• Informationsstelle Militarisierung (IMI) - Keine weiteren Truppenentsendungen nach Afghanistan!
    http://www.imi-online.de

    Keine weitere Simulation von Handlungsfähigkeit durch weitere Truppenentsendungen nach Afghanistan!

    An die Abgeordneten des Deutschen Bundestages,

    fast 20 Jahre hat sich die sog. „westliche Staatengemeinschaft“ der Illusion hingegeben, durch die Entsendung bewaffneter Kräfte nach Afghanistan in der Region Einfluss geltend zu machen und die Situation zu beeinflussen. Aktuell müssen wir feststellen, dass der Einsatz von zeitweise mehr als 100.000 Soldat*innen aus NATO-Staaten, Angriffe mit bewaffneten Drohnen, die Luftschläge von Kundus 2009 und der Einsatz der bislang größten konventionellen Bombe durch die Trump-Regierung 2017 sowie all die militärischen und zivilen Opfer die NATO und ihre Verbündeten ihrem Ziel keinen Schritt näher gebracht haben. Selbst der seit sechs Jahren als Exit-Strategie verfolgte Aufbau der sog. Afghanischen Sicherheitskräfte (Afghan National Security Forces, ANSF) hat sich in den letzten Wochen als Popanz und grandioser Fehlschlag erwiesen, der letztlich von der NATO gelieferte Rüstungsgüter in die Hände der Taliban überführte.

    Der Einsatz bewaffneter Kräfte diente in all dieser Zeit dem Ziel, „Handlungsfähigkeit“ zu simulieren, wo sie de facto nie existierte. Der nun angelaufene Einsatz deutscher Spezialkräfte folgt exakt dieser Logik. Ob es Ihnen oder „uns“ gefällt oder nicht: Die Taliban üben aktuell in Afghanistan und insbesondere in Kabul die Kontrolle aus. Daran wird nach 20 Jahren NATO-Intervention der Einsatz einiger dutzend Spezialkräfte aus Deutschland und auch einiger tausend US-Soldat*innen nichts ändern. Den Taliban (und vermutlich auch noch anderen, „radikal-islamistischen Gruppen“ vor Ort) wäre es auch ohne die von der ANSF erbeuteten Waffen jederzeit möglich, selbst aus der Distanz, den Kabuler Flughafen kurzfristig unbrauchbar zu machen oder einen Hubschrauber über dem Stadtgebiet abzuschießen. Die Medienberichte und noch deutlicher die – Ihnen vorliegenden – Lageberichte der Bundesregierung lassen keinen Zweifel daran, dass auch die zwischenzeitliche, prekäre und tödliche „Stabilisierung“ am Flughafen Kabul primär auf das Agieren der Taliban zurückzuführen ist. De facto besteht vor Ort längst eine Kooperation der NATO-Kräfte und der am Flughafenzugang ihre Peitsche schwingenden Taliban. Das – und da dürften sich vermutlich alle parlamentarischen Kräfte und auch die Friedensbewegung einig sein – ist kein wünschenswerter Zustand, aber die Realität. Sicherheitspolitisch gesprochen verfügen die Taliban vor Ort aktuell über die Eskalationsdominanz. Es ist hochgradig dumm, in dieser Situation sog. „Hochwertfähigkeiten“ in ein Gebiet zu bringen, aus dem sie ohne Zustimmung des Gegners nicht mehr evakuiert werden können. Es wäre allerdings nicht der erste große Fehler einer v.a. auf das Militärische fokussierten deutschen Afghanistan-Politik.

    Was nun dem Bundestag in einer Sondersitzung im Wahlkampf als Mandat zur Abstimmung vorgelegt wird, ist das robusteste und wahrscheinlich auch gefährlichste Mandat in der Geschichte der Bundeswehr. Es ist allenthalben von einer „komplexen“, „dynamischen“ und „sich stündlich verändernden“ Lage die Rede, in der der Waffeneinsatz gegen Zivilist*innen geradezu naheliegend ist. Das kleine Kontingent wird von einem eigens eingeflogenen Brigadegeneral geführt, dem das BMVg in Kramp-Karrenbauer „vollstes Vertrauen, jegliche operationelle Freiheit und meine politische Rückendeckung“ zugesichert hat. Im Mittelpunkt dieses Mandates stehen Spezialkräfte und insbesondere das Kommando Spezialkräfte (KSK), das noch zu Beginn des Jahres aufgrund rechtsextremer Umtriebe sowie seiner Resilienz gegen parlamentarische und rechtliche Kontrolle kurz vor der Auflösung stand. Warum es diese Spezialkräfte sein müssen, die in dieser Lage „berechtigte“ und „unberechtigte“ Ausreisewillige separieren, ist erklärungsbedürftig. Im Grunde wären hier kompetente und erfahrene zivile Organisationen deutlich sinnvoller. Diese haben Erfahrung damit, Mitarbeiter*innen zu evakuieren. Zugegeben: Auch das KSK hat entsprechende Erfahrungen, jedoch nicht in wirklich vom „Feind“ kontrollierten Gebieten und nicht, wenn es um größere Zahlen an Zivilist*innen geht. Die Hubschrauber, die nun der Bundeswehr in Kabul zur Verfügung stehen, sind entsprechend auch auf wenige, zwei bis sechs, Evakuierte beschränkt. Und jeder einzelne birgt das Risiko einer dramatischen Eskalation. Es sollte entsprechend nicht das Bild vermittelt werden, das solche Einsätze „tatsächlich“ der Evakuierung von Menschenrechtler*innen dienen werden.

    Nach aktueller Planung würden die Flüge dieser, auf Spezialkräfte ausgerichteten, Hubschrauber von den US-Spezialkräften ihrerseits abgesichert. Damit bestimmen diese auch mit. Und wenn etwas schief läuft, werden „wir“ vermutlich auch wieder „solidarisch“ sein müssen. Dann fängt der Krieg in Afghanistan von Neuem an – und „wir“ sind mit dabei.

    An die Abgeordneten der LINKEN,

    Zwanzig Jahre lang habt Ihr nicht ein Mal diesem Irrsinn zugestimmt, Afghanistan mit NATO-Truppen zu kontrollieren. Nun steht die Entscheidung an, ob Ihr dem Unsinn zustimmt, mit einigen Spezialkräften so zu tun, als könnten „wir“, Deutschland, die Lage kontrollieren. Das mag opportun erscheinen, ist aber Quatsch. Wir müssen uns von der Simulation der Kontrolle endgültig lösen, unsere bescheidene Rolle anerkennen und die daraus hervorgehenden Mittel entwickeln: Wie viel mehr wäre Afghanistan geholfen, wenn wir den seit Jahrzehnten von dort geflüchteten Menschen hier eine ernsthafte Perspektive und Mitbestimmung gegeben hätten. Wie viel hätten wir mit dem in Waffen investierten Geld erreichen können in den Nachbarstaaten – die zwischen Demokratisierung und Autoritarismus gerade durch den NATO-Krieg in Afghanistan in letztere Richtung gedrängt wurden. Abgesehen von den furchtbaren Szenen am Kabuler Flughafen sollten wir nicht vergessen, dass Afghanistan viele Nachbarstaaten hat. Und dass es dort Demokratiebewegungen gibt, die mehr Potenzial haben, als deutsche Spezialkräfte am Kabuler Flughafen.

    Jacqueline Andres, Christoph Marischka und Jürgen Wagner, Mitglieder im Vorstand der Informationsstelle Militarisierung

    Veröffentlicht von IMI 23. August 2021
    #Afghanistan, #Antimilitarismus, #Asien, #Deutschland #Bundeswehr

  • Germany′s military missing over 60,000 rounds of ammunition | News | DW | 17.07.2020
    https://www.dw.com/en/germany-military-ammunition/a-54214817


    Il semble que les fascistes allemands s’approvisionne en munitions avec l’aide de soldats d’extrême droite au sein de la Bundeswehr.

    Germany’s armed forces, the Bundeswehr, has confirmed it is missing more than 60,000 rounds of ammunition. Another 48,000 rounds from an elite special unit with links to right-wing extremism are also unaccounted for.

    Germany’s Bundeswehr is investigating after tens of thousands of rounds of ammunition were reported missing from its inventory, a Defense Ministry spokesman said Friday.

    The reason for the missing ammunition remains unclear, he told news agency DPA.

    An earlier report from newspaper Die Welt on Friday had said at least 60,000 rounds of Bundeswehr ammunition had gone missing since 2010, according to a confidential reply to a government information request filed by several parties in Germany’s parliament, the Bundestag.

    Only around 36,000 of over 96,000 missing cartridges of varying caliber have been located, the government reportedly said.

    More missing from unit with far-right ties

    This figure excludes some 48,000 rounds that went missing from the army’s elite Special Forces Command (KSK) unit, which recently came under fire after right-wing extremism was uncovered among its ranks.

    Read more: Opinion: A final reprieve for Germany’s elite army force

    “We are now investigating intensively and assessing our practices — not just in the KSK,” the ministry spokesman said.

    The investigation will examine whether the missing ammunition is the result of sloppy work, rounds left abroad, or criminal activity, he said, adding that none of the possibilities could be ruled at this time.

    “Sloppiness will be stopped, every case of diversion will be reported and the public prosecutor’s office will be called in,” the spokesperson said.

    WO SIND UNSERE WAFFEN ?
    https://unsere-waffen.de

    Der MAD sucht auf Weisung der Ministerin derzeit Waffen, Munition und Sprengstoffe, die in allen Truppenteilen entwendet worden sind. Für jeden Hinweis, der zur Ergreifung der Täter oder zum Auffinden der gestohlenen Ausrüstung führt, zahlen wir 1.000 Euro.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zentrum_f%C3%BCr_politische_Sch%C3%B6nheit#Wo_sind_unsere_Waffen ?

    https://politicalbeauty.de

    #Allemagne #extrême_droite #Bundeswehr #armée #terrorisme #WTF

  • Die Integration der Bundeswehr BERLIN (Eigener Bericht) - Bei ihrer...
    https://diasp.eu/p/9023915

    Die Integration der Bundeswehr

    BERLIN (Eigener Bericht) - Bei ihrer #Propaganda zur #Rekrutierung Jugendlicher rückt die #Bundeswehr zunehmend auf gezielte Tötungen spezialisierte #Sonderkommandos in den Vordergrund. Jüngster Ausdruck dieser Entwicklung ist ein Werbevideo, das auf den Social-Media-Kanälen der deutschen Streitkräfte abgerufen werden kann. Zu sehen sind hier #Elitesoldaten der #Fallschirmjäger, die nicht nur den “Häuser- und Ortskampf” in einem fiktiven Interventionsgebiet, sondern auch den “selektiven Schuss” auf feindliche Kombattanten trainieren.

    https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7933

    Dass die Bundeswehr bei allerlei Sauereien bereits mitmischt, unsere #Regierung das #Völkerrecht mit Füßen tritt und sich an illegalen Kriegen beteiligt, ist ja hinlänglich bekannt. (...)

  • Ein Denkmal für Johann Gottfried Piefke - Bildende Kunst - derStandard.at › Kultur
    https://derstandard.at/1252036790319/Wechselstrom-Ein-Denkmal-fuer-Johann-Gottfried-Piefke

    Theoder Fontanes Gedicht Königgrätz ist zugunsten seiner weniger kriegsverherrlichenden Texte wie Effi Briest und der Wanderungen vergessen. Piefkes Königgrätzer Marsch hingegen feiert fröhliche Urständ beim Bundewehr Musikkorps. Wie schön, dass die Österreicher das sarkstische Kunstwerk erfunden haben.

    „Piefke in Gänserndorf. Ein Kulturmanöver“ - Das Künstlerduo Wechselstrom enthüllt sein Monument beim Viertelfestival Niederösterreich
    Wien/Gänserndorf - „Popmusiker bekommen goldene Schallplatten, Militärmusiker rostige“, ist die schlichte Erklärung des Komponisten Christoph Theiler für die Materialwahl des von ihm gemeinsam mit der Regisseurin Renate Pittroff ins Leben gerufenen Piefke-Denkmals: schnell rostender Corten-Stahl. Am Mittwoch wird das Monument feierlich präsentiert - in Gänserndorf (NÖ). Es erinnert an den Ur-Piefke: Johann Gottfried Piefke, geboren an jenem 9. September vor 194 Jahren in Schwerin, war Leiter des preußischen Musikkorps unter König Wilhelm I.

    Als Preußen am düsteren 3. Juli des Jahres 1866 die Schlacht bei Königgrätz gegen Österreichs Armee gewann und damit den sogenannten Deutschen Krieg, komponierte Piefke umgehend den in Deutschland bis heute bei Polizei- und Militärmusikkapellen beliebten Königgrätzer Marsch.

    Er sollte während der triumphalen Siegesparade des preußischen Heeres erklingen - auf dem Ring in Wien. Dies wusste Otto von Bismarck zu verhindern, um Österreich nicht über Gebühr zu demütigen: Der Marsch erklang, vor die Tore Wiens verbannt, am Marchfeld bei Gänserndorf vor 60.000 preußischen Soldaten.

    Die feierliche Präsentation der rostigen Gedenk-Schallplatte für den Kapellmeister ist nur eine der eigenwilligen Aktionen, mit denen das Künstlerduo Renate Pitroff und Christoph Theiler unter dem Label Wechselstrom die geistige Beweglichkeit und andere unsichtbare Grenzen (etwa des Humors) ihrer Umgebung überprüft.

    Johann Gottfried Piefke
    https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Gottfried_Piefke

    Johann Gottfried Piefke (* 9. September 1815 in Schwerin an der Warthe; † 25. Januar 1884 in Frankfurt (Oder)) war ein preußischer Militärmusiker und Komponist.

    Er erreichte zu Lebzeiten eine gewisse Prominenz und inspirierte möglicherweise die Österreicher zu dem Spitznamen Piefke für alle Deutschen, trug in jedem Fall aber zu dessen Verbreitung bei.
    ...
    Bekannt wurde er aber vor allem durch die zahlreichen Märsche, die er komponierte. Zu den bekanntesten zählen der Marsch Preußens Gloria, der Düppeler Schanzen-Marsch und der Königgrätzer Marsch.


    Schallplatte Pariser Einzugsmarsch, Kapelle d. Leibstandarte Adolf Hitler / Dirigent: Obermusikmeister Hauptsturmführer Müller-John, Komponist Piefke

    Königgrätzer Marsch - Schloss Bellevue 21.09.2018
    https://www.youtube.com/watch?v=ndQAT_zs-Bw

    “Königgrätzer march” on the occasion of the visit of the President of the Czech Republic in the castle Bellevue. It plays the music corps of the Bundeswehr from Siegburg. The Honorary Battalion is commanded by Lieutenant Colonel Patrick Bernardy. This was Patrick Bernardy’s last assignment as Commander of the Guard Battalion at Bellevue Palace.

    Preussens Gloria - Stabsmusikkorps der Bundeswehr
    https://www.youtube.com/watch?v=fDtXbeOub-E

    Pariser Einzugsmarsch Musikkorps der Fliegerhorstkommandantur Döberitz Max Böhm
    https://www.youtube.com/watch?v=VTzl11xe8k0

    Fontane, Theodor, Gedichte, Gedichte (Ausgabe 1898), Gelegenheitsgedichte, Königgrätz - Zeno.org
    http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Gedichte/Gedichte+(Ausgabe+1898)/Gelegenheitsgedichte/K%C3%B6niggr%C3%A4tz

    (Prolog, gesprochen am 12. Juli 1866)

    Sie höhnten uns, sie glaubten es zu dürfen;
    Was Langmut war, sie nahmen’s hin als Schwäche,
    Sie warfen uns, zerdeutelt und zerrissen,
    Versprechen und Verträge vor die Füße,
    Und als in Ruh wir dann das Wort gesprochen:
    »Laßt uns, was unser sein muß, nehmt das Eure«,
    Da drohten sie: »Versucht’s, wir sind am Platz;
    Es kost’t euch Schlesien und die Grafschaft Glatz.«

    Das war zu viel. Es klang zurück die Antwort:
    »Wollt ihr den Krieg, wohlan, ihr sollt ihn haben!«
    Und nieder von den Bergen Schlesiens, Sachsens,
    Auf Wegen, die der Ruhm uns vorgezeichnet,
    An Stätten hin, die Siegesnamen tragen,
    In Böhmens Kessel stieg das Preußenheer.

    Ein heißer Kessel! Manches Kriegeswetter
    In Tag und Jahren, die nun rückwärts liegen,
    Hat drin die Junihitze schon gebraut,
    Doch solche Wetter, wie sie jetzt sich türmen
    Und Tag um Tag sich grollender entladen,
    Sind selbst in diesem Böhmerkessel neu.
    Bei Podol – Mondlicht lag auf allen Feldern –
    Zerbricht wie Glas die Eiserne Brigade;
    Bei Nachod, in drei Tage langem Ringen,
    Hält Löwe Steinmetz seine Beute fest;
    Und hügelan – Clam-Gallas mußte fliehn –
    Stürmt Friedrich Karl die Straße von Gitschin.

    So stand das Spiel; ein siebenfaches Siegen
    In sieben Tagen. »Wird der Sieg uns bleiben?«
    So zwischen Furcht und Hoffnung ging die Frage;
    Noch fehlte die Entscheidung, doch sie kam.

    Da, wo die Elbe, die sich nordwärts windet,
    Auf kurze Strecke wieder südwärts fließt,
    Auf weitem Feld, umstellt von Hügelkuppen,
    Bei Festung Königgrätz entbrennt die Schlacht.
    An stürmen unter Trommelklang und Pfeifen
    Von Altmark, Magdeburg die Regimenter,
    Thüring’sche Bataillone, dicht geschlossen,
    Sie folgen unter Hurra – all vergeblich;
    Sie dringen vor, sie jubeln und sie fall’n.
    Der Regen fällt in Strömen, schon ist Mittag,
    »Wo bleiben sie?« Es fragen’s nicht die Lippen,
    Es fragt’s nur still das Herz. Da horch, von Westen
    Und nun von Osten her in raschen Schlägen,
    Roll’n unsre Preußendonner durch die Luft.
    »Das sind sie!« geht ein Jubel durch die Reihen,
    »Das ist das achte Korps! das sind die Garden!«
    Und rechts und links des Feindes Flanke fassend,
    So reichen jetzt zwei neue Preußenheere
    Dem dritten übers Schlachtfeld hin die Hand.

    Im Feuer hält der siebzigjähr’ge König,
    Er sieht die Schale sich für Preußen neigen,
    Und sieh, zum letzten Stoße, der entscheidet,
    Erklingt sein Aufruf jetzt: »Nun, Manstein, vor!«
    Ein Hurra ist die tausendstimm’ge Antwort,
    Mit weh’nden Fahnen und mit kling’ndem Spiele
    An rücken all die Düppel-Bataillone,
    Es fällt kein Schuß, die Glieder halten Richtung,
    Und ihrem Stoß erliegt der Feind. Er flieht.
    Bunt wird das Feld von aufgelösten Massen,
    Geschütze, Wagenzüge und Kolonnen,
    Ein wirrer Knäuel, alles häuft sich, drängt sich;
    »Jetzt ist es Zeit!« und in die flieh’nden Massen
    Einhau’n die Unsern. Welch ein Spiel von Farben!
    Hier schwarz und weiß die Fähnlein der Ulanen,
    Hier silberfarbne Adler auf den Helmen,
    Hier rot und weiß die Zietenschen Husaren –
    Ein glänzend Schauspiel, glänzender der Sieg.

    Ja, Sieg! Er hat die Herzen uns erhoben,
    Er gab uns viel, – er hat auch viel genommen;
    Ein Tag des Ruhmes, aber schwer erkauft.
    ’nen Schleier über Not und Tod und Wunden;
    Es ziemt uns nicht, das Elend hier zu malen,
    Es ziemt uns nur, zu trösten und zu lindern.
    In Tod zu gehn war unsrer Brüder Pflicht –
    Die unsre heißt: »Vergeßt zu helfen nicht!«

    Quelle: Theodor Fontane: Sämtliche Werke. Bd. 1–25, Band 20, München 1959–1975, S. 263-265.
    Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004771095
    Lizenz: Gemeinfrei
    Kategorien: #Gedicht #Deutsche_Literatur

    #Musik #Preußen #Österreich #Deutschland #Tschechien #Geschichte #Krieg #Militarismus #Bundeswehr #Berlin #Spreeweg

  • „Früher hieß das ,Wehrmachtstournee‘“ – Hintergrund
    https://www.hintergrund.de/globales/kriege/frueher-hiess-das-wehrmachtstournee

    Voici une petite liste d’artistes allemands qui ont accepté de soutenir l’effort de défendre l’Allemagne au Hindou Kouch - sans être rémunéré. Il y en a eu d’autres depuis la publication de l’article il y a cinq ans.

    Wo, bitte, geht’s denn hier zur Front?, fragen immer mehr Stars und Sternchen der Unterhaltungsindustrie –

    Von SUSANN WITT-STAHL, 2. April 2013 –

    Wenn die NATO ihre Bombenteppiche über die Welt ausbreitet, bietet nicht nur der Schauspieler Til Schweiger seine Dienste als „Schutzengel“ für die kämpfende Truppe an. Auch viele Prominente aus dem Musik- und Showbusiness haben entdeckt, dass die Teilnahme am Propagandafeldzug für den „ethischen“ Imperialismus durchaus lukrativ sein kann. „Give Peace a Chance“ war einmal – heute stehen sie Schlange für einen Transall-Flug nach Kabul oder Kunduz. Sogar Punkbands finden „Antifa heißt Luftangriff“, engagieren sich an der Heimatfront für den guten Zweck der völkerrechtswidrigen Angriffskriege des Westens und freuen sich, wenn endlich einmal „zurückgeballert“ wird. „Ein gut geführter Krieg ist wie eine große Symphonie“, sagte Hitlers General Friedrich von Boetticher. Heute ist der „Vater aller Dinge“ wieder so tief in die „Eingeweide der Gesellschaft“ (Paul Virilio) vorgedrungen, dass das Stakkato einer M16 als virtuose Darbietung goutiert wird.

    Sarah Connor - Sängerin - Afghanistan -
    Gunter Gabriel - Countrysänger - Kosovo - 2000
    Paul Kalkbrenner - Technomusiker und -produzent - Afghanistan -
    Karat - Band, ex #DDR - Kosovo -
    Daniela Katzenberger - Dampfschwätzerin bei VOX - abgelehnt durch BW -
    Kurt Krömer - Stand-Up-Comedy - Afghanistan, Kabul - 2012
    Peter Maffay - Sänger - Afghanistan - 2005
    Ralf Möller - Bodybuilding-Weltmeister und Action-Star - Afghanistan - 2008
    Xavier Naidoo - Sänger - Bosnien - 2004
    Xavier Naidoo - Sänger - Afghanistan - 2010
    No Angels - Girl-Group - Kosovo -
    Til Schweiger - Schauspieler - Afghanistan - mehrfach

    Ouvertement pour la guerre mais sans intervention hors d’Allemagne

    Egotronic - Elektro - Palästina / Operation „Cast Lead“ - 2008

    L’expression défendre l’Allemagne au Hindou Kouch est du ministre de la défense (SPD) Peter Struck.

    Peter Struck : Die prägnantesten Zitate - SPIEGEL ONLINE
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/peter-struck-die-praegnantesten-zitate-a-873892.html

    Sein wohl bekanntestes Zitat ist der Satz: „Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird heute auch am Hindukusch verteidigt.“ Dieser Satz fiel im Februar 2002, spontan, wie er später erklärte.

    #Allemagne #Art #Wehrmachtstournee #Truppenbetreuung #guerre #Bundeswehr

  • #Allemagne : inspection des casernes après la découverte d’objets militaires nazis - Europe - RFI
    http://www.rfi.fr/europe/20170507-allemagne-reliques-nazies-decouvertes-casernes

    En Allemagne, après la découverte de reliques de l’armée du régime nazi dans deux casernes, le chef de la #Bundeswehr, l’armée allemande, a ordonné dimanche 7 mai 2017 l’inspection de toutes les casernes. Selon la ministre de la défense Ursula von der Leyen, il en va de la réputation de l’armée allemande, ébranlée par ce scandale de symboles nazis.

    #brigade_franco-allemande #nazisme

    • Dans la caserne française d’Illkirch, des reliques de la Wehrmacht sans que cela n’interpelle quiconque L’Essentiel - AFP - 7 Mai 2017
      http://www.lessentiel.lu/fr/news/story/Symboles-nazis-toutes-les-casernes-sont-inspectees-15040272

      . . . . . . . .
      Une inspection de sa caserne à Illkirch a permis de découvrir des reliques de la Wehrmacht, l’armée du régime nazi entre 1935 et 1945, dans une salle commune de la base, qui étaient exposées depuis un certain temps sans que cela n’interpelle quiconque.
      . . . . . . . .
      la presse a révélé qu’un précédent scandale avait concerné la base d’Illkirch en France en 2012 lorsque des soldats allemands avaient peint une grande croix gammée sur le sol de cette base de la Brigade franco-allemande, en vue de provoquer les militaires français avant un match de football opposant le club allemand du Bayern Munich à celui, français, de Lille.
      . . . . . . . .

      L’inspecteur en chef de la Bundeswehr a ordonné une inspection dans toutes les propriétés de l’armée en vue de vérifier si des reliques de la Wehrmacht s’y trouvent et, si tel est le cas, de les faire enlever »

      https://seenthis.net/messages/596320

  • L’officier préparait un attentat en se faisant passer pour un réfugié : onde de choc en Allemagne RTBF avec AFP - 2 Mai 2017

    La ministre allemande de la Défense a annulé un déplacement aux Etats-Unis mercredi et jeudi en raison du scandale autour d’un officier soupçonné de préparer un attentat et qui se faisait passer pour un réfugié syrien.

    La ministre conservatrice Ursula von der Leyen, proche de la chancelière Angela Merkel, se rendra à la place mercredi sur la base franco-allemande d’Illkirch, près de Strasbourg (est de la France) où ce militaire de 28 ans était stationné.


    De son côté, le Parquet fédéral allemand a annoncé mardi avoir été saisi de l’enquête sur cette affaire rocambolesque qui vaut de vives critiques à Mme von der Leyen pour ses commentaires acerbes sur la Bundeswehr.

    Des positions d’extrême droite affichées dès 2014
    Pour la ministre, la priorité est de faire la lumière sur les événements actuels autour du lieutenant A. de Illkirch , a expliqué son porte-parole.

    La ministre de la Défense recevra en outre jeudi à Berlin une centaine de hauts gradés pour tirer les conséquences de ce scandale.
    Ursula von der Leyen n’a pas mâché ses mots après l’interpellation mercredi dernier du lieutenant présenté par la presse sous l’identité de Franco A. et qui se faisait aussi passer pour un demandeur d’asile syrien et avait même réussi à obtenir un permis de séjour en Allemagne.

    Elle a notamment dénoncé « l’esprit de corps mal placé » et des « faiblesses de direction » dans l’armée allemande. Selon des informations de la presse allemande, le lieutenant avait clairement exprimé des positions d’extrême droite dans un travail universitaire en 2014 mais aucune mesure disciplinaire n’avait été engagée contre lui.

    Faire porter la responsabilité aux migrants
    L’officier est soupçonné, peut-être avec l’aide d’un autre homme de 24 ans, d’avoir préparé un attentat à l’arme à feu après avoir mené cette double vie pendant plus d’un an.

    Les médias évoquent un possible attentat contre des réfugiés ou une autre cible en faisant porter la responsabilité à des migrants.
    Les sociaux-démocrates, partenaires minoritaires de la coalition gouvernementale, se sont vivement émus que cet homme, qui ne parlait quasiment pas arabe, ait pu se faire passer pour un Syrien alors que l’administration chargée des demandes d’asile est censée vérifier strictement l’identité des requérants.

    https://www.rtbf.be/info/monde/detail_l-officier-preparait-un-attentat-en-se-faisant-passer-pour-un-refugie-on
    #attentats #armée #Allemagne #extrême_droite #miltaires #Illkirch #Bundeswehr #demandeur_d’asile

    • Merci @unagi

      « Le parquet fédéral allemand a ordonné l’arrestation mardi d’un troisième officier de l’armée allemande (Bundeswehr) suspecté de préparer une infraction pénale grave contre des personnalités politiques. Il apparaît donc évident qu’il existe au sein des corps d’officiers de l’armée un réseau néo-nazi beaucoup plus étendu que ce que l’on savait jusqu’ici.
      . . . . .
      Les projets des conspirateurs pour s’approvisionner en armes étaient bien avancés. En plus du pistolet à l’aéroport de Vienne, les officiers extrémistes de droite disposaient de 1000 cartouches, qu’ils avaient vraisemblablement mises de côté lors d’exercices de tir. Il y avait des munitions pour les fusils d’assaut G36 et G3, ainsi que pour l’arme de poing standard de la Bundeswehr, le pistolet P8. Selon les informations du magazine Der Spiegel, les enquêteurs ont découvert chez Franco A. un carnet de notes relatives à différents types d’armes à feu et leur coût sur le marché noir. »

  • Bericht von der Front
    http://www.berliner-zeitung.de/politik/anschlag-in-ansbach-selbstmord-attentat-erschuettert-beamtenstadt-i

    Ansbach ist nicht Berlin, deshalb ist den armen Bayern bisher nicht aufgefallen, dass der Krieg schon längst tobt, auf den Straßen wo ganz unislamische Testosteronmonster geländegängige Rentner mit Achtzylindern niedermetzeln, wo südländischen Mitmenschen ein freundliches Isch fick dein Leben angenehm leicht über die Lippen kommt, wo Taxiüberfälle selten aber blutig sind.

    Was soll die ganze Aufregung, wo Trauer, freundlicher Trost und besonnener Umgang mit den eigenen Gefühlen angesagt sind? Vielleicht ist sie erforderlich, um nach und nach zu einer gelassenen, offenen aber wachsamen Lebenshaltung zu kommen. Die will erlernt sein und findet sich bei allen, die lange im Bewußtsein allgegenwärtiger jederzeitiger Lebensgefahr gearbeitet und gelebt haben.

    Kutscher lernen von ihren Fahrgästen, von ihren Haltungen. Der Bundeswehroffizier mit Fronterfahrung aus Afghanistan zeigt was geht. Er macht seine Arbeit, kümmert sich um das Naheliegende, um seine Kameraden und arbeitet seine Aufträge ab. Das ist immer gefährlich, aber er kann damit leben, für die Familie gibt es eine Versicherung, niemand wird übermäßig darunter leiden, falls er durch einen Unfall oder einen Angriff ums Leben kommt.

    Taxifahrer entwickeln eine ähnliche Gelassenheit. Jahrzehnte auf den nächtlichen Straßen der Großstadt, in der Dunkelheit, im Kontakt mit allen Normalbesoffenen und Verrückten, trainieren Gelassenheit und Konzentration im Umgang mit Unsicherheit und Gefahr.

    So geht das. Bleibt sachlich. Wer sich aufregt macht Fehler. Wer kleine Fehler macht richtet Schaden an. Wer große Fehler macht tötet oder stirbt. Mach dir keine Sorgen. Das Leben geht auch ohne dich weiter.

    #Taxi #Bundeswehr #Attentat #Amok #Terrorismus

  • 20.05.2016 : Zeit des Schreckens (Tageszeitung junge Welt)
    https://www.jungewelt.de/2016/05-20/050.php?sstr=Kreta

    Le 20 mai 1941 marque le le début de l’invasion nazie en Crète. Cette campagne militaire fut marquée par de nombreux massacres de la population civile. Les officiers responsables pour ces crimes de guerre participaient pour la plupart à l’établissement des bataillons parchutistes lors de la création de l’armée anticommuniste Bundeswehr . Je Jour de Crète (Tag von Kreta) donne toujours lieu à de nombreuses cérémonies ce commémoration au sein des bataillons de parachutistes allemands.

    Zum 75. Jahrestag der Invasion Kretas findet heute um 20.00 Uhr im Haus der Demokratie in der Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin, eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung statt

    https://www.youtube.com/watch?v=vRfKXMLMAss


    THE BATTLE OF CRETE BY THE SCULPTOR NIKOS SOFIALAKIS

    Am 20. Mai begann mit einer kombinierten Luft- und Seelandung die Invasion Kretas. Die Verteidiger der Insel, etwa 32.000 Soldaten des britischen Empire sowie ca. 10.000 griechische Soldaten, fügten den Invasoren materielle und personelle Verluste in Höhe von mehr als 50 Prozent der eingesetzten Kapazitäten zu.
    ...
    Die personellen Verluste der Deutschen waren auch deshalb so dramatisch hoch, weil sich die kretische Bevölkerung in großem Umfang an der Abwehr der Aggression beteiligte. Für Militaristen galt bewaffneter Widerstand des Volkes als terroristische, todeswürdige Tat. Obwohl dieses Verhalten der Kreter durch Artikel 2 der Haager Landkriegsordnung von 1907 gedeckt war, nahmen es die Invasoren zum Anlass für einen grausamen Rachefeldzug gegen die Bevölkerung.

    Der Kommandeur der 5. Gebirgsdivision, Julius Ringel, befahl, Geiseln zu nehmen und für jeden getöteten oder verwundeten Deutschen zehn Griechen zu erschießen. Gebirgs- und Fallschirmjäger umstellten Dörfer und trieben die Bevölkerung zusammen. Vor den Augen der Dorfgemeinschaft erschoss man wahllos und ohne Prüfung, ob die Bevölkerung dieses Ortes sich am Kampf beteiligt hatte, meist 20 bis 50, manchmal deutlich mehr Männer. Die Dörfer wurden ausgeplündert und anschließend zerstört.

    Am 31. Mai erließ der Kommandierende General des XI. Fliegerkorps, Kurt Student, der sich selbstherrlich Gouverneur von Kreta nannte, einen Grundsatzbefehl. Die Weisung gilt als einer der grausamsten Anordnungen der jüngeren deutschen Militärgeschichte. Student legalisierte darin die »wilden« Massenerschießungen von Zivilisten durch »die Truppe« während der Kämpfe. Nun sollte systematisch vorgegangen werden. Im Rahmen dieser Terrorwelle wurden von Anfang Juni bis Ende September 1941 etwa 2.000 Kreter umgebracht, zahlreiche Dörfer geplündert und vollkommen zerstört.

    »Kreta-Kämpfer« haben über Jahrzehnte erheblichen Einfluss auf den für die Meinungsbildung und Traditionspflege in und außerhalb der Streitkräfte bedeutsamen BDF ausgeübt. In den fünfziger Jahren waren u. a. Student und Gericke »Präsidenten« der Organisation. Der Verein wurde als Sammelpunkt von Fallschirmjägern der Wehrmacht, den sogenannten Alten Adlern, sowie von Reservisten und aktiven Soldaten der Bundeswehr, darunter auch der »ins Gerede« gekommenen Spezialkräfte, aufgebaut. Er ist weit verzweigt und in »Kameradschaften«, zu denen auch alle noch existierenden Traditionsverbände der Nazi-Fallschirmjäger gehören, sowie in zahlreiche Organisationen auf Landes-, Gemeinde- und Standortebene gegliedert.

    Ein Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Traditionspflege und das Gedenken an die Toten der Fallschirmjägerverbände in der Wehrmacht. Dabei steht Kreta im Vordergrund. Die Invasion wurde viele Jahrzehnte als einmalige militärische Leistung und als Beispiel unvergleichlicher Tapferkeit und Opferbereitschaft der deutschen Soldaten glorifiziert. Wegen der Aktionen antifaschistischer Kräfte erfolgt heute das Totengedenken und die Glorifizierung nicht mehr ganz so offen und undifferenziert.

    Doch der »Kreta-Tag«, der 20. Mai, ist im Fallschirmjägerbund und an manchen Standorten noch immer ein festes Datum. Im Veranstaltungskalender des BDF stehen für 2016 u. a. folgende Termine: »18.5.2016 bis 25.5.2016 Reisegruppe (nach) Kreta (Oberstleutnant a. D. Haupt). 21.5.2016 bis 22.5.2016 Gedenkfeiern (auf) Kreta, Souda/Maleme.« Außerdem wird auf den 13.5.2016 hingewiesen. An diesem Tag findet auf dem Hohen Brendten bei Mittenwald die Gedenkfeier des »Kameradenkreises Gebirgsjäger« statt.

    #Allemagne #Grèce #Crète #histoire #guerre #Bundeswehr

  • Le collectif Peng ! lance une campagne contre la publicité mensongère de la Bundeswehr

    Le site qui informe
    http://www.machwaszaehlt.de

    Dein Leben für die Mächtigen

    Die Bundeswehr braucht dich besonders im Ausland. Dort sollst du mit deinem Leben für die Interessen der Regierung geradestehen und ihre Befehle ausführen. Dabei handelt es sich um außenpolitische oder wirtschaftliche Interessen. Mit der Verteidigung Deutschlands hat das nichts zu tun. Der Terrorismus wird genutzt, um Kriege zu rechtfertigen. Doch warum gibt es so viele Krisenherde auf der Welt und was haben Deutschland und die westlichen Staaten dazu beigetragen? Warum gibt es so viel Ungerechtigkeit und warum beuten diese Länder den globalen Süden aus? Es geht unter anderem um Macht, deren Erhalt und um Ressourcen.

    Le site des menteurs
    http://www.machwaswirklichzaehlt.de

    Verantwortung übernehmen. Weiterkommen.
    Bei der Bundeswehr machen Sie sich stark für unsere Gesellschaft und Ihre Zukunft.
    Dafür qualifizieren wir Sie in über 4.000 Berufen – in Uniform und in Zivil.
    Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten.

    https://www.pen.gg
    Sur le site du collectif Peng ! on trouve des informations sur toutes les campagnes

    https://www.pen.gg/intelexit

    Intelexit
    The fiction that turned into a reality: we created the first initiative that reaches out to troubled secret service agents and helps them out of the rabbit-hole.

    https://www.pen.gg/fluchthelferin

    Fluchthilfe is not a crime.
    When Lilia, a Syrian friend of ours, told us what difficulties and harassment she had to face when leaving her crisis-ridden home, it became clear to us that action ought to be taken.

    https://www.pen.gg/vattenfake

    Vattenfall Responsibility Initiative
    We hijacked Vattenfalls Public Relations department for a day and made them say that they would take responsibility as a company. Not only the press and German parliamentarians took it very positively, we also gave a press conference in the company’s name at their German Headquarters in Berlin.

    Très amusant : la presse bourgeoise a des reflexes digne d’un chien de pavlov.

    Kommentar zu Peng Collective : Du glaubst, es ist cool, Soldaten zu dissen ? | Politik - Berliner Zeitung
    http://www.berliner-zeitung.de/politik/kommentar-zu-peng-collective-du-glaubst--es-ist-cool--soldaten-zu-d

    Es ist einfach, sich über eine freiwillige Soldatin lustig zu machen, die in ihrer Grundausbildung fünf Paar Socken durchgelaufen hat. Aber wer von den flotten Online-Motzern kann schon selbst mit Kampfausrüstung zweieinhalb Stunden lang joggen?

    Klar, das muss man nicht können. Aber es ist nicht übel zu wissen, dass die, die sich immerhin unter anderem unsere Verteidigung zum Beruf gemacht haben, einigermaßen fit sind. Bin ich deshalb eine verblendete Militaristin?

    Die Welt ist in den letzten Jahren leider nicht friedlicher geworden. Nein, es ist nicht cool für ein Land, Soldaten zu haben. Es ist notwendig.

    #Allemagne #armée #Bundeswehr #propagande

  • La transformation de la Bundeswehr en troupe de guerre civile : le cadre juridique


    Après avoir identifié grâce à la #webdoc Afghanistan Connection les processus de transformation internes requises pour mener des actions contre un peuple en révolte, je tombe sur une interview avec le chrétien-démocrate Willy Wimmer qui explique quelles modifications juridiques sont en cours de réalisation afin d’abolir le contrôle des interventions armées par le Bundestag . D’après lui il ne serait pas étonnant de voir le commandement de l’armée allemande transféré au commandant de l’OTAN.

    Il serait prévu d’utiliser l’armée ainsi transformée pour mater des soulèvements populaires sur le sol allemand.

     »Die Lunten für neue Konflikte sind gelegt« | FreieWelt.net
    http://www.freiewelt.net/interview/die-lunten-fuer-neue-konflikte-sind-gelegt-10046730

    FreieWelt.net: Wie realistisch sehen Sie die Gefahr, dass der Parlamentsvorbehalt zu Bundeswehreinsätzen fällt oder ausgehöhlt wird? Welche Konsequenzen könnte dies haben?

    Willy Wimmer: Dafür hat die Große Koalition eine Parlamentskommission gebildet, um den Parlamentsvorbehalt zu kippen, wie wir ihn heute haben: Der Deutsche Bundestag hat das letzte Wort über den Einsatz deutscher Streitkräfte. Die Linke und die Grünen sind in dieser Sondertruppe des Parlamentes nicht vertreten, und ich wundere mich sehr, dass der Präsident des Deutschen Bundestages das alles noch als »Parlamentskommission« durchgehen lässt.

    In der Sekunde, in der der Deutsche Bundestag dieses Recht verliert, verliert auch die Bundesregierung diese Kompetenz. Faktisch geht sie dann an den amerikanischen NATO-Oberbefehlshaber in Brüssel und nach Washington. Die Bundesregierung hat diese Kompetenz nur so lange, wie der Deutsche Bundestag öffentlich darüber diskutieren muss.

    Nach den Überlegungen zu Artikel 222 des Lissabon-Vertrages kann die Bundeswehr ohnehin künftig bei sozialen Unruhen in Deutschland selbst eingesetzt werden.

    Initialement la constitution ouest-allemande interdisait les interventions militaires armées sur le sol allemand. Cette interdiction absolue a été terminée en 1968 par un changement de constitution voté par le Bundestag . Le vote des Notstandsgesetze était alors l’élément déclencheur essentiel pour les révoltes de 1968 en Allemagne. En 2012 la cour constitutionelle Bundesverfassungsgericht a autorisé des interventions de l’armée au pays même pour des raisons beaucoup plus vastes qu’avant. L’abolition du contrôle parlementaire et la transformation intérieure de la Bundeswehr constituent les étapes les plus récentes de ce développement effrayant.

    Willy Wimmer
    https://de.wikipedia.org/wiki/Willy_Wimmer

    Willy Wimmer (* 18. Mai 1943 in Mönchengladbach) ist ein deutscher Politiker der CDU, der 33 Jahre dem Bundestag angehörte. Zwischen 1985 und 1992 war er erst verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und dann Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung. Von 1994 bis 2000 war er Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

    L’armée de l’Allemagne change de caractère
    http://seenthis.net/messages/317682

    Afghanistan-Connection
    http://www.afghanistan-connection.de

    Nachdenkseiten : Ein weiterer Tabubruch : Bundesverfassungsgericht lässt den bewaffneten Einsatz der Bundeswehr im Inneren zu
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=14192

    Rechtsgrundlagen zum Einsatz der Bundeswehr im Inland
    http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/RcpBEkAwDAXQs7hAsrdzC-w-0jbTTpgIrs_OvO3jmT-GWzNCd0PjkadV--Wh5dmEznDRqA5JI

    Die Bundeswehr kann im Ausland aber auch in Deutschland eingesetzt werden. ... Die rechtlichen Grundlagen dafür legt das Grundgesetz.

    Artikel 87a – Streitkräfte
    ...
    (2) Außer zur Verteidigung dürfen die Streitkräfte nur eingesetzt werden, soweit dieses Grundgesetz es ausdrücklich zulässt

    (3) Die Streitkräfte haben im Verteidigungsfall und im Spannungsfall die Befugnis, zivile Objekte zu schützen und Aufgaben der Verkehrsregelung wahrzunehmen, soweit dies zur Erfüllung ihres Verteidigungsauftrages erforderlich ist. Außerdem kann den Streitkräften im Verteidigungsfall und im Spannungsfall der Schutz ziviler Objekte auch zur Unterstützung polizeilicher Maßnahmen übertragen werden; die Streitkräfte wirken dabei mit den zuständigen Behörden zusammen.

    (4) Zur Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder eines Landes kann die Bundesregierung, wenn die Voraussetzungen des Artikels 91 Abs. 2 vorliegen und die Polizeikräfte sowie der Bundesgrenzschutz nicht ausreichen, Streitkräfte zur Unterstützung der Polizei und des Bundesgrenzschutzes beim Schutze von zivilen Objekten und bei der Bekämpfung organisierter und militärisch bewaffneter Aufständischer einsetzen. Der Einsatz von Streitkräften ist einzustellen, wenn der Bundestag oder der Bundesrat es verlangen.

    Dans un avenir pas si lointaint on risque alors de voir un général américain donner l’ordre aux soldats allemand d’intervenir contre des grévistes allemands.

    Ferguson à Berlin ? On verra bien.

    #Bundeswehr #NATO #OTAN #allemagne #droit

  • L’armée de l’Allemagne change de caractère

    Afghanistan-Connection
    http://www.afghanistan-connection.de

    „Die Bezeichnung Afghanistan-Connection ist die bestmögliche Bezeichnung, die man da finden kann. Es ist eine enge Bruderschaft aus 25 bis 30 Offizieren.” Die Männer, sagt er, kennen sich aus dem Afghanistan-Einsatz, helfen und fördern sich gegenseitig. Der Krieg am Hindukusch habe sie extrem geprägt.
    ...
    Der Einfluss dieser Connection lässt sich nur schwer vermessen, in Zahlen und Daten ausdrücken – aber er ist kaum zu überschätzen.
    ...
    Die Connection ist zugleich Ergebnis und Ursache dieser Schieflage. Sie ist Symptom einer Entwicklung – und verschärft sie -, an deren vorläufigem Ende die Truppe fast nur noch in Szenarien der #Aufstandsbekämpfung denkt. Der Verfassungs-Auftrag zur #Landesverteidigung dagegen steht, zugespitzt gesagt, nur noch auf dem Papier des Grundgesetzes.

    La première conclusion de l’article est inquiétante : la Bundeswehr n’est plus une armée faite pour défendre les frontières du pays mais une organisation pour combattre des soulèvements populaires.

    Die Nicht-Information des Parlaments wird jetzt sogar zur offiziösen Politik des Leyen-Ministeriums. Auf die Frage der abrüstungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Inge Höger, wie es informationspolitisch weitergehen solle, nachdem das Verteidigungsministerium den bisher jährlich erscheinenden Bundeswehrplan nicht mehr erstellen will, antwortete Staatssekretär Markus Grübel mit Datum vom 8. August 2014 jedenfalls :

    “Bereits vor Beginn der Neuausrichtung der Bundeswehr wurde aufgrund der umfassenden Strukturreformuntersuchungen davon abgesehen, den früheren „Bundeswehrplan” in der Ihnen bekannten Form zu erstellen und zu verteilen (…) Insofern sind die neuen Planungsdokumente des Integrierten Planungsprozesses nach Inhalt und Anzahl sowie in ihrer jeweiligen Detaillierung nicht mehr mit dem bekannten Bundeswehrplan vergleichbar. So trägt beispielsweise die an die Stelle des Bundeswehrplans gerückte Finanzbedarfsanalyse einen deutlich stärkeren ressortinternen Charakter als der ehemalige Bundeswehrplan. Es wird daher um Verständnis gebeten, dass eine Weitergabe der Finanzbedarfsanalyse nicht vorgesehen ist. Wie dem berechtigten Informationsinteresse der parlamentarischen Ausschüsse dennoch in geeigneter Form entsprochen werden kann, wird mit Blick auf die Anfang des Jahres 2015 verfügbare Finanzbedarfsanalyse für das Jahr 2016 derzeit geprüft.“
    ...
    Alexander Neu sieht einen Korpsgeist am Werk: “Man möchte unter sich bleiben. Und das geht gar nicht”, sagt Neu. Mit diesem Schreiben werde von Regierungsseite “ganz offensichtlich versucht, die parlamentarischen Kontrollrechte zu untergraben: Wie soll ich als Parlamentarier, als gewählter Parlamentarier, die Bundesregierung, das Verteidigungsministerium und die Bundeswehr kontrollieren, wenn man sich weigert, mir die notwendigen Informationen zu geben?”
    ...
    Wer nicht kontrolliert werden wolle, bei dem liege möglicherweise einiges im Argen. Die Haltung, die aus dem Schreiben des Staatssekretärs spreche, sei völlig “indiskutabel”, sagt der Grünen-Politiker. Sie zeige aber, “wie es um von der Leyens Demokratieverständnis bestellt ist”.

    “Die Informationen gehören ins Parlament. Wir Abgeordnete sind die politisch Verantwortlichen”, Lars Klingbeil, SPD-Verteidigungspolitiker

    La conclusion finale constate une réduction du pouvoir du parlement. Le gouvernement essaye de s’en débarasser et refuse de fournir des informations budgétaires. C’est simplifié par le nombre très réduit de députés de l’opposition face à la majorité composée de chrétien- et social-démocrates.

    #guerre #allemagne #webdoc #Grundgesetz

  • Afghan Bundeswehr helpers denied asylum in Germany, despite threat to lives

    Despite their right to apply for asylum in Germany, many former Afghan employees and helpers of the German #Bundeswehr have had their applications refused; many others don’t even know the opportunity exists.


    http://www.dw.de/afghan-bundeswehr-helpers-denied-asylum-in-germany-despite-threat-to-lives/a-18000408

    #Allemagne #réfugiés #asile #migration #Afghanistan

  • Face à l’OEI, les contorsions allemandes
    http://blog.mondediplo.net/2014-09-24-Face-a-Daesh-les-contorsions-allemandes

    Certes, il n’est pas question pour l’#Allemagne de participer aux frappes aériennes sur les zones contrôlées par l’Organisation de l’Etat islamique (#OEI) en Irak, et encore moins en Syrie : pacifisme officiel oblige ! Dans ce pays, on ne peut lancer une opération militaire sans un vote en bonne et due forme du Parlement, à la différence de la France où le président reste souverain. Ainsi Berlin, qui aura été un contributeur majeur de la coalition de l’OTAN en Afghanistan, n’avait accepté d’y envoyer ses chasseurs Tornado qu’avec la promesse qu’ils s’en tiendraient à des missions… d’observation.

    D’ores et déjà, une première livraison d’armes allemandes aux peshmergas kurdes d’Irak devrait avoir lieu ce mercredi 24 septembre, suivie de peu par des instructeurs de la #Bundeswehr.