• À Guerlesquin, un couple d’éleveurs-fromagers face à une fermeture d’un mois jugée sévère
    https://splann.org/ferme-trofalher-guerlesquin-fermeture

    Élevage caprin et bovin certifié biologique, la ferme de #trofalher, à Guerlesquin (29), a vu son activité stoppée durant un mois à la suite d’un contrôle inhabituel et ressenti comme brutal. Une situation qui illustre la difficulté des petits producteurs à composer avec la rigueur de normes pensées pour l’agro-industrie. L’article À Guerlesquin, un couple d’éleveurs-fromagers face à une fermeture d’un mois jugée sévère est apparu en premier sur Splann ! | Premier média d’enquête indépendant en Bretagne.

    #Industrie_agroalimentaire #agriculture #agriculture_bio #agriculture_paysanne #chèvres #contrôles #élevage #finistère #fromage

  • In nome del business: la metamorfosi della violenza da parte della criminalità organizzata
    https://irpimedia.irpi.eu/mafieglocal-metamorfosi-violenza-criminalita-organizzata

    Oggi in Italia la violenza mafiosa è silenziosa: viene utilizzata come strumento per regolare il commercio al dettaglio e le faide interne ai clan. In Europa, invece, cresce e si sposta anche verso i centri più piccoli L’articolo In nome del business: la metamorfosi della violenza da parte della criminalità organizzata proviene da IrpiMedia.

    #Mafie_e_Criminalità #'Ndrangheta #Calabria #Camorra #Campania #Cosa_Nostra #Mafieglocal #Puglia #Sicilia

    • Governance and trade: Mafias’ multifunctional violence in Italian drug markets

      Systemic violence is a structural feature of drug economies and a key spillover of prohibitionist drug policies. Despite its centrality, the concept is often applied in ways that obscure its distinct purposes, market levels, and organizational contexts. To address this gap, the study examines violence at the intersection of mafia activity and drug markets, focusing on its distribution across market levels (retail, national wholesale, transnational), organizational functions (governance and trade), and rivalry configurations (inter-, intra-, and extra-clan). It draws on a press-based dataset of mafia-related homicides in Italy (2014–2024) to code and analyze these dynamics. Results show that more than half of all mafia homicides are drug-related, mainly tied to governance activities and concentrated at the retail level of the market. This pattern marks a qualitative shift in mafia violence: increasingly selective, embedded in market dynamics, confined to criminal circuits. Statistical analyses reveal significant associations between activity type, market level, and rivalry configuration, indicating that coercion concentrates where regulatory control and market participation intersect. This pattern underscores the multifunctional nature of Italian mafias, which govern markets from within while actively engaging in trade. By grounding this overlap empirically, the study advances theoretical debates on organized crime’s role in shaping illicit economies. It also offers a replicable framework for analyzing drug-related violence in the absence of official statistics.

      https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0955395926000356

  • ePA mit neuer Funktion : Berliner Patienten sehen Vorteile, die meisten nutzen die Akte aber nicht
    https://www.berliner-zeitung.de/article/epa-mit-neuer-funktion-berliner-patienten-sehen-vorteile-die-meiste

    La gestion numérique des patients est actuellement complétée par ume nouvelle fonction pratique. On maintient en place le système qui met les données des patienta à disposition des vendeurs de données et on essaye de le rendre assez attractif pour enfin obtenir les données complètes de tout le monde.

    Le problème de base n"est même pas identifié : avec l’ePA les patients ne sont plus que la source du pouviir et des revenus des médecins. En fournissant leurs données à l’exploitation commerciale et scientifique la transformation totale et totalitaire des patients en marchandise avance d’un grand pas pendant que les responsables font progresser leur domination de la population.

    14.7.2026 von Christian Schwager - AOK-Umfrage zum Medikationsplan: 91 Prozent der gesetzlich Versicherten halten ihn für sinnvoll. Doch die ePatientenakte spielt in Praxen kaum eine Rolle. Das sind die Gründe.

    Foto
    Ein Hausarzt bespricht mit einer Patientin den Inhalt ihrer ePA. Die Mehrheit der Berliner verfügt über eine digitale Akte. © Daniel Karmann/dpa

    Deutschland und die elektronische Patientenakte (ePA): Noch scheinen gesetzlich Krankenversicherte und niedergelassene Ärzte ein gespaltenes Verhältnis dazu zu haben. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse AOK. Einerseits begrüßt die Mehrheit hierzulande bestimmte Funktionen der ePA. Andererseits befasst sich eine Minderheit mit dem Thema.

    Zwei Daten stehen für diesen Zwiespalt: Am 15. Juli beginnt die Pilotphase für einen digital gestützten Medikationsplan. Er soll helfen, unerwünschte Wechselwirkungen zu vermeiden. In Berlin sind 91 Prozent der Ansicht, dass ein solcher Plan dafür das richtige Mittel ist. 87 Prozent erwarten mehr Überblick über die Medikation bei ihren Ärzten. Die große Mehrheit der Pflegenden Angehörigen erkennt ebenfalls Vorteile.

    Mehr als ein Drittel nimmt drei oder mehr Medikamente

    Insgesamt 36 Prozent der Befragten gaben an, regelmäßig drei oder mehr ärztlich verordnete Medikamente einzunehmen. Die Patientengruppe hat bereits heute Anspruch auf einen Medikationsplan in Papierform. Von den Betroffenen in Berlin verfügen 56 Prozent über einen solchen Plan erhalten, 44 Prozent nach eigenen Angaben bisher noch nicht.

    „Besonders Menschen mit mehreren Erkrankungen oder einer komplexen Arzneimitteltherapie können vom elektronischen Medikationsplan profitieren, wenn er konsequent genutzt und aktuell gehalten wird“, sagt Daniela Teichert, Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost. „Für den Erfolg kommt es auf eine stabile technische Umsetzung ebenso an wie auf eine verständliche Kommunikation. Versicherte müssen erkennen können, welchen konkreten Nutzen der Medikationsplan für ihren Alltag hat.“

    Das zweite Datum war der Oktober 2025. Seitdem sind Ärzte verpflichtet, eine ePA zu befüllen. Sie existiert für jeden gesetzlich Versicherten, sofern er nicht widersprochen hat. In Berlin verfügen laut Umfrage 89 Prozent über eine ePA.
    Blockierte Republik: Streit um das Sparpaket – so wird Merz das Gesundheitssystem nicht retten
    Krankenkassen-Krise
    Blockierte Republik: Streit um das Sparpaket – so wird Merz das Gesundheitssystem nicht retten
    Ewig warten auf einen Therapieplatz: Wie das neue GKV-Sparpaket Berliner Kinder trifft

    Spargesetz

    Darin werden schon jetzt Medikationslisten geführt. Der Medikationsplan umfasst zusätzlich Angaben zur Einnahme von Arznei, etwa zur Dosierung. In den Plan können zudem Präparate aufgenommen werden, die nicht rezeptpflichtig sind.

    Die wenigsten Inhaber einer ePA tauschen sich darüber mit ihren Ärzten aus. Von denjenigen, die in diesem Jahr eine Praxis aufsuchten, gaben 80 Prozent an, die ePA sei in ihrer Praxis kein Thema gewesen. Nur rund jeder Achte wurde vom Personal der Praxis auf darauf angesprochen, gut jeder Zehnte ergriff selbst die Initiative. Lediglich 47 Prozent fühlen sich sehr gut oder eher gut über die elektronische Patientenakte informiert, 52 Prozent weniger oder gar nicht gut.

    Befragt wurden zwischen dem 13. und 27. April dieses Jahres 501 gesetzlich Krankenversicherte ab 18 Jahren in Berlin, kombiniert telefonisch und online. Die Ergebnisse decken sich tendenziell mit bundesweiten Untersuchungen aus der jüngeren Vergangenheit. So ergab eine repräsentative Befragung im Auftrag der Verbraucherzentrale Bundesverband zum Jahresbeginn, dass 94 Prozent die ePA kennen, davon jedoch 71 Prozent ihre Akte nicht aktiv verwalten.
    Medikationsplan: Berliner Praxen fehlt nötige Software

    Die Bundesbeauftragte für die Datensicherheit und Informationsfreiheit wiederum stellte im vergangenen Herbst eine Erhebung zum Nutzungsverhalten vor. Demnach sahen 42 Prozent keinen Sinn darin, ihre Akte zu nutzen. Begründung: Sie seien gesund oder zu selten krank. 26 Prozent teilten mit, sie seien noch nicht dazu gekommen, die ePA zu aktivieren. Und elf Prozent fanden die Handhabung zu kompliziert. Neun Prozent fühlten sich unzureichend informiert.

    Der Medikationsplan wird zunächst in Modellregionen erprobt. Bis alle Berliner Arztpraxen über die notwendige Software verfügen, wird es bis zum Herbst dauern.

    #Allemagne #assurance_maladie #numérisation #surveillance #contrôle #vie_privée #iatrocratie

  • Italie : deux militants pro-palestiniens se suicident après avoir été persécutés par la justice de Meloni
    https://contre-attaque.net/2026/07/03/italie-deux-militants-pro-palestiniens-se-suicident-apres-avoir-ete-

    Le journal italien Corriere della Serra et le collectif anti-répression Secours rouge ont annoncé la terrible nouvelle sur leurs sites à la fin du mois dernier. Deux jeunes militants, fervents défenseurs de la cause palestinienne, ont mis fin à leurs jours au mois de juin en Italie. Ces suicides sont liés aux persécutions judiciaires organisées contre le mouvement pro-palestinien par les services de Meloni, en particulier dans le Nord de la péninsule.

    Un premier militant connu sous l’initiale « F. », sous contrôle judiciaire strict, s’est donné la mort après avoir vu la prolongation de son interdiction de paraître à #Turin alors que celui-ci y construisait sa vie, y avait ses attaches et y étudiait. Cette décision de justice a été pour ce militant de 26 ans insupportable, puisqu’elle signifie, au-delà de la mesure d’isolement, une mise à mort sociale des individus qui en sont victimes. Avant son passage à l’acte, F. s’était fendu d’un message dénonçant cette interdiction. L’avocat du défunt estime que « le mot qu’il a laissé avant de se jeter d’une falaise montre que la décision de justice, qu’il considérait comme profondément injuste, l’a énormément marqué ». Il était poursuivi pour sa participation à une manifestation de soutien à la Palestine à l’automne 2025 et était interdit d’aller à Turin depuis février 2026. Ses camarades lui rendent hommage en le qualifiant de « #partisan-d’aujourd’hui ».

    Selon le Secours rouge, un second militant surnommé Chichi, 20 ans, s’est lui aussi donné la mort, alors qu’il était également concerné par la même vague répressive que F. Comble de l’innommable, les autorités italiennes ont empêché ses camarades de participer aux obsèques dans la commune de Settimo Torinese, en lisière de Turin, prétextant qu’ils n’avaient pas de lien de parenté direct avec la victime. Cette #répression-post-mortem démontre, une fois encore, que ce harcèlement vise à isoler les activistes, à détruire leurs liens.

    Pour le Secours rouge, la ville de Turin est devenue le laboratoire d’une répression féroce contre le mouvement social dans l’Italie néofasciste de Meloni. Cette grande ville du nord, jadis capitale de l’industrie automobile, a longtemps été un bastion des luttes ouvrières et de l’autonomie, disposant de puissants centres sociaux et de collectifs révolutionnaires solides. C’est pour cela que Turin est actuellement particulièrement visée par le pouvoir. On pense aux attaques policières contre le centre Askatasuna, un lieu de rencontre et d’organisation expulsé en décembre dernier après 30 années d’existence, ou contre le mouvement de solidarité avec la Palestine.

    L’État italien, comme l’État français, utilise les mesures du #contrôle-judiciaire pour briser psychologiquement et socialement celles et ceux qui s’opposent aux injustices. En l’occurrence, les personnes qui luttent concrètement contre le génocide et la colonisation en #Palestine. Il s’agit pour les autorités de faire taire un mouvement de solidarité internationale particulièrement puissant contre le régime sioniste en Italie, avec des blocages de matériel militaire à destination d’Israël par les dockers de Gènes et des manifestations massives et offensives pour la Palestine. F. et Chichi en sont les victimes.

    Ce #harcèlement s’observe aussi en France, avec les perquisitions et mesures anti-terroristes contre les soutiens de la Palestine et les écologistes, ou en Angleterre par les incarcérations particulièrement dures des membres du collectif Palestine Action. La surveillance constante, les procès à rallonge, les campagnes de diffamations et d’intimidations, les mesures contraignantes visent à briser la confiance au sein des groupes militants et à décourager celles et ceux qui résistent. Cette fois, par la répression qui a poussé les deux militants à l’irréparable, l’État Italien a tué.

    https://secoursrouge.org/italie-deux-militants-pro-palestiniens-reprimes-se-suicident

    À Turin, les suicides de deux jeunes militants engagés dans les mobilisations de soutien à la Palestine ont suscité une vive émotion et relancé les critiques contre la politique de criminalisation du mouvement de solidarité avec le peuple palestinien. Le premier, appelé « F. », poursuivi pour sa participation à des manifestations organisées à l’automne 2025, faisait l’objet depuis février 2026 d’une interdiction de résidence à Turin, la ville où il vivait, étudiait et entretenait l’essentiel de ses liens sociaux. Quelques jours après avoir appris le maintien de cette mesure, il s’est suicidé. Dans un message laissé avant sa mort, il évoquait notamment le sentiment d’injustice provoqué par la décision judiciaire.

    Début juin, un second militant, « C. » (surnommé « Chimi » par ses proches), également poursuivi dans le cadre des mobilisations pro-palestiniennes à Turin, a lui aussi mis fin à ses jours. Plusieurs de ses camarades, visés dans la même procédure et soumis à une obligation de résidence assortie de restrictions de déplacement, avaient demandé l’autorisation exceptionnelle d’assister à ses funérailles à Settimo Torinese, commune voisine de Turin. Leur requête a été rejetée au motif qu’ils n’avaient pas de lien familial direct avec le défunt. Les deux affaires ont ravivé le débat sur le recours aux mesures de contrôle judiciaire contre les manifestants pro-palestiniens, dans une ville où les poursuites et restrictions imposées aux militants sont dénoncées comme particulièrement nombreuses par rapport à d’autres juridictions italiennes.

  • La fin de la #frontière ?

    Au 1er janvier 1993, la suppression effective des frontières doit commencer au sein de l’Union européenne. La région, frontalière de l’Italie, est directement concernée. Le reportage fait le point à Montgenèvre sur les conséquences de cette suppression et la façon dont les douanes, les services fiscaux et la police de l’air et des frontières vont s’y adapter.

    https://fresques.ina.fr/sudorama/fiche-media/00000000311/la-fin-de-la-frontiere.html
    #histoire #migrations #Montgenèvre #1993 #contrôles_frontaliers #Briançon #Hautes-Alpes #Briançonnais #France #frontières #barrage_volant #surprise #douanes #vidéo #Schengen #espace_Schengen #contrôles_surprise #PAF #frontière_sud-alpine #reportage

  • « Stop à la traque aux pauvres dans le Finistère » : devant le tribunal de Brest, 230 personnes manifestent en soutien aux allocataires du RSA | Le Télégramme
    https://www.letelegramme.fr/finistere/brest-29200/stop-a-la-traque-aux-pauvres-dans-le-finistere-devant-le-tribunal-de-br

    Des allocataires du #RSA ont porté plainte contre le Département du #Finistère pour #harcèlement. L’audience au tribunal a lieu ce lundi. Une manifestation s’est tenue juste avant.

    https://media.letelegramme.fr/api/v1/images/view/6a30067bcf841ad37c0cdda1/web_golden_xxl/6a30067bcf841ad37c0cdda1.1
    Plus de 200 personnes ont répondu, ce lundi devant le tribunal de Brest, à l’appel à manifester contre la politique RSA du Département du Finistère. (Photo David Cormier/Le Télégramme)

    « Stop à la traque aux pauvres dans le Finistère. » Environ 230 personnes se sont rassemblées ce lundi 15 juin 2026, vers midi, devant le tribunal judiciaire de Brest. Elles répondaient à l’appel à manifester contre la politique du département du Finistère concernant les allocataires du revenu de solidarité active (RSA). Elles estiment que le Département harcèle des allocataires afin qu’ils finissent par renoncer à leurs droits.

    #guerre_aux_pauvres et #paywall

    • « Ce n’est pas à la collectivité de subvenir aux besoins de votre enfant » : au tribunal de Brest, le procès du RSA
      https://www.mediapart.fr/journal/france/160626/ce-n-est-pas-la-collectivite-de-subvenir-aux-besoins-de-votre-enfant-au-tr

      Six #allocataires du #RSA attaquaient en justice le président du département du Finistère pour harcèlement moral institutionnel en raison des #contrôles_intensifs auxquels ils sont soumis. Lundi, le procès s’est transformé en bataille de réquisitoires pour ou contre le revenu de solidarité active et ses conditions d’attribution.

      Brest (Finistère).– « En quoi estimez-vous être harcelé ? » La question formulée par le président du tribunal, Christophe Subts, avec une bonhomie presque naïve revient comme un leitmotiv. Elle revêt une importance cruciale pour les six plaignant·es et va constituer le fil rouge de l’audience qui s’est tenue le 15 juin au tribunal judiciaire de Brest jusque très tard dans la soirée.

      Ces six allocataires du RSA (revenu de solidarité active), ainsi que la CGT et la Confédération paysanne, ont formé une citation directe, une procédure accélérée à l’égard de Maël de Calan, président (divers droite) du conseil départemental, et de son ancien directeur des services chargé de l’emploi, de l’insertion et du logement, Romain Chantelot. Ils s’érigent contre les contrôles « humiliants » diligentés par le département pour les bénéficiaires du RSA dans le Finistère, qui constituent selon eux un « harcèlement moral institutionnel » de la part des deux pilotes de la politique du département en matière sociale.

      Les réponses des allocataires sont livrées la gorge serrée, la voix tremblante et les yeux embués. Tous et toutes racontent la paralysie face à la surenchère administrative de la cellule de contrôle du département. L’impression de ne jamais pouvoir répondre aux demandes, ni même de se faire entendre par leurs interlocuteurs, ces agent·es toujours anonymes, regrettent-ils.

      Procédure inédite

      L’enjeu est de taille, et inédit. C’est en effet la première fois qu’une telle procédure vise deux personnes et non pas des institutions, comme c’est le cas lorsqu’une contestation est portée au tribunal administratif. L’avocat des plaignant·es entend s’inscrire dans le prolongement de l’arrêt « France Télécom ». En janvier 2025, la Cour de cassation a consacré dans le droit le #harcèlement_moral_institutionnel en condamnant définitivement l’ancien patron de France Télécom, Didier Lombard, et son ex-numéro deux, Louis-Pierre Wenès, dans l’affaire de la vague de suicides survenue dans les années 2000 chez l’opérateur.
      De par son caractère original, la tentation de faire un procès symbolique était forte. Avant l’audience, près d’une centaine de manifestant·es se sont rassemblé·es devant le tribunal en soutien. Sur le carré d’herbe attenant, ils et elles ont dressé des barnums et installé un barbecue d’où émanaient des effluves de merguez.

      À la barre, Maël de Calan est apparu particulièrement confiant ; les remarques du président, souvent sceptique à l’endroit des plaignant·es, le confortant dans ce sens. Vêtu d’un costume bleu marine, il a pénétré dans l’enceinte du palais de justice en faisant des « V » de la victoire alors que surgissaient des huées de la part des manifestant·es.

      Franck Carpentier, avocat des plaignant·es, a insisté sur le caractère systémique de ces contrôles mis en œuvre par une cellule dédiée au sein du département. Cellule qui a visiblement rempli son office puisque, entre 2023 et 2025, le nombre d’allocataires du RSA dans le Finistère est passé de 18 000 à 13 500, soit une baisse de 25 % contre − 3,4 % au niveau national.

      « L’ordre de grandeur interpelle. Les contrôles sont massifs et exclusifs », estime l’avocat, qui dénonce une « mécanique qui se met en place ». Et de rappeler que le département « doit accompagner » les allocataires du revenu de solidarité et, « le cas échéant », les sanctionner en cas de défaut de mobilisation ; mais « ne doit pas contrôler par le menu les comptes bancaires ».

      Contrôles acharnés

      L’illustration concrète de ces propos est venue de Vianney Begos, demandeur d’emploi de 30 ans. Comme pour chacun·e des plaignant·es, il a dû prouver qu’il ne dissimulait pas de revenus complémentaires, ce que le département affirme. Ainsi, il raconte comment la cellule de contrôle s’est échinée à lui réclamer des documents inexistants, « comme des relevés bancaires sur une année pour une banque dont je n’ai été client que six mois ». Faute de pouvoir les fournir, il a été radié plusieurs mois.

      L’homme a tenté de monter une entreprise de dépannage informatique. Mais elle a périclité, car son handicap l’empêche d’occuper « un travail classique ». Son handicap n’étant pas reconnu comme tel, il ne peut toutefois pas toucher l’allocation aux adultes handicapés. Il a souffert de dépression et a été contraint de retourner vivre chez ses parents, qu’il a aidés dans leur ferme.

      « Mais ne croyez-vous pas qu’il est normal d’être contrôlé si vous touchez le RSA en ayant une entreprise ? », interroge le président. Le plaignant, facilement déstabilisé, réplique que les contrôles ont surtout consisté à vérifier la provenance de « sommes modiques », des virements de ses proches de « 35 ou 80 euros » pour son anniversaire. Et à devoir les justifier par des attestations manuscrites, accompagnées des pièces d’identité des donateurs « alors qu’il y a leur nom » sur les relevés. Rien qui semble choquer le président.

      De fait, l’audience dérive de manière insidieuse sur la légitimité ou non des plaignant·es à percevoir le RSA. Pierre Dauly témoigne à son tour de son parcours. Charpentier (« beau métier », commente [jaloux ?] le président ), il ne peut pas occuper un emploi à temps plein depuis une chute de 7 mètres sur un chantier au début de sa carrière, il y a plus de quinze ans. L’homme anime des ateliers de menuiserie. « Le BTP est un milieu dur, on y pousse à la tâche, explique-t-il. Là, j’ai trouvé une manière de travailler pour me préserver. » Il poursuit : « J’ai des raisons d’être au RSA, je ne suis pas Superman qui peut faire quarante heures par semaine. »

      Des explications qui ne convainquent guère l’avocate des prévenus, Me Stéphanie Zaks. « Vous êtes sur un des métiers les plus en tension du Finistère ! » Elle lui rappelle par ailleurs qu’il ne respecte pas les termes du contrat d’engagement qui contraint les bénéficiaires du RSA à chercher un emploi de manière active.

      Face au président, il exprime d’une voix forte et assurée son expérience face aux contrôleurs de la cellule dédiée. « Je suis tombé sur des gens serviables et d’autres agressifs, voire infects. Je suis désolé, mais certains m’ont jugé avec des valeurs morales sur mes choix de vie. » Et notamment sur le fait qu’il réside au #squat des Roches blanches, situé à Douarnenez.

      Les deux années de contrôle subies l’ont heurté au point que son médecin lui a prescrit des anxiolytiques et des antidépresseurs pour dompter ses crises d’angoisse récurrentes. « Est-ce un contrôle légitime ? », s’enquiert le président. « Je ne suis pas contre le contrôle mais la manière dont il est fait », répond Pierre Dauly. « C’est intrusif, comme peut l’être un contrôle fiscal », enchaîne le président, confirmant que les deux hommes ne parlent pas la même langue. « On n’est pas obligé de prendre les gens de haut ou d’être infantilisant. Vous ne l’avez pas vécu », rétorque le plaignant sans jamais se démonter.

      Pierre Dauly rapporte aussi que les contrôleurs, « qui se prennent pour des espions », n’hésitent pas à mener une enquête sur Internet pour trouver des éléments à charge contre les personnes dont ils gèrent le cas. « Je l’ai mal vécu, j’ai trouvé cela intrusif. » Le président rétorque : « Un trafiquant de stupéfiants, on regarde sur les réseaux s’il arbore des liasses de billets. » « C’est de l’acharnement », reprend le plaignant. Le juge persiste, faussement candide : « L’imagination des fraudeurs peut être impressionnante… »

      Deux visions de la société

      De quoi agacer l’avocat des plaignant·es. « Mes clients sont présentés comme des marginaux, qui font le choix de la paupérisation, qui vivent par l’assistanat, car ils font le choix d’entreprendre pour ne pas être sous le salariat », recadre Me Franck Carpentier.

      Car ce sont bien deux visions du monde qui se sont affrontées tout au long de l’audience qui s’est étirée de 15 heures à plus de 1 heure du matin. Celui dans lequel Maël de Calan et son numéro deux travaillent « douze à quatorze heures par jour », au service, notamment, des bénéficiaires du RSA, dixit leur avocate. Et cet autre monde où les parties civiles n’auraient pas fait les bons choix de vie. Si rien n’a été verbalisé clairement, il y a eu pléthore d’insinuations. Comme le fait que deux des plaignantes soient #diplômées du supérieur et ont choisi une voie jugée plus hasardeuse et moins rentable, celle de l’agriculture.

      Jeanne Degude, exploitante agricole – qui explique ne pas faire du RSA « un projet de vie » –, s’est vu reprocher par le président, puis par l’avocate des deux prévenus, de ne pas réclamer de pension alimentaire au père de son enfant dont elle est séparée. « Ce n’est pas à la collectivité de subvenir aux besoins de votre enfant », tranche le président. Des propos « humiliants », répond la plaignante.
      Cécile Weyer, agricultrice de 39 ans, a dû quant à elle se justifier à propos de sa séparation. L’avocate des prévenus lui a demandé si elle n’aurait pas déclaré sa rupture à tort alors que le nom de son ex figurerait encore sur sa boîte aux lettres. La jeune femme dément en bloc et explique alors que la présomption de conjugalité repose sur le fait qu’elle utilise encore leur compte joint sur lequel elle est à découvert, et qu’elle ne peut donc pas clore.
      Très marquée par la situation, elle confie avoir eu des « pensées suicidaires » face à ces contrôles. « J’ai eu envie d’en finir, je me sentais humiliée. J’ai 39 ans et je dois demander à ma sœur de m’acheter des protections hygiéniques parce que je ne peux pas le faire, détaille-t-elle, la gorge nouée. Je suis suivie par un psychiatre et sous traitement. Cela me tient en vie avec mon entourage… » Là encore, on lui demande pourquoi elle ne s’oriente pas vers un #emploi salarié.

      Le département dénonce un procès politique

      De son côté, Maël de Calan et sa défense n’ont cessé de mobiliser tout le champ lexical du mensonge, de la manipulation. Pour Me Stéphanie Zaks par exemple, ce procès relève du « coup de com’ politique ». Une manœuvre pour affaiblir la loi « pour le plein emploi » qui institue quinze heures de #travail hebdomadaire pour les allocataires du RSA.
      Avec beaucoup de solennité, le président du département assure aussi que ce procès vise à lui nuire sur le plan politique. « Cette citation n’est ni faite ni à faire. Elle a été bâclée dans le contexte des élections municipales pour faire polémique à temps », fait-il valoir. Maël de Calan ne retient pas ses coups et fustige nommément des plaignant·es qui ne sont pas pour lui des « allocataires lambda ».
      Il martèle que quatre plaignant·es seraient des militant·es « d’extrême gauche », un motif de décrédibilisation de leur démarche à ses yeux. Il en veut pour preuve le soutien de certain·es d’entre eux à des candidat·es LFI lors des élections. Il questionne aussi leur appartenance au syndicat agricole classé à gauche, la Confédération paysanne.
      Maël de Calan assure payer le fait d’avoir mis au jour « un système », à savoir la volonté de ces plaignant·es de rester travailleurs et travailleuses indépendantes pour éviter de se plier aux contraintes du salariat – seul horizon enviable selon lui, semble-t-il. Et son avocate n’a cessé d’expliquer que les plaignant·es n’ont pas déclaré d’importantes sommes d’aides familiales et qu’ils ont donc fraudé. Les prévenus évoquent aussi la trentaine de cas évoqués par la CGT en soutien à la plainte, qui, selon le département, cumuleraient « 240 000 euros non déclarés, et 40 000 euros de RSA à rembourser .

      Le tribunal s’est aussi transformé en longue tribune en faveur de la politique de solidarité, d’insertion et d’emploi. Au point que le président s’impatiente alors que les 22 heures approchent : « Il ne reste pas les merguez de la CGT ? Je commence à avoir faim. »

      Les huit témoins cités par les prévenus – dont certains travaillent pour le département – ont tous couvert de louanges la politique menée par Maël de Calan et ses résultats, dont lui-même se gargarise. L’élu se vante notamment d’avoir débloqué une enveloppe de 10 millions sur cinq ans pour sa politique d’insertion, détournant les débats de la question centrale, à savoir le caractère harcelant des contrôles.

      En fin de soirée, le procureur a indiqué s’en « remettre à la sagesse du président », comme la procédure en citation directe le lui permet. Maël de Calan a demandé que la CGT soit condamnée à 10 000 euros de dommages-intérêts pour procédure abusive. Dans la soirée, un communiqué des services de Maël de Calan a été envoyé à la presse pour donner sa vision des débats du jour. Son titre : « Le département démontre l’absence de tout harcèlement, la CGT rend des comptes »_. Le tribunal rendra sa décision le 7 septembre.

      Et la question se posera de faire appel, si on en croit ce cr.

      edit
      un extrait de Ration
      https://www.liberation.fr/economie/social/harcelement-moral-contre-proces-politique-au-tribunal-le-dialogue-de-sour

      l’avocate de la défense [des responsables départementaux] plonge dans les dossiers, en quête de failles et de mensonges. Elle leur fait aussi confirmer, quand elle en a trouvé un, leur engagement politique, associatif ou syndical.

      Face à Vianney Begos, elle détache ses mots pour dire qu’il a été trouvé des montants « très importants » sur son compte courant : 1 300 euros. Il répond : « C’est le peu de RSA que j’avais mis de côté et des sommes reçues de ma famille. »

      tête à claques veut « étendre la méthode finistérienne au plan national »


      Maël de Calan, président du conseil départemental du Finistère
      Procès du RSA dans le Finistère : « C’est du harcèlement, ça ? »
      https://www.letelegramme.fr/bretagne/proces-du-rsa-a-brest-cest-du-harcelement-ca-7064602.php

      #l'emploi_c'est_la_loi #travailleurs_indépendants #justice #notables_de_l'insertion #loi_pour_le_plein_emploi #plein_emploi

  • Répression « made in France » en Indonésie, notre second client
    https://www.obsarm.info/spip.php?article747

    Les grandes entreprises d’armement françaises, présentes à Eurosatory du 15 au 19 juin, ont engrangé des contrats colossaux avec l’Indonésie, notre second client en 2024. Pourtant, selon notre enquête publiée dans « Le Nouvel Obs » ce jeudi 11 juin, ces gros contrats dissimulent une contrepartie : la contribution française à la répression de la population. Les flash-ball de l’entreprise stéphanoise Verney Carron et des blindés co-conçus avec Arquus sont utilisés par la police indonésienne (…) #Transferts_d'armements

    / #Contrôle_des_exportations, Transferts / exportations, #Guerres_civiles, #La_une

    #Transferts_/_exportations

  • #anarcho-tyrannie : un concept américain qui s’exporte en France
    https://lvsl.fr/anarcho-tyrannie-un-concept-americain-qui-sexporte-en-france

    France travail, ministères de l’Économie ou de l’Intérieur, Agence nationale des titres sécurisés… Les fuites massives de données personnelles détenues par des administrations se multiplient, alors que l’État entend en collecter toujours davantage. Cette tension croissante entre des politiques de surveillance - voire de répression - de la population et l’incapacité apparente de l’État à mettre fin à différentes pratiques criminelles nourrit un ressentiment massif. Pour mettre en mots ce phénomène, la droite radicale francophone a importé le concept étatsunien d’anarcho-tyrannie. Celui-ci est particulièrement utilisé dans les médias et sur les réseaux sociaux pour critiquer la condamnation d’individus décrits comme s’étant défendus légitimement face à des criminels, qui bénéficieraient (…)

    #Idées #anarchisme #contrôle_social #Etat #libertarianisme #libertarien #néolibéralisme

  • CAF : accusée de vivre avec son ex-conjoint, elle perd toutes ses allocations et saisit le tribunal
    https://actu.orange.fr/france/caf-accusee-de-vivre-avec-son-ex-conjoint-elle-perd-toutes-ses-allocatio

    Cette habitante de Creil, dans l’Oise, est privée depuis un an et demi d’environ 1 100 euros d’aides mensuelles : près de 800 euros de revenu de solidarité active (#RSA) et 300 euros d’aide personnalisée au logement (#APL). En cause ? Des soupçons de #fraude formulés par la Caisse d’allocations familiales de l’Oise, qui estime qu’elle aurait continué à vivre avec son ancien compagnon sans le déclarer.

    Une version que la mère de famille réfute catégoriquement
    « Pourtant, tout est à mon nom dans l’appartement », assure-t-elle aujourd’hui. Selon elle, leur séparation remonte à 2013. L’affaire est désormais examinée par le #pôle_social_du_tribunal_judiciaire de Beauvais. Une audience sur le fond est prévue le 11 juin. Selon les éléments rapportés par Le Parisien, le dossier comporte de nombreuses pièces censées attester que les deux anciens conjoints ne vivent plus ensemble depuis plus d’une décennie : relevés bancaires, avis d’imposition, documents administratifs ou encore éléments liés à la liquidation de son entreprise.

    Malgré cela, la CAF maintient ses soupçons. Pour son avocat, Maître Mestre, les éléments transmis à la CAF auraient dû permettre d’écarter les accusations de fraude. « Le #contrôleur chargé du dossier a estimé que les éléments apportés étaient faux et il a tout coupé », déplore-t-il. Le conseil de la jeune femme demande désormais l’annulation de la notification de fraude ainsi que le rétablissement des prestations suspendues. L’affaire soulève également, selon lui, la question du dialogue entre les allocataires et l’administration.

    En attendant l’issue judiciaire, l’ancienne cheffe d’entreprise affirme avoir dû fermer sa société faute de ressources suffisantes. Son dossier de #surendettement a été accepté en février dernier. Elle dépend désormais de plusieurs dispositifs d’aide pour subvenir à ses besoins et à ceux de son enfant. Selon La Voix du Nord, les Restos du Cœur, les aides d’urgence du Département, le Centre communal d’action sociale de Creil ou encore le soutien financier de ses frères et sœurs lui permettent de tenir.

    Les textes prévoient pourtant que c’est à la caisse d’apporter la preuve d’une #vie_maritale.

    #CAF contrôle #agent_contrôleur_CAF #indu #allocation #suspiscion_de_faude

    • « La CAF a ruiné ma vie » : on lui coupe RSA et APL car son ex apparaît sur une assurance, elle saisit la justice
      https://econostrum.info/la-caf-coupe-rsa-et-apl-ex-apparait-assurance/#google_vignette

      La CAF, de son côté, s’appuie sur plusieurs éléments pour justifier ses soupçons. L’un des points relevés concerne le fait que l’ex-conjoint n’a reconnu officiellement la paternité de l’enfant qu’en 2022, soit plusieurs années après la naissance. Un autre élément concerne la présence du nom de cet ex-conjoint sur une assurance habitation liée à l’ancienne activité professionnelle de la mère de famille. Ces incohérences ont conduit l’organisme à maintenir sa position, malgré les contestations et les pièces fournies par l’allocataire.

      Ce type de situation illustre la complexité des contrôles effectués par la CAF, qui s’appuie sur des croisements de données administratives pour vérifier la cohérence des déclarations des allocataires. Les prestations familiales étant financées par des fonds publics, l’organisme est tenu de vérifier régulièrement l’exactitude des informations déclarées afin d’éviter les versements indus.

  • « La fraude aux prestations sociales reste marginale », affirme Anne Bastien, présidente de la Caf du Morbihan | Le Télégramme
    https://www.letelegramme.fr/morbihan/vannes-56000/la-fraude-aux-prestations-sociales-reste-marginale-affirme-anne-bastien

    Ce mercredi 20 mai 2026, lors d’un point presse, la Caisse d’allocations familiales (Caf) du Morbihan a dressé le bilan de sa politique de lutte contre la fraude en 2025. Un phénomène qui reste minime.

    Tous les ans, la Caf du Morbihan verse autour de 800 millions d’euros d’allocations (RSA, prime d’activité, aides au logement…) à quelques 136 000 bénéficiaires. Depuis mars 2025, la déclaration de ressources faite par les allocataires souhaitant percevoir le RSA ou la prime d’activité est préremplie. Grâce à cette amélioration, « notre système de versement est plus fiable », se félicite Anne Bastien, la présidente de la Caf du Morbihan.

    Plus de 420 000 contrôles réalisés en 2025
    Si cette amélioration a déjà porté ses fruits, des erreurs (oubli de changement de situation, retard de déclaration…) persistent, conduisant au versement indu de prestations. Pour corriger ces erreurs de paiement, la Caf du Morbihan multiplie les contrôles : 424 493 opérations ont été menées l’an dernier. La grande majorité est réalisée grâce à des échanges de données avec d’autres organismes (France Travail, banques…). « Ils se sont renforcés ces dernières années et nous avons par exemple accès aux ressources Airbnb désormais », précise Anne Bastien. Les agents de la Caf peuvent aussi davantage cibler leurs contrôles, en réclamant des pièces justificatives aux allocataires, voire en se présentant à leur domicile.

    Plus de trois millions d’euros de préjudices liés aux fraudes
    Dans le département, ces contrôles ont permis la détection de 331 cas de fraudes en 2025, représentant un préjudice de 3,47 millions d’euros. Elles prennent le plus souvent la forme d’une omission ou fausse déclaration de revenus, d’une dissimulation de vie maritale ou d’une absence de résidence en France. « Cela reste marginal comparé au total des allocations versées », souligne Anne Bastien. Et d’ajouter : « Nous ne disons pas que la fraude sociale n’existe pas. Les montants en jeu restent trop importants. Mais il ne faut pas non plus en tirer la conclusion que tous les allocataires sont des fraudeurs ».

  • Fraudes : trois allocataires de la CAF [de Haute_Marne] ont été condamnés en 2025
    https://jhm.fr/fraudes-trois-allocataires-de-la-caf-ont-ete-condamnes-en-2025


    Grégory Stevenne, Emmanuel Klein et Manuel Galland (de gauche à droite) ont tenu une conférence de presse, jeudi 7 mai 2026, à Chaumont

    Grâce à sa politique de contrôle et de prévention de la fraude, la CAF 52 a pu constater que 2,2 millions d’euros ont été versés « à la suite d’erreurs, volontaires ou non, des allocataires ».

    Chaque année, la Caisse d’allocations familiales (#CAF 52) informe la presse des résultats de sa politique de #contrôle et de prévention de la fraude. Ce jeudi, Manuel Galland, président, Emmanuel Klein, directeur, et Grégory Stevenne, directeur comptable et financier par intérim, ont dressé le bilan 2025 de ces opérations, au nombre de 104 000. Le président explique qu’elles « ont permis de déceler 2,22 millions d’euros versés à tort à la suite d’erreurs, volontaires ou non, des allocataires », mais aussi d’en rembourser d’autres à hauteur de 730 000 €. Si cette politique a été mise en place, c’est, rappelle le directeur, parce que les prestations sociales sont « un bien commun », et que c’est au nom du « juste droit » qu’il convient de vérifier les informations reçues.

    Près d’un allocataire haut-marnais sur deux a fait l’objet d’un contrôle . Mais au même titre que les Finances publiques vérifient les revenus déclarés par les contribuables, un contrôle par la CAF s’exerce surtout de deux façons pour confirmer les informations fournies par l’allocataire. Soit « sur pièces ». Soit par des « contrôles automatisés » qui comparent les informations reçues par d’autres partenaires (France Travail, impôts, sécurité sociale) avec celles déclarées à la caisse. Les « contrôles sur place » – par deux contrôleurs qui se rendent au domicile des allocataires ou les reçoivent en point d’accueil – ne représentent que 140 opérations sur 104 000.

    « Un total d’un million d’euros »

    Les fraudes détectées en 2025 sont au nombre de 123. Soit 0,4 % des allocataires. Elles portent sur un total d’un million d’euros. Majoritairement, ces fraudes sont dues à une « omission totale ou partie de déclaration de ressources et la dissimulation d’une vie maritale ».

    Elles ont été sanctionnées par 25 avertissements, 98 pénalités et surtout par dix dépôts de plainte devant la #justice. Principaux motifs de ces actions judiciaires : ressources non déclarées, non déclaration de vie maritale, utilisation d’un faux, usurpation d’identité. En 2025, le tribunal de Châlons a condamné deux allocataires à respectivement trois ans et 18 mois d’emprisonnement (ils ont fait appel), et le tribunal judiciaire de Chaumont a condamné un usager à quatre mois de prison. Mais avant d’en arriver au pénal, la prévention, l’envoi de « lettres de mises en garde » restent privilégiées par la CAF.

  • Projet de loi Fraudes : le Parlement élargit l’accès aux comptes bancaires pour le contrôle du RSA
    https://www.laquadrature.net/2026/05/07/projet-de-loi-fraudes-le-parlement-elargit-lacces-aux-comptes-bancaire

    Le 5 mai 2026, l’Assemblée nationale a voté une version durcie du projet de loi « relatif à la lutte contre les fraudes sociales et fiscales ». Le Sénat devrait également voter ce texte la semaine prochaine.…

    #Surveillance

    • Partout le même scénario : un·e président·e de #conseil_départemental décide d’instrumentaliser la « lutte contre l’assistanat » à des fins politiques. Un mot d’ordre qui se traduit par un renforcement des politiques de #contrôle via la mobilisation d’équipes de contrôleur·ses placé·es sous son autorité. À chaque fois, ces équipes envoient des demandes de relevés bancaires à des milliers d’#allocataires en leur demandant de justifier leurs rentrées d’argent en échange du maintien de leur allocation.

      Si les chiffres disponibles ne permettent pas d’établir avec précision l’impact de ces politiques, plusieurs éléments indiquent qu’elles renforcent les difficultés d’accès aux droits. Ainsi, le Vaucluse et le Finistère – deux des départements dont les politiques de contrôle sont les plus critiquées – ont vu leur nombre d’allocataires du #RSA baisser respectivement de 13,9 % et 9,6 % en 2024, alors qu’à l’échelon national le nombre d’allocataires au RSA augmentait de 0,2 %. Une tendance vérifiée sur la période 2021-20256. Une enquête de Ouest-France portant sur ces mêmes départements documente que cette baisse s’explique notamment par l’incapacité des allocataires à répondre aux innombrables demandes de justificatifs, se soldant par leurs radiations.

      Ces résultats sont annoncés sur un ton triomphaliste par les responsables politiques locaux qui mettent en avant le succès de leurs politiques « de retour à l’emploi » – et les gains financiers pour le département, financeur du RSA – tout en taisant la réalité des mécanismes répressifs7.

      Des contrôles réalisés en toute illégalité

      Mais il est une seconde chose que taisent les conseils départementaux : les demandes de communication des relevés bancaires sont en réalité faites dans l’illégalité la plus totale. Une preuve supplémentaire de l’arbitraire dans lequel sont réalisés ces contrôles.

      Car les textes sont clairs, comme le rappelle la Défenseure des Droits dans un récent rapport. Les politiques de contrôle des allocataires du RSA sont de la responsabilité des CAF et non des départements. À ce titre, les agents des CAF disposent de pouvoirs étendus, dont le droit de communication, qui leur permet d’accéder aux relevés des allocataires directement auprès des banques.

      Les prérogatives de contrôle des départements se limitent à la possibilité de demander des informations sur les allocataires du RSA auprès des administrations publiques (par exemple l’administration fiscale ou France Travail), et non directement auprès des bénéficiaires8. À cela s’ajoute la possibilité de déclencher « une évaluation forfaitaire des éléments de train de vie » sur la base d’éléments se limitant au patrimoine et à certaines dépenses (personnels « domestiques », voyages, …), sans que jamais ne soit évoquée la possibilité de demander l’accès aux comptes bancaires9.

      [...]

      L’objectif de l’octroi du droit de communication aux conseils départementaux est donc double. À court terme, il servira à protéger contre les poursuites juridiques les président·es de conseils départementaux qui organisent, en toute connaissance de cause, des politiques de contrôles aujourd’hui illégales. À moyen terme, il donnera les mains libres aux présidents de conseils départementaux qui le souhaitent pour mener les politiques répressives de leur choix.

      #RSA #contrôle #départements

  • Face aux contrôles des caisses d’allocations familiales : recourir ou ne plus recourir au(x) droit(s) ? - Marine Lamare
    https://hal.science/hal-05594481

    Depuis les années 2010, les discours politico-médiatiques sur la lutte contre la « fraude sociale » prospèrent fortement. Ils accompagnent une multitude de réformes venant légitimer et autoriser l’accroissement des moyens de #contrôle à disposition des agents des caisses d’allocations familiales (#CAF). L’usage de l’outil algorithmique se banalise et les transmissions de données entre les CAF et d’autres organismes comme les banques sont désormais monnaies courantes. Tout est donc fait pour détecter un maximum d’« #indus », souvent abusivement qualifiés de « fraudes ». Les #allocations reçues se transforment alors en #dettes, qui sont lourdes de conséquences pour ceux qui les avaient initialement perçues. Ils en font directement le récit dans le présent rapport, qui inclut également les retours d’expérience d’avocats, d’écrivains publics et de membres d’associations ou de collectifs de défense des droits. Si les propos recueillis témoignent ainsi des difficultés auxquelles les #allocataires contrôlés sont confrontés, ils montrent également les résistances et les contestations qui en découlent et qui peuvent aller jusqu’au #non_recours au(x) droit(s).

    • La CAF fait clairement le travail d’élaguage du fisc et des flics, avec une obligation de déclarer tes revenus tous les 3 mois, plus le croisement des fichiers avec le NIR comme base et pire qui sert d’identifiant pour te connecter. Sans compter l’obligation de livrer la teneur de tes comptes d’épargne et de supporter des personnes qui se disent travailleurs sociaux mais dont le rôle ressemble plus à de la surveillance sociale avec des rendez-vous de conseils à te pousser au salariat une fois que tu seras passé chez le coiffeur pour la teinture. J’ai renoncé à ce monde infect de la CAF après un contrôle entre deux graves opérations (heureusement sans conséquences que le stress) mais ça faisait vraiment trop à supporter.

      J’espère un jour organiser des stages très cher et d’au moins 3 mois, avec sanction financière à la clef pour nos chers sénateurs ou députés qui voudraient goûter à cette vie d’assisté qu’ils voudraient un peu plus harceler pour augmenter le taux de suicide toujours inconnu, certaine qu’ils vont adorer ça.

  • The EU donated equipment to the BiH Border Police to combat migrant smuggling, here’s what it includes

    The European Union, Germany, Italy and the Netherlands delivered specialized equipment to the Border Police of Bosnia and Herzegovina with the aim of strengthening the operational readiness of officers and improving border management capacity.

    The handover included a package of equipment with specialized magnifiers for viewing documents, heartbeat detectors for finding people in hidden compartments of trucks and other vehicles, in situations that often involve inhumane conditions and life-threatening risks, and a patrol boat for responding to river incidents, including search and rescue operations.

    This handover is part of a wider package of assistance for capacity building that combines specialized equipment and training, with a total investment of around 200,000 euros, under the EU4FAST project.

    “Efficient border management today requires modern technology, skilled personnel and strong institutions, and this support is designed to support all three aspects. This handover is an example of the practical and concrete support that the European Union, together with its member states, acting as ‘Team Europe’, provides in Bosnia and Herzegovina in facing the challenges of migrant smuggling, human trafficking and border management as a whole. Strengthening the capacity of the Border Police also directly helps Bosnia and Herzegovina in harmonizing with EU standards, especially within the framework of the chapter 23 and 24 of the EU accession process,” said Ambassador Luigi Soreca, Head of the EU Delegation and EU Special Representative in Bosnia and Herzegovina.

    He added that the EU remains committed to supporting Bosnia and Herzegovina on its European path, through reforms that strengthen security, the rule of law and regional cooperation.

    He also pointed out that it is important for Bosnia and Herzegovina to update its plans for unforeseen situations and be prepared in case of an increased influx of irregular migrants.

    Director of the BiH Border Police, Mirko Kuprešaković, emphasized the importance of the donated boat for the work of officers in the field.

    “Modern equipment enables a faster, more efficient and safer reaction of our officers to all the challenges they continuously face in their daily work. This support comes at the right moment, when security challenges are more and more complex, and the need for modernization and strengthening of institutions’ capacities is more and more pronounced. I want to express my sincere gratitude to the European Union, the embassies of the Slovak Republic of Germany, Italy, France and the Netherlands, as well as to all the partners who participated in the implementation of the EU4FAST project,” said Kuprešaković.

    He particularly emphasized Frontex’s significant support to the BiH Border Police, which contributes to strengthening operational capacities and work efficiency.

    German Ambassador to BiH Alfred Grannas said that Germany is proud to contribute to this joint effort, combining national expertise with European resources to achieve concrete and sustainable results within the Team Europe approach.

    “The engagement of GIZ and the German Federal Police particularly reflects Germany’s commitment to sharing practical experience and operational knowledge with partner countries from the Western Balkans region, especially Bosnia and Herzegovina. Last week we had a good example of what this means in practice: experts from the German Federal Police conducted specialized training for Border Police officers in BiH. The main focus was on document review and the use of heart rate detectors, directly linking the equipment to operational skills. Next week, the second training will be repeated for group of interns and I am delighted that we have established this practical and successful collaboration”, said Grannas.

    Oliver Janser, project manager of EU4FAST, said that today’s handover is not just a delivery of equipment.

    “It reflects a sustainable partnership built over years of cooperation, trust and shared responsibility. What we are witnessing today is the result of continuous joint efforts to strengthen capacity and respond to changing challenges at the border. Our cooperation is strategic and forward-looking. We build on what works, learn from experience and invest where it makes a real difference. Each contribution is designed to strengthen previous efforts, ensuring continuity, coherence and measurable results,” said Janser.

    Support is provided within the framework of the EU4FAST project, a regional initiative that supports the fight against human trafficking and migrant smuggling across the Western Balkans worth more than 50 million euros.

    The project is financed by the European Union, the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) of Germany, the Ministry of the Interior of Italy and the Ministry of Foreign Affairs of the Netherlands. It is implemented by a consortium of implementation partners, led by GIZ, he writes Klix.

    https://bosniatoday.ba/the-eu-donated-equipment-to-the-bih-border-police-to-combat-migrant-smug
    #externalisation #migrations #réfugiés #frontières #contrôles_frontaliers #Bosnie-Herzégovine #EU #Allemagne #Italie #Pays-Bas #équipement #militarisation_des_frontières #EU4FAST #border_management #technologie #Team_Europe #France #Slovaquie #Frontex #GIZ #développement #GTZ #Balkans #route_des_Balkans #Oliver_Janser

  • RSA Finistère : la CGT traîne Maël de Calan devant la justice via @splann
    https://www.youtube.com/shorts/_SLW9hRv0OY

    Qu’est-ce qui explique la baisse d’un quart du nombre de bénéficiaires finistériens du Revenu de solidarité active depuis l’arrivée de la droite à la tête du conseil départemental ?

    Dans le Finistère, une paysanne renonce à son #RSA pour préserver sa santé mentale - Basta !
    https://basta.media/Sentiment-d-etre-mise-a-nue-dans-le-finistere-une-paysanne-renonce-RSA-pour

    Après la mise en place d’un « plan RSA » controversé, le président du conseil départemental du Finistère est cité à comparaître ce 30 mars pour « harcèlement moral institutionnel » devant le tribunal de Brest. Une allocataire témoigne.

    Le Finistère accusé de harceler des allocataires du RSA : une audience pénale en juin
    https://www.mediapart.fr/journal/fil-dactualites/300326/le-finistere-accuse-de-harceler-des-allocataires-du-rsa-une-audience-penal

    Environ 200 manifestants s’étaient réunis lundi midi devant le tribunal pour soutenir les plaignants.

    #évaporation #sanctions #radiations #contrôle #harcèlement_institutionnel

  • Contrôlé en train de jardiner pendant son arrêt maladie, ce salarié perd ses indemnités journalières
    https://www.journaldunet.com/management/ressources-humaines/1548905-rv1-jardinage-arret-maladie

    Cette histoire aurait pu arriver à n’importe qui. Début février, un salarié malade est placé en arrêt de travail pendant 10 jours. Arrêt maladie oblige, il est invité à se reposer et à s’abstenir de toute activité qui ne soit pas expressément autorisée par le médecin. Les jours passent et l’arrêt de travail approche de son terme. A 5 jours de la reprise, le salarié s’accorde une séance de jardinage. Propriétaire de vignes, il décide de les tailler. C’est à ce moment précis qu’un agent assermenté par l’Assurance Maladie arrive à son domicile.

    Contrôle surprise. L’agent constate que le salarié est en train de tailler ses vignes dans son jardin. Si l’activité n’a rien de commerciale, elle est tout de même physique et manuelle. Il fait donc un rapport. Quelques mois plus tard, le Conseil d’administration de la Caisse Primaire d’Assurance Maladie décide de supprimer les indemnités journalières du salarié pour les 10 jours où il était en arrêt maladie. « Philosophiquement, un arrêt maladie doit permettre au salarié de se remettre de sa maladie. Il ne faut pas que le salarié pratique une activité qui puisse nuire à son rétablissement », explique Anthony Coursaget, avocat en droit du travail.

    Le Tribunal des affaires de Sécurité sociale de l’Hérault annule d’abord la sanction de la Caisse. Le tribunal estime que le jardinage ne peut être considéré comme un travail effectif au sens du Code du travail. Toutefois, l’Assurance Maladie ne l’entend pas de cette oreille et forme un pourvoi en cassation en invoquant la violation des textes réglementaires qui interdissent tout travail au salarié, qu’il soit rémunéré ou non.

    La Cour de cassation a donc dû trancher sur cette question de droit de la Sécurité sociale : peut-on jardiner pendant son arrêt maladie ? La Haute juridiction a rendu son verdict dans un ancien arrêt du 19 octobre 1988. Et la règne est toujours en vigueur aujourd’hui : il est absolument interdit d’effectuer une activité non autorisée pendant un arrêt de travail. La Cour précise qu’il est interdit de travailler, peu importe si l’activité est rémunérée ou non. Elle assimile directement le jardinage à une activité interdite. Elle estime que toute activité physique non autorisée peut être sanctionnée.

    Mais existe-t-il un moyen de jardiner impunément pendant un arrêt de travail ? C’est oui pour Anthony Coursaget. « Au moment de la prescription de l’arrêt, il faut demander au médecin d’écrire précisément les activités qu’il vous autorise à faire. L’autorisation doit être claire. Dans les faits, les gens n’y pensent pas car quand les arrêts sont longs ils ne savent pas précisément quelles activités ils pourraient faire. » Si cette pratique est rare, c’est le seul moyen de s’assurer de pouvoir pratiquer une activité sans risquer pour ses indemnités journalières.

    Plusieurs autres décisions de justice ont sanctionné d’autres salariés qui avaient des activités au cours d’un arrêt de travail. En octobre 2025, la Cour de cassation a validé l’obligation de rembourser ses indemnités pour un joueur de pétanque qui avait effectué 14 tournois pendant un arrêt maladie de 20 mois. Une autorisation explicite de son médecin lui aurait permis de ne pas avoir de soucis avec l’Assurance Maladie.

  • Vinted et CAF : une allocataire contrainte de rembourser 10 000 € pour ne pas avoir déclaré ses ventes
    https://mcetv.ouest-france.fr/2026/vinted-caf-allocataire-rembourser

    Une affaire récente illustre parfaitement les risques encourus. Une #allocataire du #RSA a été condamnée à rembourser 10 000 € à la CAF [T.A. de Nîmes]. Ses ventes sur la plateforme [Vinted] ne dépassaient pourtant ni 3 000 € par an, ni 20 transactions.

    Le tribunal administratif de Nîmes a ainsi rappelé cette règle fondamentale. Cette décision montre que même des ventes modestes doivent figurer dans votre déclaration de ressources. Aucun seuil implicite ne vous protège face aux contrôles.

    Désormais, les plateformes de vente communiquent certaines transactions aux autorités fiscales. La CAF utilise aussi des systèmes efficaces pour vérifier vos mouvements financiers. Toute omission peut donc être détectée et entraîner la récupération des prestations trop-perçues.

    Les organismes sociaux ont intensifié leurs vérifications ces dernières années. Grâce aux données transmises par les plateformes, ils repèrent plus facilement les incohérences. Un compte bancaire qui reçoit régulièrement des virements peut ainsi attirer l’attention.

    Par conséquent, croire que quelques dizaines d’euros par mois passent inaperçus serait une erreur. Les #algorithmes croisent de nombreuses informations. Même de petites sommes cumulées sur plusieurs mois peuvent déclencher un contrôle.

    #contrôle #ressources #calcul_des_ressources #croisement_d'informations #revenu #trésor_public #Caf #indû

  • Derrière les chiffres de #maël_de_calan, des allocataires finistériens du #rsa racontent un #coaching contre-productif et décourageant
    https://splann.org/rsa-finistere-coaching

    Lundi 30 mars, Maël de Calan a rendez-vous au tribunal. Cité à comparaître pour « harcèlement moral institutionnel » par la CGT et six bénéficiaires du #revenu de solidarité active (RSA). Nouveau chapitre d’une expérimentation politique controversée, jugée « positive » par le président (apparenté LR) du Département du #finistère, mais « humiliante » et « inutile » par les premiers concernés. L’article Derrière les chiffres de Maël de Calan, des allocataires finistériens du RSA racontent un coaching contre-productif et décourageant est apparu en premier sur Splann ! | ONG d’enquêtes journalistiques en Bretagne.

    #Libertés_et_droits_humains #bimbamjob #chômage #conseil_départemental_du_finistère #emploi #précarité #social #solidarité #speed_dating #travail

  • Manche : plus de 800 personnes arrivent en une semaine en Angleterre à la faveur du beau temps

    Un peu plus de 800 migrants ont atteint le Royaume-Uni la semaine dernière, entre le 3 et le 7 mars. Des départs survenus à la faveur d’une fenêtre météorologique favorable.

    https://www.infomigrants.net/fr/post/70246/manche--plus-de-800-personnes-arrivent-en-une-semaine-en-angleterre-a-

    –-> Le sous-titre pourrait être : « De l’#inutilité de dépenser des millions pour ’fermer la #frontière' »... la preuve ici par les chiffres : il suffit de quelques jours de beaux temps pour que des dizaines de personnes sans autres ressources que leur détermination réussissent à déjouer le super technologique et coûteux système de contrôle frontalier mis en place par #Angleterre et #France depuis des années :
    « entre 2017 et 2022, 425 millions d’euros »

    https://www.alternatives-humanitaires.org/fr/2025/08/06/la-politique-migratoire-de-letat-francais-a-la-frontiere-

    #efficacité #inefficacité #militarisation_des_frontières #frontières #migrations #Manche #contrôles_frontaliers #budget #statistiques #chiffres #réfugiés #passages

    ping @reka

  • EU doubles pullback system in Libya: Renegade Benghazi to receive control centre and coastguard equipment

    Control centre and surveillance tower: the EU is copying its backdoor model from western Libya to the east. Notorious militias are to intercept refugees on a new route to Crete.

    Following a landmark ruling by the European Court of Human Rights (ECtHR) in 2012, EU member states are prohibited from pushing back to Libya people intercepted in boats in the central Mediterranean while on their way to Europe. To circumvent this obstacle, Italy and the European Commission have constructed a legal and operational backdoor: using funds from Brussels, the Italian Ministry of the Interior and the navy installed a Maritime Rescue Coordination Centre (MRCC) in Libya from 2017 onwards, which can be contacted by the coastguards of European Mediterranean states to return boat refugees to Libya – something that, according to the official interpretation, does not violate the ECtHR ruling.

    The EU border agency Frontex provides aerial surveillance, as Libya itself has neither aircraft nor helicopters. Critics describe this interplay as “pullbacks”, in reference to the term “pushback”, which denotes the unlawful direct return of people to Libya by Frontex or coastguards from EU states.

    The EU now intends to establish the same system in eastern Libya as well – even though the two parts of the country, with their political centres in Tripoli and Benghazi, have been embroiled in a civil war since the fall of Muammar al-Gaddafi in 2011, which repeatedly flares up. The architect of this mirrored system is the military mission Irini, through which EU states have been operating off the eastern Libyan coast since 2021. However, as in Tripoli, the concrete establishment of a maritime control centre in Benghazi will be carried out by Italy, which has applied to Irini for a “quick impact project”. The possibility of such “quick impact projects” was provided for the first time in Irini’s mandate, renewed earlier this year. The advantage is that decisions and implementation of measures take place via shorter channels.

    The European External Action Service in Brussels is now expected to conclude an agreement with Italy’s Ministry of Foreign Affairs for the installation of an MRCC in Benghazi. Start-up funding of €3 million can then be drawn from the “European Peace Facility”. This was confirmed to “nd” by an EU official upon enquiry. This fund finances military and defence-related measures within the framework of the Common Foreign and Security Policy – such as the common costs of EU military operations or arms deliveries and training programmes for partner armed forces.

    However, Italy is to bear the lion’s share of the costs, of an as yet unknown amount, for the 18-month implementation phase. This also includes the installation of a tower with radar and surveillance technology, which is to be erected in Tobruk in eastern Libya – a main point of departure. This and other equipment delivered is to be taken over by the responsible Libyan authorities after the end of the project.

    The background to the Italian initiative is apparently the shift of the Libyan migration route from the west, where the coastguard is intercepting increasing numbers of people, to the more dangerous waters in the east. There, people from war-torn Sudan in particular are currently attempting to reach Crete – because in Libya, too, Black people are victims of hate crimes and abuse.

    Arrivals from eastern Libya have increased by around 60 per cent compared with 2024, amounting to more than 5,000 people in total. Almost as many people on the Tobruk–Crete route come from Egypt, which has for years successfully prevented crossings to Europe. The third-largest group among those departing by boat from the region are Bangladeshis, followed by Pakistanis.

    For Irini and its “lead nation” Italy, the shift of the migration route to eastern Libya is inconvenient. The EU military mission is primarily intended to enforce the UN arms embargo on Libya at sea, monitor illegal oil exports from the country, collect information on smuggling networks, and support the build-up of the Libyan coastguard and navy.

    The government in Rome, however, saw the small EU fleet and its reconnaissance aircraft off Libyan waters as an incentive (“pull factor”) for departures of boat refugees from Libya, and insisted on renaming the mission Sophia, which ran until 2021, to Irini and restricting the area of operations to waters off eastern Libya.

    This Irini area is now being crossed by the increasing flight movements. The number of distress-at-sea incidents there is reportedly over 100 this year. Although this was supposed to be excluded as far as possible under the new mandate, Irini has also had to participate in rescue missions itself – and subsequently bring the boat occupants to the European Union.

    Alarm Phone, which operates a hotline for refugees in distress at sea, does not believe that the EU’s new plans are about saving lives. “From a new control centre in Benghazi, as far as search and rescue is concerned, no more can be expected than from the one in Tripoli”, a spokesperson told “nd”. When it comes to urgent cases of distress at sea, help rarely comes from there. The structures in the west and east serve to organise pullbacks.

    The most recent trip by a high-level EU delegation has fuelled these concerns: at the beginning of December, the EU ambassador to Libya, Nicholas Orlando, and the Italian Irini fleet admiral met in Benghazi with the notorious General Khalifa Haftar, who had once launched the civil war against the internationally recognised government in the west. The topic was the expansion of cooperation “including strengthening border security on land and at sea” as well as combating “transnational networks of migrant smuggling and trafficking”.

    A Libyan newspaper reported that the EU delegation had lavishly praised the efforts of the military “to protect its land and sea borders”. Haftar’s sons Khaled and Saddam, who hold high military ranks, are also said to have attended the reception with Ambassador Orlando.

    It remains unclear which eastern Libyan authorities are to benefit from the new “quick impact project” in terms of border surveillance and the operation of control centres. Neither the European Commission nor the Council provided concrete information in response to an enquiry from nd – Italy’s Ministry of Foreign Affairs did not respond at all. An EU official did state, however, that an MRCC in Benghazi would have to be set up as a civilian centre. Presumably, however, it will be run by military structures and militias connected to them – as is also the case in western Libya in the EU-funded SIBMMIL project.

    This would also mean that the eastern Libyan Tariq Bin Ziyad Brigade (TBZ) would benefit from the new MRCC. Human rights organisations accuse it of war crimes, torture and violence against migrants. The militia is said to have been responsible in mid-October for an armed attack on a boat carrying refugees – at the time when a delegation from eastern and western Libya was visiting Frontex headquarters and subsequently the Commission in Brussels. Officially, the Commission declined to comment substantively on this “technical dialogue” – unofficially, however, “nd” learned that members of the coastguard, border troops and the Department for Combating Illegal Migration (DCIM) from the east took part.

    As is customary with such projects, a feasibility study must first be carried out for the maritime control centre in Benghazi and the watchtower in Tobruk, after which the procurement procedure will be prepared. Implementation then requires a contract with the authorities in Benghazi, which would probably – as already in the SIBMMIL project in western Libya – be signed by Italy. Only then can equipment be delivered and training measures officially begin.

    However, a first such training course for MRCC operators already took place at the end of September 2025 at an Italian naval base in Taranto in Apulia – initially with the location and date kept confidential. It presumably conveyed knowledge of maritime IT and navigation systems as well as the associated technical terminology in English.

    The German Bundeswehr is with its navy also part of Irini – currently with soldiers at the command headquarters in Rome and a reconnaissance aircraft. Germany is not currently involved in the “support for capacity-building” or the training of the Libyan coastguard or navy, according to a response to an enquiry from “nd”. Whether this will also apply in future cannot be inferred from the reply: in any case, the Bundeswehr does not intend to conduct “training on site” or train Libyan military personnel in Germany – participation in courses in Italian Taranto, however, would not be ruled out.

    https://digit.site36.net/2026/01/06/eu-doubles-pullback-system-in-libya-renegade-benghazi-also-to-receive-
    #pull-backs #MRCC #Libye #externalisation #frontières #contrôles_frontaliers #migrations #réfugiés #gardes-côtes_libyens #Frontex #surveillance_aérienne #Tripoli #Benghazi #Italie #European_Peace_Facility #technologie #Tobruk #Crète #Irini

  • Les flux mondiaux d’armes bondissent de près de 10 % tandis que la demande européenne s’envole
    https://www.obsarm.info/spip.php?article734

    (Stockholm, 9 mars 2026) - Le volume des transferts d’armes majeures entre États a augmenté de 9,2 % entre les périodes 2016-20 et 2021-25. Les États européens ont plus que triplé leurs importations d’armes, faisant de l’Europe la première région destinataire. Le total des exportations des États-Unis, premier fournisseur mondial d’armes, a progressé de 27 %. Cette hausse inclut une augmentation de 217 % des exportations américaines d’armes vers l’Europe, selon les nouvelles données publiées (…) #Transferts_d'armements

    / #La_une, Transferts / exportations, #Contrôle_des_exportations

    #Transferts_/_exportations
    https://www.obsarm.info/IMG/pdf/at_press_release_2026_fre.pdf

  • Dans le Finistère, des allocataires du RSA se lèvent contre des contrôles « irréalistes » et un « harcèlement moral institutionnel »
    https://www.liberation.fr/economie/social/dans-le-finistere-des-allocataires-du-rsa-se-levent-contre-des-controles-

    Après avoir subi de lourds contrôles administratifs et une suspension de leur #allocation, six personnes, ainsi que la CGT, citent à comparaître le président du département, Maël de Calan. Celui-ci annonce qu’il demandera « leur condamnation pour procédure abusive ».

    L’huissier de justice s’est présenté ce mardi 3 mars auprès du président du #conseil_départemental du #Finistère, Maël de Calan, et de Romain Chantelot, directeur emploi, insertion et logement au sein de la collectivité. Selon les informations de Libération, il leur a remis une citation à comparaître au tribunal correctionnel de Brest le lundi 30 mars à 13 h 30, où ils devront se présenter ou se faire représenter par un avocat, à l’audience.

    L’union départementale CGT et six autres plaignants les attendront. Ils ont choisi la citation directe, qui consiste à faire convoquer l’auteur suspecté des faits devant le tribunal correctionnel, et permet l’ouverture d’un procès en l’absence d’enquête approfondie. Ils veulent faire reconnaître leur qualité de victimes de harcèlement moral de la part des deux hommes, dans le cadre d’une procédure plus large pour #harcèlement_moral_institutionnel, appuyée par 18 témoignages supplémentaires. Pierre Dauly, Vianney Begos, Jeanne Degude, Cécile Weyer, Guilvic Le Cam Mesplomb et Patricia Koryga (qui avait témoigné dans Libération cet été) ont en commun d’être allocataires du revenu de solidarité active (#RSA) et d’avoir été privés de ressources après un contrôle administratif, qui les a plongés dans l’angoisse et a aggravé leur précarité.

    Pour chacun d’entre eux, tout a commencé par un courrier reçu avec le logo de leur département de résidence, « Finistère. Penn-ar-Bed ». L’objet indiquait « contrôle RSA ». Quelques paragraphes précisaient vouloir « s’assurer de l’application du juste droit ». Plusieurs semaines plus tard, le versement de leur RSA a été suspendu ou supprimé. Le versement de ce revenu vital est en effet aux mains des départements, qui sont donc aussi habilités à radier des bénéficiaires qui, selon eux, le percevraient de manière indue.

    https://justpaste.it/a9ydj

    edit

    Me Carpentier. "On voit les courriers qui se multiplient pour leur demander : ’Merci de justifier les 10 euros versés sur le compte de votre fils’",

    https://www.nextplz.fr/societe/538783-apres-avoir-verse-10e-sur-le-compte-de-son-fils-un-allocataire-du-rsa

    #contrôle #radiations