• Des Rätsels Lösung : Die Leiche im Keller ist nicht Rosa Luxemburg - Gesellschaft - FAZ
    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/des-raetsels-loesung-die-leiche-im-keller-ist-nicht-rosa-luxemburg-1909092.html

    Les corps des héroïnes sont l’objet de spéculations et de phantasmes encore longtemps après leur mort. Premier exemple : Rosa Luxemburg

    Wurde Rosa Luxemburg 1919 auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde in Berlin beigesetzt oder liegt sie seit 90 Jahren im Keller der Berliner Charité? Am Donnerstag soll sie erscheinen - in Buchform: die ganze Wahrheit über den Tod der ermordeten Revolutionärin.

    Am Donnerstag soll sie erscheinen – in Buchform, auf 204 Seiten: die ganze Wahrheit über den Tod Rosa Luxemburgs. „Dieser Band klärt alles auf“, sagt der Frankfurter Autor und Regisseur Klaus Gietinger, einer der Herausgeber des Buches „Rosa Luxemburgs Tod – Dokumente und Kommentare“. Für ihn ist der Fall klar: Der Leichnam der ermordeten Revolutionärin wurde am 13. Juni 1919 auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde in Berlin beigesetzt – und liegt keinesfalls seit 90 Jahren im Keller der Berliner Charité. Mit dieser Vermutung war Michael Tsokos, Leiter der Rechtsmedizin der Charité, im Mai vergangenen Jahres an die Öffentlichkeit getreten.

    Es gelang Tsokos nicht, einen Beweis für seine These zu finden, dafür aber, eine Schar von Fachleuten gegen sich aufzubringen. „Ich unterstelle ihm eine gewisse Publicity-Neigung“, sagt Gietinger. „Diese ganze Geschichte ist eine PR-Ente, an den Haaren herbeigezogen“, sagt Volkmar Schneider, Tsokos’ Vorgänger an der Charité, dessen Amtsübergabe an den jungen Kollegen nicht ohne Reibungen verlief. Auch Schneider hat Dokumente gegen seinen Nachfolger gesammelt, die er vor Weihnachten in einem Pamphlet zusammenstellte und an Freunde und Bekannte versandte. „Darin habe ich ihn Punkt für Punkt widerlegt.“

    Tsokos fühlt sich von seinen Kritikern verfolgt: „Das nervt langsam.“ Er habe nur einen spannenden Fall lösen wollen, als er bei seinem Amtsantritt Anfang 2007 eine unbekannte Wasserleiche im Keller der Charité vorfand, die das Gerücht umgab, es handele sich um die sterblichen Überreste Rosa Luxemburgs. Um durch persönliche Gegenstände der Revolutionärin an DNA-Material für einen Abgleich mit dem Torso heranzukommen, wandte Tsokos sich früh an die Öffentlichkeit – ohne Erfolg. Zwar spürte er das Herbarium Rosa Luxemburgs in einem Archiv in Warschau auf, aber der Pflanzensammlung war kein verwertbares DNA-Material zu entnehmen. Mit Irene Borde fand er in Israel eine Großnichte der Revolutionärin, die allerdings verwandtschaftlich zu weit entfernt war für einen Vergleich des Erbgutes. Zuletzt scheiterte der Versuch, Rosa Luxemburgs Eltern exhumieren zu lassen. Einer Öffnung der Gräber in Warschau stimmte Irene Borde nicht zu – nachdem sie, nach Angaben Tsokos’, zunächst ihr Einverständnis erklärt hatte.

    Seine Kritiker werfen Tsokos vor, er habe mit dem schlagzeilenträchtigen Fall den Verkauf seines Buches „Dem Tod auf der Spur. Dreizehn spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin“ ankurbeln wollen. Bis zum November waren es noch zwölf Fälle, seitdem prangt ein roter Hinweis auf dem Cover: „Jetzt mit seinem neuesten Fall Rosa Luxemburg“. Das sei die Idee seines Verlages gewesen, sagt der Rechtsmediziner, der er aus heutiger Sicht nicht noch einmal zustimmen würde. Tsokos unterschätzte wohl, dass seine These den Irrtum anderer bedeutet. Forscher und Biographen von Rosa Luxemburg hätten demnach schlecht recherchiert. So auch Gietinger, der 2008 das Buch „Eine Leiche im Landwehrkanal. Die Ermordung Rosa Luxemburgs“ veröffentlichte. Und Tsokos’ Vorgänger Schneider sah sich auf einmal mit dem Vorwurf konfrontiert, möglicherweise jahrelang den Leichnam Rosa Luxemburgs im Keller seines Instituts liegen gehabt zu haben, ohne sich um den Fall zu kümmern. „Ich glaube, er wusste noch nicht einmal von der Leiche“, sagt Tsokos. Schneider dagegen sagt, er habe sehr wohl von den Gerüchten um die unbekannte Wasserleiche gehört und habe sie daher eingehend untersuchen lassen. Es habe keinen Hinweis darauf gegeben, dass es sich um die Revolutionärin handele.

    Wer die Tote aus der Charité ist, bleibt weiter ungeklärt

    Für Schneider ist der Fall Luxemburg eine Frage der Ehre. Seiner eigenen, aber vornehmlich der von Fritz Strassmann und Paul Fraenckel, seinen Vorgängern an der Charité. Strassmann und Fraenckel hatten den angeblichen Leichnam Rosa Luxemburgs nach ihrer Entdeckung am 31. Mai 1919 im Berliner Landwehrkanal obduziert. Nach Angaben Tsokos’ hätten sie unter dem Druck des Militärs eine andere Tote als Rosa Luxemburg ausgegeben – den Obduktionsbericht, der im Freiburger Militärarchiv lagert und den Tsokos einsah, hätten sie jedoch mit versteckten Hinweisen auf das Komplott versehen: etwa mit dem Vermerk eines fehlenden Hüftschadens, den Rosa Luxemburg aber gehabt habe. „Strassmann war der bedeutendste Gerichtsmediziner seiner Zeit. Es hat mich geärgert, dass Tsokos sagt, er hätte sich der Fälschung hingegeben“, sagt Schneider. Den Obduktionsbericht hält er für tadellos. „Er ist in sich schlüssig, es gibt keinen Ansatz für einen Zweifel. Ich weiß gar nicht, wie ein erfahrener Rechtsmediziner wie Tsokos zu solch einer Fehleinschätzung kommen kann.“

    Der Berliner Historiker Jörn Schütrumpf, Verleger der Werk- und Briefausgabe von Rosa Luxemburg, teilt dagegen Tsokos’ Meinung. „Den Obduktionsbericht können nur ein Historiker und ein Rechtsmediziner gemeinsam verstehen. Es ist eindeutig, dass gefälscht wurde.“ Die Militärs hätten zunächst tatsächlich geglaubt, den Leichnam der Revolutionärin gefunden zu haben, erst bei der Obduktion sei der Irrtum aufgefallen. „Aber das hätte der Regierung niemand geglaubt. Also haben sie die Flucht nach vorne angetreten und haben die Leiche als Rosa Luxemburg beerdigt, damit Ruhe herrscht. Das haben die Historiker nicht begriffen. Sie haben jahrelang ihre Hausaufgaben nicht gemacht.“ Für Schütrumpf, der zusammen mit Tsokos monatelang nach einem Beweis für oder gegen dessen These forschte, steht derzeit nur fest, dass 1919 die falsche Leiche beerdigt wurde. Ende offen – wer die Tote aus der Charité ist, bleibt weiter ungeklärt. „Wir können nicht beweisen, dass sie nicht Rosa Luxemburg ist.“

    Tsokos hegt noch immer einen Rest Hoffnung, irgendwann DNA-Material Rosa Luxemburgs mit dem des Torsos aus der Charité, dem Kopf, Hände und Füße fehlen, vergleichen zu können. Die unbekannte Wasserleiche wird nach 90 Jahren nun immerhin ihre letzte Ruhe finden. Sie soll in den kommenden Wochen beerdigt werden.

    #Allemagne #histoire #communismes #femmes


  • Gilles Dauvé - La nation dans tout son état. 1re partie : Naissance de la nation
    https://ddt21.noblogs.org/?page_id=2158

    Éruption d’une « nation française » après 1789, émergence au XIXe siècle de « nationalités » porteuses de revendications « nationalitaires », « nationalismes » virulents et bellicistes, mouvements de « libération nationale » dans le tiers-monde, éclatement et création d’États se voulant « nationaux » fin XXe siècle, apparition de structures supranationales rivalisant avec les États…
    Cet essai part de l’hypothèse que les sociétés et leur évolution sont déterminées par la manière dont les êtres humains produisent leurs conditions d’existence matérielle, que la façon d’organiser leur vie commune en découle, et que « la nation » en est une forme. Telle que nous la connaissons, pourquoi naît-elle à l’époque moderne ? Quel rapport avec le capitalisme ? Enfin, le capitalisme aurait-il tellement changé que cette forme serait dépassée… ou, au contraire, son évolution contemporaine provoquerait-elle un retour du nationalisme ?

    #théorie #communisme #communisation #histoire #nationalisme


  • #Mohamed_Saïl, ni maître ni valet

    On célèbre en ce jour, 14 octobre 2016, la #mémoire de Mohamed Saïl dans le nord de l’#Algérie, au cœur du village de #Taourirt : « Il est de notre devoir de mettre toute la lumière sur le parcours de ce grand monsieur que bon nombre de personnes ignorent », explique l’association à l’origine de l’évènement. L’occasion pour nous de contribuer, de l’autre côté de la Méditerranée, à cet hommage par ce portait publié dans notre n° 2. Saïl, kabyle, déserteur durant la Première Guerre mondiale et volontaire en Espagne, lutta contre le colonialisme et pour l’#anarcho-communisme : « Tous ensemble, nous édifierons un règne sans classes, […] où il n’existera ni maîtres ni valets, mais seulement des hommes égaux. »


    https://www.revue-ballast.fr/mohamed-sail-maitre-valet
    #guerre_d'Espagne #anti-colonialisme #colonialisme #colonisation #anarchisme #communisme #classes_sociales #égalité #histoire #historicisation


  • Précisions concernant le rassemblement contre l’antisémitisme et son instrumentalisation du 19 février 2019 à Ménilmontant - Paris-luttes.info
    https://paris-luttes.info/precisions-concernant-le-11745

    Intervention d’un juif communiste sur la question de la prise en compte de l’antisémitisme dans nos luttes et milieux au rassemblement contre l’antisémitisme et son instrumentalisation du 19 février 2019 à Ménilmontant. (...)

    Si je suis ici, c’est parce que je suis en colère. Contre qui ? Je suis en colère d’abord contre les antisémites, et tous les racistes. Vous allez me dire « ça mange pas de pain », oui c’est vrai.
    Je suis en colère aussi contre l’instrumentalisation de l’antisémitisme. Vous allez me dire « ha ça tombe bien, c’est exactement le titre de ce rassemblement ! ». Super ! Alors je suis au bon endroit, je devrais me sentir soulagé, content d’être avec ces personnes et ces orgas avec qui nous allons pouvoir construire un formidable front contre l’antisémitisme ! Pourtant, ce n’est pas le cas, j’ai la boule au ventre en venant ici. Pourquoi ? Parce que ce soir, la majorité des miens ne sont pas ici. Alors que le gouvernement, par son instrumentalisation raciste et sécuritaire de l’antisémitisme et sa politique de casse sociale entretient le terreau d’un ressentiment populaire facilement exploité par les entrepreneurs antisémites, mes frères et sœurs sont Place de la République. Pourquoi ?

    Je crois qu’une majorité de juifs se représentent la gauche antiraciste comme leur ennemi et je vois au moins trois raisons qui viennent expliquer cela :

    La première, c’est que la gauche ne croit pas les juifs. Plus rapide pour dénoncer l’instrumentalisation de l’antisémitisme que l’antisémitisme en lui même alors qu’il est en augmentation. Quand des juifs parlent d’une augmentation de 74 % comme on le voit dans les médias récemment, la gauche répond « mais que recouvre les réalités de ce chiffre ? », « les médias mentent, le gouvernement instrumentalise les juifs », « non c’est pas 74 mais 52 % ». Alors que tout le monde sait que tous les racismes augmentent, la gauche antiraciste ne nous croit pas quand nous disons simplement « nous vivons de plus en plus de racisme ». Au mieux on nous dit « oui, mais c’est moins que l’islamophobie », « on parle tout le temps de vous ». J’ai entendu ce soir beaucoup de paroles contre la hiérarchisation des racismes pourtant quand on s’exprime en tant que juif sur le racisme dans la gauche, on nous discrédite d’emblée si on ne commence pas par « nous ne sommes pas ceux qui vivons le plus de racisme ». Imaginez un seul instant deux personnes débattant de qui des rroms ou des asiatiques sont les plus opprimés ? Quelle absurdité ! Voilà un bon moyen pour affaiblir toutes les luttes contre le racisme ! La concurrence victimaire, la concurrence des mémoires nous affaiblit tous !

    La deuxième raison, c’est la notion problématique de « philosémitisme d’État ». Quand je discute avec quelqu’un qui me parle de philosémitisme d’État, je lui demande qu’est-ce que c’est ? Je reçois des réponses qui s’inscrivent à l’intérieur d’un large spectre de confusion. À une extrémité de ce spectre on me dit : l’État instrumentalise la lutte contre l’antisémitisme pour mieux taper sur les musulmans ou comme aujourd’hui les gilets jaunes. Dans ce cas là, je dis d’accord c’est vrai, l’État fait mine de se préoccuper des juifs alors qu’il s’en sert comme bâton pour mieux taper sur le musulman ou le mouvement social. Mais puisqu’au fond, il s’en bat les reins des juifs et nous utilise en faisant du même coup monter les tensions contre nous, pourquoi ne pas tout simplement appeler ça de l’antisémitisme ? A l’autre bout de ce spectre, on me dit « philosémitisme d’État parce que les juifs sont privilégiés, regarde le diner du CRIF, regarde la banque Rothschild, regarde Israël, regarde la criminalisation de l’antisionisme », certains vont même jusqu’à parler de « privilège juif ! ». Là je dis, mon pauvre, dans quelle monde, dans quelle réalité historique tu vis ? C’est carrément craignos comme croyance. Donc, même si on peut se comprendre, pourquoi utiliser une notion qui conforte les préjugés antisémites qui dit que les juifs sont du côté du pouvoir ?

    La troisième raison, c’est ce que j’appelle l’injonction géopolitique.
    Vous savez, quand on est juif évoluant dans la gauche antiraciste, on rase les murs. On préfère dire qu’on est vegan plutôt que dire qu’on mange casher. Pourquoi ? Parce qu’en ramenant la soi-disante épineuse « question juive » on va nous faire chier ! Très souvent, quand je rencontre un militant de la gauche antiraciste, arrive fatalement le moment ou il me demande avec un regard de travers « et tu penses quoi du conflit israélo-palestinien ? », sous entendu « tu serais pas un peu sioniste sur les bords ? ». En fait c’est ça : il faut d’abord se justifier d’être antisioniste pour pouvoir fréquenter la gauche, alors que comme moi, très peu de juifs ont une histoire en commun avec Israël ! Ma mère est marocaine, mon père égyptien, j’ai grandi en France, c’est quoi ce délire ? Est-ce qu’il vous viendrait à l’esprit en rencontrant un arabe de lui demander son avis sur la politique coloniale de l’Arabie Saoudite vis-à-vis du Yémen ?

    En réalité, la gauche antiraciste semble beaucoup plus préoccupée par les questions d’#antisionisme que d’antisémitisme. Et ainsi, elle trie les juifs ! Les juifs antisionistes avec qui il faut s’allier, et les juifs sionistes qu’il faut combattre ! Il y a donc les bons juifs et les mauvais !
    Vous savez, l’antisémite, lui, est beaucoup plus tolérant, il ne fait pas la distinction entre un juif sioniste et antisioniste, ils sont juifs pareils pour lui !
    Gabriel et Aryeh Sandler, trois et six ans, filles et fils de Jonathan Sandler ainsi que Myriam Monsonégo, huit ans – les victimes de la tuerie antisémite devant l’école de Ozar Hatorah à Toulouse étaient-ils sionistes ? Ce n’est pas la question !!
    Tout aussi absurde : Abel Chennouf, Mohamed Legouad et Imad Ibn Ziaten – tués pendant le même attentat étaient-ils sionistes ? Ce n’est pas la question !!
    Si, ce soir, la gauche #anti-raciste déclare vouloir lutter contre l’antisémitisme, il va falloir cesser la solidarité sélective, sinon il ne s’agit pas de lutte contre le #racisme vécu par les juifs mais d’une utilisation de la lutte contre l’antisémitisme à d’autres fins.
    Merci pour votre écoute. »

    Précisions

    Dès la première phrase de mon intervention qui contient deux mots en hébreu, j’entends « ha, ça commence bien » dans la tribune derrière moi. Dans le public, ça hue, j’entends « Provocateur ! Sioniste ! ». Mon intervention terminée, je rends le micro et fais quelque pas pour reprendre mes esprits, sortir de la stupeur de ce moment bizarre. Je me fais assaillir par des gens qui veulent débattre, des gens qui veulent prendre mon numéro, des gens pas d’accord, des gens venus me soutenir. Puis j’entends ma camarade en train de parler. Plusieurs personnes hurlent pour couvrir sa voix et tentent de lui arracher le micro des mains, dans le public également « Ta gueule ! Ferme ta gueule, provocatrice ! » même si on entend aussi quelques applaudissements. Elle termine sa prise de parole par « et si ça bouge dans la tête des gauchistes et bien Mazal Tov comme on dit chez moi ! ».
    Le micro à peine rendue, une femme vient la voir : « j’ai beaucoup apprécié ce que t’as dis mais je voudrais te dire quand même.... les juifs sont un groupe fermé ». Une deuxième : « je voudrais te poser une question, tu as dit "chez moi" mais c’est où ? c’est pas en France ? c’est en Israël ? ». (...)

    #gauche #antisémitisme #communisme

    • C’est assez puant, ces réactions basées sur des préjugés, des refus d’entendre l’autre. C’est hallucinant, ce mépris pour les orateurs juifs dans une manif contre l’antisémitisme. L’appel de Ménilmontant était sympa mais peut-être un peu satisfait de soi. C’est pire que ce que j’imaginais. Merci de faire passer ce texte qui remet les pendules à l’heure.

    • Au sujet d’une gauche antisémite - Chroniques du déni, Nadia Meziane & David Saïd

      https://www.lignes-de-cretes.org/au-sujet-dune-gauche-antisemite

      Dans cette partie de l’extrême-gauche où parler de l’antisémitisme, c’est depuis quinze ans, dire trois mots vite faits sur combien c’est grave mais pas souvent, avant de parler “d’instrumentalisation” par les “sionistes”, par le pouvoir, par les “racistes”, par les “médias” ? Bref dresser la longue liste de tous les cas où parler d’antisémitisme est suspect, insupportable et contre-productif. Longue liste qui ne connaît guère d’exceptions.

      Ca fait longtemps que nous n’avons plus rien à faire, là. Là, dans cette partie de l’extrême-gauche qui a choisi son camp et bruyamment.

      En 2004 avec Dieudonné. Pour certaines, nous n’avons qu’un souvenir étonné de ce moment. Etonné, pas encore totalement écoeuré. Pour certains, nous avons vu ce « sketch » et l’avons trouvé évidemment antisémite, tout simplement parce que Dieudonné transpirait évidemment la haine, grimé en Juif de caricature, nous n’avons même pas pensé au contexte éventuel, pas plus que nous n’y aurions pensé pour les sketchs de Michel Leeb. Mais les jours suivants, il y avait eu tous ces appels à le défendre, qui expliquaient que tout cela était lié à Israël, appels signés par des organisations communistes, anarchistes, approuvés par plein de camarades. PrisEs par d’autres luttes, désorientéEs et mal à l’aise, nous nous sommes tus après quelques remarques naïves qui nous avaient valu une colère noire de camarades de longue date. Nous n’avions rien compris, nous nous faisions complices de la télé et ennemiEs de la Palestine. Devant cette colère sûre d’elle-même, nous avions été lâches, nous pensions que ça passerait, que c’était un malentendu, et nous nous étions contentés de ne pas aller soutenir Dieudonné, parce que tout de même, ce sketch était antisémite, de cela nous étions sûrs.

      Ce n’est pas passé. Petit à petit, on a commencé à beaucoup parler des Juifs dans notre camp. Il y avait ces noms qui, désormais revenaient de plus en plus souvent. Ca paraîtra aujourd’hui extraordinaire, mais au début des années 2000, nous étions des centaines de militants à ne jamais parler de Bernard Henry Levy ou de Finkielkraut ou de Jacques Attali. Nous connaissions leur nom. Simplement, pour nous, il n’étaient que des noms parmi mille, ceux de tous les éditorialistes, les écrivains, et les politiques qui soutenaient le capitalisme. Nous étions d’extrême-gauche avec une vision simple du monde, divisé en deux, ceux qui soutenaient les luttes sociales et ceux qui ne les soutenaient pas, et passaient à la télé. C’était un peu simpliste, mais cela avait quelque chose de sain. Là dedans, nous ne distinguions pas.


  • Bruno Astarian & R.F. : Ménage à trois: Episode 10 – Théorie de l’interclassisme
    http://www.hicsalta-communisation.com/accueil/menage-a-trois-episode-10-theorie-de-linterclassisme

    L’interclassisme que nous voulons examiner ici est uniquement celui qui consacre l’alliance de la classe moyenne salariée et du prolétariat dans une lutte commune. Ce n’est qu’un cas, historiquement particulier, d’alliance de classes. Il y en a eu bien d’autres, tant dans l’histoire du mode de production capitaliste que dans celle des modes de production antérieurs. Dans tous les cas, y compris celui que nous allons envisager, l’interclassisme unit momentanément deux classes aux intérêts fondamentalement antagoniques contre une ou plusieurs autres. On peut citer l’alliance du prolétariat et de la bourgeoisie dans leurs luttes contre l’aristocratie. Alliance qui n’a pas empêché celle de la bourgeoisie avec la noblesse pour réprimer les soulèvements des serfs, paysans pauvres et prolétaires. On peut retrouver des dynamiques similaires, avec des cocktails de classe variables, dans toute l’histoire du développement capitaliste : formation des États-nations dans les aires centrales de l’accumulation, luttes de libération nationale dans les périphéries, etc. La question mériterait une étude spécifique.

    #théorie #communisme #communisation


  • Les communistes et l’Algérie
    Des origines à la guerre d’indépendance, 1920-1962
    https://editionsladecouverte.fr/catalogue/index-Les_communistes_et_l_Alg__rie-9782348036484.html

    À Paris, on ne sait pas grand-chose, la censure veille et l’opinion française est très mal informée, la presse néglige l’évènement et la thèse officielle s’impose presque « naturellement ». Le 11 mai, L’Humanité, le quotidien national du PCF, publie sans commentaire le communiqué du gouvernement sous le titre « À Sétif, attentat fasciste le jour de la victoire ». Au fil des jours, la version se précise, l’affaire est une provocation des « faux » nationalistes et la répression est la seule réponse à opposer aux émeutiers… Cette condamnation sans nuances pèsera lourd dans les années suivantes. Toute une génération marquée au rouge par le traumatisme de Sétif se prépare activement à la guerre, le congrès du PPA en 1947 décide la création de l’Organisation spéciale (OS) dont les cadres seront à l’origine du 1er novembre 1954.

    https://orientxxi.info/lu-vu-entendu/guerre-d-algerie-communistes-et-nationalistes-le-grand-malentendu,2903

    source : @orientxxi

    De Sotteville à Sétif - Jean-Luc Debry

    C’est l’aventure d’un jeune homme qui étouffe sous les bombes de Rouen en 1944, et qui croyant devenir enfin un acteur de l’histoire, se retrouve à faire de la figuration dans le Sétif en 1945, en plein massacre colonial.
    C’est un récit reconstruit à partir de lectures et de recherches. Il permet de décrire ce que beaucoup de civils vivaient sous les bombes américaines et de dresser le tableau du climat de répression coloniale qui prévalait en Algérie à l’époque.

    http://www.insomniaqueediteur.com/publications/le-soldat-francaoui

    #Algérie #Sétif #FLN #communisme #nationalisme #histoire


  • De l’ultra-gauche à la #communisation
    http://www.zones-subversives.com/2019/01/de-l-ultra-gauche-a-la-communisation.html

    Ce recueil de textes reste particulièrement précieux. Ces analyses, proposées autour de la contestation des années 1968, soulèvent de nouvelles questions. Elles tentent de montrer les angles morts des anciennes théories révolutionnaires du mouvement ouvrier. Ces réflexions émergent dans un contexte historique précis. Les luttes sociales restent importantes, mais elles sortent des vieux modèles anarchistes ou marxistes. Ces textes permettent de repenser les luttes sociales et la rupture avec le capitalisme.

    Plusieurs réflexions tranchent avec le tout venant gauchiste et avec le prêt-à-penser militant. Ces groupes sortent même de leur propre tradition conseilliste. L’autogestion, et même les conseils ouvriers, ne sont qu’une autre forme de gestion du capitalisme. Le travail, l’échange marchand et la valeur peuvent perdurer même avec une gestion des usines par les ouvriers.

    #communisme #théorie

    http://entremonde.net/rupture-dans-la-theorie-de-la


  • Fichier audio de la présentation de La Matérielle, faite le 24 janvier par Roland Simon à la librairie Publico
    http://dndf.org/?p=17620

    Dans l’après Mai 68, Christian Charrier par­ti­cipe à la refonte de la théo­rie de la lutte des clas­ses et de la révo­lu­tion com­mu­niste. S’ins­cri­vant dans un rap­port cri­ti­que à dif­fé­rents cou­rants hété­ro­doxes du mou­ve­ment ouvrier et révo­lu­tion­naire (Internationale situa­tion­niste, Socialisme ou Barbarie, gau­ches com­mu­nis­tes, com­mu­nis­mes de conseils), cette refonte avan­çait que la révo­lu­tion n’était plus affir­ma­tion du pro­lé­ta­riat deve­nant classe domi­nante et libé­rant le tra­vail, mais néga­tion du pro­lé­ta­riat et de toutes les clas­ses, abo­li­tion du tra­vail : com­mu­ni­sa­tion. Entre 2002 et 2006, sur le site web La Matérielle, Christian Charrier se livre à un bilan cri­ti­que déca­pant de cette séquence théo­ri­que qui, croyant tout remet­tre en cause, se révèle encore trop soli­daire de la spé­cu­la­tion hégé­lienne. En ana­ly­sant les trans­for­ma­tions du capi­ta­lisme depuis une cin­quan­taine d’années et le cours des luttes, c’est en effet au schéma tra­di­tion­nel d’une classe por­teuse par sa néga­ti­vité d’un « sens de l’his­toire » qu’il s’agit de s’oppo­ser.

    #communisme #communisation #théorie

    http://entremonde.net/la-materielle


  • Comment changer le cours de l’#histoire | Eurozine
    https://www.eurozine.com/comment-changer-le-cours-de-lhistoire

    Depuis des siècles, le récit expliquant les origines de l’#inégalité sociale est simple. Pendant la plus grande partie de leur histoire, les hommes vécurent dans des petits groupes égalitaires de #chasseurs-cueilleurs. Puis vint l’#agriculture, accompagnée de la #propriété privée, puis la naissance des #villes signifiant l’émergence de la #civilisation à proprement parler. Si la civilisation eut bien des aspects déplorables (les guerres, les impôts, la bureaucratie, la patriarchie, l’esclavage, etc.), elle rendit également possibles la littérature écrite, la science, la philosophie et la plupart des autres grands accomplissements humains.

    Tout le monde, ou presque, connaît les grandes lignes de cette histoire. Depuis l’époque de Jean-Jacques #Rousseau, au moins, elle a informé notre conception de la forme générale et de la direction de l’histoire humaine. Cela est d’autant plus important que ce #récit définit dans le même temps ce que nous percevons comme nos possibilités #politiques. La plupart d’entre nous considère la civilisation, et donc l’inégalité, comme une triste nécessité. Certains rêvent du retour à un #passé #utopique, de la découverte d’un équivalent industriel au “#communisme primitif” ou même, dans les cas les plus extrêmes, de la destruction complète de la civilisation et du retour à une vie de cueillette. Personne, cependant, ne remet en cause la structure élémentaire de cette histoire.

    Et pourtant, ce récit est fondamentalement problématique.

    Car il n’est pas vrai.

    • Pfiou je viens enfin de finir cet article de vulgarisation de l’actualité des connaissances archéo-anthropologiques (oui ça fait deux semaines que je le lis en plusieurs fois…). Il est vraiment super important, je trouve !

      Le premier pavé dans la mare sur notre liste concerne les origines et l’étendue de l’agriculture. La vision selon laquelle celle-ci a constitué une transition majeure dans les sociétés humaines ne repose plus sur aucun fondement solide. Dans les parties du monde où plantes et animaux furent d’abord domestiqués, il n’y eut en fait aucun “revirement” discernable du Cueilleur du Paléolithique à l’Agriculteur du Néolithique. La “transition” entre une vie reposant essentiellement sur des ressources sauvages à une autre fondée sur la production alimentaire s’étendit spécifiquement sur quelque chose comme trois mille ans. Alors que l’agriculture mit au jour la possibilité de concentrations de la richesse plus inégales, dans la plupart des cas, ceci ne commença que des millénaires après ses débuts. Entre les deux périodes, des individus dans des zones aussi retirées que l’Amazonie et le Croissant fertile du Moyen-Orient s’essayaient à l’agriculture pour voir ce qui leur convenait, une “agriculture ludique” si l’on veut, alternant annuellement entre les modes de production, autant qu’ils allaient et venaient en matière de structures sociales.

      […]

      Selon toute évidence, cela n’a plus aucun sens d’utiliser des expressions comme “la révolution agricole” lorsque l’on traite de processus aussi démesurément longs et complexes. Comme il n’y eut pas d’État semblable à l’Éden, à partir duquel les agriculteurs purent démarrer leur marche vers l’inégalité, il y a encore moins de sens à parler de l’agriculture comme ce qui donna naissance aux rangs et à la propriéte privée. S’il y a une chose à dire, c’est que c’est parmi ces populations – les peuples du “Mésolithique” – qui refusèrent l’agriculture pendant les siècles de réchauffement de l’Holocène précoce, que l’on trouve une stratification s’enracinant progressivement

      […]

      Dans au moins certains cas, comme au Moyen-Orient, les premiers agriculteurs semblent avoir consciemment développé des formes alternatives de communauté, pour accompagner leur mode de vie de plus plus intensif en travail. Ces sociétés néolithiques semblent remarquablement plus égalitaires lorsqu’on les compare à celles de leurs voisins chasseurs-cueilleurs, avec une hausse spectaculaire de l’importance économique et sociale des femmes, clairement reflétée dans leur vie rituelle et leurs arts

      […]

      Ces découvertes récentes montrent combien nos connaissances de la distribution et de l’origine des premières villes sont faibles, et combien aussi ces villes sont beaucoup plus vieilles que les systèmes de gouvernement autoritaire et d’administration par l’écrit que nous supposions jusqu’alors nécessaires à leur fondation. Et dans les centres mieux établis de l’urbanisation – la Mésopotamie, la vallée de l’Indus, le bassin de Mexico – il y a de plus en plus de preuves que les premières villes étaient organisées selon des règles consciemment égalitaires, les conseils municipaux conservant une autonomie significative par rapport au gouvernement central. Dans les deux premiers cas, les villes avec des infrastructures civiques sophistiquées fleurissaient pendant plus d’un demi-millénaire, sans aucune trace de sépultures et monuments royaux, sans grandes armées ou autres moyens de coercition à grande échelle, ni indice d’un contrôle bureaucratique direct sur la vie de la plupart des citoyens.

      […]

      Les cités égalitaires, même les régions confédérées, sont des lieux communs historiques. Ce que ne sont pas les familles et ménages égalitaires. Une fois que le verdict historique sera tombé, nous verrons que la perte la plus douloureuse des libertés humaines commença à petite échelle – au niveau des relations de genre, des groupes d’âge et de la servitude domestique – c’est-à-dire le type de relations où la plus grande intimité s’accompagne simultanément des plus profondes formes de violence structurelle. Si nous voulons vraiment comprendre comment il est devenu un jour acceptable pour les uns de transformer la richesse en pouvoir, et pour les autres de se faire dire que leurs besoins et que leurs vies ne comptaient pas, c’est bien là qu’il faudrait regarder. C’est là aussi, prédisons-nous, que le travail, le plus âpre qui soit, de création d’une société libre, devra se dérouler.

      BAM !!!

      #anthropologie #archéologie #vulgarisation #Histoire #préhistoire #structure_sociale #État #inégalité #David_Graeber #David_Wengrow #Rousseau #chasseurs-cueilleurs #agriculture
      critique de #Jared_Diammond et #Francis_Fukuyama entre autre
      @nicolasm :)


  • Présentation publique de La Matérielle
    http://dndf.org/?p=17513

    MARSEILLE, le 17 janvier à partir de 18h30, au local de MANIFESTEN, rue Thiers.

    PARIS, le 24 janvier à 19h à la librairie PUBLICO 145, Rue Amelot, 75011 Paris

    Les apports de la Matérielle se laissent le mieux saisir dans l’objet auquel elle entend donner la primauté : la situation actuelle. Le fait qu’au cours du grèves de mai-juin 2003 « la lutte » soit devenue le « seul horizon des luttes » n’est pas à voir comme un simple manque, comme le signe de ce que rien ne s’est passé. C’est au contraire la dimension positive d’une situation sans médiations politiques ou syndicales susceptibles de donner un sens aux activités des grévistes au-delà de celui qu’ils développent au cours des grèves elles-mêmes. Cette dimension est une détermination objective à part entière et non l’aiguillon de la recomposition d’un nouveau sujet révolutionnaire à l’instar de l’ouvrier social de Hardt et Negri. Il s’agit de se confronter à ce qui est : en mai-juin 2003, toute unité du prolétariat brille par son absence, et les négociations entre prolétaires et capitalistes se sont progressivement déplacées du niveau de l’État à celui, local, de l’entreprise. Ces analyses se sont trouvées confirmées par le mouvement bien étrange auquel nous avons eu affaire, en France, entre mars et juillet 2016. Au cours de ce mouvement, les espaces mêmes qui avaient été créés en alternative au calendrier saccadé des journées de mobilisation nationale – Nuit Debout, ainsi que les innombrables comités de lutte et assemblées générales – ont pourtant pu être le théâtre de l’imploration d’une unité du prolétariat auprès des centrales syndicales sous la bannière de la « convergence des luttes ». Aussi, la déconnexion entre les niveaux local et global des luttes repérée par la Matérielle dès 2003 semble désormais achevée, puisqu’en 2016, certains des tracts desdites centrales se contentèrent d’annoncer la nécessité de se mobiliser… localement. Dans cette situation, nulle stratégie, nulle perspective ne transcende les pratiques des prolétaires – ni même celle d’une solution « collective », puisqu’il est désormais courant d’avoir un recours passager aux syndicats dans le seul but de satisfaire à des intérêts de court terme.

    #livres #édition #communisme #communisation #théorie



  • Das Foto, dass wir gerne drucken würden - B.Z. Berlin


    Décidément ce journal de droite n’apprécie pas du tout le sénateur de la culture du gouvernement de Berlin.

    Das Landgericht Berlin droht Senator Lederer mit Ordnungshaft ...
    25. Nov. 2018 ... Der Direktor der Gedenkstätte Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, darf an seinen Arbeitsplatz zurückkehren.

    Ce gros titre fait croire aux lecteurs moins avertis que le le sénateur risque une peine de prison à cause de sa politique. Bien entendu ce n’est pas le cas.

    Après la réunion commémorative à l’occasion du centenaire de la fondation du parti communiste allemand (KPD) la droite crie au scandale et essaye de ridiculiser les figure de proue de la gauche. Klaus Lederer est le politicien le plus populaire de la ville et voilà une belle occasion pour le présenter dans une pose typique pour l’ère de Staline.

    Il est vrai que la tête d’Ernst « Teddy » Thälmann est plus réussie que celle du beau Klaus.

    Enfin pour compléter voici une petite collection de gros titres du journal B.Z.

    „Kriminelle Energie!“ CDU-Vize fordert Rücktritt von Lederer
    29. Nov. 2018 ... CDU-Politiker Arnold Vaatz wirft Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) schwere Rechtsverstöße im Fall Knabe vor.

    Hat Lederer in Hohenschönhausen doch ein falsches Spiel gespielt ...
    25. Okt. 2018 ... 9. von Klaus Lederer (Linke) gefeuert: Hubertus Knabe, Leiter der Gedenkstätte Hohenschönhausen

    Kultursenator Lederer sperrt das Mauermuseum auf Twitter
    27. Aug. 2018 ... Kultursenat gegen Mauermuseum – Klaus Lederer (44, Linke) gegen Alexandra Hildebrandt (59

    Ex-Gedenkstätten-Leiter Hubertus Knabe klagt sich vorerst ...
    24. Nov. 2018 ... Berlins Kultursenator Klaus Lederer will dagegen vorgehen. Wegen Sexismus- Vorwürfen gegen seinen Stellvertreter musste Hubertus Knabe, ...

    Ist Klaus Lederer ein guter Senator oder ein ...
    14. Juni 2018 ... Der Eigentümer wollte das Radialsystem veräußern und Kultursenator Klaus Lederer machte sich für den Ankauf stark. Die rot-rot-grüne ...

    #Allemagne #politique #presse #communisme #droite #histoire #rofl


  • 100 Jahre KPD: Fraktion DIE LINKE. im Abgeordnetenhaus von Berlin
    https://www.linksfraktion.berlin/aktuelles/termine/detail/news/100-jahre-kpd

    Ein Rückblick auf die widerspruchsvolle und wechselvolle Geschichte dieser Partei

    Vor hundert Jahren – am 31. Dezember 1918 und dem 1. Januar 1919 – wurde die Kommunistische Partei Deutschlands im Festsaal des Preußischen Landtags gegründet. In den Monaten nach ihrer Gründung durch die Ermordung Rosa Luxemburgs, Karl Liebknechts, Leo Jogiches’ und Eugen Levinés ihrer wichtigsten Köpfe beraubt, rang sie um die richtige Strategie während der durch Revolution und Konterrevolution gekennzeichneten Anfangsjahre der Weimarer Republik. Die Kommunistische Internationale – ursprünglich gegründet als Zusammenschluss revolutionärer Parteien – wurde mehr und mehr zum Instrument sowjetischer Außenpolitik und die KPD zum Spielball der machtpolitischen Kämpfe in der Sowjetunion. Fatal die »Sozialfaschismustheorie« und die Bildung eigener »roter Gewerkschaften«, statt der von oppositionellen kommunistischen und linkssozialistischen Gruppierungen geforderten konsequenten Einheitsfrontpolitik gegen den aufkommenden Faschismus.

    Anlass genug am historischen Gründungsort auf die widerspruchsvolle und wechselvolle Geschichte dieser Partei zurückzublicken und über Schlussfolgerungen für linke Politik heute nachzudenken.

    Mit Beiträgen von Bernd Riexinger, Rhonda Koch (Linke.SDS), Dr. Marcel Bois, Dr. Ronald Friedmann und Dr. Manuela Schmidt. Texte von Tucholsky, Luxemburg und Liebknecht.

    Livemusik von Kai Degenhardt.

    #Allemagne #Berlin #politique #histoire #communisme


  • 31.12.2018 : Die radikale Partei (Tageszeitung junge Welt)
    https://www.jungewelt.de/artikel/346323.kpd-gr%C3%BCndung-die-radikale-partei.html

    Il y a cent ans dans la nuit du 31.12.1918 au 1.1.2019 au Preußischer Landtag des ancien social-démocrates en désaccord avec la politique réactionnaire des dirigeants SPD créent le parti communiste allemand Deutsche Kommunistische Partei (KPD). Le journal Junge Welt publie des extraits de discours de quelques fondateurs.

    Peu après le 15 janvier 1919 ses membres les plus célèbres Rosa Luxemburg et Kartl Liebknecht sont assassinés avec la complicité de Gustav Noske, un haut responsable social-démocrate qui s’était donné la tâche de mater la révolution allemande avec des troupes commandés par des officiers qui allaient constituer le noyau du pouvoir nazi quelques années plus tard.

    Die Gründergeneration der Kommunistischen Partei Deutschlands hat die Partei zur Jahreswende 1918/19 als Revolutionspartei konzipiert. Die Annahme, dass Kapitalismus und bürgerlicher Staat in eine ausweglose Krise geraten seien, die entweder mit der sozialen Revolution oder einer sozialen Katastrophe enden würde, einte alle Fraktionen und Strömungen der Partei. Eine bestimmte politische Taktik war damit allerdings noch nicht verbindlich vorgegeben. Die Debatten in der jungen Partei drehten sich deshalb vor allem um die Frage, wie diese Einsicht in die politische Praxis zu übersetzen sei – auf dem Gründungsparteitag in der Form einer Auseinandersetzung über die Wahlbeteiligung bzw. über die Gewerkschaften. Anfang 1922, als die ersten, aus diesen Konflikten resultierenden Abspaltungen nach links und rechts bereits erfolgt waren, hat August Thalheimer dieses zentrale Problem der Parteientwicklung in der Zeitschrift Die Internationale noch einmal umrissen: Es liege, so Thalheimer, auf der Hand, dass, sollte die Einschätzung, der Kapitalismus befinde sich in einer finalen Krise, sich als nicht zutreffend erweisen, »für die kommunistische Politik, und also für kommunistische Grundsätze und am Ende auch für die kommunistische Partei kein Boden mehr da ist. Wenn der Kapitalismus aus dieser seiner ungeheuren Krisis zu ›normaler‹ Funktion zurückkehrt, so folgt daraus politisch die Rückkehr zur ›normalen‹ sozialdemokratischen Politik und Partei, die ihre verschiedenen Färbungen und Flügel haben mag, in der aber keine grundsätzlich verschiedenen programmatischen und taktischen Einstellungen möglich sind.« Das hieß: Eine kommunistische Partei funktioniert, wenn sie sich selber ernst nimmt, nur in Krisenphasen, in denen die Möglichkeit der Revolution zumindest angelegt ist. Ein Plädoyer gegen »kommunistische Grundsätze« ist das gerade nicht: Es ist der Hinweis, dass auch eine politische Partei, die einmal mit solchen radikalen Grundsätzen angefangen hat, gefährdet ist, »zur ›normalen‹ sozialdemokratischen Politik« herabzusinken. Die Geschichte der kommunistischen Parteien im vergangenen Jahrhundert ist auch eine Geschichte dieses Verfalls. Ein Rundgang durch die großen Themen des Gründungsparteitages lohnt sich nicht zuletzt aus diesem Grund.
    Kritik des »linken« Reformismus

    Die USPD ist tot

    »Wir sehen hier, wie die USP nicht nur in ihren Führern verderbt ist, sondern, allerdings wesentlich mit durch die Politik ihrer Führer, auch in den Massen sich der Zersetzungsprozeß in einer sehr deutlichen, in einer geradezu unerträglichen Weise geltend macht. Die Mitgliedschaften, und zwar hier unter Förderung durch den Parteivorstand, der dieser Politik noch nicht abgeschworen hat, sie gehen bei den Wahlen zusammen mit den Mehrheitssozialisten. Die Mitgliedschaften verschmelzen sich in immer größerem Umfange. Wir haben in dem einen seltenen, aber wahrscheinlich bald nicht mehr so seltenen Falle Eduard Bernsteins einen Fall der Zugehörigkeit zu beiden Parteien. Dieser Vorgang kennzeichnet die innere Zersetzung, die absolute Unhaltbarkeit der ganzen Partei, nicht nur in bezug auf einzelne Personen, sondern auch in bezug auf die Zusammensetzung der Mitgliedschaften selbst. Es ist eine Scheidung notwendig. Im Grunde ist die USP bereits heute tot, und im Grunde ist dieser Austritt aus dem Kabinett nichts anderes als ein mißglückender Versuch, den Leichnam noch einmal zum Leben zu erwecken.« (Karl Liebknecht)

    Der große Trennungsstrich

    »Es gilt nun heute, jetzt, vor aller Öffentlichkeit den großen Trennungsstrich zu ziehen. Wir haben keine Gemeinschaft mehr mit der USP, wir müssen eine selbständige Partei werden. Wenn wir heute auseinandergehen, muß eine neue Partei gegründet sein, eine Partei, die im Gegensatz zu den scheinsozialistischen Parteien steht, zu denen auch die USP zu rechnen ist, im Gegensatz zu den Parteien, die das Wort Sozialismus mißbrauchen, um die Massen zu verwirren und den herrschenden Klassen in die Hände zu arbeiten, eine Partei, die entschlossen und rücksichtslos die Interessen des Proletariats vertritt, eine Partei, die geschlossen und einheitlich zusammengesetzt ist im Geiste und im Willen, eine Partei, die ein klares Programm hat, eine Partei, in der das Ziel und die Mittel zum Ziele gewählt sind mit klarer Entschlossenheit, mit einer Entschiedenheit, die nicht verwirrt werden kann, [in der] die Mittel gewählt worden sind nach den Interessen der sozialistischen Revolution, nach den Interessen, die die sozialistische Weltrevolution erfordert.« (Karl Liebknecht)

    Mitmacherei der USPD

    »Die USP (…) entstand durch Zusammenschluß verschiedenartiger Elemente, die weder in den Grundsätzen noch in der Taktik übereinstimmen und in den offiziellen Instanzen überwiegend eine verhängnisvolle scheinradikale Impotenz verkörpern. Die Politik der USP war von Anbeginn niemals eine solche der sozialistischen Klarheit, des entschlossenen Klassenkampfes, des konsequenten Internationalismus, sondern nur eine solche der opportunistischen Verworrenheit, der ängstlichen Kompromisselei, der nationalen Rechnungsträgerei und so von Anfang an zur Aktionsunfähigkeit verdammt. Seit der Novemberrevolution hat sich die Halbheit und Unsicherheit dieser Politik bis zur völligen Prinzipienlosigkeit gesteigert. Obwohl die Mehrheitssozialisten schon am 9. November unzweideutig erklärten, daß sie eine proletarisch-revolutionäre Politik auch künftig ablehnen würden, traten Vertreter der USP in das paritätische Kabinett ein. Sie haben damit der Verwirrung und Versumpfung der Arbeiter- und Soldatenmassen stärksten Vorschub geleistet, indem sie den Ebert-Scheidemann als Feigenblatt dienten. Sie haben sich acht Wochen lang aller Verbrechen und Verrätereien der ›sozialistischen‹ Regierung, deren Ziel die Wiederherstellung und Erhaltung der kapitalistischen Klassenherrschaft ist, durch Duldung oder offene Mittäterschaft mitschuldig gemacht. Sie haben die Voraussetzungen für ein rapides Anwachsen der gegenrevolutionären Mächte schaffen helfen und in verderblichster Weise dazu beigetragen, die revolutionäre Kraft der Arbeiter zu schwächen.« (Resolution, gegen eine Stimme angenommen)

    Wahlbeteiligung und Parlament

    Funktion der Nationalversammlung

    »Die Nationalversammlung wird ganz nach Wunsch der Bourgeoisie, ganz nach dem Wunsche ihrer Agenten Ebert und Scheidemann ein gefügiges Instrument in den Händen der Gegenrevolution sein. Es ist kein Zweifel, daß in dieser Nationalversammlung die Vertreter der entschlossenen revolutionären Richtung innerhalb des Proletariats in der Minderheit sich befinden werden. Parteigenossen! Trotzdem schlagen wir Ihnen vor, die Nationalversammlungswahlen nicht beiseite liegen zu lassen. Wir schlagen Ihnen vor, in diese Wahlen zur Nationalversammlung einzutreten mit aller Kraft. (Rufe: ›Niemals!‹ ›Nein!‹) Lassen Sie mich ausreden! Sprechen Sie Ihr ›Niemals!‹ erst am Schluß. Wir schlagen Ihnen vor, in diese Wahlen einzutreten und sie durchzukämpfen mit aller Erbitterung und aller Energie und aller Kampfesfreudigkeit, sage ich Ihnen, die Sie gezeigt haben in jedem Kampfe, um jede Position, die die Gegenrevolution bis jetzt vor Ihnen aufgerichtet hat. (Rufe: ›Vergeudung von Kraft!‹) Parteigenossen! Man sagt Vergeudung von Kraft. Ja, der Genosse hat recht. Wenn die Positionen, die die Gegenrevolution vor uns aufrichtet, genommen werden können ohne Kraftaufwand, ohne daß wir sie stürmen, dann hat der Genosse Kahlert recht. Solange die Bourgeoisie nicht bereit ist, das zu tun, solange wird sie uns den Kampf aufdrängen, solange sie freiwillig nicht einen Schritt zurückgeht, solange sie kämpft, solange ist es unsere Aufgabe, den Kampf mit der Bourgeoisie aufzunehmen um jede Position, in der sie sich befindet.« (Paul Levi)

    Jusqu’à la vente du terrain aux promoteurs immobiliers on pouvait visiter à Chausseestraße 121 un monument en souvenir de la fondation du prédécesseur du KPD Spartakusbund le 11. novembre 1918. Cette confédération était le fruit du travail depuis le mois d’août 1914 de socialistes de gauche rassemblés sous le nom Gruppe Internationale
    https://www.openstreetmap.org/node/2946522911

    ADN-ZB-Kohls- 8.11.1958-Spartakus-Gedenkstätte in Berlin eingeweiht. Zu einem Höhepunkt der Veranstaltungen am Vorabend des 40. Jahrestages der Novemberrevolution wurde die Einweihung der Spartakus-Gedenkstätte auf dem Grundstück Chauseestraße 121 in Berlin-Mitte am 8.November 1958. Mehrere Hundert Berliner Bürger aus beiden Teilen der Stadt, Kampfgruppen sowie Vertreter des Magistrats, der Parteien und Massenorganisationen waren zu der bedeutsamen Feierstunde erschienen. UBz: Während der Ansprache von Professor Dr.Mette, Vorsitzender des Kulturbundes Berlin.

    Inschrift im Hintergrund:
    Spartakus das heisst Feuer und Geist, das heisst Seele und Herz, das heisst Wille und Tat der Revolution des Proletariats.
    Karl Liebknecht

    Photograph: Ulrich Kohls

    Gedenktafeln in Berlin - Spartakus


    Foto : Holger Hübner

    Der Stein, der links neben einer ehemaligen Kaufhalle stand, existiert nicht mehr. Interessanterweise gab es lt. Telefonbucheintrag im Jahr 1941 hier noch das Rechtsanwaltsbüro Dr. Wilhelm Liebknecht (Tel. 41 33 10, Privatanschrift NW 87 [Hansaviertel], Klopstockstraße 20, Tel. 39 36 32).

    Im 2. Stock des früher hier stehenden - im Zweiten Weltkrieg zerstörten - Hauses, im Anwaltsbüro der Brüder Liebknecht, trafen sich am 1. Januar 1916 unter Vorsitz von Karl Liebknecht u.a. die oppositionellen SPD-Funktionäre Käthe Duncker, Hugo Eberlein, Rudolf Lindau, Franz Mehring, Wilhelm Pieck, Georg Schumann zur 1. Reichskonferenz der „Gruppe Internationale“. Sie beschlossen „zur Aufklärung, Mobilisierung und Organisierung der Werktätigen“ die Herausgabe der „Politischen Briefe“ mit dem Titel „Spartakus“ unter der Redaktion von Leo Jogiches. Die Gruppe nannte sich am 11. November 1918 in Spartakusbund um, aus diesem entstand die KPD.

    Eine große Steinwand trug zuvor dieselbe Inschrift in ganz unwesentlich veränderter Zeilenaufteilung („der Revolution“ und „des Proletariats“ bildeten jeweils eine Zeile), darunter aber stand zusätzlich: An diesem Platz stand das Haus, in dem unter Vorsitz / Karl Liebknechts am 1. Januar 1916 / die Spartakusgruppe, die Keimzelle der Kommunistischen Partei Deutschlands gegründet wurde

    Die Gedenkstätte wurde aus Anlass des 40. Jahrestags der Novemberrevolution eingeweiht


    prise de vue Google streetview 2008

    Hausnummern 121–131
    https://de.wikipedia.org/wiki/Chausseestra%C3%9Fe#Die_westliche_Stra%C3%9Fenseite_entlang


    Blick aus der Schlegelstraße auf die Chausseestraße 121–123
    Hofansicht Chausseestraße 123

    Auf dem südlich angrenzenden freien Platz wurde zu DDR-Zeiten neben der Kaufhalle in einer kleinen Grünanlage ein Spartakus-Gedenkstein auf dem Grundstück Chausseestraße 121 aufgestellt. Unter symbolischen Flammen steht auf dieser Stele in großen Buchstaben der Name des SPARTAKUS mit einem Zitat von Karl Liebknecht und auf der Rückseite wird darauf hingewiesen, dass an diesem Platz am 1. Januar 1916 der Spartakusbund als Keimzelle der Kommunistischen Partei Deutschlands gegründet wurde. Bis zur Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht betrieb Liebknecht im früheren Haus Chausseestraße 121 zusammen mit seinem Bruder eine Rechtsanwaltspraxis. Das Haus Chausseestraße 121 wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der aus der DDR-Zeit stammende Gedenkstein steht nun neben dem Neubau der Nummer 121 und blieb somit als Teil der bewegten Geschichte dieser Straße


    Les nouveaus bâtiments construites à l’adresse Chausseestraße 121 sont visibles sur cette photo de satellite pris en 2018. Il n’y a plus de trace du mémorial Spartacus.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Spartakusbund
    https://de.wikipedia.org/wiki/Rosa_Luxemburg
    https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Liebknecht

    #Allemagne #révolution #histoire #communisme #Berlin #Mitte #Chausseestraße #Niederkirchnerstraße #Prinz-Albrecht-Straße

    • @reka C’est quand même une histoire triste, surtout quand on se rend compte que les associations réactionnaires d’anciens militaires continuent d’exister et jouissent du soutien officiel de l’armée de l’Allemagne démocratique de nos jours.

      Par le texte suivant on apprend que le bâtiment situé à Chausseestraße 94 joue un rôle important pour la communication des traditions militaristes. A travers la petite enquête je viens de localiser la maison des anciens combattants où mon grand père se rendait régulièrement pendant son temps libre dans les années 1920/1930. Dans son texte le chef da la confération Kyffhäuser ne cache pas le fait que son association était interdite par les alliées après 1945 à cause de son rôle dans l’état nazi. Aujourd’hui les locaux de l’association se trouvent dans l’ancienne Hermann-Göring-Kaserne transformé en quartier général de francais Quartier Napoléon après 1945. On l’a fallacieusement renommé en Julius-Leber-Kaserne. Ce résistant anzi-nazi berlinois était un membre du SPD clandestin entre 33/45.

      Kyffhäuser Landesverband Berlin e.V. - Der Landesverband Berlin
      http://www.lv-berlin.de/der-landesverband-berlin


      Point de passage entre Berlin-Ouest et l’Est. Les locaux de la Kyffhäuserbund se trouvaient dans le deuxième bâtiment à droite.

      Der Landesverband Berlin, so wie wir ihn heute kennen, hat mehrere Vorgänger im 20. Jahrhundert gehabt.

      Der Landesverband Berlin – Brandenburg wurde am 01. September 1933 aus dem damaligen Provinzial-Kriegerverband Berlin und den Regierungsbezirks-Kriegerverbänden Potsdam und Frankfurt/Oder gebildet. Damit ging auch die langjährige Tradition dieser drei Verbände auf den Landesverband über. Später musste der Landesverband Berlin-Brandenburg eine Umgliederung vornehmen und zu seinem großen Bedauern die Kreisverbände des früheren Regierungsbezirks-Kriegerverbandes Frankfurt/Oder an den neu zu bildenden Landesverband Ostmark abgeben. Seit dieser Zeit umfasste der Landesverband Berlin-Brandenburg die Gebiete Groß-Berlins und des Regierungsbezirks Potsdam mit 33 Kreisverbänden, denen 1576 Kameradschaften mit 119.941 Kameraden unterstanden.

      Die Geschäftsstelle des Landesverbandes Berlin-Brandenburg befand sich in der Chaussee Str. 94. Das Haus steht heute noch und dient als Wohn – und Geschäftshaus. Bis 1990 diente das Gebäude in Teilen als Dienstgebäude der Grenzübergangsstelle Chausseestr. zwischen Berlin-Ost (Mitte) und Berlin-West (Wedding)

      In dieser Form bestand der Landesverband Berlin-Brandenburg bis zu seiner Auflösung am 03. März 1943.

      Nach 1945 erfolgte das Verbot aller Kriegervereine durch die Alliierten.

      Im Jahre 1952 erfolgte die Neugründung als „Kyffhäuser Veteranenwohlfahrtsbund“ mit dem Vorsitzenden Wilhelm Böhmer. Ab 16. Oktober 1952 erfolgte die Umbenennung in Landes- und Gebietsverband (LGV) im Kyffhäuserbund e.V. Im Jahre 1953 verfügte der LGV Berlin über 10 Kreisverbände (KV) mit 50 Kameradschaften (KK), welche bis zu einem Mitgliederbestand von 1.400 Mitgliedern im Jahre 1954 aufwuchs. Schwerpunkt der Arbeit in den Gliederungen war schon damals der Schießsport und das soziale Engagement. Im Jahre 1965 gab es im LGV auch 14 Frauenkameradschaften, sowie die Bundesfrauenreferentin Milly Lönser. Bis zum Jahre 1967 wuchs der Mitgliederbestand bis auf 2.340 Kameradinnen und Kameraden an. Bereits Ende der 70iger Jahre deutete sich ein Trend an, der bis heute nicht gestoppt werden konnte – der Mitgliederrückgang. Im Jahre 1978 umfasste der Mitgliederbestand noch 1.042 Mitglieder.

      In den achtziger Jahren wurde dann auf solider Basis durch mehrere Landesvorsitzende die Arbeit, insbesondere der Schießsport, aber auch die Sozialarbeit geleitet. Stellvertretend seien dafür genannt: Kurt Kumpf und Inge Scherf. Auch nach dem Fall der Mauer konnte der Rückgang der Mitgliederzahlen nicht gestoppt werden. Er war in zwischen auf ca. 380 Mitglieder in 12 Kameradschaften und 4 Kreisverbänden zurückgegangen. Zu Beginn der 2000er Jahre wurden dann auf Grund fehlender Notwendigkeit die vier Kreisverbände aufgelöst.

      Im Jahre 1997 erfolgte der Umzug der Landesgeschäftsstelle, von der Monumentenstr. in Kreuzberg, in die Julius-Leber-Kaserne unter das Dach des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr / Landesgruppe Berlin, da der Kyffhäuserbund Mitglied im Beirat für Freiwillige Reservistenarbeit ist und Anteile an der Reservisten Service Gesellschaft hält.

      Seit Anfang der 90er Jahre heißt der Landesverband nun Kyffhäuser Landesverband Berlin e.V.

      Heute gibt es noch ca. 200 Mitglieder in sechs Kameradschaften. Diese haben sich mit ganzer Kraft dem Schießsport und der Sozialarbeit verschrieben. Hier wird eine hervorragende Arbeit geleistet, z.B. in der Sozialarbeit durch unsere Landesfrauenreferentin Ursula Stalla bis zum Jahre 2016 und ab der Jahreshauptversammlung 2016 Dietrich Knüppel, oder im Schießsport durch unsere Schießwarte Uwe Zingler und Gerd Buchwald. Der Landesvorsitzende (seit 2000) Wolfram Mandry verleiht durch seine Mitarbeit im Bundesvorstand auch einem so kleinen Landesverband wie dem Berliner, Gewicht und Stimme. Die Kameradinnen und Kameraden werden auch in Zukunft alles dafür tun, dass unser Landesverband und der Kyffhäuserbund noch lange in Berlin präsent sind, denn so eine lange Tradition, die bis auf das Jahr 1786 zurückgeht, auf die wir zurück blicken können wird und darf nicht untergehen.

      Wolfram Mandry
      Landesvorsitzender

      https://de.wikipedia.org/wiki/Kyffh%C3%A4userbund

      https://www.berlin.de/mauer/orte/ehemalige-grenzuebergaenge/chausseestrasse

      #militarisme #guerre #colonialisme #revanchisme



  • Why Women Have Better Sex Under Socialism
    https://www.jacobinmag.com/2018/11/kristen-ghodsee-women-sex-under-socialism-eastern-bloc-communism

    One of the most positive features of state socialism, Ghodsee argues, is that it gave women economic independence from men. In the former Soviet countries, women may not have been able to take part in free elections or find a diversity of consumer goods, but they were guaranteed public education, jobs, housing, health care, maternity leave, child allowances, child care, and more. Not only did this arrangement liberate women and men alike from the anxieties and pressures of sink-or-swim capitalism; it also meant that women were much less likely to rely on male partners for the fulfillment of basic needs. This in turn meant that heterosexual women’s romantic relationships with men were more optional, less constrained by economic considerations, and often more egalitarian. As Ghodsee writes in her book:

    When women enjoy their own sources of income, and the state guarantees social security in old age, illness, and disability, women have no economic reason to stay in abusive, unfulfilling, or otherwise unhealthy relationships. In countries such as Poland, Hungary Czechoslovakia, Bulgaria, Yugoslavia, and East Germany, women’s economic independence translated into a culture in which personal relationships could be freed from market influences. Women didn’t have to marry for money.

    Alexandra [Kollontai] wanted to create public canteens where people could eat. She wanted to create public laundries. She also wanted to create mending cooperatives, because back then mending was a huge task that women had to do at home and she thought it would be more efficient if done collectively, reducing the burden on individual women.

    What we see is that when women have economic independence from men — in the sense that they can support children out of wedlock, they have jobs, they have pensions, they have access to housing and their basic needs like utilities and food are subsidized — they don’t stick around in relationships that are unsatisfying. When they can leave, they don’t stay with men who don’t treat them well.

    So if a man is heterosexual and he wants to be in a relationship with a woman, it’s not that easy to get a woman by providing her economic security she doesn’t have, or buying her something that she needs. He has to be kind, thoughtful, attractive in other ways. And it turns out that when men have to be “interesting” in order to attract women, they are. They actually end up being better men. It’s not that difficult a concept. I don’t know why people are so shocked by this.

    I think that in a culture where women have more economic opportunities, men self-civilize in a way because they realize that if they want to be in relationships with women they can’t be abusive, they can’t take women for granted.

    There were brilliant socialist feminists in the seventies, people like Silvia Federici and others, who were making the case that large structural changes would reorganize relationships between men and women. What happened is that, as Nancy Fraser has written about, feminism was largely co-opted by neoliberal capitalism. So we ended up getting a kind of Sheryl Sandberg-style “lean in” feminism, which is all about individual success and creating conditions for a handful of women to be as filthy rich as a handful of men are.

    The idea of socialist feminism evaporated with the general global backlash against Marxism and the rise of neoliberalism. We’re still surviving that now.

    Because I’m an ethnographer who’s been doing field work in Eastern Europe for twenty years, I know many people who will tell you that life was much more nuanced and complex, and not as overwhelmingly negative as Westerners imagine. Certainly not everybody was marching around in Mao suits with shaved heads, or starving in the streets and begging for a pair of jeans.

    Young people who are coming to socialist ideas today, they get automatically whacked over the head with the cudgel of twentieth-century socialist crimes in Eastern Europe. If you say anything about state-funded health care, people start screaming about the purges and the gulags. We have to be able to have a nuanced, thoughtful, enriching conversation about the past. The anti-communist knee-jerk reaction you get in the United States makes it difficult to have that conversation. I hope my book makes it a little easier.

    Ça me fait penser au truc que j’ai posté sur les régimes autoritaires, Trump, Duterte, etc. qui tapaient sur les femmes.

    #Kristen_Ghodsee #sexe #communisme #femmes #égalité

    • Merci, @aude_v.
      L’ouvrage d’August Bebel Die Frau und der Sozialismus (La femme et le socialisme), paru en 1879 (pendant les lois (anti-)socialistes de Bismarck), est l’une des premières, sinon la première analyse de la question de l’égalité en terme de lutte des classes. L’ouvrage a inspiré toutes les grandes féministes allemandes, comme Clara Zetkin :

      „Es darf nicht nach seinen Vorzügen oder Mängeln bewertet werden, es muss beurteilt werden nach der Zeit, in der es erschien. Und da war es mehr als ein Buch, es war ein Ereignis, eine Tat. Zum ersten Male wurde darin den Genossen klargelegt, in welchem Zusammenhange die Frauenfrage mit der geschichtlichen Entwicklung steht, zum ersten Male ertönte aus diesem Buche der Ruf: Wir können die Zukunft nur erobern, wenn wir die Frauen als Mitkämpferinnen gewinnen.“ Dies sagte Clara Zetkin über das Buch Bebels auf dem Gothaer SPD-Parteitag im Jahre 1896.

      https://www.sozialismus.info/2018/05/august-bebel-die-frau-und-der-sozialismus
      Les différences en matière d’égalité entre Allemagne de l’Est et de l’Ouest existent toujours :

      Die grundlegend und über viele Jahrzehnte unterschiedliche Familienpolitik in Ost und West wirkt auch heute noch, 26 Jahre nach dem Mauerfall und mit gemeinsamer Bundesregierung in beiden Teilen Deutschlands nach. Die Unterschiede sind sowohl strukturell (z.B. Ausgestaltung und Umfang der Kinderbetreuungsangebote) als auch kulturell, z.B. ein anderes Selbstverständnis von Müttern in Ost und West aber auch von ihren jeweiligen sozialen Umfeldern. Die damit einhergehende höhere Erwerbsneigung von Frauen im Osten ist im Vergleich zum Westen unabhängiger vom Familienstand und dem Vorhandensein von Kindern. Dies führte im Osten zu einer stärkeren Arbeitsteilung auch bei unbezahlter Arbeit, nicht jedoch zu einer gerechten Arbeitsteilung, denn auch im Osten arbeiten Frauen mehr unbezahlt als Männer.
      Die Unterschiede im Erwerbsleben wirken sich langfristig auf die ökonomische Unabhängigkeit aus, denn sowohl geschlechterbezogene Verdienstunterschiede als auch Rentenunterschiede sind im Osten der Bundesrepublik erheblich niedriger. Kaum Unterschied gibt es in der Geburtenziffer, in beiden Hälften des Landes ist sie gleich niedrig. Die Ursachen sind jedoch jeweils andere: Im Westen gibt es einen hohen Anteil kinderloser Frauen, v.a. bei Akademikerinnen, im Osten gibt es zwar wenig kinderlose Frauen aber dafür mehr Mütter mit nur einem Kind. Ist im Westen vermutlich der Zwang, sich zwischen Kindern und Beruf entscheiden zu müssen, ursächlich für Entscheidungen gegen Kinder, so sind im wirtschaftlich schwächeren Osten eher ökonomische Gründe für die Entscheidung gegen ein zweites oder drittes Kind zu suchen. In den letzten Jahrzehnten gab es Anpassungen in beiden Regionen, generell kann aber eher von einer Anpassung an ostdeutsche Traditionen der Familienpolitik gesprochen werden, denn ihre Kernelemente, wie die umfassende Bereitstellung von Kinderbetreuung und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit gehören seit einigen Jahren auch zum bundesdeutschen Schwerpunkt der Familienpolitik. Ein diesbezüglicher Kulturwandel hin zu mehr Akzeptanz arbeitender Mütter ist in der Konsequenz auch in Westdeutschland feststellbar.

      https://www.boell.de/de/2016/11/09/familienpolitik-ost-und-westdeutschland-und-ihre-langfristigen-auswirkungen
      #socialisme #féminisme


  • L’ANARCHIE C’EST PAS CE QUE TU CROIS

    Dans ce deuxième épisode, on répond à la question « Qu’est-ce que l’Anarchie ? ».
    Tu vas voir que l’Anarchie c’est peut-être pas ce que tu crois, tu risques d’être surpris·e .

    https://sikke.fi/videos/watch/a102285b-d790-44f0-a6c1-04100d4e364b

    –-> signalé par @val_k (https://seenthis.net/messages/745611), je republie ici... en y ajoutant des mots-clé en plus

    #chaos #désordre #violence #idées-reçues #préjugés #vidéo #ressources_pédagogiques #capitalisme_démocratique #Etat #domination #liberté #exploitation #frontières #discriminations #élections #vote #votations #esclaves #esclavage #égalité #privilèges #ordres #autorité #Proudhon #égalitarisme #communisme #anarcho-communisme #communisme_libertaire #rouge_et_noir #communisme_autoritaire #monopole_de_la_violence #accaparement_des_ressources #illusions #raison #croyance #Louise_Michel #drapeau_noir

    Sans l’égalité, la liberté n’est pas possible.
    Sans liberté, l’égalité n’est pas possible.
    L’anarchisme c’est l’égalité et la liberté. Jamais l’une sans l’autre.


  • Je découvre les vidéos de L’école du chat noir et c’est plutôt chouette... heu... chatte noire !

    BIENVENUE À TOI (L’école du chat noir épisode n°1)

    Bienvenue à toi dans l’école du chat noir. Comme tu vois, on a beaucoup de boulot devant nous alors au travail !

    https://sikke.fi/videos/watch/cd014e0e-50c9-4c90-807e-1f9cbb591c71

    L’ANARCHIE C’EST PAS CE QUE TU CROIS (épisode n°2)

    Dans ce deuxième épisode, on répond à la question « Qu’est-ce que l’Anarchie ? ».
    Tu vas voir que l’Anarchie c’est peut-être pas ce que tu crois, tu risques d’être surpris·e .

    https://sikke.fi/videos/watch/a102285b-d790-44f0-a6c1-04100d4e364b

    C’est sur facebook mais c’est aussi #peertube ;)

    (y’a des trucs sur lesquels je suis pas trop trop d’accord, mais c’est plus dû à des raccourcis je pense...)
    #anarchisme #communisme #anarco_communisme #transmission #savoir #enseignement #concepts


  • Je viens de terminer le livre d’Alexander Berkman, Le mythe bolchevik , dans ma quête sur les origines du stalinisme. Citation qui restera, l’auteur rapporte un dialogue qui a lieu en juillet 1920 :

    Il ne reste pas assez de la Révolution pour faire une feuille de vigne pour cacher la nudité bolchevique . La Russie n’a jamais vécu auparavant un despotisme aussi absolu [...] Nous avons simplement échangé Nicolas pour Ilitch

    L’ouvrage vient d’être réédité récemment : https://www.klincksieck.com/livre/2837-le-mythe-bolchevik

    #communisme #lénine #anarchisme #révolution_russe #alexander_berkman


  • Communism for Children – The New Inquiry
    https://thenewinquiry.com/advance-fragments-communism-for-children


    Après une première lecture je crois que je préfère Le Capital version bande dessinée. J’ai ma propre histoire du communisme à raconter aux gamins. Ce livre me rappelle qu’il faut y aller autrement ils n’entendront jamais parler ni de ce monde d’idées qu’on essaye de faire disparaître ni des histoires de nos héros.

    What is Crisis?

    The next time our protagonist factory goes to market, it brings twice as many steam irons, because it reckons to itself: “The other factory is bankrupt: fantastic! Now, all the people who used to buy their irons there will come to me instead. I’ll have twice as many customers, so I’ll need twice as many irons.” But what should our factory discover on arrival at the “irons-and-MORE!” marketplace? That almost nobody wants to buy irons anymore—at all. Because what happened on our street, between our factory and the other factory, also happened everywhere. In the world there are countless factories: not just those that produce irons, but also those that produce pistols. And now that many people can only go to the movies once a week, or even not at all, they don’t feel like buying irons. Instead, they buy TVs and DVD-players so they can watch movies at home. It’s not the same, but the people tell themselves “better than nothing, eh.”

    Still, some of them aren’t simply unable to go to the movies anymore—they don’t have enough to eat. And so they buy tomatoes and eggs to throw at the factory walls, because that seems like a priority. The factory, though, has no use for tomatoes, since it’s an iron factory and not so much in the business of manufacturing tomato sauce. It’s stuck with making and selling irons. As we know, it has brought twice as many irons to market as usual. Today, however, it can’t sell twice as many irons, and can only get itself into twice as much debt. Sure enough, our factory goes bankrupt as well. And it fires all the iron-making people.

    Now there’s nothing left. No factories, no machines, no sheet-metal or nails, and no iron-making people at all. But there are vast piles of irons that nobody needs. Although no terrible disaster has occurred—no earthquake, no war, no visit from the pope—all of a sudden, everyone is sitting around, bored stiff and hungry to boot. Some try to turn the irons into marmalade, but this proves mostly fruitless. “We’re in a real mess now,” the people say. “If only we hadn’t listened to that factory!” And one person adds: “You know what? It’s all these things! We make them in the first place in order for them to serve us, but then, they start getting uppity and we have to serve them. Now we’re stuck hanging out with all these damn irons!” And another one, someone really angry, adds: “I knew it! I knew it! It’s these stupid objects, it’s this god-damned ob- … ob-… objectification! I knew it!”

    So everybody sits down around the irons to have a good long think about capitalism. They conclude that the mess really is all capitalism’s fault. “Well! That certainly didn’t work out well,” they reflect. “Not only did capitalism make us all unhappy, it was, in fact, constantly going wrong.” “And another thing,” someone comments loudly, “we’ve had capitalism far too long a time—about 200-500 years—surely we’ve had enough now. It’s time for some relief. What we want is something new.” “Yes! Something new, but what?” asks somebody else. At this point there is a long silence, as the people turn it over in their minds. Each one of them would love to know the answer to this question.

    Suddenly, it comes to them. “COMMUNISM!” they exclaim. “Obviously! Since communism is the society that does away with all the evils people suffer under capitalism. Let’s go for communism!” “Oh gosh,” the people groan, “of course!” And they all slap their foreheads, as it seems so obvious now that somebody has said it. “Why didn’t we think of that?”

    The people are sure of two things. First, they know that capitalism doesn’t make them happy, and second, they know that communism does. So they decide to try communism. Alas, it’s not so simple. Since true communism has never existed in the entire history of humankind, no one has any clue what communism looks like. What the people do have is various ideas of what the communist society should look like. If communism is the society that does away with all the evils people suffer under capitalism, then the best idea of communism ought to be the one that does away with the greatest number of evils. In order to figure out the best idea of communism, the people discuss which of their ideas could do away with all the evils of capitalism—not just one-third or half of them. If we don’t try them out, after all, well then, they definitely won’t work. “We’d better all try out these ideas one by one,” the people resolve. “Then, we’ll see.” And so things proceed.

    #merci @Nepthys #communisme #enfants


  • Le message le plus récent de Trump, en ce moment, sur son flux Twitter, c’est un retweet halluciné :
    https://twitter.com/charliekirk11/status/1069811169010089984

    There are riots in socialist France because of radical leftist fuel taxes

    Media barely mentioning this

    America is booming, Europe is burning

    They want to cover up the middle class rebellion against cultural Marxism

    “We want Trump” being chanted through the streets of Paris



  • « Le #Communisme expliqué aux enfants » : le livre de Bini Adamczak qui scandalise l’alt-right
    https://www.lautrequotidien.fr/articles/2018/11/15/le-communisme-expliqu-aux-enfants-all-les-dputs-lrm

    La parution du livre aux États-Unis a provoqué une véritable levée de boucliers de la part de toute la mouvance conservatrice, de l’alt-right, et a par conséquent largement contribué à faire de ce livre l’un des grands emblèmes de l’opposition à Trump. « Au grand dam des parents, les éditions MIT Press ont récemment publié un petit livre portant le titre de Communism for Kids. Il apprendrait aux enfants à diriger un goulag, à imiter certains dictateurs génocidaires, à adorer Satan, et globalement à contribuer à la destruction de la civilisation occidentale ‒ le tout pour la modique somme de 12,95 dollars […] L’auteur de ce texte répandrait subrepticement certaines valeurs “anti-américaines”, féministes, queers, etc. C’est en tout cas ce que peuvent raconter pléthore de figures ou médias conservateurs comme Breitbart, National Review, American Conservative, The Daily Beast, The Daily Signal, Alex Jones, Rush Limbaugh, Milo Yiannopoulos, Steven Crowder, The Blaze, Pamela Geller, The Christian Truther, The Washington Free Beacon et Fox News. » — Jacob Blumenfeld, The New York Times

    #livres #édition


  • Nouvelle-Calédonie : 165 ans d’une histoire mouvementée
    Laure Cailloce, Le Journal du CNRS, le 30 octobrr 2018
    https://lejournal.cnrs.fr/articles/nouvelle-caledonie-165-ans-dune-histoire-mouvementee

    Les Kanaks qui étaient selon les estimations autour de 45 000 au moment de la prise de possession française ont vu leurs effectifs tomber à 20 000 environ en 1920, le plus bas démographique jamais enregistré.

    Jeanne Tunica, une Européenne qui vient de fonder le parti communiste calédonien, décide d’informer les Kanaks de leurs nouveaux droits et notamment du fait qu’ils ne sont plus assujettis aux travaux forcés. En quelques semaines, des milliers de Kanaks deviennent communistes, sous l’œil réprobateur des missionnaires qui étaient très influents dans les réserves.

    En cas de « non » à l’indépendance, les accords de Nouméa prévoient qu’un nouveau référendum soit organisé deux ans plus tard, et repose la même question. Si encore une fois le « non » l’emporte, un troisième et dernier référendum sur l’indépendance sera organisé au bout de deux ans. Si le « non » l’emporte une troisième fois, alors la Nouvelle-Calédonie restera française. Mais on ne retournera pas pour autant au statu quo antérieur, là aussi c’est l’inconnu.

    #Nouvelle_Calédonie #Kanaky #France #Référendum #Autodétermination #Indépendance #Histoire #Colonialisme #Décolonisation #Justice #Injustice #Communisme #Jeanne_Tunica