• How to Move Code into a #docker Container
    https://hackernoon.com/how-to-move-code-into-a-docker-container-ab28edcc2901?source=rss----3a81

    Docker provides two good options for moving your code into an image or container: bind mounts and the Dockerfile COPY instruction. In this post, I’ll explain why images should always use the COPY instruction in production, and why it may be more convenient to use bind mounts in development.Dockerfile COPY InstructionThe COPY instruction in a Dockerfile is used to copy files or directories from the host machine filesystem into an image. For example, the following Dockerfile sets up a NodeJS application for running in production mode.# DockerfileFROM node:carbonWORKDIR /appENV NODE_ENV=production# Install dependencies first to take advantage of Docker layer caching. COPY package.json yarn.lock ./RUN yarn install —frozen-lockfile —no-cache —production# Copy the application files (...)

    #devops #move-code-into-docker #programming #best-practices



  • Berlin Spandau bekommt einen Wladimir-Gall-Weg - Spandau - Berliner Morgenpost
    https://www.morgenpost.de/bezirke/spandau/article216207033/Spandau-bekommt-einen-Wladimir-Gall-Weg.html

    Ehrung von Wladimir Gall wurde 2017 von BVV beschlossen

    Den Beschluss, Gall mit einer Wegbenennung und einem Festakt zum 100. Geburtstag zu ehren, gibt es bereits länger. Im Herbst 2017 war bereits von der Spandauer Bezirksverordnetenversammlung auf einen gemeinsamen Antrag von SPD, Linken und Grünen hin entschieden worden, dass das Bezirksamt eine solche Benennung prüfen sollte. Ursprünglich ging es damals allerdings um die Zufahrt zur Zitadelle, die Teil der Straße „Am Juliusturm“ ist. Wegen der formellen Hürden und Kosten habe man sich allerdings dagegen entschieden, erklärte Daniel Scheytt, Referent des Kulturstadtrates, auf Nachfrage.

    Zum Einen wäre das laut Scheytt ein komplexes Verfahren gewesen, das wohl länger als bis zum 100. Geburtstag Galls gedauert hätte. Zum anderen wären dadurch Kosten entstanden, weil sämtliche Vereine, Künstler und andere Institutionen auf der Zitadelle ihre Adresse hätten ändern müssen. Stattdessen wählte man daher den Weg um die alte Festung, der keine offizielle Straße ist und bislang keinen Namen hatte. Im Kultur- und Weiterbildungsausschuss habe man diesen Vorschlag einvernehmlich angenommen, so Scheytt. Läuft alles nach Plan, dann werden zum Festakt am Sonntag auch Enkelin und Urenkel von Wladimir Gall nach Spandau kommen.

    Interview mit Wladimir Gall – 9.Mai- 9 мая
    https://neuntermai.vvn-bda.de/2013/03/03/interview-mit-wladimir-gall

    GALL: Ich gehörte zu einem Sondertrupp der Armee. Unser Kampfauftrag bestand darin, die deutschen Soldaten über den Krieg, den Faschismus und die sowjetische Kriegsgefangenschaft aufzuklären und sie zur Aufgabe zu bringen. Jeden Abend fuhren wir mit einem Lautsprecherwagen an die sog. HKL (Hauptkampflinie) und wandten uns über das Mikrofon direkt an die Wehrmachtsangehörigen. Sehr oft wurden wir dabei von ihnen heftig beschossen.

    APB: Dein Einsatz als sowjetischer Parlamentär in der Festung Berlin-Spandau hat vielen Deutschen, vor allem Frauen und Kindern das Leben gerettet. Erzähl uns doch bitte noch etwas über diesen im wahrsten Sinne des Wortes „filmreifen“ Einsatz.

    GALL: Der Höhepunkt meiner Tätigkeit im Sondertrupp war der Parlamentärgang in die Zitadelle Spandau am 1. Mai 1945. Ausführlich habe ich alles in meinem Buch „Moskau – Spandau – Halle. Etappen eines Lebensweges“ beschrieben. Dieser Einsatz war nicht nur „filmreif“, sondern in erster Linie lebensgefährlich.

    Das war die dramatischste Episode meines Lebens.

    Zu Zweit, also Major Grischin und ich, stiegen wir über eine Strickleiter – einem Weidenstock mit einem Stück weißen Stoff in der Hand – als Parlamentäre in die Spandauer Zitadelle. SS-Fanatiker, die sich in der Festung befanden, versuchten immer wieder unsere Verhandlungen zur Vermeidung weiteren sinnlosen Blutvergießens zu sabotieren und wollten unsere Erschießung. Zum Glück war das nicht geschehen. Damit waren hunderte Zivilisten gerettet. Es freut mich, dass viele Deutsche diese humane Tat von uns und der Roten Armee nicht vergessen haben.

    APB: Später hat dich der wunderbare Film „Ich war neunzehn“ von Konrad Wolf einem breiten deutschen Publikum bekannt gemacht. Was verband dich mit Konrad Wolf und seiner Familie, vor allem mit seinem Bruder Markus Wolf? Welche Bedeutung hatten sie für dich?

    GALL: Ich lernte Konrad Wolf an der Front, in einem Sondertrupp, kennen, schätzen und lieben. Er wurde mein bester Freund und blieb es bis zu seinem viel zu frühen Tod 1982. Konni machte mich mit seinem Vater, dem bedeutenden antifaschistischen Schriftsteller Friedrich Wolf und seinem älteren Bruder, dem späteren legendären Chef der DDR-Aufklärung Markus (Mischa) Wolf bekannt. Ich bewunderte alle drei als kluge, aufrechte, rechtschaffende Menschen, mutige Kämpfer gegen den deutschen Faschismus, als Kampfgefährten im Kriege und in der Nachkriegszeit. Sie waren für mich die besten Vertreter des deutschen Volkes.

    Nachruf Wolodja Gall – 9.Mai- 9 мая
    https://neuntermai.vvn-bda.de/archiv/broschure/nachruf-wolodja-gall

    Konni hockte am Rundfunkgerät und hörte eine Sendung der BBC ab. Plötzlich sprang er auf und rief mit vor Freude überschnappender Stimme: ‚Jungs! In Reims ist ein provisorisches Protokoll über den Waffenstillstand unterschrieben worden. Morgen wird in Berlin die volle und bedingungslose Kapitulation unterzeichnet. Das bedeutet doch Sieg! Frieden!“

    Wladimir Gall Moskau-Spandau-HalleSo beschrieb Wladimir Samoilowitsch Gall in seiner Autobiographie „MOSKAU – SPANDAU – HALLE. Etappen eines Lebensweges“ (GNN-Verlag, Schkeuditz 2000) den 7. Mai 1945, den er und sein bester Freund Konrad Wolf als Offiziere der Roten Armee in Rathenow erlebten. Gerne erzählte Wladimir oder Wolodja, wie wir ihn nannten, in zahlreichen Lesungen von seinem Lebensweg, von seiner Freundschaft mit Konrad Wolf und natürlich von dem Ereignis, das ihn so bekannt gemacht hat: seinem Parlamentärgang in die Spandauer Zitadelle. Die Verhandlungen auf der Zitadelle Spandau bezeichnete Wolodja in einem Interview für unsere Broschüre zum 9.-Mai-Fest 2010 als „dramatischste Episode“ seines Lebens. Konrad Wolf hatte dieses Ereignis in seinem Film „Ich war neunzehn“ mit einigen dramaturgischen Freiheiten dargestellt. Im Februar 1968 wurde er im Kino „International“ uraufgeführt.

    #Berlin #Spandau #Geschichte #Krieg #Faschismus #Rote_Armee #Wladimir-Gall-Weg #Zitadellenweg


  • les caméras de surveillance n’avaient pas de lunettes #MDR

    Un pont s’affaisse à Grimbergen : « Conséquences dramatiques pour la navigation et le trafic routier » Belga - 17 Janvier 2019 - RTBF
    https://www.rtbf.be/info/regions/detail_un-pont-s-effondre-sur-le-canal-a-grimbergen?id=10120815

    Un pont surplombant le canal de Bruxelles à l’Escaut (canal de Willebroeck), à Grimbergen en périphérie bruxelloise, s’est affaissé jeudi matin. C’est plus précisément sur le territoire de Humbeek, qui fait partie de Grimbergen, que l’incident a eu lieu. 

    Une péniche se dirigeait vers Bruxelles, suivie d’une seconde péniche. La caméra de surveillance n’a vu que la première et le système de contrôle du pont a lancé la commande de descente. La péniche a donc heurté la partie mobile du pont, qui a été déplacée de 5 ou 6 mètres.

    La police locale confirme jeudi l’information, dévoilée par le quotidien flamand Het Nieuwsblad. « Il n’y a pas eu de blessé, mais les dégâts sont immenses », précise-t-on à la police locale. « Les conséquences pour la navigation et le trafic routier sont dramatiques ».

    Le canal maritime connait une circulation fluviale intense, et la route qui empruntait le pont accidenté est un chemin prisé des camions, souligne la police. La fermeture de la zone devrait donc avoir des conséquences non négligeables.

    #intelligence_artificielle #algorithme #critique_techno #automatisation #MDR #Belgique #Bruxelles


  • Voilà à quoi ressemble un « trottoir intelligent » | L’interconnexion n’est plus assurée
    http://transports.blog.lemonde.fr/2019/01/13/voici-un-trottoir-intelligent

    Un #trottoir conçu pour le piéton. Et si le « trottoir intelligent » n’était pas d’abord intelligent, mais en priorité un trottoir ? Voici, sur l’image d’ouverture, un exemple tout bête, trouvé au hasard de pérégrinations à Aix-les-Bains, en Savoie. Le trottoir, un enrobé de bitume tout à fait classique, s’élargit à l’endroit où est posé un lampadaire. Ben oui, c’est tout bête. Ainsi, le piéton dispose de la même largeur pour marcher tout au long du cheminement, et ne doit pas se livrer à des contorsions compliquées, ni descendre sur la chaussée, pour passer l’obstacle. Sur l’image ci-dessus, le même principe a été appliqué pour contourner un escalier, à Nevers.

    #transports #urbanisme #mobilité



  • Vendredi 18 janvier 2019 à 20h - 6e Cérémonie des Doigts d’Or - Les Oscars du Capitalisme - Salle Alain Colas - Lille

    AVEC OLDELAF & ALAIN BERTHIER, JEAN GADREY, AUTOTHUNE, ANNE CONTI, STEF DE MORANO (virage à droite), STEPHANE TITELEIN,.. (distribution en cours)

    https://vimeo.com/305912955

    Chaque année, le PAP’40 et le Cardinal Triple A de l’Église de la Très Sainte Consommation récompensent les serviteurs zélés de la $ainte Croissance et du Grand Capital en leur remettant cette statuette en or tant convoitée... le Doigt d’Or !

    La soirée consiste en une rétrospective des vidéos marquantes de l’année, un passage en revue des séquences cultes de l’année 2018 prouvant que tout va pour le mieux dans le meilleur des mondes... surtout pour nous, les plus riches de la planète !

    Dans les catégories :
MEILLEURE PUBLICITÉ / MEILLEURE RÉPLIQUE / MEILLEUR ACTEUR /
DOIGT D’OR DU FÉMINISME / MEILLEURE FRAUDE / MEILLEUR DISCOURS ANTI-MIGRANT
MEILLEURE INNOVATION QUI INNOVE LA VIE / MEILLEURE BRAVOURE POLICIÈRE
    C’est Salle Alain (Coca) Colas . 53 rue de la Marbrerie, Lille.
Ouverture des portes et buvette dès 19h30
Facile d’accès : à 100m du métro Marbrerie, Ligne 1
    Billets disponibles sur : https://www.helloasso.com/associations/compag

    Mise en scène : Aurélien Ambach Albertini

    Écriture : Aurélien Ambach Albertini & Alessandro Di Giuseppe

    Graphisme : Vincent Lhomme

    Sculpture : Bertrand Sion
Teaser & Habillage : Nathalie Fourcy

    Régie : David Boisseau & Michael Mensier

    Stage communication & administration : Margaux Lassalle & Agathe Denis
    https://www.compagnietriplea.fr/c%C3%A9r%C3%A9monie-des-doigts-d-or/tourn%C3%A9e-6e-c%C3%A9r%C3%A9monie-des-doigts-d-or

    TOURNÉE NATIONALE : 
    18-01 #LILLE Salle Alain Colas avec OLDELAF & ALAIN BERTHIER et JEAN GADREY
    22-01 #LIÉVIN au LAG Lieu Autogéré du Bassin Minier -
    23-01 #BRUXELLES Le Garcia Lorca avec l’entarteur NOËL GODIN avec Kairos
    24-01 #AMIENS Espace Dewailly en partenariat avec Fakir & La Boîte Sans Projet
    25-01 #PARIS Salle Jean Dame avec ALEX VIZOREK, AUDREY VERNON, PATRICK MENAIS, PATRICK DE VALETTE (Chiche Capon)
    28-01 #BESANÇON Le Scènacle - 
    29-01 #LYON Palais de la Mutualité avec PIERRE-EMMANUEL BARRÉ & AYMERIC LOMPRET avec la CGT
    30-01 #GRENOBLE La Basse-cour
    31-01 #AVIGNON Théâtre de La Rotonde - Centre culturel des cheminots
    01-02 #MARSEILLE Le Daki Ling avec CÉDRIC HERROU
    03-02 #LAUTREC Le Café Plùm
    04-02 #MONTPELLIER La Carmagnole
    05-02 #TOULOUSE Hangar de la Cépière avec PATRICK DE VALETTE (Chiche Capon)
    06-02 #BAYONNE La Luna Negra avec la participation de Bizi  !
    07-02 #BORDEAUX Maison Cantonale de la Bastide avec #Greenpeace Bordeaux
    08-02 #LIMOGES Médiathèque de Rilhac-Rancon - avec Alternatiba Limoges
    12-02 #ANGOULÊME Cinéma de la Cité, avec BENOÎT DELÉPINE
    13-02 #NANTES La Manufacture - avec #Alternatiba Nantes
    14-02 #RENNES Maison Internationale - avec #Attac Rennes

    La Cérémonie des Doigts d’Or - Les Oscars du Capitalisme est un événement annuel qui existe depuis 2014. Il est organisé par la Compagnie Triple A & l’Eglise de la Très Sainte Consommation, et co-écrit, mis en scène et présenté par Alessandro Di Giuseppe et Aurélien Ambach Albertini.

    La soirée consiste en une rétrospective des vidéos marquantes de l’année, une sorte de zapping des séquences cultes de l’année prouvant que tout va pour le mieux dans le meilleur des mondes... surtout pour les plus riches de la planète ! Comme pour les Césars, une fois le gagnant désigné, un représentant monte à la tribune pour se féliciter d’avoir gagné, c’est l’occasion d’entendre de joyeux discours bien assaisonnés dans la tradition du rire de résistance.

    #artivisme #enmarche #copinage #capitalisme


  • Wie Groß-Berlin entstand: Berlins vergessener Vater - Berlin - Tagesspiegel
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/wie-gross-berlin-entstand-berlins-vergessener-vater/23852546.html


    Vollblutbeamter. Adolf Wermuth war nie Mitglied in einer Partei.FOTO: AKG-IMAGES

    13.01.2019 - Ohne ihn wäre die Stadt keine Metropole. Doch kaum jemand kennt seinen Namen: Vor 100 Jahren formte Adolf Wermuth das heutige Berlin.
    Von CHRISTIAN HÖNICKE und LARS SPANNAGEL

    Es war der 1. Oktober 1920, als Berlin über Nacht zur drittgrößten Stadt der Erde wurde. Damals verschmolz Berlin mit umliegenden Gemeinden und Städten, formte sich die Metropole, wie wir sie heute kennen. „Das prägt noch heute entscheidend unsere Stadt“, heißt es in der Koalitionsvereinbarung der rot-rot-grünen Regierung. Den hundertsten Geburtstag will sie deshalb groß feiern. Ausstellungen sind geplant und Sonderbriefmarken, es wird Festakte geben, Reden, Ehrungen.

    Einer wird nicht geehrt. Er liegt vergessen auf einem Friedhof in Buch, ganz im nördlichsten Zipfel der Stadt: der Vater von Groß-Berlin.

    Versteckt hinter der Schlosskirche steht dort ein schlichter schwarzer Grabstein mit Kreuz. „Seid fröhlich in Hoffnung!“, steht darauf. Hier liegen keine Blumen, keine Kränze, nur ein toter Vogel auf ungepflegtem Gras. Darunter ist Adolf Wermuth begraben.

    Eine neue Megametropole

    Er führte Berlin als Oberbürgermeister durch eine der schwierigsten Phasen seiner Geschichte, durch einen Weltkrieg und eine Hungersnot. Am Ende seiner Amtszeit gelang ihm das, woran alle seine Vorgänger gescheitert waren: Er vereinigte das alte Berlin mit dem Umland, mit Charlottenburg, Spandau, Köpenick, Reinickendorf und Pankow. Und erschuf so eine neue Megametropole mit fast vier Millionen Einwohnern.

    Trotzdem kennt kaum ein Mensch noch seinen Namen. Wermuth war kein schillernder Star. Er war ein unprätentiöser Pragmatiker, der ein Projekt umgesetzt hat, das bis heute umstritten ist. Es gibt nur wenige Bilder von ihm, kaum Schriftstücke über ihn, das wichtigste hat er selbst geschrieben, im Jahre 1922: seine Autobiografie „Ein Beamtenleben“. Weil er parteilos war, hatte er nie eine Lobby, die für eine Würdigung seiner Leistung eintrat. Nur in Buch glauben ein paar Menschen zu wissen, wie wichtig dieser mysteriöse Mann mit dem markanten Schnauzbart für die Entstehung des modernen Berlins war.

    Per Gesetz vergrößerte sich die Stadt damals um das 13fache, von der Fläche her war auf der Welt nur noch Los Angeles größer. Nach London und New York wurde Berlin zur drittbevölkerungsreichsten Stadt der Erde.

    Die Industrialisierung hatte die Stadt in den Jahrzehnten zuvor unkontrolliert wachsen lassen. Um 1800 hatte Berlin rund 200.000 Einwohner, 1910 schon knapp zwei Millionen – bei nahezu unverändertem Stadtgebiet, das die heutigen Stadtteile Mitte, Tiergarten, Wedding, Friedrichshain, Kreuzberg und Prenzlauer Berg umfasste. Auch die umliegenden Städte und Gemeinden erlebten einen rasanten Zuzug: Aus 2367 Wilmersdorfern im Jahre 1875 wurden 109.716 im Jahre 1910.

    Wer es sich leisten konnte, zog in den Südwesten

    Die Neuankömmlinge verdingten sich meist als Fabrikarbeiter, Tagelöhner, Dienstbotinnen. Die kommunale Verwaltung, der Ausbau der Infrastruktur und der Wohnungsbau konnten nicht mithalten. Die Folge war großes Elend. Mehr als 600.000 Berliner lebten in Wohnungen, in denen jedes Zimmer mit fünf oder mehr Personen belegt war. Wer es sich leisten konnte, zog in eine der Nachbargemeinden, vorzugsweise in eines der vornehmen Villenviertel im Südwesten.

    Doch auch dort gab es Probleme. Die Umlandgemeinden kooperierten nicht, sie konkurrierten. Es gab allein 17 Wasser-, 40 Gas- und 60 Kanalisationsbetriebe im Großraum, dazu 15 Elektrizitätsversorger, weil nahezu jede Gemeinde ihr eigenes System angelegt hatte. „Kommunale Anarchie“ nannte das ein Berliner Lokalpolitiker. Und der Zweite Bürgermeister, Georg Reicke, veranschaulichte sie so: „Wer es erfahren hat, welche Unsummen von Verhandlungen, von Schreibereien, von Konzessionen (...) dazu erforderlich sind, damit eine einzige Gemeinde ein Rohr durch das Gebiet einer anderen leitet, (...) ein neues Verkehrsmittel einführt, das allen zu dienen bestimmt ist, der muß die Unnatur, die Widersinnigkeit des jetzigen Zustandes empfinden.“

    Diese Anarchie zu beenden, war Wermuths selbst gewählte Mission. Er war es gewohnt, Dinge ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten neu zu ordnen. Der studierte Jurist hatte zuvor fast drei Jahrzehnte lang im Reichsamt des Inneren in Berlin gearbeitet, dem Innenministerium des Kaiserreichs. Dort war er am Aufbau des Deutschen Wetterdienstes beteiligt, eine seiner ersten Aufgaben in eigener Verantwortung war es, per Gesetz eine neue Maß- und Gewichtsordnung durchzusetzen. Lieb gewonnene Bezeichnungen wie Pfund, Zentner und Lot schaffte er zugunsten von Gramm und Kilogramm ab, „erbarmungslos“, wie er selbst befand.

    Nun war Berlin dran.

    Ebenso erbarmungslos wollte er den Zusammenschluss mit den umliegenden Gemeinden gegen alle Widerstände erreichen. 1912 trat er sein Amt als Oberbürgermeister an. „Die Tat drängte sich am ersten Tag unwiderstehlich auf“, notierte er später. „Groß-Berlin fackelte nicht.“


    Die Stadtgrenzen von 1920 sind nahezu identisch mit den heutigen.GRAFIK: FABIAN BARTEL

    Sicher, die Idee Groß-Berlin hatte viele Väter und Mütter. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts wurden teils gegen ihren Willen Moabit, Wedding, Tempelhof und Teile von Schöneberg eingemeindet. Später folgten der Tiergarten, der Zoo und der Schlossbezirk Bellevue. In den 1870er Jahren wollte Oberbürgermeister Arthur Hobrecht (der Bruder des berühmten Stadtbaurats James) Berlin mit Charlottenburg, Köpenick und den Landkreisen Teltow im Süden und Niederbarnim im Norden vereinigen. Doch zwei Anläufe im Preußischen Abgeordnetenhaus scheiterten.

    Der letzte Versuch misslang 1896. Der Berliner Magistrat unter Bürgermeister Robert Zelle und die Stadtverordneten konnten sich nach fünf Jahren Verhandlung nicht einigen. Die Verordneten wollten gern die florierenden Städte des Kreises Teltow nach Berlin holen. Zu ihm gehörten alle Gemeinden südlich der Spree zwischen Potsdam und Köpenick, darunter Charlottenburg, Wilmersdorf und Schöneberg. Die aber wollten sich ihren Wohlstand nicht von Berlins „rotem Magistrat“ streitig machen lassen.

    An den Gebieten im Norden und Osten wiederum hatten die Berliner Verordneten kein Interesse. Zwar war die Gegend mit ihren vielen Äckern die Kornkammer Berlins. Doch außer ein paar Großbauern dominierte die Armut. Direkt hinter dem Mietskasernenring schwappte das proletarische Berlin in Arbeitervororte über, die sich vom Zusammenschluss eine Verbesserung erhofften. Dort, wo der Rauch der Industrieschlote hinwehte, gab es wenig Steuern zu holen, dafür umso mehr auszugeben.

    20 Bezirke, die Grundlage der heutigen Verwaltung
    Erst zwei Jahrzehnte später gelang es, Groß-Berlin zu formen. 94 Gemeinden schlossen sich zu einer zusammen. Zu den acht Städten Berlin, Charlottenburg, Köpenick, Lichtenberg, Neukölln, Schöneberg, Spandau und Wilmersdorf kamen 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirke. Groß-Berlin wurde in 20 Verwaltungsbezirke eingeteilt, die nach einigen Grenzkorrekturen im Prinzip noch heute bestehen.

    Die treibende Kraft dieser Mega-Fusion war Adolf Wermuth. Ohne ihn wäre Groß-Berlin vermutlich nur ein Traum geblieben – wie jener von „Grand Paris“, der trotz vieler Anläufe nie Wirklichkeit wurde. Wermuth war der richtige Mann zur richtigen Zeit – am richtigen Ort.

    Wermuth war gerade 57 Jahre alt und stand vor einem Neuanfang. Er, der 1855 in Hannover geboren worden war, hatte sich bis weit nach oben gearbeitet. Schon sein Vater war Regierungspräsident, die Königsfamilie von Hannover regelmäßig Gast im Haus. Wermuth studierte in Göttingen und wurde 1882 ins Reichsamt nach Berlin berufen. Er verantwortete die Repräsentanz des Deutschen Reiches bei den Weltausstellungen in Melbourne und Chicago. Aus Melbourne kehrte er blass, mager und von Malaria gezeichnet zurück, für den Rest seines Lebens litt er unter Schwindelanfällen und stieg doch später im Reichsschatzamt zu einem der wichtigsten Staatssekretäre Preußens auf. Allerdings trat er schon damals kompromisslos auf. Auch gegenüber Autoritäten. Im Streit um eine Erhöhung der Erbschaftssteuer warf er 1912 sein Amt hin – und machte erst einmal eine Wanderung durch den Harz.

    Viele Berliner wohnten feucht, dunkel, kalt, schmutzig
    Unterwegs erreichte ihn ein Brief. Ein Berliner Stadtverordneter fragte an, ob Wermuth Nachfolger des amtsmüden Oberbürgermeisters Martin Kirschner werden wolle. Wermuth willigte ein. Am 12. Mai 1912 wurde der parteilose Beamte von der Stadtverordnetenversammlung mit sozialdemokratischer Mehrheit zum neuen Oberbürgermeister gewählt. In den zwei Wochen, bevor er im September sein Amt antrat, machte Wermuth sich ein Bild von der Stadt, die er regieren sollte.

    Was er sah, war eine Metropole unter enormen sozialen Druck. Er besichtigte das Virchow-Krankenhaus, Volksschulen und Lyzeen, Markthallen und Viehhöfe, sah „bis in die Nacht hinein Tausende in das Städtische Obdach strömen“. Ein großer Teil der Bevölkerung wohnte feucht, dunkel, kalt, schmutzig, fensterlos, von Ungeziefer geplagt. Eine Toilette teilten sich manchmal bis zu 20 Haushalte, Krankheiten wie Cholera, Typhus, Tuberkulose waren Alltag.

    Um die Not ein wenig zu lindern, verließ Wermuth seine Wohnung in der Klosterstraße. Er zog dauerhaft ins Schloss des Berliner Stadtguts Buch, den Sommersitz der Oberbürgermeister. „Hier haben meine Frau und ich, auch mit den ein- und ausfliegenden Kindern, neun Sommer von April oder Mai bis Ende Oktober gehaust. Und seit die Wohnungsnot mir vorschrieb, meine zweite Wohnung im Stadtinnern aufzugeben, froren wir auch mehrere Winter weidlich in dem alten, weiträumigen, kalten Gutshaus.“

    „Obwohl er für Berlin so wichtig war, ist er untergegangen“
    Rainer Schütte kennt diese Zeilen auswendig. Er arbeitet beim Projekt „Stolpersteine“, nach der Wende war er 20 Jahre lang Werkstattleiter des „Künstlerhofs Buch“. Unter dem Namen betrieb die „Akademie der Künste“ eigene Werkstätten auf dem ehemaligen Gutshof. In Buch hörte Schütte von Wermuth und begann sich für ihn zu interessieren. Er stöberte auf, was über ihn zu finden war, ein paar alte Artikel und Fotos, Kapitel in historischen Büchern. „Wermuth wurde zu Unrecht vergessen“, sagt Schütte. „Obwohl er für Berlin so wichtig war, ist er einfach untergegangen.“

    Bei seiner Recherche kam Schütte auch mit der Urenkelin eines einstigen Schlossnachbarn von Wermuth ins Gespräch. „Sie hat mir ein paar Anekdoten erzählt.“ Zum Beispiel die, dass Wermuth sehr gesellig und ein gern gesehener Gast im „Schlosskrug“ gewesen sei. Dort habe er hin und wieder mit Anwohnern ein Bier getrunken.

    Und wenn er wichtige Reden einstudierte, soll er manchmal in den Stall des Gutshofs gegangenen sein. Dann brüllte er der Legende nach gegen die Kühe an, um seine Stimme zu trainieren.

    Ein lautes Organ brauchte Wermuth auch für die hitzigen Debatten, die um seinen Traum von Groß-Berlin tobten. Neben den bürgerlichen Vororten wehrte sich vor allem das Königreich Preußen gegen eine Expansion seiner Hauptstadt. Es fürchtete einen „Staat im Staate“ und erlaubte nur den losen „Zweckverband Groß-Berlin“, der kurz vor Wermuths Amtsantritt gebildet worden war. Der sprach sich bei Verkehr, Bebauungsplanung und Freiflächen ab – mehr war nicht erwünscht.

    Wermuth aber war entschlossen, aus dem Zweckverband eine Stadt zu schaffen. Sein erster Versuch begann 1912 damit, Treptow an Berlin zu binden. Preußen grätschte dazwischen und teilte ihm mit, „Berlin müsse sich fügen“. Doch Wermuth fügte sich nicht. Er glaubte weiter an die Notwendigkeit für Groß-Berlin – erst recht nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914.


    Schon 1912 gab es eine Kampagne für Groß-Berlin, Käthe Kollwitz gestaltete diesen Aufruf.

    Die Menschen hungerten, weil die Versorgung im Ballungsgebiet stockte, soziale Unruhe drohte. „Nirgends hat die Zerstückelung Berlins sich hemmender erwiesen als in der Kriegswirtschaft“, schrieb Wermuth später. „Unter der Arbeiterschaft gab es in einer Sonnabendsitzung nach der anderen Sturm, wenn wieder einmal festgestellt wurde, dass Tegel sein Fleisch anders und lässiger verteilte als die übrigen Gemeinden, oder dass in Zeiten der Not Neuköllns Bewohner nur drei Pfund Kartoffeln erhielten, die von Schöneberg aber fünf.“

    Wermuth machte die Versorgung der Bevölkerung zu seiner Hauptaufgabe. Und fand darin einen ersten Hebel, Berlin trotz Preußens Veto zu einen – zunächst ökonomisch. In der Not versammelte er die widerstrebenden Gemeinden hinter einer Idee: der Einführung von Lebensmittelmarken, die im gesamten Großraum gültig waren. „Jetzt, wenn je, musste die innere Zusammengehörigkeit Groß-Berlins zur Geltung kommen“, befand er. „Das sahen die Vororte sämtlich und ohne Besinnen ein.“

    Die Brotkarte als entscheidender Hebel

    Wermuth lud Vertreter von etwa 50 Gemeinden und Gutsbezirken in das Rathaus. Der Krisenstab bestand nicht nur aus Politikern, die halbe Stadtgesellschaft saß darin. „Einer von ihnen gab der Versammlung den verheißungsvollen Namen ,Erste Sitzung des Groß-Berliner Magistrats‘. Ihr Beschluss lautete, alle Teile Groß-Berlins zu einer Brotkartengemeinschaft zu vereinigen.“ Die Brotkarte für „Groß-Berlin“ wurde 1915 eingeführt, sie rationierte das Brot und verteilte es an die Bevölkerung. Es folgten Karten für Fleisch, Eier, Gemüse und weitere Lebensmittel, dazu Seife und Kohle.

    Wermuths Maßnahmen verhinderten nicht nur eine Hungersnot. Sie leiteten die angestrebte Fusion ein. „Ich hatte schon vor dem Kriege die Meinung vertreten und öffentlich zu begründen versucht, dass der Zusammenhalt von innen kommen müsse“, schrieb Wermuth. Die Not schweißte Berlin mit dem Umland zu einer Art Schicksalsgemeinschaft zusammen. „Nun lag der Weg frei. Nun wollten die Groß-Berliner auch ferner einig handeln.“

    Um die Welten beiderseits der Spree zu einer zu verbinden, wollte Wermuth sie auch verkehrstechnisch vernetzen. Stadt- und U-Bahn fuhren damals nur von Ost nach West. Werner von Siemens hatte schon 1892 eine Nord-Süd-S-Bahn unter der Innenstadt angeregt, nach dem Krieg nahm Wermuth die Idee auf und trieb die Planungen voran. So sollten die Vororte im Süden mit denen im Norden verbunden werden: Steglitz mit Frohnau, Lichterfelde mit Buch. Die erste Fahrt 1936 reklamierten die Nazis dennoch allein für sich.

    Der Ende Krieg endet: die große Chance!

    Einen seiner aktivsten Mitstreiter fand Wermuth in Alexander Dominicus. Der Schöneberger Bürgermeister, wie Wermuth ein Zugezogener, erkannte, dass rund um Berlin „eine Gemeinde der anderen das Wasser abgräbt“. Die beiden ergänzten sich gut: Wermuth zog im Hintergrund die Fäden, Dominicus warb öffentlich für das Projekt. Er gründete 1917 den „Bürgerausschuss Groß-Berlin“, um „eine ständige Tribüne“ zu schaffen „für den Ruf nach großberlinischem Gemeinschaftsgeist“. Der Bürgerausschuss wollte eine „Gesamtgemeinde“ in einem 20-Kilometer-Radius um Berlin.

    Nach dem Ende des Kriegs sah Wermuth die große Chance dafür gekommen. Preußen existierte nach der Novemberrevolution nur noch auf dem Papier, die einstige Monarchie wurde von der neuen sozialistischen Regierung in die Weimarer Republik überführt. Wermuth wollte schnell Fakten schaffen und noch am 28. November 1918 Groß-Berlin durch die Zwangseingemeindung des Umlands beschließen – per Notverordnung.

    Vermutlich sähe Berlin heute vollkommen anders aus, wenn er damit Erfolg gehabt hätte. Doch die neue Staatsregierung pfiff ihn zurück, man wollte die Metropole nicht „auf diktatorischem Wege“ bilden. Die grundsätzliche Notwendigkeit des Zusammenschlusses aber hatte man auch dort nach den Erfahrungen des Kriegs erkannt.

    Nur durch eine Großgemeinde würde man „die wirtschaftlichen Nöte der östlichen und nördlichen Gemeinden beseitigen und gleichzeitig für die Zukunft die Ungleichheiten aus der Welt schaffen“. Für eine ordentliche Lösung gab man grünes Licht. Und Wermuth legte los.

    „Ein Jahr später wäre es nicht mehr möglich gewesen“
    Ab März 1919 beriet er in kleiner Runde mit anderen Kommunalpolitikern und dem preußischen Innenminister in seinem Amtszimmer im Roten Rathaus über die genaue Form der neuen Riesenstadt. Gerungen wurde vor allem um die Außengrenzen. Wermuth wollte einen 15-Kilometer-Radius um Berlin, ohne Köpenick und das besonders heftig rebellierende Spandau. Schließlich wurden die Grenzen weiter draußen gezogen, dort, „wo in absehbarer Zeit der Entwicklung an ein Entstehen städtischer Lebensverhältnisse (…) nicht mehr gedacht werden kann“. Darin sollten 20 neue Bezirke erschaffen werden.

    1920 sollte das Groß-Berlin-Gesetz beschlossen werden. Die Voraussetzungen waren günstig. Der Fokus der Öffentlichkeit lag nicht auf Stadtentwicklung – Kapp-Putsch, Spanische Grippe und Versailler Vertrag bestimmten die Schlagzeilen. Der berlinhistorisch versierte Stadtplaner Harald Bodenschatz sagt: „Ein Jahr später wäre es nicht mehr möglich gewesen.“ Schließlich habe Berlin die anderen nicht einfach geschluckt. „Es war eine Vereinigung, das ging nur über zähe Verhandlungen.“ Doch nicht einmal Bodenschatz weiß, dass es vor allem der Berliner Oberbürgermeister selbst war, der in diesen zähen Verhandlungen den Widerstand der Nachbarstädte überwand.

    In einigen Stadtparlamenten gab es der Groß-Berlin-Frage wegen Tumulte und Prügeleien. Vor allem Charlottenburg, die reichste Stadt des alten Preußens, kämpfte erbittert. Noch heute steht das prunkvolle Charlottenburger Tor als Abgrenzung zum einstigen Nachbarn Berlin.

    Die Blaupause einer Stadt mit vielen Zentren

    Um die Widerspenstigen zu zähmen, wollten die preußische Regierung und auch Dominicus Übergangs- und Sonderregelungen für einzelne Gemeinden schaffen. Wermuth lehnte das ab. Er wollte die Opposition gegen Groß-Berlin ein für alle Mal brechen. Seine Zugeständnisse knüpfte er an das unumstößliche Bekenntnis zur neuen Metropole.

    Dafür nutzte er seinen Kontakt zum preußischen Staatssekretär Friedrich Freund, der das Groß-Berlin-Gesetz konzipierte. Er schrieb ihm persönliche Briefe und beeinflusste so den finalen Gesetzentwurf unter Umgehung des offiziellen Wegs entscheidend.

    Wermuth erkannte zum Beispiel, dass den bürgerlichen Gemeinden eine vom Berliner Magistrat geführte zentralistische Struktur, wie sie die Sozialdemokraten wollten, nicht zu vermitteln war. Daher wollte er den Stadtteilen in spe eine weitgehend unabhängige Verwaltung zubilligen, mit eigenem Parlament und Regierung. Dafür schlug er selbst die Bezeichnungen „Bezirksversammlung“ und „Bezirksamt“ vor. Der Magistrat sollte nur die Finanz- und Steuerverwaltung zentral leiten. Es war die Blaupause für die polyzentrische Stadt, die wir heute kennen. Die größeren Städte umschmeichelte Wermuth, indem er die neuen Bezirke nach ihnen taufen lassen wollte.

    Dennoch scheiterten zwei Abstimmungen über das Gesetz in der Preußischen Landesversammlung. Das Zeitfenster schloss sich. Wenn auch die dritte Abstimmung negativ ausgefallen wäre, wäre Groß-Berlin vermutlich gestorben.

    Wermuth griff zu einem letzten taktischen Kniff. Er ließ das „Groß“ aus dem Namen streichen, um den Skeptikern die Angst vor einem übermächtigen Berlin zu nehmen. Wermuth wollte statt des „künstlichen und etwas überheblichen Namens Groß-Berlin“ lieber die schlichte Bezeichnung „Berlin“ verwenden. Mit nur 16 Stimmen Mehrheit wurde das Gesetz tatsächlich beschlossen, am 1. Oktober 1920 trat es in Kraft. Das alte Berlin war tot, die „Neue Stadtgemeinde Berlin“ geboren.

    Der Zusammenschluss löste keineswegs alle Probleme. „Mit der Schaffung von Groß-Berlin begann eigentlich erst die Frage, wie das mit Leben gefüllt werden soll“, sagt Bodenschatz. Wegen der dezentralen Verwaltung durch die Bezirke war man zum Beispiel nicht in der Lage, genügend Wohnraum zu schaffen – ein vertraut klingendes Problem. „Die Zugeständnisse belasten uns bis heute, sie haben die Kompetenzen verunklart“, sagt Bodenschatz. „Schon damals war den Juristen klar, dass das nachgebessert werden muss – das ist aber bis heute nicht passiert.“ Eine weitere Analogie zur Neuzeit: Berlin beschwerte sich darüber, zu wenig Geld vom Staat zu bekommen, obwohl man durch die Hauptstadtfunktion besonders belastet wurde.

    Der Querkopf muss gehen

    In folgenden Jahren wurden dennoch prägende Großprojekte realisiert. Gemeinsame Strom-, Bewässerungs- und Nahverkehrsnetze entstanden, eine Bauordnung mit einheitlichen Vorschriften wurde verfasst, die Avus, das Messegelände, der Flughafen Tempelhof und jede Menge Sportanlagen wurden gebaut.

    Wermuth wurde 1920 zwar noch einmal als Oberbürgermeister wiedergewählt, doch die Ausgestaltung des modernen Berlin übernahm sein Nachfolger Gustav Böß. In seiner Biografie versicherte Wermuth, sich stets „von jeder Parteipolitik ferngehalten zu haben“, die „Gedankengänge und das Schema einer Partei sind mir am Ende ebenso ferngeblieben wie vorher“. Am Ende fiel der Querkopf deswegen zwischen alle Stühle. Die bürgerlichen Parteien nutzten einen Streik der Berliner Elektrizitätsarbeiter, um ihn anzugreifen, auch Teile der Sozialdemokraten ließen ihn fallen, im November 1920 trat er schließlich zurück.

    Wermuth zog aus seiner Dienstwohnung im Schloss Buch aus, gen Süden nach Lichterfelde. Seine Frau Marie starb 1923. Wermuth begann unter „Zwangsvorstellungen“ zu leiden, hieß es in einem Artikel von 1927 über „den alten Herrn mit dem langen eisgrauen Schnurrbart“. „Dabei handelte es sich anscheinend um Nachwirkungen seiner leitenden Tätigkeit auf dem Gebiete der Lebensmittelbewirtschaftung.“ Nachbarn trafen ihn demnach ständig beim Lebensmitteleinkauf: „Er fürchtete zu verhungern.“

    „Rücksichtslos ist er Hindernissen entgegengetreten“

    Wermuth starb 1927 im Alter von 72 Jahren. Zur Trauerfeier in der Kirche der ehemaligen Hauptkadettenanstalt Lichterfelde schrieb das „Berliner Tageblatt“: „Im Auftrage der Reichsregierung sprach Finanzminister Köhler von der hohen, weittragenden Bedeutung, die Adolf Wermuths Arbeit während seines unermüdlichen und selbstlosen Schaffens im Dienste des Staates gefunden hat. Die Ausgestaltung und die Zusammenfassung Groß-Berlins waren Wermuth nach rastlosen Mühen gelungen.“ Der neue Oberbürgermeister Böß pflichtete dem anerkennend bei: „Rücksichtslos ist er Hindernissen entgegengetreten, die sich ihm hemmend in den Weg stellten.“ Wermuths Leichnam wurde nach Buch überführt, „wo im engsten Familien- und Freundeskreise die Beisetzung an der Seite der vor Jahren verstorbenen Gattin“ erfolgte.

    Seither ist das Grab mehrfach beschädigt worden, zwischendurch ist das Grabkreuz abgebrochen. Zu DDR-Zeiten und zuletzt 2004 haben sich Jugendliche daran abgearbeitet. Sie werden kaum gewusst haben, wessen Grab sie demolierten. Es gehört zu den Absonderlichkeiten dieser sonderbaren Stadt, dass Wermuths Ruhestätte bis heute nicht auf der Liste der Ehrengräber steht.

    Selbst in Wermuths früherem Wohnort sind fast alle Spuren verwischt. In den Kuhstall auf dem Gutshof ist ein Fairtrade-Start-up eingezogen, das sich mehr um die Zukunft als um die Vergangenheit sorgt. Das Schloss Buch wurde im Zweiten Weltkrieg zerbombt, Walter Ulbricht ließ den Rest 1964 sprengen. An die Stelle des Schlosses ist eine Blumenrabatte aus Beton gerückt, nur das Treppengeländer wurde gerettet. Es befindet sich heute im Operncafé Unter den Linden.

    Die Schlosskirche ist noch da, vereinfacht wiederaufgebaut. Die Pfarrerin Cornelia Reuter sagt, auch ein Sohn Wermuths, der im Krieg fiel, sei auf dem Friedhof begraben worden, doch niemand wisse mehr, wo genau. Immerhin weiß Reuter um Wermuths Verdienste, anders als der Berliner Senat: „Ich glaube, man hat dort nicht wirklich eine Ahnung, wie wichtig er für diese Stadt war.“

    Zwei Anträge für ein Ehrengrab wurden abgelehnt

    Die Feierlichkeiten für das 100-Jahr-Jubiläum werden in der Senatskanzlei des Regierenden Bürgermeisters geplant. Dort werden auch Anträge für Ehrengräber bearbeitet. Schon zwei für Wermuth hat die Evangelische Kirchengemeinde Buch gestellt. Beide wurden abgelehnt, zuletzt 2009. „Hin und wieder legt ein Regierender mal einen Kranz hier ab“, sagt Wermuth-Fan Rainer Schütte. „Aber für die Pflege des Grabs will die Stadt nicht aufkommen.“

    Angeführt wurden dafür formale Gründe. Unabdingbares Kriterium für ein Ehrengrab sei „das fortlebende Andenken an die um Berlin hervorragend verdiente Persönlichkeit in der allgemeinen, breiteren Öffentlichkeit“. Im Falle Wermuth sei das „nicht eindeutig feststellbar“, teilte die Senatskanzlei mit. Weil Wermuth der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt ist, möchte ihn die Stadt, die er selbst mit erschuf, auch nicht öffentlich würdigen.

    Dabei „musste Wermuths Tätigkeit notwendigerweise im Hintergrund bleiben, denn sie spielte sich in der Beeinflussung des Magistrats und in zweiseitigen Gesprächen mit den Vertretern des preußischen Innenministeriums ab“, schrieb die Geschichts- und Politikwissenschaftlerin Frauke Bey-Heard schon 1969 in ihrer preisgekrönten Schrift „Hauptstadt und Staatsumwälzung Berlin 1919“. Die Vorstöße des Schönebergers Dominicus seien öffentlichkeitswirksamer gewesen, doch laut Bey-Heard „hatte der Oberbürgermeister einen viel größeren Anteil an der Gestaltung von Groß-Berlin, als ihm bisher zugestanden wurde“. In Berlin ist diese Erkenntnis bis heute nicht angekommen.

    Nur ein kurzer Weg trägt seinen Namen
    Die 100-Jahr-Feier wäre doch ein guter Anlass, das zu ändern, findet die Bucher Pfarrerin Reuter. Sie hat soeben einen neuen Antrag auf ein Ehrengrab eingereicht. Die Kirchengemeinde möchte bis 2020 auch eine Informationsstele aufstellen, die auf Wermuth und andere Prominente hinweist, die in Buch begraben sind. „Vielleicht beteiligt sich der Berliner Senat ja wenigstens daran“, sagt Reuter.

    Wermuths Nachfolger Böß wurde geehrt, indem die Straße am Roten Rathaus nach ihm benannt wurde. Andere prominente Plätze und Straßen Berlins tragen die Namen ehemaliger Bürgermeister wie Ernst Reuter, Otto Suhr, Walther Schreiber oder Franz Christian Naunyn. Selbst Alexander Dominicus hat eine große Straße bekommen. Nach Adolf Wermuth ist nur der Wermuthweg benannt, eine knapp 500 Meter lange Betonschleife im Rücken der Hochhäuser der Gropiusstadt.

    Der vergessene Stadtvater zeugt auch davon, dass Groß-Berlin bis heute noch nicht richtig zusammengewachsen ist. Wie auch? Nur 13 Jahre hatte die neue Stadt Zeit, zu sich zu finden, bevor die Nazis sich ihrer bemächtigten und sie zu Germania umbauen wollten. Die Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg verlief schicksalhafterweise großteils genau entlang der alten Vorbehaltsgrenze, der wohlhabende Westen wurde eine Stadt, der proletarische Osten eine andere. Nach der Wiedervereinigung 1990 wurde schnell klar: Die Gräben, die Wermuth einst zuschütten wollte, waren immer noch da.

    Ein Archipel von Städten und Gemeinden

    Im Grunde begann die Entstehung von Groß-Berlin mit dem Mauerabriss noch einmal von vorn. Wie zu Wermuths Zeiten ringen die Ortsteile um Einfluss und Vorteilsnahme. Zwischen Spandau und Buch fühlen sich die wenigsten als Groß-Berliner, die Fliehkräfte sind immens, kein Gründungsmythos hält sie zusammen. „Das ist keine richtige Stadt, sondern ein Archipel von Städten und Gemeinden“, sagt Harald Bodenschatz. „Groß-Berlin ist bis heute ein unvollendetes Projekt.“

    Wird es je vollendet werden? Der Zusammenhalt muss von innen kommen, befand Adolf Wermuth schon vor einem Jahrhundert. Vielleicht würde dieses seltsame Gebilde von einer Stadt ein bisschen enger zusammenwachsen, wenn es sich wenigstens des Mannes erinnerte, der es einst erschaffen hat.

    QUELLEN
    Frauke Bey-Heard: „Hauptstadt und Staatsumwälzung Berlin 1919“
    Wolfgang Ribbe (Hrsg.): „Stadtoberhäupter. Biograhien Berliner Bürgermeister“
    Rainer Schütte: „Buch im Ersten Weltkrieg“
    Andreas Splanemann: „Wie vor 70 Jahren Groß-Berlin entstand“
    Herbert Schwenk: „Es hing am seidenen Faden. Berlin wird Groß-Berlin“
    Kurt Pompluhn: „50 Jahre ‚Groß-Berlin‘“
    Adolf Wermuth: "Ein Beamtenleben“
    „Frankfurter Zeitung“ vom 13.10.1922
    „Berliner Tageblatt“ vom 17.10.1927

    #Berlin #Geschichte #Stadtentwicklung #Südekumzeile #Wermuthweg #Dominikusstraße #Lichterfelde #Buch


  • Les liens cachés de #Benalla avec l’affaire du contrat #russe - Page 1 | Mediapart
    https://www.mediapart.fr/journal/france/160119/les-liens-caches-de-benalla-avec-l-affaire-du-contrat-russe

    #mars & #jupiter (#100balles_et_1mars)

    #benalla #s02e09

    #Vincent_Crase, qui a aussi travaillé à l’Élysée comme chargé de mission entre 2017 et 2018, est par ailleurs mis en examen pour « violences volontaires » avec #Alexandre_Benalla dans l’affaire des violences du 1er Mai, commises contre des opposants à la politique du président de la République.

    Le contrat russe visait la sécurisation du patrimoine immobilier d’Iskander #Makhmudov à Ramatuelle et en Sologne, financé par un entrelacs de sociétés dissimulées dans des paradis fiscaux (à Chypre notamment), ainsi que l’octroi d’une garde rapprochée pour les membres de sa famille, à Monaco. Il a été en grande partie exécuté dans un premier temps par l’entreprise de sécurité Velours, dont Benalla a été l’un des salariés d’octobre 2014 à novembre 2015, avant de rejoindre Emmanuel Macron puis l’Élysée.

    Les négociations ayant précédé la signature du contrat ont été menées pour le compte de Makhmudov par un homme d’affaires français vivant et travaillant en Russie depuis plus de trente ans, que connaît bien Alexandre Benalla. « C’est Benalla qui a conseillé et désigné Crase pour ce contrat », a d’ailleurs confié à Mediapart un acteur du dossier, qui s’exprime sous le couvert de l’anonymat compte tenu de la sensibilité du sujet.

    Interrogé mi-décembre par Mediapart, l’ancien adjoint au chef de cabinet d’Emmanuel Macron avait pourtant assuré, en parlant de lui à la troisième personne : « Il n’y a pas de lien entre Makhmudov et Benalla. »


  • Défier le racisme : le calvaire d’une musicienne palestinienne à l’aéroport Ben Gourion
    14 janvier 2019 – Nai Barghouti – Source : Mondoweiss
    Traduction : SF pour l’Agence Media Palestine
    http://www.agencemediapalestine.fr/blog/2019/01/17/defier-le-racisme-le-calvaire-dune-musicienne-palestinienne-a-l

    Une des caractéristiques les plus dangereuses des régimes d’oppression coloniale est qu’ils font en sorte d’occuper l’esprit des opprimés et pas seulement leur terre.

    Nous sommes arrivées à l’aéroport et j’essayais de convaincre ma mère de ne pas attendre que j’en aie fini avec le contrôle déshumanisant de « sécurité », comme elle le fait toujours. Alors que j’aime toujours voir son visage à distance, derrière l’épaisse vitre, faisant un signe de la main rassurant, je déteste vraiment la voir en colère mais impuissante face aux agents racistes de la sécurité d’Israël essayant de m’humilier juste pour ce que je suis – une Palestinienne. Je l’ai suppliée de partir, mais elle a insisté : « Je ne peux vraiment pas te laisser dans cet endroit horrible. On ne sait jamais ce qui va arriver ». Elle avait raison !

    Mon nom arabe sur mon passeport a immédiatement trahi mon identité, une invite à leur traitement « royal ». Lorsque l’officière de sécurité m’a demandé si je parlais hébreu et que j’ai dit non, elle a été visiblement fâchée. Lorsqu’elle m’a demandé ce que je faisais à Amsterdam et que j’ai répondu que j’étudiais le jazz, elle n’a pu contenir plus longtemps ses ondes racistes. Comment pouvais-je aussi brutalement démolir son stéréotype sectaire des « femmes arabes » ? Elle m’a dit que je devais passer par une « fouille au corps » intrusive.

    Je l’ai aussitôt accusée de racisme, de profilage racial et de vouloir se venger de moi pour ce que je suis et ce que je fais. Elle a hurlé en retour qu’elle faisait son travail. Je lui ai rappelé que de nombreux crimes innommables ont été perpétrés dans l’histoire sous ce prétexte immoral.

    Elle a pris sa revanche en prétendant que mon ordinateur portable ne satisfaisait pas au contrôle de sécurité et que donc je ne pouvais le prendre dans l’avion. Cela, en dépit du fait qu’elle m’avait demandé de l’ouvrir et de l’allumer, ce que j’avais fait sans problème. Elle me dit qu’ils me l’enverraient pas la poste à mon adresse d’Amsterdam. J’ai ri à son effronterie et j’ai énergiquement refusé. Je sais d’expérience, et de celles d’autres Palestiniens, que laisser son ordinateur aux mains des services de sécurité de l’aéroport Ben Gourion signifie qu’il sera invariablement piraté, abîmé ou « perdu ».

    Je lui ai dit que je ne pouvais pas voyager sans mon ordinateur étant donné qu’il contient toutes mes notes de musique et de cours et que sans lui je ne peux assister à aucun de mes cours.

    Son superviseur a soutenu sa décision vindicative, aussi ai-je été contrainte de rater mon avion. J’ai pris mon ordinateur et me suis rendue là où ma mère attendait, inquiète. Elle m’a accueillie en me prenant dans se bras le plus tendrement et en versant quelques larmes, puis elle a dit : « Ne t’en fais pas, nous allons trouver une solution. Je suis si fière de toi ! ».

    Le lendemain, elle m’a conduite à la frontière terrestre avec la Jordanie. Après une nuit délicieuse en famille à Amman, à profiter des célèbres tourtes épinards-fromage blanc de ma grand-tante, j’ai pris l’avion à l’aéroport accueillant d’Amman et je suis arrivée en toute sécurité à Amsterdam, munie de mon ordinateur, en toute dignité. (...)

    #frontières #BenGourion #Israel


  • All We Need Is #acid | Episode 4
    http://www.radiopanik.org/emissions/all-we-need-is-acid/all-we-need-is-acid-episode-4

    Une chope de bière à la main il est temps d’aller explorer les terres acid du côté de nos voisins allemands. Depuis la chute du mur de #berlin en 1989, les germaniques ont la réputation de savoir faire la fête et plutôt deux fois qu’une ! Et n’allez pas croire que la capitale est le seul point sur notre carte musicale, dans ce numéro nous ferons également escale à Frankfurt, à Köln ainsi qu’à Tbilissi qui n’est pas en Allemagne mais semble avoir pris la relève en matière de contestation à 140 bpm.

    Les morceaux de l’émission :

    Umo Detic // Fahrenheit // ICM // 1989 : https://www.youtube.com/watch?v=pk7xoqXiRPg

    Mark N.R.G // Turn the bass // 1992 : https://www.youtube.com/watch?v=YJKYGKmZm1c

    Ongaku // Mihon #3 // Pod Communication // 1992 : (...)

    #techno #tb303 #awnia #djnormal4 #allweneedisacid #berlin,techno,acid,tb303,awnia,djnormal4,allweneedisacid
    http://www.radiopanik.org/media/sounds/all-we-need-is-acid/all-we-need-is-acid-episode-4_06023__1.mp3


  • La France crée une « zone blanche » sans sangliers pour éviter l’arrivée de la peste porcine
    https://www.lemonde.fr/planete/article/2019/01/15/la-france-cree-une-zone-blanche-pour-eviter-l-arrivee-de-la-peste-porcine_54

    Après la détection de deux nouveaux cas de peste porcine africaine en Belgique, la France renforce son dispositif de protection à la frontière pour éviter son arrivée dans l’Hexagone. Si la maladie se déclare en France, les producteurs français ne pourront plus exporter de porcs, ce qui risque d’être fatal à bon nombre des quatorze mille élevages porcins français, déjà fragilisés.

    Le ministère de l’agriculture français a ainsi annoncé, lundi 14 janvier, la création d’une « zone blanche » vide de sangliers à la frontière franco-belge pour empêcher toute introduction de la maladie sur le territoire national. Il a également annoncé la création d’une cellule de crise, présidée par Loïc Gouello, inspecteur général de la santé publique vétérinaire, qui se réunira dès cette semaine avec les acteurs nationaux.

    « Une “zone blanche”, à très haut risque, est mise en place dans un rayon de quelques kilomètres autour des cas belges, au sein de laquelle tous les sangliers devront être abattus dans les prochaines semaines », fait ainsi savoir le ministère dans un communiqué.

    Et voilà ! #élevage #nos_amies_les_bêtes #abattage


  • La machine à expulser surchauffe… En 8 jours au moins 100 arrestations sur nos routes migratoires, 50 incarcérations dans nos centres fermés

    Entre le 4/01/2019 et le 11/01/2019 (8 jours) au moins 100 migrants ont été arrêtés à #Zeebruges, #Anvers, sur des parkings et dans des camions, dans les trains (même étant porteurs de ticket de voyage) principalement sur la route vers la côte …
    50 personnes selon nos chiffres ont été mises en centre fermé . 18 sont depuis libérées grâce à un recours en extrême urgence devant le CCE (conseil du contentieux) contre leur enfermement et/ou leur Ordre de quitter le territoire. D’autres libérations vont suivre.

    Le personnel des centres continue à faire le sale boulot de collabo, commandé par leur patron, l’Office des Étrangers.
    Les assistant.e.s sociaux continuent à les menacer d’expulsion dès leur arrivée au centre et leur font croire que si iEls prennent un avocat iEls risquent de ne pas être libéré.e.s.
    Malheureusement certain.e.s croient ce que l’AS leur dit. Résultat : iEls restent dans le centre sans avocat et sont après quelques semaines expulsé.e.s vers leur pays Dublin, ou pire sont expulsé.e.s vers leur pays d’origine après plusieurs mois de détention.

    Ainsi, après 8 mois d’incarcération, une femme et un homme ont déjà subi une expulsion de force et avec escorte ces derniers mois vers l’Éthiopie. La dernière a été expulsée de force ce lundi 07/01/2019. À ce jour (13/01/2019) nous n’avons pas encore de nouvelles de son arrivée à Addis-Abeba !

    Plusieurs autres sont menacé·e·s d’expulsion vers l’Éthiopie, pays avec lequel l’Office a trouvé vraisemblablement un accord secret pour faciliter ces expulsions. Une personne a déjà subi 2 tentatives d’expulsion et est dans une état déplorable, la troisième tentative arrivera rapidement. Tenez-vous prêt·e·s ! http://www.gettingthevoiceout.org/comment-arreter-une-expulsion
    Il semble que la compagnie ETHIOPIAN AIRLINES est la compagnie qui collabore à ces expulsions.

    http://www.gettingthevoiceout.org/la-machine-a-expulser-surchauffe-en-8-jours-au-moins-100-arresta
    #machine_à_expulsion #Belgique #asile #migrations #réfugiés #renvois #expulsions #rétention #détention_administrative #Ethiopie #réfugiés_éthyopiens


  • Blog: #deleteuber ǀ Ihr könnt nach Hause gehen — der Freitag
    https://www.freitag.de/autoren/peter-nowak/protest-gegen-uber-auch-in-berlin

    Weiterziehn oder nach Hause? Große weiße Plakate mit dieser Frage finden sich seit einigen Tagen an Berliner Hauswänden in der Nähe des Hermannplatzes oder der Warschauer Brücke. Das sind Orte, an denen sich viele Menschen nach dem Besuch einer Party oder eines Clubs nach Transportmöglichkeiten umsehen. Auch an größeren S-und U-Bahnhöfen kann man die Uber-Werbung finden. Auf den Plakaten bietet der US-Fahrdienstvermittler seine Dienste an. „Uber vermittelt Beförderungsaufträge an professionelle und kompetente Mietwagenunternehmer“. Ausdrücklich wird auf den Plakaten betont, dass Uber selbst keine Beförderungsdienstleistungen anbietet. Das Landgericht Berlin hatte Uber nach einer Klage der Taxi-Vereinigung, einer Interessenvertretung von Berliner Taxi-Unternehmen, verboten in Berlin „taxiähnlichen Verkehr zu betreiben“. Weiter erlaubt waren Uber die Vermittlungstätigkeiten, die Uber bereits seit 2016 tätigt. Die aktuelle Werbekampagne sowie die Einrichtung eines Uber-Büros in der Brunnenstraße zeigten, dass das Unternehmen in Berlin expandieren will. Doch dagegen regt sich Widerstand. Die Berliner Taxi-AG, in der sich in der Dienstleistungsgewerkschaft organisierte Taxifahrer*innen zusammengefunden haben, mobilisiert gegen die Pläne des US-Konzerns. Dabei nutzt sie #deleteuber, einen internationale Hashtag von Uber-Kritiker*innen, der in den USA aufgekommen war.

    Fakten gegen die Uber-Werbung
    „Wir stellen den frechen Behauptungen der Uber-Werbung geprüfte Fakten entgegen, knallig formuliert, mit Link zur Quelle als Text und QR-Code“, erklärt Andreas Komrowski von der Taxi-AG. So verweist der Link unter den Slogan „Uber zahlt keine Krankenversicherung“ auf einen Artikel in der Wochenzeitung „Die Zeit“. Wer sich über den Wahrheitsgehalt der Aussage „Uber verliert Deine Daten“ informieren will, kann in einen FAZ-Artikel vom September 2018 weiterlesen, wo über ein großes Datenleck bei dem US-Konzern berichtet wird. Zu der Behauptung „Uber riskiert Deine Haftpflicht“ wird auf einen juristischen Blog verwiesen. Wer den Wahrheitsgehalt der Feststellung „Uber zahlt kein Urlaubsgeld“ überprüfen will, findet als Quelle den Tageszeiger. Da die Taxi-AG nicht den Werbe-Etat von Uber zur Verfügung, setzt sie auf Selbstorganisation. Die Anti-Uber-Schlagzeilen können unter (http://www.ag-taxi.de/anti-uber-werbung.html) ausgedruckt und verbreitet werden. Daran können sich natürlich auch Menschen beteiligen, die nicht im Taxigewerbe arbeiten, aber mit den dort Beschäftigten solidarisch sind.

    Der Kampf gegen Uber ist auch ein Klassenkampf innerhalb der GiG-Ökonomie, wie die Branche genannt wird, in der Aufträge von Freiberufler*innen oder geringfügig Beschäftigten erledigt werden und deren Organisierungsgrad oft nicht sehr hoch ist. Hier bedarf es neuer Strategien, um erfolgreich zu sein. Das ist ein Suchprozess und die unterschiedlichen Gewerkschaften unterstützen das manchmal. Die Taxi-AG ist bei ver.di assoziiert. Die Deliverunion, in der sich Fahrradkurier*innen in verschiedenen Ländern organisieren, wird in Deutschland von der Basisgewerkschaft FAU (https://berlin.fau.org/kaempfe/deliverunion) unterstützt. Zwischen der Taxi-AG und der Deliverunion (https://deliverunion.fau.org) in Berlin wurden bereits Grußadressen ausgetauscht. Das heißt, die Kolleg*innen beziehen sich solidarisch aufeinander, auch wenn sie in unterschiedlichen Gewerkschaften organisiert sind. Dass ist genau so wichtig, wie die Selbstorganisation der Betroffen vor Ort. Die Aktion der Taxi-AG in Berlin kann ein kleiner Baustein dazu sein. Vielleicht organisieren die unterschiedlichen Initiativen gegen Uber mal zu einer bestimmten Zeit eine weltweite Akton unter dem Motto „Hupen gegen Uber“. Das wäre ein Zeichen eines transnationalen Kampfes gegen Uber und Co.

    Peter Nowak

    #Berlin #Taxi #Uber


  • Schutz vor Terroranschlägen: Linke blockiert neues Polizeigesetz für Berlin - Berlin - Tagesspiegel
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/schutz-vor-terroranschlaegen-linke-blockiert-neues-polizeigesetz-fuer-berlin/23852096.html

    Berlins Polizeigesetz soll novelliert werden – doch die Linke macht dicht. Auch die Videoüberwachung kommt nicht voran. Ulrich Zawatka-Gerlach

    Berliner Linke lehnt mehr Videoüberwachung strikt ab – B.Z. Berlin
    https://www.bz-berlin.de/berlin/berliner-linke-lehnt-mehr-videoueberwachung-strikt-ab

    In einem einstimmig gefassten Beschluss erteilte die Linken-Parteispitze einer von der SPD geplanten Ausweitung der Videoüberwachung eine klare Absage. Gleichzeitig stellte der Landesvorstand klar, dass die Linke darüber hinaus auch jede weitere Verschärfung des Polizeigesetzes mit mehr Befugnissen für die Beamten ablehnt.

    „Berlin darf nicht dem Beispiel anderer Länder folgen und sein Polizeigesetz mit sinnlosen, neuen Grundrechtseingriffe verschärfen“, heißt es in dem jetzt veröffentlichten Beschluss vom Dienstag. Die Koalition müsse dem „angstgetriebenen Sicherheitsdiskurs in der Bundesrepublik“ widerstehen. Innenpolitik müsse durch einen größtmöglichen Schutz von Freiheitsrechten geleitet werden.

    #Allemagne #Berlin #politique #gauche #surveillance #terrorisme




  • Facebook, le début de la fin ?
    https://theconversation.com/facebook-le-debut-de-la-fin-109489

    Quelque 2,27 milliards d’utilisateurs actifs (donc) contributeurs chaque mois, dont 1,49 milliard au quotidien, et un bénéfice net encore confortable, ne mettent absolument pas à l’abri des menaces, ni endogènes ni exogènes. Pour le leader des réseaux sociaux, Facebook, les nuages semblent en effet s’amonceler aussi bien à court terme (moins d’un an) qu’à moyen (moins de cinq ans) et long terme. C’est l’objet de l’article, certes plutôt alarmiste, qui va suivre. Une stratégie (trop) globale Le premier (...)

    #Facebook #bénéfices #données #publicité #[fr]Règlement_Général_sur_la_Protection_des_Données_(RGPD)[en]General_Data_Protection_Regulation_(GDPR)[nl]General_Data_Protection_Regulation_(GDPR) #BigData #marketing (...)

    ##publicité ##[fr]Règlement_Général_sur_la_Protection_des_Données__RGPD_[en]General_Data_Protection_Regulation__GDPR_[nl]General_Data_Protection_Regulation__GDPR_ ##profiling


  • « Stella » von Takis Würger : Ein Ärgernis - Kultur - Süddeutsche.de
    https://www.sueddeutsche.de/kultur/takis-wuerger-stella-goldschlag-rezension-buchkritik-1.4282968

    Le Süddeutsche Zeitung n’aime pas ce roman qui raconte une histoire d’amour fictive avec la femme qui à traqué des juifs clandestins.

    Mit seinem zweiten Buch ist Würger vom kleinen Schweizer Verlag Kein & Aber zum Publikumsverlag Hanser gegangen, der es heftig bewirbt. Nazisex und Judenfetisch (und umgekehrt) gibt es darin nicht, der Roman bleibt geradezu keusch. Am Willen zur Ausbeutung der Vergangenheit fehlt es nicht, aber Würger geht wie ein Vampir vor, der die Halsschlagader nicht trifft. Bestsellerkompatibel scheint allein der plätschernde Tonfall zu sein, der sich wie das Voice-Over eines Nazidramas mit Veronica Ferres liest: „’Verlass mich nicht’, sagte sie in mein Ohr. Ich schüttelte den Kopf und küsste ihre Tränen.“

    Stella Goldschlag – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Stella_Goldschlag

    Stella Ingrid Goldschlag (verh. Stella Kübler-Isaacksohn) (* 10. Juli 1922 in Berlin; † 1994 in Freiburg im Breisgau) war eine jüdische Gestapo-Kollaborateurin, die während des Zweiten Weltkriegs als sogenannte „Greiferin“ untergetauchte Juden (sie wurden „U-Boote“ genannt) in Berlin aufspürte und denunzierte.

    Stella Goldschlag - Das blonde Gift - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
    https://www.aviva-berlin.de/aviva/Druck.php?id=141679

    Ich führe TouristInnen durch das Scheunenviertel. Vor dem Krieg war es eine heruntergekommene Gegend, wo sich viele mittellose orthodoxe Jüdinnen und Juden aus Osteuropa niedergelassen hatten, nachdem sie vor den Pogromen zu Beginn des 20. Jahrhunderts geflüchtet waren. Heute ist es dort von TouristInnen überlaufen, voller schicker Boutiquen und trendigen Cafés, kaum etwas ist von dem jüdischen Leben vor dem Krieg übrig geblieben, außer einigen Gedenksteinen und den Geschichten der Vergangenheit, die ich, als eine Fremdenführerin, versuche lebendig zu erhalten.
    ...
    Stella endete als einsame und depressive alte Frau. Sie übernahm fast keine Verantwortung für ihre Verbrechen und sah sich selbst weiterhin als eher als ein Opfer, denn als eine Täterin. Im Jahr 1994 begang sie Selbstmord, indem sie aus dem Fenster ihrer Wohnung in Freiburg sprang.

    Wenn ich damit fertig bin, Stellas Geschichte zu erzählen, kommen verschiedenste Reaktionen. ‚Sie hätte die Todesstrafe kriegen sollen‘ „Man kann es ihr am Gesicht ansehen, dass sie absolut böse ist“ Andere haben Verständnis für sie ‚Sie war bloß ein zwanzigjähriges Mädchen, ich weiß nicht, was ich an ihrer Stelle getan hätte‘ „Wenn sie der Gestapo nicht so nützlich gewesen wäre und so viele Juden verraten hätte, hätten die sie wohl deportiert, oder?“ Einmal hat ein Psychologe während meiner Tour erklärt, dass Stella aus einem Schutzmechanismus heraus begonnen hatte, sich mit ihren PeinigerInnen zu identifizieren. Stellas Geschichte löst bei meiner Tour oft Debatten aus. Hätte sich jede Person unter den Umständen so verhalten, oder war sie das reine Böse, oder eine Psychopathin?

    Wenn ich mich von der Gruppe verabschiede und ihnen einen angenehmen Aufenthalt in Berlin wünsche, weiß ich, dass Stellas Geschichte die ist, an die sie sich noch lange erinnern werden.

    Autorinnen:

    Shlomit Lasky ist Journalistin und Drehbuchautorin. Shlomit schreibt seit 2005 regelmäßig für israelische Medien und wurde in Israel auch zur Theaterschauspielerin ausgebildet. Während sie in London lebte (2001-2005), erwarb sie einen Master in Screenwriting an der University of the Arts London. Seit 2010 lebt sie in Berlin. Sie hat eine Förderung der FFA erhalten, um ein Drehbuch schreiben zu können und arbeitet außerdem als Fremdenführerin für "Gablinger Tours.

    Maayan Meir ist Trickfilmproduzentin und Projektmanagerin. Maayan hat mehrere große Animationsfilme produziert. Sie ist eines der Gründungsmitglieder der ‚Keset Hebrew Poetry Society‘. Ihre Gedichte wurden in israelischen Poesiezeitschriften veröffentlicht. Eines ihrer Drehbücher erhielt 2003 eine Ehrung des ‚The Micky Albin Funds‘. Außerdem organisierte sie die Film- und Drehbuchwettbewerbe des Tel Aviv Students Film Festivals.

    #Allemagne #Berlin #Scheunenviertel #nazis #juifs #histoire #littérature #tourisme


  • Polémique autour de la composition de l’#Académie_de_la_langue_amazighe

    La publication dans le journal officiel de la liste des membres de l’Académie algérienne de langue amazighe a rapidement suscité une #polémique au sein de la communauté scientifique et militante du milieu. Plusieurs voix se sont élevées pour protester contre la composition de l’Académie naissante, notamment la désignation du Pr #Djellaoui_Mohamed à sa tête.

    https://www.tsa-algerie.com/polemique-autour-de-la-composition-de-lacademie-de-la-langue-amazighe
    #amazighe #berbère #langues


  • ’A sweatshop firing on all cylinders’ : what it’s like to work at Amazon at Christmas
    https://www.theguardian.com/us-news/2018/dec/19/how-your-holiday-shopping-drives-us-amazon-workers-to-exhaustion

    Time at Amazon is measured in the amount of “peak” you work. Peak, we are told, is the time when Amazon associates shine. We are forged in peak ; we are made complete by packing and shipping the Christmas and holiday dreams of people worldwide. Records are set, and we have fun while making history. Peak refers to the “peak” season, lasting from the week before Black Friday through Christmas. During this six-week period, the volume of packages running through our fulfillment, sortation and (...)

    #Amazon #bénéfices #travail #travailleurs #surveillance


  • Amazon : semaine de 60 heures et quête « du pic d’activité » dans les centres logistiques
    https://www.lemonde.fr/economie/article/2018/12/19/le-guardian-decrit-les-cadences-infernales-en-vigueur-chez-amazon_5399848_32

    Les « Amazon Diaries » publiés par le « Guardian » mettent en lumière les conditions de travail dans les centres logistiques, notamment lors de la période des fêtes. Il se passe décidément quelque chose autour d’Amazon, le numéro un mondial de la vente en ligne. Et pas seulement l’installation de ses deux nouveaux sièges à New York et Washington, ou la volonté d’adopter une taxe au niveau européen sur les géants du numérique, les fameux GAFA (Google, Apple, Facebook, Amazon). Le groupe de Jeff Bezos est eu (...)

    #Amazon #bénéfices #travail #travailleurs #surveillance


  • Sortie du nouveau numéro de la revue Carnets de géographes

    Jean-Baptiste Bing
    Géographicité de la #verticalité. [Texte intégral]

    Julien Gingembre
    Le #Sillon_Lorrain : quelle recomposition territoriale dans un espace multipolaire ? [Texte intégral]

    Anthony Goreau-Ponceaud
    #Hindouisme et pratiques spatiales des #Tamouls en Île-de-France [Texte intégral]
    Hinduism and spatial practices of Tamils ​​in Île-de-France

    #France #diaspora

    Stéphanie Lotz-Coll
    La #friche_militaire urbaine, un nouvel espace convoité ? [Texte intégral]

    Chiara Kirschner
    La gestion de l’#incertitude dans l’#itinérance_récréative : le #corps créatif à l’œuvre [Texte intégral]

    Laura Péaud
    Faire discipline : la géographie à la #Société_de_Géographie_de_Paris entre 1800 et 1850 [Texte intégral]

    Florence Orillard, Mathilde Gralepois et Laura Verdelli
    La prévention des #inondations dans les opérations d’aménagement des interfaces ville-port, un levier de #gentrification indirecte ? Le cas du Havre (France) [Texte intégral]
    #risques #Le_Havre #villes_portuaires #ports

    Adrian Foucher
    Du mobile à l’immobile [Texte intégral]
    Récit d’expérience migratoire dans les « #barracks » de #Belgrade
    #migrations #Serbie

    Basile Michel
    Construction de #cartes_mentales synthétiques : mise en avant des #représentations_spatiales collectivement partagées [Texte intégral]
    Le cas des travailleurs créatifs de quartiers urbains centraux de #Nantes et #Marseille

    Chloé Nicolas-Artero
    Une géographe engagée face aux rapports de pouvoir autour de l’#eau : retour réflexif sur les situations d’enquête au #Chili [Texte intégral]

    Camille Rouchi
    Une thèse CIFRE en collectivité territoriale : concilier la recherche et l’action ? [Texte intégral]

    Camille Robert-Boeuf
    Analyser le jardin collectif urbain en géographie : une lecture du #jardinage par les #émotions [Texte intégral]
    #jardins_urbains #jardinage_urbain #agriculture_urbaine

    David Villeneuve
    Enquêter auprès des chrétiens d’#Irak : considérations méthodologiques sur un terrain en « milieu difficile » [Texte intégral]

    https://journals.openedition.org/cdg/1248
    #géographie


  • Don’t Pick “Mini-Me” Mentees and Other Actions for Allies
    https://hackernoon.com/dont-pick-mini-me-mentees-and-other-actions-for-allies-3e78ddf6ddd1?sour

    Each week, we share five simple actions to create a more inclusive workplace and become a better ally.Photo of a primate looking in a mirror at itself. Photo by Andre Mouton from Pexels.1. Don’t pick “mini-me” menteesEarlier this week, Bloomberg published the results of a research study that shows 71% of mentors surveyed have mentees of the same gender and race as themselves.Allies, let’s all respond to that next email from someone who is different from us who’s seeking our advice. Tell the women’s group at our company that we’re available to be a mentor. Volunteer through a formal mentoring program and request someone from a different demographic.Let’s not be part of that 71% who only have “mini-me” mentees.2. Look deep and look often when identifying talentStretch assignments can help employees (...)

    #talent-management #sexual-harassment #diversity #inclusion #betterallies


  • #google Making Lemonade with their #berlin Lemons
    https://hackernoon.com/google-making-lemonade-with-their-berlin-lemons-aa0e44412fe3?source=rss-

    Berlin-based #hacker and ‘Fuck Off Google’ campaign organizer, Larry Pageblank, argues Google is far from finished with Berlin, as they adopt a grassroots approach to Europe’s next ‘Silicon Allee’.Source: ReutersBERLIN — After Google’s decision to abandon its planned #startup campus in Berlin, the company handed the keys over to two local non-profits — Betterplace.org and Karuna. With an estimated investment value of $14 million, Google gave the two organizations the space rent-free for five years.Umspannwerk, an old substation in Kreuzberg, Berlin, which would have been the Google for Startup campus will be a new social engagement house.Alias Larry Pageblank, a scornful salute to Google’s CEO, believes their decision to hand over the keys is Google’s way of keeping their foot in the door until “the (...)

    #germany