• Navarro | FELDMARK
    http://lili.de/u/o1mv8


    Deutsche Bank et Opus Dei vont bien ensemble.

    Navarro-Valls: „Wäre ich Deutscher, ich wäre sehr stolz auf diesen Papst“
    Päpste der Moderne

    Joaquín Navarro Valls, Leiter des Presseamtes des Heiligen Stuhls von 1984-2006 - sprach im Atrium der Deutschen Bank über das Thema „Päpste der Moderne“.

    ▶︎ Wir erinnern uns an dieses Bild: Ein schon gebückter Papst Johannes Paul II. geht an der Seite von Helmut Kohl durch das Brandenburger Tor. Das war sieben Jahre nach dem Fall der Mauer. So lange wollte der Papst warten. Es sollte kein Triumph sein, nur eine Sehnsucht erfüllt.
    ▶︎ Durch den danebenliegenden kleineren Torbogen ging der damalige Pressesprecher des Papstes, Joaquin Navarro-Valls: „Johannes Paul wollte extra diese Schritte frei gehen, ohne seinen Stock. Daher mußte ihn der Kanzler stützen“, sagte Navarro am Montag, 9. März, in Berlin. Vor gut 500 Gästen sprach er im Atrium der Deutschen Bank über „Päpste der Moderne“. Eingeladen hatte das Feldmark-Forum, eine Initiative von Freunden des Opus Dei in der Hauptstadt.
    ▶︎ Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Über Worte und Bilder ging es an diesem Abend. Denn unsere Worte, unsere Begriffe sind nicht mehr eindeutig, so die erste These Navarros. Das habe Johannes Paul gesehen. Gott, Ewiges Leben, Gewissen, Seele, Ehe, Familie, Sexualität, - die Schlüsselbegriffe menschlicher Existenz sagen nicht mehr allen Menschen dasselbe. Damit fehlt ein gemeinsames Begriffsystem, ein gemeinsames Wörterbuch.
    ▶︎ Dieser Herausforderung hat sich der Philosoph Johannes Paul gestellt. In 13 Rundschreiben versuchte er zu erklären, warum Gott der Bezugspunkt für den Menschen ist. Denn wenn Gott irrelevant ist, wird der Mensch zum Bezugspunkt seiner selbst. Das Ergebnis ist ein großes Fragezeichen.
    Ich muss überzeugt sein
    ▶︎ Daher also die grundsätzliche Begriffsklärung Johannes Pauls. Wobei philosophische Klärung eine Sache, wirkliches Verstehen mit Kopf und Herz eine andere Sache ist. Um wirklich verstehen zu können, muß ich überzeugt sein von der Glaubwürdigkeit dessen, der mit mir spricht. Deswegen sprach der Papst mit den Menschen. Nicht nur zu ihnen.
    ▶︎ „Heiliger Vater, warum reist du so viel woandershin?“ wollte ein römischer Steppke bei einem Besuch in einer Vorortpfarrei wissen. „Weil die Menschen woanders andere Probleme haben als du!“ war die Antwort. Der Papst war sich bewußt, daß er in den anderen Kulturen präsent sein mußte, um zu verstehen und um verstanden zu werden.
    ▶︎ Nicht jeder liest Enzykliken. Aber die 14. Enzyklika, die habe jeder Mensch jeden Glaubens oder Unglaubens sofort verstanden. Die Begegnung des noch kaum genesenen Papstes mit seinem Attentäter: Das sei, so Navarro, die 14. Enzyklika gewesen.
    Die Kugel wurde gelenkt
    ▶︎ Also wieder ein Bild, das um die Welt geht. Die Botschaft braucht keine Worte: Versöhnung. - Ali Agca sei ein wundersamer Mensch. Zunächst habe er nicht verstehen können, daß er, ein geübter Schütze, aus dieser kurzen Entfernung den Papst nicht getötet habe. Dann hat er im Gefängnis aus den Zeitungen von Fatima gelesen: Die Jungfrau Maria ist den Seherkindern zuerst an einem 13. Mai erschienen.
    ▶︎ Als irgendwie gläubiger Muslim macht er sich seinen Reim darauf. Agcas Schluß: Er habe den Papst gar nicht an diesem 13. Mai töten können. Die Vorsehung habe es anders gewollt.
    ▶︎ Dieser Herausforderung hat sich der Philosoph Johannes Paul gestellt. In 13 Rundschreiben versuchte er zu erklären, warum Gott der Bezugspunkt für den Menschen ist. Denn wenn Gott irrelevant ist, wird der Mensch zum Bezugspunkt seiner selbst. Das Ergebnis ist ein großes Fragezeichen.
    ▶︎ Als Agca noch erfährt, daß die Nonne, die ihm in die Quere lief, damit er von den Sicherheitsleuten festgenommen werden konnte, Fatima hieß, ist (auch) er vollends überzeugt: Die Kugel wurde gelenkt.
    ▶︎ Das Bild ist die Botschaft. Die beiden letzten Päpste beweisen, so Navarros zweite These, daß Begriffe nur überkommen, wenn sie visualisiert werden. Wir leben in Bildern.
    ▶︎ Beim Weltjugendtag in Köln kam Papst Benedikt im Köln-Düsseldorfer Dampfer den Rhein hinunter. Hunderttausende Jugendliche standen in mehreren Reihen hintereinander im Wasser und grüßten ihn begeistert. Der Denker Ratzinger blieb nachdenklich: „Das ist die Theologie des Papsttums“, wisperte er einem Bischof neben ihm zu. Als wolle er sagen: Der Beifall kann doch nicht mir gelten. Er gilt Petrus. Er gilt dem Charisma des Papsttums.
    ▶︎ Diese öffentlichen Begegnungen zeigen zugleich: Die faktische Wirklichkeit ist eine überzeugendere als die virtuelle.
    Warum kann das Bild eine solche Glaubenshilfe sein?
    ▶︎ Der Christ ist jemand, der so lebt, daß seine Worte und sein Tun eine Einheit bilden: Mit seinem Leben zeigt er die Wahrheit dessen, was er glaubt.
    ▶︎ Johannes Paul prägte im ausgehenden 20. Jahrhundert einige der stärksten Symbolbilder der Epoche. Er schuf mit seinen Gesten eine Bildsprache. Die transportierte einen Inhalt, der mit Worten allein nicht zu vermitteln gewesen wäre. Wir sehen, wie der Papst durch das Brandenburger Tor geht, wie er mit dem Bischofsstab den Takt beim Weltjugendtag schlägt, wie er vergnügt mitsummt, wie er als kräftiger junger Papst den Indiojungen hochhebt, wie ihm als vom Tod Gezeichnetem an seinem Fenster die Worte wegbleiben - und wie die Fernsehbilder keine Worte mehr brauchen.
    ▶︎ An Kraft, Authentizität und Wirksamkeit übertrafen diese Gesten und Bilder von Papst Johannes Paul II. alle denkbaren Worte.
    ▶︎ Im selben Kontext sieht Navarro die Bilder vom ersten deutschen Papst der Moderne in Auschwitz und Birkenau im Mai 2006. Deswegen ist es für ihn unverständlich, daß jemand Zweifel hegen kann an Benedikts Haltung zum jüdischen Volk und zur unendlichen Tragödie der Shoa. Navarro-Valls wörtlich: „Wäre ich Deutscher, ich wäre sehr stolz auf diesen Papst!“
    Das Papsttum aktualisieren
    ▶︎ Navarro-Valls kam zu seiner dritten These: Johannes Paul II. hat auf eine zuvor unvorstellbare Art das Papsttums aktualisiert.
    ▶︎ Und zwar wieder über die Bilder: Der Papst im Kanu, der Papst spielt Fußball. Bis zum Ende zeigte er sich als Mensch, der mit einer großen inneren Freiheit tut, was er liebt und was er für richtig hält. Er spielt keine Rolle. Er sagt das, von dem er meint, daß es ein Papst heute sagen muß.
    ▶︎ Johannes Paul sagte seinem Sprecher einmal, daß „früher die Leute zum Pfarrer kamen. Aber heute muß der Pfarrer zu den Leuten hingehen.“ Damit habe der Papst nicht ein Faktum anerkennen wollen. Er habe es selbst vorgelebt: Alle sieben Sakramente hat der Papst gespendet, jedes Jahr hat er getauft und Beichte gehört.
    ▶︎ Mit seinen Reisen hat er eine Evangelisierung betrieben, die die Art der Ausübung des päpstlichen Amtes neu gestaltet hat. Er hat an seinem einzigen freien Tag die römischen Pfarreien besucht.
    ▶︎ Mit seinem entschlossenen persönlichen Vorbild hat er gezeigt: Der Papst versucht nicht in einer Kirche in Krise zu überleben. Das Papsttum ist vielmehr das Zentrum, von dem die apostolische Sendung der Christen in die ganze Welt ausstrahlt.
    Die Medien: Risiko
    ▶︎ Diese institutionelle Aktualisierung wird besonders deutlich im Umgang des Papstes mit den Medien. Der Papst ging so persönlich und systematisch auf die Journalisten zu wie keiner seiner Vorgänger. Das fing auf seiner ersten Mexiko-Reise 1979 an. Niemand im Flugzeug, weder Journalisten noch Entourage rechnete damit. Der Papst kam einfach nach vorne und gab Rede und Antwort, in sechs Sprachen. - Als das bei den nächsten Reisen immer häufiger vorkam, versuchten ihn einige Leute seiner Umgebung davon abzubringen: Das Risiko sei doch zu groß bei diesem informellen Austausch. Der Hl. Vater ließ sich nicht beirren und blieb bei dieser radikalen Innovation.
    ▶︎ Solche direkten Treffen mit Journalisten erwiesen sich als ein effizientes Mittel, um mit der öffentlichen Meinung in der ganzen Welt zu kommunizieren. Wir hatten - so Navarro-Valls - es also nicht mit einem Papsttum zu tun, bei dem bei besonderen Gelegenheiten irgend etwas auf Kassette aufgezeichnet wurde, wie bei seinen Vorgängern. Vielmehr ließ sich der Papst auf die Dialektik des modernen Journalismus ein. Er akzeptierte die Regeln, um seine christlichen Werte zu transportieren.
    ▶︎ Ganz ähnlich haben beide Päpste bei ihren Publikationen gehandelt. Bis dahin hatte ein Papst nur lehramtliche Dokumente geschrieben. Johannes Paul II. und Benedikt schrieben auch Bücher, die an Gläubige und Ungläubige gerichtet waren und die man normal in den Buchhandlungen kaufen konnte.
    ▶︎ Navarro zeigte sich besonders berührt von Benedikts Bemerkung im Vorwort von „Jesus von Nazareth“: „Dieses Buch ist in keiner Weise ein lehramtlicher Akt, sondern einzig Ausdruck meines persönlichen Suchens nach dem ´Angesicht des Herrn´ (vgl. Ps 27,8).“
    Noch kein Ende
    ▶︎ Natürlich war mit diesem analytischen Vortrag der Abend noch nicht zu Ende. Ob er denn der einzige in Europa sei, der nichts von den Vorgängen der letzten Wochen gehört habe, wollte ein Ministerialbeamter wissen. Um dann fast flehentlich zu bitten: „Nun sagen sie uns doch bitte, wie wir in unserer Umgebung die Kirche verteidigen können!“
    ▶︎ Navarro antwortete so ernst wie unerwartet: „Beten wir hier wirklich viel für den Papst?“ Zudem gelte: „Es gibt Momente, in denen man mit bestimmten Informationen der Medien kritisch umgehen muß.“ Im übrigen sehe er die Situation nicht so dramatisch.
    ▶︎ Dazu paßte die scheinbar harmloseste Frage des Abends. Der Berliner Publizist Ingo Langner wollte wissen: „In welchem Land versteht man am besten, daß die Katholische Kirche eine Weltkirche ist?“ - Antwort: „Mich haben die Menschen in Guinea-Bissau beeindruckt. Sie gingen davon aus, daß der Papst eine Wirklichkeit vertritt, die sie selbst übersteigt. Die Gemeinschaft der Heiligen dort existiert!“ Der Rest der klugen Antwort ging im allgemeinen Schmunzeln und zustimmenden Lachen unter. Ein Besucher kommentierte: „Ich bin seit fünf Jahren auf vielen Veranstaltungen in Berlin. Nirgendwo kommt man so entspannt auf so hohem Niveau mit Menschen ins Gespräch.“

    #Allemagne #Berlin #Grunewald #Bismarckallee #catholicisme #Opus_Dei #banques

  • Berlin-Steglitz - Ulli Zelle erkundet das #Bismarckviertel | rbb
    https://www.rbb-online.de/heimatjournal/archiv/ulli-zelle-erkundet-das-bismarckviertel.html

    Das Bismarckviertel wurde um 1900 erbaut und ist heute mit seinen Gründerzeithäusern im Nordosten von Steglitz eine ruhige Wohngegend mit besonderen architektonischen Highlights. Außerdem gehören gleich mehrere Schulen und die große Lukaskirche zum Kiez.

    Nicht nur die #Bismarckstraße - sozusagen die Hauptstraße des Viertels mit kleinen Läden und Gaststätten - erinnert an den ersten Reichskanzler, sondern gleich 15 Straßen und 2 Plätze. Es gibt eine #Altmarkstraße, weil Bismarck in der Altmark geboren worden ist, eine #Göttinger_Straße, weil er dort studierte und eine #Friedrichsruher_Straße, weil das Gut Friedrichsruh einst Bismarck gehörte. Schon seit 37 Jahren residiert „Frau Wolle“ in der Bismarckstraße. Mit Strickkursen in ihrem Laden liegt Regina Schauwecker voll im Trend. Denn inzwischen ist es wieder hip, für die eigenen Sachen die Nadeln zu kreuzen. Das machen sogar Männer. Seit drei Jahren wird so manches Garn bei „Frau Wolle“ verstrickt.

    Marie-Luise Linderer und Christine Kluthe wohnen gerne am #Lauenburger_Platz, einem Gartendenkmal mit Ententeich. Vom Balkon aus können sie weit ins Grüne schauen. Im „Schutzengel-Haus“ fühlen sich Kinder und Jugendliche wohl. Dort haben sie die Möglichkeit, unter sich zu sein und ihre Freizeit zu verbringen. Bis zu 50 Kinder kommen täglich in die Einrichtung der Berliner Kinderhilfe. Bei einem Spaziergang durchs Viertel kann man die Reste der expressionistischen Straßenfront der ersten Hochgarage Deutschlands entdecken. Oder den mächtigen Wasserturm auf dem Friedhof Bergstraße, der sich über die Häuser erhebt. Auch die Alte Post ist ein besonderes Gebäude.

    #Berlin #Steglitz

  • Herzlich Willkommen im Groschenkeller!
    http://groschenkeller.de/history.aspx

    Zur letzten Bundestagswahl öffnet er wieder, der Groschenkeller in Steglitz am Lauenburger Platz. Jahrelang kannte man ihn als Inbegriff der piefigen, langweiligen Deutschgastronomie, die man nur noch in Steglitz und Reinickendorf fand. Dann war er lange zu. Niemand brauchte oder wollte sowas mehr, nicht einmal in Steglitz.
    Mal sehen der Groschenkeller im neuen Jahrtausend aussieht.
    Heute wird getestet.

    ... Zusammenfassung Testergebnis hier ...

    Zunächst gehen wir mal die Website an. Leer sieht sie aus, aber es gibt einen Link, der mit Unsere Geschichte bezeichnet ist. Dort lese ich:

    Auf den Spuren der Geschichte

    Aha.

    Besuchen Sie uns und lassen Sie sich entführen in die gute alte Zeit.

    Gern doch, wenn dann alles"wie früher" frisch zubereitet wird und nichts aus Tiefkühle oder Dose kommt ...

    ... weiter im Text

    Spüren Sie den Geist und das Ambiente der Jahrhundertwende in Berlin, als auf den Straßen noch Pferde-Droschken fuhren, als Aristokraten und Künstler sich im Groschenkeller trafen.

    Hier irrt der Texter. Hier traf sich nix. Dieser Groschenkeller ist ungefähr so echt wie es die Westberliner Ausgabe der Sperlingsgasse war.

    Dort, wo einst von Norbert Schultze das berühmte Soldatenlied „Lilli Marleen“ komponiert und bis in die Nacht gesungen wurde. Der berühmte Geiger Helmut Zaccharias hatte hier seine ersten Auftritte.

    Allet Mumpe, fast wie bei Radio Eriwan:

    Im Prinzip ja, stimmt schon, aber ...


    Norbert Schulze hat Lili Marleen nicht erfunden sondern die Melodie begradigt und eine Militärkapelle hinzugefügt, und bis in die Nacht gesungen wurde das Lied im Groschenkeller nur, wenn die Nazi-Reichsmusikkammer ihre Kontrollöre in die Jazzkneipe schickte. Richtig ist auch, dass Helmut Zaccharias ein berühmter Jazz-Geiger war, nur seine ersten Auftritte hatte der nicht in Steglitz, wie auch.

    Jetzt erzählen wir das mal richtig, ist eigentlich eine nette Geschichte. Nebem Grundstück, auf dem heute noch das denkmalgeschützte Parkhaus Kant-Garagen steht, einst bekannt als Kant-Garagenpalast , da gab es mal eine alte Villa, und in dieser gab es eine Kutscherkneipe namens Groschenkeller. Und abgesehen von ein paar unwesentlichen Details fand dort auch alles fast genauso statt wie auf die Gaststättenhomepage erzählt, nur eben nicht in Steglitz. Da war es immer schon etwas ruhiger. Der heisse Scheiss passierte im schönen Charlottenburg in der Nähe vom noch schöneren Witzleben.

    In einer Bombennacht im Zweiten Weltkrieg war dann Schluß mit Groschenkeller, Villa weg, Musik aus, Schutt übrig und zu toben begann das Musikleben erst wieder, als in den Fifties ein paar Meter weiter ein junger Israeli, Sie kennen alle, ihn und seine Gespielinnen, einen Nachtklub unter seinem Failiennamen aufmachte. Aber das ist eine andere Geschichte. Das alte Berlin war jedenfalls weg und man versuchte im Provinzkaff hinter der Mauer mit den berühmten alten Namen zu renommieren. Die Altberliner Sperlingsgasse war auf einmal im Kudamm-Karree und der Charlottenburger Groschenkeller tauchte irgendwann in den Achtzigern in Steglitz wieder auf, wenn ich mich recht entsinne.

    Nur sind wir also im Steglitzer Groschenkeller und warten aufs Familienessen.

    ... Erlebnisse und Testergebnis hier ...

    Egal, Steglitz ist heute mehr Berlin als Mitte, Prenzlauer Berg , Friedrichshain und Kreuzberg zusammen. Da schmeckt das Essen immer, weil man da so schön meckern kann. Oder auch nicht, höchstes Kompliment.

    Kant-Garagen
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kant-Garagen

    Ein Palast für das Automobil, der Kant-Garagenpalast - Chromzeugen
    http://chromzeugen.de/kant-garagenpalast

    Bully Buhlan
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bully_Buhlan

    Buhlan begann während des Zweiten Weltkriegs ein Jurastudium, das er später abbrach. Nebenbei betätigte er sich als Pianist und trat mit seinen Swing-Darbietungen in so bekannten Lokalen wie dem Groschenkeller und im Café Leon auf.

    Zahnspangen im Schwarzlicht
    Vor der Wende war der Kudamm das Zentrum des Nachtlebens. Heute gehen dort Jugendliche und Touristen aus
    https://www.berliner-zeitung.de/vor-der-wende-war-der-kudamm-das-zentrum-des-nachtlebens--heute-geh

    Damals begannen seine Nächte abends um acht Uhr, in einer Bar, die Yesterday hieß, dann trank er mit seinen Freunden weiter im Irish Pub , dann schaute er im Big Eden vorbei, in der Sperlingsgasse , im Pupasch . Man konnte hier von einem Laden in den nächsten ziehen, nicht nur vom Q-Dorf ins Maxxim , die ja sogar dieselbe Hausnummer tragen.

    Kudamm-Karree
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kudamm-Karree-Hochhaus

    Sperlingsgasse
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sperlingsgasse

    Berlin-Friedrichswerder
    https://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Friedrichswerder

    #Berlin #Steglitz #Lauenburger_Platz #Bismarckstraße #Charlottenburg #Speringsgasse #Lietzenburger_Straße #Mitte #Friedrichswerder

  • Wenn Bismarck doch ertrunken wäre / Ein Sommerausgangsstück: Der Leuchtturmwärter und Europas Schicksal | Berliner Zeitung
    http://www.berliner-zeitung.de/wenn-bismarck-doch-ertrunken-waere---ein-sommerausgangsstueck-der-l

    „Das sind die Beweise. Am 22. August 1862 wäre Otto von Bismarck an einem unserer Strände ertrunken, wenn ihn nicht der Leuchtturmwärter Pierre Lafleur aus den Wellen gerettet hätte“. Der spätere Eiserne Kanzler hat die Rettungstat großmütig und dankbar anerkannt: Er wurde Pate des Sohnes seines Retters, der - Ironie des Schicksals - nur einen Monat später dort ertrank, wo er den schon ohnmächtigen Preußen unter Lebensgefahr aus den Wogen und tückischen Strömungen geborgen hatte.Die Vorstellung, dass ohne die mutige Tat eines kleinen Basken, der keine Ahnung hatte, wen er da aus dem Wasser zog, die Geschichte Deutschlands, Europas, gar der Welt mit Sicherheit einen ganz anderen Verlauf genommen hätte, nimmt französischen Historikern noch heute den Atem. Bismarck hat das Deutsche Reich auf den Trümmern Frankreichs gegründet: er war es, der mit der manipulierten Emser Depesche den Ausbruch des Krieges von 1870/71 und damit Frankreichs Niederlage herbeiführte.

    #France Allemagne #Biarritz #histoire #Bismarck

  • Wie soll der neue Alte Elbpark aussehen ?
    http://st.pauli-news.de/tageslicht/neue-plaene-fuer-den-alten-elbpark-2
    Le nationalisme sous le Kaiser mena rapidement vers une interprétation fasciste et raciste des symboles du Reich .


    Un graffiti nazi dans les catacombes sous le mémorial Bismarck à Hambourg

    Die germanische Rasse ist jung, kräftig, voller Tugenden und Unternehmungsgeist.
    Den nordischen Völkern gehört die Zukunft.

    Traduction : La race germanique est jeune, forte, vertueuse vertu et remplie d’esprit d’initiative.
    L’avenir apartient aux peuples nordiques.

    In dem Heft schildert er sehr anschaulich, wie der Bismarck schon nach dem Ersten Weltkrieg zur „Propagandaskulptur“ völkischer und nationalistischer Kreise wurde. Später vereinnahmte die NS-Propaganda den Bismarck-Kult und konstruierte eine Kontinuität von Friedrich dem Großen über Bismarck und Hindenburg bis zu Hitler. Die Wandmalereien mit völkischen Symbolen, die an Betondecken im Inneren des Denkmals entdeckt wurden, können aber schon vor der Nazi-Zeit entstanden sein.


    Le mémorial Bismarck aujourd’hui.


    En 2015 des artistes viennois ont installé un bouquetin sur la tête de la statue.

    Ein Steinbock thront auf Hamburgs Bismarckdenkmal
    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article141074098/Ein-Steinbock-thront-auf-Hamburgs-Bismarckdenkmal.html


    #nationalisme #Nazis #Allemagne #Hambourg #Hamburg #Bismarck #histoire #art #sculpture #wetter_zum_helden_zeugen

  • Sébastian Haffner - De Bismarck à Hitler, une histoire du reich allemand - La lettre volée, politique, lectures, Europe et humeurs diverses
    http://www.lalettrevolee.net/article-sebastian-haffner-de-bismarck-a-hitler-une-histoire-du-reich-

    L’Allemagne c’est ce voisin battu en 1945 non sans nous avoir battus en 1940, et qui depuis est tout à la fois un modèle et un repoussoir, le symbole d’un échec français. Avec tout ça, c’est - en tout cas pour moi - un pays méconnu.
    Haffner a passé sa vie dans l’Allemagne des années 30. D’abord parce qu’en 1933, il fait le choix de quitter l’Allemagne, ce qu’il a raconté dans son grand livre, Histoire d’un allemand. Ensuite parce qu’il est devenu essayiste et conférencier en Angleterre, écrivant sur l’histoire et la guerre, avant de revenir en 1954.
    Il a un talent rare pour montrer de façon claire la succession d’enchaînements et faire émerger des points saillants, les moments où l’on change de période.
    Ici, c’est une histoire de l’Allemagne de 1848 en réalité, puisqu’il commence avant Bismarck, à 1945, qu’il écrit.
    Le lecteur français y (re)découvrira que l’Allemagne est un pays jeune et un concept nouveau au XIXème ; concept parfois rejeté par les partisans d’une simple cohabitation entre états partageant la même langue.
    L’expression même de reich allemand est ambivalente : pour l’aspect reich, elle renvoie au Saint empire romain germanique et à une volonté expansionniste qui sera incarnée par Hitler. L’aspect allemand est plus modeste et renvoie au caractère germanique d’états unis autour de la Prusse et influencée par elle - Bismarck est plutôt dans ce camp.
    L’Allemagne incarnée par Bismarck se sait limitée, se satisfait fort bien de ne pas inclure l’Autriche par exemple. L’un des enseignements que l’on peut retirer du livre est d’ailleurs une réévaluation de Bismarck. Pour un français c’est l’homme qui nous a battus en 1871, mais, au regard de l’histoire, Haffner le décrit comme un chef d’état prudent et mesuré. Ce n’est pas, du tout, un nationaliste allemand.
    Haffner sépare donc nettement la Prusse bismarckienne ou pas, qui n’est pas un état particulièrement dominateur, et un mouvement nationaliste allemand, qui peut remonter à la réaction contre Napoléon (Sloterdijk faisait un lien d’ailleurs assez direct, imputant les fautes de Hitler à Napoléon) mais aussi à la nostalgie du Saint Empire.
    Le départ de Bismarck en 1890 est le démarrage d’une vision plus expansionniste de la politique allemande. Le reich allemand veut sa « place au soleil ».

    #Sébastian-Haffner - De #Bismarck à #Hitler, une #histoire du #reich #allemand

  • Histoire sociale - La retraite, une vieille revendication - Herodote.net
    http://www.herodote.net/Histoire_sociale-synthese-537.php

    Histoire socialeLa retraite, une vieille revendication

    L’idée d’accorder aux vieux travailleurs une « retraite », autrement dit une pension proportionnée à leurs revenus durant leur vie active, est relativement récente. Mais elle puise ses racines dans une pratique de l’Ancien Régime.

    Sa généralisation coïncide en France et dans le monde développé avec l’extension à grande échelle du salariat et de l’emploi à vie, à la fin du XIXe siècle et plus sûrement à la fin de la Seconde Guerre mondiale.

    Partout en Europe, ce dispositif est remis en question en ce début du XXIe siècle, en même temps que recule l’emploi à vie. La concomitance de ces deux phénomènes n’est évidemment pas le fruit du hasard.

    Joseph Savès
    L’État employeur

    Comme beaucoup d’autres innovations, la retraite a été amenée par la guerre et l’armée (rien à voir avec la Bérézina). On pense aux vieux légionnaires romains installés comme colons dans les territoires conquis ou aux soldats invalides de Louis XIV, pensionnés en vertu de leurs mérites.

    Le souverain, soucieux de s’attacher ses soldats et ses marins, instaure en 1673 une première caisse de retraite au bénéfice des équipages de la marine royale. Un siècle plus tard, une nouvelle caisse est créée, au bénéfice cette fois des employés de la Ferme générale, autrement dit du service des impôts. Cette réforme, au bénéfice d’une corporation nantie de privilèges, survient au moment où ce service est des plus impopulaires.

    Au XVIIIe siècle, faut-il le préciser, la retraite ne saurait concerner d’autres catégories sociales que les serviteurs de l’État car ils sont les seuls à bénéficier d’un emploi salarié réglementé. Sans surprise, en 1790, les députés de l’Assemblée constituante élargissent par décret le droit à une pension de retraite à l’ensemble des serviteurs de l’État.

    Sous le Second Empire, la loi du 9 juin 1853 organise la retraite des fonctionnaires de l’État et des militaires. L’âge de départ est fixé à 60 ans (55 ans pour les travaux pénibles).

    Révolution industrielle, révolution de l’emploi

    Avec la révolution industrielle et les premières usines naissent les associations d’entraide ouvrière. Sans en référer à quiconque, les travailleurs français mettent en place dès 1804 les premières sociétés de secours mutuel, héritières des corporations de l’Ancien Régime.

    Elles sont reconnues par les pouvoirs publics en 1835 mais sont pauvrement dotées et demeurent marginales : en 1890, seuls 3,5% des vieux ouvriers jouissent d’une pension.

    Quelques grands patrons « paternalistes » et clairvoyants participent au financement des pensions de retraite. Ils offrent à leurs ouvriers usés par le travail l’espoir de mourir en paix dans leur foyer, aux alentours de la soixantaine.

    Mais l’idée d’une retraite pour l’ensemble des salariés n’émerge qu’à la fin du XIXe siècle, en premier lieu dans l’Allemagne de Bismarck.

    – Bismarck fait sa Révolution :
    L’autoritaire chancelier a compris la nécessité de composer avec les syndicats ouvriers, dont l’influence croissait avec le développement de l’industrie et des grandes usines manufacturières.

    Il met en place de 1883 à 1889 une législation sociale plus avancée que dans aucun autre pays européen. Elle établit des caisses d’assurance contre les accidents et la maladie et des caisses de retraite, financées par un système d’assurance obligatoire et gérées paritairement par les syndicats et les patrons.

    Le droit à la retraite se généralise lentement à l’ensemble du salariat ouest-européen, à l’initiative des États. En France, les travailleurs des mines en bénéficient en 1894, par le biais d’une Caisse de retraite des mineurs. En 1909, c’est le tour des cheminots du réseau ferré de l’État.

    – Oui à la retraite, mais au bon vouloir des employeurs :
    L’année suivante, par la loi du 4 avril 1910, le ministre radical Léon Bourgeois organise les Retraites ouvrières et paysannes (ROP) sur le modèle bismarckien.

    Ce système de retraite s’adresse à tous les salariés de l’industrie et de l’agriculture. Les employeurs gardent la liberté d’y souscrire. Il fonctionne par capitalisation (les cotisations sont placées à la Bourse et leurs dividendes redistribués sous forme de pensions).

    Il assure aux cotisants une pension de 40% de leur ancien revenu à 65 ans. Non sans une certaine lucidité en un temps où moins d’un ouvrier sur dix atteint cet âge, le syndicat CGT (Confédération Générale du Travail) s’y oppose : « C’est la donner à des morts ! », plaide-t-il.

    Les travailleurs indépendants et les exploitants agricoles, qui représentent encore au début du XXe siècle la majorité de la population active, en demeurent exclus.

    Le gouvernement Tardieu institue enfin un régime d’assurance vieillesse obligatoire pour tous les salariés modestes par la loi du 30 avril 1930, puis, par la loi du 11 mars 1932, crée les Assurances sociales, ancêtre de la Sécurité Sociale. Elle prévoit des allocations pour les travailleurs chargés de famille, financées par les cotisations patronales.

    Pendant l’Occupation enfin, le maréchal Pétain se flatte de reprendre une vieille revendication de la gauche en mettant en place une Allocation aux vieux travailleurs salariés qui ne bénéficient pas de la pension de retraite instituée en 1930. « Je tiens les promesses, même celles des autres lorsque ces promesses sont fondées sur la justice », annonce-t-il à la radio le 15 mars 1941 en présentant la réforme.

    La réforme est mise en place par le ministre du Travail René Belin, un ancien dirigeant de la CGT rallié au gouvernement de Vichy. Il remplace l’ancien système de capitalisation par un système de répartition.

    Capitalisation ou répartition
    La plupart des premiers systèmes de retraite, à l’exclusion notable du système bismarckien, fonctionnent par capitalisation. Ce terme barbare signifie que les gestionnaires des caisses de retraite placent à la banque les sommes collectées auprès des employeurs et redistribuent les intérêts à leurs retraités.
    Les deux guerres mondiales, les crises économiques et les périodes inflationnistes du début du XXe siècle mettent à rude épreuve ce régime. Elles encouragent le passage à un régime, plus stable, celui de la répartition, par lequel les retraités se partagent les cotisations des actifs au prorata de leurs cotisations passées.
    Mais qu’il s’agisse de capitalisation ou de répartition, le volume global disponible année après année pour le paiement des retraites dépend exclusivement de l’activité économique du moment et non des cotisations passées des retraités.
    Contrairement à une idée répandue, il n’y a pas de tirelire dans laquelle chacun conserverait ses cotisations dans l’attente de ses vieux jours. Supposons dans un cas extrême que l’activité économique du pays s’effondre : les pensions s’effondrent également, que ces pensions soient adossées aux cotisations des actifs (répartition) ou aux revenus du capital (capitalisation).

    #Retraites
    #Capitalisation
    #Répartition
    #Bismarck.
    #Pierre_Laroque
    #protection-sociale