• #China is considering #export controls on #AI technologies, including banning local companies from using #TSMC, report claims — restrictions would also cover advanced AI models, training data, and overseas acquisitions
    https://www.tomshardware.com/tech-industry/artificial-intelligence/china-is-considering-export-controls-on-ai-technologies-including-bann

    So far, restrictions are only potential.

    China is considering a major expansion of its technology export restrictions that could cover advanced AI models, training data, and overseas acquisitions of strategically important technology companies, reports the Financial Times. In addition, the Chinese government is mulling over prohibiting local chip designers from making their chips at TSMC and other foreign chipmakers.

  • #Volkswagen: Wie schlitterte #VW vom Kult in die Krise?
    https://www.srf.ch/audio/news-plus-das-thema-des-tages-in-15-minuten/volkswagen-wie-schlitterte-vw-vom-kult-in-die-krise?id=AUDI20260710_NR_0017

    VW steckt tief in der Krise: 100’000 Jobs sollen gestrichen, Werke geschlossen und Modelle eingestellt werden. VW steht aber auch für das deutsche Wirtschaftswunder. Der VW-Käfer oder der Bulli sind legendär. VW hat schon manche Krise gemeistert, diese ist jedoch besonders. Schafft Volkswagen das?

    #Deutschland #China #Allemagne #Chine

  • China boosts prestigious grants for young scientists — will it ease competition ?
    https://www.nature.com/articles/d41586-026-01989-5

    China’s main research funding agency will increase its number of prestigious grants for early-career scientists by 50%. The move is part of the country’s promise to step up support for young scientists, who face intense competition to secure funding and jobs. Early-career researchers have welcomed the news, but some academics say it won’t be a silver bullet.

    The National Natural Science Foundation of #China (#NSFC), the country’s main funder of fundamental research, intends to finance an extra 12,000 projects this year through its Young Scientists Fund, equivalent to a budget boost of around 3.6 billion yuan (US$531 million). Projects are typically proposed by individuals, rather than groups.

    Pendant ce temps, chez nous, on définance massivement l’enseignement supérieur et la recherche « parce que c’est la guerre » (et que l’IA générative va permettre à nos milliardaires de contrôler la planète entière (et que faire tout ce qui est bon pour nos milliardaires est notre projet))

  • Europe must choose between AI and climate goals, data center lobby says

    https://www.politico.eu/article/europe-choose-ai-climate-goals-data-center-chief-warns

    June 17, 2026 6:00 am CET
    By Elena Giordano

    BRUSSELS — #Europe must prioritize #artificial_intelligence over its immediate #climate ambitions or risk surrendering its #tech #sovereignty to #China.

    That’s the view of the president of the European Data Centre Association, which lobbies the #EU on behalf of data center companies.

    Lex Coors said that Europe’s energy system is not ready to power advanced AI data centers, and Europe may need to fall back on new #carbon-emitting gas power plants to meet its tech sovereignty goals.

    #IA #AI

    Tu vois, le souci de la souveraineté technologique, c’est pas les GAFAM, le souci, c’est la Chine. Et faut rouvrir les centrales à charbon américain, sinon les IA chinoises vont nous manger tous crus.

  • MONTAGSINTERVIEW: „Ich dachte: Jetzt bin ich zu Hause“
    https://taz.de/MONTAGSINTERVIEW/!5086618


    „In China brach plötzlich etwas durch, was jahrzehntelang in mir war“: Dagmar Yu-Dembski, Leiterin des Konfuzius-Instituts an der FU Berlin.   Bild: David Oliveira

    12.8.2012 - Dagmar Yu-Dembski erforscht chinesische Spuren in der Geschichte Berlins. Ihr eigener Vater kam 1936 in die Stadt.

    taz: Frau Yu-Dembski, Sie haben sich systematisch mit den Chinesen in Deutschland beschäftig und das Buch „Chinesen in Berlin“ veröffentlicht. Wann kamen denn die ersten Chinesen nach Berlin?

    Dagmar Yu-Dembski: Das war 1823. Es waren zwei, sie hießen Yasheng Feng und Yaxue Feng. Es gibt Aufzeichnungen darüber von Heinrich Heine, der einem Freund schrieb, dass zwei Chinesen in einer Art Theater in der Stadt ausgestellt würden. So wie heute im Zoo, wo Tiere ausgestellt werden, die man sonst nicht sehen kann, gab es ja früher Menschen- oder Völkerschauen. Einer der beiden ist dann hier geblieben und hat in Potsdam ein Haus gebaut. Yasheng war sein Vorname – daraus wurde aber später der Familienname „Assing“. So würde man nie auf die Idee kommen, dass es da mal chinesische Vorfahren gab.

    Auch Ihr Vater war Chinese, er kam 1936 als Student nach Deutschland. Später studierte er in Berlin Ingenieurswissenschaften. Warum eigentlich?

    Dagmar Yu-Dembski

    Die Frau: Dagmar Yu-Dembski wird 1943 als Tochter eines Chinesen und einer Deutschen geboren. Sie studiert Publizistik, Kunstgeschichte und Sinologie an der Freien Universität Berlin. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Rolle der Frauen in den Medien, bis sie anfängt, sich verstärkt mit China und interkultureller Kommunikation zu beschäftigen. Yu-Dembski lebt mit ihrem Mann in Berlin.

    In China war das Bildungssystem lange Zeit von konfuzianischen Vorstellungen geprägt. Moderne Wissenschaften wie Natur- und Ingenieurswissenschaften oder Medizin waren keine Ausbildungsgänge, die in China entwickelt waren. Mein Vater kam aus einer reichen kantonesischen Kaufmannsfamilie, wo mindestens eines der Kinder ins Ausland geschickt wurde. Davor war er auf einer zweisprachigen deutsch-chinesischen Mittelschule in Guangdong, wo er Abitur gemacht hat. Aber Deutschland war für die Studenten auch das Land von Marx und Engels. Viele sind daher aus politischen Gründen zum Studium gekommen, wobei sie dann nicht nur studiert, sondern auch ihre Landsleute agitiert haben.

    Sie haben sich viel mit dem damaligen Alltag der Chinesen in Berlin beschäftigt. Wie kann man sich das Leben Ihres Vaters und der chinesischen Studenten im Berlin der zwanziger und dreißiger Jahre vorstellen?

    200 Studenten haben damals in den hochherrschaftlichen Häusern Charlottenburgs gewohnt. Nach dem Ersten Weltkrieg lebten in den großen Wohnungen viele Witwen, die Zimmer vermieten mussten. Sie haben gerne an die jungen Chinesen mit den guten Manieren vermietet, weil diese aus gutsituierten Familien kamen oder staatliche Stipendien hatten. Das war gar nicht schlecht – gerade als 1923 Inflation war, haben sie mit ihren chinesischen Devisen gut dagestanden. Es gibt auch Berichte in den Zeitungen über diese modischen jungen Herren – neunzig Prozent der Studenten waren Männer – die häufig in eleganter Begleitung gesehen wurden. Wenn ich mir die Fotos von meinem Vater in den Dreißigern oder Vierzigern ansehe, frage ich mich manchmal: Hat er eigentlich studiert?

    Gab es damals so etwas wie eine Mini-Chinatown?

    Die Kantstraße in Charlottenburg war das frühere chinesische Viertel. Da wohnte ein Chinese neben dem anderen in den Nebenstraßen zur Untermiete, so wie mein Vater. In Charlottenburg ist die Technische Universität, die Chinesische Botschaft war am Kurfürstendamm 218, auch die Hochschule für Politik war ganz in der Nähe. Dort gibt es heute noch viele chinesische Geschäfte und Restaurants. Die Kantstraße ist inzwischen fast wieder eine chinesische Straße.

    Was haben die Chinesen damals gegessen? Gab es damals schon China-Restaurants?

    Gerade in der Kantstraße gab es mehrere. In diesen Restaurants gab es weiße Tischdecken und deutsche befrackte Kellner. Auf einem Foto in einem der China-Restaurants 1923 tragen die Chinesen alle Anzug und Krawatte. Das war das Interessante: Die Chinesen haben dort nicht etwa als Kellner gearbeitet, das waren Deutsche. Es soll sogar in den zwanziger Jahren in Berlin eine Gärtnerei gegeben haben, in der chinesisches Gemüse gezogen wurde.

    Und in den anderen Vierteln?

    Es gab damals zwei soziale Gruppen von Chinesen in Berlin. Außer den Studenten und Wissenschaftlern kamen auch Geschäftsleute, meist aus Qingtian und Wenzhou. Diese wiederum etwa 200 Chinesen haben im heutigen Friedrichshain gewohnt. Das ist der Bezirk um den früheren Schlesischen Bahnhof, ein Kopfbahnhof, wo man mit dem Zug wie der Transsibirischen Eisenbahn aus dem Osten ankam. Das war ein absoluter Arbeiterbezirk. Nur in ganz wenigen Häusern gab es überhaupt ein Badezimmer. Die Toilette war eine Treppe tiefer, viele Häuser hatten mehrere Höfe hintereinander, wo viele kleine Betriebe irgendetwas angefertigt haben. Es gab einen kleinen Laden, wo Chinesen alles Mögliche verkauft haben, es gab andere, die mit einer Ledertasche durch die Gegend zogen, um Porzellan und Kleinigkeiten zu verkaufen, und auch kleine Restaurants und Garküchen.

    Zurück zu Ihrer Familie. Ihr Vater kam 1936 nach Deutschland. Wie war diese Zeit für die Chinesen in Berlin?

    Richtig, mein Vater ist in der NS-Zeit gekommen, im Jahr der Olympischen Spiele. Aber die Chinesen haben sich von dieser ganzen Rassenpolitik gar nicht beeindrucken lassen. Als Hitler 1933 von den „gelben Rassen“ sprach, hatten Japaner und Chinesen protestiert, auch beim Auswärtigen Amt. Und man hatte da eine Formulierung gefunden, dass diese „hochwertigen“ Kulturen, also diese 5.000 Jahre alten Kulturen, damit nicht gemeint seien. Für die Studenten war alles gut, solange sie nicht aufgefallen sind, dem Staat nicht zur Last fielen, kein Geld brauchten und sich nicht politisch betätigten. Schwieriger wurde es allerdings für die Kleinhändler. Den Wäschereibesitzern haben die Leute zum Beispiel nicht mehr ihre Wäsche gebracht – nicht zum „Chinesen“! Auch Porzellan und Perlen hat irgendwann keiner mehr gekauft. Viele haben wirklich gehungert.

    Die Chinesen sind die ganze Zeit eher unter sich geblieben. Wann und wie kamen die ersten deutsch-chinesischen Ehen zustande wie bei Ihren Eltern?

    Erst als die Situation im Zweiten Weltkrieg sehr schwierig wurde. Da litten plötzlich alle unter den gleichen Bedingungen: Bombenangriffe, Hunger, Einschränkungen der Reisefreiheit und Ähnliches. Aber als Ehen kann man die Gemeinschaften eigentlich nicht bezeichnen. Es gab keine Eheerlaubnis für Chinesen und deutsche Frauen. Natürlich kam hinzu, dass die meisten deutschen Männer im Krieg waren. Und deswegen hatte so ein gut aussehender Chinese bei meiner Mutter dann auch eine Chance. Ich bin 1943 geboren, aber heiraten konnten meine Eltern erst nach dem Krieg, im Juni 1945.

    1945 gab es eine große Rückholaktion. Die chinesische Regierung organisierte den Rücktransport und jeder bekam um die 100 US-Dollar. Sind viele Familien damals nach China zurückgegangen?

    Von den 80 deutsch-chinesischen Ehen, die es damals in Berlin gab, ging mindestens die Hälfte der Frauen mit ihren Männern nach China zurück. Für die deutschen Frauen und deren Kinder, die in der Zwischenzeit geboren worden waren, gab es als Vorbereitung an der Lietzensee-Schule Chinesisch-Unterricht. Ich habe einen Bericht in der damaligen Presse über die Kinder gelesen, die in diese Schule gegangen sind, und von den blonden deutschen Frauen, die gesagt haben, es sei zwar eine schwere Sprache, aber sie wollten nach China gehen, nachdem sie endlich hatten heiraten dürfen.

    Ihr Vater ist damals wegen Ihrer Mutter nicht zurückgegangen, hat sich aber später doch von ihr getrennt.

    Ja, meine Eltern haben zwar geheiratet, und für meine Mutter war es die Liebe ihres Lebens. Für sie gab es auch nie wieder einen anderen Mann. Aber mein Vater hat sie irgendwann wegen einer Chinesin verlassen. Das hat dazu geführt, dass meine Mutter alles ablehnte, was mit China zusammenhing.

    Wie hat sich das auf Ihre Kindheit ausgewirkt?

    Ich war damals 13, 14. Mein Vater hat nicht nur meine Mutter verlassen, sondern auch mich als Tochter. Auf der anderen Seite hat meine Mutter nicht nur alles Chinesische abgelehnt, sondern auch mich, weil ich für sie der Inbegriff allen Chinesischen war. Im Gegensatz zu meinem Bruder, der den deutschen Anteil repräsentiert hat. Mein Bruder sieht ganz europäisch aus, er hat die Nase meiner Mutter und die grünen Augen. Jetzt sieht man es nicht mehr so stark, aber früher sah ich schon chinesischer aus.

    Ihr Vater gründete das „Canton“, ehemals auf dem Stuttgarter Platz, eines der ersten China-Restaurants der Nachkriegszeit, später das „Hongkong“.

    Das Restaurant war ganz anders eingerichtet als die heutigen China-Restaurants. Es gab einen Springbrunnen, geschmackvolle Seidentapeten mit chinesischen Mustern und schwarze Tische. Dazu gründete mein Vater die mondäne Honkong-Bar am Kurfürstendamm, die in den 50ern und 60ern sehr beliebt war. Aber mein Vater war kein besonders guter Geschäftsmann. Er wollte den Berlinern vielmehr die chinesische Kultur vermitteln. Deshalb war mein Vater bei seinem Tod nicht irgendein Chinese, sondern eine chinesische Institution in Berlin.

    Ihr Vater ist 1976 gestorben. Warum hat Sie gerade sein Tod China näher gebracht?

    Er starb durch einen Schlaganfall, und die Bild-Zeitung titelte damals „Chinesenkönig tot auf dem Kurfürstendamm“. Ich bin von seinem plötzlichen Tod überrascht worden und hatte das Gefühl, dass ich nichts über die Herkunft meiner Familie wusste. Hunderte Chinesen sind zur Beerdigung gekommen. Sie haben alle auf Chinesisch auf mich eingeredet; ich stand da und konnte kein Wort, nichts, ist wusste nicht, was los war. Ich bin eben ganz wie eine Deutsche aufgewachsen. Dann kamen plötzlich Verwandte, die mich umarmt haben. Einer sagte: „I am your cousin“. Der wollte sich nun um mich kümmern – sozusagen als neues Familienoberhaupt. Da habe ich gedacht: Na hoppla, so nicht!

    Trotzdem haben Sie nach dem Tod Ihres Vaters Ihre chinesischen Wurzeln gesucht, haben bei den Sinologen Kurse belegt und sind 1980 das erste Mal nach China gefahren. Eine gewöhnliche Reise war das für Sie sicher nicht.

    Es gab da ein Schlüsselerlebnis: Wir kamen in eine Volkskommune und unterhielten uns darüber, wie viele Leute da arbeiten, wie hoch die Produktion ist. Plötzlich fragte der Produktionsleiter: Diese junge Frau da, ist sie auch vom Reisebüro? Da konnte ich meine drei Sätze Chinesisch anbringen: Mein Vater ist Chinese, meine Mutter ist Deutsche, deshalb bin ich eine halbe Chinesin. Mein Name ist Yu Demei. Dann hat er plötzlich auf Chinesisch gesagt: Dein Vater ist Chinese? Na, dann bist du auch Chinesin! Wie wird dein Nachname geschrieben? Ich habe das Yu auf meine Handfläche gemalt und bin in Tränen ausgebrochen.

    Was hat dieser Moment in Ihnen ausgelöst?

    Ich hab gedacht, jetzt bin ich zu Hause. Da brach plötzlich etwas durch, was jahrzehntelang in mir war. Mein Mutter hat auf meinen Vater geschimpft und mich eben auch abgelehnt wegen meines chinesischen Anteils. Und hier sagt einer: Mensch, dann bist du ja Chinesin. Plötzlich hatte ich das Gefühl, ich gehöre dazu. Selbst wenn ich das jetzt erzähle, ist es für mich ganz emotional. Ich fange heute noch an zu heulen.

    Bei dieser Reise ist Ihnen noch etwas ganz anderes aufgegangen.

    Mir ist dabei klar geworden, wie der Verlust der Heimat für meinen Vater war. Er konnte nicht mehr nach China, weil die Volksrepublik China ihm keinen Pass mehr gegeben hat. Er war staatenlos. Es gibt eine chinesische Redewendung: Die Blätter fallen zu den Wurzeln zurück. Er ist mit Anfang zwanzig nach Deutschland gekommen und hat 40 Jahre seines Lebens in Deutschland verbracht. Trotzdem fehlte ihm etwas. Für mich ging es nicht nur um meine Identität, sondern stellvertretend auch um die meines Vaters. Ich dachte, ich mache das für ihn, weil er nicht mehr zurückkonnte.

    Seitdem scheint Sie China nicht mehr losgelassen zu haben. Heute vermitteln Sie den Berlinern China als Geschäftsführerin eines Konfuzius-Instituts, eines chinesischen Kulturinstituts, das es weltweit gibt.

    Damit setze ich die Kulturarbeit meines Vaters fort. Ich kann aus ganz, ganz vielen Erfahrungen schöpfen. In der Zusammenarbeit mit den chinesischen Mitarbeitern habe ich ein sehr gutes Gespür. Außerdem weiß ich, wie Deutsche ticken, was Deutsche interessiert, wie ich ihnen etwas verständlich machen kann. Ich kann aus meiner Kenntnis deutscher Kultur die chinesische erklären – die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede.

    Heute leben rund 1.400 chinesische Studenten in Berlin. Wenn Sie die Chinesen und Deutschen heutzutage sehen, was würden Sie sich im Miteinander wünschen?

    Eines der größten Probleme ist, dass die Kommunikation nach wie vor nicht so gut funktioniert. Das hängt damit zusammen, dass die Chinesen sofort mit der chinesischen Politik identifiziert werden und sie immer stellvertretend für „das“ China stehen. Ich glaube, das nervt sie wirklich. Man wird immer als Chinese wahrgenommen, auch, wenn man hier aufgewachsen ist und überhaupt kein Akzent zu hören ist. Manche Frauen erzählen mir, dass immer noch in manchen Köpfen die exotische Chinesin rumschwirrt, die man auch entsprechend behandeln kann. So eine kleine, niedliche Chinesin. Da bin ich als Feministin sehr hellhörig. Diese Chinabilder im Kopf zu verändern ist mir ganz, ganz wichtig.

    Dagmar Yu-Dembski
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dagmar_Yu-Dembski

    Dagmar Yu-Dembski (* 1. Februar 1943 in Berlin; gest. 21. Mai 2023)[1] war eine deutsche Journalistin und Autorin chinesischer Abstammung.

    Yu-Dembski wurde 1943 als Tochter einer Deutschen und eines Chinesen aus Südchina geboren. Ihre Eltern trennten sich, als sie 13 Jahre alt war. Sie absolvierte Studien der Publizistik, Kunstgeschichte und Sinologie an der Freien Universität Berlin. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der Rolle der Frauen in den Medien sowie der Geschichte der deutsch-chinesischen Beziehungen unter besonderer Berücksichtigung der Chinesen in Deutschland.[2] Yu-Dembski war zwischenzeitlich geschäftsführende Leiterin des Konfuzius-Instituts in Berlin und Herausgeberin der 2014 eingestellten Zeitschrift Das neue China.[3][4][5][6] Yu-Dembski übersetzte das Buch Shanghai-Magie : Reportagen aus dem New Yorker von Emily Hahn aus dem amerikanischen Englisch ins Deutsche. Sie lebte mit ihrem Mann in Berlin.[2]

    2010: Lili und das chinesische Frühlingsfest, Carlsen-Verlag, Hamburg, ISBN 978-3-551-08693-8.
    2014: 热闹的春节 (Pinyin: Rènào de chūnjié), 長江少年兒童 出版社 (Pinyin: Chángjiāng shàonián értóng chūbǎn shè), Wuhan, ISBN 978-7-5560-0158-3 (chinesische Übersetzung).

    2007: Chinesen in Berlin, Berlin edition, ISBN 978-3-8148-0159-9.
    2013: Chinaprinzessin : meine deutsch-chinesische Familie, edition Ebersbach, Berlin, ISBN 978-3-86915-064-2.

    2013: Mechthild Leutner: Dreihundert Jahre Chinesisch in Deutschland : Annäherungen an ein fernes Land, LIT Verlag, Münster, 2013, ISBN 978-3-643-12385-5.

    ↑ Traueranzeigen von Dagmar Yu-Dembski | Tagesspiegel Trauer. Abgerufen am 28. Mai 2023 (deutsch).
    Hochspringen nach: 1 2 „Ich dachte: Jetzt bin ich zu Hause“, taz.de, 12. August 2012
    ↑ Das neue China
    ↑ ISSN 0172-4878
    ↑ ZDB-ID 193576-8
    ↑ Dagmar Yu-Dembski, Edition Ebersbach

    Personendaten
    NAME Yu-Dembski, Dagmar
    ALTERNATIVNAMEN Yü-Dembski, Dagmar
    KURZBESCHREIBUNG deutsche Journalistin und Autorin
    GEBURTSDATUM 1. Februar 1943
    GEBURTSORT Berlin
    STERBEDATUM 21. Mai 2023

    #Berlin #Charlottenburg #Kurfürstendamm #Lietzensee #Kantstraße #Deutschland #China #Feminismus #Geschichte

  • Tiefes Verständnis der chinesischen Kultur : Chinaladen in Berlin-Schöneberg schließt nach 45 Jahren
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/tiefes-verstandnis-der-chinesischen-kultur-chinaladen-in-berlin-schoneb

    War nett jewesen. Jetzt also Tusche bei Temu. So läufts.

    28.3.2024 von Corinna Bodisco - Der Chinaladen in der Innsbrucker Straße war eine Plattform für chinesische Kunst, Literatur und Veranstaltungen. Warum er Ende März für immer schließt und was dadurch im Kiez fehlen wird.

    Bald geht in der Innsbrucker Straße 2 unweit vom Bayerischen Platz eine Ära zu Ende. Denn am 31. März wird ein Ort des kulturellen Austauschs und ein Stück chinesischer Präsenz in Berlin-Schöneberg geschlossen: Es ist der Chinaladen des Vereins Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Berlin. Auch der Verein wird aufgelöst.

    Ein bisschen sieht der Laden aus wie ein Buchladen, das ist aber noch längst nicht alles. Zwar stehen in den Regalen insgesamt etwa 2000 Lehrbücher, Belletristik, Reiseliteratur oder Sachbücher aus und über China. Daneben werden aber auch Kunsthandwerk, Reispapier, Pinsel, Tusche und Schattenspielfiguren verkauft. Außerdem gibt es ein Programm mit Sprach-, Malerei- und Kalligrafiekursen sowie Vorträge, Lesungen und Ausstellungen.

    Das zeigt sich auch an den Wänden des Konferenzzimmers, wo zwölf gerahmte Tiere hängen, darunter Pferd, Schaf, Hahn und Maus. Es sind die chinesischen Sternzeichen, die sogenannten Tierkreiszeichen. Gemalt wurden sie von der Künstlerin und Galeristin Wan Lang, die Anfang März aus ihrem Buch „Das ferne Ufer – Gedichte und Bilder“ gelesen hatte.

    Die Kunstwerke zeigen die Tierkreiszeichen, oben rechts der Drache. © Corinna von Bodisco

    Die Aktiven des Vereins haben mit einem Festessen das chinesische Neujahrsfest nachgefeiert. 2024 ist das Jahr des Drachens. Laut Christian Oertel, Geschäftsführer des Chinaladens und selbst im Jahr des Drachen geboren, ist dieses Tier das wichtigste Tierkreiszeichen. Anders als in Europa stehe es für positive Eigenschaften oder generell für Glück.
    Nachwuchs fehlt

    Dass der Chinaladen im Drachenjahr schließt, sei kein Drama. „Es zeigt die Entwicklungen in der Gesellschaft“, sagt Oertel. Zum einen seien die Vereinsaktiven nicht mehr die Jüngsten; zum anderen habe das politische System, das sich von liberalen Demokratien unterscheidet, Auswirkungen auf das Interesse für die Sinologie.

    Ein weiteres Problem sei auch die Finanzierung – die Beiträge der 85 Mitglieder und Spenden reichten nicht aus. Auch die Pandemie habe dem Chinaladen zugesetzt, obwohl Bücherläden als systemrelevant eingestuft und offen bleiben durften. „Wir haben Wochen hier gesessen und niemand kam vorbei“, erinnert sich der 71-Jährige.

    Der Verein hat 85 Mitglieder, aber nur wenige Aktive. © Corinna von Bodisco

    Weder zeige die junge Generation noch viel Interesse an Büchern, noch an einem Engagement im Verein. Oertel erinnert sich noch gut an die Hochphase 1985, in der Studierende Stunden im Laden verbracht hätten. Das sei nun anders. Sie kämen wenn, dann nur noch kurz, um etwas abzuholen. „Sie haben nicht viel Zeit, studieren nur noch sechs Semester“, weiß Oertel.
    Keine Reisegruppen, wo „Touristen Ente essen und lachen, dass es kein Hund ist“

    Dabei brauche es Zeit, Wissen und persönliche Kontakte, um China richtig kennenzulernen: die Sprache, das Land, die Menschen. All das tut Oertel seit 1974, als er das erste Mal nach China reiste. Bis 2019 führte er als Reiseleiter vor allem durch Tibet und Sinkiang, fernab des Massentourismus der Chinesischen Mauer und der Restaurantbesuche, bei denen „Touristen Ente essen und lachen, dass es kein Hund ist“. Die Reisevermittlung ist ebenso ein Standbein des Chinaladens.

    Es geht ihm um ein tiefes Verständnis der chinesischen Kultur und nicht darum, „sich nur abstrakt für China zu interessieren“, wie er sagt. Wichtig sei ihm auch, dass es weiterhin kritische Diskussionen gibt. So etwa über die Unterdrückung ethnischer Gruppen wie Uigur:innen oder Tibeter:innen.

    Am 31. März bleibt der Chinaladen nach 45 Jahren geschlossen. © Corinna von Bodisco

    Damit das Engagement und die Geschichten nicht verloren gehen, plant die Schriftstellerin Yujing Kan ein Buch über den Verein schreiben. Einen Verlag habe sie schon gefunden. Sie möchte damit vor allem die Menschen in den Fokus rücken, die sich jahrelang engagiert haben. Kan erwähnt zum Beispiel die im Mai 2023 verstorbene Journalistin und Autorin Dagmar Yu-Dembski, die jahrelang im Vereinsvorstand aktiv war.

    Ein bisschen wird es noch weitergehen mit dem Chinaladen – zumindest digital. Die Bücher, die übrig bleiben, will Oertel erst mal in seinem Keller lagern. Bis zum 30. März gibt es auf alle Bücher des Antiquariats 50 Prozent Rabatt.

    #Berlin #Schöneberg #Innsbrucker_Straße #China #Kultur

  • TikTok: Weitere Warnstreiks im September
    https://www.verdi.de/tiktok-weitere-warnstreiks-im-september.

    Chinesische Verhältnisse - aus gewerkschaftlicher Sicht gibt es wenig unterschied zwischen US und chinesischen Tech-Giganten. Beide versuchen eine Umternehmenskultur ohne Mitbestimmumg und kollektive Verhandlungen durchzusetzen. Sie sind die Avantgarde der weltweiten Entrechtung der arbeitenden Menschen.

    22.9.2026 von Rita Schuhmacher - TikTok Germany plant, rund 150 Content-Moderator*innen in Berlin durch Künstliche Intelligenz und externe Dienstleister zu ersetzen. Die Beschäftigten wehren sich mit Streiks – zuletzt Anfang September mit Unterstützung aus der berliner Politik. Denn die angedrohte Kündigung einer gewerkschaftlich aktiven Beschäftigten hat TikTok jetzt umgesetzt und ihr gekündigt - das ist Union Busting.

    Doch während das Unternehmen ein gerichtliches Verfahren anstrengt, um Kündigungen insgesamt möglichst schnell durchzusetzen, fordert ver.di echte Tarifverhandlungen über Abfindungen und verlängerte Kündigungsfristen.

    „Mit der Kündigung entfernt TikTok nicht nur eine Kollegin aus dem Unternehmen, die sich für ihre Kolleginnen und Kollegen einsetzt. Das Unternehmen zielt darauf, damit andere Kolleg*innen bei TikTok einzuschüchtern und hinsichtlich ihrer Jobsicherheit zu verunsichern.“

    — Kathlen Eggerling, die zuständige ver.di-Gewerkschaftssekretärin

    TikTok Germany behauptet öffentlich, die Rechte von Betriebsräten und die Mitbestimmung zu achten. Dass dem nicht so ist, zeigt der aktuelle Fall: Gekündigt wurde ausgerechnet einer Beschäftigten, die sich an den Streiks beteiligt hat und ver.di-Mitglied ist; sie ist die Einzige in ihrem Team, der ohne Alternativen gekündigt wurde. Die Ankündigung kam kurz nach den ver.di-Streiks im Juli; bereits damals hatte die Geschäftsführung Falschinformationen zum deutschen Streikrecht verbreitet und Einzelgespräche angekündigt – für ver.di klare Einschüchterungsversuche. Kathlen Eggerling betont dazu: „Wir nehmen dies als Union Busting wahr und damit als einen Angriff auf die verfassungsrechtlich geschützte Koalitionsfreiheit nach Art. 9 Abs. 3 GG. Dagegen werden wir uns wehren.“
    Breite Unterstützung

    Beim Streik Anfang September erhielt die Belegschaft sichtbare Rückendeckung aus dem Abgeordnetenhaus. Damiano Valgoeljo (Die Linke, MdA) ist Sprecher für Arbeit und Wirtschaft und betonte, es gehe nicht um Einzelfälle, sondern um ein System: „Ihr habt die Arbeit gemacht, und wenn sie meinen, euch nicht mehr zu brauchen, werfen sie euch raus, um die Profite zu steigern. Ihr zahlt den Preis für diese Politik und diese Geschäftsstrategie. Das passiert an vielen Standorten und in vielen Betrieben in Deutschland und weltweit. Genau deshalb ist euer Kampf so wichtig, und viele schauen sehr genau hin, was ihr macht.“

    Weitere Abgeordnete wie Sven Meyer von der SPD signalisierten Unterstützung und kündigten an, das Thema ins Abgeordnetenhaus zu tragen – „um Rückhalt zu geben und die Debatte in dieser Stadt zu führen“. „Wir sehen das Muster überall in der Plattformwirtschaft – bei Uber und anderen. Diese internationalen Tech-Firmen übernehmen keine Verantwortung, weder für ihre Leute noch für die Gesellschaft. Sie kommen, nutzen aus und ziehen weiter. Genau das zeigt sich hier wieder: Verlagerung hierhin, Verlagerung dorthin. Das können wir nicht hinnehmen. Deshalb ist es so wichtig, was ihr tut – und euch gebührt der Dank von sehr, sehr vielen," so Meyer beim einer Streikkundgebung a 3. September.

    „Aus einem Team mit über 30 Beschäftigten soll ausgerechnet die Kollegin gefeuert werden, die sich am Streik beteiligt hat. Die Sache stinkt zum Himmel, und die vermeintlichen betriebswirtschaftlichen Begründungen halten wir allesamt für wenig glaubwürdig.“

    — Kathlen Eggerling, zuständige Gewerkschaftssekretärin für den Bereich Medien in ver.di Berlin-Brande

    Die bei ver.di organisierten Kolleg*innen bei TikTok erhalten auf der Plattform des chinesischen Unternehmens selbst viel Unterstützung von User*innen, unter anderem mit einem TikTok-Video von Heidi Reichinnek, der Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag.

    „Die ver.di-Mitglieder bei TikTok werden sich weiterhin gegen die Kündigungen bei TikTok wehren“, kündigt Kathlen Eggerling an. „In der kommenden Woche rollt die nächste Streikwelle an.“

    Profite statt Verantwortung: Wie TikTok seine Belegschaft opfert

    Was wir in sozialen Netzwerken sehen – und was nicht – wird längst nicht allein von Algorithmen entschieden. Hinter der glänzenden Oberfläche von TikTok, Instagram und Facebook arbeiten Content Moderator*innen, die täglich mit extrem belastenden Inhalten konfrontiert sind: sexualisierte Gewalt an Kindern, Suizidvideos, Terrorpropaganda, brutale Gewaltexzesse. Sie filtern, melden und löschen – oft im Minutentakt. Ihre Arbeit ist entscheidend dafür, dass Plattformen rechtlich überhaupt betrieben werden dürfen – etwa durch die Einhaltung des europäischen Digital Services Act.

    Auch das sogenannte Live-Operations-Team soll verkleinert werden – also jene, die im direkten Austausch mit TikTok-Creator*innen stehen. Gerade im deutschsprachigen Raum ist dieser Kontakt zentral für Reichweite, Monetarisierung und Community-Bindung. TikTok zieht sich auch hier aus der Verantwortung. Der Mutterkonzern ByteDance sitzt in Peking und agiert kapitallogisch: Gewinne hoch, Verantwortung niedrig. Was mit den Menschen passiert, die den Plattformbetrieb überhaupt erst ermöglichen, spielt keine Rolle.

    Ihre Aufgaben werden ausgelagert – an eine in China entwickelte Künstliche Intelligenz sowie externe Dienstleister. Was als technischer Fortschritt verkauft wird, ist für die Beschäftigten ein doppelter Schlag: Sie haben die KI selbst trainiert – jetzt sollen sie ersetzt werden. Dabei leisten sie eine systemrelevante Arbeit, ohne die TikTok seine Dienste in Europa kaum rechtskonform anbieten könnte. Es geht also nicht nur um individuelle Schicksale. Aber: Viele der Betroffenen haben keinen deutschen Pass. Eine Kündigung würde für sie auch den Verlust des Aufenthaltsstatus bedeuten.
    Erster Warnstreik dieser Art

    Die Geschäftsführung hatte trotz mehrfacher Aufforderung durch ver.di Verhandlungen über die Forderungen abgelehnt. Vor diesem Hintergrund traten die Beschäftigten am 23.07.2025 für einen Tag in den Warnstreik. Es war der erste Streik von Beschäftigten einer Social-Media-Plattform in Deutschland.

    „Es ist respektlos von TikTok, dass sie sich jeder sozialen Verantwortung entziehen und selbst Verhandlungen mit uns ablehnen. Die Beschäftigten haben ein klares Zeichen gesetzt, dass sie dies nicht akzeptieren. Sie sind in den Streik getreten und damit zu Vorreitern für gewerkschaftliche Organisierung in der Plattform-Ökonomie geworden.“

    — Lucas Krentel, stellvertretende Landesfachbereichsleiter für den Bereich Medien in Berlin-Brandenbu
    Gerichtlicher Konflikt eskaliert

    TikTok forciert ein gerichtliches Verfahren zur Einsetzung einer Einigungsstelle – ein Schritt, der nach Einschätzung von ver.di vor allem dazu dient, möglichst schnell Kündigungen aussprechen zu können. Beim ersten Gerichtstermin am 28. Juli bekräftigte das Unternehmen diese Linie. Der Betriebsrat hatte dieses Vorgehen bereits erwartet, lehnt jedoch die bislang vorgelegten Angebote als unzureichend ab. Aus Protest fand am selben Tag ein weiterer Streik samt Kundgebung vor dem Arbeitsgericht statt. Ein Folgetermin ist für Ende August angesetzt.

    ver.di unterstützt die Beschäftigten seit langem. Bereits 2022 wurde ein Betriebsrat gegründet, inzwischen sind rund 70 Prozent der Kolleg*innen gewerkschaftlich organisiert. Eine Betriebsgruppe trifft sich regelmäßig, eine Tarifkommission wurde gegründet, Gespräche aufgenommen.
    KI-Fehlentscheidungen und Algorithmische Zensur

    Was viele übersehen: Die Entscheidungen der Content-Moderator*innen sind nicht bloß technische Vorgänge – sie erfordern Erfahrung, Kontextwissen und Verantwortung. Denn was passiert, wenn künftig nur Maschinen entscheiden, was als Hassrede, Desinformation oder inakzeptabel gilt – ohne Verständnis für gesellschaftlichen Kontext?

    „Die KI trifft schon heute gefährliche Fehlentscheidungen – weil sie Kontexte nicht versteht. Die Content Moderator*innen wissen, was sie tun. Diese Arbeit kann man nicht einfach auslagern oder automatisieren“, so die Einschätzung aus dem Betriebsrat.

    Bei TikTok markierte ein Algorithmus wiederholt Beiträge mit Regenbogenfahnen als „kontrovers“ oder „Hassrede“ – sie wurden automatisch entfernt oder kaum noch ausgespielt. Solche Fehlentscheidungen zeigen: Künstliche Intelligenz kann keine gesellschaftlichen Kontexte erfassen – und ist als alleinige Instanz für digitale Öffentlichkeit hochproblematisch. Dass dabei auch gesellschaftliche Risiken entstehen – etwa wenn gefährliche Inhalte unzureichend moderiert werden – interessiert den Mutterkonzern nicht.

    Und: TikTok ist kein Einzelfall. Auch in anderen Ländern formieren sich Gewerkschaften gegen diese Art von Prekarisierung. Weltweit wird Content-Moderation ausgelagert – oft an Subunternehmen mit prekären Bedingungen: befristete Verträge, algorithmisches Micromanagement, kaum psychologische Betreuung. Im April wurde in Nairobi die erste globale Gewerkschaftsallianz von Content-Moderator*innen gegründet – mit Unterstützung der UNI Global Union. Ziel ist es, internationale Standards zu schaffen und Big Tech zur Verantwortung zu ziehen.
    Beschäftigte leisten Pionierarbeit bei TikTok in Deutschland

    Für die Berliner Beschäftigten hat ver.di das TikTok-Management zu Verhandlungen über einen Sozialtarifvertrag aufgefordert. Gefordert werden Abfindungen in Höhe von drei Jahresgehältern und eine verlängerte Kündigungsfrist. TikTok lehnt nicht nur Verhandlungen mit ver.di ab, sondern ignoriert auch konstruktive Angebote des Betriebsrats – etwa zur Weiterführung besonders sensibler Moderationsaufgaben im eigenen Haus.

    „Ein Skandal”, findet die zuständige ver.di-Gewerkschaftssekretärin Kathlen Eggerling:

    „Die Beschäftigten bei TikTok machen Pionierarbeit: Sie kämpfen für faire Bedingungen in einer Branche, die systematisch Verantwortung auslagert. Dass sich so viele organisieren, zeigt, wie groß der Wunsch nach kollektiver Sicherheit ist.“

    — Kathlen Eggerling, ver.di-Gewerkschaftssekretärin für TikTok

    TikTok Germany zeigt exemplarisch, warum Plattformregulierung nicht bei technischen Vorgaben stehenbleiben darf. Es braucht politische Regeln, die auch die Arbeitsbedingungen jener schützen, die digitale Öffentlichkeit möglich machen.

    Ein Streik wäre kein symbolischer Akt. Ohne die Moderator*innen wird es schwierig, Gewaltvideos, Hasskommentare oder Desinformation rechtzeitig zu erkennen und zu entfernen. Die Verantwortung für diese Entwicklung liegt nicht bei den Beschäftigten – sondern bei einem Unternehmen, das lieber Profite optimiert, als Verantwortung zu übernehmen.

    #Deutschland #Berlin #China #Arbeit #Mitbestimmung #Gewerkschaft #Streik

  • China zieht nach Robotaxi-Panne in Wuhan Konsequenzen
    https://www.berliner-zeitung.de/news/china-zieht-nach-robotaxi-panne-in-wuhan-konsequenzen-li.10030451

    14.4.2026 von Peter Steiniger - Ein Systemfehler legte Ende März rund 100 fahrerlose Taxis auf Wuhans Straßen lahm. Nun verschärft Chinas Industrieministerium die Aufsicht über intelligent vernetzte Fahrzeuge.

    Chinas Industrieministerium hat am Dienstag lokale Behörden angewiesen, die Aufsicht über intelligent vernetzte Fahrzeuge im Straßenverkehr zu verschärfen. Das geht aus einer Mitteilung des Ministeriums hervor, über die Reuters berichtete. Vorausgegangen war eine gemeinsame Sitzung mit Vertretern der Polizei- und Verkehrsbehörden. Lokale Regierungen sollen zentrale Probleme identifizieren und Mängel beheben.

    Auslöser der Anordnung ist ein Vorfall in Wuhan vom 31. März. Ab 20:57 Uhr Ortszeit gingen bei der Verkehrspolizei in Wuhan zahlreiche Meldungen ein: Robotaxis des Baidu-Dienstes Apollo Go waren mitten auf der Fahrbahn zum Stehen gekommen.

    Mindestens 100 der fahrerlosen Fahrzeuge waren betroffen, sagte ein Verkehrspolizist in einem Video, das die Nachrichtenplattform The Paper veröffentlichte. Die Wuhaner Polizei nannte in einer Mitteilung einen Systemfehler als vorläufige Ursache.

    Fahrgäste saßen im Berufsverkehr fest

    Die Fahrgäste konnten zwar die Türen öffnen, trauten sich wegen des dichten Abendverkehrs auf den Ringstraßen jedoch nicht auszusteigen. Verkehrspolizei und Apollo-Go-Personal rückten aus, um die gestrandeten Passagiere zu bergen. Verletzt wurde laut Polizeiangaben niemand.

    Der Fahrgast Luka Lu schilderte der Hongkonger Zeitung South China Morning Post, sein Fahrzeug sei rund 15 Minuten nach Fahrtbeginn auf dem dritten Ring abrupt stehengeblieben. Erst nach mehr als 30 Minuten und einem Dutzend Anrufen habe er den Kundendienst erreicht. Weil auch nach einer weiteren Stunde kein Mitarbeiter erschienen sei, habe ihn schließlich die Polizei abgeholt.

    Baidu betreibt neben Pony.ai und WeRide eine der größten autonomen Fahrflotten in China. Analyst Chen Liteng vom chinesischen Branchenportal Wangjing She sagte der Hongkonger Zeitung South China Morning Post, Robotaxi-Betreiber müssten angesichts der schnellen Kommerzialisierung solche Störungen besser bewältigen.

    #China #Wuhan #Robotaxi/#Taxi

  • #Iran, #USA, #Israel -Temporary Ceasefire

    via https://diaspora.psyco.fr/p/12388811

    ♲ Fou - 2026-04-07 23:25:16 GMT

    Iran’s Foreign Minister Abbas Araghchi states that if attacks on Iran stop, its armed forces will halt their operations, signaling conditional acceptance of de-escalation.He adds that for two weeks, safe passage through the Strait of Hormuz will be allowed under coordination with Iran’s military, within technical limits.

  • Michael Lüders: Wer den Iran angreift, meint eigentlich Peking

    via https://diaspora.psyco.fr/p/12352955

    https://x.com/kritischeLinke/status/2035766065968660950 (#BSW)

    Wer den #Iran angreift, meint eigentlich Peking. Es geht nicht um Kopftücher oder Heiratsalter, sondern letztlich darum, die Tankstelle Chinas zu kontrollieren. Peinlich ist ja nicht nur, dass selbst nach zweifacher Bombardierung einer Mädchenschule noch von »Frauenrechten« geschwafelt wird. Man beklatscht auch noch den wirtschaftlichen Selbstmord. Für manche aber reicht die eigene intellektuelle Faulheit offenbar aus, um die Realität konsequent zu ignorieren

    https://www.youtube.com/watch?v=_hgjWqSb4IY


    2026-03-19 - 80 min.

    #Israel #Europ #EU #NATO #China #Spanien #Iran #Golf #VAE #USA #Energie #Rohstoffe #Krieg #Strategie #Weltwährung #Dollar

  • China restricts fertiliser exports, further crimping war-tightened supply

    via https://diaspora.psyco.fr/p/12346793

    https://www.reuters.com/world/asia-pacific/china-restricts-fertiliser-exports-further-crimping-war-tightened-supply-20

    By Reuters March 19, 2026

    Summary

    #China restricts fertiliser exports to protect #domestic_market
    – China is among the largest #fertiliser #exporters
    – China has history of controlling exports to keep #prices low for farmers

    March 19 (Reuters) - China is clamping down on fertiliser exports to protect its domestic market, a number of industry sources said, putting an additional strain on global markets that ​were already grappling with shortages caused by the U.S.- #Israeli war on #Iran. China is among the largest fertiliser exporters - shipping more than $13 ‌billion worth of it last year - and it has a history of controlling exports to keep prices low for farmers.

    Shipments through the war-blocked Strait of #Hormuz account for roughly one-third of the sea-borne supply. In mid-March, Beijing banned exports of nitrogen-potassium fertiliser blends and certain phosphate varieties, sources told Reuters.
    The ban, which has not been formally unveiled, was reported earlier this week ​by Bloomberg News.

    Added to existing bans and export quotas for urea, only a handful of fertilisers - notably ammonium sulphate - can be exported, five sources ​said. That would mean between half and three quarters of China’s exports last year are restricted, potentially up to 40 ⁠million metric tons, according to a Reuters estimate.

    “This pattern is consistent: China restricts supplies rather than coming to the rescue during global tightness,” said Matthew Biggin, ​a senior commodities analyst at BMI.
    “The export restrictions exist because of their tight domestic balance - they’re prioritising food security and insulating their domestic market from price ​shocks.”
    Beijing’s curbs, like its move last week to ban refined fuel exports, come as governments limit exports of products whose inputs have been threatened by disruption from the war, worsening shortages and higher prices around the world.
    International urea prices have risen by around 40% from pre-war levels. In China, urea futures are near a 10-month high.

    Chart shows China’s exports of fertilizers by the top ten countries

    DEPENDENT ON CHINA

    Fertilisers are essential for plant ​growth and crop yields. Higher prices could lead to reduced usage, or farmers could switch to crops that require less fertiliser.
    Last year, China sent #Brazil, #Indonesia ​and #Thailand roughly a fifth of their fertiliser imports and that figure stood at a third for #Malaysia and #New_Zealand, according to International Trade Centre data. For #India, ‌it was ⁠around 16%, according to its trade data.
    Between half and 80% of those exports are now restricted, according to a Reuters analysis of Chinese customs data.
    “Buyers were hoping China would step in and fill the supply gap, but this decision will only tighten supplies further,” a New Delhi-based fertiliser company official said, in reference to the recent restrictions.
    The company official declined to be named due to the sensitivity of the matter.
    India, which imported more than 40% of its urea, a nitrogen-based fertiliser, ​and DAP, a blend, from the ​#Middle_East last year, has requested China ⁠issue export quotas for urea.

    Chart shows China’s share in several country’s imports of major fertilizers

    WHEN WILL EXPORTS RESUME?

    The #Philippines on Wednesday said China had assured it that fertiliser exports would not be restricted.
    Asked about the comments a day later, China’s Ministry of Foreign Affairs spokesperson referred the question to other departments.
    China’s ​General Administration of Customs, National Development and Reform Commission and Ministry of Commerce did not immediately respond to requests ​for comment.

    At a ⁠fertiliser conference in Shanghai attended by Reuters on Wednesday, five salespeople said they did not expect the fertiliser bans to be lifted before August, after China’s peak June-to-August export period.
    Producers are watching for signals from the government after spring planting to see whether bans would be extended.
    In December, the state-linked fertilizer association urged major producers to suspend exports of phosphate ⁠fertilisers until August.
    “Most ​folks who follow this very, very closely are expecting them to continue to extend the ​export bans,” said Caitlin Welsh, a director at the Center for Strategic and International Studies.
    “China is so reluctant to do anything that would increase the price of grains, especially animal feed, domestically.”

  • Yuan Versus the Dollar: Will Hormuz Tensions Reshape the Global #Monetary_Order?

    via https://diaspora.psyco.fr/p/12344248

    https://english.aawsat.com/business/5252197-yuan-versus-dollar-will-hormuz-tensions-reshape-global-monet

    Riyadh: Fathurrahman Yusuf — 2026-03-17

    As geopolitical tensions escalate around the Strait of #Hormuz, #Iran has floated a proposal to link the passage of energy shipments to #payments in currencies other than the US #dollar.

    The move appears designed to pressure global power centers. While it stops short of a declared currency war, it highlights growing international efforts to reduce dependence on the dollar in energy markets.

    This comes as US President Donald Trump calls for an international coalition to secure the strait, casting doubt on Iran’s willingness to negotiate. Diplomacy remains stalled as the conflict involving #Israel, the United States, and Iran enters its seventeenth day.

    Iranian Foreign Minister Abbas Araghchi has denied any moves toward negotiations or a ceasefire. Trump has also warned that #NATO could face a “very bad” future if US allies fail to act to reopen the waterway, even as Israeli strikes on Iranian military infrastructure continue.

    Dr. Abdulaziz bin Sager, Chairman of the Gulf Research Center, said shifts in energy markets reflect a broader global trend toward currency diversification in international transactions. He argued that Iran’s proposal signals a growing willingness to explore alternatives amid geopolitical change, accelerating debate over the stability of currencies used in energy trade.

    According to bin Sager, this is part of a gradual restructuring of the global #financial_system, particularly as major economies such as #China and #Russia expand the use of their national currencies in bilateral trade. He pointed to the decline in the dollar’s share of global reserves—from 65.3 percent in 2016 to 59.3 percent in 2024—as evidence of a steady shift.

    He noted that countries are seeking to manage geopolitical risk and adopt more flexible economic strategies, reflecting a broader move toward a multipolar monetary system. China promotes the #yuan through the Belt and Road Initiative, while Russia advances its currency through bilateral agreements.

    Dr. Saeed Sallam, Director of the Vision International Center for Strategic Studies, said that Iran’s demand as limited in immediate practical impact but significant in long-term symbolic terms. He warned that it could increase volatility and uncertainty in energy markets, complicate transactions due to limited yuan liquidity, and drive up maritime insurance and transport costs by 20 to 30 percent along alternative routes.

    Rather than stabilizing markets, Sallam argued, the move could fragment oil trade. Limited volumes might be settled in yuan and routed through Hormuz to China, while the rest are diverted via more expensive routes. The result could be sharp increases in #gas, #fertilizer, and #food_prices, raising the risk of recession in Asian and European economies.

    He continued that China is pursuing a strategy of careful balance. While it may accept limited yuan-based transactions to secure oil imports, it is unlikely to support escalation that threatens stability in the strait, through which roughly 40 percent of its imports pass. Russia, meanwhile, uses the proposal symbolically within the #BRICS framework to challenge #Washington, though stable energy markets remain essential to its export revenues.

    Sallam concluded that Iran’s proposal may accelerate the rhetoric of de-dollarization and contribute to price shocks, but its real impact remains constrained by diplomatic and practical limits. The core issue, he stressed, is not the currency used but whether the Strait of Hormuz remains open.

    For now, the dollar retains its dominant position in global energy trade, though that status could be tested by rapidly evolving military and diplomatic developments.

    #Asia #Europe #USA

  • First non-Iranian cargo transits Strait of Hormuz with AIS on
    MarineTraffic / X
    (avec video)
    https://x.com/MarineTraffic/status/2033490585298915497

    First non-Iranian cargo transits Strait of Hormuz with AIS on

    The Aframax tanker Karachi, carrying Abu Dhabi’s Das crude, has become the first non-Iranian cargo to transit the chokepoint while broadcasting its AIS signal, suggesting that select shipments may be receiving negotiated safe passage.

    According to #MarineTraffic data, the 237-metre crude oil tanker entered the Iranian Exclusive Economic Zone on 15 March at 11:33 UTC and crossed the Strait of Hormuz at 14:43 UTC. The vessel is currently sailing in the Gulf of Oman at around 9.6 knots, having successfully passed through the strait with AIS active.

    The transit follows weeks of significantly reduced traffic through the strategic waterway, with more than 20 long-range tankers reported to have exited the Gulf.

  • China and the war in Iran + The new Five-Year Plan + NPC outcomes | Merics
    https://merics.org/en/merics-briefs/china-and-war-iran-new-five-year-plan-npc-outcomes

    War on #Iran: In muted reaction, #China puts #pragmatism before #anti-Western ideals

    Despite Iran’s inclusion in what #Western #foreign-policy experts dub the “axis of upheaval” alongside China, #Russia, and #North_Korea, #Beijing’s muted reaction to the #US-Israeli #war on Iran shows that #Tehran is not central to its #geopolitical strategy in the way #Moscow is. While #Xi_Jinping was willing to risk straining ties with the US and EU by supporting Russia through diplomatic and economic means after the 2022 invasion of #Ukraine, Beijing’s approach to Iran since the beginning of March reflects cool economic and geopolitical pragmatism rather than any anti-Western ideology.

  • Board of Peace: Indonesia was one of the very few members that gave the BoP any credibility

    via https://diaspora.psyco.fr/p/12321818

    ♲ Arnaud Bertrand - 2026-03-07 04:40:00 GMT

    This is big: Indonesia was one of the very few members that gave the BoP any credibility (and they joined because Trump threatened them with economic coercion if they didn’t: https://x.com/Trystanto2/status/2017837886096478650 ).This comes on top of Gulf countries announcing they were reviewing their entire investment exposure to the US (over $3 trillion between them), including the funding of the Board of Peace (https://www.wsj.com/business/the-trillions-of-dollars-of-u-s-investment-at-stake-in-the-gulf-f66f7883)

    [...]

    • [...]

      #Dubai billionaire Khalaf Al Habtoor wrote an extraordinary open letter to Trump on X (https://nitter.privacyredirect.com/KhalafAlHabtoor/status/2029442279170293996) that probably best explains what’s going on: that probably best explains what’s going on: he essentially says that the whole point of these investments was “supporting stability and development” and now the U.S. “turns our region into a battlefield”. He asks “are we funding peace initiatives or funding a war that exposes us to danger?”

      There is even an AI aspect to this: #Trump's #Gulf deals included the largest AI data center outside America (https://www.datacenterdynamics.com/en/news/us-and-uae-plan-to-build-5gw-ai-data-center-campus-run-by-g42-an), huge chips deals, partnerships with U.S. AI firms, all designed to keep the Gulf in America’s tech orbit. Now all of this is in the middle of a U.S.-made war zone.

      It’s actually genuinely gobsmacking when you think about it: the #Middle_East is the one area where Trump could plausibly claim to be building something (no matter what you think of it), all framed - from the Board of Peace to the trillions in deals to the #AI #data_centers - as aiming to foster some sort of regional stability. And then he starts a massive regional war.

      If he wanted to make it absolutely crystal clear that getting involved with the U.S. is suicidal, he couldn’t have designed a better precedent. Literally: you sign up for America’s peace initiative, and six weeks later you’re in a war zone.

      #China doesn’t even need to make the argument anymore. They just need to point at the Board of Peace [#BoP] and say: “This is what alignment with #Washington gets you.”

      #Indonesia

      –-------------------

      billet sur Twi_X : https://x.com/rnaudbertrand/status/2030141593114792443

  • El Partido Comunista de China avanza en su reforma interna contra la corrupción

    La quinta sesión plenaria de la XX Comisión Central de Control Disciplinario del Partido Comunista de China (PCCh), celebrada recientemente en Beijing, ha transmitido un mensaje claro tanto a nivel nacional como internacional: el partido gobernante chino se mantiene firme en su compromiso de avanzar en la autorreforma e intensificar la lucha contra la corrupción. El importante discurso pronunciado por su secretario general, Xi Jinping, ha enviado una señal clara a todo el Partido y a la sociedad de que la autorreforma se llevará a cabo hasta el final, lo que proporciona una orientación fundamental para profundizar en la disciplina integral y rigurosa del Partido y en la lucha contra la corrupción.

    Este año marca el 105º aniversario de la fundación del PCCh y el inicio del XV Plan Quinquenal. En un contexto de cambios profundos y complejos en su camino, con tareas arduas y desafiantes en materia de reforma, desarrollo y estabilidad, se presentan nuevas y más altas exigencias para impulsar la disciplina integral y rigurosa del Partido.

    En este periodo crucial en que China avanza hacia la modernización, un sistema de gobernanza eficiente e íntegro constituye un pilar fundamental para el desarrollo estable del país. La sesión vinculó directamente la disciplina integral y rigurosa del Partido y la lucha anticorrupción con el cumplimiento de los objetivos socioeconómicos del XV Plan Quinquenal, demostrando que el país reconoce que la institucionalización sostenida de la lucha anticorrupción y la capacidad de depurarse del Partido son motores esenciales para ganar la confianza del pueblo, garantizar la aplicación eficaz de las políticas e impulsar la modernización de la nación.

    Esta sesión plenaria también concierne a todos los países e instituciones que mantienen estrechos vínculos con Beijing, ya que una China estable y gobernada según la ley proporciona bases estables para una cooperación internacional más amplia.

    #China #plz #XVPlanQuinquenal #VisiónDeFuturo