company:ebay


  • Socket Programming in #python : Client, Server, and Peer Examples
    https://hackernoon.com/socket-programming-in-python-client-server-and-peer-examples-a25c9782b58

    Sockets (aka socket programming) enable programs to send and receive data, bi-directionally, at any given moment. This tutorial walks through how you can send data from device-to-device, client-to-server, and vice versa using socket programming in Python.https://medium.com/media/86144cd4f9efcf87701793197783133c/hrefWhy use #sockets to send data?Internet-connected applications that need to operate in realtime greatly benefit from the implementation of sockets in their networking code. Some examples of apps that use socket programming are:Web pages that show live notifications (Facebook, Twitch, eBay)Multiplayer online games (League of Legends, WoW, Counter Strike)Chat Apps (WhatsApp, WeChat, Slack)Realtime Data Dashboards (Robinhood, Coinbase)IoT devices (Nest, August Locks)Python, unlike (...)

    #peer-to-peer #pubnub #socket-programming


  • Embracing #web 3.0: The New Internet Era Will Begin Soon
    https://hackernoon.com/embracing-web-3-0-the-new-internet-era-will-begin-soon-630ff6c2e7b6?sour

    2018: Facebook’s data breach exposes the accounts of 50,000,000 individuals [source]2017: Equifax, one of the three largest credit agencies in the U.S., suffered a breach that may affect 143 million consumers [source]2016: AdultFriendFinder network hack exposes 412 million accounts [source]2015: Insurance giant Anthem hit by massive data breach compromised the data of 112,000,000 individuals. [source]2014: eBay faces massive data breach of 145,000,000 individuals. [Source]2013: Yahoo!’s data breach compromised the data of 3 billion individuals [Source]These incidents leave us with the questions like:In spite of high-end security, aren’t giant servers capable enough to protect data?Isn’t data security should be a key factor for all the upcoming large and small enterprise?What web has (...)

    #web3 #ai #web-development #technology


  • Une usine de pressage de vinyles clandestine a été démantelée au Pays de Galles
    Théophile Robert, Trax, le 27 décembre 2018
    http://fr.traxmag.com/article/49540-une-usine-de-pressage-de-vinyles-clandestine-a-ete-demantelee-au-p

    Après quatre ans de travail en collaboration, la British Phonographic Industry et la police ont arrêté quatre hommes, tenaient une usine de pressage de vinyles de contrefaçon dans le Pays de Galles.

    La British Phonographic Industry (BPI), épaulée par la police du sud du Pays de Galles a réussi à arrêter quatre hommes qui tenaient une usine de vinyles de contrefaçon. Ils produisaient sans autorisation légale des copies d’artistes de northern soul des années 1960, genre né Royaume-Uni qui a rapidement connu une certaine popularité dans le pays. Au total, 55 635 vinyles de 7 pouces, 26 de 10 et 907 de 12 ont été saisis. Ils comportaient des défauts de fabrication tels que des fautes d’orthographe ou des erreurs de police, parfois même des flous dans la typographie.

    Les quatre coupables ont été condamnés à une peine de 8 à 10 mois chacun. « Ces peines de prison sont importantes et font passer un message très fort aux pirates de la musique dans le pays. Que cela concerne un site de musique illégal sur Internet ou la vente de vinyles de contrefaçon sur eBay ou Amazon, la BPI et la police sont aux aguets et vous serez poursuivis. » assure Kiaron Whitehead, représentant de la BPI au tribunal.

    #disques #vinyles #pirates #Grande-Bretagne #northern_soul #musique #fait_divers

    A propos de Northern Soul :
    https://seenthis.net/messages/676422


  • Uber ist auf dem Weg zum Absturz | taxi-innung.de – Zukunft der Personenbeförderung
    https://taxi-innung.de/2018/12/07/uber-ist-auf-dem-weg-zum-absturz/#more-646

    Fromme Wünsch sind auch nur Wünsche möchte man sagen, wenn man diese Übersetzung liest, die verzweifelte Hoffnung und naiven Optimismus nur so verspritzt.

    Es herrscht Krieg meine Herren. Uber, Amazon, Google und die aktuelle US-Regierung sind nicht angetreten, um Geld zu verdienen, sondern um zu rauben, und zwar nicht nur Geld sonder Alles mit einem riesig großen A. Die USA haben schon lange aufgehört, eine konkurrenzfähige Volkswirtschaft zu sein sondern leben auf Pump von Zwangskrediten, die sie in aller Welt mit vorgehaltener Atomwaffe erpressen. Von den als Startup lancierten Großkonzernen hat nie auch nur einer ernsthaft Geld durch faire Innovation verdienen wollen.

    Disruption heißt das Zauberwort. Auf Deutsch: Macht kaputt, was ihr kaputtmachen könnt. Danach beackern Andere für Euch die verbrannte Erde !

    Man braucht nicht Schumpeter gelesen zu haben, um zu verstehen, wie der Hase läuft. Die Startup-Economy folgt der Zockerdevise alles oder nichts . Nix ehrlicher Kaufmann. Columbia verkündet: There wil be blood . Innovative Unternehmen überleben so lange, wie Investoren darauf wetten, dass sie in Zukunft Geld verdienen werden.

    Uber profitiert heute von der Sackgasse, in der die großen Finanzinvestoren zusammen mit der Autoindustrie feststecken. Der VW-Dieselskandal ist ein laues Lüftchen im Vergleich zum Sturm der wirklichen Herausforderungen, der auf die internationale Autoindustrie zukommt. Japans Autohersteller Toyota steckt 69 Milliarden Dollar in Uber, weil das Management nichts versteht, außer daß es demnächst mit seinem Betrieb und Man und Maus untergehen wird, wenn es sich nicht einer mächtigeren Armee anschließt. VW und Deutschland haben die EU. Japan und seine Firmen nicht so gut geschützt.

    Das alles erklärt, weshalb Uber auf Entscheidungen der deutschen Justiz pfeift. Entweder es gelingt dem Konzern, sich auf Augenhöhe mit Nationalstaaten zu positionieren und den Wirtschaftskrieg gegen sie zu gewinnen, oder das Konstrukt Uber wird untergehen.

    Uber ist bereits jetzt „too big to fail“, systemrelevant für die startup economy als Ganzes. Ein Investor wie Softbank steckt nicht noch vor Toyotas Engagement 48 Milliarden Dollar in ein Projekt, das zum Scheitern verurteilt ist. Wo das alles enden soll? Die Antwort ist ganz einfach. Wie bei Hitlers Mein Kampf genügt es, rechtzeitig aufmerksam zu lesen, um das Projekt zu verstehen:

    Die Superreichen, „innovativen“ Tycoons ziehen sich auf Inseln der Glückseligen zurück, während wir normalen Menschen in einer verpesteten, weltumspannenden Arbeitshölle Robotern zur Hand gehen. Zu irre um wahr zu werden? Hinterher ist man immer schlauer.

    Lesen Sie Propeller Island und Atlas shrugged , hören Sie den Thiel, Bezos, Kalanick, Zuckerberg und Trump genau zu, lauschen Sie dem Club of Rome. Der Plan, die Pläne sind kein Geheimnis sondern Programm.

    Zum Glück ist der Kampf gegen Uber und ähnlich „innovative“ Verbrecher noch nicht verloren. Wer die Idee von der wehrhaften Demokratie ernst nimmt, der hat noch Chancen. Ein Umdenken ist dennoch erforderlich, weil der Feind nicht unsere netten Neonazis sind. Der Feind trägt feinsten Zwirn und Turnschuhe und macht uns vor, dass Deutschlands und Europas Heil in KI und Innovation liegt. Was für eine Illusion.

    Gebraucht werden gröbere Werkzeuge, ökonomische und juristische, und die müssen richtig ausgerichtet werden. Es geht nicht um russische Hacker und Islamisten. Es geht um Bürgerkriegsarmeen und Bankster. Die kommen nicht aus Fernost und Russland. Die kommen aus Übersee, aus Deutschland und dem Nahen Osten. Schon mal von der Afghanistan Connection gehört? Nein? Sie sollten öfter Tagesspiegel lesen.

    Übersetzung des Artikels “Uber Is Headed for a Crash” (new york magazine, 4.12.2018) By Yves Smith

    Durch das Plattmachen lokaler Taxiunternehmen in Städten auf der ganzen Welt und die Kultivierung von Cheerleadern in der Wirtschaftspresse und unter den Liberalisten des Silicon Valley hat es Uber geschafft, ein Bild der Unausweichlichkeit und Unbesiegbarkeit zu schaffen. Aber das Unternehmen verzeichnete gerade ein weiteres Quartal mit atemberaubenden Verlusten – diesmal über 1 Milliarde Dollar, nach 4,5 Milliarden Dollar Verlust im Jahr 2017. Wie viel ist Hype und wie viel ist real?
    Der Gedanke, dass Uber, das am höchsten bewertetete Privatunternehmen der Welt, ein Lehrbuch-“Verschwender” ist – John Kenneth Galbraiths Wortschöpfung für einen Anlageschwindel, bei dem die Verluste erst noch erkannt werden müssen – wird Ubers zahlreiche zufriedene Kunden wahrscheinlich überraschen. Aber wie wir erklären werden, aufbauend auf der umfangreichen Arbeit des Verkehrsexperten Hubert Horan, haben die Investoren von Uber deren Zufriedenheit in Form von massiven Subventionen der Dienstleistungen erkauft. Was Uber für die Nutzer zu einem guten Geschäft gemacht hat, macht es zu einem lausigen Investitionsvorhaben. Uber hat diese Einschätzung durch minimale und widersprüchliche finanzielle Offenlegungen in Schach gehalten, kombiniert mit einer beharrlichen und bisher wirkungsvollen PR-Kampagne, die Uber nach dem Muster digital basierter Start-ups darstellt, deren große Anfangsverluste sich in wenigen Jahren in starke Gewinne verwandelt haben.
    Vergleiche von Uber mit anderen geschichtsträchtigen Tech-Wunderkindern zeigen, dass Uber nicht auf dem selben Weg ist. Kein letztlich erfolgreiches großes Technologieunternehmen war auch nur im entferntesten so zutiefst unrentabel wie Uber. Nach neun Jahren ist Uber nicht annähernd soweit, Geld zu verdienen, und fährt fort, mehr rote Tinte auszubluten als jedes andere Start-up in der Geschichte. Im Gegensatz dazu waren Facebook und Amazon im fünften Jahr solide Cashflow-positiv.
    Die Tatsache, dass dieses verherrlichte Nahverkehrsunternehmen weiterhin ein finanzieller Misserfolg ist, sollte keine Überraschung sein. Was überraschend sein sollte, ist, dass die Wirtschaftspresse immer noch die gute Hoffnung des Uber-Managements nachplappert, dass das Unternehmen 2019 mit einer Zielbewertung von 120 Milliarden Dollar an die Börse gehen wird. Das ist weit über dem höchsten privaten Aktienverkauf mit einem Wert von 68 Milliarden Dollar. Und Ubers Management und Zeichner werden ohne Zweifel hoffen, dass die große unbeleckte Öffentlichkeit über die Tatsache hinwegsieht, dass SoftBank kürzlich Beteiligungen aufgrund einer Bewertung in Höhe von 48 Milliarden Dollar übernommen hat, und ihr Angebot überzeichnet war. Warum sollte neues Geld zu einem mehr als doppelt so hohen Preis hereinkommen, wo Führungskräfte und Angestellte bereit wären, auszusteigen?

    Uber hat noch nie ein Argument vorgebracht, wie das Unternehmen jemals rentabel sein könnte, geschweige denn eine angemessene Kapitalrendite erzielen wird. Die Investoren setzen auf einen erfolgreichen Börsengang, was bedeutet, dass sie noch größere Narren in ausreichender Zahl finden müssen.

    Uber ist ein Taxiunternehmen mit einer App im Anhang. Es entbehrt jeglicher Ähnlichkeit mit Internet-Superstars, die es vorgibt zu nachahmen. Die App ist technisch nicht sehr anspruchsvoll und schafft keine Wettbewerbsbarriere, wie die Tatsache zeigt, dass viele andere Akteure sie kopiert haben. Apps wurden für Fluggesellschaften, Pizzalieferungen und Hunderte anderer Verbraucherdienste eingeführt, haben aber nie Marktanteilsgewinne erzielt, geschweige denn Dutzende von Milliarden an Unternehmenswert. Sie erzeugen keine Netzwerkeffekte. Im Gegensatz zu Facebook oder eBay, mehr Uber-Nutzer zu haben, verbessert den Service nicht.

    Ab einem bestimmten Punkt hilft auch das Einstellen weiterer Fahrer nicht. Uber behauptet regelmäßig, dass seine App Skaleneffekte für die Fahrer schafft – aber damit das so ist, müßte das Einstellen weiterer Fahrer den Fahrern zugute kommen. Das tut es nicht. Mehr Fahrer bedeuten mehr Wettbewerb um verfügbare Fahrten, was eine geringere Auslastung pro Fahrer bedeutet. Es gibt eine Wechselwirkung zwischen Kapazität und Auslastung in einem Transportsystem, die man in digitalen Netzwerken nicht sieht. Der klassische Einsatz von “Netzwerkeffekten” bezog sich auf den Entwurf eines integrierten Verkehrsnetzes – ein Luftverkehrsknotenpunkt- und Speichennetz, das den Nutzen für Passagiere (oder Pakete) schafft, indem es mehr Möglichkeiten zur Verbindung zu mehr Zielen als lineare Punkt-zu-Punkt-Verbindungen bietet. Uber ist offensichtlich kein solches Netzwerk mit integrierten Routen – Taxifahrgäste verbinden sich nicht zwischen verschiedenen Fahrzeugen.

    Auch die Tatsache größer zu sein, macht Uber nicht zu einem besseren Unternehmen. Wie Hubert Horan in seiner Serie über den Nackten Kapitalismus erklärte, hat Uber keinen Wettbewerbsvorteil gegenüber traditionellen Taxiunternehmen. Im Gegensatz zu digitalen Unternehmen hat die Taxiindustrie keine signifikanten Vorteile durch die Größe eines Betriebes; deshalb gab es noch nie Monopole auf Stadtebene, Konsolidierungsspiele oder sogar bedeutende regionale Betreiber. Die Größe verbessert nicht die Wirtschaftlichkeit der Bereitstellung des Taxidienstes, von denen 85 Prozent Fahrer-, Fahrzeug- und Kraftstoffkosten sind; die restlichen 15 Prozent sind in der Regel Gemeinkosten und Gewinn. Und Ubers eigene Ergebnisse sind der Beweis. Uber hat sich ständig vergrößert, aber es ist ihm nicht gelungen, die schnellen Gewinnverbesserungen zu zeigen, die man sehen würde, wenn die Kosten mit zunehmender Geschäftstätigkeit sinken würden.

    Die Größe reduziert auch die Flexibilität. Wie Professor Amar Bhide, Autor des Klassikers The Origin and Evolution of New Businesses, sagte:

    Viele Giga-Unternehmen haben keine Ahnung davon, wenn sie anfangen, wie sie zu Giganten werden – denken Sie daran, dass Microsoft 1975 Basic für den Altair entwickelte, Sam Walton einen Country Store gründete und Hewlett und Packard Audio-Oszillatoren verkauften. Aber da sie klein sind, können sie experimentieren, um herauszufinden, was gewinnbringend skalierbar ist, und bei Bedarf radikale Veränderungen vornehmen. Das ist der Grund, warum es kein Segen und kein Fluch ist, wenn man anfangs keine tiefen Taschen hat. Sicherlich gibt es einige junge Unternehmen wie Google und Amazon, die zufällig in die richtige Richtung starten und als Lieblinge von Risikokapitalgebern oder der Wall Street schneller voran kommen. Aber das sind die Ausnahmen. Andernfalls bläst Geld sie einfach auf und macht es ihnen schwer, die Richtung zu ändern.

    Aber, aber, aber – werden Sie vielleicht sagen – Uber hat ein großes Geschäft in Städten auf der ganzen Welt gegründet. Ja, es ist einfach, viel Kundenverkehr zu bekommen, indem man mit einem Rabatt verkauft. Uber subventioniert die Fahrkosten. In allen Geschäftsbereichen erbrachte Uber im letzten Quartal nur rund 74 Prozent seiner Kosten für Dienstleistungen. Uber verkaufte seine Dienstleistungen 2017 nur zu rund 64 Prozent seiner Kosten, bei einer GAAP-Gewinnmarge von minus 57 Prozent. Als Bezugspunkt verlor Amazon in den schlimmsten vier Quartalen 1,4 Milliarden US-Dollar bei einem Umsatz von 2,8 Milliarden US-Dollar, was einer negativen Marge von 50 Prozent entspricht. Amazon reagierte, indem es über 15 Prozent seiner Arbeiter feuerte.

    Uber Verteidiger könnten argumentieren, dass dies eine große Verbesserung gegenüber 2015 ist, als die Einnahmen nur 43 Prozent der Kosten abdeckten und die GAAP-Marge negativ war mit 132 Prozent. Aber wie wir näher erläutern werden, ist diese Reduzierung der Ausgaben von Uber für jeden durchschnittlichen Dollar nicht auf eine verbesserte Effizienz zurückzuführen, sondern fast ausschließlich auf die Senkung der Fahrerlöhne. Das Transportunternehmen scheint die Grenze erreicht zu haben, in der es die Fahrer ausquetschen kann, da die Abwanderung zugenommen hat.

    Uber hat beispiellose 20 Milliarden Dollar an Investorenfinanzierung eingeworben – 2.600 mal mehr als Amazon vor dem Börsengang. Dies hat es Uber ermöglicht sowohl die traditionellen lokalen Taxiunternehmen zu unterbieten, deren Tarife alle Kosten decken müssen, als auch mehr Autos auf die Jagd nach Fahrten zu schicken, als es nicht subventionierte Betreiber können. Erinnern Sie sich daran, dass es bei jeder Transportdienstleistung einen Kompromiss zwischen der Häufigkeit der Dienstleistung und der Nutzung gibt. Wenn Uber mehr Fahrer dazu bringt, auf der Straße zu sein, um schnelle Abholungen zu gewährleisten, erzielt der einzelne Fahrer im Durchschnitt weniger Umsatz.

    Wenn Uber alle Wettbewerber auf einem lokalen Markt aus dem Geschäft drängen und dann die Preise erhöhen würde, würden die Kunden die Nutzung zurückfahren. Aber noch wichtiger, da die Eintrittsbarrieren im Taxigeschäft niedrig sind und Uber sie durch den Bruch lokaler Vorschriften weiter gesenkt hat, würden neue Akteure unter Ubers neuem Preisdach erscheinen. So müsste Uber seine Preise senken, um die Preise dieser Marktteilnehmer zu erreichen oder das Geschäft aufgeben.

    Darüber hinaus ist Uber ein kostenintensiver Anbieter. Ein Flottenmanager in einem mittelständischen Taxi-Unternehmen kann Fahrzeuge effizienter kaufen, warten und versichern als einzelne Uber-Fahrer. Darüber hinaus behalten die Transportunternehmen eine strenge zentrale Kontrolle sowohl über die gesamte verfügbare Kapazität (Fahrzeuge und Arbeitskräfte) als auch darüber, wie diese Kapazität geplant wird. Uber geht in die entgegengesetzte Richtung. Es hat keine Vermögenswerte, und obwohl es Anreize bieten kann, kann es die Kapazität nicht kontrollieren oder planen.

    Der einzige Vorteil, den Uber erreicht haben könnte, ist die Nutzung des fehlenden finanziellen Scharfsinns seiner Fahrer – diese unterschätzen die vollen Kosten für die Nutzung ihrer Autos und Uber kann somit ein Schnäppchen machen. Es gibt einige Beweise, die diesen Gedanken bestätigen. Ridester veröffentlichte kürzlich die Ergebnisse der ersten Studie zur Ermittlung der tatsächlichen Uber-Fahrerverdienste, die durch Screenshots bestätigt wurden. Unter Verwendung konservativer Schätzungen für die Fahrzeugkosten fanden sie heraus, dass die UberX-Fahrer, die den Großteil ihrer Belegschaft ausmachen, weniger als 10 US-Dollar pro Stunde verdienen. Bei McDonald’s würden sie besser abschneiden. Aber auch dieser Ausgleich zu den allgemein höheren Kosten des Flottenbetriebs hat keinen nennenswerten Einfluss auf Ubers Wirtschaft gehabt.

    Aber, so kann man argumentieren, Uber hat all diese Daten über Fahrgeschäfte! Sicherlich ist er dadurch effizienter als herkömmliche Taxis. Ähm, nein. Lokale Fahrdienste haben immer “Leerfahrtprobleme”, die durch kein Maß an Cleverness behoben werden können, wie z.B. das Mitnehmen von Kunden zum Flughafen und entweder das Warten auf eine Anschlussfahrt oder das leere Zurückkehren oder tägliche städtische Pendelfahrten, bei denen die Arbeiter morgens im Eiltempo überwiegend in die eine Richtung und abends in die andere Richtung wollen. Ebenso hat Ubers surge-pricing nicht dazu geführt, dass Kunden ihre Gewohnheiten ändern und ihre Reisen auf kostengünstigere Zeiten verlagern, was zu einer effizienteren Nutzung hätte führen können. Wenn Uber ein Geheimrezept hätte, hätte es sich bereits in den Uber-Umsätzen und den durchschnittlichen Fahrerverdiensten gezeigt. Neun Jahre später, und es gibt keine Beweise dafür.

    Uber hat auch viel höhere Festkosten: Weitaus besser bezahlte Mitarbeiter in erstklassigen Büroräumen, die an Aktivitäten beteiligt sind, die ein lokales Taxiunternehmen entweder selten oder nie durchführen muss, wie Fahrerrekrutierung (Uber hat Rekrutierungszentren), Öffentlichkeitsarbeit und Werbung, Rechtsstreitigkeiten, Flugkosten und andere Kosten für den Betrieb eines globalen Unternehmens.

    Also dürfte Uber einen höheren Kapitalaufwand haben als es ein alteingesessenes Unternehmen mit ziemlich stabilen Einnahmen und Arbeitsabläufen hat (beziehungsweise hatte).

    Uber hat auf Zeit gespielt, um zu vermeiden, Finanzinformationen in einheitlicher Weise zu veröffentlichen, ein Warnsignal. Ein aussagekräftiges Beispiel: Ende 2016 zielte Uber auf ein Aktienangebot für High-End-Privatanleger, die vermutlich sogar noch dümmer waren als die Saudis, die in ihrer Vorrunde investiert hatten. Dennoch lehnten sowohl JP Morgan als auch die Deutsche Bank die “Gelegenheit” ab, Uber-Aktien an ihre Kunden zu verkaufen, obwohl dies ihre Position bei einem zukünftigen Börsengang von Uber gefährden könnte. Warum? Das Unternehmen “ride sharing” lieferte 290 Seiten Wortschwall, aber nicht das Nettoeinkommen oder gar den Jahresumsatz.

    Während Uber für das erste und zweite Quartal 2018 eine vollständige Gewinn- und Verlustrechnung vorlegte, gab es für das letzte Quartal, als sich seine Margen verschlechterten, nur drei Positionen.

    Während Uber seine negative Bruttomarge im Laufe der Zeit reduziert hat, resultieren diese Verbesserungen hauptsächlich aus der Verringerung der Fahrerausgleichszahlungen, so dass diese nun im Durchschnitt weniger pro Stunde netto erreichen, als die Taxiunternehmen.
    Bis 2015 gingen 80 Prozent der Fahrpreise an die Fahrer. In den ersten Jahren gab Uber den Fahrern hohe Auszahlungen, um gute Fahrer anzuziehen, und bot den Fahrern auch Anreize, Autos zu kaufen. Uber reduzierte das auf bis zu 68 Prozent, dann kehrten sie teilweise um, als die Fahrerfluktuation auf das aktuelle Niveau von rund 70 Prozent anstieg. Im Jahr 2017 lag die Marge von Uber, wie sie nach GAAP ausgewiesen wurde, bei minus 57 Prozent. Ohne die Gehaltskürzung der Fahrer wäre es auf dem negativen dreistelligen Niveau geblieben.

    Die Lohnkürzungen haben zu mehr Fahrerfluktuation geführt, was zu höheren Verwaltungskosten führt. Und es verschlechtert die Servicequalität. Ein Kommentar zu einem Artikel über Ubers Ergebnis des dritten Quartals:

    Ich brauchte eine Fahrt von Burbank nach LAX an einem Donnerstagmorgen gegen 5:45 Uhr. Ich habe am Vorabend ein Auto bestellt. Zur Abholzeit gab es innerhalb von 20 Meilen keine Lyft oder Uber. Als ich einen bekam, sagte der Fahrer, dass es sich bei der Bezahlung nicht mehr lohnt, früh aus dem Bett zu steigen.

    Ubers andere Art, seine Margen weniger verheerend zu gestalten, war es, seine ungünstigsten Geschäfte abzuschütteln. Aber selbst dann gab Ubers neuer CEO Dara Khosrowshahi effektiv zu, dass Uber in keinem Markt profitabel ist, wenn man die Festkosten des Unternehmens berücksichtigt. Uber hat verzweifelt neue Geschäfte wie Uber Eats und einen Rollerverleih hinzugefügt, um seine Wachstumsgeschichte am Leben zu erhalten. Uber gibt nicht nur stillschweigend zu, dass sie ihre Kosten nicht decken, sondern weigert sich, über ihre Einnahmen hinaus Einzelheiten über diese Geschäfte zu nennen und diskutiert nicht, wie sie die Wende schaffen könnten.

    Aber was ist mit autonomen Autos? Lassen Sie uns davon absehen, dass einige Enthusiasten wie Apple-Mitbegründer Steve Wozniak heute glauben, dass völlig autonome Autos “nicht stattfinden werden”. Vollständig autonome Autos würden bedeuten, dass Uber die Autos besitzen müsste. Die Kapitalkosten wären atemberaubend und würden die Illusion sprengen, dass Uber ein Technologieunternehmen ist, anstatt eines Taxiunternehmens, das die Roboterautos eines anderen kauft und betreibt.

    Uber ist es gelungen, die Wirtschaftspresse dazu zu bringen, Popularität mit kommerziellen Erfolg gleichzusetzen. Einige Tech-Reporter, wie Eric Newcomer von Bloomberg, haben höflich darauf hingewiesen, dass Ubers Ergebnisse weit hinter anderen “Tech Illuminati” vor dem Börsengang zurückbleiben. Das Argument, dass Dominanz Gewinne hervorbringen würde, ist nachweislich falsch und Uber scheint nicht in der Lage zu sein, eine neue Geschichte zu schreiben. Es gibt allen Grund zu der Annahme, dass Investoren und nicht lokale Taxiunternehmen den Verkehrstod von Uber herbeiführen werden.

    Toyota invests $69M in Japanese Uber rival backed by the taxi industry
    https://techcrunch.com/2018/02/08/toyota-invests-69m-into-japanese-uber-rival/?guccounter=1

    SoftBank is now Uber’s largest shareholder as deal closes | Reuters
    https://www.reuters.com/article/us-uber-softbank-tender/softbank-is-now-ubers-largest-shareholder-as-deal-closes-idUSKBN1F72WL

    #Uber #disruption #Börse


  • 5 Questions to Ask While Building Your Marketplace Platform
    https://hackernoon.com/5-questions-to-ask-while-building-your-marketplace-platform-aed27f86555?

    Building a marketplace setup is a tough nut to crack — and this is no breaking news.Although the model works extremely well at scale — for example, eBay, Airbnb, and Uber, among others — but getting to scale is another challenge altogether.It’s not something that’s achieved overnight, or without thorough planning. For instance, it took Wattpad, a community of writers and readers, around three years to get 300,000 uploads. Then, it took them only three more years to reach the 10 million mark. Similarly, the crowdfunding platform, Indiegogo, was founded in 2007, but it took them four years for their first big break.However, building an online marketplace does seem like a lucrative business option. Even more so, when you realize that global #marketplaces are set to own around 40% of the online retail (...)

    #ecommerce-marketplace #ecommerce #startup #online-marketplace


  • Gafams : et si la révolution venait de l’intérieur ?
    http://www.internetactu.net/a-lire-ailleurs/gafams-et-si-la-revolution-venait-de-linterieur

    Présenter de vraies excuses nécessite d’apporter une modification réelle à ce qui a provoqué le problème à l’origine de son remords. Mais pour les entreprises de technologie, présenter des excuses tient plutôt du stratagème pour ne rien faire. C’est ce que dit en substance Josh Constine (@joshconstine) sur TechCrunch, qui n’est pas vraiment la publication la plus critique de l’innovation. Les modèles commerciaux des entreprises sont souvent en conflit avec la façon dont nous souhaitons qu’elles agissent, (...)

    #Google #Airbnb #eBay #Facebook #GoogleSearch #Lyft #Uber #Dragonfly #drone #données #publicité #BigData #GAFAM #profiling #ProjectMaven #bénéfices #censure #militarisation (...)

    ##publicité ##domination
    /assets/images/logo_ia.png



  • Plaza’s MerchantChain — Next Gen #commerce on #blockchain
    https://hackernoon.com/plazas-merchantchain-next-gen-commerce-on-blockchain-13e9ce338b06?source

    Plaza’s MerchantChain — Next Gen Commerce on BlockchainWhat is happening now with Crypto and blockchain technology is how I imagine the internet gold rush happened in the 90’s felt. Since I was too young to experience those years, I am paying extra close attention to what is happening today. The concept behind blockchain technology is trust and transparency. Blockchain will have a massive impact on digital identity, banking, smart contracts, decentralized notary, digital voting and many more. In current scenario sellers need middleman like Amazon, flip-kart, eBay and Alibaba for selling and promote their products all over the world. For selling their products approximately 25% fees paying for e-commerce vendors, that cost they will add in their product cost and finally consumers are paying (...)


  • Ebay : les meilleurs smartphones du Black Friday
    https://www.tomshardware.fr/2018/11/24/ebay-les-meilleurs-smartphones-du-black-friday

    Nous avons sélectionné les meilleurs smartphones proposé à petits prix par Ebay pour le Black Friday L’article Ebay : les meilleurs smartphones du Black Friday est apparu en premier sur Tom’s Hardware.




  • Black Friday : c’est toute la semaine chez Ebay !
    https://www.tomshardware.fr/2018/11/22/black-friday-cest-toute-la-semaine-chez-ebay

    Même si le Black Friday, comme son nom l’indique en anglais, n’est normalement prévu que pour vendredi prochain, le 23 novembre, la semaine qui précède cette date est déjà l’occasion de faire des bonnes affaires chez Ebay.Retrouvez tous les jours notre sélection de produits, vendus pour l’occasion à prix réduits. Xiaomi Redmi 5 Plus Ce […] L’article Black Friday : c’est toute la semaine chez Ebay ! est apparu en premier sur Tom’s Hardware.


  • Black Friday : c’est toute la semaine chez Ebay !
    https://www.tomshardware.fr/2018/11/21/black-friday-cest-toute-la-semaine-chez-ebay

    Même si le Black Friday, comme son nom l’indique en anglais, n’est normalement prévu que pour vendredi prochain, le 23 novembre, la semaine qui précède cette date est déjà l’occasion de faire des bonnes affaires chez Ebay.Retrouvez tous les jours notre sélection de produits, vendus pour l’occasion à prix réduits. Logitech UE Boom 2 Cette […] L’article Black Friday : c’est toute la semaine chez Ebay ! est apparu en premier sur Tom’s Hardware.


  • Square, Airbnb, And eBay Just Said They Would End Forced Arbitration For Sexual Harassment Claims
    https://www.buzzfeednews.com/article/daveyalba/tech-companies-end-forced-arbitration-airbnb-ebay

    Tesla and Netflix declined to comment. Slack said it was “undertaking a careful review” of its policies. Many major tech companies have long preferred to force employees to settle sexual harassment claims in private arbitration — a policy that shields firms from the embarrassing prospect of workers airing their grievances in open court, and also tends to result in lower-cost settlements. In the past, mandated arbitration has effectively silenced women speaking out about their experiences of (...)

    #Google #Airbnb #eBay #Facebook #Square #travail #harcèlement


  • In the Age of A.I., Is Seeing Still Believing ? | The New Yorker
    https://www.newyorker.com/magazine/2018/11/12/in-the-age-of-ai-is-seeing-still-believing

    In a media environment saturated with fake news, such technology has disturbing implications. Last fall, an anonymous Redditor with the username Deepfakes released a software tool kit that allows anyone to make synthetic videos in which a neural network substitutes one person’s face for another’s, while keeping their expressions consistent. Along with the kit, the user posted pornographic videos, now known as “deepfakes,” that appear to feature various Hollywood actresses. (The software is complex but comprehensible: “Let’s say for example we’re perving on some innocent girl named Jessica,” one tutorial reads. “The folders you create would be: ‘jessica; jessica_faces; porn; porn_faces; model; output.’ ”) Around the same time, “Synthesizing Obama,” a paper published by a research group at the University of Washington, showed that a neural network could create believable videos in which the former President appeared to be saying words that were really spoken by someone else. In a video voiced by Jordan Peele, Obama seems to say that “President Trump is a total and complete dipshit,” and warns that “how we move forward in the age of information” will determine “whether we become some kind of fucked-up dystopia.”

    “People have been doing synthesis for a long time, with different tools,” he said. He rattled off various milestones in the history of image manipulation: the transposition, in a famous photograph from the eighteen-sixties, of Abraham Lincoln’s head onto the body of the slavery advocate John C. Calhoun; the mass alteration of photographs in Stalin’s Russia, designed to purge his enemies from the history books; the convenient realignment of the pyramids on the cover of National Geographic, in 1982; the composite photograph of John Kerry and Jane Fonda standing together at an anti-Vietnam demonstration, which incensed many voters after the Times credulously reprinted it, in 2004, above a story about Kerry’s antiwar activities.

    “In the past, anybody could buy Photoshop. But to really use it well you had to be highly skilled,” Farid said. “Now the technology is democratizing.” It used to be safe to assume that ordinary people were incapable of complex image manipulations. Farid recalled a case—a bitter divorce—in which a wife had presented the court with a video of her husband at a café table, his hand reaching out to caress another woman’s. The husband insisted it was fake. “I noticed that there was a reflection of his hand in the surface of the table,” Farid said, “and getting the geometry exactly right would’ve been really hard.” Now convincing synthetic images and videos were becoming easier to make.

    The acceleration of home computing has converged with another trend: the mass uploading of photographs and videos to the Web. Later, when I sat down with Efros in his office, he explained that, even in the early two-thousands, computer graphics had been “data-starved”: although 3-D modellers were capable of creating photorealistic scenes, their cities, interiors, and mountainscapes felt empty and lifeless. True realism, Efros said, requires “data, data, data” about “the gunk, the dirt, the complexity of the world,” which is best gathered by accident, through the recording of ordinary life.

    Today, researchers have access to systems like ImageNet, a site run by computer scientists at Stanford and Princeton which brings together fourteen million photographs of ordinary places and objects, most of them casual snapshots posted to Flickr, eBay, and other Web sites. Initially, these images were sorted into categories (carrousels, subwoofers, paper clips, parking meters, chests of drawers) by tens of thousands of workers hired through Amazon Mechanical Turk. Then, in 2012, researchers at the University of Toronto succeeded in building neural networks capable of categorizing ImageNet’s images automatically; their dramatic success helped set off today’s neural-networking boom. In recent years, YouTube has become an unofficial ImageNet for video. Efros’s lab has overcome the site’s “platform bias”—its preference for cats and pop stars—by developing a neural network that mines, from “life style” videos such as “My Spring Morning Routine” and “My Rustic, Cozy Living Room,” clips of people opening packages, peering into fridges, drying off with towels, brushing their teeth. This vast archive of the uninteresting has made a new level of synthetic realism possible.

    In 2016, the Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) launched a program in Media Forensics, or MediFor, focussed on the threat that synthetic media poses to national security. Matt Turek, the program’s manager, ticked off possible manipulations when we spoke: “Objects that are cut and pasted into images. The removal of objects from a scene. Faces that might be swapped. Audio that is inconsistent with the video. Images that appear to be taken at a certain time and place but weren’t.” He went on, “What I think we’ll see, in a couple of years, is the synthesis of events that didn’t happen. Multiple images and videos taken from different perspectives will be constructed in such a way that they look like they come from different cameras. It could be something nation-state driven, trying to sway political or military action. It could come from a small, low-resource group. Potentially, it could come from an individual.”

    As with today’s text-based fake news, the problem is double-edged. Having been deceived by a fake video, one begins to wonder whether many real videos are fake. Eventually, skepticism becomes a strategy in itself. In 2016, when the “Access Hollywood” tape surfaced, Donald Trump acknowledged its accuracy while dismissing his statements as “locker-room talk.” Now Trump suggests to associates that “we don’t think that was my voice.”

    “The larger danger is plausible deniability,” Farid told me. It’s here that the comparison with counterfeiting breaks down. No cashier opens up the register hoping to find counterfeit bills. In politics, however, it’s often in our interest not to believe what we are seeing.

    As alarming as synthetic media may be, it may be more alarming that we arrived at our current crises of misinformation—Russian election hacking; genocidal propaganda in Myanmar; instant-message-driven mob violence in India—without it. Social media was enough to do the job, by turning ordinary people into media manipulators who will say (or share) anything to win an argument. The main effect of synthetic media may be to close off an escape route from the social-media bubble. In 2014, video of the deaths of Michael Brown and Eric Garner helped start the Black Lives Matter movement; footage of the football player Ray Rice assaulting his fiancée catalyzed a reckoning with domestic violence in the National Football League. It seemed as though video evidence, by turning us all into eyewitnesses, might provide a path out of polarization and toward reality. With the advent of synthetic media, all that changes. Body cameras may still capture what really happened, but the aesthetic of the body camera—its claim to authenticity—is also a vector for misinformation. “Eyewitness video” becomes an oxymoron. The path toward reality begins to wash away.

    #Fake_news #Image #Synthèse


  • I Bought Used Voting Machines on eBay for $100 Apiece. What I Found Was Alarming | WIRED
    https://www.wired.com/story/i-bought-used-voting-machines-on-ebay

    I reverse-engineered the machines to understand how they could be manipulated. After removing the internal hard drive, I was able to access the file structure and operating system. Since the machines were not wiped after they were used in the 2012 presidential election, I got a great deal of insight into how the machines store the votes that were cast on them. Within hours, I was able to change the candidates’ names to be that of anyone I wanted. When the machine printed out the official record for the votes that were cast, it showed that the candidate’s name I invented had received the most votes on that particular machine.

    This year, I bought two more machines to see if security had improved. To my dismay, I discovered that the newer model machines—those that were used in the 2016 election—are running Windows CE and have USB ports, along with other components, that make them even easier to exploit than the older ones. Our voting machines, billed as “next generation,” and still in use today, are worse than they were before—dispersed, disorganized, and susceptible to manipulation.


  • World Development Report 2019: The Changing Nature of Work
    http://www.worldbank.org/en/publication/wdr2019

    jungle.world - Ungerechtigkeit 4.0
    https://jungle.world/artikel/2018/41/ungerechtigkeit-40?page=all

    11.10.2018 -
    Der Weltentwicklungsbericht der Weltbank beschäftigt sich mit der Frage, wie die Digitalisierung soziale Gerechtigkeit verändert

    Ungerechtigkeit 4.0

    Die Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche. Wie sie sich auf soziale Gerechtigkeit auswirkt, wird derzeit viel diskutiert. Auch die Weltbank befasst sich in ihrem Bericht für das Jahr 2019 damit. Ihre Analyse stammt allerdings aus der vordigitalen Zeit.

    Von Christopher Wimmer

    Von der Arbeitswelt über das Privat­leben und die Freizeitgestaltung bis zur Politik – die Digitalisierung hat die bis vor wenigen Jahrzehnten bestehenden Verhältnisse grundlegend verändert. Sie hat neue Lebenssituationen geschaffen, deren Konsequenzen für die Arbeit, das Gemeinwohl und das Leben der Einzelnen nur teilweise voraus­gesehen werden können.

    Mit dem Thema Digitalisierung befasst sich derzeit auch die Weltbank, die gerade ihren Weltentwicklungsbericht für das Jahr 2019 vorbereitet. In ihren jährlich erscheinenden Berichten behandelt die Weltbank immer verschiedene Themen. Der Band für 2019 soll im Oktober unter dem Titel »The Changing Nature of Work« erscheinen und sich mit dem Wesen und der Zukunft der Arbeit beschäftigen. Der Entwurf ist im Netz frei zugänglich und wird Woche für Woche aktualisiert. Darin werden zwei Themen verbunden, die bisher selten zusammen diskutiert wurden: Di­gitalisierung und Ungleichheit. Die Digitalisierung hat den Verfassern zu­folge das Potential, soziale Ungleichheit zu verschärfen.

    Über die Frage, ob die Digitalisierung eine große Chance oder ein großes Ri­siko für die Gesellschaft ist, ist auch die Meinung der deutschen Bevölkerung gespalten. Dem Ifo-Bildungsbarometer 2017 zufolge stimmten 50 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass die Digitalisierung insgesamt zu größerer so­zialer Ungleichheit in Deutschland führen werde, 46 Prozent stimmen dem nicht zu. Die einen befürchten, dass die Digitalisierung zu massiven Arbeitsplatzverlusten führt und somit die Ungleichheit verschärft, die anderen hoffen auf neue Jobperspektiven in der digitalen Welt.

    Die Autorinnen und Autoren unter der Leitung des Ökonomen und ehemaligen bulgarischen ­Finanzministers Simeon Djankov regen dazu an, den Kündigungsschutz zu lockern und Unternehmen generell von ihrer sozialen Verantwortung zu befreien. Mindestlöhne sollen gesenkt werden.

    In den vergangenen Jahren sind die Reallöhne in Deutschland, nach einer längeren Phase der Stagnation, leicht gestiegen. Anders als in anderen west­lichen Ländern sind viele neue industrielle Jobs entstanden, in denen relativ hohe Löhne gezahlt werden.

    Und doch sind stabile Wachstumsraten und Rekordbeschäftigung keine Garanten für soziale Gerechtigkeit. Der Anteil der Menschen, die als armutsgefährdet gelten, ist zuletzt wieder angestiegen. Leiharbeit, Werkverträge, Minijobs und befristete Arbeitsverhältnisse prägen die Arbeitswelt – fast 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten inzwischen in derlei prekären Arbeitsverhältnissen. Für sie bedeutet dies häufig: niedrige Löhne, geringe soziale Absicherung und permanente Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Besonders jüngere Beschäftigte sind davon betroffen.

    Rechte, die sich Lohnabhängige in den vergangenen Jahrzehnten gewerkschaftlich erkämpften, werden durch neue Arbeitsverhältnisse der Gig-Ökonomie unterminiert, bei der kleine Aufträge kurzfristig an unabhängige Freiberufler oder geringfügig Beschäftigte vergeben werden. Kündigungsschutz, Krankenversicherung und Urlaubsanspruch gelten dort nur selten. Die Digitalisierung der Arbeitswelt verstärkt diese Prozesse. Mittlerweile geht es auch nicht mehr nur um die industrielle Produktion.

    Weitere Branchen werden umstrukturiert. Der Zeitungs- und Büchermarkt, der Börsenhandel, die Versicherungsbranche, Immobilien- und Stellenbörsen, das Militär – diese und weitere Bereiche sind ebenfalls von gewaltigen Transformationen betroffen.

    Die Weltbank stellt fest: Die großen digitalen Unternehmen beschäftigen vergleichsweise wenige Mitarbeiter, vernichten aber Tausende Jobs in der Industrie, im Handel und Dienstleistungssektor. Ein Beispiel hierfür sei der Fahrdienstleister Uber. Durch die Möglichkeit, Menschen privat im Auto mitzunehmen, wird das organisierte Taxigewerbe unter Druck gesetzt. Waren gewisse Mindesteinkommen und Sicherheiten für die regulären Taxifahrer gegeben, fallen bei Uber alle Formen der gewerkschaftlichen Organisierung und Versicherungen komplett weg. Das Ergebnis ist die Prekarisierung der gesamten Branche.

    Die unregulierte, digitale Variante des Taxigewerbes steht also nicht für die inklusiv und sozial gerecht erscheinende sharing economy, sondern bedeutet unterm Strich: Vereinzelung und direkte Ausbeutung, also Kapitalismus in Reinform.

    Doch es gibt auch eine positive Erzählung über die Digitalisierung. Zahlreiche Verlautbarungen aus Wirtschaft und Politik preisen sie als Garant für zukünftigen Wohlstand. Vom Bundeswirtschaftsministerium über die Unternehmensplattform »Industrie 4.0« bis hin zu Beratungsfirmen wie McKinsey sind sich alle einig, dass Phänomene wie Big Data, Internet der Dinge und künstliche Intelligenz nicht nur für Wachstum sorgen werden, sondern auch zu sozialer Gerechtigkeit beitragen können. Gab es früher enorme Hürden, die die Existenz kleiner Produzenten be- und verhinderten, können sich Menschen nun über Marktplätze wie Ebay selbständig machen oder Geld neben dem Job hinzuverdienen. Ebenso verhält es sich mit Uber oder Airbnb – Geld kann hier relativ leicht verdient werden.

    Doch ein Blick auf wissenschaftliche Szenarien macht skeptisch, ob diese Gerechtigkeitsversprechungen der Digitalisierung wirklich einzuhalten sind. Digitale Innovationen werden sich anders auswirken als vorherige technologische Entwicklungen. Ihre atem­beraubende Geschwindigkeit tangiert auch die Arbeitsplatzsicherheit. Verschiedene Studien sagen voraus, dass allein in den nächsten zwei Jahrzehnten zwischen zwölf und 40 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland verloren gehen könnten – die neu entstandenen Jobs bereits eingerechnet.

    Von der Digitalisierung sind mittlerweile alle Berufsgruppen betroffen. Die Technologie selbstfahrender Autos ersetzt zumindest potentiell die Busfahrer, Drohnen die Postbeamtinnen, intelligente Systeme die Buchhalterin und schlussendlich können auch Wissensarbeiter ersetzt werden – künstliche Intelligenz an Stelle von Professoren.

    Die Weltbank geht in ihrem Bericht darauf ein und fordert Maßnahmen, um wachsender Ungleichheit vorzubeugen: »Als erste Priorität sind umfangreiche Investitionen in das Humankapital während des gesamten Lebens einer Person von entscheidender Bedeutung. Wenn die Arbeiter gegenüber Maschinen konkurrenzfähig bleiben sollen, müssen sie in der Lage sein, ständig neue Fähigkeiten zu trainieren oder von Anfang an besser ausgebildet sein«, heißt es darin.

    Doch was passiert mit all denen, die nicht mithalten können? Die Jobs, die mit der Digitalisierung entstehen, werden nur zu einem kleinen Teil gut bezahlt sein. Der kleinen Gruppe von Programmierern oder IT-Ingenieurinnen wird die große Mehrheit der Beschäftigten bei Lieferketten, in Lagerhallen oder als Gelegenheits-, Crowd- und Clickarbeiterinnen gegenüberstehen – im Niedriglohnsektor.

    All das wird dazu führen, dass die soziale Ungleichheit weiter anwächst. Die Vorschläge der Weltbank scheinen in dieser Hinsicht wenig aussichtsreich zu sein. So regen die Autorinnen und Autoren unter der Leitung des Ökonomen und ehemaligen bulgarischen ­Finanzministers Simeon Djankov dazu an, den Kündigungsschutz zu lockern und Unternehmen generell von ihrer sozialen Verantwortung zu befreien. Mindestlöhne sollen gesenkt werden.

    An deren Stelle solle laut Weltbank ein bedingungsloses Grundeinkommen und bessere private Vorsorge treten. Dies soll durch höhere Steuern finanziert werden, die dem Entwurf zufolge aber hauptsächlich Geringverdienende und Ärmere belasten würden.

    Mit diesen Mitteln wird man dazu beitragen, dass sich einige wenige – die die Macht über Roboter und Algorithmen haben – zu Lasten der großen Mehrheit bereichern. Riesige Mengen Kapital sammeln sich bereits bei wenigen Firmen an, die große Plattformen und Programme entwickeln.

    Der digitalisierte Klassenkampf scheint derzeit eindeutig auszufallen. Er betrifft aber nicht nur die Arbeitswelt, sondern die gesamte Gesellschaft, denn diese Firmen akkumulieren nicht nur große wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche Macht: Sie verfügen über das Wissen, die Daten und die medialen Räume, mit denen in Gesellschaft und Politik Diskussionen geführt und Entscheidungen getroffen werden. Kämpfe um soziale Gerechtigkeit im digitalen Kapitalismus werden dadurch umso schwerer – aber auch umso wichtiger.

    #Uber #Taxi #BEG #Arbeit #Arbeitslosigkeit #Digitalisierung #Prekasisierung #Plattformkapitalismus #Weltbank


  • The mad, twisted tale of the electric scooter craze
    https://www.cnet.com/news/the-mad-tale-of-the-electric-scooter-craze-with-bird-lime-and-spin-in-san-fran

    Dara Kerr/CNET

    For weeks, I’d been seeing trashed electric scooters on the streets of San Francisco. So I asked a group of friends if any of them had seen people vandalizing the dockless vehicles since they were scattered across the city a couple of months ago.

    The answer was an emphatic “yes.”

    One friend saw a guy walking down the street kicking over every scooter he came across. Another saw a rider pull up to a curb as the handlebars and headset became fully detached. My friend figures someone had messed with the screws or cabling so the scooter would come apart on purpose.

    A scroll through Reddit, Instagram and Twitter showed me photos of scooters — owned by Bird, Lime and Spin — smeared in feces, hanging from trees, hefted into trashcans and tossed into the San Francisco Bay.

    It’s no wonder Lime scooters’ alarm isn’t just a loud beep, but a narc-like battle cry that literally says, “Unlock me to ride, or I’ll call the police.”

    San Francisco’s scooter phenomenon has taken on many names: Scootergeddon, Scooterpocalypse and Scooter Wars. It all started when the three companies spread hundreds of their dockless, rentable e-scooters across city the same week at the end of March — without any warning to local residents or lawmakers.

    Almost instantly, first-time riders began zooming down sidewalks at 15 mph, swerving between pedestrians and ringing the small bells attached to the handlebars. And they left the vehicles wherever they felt like it: scooters cluttered walkways and storefronts, jammed up bike lanes, and blocked bike racks and wheelchair accesses.

    The three companies all say they’re solving a “last-mile” transportation problem, giving commuters an easy and convenient way to zip around the city while helping ease road congestion and smog. They call it the latest in a long line of disruptive businesses that aim to change the way we live.

    The scooters have definitely changed how some people live.

    I learned the Wild West looks friendly compared to scooter land. In San Francisco’s world of these motorized vehicles, there’s backstabbing, tweaker chop shops and intent to harm.

    “The angry people, they were angry,” says Michael Ghadieh, who owns electric bicycle shop, SF Wheels, and has repaired hundreds of the scooters. “People cut cables, flatten tires, they were thrown in the Bay. Someone was out there physically damaging these things.”

    Yikes! Clipped brakes

    SF Wheels is located on a quaint street in a quintessential San Francisco neighborhood. Called Cole Valley, the area is lined with Victorian homes, upscale cafes and views of the city’s famous Mount Sutro. SF Wheels sells and rents electric bicycles for $20 per hour, mostly to tourists who want to see Golden Gate Park on two wheels.

    In March, one of the scooter companies called Ghadieh to tell him they were about to launch in the city and were looking for people to help with repairs. Ghadieh said he was game. He wouldn’t disclose the name of the company because of agreements he signed.

    Now he admits he didn’t quite know what he was getting into.

    Days after the scooter startups dropped their vehicles on an unsuspecting San Francisco, SF Wheels became so crammed with broken scooters that it was hard to walk through the small, tidy shop. Scooters lined the sidewalk outside, filled the doorway and crowded the mechanic’s workspace. The backyard had a heap of scooters nearly six-feet tall, Ghadieh told me.

    His bike techs were so busy that Ghadieh had to hire three more mechanics. SF Wheels was fixing 75 to 100 scooters per day. Ghadieh didn’t say how much the shop was making per scooter fix.

    “The repairs were fast and easy on some and longer on others,” Ghadieh said. “It’d depend on whether it was wear-and-tear or whether it was physically damaged by someone out there, some madman.”

    Some of the scooters, which cost around $500 off the shelf, came in completely vandalized — everything from chopped wires for the controller (aka the brain) to detached handlebars to bent forks. Several even showed up with clipped brake cables.

    I asked Ghadieh if the scooters still work without brakes.

    “It will work, yes,” he said. “It will go forward, but you just cannot stop. Whoever is causing that is making the situation dangerous for some riders.”

    Especially in a city with lots of hills.

    Ghadieh said his crew worked diligently for about six weeks, repairing an estimated 1,000 scooters. But then, about three weeks ago, work dried up. Ghadieh had to lay off the mechanics he’d hired and his shop is back to focusing on electric bicycles.

    “Now, there’s literally nothing,” he said. “There’s a change of face with the company. I’m not exactly sure what happened. … They decided to do it differently.”

    The likely change? The electric scooter company probably decided to outsource repairs to gig workers, rather than rely on agreements with shops.

    That’s gig as in freelancers looking to pick up part-time work, like Uber and Lyft drivers. And like Nick Abouzeid. By day, Abouzeid works in marketing for the startup AngelList. A few weeks ago, he got an email from Bird inviting him to be a scooter mechanic. The message told Abouzeid he could earn $20 for each scooter repair, once he’d completed an online training. He signed up, took the classes and is ready to start.

    “These scooters aren’t complicated. They’re cheap scooters from China,” Abouzeid said. “The repairs are anything from adjusting a brake to fixing a flat tire to adding stickers that have fallen off a Bird.”

    Bird declined to comment specifically on its maintenance program, but its spokesman Kenneth Baer did say, “Bird has a network of trained chargers and mechanics who operate as independent contractors.”

    All of Lime’s mechanics, on the other hand, are part of the company’s operations and maintenance team that repairs the scooters and ensures they’re safe for riders. Spin uses a mix of gig workers and contract mechanics, like what Ghadieh was doing.
    Gaming the system

    Electric scooters are, well, electric. That means they need to be plugged into an outlet for four to five hours before they can transport people, who rent them for $1 plus 15 cents for every minute of riding time.

    Bird, Spin and Lime all partially rely on gig workers to keep their fleets juiced up.

    Each company has a different app that shows scooters with low or dead batteries. Anyone with a driver’s license and car can sign up for the app and become a charger. These drivers roam the streets, picking up scooters and taking them home to be charged.
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    “It creates this amazing kind of gig economy,” Bird CEO Travis VanderZanden, who is a former Uber and Lyft executive, told me in April. “It’s kind of like a game of Pokemon Go for them, where they go around and try to find and gobble up as many Birds as they can.”

    Theoretically, all scooters are supposed to be off city streets by nightfall when it’s illegal to ride them. That’s when the chargers are unleashed. To get paid, they have to get the vehicles back out on the street in specified locations before 7 a.m. the next day. Bird supplies the charging cables — only three at a time, but those who’ve been in the business longer can get more cables.

    “I don’t know the fascination with all of these companies using gig workers to charge and repair,” said Harry Campbell, who runs a popular gig worker blog called The Rideshare Guy. “But they’re all in, they’re all doing it.”

    One of the reasons some companies use gig workers is to avoid costs like extra labor, gasoline and electricity. Bird, Spin and Lime have managed to convince investors they’re onto something. Between the three of them they’ve raised $255 million in funding. Bird is rumored to be raising another $150 million from one of Silicon Valley’s top venture capital firms, Sequoia, which could put the company’s value at $1 billion. That’s a lot for an electric scooter disruptor.

    Lime pays $12 to charge each scooter and Spin pays $5; both companies also deploy their own operations teams for charging. Bird has a somewhat different system. It pays anywhere from $5 to $25 to charge its scooters, depending on the city and the location of the dead scooter. The harder the vehicle is to find and the longer it’s been off the radar, the higher the “bounty.”

    Abouzeid, who’s moonlighted as a Bird charger for the past two months, said he’s only found a $25 scooter once.

    “With the $25 ones, they’re like, ’Hey, we think it’s in this location, it’s got 0 percent battery, good luck,’” he said.

    But some chargers have devised a way to game the system. They call it hoarding.

    “They’ll literally go around picking up Birds and putting them in the back of their car,” Campbell said. “And then they wait until the bounties on them go up and up and up.”

    Bird has gotten wise to these tactics. It sent an email to all chargers last week warning them that if it sniffs out this kind of activity, those hoarders will be barred from the app.

    “We feel like this is a big step forward in fixing some of the most painful issues we’ve been hearing,” Bird wrote in the email, which was seen by CNET.

    Tweaker chop shops

    Hoarding and vandalism aren’t the only problems for electric scooter companies. There’s also theft. While the vehicles have GPS tracking, once the battery fully dies they go off the app’s map.

    “Every homeless person has like three scooters now,” Ghadieh said. “They take the brains out, the logos off and they literally hotwire it.”
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    I’ve seen scooters stashed at tent cities around San Francisco. Photos of people extracting the batteries have been posted on Twitter and Reddit. Rumor has it the batteries have a resale price of about $50 on the street, but there doesn’t appear to be a huge market for them on eBay or Craigslist, according to my quick survey.

    Bird, Lime and Spin all said trashed and stolen scooters aren’t as big a problem as you’d think. When the companies launch in a new city, they said they tend to see higher theft and vandalism rates but then that calms down.

    “We have received a few reports of theft and vandalism, but that’s the nature of the business,” said Spin co-founder and President Euwyn Poon. “When you have a product that’s available for public consumption, you account for that.”

    Dockless, rentable scooters are now taking over cities across the US — from Denver to Atlanta to Washington, DC. Bird’s scooters are available in at least 10 cities with Scottsdale, Arizona, being the site of its most recent launch.

    Meanwhile, in San Francisco, regulators have been working to get rules in place to make sure riders drive safely and the companies abide by the law.

    New regulations to limit the number of scooters are set to go into effect in the city on June 4. To comply, scooter companies have to clear the streets of all their vehicles while the authorities process their permits. That’s expected to take about a month.

    And just like that, scooters will go out the way they came in — appearing and disappearing from one day to the next — leaving in their wake the chargers, mechanics, vandals and people hotwiring the things to get a free ride around town.

    #USA #transport #disruption #SDF


  • Es ging « nicht um Journalismus, sondern um Politik » | Telepolis
    https://www.heise.de/tp/features/Es-ging-nicht-um-Journalismus-sondern-um-Politik-4170784.html?seite=all


    Il y a 40 ans une initiative de contre-informations à Berlin lance le journal indépendant Die Tageszeitung (TAZ).

    Die taz-Gründung war eine Reaktion auf den deutschen Herbst 1977, die „bleierne Zeit“ der Jagd auf die RAF-Terroristen und angebliche „Sympathisanten“, zu denen damals quasi jeder gehörte, der irgendwie links war.

    Die Presse war nahezu gleichgeschaltet. Und Themen wie Ökologie, der Widerstand gegen Atomenergie, die Frauenbewegung und alles, was sich damals aufgemacht hatte, alternative Lebens-und Arbeitsformen auszuprobieren, kamen im Mainstream überhaupt nicht vor. Dem sollte und wollte die taz abhelfen.

    Wie war denn die Reaktion der anderen Medien?

    Mathias Bröckers: Die erste Meldung in der FAZ im Oktober 1978 fragte in der Überschrift zwar ängstlich: „Gründet die extreme Linke eine überregionale Tageszeitung?“, doch von professionellen Journalisten und Medienexperten traute diesem „Spontiprojekt“ keiner irgendetwas zu. Die taz hatte ja damals auf „crowdfunding“ gesetzt, bevor es das Wort dafür gab, und gesagt: Wenn 3.000 Menschen ein Jahresabo vorab schalten, legen wir los.
    Etwa gleichzeitig war eine weitere linke Tageszeitung namens „Die Neue“ gestartet, die war mit einigen professionellen Journalisten besetzt und hatte auch aus irgendwelchen DKP-Ecken etwas Kapital im Hintergrund. Wenn überhaupt eine dieser linken Zeitungen ins Laufen kommen würde, dachten alle „Experten“, dann „Die Neue“, doch die ging nach kaum einem Jahr sang-und klanglos ein.

    Die taz aber konnte weiter auf das setzen, was man heute community nennt - einen zwar kleinen, aber solidarischen Stamm von Abonnenten. Und für die alternative Szene war die Kleinanzeigenseite „Wiese“ so was wie heute ebay, Facebook oder Tinder. Da juckte es die taz wenig, wenn „Bild“ und andere sie als „Terrorpostille“ oder „Bombenlegerblatt“ bezeichneten.

    Das erinnert auch an heute, oder? Auf alternative Medien im Internet reagieren Mainstreammedien bisweilen ziemlich allergisch.

    Mathias Bröckers: Es geht immer um die Deutungshoheit und die ist bei den klassischen Medien durch das Internet jetzt schwer bedroht. Solange gedruckte Blätter noch den Ton angaben, war die kleine taz mit ihren zu Spitzenzeiten 50.000 Abos nie wirklich gefährlich, wenn auch durchaus wirkmächtig.

    Sie wurde in allen Redaktionen aufmerksam gelesen. Die ersten Kollegen, die zu Mainstreammedien abwanderten, stellten leicht genervt fest: „Die lesen da morgens nur die taz und streichen die Themen an, zu denen sie auch mal was machen sollten.“

    Wenn man das Archiv der Zeitung durchforstet, wie ich es jetzt für dieses Buch getan habe, kann man gut sehen, dass die taz viele Themen gesetzt und Debatten geführt hat, die in anderen Medien erst Jahre oder Jahrzehnte ankamen.

    Die taz ist als Alternativmedium gestartet und als Mainstreammedium gelandet. Stimmen Sie der Aussage zu?

    Mathias Bröckers: Viele der Alternativen, die von der taz damals aufgezeigt wurden, sind mittlerweile Mainstream. Und was die Politik betrifft, ist es ähnlich wie mit den Grünen, die ja zusammen mit der taz groß wurden, als linke, anti-imperialistische, ökologische Alternative zu den etablierten Parteien. Dass daraus dann einmal so eine olivgrüne „FDP mit Fahrrad“ werden sollte, die Kriegseinsätzen der Bundeswehr den Teppich ausrollt, war nicht abzusehen.

    Die taz war anfangs ein Sprachrohr der Grünen und sehr wichtig für die Akteure der Partei, aber als die Zeitung dann im Zuge der Balkankrise auch einmal wagte, die Kriegspolitik Fischers zu kritisieren, gab er fortan lieber der „Bild“ Interviews. Auch wenn die taz in mancher Hinsicht im Mainstream angekommen ist, hat sie dabei nicht so stark gelitten wie die Grünen.
    Was sicher damit zu tun hat, dass an den (veganen) Fleischtöpfen von Mütterchen taz nach wie vor nicht viel zu holen ist, während die Politik lukrative Pöstchen und Pensionen bietet. Dafür lässt man dann auch schon mal den Hambacher Forst roden oder drückt beim Dieselbetrug im Ländle alle grünen Augen zu.

    Die Tageszeitung – Geschichte
    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Tageszeitung#Geschichte

    Depuis le projet s’est dévelopée dans une association qui participe à la transformation du centre ville de Berlin à travers ses investissements. Le journal est assez proche du ligne due parti vert et ne condamne plus la politique militariste des gouvernements divers.

    Die erste Vorausgabe erschien am 26. September 1978.[56] Allerdings trug sie das Datum 22. September – fünf Tage hatte die Bearbeitung der „Nullnummer Nr. 1“[57] mit 16 Seiten gedauert.[58] Sie enthielt einen doppelseitigen Bericht des Schriftstellers und Journalisten Gabriel García Márquez über den Sieg der Sandinistas in Nicaragua. Weitere Schwerpunkte waren die geplante Wiederaufbereitungsanlage für Atommüll in Gorleben, die Verhaftung von Astrid Proll, ein Interview mit einer Animierdame einer Peepshow, der Widerstand gegen Uranbergbau im Schwarzwald, sowie das NATO-Großmanöver AUTUMN FORGE. Die erste reguläre Ausgabe der taz erschien dann am 17. April 1979.[59] Die Zeitung verstand sich als Alternative zum von ihr bisher ausschließlich bürgerlich orientiert empfundenen Zeitungsmarkt mit der Zielgruppe Studenten, Alternative, Grüne, Linksliberale, linke Sozialdemokratie und später auch für die ab 1980 anwachsende Hausbesetzerbewegung.

    40 Jahre TAZ - Das Buch (PDF)
    http://download.taz.de/40jahretaz_Book_kurz.pdf

    #Allemagne #journalisme #politique #gauche


  • Melinda Gates’ New Research Reveals Alarming Diversity Numbers | WIRED
    https://www.wired.com/story/melinda-gates-mckinsey-diversity-research-alarming

    Point de vue de milliardaire : Nous sommes en mal d’ engineers (à l’américaine) pour nos boîtes et mes copines n’arrivent toujours qu’avec les armes d’une femme traditionnelle à contrôler les affaires de leurs maris. En plus nous rendons les system instable qui nous nourrit si nous acceptons que les différences de race freinent la promotion des êtres les plus doués.

    C’est très bien si MG met à disposition une petite partie de ses milliards pou aider les femmes défavorisées. C’est déjà moins bien quand c’est fait dans la perspective de pouvoir encore mieux nous contrôler et exploiter. Elle est peut-être en train de préparer le chemin pour la première femme présidente des États Unis qui ne sera toujours que la représentante d’une association de malfaiteurs et de ses bandes armées.

    Alors que faire pour récupérer sa fondation afin de former les révolutionnaires dont nous, les petits gens avons besoin ? Il ne faut pas se contenter d’une part de gateau. Il faut mettre la main sur la pâtisserie entière ;-)

    The report arrives two years after Melinda Gates announced plans to build up a personal office, Pivotal Ventures, to dedicate resources and attention to supporting women in tech.

    EXECUTIVES AT TECH companies say gender diversity matters. They opine that there aren’t enough women in tech, and express outrage and frustration that just 11 percent of senior tech leaders are women. But in reality they spend very little of their philanthropic dollars attempting to close this gender and race gap, according to new research released today by Melinda Gates in partnership with McKinsey & Company.

    Last year, according to the report, only 5 percent of companies’ philanthropic giving went to programs that focused explicitly on women and girls in tech. And less than 0.1 percent of their grants went to programming for women of color—a group whose representation in tech is getting worse. Over the past decade, the ratio of black, Latina, and Native American women receiving computing degrees has dropped by a third, from 6 percent to just four percent.

    The companies investigated found that last figure so alarming that twelve of the 32 participants are taking immediate action. They’re uniting to form the Reboot Recognition Tech Coalition, a joint effort by companies like Microsoft, Qualcomm, and LinkedIn to close the gender gap for women of color in tech. They aim to double the number of underrepresented women of color graduating with computer science degrees by 2025, and they’re collectively pledging $12 million toward this goal over three years. This group will coordinate to direct their giving collectively, with the twin goals of creating a set of guidelines that will revamp the computer science major to appeal more to women of color and while building dedicated communities that will support these women within the industry, among other things.

    Gates has long contended that collecting data is critical to addressing the social challenges she has spent the second part of her career tackling as a philanthropist; companies may say they care deeply about problems, but until the research exists to show them exactly what the problem looks like, how it’s changing, and what measures have been shown to be effective in addressing it, not much changes. It’s the same insight Tracy Chou had when, as a programmer at Pinterest in 2013, she published a Medium post asking her peers to contribute the number and percentage of female engineers they employed.

    The report arrives two years after Gates announced plans to build up a personal office, Pivotal Ventures, to dedicate resources and attention to supporting women in tech—in addition to the work she does with the Bill & Melinda Gates Foundation. When we spoke about it then, she voiced the need for more research. “I can’t go convince governments to work on female issues unless I have data,” she said, adding, “Transparency is one of the first things that makes change.”

    Entitled “Reboot Representation: Using CSR and Philanthropy to Close the Gender Gap in Tech,” the report reviews how 32 large tech companies, including Google, eBay and Salesforce have worked internally to support women and close the gender gap. Taken together, these companies brought in $500 billion in sales last year, and they spent more than $500 million on philanthropy. Of that, $24 million went to support programming for women and girls and just $335,000 targeted at programs aimed at women of color.

    In addition to surveying companies about their existing strategies, researchers spoke with more than 100 leaders in the field to determine what strategies were proving effective. The resulting research forms a playbook for companies interested in promoting and supporting gender diversity more effectively. It includes tips for what makes programs successful, advice on how to pick and set a strategy that is in line with a company’s business objectives, and a self-assessment to help companies figure out whether their efforts are working.

    Researchers discovered that companies often didn’t spend their money in data-driven research-underlined ways: Two-thirds of the the companies surveyed concentrated their funding on programs for kids between kindergarten and 12th grade, while research suggests that programs targeting college-age women to bolster their enthusiasm for the field before they choose majors and commit to a career, were more effective. “Few invest philanthropically earlier in higher education to build the cohort they will ultimately recruit from,” write the reports’ authors.

    What’s more, companies rarely coordinate these philanthropic efforts. Within an institution, there are often multiple people working on gender and racial parity, within in human resources, diversity and inclusion teams, or as part of a corporate social responsibility strategy. Yet there’s rarely one person overseeing it all.

    The most important things companies can do, according to Gates, is coordinate these efforts. That’s why she’s excited about the potential of the coalition. As she blogged today, “By working together, they will be able to reach more young women.” The answer to the everyone-in-hoodies problem is not a silver bullet, but a concentrated, industry-wide effort to solve problems the way computer scientists solve problems: methodically, by collecting data, understanding the issues, and testing strategies until the problem is solved.

    #féminisme_de_droite #nantis #ONG


  • Is #blockchain Social Network The Answer to Securing User Data Online?
    https://hackernoon.com/is-blockchain-social-network-the-answer-to-securing-user-data-online-3e5

    Data breaches, especially those associated with social media, have attracted their fair share of headlines in recent years. Yet, if there has been one winner to arise from the wreckage, it’s the reputation of blockchain as a method to secure user data.To date, blockchain technology has gained a lot of attention due to its ability to establish secure transactions using smart contracts. One of the latest incidents of information theft has wiped $40 billion off the value of Facebook in light of a scandal which exposed the personal data of tens of millions of users. Mark Zuckerberg’s social behemoth joins the likes of Yahoo, eBay and Equifax in facing a severe data breach over the last five years. But can blockchain social network become the panacea for safeguarding those in the firing line: (...)

    #blockchainsocial #social-network #blockchain-network #blockchain-social-network



    • Source : Annie Machon, Consortium News, 11-06-2018

      La nouvelle initiative antiterroriste de la Grande-Bretagne s’appuie sur des méthodes semblables à celles de la Stasi pour offrir un cadeau potentiellement orwellien pour les citoyens britanniques, comme l’explique Annie Machon, ancienne officier du MI-5.

      Le ministre britannique de l’Intérieur, Sajid Javid, a dévoilé la semaine dernière une nouvelle initiative de lutte contre le terrorisme qui, selon lui, cible une menace toujours plus grande, mais qui soulève une foule de nouvelles questions sur les droits de la population.

      Le gouvernement agit car il pense nécessaire de faire quelque chose. Mais, depuis le début de la « guerre contre le terrorisme », le MI5 – officiellement connu sous le nom de Service de Sécurité Intérieure britannique et organisation qui dirige la lutte contre le terrorisme au Royaume-Uni – a déjà vu sa taille doubler et s’est vu promettre encore plus de personnel pour les deux prochaines années.

      Pourtant, malgré cet accroissement des ressources du MI5, et plus généralement des financements et des pouvoirs de surveillance de la communauté du renseignement britannique, pratiquement tous les attentats terroristes perpétrés au Royaume-Uni au cours des dernières années ont été commis par des individus déjà connus par les autorités. En effet, le kamikaze de Manchester, Salman Abedi, avait fait l’objet d’une enquête approfondie, mais le MI5 a ignoré des renseignements essentiels et a clos l’enquête peu de temps avant l’attaque.

      Cette incapacité à cibler les menaces connues n’est pas seulement un problème du Royaume-Uni. Au cours des dernières années, des attaques dans toute l’Europe ont été perpétrées à plusieurs reprises par des personnes qui se trouvaient déjà sur le radar de la sécurité locale.
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      Les principaux points du nouveau plan du ministère de l’Intérieur sont les suivants : faire en sorte que le MI5 partage des renseignements sur 20 000 « sujets préoccupants » avec l’aide d’un large éventail d’organisations, notamment les conseils municipaux, les entreprises, la police locale, les travailleurs sociaux et les enseignants ; faire appel aux sociétés Internet pour détecter et éliminer les contenus extrémistes ou suspects ; faire en sorte que les commerces en ligne comme Amazon et eBay signalent les achats suspects ; accroître la surveillance des infrastructures et des grands événements ; adopter des lois antiterroristes encore plus strictes.

      Cela semble sensé jusqu’à ce qu’on réalise à quel point des initiatives similaires ont échoué et combien ce nouveau plan augmente les risques d’abus massif des pouvoirs de surveillance.

      Les renseignements ne sont pas des preuves

      La partie la plus inquiétante du plan du MI5 est le partage de renseignements sur 20 000 « sujets de préoccupation ». Tout d’abord, il s’agit de renseignements – par nature recueillis à partir d’une gamme de sources secrètes que le MI5 souhaite normalement protéger. Lorsqu’ils communiquent avec la police antiterroriste, les services de renseignement protègent normalement l’anonymat de la source, mais cela exige une énorme quantité de travail pour 20 000 cas, avant que l’information puisse être partagée. Deuxièmement, les renseignements ne sont pas des preuves. En effet, le MI5 diffusera très largement des soupçons partiellement validés, peut-être même des rumeurs, au sujet d’individus qui ne peuvent pas être accusés d’un crime uniquement sur la base des renseignements, mais qui feront néanmoins l’objet de graves soupçons au sein de leurs communautés.

      De plus, si ces renseignements sont diffusés aussi largement qu’on le suggère actuellement, ils seront transmis à des milliers d’organismes publics – par exemple, les écoles, les municipalités, les organismes de protection sociale et la police locale. De multiples problèmes pourraient en découler. Il ne fait aucun doute qu’il y aura des fuites et des commérages au sein des collectivités sur Untel ou Unetelle qui est surveillé par le MI5, et ainsi de suite.

      Il y aura aussi l’inévitable détournement de mission et l’abus de pouvoir que nous avons vu, il y a près de 20 ans, lorsque toute une série de ces mêmes organismes publics ont eu accès à la nouvelle loi sur l’écoute et la surveillance, la Loi sur la réglementation des pouvoirs d’enquête (2000). À l’époque, les conseils locaux abusaient de la législation antiterroriste pour attraper les gens susceptibles d’acquérir des résidences secondaires dans les parties les plus courues de la carte scolaire (districts) afin de scolariser leurs enfants dans les meilleurs établissements, ou même, et ce n’est pas une blague, de voler des coquillages sur leur plage locale. Bien sûr, ces pouvoirs de surveillance électronique intrusive ont été considérablement accrus depuis lors, avec la Loi de 2017 sur les pouvoirs d’enquête, qui permet le stockage en masse, le piratage de jeux de données massifs entiers et le piratage proprement dit.

      Tout cela fait suite au fameux programme PREVENT de lutte contre le terrorisme du ministère de l’Intérieur – le prédécesseur raté de ces nouvelles propositions.
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      Les alliés du secteur privé

      Autant dire que si le gouvernement britannique ne peut même pas faire payer leur juste part d’impôts aux titans d’Internet comme Google et Facebook, ni demander à Mark Zuckerberg de Facebook de rendre compte devant le Parlement du scandale de Cambridge Analytica, alors il y a peu de chances qu’il les force à faire un effort significatif pour éradiquer les contenus extrémistes.

      Mais même s’ils sont d’accord, l’idée est plombée par la question gênante de savoir qui décide si quelque contenu est extrémiste, ou s’il exprime une opinion dissidente contre l’establishment ? Facebook, Google et YouTube s’engagent déjà dans ce qu’on est en droit appeler la censure en déréférençant, dans les résultats de recherche, les sites Web dissidents légitimes qu’ils considèrent, sans antécédents en matière d’évaluation des nouvelles, comme sites de « fausses nouvelles ». De tels sites de nouvelles reconnus tels que Wikileaks, Consortium News et le World Socialist Web Site, ainsi que de nombreux autres figurant sur la liste notoire et peu fiable de PropOrNot, ont fortement touchées depuis que ces restrictions sont entrées en vigueur le 23 avril 2017.

      Amazon, eBay et d’autres entreprises de vente au détail sont invitées à signaler les ventes suspectes de matériaux précurseurs de bombes et d’autres armes potentielles. Les sociétés de location de voitures seront invitées à signaler les personnes suspectes qui louent des voitures et des camions. Des algorithmes pour détecter les achats d’armes peuvent être réalisables, mais refuser de louer à de simples individus « suspects » qui n’ont commis aucun crime s’aventure sur le terrain de la Stasi (Police politique de l’ex Allemagne de L’est : NdT).
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  • Les moteurs de recherche bientôt régulés ?
    https://www.droit-technologie.org/actualites/moteurs-de-recherche-bientot-regules

    Les entreprises sont devenus dépendantes des moteurs de recherche d’une part, et des plateformes en ligne d’autre part (Amazon, eBay, magasins d’App, réseaux sociaux ouverts aux entreprises, etc.). Cette toute puissance confère à ces acteurs une immunité de fait, dont certains acteurs ont tendance à abuser. La Commission européenne veut y mettre bon ordre et propose un cadre juridique ad hoc. Le constat Des millions de commerçants dans l’UE, de petite taille pour la plupart, dépendent désormais des (...)

    #Amazon #GoogleSearch #algorithme #web #surveillance