• Une nouvelle économie cubaine ?

    Les changements proposés convaincront-ils l’administration Trump de modifier sa politique actuelle à l’égard de Cuba ?

    Le 18 juin, Manuel Marrero Cruz, le Premier ministre cubain, a dévoilé un programme en 176 points visant à restructurer radicalement l’économie cubaine. Devant l’Assemblée nationale du pouvoir populaire, M. Marrero a fait valoir que « la planification socialiste n’exclut pas les règles du marché, mais doit les intégrer et les réguler ». Comme il est d’usage dans l’État à parti unique qu’est Cuba, ce que les dirigeants politiques ne déclarent pas ouvertement peut s’avérer plus important que ce qui est explicitement énoncé.

    https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2026/08/10/une-nouvelle-economie-cubaine

    #cuba

  • Kuba, Harvard und Spionagevorwürfe: Deutscher Historiker kritisiert US-Bericht
    https://www.berliner-zeitung.de/article/kuba-harvard-und-spionagevorwuerfe-deutscher-historiker-kritisiert-

    1.8.2026 von Harald Neuber - Harvard kooperierte mit Kuba – nun steht die Elite-Uni unter Spionageverdacht. Historiker Schultz vertritt sie in Havanna. Was sagt er zu den Attacken?

    Ein aktueller US-Bericht zeichnet Kuba als sicherheitspolitischen Akteur, der über Hochschulen, Kultur und soziale Bewegungen Einfluss in den USA genommen haben soll. Für Rainer Schultz, Historiker und Leiter des CASA-Instituts in Havanna, greift diese Lesart zu kurz – und folgt einer politischen Strategie. Im Interview spricht er über Wissenschaftsdiplomatie, akademische Freiheit, reale Einflussrisiken und die Frage, ob Kuba zum Symbol eines größeren innenpolitischen Konflikts in den USA gemacht wird.

    Herr Schultz, der Bericht liest sich nicht nur als Sicherheitsanalyse, sondern auch als ideologisches Gegennarrativ zur kubanischen Revolution. Wie belastbar sind seine Vorwürfe – und wo beginnt die politische Deutung?

    Die politische Deutung beginnt aus meiner Sicht bereits im ersten Satz. Natürlich enthält der Bericht einzelne historisch belastbare Beispiele und reale Kontakte. Diese werden jedoch häufig aus ihrem Zusammenhang gelöst und in ein neues Narrativ eingefügt, das einem politischen Ziel dient.

    Es geht dabei nicht nur um ein Gegennarrativ zur kubanischen Revolution. Der Bericht richtet sich, so meine Lesart, gegen eine emanzipative Geschichtsschreibung insgesamt – gegen Dekolonialisierung, soziale Bewegungen und politische Erneuerungsprozesse seit dem Zweiten Weltkrieg.

    Sehr unterschiedliche historische Ereignisse werden dabei miteinander verknüpft: der Anti-Apartheid-Kampf in Südafrika, der ANC und Nelson Mandela, Konflikte in Palästina, die Entkolonialisierung Afrikas, soziale Bewegungen in den USA und politische Veränderungen in Lateinamerika. All das wird in eine kubanische Verantwortung hineingelesen.

    Ein Beispiel ist Nelson Mandela: Er galt in den USA lange als Terrorist, wurde später aber als Friedensnobelpreisträger Teil des etablierten historischen Narrativs. Nun wird versucht, diese Geschichte erneut umzudeuten. Ähnlich verhält es sich mit Black Lives Matter. Der Bericht erweckt den Eindruck, die kubanische Revolution habe seit ihren Anfängen versucht, schwarze Bewegungen und Bewegungen von People of Color in den USA zu steuern, zu instrumentalisieren und zu Gewalt anzustiften.

    Verkürzt gesagt lautet die Botschaft: Die Gewalt rund um Black Lives Matter sei letztlich aus Havanna hervorgegangen. Als Beleg werden angebliche Äußerungen Fidel Castros angeführt, Kuba könne über seinen Einfluss auf schwarze Bewegungen „Race Riots“ in den USA auslösen. Das halte ich für stark überzogen und aus dem Kontext gerissen.

    Ja, es gab Kontakte zwischen politischen und sozialen Bewegungen in den USA und Kuba. Auch Gruppen wie die Black Panther Party oder Weather Underground hatten teilweise Verbindungen nach Kuba; vereinzelt wurde politisches Asyl gewährt. Aber das ist kein kubanischer Sonderfall. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts ist voller Beispiele von Staaten, die politisch Verfolgten Asyl gewährt haben – auch Menschen, die in ihren Herkunftsländern wegen schwerer Straftaten oder politischer Gewalt verurteilt worden waren. Denken wir nur an die vielen Nazi-Kollaborateure, die in den USA, aber auch Lateinamerika nicht nur Asyl fanden, sondern z. T. auch aktiv in Staatsaufgaben eingebunden wurden.

    Zur Person

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    Zur Person

    Rainer Schultz ist Historiker und leitet seit 2015 das CASA-Institut in Havanna, an dem auch die Harvard University beteiligt ist. Zuvor koordinierte er das Cuban Studies Program an der Harvard University und wirkte an Kooperationen, Veranstaltungen und Abkommen zwischen Harvard und Havanna mit.

    Der Bericht macht aus einzelnen, realen Kontakten ein umfassendes Steuerungsnarrativ. Damit werden soziale Bewegungen, die teilweise auch gewaltsame Elemente hatten, pauschal als terroristisch, fremdgesteuert und von Havanna kontrolliert dargestellt. Das ist ein politisches Projekt: Kuba soll diskreditiert und eine härtere Politik gegen die Insel dadurch weiterhin gerechtfertigt werden. Denn wer selber Terror sät, der darf, sicher auch militärisch bestraft werden.

    Harvard verstand den akademischen Austausch mit Kuba offenbar als Brücke. Kann Wissenschaftsdiplomatie in einem autoritären Staat überhaupt neutral sein – oder wird sie zwangsläufig Teil staatlicher Außenpolitik?

    Harvard und andere US-Universitäten haben diese Kooperationen nicht nur als Brücke verstanden, sondern als Raum für Dialog, gemeinsame Forschung und Erkenntnisgewinn. Es ging um Themen wie Klimawandel, Meeresbiologie, das Erbe der Sklaverei, soziale Reformen oder Ungleichheit. Der Anspruch war, gemeinsam an Problemen zu arbeiten und Lösungen zu entwickeln, voneinander zu lernen. Ähnliche Programme hatte Harvard auch mit China und vielen anderen „Entwicklungsländern“. Neben dem tatsächlichen Wissensaustausch und gemeinsamer Forschung ist dies natürlich auch Netzwerken und softpower. Nicht selten werden gute Wissenschaftler später auch Regierungsberater. Allein während der ersten 15 Jahre unseres Cuban Studies Program haben wir in Harvard etwa 100 kubanische Wissenschaftler eingeladen. Von Anthropologen bis Zoologen, aus allen Disziplinen.

    Und dies war auch der Ansatz der Harvard-Projekte, die ich begleitet habe: Wissenschaft als Erkenntniserweiterung und als Beitrag zum gesellschaftlichen Nutzen – für Menschen in beiden Ländern, deren Steuergelder oder private Mittel diese Systeme finanzieren.

    Natürlich kann man Kuba auch als autoritären Staat bezeichnen. Es handelt sich um ein Einparteiensystem mit erheblichen Einschränkungen. Zugleich ist die Frage, ob Wissenschaftsdiplomatie „neutral“ sein kann, grundsätzlich breiter. Wissenschaft findet nie außerhalb realer Machtverhältnisse statt.

    Auch die USA zeigen autoritäre Tendenzen, etwa wenn politische Entscheidungen, sogar Kriege, wie zuletzt gegen Iran, zunehmend per Präsidialdekret getroffen werden. Deshalb sollte man die Frage nicht nur in eine Richtung stellen.

    Wissenschaftlicher Austausch bewegt sich zudem immer auch unter außenpolitischen Rahmenbedingungen. In Deutschland wird etwa der DAAD aus öffentlichen Mitteln, auch vom Auswärtigen Amt, finanziert. In den USA ist das System anders organisiert, weil Universitäten und private Stiftungen eine größere Rolle spielen. Dennoch gibt es staatliche Vorgaben und politische Interessen.

    Im Fall Kuba existiert seit den 1990er-Jahren auch die Idee einer Track-II-Diplomatie: informelle Kontakte über Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft, die politische Annäherung ermöglichen oder vorbereiten sollen. Dafür fließen nachvollziehbar öffentliche Gelder in wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Projekte. Manche davon haben ausdrücklich politische Zielsetzungen.

    Kuba: Sowjet-Auto fährt in Pinar del Río an Haus mit Kubas und 26.-Juli-Flaggen vorbei.

    Kuba: Sowjet-Auto fährt in Pinar del Río an Haus mit Kubas und 26.-Juli-Flaggen vorbei.

    © Yamil Lage

    Das wird in Kuba kritisch gesehen – und führt dort zu Einschränkungen. Nicht jedes Forschungsprojekt wird genehmigt, einige US-Wissenschaftler dürfen nicht einreisen. Das sind reale Problemfelder. Sie zeigen aber vor allem: Wissenschaft bewegt sich nicht in einem neutralen Raum, sondern innerhalb einer konfliktreichen bilateralen Beziehung. Die USA verfolgen gegenüber Kuba seit Jahrzehnten offen das Ziel eines politischen Systemwandels. Entsprechend prüft die kubanische Regierung wissenschaftliche Vorhaben aus den USA unter diesem Vorbehalt.

    Die US-Regierung warnt vor Einflussnetzwerken, Geheimdienstkontakten und politischer Instrumentalisierung. Müsste dieselbe Skepsis nicht auch für amerikanische Universitäten gelten, wenn sie im Ausland Werte, Netzwerke und politische Deutungen exportieren?

    Ja, selbstverständlich. Wissenschaft und Kultur prägen Meinungen. Wissenschaftler treten als Experten in Medien auf, beraten Regierungen und beeinflussen gesellschaftliche Debatten. Deshalb sind diese Bereiche für Staaten und auch für Nachrichtendienste grundsätzlich interessant.

    Das gilt nicht nur für Kuba. Die USA versuchen, wie andere Großmächte auch, in anderen Ländern Einfluss zu nehmen – direkt oder indirekt, über Förderprogramme, Netzwerke, Stiftungen und öffentliche Diplomatie. Das muss keine Verschwörungstheorie sein. Häufig geschieht es über Werte, Förderkriterien und langfristige Zielvorgaben.

    Regierungsgelder können Forschungs- und Wissenschaftsprojekte ermöglichen. Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die oft nicht gut bezahlt werden, ist das attraktiv. Solche Finanzierung hat langfristig politische Bedeutung und generiert auch Abhängigkeiten, die dann eine vermeintliche wissenschaftliche Neutralität infrage stellen.

    Die entscheidende Frage muss deshalb für alle Seiten gelten: Wer finanziert Projekte, welche Ziele werden formuliert und wie unabhängig bleiben Forschung, Lehre und Publikation tatsächlich?

    Wer entscheidet, wann Austausch Dialog ist – und wann er als Einflussoperation gilt? Sind die Maßstäbe der USA universell anwendbar oder vor allem Ausdruck eines geopolitischen Konflikts mit Havanna?

    Das lässt sich nicht abstrakt beantworten, sondern hängt immer vom Einzelfall ab. Auf kubanischer Seite entscheiden im Wesentlichen staatliche Stellen, vor allem das Außenministerium und die zuständigen Institutionen für Hochschul- und internationale Zusammenarbeit. Internationale Veranstaltungen, Vereinbarungen und Auftritte von Gastwissenschaftlern müssen in der Regel genehmigt werden.

    Das geschieht gerade wegen des Verdachts, dass wissenschaftliche Projekte auch politische, aus kubanischer Sicht verfassungsfeindliche Absichten verfolgen können.

    Aber auch die USA reagieren auf solche Verdachtsmomente. Es gab Fälle, in denen chinesische Wissenschaftler an US-Eliteuniversitäten unter Spionageverdacht gerieten, von Programmen ausgeschlossen oder strafrechtlich verfolgt wurden. Israelkritische Wissenschaftler wurden ausgeladen oder ihnen sogar die Einreise ins Land verboten. Insofern ist die Logik grundsätzlich universell: Staaten reagieren auf vermutete Einflussnahme mit unterschiedlichen Mechanismen.

    Entscheidend sind jedoch die tatsächlichen Machtverhältnisse. Aus meiner Sicht ist es absurd anzunehmen, Kuba könne die nationale Sicherheit der USA ernsthaft gefährden. Der Bericht konstruiert diesen Eindruck. Im Verhältnis zu China wäre die Frage aufgrund ganz anderer finanzieller, technologischer und personeller Möglichkeiten anders zu bewerten.

    Harvard steht für globale Elitebildung und den Anspruch, Wissenschaft über politische Grenzen hinweg zu organisieren. Wird Kooperation mit Kuba damit zum Sicherheitsrisiko – oder zum Testfall dafür, ob akademische Freiheit auch gegenüber politischen Gegnern des Westens gilt?

    Genau das ist eine der zentralen Fragen. Droht in den USA eine neue Einschränkung wissenschaftlicher Freiheit?

    Man erinnert sich an die McCarthy-Ära des Antikommunismus nach dem Zweiten Weltkrieg. Damals führten politische Konflikte zu massiven Eingriffen in Wissenschaft, Kultur und öffentliche Debatten. Auch in Deutschland gab es Berufsverbote gegen Personen, die im Verdacht standen, mit verfassungsfeindlichen oder gewaltbereiten Organisationen in Verbindung zu stehen.

    Eine große Stärke der amerikanischen Wissenschaft war lange, dass sie trotz politischer Gegensätze Austausch und gemeinsame Forschung über Grenzen hinweg ermöglichte. Das war nie frei von Konflikten oder Einflussnahme. Aber der aktuelle Bericht ist aus meiner Sicht ein deutlicher Vorstoß in Richtung Einengung und Kriminalisierung.

    Dazu passt, dass in den USA bereits Bücher aus öffentlichen Bibliotheken entfernt werden und Studienfelder wie Critical Race Theory oder Gender Studies unter Druck geraten. Nun könnten auch Forschungsprojekte zu Ländern und Bewegungen, die mit sozialen oder antikolonialen Befreiungsbewegungen verbunden werden, stärker unter Verdacht geraten.

    Es wird versucht, eine direkte Verbindung zwischen Wissenschaft, Politik und Gewalt herzustellen. Das kann weitreichende Folgen für die akademische Freiheit haben.

    Der Bericht beschreibt kubanische Hochschulen als Teil des Staats- und Ideologieapparats. Wie unabhängig kann eine Partnerschaft sein, wenn eine Seite nur eingeschränkt frei forschen, lehren oder reisen kann? Und welche Verantwortung hat die stärkere Institution?

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    Mexiko-Stadt: Tausende demonstrieren am 26.07.2026 gegen US-Embargo und für Kuba zum 73. Jahrestag des Moncada-Angriffs. © Wu Wei/ imago

    Die kubanische Wissenschaft ist stark staatlich und öffentlich geprägt. Das ist zunächst kein Alleinstellungsmerkmal; viele Länder verfügen über starke öffentliche Bildungsstrukturen. In Kuba war das vor der Revolution anders: Damals gab es einen großen und einflussreichen privaten Bildungssektor, sowohl in Schulen als auch an Universitäten. Nach 1959 veränderte sich das grundlegend.

    Natürlich gibt es politische und ideologische Grenzen. Aber die Aussage, kubanische Wissenschaftler könnten nicht forschen, lehren oder reisen, muss differenziert werden. In den rund 15 Jahren, in denen ich das Harvard-Programm begleitet habe, konnten wir mehr als 100 kubanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Harvard einladen. Umgekehrt reisten zahlreiche US-Forscher und Studierende nach Kuba.

    Es gab und gibt also Spielräume für Austausch, Forschung und Meinungsäußerung. Die Verantwortung finanzstärkerer Institutionen besteht aus meiner Sicht darin, solche Räume zu ermöglichen und dauerhaft offen zu halten. Deutsche und europäische Diplomaten und Wissenschaftler unterstützen diese Prozesse zum Glück, aber wir könnten sehr viel mehr tun.

    Der DAAD und viele deutsche Universitäten haben wichtige gemeinsame Forschungsprojekte, beispielsweise zur Aufarbeitung der Pandemie, erneuerbare Energien oder auch Sommerschulen zu Wirtschafsreformen. Das ist toll und sollte unbedingt weiter geschehen. In Kuba gibt es trotz aller Krise, gerade wenn wir die Wissenschaftscommunity auch transnational denken, ein großes wissenschaftliches Potenzial. Es wäre wünschenswert, wenn Deutschland und die EU eine konstruktive Rolle in Kubas Transformationsprozess spielen könnten, Wenn auf respektvoller Ebene, ohne politische Konditionierung an den enormen gesellschaftlichen Herausforderungen gearbeitet werden kann.

    Der Fall Víctor Manuel Rocha zeigt, wie Biografien, Eliten, Netzwerke und staatliche Interessen ineinandergreifen können. Belegt ein solcher Einzelfall ein strukturelles Versagen von Harvard – oder wird die Reputation der Universität für eine größere politische Erzählung genutzt?

    Ich würde nicht von einem Versagen Harvards sprechen. Eher zeigt der Fall, dass eine Eliteuniversität Menschen Zugänge, Kontakte und Karrieremöglichkeiten eröffnet. Das gilt für viele Institutionen dieser Art.

    Wenn Menschen – wie in einigen der im Bericht genannten Fälle behauptet wird – aus ideologischer Überzeugung für eine andere Seite tätig werden, lässt sich das kaum durch institutionelle Filter vollständig verhindern. Solche Fälle wären auch außerhalb von Harvard möglich.

    Natürlich kann eine Universität junge Intellektuelle prägen und Netzwerke hervorbringen. Genau das wird Kuba im Bericht vorgeworfen: Man habe gezielt Studierende und Intellektuelle angesprochen, Kontakte gepflegt und später als Informationsquellen genutzt. Aber daraus folgt nicht automatisch eine institutionelle Verantwortung der Universität.

    Es handelt sich um Einzelfälle. Zugleich werden sie in dem Bericht für eine größere Erzählung genutzt: für den Konflikt zwischen der konservativen, MAGA-geprägten politischen Bewegung und liberaleren, weltoffenen Hochschulinstitutionen in den USA.

    Der Bericht kann deshalb auch als Angriff auf die kulturelle und politische Offenheit amerikanischer Universitäten gelesen werden. Diese Offenheit wird mit radikalen, gewaltsamen oder staatsfeindlichen Bewegungen in Verbindung gebracht – und damit delegitimiert.

    Die Frage reicht über Kuba hinaus: Sollten westliche Spitzenuniversitäten Kooperationen mit autoritären Staaten abbrechen, begrenzen oder bewusst als Räume für kritischen Kontakt offenhalten? Und wer definiert dabei das Risiko?

    Der Bericht versucht aus meiner Sicht, soziale und politische Bewegungen in den USA, die wachsende Ungleichheit und gesellschaftliche Unzufriedenheit thematisieren, mit einem internationalen Bedrohungsbild zu verbinden. Dazu gehören etwa Bewegungen gegen Rassismus, progressive Kräfte innerhalb der Demokratischen Partei oder politische Akteure, die Umverteilung und eine grundlegende Reform staatlicher Strukturen fordern.

    Indem diese Kräfte mit Ländern wie Kuba, Iran, Russland, China oder Nordkorea in Verbindung gebracht werden, entsteht ein einfaches Feindbild: Alles wird in einen Topf geworfen, Kuba erscheint als Knotenpunkt eines globalen Netzwerks, das auch gewaltsam gegen die USA und den Westen arbeite.

    Dieses Narrativ erfüllt zwei Funktionen. Erstens können dadurch schärfere Maßnahmen gegen Kuba gerechtfertigt werden – von Sanktionen bis hin zu weitergehenden politischen oder militärischen Optionen. Zweitens entsteht ein Weltverschwörungsbild, in dem soziale, politische und wissenschaftliche Kritik als Teil einer äußeren Bedrohung erscheint.

    Das kann dazu führen, dass Menschen Einschränkungen von Freiheitsrechten akzeptieren, weil diese als notwendige Abwehr eines großen äußeren Feindes dargestellt werden. In diesem Narrativ wird Kuba zum Symbol – nicht nur für außenpolitische Konflikte, sondern auch für innenpolitische Auseinandersetzungen in den USA.

    #Cuba #USA #science #uniberdités #politique

  • Quelles sanctions Trump va-t-il encore infliger à Cuba ? Il s’attaque maintenant aux services médicaux (Cocomagnanville)

    Dans une nouvelle série de mesures coercitives illégales contre Cuba, l’administration Trump cible une fois de plus le secteur de l’énergie et sanctionne le secteur des services médicaux, dont les recettes sont destinées au système de santé.

    https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2026/07/10/cuba-les-mirages-de-la-reforme-autre-texte/#comment-75209

    #usa #cuba

  • Senior defense officials looking at #Cuba military options - CBS News
    https://www.cbsnews.com/news/cuba-military-options-pentagon

    Military planners have in recent weeks examined a range of options for possible action against the island, including an Army-led air assault involving thousands of U.S. soldiers to be carried out by the 101st Airborne Division, the only unit trained for such a task, according to multiple U.S. officials with knowledge of the discussions.

    […]

    The Pentagon has shifted aircraft, intelligence assets and other resources from other geographical regions to the Middle East to sustain operations against Iran. Officials who spoke to CBS News said that shifting the focus toward Cuba isn’t likely at the moment, given the restart of military operations against Iran last week.

  • Un tracteur en Commun et le Cas du Perroquet Fou II.- Ils ne vont pas y arriver. « Enlace Zapatista
    https://enlacezapatista.ezln.org.mx/2026/07/14/un-tracteur-en-commun-et-le-cas-du-perroquet-fou-ii-ils-ne-

    « Mais la terre, c’est pour produire », a-t-il rétorqué. Un des compas, se rappelant les longues discussions, les débats et les disputes dans les assemblées zapatistes, est intervenu et a dit : « Oui, mais une chose est produire pour le marché et une autre produire pour la vie. La terre du Commun, c’est pour la vie, pas pour faire du profit. »

    « Alors », ont-ils demandé, « si la terre n’est à personne, vous, vous êtes quoi ? »

    « Des Gardiens », avons-nous répondu. Un autre compa a ajouté : « Et des Gardiennes ». Un autre encore : « Et des Gardien·nes ».

    Il ont pris congé. Ils ont dit qu’ils avaient compris mais qu’ils allaient consulter la Bible de leur religion pour voir si cette chose du Commun n’allait pas à l’encontre de la parole de Dieu.

    […]

    Je crois que j’ai dit une fois que les zapatistes, nous ne cherchions pas comment être heureux mais comment être malheureux. Comme c’est notre façon de faire de nous imposer de nouveaux défis, des travaux, des changements inattendus la veille, la critique impitoyable en interne, les insomnies, les douleurs d’estomac (avec ou sans tamale cru), les inquiétudes, les longues discussions, les chutes et les relèvements. Et je comprends alors que le problème, notre problème, c’est que nous essayons de vivre ce dont nous rêvons. Et ça nous va bien ainsi.

    –*-

    Les rêves restent des rêves tant qu’ils ne sont pas semés dans la réalité. Il s’ensuivra alors un long chemin accidenté, plein de faux pas, de déboires, avec plus de descentes que de montées. Et bien sûr la présence immanquable des personnes qui opinent que pas comme ça, pas encore, qu’on ne va pas y arriver, que c’est impossible. Le progressisme de salon a toujours exigé obéissance et subordination dans son renoncement quotidien.

    #EZLN #zapatistes #communs #Cuba

  • Cuba. Les mirages de la réforme (+ autre texte)

    Les propositions de juin 2026 constituent la tentative de réforme économique la plus ambitieuse depuis les années 1990. Cent soixante-seize mesures de réforme et vingt-trois axes thématiques qui résultent avant tout de l’épuisement extrême du modèle productif et redistributif antérieur, prétendument socialiste. [Voir à propos du débat analytique sur les perspectives l’article publié sur ce site le 12 juin 2026.]

    La pénurie chronique de produits de première nécessité dans les magasins d’État, l’inflation et l’érosion du pacte social constituent la force motrice qui sous-tend ces transformations.

    Le cœur de ces propositions – transformer l’entreprise d’État en société commerciale à participation majoritaire de l’État – suscite des inquiétudes justifiées et remet en question l’étendue de la propriété sociale sur les moyens de production fondamentaux.

    Le socialisme ne se mesure pas au pourcentage de participation de l’État, mais au contenu des rapports de production.

    https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2026/07/10/cuba-les-mirages-de-la-reforme-autre-texte

    #cuba

  • L’Assemblée générale rouvre son débat sur l’embargo américain imposé à #Cuba | ONU Couverture des réunions & communiqués de presse
    https://press.un.org/fr/2026/ag12769.doc.htm

    Le vote, demandé par les #États-Unis, sur la tenue même du débat, s’est soldé par 136 voix pour, 9 contre (Argentine, Costa Rica, États-Unis, Israël, Macédoine du Nord, Maroc, Paraguay, Tchéquie, Ukraine) et 30 abstentions.

  • De Cuba à la Calabre : les #missions_médicales en temps de crise

    Des médecins cubains contribuent à pallier la grave pénurie de personnel soignant en Calabre, en Italie, où les hôpitaux souffrent d’un manque criant de personnel et d’années de sous-investissement.

    Cependant, les missions médicales internationales de Cuba sont la cible d’une campagne de plus en plus virulente menée par des politiciens américains. Le gouvernement américain accuse les brigades médicales cubaines de « travail forcé », tandis que Cuba affirme que ses médecins participent bénévolement à des missions à l’étranger et fournissent des soins de santé essentiels aux populations défavorisées du monde entier.

    Depuis les années 1960, des professionnels de santé cubains ont œuvré dans plus de 150 pays. Aujourd’hui, des centaines de médecins cubains travaillent en Calabre, en Italie, où les autorités locales reconnaissent leur rôle déterminant dans la prévention des fermetures d’hôpitaux et l’amélioration de l’accès aux soins.

    Afin de comprendre les enjeux de ce débat politique, une équipe de Belly of the Beast s’est rendue dans le sud de l’Italie pour s’entretenir directement avec des médecins cubains, des patients italiens, des professionnels de santé et des représentants du gouvernement.

    https://www.youtube.com/watch?v=OWuf2I6Xhok


    #Cuba #Calabre #médecins #santé #vidéo #Polistena #Lamezia_Terme #Roberto_Occhiuto #hôpitaux #système_de_santé #main-d'oeuvre #mafia #ndrangheta #infiltration_mafieuse #urgences #Locri #Serre_San_Bruno #missions #missions_à_l'étranger #Roccella_Jonica #Italie #Italie_du_sud

  • #Cuba face à l’escalade sans fin des #Sanctions américaines
    https://lvsl.fr/cuba-face-a-lescalade-sans-fin-des-sanctions-americaines

    Tandis que point le risque d’une invasion américaine, l’administration #Trump renforce les sanctions contre Cuba. Dernier épisode en date : l’ultimatum lancé par Washington aux entreprises étrangères entretenant des relations avec le conglomérat militaire cubain GAESA. Plusieurs groupes hôteliers ont annoncé leur départ de l’île, tandis que les paiements par Visa et Mastercard sont désormais suspendus. Cette nouvelle escalade intervient alors que Cuba traverse l’une des crises les plus graves de son histoire récente. Vincent Ortiz, rédacteur en chef adjoint du Vent Se Lève, était l’invité de France Culture pour le podcast « les enjeux internationaux ».

    #International #L'Amérique_latine_en_question #impérialisme #Sanctions_à_Cuba

  • #Blocus' à Cuba : les paiements par Visa et Mastercard suspendus en raison des sanctions américaines
    https://www.rtbf.be/article/blocus-a-cuba-les-paiements-par-visa-et-mastercard-suspendus-en-raison-des-sanc

    Les paiements par cartes #Visa et #Mastercard seront suspendus à #Cuba à partir de samedi après qu’une banque étrangère a mis fin à ses relations avec une institution financière de l’île, en raison des #sanctions américaines, a annoncé mercredi la Banque centrale de Cuba.

  • Rencontre avec Janette Habel :
    « Le rêve cubain des années soixante, que nous dit-il pour aujourd’hui ? »

    Le samedi 13 juin à 20h15, l’UPJB vous accueille pour une rencontre avec Janette Habel : « Le rêve cubain des années soixante, que nous dit-il pour aujourd’hui ? »

    https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2026/03/24/les-menaces-croissantes-de-trump-contre-cuba-entretien-avec-samuel-farber/#comment-74627

    #cuba

  • À Santiago de #Cuba, la désillusion et « l’épuisement » face à la menace d’une invasion
    https://lvsl.fr/a-santiago-de-cuba-la-desillusion-et-lepuisement-face-a-la-menace-dune-invasion

    Tandis que point le risque d’une invasion américaine, les difficultés quotidiennes s’accumulent pour les Cubains. Les pénuries atteignent une ampleur inégalée, accrues par la fin de l’acheminement du pétrole mexicain et vénézuélien. Alors que le gouvernement cherche à entretenir la flamme révolutionnaire, afin de mobiliser les Cubains en cas d’attaque américaine, c’est la désillusion qui prédomine. Elle est particulièrement forte dans l’Oriente cubain, au coeur des soulèvements de ces deux derniers siècles.

    #International #L'Amérique_latine_en_question #Blocus #embargo #Santiago_de_Cuba

  • A Cuba, le sauve-qui-peut des jeunes médecins devant des salaires et des conditions de travail jugées indignes
    https://www.lemonde.fr/international/article/2026/06/02/a-cuba-le-sauve-qui-peut-des-jeunes-medecins-devant-des-salaires-et-des-cond

    A Cuba, le sauve-qui-peut des jeunes médecins devant des salaires et des conditions de travail jugées indignes
    Par Jean-Michel Hauteville (La Havane, envoyé spécial)
    Publié aujourd’hui à 03h00, modifié à 03h22
    Un joyeux tintamarre d’instruments de percussions retentit dans la torpeur ensoleillée d’un samedi de fin avril, à La Havane. Dans un jardin public du centre de la capitale cubaine, une vingtaine d’enfants participent à une séance d’éveil musical. Le lieu, aménagé par un groupe d’amis, propose des activités culturelles gratuites aux familles du voisinage : théâtre, peinture, ou musique.
    Le café attenant permet de financer ces dernières. « C’est moi qui gère la cafétéria », dit Laura, 30 ans (son prénom a été modifié). Diplômée de l’université des sciences médicales de La Havane, la jeune femme occupe ce poste depuis janvier. « Ce travail ne me plaît pas. Ce que j’aime, c’est la médecine », confie-t-elle. Laura fait partie des milliers de jeunes praticiens cubains qui, à contrecœur, ont dû quitter la profession en raison de salaires dérisoires et de la détérioration de leurs conditions de travail. Alors même que la médecine cubaine, pilier du régime castriste, a longtemps joui d’un grand prestige à l’international.
    A la fin de ses trois années de spécialité en médecine générale, Laura percevait le salaire mensuel d’un professionnel en début de carrière : 5 060 pesos, soit à peine 10 dollars (8,60 euros) par mois, au taux de change officieux. Avec un tel salaire, « on ne vit pas dignement à Cuba », s’afflige la jeune femme, qui a donné sa démission un mois après avoir passé son examen final, en novembre 2023.
    Diplômée de la même université, son amie Cinthia, elle, allait devenir gériatre. « J’adore travailler avec les personnes âgées : elles sont toujours reconnaissantes lorsqu’on prend soin d’elles », s’attendrit cette Havanaise de 29 ans, sur la terrasse de l’appartement où elle vit avec ses parents et sa grand-mère, au 2e étage d’un immeuble décrépit de la municipalité de Cerro. Dans un coin du salon, elle a installé son poste de travail : quelques étagères et une petite table, encombrées de produits cosmétiques, ainsi qu’une chaise où elle installe ses clientes venues se faire coiffer ou poser des ongles.
    Cinthia a lancé cette activité en parallèle de son internat de médecine, mais il est devenu impossible de concilier les deux en raison d’un sous-effectif chronique à la polyclinique de Cerro. « Tout le monde démissionnait et la charge de travail retombait sur ceux qui restaient », soupire-t-elle. En plus de ses 44 heures de travail hebdomadaires, l’interne devait assurer des gardes de douze heures « jusqu’à six fois par mois » et, souvent, des remplacements de dernière minute l’obligeant à annuler des rendez-vous dans son salon. « Mais c’est cette activité qui me permettait de vivre », s’offusque celle qui a démissionné juste après l’obtention de son diplôme et validé une formation d’esthéticienne.
    Les deux amies sont loin d’être des cas isolés. Et cette tendance est amplifiée par l’émigration massive des Cubains, qui fuient la dégradation des conditions de vie sur l’île. Sur une promotion de « plus de 200 personnes » dans sa faculté, il ne reste plus que six diplômés de 2023 à Cuba, dont « trois qui exercent encore la médecine », affirme Laura. Adrian, l’un de ses camarades d’amphi, a lui aussi remisé son stéthoscope et gère désormais un petit commerce privé dans le quartier de Nuevo Vedado. « Il y avait beaucoup trop de stress. Et ici, en une seule journée, je gagne plus qu’en un mois à l’hôpital », observe le jeune reconverti, qui assure n’avoir « aucune envie » de reprendre du service.
    Depuis le début de la « période spéciale » – un terme utilisé par le pouvoir pour désigner la crise économique qui a débuté à la chute de l’Union soviétique –, « de nombreux professionnels de la santé et d’autres secteurs, notamment de l’éducation » ont quitté leur emploi dans la fonction publique « pour se tourner vers d’autres activités plus lucratives, liées au tourisme, puis à l’entrepreneuriat », explique la sociologue Elaine Acosta Gonzalez, chercheuse associée au Cuban Research Institute de l’université internationale de Floride, à Miami.
    En effet, le secteur de la santé est entièrement public et « il n’est plus possible de survivre avec un salaire de fonctionnaire », souligne cette Cubaine exilée aux Etats-Unis. Entre 2021 et 2024, Cuba a perdu plus de 77 000 soignants dont 30 000 médecins, soit le quart de ses effectifs, selon des statistiques officielles publiées fin 2025. Les conséquences sont « clairement dévastatrices pour les services de santé du pays », déplore la sociologue.
    En réaction à cet exode des blouses blanches, le gouvernement cubain a annoncé, en avril 2025, des hausses de salaires pour les fonctionnaires : en fonction de leur ancienneté, certains praticiens ont ainsi pu voir leur rémunération doubler. Cependant, aux yeux d’Elaine Acosta Gonzalez, le compte n’y est pas. « Même les augmentations salariales significatives qui ont eu lieu dernièrement ne suffiront pas à résoudre ce problème, car il s’agit d’un phénomène aux causes multiples », juge l’experte, qui préconise une « amélioration des infrastructures et des conditions de travail de l’ensemble du personnel de santé ». « L’autre jour, je me suis mise à relire des bouquins de médecine pour me rafraîchir la mémoire », confie Cinthia. La coiffeuse évoque avec nostalgie ses anciens patients qui l’interpellent encore dans la rue. « La médecine me manque, mais tout doit changer dans le métier. »

    #Covid-19#migration#migrant#cuba#emigration#personneldesante#sante#crise

  • Puntata del 26/05/2026@0
    https://radioblackout.org/podcast/puntata-del-26-05-2026

    Il primo approfondimento lo abbiamo fatto in compagnia di Elisabetta Petragallo della #cub sullo #Sciopero_Generale di venerdì 29/05/26. I motivi per fare sciopero in questo momento storico non mancano ma con la nostra ospite abbiamo analizzato quelli che hanno spinto Confederazione Unitaria di Base, ADL Varese, Sindacato Generale di Base, SI Cobas, USI – […]

    #aggressione_militare #bolivia #CCNL_Multiservizi #contratto_alimentare #costo_della_vita #cuba #cuba_va #economia_di_guerra #emergenza_abitativa #fiorentini #guerra #industria_alimentare #iveco #Max_Lioce #mobilitazioni_contadine #mobilitazioni_indigene #precariato #sicobas_torino #trofarello
    https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/05/F_m_26_05_Elisabetta-Petragallo-CUb-Piemonte-su-sciopero-generale-29-

  • #cuba sotto assedio si organizza per difendersi
    https://radioblackout.org/2026/05/cuba-sotto-assedio-si-organizza-per-difendersi

    A Cuba continua ad aggravarsi la crisi energetica ed economica provocata anche dal rafforzamento del bloqueo imposto dagli Stati Uniti. Blackout, carenza di carburante, difficoltà nei trasporti e scarsità di medicinali colpiscono la vita quotidiana dell’isola, mentre Washington intensifica le misure economiche contro il paese. Le sanzioni e le restrizioni sulle forniture energetiche fanno parte di una lunga […]

    #L'informazione_di_Blackout #America_Latina #imperialismo #rivoluzione
    https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/05/cuba.mp3

  • « Face au siège contre #Cuba, le silence de l’UE est assourdissant » – Juan Antonio Fernández Palacios
    https://lvsl.fr/face-au-siege-contre-cuba-le-silence-de-lue-est-assourdissant-juan-antonio-fern

    Renforcement de l’embargo, sanctions secondaires tous azimuts, menaces répétées d’intervention militaire... ces derniers mois, l’administration Trump n’a cessé d’accroître sa pression contre Cuba. Face à cette escalade imposée par les #Etats-Unis, l’Union européenne se montre silencieuse. Un attentisme d’autant plus déroutant que les relations cubano-européennes sont historiquement caractérisées par d’importantes coopérations, que l’envoi de médecins cubains en Italie durant la pandémie de Covid est venue rappeler. Nous nous sommes entretenus avec Juan Antonio Fernández Palacios, ambassadeur de Cuba auprès de la Belgique et de l’Union européenne.

    #International #L'Amérique_latine_en_question #Administration_Trump #embargo #impérialisme

  • #cuba e gli effetti del #Bloqueo. Cosa succede a L’Avana?
    https://radioblackout.org/2026/05/cuba-e-gli-effetti-del-bloqueo-cosa-succede-a-lavana

    La situazione a Cuba è estremamente critica: l’elettricità viene razionata per gran parte della giornata e il petrolio è quasi esaurito. Le persone scendono in strada con manifestazioni e cacerolazos. La strategia #USA è evidente, orientata a un progressivo strangolamento economico del Paese, attraverso un blocco permanente ed extraterritoriale che incide direttamente sulle condizioni di […]

    #Blackout_Inside #energia
    https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/05/audio-cuba.mp3

  • Cuba : coupures d’électricité et pénuries paralysent les soins de santé

    À travers Cuba, des hôpitaux suspendent des opérations chirurgicales, peinent à faire fonctionner des équipements vitaux et font face à de graves pénuries de médicaments, alors que les coupures d’électricité et le manque de carburant aggravent la crise du système de santé, ont alerté vendredi des hauts responsables de l’ONU.

    Les pénuries d’électricité, de carburant, de médicaments et de fournitures médicales perturbent gravement les soins d’urgence, les banques de sang, les laboratoires, les programmes de vaccination ainsi que les services de santé maternelle et infantile, ont déclaré à des journalistes à New York, par liaison vidéo, Edem Wosornu du Bureau de la coordination des affaires humanitaires des Nations Unies (OCHA) et Altaf Musani de l’Organisation mondiale de la Santé (OMS).

    Leur point de presse faisait suite à une visite de trois jours dans cette nation insulaire.

    https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2026/02/25/la-situation-precaire-de-cuba-cinq-textes/#comment-74297

    #cuba

  • Cubans prepare for “invasion” as US escalates tensions with long-suffering island
    https://www.cnn.com/2026/05/16/americas/cubans-prepare-for-us-invasion-latam-intl

    Havana, #Cuba

    A few days ago, the manager of the building where CNN’s #Havana bureau is located rapped on our door with an urgent message: She needed to know if we would be coming to work during the “imminent” #US #invasion.

    #Washington’s intense pressure campaign on Cuba had already been keenly felt in day-to-day life. Under the ongoing US oil #blockade, power flickers off in our offices several times a day. The compounding economic crisis means there’s no #fuel for the building generator or even toilet paper for the bathrooms. Every day, I walk past an enormous artificial Christmas tree in the lobby that no one has bothered to take down.

  • Unblock Cuba ! : USA erpressen Kuba
    https://www.jungewelt.de/artikel/522622.unblock-cuba-usa-erpressen-kuba.html

    Erst stürzen die USA Kuba in die Krise, dann kommt CIA-Chef Ratcliffe (l.) mit großen Versprechungen (Havanna, 14.5.2026) Foto : CIA via X/Handout via REUTERS

    Au Chili on se souvient de la #CIA comme moteur clandestin du coup d’état contre le président Allende, sous Trump l’agence fait fonction de ministère d’extérieir et mène ouvertement les négotiation avec le Cuba.

    16.5.2026 von Kurt Terstegen - CIA-Chef verspricht bei Besuch in Havanna Millionenhilfen. Aber nur unter Voraussetzung eines Systemwechsels

    Die US-Regierung hat Kuba mit ihrer verschärften Wirtschafts- und Energieblockade in eine dramatische Versorgungskrise getrieben. Seit Monaten fehlen Treibstoff, Ersatzteile und Devisen. Große Teile des öffentlichen Lebens stehen still – das betrifft auch das Gesundheitssystem. In Havanna und anderen Städten protestieren zunehmend verzweifelte Menschen gegen die ständigen Stromausfälle. Während Washington durch Sanktionen und Drohungen gegen potentielle Öllieferanten die Krise weiter verschärft, inszeniert sich die Regierung von US-Präsident Donald Trump nun als humanitärer Helfer: CIA-Direktor John Ratcliffe reiste am Donnerstag überraschend nach Havanna und bot öffentlich 100 Millionen US-Dollar »Hilfe« an – allerdings nur unter Voraussetzung eines »System-Changes«. Parallel berichten mehrere US-Medien, Washington bereite eine Anklage gegen den ehemaligen kubanischen Präsidenten Raúl Castro vor. Vorgeworfen wird dem 94jährigen die Verantwortung für den Abschuss zweier Flugzeuge der antikubanischen Organisation »Brothers to the Rescue« im Jahr 1996. Die Kombination aus ökonomischer Strangulierung, politischem Druck und gleichzeitigen Hilfsangeboten macht deutlich, dass die USA die soziale Notlage auf der Insel gezielt für einen Regimewechsel herbeigeführt haben.

    Bereits 1960 hatte der ehemalige US-Diplomat Lester Mallory offen die Strategie formuliert, die Washington bis heute gegenüber Kuba verfolgt. In einem internen Memorandum schrieb er, das Ziel müsse sein, durch wirtschaftliche Zermürbung »Hunger, Verzweiflung und den Sturz der Regierung« herbeizuführen. Die Parallelen zur aktuellen Situation sind unübersehbar. Auch heute setzen die USA gezielt auf die Verschärfung der wirtschaftlichen Krise, blockieren Treibstofflieferungen, bedrohen Handelspartner mit Sanktionen und verschärfen damit Stromausfälle, sorgen für Produktionsstillstände und Versorgungsengpässe. Erst wurde die ökonomische Lage systematisch destabilisiert, anschließend präsentiert sich Washington als Retter, sofern Havanna politische Zugeständnisse macht. Die nun angebotenen 100 Millionen US-Dollar erscheinen vor diesem Hintergrund als von langer Hand geplante Erpressungsstrategie.

    Im kubanischen Fernsehen betonte der kubanische Energieminister Vicente de la O Levy am Donnerstag erneut: Die USA tragen direkte Verantwortung für die katastrophale Situation. Nach Angaben des Ministers fehlen dem nationalen Stromnetz derzeit mehr als 1.500 Megawatt Erzeugungskapazität. Mehrere thermische Kraftwerke seien wegen technischer Defekte ausgefallen, darunter das Kraftwerk »Antonio Guiteras« sowie die Anlage »Lidio Ramón Pérez« in Holguín. Zugleich arbeite das Stromsystem praktisch ohne Reserven. Jeder technische Defekt führe unmittelbar zu weiteren Stromabschaltungen. Besonders betroffen sei Havanna, wo zahlreiche »geschützte« Stromkreise für Krankenhäuser, Wasserwerke und strategische Einrichtungen Priorität genießen und deshalb andere Wohngebiete noch länger abgeschaltet werden müssten.

    Die kubanische Regierung veröffentlichte nach dem Treffen mit Ratcliffe eine ausführliche Erklärung, in der sie den friedlichen Charakter der Revolution betonte. Kuba stelle keine Bedrohung für die USA dar und beherberge keine terroristischen Organisationen. Zugleich signalisierte die Regierung Bereitschaft zur begrenzten Zusammenarbeit bei Fragen der Strafverfolgung und regionalen Sicherheit. Das sozialistische System stehe jedoch nicht zur Verhandlung. Auch Außenminister Bruno Rodríguez prangerte auf einem BRICS-Treffen am Donnerstag in Neu-Delhi den »brutalen« Wirtschafts- und Energiekrieg der USA gegen Kuba an. Die jüngsten Dekrete der Regierung Trump verschärften den extraterritorialen Druck auf Drittstaaten und bedrohten den Frieden und internationales Recht. Zugleich hob er die Unterstützung durch Staaten wie China, Russland, Vietnam und Indien hervor, die Kuba beim Ausbau seiner Energiesouveränität unterstützten. Trotz der Krise werde Kuba seinen sozialistischen Kurs fortsetzen, erklärte der Außenminister.

    #USA #Cuba

  • Abschuss von Fliegern vor 30 Jahren : USA wollen offenbar Kubas Ex-Staatschef Raúl Castro anklagen
    https://www.tagesspiegel.de/internationales/abschuss-von-fliegern-vor-30-jahren-usa-wollen-offenbar-kubas-ex-staats

    On mène und guerre non déclarée contre un pays puis on se plaint quand la cible se défend en tirant sur les avions d’une organisation terroriste qui violent l’espace aerien du pays. Les mafieux réclament déjà qu’on leur rende les hôtels et casinos socialisés il y a soixante sept ans. La lutte des classes continue. Les impérialistes réclament la domination totale.

    15.5.2026 - Die US-Regierung übt seit Monaten Druck auf Kuba aus, um einen wirtschaftlichen und politischen Wandel zu forcieren. Laut US-Medien sind nun rechtliche Schritte geplant, die die Beziehung weiter belasten dürften.

    Die USA unternehmen Medienberichten zufolge Schritte, um den 94-jährigen kubanischen Ex-Präsidenten Raúl Castro anzuklagen. Die mögliche Anklage soll sich auf den tödlichen Abschuss von Flugzeugen einer exilkubanischen Organisation durch Kuba im Jahr 1996 konzentrieren, berichtete der Sender CBS News unter Berufung auf US-Beamte. Die Zeitung „USA Today“ setzte eine mögliche Anklage ebenfalls in Zusammenhang mit dem 30 Jahre alten Fall. Sie stützt sich dabei auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Quellen.

    Für eine solche Anklage bräuchte es üblicherweise die Zustimmung einer Grand Jury. Eine solche Gruppe Geschworener kann in den USA nach der Vorlage von Beweismitteln durch die Staatsanwaltschaft entscheiden, ob in einem Fall Anklage erhoben wird.

    Die kubanische Luftwaffe hatte am 24. Februar 1996 zwei Flugzeuge der damals in Miami ansässigen exilkubanischen Organisation „Hermanos al Rescate“ (Brüder zur Rettung) bei einem Flug vor der kubanischen Küste abgeschossen.

    Nach Darstellung Havannas waren die Cessnas in den kubanischen Luftraum eingedrungen. Die Internationale Organisation für Zivilluftfahrt (ICAO) kam aber zu dem Schluss, dass sie sich über internationalen Gewässern befanden. Drei der Todesopfer waren US-Bürger. Die exilkubanische Organisation stellte 2003 ihre Arbeit ein.

    Einige Politiker in den USA fordern eine Anklage Raúl Castros

    Floridas republikanischer Gouverneur Ron DeSantis legte auf der Plattform X nahe, dass er eine Anklage gegen Kubas früheren Staatschef Raúl Castro begrüßen würde. Den Bericht von CBS News kommentierte er mit den Worten: „Gib Gas, das hat lange auf sich warten lassen!“.

    Mehrere US-Medien hatten bereits in den vergangenen Monaten über einen Brief mehrerer Kongressmitglieder an die US-Regierung berichtet, in dem diese eine Anklage gegen Raúl Castro gefordert haben sollen. Ihr Vorwurf demnach: Er hätte den Abschuss als damaliger Verteidigungsminister angeordnet.
    Welche Rolle Castro aktuell auf Kuba spielt

    Raúl Castro gab 2018 das Präsidentenamt und 2021 den Vorsitz der Kommunistischen Partei ab, seitdem ist er nicht mehr in der Tagespolitik aktiv. Als jüngerer Bruder von Revolutionsführer Fidel Castro und einer der letzten Vertreter der Generation der Revolutionäre genießt er aber immer noch hohes Ansehen in Kuba.

    Er gilt als wichtiger Berater von Präsident Miguel Díaz-Canel und ist als früherer Verteidigungsminister innerhalb des mächtigen Militärs bestens vernetzt. Zuletzt zeigte er sich bei der Kundgebung zum 1. Mai vor der US-Botschaft an der Seite seines Nachfolgers Díaz-Canel.

    Seit der Revolution 1959 sind die Beziehungen zwischen beiden Ländern angespannt, mit Trumps Amtsantritt hat sich das noch einmal verschärft: Im Januar 2025 setzte er den von der Kommunistischen Partei regierten Inselstaat wieder auf eine US-Terrorliste. Seit Monaten erhöht seine Regierung den Druck, um auf Kuba einen wirtschaftlichen und politischen Wandel im Interesse der USA zu forcieren.

    #USA #Cuba #anticommunisme #terrorisme #impérialisme #lutte_des_classes

  • Situation électrique « tendue » à Cuba, qui met en cause les Etats-Unis
    https://www.connaissancedesenergies.org/afp/situation-electrique-tendue-cuba-qui-met-en-cause-les-etats

    Connaissance des Énergies avec AFP parue le 14 mai 2026

    #Cuba a accusé mercredi les #Etats-Unis d’être responsables de la situation très « tendue » du réseau électrique de l’île, au moment où #Washington a renouvelé, sous conditions, une offre d’aide de 100 millions de dollars.

    Dans un communiqué, le Département d’Etat a réitéré son offre d’aide financière à l’île #communiste, soumise à de dures #sanctions #américaines, à condition que cette aide soit distribuée par l’Eglise catholique.

  • Trump durcit les sanctions contre Cuba et menace de l’envahir

    Jan Torras Griso, correspondant à Paris

    Quelques heures après avoir approuvé les sanctions les plus dures depuis le début de l’embargo, Trump a proposé qu’un porte-avions américain prenne le contrôle de Cuba lors de son retour d’Iran.

    Lors d’un événement privé à West Palm Beach le 2 mai, Trump a affirmé qu’il pourrait prendre le contrôle de Cuba « presque immédiatement » après avoir « terminé le travail en Iran ». Le président a décrit une opération dans laquelle le porte-avions USS Abraham Lincoln attendrait à une centaine de mètres de la côte cubaine jusqu’à ce que le gouvernement se rende. Ses collaborateurs ont minimisé les propos, les qualifiant de « plaisanterie », mais le commentaire est intervenu juste après que la Maison-Blanche a signé un nouveau train de sanctions contre le gouvernement cubain, annoncé la veille.

    https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2026/03/24/les-menaces-croissantes-de-trump-contre-cuba-entretien-avec-samuel-farber/#comment-73992

    #cuba

  • #flotilla per #cuba: la solidarietà internazionale sfida il blocco statunitense
    https://scomodo.org/flotilla-per-cuba-la-solidarieta-internazionale-sfida-il-blocco-statunitens

    Nei giorni scorsi un ulteriore convoglio è arrivato a Cuba, con decine di attiviste e attivisti e tonnellate di aiuti umanitari. La missione politico-umanitaria è iniziata il 17 marzo, con la partenza da Milano di un volo con più di 100 persone provenienti da tutta Europa che hanno imbarcato medicinali, cibo e beni di prima […] L’articolo Flotilla per Cuba: la solidarietà internazionale sfida il blocco statunitense proviene da Scomodo.

    #Uncategorized #Palestina