• A Divided City
    https://visibleearth.nasa.gov/images/77998/a-divided-city/77999w

    This natural-color image shows the divided city of Berlin in April 1987. In June of that year, President Ronald Reagan would stand next to the Berlin Wall and declare: “Mr. Gorbachev, tear down this wall!â€

    NASA GSFC Landsat/LDCM EPO Team

    Published May 21, 2012
    Data acquired April 29, 1987

    Source:
    Landsat 5 > TM

    #Berlin #Mauer #Fotografie

  • Steglitz-Zehlendorf: Thermometersiedlung erhält Quartiersmanagement
    https://www.abendblatt-berlin.de/2020/01/15/steglitz-zehlendorf-thermometersiedlung-erhaelt-quartiersmanagemen

    Mit der Thermometersiedlung erhält Steglitz-Zehlendorf sein erstes Quartiersmanagementgebiet. Das hat der rot-rot-grüne Senat am Dienstag beschlossen.

    Die Förderkulisse „Quartiersmanagement“ (QM) ist ein auf mehrere Jahre angelegtes Projekt aus dem Programm Sozialer Zusammenhalt mit Schwerpunkt auf der Stabilisierung von Stadtquartieren und Aktivierung der dortigen Bewohnerschaft. Voraussichtlicher Beginn des QM in der Thermometersiedlung wird das 1. Quartal 2021 sein.

    SPD-Kreischef Ruppert Stüwe: „Seit Erscheinen des Sozialstrukturatlas im Sommer 2018 ist jedem klar, dass die Thermometersiedlung in Lichterfelde-Süd ein Quartiersmanagement braucht. Sie gehört zu den Gebieten, deren soziale Struktur seit 2015 deutlich schwieriger geworden ist.
    ...
    Die Thermometersiedlung ist eines von berlinweit acht neuen QM-Gebieten. Dazu zählen die Harzer Straße in Neukölln und die Nahariyastraße in Tempelhof-Schöneberg. In anderen Quartieren läuft das QM in diesem Jahr aus, zudem werden vereinzelte QM-Gebiete zusammengelegt.

    #Berlin #Steglitz-Zehlendorf #Thermometersiedliung #Quartiersmanagement

  • Polizei entschlüsselt Todesliste von Berliner Neonazis
    https://m.tagesspiegel.de/berlin/ermittlungserfolg-zur-neukoellner-anschlagsserie-polizei-entschluesselt-todesliste-von-berliner-neonazis/25429114.html

    13.01.2020, von Alexander Fröhlich

    Die Linke-Abgeordnete Anne Helm wurde jahrelang ausgespäht. Nun die Gewissheit: Helm steht auf einer Neonazi-Feindesliste, die die Polizei nun fand
    ...
    Seit 2010 kommt es in Neukölln immer wieder zu Anschlägen – auf Autos, auf Cafés, auf Wohnungen und auf Buchhandlungen. Seit 2016 wurden laut Bezirksamt mehr als 50 rechtsmotivierte Angriffe in Neukölln verübt, davon 16 Brandanschläge. Im März 2019 wurden Morddrohungen gegen namentlich benannte Bürger an Wände gesprüht. Opfer waren Menschen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren.

    #Berlin #extrême_droite #terrorisme

  • Andreas Geisel : Berlins Innensenator will antisemitischen Hetzern die Einreise erschweren
    https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlins-innensenator-will-antisemitischen-hetzern-die-einreise-ersc


    Il faut croire en l’impartialité des tribunaux d’Israël pour appeller Rasmea Odeh une terroriste confirmée. Il n’est pourtant pas évident qu’elle soit antisemite car elle agit essentiellement contre l’occupation de sa terre natale par un état dont elle conteste la légitimité. Le gouvernement municipal de Berlin l’a pourtant censurée et menacé de l’expulser lors de son dernier séjour en Allemagne.

    Là le ministre de l’intérieur de Berlin s’occupe personnellement du durcissement de la politique d’attribution de visas par le consulat allemand à Ramallah. La position officielle de notre gouvernement municipal correspond désormais au exigences de l’état hébreu : Chaque critique de la politique et des actes d’Israël est considérée comme antisemite.

    Cette position s’explique en partie par la mauvaise conscience des politiciens qui gèrent actuellement les affaires allemandes dont les grand pères sont responsable pour le génocide des juifs d’Europe. Plus important encore pour l’acceptation génerale de cette position est le rôle international de l’Allemagne qui est marqué par de fortes attaches économiques et militaires avec les États Unis et l’Israël.

    Cet axe triangulaire à forgé une sorte d’accord tacite auquel il faut souscrire si on veut exercer son droit à l’expression libre dans la quasi totalité des médias allemands : En tant qu’allemand on est moralement obligé de défendre Israël coute que coûte .

    10.1.2020, Andreas Kopietz - Hasspredigern konnte nur der Auftritt untersagt werden, nicht aber die Einreise nach Deutschland. Jetzt sprach Andreas Geisel in der deutschen Vertretung in Ramallah vor.

    Künftig sollen es antisemitische Hassprediger schwerer haben, nach Berlin zu kommen. Mehrfach kam es im vergangenen Jahr vor, dass Radikale und Antisemiten in der Hauptstadt auftreten wollten. Die dafür nötigen Schengen-Visa hatte ihnen unter anderem das deutsche Vertretungsbüro in Ramallah ausgestellt.

    Innensenator Andreas Geisel (SPD) war in dieser Woche in der deutschen Vertretung in Ramallah. „Die Vertretung ist sensibilisiert und hat eine intensive Prüfung der Visaanträge zugesichert, die in Ramallah gestellt werden“, teilte seine Behörde am Freitag mit.

    Engerer Informationsaustausch geplant

    Seit Sonntag ist Geisel in Israel. Dort traf er unter anderem den Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan, um Themen wir Terrorabwehr, Prävention und Deradikalisierung von Extremisten zu besprechen. Um künftig die Einreise von Anhängern und Unterstützern extremistischer, antisemitischer beziehungsweise anti-israelischer Organisationen nach Deutschland zu verhindern, verabredeten Geisel und Erdan einen Informationsaustausch und eine „vertrauensvolle Zusammenarbeit“.

    In der Vergangenheit konnten mehrere islamistische Hassprediger nach Berlin gelangen. Der Innensenator verhängte daraufhin unter Verweis auf das Aufenthaltsgesetz Auftrittsverbote: Im März 2019 wollte die wegen der Beteiligung an einem Sprengstoffanschlag in Jerusalem verurteilte palästinensische Terroristin Rasmea Odeh in einem Kulturzentrum in Kreuzberg Berlin auftreten.

    Ein Auftrittsverbot gab es im Juni für den Aktivisten Khaled Barakat. Er ist Führungsmitglied der Popular Front for the Liberation of Palestine (PFLP), die auf der EU-Terrorliste steht.

    Im September stoppte die Verwaltung in letzter Minute einen geplanten Auftritt zweier palästinensicher Rapper vor dem brandenburger Tor. In ihren Darbietungen propagieren sie, Tel Aviv zu bombardieren und Israelis zu töten. Die Visa bekamen sie von der deutschen Vertretung in Ramallah.

    „Ich dulde keine antisemitische oder anti-israelische Hetze in unserer Stadt“, erklärte Geisel. Deswegen sei er fest entschlossen, alles rechtlich Mögliche zu unternehmen, um Auftritte von Unterstützern von Terrororganisationen und anderen antisemitischen Scharfmachern in Berlin zu verbieten. „Je früher wir wissen, wer zu uns kommen will, desto besser können wir uns darauf vorbereiten.“

    Auftrittsverbote gab es allerdings nicht für Redner einer Hamas Konferenz im Dezember in Berlin. Auch eine „Trauerzeremonie“ für den von den USA getöteten Anführer der Kuds-Brigaden, die ebenfalls auf der Terrorliste stehen, konnte am Donnerstag in Neukölln ungehindert stattfinden.

    https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/senat-verbietet-auftritt-von-antisemitischen-rappern-li.1891
    https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/gegen-hamas-konferenz-in-berlin-regt-sich-protest-li.2636

    #Berlin #Israël #Palestine #politique #antisemitisme #sionisme

  • Cette forêt que Tesla doit abattre pour construire la Gigafactory 4

    https://www.automobile-propre.com/cette-foret-que-tesla-doit-abattre-pour-construire-la-gigafactory

    @klaus es-tu au courant ?

    Les premières tronçonneuses ont rugi dans la forêt où la Gigafactory 4 doit s’élever. Tesla doit abattre plusieurs milliers d’arbres sur cette parcelle de 300 hectares près de Berlin. Les travaux pourraient être retardés par la présence de chauves-souris et d’oiseaux nicheurs protégés.

    Pour ériger sa Gigafactory 4 européenne près de Berlin, le constructeur doit raser 300 hectares de forêt. Les premiers arbres ont été abattus il y a quelques jours. Mais l’opération, délicate tant sur la communication que sur le terrain, soulève quelques questions. Si la parcelle concernée provient d’anciennes exploitations de sylviculture et n’est pas composée de forêt « primaire », elle abrite plusieurs espèces protégées d’animaux. La présence de chauves-souris en voie de disparition pourrait notamment retarder l’avancée des travaux.


    #berlin #tesla #automobile #transport #mobilité #infrastructure

  • Ausgehen und rumstehen von Stephanie Grimm: Drinnen ist es rappelvoll, draußen schüttet es - taz.de
    https://taz.de/Archiv-Suche/!5650377
    Jaja, surge pricing und so ... langsam spricht es sich rum.

    Neuerdings klappt es mit dem Taxi von Tür zu Tür ganz gut. Früher kriegte man die halbe Silvesternacht lang keins. Das liege an Uber, sagt der Taxifahrer. Ach so, ja; ohne Smartphone muss man sich mit so was ja eigentlich nicht beschäftigen. 16 statt 19 Euro würde die Strecke mit Uber kosten, erklärt er geflissentlich. Auf seinem Telefon führt er auch gleich vor, wie man das bucht. Warum? Offenbar für den pädagogischen Mehrwert, denn plötzlich kostet die Strecke mit Uber 35 Euro, nicht 16. Der Taxifahrer tut überrascht. „Schaunse mal, da hamse mit mir ’n richtiges Schnäppchen gemacht.“

    #Berlin #Taxi #UBER #TAZ

  • Solidarisches Grundeinkommen in Berlin
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/solidarisches-grundeinkommen-in-berlin-es-gibt-viel-zu-tun-jetzt-auch-geld-und-jobs-dafuer/24866170.html

    02.08.2019 von Anima Müller - Solidarisches Grundeinkommen in Berlin Es gibt viel zu tun – jetzt auch Geld und Jobs dafür

    Die ersten zwei Teilnehmer haben Verträge. Auch die BVG stellt 120 Stellen für das Modellprojekt bereit.

    Der erste Schritt zurück ins Arbeitsleben ist gemacht. 1000 Erwerbslose sollen in den nächsten Monaten sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze erhalten, die das Land bezahlt. Am Freitag wurden die ersten beiden vorgestellt: Rahim Nagibulla unterschrieb seinen Vertrag bei der Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) – über die Schulter schaute ihm dabei der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD), der sich für das Modellprojekt stark gemacht hatte.

    Die zweite, Ulrike Gehn, hat bereits am Donnerstag ihren Job bei der Inklusionshilfe „Kopf, Hand + Fuß“ angetreten. Neben Müller (SPD) waren der Sozial- und Personalvorstand der BVG, Dirk Schulte, die Geschäftsführerin der Kopf, Hand + Fuß, Stefanie Trzecinski, sowie Christina Geib und Jan Robert Kowalewski aus der Geschäftsführung der WBM dabei.

    Von einer „neuen sozialen Agenda“ sprach Müller. „Durch Automatisierung und Digitalisierung stehen wir vor einem großen wirtschaftlichen Wandel“, sagte er. Mit dem Rückgang der Konjunktur seien schlechtere Arbeitsmarktzahlen zu erwarten, darauf müsse man rechtzeitig reagieren. „Das Solidarische Grundeinkommen soll nicht jedes Problem lösen, aber ein Baustein sein.“ Für etwa 40.000 Langzeitarbeitslose in Berlin soll es schneller und früher Aussicht auf langfristige, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung geben.

    Dafür sollen die Suchenden bereits im ersten Jahr der Arbeitslosigkeit wieder vermittelt werden. Über kurzfristige Maßnahmen, so Müller, fänden viele keinen Anschluss. Im Vorhinein hatte der rot-rot-grüne Senat festgelegt, welche Einsatzfelder in Frage kommen: Die Jobs sollen gemeinwohlorientiert sein, zum Beispiel kann es sich um Mobilitätshilfen oder Nachbarschaftsdienste handeln. Außerdem dürfen sie keine anderen Arbeitsplätze verdrängen. Die BVG stellt für das Solidarische Grundeinkommen 120 zusätzliche Stellen bereit. Zunächst läuft das Modellprojekt für fünf Jahre.
    Nagibulla unterstützt mit interkultureller Kompetenz

    Nagibulla wird als Quartiershelfer der WBM tätig sein, Mieter beraten oder zu Behörden begleiten. Zunächst wird er noch zusammen mit seinen neuen Kolleginnen Beratungsgespräche führen. Langfristig soll er eigenständig im Mieterservice arbeiten und sich weiterqualifizieren können. „Ich danke dem Bürgermeister dafür, eine Gelegenheit auf dem Arbeitsmarkt zu haben, auch wenn ich im Rollstuhl sitze“, sagte Nagibulla.

    Durch seine sprachlichen Kompetenzen – neben Deutsch spricht Nagibulla auch Arabisch und weitere Sprachen – kann er auch Mieter mit Migrationshintergrund unterstützen. „Durch Herrn Nagibullas interkulturelle Kompetenz hoffen wir, auch unsere eigene Sensibilität zu erhöhen und die Diversity in der WBM zu bereichern“, sagte Christine Geib.

    Ulrike Gehn arbeitet nun bei dem inklusiven Coworking-Space „Tüchtig“ in Wedding, wo Menschen mit und ohne körperliche Einschränkung zusammen arbeiten, dank rollstuhlgerechter Ausstattung und Assistenz-Dienstleistungen. Gehn berät Gäste und erklärt unter anderem die Funktionsweise der Möbel.

    „Mit meiner Arbeit kann ich eine neue Perspektive und Augenhöhe schaffen“, sagte sie. Zuvor war sie längere Zeit arbeitslos. Für die Kopf, Hand + Fuß gGmbH war sie bereits als Ehrenamtliche tätig, dort machte sie auch eine Weiterbildung zur Inklusionsberaterin. Nun werden ihre 16 Stunden Arbeit pro Woche nach dem Mindestlohn vergütet.

    #Berlin #SGE

  • Luxuswohnungen und Obdachlosenhilfe : Kreisel-Investor Christoph Gröner will sich auch für Obdachlose engagieren - Steglitz
    https://www.berliner-woche.de/steglitz/c-bauen/kreisel-investor-christoph-groener-will-sich-auch-fuer-obdachlose-eng


    Cet homme a acheté a la ville la plus haute tour de Berlin-Ouest pour un prix dérisoire. Il fera un profit énorme en la transformant en tour d’habitation. Le prix à payer pour y habiter sera a peine moins élevé qu’à Paris. Actuellement ce monsieur s’attaque au quartier environnant qu’il veut redessiner afin de le rendre plus attrayant pour les acheteurs de ses appartements. Dans le contexte de ce projet il prevoit aussi de déplacer hors de vue les sans abris du square à côté de la tour. Bien entendu cette action sanitaire est pour lui du pur engagement social et communal.

    „Wir sind uns nicht zu fein, oben Wohnungen für 14 000 Euro pro Quadratmeter zu verkaufen und unten etwas für Obdachlose zu tun“, sagt Christoph Gröner von der CG-Gruppe und Investor des neuen Wohnturms „ÜBerlin“. Bei einem Pressetermin zum Stand der Bauarbeiten am ehemaligen Kreisel ließ er wissen, dass er auch eine Anlaufstelle für Obdachlose einrichten würde.

    Gröner weiß von den ansässigen Geschäftsleuten, dass rund um den Kreisel die Obdachlosigkeit zunehmend eine Rolle spielt. „Wir wollen darauf reagieren und uns für die wohnungslosen Menschen engagieren“, sagt er. Seine Idee: Eine Möglichkeit anzubieten, wo diese Menschen duschen und sich mit dem nötigsten versorgen können – wie in einer Bahnhofsmission. Christoph Gröner unterstützt bereits andere Hilfsprojekte. Er habe damit gute Erfahrungen gemacht.

    Was die Bauarbeiten am neuen Wohnturm betrifft, läge man gut im Plan, so Gröner. „Alle Schadstoffe sind jetzt entfernt“, sagt der Investor und auch die Statik sei komplett überarbeitet worden. Mit insgesamt fast 90 Tonnen Stahl wurde das Gebäude zusätzlich verstärkt.

    „Die gesamte Statik war Schrott. Das war schon bekannt, als noch das Bezirksamt im Hochhaus seinen Sitz hatte“, sagt Gröner und liefert eine Anekdote: Damals durften die Mitarbeiter nur maximal zwei Ordner auf dem Schreibtisch haben. Mehr Last konnte die Statik nicht tragen. Natürlich hätten die Mitarbeiter mehr als zwei Ordner gehabt. Doch die mussten immer sofort in den Keller gefahren werden. „Auf alten Fotos sieht man daher auch immer leere Regale und leere Schreibtische“, erzählt Gröner.

    In diesem Jahr beginnen die Fassadenarbeiten. Dazu wird das Haus eingerüstet und Stockwerk für Stockwerk werden die Fassadenelemente montiert. Das soll zirka ein Jahr dauern. Ein weiteres Jahr ist für den Innenausbau veranschlagt. Die insgesamt 330 Eigentumswohnungen sollen Anfang 2022 bezugsfertig sein. Auf jeder Etage wird es sechs bis zwölf Wohnungen unterschiedlicher Größe geben. Die günstigsten Wohnungen befinden sich im unteren Bereich und kosten rund 5000 Euro pro Quadratmeter. Je höher es geht, desto teurer wird es. In der 27. Etage müssen 14 000 Euro pro Quadratmeter bezahlt werden. Die beiden Penthäuser ganz oben werden nach Gebot verkauft.

    Auch für das Sockelgeschoss mit Hotel, Geschäften und Parkhaus hat Christoph Gröner Pläne. Die obersten Ebenen im Parkhaus kommen weg. Stattdessen sollen Büros entstehen. „Die aktuell 1200 Stellplätze im Parkhaus sind gerade mal zu 25 Prozent ausgelastet“, begründet Gröner sein Vorhaben. Den Bewohnern stehen später 238 Tiefgaragen-Stellplätze zur Verfügung. In den beiden Etagen darüber wird es Stellplätze für das Quartier geben. Das Hotel Steglitz International bleibt, wird aber neu konzipiert. Für den Umbau wird es ab zirka Mitte des Jahres für etwa zwei Jahre geschlossen.

    Ein neues Konzept überlegt sich Gröner auch für den Hermann-Ehlers-Platz und den Bereich Kuhligkshofstraße. Die CG-Gruppe will den Ehlersplatz „massiv mitgestalten“, sagt Gröner. „Das Geld dafür kommt von uns“, betont er. Denn für Mieter und Eigentümer solle schließlich das gesamte Quartier attraktiv sein. Dazu gehöre auch die Neugestaltung der Rückseite des Wohnturms an der Kuhligkshofstraße. Hier stellt er sich unter anderem eine kleine Ladenstraße vor. Doch dafür, ebenso wie für die Büros, wird zunächst noch der Bedarf ermittelt.

    Die Gesamtkosten für den Turm, den Sockel und die Gestaltung des Umfeldes werden laut Christoph Gröner am Ende rund eine halbe Milliarde Euro betragen.

    #Berlin #logement #immobilier #Steglitz #Schloßstraße #Hermann-Ehlers-Platz #privatisation

  • Blaulicht-Blog: Mann muss nach Schlägerei reanimiert werden - Berliner Morgenpost
    https://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article228057693/Blaulicht-Blog-Autofahrer-flieht-vor-Polizei-Unfall.html

    05.01.2020 - Mit lebensbedrohlichen Kopfverletzungen endete für einen 22-Jährigen der Besuch in einer Bar in Steglitz. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der junge Mann gegen 7.10 Uhr am Sonnabendmorgen in einer Cocktailbar an der Schildhornstraße mit mehreren Männern in Streit geraten. Dabei wurde er offenbar von den Männern auch körperlich angegriffen. Der 22-Jährige brach in der Bar mit stark blutenden Kopfverletzungen bewusstlos zusammen. Nach Polizeiangaben reanimierten Rettungskräfte und ein Notarzt den Mann vor Ort und brachten ihn mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Nach einer Notoperation soll der Gesundheitszustand des Mann am Sonntag stabil gewesen sein.

    Polizisten nahmen in der Bar einen 20 Jahre alten Mann fest. Eine bei ihm durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von etwa 0,9 Promille. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung sowie einer Blutentnahme im Polizeigewahrsam wurde der Mann für die Kriminalpolizei der Direktion 4 eingeliefert. Im Laufe des Sonnabends erschien nach Angaben der Polizei ein weiterer Tatverdächtiger in Begleitung seines Anwalts auf einem Polizeiabschnitt und stellte sich. Der 24-Jährige wurde vorläufig festgenommen und ebenfalls erkennungsdienstlich behandelt. Im Anschluss an diese Maßnahmen wurde der 24-Jährige auch der Kriminalpolizei der Direktion 4 übergeben. Gegen beide Tatverdächtigen wurde ein Strafermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

    Nach Auskunft der Polizei sollten beide Festgenommenen am Sonntag einem Haftrichter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt werden.

    #Berlin #Steglitz #Schildhornstraße #Kriminalität #Gaststätte

  • Navarro | FELDMARK
    http://lili.de/u/o1mv8


    Deutsche Bank et Opus Dei vont bien ensemble.

    Navarro-Valls: „Wäre ich Deutscher, ich wäre sehr stolz auf diesen Papst“
    Päpste der Moderne

    Joaquín Navarro Valls, Leiter des Presseamtes des Heiligen Stuhls von 1984-2006 - sprach im Atrium der Deutschen Bank über das Thema „Päpste der Moderne“.

    ▶︎ Wir erinnern uns an dieses Bild: Ein schon gebückter Papst Johannes Paul II. geht an der Seite von Helmut Kohl durch das Brandenburger Tor. Das war sieben Jahre nach dem Fall der Mauer. So lange wollte der Papst warten. Es sollte kein Triumph sein, nur eine Sehnsucht erfüllt.
    ▶︎ Durch den danebenliegenden kleineren Torbogen ging der damalige Pressesprecher des Papstes, Joaquin Navarro-Valls: „Johannes Paul wollte extra diese Schritte frei gehen, ohne seinen Stock. Daher mußte ihn der Kanzler stützen“, sagte Navarro am Montag, 9. März, in Berlin. Vor gut 500 Gästen sprach er im Atrium der Deutschen Bank über „Päpste der Moderne“. Eingeladen hatte das Feldmark-Forum, eine Initiative von Freunden des Opus Dei in der Hauptstadt.
    ▶︎ Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Über Worte und Bilder ging es an diesem Abend. Denn unsere Worte, unsere Begriffe sind nicht mehr eindeutig, so die erste These Navarros. Das habe Johannes Paul gesehen. Gott, Ewiges Leben, Gewissen, Seele, Ehe, Familie, Sexualität, - die Schlüsselbegriffe menschlicher Existenz sagen nicht mehr allen Menschen dasselbe. Damit fehlt ein gemeinsames Begriffsystem, ein gemeinsames Wörterbuch.
    ▶︎ Dieser Herausforderung hat sich der Philosoph Johannes Paul gestellt. In 13 Rundschreiben versuchte er zu erklären, warum Gott der Bezugspunkt für den Menschen ist. Denn wenn Gott irrelevant ist, wird der Mensch zum Bezugspunkt seiner selbst. Das Ergebnis ist ein großes Fragezeichen.
    Ich muss überzeugt sein
    ▶︎ Daher also die grundsätzliche Begriffsklärung Johannes Pauls. Wobei philosophische Klärung eine Sache, wirkliches Verstehen mit Kopf und Herz eine andere Sache ist. Um wirklich verstehen zu können, muß ich überzeugt sein von der Glaubwürdigkeit dessen, der mit mir spricht. Deswegen sprach der Papst mit den Menschen. Nicht nur zu ihnen.
    ▶︎ „Heiliger Vater, warum reist du so viel woandershin?“ wollte ein römischer Steppke bei einem Besuch in einer Vorortpfarrei wissen. „Weil die Menschen woanders andere Probleme haben als du!“ war die Antwort. Der Papst war sich bewußt, daß er in den anderen Kulturen präsent sein mußte, um zu verstehen und um verstanden zu werden.
    ▶︎ Nicht jeder liest Enzykliken. Aber die 14. Enzyklika, die habe jeder Mensch jeden Glaubens oder Unglaubens sofort verstanden. Die Begegnung des noch kaum genesenen Papstes mit seinem Attentäter: Das sei, so Navarro, die 14. Enzyklika gewesen.
    Die Kugel wurde gelenkt
    ▶︎ Also wieder ein Bild, das um die Welt geht. Die Botschaft braucht keine Worte: Versöhnung. - Ali Agca sei ein wundersamer Mensch. Zunächst habe er nicht verstehen können, daß er, ein geübter Schütze, aus dieser kurzen Entfernung den Papst nicht getötet habe. Dann hat er im Gefängnis aus den Zeitungen von Fatima gelesen: Die Jungfrau Maria ist den Seherkindern zuerst an einem 13. Mai erschienen.
    ▶︎ Als irgendwie gläubiger Muslim macht er sich seinen Reim darauf. Agcas Schluß: Er habe den Papst gar nicht an diesem 13. Mai töten können. Die Vorsehung habe es anders gewollt.
    ▶︎ Dieser Herausforderung hat sich der Philosoph Johannes Paul gestellt. In 13 Rundschreiben versuchte er zu erklären, warum Gott der Bezugspunkt für den Menschen ist. Denn wenn Gott irrelevant ist, wird der Mensch zum Bezugspunkt seiner selbst. Das Ergebnis ist ein großes Fragezeichen.
    ▶︎ Als Agca noch erfährt, daß die Nonne, die ihm in die Quere lief, damit er von den Sicherheitsleuten festgenommen werden konnte, Fatima hieß, ist (auch) er vollends überzeugt: Die Kugel wurde gelenkt.
    ▶︎ Das Bild ist die Botschaft. Die beiden letzten Päpste beweisen, so Navarros zweite These, daß Begriffe nur überkommen, wenn sie visualisiert werden. Wir leben in Bildern.
    ▶︎ Beim Weltjugendtag in Köln kam Papst Benedikt im Köln-Düsseldorfer Dampfer den Rhein hinunter. Hunderttausende Jugendliche standen in mehreren Reihen hintereinander im Wasser und grüßten ihn begeistert. Der Denker Ratzinger blieb nachdenklich: „Das ist die Theologie des Papsttums“, wisperte er einem Bischof neben ihm zu. Als wolle er sagen: Der Beifall kann doch nicht mir gelten. Er gilt Petrus. Er gilt dem Charisma des Papsttums.
    ▶︎ Diese öffentlichen Begegnungen zeigen zugleich: Die faktische Wirklichkeit ist eine überzeugendere als die virtuelle.
    Warum kann das Bild eine solche Glaubenshilfe sein?
    ▶︎ Der Christ ist jemand, der so lebt, daß seine Worte und sein Tun eine Einheit bilden: Mit seinem Leben zeigt er die Wahrheit dessen, was er glaubt.
    ▶︎ Johannes Paul prägte im ausgehenden 20. Jahrhundert einige der stärksten Symbolbilder der Epoche. Er schuf mit seinen Gesten eine Bildsprache. Die transportierte einen Inhalt, der mit Worten allein nicht zu vermitteln gewesen wäre. Wir sehen, wie der Papst durch das Brandenburger Tor geht, wie er mit dem Bischofsstab den Takt beim Weltjugendtag schlägt, wie er vergnügt mitsummt, wie er als kräftiger junger Papst den Indiojungen hochhebt, wie ihm als vom Tod Gezeichnetem an seinem Fenster die Worte wegbleiben - und wie die Fernsehbilder keine Worte mehr brauchen.
    ▶︎ An Kraft, Authentizität und Wirksamkeit übertrafen diese Gesten und Bilder von Papst Johannes Paul II. alle denkbaren Worte.
    ▶︎ Im selben Kontext sieht Navarro die Bilder vom ersten deutschen Papst der Moderne in Auschwitz und Birkenau im Mai 2006. Deswegen ist es für ihn unverständlich, daß jemand Zweifel hegen kann an Benedikts Haltung zum jüdischen Volk und zur unendlichen Tragödie der Shoa. Navarro-Valls wörtlich: „Wäre ich Deutscher, ich wäre sehr stolz auf diesen Papst!“
    Das Papsttum aktualisieren
    ▶︎ Navarro-Valls kam zu seiner dritten These: Johannes Paul II. hat auf eine zuvor unvorstellbare Art das Papsttums aktualisiert.
    ▶︎ Und zwar wieder über die Bilder: Der Papst im Kanu, der Papst spielt Fußball. Bis zum Ende zeigte er sich als Mensch, der mit einer großen inneren Freiheit tut, was er liebt und was er für richtig hält. Er spielt keine Rolle. Er sagt das, von dem er meint, daß es ein Papst heute sagen muß.
    ▶︎ Johannes Paul sagte seinem Sprecher einmal, daß „früher die Leute zum Pfarrer kamen. Aber heute muß der Pfarrer zu den Leuten hingehen.“ Damit habe der Papst nicht ein Faktum anerkennen wollen. Er habe es selbst vorgelebt: Alle sieben Sakramente hat der Papst gespendet, jedes Jahr hat er getauft und Beichte gehört.
    ▶︎ Mit seinen Reisen hat er eine Evangelisierung betrieben, die die Art der Ausübung des päpstlichen Amtes neu gestaltet hat. Er hat an seinem einzigen freien Tag die römischen Pfarreien besucht.
    ▶︎ Mit seinem entschlossenen persönlichen Vorbild hat er gezeigt: Der Papst versucht nicht in einer Kirche in Krise zu überleben. Das Papsttum ist vielmehr das Zentrum, von dem die apostolische Sendung der Christen in die ganze Welt ausstrahlt.
    Die Medien: Risiko
    ▶︎ Diese institutionelle Aktualisierung wird besonders deutlich im Umgang des Papstes mit den Medien. Der Papst ging so persönlich und systematisch auf die Journalisten zu wie keiner seiner Vorgänger. Das fing auf seiner ersten Mexiko-Reise 1979 an. Niemand im Flugzeug, weder Journalisten noch Entourage rechnete damit. Der Papst kam einfach nach vorne und gab Rede und Antwort, in sechs Sprachen. - Als das bei den nächsten Reisen immer häufiger vorkam, versuchten ihn einige Leute seiner Umgebung davon abzubringen: Das Risiko sei doch zu groß bei diesem informellen Austausch. Der Hl. Vater ließ sich nicht beirren und blieb bei dieser radikalen Innovation.
    ▶︎ Solche direkten Treffen mit Journalisten erwiesen sich als ein effizientes Mittel, um mit der öffentlichen Meinung in der ganzen Welt zu kommunizieren. Wir hatten - so Navarro-Valls - es also nicht mit einem Papsttum zu tun, bei dem bei besonderen Gelegenheiten irgend etwas auf Kassette aufgezeichnet wurde, wie bei seinen Vorgängern. Vielmehr ließ sich der Papst auf die Dialektik des modernen Journalismus ein. Er akzeptierte die Regeln, um seine christlichen Werte zu transportieren.
    ▶︎ Ganz ähnlich haben beide Päpste bei ihren Publikationen gehandelt. Bis dahin hatte ein Papst nur lehramtliche Dokumente geschrieben. Johannes Paul II. und Benedikt schrieben auch Bücher, die an Gläubige und Ungläubige gerichtet waren und die man normal in den Buchhandlungen kaufen konnte.
    ▶︎ Navarro zeigte sich besonders berührt von Benedikts Bemerkung im Vorwort von „Jesus von Nazareth“: „Dieses Buch ist in keiner Weise ein lehramtlicher Akt, sondern einzig Ausdruck meines persönlichen Suchens nach dem ´Angesicht des Herrn´ (vgl. Ps 27,8).“
    Noch kein Ende
    ▶︎ Natürlich war mit diesem analytischen Vortrag der Abend noch nicht zu Ende. Ob er denn der einzige in Europa sei, der nichts von den Vorgängen der letzten Wochen gehört habe, wollte ein Ministerialbeamter wissen. Um dann fast flehentlich zu bitten: „Nun sagen sie uns doch bitte, wie wir in unserer Umgebung die Kirche verteidigen können!“
    ▶︎ Navarro antwortete so ernst wie unerwartet: „Beten wir hier wirklich viel für den Papst?“ Zudem gelte: „Es gibt Momente, in denen man mit bestimmten Informationen der Medien kritisch umgehen muß.“ Im übrigen sehe er die Situation nicht so dramatisch.
    ▶︎ Dazu paßte die scheinbar harmloseste Frage des Abends. Der Berliner Publizist Ingo Langner wollte wissen: „In welchem Land versteht man am besten, daß die Katholische Kirche eine Weltkirche ist?“ - Antwort: „Mich haben die Menschen in Guinea-Bissau beeindruckt. Sie gingen davon aus, daß der Papst eine Wirklichkeit vertritt, die sie selbst übersteigt. Die Gemeinschaft der Heiligen dort existiert!“ Der Rest der klugen Antwort ging im allgemeinen Schmunzeln und zustimmenden Lachen unter. Ein Besucher kommentierte: „Ich bin seit fünf Jahren auf vielen Veranstaltungen in Berlin. Nirgendwo kommt man so entspannt auf so hohem Niveau mit Menschen ins Gespräch.“

    #Allemagne #Berlin #Grunewald #Bismarckallee #catholicisme #Opus_Dei #banques

  • Solidarisches Grundeinkommen in Berlin: Erste Verträge - Epoch Times
    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/solidarisches-grundeinkommen-in-berlin-erste-vertraege-a2959077.html

    Diesen Quatsch hat die Epoch Times von DPA übernommen. In der Tat startete Anfang August 2019 die Interessensbekundungsphase, in der Verwaltungen, Körperschaften öffentlichen Rechts und freie gemeinnützige Träger sich um die Förderung von Arbeitsplätzen bewerben konnten. Erste Arbeitsverträge wurden nach Abschluß der ersten Projektphase, Begutachtung der Interesssensbekundungen und erfolgreicher Vermittlung Arbeitssuchender duch die Jobcenter Monate später vorläufig vereinbart. Diese Arbeitsverträge sind im Januar 2019 teilweise noch nicht vollständig bearbeitet und unterzeichnet.

    Preußens Bürokratiemühlen arbeiten im Zeitalter des Outsourcing von Verwaltungsangelegenheiten so langsam wie immer.

    2. August 2019 - Im Rahmen des Modellprojekts zum solidarischen Grundeinkommen in Berlin unterzeichnen heute Vormittag die ersten Arbeitslosen ihre Arbeitsverträge.

    #Berlin #SGE

  • Neu Schöneberg | Ein Bezirk, wie man ihn kennt. Lebendig und beliebt. Und zum Wohnen doch ganz neu.
    https://www.neuschoeneberg.de

    Hallo liebe Nachbarn, guten Tag schönes Leben. Ich bin Ihr neues Zuhause.
    So neu, so nah, so gut. Im entspannten Osten Schönebergs entsteht eine Adresse zum Verlieben: Neu Schöneberg. Mitten in Berlin, mitten im Herzen, mit dem Besten, was die Hauptstadt zu bieten hat. So nah, dass der Alltag ein Spaziergang ist. Und dabei perfekt angebunden mit der S- und U-Bahnstation direkt vor der Tür. So entsteht Neu Schöneberg fast genau dort, wo um 1750 schon einmal ein Neu Schöneberg auf neue Siedler wartete. Und es bringt alles mit, was das Kiezleben damals wie heute so beliebt macht – nette Nachbarn, kurze Wege, einen eigenen Einkaufsmarkt und beliebte Treffpunkte für alle Mieter und ihre Besucher.

    #Berlin #Schöneberg #Bautzener_Straße #Yorckstraße #Stadtentwicklung

  • Neues Quartier an der Attilastraße/Röblingstraße - Berlin.de
    https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/aktuelles/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung.873356.php

    Pressemitteilung Nr. 520 vom 09.12.2019
    Tempelhof-Schöneberg plant integrierten Gewerbe- und Wohnstandort
    Auf dem Areal des Hellweg-Baumarkts an der Attilastraße/ Röblingstraße ist eine umfangreiche städtebauliche Neuordnung vorgesehen. Ziel des Bezirkes ist die Schaffung eines vielfältigen, identitätsstiftenden Stadtquartiers. Es soll nachhaltig die dringenden Bedarfe der wachsenden Stadt in Bezug auf Wohnen, Gewerbe, Soziales und Grün decken.

    Im Hinblick auf den angespannten Berliner Wohnungs- und Gewerbemarkt erläutert Bezirksstadtrat Jörn Oltmann, Leiter der Abteilung Stadtentwicklung und Bauen:

    Das Areal an der Attilastraße bietet eines der letzten Potenziale für ein Wohnungsbauvorhaben von dieser Größe im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Gleichzeitig wollen wir mit der Planung aber auch Gewerbeflächen im nennenswerten Umfang neu bereitstellen.

    Auf dem ca. 10 ha großen Grundstück soll daher neben der Schaffung von modernen vielfältigen Gewerbeflächen und dringend benötigten öffentlichen sozialen Einrichtungen (z.B. Kita und Flüchtlingsunterkunft), vor allem neuer Wohnraum entstehen. Im Rahmen des Berliner Modells der kooperativen Baulandentwicklung, welches seit 2014 in den Berliner Bezirken angewandt wird, sind auch mietpreis- und belegungsgebundene Wohnungen geplant.

    Die zukünftigen Gewerbeflächen sind schwerpunktmäßig an der Attilastraße im südlichen Bereich des Areals vorgesehen. Abgestimmt mit dem Eigentümer ist die Schaffung eines Handwerkerhofes, eines Innovationszentrums, eines Tagungshauses, eines medizinischen Zentrums sowie weiterer Büro- und Verwaltungsflächen. Um ein zukunftsfähiges Konzept für das gesamte Areal zu entwickeln, werden zudem im laufenden Planungsprozess ein zeitgemäßes und nutzergerechtes Freiraumkonzept (u.a. Erholungs-, Spiel- und Freizeitflächen) sowie ein Verkehrskonzept erarbeitet.

    Nach einer intensiven Abstimmungsphase zur Entwicklung des Areals an der Attilastraße/ Röblingstraße zwischen der Senatsverwaltung, dem Bezirk und dem Eigentümer soll in diesem Jahr das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes begonnen werden. Der Bebauungsplan stellt die Grundlage zur Entwicklung des derzeitig untergenutzten Areals zu einem integrierten neuen Stadtquartier.

    #Berlin #Tempelhof #Attilastraße #Stadtentwicklung

  • Décolonisations (1/3) - L’apprentissage | ARTE
    https://www.arte.tv/fr/videos/086124-001-A/decolonisations-1-3

    1. L’apprentissage
    De la #révolte des #cipayes de 1857 à l’étonnante République du #Rif, mise sur pied de 1921 à 1926 par #Abdelkrim_el-Khattabi avant d’être écrasée par la #France, ce premier épisode montre que la #résistance, autrement dit la #décolonisation, a débuté avec la #conquête. Il rappelle comment, en 1885, les puissances européennes se partagent l’#Afrique à #Berlin, comment les Allemands commettent le premier #génocide du XXe siècle en #Namibie, rivalisant avec les horreurs accomplies sous la houlette du roi belge #Léopold_II au #Congo. Il retrace aussi les parcours de l’anthropologue haïtien #Anténor_Firmin, de la Kényane #Mary_Nyanjiru, de la missionnaire anglaise #Alice_Seeley_Harris ou de #Lamine_Senghor, jeune tirailleur sénégalais devenu #militant #communiste et #anticolonialiste.

  • Solidarisches Grundeinkommen : Kleine Schritte statt großer Sprünge - taz.de
    https://taz.de/Solidarisches-Grundeinkommen/!5571951&s=solidarisches+Grundeinkommen

    20. 2. 2019

    Kritik an Müllers Grundeinkommen: „Nicht mehr viel übrig“ - taz.de
    https://taz.de/Kritik-an-Muellers-Grundeinkommen/!5593831&s=solidarisches+Grundeinkommen

    21. 5. 2019

    Solidarisches Grundeinkommen : Berlin versucht es gerechter - taz.de
    https://taz.de/Solidarisches-Grundeinkommen/!5538120&s=solidarisches+Grundeinkommen

    7. 10. 2018

    Solidarisches Grundeinkommen : Müller erzeugt zu hohe Erwartungen - taz.de
    https://taz.de/Solidarisches-Grundeinkommen/!5538126&s=solidarisches+Grundeinkommen

    7. 10. 2018

    die woche in berlin: die woche in berlin - taz.de
    https://taz.de/Archiv-Suche/!5597084&s=solidarisches%2BGrundeinkommen&SuchRahmen=Print

    Bei der Europawahl legen die Grünen auch in Berlin mächtig zu, während sich die Koalition auf das solidarische Grundeinkommen und damit ein Lieblingsprojekt des Regierenden Michael Müller geeinigt hat, wird die Zahl der Geflüchteten bekannt gegeben, die es in Arbeit geschafft haben – sie ist mächtig gestiegen.

    Grundeinkommen kommt - taz.de
    https://taz.de/Archiv-Suche/!5604006&s=solidarisches%2BGrundeinkommen&SuchRahmen=Print

    2. 7. 2019

    Solidarisches Grundeinkommen : Der Müller-ÖBS kommt - taz.de
    https://taz.de/Solidarisches-Grundeinkommen/!5603979&s=solidarisches+Grundeinkommen

    2. 7. 2019

    Mehr als 200 Jobs - taz.de
    https://taz.de/Archiv-Suche/!5629817&s=solidarisches%2BGrundeinkommen&SuchRahmen=Print

    25. 9. 2019

    Solidarisches Grundeinkommen in Berlin: Die Nicht-Überwindung von Hartz IV - taz.de
    https://taz.de/Solidarisches-Grundeinkommen-in-Berlin/!5620955&s=solidarisches+Grundeinkommen

    10. 9. 2019

    Milchmüllerrechnung - taz.de
    https://taz.de/Archiv-Suche/!5603938&s=solidarisches%2BGrundeinkommen&SuchRahmen=Print

    3. 7. 2019

    Grundeinkommen : Großes Interesse bei Arbeitgebern - taz.de
    https://taz.de/Archiv-Suche/!5607257&s=solidarisches%2BGrundeinkommen&SuchRahmen=Print

    18. 7. 2019

    Jobs für Arbeitslose: Kritik an Müllers Modellprojekt - taz.de
    https://taz.de/Archiv-Suche/!5607714&s=solidarisches%2BGrundeinkommen&SuchRahmen=Print

    22. 7. 2019

    Pilotprojekt kommt gut an - taz.de
    https://taz.de/Archiv-Suche/!5623028&s=solidarisches%2BGrundeinkommen&SuchRahmen=Print

    3. 9. 2019

    #Allemagne #Berlin #Hartz_IV #emploi #travail #SGE

  • La Corbusierhaus à Berlin, héritage renié de l’architecte suisse [Hansaviertel] - Vanupied
    https://www.vanupied.com/berlin/monument-berlin/architecture-corbusierhaus-berlin.html


    #Berlin après 1945, il faut construire là où les bombes n’ont laissé que poussière. Dans l’ouest de la ville, plusieurs architectes relèvent le défi et livre une tranche d’architecture symbole d’une époque. #Corbusier est l’un d’eux.

  • Mietenspiegel in Berlin: Wer sich wirklich noch eine Wohnung leisten kann | Berliner Zeitung
    https://archiv.berliner-zeitung.de/berlin/zerrbild-mietenspiegel-wer-sich-wirklich-in-berlin-noch-eine

    Der Weg zu Tilman Miraß führt über zwei Hinterhöfe in Kreuzberg und ein staubiges Treppenhaus. Der 30-Jährige wartet in einer Fabriketage, die noch den abgerockten Charme Westberlins der 80er-Jahre ausstrahlt. Der Programmierer sitzt an einem Tisch mit Laptop, daneben steht ein Flipchart. Der Kaffee dampft im Pott, gegenüber lädt ein Freund von Tilman Miraß Zahlenkolonnen auf den Bildschirm.

    Miraß’ Bekannter arbeitet hauptberuflich beim Statistischen Bundesamt. In der Kreuzberger Fabriketage hilft er seit Monaten wie ein wissenschaftlicher Mitarbeiter, um die Datenbasis valide aufzuarbeiten. Miraß selbst hat an der Universität der Künste Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation studiert. Das Programmieren hat er sich mit 15 Jahren selbst beigebracht.
    Mietenspiegel als Echo alter Zeit

    Es ist Ende August, als Miraß Reporter der Berliner Zeitung und der taz einlädt, um sein Projekt vorzustellen. „Mietenwatch“ nennt er die neue Plattform. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigt sich Miraß bereits seit fast anderthalb Jahren mit dem Projekt.

    Er hat dafür eine Förderung des Prototype Fund erhalten, das ist ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das von der Open Knowledge Foundation Deutschland betreut wird. Durch die Förderung hatte der Programmierer plötzlich Geld, um seine Idee zu verwirklichen: eine Homepage, die klarmachen soll, wer sich Berlin noch leisten kann. Eine Homepage, die in Grafiken visualisiert, wer von den aktuell Wohnungssuchenden eine Chance hat, mit einem Durchschnittsverdienst eine erschwingliche – Mietenwatch spricht von „leistbare“ – Bleibe zu finden.

    Eine Miete gilt für Mietenwatch dann als „leistbar“, wenn die Gesamthöhe inklusive aller Neben- und Betriebskosten 30 Prozent des Nettomonatseinkommens nicht übersteigt. Zugrundegelegt wird das durchschnittliche Nettoeinkommen laut Mikrozensus. Bei Ein-Personen-Haushalten beispielsweise liegt es bei monatlich 1 375 Euro. Als leistbar gilt also eine Wohnung – ein bis zwei Zimmer – mit bis zu 412,50 Euro Miete.

    Einseitiger Blick auf Berlin als Mieterstadt

    Das Ergebnis der Mietenwatch-Erhebung ist erschreckend: Nur sehr wenige Suchende können sich Hoffnung auf eine Wohnung machen, die für sie „leistbar“ ist. Und quasi niemand, der wenig verdient. Das gilt laut Mietenwatch in der ganzen Stadt.

    Die Resultate zeigen für Miraß, wie einseitig der Blick auf Berlin als Mieterstadt mitunter ausfällt. Als Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) im Mai den neuen Mietenspiegel vorstellte, wollte sie die eigene Leistung hervorheben und ein bisschen Entwarnung geben. Zwar sei die Nettokaltmiete in den vergangenen 15 Jahren von 4,49 auf 6,72 Euro pro Quadratmeter um 50 Prozent gestiegen, doch „der Mietanstieg hat sich in den vergangenen zwei Jahren abgeflacht“, sagte sie. Die Senatorin führte das „auf mietstabilisierende Maßnahmen des Landes Berlin“ zurück.

    Doch diese Zahlen speisen sich aus hunderttausenden Alt-Mietverträgen aus einer Zeit, als Berlin noch spottbillig war. Sie täuschen darüber, was in den vergangen Jahren in der Stadt passierte. Der Mietspiegel ist ein Echo der Vergangenheit und liefert nur ein verzerrtes Bild der Gegenwart. Denn so gut wie jeder, der gerade auf Wohnungssuche ist, würde sich wohl über einen Mietpreis von 6,72 Euro pro Quadratmeter freuen. In der gefühlten Realität liegen die Mietforderungen deutlich höher. Die Erhebung der tatsächlichen Angebotsmieten untermauert diesen Eindruck und unterscheidet sich deutlich von den „gewichteten Durchschnittswerten“ des Senats.
    Im Schnitt 15,20 Euro nettokalt

    So liegen die Angebotsmieten, die Mietenwatch aus Online-Offerten in den vergangenen anderthalb Jahren erfasst hat, mehr als doppelt so hoch: bei 15,20 Euro netto kalt. Inklusive Nebenkosten gar bei 17,57 Euro.

    „Wir haben uns alles angeschaut, was online zu finden war, so wie es jeder andere tut, der in Berlin sucht“, erklärt Tilman Miraß sein Vorgehen. „Wir haben seit März 2018 Daten über den Berliner Mietmarkt gesammelt und ausgewertet.“ Er programmierte dafür einen sogenannten Bot. Das kleine Computerprogramm durchforstete monatelang Seiten von Immobilienanbietern, um die Datenbasis aufzubauen und regelmäßig zu aktualisieren. Abbilder der Seiten, auf denen die Wohnungen gefunden wurden, speicherte er auf Servern, um stichprobenartig zu prüfen, ob die statistische Auswertung solide war. Der Bot erfasste rund 79 000 Mietangebote. Unberücksichtigt sei das Luxussegment geblieben, von dem viele Angebote nicht online stünden, sagt Miraß.

    Die rund sechs Gigabyte Daten würden sehr gut repräsentieren, was maßgeblich in Berlin passiere, sagt der Aktivist. Allein Immobilienscout bilde rund 80 Prozent des Mietmarktes ab, schätzt er. Zugleich böte manche städtische Wohnungsbaugesellschaften auch heute noch und selbst im Neubau günstige Angebotsmieten. Miraß sagt, es gehe nicht darum, alles abzubilden. Aber er ist überzeugt, dass der Datensatz die genauesten Werte zu Angebotsmieten erfasst, die bisher erhoben wurden.

    Das Ergebnis: Die drei teuersten Bezirke sind Mitte (22,31 Euro), Friedrichshain-Kreuzberg (17,94 Euro) und Charlottenburg-Wilmersdorf (16,86 Euro). Die günstigsten Bezirke der Stadt sind Marzahn-Hellersdorf (10,95 Euro), Spandau (11,90 Euro) und Treptow-Köpenick (12,64 Euro).

    Miraß weiß, dass die Mieten aus den Online-Angeboten nicht identisch mit den später tatsächlich erzielten Mieten sein müssen. Er glaubt aber, dass die Abweichungen nur marginal sind, da eine drastische Wohnungsknappheit herrsche und online angebotene Wohnungen beim Vertragsabschluss später eher teurer als günstiger werden würden.
    „Die Überschreitung des Mietenspiegel ist wirklich krass“

    Mietenwatch ist nicht das Projekt von Miraß allein. Er spricht lieber von einer Initiative, weil ihn Freunde unterstützen. Miraß gehört auch zum Peng!Kollektiv, einem Zusammenschluss von Aktionskünstlern, Handwerkern und Wissenschaftlern, das durch subversive Aktionen Aufmerksamkeit erzeugt und dafür bereits mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet wurde. Doch Mietenwatch sei kein Projekt von Peng, sagt Miraß. Es sei unabhängig. Miraß war überrascht, als er die Ergebnisse zum ersten Mal sah: „Die Überschreitung des Mietenspiegel ist wirklich krass“, sagt er. „Es braucht radikalere Maßnahmen, denn Wohnen im S-Bahn-Ring ist nicht mehr leistbar und selbst außerhalb sieht es nicht viel besser aus.“

    Mit ihren Ergebnissen könnte Mietenwatch tatsächlich für politischen Wirbel sorgen. Denn mitunter kann sich nur noch ein Prozent einer Bevölkerungsgruppe das Wohnen in der Innenstadt leisten, wenn es höchstens das Durchschnittseinkommen bezieht. Das träfe beispielsweise für Ein-Personenhaushalte zu. Für sie gab es zum Stichtag innerhalb des S-Bahn-Rings 14 047 „leistbare“ Angebote. Ausgehend von der Gesamtzahl kommt Mietenwatch zu der Einschätzung, dass sich nur ein Prozent dieser Personengruppe eine Wohnung innerhalb des S-Bahn-Rings leisten kann. Von den Zwei-Personenhaushalten – für die Mietenwatch 787,50 Euro Miete als leistbar ansetzt – können sich demnach zehn Prozent das Wohnen innerhalb des Rings leisten und außerhalb 46,2 Prozent.

    Für Drei-Personen-Haushalte – drei bis vier Zimmer für maximal 922,50 Euro Miete – träfe das auf 4,5 Prozent innerhalb und 38,3 Prozent außerhalb des S-Bahn-Rings zu.

    In Mitte kann sich beispielsweise ein Single-Haushalt nach dieser Definition laut Mietenwatch nur noch eine Wohnung mit einer Größe von 19 Quadratmetern leisten. In Marzahn-Hellersdorf wären bis zu 31 Quadratmetern leistbar.
    Für Berliner Singles nicht mehr erschwinglich

    Aber selbst dort, im günstigsten Bezirk, sind Ein- oder Zwei-Zimmer-Wohnungen für 83 Prozent der Singles mit Durchschnittseinkommen nicht mehr erschwinglich. In Friedrichshain-Kreuzberg sind es sogar 99,2 Prozent, für die das nicht mehr möglich ist; hier können sich also im Umkehrschluss nur noch 0,8 Prozent eine solche Wohnung leisten. Insgesamt entstand nach Miraß’ Ansicht in den vergangenen Jahren ein drastischer Verdrängungsdruck. Betroffen sind hier insbesondere auch Kieze in Gegenden, die zumindest öffentlich einen schlechteren Ruf haben. Für Menschen, die mit Hartz IV auskommen müssen, wurde Berlin zu einer verschlossenen Stadt, sagt Miraß.

    Mietenwatch zeigt eine Karte, die von rot nach blau das Niveau beschreibt, wie viel Prozent leistbarer Wohnungen für diese Bevölkerungsgruppe in der Stadt existieren. Nahezu ganz Berlin ist bei der Karte, die die Lage der Hartz-IV-Empfänger zeigt, in Rottönen gefärbt: Null Prozent in Tiergarten, jeweils ein Prozent in Mitte und in Friedrichshain-Kreuzberg. Denn: Das Jobcenter übernimmt die Mietkosten nur bis zu einem festgelegten Satz.

    Bei den Karten, die Mietenwatch aufbereitet hat, ist es möglich, bis auf Angebote einzelner Straßen heranzuzoomen. Überall rote Punkte. Mieter, die „ALG II beziehen, können innerhalb des S-Bahn-Rings praktisch nicht mehr umziehen“, so Mietenwatch. Aus diesen Informationen bemisst Mietenwatch nun den „Verdrängungsdruck“, der sich aus Mietenhöhe bei der Neuvermietung und dem Anteil der Transferbezieher bemisst. Die Methode bezieht sich auf die entsprechende Berechnung der Stadtforscher Andrej Holm und Guido Schulz. Es zeigen sich hier die Areale, in denen die Bevölkerung von Berlin ganz besonders gefährdet ist.

    Hier sticht der Humboldthain Nordwest hervor, bei dem es bisher überwiegend keine Milieuschutzabdeckung gibt. Weitere in denselben Kategorien äußerst gefährdete Kieze: Heidestraße, Schulenburgpark, Moritzplatz, Glasower Straße, Maulbeerallee, Weiße Siedlung, Brunnenstraße, Askanischer Platz, Mehringplatz, Treptower Straße Nord, Bouchéstraße, Germaniagarten, Thälmannpark und Rollberg.

    Verdrängungsdruck und „Leistbarkeit“ sind nur zwei Gliederungsrubriken auf der Internetseite von Mietenwatch, die an diesem Dienstag freigeschaltet wird. Eine andere lautet: „Wohnen als Ware“ – hier werden die größten Anbieter dargestellt und wie sich die Preise zusammensetzen; die letzte Rubrik nennt sich unbescheiden „Antworten“. Die politische Positionierung ist hier sehr eindeutig: Mietendeckel und Enteignung, lautet die Forderung.

    www.mietenwatch.de

    #Berlin #wohnen #Immobilien #Mieten

  • Qu’est-il arrivé à #Berlin depuis 1989 ? - Métropolitiques
    https://www.metropolitiques.eu/Qu-est-il-arrive-a-Berlin-depuis-1989.html

    Aujourd’hui l’une des principales destinations du tourisme urbain mondial, Berlin s’est métamorphosée depuis la chute du mur en novembre 1989. Thibaut de Ruyter, architecte, critique d’art et commissaire d’expositions, a été un témoin des transformations de la capitale de l’Allemagne réunifiée.

    #ddr

  • Balsam für die Kutscher-Seele - Neues Deutschland
    https://www.neues-deutschland.de/artikel/1130257.kevin-kuehnert-balsam-fuer-die-kutscher-seele.html


    Kevin Kühnert kennt die Nöte der Taxi-Fahrer aus seiner Familie.

    Auch der Chefjuso hat nur den Unternehmerstandpunkt im Blick. Typisch SPD. Ausbeutervetreter. Die Bedürfnisse der etwa 15.000 Berliner Kolleginnen und Kollegen am Steuer spielen keine Rolle. Kann sich das noch ändern?

    Auch sehr nachenklich stimmt die Aussage des Chefs der Taxiunternehmer. Verbandschefs Nadolski, dass besonders die Linke auf Seiten der Unternehmer stünde. Was läuft da falsch?

    17.12.2019 von Jérôme Lombard - Der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende und Juso-Chef Kevin Kühnert wirbt für Solidarität mit Berlins Taxiunternehmern

    Wie steht Kevin Kühnert zu Taxifahrern? Wer sich immer schon mal dafür interessiert hat, wie es der frisch gebackene stellvertretende Vorsitzende der Bundes-SPD und Juso-Anführer mit Taxifahrern und ihrem Gewerbe hält, bekam am Dienstag endlich Antworten.

    Der 30-jährige aufstrebende Sozialdemokrat war auf Einladung der Innung des Berliner Taxigewerbes zur Zentrale des Unternehmens Taxi Berlin in die Persiusstraße in Friedrichshain gekommen, um mit Vertretern der Branche ins Gespräch zu kommen. Bei dem Plausch mit dem Geschäftsführer von Taxi Berlin, Hermann Waldner, und dem Vorsitzenden der Berliner Taxiinnung, Leszek Nadolski, ging es um die Themen, die die Branche bewegen: Arbeitsschutz, Tarife sowie die zunehmende Konkurrenz durch alternative Fahrdienstleister wie Uber.

    »Ich kenne die Probleme des Taxigewerbes gut«, sagte Kühnert zum Einstieg in das Gespräch. »Mein Opa hat viele Jahre lang als selbstständiger Taxiunternehmer in Berlin gearbeitet.«

    Aus diesem Grund wisse er auch, wie schwierig es für viele selbstständig arbeitende Taxifahrer sei, etwas von ihren Einnahmen für die Rente zurückzulegen. »Die Unsicherheiten, die in der Arbeitswelt zugenommen haben, betreffen auch insbesondere das Taxigewerbe«, sagte Kühnert. Der junge Sozialdemokrat forderte, dass der Staat für einen fairen Wettbewerb in der Fahrgastbeförderung sorgen müsse.

    »Wo der Staat sich nicht kümmert, haben wir Wilden Westen«, so Kühnert. Fahrdienstleister wie Uber und seine Partnerunternehmen kritisierte der SPD-Politiker für ihr »arbeitnehmerfeindliches Geschäftsmodell«, das bewusst Tarifverträge unterlaufe und mit System die gesetzliche Rückkehrpflicht für Mietwagen unterlaufe. »Taxis sind feste Bestandteile des ÖPNVs und damit auch der öffentlichen Daseinsvorsorge«, sagte Kühnert.

    Schon seit Längerem kritisiert die Berliner Taxiinnung, dass Mietwagenfirmen mit Fahrern von Uber und anderen Unternehmen systematisch gegen die Rückkehrpflicht verstoßen. Diese schreibt vor, dass Mietwagen nach jeder Fahrt an ihren Betriebssitz zurückkehren müssen und nicht wie Taxis auf der Straße auf Kundschaft warten dürfen. Ob diese Rückkehrpflicht noch zeitgemäß ist und nicht etwa marktverzerrend wirkt, ist derzeit auch auf Bundesebene Diskussionsthema. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte sich in seinen Reformplänen für das Personenbeförderungsgesetz immer wieder offen für eine Abschaffung der gesetzlichen Rückkehrpflicht gezeigt.

    »Der Berliner Senat steht zum Glück mehrheitlich auf unserer Seite«, sagte Taxiinnungs-Chef Nadolski. Insbesondere SPD und LINKE zeigten sich mit dem Taxigewerbe solidarisch. Auch die CDU sehe eine weitere Liberalisierung des Marktes kritisch. Nur die Grünen mit der für sie im Amt sitzenden Verkehrssenatorin Regine Günther hätten »versagt«, wie es Nadolski ausdrückte.

    »Die Verkehrssenatorin tut nichts, um dem illegalen Treiben von Uber und Co. etwas entgegenzusetzen«, schimpfte der Taxifahrer.

    Die Solidaritätsbekundungen von Sozialdemokrat Kühnert wirkten da wie Balsam auf der angeschlagenen Taxifahrerseele. Auf die Frage, warum Berlins Kutscher SPD denn noch wählen sollten, sagte Kühnert: »Die SPD hat die Mobilität der Zukunft im Blick.« Und die bestehe eben nicht nur aus Lastenfahrrädern in der Innenstadt.

    #Berlin #Jusos #SPD #Verkehrspolitik #Taxi

  • Adieu Atomkraft : Der Reaktor BER II wird abgeschaltet
    https://www.berliner-zeitung.de/zukunft-technologie/reaktor-wird-abgeschaltet-atomkraft-berlin-wannsee-li.3003


    Aujourd’hui le Berlinois disent byebye au réacteur nucléaire de la ville.

    11.12.2019 - Am Mittwoch um 14 Uhr ist es vorbei mit der Kernspaltung am Helmholtz-Zentrum Berlin. Der Atomreaktor, der Neutronen für die Forschung lieferte, wird zurückgebaut.

    Berlin-WannseeNoch leuchtet das Wasser im Reaktorbecken blau. Es ist eine – ungefährliche – Folge der Kernspaltung, die im Reaktorkern einige Meter unterhalb der Wasseroberfläche abläuft. Zugleich ist es ein faszinierender Anblick, der sich Besuchern des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) für Materialien und Energie durch die Glasscheiben der Leitwarte bietet.

    Von dort haben die Techniker alle Prozesse im Blick, die mit dem Betrieb des Reaktors BER II zusammenhängen: In 31 Brennstäben, zusammen ein Würfel von nicht einmal einem Meter Kantenlänge, wird schwach angereichertes Uran 235 gespalten. Das setzt unter anderem Neutronen frei, die weitere Kerne spalten. Die Kettenreaktion wird vom umgebenden Wasser kontrolliert. Es bremst die Neutronen ab und erwärmt sich dabei auf etwa 40 Grad Celsius. Kein Vergleich also mit Atomkraftwerken, die zur Energieerzeugung heißen Dampf produzieren.
    Die Messplätze waren begehrt

    So lief es in dem Reaktor in Wannsee seit Jahrzehnten. Am heutigen Mittwoch jedoch wird die Kernspaltung dort endgültig gestoppt. Das Betriebsende ist seit fünf Jahren geplant. Damit geht in Berlin eine erfolgreiche Forschungsära zuende. Was bleibt, ist eine neue Herausforderung – für wenistens zehn Jahre: Stilllegung und Rückbau einer kerntechnischen Anlage.

    Der Reaktor BER II lieferte seit 1972 Neutronen für die Forschung. Sie sind – neben den negativ geladenen Elektronen und den positiv geladenen Protonen – die Kitt-Teilchen des Atomkerns. Und unter Physikern sehr begehrt. Denn Neutronen können zur Erforschung der Struktur und Eigenschaften von Materie genutzt werden. Dazu werden sie auf Proben geschossen und anschließend in ihrer räumlichen Verteilung oder Geschwindigkeit analysiert.

    Die Neutronen werden über spezielle Spiegel aus dem Reaktor herausgeleitet und über Rohre in die Experimentierhallen geführt. Bis zur Stilllegung wurde dort eifrig gemessen – dieses Jahr kamen nochmal 600 Teams aus aller Welt. Sie buchten einen Messplatz nach ihren Bedürfnissen: mit besonderer Kühlung oder Heizung, mit Magnetfeld oder speziellem Detektor. Ihre Proben brachten sie mit.

    An den Wänden zwischen den Experimenten hängen Poster mit einer Vielzahl von Forschungshighlights der letzten Jahre: Mittels Neutronen-Tomografie etwa kann Wasserstoff aufgespürt werden. Es lässt sich der Wasserstofffluss einer Brennstoffzelle untersuchen, während sie im Betrieb ist. Auch verborgene Farbschichten in historischen Gemälden haben Wissenschaftler bereits sichtbar gemacht oder Lupinenwurzeln bei der Wasseraufnahme beobachtet. Und in einem versteinerten Dinosaurierschädel aus dem Naturkundemuseum wurden Nasennebenhöhlen gefunden, was den Forschern signalisierte: Der Saurier war ein Warmblüter.

    46 Jahre war der Reaktor in Betrieb. Durch diverse Maßnahmen – am Reaktor selbst, sowie an den Einbauten und der Strahlführung – wurde seither die Strahlqualität immer weiter erhöht und den wachsenden Bedürfnissen der Forschergemeinde angepasst.

    Doch nun ist Schluss. Seit 2013 steht fest, dass der BER II im Jahr 2019 abgeschaltet wird. Immer wieder hatte es, nicht zuletzt seit Fukushima, Proteste der benachbarten Bevölkerung gegeben und Ängste um die Sicherheit. Weniger aufgrund des laufenden Betriebs, sondern weil man den Reaktor als potenzielles Ziel eines Anschlags sah, etwa mit einem gezielten Flugzeugabsturz.

    Dem begegneten die Verantwortlichen mit Informationskampagnen und möglichst großer Transparenz. Hauptgrund für den Beschluss zur Abschaltung waren allerdings die hohen Kosten, die mit dem Betrieb verbunden sind, wie HZB-Sprecherin Ina Helms erläutert: „Das Niveau von Wissenschaft und Technik hochzuhalten, wird in einer immer älter werdenden Anlage immer aufwendiger.“ Künftig wird man sich am HZB auf die Weiterentwicklung des Elektronenspeicherrings Bessy II und die Forschung mit seinem speziellen Synchrotronlicht sowie auf die Erforschung von Energiematerialien etwa für Solar- oder Brennstoffzellen und Batterien fokussieren.

    Unterdessen plant Reaktorleiter Stephan Welzel mit seinem Team die Stilllegung der Anlage und ihren Rückbau – und das ist eine langwierige Angelegenheit. Der Grundantrag wurde 2017 gestellt. Weil Teile radioaktiv belastet sind, müssen besondere Genehmigungen beantragt, Sicherheitsvorkehrungen getroffen und spezielle technische Verfahren eingesetzt werden. Der hoch radioaktive Abfall, also die Brennelemente, gehen ins Zwischenlager Ahaus. Schwach- und mittelradioaktiver Abfall, etwa aktivierter Beton, wird im Schacht Konrad bei Salzgitter endgelagert.

    Alle diese Vorbereitungen werden von einer Begleitgruppe begleitet, in der sich seit knapp zwei Jahren 15 bis 20 Bürgerinnen und Bürger einmal pro Monat treffen. Alle zwei Monate sind auch Experten des HZB dabei. Man berät über Bedenken, Verfahrensschritte und vertrauliche Dokumente, wobei auch Sorgen der Bevölkerung aufgegriffen werden. Für die Umweltverträglichkeitsprüfung muss zum Beispiel festgelegt werden, was geprüft werden soll: Wasser, Boden, Luft, sowie Lärmbelästigung, Verkehrszuwachs und Gefährdung von Tieren durch den Abtransport von Anlagen oder Abfall.
    Dekontaminieren, sortieren, abtransportieren

    Bis die Genehmigung erteilt ist und die Rückbauarbeiten beginnen können, werden noch einige Jahre vergehen. Welzel rechnet nicht vor 2023 damit. Dann wird es wohl Raum für Raum gehen. Zunächst sollen die Einbauten der äußeren Hallen demontiert werden, danach die in unmittelbarer Nähe zum Reaktor. Und schließlich der Reaktor selbst.

    Jedes abgebaute Teil muss vermessen und strahlentechnisch bewertet werden. Gegebenenfalls ist eine Dekontamination hilfreich: Hierfür reicht es manchmal, die Oberfläche abzuwischen, ansonsten kann sie abgeschliffen oder in unterschiedlich belastete Fraktionen zerlegt werden. Für solche Arbeiten werden Spezialisten engagiert. Bevor ein Teil das Gelände verlässt, muss es gemessen und – je nach Grenzwert für die Weiternutzung oder Lagerung – in den entsprechenden Stoffstrom einsortiert werden.

    Der aufwendigste Teil wird schließlich die Demontage des Reaktorbeckens. Die Brennelemente werden nach etwa drei Jahren Abklingzeit per Castor-Behälter ins nordrhein-westfälische Ahaus transportiert. Die übrigen Einbauten wie Halterungen, Rohre, Stangen und die Neutronen-Spiegel werden mit Fernhantierung ausgebaut, zerlegt und in Kisten verpackt – unter Wasser, das so weiterhin Strahlung abschirmt.
    Reaktor BER II: Stilllegung dauert Jahre

    Ganz zum Schluss soll die bis zu zwei Meter dicke Betonwanne von oben abgetragen werden. Auch hierbei gilt es, die besonders kontaminierten Teile möglichst genau zu identifizieren, um die Abfallmengen für Konrad so gering wie möglich zu halten. Für all diese Rückbauarbeiten wird in den kommenden mindestens zehn Jahren auch weiterhin die Kompetenz des Teams gebraucht, das bislang für den sicheren Betrieb der Anlagen verantwortlich war.

    Und wie wird die Forschung fortgesetzt? „Seit 2014 schließen wir Kooperationsverträge, so dass möglichst viele Experimente an anderen Neutronen-Quellen weitergenutzt werden können“, berichtet HZB-Sprecherin Ina Helms. Die Wissenschaftler konnten sich durch die frühe Bekanntgabe der Abschaltpläne auf Neues einstellen. Sie werden ihre Experimente nun an anderen Neutronenquellen fortführen – künftig zum Beispiel im schwedischen Lund, wo zurzeit die große neue Europäische Spallationsquelle ESS entsteht. Manche haben sich auch anderen Untersuchungsmethoden gewidmet.

    Bei einigen Wissenschaftlern, die die Neutronenquelle bis zuletzt nutzten, kam dieser Tage Wehmut auf. „Bei mir nicht“, sagt Welzel. „Der Rückbau gehört genauso zu meiner Mission wie der sichere Betrieb und die regelmäßige Wartung.“ Dafür wurde der Reaktor bereits in den vergangenen Jahren regelmäßig für eine Woche heruntergefahren. Diesen Mittwoch um 14 Uhr wird die Kernspaltung in Wannsee ein letztes Mal gestoppt. Und das blaue Leuchten im Reaktorbecken für immer erlöschen.

    #Berlin #nucléaire #sciences

  • Bildergalerie: Steglitzer Kreisel - Hochhaus reloaded | rbb24
    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/12/berlin-steglitz-kreisel-hochhaus-umbau-ueberlin-groener-bildergalerie.html

    Seit Sommer 2019 ist der Kreisel ein Hochhausgerippe, komplett entkernt. Gut zu erkennen: Die aus den 1960er-Jahren stammende Stahlkonstruktion. Ursprünglich sollte der Steglitzer Kreisel in Stahlbeton ausgeführt werden, doch weil es im damaligen West-Berlin an Beton mangelte, entschied sich die Architektin Sigrid Kressmann-Zschach für ein Gerüst aus Stahlträgern, kombiniert mit Betonfertigteilen als Geschossdecken

    Der damalige Finanzsenator Heinz Striek (SPD) musste im Zuge der Kreisel-Affäre 1975 zurücktreten. Ein vom Abgeordnetenhaus einberufener Untersuchungsausschuss stellte seine Arbeit wieder ein - ohne Ergebnis. Das Foto hier zeigt den Kreisel in den frühen 1980er-Jahren aus nördlicher Richtung, ungefähr von Höhe des U-Bahnhofs Schloßstraße, dort, wo später der „Bierpinsel“ errichtet wurde.

    Das vierte Stockwerk gibt es zweimal. Dieses hier ist das sogenannten Abfanggeschoss und trägt im Grunde den gesamten Turm. Da das neue „ÜBerlin“ anders als der alte Kreisel keine reine Glasfassade, sondern Balkone und Loggien haben wird, musste das Tragwerk in diesem Geschoss deutlich verstärkt werden. ... Auf das Abfanggeschoss wirken gewaltige Kräfte. Alle Verstärkungen mussten daher sehr genau berechnet und eingepasst werden. Dabei erfolgten laut CG-Gruppe mehrfache technische Abnahmen und Prüfungen.

    Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG-Gruppe und Bauherr des „ÜBerlin“, investiert nach eigenen Angaben rund 190 Millionen Euro in den Umbau des Steglitzer Kreisels. Dabei ist ihm klar, dass die Menschen, die in seinem Hochhaus eine Wohnung kaufen werden, „jenseits des normalen Bürgers unterwegs sind“.

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  • Pläne des neuen Eigentümers ist nicht bekannt: Telekom verkauft Immobilie - Lankwitz
    https://www.berliner-woche.de/lankwitz/c-wirtschaft/telekom-verkauft-immobilie_a174872


    Die roten Gewerbegebäude an der Lankwitzer Straße 13-17 haben einen neuen Eigentümer.

    7. August 2018 - Das ehemalige Telekom-Gelände in der Lankwitzer Straße hat den Besitzer gewechselt. Über den neuen Eigentümer ist nichts bekannt. Auch über die zukünftige Nutzung kann nur spekuliert werden.

    In den vergangenen Wochen und Monaten haben sämtliche Mieter ihre Räumlichkeiten in den Gebäuden der Lankwitzer Straße 13-17 zwischen Einkaufszentrum LIO und der Autowerkstatt Eicke verlassen müssen. Die Mietverträge wurden nicht verlängert und laufen zum 31. August aus. Betroffen ist unter anderem auch das Stadtteilzentrum Steglitz, das hier seine Geschäftsräume hatte.

    Die Telekom als Eigentümer hatte hier selbst ein Ausbildungszentrum betrieben, das jetzt jedoch umgezogen ist. „Der gesamte Ausbildungsbereich wurde an einer Stelle zusammengeführt. Jetzt gibt es einen großen Standort in der Winterfeldtstraße in Schöneberg“, informierte Unternehmenssprecher Husam Azrak auf Nachfrage.

    Den Verkauf der Immobilie bestätigte die auch für Stadtplanung zuständige Bürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski gegenüber der Berliner Woche. Über den neuen Eigentümer wollte sie nichts sagen. Sie gehe aber davon aus, dass hier „im weitesten Sinne wieder Gewerbe hinkommen wird, da keine Nutzungsänderung vorliegt.“ Die wäre etwa für Mietwohnungen aber notwendig, da das Gelände als Gewerbegebiet festgesetzt ist.

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