischio criminale in Lombardia

      Quanto è presente il fenomeno mafioso in Lombardia? Qual è, più specificamente, il livello di infiltrazione della ’ndrangheta nella regione più popolosa, ricca e progredita d’Italia? Quale il suo grado di insediamento o – ancor più – di radicamento?

      https://www.futura-editrice.it/prodotto/mafia-ed-economia
      #économie

    • HYDRA: La Nuova Mafia del Nord Italia che unisce Cosa Nostra, ’Ndrangheta e Camorra

      “Hydra” racconta la nascita dell’alleanza tra Cosa Nostra, ’Ndrangheta e Camorra a Milano, il processo che sta riscrivendo la storia delle mafie in Italia e rivelando un sistema criminale nuovo, orizzontale e invisibile.

      Questo documentario ripercorre l’intera inchiesta Hydra, nata tra il 2020 e il 2023 grazie al lavoro del Nucleo Investigativo di Milano e #Varese e della Direzione Distrettuale Antimafia. Un’indagine che ha svelato 21 summit segreti, una rete mafiosa costruita tra Lombardia e Piemonte e un modello criminale dove Cosa Nostra, ’Ndrangheta e Camorra collaborano stabilmente per gestire traffici di droga, riciclaggio, estorsioni, evasione fiscale, appalti, logistica e perfino circuiti finanziari paralleli.

      Il video analizza la struttura dell’alleanza, definita dai magistrati una “confederazione orizzontale”, senza un capo unico ma basata su capitali, rapporti personali e una cassa comune che finanziava affari, detenuti e famiglie dei boss. Raccontiamo le relazioni con il mondo imprenditoriale, gli intrecci con la politica locale, le conversazioni intercettate e i meccanismi di riciclaggio ricostruiti dai collaboratori.

      Hydra non è solo un processo, ma uno spartiacque: mostra come le mafie italiane non cerchino più territori da controllare con la violenza, ma mercati, denaro, relazioni politiche e imprenditoriali. Milano diventa così il laboratorio della nuova criminalità organizzata, un luogo dove i clan collaborano, investono, si infiltrano e si trasformano.

      https://www.youtube.com/watch?v=UK0UiEtavfw

      #alliance #marché #procès #summit #Dairago #Cinisello_Balsamo #Abbiategrasso #business #affaires #structure_confédérative_horizontale #horizontalité #Castelvetrano #armes #drogue #trafic_de_drogue #évasion_fiscale #trafic_d'armes #covid-19 #services_sanitaires #bâtiment #BTP #restauration #carburant #blanchissement_d'argent #Chinese_underground_bank #bacinella #caisse_commune #supermafia #mafiosità_immanente #intimidation #politique #Paolo_Errante_Parrino #Matteo_Messina_Denaro #zio_Paolo #Castelvetrano #41_bis

    • Hydra, prime condanne nel processo contro l’alleanza tra Cosa nostra, ’ndrangheta e camorra in Lombardia

      Il gup Emanuele Mancini ha condannato 62 degli 80 imputati a processo col rito abbreviato. Riconosciuta l’associazione mafiosa nei confronti di 24 persone. Undici le assoluzioni e 45 rinvii a giudizio. L’inchiesta della Dda di Milano e dei carabinieri aveva rivelato l’esistenza di un «sistema mafioso lombardo» che si spartiva gli affari illeciti

      Aggiornamento del 12 gennaio 2026: Arrivano le prime condanne per l’operazione Hydra, la grande inchiesta della Direzione distrettuale antimafia di Milano sul «sistema mafioso lombardo», l’organizzazione criminale composta da esponenti di ’ndrangheta, cosa nostra e camorra per spartirsi affari e controllo del territorio, esiste.

      Il giudice per le udienze preliminari del Tribunale di Milano, Emanuele Mancini, ha condannato 62 degli 80 imputati che avevano scelto di essere processati con il rito abbreviato, che dà diritto a uno sconto di un terzo della pena, e ha assolto 18 persone. Gli imputati erano accusati a vario titolo di associazione a delinquere di stampo mafioso, estorsione, traffico e spaccio di droga, tentata rapina, detenzione abusiva di armi, intestazione fittizia di beni, frode fiscale e omesso versamento delle imposte, riciclaggio e false fatture. L’accusa di associazione mafiosa è stata riconosciuta contro tutti i 24 imputati a cui era contestata. La pena più alta, 16 anni, è stata inflitta a Massimo Rosi, considerato esponente di vertice della ’ndrangheta e reggente della locale di ’ndrangheta di Legnano-Lonate Pozzolo.

      La decisione del gup è arrivata dopo sei ore di camera di consiglio. Undici persone che non hanno fatto richiesta di riti alternativi e sono state prosciolte in udienza preliminare. Nove i patteggiamenti e 45 gli imputati rinviati a giudizio. Il dispositivo, che ancora non è stato messo a disposizione dei legali, è stato letto a tarda sera nell’aula bunker del carcere di Opera dove si è recato il procuratore di Milano, Marcello Viola, per la sentenza.

      Il gup di Milano, Emanuele Mancini, «ha ritenuto che si è in presenza dell’operatività sul territorio lombardo di un’associazione costituita da singoli soggetti – alcuni dei quali già in passato ricondotti giudiziariamente alle cosiddette mafie storiche (cosa nostra, camorra, ’ndrangheta) e altri comunque collegati a tali soggetti – che ha esercitato la propria capacità intimidatoria determinando condizioni di assoggettamento e di omertà sulla collettività mediante il ricorso alla violenza e alla minaccia, gestendo l’attività di cessione delle sostanze stupefacenti (del tipo cocaina, hashish, marijuana) e inserendosi nella realtà economica locale con proprie società le cui attività erano finalizzate principalmente all’attività di riciclaggio di denaro proveniente da precedenti illeciti», hanno spiegato in una nota congiunta il presidente del tribunale di Milano, Fabio Roia, e la presidente dell’ufficio gip/gup, Ezia Maccora. A Milano – avevano sostenuto i pm nel corso della loro requisitoria l’11 novembre – ci sarebbe un «contesto mafioso» simile a quello calabrese, «né più né meno della Calabria».

      Qui di seguito, l’articolo sul procedimento

      *

      A Milano, nell’aula bunker del carcere di Opera, sono in corso le udienze preliminari del processo Hydra. È un processo importante, nato dall’inchiesta condotta dai carabinieri del Nucleo investigativo e coordinata dalla Direzione distrettuale antimafia (Dda) di Milano sulla presunta alleanza delle tre mafie – Cosa nostra, camorra e ‘ndrangheta – in Lombardia. Il quadro è innovativo. Secondo i sostituti procuratori Alessandra Cerreti e Rosario Ferracane – che hanno chiesto il processo per 143 persone – tra Milano e Varese c’era “una imponente e capillarmente strutturata associazione mafiosa (...) costituita da appartenenti alle tre diverse organizzazioni di stampo mafioso cosa nostra, ‘ndrangheta e camorra, avente struttura confederativa orizzontale, nell’ambito della quale i vertici di ciascuna delle tre componenti mafiose operano sullo stesso livello, contribuendo alla realizzazione di un sistema mafioso lombardo”.

      Tra tutti gli indagati, circa quaranta hanno richiesto al giudice per l’udienza preliminare (gup) Emanuele Mancini di accedere ai riti alternativi (come il patteggiamento o l’abbreviato, che permette lo sconto della pena per un terzo). Lo scorso 18 giugno il gup ha accettato la costituzione come parte civile nel processo di alcuni enti locali (il Comune di Milano, di Varese e di Legnano, la Regione Lombardia, la Città metropolitana di Milano), di Libera e di WikiMafia, ma anche del giornalista di Report Giorgio Mottola, minacciato da uno dei principali indagati, e dalla Rai, che potranno chiedere un risarcimento. Il cronista di Report e un altro privato cittadino sono le uniche due persone delle 13 individuate come persone offese, destinatarie di minacce e aggressioni, che hanno deciso di schierarsi nel processo.

      Il «sistema mafioso lombardo»

      In questo nuovo sodalizio, i presunti appartenenti alle tre storiche organizzazioni mafiose italiane non erano in rivalità tra di loro, ma alleati, con una “struttura confederativa orizzontale”, con i vertici posti “allo stesso livello”, come sostengono i pm. A farne parte sono – sempre secondo le ipotesi investigative – uomini legati a Cosa nostra, come la famiglia Fidanzati, originaria di Palermo ma da decenni stabilmente insediata a Milano; uomini della famiglia Rinzivillo, basati a Busto Arsizio e dintorni; del gruppo Maffei, originari di Catania; e mafiosi trapanesi, collegati al mandamento di Castelvetrano (guidato da Matteo Messina Denaro). Tra questi ultimi spicca il nome di Paolo Aurelio Errante Parrino, condannato più volte per associazione mafiosa e cugino acquisito di Matteo Messina Denaro.

      Ci sono poi uomini della ‘ndrangheta appartenenti alla locale di Legano-Lonate Pozzolo collegata alla locale di Cirò (Crotone), dominata dalla cosca Farao-Marincola; uomini della cosca Iamonte legata alla locale di Desio e collegata alla locale di Melito Porto Salvo (Reggio Calabria) e un uomo – Antonio Romeo – legato alle cosche di San Luca e al suo boss, Sebastiano Romeo detto “u staccu”. A rappresentare la camorra, uomini legati alla famiglia di Michele Senese, il boss che dalla Campania ha creato un suo feudo a Roma.

      I summit tra uomini di cosa nostra, ‘ndrangheta e camorra e le loro attività

      Nel corso delle indagini, i carabinieri di Milano e Varese hanno documentato molti incontri – ben ventuno – tra i rappresentanti delle diverse organizzazioni mafiose, a Dairago, Cinisello Balsamo, Abbiategrasso e zone limitrofe tra il 2020 e il 2021.

      Il “sistema mafioso lombardo” era attivo nei traffici di droga e di armi, nelle estorsioni, nel controllo del territorio per risolvere le controversie legate agli affari, illeciti o leciti. L’aspetto più rilevante riguarda gli affari imprenditoriali, finanziari, le truffe legate ad esempio all’ottenimento dei bonus, l’apertura di società con il solo scopo di evadere il fisco e riciclare i guadagni illeciti. Molti indagati avevano acquisito “direttamente e indirettamente la gestione e/o il controllo di attività economiche” nel settore della logistica, nell’edilizia, nel settore sanitario (con particolare riferimento alle forniture legate all’emergenza Covid, alle procedure di sanificazione, al servizio ambulanza per trasporto dializzati), e molti altri ambiti (e-commerce, ristorazione, noleggio auto, parcheggi aeroportuali, importazione di gasolio). Erano anche interessati ad acquisire “appalti pubblici e privati, anche attraverso l’attivazione di canali istituzionali opportunamente e preventivamente compulsati”.

      Nel corso dell’indagine, ai cinque pentiti che hanno reso dichiarazioni utili se n’è aggiunto uno nuovo, Saverio Pintaudi, indagato quale uomo vicino alla ‘ndrangheta con ruoli in molte società per reinvestire il denaro frutto delle attività illecite. Da marzo sta spiegando agli inquirenti in che modo i soldi sporchi vengano ripuliti attraverso società fittizie, prestanomi, fatture false e con la complicità di “banchieri” cinesi, imprenditori dotati di grandi disponibilità e contatti per riciclare con il sistema della Chinese underground bank.

      A dimostrare l’unione di questo nuovo sodalizio criminale c’era la “bacinella”, dove mettere i soldi per i detenuti o le esigenze degli associati. L’organizzazione “imponeva il versamento di somme di denaro nella cassa comune, destinate al sostentamento dei detenuti di ciascuna componente e pretese quale corrispettivo per l’assegnazione e/o agevolazione nella assegnazione di affari leciti o illeciti, in virtù della forza di intimidazione dell’intera associazione”, perché “i carcerati vanno mantenuti prima di ogni altra cosa a questo mondo”, e non importa la provenienza territoriale e la relativa organizzazione.

      Alcuni presunti appartenenti al sistema mafioso lombardo tenevano contatti con esponenti del mondo politico, istituzionale, imprenditoriale, bancario, “in modo da ottenerne favori, notizie riservate, erogazione di finanziamenti, rete di relazioni, tutti in grado di fornire un contributo rilevante al mantenimento in vita, al rafforzamento dell’organizzazione e ad aumentarne il prestigio”.

      Da alcune intercettazioni realizzate dai carabinieri nel corso dell’inchiesta emerge anche il sospetto che alcuni appartenenti all’organizzazione fossero in grado di condizionare “il libero esercizio del voto”: “Ci sono tutti i miei parenti, adesso maschi e femmine, siamo… abbiamo un bel pacchetto voti, perché posso portare o senatori in Europa, miei parenti – diceva uno degli indagati, Filippo Crea –. Poi abbiamo preso un partito, una lista civica”, fatta dalle sue cugine “tutte avvocatesse”. “Stiamo parlando di persone che hanno 4-500 (quattro, cinquecento) voti a testa”, aggiungeva.

      Il dilemma: supermafia o no?

      Una “supermafia”, una confederazione o altro? Sin da quando l’inchiesta Hydra è diventata pubblica, con l’arresto di 11 persone il 25 ottobre 2023, i magistrati hanno avuto vedute contrastanti.

      Per la procura esisteva “un accordo stabile e duraturo” tra le diverse componenti calabrese, siciliana e campana/romana, dimostrato da una serie di elementi come “l’apporto comune di capitali”, “la messa a disposizione di risorse umane, la costituzione di società” per uno scopo comune, fare profitto. Sarebbe “un sistema di tipo confederativo”. In altre parole: “Pur nel rispetto dei legami con le cosche d’origine, questa eterogenea associazione gode di propria organizzazione, di un proprio ed autonomo programma, di proprie regole e ritorsioni per chi le viola, di propri sodali che apertamente ne manifestano l’appartenenza e agisce in modo indipendente rispetto alle singole componenti”. Questo è il sistema mafioso lombardo.

      La valutazione del gip

      Il gip, che ha dovuto valutare le 153 richieste di arresto, ha fornito una valutazione molto diversa e così ha rigettato ben 142 richieste ritenendo che non ci fossero elementi per contestare il reato di associazione a delinquere di stampo mafioso (416 bis). Secondo lui, l’ipotesi investigativa di un gruppo composto dalle tre mafie, “un unicum nella storia giudiziaria” in Italia, non era stata “sufficientemente suffragata dagli elementi di prova raccolti” e in alcuni episodi non emergeva la “mafiosità”: il procedimento, “muovendo dal postulato che si tratta di soggetti appartenenti ad un sodalizio confederativo di stampo mafioso, ha avvolto qualsiasi attività, lecita o illecita che fosse, svolta dagli odierni indagati, in un mantello di cosiddetta mafiosità che è arduo scorgere nelle sue pieghe, se non in via intuitiva”, si legge in un passaggio dell’ordinanza. Su alcune contestazioni, “è del tutto assente la prova del fatto che gli odierni indagati si siano avvalsi della forza di intimidazione scaturente dal vincolo associativo, al fine di sbaragliare la concorrenza”. Di alcuni indagati, inoltre, per il giudice non erano emerse prove di affiliazione al “sistema mafioso lombardo” o alle mafie tradizionali: “Nella maggioranza dei casi, invero, si tratta di soggetti incensurati o che vantano precedenti per reati non connessi alle dinamiche di tipo mafioso”.

      In sostanza, “non vi è prova, quindi, che tra gli indagati di appartenere al sodalizio sia stata costituita un’organizzazione stabile, posta in essere allo scopo di realizzare un programma criminoso comune e protratto nel tempo, con una ripartizione di compiti tra gli assodati, ossia il vincolo associativo”, si legge nell’ordinanza di custodia cautelare.

      Invece “certamente emerge la presenza sul territorio milanese di soggetti che, vantando, per lo meno almeno alcuni di essi, rapporti qualificati con alcuni soggetti di sicura appartenenza mafiosa, sia pur accertata in altre regioni, commettono attività lecite, ma anche delittuose, soprattutto di tipo economico, in territorio lombardo”.
      Il ricorso della procura

      Alla bocciatura di molte richiesta, la pm Alessandra Cerreti ha replicato subito ricorrendo al tribunale del Riesame (anche detto tribunale delle Libertà) e sottolineato che “gli innumerevoli elementi investigativi” sono stati “incredibilmente parcellizzati e banalizzati dal giudicante”, aggiungendo, a differenza di quanto scritto dal giudice, di non aver “mai sostenuto trattarsi di una super associazione mafiosa (...) composta dalle 3 mafie italiane che si sarebbero consorziate sul territorio (addirittura nazionale)” o “mondiale”: “Né mai il pm ha parlato di ’egemonia’ sul territorio lombardo, come ha erroneamente ritenuto il giudicante, che ne ha escluso l’esistenza anche argomentando sulla mancata opposizione da parte di altre associazioni mafiose radicate sul territori”.

      Nelle 1121 pagine del ricorso, la Dda, guidata dal procuratore Marcello Viola e dall’aggiunta Alessandra Dolci, aveva precisato di non aver “mai sostenuto trattarsi di una super associazione mafiosa (...) composta dalle tre mafie”. Ovvero di una «federazione» autorizzata dall’alto. Il capo di imputazione sul punto, ha scritto la Dda, è «estremamente chiaro: trattasi di mere ’componenti’ delle tre tradizionali associazioni mafiose, operative sul territorio milanese, che si alleano strutturalmente tra loro per aumentare le possibilità di profitto» ed «evitare i conflitti».

      La decisione del Riesame

      Quasi un anno dopo, il tribunale del Riesame ha “riesaminato” (appunto) le misure cautelari disponendo gli arresti in carcere per 41 indagati e stabilendo che l’organizzazione va considerata come una nuova e unica associazione mafiosa composta da presunti affiliati alle tre mafie, come fosse un consorzio basato su un’alleanza. Si può ritenere, scriveva il presidente del Tribunale di Milano Fabio Roia in una nota, che “singoli soggetti anche appartenenti alle mafie cosiddette storiche abbiano costituito una associazione di stampo mafioso, non configurabile però né come una confederazione di mafie, né come una ‘supermafia’, avendo trasferito nel sodalizio orizzontale tutti i tratti genetici delle associazioni di appartenenza”.

      Nelle motivazioni il tribunale del Riesame parla di “mafiosità immanente” della nuova associazione in Lombardia e ritiene “ampiamente dimostrato che il sodalizio contestato abbia fatto effettivo, concreto, attuale e percepibile uso, anche con metodi violenti o minacciosi, della forza di intimidazione nella commissione di delitti come nella acquisizione del controllo e gestione di attività economiche, che sono propriamente gli ambiti di attività” che caratterizzano “la natura mafiosa”. L’uso “del metodo mafioso e il programma criminale” non lascia mai “dubbi sulla qualità propria dell’associazione”. Sulla base della giurisprudenza, “il sodalizio”, con “strutture e capitali comuni” e “partecipato” da persone “di diversa provenienza mafiosa”, si “connota indubbiamente in termini mafiosi”.

      Le decisioni del Tribunale delle libertà sono state poi confermate dalla Cassazione.

      Va anche aggiunto un dettaglio. Per saltare il vaglio del gip, la procura di Milano avrebbe voluto procedere con il fermo di 70 indagati nel 2023, ma le perplessità di alcune procure del Sud e la richiesta di un coordinamento da parte della Direzione nazionale antimafia hanno fatto cambiare i piani.
      La costituzione di Libera come parte civile

      Il 18 giugno scorso il gup Emanuele Mancini ha accolto la richiesta di costituzione di parte civile delle amministrazioni di Milano, Varese e Legnano, della Regione Lombardia e della Città metropolitana di Milano.

      Ha riconosciuto questa possibilità anche ad associazioni come WikiMafia e Libera, assistita dall’avvocato Giuseppe Rizzo. Si tratta di “un risultato importante”, in linea con altre iniziative simili di Libera in altri processi, che dà “un segnale di impegno e di responsabilità per tutta la società civile e responsabile a fronte dell’ipoteca criminale che l’alleanza tra le diverse organizzazioni mafiose determina sull’economia e sulla società in Lombardia”.

      Per l’organizzazione presieduta da don Luigi Ciotti “la presenza nel processo Hydra rappresenta un’occasione importante per fare crescere la sensibilità delle giovani generazioni nei riguardi di mafie e di corruzione, con il coinvolgimento di scuole e di università nel corso di un procedimento che per le sue dimensioni si annuncia di lunga durata”.

      https://lavialibera.it/it-schede-2370-hydra_prime_condanne_contro_l_alleanza_tra_mafiosi_di_cos

  • Helsing : Münchner Start-up knackt wohl die 18-Milliarden-Marke
    https://www.telepolis.de/article/Helsing-Muenchner-Start-up-knackt-wohl-die-18-Milliarden-Marke-11290493.ht


    HX2-Kamikaze-Drohne : Das KI-Unternehmen Helsing entwickelt eine neue Generation von Waffensystemen. (Bild : Helsing)

    A croire les flux des investitions on aura bientôt une belle guerre profitable.Vous me direz que ce n’est pas nouveau, mais l’information confirme ce que déclarent nos bellicistes de politiciens et leurs augures. Les énormes sommes investies rendront nécessaire plusieurs guerres. Sans elles il n"y aura pas les profits espérés. On ne laissera pas la décisions à l’hasard. On fera du lobbying belliciste.

    11.5.2026 von Matthias Lindner - Eine neue Milliarden-Finanzierung macht das Münchner KI-Unternehmen Helsing zu einem der wertvollsten Rüstungs-Start-ups Europas.

    Das Münchner Rüstungs-Start-up Helsing ist im Aufwind. Einem Bericht der Financial Times (FT) zufolge ist es kurz davor, eine neue Finanzierungsrunde abzuschließen – und damit auch seinen Firmenwert auf rund 18 Milliarden US-Dollar zu katapultieren.

    In der aktuellen Finanzierungsrunde sollen über 1,2 Milliarden US-Dollar eingesammelt werden. Wie es in dem Bericht heißt, führt die Dragoneer Investment Group, ein Wachstumsinvestor aus den USA, die Runde gemeinsam mit dem bestehenden Geldgeber Lightspeed Venture Partners an.

    Der genaue Zeitpunkt stehe noch nicht fest, die Pläne seien aber weit fortgeschritten.

    Sollte die aktuelle Finanzierungsrunde erfolgreich sein, würde dies einen erheblichen Sprung in der Bewertung bedeuten. Vor weniger als einem Jahr wurde der Unternehmenswert von Helsing auf 12 Milliarden Euro festgelegt.

    Damals sammelte das Unternehmen rund 600 Millionen Euro ein – angeführt von Prima Materia, dem Investmentvehikel von Spotify-Gründer Daniel Ek, der zugleich als Co-Chairman von Helsing fungiert. Die aktuelle Runde war laut mit der Transaktion vertrauten Personen mehrfach überzeichnet.
    Vom Softwarehaus zum Drohnenhersteller

    Helsing wurde 2021 in München gegründet und konzentrierte sich zunächst auf KI-Software zur Analyse von Gefechtsdaten. Die hauseigene Altra-Plattform ermöglicht skalierte Zielerfassung und koordinierte Präzisionseffekte durch künstliche Intelligenz.

    Inzwischen hat das Unternehmen mit über 900 Mitarbeitern sein Portfolio deutlich ausgeweitet: Neben autonomen Unterwasserfahrzeugen gehört die Kamikaze-Drohne HX-2 zu den zentralen Produkten.

    Die HX-2 wiegt 12 Kilogramm, erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h und hat eine Reichweite von 100 Kilometern. Ihre integrierte KI identifiziert Ziele auch ohne GPS-Signal und ist gegen elektronische Kriegsführung gehärtet.

    Das Nachfolgemodell des kritisierten Erstlings HF-1 wurde laut FT vom ukrainischen Militär für den Fronteinsatz freigegeben und erfolgreich gegen russische Ziele eingesetzt.
    Bundeswehr-Vertrag und Testprobleme

    Auch die Bundeswehr hat die HX-2 bestellt: Ein erster Vertrag hat laut Bericht einen Wert von 269 Millionen Euro, mit Option auf Erweiterung bis zu 1,46 Milliarden Euro.

    Der Haushaltsausschuss des Bundestages deckelte das Gesamtvolumen für Helsing und den Konkurrenten Stark im Februar 2026 allerdings auf insgesamt 2 Milliarden Euro – statt der ursprünglich geplanten 4,3 Milliarden. Folgebestellungen müssen einzeln genehmigt werden.

    Die hohe Bewertung steht dabei in Kontrast zu Rückschlägen: Wie Bloomberg im Januar 2026 berichtete, konnten beim ukrainischen 14. Regiment nur 25 Prozent der HX-2-Drohnen überhaupt starten.

    Helsing bestritt die genauen Zahlen und verwies auf nahezu fehlerfreie Tests mit dem deutschen und britischen Militär im Oktober 2025. Die Ukraine setzte zunächst Bestellungen aus, gab das Modell später aber für den Einsatz frei.
    Europäische Mehrheit trotz US-Kapital

    Trotz der US-geführten Finanzierungsrunde bleibt Helsing nach Angaben informierter Kreise zu rund 80 Prozent in europäischer Hand, berichtet die FT.

    Zu den bisherigen Geldgebern zählen Accel, Plural, General Catalyst, Greenoaks, Saab sowie BDT & MSD Partners. Zudem kooperiert Helsing mit dem schwedischen Rüstungskonzern Saab an einem unbemannten Flugzeug, das neben bemannten Kampfjets operieren soll.

    Rheinmetall-Chef Armin Papperger warnte unterdessen vor einer möglichen Blase im Drohnenbereich, während andere monieren, dass immer noch zu viel Geld in veraltete Technologien wie Panzer fließe.

    Im internationalen Vergleich bleibt Helsing hinter dem US-Konkurrenten Anduril Industries zurück, der über eine Finanzierung bei einer Bewertung von mehr als 60 Milliarden US-Dollar verhandelt.

    In Europa konkurriert das Münchner Unternehmen mit Quantum Systems und dem von Peter Thiel unterstützten Start-up Stark.

    #capitalusme #guerre #armement

  • Armi e carburante verso Israele: il dossier che smentisce il silenzio italiano

    Oltre 400 spedizioni militari e 224mila tonnellate di greggio e gasolio dall’Italia dopo il 7 ottobre: il report accusa Roma di complicità nelle operazioni a #Gaza

    Nonostante le dichiarazioni ufficiali e l’assenza di nuove autorizzazioni formali, dall’Italia verso Israele il flusso non si è mai fermato. Armi, componenti elettronici, sistemi aerospaziali, carburante. Una rete logistica estesa, continua, documentata. A certificarlo è il dossier “Made in Italy, Delivered to Israel: Italian Military and Energy Transfers Fueling Genocide”, pubblicato da Giovani Palestinesi d’Italia, People’s Embargo for Palestine, Palestine Youth Movement e Weapon Watch, con il contributo dell’European Legal Support Center.

    I numeri sono difficili da ignorare: oltre 400 spedizioni di materiale militare e 224mila tonnellate di greggio e gasolio partite dall’Italia verso Israele tra ottobre 2023 e il 2025. Un’attività che coinvolge almeno 11 regioni italiane e che, secondo il report, dimostra la continuità dei rapporti militari e logistici anche nel pieno delle operazioni su Gaza.

    Il dossier ricostruisce una filiera articolata, fatta di aziende private, infrastrutture statali e hub logistici. Tra i nomi più rilevanti compare #Leonardo S.p.A., di cui vengono tracciate circa 150 spedizioni di componenti aerospaziali. Alcuni di questi materiali sarebbero stati inviati alla società israeliana #Elbit_Systems e includerebbero pannelli di controllo per comunicazioni radio e componenti elettronici destinati alle cabine di pilotaggio. Tecnologie che, secondo il rapporto, contribuiscono direttamente all’operatività di velivoli militari come gli F-15, utilizzati nei bombardamenti su Gaza.

    Accanto a Leonardo, emerge anche il ruolo di aziende attive nel settore della guerra elettronica e della cybersicurezza, come #Elettronica S.p.A. (oggi #Elt_Group), che avrebbe fornito sensori, sistemi radar e dispositivi di disturbo a Elbit Systems e #Israel_Aerospace Industries. Il Lazio appare come uno snodo centrale di questa rete, con l’aeroporto di Fiumicino utilizzato per il transito di componenti destinati a droni e veicoli militari.

    Anche il Nord Italia è coinvolto. Dall’aeroporto di Milano #Malpensa, secondo i registri analizzati, sarebbero transitati componenti aerospaziali, materiali idraulici ed elettrici, polveri metalliche e adesivi chimici utilizzati nella produzione di armi e munizioni. Una catena industriale e logistica che attraversa l’intero paese.

    Ma il dato forse più significativo riguarda il carburante. Secondo il dossier, 85mila tonnellate di greggio sarebbero partite dal porto di Taranto a bordo della nave #Seasalvia, dirette verso #Haifa. In alcune occasioni, l’imbarcazione avrebbe disattivato il sistema di tracciamento durante il tragitto, oscurando la propria rotta. Altre 138mila tonnellate di gasolio sarebbero state spedite dal terminale di #Santa_Panagia, a #Siracusa, contribuendo al rifornimento dei mezzi militari israeliani: blindati, camion, bulldozer utilizzati anche nelle demolizioni di abitazioni e infrastrutture nei territori palestinesi.

    Tutto questo mentre, sul piano ufficiale, il governo italiano sostiene di non aver concesso nuove autorizzazioni all’export militare verso Israele dopo il 7 ottobre. La relazione governativa del 2024, infatti, esclude Israele dalle nuove licenze rilasciate dall’Uama, l’autorità che supervisiona l’applicazione della legge 185/1990 sul commercio di armamenti.

    Eppure, come già segnalato dalla Rete Italiana Pace e Disarmo, gli scambi non si sono interrotti. I dati dell’Agenzia delle Dogane mostrano esportazioni militari verso Israele per oltre quattro milioni di euro nello stesso periodo. Una contraddizione evidente tra il piano formale e quello sostanziale.

    Il dossier lo afferma in modo diretto: il sostegno italiano non è né casuale né neutrale. Continuare a fornire materiali, tecnologie e carburante significa, secondo gli autori, contribuire attivamente alle operazioni militari israeliane e, quindi, alla distruzione in corso a Gaza.

    Per questo le organizzazioni chiedono misure immediate: un embargo bilaterale completo sulle armi, maggiore trasparenza sui transiti e la sospensione del memorandum d’intesa militare tra Italia e Israele. Non più dichiarazioni di principio, ma atti concreti.

    Il quadro che emerge è quello di una doppia realtà. Da un lato, le dichiarazioni ufficiali sul rispetto del diritto internazionale e sulla sospensione delle autorizzazioni. Dall’altro, una filiera economica e logistica che continua a funzionare, alimentando un conflitto che ogni giorno produce nuove vittime civili. E in mezzo, ancora una volta, il silenzio.

    https://osservatorionomilscuola.com/2026/04/01/dossier-made-italy-industria-genocidio-coinvolgimento-itali
    #armes #commerce_d'armes #armement #Israël #Italie #exportation #rapport