#asterix

  • Comic-Bestseller mit Ansage : Die Asterix-und-Obelix-Maschine
    https://www.tagesspiegel.de/kultur/comics/comic-besteller-mit-ansage-die-asterix-und-obelix-maschine-10680757.htm

    Encore huit jours jusqu’à la parution du nouvel album ...

    15.9.2025 von Lars von Törne - Das neue Gallier-Album „Asterix in Lusitanien“ führt schon vor seinem Erscheinen die Verkaufslisten an. Dahinter steckt eine ausgefeilte Strategie der Rechteinhaber, zu der auch strenge Strafen gehören.

    Die Vorbereitungen für diesen Tag erinnern mit ihrer strikten Choreografie ein wenig an die ausgefeilten Angriffspläne der römischen Besatzungstruppen im Jahr 50 v. Chr., wenn die mal wieder einen Vorstoß auf die Siedlung der wehrhaften Gallier wagen. Allerdings geht es 2075 Jahre später nicht um den Kampf gegen ein paar durch Zaubertrank gestärkte Dorfbewohner mithilfe der Schildkrötenpanzer-Taktik, sondern um Verkaufszahlen und die Markenpflege der wohl populärsten Comicreihe Europas.

    Die Marken „Asterix“ und „Obelix“ sind offiziell als solche eingetragen, alle zwei Jahre erreichen sie einen Zenit ihres Marktwerts, wenn im Herbst wieder ein neues Comic-Album mit den Abenteuern der rauflustigen Gallier in Millionenauflage erscheint. Am 23. Oktober 2025 kommt das nach offizieller Zählung 41. Asterix-Album in den Handel: „Asterix in Lusitanien“.

    Die weltweite Gesamtauflage liegt im siebenstelligen Bereich, wie bereits beim 2023 erschienenen 40. Album „Die weiße Iris“ sind es nach Verlagsangaben auch in diesem Jahr wieder fünf Millionen Exemplare. Davon entfallen allein etwa 1,7 Millionen Exemplare auf Deutschland, Österreich und die Schweiz. Im deutschsprachigen Raum gibt es neben Frankreich die meisten Fans der Reihe.

    Das Cover des neuen Asterix-Albums „Asterix in Lusitanien“. © ASTERIX ® OBELIX ® IDEFIX ® / © 2025 HACHETTE LIVRE / GOSCINNY – UDERZO

    Nichts wird dem Zufall überlassen

    Für die Inhaber der Urheberrechte – die beiden Töchter der 1977 und 2020 gestorbenen Asterix-Schöpfer René Goscinny und Albert Uderzo sowie den französischen Verlag Hachette – ein Millionengeschäft, bei dem nichts dem Zufall überlassen wird. Dazu gehört auch, dass bis zum offiziellen Verkaufsstart inhaltliche Informationen nur in kleinen, zeitlich exakt geplanten Dosen verabreicht werden.

    Die Marketing-Maschine der Asterix-Truppen läuft bereits ein gutes halbes Jahr. Mitte März 2025 verschickte der Egmont-Ehapa-Verlag die erste Pressemitteilung dazu. Das in Berlin-Kreuzberg sitzende Unternehmen ist der deutsche Verlag der Reihe. „Beim Teutates! Jetzt ist es raus: Das 41. Asterix-Abenteuer heißt ‘Asterix in Lusitanien’“, heißt es in der Ankündigung.

    Erbverwalterinnen: Sylvie Uderzo (links) und Anne Goscinny 2023 bei einer Asterix-Pressekonferenz in Paris. © AFP/Julien de Rosa

    Diesmal werden die populären Gallier „in den äußersten Südwesten des Römischen Reiches“ reisen, kündigte der Verlag im Frühling an, „in ein Land, das für seine beeindruckenden historischen Bauwerke, seine kulinarischen Spezialitäten und vor allem für seine Gastfreundschaft bekannt ist.“ Nach früheren Abenteuern in Belgien, Italien, der Schweiz und anderen Ländern ist diesmal Lusitanien ihr Ziel, also das heutige Portugal: „Fans können sich auf neue Rivalen, große Herausforderungen und jede Menge Spaß freuen.“ Außerdem wurde mitgeteilt, dass das neue Album erneut vom selben Team geschaffen werde, das auch „Die weiße Iris“ geschrieben und gezeichnet hatte.

    Das Szenario kommt erneut von Comicautor Fabrice Caro alias Fabcaro, der bereits mit sechs Alben als Uderzo-Nachfolger etablierte Zeichner Didier Conrad ist erneut für die Bebilderung zuständig. Er hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass er den dynamischen Stil und die karikierende Figurendarstellung in der Tradition von Albert Uderzo perfekt beherrscht.

    Während so schon früh die Neugierde auf das neue Album angeheizt wird, ohne viel über den Inhalt zu verraten, ist bei Egmont Ehapa ein umfangreiches Team mit der Erarbeitung und Weiterverarbeitung der Inhalte beschäftigt. „Das erste Mal kann ich als deutscher Asterix-Redakteur etwa zehn Monate vor Erscheinen einen Blick auf die ersten Bleistiftzeichnungen werfen“, berichtete Verlagsleiter Wolf Stegmaier dem Tagesspiegel vor zwei Jahren anlässlich des Erscheinens von „Die weiße Iris“.
    Das letzte Wort haben die Lizenzgeber und der Szenarist

    Parallel dazu überträgt in Frankreich der langjährige Asterix-Übersetzer Klaus Jöken die Texte ins Deutsche, rund sechs Wochen Zeit hat er dafür. „Darauf folgen drei bis vier Wochen des Lektorats und der Austausch mit dem französischen Lizenzgeber und vor allem dem Szenaristen dazu“, erläuterte Stegmaier. „Er muss alles freigeben, da er die künstlerische Hoheit über sein Werk und seine Texte hat.“

    Mit dieser Illustration wirbt der Asterix-Verlag für das neue Album „Asterix in Lusitanien“. © ASTERIX ® OBELIX ® IDEFIX ® / © 2025 HACHETTE LIVRE / GOSCINNY – UDERZO

    Die größte Herausforderung bei der Übertragung eines neuen Asterix-Albums ins Deutsche seien jedes Mal die Wortspiele und französischen Eigenheiten, erklärt der Verleger. „Das ist manchmal unübersetzbar und der Übersetzer muss sich etwas komplett Neues einfallen lassen, das aber den Story-Rahmen nicht verändern darf.“ Auch die Textmenge sei herausfordernd, weil man bei Comics ja einen begrenzten Platz für Buchstaben habe: „Deutsch ist ungefähr ein Drittel umfangreicher, die Sprechblasen werden aber nicht größer.“
    In der Tradition von René Goscinny und Albert Uderzo

    Einige Wochen vor dem Erscheinen des neuen Albums nimmt dann die Frequenz der Pressemeldungen spürbar zu. Am 12. September trifft in den Redaktionen eine weitere E-Mail des Egmont-Verlages ein, Betreffzeile: „Asterix und Obelix checken die Reisepässe - 41 Tage bis zum 41. Abenteuer!“ Inhaltlich gibt es zum neuen Album nicht viel Neues. Dafür warme Worte von Asterix-Verleger Wolf Stegmaier.

    Asterix-Zeichner Didier Conrad (links) und Szenarist Fabrice Caro. © AFP/Julien de Rosa

    „Meine Arbeit an diesem Album weckt wirklich die Sehnsucht nach Pastel de Nata, dem Meer und den Menschen in Portugal“, wird Stegmaier in der Pressemitteilung zitiert. „Ich kann es kaum erwarten, das Ergebnis in 41 Tagen gebührend mit unseren Leser:innen zu feiern!“ Didier Conrad und Fabcaro setzen Stegmaier zufolge „mit Witz und Feingefühl das Werk der Comic-Genies und Asterix-Väter René Goscinny und Albert Uderzo fort.“

    Und man erfährt, dass es wie bereits 2023 auch diesmal wieder zehn Tage vor dem Verkaufsstart des Albums eine große Pressekonferenz der Asterix-Erbverwalterinnen und des aktuellen Autor-Zeichner-Duos in Paris geben wird.

    Kurz darauf bekommen deutsche Medien eine weitere Pressemitteilung, die am 15. September in den Redaktionen eintrifft. Ihr wichtigster Inhalt: Das Covermotiv des neuen Albums, das Asterix und Obelix vor einer bunten Straßenszene in einer südeuropäischen Küstenregion zeigt. Dazu einige karge Aussagen des Autor-Zeichner-Duos. „Ich wollte ein Cover ohne große Action, eher ruhig und stimmungsvoll“, wird Szenarist Fabcaro zitiert. „Eines, das mehr über die Atmosphäre und den Schauplatz verrät als die Story. Ein paar kleine Hinweise auf den Plot gibt es aber schon!“

    Vertraute Figuren, neue Herausforderungen: Eine Szene aus dem bislang letzten Asterix-Album „Die weiße Iris“, das 2023 veröffentlicht wurde. © Egmont Ehapa Media Asterix® – Obelix® – Idefix® / 2023 Hachette Livre/ Goscinny – Uderzo

    Zeichner Didier Conrad wird mit diesen zwei Sätzen zitiert: „Zu sehen ist eine typische portugiesische Straße, gespickt mit landestypischen Anspielungen. Die Farben sind warm und einladend, ganz so, wie man es aus dem Mittelmeerraum kennt.“

    Einen eigenen Eindruck von dem Album können sich Journalistinnen und Journalisten erst kurz vor dem Verkaufsstart machen. Die Spielregeln in der letzten Phase sind besonders streng, die Strafen bei Missachtung drakonisch. Ein bisschen erinnert das an das legendäre Käsefondue-Gelage im Album „Asterix bei den Schweizern“, wo Teilnehmer, denen das Brot in die Käsesuppe fällt, unter Gejohle in den See geworfen werden.
    Journalisten und Händlern drohen 5100 Euro Strafe

    Vor Erscheinen des Bandes „Die weiße Iris“ mussten Journalisten sowie Buch-, Zeitschriften- und Comic-Händler dem Egmont-Ehapa-Verlag eine schriftliche Geheimhaltungserklärung abgeben, um an das neue Album heranzukommen. Demnach darf man vor null Uhr des Erscheinungstages nichts über den Inhalt verraten, das nicht der Verlag von sich aus vorher schon verkündet hat. Sollte doch mal jemand vorab etwas ausplaudern oder in Läden ein Album zu früh auf dem Büchertisch landen, drohen die Franzosen mit hohen Strafzahlungen: 5100 Euro pro Band.

    „Der Grund liegt auf der Hand“, sagte Verleger Stegmaier dem Tagesspiegel vor zwei Jahren: „Der weltweit zeitgleiche Erscheinungstag sorgt für eine zielgerichtete Berichterstattung am Erscheinungstag, hält die Spannung hoch und – das ist aus meiner Sicht am wichtigsten – verhindert Spoiler.“ Alle Fans hätten so die Möglichkeit, „das neue Asterix-Album zur selben Zeit zu lesen, sich eine eigene Meinung zu bilden und sich auszutauschen.“

    Bei anderen erfolgreichen Comic-Reihen wie „Lucky Luke“ oder auch den „Lustigen Taschenbüchern“ mit Disney-Comics, die auf Deutsch im selben Verlag wie die Asterix-Alben erscheinen, gelten keine so strengen Regeln. Wieso? Verlagsleiter Wolf Stegmaier: „Asterix spielt in einer eigenen Liga, was die Verkäufe pro Album betrifft.“ Die 40 Alben haben sich nach seinen Angaben weltweit mehr als 360 Millionen Mal verkauft, dazu kämen „unzählige Filme, Spin-Offs, ein Vergnügungspark und so weiter“.
    Klagen gegen „MobiliX“ und „Masterix“

    Ob und wie oft diese Sanktionen in den vergangenen Jahren verhängt wurden, will der dafür verantwortliche Hachette-Verlag nicht verraten. Auch nicht, wie hoch der Gesamtwert der Marken „Asterix“ und „Obelix“ sei oder wie weit man – was immer mal wieder vorkommt – gerichtlich gegen Plagiate oder Unternehmen vorgegangen sei, die nach Ansicht der Erbverwalter unzulässige Bezüge zu der Reihe hätten. So hatten sie vor einigen Jahren Erfolg mit Klagen gegen die Inhaber des Markennamens „MobiliX“ und ein Berliner Tonstudio namens Masterix wegen angeblicher Verwechslungsgefahr. .

    Die aktuellen Bestseller-Listen lassen erahnen, dass die Asterix-Rechteinhaber auch diesmal mit ihrer Strategie wieder mehr Erfolg haben als die römischen Truppen in ihrem Kampf gegen die unbeugsamen Gallier. Bereits lange vor dem Verkaufsstart findet sich „Asterix in Lusitanien“ auf den Spitzenplätzen der Amazon-Bestseller-Listen.

    So steht das Album am 15. September 2025 auf dem ersten Platz in der Kategorie „Bestseller in Frankobelgische Comics“, auf Platz 2 in der Manga-Bestsellerliste (auch wenn es gar kein Manga ist) sowie auf Platz 70 der allgemeinen Bücher-Bestsellerliste.

    Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel wurde 2023 zum ersten Mal veröffentlicht und nun um Informationen zum neuen Asterix-Album ergänzt und neu publiziert.

    #bande_dessinée #Astérix #édition #marketing

    • Dans le genre En même temps, Fabcaro était il y a 10 jours à Montpellier au festival de BD indépendante organisé par Six pieds sous terre, où il dédicaçait debout, en remerciant chaleureusement chaque personne à qui il venait de faire une dédicace (« Nan, c’est moi qui te remercie… »).

    • https://de.m.wikipedia.org/wiki/Asterix

      1 Asterix der Gallier 1968 - 1 Astérix le Gaulois 1961 - 1 Asterix Gallus
      –------------------------------------
      5 Die goldene Sichel 1970 - 2 La Serpe d’or 1962 - 2 Falx Aurea

      Jusqu’à la mort de Goscinni et peur-être bien après les albums étaient ancrés dans l’actualité vue de France au point où l’ordre de parution en allemand et la traduction du nom des personnages donnaient une trame assez différente de l’original.

      Die Bände 2 bis 7 erschienen in Deutschland in abweichender Reihenfolge. Grund war nach einigen Angaben der große Erfolg des Filmes Asterix und Kleopatra, nach anderen vorherigen Veröffentlichungen einiger dieser Bände in deutschen Jugendzeitschriften (Lupo modern und MV Comix). Sie werden hier mit den deutschen Nummern, aber in der Reihenfolge ihrer Originalveröffentlichungen wiedergegeben. Beim Lesen empfiehlt es sich, die Originalreihenfolge einzuhalten, da sonst einige Chronologiefehler entstehen (z. B. die Treffen mit den Piraten und das Auftauchen von Idefix). Auch die Übersetzungen in andere Sprachen wurden teils in abweichender Reihenfolge veröffentlicht. Als Beispiel weist die nachfolgende Tabelle auch die Reihenfolge der lateinischen Übersetzung aus, die wie die deutsche beim Ehapa-Verlag erscheint.

      Sans avoir été au courant de la mort de Goscinni j’avais l’impression que la qualité des histoires n’était plus pareille après Astérix chez les Belges.

      24 Asterix bei den Belgiern - 1979 - 24 Astérix chez les Belges 1979

      Donc pour moi Astérix est un phénomène extraordinaire des années 1960 - 1970 qui depuis s’est rangé parmi les franchises multinationales comme Star Wars, McDonald’s et les Jeux Olympiques. Avec la mort de ses créateurs les conditions de production on transformé au fur et à mesure les sympatiques personnages d’Astérix en zombies sous contrôle du capital international.

      Ceci dit il faut ajouter que les auteurs et dessinateurs font toujours un travail excellent, mais c’est comme chez Star Wars, on nous vend une idéologie marquée par ses conditions de production.

      #bande_dessinée #histoire #France #capitalisme #copyright #Astérix

  • Des autodafés et des bonnes intentions … Benedikt ARDEN
    https://www.legrandsoir.info/des-autodafes-et-des-bonnes-intentions.html

    Ça a fait un badbuzz monumental et qui a résonné bien au-delà du pays. Près de 5000 livres jeunesse ont été retirés des bibliothèques de 30 écoles francophones d’Ontario pour servir de combustible à des cérémonies symboliques d’intérêts « éducatifs », dans le cadre de la réconciliation entre peuples autochtones et non autochtones du Canada.

    Au centre de cette controverse, Suzy Kies, présentée comme une gardienne du savoir autochtone et accessoirement coprésidente de la Commission des peuples autochtones du Parti libéral du Canada. Celle-ci souligne que cette « cérémonie » a pour but d’enterrer « les cendres du racisme, de la discrimination et des stéréotypes dans l’espoir que nous grandirons dans un pays inclusif où tous pourront vivre en prospérité et en sécurité ». Le feu ayant pour objet d’engendrer l’engrais d’implantation d’un arbre et ainsi « tourner du négatif en positif ».

    Sans tenir compte du fait autrement plus symbolique de brûler des livres, qui ne va pas sans rappeler une époque que les Allemands aimeraient bien oublier, ce scandale est surtout lié aux critères douteux de cette sélection et surtout par la lecture particulièrement décontextualisée des œuvres choisies par ce fameux comité. Pour qu’un livre fasse partie du bûcher, à peu près toutes les raisons y sont passées. Des termes et appellations d’une autre époque, à la non-historicité des représentations en passant par la sexualisation des dessins, toutes les cases ont été cochées. Sans faire grand cas du format (bande dessinée et histoire pour enfants) ou des contextes historiques, les membres du comité n’ont même pas tenu compte des intentions des auteur(e)s et ont même reproché à des BD les propos de ses antagonistes[1]. En somme, ce comité de relecture cherchait des stéréotypes et des expressions anachroniques et les a trouvés là exactement où ils devaient en trouver, c’est-à-dire dans les livres de notre enfance.

    Évidemment, la chasse aux préjugés et aux stéréotypes ne s’est pas limitée aux BD, mais s’est aussi attaquée aux livres qui traitent des Premières Nations en général, mais qui n’ont pas été écrits ou révisé par des Autochtones « pure souche » ou des œuvres qui sont qualifiés « d’appropriations culturelles », ce qui est assez ironique quand on sait que madame Suzy Kies se présente comme une Abénakis d’Odanak alors qu’elle ne fait visiblement pas partie de cette communauté. Le fait d’avoir adopté la culture abénakis n’est pas une pratique que je condamne, tant s’en faut, mais quand on brûle les livres des auteur(e)s qui font briller cette culture au nom de l’appropriation culturelle, on devrait faire attention à ne pas parler au nom d’une communauté dont on s’approprie le nom ! D’autant plus que, comme commente l’ethnologue huronne-wendat Isabelle Picard, à propos des autodafés dans la culture autochtone, « C’est bien peu connaitre nos cérémonies et en avoir peu de respect ».

    Comme vous le constatez, l’événement parle de lui-même et ils sont assez rares à défendre ce qu’il faut bien appeler un « dérapage woke ». Je déteste réellement cette expression (woke), puisqu’il est employé à tort et à travers par la droite, mais ici je vais faire une exception, car l’expression est désormais connue et je ne souhaite pas mettre de gants blancs, même si on devrait plutôt parler de progressisme postmoderne pour parler de ce courant. Toutefois, peu importe le nom qu’on lui donne, on ne peut que constater que ce courant atteint dorénavant des sommets en termes de dérapage. Celui-ci en vient même à avoir des impacts négatifs bien réels sur l’image que se fait la majorité des gens des minorités et des Premières Nations, puisque ces dérapages engendrent objectivement beaucoup plus de préjugés que la seule lecture de Pocahontas ou de Tintin en Amérique !

    Néanmoins, la source du problème n’est pourtant pas issue des thèses les plus problématiques des plus controversés chercheurs/chercheuses postmodernes et encore moins des demandes de respects et d’égalité des groupes minoritaires et immigrants, mais bien de la popularisation d’un corpus doctrinal ouvertement irrationnel et qui est actuellement en phase accrue de radicalisation.

    Comme le mentionne Pierre Valentin dans son étude sur le courant « Woke » : https://www.fondapol.org/etude/lideologie-woke-1-anatomie-du-wokisme

    Le mouvement woke repose sur une approche postmoderne du savoir caractérisée par « un scepticisme radical quant à la possibilité d’obtenir une connaissance ou une vérité objective. »

    C’est pour cette raison que les courants postmodernistes se détachent à ce point des autres doctrines issues des Lumières et de l’universalisme. Pour ces derniers, il existe bien évidemment des dominants et des dominés ainsi que des systèmes qui provoques ces dominations, mais leur recherche de la justice passe par des connaissances objectives et des principes universels, alors que les postmodernistes rejettent carrément ces notions pour se centrer sur le ressenti des individus.

    Le philosophe Michel Foucault justifiait cette vision du monde en ces termes :

    [...] Il faut admettre que le pouvoir produit du savoir ; que pouvoir et savoir s’impliquent directement l’un l’autre ; qu’il n’y a pas de relation de pouvoir sans constitution corrélative d’un champ de savoir, ni de savoir qui ne suppose et ne constitue en même temps des relations de pouvoir.[2]

    Autrement dit, le savoir issu des progrès de la connaissance serait en réalité une expression du pouvoir (des dominants), d’où ce scepticisme si radical quant à la possibilité de produire des connaissances objective.

    Ces idées en provenance de ce que les universitaires américains appelaient la « French Theory » https://fr.wikipedia.org/wiki/French_Theory ont eu leur part de pertinence à gauche, notamment dans les années 70, à l’époque où certains penseurs avaient tendance à effectivement tout ramener à la rationalité économique. Y compris les aspects qui ne s’y collent pas complètement. Notamment en ce qui touche le féminisme et le nationalisme de libération, qui ont des aspects culturels forts.

    Aujourd’hui ce courant de pensée tombe dans des excès inverses. Jusqu’à prétendre que la subjectivité des individus devrait être considérée comme un fait normatif et devrait être traitée comme tel. C’est-à-dire de manière politique. Dès lors c’est le « sentiment d’injustice » et non le système qui provoque ces injustices qui devient le centre des préoccupations « woke ». On en arrive donc à des absurdités comme de voir des bourgeois de la haute société qui se la jouent victime puisque, autiste, femme, homosexuel, noir, etc., alors qu’ils sont objectivement des dominants de par leur statut social ou bien ces histoires de langues et de symbole, à des années lumières de ce qui provoque concrètement la #marginalisation des minorités que l’on souhaite émanciper.

    Pour eux, le fait essentiel n’est donc pas l’injustice ou la réalité de l’oppression, mais le ressenti de celle-ci, ce qui fait que la sécurisation des catégories de gens jugés opprimés passe bien avant la lutte contre le système qui engendre les discriminations[3]. C’est pour cette raison qu’il n’est pas contradictoire pour un « woke » de propager les pires généralisations sur les groupes dits dominants et, en revanche, de ne rien tolérer de ce qui touche (ou qui pourrait toucher) ceux qualifiés de dominés. Même si dans les faits les définitions de ces groupes sont toutes sauf scientifiques (surtout pour ce qui est des soit distantes races) et que les discriminations décriées sont pratiquement toujours #intersectionnelles [4]. Tout ce qui compte c’est l’état d’esprit du moment et de ce que l’on qualifie d’acceptable à l’instant T.

    Comme je l’ai évoqué précédemment, cette pensée est en perpétuel mouvement et n’est pas limitée par le savoir objectif, alors ce qui est « acceptable » aujourd’hui ne le sera pas nécessairement demain. Un livre du 19e siècle comme « Nord contre Sud » (Jules Verne) dénonçant l’esclavage, mais qui utilise les termes de son époque sera inévitablement mis un jour à l’index, puisqu’il utilise le mot en « N » et utilise des stéréotypes. Je l’affirme, car c’est à peu près ce qui s’est passé pour la peinture « Life of Washington » https://www.monde-diplomatique.fr/2019/08/HALIMI/60163 , qui est une peinture dénonçant l’esclavage, mais qui fut éliminé du lycée George Washington, parce que jugé raciste ! On en vient à censurer le fond en raison de la forme, puisque ce qui est recherché n’est pas la dénonciation de l’injustice, mais le #maternage de population que l’on souhaite protéger de la société par l’illusion et le #subterfuge (« les safes spaces »).

    C’est probablement cet état d’esprit qui guide les choix des militantes comme Suzy Kies. Un livre comme Tintin en Amérique (1932) ne sera donc pas jugé sur son contenu (somme tout positif envers les Premières Nations, si nous tenons compte de l’époque), mais sur l’usage de termes et d’illustrations désormais jugés offensants. La question de l’appropriation culturelle et des déguisements ne sera pas non plus jugée sur la base de principes universels, mais sur la seule sensibilité des personnes touchées, même si celles-ci ne font pas partie de ces communautés d’après leurs propres principes.

    Disons-le tout net, le « wokisme » est en phase de désintégration et ses propres contradictions sont en train de détruire le mouvement de l’intérieur, alors il n’est nul besoin d’en faire des tonnes sur les scandales estivaux et autres faits divers. Non, le problème réside dans l’effet « backslash » qui profite à la droite et surtout à l’extrême droite, puisqu’elles se donnent de la légitimité sur leurs dérapages tout en récupérant des concepts qu’elle méprise, comme l’universalisme et l’antiracisme.

    Non, il n’est pas normal que le racialisme de la soi-disant « théorie critique de la race » (entre autres exemples) soit uniquement et hypocritement dénoncé que par les réactionnaires. Je sais qu’il est parfois difficile de critiquer son propre camp, sans se faire malmener par les adeptes de ces idées. Néanmoins, cela reste absolument nécessaire pour la salubrité idéologique des organisations progressistes, en plus de les aider à rester en phase avec les masses laborieuses qui ne suivent pas ce genre d’évolution sociétale (du moins, pas à cette vitesse).

    Rappelons que les principes du socialisme ont pris du galon en 150 ans et si moi-même je ne suis rien, j’hérite de siècles d’universalisme et de science, alors j’ai moins besoin de me référer à mon propre ressenti et à mes intérêts individuels, pour juger une situation, que d’une grille d’analyse doctrinale efficace et de connaissances scientifiques solides. Est-ce que quelque chose est juste ou vrai ? Et surtout, est-ce que ça l’est pour tous les humains et dans tous les cas ? Voici le genre de questions qui doivent prédéterminer un avis éclairé et minimalement objectif.

    Brûler des livres ou recycler les pseudosciences, parce que ça serait sécurisant pour certains, n’est pas acceptable éthiquement et ne change de toute façon rien aux problèmes concrets vécus par les populations marginalisées. Les bulles de protection ne sont que des illusions qui nuisent au véritable combat pour l’émancipation, puisqu’il ne s’agit que d’une version 2.0 de la bonne vielle « opium du peuple », toujours aussi dommageable qu’auparavant.

    La vérité et la justice sont des concepts vaste et parfois flou, je l’admets sans problème, mais ils sont aussi porteurs d’objectivité et d’universalisme. S’il y a parfaitement lieu de traiter respectueusement les victimes systémiques de nos sociétés et d’adapter notre démarche en conséquence, il faut savoir se garder de catégoriser les humains dans des cases identitaires et ainsi leur présumer des caractères négatifs comme positifs, puisque le genre humain est équitablement dosé en défaut comme en qualité, peu importe les catégories duquel on parle[5].

    Reste à ce que le genre humain soit équitablement dosé en droit et justice sociale, car c’est bien par cette voie que nous éliminerons les stéréotypes et les préjugés et certainement pas en cachant ou en brulant les souvenirs du passé !

    Benedikt Arden, septembre 2021

    [1] C’est un peu comme si on reprochait à George Lukas, dans la première trilogie Star Wars, de ne pas avoir donné assez de place à la diversité dans les rangs de l’empire, alors que l’esthétique de celle-ci est directement calquée sur le 3e Reich (tous des hommes blancs), dans l’objectif plus qu’évident de créer un contraste avec les rebelles, qui eux sont mixtes (hommes, femmes, aliens, etc.).

    [2] Cité depuis l’étude « L’idéologie woke. Anatomie du wokisme (1) »

    [3] L’exemple typique est le concept de « pauvrophobie » ou de « classisme » qui entend protéger les pauvres des préjugés des riches, alors que c’est la conscience de classe, résultante de ce « classisme », qui est à l’origine de la lutte des classes, donc de l’émancipation des pauvres.

    [4] Les gens faisant partie d’une catégorie de dominés font généralement partie d’une des catégories dominantes et sont donc à la fois dominés et dominants. La réalité est plus complexe que les slogans.

    [5] Je parle ici des catégories identitaires et non pas des classes sociales, puisque celles-ci sont productrices d’intérêt de classe, donc de croyances idéologiques affiliées à ces classes.

    #wokisme #woke #dérapage #autodafé #discriminations #stéréotypes #racisme #index #école #catholiques #écoles_catholiques #bucher #purification #fanatisme #violence #épuration des #bibliothéques pour #enfants #asterix #tintin #stéréotypes #suzy_kies #Lucky_Luke #Ontario #badbuzz

  • #Canada Des écoles détruisent 5000 livres jugés néfastes aux Autochtones, dont Tintin et Astérix
    https://ici.radio-canada.ca/nouvelle/1817537/livres-autochtones-bibliotheques-ecoles-tintin-asterix-ontario-cana

    Ils ont été jetés, certains brûlés et enterrés, par un conseil scolaire de l’Ontario qui les accuse de propager des stéréotypes. Les auteurs sont consternés.

    Une grande épuration littéraire a eu lieu dans les bibliothèques du Conseil scolaire catholique Providence, qui regroupe 30 écoles francophones dans tout le Sud-Ouest de l’Ontario. Près de 5000 livres jeunesse parlant des Autochtones ont été détruits dans un but de réconciliation avec les Premières Nations, a appris Radio-Canada.

    Une cérémonie de “purification par la flamme” s’est tenue en 2019 afin de brûler une trentaine de livres bannis, “dans un but éducatif”. Les cendres ont servi “comme engrais” pour planter un arbre et ainsi “tourner du négatif en positif”.
    Une vidéo destinée aux élèves explique la démarche : “Nous enterrons les cendres de racisme, de discrimination et de stéréotypes dans l’espoir que nous grandirons dans un pays inclusif où tous pourront vivre en prospérité et en sécurité”.
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    Le retrait des livres en chiffres
    155 œuvres différentes ont été retirées, 152 ont été autorisées à rester en place et 193 sont en évaluation actuellement. Au total 4716 livres ont été retirés des bibliothèques du conseil scolaire, dans 30 écoles, soit une moyenne de 157 livres par école.
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    Le Conseil scolaire catholique Providence accueille près de 10 000 élèves, au sein de 23 écoles primaires et 7 écoles secondaires francophones, réparties majoritairement dans les régions de Windsor, London et Sarnia.

    Un document de 165 pages, que nous avons obtenu, détaille l’ensemble des titres éliminés, ainsi que les raisons invoquées. On y retrouve des bandes dessinées, des romans et des encyclopédies.

    Un comité formé de membres du conseil scolaire et d’accompagnateurs autochtones a analysé des centaines de livres jeunesse au sujet des Premières Nations. Quant au ministère de l’Éducation de l’Ontario, il a participé au projet de cérémonie, mais pas à la sélection des livres.
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    L’auteure de la vidéo destinée aux élèves est Suzy Kies, présentée comme une “gardienne du savoir” autochtone. Elle fait partie de ceux qui ont accompagné le conseil scolaire dans sa démarche, à partir de 2019 dans son cas.

    Elle dénonce les personnages autochtones présentés dans les livres pour enfants comme “pas fiables, paresseux, ivrognes, stupides…”. “Quand on perpétue ce genre d’image dans la tête des jeunes, c’est difficile de s’en débarrasser.”

    Les gens paniquent avec le fait de brûler des livres, mais on parle de millions de livres qui ont des images négatives des personnes autochtones, qui perpétuent des stéréotypes, qui sont vraiment dommageables et dangereux.

    Une citation de :Suzy Kies, « gardienne du savoir » autochtone qui a accompagné le conseil scolaire
    Selon elle, le simple titre du livre Les Cowboys et les Indiens, publié en 2011, a justifié son retrait des bibliothèques. “C’est vraiment atroce”, dit-elle.
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    Qui est Suzy Kies ?
    Suzy Kies se présente comme une “chercheuse indépendante”. Elle offre des formations aux écoles à travers l’Ontario. Le Conseil scolaire Providence note qu’“elle possède des connaissances approfondies sur plusieurs différentes nations autochtones”.

    Elle est aussi coprésidente de la Commission des peuples autochtones du Parti libéral du Canada depuis 2016. Le site du parti de Justin Trudeau la présente comme “une Autochtone urbaine de descendance abénakise et montagnaise”.

    Selon le Conseil scolaire Providence, ce “comité autochtone [est] consulté par le premier ministre du Canada” Justin Trudeau.

    Suzy Kies affirme travailler avec d’autres conseils scolaires ontariens qui veulent s’inspirer du projet.

    Tintin en Amérique, un livre raciste ?
    Le Conseil scolaire reproche à la bande dessinée Tintin en Amérique un “langage non acceptable”, des “informations erronées”, une “présentation négative des peuples autochtones” et une “représentation fautive des Autochtones dans les dessins”.

    Dans la BD d’Hergé, parue en 1932, une des plus vendues de l’auteur dans le monde, on retrouve notamment l’appellation “Peau-Rouge”. Le Temple du Soleil a aussi été retiré des rayons.


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    Le livre Les Esquimaux, publié en 1981, a été retiré parce qu’il utilise un terme aujourd’hui péjoratif pour qualifier les Inuit. L’utilisation du mot “Indien” a aussi été un motif de retrait de nombreux livres. Un livre est même en évaluation parce qu’on y utilise le mot « Amérindien ».

    Trois albums de Lucky Luke ont été retirés. Un des reproches souvent faits par le comité est le “débalancement de pouvoir” avec les Blancs et “les Autochtones perçus comme les méchants”.

    La Conquête de l’Ouest : Les Amérindiens, les pionniers et les colons a été retiré à cause du mot “conquête” dans le titre. “On veut [r]abaisser une population”, écrit le comité d’évaluation pour justifier le retrait.

    Le Conseil scolaire reproche au livre Vivre comme les Indiens d’Amérique de ne pas identifier les différentes cultures autochtones, mais de les présenter “comme un tout”.

    Des livres qui présentaient des bricolages qualifiés d’“appropriation culturelle” ont aussi été retirés. Un livre a été considéré comme un “manque de respect envers la culture”, car on y proposait une activité baptisée “mange, écris, habille-toi comme les Amérindiens”.


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    Aucun auteur n’a été informé du retrait de son livre.

    “C’est incroyable. De quel droit font-ils une chose pareille ? C’est complètement ridicule”, dénonce Sylvie Brien, dont le roman jeunesse L’affaire du collège indien a été retiré. Le conseil scolaire ne spécifie pas la raison de ce retrait.

    Il s’agit d’une histoire qui se déroule en 1920 avec des personnages et des lieux fictifs. Dans l’histoire, une adolescente défend un Autochtone accusé à tort d’avoir causé un incendie.

    L’auteure rejette tout préjugé : “Au contraire, j’ai dénoncé des choses qu’on ne disait pas”. Elle affirme être une des premières parmi les auteurs jeunesse à avoir abordé “les horreurs des pensionnats” en se basant sur des documents d’époque.
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    “Est-ce qu’on retourne à l’Index ?”, demande Jean-Claude Larocque, en référence à la liste des livres interdits dans les écoles catholiques jusqu’aux années 1960.

    Suzy Kies juge que “ce sont des histoires écrites par les Européens, d’une perspective euro-centriste et non pas des Autochtones”. Elle affirme que les « gardiens du savoir », comme elle, qui mémorisent la connaissance transmise oralement, sont plus fiables que les archives écrites.
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    Le comité de révision reproche aussi à la biographie d’Étienne Brûlé une “représentation fautive dans les dessins”. Leur livre ne contient qu’une seule illustration, sur la page couverture où des Autochtones sont torse nu.

    Le torse nu des Autochtones ne passe pas


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    Suzi Kies déplore la sexualisation de l’Autochtone qui tombe en amour avec Obélix dans Astérix et les Indiens. La jeune femme est représentée avec un décolleté plongeant et une mini-jupe.

    “Irais-tu courir dans les bois avec une mini-jupe ? Mais les gens le croient pareil”, regrette-t-elle. “On a développé ce qu’on appelle la sauvagesse sexuelle, une image des femmes autochtones comme étant des femmes faciles.”


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    Des auteurs autochtones sont aussi passés à la trappe
    Même des auteurs autochtones ont été envoyés au recyclage, à cause de l’usage de mots jugés inappropriés.

    Le roman jeunesse Hiver indien, de Michel Noël, a été écarté pour “propos raciste”, “langage plus acceptable”, “information fausse”, “pouvoir des Blancs sur les Autochtones”, et “incapacité des Autochtones de fonctionner sans les Blancs”.

    Ce portrait peu flatteur étonne le vice-président de la maison d’édition Hurtubise, Arnaud Foulon. Il rappelle que l’auteur, décédé en avril, était d’ascendance algonquine. Ethnologue, Michel Noël a travaillé au gouvernement du Québec pour la défense et la mise en valeur de la culture autochtone, notamment dans les écoles.
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    #index #école #catholiques #écoles_catholiques #autodafé #bucher #purification #fanatisme #violence #épuration des #bibliothéques pour #enfants #asterix #tintin #stéréotypes #suzy_kies #Lucky_Luke #Ontario

    • L’autodafé de livres jugés racistes envers les Autochtones s’invite dans la campagne électorale
      https://ici.radio-canada.ca/nouvelle/1817537/livres-autochtones-bibliotheques-ecoles-tintin-asterix-ontario-cana

      Réactions politiques
      Aucun chef fédéral n’a approuvé la destruction de livres par le feu mardi. Ils n’ont pas non plus reproché au Parti libéral du Canada d’avoir dans ses rangs la « gardienne du savoir » impliquée dans l’affaire. Tous ont toutefois souligné l’importance de la réconciliation avec les peuples autochtones. « C’est possible d’enlever les livres et les bandes dessinées, sans les brûler, mais on doit avoir une approche de respect sur les questions sur la réconciliation et notre histoire », a indiqué le chef conservateur, Erin O’Toole. Il a plus tard publié sur Twitter une condamnation de ce « brûlage de livres ».

      « Je pense qu’on doit changer notre approche dans l’enseignement de nos enfants », a ajouté pour sa part le chef du NPD, Jagmeet Singh.

      Le chef libéral, Justin Trudeau, a indiqué qu’au « niveau personnel, [il n’est] jamais d’accord à ce qu’on brûle les livres ». Il a toutefois maintenu que ce n’est pas aux non-Autochtones comme lui de décréter « comment on doit agir pour avancer vers la réconciliation ».

      Or, des Autochtones et des spécialistes ont critiqué ce geste fortement symbolique. L’ethnologue huronne-wendate Isabelle Picard, conseillère aux affaires autochtones pour Radio-Canada, qui a publié le reportage, s’est notamment exprimée sur Facebook : « Tous mes amis autochtones qui relaient cet article semblent contre cette pratique mise en place de surcroît par une #non-Autochtone qui parle en notre nom, encore. »

      « Brûler des livres, c’est réécrire l’histoire. Et le faire devant des enfants dans un but éducatif, c’est une aberration totale », estime pour sa part Jean-Philippe Uzel, spécialiste de l’art autochtone à l’UQAM. « On oublie toujours qu’on veut une démarche de vérité et réconciliation. La vérité, ça passe par la resituation du passé dans ce qu’il a de plus dur. Si on efface le passé, il n’y a pas de réconciliation possible. »

      « On va à la bibliothèque pour se renseigner et ne pas oublier », rappelle la présidente de l’Association pour la promotion des services documentaires scolaires, Ariane Régnier. « Selon nous, ça n’a aucun sens de retirer des sujets controversés. Un sujet controversé peut être un choix pédagogique, un contre-exemple. »

      Le premier ministre du Québec, François Legault, a réagi à la nouvelle en marge d’une conférence de presse en début d’après-midi. « Pour moi, brûler des livres, c’est un acte atroce. […] C’est inacceptable, c’est insupportable », a-t-il laissé tomber.

      Les bibliothèques scolaires, ici, pensent-elles leur décolonisation ? Aucune politique en ce sens n’est actuellement en vigueur, a répondu le ministère de l’Éducation lorsque questionné par Le Devoir. Sur le terrain, des tendances se dessinent toutefois. « Les écoles ont une volonté d’augmenter la diversité des voix, indique Mme Régnier. On voit une augmentation des demandes des enseignants dans les deux dernières années [sur les thématiques autochtones, du racisme et des communautés LGBTQ+]. » Par ailleurs, malgré son intention « de poser un geste d’ouverture et de réconciliation », l’administration scolaire ontarienne admet désormais regretter sincèrement « l’impact négatif » de l’initiative médiatisée par Radio-Canada.

    • Je récapitule :
      – C’est une blanche, non autochtone qui a orchestré cet autodafé !
      – L’impact négatif, c’est la faute à Radio Canada d’après l’administration scolaire ontarienne.

    • Livres détruits : la « gardienne du savoir » n’est pas Autochtone
      https://ici.radio-canada.ca/nouvelle/1822333/livres-suzy-kies-gardienne-savoir-parti-liberal-autochtones

      On ne trouve aucun ancêtre autochtone sur sept générations à la coprésidente de la Commission autochtone du Parti libéral du Canada.


      Suzy Kies est coprésidente de la Commission autochtone du Parti libéral du Canada. Photo : crestwood.on.ca

      La « gardienne du savoir » autochtone gardait aussi certains secrets. Suzy Kies, coprésidente de la Commission autochtone du Parti libéral du Canada, n’a pas de statut d’Indien en vertu de la Loi, elle ne figure pas dans les registres des conseils de bande abénakis et on ne lui trouve aucun ancêtre autochtone jusqu’à au moins l’année 1780.

      Celle qui a accompagné le Conseil scolaire catholique Providence dans la destruction controversée de 5000 livres jugés néfastes aux Autochtones dénonçait pourtant les Blancs qui s’approprient l’histoire des Premières Nations.

      En entrevue avec Radio-Canada, Suzy Kies nous a dit avoir un parent européen et un parent autochtone.

      Selon les registres d’état civil, son père est effectivement né au Luxembourg, mais sa mère est classée d’“origine raciale française”.

      “La famille de ma mère est de plusieurs communautés”, affirme-t-elle. “Du côté de mon grand-père, c’est les Malécites, de St. Mary’s, au Nouveau-Brunswick, il y a aussi les Laporte qui sont Innus. Et ma grand-mère, elle, était Abénakis, d’Odanak.”

      “Elle n’est pas sur notre liste de bande”, indique Jacques Thériault-Watso, élu au Conseil des Abénakis d’Odanak, après avoir fait des vérifications auprès de la registraire.

      Même si elle avait un seul grand-parent abénakis, Suzy Kies aurait dû apparaître sur cette liste, explique-t-il.

      Suzy Kies n’apparaît pas non plus sur la liste de l’autre bande abénakis, de Wôlinak.

      Un ancêtre autochtone au 17e siècle, comme beaucoup de Canadiens français
      “La Madame, elle en beurre épais. Elle n’a aucun ancêtre autochtone sur au moins sept générations”, lance Dominique Ritchot, coordonnatrice de la Société généalogique canadienne-française, qui a collaboré avec Radio-Canada à titre de chercheuse indépendante.

      Elle a fouillé dans les actes d’état civil de baptêmes, mariages et sépultures, ainsi que les recensements. Résultat : aucun ancêtre autochtone avant au moins 1780. Toutes les branches ont été analysées jusqu’à la période contemporaine. “S’ils étaient Autochtones, ça serait écrit.”

      La seule ascendance autochtone qu’elle lui a trouvée est Marie Manitouébéouich, une Algonquine qui a intégré la nation huronne au 17e siècle. “Cette ancêtre se retrouve dans l’arbre généalogique de milliers de Canadiens français”, précise Dominique Ritchot.

      “C’est un chaos absolu. Je ne connais personne de la communauté d’Odanak qui se souvienne de son clan familial”, dit Éric Pouliot-Thisdale, recherchiste pour le département de démographie de l’Université de Montréal, lui-même Autochtone, spécialiste de la démographie autochtone.

      Éric Pouliot-Thisdale rappelle qu’il faut une différence maximale de trois générations avec un Autochtone pour avoir droit au statut reconnu légalement.


      _ C’est une autre personne qui a joué sur le fait qu’il y a peu d’Autochtones dans le milieu politique et institutionnel et le Parti libéral n’a pas fait ses devoirs, en la croyant sur parole.
      Une citation de :Jacques Thériault-Watso, élu au Conseil des Abénakis d’Odanak

      Suzy Kies n’a pas répondu à nos courriels et appels mardi. Le Parti libéral du Canada (PLC) a indiqué dans la soirée que “Mme Kies s’identifie elle-même comme Autochtone non inscrite”. Il n’a toutefois pas été possible d’obtenir plus de commentaires ni de savoir si cette situation convient au parti.

      La femme de 61 ans occupe le rôle de coprésidente de la Commission autochtone du PLC depuis 2017. Le site web du parti la présente comme “une Autochtone urbaine de descendance abénaquise et montagnaise [ancien terme désuet pour innu]”.

      Selon le PLC, la Commission “représente et fait valoir les intérêts des membres autochtones du Parti libéral, et encourage la participation active et à part entière des Autochtones à tous les niveaux de la structure du parti”.

      Justin Trudeau ne veut pas que les non-Autochtones décident pour les Autochtones
      Dans le cadre du retrait des livres des écoles du conseil scolaire, Suzy Kies a défendu l’idée de brûler tous les ouvrages, en 2019, lors de cérémonies à faire dans chaque école. La pandémie a finalement réduit le projet à une seule cérémonie où 30 livres ont été brûlés.

      Invité à réagir, mardi, au tollé provoqué par l’initiative, le chef libéral Justin Trudeau a critiqué le choix de brûler des livres, mais il a tenu à ajouter : “Ce n’est pas à moi, ce n’est pas aux non-Autochtones de dire aux Autochtones comment ils devraient se sentir ou devraient agir pour avancer la réconciliation.”

      #suzy_kies #justin_trudeau #libéraux

    • La « gardienne du savoir autochtone » Suzy Kies démissionne
      https://www.ledevoir.com/societe/630807/la-gardienne-du-savoir-autochtone-suzy-kies-demissionne

      La « gardienne du savoir autochtone » Suzy Kies quitte le siège de coprésidente de la Commission des peuples autochtones du Parti libéral du Canada. Celle qui a aidé le Conseil scolaire catholique Providence à détruire 5000 livres jugés néfastes pour les Premières Nations veut tout de même « poursuivre [son] travail pour faire avancer la réconciliation ».

      Dans un courriel transmis au Devoir, Suzy Kies confirme son retrait de la Commission chargée de représenter les intérêts des membres autochtones du Parti libéral du Canada. « Je refuse toutefois que l’on se serve de mon histoire pour nuire à Justin Trudeau et notre parti », affirme-t-elle. « C’est la raison pour laquelle je démissionne de mon poste […]. » . . . . . .

  • « Si Astérix s’est popularisé hors de nos frontières, de l’Allemagne au Brésil en passant par l’Indonésie, les Etats-Unis résistent encore et toujours à l’envahisseur. Le problème ? Un écart culturel trop grand entre les deux côtés de l’Atlantique. »

    https://www.francetvinfo.fr/culture/bd/goscinny/bd-comment-asterix-a-rate-sa-grande-traversee-vers-les-etats-unis_43271

    #BD #Astérix #mondialisation #humour

  • Astérix et Obélix : humour assurance tous risques
    https://www.franceculture.fr/theme/bande-dessinee/asterix-et-obelix-humour-assurance-tous-risques

    « Pause toujours, nous on continue ! », « Ce sont des Thraces qu’on aimerait suivre », « Tous les étés, les Ibères deviennent plus rudes », « Il ne faut jamais parler sèchement à un Numide »... Les ressorts humoristiques des albums d’Astérix, qu’il s’agisse de jeux de mots comme ici, de pastiches de tableaux (Le Radeau de la méduse) ou encore de chansons ("Je veux revoir ma Normandie"), de comique de répétition, de détournements… en sont la substantifique moelle, et peut-être ce qui leur a valu un succès aussi flamboyant et pérenne. Pourtant, ces héros à braies et gros nez ont vu le jour à une époque où la #bande_dessinée humoristique ne faisait pas franchement dans la dentelle. Comment #Uderzo, et surtout #Goscinny, ont-ils pu se démarquer par leur humour, et surtout, d’où le célèbre scénariste tirait-il son goût de la calembredaine spirituelle ?


    https://www.franceculture.fr/emissions/fictions-theatre-et-cie/la-zizanie-dapres-lalbum-de-rene-goscinny-et-albert-uderzo
    Pour la première fois sur #France_Culture, l’adaptation en fiction d’un des plus fameux albums du petit Gaulois. Sons, bruitages, musique originale, et verve des comédiens pour faire résonner au mieux cette « guerre psychologique » envoyée par César afin de déstabiliser le village irréductible.
    https://www.asterix.com/la-collection/les-albums/la-zizanie

  • Tullius Détritus et Acidenitrix


    (Tullius Destruktivus et Greulix en Allemand)

    https://aws-cf.caradisiac.com/prod/photos/4/5/8/590458/1310529/img-1310529054.jpg?v=6


    #message794558

    La Zizanie (1970) — Wikipédia
    https://fr.wikipedia.org/wiki/La_Zizanie_(Ast%C3%A9rix)
    Tullius Detritus — Wikipédia
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Tullius_Detritus

    Le Grand Fossé (1980) — Wikipédia
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Le_Grand_Foss%C3%A9
    Liste de personnages d’Astérix — Wikipédia
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Liste_de_personnages_d'Ast%C3%A9rix#Gaulois
    Acidenitrix

    Acidenitrix (acide nitrique) est le conseiller du chef Ségrégationnix. Il peut être atteint de triméthylaminurie à cause de sa fâcheuse tendance à sentir le hareng. Il s’est montré traître et n’a pas hésité à pactiser avec les romains ou à enlever Fanzine, n’agissant que pour servir ses intérêts.
    Il apparaît dans Le Grand Fossé.
    Il est également connu à l’étranger sous le nom de :

    Codfix en anglais ;
    Greulix en allemand ;
    Arsenicummix en néerlandais ;
    Pichonporix (pichon pori, poisson pourri) en picard ;
    Acidonix en italien ;
    Anabolix en finnois.

    Figuren aus Asterix - Wikiwand
    https://www.wikiwand.com/de/Figuren_aus_Asterix

    Greulix
    Greulix (frz. Acidenitrix, acide nitrique – Salpetersäure) ist die rechte Hand von Häuptling Grobianix. Als wahrer Widerling trägt er die Züge eines Herings mit Vampirzähnen, riecht nach Hering und des Weiteren trägt Greulix ein schuppiges Gewand. Zum Schluss endet dieser Ränkeschmied, dank Grünix, als Sklave im Römerlager.

    #Astérix #Tullius_Détritus #Acidenitrix

  • #Astérix : des vlan, des pif, des paf, en mode #Pop-up
    http://bandedessinee.blog.lemonde.fr/2015/10/22/asterix-des-vlan-des-pif-des-paf-en-mode-pop-up/#xtor=RSS-32280322

    La bagarre, sous toutes ses formes, est consubstantielle à Astérix. Quand René Goscinny et Albert Uderzo ont créé la série à la fin des années 1950, les manuels scolaires de l’époque attribuaient aux Gaulois un tempérament belliqueux. Les deux auteurs … Continuer la lecture →

    #Adaptation #Bande_dessinée #José_Pons

  • « Ma première BD » (4/4) : La Carte blanche de #Didier_Conrad
    http://bandedessinee.blog.lemonde.fr/2015/08/05/ma-premiere-bd-44-la-carte-blanche-de-didier-conrad/#xtor=RSS-32280322

    Didier Conrad est, depuis deux ans, le nouveau dessinateur d’Astérix. Il partage un point commun avec Albert Uderzo, le co-créateur du célèbre Gaulois : l’un comme l’autre ont publié leurs premiers dessins à l’âge de 14 ans. Embauché comme « grouillot » à … Continuer la lecture →

    #Bande_dessinée #Astérix #le_journal_de_Spirou

  • La planche d’Astérix trouvée dans une poubelle a une propriétaire
    http://www.actualitte.com/univers-bd/la-planche-d-asterix-trouvee-dans-une-poubelle-a-une-proprietaire-45781.

    En 1964, Denise Benariac et Jack Paul ouvrent un restaurant dans le coeur de Paris, Chez Denise. Un bistrot qui a traversé les années, situé en plein quartier des Halles. Un établissement où les places sont rares, tant la notoriété est grande et la qualité au rendez-vous. D’ailleurs, le restaurant est fermé les samedi et dimanche, c’est dire.


    "Le restaurant est toujours accueillant, sous un autre nom : La tour Montlhéry, mais Jack Paul est décédé, et Frédéric, le beau-fils de Denise est entré dans l’affaire. Mais outre les affinités que l’on pourrait avoir pour la côte de boeuf et le rognon de veau, ces informations n’auraient pas grand-chose à voir avec les univers du livre. À moins que...

    À moins que la semaine passée, une planche dessinée par Albert Uderzo n’ait fait l’information. Un particulier aurait retrouvé dans un local poubelle un dessin original, dédicacé par Uderzo, et adressé « à Denise et Jack Paul ». Troublante coïncidence.

    D’autant plus que, selon les informations avancées par le Figaro qui dévoilait la chose, c’est à la suite du décès de la personne qui détenait la planche que l’on a vidé son appartement, et que les déménageurs auraient passé à la poubelle la fameuse planche. Jusqu’à ce qu’un particulier ne mette la main dessus et décide de la vendre aux enchères, chez Artcurial, le 16 novembre prochain.

    Montant de l’estimation, entre 70 et 90.000 €, voilà qui n’est pas tout à fait anodin....."

    #BD
    #Astérix
    #Albert_Uderzo
    #vente-aux-enchères
    #restauration