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  • « Watching You » : Dokumentarfilm zeigt die Welt von Palantir und Alex Karp
    https://www.heise.de/hintergrund/Interview-Der-Regisseur-zu-Watching-You-Die-Welt-von-Palantir-und-Alex-Karp-97

    Vor fünf Jahren ging Palantir an die Börse. Bild : Real Fiction Filmverleih

    Klaus Stern et Thomas Giefer racontent l’histoire d’Alex Karp, de Palantir et de la république sécuritaire d’Allemagne. Avec de rares séquences que Giefer a tourné avec Karp à New York en 1997. On y rencontre notre Horst « on-les-aura-tous » Herold qui a introduit la « Rasterfahndung », prédécesseur allemand du logiciel « Gotham » de Palantir.

    Regarder en ligne : https://www.ardmediathek.de/film/watching-you-die-welt-von-palantir-und-alex-karp/NzBiODA4OWItZGZmZS00NGY0LWIxZDUtNWU0NDYxMTUzOWVm

    Télécharger : https://hr-progressive.ard-mcdn.de/odinson/geoavailability_DACH/watching-you-die-welt-von-palantir-und-alex-karp/SVID-66BC718F-C2B2-4A30-9D67-71E9C979A81A/8e142caa-43e0-4e36-ae74-75387a64fee8/0235447_115450026_sendeton_1920x1080-50p-5000kbit.mp4

    4.6.2025 von Marie-Claire Koch - Stern dreht Dokumentarfilme über Macht und Größenwahn. Im Interview spricht er über „Watching You“, der Einblicke in das Leben des Palantir-CEOs ermöglicht.

    Palantir will mit seiner umstrittenen Datenanalyse- und Überwachungssoftware in möglichst alle staatlichen und privatwirtschaftlichen Bereiche eindringen und die „schwierigsten Probleme der Welt“ lösen. „Software ist für uns eine Kunst. Und nur in der Kunst entfesselt sich die Kraft der menschlichen Kreativität und Gestaltungsfähigkeit“, wirbt Palantir auf seiner Website. Sich selbst sieht das Unternehmen als Weltverbesserer. Palantirs Plattformen ermöglichen „Sicherheit und Datenschutz auf konkurrenzlosem Niveau“.
    Gesundheitswesen, Polizei, Kriegsführung und Co.

    Künftig will Palantir der führende Softwarehersteller sein, der die zentralen Plattformen liefert, mit denen Daten aus kritischen Strukturen wie dem Gesundheitswesen, Geheimdienste, Energie, Verkehr, Telekommunikation, Finanzen, Polizei und Militär gesammelt und analysiert werden. „In diesem Jahrhundert wird sich die Kriegsführung durch Software weiter verändern“, ist Karp überzeugt.
    Klaus Stern

    Dokumentarfilmer Klaus Stern macht gerne Filme über Größenwahn. Bild: Andrea Scheffer

    Was genau hinter Palantir steckt, beleuchtet Klaus Stern im Film „Watching You – Die Welt von Palantir und Alex Karp“, der 2024 erstmals in Kinos gezeigt wurde. Im Interview spricht der Regisseur über seine Motivation zum Dokumentarfilm, überraschende Einblicke in die Produktionsphase und gibt persönliche Eindrücke vom siebenjährigen Entstehungsprozess. „Watching You“ feiert jetzt seine Erstausstrahlung im Fernsehen und ist zudem in der ARD-Mediathek verfügbar. Der Film gilt als weltweit erste umfassende Dokumentation über Palantir.

    heise online: Was war Ihre Motivation für den Film?

    Klaus Stern: Ich war 2017 mit einem Freund, dem Dokumentarfilmer und Kameramann Thomas Giefer, in einem Biergarten in Berlin verabredet. Dabei erzählte er mir, er habe einen ehemaligen Protagonisten, nämlich den „Alex“, mit dem er mal 1997 in New York gedreht hatte, kürzlich auf dem Titelbild des Forbes-Magazins gesehen. Der sei nun Milliardär und habe irgendeine obskure Firma. In den Neunzigerjahren war er ein Doktorand aus Frankfurt mit wenig Geld.

    Ich hatte nie von Palantir gehört, Alex Karp war mir kein Begriff. Ich hatte dann aber gelesen, er wolle die „wichtigste Softwarefirma der Welt“ erschaffen. Ich mag Menschen mit Ambitionen. Das war mein Mann.

    Trailer zu „Watching you – Die Welt von Palantir“
    (Quelle: Real Fiction Filmverleih)

    Was war für Sie während der Produktion des Films die überraschendste Erkenntnis?

    Mich überrascht natürlich, in welche unterschiedlichen Bereiche Palantir überall eindringt und schon eingedrungen ist. Und was für ein hervorragender Verkäufer Alex Karp ist. Die Software ist keineswegs eine Luftnummer. Sie funktioniert.
    Software wirksam, aber teuer

    Gibt es Aspekte, die während der Produktion entstanden sind, bei denen Sie dachten, diese gerne einbeziehen zu wollen, es aber aus bestimmten Gründen, wie Zeitmangel oder rechtlichen Beschränkungen, nicht getan haben?

    Ich habe viel in den USA und auch viel mit Vertretern von Polizeibehörden gedreht. Dort habe ich erfahren, dass Palantir bereits seit einigen Jahren in einigen Polizeibehörden eingesetzt wird. Die Software sei wirksam und viele waren da auch relativ zufrieden, sagten aber, das sei viel zu teuer und sie würden sich nun andere Anbieter suchen.

    Wir haben in den USA auch zum Beispiel Soldaten gesprochen, auch welche, die Palantir im Afghanistan-Einsatz genutzt haben und die waren durchaus von der Wirkungsweise von Palantir „überzeugt“.

    Überraschend fand ich dann doch, wie Palantir bei Terrorismus und im Krieg zum Targeting und anschließendem Töten genutzt wird; so wie es Michael Hayden, der ehemalige Chef der National Security Agency (NSA) auch ganz klar formuliert: „Wir töten Menschen auf Basis von Metadaten“.

    Video
    KI am Apparat – hört die Telekom künftig mit?

    Wie haben Sie eigentlich eine Drehgenehmigung bei der Polizei in Hessen erhalten?

    Ich habe mehrmals angefragt und bin zunächst abgelehnt worden. Das war nicht einfach. Die haben auf jeden Fall nicht „Hurra“ geschrien, als ich mit ihnen drehen wollte. Geklappt hat es dann wahrscheinlich auch, weil sie dann doch gesehen haben, dass ich doch „einigermaßen seriös“ arbeite.

    Palantir-Mitarbeiter haben Sie dort nicht getroffen, oder?

    Die Mitarbeiter von Palantir waren seltsamerweise ausgerechnet an dem Tag nicht da.

    Haben Sie die Hessendata auch selbst nutzen können?

    Ich habe gefragt, ob sie meinen Namen eingeben können, damit ich die Verbindungen und das Netzwerk um mich herum ansehen kann. Große Lacher um mich herum. „Nein“, aus „Datenschutzgründen“ könne man das auch nicht zu Demonstrationsgründen machen. Das wäre aber wirklich interessant gewesen.

    Wieso hat es bis zum Erscheinen des Films eigentlich sieben Jahre gedauert?

    Tatsächlich wurden nur vier bis fünf Jahre gedreht, aber von der ersten Idee bis zur Erstaufführung sind es tatsächlich 7 Jahre.

    Das lag unter anderem an Corona und dann ist es wirklich auch so, dass die Zugänge zu Karp und Palantir sehr schwierig sind. Es gab niemals offizielle Antworten auf unsere Anfragen. Wie seriöse Pressearbeit wirkt das jedenfalls nicht.

    Aber es ist nicht so, dass er gar nicht in die Öffentlichkeit tritt. Wem gibt er denn Interviews?

    Er lässt sich gerne von Milliardären interviewen, ob das auf dem World Economic Forum in Davos ist – oder vom Vorstandsvorsitzenden der Axel-Springer SE, Mathias Döpfner. Aber auch mit anderen, besonders militärischen, Eliten spricht er gerne. Bei Maischberger war er jedenfalls noch nicht.
    Mitarbeiter durften sich nicht äußern

    War es schwierig für Sie, Leute zu finden, die sich zu Palantir äußern wollen?

    Ich habe keine aktuellen Mitarbeiter bei Palantir gefunden, die sich mir gegenüber äußern wollten. Und auch Leute, die sich nur beworben haben, mussten vor dem Bewerbungsprozess ein NDA unterschreiben.

    Ich versuche kein schwarz-weißes Bild zu zeichnen, sondern auch die Grautöne und neben wertneutralen, auch die positiven Dinge zu dokumentieren. Alex Karp gibt selbst an, differenzierte Meinungen gut zu finden. Aber auf meinen Dokumentarfilm lässt sich das scheinbar nicht übertragen. Es ist natürlich sein gutes Recht, nicht mitmachen zu wollen.

    Wie hat Palantir denn auf den Film reagiert?

    Alex Karp hat sich bei mir jetzt noch nicht gemeldet. Ich weiß nicht, ob er ihn gesehen hat.

    Welche Fragen an Alex Karp hatten Sie?

    Ich hätte gerne mehr über seinen inneren Zwiespalt erfahren.

    Zum einen, sagt er, kennt er Washington D.C. früher nur vom Protestieren gegen Reagan; gemeinsam mit seinen Hippie-Eltern. Heute sitzt er regelmäßig auf dem Panel des „Reagan National Defense Forums“. Das ist schon eine spannende Entwicklung.

    Was ist Ihr persönliches Fazit nach dem gesamten Entstehungsprozess?

    Wir müssen als Gesellschaft diskutieren, was es für uns heißt, Software von Palantir einzusetzen. Was heißt es, wenn ein Unternehmen perspektivisch so tief in unseren Alltag – und auch in den Staat – eindringt. Wenn „Watching You“ dazu beiträgt, dass über Palantir mehr gesprochen – und auch gestritten wird, fände ich das gut.

    Hinweis: Watching You – Die Welt von Palantir und Alex Karp" feiert seine Erstausstrahlung am 6. August um 22:50 Uhr in „Das Erste“ und bereits jetzt in der ARD Mediathek zur Verfügung. Aus diesem Anlass haben wir diesen Beitrag von 2024 noch einmal neu veröffentlicht.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Watching_You_%E2%80%93_Die_Welt_von_Palantir_und_Alex_Karp

    https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Giefer

    https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Stern_(Dokumentarfilmer)

    https://www.urbanfilm-berlin.de/friederike-anders

    #film_documentaire #espionnage #surveillance #AI #cambridge_analytica #auf_deutsch

  • MEGAdigital. Online-Angebot der historisch-kritischen Gesamtausgabe von Karl Marx und Friedrich Engels - MEGAdigital
    https://megadigital.bbaw.de


    MEGAdigital

    Über diese Edition

    Die Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) präsentiert die Veröffentlichungen, Manuskripte und den Briefwechsel von Marx und Engels in vier Abteilungen. Die I. Abteilung (Werke) erscheint ausschließlich im Druck. Aus der II. Abteilung („‚Das Kapital‘ und Vorarbeiten“) sind die edierten Texte von zehn Bänden mit den wichtigsten Textfassungen und Manuskripten zum „Kapital“ auf MEGAdigital abrufbar. Die III. Abteilung (Briefe) liegt bis zum Jahrgang 1865 in Form von Druckbänden vor. Ab dem Jahrgang 1866 werden die Briefe von und an Marx und Engels ebenfalls auf MEGAdigital dargeboten. Dies gilt auch für einen Großteil der Exzerpte und Notizen (IV. Abteilung).

    Depuis la disparition de mlwerke.de il n’existe plus d’éditon en ligne des oeuvres de Marx et Engels qui fait fonction de source quasi officielle des texte fondateurs du marxisme. L’édition critique MEGAdigital ne publie en ligne qu’une partie des textes d’importance secondaire.

    Les textes de l’édition Dietz (MEW) qui ont été élaborés par l’Institut de Marxisme Léninisme du Comité Central du P.C.U.S. et l’Institut de Marxisme Léninisme du Comité Central du SED sont actuellement disponibles sous les URLs suivants :

    https://marx.works/me_mew.htm
    et
    https://mlwerke.redflag.ps/me/default.htm

    À propos de l’édition MEW
    https://de.wikipedia.org/wiki/Marx-Engels-Gesamtausgabe

    #marxisme #auf_Deutsch #MEW #MEGAdigital

  • Zeitschichten- Magnetbandtechnik als Kulturträger Erfinder-Biographien und Erfindungen
    https://jottacloud.com/s/383f08544b68b18432a859b7a13f1e77be3/thumbs

    L’histoire de l’enrégistrement de sons sur bande magnétique

    Zusammenfassung:

    Die magnetische Aufzeichnung von Audio- und Videosignalen auf Magnetband ist heu-
    te deutlich über hundert Jahre alt; mittlerweile (2020) ist freilich von einer abgeschlossenen Technik-Epoche zu
    sprechen. Die Entwicklung der Magnetspeichertechnik hat allerdings nie ein vergleichbares Interesse gefunden
    wie etwa die Geschichte der Schallplatte, der Fotografie oder des Films. Es wird daher gezeigt, dass auch dieser
    Sektor der Technikhistorie von markanten Persönlichkeiten und mitreißenden Erfindungen wie Entwicklungen
    geprägt ist: von den Vorschlägen Oberlin Smith’s 1878 bis zum ersten praxistauglichen Videorecorder 1956. Die
    Zusammenarbeit der Allgemeinen Elektricitäts Gesellschaft (AEG, Berlin) mit der I.G. Farbenindustrie Aktien-
    gesellschaft, Werk Ludwigshafen (später der Badischen Anilin- & Soda-Fabrik beziehungsweise der heutigen
    BASF SE) wird anhand von Dokumenten und Zeitzeugnissen beschrieben und gewürdigt. Zur Zeitmarke Jahr-
    tausendwende übernahm digitale Datenverarbeitung die analogen Aufgaben der Magnetbandtechnik.

    Wege und Ziele

    Als sich um 1970 abzeichnete, dass von der analogen Magnetband-Aufzeichnungstechnik nur noch marginale
    Qualitätssteigerungen zu erwarten waren, konnte niemand absehen, wie radikal der nächste Schritt, die Digita-
    lisierung, nicht nur Bild- und Tonaufzeichnung, sondern nahezu alle Technikbereiche verändern würde. Mit
    der CD, zuerst eher als moderne beziehungsweise digitale Variante der Schallplatte verstanden, begann eine
    stürmische Renaissance plattenförmiger Informationsträger, teils als optische Speichermedien (CD, DVD), teils
    als magnetische Festplatte. Bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe (2020) sind selbst Festplatten nach Zahl von
    Solid-State-Disks und fingernagelgroßen Speicherkarten, kurz SSD, weit überholt, weil in Milliarden von „Smartphones“ und Kameras eingesetzt, im Terabyte-Bereich fast Alltagsware in PCs.
    Ein erstes „Opfer“ dieses Umschwungs, der gegen 1990 einsetzte, war das Magnetband im Konsumenten- wie
    im professionellen Bereich. Heimtonband ist seit drei Jahrzehnten passé, Compact-Cassetten sind vom Markt ver-
    schwunden, Videokassetten praktisch vergessen, nur im Datenbereich kann sich das einst universell eingesetzte
    Speichermedium Magnetband (derzeit) noch halten. Rundfunk- wie Fernseh-Anstalten senden überwiegend
    „vom Computer“. Studio-Musikproduktionen werden auf Festplatten gespeichert und bearbeitet, das tapfere
    Häuflein aufrechter Analog-Bandbenutzer dürfte im gleichen Takt geschrumpft sein wie renommierte Magnetbandhersteller, die, mit einer Ausnahme, nach und nach vom Markt verschwunden sind. Vergleichbares geschah im Fotobereich: fotochemische Erzeugnisse und Prozesse leisteten allenfalls Rückzugsgefechte gegenüber der
    digitalen Kinemato- wie Fotografie, liefert sie doch praktisch sofort Ergebnisse, die nicht zuletzt nahtlos zur mittlerweile durchgängig digitalisierten Druck(er)- und Projektionstechnik passen. Professionelle Video- und Filmtechnik ist ohne digitale Speichersysteme nicht mehr vorstellbar.
    Seit den 1980er Jahren zeichnete es sich ab: überwiegend aus chemischen Produktionslinien stammende Informationsträger haben die mehr als ein Jahrhundert dauernde Symbiose mit feinmechanischen Transport- und
    Laufwerken zugunsten von Festplatten und SSDs beendet. Bewegliche Teile fehlen; Musik oder Daten werden
    rein elektronisch „ausgelesen“. Weitere dramatische Kapazitäts-Erweiterungen dieser Konsumware zeichnen
    sich ebenso ab wie ihr absoluter und relativer Preisrückgang. Und inzwischen hat das Internet, in weniger als
    einem Jahrzehnt zur schier universellen Informationsquelle herangewachsen, den Ton- und Bildträgermarkt heu-
    tiger Gestalt gehörig umgekrempelt, wenn nicht sogar massiv bedroht.
    Könnte man also das „altmodische“ Tonband-Verfahren allmählich vergessen, bestenfalls amüsiert an seine
    Schwächen und Fehler erinnern? Es sind heute überwiegend nur Ruhestands-Jahrgänge, die sich daran erinnern:
    war es nicht beinahe hypnotisierend, auf die großen, gleichförmig rotierenden Spulen zu blicken, wenn eine Musiksendung im Rundfunk lief; gab es nicht manche begeisterte Runde – wie lange ist das nur wieder her –, die Stunde um Stunde an einem Hörspiel bastelte, bei dem Ausführende und Hörerkreis oft identisch waren? Was ist aus der unglaublichen Tonband-Menge, den Milliarden Videokassetten, geworden, die „Endverbraucher“ in fünf Jahrzehnten gekauft und mittlerweile nahezu vollständig „entsorgt“ haben?
    Wichtiger als die heutigen minimalen privaten Magnetbandbestände sind die der institutionellen Sammlungen. In Archiven oder Depots der (über Jahrzehnte dominierenden) Schallplattengesellschaften, Rundfunk- und
    Fernsehanstalten, in nationalen und internationalen Bibliotheken und Phonogrammarchiven liegen Magnetbän-
    der zu Hunderttausenden, beträchtliche Teile des kulturellen Erbes der letzten fünfzig, siebzig Jahre sind darauf
    gespeichert. Sie sind teilweise von Alterung und Verfall, mehr noch von der Überalterung und dem Verschwinden der Abspielgeräte bedroht; Fachleute zu ihrer Wartung und Reparatur stehen in hohem Alter. Servicehandbücher und Fachliteratur werden zwar irgendwie aufzutreiben sein (das Internet ist da zuweilen eine wahre
    Fundgrube), aber wenn das letzte komplizierte Ersatzteil, der letzte kundenspezifische integrierte Schaltkreis ausgefallen sind, müssten erst neue Auslese-Verfahren entwickelt werden. Das dürfte zwar technisch-wissenschaft-
    lich möglich, aber kaum finanzierbar sein – und möglicherweise daran scheitern. Natürlich ist der Inhalt, das
    auf diesen Bändern Gespeicherte, wichtiger als der Träger selber, und so liefen seit Jahren Transfer-Programme,
    um diese Inhalte in digitale Form zu überführen und damit die Voraussetzungen für die automatisierte „Migration“, die Weitergabe auf das jeweils aktuelle digitale Trägerformat, zu schaffen. Wann und wie diese Arbeit wie diese Arbeit abgeschlossen sein wird, ist derzeit noch nicht abzusehen.

    #audio #technologie #bandes_magnétiques #enrégistrement_sonore #histoire #auf_deutsch

  • The Apostate, by Jack London
    https://americanliterature.com/author/jack-london/short-story/the-apostate

    Au début du miracle économique états-unien il y a vait l’exploitation des enfants du pays. A la fin de la montée du pays à la suprématie impérialiste du monde il y a l’exploitation des enfants du monde entier. Jack London s’est battu contre le capitalisme américain de 1900. Dans l’histoire L’apostat il décrit les effets du travail incessant sur les enfants des usines.

    “If you don’t git up, Johnny, I won’t give you a bite to eat!”

    The threat had no effect on the boy. He clung stubbornly to sleep, fighting for its oblivion as the dreamer fights for his dream. The boy’s hands loosely clenched themselves, and he made feeble, spasmodic blows at the air. These blows were intended for his mother, but she betrayed practised familiarity in avoiding them as she shook him roughly by the shoulder.

    “Lemme ’lone!”

    It was a cry that began, muffled, in the deeps of sleep, that swiftly rushed upward, like a wail, into passionate belligerence, and that died away and sank down into an inarticulate whine. It was a bestial cry, as of a soul in torment, filled with infinite protest and pain.

    But she did not mind. She was a sad-eyed, tired-faced woman, and she had grown used to this task, which she repeated every day of her life. She got a grip on the bedclothes and tried to strip them down; but the boy, ceasing his punching, clung to them desperately. In a huddle, at the foot of the bed, he still remained covered. Then she tried dragging the bedding to the floor. The boy opposed her. She braced herself. Hers was the superior weight, and the boy and bedding gave, the former instinctively following the latter in order to shelter against the chill of the room that bit into his body.

    As he toppled on the edge of the bed it seemed that he must fall head-first to the floor. But consciousness fluttered up in him. He righted himself and for a moment perilously balanced. Then he struck the floor on his feet. On the instant his mother seized him by the shoulders and shook him. Again his fists struck out, this time with more force and directness. At the same time his eyes opened. She released him. He was awake.

    “All right,” he mumbled.

    She caught up the lamp and hurried out, leaving him in darkness.

    “You’ll be docked,” she warned back to him.

    He did not mind the darkness. When he had got into his clothes, he went out into the kitchen. His tread was very heavy for so thin and light a boy. His legs dragged with their own weight, which seemed unreasonable because they were such skinny legs. He drew a broken-bottomed chair to the table.

    “Johnny,” his mother called sharply.

    He arose as sharply from the chair, and, without a word, went to the sink. It was a greasy, filthy sink. A smell came up from the outlet. He took no notice of it. That a sink should smell was to him part of the natural order, just as it was a part of the natural order that the soap should be grimy with dish-water and hard to lather. Nor did he try very hard to make it lather. Several splashes of the cold water from the running faucet completed the function. He did not wash his teeth. For that matter he had never seen a toothbrush, nor did he know that there existed beings in the world who were guilty of so great a foolishness as tooth washing.

    “You might wash yourself wunst a day without bein’ told,” his mother complained.

    She was holding a broken lid on the pot as she poured two cups of coffee. He made no remark, for this was a standing quarrel between them, and the one thing upon which his mother was hard as adamant. “Wunst” a day it was compulsory that he should wash his face. He dried himself on a greasy towel, damp and dirty and ragged, that left his face covered with shreds of lint.

    “I wish we didn’t live so far away,” she said, as he sat down. “I try to do the best I can. You know that. But a dollar on the rent is such a savin’, an’ we’ve more room here. You know that.”

    He scarcely followed her. He had heard it all before, many times. The range of her thought was limited, and she was ever harking back to the hardship worked upon them by living so far from the mills.

    “A dollar means more grub,” he remarked sententiously. “I’d sooner do the walkin’ an’ git the grub.”

    He ate hurriedly, half chewing the bread and washing the unmasticated chunks down with coffee. The hot and muddy liquid went by the name of coffee. Johnny thought it was coffee—and excellent coffee. That was one of the few of life’s illusions that remained to him. He had never drunk real coffee in his life.

    In addition to the bread, there was a small piece of cold pork. His mother refilled his cup with coffee. As he was finishing the bread, he began to watch if more was forthcoming. She intercepted his questioning glance.

    “Now, don’t be hoggish, Johnny,” was her comment. “You’ve had your share. Your brothers an’ sisters are smaller’n you.”

    He did not answer the rebuke. He was not much of a talker. Also, he ceased his hungry glancing for more. He was uncomplaining, with a patience that was as terrible as the school in which it had been learned. He finished his coffee, wiped his mouth on the back of his hand, and started to rise.

    “Wait a second,” she said hastily. “I guess the loaf kin stand you another slice—a thin un.”

    There was legerdemain in her actions. With all the seeming of cutting a slice from the loaf for him, she put loaf and slice back in the bread box and conveyed to him one of her own two slices. She believed she had deceived him, but he had noted her sleight-of-hand. Nevertheless, he took the bread shamelessly. He had a philosophy that his mother, because of her chronic sickliness, was not much of an eater anyway.

    She saw that he was chewing the bread dry, and reached over and emptied her coffee cup into his.

    “Don’t set good somehow on my stomach this morning,” she explained.

    A distant whistle, prolonged and shrieking, brought both of them to their feet. She glanced at the tin alarm-clock on the shelf. The hands stood at half-past five. The rest of the factory world was just arousing from sleep. She drew a shawl about her shoulders, and on her head put a dingy hat, shapeless and ancient.

    “We’ve got to run,” she said, turning the wick of the lamp and blowing down the chimney.

    They groped their way out and down the stairs. It was clear and cold, and Johnny shivered at the first contact with the outside air. The stars had not yet begun to pale in the sky, and the city lay in blackness. Both Johnny and his mother shuffled their feet as they walked. There was no ambition in the leg muscles to swing the feet clear of the ground.

    After fifteen silent minutes, his mother turned off to the right.

    “Don’t be late,” was her final warning from out of the dark that was swallowing her up.

    He made no response, steadily keeping on his way. In the factory quarter, doors were opening everywhere, and he was soon one of a multitude that pressed onward through the dark. As he entered the factory gate the whistle blew again. He glanced at the east. Across a ragged sky-line of housetops a pale light was beginning to creep. This much he saw of the day as he turned his back upon it and joined his work gang.

    He took his place in one of many long rows of machines. Before him, above a bin filled with small bobbins, were large bobbins revolving rapidly. Upon these he wound the jute-twine of the small bobbins. The work was simple. All that was required was celerity. The small bobbins were emptied so rapidly, and there were so many large bobbins that did the emptying, that there were no idle moments.

    He worked mechanically. When a small bobbin ran out, he used his left hand for a brake, stopping the large bobbin and at the same time, with thumb and forefinger, catching the flying end of twine. Also, at the same time, with his right hand, he caught up the loose twine-end of a small bobbin. These various acts with both hands were performed simultaneously and swiftly. Then there would come a flash of his hands as he looped the weaver’s knot and released the bobbin. There was nothing difficult about weaver’s knots. He once boasted he could tie them in his sleep. And for that matter, he sometimes did, toiling centuries long in a single night at tying an endless succession of weaver’s knots.

    Some of the boys shirked, wasting time and machinery by not replacing the small bobbins when they ran out. And there was an overseer to prevent this. He caught Johnny’s neighbour at the trick, and boxed his ears.

    “Look at Johnny there—why ain’t you like him?” the overseer wrathfully demanded.

    Johnny’s bobbins were running full blast, but he did not thrill at the indirect praise. There had been a time . . . but that was long ago, very long ago. His apathetic face was expressionless as he listened to himself being held up as a shining example. He was the perfect worker. He knew that. He had been told so, often. It was a commonplace, and besides it didn’t seem to mean anything to him any more. From the perfect worker he had evolved into the perfect machine. When his work went wrong, it was with him as with the machine, due to faulty material. It would have been as possible for a perfect nail-die to cut imperfect nails as for him to make a mistake.

    And small wonder. There had never been a time when he had not been in intimate relationship with machines. Machinery had almost been bred into him, and at any rate he had been brought up on it. Twelve years before, there had been a small flutter of excitement in the loom room of this very mill. Johnny’s mother had fainted. They stretched her out on the floor in the midst of the shrieking machines. A couple of elderly women were called from their looms. The foreman assisted. And in a few minutes there was one more soul in the loom room than had entered by the doors. It was Johnny, born with the pounding, crashing roar of the looms in his ears, drawing with his first breath the warm, moist air that was thick with flying lint. He had coughed that first day in order to rid his lungs of the lint; and for the same reason he had coughed ever since.

    The boy alongside of Johnny whimpered and sniffed. The boy’s face was convulsed with hatred for the overseer who kept a threatening eye on him from a distance; but every bobbin was running full. The boy yelled terrible oaths into the whirling bobbins before him; but the sound did not carry half a dozen feet, the roaring of the room holding it in and containing it like a wall.

    Of all this Johnny took no notice. He had a way of accepting things. Besides, things grow monotonous by repetition, and this particular happening he had witnessed many times. It seemed to him as useless to oppose the overseer as to defy the will of a machine. Machines were made to go in certain ways and to perform certain tasks. It was the same with the overseer.

    But at eleven o’clock there was excitement in the room. In an apparently occult way the excitement instantly permeated everywhere. The one-legged boy who worked on the other side of Johnny bobbed swiftly across the floor to a bin truck that stood empty. Into this he dived out of sight, crutch and all. The superintendent of the mill was coming along, accompanied by a young man. He was well dressed and wore a starched shirt—a gentleman, in Johnny’s classification of men, and also, “the Inspector.”

    He looked sharply at the boys as he passed along. Sometimes he stopped and asked questions. When he did so, he was compelled to shout at the top of his lungs, at which moments his face was ludicrously contorted with the strain of making himself heard. His quick eye noted the empty machine alongside of Johnny’s, but he said nothing. Johnny also caught his eye, and he stopped abruptly. He caught Johnny by the arm to draw him back a step from the machine; but with an exclamation of surprise he released the arm.

    “Pretty skinny,” the superintendent laughed anxiously.

    “Pipe stems,” was the answer. “Look at those legs. The boy’s got the rickets—incipient, but he’s got them. If epilepsy doesn’t get him in the end, it will be because tuberculosis gets him first.”

    Johnny listened, but did not understand. Furthermore he was not interested in future ills. There was an immediate and more serious ill that threatened him in the form of the inspector.

    “Now, my boy, I want you to tell me the truth,” the inspector said, or shouted, bending close to the boy’s ear to make him hear. “How old are you?”

    “Fourteen,” Johnny lied, and he lied with the full force of his lungs. So loudly did he lie that it started him off in a dry, hacking cough that lifted the lint which had been settling in his lungs all morning.

    “Looks sixteen at least,” said the superintendent.

    “Or sixty,” snapped the inspector.

    “He’s always looked that way.”

    “How long?” asked the inspector, quickly.

    “For years. Never gets a bit older.”

    “Or younger, I dare say. I suppose he’s worked here all those years?”

    “Off and on—but that was before the new law was passed,” the superintendent hastened to add.

    “Machine idle?” the inspector asked, pointing at the unoccupied machine beside Johnny’s, in which the part-filled bobbins were flying like mad.

    “Looks that way.” The superintendent motioned the overseer to him and shouted in his ear and pointed at the machine. “Machine’s idle,” he reported back to the inspector.

    They passed on, and Johnny returned to his work, relieved in that the ill had been averted. But the one-legged boy was not so fortunate. The sharp- eyed inspector haled him out at arms length from the bin truck. His lips were quivering, and his face had all the expression of one upon whom was fallen profound and irremediable disaster. The overseer looked astounded, as though for the first time he had laid eyes on the boy, while the superintendent’s face expressed shock and displeasure.

    “I know him,” the inspector said. “He’s twelve years old. I’ve had him discharged from three factories inside the year. This makes the fourth.”

    He turned to the one-legged boy. “You promised me, word and honour, that you’d go to school.”

    The one-legged boy burst into tears. “Please, Mr. Inspector, two babies died on us, and we’re awful poor.”

    “What makes you cough that way?” the inspector demanded, as though charging him with crime.

    And as in denial of guilt, the one-legged boy replied: “It ain’t nothin’. I jes’ caught a cold last week, Mr. Inspector, that’s all.”

    In the end the one-legged boy went out of the room with the inspector, the latter accompanied by the anxious and protesting superintendent. After that monotony settled down again. The long morning and the longer afternoon wore away and the whistle blew for quitting time. Darkness had already fallen when Johnny passed out through the factory gate. In the interval the sun had made a golden ladder of the sky, flooded the world with its gracious warmth, and dropped down and disappeared in the west behind a ragged sky-line of housetops.

    Supper was the family meal of the day—the one meal at which Johnny encountered his younger brothers and sisters. It partook of the nature of an encounter, to him, for he was very old, while they were distressingly young. He had no patience with their excessive and amazing juvenility. He did not understand it. His own childhood was too far behind him. He was like an old and irritable man, annoyed by the turbulence of their young spirits that was to him arrant silliness. He glowered silently over his food, finding compensation in the thought that they would soon have to go to work. That would take the edge off of them and make them sedate and dignified—like him. Thus it was, after the fashion of the human, that Johnny made of himself a yardstick with which to measure the universe.

    During the meal, his mother explained in various ways and with infinite repetition that she was trying to do the best she could; so that it was with relief, the scant meal ended, that Johnny shoved back his chair and arose. He debated for a moment between bed and the front door, and finally went out the latter. He did not go far. He sat down on the stoop, his knees drawn up and his narrow shoulders drooping forward, his elbows on his knees and the palms of his hands supporting his chin.

    As he sat there, he did no thinking. He was just resting. So far as his mind was concerned, it was asleep. His brothers and sisters came out, and with other children played noisily about him. An electric globe at the corner lighted their frolics. He was peevish and irritable, that they knew; but the spirit of adventure lured them into teasing him. They joined hands before him, and, keeping time with their bodies, chanted in his face weird and uncomplimentary doggerel. At first he snarled curses at them— curses he had learned from the lips of various foremen. Finding this futile, and remembering his dignity, he relapsed into dogged silence.

    His brother Will, next to him in age, having just passed his tenth birthday, was the ringleader. Johnny did not possess particularly kindly feelings toward him. His life had early been embittered by continual giving over and giving way to Will. He had a definite feeling that Will was greatly in his debt and was ungrateful about it. In his own playtime, far back in the dim past, he had been robbed of a large part of that playtime by being compelled to take care of Will. Will was a baby then, and then, as now, their mother had spent her days in the mills. To Johnny had fallen the part of little father and little mother as well.

    Will seemed to show the benefit of the giving over and the giving way. He was well-built, fairly rugged, as tall as his elder brother and even heavier. It was as though the life-blood of the one had been diverted into the other’s veins. And in spirits it was the same. Johnny was jaded, worn out, without resilience, while his younger brother seemed bursting and spilling over with exuberance.

    The mocking chant rose louder and louder. Will leaned closer as he danced, thrusting out his tongue. Johnny’s left arm shot out and caught the other around the neck. At the same time he rapped his bony fist to the other’s nose. It was a pathetically bony fist, but that it was sharp to hurt was evidenced by the squeal of pain it produced. The other children were uttering frightened cries, while Johnny’s sister, Jennie, had dashed into the house.

    He thrust Will from him, kicked him savagely on the shins, then reached for him and slammed him face downward in the dirt. Nor did he release him till the face had been rubbed into the dirt several times. Then the mother arrived, an anaemic whirlwind of solicitude and maternal wrath.

    “Why can’t he leave me alone?” was Johnny’s reply to her upbraiding. “Can’t he see I’m tired?”

    “I’m as big as you,” Will raged in her arms, his face a mass of tears, dirt, and blood. “I’m as big as you now, an’ I’m goin’ to git bigger. Then I’ll lick you—see if I don’t.”

    “You ought to be to work, seein’ how big you are,” Johnny snarled. “That’s what’s the matter with you. You ought to be to work. An’ it’s up to your ma to put you to work.”

    “But he’s too young,” she protested. “He’s only a little boy.”

    “I was younger’n him when I started to work.”

    Johnny’s mouth was open, further to express the sense of unfairness that he felt, but the mouth closed with a snap. He turned gloomily on his heel and stalked into the house and to bed. The door of his room was open to let in warmth from the kitchen. As he undressed in the semi-darkness he could hear his mother talking with a neighbour woman who had dropped in. His mother was crying, and her speech was punctuated with spiritless sniffles.

    “I can’t make out what’s gittin’ into Johnny,” he could hear her say. "He didn’t used to be this way. He was a patient little angel.

    “An’ he is a good boy,” she hastened to defend. “He’s worked faithful, an’ he did go to work too young. But it wasn’t my fault. I do the best I can, I’m sure.”

    Prolonged sniffling from the kitchen, and Johnny murmured to himself as his eyelids closed down, “You betcher life I’ve worked faithful.”

    The next morning he was torn bodily by his mother from the grip of sleep. Then came the meagre breakfast, the tramp through the dark, and the pale glimpse of day across the housetops as he turned his back on it and went in through the factory gate. It was another day, of all the days, and all the days were alike.

    And yet there had been variety in his life—at the times he changed from one job to another, or was taken sick. When he was six, he was little mother and father to Will and the other children still younger. At seven he went into the mills—winding bobbins. When he was eight, he got work in another mill. His new job was marvellously easy. All he had to do was to sit down with a little stick in his hand and guide a stream of cloth that flowed past him. This stream of cloth came out of the maw of a machine, passed over a hot roller, and went on its way elsewhere. But he sat always in one place, beyond the reach of daylight, a gas-jet flaring over him, himself part of the mechanism.

    He was very happy at that job, in spite of the moist heat, for he was still young and in possession of dreams and illusions. And wonderful dreams he dreamed as he watched the steaming cloth streaming endlessly by. But there was no exercise about the work, no call upon his mind, and he dreamed less and less, while his mind grew torpid and drowsy. Nevertheless, he earned two dollars a week, and two dollars represented the difference between acute starvation and chronic underfeeding.

    But when he was nine, he lost his job. Measles was the cause of it. After he recovered, he got work in a glass factory. The pay was better, and the work demanded skill. It was piecework, and the more skilful he was, the bigger wages he earned. Here was incentive. And under this incentive he developed into a remarkable worker.

    It was simple work, the tying of glass stoppers into small bottles. At his waist he carried a bundle of twine. He held the bottles between his knees so that he might work with both hands. Thus, in a sitting position and bending over his own knees, his narrow shoulders grew humped and his chest was contracted for ten hours each day. This was not good for the lungs, but he tied three hundred dozen bottles a day.

    The superintendent was very proud of him, and brought visitors to look at him. In ten hours three hundred dozen bottles passed through his hands. This meant that he had attained machine-like perfection. All waste movements were eliminated. Every motion of his thin arms, every movement of a muscle in the thin fingers, was swift and accurate. He worked at high tension, and the result was that he grew nervous. At night his muscles twitched in his sleep, and in the daytime he could not relax and rest. He remained keyed up and his muscles continued to twitch. Also he grew sallow and his lint-cough grew worse. Then pneumonia laid hold of the feeble lungs within the contracted chest, and he lost his job in the glass-works.

    Now he had returned to the jute mills where he had first begun with winding bobbins. But promotion was waiting for him. He was a good worker. He would next go on the starcher, and later he would go into the loom room. There was nothing after that except increased efficiency.

    The machinery ran faster than when he had first gone to work, and his mind ran slower. He no longer dreamed at all, though his earlier years had been full of dreaming. Once he had been in love. It was when he first began guiding the cloth over the hot roller, and it was with the daughter of the superintendent. She was much older than he, a young woman, and he had seen her at a distance only a paltry half-dozen times. But that made no difference. On the surface of the cloth stream that poured past him, he pictured radiant futures wherein he performed prodigies of toil, invented miraculous machines, won to the mastership of the mills, and in the end took her in his arms and kissed her soberly on the brow.

    But that was all in the long ago, before he had grown too old and tired to love. Also, she had married and gone away, and his mind had gone to sleep. Yet it had been a wonderful experience, and he used often to look back upon it as other men and women look back upon the time they believed in fairies. He had never believed in fairies nor Santa Claus; but he had believed implicitly in the smiling future his imagination had wrought into the steaming cloth stream.

    He had become a man very early in life. At seven, when he drew his first wages, began his adolescence. A certain feeling of independence crept up in him, and the relationship between him and his mother changed. Somehow, as an earner and breadwinner, doing his own work in the world, he was more like an equal with her. Manhood, full-blown manhood, had come when he was eleven, at which time he had gone to work on the night shift for six months. No child works on the night shift and remains a child.

    There had been several great events in his life. One of these had been when his mother bought some California prunes. Two others had been the two times when she cooked custard. Those had been events. He remembered them kindly. And at that time his mother had told him of a blissful dish she would sometime make—"floating island," she had called it, “better than custard.” For years he had looked forward to the day when he would sit down to the table with floating island before him, until at last he had relegated the idea of it to the limbo of unattainable ideals.

    Once he found a silver quarter lying on the sidewalk. That, also, was a great event in his life, withal a tragic one. He knew his duty on the instant the silver flashed on his eyes, before even he had picked it up. At home, as usual, there was not enough to eat, and home he should have taken it as he did his wages every Saturday night. Right conduct in this case was obvious; but he never had any spending of his money, and he was suffering from candy hunger. He was ravenous for the sweets that only on red-letter days he had ever tasted in his life.

    He did not attempt to deceive himself. He knew it was sin, and deliberately he sinned when he went on a fifteen-cent candy debauch. Ten cents he saved for a future orgy; but not being accustomed to the carrying of money, he lost the ten cents. This occurred at the time when he was suffering all the torments of conscience, and it was to him an act of divine retribution. He had a frightened sense of the closeness of an awful and wrathful God. God had seen, and God had been swift to punish, denying him even the full wages of sin.

    In memory he always looked back upon that as the one great criminal deed of his life, and at the recollection his conscience always awoke and gave him another twinge. It was the one skeleton in his closet. Also, being so made, and circumstanced, he looked back upon the deed with regret. He was dissatisfied with the manner in which he had spent the quarter. He could have invested it better, and, out of his later knowledge of the quickness of God, he would have beaten God out by spending the whole quarter at one fell swoop. In retrospect he spent the quarter a thousand times, and each time to better advantage.

    There was one other memory of the past, dim and faded, but stamped into his soul everlasting by the savage feet of his father. It was more like a nightmare than a remembered vision of a concrete thing—more like the race- memory of man that makes him fall in his sleep and that goes back to his arboreal ancestry.

    This particular memory never came to Johnny in broad daylight when he was wide awake. It came at night, in bed, at the moment that his consciousness was sinking down and losing itself in sleep. It always aroused him to frightened wakefulness, and for the moment, in the first sickening start, it seemed to him that he lay crosswise on the foot of the bed. In the bed were the vague forms of his father and mother. He never saw what his father looked like. He had but one impression of his father, and that was that he had savage and pitiless feet.

    His earlier memories lingered with him, but he had no late memories. All days were alike. Yesterday or last year were the same as a thousand years- -or a minute. Nothing ever happened. There were no events to mark the march of time. Time did not march. It stood always still. It was only the whirling machines that moved, and they moved nowhere—in spite of the fact that they moved faster.

    When he was fourteen, he went to work on the starcher. It was a colossal event. Something had at last happened that could be remembered beyond a night’s sleep or a week’s pay-day. It marked an era. It was a machine Olympiad, a thing to date from. “When I went to work on the starcher,” or, “after,” or “before I went to work on the starcher,” were sentences often on his lips.

    He celebrated his sixteenth birthday by going into the loom room and taking a loom. Here was an incentive again, for it was piece-work. And he excelled, because the clay of him had been moulded by the mills into the perfect machine. At the end of three months he was running two looms, and, later, three and four.

    At the end of his second year at the looms he was turning out more yards than any other weaver, and more than twice as much as some of the less skilful ones. And at home things began to prosper as he approached the full stature of his earning power. Not, however, that his increased earnings were in excess of need. The children were growing up. They ate more. And they were going to school, and school-books cost money. And somehow, the faster he worked, the faster climbed the prices of things. Even the rent went up, though the house had fallen from bad to worse disrepair.

    He had grown taller; but with his increased height he seemed leaner than ever. Also, he was more nervous. With the nervousness increased his peevishness and irritability. The children had learned by many bitter lessons to fight shy of him. His mother respected him for his earning power, but somehow her respect was tinctured with fear.

    There was no joyousness in life for him. The procession of the days he never saw. The nights he slept away in twitching unconsciousness. The rest of the time he worked, and his consciousness was machine consciousness. Outside this his mind was a blank. He had no ideals, and but one illusion; namely, that he drank excellent coffee. He was a work- beast. He had no mental life whatever; yet deep down in the crypts of his mind, unknown to him, were being weighed and sifted every hour of his toil, every movement of his hands, every twitch of his muscles, and preparations were making for a future course of action that would amaze him and all his little world.

    It was in the late spring that he came home from work one night aware of unusual tiredness. There was a keen expectancy in the air as he sat down to the table, but he did not notice. He went through the meal in moody silence, mechanically eating what was before him. The children um’d and ah’d and made smacking noises with their mouths. But he was deaf to them.

    “D’ye know what you’re eatin’?” his mother demanded at last, desperately.

    He looked vacantly at the dish before him, and vacantly at her.

    “Floatin’ island,” she announced triumphantly.

    “Oh,” he said.

    “Floating island!” the children chorussed loudly.

    “Oh,” he said. And after two or three mouthfuls, he added, “I guess I ain’t hungry to-night.”

    He dropped the spoon, shoved back his chair, and arose wearily from the table.

    “An’ I guess I’ll go to bed.”

    His feet dragged more heavily than usual as he crossed the kitchen floor. Undressing was a Titan’s task, a monstrous futility, and he wept weakly as he crawled into bed, one shoe still on. He was aware of a rising, swelling something inside his head that made his brain thick and fuzzy. His lean fingers felt as big as his wrist, while in the ends of them was a remoteness of sensation vague and fuzzy like his brain. The small of his back ached intolerably. All his bones ached. He ached everywhere. And in his head began the shrieking, pounding, crashing, roaring of a million looms. All space was filled with flying shuttles. They darted in and out, intricately, amongst the stars. He worked a thousand looms himself, and ever they speeded up, faster and faster, and his brain unwound, faster and faster, and became the thread that fed the thousand flying shuttles.

    He did not go to work next morning. He was too busy weaving colossally on the thousand looms that ran inside his head. His mother went to work, but first she sent for the doctor. It was a severe attack of la grippe, he said. Jennie served as nurse and carried out his instructions.

    It was a very severe attack, and it was a week before Johnny dressed and tottered feebly across the floor. Another week, the doctor said, and he would be fit to return to work. The foreman of the loom room visited him on Sunday afternoon, the first day of his convalescence. The best weaver in the room, the foreman told his mother. His job would be held for him. He could come back to work a week from Monday.

    “Why don’t you thank ’im, Johnny?” his mother asked anxiously.

    “He’s ben that sick he ain’t himself yet,” she explained apologetically to the visitor.

    Johnny sat hunched up and gazing steadfastly at the floor. He sat in the same position long after the foreman had gone. It was warm outdoors, and he sat on the stoop in the afternoon. Sometimes his lips moved. He seemed lost in endless calculations.

    Next morning, after the day grew warm, he took his seat on the stoop. He had pencil and paper this time with which to continue his calculations, and he calculated painfully and amazingly.

    “What comes after millions?” he asked at noon, when Will came home from school. “An’ how d’ye work ’em?”

    That afternoon finished his task. Each day, but without paper and pencil, he returned to the stoop. He was greatly absorbed in the one tree that grew across the street. He studied it for hours at a time, and was unusually interested when the wind swayed its branches and fluttered its leaves. Throughout the week he seemed lost in a great communion with himself. On Sunday, sitting on the stoop, he laughed aloud, several times, to the perturbation of his mother, who had not heard him laugh for years.

    Next morning, in the early darkness, she came to his bed to rouse him. He had had his fill of sleep all the week, and awoke easily. He made no struggle, nor did he attempt to hold on to the bedding when she stripped it from him. He lay quietly, and spoke quietly.

    “It ain’t no use, ma.”

    “You’ll be late,” she said, under the impression that he was still stupid with sleep.

    “I’m awake, ma, an’ I tell you it ain’t no use. You might as well lemme alone. I ain’t goin’ to git up.”

    “But you’ll lose your job!” she cried.

    “I ain’t goin’ to git up,” he repeated in a strange, passionless voice.

    She did not go to work herself that morning. This was sickness beyond any sickness she had ever known. Fever and delirium she could understand; but this was insanity. She pulled the bedding up over him and sent Jennie for the doctor.

    When that person arrived, Johnny was sleeping gently, and gently he awoke and allowed his pulse to be taken.

    “Nothing the matter with him,” the doctor reported. “Badly debilitated, that’s all. Not much meat on his bones.”

    “He’s always been that way,” his mother volunteered.

    “Now go ’way, ma, an’ let me finish my snooze.”

    Johnny spoke sweetly and placidly, and sweetly and placidly he rolled over on his side and went to sleep.

    At ten o’clock he awoke and dressed himself. He walked out into the kitchen, where he found his mother with a frightened expression on her face.

    “I’m goin’ away, ma,” he announced, “an’ I jes’ want to say good-bye.”

    She threw her apron over her head and sat down suddenly and wept. He waited patiently.

    “I might a-known it,” she was sobbing.

    “Where?” she finally asked, removing the apron from her head and gazing up at him with a stricken face in which there was little curiosity.

    “I don’t know—anywhere.”

    As he spoke, the tree across the street appeared with dazzling brightness on his inner vision. It seemed to lurk just under his eyelids, and he could see it whenever he wished.

    “An’ your job?” she quavered.

    “I ain’t never goin’ to work again.”

    “My God, Johnny!” she wailed, “don’t say that!”

    What he had said was blasphemy to her. As a mother who hears her child deny God, was Johnny’s mother shocked by his words.

    “What’s got into you, anyway?” she demanded, with a lame attempt at imperativeness.

    “Figures,” he answered. “Jes’ figures. I’ve ben doin’ a lot of figurin’ this week, an’ it’s most surprisin’.”

    “I don’t see what that’s got to do with it,” she sniffled.

    Johnny smiled patiently, and his mother was aware of a distinct shock at the persistent absence of his peevishness and irritability.

    “I’ll show you,” he said. “I’m plum’ tired out. What makes me tired? Moves. I’ve ben movin’ ever since I was born. I’m tired of movin’, an’ I ain’t goin’ to move any more. Remember when I worked in the glass-house? I used to do three hundred dozen a day. Now I reckon I made about ten different moves to each bottle. That’s thirty-six thousan’ moves a day. Ten days, three hundred an’ sixty thousan’ moves. One month, one million an’ eighty thousan’ moves. Chuck out the eighty thousan’”—he spoke with the complacent beneficence of a philanthropist—"chuck out the eighty thousan’, that leaves a million moves a month—twelve million moves a year.

    "At the looms I’m movin’ twic’st as much. That makes twenty-five million moves a year, an’ it seems to me I’ve ben a movin’ that way ’most a million years.

    “Now this week I ain’t moved at all. I ain’t made one move in hours an’ hours. I tell you it was swell, jes’ settin’ there, hours an’ hours, an’ doin’ nothin’. I ain’t never ben happy before. I never had any time. I’ve ben movin’ all the time. That ain’t no way to be happy. An’ I ain’t going to do it any more. I’m jes’ goin’ to set, an’ set, an’ rest, an’ rest, and then rest some more.”

    “But what’s goin’ to come of Will an’ the children?” she asked despairingly.

    “That’s it, ’Will an’ the children,’” he repeated.

    But there was no bitterness in his voice. He had long known his mother’s ambition for the younger boy, but the thought of it no longer rankled. Nothing mattered any more. Not even that.

    “I know, ma, what you’ve ben plannin’ for Will—keepin’ him in school to make a book-keeper out of him. But it ain’t no use, I’ve quit. He’s got to go to work.”

    “An’ after I have brung you up the way I have,” she wept, starting to cover her head with the apron and changing her mind.

    “You never brung me up,” he answered with sad kindliness. “I brung myself up, ma, an’ I brung up Will. He’s bigger’n me, an’ heavier, an’ taller. When I was a kid, I reckon I didn’t git enough to eat. When he come along an’ was a kid, I was workin’ an’ earnin’ grub for him too. But that’s done with. Will can go to work, same as me, or he can go to hell, I don’t care which. I’m tired. I’m goin’ now. Ain’t you goin’ to say goodbye?”

    She made no reply. The apron had gone over her head again, and she was crying. He paused a moment in the doorway.

    “I’m sure I done the best I knew how,” she was sobbing.

    He passed out of the house and down the street. A wan delight came into his face at the sight of the lone tree. “Jes’ ain’t goin’ to do nothin’,” he said to himself, half aloud, in a crooning tone. He glanced wistfully up at the sky, but the bright sun dazzled and blinded him.

    It was a long walk he took, and he did not walk fast. It took him past the jute-mill. The muffled roar of the loom room came to his ears, and he smiled. It was a gentle, placid smile. He hated no one, not even the pounding, shrieking machines. There was no bitterness in him, nothing but an inordinate hunger for rest.

    The houses and factories thinned out and the open spaces increased as he approached the country. At last the city was behind him, and he was walking down a leafy lane beside the railroad track. He did not walk like a man. He did not look like a man. He was a travesty of the human. It was a twisted and stunted and nameless piece of life that shambled like a sickly ape, arms loose-hanging, stoop-shouldered, narrow-chested, grotesque and terrible.

    He passed by a small railroad station and lay down in the grass under a tree. All afternoon he lay there. Sometimes he dozed, with muscles that twitched in his sleep. When awake, he lay without movement, watching the birds or looking up at the sky through the branches of the tree above him. Once or twice he laughed aloud, but without relevance to anything he had seen or felt.

    After twilight had gone, in the first darkness of the night, a freight train rumbled into the station. When the engine was switching cars on to the side-track, Johnny crept along the side of the train. He pulled open the side-door of an empty box-car and awkwardly and laboriously climbed in. He closed the door. The engine whistled. Johnny was lying down, and in the darkness he smiled.

    #USA #capitalisme #travail #exploitation #enfants

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    Die wichtigsten Begriffe aus der Welt der Neuen Arbeit – so erklärt, dass jede*r sie versteht

    A
    Was ist eine Absichtserklärung?
    Was bedeutet Accountability?
    Wieso ist Achtsamkeit wichtig?
    Wie funktioniert der Advice-Prozess?
    Was besagt das Agile Manifest?
    Was ist Agilität?
    Was ist Aktivitätsbasiertes Arbeiten?
    Was ist ein Algorithmus?
    Was bedeutet Alignment?
    Wofür braucht man Allyship in Teams?
    Was bedeutet (organisationale) Ambidextrie?
    Was ist Ambiguitätstoleranz?
    Was ist eine (Team-) Aufstellung (und wofür ist die gut)?
    Wie werden Entscheidungen in der Autokratie getroffen?
    B
    Wofür steht B Corp?
    Was ist ein Backlog?
    Was ist ein Bedürfnis?
    Was sind Best Practices?
    Was ist ein organisationales Betriebssystem?
    Was bedeutet Beyond Budgeting?
    Was bedeutet Blended Learning?
    Was bedeutet Bottom-up?
    Wie läuft ein Brainstorming ab?
    Was sind Bullshit-Jobs?
    C
    Was ist ein Call-to-Action?
    Was ist ein Canvas?
    Was ist Care-Arbeit?
    Warum ist Change-Management veraltet?
    Wie funktioniert ein Check-in?
    Wie funktioniert ein Check-out?
    Was ist ein Clear-the-Air-Meeting?
    Was bedeutet Co-Kreation?
    Was macht ein*e Coach*in?
    Was sind Commons?
    Was ist Compassionate Leadership?
    Was bedeutet Corporate Social Responsibility?
    Was ist Corporate Volunteering?
    Was bedeutet Coworking?
    Was versteht man unter Cradle-to-Cradle?
    Wie läuft ein Crowdfunding ab?
    D
    Wofür gibt es ein Daily-Meeting?
    Was ist Deep Work?
    Was ist eine Definition of Done?
    Was ist eine Denkfabrik?
    Wie läuft ein Design Sprint ab?
    Was ist Design Thinking?
    Was bedeutet Digitale Transformation?
    Was ist Digitaler Minimalismus?
    Was heißt Disability Mainstreaming?
    Was bedeutet Disruption?
    Was bedeutet Diversity, Equity, Inclusion and Belonging?
    Was ist Divestment?
    Was ist eine Domain?
    Was ist die Donut-Ökonomie?
    Welche Funktion erfüllt die Doppelte Verknüpfung?
    E
    Was ist ein Early Adopter?
    Was bedeutet Egofreies Arbeiten?
    Was bedeutet Eigenverantwortung?
    Was ist ein (schwerwiegender) Einwand?
    Was ist Emotionale Kompetenz?
    Wie sieht Emotionsarbeit aus?
    Was bedeutet Empathie?
    Was ist Empathismus?
    Was bedeutet Empowerment?
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    Was bedeutet Ethische KI?
    Was kennzeichnet eine Evolutionäre Organisation?
    F
    Welche Funktion hat ein Facilitator?
    Was macht Familienfreundlichkeit in einem Unternehmen aus?
    Wofür braucht es Feedback?
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    Wie ist Finanzmarkt-Kapitalismus zu definieren?
    Wie funktioniert eine Fishbowl-Diskussion?
    Wer ist Frederic Laloux?
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    Warum brauchen wir Futures Literacy?
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    H
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    K
    Was bedeutet Kanban?
    Was ist Kollegiale Führung?
    Was ist ein Konflikt und wie lässt er sich auflösen?
    Was ist ein Konjunktiv?
    Wie funktionieren Entscheidungen nach dem Konsens-Prinzip?
    Wie funktionieren Entscheidungen nach dem Konsent-Prinzip?
    Was ist ein Konzern?
    Warum brauchen wir eine Kreislaufwirtschaft?
    Was ist ein Kreismodell?
    L
    Was ist die Verantwortung der Lead-Rolle?
    Was bedeutet Leadership?
    Was bedeutet Lean?
    Was bedeutet Lebenslanges Lernen?
    Was ist eine Lernende Organisation?
    Was sind Liberating Structures?
    Was versteht man unter der Linearwirtschaft?
    Was ist der Loop Approach?
    Was sind Low-Hanging Fruits?
    M
    Was macht ein*e Manager*in (nicht)?
    Was ist eine Matrix-Organisation?
    Was ist eine Menschenzentrierte Organisation?
    Warum gehört die Menstruation auf die Arbeit?
    Was ist ein Minimum Viable Product?
    Was ist der Unterschied zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation?
    Was ist eine Murmelgruppe?
    N
    Wie funktionieren Narrative?
    Was ist Neuroleadership?
    Was bedeutet New Pay®?
    Was steckt hinter dem Begriff New Work?
    Was ist die New Work Canvas?
    Was bedeutet Nutzer*innenzentrierung?
    Warum ist es wichtig, Nächste Schritte festzulegen?
    O
    Wie funktionieren Objectives and Key Results?
    Was ist ein Offsite?
    Welche Software gilt als Open Source?
    Was ist ein Open Space?
    P
    Was bedeutet People and Culture?
    Was bedeutet Pilotierung?
    Was ist ein Pitch Deck?
    Was ist Playfulness?
    Wie funktioniert die Pomodoro-Technik?
    Was ist Positive Leadership?
    Was bedeutet Postheroische Führung?
    Was bedeutet Postwachstum?
    Warum ist Potenzialentfaltung wichtig?
    Wodurch zeichnet sich Proaktives Handeln aus?
    Was macht ein Process Owner?
    Was macht ein Product Owner?
    Wie arbeitet man mit einem Projekt?
    Was ist ein Proof of Concept?
    Was ist ein Proposal?
    Was ist ein Prototyp?
    Welche Rolle spielt Psychologische Sicherheit in Unternehmen?
    Warum brauchen Organisationen einen Purpose?
    Wie organisiert man sich in der Pyramide?
    Q
    Was ist ein Quick Win?
    Was ist Quiet Quitting?
    Warum brauchen wir Quoten in Organisationen?
    R
    Was ist Radical Honesty?
    Wie funktioniert Regeneratives Wirtschaften?
    Was bedeutet Reinventing Organizations?
    Was ist eine Remote-First-Company?
    Welche Aufgabe hat der Rep Link?
    Wozu brauchen wir Resilienz?
    Was bedeutet Response-Ability?
    Was ist ein Retro-Meeting?
    Was bedeutet RevOps?
    Wie funktioniert die Zusammenarbeit in Rollen und warum ist sie sinnvoll?
    S
    Wann ist etwas Safe Enough To Try?
    Was sind Safe Spaces?
    Was ist eine Schattenstruktur?
    Was ist Scrum?
    Welche Aufgaben hat ein Scrum Master?
    Was steckt hinter dem Leadership-Programm Search Inside Yourself?
    Welche Funktion hat die Secretary-Rolle?
    Wie geht (gutes) digitales Selbst-Offboarding?
    Wie geht (gutes) digitales Selbst-Onboarding?
    Wie funktionieren Selbstbestimmte Gehälter?
    Was macht gute Selbstführung aus?
    Was ist Selbstmitgefühl?
    Wie funktioniert Selbstorganisation?
    Warum ist Selbstreflexion für Neue Arbeit wichtig?
    Wie funktioniert Selfcare?
    Was ist ein Sense and respond-Mindset?
    Was bedeutet Servant Leadership?
    Was versteht man unter Service Design?
    Was ist Shallow Work?
    Was ist Shareholder-Value-Maximierung?
    Was ist ein Shit-Sandwich?
    Warum brauchen wir Sinnstiftung?
    Was bedeutet Skin in the Game?
    Was ist eine Slash-Karriere?
    Was bedeutet Social Entrepreneurship?
    Was ist die Sociocracy 3.0?
    Warum sind Soft Skills wichtig?
    Was ist Soziokratie?
    Wie arbeitet man mit Spannungen?
    Welche Funktion hat die Sparring-Rolle?
    Was ist Spiral Dynamics?
    Was ist das Spotify-Modell?
    Welche Rolle spielt die Sprache bei der Arbeit?
    Wie definiert man ein Start-up?
    Was bedeutet Storytelling?
    Was macht eine gute Strategie aus?
    Wie funktioniert ein Sync-Meeting?
    Was ist Systemische Organisationsentwicklung?
    Was ist ein self-made man?
    T
    Was ist ein Tactical-Meeting?
    Was ist ein Task Board?
    Was ist eine Teal-Organisation?
    Was macht ein gutes Team aus?
    Was ist ein Tetralemma?
    Was ist die Theory U?
    Was ist ein Third Place?
    Was ist Timeboxing?
    Wieso sind Tools für neue Arbeit nützlich?
    Was bedeutet Top-down?
    Was bedeutet Toxic Masculinity?
    Was bedeutet Toxic Positivity?
    Wobei hilft das Toyota-Produktionssystem?
    Was ist die Transaktionsanalyse?
    Was bedeutet Transformation im Kontext von Organisationen?
    Was versteht man unter Transformative Leadership?
    Wieso ist Transparenz bei der Arbeit wichtig?
    Was versteht man unter Triple Bottom Line?
    U
    Was ist eine Unicorn-Company?
    Wozu werden Unternehmensberatungen gebraucht?
    Was ist mit Unternehmenskultur gemeint?
    V
    Was bedeutet VOPA?
    Was ist die VUCA-Welt?
    Was ist Venture Capital?
    Was bedeutet Verantwortungseigentum?
    Wie funktioniert Verteilte Führung?
    Was besagt das Vier-Quadranten-Modell?
    Welche Vorteile hat die Vier-Tage-Woche?
    W
    Was sind WIP-Limits?
    Was ist ein Weekly-Meeting?
    Wie funktioniert eine Wertschätzungsdusche?
    Was bedeutet Wholeness?
    Was ist Win-win-Denken?
    Wieso ist Wirkungsorientierung wichtig?
    Was bedeutet Wokeness?
    Wie läuft ein Workathon ab?
    Was ist Working Out Loud?
    X
    Was besagt die X-Y-Theorie?
    Y
    Was sind Young Professionals?
    Z
    Was ist eine Zebra-Company?
    Wie arbeitet man mit Zielen?

    Das New Work Glossar ist Teil von Neue Narrative, einem kleinen Verlag der Zukunft. Das sind unsere anderen Produkte:

    Neue Narrative
    https://www.neuenarrative.de

    9 Spaces - Turn collaboration into real organisational change
    https://9spaces.de/en

    Workwhile - Audio-Trainings für die Arbeitswelt der Zukunft |
    https://workwhile.de

    #travail #libéralisme #innovation #auf_deutsch

  • Römisches Reich - Der Partherfeldzug von Kaiser Trajan

    via https://diaspora.psyco.fr/p/12394239

    116 n. Chr. erreicht das Imperium Romanum mit Kaiser Trajans Partherfeldzug seine größte Ausdehnung. So heißt es in Geschichtsbüchern. Aber stimmt das wirklich?

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    Ihr hört in dieser Folge „Eine Stunde History“:

    6:06 - Trajan-Biografin Annette Nünnerich-Asmus über das Wirken des ersten Adoptivkaisers

    14:56 - Deutschlandfunk-Nova-Reporterin Kristin Mockenhaupt über den Partherfeldzug Kaiser Trajans.

    21:14 - Historiker Armin Eich den Zustand des Imperium Romanum zur Zeit Trajans und danach. (oAnth: Eichs sehr fachkundiger und differenzierter Beitrag zum Thema des Trajanischen Partherfeldzuges!)

    31:17 - Historiker Henning Börm über den Weg des Reichs von der Teilung in West- und Ostrom bis zum Ende im Westen 476

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  • Trivialliteratur : Karl-May-Verlag soll verkauft werden
    https://www.jungewelt.de/artikel/521218.trivialliteratur-karl-may-verlag-soll-verkauft-werden.html

    So kennt man sie aus unzähligen Regalen : Buchrücken der Karl-May-Werkausgabe aus dem Karl-May-Verlag (Bamberg, 25.6.2013)

    Faites-moi rire ou achetez un un éditeur qui n’a jamais vendu autre chose que les oeuvres d’un auteur mort en 1913.

    Voici les oeuvres principales et plein de textes anodins de Karl May.
    https://projekt-gutenberg.org/authors/karl-may


    https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_May

    Bamberg. Der Karl-May-Verlag sucht einen neuen Verleger. Der Geschäftsführer und alleinige Gesellschafter Bernhard Schmid möchte den über hundert Jahre alten Familienbetrieb verkaufen. »Karl May ist auch meine große Leidenschaft, und die fast 35 Jahre Arbeit dafür habern mir großen Spaß gemacht. Um so mehr will ich rechtzeitig dafür Sorge tragen, dass unser Verlag in guten Händen eine sichere Zukunft hat«, sagt Schmid. Der 64jährige ist seit 2007 alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer des Verlags. Sein Großvater Euchar Albrecht Schmid hatte den Verlag im Jahr 1913 mitgegründet.

    Der Karl-May-Verlag mit Sitz in Bamberg blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bekannt für seine Bücher mit dem grünen Einband, der goldenen Schrift und dem bunten Titelbild, zieren Karl Mays Werke wie »Winnetou« seit mehr als hundert Jahren die deutschen Bücherregale. Das Programm des Verlags besteht fast ausschließlich aus den Werken seines Namensgebers.

    Karl May gilt als einer der meistgelesenen Autoren deutscher Sprache. Besondere Berühmtheit erlangte der Abenteuerschriftsteller durch seine meist fiktiven Reiseerzählungen und die Geschichten um Winnetou und Old Shatterhand.

    May wurde 1842 in Hohenstein-Ernstthal (Landkreis Zwickau) geboren, von 1888 bis zu seinem Tod 1912 lebte er im sächsischen Radebeul und verfasste dort wesentliche Teile seines Gesamtwerks. Kurz nach seinem Tod wurde im Jahr 1913 der Karl-May-Verlag in Radebeul gegründet. Im Jahr 1960 zog der Verlag dann nach Bamberg. (dpa/jW)

    Tout le monde l’aime bien, mais il est tellement démodé !

    https://www.youtube.com/playlist?list=PLuT4X8ydlk9_FMpPgkAiDJbTWz5Y7m0V8

    Arno Schmidt und Karl May
    https://www.karl-may-wiki.de/index.php/Arno_Schmidt

    #lettres #auf_deutsch #western #wtf #édition

  • Airplane !
    https://www.zdf.de/filme/collection-index-page-ard-collection-ard-dxjuomfyzdpzag93ojq2otu4mzq0mzzinte0zjq

    C’est en ligne.

    Pas vu quand c’est sorti parce qu’à l’époque on trouvait sexistes les blagues d’Abrahams/Zucker et de bas étage, mais en rétrospective c’est bien construit, super bien joué, très très drôle et même critique envers certains aspects de la vie états-unienne dont les parodies marchent toujours. Un peu de nostalgie des évangélicaux farfelus et pas encore génocidaires, des visites de petits garcons dans le cockpit, qui se faisaient couramment à l’époque même pendant l’atterrissage. Leslie Nielsen dans un rôle entre le sérieux et le burlesque, impressionnant. Airplane ! a bien vielli.

    Seul inconvénient : pas de V.O. mais la version allemande. Dommage.

    Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug, 83 Min., USA, 1980

    Eigentlich möchte Ex-Kampfpilot Ted Striker nur seine Beziehung zu Stewardess Elaine retten und steigt, trotz seiner Flugangst, zu ihr in die Maschine. Doch seinen Plan, auf dem Flug nach Chicago mit ihr zu sprechen, platzt, als die Crew krank wird ...

    https://en.wikipedia.org/wiki/Airplane !

    Directed by
    Jim Abrahams
    David Zucker
    Jerry Zucker

    Written by
    Jim Abrahams
    David Zucker
    Jerry Zucker

    Based on Zero Hour!
    by Arthur Hailey, Hall Bartlett, John Champion

    Cast

    Robert Hays as Ted Striker
    Julie Hagerty as Elaine Dickinson
    Kareem Abdul-Jabbar as First Officer Roger Murdock
    Lloyd Bridges as Steve McCroskey
    Peter Graves as Captain Clarence Oveur
    Leslie Nielsen as Dr. Rumack
    Lorna Patterson as Randy
    Robert Stack as Captain Rex Kramer
    Stephen Stucker as Air Traffic Controller Johnny Henshaw-Jacobs
    Frank Ashmore as Flight Engineer Victor Basta
    Jonathan Banks as Gunderson
    Craig Berenson as Paul Carey
    Barbara Billingsley as Jive Lady
    Lee Bryant as Mrs. Hammen
    Nicholas Pryor as Jim Hammen
    Joyce Bulifant as Mrs. Davis
    Maureen McGovern as Nun
    Kenneth Tobey as Air Controller Neubauer
    Marcy Goldman as Mrs. Geline
    Barbara Stuart as Mrs. Kramer
    Ross Harris as Joey Hammen
    Norman Alexander Gibbs as First Jive Dude
    Al White as Second Jive Dude
    David Hollander as Young Boy with Coffee
    Michelle Stacy as Young Girl with Coffee
    David Leisure as First Krishna
    Jason Wingreen as Dr. Brody
    Jill Whelan as Lisa Davis
    Ethel Merman as Lieutenant Hurwitz
    Lee Terri as Mrs. Linda Oveur
    Jimmie Walker as Windshield Wiper Man
    James Hong as Japanese General
    Howard Jarvis as Man in Taxi
    Michael Laurence as Newscaster
    Herb Voland as Air Controller Macias
    Otto as Himself

    #USA #Cinéma #auf_deutsch #comédie

  • The Berlinale: A Constantly Evolving Festival
    https://www.berlinale.de/en/festival/festival-profile.html

    La déscription officielle du festival cinématographique

    The Berlinale is a unique place of artistic exploration and entertainment. It is one of the largest public film festivals in the world, attracting tens of thousands of visitors from around the globe each year. For the film industry and the media, the eleven days in February are also one of the most important events in the annual calendar and an indispensable trading forum.

    The Berlin International Film Festival enjoys an eventful history. The festival was created for the Berlin public in 1951, at the beginning of the Cold War, as a “showcase of the free world”. Shaped by the turbulent post-war period and the unique situation of a divided city, the Berlinale has developed into a place of intercultural exchange and a platform for the critical cinematic exploration of social issues. To this day it is considered the most political of all the major film festivals.

    The Berlinale brings the big stars of international cinema to Berlin and discovers new talents. It accompanies filmmakers of all disciplines on their paths into the spotlight and supports careers, projects, dreams and visions.

    Thanks to its numerous industry initiatives, the Berlinale is a significant driver of innovation and an important economic factor internationally as well as for companies in Germany and Berlin.

    The Programme: Diverse, Independent and Daring

    Every year, around 200 films of all genres, lengths and formats are shown in the various sections and special presentations of the Berlinale. Across the spectrum from feature films to documentary forms and artistic experiments, the audience is invited to encounter highly contrasting milieus, ways of life and attitudes, to put their own judgements and prejudices to the test and to reinvigorate their experience of seeing and perceiving in the realm between classic narrative forms and extraordinary aesthetics. The programme also thrives on an intense dialogue with its audiences. A rich array of spoken-word events, audience discussions and expert panels facilitate an active participation in the festival.
    The Berlinale at a Glimpse

    Berlinale’s legacy Competition brings together major new works of international cinema, with a jury awarding the prestigious Golden and Silver Bears.

    Berlinale Special explores the many visual pleasures and possibilities cinema can offer; from red-carpet moments to genre thrills and talking point films.

    Perspectives is a competitive section dedicated to first fiction features, aiming to foster and spotlight serious emerging film talent from around the world.

    Panorama screens extraordinary cinema – courageous, genuine, urgent. A traditional crowd favourite with its audience award.

    Generation presents films that matter – for young cineastes and everyone else.

    Berlinale Shorts, the festival’s short film competition, celebrates the artistic freedom and thematic variety of the short form.

    Forum and Forum Expanded stand for reflections on the medium of film, social and artistic discourse and aesthetic obstinacy, with Forum Expanded offering expansions of the cinematic with films, installations and performances.

    Retrospective is a selection of the best of cinema history curated by the Deutsche Kinemathek; and Berlinale Classics presents classics and gems of cinema history digitally restored with dazzling picture and sound quality.

    Berlinale Goes Kiez brings a selection of festival films and events into the arthouse cinemas of the city’s neighbourhoods.

    Berlinale Pro - Where Cinema Culture and Industry Meet

    Under the umbrella term of Berlinale Pro, the European Film Market, the Berlinale Co-Production Market and the Berlinale Talents and World Cinema Fund initiatives offer filmmakers and industry representatives a comprehensive service for talent promotion, network building, project development, consulting, co-production, financing, audience development, marketing, distribution and discourse. In all its specific events, Berlinale Pro is setting the agenda in its commitment to the common cause of fostering greater participation and a more inclusive and sustainable film industry.

    European Film Market

    The European Film Market is an international marketplace, a compass for the new film year and a platform for innovation and change.

    Berlinale Co-Production Market

    The Berlinale Co-Production Market offers targeted matchmaking and international networking for selected projects, producers and financiers.

    Berlinale Talents

    Berlinale Talents is the creative meeting place of the festival with often public talks and workshops for film-loving audiences and 200 selected Talents from around the world.

    World Cinema Fund

    The World Cinema Fund (WCF) is committed to developing and funding cinema in regions with a weak film infrastructure, as well as to boosting cultural diversity in German and European cinemas.

    #auf_deutsch

    Die Berlinale: Festival in Bewegung
    https://www.berlinale.de/de/festival/festivalprofil.html

    Die Berlinale ist ein einzigartiger Ort der künstlerischen Auseinandersetzung und der Unterhaltung. Sie ist eines der größten Publikumsfilmfestivals der Welt, das jedes Jahr Zehntausende Besucher*innen aus aller Welt anlockt. Für die Filmbranche und die Presse sind die elf Tage im Februar zugleich eines der wichtigsten Ereignisse im Jahreskalender und ein unverzichtbarer Handelsplatz.

    Die Internationalen Filmfestspiele Berlin blicken auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Das Festival wurde 1951, zu Beginn des Kalten Krieges, als „Schaufenster der freien Welt“ für das Berliner Publikum ins Leben gerufen. Geprägt durch die bewegte Nachkriegszeit und die einzigartige Situation in der geteilten Stadt, hat sich die Berlinale zu einem Ort der interkulturellen Begegnung und zu einer Plattform kritischer filmischer Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen entwickelt. Bis heute gilt sie als das politischste aller großen Filmfestivals.

    Die Berlinale bringt die großen Stars des internationalen Kinos nach Berlin und entdeckt neue Talente. Sie begleitet Filmschaffende aller Gewerke auf ihrem Weg ins Rampenlicht, fördert Karrieren, Projekte, Träume, Visionen.

    Durch ihre zahlreichen Branchen-Initiativen ist die Berlinale sowohl international als auch für Unternehmen aus Deutschland und Berlin ein bedeutender Motor für Innovation und wichtiger Wirtschaftsfaktor.

    Das Programm: vielfältig, unabhängig und risikobereit

    In den verschiedenen Sektionen und Sonderreihen der Berlinale werden jedes Jahr rund 200 Filme aller Genres, Längen und Formate gezeigt. Im Spektrum von Spielfilmen über dokumentarische Formen bis zu künstlerischen Experimenten ist das Publikum eingeladen, unterschiedlichste Milieus, Lebensformen und Haltungen kennenzulernen, die eigenen Urteile und Vorurteile auf den Prüfstand zu stellen und Sehen und Wahrnehmen im Spannungsfeld von klassischen Erzählformen und außergewöhnlichen Ästhetiken neu zu erleben. Das Programm lebt zudem vom intensiven Dialog mit seinen Zuschauer*innen. Zahlreiche Wortveranstaltungen, Publikumsgespräche und Fachpanels ermöglichen die aktive Teilhabe am Festivalgeschehen.

    Das Angebot der Berlinale auf einen Blick

    Der Wettbewerb ist das traditionsreiche Flaggschiff der Berlinale. Hier konkurrieren die besten internationalen Filme um die renommierten Silbernen und den Goldenen Bären.

    Glamouröse Auftritte auf dem Roten Teppich, aufregendes Genrekino und Filme, die für Diskussionsstoff sorgen: das Berlinale Special feiert die visuelle und thematische Vielfalt des Kinos.

    Die kompetitive Sektion für Spielfilmdebüts Perspectives will aufstrebende Filmemacher*innen aus aller Welt fördern und holt sie ins Rampenlicht.

    Das Panorama zeigt aufregendes Kino – mutig, unverstellt, gegenwärtig. Ein traditioneller Zuschauer*innenmagnet mit eigenem Publikumspreis.

    Generation präsentiert Filme von Bedeutung. Für junge Cineast*innen und alle anderen.

    Berlinale Shorts: Der Kurzfilmwettbewerb des Festivals zelebriert die künstlerische Freiheit und thematische Vielfalt der kurzen Form.

    Forum und Forum Expanded stehen für die Reflexion des filmischen Mediums, gesellschaftlichkünstlerischen Diskurs und ästhetischen Eigensinn. Das Forum Expanded erweitert den Kinobegriff mit Filmen, Installationen und Performances.

    Die Retrospektive bietet ein von der Deutschen Kinemathek kuratiertes filmhistorisches Programm, Berlinale Classics Klassiker und Schätze der Filmgeschichte, digital restauriert und in brillanter Bild- und Tonqualität.

    Berlinale Goes Kiez bringt Festivalfilme und deren Teams in die Programmkinos.

    Berlinale Pro - Where Cinema Culture and Industry Meet

    Der European Film Market, der Berlinale Co-Production Market und die Initiativen Berlinale Talents und World Cinema Fund bieten Filmschaffenden und Industry-Vertreter*innen unter dem gemeinsamen Label Berlinale Pro ein umfangreiches Angebot zu Talentförderung, Netzwerkbildung, Projektentwicklung, Beratung, Koproduktion, Finanzierung, Audience Development, Vermarktung, Vertrieb und Diskurs. Ausdifferenziert in seine jeweiligen Angebote, setzt sich Berlinale Pro mit einem gemeinsamen Themenkanon für Teilhabe und eine inklusivere und nachhaltige Filmbranche ein.

    European Film Market

    Der European Film Market ist internationaler Handelsplatz, Kompass für das neue Filmjahr und Plattform für Innovation und Wandel.

    Berlinale Co-Production Market

    Gezielte Partnervermittlung und internationales Networking für ausgewählte Projekte, Produzent*innen und Finanziers bietet der Berlinale Co-Production Market.

    Berlinale Talents

    Berlinale Talents ist der kreative Begegnungsort des Festivals mit vielfach öffentlichen Talks und Workshops für ein filmbegeistertes Publikum und 200 ausgewählte Talente aus aller Welt.
    World Cinema Fund

    Der World Cinema Fund (WCF) engagiert sich für die Entwicklung und Förderung des Kinos in filminfrastrukturell schwachen Regionen und für kulturelle Vielfalt in deutschen und europäischen Kinos.

    #Berlin #cinéma #festival #Berlinale

  • 70 Kriegszitate von Schriftstellern, Politikern und mehr
    https://motivierende.com/70-kriegszitate-von-schriftstellern-politikern-und-mehr.html

    Voici une page qui est aussi inutile que son sujet, la guerre. A vous de savoir si elle sert vos intérêts. Vu l’absence de sources des citations on me peut la considérer que comme matière première du propagandiste.

    Krieg plagt Tausende von Ländern auf der ganzen Welt, fordert Millionen von Menschenleben und versetzt viele weltweit in Panik. Viele entscheiden sich dafür, den Krieg als notwendiges Übel auf dem Weg zum Frieden zu erklären. Die folgenden Kriegszitate enthalten Meinungen zum Krieg von prominenten Persönlichkeiten aus der Geschichte.

    Wie hat der Krieg Ihr tägliches Leben beeinflusst?

    Seit Anbeginn der Zeit ist Krieg ein Thema, das unter mächtigen, bekannten Persönlichkeiten viel diskutiert wird. Das Gleichgewicht zwischen Krieg und Frieden hat sich im Laufe der Geschichte drastisch auf und ab bewegt, so dass viele ihre Meinung dazu abgeben müssen, welche Entscheidung die „richtige“ ist.

    In diesem Artikel haben wir Meinungen von Politikern, Schriftstellern, Philosophen und mehr zum Thema Krieg gesammelt.

    1. „Ich hasse den Krieg, wie es nur ein Soldat kann, der ihn erlebt hat, nur als einer, der seine Brutalität, seine Sinnlosigkeit, seine Dummheit gesehen hat.“ – Dwight D. Eisenhower

    2. „Wir werden unsere Insel verteidigen, koste es, was es wolle, wir werden an den Stränden kämpfen, wir werden auf den Landeplätzen kämpfen, wir werden auf den Feldern und auf den Straßen kämpfen, wir werden in den Hügeln kämpfen; Wir werden niemals aufgeben.” – Winston Churchill

    3. „Ich habe den Krieg nie befürwortet, außer als Mittel des Friedens.“ – Ulysses S. Grant

    4. „Jedes Geschütz, das hergestellt wird, jedes gestartete Kriegsschiff, jede abgefeuerte Rakete bedeutet im letzten Sinne einen Diebstahl an denen, die hungern und nicht satt werden, denen, die frieren und nicht bekleidet sind.“ – Dwight D. Eisenhower
    Wenn Ihnen diese Zitate gefallen, lesen Sie unbedingt unsere Sammlung von Zitaten über Waffengewalt, die beide Seiten dieses sozialen Problems veranschaulichen.

    5. „Ich bin nicht gegen alle Kriege. Wogegen ich bin, ist ein dummer Krieg. Wogegen ich bin, ist ein überstürzter Krieg.“ – Barack Obama

    6. „Wenn sie Krieg führen wollen, sollten sie die alten Männer nehmen und die Jungen verlassen, um die Rasse zu verbreiten.“ – Jeannette Rankin

    7. „Kriege werden im Krieg nicht bezahlt, die Rechnung kommt später.“ – Benjamin Franklin

    8. „Wenn wir Beleidigungen vermeiden wollen, müssen wir sie abwehren können; Wenn wir den Frieden sichern wollen, eines der mächtigsten Instrumente unseres wachsenden Wohlstands, müssen wir wissen, dass wir jederzeit zum Krieg bereit sind.“ – George Washington
    Weitere Kriegszitate von Politikern

    9. „Der erfolgreichste Krieg zahlt selten für seine Verluste.“ – Thomas Jefferson

    10. „Krieg wird es bis zu jenem fernen Tag geben, an dem der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen denselben Ruf und dasselbe Ansehen genießt wie der Krieger heute.“ – John F. Kennedy

    11. „Groß ist die Schuld an einem unnötigen Krieg.“ – John Adams

    12. „Es gibt Patrioten, die gegen den Krieg im Irak waren, und es gibt Patrioten, die den Krieg im Irak unterstützt haben. Wir sind ein Volk, wir alle verpflichten uns zum Sternenbanner, wir alle verteidigen die Vereinigten Staaten von Amerika.“ – Barack Obama

    13. „Die einzige Entschuldigung für Krieg ist, dass wir unversehrt in Frieden leben können.“ – Marcus Tullius Cicero

    14. „Das erste Opfer eines Krieges ist die Wahrheit.“ – Hiram Johnson

    15. „Krieg ist niemals eine Lösung; es ist eine Verschlimmerung.“ – Benjamin Disraeli

    16. „Wenn es keinen Krieg gibt, bekommt man den großen General nicht; wenn es keinen großen Anlass gibt, bekommt man keinen großen Staatsmann; Wenn Lincoln in einer Zeit des Friedens gelebt hätte, hätte niemand seinen Namen gekannt.“ – Theodore Roosevelt

    17. „Es gibt diese romantische Idee, die sich um den Krieg herum entwickelt. Aber die pragmatische Sichtweise ist, dass es Tonnen von Menschen meiner Generation gibt, die ihr Leben, ihre Ehe oder ihre Gesundheit verloren haben, weil sie in Kriege geschickt wurden, die hätten vermieden werden können.“ – Pete Buttigieg
    Kriegszitate von Schriftstellern und Philosophen

    18. „Krieg ist nur eine feige Flucht vor den Problemen des Friedens.“ – Thomas Mann

    19. „Was ist menschliche Kriegsführung, wenn nicht nur das; ein Bemühen, die Gesetze Gottes und der Natur auf eine Seite zu stellen.“ – Henry David Thoreau

    20. „Krieg ist böse, aber oft das kleinere Übel.“ – George Orwell

    21. „Sobald wir einen Krieg haben, gibt es nur eine Sache zu tun. Es muss gewonnen werden. Denn eine Niederlage bringt Schlimmeres mit sich als alles, was jemals im Krieg passieren kann.“ – Ernest Hemingway

    22. „Was wohltätige 1-Prozentler nicht tun können, ist Verantwortung übernehmen – Amerikas nationale Verantwortung: die Versorgung seiner Kranken und Armen, die Erziehung seiner Jugend, die Reparatur seiner versagenden Infrastruktur, die Rückzahlung seiner erschütternden Kriegsschulden.“ – Stephen King

    23. „Krieg ist eine hässliche Sache, aber nicht die hässlichste Sache. Der verfallene und degradierte Zustand des moralischen und patriotischen Gefühls, das denkt, dass nichts einen Krieg wert ist, ist viel schlimmer.“ – John Stuart Mill

    24. „Wenn die Reichen Krieg führen, sind es die Armen, die sterben.“ – Jeaun Paul Sartre

    25. „Es sind nicht nur die Lebenden, die im Krieg getötet werden.“ – Issac Asimov

    26. „Die erste und zwingendste Notwendigkeit im Krieg ist Geld, denn Geld bedeutet alles andere – Männer, Waffen, Munition.“ – Ida Tarbell

    27. „Die höchste Kunst des Krieges besteht darin, den Feind zu unterwerfen, ohne zu kämpfen.“ – Sun Tzu
    Wenn Ihnen diese Zitate gefallen, lesen Sie unbedingt unsere Sammlung von Sun Tzu-Zitaten des legendären Kriegers und Philosophen.

    28. „Krieg: ein Massaker an Menschen, die sich nicht kennen, zum Vorteil von Menschen, die sich kennen, aber nicht massakrieren.“ – Paul Valéry

    29. „Krieg ist eine Reihe von Katastrophen, die zum Sieg führen.“ – Albert Hecht

    30. „Wir sind alle Touristen in der Geschichte, und Ironie ist das, was wir in Kriegen gewinnen.“ – Anatol Broyard

    31. „Die Kriegskunst ist für den Staat von lebenswichtiger Bedeutung. Es ist eine Frage von Leben und Tod, ein Weg in die Sicherheit oder ins Verderben. Daher ist es ein Untersuchungsgegenstand, der keinesfalls vernachlässigt werden darf.“ – Sunzi

    Vielleicht gefallen dir auch diese kraftvollen Zitate von Dschingis Khan, um den Krieger in dir zum Vorschein zu bringen.
    Kriegszitate über die Gesellschaft

    32. „Wir müssen uns nicht nur auf die negative Vertreibung des Krieges konzentrieren, sondern auf die positive Bejahung des Friedens.“ – Martin Luther King jr.

    33. „Ich bin überzeugt, dass das Töten unter dem Deckmantel des Krieges nichts anderes als ein Mord ist.“ – Albert Einstein

    34. „Es gibt nichts, was der Krieg jemals erreicht hat, was wir ohne ihn nicht besser erreichen könnten.“ – Havelock Ellis

    35. „Der Mensch wird während des Krieges am kreativsten.“ – Clint Eastwood

    36. „Die großen Fragen der Zeit werden nicht durch Reden und Mehrheitsbeschlüsse entschieden, sondern durch Eisen und Blut.“ – Otto von Bismarck

    37. „In Frieden begraben Söhne ihre Väter. Im Krieg begraben Väter ihre Söhne.“ – Herodot

    38. „Wenn es natürlich ist zu töten, wie kommt es dann, dass Männer ins Training gehen müssen, um zu lernen, wie?“ – Joan baez

    39. „Ich habe es bis zu den Ohren satt, dass alte Männer sich Kriege ausdenken, in denen junge Männer sterben können.“ – George McGovern

    40. „Der Staat lebt vom Krieg – es sei denn natürlich, er wird besiegt und niedergeschlagen – erweitert ihn, rühmt sich seiner.“ – Murray Rothbard

    41. „Ich weigere mich, die Ansicht zu akzeptieren, dass die Menschheit so tragisch an die sternenlose Mitternacht von Rassismus und Krieg gebunden ist, dass der helle Tagesanbruch von Frieden und Brüderlichkeit niemals Wirklichkeit werden kann … Ich glaube, dass unbewaffnete Wahrheit und bedingungslose Liebe das letzte Wort haben werden .“ – Martin Luther King jr.

    42. „Ein Krieg ist eine schreckliche Sache, aber er verbindet auch Länder.“ – Clint Eastwood

    43. „Krieg ist die größte Plage, die die Menschheit heimsuchen kann, er zerstört die Religion, er zerstört Staaten, er zerstört Familien. Jede Geißel ist ihr vorzuziehen.“ – Martin Luther

    44. „Unsere modernen Staaten bereiten sich auf den Krieg vor, ohne den zukünftigen Feind überhaupt zu kennen.“ – Alfred Adler
    Kriegszitate von Angehörigen des Militärdienstes

    45. „Im Krieg gewinnt oder verliert man, lebt oder stirbt – und der Unterschied ist nur eine Wimper.“ – Douglas MacArthur

    46. ​​„Unsere Welt ist eine Welt voller nuklearer Giganten und ethischer Säuglinge. Wir wissen mehr über Krieg als über Frieden, mehr über Töten als über Leben.“ – Omar N. Bradley

    47. „Das Militär beginnt keine Kriege. Politiker beginnen Kriege.“ – William Westmoreland

    48. „Ein halber Liter Schweiß spart eine Gallone Blut.“ – George S. Patton

    49. „Krieg ist Grausamkeit. Es hat keinen Sinn, es zu reformieren. Je grausamer es ist, desto eher wird es vorbei sein.“ – William Tecumseh Sherman

    50. „Jeder Soldat denkt etwas über die moralischen Aspekte dessen nach, was er tut. Aber jeder Krieg ist unmoralisch, und wenn Sie sich davon stören lassen, sind Sie kein guter Soldat.“ – Curtis LeMay

    51. „Krieg ist das, was passiert, wenn die Sprache versagt.“ – Margaret Atwood

    52. „Der wahre Soldat kämpft nicht, weil er hasst, was vor ihm ist, sondern weil er liebt, was hinter ihm ist.“ – GK Chesterton

    53. „Wenn ich in meinem langen Leben etwas gelernt habe, dann das: In der Liebe finden wir heraus, wer wir sein wollen; Im Krieg finden wir heraus, wer wir sind.“ – Kristin Hannah
    Zitate aus dem Weltkrieg

    54. „Die Welt ist voller Verletzungen und Missgeschicke ohne Kriege, um sie zu multiplizieren.“ – JRR Tolkien

    55. „Kriege sind schlechte Meißel, um friedliche Morgen zu gestalten.“ – Martin Luther King jr.

    56. „Krieg ist immer ein Abenteuer für diejenigen, die ihn noch nie gesehen haben.“ – Anthony Ryan

    57. “Es ist gut, dass der Krieg so schrecklich ist, oder wir sollten ihn zu sehr lieben.” – Robert E. Lee

    58. „Politik ist Krieg ohne Blut, während Krieg Politik mit Blut ist.“ – Mao Tse-tung

    59. „Im Krieg machen die Starken Sklaven der Schwachen, und im Frieden machen die Reichen Sklaven der Armen.“ – Oskar Wilde

    60. „Es ist einfacher, einen Krieg zu beginnen, als ihn zu beenden.“ – Gabriel García Márquez
    Kriegszitate über seine Auswirkungen

    61. „Eine der Hauptwirkungen des Krieges ist schließlich, dass die Menschen davon abgehalten werden, Charaktere zu sein.“ – Kurt Vonnegut

    62. „Es gab nie einen guten Krieg oder einen schlechten Frieden.“ – Benjamin Franklin

    63. „Krieg ist ein strenger Arzt, aber manchmal heilt er Beschwerden.“ – Edward Counsel

    64. „Eine bestimmte Auswirkung des Krieges ist die Einschränkung der Meinungsfreiheit.“ – Howard Zinn

    65. „Krieg gilt als nichts anderes als die Fortsetzung der Staatspolitik mit anderen Mitteln.“ – Carl von Clausewitz

    66. „Ich war achtzehn, das war 1946, also hatten wir auch diese sehr erschreckenden Bilder von Soldaten in den Straßen von Paris. Also die Auswirkungen des Krieges, plus meine Schüchternheit, plus mein Mangel an Bildung – ich hatte wirklich Angst vor Männern. Das ändert sich später, aber ich brauchte eine gewisse Zeit, um mich daran zu gewöhnen.“ – Agnes Warda

    67. „Hör zu – es gibt keinen Krieg, der alle Kriege beenden wird.“ – Haruki Murakami

    68. „Die Geschichte berichtet häufiger von den glänzenden Erfolgen und spektakulären Niederlagen streitender Streitkräfte als von den Auswirkungen des Krieges auf das einfache Volk.“ – Mildred-Kabel

    69. „Manchmal muss man die Waffe hochheben, um sie abzulegen.“ – Malcom X

    70. „Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen.“ – Plato
    Kriegszitate, die zum Nachdenken anregen

    71. „Der Krieg bestimmt nicht, wer Recht hat – nur wer übrig bleibt.“ – Bertrand Russel

    72. „Auf Krieg vorbereitet zu sein, ist eines der wirksamsten Mittel zur Wahrung des Friedens.“ – Georg Washington

    73. „Krieg ist eine Niederlage für die Menschheit.“ – Papst Johannes Paul II

    74. „Der sicherste Weg, einen Krieg zu verhindern, ist, ihn nicht zu fürchten.“ – Johannes Randolph

    75. „Aber wann werden unsere Führer lernen – Krieg ist nicht die Antwort.“ – Helen Thomas

    76. „Ich kann nicht glauben, dass Krieg die beste Lösung ist. Niemand hat den letzten Krieg gewonnen, und niemand wird den nächsten Krieg gewinnen.“ – Eleanor Roosevelt

    77. “Die Tragödie des Krieges besteht darin, dass er das Beste des Menschen verwendet, um das Schlimmste des Menschen zu tun.” – Harry Emerson Fosdick

    78. „Im Krieg gibt es keinen Preis für den zweiten Platz.“ – Lucius Annaeus Seneca

    79. „Krieg ist nicht schwarz und weiß; es ist grau. Wenn du nicht in der Grauzone kämpfst, wirst du verlieren.“ – Marcus Luttrell

    80. „Schlag gegen den Krieg, denn ohne dich kann man keine Schlachten schlagen!“ – Helen Keller
    Stehen Sie einem Veteranen oder aktiven Militärangehörigen nahe?

    Wenn wir uns die Meinungen zum Krieg im Laufe der Geschichte ansehen, ist es wichtig, sich an die vielen mutigen, unglaublichen Frauen und Männer zu erinnern und ihnen zu danken, die ihr Leben riskiert haben, um unser Land zu schützen.

    Es gibt Gründe, warum viele von uns ein normales, glückliches Leben führen können. Wenn Sie einen Veteranen oder einen aktiven Militärangehörigen kennen, wenden Sie sich an ihn und lassen Sie ihn wissen, wie viel er Ihnen bedeutet.

    Ein einfacher Brief, Anruf oder eine Textnachricht kann ihnen den Tag versüßen und sie an ihren Mut erinnern.

    #guerre #citations #auf_deutsch #propagande

  • Projekt Gutenberg (DE) Epub Generator
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    #epub #public_domain #auf_deutsch

  • Alles ist „kind of“: Wie sich Berlin mit Denglisch vor seinen Gefühlen wegduckt
    https://www.berliner-zeitung.de/panorama/alles-ist-kind-of-wie-sich-berlin-mit-denglisch-vor-seinen-gefuehle

    Trnche de vie berlinoise - l’impossibilité d’exprimer ses sentiments en allemand

    19.12.2025 von Suri Manelis - Am Wochenende zog unsere Kolumnistin mit einer Besucherin durch das Berliner Nachtleben. Eine Erfahrung, die ihr einmal mehr zeigte, wie merkwürdig diese Stadt doch ist.

    „I mean … honestly?!“, ruft Kiara mit hochgezogener Augenbraue, während Alexa, eine ihrer Freundinnen, gerade erzählt, wie ihr Ex-Freund sie enttäuscht hat. Kiara wird heute 31 – und gefeiert. Sie trägt ein Top, hinter dem die Nippel ihrer kleinen runden Brüste durchscheinen. In ihrem Gesichtsausdruck liegt gespielte Ungläubigkeit, ein „wie kann er nur“ entwischt ihren Lippen, das in Gesprächen zwischen Frauen aber meist nicht so ernst gemeint ist. Eher als eine Solidaritätsgeste und nicht als echte Verwunderung.

    Insgeheim weiß man natürlich schon, dass er kann, und dass er vermutlich auch getan und am Ende irgendeine Erklärung gefunden hat, warum und wie sein Verhalten irgendwie doch okay war. „Männer eben“, sagen sich die Frauen dann, ohne es explizit ausdrücken zu müssen. Ich weigere mich jedoch immer ein wenig, in diesen Klagechor einzustimmen. Männer können nämlich auch anders. Auch wenn mich manche Geschichten immer wieder an dieser Überzeugung zweifeln lassen.
    Willkommen in Berlin – und einer anderen Lebensrealität

    „I mean, he can’t be for real, guck dich mal an“ – doch der Hinweis auf Alexas Attraktivität hilft nicht weiter. Die Schönheit ihrer Partnerinnen hat Männer noch nie davon abgehalten, sich danebenzubenehmen, ob das nun Fremdgehen oder irgendeine andere Verfehlung bedeutet. Schönheit ist eben kein Schutzschild, das lehren schon Mythen aus der Antike. Während ich mich frage, ob nicht gerade das permanente Durchanalysieren von Chats, Timings und Tonfällen auch Teil des Problems sein könnte, weil es dem Fehlverhalten zu viel Aufmerksamkeit schenkt, nehme ich einen Schluck von meinem Drink und schaue mich um.

    Offene Beziehung: Warum meint in Berlin eigentlich jeder, es besser zu wissen?

    Die große Leere im großen Angebot: Warum das Berliner Datingleben eine Tragödie ist

    Wir sind mit einigen Girls zum Geburtstag von Kiara in der Torte, einer Bar, die sich in einem ehemaligen Tortenversandhaus gleich an der S-Bahnhaltestelle Sonnenallee befindet. Heute sind die Wände mit Putz versehen, die Kellner tragen ausgefranste Kleidung und grungige Tattoos.

    Es gibt Buttermilk Margaritas, Earl Grey Sours und ziemlich viel Gossip. Ich bin umgeben von Mesh-Oberteilen mit Pelzbesatz, Balenciaga-Taschen, kleinen Brillen mit Chromrahmen, Steinchen auf Zähnen und Nägeln, ausgefransten Jeans in schlammigen Farben, Rüschen und bodenlangen Kapuzenkleidern. Große silberne Ohrringe zieren die Gesichter und große Augen wandern so ganz nebenbei aufmerksam durch den Raum, vielleicht kennt man ja jemanden.

    Neben mir sitzt Mimi, die gerade aus Frankfurt zu Besuch ist. Sie trägt blaue Jeans, dunkelbrauner Parka, flache Schuhe und sieht aus wie eine Millennial-Mama aus einer mittelgroßen deutschen Stadt, die zwischen ihrem Job, Verpflichtungen und einem strukturierten Alltag nicht mehr dazu kommt, sich einen guten Look rauszusuchen – auch wenn sie noch gar nicht Mutter ist und neben einem sogar für sie uninspirierenden Marketing-Job gar nicht so beschäftigt ist. Neben meinen Berliner Freundinnen wirkt sie wie aus einer anderen Lebensrealität oder zumindest aus einer anderen Zeit. Dabei macht Mimi von Ausgehen über Daten bis hin zu Gel-Nägeln all die Dinge, die auch meine Berliner Freundinnen gerne tun.
    „Und meine Güte, ist Berlin arm … und dreckig“

    Später am Wochenende, am Sonntag im Taxi auf dem Weg ins Berghain, sagt Mimi über den Abend: „Weißt du, ich verstehe das nicht ganz. Alle Leute hier sprechen Denglisch. In wirklich jeder einzelnen Phrase, in jedem einzelnen Satz scheint mindestens ein englisches Wort zu fallen.“ Sie meint nicht das spielerische, bewusste Code-Switching, sondern das reflexhafte, unbemerkte Dazwischenwerfen von „literally“, „random“, „honestly“, als würde Deutsch allein nicht mehr ausreichen, um Gefühle, Situationen oder sich selbst zu beschreiben. Sie zählt auf, fast schon amüsiert: „Kinda, lowkey“, „makes sense“, „vibe“, „to be fair“ – hört ihr das überhaupt noch?

    Mimi hat recht. Ich höre das gar nicht mehr. Hintergrundrauschen, Teil der Berliner Sinneseindrücke, wie der elende Gestank in der U8 oder die „zu verschenkenden“ Klamottenberge am Straßenrand. Vielleicht ist es Gewohnheit, vielleicht Abstumpfung. Vielleicht auch ein Schutzmechanismus. Denn Denglisch erlaubt Distanz. Es macht Aussagen weicher, weniger verbindlich. Man sagt nicht mehr: Ich bin unsicher, sondern: „I’m not sure.“ Man sagt nicht: „Das verletzt mich“, sondern: „That was kind of weird.“

    Die härteste Tür der Welt: Wenn man Pech hat, stand man für das Berghain stundenlang an – und bleibt draußen.

    Die härteste Tür der Welt: Wenn man Pech hat, stand man für das Berghain stundenlang an – und bleibt draußen.Imago/Roland Owsnitzki

    „I’m manifesting getting in“, höre ich jemanden sagen, als ich an der Schlange von Berlins meistbesprochenem Club vorbeilaufe. Wie fast immer wirken die Wartenden angespannt und betont entspannt gleichzeitig. „Der Vibe ist wohl richtig intense da drin“, sagt jemand anderes, und ich lächle Mimi an. Als wir drin sind, verliert sich Sprachkritik und Berlin-Analyse im Bass und in der Bewegung. Sprache ist hier nebensächlich.

    Später, auf dem Rückweg, formuliert Mimi ihr Berlin-Resümee: „Die Distanzen, all das ist mir einfach zu weit weg voneinander. Und meine Güte, ist Berlin arm … und dreckig. Überall liegt Müll auf der Straße. Aber die Häuser sind schön. Und die Menschen hier, die interessiert wirklich gar nix, die laufen rum, wie sie wollen. Das gibt es nicht in Frankfurt. Aber das Denglisch auch nicht, und da bin ich eigentlich ganz froh drum.“ Fast will ich antworten: „Feel you, Mimi!“, aber dann sage ich: „Gute Beobachtung.“

    Vielleicht ist das Berliner Denglisch genau das: eine Sprache für eine Stadt, die sich zwischen Freiheit und Verweigerung nicht festlegen will. „I mean“ als Daueranfang eines Gedankens, der nicht dazu
    verpflichtet ist, zu Ende geführt zu werden.

    #Berlin #culture #auf_deutsch

  • Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit (I)
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=133673

    29.5.2025 - „auf dem Hintergrund unserer Geschichte“, „Du willst immer nur mehr“, „Freiheitsdienst“ und „humane Kosten“

    Von Leo Ensel
    https://www.nachdenkseiten.de/?gastautor=leo-ensel

    Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche ab jetzt in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln.

    Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit (II)
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=133905

    Heute: „militärisch all-in“, „Pazifismus-DNA“, „Resilienz“, „robust“ und „Russisch lernen“

    Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit (III)
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=134771

    „2030“, „feministische Außenpolitik“, „Gesicht zeigen“ und „kulturelle Umprogrammierung“

    Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit (IV)
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=135442
    „Figuren“, „lodernder Glutkern“, „Opfermut“, „rechtsoffen“ und „Realitätsverweigerung“

    Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit (V)
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=135574

    Von der „Suwalki-Lücke“ über „unsere Lebensweise“ zu „Woke und wehrhaft“

    Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit (VI)
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=136184

    Von der „Abrüstungsmentalität“ über „Body bags“ zur „Drecksarbeit“

    Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit (VII)
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=137231

    Von „Fencheltee-Diplomatie“ über „Glück“ zum „menschgewordenen Hitler-Stalin-Pakt“

    Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit (VIII)
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=138164

    „Nachhaltige Wehrhaftigkeit“, „NGOs“ und „Regelbasierte Armee“

    Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit (IX)
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=138560

    Von der „tektonischen Verschiebung“ über „weit in die Tiefe des russischen Raumes“ zum „weltpolitischen Beben“

    Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit (X)
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=139579

    „absolut mega!“, „Bösewichte in Anführungszeichen“, „Daddy“ und „demokratische Krieger“

    Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit (XI)
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=140411

    Heute: „dienende Führung“, „Dünger“, „eindringen“, „Gamechanger“ und „Greening the armies“

    Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit (XII)
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=140648

    16.10.2025 - „Gesülze“, „Husarenstück“, „keine Faxen reißen“ und „kneifen“

    Les derniers articles sur „Wörterbuch Kriegstüchtigkeit“
    https://www.nachdenkseiten.de/?page_id=47542

    #guerre #langage #glossaire #auf_deutsch

  • Neue Rechtschreibung : -ss oder ß ?
    https://www.sekretaria.de/bueroorganisation/rechtschreibung/neue-rechtschreibung-ss

    Les réformes linguistiques imposées n’ont jamais été une bonne idée. Exemple : pour simpliflier l’écriture allemande on a voulu ramplacer le « ß » et les délibérations des mandarins nous ont laissé plusieurs « règles » supplémentaires.sinogrammes

    Wann müssen Sie gemäß neuer Rechtschreibung -ss nutzen, wann -ß? Seit der Rechschreibreform steht nach einem kurzen Vokal kein ß mehr, sondern ein Doppel-s. Was als konsequente Vereinfachung gedacht war, entpuppt sich in der Praxis aber als neue Fehlerquelle. Denn bei Wörtern wie „gemäß“, „anschließend“ und „Straße“ müssen Sie weiterhin ein ß schreiben.
    ss statt ß gemäß neuer Rechtschreibung

    Fragen Sie sich bei einigen Wörtern auch manchmal, ob diese nun mit ss oder mit ß geschrieben werden müssen? Dann haben wir eine einfache Antwort für Sie: Testen Sie, ob vor dem s-Laut ein kurzer oder ein langer Vokal steht. Ist er kurz, wie bei „Kuss“, dann steht „ss“. Ist er lang, wie bei „saß“, steht ein „ß“.

    Diese Regel ist eigentlich gar keine Neuerung. Denn abgesehen vom Buchstaben „s“ galt auch bei der alten Rechtschreibung schon: Nach einem kurzen Vokal folgt eine Konsonantenverdoppelung, zum Beispiel bei „Komma“, „Kontrolle“ und „tippen“.

    Für Sie bedeutet das: Wenn Sie einen kurzen Vokal hören, müssen Sie das „ß“ der alten Rechtschreibung durch „ss“ ersetzen, zum Beispiel:

    sie ißt → sie isst
    er wußte → er wusste
    Nachlaß → Nachlass
    Jahresabschluß → Jahresabschluss

    Même en Chine, où on a l’habitude de s’y prendre d’une manière conséquente, on a dû arrêter le processus. La réforme visant d’abord à remplacer les idéogrammes (mieux : sinogrammes ) par l’alphabet latin comme au Vietnam ne nous a laissé que l’écriture phonétique Hànyǔ Pīnyīn d’un côté et de l’autre côté l’écriture simplifiée jiǎnhuàzì ( 简化字) des sinogrammes qui ressemble aux raccourcis utilisés depuis des siècles.

    Hanyu pinyin — Wikipédia
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Hanyu_pinyin

    #auf_deutsch #orthogrape #langue_allemande

  • Digitalbibliothek – schalom-bibliothek
    https://schalom-bibliothek.org/digitalbibliothek

    Collections de textes du #pacifisme #auf_deutsch

    An dieser Stelle sind die für die Schalom-Bibliothek erarbeiteten Editionen kostenfrei in Digitalform aufrufbar (edition pace | Regal: Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien):

    Bd. 1
    Johann von Bloch: Die wahrscheinlichen politischen und wirtschaftlichen Folgen eines Krieges zwischen Großmächten.
    Neuedition der Übersetzung von 1901 mit Begleittexten von B. Friedberg, Manfred Sapper und Jürgen Scheffran. (= edition pace | Regal: Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien 1). Herausgegeben von Peter Bürger. 2024. (126 Seiten)

    Bd. 2
    Rudolf Goldscheid: Menschenökonomie, Weltkrieg und Weltfrieden.
    Ausgewählte Schriften 1912 – 1926.
    (= edition pace | Regal: Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien 2). Herausgegeben von Peter Bürger – in Kooperation mit dem Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. 2024. (268 Seiten)

    Bd. 3
    Moritz Adler: Wenn du den Frieden willst, bereite Frieden vor.
    Texte wider den Krieg 1868 – 1899.
    (= edition pace – Regal: Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien 3). Herausgegeben von Peter Bürger. In Kooperation mit dem Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. 2024. (272 Seiten)

    Bd. 4
    Eduard Loewenthal: Der Krieg ist abzuschaffen. Friedensbewegte Schriften für das Europa der Völker und einen Weltstaatenbund, 1870-1912.
    (= edition pace | Regal: Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien 4). Herausgegeben von P. Bürger unter Editionsmitarbeit von Katrin Warnatzsch. 2024. (252 Seiten).

    Bd. 5
    Eduard Bernstein: Der Friede ist das kostbarste Gut. Schriften zum Ersten Weltkrieg.
    Mit einem Essay von Helmut Donat. Herausgegeben von Peter Bürger. (= edition pace | Regal: Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien 5). 2024. (353 Seiten)

    Bd. 6
    Kurt Eisner: Texte wider die deutsche Kriegstüchtigkeit.
    Zusammengestellt von Peter Bürger – mit einem Essay von Volker Ullrich. (= edition pace ǀ Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien 6). 2025. (448 Seiten)

    Bd. 7
    Kurt Eisner als Revolutionär und Ankläger des deutschen Militarismus. Ein Lesebuch – eingeleitet durch die Darstellung des Weggefährten Felix Fechenbach. Herausgegeben von Peter Bürger. (= edition pace ǀ Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien 7). 2025. (464 Seiten)

    Bd. 8
    Kurt Eisner: Revolte für den Frieden. Nachlese, Erinnerung und Kontroversen.
    Zusammengestellt von Peter Bürger – Mit Beiträgen von Helmut Donat und Lothar Wieland. (= edition pace ǀ Regal: Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien 8).
    April 2025. (404 Seiten) – [Enthält dank freundlicher Genehmigung von Helmut Donat auch einen Text von Friedrich Wilhelm Foerster.]

    Bd. 9
    Erich Mühsam: Das große Morden. Texte gegen Militarismus und Krieg.
    Zusammengestellt von Peter Bürger. (= edition pace ǀ Regal: Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien 9). Mai 2025. (517 Seiten)

    Bd. 10
    Erich Mühsam: Jedoch der Mut ist mein Genosse. Texte über Kampf und Revolution.
    Zusammengestellt von Peter Bürger. (= edition pace ǀ Regal: Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien 10). Mai 2025. (312 Seiten)

    Bd. 11
    Karl Kraus: Zum ewigen Gedächtnis. Texte zu Krieg und Frieden.
    Herausgegeben von Bruno Kern. (= edition pace 36 ǀ Regal: Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien 11). 22.05.2025. (136 Seiten)

    ___

    AUSSER DER REIHE

    Ernst Toller: Nie wieder Friede. Eine bittere Komödie über Militarismus und Antipazifismus aus dem Jahr 1936.
    (= edition pace, Band 13 – bearbeitet und herausgegeben von Peter Bürger). 2024.

    Alfred Hermann Fried: Geschichte der Friedensbewegung.
    Eine Darstellung zum Pazifismus bis 1912. (edition pace). 2024.

  • Lisa Eckhart – Zölle für den Ehemann
    https://www.ardmediathek.de/video/nuhr-im-ersten/lisa-eckhart-zoelle-fuer-den-ehemann/rbb/Y3JpZDovL3JiYl85NjgwNDM2MC02ZGU2LTQ0OGEtYjU0ZC1kNmVmNWJmMmQ1MDdfcHVibGl

    #auf_deutsch à propos de #Trump, Merz et de la #guerre imminente

    Zum Frieden schießen? Friedrich Merz und die Taurus-Raketen
    https://overton-magazin.de/top-story/zum-frieden-schiessen-friedrich-merz-und-die-taurus-raketen

    18.4.2025 von Sabiene Jahn -
    ...
    Die taffe Frau aus der Steiermark, die längst als Todesfee der bürgerlichen Doppelmoral firmiert, seziert auch das Verhältnis von Geschlecht, Klasse und Kapital. „Die Oberschicht braucht kein Geschlecht. Sie ist ein Geschlecht.“ Der Schlusspunkt dieser brillanten Eskalation ist ein frühen Tierexperiment aus Eckharts Kindheit: „Ich habe Weinbergschnecken enteignet und ihre Häuser auf Nacktschnecken gesteckt. Ergebnis: Alle sind gestorben. Interessanterweise die Nacktschnecken zuerst. Da habe ich gelernt: Besitz belastet.“

    #cabaret #satire

  • Der Koch
    https://www.textarchiv.com/gottlieb-konrad-pfeffel/der-koch/index.html

    In eines Königs Küchenrathe
    War Veit bestallter Großvezier,
    Und nach dem Großalmosenier
    John Fallstafs treustes Bild im Staate;
    Doch gieng er in des Fürsten Gunst
    Ihm vor; denn in der seltnen Kunst,
    Die wälschen Hähne fett zu mästen,
    Glich kein Genie dem dicken Veit
    Im ganzen Reich der Wirklichkeit;
    Und bey dem Herrn und seinen Gästen
    Galt ein gebratner welscher Hahn
    Mehr als sein bester Unterthan.
    Er füllte stets, dies war die Regel
    Des Hofs, wie der Monarch der Kegel,
    Das Centrum auf der Tafel aus.
    Bey einem frohen Gallaschmaus,
    Da Veits Talente Wunder schufen,
    Ließ bey dem siebenten Pokal
    Der frohe Fürst ihn vor sich rufen.
    Erst drängt ein Bauch sich in den Saal,
    Und nach und nach die mindre Hälfte
    Des Thaumaturgs; ein Pudelkopf,
    So führt ihn weiland Carl der Zwölfte
    Im Holzstich, formt des Thurmes Knopf.
    Begehre von mir eine Gnade,
    Sprach der Monarch, getreuer Veit;
    Die ganze Welt erfahre heut,
    Wie ich der Pflicht der Dankbarkeit
    Mich gegen das Verdienst entlade.
    Begehre, was du willst. Der Koch
    Bückt sich und schweigt. So rede doch,
    Rief der Trajan. Kein Glück auf Erden,
    Herr König, zeigt mir größern Lohn,
    Als Esel oder Narr zu werden
    Bey eurer heiligen Person.
    Der König lacht; die Schranzen sperren
    Den Mund auf. Lacht, so viel ihr wollt,
    Schrie Veit; der Hofnarr sitzt im Gold,
    Die Esel werden große Herren.

    Gottlieb Konrad Pfeffel / Théophile Conrad Pfeffel
    https://fr.m.wikipedia.org/wiki/Th%C3%A9ophile_Conrad_Pfeffel

    Théophile Conrad[2] Pfeffel est un auteur alsacien de langue allemande né le 28 juin 1736 et mort le 1er mai 1809 à Colmar. C’est un auteur de la période des Lumières allemandes, aussi appelée l’Aufklärung.

    #poésie #auf_deutsch #Alsace #parodie

  • Der Koch mit dem Kranich - Hans Sachs (1494-1576)
    https://www.projekt-gutenberg.org/antholog/lasslach/chap042.html

    Hört, zu Florenz ein Ritter saß,
    Der ein bewährter Weidmann was
    Und mit dem Federspiel umstrich.
    Einst fing er einen Kranich sich
    Und seinem Koch den anbefahl,
    Daß er ihn briete zum Abendmahl.
    Dem Rittersmann und seinen Gästen
    Bereitete der Koch zum besten
    Den Kranich, tat Wurzelwerk daran
    Und briet den feisten Braten dann.
    Bald strömte aus der Küch heraus
    Der Bratenduft durch Gass und Haus.
    In dem des Koches Buhlschaft kam
    Und bat den Koch ohn alle Scham,
    Einen Kranichschenkel ihr zu schenken.
    Der sprach: »Da ließ der Herr mich henken;
    Geh hin, ich geb kein Stückchen dir.«
    Sie sprach: »Versagst du die Bitte mir,
    So ist es aus mit mir und dir.«
    Da gab er einen Schenkel ihr.

    Als man den Kranich trug zu Tisch
    Wollt ihn der Herr zerlegen frisch:
    Da hatt der Kranich nur ein Bein.
    Gleich fordert er den Koch herein
    Und sagt ihm ernst, daß er erkläre,
    Wo der eine Schenkel geblieben wäre?
    Der Koch vermochte nichts zu sagen
    Und tat die Augen niederschlagen
    Und sprach: Gestrenger Herre mein,
    Ein Kranich hat doch nur ein Bein.«
    Mit Zürnen sprach der Ritter da:
    »Meinst du, daß ich noch keinen sah?«
    Der Koch beschwor, es wäre wahr,
    Er wollt das Ding beweisen klar.
    So sprach der Koch aus großen Sorgen.
    Der Ritter sprach: »Das sollst du morgen!
    Wenn du das nicht beweisen tust
    Am nächsten Baum du hängen mußt.«
    Kein Schlaf des Nachts dem Koche ward:
    Ihm bangt, der Herr bestraft ihn hart. –

    Früh ritten sie zu einem See,
    Wo Kraniche man traf von je.
    Als sie dem Wasser kamen nah,
    Zwölf Kraniche wohl der Koch ersah;
    Ein jeder stand auf einem Bein.
    Die zeigt er gleich dem Herren sein
    Und sprach: »Jetzt seht die Wahrheit an!«
    Der Herr lief dicht an sie heran,
    Hob auf die Hand und schrie »hu, hu!«
    Und schreckte sie aus ihrer Ruh.
    Schnell zog ein jeder noch hervor
    Ein Bein und gleich die Flucht erkor.
    »Wer hat nun recht?« so sprach der Ritter.
    Da sprach der Koch und schluchzte bitter:
    »Herr, hättet gestern Ihr gemacht
    Auch solchen Lärm, hervorgebracht
    Hätt auch der Braten ein zweites Bein:
    Des dürft Ihr fest versichert sein.
    Ihr seht, es ist nicht meine Schuld.«
    Durch dieses Wort erlangt er Huld:
    Der Herr mußt seiner Einfalt lachen. –
    So wird oft Scherz aus ernsten Sachen,
    Wo man erst fürchtet, daß erwachs
    Unheil daraus, so spricht Hans Sachs.

    #poésie #auf_deutsch #Schelmengeschichte

  • Por que Basaglia, por que agora ? - Le Monde Diplomatique
    https://diplomatique.org.br/por-que-basaglia-por-que-agora

    19.8.2024 Maira Oliveira - Em 2024, comemoramos o centenário de Franco Basaglia. Sua presença no Brasil deixou ecos permanentes, auxiliando nas denúncias de violações de direitos humanos e no surgimento do Movimento da Luta Antimanicomial

    A pergunta que nos direciona aqui no presente texto é inspirada na tese de doutorado “Por que Fanon, por que agora?” do professor Dr. Deivison Faustino, que discute os diferentes caminhos, usos e apropriações do pensamento de Frantz Fanon no Brasil. O pesquisador argumenta que o legado do autor está sendo reivindicado de maneira diversa por vertentes teóricas distintas e, por vezes, conflitantes.

    Posso dizer que a tese de Faustino é leitura obrigatória para os estudiosos, críticos e intelectuais do campo da saúde coletiva e da saúde mental. No meu caso, ela conduz para a encruzilhada, provocando inquietações e provocações que são atualizadas a cada encontro. Fanon, um psiquiatra revolucionário inquieto, rompeu com a institucionalidade manicomial e localizou a psiquiatria como um dos saberes, poderes e práticas de perpetuação do colonialismo. Apesar do seu precioso legado, Fanon nos deixou aos 36 anos, em 1961.

    Mas, qual a relação de Frantz Fanon com Franco Basaglia? É nessa encruzilhada que vou seguir a direção do nosso diálogo. Tarefa nada simples para quem precisa partir de rastros e “restos” escondidos nos escombros coloniais para desvelar um encontro entre dois psiquiatras revolucionários e que possuem um lugar importante para a Reforma Psiquiátrica e a Luta Antimanicomial brasileira.

    No dia 16 de agosto de 2024, tive a oportunidade de participar da banca de defesa de doutorado de Priscilla Santos de Souza, que apresentou o seguinte trabalho: “Traços, restos e laços de Frantz Fanon: contribuições clínicas emancipatórias e anticolonialistas à psicanálise”. Em sua pesquisa, é possível notar o seu brilhantismo e o ineditismo que se exige de uma tese de doutoramento. A pesquisadora, impulsionada por um rigor teórico-metodológico, inspirada nas experiências de mulheres negras e tecida na delicadeza ancestral, retira dos escombros coloniais argelinos os “restos” de casos clínicos atendidos por Frantz Fanon.

    Priscilla de Souza convoca para a gira literária a pensadora Lélia Gonzalez, nos fazendo rememorar o lugar que foi destinado aos negros: o lixo! E, “o lixo vai falar, e numa boa!” (Gonzalez, 1983). Os “restos” – que pouco ou nada importam – podem revelar memórias, afetos, afetações, disputas, teorias e inúmeras questões que os detentores das narrativas universalizantes desejam que fiquem esquecidos e não lembrados. Afinal, a quem interessa os “restos”, não é?! Posso dizer, que assim como a brilhante e mais recente doutora, persigo os “restos” fanonianos e os utilizo para apontar sobre a urgência de pensarmos uma saúde mental antirracista.

    https://diplomatique.org.br/wp-content/uploads/2024/08/02_Frantz-Fanon-lors-dune-conference-de-presse-du-Congres-des-ecriv
    Frantz Fanon, é leitura obrigatória hoje para aqueles que desejam conhecer o debate da saúde mental em uma perspectiva antirracista, anticolonial e antimanicomial. Entretanto, não é possível trazê-lo desacompanhado do italiano Franco Basaglia, principalmente para dialogarmos com o campo da saúde coletiva, da saúde mental e da Reforma Psiquiátrica brasileira, devido a sua forte influência como inspiração e referência. Esse encontro entre dois baluartes de um outro fazer e pensar na/para saúde mental segue sendo retirado dos escombros coloniais. Por aqui, estamos persistindo nos lastros e “restos” para viabilizar uma aproximação entre suas experiências.
    Frantz Fanon foi um psiquiatra que trouxe para debate a saúde mental em uma perspectiva antirracista, anticolonial e antimanicomial
    .
    Foto: Domínio Público

    Apesar de Basaglia ser bastante conhecido em terras pindorâmicas pela sua importância na construção da Reforma Psiquiátrica Italiana, por suas visitas ao Brasil e pela crítica ao comparar o Hospital Colônia de Barbacena ao Holocausto Nazista, é necessário retomarmos sua práxis e legado intelectual e político. Temos importantes intérpretes que assumiram a tarefa de tradução, sistematização e análise das experiências protagonizadas por Basaglia, assim como permanecem como memórias vivas desse legado e, aqui, podemos destacar: Fernanda Nicácio, Paulo Amarante, Ernesto Venturini, Maria Stella Brandão Goulart, Diva Moreira, Sônia Barros e Denise Dias Barros.

    Em 2024, comemoramos o centenário de Franco Basaglia, momento pertinente para ressaltar a importância da sua trajetória, da necessidade de retomar seus escritos e inspirar-nos em sua práxis. Primeiramente destacamos sobre a importância de Basaglia, não somente enquanto pessoa, mas como representação de um coletivo – diverso e plural – que era o Movimento Democrático Italiano. Apesar da sua liderança e destaque na cena política, ele não caminhava sozinho. Inclusive, vale dizer que Franca Ongaro Basaglia, sua companheira de vida e militância, escreveu e compartilhou muitos dos seus escritos e precisa ser mais bem conhecida e aqui destacamos os apontamentos já em desenvolvimento pela professora Melissa de Oliveira (Pereira, 2024).

    Em segundo, retomar o pensamento de Basaglia e seu legado intelectual é primordial para identificarmos as influências filosóficas, clínicas e políticas que atravessaram seu percurso e seguem fazendo eco no território brasileiro. A tese de Daniela Albrecht, “Movimentos contra os manicômios e lutas de classes no Brasil e na Itália: um estudo sobre consciência e estratégia”, apresenta a influência marxista e a trajetória de Basaglia no Partido Comunista Italiano. Além disso, não podemos deixar de destacar a importância de Sartre, Merleau-Ponty, Goffman, Foucault, Fanon e outros pensadores para Franco Basaglia.

    Um terceiro ponto, é ressaltar o legado de uma prática que não só transformou a legislação e colocou fim aos manicômios na Itália, mas que modificou vidas e comunidades. Não foi apenas encerrar uma instituição e, sim, realizar mudanças significativas nas formas de lidar com as diferenças e possibilitar novas maneiras de manter-se em relação. Basaglia entendia a dialética entre a micropolítica e a macropolítica. A crítica ao manicômio não se limitava a essa instituição, mas as diversas formas de controle, subjugação e violência que são fundamentais para a reprodução da sociedade capitalista.

    E, por fim, é necessário rememorar a importância das vindas de Franco Basaglia ao Brasil. Sua presença deixou ecos permanentes, auxiliando nas denúncias de violações de direitos humanos e no surgimento, posterior, do Movimento da Luta Antimanicomial. Entretanto, é preciso retomar um aprendizado importante deixado pelo psiquiatra revolucionário: “não sei qual é a técnica que servirá para a destruição dos manicômios brasileiros. Não será inglesa, francesa, italiana, muito menos americana. Será uma técnica brasileira. É disto que o Brasil precisa” (Basaglia, 1979, p. 48). Portanto, seguindo os apontamentos do próprio Basaglia, é preciso trazer a memória aquilo que sabemos produzir na Améfrica Ladina, ou seja, a pedagogia da loucura (Correia, 2019), a aquilombação (David, 2024), dentre outras inúmeras práticas e experiências que demonstram nossa rebeldia.

    https://diplomatique.org.br/wp-content/uploads/2024/08/1979_-_BasagliaFoto800.jpg
    Em 2024 é comemorado o centenário de Franco Basagliam .
    Créditos: Harald Bischoff

    É tempo de reencantamento da Reforma Psiquiátrica e da Luta Antimanicomial brasileira e, para isso, é necessário rememorar a rebeldia incansável, as primorosas invenções e as diversas conexões de Franco Basaglia. Longe de idealizações e armadilhas da desumanização que podem nos ocorrer, torna-se necessário afirmar a sua humanidade e princípio basilar: a defesa da vida. Assim como Basaglia, seguimos insistindo na luta por uma sociedade sem manicômios, já que “a liberdade é uma luta constante” (Davis, 2018).

    Rachel Gouveia Passos é Pós-Doutora em Direito na Pontifícia Universidade Católica do Rio de Janeiro, professora da Universidade Federal do Rio de Janeiro e autora e organizadora de algumas obras sobre saúde mental e as relações de gênero, raça e classe.

    #auf_deutsch

    Warum Basaglia, warum jetzt?

    19.8.2024 Maira Oliveira - Im Jahr 2024 begehen wir den hundertsten Geburtstag von Franco Basaglia. Seine Anwesenheit in Brasilien hinterließ einen bleibenden Nachhall und trug dazu bei, Menschenrechtsverletzungen und die Entstehung der Bewegung gegen die Psychiatriekliniken anzuprangern.

    Die Frage, die uns hier in diesem Text leitet, ist inspiriert von der Doktorarbeit „Warum Fanon, warum jetzt?“ von Professor Dr. Deivison Faustino, die die verschiedenen Wege, Verwendungen und Aneignungen des Denkens von Frantz Fanon in Brasilien diskutiert.
    https://repositorio.ufscar.br/handle/ufscar/7123
    Der Forscher argumentiert, dass das Erbe des Autors auf unterschiedliche Weise von verschiedenen und manchmal widersprüchlichen theoretischen Strömungen beansprucht wird.

    Ich kann sagen, dass Faustinos These eine Pflichtlektüre für Wissenschaftler, Kritiker und Intellektuelle im Bereich der kollektiven Gesundheit und der psychischen Gesundheit ist. In meinem Fall führt sie mich an den Scheideweg und wirft Fragen und Provokationen auf, die bei jeder Begegnung aktualisiert werden. Fanon, ein rastloser revolutionärer Psychiater, brach mit dem Institutionalismus der Psychiatrieklinik und identifizierte die Psychiatrie als eine der Wissenschaften, Mächte und Praktiken, die den Kolonialismus aufrechterhalten. Trotz seines wertvollen Vermächtnisses hat uns Fanon 1961 im Alter von 36 Jahren verlassen.

    Doch in welcher Beziehung stehen Frantz Fanon und Franco Basaglia zueinander? An diesem Scheideweg werde ich die Richtung unseres Dialogs festlegen. Keine einfache Aufgabe für jemanden, der von den Spuren und „Überresten“ ausgehen muss, die in den kolonialen Trümmern verborgen sind, um eine Begegnung zwischen zwei revolutionären Psychiatern zu enthüllen, die einen wichtigen Platz in der brasilianischen Psychiatriereform und im Kampf gegen die Psychiatriekliniken einnehmen.

    Am 16. August 2024 hatte ich die Gelegenheit, an der Doktorandenverteidigung von Priscilla Santos de Souza teilzunehmen, bei der sie das folgende Werk vorstellte: „Spuren, Überreste und Verbindungen von Frantz Fanon: emanzipatorische und antikolonialistische klinische Beiträge zur Psychoanalyse“. In ihrer Forschung kann man ihre Brillanz und die für eine Doktorarbeit erforderliche Neuartigkeit feststellen. Angetrieben von einer theoretisch-methodischen Strenge, inspiriert von den Erfahrungen schwarzer Frauen und verwoben mit dem Feingefühl der Vorfahren, holt die Forscherin die „Überreste“ der von Frantz Fanon behandelten klinischen Fälle aus dem algerischen Kolonialschutt hervor.

    Priscilla de Souza lädt die Denkerin Lélia Gonzalez zu ihrer literarischen Reise ein und erinnert uns an den Ort, der für die Schwarzen bestimmt war: die Müllhalde! Und: „Der Müll wird sprechen, und zwar auf eine gute Art“ (Gonzalez, 1983). Die „Überreste“ - die wenig oder gar nicht von Bedeutung sind - können Erinnerungen, Zuneigungen, Streitigkeiten, Theorien und zahllose Themen offenbaren, von denen die Inhaber der universalisierenden Narrative wollen, dass sie vergessen und nicht erinnert werden. Wen interessieren schon die „Reste“, nicht wahr? Ich kann sagen, dass ich, wie der brillante und jüngste Arzt, den Fanonschen „Resten“ nachgehe und sie nutze, um auf die Dringlichkeit hinzuweisen, über antirassistische psychische Gesundheit nachzudenken.

    Frantz Fanon ist heute Pflichtlektüre für alle, die die Debatte über psychische Gesundheit aus einer antirassistischen, antikolonialen und Antiklinischen Perspektive verstehen wollen. Es ist jedoch nicht möglich, ihn mit dem Italiener Franco Basaglia zusammenzubringen, vor allem nicht für den Dialog mit dem Bereich der kollektiven Gesundheit, der psychischen Gesundheit und der brasilianischen Psychiatriereform, da sein starker Einfluss als Inspiration und Referenz dient. Diese Begegnung zwischen zwei Bastionen eines anderen Denkens und Handelns im Bereich der psychischen Gesundheit wird immer noch aus den Trümmern der Kolonialzeit herausgeholt. Hier verharren wir auf dem Ballast und den „Resten“, um eine Annäherung zwischen ihren Erfahrungen zu ermöglichen.

    Frantz Fanon war ein Psychiater, der die psychische Gesundheit aus einer antirassistischen, antikolonialen und klinikfeindlichen Perspektive in die Debatte einbrachte.
    Foto: Public Domain

    Obwohl Basaglia in Indien aufgrund seiner Bedeutung für den Aufbau der italienischen Psychiatriereform, seiner Besuche in Brasilien und seiner Kritik, als er das Koloniekrankenhaus Barbacena mit dem Holocaust der Nazis verglich, gut bekannt ist, ist es notwendig, seine Praxis und sein intellektuelles und politisches Erbe neu zu betrachten. Es gibt wichtige Interpreten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Basaglias Erfahrungen zu übersetzen, zu systematisieren und zu analysieren, und die lebendige Erinnerungen an dieses Erbe bewahren: Fernanda Nicácio, Paulo Amarante, Ernesto Venturini, Maria Stella Brandão Goulart, Diva Moreira, Sônia Barros und Denise Dias Barros.

    Im Jahr 2024 werden wir den hundertsten Geburtstag von Franco Basaglia feiern. Dies ist ein geeigneter Zeitpunkt, um die Bedeutung seines Werdegangs und die Notwendigkeit zu betonen, seine Schriften wieder aufzugreifen und sich von seiner Praxis inspirieren zu lassen. Zunächst möchten wir die Bedeutung von Basaglia hervorheben, nicht nur als Person, sondern auch als Repräsentant eines vielfältigen und pluralistischen Kollektivs, das die italienische demokratische Bewegung war. Trotz seiner Führungsrolle und seiner herausragenden Stellung auf der politischen Bühne war er nicht allein. Es ist in der Tat erwähnenswert, dass Franca Ongaro Basaglia, seine Lebensgefährtin und militante Mitstreiterin, viele seiner Schriften verfasst und geteilt hat, die besser bekannt gemacht werden müssen, und hier heben wir die Anmerkungen hervor, die bereits von Professor Melissa de Oliveira entwickelt wurden (Pereira, 2024).
    https://madinportugal.org/franca-basaglia-feminismo-e-medicalizacao

    Zweitens ist es unerlässlich, Basaglias Denken und sein intellektuelles Vermächtnis wieder aufzugreifen, um die philosophischen, klinischen und politischen Einflüsse zu erkennen, die seinen Weg kreuzten und in Brasilien weiterhin nachwirken. Daniela Albrechts Dissertation „Bewegungen gegen psychiatrische Einrichtungen und Klassenkämpfe in Brasilien und Italien: eine Studie über Bewusstsein und Strategie“ stellt den marxistischen Einfluss und Basaglias Karriere in der Kommunistischen Partei Italiens dar.
    https://sucupira.capes.gov.br/sucupira/public/consultas/coleta/trabalhoConclusao/viewTrabalhoConclusao.jsf?popup=true&id_trabalho=8196378
    Außerdem muss die Bedeutung von Sartre, Merleau-Ponty, Goffman, Foucault, Fanon und anderen Denkern für Franco Basaglia hervorgehoben werden.

    Ein dritter Punkt ist die Hervorhebung des Vermächtnisses einer Praxis, die nicht nur die Gesetzgebung veränderte und den psychiatrischen Anstalten in Italien ein Ende bereitete, sondern auch Leben und Gemeinschaften veränderte. Es ging nicht nur darum, eine Einrichtung zu schließen, sondern auch darum, die Art und Weise, wie mit Unterschieden umgegangen wird, grundlegend zu verändern und neue Wege des Zusammenlebens zu ermöglichen. Basaglia verstand die Dialektik zwischen Mikropolitik und Makropolitik. Seine Kritik an der psychiatrischen Anstalt beschränkte sich nicht auf diese Institution, sondern auf die verschiedenen Formen von Kontrolle, Unterwerfung und Gewalt, die für die Reproduktion der kapitalistischen Gesellschaft grundlegend sind.

    Und schließlich müssen wir uns an die Bedeutung der Besuche von Franco Basaglia in Brasilien erinnern. Seine Anwesenheit hinterließ einen bleibenden Nachhall und trug dazu bei, Menschenrechtsverletzungen anzuprangern und die Anti-Klinik-Bewegung ins Leben zu rufen. Es ist jedoch notwendig, eine wichtige Lektion des revolutionären Psychiaters aufzugreifen: „Ich weiß nicht, mit welcher Technik die brasilianischen Psychiatriekliniken zerstört werden sollen. Es wird keine englische, französische, italienische oder gar amerikanische sein. Es wird eine brasilianische Technik sein. Das ist es, was Brasilien braucht“ (Basaglia, 1979, S. 48) https://buscaintegrada.ufrj.br/Record/aleph-UFR01-000052816 . In Anlehnung an Basaglias eigene Aufzeichnungen müssen wir uns also auf das besinnen, was wir im ladinischen Afrika zu produzieren wissen, mit anderen Worten, die Pädagogik des Wahnsinns (Correia, 2019) http://repositorio2.unb.br/jspui/handle/10482/32533 , die aquilombação (David, 2024) https://www.livrariadavila.com.br/895292-saude-mental-e-relacoes-raciais-desnor/p , neben unzähligen anderen Praktiken und Erfahrungen, die unsere Rebellion demonstrieren.

    Der hundertste Geburtstag von Franco Basagliam wird im Jahr 2024 gefeiert.
    Foto: Harald Bischoff

    Es ist an der Zeit, die brasilianische Psychiatriereform und den Anti-Klinik-Kampf neu zu beleben, und dazu müssen wir uns an Franco Basaglias unermüdliche Rebellion, seine exquisiten Erfindungen und vielfältigen Verbindungen erinnern. Weit entfernt von den Idealisierungen und den Fallen der Entmenschlichung, die uns überfallen können, ist es notwendig, seine Menschlichkeit und sein Grundprinzip zu bekräftigen: die Verteidigung des Lebens. Wie Basaglia beharren wir weiterhin auf dem Kampf für eine Gesellschaft ohne psychiatrische Anstalten, denn „Freiheit ist ein ständiger Kampf“ (Davis, 2018) https://www.boitempoeditorial.com.br/produto/a-liberdade-e-uma-luta-constante-152410?srsltid=AfmBOoovkpTMzg .

    Rachel Gouveia Passos hat an der Päpstlichen Katholischen Universität von Rio de Janeiro in Rechtswissenschaften promoviert, ist Professorin an der Bundesuniversität von Rio de Janeiro und Autorin und Organisatorin mehrerer Werke über psychische Gesundheit und Beziehungen zwischen Geschlecht, Ethnie und Klasse.

    #Brésil #anti-psychiatrie #iatrocratie

  • Niels Klims unterirdische Reise, Ludwig Holberg, 1741
    https://epdf.pub/niels-klims-unterirdische-reise.html


    C’est merveilleux et préférable aux Gulliver & Co.

    Mit einer ganz neuen Erdbeschreibung und einem ausführlichen Bericht über die bisher ganz und gar unbekannte Fünfte Monarchie

    Aus der Bibliothek des Herrn B. Abelin
    Anfangs lateinisch herausgegeben, jetzt aber ins Deutsche übersetzt

    Die Erstausgabe erschien 1741 unter dem Titel Nicolai Klimii Iter Subterraneum novam telluris theoriam ac historiam quintae monarchiae adhuc nobis incognitae exhibens e bibliotheca B. Abelini
    Überarbeitet von Günter Jürgensmeier

    Audiobuch
    https://archive.org/details/nicolai_klims_unterirdische_reise

    fac-similé en français
    https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k91058345/f5.item

    Title : Le voyage de Nicolas Klimius dans le monde souterrain... Ouvrage traduit du latin par M. de Mauvillon
    Author : Holberg, Ludvig (1684-1754). Auteur du texte
    Publisher : [s.n.] (Amsterdam)
    Publication date : 1787
    Artwork notice : http://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb12064183f

    texte en anglais

    Niels Klim’s journey under the ground by Ludvig Holberg
    https://gutenberg.org/ebooks/27884

    Audio book
    https://archive.org/details/niels_klim_0904_librivox

    texte latin
    NICOLAI KLIMII ITER SUBTERRANEUM NOVAM TELLURIS THEORIAM AC HISTORIAM QUINTAE MONARCHIAE ADHUC NOBIS INCOGNITAE EXHIBENS E BIBLIOTHECA B. ABELINI
    https://la.wikisource.org/wiki/Nicolai_Klimii_iter_subterraneum

    #parodie #politique #livre_audio #auf_deutsch

  • Tunesien : Demokratie oder Wirtschaftsliberalismus
    https://www.rosalux.de/news/id/53210/tunesien-demokratie-oder-wirtschaftsliberalismus

    12.3.2025 von Amal Trabelsi - Das Land galt als «Leuchtturm der Demokratie», doch damit ist es längst vorbei.

    Lange galt Tunesien, das im «Arabischen Frühling» seinen langjährigen Diktator Ben Ali gestürzt hatte, als «Leuchtturm der Demokratie». Doch damit ist es inzwischen vorbei. Denn der 2019 gewählte Präsident, Kais Saied, hat die Institutionen der Demokratie schrittweise ausgehöhlt und seine Alleinregierung befestigt. Wie konnte es dazu kommen?
    Aufbruch in die Demokratie

    Als sich am 17. Dezember 2010 in Sidi Bouzid der junge Straßenhändler Mohamed Bouazizi aus Protest gegen die Schikane der Polizei in Brand setzte, löste dieser Schritt ein politisches Erdbeben aus. Innerhalb weniger Wochen wurde eines der bis dahin stabilsten Regime der Region gestürzt.

    Dabei richtete der Aufstand sich nicht nur gegen die Diktatur, sondern auch gegen die soziale Ungerechtigkeit im Land. Steigende Arbeitslosigkeit, die vor allem im Landesinneren grassierende Armut und eine weithin sichtbare Konzentration von Reichtum und Ressourcen in den Händen der Eliten – und insbesondere im Umfeld des Präsidenten – brachten das Fass zum Überlaufen. Als Ben Ali nach 23-jähriger Herrschaft am 14. Januar 2011 das Land verließ, war die Hoffnung groß, dass der Umsturz zu Demokratie und sozialer Gerechtigkeit führen werde.

    Und in der Tat konnte die Revolution anfangs durchaus Erfolge vorweisen. Die neue Verfassung galt als progressivste in der arabischen Welt, und die 2014 nach ihrer Verabschiedung stattfindende Parlamentswahl verlief frei und fair. Auch in der Meinungs- und Assoziationsfreiheit wurden mit der Pressefreiheit, der Anerkennung konkurrierender Parteien und der Gründung zahlreicher zivilgesellschaftlicher Organisationen große Fortschritte erzielt. Die breite Beteiligung der Bevölkerung am politischen Prozess zeigte eindrucksvoll auch das sogenannte nationale Quartett, das aus dem Gewerkschaftsdachverband, dem Industrie- und Handelsverband, der Tunesischen Liga für Menschenrechte und der Vereinigung der Rechtsanwälte bestand. Der gesellschaftliche Einfluss dieses Quartetts war von entscheidender Bedeutung für den Übergang zur parlamentarischen Demokratie.
    Die unvollendete Revolution

    Doch die Revolution blieb sozial unvollendet. Der Soziologe Mouldi Guessoumi, der mit seiner Studie «Die Gesellschaft der Revolution und der Postrevolution» die beste Untersuchung der zeitgenössischen tunesischen Gesellschaft vorgelegt hat, erkannte den Grundfehler des Transformationsprozesses in der fatalen Annahme, der Aufbau der Demokratie werde quasi automatisch die wirtschaftliche Entwicklung beflügeln. Das aber war mitnichten der Fall, im Gegenteil.

    In der Praxis bedeutete dies, dass sich trotz der gewonnenen bürgerlichen Freiheiten kaum etwas an den materiellen Lebensbedingungen der Menschen änderte – jedenfalls nicht zum Besseren. Hohe Inflationsraten, steigende Lebenshaltungskosten und die Krise wichtiger Wirtschaftszweige – darunter des Tourismus – verstärkten vielmehr die Arbeitslosigkeit, Armut und Perspektivlosigkeit. Bereits im Januar 2016 warnte das Tunesische Forum für soziale und wirtschaftliche Rechte vor einem «sozialen Tsunami».

    Während die politische und wirtschaftliche Macht sich weiterhin im Küstenstreifen um Tunis, Sfax und Sousse konzentrierte, blieben andere Regionen von Armut und staatlicher Vernachlässigung geprägt. Den zahlreichen sozialen Protesten, die hier stattfanden, schenkte man in der Hauptstadt nur wenig Beachtung.

    Besonders hart getroffen von der wirtschaftlichen Misere wurde die Jugend des Landes. Denn die explodierende Arbeitslosigkeit betraf viele junge und oftmals gut ausgebildete Tunesier*innen. Sie waren die Ersten, unter denen sich Desillusionierung breitmachte.

    Hinzu kam, dass auch die Bekämpfung der Korruption – eine der Hauptforderungen der Revolution – scheiterte. Halbherzige Versuche, Personen aus dem Umfeld Ben Alis zur Rechenschaft zu ziehen, führten letztlich nur dazu, dass sich die Netzwerke der Korruption umorganisierten. Den Reichtum des Landes teilten die Eliten weiterhin unter sich auf.

    Im Ergebnis führten die ungelösten Probleme zum massiven Vertrauensverlust des politischen Systems und seiner Akteure.

    Nach 2011 hatte sich zunächst die gemäßigt islamistische Partei Ennahdha des Zuspruchs vieler Tunesier*innen erfreut, was nicht zuletzt auf ihre islamisch-konservative Vorstellung von sozialer Gerechtigkeit zurückging. Da die Partei sich aber zugleich dem Wirtschaftsliberalismus verschrieb, blieb von sozialer Politik nicht viel übrig.

    Die säkulare Partei Nidaa Tounes, die 2014 stärkste Fraktion im Parlament wurde, berief sich auf die «goldene Zeit» Tunesiens in den Jahren nach Erlangung der Unabhängigkeit, als der Staat in Bildung, Gesundheit und Infrastruktur investierte und sozialer Aufstieg noch möglich war. Aber in der Regierungspraxis tat auch diese Partei kaum etwas gegen die soziale Verelendung vieler Bürger*innen.

    Tragischerweise gelang es der tunisischen Linken nicht, mit konkreten, greifbaren Konzepten die Rivalität der beiden großen Parteien auszunutzen. Sie errang zwar mit der Volksfront, einem Bündnis linker Parteien und Organisationen, bei der Parlamentswahl 2014 immerhin 15 Sitze, war jedoch zu sehr mit ihrer ideologischen Gegnerschaft zum politischen Islam und ihren internen Konflikten beschäftigt, als dass sie eine politische Alternative hätte sein können.

    Die Selbstdemontage der Parteien unterschiedlicher Couleur führte dazu, dass Kritik an der Politik sich zunehmend außerhalb der Institutionen des Systems artikulierte. Der Frust der Bevölkerung traf aber auch Gewerkschaften, Medien und zivilgesellschaftliche Organisationen.
    Der Aufstieg von Kais Saied

    Als nach dem Tod von Präsident Béji Caid Essebsi im Sommer 2019 Neuwahlen ausgerufen wurden, war das institutionelle Gefüge daher bereits erschüttert. Der ultrakonservative Kais Saied war ein politischer Außenseiter, der keiner Partei angehörte und vor seiner Kandidatur lediglich als Dozent für Verfassungsrecht in Erscheinung getreten war. Kritik an der Verfassung und den staatlichen Institutionen sowie seine Befürwortung der Todesstrafe und Polemik gegen die Zivilgesellschaft trafen in der desillusionierten Wählerschaft auf offene Ohren.

    Als Präsidentschaftskandidat erklärte Saied offen, die bestehenden Institutionen nicht reformieren, sondern durch neue Strukturen ersetzen zu wollen. Dieser radikale Vorschlag weckte bei vielen Menschen die Hoffnung, die in ihren Augen «gekaperte Revolution» doch noch zurückerobern zu können.

    Saied versprach allen das, was sie hören wollten – von eher linken Forderungen wie jene nach sozialer Gerechtigkeit und Umverteilung bis hin zu religiös-konservativen Vorschlägen zu Geschlechter(un)gleichheit oder nationaler Identität. Dieser Ansatz ermöglichte ihm die Mobilisierung ganz unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen.

    In erster Linie aber mobilisierte Saied ganz gezielt jene, die sich als Verlierer der Revolution sahen: die Jugend und die Protestbewegungen. Frühzeitig sicherte er sich die Unterstützung der «Bewegung der Jugend Tunesiens», die – wie Saied – offen erklärte, das politische System ersetzen zu wollen. Für sie war Saied die letzte Hoffnung der Revolution. Dass in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl 90 Prozent der 18- bis 25-jährigen Wähler*innen für Saied stimmten, bewies den Erfolg der Mobilisierung.

    Die zweite Strömung bildeten die Protestbewegungen, die sich in den Jahren nach der Revolution gegründet hatten. Ihnen ging es vor allem um die gerechtere Verteilung der finanziellen Ressourcen zwischen den Regionen. Ein Großteil dieser Bewegungen votierte ebenfalls für Saied.

    Die dritte Gruppe, die Saieds Kandidatur unterstützte, war das «Bündnis der Würde». Diese Partei war aus den – aufgrund ihrer Radikalisierung gerichtlich aufgelösten – «Ligen zum Schutz der Revolution» hervorgegangen und stimmte mit Saied darin überein, einen auf der Scharia basierenden Staat schaffen zu wollen.

    Die breite Unterstützung zeigt, dass das Feld für den Aufstieg Saieds bereits bestellt war. Er gewann denn auch die Stichwahl im Oktober 2019.
    Der Staatsstreich

    Die Parlamentswahl 2019 hingegen brachte eine äußerst fragmentierte Legislative hervor, deren Handlungsfähigkeit durch andauernde Konflikte und Blockaden immer weiter untergraben wurde. Das spielte Saied in die Karten.

    Nach landesweiten Proteste gegen die Regierung wagte der Präsident unter Berufung auf den Notstandsartikel 80 der tunesischen Verfassung dann am 25. Juli 2021 den Staatsstreich. Dieser Schritt traf zunächst auf breite Zustimmung in der Gesellschaft, während die Parteien, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft regelrecht überrumpelt wurden und sich über das weitere Vorgehen heillos zerstritten.

    Nun begann Saied seinen Durchmarsch durch die Institutionen. Zwei Monate nach dem Putsch setzte er die Verfassung de facto außer Kraft, löste das Parlament auf und ließ Politiker*innen aus allen politischen Lagern verhaften oder anderweitig juristisch verfolgen. Auch Medien und Justiz unterstellte Saied seiner Kontrolle. Anschließend ließ der Präsident seine weitreichenden Kompetenzen in einer neuen Verfassung festschreiben, die im Juli 2022 in einem Referendum angenommen wurde.

    Angesichts der sozialen und politischen Misere, in der sich Tunesien befindet, überrascht es nicht, dass breiter Widerstand gegen Saieds Errichtung einer Diktatur ausblieb. Die Verbindung von parlamentarischer Demokratie und Wirtschaftsliberalismus hatte sich in dem von weit verbreiteter Armut geprägten Land als überaus fragil erwiesen. Zudem hat das vom Saied-Regime geschaffene Klima der Angst kritische Stimmen weitgehend zum Schweigen gebracht. Vor dem Zorn des Präsidenten sind selbst enge Verbündete nicht sicher, wie die häufigen Umbesetzungen politischer Posten belegen.

    Erschwerend hinzu kommt, dass das europäische Ausland sich rasch mit Saieds Diktatur arrangierte, weil man die Chance witterte, den tunesischen Präsidenten zur Abwehr der Migration nach Europa nutzen zu können. Geld gegen Migrationsabwehr, lautete der Deal.

    Für seine Anhängerschaft markierte der Staatsstreich die lang erwartete Kurskorrektur einer Revolution, die vom richtigen Pfad abgekommen sei, für seine Kritiker*innen hingegen bedeutet Saied das Ende von Revolution und Demokratie. Doch die eigentliche Herausforderung für Kais Saied beginnt jetzt erst. Denn fest steht, dass der Präsident künftig daran gemessen wird, ob er langfristige Probleme zu lösen und vor allem die tunesische Wirtschaft wieder voranzubringen vermag. Daran aber bestehen erhebliche Zweifel.

    Dieser Text erschien zuerst in «nd.aktuell» im Rahmen einer Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

    #Tunisie #démocratie #printemps_arabe #auf_deutsch

  • Der Zoll: „🐶👏 Gestern wurde Zollhund Dorax mit der Medaille der Generaldirektion ausgezeichnet“ - berlin.social
    https://berlin.social/@Zoll@social.bund.de/113904962227096837

    Pauvre bête !

    Görtz Widmann - Eduard der Haschischhund
    https://www.youtube.com/watch?v=Ey5eyOnPmcI

    Eduard war ein Haschischhund
    Eine Schnauze war sein Mund
    Und Eduard hatte obendran
    Ein riesengroßes Riechorgan
    Hatte Eduard was gerochen
    Kriegte er dafür nen Knochen
    Selbst den kleinsten Krümel Shit
    Kriegte Eduard daher mit

    Eduard hielt es für ein Spiel
    Und der Knochen war das Ziel
    Das hat Eduard angeturnt
    Und so hat er schnell gelernt:
    Grad bei Typen, die was müffeln
    Muss man ganz besonders schnüffeln
    Bald schon sah er’s ihnen an
    Ohne jedes Riechorgan

    Eduard...

    Eduard war ein braver Hund
    Fragte niemals nach dem Grund
    Denn er war in all den Jahren
    Immer gut damit gefahren
    Hatte Eduard was gerochen
    Kriegte er dafür nen Knochen
    Manchmal hat er zwei gekriegt
    Das hat Eduard genügt
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    Eduard...

    Doch dann, in einer Sommernacht
    Ist was in Eduard aufgewacht
    Hatte heute nichts gerochen
    Hatte heute keinen Knochen
    Dacht sich Eduard, das Tier
    Großer Gott, was mach ich hier?
    Ich tu immer meine Pflicht
    Doch gedankt wird’s einem nicht

    Eduard...

    Wollte nicht mehr nur pariern
    Wollt was anderes probiern
    Hatte jenseits von dem Knochen
    Noch was besseres gerochen
    Drum hat beim nächsten größren Fund
    Eduard der Haschischhund
    Nicht nur die Nase reingesteckt
    Sondern heimlich dran geleckt

    Eduard...

    Was danach kam, war so schön
    Da hat Eduard eingesehn
    Dass es niemand etwas nützt
    Wenn ein Zöllner das stibitzt
    Machte Schluss mit Drogenkrieg
    Und ging mit dem nächsten Freak
    Der ihn dann Abraxas taufte
    Und ihm ein lila Halsband kaufte
    Er kam auf einen Bauernhof
    Und lebte da als Philosoph
    Wohlgelitten, fast ein Star
    Denn seine große Gabe war
    Dass er, ob Wiese, Straße, Strand
    Überall nen Krümel fand
    Und so war immer was zum Naschen
    In Haschischeduards Backentaschen

    Eduard...

    #douanes #narcotrafic #chiens #drogues #musique #chanson #auf_deutsch

  • Berliner Gastronomie: Warum die Bedienung immer häufiger Englisch spricht
    https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berliner-gastronomie-warum-die-bedienung-immer-haeufiger-englisch-s


    Von wegen. Das war ma. Sowas kommt von sowasl .

    22.11.2024 von Cedric Rehman - Manchen erscheint es weltläufig, für andere ist es Kulturverfall, für viele ein Ärgernis. Der Rückzug des Deutschen in Cafés hat viele Ursachen.

    Die Siebträgermaschine zischt und surrt im Café Engels im Neuköllner Schillerkiez. Der Duft nach frischen Bohnen steigt in die Nase. Eine Schlange von Kaffeedurstigen wartet geduldig vor dem Tresen. Eine Bedienung, Anfang 20, in androgyner Kluft fragt die Kundschaft nach dem Befinden. „Hi, how are you?“. Dann erkundigt sie sich nach den Vorlieben. Soll in den „Flat White“ lieber „Oatmilk“ oder „Cow“?

    Wer jetzt schon sprachlich überfordert ist, kann beruhigt sein. Hinter dem Tresen des Cafés finde sich immer jemand, der auf Deutsch zumindest die Begriffe „Hafer“- oder „Kuhmilch“ verstehe, versichert eine Mitarbeiterin des Cafés unweit des Tempelhofer Felds auf Nachfrage am Telefon.

    Neuberliner kommen aus der ganzen Welt

    Die deutsche Geschichte und Kultur ist in der Hauptstadt in Stein gemeißelt. Aber für viele aus aller Welt ist Berlin eher Bühne für einen von Subkulturen geprägten Lebensstil als ein historisch gewachsener Ort. Die beiden Welten verlaufen meist friedlich auf parallelen Gleisen. Ausgerechnet bei der Frage, auf welcher Sprache in Berliner Cafés Kaffee und Kuchen bestellt wird, gibt es Zusammenstöße. Manche sprechen von einem Kulturkampf.

    Der CDU-Politiker Jens Spahn machte 2017 in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung den Aufschlag. Er fühle sich genervt von Berliner Kellnern, die nur Englisch sprechen, erklärte er. Wer in Deutschland arbeite, solle Deutsch sprechen, forderte Spahn. Kritiker unterstellten Spahn in der folgenden Mediendebatte Kleinkariertheit und Provinzdenken. In einer Weltstadt wie Berlin würden nun einmal andere Regeln gelten als im Westmünsterland, aus dem Jens Spahn stammt.

    Die Komikerin Gayle Tufts fordert zum Deutschlernen auf

    Aber auch einer konservativen Haltung unverdächtige Prominente äußeren ihren Unmut über zu viel Englisch in der Gastronomie Berlins. Die 1960 im US-Bundesstaat Massachusetts geborene und seit 1991 in Berlin lebende Komikerin Gayle Tufts echauffierte sich im vergangenen Jahr in einem Beitrag für den Deutschlandfunk Kultur über das Verhalten von in Berliner Cafés arbeiteten US-Amerikanern. „Learn f-ing Deutsch!“, lautete ihr unverblümter Aufruf an alle Englischsprachigen in Berlin. Dabei mischt Tufts in ihren Auftritten als Stand-up-Comedian selbst gern englische und deutsche Begriffe, um sich über Anglizismen und Scheinanglizismen in der deutschen Sprache lustig zu machen.

    Tufts erinnerte in ihrer Kolumne an die Nachwendezeit in Berlin. Damals sei es für alle Ausländer zwingend nötig gewesen, Deutsch zu lernen, auch für US-Amerikaner, erklärte Tufts. Wird es Migranten aus englischsprachigen Ländern heute in Berlin zu einfach gemacht? Geben die ihrer Identität nie ganz sicheren Deutschen ausgerechnet in ihrer Hauptstadt und Kulturmetropole zu leichtfertig ihre Sprache auf, wie eine Kolumnistin der Welt jüngst kritisierte?

    Expats werden privilegiert

    Manche wittern eine Parallelgesellschaft der Privilegierten. Die Mehrheitsgesellschaft würde sogenannten „Expats“, Fachkräften mit hohen Qualifikationen aus dem Ausland, Blasen sprachlicher Dominanz zugestehen, während sie von Geflüchteten maximale Anpassung auch in der Sprache erwarte. „Expats“ kommen meist aus reichen Ländern in der EU oder in Nordamerika, während viele Geflüchtete aus armen Ländern des globalen Südens stammen. Berlin sortiere bei der Akzeptanz von Andersartigkeit nach Herkunft, Lebensstil und vor allem Einkommen.

    Wo nicht auf Deutsch bestellt werden könne, würden Menschen ausgegrenzt, die aus verschiedenen Gründen kein Englisch sprechen, etwa Ältere oder Menschen mit einem niedrigen Bildungshintergrund, sagen Kritiker. Auch viele in der ehemaligen DDR aufgewachsene Ostberliner hatten vor der Wende wenig Berührungspunkte mit der englischen Sprache. Englisch war nur Wahlfach an den Polytechnischen Oberschulen der DDR.

    Die Gastronomie leidet unter Personalmangel

    Der Berliner Hotel- und Gastronomieverband Dehoga verfügt über keine Zahlen, wie verbreitet Englisch in der Berliner Gastronomie ist. Hauptgeschäftsführer Gerrit Buchhorn teilt mit, dass dem Verband das Phänomen bekannt sei. „Ich selbst war vor einiger Zeit auch schon in einem solchen Restaurant“, teilt er per E-Mail mit.

    Auf Nachfrage bei verschiedenen Berliner Cafés ergibt sich ein gemischtes Bild. Die Mitarbeiterin des Cafés Engels verweist auf wirtschaftliche Gründe für die vielen englischsprachigen Kräfte hinter der Kaffeebar. Der Arbeitsmarkt für Jobs in der Gastronomie sei angespannt und Bewerbungen von Deutschsprachigen eher selten. Hinzu käme die Klientel im Schillerkiez. „Viele unserer Gäste aus dem Kiez kommen aus dem Ausland und sprechen Englisch“, sagt die Mitarbeiterin. Um einen guten Service für alle Kunden zu garantieren, spreche zumindest eine Kraft pro Schicht zumindest etwas Deutsch, sagt sie.

    Bestellungen auf Deutsch sind möglich

    Oliver Wazola, Sprecher der Kaffeehauskette „Five Elephants“ mit Standorten in Kreuzberg, Mitte und im Prenzlauer Berg, nennt den Tourismus als weiteren Faktor für mehr Englisch in der Berliner Gastronomie. „Die steigende Bedeutung der englischen Sprache in der Berliner Gastronomie zeigt sich insbesondere seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, die internationale Besucherströme anlockte“, sagt er.

    Auch Wazola legt Wert darauf, dass Gäste bei „Five Elephants“ auch auf Deutsch bestellen können. Zweisprachigkeit in den Filialen der Kette passe zum Charakter der Weltstadt Berlin, findet Wazola. „Unsere Philosophie ist es, eine offene und inklusive Atmosphäre zu schaffen, die die Vielfalt Berlins widerspiegelt“, erklärt er.
    Die Pandemie riss ein Loch in die Personaldecke

    Laut Gerrit Buchhorn vom Berliner Dehoga hat sich der Fachkräftemangel in der Berliner Gastronomie etwas entspannt und nähere sich der Zahl von 80.000 an. „Allerdings werden viele offene Stellen der Arbeitsagentur gar nicht gemeldet“, sagt er. Laut dem Landesamt für Statistik lag die Zahl der im Gastgewerbe in Berlin tätigen Personen im vergangenen Jahr um mehr als fünf Prozent unter dem Niveau von 2016. Die Corona-Pandemie riss zwischen 2020 und 2022 ein tiefes Loch in die Personaldecke.

    Die Zahl der Beschäftigten in der Branche sank in den Pandemiejahren, Hotels mit eingerechnet, in ganz Deutschland laut einer Studie im Auftrag der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung um rund 300. 000 von 2,1 Millionen auf 1,8 Millionen. Der Studie zufolge kehrte jeder vierte Mitarbeiter während der Lockdowns seinem Beruf den Rücken.
    Ungelernte Servicekräfte füllen die Lücke

    Dem arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IfW) zufolge ist die Entspannung beim Personalmangel neben der Zurückhaltung der Verbraucher in der Wirtschaftskrise vor allem auf die Zunahme der Beschäftigung ungelernter Servicekräfte zurückzuführen. Die Umsätze der Branche sind in Berlin m Sinkflug. Laut Landesamt für Statistik lagen sie im August über sechs Prozent unter dem Ergebnis vom Vorjahresmonat. Um so bemerkenswerter ist, dass Restaurants und Cafés trotz Flaute neue Mitarbeiter auch ohne Erfahrung suchen. Sie finden sie in Berlin unter anderem unter Studierenden aus dem Ausland, die etwas dazuverdienen wollen, aber noch nicht gut Deutsch sprechen.

    Professorin Artemis Alexiadou ist seit 2022 Direktorin des Berliner Leibniz-Zentrums für Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS). Die griechische Sprachwissenschaftlerin rät zu Gelassenheit. Es sei naheliegend, dass in zunehmend internationalen Teams in der Gastronomie mehr Englisch verwendet werde. Sie benutzt den lateinischen Begriff „Lingua franca“, auf Deutsch: Verkehrssprache. Sie ermöglicht Menschen verschiedener Sprachgemeinschaften die Kommunikation. Schwierig werde es, wenn Menschen, die ausschließlich Deutsch sprechen, sich ausgeschlossen fühlten, weil nur noch Englisch gesprochen werde. „Es gilt eine Balance zu finden, im Umgang mit den in Berlin gesprochenen Sprachen“, sagt Alexiadou.

    Menschen aus unterschiedlichen Ländern brauchen eine Verkehrssprache

    In einer Weltstadt sei es nicht ungewöhnlich, dass Menschen verschiedener Herkunft sich einer Lingua franca bedienten. Und die sei auf der ganzen Welt nun mal Englisch. „Auch bei uns am Institut kommen Wissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern und besprechen sich auf Englisch“, sagt Alexiadou. Das sei überall auf der Welt Standard in der Forschung. Ähnlich sei es in der Modebranche.

    Gastronomie nicht kommen, ist sich die Professorin sicher. Genaue Erhebungen über die Verbreitung von Englisch in der Berliner Gastronomie kenne auch sie nicht. „Ich denke, die Menschen nehmen Englisch in den Cafés stärker wahr, als es tatsächlich verbreitet ist“, sagt sie.
    Englisch ist auch eine Prestigesprache

    Alexiadou gibt den Kritikern aber in einem Punkt recht. Englisch gilt als Prestigesprache der Gebildeten und würde eher geduldet als andere Fremdsprachen. Englisch kann also von manchen genutzt werden, um Zugehörigkeit zu einer Schicht der Erfolgreichen zu markieren. Das Bild von Expats, die in ihrer Blase auf Dauer einen Bogen um die deutsche Sprache machen könnten, hält die Sprachwissenschaftlerin aber für überzeichnet. Dafür sorgten schon allein die Berliner Ämter, die jeden Neuberliner erwarteten. „Allein mit Englisch kommt man auf Behörden auf Dauer nicht weit“, sagt Alexiadou.

    #Berlin #auf_deutsch #Gastronomie

  • Ratgeber für Anschriften und Anreden - Protokoll Inland der Bundesregierung
    https://www.protokoll-inland.de/SharedDocs/downloads/Webs/PI/DE/Allgemeines/Anschriften.html;jsessionid=B97EFD023D7F811D6DB192D99071BE5D.live88
    Les autorités ça existe :-(


    Frédéric-Guillaume IV (1795-1861) roi de Prusse le 7 juin 1840
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A9d%C3%A9ric-Guillaume_IV

    Der „Ratgeber für Anschriften und Anreden“ ist aus der protokollarischen Praxis entstanden und wird vom Protokoll Inland der Bundesregierung im Bundesministerium des Innern seit 1975 herausgegeben.

    Fast täglich eingehende Anfragen aus den verschiedensten Bereichen zeigen, dass hinsichtlich der Gestaltung von Anschriften, Anreden und Schlussformeln Unsicherheiten bestehen. Der Ratgeber soll deshalb Orientierungshilfen für Formulierungen im Umgang mit Persönlichkeiten des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens geben.

    Oft werden persönliche Beziehungen der Beteiligten für die Gestaltung von Anrede und Schlussformel maßgeblich sein. Sie können in diesen Hinweisen nicht berücksichtigt werden. Die Hinweise sind nicht als Anleitung für die postalisch richtige Beschriftung zu verstehen.

    Bei der Frage, ob die Gestaltung der Anschriften und Anreden eher traditionellen oder progressiven Vorstellungen folgen sollte, hat sich das Bundesministerium des Innern für einen vermittelnden Standpunkt entschieden, indem keine Formulierungen vorgeschlagen werden, die sich nicht allgemein durchgesetzt haben; andererseits wird auf Ausdrucksweisen verzichtet, die bei den betreffenden Personenkreisen kaum mehr praktiziert werden. Fallweise werden mehrere Ausdrucksformen zur Wahl gestellt, damit der Benutzer eine der jeweiligen Gelegenheit angepasste Formulierung finden kann. Es entspricht dem Wesen dieser eher protokollarischen als materiell-rechtlichen Hinweise, dass ihre Quellen mehr im Konventionellen als in geschriebenen Rechtsvorschriften zu finden sind.

    Thèmes analogues
    https://www.protokoll-inland.de/Webs/PI/DE/anschriften-anreden/anschriften-und-anreden-node.html

    on y apprend entre autres des choses sur ...

    Familiennamen mit ehemaligen Adelsbezeichnungen
    https://www.protokoll-inland.de/Webs/PI/DE/anschriften-anreden/familiennamen-mit-adelsbezeichnungen/familiennamen-ehemalige-adelsbezeichnungen-node.html;jsessionid=B97
    ... parche que l’ancienne noblresse joue toujours un rôle pas négligeable dans l’économie et la politique allemande.

    Seit 1919 sind die ehemaligen Adelsbezeichnungen Bestandteil des Familiennamens.

    Alle adelsrechtlichen Privilegien wurden durch Art. 109 Abs. 3 der Verfassung des Deutschen Reiches vom 11. August 1919 (RGBl. S. 1383; sogenannte Weimarer Reichsverfassung) aufgehoben.

    Dies ist auch Ausfluss der Bestimmung des Art. 109 Abs. 1 und 2, wonach ""alle Deutschen vor dem Gesetze gleich (sind)"" und ""Männer und Frauen grundsätzlich dieselben staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten (haben)"". Die bei Inkrafttreten der Weimarer Verfassung geführten Adelsbezeichnungen wurden Bestandteil des Familiennamens. Art. 109 der Weimarer Reichsverfassung gilt gemäß Art. 123 des Grundgesetzes als einfaches Bundesrecht weiter (vgl. z. B. das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes vom 11. März 1966 - VII C 85.63 -, BVerwGE 23, 344, 345).

    Obwohl grundsätzlich der Familienname und damit auch ehemalige Adelsbezeichnungen als Bestandteile des Familiennamens unveränderlich sind, entspricht es herrschender Meinung, solche Adelsbezeichnungen geschlechtsspezifisch abzuwandeln (vgl. Entscheidung des Reichsgerichts vom 10. März 1926, RGZ 113, 107, 112 f.).

    Inhaber von Familiennamen, zu deren Bestandteil eine ehemalige Adelsbezeichnung gehört, werden in Anschrift und Anrede mit dem vollständigen Namen genannt.

    In der Anschrift ist daher folgende Reihenfolge bei der Namensnennung üblich: Anrede, Akademischer Grad, Vorname, Familienname (die ehemalige Adelsbezeichnung wird voran gestellt). Beispiel: ""Herrn Dr. Theo Graf von Hinckelstein"".

    Für die Anrede in einem Brief bedeutet dies zum Beispiel: ""Sehr geehrte Frau Gräfin von Hinckelstein"" (im gesellschaftlichen Bereich wird die schriftliche Anrede häufig jedoch noch wie folgt gefasst: ""Sehr geehrte Gräfin von Hinckelstein"").

    Anredeformen wie ""Königliche Hoheit"", ""Hoheit"", ""Durchlaucht"" und dergleichen haben keine rechtliche Grundlage. Das Recht auf solche Prädikate wurde beispielsweise in Preußen aufgehoben durch § 1 Abs. 2 Nr. 3 des ""Gesetzes über die Aufhebung der Standesvorrechte des Adels und die Auflösung der Hausvermögen vom 23. Juni 1920"", Pr.GS S. 367. Diese Anredeformen wurden auch nicht Namensbestandteil; sie dürfen weder als solche noch als Berufsbezeichnung in die Personenstandsbücher eingetragen werden.

    téléchargement du guide
    https://www.protokoll-inland.de/SharedDocs/downloads/Webs/PI/DE/Allgemeines/Anschriften.pdf?__blob=publicationFile&v=6

    Pour les nostalgiques de la dynastie Hohenzollern
    https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Portrait_paintings_of_Friedrich_Wilhelm_IV_of_Prussia

    #auf_deutsch #langue_allemande #administration