• „Die Schwarze kriegt auch einen Kaffee?“ Warum diese Berliner Gastronomin keine AfD-Anhänger mehr bedient
    https://www.berliner-zeitung.de/article/die-schwarze-kriegt-auch-einen-kaffee-warum-diese-berliner-gastrono

    Diese AfD-freie Zone muss man sich merken. Jawoll.

    20.7.2026 vkn Jana Hermann - Rauer Tonfall, rassistische Beleidigungen und schließlich ein verweigerter Latte macchiato: Die Betreiberin eines Berliner Cafés erklärt, warum sie in ihrem Laden eine rote Linie zieht.

    „Die Schwarze kriegt auch einen Kaffee?“ An diesen Satz erinnert sich die Betreiberin des Berliner Café Eule, Kristiana Elig, noch genau, als sie der Berliner Zeitung von dem Vorfall erzählt. Die Aussage sei von einem Gast gefallen, der eine schwarze Besucherin beleidigt habe. Die Frau habe daraufhin betroffen und ohne Getränk das Café verlassen, berichtet Elig. Als sie anschließend den AfD-Anstecker am Oberteil des Mannes bemerkte, habe sie ihn gefragt, ob er der Partei angehöre. „Ja, klar bin ich von der AfD“, habe er geantwortet. Daraufhin verweigerte Elig dem Mann den bestellten Latte macchiato und gab ihm sein Geld zurück.

    Nicht nur die Bemerkung sei diskriminierend gewesen, sondern auch der arrogante Tonfall, erzählt die 53-Jährige. „Ich werde Menschen, die rassistisch oder asozial auftreten, nicht bedienen“, sagt sie. AfD-Mitglieder wünsche sie sich in ihrem Café grundsätzlich nicht, „sie haben hier nichts verloren“. Diese Haltung machte sie anschließend in mehreren Videos auf ihrem Instagram-Account öffentlich und erntete dafür heftige Kritik.

    Elig selbst ist an diesem Sonntagnachmittag nicht mehr im Café anzutreffen. Ihre Mitarbeiterin vermittelt den Kontakt. Ob sie tatsächlich alle AfD-Mitglieder meint und worum es ihr als Gastronomin wirklich geht, darüber spricht sie mit der Berliner Zeitung am Telefon.

    „Ich möchte meine Gäste schützen“

    Das Café Eule liegt inmitten einer Kleingartenkolonie am Gleisdreieckpark. Seit rund 15 Jahren verkauft Betreiberin Elig dort Kaffee, Kuchen und kleine Speisen. Die Küche befindet sich in einem umgebauten Container, davor stehen gebrauchte Tische und Stühle. Vieles ist Vintage oder Secondhand. Ihr Café, sagt Elig, solle ein Ort sein, an dem sich Menschen unterschiedlicher Herkunft wohlfühlen.

    Genau dieses Wohlgefühl sehe sie zunehmend gefährdet. Obwohl die Situation mit der rassistischen Bemerkung gegenüber der schwarzen Frau die erste dieser Art gewesen sei, komme es immer wieder zu einem „rauen Tonfall“ und unangenehmen Begegnungen mit einzelnen Gästen. Im Nachhinein hätten sich diese nach ihrer Darstellung häufig als Anhänger der AfD oder der Partei Die Basis zu erkennen gegeben.

    „Ich kann das nicht überprüfen, und das ist auch nicht meine Aufgabe als Gastronomin“, sagt die gebürtige Berlinerin. Doch wenn sie dieses „bösartige, selbstverständlich Fiese“ im Tonfall wahrnehme, ahne sie häufig schon, wie ihr Gegenüber politisch ticke. Für sie habe das Konsequenzen. „Meine Aufgabe ist, meine Gäste zu schützen“, sagt sie. Wer andere Menschen rassistisch beleidige oder offen für ein entsprechendes Weltbild eintrete, müsse damit rechnen, nicht bedient zu werden.

    Ricarda Lang unterstützt Cafébetreiberin

    Als die Berliner Zeitung das Café besucht, sitzt eine Jogginggruppe an den Tischen und genießt Kaffee und Kaltgetränke in der Sonne. Kurz zuvor, erzählt Elig, sei auch die frühere Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang vorbeigekommen, die mit der Gruppe unterwegs gewesen sei. „Sie war sehr unterstützend und mitfühlend“, sagt Elig und ergänzt, dass Lang selbst die Anfeindungen, von denen Elig berichtet, längst kenne.

    Während des Gesprächs kommen der Cafébetreiberin für einen kurzen Moment die Tränen. Nach der Veröffentlichung ihrer Instagram-Videos hätten Nutzer ihr geschrieben, sie solle Insolvenz anmelden oder sich gar umbringen. Hinter vielen der Nachrichten und Kommentare vermutet sie AfD-Unterstützer.

    „Missverstanden“ – und bei ihrer Haltung geblieben

    Gleichzeitig glaubt sie, dass ihre Botschaft in den sozialen Netzwerken und damit auch in Teilen der bisherigen Berichterstattung – etwa bei Welt Online – missverstanden worden sei. Im Mittelpunkt der Debatte habe vor allem gestanden, dass sie AfD-Anhänger nicht bediene. Der eigentliche Auslöser – die rassistische Beleidigung einer Besucherin – sei dagegen kaum wahrgenommen worden. Medien, die über sie berichtet hätten, hätten sie zuvor gar nicht kontaktiert. „Sie sind die Erste aus der Presse, die mit mir spricht“, sagt Elig zur Reporterin der Berliner Zeitung.

    Auf Nachfrage, ob nun AfD-Mitglieder oder auch Sympathisanten grundsätzlich nicht bedient würden, antwortet Elig: „Schauen Sie, ich kann das schon aushalten, dass es AfD-Wähler gibt.“ Sie könne weder kontrollieren noch erkennen, welche Partei jemand wähle. „Aber wer bei mir andere rassistisch beleidigt, der ist nicht willkommen.“ Das gelte unabhängig von einer Parteizugehörigkeit. Dennoch räumt Elig ein: „Ich wünsche mir keinen Besuch von AfD-Mitgliedern.“ An ihrer Haltung werde sich nichts ändern.

    Die Videos lösen eine Debatte aus

    Mit mehreren Videos auf Instagram schilderte Elig den Vorfall öffentlich. Darin kündigte sie an, auch künftig Menschen, die sie als Nazis oder AfD-Anhänger erkenne, keinen Kaffee auszuschenken. Die Clips verbreiteten sich rasch über die sozialen Medien und lösen Diskussionen aus. In den Kommentaren loben viele Nutzer ihre Haltung und sprechen ihr Unterstützung aus. Andere werfen ihr vor, Menschen aufgrund ihrer politischen Überzeugung auszugrenzen oder zu diskriminieren.

    Elig berichtet von zahlreichen negativen Online-Bewertungen, persönlichen Beschimpfungen und Drohungen. Teilweise hätten ihr Unbekannte sogar gewünscht, ihr Café möge schließen oder abbrennen. „Aber ich lasse mich nicht mundtot machen“, sagt sie. Kurzzeitig habe sie befürchtet, dass ihr Café leer bleiben könnte. Umso überraschter sei sie gewesen, als Stammgäste ebenso wie Menschen, die bewusst in ihr Café gekommen seien, ihr proaktiv ihre Unterstützung ausgesprochen hätten.

    „Es geht nicht um Parteibücher“

    Den Vorwurf, sie wolle politische Ansichten kontrollieren, weist die Gastronomin mehrfach zurück. Niemand müsse sich bei ihr zu seiner Parteipräferenz bekennen. Entscheidend sei allein das Verhalten. Sie verstehe ihr Café nicht als politischen Versammlungsort, sondern als geschützten Raum. „Lieber bewahre ich meine Haltung, als diesen Rotz mitzumachen“, sagt sie.

    #Berlin #Gleisdreieck-Park #Gastronomie #Cafe

    • La Caf m’avait inventé un indu de 6900 €, que j’ai contesté et pour lequel une requête auprès du pôle social du tribunal judiciaire était en cours pendant que la Caf rabotait sévère mon allocation logement pour se rembourser ( à ce rythme, il aurait fallu huit ans), jusqu’à ce qu’ils abandonnent afin de ne pas être condamnés.
      Le premier courrier m’annonçant cet “indu” le chiffrait est à 69 000 et quelques euros.

  • Fraude au RSA : deux hommes condamnés après avoir créé plus de 1 000 faux dossiers dans 75 caisses, plusieurs centaines de milliers d’euros détournés - Police & Réalités
    https://policeetrealites.com/2026/06/23/fraude-au-rsa-deux-hommes-condamnes-apres-avoir-cree-plus-de-1-000

    Un réseau de fraude aux allocations sociales d’une ampleur inédite a été démantelé en France. Deux hommes viennent d’être condamnés par le tribunal de Nanterre pour avoir détourné 190 000 euros de RSA en créant plus de mille faux dossiers dans 75 caisses d’allocations familiales. Une affaire qui révèle les nouvelles méthodes de lutte contre la fraude sociale.

    Un mode opératoire rodé et répété à l’échelle nationale
    C’est en juillet 2024 que les premiers signaux d’alerte remontent dans plusieurs caisses d’allocations familiales (CAF), relate Le Parisien. Des agents spécialisés dans la détection de la fraude aux aides sociales identifient des profils anormaux : des dossiers de demande de revenu de solidarité active (RSA) créés au nom d’hommes de plus de 50 ans, dont les identités semblent manifestement usurpées.

    Le schéma se répète avec une régularité troublante. À chaque dossier suspect, les enquêteurs retrouvent les mêmes types d’adresses électroniques — des comptes Outlook aux caractéristiques similaires — et des coordonnées bancaires rattachées aux mêmes néobanques anglaises. Un niveau de standardisation qui trahit une organisation méthodique.

    Entre le 23 et le 31 juillet 2024, pas moins de dix #CAF remontent simultanément leurs inquiétudes au Service national de lutte contre la fraude à enjeux (#SNLFE), rattaché à la Caisse nationale d’allocations familiales (#Cnaf). La riposte s’organise.

    Bloquer les paiements en temps réel : la course contre la montre
    Face à l’afflux de signalements, le SNLFE diffuse en urgence des consignes à l’ensemble du réseau : identifier les dossiers frauduleux, bloquer les versements en cours et neutraliser les relevés d’identité bancaire (RIB) déjà répertoriés.

    « Tout l’enjeu était de stopper rapidement les versements et de verrouiller les RIB connus. Nous avons pu sécuriser la moitié des paiements », explique Thomas Desmoulins, directeur chargé de la prévention, du contrôle et de la lutte contre la fraude à la Cnaf.

    Mais les deux escrocs s’adaptent. Dès qu’une caisse ferme leurs dossiers, ils en ouvrent de nouveaux dans d’autres départements, modifiant adresses mail, coordonnées bancaires et établissements, afin de brouiller les pistes et de prolonger leur activité frauduleuse.

    Des #identités_volées, revendues sur le DarkWeb
    L’enquête du SNLFE établit finalement un bilan saisissant : 1 018 faux dossiers RSA créés dans 75 CAF sur une période de dix mois. Le préjudice tenté s’élève à plus de 400 000 euros, dont 190 000 euros effectivement versés aux deux malfaiteurs, basés en France.

    Pour usurper l’identité de leurs victimes, les fraudeurs ont puisé dans des bases de données personnelles issues de cyberattaques contre d’autres organismes. Ces informations, une fois volées, sont revendues sur le DarkWeb avant d’être exploitées pour monter de faux dossiers administratifs en ligne.

  • Comment la raréfaction des terres menace la matrilinéarité dans le #Meghalaya (Inde)
    https://lvsl.fr/comment-la-rarefaction-des-terres-menace-la-matrilinearite-dans-le-meghalaya-in

    C’est un fait bien documenté : la colonisation européenne a modifié en profondeur les structures économiques et la répartition des ressources des pays colonisés. L’expansion de l’économie de marché qui s’en est suivie n’a fait qu’accroître les inégalités et accélérer la destruction des ressources naturelles. Les conséquences de l’épuisement des matières premières sur les traditions locales sont en revanche moins connues. Dans le Nord-Est de l’Inde, où l’organisation sociale est intimement liée aux ressources, la raréfaction de celles-ci instaure un climat de méfiance vis-à-vis des femmes - principales détentrices des biens économiques – et des étrangers, soupçonnés de déposséder les locaux de leurs terres. La matrilinéarité, structure familiale favorable aux femmes, s’en trouve (…)

    #Société #Féminisme_et_lutte_des_classes #Enclosures #Inde #matrilinéarité

  • La Cnaf et Inria s’engagent ensemble pour développer Catala, une solution souveraine de calcul des prestations sociales | Inria
    https://www.inria.fr/fr/cnaf-inria-convention-partenariat-catala-2026

    La Caisse nationale des Allocations familiales (#Cnaf) et l’Institut national de recherche en sciences et technologies du numérique (#Inria) s’engagent dans une convention de partenariat autour du #développement de #Catala, un #langage de #programmation #informatique visant à transcrire le droit de manière fidèle et #explicable. Cette innovation issue de la recherche publique permet de fiabiliser le calcul des #prestations_sociales et d’assurer #transparence et #évolutivité des moteurs de #calcul. Cette #coopération illustre une même ambition : consolider la maîtrise des technologies utilisées dans les systèmes d’information du service public des familles et de la solidarité, grâce au développement d’outils innovants et souverains.

  • AAH en complément d’une pension : le Gouvernement valide un mode de calcul défavorable à la majorité des allocataires
    https://www.faire-face.fr/2026/06/04/aah-complement-pension-gouvernement-soutient-caf-contre-allocataires

    Alors que plusieurs tribunaux ont jugé illégal le mode de calcul actuel pour déterminer l’#AAH_différentielle des titulaires d’une #pension de #retraite, d’#invalidité, ou d’une #rente_accident_du_travail, le Gouvernement, s’apprête, lui, à voler au secours des #Caf. Un #décret va venir conforter leur façon de faire et la perte de revenus qu’elle engendre pour la plupart des pensionnés concernés.

    La formule de calcul qui devrait s’appliquer à compter du 1er juillet pour déterminer le montant de l’AAH différentielle des bénéficiaires d’une pension de retraire, d’invalidité, ou d’une rente accident du travail, n’a rien de magique. C’est plutôt une potion amère : l’AAH à taux plein de laquelle il faudra déduire la pension, sans aucun abattement.

    Ce mode de calcul est déjà celui qui prévaut dans les Caisses d’allocations familiales. Mais il a été à plusieurs reprises contesté devant des tribunaux par des #allocataires, au regard de la #perte_de_revenus qu’il engendre pour eux.

    Le ministère de la Santé [du budget] vient de trancher en leur défaveur. En mai, il a en effet présenté au Conseil national consultatif des personnes handicapées (CNCPH), un projet de décret qui « clarifie » la réglementation dans le sens souhaité par la Caisse nationale d’allocations familiales (#Cnaf). Et par là-même douché l’espoir des pensionnés de voir leur AAH différentielle augmenter.

    Des Caf font appel des jugements, une se pourvoit en cassation

    Petit rappel pour bien comprendre : en février 2025, la cour d’appel d’Aix-en-Provence avait condamné la Caf du Var à revoir le montant de l’AAH différentielle versée à une allocataire, #Martine_Deniau, en complément de sa pension de retraite. Elle avait jugé illégal le mode de calcul qu’utilisent toutes les Caisses pour les allocataires percevant un avantage vieillesse ou invalidité.

    Depuis, selon les informations dont dispose la rédaction, deux autres jugements similaires ont été rendus par le tribunal judiciaire de Valence. En faveur d’un titulaire d’une rente d’invalidité, le 12 février 2026 et d’une pensionnée d’invalidité, le 12 mars 2026. Dans les deux cas, la Caf a fait appel. Dans l’affaire Deniau, en avril 2025, elle s’est même pourvue en #cassation, ultime étape de contestation après l’appel.

    Mais la Cnaf n’a visiblement pas souhaité attendre que la plus haute juridiction de France rende son verdict [qui, en l’état, risquait de lui être défavorable]. Il est vrai que, pour elle, les enjeux financiers sont lourds. Selon le ministère, 270 000 titulaires d’une pension de retraite, d’invalidité ou d’une rente accident du travail perçoivent une AAH différentielle. Autant de personnes qui pourraient réclamer un nouveau calcul de leur allocation si la Cour de cassation venait à confirmer le jugement de la cour d’appel d’Aix-en-Provence.

    [...]

    Or, selon la cour d’appel d’Aix-en-Provence et le tribunal judiciaire de Valence, [les CAF ne devraient pas déduire l’entiereté des pensions de l’AAH différentielle]. Il faudrait d’abord qu’elles appliquent à la pension ou à la rente imposable les deux #abattements valables pour tous les contribuables (de 10 et 20 %), ainsi que l’abattement invalide pour les personnes en remplissant les conditions(1). Pour ensuite soustraire cette pension ainsi recalculée à l’AAH à taux plein.

    [...]

    Lorsque le décret entrera en application, le 1er juillet si le Gouvernement s’en tient à son calendrier, c’est ce mode de calcul que les Caf appliqueront, le même qu’elles utilisent déjà, sauf exceptions(2). Mais il ne sera plus possible de le contester.

    En revanche, pour les pensions et rentes versées avant cette date, c’est le cadre juridique actuel qui continuera à prévaloir. Si la Cour de cassation donnait raison à Martine Deniau, les allocataires s’estimant lésés devraient donc pouvoir réclamer à leur Caisse le manque à gagner en saisissant la justice (Faire-face.fr y consacrera un prochain article, ndlr). Ses magistrats devraient statuer d’ici fin 2026.

    sauf erreur de ma part, il n’est même plus temps de faire un RAPO en raison des deux mois d’attente que suppose la réponse négative la CAF qui permet ensuite de déposer une requête au pole social du tribunal judiciaire...
    on voit quil n’est pas question de laisser de l’espace à la jurisprudence, c’est à dire au contentieux.

    #contentieux #justice #droits_sociaux #jurisprudence #pauvre_droit_des_pauvres

    • errata a priori il reste possible de lancer une procédure pour la période qui précède le 1er juillet 2026, date d’entrée en vigueur de ce décret car il n’y a pas rétroactivité d’une disposition légale.

      rappel, la la Cour de cassation devrait saturer sur la requête Martine Deniau fin 2026

      Actuellement, pour déterminer leur AAH différentielle, les caisses soustraient le montant de leur pension/rente mensuelle à celui de l’AAH à taux plein. Or, selon la cour d’appel, elles ne devraient pas procéder ainsi. Il faudrait qu’elles appliquent deux abattements (de 10 et 20 %) ainsi que l’abattement invalide pour les personnes remplissant les conditions* sur le montant annuel de leurs pensions/rentes imposables. En résumé, les Caf devraient leur verser une AAH différentielle plus élevée que celle qu’elles touchent aujourd’hui.

      https://www.faire-face.fr/2026/03/06/aah-complement-pension-patience-avant-cassation

    • Le Gouvernement renonce à modifier le calcul de l’AAH en complément d’une pension
      https://www.faire-face.fr/2026/07/09/gouvernement-renonce-modifier-le-calcul-aah-complement-pension

      Ce texte établissait clairement que l’AAH différentielle serait désormais égale au montant de l’AAH à taux plein après déduction de la pension, sans aucun abattement.

      Un mode de calcul appliqué par les Caf mais contesté en justice

      Certes, ce mode de calcul est déjà celui qui prévaut dans les Caisses d’allocations familiales (Caf). Mais il a été à plusieurs reprises contesté devant des tribunaux par des allocataires. Avec succès pour plusieurs d’entre eux.

      Avec son décret, le Gouvernement souhaitait clarifier la réglementation pour éviter toute contestation. Au détriment des allocataires handicapés puisqu’il entérinait le mode de calcul des Caf qui leur est moins favorable.

      Comment se calcule l’AAH différentielle ?

      Aujourd’hui, pour déterminer l’AAH différentielle des pensionnés, les caisses soustraient le montant de leur pension ou de leur rente mensuelle à celui de l’AAH à taux plein (1 041,59 €). Dans le cas d’une pension de 500 €/mois, l’allocation différentielle s’élève donc à 541,49 €/mois.

      Or, selon la cour d’appel d’Aix-en-Provence, elles ne devraient pas procéder ainsi. Il faudrait d’abord qu’elles appliquent à la pension ou à la rente imposable les deux abattements valables pour tous les contribuables (de 10 et 20 %), ainsi que l’abattement invalide pour les personnes en remplissant les conditions(1). Pour ensuite soustraire cette pension ainsi recalculée à l’AAH à taux plein.

      Les Caf devraient donc verser aux quelque 270 000 titulaires d’un avantage vieillesse ou invalidité une AAH différentielle plus élevée que celle qu’ils touchent aujourd’hui.

  • CAF : accusée de vivre avec son ex-conjoint, elle perd toutes ses allocations et saisit le tribunal
    https://actu.orange.fr/france/caf-accusee-de-vivre-avec-son-ex-conjoint-elle-perd-toutes-ses-allocatio

    Cette habitante de Creil, dans l’Oise, est privée depuis un an et demi d’environ 1 100 euros d’aides mensuelles : près de 800 euros de revenu de solidarité active (#RSA) et 300 euros d’aide personnalisée au logement (#APL). En cause ? Des soupçons de #fraude formulés par la Caisse d’allocations familiales de l’Oise, qui estime qu’elle aurait continué à vivre avec son ancien compagnon sans le déclarer.

    Une version que la mère de famille réfute catégoriquement
    « Pourtant, tout est à mon nom dans l’appartement », assure-t-elle aujourd’hui. Selon elle, leur séparation remonte à 2013. L’affaire est désormais examinée par le #pôle_social_du_tribunal_judiciaire de Beauvais. Une audience sur le fond est prévue le 11 juin. Selon les éléments rapportés par Le Parisien, le dossier comporte de nombreuses pièces censées attester que les deux anciens conjoints ne vivent plus ensemble depuis plus d’une décennie : relevés bancaires, avis d’imposition, documents administratifs ou encore éléments liés à la liquidation de son entreprise.

    Malgré cela, la CAF maintient ses soupçons. Pour son avocat, Maître Mestre, les éléments transmis à la CAF auraient dû permettre d’écarter les accusations de fraude. « Le #contrôleur chargé du dossier a estimé que les éléments apportés étaient faux et il a tout coupé », déplore-t-il. Le conseil de la jeune femme demande désormais l’annulation de la notification de fraude ainsi que le rétablissement des prestations suspendues. L’affaire soulève également, selon lui, la question du dialogue entre les allocataires et l’administration.

    En attendant l’issue judiciaire, l’ancienne cheffe d’entreprise affirme avoir dû fermer sa société faute de ressources suffisantes. Son dossier de #surendettement a été accepté en février dernier. Elle dépend désormais de plusieurs dispositifs d’aide pour subvenir à ses besoins et à ceux de son enfant. Selon La Voix du Nord, les Restos du Cœur, les aides d’urgence du Département, le Centre communal d’action sociale de Creil ou encore le soutien financier de ses frères et sœurs lui permettent de tenir.

    Les textes prévoient pourtant que c’est à la caisse d’apporter la preuve d’une #vie_maritale.

    #CAF contrôle #agent_contrôleur_CAF #indu #allocation #suspiscion_de_faude

    • « La CAF a ruiné ma vie » : on lui coupe RSA et APL car son ex apparaît sur une assurance, elle saisit la justice
      https://econostrum.info/la-caf-coupe-rsa-et-apl-ex-apparait-assurance/#google_vignette

      La CAF, de son côté, s’appuie sur plusieurs éléments pour justifier ses soupçons. L’un des points relevés concerne le fait que l’ex-conjoint n’a reconnu officiellement la paternité de l’enfant qu’en 2022, soit plusieurs années après la naissance. Un autre élément concerne la présence du nom de cet ex-conjoint sur une assurance habitation liée à l’ancienne activité professionnelle de la mère de famille. Ces incohérences ont conduit l’organisme à maintenir sa position, malgré les contestations et les pièces fournies par l’allocataire.

      Ce type de situation illustre la complexité des contrôles effectués par la CAF, qui s’appuie sur des croisements de données administratives pour vérifier la cohérence des déclarations des allocataires. Les prestations familiales étant financées par des fonds publics, l’organisme est tenu de vérifier régulièrement l’exactitude des informations déclarées afin d’éviter les versements indus.

  • Le gouvernement indien confronté à la révolte des « cafards »
    https://www.lemonde.fr/international/article/2026/05/22/le-gouvernement-indien-confronte-a-la-revolte-des-cafards_6692343_3210.html

    Prenant au mot le chef de la justice indien qui, le 15 mai, avait traité les jeunes de « parasites de la société », un étudiant a créé le « Parti populaire des cafards ». En quelques jours, il a obtenu 19 millions d’abonnés sur Instagram. Bien plus que celui du gouvernement, qui a tout tenté, en vain, pour stopper le mouvement.


    Site Web du parti Cockroach Janta, à Dharamsala (Inde), le 21 mai 2026. ASHWINI BHATIA/AP

    En quelques heures, le « Cockroach Janta Party » est devenu un phénomène de masse en Inde. Lancé sur Instagram par Abhijeet Dipke, 30 ans, étudiant en communication à l’université de Boston, le « Parti populaire des cafards » entendait parodier le juge en chef de la Cour suprême, Surya Kant. Lors d’une audience, le 15 mai, le plus haut magistrat du pays avait décrit les #jeunes_chômeurs comme des « cafards », « des parasites de la société qui s’attaquent au système ». « Certains se tournent vers les médias, d’autres vers les réseaux sociaux, d’autres encore deviennent des militants pour le droit à l’information, d’autres enfin se lancent dans d’autres formes de militantisme et s’en prennent à tout le monde », avait-il déclaré.

    https://justpaste.it/huly9

    en écho à https://seenthis.net/messages/1173798

    en Inde comme au Maghreb, promesse en faillite.

    #université #diplome #diplômés #chômage #chômeurs #chômeurs_diplômés

  • « La fraude aux prestations sociales reste marginale », affirme Anne Bastien, présidente de la Caf du Morbihan | Le Télégramme
    https://www.letelegramme.fr/morbihan/vannes-56000/la-fraude-aux-prestations-sociales-reste-marginale-affirme-anne-bastien

    Ce mercredi 20 mai 2026, lors d’un point presse, la Caisse d’allocations familiales (Caf) du Morbihan a dressé le bilan de sa politique de lutte contre la fraude en 2025. Un phénomène qui reste minime.

    Tous les ans, la Caf du Morbihan verse autour de 800 millions d’euros d’allocations (RSA, prime d’activité, aides au logement…) à quelques 136 000 bénéficiaires. Depuis mars 2025, la déclaration de ressources faite par les allocataires souhaitant percevoir le RSA ou la prime d’activité est préremplie. Grâce à cette amélioration, « notre système de versement est plus fiable », se félicite Anne Bastien, la présidente de la Caf du Morbihan.

    Plus de 420 000 contrôles réalisés en 2025
    Si cette amélioration a déjà porté ses fruits, des erreurs (oubli de changement de situation, retard de déclaration…) persistent, conduisant au versement indu de prestations. Pour corriger ces erreurs de paiement, la Caf du Morbihan multiplie les contrôles : 424 493 opérations ont été menées l’an dernier. La grande majorité est réalisée grâce à des échanges de données avec d’autres organismes (France Travail, banques…). « Ils se sont renforcés ces dernières années et nous avons par exemple accès aux ressources Airbnb désormais », précise Anne Bastien. Les agents de la Caf peuvent aussi davantage cibler leurs contrôles, en réclamant des pièces justificatives aux allocataires, voire en se présentant à leur domicile.

    Plus de trois millions d’euros de préjudices liés aux fraudes
    Dans le département, ces contrôles ont permis la détection de 331 cas de fraudes en 2025, représentant un préjudice de 3,47 millions d’euros. Elles prennent le plus souvent la forme d’une omission ou fausse déclaration de revenus, d’une dissimulation de vie maritale ou d’une absence de résidence en France. « Cela reste marginal comparé au total des allocations versées », souligne Anne Bastien. Et d’ajouter : « Nous ne disons pas que la fraude sociale n’existe pas. Les montants en jeu restent trop importants. Mais il ne faut pas non plus en tirer la conclusion que tous les allocataires sont des fraudeurs ».

  • Marathon judiciaire contre une suppression d’AAH (titre modifié par moi)
    https://www.sudouest.fr/gironde/le-marathon-judiciaire-gagne-par-un-athlete-handisport-bordelais-28930103.p

    Victime d’un AVC à la naissance, hémiplégique et épileptique, Grégory Mouyen s’est vu retirer en 2021 son allocation aux adultes handicapés (#AAH) au motif principal qu’il pratique la course à pied de façon soutenue. Il vient d’obtenir gain de cause

    Cinq ans de #procédure judiciaire, c’est long, surtout lorsque le stress peut avoir des répercussions sur votre état de santé. Âgé de 44 ans, Grégory Mouyen est sujet à des crises d’épilepsie, séquelles d’un AVC survenu à la naissance. « Trois facteurs peuvent provoquer mes malaises épileptiques, les efforts, la fatigue et la contrariété. Maintenant, j’en fais presque tous les jours, parfois trois fois par jour. Mentalement, j’étais au fond du trou avec cette affaire. Avant, j’en faisais trois à quatre par semaine. »

    Il montre deux cicatrices, l’une sur son front, l’autre sur son menton. « Dans un salon de thé, je suis tombé de toute ma hauteur et j’ai explosé la vitrine, raconte cet homme à la silhouette imposante, qui mesure 1,94 m. J’ai également cassé la télévision de ma mère. » Sa plus grosse frayeur, c’est quand il a passé « quinze minutes à convulser » après avoir chuté dans sa douche. Paralysé de tout le côté gauche, il ne peut se servir de son bras et de sa main gauches. Sa jambe gauche, plus courte que l’autre de quelques centimètres, n’est pas « musclée du tout ». Par conséquent, il « boite beaucoup ».

    Charisme

    Des gestes de la vie quotidienne lui sont impossibles, comme couper sa viande, s’habiller, conduire, nouer ses lacets ou se mettre du déodorant sous l’aisselle droite. On ne peut qu’être ému lorsqu’il évoque ses troubles cognitifs, avec un sourire fataliste, le doigt pointé vers son hémisphère droit : « J’ai un cerveau en moins. Il fonctionne au ralenti. » Malgré ses difficultés d’élocution, qui ne l’empêchent pas d’aller au bout de ses raisonnements, il se dégage de Grégory Mouyen un étonnant charisme. « Il est très attachant », acquiesce son avocate, Me Juliette Giard.

    Edit avec le paywall, aucun détail sur la procédure n’est accessible…

    #CAF #MDPH

  • Fraudes : trois allocataires de la CAF [de Haute_Marne] ont été condamnés en 2025
    https://jhm.fr/fraudes-trois-allocataires-de-la-caf-ont-ete-condamnes-en-2025


    Grégory Stevenne, Emmanuel Klein et Manuel Galland (de gauche à droite) ont tenu une conférence de presse, jeudi 7 mai 2026, à Chaumont

    Grâce à sa politique de contrôle et de prévention de la fraude, la CAF 52 a pu constater que 2,2 millions d’euros ont été versés « à la suite d’erreurs, volontaires ou non, des allocataires ».

    Chaque année, la Caisse d’allocations familiales (#CAF 52) informe la presse des résultats de sa politique de #contrôle et de prévention de la fraude. Ce jeudi, Manuel Galland, président, Emmanuel Klein, directeur, et Grégory Stevenne, directeur comptable et financier par intérim, ont dressé le bilan 2025 de ces opérations, au nombre de 104 000. Le président explique qu’elles « ont permis de déceler 2,22 millions d’euros versés à tort à la suite d’erreurs, volontaires ou non, des allocataires », mais aussi d’en rembourser d’autres à hauteur de 730 000 €. Si cette politique a été mise en place, c’est, rappelle le directeur, parce que les prestations sociales sont « un bien commun », et que c’est au nom du « juste droit » qu’il convient de vérifier les informations reçues.

    Près d’un allocataire haut-marnais sur deux a fait l’objet d’un contrôle . Mais au même titre que les Finances publiques vérifient les revenus déclarés par les contribuables, un contrôle par la CAF s’exerce surtout de deux façons pour confirmer les informations fournies par l’allocataire. Soit « sur pièces ». Soit par des « contrôles automatisés » qui comparent les informations reçues par d’autres partenaires (France Travail, impôts, sécurité sociale) avec celles déclarées à la caisse. Les « contrôles sur place » – par deux contrôleurs qui se rendent au domicile des allocataires ou les reçoivent en point d’accueil – ne représentent que 140 opérations sur 104 000.

    « Un total d’un million d’euros »

    Les fraudes détectées en 2025 sont au nombre de 123. Soit 0,4 % des allocataires. Elles portent sur un total d’un million d’euros. Majoritairement, ces fraudes sont dues à une « omission totale ou partie de déclaration de ressources et la dissimulation d’une vie maritale ».

    Elles ont été sanctionnées par 25 avertissements, 98 pénalités et surtout par dix dépôts de plainte devant la #justice. Principaux motifs de ces actions judiciaires : ressources non déclarées, non déclaration de vie maritale, utilisation d’un faux, usurpation d’identité. En 2025, le tribunal de Châlons a condamné deux allocataires à respectivement trois ans et 18 mois d’emprisonnement (ils ont fait appel), et le tribunal judiciaire de Chaumont a condamné un usager à quatre mois de prison. Mais avant d’en arriver au pénal, la prévention, l’envoi de « lettres de mises en garde » restent privilégiées par la CAF.

  • Face aux contrôles des caisses d’allocations familiales : recourir ou ne plus recourir au(x) droit(s) ? - Marine Lamare
    https://hal.science/hal-05594481

    Depuis les années 2010, les discours politico-médiatiques sur la lutte contre la « fraude sociale » prospèrent fortement. Ils accompagnent une multitude de réformes venant légitimer et autoriser l’accroissement des moyens de #contrôle à disposition des agents des caisses d’allocations familiales (#CAF). L’usage de l’outil algorithmique se banalise et les transmissions de données entre les CAF et d’autres organismes comme les banques sont désormais monnaies courantes. Tout est donc fait pour détecter un maximum d’« #indus », souvent abusivement qualifiés de « fraudes ». Les #allocations reçues se transforment alors en #dettes, qui sont lourdes de conséquences pour ceux qui les avaient initialement perçues. Ils en font directement le récit dans le présent rapport, qui inclut également les retours d’expérience d’avocats, d’écrivains publics et de membres d’associations ou de collectifs de défense des droits. Si les propos recueillis témoignent ainsi des difficultés auxquelles les #allocataires contrôlés sont confrontés, ils montrent également les résistances et les contestations qui en découlent et qui peuvent aller jusqu’au #non_recours au(x) droit(s).

    • La CAF fait clairement le travail d’élaguage du fisc et des flics, avec une obligation de déclarer tes revenus tous les 3 mois, plus le croisement des fichiers avec le NIR comme base et pire qui sert d’identifiant pour te connecter. Sans compter l’obligation de livrer la teneur de tes comptes d’épargne et de supporter des personnes qui se disent travailleurs sociaux mais dont le rôle ressemble plus à de la surveillance sociale avec des rendez-vous de conseils à te pousser au salariat une fois que tu seras passé chez le coiffeur pour la teinture. J’ai renoncé à ce monde infect de la CAF après un contrôle entre deux graves opérations (heureusement sans conséquences que le stress) mais ça faisait vraiment trop à supporter.

      J’espère un jour organiser des stages très cher et d’au moins 3 mois, avec sanction financière à la clef pour nos chers sénateurs ou députés qui voudraient goûter à cette vie d’assisté qu’ils voudraient un peu plus harceler pour augmenter le taux de suicide toujours inconnu, certaine qu’ils vont adorer ça.

  • À l’ouest de l’Aube
    Il se disait « tétraplégique » à 95 % pour toucher les allocations : le professeur vivait et enseignait en réalité à Los Angeles
    https://www.midilibre.fr/2026/04/17/il-se-disait-tetraplegique-a-95-pour-toucher-les-allocations-le-professeur

    Entre 2020 et 2024, l’homme aujourd’hui âgé de 59 ans affirmait vivre chez un proche à Romilly-sur-Seine afin de percevoir notamment l’allocation adulte handicapé et une aide liée à un aidant. Dans des courriers à la justice, il se disait « tétraplégique » avec une incapacité de 95 % et assurait survivre grâce à la « mendicité ».

    Mais une enquête des services sociaux a établi que ce professeur vivait en réalité à Los Angeles, où il donnait des cours de théâtre et de cinéma facturés « entre 100 et 150 dollars » par élève. Des témoins confirment en outre qu’il vivait aux États-Unis « depuis 3 ou 4 ans ». Le procureur a aussi pointé son activité sur les réseaux sociaux, où il apparaît « plutôt en forme » et « se tient debout ».

    Évoquant une « chasse aux sorcières » menée par la CAF, le prévenu n’a pas convaincu le tribunal qui l’a reconnu coupable d’"escroquerie", de « fausse déclaration » et d’"altération de la vérité", pour un préjudice de plus de 50 000 euros au détriment de la CAF de l’Aube et du Département.

    Il a été condamné à dix mois de prison avec sursis, ainsi qu’à une amende de 25 000 euros.

    https://www.youtube.com/watch?v=HJNzE3mWBGw

    #escroquerie

    • Au sud, des Pyrénées
      CAF, depuis la Costa Brava elle pensait passer entre les mailles, elle doit finalement rembourser 54 000 euros
      https://www.melty.fr/divers/caf-depuis-la-costa-brava-elle-pensait-passer-entre-les-mailles-elle-doit-fina

      Le point de départ reste banal. Lors d’un contrôle routier dans le Doubs, les forces de l’ordre ont repéré des éléments suspects, puis signalé la situation. L’enquête ouverte a amené la #CAF à relever des opérations bancaires [ ?] importantes à l’étranger, sans rapport avec le domicile annoncé en France. Ces recoupements ont montré que la famille vivait la majeure partie de l’année en Espagne, les enfants étant scolarisés à Empuriabrava, tandis que l’allocataire se disait tour à tour hébergée chez sa mère, sa sœur ou le frère de son mari.

      Est-ce encore le cas ? Lors d’un contrôle avec présentation de relevés de compte bancaire, l’allocataire pouvait masquer ses dépenses avant de présenter ces relevés à agent contrôleur. C’était légal, et suspect (utiliser un droit !), mais ça passait.

  • Des requins exposé à la cocaïne et aux médicaments : une découverte inquiétante aux Bahamas
    https://la1ere.franceinfo.fr/guadeloupe/des-requins-expose-a-la-cocaine-et-aux-medicaments-une-decouverte-

    Au large d’une île pourtant préservée des #Bahamas, des chercheurs ont détecté des traces de #cocaïne, de #caféine et d’#analgésiques dans le #sang de plusieurs #requins. Une #pollution invisible qui interroge sur l’état des #océans et ses conséquences sur la #faune #marine.

  • Vinted et CAF : une allocataire contrainte de rembourser 10 000 € pour ne pas avoir déclaré ses ventes
    https://mcetv.ouest-france.fr/2026/vinted-caf-allocataire-rembourser

    Une affaire récente illustre parfaitement les risques encourus. Une #allocataire du #RSA a été condamnée à rembourser 10 000 € à la CAF [T.A. de Nîmes]. Ses ventes sur la plateforme [Vinted] ne dépassaient pourtant ni 3 000 € par an, ni 20 transactions.

    Le tribunal administratif de Nîmes a ainsi rappelé cette règle fondamentale. Cette décision montre que même des ventes modestes doivent figurer dans votre déclaration de ressources. Aucun seuil implicite ne vous protège face aux contrôles.

    Désormais, les plateformes de vente communiquent certaines transactions aux autorités fiscales. La CAF utilise aussi des systèmes efficaces pour vérifier vos mouvements financiers. Toute omission peut donc être détectée et entraîner la récupération des prestations trop-perçues.

    Les organismes sociaux ont intensifié leurs vérifications ces dernières années. Grâce aux données transmises par les plateformes, ils repèrent plus facilement les incohérences. Un compte bancaire qui reçoit régulièrement des virements peut ainsi attirer l’attention.

    Par conséquent, croire que quelques dizaines d’euros par mois passent inaperçus serait une erreur. Les #algorithmes croisent de nombreuses informations. Même de petites sommes cumulées sur plusieurs mois peuvent déclencher un contrôle.

    #contrôle #ressources #calcul_des_ressources #croisement_d'informations #revenu #trésor_public #Caf #indû

  • #CAF : Ce qui change en mars sur les montants perçus pour les foyers avec enfants
    https://www.20minutes.fr/consommation/4206047-20260315-caf-change-mars-montants-percus-foyers-enfants

    Depuis le 1er mars, une nouvelle règle fait perdre des centaines d’euros à de nombreux foyers. Prise dans le cadre du #budget 2026, celle-ci concerne le versement des #allocations_familiales. Il n’y aura plus de majoration pour les foyers qui comptent deux enfants à charge à partir de 14 ans. Désormais, elle s’effectue pour les enfants de plus de 18 ans. Certaines familles verront alors leur pouvoir d’achat réduit de 3.600 euros en quatre ans.

    La classe de défense ou les allocs, la question a été vite répondue, bénef à la clé.

  • Ma vie après un AVC : CAF et MDPH, mes amies pour la vie
    https://www.lemonde.fr/intimites/article/2026/02/28/ma-vie-apres-un-avc-caf-et-mdph-mes-amies-pour-la-vie_6668715_6190330.html

    Avec le #handicap, j’ai dû faire de la place dans ma vie pour deux nouvelles amies. #CAF (caisse d’allocations familiales) et #MDPH (maison départementale des personnes handicapées) s’occuperaient de moi, maintenant que j’avais besoin d’une assistance quotidienne et définitive. J’y allais confiante, sans guetter dans leur sollicitude des signes de toxicité. J’aurais pourtant dû me méfier. Petit à petit, ces deux administrations ont tout appris de ma vie personnelle, elles savent aujourd’hui mieux que personne ma précarité, son ampleur, ses zones honteuses aussi.

    MDPH et CAF sont bien différentes l’une de l’autre. La première ressemble à une femme élégante et discrète. La seconde à une contremaîtresse exigeante et bruyante. Mme MDPH est entrée dans ma vie sur la pointe des pieds, par l’intermédiaire de l’assistante sociale de l’hôpital. C’est elle qui, forte de sa maîtrise de ma situation médico-administrative, prit pour moi les premiers contacts. Début novembre 2023, elle déposa une demande de prestation de compensation du handicap, #PCH pour les intimes, ce que je n’étais pas du tout à l’époque. Elle contacta aussi pour moi une entreprise prestataire, pour la partie « besoin d’aide humaine ». Je me laissai porter par le courant. Mal m’en prit. Le 15 décembre, le service des aides sociales à l’autonomie de la #Ville_de_Paris m’indiqua par courrier que la PCH m’était accordée en urgence, jusqu’à la fin février suivante, pour un montant de 3 519 euros par mois, à verser par le biais de chèques CESU à l’entreprise prestataire. Il était précisé qu’il m’appartenait de « déposer dans les meilleurs délais un dossier de demande de PCH définitive ». Je ne reçus la lettre, envoyée à mon ancienne adresse alors que le transfert de courrier fonctionnait aléatoirement, qu’à la fin du mois de janvier.

    Mme MDPH ne se formalisa pas trop de mon silence puis de mon retard. Quelque part au printemps 2024, sa représentante vint constater à domicile qu’aucune des allocations accordées n’était indue. Elle calcula l’aide en matériels d’hygiène et celle consacrée au transport (taxis et VTC), elle visita scrupuleusement notre logement, examina le matériel dont nous l’avions équipé, posa mille questions, vérifia que j’étais incapable de me doucher et de m’habiller seule. J’étais perdue, je lui glissai qu’il m’était difficile d’accepter que, désormais sans ressources, je dépendais uniquement de mon mari, j’avais l’impression d’être une mendiante, ne sachant ni à quoi ni même pourquoi j’avais droit, que je me sentais imposture (...)

    [...]

    (...) à quatre reprises je crois, [la CAF] me demanda d’expliquer pourquoi je ne déclarais aucun revenu alors que j’étais par ailleurs identifiée comme salariée et « autrice ». Mme CAF semblait douter de mon existence sociale. Ecrivaine, vraiment ? Trois fois j’expliquai que j’avais fait un AVC, que, non, je n’étais ni salariée ni au chômage, mais en rééducation de longue durée, que, oui, j’avais toujours la prétention ou simplement l’espoir de pouvoir un jour reprendre une activité malgré ma situation, et que c’était pour cela que je persistais à me dire « autrice ». La quatrième fois, j’ai tranché et jeté l’éponge : je suis devenue simplement « sans activité ». Je ne savais de toute façon plus très bien qui j’étais, ni chômeuse ni en arrêt maladie, je me sentais ensevelie sous des acronymes asphyxiants (ALD, AAH, PCH), j’avais comme des épuisements de vocabulaire.

    https://archive.ph/ZUJMp

    #AAH #AAH_déconjugalisée

  • Notation des allocataires : la CNAF publie son code mais omet l’essentiel
    https://www.laquadrature.net/2026/02/26/notation-des-allocataires-la-cnaf-publie-son-code-mais-omet-lessentiel

    Le 15 janvier dernier, la Caisse nationale des allocations familiales (CNAF) a dévoilé le code source de la dernière version de son algorithme de notation des allocataires. Cette annonce s’est accompagnée d’une campagne de communication…

    #Surveillance

  • Usagers du service public : quand les démarches administratives virent au casse-tête - Actu-Juridique
    https://www.actu-juridique.fr/administratif/service-public/usagers-du-service-public-quand-les-demarches-administratives-virent-

    À en croire les messages gouvernementaux, les #démarches_administratives n’ont jamais été aussi faciles… Pourtant les requêtes auprès du Défenseur des #droits concernant la communication avec les organismes publics n’ont jamais été aussi nombreuses.

    C’est une galère que rencontrent beaucoup de Français, qui préfèrent la garder tapie dans leur quotidien, dans leurs téléphones, dans leurs esprits embués : la #violence_administrative, le blocage des dossiers, le silence des agents, l’incompréhension des démarches et des outils qu’elles requièrent désormais toutes. Qu’il s’agisse de la Caisse nationale des allocations familiales (#CAF) ou de #France_Travail, de la caisse de #retraite, des URSSAF ou des impôts, beaucoup perdent des points de vie à trouver – ou non – l’issue de leur situation administrative. Malgré le travail des assistantes sociales, la multiplication des médiateurs dans les administrations (ou les entreprises privées ou semi-privées), malgré la multiplication des maisons France Services ou le travail consciencieux du Défenseur des droits, la raquette compte encore de nombreux trous dans lesquels se perdent des Français précarisés et oubliés.

    Ce fut le cas de Teresa qui pendant un an a vécu comme suspendue à un fil, au bout duquel la CAF sonnait toujours occupée. Vivotant longtemps grâce au revenu de solidarité active (#RSA), la jeune aide à domicile qui travaillait très irrégulièrement en remplacement chez des personnes âgées a un jour eu la surprise de voir ses allocations supprimées à première vue sans motif. « Les gens n’imaginent pas l’investissement que ça demande, de monter un dossier RSA. Alors je faisais bien attention à tout bien déclarer… Ce jour-là, non seulement je me suis sentie seule, mais surtout je n’avais même plus de filet. D’un coup, je me suis dit : je vais finir sous les ponts… Et le pire c’est qu’après on m’a demandé de rembourser un trop perçu de 320 euros et des poussières. » Inlassablement, à heure fixe tous ses matins libres, la jeune femme passait donc des heures au téléphone pour tenter d’obtenir des réponses ou le réexamen de son dossier. Jusqu’à ce jour de 2025 où le verdict tombe : « Une erreur dans le traitement de son dossier » a fait d’elle une naufragée.

    Très loin de la galvaudée phobie administrative, qui désigne la procrastination qui peut toucher certaines tâches administratives, de nombreuses personnes peuvent voir leurs dossiers coincés, leurs #allocations bloquées par des administrations aux formulaires de plus en plus informatisés, aux interactions de plus en plus automatisées, déshumanisées, incompréhensibles. Alors que 82 % des démarches administratives se font grâce à l’outil numérique, certains citoyens sont également largués en eaux troubles. L’illectronisme touche 15 % de la population (62 % chez les 75 ans ou plus) et, selon le Baromètre du numérique 2025, 44 % des Français déclarent rencontrer des difficultés dans leurs démarches administratives en ligne. L’Insee estimait déjà en 2021 qu’un tiers des adultes avait renoncé à effectuer une démarche en raison de ces obstacles. Un phénomène qui alimente le #non-recours aux droits, évalué jusqu’à 30 % pour certaines prestations sociales. Et parfois la situation critique vire au drame social. En 2012, à Nantes et Mantes-la-Jolie, deux personnes se donnaient la mort en s’immolant par le feu : un homme en fin de droits au chômage à qui l’on réclamait un trop perçu, devant son agence France Travail, un allocataire du RSA à qui l’on réclamait également un trop perçu devant son conseiller CAF. Moins d’un an plus tard, à Évry, un quadragénaire originaire du Nigeria tentait de s’immoler par le feu à la sous-préfecture de Palaiseau après le refus de l’administration de lui prolonger son #titre_de_séjour pour cause de divorce. En 2017, c’est un jeune Tchadien de 22 ans qui – s’étant vu refuser son droit d’asile – avait tenté de mettre fin à ses jours de cette manière.

    #dématérialisation #administration #caisses_sociales

  • Bonne nouvelle [pour toi, oui toi, qui d’autre ?], les propriétaires percevront directement les APL de leur locataire, dès 450 € de loyer impayé
    https://leparticulier.lefigaro.fr/jcms/c_112149/location/bonne-nouvelle-les-proprietaires-percevront-directement-les-a

    Le dernier décret pris en application de la loi Kasbarian de 2023, visant à protéger les logements contre l’occupation illicite, vient d’être publié au Journal officiel.

    Avec lui, les #propriétaires qui subissent des #loyers impayés vont gagner du temps, grâce à la possibilité qui leur est désormais offerte de signaler à la #CAF (Caisse d’allocations familiales) la situation plus rapidement, afin de percevoir directement les aides au #logement.

    Dans le budget 2026, les aides personnelles au logement représentent une enveloppe de 16 milliards d’euros.

    Un tiers payant des APL généralisé

    Pour mettre fin aux situations dans lesquelles le locataire continue de percevoir les aides au logement, alors qu’il ne règle plus son loyer, la donne change.

    Dès que le bailleur signalera à la CAF l’impayé de loyer, il lui sera demandé s’il souhaite percevoir les #APL (Aides personnalisées au logement) qui étaient jusqu’alors versées sur le compte bancaire de son locataire.

    Une "bonne nouvelle" couleur sépia : les ceusses qui raquent pas, on les mettra pas au trou, comme rêvé. Nul doute, on colorisera ça dès que possible. Au moins pour les étrangers pour commencer, allez !

  • "Non, les #étrangers ne représentent pas 42 % des allocataires", face aux fake news, la CAF s’engage contre la #désinformation

    Les #infox et les rumeurs sur les aides versées par la #Caisse_d'allocations_familiales (CAF) se multiplient sur les réseaux sociaux. L’organisme public alerte et sensibilise les allocataires sur les risques de la désinformation. Un espace dédié à la lutte contre les fake news est disponible sur son site.

    L’organisme public, la CAF (Caisse d’allocations familiales), n’est pas épargné par les fausses informations qui circulent sur les réseaux sociaux ou le web. Les rumeurs autour des aides versées par l’organisme se multiplient. Elles toucheraient potentiellement une personne sur deux en France.

    Ces tentatives de désinformation alimentent la méfiance et la confusion chez les allocataires, pointe aujourd’hui la Caf. Afin de favoriser l’accès à l’information fiable, l’organisme a créé un espace dédié sur son site internet. Objectif : démasquer les principales fake news et adopter les bons réflexes.

    Il est vivement conseillé de se référer exclusivement à son site, le seul habilité à fournir des données fiables et vérifiées. On y apprend notamment que, contrairement à ce qui circule sur TikTok ou Instagram, « Non, les étrangers ne représentent pas 42 % des allocataires de la Caisse d’allocations familiales » ou que « Non, la CAF n’a pas versé d’aide exceptionnelle de 400 euros à tous les allocataires nés le 29 février ».

    Des formations aux allocataires

    En complément de la campagne nationale de sensibilisation à la désinformation, la Caf du Bas-Rhin dit vouloir apporter sa contribution. « Dans nos accueils, on accompagne les allocataires pour les former à l’usage du site caf.fr. C’est l’endroit où les informations sont 100 % fiables et 100 % validées. On explique à nos allocataires comment ça marche et pour les personnes qui le souhaitent, on leur propose une formation sur rendez-vous », explique le responsable communication de la CAF 67.

    Celui-ci met en garde les allocataires contre les abus de certains sites de pseudo-actualités aux motivations trompeuses. « Il y a un vrai risque pour l’image de la CAF. Et pour les allocataires, qui parfois cliquent sur des offres mirobolantes, il peut y avoir une arnaque en vue de leur soutirer leurs identifiants ou leur numéro de carte bancaire ». Il y a quelques mois circulait une prime pour les animaux domestiques, « plus c’est gros plus ça passe », déplore ce dernier.

    Depuis le 6 février 2026, la CAF s’est associée au site d’information parodique le « Gorafi ». L’objectif est d’utiliser la satire et un ton décalé pour rappeler les bons réflexes de vérification de l’information.

    https://france3-regions.franceinfo.fr/grand-est/bas-rhin/non-les-etrangers-ne-representent-pas-42-des-allocataires
    #fake-news #fact-checking #CAF #migrations #statistiques #chiffres #aides_sociales

    ping @karine4

    • Les manquements pour les étudiants - Passablement Énervé
      https://blogs.mediapart.fr/passablement-enerve/blog/110226/les-manquements-pour-les-etudiants

      Les institutions solidaires de la nation sensées aider les plus précaires de nos étudiants sont elles toujours à la hauteur de leurs missions ?

      Quand on sait qu’un étudiant boursier doit attendre au bas mot 6 mois avant de percevoir une APL ... qu’en est il du rôle de la CAF et de son éthique ? pourquoi ces délais inconséquents qui ne permettent pas la sérénité pour suivre des études normalement ? Si les étudiants n’ont pas de parents qui peuvent assumer les carences de la CAF, quelle suite pour un logement décent payé en temps et en heure ?
      Toutes ces questions se posent et n’ont pas de réponse car l’opacité de la CAF est toujours de rigueur ; les délais incompréhensibles de transferts de dossier à l’heure où tout se réalise par l’informatique sont incompréhensibles. Pourquoi tant de délais, pourquoi tant d’opacité, pourquoi si peu de réponse et tant d’inertie autour d’un élément clé pour la réussite d’un étudiant, un logement décent et une aide légitime pour lui permettre de payer son loyer ... cette institution a vraiment des carences et des lacunes incompréhensibles d’autant que rien n’est fait pour permettre de les comprendre. Absence de communication totale, voir communication erronée puisque promesse de versement des dûs sans résultats.

    • RÈGLEMENT AMIABLE RA-2025-140 DU 18 NOVEMBRE 2025 - RÉGULARISATION DE L’ALLOCATION AUX ADULTES HANDICAPÉS (AAH) APRÈS PLUSIEURS DYSFONCTIONNEMENTS DE LA CAISSE D’ALLOCATIONS FAMILIALES (CAF)
      https://juridique.defenseurdesdroits.fr/index.php?lvl=notice_display&id=57262&opac_view=-1

      Le Défenseur des droits a été saisi d’une réclamation d’une personne qui s’est vu accorder l’allocation aux adultes handicapés (AAH) par la maison départementale des personnes handicapées (MDPH) pour la période de mars 2019 à mars 2024.

      En avril 2024, le réclamant s’est rapproché de la caisse d’allocation familiales (Caf) afin de comprendre les raisons pour lesquelles, depuis 2019, son père ne bénéficiait que du revenu de solidarité active (RSA) et non de l’AAH.

      À la suite de cette démarche, la Caf a procédé au versement de l’AAH pour la période de mai 2022 à mars 2024, mais n’a pas versé l’allocation pour la période d’avril 2019 à avril 2022.

      La Caf a indiqué avoir sollicité la caisse nationale des allocations familiales (Cnaf) afin de résoudre la difficulté relative à cette période non payée. Toutefois, en octobre 2025, le réclamant demeurait sans réponse quant au traitement de sa demande. (...)

      Conclusion de diverses péripéties : un rappel de droits de plus de 21 000 euros, lâché à reculons.

    • RÈGLEMENT AMIABLE RA-2026-012 DU 21 JANVIER 2026 - RÉCLAMATION RELATIVE À UN INDU DE L’ALLOCATION ADULTE HANDICAPÉ (AAH) QUALIFIÉ DE FRAUDULEUX, COMPTE TENU DE L’ABSENCE DE DÉCLARATION, PAR L’ALLOCATAIRE, DE SA PENSION D’INVALIDITÉ
      https://juridique.defenseurdesdroits.fr/index.php?lvl=notice_display&id=58117&opac_view=-1

      une erreur répétée est ici caractérisée comme « fraude » ce qui autorise des sanctions qui s’ajoutent à l’indu

      En premier lieu, le Défenseur des droits a souligné qu’il appartenait à la CAF de motiver en fait et en droit ses décisions administratives emportant qualification de fraude et d’en caractériser les éléments, tant matériel qu’intentionnel. Le Défenseur des droits a constaté qu’en l’espèce la CAF déduisait l’intentionnalité du comportement de l’allocataire de la seule absence de déclaration de sa pension d’invalidité.

      Toutefois, la réglementation applicable rappelle que toute absence de déclaration d’un changement de situation ne revêt pas nécessairement un caractère frauduleux et pose le principe de la présomption de bonne foi des usagers. Le Défenseur des droits a rappelé à la CAF qu’il lui appartenait de produire, au soutien de son action en répétition d’indu, les éléments de preuve permettant de caractériser l’intention frauduleuse de l’allocataire.

  • Yann Gaudin (sur Faf line) : Gagner contre Pôle emploi
    https://x.com/yanngaudin/status/2021583343972696169

    J’ai reçu le témoignage d’un #allocataire de #Pôle_emploi qui a gagné au Tribunal judiciaire contre l’institution.

    Pendant plus de 6 mois Pôle emploi a cafouillé dans le traitement de sa demande d’allocations chômage, tandis que l’allocataire avait bien télétransmis tous les justificatifs demandés, mais au bout du compte et malgré la saisine de la médiation il manquait encore plus de 30% sur le montant de l’#ARE.

    L’allocataire a saisi la Justice, il a dans un premier temps obtenu enfin le bon montant d’allocations chômage avec un très gros paiement de rappel, puis il a obtenu 3 000 € de dommages et intérêts et 2 500 € pour ses frais d’avocat (qui ne lui avaient coûté que 1 500 €).

    J’ai reçu aussi d’autres témoignages d’allocataires qui n’ont pas eu besoin d’aller au Tribunal pour obtenir des dommages et intérêts, ils ont négocié directement avec Pôle emploi et l’un d’eux a par exemple obtenu 4 000 € de réparation.

    Un avocat a publié sur son site quelques autres exemples de condamnations de Pôle emploi, dont une à 8 000 € de dommages et intérêts : https://www.rocheblave.com/condamnation-pole-emploi

    Faut le savoir ! Pôle préfère, parfois, lacher du fric que d’être condamné (pas favorable briser l’établissement d’une jurisprudence formelle qui limiterait leurs innombrables abus).

    #chômeurs #droits #revenu #justice #jurisprudence #obligation_d’information #obligation_de_communication_de_documents #informations_erronées #retenues_injustifiées #Eric_ROCHEBLAVE

    • Il vient de m’arriver un machin du genre face à La #CAF qui juge bon de me lâcher du fric (un paquet quand même) alors que je vais au contentieux contre elle. Ils ont bien sagouiné les comptes (à la baisse), et, mieux encore, me sucrent mon alloc en janvier (et sans doute en février et mars) en raison du rappel de prestations perçues (olé !). En bref, y a pas crime, mais en cette matière comptable et administrative, ils « se prévalent de leurs propres turpitudes » (comme dit la loi qui s’oppose ainsi à de très mauvaises manières, au moins en matière criminelle, on verra ce qu’il en sera dans ce cas...) pour porter atteinte à un ayant droit (olé again !). La bureaucratie-comptable archi youv’. Imagine pour voir : 3 mois peut-être sans alloc car comme on t’a versé un rappel d’icelle, t’as les moyens de laisser couler. Nardinemouk !

      edit : jusqu’à peu, je devais à la Caf des milliers d’euros, au rythme où ils me les prenait sur l’allocation logement, j’en avait pour 6 à 7 ans d’allocation logement sévèrement rabotée. là, terminé, ils m’ont versés plusieurs milliers d’euros, plus que ma dette, et je ne dois plus rien. pourtant, le compte n’y est pas. ah ha ah. ces baltringues n’ont même pas fait ce qu’il fallait pour que je renonce à ma cause.

      #yadesrafalesquiseperdent

  • Un homme condamné à payer 671€ à cause d’un oubli de démarche CAF, la justice réagit
    https://magazine-economie.fr/un-homme-condamne-a-payer-671-a-cause-dun-oubli-de-demarche-caf-la

    Forcés à rembourser les aides pour un oubli de déclaration, de nombreux foyers se retrouvent confrontés à des procédures de recouvrement dont ils ne mesurent pas toujours la portée.

    À l’origine de l’affaire, un oubli administratif : la bénéficiaire des prestations n’avait pas signalé à la CAF le départ de l’un des enfants du foyer. Cette omission a entraîné le versement d’allocations indues, rapidement requalifiées en fraude par l’organisme social.

    La procédure engagée ne s’est pas limitée à l’allocataire. Son concubin, pourtant étranger aux démarches administratives et non bénéficiaire des aides, a été tenu solidairement responsable du préjudice financier.

    #CAF #indu #dette #dette_universelle

  • Dans les algorithmes | Coincés dans les indus de la CAF
    https://danslesalgorithmes.net/2026/01/29/coinces-dans-les-indus-de-la-caf

    En octobre 2024, la Quadrature et 14 autres associations ont déposé un recours au Conseil d’Etat pour faire reconnaître l’illégalité de l’algorithme utilisé par la CAF (elles sont désormais 25 et la Quadrature a rendu disponible son mémoire). Le Défenseur des droits qui a été interrogé par le Conseil d’Etat en octobre a produit des observations (non publiées) dans lesquelles le Défenseur parle de présomption de discrimination et estime que la CAF n’a pas démontré l’absence de discrimination indirecte à l’encontre de populations protégées. Mediapart, rapporte les constatations du Défenseur qui estime que le traitement algorithmique : « paraît produire un surcontrôle des populations les plus précaires et donc constituer une différence de traitement fondée sur la particulière vulnérabilité économique. Une présomption de discrimination indirecte semble établie ».

    Les indus sont souvent liés à des erreurs de déclaration plus qu’à de la fraude. En 2022, la CAF indiquait que sur l’ensemble 100 milliards de prestations, il y avait un peu moins d’un milliard d’indus retrouvés et 350 millions de fraude constatés, ce qui, proportionnellement à la surveillance générale de la population produite par ce scoring, semble un résultat assez anecdotique. « L’algorithme va chercher là où c’est le plus efficace d’aller trouver des indus, c’est-à-dire là où les prestations sont complexes », rappelle Le Querrec, donc cible les personnes les plus précaires, celles qui dépendent d’un faisceau d’aides pour survivre.