• Massengrab-LKW-Affäre: Prozess enthüllt schmutzige Details der belgischen „Schlepperzelle“
    https://seenthis.net/messages/940374
    https://www.mediapart.fr/journal/france/171221/affaire-du-camion-charnier-un-proces-revele-les-details-sordides-de-la-cel

    17.12.2021 von Elisa Perrigueur - Die belgische Bundesstaatsanwaltschaft fordert eine 15-jährige Haftstrafe für einen in Brüssel lebenden vietnamesischen Staatsbürger wegen Menschenhandels und der Leitung einer kriminellen Organisation. Er stand am 15. und 16. Dezember zusammen mit 22 weiteren Angeklagten vor Gericht. Fast allen wurde Menschenhandel vorgeworfen, nachdem der Tod von 39 Migranten untersucht worden war, die 2019 erstickt in einem Lastwagen im Vereinigten Königreich aufgefunden worden waren.

    Der Prozess in Brügge brachte schmutzige, unbekannte Details der Odyssee der 39 Opfer von 2019 ans Licht, acht Frauen und 31 Männer im Alter von 15 bis 44 Jahren. Die Vietnamesen, die am 22. Oktober in Bierne, einer französischen Gemeinde im Norden (59), abgesetzt wurden, waren durch Schleuserzellen in Frankreich, Deutschland und schließlich Belgien gereist, bevor sie mithilfe des britischen Fernfahrers in einem Kühlcontainer ohne Belüftung gepfercht wurden. Kosten für die Überquerung der belgisch-britischen Grenze: 11 800 Euro pro Person, d. h. eine halbe Million Euro Gewinn für die Schleuser. Es ist noch nicht bekannt, warum d+so vielen Menschen geladen wurde. Es wird vermutet, dass das die Schlepper imin aller EIle neun Passagiere hinzugefügt haben, die wahrscheinlich für einen anderen Konvoi bestimmt waren, der aufgrund einer Polizeikontrolle in Frankreich einige Tage zuvor gescheitert war.

    Die Kühlung des Containers war nicht eingeschaltet. Zu Beginn der Fahrt gegen Mittag war es 11,7 Grad kalt. Beim Zwischenstopp im Hafen von Zeebrugge gingen die die belgischen Zollbehörden davon aus, dass der Lastwagen laut Frachtbrief von einer Lieferung Kekse zurückkehrte. Fünf Stunden später war die Temperatur im Container auf 28 Grad gestiegen. Eines der Opfer hatte eine Sprachnotiz aufgenommen, auf der eine Person mit Atemnot zu hören ist, Menschen, die gegen die Wände trommeln... „Schatz, vielleicht sterbe ich im Container, ich kann nicht atmen“, schrieb ein 18-jähriger Passagier, der keine Zeit hatte, seine SMS zu verschicken. Um 1.15 Uhr war es 38 Grad heiß. Um 2.13 Uhr hatte der nordirische Fahrer, der den Anhänger beladen hatte, die tödliche Katastrophe in einem Industriegebiet in der Nähe von London entdeckt. Die Leichen lagen dicht aneinander.

    Im belgischen Gerichtssaal ging Rechtsanwalt Arnou, der die Organisationen Myria und Pag-Asa, die Opfer von Menschenhandel verteidigen und als Nebenkläger auftraten, vertrati nach einer kurzen Zusammenfassung der Ereignisse auf die mutmaßliche Rolle der Männer bei der Beförderung der Exilanten ein. Den Ermittlungen zufolge wurden 15 Exilanten, die durch die beiden „stockhouses“, die Herr Hong in einer Allee in Anderlecht, einem Stadtteil von Brüssel, gemietet hatte, geschleust wurden, angewiesen, sich sehr diskret zu verhalten und kaum aus dem Haus zu gehen. Manchmal hätten sie zu zehnt in diesen Transiträumen gelebt, die von „Wächtern“ bewacht wurden. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Gruppe auch die Pässe ihrer Opfer generell einbehalten hat, um sie dann bei Polizeikontrollen oder für verschiedene Einkäufe zu verwenden. Schließlich soll Hong dafür gesorgt haben, dass die Exilanten am 22. Oktober mit dem Taxi nach Bierne gebracht wurden. Aus den Abhörprotokollen geht hervor, dass er sie „Hühner“ oder „Güter“ nannte, wie Anwalt Arnou enthüllte. Im Gerichtssaal dementiert Herr Hong: Das sei nicht seine Stimme auf den Abhörgeräten, argumentiert er.

    „Das ist kein Menschenhandel, das ist Mord.“

    Die vier anderen vietnamesischen Staatsangehörigen lassen die Anklagepunkte ebenso unbeeindruckt. Die zehn Taxifahrer, von denen viele marokkanischer Abstammung sind, sind am gesprächigsten und oft weinend. Sie werden beschuldigt, wissentlich Exilanten transportiert zu haben, oft auf Wunsch von Herrn Hong. Sie beteuern alle ihre Unschuld. Wie hätten sie wissen können, so riefen sie, dass diese „gepflegt aussehenden“ Kunden Opfer von Menschenhandel waren? Für einen dieser Fahrer, den 30-jährigen Herrn F., wurden acht Jahre Gefängnis gefordert. Der Mann soll bei 53 Fahrten in zwei Jahren rund 50 Opfer transportiert haben, „ohne es zu wissen“, wie er sich verteidigt. Er fuhr Opfer bei der berüchtigten Fahrt in Bierne am 22. Oktober 2019 und brachte Vietnamesen auch nach der Tragödie weiter an anderen Orte. Herr F. schluchzte, von Krämpfen geplagt, in den Zeugenstand. Er habe „keine Verbindung“ zwischen diesen Toten aus dem Massengrab-LKW und seinen Kunden hergestellt, plädiert sein Anwalt Landuyt.

    „Beim ersten Mal haben mich die [Angeklagten] auf der Straße angehalten. Ich habe nur 1,7 Euro pro Kilometer genommen. Ich hätte mir nie vorstellen können, was sie tun. Ich habe keine Fragen gestellt, weil es mich nichts anging“, erklärt der Familienvater unter Tränen. Er berichtet auch, dass er „zehnmal von den Behörden kontrolliert“ wurde, die ihn jedoch wieder gehen ließen. „All diese Menschen sind gestorben, es ist schrecklich. Ich werde damit leben müssen“, sagt ein anderer Fahrer, Herr T. Der 30-Jährige im Anzug ist einer der wenigen Angeklagten in diesem strengen Gerichtssaal, der ein Wort für die Opfer des Massengrab-LKWs übrig hat. "Man macht den Fahrern den Prozess, unter dem Vorwand, dass sie „hätten wissen müssen“, dass ihre Kunden Opfer waren, obwohl nichts darauf hindeutete, plädiert ein anderer Anwalt, Me Flamme. Wenn Kapitäne von Fähren oder Piloten von Linienflugzeugen Opfer von Menschenhandel befördern, werden sie dann belastet? Hier handelt es sich um Diskriminierung".

    Ann Lukowiak, Richterin der Bundesstaatsanwaltschaft, betont in ihrem Plädoyer „die moralisch verwerflichen und besonders ekelerregenden Taten“. Sie berichtet von ihrem Entsetzen, als sie den Lastwagen sah, an dessen Tür die Spur einer „blutigen Hand“ zu sehen war. Der Anwalt der anonymen Familien der Opfer, Fleischer, sagte: „Das als Menschenhandel zu bezeichnen, ist eine Verharmlosung der Tatsachen, das ist Mord“.

    Das belgische Urteil wird am 19. Januar erwartet. In diesem internationalen Fall sind die französischen Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Im britischen Teil wurden bereits sieben Männer zu Haftstrafen zwischen drei und 27 Jahren verurteilt. In Vietnam wurden vier Männer zu Haftstrafen zwischen zweieinhalb und sieben Jahren verurteilt.

    « Je veux être jugé dans mon pays », a soudain réclamé M. Hong, aux dernières minutes de l’audience. Loin d’ici, au Vietnam, « personne ne parle de ces procès, raconte Mimi Vu, chercheuse indépendante sur l’esclavage moderne. « Les “agences”, comme on appelle ici les réseaux, sont loin d’avoir stoppé le trafic depuis l’affaire du camion. Au contraire, elles ont fait monter les prix avec cynisme, au prétexte que les personnes décédées n’avaient pas payé le trajet assez cher. »

    #Taxi #Belgien #Vietnam #Deutschland #Frankreich #Menschenhandel #Gerichtsverfahren #Justiz #Kapitalismus

  • China totally fails in some sports - Stuck in Beijing since 1980
    https://www.beijing1980.com/2014/07/13/china-totally-fails-in-some-sports


    Neine, diese Fahrräder stehen nicht in der chinesischen Hauptstadt Beijing sondern am Banhof von Gent in Belgien.

    Posted on 13 July 2014 by Gilbert Van Kerckhove

    China has over 1.3 billion people. Belgium has 11 million, about half of the Beijing population.

    Now look what Belgium has achieved in soccer (The Red Devils, in the past decades in recently) and in cycling. Let’s not even mention Chinese soccer, a disaster due to the aversion of parents to let their kids play soccer (or anything like that), the pitiful low number of professional players, the way players are selected and trained, the scandals of corruption that have decimated what existed at a certain stage.

    The Tour de France is considered the most prestigious cycling event in the world. Now China is, sorry, was considered the kingdom of bikes. But Belgian trainers had to come over here in the eighties to show the Chinese how to ride a bike. Again, riding a bike here is even considered a shame. Candidates in the famous dating show “If You Are The One” (Fei Cheng Wu Rao) are immediately buzzed out by the girls if they mention they like biking. Shame on them, why not ride a BMW? Also, riding a bike is mostly dangerous, and what even most people don’t know, traffic regulations do not allow high speeds. For good reason, imagine biking at 30 Km/h or more on a Chinese road! Suicide!

    Not surprisingly for me, Belgians have a long and glorious tradition in the Tour de France. We basically grew up with a bike. However, where are the Chinese?

    See here in my hometown Gent in Belgium the bike parking (one of them!) at the railway station. There is nothing like that in the whole of China!
    Well, this Tour makes history because for the first time ever a Chinese is participating: Ji Cheng. Thanks to a first experience with the Dutch team Purapharm he was then taken on by Shimano China.
    Let’s hope it will also encourage others in China to follow in his tracks. That is, if he makes it to the end of the grueling tour.

    #Belgien #Get #Gand #China #Fahrrad #Verkehr #Sport

  • 9,15 euros/heure : Uber dévoile le revenu de ses chauffeurs français
    https://www.rtbf.be/info/economie/detail_9-15-euros-heure-uber-devoile-le-revenu-de-ses-chauffeurs-francais?id=10

    27 janvier 2019 à - En difficulté après une récente décision de justice qui pourrait bousculer en profondeur son modèle économique et une fronde de certains conducteurs VTC, la plateforme américaine Uber dévoile des chiffres inédits sur les revenus de ses chauffeurs français.

    Combien gagne un conducteur Uber ? Telle est la question à laquelle le premier opérateur VTC (voiture de transport avec chauffeur) en France (environ 28.000 conducteurs) a décidé de répondre grâce à des données internes que l’AFP a pu consulter dimanche.

    « Cela marque une forte volonté de transparence, une nouvelle phase de maturité dans la relation aux chauffeurs et une contribution au débat public sur le travail des indépendants », insiste Uber.

    Salaire net après commissions, frais, TVA, cotisations...
    Premier constat, basé « sur des données réelles » tirées de l’application, le chiffre d’affaires médian horaire s’élève à 24,81 euros. Ce n’est évidemment pas la somme qui va dans la poche du chauffeur. Son revenu horaire net après versement de la commission due à la plateforme (25%), frais de service, TVA et cotisations sociales, s’affiche à 9,15 euros.

    Soit un revenu net mensuel de 1.617 euros, selon Uber. Ce revenu est calculé sur l’hypothèse de 45,3 heures de connexion hebdomadaire à l’application, ce qui est, souligne Uber, le « temps de travail des non-salariés ».

    A titre de comparaison, l’entreprise rappelle que le revenu médian des non-salariés dans le transport est de 1.430 euros mensuel et de 1.110 euros pour le « transport public particulier », selon l’Insee. Évidemment, tous les chauffeurs ne se connectent pas 45 heures sur Uber, pouvant utiliser d’autres plateformes.

    Au travers d’une enquête de Kantar TNS auprès de 1600 chauffeurs en octobre 2018, Uber tente également d’éclairer le profil de ses chauffeurs, dont certains ont manifesté en janvier pour réclamer des changements de réglementation.

    Ainsi, au volant par exemple d’une Peugeot 508 - véhicule le plus utilisé sur Uber -, on retrouvera un conducteur âgé en moyenne de 39 ans et qui sera un peu plus d’une fois sur trois (37%) titulaire d’un bac +2 et plus.

    Selon l’étude, 89% d’entre eux choisissent Uber pour l’"indépendance" offerte, 81% pour être leur « propre patron ».

    Le 10 janvier, la cour d’appel de Paris a estimé qu’un plaignant était lié à Uber par un « contrat de travail », ouvrant la voie à une requalification en masse, une décision qui fait l’objet d’un pourvoi en cassation.

    #Uber #Belgien #Frankreich #Gehalt #Lohn

  • Deregulierte Taxipolitik: Wartezeit für ’App-Taxis’ gekippt
    https://www.taxi-times.com/deregulierte-taxipolitik-in-flandern-15-minuten-wartezeit-fuer-app-taxis

    6. Februar 2020 von Wim Faber - Meinungsumschwung bei flämischen Politikern: Ursprünglich war eine obligatorische 15-Minuten-Wartezeit für App-Taxis (und Uber) eine von vielen Maßnahmen einer neuen Taxipolitik der flämischen Regierung. Jetzt hält man diese Wartezeit für „absurd“. In der parlamentarischen Debatte war Mobilitätsministerin Lydia Peeters nach lauten Protesten von Uber-Seite auffällig schnell bereit, diesen Punkt zu streichen.

    Am 1. Januar 2020 trat die neue, deregulierte Taxigesetzgebung im belgischen Flandern in Kraft, wobei zwischen „Taxistandtaxis“ und App-Taxis („Straßentaxis“) unterschieden wird. Um die erstgenannte Kategorie vor zu großer Konkurrenz zu schützen, wurde – nach dem Vorbild von Barcelona – eine 15-Minuten-Regelung eingeführt: alle „App-Taxis“ dürfen erst nach einer Wartezeit von 15 Minuten die Fahrt antreten. In Barcelona hatte die gleiche Regelung dazu geführt, dass Uber die Stadt verließ.

    Obwohl keine Regierungspartei Einwände erhoben hatte, will Ministerin Peeters diese Maßnahme nun streichen – gerade als das Taxigewerbe dies in die Taxiverordnung aufgenommen hatte, um verschärfte Konkurrenz an den Taxiständen zu beseitigen. Jetzt soll eine Art von „Perimeter“, eine Schutzzone um die Halteplätze, für Schutz vor der Uber- und App-Taxi-Konkurrenz sorgen.

    In den sozialen Medien wechselten sich Spott und Empörung über die vorgeschriebene Wartezeit ab. Das Lachen schmerzt zusätzlich, weil die „alte“ flämische Regierung gerade das Taxi-Dekret „zur Modernisierung des Sektors“ erlassen hatte. Die Tarife für sogenannte „Straßentaxis“ wurden freigegeben, die Beschränkung der Anzahl der Genehmigungen wurde aufgehoben und Taxis konnten seit dem 1. Januar überall in Flandern eingesetzt werden. Wie jeder „Deregulierungspolitiker“ wollte der damalige Mobilitätsminister Ben Weyts „mehr Taxis zu niedrigeren Preisen“.

    Doch der Ehrgeiz von Weyts stieß von Anfang an auf Widerstand aus dem Taxigewerbe, wo man der Meinung war, dass der Minister „den roten Teppich für Uber ausrollte.” Uber ist im Moment nur in Brüssel und am Brüsseler Flughafen tätig – meist mit Mietwagen-Konzessionen. Direkt am Flughafen ist der Fahrdienstvermittler nicht willkommen. Die Uber-Fahrer stehen deshalb im Bereich einer Tankstelle in der Nähe und warten dort auf Bestellungen.

    Als die Begrenzung für Taxikonzessionen verschwand, befürchtete das Taxigewerbe, dass neue Akteure wie Uber den Markt „überfluten“ und einen Preiskampf auslösen würden. Darüber hinaus führe das Dekret zu einem unlauteren Wettbewerb zwischen Taxistand- und App-Taxis, da die flexibleren Regeln in erster Linie für App-Taxis gelten die auf der Straße angehalten oder per App – wie bei Uber – bestellt werden können. Um zu vermeiden, dass App-Taxis einfach neben den Taxiständen warten, forderte das Taxigewerbe „eine Korrektur“.

    Alle Beteiligten geben zu, dass die in der Entscheidung enthaltene 15-Minuten-Regel auf Ersuchen des Taxigewerbes verfasst wurde. Laut Uber-Fahrern kam die Idee aus Barcelona, aber der Taxiverband GTL sagt, „dass die Frage auch von den örtlichen Behörden kam. Sie wollten nicht, dass ihre Gemeinde von Taxis überflutet wird.“

    Mobilitätsministerin Peeters war in der politischen Debatte letzte Woche auffällig schnell bereit, die 15-Minuten-Maßnahme zu streichen und eine neue Lösung zu suchen. Im Taxigewerbe meint man nun, dass die Ministerin „für Uber handelt”.

    Ihr Amtsvorgänger musste sich noch den Vorwurf gefallen lassen, „für die Taxilobby zu handeln”, als er – in Ubereinstimmung mit den sozialen Partnern – die 15-Minuten-Regelung in das Taxigesetz aufnahm.

    #Taxi #Belgien #Flandern

  • Uber est jugé une nouvelle fois ILLÉGAL à Bruxelles: „Pas d’impact immédiat sur nos activités“ - RTL Info
    https://www.rtl.be/info/belgique/societe/un-juge-vient-de-le-confirmer-uber-est-illegal-a-bruxelles-1088892.aspx


    Uber illegal in Belgien? Noch ist das nicht ganz klar. Wie in Deutschland gibt der US-Konzern vor, „lizensierte Fahrer“ einzusetzen, weigert sich, Gerichtsurteilen zu folgen und hat mächtige Unterstützer in der Politik.

    Der Kampf tobt in Wirklichkeit nicht zwischen Taxis und Uber sondern zwischen den Verteidigern staatlicher und gesellschaftlicher Sicherungssystemen auf der einen und den Gläubigen der unsichtbaren Hand auf der anderen Seite. Liberale wollen alle gesellschaftlichen Aufgaben dem Markt überlassen.

    Wozu das führt, sehen wir dort, wo diese Politik vollständig umgesetzt wurde. Bahnprivatisierung und Verlagerung der Industrie-Lager auf die Ladeflächen von LKW führten zu den verstopften Auftobahnen, auf denen heute antspanntes Reisen so gut wie unmöglich ist. Mit Hilfe eines überteuren und ineffektiven Mautsystems wurde versucht gegenzusteuern, jedoch wurde die Maut zu niedrig angesetzt, um den Bahntransport zu stärken oder die Autobahnen zu entlasten. Profitiert haben ausschließlich die Konzerne, denen Aufbau und Betrieb des Mautsystems unter Zusicherung voller Vertraulichkeit zugeschanzt wurde. Seitdem steckt die deutsche Verkehrspolitik zum Schaden aller anderen in einer Sackgasse.

    Die Deregulierung des ÖPNV wird zusätzlich zum absehbaren Verkehrskollaps und der erhöhten Umweltbelastung aufgrund zusätzlicher Autofahrten eine soziale Katastrophe bewirken, wenn nicht bald politisch umgesteuert wird, und es gelingt, die öffentliche Daseinsvorsorge zu stärken.

    La guerre continue entre les compagnies de taxi et Uber, cette entreprise américaine qui s’est lancée à la conquête du monde pour révolutionner le transport de personnes.
    Selon la juge du tribunal de commerce de Bruxelles (aile néerlandophone), le service de transports rémunérés Uber est illégal dans la capitale. Seuls les chauffeurs possédant une licence bruxelloise de taxi, et donc un luminaire au-dessus de leur véhicule, peuvent y effectuer des courses de taxis, selon un jugement rendu fin décembre.

    Le jugement confirme une précédente décision de septembre 2015 du tribunal de commerce de Bruxelles qui estimait que le service Uberpop enfreignait la législation en permettant à des chauffeurs de réaliser des courses rémunérées alors qu’ils ne disposent pas des autorisations et notamment d’une licence de taxi. Uberpop avait été abandonné, et le géant pensait s’être régularisé en obligeant Le dernier jugement considère que l’interdiction n’est pas limitée à un seul service mais s’applique à tous services d’Uber pour autant qu’il s’agisse de services de taxi.

    « Une juge a précisé »

    « L’interdiction existait déjà, mais Uber avait méconnu la première décision en l’interprétant à sa manière, et donc il a fallu demander à la juge de bien préciser que pour faire du taxi, il faut travailler avec des voitures qui ont une licence de taxi », explique Michel Pêtre, patron des Taxis Verts, dans le RTL info 7h ce matin. 

    La plateforme Uber risque d’écoper d’astreintes de 10.000 euros par infraction constatée, pour un montant maximum d’un million d’euros. Par ailleurs, il ressort du jugement qu’une incertitude subsiste quant à savoir si Uber X est un service de taxi ou de limousine.

    Uber : « Pas d’impact »

    Dans une réaction, Uber déplore que la « clarification du juge n’a pas pu être plus précise à propos de la différence fondamentale entre UberX et UberPOP », un service qu’Uber a suspendu en 2015.

    UberPOP, jugé illégal par le tribunal de commerce de Bruxelles en 2015, mettait en relation des particuliers avec des chauffeurs non professionnels alors qu’UberX, pour sa part, connecte les passagers avec des chauffeurs professionnels. Ces chauffeurs disposent des licences requises, selon Uber.

    « Cependant, cela n’a pas d’impact immédiat sur nos activités. Le juge dans cette affaire ne prononçait pas une décision déterminante mais informative, et cette opinion devra encore être considérée par la justice applicable avant qu’un jugement soit rendu », ajoute Uber.

    Uber illégal à Bruxelles? Le MR critique la gestion du dossier par le gouvernement - Le Soir
    https://www.lesoir.be/198535/article/2019-01-03/uber-illegal-bruxelles-le-mr-critique-la-gestion-du-dossier-par-le-gouverneme

    Le parti MR a réagi suite à cette désicion de justice qu’il juge « dommageable pour la capitale ».
    ...
    Vincent De Wolf, chef de file du MR au Parlement bruxellois, affirme qu’« il ne s’agit pas de commenter une décision de justice mais il est fort dommageable pour Bruxelles de ne pas avoir pu transformer l’essai et devenir une capitale à la pointe en termes de smart city. »

    Dans ce communiqué, le groupe MR dit avoir depuis toujours l’objectif de libéraliser le secteur de transports rémunérés de personnes et d’en finir avec les quotas et la fixation des prix par le gouvernement.

    Jugé illégal à Bruxelles, Uber risque jusqu’à un million d’euros d’astreintes
    https://www.sudinfo.be/id93973/article/2019-01-03/juge-illegal-bruxelles-uber-risque-jusqua-un-million-deuros-dastreintes

    Le jugement confirme une précédente décision de septembre 2015 du tribunal de commerce de Bruxelles qui estimait que le service Uberpop enfreignait la législation en permettant à des chauffeurs de réaliser des courses rémunérées alors qu’ils ne disposent pas des autorisations et notamment d’une licence de taxi. Le dernier jugement considère que l’interdiction n’est pas limitée à un seul service mais s’applique à tous services d’Uber pour autant qu’il s’agisse de services de taxi.

    Un doute subsiste par contre quant à savoir si Uber X est un service de taxi ou de limousine, ce dernier service faisant l’objet d’autres types de licences.

    Le service de transports Uber jugé illégal à Bruxelles
    https://www.sudinfo.be/id93910/article/2019-01-03/le-service-de-transports-uber-juge-illegal-bruxelles

    Uber illégal à Bruxelles | L’Echo
    https://www.lecho.be/entreprises/services/uber-illegal-a-bruxelles/10083911.html
    https://images.lecho.be/view?iid=dc:52134971&context=ONLINE&ratio=16/9&width=640&u=1546519936000

    Taxis Verts: „On demande la cessation d’Uber et des astreintes d’un million d’euros“
    https://www.rtbf.be/info/belgique/detail_le-service-de-transports-uber-est-illegal-a-bruxelles-selon-un-jugement?

    Selon la juge du tribunal de commerce de Bruxelles (aile néerlandophone), le service de transports rémunérés Uber est illégal en cas de non détention de licence taxi, rapportent La Libre Belgique et La Dernière Heure jeudi. Seuls les chauffeurs possédant une licence bruxelloise de taxi, et donc un luminaire au-dessus de leur véhicule, peuvent y effectuer des courses de taxis, selon un jugement rendu fin décembre. La juge a clarifié fin décembre une décision prise en septembre 2015 qui avait mené à l’interdiction de l’un des deux services du géant américain, à savoir Uberpop.

    #Belgien #Taxi #Mietwagen #Uber #Justiz #Recht

  • Taxis (ouvriers) | CGSLB
    http://www.cgslb.be/fr/sector/taxis-ouvriers/taxis-ouvriers

    Le secteur du transport par taxis traverse une période mouvementée. En effet, outre le phénomène des faux indépendants, le secteur doit faire face à l’entreprise UBER qui pratique la concurrence la plus déloyale. La CGSLB soutient les efforts des entreprises de taxis agréées, puisque seules ces entreprises offrent des garanties à leurs travailleurs ainsi qu’à leurs clients. 

    Contact

    Peter Börner

    Boulevard Poincaré 72-74
    1070 Bruxelles
    Tél : 02/558 51 50
    Fax : 02/558 51 51

    E-mail : peter.borner@cgslb.be

    #Belgien #Gewerkschaft #Taxi

  • Les syndicats
    http://www.vivreenbelgique.be/4-emploi/les-syndicats

    Histoire syndicale en Belgique
    Les syndicats sont de grandes organisations qui défendent les intérêts des travailleurs dans une multiplicité de lieux de négociation et de concertation. La Belgique compte davantage de syndiqués que la France, pour une population six fois moindre. Avec un taux de syndicalisation de 60%, les organisations syndicales apparaissent comme des acteurs incontournables du champ social belge.

    Au début du 19e siècle, la Belgique est le premier pays du continent touché par la révolution industrielle. Conditions de vie et de travail misérables, infériorité juridique et politique, interdiction des syndicats et faiblesse des salaires caractérisent la condition de la classe ouvrière naissante. Pour faire face à ces difficultés, les ouvriers s’organisent peu à peu et fondent des mutualités, des coopératives et des unions professionnelles en bravant l’interdiction qui leur est faite de se rassembler. Ces "caisses de secours mutuel" visent notamment à protéger leurs membres en cas de maladie ou de chômage.

    Dès 1834, ces caisses vont ajouter à leur objet la défense des droits des différents métiers (résistance aux baisses salariales, protection des conditions de travail, etc...).

    L’apparition des syndicats d’ouvriers remonte à 1857 mais sera combattue par la bourgeoisie. Il faut attendre 1866 pour que le délit de coalition soit enfin aboli. En 1886, des émeutes dans deux bassins industriels wallons se produisent et sont violemment réprimées. C’est seulement alors qu’une législation ouvrière commence à se mettre en place mais il faudra attendre jusque 1921 pour que l’exercice du droit de grève ne soit plus entravé.

    Pendant la seconde guerre mondiale de 1940-1945, dirigeants syndicaux et patronaux se rencontrent clandestinement pour discuter du modèle socio-économique à mettre en place dès la Libération. Le "projet d’accord de solidarité sociale" auquel ils aboutissent jette les bases du système de sécurité sociale des travailleurs salariés mis en place dès 1945. Les syndicats sont consacrés comme représentants des salariés et comme interlocuteurs incontournables du patronat et du monde politique. La prospérité économique des années d’après-guerre leur permettra d’obtenir des avancées non négligeables. L’architecture de la "concertation sociale" se complète progressivement, renforçant encore d’autant le poids des syndicats.

    Concertation sociale
    La Belgique est connue pour son système de concertation sociale. Par "concertation sociale", on entend l’ensemble des formes que prennent les relations entre organisations syndicales et organisations patronales, éventuellement élargies au gouvernement. La concertation sociale a pour fonction de réguler les rapports entre les employeurs et les travailleurs.

    En 2015, cette concertation s’effectue au sein du « Groupe des dix ». Le groupe des 10, c’est un des hauts lieux de la concertation sociale, là où se réunissent les instances dirigeantes des organisations syndicales et patronales. On y retrouve cinq représentants des trois syndicats (CSC, FGTB et CGSLB) et cinq représentants des fédérations patronales, FEB, mais aussi classes moyennes et Boerenbond.

    Ce groupe des 10 réunit en réalité 11 personnes puisqu’il est présidé par la présidente de la FEB. Traditionnellement, c’est au sein du groupe des 10 que se négocient tous les deux ans les accords interprofessionnels, des accords qui concernent les salaires mais aussi les conditions de travail pour l’ensemble des travailleurs du secteur privé. Ces accords fixent les lignes directrices pour les différents secteurs.

    On y discute aussi des grands dossiers interprofessionnels, comme le dossier du statut unique pour les employés et les ouvriers.

    Le groupe des 10 est aussi un lieu de contact avec le gouvernement. Celui-ci s’est d’ailleurs fait de plus en plus présent dans la concertation ces dernières années.

    Dans le secteur privé, ce système de négociation à différents niveaux entre "partenaires sociaux" (les organisations syndicales et patronales) permet de conclure ce qu’on appelle des conventions collectives de travail.

    La loi définit la convention collective comme "un accord conclu entre une ou plusieurs organisations de travailleurs et une ou plusieurs organisations d’employeurs ou un ou plusieurs employeurs déterminant les relations individuelles et collectives entre employeurs et travailleurs au sein d’entreprises ou d’une branche d’activités et réglant les droits et obligations des parties contractantes.". Ces conventions abordent un vaste éventail de sujets. Historiquement, ce sont les salaires et la durée du travail qui ont été les premiers sujets inscrits dans celles-ci.
    Rôle des syndicats
    L’action des syndicats peut aller de l’expression conflictuelle des revendications des travailleurs dans les entreprises jusqu’à la participation à la gestion des grands organismes de la sécurité sociale (voir chapitre Sécurité sociale) ou à la pression sur les décisions politiques, tant au niveau de l’État fédéral qu’au niveau des Communautés et des Régions.

    Les syndicats jouent également un rôle d’information des travailleurs en matière de législation sociale. Ils peuvent être amenés à défendre en justice leurs membres, notamment en cas de conflit avec un employeur.

    Les syndicats sont chargés du paiement des allocations de chômage à leurs membres. En effet, le montant des allocations de chômage est calculé par l’ONEM (Office national de l’Emploi) qui donne ensuite au syndicat du travailleur l’ordre de payer les allocations. Les syndicats sont également présents et peuvent aider les demandeurs d’emploi lors des contrôles de disponibilité et d’effectivité de recherche d’emploi menés par l’Onem. Toutefois, un travailleur n’est jamais obligé de s’affilier à un syndicat. Il existe dès lors une caisse auxiliaire de paiement des allocations de chômage pour les personnes qui ne sont pas syndiquées, communément appelée la CAPAC.

    Il n’existe pas de condition particulière requise pour appartenir à un syndicat (sauf évidemment, l’obligation de payer la cotisation annuelle demandée par l’organisation elle-même). En cas d’adhésion à un syndicat, le travailleur est présumé accorder au syndicat un mandat général pour le représenter dans le cadre de la protection de ses intérêts professionnels.

    Bien que les syndicats ne disposent pas de la personnalité juridique en Belgique, la loi leur reconnaît le droit d’ester en justice et d’entreprendre des actions légales et également de conclure, au nom des travailleurs qu’ils représentent, les conventions collectives du travail. Compte tenu des difficultés socio-économiques et suite à la crise de 2008, les syndicats sont amenés à défendre les allocataires sociaux du chômage et de l’aide sociale. Les syndicats ont souvent en leur sein un comité de « Travailleurs sans emploi » dits TSE.

    Dialogue social
    La Belgique dispose d’un système très élaboré de dialogue social à tous les niveaux (interprofessionnels, sectoriels ou au niveau de l’entreprise) et dans les différents secteurs socio-économiques (politique économique, sociale, matières liées à la sécurité et à la santé).

    Tous les deux ans, les partenaires sociaux tentent de parvenir à un accord interprofessionnel sur le plan national. Dans cet accord, des mesures concernant le progrès social (salaire, emploi, stages,…) sont prises tant pour les travailleurs actifs que pour les non-actifs. L’accord interprofessionnel est applicable pour l’entièreté du secteur privé national. Un système de mécanisme de contrôle et d’inspection, incluant des tribunaux du travail, permette l’application effective des accords syndicaux.

    Tous les quatre ans, des élections sociales se tiennent dans le secteur privé. Les ouvriers et employés élisent leurs délégués et représentants au sein du Conseil d’Entreprise et du Comité pour la Prévention et la Protection au Travail.

    1. Conseil d’entreprise
    Les conseils d’entreprise sont notamment institués dans toutes les entreprises occupant au moins 100 travailleurs mais également dans toutes entreprises occupant 50 travailleurs et ayant institué un conseil d’entreprise à l’occasion des dernières élections sociales.

    Le Conseil d’Entreprise dispose de compétences larges dans les matières économiques et financières, la concertation, la négociation et l’information des travailleurs. Il est constitué de représentants de l’Employeur et des travailleurs.

    2. Comité pour la Prévention et la Protection au Travail
    D’autre part, dans toutes entreprises occupant au moins 50 travailleurs, des comités spécifiques (pour la prévention et la protection au travail) doivent également être institués. Les missions du CPPT sont la sécurité, la santé publique, l’hygiène et l’embellissement des lieux de travail. Les représentants des travailleurs au sein du CPPT sont – comme indiqué ci-dessus – élus tous les quatre ans par l’ensemble des travailleurs de l’entreprise (en même temps que les conseils d’entreprise – voir ci-dessus).

    3. Les délégations syndicales
    Enfin, en ce qui concerne les délégations syndicales, celles-ci doivent être instituées à la demande des organisations syndicales susmentionnées (le plus souvent à la requête du personnel) dans chaque entreprise comprenant (pour les employés appartenant à la “Commission Paritaire 218”) au moins 50 employés (avec un minimum de 25 % ou 17 employés affiliés à une organisation syndicale).

    Des élections sont également organisées pour élire ces délégués syndicaux. Comme pour les représentants aux conseils d’entreprise et CPPT, les délégués syndicaux font l’objet d’une protection spécifique contre le licenciement.

    La délégation syndicale a plusieurs missions telles que l’administration des conflits collectifs du travail, la réception des plaintes individuelles ; tout changement susceptible de modifier les conditions de travail au sein de l’entreprise doit également être porté à sa connaissance.

    Les différents syndicats de travailleurs
    Il y a trois grands syndicats en Belgique :

    Confédération des syndicats chrétiens de Belgique (CSC)
    Fédération générale du travail de Belgique (FGTB)
    Centrale générale des syndicats libéraux de Belgique (CGSLB)
    Les doctrines sur lesquelles se sont fondés initialement ces 3 syndicats sont différentes. Elles peuvent se résumer comme suit :
    les valeurs de la CSC sont celles du MOC qui porte un message politique et qui présente trois caractéristiques majeures : un mouvement progressiste, adhérant aux valeurs de gauche basées sur l’égalité et la solidarité et porteuses de changement social ; un mouvement pluraliste, soutenant un projet politique qui présente des dimensions s’inspirant aussi bien de la social-démocratie que de l’écologie politique et du courant personnaliste et humaniste ;un mouvement indépendant, qui n’est lié à aucun parti politique et qui n’est redevable de son action que vis à vis des organisations qui le composent et de leurs membres.
    les statuts de la FGTB se réfèrent à la Charte de Quaregnon (texte fondateur du Parti Ouvrier Belge en 1894) et font donc référence à la lutte des classes : ils visent donc initialement la constitution d’une société sans classe par la transformation totale de la société et affirment comme objectifs constants
    la substitution des pouvoirs publics à l’initiative privée et l’augmentation du pouvoir des travailleurs ;
    la charte sociale de la CGSLB s’inspire des droits sociaux définis par la Déclaration universelle des Droits de l’Homme. Elle vise à fonder l’entente entre preneurs et donneurs de travail sur le respect mutuel des droits et devoirs réciproques, conformément aux principes libéraux essentiels de liberté, de solidarité, de progrès, de justice et de paix sociale.
    Les modalités pratiques d’affiliation sont précisées sur le site de chacun des syndicats.

    #Belgien #Gewerkschaft

  • Liberté syndicale en Belgique — Wikipédia
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Libert%C3%A9_syndicale_en_Belgique

    La Liberté syndicale est le droit de créer un syndicat, de choisir un syndicat, d’adhérer, de ne pas adhérer ou de quitter un syndicat.

    Dès 1831, la Constitution garantit la liberté syndicale. Son article 27 énonce : « Les Belges ont le droit de s’associer ; ce droit ne peut être soumis à aucune mesure préventive ». Néanmoins, le Code pénal interdisait par ses articles 414 et 415 les coalitions d’employeurs et de travailleurs 1.

    En 1866, ces dispositions sont supprimées. Néanmoins, l’article 310 du Code pénal de 1867 réprime indirectement la grève, de telle manière qu’en pratique, il est impossible de faire grève sans commettre d’infraction.

    Le 24 mai 1921, trois lois sont adoptées afin de garantir l’effectivité de la liberté d’association. La première abroge l’article 310 du Code pénal. La deuxième réglemente la création, la vie et la dissolution des ASBL. La dernière garantit l’effectivité de la liberté d’association. Si elle est rédigée dans termes généraux, visant l’ensemble de la liberté d’association, ses rédacteurs avaient en vue la protection de la liberté syndicale.

    La loi se veut équilibrée. Elle garantit tant la liberté de créer un syndicat et de s’affilier auprès du syndicat de son choix que la liberté de ne pas s’affilier2. En effet, constituent des infractions le fait soit de faire pression sur un travailleur pour qu’il s’affilie à un syndicat soit de faire pression pour qu’il ne le fasse pas.

    À la suite d’un arrêt de la Cour constitutionnelle3, la loi du 10 mai 2007 a été modifiée afin d’interdire la discrimination fondée sur la conviction syndicale.

    L’article 11 de la Convention de sauvegarde des droits de l’homme et des libertés fondamentales protège également la liberté syndicale.

    Le droit de l’Union européenne prévoit que les travailleurs ressortissants d’un État membre bénéficient de l’égalité de traitement en matière d’affiliation aux organisations syndicales et d’exercice des droits syndicaux, y compris le droit de vote et l’accès au poste d’administrateur ou de direction d’une organisation syndicale4.

    #Belgien #Gewerkschaft

  • Quand un conducteur Uber est repéré en pleine manifestation par les chauffeurs de taxi (Vidéo) - La Libre
    http://www.lalibre.be/regions/bruxelles/quand-un-conducteur-uber-est-repere-en-pleine-manifestation-par-les-chauffeu

    Sam Bouchal justifie l’opposition des chauffeurs de taxis à la venue sur le marché de concurrents utilisant la plate-forme de mise en relation Uber : « Ce sont des chauffeurs professionnels aujourd’hui, mais pour des limousines. Ils doivent normalement avoir un contrat préalable de 90 euros pour un minimum de 3 heures. C’est donc un service de niche VIP. C’est cela le sens de la loi. Quant à l’arrêté constitutionnel de 2010 qu’ils mettent en avant, il concernait un chauffeur de limousine de Wallonie qui venait chercher un client à Bruxelles, ce qu’il a le droit de faire. Les chauffeurs de limousine peuvent venir chercher des clients à Bruxelles, mais pour des contrats VIP, pas des courses de taxis ».
    L’association belge des chauffeurs limousines défend que les taxis veulent garder le monopole du marché. « C’est Uber qui cherche à obtenir un futur monopole en tuant tous les taxis », répond Sam Bouchal.

    #Belgien #Brüssel #Taxi #Uber

  • Action syndicale pour les pensions le 16 mai
    http://www.gtl-taxi.be/8_0_0_0_FR_Info_Flash_32713_1

    29-6-2018 - Licences délivrées en Wallonie en Flandre et à Bruxelles 2018/2017 : +12%
    Vous retrouverez ici un aperçu par commune des licences délivrées pour des services de taxis, de taxis collectifs ou de location avec chauffeur

    29-6-2018 - Elaboration de la stratégie régionale de mobilité (SRM)
    Grâce à leur grande flexibilité, les taxis/TC/LVC peuvent jouer un rôle important dans la vision wallonne, qui mise sur le transfert modal

    29-6-2018 - Réforme du Groupe TEC
    Le Groupe TEC est transformé en une société intégrée et unique et devient l’OTW (ex SRWT)

    26-6-2018 - Communiqué de presse : Le secteur réclame plus de bornes de recharge rapide
    25 taxis électriques sont déjà opérationnels en Flandre. Les villes prennent des mesures pour accélerer la conversion de la flotte vers l’électrique

    22-6-2018 - Rapport d’activités du GTL pour 2017
    Voici le rapport d’activités du GTL pour l’année 2017. Nous vous en souhaitons une bonne lecture.

    18-6-2018 - Diplôme d’honneur 2018 de l’IRU : vous avez un candidat ?
    Ces prix sont attribués aux meilleurs chauffeurs !

    18-6-2018 - Projet de réforme du code de la route – sites réservés aux bus
    Le GTL proteste contre la suppression de l’admission d’office (sauf exceptions) des taxis sur ce bandes spéciales

    18-6-2018 - Les taxis bruxellois attaquent Uber et ses chauffeurs en justice
    La Febet et une vingtaine d’exploitants de taxis veulent que les chauffeurs Uber cessent de circuler à Bruxelles sous couvert d’une licence de LVC.

    18-6-2018 - Conférence Clean Power for Taxis à Gand
    Cela se passe le 26 juin avant-midi, à l’hôtel de ville de Gand. Vous pouvez vous inscrire ici.

    5-6-2018 - Chèques taxi BackSafe pour les jeunes, subsidiés par la Région Wallonne
    Lancement aujourd’hui de la vente des chèques pour 7 villes wallonnes !

     

    29-5-2018 - Conférence d’été « Clean Power for Taxis » le 26 juin à Gand
    Les inscriptions sont ouvertes !

    22-5-2018 - Nouveau président pour le groupe Taxi de l’IRU
    Christian Holzhauser de la Centrale de Taxis de Vienne devient le président du groupe Taxi de l’IRU

     

    26-4-2018 - Action syndicale pour les pensions le 16 mai
    Dans certaines entreprises, cette action pourra occasionner l’absence de travailleurs, militants ou affiliés y participant

    26-4-2018 - FEBET - Journée du Taxi à Bruxelles le 12 mai
    Les membres du GTL des autres Régions du pays sont aussi cordialement invités !

    20-4-2018 - Le gouvernement flamand approuve le décret sur la réforme des taxis/LVC
    Tout dépend à présent de ce qui sera inscrit dans les arrêtés d’exécution.

    11-4-2018 - Regering, hou rekening met KMO’s in nationale kaderwet GDPR !
    Voor de KMO’s betekent de implementatie van de Algemene Verordening Gegevensbescherming (AVG, of in het Engels GDPR) een belangrijke uitdaging

    30-3-2018 - Projet pilote « chèques taxis pour les jeunes » : participez-y avec nous !
    10.000 chèques taxis pour les jeunes de 16 à 30 ans dans 8 villes wallonnes 

    30-3-2018 - Subvention temporaire en Flandre pour les taxis électriques
    D’ici 2020, au moins 10% de la flotte de taxis flamands sera électrique !

    27-3-2018 - COMMUNIQUE DE PRESSE - Réaction à la manifestation des taxis à Bruxelles
    L’action des taxis bruxellois démontre qu’il est plus que temps que Bruxelles s’attaque vraiment au problème de l’ubérisation

    23-3-2018 - Communiqué de presse taxis électriques - Malines
    D’ici 2030 plus que des taxis électriques à Malines !

    23-3-2018 - Manifestation des taxis à Bruxelles ce mardi 27 mars
    D’autres villes ont décidé d’y envoyer également des taxis, par solidarité avec les collègues bruxellois

    22-3-2018 - La colère des taxis, à Amsterdam comme à Bruxelles
    Une trop forte dérégulationet un nombre trop important de voitures roulant pour Uber : la situation est devenue invivable pour les chauffeurs de taxis des grandes villes néerlandaises

    20-3-2018 - Projet pilote chèques taxis pour les jeunes : vous aussi vous souhaitez participer ?
    L’Agence Wallonne pour la Sécurité Routière (AWSR) organise avec le GTL un projet pilote sur l’octroi de chèques taxis pour les jeunes dans 8 villes wallonnes

    19-3-2018 - Implémentation du RGPD/GDPR dans les compagnies de taxis et de LVC
    Beaucoup de membres du GTL ont des questions sur la mise en œuvre du RGPD/GDPR (règlement général sur la protection des données) au niveau de leur entreprise.

    15-3-2018 - Bruxelles : déjà 1.000 chauffeurs Uber ?
    Pour les taxis bruxellois, la situation s’aggrave rapidement en raison de la concurrence déloyale d’un nombre explosif de chauffeurs Uber.

    15-3-2018 - Bruxelles : une nouvelle Task Force devrait d’urgence régulariser la situation
    Le gouvernement bruxellois a promis de la mettre en place pour s’attaquer aux abus des services illégaux de taxis alternatifs (via les plateformes).

    15-3-2018 - Bruxelles : Avis officiels sur le projet d’ordonnance concernant la réforme de la législation sur les taxis
    Une analyse socio-économique de l’impact de la réforme s’impose !

    15-3-2018 - Wallonie : Aéroport de Charleroi
    Le GTL a écrit aux des autorités aéroportuaires de Charleroi, suite aux refus de courses de taxi à l’aéroport

    15-3-2018 - Flandre : projets pilotes pour la mise en place du nouveau réseau de transport public à la demande
    La période d’assouplissement de la réglementation pour les projets pilotes menés dans 4 régions de Flandre, sera prolongée d’un an

    15-3-2018 - International : réunion de l’IRU à Bruxelles, le 17avril
    L’IRU se penchera sur l’avenir du réseau mondial d’applications de taxis (Global Taxi Network).

    15-3-2018 - Mise en place progressive du Fonds de pension pour les travailleurs du taxi et de la LVC
    Une deuxième convention collective de travail a été signée le 18 janvier 2018.

    8-3-2018 - SABAM : tarif indexé
    Les tarifs sont régulièrement adaptés en fonction de l’évolution de l’index. Vous trouverez les nouveaux tarifs ici.

    31-1-2018 - Le paiement de rémunérations en espèces est interdit, sauf le paiement en espèces d’avances sur salaire (TAXIS).
    Le paiement en espèces d’avances sur salaire aux chauffeurs de TAXIS reste possible moyennant certaines conditions. Les chauffeurs de LVC sont exclus.

    26-1-2018 - Demande d’extrait de casier judiciaire : qu’est-ce qui change ?
    Depuis le 1er janvier 2018, le Casier Judiciaire Central a pris en charge la gestion totale du contenu du casier judiciaire

    19-1-2018 - Collaboration des taxis d’Anvers avec Make a Wish
    Vous aussi, vous nous suivez sur Facebook, sur la page Taxilive ?

    19-1-2018 - Une belle campagne BOB dans les média sociaux !
    Notre campagne BOB sur les média sociaux est un succès !

    18-1-2018 - Envoi de factures aux autorités fédérales : désormais par voie électronique
    Depuis le 1er janvier 2018, les factures électroniques sont obligatoires pour tous les marchés publics (Fédéral) publiés de plus de 135.000 EUR

    16-1-2018 - Soutenez les taxis bruxellois !
    Ils mènent une action aujourd’hui afin d’exiger des mesures gouvernementales urgentes pour sauver leur profession

    15-1-2018 - Communiqué de presse Front Commun des Taxis Bruxellois
    Un cortège funèbre pour le défunt taxi bruxellois, victime d’une infection ‘ubérisante’

    11-1-2018 - Arrêt de la Cour de Justice UE sur Uber : les partenaires sociaux exigent une action immédiate !
    Appel au gouvernement et aux services d’inspection : faites respecter la loi, Uber doit payer l’ONSS pour ses chauffeurs !

    8-1-2018 - Taxis - Prime d’ancienneté - Exemples de calcul
    Nous rappelons que les employeurs sont tenus de payer avant la fin du mois de janvier 2018 les primes d’ancienneté à leurs chauffeurs de taxis.

    14-12-2017 - Décret wallon portant sur des mesures pour lutter contre la pollution atmosphérique
    Interdiction progressive des véhicules diesel et création de zones basses émissions en Wallonie

    12-12-2017 - Le conseil des ministres a approuvé le plan d’action 2018 de lutte contre la fraude sociale
    Le plan contient les priorités des services d’inspection sociale pour 2018, notamment dans le secteur des taxis

    12-12-2017 - La plus-value sur la revente de taxis et LVC reste défiscalisable après 2020
    Les fédérations du transport obtiennent gain de cause.

    11-12-2017 - Le secteur des taxis bruxellois partage son pain sec avec Pascal Smet
    Communiqué de presse

    10-12-2017 - Action syndicale pour les pensions le 19 décembre
    .

    8-12-2017 - Manifestation des taxis à Bruxelles le 12 décembre 2017
    Communiqué de Presse

    4-12-2017 - Réformes de la réglementation taxi et LVC/TC : où en est-on ?
    La Flandre et la Wallonie préparent pour le moment une réforme importante de leurs réglementations respectives. Le GTL a pu en prendre connaissance

    1-12-2017 - La FGTB annonce des actions en décembre
    .

    1-12-2017 - La campagne BOB de cet hiver est lancée.
    Et les taxis sont invités à y participer ! Trouvez ici les instruments.

    30-11-2017 - Les taxis bruxellois mobilisent pour une grève
    Le choix entre la Peste (le statu quo, la guerre entre taxis et Uber illégaux) et le Choléra (plan taxi du ministre Smet qui crée un bain de sang social) est inacceptable

    10-11-2017 - Communiqué de presse : Non à la suppression de la déduction des plusvalues sur voitures
    Les organisations patronales fustigent la nouvelle mesure d’imposition

    3-11-2017 - Contrôles renforcés sur la vignette obligatoire pour entrer dans Paris à partir de janvier
    Demandez votre vignette à temps si vous devez vous rendre à Paris en voiture.

    20-10-2017 - Annonce de grève par les syndicats le 8 novembre
    Le GTL a reçu des syndicats un courrier annonçant qu’ils organiseront une manifestation en front commun FGTB-CGSLB-CSC le 8 novembre 2017.

    20-10-2017 - La ville de Gand adapte les tarifs de ses taxis à partir de novembre
    Le prix augmente légèrement, sauf pour les longues courses, qui seront dorénavant moins chères

    19-10-2017 - La Commission paritaire a signé 4 nouvelles conventions collectives
    Celles-ci mettent en oeuvre le protocole d’accord social sectoriel, signé le 26 juin par les partenaires sociaux pour les années 2016-2017

    6-10-2017 - Payer le bus, tram, train, taxi etc à partir d’une seule appli à Anvers
    ...ce sera bientôt possible à Anvers via la plateforme Whim

    6-10-2017 - Bruxelles : Zone de basse émission (LEZ) à partir du 1er janvier 2018 :
    A partir de 2018, Bruxelles sera interdit aux les voitures au diesel de norme Euro 1 ou sans norme euro (critères évolutifs)

    5-10-2017 - Actions de solidarité FGTB
    Le syndicat UBT (FGTB) a informé le GTL qu’il organise ce 10 octobre des actions de solidarité avec les collègues du secteur public.

    5-10-2017 - Les taxis d’Anvers devront passer aux énergies alternatives
    Le GTL et l’APTU publient un Communiqué : "Une politique d’accompagnement sera indispensable pour atteindre des objectifs ambitieux".

     

    15-9-2017 - Suppression de l’exonération des plus-values sur les véhicules d’entreprise
    Le gouvernement fédéral a décidé de supprimer l’exonération des plus-values sur les véhicules d’entreprise.

    15-9-2017 - La situation à Bruxelles
    Quel plan taxi ? Le Front Commun agit à plusieurs niveaux pour mettre fin à la concurrence déloyale de Uber et au malaise qui prévaut dans la Région.

    15-9-2017 - La fédération bruxelloise FEBET adhère au GTL
    Le président de la FeBeT, Khalid Ed-Denguir, entre au conseil d’administration du GTL

    8-9-2017 - Semaine européenne de la mobilité
    Dimanche sans voiture le 17 septembre 2017 16e édition

    18-8-2017 - Les applis des taxis pour les supporters du RSC Anderlecht
    RSC Anderlecht propose les 3 principales applis "taxi" du pays à ses supporters, pour leurs déplacements au Parc Astrid

    4-8-2017 - SABAM : tarif indexé
    Les tarifs sont régulièrement adaptés en fonction de l’évolution de l’index. Vous trouverez les nouveaux tarifs ici.

    3-8-2017 - Parkings pour PMR dans les aéroports belges
    Où peut-on aller chercher un passager à mobilité réduite dans les différents aéroports belges ?

    3-8-2017 - Remboursement des écochèques
    Avez-vous déjà demandé le remboursement des écochèques que vous avez remis à vos chauffeurs en juillet ?

    Remplissez le formulaire de demande de remboursement !

    28-7-2017 - Augmentation des salaires au 1er juillet 2017 (rappel)
    Les salaires des chauffeurs de taxi, de LVC et du personnel de garage ont été augmenté de 0,6% au 1er juillet 2017. 

    28-7-2017 - Aperçu du nombre de taxis, TC et voitures de location : augmentation de 6,4%
    Retrouvez ici les autorisations par région.

    28-7-2017 - Entretien du GTL avec la fédération du secteur automobile (TRAXIO)
    Pour défendre un secteur des taxis mis à rude épreuve (par Uber)

    20-7-2017 - Nos InfoFlash en néerlandais vous intéressent aussi ?
    Vous pouvez aussi suivre l’actualité "taxi" en Flandre en lisant nosInfoFlash néerlandophones

    15-6-2016 - Licences délivrées en Wallonie en Flandre et à Bruxelles 2018/2017 : +12%
    Vous retrouverez ici un aperçu par commune des licences délivrées pour des services de taxis, de taxis collectifs ou de location avec chauffeur

    6-7-2012 - Les plaques d’immatriculation TX (taxi) et TXL,TXV,TXR,TXH
    Procédure de demande de plaques d’immatriculation TX,...Que faut-il savoir ?

    26-4-2018 - Action syndicale pour les pensions le 16 mai
    Dans certaines entreprises, cette action pourra occasionner l’absence de travailleurs, militants ou affiliés y participant

    Les syndicats ont informé le GTL qu’ils organiseront en front commun une "action de grande envergure" sur Bruxelles le mercredi 16 mai sur le thème des pensions.

    Ils rappellent que la participation de travailleurs ou de militants à cette action peut occasionner une absence au travail, qui sera reconnue comme journée de grève, rémunérée comme telle par le syndicat.

    #Belgien #Brüssel #Taxi #Streik

  • Le syndicalisme indépendant en Belgique | Cairn.info
    https://www.cairn.info/revue-courrier-hebdomadaire-du-crisp-1964-18-page-1.htm#re7no7

    Les syndicats socialistes, chrétiens et libéraux sont généralement considérés comme groupant la totalité des travailleurs organisés dans notre pays. Or si, effectivement, ils en représentent une écrasante majorité, cela n’empêche pas qu’il existe à côté d’eux des organisations rivales que l’on désigne communément sous le nom de « syndicats indépendants ».

    L’expression même de « syndicat indépendant » demande à être précisée. Elle a acquis droit de cité, elle est d’usage courant [2][2] Elle est utilisée notamment par B.S. Chlepner qui,.... On peut se demander cependant si elle est fort bien choisie : toute organisation syndicale en effet est, ou se targue d’être, indépendante. En fait, on désigne sous le nom de « syndicat indépendant » les organisations de travailleurs qui se sont créées et fonctionnent en dehors des « grandes » fédérations syndicales.

    #Belgien #Gewerkschaft

  • Bruxelles : un appel au boycott des Taxis verts - La Libre
    http://www.lalibre.be/regions/bruxelles/bruxelles-un-appel-au-boycott-des-taxis-verts-592b2551cd70022543183811

    lundi 29 mai 2017 - La Febet appelle les taximen indépendants à quitter la centrale téléphonique.

    Le climat est plus délétère que jamais dans le secteur des taxis bruxellois. Après avoir exclu la société Taxis verts du Front commun, la Fédération belge des Taxis (Febet) a lancé un appel au boycott contre cette centrale téléphonique à laquelle sont affiliés plus de 550 taxis. La Febet, qui accuse les Taxis verts d’avoir participé et collaboré à l’élaboration du Plan Taxi du ministre bruxellois de la Mobilité Pascal Smet (SPA), appelle les chauffeurs à déposer définitivement les tablettes numériques, et ce dans un délai de trois mois.

    Contacté par nos soins, l’administrateur-délégué des Taxis Verts dénonce cette campagne de dénigrement à l’égard de sa société. « Il n’y a rien d’illégal dans cet appel au boycott, mais ce n’est pas justifié. Ils n’arrêtent pas de répéter que nous sommes en faveur du Plan Taxi alors que ce n’est pas vrai. Notre position qui n’est pas connue de la plupart des exploitants et des chauffeurs est sans cesse déformée par une série de personnes. Nous sommes opposés au changement concernant les licences par exemple. Par contre, certains pans du Plan Taxi sont nécessaires car ils redonnent à l’autorité publique les moyens juridiques de faire respecter un vrai numerus clausus et de contrôler les plateformes, ce qui n’est pas le cas aujourd’hui », explique Michel Pêtre qui se dit prêt à mener une concertation avec le gouvernement bruxellois.

    Défendre des intérêts cachés

    Selon l’administrateur-délégué des Taxis verts, cet appel au boycott est, en réalité, une manœuvre servant à défendre des intérêts cachés. Même s’il n’en dit pas plus, le sous-entendu est clair. C’est à la société concurrente des Taxis bleus, qui fait toujours partie du Front commun des Taxis, que pourrait profiter le boycott.

    « Comme les écuries sont évincées dans le Plan Taxi, elles veulent amenuiser les forces des Taxis verts et ramener des indépendants chez les Taxis bleus. Les gros exploitants veulent également mettre sur pied leur propre centrale pour se partager le nombre de voitures supplémentaires. Sous prétexte de défendre les chauffeurs salariés, les exploitants tentent en réalité juste de se repositionner par rapport au plan afin de pouvoir continuer à ligoter le secteur », analyse un taximan indépendant.

    Sur sa page Facebook, la Fédération belge des Taxis annonce, en effet, la création d’une nouvelle plateforme de réservation : « Tous les centraux sont prêts à vous accueillir et une nouvelle centrale sera également opérationnelle prochainement. »

    Selon nos informations, l’appel au boycott de la Febet rencontrerait pour l’instant un succès très limité. Les tensions dans le secteur du taxi ne devraient pas faiblir dans les jours à venir avec l’audition prévue au Parlement bruxellois de plusieurs acteurs du transport rémunéré de personnes parmi lesquelles la Febet, Uber, Taxis verts, CarAsap ainsi que des chauffeurs salariés anonymes.

    #Belgien #Brüssel #Taxi #Funkzentralen

  • Les chauffeurs Uber dénoncent les arnaques commises par des taximen - 7SUR7.be
    https://www.7sur7.be/7s7/fr/3007/Bruxelles/article/detail/3394112/2018/03/26/Les-chauffeurs-Uber-denoncent-les-arnaques-commises-par-des-taximen.dhtml

    26/03/18 - Le président de l’ASBL Fernando Redondo explique que dorénavant les chauffeurs qui utilisent des plate-formes du type Uber ne peuvent plus être de simples particuliers. Ce sont des conducteurs professionnels qui ont payé leur licence annuelle et qui sont en ordre d’assurance professionnelle et de certificat de bonne vie et moeurs. Contrairement aux chauffeurs Uber qui paient des taxes sur toutes les courses prises au travers des plates-formes, il avance que des chauffeurs de taxis peuvent faire du noir et qu’ils vont parfois jusqu’à tricher sur leurs tarifs : « Les taxis ont deux lampes : 2 et 1. Souvent, par exemple rue Belliard, ils se mettent déjà sur la lampe 2, réservée à l’extérieur de Bruxelles et qui fait tourner le compteur plus rapidement qu’avec la lampe 1, utilisée normalement à l’intérieur de Bruxelles. (...) Les taxis de Bruxelles font du faux salariat. Les patrons laissent 40% pour les chauffeurs et ils n’ont pas de congés payés ».

    Le travail au noir ? Impossible chez Uber

    Fernando Redondo souligne que la Cour constitutionnelle a dans son arrêt du 29 avril 2010 estimé que les chauffeurs de limousines étaient en droit de faire des courses au départ de Bruxelles, conformément à l’ordonnance régionale du 27 avril 1995. Il se dit par ailleurs satisfait du travail de concertation réalisé avec le ministre bruxellois de la Mobilité Pascal Smet : « On ne peut pas payer en cash des courses. Elles sont toutes enregistrées dans les plates-formes. On paie toutes les taxes. Toutes les semaines, nos clients augmentent et donc cela veut dire que les gens sont satisfaits du service des plates-formes. Pourquoi les taxis ne pourraient pas accepter une concurrence loyale et nous reconnaître ? ».

    L’Association belge des Chauffeurs Limousine a été créée il y a 3 mois. Elle compte 250 membres à Bruxelles et 500 membres si on élargit à l’ensemble de son réseau. Des taxis de la périphérie font aussi du Uber à Bruxelles. Selon les données de l’association, il y a environ 3.000 chauffeurs de taxis sur 1.200 véhicules avec une licence dans la Région. L’ASBL avance que le plan Taxis en préparation en Flandre ne prévoit pas de quotas.

    #Belgien #Brüssel #Taxi #Uber

  • Le plan Taxi de Pascal Smet porterait atteinte au droit à la vie privée - 7SUR7.be
    https://www.7sur7.be/7s7/fr/1502/Belgique/article/detail/3396813/2018/03/28/Le-plan-Taxi-de-Pascal-Smet-porterait-atteinte-au-droit-a-la-vie-privee.dhtml

    28/03/18 - Manifestation des taxis à Bruxelles, le 27 mars 2018.

    Le plan Taxi du ministre bruxellois de la Mobilité Pascal Smet (SP.A.) porterait atteinte au droit à la vie privée des citoyens, selon l’avocat Etienne Wery, associé chez Ulys, dont l’analyse est rapportée mercredi dans La Libre Belgique.

    Un point dans le plan en question pose particulièrement problème : celui de transmettre « en accès direct et en temps réel » à l’administration bruxelloise les trajets parcourus par les chauffeurs sur des plateformes telles qu’Uber.

    Le chauffeur et le client suivis à la trace
    « Un des problèmes de ce document, c’est l’article qui parle de la géolocalisation » développe Me Wery. « Si c’est réellement le cas, c’est évidemment une intrusion extrêmement importante dans la vie privée des gens : non seulement le chauffeur est suivi à la trace, mais aussi le client. Cela veut dire que l’administration va avoir la possibilité de consulter en temps réel des trajets réalisés par tel ou tel usager... On va beaucoup trop loin. »

    Ingérence disproportionnée
    « Ici, l’objectif est sans doute de vouloir contrôler la concurrence entre diffé­rents acteurs ou de lutter contre la fraude sociale et fiscale en empêchant des chauffeurs de travailler au noir. Cet objectif peut être légitime, mais l’ingérence semble complètement disproportionnée », poursuit l’avocat.

    « Il faut faire attention aux droits de ceux qui n’ont rien à voir avec cette ingérence, à savoir les utilisateurs de taxis ou Uber ».

    #Taxi #Brüssel #Belgien

  • Brügge schlägt Berlin
    http://www.berliner-zeitung.de/panorama/brauerei-versorgung-bierpipeline-soll-verkehrsprobleme-in-bruegge-l


    Brügge schafft, was in Berlin nur als Attrappe existiert: Die Bier Pipeline ist Wirklichkeit geworden. Wir dürfen weiterhin unsere blauen und pinkfarbenen Rohne ahnungslosen Touristen als Bierpipeline verkaufen, Wirklichkeit ist das tolle Projekt hier noch nicht. Aber Belgier waren immer schon ganz vorne, wenn es um Verrücktes und Asurdes geht. Nicht ohne Grund ins Brüssel französischsprachige Hauptstadt Europas mitten im feindlichen Flamenland.

    Versorgung für Bierpipeline soll Verkehrsproblem in Brügge lösen | Berliner Zeitung
    ...
    In der flämischen Kleinstadt Brügge träumt Xavier Vanneste nicht länger von der Bierleitung - er hat sie gebaut. Der Besitzer der Traditionsbrauerei De Halve Maan ließ drei Kilometer lange Rohre unter der von der Unesco als Weltkulturerbe geschützten Stadt verlegen.
    ...
    Gut vier Jahre dauerten die Planung und der Bau der Bierleitung. „Technisch war das nicht kompliziert, es ist das gleiche Verfahren wie beim Verlegen von Leitungen für Trinkwasser“, sagt Vanneste.

    Die Rohre wurden unterirdisch durch den Boden geschoben. Zwischen 2 und 34 Metern tief liegen sie unter der Erde. An der tiefsten Stelle verlaufen sie unter einer Tiefgarage. Der Straßenbelag musste für die Bauarbeiten nur an zwei Stellen geöffnet werden. Vier Millionen Euro investierte Vanneste in das Projekt.

    Die Rohre aus besonders hartem Plastik sind lebensmittelfreundlich, können gereinigt und keimfrei gemacht werden. Ab September sollen nun pro Stunde 4000 Liter Bier durch sie schießen. 12 000 Flaschen können damit gefüllt werden.

    Bildquellen:
    CC https://www.flickr.com/photos/ska-photo

    Flickr
    Blaue Rohre auf Flickr 2753990706
    CC https://www.flickr.com/photos/marc1968
    Flickr
    Brügge auf Flickr

    #Belgien #Brügge #Bier #Tourismus #Stadtentwicklung #WTF

  • Bruxelles: les taxis appelés à se mettre au service de la population
    http://www.rtbf.be/info/dossier/explosions-a-brussels-


    Nach den Anschlägen von Brüssel ruft der belgische Taxiverband die Taxifahrer dazu auf, Betroffene kostenlos von den Orten der Attentate nach Hase zu fahren.

    La fédération belge des taxis (FeBeT) a appelé ses membres à se mettre au service de la population en aidant à évacuer les personnes situées dans les lieux sensibles.

    « Amis #taxis, mettez-vous au service de vos compatriotes aidez à évacuer les personnes des lieux sensibles. Merci à tous », a-t-elle indiqué sur le réseau social twitter.

    Elle invite ses membres à aller chercher les gens à l’aéroport de Zaventem, ART-LOI, SCHUMAN et autres. Nous appelons à essayer d’aller chercher des personnes pour les déposer chez eux à titre gratuit par solidarité.

    #Belgien #Taxi #Attentat #Brüssel