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  • Sie waren immer unter uns | Telepolis
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    De la continuité du régime nazi après 1945

    Alte und neue Nazis nach 1945 in Westdeutschland

    Dass es über den 8. Mai 1945 hinaus eine faschistische Kontinuität in Westdeutschland gab, ist hinreichend bekannt. Spätestens seit der Ohrfeige, die Beate Klarsfeld 1968 dem damals amtierenden Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger (CDU) verpasste, wurde öffentlich, dass eine NSDAP-Mitgliedschaft und auch Funktionen im NS-Staat kein Hindernis für eine politische Karriere und das Bekleiden hoher politischer Ämter in der Bundesrepublik waren.

    Die Publizistin Peggy Parnass hat mit ihren Kolumnen in der Zeitschrift Konkret und in ihrem Buch ‚Prozesse 1970 bis 1978‘ diese Kontinuität in der Justiz sichtbar gemacht und auch die 68er mit ihrem Slogan ‚Unter den Talaren - Muff von 1000 Jahren‘ (Aufschrift auf einem Transparent, das am 9. November 1967 in der Universität Hamburg aufgehängt wurde) brachten das Wirken von Altnazis in Justiz und Politik sowie in der Wissenschaft an die Öffentlichkeit.

    Aber wer weiß schon, dass es diese faschistische Kontinuität auch in der DDR gegeben hat? Wenn auch nicht so ausgeprägt wie im Westen, aber auch in der DDR konnten Altnazis politische Karrieren machen, erhielten z. B. für medizinische Leistungen hohe Auszeichnungen und auch dort konnte eine Ideologie am Leben erhalten werden und rechtsextreme Gruppierungen nahezu unbehelligt agieren. Beides begünstigte nach der Wende, dass sich alte und neue Nazis in den ostdeutschen Bundesländern dauerhaft niederlassen konnten.

    Wer weiß schon, dass es Franz-Josef Strauß war, der den türkischen Faschisten, den Grauen Wölfen, die Tür öffnete und den Grundstein legte für die mittlerweile zahlenmäßig stärkste rechtsextreme Gruppierung in Deutschland?

    Wer weiß schon, dass die Ansiedlung fundamental-islamischer Gruppierungen auf eine Waffenbruderschaft antikommunistischer Muslime mit Nazis zurückgeht? Deren Kenntnisse über die Sowjetunion sich die Politik, sowohl von deutscher als auch von US-amerikanischer Seite, in den 1960er Jahren gern zunutze machen wollte?

    Völkisch-rassistisch basierter Totalitarismus hat unterdessen hierzulande vielfältige Gesichter, von den klassischen Neonazis über türkische Faschisten bis hin zu fundamental-islamischen Gruppierungen, die in Hitler einen großen Politiker sehen und deren ‚Volkskörper‘ die ‚Umma‘, die Weltgemeinschaft der Muslime, ist.

    Einzelne Gruppierungen kommen und gehen, die jeweiligen Feindbilder werden mitunter modifiziert, seit einigen Jahrzehnten sind es in der deutschen Neonazis-Szene vornehmlich ‚Fremde‘, der Antiziganismus wurde quasi nahtlos nach 1945 fortgesetzt, hat sich - wenn auch in abgeschwächter Form - bis heute gehalten und reicht bis in alle Schichten der Gesellschaft, unabhängig von sozialem Status oder Weltanschauung.

    Türkische Rechtsextreme nehmen primär Minderheiten, u.a. Kurden, Alevitinnen, Ezidinnen oder türkische Linke ins Visier und fundamental-islamische Gruppierungen die ‚Kuffar‘, Ungläubigen, Frauen, Homosexuelle, Anders- oder Nichtgläubige oder ethnische Minderheiten und somit auch die Mehrheitsgesellschaft zum Feindbild stilisieren. Antisemitismus ist allen drei Szenen immanent. Der reicht allerdings bis in alle Schichten und in alle politischen Lager, egal, ob rechts, links oder liberal, er ist urdeutsch und hat gleichermaßen einen Migrationshintergrund.
    Die Tausend Jahre sind nicht um

    1000 Jahre ‚Drittes Reich‘ sind es nicht geworden, aber knapp 100 Jahre NS-Ideologie sind fast schon rum: Der erste Band von Adolf Hitlers ‚Mein Kampf‘ erschien am 18. Juli 1925. Wenn auch nicht das ‚Dritte Reich‘ und auch nicht die NSDAP, so hat dennoch die völkisch-rassistische Ideologie bis heute überlebt. Sie tritt mal mehr, mal weniger offen und mal mehr und mal weniger gewalttätig zutage.

    Die Kernideologie des deutschen Faschismus existiert seit knapp 100 Jahren und hat wiederum Vorläufer: ‚In den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts war es in Europa nun verbreitete Ansicht, dass man es mit höher- oder minderwertigen menschlichen Rassen zu tun habe, aber die Krone der Schöpfung eben die weiße, die kaukasische Rasse sei‘, schreibt Peter Meier-Hüsing in dem Buch Nazis in Tibet - Das Rätsel um die SS-Expedition Ernst Schäfer.

    Es erschienen diverse Publikationen und Pamphlete zu diesem anthropologischen Rassismus, von Naturwissenschaftlern oder Philosophen, und das gleichermaßen in Frankreich wie in England oder Deutschland. Der nächste logische Schritt war nun, aus der biologisch gegebenen Ungleichheit der Menschen auch politische Konzepte abzuleiten, sei es das Verbot der ‚Vermischung des Blutes‘, um rassische Degeneration zu verhindern, bis hin zur radikalsten Form des Rassismus im NS-Staat: der physischen Vernichtung ‚minderwertiger Rassenelemente‘.

    Einer der wichtigen ideologischen Stichwortgeber war der französische Adlige Arthur de Gobineau (1816-1882), der seinen ‚Versuch über die Ungleichheit der Menschenrassen‘ veröffentlichte, … Seine Warnungen vor der Vermischung der Rassen bzw. des Blutes beeinflussten direkt die Rassenlehre der Nationalsozialisten.

    Allerdings war Gobineau noch ein expliziter Antisemitismus völlig fremd. Das ergänzte dann der gebürtige Engländer, aber in Deutsch schreibende Houston Stewart Chamberlain, den Gobineau sehr inspiriert hatte. Dessen Werk ‚Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts‘ (1899) wurde zum Klassiker des radikalen antisemitischen Rassismus, vor allem in Deutschland. Der spätere Schwiegersohn Richard Wagners wurde zum direkten ideologischen Wegbereiter des nationalsozialistischen völkischen Rassismus und lernte den von ihm bewunderten NSDAP-Chef Adolf Hitler noch persönlich kennen, bevor er 1927 starb.
    Peter Meier-Hüsing, Nazis in Tibet - Das Rätsel um die SS-Expedition Ernst Schäfer

    In diesen Reigen reiht sich auch Hans Friedrich Karl Günther ein, der neben dem Wagner-Schwiegersohn Houston Stewart Chamberlain als Urheber der nationalsozialistischen Rassenideologie gilt. Obwohl Hans Friedrich Karl Günther eigentlich Schriftsteller war, erhielt er 1930 einen eigens für ihn eingerichteten Lehrstuhl für Sozialanthropologie an der Universität Jena. Diese sollte zur SS-Elite-Uni werden.

    Seine Antrittsvorlesung adelten Adolf Hitler und Hermann Göring durch ihre Anwesenheit. Er machte durch zahlreiche Schriften, die das Wort ‚Rasse‘ im Titel trugen, auf sich aufmerksam. Sein Denken war beeinflusst von den völkisch-rassistischen Vorstellungen Houston Stewart Chamberlains.

    Er ‚erhielt in der Zeit des Nationalsozialismus zahlreiche Ehrungen. So war er 1935 der erste Preisträger des Preises der NSDAP für Wissenschaften, 1937 erhielt er die Rudolf-Virchow-Plakette der Deutschen Philosophischen Gesellschaft. 1941 erhielt er von Hitler die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft‘.

    Wikipedia zufolge wurde Günther ‚1932 Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer 1185391).‘ 1935 wurde er Professor an der Universität in Berlin, von ‚1940 bis 1945 war er Professor und Institutsdirektor an der Universität Freiburg‘.

    Laut Wikipedia verbrachte Hans Friedrich Karl Günther ‚nach Kriegsende … drei Jahre in Internierungslagern. Sein Entnazifizierungsverfahren endete damit, dass er als ’Mitläufer’ eingestuft wurde. Vertreter der Universität Freiburg hatten in diesem Verfahren vorgetragen, Günther habe sich in seiner Rassenkunde an Grenzen gehalten, die auch von Gelehrten dieses Zweiges moderner Wissenschaft in anderen Staaten eingehalten würden‘.

    Wenig später veröffentlichte er wieder, u.a. 1969 ein Buch mit dem Titel ‚Mein Eindruck von Adolf Hitler‘, in dem er beklagte, dass über das Konzentrationslager Buchenwald so viele ‚Gräuel zusammengelogen‘ worden seien. Bereits 1951 publizierte er sein erstes Nachkriegswerk ‚Gattenwahl‘, in dem er vor der Heirat mit ‚Zuckerkranken, Frauenrechtlerinnen und Gewohnheitstrinkern‘ warnte.

    Der Begriff ‚Neonazi‘ impliziert, diese seien irgendwie neu. Die Wahrheit jedoch ist: Die Nazis waren nie weg - vor allem nicht die faschistische Ideologie. Die Akteure, die Ende der 1970er/Anfang der 1980er Jahre als Neonazis berühmt-berüchtigt wurden, haben den NS-Faschismus nicht selbst erlebt. Aber sie knüpften (und knüpfen) an dessen Ideologie an.

    Im Umgang mit diesen Neonazis wurden damals seitens Politik und Justiz und Geheimdiensten in Westdeutschland - und auch von der Stasi - entscheidende Fehler gemacht, die uns bis heute auf die Füße fallen. Es ist bekannt, dass Organe des Staatsschutzes bereits Kontakte zur Wehrsportgruppe Hoffmann hatten. Ferner, dass es solche Kontakte zu Michael Kühnen gab.

    Inwiefern schon damals Neonazi-Kader im Auftrag des Staates und von ihm finanziert die Szene aufbauten, strukturierten und radikalisierten, ist nicht bekannt. Fest steht aber, dass der Staat z. B. beim Kühnen-Gruß, einem leicht abgewandelten Hitler-Gruß, nicht eingriff. Weil es eben nicht der Hitler-Gruß und somit nicht verboten war. Die Folge davon sind diverse Verbote, die nicht ausgesprochen wurden, weil es immer ein bisschen irgendwie anders war als das Original, so dass Neonazis heute z. B. unbehelligt mit T-Shirts mit der Aufschrift ‚HKNKRZ‘ provokant lustwandeln können - auch vor den Augen der Polizei.
    Von wegen neue Zeit

    Am 2. Oktober 1949 wurde die ‚Sozialistische Reichspartei‘ (SRP) gegründet. Der Krieg war gerade mal 3 Jahre vorbei, die Tinte auf dem Gründungsdokument der Bundesrepublik Deutschland noch nicht ganz trocken, da gründeten Hitler-Getreue eine Partei, die sich in der Tradition der NSDAP sah. Gründer waren u.a. von Otto Ernst Remer, ein ehemaliger Major der Wehrmacht, und der Bundestagsabgeordnete Fritz Dorls.

    Remer leitete "als Kommandeur die nach dem Aufstand vom 20. Juli 1944 neu aufgestellte Führer-Begleit-Brigade (später zur Division erweitert), die er in die Ardennenoffensive führte. Im Januar 1945 erhielt er im Alter von 32 Jahren seine Beförderung zum Generalmajor. Remer war damit einer der jüngsten Generäle der Wehrmacht. Anfang März war die Führer-Begleit-Division an der Rückeroberung Laubans beteiligt, ‚einem der letzten Gegenstöße, die das Deutsche Reich im Zweiten Weltkrieg zu führen im Stande war‘.

    Dorls war Mitglied der NSDAP wie der SA. Trotzdessen gelang es ihm, nach dem Krieg in die CDU einzutreten und ‚1947 Schriftleiter des Parteiblattes Niedersächsische Rundschau‘ zu werden. Die beiden stehen stellvertretend für viele, denen nach ’45 der nahtlose Übergang in die ‚neue‘ Republik gelang. Dorls zog für ein konservativ-monarchistisches Bündnis in den Bundestag als Abgeordneter ein, und war dann Mitbegründer der SRP.

    Laut Wikipedia rekrutierte ‚die SRP ihre Mitglieder und Wähler vor allem unter ehemaligen NSDAP-Angehörigen. Sie zählte zeitweise annähernd 40.000 Mitglieder, etwa halb so viele wie die FDP zu dieser Zeit, von denen jeder zweite die nationalsozialistische Diktatur als Jugendlicher erlebt hatte. Das Parteiprogramm der SRP basierte in wesentlichen Teilen auf dem der NSDAP. Die SRP lehnte eine Rechtsidentität des Deutschen Reiches mit der Bundesrepublik Deutschland ab und beanspruchte ein Widerstandsrecht zum Schutz des Reiches.
    Forderungen waren unter anderem:
    ’Treue zum Reich’, ’Schutz und Ehre des deutschen Soldaten’ und ’Anspruch auf die Gesamtheit des Reichsraumes’, sowie unter anderem die ’Notwendigkeit’ einer ’Lösung der Judenfrage’, allerdings mit anderen Mitteln als zur Zeit des Nationalsozialismus, kritisiert wurde nicht die ’Notwendigkeit’ einer ’Lösung der Judenfrage’, sondern nur die Methoden. Durch eine offene Glorifizierung der nationalsozialistischen Ideologie isolierte sich die SRP schnell vom übrigen Parteienspektrum‘.

    1950, also gerade mal 5 Jahre nach Kriegsende und 2 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland, wurde die Jugendorganisation der SRP, ‚Reichsjugend‘, gegründet. SRP und ‚Reichsjugend‘ wurden am 23. Oktober 1952 verboten. Aus der ‚Reichsjugend‘ ging am 2. Dezember 1952 die ‚Wiking-Jugend‘ hervor, die ‚zur mitgliederstärksten und hegemonialen Jugendorganisation des Neonazismus‘ avancierte. Sie näherte sich im Laufe der Zeit immer mehr der ‚Freiheitlichen Arbeiterpartei‘ (FAP) an. Auch der heute noch aktive Neonazi Christian Worch war dort zwischenzeitig Mitglied.

    Obwohl Wikipedia schreibt, sie habe dem Kreis um Michael Kühnen ablehnend gegenübergestanden, konnten dieser und die ‚Kameraden‘ um ihn herum z. B. auf den Fahrdienst der ‚Wiking-Jugend‘ zurückgreifen. Die Organisation wurde am 13. April 1999 auf höchst richterlicher Ebene verboten. Laut Wikipedia war sie da ‚mit 400 bis 500 Mitgliedern die größte neonazistische Jugendorganisation‘.

    Nach dem Verbot folgte die ‚Heimattreue Deutsche Jugend‘, die 2009 verboten wurde. Ehemalige Mitglieder der ‚Wiking-Jugend‘ gründeten 1997 die Neonazi-Kameradschaft ‚Skins Sächsische Schweiz‘ (SSS).

    Am 28. November 1964 wurde die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) gegründet, die bereits 1966 in die Landesparlamente in Hessen und Bayern einziehen konnte, 1967 folgten Bremen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. In den 1990er Jahren, nachdem die ‚Freien Kameradschaften‘ (dazu später mehr) gegründet wurden, war u.a. Christian Worch das Bindeglied zwischen der NPD und den Kameradschaften.

    Hier kommt auch Thomas Wulff ins Spiel, der 2004 in die NPD eingetreten war, der es bis zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der NPD in Hamburg und ab 2014 zum Landesvorsitzenden brachte. Aufgrund seines offenen Bekenntnisses zum Nationalsozialismus kam es zum Zerwürfnis, die Partei versuchte, ihn auszuschließen, unterlag aber vor Gericht. Thomas Wulff ließ daraufhin jedoch alle Ämter ruhen, wurde auf Veranstaltungen der Friedensbewegung 2.0 im Friedenswinter 2014/15 gesehen und outete sich als Fan der Rap-Formation ‚die Bandbreite‘.

    1973 gründete Karl-Heinz Hoffmann die ‚Wehrsportgruppe Hoffmann‘ (WSG Hoffmann), eine paramilitärische Organisation, die 1980 verboten wurde. Ein Teil der Aktiven setzten sich in den Libanon ab, Karl-Heinz Hoffmann unterhielt gute Kontakte zur PLO. Dem Internetportal HaGalil.com zufolge sollen ‚um die 500 Männer und auch einige Frauen … der ’konspirativ’ agierenden WSG angehört haben. In Hoffmanns ’Stützpunkten’, Schloss Almoshof bei Nürnberg, ab 1978 das Schloss Ermreuth bei Erlangen und auf seinem Privatgrundstück in Heroldsberg sammelte sich allerlei Kriegsgerät einschließlich eines Panzerspähwagens an‘.

    Bereits Ende der 1960er Jahre sei Karl-Heinz Hoffmann öffentlich in Erscheinung getreten: ‚1968 veranstaltete der Patriot sein erstes öffentlich bekannt gewordenes Spektakel. Zu Fasching tummelten sich in einem Nürnberger Café Männer in SS-Uniformen und Frauen in BDM-Kleidern vor einer Tonband-Geräuschkulisse aus Granatengeheul und MG-Geknatter‘.
    Die Neuen Alten

    Nach 1945 war die Bevölkerung keine andere als vor 1945, nur um eine einschneidende Erfahrung reicher, die den Menschen Leid, Not und Entbehrung einbrachte. Verantwortlich für die Situation fühlten sich die wenigsten, im Gegenteil, ‚der 8. Mai 1945, die Befreiung der Menschheit von der Geißel des deutschen Faschismus‘, wie es der Frankfurter jüdische Widerstandskämpfer Peter Gingold nannte, galt der Mehrheit der Bevölkerung als bittere Niederlage. Es sollten vier Jahrzehnte vergehen, bis der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker in seiner Ansprache zum 8. Mai 1985 nicht mehr von ‚Kapitulation‘, sondern von ‚Befreiung‘ sprach.

    Eine ganze Generation war in den von den Nazis und ihrer Herrenmenschen-Ideologie geprägten Schulen und Universitäten ge- und ausgebildet worden, diese waren die Lehrerinnen, Professoren und Juristen, die nicht nur die Jugend, sondern die Gesellschaft nach 1945 prägten. Es dauerte 20 Jahre, bis die 68er sich gegen diese faschistische Kontinuität, gegen das Herrenmenschen-Denken und die bürgerliche Spießigkeit wehrten.

    Auch auf der politischen Bühne tummelte sich so mancher, der einst ein NSDAP-Parteibuch in der Tasche oder gar Funktionen in den Strukturen des NS-Regimes innehatte. Zu nennen wären hier stellvertretend Hans Globke, Kanzleramtschef unter Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU), der ehemalige Bundespräsident Heinrich Lübke (CDU), der bereits erwähnte ehemalige Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger (CDU) sowie der CDU-Politiker Hans Karl Filbinger (CDU), ehemaliger Ministerpräsident von Baden-Württemberg.

    Hans Globke war ab Oktober 1953 Staatssekretär im Bundeskanzleramt, zuständig u.a. für Personalpolitik sowie die Einrichtung und Kontrolle des Bundesnachrichtendienstes (BND) und der Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV). 1963 schied er altersbedingt aus der Politik aus. Der Verwaltungsjurist war seit 1933, direkt nach der Machtübertragung an Hitler, an der Ausarbeitung von Gesetzen und Verordnungen beteiligt oder erarbeitete Vorlagen und Entwürfe dafür.

    Er befasste sich u.a. mit gesetzlichen Grundlagen der ‚Erbgesundheit des deutschen Volkes‘, 1936 gab er gemeinsam mit seinem Vorgesetzen Wilhelm Stuckart den ersten Kommentar zu den Nürnberger Gesetzen heraus. Von Stuckart stammt allerdings nur das Vorwort, er erkrankte dann, so dass Hans Globke den Rest allein verfassen musste.

    Schon vor 1933 war er mit Personen- und Namensfragen befasst. Er erstellte 1938 eine Liste mit jüdischen Vornamen. Alle jüdischen Frauen, die keinen dort verzeichneten Namen trugen, mussten als zweiten Vornamen ‚Sara‘ führen, alle jüdischen Männer ‚Israel‘. Das ‚J‘, das Jüdinnen und Juden in den Pass eingetragen wurde, war u.a. seine Idee.

    Laut CIA-Dokumenten war Hans Globke unter Umständen für die Deportation von 20.000 Jüdinnen und Juden aus Nordgriechenland in vom NS-Regime in Polen errichteten Vernichtungslager mit verantwortlich. Der von ihm eingerichtete BND wurde folgerichtig von dem ehemaligen Generalmajor der Wehrmacht, Reinhard Gehlen, geleitet.

    Ebenfalls 1953 wurde Heinrich Lübke Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, von 1959 - 1969 war er der zweite Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. 1914 hatte er sich freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet, zu Kriegsende war er Leutnant der Reserve. Später, von 1939 bis 1945, arbeitete er als Vermessungsingenieur und Bauleiter beim Architektur- und Ingenieurbüro Walter Schlempp, ‚das der Verfügung des ’Generalbauinspektors für die Reichshauptstadt’, Albert Speer, unterstand‘ (Die Welt).

    Aus dieser Zeit stammen Bauzeichnungen, die unbestritten seine Unterschrift tragen. Diese Zeichnungen sollen die Baupläne für KZ-Baracken gewesen sein. Laut Welt ist unterdessen bekannt, dass ‚die entsprechenden Pausen für jede Art von Baracke geeignet gewesen wären, sie also nicht eindeutig einem KZ zuzuordnen sind‘ Was allerdings nicht heißt, dass es keine Baupläne für KZ-Baracken waren. Sondern lediglich, dass es etwas anderes gewesen sein könnte.

    Hans Filbinger begann 1933 sein Jura-Studium. Laut Wikipedia war er ‚von 1933 bis 1936 Mitglied des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB) und des Wehrsportverbands der Freiburger Universität, der 1934 in die SA überführt wurde. Dort zahlte er bis 1937 seine Beiträge, ließ sich aber von aktiven Diensten freistellen. Mit der allmählichen Lockerung der Aufnahmesperre für Neumitglieder wurde er im Mai 1937 in die NSDAP aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.026.789) und bis 1945 als Mitglied geführt. 1937 bis 1945 war er zudem im NS-Rechtswahrerbund. In allen Mitgliedschaften blieb er ohne Rang und Funktion‘.

    Als Marinerichter war er war ‚nach den erhaltenen Strafverfahrenslisten an mindestens 234 Marinestrafverfahren beteiligt, 169-mal als Vorsitzender Richter, 63-mal als Ankläger. In vier Fällen ging es um Todesstrafen, die Filbinger je zweimal beantragt oder gefällt hatte. Diese Fälle wurden erst 1978 aufgedeckt und im Zuge der Filbinger-Affäre öffentlich diskutiert‘.

    ‚Kein Richter hat je in der BRD auch nur eine Stunde in Strafhaft sitzen müssen, weil er für Hitler Deutsche umgebracht hat‘, schrieb Rolf Hochhuth damals im Spiegel. Und über Hans Filbinger:

    Nur wenn der Soldat Schwejk auch noch ein Schwabe gewesen wäre, hätte er so listig-lustig mit einem Stuttgarter Gericht Blindekuh spielen können wie 1972 der Ministerpräsident Filbinger. Der hatte dem SPIEGEL verbieten lassen, die Aussage eines Obergefreiten zu verbreiten, Filbinger habe noch drei Wochen nach der Kapitulation, als er in britischer Gefangenschaft diesen Obergefreiten zu sechs Monaten Gefängnis verurteilte, hitlerfreundlich herumgeschrien.
    Rolf Hochhuth

    Vor Hans Filbinger war Kurt Georg Kiesinger Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Ersterer konnte ihn beerben, weil er dann der 3. Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland wurde. Schon 1933 war er NSDAP-Mitglied geworden, Mitgliedsnummer 2.663.930. 1940 nahm er eine Stellung im Reichsaußenministerium unter Joachim von Ribbentrop an. Vermutlich, um sich dem Dienst in der Wehrmacht zu entziehen. Laut Wikipedia stieg er ‚dort bis zum stellvertretenden Leiter der Rundfunkpolitischen Abteilung auf, die für die Überwachung und Beeinflussung des ausländischen Rundfunks zuständig war. Unter anderem war er für die Verbindung zum Reichspropagandaministerium von Joseph Goebbels zuständig, mit dem seine Abteilung Kompetenzstreitigkeiten hatte‘.

    Allerdings verlief dessen Laufbahn nicht ganz so glatt, wie es jetzt den Anschein hat. Es gibt zwei dokumentierte Fälle, in denen er als Anwalt Personen half, die von der Gestapo verfolgt wurden. Der Eintritt in die NSDAP sei nicht aus Überzeugung erfolgt, sondern ‚sondern weil ihm die wichtigsten Ziele der braunen ’Revolutionäre’ damals nicht verwerflich schienen: eine sozial gerechte ’Volksgemeinschaft’, das Ende wirtschaftlicher Not. ’Judenhass’ war Kiesinger fremd, aber er habe ihn 1933 ’nicht als ernsthafte Gefahr’ betrachten können‘, schreibt die Zeit unter Bezugnahme auf den Kiesinger-Biographen Philipp Gassert.

    Kiesinger habe ‚ein deutliches Maß an Illoyalität und Resistenz gegenüber dem NS-Staat an den Tag‘ gelegt. Nach dem 20. Juli 1944 referiert er in seinem Juristenkreis über Widerstandsrecht und Thomas von Aquin. Hörer wie Axel von dem Bussche verstanden die Botschaft, für sie war Kiesinger ‚eindeutig Anti-Nazi‘. Im Amt wird er von Mitarbeitern als ‚Defaitist‘ denunziert, der die antijüdische Auslandspropaganda behindere. Den Beleg für diese Denunziation wird Conrad Ahlers, sehr zum Ärger von Rudolf Augstein, Kiesinger 1966 zuspielen, nachdem ihn Heinz Höhne bei seinen Recherchen über die SS entdeckte. Er wird allen CDU/CSU-Abgeordneten am Tag der Fraktionsabstimmung über die Kanzlernominierung in Kopie vorgelegt werden und den Weg ins Kanzleramt ebnen helfen.
    Die Zeit

    Für einen ‚Anti-Nazi‘ hat Kurt Georg Kiesinger es indes weit gebracht. Er übte nicht nur Tätigkeiten im NS-Staatsapparat aus, er übte sie an verantwortlicher Stelle aus. Das brachte ihm wie eingangs geschildert am 7. November 1968 besagte Ohrfeige von Beate Klarsfeld ein. Buchstäblich mit einem Schlag wurde die Nazi-Vergangenheit führender Persönlichkeiten in Politik, der Justiz und der Wissenschaft zum öffentlichen Thema.
    Die Neonazi-Szene formiert sich

    Das war die politische Situation in Deutschland, als sich 10. November 1974 im Hamburger Haus des Sports alte und neue Faschisten trafen, um die ‚NSDAP/AO‘ zu gründen. AO steht für Aufbauorganisation. Darunter u.a. der US-Amerikaner Gary Lauck, der später im Zusammenhang mit dem Bückeburger Prozess gegen Michael Kühnen und andere eine Rolle spielte. Er soll auch ein Gebäude in Nürnberg finanziert haben, das als ‚Glatzentreff‘ bekannt war und in dem sich später auch das NSU-Trio aufhielt.

    Bei dem damaligen Treffen im Hamburg Haus war auch Thies Christophersen zugegen, der ‚Erfinder‘ der Holocaust-Leugnung. Dessen Schrift ‚Die Auschwitz-Lüge‘ wurde von Manfred Roeder herausgebracht. Dieser avancierte später zum Chef der ‚Deutschen Aktionsgruppe‘ (DA), die für den Anschlag auf eine Asylunterkunft in Hamburg am 22. September 1980 verantwortlich ist, bei der die beiden Vietnamesen, der 22-jährige Ngoc Nguyen und der 18-jährige Anh Lan Do, ums Leben kamen.

    Bereits zuvor wurde ein Anschlag auf eine Asylunterkunft in Lörrach verübt, bei dem 3 Asylsuchende verletzt wurden. Hamburg war das erste rassistische Attentat mit Todesfolge in der alten Bundesrepublik, in der DDR gab es schon früher sowohl Pogrome gegen die Vertragsarbeiter als auch mindestens einen Übergriff mit Todesfolge.

    Auch im Falle von Manfred Roeder gibt es Verbindungen zum NSU: Als er wegen eines Farbanschlags auf die Wehrmachts-Ausstellung in Jena angeklagt war, waren die drei als NSU-Trio bekannt gewordenen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe unter den Prozessbeobachtenden im Gerichtssaal. Dem Historiker Harry Waibel zufolge waren die drei auch an der Protestaktion beteiligt, bei dem Manfred Roeder die Ausstellung mit dem Farbbeutel attackierte. Zum 80. Geburtstag von Rudolf Hess organisierte er die erste öffentliche Solidaritätsaktion. Auch er hatte Kontakte zur PLO und versuchte sogar im Iran sein Glück, nachdem er sich durch Flucht einer Haftstrafe entzog. Als Referenz gab er Antisemitismus an.
    Michael Kühnen tritt auf den Plan

    Im September 1977 nahm die Polizei in der Hamburger Innenstadt 3 Personen wegen Nazi-Schmierereien fest, darunter den Leutnant der Bundeswehr, Michael Kühnen. Dieser gründete die ‚Hansa Bande‘, die erste öffentlich agierende Neonazi-Gruppe. Deren ‚Merkmal war nicht Terror, sondern der provokativ in die Öffentlichkeit getragene NS-Faschismus‘.

    Das erinnert an die frühen Auftritte von Karl-Heinz Hoffmann, wenngleich diese weitaus martialischer waren. Ab September 1977 traten Michael Kühnen und seine Kumpane als ‚Aktionsfront Nationale Sozialisten‘ (ANS) auf. Chefideologe der Truppe war Christian Worch, der nach Michael Kühnens Tod u.a. das Konzept Anti-Antifa entwickelte und Todeslisten mit Namen von Antifaschisten, Gewerkschafterinnen, Jüdinnen und Juden erstellte.

    Christian Worch war durch eine Erbschaft zu Geld gekommen und konnte die Aktivitäten finanzieren - und bis zu dessen Tod 1991 auch Michael Kühnen. Worch arbeitete intensiv mit dem Neonazi-Anwalt Jürgen Rieger zusammen. Dieser war ursprünglich der Cheforganisator des ‚Rudolf-Hess-Gedenkmarsches‘ in Wunsiedel. Er gehörte zu den Unterstützern der ‚Wiking-Jugend‘, war Funktionär der NPD.

    Wie wir inzwischen wissen, wurde der Rudolf-Hess-Gedenkmarsch später von Tino Brandt vom Thüringer Heimatschutz (THS) organisiert - finanziert vom Verfassungsschutz, auf dessen Gehaltsliste Brandt stand. In der Dokumentation ‚Der NSU-Komplex‘ von Stefan Aust gab er freimütig zu, dass die jährliche Wallfahrt der Nazis aus Ost und West im bayrischen Passau nicht durchführbar gewesen wäre, hätte der Verfassungsschutz ihm nicht finanziell unter die Arme gegriffen.

    Im Mai 1978 zogen u.a. Michael Kühnen und Christian Worch verkleidet mit Eselsmasken und mit Pappschildern, auf denen stand ‚Ich Esel glaube noch, daß in Auschwitz Juden vergast wurden‘ durch Hamburg. Noch vor seinem Tod entwickelte Michael Kühnen das Konzept des ‚Aufbauplan Ost‘. Dieses wurde später von Christan Worch umgesetzt. So zogen am 20. Oktober 1990 etwa 500 Neonazis durch Dresden. Dafür war auch Gary Lauck eingeflogen worden.

    Michael Kühnen wurde 1979 im Bückeburger Prozess zu einer Haftstrafe verurteilt. Das war das erste Mal, dass Neonazis als Terroristen eingestuft und verurteilt wurden. Zu dem Prozess wurde Gary Lauck als Zeuge aus den USA eingeflogen. Obwohl ein Haftbefehl gegen ihn existierte, wurde ihm sicheres Geleit garantiert.

    Er wurde von einer Polizei-Eskorte vom Flughafen Hannover abgeholt und nach seiner Aussage wieder zurückgefahren und konnte unbehelligt ausreisen. Der Gerichtssaal war an diesem Tag überfüllt: Alte und neue Nazis aus fern und nah hatten sich die Reise ins beschauliche Schaumburgische nicht nehmen lassen, um gleich zwei ihrer Idole, Michael Kühnen und Gary Lauck, leibhaftig sehen zu können.

    Als Michael Kühnen 1982 aus der Haft entlassen wurde, soll er von einem Fahrzeug des niedersächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz abgeholt worden sein. Das geht aus Berichten der Stasi hervor. Anfang der 1980er Jahre gesellte sich dann auch Thomas Wulff zu dem Kreis um Michael Kühnen.

    Kurz vor Weihnachten 1985 wurde in Hamburg der türkisch-stämmige Ramazan Avci von Neonazis ermordet. Unter den Tätern war René Wulff, Bruder von Thomas. Christian Worch und Thomas Wulff entwickelten gemeinsam mit anderen das Konzept ‚Freie Nationalisten‘, das als "Freie Kameradschaften, nach dem Vorbild der autonomen Strukturen Furore machte.

    Bei dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen wurde Christian Worchs Auto gesehen, mit Gary Lauck ging er 1990 auf Ostdeutschland-Tour, 1991 reist er zur Maifeier nach Cottbus, am 31.8.1991 nahm er an der Gründung der ‚Sächsischen Nationalen Liste‘ teil, am 9. November organisierte er einen Neonazi-Aufmarsch in Halle an der Saale.
    Auch die sozialen Bewegungen hatten ein Nazi-Problem

    Wie Andreas Lichte auf dem Internetportal Ruhrbarone schreibt, strebte ‚das ’Dritte Reich’ … völlige Unabhängigkeit vom Ausland an, sowohl auf ideologischer, als auch auf wirtschaftlicher Ebene. Begründet auch durch die Erfahrung der britischen Seeblockade während des Ersten Weltkrieges, war die wirtschaftliche Unabhängigkeit - ’Autarkie’ - Deutschlands ein übergeordnetes Ziel der Politik Adolf Hitlers: Produkte, die aufgrund der in Deutschland knappen Rohstoffe nicht, oder nur unter großen Kosten hergestellt werden konnten, sollten ersetzt werden, eine Unabhängigkeit von Importen erreicht werden. Die Autarkie sollte einen hohen Lebensstandard, den sozialen Ausgleich, aber auch die militärische Schlagkraft sichern‘.

    Hier bot die anthroposophische, ‚biologisch-dynamische‘ Landwirtschaft eine Lösung an: sie verzichtet auf industriell hergestellten Kunstdünger und Pestizide und setzt stattdessen verstärkt auf menschliche Arbeitskraft. ‚Demeter‘, die ‚Monatsschrift für biologisch-dynamische Wirtschaftsweise‘, stellte die NS-Bemühungen um Autarkie in der Landwirtschaft heraus, Artikel hießen beispielsweise: ‚Zurück zum Agrarstaat‘, September 1933, ‚Beitrag zum Autarkieproblem‘, August 1933. Ein Bericht der ‚Demeter‘-Ausgabe vom Februar 1939 schloss: „So scheint mir denn die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise dafür vorbestimmt zu sein, die Forderung unserer Regierung zu erfüllen: ‚Ernährungsfreiheit des Deutschen Volkes auf Deutscher Scholle!‘

    Die biologisch-dynamische Landwirtschaft hatte für ihre Bejahung des deutschen Angriffskrieges neben der weit verbreiteten, anthroposophischen Kriegsbegeisterung … wohl auch pragmatische Gründe: Mit dem Wachsen des unter deutschem Einfluss stehenden Gebiets wuchs auch die potentielle Anbaufläche für die biologisch-dynamische Landwirtschaft: ‚Seit Anfang des Krieges waren Anthroposophen an der Gestaltung und Durchführung von Siedlungsplänen im besetzten Osten unter Leitung der SS beteiligt. Schon im Oktober 1939 kooperierten Anthroposophen und SS an der Errichtung eines biologisch-dynamisch geführten Lehrguts auf einem enteigneten Hof in Posen, und auch nach 1941 wurde die Mitarbeit an verschiedenen Projekten weitergeführt, mit der Genehmigung Himmlers und unter Förderung von zwei hohen SS-Führern, Günther Pancke und Oswald Pohl. Pancke, Chef des Rasse- und Siedlungshauptamts, hielt den biologisch-dynamischen Landbau für die einzig geeignete Wirtschaftsweise »für die zukünftigen Wehrbauern und Bauern im Osten.‘ … Die SS-eigenen biologisch-dynamischen Betriebe bestanden bis zum Kriegsende.“ Der SS-Offizier und ehemalige Obergärtner der Firma Weleda, Franz Lippert, ließ in Dachau Menschenversuche durchführen.
    Andreas Lichte, Ruhrbarone

    Neben der Utopie von ‚Autarkie‘ kamen in Bezug auf den biologisch-dynamischen Anbau auch die zu erhaltende ‚Volksgesundheit‘ und der Erhalt der ‚heimischen Scholle‘ ins Spiel. Diese Begeisterung der Anhänger völkisch-rassistischer Ideologien für den bio-dynamischen Anbau, bzw. Konzepten, die heute als ‚Öko‘ bezeichnet würden, hielt auch nach 1945 an.

    Am 24. September 1958 gründete das ehemalige NSDAP- und SA-Mitglied Günther Schwab in Österreich den ‚Weltbund zur Rettung des Lebens‘ (WRL), der 1963 in ‚Weltbund zum Schutze des Lebens‘ (WSL) umbenannt wurde. In seinen Publikationen beschäftigte sich Günther Schwab mit Natur- und Umweltverschmutzung und warnte vor der zivilen Nutzung der Atomenergie.

    1960 wurde eine deutsche Sektion gegründet, dieser saß der ehemalige NS-Arzt Walter Gmelin vor. Zu den Mitgliedern des deutschen WSL gehörte u.a. auch Werner Georg Haverbeck, ebenfalls ehemaliges Mitglied der NSDAP und der SS.

    Im Juni 1933 wurde er von Rudolf Heß mit der Volkstumsarbeit der nationalsozialistischen Bewegung für das ganze Reichsgebiet beauftragt. Bevollmächtigt durch Heß, gründete er im August 1933 den Reichsbund Volkstum und Heimat (RVH) als Unterorganisation von Robert Leys Deutscher Arbeitsfront und fungierte fortan als Leiter der Reichsmittelstelle für Volkstumsarbeit der NSDAP, dem auch das Reichsamt Volkstum und Heimat in der NS-Gemeinschaft Kraft durch Freude untergeordnet war.
    (…)
    Von Heinrich Himmler erhielt er ab Oktober 1935 ein Promotionsstipendium. Himmler nahm ihn am 20. November 1936 auch in die SS auf und beförderte ihn zum SS-Untersturmführer.
    (…)
    Ab dem 10. Dezember 1942 nahm Haverbeck aktiv am Zweiten Weltkrieg teil. Laut Peter Bierl kämpfte er als Leutnant in der Panzergrenadier-Division Feldherrenhalle, unter anderem an der Ostfront.
    Wikipedia

    Werner Georg Haverbeck war christlich orientiert, sah im Gegensatz zu anderen Nazis in den slawischen Völkern nicht ‚Untermenschen‘, sondern im schwebte eine Synthese des christlichen Abendlandes mit dem sozialistischen Osten vor. So ist es wenig verwunderlich, dass er sich für die sich neu formierende Friedensbewegung interessierte.

    Verwunderlich ist allerdings, dass diese ein ehemaliges NSDAP- und SA-Mitglied in ihren Reihen duldete. Verbindungsglied zwischen ihm und der Friedensbewegung war Renate Riemeck, die Lebensgefährtin von Ingeborg Meinhof, Mutter von Ulrike Meinhof. Renate Riemeck kam aus einem bürgerlichen Elternhaus in Jena und war wie Werner Georg Haverbeck mit der anthroposophisch orientierten ‚Christengemeinschaft‘ verbunden.

    In München und Jena studierte und promovierte sie: ‚Sie studierte sieben Semester Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte in München und vor allem in Jena; im März 1943 promovierte sie zum Dr. phil. über Spätmittelalterliche Ketzerbewegungen. Darin stellte sie, wie später Kritiker befanden, die Pogrome gegen Juden im 14. Jahrhundert als ’gerechtfertigten Protest’ dar. Trotz dieses Studienabschlusses soll sie danach Mitte 1943 noch der Arbeitsgemeinschaft Nationalsozialistischer Studentinnen beigetreten sein.‘

    Demnach gehörten ‚zu ihren akademischen Lehrern‘ neben dem NS-Rassepropagandisten Karl Astel auch der bereits erwähnte Hans F. K. Günther. In ihrem Buch ‚Ulrike Meinhof. Die Biographie‘ deckte die Publizistin Jutta Ditfurth auf, dass Renate Riemeck NSDAP-Mitglied war, Mitgliedsnummer 8915151. Das war bis dahin nicht bekannt.

    Dabei war Renate Riemeck nach 1945 SPD-Mitglied, sie gab die ersten Schulbücher nach dem Krieg heraus, engagierte sich in der ‚Kampf dem Atomtod‘-Bewegung und gehörte zu den Gründungsmitgliedern der ‚Deutschen Friedensunion‘ (DFU). Renate Riemeck und Ingeborg Meinhof waren "Assistentinnen bei Johann von Leers, Inhaber des Lehrstuhls für ‚Deutsche Rechts-, Wirtschafts- und politische Geschichte auf rassischer Grundlage‘ der Universität Jena, einem SS-Obersturmbannführer, der den Antisemitismus ‚wissenschaftlich‘ zu begründen versuchte (Wikipedia).

    Renate Riemeck mit ihren guten Kontakten zur Friedensbewegung brachte vermutlich auch Werner Georg Haverbeck in diese politischen Zirkel. Der gründete 1963 mit seiner späteren Ehefrau Ursula - der unermüdlichen, derzeit inhaftierten Holocaustleugnerin - das ‚Collegium Humanum‘, ‚Heimvolkshochschule für Umwelt und Lebensschutz‘, im ostwestfälischen Vlotho.

    In dem Haus mit 50 Betten und Seminarräumen für 150 Personen gaben sich zunächst Aktive aus der Friedens- und Umweltbewegung ein Stelldichein, später neben esoterischen Feministinnen, die sich dort u.a. als Märchenerzählerinnen ausbilden ließen, mehr und mehr Neonazis und Holocaustleugner, die dann zur Sommersonnenwendfeier beim Hexentanz bei den Externsteinen gemeinsam mit den Märchentanten die Mondin anbeteten.

    Ab 1972 war das Collegium Mitglied der deutschen Sektion des Weltbundes zum Schutz des Lebens (WSL-D). Im Vorfeld der Europawahlen 1979 fanden im Collegium Humanum vorbereitende Gespräche zur Gründung der Sonstigen Politischen Vereinigung Die Grünen (SPV) statt, in der konservative und bürgerliche Umweltinitiativen organisiert waren. Zur selben Zeit wurde dort das ‚Ökologische Manifest‘ der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands erarbeitet. Daneben stellte Haverbeck sein Bildungswerk folgenden Organisationen zur Verfügung: der Deutschen Hochschulgilde, der Freisozialen Union, der Deutschen Unitarier Religionsgemeinschaft sowie später auch zahlreichen rechtsextremen Gruppen wie etwa dem Bund Heimattreuer Jugend, dem neuheidnischen ‚Bund der Goden‘, der Wiking-Jugend und der Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei. Ab 1981 bzw. Haverbecks Unterzeichnung des Heidelberger Manifests entwickelte sich der Verein zu einem Zentrum für völkischen Nationalismus, Antisemitismus und Holocaustleugnung. Er diente als Anlaufpunkt für Rechtsextremisten von der Neuen Rechten bis hin zu Freien Kameradschaften. So tagte 1984 das ‚Komitee zur Vorbereitung der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag Adolf Hitlers‘ dort. Musikveranstaltungen mit folkloristischen Gruppen, nationalistischen Liedermachern bis hin zur schottischen Blood-and-Honour-Band Nemesis fanden ebenfalls statt. Ab Mitte der 1990er Jahre waren Holocaustleugner wie der Schweizer Bernhard Schaub und der NPD-Anwalt und ehemalige APO-Aktivist Horst Mahler zu Gast.
    Wikipedia, Collegium Humanum

    Nach dem Tod von Werner Georg Haverbeck nahm seine ihm unterdessen angetraute Ursula das Zepter, die bis heute unverdrossen sein, bzw. das gemeinsame Werk fortsetzt. Sie wird nicht müde, den Holocaust zu relativieren, in Frage zu stellen oder zu leugnen, was ihr diverse Gerichtsverfahren und eine Haftstrafe einbrachte, die sie aktuell in der Justizvollzugsanstalt Bielefeld verbüßt.

    Nicht nur die Friedensbewegung zog Leute wie Renate Riemeck und Werner Georg Haverbeck an, auch die Grünen hatten ein Nazi-Problem, bekanntestes Beispiel ist der Öko-Bauer Baldur Springmann, der sowohl zu den Gründungsmitgliedern der Grünen gehörte als auch Mitglied im WSL war. Sowohl bei der Öko- als auch der Anti-AKW- als auch der Friedensbewegung spielte der Schutz der ‚heimischen Scholle‘ bisweilen eine Rolle.
    Es gab wieder offen sichtbar Jüdinnen und Juden

    Laut einer Volkszählung vom Juni 1933 gab es in Deutschland etwa eine halbe Million Jüdinnen und Juden, von etwa 65 Mio. Menschen insgesamt, also nicht einmal 1% der Bevölkerung.

    Nach dem Krieg waren es etwa noch 5 Prozent dieser halben Million:

    In den 1950er- und 60er-Jahren lebten etwa 20.000 bis 30.000 Menschen jüdischen Glaubens in der Bundesrepublik Deutschland, zum großen Teil waren das Ältere und Kranke, die nicht in die USA oder nach Palästina emigrieren konnten. Vor diesem Hintergrund konstituierte sich aber langsam ein neues jüdisches Gemeindeleben, wobei die Juden osteuropäischer Herkunft in der Mehrzahl waren und die Repräsentanz überwiegend von Juden deutscher Herkunft besetzt war.
    Archiv Kinofenster

    Zu diesem neu erwachenden jüdischen Leben gehörte auch, dass in den 1970/80ern Künstlerinnen und Künstler auftauchten, die aus ihrer jüdischen Identität keinen Hehl machten, z. B. Esther und Abi Ofarim, der Showmaster Hans Rosenthal, Ilja Richter, der Bluessänger Abi Wallenstein und der Schauspieler Michael Degen, der bis in die 1970er Jahre hinein vor allem an Theatern auftrat.

    Daliah Lavi, eine jüdisch-israelische Künstlerin mit deutschen Wurzeln, machte in Deutschland Karriere. Die einer Sinti-Familie entstammende Sängerin Marianne Rosenberg hat erst sehr spät dieses ‚Geheimnis‘ gelüftet.

    Während sowohl Öko- als auch Friedensbewegung ein Problem mit rechten Weggenossen hatten, tauchten auf den Demos Teilnehmer auf, die KZ-Häftlingskleidung trugen. Holocaust-Überlebende begannen, öffentlich ihre Geschichte zu erzählen und auch in Schulen als Zeitzeuginnen und Mahner aufzutreten. Einer davon war der bereits erwähnte Peter Gingold, eine andere die Künstlerin Esther Bejarano. Deren Tochter Edna hatte Anfang der 1970er mit ‚The Which‘ von den ‚Rattles‘ Weltkarriere gemacht.

    In den 1980er Jahren wurde der Grundstein gelegt für das, was wir heute als ‚Erinnerungskultur‘ kennen: Die Geschichte von Jüdinnen und Juden, lokalem jüdischen Leben und Einrichtungen wurde erforscht, die Grundlagen zur Errichtung von Gedenkstätten wurden geschaffen, die ersten waren schon eingerichtet, z. B. in Dachau. Das ganze Ausmaß der Gräueltaten kam nach und nach ans Licht, die Namen der Verantwortlichen wurden publik.

    Die Grundlage dafür wiederum hatten bereits die Nürnberger Prozesse von 1946-49 sowie Persönlichkeiten wie der Frankfurter Staatsanwalt Fritz Bauer und die von ihm angestrengte Auschwitz-Prozesse, die im Zeitraum von 1963-81 geführt wurden, gelegt.

    Das jüdische Leben hat sich indes bis heute nicht normalisiert. Im Gegenteil, antisemitische Übergriffe und Anschläge erreichen aktuell ein bislang in der Zeit nach 1945 hierzulande nicht gekanntes Ausmaß.

    Aber Jüdinnen und Juden sind wieder da, sie nehmen wahrnehmbar einen Platz ein in unserer Gesellschaft. In Hamburg z. B. entwickelte sich im Grindelviertel wieder jüdisches Leben, vor 1933 lebten in der Umgebung etwa 70% aller Jüdinnen und Juden Hamburgs. Die dort beheimatete Talmud Tora Schule, heute Joseph-Carlebbach-Schule, wird von einem Polizeiposten bewacht, schon lange, nicht erst, seitdem die Übergriffe wieder zunehmen.

    Alle jüdischen Einrichtungen in Deutschland, alle jüdischen Schulen, Kindergärten, Museen, etc. stehen in Deutschland unter Polizeischutz. Jüdische Cafés und Restaurants, für die dieser Schutz nicht gilt, wie z. B. das ‚Feinbein‘ in Berlin oder das ‚Shalom‘ in Chemnitz, werden immer wieder zur Zielscheibe antisemitischer Übergriffe. Dabei ist häufig nicht klar, von welcher Seite diese Angriffe kommen: Neonazis, türkische Faschisten, religiöse Extremisten oder Linksradikale.
    Das Oktoberfest-Attentat

    Abschließen möchte ich dieses erste Kapitel mit der Erinnerung an das Oktoberfest-Attentat 1980, dem ‚blutigste(n) Terroranschlag in der Geschichte der Bundesrepublik‘, wie Wolfgang Schorlau, auf dem Cover des Buches ‚Oktoberfest - Das Attentat - Wie die Verdrängung des Rechtsterrors begann‘ des Journalisten Ulrich Chaussy schreibt.

    Am 26. September 1980 wurden bei einem Attentat auf das Münchner Oktoberfest 13 Menschen getötet und 211 Personen zum Teil schwer verletzt. Als Alleintäter galt - und gilt bis heute - Gundolf Köhler, ein ehemaliges Mitglied der Wehrsportgruppe Hoffmann.

    Dieser ‚dürfte als Alleintäter gehandelt haben. Für eine Mittäterschaft oder auch nur Mitwisserschaft anderer an dem Sprengstoffanschlag auf das Münchner Oktoberfest ließen sich keine konkreten Anhaltspunkte erkennen. Zu diesem abschließenden Ergebnis kam jetzt die ’Sonderkommission Theresienwiese’, acht Monate nach dem Bombenattentat, (…)‘, so stand es laut Ulrich Chaussy ‚am 2. Juni 1981 im Münchner Merkur und ähnlich in anderen Zeitungen‘.

    Gegen diese Darstellung regte sich bald Protest, von Opfern, aber auch von Menschen, die sich meldeten, weil sie Beobachtungen gemacht hatten, die der Einzeltäter-These wiedersprachen. Ulrich Chaussy sprach darüber mit einem Anwalt, der zwei der Opfer vertrat. Ein kleiner Beitrag darüber wurde im Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt. Daraufhin schickte ihm jemand per Post anonym das Gerichtsmaterial zu. Und der Journalist begann zu ermitteln.

    Er fand ‚Hinweise auf Komplizen‘, ‚Spuren nach rechts‘, stieß auf ‚Hauptzeugen‘, die unerwartet aus dem Leben geschieden waren, und spürte ‚Köhlers Kontakte(n) ins rechtsextreme Netz‘ nach. Er fand heraus, dass er an Veranstaltungen des rechtsextremen ‚Hochschulrings Tübinger Studenten‘ teilnahm. Auch diese Recherchen widersprachen der offiziellen Darstellung. Aber Beweise hatte er keine.

    ‚Eine schlüssige Gegentheorie zum Ermittlungsergebnis der Behörden hätte ich nur mit den Methoden anbieten können, die ich an Polizei und Justiz in meiner Reportage kritisiere: mit Spekulationen erwünschte Zusammenhänge herzustellen, mit Auslassungen unerwünschte Zusammenhänge zu ignorieren. Festmachen ließen sich für mich nur sehr ernste Zweifel. Sie gelten auf Seiten der Ermittler der fahrlässigen Behandlung zahlreicher Spuren, die auf einen weiteren Täterkreis hinweisen, der halbherzig und plump-naiven Überprüfung des rechtsradikalen Umfeldes, in dem sich der mutmaßliche Täter Gundolf Köhler zeitweise bewegt hatte,, und dem dilettantischen Charakterentwurf des gemutmaßten Alleintäters‘, resümierte Ulrich Chaussy schließlich.

    Im Februar 2015 fragte die Bundestagsfraktion der Partei Die Linke in einer Schriftlichen Kleinen Anfrage, ob die Bundesregierung ausschließen könne, dass Mitglieder der Wehrsportgruppe Hoffmann vor oder nach dem Anschlag als verdeckte Ermittler für deutsche Geheimdienste tätig gewesen seien.

    Die Bundesregierung verweigerte zwar die Antwort auf diese Fragen, aus der Antwort auf andere Fragen wurde jedoch deutlich, dass sowohl im Bundesnachrichtendienst als auch im Bundesamt für Verfassungsschutz sogenannte Quellenmeldungen, also Berichte von verdeckt ermittelnden Personen, mit Bezug zum Oktoberfestattentat vorliegen:

    Der Informationsanspruch des Parlaments findet eine Grenze bei geheimhaltungsbedürftigen Informationen, deren Bekanntwerden das Wohl des Bundes oder eines Landes gefährden kann. Die Nachrichtendienste sammeln im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags die erforderlichen Informationen und werten diese aus. Die Führung von Quellen gehört zu den wichtigsten nachrichtendienstlichen Mitteln, die den Nachrichtendiensten bei der Informationsbeschaffung zur Verfügung stehen. Würden Einzelheiten hierzu, auch welche die quellenführende Stelle betreffend oder Namen einzelner Quellen bekannt, könnten dadurch Rückschlüsse auf den Einsatz von Quellen und die Arbeitsweise der Nachrichtendienste gezogen werden. Es entstünde die Gefahr, dass Fähigkeiten, Methoden und Informationsquellen der Nachrichtendienste bekannt würden und damit ihre Funktionsfähigkeit nachhaltig beeinträchtigt wäre.

    Zudem ist zu beachten, dass sich Quellen hier in einem extremistischen und gewaltbereiten Umfeld bewegen. Die Aufdeckung ihrer Identität könnte dazu führen, dass das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit der jeweiligen betroffenen Personen gefährdet wäre. Aufgrund der Hochrangigkeit dieser Rechtsgüter, der möglichen Irreversibilität und der erhöhten Wahrscheinlichkeit ihrer Beeinträchtigung muss jede noch so geringe Möglichkeit des Bekanntwerdens zu Fragen des Einsatzes von Quellen ausgeschlossen werden. Die Auskunft muss auch dann verweigert werden, wenn kein Mitglied der Wehrsportgruppe Hoffmann eine Quelle ist oder war oder der Vorgang zeitlich weit zurückliegt, da ansonsten in allen übrigen Fällen aus der Antwortverweigerung auf das Vorliegen eines Einsatzes von Quellen geschlossen werden könnte.
    Antwort der Bundesregierung

    Allerdings konnte nicht verneint werden, dass es ‚Quellen‘ gab:

    Der Bundesregierung liegen insgesamt fünf Quellenmeldungen für den Zeitraum von 1980 bis 1985 vor. Eine nähere Aufgliederung scheidet aus den in Nummer 1 der Vorbemerkung der Bundesregierung genannten Gründen aus.
    Antwort der Bundesregierung

    Hier gibt es eine Parallele zur Gegenwart: Wie auch im Zusammenhang mit dem NSU bastelte die Staatsanwaltschaft sich eine Theorie, von der sie bis heute nicht abzubringen ist. Im Falle Gundolf Köhler ist es die Theorie des Einzeltäter, beim NSU soll es immerhin ein Trio gewesen sein. Legenden, an denen Politik und Justiz strickten, und die allen Widersprüchen zum Trotz aufrecht erhalten werden - u.a., weil Quellenschutz über Ausklärung gestellt wird.

    Im Dezember 1980 wurden in Nürnberg der Vorsitzende der Verleger und ehemaliger Vorsitzender der dortigen israelitischen Kultusgemeinde Shlomo Lewin und seine Lebensgefährtin Frieda Poeschke erschossen. Als Täter gilt Uwe Behrendt, Mitglied des ‚Hochschulrings Tübinger Studenten‘, der ebenfalls an den Übungen der Wehrsportgruppe Hoffmann teilnahm.

    Spuren, die zu Hoffmann, bzw. seinem direkten Umfeld, führten, wurden nicht intensiv verfolgt: Am Tatort wurde eine Brille gefunden, die Hoffmanns Freundin Franziska Birkmann gehörte. Zwar wurde Hoffmann am 30. Juni 1986 zu 9 ½ Jahren Haft verurteilt, wegen Freiheitsberaubung, gefährlicher Körperverletzung, unerlaubtem Waffen- und Sprengstoffbesitzes sowie der Herstellung und Verbreitung von Falschgeld, vom Vorwurf den Mord an Shlomo Lewin und Franziska Poerschke in Auftrag gegeben zu haben, wurde er freigesprochen.

    Uwe Behrendt kam unter ungeklärten Umständen im Libanon zu Tode. Dahin hatte es Karl-Heinz Hoffmann und seine Getreuen gezogen, nachdem die Wehrsportgruppe 1980 verboten worden war. So konnte Hoffmann unwidersprochen behaupten, Behrendt habe die Sonnenbrille und auch eine Perücke, die der Täter getragen haben soll und die bei einer Durchsuchung im Hause Hoffmanns gefunden wurde, sowie die Tatwaffe entwendet und aus eigenem Antrieb den Doppelmord ausgeführt.

    Behrendt sei von ‚Aktionsgeilheit‘ getrieben gewesen, schilderte Karl-Heinz Hoffmann laut Ulrich Chaussy seinen Eindruck. Allerdings, so schreibt der Autor: ‚Behrendt, der tote und von seinem Chef posthum als durchgeknallter Einzeltäter verhöhnte Mordschütze, tat aber nichts anderes, als auf die von Karl-Heinz Hoffmann sofort nach dem Anschlag von München beständig unter seiner Anhängerschaft verbreitete Verschwörungstheorie zu reagieren. Hoffmann hat diese Theorie schriftlich mehrfach fixiert (über Shlomo Lewin war schon zu dessen Lebzeiten von Medien das Gerücht verbreitet worden, im Dienst des Mossads gestanden zu haben, Anm. d. Verf.). Ohne irgendwelchen konkreten Nachweise aufzuführen, beschuldigte er wahlweise ’die Israeliten’, ’die Juden’, beziehungsweise den israelischen Geheimdienst Mossad, das Attentat von München so inszeniert zu haben, dass es ihm, Hoffmann, in die Schuhe geschoben werden könnte. In dieser Logik, die sich Behrendt zu eigen gemacht habe, ohne sich darüber mit seinem Chef Hoffmann je auszusprechen, ist der Mord an dem Juden Shlomo Lewin also eine Rache für München.‘

    Literatur:

    Chaussy, Ulrich, Oktoberfest Das Attentat - Wie die Verdrängung des Rechtsterrors begann, Ch. Links Verlag, Berlin, 2014

    Ditfurth, Jutta, Ulrike Meinhof - Die Biographie, Ullstein Verlag, Berlin, 2007

    Meier-Hüsing, Peter, Nazis in Tibet - Das Rätsel um die SS-Expedition Ernst Schäfer, THEISS Verlag, Stuttgart, 2017

    Parnass, Peggy, Prozesse 1970-78, Rowohlt, Reinbeck bei Hamburg, 1992

    #Allemagne #nazis #histoire #BRD


  • Deutschland einig Autoland (Tageszeitung junge Welt)
    https://www.jungewelt.de/artikel/346899.kapitalismus-in-deutschland-deutschland-einig-autoland.html

    Les chefs de la production d’automobiles sont les véritables rois d’Allemagne. Cet article explique l’essentiel sur le noyau de l’industrie allemande. Sa lecture est indispensable si on veut comprendre dans le détail les agissements de la politique du pays.

    10.01.2019 - von Beate Landefeld - Die Kraftfahrzeugproduktion ist die Leitindustrie in der Bundesrepublik. Zu dem Eigentums- und Machtverhältnissen bei Daimler, BMW und VW

    Von ehemals vielen deutschen Autoherstellern blieben drei, BMW, Daimler und VW, übrig. Nach der Liste »Fortune Global 500«, die die nach Umsatz erfolgreichsten Unternehmen für das Jahr 2018 versammelt, ist VW der weltweit siebtgrößte Konzern überhaupt und der zweitgrößte Autokonzern nach Toyota. Daimler belegt in der Branche den dritten Platz, den 16. bei allen Konzernen. BMW hat Platz acht bei den Autokonzernen und Platz 51 bei allen Konzernen und steht damit noch vor Siemens (Platz 66). BMW, Daimler und VW überlebten andere Hersteller, indem sie sich diese einverleibten. Schon in den 1950er und 1960er Jahren eröffneten sie Filialen in den USA, Lateinamerika und Südafrika. Die Schaffung des EU-Binnenmarktes und die als »Globalisierung« verklärte, gegenseitige Marktöffnung für die monopolistische Konkurrenz in den 1990er Jahren machten die Bahn frei für Übernahmen in West- und Südeuropa. Chinas Öffnung 1978 und der Fall der Mauer 1989 ebneten den Weg für Joint Ventures und Investitionen in Osteuropa und Asien.

    In Deutschland belegen VW, Daimler, BMW nach Umsätzen die ersten drei Plätze. All das verweist auf die überragende Bedeutung der Autoindustrie für die deutsche Volkswirtschaft. Während in anderen europäischen Ländern das Gewicht der Autoindustrie zurückging, stieg in der BRD von 2005 bis 2015 ihr Anteil an der gesamten Bruttowertschöpfung von 3,4 auf 4,5 Prozent, innerhalb des verarbeitenden Gewerbes sogar von 15 auf 19,6 Prozent, erarbeitet von 871.000 Beschäftigten.1

    Daimler und BMW waren stets in Privateigentum, VW bis 1960 in Staatseigentum. Die Eigentümerstruktur der drei spiegelt die generelle Zusammensetzung der herrschenden Klasse der Bundesrepublik Deutschland, das Mit- und Nebeneinander von großen Privateigentümern, privaten Managern und staatlichen Beauftragten. Bei BMW und VW erwarben im Lauf der Zeit »Unternehmerdynastien« kontrollierende Mehrheiten in den Muttergesellschaften. An VW ist der Staat, vertreten durch das Land Niedersachsen, weiterhin beteiligt, hier gelten besondere Mitbestimmungsrechte. Bei Daimler war über längere Zeiten die Deutsche Bank Großaktionär, heute überwiegt der Streubesitz. Die Entwicklung der Eigentums- und Kontrollverhältnisse bei Daimler, BMW, VW soll hier näher betrachtet werden.

    Daimler

    Die Daimler AG entstand aus der 1883 von Carl Benz gegründeten Firma Benz & Cie. und der 1890 von Gottlieb Daimler gegründeten Daimler-Motoren-Gesellschaft. Daimler und Benz schieden um 1900 aus ihren Firmen aus. Die beiden Unternehmer vermarkteten ihre Patente und Produkte von Anfang an international, tätigten Zukäufe und gründeten Tochtergesellschaften. Neben Pkw stellten sie Nutzfahrzeuge, Boots- und Flugmotoren her. Im Ersten Weltkrieg rückte die Rüstungsproduktion ins Zentrum. Daimler baute den ersten deutschen Panzer und gehörte zu den größten Flugmotorenherstellern des Reichs. 1926 fusionierten die beiden Betriebe unter Federführung der Deutschen Bank zur Daimler-Benz AG. Danach wurden die Aufsichtsratsvorsitzenden, die das Management ein- oder absetzen können, von der Deutschen Bank ausgewählt.

    1932 war die Daimler-Benz AG nach der Adam Opel AG und der Auto-Union2 drittgrößter Automobilproduzent in Deutschland. Der Aufsichtsratsvorsitzende Emil Georg von Stauß (1925–1942) unterstützte den Aufstieg der Nazis. Während der Weltwirtschaftskrise kam es zu Massenentlassungen. Hitlers Aufrüstungsprogramm und seine Pläne zur Massenmotorisierung kurbelten dann die Produktion erneut an. Der Konzernumsatz wuchs von 65 Millionen Reichsmark im Jahr 1932 auf 942 Millionen 1943. Im Jahr 1941 machten Wehrmachtsaufträge 76 Prozent des Umsatzes aus. Die Belegschaft wuchs von 10.000 Ende 1932 auf über 74.000 im Jahr 1944. Während des Zweiten Weltkriegs bestand sie bis zur Hälfte aus Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen. Mit der Kriegsniederlage musste Daimler-Benz seine Werke im Osten Deutschlands und in den von den Hitlerfaschisten besetzten Ländern aufgeben (u. a. in Polen, SU, Tschechoslowakei, Elsass).3

    Nach 1945 feierte der Konzern wieder Erfolge in der Autoproduktion, vor allem mit der Marke Mercedes. Er baute ein internationales Vertriebsnetz auf, errichtete Werke in Argentinien, Brasilien, Indien, Südafrika, Iran und den USA. Dass in der Filiale in Argentinien mit Wissen Ludwig Erhards Nazigelder »gewaschen« wurden und Adolf Eichmann, wie zahlreiche andere untergetauchte Nazis, eine Beschäftigung erhielt, enthüllte 2004 die Journalistin Gaby Weber.4 In der Bundesrepublik übernahm Daimler-Benz Hanomag und die in Ingolstadt neu angesiedelte Auto-Union (inklusive der in den Westen übergesiedelten Fachkräfte). 1958 scheiterte der Versuch, BMW zu übernehmen. In den 1960er Jahren stellten die Milliardäre Herbert Quandt und Friedrich Flick gemeinsam mit der Deutschen Bank das Dreigestirn der Daimler-Großaktionäre, bis Quandt und Flick ab 1974 ihre Anteile an Kuwait und an die Deutsche Bank verkauften.5

    1987 wurde Edzard Reuter Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG. Sein Traum war der »integrierte Technologiekonzern«. Unter seiner Ägide wurden Teile von MAN, der Luft- und Raumfahrtkonzern Dornier, die AEG sowie die Mehrheit an Messerschmitt-Bölkow-Blohm erworben und daraus die Deutsche Aerospace Aktiengesellschaft DASA gebildet. Dabei gingen 16.000 Arbeitsplätze verloren. Nach 1989 schluckte die DASA die Flugzeugwerke der DDR. Thomas Enders, bis 1991 im Planungsstab des Verteidigungsministers, wurde 1995 Geschäftsführer und Aufsichtsratsvorsitzender der DASA, die 2000 in das deutsch-französisch geführte Rüstungsunternehmen EADS einging.

    1998 schuf der neue Vorsitzende Jürgen Schrempp Daimler-Chrysler durch Zukauf des US-Konzerns für 36 Milliarden Dollar. Das Projekt erwies sich als Verlustbringer. Chrysler wurde weiterverkauft. Hochzeit und Scheidung kosteten rund 40 Milliarden Euro. 2012 einigten sich die Regierungen Frankreichs und Deutschlands auf eine neue paritätische Anteilstruktur bei EADS, die den Konzernen Daimler und Lagadère ermöglichte, schrittweise auszusteigen. Der Streubesitz wurde erhöht, und die Stimmrechte wurden auf Frankreich, Deutschland (je elf Prozent) und Spanien (vier Prozent) aufgeteilt. Danach konnte sich Daimler auf das Kerngeschäft Automobil konzentrieren.6

    Mittels des Beteiligungssystems können Kapitalgeber mit einem Minimum an Kapital ein Maximum an Einfluss ausüben, vor allem wenn sie sogenannte Depotstimmrechte, also Vollmachtstimmrechte, verwalten. Für die Wahl des Aufsichtsrats genügt die Mehrheit des auf der Hauptversammlung vertretenen, stimmberechtigten Kapitals. Sie hängt ab von der Hauptversammlungspräsenz. Dabei gilt: Je mehr Streubesitz, desto geringer ist die Hauptversammlungspräsenz. Je größer die Anteile von Großaktionären, desto höher ist die Hauptversammlungspräsenz.7 Ende 2018 hatte Daimler folgende Aktionärsstruktur:

    – Tenaciou3 Prospect Invested Limited8: 9,7 Prozent

    – Kuwait Investment Authority: 6,8 Prozent

    – Renault/Nissan: 3,1 Prozent

    – Institutionelle Investoren: 60,3 Prozent

    – Private Investoren: 20,1 Prozent.9

    Die Hauptversammlungspräsenz lag 2018 bei Daimler mit 55,71 Prozent unter dem Durchschnitt der 30 Dax-Konzerne (65,3 Prozent). Somit brauchte man 28 Prozent der Anteile für die Mehrheit. Real lag die Zustimmung der Daimler-Aktionäre bei keinem Vorschlag der Unternehmensführung unter 90 Prozent. Auch bei anderen Konzernen sind solche Ergebnisse üblich, denn die Konzernführungen organisieren im Vorfeld Konsultationen mit den wichtigsten Investoren.

    Mit Renault/Nissan ist Daimler 2010 eine strategische Kooperation eingegangen. Sie bauen gemeinsam Autokomponenten, haben ein 50:50-Joint-Venture in Mexiko und teilen sich diverse Kosten. Kooperationen sind eine moderne Form des Monopols und viel flexibler als die früheren, heute illegalen Kartelle. Sie beziehen sich auf bestimmte Gebiete und heben die Konkurrenz auf anderen Gebieten nicht auf. Theoretisch kann Konzern A auf einem Gebiet mit Konzern B, in Konkurrenz zu Konzern C kooperieren, auf einem anderen Feld mit Konzern C gegen Konzern B. Unter den institutionellen Investoren finden sich die Investmentfonds privater und staatlicher Finanzkonzerne, die in der Regel in alle Dax-Titel investieren. Private Kleinanleger sind auf Hauptversammlungen häufig durch Aktionärsvereinigungen vertreten. Aufregung verursachte der neue Großaktionär aus China, von dem die Wirtschaftspresse munkelte, er habe sich mit verdeckten Zukäufen 2017 an die 9,7 Prozent »herangeschlichen«, und niemand wisse, was er vorhabe. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht untersucht zur Zeit die Zukäufe. 10

    BMW

    Die BMW AG entstand während des Ersten Weltkriegs aus den Vorläufern Flugmaschinenwerke Gustav Otto und Rapp-Motorenwerke. Als Rüstungslieferant stieg BMW bis Kriegsende zu einem der größten deutschen Flugmotorenwerke mit 3.500 Mitarbeitern auf. Nach 1918 richtete der BMW-Großaktionär und zeitweilige Aufsichtsratsvorsitzende Camillo Castiglioni11 die Firma auf den Bau von Motorrädern aus. Mit der Übernahme der Fahrzeugfabrik Eisenach 1928 wurde BMW Autobauer. Castiglioni musste seine BMW-Anteile 1929 an Großbanken abgeben, darunter an die Deutsche Bank. Nach 1933 wurde die Autosparte wieder zum Nebensache. Hitlers Kriegspläne verschafften der Flugmotorenindustrie einen Aufschwung, an dem auch BMW partizipierte. Durch Übernahmen und neue Werke wuchs der Flugmotorenbau auf 90 Prozent des Gesamtumsatzes. Der stieg von 32,5 Millionen Reichsmark 1933 auf 750 Millionen 1944. Mehr als 50 Prozent der 56.000 Beschäftigten waren Zwangsarbeiter. Auch KZ-Häftlinge, zum Teil untergebracht in einem Außenlager des KZ Dachau, mussten für BMW schuften.12

    1945 war das Stammwerk in München zerstört. Der Fahrzeugbau Eisenach lag in der Sowjetischen Besatzungszone. In München wurden zunächst Motorräder, Kochtöpfe und Bremsen produziert, später auch Autos, aber mit Verlust. Als der Motorradabsatz nachließ, geriet BMW in eine Krise. Die Deutsche Bank wollte den Konzern an Daimler angliedern. Das blockierten auf der Hauptversammlung 1959 Kleinaktionärsvertreter. 1960 trat der Unternehmer Herbert Quandt als Sanierer auf den Plan. Er und sein Bruder Harald hatten 1954 ein Konglomerat von Firmenbeteiligungen geerbt. Die Brüder waren bereits Großaktionäre bei Daimler, bevor Herbert Quandt mit 60 Prozent die Kontrolle bei BMW erwarb.

    Der Erblasser Günther Quandt war als Großaktionär des Batterie- und Akkumulatorenkonzerns AFA und anderer Betriebe aufgestiegen. In Hannover-Stöcken und anderen Werken setzte auch er ab 1943 Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge ein. Er hatte Hitlers Aufstieg unterstützt und war 1937 Wehrwirtschaftsführer geworden. Seine Verstrickung mit dem Naziregime war für Quandt nach 1945 kein Hindernis, seine Werke weiterzuführen.13

    BMW war in den Jahrzehnten nach 1945 erfolgreich als Hersteller von Mittelklassewagen und Motorrädern. Mit Borgward ging 1961 ein Konkurrent in Konkurs. 1967 übernahm BMW den Autohersteller Hans Glas GmbH. Zwischen 1970 und 1993 wuchs die Beschäftigtenzahl von 23.000 auf 71.000. Mit der Übernahme der Klöckner-Humboldt-Deutz AG stieg BMW 1990 wieder in die Luftfahrtsparte ein. Sie ging in das Joint Venture BMW Rolls-Royce Aero Engines ein und wurde 2000 von Rolls Royce übernommen, nachdem sich BMW an der britischen Rover Group überhoben hatte, die als Verlustbringer wieder abgestoßen werden musste. Heute ist BMW in 14 Ländern mit Montage- und Fertigungswerken vertreten, in 140 Ländern mit seinem Händlernetzwerk. Die Eigentümerstruktur des Konzerns ist laut BMW-Homepage wie folgt:

    Streubesitz: 53,2 Prozent
    – Aqton SE, Bad Homburg v. d. Höhe: neun Prozent
    – Aqton GmbH & Co. KG für Automobilwerte Bad Homburg v. d. Höhe: 16,6 Prozent
    – Susanne Klatten Beteiligungs-GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe: 20,7 Prozent
    Susanne Klatten: 0,2 Prozent
    – Stefan Quandt: 0,2 Prozent

    Danach verfügen die Geschwister Stefan Quandt und Susanne Klatten als Kinder Herberts und Enkel Günther Quandts mit ihren Beteiligungsgesellschaften über 46,8 Prozent der Anteile. Auf der Hauptversammlung 2018 waren 79,84 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals vertreten. 40 Prozent der Anteile hätten für die Mehrheit gereicht. Die Abstimmungen folgten den Empfehlungen der Konzernspitze mit Ergebnissen zwischen 78,69 Prozent beim Tagesordnungspunkt Vergütung der Vorstandsmitglieder und 99,96 Prozent.

    Stefan Quandt und Susanne Klatten nahmen 2018 Platz eins auf der Liste der 1001 reichsten Deutschen des Managermagazins ein. Sie halten Beteiligungen und bekleiden Aufsichtsratssitze in zahlreichen Firmen. Daneben betreiben sie mehrere Stiftungen, wie etwa die Johanna-Quandt-Stiftung, deren Zweck es ist, »das Verständnis für die marktwirtschaftliche Ordnung und die Bedeutung des privaten Unternehmertums als Träger der wirtschaftlichen Entwicklung in der Öffentlichkeit und den Medien zu fördern«.14 Reiche senken mit Stiftungen ihre Steuern. Über den Einsatz der Mittel, die sie dem Staat damit vorenthalten, können sie dergestalt selbst bestimmen.

    VW

    Anlässlich der Internationalen Automobil- und Motorradausstellung in Berlin 1934 trat Hitler für die Entwicklung eines für die Massen erschwinglichen, einfachen Pkw ein. Den Auftrag zum Bau eines Prototyps vergab der Reichsverband der Deutschen Automobilindustrie an das Konstruktionsbüro Ferdinand Porsche in Stuttgart. Da die Autoindustrie kein Interesse hatte, ein 1.000-Reichsmark-Auto zu subventionieren, wurde die Deutsche Arbeitsfront (DAF) beauftragt. Sie verwendete das 1933 von den aufgelösten Gewerkschaften geraubte Vermögen für den Bau einer großen Automobilfabrik in Niedersachsen. Dort sollte der KdF-Wagen (benannt nach der Freizeitorganisation der Nazis »Kraft durch Freude«) produziert werden. 1938 wurde Ferdinand Porsche Geschäftsführer und Aufsichtsrat der Volkswagenwerk GmbH.

    Zwar wurde ein modernes Autowerk nach dem Vorbild von Ford errichtet, aber aus Hitlers angekündigter Massenmotorisierung wurde nichts. Devisen und Benzin reichten nur für die Motorisierung der Armee. VW produzierte spezielle Fahrzeuge für die Wehrmacht, wie »Kübelwagen« und »Schwimmwagen«, daneben Tellerminen, Panzerfäuste und andere Waffen. Die Rüstungsproduktion leitete ab 1941 Porsches Schwiegersohn Anton Piëch. Porsche, seit 1937 NSDAP-Mitglied, wurde u. a. Wehrwirtschaftsführer und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Zwischen 1940 und 1945 wurden 20.000 Menschen zur Zwangsarbeit eingesetzt, darunter Häftlinge, die in Außenlagern des KZ Neuengamme interniert wurden.15

    Das Konstruktionsbüro in Stuttgart im Besitz der Familien Porsche und Piëch bekam lukrative Aufträge und wurde faktisch zur Konstruktionsabteilung von VW. 1943 übernahm das VW-Werk unter Porsche im besetzten Frankreich die »unternehmerische Verantwortung« für Renault. Für die Demontage von Maschinen und die Verschleppung von Renault-Arbeitern zur Zwangsarbeit saßen Ferdinand Porsche und Anton Piëch nach Kriegs­ende 22 Monate in französischen Gefängnissen. Ein Entnazifizierungsverfahren in Baden-Württemberg wurde dagegen 1949 eingestellt.

    1948/49 handelte Porsches Sohn Ferry Abfindungsverträge mit VW aus. Porsche sollte nur noch fallweise Aufträge erhalten und bekam das Recht auf eine Lizenzgebühr von ein Prozent pro Käfer, eine monatliche Vergütung von 40.000 DM für Weiterentwicklungsarbeiten und die Alleinvertretung für den Handel in Österreich. Zu diesem Zeitpunkt hatte die britische Besatzungsmacht, die an einer Reparatur- und Produktionsstätte für ihre Armeefahrzeuge interessiert war, bereits Heinrich Nordhoff als Generaldirektor eingesetzt. Da das VW-Werk schneller als andere Hersteller wieder Autos produzieren konnte, stieg es zum deutschen Marktführer und Exporteur auf. Davon profitierten auch das Autowerk Dr. Ing. h. c. F. Porsche KG in Stuttgart-Zuffenhausen und die österreichische Pkw-Handelsgesellschaft Porsche Holding.

    Die Briten übergaben das VW-Werk 1949 dem Land Niedersachsen, das neben dem Bund die Stimmrechte ausübte. Eine Auflage war, dass die Gewerkschaften starken Einfluss erhalten sollten. Unter diesen Umständen verzichtete der DGB darauf, das 1933 gestohlene Gewerkschaftsvermögen einzuklagen. 1960 wurde VW teilprivatisiert. 60 Prozent der Aktien wurden als sogenannte Volksaktien verkauft, je 20 Prozent behielten der Bund und Niedersachsen. Das »Gesetz über die Überführung der Anteilsrechte an der Volkswagenwerk Gesellschaft mit beschränkter Haftung in private Hand« vom Juli 1960 enthielt Stimmrechtsbeschränkungen, um feindliche Übernahmen, Produktionsverlagerungen und ähnlich gravierende Beschlüsse zu erschweren. So sollte kein Aktionär mehr als 20 Prozent der Stimmrechte ausüben können. Die EU-Kommission klagte dagegen vor dem Europäischen Gerichtshof, der 2007 die 20-Prozent-Klausel kippte.16

    Bereits 1953 eröffnete VW ein Werk in Brasilien. 1964 erwarb der Konzern die Auto-Union von Daimler Benz. Die Marke Audi kam damit zu VW. Werke in Mexiko (1964), USA (1955), Südafrika (1966) wurden gebaut oder übernommen. Kurz nach Beginn der Öffnungspolitik der VR China vereinbarte der Konzern 1984 sein erstes Joint Venture mit einem chinesischen Autobauer und wurde in China Marktführer. Im Vorfeld der Schaffung des EU-Binnenmarktes übernahm VW 1986 den spanischen Autobauer Seat. Ab 1990 erwarb der Konzern Anteile an Skoda in Tschechien, um die Firma im Jahr 2000 zu übernehmen.

    1993 wurde Ferdinand Piëch, der Sohn Anton Piëchs und Enkel Ferdinand Porsches, Vorstandsvorsitzender von VW. Zuvor war er im Management der VW-Tochter Audi zum Vorstandsvorsitzenden aufgestiegen. Als VW-Chef trieb er die schrittweise Übernahme der Lastwagenbauer MAN und Scania (Schweden) voran, um aus ihnen perspektivisch eine VW-Truck-Sparte zu formen. Mit der 1998 erfolgten Übernahme von Bentley durch VW und Lamborghini durch Audi forcierte Piëch zugleich einen Einstieg in das Luxussegment.

    2002 wechselte Piëch vom Vorstandsvorsitz zum Aufsichtsratsvorsitz der VW AG. Zugleich gehörte er dem Aufsichtsrat der Porsche AG an. 2005 erwarb diese 21 Prozent der VW-Stammaktien. Bis 2008 baute sie ihren Anteil auf 42,6 Prozent aus. Daneben hatte sie sich Optionen auf weitere 31,5 Prozent gesichert. Als die Porsche AG 2009 einen fälligen Kredit nicht ablösen konnte, half VW. Im Ergebnis wurde Porsche von VW statt VW von Porsche übernommen. Zugleich aber besaß der Porsche/Piëch-Clan über die 2007 gegründete Porsche Holding SE die Mehrheit an VW. Sämtliche stimmberechtigten Stammaktien der Holding gehören den Familien Porsche und Piëch. 2015 gab Piëch den Aufsichtsratsvorsitz ab.

    2017 verkaufte er seine Aktien an die Familien Porsche und Piëch. Sie wurden so aufgeteilt, dass die Machtbalance erhalten blieb. Die Regel, dass Aussteiger ihre Beteiligungen nur innerhalb des Clans verkaufen, dient dem Machterhalt der Dynastie im Konzern. Gegenwärtig verteilen sich die stimmberechtigten Stammaktien bei VW wie folgt:

    Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart: 52,2 Prozent
    Land Niedersachsen, Hannover: 20,0 Prozent
    Qatar Holding LLC: 17,0 Prozent
    Streubesitz: 10,8 Prozent

    Der Porsche/Piech-Clan besitzt damit die kon­trollierende Mehrheit. Mitbestimmungsklauseln des Betriebsrats und Niedersachsens, die trotz neoliberaler »Reform« in der neuen Fassung des VW-Gesetzes noch erhalten werden konnten, schränken die Alleinherrschaft ein wenig ein. Im Dax werden seit 2009 die nicht mit Stimmrechten ausgestatteten VW-Vorzugsaktien gehandelt. Stamm- und Vorzugsaktien bilden zusammen das Grundkapital, an dem die Porsche Holding SE 30,8 Prozent, Katar 14,6 und Niedersachsen 11,8 Prozent hält. Die Differenzierung zwischen Stämmen und Vorzügen dient dem Zweck, mit einem Minimum an Kapital ein Maximum an Kontrolle auszuüben und garantiert zugleich die Machtverhältnisse. Auf der aktuellen Liste der 1001 reichsten Deutschen des Managermagazins hält Wolfgang Porsche den neunten Platz. Ferdinand Piech zählt zu den reichsten Österreichern. Verwandte und Erben der beiden bekleiden Aufsichtsratsposten bei VW und bei VW-Töchtern. Vier Clanmitglieder sitzen im Aufsichtsrat, 30 in den Aufsichtsgremien von Tochtergesellschaften, von denen wiederum vier, zusätzlich zu VW, zu den hundert größten Konzernen Deutschlands gehören.17
    Staat stützt Kapital

    In der Weltwirtschafts- und Finanzkrise federte der Staat 2009 die Überproduktion der Autoindustrie mit Abwrackprämien und durch Erleichterung von Kurzarbeit ab. Nach Auffliegen des Abgasbetrugs 2015 sperrten sich die Konzerne gegen Hardwarenachrüstungen. Eine staatliche Dieselabwrackprämie für Neufahrzeuge bekamen sie diesmal nicht. Trotzdem gilt: Ob es um die Verzögerung einer Produktionsquote für Elektroautos in China geht, um Verhandlungen in der EU über die Begrenzung des CO2-Ausstoßes oder um das Umgehen von Gerichtsurteilen für Fahrverbote – in der Regel engagiert sich der Staat so, dass die Schonung der Profite der Autokonzerne Vorrang vor den gesundheitlichen Bedürfnissen und dem Geldbeutel der Bürger hat. Kürzlich stellte die Regierung sogar den Plan einer (zuvor lauthals geforderten) sogenannten Digitalsteuer zurück, aus Furcht, Donald Trump könne sich mit höheren Steuern auf Autoexporte rächen.

    Anmerkungen:

    1 »Bedeutung der Autoindustrie für Deutschland nimmt zu«, reuters.com 14.9.2017

    2 Die Auto-Union (Audi, DKW, Horch, Wanderer) gehörte ab 1931 der Sächsischen Landesbank. Vor dem Zweiten Weltkrieg war sie mit 22 Prozent Umsatzanteil bei Pkws zweitgrößter Automobilproduzent nach der Adam Opel AG (41 Prozent), zur Zeit der Übernahme durch Daimler-Benz 1958 noch an fünfter Stelle nach VW, Opel, ­Daimler-Benz und Ford. Daimler-Benz verkaufte sie 1964 an VW.

    3 Hamburger Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts (Hg.): Das Daimler-Benz-Buch. Ein Rüstungskonzern im »Tausendjährigen Reich«, Nördlingen 1987, S. 32 ff. u. 217 ff.

    4 Gaby Weber: Daimler-Benz und die Argentinien-Connection, Berlin 2004

    5 Michael Heller: »Späte Ehre für den stillen Aktionär Kuwait«, ­Stuttgarter Zeitung, 18.9.2014

    6 »Daimler und Chrysler – Hochzeit des Grauens«, Süddeutsche Zeitung, 17.5.2010; »Deutschland statt Daimler – EADS sortiert sich neu«, Der Tagesspiegel, 6.12.2012

    7 Ab der Schwelle von drei Prozent besteht die Pflicht zur Stimmrechtsmitteilung. Ebenso bei Erreichen von fünf, zehn, 15, 20, 25, 30, 50 und 75 Prozent, teilweise verbunden mit weitergehenden Erklärungen.

    8 Dabei handelt es sich um eine Mantelfirma Li Shufus, des Chefs von Geely (VR China).

    9 Die geographische Streuung war: 31 Prozent Deutschland; 28,9 Prozent Europa ohne BRD; 18,9 Prozent USA; 6,8 Prozent Kuwait; 11,9 Prozent Asien; 2,5 Prozent Sonstige.

    10 Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht prüft, ob Käufe ordnungsgemäß gemeldet wurden.

    11 Camillo Castiglioni (1879–1957): österreichisch-italienischer Industrieller, Spekulant und Flugpionier

    12 Vgl. »BMW – aus Freude am Fahren. Zur unrühmlichen Geschichte eines deutschen Großkonzerns«, http://news.dkp.suhail.uberspace.de/2015/04/bmw-aus-freude-am-fahren

    13 Rüdiger Jungbluth: »Die Quandts und die Nazis«, Die Zeit, 15.11.2007

    14 https://www.johanna-quandt-stiftung.de/stiftung

    15 Hans Mommsen/Manfred Grieger: Das Volkswagenwerk und seine Arbeiter im Dritten Reich, Düsseldorf 1996, S. 198 ff. u. 251 ff.

    16 Beate Landefeld: Kapitalanhäufung in Claneigentum. Porsche kauft VW: In: Marxistische Blätter 2/2008, S. 24–28

    17 Michael Freitag: »Ein Clan ohne Plan«, Managermagazin 11/2017, S. 34
    ­Marxistischen Blätter

    #Allemagne #économie #automobiles #politique #capitalisme


  • Dass es über den 8. Mai 1945 hinaus eine faschistische Kontinuität ...
    https://diasp.eu/p/8341717

    Dass es über den 8. Mai 1945 hinaus eine faschistische Kontinuität in Westdeutschland gab, ist hinreichend bekannt. Spätestens seit der Ohrfeige, die Beate Klarsfeld 1968 dem damals amtierenden Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger (CDU) verpasste, wurde öffentlich, dass eine NSDAP-Mitgliedschaft und auch Funktionen im NS-Staat kein Hindernis für eine politische Karriere und das Bekleiden hoher politischer Ämter in der Bundesrepublik waren.

    Die Publizistin Peggy Parnass hat mit ihren Kolumnen in der Zeitschrift Konkret und in ihrem Buch „Prozesse 1970 bis 1978“ diese Kontinuität in der Justiz sichtbar gemacht und auch die 68er mit ihrem Slogan „Unter den Talaren - Muff von 1000 Jahren“ (Aufschrift auf einem Transparent, das am 9. November 1967 in der Universität Hamburg aufgehängt wurde) (...)


  • Hacker-Angriff: Diese Politiker sind von der Attacke betroffen
    https://www.t-online.de/digital/sicherheit/id_85032896/hacker-angriff-diese-politiker-sind-von-der-attacke-betroffen.html#gehackte

    Deutschland erlebt einen der größten Hacker-Angriffe seiner Geschichte. In diversen Listen wurden Namen, Adressen, Bankadressen, private Fotos, Videos und Chat-Verläufe veröffentlicht.

    Knapp 1.000 Abgeordnete sind betroffen, darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die SPD-Parteivorsitzende Andrea Nahles, die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und viele andere. Die folgende Liste zeigt die schiere Masse des gesamten Hacks.

    –-----
    Gehackte Politiker der CDU/CSU

    Stephan Albani (Mobilfunknummer)
    Katrin Albsteiger (Mobilfunknummer)
    Norbert Altenkamp (Mobilfunknummer)
    Bernd Althusmann (Mobilfunknummer)
    Peter Altmaier (Mobilfunknummer, Festnetz, Dokumente)
    Philipp Amthor (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Lena Arnoldt (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Artur Auernhammer (E-Mail-Adresse)
    Kristy Augustin (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Peter Aumer (Mobilfunknummer, Adresse, Privatfotos)
    Sabine Bächle-Scholz (Mobilfunknummer)
    Burkhard Balz (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Dorothee Bär (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Thomas Bareiß (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Ralf-Norbert Bartelt (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Norbert Barthle (Mobilfunknummer)
    Alexander Bauer (Mobilfunknummer)
    Norbert Beck (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Maik Beermann (Mobilfunknummer)
    Guido Beermann (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Manfred Behrens (Mobilfunknummer)
    Holger Bellino (Mobilfunknummer)
    Veronika Bellmann (Mobilfunknummer)
    André Berghegger (Mobilfunknummer)
    Günther Bergmann (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Christoph Bergner (Mobilfunknummer)
    Melanie Bernstein (Mobilfunknummer)
    Christoph Bernstiel (Mobilfunknummer)
    Ute Bertram (Mobilfunknummer)
    Peter Beuth (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Marc Biadacz (Mobilfunknummer)
    Steffen Bilger (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Beate Blechinger (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, Fax)
    Thomas Blenke (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, E-Mail-Adresse)
    Peter Bleser (Mobilfunknummer)
    Michael Boddenberg (Mobilfunknummer)
    Frank Bommert (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse)
    Volker Bouffier (Dokumente)
    Norbert Brackmann (Mobilfunknummer)
    Klaus Brähmig (Mobilfunknummer)
    Reinhard Brandl (Mobilfunknummer)
    Florian Braun (Mobilfunknummer)
    Helge Braun (Festnetz, Fax)
    Silvia Breher (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Heike Brehmer (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Steeven Bretz (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, E-Mail-Adresse)
    Ralph Brinkhaus (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Carsten Brodesser (Mobilfunknummer)
    Klaus Burger (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Ludwig Burkardt (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse)
    Cajus Caesar (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Lorenz Caffier (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Ulrich Caspar (Mobilfunknummer)
    Gitta Connemann (Mobilfunknummer)
    Mario Czaja (Mobilfunknummer)
    Astrid Damerow (Mobilfunknummer)
    Kees De Vries (Mobilfunknummer)
    Christoph de Vries (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Hans-Georg von der Marwitz (Mobilfunknummer)
    Albert Deß (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Guido Deus (Mobilfunknummer)
    Andreas Deuschle (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Klaus Dietz (Mobilfunknummer)
    Alexandra Dinges-Dierig (Mobilfunknummer)
    Alexander Dobrindt (Dokumente)
    Dieter Dombrowski (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, E-Mail-Adresse)
    Thomas Dörflinger (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Marie-Luise Dött (Mobilfunknummer)
    Sebastian Ehlers (Festnetz)
    Danny Eichelbaum (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, E-Mail-Adresse)
    Dietmar Eifler (Mobilfunknummer, Adresse)
    Konrad Epple (Mobilfunknummer, Festnetz)
    David Erkalp (Mobilfunknummer)
    Thomas Erndl (Mobilfunknummer)
    Stefan Evers (Mobilfunknummer)
    Herman Färber (Mobilfunknummer)
    Uwe Feiler (Mobilfunknummer)
    Sylvia Felder (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Enak Ferlemann (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Axel Fischer (Mobilfunknummer)
    Hartwig Fischer (Mobilfunknummer)
    Maria Flachsbarth (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Thorsten Frei (Mobilfunknummer)
    A. Freiherr Arnulf Eyb (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Astrid Freudenstein (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Danny Freymark (Mobilfunknummer)
    Hans-Peter Friedrich (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse)
    Hans-Joachim Fuchtel (Mobilfunknummer)
    Alex Funk (Mobilfunknummer)
    Ingo Gädechens (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Thomas Gebhart (Adresse, E-Mail-Adresse)
    Rainer Genilke (Bankdaten, Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, E-Mail-Adresse)
    Marion Gentges (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Eberhard Gienger (Mobilfunknummer)
    Jens Gieseke (Festnetz)
    Dennis Gladiator (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Andreas Gliese (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Eckhard Gnodtke (Mobilfunknummer)
    Christian Goiny (Mobilfunknummer)
    Gregor Golland (Mobilfunknummer)
    Christian Gräff (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, Personalausweis)
    Fabian Gramling (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Inge Gräßle (Mobilfunknummer)
    Reinhard Grindel (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Hermann Gröhe (Dokumente)
    Klaus-Dieter Gröhler (Mobilfunknummer)
    Knut Große (Mobilfunknummer)
    Michael Grosse-Brömer (Mobilfunknummer)
    Astrid Grotelueschen (Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Markus Grübel (Mobilfunknummer)
    Manfred Grund (Mobilfunknummer)
    Oliver Grundmann (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Monika Grütters (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse)
    Daniel Günther (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Fritz Güntzler (Mobilfunknummer)
    Friedlinde Gurr-Hirsch (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Olav Gutting (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Christian Haase (Mobilfunknummer)
    Manuel Hagel (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Florian Hahn (Mobilfunknummer)
    Rainer Hajek (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Ingo Hallmann (Mobilfunknummer)
    Stephan Harbarth (Festnetz)
    Sabine Hartmann-Müller (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Reiner Haseloff (Mobilfunknummer)
    Gerda Hasselfeldt (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Matthias Hauer (E-Mail-Adresse)
    Mark Hauptmann (Mobilfunknummer)
    Christian Hausmann (Mobilfunknummer)
    Stefan Heck (Mobilfunknummer)
    Helmut Heiderich (Festnetz)
    Mechthild Heil (Mobilfunknummer)
    Anja Heinrich (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse)
    Frank Heinrich (Dokumente)
    Philipp Heißner (Mobilfunknummer)
    Elisabeth Heister-Neumann (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Birgit Heitland (Mobilfunknummer)
    Mark Helfrich (Mobilfunknummer)
    Uda Heller (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Rudolf Henke (Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Frank Henkel (Mobilfunknummer)
    Marc Henrichmann (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, E-Mail-Adresse)
    Peter Hintze (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Heribert Hirte (Mobilfunknummer)
    Christian Hirte (Mobilfunknummer, Adresse)
    Alexander Hoffmann (Mobilfunknummer)
    Gordon Hoffmann (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, E-Mail-Adresse)
    Andreas Hofmeister (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, Personalausweis, E-Mail-Adresse)
    Karl Holmeier (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Franz-Josef Holzenkamp (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Dierk Homeyer (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, E-Mail-Adresse)
    Hartmut Honka (Mobilfunknummer)
    Gerd Hoofe (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Hendrik Hoppenstedt (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Karl-Heinz Hornhues (Mobilfunknummer)
    Bettina Hornhues (Mobilfunknummer)
    Hubert Hüppe (Mobilfunknummer)
    Hans-Jürgen Irmer (Mobilfunknummer)
    Thomas Jarzombek (Mobilfunknummer)
    Petra Joumaah (Festnetz, Adresse)
    Andreas Jung (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Ingmar Jung (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Annegret Kramp-Karrenbauer (Festnetz, Adresse, E-Mail-Adresse)
    Bartholomäus Kalb (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Hans-Werner Kammer (Mobilfunknummer)
    Alois Karl (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Anja Karliczek (Mobilfunknummer)
    Torbjörn Kartes (Mobilfunknummer)
    Heiko Kasseckert (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Bernhard Kaster (Mobilfunknummer)
    Volker Kauder (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Stefan Kaufmann (Mobilfunknummer)
    Ronja Kemmer (Mobilfunknummer)
    Roderich Kiesewetter (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Michael Kießling (Mobilfunknummer)
    Georg Kippels (Festnetz, Adresse, E-Mail-Adresse)
    Irmgard Klaff-Isselmann (Mobilfunknummer)
    Ewa Klamt (Mobilfunknummer)
    Karl Klein (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Volkmar Klein (Mobilfunknummer)
    Hugo Klein (Mobilfunknummer)
    Wilfried Klenk (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Holger Kliewe (E-Mail-Adresse)
    Jürgen Klimke (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Julia Klöckner (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Axel Knoerig (Mobilfunknummer)
    Jens Koeppen (Mobilfunknummer)
    Markus Koob (Mobilfunknummer, Adresse, Personalausweis, Versicherung)
    Carsten Körber (Mobilfunknummer)
    Hartmut Koschyk (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Thomas Kossendey (Mobilfunknummer)
    Joachim Kössler (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Michael Kretschmer (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse)
    Gunther Krichbaum (Mobilfunknummer)
    Stefan Krüppel (Mobilfunknummer)
    Ruediger Kruse (Mobilfunknummer)
    Hermann Kues (Mobilfunknummer)
    Werner Kuhn (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Roy Kühne (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Sabine Kurtz (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Günter Lach (Mobilfunknummer)
    Uwe Lagosky (Mobilfunknummer)
    Björn Lakenmacher (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse)
    Andreas Lämmel (Mobilfunknummer)
    Matthias Lammert (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Katharina Landgraf (Mobilfunknummer)
    Ulrich Lange (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Werner Langen (Festnetz)
    Judith Lannert (Mobilfunknummer)
    Barbara Lanzinger (Mobilfunknummer)
    Armin Laschet (Mobilfunknummer)
    Bernhardt Lasotta (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Jens Lehmann (Mobilfunknummer)
    Paul Lehrieder (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Katja Leikert (Mobilfunknummer)
    Joachim Lenders (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Philipp Lengsfeld (Mobilfunknummer)
    Andreas Lenz (Mobilfunknummer, Adresse)
    Philipp Lerch (Mobilfunknummer)
    Antje Lezius (Mobilfunknummer)
    Uwe Liebehenschel (Mobilfunknummer)
    Lutz Lienenkämper (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Egbert Lieskow (Mobilfunknummer)
    Carsten Linnemann (Mobilfunknummer)
    Patricia Lips (Mobilfunknummer)
    Nikolas Löbel (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Bernhard Loos (Mobilfunknummer)
    Siegfried Lorek (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Wilfried Lorenz (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Bodo Löttgen (Mobilfunknummer)
    Claudia Lücking-Michel (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Jan-Marco Luczak (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Daniela Ludwig (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Saskia Ludwig (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, E-Mail-Adresse)
    Katrin Maag (Mobilfunknummer)
    Winfried Mack (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Yvonne Magwas (E-Mail-Adresse)
    Claudia Martin (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Andreas Mattfeldt (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, E-Mail-Adresse, Privatfotos)
    David McAllister (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Michael Meister (Mobilfunknummer)
    Angela Merkel (Fax, E-Mail-Adresse)
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    Gehackte Politiker der FDP

    Christine Aschenberg-Dugnus (Mobilfunknummer)
    Stefan Bremkens (Mobilfunknummer)
    Marco Buschmann (Mobilfunknummer)
    Karlheinz Busen (Mobilfunknummer)
    Bijan Djir-Sarai (Mobilfunknummer)
    Christian Dürr (Mobilfunknummer, Adresse)
    Daniel Föst (Mobilfunknummer)
    Otto Fricke (Mobilfunknummer)
    Markus Herbrand (Mobilfunknummer)
    Torsten Herbst (Mobilfunknummer)
    Gero Hocker (Mobilfunknummer)
    Christian Jung (Mobilfunknummer)
    Daniela Kluckert (Mobilfunknummer)
    Carina Konrad (Mobilfunknummer)
    Christian Lindner (Mobilfunknummer)
    Oliver Luksic (Mobilfunknummer)
    Axel Müller (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Roman Müller-Böhm (Mobilfunknummer)
    Bernd Reuther (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, Dokumente)
    Stefan Ruppert (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Christian Sauter (Mobilfunknummer)
    Frank Schäffler (Mobilfunknummer, Adresse)
    Frank Sitta (Mobilfunknummer)
    Joachim Stamp (Festnetz)
    Michael Theurer (Mobilfunknummer)
    Stephan Thomae (Mobilfunknummer)
    Florian Toncar (Mobilfunknummer)
    Johannes Vogel (Mobilfunknummer)

    –-----
    Gehackte Politiker der Linke

    Doris Achelwilm (Bankdaten, Mobilfunknummer, Adresse)
    Wolfgang Albers (Festnetz)
    Simone Barrientos (Mobilfunknummer)
    Dietmar Bartsch (Mobilfunknummer, Adresse)
    Sabine Berninger (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Matthias Birkwald (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, E-Mail-Adresse)
    Andre’ Blechschmidt (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Heidrun Bluhm (Mobilfunknummer, Adresse, E-Mail-Adresse)
    Michel Brandt (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Franziska Brychcy (Festnetz)
    Christine Buchholz (Adresse)
    Jörg Cezanne (E-Mail-Adresse)
    Sevim Dagdelen (Adresse)
    Diether Dehm (Mobilfunknummer, Adresse, E-Mail-Adresse)
    Steffen Dittes (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Thomas Domres (Mobilfunknummer)
    Kati Engel (Mobilfunknummer)
    Klaus Ernst (?) (Mobilfunknummer, Adresse)
    Stefan Freydank (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Stefanie Fuchs (Mobilfunknummer)
    Lorenz G. Beutin (E-Mail-Adresse)
    Wulf Gallert (Mobilfunknummer)
    Stefan Gebhardt (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Katalin Gennburg (Mobilfunknummer)
    Harald Gindra (Mobilfunknummer)
    Nicole Gohlke (Mobilfunknummer, Adresse)
    Michael Grunst (Mobilfunknummer)
    Gregor Gysi (Mobilfunknummer)
    Andre Hahn (Mobilfunknummer)
    Ronald Hande (Mobilfunknummer)
    Heike Hänsel (Adresse)
    Steffen Harzer (Mobilfunknummer)
    Kristin Heiß (Mobilfunknummer)
    Anne Helm (Festnetz)
    Guido Henke (Mobilfunknummer)
    Susanne Hennig (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Monika Hohmann (Mobilfunknummer)
    Matthias Höhn (Mobilfunknummer)
    Andrej Hunko (Adresse)
    Mike Huster (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Andrea Johlige (Festnetz)
    Margit Jung (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Ralf Kalich (Mobilfunknummer)
    Katja Kipping (Mobilfunknummer, Adresse)
    Regina Kittler (Mobilfunknummer)
    Torsten Koplin (Mobilfunknummer)
    Knut Korschewsky (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Jan Korte (Mobilfunknummer)
    Reiner Kräuter (Mobilfunknummer)
    Jutta Krellmann (Adresse)
    Jörg Kubitzki (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Tilo Kummer (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Frank Kuschel (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Hendrik Lange (Mobilfunknummer)
    Caren Lay (Mobilfunknummer, Adresse)
    Sabine Leidig (Adresse)
    Ralph Lenkert (Adresse)
    Ina Leukefeld (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Stefan Liebich (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Thomas Lippmann (Mobilfunknummer)
    Gesine Lötzsch (Adresse)
    Ute Lukasch (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Gudrum Lukin (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Thomas Lutze (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse)
    Margitta Mächtig (Festnetz)
    Cornelia Möhring (Adresse)
    Nieva Movassat (Adresse)
    Anja Müller (Mobilfunknummer)
    Alexander Neu (Mobilfunknummer, Adresse, E-Mail-Adresse)
    Thomas Nord (Mobilfunknummer)
    Petra Pau (Mobilfunknummer)
    Victor Perli (Mobilfunknummer, Adresse, Privatfotos, Dokumente)
    Tobias Pflüger (Adresse, E-Mail-Adresse, Skype)
    Marion Platta (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Henriette Quade (Mobilfunknummer)
    Ingrid Remmers (Adresse)
    Martina Renner (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Peter Ritter (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse)
    Kristian Ronneburg (Mobilfunknummer, Dokumente)
    Jeannine Rösler (Mobilfunknummer)
    Christian Schaft (Mobilfunknummer)
    Carsten Schatz (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Johanna Scheringer (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Jörg Schindler (Mobilfunknummer)
    Sebastian Schlüsselburg (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Ines Schmidt (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Niklas Schrader (Festnetz)
    Tobias Schulze (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Petra Sitte (Mobilfunknummer, Adresse)
    Diana Skibbe (Mobilfunknummer)
    Karola Stange (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Kersten Steinke (Adresse)
    Kirsten Tackmann (Adresse)
    Hakan Tas (Festnetz)
    Klaus Tischendorf (Mobilfunknummer)
    Axel Troost (Mobilfunknummer, Adresse)
    Alexander Ulrich (Adresse)
    Kathrin Vogler (Adresse)
    Eva von Angern (Mobilfunknummer, Adresse, Dokumente)
    Andreas Wagner (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Halina Wawzyniak (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Harald Weinberg (Adresse)
    Wolfgang Weiß (Mobilfunknummer)
    Katrin Werner (Mobilfunknummer, Adresse)
    Janine Wissler (Adresse, E-Mail-Adresse, Skype)
    Franziska Wöckel (Festnetz)
    Harald Wolf (Festnetz)
    Torsten Wolf (Mobilfunknummer)
    Steffen Zillich (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Sabine Zimmermann (Adresse)
    Dagmar Zoschke (Mobilfunknummer)

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    Gehackte Politiker der Grünen

    Gesine Agena (Mobilfunknummer)
    Luise Amtsberg (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse, Dokumente)
    Uwe Arnhold (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Annalena Baerbock (Bankdaten, Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, E-Mail-Adresse, Dokumente)
    Margarete Bause (Adresse)
    Volker Beck (Festnetz, E-Mail-Adresse, Dokumente)
    Ulrike Berger (Mobilfunknummer)
    Bea Böhlen (Mobilfunknummer)
    Alexander Bonde (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Sandra Boser (Mobilfunknummer)
    Franziska Brantner (Mobilfunknummer, Adresse)
    Martina Braun (Mobilfunknummer)
    Reinhard Bütikofer (Mobilfunknummer)
    Ekin Deligöz (Mobilfunknummer)
    Katja Dörner (Mobilfunknummer, Adresse)
    Sina Doughan (Mobilfunknummer)
    Monika Dueker (Mobilfunknummer)
    Tamer Düzyol (Mobilfunknummer, Festnetz, Fax, E-Mail-Adresse)
    Julia Dylla (Festnetz, Adresse, E-Mail-Adresse)
    Harald Ebner (Mobilfunknummer, Adresse)
    Joshua Frey (Mobilfunknummer)
    Meike Gäde (Mobilfunknummer)
    Matthias Gauger (Mobilfunknummer)
    Katrin Göring-Eckardt (Festnetz, Adresse, Dokumente)
    Martin Grath (Mobilfunknummer)
    Robert Habeck (Bankdaten, Mobilfunknummer, Adresse, Personalausweis, E-Mail-Adresse, Dokumente)
    Petra Häfner (Mobilfunknummer)
    Enno Hagenah (Festnetz)
    Martin Hahn (Mobilfunknummer)
    Anja Hajduk (Mobilfunknummer, Adresse)
    Julia Hamburg (Mobilfunknummer, Adresse)
    Britta Haßelmann (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Andreas Haubold (Mobilfunknummer)
    Gerhard Heinlein (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Monika Heinold (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Stefanie Henneke (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Oliver Hildenbrand (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, E-Mail-Adresse)
    Anton Hofreiter (Adresse, Dokumente)
    Felix Holefleisch (Mobilfunknummer)
    Johann-Georg Jaeger (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, Personalausweis, Fax, Privatfotos)
    Andreas Jahnel (Mobilfunknummer)
    Dieter Janecek (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Meta Janssen-Kucz (E-Mail-Adresse)
    Jennifer Jasberg (Festnetz)
    Hermino Katzenstein (Mobilfunknummer)
    Ska Keller (Adresse, E-Mail-Adresse, Dokumente)
    Michael Kellner (Mobilfunknummer, Adresse, Dokumente)
    Katja Keul (Adresse)
    Sven-Christian Kindler (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Arndt Klocke (Mobilfunknummer)
    Kai Klose (Mobilfunknummer)
    Silke Krebs (Mobilfunknummer)
    Lars Kreiseler (Mobilfunknummer)
    Winfried Kretschmann (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Ole Krüger (Mobilfunknummer)
    Renate Künast (Dokumente)
    Dieter Lauinger (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Ulrich Leiner (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse)
    Steffi Lemke (Mobilfunknummer)
    Helge Limburg (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Benedikt Mayer (Mobilfunknummer, Dokumente)
    Christian Meyer (Mobilfunknummer, Festnetz, E-Mail-Adresse)
    Claudia Müller (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Ingrid Nestle (Adresse)
    Dirk Neumann (Mobilfunknummer)
    Jutta Niemann (Mobilfunknummer)
    Michael Ortmanns (Mobilfunknummer)
    Friedrich Ostendorff (Festnetz, E-Mail-Adresse, Skype)
    Cem Özdemir (E-Mail-Adresse, Dokumente)
    Dragos Pancescu (E-Mail-Adresse)
    Lisa Paus (Dokumente)
    Simone Peter (E-Mail-Adresse, Dokumente, Skype)
    Jan Philipp Albrecht (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse, Dokumente, Skype)
    Anja Piel (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Reinhold Pix (Mobilfunknummer)
    Filiz Polat (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, E-Mail-Adresse)
    Brigitte Pothmer (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Volker Ratzmann (Mobilfunknummer)
    Theresa Reintke (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, Dokumente)
    Markus Rösler (Mobilfunknummer)
    Tabea Rößner (Mobilfunknummer)
    Claudia Roth (Mobilfunknummer, Adresse, E-Mail-Adresse, Dokumente)
    Alex Salomon (Mobilfunknummer)
    Manuel Sarrazin (Mobilfunknummer)
    Michael Schäfer (Mobilfunknummer)
    Gerhard Schick (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Heide Schinowsky (Mobilfunknummer)
    Dörte Schnitzler (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Theresa Schopper (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Jennifer Schubert (Mobilfunknummer)
    Claudia Schulz (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Detlev Schulz-Hendel (E-Mail-Adresse)
    Katharina Schulze (Mobilfunknummer)
    Hans-Ulrich Sckerl (Mobilfunknummer)
    Edith Sitzmann (Mobilfunknummer)
    Miriam Staudte (Mobilfunknummer, E-Mail-Adresse)
    Michael Stüber (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Jürgen Suhr (Mobilfunknummer)
    Anjes Tjarks (Mobilfunknummer)
    Markus Tressel (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Jürgen Trittin (Adresse, E-Mail-Adresse, Dokumente)
    Hubert Ulrich (Mobilfunknummer)
    Julia Verlinden (Mobilfunknummer)
    Eva Viehoff (E-Mail-Adresse)
    Ottmar von Holtz (Festnetz)
    Eka von Kalben (Mobilfunknummer)
    Konstantin von Notz (Mobilfunknummer, Festnetz, Adresse, Personalausweis, Fax, E-Mail-Adresse, Dokumente)
    Mathias Wagner (Mobilfunknummer)
    Michael Weichert (Mobilfunknummer, Festnetz)
    Stefan Wenzel (E-Mail-Adresse)

    #Allemagne #politique


  • 1989: Die Öffnung der Mauer weckt gewaltige Hoffnungen. Auf Demokra...
    https://diasp.eu/p/7660866

    1989: Die Öffnung der Mauer weckt gewaltige Hoffnungen. Auf Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat. 2018: In Chemnitz standen wütende Bürger Seite an Seite mit Rechtsextremisten. Sozialpsychologin Beate Küpper und Bürgerrechtler Frank Richter erkennen die Trostlosigkeit, die sich in längst in Verbitterung verwandelt hat. Warum ist der Osten so anfällig für Rechts? #AktuelleStunde #01092018 #Rechts #Anfällig #DerOsten #Gründe #Rechtsradikale


  • Beate Uhse AG ist pleite: Der Erotik-Versand musste Insolvenz anmelden | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/insolvenz-beate-uhse-hat-den-anschluss-an-das-online-geschaeft-verp

    Absolut ein Fall für Nostalgie an die Zeit als Papi Sonntags früh um Fünfe das Drachenfutter für Mami noch schnell beim Blumenstand am Pornoshop im Holst am Zoo besorgte, letzte Station eines Taxi-Trips durch die Nacht, von Beate Uhse zur Nina, in die Kurfürsten und die Eisenacher, vom Nachtklub zum Puff, zum Bordell, zum Imbiß und dann üban Zoo nach Zehlendorf.

    Herbert, oder wie auch immer er hieß, ließ es gerne krachen, dann wurde ein Fahrer mit oder ohne Auto für die Nacht gebraucht, das in Hellelfenbein durfte gerne ein oder zwei Stündchen in zweiter Spur halten bis die dringenden Geschäfte drinnen erledigt waren und dann ab zum nächsten Event, noch ein oder zwei Damen, noch ein paar Buddeln Schampus und zum Schluß ein Bierchen zur Currywurst am Zoo oder am Amtsgericht und dann ab nach Wannsee oder bloß innen Grunewald, wo die Olle inne Villa pennte.

    Westberliner Power-Party war angesagt, irgendwo mußte die Korruptionsknete hin, und für alle, die ihn noch kennen, sei gesagt: Rolf Eden war eine harmlose Variante beim Partymachen. Deshalb lebt er 2017 noch.

    Beate Uhse ist zwar ein Vorreiter des Versandhandels, hat aber ähnlich wie Quelle den Sprung ins Online-Zeitalter nicht geschafft. Das Geschäft mit Sexfilmen und damit auch mit den früher üblichen Video-Kabinen in Erotikshops ist weggebrochen, seitdem Pornos kostenlos im Internet zu sehen sind.

    Gefahr der Zahlungsunfähigkeit bestand
    Die Konzentration auf Sexspielzeug oder Dessous hat nicht die erhofft Wende gebracht, obwohl es in diesem Segment erfolgreiche Neugründungen wie Eis.de gibt. Marketing-Experten führen den Niedergang der Flensburger auch darauf zurück, dass die Marke „Beate Uhse“ bei den Deutschen noch immer ein Schmuddelimage hat.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Beate_Uhse
    https://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Eden

    #Westberlin #Business #Porno #Prostitution