• In Colombia un gruppo di madri in cerca di verità sui figli uccisi dai militari
    https://lavialibera.it/it-schede-2565-in_colombia_un_gruppo_di_madri_in_cerca_di_verita_sui_fig

    Nel Centro de memoria di Bogotá (Colombia), uno spazio è dedicato alle madri che cercano verità e giustizia per i figli uccisi dai militari nei primi anni Duemila. All’interno dell’edificio, costruito nel 2020 per conservare e diffondere la memoria del conflitto armato colombiano, una grande sala dalle pareti di vetro accoglie un gruppo di donne che stanno cucendo. "Sui tessuti raccontiamo che cosa è accaduto. Comunichiamo una memoria che non è solo la storia delle nostre famiglie", dice a livialibera Ana Páez. Suo figlio Eduardo Garzón è un "falso positivo", termine con cui in Colombia si indicano le vittime delle esecuzioni extragiudiziali commesse dall’esercito. Si tratta di un capitolo doloroso del Paese, ancora un tabù per una parte della società e una ferita di cui è (...)

    #CAPOMONDI

  • 17 février 2026 — Le dibbouk
    https://ledibbouk.net/17-fevrier-2026.html

    Malgré ce que je disais il y a peu sur tel auteur, je ne peux m’empêcher de le relire. Je vois son mail dans la liste, je clique. Il s’agit évidemment toujours du même conflit, celui qu’on tente d’apaiser d’un côté et qui au moment même où l’on s’apaise revient par la bande et agace à nouveau. Il semble que l’épicentre de ce conflit se situe dans l’espace entre fiction et non fiction. Je dis « espace » et non « frontière ». Je le dis ainsi parce que cela me semble bien être un espace entre deux frontières, un no man’s land.

    #carnets

  • Attention à l’économie de l’attention
    https://framablog.org/2026/02/17/attention-a-leconomie-de-lattention

    Parce que les phénomènes d’addiction aux médias sociaux ne sont pas apparus spontanément mais ont savamment été mis en place par les GAFAM, et qu’il faudrait sans doute que ça se sache un peu plus… Attention à l’économie de l’attention … Lire la suite­­

    #Communs_culturels #G.A.F.A.M. #Capitalisme #capitalisme_de_surveillance #Economie #Publicité #Smartphone #Surveillance

  • Teilrevision des Epidemiengesetzes erst nach Aufarbeitung der Corona-Massnahmen
    https://zgif.ch/2026/02/04/teilrevision-des-epidemiengesetzes-erst-nach-aufarbeitung-der-corona-massnahmen

    4.2.2026 - Interview mit Andrea Staubli, Rechtsanwältin*

    Zeitgeschehen im Fokus Es gab deutliche Reaktionen, als bekannt wurde, dass der Kanton St. Gallen faktisch einen indirekten Impfzwang einführen will. Was ist das für eine Entwicklung und was für Folgen kann sie haben?

    Andrea Staubli St. Gallen ist im Moment daran, sein Gesundheitsgesetz vollständig zu revidieren. Es handelt sich dabei um eine Totalrevision. Das geltende Gesundheitsgesetz stammt aus dem Jahr 1979. Es sollen diverse Bestimmungen überarbeitet oder neu eingeführt werden. So sind zum Beispiel das Bewilligungswesen, die Langzeitpflege oder Digital-Health sowie Patientenrechte Themen, die behandelt werden. Ein Aspekt der Revision betrifft die Einführung einer Impfpflicht.

    Warum ist die Einführung einer Impfpflicht überhaupt ein Thema?

    Das geltende Epidemiengesetz (EpG), ein Bundesgesetz, das für die gesamte Schweiz gilt, sieht in Artikel 22 EpG vor, dass die Kantone Impfungen für obligatorisch erklären können.

    Es müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein, damit ein Kanton eine Impfung für obligatorisch erklären kann (siehe Kasten). Artikel 18 des sanktgallischen Gesundheitsgesetzes (GesG SG) stützt sich auf Artikel 22 EpG. Allerdings spricht der Kanton von einer Impfpflicht, das EpG von einem Impfobligatorium. Auch wenn diese Begriffe eigentlich Synonyme sind, wird das Wort «Pflicht» von der Bevölkerung mit mehr Druck verbunden, als dies bei einem Obligatorium der Fall ist.

    Wichtig ist festzuhalten, dass es bei Artikel 22 EpG und bei Artikel 18 GesG SG nicht um eine allgemeine Impfpflicht geht. Ein Kanton kann ein Obligatorium für bestimmte Bevölkerungsgruppen aussprechen, wenn eine erhebliche Gefahr besteht. Das sind die Rahmenbedingungen, die erfüllt sein müssen.

    Wenn man die Formulierungen in Artikel 22 EpG genauer betrachtet, stellt man fest, dass es sich dabei um unbestimmte Rechtsbegriffe handelt. Was genau darunter verstanden werden soll, ist offen und muss ausgelegt werden. Darin besteht die Gefahr, dass ein Kanton diese Begriffe exzessiv auslegen und bestimmen könnte, dass für eine Personengruppe eine erhebliche Gefahr bestehe und diese dann geimpft werden müsse.

    Wer bestimmt das?

    Das bestimmt in der Regel der zuständige Regierungsrat. Es wird zum Teil kritisiert, dass die Exekutive einen solchen gewichtigen Entscheid alleine (also ohne Miteinbezug des Parlaments) fällen kann.

    Kommen wir nochmals auf die unbestimmten Begrifflichkeiten zurück. Hier stellen sich bedeutsame Fragen wie: Wer fällt unter eine gefährdete Bevölkerungsgruppe, wer ist besonders exponiert? Was ist eine bestimmte Tätigkeit? Das sind alles keine definierten Begriffe. Sind das zum Beispiel alle Menschen ab 60 Jahren, sind das alle Kinder und Jugendliche? Sind das alle Menschen, die in Spitälern und Pflegeheimen arbeiten? Wenn die Kantone das Impfobligatorium umsetzen, können sie es selbst mit Inhalt füllen.

    Gleichzeitig sehen wir, dass bei der laufenden Teilrevision des EpG Impfungen eine immer grössere Bedeutung einnehmen. Der Bundesrat will, dass mehr geimpft wird. Die Kantone müssen Voraussetzungen schaffen, damit einfacher und schneller geimpft werden kann. Mit Impfbussen an Schulen oder Impfungen in der Apotheke. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erstellt ein Durchimpfungsmonitoring. Mit dieser Entwicklung besteht die Gefahr, dass der Druck zur Impfung kontinuierlich ausgebaut wird.

    Ist der Kanton St. Gallen der Vorreiter dieser Entwicklungen oder haben schon andere Kantone den Weg beschritten?

    Es gibt verschiedene Kantone, die das Impfobligatorium in ihre Gesetze aufgenommen haben. Man muss sich bewusst sein, Artikel 22 EpG ist seit Januar 2016 in Kraft. Mit seinem Inkrafttreten können die Kantone ein Impfobligatorium gemäss Artikel 22 EpG erlassen. Das haben verschiedene Kantone gemacht.

    Bedeutsam ist, ob ein Kanton (wie jetzt der Kanton St. Gallen) dieses Impfobligatorium zusätzlich mit einer Strafbestimmung verknüpft. Hier stellt sich die Frage, ob dies rechtlich zulässig ist. Der Bundesgesetzgeber wollte zwar ein Impfobligatorium im EpG einführen, hat aber bewusst davon abgesehen, einen Verstoss dagegen unter Strafe zu stellen. Das ergibt sich aus den Parlamentsdebatten von damals. Es gab klare Aussagen, dass es keinen Impfzwang geben soll, denn sonst bräuchte es eine Strafbestimmung, und eine solche soll gerade nicht ins EpG aufgenommen werden.

    Das ist auch heute die Haltung von Bundesrat und BAG. Im Rahmen der Teilrevision wird festgehalten, dass es auch diesmal keine Strafbestimmung zum Impfobligatorium geben soll. Damit bringt der Gesetzgeber klar zum Ausdruck, dass nicht mit Strafe gedroht werden soll, wenn jemand das Impfobligatorium nicht erfüllen will. Es ist deshalb nicht zulässig oder zumindest höchst fraglich, dass hier ein Kanton über das Bundesgesetz hinausgeht und Sanktionen einführt.

    Mit einer Strafbestimmung entsteht tatsächlich ein indirekter beziehungsweise ein faktischer Impfzwang. Wenn sich jemand nicht impfen lassen wolle, wie der St. Galler Regierungsrat Bruno Damann festhielt, müsse er halt die Busse bezahlen. Das sei dann seine freie Wahl. Das ist allerdings keine freie Wahl, die betreffende Person wird unter Druck gesetzt.

    Wenn man dann noch mit hohen Bussen rechnen muss (im Falle von St. Gallen bis zu 20 000 Franken), kann von einer freien Entscheidung keine Rede mehr sein. Dies umso mehr, wenn man bedenkt, dass diese Busse in eine Ersatzfreiheitsstrafe umgewandelt werden kann, wobei in der Regel 100 Franken einem Tag Ersatzfreiheitsstrafe entsprechen.

    Wie verbreitet sind die Strafbestimmungen unter den Kantonen?

    Es gibt sieben Kantone, die in ihren geltenden Gesundheitsgesetzen Strafbestimmungen haben, allerdings mit ganz unterschiedlicher Ausgestaltung. Es sind dies die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Basel-Landschaft, Tessin, Waadt, Wallis, Zug und Zürich. In den Kantonen St. Gallen und Schaffhausen sind solche Bestimmungen in Vorbereitung.

    Die Kantone Freiburg, Genf, Graubünden, Jura, Luzern, Neuenburg, Nidwalden und Solothurn sehen ein Impfobligatorium, aber keine Strafbestimmung vor. Kein Impfobligatorium kennen die Kantone Aargau, Appenzell Innerrhoden, Bern, Basel-Stadt, Glarus, Obwalden, Schwyz, Thurgau und Uri.

    Eine von ABF Schweiz erstellte Tabelle gibt weitere Informationen.1 Auffallend ist, dass nur Zürich und St. Gallen (noch nicht in Kraft) ein Verstoss gegen das Impfobligatorium explizit unter Strafe stellen. Die übrigen Kantone mit Sanktionen formulieren diese Strafbestimmungen ganz allgemein.

    Woran muss sich der Bürger halten?

    Es gibt im Strafgesetz den Grundsatz «nulla poena sine lege» – keine Strafe ohne Gesetz. Das bedeutet, das strafbare Verhalten und die daran geknüpfte Sanktion müssen genügend bestimmt sein. Der Bürger muss genau wissen, was er tun kann und was nicht. Wenn es im Gesetz lediglich heisst, wer gegen dieses Gesetz verstösst, kann gebüsst werden, stellt sich die Frage, ob damit das Bestimmtheitsgebot des Strafrechts verletzt wird. Solche Formulierungen wären dann ungültig.

    Es gibt also unterschiedliche Bestimmungen in den Kantonen?

    Ja, die Tabelle bringt das deutlich zum Ausdruck. Im Rahmen der Kantonsautonomie ist das grundsätzlich nicht zu beanstanden. Es muss aber geklärt werden, ob ein Kanton überhaupt befugt ist, Strafbestimmungen zu erlassen. Sollte er das nicht dürfen, so wären solche Strafbestimmungen bundesrechts- und verfassungswidrig.

    Es gibt Pflicht, Obligatorium und Zwang zur Impfung. Was geschieht, wenn sich ein Bürger oder eine Bürgerin einem Zwang zur Impfung widersetzt?

    Einen Impfzwang im direkten Sinne haben wir in der Schweiz nicht. Die Polizei würde niemanden, der sich weigert, abholen, zum Arzt bringen, unter Umständen festbinden und impfen. Bundesrat und BAG betonen immer wieder, dass es keinen Impfzwang in der Schweiz gebe. Damit meinen sie den direkten Impfzwang.

    Sobald Strafbestimmungen erlassen werden (wie im Beispiel von St. Gallen), entsteht aber ein indirekter oder faktischer Impfzwang. Der Betroffene entscheidet nicht mehr frei. Die gleiche Situation zeigt sich auch, wenn ein Mensch seinen Arbeitsplatz verlieren könnte oder vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen würde, sollte er sich nicht impfen lassen.

    Eine Impfung ist eine Körperverletzung. In Artikel 10 der Bundesverfassung ist das Recht auf körperliche Unversehrtheit verbrieft. Das bedeutet, dass jeder Mensch, der sich impfen lassen will, dies freiwillig machen muss. Er muss der Impfung zustimmen. Diese Zustimmung muss auf einer umfassenden Information über den Impfstoff beruhen (sogenannter «informed consent»).

    Im Falle der Covid-19-Injektion hätte die erforderliche Aufklärung die Information umfassen müssen, dass dieser «Impfstoff» nur im Rahmen einer Notfallzulassung auf den Markt gekommen ist, dass die erforderlichen Studien nicht vollumfänglich erfolgt sind und dass die Wirkungen erst «post marketing», das  heisst nach Verabreichung am Menschen) erhoben werden.

    Der Gesetzgeber müsste doch ganz klar definieren, dass auch der indirekte Impfzwang gegen Artikel 10 der Bundesverfassung verstösst.

    Darüber muss die Debatte geführt werden, die durch die Totalrevision des Gesundheitsgesetz im Kanton St. Gallen öffentlich geworden ist. Anfang letzter Woche hat die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S) in Bern getagt. Sie hat das BAG beauftragt, vertiefte Abklärungen über Impfobligatorien zu veranlassen.

    Wenn wir wissen, dass die WHO, das BAG und nicht zuletzt der Bundesrat vermehrt auf die modRNA-Injektion setzen wollen, bekommt diese Diskussion eine viel grössere Bedeutung. Dieser «Impfstoff» ist keiner im herkömmlichen Sinne. Es stellt sich die Frage, ob es sich dabei um eine Gentherapie handelt, die noch viel zu wenig erforscht ist. Wenn Impfobligatorien für solche modRNA-Injektionen ausgesprochen werden, sieht das Ganze sehr düster aus.

    Im Zusammenhang mit dem Impfstoff stellt sich mir immer die Frage, wo bleibt die Aufarbeitung in Politik und Gesellschaft. Man untersucht die Folgen dieser Corona-Politik nicht. Das Impfen war doch dabei ein wesentlicher Faktor, der vielleicht mehr Leid als Nutzen gebracht hat.

    Das stimmt. Das BAG und der Bundesrat sagen immer, sie hätten die Situation genügend aufgearbeitet. Das muss man deutlich in Frage stellen, weil wir feststellen, dass gewisse Themenbereiche absolut ausgeklammert werden. Man spricht zum Beispiel nicht über die Basis der Pandemie, den PCR-Test. Wenn aufgrund eines ungenügenden Tests eine Pandemie ausgerufen wird, kommt es zu einer «Test-Pandemie». Selbst das Bundesgericht hat klargestellt, dass der PCR-Test keine Aussage darüber machen kann, ob jemand krank ist. Es gab also viele falsche positive Testergebnisse.

    Die Impfungen wurden als einzig möglicher Weg angesehen, etwas anderes wurde nicht akzeptiert. Dabei war der Impfstoff zu wenig getestet und hatte nur eine Notfallzulassung. Auf mögliche Nebenwirkungen ging man überhaupt nicht ein, obwohl man wusste, dass es diese gab. Das wurde alles ausgeblendet und nicht ernstgenommen.

    Bis heute gibt es keine Aufarbeitung der Massnahmen, zum Beispiel zum Thema Wirksamkeit von Masken. Zu Beginn hiess es, die Masken brächten gar nichts, dann gab es eine Kehrtwende. Auch gibt es keine Studien über die Auswirkungen der Quarantäne oder Isolation. Man weiss, dass Kinder und Jugendliche stark unter den Masken und der Isolation gelitten haben. Alle diese Aspekte, die hier nur kurz angeschnitten werden, harren der Aufarbeitung.

    Man kann eine Petition auf der Homepage von ABF Schweiz unterzeichnen und fordern, dass es keine Revision des EpG geben darf, bevor die Coronazeit nicht aufgearbeitet ist.2

    Hängen die Entwicklungen nicht alle zusammen?

    Wir haben die Gesundheitsgesetze auf kantonaler Ebene und das Epidemiengesetz auf Bundesebene. Das Impfobligatorium hat seine Grundlage im geltenden EpG. Aktuell läuft die Teilrevision des Epidemiegesetzes. Gemäss Bundesrat wurde die Revision nötig, um Lehren aus der Pandemiezeit umzusetzen.

    Verschiedene Massnahmen sollen neu im EpG verankert (zum Beispiel das Demonstrationsverbot) oder verstärkt werden (zum Beispiel Erkennung und Überwachung). Nicht ausser Acht zu lassen ist dabei auch die internationale Ebene: Die verschärften Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV), die seit September 2025 für die Schweiz gelten, und der zukünftige Pandemievertrag haben direkte Auswirkungen auf die Gesundheitspolitik der Schweiz. Wir dürfen die Dinge nicht isoliert betrachten.

    Frau Staubli, vielen Dank für das Gespräch.
    Interview Thomas Kaiser

    * Andrea Staubli ist Rechtsanwältin und Mediatorin sowie ehemalige Gerichtspräsidentin. Sie engagiert sich beim Aktionsbündnis freie Schweiz (ABF Schweiz) für die Souveränität der Eidgenossenschaft.

    https://abfschweiz.ch/wp-content/uploads/Impfobligatorien-Schweiz-29.01.26.pdf ↩︎
    https://abfschweiz.ch/nein-zum-epg ↩︎

    Epidemiengesetz (EpG) vom 28. 9. 2012 (in Kraft seit 1. 1. 2016)
    Art. 22 Obligatorische Impfungen
    Die Kantone können Impfungen von gefährdeten Bevölkerungsgruppen, von besonders exponierten Personen und von Personen, die bestimmte Tätigkeiten ausüben, für obligatorisch erklären, sofern eine erhebliche Gefahr besteht.

    Entwurf Gesundheitsgesetz Kt. SG vom 4. 9. 2025
    Art. 18 Impfpflicht
    Die Regierung kann im Rahmen von Art. 22 des eidgenössischen Epidemiengesetzes vom 28. September 2012 Impfungen durch Verordnung für obligatorisch erklären.

    Art. 141 Strafbestimmungen
    1 …
    2 Mit Busse bis Fr. 20 000.– wird bestraft, wer vorsätzlich oder fahrlässig:
    a) sich entgegen einer Impfpflicht nach Art. 18 dieses Erlasses nicht impfen lässt;
    b) …

    #Suisse #canton_de _aint-Gal #iatrocratie #épidémie

  • « Aucun impact à court terme » : Des chercheurs allemands analysent les effets à court terme de la légalisation du #cannabis - Newsweed
    https://www.newsweed.fr/impact-legalisation-cannabis-allemagne

    Les premières conclusions de l’étude sur l’impact de la légalisation partielle du cannabis en #allemagne ne montrent pas d’augmentation à court terme de la consommation ou des infractions routières liées, mais plutôt une forte baisse des poursuites judiciaires. Des chercheurs du Centre médical universitaire de Hambourg-Eppendorf (UKE) en Allemagne ont étudié les effets à court terme de la légalisation partielle du cannabis pour les adultes. En avril 2024, la loi CanG est entrée en vigueur en Allemagne, autorisant la culture et la possession limitées de cannabis à des fins récréatives pour les adultes. Suite à cela, une nouvelle limite légale de 3,5 nanogrammes de THC par millilitre de sérum sanguin a été établie en août 2024 pour la conduite automobile. (...)

  • Newsroom – Senza Segnale. Calvairate, un’isola nella gentrificazione di Milano
    https://irpimedia.irpi.eu/newsroom-senzasegnale-calvairate

    Dai deserti informativi del Mediterraneo alle trasformazioni urbane della periferia sud-est di Milano: chi racconta i territori quando i media scompaiono? L’articolo Newsroom – Senza Segnale. Calvairate, un’isola nella gentrificazione di Milano proviene da IrpiMedia.

    #Diritti #Informazione

  • 16 février 2026 — Le dibbouk
    https://ledibbouk.net/16-fevrier-2026.html

    En laissant mes textes être scannés de part en part par les algorithmes, j’ai la sensation d’une crucifixion d’un genre nouveau. Être exposé, mis à nu sous le regard d’une IA qui fait des liens que je n’ai pas demandés, qui vectorise mes hantises. Je repense au Sourire au pied de l’échelle de Miller. Auguste le clown qui cherche la grâce dans la maladresse.

    #carnets

  • Opinion | It’s Time for America to Admit That It Has a Marijuana Problem - The New York Times
    https://www.nytimes.com/2026/02/09/opinion/regulate-legalized-marijuana.html?campaign_id=190&emc=edit_ufn_20260215&ins

    Part of the answer is the power of Big Weed. For-profit marijuana companies, made possible by legalization, have a financial incentive to mislead the public about what they are selling. Marijuana and CBD companies have made false claims that their products can treat cancer and Alzheimer’s. Others have sold products, such as “Trips Ahoy” and “Double Stuf Stoneo,” in packages that mimic snacks for children. The companies’ executives know they can increase profits by downplaying the harms of frequent use: More than half of industry sales come from the roughly 20 percent of customers known as heavy users.

    The legal pot industry grew to more than $30 billion in U.S. sales in 2024, close to the total annual revenue of Starbucks. As the industry has grown, it has increased lobbying of state and federal lawmakers, and it has won some big victories. Marijuana companies, not casual smokers, are the biggest winners of Mr. Trump’s decision to reclassify the drug from Schedule I to Schedule III. The change will increase the profits of these businesses by causing the tax code to treat them more favorably. This does not qualify as grudging toleration.

    A better approach would acknowledge that many people end up worse off when they start to use marijuana more frequently. The goal should not be elimination. It should be to slow the recent rise, and perhaps partly reverse it, while acknowledging that many people use marijuana safely and responsibly. Alcohol and tobacco offer a useful framework. Both are legal with limitations, including relatively high taxes, open-container laws and regulations on alcohol and nicotine levels. The goal is to balance personal freedom and public health.

    Marijuana, however, is less regulated in several crucial ways. The federal government taxes alcohol and tobacco, for example, but not marijuana. And increases in tobacco taxes have been a major reason that its use has declined during the 21st century, with profound health benefits.

    The first step in a strategy to reduce marijuana abuse should be a federal tax on pot. States should also raise taxes on pot; today, state taxes can be as low as a few additional cents on a joint. Taxes should be high enough to deter excessive use, on the scale of dollars per joint, not cents. (Federal alcohol taxes, which have failed to keep pace with inflation since the 1990s, should rise, too.)

    An advantage of taxes is that they fall much more on heavy users than casual smokers. If a joint cost $10 instead of $5, it would mean a lot of extra money for someone now smoking multiple joints a day and may change that person’s behavior. It would not be a big burden for someone who smokes occasionally.

    A second step should be restrictions on the most harmful forms of marijuana, which would also be similar to regulations for alcohol and tobacco. Today’s cannabis is far more potent than the pot that preceded legalization. In 1995, the marijuana seized by the Drug Enforcement Administration was around 4 percent THC, the primary psychoactive compound in pot. Today, you can buy marijuana products with THC levels of 90 percent or more. As the cliché goes, this is not your parents’ weed. It is as if some beer brands were still sold as beer but contained as much alcohol per ounce as whiskey.

    Not surprisingly, greater THC potency has contributed to more addiction and illness. The appropriate response is both to make illegal any marijuana product that exceeds a THC level of 60 percent and to impose higher taxes on potent forms of pot, much as liquor is taxed more heavily than beer and wine.

    Third, the federal government should take action on medical marijuana. Decades of studies on the drug have proved disappointing to its boosters, finding little medical benefit. Yet many dispensaries claim, without evidence, that marijuana treats a host of medical conditions. The government should crack down on these outlandish claims. It should issue a clear warning to dispensaries that falsely promise cures and then close those that do not comply.

    The federal government needs to be part of these solutions. Leaving taxes and regulations to the states threatens to create a race to the bottom in which people can cross state lines to buy their pot. Congress can set a floor, as it has done, however inadequately, with alcohol and tobacco, and states can build on it as they choose.

    The unfortunate truth is that the loosening of marijuana policies — especially the decision to legalize pot without adequately regulating it — has led to worse outcomes than many Americans expected. It is time to acknowledge reality and change course.

    #Addiction #Tabac #Lobbies #Regulation

  • #Josep_Rafanell_i_Orra : « Hériter d’un monde complètement en #ruine »

    Contre la #dépossession de nos rapports au monde qu’accélère le libéral-fascisme contemporain, le psychologue et écrivain propose de retisser des formes communales par la pratique d’#enquêtes, et dans l’espoir de nourrir de futurs #soulèvements.

    Son livre Fragmenter le monde (Divergences) (https://www.editionsdivergences.com/livre/fragmenter-le-monde), sorti en 2017 après les grandes mobilisations contre la loi « travail », avait réussi à tenir en une même proposition la #colère contre le #contrôle des chômeuses et chômeurs, les occupations contre les projets d’infrastructures et l’éloge de véritables politiques de #soin.

    Depuis lors, le psychologue et écrivain Josep Rafanell i Orra n’a cessé de défendre une approche sensible et politique des #communs. À distance du sens mou et galvaudé que prend parfois ce mot, il voit dans leurs formes auto-organisées et émancipatrices la promesse d’une #résistance et d’une #protection contre les #violences du #capitalisme.

    Auteur de plusieurs ouvrages (En finir avec le capitalisme thérapeutique. Soin, politique et communauté aux éditions La Découverte ; Petit Traité de cosmo-anarchisme chez Divergences), il a aussi animé Les Communaux, collectif d’enquêtes autour des #hospitalités et des pratiques du soin. Il participe aujourd’hui à la création de la revue À bas bruit (https://abasbruit.org) qui veut donner à voir et à entendre « des formes d’#entraide, d’attention à la #vulnérabilité, du soin porté aux milieux de vie, des #luttes et des résistances contre l’#atomisation et ses fusions identitaires ».

    Dans cet entretien, il analyse certains traits du #libéral-fascisme contemporain et défend la pratique d’enquêtes comme manière de témoigner de formes d’#entraide mais aussi de contribuer à la création de nouveaux #liens et #alliances.

    Mediapart : Que vous apprennent les pratiques de soin envers les personnes vulnérables, migrant·es à la rue, mineur·es isolé·es, personnes souffrant de troubles psychiques, en situation de dépendance, etc. ?

    Josep Rafanel i Orra : Disons que le soin ne se résume pas à s’occuper des personnes vulnérables. C’est aussi prendre en compte la vulnérabilité de l’instauration de #mondes_relationnels. C’est-à-dire porter notre attention à la précarité des milieux à partir desquels peuvent avoir lieu des rencontres de soin.

    Lors d’une intervention dans un foyer d’aide médicalisée, j’ai été très ému de voir des personnes aux corps atteints par des maladies neurodégénératives ou par des formes d’autisme très chronicisées, qui semblaient imperméables à des modalités relationnelles. Des corps assignés à un statut d’anormalité dans des institutions, elles-mêmes invisibilisées, souvent à la lisière des villes.

    Face à ces personnes, vous devez aiguiser vos perceptions, vous mettre dans la disposition de presque anticiper des émergences relationnelles, de vous en saisir pour vous embarquer dans leurs modes d’existence si singuliers. C’est de la question de l’animation des rapports entre les êtres qu’il s’agit, en désertant des liens déjà déterminés, prescrits, dans lesquels nous enferment les institutions.

    Quels liens faites-vous entre ce que vous avez observé et la montée des discours identitaires et xénophobes ?

    Le #fascisme qui est déjà là n’est pas le fascisme historique qu’on a connu – cela a déjà été dit maintes fois –, avec les formes canoniques du rassemblement fusionnel autour du « grand leader », des foules au pas de l’oie sur le Reichstag. Il faut plutôt parler de « libéral-fascisme ».

    Celui-ci est lié à des dispositifs de pouvoir qui s’enracinent dans la tradition libérale, qui depuis longtemps conduisent à une expérience d’atomisation. En somme à une défaite de la #communauté. Songeons aux mondes paysans dont [l’écrivain et médecin italien – ndlr] Carlo Levi, par exemple, décrivait l’extermination culturelle juste après la Seconde Guerre mondiale dans son magnifique Le Christ s’est arrêté à Eboli. La disparition du monde paysan, c’est la fin d’un univers composé de rapports entre des humains mais aussi avec des êtres-autres. Il s’agit là de #cosmologies_génératives de la communauté loin des logiques de la reproduction sociale.

    Comment définissez-vous le libéral-fascisme ?

    La défaite des communautés qui étaient capables de composer des mondes disparates. Une sorte d’esseulement qui nous enferme dans un état de préoccupation, qui est aussi un emprisonnement dans nous-même et qui appelle à des #fusions_identitaires.

    Bien sûr, c’est là le terreau du Rassemblement national, mais pas seulement. Ces fusions identitaires se manifestent de façon chaotique. Si dans les années 1930, le fascisme avait capturé les classes sociales – en neutralisant leurs divisons –, aujourd’hui, on est dans de nouvelles coordonnées : dans le délitement et l’implosion du « sujet » de classe, de son identité. C’est la marchandise qui exerce son hypnotisme tyrannique sur les masses d’atomisés, y compris, et surtout, au travers de la #marchandisation_de_soi dans notre âge des réseaux : la #surexposition_de_soi comme condition d’existence.

    Le libéral-fascisme, qui se traduit par une atomisation qui fait masse, fabrique des individus qui ne peuvent se reconnaître que dans le semblable, pour lesquels tout ce qui est étranger devient une intrusion. D’où la #haine universelle du migrant, celui qui nous ramène toujours à la #différence.

    Donc atomisation et monde hyperconnecté ne sont en rien incompatibles : être présent au monde, c’est se soumettre à des #régimes_de_représentation qui absentent du monde. Il n’est pas étonnant que ça conduise à des formes insensées de #prédation : il faut détruire ce qui diffère, ce qui pourrait nous faire différer.

    Donc le libéral-fascisme naît de la défaite des #communautés. Celles-ci subsistaient même dans les #classes_sociales, et cela malgré la violence de leur formation. Avec des liens d’entraide, de #solidarités, de formes d’#hospitalité... Dans le chaos de la #désaffiliation_sociale, il ne semble rester que la fusion identitaire renforcée par les régimes universels des #connexions.

    Comment conjurer ces périls ?

    Dans les ruines où nous vivons – ruines du « social », de ses institutions, des scènes du politique, des anciens projets de l’émancipation – d’autres choses deviennent possibles qui ne sont pas de l’ordre de la répétition. Je suis malgré tout optimiste.

    Est-ce qu’il faut précipiter l’écroulement ? Ou est-ce qu’il faut trouver des manières d’hériter de ce monde ruiné ? Les deux en même temps. Malgré l’exaltation que l’on peut éprouver lors de processus insurrectionnels, que je partage, force est de constater qu’il y a trop de #souffrances. Nous pouvons nous demander comment hériter de ce qui amortissait la #brutalité_capitaliste.

    Je parle ici de ces institutions (hôpital, psychiatrie, école, travail social, etc.) qui nous permettent encore d’avoir prise sur la vulnérabilité des mondes ordinaires qui ont vécu la destruction d’un #contrat_social. Celui qui voulait que l’inscription de nos projets de vie dans l’économie (avec son lot d’exploitations, de destructions des milieux de vie donnant malgré tout lieu à des luttes et des résistances) avait comme contrepartie la garantie d’une appartenance au monde social.

    C’est-à-dire ?

    J’ai beaucoup travaillé en Seine-Saint-Denis, notamment dans des dispositifs médico-sociaux, psychiatriques, assistenciels... C’est là où les plus précaires, les plus vulnérables échouent. C’est là où des gens parfois survivent. C’est là où ils parviennent à refabriquer de nouveaux modes d’existence, malgré la déliquescence des institutions, et malgré les contraintes qu’elles imposent.

    J’en arrive alors à quelque chose d’essentiel : à une certaine conception de l’enquête. Elle est tout à la fois témoignage, intervention pour rendre visible l’invisible mais encore contribution à la création de nouveaux liens et à des alliances.

    Je pense à celles et ceux qui font exister des pratiques d’hospitalité avec des migrants à la rue, ou qui soignent et résistent aux pratiques de ségrégation dans un hôpital psychiatrique, ou qui tentent de réparer ou instaurer de nouveaux liens dans un service de protection de l’enfance parfaitement ignoré, ou qui font exister des mutualisations et des formes d’entraide dans une association de quartier. Je pense à toutes celles et ceux qui défont les frontières des institutions pour introduire un « dehors » imprévisible qui permet de sortir de l’asphyxie identitaire.

    L’enquête peut être alors définie ainsi : faire exister ce qui me fait à mon tour exister, autrement. D’où vient celui qui enquête ? Qu’est-ce qui l’autorise à aller voir ce que les autres font ? Aller dans un « ailleurs », c’est pouvoir faire retour, quelque part. Et pouvoir raconter. Tâche infinie de la traduction. Et alors on cesse d’être un « témoin modeste », neutre, nous met en garde #Donna_Haraway [philosophe états-unienne – ndlr]. On est un itinérant, un passeur. Et d’autres le sont pour nous. Et c’est alors qu’on retisse des formes communales, des arrière-paysages invisibilisés. Dans l’actuel régime de visibilité de la dystopie qui nous aveugle, ces arrière-paysages peuvent nourrir les futurs soulèvements.

    Pour finir, je voudrais ajouter quelque chose aussi qui est pour moi de la plus grande importance : c’est de ne pas se laisser tétaniser par la catégorie de la #domination. La domination entraîne fatalement la quête d’une reconnaissance : celle que vous accorderont vos maîtres, avec des hiérarchies entre les dominés. Je préfère parler plutôt de luttes contre la #dépossession de nos rapports au monde. La dépossession ouvre toujours à la possibilité de formes de #réappropriation qui dépendent, non pas de la nostalgie d’un monde perdu, mais de notre actualité. Bref, qui ouvre à de nouvelles créations.

    On pourrait conclure avec la belle idée de Tim Ingold [anthropologue britannique, à lire dans un prochain épisode – ndlr] : il nous faut pouvoir laisser en héritage le passé à venir.

    https://www.mediapart.fr/journal/culture-et-idees/291225/josep-rafanell-i-orra-heriter-d-un-monde-completement-en-ruine
    #ruines

  • #Pablo_Servigne : « L’#effondrement à craindre, c’est celui du #lien_social »

    Renforcer nos liens pour lutter contre les crises climatiques et politiques, telle est l’idée du collapsologue et chercheur Pablo Servigne. De quoi permettre aussi, dit-il, de faire tomber le #fascisme.

    Comment se préparer au pire ? En renforçant nos #liens, répond très simplement le collapsologue et chercheur Pablo Servigne. Tissons chacun un solide #réseau, pour qu’il soit notre #filet_de_sécurité en cas de #crise. C’est ce qu’il propose dans son dernier ouvrage paru en octobre, Le réseau des tempêtes, manifeste pour une entraide populaire (éd. Les Liens qui libèrent). Alors que l’actualité peut parfois donner l’impression que le sol se dérobe sous nos pieds, Reporterre lui a demandé comment faire face.

    Reporterre — Il y a dix ans, quelques mois avant l’Accord de Paris, Reporterre vous interviewait à l’occasion de la sortie du livre qui vous a fait connaître, « Comment tout peut s’effondrer » (coécrit avec Raphaël Stevens, éd. du Seuil). Depuis, il y a eu le Covid-19 et les confinements, la guerre en Ukraine, la réélection de Donald Trump aux États-Unis, des négociations climat qui patinent... De notre point de vue occidental, on se demande parfois si l’effondrement n’a pas déjà commencé ?

    Pablo Servigne — Avec les collapsologues, cela fait quinze ans que l’on voit tout cela venir. On ne peut pas avoir la certitude que l’effondrement a déjà commencé. C’est une question pour les historiens du futur. Mais c’est utile de considérer que c’est le cas. C’est le pari du philosophe Jean-Pierre Dupuy avec le catastrophisme éclairé : on va considérer que l’on y est pour avoir une chance de l’éviter ou de l’atténuer. En se mettant dans ce récit, notre manière d’être au monde et d’agir change à la hauteur des enjeux.

    Effondrement ou pas, on sent que de nombreuses tempêtes menacent. Quand vous avez écrit votre livre, à quelles tempêtes pensiez-vous ?

    C’est une expression très belle de la psychologue #Joanna_Macy, qui m’a beaucoup influencé. Quand on lui demandait pourquoi, à 85 ans, elle continuait de parcourir le monde, de former des gens pour créer du lien ; elle répondait tout simplement que les tempêtes arrivent et pour éviter que l’on se tape dessus. On parle des tempêtes climatiques, des inondations, des mégafeux, etc., mais aussi des tempêtes géopolitiques ou celles de tous les jours — les pertes, les deuils, les accidents, les maladies.

    La vie est une succession de #tempêtes et il y a toujours, après la pluie, le beau temps, mais après le beau temps, la tempête. Si l’on n’apprend pas à les traverser et à danser sous la pluie, comme disait le proverbe, on vivra mal. C’est au sens métaphorique d’apprendre à vivre malgré l’#adversité, et même avec l’adversité.

    Cette idée de se préparer aux tempêtes semble à la mode. L’exécutif dit que nous devons nous « préparer à la guerre », la ministre de l’Agriculture Annie Genevard parle de « guerre agricole », le chef d’état-major des armées que l’on doit « accepter de perdre [nos] enfants »… Que pensez-vous de ces discours ?

    Je n’ai pas trop l’habitude de commenter l’actualité, mais ma culture politique, l’#anarchisme, est opposée aux guerres et aux dominations. Je n’ai pas envie d’être de la chair à canon, ni que mes enfants le soient. Je n’ai pas envie de tuer des gens non plus. Point barre.

    Les dominants sont pris dans des mécaniques de #violence, ils sont tout en haut de la pyramide, en haut de la #violence_verticale. À chaque étage, ils prônent la #violence_horizontale, la #compétition. Plus on crée des #hiérarchies pyramidales, plus on crée de la compétition, et plus on va mécaniquement vers la #guerre. C’est toujours comme ça que ça finit : guerre, #maladie, #famine.

    C’est dans leur logique de se préparer à la guerre, de financer des marchands d’armes, de racheter des médias pour convaincre les gens d’aller se faire tuer. L’enjeu aujourd’hui, pour la société civile, c’est de diminuer les niveaux de violence et de démanteler les #dominations, sinon on y va tout droit.

    Que pensez-vous du guide de survie aux catastrophes publié par l’État ?

    On aurait dû l’avoir depuis 40, 50 ans. Le point négatif de cette brochure, c’est qu’elle reste très matérialiste, c’est du chacun pour soi dans sa petite famille. C’est même infantilisant. Il n’y a qu’une demi-page — sur une vingtaine — sur l’#entraide et l’#action_collective, c’est ridicule, c’est le plus important. Comme si l’État avait peur que les citoyens s’organisent et soient responsables. C’est très énervant, mais c’est déjà un bon début d’avoir un guide.

    Dans votre ouvrage, vous expliquez que le #survivalisme tel qu’on l’imagine est un #sous-vivalisme. Pouvez-vous le définir ?

    La posture survivaliste quand une crise arrive — qui est celle du #repli, du #chacun_pour_soi, et de miser sur le matériel — pousse à fond les curseurs de notre société libérale, c’est-à-dire la compétition et le #matérialisme. Comme si le meilleur couteau, le meilleur sac à dos, allait nous permettre de #survivre. C’est absurde, contre-productif et dangereux.

    Le survivalisme, dans ce repli vers le #bunker, coupe le lien social avant même que la crise n’arrive. C’est une destruction de la société avant même que la catastrophe n’ait lieu. C’est en cela que c’est un sous-vivalisme.

    Nous prônons l’inverse. Ce que dit la science, et ce que l’on a confirmé avec les recherches auxquelles je participe, c’est que la meilleure manière de se préparer aux crises, c’est de faire du lien social.

    Le bunker peut être une stratégie temporaire. Pour sauver sa famille, survivre à un bombardement, un ouragan ou une attaque nucléaire. Ce qui est dangereux, c’est d’en faire une posture politique de repli pour le moyen et le long terme. La vie ne peut pas être faite que de survie. Un ami me disait : « Tu mets vingt survivalistes dans une forêt, quand tu reviens un an après, il n’y a plus de forêt et ils se sont tous entre-tués. Tu mets vingt Amérindiens dans une forêt, un an après, il y a une communauté et la forêt est plus vivante qu’avant. » C’est la différence entre la survie et la #vie.

    Plutôt que d’être survivaliste, vous nous invitez à tisser un réseau des tempêtes. Que sont-elles ?

    C’est ce qui nous manque. Pour moi, nos sociétés ont déstructuré le lien social. Nous devons en reconstruire un dense. La science nous montre qu’avant une crise, une catastrophe, si on a du lien social horizontal (avec les voisins, la famille, les amis) et vertical (la confiance réciproque envers les autorités) de qualité, alors la crise se passe mieux. Il y a moins de morts, moins de traumas et la reconstruction est plus facile.

    De même, il y a des liens denses et légers. Les liens denses, la famille, les amis, etc., nous maintiennent dans des bulles d’entre-soi. Donc les liens légers, le boulanger du coin, la voisine, le garagiste, les collègues de travail, etc., sont aussi vitaux. Leur diversité permet de sortir de l’entre-soi. Quand il y a une crise, la qualité des #liens_légers est fondamentale. C’est un facteur de #résilience. Par exemple, quand on perd son travail, avoir beaucoup de liens légers permet d’en retrouver un plus vite.

    Cette densité de liens sociaux est notre réseau de tempêtes. Chacun en a un. C’est ce qui reste, même si l’électricité, l’État ou l’espoir disparaît.

    J’invite à développer les liens que j’ai appelés voisinautaires. C’est vraiment la force du vivre-ensemble. On ne s’entend pas forcément bien avec ses voisins, on ne les a pas choisis. Mais parfois, il vaut mieux s’entendre avec eux qu’avec ses propres idées. Cela résoudrait aussi plein de problèmes de #cohésion_sociale et d’#isolement.

    Pourquoi nos liens sociaux sont-ils trop froids aujourd’hui ?

    Parce que les systèmes de #domination, le #capitalisme, le #patriarcat, l’État, etc. génèrent une violence verticale et l’idéologie de la compétition. Ces systèmes détruisent les liens. Le #lien_dense n’arrive que quand on peut exprimer sa vulnérabilité, son authenticité à l’autre. Or, un #système_de_domination empêche d’être authentique. Quand on lâche la bride à la compétition, on finit par détruire les individus et la société.

    Vous parlez aussi de la relation aux institutions et incitez à leur faire en quelque sorte confiance. Peut-on encore ?

    Cela dépend de l’échelle. Il y a des autorités proches, comme des élus locaux que l’on peut connaître, les pompiers volontaires, auxquels on peut plus facilement faire confiance. Pour moi, le #local, c’est le niveau de société le plus important.

    L’arrivée de l’extrême droite au pouvoir est-elle un risque auquel on peut se préparer avec un réseau des tempêtes ?

    Oui, puisque le principe du réseau des tempêtes est de créer du lien social de partout. Avec nos proches, avec les humains, les non-humains… C’est la démarche inverse du fascisme. En créant du lien et en diminuant les violences, on lutte structurellement contre le fascisme.

    Peut-on lutter contre le fascisme en nouant des liens avec des voisins qui votent extrême droite ? Ces questions stratégiques traversent la gauche aujourd’hui.

    Oui, et surtout s’ils ne votent pas comme nous ! C’est la clé, et c’est contre-intuitif. Quand on voit une crise arriver, une guerre civile, la meilleure posture, c’est de faire du lien social aussi avec des gens différents. C’est très dur. Nous avons besoin de méthodologie, et j’ai créé une association pour cela.

    Dans la fable des trois petits cochons, quand le loup — ou le fascisme — arrive, alors qu’il a détruit les deux premières maisons [en paille et en bois], la porte de la troisième maison [en briques] reste ouverte. Parce que malgré leurs différences, ils sont frères. Ils avaient un lien social puissant avant la catastrophe. C’est cela qu’il faut travailler aujourd’hui.

    https://reporterre.net/Pablo-Servigne-L-effondrement-a-craindre-c-est-celui-du-lien-social
    #liens_voisinautaires

  • "Non, les #étrangers ne représentent pas 42 % des allocataires", face aux fake news, la CAF s’engage contre la #désinformation

    Les #infox et les rumeurs sur les aides versées par la #Caisse_d'allocations_familiales (CAF) se multiplient sur les réseaux sociaux. L’organisme public alerte et sensibilise les allocataires sur les risques de la désinformation. Un espace dédié à la lutte contre les fake news est disponible sur son site.

    L’organisme public, la CAF (Caisse d’allocations familiales), n’est pas épargné par les fausses informations qui circulent sur les réseaux sociaux ou le web. Les rumeurs autour des aides versées par l’organisme se multiplient. Elles toucheraient potentiellement une personne sur deux en France.

    Ces tentatives de désinformation alimentent la méfiance et la confusion chez les allocataires, pointe aujourd’hui la Caf. Afin de favoriser l’accès à l’information fiable, l’organisme a créé un espace dédié sur son site internet. Objectif : démasquer les principales fake news et adopter les bons réflexes.

    Il est vivement conseillé de se référer exclusivement à son site, le seul habilité à fournir des données fiables et vérifiées. On y apprend notamment que, contrairement à ce qui circule sur TikTok ou Instagram, « Non, les étrangers ne représentent pas 42 % des allocataires de la Caisse d’allocations familiales » ou que « Non, la CAF n’a pas versé d’aide exceptionnelle de 400 euros à tous les allocataires nés le 29 février ».

    Des formations aux allocataires

    En complément de la campagne nationale de sensibilisation à la désinformation, la Caf du Bas-Rhin dit vouloir apporter sa contribution. « Dans nos accueils, on accompagne les allocataires pour les former à l’usage du site caf.fr. C’est l’endroit où les informations sont 100 % fiables et 100 % validées. On explique à nos allocataires comment ça marche et pour les personnes qui le souhaitent, on leur propose une formation sur rendez-vous », explique le responsable communication de la CAF 67.

    Celui-ci met en garde les allocataires contre les abus de certains sites de pseudo-actualités aux motivations trompeuses. « Il y a un vrai risque pour l’image de la CAF. Et pour les allocataires, qui parfois cliquent sur des offres mirobolantes, il peut y avoir une arnaque en vue de leur soutirer leurs identifiants ou leur numéro de carte bancaire ». Il y a quelques mois circulait une prime pour les animaux domestiques, « plus c’est gros plus ça passe », déplore ce dernier.

    Depuis le 6 février 2026, la CAF s’est associée au site d’information parodique le « Gorafi ». L’objectif est d’utiliser la satire et un ton décalé pour rappeler les bons réflexes de vérification de l’information.

    https://france3-regions.franceinfo.fr/grand-est/bas-rhin/non-les-etrangers-ne-representent-pas-42-des-allocataires
    #fake-news #fact-checking #CAF #migrations #statistiques #chiffres #aides_sociales

    ping @karine4

    • Les manquements pour les étudiants - Passablement Énervé
      https://blogs.mediapart.fr/passablement-enerve/blog/110226/les-manquements-pour-les-etudiants

      Les institutions solidaires de la nation sensées aider les plus précaires de nos étudiants sont elles toujours à la hauteur de leurs missions ?

      Quand on sait qu’un étudiant boursier doit attendre au bas mot 6 mois avant de percevoir une APL ... qu’en est il du rôle de la CAF et de son éthique ? pourquoi ces délais inconséquents qui ne permettent pas la sérénité pour suivre des études normalement ? Si les étudiants n’ont pas de parents qui peuvent assumer les carences de la CAF, quelle suite pour un logement décent payé en temps et en heure ?
      Toutes ces questions se posent et n’ont pas de réponse car l’opacité de la CAF est toujours de rigueur ; les délais incompréhensibles de transferts de dossier à l’heure où tout se réalise par l’informatique sont incompréhensibles. Pourquoi tant de délais, pourquoi tant d’opacité, pourquoi si peu de réponse et tant d’inertie autour d’un élément clé pour la réussite d’un étudiant, un logement décent et une aide légitime pour lui permettre de payer son loyer ... cette institution a vraiment des carences et des lacunes incompréhensibles d’autant que rien n’est fait pour permettre de les comprendre. Absence de communication totale, voir communication erronée puisque promesse de versement des dûs sans résultats.

    • RÈGLEMENT AMIABLE RA-2025-140 DU 18 NOVEMBRE 2025 - RÉGULARISATION DE L’ALLOCATION AUX ADULTES HANDICAPÉS (AAH) APRÈS PLUSIEURS DYSFONCTIONNEMENTS DE LA CAISSE D’ALLOCATIONS FAMILIALES (CAF)
      https://juridique.defenseurdesdroits.fr/index.php?lvl=notice_display&id=57262&opac_view=-1

      Le Défenseur des droits a été saisi d’une réclamation d’une personne qui s’est vu accorder l’allocation aux adultes handicapés (AAH) par la maison départementale des personnes handicapées (MDPH) pour la période de mars 2019 à mars 2024.

      En avril 2024, le réclamant s’est rapproché de la caisse d’allocation familiales (Caf) afin de comprendre les raisons pour lesquelles, depuis 2019, son père ne bénéficiait que du revenu de solidarité active (RSA) et non de l’AAH.

      À la suite de cette démarche, la Caf a procédé au versement de l’AAH pour la période de mai 2022 à mars 2024, mais n’a pas versé l’allocation pour la période d’avril 2019 à avril 2022.

      La Caf a indiqué avoir sollicité la caisse nationale des allocations familiales (Cnaf) afin de résoudre la difficulté relative à cette période non payée. Toutefois, en octobre 2025, le réclamant demeurait sans réponse quant au traitement de sa demande. (...)

      Conclusion de diverses péripéties : un rappel de droits de plus de 21 000 euros, lâché à reculons.

    • RÈGLEMENT AMIABLE RA-2026-012 DU 21 JANVIER 2026 - RÉCLAMATION RELATIVE À UN INDU DE L’ALLOCATION ADULTE HANDICAPÉ (AAH) QUALIFIÉ DE FRAUDULEUX, COMPTE TENU DE L’ABSENCE DE DÉCLARATION, PAR L’ALLOCATAIRE, DE SA PENSION D’INVALIDITÉ
      https://juridique.defenseurdesdroits.fr/index.php?lvl=notice_display&id=58117&opac_view=-1

      une erreur répétée est ici caractérisée comme « fraude » ce qui autorise des sanctions qui s’ajoutent à l’indu

      En premier lieu, le Défenseur des droits a souligné qu’il appartenait à la CAF de motiver en fait et en droit ses décisions administratives emportant qualification de fraude et d’en caractériser les éléments, tant matériel qu’intentionnel. Le Défenseur des droits a constaté qu’en l’espèce la CAF déduisait l’intentionnalité du comportement de l’allocataire de la seule absence de déclaration de sa pension d’invalidité.

      Toutefois, la réglementation applicable rappelle que toute absence de déclaration d’un changement de situation ne revêt pas nécessairement un caractère frauduleux et pose le principe de la présomption de bonne foi des usagers. Le Défenseur des droits a rappelé à la CAF qu’il lui appartenait de produire, au soutien de son action en répétition d’indu, les éléments de preuve permettant de caractériser l’intention frauduleuse de l’allocataire.

  • Champ magnétique dans les régions arctiques
    (suite du dessin de xkcd…, en version pôle Nord, abs du gouvernement du Canada
    https://www.geomag.nrcan.gc.ca/mag_fld/arctics-fr.php


    Méridiens magnétiques

    Bien que nous puissions expliquer 90% du champ magnétique observé à l’aide d’un seul dipôle, nous ne pouvons pas négliger les 10% restants : le champ non dipôle. En certains endroits, le champ non dipôle est intense relativement au champ dipôle, ce qui modifie fortement la forme du champ observé. Ceci est particulièrement vrai à proximité du pôle Nord magnétique ce qui a des conséquences importantes. Il est important de connaître la forme d’un champ dipolaire pour comprendre comment le champ non dipôle perturbe la configuration générale du champ géomagnétique.
    […]
    Le champs géomagnétique observé est très différent [du champ dipôlaire], tel qu’illustré par les trois diagrammes suivants :

    [Intensité totale]
    [Inclinaison]
    [Méridiens magnétiques]

    • Le champ géomagnétique observé est très asymétrique.
    • Les lignes d’inclinaison sont très elliptiques. Le pôle Nord magnétique est situé près d’un bout de l’ellipse.
    • L’intensité du champ géomagnétique n’est plus maximale au pôle Nord magnétique. On observe deux maximums, l’un au centre du Canada, l’autre en Sibérie.
    • Les méridiens magnétiques ne convergent pas radialement au pôle Nord magnétique.

    Ce dernier point mérite plus d’explications. Contrairement à la croyance populaire, l’aiguille de la boussole ne pointe pas « exactement » vers le pôle Nord magnétique. Cependant, d’où qu’il parte, un voyageur qui suit fidèlement l’aiguille de sa boussole aboutira éventuellement au pôle Nord magnétique, mais sa route s’écartera de la route directe vers le pôle. Le diagramme suivant montre que les méridiens magnétiques (en rouge) divergent considérablement de la route directe vers le pôle magnétique (en vert). L’exemple d’un voyageur dont le périple débute en Europe est particulièrement frappant. Bien que pour aller directement vers pôle Nord magnétique, un voyageur parti d’Europe méridionale (au bord de la carte) doive suivre l’azimut 8° O, sa boussole lui indiquera un azimut de 3° E. Une fois en Scandinavie, notre voyageur aura dévié de sa course, de 18° et, à une latitude de 80° N, de près de 46° . Sa boussole le conduira du mauvais côté du pôle géographique (en Sibérie) avant de lui faire prendre un virage brusque à gauche vers le pôle Nord magnétique.

    On ne devrait pas confondre les méridiens magnétiques avec la déclinaison magnétique. La déclinaison est en fait l’angle entre le méridien magnétique et le méridien géographique (le nord vrai). Le long d’un méridien magnétique, la déclinaison peut varier considérablement.


    Les méridiens magnétiques divergent considérablement de la route directe vers le pôle magnétique

  • https://partage.agirpourlenvironnement.org/s/rapport-danalyses-fleurs-de-la-saint-valentin-pestic

    En faisant analyser 27 bottes et bouquets de #fleurs achetés à l’occasion de la Saint-Valentin et de la fête des Mères en 2025, Agir pour l’environnement a identifié un cocktail de 99 #pesticides différents, dont 46 sont interdits ou non autorisés actuellement en France. Parmi ces 46 pesticides incriminés, 6 sont des pesticides de la famille des néonicotinoïdes.

    Parmi les 53 substances autorisées, 28 posent au moins un risque sévère pour la santé humaine, 14 substances sont dangereuses pour l’environnement. et 11 substances sont préoccupantes pour la santé humaine et/ou l’environnement.
    On retrouve parmi toutes les substances identifiées : 2 substances mutagènes, 13 cancérogènes, et 22 reprotoxiques, dont certaines qui présentent plusieurs de ces risques en même temps, et 3 qui peuvent être nocives pour les bébés nourris au lait maternel. On dénombre aussi 14 résidus mortels ou toxiques par inhalation, 3 toxiques par contact cutané, 15 mortelles ou toxiques par ingestion, et 7 qui provoquent des lésions oculaires graves.

  • 14 février 2026 — Le dibbouk
    https://ledibbouk.net/14-fevrier-2026.html

    L’impératif d’avancer se manifeste. Une directive interne formule la nécessité de «  faire le livre  », d’établir une «  dead line  » et de générer une «  urgence  » artificielle. Cette dernière, une production de stress, est évaluée comme disproportionnée au regard de l’échelle temporelle de l’éternité. Une phase de rejet s’ensuit.

    #carnets

  • Yann Gaudin (sur Faf line) : Gagner contre Pôle emploi
    https://x.com/yanngaudin/status/2021583343972696169

    J’ai reçu le témoignage d’un #allocataire de #Pôle_emploi qui a gagné au Tribunal judiciaire contre l’institution.

    Pendant plus de 6 mois Pôle emploi a cafouillé dans le traitement de sa demande d’allocations chômage, tandis que l’allocataire avait bien télétransmis tous les justificatifs demandés, mais au bout du compte et malgré la saisine de la médiation il manquait encore plus de 30% sur le montant de l’#ARE.

    L’allocataire a saisi la Justice, il a dans un premier temps obtenu enfin le bon montant d’allocations chômage avec un très gros paiement de rappel, puis il a obtenu 3 000 € de dommages et intérêts et 2 500 € pour ses frais d’avocat (qui ne lui avaient coûté que 1 500 €).

    J’ai reçu aussi d’autres témoignages d’allocataires qui n’ont pas eu besoin d’aller au Tribunal pour obtenir des dommages et intérêts, ils ont négocié directement avec Pôle emploi et l’un d’eux a par exemple obtenu 4 000 € de réparation.

    Un avocat a publié sur son site quelques autres exemples de condamnations de Pôle emploi, dont une à 8 000 € de dommages et intérêts : https://www.rocheblave.com/condamnation-pole-emploi

    Faut le savoir ! Pôle préfère, parfois, lacher du fric que d’être condamné (pas favorable briser l’établissement d’une jurisprudence formelle qui limiterait leurs innombrables abus).

    #chômeurs #droits #revenu #justice #jurisprudence #obligation_d’information #obligation_de_communication_de_documents #informations_erronées #retenues_injustifiées #Eric_ROCHEBLAVE

    • Il vient de m’arriver un machin du genre face à La #CAF qui juge bon de me lâcher du fric (un paquet quand même) alors que je vais au contentieux contre elle. Ils ont bien sagouiné les comptes (à la baisse), et, mieux encore, me sucrent mon alloc en janvier (et sans doute en février et mars) en raison du rappel de prestations perçues (olé !). En bref, y a pas crime, mais en cette matière comptable et administrative, ils « se prévalent de leurs propres turpitudes » (comme dit la loi qui s’oppose ainsi à de très mauvaises manières, au moins en matière criminelle, on verra ce qu’il en sera dans ce cas...) pour porter atteinte à un ayant droit (olé again !). La bureaucratie-comptable archi youv’. Imagine pour voir : 3 mois peut-être sans alloc car comme on t’a versé un rappel d’icelle, t’as les moyens de laisser couler. Nardinemouk !

      edit : jusqu’à peu, je devais à la Caf des milliers d’euros, au rythme où ils me les prenait sur l’allocation logement, j’en avait pour 6 à 7 ans d’allocation logement sévèrement rabotée. là, terminé, ils m’ont versés plusieurs milliers d’euros, plus que ma dette, et je ne dois plus rien. pourtant, le compte n’y est pas. ah ha ah. ces baltringues n’ont même pas fait ce qu’il fallait pour que je renonce à ma cause.

      #yadesrafalesquiseperdent

  • Vidéo : Francesca Albanese a répondu à Jean-Noël Barrot
    https://bellaciao.org/Video-Francesca-Albanese-a-repondu-a-Jean-Noel-Barrot

    Francesca Albanese a répondu à Jean-Noël Barrot, ministre des Affaires étrangères, qui a participé à la campagne de désinformation la visant. « Tout le monde se trompe, c’est humain. Mais on corrige, on rectifie. » Questionné par la députée Caroline Yadan, le ministre des Affaires étrangères, Jean-Noël Barrot, a estimé que Francesca Albanese devait démissionner des Nations unies. En cause : une déclaration tronquée et attribuée à la rapporteuse spéciale pour les territoires (…) #Contributions

    https://bellaciao.org/IMG/mp4/4_5798398130990881817.mp4

  • Caroline Yadan, Jean-Noël Barrot : les mensonges contre Francesca Albanese
    https://bellaciao.org/L-association-des-juristes-pour-le-respect-du

    L’association des juristes pour le respect du droit international effectue un signalement au procureur pour « diffusion de fausses nouvelles » après que Jean-Noël Barrot Ministre de l’Europe et des Affaires étrangères ait humilié la France en appelant à la démission de Francesca Albanese sur la seule base des mensonges de la députée Caroline Yadan #Contributions

  • Vidéo : le Quai d’Orsay reconnaît que la députée Caroline Yadan a menti !
    https://bellaciao.org/Video-le-Quai-d-Orsay-reconnait-que-la-deputee-Caroline-Yadan-a-menti

    Le Quai d’Orsay reconnaît publiquement que la députée Caroline Yadan a menti aux Français en attribuant à Franceska Albanese une phrase qu’elle n’a jamais prononcée, mais ne déposera pas de signalement au titre de l’article 40 pour sanctionner ces fausses informations. #Contributions

    https://bellaciao.org/IMG/mp4/youcut_20260213_110750672.mp4

  • 12_02_26 – #bombone
    https://radioblackout.org/podcast/12_02_26-bombone

    ⚡ AUDIOWARFARE A ZERO LATENZA /////////////////////////////////////////////7🚨 “DEVI #vendere” > EP SHOWCASE CON XdXschx (aka Giovanni di Bari) e dj $ubu > @urbanocairoufficiale VATTENE (link in stories già sai)////////////////////////////////////////////7❄️ NORTKAPP BOLIG > LIVE IN RIGA + CHE CONFUSIONE SARÀ PERCHÉ PIPPIAMO > THE NORTHMAN FROM CERIGNOLA///////////////////////////////////////////7🔫 RIOT VIBE CHECK 2025/2026 GLOWUP ✈️ STOCHASTIC IMPRO PROCEDURES////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////HARSH MUSIC […]

    #arsider #carella #solo_FM #streaming_giù #Urbano_Cairo
    https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/02/Arsider-2026_02_12-BOMBONE.mp3

  • Vidéo : les preuves des mensonges de la députée Caroline Yadan reprise par le gouvernement
    https://bellaciao.org/Video-les-preuves-des-mensonges-de-la-deputee-Caroline-Yadan-reprise-par-

    Les preuves des mensonges de la députée Caroline Yadan reprise par Jean-Noël Barrot Ministre de l’Europe et des Affaires étrangères.

    Déclaration de Franceska Albanese : Version des medias VS Version originale #Contributions

    https://bellaciao.org/IMG/mp4/1770977880216.mp4