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  • Change.org oder Bundestag ? | Telepolis
    https://www.heise.de/tp/features/Change-org-oder-Bundestag-4012736.html?seite=all

    L’outil démocratique de la pétition est victime d’un processus de privatisation. La majorité des élus au Bundestag n’a aucune idée de choses qui sont en train de se préparer dans le but de les remplacer par des instances privées.

    12. April 2018 Helmut Lorscheid

    Die Zahl der eingereichten Petitionen im Bundestag geht zurück, während Petitionen als Geschäftsmodell von privaten Plattformen florieren

    In den Länderparlamenten und im Deutschen Bundestag gibt es Petitionsausschüsse, an die sich jeder wenden kann. In diesen Ausschüssen sitzen meist engagierte Abgeordnete, die sich für die Petenten und ihre Anliegen interessieren und auch einsetzen. Denn für eine steile politische Karriere ist der „Kummerkasten der Nation“ als Sprungbrett eher ungeeignet, deshalb gehört der Petitionsausschuß nicht zu den begehrtesten Ausschüssen, aber zu denen mit engagierten Mitgliedern.

    Die meisten Petitionen kommen von Personen, die mit den Auswirkungen der Gesetze, die die jeweilige Parlamentsmehrheit beschlossen hat, nicht zufrieden sind. Bei vielen sind es sehr persönliche, oft existenzielle Probleme, die ihre Ursache oft in rücksichtslosen Gesetzen etwa im Sozialbereich oder deren Ausführungsbestimmungen haben.

    Dass die Petitionsausschüsse durchaus hilfreich wirken können - das war mal allgemein bekannt, scheint aber zunehmend in Vergessenheit zu geraten. Wesentlich präsenter in der breiten Öffentlichkeit sind Online-Plattformen wie Change. Org. bei denen man sich mit paar Klicks für „eine gute Sache“ einsetzen kann viel schneller und unkomplizierter als auf der Website des Bundestagsausschusses. Sicherlich auch deshalb haben die Online-Plattformen die Nase vorn.
    Abnehmende Zahl der Petitionen im Bundestag

    Der jüngste Bericht des Bundestags-Petitionsausschusses für das Jahr 2016 bestätigt die seit längerem feststellbare Tendenz, dass die Zahl der im Bundestag eingereichten Petitionen sinkt. Von 13.137 im Jahr 2015 auf rund 11.236 im Jahr 2016 also rund 2000 weniger als im Vorjahr. Damit setzt sich ein Trend weiter fort, denn auch 2015 wurden im Vergleich zum Vorjahr 2014 insgesamt 2.188 weniger Petitionen eingereicht.

    Was stetig steigt, ist die Nutzung der Online-Petition. So gingen im Jahr 2016 3.698 und somit 33 Prozent aller Eingaben auf elektronischem Wege unter Verwendung des Web-Formulars über das Petitionsportal im Internet ein.

    Die Bundestagsstatistik zeigt ein in sich widersprüchliches Bild. Der Petitionsausschuss konnte von 2015 auf 2016 eine Verdopplung auf seiner Petitionsplattform registrierten Personen feststellen, bei - wie erwähnt - insgesamt sinkender Zahl. Ein Grund für den Rückgang der Zahl der Neueingaben liegt sicherlich in den privatrechtlichen „Petitionsplattformen“. Dabei gerät oft in Vergessenheit, dass nur mit einer Eingabe an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages (oder den Landtagen) von dem Petitionsrecht nach Artikel 17 des Grundgesetzes Gebrauch gemacht wird. In dem Artikel heißt es: „Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.“ Damit, so der Bundestag, „bietet die Bundestags-Petition die Gewähr, dass jede Petition nicht nur entgegengenommen, sondern auch durch den Adressaten, den Deutschen Bundestag bzw. seinen Petitionsausschuss, sorgfältig geprüft und beschieden wird. Zudem geben die an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gerichteten Petitionen dem Bundesgesetzgeber eine wichtige Rückkopplung zu seinen Gesetzen.“

    Mit mittlerweile mehr als 2 Millionen registrierten Nutzerinnen und Nutzern ist das Petitionsportal nach wie vor das mit Abstand erfolgreichste Internetangebot des Deutschen Bundestages. Im Vergleich zu den Online-Plattformen wirkt diese große Zahl jedoch eher bescheiden. So wirbt etwa Change.org mit „233.885.317 Menschen in Aktion“, openPetition reklamiert immerhin 4.615.324 Menschen, mit den man sich über diese Plattform „vernetzten“ könne. Doch die privaten Plattformen leben von großen Zahlen, viele Unterzeichner und eine breite Berichterstattung in den Medien bedeuten auch viele Spenden - und davon leben diese Plattformen.

    Aber auch die Adressaten von Petitionen gewöhnen sich an große Klickzahlen. Es ist absehbar, dass auch eine „Klick-Petition“ bei Change.org mit zweihunderttausend Unterstützern keinen großen Eindruck mehr macht. Was kommt dann? Katzenjammer, vielleicht die Rückbesinnung auf das was man sonst noch tun kann - und die Erinnerung an den guten alten Bundestags-Petitionsausschuss?

    Die Einreichung einer Petition im Bundestag ist kostenlos und bietet im Unterschied zu Changeorg und den anderen, dass sich Abgeordnete auch dann um das in der Petition geschilderte Anliegen kümmern, wenn es keine breite Öffentlichkeit mehr gibt - weil längst ein anderes Aufreger-Thema Medien und Öffentlichkeit beschäftigen. Bei einer Petition an den Bundestag genügt übrigens eine einzige Unterschrift unter einer Petition, damit sich der Petitionsausschuss mit dem Thema befasst. Das oft zitierte Quorum von derzeit 50.000 Unterzeichnern bezieht sich allein darauf, dass eine zur öffentlichen Mitzeichnung eingereichte Petition dann vom Einreicher im Ausschuss noch mal mündlich erläutert werden kann. Ansonsten wird jede Petition in diesem Ausschluss grundsätzlich gleichbehandelt, egal ob sie eine Unterschrift trägt oder mehrere tausend.
    Petitionen als Geschäftsmodell

    Eine sehr große Medienpräsenz hat zweifellos Change.org Gegründet als eine Art deutscher Zweig einer gleichnamigen US-amerikanischen Organisation. Eine Geschäftsidee zum Geldverdienen mit dem Willen vieler Menschen, sich mit einem Klick im Internet für eine „gute Sache“ einzusetzen. Weltweit erreichte Change.org eigenen Angaben zufolge 234.003.352 Menschen. In Deutschland über 4 Millionen - also doppelt so viele wie die beim Petitionsausschuss des Bundestages registrierten. Die FAZ schrieb 2014:

    Mit Change.org kann man richtig was losmachen: Massen mobilisieren und für oder gegen ausgewählte Ziele in Stellung bringen. Was ließe sich alles anstellen mit lancierten Kampagnen oder verhindern, indem man unliebsame Petitionen stoppt! Das haben wohl auch die Mächtigen des Silicon Valley erkannt und entschieden: Da müssen wir mit an Bord. Besser am Ruder als in der Schusslinie. Und so haben Bill Gates, Arianna Huffington, die Gründer von Yahoo, Twitter, Ebay und LinkedIn, Jerry Yang, Evan Williams, Pierre Omidyar und Reid Hoffman, mit weiteren netzkapitalen Schwergewichten 25 Millionen Dollar in die Hand genommen und sind bei Change.org eingestiegen. Damit das Unternehmen weiterwachse, in ihrem Sinne.
    FAZ

    In mehreren europäischen Ländern kritisierten insbesondere Datenschützer die Geschäftspraktiken von Change.org. Die italienische Zeitung „Espresso“ konnte 2016 die Preisliste öffentlich machen, die Change.org für die Nutzer von gesponserten Petitionen anwendet: von NGOs bis hin zu politischen Parteien, die mit der Bezahlung die E-Mail-Adressen der Unterzeichnenden erwerben. Die Preise auf der Liste reichten von 1,50 € pro E-Mail-Adresse, falls der Kunde weniger als 10.000 Adressen kaufte, bis hin zu 85 Cent für ein Paket von mehr als 500.000 E-Mail-Adressen.

    Espresso fragte einige der NGOs, die Kunden von Change.org sind, ob es wahr ist, dass sie E-Mail-Adressen der Unterzeichnenden erwerben. Einige gaben nur vage Antworten, um kein Aufsehen zu erregen - andere wie z.B. Oxfam waren so ehrlich, dies zuzugeben.

    „Espresso“ nannte change.org das „Amazon der Online-Petitionen“. Change.org wird als eine „Non-Profit-Organisation“ mit einer progressiven Seele wahrgenommen. „Change.org Inc.“ wurde in Delaware gegründet, dem Steuerparadies der USA. Das Hauptquartier ist in San Francisco, im Herzen des Silicon Valley, in dem Daten das neue Erdöl sind. Bei Change.org kann jeder seine Petitionen kostenlos einzustellen, mit dem sozialen Gedanken, auch dem letzten Obdachlosen eine Stimme zu geben. Weiter heißt es in Espresso:

    Das Unternehmen schlägt aber Profit aus den gesponserten Petitionen, die der Kunde bezahlt, um Kontakt zu den Unterzeichnern zu bekommen und damit sein eigenes Fundraising auszubauen. Woher weiß Change.org so viel? Jedes Mal, wenn wir einen Appell unterschreiben, werden Informationen über uns gesammelt, um ein Profil zu erstellen.

    Kritik der Datenschützer

    Weil Change org. die personenbezogenen Daten der Menschen, die Petitionen unterzeichnet haben, in vielfältiger und nicht transparenter Art und Weise für seine Geschäftszwecke verwendet, verlieh Digitalcourage e.V. den BigBrotherAward 2016 in der Kategorie Wirtschaft an die Kampagnenplattform Change.org.

    Zur Begründung hieß es, das Unternehmen fertige auf der Basis der Informationen über unterzeichnete Petitionen etwa Analysen an zur politischen Meinung, zur gesellschaftlichen Positionierung oder zur sozialen Situation von Einzelpersonen und verwende diese für eigene wirtschaftliche Zwecke. Change.org sei nämlich tatsächlich „keine ’non-profit’ Bürgerbewegung in digitaler Form, sondern ein Wirtschaftsunternehmen, in dessen Geschäftsmodell die Verwendung und Nutzung von sensiblen personenbezogenen Daten sowie der Handel mit E-Mail-Adressen eine zentrale Rolle einnehmen.“

    Nach dieser Kritik wurde in Deutschland der „Change org. e.V.“ gegründet. Telepolis fragte Gregor Hackmack, Vorstand Change.org e.V., wie sich Change org. heute finanziert:

    Der Change.org e.V. wurde 2016 gegründet und ist ein unabhängiger gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin mit dem Zweck der Demokratieförderung. Unsere Satzung finden Sie hier. Der Change.org e.V. hat eine Lizenzvereinbarung mit Change.org. Change.org ist ein Sozialunternehmen (Public Benefit Corporation, PBC) und eine zertifizierte B-Corporation mit Sitz in San Francisco. Diese Lizenzvereinbarung ermöglicht es uns, die Kampagnenplattform und die Marke Change.org in Deutschland zu nutzen. Das ist effizient, weil zahlreiche Change.org-Länder eine gemeinsame Infrastruktur nutzen, sodass globale Kampagnen möglich sind, und wir uns viele Kosten für die Bereitstellung und Entwicklung der technologischen Grundlagen unserer Plattform teilen können. Zusätzlich ermöglicht das deutsche Team vom Change.org e.V. eine lokale Betreuung der Petitionsstarterinnen.

    Die Change.org PBC in den USA finanziert sich durch ein Förderinnenprogramm, Nutzeranzeigen (Privatpersonen können mit einem Beitrag zu einer Petition, die ihnen am Herzen liegt, dafür sorgen, dass diese mehr Menschen anzeigt wird) und missionsgebundene Anlagen. Mehr dazu finden Sie unter Business Model. Der Change.org e.V. finanziert sich mit Spendengeldern von Privatpersonen, so garantieren wir eine unabhängige Plattform.

    Neues Lobbybüro will mitverdienen

    Eher zufällig erhielt Telepolis Kenntnis von einem neuen Lobbybüro in Berlin, das Petenten als Kunden warb. In einer dieser Emails heißt es: „Sehr geehrter Herr NN, ich habe ihre Mailadresse von Gregor Hackmack, dem Geschäftsführer von change.org, bekommen - er sagte, dass wir Ihnen bei Ihrem Anliegen, (...) weiterhelfen könnten.“ In der Email heißt es weiter:

    W. ist eine Lobbyorganisation, die ausschließlich für politische Themen von Bürgern und kleinen NGOs lobbyiert. Ähnlich wie bei change.org, können Bürger bei uns ihre Anliegen vorstellen und andere Bürger als Mitstreiter finden. Anders als bei change.org unterzeichnen Menschen aber nicht bloß eine Petition, sondern geben einen kleinen Geldbetrag, damit im Anschluss Politprofis loslegen und das Thema aktiv gegenüber der Politik vertreten. Der Vorteil ist, dass echtes Lobbying in der Regel effektiver als eine Unterschriftenliste zum Erfolg führen kann. Und der Vorteil bei uns ist, dass ein Initiator kein Geld mitbringen muss, um die Lobbykosten zu bezahlen - sondern die Masse an Unterstützern das Geld zusammen aufbringt...

    Das Lobbybüro teilte weiterhin mit, dass es „Mitte April“ mit seiner Arbeit starten würde. Auf die Frage von Telepolis: „Wer bekommt Adressen und Informationen über bei Ihnen eingegangen Petitionen?“, hatte Hackmack geantwortet: „Vor- und Nachname können von den Petitionsstartern heruntergeladen und im Rahmen einer Petitionsübergabe an den Adressaten übergeben werden.“ Wie hieß es noch in der Email? „Ich habe Ihre Mailadresse von Gregor Hackmack, dem Geschäftsführer von Change.org., bekommen.“

    Verein Mehr Demokratie e.V. - Auf Distanz zu Change org

    Weil im Fall der Vereinsauflösung das Vermögen des Change.org e.V. an den Verein Mehr Demokratie e.V. übergeht, fragte Telepolis auch nach dem Verhältnis zu dem Verein Mehr Demokratie e.V. und erhielt die Auskunft, dass es ansonsten „keine institutionellen Verbindungen“ gebe. Auch bei Mehr Demokratie e.V. legt man Wert auf eine gewisse Distanz.

    Namens des Bundesverbandes von Mehr Demokratie erklärte Anne Dänner gegenüber Telepolis seit den Vorwürfen von 2016 gebe es keine gemeinsamen Kampagnen des MD-Bundesverbandes mit change.org. Wer im Falle einer Auflösung begünstigt wird, entscheide der Verein, der sich die Satzung gibt, also in diesem Fall der change.org e.V. Deutschland. Mehr Demokratie habe bereits Mitte 2015, also vor den Geschehnissen rund um die BigBrotherAwards, per Vorstandsbeschluss Folgendes festgelegt: „MD schließt eine Zusammenarbeit mit change.org nicht grundsätzlich aus, eine Zusammenarbeit müsste aber im konkreten Fall mit change.org verhandelt werden und der Bundesvorstand von MD muss zustimmen.“

    Anne Dänner ergänzt: „Da rund ein Jahr später im Rahmen der BigBrotherAwards unsere Bedenken hinsichtlich der Datenschutzpolitik von change.org bestätigt wurden, haben wir die Zusammenarbeit mit change.org abgelehnt. Dem sind mit Ausnahme des Landesverbands Hamburg auch die Landesverbände von Mehr Demokratie e.V. gefolgt.“

    Der Datenschützer Thilo Weichert, der 2015 seine detaillierten datenschutzrechtlichen Bedenken an Change org. veröffentlicht sieht bisher kaum eine Änderung in der Geschäftspolitik von Change org. Seine detaillierten Fragen sind Weichert zufolge bis heute nicht befriedigend beantwortet worden. Change.org erklärt, die deutschen Datenschutzvorschriften einzuhalten.

    Dass die Grünen Europa-Abgeordneten Sven Giegold und Martin Häusling ihre politischen Forderungen via Chang.org als Petitionen transportieren, stößt trotz der großen Unterzeichnerzahlen von mehreren Hunderttausend durchaus auch auf Unverständnis. Sven Giegold hat darauf mit einer ausführlichen Erklärung auf seiner Internetseite reagiert, in der es heißt: „Keine andere Petitionsplattform ermöglicht uns, so viele Bürgerinnen und Bürger direkt mit unseren Forderungen zu erreichen …“

    Es wird dennoch merkwürdig, wenn Abgeordnete, an die sich normalerweise Petenten wenden, selbst das Mittel der öffentlichen Petition wählen.

    Campact und openPetition

    Neben Chang.org agierten auch Campact.de und openpetititon.de im Netz. Campact bezeichnet sich als „eine Bürgerbewegung, mit der 1,9 Millionen Menschen für progressive Politik streiten“. Die Plattform versteht sich als ein Katalysator für politische Erregungskurven und soziale Bewegungen - aber nur für die mit guten Karten.

    „Wir steigen in der Regel nur ein, wenn wir glauben, dass es etwas zu gewinnen gibt“, sagt Campact-Geschäftsführer Felix Kolb der taz. Und wenn die Basis zustimmt. 5.000 Abonnenten bekommen vor jedem Kampagnenstart Post per E-Mail. Dieser harte Kern der Campact-Aktivisten entscheidet über ein Thema. „Wir streben Zustimmungsraten um die 90 Prozent an“, sagt Kolb. „Mandat“ nennt er das.

    Campact ist wiederum Inhaber einer eigenen Kampagnenplattform „WeACT“ und arbeitet auch mit der Petitionsplattform „openPetition“ zusammen. Campact ist mit „weniger als 50 Prozent“ an der openPetition gGmbH beteiligt, wie Konrad Traupe (openPetition) gegenüber Telepolis betont.

    „Wir sind unabhängig und haben einen Anspruch an ein möglichst hohes Maß an Neutralität. Neben Spenden sind Partnermailings für NGOs (u.a. Campact) oder Verbände eine weitere Einnahmequelle. Bis zu 4x im Jahr weist openPetition auf Aktionen des Mitgesellschafters Campact hin“, so Traupe weiter. „OpenPetition unterstützt Petenten dabei, ihre Petition zu erstellen, Unterschriften zu sammeln und die Petition beim entsprechenden Empfänger einzureichen. Außerdem fordert openPetition unabhängig vom formalen Petitions-Prozess Stellungnahme von Parlamentariern ein.“

    Zur Reichweite heißt es, mehr als 6 Million Menschen nutzten diese Plattform. Der Server steht übrigens in Deutschland und openPetition hält sich peinlich genau an die in Deutschland geltenden Datenschutzvorschriften. (Zur Arbeit von openPetition siehe auch das Interview mit dem openPetition-Geschäftsführer Jörg Mitzlaff in Telepolis vom 2. Juni 2017)

    Bei Campact heißt es: „Alle Userdaten von Campact-Aktiven werden auf europäischen Servern gespeichert, die von europäischen Unternehmen betrieben werden.“

    Grüne für mehr Transparenz

    Corinna Rüffer, Obfrau von Bündnis 90 /Die Grünen im Petitionsausschuss, möchte „das Petitionswesen vom Kummerkasten zu einem echten Instrument der Bürgerbeteiligung weiterentwickeln.“ Die Grünen möchten die Sonderkategorie „öffentliche Petitionen“ abschaffen: Alle Petitionen sollten in der Regel als „öffentliche Petition“ behandelt werden, wenn der Petent das will. Nur in Ausnahmefällen nicht, wenn beispielsweise der Datenschutz dagegenspricht.

    Die aktuelle Regelung ist geradezu absurd: Die allermeisten PetentInnen reichen ihre Petition als öffentliche Petition ein, weil sie Aufmerksamkeit erzielen und über die Petitions-Plattform Unterschriften für ihr Anliegen sammeln wollen. Aber nur ein Bruchteil dieser Petitionen wird dann tatsächlich veröffentlicht. Dabei sind die Gründe für die Nichtveröffentlichung oft nicht nachvollziehbar.

    Bei anderen Petitionen dauert die Veröffentlichung wochenlang. Die PetentInnen sind dann zurecht unzufrieden über das langwierige, schwerfällige Verfahren und gehen das nächste Mal gleich zu einer privaten Plattform. Auch die Mitzeichnungsfrist für öffentliche Petitionen (bislang 4 Wochen) sollte deutlich verlängert werden. Für alle, die nicht hauptberuflich für ihre Petition trommeln können, ist es unrealistisch in nur 4 Wochen beispielsweise ausreichend Unterschriften für das Quorum für eine öffentliche Beratung (50.000) zu sammeln. Aus diesem Grund haben wir ja auch schon seit mehreren Jahren kaum noch öffentliche Beratungen.

    Die öffentliche Petition sei das größte Pfund des Petitionsausschusses, aber das werde „völlig stiefmütterlich behandelt.“ Aus Sicht der Grünen Bundestagsfraktion"sollte der Petitionsausschuss auch grundsätzlich öffentlich tagen - es sei denn die/der Petentin möchte das nicht oder Datenschutzgründe sprechen dagegen".

    SPD will Bürgerbeauftragten

    In der SPD wird nach Auskunft ihres Obmanns, Stefan Schwartz, derzeit nicht nur über Reformen beim Petitionsrecht diskutiert, sondern auch über die Einrichtung eines Bürgerbeauftragten auf Bundesebene. So wie es ihn in Rheinland-Pfalz bereits gibt und wie er in Berlin eingeführt werden soll.

    Die SPD-Arbeitsgruppe Petitionen sieht die Notwendigkeit einer besseren Öffentlichkeitsarbeit des gesamten Petitionsausschusses. Die Informationen über den Ausschuss sollten leicht verständlich sein, also in leichter Sprache abgefasst sein. Überhaupt sollte das Angebot des Bundestages niedrigschwelliger werden. Dazu gehört auch eine Gebärdensprachedolmetschung von öffentlichen Beratungen des Petitionsausschusses.

    Die SPD-Arbeitsgruppe fordert fordert weiterhin eine Absenkung des Quorums für die öffentliche Beratung von Petitionen, auf etwa 30.000 Mitzeichnungen. Derzeit müssen die Petenten innerhalb von nur 4 Wochen 50.000 Unterzeichner mobilisieren, um überhaupt die Möglichkeit zu erhalten, ihr Anliegen auch mündlich vor dem Petitionsausschuss vortragen zu können. Aber selbst das Erreichen dieser Marche garantiert keine Einladung in den Ausschuss. Die Ausschussmitglieder können dies noch immer mit einfacher Mehrheit verhindern. Die SPD fordert außerdem mehr Debattenzeit und Aussprache zu Sammelübersichten im Plenum des Bundestages.

    Bisher findet eine Debatte über die Arbeit des Petitionsausschusses nur einmal jährlich statt. Möglich wäre zusätzlich eine halbjährliche Zwischenbilanz in der Form eines mündlichen Berichts. Auch Debatten zu Sammelübersichten sind eine Möglichkeit, Petitionen ins Plenum zu bringen, von ihrem Charakter her eignen sie sich jedoch besser für die Oppositionsarbeit. Der Petitionsausschuss soll auch im Parlamentsalltag eine größere Relevanz erreichen, etwa durch die Mitberatung bei parlamentarischen Initiativen. Als mitberatenden Ausschuss würde die Relevanz des Ausschusses und der Petitionen beträchtlich steigen. Die Funktion als politischer Seismograph wäre gestärkt.

    Der SPD-Abgeordnete Udo Schiefner erinnerte daran, dass die letzte große Reform des Petitionsrechts vor zwölf Jahren unter einer SPD-geführten Bundesregierung stattgefunden habe. „Einigen hier im Haus fehlt der Wille und der Mut wieder eine große Reform auf den Weg zu bringen“, kritisierte Schiefner. Er will „den Klickaktivisten nicht das Feld überlassen“.

    Auch die SPD-Abgeordnete Martina Stamm-Fibich, stellvertretende Ausschuss-Vorsitzende, sieht „die zunehmende Nutzung privater Kampagnenplattformen, die mit dem grundgesetzlich garantierten Petitionsrecht und dem parlamentarischen Petitionswesen nichts zu tun haben“ aus unterschiedlichen Gründen kritisch. Mangelnder Datenschutz und kommerzielle Modelle gehörten dazu, außerdem ist es aus ihrer Sicht problematisch, dass Nutzerinnen und Nutzer nicht darauf hingewiesen werden, „dass die privaten Kampagnenplattformen nichts mit dem parlamentarischen Petitionswesen zu tun haben und teilweise sogar ein gegenteiliger Eindruck erweckt wird“.

    Tatsächlich erfolgen Hinweise auf den Bundestagspetitionsausschuss bei den einzelnen Plattformen in unterschiedlicher Weise. OpenPetition etwa weist die Petenten auf den Ausschuss hin und befindet sich in engem Austausch mit vielen Ausschuss-Mitgliedern.
    Christdemokraten gegen mehr Öffentlichkeit

    Beim Koalitionspartner CDU/CSU ist indes wenig Reformwillen zu verzeichnen. Die Union sieht allenfalls die Notwendigkeit für einige technische Neuerungen und befürwortet eine Beschleunigung des Verfahrens. Ihr Obmann Gero Storjohann erklärte gegenüber Telepolis:

    Für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist das parlamentarische Petitionswesen eine erfolgreiche Institution. In der Tat muss es jedoch gelingen, die Dauer der einzelnen Petitionsverfahren durch schnellere Arbeitsabläufe zu verkürzen. Dies dürfte in der aktuellen Wahlperiode angesichts der neuen Zusammensetzung des Deutschen Bundestags mit zwei weiteren Fraktionen eine große Herausforderung sein. Deshalb wäre eine zeitgleiche Bearbeitung der Petitionsakten für die Fälle wünschenswert, bei denen abweichend vom üblichen Berichterstatter-Paar, wo je ein Abgeordneter der Regierungskoalition und ein Abgeordneter der Opposition die Petition bearbeiten, Berichterstattungen beantragt werden. Zudem sollte ein Weg gefunden werden, frühzeitig erkennen zu können, wo eine breite Mitberatung gewünscht wird. Aus Sicht der CDU/CSU Bundestagsfraktion wäre so eine verkürzte und angemessene Bearbeitungszeit realisierbar.

    Storjohann sieht „die Arbeit des Petitionsausschusses nicht in Konkurrenz zu privaten Anbietern, deren vornehmliches Ziel, die Organisation von Kampagnen ist“. Der Petitionsausschuss schenke vielmehr jedem Anliegen die gleiche Aufmerksamkeit. Gleichwohl bestehe Verbesserungsbedarf, „beispielsweise beim Internetauftritt für E-Petitionen und auch bei der Möglichkeit, eine Petition mit einem mobilen Endgerät einzureichen. Zudem wäre eine Verknüpfung zur Bundestags-App wünschenswert.“

    An der bestehenden Praxis der öffentlichen Beratungen erst ab 50.000 Unterstützern wollen die Christdemokraten festhalten. Sie sind auch gegen grundsätzlich öffentliche Sitzungen des Ausschusses. Dem ständen „regelmäßig Gründe des Datenschutzes - im Interesse der Petenten und der zuständigen Berichterstatter - entgegen“, so Storjohann.

    Man darf gespannt sein, für welche Vorschläge der SPD sich die CDU/CSU noch öffnen wird. Bleibt alles beim Alten, wird auch in den nächsten Jahresberichten des Petitionsauschusses von einem weiteren Rückgang der Petitionen zu berichten sein. Die weiterführenden Vorschläge von den Grünen oder auch von den Linken oder der FDP haben noch weniger Chancen, umgesetzt zu werden. Dem stehen die überkommenden Spielregeln des Bundestages entgegen. Vorschläge der Opposition werden grundsätzlich abgelehnt. Jedenfalls zunächst.

    Es kommt immerhin vor, dass nach einiger Zeit, Anträge der Opposition mit leicht abgeänderten Formulierungen als Antrag der Koalitionsfraktionen wieder auftauchen. Das ist zwar albern, wird aber so gemacht. Bleibt abzuwarten, wie lange sich der Bundestag solchen Unsinn noch leistet. Wie hoch muss die Zahl der Nichtwähler steigen, bis die Bundestagsabgeordneten das tun, wofür sie gewählt werden - nämlich die Regierung kontrollieren und sich nicht in erster Linie wie Bodyguards der jeweiligen Koalition verhalten? Das schwindende Vertrauen in die Abgeordneten ist sicherlich ein weiterer Grund dafür, dass auch die Zahl der Petitionen sinkt.

    #Allemagne #démocratie #pétitions #privatisation


  • The Heavy-Hitting #utah #tech Summit
    https://hackernoon.com/the-heavy-hitting-utah-tech-summit-da6e57277b90?source=rss----3a8144eabf

    Stewart Butterfield, Steve Young and Mitt Romney were among the speakers.“Avatar.” “Man of Steel.” “The Avengers.”Jarom Sidwell worked on digital visuals for each of those blockbusters and others.But he was far — far — from the only biggie to speak at the Silicon Slopes Summit 2018 in Salt Lake City, “the largest tech event in Utah history,” SS Executive Director Clint Betts said.Among others, the summit saw Ryan Smith, the CEO of Qualtrics, whose clients (numbering more than 8,500) include Microsoft, Healthcare.gov, CBS, Yahoo!, and The Washington Post; Todd Pedersen, Vivint CEO; Omar Johnson, former Beats by Dre chief marketing officer; Dave Elkington, InsideSales.com founder; Josh James, Domo CEO; Aaron Skonnard, Pluralsight CEO; and Jim Swartz and David Fialkow, investors in documentaries, (...)

    #technology #community-board #politics



  • Embracing #web 3.0: The New Internet Era Will Begin Soon
    https://hackernoon.com/embracing-web-3-0-the-new-internet-era-will-begin-soon-630ff6c2e7b6?sour

    2018: Facebook’s data breach exposes the accounts of 50,000,000 individuals [source]2017: Equifax, one of the three largest credit agencies in the U.S., suffered a breach that may affect 143 million consumers [source]2016: AdultFriendFinder network hack exposes 412 million accounts [source]2015: Insurance giant Anthem hit by massive data breach compromised the data of 112,000,000 individuals. [source]2014: eBay faces massive data breach of 145,000,000 individuals. [Source]2013: Yahoo!’s data breach compromised the data of 3 billion individuals [Source]These incidents leave us with the questions like:In spite of high-end security, aren’t giant servers capable enough to protect data?Isn’t data security should be a key factor for all the upcoming large and small enterprise?What web has (...)

    #web3 #ai #web-development #technology


  • How Plato Delivers Mobile News Feed Content using a Headless CMS
    https://hackernoon.com/how-plato-delivers-mobile-news-feed-content-using-a-headless-cms-9065305

    Plato’s mission is to bring people together through meaningful & social games. Plato combines chat & games seamlessly, as the first messenger built from the ground up to support full multiplayer games. With a team comprised of Yahoo! and gaming veterans, plus backing from WhatsApp, Plato is available now on iOS & Android.Plato had a home-built CMS that, between operational costs and the engineering salaries to maintain it, was costing far too much. The team decided to replace their internal system with Cosmic JS to allow their developers to build new content models when they need to while empowering editors to manage content without bottlenecking the development team.Plato’s new tech stack is #golang-based and hosted on AWS. Plato’s mobile clients, written in #swift and #kotlin, (...)

    #mobile-news-feed-content #web-development


  • Le contrôle des données numériques personnelles est un enjeu de liberté collective
    https://www.lemonde.fr/pixels/article/2018/10/19/le-controle-des-donnees-numeriques-personnelles-est-un-enjeu-de-liberte-coll

    Les révélations des failles de sécurité touchant des services en ligne s’accumulent. Et la collecte de nos données fait peser un risque collectif d’envergure

    C’est une litanie. Facebook a admis, vendredi 12 octobre, que des données personnelles de 29 millions d’internautes avaient été subtilisées par des pirates informatiques. Quatre jours auparavant, son concurrent Google confiait qu’une faille avait exposé un demi-million d’utilisateurs de Google+.

    Il ne s’agit-là que des exemples les plus récents. Mais chaque jour, chaque mois, chaque année charrie son lot ininterrompu de piratages et de fuites de données. De l’entreprise de crédit américaine Equifax au grand groupe Yahoo !, en passant par Target, British Airways, Uber, Adidas, Exactis ou Ashley Madison.

    Personne ne bouge, ou à de rares exceptions
    L’affaire est simple : si vous avez utilisé Internet ces dix dernières années, une partie de votre intimité est accessible en ligne. En premier lieu, pour les entreprises et les applications dont vous utilisez les services. Au-delà des failles et des hacks (« piratage »), les données personnelles sont devenues le carburant de la société du XXIe siècle. Toutes nos actions numériques sont captées, mesurées, identifiées, analysées, sauvegardé, alors que les services en ligne ne cessent de se multiplier, depuis l’apparition des ordinateurs jusqu’aux smartphones en passant désormais par vos télévisions, fours micro-ondes et voitures connectés.

    Mais les données des utilisateurs sont aussi, parfois, accessibles à des malfaiteurs ou à des services tiers. Ils arrivent à contourner la sécurité des entreprises et des applications en question, ou à en explorer les limites, pour en tirer toujours plus d’informations.

    Malgré les scandales à répétition et les intrusions toujours plus systématiques dans la vie des citoyens, face à ce constat personne ne bronche, ou à de rares exceptions, sauf des militants des libertés numériques ou quelques individus gênés par ce système intrusif. En mars, l’affaire Cambridge Analytica – qui a participé à la campagne électorale de Donald Trump – dévoilait que l’entreprise avait eu accès aux informations privées de 87 millions d’utilisateurs. A part une violente tempête politique, l’affaire n’a pas eu le moindre impact pour Facebook. Six mois ont passé et les utilisateurs y sont toujours d’une fidélité à toute épreuve. Ils sont toujours, chaque jour, 1,47 milliard à se connecter au réseau social.

    Il serait commode de penser que l’humain du XXIe siècle a renoncé à sa vie privée. Mais il ne s’agit pourtant pas d’indifférence. Les sondages montrent avec insistance et sans ambiguïté que les internautes la chérissent encore à l’heure des réseaux sociaux et des smartphones. Comment, alors, expliquer cette apathie ? Très souvent, parler de la vie privée évoque l’image du héros du film La Vie des autres (2007), de Florian Henckel von Donnersmarck. On imagine cet agent de la police politique est-allemande, un casque vissé sur la tête, écouter avec soin les moindres soubresauts de la vie de ses voisins du dessous.

    Or, pour l’immense majorité d’entre nous, il n’y a pas d’agent des services secrets derrière l’écran de notre smartphone. Personne, que ce soit chez Google, Facebook ou toute autre entreprise du numérique, ne va éplucher avec délectation le détail de nos déplacements, l’historique de nos recherches ou nos dernières photos de vacances. Même les pirates de Google ou de Facebook n’avaient sans doute que faire de l’intimité individuelle de leurs cibles.

    L’invraisemblable machine à cibler
    Pendant des décennies, à raison, défendre la vie privée revenait à protéger l’individu. Aujourd’hui encore, on s’obstine à rechercher et mesurer les conséquences individuelles de cette collecte effrénée de données personnelles et de ces piratages à répétition. Mais le paradigme a changé : la question des données personnelle n’est pas un problème d’intimité. C’est un enjeu de liberté collective.

    Prenez l’affaire Cambridge Analytica : le problème n’est pas que Donald Trump et son équipe de campagne ont consulté méthodiquement la liste d’amis de 87 millions d’utilisateurs de Facebook (dont plus de 200 000 Français). Mais qu’ils aient pu utiliser ces informations, agrégées à des millions d’autres, pour mener une campagne politique extrêmement personnalisée, quasi individualisée, en utilisant à plein l’invraisemblable machine à cibler des messages proposée par Facebook. L’impact de cette fuite de données personnelles n’est plus individuel, il est collectif. Il ne s’agit pas de l’intimité de son existence vis-à-vis d’une organisation politique, mais de la liberté collégiale de choisir en conscience son dirigeant politique ou ses conditions de vie commune.

    Les algorithmes enserrent nos vies : ils nous disent quoi acheter, où partir en vacances, qui rencontrer, quel article de presse lire, comment nous déplacer, décident ce que nous pouvons écrire. Cette trame nouée autour de nos vies est tissée de nos données personnelles. Pas seulement des nôtres, individu connecté, mais de toutes les autres : les algorithmes ne fonctionnent qu’assis sur des masses de données. C’est la somme, l’agrégat et la combinaison des données à l’échelle de milliers, voire de millions d’êtres humains, qui font leur puissance.

    Les facteurs qui poussent une entreprise à orienter nos choix, en analysant nos données et celles des autres, seront perpétuellement obscurs. Au bout du compte et si rien ne change, alors que ces entreprises s’immisceront de plus en plus dans nos activités quotidiennes, passant peu à peu de la « suggestion » à l’« injonction », nous serons sans doute pris au piège des données personnelles. On décidera à notre place, d’une manière qu’on nous présentera comme optimale puisque conçue sur l’analyse de données de millions de personnes dont la vie nous est similaire, et en nous confisquant une part de notre libre arbitre. Il ne s’agit pas d’intimité vis-à-vis d’une quelconque entreprise de la Silicon Valley, mais de liberté individuelle.

    Une urgence comparable à celle du climat
    La seule solution est de limiter la dissémination aux quatre vents de nos données personnelles. Mais comment le faire sans se retirer des connexions, sociales et professionnelles, d’une société désormais numérisée ? Comment renoncer à tous ces avantages ? La solution se trouve quelque part entre le collectif (des règles politiques pour limiter la collecte et l’exploitation des données) et l’individuel (le recours à une technologie plus frugale et plus décentralisée).

    Ces questions ne vous rappellent rien ? La question de la vie privée se rapproche d’un autre problème aux sources individuelles et aux conséquences collectives : la pollution. Une photo postée sur Facebook ou un achat sur Amazon n’ébranle pas la démocratie ; pas plus qu’un unique trajet en voiture ne met, à lui seul, la planète en péril. C’est lorsqu’on les agrège et qu’on les combine que les dégâts deviennent apparents et évidents.

    Bien sûr, l’urgence climatique dépasse de loin les enjeux des données personnelles. Mais la comparaison montre l’ampleur du changement de modèle qui sera nécessaire pour défaire le piège que la collecte de données personnelles fait peser sur la démocratie.

    Martin Untersinger

    #Internet #économie_numérique #données_personnelles #vie_privée


  • Oath’s new privacy policy allows it to scan your Yahoo and AOL mail for targeted advertising
    https://www.theverge.com/2018/4/14/17237864/oath-aol-yahoo-email-privacy-terms-scan-ads

    This month, Oath updated its privacy policies, which grants the company the right to scan your AOL and Yahoo email for the purposes of tailoring ads for users. Verizon acquired Yahoo in 2016, and brought AOL and Yahoo together under an unfortunately named brand : Oath. At the time, we noted that the merger, coupled with the passage of a bill allowing ISPs to share browsing data was something that the companies had worked towards for years : the ability to extract revenue from consumers (...)

    #AOL #Altaba/Yahoo ! #Oath #Yahoo_Mail #algorithme #terms #écoutes #publicité #reconnaissance

    ##Altaba/Yahoo_! ##publicité


  • Ecosia, un moteur de recherche « qui plante des arbres »
    https://www.crashdebug.fr/high-teck/14317-ecosia-un-moteur-de-recherche-qui-plante-des-arbres

    Je viens de découvrir Ecosia, enfin j’avais déjà vue des recherche vers notre blog depuis ce moteur de recherche, mais quand j’ai vu qu’il avait déjà planté 18.000.000 (18 milions) d’arbre je me suis dit que ça serait bien de vous en parler, (surtout avec le sujet que l’on à abordé en page Science), certe ce n’est pas la pannacé, mais quand on connais la censure dont fait preuve Google, il est judicieux de fuire ce moteur de recherche, aussi je l’ai adopté ; )))), un petit geste pour l’environement à chaque recherche internet c’est le moins que l’ont puisse faire quand on sait les ressources énergétique que prennent les data center.

    En marge des poids lourds que sont Google, Bing et Yahoo !, une jeune société allemande propose depuis quelques années un moteur (...)

    #En_vedette #Actualités_High-Tech #High_Tech



  • Google gagne une première manche contre le fisc
    http://abonnes.lemonde.fr/economie/article/2017/07/12/google-gagne-une-premiere-manche-contre-le-fisc_5159704_3234.html

    L’enjeu est de taille pour le gouvernement français. Le fisc poursuit ou a poursuivi la plupart des géants américains du numérique, de Yahoo ! à Microsoft, en passant par Amazon, Apple, Microsoft ou eBay. Tous ont pour point commun de payer très peu d’impôts en France. Aux Rencontres économiques d’Aix-en-Provence, Bruno Le Maire s’est insurgé contre les pratiques fiscales de la Silicon Valley. « Il est temps que l’Europe se ressaisisse, qu’elle défende ses intérêts, qu’elle fasse payer à Google, Amazon et Facebook les impôts qu’elles doivent aux contribuables européens », a lancé le ministre de l’économie et des finances, le 9 juillet.

    Comme ses compatriotes, Google s’acquitte en France d’un impôt sur les sociétés (IS) marginal. En 2015, le moteur de recherche a déclaré 249 millions d’euros de chiffre d’affaires, et un résultat net de 12 millions d’euros. Les caisses de l’Etat, elles, ont perçu 6,7 millions d’euros au titre de l’IS, et 5 millions en 2014.

    Or, ces chiffres apparaissent peu en phase avec l’activité en France de l’entreprise californienne. Ainsi, en 2015, le Syndicat des régies Internet estimait à 1,75 milliard de revenus les recettes issues des « liens sponsorisés », ces liens publicitaires qui apparaissent dans les moteurs de recherche, un domaine où la multinationale détient plus de 90 % de parts de marché.

    Si Google déclare aussi peu, c’est parce que l’essentiel de ses revenus, et notamment ceux de Adwords, sa plate-forme publicitaire, sont enregistrés par Google Ireland, où il a installé son siège européen.

    #Google #Impôts #Fiscalité #Oligopole


  • Marissa Mayer , CEO de Yahoo !, sa carrière résumée en une page. (c’est comme ça que je perçois l’article).
    Mon partage n’est pas une ode au capitalisme, plus, un intérêt pour une personne déconsidérée en plein cœur de l’économie de marché. Elle n’est sûrement pas à plaindre.
    En plus, un article du monde, d’habitude, je partage avec des pincettes (sur le nez). Mais la rubrique Pixel semble mieux travaillée.


    http://www.lemonde.fr/pixels/article/2017/04/28/le-lent-declin-de-la-toute-puissante-patronne-de-yahoo_5119598_4408996.html
    Extrait à ma sauce :

    Elle a étudié la psychologie cognitive. Elle arrive chez Google en 1999 comme la vingtième employée de l’entreprise, nommée responsable de la page d’accueil. Marissa Mayer participe à de très nombreux projets-clefs, dont la création d’AdWords, Gmail, Google Maps.
    À partir de 2010, lorsque Larry Page reprend le poste de PDG, Marissa Mayer, perd une partie de son pouvoir et est partiellement écartée des grandes décisions stratégiques.
    En juillet 2012, elle quitte Google pour diriger Yahoo ! dans une situation catastrophique. Elle met en place une vaste réorganisation. Alors que les actionnaires la pressent de licencier des milliers d’employés pour redresser les comptes, elle les convainc de lancer plutôt de nouveaux projets.
    Elle met en place un nouveau système d’évaluation des performances des salariés, censé les rendre plus productifs et pousser vers la sortie les moins impliqués, baptisé « Quarterly Performance Reviews ». Structurellement injuste, le système bloque l’avancement et les augmentations des employés, est critiqué à la fois par les salariés du bas de l’échelle et par les managers.
    Les révélations d’Edward Snowden sur l’espionnage de masse de la NSA révèlent que l’agence américaine espionne les données des utilisateurs de Yahoo !
    Le magazine Fortune, qui l’a placée plusieurs années dans son classement des plus puissants patrons au monde, la fait passer en 2016 dans sa liste des chefs d’entreprise les plus décevants.
    Les départs de personnes clefs se multiplient chez Yahoo !
    Elle part avec un parachute doré de 190 millions de dollars.

    #people #femmes #historicisation #silicon_valley

    • Commentaire trouvé dans la suite de l’article :

      La valeur boursière de Yahoo a été multipliée par 3 depuis son arrivée. Passant de 15 milliards à 45 milliards de dollars. Pas si mal pour quelqu’un qui a échoué .

      Les $190 Millions ne sont pas un cheque fait par Yahoo mais le benefice qu’elle tirera de la vente de ses actions.

      C’est vrai que l’article prend un ton d’échec ? Je ne l’ai pas lu ainsi.

    • J’inclus l’article complet si jamais il venait à cacher derrière un #paywal

      Elle part avec un parachute doré de 190 millions de dollars, mais en quittant Yahoo ! après le rachat de l’entreprise par Verizon, Marissa Mayer a cependant laissé beaucoup de son image. En cinq ans, depuis son arrivée en 2012 à la tête du géant du Web américain, Mme Mayer a multiplié les déceptions.

      Longtemps considérée comme la femme la plus puissante de la Silicon Valley, avec Sheryl Sandberg de Facebook, Marissa Mayer a eu une trajectoire stratosphérique. Née en 1975, elle a étudié la psychologie cognitive et l’informatique à Stanford (Californie), où elle se spécialise dans l’intelligence artificielle avant de rejoindre Google en 1999 comme la vingtième employée de l’entreprise – refusant au passage des offres prestigieuses, dont un poste d’enseignante à Carnegie Mellon (Pennsylvanie).

      Au sein de Google, qui croit à une très grande vitesse au début des années 2000, elle occupe rapidement des postes à responsabilité – elle est notamment nommée responsable de la page d’accueil de Google, à une époque où cette page est non seulement la vitrine mais aussi l’unique produit de ce qui n’est encore qu’un moteur de recherche. Elle a laissé dans l’entreprise l’image d’une travailleuse compulsive, obsessionnelle du détail – elle systématise les « tests A/B », consistant à présenter à deux échantillons de visiteurs des versions légèrement différentes du site pour voir laquelle est la plus efficace. Sous la direction de Marissa Mayer, chaque élément de la spartiate page d’accueil de Google est testé, depuis les nuances de couleur du logo jusqu’à la taille des éléments, au pixel près.

      Chez Google, Marissa Mayer participe à de très nombreux projets-clefs, dont la création d’AdWords, celles de Gmail, Google Maps ou encore Google News, tout en enseignant à temps partiel à Stanford. Nommée vice-présidente à la recherche et à l’expérience utilisateur en 2005, elle fait partie des « poids lourds » de l’entreprise, a l’oreille des deux fondateurs de Google (Larry Page et Sergueï Brin), et tout semble lui réussir.

      Mais à partir de 2010, lorsque Larry Page reprend le poste de PDG détenu par Eric Schmidt, les équilibres politiques se modifient : Marissa Mayer, qui a aussi son lot de critiques en interne, change de titre, perd une partie de son pouvoir, et est partiellement écartée des grandes décisions stratégiques.

      La sauveuse annoncée de Yahoo !

      En juillet 2012, elle quitte Google pour diriger Yahoo !, qui est à l’époque au creux de la vague ; l’entreprise, longtemps leader, est dans une situation catastrophique. Marissa Mayer est chargée de la redresser, et pour ce faire, elle lance un grand plan ambitieux, qui commence par la revente d’une partie de la participation de Yahoo ! dans le groupe de vente en ligne chinois Alibaba, en plein essor. L’argent dégagé lui permet de lancer une série d’acquisitions spectaculaires, dont Tumblr en 2013, la plate-forme de microblogs qui connaît alors un succès spectaculaire – mais que Yahoo ! a dû payer au prix fort, 1,1 milliard de dollars, et dont la valorisation est aujourd’hui estimée à 700 millions de dollars.

      En parallèle, elle met en place une vaste réorganisation de Yahoo !. Alors que les actionnaires la pressent de licencier des milliers d’employés pour redresser les comptes, elle les convainc de lancer plutôt de nouveaux projets, et s’engage à trouver d’autres sources d’économies. Elle instaure un système de vote interne, qui permet aux employés de soumettre des questions à la direction, organise de rencontres régulières sur le campus de l’entreprise… Surtout, elle met en place un nouveau système d’évaluation des performances des salariés, censé les rendre plus productifs et pousser vers la sortie les moins impliqués.

      Baptisé « Quarterly Performance Reviews », le système, inspiré de celui en vigueur à Google, est particulièrement byzantin : tous les managers doivent noter, chaque trimestre, tous leurs subordonnés, mais ils doivent le faire en respectant des pourcentages de notes. En pratique, seuls 10 % des employés d’une équipe peuvent obtenir la meilleure note, et 5 % de chaque équipe doit recevoir la pire notation. Structurellement injuste, notamment dans les plus petites équipes, le système bloque l’avancement et les augmentations des employés, est critiqué à la fois par les salariés du bas de l’échelle et par les managers, et provoque en 2013 une vaste fronde au moment où l’entreprise a pourtant réussi à redevenir « cool » depuis l’extérieur.

      S’y ajoutent de vives critiques contre l’interdiction, instaurée par Marissa Mayer, du télétravail, qui pénalise principalement les femmes ; le recrutement de plusieurs anciens « googlers », perçu comme du favoritisme ; et des procès pour licenciements abusifs intentés par d’ex-employés mis à la porte par la nouvelle direction.
      Piratages, problèmes juridiques…

      En un an, Marissa Mayer, accueillie en sauveuse par Yahoo !, est confrontée à des difficultés importantes en interne, tandis que Yahoo ! ne parvient pas à redresser la barre sur le plan financier. Les problèmes s’enchaînent aussi pour l’entreprise sur le plan de la vie privée des utilisateurs : les révélations d’Edward Snowden sur l’espionnage de masse de la NSA révèlent que l’agence américaine espionne les données des utilisateurs de Yahoo !, qui dément toute coopération.

      Plusieurs autres scandales se succèdent. En 2014, l’entreprise est victime d’un piratage de masse, concernant les données personnelles de près d’un milliard d’utilisateurs : c’est le plus important vol de données de l’histoire, qui ne sera rendu public que deux ans plus tard – et dont l’annonce viendra plomber les négociations de rachat par Verizon, qui obtiendra un rabais substantiel dans les discussions. Un autre revers majeur pour Marissa Mayer intervient en 2015, lorsque des incertitudes juridiques conduisent à l’abandon du projet de scission de la participation dans Alibaba, un projet majeur ardemment défendu par la PDG de Yahoo !.

      Marissa Mayer a finalement suivi la longue descente aux enfers de Yahoo !, alors que l’entreprise continue de perdre des parts de marché. Le magazine Fortune, qui l’a placée plusieurs années dans son classement des plus puissants patrons au monde, la fait passer en 2016 dans sa liste des chefs d’entreprise les plus décevants – au dernier trimestre 2015, son entreprise a perdu la somme astronomique de 4,4 milliards de dollars.

      Les départs de personnes clefs se multiplient chez Yahoo ! – dont celui du responsable de la sécurité du groupe, le très respecté Alex Stamos, à qui Marissa Mayer avait caché un accord secret avec le gouvernement américain pour détecter en temps réel des mots-clefs dans les e-mails des utilisateurs de Yahoo !.

      Malgré ces multiples échecs, avant que son départ de Yahoo ! ne soit officialisé, Marissa Mayer avait laissé entendre à plusieurs reprises qu’elle souhaitait continuer à diriger l’entreprise après son rapprochement avec AOL, décidé par Verizon. Mais cette option était jugée très peu crédible par tous les observateurs.

      L’article dit aussi de lire :
      http://siliconvalley.blog.lemonde.fr/2017/04/28/marissa-mayer-va-quitter-yahoo-avec-190-millions-de-dolla
      http://www.lemonde.fr/pixels/article/2017/03/15/yahoo-quatre-inculpations-prevues-dans-le-cadre-de-la-cyberattaque-de-2014_5
      http://www.lemonde.fr/pixels/article/2017/02/16/de-faux-cookies-ont-ete-utilises-pour-pirater-des-comptes-e-mail-yahoo_50805

    • Elle n’hérite que d’une seul livre et un brûlot
      Olivier Wurlod, « La patronne de Yahoo ! déçoit de plus en plus » , 24 heures,‎ 24 avril 2015, p. 13 (ISSN 1661-2256)
      Moi qui pensait trouver une autobiographie ou un bouquin de techniques cognitives.
      En fait, il y en a plein en anglais. Bizarre qu’ils n’apparaissent pas sur Wikipédia Fr.

    • Pour ta question d’il y a 3 mois : « C’est vrai que l’article prend un ton d’échec ? Je ne l’ai pas lu ainsi. »
      Le titre de l’article que tu linkais est quant même très dépréciatifs :

      Le lent déclin de la toute-puissante patronne de Yahoo !

      Marissa Mayer, intellectuelle brillante, passée par les plus hautes responsabilités à Google, a enchaîné échecs et mauvaises décisions à la tête de Yahoo !.

      Même si le contenu n’est pas conforme au titre (et le contenu détail pas mal de problèmes) et que le titre et l’accroche n’est pas fait par les mêmes personnes que le contenu de l’article, le résultat est que l’impression général qui se dégage est à base de « déclin, échecs et mauvaises décisions »

      Après ce qui est bon ou pas change selon les point de vue, pour les actionnaires ca semble de bonnes décisions, si comme le dit le commentaire que tu relève il y a un triplement de la valeur boursière.
      Si on parle de bonnes décisions du point de vue sociale, ca m’étonnerais qu’on puisse tripler la valeur en bourse de Yahoo dans faire des choses nuisibles aux populations du style évasion fiscale et ce genre de choses.


  • The Platform Press : How Silicon Valley reengineered #journalism - Columbia Journalism Review via @opironet
    https://www.cjr.org/tow_center_reports/platform-press-how-silicon-valley-reengineered-journalism.php

    Avec une chronologie bien dense à la fin.

    2000

    October 23: Google AdWords launches.

    2002

    October 4—21: Harvard study finds 113 white nationalist, Nazi, anti-Semitic, and radical Islamic sites, and at least one fundamentalist Christian site, were removed from French and German Google listings.

    2004

    February 2: Facebook launches as a Harvard-only social network.

    2006

    January 23: Google News formally launches; had been in beta since September 2002.
    January 25: Google launches Google.cn, adhering to China’s censorship policies until March 2010.
    July 15: Twttr (later renamed Twitter) is released. “Tweets” can only be 140 characters.
    September 5: Facebook News Feed launches and displays activity from a user’s network.
    September 10: Google delists Inquisition21, a website seeking to challenge potentially incorrect child pornography convictions in the UK. Google implies the delisting is because Inquisition21 tried to manipulate search results.

    2007

    January 10: Facebook launches mobile site m.facebook.com.
    April 16: Google’s Terms of Service unveiled, including provisions granting Google “perpetual, irrevocable, worldwide, royalty-free, and non-exclusive license to reproduce, adapt, modify, translate, publish, publicly perform, publicly display and distribute any Content which [users] submit, post or display on or through, the Services.”

    2008

    October 7: Apple launches iOS App Store.
    October 22: Android OS Google Play store launches.
    December 30: Facebook removes a photo of a mother breastfeeding babies, leading to protests.

    2009

    February 4: Facebook’s Terms of Service altered to remove the automatic expiry of Facebook’s license to use individuals’ names, likenesses, and images if an account was deleted.
    February 24: WhatsApp, a mobile messaging app company, is founded, and the app is released in May of 2009.

    2010

    January 14: Links to Encyclopedia Dramatica’s “Aboriginal” article removed from Google after complaint; Google defended decision on grounds that the content represented a violation of Australia’s Racial Discrimination Act.
    March 22: Google announces it will no longer adhere to Chinese censorship policies by redirecting Chinese users to its Hong Kong domain.
    October 6: Instagram, a photo-based social network, is released.
    October 21: News Corporation axes “Project Alesia,” a potential competitor to Google News, over concerns about cost and readiness of proposed partners.

    2011

    September 26: Snapchat, a mobile app for disappearing messages, is released.
    October 12: iOS Apple Newsstand app to read a variety of publications is released.
    November 2: Twitter begins to “curate” results on its timeline.

    2012

    February 16: Facebook’s internal “Abuse Standards” leaked, including policy to filter out content containing images of maps of Kurdistan and of burning Turkish flags.
    March 1: Fundamental rewrite of Google’s Terms of Service, adding rights for Google to “use, host, [and] store” any content submitted by users.
    April 9: Facebook buys Instagram for $1 billion.
    May 31: Google launches a feature that informs Chinese users which keywords are censored. (The feature is removed in early December.)

    2013

    January 19: After backlash, Instagram scales back earlier announcement on changing Terms of Use to allow for selling user data.
    June 20: Announcement that video is coming to Instagram
    October 1: Canadian photographer Petra Collins’ Instagram account deleted because of a selfie which displayed visible pubic hair beneath her bikini bottom; challenged by Collins as it did not break Instagram’s terms.
    October 3: Snapchat Stories, a compilation of “snaps” a user’s friends see, launches.
    November 11: Update to Google’s Terms of Service, clarifying how profile name and photo might appear in Google products.
    November 20: Android OS Google Play Newsstand app to read a variety of publications launches.

    2014

    January 30: Facebook launches Paper, an effort at personalized news, and Trending.
    February 19: WhatsApp bought by Facebook for $19 billion.
    April 1: Algorithm introduced on Instagram to tailor the “Explore”/“Popular” tab to each user.
    April 14: Update to Google’s Terms of Service, including provision to automatically analyze content such as emails when content is sent, received, and stored.
    April 24: Launch of Facebook Newswire, powered by Storyful. While it was eventually folded, it allowed publishers to embed “newsworthy” content from Facebook into own material, use platform for newsgathering and storytelling.
    May 19: In Russia, Twitter blocks pro-Ukrainian accounts following threats to bar the service if it did not delete tweets violating Russian law.
    May 30: Google launches tool that enables Europeans to request “right to be forgotten” in response to ruling by European Court of Justice.
    June 13: Google ordered by Canadian court to remove search results that linked to websites of Datalink, which sold technology alleged to have been stolen from a competitor.
    June 17: Snapchat Our Story, a public Story aggregating many users’ activity around an event launches.
    June 23: Facebook News Feed algorithm altered to increase priority of video.
    July 15: Geofilters on Snapchat are released.
    July 25: Twitter blocks an account belonging to @boltai, a hacker collective that leaked internal Kremlin documents.
    August 25: Facebook News Feed algorithm altered to reduce priority of clickbait.
    October 22: German publishers concede defeat to Google in long-running dispute over attempt to charge license fees.
    December 18: Google removes links to articles that criticized Australian organization Universal Medicine, an alleged cult.

    2015

    January 12: Instagram deletes account of Australian photo and fashion agency due to a photograph with pubic hair outside bikini bottoms. (Account reactivated January 21.)
    January 20: Facebook News Feed algorithm altered to “show fewer hoaxes.”
    January 21: WhatsApp Web launches.
    January 27: Snapchat Discover launches. Selected publishers create a daily Discover channel, like a mini interactive magazine with an advertising revenue split arrangement where publishers can sell for 70 percent of revenue, or let Snapchat sell for 50 percent.
    March 3: Instagram carousel ads launch.
    March 9: Twitter acquires live streaming app Periscope.
    March 31: Twitter rolls out Curator, which allows publishers to search and display tweets based on hashtags, keywords, location, and other specific details.
    April 13: Snapchat gets rid of brand stories, also known as sponsored stories, after six months.
    April 21: Facebook tweaks News Feed to emphasize family and friends because people are worried about “missing important updates.”
    April 27: Snapchat hires Peter Hamby from CNN and announces plans to hire more journalists for the election.
    April 27: Google announces Digital News Initiative with eight European publishers.
    May 7: Facebook releases internal research on filter bubbles that finds “most people have friends who claim an opposing political ideology, and that the content in peoples’ News Feeds reflect those diverse views.”
    May 7: Snapchat will charge advertisers 2 cents per view for ten second ads in between Discover slides (up to four slots) and during videos. This plan is called Two Pennies. It was previously 15 cents.
    May 12: Facebook announces Instant Articles, faster loading articles on Facebook for iPhone,and original launch partners. Ads are embedded in article, and there is a 70/30 revenue share with publishers if Facebook sells the ad.
    June 8: Apple News app announced to replace the Newsstand app. Like Facebook Instant Articles, a 70/30 revenue share with publishers if Apple sells ads against their content.
    June 15: Facebook’s News Feed algorithm updated to prioritize time spent on a story above engagement.
    June 22: Google News Lab announced to support technological collaborations with journalists.
    June 23: Instagram changes Explore to allow users to follow real-time news more easily by sorting by location and recency.
    July 1: Automatic bans imposed on Facebook accounts using an offensive slang term for Russians. Similar Russian insults towards Ukrainians (such as ‘hohol’) were not deleted.
    July 27: Snapchat axes Yahoo! and Warner Music from Discover, replaces them with BuzzFeed and iHeartRadio.
    Late July: Snapchat’s ad team starts selling against Discover.
    August 5: Facebook Live video launches for public figures.
    August 27: Snapchat Discover expands from 12 to 15 partners. In the past, they cut old partners to add new ones so all 12 fit on one screen.
    September 9: Using the Facebook ad platform technology, Instagram’s advertising platform expands globally, allows for more targeting and ad format flexibility.
    September 22: Facebook allows publishers to create Instant Articles in their own content management systems.
    September 23: Facebook releases 360 video. Users can move their phones for a spherical view within a video.
    October 6: Twitter Moments, curated tweets around top stories, launches.
    October 7: Google announces Accelerated Mobile Pages (AMP) project, which will allow publishers’ stories to load more quickly from search results.
    October 21: Twitter announces partnerships with firms such as Spredfast, Wayin, Dataminr, ScribbleLive, and Flowics at its developer conference.
    October 22: Google announces it has signed up over 120 news organizations for its Digital News Initiative, including the BBC, The Economist, and Der Spiegel.
    October 27: Twitter announces it will discontinue video-sharing app Vine.
    October 28: Snapchat Terms of Service updated: requests right to reproduce, modify, republish, and save users’ photos, specifically in relation to Live Stories.
    October 29: Instagram allows businesses to use Facebook’s Ads Manager and to run campaigns across Facebook and Instagram.
    October 31: Instagram conducts its first video curation for Halloween.
    November 10: Instagram partner program launches; a group of 40 adtech, content marketing, and community management companies that work to help businesses on Instagram.
    November 11: Facebook Notify, a real-time notification news app, is launched.
    November 13: Snapchat launches Official Stories, Stories from verified brands or influencers.
    November 23: Snapchat launches Story Explorer, which allows users to focus on a specific moment from a story, but from additional users and perspectives.
    November 30: Snapchat allows publishers to deep link back to Snapchat content from elsewhere, like other social platforms.
    December 3: Facebook releases Live video to the public.
    December 9: Facebook tweaks News Feed so it works with poor connections, like 2G. Facebook also allows publishers to sell Instant Article ad campaigns instead of having to make those ads part of their own site package, to have one ad for every 350 words of an Instant Article (up from one ad per 500 words), and to control link outs at bottom of Instant Articles.
    December 2: Snapchat makes a Story for live/breaking news during San Bernardino.
    December 9: Google announces AMP rollout timeline; pages will go live in February.
    December 15: German government strikes deal with outlets who agree to delete hate speech from their sites within 24 hours, in response to increasing racism online.

    2016

    January 5: Digiday reports that Snapchat, up to 23 Discover partners, is rumored to be building their own ad interface API, like Facebook, to target ads to users instead of publications.
    January 11: Instagram publishes its first live video curation for the Golden Globes.
    January 19: Nielsen expands Twitter TV Ratings to include Facebook conversations around TV shows, called Social Content Ratings.
    January 21: Facebook opens Audience Optimization to publishers to target specific readers.
    January 26: The Facebook Audience Network can be used by publishers to sell ads on their mobile sites.
    January 26: Apple plans to make subscription-only content available in the News app; publishers can only post free articles or excerpts that drive people to subscribe.
    January 27: Facebook reveals forthcoming “reactions” in the US, which had already been tested elsewhere in the world.
    January 28: Facebook Live expands to all iPhone users.
    January 28: Snapchat launches a show called “Good Luck America” with Peter Hamby.
    February 4: WhatsApp increases group chat user limit to 256 people, aiming to increase enterprise appeal, including to publishers.
    February 9: Google AMP announces solutions for subscription-supported publications, and Adobe Analytics integration.
    February 10: Twitter changes algorithm to make sure users see tweets they are likely to care about.
    February 10: On Instagram, publishers can now see video views and can do account switching. Instagram hits 200,000 advertisers, and 75 percent are outside of the US.
    February 12: Reports that Snapchat will let users subscribe to Discover channels and that it will go from logo button to magazine cover look by May.
    February 24: Google AMP articles go live.
    February 25: Snapchat partners with Nielsen Digital Ad Ratings to measure, transparently, the effectiveness of ad campaigns.
    February 26: Facebook Live rolled out to all Android users.
    February 28: Snapchat Live Stories, beginning with the Oscars, will be viewable on the web for special occasions.
    March 1: Facebook changes algorithm to prioritize Live Video, especially Live video that is broadcasting.
    March 15: Instagram announces that starting in May users’ feeds will be algorithmically driven, instead of real-time.
    March 15: Apple News app opens to all publishers.
    March 24: On Facebook, publishers can see daily activity around a video.
    March 29: Snapchat Terms of Service updated to add the potential to incorporate third-party links and search results in Snapchat services.
    March 31: Facebook creates option for publishers to autoplay and non-autoplay video ads in Instant; can have pre-roll video ads in any editorial video; and can have one more ad unit at the base of articles.
    April 5: Twitter announces live video deal to stream NFL games, and begins pushing for live video deals with publishers.
    April 7: Facebook allows Live Video within groups and events, live reactions from viewers, live filters, the ability to watch live with friends, a live map, and also live video in trending and search.
    April 8: Branded content will be allowed as Facebook Instant Articles with the sponsor tagged.
    April 12: Facebook makes several announcements at F8 that are relevant to publishers: the Live video API will be open for publishers who want to experiment/innovate; Instant Articles is open to all publishers; publishers will be able to use messenger bots to distribute stories.
    April 21: Facebook tweaks the algorithm to focus on articles people are likely to spend time viewing.
    April 28: Twitter moves to the News category in the Apple app store.
    May 9: Gizmodo reveals details that Facebook’s Trending Topics is actively curated by people who “suppressed” conservative news.
    May 12: Facebook releases a 28-page internal document outlining guidelines for staff curating Trending Topics, in response to media reporting suggesting potential bias.
    May 19: Instagram adds video to carousel ads.
    May 23: Facebook’s general counsel responds to Congress Republicans concerned about bias with a letter; the previous week, Facebook’s legal team met with Chairman of the US Senate Commerce Committee John Thune.
    May 24: Instagram adds media buying as fourth advertising partner category.
    May 24: Facebook says it will revise the way it curates its Trending topics section, including no longer using external websites to validate a story’s importance.
    May 24: Twitter announces changes to simplify Tweets including what counts toward your 140 characters, @names in replies and media attachments (like photos, GIFs, videos, and polls) will no longer “use up” valuable characters.
    May 26: Facebook allows for their Audience Network to be used for ads to be seen off-Facebook, a move seen as competitive with Google.
    June 2: Facebook Notify is shut down.
    June 2: Google AMP launches in France, Germany, Italy, UK, Russia, and Mexico.
    June 7: Google announces preliminary results from AMP showing that 80 percent of publishers are seeing higher viewability and 90 percent are seeing higher engagement.
    Between June 6 and 12: Intel becomes the first brand to publish content directly to Instant Articles.
    June 9: Facebook launches 360 photo. Users can move their phones for a spherical view within a photo.
    June 16: Snapchat announces an online magazine called Real Life.
    June 21: Twitter Engage launches, allowing for better insights and data. Also, the length of user video is increased from 30 to 140 seconds.
    June 22: The Wall Street Journal reports that Facebook has made deals worth more than $50 million with 140 video creators, including publishers, to use Live, since those partnerships were first announced in March.
    June 29: Facebook’s algorithm changes to place further emphasis on family and friends and on creating a feed that will “inform” and “entertain.”
    July 6: Snapchat introduces Memories.
    July 14: Facebook Instant Articles can be posted to Messenger.
    July 19: Google announces AMP for ads, to bring ads to the same load time as AMP articles.
    July 11—12: Twitter announces multiple live video deals, including with CBS, Wimbledon, and Bloomberg.
    August 2: Instagram Stories launches. A compilation of updates a user’s friends see; a Snapchat Stories clone.
    August 4: Facebook tweaks the News Feed to reduce clickbait.
    August 9: Facebook blocks ad blockers.
    August 11: Facebook’s News Feed is modified to place emphasis on “personally informative” items.
    August 26: Facebook Trending becomes fully algorithmically driven.
    August 27: Apple changes its Spotlight feature so that articles open in-app, hurting publishers.
    September 7: Snapchat axes Local Stories.
    September 8: Google releases a study of more than 10,000 mobile domains showing that speed matters for engagement and revenue.
    September 12: Twitter announces a live streaming partnership with Cheddar.
    September 15: Publishers can sell subscriptions within the Apple News app; Apple keeps 30 percent of subscriptions made through the app, and 15 percent of renewals.
    September 15: Improvements are made to call to action button on Instagram ads to make them more visible; with video, though, the destination URL opens first within Instagram with the video continuing to play at the top.
    September 20: All Google search results, not just the carousel, now show AMP pages.
    September 23: Snapchat announces Spectacles and becomes Snap, Inc.
    September 29: Twitter opens Moments to everyone.
    September 30: Updates to Google AMP so it better supports a variety of ad sizes.
    October 12: Facebook also allows for additional ad formats for publishers in Instant Articles.
    October 17: Signal, for newsgathering on Facebook, will include a Live Video column.
    October 18: Snapchat switches from a revenue sharing arrangement with publishers on Discover to an up-front licensing arrangement.
    October 20: Facebook allows 360 photo and video within Instant Articles.
    October 28: Facebook rolls out a voting planner for users where they can view and save the initiatives and candidates they will select.
    November 10: Instagram introduces ability to add “see more” links to Instagram Stories.
    November 11: After controversy, Facebook will curb ethnic affinity marketing by advertisers focused on, for example, credit or housing, who target users based on whether Facebook has determined they are likely Latino or Asian American, for example.
    November 11: Facebook buys CrowdTangle, which is used by publishers for analytics.
    November 11: Vertical ads are allowed on Instagram.
    November 16: Facebook will work with more third parties to ensure the integrity of their metrics after they miscounted publisher performance.
    November 19: In response to post-election pressure, Mark Zuckerberg addresses Facebook’s role in fake news.
    November 21: Instagram Stories introduces Live Stories for live video streaming.
    November 22: To be allowed into China, Facebook built a censorship tool into its platform.
    December 5: Facebook, Microsoft, Twitter, and YouTube partner to address terrorism content online.
    December 5: In an effort to combat misinformation, Facebook prompts users to report “misleading language.”
    December 5: Google updates its search bar so that there is no longer an autocomplete that reads “are Jews evil.”
    December 12: Facebook launches Live 360 video. Users can have a spherical view of live video.
    December 14: Facebook begins talks with video producers and TV studios for original content.
    December 20: Facebook launches Live Audio. Allows for formats like news radio.
    December 22: Business Insider reports that Twitter inadvertently inflated video ad metrics.

    2017

    January 9: Recode reports that Facebook will allow mid-roll video ads, with 55 percent of revenue going to publishers.
    January 11: Facebook announces the Facebook Journalism Project, to work with publishers on product rollouts, storytelling formats, promotion of local news, subscription models, training journalists, and, on the fake news front, collaborating with the News Literacy Project and fact checking organizations. On the same day, TechCrunch reports Facebook agrees to censor content in Thailand at government’s request.
    January 11: Instagram Stories will now have ads, and insights are increased, as the platform hits 150 million users.
    January 12: Snapchat releases a universal search bar.
    January 17: News that Facebook will end Live video deals with publishers in favor of longer more premium video.
    January 19: Snapchat will allow ad targeting using third-party data.
    January 23: Snapchat updates publisher guidelines: content must be fact checked and cannot be risqué, and will offer some an “age gate” and will require graphic content warnings.
    January 24: Instagram makes Live Stories available globally.
    January 25: News that Facebook begins testing Stories, like those on Instagram and Snapchat, at the top of the mobile app in Ireland. Facebook also updates Trending to show publisher names, identify trends by number of publishers and not engagement on a single post, and show everyone in a region the same content. In Thailand and Australia, Facebook will have ads like the ones that are in News Feed inside of Messenger.
    January 25: Recode reports that more than 200 publishers have been banned from Google’s AdSense network in an effort to combat fake news.
    January 26: Facebook’s News Feed algorithm will reward publishers/videos that keep people watching and mid-roll ads won’t play until 90 seconds.
    January 26: Twitter’s Explore tab will allow users to see trends, Moments, Live, and search.
    January 30: Twitter’s VP of engineering announces an effort to combat harassment.
    January 30: Snapchat announces IPO.
    January 31: Facebook updates the algorithm to prioritize “authentic” content and will surface posts around real-time/breaking news. Facebook also announces new and expanded partnerships with Nielsen, ComScore, DoubleVerify (for a total of 24 third-party entities) to give better insights into performance of ads.
    February 1: Instagram introduces Albums feature in limited release. Widespread release later in the month.
    February 2: Snapchat IPO documents show that media partners were paid $58 million, and that Snap-sold ad revenue was 91 percent.
    February 6: Google allows for AMP articles URL to indicate the publisher’s name and not just Google.
    February 6: News surfaces that a Syrian refugee identified as a terrorist pursues legal action against Facebook on grounds of “fake news.”
    February 7: Twitter continues efforts to combat harassment and improve quality, by “stopping the creation of new abusive accounts, bringing forward safer search results, and collapsing potentially abusive or low-quality Tweets.”
    February 8: News surfaces that French publishers complain of effort required for anti-fake news partnership with Facebook.
    February 10: Facebook further pushes for transparency around ads and says it will allow for a third-party audit.
    February 13: The Washington Post joins Snapchat Discover as Discover shifts to allow for breaking news.
    February 13: TechCrunch reports that Twitter will reduce its support for ad products that are not drawing advertisers.
    February 14: Facebook announces an app for Apple TV and Amazon Fire that will allow people to watch Facebook videos on their TVs.
    February 14: Autoplay videos on Facebook will play with sound.
    February 14: Google pulls two anti-Semitic sites off its ad platform.
    February 16: Mark Zuckerberg writes a nearly 6,000 word manifesto, “Building Global Community,” on the future of Facebook and global civil society.
    February 17: Facebook invites media companies to its offices to talk about products to come throughout the year.
    February 20: Facebook allows users to send photos and videos from the in-app camera.
    February 20: WhatsApp launches Snapchat clone, Status.
    February 23: Mid-roll video ads begin on Facebook, following an announcement in January.

    #journalisme
    #médias_sociaux


  • Ubuntu Mulls Ditching Thunderbird, Shipping With No Email App At All
    http://www.omgubuntu.co.uk/2017/04/ubuntu-1710-no-email-client-default

    I use Gmail and chances are you do too, and if you don’t you probably still use a web-mail provider, like Yahoo!, Outlook, or ProtonMail. Which begs the question: does Ubuntu really need to ship with a traditional desktop email app? “In 2011, we switched Ubuntu’s default email client from Evolution to Thunderbird. Six years later, I think […] This post, Ubuntu Mulls Ditching Thunderbird, Shipping With No Email App At All, was written by Joey Sneddon and first appeared on OMG! Ubuntu!.


  • Comment la France voyait internet en 1997 | Slate.fr
    http://www.slate.fr/story/136043/rapport-internet-france-1997

    Certains préfèrent se connecter dans des cyber-cafés qui commencent à apparaître. Un article du Monde daté de mars 1996 explique que, contre 40 francs (8 euros aujourd’hui), on peut profiter d’un petit-déjeuner avec pain, croissant, café et une demi-heure de connexion sur un ordinateur « relié à Internet par une ligne spécialisée à haut débit (64 kbps) ». À Paris, une demi-heure dans un cyber-café revient alors à une trentaine de francs (environ 6 euros).

    Mais on se connecte à quoi ? Pour faire vos recherches, oubliez Google, il ne naîtra que l’année suivante. Alors, on passe par « Yahoo !, Excite, Infoseek, Echo (ex-Voila) et surtout AltaVista », rappelle NextInpact.

    #MiniRézo #ManifesteWebIndépendant #Uzine


  • Yahoo ! change bientôt de nom : Altaba

    https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1011006/000119312517005897/d316156d8k.htm

    http://www.numerama.com/business/223583-oubliez-yahoo-ce-qui-restera-du-moteur-de-recherche-sappellera-alta

    http://www.erenumerique.fr/yahoo-va-devenir-altaba-article-29186-10.html

    Mais tout cela n’est qu’hypothétique, car un membre de l’exécutif de Verizon a déclaré la semaine dernière qu’il avait des doutes sur le fait que l’opération aille à son terme. Toutefois, Verizon est obligée d’effectuer ces démarches administratives en amont de l’opération, surtout vis-à-vis de la bourse.

    Marissa Mayer Will Resign From Yahoo’s Board, Yahoo to Get a New Dumb Name
    http://gizmodo.com/marissa-mayer-will-resigns-from-yahoo-s-board-yahoo-to-1791001539

    #Altaba


  • Menaces sur l’informatique mondiale

    http://www.lemonde.fr/economie/article/2016/11/20/menaces-sur-l-informatique-mondiale_5034720_3234.html

    La stratégie de survie des anciennes gloires du secteur passe par des diversifications et des acquisitions qui mettront du temps à porter leurs fruits. Et toutes ne survivront pas.

    Le numérique a-t-il tué l’infor­matique ? Alors que les Apple, ­Google, Amazon ou Facebook caracolent dans les classements boursiers mondiaux et qu’ils engrangent des dizaines de milliards de dollars de bénéfices chaque trimestre, les entreprises qui ont donné à l’informatique ses lettres de noblesse ne cessent de se « recentrer », de se « redimensionner », cherchant la formule qui leur redonnera croissance et promesses d’avenir.
    Certes, elles gagnent encore de l’argent et possèdent même pour certaines de beaux trésors de guerre, mais la créativité, l’inventivité et ­l’attractivité ne sont plus dans leur camp. Ni la croissance ni, donc, l’avenir.

    Il y a un an, Hewlett-Packard se scindait en deux sociétés : HP Inc pour les imprimantes et les PC, et HP Enterprise (HPE) pour l’infrastructure, les services et les logiciels. Meg Whitman, PDG de HP, avait pris cette décision pour redonner plus d’« agilité » au doyen de la Silicon Valley, malmené sur ses marchés. Après avoir fusionné ses activités dans les services avec celles de l’américain CSC, puis revendu ses logiciels à l’anglais Micro Focus, HPE a vu son chiffre d’affaires fondre de 52,7 milliards de dollars (49,2 milliards d’euros) à quelque 28 milliards de dollars.

    Le marché porteur du cloud

    La plus que centenaire IBM vient, pour sa part, d’enregistrer un dix-huitième trimestre consécutif de baisse de son chiffre d’affaires. En cinq ans, son revenu global a diminué de plus de 23 %, passant de 107 milliards de dollars en 2011 à 81,7 milliards de dollars en 2015.
    Le géant américain de l’électronique, Intel, a, lui, affiché en 2015 un chiffre d’affaires en baisse de 1 % par rapport à 2014. Le spécialiste des réseaux Cisco a clos son exercice 2016 fin juillet sur un chiffre d’affaires de 49,2 milliards de dollars, stable par rapport à 2015.
    Pas mieux du côté des grands éditeurs de logiciels. Le chiffre d’affaires d’Oracle a baissé de 3 % entre les exercices 2015 (38,2 milliards de dollars) et 2016 (37 milliards). L’allemand SAP parvient à maintenir plusieurs points de croissance, en partie grâce aux acquisitions qu’il a réalisées au cours des dernières années sur le marché plus porteur du cloud.


    La fin des beaux jours

    De même, Microsoft retrouve les faveurs de la croissance – et, donc, de la Bourse – à la suite d’un virage sérieux et de lourds investissements vers le cloud, mais son bénéfice a été quasiment réduit de moitié entre 2011 et 2015.

    En l’espace de quelques années à peine, les stars de l’informatique des années 1990 et 2000, qui affichaient des taux de croissance à deux chiffres et faisaient les beaux jours des actionnaires, se retrouvent à la peine, voire menacées d’être rachetées ou même de disparaître. L’informatique serait-elle passée de mode ? Non, bien au contraire.
    Nos activités reposent plus que jamais sur le numérique, mais c’est justement cette numérisation massive dans tous les domaines qui a changé la donne. L’offre matérielle et logicielle sur laquelle ces géants se sont construits est soudain devenue trop lente, trop lourde, trop rigide et trop chère.

    Une nouvelle ère

    Jusqu’au milieu des années 1990, l’infor­matique servait à l’activité économique des entreprises et des administrations, qui achetaient ou louaient chacune leurs ordinateurs. Les logiciels étaient vendus sous forme de licences, immanquablement accompagnées d’un contrat annuel de maintenance qui représentait environ 20 % du coût de la licence. Le tout nécessitait force développements de logiciels et services d’accompagnement qui faisaient vivre un grand nombre de prestataires de conseil et de services. Jusqu’à ce que des technologies nouvelles viennent bousculer ce monde de l’informatique en imposant des règles elles aussi nouvelles.

    Première cause de cette rupture, le réseau Internet. Sa capacité à donner accès à tous les détenteurs d’un terminal connecté à toutes sortes d’informations et de données a profondément bouleversé l’usage du numérique et l’a mis à portée du grand public.
    La mobilité ensuite. Les téléphones mobiles, rebaptisés smartphones, offrent aujour­d’hui, dans un format compact, plus de fonctionnalités et de puissance qu’un micro-ordinateur. Et aucune de ces « vieilles » entreprises, hormis Apple, n’en produit. En 2007, année du lancement de l’iPhone, le chiffre d’affaires de la firme à la pomme était trois fois plus petit que celui d’IBM. Moins de dix ans après, il est de plus du double.



    Redistribution totale des cartes

    Le cloud enfin. En mettant à disposition de toutes les entreprises, mais aussi de tous les particuliers, de la puissance de traitement informatique à la demande et des espaces de stockage payés à l’usage, le cloud a fait basculer l’informatique dans une nouvelle ère. « On est passé du logiciel de comptabilité dans un bureau au numérique présent ­partout dans nos vies, dans tous les objets et dans toutes nos activités », résume Michael Dell, PDG fondateur de l’entreprise du même nom. Et les grands bénéficiaires de ces mutations s’appellent Google, Apple, Amazon et Facebook.

    Ces nouvelles technologies, auxquelles on peut ajouter les objets connectés, le big data, les nouveaux modes de développement de logiciels dits « agiles », l’intelligence artificielle, l’impression 3D, etc., ont fait entrer le numérique dans nos maisons, dans nos poches, à nos poignets, dans nos voitures… ­Elles ont relégué l’ordinateur au rang d’accessoire avec lequel il faut composer en attendant que le nouveau remplace progressivement l’ancien. Et elles ont totalement redistribué les cartes.

    C’est le schéma classique de la destruction créatrice, chère à Schum­peter. Le grand public a pris le pas sur les ­entreprises et est devenu le moteur de l’industrie. « Le cloud permet à de nouveaux acteurs comme Uber ou Airbnb d’aller très vite, de créer leur marque et d’atteindre le vaste marché du grand public rapidement en ­contournant les acteurs traditionnels de ­l’informatique », remarque Benoît Flamant, directeur de la gestion numérique chez Fourpoints ­Investment Managers.



    « Une guerre à mort »
    De nouveaux venus peuvent en quelques jours mettre au point une application très innovante ou un nouveau service en louant, sur Amazon, la puissance informatique dont ils ont besoin. Jamais ils ne s’équiperont d’un système d’information comme le faisait la génération précédente. Les maîtres mots de ce nouveau monde numérique sont la rapidité, la souplesse, l’expérience client, le grand public et la désintermédiation.

    « C’est une guerre à mort qui se joue là, une guerre à la fois de vitesse, des prix et des ­talents. Il faut innover et générer de la croissance toujours plus et toujours plus vite. Des acteurs comme Yahoo !, Nokia ou BlackBerry n’ont pas survécu à cette course effrénée », ­affirme Patrick Rouvillois, directeur au ­Boston Consulting Group (BCG), expert des ruptures numériques.

    S’ils veulent survivre, les acteurs historiques de l’informatique n’ont d’autre choix que de se réinventer et de trouver de nouveaux terrains fertiles à la croissance. Le matériel, serveurs, PC et portables, est devenu une « commodité », un support aux applications et aux services proposés. Sur le marché des PC, les marges faiblissent de jour en jour. La consolidation permet de réaliser des économies d’échelle.
    C’est l’option prise par le chinois Lenovo, qui a successivement repris les PC puis les serveurs d’IBM, l’activité PC de NEC, la branche téléphonie mobile de Motorola et, tout récemment, a signé un « accord de coopération » avec l’un des derniers japonais du domaine, Fujitsu. Seuls HP, Dell et les taïwanais Asus et Acer parviennent à se maintenir sur ce marché. Du côté des serveurs, la menace vient des géants de l’Internet.

    Plutôt que d’acheter les matériels du marché, les Google, Facebook et autres Amazon développent eux-mêmes leurs équipements selon leurs propres spécifi­cations. Là encore, les acteurs traditionnels seront de plus en plus souvent contournés.
    Certes, le matériel informatique ne disparaîtra pas. Les objets connectés, les smartphones, l’analyse des données, l’utilisation croissante de la vidéo nécessitent des équipements toujours plus nombreux dans les centres de données (datacenters).

    Le logiciel, un objet vivant

    Ainsi, chaque smartphone vendu nécessite un nouveau serveur dans un centre de données. « Mais le matériel n’existe pas tout seul, il est forcément lié à une intelligence. On n’achète pas un téléphone ou une montre connectée pour l’objet lui-même mais pour les fonctions qu’il offre », remarque Philippe Herbert, ­general partner chez Banexi Ventures. Et, là aussi, les acteurs historiques sont menacés.

    Le logiciel devient à son tour une commodité. On ne développe plus de logiciels de gestion des ressources humaines, de la ­production ou de la finance, écrits une fois pour toutes. Depuis l’émergence des ­DevOps, ces méthodes de développement agile, le logiciel est devenu un objet vivant, dynamique, composé de modules du ­marché, souvent en accès libre (open source), que des développeurs assemblent pour l’adapter aux besoins d’une application ou d’une entreprise et qu’ils font ­évoluer au fur et à mesure des besoins. C’est l’avènement du code et des codeurs.

    Le software as a service (SAAS) simplifie l’usage en donnant accès à un logiciel qui est actualisé en permanence. L’utilisateur paie à la consommation, il n’a plus besoin d’investir dans du matériel et dans des équipes ­d’informaticiens. Pour les éditeurs historiques, le SAAS impose la refonte des logiciels, afin de les rendre utilisables dans le cloud en toute sécurité. Il entraîne surtout une baisse de leurs revenus à court terme. Là où il encaissait 100 en une fois puis 20 chaque année pour la maintenance, l’éditeur doit maintenant patienter cinq ou six ans au moins pour encaisser une somme équivalente. Ce changement de modèle n’a pas fini de faire des dégâts.

    « Nous sommes mortels »

    Pour survivre, les acteurs historiques rachètent des sociétés nées dans le cloud et l’Internet. En juin 2013, IBM a acquis l’hébergeur SoftLayer et ses 13 centres de données pour 2 milliards de dollars. Depuis 2011, l’allemand SAP a racheté des éditeurs spécialisés dans le SAAS, SuccessFactors (RH), Ariba (achats), Fieldglass (RH), Concur (frais de déplacements) pour un total de près de 17 milliards de dollars. HPE est en négociation pour le rachat de SimpliVity, un acteur de l’hyperconvergence, une technologie-clé pour les datacenters, pour près de 4 milliards de dollars. Oracle vient de boucler l’acquisition de NetSuite (logiciels de gestion dans le cloud) pour 9,3 milliards de dollars.

    Toutes ces acquisitions vont doter les acheteurs des compétences qui leur faisaient défaut, mais il faudra des années avant que leur apport ne soit visible dans le chiffre d’affaires. « Notre avantage est que nous savons que nous sommes mortels et que la transformation est nécessaire », affirme sereinement ­Nicolas Sekkaki, le président d’IBM France. IBM mise désormais sur le cloud et l’intelligence artificielle (programme Watson), qui devraient représenter la moitié de son ­chiffre d’affaires d’ici à cinq ans.

    « Il y a vingt ans, IBM était numéro un, et HP numéro dix. Aujourd’hui, les 8 autres du top 10 ont disparu ou ont été rachetés », précise Gérald Karsenti, le président de HPE France. « Tous les acteurs peuvent disparaître ­demain. Le secteur bouge, se réinvente en permanence. Le tout est de ne pas se laisser distancer. » Alors, ils tentent de retrouver plus de souplesse et de créativité en collaborant avec des start-up et en multipliant les projets d’innovation ouverte. Mais, s’ils espèrent tous avoir trouvé la martingale qui leur assurera des lendemains radieux, aucun ne peut affirmer que sa stratégie est la bonne.


  • Données personnelles : l’Europe préoccupée par WhatsApp et Yahoo !
    http://www.rtbf.be/info/medias/detail_donnees-personnelles-l-europe-preoccupee-par-whatsapp-et-yahoo?id=944264

    Le groupement de ces autorités des différents Etats membres de l’UE, dit G29, a adressé deux courriers à la filiale de Facebook et au géant américain de l’internet, a-t-il indiqué vendredi dans un communiqué. Le G29 exige de #WhatsApp « d’arrêter le partage des #données de ses utilisateurs jusqu’à ce que les garanties juridiques appropriées puissent être apportées ».

    Cette demande fait suite à la mise à jour des conditions d’utilisation de WhatsApp et de la politique de confidentialité de l’application de messagerie en août dernier. Le changement lui permet de partager les données avec sa maison mère pour un meilleur #ciblage de la #publicité. Le partage d’information est désormais réalisé « pour des finalités qui n’étaient pas inclues dans les conditions d’utilisation et la politique de confidentialité au moment où les actuels utilisateurs ont souscrit au service WhatsApp », note le G29, qui s’inquiète en conséquence de « la validité du consentement de l’utilisateur ».


  • Shadow Regulations
    https://www.eff.org/issues/shadow-regulation

    Shadow Regulations are voluntary agreements between companies (sometimes described as codes, principles, standards, or guidelines) to regulate your use of the Internet, often without your knowledge.

    Shadow Regulation has become increasingly popular after the monumental failure of restrictive Internet laws such as ACTA, SOPA and PIPA. This is because Shadow Regulation can involve restrictions that are as effective as any law, but without the need for approval by a court or parliament. Indeed, sometimes Shadow Regulation is even initiated by government officials, who offer companies the Hobson’s choice of coming up with a “voluntary” solution, or submitting to government regulation.

    How Big Pharma’s Shadow Regulation Censors the Internet
    https://www.eff.org/deeplinks/2016/09/how-big-pharmas-shadow-regulation-censors-internet

    This particular Shadow Regulation network contains a confusing web of similar-sounding organizations with overlapping memberships, such as the Alliance for Safe Online Pharmacies (ASOP) and the Center for Safe Internet Pharmacies (CSIP). In simple terms the former is comprised mostly of the pharmaceutical industry, whereas the latter pulls in its partners such as Internet platforms (Facebook, Google, Microsoft and Yahoo!), payment processors (PayPal, Mastercard, and American Express), delivery providers (UPS), and domain name companies (GoDaddy and Rightside). A third key player is LegitScript, which was instrumental in the formation of both ASOP and CSIP, and carries out most of the operational level arrangements that are agreed at a level of principle by those organizations. Internet users are not represented at board level in either ASOP, CSIP, or LegitScript.

    A hallmark of Shadow Regulation is that government is also often quietly involved behind the scenes, and so it is here. The formation of the CSIP was announced at a White House-hosted industry event [PDF] on October 14, 2010, following months of talks between the administration and the CSIP’s founding industry members. Similarly, LegitScript is led by the former Associate Deputy Director Office of National Drug Control Policy, and subsists on lucrative contracts from government as well as from private industry. With this framework in place, the “voluntary” adoption by Internet intermediaries of measures that primarily benefit the pharmaceutical industry suddenly becomes very easily explicable.

    #Etats-Unis #démocratie #farce #big_pharma


  • 500 millions de comptes d’utilisateurs de Yahoo ! ont été piratés

    http://www.lemonde.fr/pixels/article/2016/09/22/500-millions-de-comptes-d-utilisateurs-de-yahoo-ont-ete-pirates_5002118_4408

    Le groupe Internet Yahoo ! a annoncé, jeudi 22 septembre, que 500 millions de comptes de ses utilisateurs avaient été piratés à la « fin de 2014 » par une entité probablement liée à un Etat. Les hackeurs ont volé des informations personnelles comme des dates de naissance, des noms, des adresses électroniques, des numéros de téléphone ou des mots de passe, a fait savoir le groupe dans un communiqué.

    L’existence d’un piratage massif de Yahoo ! était soupçonnée depuis cet été. Au début d’août, le site spécialisé Motherboard avait dit qu’un pirate informatique se faisant appeler Peace vendait des données concernant 200 millions d’utilisateurs de Yahoo !, notamment les noms d’utilisateurs, des dates de naissance, des adresses électroniques de secours et des mots de passe cryptés, le tout pour trois bitcoins (environ 1 600 euros).


  • 7月10日のツイート
    http://twilog.org/ChikuwaQ/date-160710

    The latest Papier ! paper.li/ChikuwaQ/13277… Thanks to @bahiaflaneur @BKamel @longsight9a #dallas #art posted at 09:14:23

    Top story : 石田純一「数日で何百万、何千万」出馬表明で違約金 (日刊スポーツ) - Yahoo !ニュース headlines.yahoo.co.jp/hl ?a=20160709-…, see more tweetedtimes.com/ChikuwaQ ?s=tnp posted at 08:59:37

    RT @UweSteiner : The Grandmaster - sur ARTE www.arte.tv/guide/fr/06284… #ARTEcinema via @ARTEfr posted at 08:59:00

    「世界征服、世界征服、世界征服…zzz」 twitter.com/neko_tube1/sta… posted at 08:50:54

    Top story : Six More Women Allege Ailes Sexual Harassment — NYMag nymag.com/daily/intellig…, see more tweetedtimes.com/ChikuwaQ ?s=tnp posted at 05:53:13

    Top story : Sydney H. Schanberg Is Dead at 82 ; Former Times Correspondent Chroni… www.nytimes.com/2016/07/10/bus…, see more tweetedtimes.com/ChikuwaQ ?s=tnp posted at (...)


  • Pourquoi Donald Trump peut gagner les élections américaines, par Christopher Caldwell
    http://abonnes.lemonde.fr/idees/article/2016/05/22/pourquoi-donald-trump-peut-gagner-les-elections-americaines-par-chri

    éclairage intéressant (l’article semble avoir été écrit pour un public européen et plus particulièrement français, cf mes italiques

    La rhétorique politique américaine s’est élaborée depuis plusieurs décennies autour d’une société qui est morte avec la guerre froide. Le Parti démocrate représente les cercles dominants de la nouvelle économie capitaliste. Il ne reste rien du parti de la classe ouvrière tel qu’il était il y a une génération, même si le succès du sénateur du Vermont Bernie Sanders dans la primaire démocrate est la preuve que les électeurs souhaitent un tel parti. Les professeurs d’université votent démocrate à une écrasante majorité. Les employés de Google, Apple, Yahoo !, Netflix, LinkedIn et Twitter, qui ont contribué à un parti, ont versé plus de 90 % de leurs dons à Obama lors de la dernière élection présidentielle.

    Les démocrates ont cherché à minorer leur identité élitaire en insistant sur leur défense des droits de toutes les minorités, et pas seulement des milliardaires. Mais l’enthousiasme à l’égard de causes significatives de l’ère Obama telles que le mariage gay, les droits des minorités et l’augmentation du nombre de femmes dans les conseils d’administration s’est limité à ceux qui forment ce que l’on appelle le « 1 % », et qui ont financé ces campagnes. En gros, les démocrates sont le parti de ceux pour qui les choses se sont améliorées au cours de la dernière génération : milliardaires, Noirs, homosexuels, immigrés et femmes occupant de hautes fonctions. Malgré toutes les contradictions, il y a là un intérêt commun, une base pour un parti politique fonctionnel.

    Les républicains, en revanche, sont le parti de tous les autres – ceux que la dernière génération de la mondialisation a laissés sur le côté. Ils forment une majorité naturelle. Sociologiquement, le Parti républicain ressemble au Front national, mais les milliardaires qui le financent (dont beaucoup sont également des donateurs du Parti démocrate) l’ont empêché de prendre en compte les difficultés dont souffrent la plupart de ses électeurs. Jusqu’à cette année, les républicains basaient leur programme sur les réductions d’impôt en faveur des riches, épargnant au président Obama la nécessité d’y procéder. Dans la demi-douzaine d’élections précédentes, le Parti républicain n’a pas cherché à représenter ses électeurs, mais à détourner leur attention et à les neutraliser. Il fallait un outsider comme Trump pour dénoncer ce fait. Il en a été récompensé en obtenant la majorité dans les primaires.
    [...Conclusion...]
    Face à l’ascension de Trump, observateurs et experts, en France comme ailleurs, ont demandé aux Américains de se souvenir que, lorsqu’ils élisent un président, ils le font aussi pour le monde entier. La remarque n’est pas fausse, mais elle repose sur une logique mortelle, une contradiction au cœur du système mondial. Depuis la chute du mur de Berlin, les Etats-Unis sont la fondation de ce système. Ils tirent leur légitimité de leur Constitution et de leurs valeurs démocratiques. Mais un système impérial doit être stable – or, aucune vraie démocratie ne l’est jamais. Comment une institution pourrait-elle rester stable en offrant de vrais choix ? Depuis plusieurs décennies, les Etats-Unis tentent de masquer le problème en proposant de faux choix. Le pays a fini par présenter au monde un visage que les élites mondiales trouvent attractif, mais que ses propres citoyens ont de plus en plus de mal à reconnaître. Trump en est la conséquence.


  • Facebook fermera en 2024.
    http://affordance.typepad.com//mon_weblog/2016/04/facebook-fermera-en-2024.html

    Yahoo ! avait « choisi » de devenir un portail pour compenser sa perte de vitesse sur le marché du Search autant que pour agréger une brassée de services tiers lui permettant d’occuper le terrain sur l’ensemble des usages émergents à l’époque. Si Facebook choisit délibérément de devenir un portail c’est à la fois pour des raisons (qui lui semblent) stratégiques, mais également et peut-être surtout pour compenser une perte d’intérêt dans les usages, un désaveu, une déception au regard de son positionnement historique, une perte de sens de sa promesse initiale : Facebook est devenu « de plus en plus impersonnel », « on y partage de moins en moins sa vie privée ». Et ça commence à poser sérieusement problème ...

    #facebook #réseaux_sociaux #internet


  • Yahoo Changes Employee-Severance Plan Ahead of Possible Sale - Bloomberg
    http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-04-14/yahoo-changes-employee-severance-plan-ahead-of-possible-sale
    Yahoo prépare sa fin - encore un plan pour priver les employés de primes et dédommagements.
    N’oubliez pas de créer des copies de sauvegarde de vos donnés chez Flickr et leurs autres services. Vous vous rappellez peut-être de la fin de Geocities .

    Yahoo! Inc. is altering the way a change of ownership would affect employee severance plans, another signal the Web portal may be preparing to divest all or part of its operations as it awaits first-round bids on April 18.

    The company modified the definition of a change of control as it relates to employee severance plans. Now a change in control would be triggered by a sale of “all or substantially all of the company’s operating business,” Yahoo said in a regulatory filing. Under the old plans, the severance kicked in with a change affecting ownership of the entire company — something that could be more difficult with so much of Yahoo’s value tied to its multibillion-dollar stakes in Asian companies.

    Yahoo — grappling with rising competition and investor scrutiny — has set a deadline for Monday for the first round of bids for its Web operations, according to a person familiar with the matter. The company said in February it would consider strategic options, and has drawn interest from potential buyers including Verizon Communications Inc.

    #USA #capitalisme #internet

    • Ils disent qu’il leur faut ...

      Des gens capables de bosser sur la chaine de delivery (au moins SMTP) : DNSSEC, DANE, DKIM, TLS et autres acronymes dont la configuration doit être automatisable le plus possible, choix des méthodes d’antispam…

      Volià des raisons pourquoi il devient de plus en plus difficile de faire tourner son propre serveur. Avec ces détails de plus en plus complexes on a besoin de plus en plus de temps pour suivre si on veut rester compatible avec tous les grands fournisseur d’émail comme 1&1, Yahoo, Microsoft, gmx.net, Google etc.

      Pout te donner un exemple voici la dernière de chez Mountainview : Si tu veux qu’ils communiquent avec toi il faut forcer IPv4 sinon t’es bloqué parce qu’ils ne communiquent pas comment il faut configurer ton serveur IPv6 pour leur interface.

      Quelques liens

      Blog Stéphane Bortzmeyer : Rendre l’auto-hébergement facile et sans douleur
      http://www.bortzmeyer.org/presence-en-ligne.html

      Auto-hébergement : pas toujours évident... - LinuxFr.org
      http://linuxfr.org/users/richarddern/journaux/auto-hebergement-pas-toujours-evident

      Loi Lemaire : le droit à l’auto-hébergement gagne en précision - Next INpact
      http://www.nextinpact.com/news/97292-loi-lemaire-droit-a-l-auto-hebergement-gagne-en-precision.htm

      Aucun des articles n’envisage des solutions pour le problème de la complexité grandissante des systèmes. Dommage.

      Je me demande toujours quelles sotutions inventent les producteurs de boîtes à tout faire que tu peux installer chez toi. J’ai l’impression qu’ils n’avancent pas à un rythme effréné.

      #autogestion #email #auto-hébergement


  • Le Daily Mail pourrait s’offrir Yahoo !
    http://www.comptoir-hardware.com/actus/business/31286-le-daily-mail-pourrait-soffrir-yahoo.html

    Yahoo ! est un nom plus que connu sur le web, mais comme ce bon vieux Lycos, il pourrait changer de main suite à problèmes financiers. La firme n’est pas au mieux de sa forme et la nouvelle restructuration de février (15% d’effectif en moins) ne semble pas avoir eu suffisamment d’effet pour la sortir de la panade... [Tout lire]

    #Business_&_internet


  • How My Ecstasy Trip Turned Into a Rare Anxiety Disorder - Facts So Romantic
    http://nautil.us/blog/how-my-ecstasy-trip-turned-into-a-rare-anxiety-disorder

    When I was at the Firefly Music Festival in Delaware, in the summer of 2014, I took a 200 mg pill of ecstasy—Red Riddler—something I had done before. After the sets were over, the colors of the overhead lamps seemed more saturated against the sky. Each bulb’s top-right quadrant had a massive, prismatic aura, like it came off a rainbow.Dimas Ardian/Getty Images A week after the concert, when my trip should’ve already been over, I was still seeing things. When I took my contacts out, the lights blurred into vast orbs, and hung in front of my eyes like Christmas lights. Researching, I came across some questionable Yahoo! Answers forums, and read for the first time about HPPD—Hallucinogen Persisting Perception Disorder, which is exactly what it sounds like. The condition is often disturbing, (...)