• En mémoire de #Raoul_Vaneigem (1934-2026)
    https://ecologiesocialeetcommunalisme.org/2026/07/31/en-memoire-de-raoul-vaneigem-1934-2026

    Extraits d‘Appel à la vie contre la tyrannie étatique et marchande Il est vain d’attendre de l’arrogance de l’État et de la cupidité des multinationales qu’elles tolèrent notre résolution de fonder et de propager des collectifs hostiles à toute forme de pouvoir — à commencer par la prédation des ressources naturelles. Mais qu’il soit tout […] L’article En mémoire de Raoul Vaneigem (1934-2026) est apparu en premier sur Atelier d’Écologie Sociale et Communalisme.

    #Regards_sur_notre_monde #Citations #Hommage

  • Où va le SEO en 2026 en France ? Entretien avec Aurélien Bardon, fondateur de ASEOX
    https://oliviersauvage.com/2026/05/28/ou-va-le-seo-en-2026-en-france-entretien-avec-aurelien-bardon-fondat

    Le nouveau marché du SEO : l’achat de #citations

    Olivier : Finalement, ça revient à faire du #SEO classique, en produisant du contenu ou en obtenant des citations sur d’autres sites. Ma conclusion, c’est qu’on va passer de l’achat de #backlinks à l’achat de citations sans lien.

    Aurélien Bardon : Tout à fait. C’est le nouveau marché des places de netlinking, souvent à un coût un peu moindre. Les études montrent que les contenus qui performent sont ceux qui facilitent l’extraction d’information pour l’algorithme : comparatifs, données précises, et mise en forme lisible (tableaux, phrases courtes). Encore une fois, un bon article SEO intègre déjà cette clarté, l’UX, et l’accessibilité.

    Cependant, il faut noter l’impact majeur des LLM sur le SEO. Google est agacé de se faire scraper par des concurrents (comme #ChatGPT) et a pris des mesures concrètes : il a recruté pour lutter contre le #scrapping, ce qui complique aussi la vie des SEO qui scrapent pour surveiller leurs positions. #Google a même utilisé une méthode redoutable, déjà vue chez #Amazon : renvoyer de fausses données aux scrapers pour pourrir leur base, favorisant au passage ses propres services (comme #YouTube). C’est une guerre ouverte.

    (...)

    Olivier : Pour conclure, quelle recommandation globale donnerais-tu à une PME pour sa stratégie #marketing ?

    Aurélien Bardon : Le #GEO n’est pas le sujet prioritaire en France pour l’instant, mais il faut le garder sous le coude. Pour toute entreprise ayant les moyens, la veille et l’investissement exploratoire sont obligatoires. Nous faisons face à une révolution gigantesque que nous ne pouvons ignorer.

    Si Google décidait de mettre #Gemini en avant par défaut, l’usage exploserait à des milliards de requêtes par jour. Deux facteurs freinent cela :

    – Les Coûts : Traiter une requête #LLM est beaucoup plus coûteux qu’une requête de recherche classique. Ils attendent une baisse des coûts de traitement.
    – La #Publicité : Google doit réussir à intégrer la publicité dans les réponses LLM de manière rentable, sans impacter les clics sur les publicités existantes.

    Cette révolution est sociétale et impacte tout. Nous vivons une période de destruction-création, rappelant les débuts du web, mais en plus brutal. Il y a un sentiment de paralysie face à l’incertitude sur l’avenir des compétences traditionnelles.

  • Carnet de #Citations : #Poésie 2
    https://ecologiesocialeetcommunalisme.org/2026/06/13/carnet-de-citations-poesie-2

    J’aime venir au « café », à la tombée du jour. Quelquefois, j’ai l’impression, ou peut-être l’illusion, que ce rendez-vous est le lointain reflet de la Table ronde de la légende. Comme s’il y avait eu depuis toujours quelques hommes à se réunir dans la nuit du monde pour refuser le cours des choses. #Radovan_Ivsic Des […] L’article Carnet de citations : Poésie 2 est apparu en premier sur Atelier d’Écologie Sociale et Communalisme.

    #Regards_sur_notre_monde #Alain_Parraui #Alfred_Jarry #Annie_Le_Brun #Benoît_de_Bodinat #Herman_Melville #Jorge_Luis_Borges #Lascano_Tegui #Robert_Desnos #Walter_Benjamin

  • Prozess Kraftwerk gegen Moses Pelham : Europäischer Gerichtshof klärt Sampling-Maßstäbe
    https://www.tagesspiegel.de/kultur/sampling-streit-von-kraftwerk-und-pelham-europaischer-gerichtshof-klart

    Attention, à partir d’aujoud’hui vous devez suivre les nouvelle définitions de la cour de justice européenne quand vous utilisez dans vos oeuvres des sons qui ont été crées par d’autres personnes .

    14.4.2026 von Frédéric Döhl - Der EuGH hat die neue Pasticheschranke im Urheberrecht ausgelegt und das Recht erlaubnisfreier Bearbeitung grundlegend neu justiert – mit weitreichenden Folgen für Kreativwirtschaft und digitale Alltagskultur.

    Man glaubt es kaum, aber schon vor fast genau zehn Jahren schrieb ich an ebendieser Stelle: Nach 17 Jahren und fünf Gerichtsurteilen streiten sie immer noch – über zwei Sekunden Musik. Zwei Sekunden, die ursprünglich von der deutschen Band Kraftwerk 1977 als Teil ihres Tracks „Metall auf Metall“ komponiert und eingespielt wurden.

    1997 benutzte ein Team um den Produzenten Moses Pelham diese zwei Sekunden als Sample von der Tonaufnahme Kraftwerks. Sie wurden in einer Dauerschleife als Rhythmus des Songs „Nur mir“ unterlegt, veröffentlicht von der Deutschrapperin Sabrina Setlur. Gefragt hatten Pelham & Co. nicht. Kraftwerk klagten unter anderem auf Schadensersatz und Unterlassung. Eine beispiellose Odyssee begann.

    2016 warteten an einem Etappenende alle auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG). Dass nun ein Jahrzehnt später immer noch über dieselben zwei Sekunden Sampling gestritten wird, hätte damals wohl niemand geahnt.

    Sampling steht kurz gesagt für die Möglichkeiten, beliebig große Auszüge aus Tonaufnahmen digital extrahieren, speichern, transformieren und in neuen Tonaufnahmen weiterverwenden zu können. Seit Mitte der Achtziger, als Technik und Software plötzlich zu erschwinglichen Preisen zu haben waren, ist Sampling kompositorische Alltagskultur mit niedriger Zugangsschwelle und breiter Nutzung – bis heute.

    Schon damals galt: Was wie eine Privatfehde aus Absurdistan anmutet, ist im Grunde viel mehr. Das Ringen um den passenden Interessenausgleich. Nicht nur für das Sampling, sondern hinsichtlich aller kreativen Praktiken digitaler Aneignung und Weiternutzung. Künstlerische Freiheit und lebensnahes Recht hier. Schutz von ästhetischen und wirtschaftlichen Investments dort. Alles gute Gründe, die schwierig zu balancieren sind.

    Wer etwas ästhetisch Eigenes schuf, hatte viel Freiheit

    Es geht um eine Problematik, die das Urheberrecht seit jeher begleitet. Die durch den digitalen Wandel aber eine ganz andere gesellschaftliche und ökonomische Relevanz bekommen hat. Und der Druck, hier zu funktionierenden Lösungen für unsere Zeit zu kommen, hat nur weiter zugenommen auf dem Weg von den ersten großen Sampling-Prozessen der Neunziger über das File-Sharing der Jahrtausendwende und das Aufkommen der User-Generated-Content-Kultur sozialer Medien der Nullerjahre bis zum Siegeszug generativer künstlicher Intelligenz zuletzt.

    Wann muss man fragen? Gegebenenfalls auch etwas bezahlen? Und wann nicht? Dieser grundlegende rechtliche, aber auch gesellschaftliche Konflikt wird nun für die EU für die Ära der digitalen Transformation anhand von Kraftwerk vs. Pelham ausgefochten.

    Es wird nun viel Streit geben, was von dieser recht schwammigen Definition erfasst ist und was nicht. Nur klar ist: Es wird ab heute viel weniger erlaubnisfrei zulässig sein an Bearbeitungen, als nach altem Recht.

    Seit 2016 ist einiges passiert. Der Streitgegenstand ist derselbe geblieben. Die Rechtslage ist es aber nicht.

    Abgesehen vom Sonderfall des Zitats, galt im alten Recht vereinfacht gesagt: Übernimmt man geschützte Werkteile Dritter, darf man das, ohne fragen oder gar bezahlen zu müssen, solange man etwas ästhetisch Eigenes daraus macht. Der BGH sprach von „Verblassen“, das Gesetz von „selbstständigem Werk“.

    In auch für Laien verständlicher Weise hieß diese Schranke freie Benutzung. Und der „Metall auf Metall“-Rechtsstreit klärte unterwegs, dass das so auch für digitale Aneignungen gilt, bei denen neben Urheber- auch Leistungsschutzrechte Dritter aufgerufen sind. Zum Beispiel von Tonträgerherstellern.

    Die kunstnah gedachte Schranke der freien Benutzung gibt es aber seit 2019 nicht mehr. Weil sie, so der EuGH damals in seinem ersten „Metall-auf-Metall“-Urteil, im Jahr 2001 keine Entsprechung auf EU-Ebene bekommen hat, als dort dieser Bereich des Urheberrechts im Rahmen der sogenannten InfoSoc-Richtlinie geregelt wurde.

    Es kommt darauf an, wie „Pastiche“ definiert wird

    An die Stelle der alten Schranke ist für alles an ungefragten (und an zufällig-unbewussten) Aneignungen, die nicht als Zitat oder als Parodie/Karikatur zu qualifizieren sind, 2021 aus Europa kommend die sogenannte Pasticheschranke getreten.

    Sowohl Zitat- als auch Parodie-Karikatur-Schranke sind nun aber aus Kunstsicht voraussetzungsreiche, ästhetisch vergleichsweise limitierte Schranken, die nur spezifische Formen der Auseinandersetzung mit fremden Vorlagen erfassen und rechtlich privilegieren. Scheiden aber beide aus, bleibt im neuen Urheberrecht ab Wiedererkennbarkeit einer Übernahme nur die Pasticheschranke als Exitoption hin zu Erlaubnisfreiheit. Das heißt, es hängt rechtlich ganz viel an der Frage: Was ist Pastiche?

    Darüber hat der EuGH nun entschieden. Das Urteil ist eine große Sache. Weit über den konkreten Fall hinaus.

    Deutschland hatte 2001 schlicht nicht aufgepasst, als man bei der Erarbeitung der InfoSoc-Richtlinie die Dimension des Bearbeitungsrechts übersah – anders als die Franzosen, denen wir Pastiche als europäischen Rechtsbegriff verdanken. Ein Unfall. Dessen Folgen erst der „Metall-auf-Metall“-Prozess schleichend sichtbar machte. Regelt die Europäische Union aber erst einmal etwas, dann geht es vor. Und ist im umkämpften Urheberrecht nur schwer wieder zu ändern.

    Die klare Mehrheit der deutschen Rechtswissenschaft und mit ihr der BGH hatten daher versucht, zu erreichen, dass alles bleibt, wie es ist. Und zwar über eine entsprechende Auslegung des Pastiche-Begriffs. Nach dem Motto: Freie Benutzung heißt jetzt Pastiche. Auffangtatbestand nennen das Juristen.

    Dem hat der EuGH nun eine ausdrückliche Absage erteilt.

    Es wird ab heute viel weniger erlaubnisfrei zulässig sein

    Als Pastiche im Rechtssinne gelten hingegen von nun an nur „Schöpfungen, die an ein oder mehrere bestehende Werke erinnern, gleichzeitig aber wahrnehmbare Unterschiede diesen gegenüber aufweisen, und die einschließlich im Wege des ,Sampling‘, einige ihrer urheberrechtlich geschützten Elemente nutzen, um mit diesen Werken einen als solchen erkennbaren künstlerischen oder kreativen Dialog zu führen, der verschiedene Formen annehmen kann, darunter die einer offenen Nachahmung des Stils dieser Werke, einer Hommage an sie oder einer humoristischen oder kritischen Auseinandersetzung mit ihnen.“

    Klingt kompliziert. Und ist es auch. Es wird nun viel Streit geben, was von dieser recht schwammigen Definition erfasst ist und was nicht. Klar ist: Es wird ab heute viel weniger erlaubnisfrei zulässig sein als nach altem Recht. Unklar ist hingegen, welche Folgen das haben wird für professionelle Kreative, Kreativwirtschaft und digitale Alltagskultur im Web.

    #Europe #droit_d_auteur #citation #copie #pastiche #musique

  • Hallucinated citations are polluting the scientific literature. What can be done?

    Tens of thousands of publications from 2025 might include invalid references generated by AI, a Nature analysis suggests.

    Earlier this year, computer scientist Guillaume Cabanac received a notification from Google Scholar that one of his publications had been cited in a paper published in the International Dental Journal1. That was unexpected, because his research on spotting fabricated papers doesn’t typically intersect with dentistry. “I was very surprised to see that I couldn’t recognize my own reference,” says Cabanac, who is based at the University of Toulouse in France.

    The title in the citation resembled that of a preprint2 he had posted in 2021 and never published formally, but the journal was listed as Nature and the DOI — the unique identifier assigned by publishers and preprint repositories — did not lead to the original preprint. “I got very concerned,” adds Cabanac, who immediately suspected that the citation had been hallucinated by artificial intelligence.

    This is just one example of a rapidly growing problem. Surveys and related studies have shown that researchers are increasingly using large language models (LLMs) to help to conduct literature searches, write manuscripts and format bibliographies. And sometimes, these models generate non-existent academic references.

    Over the past year, efforts have begun turning up such hallucinated citations in the literature. One analysis of nearly 18,000 papers accepted by three computer-science conferences found a sharp increase in references that cannot be traced to actual scholarly publications3. The results, reported in January, indicated that 2.6% of papers in 2025 had a least one potentially hallucinated citation — up from about 0.3% in 2024. Another analysis, released in February, estimated that 2–6% of papers in four other 2025 computer-science conferences included references with rephrased titles or citations of publications that the authors couldn’t verify by searching through databases and journal archives4.

    And although the scale of the problem remains uncertain, it’s clear that not only conferences are affected. An exclusive analysis conducted by Nature’s news team, in collaboration with Grounded AI, a company based in Stevenage, UK, suggests that at least tens of thousands of 2025 publications, including journal papers and books, as well as conference proceedings, probably contain invalid references generated by AI.

    Grounded AI is among the companies offering publishers tools for screening submissions for problematic references. Several publishers told Nature reporters that they have been exploring such tools or developing in-house versions.

    But some researchers are concerned that the problem will soon get out of hand. “We’re going to see a flood of fake references,” says Alison Johnston, a political scientist at Oregon State University in Corvallis.

    Another issue is deciding what to do about hallucinated citations that make it into the published literature. That’s a problem that academic publishers are wrestling with right now.
    Sources of error

    Citation errors are not new to academic publishing. “Even before generative AI, we already had so many inaccuracies in citations,” says Mohammad Hosseini, who studies research ethics and integrity at Northwestern University Feinberg School of Medicine in Chicago, Illinois. Issues have tended to include misspelling of authors’ names or errors in the year of publication, the title of the journal or the DOI. Another issue has been discrepancies between the information in the cited work and the details given by the paper citing it5,6.

    “Now the problem is not just inaccuracy, it’s about fake citations. It’s about fabricated citations, which is a whole different problem,” says Hosseini.

    Publishers told Nature that they are seeing increases in the number of fabricated and inaccurate citations in submissions, and they are taking steps to tackle the issue.

    Johnston, co-lead editor of the Review of International Political Economy (RIPE), a journal published by the UK-based Taylor & Francis, says that she rejected 25% of some 100 submissions in January “because of fake references”. She uses the plagiarism-detection software iThenticate to flag unusual or partial matches between the references in submitted papers and published bibliographies. Then she manually checks the suspicious citations. “I’m doing things now to try and detect hallucinated references that I wasn’t doing prior to 2025,” she says.

    Frontiers, based in Lausanne, Switzerland, has developed an in-house AI tool for flagging integrity issues at the point of submission, including references to irrelevant or retracted work and hallucinated citations. “Around 5% [of manuscripts] show potential reference-related issues flagged through our checks,” says Elena Vicario, Frontiers’ head of research integrity. But “not all flagged references ultimately turn out to be genuinely problematic”, she adds. That makes it challenging, Vicario says, to come up with a precise measure of the prevalence of any of these types of citation issue.

    Experiments using AI chatbots to generate papers have provided insights into how often LLMs produce citation errors and what types of error they tend to make. In one study, researchers prompted OpenAI’s GPT-4o LLM to generate six literature reviews on three mental-health disorders, and analysed the 176 references in those synthetic reviews7. Under these experimental conditions, they found that nearly 20% were fabricated references and could not be linked to actual research. And 45% of the remaining references, which corresponded to genuine publications, contained errors, often incorrect or invalid DOIs.

    In some cases, including in references in published articles, all of the component parts are made up, says Kathryn Weber-Boer, director of scientometrics at the London-based company Digital Science. (The firm is operated by the Holtzbrinck Publishing Group, which is the majority shareholder of Springer Nature, which publishes Nature. Nature’s news team is editorially independent of its publisher.) AI also hallucinates DOIs, both in references that are otherwise genuine as well as in fabricated ones, she adds.

    AI-generated references commonly combine fragments of genuine publications, say researchers who have studied the issue (see ‘How fakes can look real’). Joe Shockman, co-founder and chief executive of Grounded AI, calls such references ‘Frankenstein’ citations, likening their assembly to that of the fictional monster. “It looks real to a human being, but is not actually a reference to a real thing,” says Shockman, who is based in Ashland, Oregon.

    Although some types of error seem to implicate AI, others are less clear-cut, say researchers. “In today’s landscape, we have to recognize that there are human errors and there are machine errors, and those can often overlap,” says Weber-Boer.
    Published problems

    How many hallucinated citations are showing up in published research remains difficult to discern. To get an estimate, Nature’s news team joined forces with Grounded AI, which has developed an AI tool called Veracity that checks citations against scholarly databases and across the web, flagging ones that are invalid, irrelevant or cite retracted work.

    Nature and Grounded AI collaborated to analyse more than 4,000 publications from last year, covering five leading publishers: Elsevier, Sage, Springer Nature, Taylor & Francis and Wiley. Grounded AI randomly sampled these papers from Europe PMC — a repository of open-access biomedical research articles — and the bibliometric database Crossref, to include equal number of publications per month from each of the five publishers. The sample included published papers as well as book chapters and conference proceedings, and it cut across all subject areas in these publishers’ portfolios.

    Grounded AI’s tool looks for an exact match to a reference or the closest match it can find. It then flags citations with major issues, such as mismatched titles or DOIs, missing authors and incorrect journals, as well as more-minor issues. Citations that pointed to papers that couldn’t be found even though they should be easy to find — because the journal in question is indexed by scholarly databases, for example — were marked as especially problematic.

    After running the publications through the tool, Grounded AI assigned a risk score to each of the published papers, on the basis of the number of references that had major issues and how likely those issues were to have been generated by AI. Grounded AI determined that likelihood using data gleaned from a separate analysis that used two AI models to generate 20,000 synthetic papers; this allowed the company to identify the most common types of citation error that AI makes.

    Nature manually checked the 100 most suspicious publications and confirmed that 65 contained at least one invalid reference, meaning that it pointed to a publication that did not seem to exist (see ‘Finding the fabrications’). But 22 of the 100 most-suspicious papers had references that did point to genuine publications.

    For the remaining 13 papers, it was unclear whether all their citations pointed to existing research or not. These 13 papers included references to articles that were said to be published in regional journals in languages other than English, and references that had mismatches in metadata that looked like plausible human errors, for example.

    The analysis, which looked at reference lists from Crossref and full text from Europe PMC publications, turned up no clear trend across publishers. Each of the selected publishers had more than five publications with references that manual checks couldn’t validate.

    As a rough estimate, if the rate of 65 publications with at least one invalid reference out of some 4,000 publications analysed holds across the academic literature, it would suggest that more than 110,000 of the 7 million or so scholarly publications from 2025 contain invalid references.

    Nick Morley, Grounded AI’s co-founder and chief product officer, says that the types of citation problem seen in 2025 are different from those found by his team before the proliferation of LLMs. This fact, he says, points to the use of AI as a leading culprit.

    The true number of hallucinated references is almost certainly higher, says Weber-Boer, because the analysis focused on big publishers, which have more resources for checking citations systematically than do smaller publishers. Fields such as computer science, which has seen a surge in the use of LLMs to produce manuscripts8, might be more affected than other fields. What’s more, the Grounded AI analysis turned up a few hundred more publications that had some risk of hallucinated citations, suggesting that extra manual checking would have brought more such citations to light.

    Spokespeople for all five publishers said that they check references as part of their screening and editing process, and they intend to investigate the publications flagged by the Nature analysis. A spokesperson for Taylor & Francis said that some of the publications flagged were already under investigation by its ethics and integrity team.

    When it comes to hallucinated references, “there have been cases where authors have been able to clearly document where issues have occurred in the process of producing a manuscript, for example using a translation tool, and demonstrate that the rest of the paper can be relied upon, in which case the paper will be corrected”, says Chris Graf, Springer Nature’s research-integrity director. But, more often, these references reflect broader problems with the content, he says.

    Shockman says that the number of potentially problematic citations flagged by Veracity is an order of magnitude greater when it is used in pilot programmes to screen submissions on behalf of publishers than when it analyses publications. This suggests that publishers are catching a large proportion of such citations before they can make it into the literature.

    Nature’s collaboration with Grounded AI also highlighted, as many experts have noted, that the detection of invalid citations with automated tools is not error-free. One of the challenges is that journals have various ways of formatting references, and AI tools might fail to recognize references because of how they are styled. These types of problem showed up among citations that manual checks determined to be genuine despite having been flagged by Grounded AI.

    Another issue, says Weber-Boer, is that large-scale bibliometric databases might not index references that can’t be verified, meaning their metadata might not match what appears on the publishers’ websites. Some references do not contain their corresponding DOI, which makes it hard for automated tools to identify the cited paper, adds Weber-Boer. “We’re starting to get a handle on the characteristics of this problem, which are a precursor to understanding the scale of it,” she says.

    The Grounded AI team members acknowledge that not all the references their tool flags will be true positives, but they say they are continuing to improve its performance. IOP Publishing, based in Bristol, UK, is now using Grounded AI’s tool to screen submissions for problematic citations across all of its proprietary journals, says Kim Eggleton, head of peer review and research integrity. “We know it’s a problem, we just don’t know how big the problem is,” she says.
    Fake-citation fallout

    Other start-up firms that are designing AI tools to catch fake references are also finding that they cannot yet eliminate manual checks. One such firm is GPTZero, based in New York City, which is working with the International Conference on Learning Representations (ICLR) on a tool for screening submissions.

    GPTZero’s tool uses AI to search for the cited publications across the web as well as scholarly databases. Last year, the GPTZero team screened more than 700,000 citations in submissions to the ICLR 2026 and flagged 9,000 to be checked manually, says Alex Cui, the firm’s co-founder and chief technology officer. The flagged errors included titles that did not match those of any known publication, broken DOIs and citations attributed to authors with no connection to those works.

    ICLR 2026 programme chairs told Nature that around 1,000 manuscripts contained flagged citations. They rejected any that were found to contain hallucinated references, although they declined to say exactly how many.

    Other efforts and approaches are also emerging. Michał Wójcik, who has just completed a PhD in neuroscience at the Free University of Berlin, says that he uses tools based on the programming language Python to screen references he samples from Crossref, looking for mismatches in their metadata. So far, he has identified more than 500 papers with unresolved or mismatched DOIs, which he checked manually and reported on PubPeer — a platform for post-publication review.

    Another tool is CheckIfExist, an open-source platform that checks whether one or several references exist in scholarly databases. The tool, described in a preprint posted in January9, can help authors to avoid citing non-existent publications. Cabanac has worked with the French national research agency CNRS in Paris to develop another tool, called bibCheck, which has been made freely available to CNRS scientists. It checks whether a reference corresponds to an existing or retracted work.

    In Cabanac’s view, a paper with hallucinated citations should not be in the literature. It’s “like a plane flying with inexistent bolts”, he says. Once such a paper is identified, publishers must issue an expression of concern promptly and assess whether it needs to be corrected or retracted, he says.

    In several cases over the past year, publishers have retracted papers and books that were found to contain hallucinated citations.

    After Cabanac reported the International Dental Journal1 paper with the invalid reference to PubPeer in January, it was corrected in March to cite his preprint. Brett Duane, a public-dental-health researcher at Trinity College Dublin in Ireland and a co-author of the paper, which was about using ChatGPT to estimate carbon emissions in dental practices, says that ChatGPT was used to “help identify potentially relevant references for use in the manuscript, which were all independently reviewed and verified”. The reference to Cabanac’s work was “a corrupted citation, originating from an LLM suggestion” that was inadvertently added during drafting, he says, and did not affect the paper’s conclusions.

    Scholars are still debating whether and when hallucinated citations should be considered a form of research misconduct. Even major problems can happen unintentionally. For example, authors might use LLMs in a rush to format their reference list, unaware that AI has rephrased the citations, changed DOIs or added made-up references. Policies on AI use differ across journals. Most publishers require authors to disclose the use of AI, although what specific uses need to be disclosed varies. Policies also require human oversight of AI tools. Failing to verify their output could represent a lack of scientific rigour, according to several researchers who spoke to Nature.

    Even when the hallucinated citation doesn’t affect a paper’s findings and AI use is disclosed in accordance with journal policies, the journal must issue a public correction, Hosseini says.

    In a paper published in March, he and David Resnik, a bioethicist at the National Institute of Environmental Health Sciences in Research Triangle Park, North Carolina, suggest that citations that point to non-existent work in reviews and bibliometric studies should be classified as a form of research misconduct if the references serve as data that directly support findings and conclusions10. In this case, the invalid citations amount to data fabrication, they argue.

    In some cases, hallucinated citations might serve as a sign that the entire paper is fabricated, whether by an individual or a paper mill, a business that sells authorship slots. But the extent to which fabricated papers are contributing to the fake-citation problem is unclear.

    Spokespeople for Sage and Taylor & Francis told Nature that when a hallucinated citation is found in a submission, they might reject the manuscript or ask for a revision if the errors don’t affect the conclusions and don’t suggest wider misconduct. A spokesperson for Wiley said that “minor issues may be raised to the author for clarification”. Springer Nature said it withdraws submissions that are found to contain hallucinated references.

    Johnston says she is taking a hard line: when such a citation is found in a submission to RIPE, she says, the authors are prohibited from resubmitting the work to the journal.

    Hallucinated citations that make it into the academic literature can slow down and confuse other researchers’ efforts, and lead to false conclusions. Such errors can also create distrust in science, says Weber-Boer.

    Hosseini agrees: “Every fake citation is a problem in the literature that someone would have to deal with.”

    https://www.nature.com/articles/d41586-026-00969-z
    #AI #IA #intelligence_artificielle #citations #invention #recherche #littérature_scientifique #références #hallucination #LLM #bibliographie #Grounded_AI

  • Hallucinated References: Five Excuses for Academic Misconduct - Dr. Dorothea Baur
    https://dorotheabaur.ch/en/texts-and-media/hallucinated-references-five-excuses-for-academic-misconduct

    #Academic #journals increasingly face a problem: #papers citing #hallucinated #references. We are talking about #citations that simply don’t exist – #fake #titles, fake #journals, and fake #authors. When I suggested on LinkedIn that such papers should be desk-rejected and #authors banned for one year, the support was overwhelming. But the #pushback in the comments was even more revealing.

    (...)

    What follows are five arguments from this debate. I’m deliberately sharpening them – they reveal patterns, not individuals: #defensive_deflection, #TINA #rhetoric, #resignation, #victim #mentality, #nihilism.

    (...)

  • Ethics of ChatGPT and AI

    –-> sur utilisation de chatgpt dans les écrits scientifiques. La vidéo fait 34 minutes (j’ai pas tout regardé), mais j’ai écouté à partir de la min 6’51 et pour quelques minutes comme suggéré par un post sur mastodon (https://scholar.social/@Iris/116218456482429560), et c’est très instructif :

    https://www.youtube.com/watch?v=1ON-FJHq9aM&t

    #éthique #Chatgpt #AI #IA #intelligence_artificielle #science #écriture_scientifique #citations #vidéo #à_lire

  • #Une_femme

    Une femme est une journaliste, dirigeante d’entreprise, chimiste, diplomate, économiste, évêque, rabbin, imam, physicienne, sportive de haut niveau, directrice sportive, pilote de chasse, brasseuse, bouchère, ouvrière, autrice de bande dessinée, footballeuse, handballeuse, cheffe d’orchestre, DJ, directrice de musée, spationaute, dirigeante syndicale et femme politique possédant au moins une vingtaine de nationalités. Son activité scientifique lui a valu d’être récompensée par plusieurs prix Nobel et deux médailles Fields. Elle est également meilleur ouvrier de France.

    En politique, elle est notamment Premier ministre Première ministre Premier ministre Première ministre Premier ministre Première ministre (ces termes que j’ai mis en italique, sont en réalité barrés sur la page wiki) de la France, puis présidente des États-Unis mexicains.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Wikip%C3%A9dia:Pastiches/Une_femme
    #femmes #invisibilisation #citations #wikipédia #historicisation

  • 70 Kriegszitate von Schriftstellern, Politikern und mehr
    https://motivierende.com/70-kriegszitate-von-schriftstellern-politikern-und-mehr.html

    Voici une page qui est aussi inutile que son sujet, la guerre. A vous de savoir si elle sert vos intérêts. Vu l’absence de sources des citations on me peut la considérer que comme matière première du propagandiste.

    Krieg plagt Tausende von Ländern auf der ganzen Welt, fordert Millionen von Menschenleben und versetzt viele weltweit in Panik. Viele entscheiden sich dafür, den Krieg als notwendiges Übel auf dem Weg zum Frieden zu erklären. Die folgenden Kriegszitate enthalten Meinungen zum Krieg von prominenten Persönlichkeiten aus der Geschichte.

    Wie hat der Krieg Ihr tägliches Leben beeinflusst?

    Seit Anbeginn der Zeit ist Krieg ein Thema, das unter mächtigen, bekannten Persönlichkeiten viel diskutiert wird. Das Gleichgewicht zwischen Krieg und Frieden hat sich im Laufe der Geschichte drastisch auf und ab bewegt, so dass viele ihre Meinung dazu abgeben müssen, welche Entscheidung die „richtige“ ist.

    In diesem Artikel haben wir Meinungen von Politikern, Schriftstellern, Philosophen und mehr zum Thema Krieg gesammelt.

    1. „Ich hasse den Krieg, wie es nur ein Soldat kann, der ihn erlebt hat, nur als einer, der seine Brutalität, seine Sinnlosigkeit, seine Dummheit gesehen hat.“ – Dwight D. Eisenhower

    2. „Wir werden unsere Insel verteidigen, koste es, was es wolle, wir werden an den Stränden kämpfen, wir werden auf den Landeplätzen kämpfen, wir werden auf den Feldern und auf den Straßen kämpfen, wir werden in den Hügeln kämpfen; Wir werden niemals aufgeben.” – Winston Churchill

    3. „Ich habe den Krieg nie befürwortet, außer als Mittel des Friedens.“ – Ulysses S. Grant

    4. „Jedes Geschütz, das hergestellt wird, jedes gestartete Kriegsschiff, jede abgefeuerte Rakete bedeutet im letzten Sinne einen Diebstahl an denen, die hungern und nicht satt werden, denen, die frieren und nicht bekleidet sind.“ – Dwight D. Eisenhower
    Wenn Ihnen diese Zitate gefallen, lesen Sie unbedingt unsere Sammlung von Zitaten über Waffengewalt, die beide Seiten dieses sozialen Problems veranschaulichen.

    5. „Ich bin nicht gegen alle Kriege. Wogegen ich bin, ist ein dummer Krieg. Wogegen ich bin, ist ein überstürzter Krieg.“ – Barack Obama

    6. „Wenn sie Krieg führen wollen, sollten sie die alten Männer nehmen und die Jungen verlassen, um die Rasse zu verbreiten.“ – Jeannette Rankin

    7. „Kriege werden im Krieg nicht bezahlt, die Rechnung kommt später.“ – Benjamin Franklin

    8. „Wenn wir Beleidigungen vermeiden wollen, müssen wir sie abwehren können; Wenn wir den Frieden sichern wollen, eines der mächtigsten Instrumente unseres wachsenden Wohlstands, müssen wir wissen, dass wir jederzeit zum Krieg bereit sind.“ – George Washington
    Weitere Kriegszitate von Politikern

    9. „Der erfolgreichste Krieg zahlt selten für seine Verluste.“ – Thomas Jefferson

    10. „Krieg wird es bis zu jenem fernen Tag geben, an dem der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen denselben Ruf und dasselbe Ansehen genießt wie der Krieger heute.“ – John F. Kennedy

    11. „Groß ist die Schuld an einem unnötigen Krieg.“ – John Adams

    12. „Es gibt Patrioten, die gegen den Krieg im Irak waren, und es gibt Patrioten, die den Krieg im Irak unterstützt haben. Wir sind ein Volk, wir alle verpflichten uns zum Sternenbanner, wir alle verteidigen die Vereinigten Staaten von Amerika.“ – Barack Obama

    13. „Die einzige Entschuldigung für Krieg ist, dass wir unversehrt in Frieden leben können.“ – Marcus Tullius Cicero

    14. „Das erste Opfer eines Krieges ist die Wahrheit.“ – Hiram Johnson

    15. „Krieg ist niemals eine Lösung; es ist eine Verschlimmerung.“ – Benjamin Disraeli

    16. „Wenn es keinen Krieg gibt, bekommt man den großen General nicht; wenn es keinen großen Anlass gibt, bekommt man keinen großen Staatsmann; Wenn Lincoln in einer Zeit des Friedens gelebt hätte, hätte niemand seinen Namen gekannt.“ – Theodore Roosevelt

    17. „Es gibt diese romantische Idee, die sich um den Krieg herum entwickelt. Aber die pragmatische Sichtweise ist, dass es Tonnen von Menschen meiner Generation gibt, die ihr Leben, ihre Ehe oder ihre Gesundheit verloren haben, weil sie in Kriege geschickt wurden, die hätten vermieden werden können.“ – Pete Buttigieg
    Kriegszitate von Schriftstellern und Philosophen

    18. „Krieg ist nur eine feige Flucht vor den Problemen des Friedens.“ – Thomas Mann

    19. „Was ist menschliche Kriegsführung, wenn nicht nur das; ein Bemühen, die Gesetze Gottes und der Natur auf eine Seite zu stellen.“ – Henry David Thoreau

    20. „Krieg ist böse, aber oft das kleinere Übel.“ – George Orwell

    21. „Sobald wir einen Krieg haben, gibt es nur eine Sache zu tun. Es muss gewonnen werden. Denn eine Niederlage bringt Schlimmeres mit sich als alles, was jemals im Krieg passieren kann.“ – Ernest Hemingway

    22. „Was wohltätige 1-Prozentler nicht tun können, ist Verantwortung übernehmen – Amerikas nationale Verantwortung: die Versorgung seiner Kranken und Armen, die Erziehung seiner Jugend, die Reparatur seiner versagenden Infrastruktur, die Rückzahlung seiner erschütternden Kriegsschulden.“ – Stephen King

    23. „Krieg ist eine hässliche Sache, aber nicht die hässlichste Sache. Der verfallene und degradierte Zustand des moralischen und patriotischen Gefühls, das denkt, dass nichts einen Krieg wert ist, ist viel schlimmer.“ – John Stuart Mill

    24. „Wenn die Reichen Krieg führen, sind es die Armen, die sterben.“ – Jeaun Paul Sartre

    25. „Es sind nicht nur die Lebenden, die im Krieg getötet werden.“ – Issac Asimov

    26. „Die erste und zwingendste Notwendigkeit im Krieg ist Geld, denn Geld bedeutet alles andere – Männer, Waffen, Munition.“ – Ida Tarbell

    27. „Die höchste Kunst des Krieges besteht darin, den Feind zu unterwerfen, ohne zu kämpfen.“ – Sun Tzu
    Wenn Ihnen diese Zitate gefallen, lesen Sie unbedingt unsere Sammlung von Sun Tzu-Zitaten des legendären Kriegers und Philosophen.

    28. „Krieg: ein Massaker an Menschen, die sich nicht kennen, zum Vorteil von Menschen, die sich kennen, aber nicht massakrieren.“ – Paul Valéry

    29. „Krieg ist eine Reihe von Katastrophen, die zum Sieg führen.“ – Albert Hecht

    30. „Wir sind alle Touristen in der Geschichte, und Ironie ist das, was wir in Kriegen gewinnen.“ – Anatol Broyard

    31. „Die Kriegskunst ist für den Staat von lebenswichtiger Bedeutung. Es ist eine Frage von Leben und Tod, ein Weg in die Sicherheit oder ins Verderben. Daher ist es ein Untersuchungsgegenstand, der keinesfalls vernachlässigt werden darf.“ – Sunzi

    Vielleicht gefallen dir auch diese kraftvollen Zitate von Dschingis Khan, um den Krieger in dir zum Vorschein zu bringen.
    Kriegszitate über die Gesellschaft

    32. „Wir müssen uns nicht nur auf die negative Vertreibung des Krieges konzentrieren, sondern auf die positive Bejahung des Friedens.“ – Martin Luther King jr.

    33. „Ich bin überzeugt, dass das Töten unter dem Deckmantel des Krieges nichts anderes als ein Mord ist.“ – Albert Einstein

    34. „Es gibt nichts, was der Krieg jemals erreicht hat, was wir ohne ihn nicht besser erreichen könnten.“ – Havelock Ellis

    35. „Der Mensch wird während des Krieges am kreativsten.“ – Clint Eastwood

    36. „Die großen Fragen der Zeit werden nicht durch Reden und Mehrheitsbeschlüsse entschieden, sondern durch Eisen und Blut.“ – Otto von Bismarck

    37. „In Frieden begraben Söhne ihre Väter. Im Krieg begraben Väter ihre Söhne.“ – Herodot

    38. „Wenn es natürlich ist zu töten, wie kommt es dann, dass Männer ins Training gehen müssen, um zu lernen, wie?“ – Joan baez

    39. „Ich habe es bis zu den Ohren satt, dass alte Männer sich Kriege ausdenken, in denen junge Männer sterben können.“ – George McGovern

    40. „Der Staat lebt vom Krieg – es sei denn natürlich, er wird besiegt und niedergeschlagen – erweitert ihn, rühmt sich seiner.“ – Murray Rothbard

    41. „Ich weigere mich, die Ansicht zu akzeptieren, dass die Menschheit so tragisch an die sternenlose Mitternacht von Rassismus und Krieg gebunden ist, dass der helle Tagesanbruch von Frieden und Brüderlichkeit niemals Wirklichkeit werden kann … Ich glaube, dass unbewaffnete Wahrheit und bedingungslose Liebe das letzte Wort haben werden .“ – Martin Luther King jr.

    42. „Ein Krieg ist eine schreckliche Sache, aber er verbindet auch Länder.“ – Clint Eastwood

    43. „Krieg ist die größte Plage, die die Menschheit heimsuchen kann, er zerstört die Religion, er zerstört Staaten, er zerstört Familien. Jede Geißel ist ihr vorzuziehen.“ – Martin Luther

    44. „Unsere modernen Staaten bereiten sich auf den Krieg vor, ohne den zukünftigen Feind überhaupt zu kennen.“ – Alfred Adler
    Kriegszitate von Angehörigen des Militärdienstes

    45. „Im Krieg gewinnt oder verliert man, lebt oder stirbt – und der Unterschied ist nur eine Wimper.“ – Douglas MacArthur

    46. ​​„Unsere Welt ist eine Welt voller nuklearer Giganten und ethischer Säuglinge. Wir wissen mehr über Krieg als über Frieden, mehr über Töten als über Leben.“ – Omar N. Bradley

    47. „Das Militär beginnt keine Kriege. Politiker beginnen Kriege.“ – William Westmoreland

    48. „Ein halber Liter Schweiß spart eine Gallone Blut.“ – George S. Patton

    49. „Krieg ist Grausamkeit. Es hat keinen Sinn, es zu reformieren. Je grausamer es ist, desto eher wird es vorbei sein.“ – William Tecumseh Sherman

    50. „Jeder Soldat denkt etwas über die moralischen Aspekte dessen nach, was er tut. Aber jeder Krieg ist unmoralisch, und wenn Sie sich davon stören lassen, sind Sie kein guter Soldat.“ – Curtis LeMay

    51. „Krieg ist das, was passiert, wenn die Sprache versagt.“ – Margaret Atwood

    52. „Der wahre Soldat kämpft nicht, weil er hasst, was vor ihm ist, sondern weil er liebt, was hinter ihm ist.“ – GK Chesterton

    53. „Wenn ich in meinem langen Leben etwas gelernt habe, dann das: In der Liebe finden wir heraus, wer wir sein wollen; Im Krieg finden wir heraus, wer wir sind.“ – Kristin Hannah
    Zitate aus dem Weltkrieg

    54. „Die Welt ist voller Verletzungen und Missgeschicke ohne Kriege, um sie zu multiplizieren.“ – JRR Tolkien

    55. „Kriege sind schlechte Meißel, um friedliche Morgen zu gestalten.“ – Martin Luther King jr.

    56. „Krieg ist immer ein Abenteuer für diejenigen, die ihn noch nie gesehen haben.“ – Anthony Ryan

    57. “Es ist gut, dass der Krieg so schrecklich ist, oder wir sollten ihn zu sehr lieben.” – Robert E. Lee

    58. „Politik ist Krieg ohne Blut, während Krieg Politik mit Blut ist.“ – Mao Tse-tung

    59. „Im Krieg machen die Starken Sklaven der Schwachen, und im Frieden machen die Reichen Sklaven der Armen.“ – Oskar Wilde

    60. „Es ist einfacher, einen Krieg zu beginnen, als ihn zu beenden.“ – Gabriel García Márquez
    Kriegszitate über seine Auswirkungen

    61. „Eine der Hauptwirkungen des Krieges ist schließlich, dass die Menschen davon abgehalten werden, Charaktere zu sein.“ – Kurt Vonnegut

    62. „Es gab nie einen guten Krieg oder einen schlechten Frieden.“ – Benjamin Franklin

    63. „Krieg ist ein strenger Arzt, aber manchmal heilt er Beschwerden.“ – Edward Counsel

    64. „Eine bestimmte Auswirkung des Krieges ist die Einschränkung der Meinungsfreiheit.“ – Howard Zinn

    65. „Krieg gilt als nichts anderes als die Fortsetzung der Staatspolitik mit anderen Mitteln.“ – Carl von Clausewitz

    66. „Ich war achtzehn, das war 1946, also hatten wir auch diese sehr erschreckenden Bilder von Soldaten in den Straßen von Paris. Also die Auswirkungen des Krieges, plus meine Schüchternheit, plus mein Mangel an Bildung – ich hatte wirklich Angst vor Männern. Das ändert sich später, aber ich brauchte eine gewisse Zeit, um mich daran zu gewöhnen.“ – Agnes Warda

    67. „Hör zu – es gibt keinen Krieg, der alle Kriege beenden wird.“ – Haruki Murakami

    68. „Die Geschichte berichtet häufiger von den glänzenden Erfolgen und spektakulären Niederlagen streitender Streitkräfte als von den Auswirkungen des Krieges auf das einfache Volk.“ – Mildred-Kabel

    69. „Manchmal muss man die Waffe hochheben, um sie abzulegen.“ – Malcom X

    70. „Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen.“ – Plato
    Kriegszitate, die zum Nachdenken anregen

    71. „Der Krieg bestimmt nicht, wer Recht hat – nur wer übrig bleibt.“ – Bertrand Russel

    72. „Auf Krieg vorbereitet zu sein, ist eines der wirksamsten Mittel zur Wahrung des Friedens.“ – Georg Washington

    73. „Krieg ist eine Niederlage für die Menschheit.“ – Papst Johannes Paul II

    74. „Der sicherste Weg, einen Krieg zu verhindern, ist, ihn nicht zu fürchten.“ – Johannes Randolph

    75. „Aber wann werden unsere Führer lernen – Krieg ist nicht die Antwort.“ – Helen Thomas

    76. „Ich kann nicht glauben, dass Krieg die beste Lösung ist. Niemand hat den letzten Krieg gewonnen, und niemand wird den nächsten Krieg gewinnen.“ – Eleanor Roosevelt

    77. “Die Tragödie des Krieges besteht darin, dass er das Beste des Menschen verwendet, um das Schlimmste des Menschen zu tun.” – Harry Emerson Fosdick

    78. „Im Krieg gibt es keinen Preis für den zweiten Platz.“ – Lucius Annaeus Seneca

    79. „Krieg ist nicht schwarz und weiß; es ist grau. Wenn du nicht in der Grauzone kämpfst, wirst du verlieren.“ – Marcus Luttrell

    80. „Schlag gegen den Krieg, denn ohne dich kann man keine Schlachten schlagen!“ – Helen Keller
    Stehen Sie einem Veteranen oder aktiven Militärangehörigen nahe?

    Wenn wir uns die Meinungen zum Krieg im Laufe der Geschichte ansehen, ist es wichtig, sich an die vielen mutigen, unglaublichen Frauen und Männer zu erinnern und ihnen zu danken, die ihr Leben riskiert haben, um unser Land zu schützen.

    Es gibt Gründe, warum viele von uns ein normales, glückliches Leben führen können. Wenn Sie einen Veteranen oder einen aktiven Militärangehörigen kennen, wenden Sie sich an ihn und lassen Sie ihn wissen, wie viel er Ihnen bedeutet.

    Ein einfacher Brief, Anruf oder eine Textnachricht kann ihnen den Tag versüßen und sie an ihren Mut erinnern.

    #guerre #citations #auf_deutsch #propagande

  • AI Is Inventing Academic Papers That Don’t Exist — And They’re Being Cited in Real Journals

    The proliferation of references to fake articles threatens to undermine the legitimacy of institutional research across the board.

    As the fall semester came to a close, Andrew Heiss, an assistant professor in the Department of Public Management and Policy at the Andrew Young School of Policy Studies at Georgia State University, was grading coursework from his students when he noticed something alarming.

    As is typical for educators these days, Heiss was following up on citations in papers to make sure that they led to real sources — and weren’t fake references supplied by an AI chatbot. Naturally, he caught some of his pupils using generative artificial intelligence to cheat: not only can the bots help write the text, they can supply alleged supporting evidence if asked to back up claims, attributing findings to previously published articles. But, as with attorneys who have been caught generating briefs with AI because a model offered false legal precedents, students can end up with plausible-sounding footnotes pointing to academic articles and journals that don’t exist.

    That in itself wasn’t unusual, however. What Heiss came to realize in the course of vetting these papers was that AI-generated citations have now infested the world of professional scholarship, too. Each time he attempted to track down a bogus source in Google Scholar, he saw that dozens of other published articles had relied on findings from slight variations of the same made-up studies and journals.

    “There have been lots of AI-generated articles, and those typically get noticed and retracted quickly,” Heiss tells Rolling Stone. He mentions a paper retracted earlier this month, which discussed the potential to improve autism diagnoses with an AI model and included a nonsensical infographic that was itself created with a text-to-image model. “But this hallucinated journal issue is slightly different,” he says.

    That’s because articles which include references to nonexistent research material — the papers that don’t get flagged and retracted for this use of AI, that is — are themselves being cited in other papers, which effectively launders their erroneous citations. This leads to students and academics (and any large language models they may ask for help) identifying those “sources” as reliable without ever confirming their veracity. The more these false citations are unquestioningly repeated from one article to the next, the more the illusion of their authenticity is reinforced. Fake citations have turned into a nightmare for research librarians, who by some estimates are wasting up to 15 percent of their work hours responding to requests for nonexistent records that ChatGPT or Google Gemini alluded to.

    Heiss also noticed that the AI-generated notes could be convincing to a reader because they included the names of living academics and titles that closely resemble existing literature. In some cases, he found, the citation led him to an actual author, yet the heading of the article and the journal were both fabricated — they just sounded similar to work the author has published in the past and a real periodical that covers such topics. “The AI-generated things get propagated into other real things, so students see them cited in real things and assume they’re real, and get confused as to why they lose points for using fake sources when other real sources use them,” he says. “Everything looks real and above-board.”

    Since LLMs have become commonplace tools, academics have warned that they threaten to undermine our grasp on data by flooding the zone with fraudulent content. The psychologist and cognitive scientist Iris van Rooij has argued that the emergence of AI “slop” across scholarly resources portends nothing less than “the destruction of knowledge.” In July, she and others in related fields signed an open letter calling on universities to resist the hype and marketing in order to “safeguard higher education, critical thinking, expertise, academic freedom, and scientific integrity.” The authors claimed that schools have “coerced” faculty into using AI or allowing it in their classes, and they asked for a more rigorous, comprehensive analysis of whether it can have any useful role in education at all.

    Anthony Moser, a software engineer and technologist, was among those who foresaw how chatbots could eventually hollow out educational institutions. “I’m imagining an instructor somewhere making a syllabus with ChatGPT, assigning reading from books that don’t exist,” he wrote in a post on Bluesky in 2023, less than a year after the AI model first came out. “But the students don’t notice, because they are asking ChatGPT to summarize the book or write the essay.” This month, Moser reshared that post, commenting: “I wish it had taken longer for this to become literally true.”

    Moser tells Rolling Stone that to even claim LLMs “hallucinate” fictional publications misunderstands the threat they pose to our comprehension of the world, because the term “implies that it’s different from the normal, correct perception of reality.” But the chatbots are “always hallucinating,” he says. “It’s not a malfunction. A predictive model predicts some text, and maybe it’s accurate, maybe it isn’t, but the process is the same either way. To put it another way: LLMs are structurally indifferent to truth.”

    “LLMs are pernicious because they’re essentially polluting the information ecosystem upstream,” Moser adds. “Nonexistent citations show up in research that’s sloppy or dishonest, and from there get into other papers and articles that cite them, and papers that cite those, and then it’s in the water,” he says, likening this content to like harmful, long-lasting chemicals: “hard to trace and hard to filter out, even when you’re trying to avoid it.” Moser calls the problem “the entirely foreseeable outcome of deliberate choices,” with those who raised objections “ignored or overruled.”

    But AI can’t take all the blame. “Bad research isn’t new,” Moser points out. “LLMs have amplified the problem dramatically, but there was already tremendous pressure to publish and produce, and there were many bad papers using questionable or fake data, because higher education has been organized around the production of knowledge-shaped objects, measured in citations, conferences, and grants.”

    Craig Callender, a philosophy professor at the University of California San Diego and president of the Philosophy of Science Association, agrees with that assessment, observing that “the appearance of legitimacy to non-existent journals is like the logical end product of existing trends.” There are already journals, he explains, that accept spurious articles for profit, or biased ghost-written research meant to benefit the industry that produced it. “The ‘swamp’ in scientific publishing is growing,” he says. “Many practices make existing journals [or] articles that aren’t legitimate look legitimate. So the next step to non-existent journals is horrifying but not too surprising.”

    Adding AI to the mix means that “swamp” is growing fast, Callender says. “For instance, all of this gets compounded in a nearly irreversible way with AI-assisted Google searches. These searches will only reinforce the appearance that these journals exist, just as they currently reinforce a lot of disinformation.”

    All of which contributes to a feeling among researchers that they’re being buried in an avalanche of slop, with limited capacity to sift through it. “It’s been incredibly disheartening for faculty, I think fairly universally, especially as fake content gets accidentally enshrined in public research databases,” says Heiss. “It’s hard to work back up the citation chain to see where claims originated.”

    Of course, many aren’t even trying to do that — which is why the phony stuff has been so widely disseminated. It’s almost as if the uncritical and naive adoption of AI has made us more credulous and sapped our critical thinking at the precise moment we should be on guard against its evolving harms. In fact, someone may be toiling away on a (real) study of that phenomenon right now.

    https://www.rollingstone.com/culture/culture-features/ai-chatbot-journal-research-fake-citations-1235485484
    #IA #AI #intelligence_artificielle #édition_scientifique #science #ESR #université #citations #chatbot #références #faux #erreurs

    –-

    ajouté à la #métaliste sur la #publication_scientifique*:
    https://seenthis.net/messages/1036396

  • #eau et #privatisation... la vision de #Peter_Brabeck, ancien patron de #Nestlé
    –-> ça date (2019), mais je remets ici pour archivage.

    “L’accès à l’eau devrait être privatisé” : une interprétation de vieux propos de l’ancien PDG de Nestlé

    ​"L’accès à l’eau ne fait pas partie des droits de l’homme. Il devrait être privatisé". Cette #citation, très largement partagée sur Internet, est attribuée à l’ex-PDG de Nestlé, mais il n’a pourtant pas prononcé cette phrase. Il s’agit en réalité d’une interprétation de propos tenus en 2005 et précisés depuis par M. Brabeck.
    La citation attribuée à l’ancien patron de Nestlé est apparue récemment via un visuel publié le 02 août dans le groupe Facebook de gilets jaunes “La France en colère - Carte des rassemblements”. Il a alors été partagé près de 700 fois.
    Mais cette supposée citation n’est pas récente : elle est très régulièrement partagée sur Internet. Le 21 août 2017, le site sante-nutrition.org avait publié un article l’évoquant, suscitant au moins 26 000 partages sur les réseaux sociaux, selon l’outil de mesure des réseaux sociaux Crowdtangle.
    Sur le site astucesnaturelles.net, un article comparable datant d’il y a deux ans a aussi été partagé plus de 3 500 fois depuis.
    Qu’a dit M. Brabeck ?

    Si la citation n’est pas tout à fait exacte, elle fait directement écho aux propos tenus par l’ancien patron du groupe alimentaire en 2005 lors d’une interview réalisée pour le documentaire “We feed the world”, comme l’ont aussi vérifié nos confrères de 20 minutes.

    Peter Brabeck y disait alors que la nationalisation de l’alimentation en eau était une solution extrême et qu’il était préférable, selon lui, de donner à l’eau une valeur marchande.

    Voici ce qu’il déclarait :

    "La question est de savoir s’il faut privatiser l’alimentation en eau. Deux points de vue s’affrontent à ce sujet. Le premier, que je qualifie d’extrême, est représenté par les ONG pour qui l’accès à l’eau devrait être nationalisé. Autrement dit, tout être humain doit avoir accès à l’eau. C’est une solution extrême. Et l’autre qui dit que l’eau est une denrée alimentaire, et que, comme toute denrée, elle a une valeur marchande. Il est préférable, selon moi, de donner une valeur à une denrée afin que nous soyons tous conscients qu’elle a un #coût", a-t-il déclaré.
    https://www.youtube.com/watch?v=Q86rClH5WJs


    Peter Brabeck prône par ailleurs dans le même extrait vidéo "des mesures adaptées pour les franges de la population qui n’ont pas accès à cette eau. Il existe des solutions qu’on doit mettre en place".

    Faisant l’objet d’attaques de la part d’internautes indignés, Nestlé a réagi à plusieurs reprises. Dans une vidéo publiée en août 2013 par le géant alimentaire, le PDG se défend : "Il existe apparemment quelques fausses interprétations concernant mes idées sur l’eau (…) j’ai toujours soutenu le droit humain à l’eau. Chacun devrait disposer d’eau potable en quantité suffisante pour les besoins quotidiens".
    https://www.youtube.com/watch?v=-dMA0_cLdeE&t=1s


    Sur Twitter, le groupe alimentaire a de nouveau répondu à la polémique en 2017, affirmant que ces propos avaient été sortis de leur contexte.
    Sur le site web du groupe, une page intitulée “Peter Brabeck-Letmathe croit-il que l’eau est un droit humain ?” est une autre réponse à la polémique. "Notre ancien Président Peter Brabeck-Letmathe croit fermement que l’eau est un droit humain. (…) Ses critiques utilisent une interview vidéo donnée en 2005 pour affirmer qu’il pense que toutes les sources d’eau devraient être privatisées. C’est tout simplement faux", peut-on lire sur cette page.

    La communication du groupe, tout en réfutant l’interprétation donnée à cette citation, insiste sur les efforts affichés par Nestlé pour une meilleure gestion des ressources en eau. Leader mondial sur le marché de l’eau avec sa division Nestlé Waters, la firme alimentaire a généré en 2018 un chiffre d’affaires de 6,8 milliards d’euros pour le secteur de l’eau.

    Après douze ans à la tête du groupe, Peter Brabeck a quitté son poste en avril 2017, mais il conserve le titre de président émérite pour ses 50 années de service au sein de l’entreprise.

    L’Assemblée générale des Nations Unies reconnaît le droit à l’eau potable comme un droit fondamental et son accès nécessaire à la réalisation des droits humains depuis le 28 juillet 2010. L’approvisionnement en eau est au coeur de nombreux conflits dans le monde et fait l’objet de plusieurs fausses informations. AFP Factuel avait déjà traité des polémiques de ce type relatives à l’Algérie ou à l’Amérique latine.

    https://factuel.afp.com/lacces-leau-devrait-etre-privatise-une-interpretation-de-vieux-propos-d
    #droits_humains
    Et aussi : #nature #ogm #bio #agriculture_biologique

    voir aussi cet extrait du film #We_feed_the_world :
    https://www.youtube.com/watch?v=sZQhjfZYIYk

    –-

    Déjà mentionné ici par @reka et @grommeleur :
    https://seenthis.net/messages/132395
    https://seenthis.net/messages/628888

  • Access to #Web_of_Science will end on 1 January 2026

    The University Library has decided not to renew its licence for access to the Web of Science citation database (including Journal Citation Reports). This means that, as of 1 January 2026, UU staff, UMC Utrecht staff and UU students will no longer have access to Web of Science and Journal Citation Reports.

    Why are we discontinuing Web of Science, including the Journal Citation Reports?

    Discontinuing Web of Science is a logical step that fits in with the UU vision on Open Science. Closed commercial databases, such as Web of Science, are not in line with our desire to work with open research information as much as possible. The UU signed the Barcelona Declaration in 2024 to this effect.

    The use of Journal Impact Factors is also not in line with our vision of Open Science. At UU, we recognise and reward research and researchers based on the quality of their research, not on the impact factor of the journal in which the researcher published. Or on the number of publications and citations.

    With the funds freed up by not renewing the licence, we will continue to invest in open source research and infrastructure.

    What does this mean for you as a user?

    From 1 January 2026, as an employee Utrecht University or UMC #Utrecht, or as a UU student, you will no longer be able to use Web of Science. You will also no longer be able to use your personal account and will no longer have access to your search history.

    Do you use Web of Science and have important saved search history or specific search queries that you want to keep? If so, please copy them to another document and/or transfer them to another search engine before 1 January.

    https://www.uu.nl/en/news/access-to-web-of-science-will-end-on-1-january-2026

    #indexation #index #résistance #université #ESR #université #recherche #enseignement_supérieur #citations

  • Crime et fortune dans Le Pèrer Goriot (1835)
    https://en.m.wikiquote.org/wiki/Honor%C3%A9_de_Balzac

    On aime citer Balzac comme bien il nous semble.

    Part I

    Notre cœur est un trésor, videz-le d’un coup, vous êtes ruinés. Nous ne pardonnons pas plus à un sentiment de s’être montré tout entier qu’à un homme de ne pas avoir un sou à lui.
    ...
    Part I

    « Je réussirai ! » Le mot du joueur, du grand capitaine, mot fataliste qui perd plus d’hommes qu’il n’en sauve.
    ...
    Part I

    L’homme est imparfait. Il est parfois plus ou moins hypocrite, et les niais disent alors qu’il a ou n’a pas de mœurs.

    Voilá la préférée de tous

    Le secret des grandes fortunes sans cause apparente est un crime oublié, parce qu’il a été proprement fait.

    On la trouve en mille variations, pourtant si on nomme Balzac comme auteur qu’une seule est authentique (à ma connaissnce).

    Part II

    A variant, “Behind every great fortune there is a great crime,” has appeared as a quotation of Balzac; but it may have originated in a paraphrase in The Oil Barons:

    Men of Greed and Grandeur (1971) by Richard O’Connor, p. 47: "Balzac maintained that behind every great fortune there is a great crime.

    It also appears at the beginning of the novel “The Godfather,” published two years earlier.

    #citations #nantis #crime

  • The Incompatibilities Between Generative AI and Art: Q&A with Ted Chiang

    This past year, the Center for Digital Humanities celebrated its tenth anniversary with the theme “Humanities for AI.” Through this series of events, projects, and conversations, we explored how humanistic values and approaches are crucial to developing, using, and interpreting the field of AI.

    As part of this initiative, we were thrilled to welcome award-winning writer Ted Chiang to Princeton on March 18 to present his talk “The Incompatibilities Between Generative AI and Art” with support from the AI Lab, Humanities Initiative, and Princeton Public Library. In this talk, he expanded on points from his essay “Why A.I. Isn’t Going to Make Art” in The New Yorker (August 2024). To delve deeper into topics such as artistic self-expression and art’s requirement that the creator make all the choices, as well as the tension between art and commerce, we invited Chiang to respond to a set of questions related to AI and its impact on humanities scholarship.

    What does #Humanities for AI mean to you?

    The goal of universities is to produce graduates who can be more than just workers at widget factories, and studying the humanities is an essential part of that. Capitalism’s goal is to turn the entire world into a widget factory, and AI is a powerful tool for achieving that. So I see Humanities for AI as an attempt to wrest the technology from the hands of capitalism and find uses for it other than extracting economic value from people.
    In your opinion, has speculative fiction influenced the rise of generative AI?

    Not directly. What we think of as generative AI only started around 2020 with programs like GPT-3 and DALL-E, and it wasn’t something that even people working in AI had anticipated; they simply discovered that their programs had some unexpected capabilities and decided to lean into them. While there have been science-fiction stories about machine-generated fiction and art in the past — some of which seem eerily prescient in retrospect — I don’t think anyone working in AI was aware of them or drawing inspiration from them.

    If we zoom out from generative AI to consider AI more broadly, then I’d say speculative fiction has had a big role. The idea of the singularity — a point in time when machine intelligence exceeds human intelligence — was popularized by the science fiction writer Vernor Vinge. Vinge had an enormous influence on the Extropian community in the 1990s, and that community influenced AI research in the 2000s. I think it’s also important to note that it was a non-fiction essay of Vinge’s that was most influential, rather than his fiction. The practice of presenting fictional scenarios as non-fiction has now become the norm in Silicon Valley.

    Do you envision scenarios where AI positively influences creative writing? What conditions do such possibilities require?

    It’s hard for me to imagine a scenario where AI helps writers do good work. Writing involves very little overhead; it’s not like making a movie, where your budget determines what possibilities are available to you. You can write with a pencil and paper and do pretty much the same work as with a typewriter or a word processor. When you write, your medium is sentences, and I don’t know what it would look like to have a technology that gives you greater control over sentences. Because of that, writing is relatively unaffected by advances in technology. This is also why I don’t think the word processor has had a significant impact on creative writing; whatever changes we’ve seen in the novel over the last fifty years have probably been due to other cultural factors. I’ve read the claim that novels have gotten longer because of word processing, but I think even that has more to do with shifts in the publishing industry than with the increased ease of typing.

    There might be certain creative possibilities opened up by explicitly using LLMs to write about LLMs, but I don’t see that becoming a widespread practice. There’s a form of visual art called scanography, which relies on the effects made possible by digital scanners. Without intending any insult, I think it’s fair to say that scanography is a niche genre. I’d say that generative AI has comparable potential for creative writing.

    What advice do you have for college students who face the prospect of using generative AI in their studies?

    Everyone should think carefully about using generative AI simply because the technology is built on environmental destruction, labor exploitation, and IP theft. College students should think extra carefully about it because, even if those other issues were magically resolved, using generative AI is largely incompatible with the purpose of education. In the talk I gave, I said, “When you’re a student at a university, you should think of yourself as an athlete in training, and the job you’ll do after you graduate is the sport you will compete in. You don’t know specifically which sport you will play, and neither do your professors. What your professors do know is that strength training will help you. That’s what essay writing is; it’s strength training for the brain. Using ChatGPT to write your essays is like bringing a forklift into the weight room; you are never going to improve your cognitive fitness that way.” Let me expand on that. Building strength requires exertion; if anyone offers you an exercise program that involves no exertion at all, you know it’s not going to be effective. The improvements that come from doing cognitive exercise are not as rapid as those that come from physical exercise, but they are just as real. Writing an essay is hard because it forces you to use your brain in ways you haven’t before, and that is precisely why it’s useful. Your job is not to turn in completed assignments; it’s to learn how to think. Turning in completed assignments can help you learn how to think, but only if you’re the one who completed them.

    You ended your talk with a call for people to go out and create something meaningful to themselves or someone else. What is a creation you have read, seen, or experienced recently that has been meaningful to you?

    The TV series ANDOR really impressed me. I don’t particularly care about the STAR WARS universe; the only reason I tried this series was because Tony Gilroy was involved. In terms of craft, the series is a marvel; the dialogue, performances, production design, and music are all excellent. But completely separate from that, I think it’s a remarkable depiction of what’s involved in fighting fascism. Critics have said that one reason for the original STAR WARS’ popularity was that, in the post-Vietnam era, it allowed Americans to feel good about themselves again by reminding them of “just wars” like the American Revolution or World War Two. What ANDOR does is more complicated and subversive. In the original movie, you could read the Empire as being a stand-in for Nazi Germany, but in ANDOR, it’s hard for me to read the Empire as being anything other than a stand-in for the United States.

    About #Ted_Chiang

    Ted Chiang’s fiction has won four Hugo Awards, four Nebula Awards, six Locus Awards, and the PEN/Malamud Award and has been reprinted in The Best American Short Stories. His first collection, Stories of Your Life and Others, has been translated into twenty-one languages, and the title story was the basis for the Oscar-nominated film Arrival. The New York Times chose his second collection, Exhalation, as one of the 10 Best Books of 2019. As a 2023 TIME100 Most Influential Person in AI, Chiang is described as “perhaps the world’s most celebrated living science-fiction author.”

    https://cdh.princeton.edu/blog/2025/08/12/ted-chiang

    Deux phrases notamment:
    – “Your job is not to turn in completed assignments; it’s to learn how to think.”
    – “Using ChatGPT to write your essays is like bringing a forklift into the weight room.”

    #citation

    –—

    Ted Chiang

    Ted Chiang, né en 1967 à Port Jefferson, dans l’État de New York, est un auteur américain de science-fiction.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Ted_Chiang

    #incompatibilité #art #AI #intelligence_artificielle #IA #créativité #université #ESR #humanités #technologie #enseignement #capitalisme #GPT-3 #DALL-E #science-fiction #Vernor_Vinge #écrivains #littérature #écriture #scanographie
    #à_lire

  • IA et étudiants : Savoir citer ses sources est indispensable à la formation intellectuelle – et ne pas le faire est passible de sanctions
    https://theconversation.com/ia-et-etudiants-savoir-citer-ses-sources-est-indispensable-a-la-for

    La fin de l’année universitaire est un moment propice à la réflexion sur les usages de l’intelligence artificielle (IA) dans les travaux académiques. C’est le moment où les enseignants-chercheurs évaluent les écrits des étudiants. Les réclamations qui s’ensuivent nous donnent l’occasion de discuter avec eux de leur rapport à la lecture, aux sources d’information et à la connaissance.

    Si peu d’étudiants savent que ne pas citer ses sources dans les règles de l’art est une faute qui peut avoir des conséquences graves pour leur scolarité, il convient de décider comment l’on pourrait tirer parti de cette technologie incroyablement puissante sans renoncer à nos principes éthiques ni à nos ambitions de formation intellectuelle des étudiants.

    #Monica_Macedo-Rouet #IA #Citations #Sources_documentaires

  • #Guide de l’étudiant pour ne pas écrire avec #ChatGPT

    OpenAI a publié un « Guide de l’étudiant pour écrire avec ChatGPT » (https://openai.com/chatgpt/use-cases/student-writing-guide). Dans ce billet, je passe en revue leurs #conseils et je propose quelques contre-#arguments, d’un point de vue d’enseignant-chercheur. Après avoir abordé chacune des 12 suggestions d’OpenAI, je conclus en évoquant rapidement les aspects éthiques, cognitifs et environnementaux que tout étudiant devrait considérer avant de décider d’utiliser ou non ChatGPT. J’ajoute quelques commentaires en fin de billet au fil des retours critiques. (Version anglaise : A Student’s Guide to Not Writing with ChatGPT)

    « Déléguez la mise en forme des #citations à ChatGPT. L’IA excelle dans l’automatisation des tâches fastidieuses et chronophages telles que la présentation des citations. N’oubliez cependant pas de vérifier l’exactitude de vos bibliographies par rapport aux documents source. »

    Cette dernière phrase est probablement là pour des raisons juridiques, parce qu’ils savent qu’ils ne peuvent pas dire que ChatGPT produira systématiquement des résultats exacts. En effet, mettre en forme des citations et des #bibliographies consiste à présenter des métadonnées conformément à des règles formelles (les #styles_bibliographiques). On n’est pas ici dans le domaine du langage naturel. ChatGPT fera des #erreurs, qui prendront du temps à trouver et à corriger. Alors utilisez plutôt un logiciel de gestion bibliographique, tel que #Zotero. Il s’occupera de vos citations et bibliographies de manière fiable, parce qu’il est programmé pour. Il vous suffit de nettoyer les métadonnées des références au fur et à mesure que vous les collectez, et vos bibliographies ne contiendront jamais d’erreurs.

    –-

    « 2. Informez-vous rapidement sur un nouveau sujet. ChatGPT peut vous aider à démarrer vos recherches en vous permettant d’acquérir un #socle_de_connaissances sur un sujet. »

    ChatGPT est un simulateur de conversation humaine, et non un système d’information ou une base de connaissances. L’#information, ça se trouve dans des cerveaux, des documents et des bases de données. ChatGPT n’est pas doté de capacité de #compréhension : il ne fait que produire des réponses plausibles en tant que réponses, sans comprendre rien à rien. Il ne peut donc pas vous informer de manière fiable. Ne demandez pas à un intermédiaire qui n’a pas la capacité de comprendre une information de vous l’expliquer : à la place, faites un tour dans la #bibliothèque universitaire la plus proche et cherchez vous-même l’information, avec l’aide des bibliothécaires et des documentalistes.

    –-> J’ai tendance à conseiller de solliciter les enseignants, bibliothécaires et co-étudiants. Mais comme me le suggère Adrien Foucart sur Mastodon, peut-être que vous préférez apprendre par vous-même. Dans ce cas, le plus important est de développer vos compétences en recherche d’information. Selon moi, la référence reste le tutoriel CERISE (Conseils aux Etudiants en Recherche d’InformationS Efficace : https://callisto-formation.fr/course/view.php?id=263), que vous pouvez suivre de manière entièrement autonome.

    –-

    « 3. Demandez une feuille de route pour trouver des #sources pertinentes. ChatGPT peut guider votre recherche en vous suggérant des chercheurs, des sources et des termes de recherche pertinents. Mais n’oubliez pas : bien qu’il puisse vous orienter dans la bonne direction, ChatGPT ne remplace pas la lecture de #sources_primaires et d’articles évalués par des pairs. Et comme les #modèles_de_langage peuvent générer des informations inexactes, vérifiez toujours vos faits. »

    (Ce point est encore plus litigieux que le point 1, donc OpenAI nous gratifie de deux phrases complètes qui sont probablement là pour des raisons juridiques.) Parce que ChatGPT n’a pas de capacité de compréhension, il ne sait pas ce que sont des choses comme « une source » ou « une affirmation vraie ». Vous ne pouvez donc pas vous fier à ses indications. Vous perdrez du temps et ferez des erreurs. Encore une fois, demandez à un humain ou faites une recherche de documents et de données dans un vrai système d’information.

    –-

    « 4. Approfondissez votre compréhension en posant des questions précises à ChatGPT. »

    Parce que ChatGPT n’a pas de capacité de #compréhension, il ne connaît pas les réponses réelles à vos questions, seulement des réponses plausibles. Il génèrera des réponses vraies et fausses sans distinction. Cela retardera votre apprentissage. Encore une fois, passez par des humains, des documents et des données directement au lieu de demander à ChatGPT.

    –-

    « 5. Améliorez votre #écriture en demandant à ChatGPT comment il trouve votre structure. »

    Parce que ChatGPT n’a pas de capacité de compréhension, il ne comprend pas ce qu’est une structure de texte « attendue » ou « améliorée », même si vous lui décrivez. Il ne peut que rehausser la qualité de votre texte à ce qu’il pense être un niveau moyen, ou l’abaisser à ce même niveau. Dans les deux cas, vous obtiendrez des notes médiocres. Pour progresser réellement dans votre écriture, demandez conseil à un professeur ou joignez un groupe d’étudiants qui s’entraident là-dessus  ; si un tel groupe n’existe pas, réunissez quelques personnes et créez-le – ce sera une expérience utile en soi.

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    « 6. Vérifiez votre raisonnement en demandant à ChatGPT de transformer votre texte en liste à puces. »

    Comme l’a récemment montré une étude australienne (https://pivot-to-ai.com/2024/09/04/dont-use-ai-to-summarize-documents-its-worse-than-humans-in-every-way), ChatGPT ne sait pas #résumer, seulement #raccourcir. À l’heure actuelle, savoir résumer reste un savoir-faire humain. Un #savoir-faire que vous pouvez acquérir en suivant un cours de #résumé dans un cursus en sciences de l’information, un programme de formation continue, un cours en ligne, etc. (Je suis plutôt partisan de faire les choses dans l’autre sens mais plusieurs collègues me disent que sur le fond cette méthode du reverse outlining leur est très utile et qu’ils la conseillent à des étudiants.)

    –-

    « 7. Développez vos idées à travers un dialogue socratique avec ChatGPT. »

    Enfin un conseil qui est lié à la fonction réelle de ChatGPT : simuler la communication humaine. Cependant, le #dialogue_socratique implique que vous conversez avec quelqu’un qui a une compréhension supérieure du sujet et qui vous amène progressivement au même niveau. Malheureusement, ChatGPT n’est pas Socrate. Utiliser ChatGPT comme partenaire d’entraînement vous restreindra à son niveau : celui d’une machine qui produit des phrases humaines plausibles. Proposez plutôt cet exercice à vos professeurs et à vos camarades, et mettez-vous avec quelqu’un de plus avancé que vous pour progresser.

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    « 8. Mettez vos idées à l’épreuve en demandant à ChatGPT des #contre-arguments. »

    Pour améliorer votre capacité de #réflexion, vous devez être capable de trouver des contre-arguments, pas seulement d’y répondre. Utiliser ChatGPT pour faire la moitié du travail vous empêchera de progresser. Trouvez vous-même des contre-arguments. Et si vous avez besoin d’aide, ne demandez pas à ChatGPT : il ne peut produire que des arguments moyens, ce qui vous fera rapidement stagner. Faites plutôt appel à quelqu’un qui sait imaginer des arguments solides qui vous obligeront à réfléchir.

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    « 9. Comparez vos idées à celles des plus grands penseurs de l’histoire. »

    ChatGPT peut vous divertir en créant de toutes pièces une pièce de théâtre entre philosophes, mais il n’a pas la capacité de concevoir un exercice aussi complexe de manière à ce que vous puissiez en tirer des enseignements. Suggérez plutôt cette idée à un enseignant, dont c’est le métier.

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    « 10. Améliorez votre écriture en demandant à ChatGPT de vous faire des retours successifs. »

    Il s’agit d’une variante du point 5 sur le fait de solliciter des #avis. Une fois encore, utiliser ChatGPT limitera votre niveau à ce qu’une machine pense être le niveau de l’humain moyen. Faites plutôt appel à vos professeurs, organisez des sessions d’évaluation par les pairs avec vos camarades, et faites en sorte que ces sessions soient itératives si nécessaire.

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    « 11. Utilisez la fonctionnalité #Mode_vocal_avancé de ChatGPT pour en faire un compagnon de #lecture. »

    (« Mode vocal avancé » signifie que ChatGPT vous écoute lire quelque chose à haute voix et tente de répondre à vos questions sur ce que vous venez de lire). Il s’agit d’une variante des points 2-4 concernant le fait de s’informer. ChatGPT n’a pas de capacité de compréhension. Il ne fournira donc pas d’interprétations fiables de ce que vous lisez. À la place, cherchez d’abord la définition des mots que vous ne connaissez pas dans des dictionnaires  ; cherchez des analyses rédigées par des humains pour y trouver des interprétations qui vous aideraient à comprendre ce que vous lisez  ; demandez leur avis à d’autres étudiants travaillant sur le même texte.

    –-

    « 12. Ne vous contentez pas de répéter ce que vous avez déjà fait – améliorez vos compétences. […] Demandez à ChatGPT de vous suggérer des moyens de développer votre capacité à penser de manière critique et à écrire clairement. »

    ChatGPT n’a pas de capacité de compréhension, donc la signification d’expressions comme « pensée critique » et « techniques d’écriture » lui échappent. Prenez ces expressions et entrez-les dans le moteur de recherche du catalogue de la bibliothèque de votre université  ; si vous préférez, demandez conseil à un bibliothécaire. Lisez ce que vous trouvez, et demandez à vos professeurs ce qu’ils en pensent. Pour le reste, rien ne vaut l’entraînement : comme disent les anglophones, practice, practice, practice.

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    Quelques mots de conclusion

    ChatGPT est conçu pour simuler un partenaire de conversation humain. Il s’appuie sur un modèle probabiliste du langage (quel mot est le plus susceptible d’arriver après tel mot) et communique pour communiquer, pour créer l’illusion de la conversation. Il bavarde, tchatche, blablate, indifférent à la signification de ce qu’il dit, indifférent à la vérité. Tout ça est très divertissant mais une attraction de fête foraine n’est pas un outil d’apprentissage fiable, et je pense donc que les étudiants devraient s’en méfier.

    Lorsque des étudiants me posent des questions sur ChatGPT, je mentionne les trois problèmes suivants :

    #éthique : la plupart des modèles de langue ont été construits à partir de données volées  ;
    - #cognition : l’utilisation d’outils comme ChatGPT rend plus dépendant des outils et moins autonome intellectuellement, ainsi que des études ont commencé à le montrer (en voici une réalisée en France)  ;
    #environnement : les coûts énergétiques de l’IA générative sont supérieurs d’un ordre de grandeur à ceux des outils préexistants (et elle n’est même pas rentable, donc on brûle du carburant pour rien).

    C’est généralement suffisant pour faire réfléchir la plupart de mes étudiants. Ce sont des jeunes gens créatifs, ils ont donc de l’empathie pour les créateurs qui ont été spoliés. Pour progresser et obtenir leur diplôme, ils veulent des outils qui leur font gagner du temps, pas des gadgets qui les rendent moins autonomes intellectuellement. Ils sont frappés d’apprendre que ChatGPT consomme dix fois plus d’énergie que Google pour répondre à la même question, généralement en pire (mais Google est en train de rattraper ChatGPT vers le bas).

    La bonne nouvelle, c’est que comme le dit le blogueur Jared White :

    « Vous pouvez littéralement ne pas l’utiliser. […] vous pouvez être un technicien expert et un créateur épanoui, au fait de son époque, très connecté, et rester complètement à l’écart de ce cycle de hype. »

    Si vous avez besoin de plus d’informations sur ce sujet, je vous recommande vivement de consulter le site Need To Know de Baldur Bjarnason (https://needtoknow.fyi). Il s’agit d’une synthèse accessible d’un état de l’art très fouillé sur les risques liés à l’utilisation de l’IA générative. C’est un excellent point de départ. (Et si vous connaissez des ressources similaires en français, je suis preneur.)
    Quelques commentaires supplémentaires
    Suite à la publication de ce billet, j’ai reçu par mail une critique de mon point de vue sur ChatGPT, en particulier l’idée qu’il n’a pas de capacité de compréhension. Je partage ma réponse ci-dessous. Il se peut que d’autres commentaires s’ajoutent ainsi au fil du temps.

    L’idée que ChatGPT n’a pas de capacité de compréhension est discutable. Tout dépend de la définition que l’on donne à « compréhension ». Marcello Vitali-Rosati soutient que le sens n’est pas une prérogative humaine, que les humains ont une forme d’intelligence et que l’IA en a une autre – tout dépend de la façon dont nous définissons les différentes formes d’intelligence. Il évoque le fait que ChatGPT sait faire des choses que les machines ne pouvaient pas faire auparavant mais qu’il échoue à faire d’autres choses que des systèmes plus simples savent faire depuis longtemps. Il serait donc plus juste de dire que ChatGPT possède une forme d’intelligence qui lui est propre, et qui est adaptée à certaines tâches mais pas à d’autres. Marcello mentionne par exemple que ChatGPT peut créer des discours politiques convaincants mais qu’il n’est pas capable de donner la liste des écrits d’un auteur de manière fiable.

    Je suis d’accord avec tout cela. Ça m’amène à préciser un peu les choses : ChatGPT comprend clairement comment communiquer. La manière dont il arrive à cette compréhension est une forme d’intelligence. Le problème, c’est que cette compréhension n’est pas celle qui compte dans un contexte d’apprentissage, de mon point de vue d’enseignant. Comprendre comment communiquer est différent de comprendre une information. C’est fondamental à mes yeux. Et c’est là, à mon avis, que le débat peut véritablement se situer. Quand on fait des études de commerce, ChatGPT est sans doute un outil intéressant pour travailler sur le marketing (même si je pense qu’il vaut mieux y réfléchir soigneusement, du fait des questions éthiques et environnementales). Mais en dehors des domaines dont le matériau principal est le bullshit (tout jugement de valeur mis à part), son utilité est moins évidente.

    Les tâches mentionnées dans le « guide » d’OpenAI font partie de celles où ChatGPT échoue à donner des résultats fiables. ChatGPT n’est pas un système d’information : qu’il passe d’une exactitude de 90 % à 99 %, voire à 99,99 %, ça ne change rien au fait que le risque d’erreur est présent du fait de la nature même de l’outil. On peut légitimement ne pas vouloir prendre ce risque. Quant aux compétences, je crois que les seules personnes qui trouvent ChatGPT bluffant sont celles qui sont moins bonnes que lui dans l’exécution des tâches qui lui sont confiées. Regardons les choses en face : ChatGPT est aussi nul que l’humain moyen. Si on s’appuie sur cet outil pour progresser, tout ce qu’on peut faire c’est plafonner dans le moyen.

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    15/11 – Ce billet sur ChatGPT m’a valu une réponse… générée par ChatGPT ! Sur LinkedIn, Francesc Pujol propose une « critique de ma critique », qu’il explique avoir générée via ChatGPT. Je n’ai pas été convaincu par ce qui ressemble beaucoup à une série de vagues déclarations un peu incantatoires sur la valeur supposée de l’outil. À la fin du texte, l’auteur (humain ou machine ?) dit que mon propos illustre une position « réactionnaire » et « déséquilibrée », et suggère que les gens comme moi pensent que les étudiants n’ont pas envie d’apprendre et les profs pas envie d’enseigner. Charmant !

    Pujol ajoute qu’il va faire lire mes objections à OpenAI et sa « critique de ma critique » par quelques personnes, sans leur dire qui a écrit quoi, pour voir qui de moi ou de ChatGPT produit le plus de déclarations un peu vagues… Là aussi, je ne suis pas convaincu. Mes arguments reposent sur une lecture de la littérature critique sur l’IA générative. Dans mon billet, je renvoie notamment à l’état de l’art réalisé par Baldur Bjarnason et son ouvrage The Intelligence Illusion. Escamoter cela, demander aux gens d’évaluer une série de phrases sans contexte, c’est traiter ce qui devrait être une discussion basée sur des faits comme une dégustation à l’aveugle chez un caviste. Ça me semble particulièrement problématique quand le débat porte précisément sur l’information, les sources, les connaissances vérifiables. Je comprends qu’en tant que partisan de l’utilisation de l’IA dans l’enseignement supérieur on ressente le besoin de défendre ses choix. Encore faudrait-il traiter ses opposants avec un minimum de respect et de sérieux intellectuel.

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    17/11 – Deux jours après la publication de ce billet, Marcello a publié « La créativité des LLM » sur son blog. Il y explique le concept de température, qui est une définition formelle de la créativité mise en œuvre par un outil comme ChatGPT. La fin du billet aide à bien cerner sa position dans un débat qui est de nature épistémologique :

    « Ne me faites pas le petit jeu consistant à dire : “mais non, la créativité est plus que ça !” Si vous n’êtes pas capables de définir formellement ce plus, alors cela veut tout simplement dire que vos idées ne sont pas claires. »

    Pour moi les programmes comme ChatGPT ne sont pas informatifs, en tout cas pas de manière suffisamment fiable dans un contexte éducatif : ils comprennent ce qu’est communiquer, pas informer. Par contre, ils relèvent bien du domaine créatif. Si on n’est pas dans un contexte où la fiabilité de l’information est importante, et que par ailleurs on apporte des réponses aux enjeux d’éthique et de coût énergétique, alors je ne m’oppose pas du tout à l’usage créatif des #LLM.

    https://www.arthurperret.fr/blog/2024-11-15-guide-etudiant-ne-pas-ecrire-avec-chatgpt.html

    #enseignement #AI #IA #intelligence #ESR #université

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    signalé aussi par @monolecte :
    https://seenthis.net/messages/1082701

  • Présentation du livre « En exergue » de Guy Bennett publié Chez Lanskine éditions, en 202(.

    https://liminaire.fr/livre-lecture/article/en-exergue-de-guy-bennett

    Dans « En exergue », paru aux éditions Lanskine, Guy Bennett propose une compilation d’épigraphes appariées et de gloses qui les commentent. Ces épigraphes abordent le thème de la création littéraire et artistique. Les relations complexes entre écriture, lecture, perception, et la subjectivité inhérente à ces processus. Il examine des paradoxes et des contradictions apparentes dans les propos cités, soulignant l’importance de la perception personnelle et remettant en question les notions d’originalité et d’objectivité.

    (...) #Écriture, #Livre, #Lecture, #Littérature, #Poésie, #Citation, #Langage, #édition, (...)

    https://editions-lanskine.fr/en-exergue

  • #Publish_or_perish”. Per ridere e riflettere sul mondo accademico

    Il gioco inventato da #Max_Hui_Bai è una satira ma anche un modo per far emergere le difficoltà dei ricercatori per stare al passo con le tempistiche di pubblicazione. Con la speranza che la loro condizione possa migliorare.

    “Benvenuti nella vita caotica dell’editoria accademica. In questo gioco, sei un ricercatore senza prospettive che cerca di fare l’unica cosa che conta: sfornare pubblicazioni, velocemente”. Sono le premesse del gioco da tavolo “Publish or perish. Un party game umoristico sulla pubblicazione accademica” realizzato e prodotto da Max Hui Bai, ricercatore e psicologo sociale indipendente, in cui i giocatori si danno battaglia a colpi di citazioni, pubblicazioni, workshop e convegni per prevalere come ricercatori e studiosi di successo. Un’occasione per divertirsi ma anche per riflettere sulle difficoltà affrontate ogni giorno da chi lavora nel mondo accademico. E forse portare a un cambiamento.

    “Il termine ‘Publish or perish’ si usa per indicare il fatto che, se si vuole sopravvivere nel mondo accademico, la valuta più importante è la quantità di articoli e ricerche che si riescono a produrre -racconta Max Bai ad Altreconomia-. Devi avere molte pubblicazioni, idealmente su riviste prestigiose. Ma allo stesso tempo un lavoro accademico può richiedere molto tempo e risorse e non sempre portare ai risultati sperati”. Può capitare che uno studioso resti bloccato per molto tempo in un lavoro i cui risultati non siano utilizzabili ma in quello stesso periodo di tempo sarà giudicato dal mondo accademico sul numero di pubblicazioni e di citazioni ottenute. Ma che cosa succede a chi non riesce a stare al passo con le tempistiche di pubblicazione richieste? “Si va incontro a una lenta ‘morte accademica’, cioè si avrà difficoltà a ottenere fondi e finanziamenti, avanzare nella propria carriera o ottenere una posizione di successo”, prosegue Bai. Un problema che è stato aggravato dalla pandemia da Covid-19. “Il settore universitario e della ricerca è stato colpito duramente ma non in modo uniforme. Le facoltà e gli studiosi che disponevano di maggiori risorse sono stati in grado di superare meglio questa crisi, ma chi non aveva questi fondi ha avuto forti difficoltà a pubblicare”.

    Lo scopo del gioco è proprio questo: ottenere il maggior numero possibile di citazioni attraverso la pubblicazione di articoli scientifici dai titoli bizzarri e improbabili come “Pattern di procrastinazione nel mondo accademico: un caso studio su me stesso”. Ricevendo in cambio citazioni, premi e recensioni. I giocatori possono accumulare riconoscimenti ma anche ostacolarsi a vicenda e allearsi. Fintanto che il giocatore con più riconoscimenti accademici non verrà eletto vincitore.

    Max Bai ha avuto l’idea di sviluppare “Publish or perish” durante una serata di giochi di ruolo tra colleghi. Il ricercatore si è reso conto che anche la vita accademica aveva aspetti interessanti e che potevano diventare oggetto di satira. Il gioco infatti contiene diversi elementi parodistici. Ad esempio le regole impongono che quando un giocatore “pubblica una ricerca” gli altri partecipanti gli devono tributare un applauso e fargli i complimenti. E chi non lo fa riceve una penalità.

    Chi ha potuto provare il gioco in anteprima ha espresso pareri per lo più favorevoli. Un successo sottolineato anche dalla campagna di raccolta fondi sul sito Kickstarter che ha raccolto oltre 260mila dollari (al 16 ottobre) su un obiettivo base di cinquemila. “Le persone hanno apprezzato il gioco per diversi motivi: alcuni accademici ne hanno visto una satira del loro mondo, altri un modo per comunicare a persone esterne le loro difficoltà quotidiane -prosegue Bai-, e alcuni hanno semplicemente apprezzato i quiz e le curiosità scientifiche proposte”. Infatti tra le carte del gioco ve ne sono ben cento che contengono domande a risposta multipla su curiosità scientifiche e di cultura generale (lo sapevate che il cervello è l’organo più grasso del corpo umano e che i polpi hanno il “sangue blu”?) a cui i giocatori possono rispondere per ottenere bonus.

    Lo scopo di “Publish or perish” però non è solo quello di divertire ma anche di lanciare un messaggio e denunciare una situazione che per molti sta diventando sempre più insostenibile. Un primo passo, secondo il ricercatore, consiste proprio nel superamento di un sistema che porta gli studiosi a essere valutati esclusivamente in base alle loro pubblicazioni. Dando maggior risalto ad altre attività e finalità che si possono intraprendere, al di fuori della ricerca, come iniziative sociali o attività di tutoraggio accademico.

    “Ho creato questo gioco anche per fare in modo che le persone che lo usano si fermino a riflettere sulla realtà del mondo accademico e magari fare qualcosa per cambiarlo -conclude il ricercatore-. Anche se so che questo gioco non avrà impatti rivoluzionari spero che spinga a dedicare più tempo alla riflessione e che infine porti il mondo accademico a cambiare in meglio”.

    https://altreconomia.it/publish-or-perish-per-ridere-e-riflettere-sul-mondo-accademico
    #édition_scientifique #ESR #recherche #université
    #jeu #satire #publications #citations #impact_factor #H-index

  • Un autre classement des universités, vraiment ?

    Comme chaque année, au creux de l’été, le classement de Shanghai suscite les passions nationales (mollement quand même) et l’opposition des commentaires déclinistes ou autosatisfaits sur les bienfaits de la politique de “réforme” de l’enseignement supérieur depuis Valérie Pécresse.

    Le Monde s’empare du sujet (https://www.lemonde.fr/campus/article/2024/08/15/classement-de-shanghai-2024-l-universite-paris-saclay-grimpe-encore-dans-le-) et fait un cocorico sur la “montée” de l’Université Paris Saclay, celle dont la ministre sortante de l’ESR a été la présidente. Elle doit se sentir bien…

    Mais, ayant tenu compte sans doute des critiques lassées des universitaires quant à la validité plus que douteuse des #critères mis en avant et des instrumentalisations dont le classement fait l’objet, le journal de référence a pris l’initiative de proposer un #classement_alternatif, qui serait basé sur “la portée” des #articles de recherche en SHS en français. Une approche plutôt anticonformiste et qui retient l’attention. Les données sont issues de la plateforme #Cairn, qui diffuse 634 #revues essentiellement françaises, mais sous pavillon belge (sans doute pour optimiser sa fiscalité), qui a construit une infrastructure privée efficace, qui a incontestablement aidé à la structuration de la #publication_scientifique francophone. Beau coup de pub pour eux, bien joué. Mais attention quand même aux critères de mesure, à leur #biais, et à ce qu’ils nous apprennent vraiment : en distinguant l’université Paris Cité, c’est un autre masdodonte issu des réformes pécressiennes (plutôt la vague tardive fioraso-vidalienne, mais bon, l’inspiration est la même…). Quelques remarques donc sur les limites de l’exercice.

    D’abord, que mesure t on ? Des “consultations”, en fait sans doute des #clics sur les liens des articles. On ne sait rien du temps de lecture : s’agit-il seulement de la lecture d’un résumé, d’une lecture plus approfondie ? On connait bien les limites de l’#impact_factor mais la prise en compte des #citations est quand même une mesure plus concrète de l’utilisation d’une référence scientifique (quand bien même le sens d’une citation peut être multiple : reconnaissance, critique, marque de complaisance ou d’appartenance à une chapelle scientifique).

    Par ailleurs, les nombres de “consultations” cités et comparés, s’ils permettent de dégager des hiérarchies en termes d’#audience au sein de ce corpus entre auteurs, disciplines et universités (même si on fait complètement l’impasse sur les collaborations entre auteurs d’universités, voire de disciplines différentes), ne veulent pas dire grand chose sans comparaison avec les “consultations” d’autres corpus. C’est là qu’une comparaison avec des plateformes similaires, on n’ose pas dire concurrentes, comme #Openedition.org en France (qui diffuse 646 revues totalement en libre accès contrairement à Cairn, qui en diffuse 634), #Erudit au Canada, #Scielos en Amérique latine, et bien sûr les grandes plateformes des éditeurs scientifiques anglophones (Elsevier, Informa, etc.) serait utile pour jauger des ordres de grandeur des consultations qu’elles reçoivent… De même, une grande partie de la production scientifique est aussi consultable via les #archives_ouvertes et les réseaux sociaux académiques que sont #Academia, #ResearchGate ou autres, dont les clics et statistiques de consultation échappent à la mesure ici analysée (cf. ce post déjà ancien). On peut enfin se demander d’ailleurs si les chiffres de lecture cités pour mesurer l’audience internationale comprennent (ou pas) les lecteurs basés en France, auquel cas l’audience européenne de Cairn est elle si impressionnante ?

    Concernant le classement des universités, on s’interroge sur la distinction proposée entre elles et le CNRS, qui est un établissement national qui compte de nombreuses unités de recherche dans les autres dites universités : comment les différencie-t-on ? Par ailleurs, si on reprend les chiffres cités pour les cinq premiers organismes de la liste, en comparant nombre de consultations et nombre d’auteurs, on obtient le tableau suivant :

    Les variations de consultation s’expliquent principalement par l’effectif des établissements en question. Certes le ratio consultation/auteur montre une variation de l’ordre de 35%, mais il est vraisemblable que cela soit lié à la composition disciplinaire plus qu’à plus grande “qualité” de ces articles, et encore moins à une surperformance des universités en question… Est-on réellement dans une rupture avec la logique du classement de Shanghai ? On peut noter que Paris Cité est l’une de ces universités construite au forceps par le ministère de la Recherche et de l’enseignement supérieur pour atteindre une “taille critique”, tout comme d’ailleurs Lille, Sorbonne Université, Aix Marseille, Strasbourg, etc. . Le fait qu’y figurent Panthéon Sorbonne ou l’EHESS, des établissements spécialisés en SHS, n’a rien non plus pour étonner : cela semble refléter la présence d’un grande nombre d’enseignants-chercheurs et chercheurs. Difficile donc dans ces conditions de distinguer ce qui relèverait d’une “surperformance” d’un simple effet de masse. Plus fondamentalement, faut il individualiser les métriques à l’échelle des chercheurs individuels, alors que leur travail est en grande partie collectif ? sachant que les cultures disciplinaires s’y prêtent plus ou moins bien.

    En réalité, le travail effectué par Le Monde, s’il montre bien que de la science (SHS) francophone se produit et se publie dans les universités – c’est toujours bien de le souligner – ne rompt pas vraiment avec la logique du classement et de la hiérarchisation propre au classement de Shanghai, aujourd’hui bien démodé et qui fait figure d’un marronnier aux feuilles qui justement brunissent en cette fin d’été : les médias friands des Jeux Olympiques cherchent à étendre la logique des médailles pour remplir les quelques semaines d’avant la rentrée…

    Par ailleurs, si j’adhère totalement à l’idée de chercher à promouvoir des métriques alternatives de la circulation du travail scientifique francophone et plus largement dans les langues scientifiquement minoritaires, et de la mise en avant de manières différentes d’écrire les SHS et de produire une connaissance moins formatée et moins standardisée, il faut quand même se demander comment cette connaissance est appropriée dans le cadre de cette science et de ces SHS globalisées. Cette attente est explicite dans l’article du Monde.

    De manière totalement fortuite, je suis tombé récemment sur la collection d’ouvrages Thinkers for Architects, éditée par Routledge. Il est notable de constater que sur les dix-huit titres publiés, 10 portent sur des auteurs français : Lefebvre, Virilio, Merleau-Ponty, Baudrillard, Bourdieu, Irrigaray, Foucault, Deleuze et Guattari, Derrida et Latour. Cela illustre la réalité de la circulation d’un ensemble de travaux universitaires français, ce qu’on appelle la “French theory” (à l’unité néanmoins problématique). Souvent dédaignée voire méprisée pour son jargon et les supposées dérives wokes qu’elle a suscitée, vue comme une sorte d’excentricité des campus “anglo-saxons”, cette “French theory” n’est pas toujours reconnue à sa juste valeur dans notre pays, comme une véritable contribution de l’université française au monde académique. Or, cette circulation a été rendue possible grâce à la traduction, aux circulations d’enseignement et au débat scientifique. On pourrait rétorquer que c’est un phénomène du passé : tous ces auteurs (dont une seule autrice) sont morts. Néanmoins qui peut dire si d’autres auteurs français ou francophones formés en France ne sont pas en train de connaître aujourd’hui le même destin : traduits, discutés, célébrés ? En passant, on pourrait aussi souligner que l’université de Vincennes, berceau d’une partie de ces auteurs, est exactement l’inverse de la standardisation de la production et de la transmission des connaissances que ce que promeut le classement de Shanghai, et son application stéréotypée par nos brillants énarques style V. Pécresse et consorts. La principale finalité de ce mécano académique semble être de produire des monstres bureaucratiques dont le principal critère d’évaluation est la “bonne signature” des chercheurs, afin que les logiciels compilent correctement les citations dans les bases de données de publications pour exceller dans ce type de classement.

    Pour appréhender justement cette circulation en train de se faire, l’article aurait pu se pencher sur la plateforme internationale que Cairn tente de promouvoir depuis des années, et qui selon ma perception, est bien peu utile pour faciliter cette circulation de travaux francophones. Combien d’universités étrangères y sont abonnées ? Combien de “consultations” génère-t-elle ? A travers les revues auxquelles je participe comme membre de la rédaction ou comme auteur, et sur lesquelles j’ai publié des traductions anglaises, je peux témoigner d’un dispositif techniquement problématique, la même url étant par exemple utilisée pour le texte français et sa traduction anglaise, ce qui ne permet pas d’indexer correctement ces textes en anglais. Au contraire de la pratique chez Openedition.org où les traductions ont une url propre. Je doute que Cairn joue un rôle efficace sur ce plan…

    Entendons-nous : réfléchir à d’autres critères d’objectivation du travail des chercheurs et chercheuses dans les universités, mettre en valeur un portail tel que Cairn, qui avec Openedition Journals a beaucoup fait pour diffuser largement, en France déjà, et au niveau international à un degré moindre, tout cela est très bien. Mais les classements proposés n’ont rien d’alternatifs en ce qu’ils reproduisent cette idée d’une hiérarchisation sur des critères simplistes, ici difficilement étalonnables et surtout reproduisant la logique de mise en concurrence au lieu de réfléchir à d’autres logiques qui font avancer la science, telles que la coopération, la formation, etc. C’est en cela que la proposition de cet article me semble manquer sa cible.

    https://rumor.hypotheses.org/6142
    #classement #université #ranking #ESR #alternative #consultations #facs #statistiques #édition_scientifique

    –-

    voir aussi :
    Attention, un #classement peut en cacher un autre !
    https://seenthis.net/messages/1067976

  • Zotero hacks : reliably setup unlimited storage for you personal academic library

    About this tutorial

    In summer 2024, Zotero had a major update to version 7. The update affected some of the setup routines that I outlined ages ago in the Zotero hacks post. The recipe laid out in that old post helped me painlessly update, move, and maintain my Zotero library for more than a decade; and judging by feedback it did so for many dozens of my friends, colleagues, and just occasional people who found the tutorial useful. It became easily the most viewed post in my blog. Now, with the recent update of Zotero, I decided to update the tutorial as well, but I’m keeping the old post untouched in case someone needs the routine that worked reliably for ages.

    The essence of the tutorial stays the same – it shows how to organize a personal academic library of unlimited size for free. Here I only slightly update some steps of the setup, refresh the screenshots, and provide occasional comments from 20241.

    https://ikashnitsky.phd/2024/zotero7

    En ce qui me concerne, je ne sauvegarde pas les pdf directement dans zotero... je les range dans UN SEUL dossier à part dans mon disque dur... mais vue l’évolution de zotero, peut-être que maintenant ça vaudrait la peine de le faire. Mon problème c’était que, avec presque 10’000 références sauvegardées dans ma base de données (sans mettre aucun document joint)... eh bhein, j’avais déjà explosé mon quota gratuit de stockage (du coup, je paie)

    #zotero #manuel #how_to #tutorial #tutoriel
    ping @reka

  • Ecriture inclusive : ce qu’en dit la #science

    Loin de se résumer à l’usage du #point_médian, l’usage de l’écriture inclusive a effectivement un impact sur les #représentations_mentales du lecteur, concluent de récents travaux français. Plus important encore, cet #impact varie en fonction du type d’écriture inclusive utilisée.

    « Péril mortel » de la langue française pour l’#Académie_Française ou « outil essentiel » d’après l’investigation Elles Font La Culture (https://ellesfontla.culture.gouv.fr/conseils_articles/42__;!!Orpbtkc!7gg4iKTPdMkm6FWuHya6vu_vrzDkrr_63AXwMlNYHRXM) portée par le ministère de la Culture, l’écriture inclusive divise. « Notre objectif est de remettre un peu de science dans ce débat qui évolue parfois en #polémique incontrôlée », pointe le psycholinguiste au CNRS Léo Varnet. Loin de se résumer à l’usage du point médian, l’usage de l’écriture inclusive a effectivement un impact sur les représentations mentales du lecteur, concluent de récents travaux français publiés dans la revue Frontiers in Psychology (https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2023.1256779/full#h3). Plus important encore, cet impact varie en fonction du type d’écriture inclusive utilisée.

    (#paywall)

    https://www.sciencesetavenir.fr/sante/cerveau-et-psy/ecriture-inclusive-ce-qu-en-dit-la-science_174628
    #écriture_inclusive

  • Luigi Ferrajoli sul processo a Lucano e la costituzione della terra

    «L’importante è abbandonare la logica del nemico. Cancellare la parola nemico dal lessico della politica interna e dalla politica internazionale. Non esistono nemici. Certamente non esistono tra i popoli. Sono delle creazioni artificiali allo scopo di legittimare politiche aggressive. Non esistono nemici. Non c’è nessuna ragione per cui ucraini e russi siano nemici. Statunitensi e cinesi, europei o africani. Sono i confini che dobbiamo contestare e superare, che non sono i baluardi delle nostre libertà, come una volta pensavamo, ma sono i muri nei quali i popoli sono imprigionati e che vanno precisamente abbattuti quanto più possibile, andando incontro ad una cittadinanza universale, o alla soppressione della cittadinanza. La identificazione fa la figura del cittadino e della persona. So bene che questa è una perspettiva di lunghissimo periodo, ma è l’unica alternativa che abbiamo a un futuro di catastrofi.»

    (à partir de la minute 13’03)

    https://www.youtube.com/watch?v=R27vShLSmUw


    #frontières #logique_de_l'ennemi #citoyenneté #citoyenneté_universelle #citation #ennemi #liberté #murs #emprisonnement #contre_les_murs