• WSJ, NYT Celebrate ‘Shale Revolution’ for Investor Class, Despite Its Leading to Our Doom | FAIR
    https://fair.org/home/wsj-nyt-celebrate-shale-revolution-for-investor-class-despite-its-leading-to-o

    The Times’ report (6/17/14) on “the shale revolution going global,” as “the world’s largest energy companies are on the hunt for new sources of what they call unconventional oil and natural gas,” described how these “multi-billion dollar investments” could “change the face of global energy markets.” The Times’ Mark Scott emphasized the size and profitability of the potential shale energy resources—rather than the dangers in extracting them:

    #etats-unis #liberal #climat #business

  • Das Firmengeflecht der FDP - Liberales Bildungs-Business - Politik - Süddeutsche.de
    https://www.sueddeutsche.de/politik/das-firmengeflecht-der-fdp-liberales-bildungs-business-1.24461

    Der FDP-nahe Universum-Verlag betreut die Webseiten der Liberalen und druckt Schulbücher. Er hat eine merkwürdige Art entwickelt, sich Aufträge zu beschaffen.

    0. März 2010, von Thorsten Denkler - Es ist ein Heft, dessen Titel sich wunderbar in den liberalen Wertekosmos einfügt: „Traumberuf Chef“. Schließlich sind freies Unternehmertum und Marktwirtschaft Schlüsselbegriffe im Jargon der FDP.

    So wundert es nicht, dass die Liberalen im Thüringer Landtag am 16. März einen Antrag stellen, wie mit Hilfe dieses Heftes künftig Thüringer Schülerinnen und Schüler in die Geheimnisse des Kapitalismus eingeführt werden sollen. Die Landtagsfraktion fordert mit Drucksache 5/620 die schwarz-rote Landesregierung auf, das „Lehrmaterial ’Traumberuf Chef’ in den Lehrplan der Thüringer Schulen zu integrieren“.

    Die Fraktion verweist zudem stolz darauf, dass das Heft vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie „initiiert“ worden sei. Dessen Chef ist seit vergangenem Herbst FDP-Mann Rainer Brüderle. Auch den Liberalen in Thüringen dürfte inzwischen aufgefallen sein, dass hinter dem Heft ein FDP-nahes Verlagskonglomerat steht.

    Der ursprünglich in Berlin gegründete Universum-Verlag residiert inzwischen in Wiesbaden, unterhält aber noch eine Berliner Repräsentanz und gehört zu 50 Prozent der FDP.

    Der Verlag hat sechs Tochterunternehmen sowie je eine Dependance in der Schweiz und in Polen. Im Jahr 2008 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 80 Mitarbeitern knapp 11,5 Millionen Euro Umsatz.

    Viele Aufträge an den Verlag kommen direkt von der FDP. Wenn die Partei ihre Homepage oder das „Portal-Liberal“ erneuert, dann übernimmt das der Universum-Verlag. Wenn die Liberalen neue Broschüren oder Infoblätter benötigen, dann druckt sie der Universum-Verlag. Auch die persönliche Homepage von FDP-Chef und Außenminister Guido Westerwelle wird von einer Tochter des Universum-Verlags betreut.

    Der Verlag druckt nicht nur, er steht auch redaktionell für die liberale Sache ein: So landet eine E-Mail, die sich an die Redaktion des gemeinsamen Internetportals von Bundespartei, FDP-Bundestagsfraktion und FDP-naher Friedrich-Naumann-Stiftung wendet, bei der „Universum Kommunikation und Medien AG“, ansässig in der Reinhardtstraße 16 in Berlin-Mitte.

    Unter der Adresse Reinhardtstraße 14 firmiert die FDP-Parteizentrale im Thomas-Dehler-Haus. Die Wege in die Schaltzentrale der Macht sind kurz.

    Der Universum-Verlag und das Land Hessen
    Anfang März geriet die FDP in Hessen in die Kritik, weil der liberale Justizminister und Landesparteichef Jörg-Uwe Hahn ohne jede Ausschreibung die Wiesbadener Agentur Cicero beauftragt hatte, für das Ministerium für ein Honorar in Höhe von 13.000 Euro eine „Integrationskonferenz“ vorzubereiten. Cicero ist eine 95-Prozent-Tochter des Universum-Verlags.

    Für den Landtag erstellte das Druckhaus Schülerbroschüren und Lehrmaterial. Kosten: 120.000 Euro. Auch diese Vergabe wurde ohne Ausschreibung erteilt, der verantwortliche Landtagsdirektor ist ein FDP-Mann. Aus dem Universum-Verlag heißt es, eine Ausschreibung sei deshalb nicht nötig gewesen, weil es sich um einen Folgeauftrag gehandelt habe.

    Die Beispiele zeigen, wie eng der Verlag und die Institutionen im schwarz-gelb geführten Hessen miteinander verflochten sind.

    Auftrag aus dem Wirtschaftsministerium
    Jetzt steht das Bundeswirtschaftsministerium unter Verdacht, dem FDP-Unternehmen öffentliche Aufträge zuzuschanzen. Eine Sprecherin bestreitet jedoch, dass Minister Brüderle etwas damit zu tun haben könnte. Der Auftrag für das Heft „Traumberuf Chef“ sei bereits im Juli 2009 erteilt worden, also noch zu Zeiten, als der Wirtschaftsminister von der CSU gestellt wurde und Karl-Theodor zu Guttenberg hieß.

    Für das Projekt hat das Ministerium etwa 50.000 Euro bereitgestellt. Dabei wurde das Ministerium von der Agentur Flaskamp betreut, die den Universum-Verlag in Eigenregie mit der Umsetzung beauftragte. Mit im Boot war damit auch die Universum-Tochter Cicero.

    Offizieller Kooperationspartner des Wirtschaftsministeriums ist aber nach wie vor der Verein „Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung“. Die Organisation ist anerkannt und gilt als überparteilicher Partner im Bereich der Jugendbildungsarbeit. Die ehrenamtlichen Vorstände des Vereins haben sehr unterschiedliche fachliche Hintergründe, viele sind leitende Beamte aus Schulministerien der Länder.

    „Sein Golfschlag wird gefürchtet“
    Ein wichtiger Mann im angeblich so überparteilichen Verein ist Schatzmeister Siegfried Pabst. Er ist auch ehemaliger Leiter der politischen Abteilung der FDP. Und er kennt sich mit Geld aus: Im Wahlkampf 2005 sammelte Pabst als damaliger Leiter des Bürgerfonds der FDP Spenden für seine Partei.

    Im von der Bundes-FDP herausgegebenen Magazin Elde wird er als zugehörig zum „liberalen Urgestein“ beschrieben, sein Golfschlag werde „gefürchtet“. Er wisse, dass „viele Parteifreunde an einem guten Glas Wein und einer exquisiten Zigarre interessiert sind“. Pabst hat den 1930 gegründeten Universum-Verlag 1997 übernommen.

    Geschäftsführer des Vereins Jugend und Bildung ist Michael Jäger. Er wiederum ist zugleich Leiter des „Geschäftsbereichs Jugend und Bildung“ im Universum-Verlag in Wiesbaden. Der Internetauftritt des Vereins wurde programmiert von der „Universum Online GmbH“.

    Ein Verein als anerkanntes Aushängeschild
    Der FDP-nahe Verlag hat mit dem Verein eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die sich als äußerst lukrativ für den Verlag erwiesen haben dürfte. Denn der Verein fungiert bei der Auftragsbeschaffung des Universum-Verlags als fachlich anerkanntes Aushängeschild.

    So ist etwa auf der Kölner Bildungsmesse Didacta nicht der Universum-Verlag, sondern die „Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung“ vertreten, um Kooperationspartner für Bildungsprojekte zu gewinnen. Zwar kann der Verein Aufträge, die sich aus solchen Kooperationen ergeben, auch an andere Bildungs-Verlage vergeben. De facto ist das in den vergangenen Jahren allerdings nicht geschehen, bestätigt Michael Jäger auf telefonische Nachfrage.

    Der Verein und der Verlag haben überdies eine gemeinsame „Stiftung Bildung und Jugend“ gegründet: Vizepräsident ist FDP-Mann Siegfried Pabst, Geschäftsführer Michael Jäger.

    Jäger, der nach eigenen Angaben nicht FDP-Mitglied ist, hat dennoch kein Problem damit, für Verein und Verlag gleichzeitig in leitender Position tätig zu sein. Im Gegenteil: Aus Sicht des Vereins-Geschäftsführers würde er ohnehin „dazu raten, mit dem Universum-Verlag zusammenzuarbeiten“.

    Jäger weist auf Nachfrage von sueddeutsche.de auch jeden Vorwurf zurück, der Verlag stehe FDP-geführten Häusern zu nahe. Er könne sich - von der aktuelle Kooperation mit dem Brüderle-Ministerium abgesehen - an kein gemeinsames Projekt mit einem FDP-geführten Ministerium erinnern, sagt er, weder auf Landes-, noch auf Bundesebene. Vielmehr habe der Verlag mit vielen einst SPD-geführten Ministerien zusammengearbeitet wie etwa dem Finanz- oder dem Verteidigungsministerium zur Zeit der großen Koalition.

    Nicht ganz zufrieden mit dem Konstrukt scheint jedoch Eva-Maria Kabisch zu sein, die Vorsitzende der „Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung“. Kabisch ist parteilos und genießt über alle Parteigrenzen hinweg einen exzellenten Ruf als Bildungsfachfrau. Bis 2004 hat sie als hohe Beamtin beim Berliner Bildungssenator das Land unter anderem in der Kultusministerkonferenz vertreten.

    Kabisch will über den Universum-Verlag kein schlechtes Wort verlieren. Die Zusammenarbeit sei „ordentlich“ und immer „vertrauensvoll“ gewesen. Dennoch hat sie als Vereinsvorsitzende jetzt eine interne Diskussion über die personelle und geschäftliche Verflechtung ihrer Arbeitsgemeinschaft mit der FDP angemahnt.

    Sie habe immer Wert darauf gelegt, unabhängig zu ein, sagt Kabisch zu sueddeutsche.de. Der Universum-Verlag habe immer „gute Arbeit geleistet“. Doch dann schiebt sie einen Satz hinterher, der auch als Drohung an die FDP und ihr kleines Verlagsimperium verstanden werden kann: „Ich will mich nicht instrumentalisieren lassen.“

    #Allemagne #politique #affaires #business #FDP #libéraux

  • #Etats-Unis. Beaucoup plus qu’un simple #mur : le #business rentable et meurtrier de la militarisation des #frontières | A l’encontre
    http://alencontre.org/ameriques/americnord/usa/etats-unis-beaucoup-plus-quun-simple-mur-le-business-rentable-et-meurtri

    Le résumé du rapport du Transnational Institute examine le rôle des plus grandes firmes d’armement du monde (ainsi que d’un certain nombre d’autres entreprises de sécurité et d’informatique) dans le façonnement de la militarisation des frontières états-uniennes et les avantages qu’elles en tirent. Par leurs contributions à la campagne électorale, leurs activités de #lobbying, leur engagement constant auprès des représentants du gouvernement et la navette des cadres entre l’industrie et le gouvernement, ces sociétés de sécurité frontalière et leurs alliés gouvernementaux ont formé un puissant complexe industriel frontalier qui constitue un obstacle majeur à une réponse humaniste à la #migration.

    https://www.tni.org/files/more-than-a-wall-report-infographic.jpg

  • Ce #fonds_d'investissement qui prospère... sur l’#hébergement de migrants aux frais de l’Etat

    Une filiale de la #Caisse_des_dépôts_et_consignations (#CDC) a créé un fonds d’investissement pour racheter plusieurs #hôtels pour loger des #demandeurs_d'asile. Elle promet à ses souscripteurs un copieux #rendement. Et sans risque, car c’est l’Etat qui règle le prix des chambres.

    Et si vous investissiez dans le demandeur d’asile ? C’est un placement qui rapporte 3,5 % par an pour une prise de risque limitée, puisque l’Etat garantit quasiment le #rendement. La proposition sonne comme une plaisanterie. Elle est pourtant sérieuse. #Ampère_Gestion, filiale immobilière de la Caisse des dépôts et consignations (CDC), a créé en 2017 un fonds d’investissement baptisé #Hémisphère. Souscrit par des investisseurs institutionnels (dont #BNP_Paribas_Cardif et #CNP_Assurances), il a permis de lever 100 millions d’euros. Cette somme a financé le rachat de 59 hôtels #F1, ex-enseigne low-cost du groupe #Accor, et leur #transformation en #foyers_d'accueil. Au dernier pointage, ces foyers accueillaient deux tiers de demandeurs d’asile et un tiers de personnes hébergées en urgence.


    https://www.marianne.net/fonds-investissement-hotels-demandeurs-asile

    #investissement #asile #migrations #réfugiés #France #économie #business #logement

    hélas #paywall

    ping @karine4 @isskein

  • LUFTANGRIFF
    https://www.stern.de
    Der Stern, Ausgaben 2.10.2018, Seite 24 - Wir lernen, was uns krank macht. Eigentich ist das offensichtlich. Für Taxifahrer gibt es jedoch keine Berufskrankheiten. Offiziell. Ist halt kein amtlich anerkannter Beruf.

    Berufsfahrer, die ständig in Städten unterwegs sind, atmen ein Drittel mehr
    Rußpartikel ein als andere Verkehrsteilnehmer. Forscher des Londoner
    Kings College statteten 140 Taxi-, Kurier-, Lkw- und Krankenwagenfahrer
    sowie Müllwerker mit kleinen Partikel-Messgeräten aus. Nach vier Tagen in
    London hatten die Teilnehmer im Schnitt 4,1 Mikrogramm Ruß pro Kubik­
    meter Luft mitbekommen, Taxifahrer sogar 6,5 Mikrogramm. Einfachste Abhilfe:

    Wer Fenster hatte und sie schloss, halbierte die Staublast in seiner Luft.

    #Taxi #Lkw #Bus #Arbeit #Umweltverschmutzung #Luftverschmutzung #Arbeit #Arbeitsschutz

  • Taxi Driving Innovation – Ein spannender Tag zum nachschauen
    https://www.taxi-times.com/taxi-driving-innovation-ein-spannender-tag-zum-nachschauen

    Schauplatz der vom Bundesverband Taxi und Mietwagen e. V. in Kooperation mit der Telekom veranstalteten „Fernlicht-Veranstaltung Taxi Driving Innovation“ war die Berliner Academic-Lounge. Christian Meyer von der Telekom hatte zuvor im Taxi-Times-Kurzinterview das Motto der Veranstaltung definiert: In die Zukunft blicken und für einen Tag einmal die „Abers“ weglassen.

    In seinem einleitenden 15-minütigen Impulsvortrag forderte Meyer die rund 160 anwesenden Besucher der Veranstaltung – größtenteils Vertreter des bundesdeutschen Taxigewerbes – auf, im Hinblick auf die digitalen Änderungen mutig zu agieren und auf starke Partnerschaft zu setzen.

    Im Anschluss daran übernahm abermals ein Herr Meyer – diesmal der Journalist Gerald Meyer, der als Moderator durch den Kongress führte. Meyer leitete das erste der insgesamt vier Themenpanels ein: „Digitale Chancen – Neue Geschäftsmodelle durch Innovation“. Was darunter zu verstehen ist, erläuterte Dr. Tom Kirschbaum, Geschäftsführer von Door2Door in seiner rund zehnminütigen Rede.

    Vor allen Dingen im Bereich Ride-Pooling kommt es dabei auf eine enge Vernetzung des Taxigewerbes mit dem ÖPNV an. Kirschbaum nannte hier als politisches Beispiel die ganz frisch gestartete Kooperation zwischen zwei Gemeinden in Hof und einem dortigen Taxiunternehmen, die nun gemeinsam einen On-demand-Service betreiben, und die Kirschbaum im Kurz-Interview mit Taxi Times als vorbildhaft beschreibt.

    Digitale Chancen nutzen bedeutet auch, sich mit denjenigen Mobilitätsanbietern in eine Partnerschaft zu begeben, die mit dem Taxi arbeiten wollen, anstatt mit eigenen (Mietwagen-)flotten gegen das Taxi zu agieren. Sixt ist dafür seit Februar dieses Jahres ein Beispiel, und Konzernvorstand Alexander Sixt war persönlich anwesend und bekräftigte in seinem Statement, dass man in Deutschland gerne und ausschließlich mit dem Taxigewerbe zusammenarbeite.

    Gegenüber Taxi Times zog Sixt ein positives Fazit der ersten acht Monate der Zusammenarbeit, in denen man die Nutzung der Sixt-App um 300 Prozent steigern konnte und einen Umsatz von einer Million Euro pro Tag erreiche. Das Taxiprodukt sei der letzte große Baustein gewesen, um ein End-to-end-Produkt in den Markt zu bringen.

    Hermann Waldner, Vizepräsident des Bundesverband Taxi und Gründer von taxi.eu, sieht die Chance seiner Branche in genau solchen Partnerschaften und in einer Kapitalisierung des eigenen Produkts in Form einer Taxi AG.

    Im Anschluss an seine rund zehnminütige Rede stellte sich Waldner gemeinsam mit Kirschbaum und Sixt den Fragen des Moderators, bei denen es unter anderem auch um die Frage der Datennutzung ging, die man aus den App-Bestellungen gewinnt.

    Nach einer kurzen Kaffeepause ging es dann weiter mit dem Themenpanel „Zukunft auf die Straße bringen“, das Gregor Beiner, Geschäftsführer eines Münchner Taxibetriebs, mit einem Vortrag zu seiner Elektrotaxiflotte begann. Beiners Fazit: E-Mobilität ist machbar – und damit habe man auch die politische Unterstützung und werde als Partner für gemeinsame Projekte mit dem ÖPNV noch attraktiver.

    Dass gerade auch die ÖPNV-Betreiber im Bereich des Mobilitätswandels neue Wege gehen, machte Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe BVG, im Dialog mit Moderator Meyer deutlich. Sie referierte über das Berlkönig-Projekt, und wo man dabei auch das Taxigewerbe einbezieht und über den kompletten Mobiltätsmix Jelbi, bei dem auch die Taxiwahl integriert sein wird.

    Beiner und Nikutta nahmen daran anschließend an einer Diskussionsrunde teil, die von Michael Müller-Görnert, dem Verkehrspolitischen Sprecher des VCD, und von Herwig Kollar, Vorstand des Bundesverband Taxi und juristischer Vertreter von Taxi Deutschland in diversen Verfahren gegen Uber, komplettiert wurde. Müller-Görnert bestätigte die Sinnhaftigkeit von Elektromobilität anhand einer Studie, wonach Elektroautos im aktuellen deutschen Strommix über ihre Lebenszeit klimafreundlicher unterwegs sind als Benziner und Diesel. Kollar kritisierte, dass die aktuelle Diskussion um eine Änderung des Personenbeförderungsgesetzes PBefG zu sehr auf die technische Frage fokussiert sei. Dabei gehöre doch als ganz wesentliche Frage auch der Aspekt in die Überlegungen der Politik einbezogen, welche Auswirkungen die aktuellen Änderungspläne auf die Verkehrspolitik und das gesellschaftliche Gefüge insgesamt haben.

    Von dieser Debatte ging es nahtlos in den ländlichen Bereich über – und damit ins dritte Themenpanel „An jeder Milchkanne“. Hier stellte Heike Kopp als Leiterin des Nahverkehrsamts Rottweil den in ihrem Landkreis praktizierten Anrufbus vor, der von einem örtlichen Taxibetrieb durchgeführt wird. Kopp warb intensiv um die Beteiligung weiterer Taxipartner, denn diese verfügen bereits über das Personal und die Fahrzeuge und somit über die für solche Projekte nötige Infrastruktur.

    Auch dieses Panel wurde mit einer Diskussionsrunde beendet, die neben Frau Kopp noch Michael Ehret vom Verband des Württembergischen Verkehrsgewerbes komplettiert wurde sowie von Markus Pellmann-Janssen, Head of Sales bei IOKI, einem Anbieter von On-demand-Software. Die Angebote des ÖPNV müssen so attraktiv sein, dass die Politik auf Verbote verzichten könne, meint Pellmann-Janssen. Der Wandel der Bürger in ihrem Mobilitätsverhalten müsse freiwillig geschehen. Für Ehret sind Angebote wie der Anrufbus optimale Ergänzungen zum Individualverkehr.

    Ganz zum Schluss dieser Diskussionsrunde wurde noch einmal der rote Faden des ganzen Zukunftsforums aufgegriffen: „Mehr Mobilität bei weniger Verkehr“ könne nur durch das Teilen von Fahrten und Fahrzeugen erreicht werden. Dabei ist auch das Taxi eine Alternative.

    #Taxi #Politik #Business

  • #Industrie du #développement : les mésaventures des modèles voyageurs

    Micro-crédit solidaire, titrisation foncière, paiement basé sur la performance, transferts monétaires, prévention de la transmission du Sida de la mère à l’enfant, aliments thérapeutiques contre la malnutrition infantile, promotion des pratiques familiales essentielles constituent autant de « modèles voyageurs », promus, selon les cas, par la Banque mondiale, l’OMS, l’UNICEF, MSF, et bien d’autres « partenaires du développement ». Ils consomment une grande partie de l’#aide_au_développement, et fournissent des centaines de milliers d’#emplois. Mais comment faire en sorte qu’ils s’adaptent mieux, chaque fois, aux réalités locales ?

    https://aoc.media/analyse/2019/09/25/industrie-du-developpement-les-mesaventures-des-modeles-voyageurs
    #business #coopération_au_développement #Jean-Pierre_Olivier_de_Sardan #aide_humanitaire #ONU #nations_unies

  • L’#Allemagne prête son espace aérien á l’état sioniste pour le rendre plus efficace dans le #massacre de #civils libanais
    https://www.middleeasteye.net/news/israeli-fighter-jets-join-military-exercises-over-northeastern-englan

    Amos Harel, military correspondent for Haaretz newspaper, says the IDF no longer takes the view that it has little to learn from the armed forces of other nations.

    It is also eager to train outside Israel because training areas within the country are few in number and variety, so officers and troops soon become overly familiar with the terrain.

    A recent training exercise in Germany, Harel wrote, “is good preparation for combat in locales in which the IDF [Israel Defence Forces] might find itself some day, notably Lebanon, though that’s not spelled out explicitly to the hosts, to avoid embarrassing them”.

    #Liban #complicité_criminelle #sans_vergogne

    • En Allemagne notre problème est le succès des lobbyistes israéliens qui ont réussi à convaincre le grand public que l’État d’Israël et les juifs en général forment une unité, que c’est la même chose, un peu comme la trinité pour les chrétiens où le père, le fils et et saint esprit sont identiques

      ( Oui, je sais, cette idée n’est pas partagée par tous les chrétiens du monde, mais c’est toujours comme ca avec les religions, chacun croit ce qu’il veut. Chez nous ils parlent de trinité et voilà. Moi ca m’a toujours étonnée qu’on puisse former une unité avec quelqu’un dont on de sait pas où il est et s’il existe, d’un personnage historique à l’histoire contradictoire et mythique et quelqu’un qu’on ne rencontre qu’en état d’intoxication. Peut-être il faudrait arrêter de prendre au sérieux les religions et ne s’intéresser plus qu’aux hommes et leurs besoins immédiats. )

      Pour nous qui avons encore une idée ce ce que c’est l’impérialisme il est alors très difficile d’expliquer aux jeunes que la critique de la politique israélienne ne signifie pas automatiquement qu’il faut casser la figure à chaque homo qui porte la kippa ;-)

      La définition gemano-israélienne de l’antisemitisme rend impossibe une vision nuancée des problèmes. La présence de prêtres islamistes dans les mosquées de Berlin ne facilite pas les choses non plus. #WTF, ils sont tous cinglés.

      Zu wenig Engagement gegen Antisemitismus : Angriffe auf Juden sollten wir als Angriffe auf uns alle verstehen - Politik - Tagesspiegel
      https://www.tagesspiegel.de/politik/zu-wenig-engagement-gegen-antisemitismus-angriffe-auf-juden-sollten-wir-als-angriffe-auf-uns-alle-verstehen/25059432.html

      Anita Lasker-Wallfisch, die die Shoah überlebt hat und gerade mit dem Nationalpreis ausgezeichnet worden ist, hat ihren Dank dafür mit einem Appell verbunden: dem Antisemitismus entgegenzutreten, wo immer er uns begegnet.

      Und wo er uns überall begegnet. 25. September: Bekennende Juden-Hasser und Terrorunterstützer haben eine Genehmigung zum Rappen am Brandenburger Tor im Rahmen einer Pro-Palästina-Demonstration. Zwei Rapper, die in ihren Texten dazu anstacheln, Tel Aviv zu bombardieren; zwei, die Juden gerne „zertrampeln“ würden. Erst in quasi letzter Minute verbietet der Innensenator den Auftritt.

      Tu m’étonnes, rapper contre les juifs, c’est la provocation suprême dans l’Allemagne sioniste. Quel privilège pour un jeune poète de voir ses texte censurés, c’est la gloire posthume assurée. Là les chiffres de vente explosent, ils ont gagné le concours du guerilla marketing ! Chapeau, Monsieur le censeur, vous avez fait deux heureux.

      #musique #business

  • Projet de loi d’orientation des #mobilités : la Fnaut reste vigilante
    https://www.banquedesterritoires.fr/projet-de-loi-dorientation-des-mobilites-la-fnaut-reste-vigilan

    Alors que le projet de loi d’orientation des mobilités (LOM) revient en deuxième lecture à l’Assemblée nationale, la Fédération nationale des associations d’usagers des transports (#Fnaut) salue à ce stade des « avancées incontestables ». Mais elle pointe aussi les « insuffisances » du texte qui ne lui semble pas à la hauteur des enjeux sanitaires et climatiques.

    #santé #climat #flotte_libre #transports #vitesse #bus

  • Les capitalistes ont peur Chris Hedges - 18 Sep 2019 - Investigaction

    Quand les grands patrons des États-Unis signent une charte sur la bonne gouvernance et promettent un avenir meilleur, Chris Hedges nous rappelle ce qu’est le capitalisme. C’est clair, net, précis et ça montre à quel point ces grands patrons débordent d’hypocrisie. Mais cela montre aussi à quel point ils ont peur et tentent par tous les moyens de redorer un blason qui ne fait plus illusion. (IGA)

    Les capitalistes cherchent à maximiser les profits et à réduire le coût du travail. Cela résume la base du capitalisme. Il est défini par ces objectifs immuables. Il ne s’agit pas de démocratie. Il ne s’agit pas, comme certains l’affirment, de créer de la richesse pour la classe ouvrière. Cela n’a rien à voir avec la liberté non plus. Dans les grandes entreprises en particulier, les capitalistes sont remplacés quand ils ne sont pas en mesure d’augmenter les profits et de réduire les coûts de la main-d’œuvre à coups de licenciements, de réductions salariales, de destruction des syndicats, de délocalisations, de sous-traitance ou d’automatisation des emplois. L’éthique personnelle est hors sujet. Le capitalisme est juste une histoire d’acquisition et d’exploitation.

    Les capitalistes poussent le vice jusqu’à l’absurde dès lors qu’il leur faut mentir sur la vraie nature du capitalisme. Dernièrement, la Business Roundtable a publié une nouvelle version des Principes de la bonne gouvernance d’entreprise. Le document est signé par 181 PDG très importants, notamment les directeurs d’Amazon, de General Motors et de Chevron qui, tous les trois, n’ont payé aucun impôt fédéral sur le revenu en 2018. Cette déclaration apparait comme un double discours digne des pires régimes totalitaires du 20e siècle.

    Si maximiser les profits implique de transformer les océans en zones mortes, d’emplir l’atmosphère d’émissions de carbone et de toxines qui rendent le climat invivable pour les humains, d’injecter des produits chimiques et des déchets dans le sol, l’eau, l’air et les réserves alimentaires en s’assurant ainsi que le cancer devienne épidémique ; si ça implique également d’acheter des responsables élus et des juges pour servir les intérêts exclusifs du capital, de privatiser les services sociaux, y compris les soins de santé, le transport, l’éducation et tous les services publics de manière générale ; si ça implique d’arnaquer le public, eh bien, c’est le prix des affaires.

    Si réduire le coût de la main-d’œuvre implique de contraindre les travailleurs à rester désorganisés, si ça implique d’abolir les réglementations relatives au travail, à la santé et à la sécurité, s’il s’agit de délocaliser l’industrie dans des pays où les travailleurs triment comme des serfs du 19e siècle, si ça implique de supprimer chez nous des salaires et de contraindre des populations appauvries à la servitude de la dette, eh bien, c’est le prix des affaires.

    Ce n’est pas un hasard si les États-Unis connaissent aujourd’hui la pire inégalité de revenus depuis les années 1920. Cela a été conçu par la classe capitaliste. Mais ce que nous révèle la déclaration de la Business Roundtable, c’est que les capitalistes ont peur d’être démasqués. Un capitalisme libéré de toute contrainte extérieure et interne va piller et exploiter une population captive jusqu’à ce qu’elle se lève avec fureur. C’est cette éruption que les capitalistes d’aujourd’hui craignent.

    Le capitalisme, parce qu’il est une force tellement destructrice sur le plan social, sature le paysage médiatique de publicités visant à désinformer et à manipuler l’opinion publique. Il utilise ses immenses richesses pour acheter la presse, domestiquer les universités, les organisations à but non lucratif et les groupes de réflexion. Il utilise aussi ses richesses pour diaboliser et museler ses détracteurs. Il finance des pseudo-intellectuels et des pseudo-économistes qui propagent inlassablement l’idéologie du néolibéralisme, cette croyance selon laquelle le transfert des richesses entre les mains des oligarques au pouvoir serait bénéfique pour la société. Le capitalisme forme des monopoles mondiaux qui s’attaquent au public. Dans sa quête de profit, il mène des guerres sans fin. Il associe l’agitation anticapitaliste au terrorisme. Concrètement, cela implique que toute personne aux États-Unis qui filme ou photographie la sauvagerie et la cruauté de l’agriculture industrielle – l’une des principales causes d’émissions de carbone – peut être accusée de terrorisme. Et lorsque ses systèmes pyramidaux, ses fraudes et ses bulles financières éclatent, le capitalisme pille le trésor national et laisse la facture aux contribuables. (Lors de la crise économique étasunienne de 2008, les sociétés ont englouti 4 600 milliards de dollars d’argent public.)

    Le capitalisme, comme l’a compris Karl Marx, est une force révolutionnaire s’il n’est ni réglementé ni entravé. Il crée d’abord une économie mafieuse, comme l’a écrit Karl Polanyi, puis un gouvernement mafieux. C’est la cupidité de la classe capitaliste qui a transformé nos villes en ruines et qui a appauvri plus de la moitié du pays. C’est l’avidité de la classe capitaliste qui nous a mis sur la voie de l’écocide. C’est la cupidité de la classe capitaliste qui a créé les mécanismes de répression interne, y compris une police qui fonctionne comme des unités de voyous paramilitaires dans nos propres colonies intérieures, la surveillance de masse du public, un vaste système d’incarcération massive, sans oublier des agences comme la NSA, la Sécurité intérieure et le FBI qui espionnent le public pour contrecarrer toute résistance. C’est encore la cupidité de la classe capitaliste qui a démantelé les institutions démocratiques des États-Unis. C’est toujours l’avidité de la classe capitaliste qui nous a donné Donald Trump. Ce dédain marqué pour le bien commun et la démocratie font de ces capitalistes des traitres.

    Jamie Dimon, PDG de JP Morgan Chase et président de la Business Roundtable, a reconnu dans le communiqué de presse contenant la « Déclaration sur l’objectif d’une société » que « le rêve américain est vivant, mais en train de s’effriter« . Il nous a cependant assuré que « les grands employeurs investissent dans leurs travailleurs et leurs communautés, car ils savent que c’est le seul moyen de réussir à long terme. Ces principes modernisés reflètent l’engagement indéfectible du monde des affaires de continuer à faire pression pour une économie au service de tous les Américains. »

    Alex Gorsky, président du conseil d’administration et PDG de Johnson & Johnson, mais aussi président du comité de gouvernance d’entreprise de la Business Roundtable, a ajouté de son côté que la déclaration « affirme le rôle essentiel que les entreprises peuvent jouer pour améliorer notre société« .

    Darren Walker, président de la Fondation Ford, a qualifié la déclaration de « formidable nouvelle » et a dit que cela « se traduirait par une prospérité partagée et durable tant pour les entreprises que pour la société« .

    Les passages sentencieux et autosatisfaits de la déclaration peuvent être résumés par ses premiers paragraphes :

    « Les Américains méritent une économie qui permette à chaque personne de réussir grâce au travail acharné et à la créativité, une économie qui permette de mener une vie remplie de sens et de dignité. Nous pensons que le système de libre marché est le meilleur moyen de créer de bons emplois, une économie forte et durable, l’innovation, un environnement sain et des perspectives économiques pour tous.

    Les entreprises jouent un rôle vital dans l’économie en créant des emplois, en encourageant l’innovation et en fournissant des biens et des services essentiels. Les entreprises fabriquent et vendent des produits de consommation ; fabriquent du matériel et des véhicules ; soutiennent la défense nationale ; cultivent et produisent de la nourriture ; fournissent des soins de santé ; génèrent et délivrent de l’énergie ; et offrent des services financiers, de communication et autres qui sous-tendent la croissance économique. »

    Des capitalistes tels que Dimon (valeur nette de 1,4 milliard de dollars) et Gorsky devraient être en prison dans une démocratie qui fonctionne. La société du premier a payé plus d’amendes réglementaires qu’aucune autre en Amérique. Celle de Gorsky a été chargée d’aider à alimenter la crise des opioïdes en Oklahoma pour se voir ensuite condamnée par un tribunal à verser 572 millions de dollars à cet État. Johnson & Johnson, Purdue Pharma, Pfizer et McKesson sont responsables de la mort de plusieurs milliers d’Américains. Selon le gouvernement fédéral, plus de 130 personnes sont décédées chaque jour en 2016 et 2017 aux États-Unis à la suite d’overdoses liées aux opioïdes.

    Les crimes financiers de Dimon sont à eux seuls assez nombreux et notoires. Ils comprennent notamment la souscription de titres frauduleux dans les années qui ont précédé le krach financier de 2008, la surfacturation à des membres de l’armée de prêts hypothécaires et d’opérations de refinancements hypothécaires, la surfacturation de frais de découvert, la manipulation d’offres sur les marchés de l’électricité en Californie et dans le Midwest, la surfacturation d’assurances contre les inondations, la facturation de services inexistants de surveillance de cartes de crédit, la pratique de taux et de commissions hypothécaires plus chers pour les minorités que pour les emprunteurs blancs, ou encore le non-paiement des heures supplémentaires aux travailleurs de l’entreprise.

    Alors, que penser de cette déclaration – qui ne vaut pas mieux que celles d’Al Capone soulignant que la mafia dirigeait une œuvre de bienfaisance à Chicago ?

    Cette déclaration nous montre que les capitalistes prennent peur. Ils savent que l’idéologie dominante du néolibéralisme n’a plus de crédibilité. Ses mensonges ont été révélés. Ils savent que les institutions au pouvoir, y compris les pouvoirs législatif, exécutif et judiciaire, ne fonctionnent plus et sont méprisés. Ils savent que les médias, Wall Street et les grandes banques ont perdu la confiance du public et sont détestés. Ils savent que le système de justice pénale, qui criminalise la pauvreté et légalise la fraude dans les entreprises, est une imposture. Ils savent que l’ascenseur social est une farce. Et surtout, ils savent que le système financier, bâti sur l’échafaudage de milliards de dollars que le gouvernement leur a prêtés à des taux d’intérêt minimes, n’est pas viable et déclenchera une autre récession, voire une dépression. Ils savent aussi qu’ils sont responsables de tout ça.

    Les capitalistes sont déterminés à protéger leurs richesses. Ils sont déterminés et probablement capables d’empêcher les candidates de gauche, Elizabeth Warren et Bernie Sanders, d’obtenir la candidature démocrate pour la présidence. Mais ils sont également conscients que les politiciens tels que Hillary Clinton, Nancy Pelosi, Chuck Schumer et Joe Biden, qui ont passé leur carrière au service du pouvoir des entreprises, sont de plus en plus difficiles à vendre à l’électorat. Les mensonges et l’hypocrisie du Parti démocrate apparaissent comme évidents avec la présidence de Barack Obama, qui s’était présenté comme un outsider et un réformateur à la suite de la crise financière de 2008. Obama – que Cornel West a qualifié de « mascotte noire de Wall Street » – a trahi de façon flagrante la base du parti. Les mesures qu’il a prises, ainsi que Clinton et d’autres dirigeants démocrates après la débâcle financière de 2008, ont ouvert la porte au démagogue Donald Trump. Bien qu’il fût un escroc et un menteur invétéré, Trump a été assez astucieux pour dire aux électeurs, en particulier ceux de la classe ouvrière blanche, ce qu’ils voulaient entendre.

    La déclaration du mois d’août de la Business Roundtable est une tentative pathétique de redéfinir les rôles que doivent tenir les capitalistes dans la société, une tentative de donner à ces escrocs professionnels un visage plus gentil. Ça ne marchera pas. Les capitalistes ont le pouvoir de détruire, mais plus celui de créer. De leur incessante et inarrêtable campagne de destruction émergeront des troubles sociaux qu’ils craignent tant, mais aussi des monstruosités plus terrifiantes encore que Donald Trump.

    Source : Truthdig - https://www.truthdig.com/articles/the-capitalists-are-afraid
    & https://www.investigaction.net/fr/les-capitalistes-ont-peur
    Traduit de l’anglais par Investig’Action

    #idéologie #capitalisme #néolibéralisme #profits #idéologie #Démocratie #finances #multi_nationales #business_roundtable #mafia #écocide

  • #métaliste autour de #ORS, une #multinationale #suisse spécialisée dans l’ « #accueil » de demandeurs d’asile et #réfugiés

    Plein de liens que j’ai commencé à rassembler sur seenthis en 2015...
    Il #business dell’accoglienza ? Non è quello che immaginate
    https://seenthis.net/messages/802339

    [#Suisse] Quand l’accueil des personnes en exil devient un bizness
    https://seenthis.net/messages/573420

    Punitions collectives et #brimades dénoncées dans un centre fédéral d’asile
    https://seenthis.net/messages/571205

    L’Office fédéral des migrations n’a pas respecté la loi sur les marchés publics
    https://seenthis.net/messages/492927

    The Corporate Greed of Strangers
    https://seenthis.net/messages/465487

    Geldmaschine Asyl
    https://seenthis.net/messages/418241

    Le Matin | Le juteux business de l’asile
    https://seenthis.net/messages/403350

    RTS | Des voix s’élèvent contre la prise en charge des migrants par des entreprises privées
    https://seenthis.net/messages/402089

    Privatisierung bei Flüchtlingslagern ist gescheitert
    https://seenthis.net/messages/401632

    #privatisation #business #migrations #hébergement #logement

  • Il #business dell’accoglienza? Non è quello che immaginate

    Il business dell’accoglienza non è quel di cui hanno parlato per anni alcuni esponenti politici che oggi fanno parte della maggioranza di governo. Non esattamente. O meglio, con il passare dei mesi scopriamo che fare affari sulla pelle dei migranti, a prescindere da quanto questi siano accolti in maniera dignitosa, potrebbe poi non essere qualcosa di riprovevole per il governo in carica. Partiamo da lontano e poi scopriamo perché.

    Nel 1979, negli Stati Uniti, una legge legalizzò la possibilità di affidare le carceri in appalto a privati. Il primo Stato ad approfittarne fu il Texas nel 1989, gli Stati che avevano approvato una qualche forma di privatizzazione erano trenta e i detenuti rinchiusi in carceri private erano diventati 140mila. Gli ultimi dati disponibili sul sito del Bureau of Justice statistics indicano come nel 2011 le persone rinchiuse in carceri private fossero l’8,2% del totale del quasi milione e seicentomila detenuti negli Stati Uniti contro il 7,9 dell’anno precedente – 6,7% del totale dei carcerati statali e 18% di quelli federali. Negli Usa le carceri private ha significato cosi più alti, condizioni di detenzione peggiori e anche tassi di incarcerazione più alti – per delle ragioni collegate direttamente al sistema degli appalti. Ma fermiamoci qua, che quello degli Stati Uniti è solo un esempio e qui parliamo di Italia ed Europa.

    Cosa c’entra tutto questo con l’Italia, l’immigrazione e il razzismo? Semplice: la nuova concezione del sistema di accoglienza delle persone che chiedono asilo nel nostro Paese, quelle in attesa di sapere che destino avranno, quelle in attesa di essere identificate (e così via) sembra richiamare il sistema di detenzione privato americano, appaltato a soggetti privati. Questo almeno è quanto spiega bene un dossier pubblicato dal periodico Valori nel quale si racconta della potenziale cessione a multinazionali del sistema di accoglienza. Spieghiamo citando Valori:

    Il giro di vite governativo sul sistema di accoglienza di migranti, rifugiati e richiedenti asilo imposto dal Decreto Sicurezza ha già prodotto un sicuro vincitore: il gruppo privato elvetico ORS. La società, controllata dal private equity londinese Equistone Partners, gestisce da anni decine di centri per migranti in Svizzera, Austria e Germania e il 22 agosto scorso ha annunciato ufficialmente il suo arrivo in Italia. Il contesto legale plasmato da Matteo Salvini non potrebbe essere più favorevole. Il drastico ridimensionamento del sistema Sprar in favore dei CAS, gestiti dai privati, rappresenta un’occasione troppo ghiotta. Grandi centri di massa, improntati al risparmio (almeno in apparenza) e orientati al profitto.

    La società lavora in Austria, dove però il governo in carica sta pensando di riassumere in house il sistema di accoglienza per due ragioni: appaltare fa diminuire i costi per persona ma fa crescere quelli complessivi e l’accoglienza è di pessimo livello. I centri gestiti da ORS sono infatti spesso sovraffollati e in un caso questo ha portato a una denuncia da parte di Amnesty International. Nel 2015 a Traiskirchen, centro pensato per 1800 persone, ne dormivano 4500, alcuni all’aperto. In Germania e Norvegia operano invece la Homecare e la Hero Norge AS, che a loro volta hanno visto calare i profitti (per ragioni collegate alla chiusura della rotta balcanica) e che neppure sono nuove a scandali. Ospiti della Homecare sono morti durante risse e altri hanno denunciato maltrattamenti. Trentuno dipendenti sono sotto processo in Renania.

    Il modello, insomma, non è dei migliori. Anzi: non c’è luogo del pianeta dove la privatizzazione del sistema carcerario o di accoglienza abbia generato risparmi o una maggiore qualità del servizio. Di solito, vale negli Stati Uniti come in Austria, succede che queste società abbiano una grande capacità di condizionare le scelte politiche. Negli Stati Uniti investendo pesantemente in lobbying, in Austria offrendo lavoro ad ex politici dei partiti di governo.

    Torniamo all’Italia. Perché Valori avverte del pericolo che sistemi come quello austriaco vengano adottati da noi? In parte abbiamo risposto con la citazione qui sopra: la ORS ha aperto una sede legale nel nostro Paese. E la ragione risiede nella riorganizzazione del sistema di accoglienza voluta dal governo. La chiusura dei CARA (Centri di accoglienza per richiedenti asilo) come Castelnuovo di Porto e l’abolizione del permesso di protezione umanitaria, che ha generato (e genererà) l’espulsione dalle strutture di accoglienza di migliaia di persone non è frutto della voglia di migliorare i servizi o di colpire quello che viene definito “il business dei rifugiati”. Probabilmente una parte degli ospiti dei CARA che ne hanno titolo verranno inviati negli Sprar che nel frattempo vengono svuotati da chi, grazie al Decreto sicurezza, non ha più le carte in regola per risiedervi.

    Obbiettivo del Decreto sicurezza è quello di avere dei centri grandi, non pensati per l’integrazione e l’accoglienza ma semplicemente come parcheggi di persone che sono in attesa di conoscere il loro destino. Che, nella mente di chi ha concepito le nuove leggi, sono per la maggior parte dei millantatori che dicono di aver diritto allo status di rifugiato pur essendo migranti economici. La conseguenza è che questi non necessitano di servizi volti a facilitare l’inclusione sociale, perché nella maggior parte finiranno con l’essere espulsi. Falso, ma utile a distruggere un sistema di accoglienza diffusa, quello degli Sprar, che stava lentamente cominciando a funzionare. I nuovi centri saranno quindi, leggiamo ancora sul dossier di Valori (e abbiamo scritto varie volte anche noi):

    Più grandi, senza gare pubbliche e con un sistema che, pur avendo costi medi inferiori, farà spendere di più allo Stato. E per i migranti non ci sarà alcun obiettivo di integrazione e un destino certo di emarginazione sociale. Saranno così i centri di “accoglienza” versione Salvini: il ministro degli Interni punta a renderli sempre più simili a strutture di detenzione. Ma il nuovo sistema costerà meno alle casse pubbliche? Basta leggere i numeri ufficiali per dire di no. Nelle strutture del Sistema di Protezione per i Richiedenti Asilo e Rifugiati (il cosiddetto SPRAR), mediamente, un migrante costa circa 6.300 euro per i 6 mesi in cui mediamente resta in uno SPRAR. In un Centro di Accoglienza Straordinaria (i cosiddetti CAS) da 10 a 14mila. A rivelarlo sono i documenti ufficiali depositati dall’Associazione Nazionale Comuni Italiani (ANCI) alla commissione Affari Costituzionali della Camera.

    Con la possibile gestione dell’accoglienza da parte dei grandi privati il business dell’accoglienza è dunque destinato a crescere, non a diminuire. Non solo, gli scandali che in questi anni hanno investito le organizzazioni che gestivano i centri, svelando corruzione e cattivi servizi, sono in buona parte colpa dello Stato. Perché? Perché spesso le assegnazioni sono state fatte ad affidamento diretto, senza gara, e perché le prefetture non facevano controlli. Non solo: i tempi di permanenza dovuti ai tempi lunghi di esame delle domande di asilo, ha reso più lunga la permanenza nei centri dei richiedenti asilo e, di conseguenza, fa crescere i costi. Anche da questo punto di vista, insomma, il Decreto sicurezza non è buono. Non per i migranti e i richiedenti asilo, non per i diritti umani e neppure per le casse pubbliche e la lotta alla corruzione.


    http://www.cronachediordinariorazzismo.org/business-accoglienza-multinazionali
    #accueil #Italie #asile #migrations #réfugiés #business_de_l'accueil #privatisation #ORS #Equistone_Partners #decreto_sicurezza #décret_sécurité #decreto_Salvini #décret_Salvini

    ping @isskein

  • #Pesticides : que font les fabricants ?


    https://www.chappatte.com/images/pesticides-que-font-les-fabricants
    #industrie_agro-chimique #agriculture #dessin_de_presse #caricature #Chappatte #santé #chimiothérapie #chimio-thérapie #cancer #glyphosate

    ça me rappelle quand, il y a des années, j’ai visité une fabrique dans le Valais avec le réseau Villes Alpine de l’Année. Je ne me rappelle plus de quelle fabrique il s’agissait, mais le début de la visite c’était la partie où ils produisaient des engrais et pesticides pour l’agriculture et la deuxième, juste à côté, sur le même site, où ils fabriquaient des médicaments anti-cancereux... c’était peut-être ce qui m’avait le plus choqué, que personne ne fasse le lien entre les deux parties de la visite...
    J’étais la seule à y voir une petite #contradiction...
    #business_is_business

  • Et les gagnants de l’EuroMillions sont… Jonathan Lefèvre - 9 Septembre 2019 - Investigaction

    Du #Kazakhgate, à la loi sur la transaction pénale, pointé par l’ONU pour la gestion des fonds libyes, le nom de Didier Reynders (MR) figure dans les grands scandales de la politique belge de ces dernières années. Mais si son nom a fait la Une ce week-end, c’est parce que la nouvelle fonction de l’ancien ministre des Affaires étrangères et de la Défense est devenue connue : il va devenir commissaire européen à la Justice.

    Charles Michel, membre du même parti et Premier ministre, a lui aussi reçu sa « récompense » européenne. Après avoir détricoté nos services publics, attaqué les régimes de retraite et géré avec des séparatistes, l’homme politique libéral est récompensé par le poste de présidence du Conseil européen. Michel et Reynders ne sont pas les seuls à avoir reçu une promotion très rémunératrice...

    Christine Lagarde, business Europe
    Cette ancienne femme d’affaires (elle a passé plus de 25 ans dans le cabinet d’avocats d’affaires américain Baker & McKenzie dont elle prendra la direction) a débuté en politique en étant nommée ministre déléguée au Commerce extérieur en 2005 sous la présidence de Jacques Chirac (UMP, droite). Nicolas Sarkozy la conserve une fois arrivé au pouvoir. Après un passage à l’Agriculture, elle prend la tête du ministère de l’Économie. Un sujet qu’elle maîtrise bien. Comme le prouve cette analyse qu’elle faisait en décembre 2007, en pleine crise des « subprimes  »  : « Il est largement excessif de conclure que nous sommes à la veille d’une grande crise économique  »…

    C’est sans doute ce don de voyance qui convainc le Fond monétaire international (FMI) de la nommer directrice générale en 2011. Cette fonction va lui permettre d’appliquer l’austérité à un niveau supérieur et surtout de faire souffrir le peuple grec.

    Alors qu’elle est déjà au #FMI, une affaire datant de son passage au ministère de l’Économie refait surface. L’État français avait déboursé 403 millions d’euros à (l’homme d’affaires maffieux) #bernard _tapie dans le cadre de l’arbitrage d’une affaire d’escroquerie, de faillite frauduleuse et de détournement d’argent public. Christine Lagarde, soupçonnée de « complicité de faux  » et « complicité de détournement de biens publics  » s’en sortira finalement en étant déclarée coupable de « négligence  »…

    L’ex-femme d’affaires est maintenant à la tête de la Banque centrale européenne ( #BCE ). Un organisme qui, avec le… FMI et la #commission_européenne, forme la #Troïka, qui a fait exploser la #pauvreté du peuple grec, a cassé les services publics, s’est attaqué au patrimoine, a mis à la rue des milliers de pensionnés, etc.

    David Sassoli, casseur du rail
    Ancien journaliste, le #social-démocrate David Sassoli est, comme Christine Lagarde, venu assez tardivement en politique. Élu en 2009 au Parlement européen, il a été choisi par une majorité de ses collègues pour présider celui-ci jusqu’en 2022. L’ancien présentateur du JT de la RAI (chaîne publique italienne) a obtenu ce poste après avoir assuré la vice-présidence lors de la mandature précédente. Présenté comme un « facilitateur  » par ses pairs, il peut compter sur le soutien du #PPE, groupe des conservateurs européens. Preuve que ce membre du Parti démocrate (PD, centre gauche) séduit aussi la droite. Et pour cause. Il se présente lui-même comme le père de « la plus importante réforme ferroviaire de l’Union européenne – la loi européenne Sassoli-Dijksma – qui a été adoptée en 2017 après trois années de négociations compliquées  ». Cette réforme est en effet importante. Sassoli était le « rapporteur  » du « 4ème paquet ferroviaire  » de l’Union européenne. En tant que « rapporteur  », son job était de faire la médiation entre les différentes instances européennes (Parlement, Commission, etc.), en proposant des amendements afin de faire voter la réforme qui grave dans le marbre la #libéralisation du #rail.

    Si, avant ce paquet, le transport ferroviaire était du ressort du secteur public, et que des aménagements pouvaient être envisagés pour la participation du privé, après le vote la logique est inversée  : le rail est maintenant dans les mains du privé et les États doivent se battre pour garder une main dessus. C’est de cela que se vante le « beau gosse de la gauche  », comme il est surnommé par la presse italienne. « Beau gosse  » peut-être, « de la gauche  » sûrement pas.

    Josep Borrell, délinquant en col blanc
    Le nouveau chef de la #diplomatie européenne, le social-démocrate espagnol Josep Borrell, est loin d’être un nouveau-venu en politique. Il a déjà occupé le poste de Président du Parlement européen, et est passé du ministère des Affaires étrangères espagnoles au poste de « Haut représentant de l’Union pour les affaires étrangères et la politique de sécurité  » (un intitulé plus compliqué que « ministre européen des Affaires étrangères  »). Élu député pour la première fois en 1986, il n’a plus quitté les cénacles politiques depuis, que ce soit à l’échelle locale, nationale ou européenne. A l’exception d’un petit détour par le Conseil d’administration d’un groupe énergétique, #Abengoa. Le temps de se faire condamner pour délit d’initié (il avait vendu des actions de la société un peu avant qu’elle ne dépose le bilan…) l’année dernière. Après avoir réglé l’amende de 30 000 euros, le voici donc de retour dans les hautes sphères institutionnelles européennes.

    Celui qui s’était déplacé en France pour convaincre les membres du #PS français de voter pour le Traité constitutionnel européen (qui, malgré ce soutien des socialistes, a été refusé par le peuple français avant d’être imposé par le gouvernement deux ans plus tard…), s’est fait connaître en 2012 pour des propos que n’aurait pas renié Donald Trump. Lors d’une conférence à l’université de Madrid, il a évoqué l’indépendance des États-Unis en ces termes  : « Tout ce que les Américains avaient à faire était de tuer quatre Indiens mais à part ça, c’était vraiment facile  »… Ou comment nier un génocide en une phrase. La diplomatie européenne a de beaux jours devant elle.

    Ursula von der Leyen, ministre de la Guerre
    L’ancienne ministre de la Défense allemande est née en Belgique. Normal vu que son père a occupé de hauts postes à la #CEE (Communauté économique européenne, ancêtre de l’Union). Ursula von der Leyen est la candidate proposée (imposée  ?) par le couple Macron-Merkel. Elle réussit à faire l’unanimité entre une partie du groupe social-démocrate et… l’extrême droite. Le président hongrois Viktor Orban était d’ailleurs fier de cette arrivée à laquelle il a activement contribué.

    Sa vision de la « Défense  » allemande ? L’ingérence. Elle n’a eu de cesse de promouvoir les interventions extérieures lors de son passage au ministère. Lors de son discours devant le Parlement européen, elle a regretté le manque d’argent public pour réussir la transition écologique. Avant de demander… plus d’argent pour la guerre et l’Otan… Bref, sa vision très offensive de la Défense risque de renforcer plus encore l’évolution guerrière d’une Europe qui se dote de drones de combat et met sur pied une armée européenne.

    Et ce n’est pas sa gestion de l’ #argent_public qui va réjouir les travailleurs du continent. Elle est sous le coup d’une commission d’enquête parlementaire dans son pays pour avoir eu (un peu trop) recours à des consultants privés pour plus de 200 millions d’euros lorsqu’elle était ministre de la Défense…

    #ue #union_européenne #commissaire #business #corruption #mafia #casseurs #violences #affaires #didier_reynders #charles_michel #christine_lagarde #josep_borrell #ursula_von_der_leyen
    Source : https://www.solidaire.org/articles/et-les-gagnants-de-l-euromillions-sont

  • Greece to Offer Limited Number of Citizenships to Major Real Estate Investors

    The Greek government plans to introduce a limited citizenship-granting scheme to non-EU nationals who wish to invest more than €2 million in the country’s real estate market, it was disclosed on Thursday.

    According to media reports, Greek authorities are reviewing ways to introduce a mechanism similar to the ”Golden Visa” plan which currently grants a five-year residency permit to non-EU nationals who buy Greek properties worth more than €250,000.

    According to the same reports, when this program is launched, it will offer a limited number of citizenships, most likely up to two hundred per annum.

    The scheme will incorporate strict terms, among which will be the obligation of the investor to become a permanent resident of Greece.

    Additionally, the investor will have to pay at least €2 million to a Greek bank account upfront.

    This mechanism will also grant citizenship to the partner, children or parents of the investor.

    Up until now, the United Kingdom, the Netherlands, Cyprus, Malta, and Bulgaria are the only EU member states to grant citizenship to large-scale real estate investors.

    The Greek scheme will be almost identical to that of Cyprus in terms of its conditions.

    Similar programs are understandably extremely popular among wealthy investors, particularly the Chinese and Russians, mainly because by obtaining citizenship in an EU member state, they automatically become EU citizens.

    This grants them the right to freely work and reside anywhere across Europe.

    For this reason, the EU Commission regularly scrutinizes these programs, in an effort to avert incidents of money laundering and criminal activities which may be hidden behind such schemes.

    https://greece.greekreporter.com/2019/09/12/greece-to-offer-limited-number-of-citizenships-to-major-real-e
    #citoyenneté #passeport #Grèce #citoyenneté_en_vente #investissements #immobilier #business #vente #riches #richesse #vente_de_passeports #passeports

    La Grèce comme #Malte :
    https://seenthis.net/messages/688041
    (et peut-être d’autres pays dont je ne me rappelle plus...)

  • Entre le « tout gratuit » et le « tout payant » la société perd ses repères
    https://www.latribune.fr/opinions/tribunes/entre-le-tout-gratuit-et-le-tout-payant-la-societe-perd-ses-reperes-827362


    Les bus gratuit à Dunkerque
    DR

    IDEE. S’il n’est pas question ici de remettre en cause la propriété, il est essentiel de s’attarder sur les dérives d’une privatisation globale et regarder de plus près les tentatives du tout-gratuit. Par Eric Vernier, Université de Lille et L’Hocine Houanti, Excelia Group – UGEI
    […]
    Récemment, la communauté urbaine de Dunkerque annonçait la totale gratuité de ses transports en commun. La démarche est ancienne : Compiègne avait initié le mouvement dès 1975 et une trentaine d’autres villes françaises lui ont emboîté le pas (Châteauroux, Gap, Niort, Vitré, Aubagne...).

    La fréquentation des bus a immédiatement bondi au détriment de la voiture, avec des conséquences positives sur l’environnement, les fameuses externalités (retombées positives ou négatives d’une action) : au bout de quatre mois, + 120 % le week-end et + 50 % en semaine. Et les chiffres ne cessent d’augmenter.

    La gratuité des transports publics à l’échelle d’un pays entier existe aussi avec l’Estonie depuis 2018 et le Luxembourg pour 2020.

    L’objectif est évidemment de pousser les automobilistes à substituer leurs véhicules par les modes communs plus vertueux écologiquement tout en désengorgeant les agglomérations. Le modèle est critiqué, notamment par la Fédération des associations d’usagers des transports (Fnaut) qui met en évidence des vices cachés.

    Premier grief, la déconsidération des biens liée à la gratuité engendrerait l’accroissement des dégradations. L’argument a été vite balayé par le maire de Dunkerque qui évoque 60 % de dégradations en moins pendant les week-ends de gratuité.

    Le second argument suppose que la gratuité ne permet pas un report modal significatif de la voiture vers le transport public, selon l’organisation patronale des opérateurs. Le cas de Dunkerque prouve pourtant le contraire.

    Face à ces expériences intéressantes et apparemment réussies, la généralisation de la privatisation semble cependant une tendance lourde y compris de ce qui semblait être des biens communs gratuits et accessibles à tous ou du vivant.
    […]
    Les espaces sont souvent privés (propriétés, terrains...), mais certains territoires qui paraissaient appartenir à l’humanité, c’est-à-dire en quelque sorte à personne, deviennent la proie de toutes les tentations financières. On pense ainsi à l’extension rapide des plages privées dans le monde même si la France demeure restrictive en la matière ou encore la privatisation des mers et des océans, qui, selon la professeure de droit public Nathalie Ros « cesse peu à peu d’être un mythe pour devenir une réalité ».

    L’appropriation de l’Arctique est également en marche : cette zone géostratégique clef et riche en ressources (hydrocarbures, terres rares, métaux...) suscite intérêt et jalousie de la part d’États comme la Chine. On note aussi la vente et location d’îles paradisiaques en Polynésie française.

    Enfin l’espace lui-même se privatise. Le Space Act voté en 2015 par les États-Unis, permet aux firmes américaines de prospecter l’eau, les métaux, les astéroïdes et les planètes, de les extraire, les exploiter et les vendre, laissant la plupart des pays incapables techniquement et financièrement d’envoyer des aéronefs dans l’espace sur la touche.

    Nous sommes donc loin du du Traité de l’espace de 1967 qui interdisait justement cette exploitation privée des ressources extra-terrestres...

    A cette liste viennent se rajouter les projets de privatisation des routes ; les barrages hydrauliques en France avec les risques que cela comporte en termes de sécurité ; les projets liés à l’homme augmenté ; et même les mots.

    Ces derniers deviennent le centre de toutes les attentions. Nous nous souvenons tous d’un secrétaire d’État au commerce (Thomas Thévenoud) qui eut maille à partir avec le fisc et qui déclara souffrir de phobie administrative. Il finit par déposer cette expression à l’Institut national de la propriété industrielle (INPI). Le combat contre Yves Saint-Laurent pour interdire l’appellation de son parfum Champagne en 1993 est aussi encore dans nos esprits. La privatisation syntaxique vaut quelques coups de gueule sur les réseaux.
    […]
    Il n’est pas question ici de remettre en cause la propriété, mais de dénoncer les dérives dangereuses d’une privatisation globale.

  • US Testing Autonomous Border-Patrol Drones

    #Planck_Aerosystems gets funding to try its small rotorcraft in operational environments over the next three to six months.

    The Customs and Border Protection agency is getting ready to test autonomous drones that can provide situational awareness for agents working between ports of entry.

    The agency has been working with colleagues at Homeland Security’s Science and Technology Directorate Silicon Valley Innovation Program to build and test prototypes of Planck Aerosystems’ autonomous #small_unmanned_aircraft_systems, or #sUAS. The agencies announced a fourth round of funding Thursday, granting Planck $200,000 to test its #prototype in operational environments over the next three to six months.

    “Planck’s system capability enables a sUAS to launch from and land on the bed of a moving vehicle, in addition to providing fully autonomous navigation coupled with a securing mechanism, advanced computer vision capabilities and customized communications interfaces,” according to the announcement from S&T. “Through a combination of integrated technologies, including full-motion video, automatic target detection and geolocation, Planck seeks to provide CBP agents with a portable, ruggedized detection system that provides real-time situational awareness in the field.”

    The Silicon Valley Innovation Program uses the department’s other transaction authority to foster development of technologies that can be applied directly to agency missions. As part of the incremental funding structure, the program offers individual projects up to $800,000 across four phases, beginning with $50,000 to $200,000 awarded to develop a proof-of-concept demo.

    If the demo is successful, S&T can opt to continue the project with an award of between $50,000 and $200,000 for phase two, which consists of building a pilot-ready prototype within three to six months. Phases three and four—with the same funding and time ranges—provide for testing the prototype through a pilot and in various operational scenarios, respectively.

    Planck Aerosystems’ project was awarded full funding for the fourth phase to begin testing its systems in live environments.

    “S&T is looking for technologies to enhance the efficacy of CBP patrols while simultaneously increasing the safety of patrolling agents,” said Melissa Oh, managing director of the Silicon Valley Innovation Program. “We look forward to the ways Planck will further refine its technology in support of this homeland security mission.”

    https://cdn.defenseone.com/b/defenseone/interstitial.html?v=9.4.0&rf=https%3A%2F%2Fwww.defenseone.com%2Ftech

    #drones #drones_autonomes #militarisation_des_frontières #USA #Etats-Unis #Mexique #frontières #asile #migrations #réfugiés #complexe_militaro-industriel #business #surveillance #contrôles_frontaliers

  • Pionnier des bus gratuits, Dunkerque suscite l’intérêt de nombreuses villes
    Stéphanie Maurice, Libération, le 30 août 2019
    https://www.liberation.fr/france/2019/08/30/pionnier-des-bus-gratuits-dunkerque-suscite-l-interet-de-nombreuses-ville

    « 10 % de ces nouveaux utilisateurs ont vendu leur deuxième voiture », souligne Vergriete. « Ils en gardent juste une, pour l’élément de liberté. » Il ajoute : « Toute ma philosophie politique est basée là-dessus : si on ne récompense pas par une amélioration du pouvoir d’achat les comportements vertueux sur le plan écologique, ça ne marche pas. »

    Suite du débat :
    https://seenthis.net/messages/794185

    #bus #transport #transports_en_commun #transports_gratuits #gratuité #ville #déplacements

  • Border Patrol, Israel’s Elbit Put Reservation Under Surveillance
    https://theintercept.com/2019/08/25/border-patrol-israel-elbit-surveillance

    Fueled by the growing demonization of migrants, as well as ongoing fears of foreign terrorism, the U.S. borderlands have become laboratories for new systems of enforcement and control. Firsthand reporting, interviews, and a review of documents for this story provide a window into the high-tech surveillance apparatus CBP is building in the name of deterring illicit migration — and highlight how these same systems often end up targeting other marginalized populations as well as political dissidents.

    #surveillance #frontières #laboratoire #États-Unis #Israël #peuples_premiers

  • The U.S. Border Patrol and an Israeli Military Contractor Are Putting a Native American Reservation Under “Persistent Surveillance”
    https://theintercept.com/2019/08/25/border-patrol-israel-elbit-surveillance

    On the southwestern end of the Tohono O’odham Nation’s reservation, roughly 1 mile from a barbed-wire barricade marking Arizona’s border with the Mexican state of Sonora, Ofelia Rivas leads me to the base of a hill overlooking her home. A U.S. Border Patrol truck is parked roughly 200 yards upslope. A small black mast mounted with cameras and sensors is positioned on a trailer hitched to the truck. For Rivas, the Border Patrol’s monitoring of the reservation has been a grim aspect of everyday (...)

    #Elbit #CBP #CCTV #vidéo-surveillance #exportation #sécuritaire #surveillance #frontières

  • US National Anthem on 7 Credit Card Machines
    https://www.youtube.com/watch?v=iXZGsqy-sRA


    Quelle idée fantastique de faire interpréter l’hymne nationale des USA par des lecteurs de cartes de crédit ! C’est moins harmonieux que Money des Pink Floyd et moins sensationnel que Jimi Hendrix à Woodstock, mais c’est l’expression parfaite de l’esprit de notre époque. En même temps c’est un peu désuet à cause de l’avènement du paiement sans contact ;-)

    Device Orchestra
    Premiere am 02.03.2019
    My alternative to floppy disk music: credit card machine music! The devices play the national anthem of the USA by printing paper.

    It took some time to find some other odd instruments that can play the US anthem as well as floppy drives. Finally, the solution was credit card machines. They use stepper motors to move the thermal paper. Just like floppy drives use stepper motors to move the magnetic read/write head.

    Thanks to the stepper motors card machines can be tuned accurately, but I’m also happy with the fact that the machines actually do something clearly visible while playing the notes. Even the thermal paper itself adds a cool visual effect. But creative use of the paper also makes many kinds of choreographies possible.

    See also my other credit card machine music videos!

    #USA #argent #business #musique

  • Berliner Taxizentralen TZB und WBT sollen zusammengelegt werden
    https://www.taxi-times.com/berliner-taxizentralen-tzb-und-wbt-sollen-zusammengelegt-werden

    Ein lokaler Player tritt gegen den Weltkonzern an und will dazu weniger Monopölchen und mehr Monopol sein. Dann das große Monopol wegbeißen, so stellt er sich das vor.

    Wir wünschen viel Spass dabei. Möge der Bessere gewinnen.

    Noch darf die Don-Waldi-Fraktion ihre Angestellten nicht ganz so brutal ausquetschen wie die Uber-Dons aus SF. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Schon jetzt sind den Berliner Taxiunternehmen Arbeitsschutz und Gesetze vor allem Handicap im Konkurrenzkampf.

    Am besten für Fahrerinnen und Fahrer ist, wer sich am besten regulieren läßt.

    Wer es noch nicht kapiert hat, dem sei es erneut gesagt:

    Tausende kleine Kalaniks aus Berlin kämpfen gegen das große Uber aus dem Silicon Valley. Gewinnen wird der mit den besten Beziehungen in Europa, Deutschland und Berlin.

    Am Lenkrad gilt: Gerechter Lohn muss erkämpft werden, gegen den zunehmenden Verkehr, gegen die Unaufmerksamkeit, gegen Uber, gegen die Taxi-Unternehmer, egal wer jetzt gewinnt.

    Der Gong ertönt, nächst Runde.

    20. August 2019 von Jürgen Hartmann - Im harten Wettbewerb mit zahlreichen Onlineplattformen bündelt das Berliner Taxigewerbe noch einmal seine Kräfte. Die beiden bisher im Wettbewerb stehenden Taxizentralen der Bundeshaupt noch ditstadt sollen miteinander verschmelzen.

    Das geht aus einem Schreiben der Wirtschaftsgenossenschaft Berliner Taxibesitzer eG (WBT) hervor, das heute an die Mitglieder der Taxizentrale versendet wurde. Darin sprechen die beiden Vorstände Bernd Ploke und Jürgen Mothes sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Treppke von einem fairen Übernahmeangebot, welches der WBT vom Geschäftsführer der Taxizentrale Berlin (TZB), Hermann Waldner, vorgelegt wurde.

    „Es beinhaltet zuvorderst, dass a) Sie als Anteilseigner der WBT einen Nutzen daraus ziehen, und b) dass alle Mitarbeiter*innen der WBT im Rahmen eines Betriebsübergang mitgenommen werden“, heißt es in dem Schreiben an die Mitglieder. „Diese beiden Voraussetzungen sind uns besonders wichtig“, versichern die WBT-Verantwortlichen.

    Die von Hermann Waldner als GmbH geführte Taxizentrale TZB vermittelt aktuell an mehr als 6.500 Berliner Taxis rund acht Millionen Aufträge im Jahr. An die WBT sind geschätzt eintausend Fahrzeuge angeschlossen.

    „Wir versprechen uns durch eine Bündelung der Kräfte der brancheneigenen Taxizentralen einen besseren Schutz gegen Online-Portale, die ausschließlich den Marktwert im Sinne der Investoren steigern wollen, und durch ihre zum Teil illegalen Methoden den Markt empfindlich stören, schreiben Ploke, Mothes und Treppke.

    Der Vorstand will die genauen Pläne allen Genossen im Rahmen der turnusgemäßen Generalversammlung am 10. September vorstellen und alle aufkommenden Fragen beantworten. „Wir bitten Sie bereits jetzt, unseren Ideen eine Chance zu geben, damit das etablierte Taxigewerbe in Berlin nicht untergeht“, appellieren die Verantwortlichen an die Weitsicht der Mitglieder.

    #Berlin #Taxi #Business #Uber #Disruption #Verbände

  • 10.08.2019: Rekordverluste bei Uber (Tageszeitung junge Welt)
    https://www.jungewelt.de/artikel/360532.fahrdienstanbieter-rekordverluste-bei-uber.html
    Aus: Ausgabe vom 10.08.2019, Seite 9 / Kapital & Arbeit, Fahrdienstanbieter

    Wie schafft es Uber nur, noch den bestinformierten Journalisten solche massiven Falschinformationen auf Brot zu schmieren :

    Nachdem sich Uber in Deutschland lange Zeit einen Kleinkrieg mit dem regulären Taxigewerbe geliefert hatte und diesen verlor, verfolgt der Konzern nun eine andere Strategie. In Berlin, Köln, Hamburg, Frankfurt, München und Düsseldorf kooperiert Uber nun mit den ansässigen Taxiunternehmen und setzt keine Privatfahrer mehr ein. Statt dessen fungiert das Unternehmen über seine App als Vermittler.

    Dass UBER in deutschen Großstädten mit Taxiunternehmen kooperiert ist einfach falsch, auch wenn es noch einige wenige Taxiunternehmen geben mag, die sich von den Agenten des internationalen Konzerns haben einkaufen lassen.

    Richtig ist vielmehr, dass Uber mit Mietwagenunternehmen kooperiert. Ein Teil davon bedient ausschließlich Aufträge von Uber und wurde nur dafür gegründet. Es handelt sich um faktische Subunternehmen und Scheinselbständige. Das Geschäft von UBER funktioniert nur auf der Grundlage, dass die Rückkehrpflicht von Mietwagen, wie das PBefG sie definiert, systematisch mißachtet wird, und die Chauffeure noch weniger verdienen als Taxifahrer. Dadurch ist das Taxigewerbe existenzieller Konkurrenz ausgesetzt.

    Aus diesem Grund haben so gut wie alle Taxiunternehmen die Zusammenarbeit mit Uber aufgegeben. Davon abgesehen erhalten die wenigen, die „bei der Stange“ geblieben sind, kaum noch Aufträge von Uber. Der US-Auftragsvermittler verfügt inzwischen in Deutschland über genug Mietwagen, um seine Dumpingpreise durchzusetzen und bezuschusst keine Taxis mehr wie zum Zeitpunkt seines Markteintritts.

    Die radikalen Steuervermeidungspraktiken hat Uber mit allen Konzernen der New Economy gemeinsam. Auch die „alten“ Großkonzerne betreiben ganze Abteilungen und eigene Banken mit dem gleichen Ziel. Das „innovative“ Gechäftsmodell von Uber und artverwandten Konzernen unterscheidet sich nur im Ausmass der Unverschämtheit, mit der Gesetze ignoriert und illegale Praktiken ausdrücklich zur Unternehmesphilosophie erklärt werden.

    Fahrdienstleister mit 5,2 Milliarden US-Dollar im Minus. Steuerdeal in den Niederlanden
    Von Gerrit Hoekman

    Der umstrittene Fahrdienstanbieter Uber rutscht immer tiefer in die Verlustzone. Im zweiten Quartal 2019 verbuchte das Unternehmen aus Kalifornien Verluste von 5,2 Milliarden US-Dollar, das Sechsfache des Vorjahreszeitraums. Die Aktie verlor an der Wall Street elf Prozent, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag meldete.

    Dabei kam der Verlust nicht überraschend: Ein Minus in Höhe von 3,9 Milliarden US-Dollar resultiere aus einer Aktienausschüttung an die Mitarbeiter. Das war vorhersehbar. Uber bezahlt seine Beschäftigten zum Teil in Wertpapieren. Analysten sehen laut Reuters vor allem im schwachen Wachstum des eigentlichen Kerngeschäfts ein Alarmsignal: Die Personenbeförderung legte nur um zwei Prozent auf rund 2,3 Milliarden Dollar zu und blieb damit deutlich hinter den Erwartungen der Anteilseigner zurück. Dass der Geschäftsbericht nicht noch trostloser aussieht, verdankt der Konzern der Liefersparte »Uber Eat«, deren Gewinn um 72 Prozent auf 595 Millionen Dollar angewachsen ist.

    »Die Verluste nehmen zu, und der Wettbewerb wird immer härter«, zitierte Reuters den Analysten Haris Anwar von der Finanzplattform »Investing«. »Was das Vertrauen der Anleger erschütterte und die Aktie nach diesem Bericht hart trifft, ist das Fehlen eines klaren Weges, um die Erträge zu steigern und die Kosten zu senken.« Der Konzern war im Mai an die Börse gegangen und musste gleich einen erheblichen Wertverlust der Aktien hinnehmen.

    Schmerzhaft für die Uber-Aktionäre: Der kleinere Konkurrent Lyft, der bislang nur in Nordamerika unterwegs ist, hatte am hatte am Mittwoch deutlich bessere Zahlen vorgelegt. »Die beiden Anbieter leisten sich im weltweiten Geschäft mit Fahrdiensten einen erbitterten Preiskampf um Marktanteile und geben viel Geld für Werbung aus, um Kunden anzulocken«, so Reuters.

    Nachdem sich Uber in Deutschland lange Zeit einen Kleinkrieg mit dem regulären Taxigewerbe geliefert hatte und diesen verlor, verfolgt der Konzern nun eine andere Strategie. In Berlin, Köln, Hamburg, Frankfurt, München und Düsseldorf kooperiert Uber nun mit den ansässigen Taxiunternehmen und setzt keine Privatfahrer mehr ein. Statt dessen fungiert das Unternehmen über seine App als Vermittler. Zudem wurde das Angebot in Deutschland mit »Uber Freight« auf den Frachtverkehr ausgeweitet.

    Sollte Uber jemals die Gewinnzone erreichen, will man offenbar kräftig Steuern sparen. So berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag, dass Uber seine Markenrechte von einer Briefkastenfirma auf den Bahamas in die Niederlande verlegt habe, wo bereits seit 2013 die Zentrale für das gesamte Europa-Geschäft angesiedelt ist. Der niederländische Fiskus belohnt den Kniff mit individuellen Steuervorteilen: Uber kann einmalig 5,5 Milliarden Euro von der Steuer abschreiben.

    »Es ist gesichert, dass Uber in absehbarer Zeit keine Steuern bezahlen muss«, zitiert Bloomberg den Finanzfachmann Robert Willens aus New York. Willens überrascht die immense Höhe der Vergünstigung angesichts des Uber-Gesamtwertes von geschätzten 73 Milliarden US-Dollar. Der Umzug lohnt sich für Uber, denn mit neuen Regeln für multinationale Konzerne will die EU künftig auch Gewinne von Unternehmen besteuern, die ihren Sitz in einem Steuerparadies in Übersee haben.

    Damit werden die Niederlande einmal mehr ihrem Ruf als europäische Steueroase gerecht. Die »Paradise Papers« hatten bereits vor zwei Jahre offengelegt, wie Uber in Amsterdam über den Umweg Bahamas Steuern vermied. »Die Konstruktion ist aufgedeckt, aber wenn es darum geht, Steuern zu bezahlen, kommt Uber durch die verhältnismäßig niedrigen niederländischen Sätze für Betriebe immer noch gut weg«, bemerkte die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt NOS am Donnerstag auf ihrer Internetseite. Das Finanzamt wollte die Abmachung mit Uber demnach nicht bestätigen: Steuergeheimnis!

    Uber signalisiere mit seinem Verhalten, dass die von Donald Trump durchgesetzte Unternehmenssteuersenkung von 35 Prozent auf 21 Prozent für US-Konzerne kein Anreiz sei, in die USA zurückzukehren, so Bloomberg. Im Ausland lasse sich immer noch mehr sparen, vor allem auch in den Niederlanden. Zunächst müsse Uber warten, um die neuen Vergünstigungen zu nutzen, kommentierte die Agentur. Aber immerhin wisse Uber nun, mit welchen Ausgaben es in Zukunft zu rechnen habe, falls es in die Gewinnzone rutschen sollte.

    #Uber #disruption #Deutschland #Business

  • Les cars Macron sont finalement comme Macron : nuls et pervers.

    Partir pour le week-end du 15 août en car ? On a tenté, et puis non...
    https://www.franceinter.fr/partir-pour-le-week-end-du-15-aout-en-car-on-a-tente-et-puis-non

    Et si les cars Macron déviaient de leur ambition initiale : permettre à ceux qui ont du temps et peu d’argent de voyager ? On a voulu tenter le départ en dernière minute pour ce week-end du 15 août. Les trains étant pleins, les avions aussi, on a testé l’option car. Essai raté...

    • Euh, sans dec, ils essaient une fois de prendre le bus, « au dernier moment », le 15 août, sur des « grosses » destinations, et ils s’étonnent que c’est cher et qu’ils ne trouvent pas de place ?

      Je ne suis jamais fana de la dérégulation, notamment si elle déstabilise un marché de lignes ferroviaires locales. Mais je vois plein de jeunes qui voyagent en bus, et non, c’est vraiment pas les tarifs du train (et généralement, sur le confort, elles considèrent que c’est pas mal du tout).

      Je prends au hasard : un aller Montpellier-Barcelone, le 14 septembre prochain
      – en train, c’est minimum 52 euros ;
      – en bus, 9 euros (et départs environ toutes les 2 heures).

    • J’ai peut-être mal compris mais c’est ce qu’elles et ils dé,noncent non ? comme pour les trains et les avions, les prix exhorbitants pendant les périodes chargées (et je ne crois pas que ce soit une question de réservation au derniers moment, les compagnies anticipent très bien : un vol AR norvège france mi octobre 2019 à 170 eur, un AR norvège france le 18 décembre 2019 déjà 400 euros ... et c’est pourtant après

      Ce qui est révoltant c’est ça justement, que le prix ne correspondent plus à un investissement concret en amont, mai à une logique de capitalisme de marché ultra sauvage.

      Après les bus sont bons marchés, mais quid des conditions de travail ds employés... Je dis ça, mais je prends bien des Uber de temps en temps et je me blâme donc.