• Plötzlich kann sie sich an Jahre ihrer Ehe nicht mehr erinnern : „Ich dachte, ich träume, dann kam die Panik“
    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/plotzlich-kann-sie-sich-an-jahre-ihrer-ehe-nicht-mehr-erinnern-ich-dach

    La perte de la mémoire jette les pes personnes concernées dans ume situation cstsstrophique parve que leur monde est déconnecté de la réalité desautres.

    26.8.2026 von Carolin Rückl - Michi und Marc Schreiber haben einen schweren Autounfall, sie verliert ihr Gedächtnis. Wie macht man als Paar weiter, wenn sich nur einer an die schönen Momente erinnert?

    Sie beide standen kurz davor, sich Ihren gemeinsamen Lebenstraum von einer Auffangstation für Wildtiere in Südafrika zu verwirklichen, dann hatten sie dort einen schweren Autounfall. Sie, Frau Schreiber, haben dabei ihr Gedächtnis verloren.
    Michi Schreiber: Ich hatte eine globale Amnesie. Das heißt, dass mein Kurz- und mein Langzeitgedächtnis nicht funktionierten. Ich kann mich nicht an den Unfall und die Wochen danach erinnern und mir fehlen bis heute alle Erinnerungen an die zwei Jahre davor.

    Wie war das für Sie, Herr Schreiber: in einem fremden Land, selbst verletzt, mit einer Frau, die sich an nichts erinnert?
    Marc Schreiber: Ich war damals wie im Tunnel. Michi hat mich alle zehn Minuten gefragt, was passiert ist, warum ihr Gesicht wehtut und wo wir überhaupt sind. Die Ärzte sagten damals, das würde sich nach 24 bis 48 Stunden wieder geben.

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    Seit 2019 ist das Paar verheiratet, die Feier fand in Thailand statt. © Marc und Michi Schreiber/Phoobes Wiseswong

    Haben Sie sich deswegen keine Sorgen gemacht?
    Marc Schreiber: Ich war beunruhigt, aber andere Dinge hatten Priorität. Michis Jochbein, Augenhöhle, Kiefer, Wangenknochen und Nase waren gebrochen, sie hat die Situation aber überhaupt nicht realisiert. Ich musste funktionieren, weil ich der Ansprechpartner für die Ärzte war und alle Entscheidungen allein treffen musste.

    Zum Beispiel?
    Marc Schreiber: Dass wir für die Behandlung zurück nach Deutschland fliegen können und wann Michi operiert wird. Sie war sehr schwach, aber ihre gebrochenen Gesichtsknochen drohten, auf den Sehnerv oder den Augapfel zu drücken. Hätten wir gewartet, bis sie stabiler ist, hätte sie erblinden können. Welche Tragweite diese Entscheidung hatte, habe ich erst Monate später realisiert.

    Ihre Frau konnte nicht selbst über ihre Behandlung entscheiden, weil ihr Gedächtnis sich auch Tage nach dem Unfall nicht erholte. Wann ist Ihnen bewusst geworden, was das bedeutet?
    Marc Schreiber: Als Michis Gedächtnis sich auch nach der Gesichts-OP nicht verbesserte, obwohl sie keine Blutungen, Schwellungen oder strukturellen Verletzungen im Gehirn hatte. Zu dem Zeitpunkt waren auch die Ärzte ratlos. Sie konnten nicht mehr sagen, als dass wir abwarten müssten, bis sich das Gehirn regeneriert.

    Das klingt herausfordernd.
    Marc Schreiber: Ich habe mich total hilflos gefühlt. Wir hatten keine Prognose, wann oder ob Michi überhaupt wieder alltagsfähig wird. Sie ist damals ins Bad gegangen und hat auf dem Weg vergessen, was sie dort wollte. Ich hatte Angst, dass sie zum Pflegefall wird, nie wieder arbeiten kann und, am allerwichtigsten, dass sie ihren Traum aufgeben muss, mit Affen zu arbeiten. Das wäre das Schlimmste für sie gewesen.

    Frau Schreiber, was ist das Erste, an das Sie sich wieder erinnern?
    Michi Schreiber: Ich werde frühmorgens zu Hause wach und mein Gesicht fühlt sich komisch an, als hätte ich falsch gelegen. Das war sechs Wochen nach dem Unfall.

    Was ging Ihnen damals durch den Kopf?
    Michi Schreiber: Ich dachte anfangs, ich träume. Dann kam die Panik. Ich hatte das Gefühl, nicht richtig atmen zu können und habe mich erstmal im Bad eingesperrt. Ich wusste, dass es stimmen musste, als ich im Spiegel meine gebrochene Nase sah. Aber ich konnte nicht begreifen, dass wir wirklich einen Unfall hatten und ich mich an nichts erinnere.

    Wie war diese Situation für Sie, Herr Schreiber?
    Nicht so einprägsam, weil ich dieses Gespräch schon so oft geführt hatte. Erst als Michi zum ersten Mal Dinge über Nacht und damit dauerhaft abspeichern konnte, hatte ich das Gefühl, es bewegt sich etwas. Das war für mich eine Riesenerleichterung. Für Michi fing damit aber die schwierigste Zeit erst an, weil sie ab dann mit ihren körperlichen und kognitiven Einschränkungen und der Gedächtnislücke konfrontiert war.

    Frau Schreiber, können Sie beschreiben, wie es ist, sich nicht an sein eigenes Leben zu erinnern?
    Michi Schreiber: Die groben Strukturen waren zum Glück noch dieselben wie vor den zwei Jahren, an die ich mich nicht erinnere. Ich war noch Autorin und Tierschützerin, Marc und unser Hund waren mir vertraut und ich kannte unsere Wohnung, weil wir dort schon einige Jahre wohnten. Aber viele Details waren anders: In meinem Büro standen neue Regale, in meinem Kleiderschrank fehlten meine Lieblingsteile und als ich morgens aus dem Fenster schaute, hatte unser Garten über Nacht Beete, eine hohe Hecke und einen neuen Zaun bekommen. Im Buchladen habe ich ein Buch mit meinem Namen darauf entdeckt, bevor Marc mich vorwarnen konnte. Ich hatte vergessen, dass ich es geschrieben hatte.

    Wie war das für Sie?
    Michi Schreiber: Am Anfang war ich überfordert und wollte mich einfach nur verstecken. Ich dachte, wenn ich für immer in meinem Büro bleibe, ist egal, welches Jahr gerade ist. Dazu kam, dass ich oft Kopfschmerzen hatte, sehr viel Schlaf brauchte und große Probleme hatte, mich zu konzentrieren. Ich habe mich sehr dumm gefühlt, weil ich nicht einmal einfache, kurze Bücher lesen konnte.

    Vor dem Unfall haben Sie selbst Bücher geschrieben, in Oxford studiert, wollten promovieren.
    Michi Schreiber: Ich war immer sehr leistungsstark und mochte das, weil es mir ermöglicht hat, viele Träume gleichzeitig zu leben: Ich konnte meinen Master in Primatologie machen, im Tierschutz arbeiten, schreiben. Nach dem Unfall war daran nicht zu denken. Ich hatte bei der neurologischen Reha eine 80-jährige Omi mit Schlaganfall am Tisch, die hatte bessere Ergebnisse im Reaktionstraining als ich. Normalerweise haben Menschen meines Alters Werte um 80 Prozent, ich lag bei unter einem Prozent.

    Marc Schreiber: Wir spielen seit Jahren Rummikub. Normalerweise gewinne ich alle zehn bis 15 Spiele mal. In der Zeit habe ich so gut wie jedes Spiel gewonnen, weil Michi nicht mehr in der Lage war, die Steine und das Feld zu erfassen und mögliche Spielzüge zu sehen.

    Was macht es mit dem Selbstwert, wenn Fähigkeiten wegbrechen, über die man sich definiert?
    Michi Schreiber: Ich habe hart gearbeitet, um es bis nach Oxford zu schaffen. Nicht mehr die kognitiven Fähigkeiten zu haben, um diesen Weg weiterzugehen, war schwierig. Die Ärzte haben mir geraten, meine Selbstständigkeit aufzugeben und einen Behindertengrad zu beantragen, aber ich wollte auf keinen Fall in Teilzeit in irgendeiner Behörde landen. Also habe ich extra hart trainiert, um meine Träume nicht aufgeben zu müssen. Ich bin zum Beispiel regelmäßig mit Marc auf den Sportplatz gegangen. Er hat mir so lange Bälle zugeworfen, bis ich es wieder geschafft habe, sie zu fangen.

    Michi
    Halten fest zusammen: Michi und Marc Schreiber.

    © Marina.Fotografie, Marc und Michi Schreiber/Marina.Fotografie

    Was hat Ihnen in dieser Zeit Halt gegeben?
    Michi Schreiber: Marc und unser Hund waren mein Anker. Ich hatte außerdem das große Glück, dass meine Kreativität nicht beeinflusst war. Ich konnte mir Geschichten ausdenken, habe Kinderbücher und ein Buch über meine Oma geschrieben. Das ist das Wichtigste: Wenn eine Sache nicht funktioniert, etwas anderes zu finden, das noch klappt, um das Selbstwirksamkeitsgefühl nicht zu verlieren. Und am Anfang war auch meine Oma sehr wichtig für mich.

    Warum?
    Michi Schreiber: Sie war schon über 90 und dement. Für sie hatte der Unfall genauso wenig stattgefunden wie für mich, und zusammen konnten wir einfach sein, ohne zu wissen, was gestern oder morgen ist oder worüber wir schon geredet haben.

    Zwischen Ihnen beiden ist das anders: Anders als Sie, Frau Schreiber, kann sich Ihr Mann erinnern, was Sie in den zwei Jahren besprochen und erlebt haben, die Ihnen fehlen. Belastet das Ihre Ehe?
    Michi Schreiber: Am Anfang war es aber schwierig, die gemeinsamen Erfahrungen nicht mehr zu haben. Wir haben zum Beispiel vor dem Unfall auf Mauritius unser Ehegelübde erneuert. Der Brief, den ich Marc dort geschrieben habe, hat mich auch später noch berührt – aber weil ich ihn schön fand, und nicht, weil er mich an den Moment erinnert. Wenn ich heute Bilder von Mauritius anschaue, denke ich, wie schön es dort aussieht. Dabei hat es mir anscheinend überhaupt nicht gefallen. Ich hatte wohl eine Lebensmittelvergiftung, aber davon gibt es eben keine Fotos.

    Herr Schreiber, um welche Erinnerung trauern Sie am meisten?
    Marc Schreiber: Schwieriger als ein bestimmter Moment sind für mich diese kleinen Situationen im Alltag, wenn man ein schönes Gefühl aus der Vergangenheit teilen will. Zum Beispiel, wenn ich irgendwo einen Fuchs sehe, der mich an eine unserer Safaris erinnert. Ich musste lernen, diesem „Weißt du noch?“-Impuls nicht mehr nachzugeben, weil Michi solche Momente eher betroffen oder wütend machen.

    Frau Schreiber, welche Momente hätten Sie gern zurück?
    Michi Schreiber: Die letzten zwei bewussten Jahre mit meiner Oma, die nach dem Unfall gestorben ist. Und meine Abschlussfeier in Oxford. Ich habe mein ganzes Studium darauf hingefiebert, eine Absolventenkappe zu tragen, wie in „Twilight“. Diesen Moment bekomme ich nie wieder.

    Gab es auch Erinnerungen, über deren Verlust Sie sich gefreut haben?
    Michi Schreiber: Ja! In meinem Regal standen acht Bände von „Die sieben Schwestern“, in meinem Kopf existierten aber nur sechs. So konnte ich meine allerliebste Buchreihe noch mal zu Ende lesen. Krass war auch, an einem Tag zu erfahren, dass Donald Trump wieder US-Präsident ist, Israel im Krieg und Deutschland kurz vor Neuwahlen steht.

    Herr Schreiber, wie haben Sie entschieden, was aus den verlorenen Jahren Sie mit Ihrer Frau teilen?Marc Schreiber: Angefangen habe ich mit allem, was für ihre Zukunft relevant ist: dass sie ihr Reiseunternehmen abgemeldet und eine Promotion angefangen hat, welche Freunde Kinder haben oder nicht mehr zusammen sind. Bei allem anderen habe ich Michi gefragt, was sie wissen will und was nicht.

    Den Verlust dieser Freundschaft noch einmal selbst zu erfahren, war super traurig.

    Michi Schreiber

    Sie hätten Ihrer Frau eigentlich alles Mögliche erzählen können.
    Marc Schreiber: Das sagt jeder! Aber einen größeren Vertrauensbruch gibt es doch nicht.

    Was hätten Sie lieber verschwiegen?
    Marc Schreiber: Zu einer Freundin hatte Michi kein gutes Verhältnis mehr. Das habe ich erzählt, aber Michi sollte selbst entscheiden, was sie damit anfängt.

    Wie sind Sie damit umgegangen, Frau Schreiber?
    Michi Schreiber: Ich konnte den Bruch nicht nachvollziehen. Deswegen habe ich versucht, die Freundschaft wieder aufleben zu lassen, auch wenn Marc das für keine gute Idee hielt. Für mich war es enorm wichtig, dass er mich das selbst entscheiden und auch negative Erfahrungen machen ließ. Den Verlust dieser Freundschaft noch einmal selbst zu erfahren, war zwar supertraurig, aber anders hätte ich die Trennung nicht verstanden und keinen Schlussstrich ziehen können.

    Was macht es mit der Augenhöhe in einer Beziehung, wenn eine Person so viel Macht über die andere hat?
    Michi Schreiber: Am Anfang habe ich mich manchmal wie ein kleines Kind gefühlt, weil ich so abhängig von Marc war, aber auch, weil er so besorgt um mich war. Wenn ich mal eine halbe Stunde länger mit dem Hund draußen war, musste er abwägen, ob ich mich verlaufen habe. Als ich wieder eigenständiger wurde, kam auch die Augenhöhe zurück. Ich glaube, das lag daran, dass ich nie das Gefühl hatte, dass er mich bevormundet.

    Dann hat der Unfall Ihre Beziehung nicht verändert?
    Marc Schreiber: Doch, er hat uns als Paar gestärkt. Wir haben beide die Erfahrung gemacht, dass wir uns, egal, was uns im Leben erwartet, auf den anderen verlassen können. Ich war ja nicht nur für Michi da, sie hat sich auch um mich gekümmert, als ich mich nach meiner Schulter-OP nicht allein waschen konnte und nach meiner Bandscheiben-OP neu laufen lernen musste.

    Michi Schreiber: Mir ist klar geworden, dass ich mit Marc alt werden will. Wir haben jung gelernt, dass wir nie den Respekt füreinander verlieren, selbst wenn Erinnerungen fehlen oder wir beide Katheter haben. Zu wissen, dass wir auch dann unseren Humor nicht verlieren, war eigentlich die schönste Erkenntnis. Wir hatten immer Momente, in denen wir gelacht haben. Zum Beispiel, als wir beide frisch operiert zu Hause Rummikub gespielt haben, meine Spielsteine unter das Sofa gefallen sind und wir keine Chance hatten, ranzukommen, weil wir beide so eingeschränkt waren.

    Hat sich verändert, was Sie sich vom gemeinsamen Leben wünschen?
    Michi Schreiber: Ich hatte vorher fast ausschließlich berufliche Ziele. Seit dem Unfall sind viele private hinzugekommen, weil uns beiden klar geworden ist, wie kurz das Leben sein kann. In den nächsten fünf Jahren wollen Marc und ich eine Weltreise zu Orten machen, die man in einem kurzen Urlaub schlecht bereisen kann. Ich mache mir inzwischen viel mehr Gedanken darüber, was ich mit wem noch erleben will.

    Was ist aus Ihrem gemeinsamen Traum von der Wildtierstation in Südafrika geworden?
    Michi Schreiber: Wie nah wir diesem Traum waren, dass wir schon ein Grundstück gefunden hatten und kurz vor der Zusage der Behörden standen – daran konnte ich mich nach dem Unfall nicht erinnern. Aber ich träume davon, seit ich mit 18 zum ersten Mal in Südafrika war, und diese vage Idee war noch da. Inzwischen stehen wir wieder am selben Punkt wie vor dem Unfall. Wir haben Zeit und ich vielleicht auch gewisse Fähigkeiten verloren, aber nicht das Leben, das wir uns gewünscht haben.

    #amnésie #démence #acvident #maladie

  • « Le deuil blanc, c’est perdre un peu de son proche à chaque minute qui passe » : la famille face au déclin des malades d’Alzheimer ou de Parkinson
    https://www.lemonde.fr/intimites/article/2025/11/23/le-deuil-blanc-c-est-perdre-un-peu-de-son-proche-a-chaque-minute-qui-passe-l

    #aidants #deuil_blanc #Alzheimer #Parkinson #sénilité #démence #prendre_soin

    “Dieu merci, ce n’est pas Alzheimer, il va garder toute sa tête !” » Nous sommes en février 2018. Lorsque Mélanie Dufey raccroche, cette naturopathe, alors âgée de 34 ans, n’a pas conscience que la maladie de Parkinson est neurodégénérative, donc progressive. Plutôt connue pour les tremblements qu’elle provoque, elle n’est pas toujours associée par les patients et leur entourage à une dégradation cognitive. Ni ses recherches sur Internet ni les professionnels de santé ne vont préparer Mélanie à la suite.

    La maladie s’installe insidieusement. Pendant plusieurs années, le père de Mélanie, Robert, ancien directeur informatique, poursuit sa vie de retraité entre Paris, la Picardie et la Haute-Marne. Mais les premières manifestations de démence surgissent, et la maladie franchit des paliers.

    #paywall (merci d’avance)

  • Syndrome de Korsakoff : une démence évitable, due à l’alcool, mais que la France ignore
    https://theconversation.com/syndrome-de-korsakoff-une-demence-evitable-due-a-lalcool-mais-que-l

    En France, des milliers de personnes vivent, littéralement, dans l’oubli ; parfois, au cœur même de nos structures sanitaires ou médico-sociales. Ces patients présentent un syndrome de Korsakoff, une pathologie grave, méconnue, souvent confondue avec la « démence alcoolique » ou autres troubles cognitifs. Mais le plus inquiétant est peut-être que l’immense majorité de ces cas pourraient être évités, grâce à un simple apport en vitamine. À condition qu’ils soient correctement diagnostiqués.

    Lorsque l’on pense « démence précoce », autrement dit problèmes de mémoire avant 65 ans, les premiers mots qui viennent à l’esprit sont généralement « maladie d’Alzheimer ». Pourtant, dans les pays occidentaux, la première cause de démence avant 65 ans est… l’alcool. Ce fait, peu connu du grand public, est aussi ignoré par de nombreux professionnels de santé.

    Parmi les troubles cognitifs causés par l’alcool figure le syndrome de Korsakoff. Cette affection sévère, chronique et irréversible résulte de la combinaison de deux mécanismes : la toxicité directe de l’alcool pour les neurones et, surtout, la carence en thiamine (vitamine B1).

    Alors que les carences en thiamine sont faciles à diagnostiquer et à prévenir, elles restent pourtant massivement négligées, ce qui condamne des milliers de patients.
    Alcool et démence

    Les résultats de divers travaux de recherche indiquent que consommation excessive d’alcool et risque de démence sont étroitement liés.

    En France, une étude menée sur une vaste cohorte nationale comportant plus de 57 000 cas de démence précoce a révélé qu’environ 60 % des cas survenus avant 65 ans étaient liés à l’alcool.

    #alcool #syndrome_de_Korsakoff #encéphalopathie_de_Gayet-Wernicle #thiamine #démence_précoce #Alzheimer

  • #Maladies_neurologiques : quand les #pesticides s’attaquent au #cerveau

    Des agriculteurs retraités se retrouvent atteints de graves maladies neurologiques causées par l’exposition aux pesticides. Commence alors un #parcours_du_combattant pour leurs familles, qui espèrent faire reconnaître la maladie comme professionnelle.

    Michel, ancien agriculteur âgé de 77 ans, est imprévisible. Sa fille Valérie, qui est aussi sa tutrice, cherche sur son téléphone des vidéos qui montrent ses changements d’humeurs et de comportements, si désarmants. Elle finit par en trouver et l’on voit Michel, tranquillement assis dans son fauteuil, rire doucement avec son épouse. Et soudain, il se met à crier, battre des bras et des mains, puis il se dirige vers la table pour y donner quelques coups de poing.

    Avant de se rasseoir, un peu plus loin. « Au départ, les médecins croyaient qu’il était atteint de la maladie de Creutzfeldt-Jakob [version humaine de la maladie de la vache folle, ndlr] », décrit Valérie. Très investie dans le soutien qu’elle apporte à son père, elle a multiplié les rendez-vous médicaux, tests en tout genre et allers-retours épuisants entre les hôpitaux de Rennes, le domicile de ses parents et son travail salarié.

    Comment payer un Ehpad avec 1000 euros ?

    Le diagnostic, terrible, est tombé dans les premiers jours de l’année 2021 : démence fronto-temporale. « Au départ, maman a pu s’en occuper, et je venais l’aider. Mais c’est devenu trop dur. Il se roulait par terre et ne voulait pas qu’on l’aide. Nous avons dû le placer en Ehpad, dans une unité d’hébergement renforcée », poursuit Valérie, très affectée par ce qu’elle vit comme « un abandon ». Ce placement en Ehpad est d’autant plus difficile que la petite retraite de Michel – 1100 euros par mois – ne couvre que la moitié du coût mensuel total, qui s’élève à 2200 euros. « Je prends dans ses économies, mais j’arrive au bout. La retraite de maman est très faible aussi. On va être obligées de vendre sa maison pour faire face. Mais je ne trouve pas de nouveau logement pour elle. »

    La reconnaissance du caractère professionnel de la maladie de Michel et le versement d’une #rente en reconnaissance du #préjudice subi pourraient leur apporter un peu d’air… Valérie a entamé les démarches à l’automne 2022, avec l’aide du Collectif de soutien aux victimes des pesticides, que sa mère a découvert via la presse locale. « Papa, il a utilisé beaucoup de pesticides. Il a fait beaucoup de mélanges, et il n’avait pas de cabine sur le tracteur, aucune protection. » Comme de nombreux enfants à cette époque, Valérie a souvent aidé son père dans les travaux des champs, y compris quand il faisait des traitements : « On ne savait pas que c’était dangereux, personne ne parlait de ça autour de nous. »

    Toute la sphère neurologique affectée

    La démence fronto-temporale ne figure dans aucun des tableaux qui listent les #pathologies_professionnelles dues à l’exposition aux pesticides, mais ceux-ci évoluent au fil des luttes et recherches scientifiques. « Historiquement, on a commencé le combat judiciaire avec la maladie de Parkinson puis le lymphome, situe l’avocat François Lafforgue, dont le cabinet accompagne de nombreuses #victimes des pesticides. Ensuite, nous avons travaillé sur les hémopathies et on a obtenu la création ou l’extension des tableaux pour toutes ces pathologies. »

    Ces victoires ne sont pas anecdotiques. Elles permettent de mettre en place ce que l’on appelle la « #présomption_d’imputabilité », qui évite aux victimes de documenter elles-mêmes les liens entre leur maladie et leur exposition. Aujourd’hui, par exemple, toute personne atteinte de la #maladie_de_Parkinson et exposée pendant au moins dix ans aux pesticides dans le cadre de son travail peut obtenir la reconnaissance du caractère professionnel de sa maladie.

    « Au fil des années et des prises de contacts avec des malades, on s’est rendu compte que toute la sphère neurologique était affectée, poursuit François Lafforgue. Nous avons aussi découvert qu’il existe de la littérature scientifique sur les liens entre plusieurs des maladies de cette sphère neurologique et les pesticides. Nous avons donc décidé de défendre la reconnaissance de ce lien devant les tribunaux. » C’est ainsi qu’en juin 2024, la #démence_à_corps_de_Lewy (type de démence partageant des caractéristiques avec la maladie d’Alzheimer et la maladie de Parkinson) de Joseph Lendormy, ancien agriculteur, a officiellement été reconnue comme étant liée à son exposition aux pesticides. C’est une première qui donne bon espoir au collectif pour le dossier de Michel.

    « Mon père a été exposé pendant plus de trente ans aux pesticides, retrace son fils Philippe Lendormy. Il avait une petite ferme d’élevage bovin-lait et polycultures (maïs, blé, colza...), mais c’est surtout comme chauffeur de la #Cuma [coopérative d’utilisation du matériel agricole, ndlr] qu’il a été exposé. » Joseph a occupé ce poste de 1961 jusqu’à son départ à la retraite en 1999.

    « Il s’agissait d’une grosse Cuma, avec douze fermes, et mon père faisait tous les traitements : #herbicides, #fongicides, #insecticides. Je me souviens qu’au printemps, il avait les mains et les bras orange, car il brassait les mélanges à la main. Il stockait les produits à la maison, y faisait ses mélanges et y rinçait ses cuves, le liquide dévalait la cour. » Sur la liste que Philippe Lendormy a reconstituée pour le dossier de son père, figurent de nombreux produits aujourd’hui interdits, dont plusieurs susceptibles de porter atteinte à la sphère neurologique.

    Des malades toujours plus nombreux

    « Mon père est mort en 2022, mais il est tombé malade huit ans avant, à 72 ans », reprend Philippe Lendormy. Joseph a commencé par oublier où il posait ses affaires, puis à ne plus savoir pourquoi il se trouvait à tel endroit à tel moment. Au fil des mois et des années, son état s’est aggravé. « Il faisait n’importe quoi : un jour, il a mis le feu à un balai et s’est promené avec dans la maison. Rien n’allait plus. Ma mère s’est occupée de lui pendant six ans, elle a été au bout de ses forces. Et il a finalement intégré un Ehpad. » Aucun médecin n’a établi de liens avec les pesticides. C’est Philippe qui a fini par y penser, un peu par hasard, suite à des discussions avec des amis, qui avaient entendu parler du sujet par la presse.

    « C’est un peu toujours la même histoire, commente Michel Besnard du Collectif de soutien aux pesticides de l’Ouest. À chaque fois que l’on médiatise un cas, de nouvelles personnes se manifestent. Si les maladies qu’ils ont ne sont pas dans les tableaux, on les accompagne quand même. » Les démarches sont plus longues, mais elles aboutissent cependant assez souvent, encourageant de nouveaux malades à les entreprendre. « On rencontre de plus en plus de gens avec des démences à corps de Lewy, précise Michel Besnard. Souvent, les neurologues disent d’abord que c’est la maladie de Parkinson (40 % des victimes accompagnées par le collectif en sont atteintes). Puis le diagnostic s’affine et on arrive à cette démence. C’est important de faire circuler ces informations pour que d’autres personnes puissent se manifester. »

    Un soutien inégal de la part des médecins

    « Ce n’est pas parce que l’on n’a pas beaucoup de cas qu’il ne faut pas les prendre en compte, ajoute François Lafforgue. La maladie à corps de Lewy, seconde cause de #démence_neurodégénérative après la maladie d’Alzheimer, est une affection dont les mécanismes sont très proches de ceux de la maladie de Parkinson. Or, les études scientifiques établissent un lien clair entre la maladie de Parkinson et une exposition aux pesticides. »

    Le lien entre la maladie de Joseph Lendormy et son travail a aussi été reconnu comme possible par l’experte du Centre régional de pathologies professionnelles et environnementales de Bretagne, où Philippe avait emmené son père, sur les conseils de l’avocat. « Le rapport d’expertise de l’Inserm de 2021 sur les pesticides rapporte un niveau de présomption fort entre l’exposition aux pesticides et les troubles cognitifs chez les agriculteurs », cite-t-elle dans son courrier bilan, considérant qu’une déclaration de reconnaissance peut être proposée à Joseph.

    Un avis encourageant qui tranche avec la frilosité du médecin de la Mutualité sociale agricole (MSA) qui avait commenté, après avoir écouté le CV de Joseph Lendormy : « L’ensemble des informations recueillies laissent supposer que Mr Lendormy a probablement été exposé à des pesticides au cours de sa vie professionnelle. » Cette prudence dans les propos avait ulcéré Philippe Lendormy. « Ce médecin est venu chez mes parents. On lui avait donné la liste des produits que mon père avait utilisés, car les vendeurs de la coop, c’étaient des amis de mes parents. Il a été exposé toute sa vie, c’est évident, et non "probable". »

    Une vie de travail et pas de retraite

    Récemment, le cabinet de François Lafforgue a obtenu la reconnaissance en maladie professionnelle pour un agriculteur atteint d’Alzheimer. « Mon père a travaillé des années 1960 aux années 2000, explique son fils, Benoît Laurent. Ils étaient six associés et lui était préposé à l’épandage des pesticides. C’était leur organisation. Il travaillait sans protection, je me souviens qu’il versait les produits et qu’il les mélangeait avec un bâton, à mains nues. Souvent, il avait des maux de tête et il saignait du nez. Il est tombé malade en fin de carrière et a été diagnostiqué en 2008, à 68 ans, cinq ans après avoir pris sa retraite. » La reconnaissance obtenue par Martial Laurent est due à un vice de procédure : la MSA n’a pas respecté certains délais, ce qui a entraîné une reconnaissance « implicite ». Il est donc difficile d’affirmer que les institutions valident le lien entre exposition aux pesticides et maladie d’Alzheimer.

    Selon François Lafforgue, « une action engagée a abouti favorablement, ce n’est pas comme s’il ne s’était rien passé ». L’expertise Inserm de 2021, qui s’est intéressée à des centaines d’études à propos des effets sanitaires des pesticides, considère que la présomption de lien entre pesticides et Alzheimer est « moyenne ». Elle cite une analyse réunissant sept études qui « estime à 34 % l’élévation du risque – significative – de maladie d’Alzheimer chez les personnes exposées aux pesticides ».

    « Cette reconnaissance, et la rente qui a été versée, nous permettent de financer l’Ehpad où mon père vit depuis 2020, intervient Benoît Laurent. Son petit pécule de retraite fondait comme neige au soleil. Ils n’avaient pas beaucoup d’argent, mes parents, même s’ils avaient travaillé toute leur vie. » « La rente ne va pas ramener mon père, ajoute Philippe Lendormy, mais cela va soulager un peu ma mère, qui s’est épuisée à l’accompagner. Elle va pouvoir se faire aider pour les travaux quotidiens. Pour moi, c’est aussi important symboliquement cette reconnaissance. Mon père a été un bon soldat, il a nourri la France comme on le lui a demandé. Il a bossé très dur. Et en est tombé malade. C’est bien de le rappeler. »

    Pour Valérie Vivien, « c’est douloureux de savoir qu’ils n’ont pas été prévenus qu’il allait y avoir des conséquences s’ils utilisaient des pesticides. Personne ne leur a jamais dit. C’est injuste. Ils ont travaillé toute leur vie et n’ont pas profité de leur retraite ensemble. » Elle espère que les démarches qu’elle a entamées « faciliteront les choses pour les suivants ». Et en attendant que son père touche, enfin, l’argent nécessaire à sa prise en charge, elle a dû lancer une cagnotte en ligne (https://www.leetchi.com/fr/c/cout-d-un-ehpad-2200mois-et-comptes-bientot-a-0-7503176.

    https://basta.media/maladies-neurologiques-quand-les-pesticides-s-attaquent-au-cerveau
    #santé #maladie #industrie_agro-alimentaire #agriculteurs #agriculture #conditions_de_travail #travail #maladies_professionnelles

  • Nourris au #plastique, des bébés #oiseaux souffrent de #démence

    Des #lésions_cérébrales « similaires à la maladie d’#Alzheimer » ? Publiée le 12 mars dans la revue Science Advances, une étude montre comment la #pollution_plastique fait perdre la tête aux #oiseaux_marins (https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.ads0834?adobe_mc=MCMID%3D20597589108928405310818161390203415780%7CMC).

    Maints travaux s’étaient déjà concentrés sur les spécimens décharnés, s’échouant sur les plages ou mourant asphyxiés. Des chercheurs de l’université de Tasmanie se sont, eux, intéressés aux oisillons… à l’apparente bonne santé.

    Comment ? En effectuant des analyses sanguines sur de petits puffins noirs, n’ayant pas encore pris leur envol. L’océan étant infesté de plastique, leurs parents les nourrissent parfois par erreur de déchets. Si les répercussions sont invisibles à l’œil nu, il s’agit presque d’« une condamnation à mort pour ces poussins », déplore Alix de Jersey, l’autrice principale. « Difficile d’imaginer qu’ils parviendront au bout de leur migration [entre l’Australie et le Japon] ».

    Car au-delà des dégradations de la paroi de l’estomac, ces ingestions indésirables entraînent une #neurodégénérescence et des #ruptures_cellulaires. « C’est presque l’équivalent d’un jeune enfant atteint de la maladie d’Alzheimer, poursuit la scientifique. Ces oiseaux souffrent énormément des effets du plastique, notamment sur leur #santé_neuronale. »

    https://reporterre.net/Demence-chez-les-oiseaux-marins-la-faute-a-la-pollution-plastique

  • A #Genève, une maison accueille des pensionnaires #Alzheimer précoce. Une première en Suisse.

    https://www.rts.ch/play/tv/12h45/video/a-geneve-une-maison-accueille-des-pensionnaires-alzheimer-precoce--une-premiere-

    #Maison_Hemma. La maison des personnes actives à la mémoire fragile

    La maison Hemma a ouvert ses portes en septembre 2023. Elle est habitée par des personnes qui sont au milieu de leur vie active et qui rencontrent des problèmes de mémoire. Hemma est une villa double spacieuse et confortable. Elle peut accueillir jusqu’à 8 personnes. Chaque habitant dispose de sa propre chambre aménagée à son goût. Les habitants utilisent ensemble les pièces communes, c’est à dire les cuisines, les salles de bain, les salons ou la salle de loisirs. Les habitants peuvent accueillir leurs familles et leurs amis quand ils veulent. Des espaces privatifs sont prévus à cet effet. La maison Hemma dispose également d’un grand jardin. Bref : il y a tout ce qu’il faut pour se sentir bien chez soi.

    https://maisonhemma.ch
    #Hemma

    #démence_sénile #maison_de_retraite #EHPAD #vieillesse #Suisse #reportage

    • « Dépravé », « président faible » : débat tendu entre un Trump plein d’aplomb et un Biden très embrouillé | Le Télégramme
      https://www.letelegramme.fr/monde/deprave-president-faible-debat-tendu-entre-un-trump-plein-daplomb-et-un
      https://media.letelegramme.fr/api/v1/images/view/667e426dc2a3711e283b74a8/web_golden_xxl/667e426dc2a3711e283b74a8.1
      Donald Trump et Joe Biden ont ferraillé sur l’inflation, l’immigration, la guerre en Ukraine…
      Photo Michael Reynolds/EPA

      Donald Trump enchaînant avec aplomb les affirmations mensongères, Joe Biden offensif sur le fond, mais très embrouillé sur la forme : les deux candidats à la présidentielle américaine ont ferraillé sur l’inflation, l’immigration ou l’Ukraine pendant leur premier débat, ce jeudi soir.

      « L’inflation tue notre pays », a d’emblée affirmé Donald Trump, extrêmement à l’aise, reprenant un argument qu’il sait porteur auprès des Américains, malgré la croissance robuste et l’emploi au beau fixe.

      Joe Biden, à la voix souvent enrouée devant les caméras de CNN, a, lui, attaqué sur un sujet qu’il sait délicat, en reprochant au républicain son action « terrible » contre le droit à l’avortement. Il a aussi accusé Donald Trump de « mentir » en affirmant que l’immigration clandestine faisait flamber la criminalité, avant d’aller sur un terrain plus personnel.

      « Repris de justice »
      Le démocrate a ainsi rappelé que son adversaire était un « repris de justice », après avoir été jugé coupable dans une affaire de paiements dissimulés à une ex-actrice de films X, et a jugé qu’il avait le « sens moral d’un dépravé », le traitant à plusieurs reprises de « pleurnichard ». « Je n’ai rien fait de mal », a répliqué l’ex-président, inculpé dans plusieurs autres affaires, en faisant remarquer que le système judiciaire était « truqué ».

      Le républicain, qui n’a jamais concédé sa défaite en 2020, ne s’est pas engagé à reconnaître sans condition le verdict des urnes en novembre, assurant qu’il l’accepterait si l’élection était « juste et équitable ».

      La guerre en Ukraine n’aurait jamais eu lieu si les États-Unis avaient un leader

      Donald Trump, sans aller jusqu’aux insultes dont il émaille ses discours de campagne, a, par ailleurs, affirmé que son rival n’était « pas taillé » pour être président. « Il est devenu comme un Palestinien, mais ils ne l’aiment pas parce que c’est un très mauvais Palestinien. Un (Palestinien) faible », a-t-il lancé en référence à la politique de Joe Biden face au conflit entre Israël et le Hamas. « La guerre en Ukraine n’aurait jamais eu lieu si les États-Unis avaient un leader », a-t-il aussi assuré.

      Donald Trump a également mis au défi Joe Biden de se soumettre à un « test cognitif », en fanfaronnant qu’il en avait lui-même passé deux et qu’il avait « brillé », avant de vanter ses performances au golf pendant que son rival arborait un sourire moqueur.

      Affirmations mensongères
      L’ex-promoteur immobilier a multiplié les affirmations mensongères et les exagérations, sans intervention des deux journalistes de CNN. Lesquels ont essentiellement veillé au respect du temps de parole de chacun, coupant le micro dès qu’il était écoulé, ce qui a empêché les interruptions intempestives.

      Polarisation politique extrême
      Sauf surprise, ce débat ne devrait pas faire beaucoup bouger les lignes, dans un pays où la polarisation politique est extrême. Mais l’enjeu n’en est pas moins énorme : si l’un des deux candidats arrive à séduire quelques électeurs indépendants, cela pourrait suffire à lui donner l’avantage en novembre, tant le scrutin s’annonce serré.

      Pour cela, Joe Biden va en particulier devoir rassurer sur sa santé, et à cet égard, sa prestation risque fort d’être vue comme une occasion manquée, même s’il a gagné en aisance au fil du débat.

    • Sans surprise, pour avoir un compte-rendu un petit peu plus incisif :
      https://seenthis.net/messages/1059791

      L’un des très courts (9 secondes ?) extraits les plus diffusés est celui où l’on voit plus qu’on entend la fin d’une intervention de Biden sur la question des frontières, puis le début de la réponse de Trump à l’incitation du présentateur de CNN. Cela donne à peu près ceci :

      – Président Biden : « ... gaspo, biggo, argh... border patrol... broulm, pfuittt...hooupp... »
      – Présentateur de CNN : « Your answer, president Trump ? »
      – Président Trump : « I don’t understand what he said… »

    • Steve Herman: “YouGov polled more than 3,000 …” - Framapiaf
      https://journa.host/@w7voa/112694271491289729

      YouGov polled more than 3,000 Americans about the Biden-Trump debate and found:

      Regardless of which candidate they prefer, 43% of Americans believe Trump won the debate, 22% think Biden won, and 35% aren’t sure who won.

      Regardless of which candidate they prefer, 44% of Americans say Trump is most fit to be president for the next four years, while 35% think Biden is more fit, and 21% aren’t sure.

      37% of Americans watched most of the debate, 22% watched part, and 38% didn’t tune in.

    • Selon CNN, c’est la panique chez les démocrates : Biden’s debate performance sets off alarm bells for Democrats
      https://edition.cnn.com/2024/06/28/politics/joe-biden-debate-performance-panic/index.html

      President Joe Biden’s debate performance has set off alarm bells among top Democrats, leaving some to openly question whether Biden can stay atop of the Democratic ticket.

      “He seemed a little disoriented. He did get stronger as the debate went on. But by that time, I think the panic had set in,” longtime Democratic operative and CNN senior political commentator David Axelrod said.

      Axelrod also gave voice to a conversation happening among many Democrats on Thursday night: “There are going to be discussions about whether he should continue.”

    • Inside Biden’s Debate Disaster and the Scramble to Quell Democratic Panic
      https://time.com/6993760/joe-biden-debate-disaster-democratic-panic

      Panic is not too strong a word to describe the sentiment that coursed through the Democratic Party from top to bottom as the debate unfolded. “What the actual f— is happening?” one Democratic fundraiser texted. Across the room another sent along something of a distress call and a hostage video at once: “This won’t be as bad for voters as it is for us, right?” From progressive to pragmatist, the verdict among Democrats was perhaps the most united the party’s upper ranks have been in decades. “Unintelligible must have been the [closed captioning],” for the entirety of Biden’s performance, another senior Democrat strategist mused. “It would have been the most honest.” Almost immediately after it was over, Democrats started asking whether and how Biden could be convinced to bow out for the good of the party, for the nation, and for the candidate himself.

  • Secret Service Finds Biden Attempting To Dig Own Grave On White House Lawn
    https://www.theonion.com/secret-service-finds-biden-attempting-to-dig-own-grave-1851062076

    7.12.2023 by The Ellen Show - Image for article titled Secret Service Finds Biden Attempting To Dig Own Grave On White House Lawn

    WASHINGTON—Shining their flashlights to reveal the pajama-clad president with a wild look in his eye, the Secret Service reportedly found Joe Biden on the White House lawn Thursday attempting to dig his own grave. “It’s nearly four o’clock in the morning, Mr. President,” said an agent, who discovered the 81-year-old president crouched and panting inside the shallow grave, his hands caked in dirt and covered in new blisters. “Mr. President, I don’t know where you found that shovel, but it’s time for us to go inside. Jesus Christ, you’re filthy. You don’t want us to have to start locking you in your room, do you?” At press time, a confused Biden was insisting that he had been merely taking an evening stroll around the grounds.

    #USA #présudent #démence #wtf

  • « Les Fantômes du pétrole », sur France 5 : pas d’extinction pour la pollution liée à l’industrie du pétrole
    https://www.lemonde.fr/culture/article/2023/01/29/les-fantomes-du-petrole-sur-france-5-pas-d-extinction-pour-la-pollution-liee

    Janvier 2023

    Le chiffre est vertigineux et pourtant méconnu : 20 millions à 30 millions de puits de pétrole et de gaz sont abandonnés dans le monde par l’industrie pétrolière. Ils génèrent une vaste #pollution des #sols, aggravent le dérèglement climatique et nuisent à la santé. Dans un documentaire édifiant, Audrey Gloaguen a accompagné les lanceurs d’alerte qui traquent ces « bombes à retardement » et en dénoncent les conséquences délétères.

    Aux #Etats-Unis, en Allemagne, en mer du Nord : à chaque fois, l’histoire se répète. Ces anciens forages laissent échapper sous terre, au fond des mers ou dans l’atmosphère, du pétrole, des substances toxiques et, surtout, du #méthane, un gaz à effet de serre bien plus puissant que le #CO2.

  • #Internet usage and the prospective risk of dementia: A population‐based cohort study - Cho - Journal of the American Geriatrics Society - Wiley Online Library
    https://agsjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jgs.18394

    Abstract

    Background
    Little is known about the long-term cognitive impact of internet usage among older adults. This research characterized the association between various measures of internet usage and dementia.

    Methods
    We followed dementia-free adults aged 50–64.9 for a maximum of 17.1 (median = 7.9) years using the Health and Retirement Study. The association between time-to-dementia and baseline internet usage was examined using cause-specific Cox models, adjusting for delayed entry and covariates. We also examined the interaction between internet usage and education, race-ethnicity, sex, and generation. Furthermore, we examined whether the risk of dementia varies by the cumulative period of regular internet usage to see if starting or continuing usage in old age modulates subsequent risk. Finally, we examined the association between the risk of dementia and daily hours of usage. Analyses were conducted from September 2021 to November 2022.

    Results
    In 18,154 adults, regular internet usage was associated with approximately half the risk of dementia compared to non-regular usage, CHR (cause-specific hazard ratio) = 0.57, 95% CI = 0.46–0.71. The association was maintained after adjustments for self-selection into baseline usage (CHR = 0.54, 95% CI = 0.41–0.72) and signs of cognitive decline at the baseline (CHR = 0.62, 95% CI = 0.46–0.85). The difference in risk between regular and non-regular users did not vary by educational attainment, race-ethnicity, sex, and generation. In addition, additional periods of regular usage were associated with significantly reduced dementia risk, CHR = 0.80, 95% CI = 0.68–0.95. However, estimates for daily hours of usage suggested a U-shaped relationship with dementia incidence. The lowest risk was observed among adults with 0.1–2 h of usage, though estimates were non-significant due to small sample sizes.

    Conclusions
    Regular internet users experienced approximately half the risk of dementia than non-regular users. Being a regular internet user for longer periods in late adulthood was associated with delayed cognitive impairment, although further evidence is needed on potential adverse effects of excessive usage.

    #démence

  • Des vies oubliées : les personnes âgées trans vivant avec une démence à l’intersection du cisgenrisme, du capacitisme/cogniticisme et de l’âgisme
    https://cjds.uwaterloo.ca/index.php/cjds/article/download/676/931

    Résumé

    Peu de recherches au plan international aident à comprendre les expériences et les besoins des personnes trans vivant avec une démence, en dépit du vieillissement de la population et du nombre croissant de personnes trans, incluant une première cohorte de personnes âgées trans. Il existe donc un besoin de mieux comprendre les contraintes, les discriminations et les maltraitances généralisées auxquelles sont confrontées les personnes âgées trans dans le système de santé et de services sociaux, de même que les craintes que ces personnes expriment à propos du vieillissement et des démences. Des observations anecdotiques présentées dans de rares ouvrages portant sur les populations LGBTQ et la démence suggèrent que les changements cognitifs peuvent avoir un effet sur l’identité de genre. Par exemple, les personnes trans âgées vivant avec une démence peuvent oublier leur transition et se réidentifier au sexe/genre assigné à la naissance ou éprouver une « confusion de genre ». Cela soulève des questions cruciales concernant par exemple les pratiques liées aux pronoms, les soins corporels (rasage, coiffure, habillement, etc.), les interactions sociales genrées, les soins médicaux (poursuite ou abandon de la thérapie hormonale), etc. Le présent article comble une lacune dans la littérature actuelle en offrant une première typologie des réponses offertes par les universitaires qui ont analysé le thème de la démence et de l’identité de genre chez les personnes trans âgées vivant avec une démence pouvant éprouver une « confusion de genre », soit : 1) une approche de neutralisation du genre ; 2) une approche trans-affirmative stable et 3) une approche trans-affirmative fluide. Après avoir proposé une réflexion critique sur chaque approche, nous articulons les fondements d’un quatrième paradigme, ancré dans un dialogue interdisciplinaire sur les systèmes interconnectés d’oppression qu’affrontent les personnes âgées trans vivant avec une démence, soit l’âgisme, le capacitisme/cogniticisme et le cisgenrisme.

    #transgenre #démence #gériatrie

  • On se demandait il y a quelques jours d’où émergerait la revendication selon laquelle il faut euthanasier les vieux et les obèses pour sortir de ce confinement. Serait-ce l’extrême-droite, la droite religieuse, les populistes d’extrême-gauche ? De manière totalement prévisible, le thème est depuis hier devenu le cri du cœur de l’extême-centre néolibéral et – kof-fok – « humaniste » pro-européen.

    https://seenthis.net/messages/841250
    https://seenthis.net/messages/841246

    Clairement, il faut sauver le système même qui a conduit à l’inefficacité de nos systèmes de santé, le dénuement total (pas de masques, pas de blouse, pas de gel, sous-effectifs, etc.) des personnels du soin (hôpitaux, vieux…), rendu impraticables les interventions rapides en début d’épidémie (dépistages volontaristes). Bref : il faut désormais sauver le système (européen néolibéral et « humaniste ») qui a condamné la moitié de la planète au confinement.

    C’est tout de même grâce à ces propagandistes du système dans lequel nous vivons que, hé pignouf, « there is no alternative » au confinement. Parce que les possibilités d’alternatives, elles ont été détruites par ce système même qu’il conviendrait maintenant de sauver en euthaniant ceux qui en étaient déjà les victimes les plus faibles (les vieux, les minorités ethniques, les travailleurs pauvres, les exclus, etc.)

    • Un tri des malades ?

      Cette tendance à faire du handicap l’un des critères de « tri » des malades a été confirmée à l’AFP par un médecin intervenant dans des établissements pour personnes handicapées dans le Grand Est. Ce médecin -qui a requis l’anonymat- raconte avoir été « choqué » en recevant des recommandations en ce sens de la part de l’hôpital de proximité dont dépendent les établissements où il intervient. Dans ce courriel, que le médecin a lu à l’AFP, l’hôpital estime « nécessaire d’adopter une stratégie de prise en charge proportionnée », pour « maximiser les chances de survie des résidents pouvant potentiellement passer un cap », et « accompagner » (sans hospitaliser) « celles ou ceux qui malheureusement ne le passeront pas ». Pour ce faire, l’hôpital recommande aux médecins d’évaluer les éventuelles pathologies dont souffre par ailleurs le patient, et cite, parmi les critères à prendre en compte, l’insuffisance respiratoire ou cardiaque, le diabète, des troubles psycho-comportementaux... ou un certain « niveau de handicap ».

      Interpellée le 2 avril par un internaute, la secrétaire d’Etat chargée des personnes handicapées, Sophie Cluzel, s’est élevée contre toute discrimination dans l’accès aux soins. « Les personnes handicapées doivent pouvoir bénéficier des mêmes soins que toute la population. Les symptômes cliniques doivent être considérés en fonction de l’état pulmonaire du patient et sa capacité à supporter 15 jours de réanimation. Donc non, elles ne sont pas mises de côté, nous y travaillons », a-t-elle martelé, en réponse à une question lors d’un « Facebook live ».

      https://informations.handicap.fr/a-covid-handicap-tri-malades-12785.php

    • Un des facteurs déprimants du confinement, c’est que je suis de plus en plus persuadé qu’on est prêts pour du bon gros fascisme décomplexé en France (prolongement de la vague Trump, Modi, Netanyahu, Bolsonaro, etc.).

    • Critiquer une action gouvernementale cela n’a rien de complotiste.

      L’Agence du médicament, ceci-dit, vient de répondre à mes critiques : les risques cardiaques, connus avec l’hydroxychloroquine, s’avèrent plus importants pour les patient atteints de Covid-19. Ce qui justifie d’interdire sa prescription hors de l’hôpital.

      Prend bien ton pied @arno, en exerçant ton droit de censure sur « ton flux » ...

      Je pensais qu’ici l’important était l’échange d’information sourcée et pertinente, non, c’est le Droit de propriété sur « SON FLUX » :-)))

    • Sauf qu’à nouveau : je ne vois pas le rapport avec le sujet du présent thread. Il y a ici-même environ 10 000 autres threads où on évoque le docteur Pillule, et où tu aurais pu poster ton message à ce sujet. Donc là tu postes une considération qui est soit totalement hors-sujet, soit qui suggère que le sort réservé au bon docteur Calanque entre dans la logique de laisser crever une partie de la population pour sauver l’économie.

      Et oui, sinon, je pense avoir le droit d’en avoir ras le cul de voir arriver d’absolument partout, y compris de gens que j’aime beaucoup par ailleurs, ce fatras de délires merdiques sur la persécution du gentil docteur Maboul.

    • Non mais stop @stephane_m n’importe qui ici peut voir en lisant le tout premier message que ce que tu dis n’a strictement aucun rapport avec le sujet du fil, alors arrête ta monomanie… Encore, t’aurais posté ça sur un fil qui parle de médicaments, de Graou, etc, mais là c’est totalement hors-sujet sur ce fil qui parle d’économie, et des propagandistes libéraux qui veulent remettre la France au travail même en tuant plein de gens.

  • New experimental drug rapidly repairs age-related memory loss and improves mood
    https://newatlas.com/experimental-drug-prevents-memory-loss-depression/58489
    https://img.newatlas.com/age-depression-related-memory-loss-drug-1.jpg?auto=format%2Ccompress&c

    In animal tests the drug has been found to be remarkably effective, with old mice displaying rapid improvements in memory tests within an hour of administration, resulting in performance similar to that of young mice. Daily administration of the drug over two months was also seen to result in an actual structural regrowth of brain cells, returning their brains to a state that resembles a young animal.

    “The aged cells regrew to appear the same as young brain cells, showing that our novel molecules can modify the brain in addition to improving symptoms,” says Sibille.

    The experimental drug is not some miracle cognitive enhancer however, with no beneficial effects seen when administered to younger mice. So it seems likely the drug’s modulations to the brain’s #GABA systems is directly related to normalizing either age- or stress-related disruptions.

    It’s still very early days in the drug’s development, and while it has been demonstrated as safe so far in animal experiments, it has yet to be proven harmless or effective in humans. The researchers suggest human testing should begin within the next two years, and while initial human trials may concentrate on depression-related memory deficits, the broader applications for the drug are exciting. If it proves safe and efficacious it could be a useful preventative tool, administered in short bursts to subjects in their 50s or 60s to slow the onset of age-related dementia and cognitive impairment.

    The new study was published in the journal Molecular Neuropsychiatry.

    #mémoire #démence

  • New Lessons About #Education Levels and Dementia Risk
    https://www.medscape.com/viewarticle/909043

    Contrary to the popular belief that higher education guards against dementia, new research suggests it has little, to no, protective effect.

    In a unique study that included annual cognitive assessments in older adults and neuropathologic autopsy results, investigators found that while there was a link between higher education levels and better cognitive function before old age, it did not reduce dementia risk or slow the rate of cognitive decline.

    Le niveau d’étude ne protègerait pas du risque de démence - A la une - Destination Santé
    https://destinationsante.com/le-niveau-detude-ne-protegerait-pas-du-risque-de-demence.html

    Différents travaux ont déjà montré qu’un niveau d’#études élevé créait une « réserve cognitive » éloignant ainsi le risque de #démence. Un récent travail américain s’inscrit en faux. Les auteurs affirment que l’éducation ne joue aucun rôle dans la survenue ou la rapidité d’évolution de la maladie.

    http://n.neurology.org/content/early/2019/02/06/WNL.0000000000007036

  • Warnings over shock dementia revelations from ancestry DNA tests | #Science | The Guardian
    https://www.theguardian.com/science/2017/aug/26/alzheimers-disease-shock-for-genetic-ancestry-hunters

    People who use genetic tests to trace their ancestry only to discover that they are at risk of succumbing to an incurable illness are being left to suffer serious psychological problems. Dementia researchers say the problem is particularly acute for those found to be at risk of Alzheimer’s disease, which has no cure or effective treatment. Yet these people are stumbling upon their status inadvertently after trying to find their Viking, Asian or ancient Greek roots.

    “These tests have the potential to cause great distress,” said Anna Middleton, head of society and ethics research at the Wellcome Genome Campus in Cambridge. “Companies should make counselling available, before and after people take tests.” The issue is raised in a paper by Middleton and others in the journal Future Medicine.

    #génétique #tests_génétiques #alzheimer #démence

  • The Polluted Brain
    http://www.sciencemag.org/news/2017/01/brain-pollution-evidence-builds-dirty-air-causes-alzheimer-s-dementia

    The link between air pollution and dementia remains controversial—even its proponents warn that more research is needed to confirm a causal connection and work out just how the particles might enter the brain and make mischief there. But a growing number of epidemiological studies from around the world, new findings from animal models and human brain imaging studies, and increasingly sophisticated techniques for modeling #PM2.5 exposures have raised alarms. Indeed, in an 11-year epidemiological study to be published next week in Translational Psychiatry, USC researchers will report that living in places with PM2.5 exposures higher than the Environmental Protection Agency’s (EPA’s) standard of 12 µg/m3 nearly doubled dementia risk in older women. If the finding holds up in the general population, air pollution could account for roughly 21% of dementia cases worldwide, says the study’s senior author, epidemiologist Jiu-Chiuan Chen of the Keck School of Medicine at USC.

    Deepening the concerns, this month researchers at the University of Toronto in Canada reported in The Lancet that among 6.6 million people in the province of Ontario, those living within 50 meters of a major road—where levels of fine pollutants are often 10 times higher than just 150 meters away—were 12% more likely to develop dementia than people living more than 200 meters away.

    #pollution #air #cerveau #démence #santé

    • Plus prosaïquement, comme bouseuse étudiant à Paris, j’avais noté de subtiles mais bien réelles différences de performances cognitives entre la ville et la cambrousse. Après, il y a de fortes chances que ce soit multifactoriel : la pollution, certes, et une sorte de sous-oxygénation du cerveau, mais aussi la sur-stimulation permanente du milieu urbain, un état de stress récurrent, l’agression sonore à laquelle on ne peut échapper, la difficulté à voir loin, la rareté de la ligne d’horizon, etc.

  • Higher dementia risk linked to living near heavy traffic, research shows - ABC News (Australian Broadcasting Corporation)
    http://www.abc.net.au/news/2017-01-05/scientists-link-dementia-risk-to-living-near-heavy-traffic/8164054

    People who live near busy roads laden with heavy traffic face a higher risk of developing dementia than those living further away, according to researchers in Canada.

    A study published in The Lancet medical journal found that people who lived within 50 metres of high-traffic roads had a 7 per cent higher chance of developing dementia compared to those who lived more than 300 metres away from busy roadways.

    Air pollutants can get into the blood stream and lead to inflammation, which is linked with cardiovascular disease and possibly other conditions such as diabetes,” said Ray Copes, an environmental and occupational health expert at Public Health Ontario.

    Researchers at Public Health Ontario conducted the study with colleagues from Canada’s Institute for Clinical Evaluative Sciences.

    This study suggests air pollutants that can get into the brain via the blood stream can lead to neurological problems,” Mr Copes said.

    • Résumé sur The Lancet

      Living near major roads and the incidence of dementia, Parkinson’s disease, and multiple sclerosis: a population-based cohort study - The Lancet
      http://thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(16)32399-6/fulltext

      Summary
      Background
      Emerging evidence suggests that living near major roads might adversely affect cognition. However, little is known about its relationship with the incidence of dementia, Parkinson’s disease, and multiple sclerosis. We aimed to investigate the association between residential proximity to major roadways and the incidence of these three neurological diseases in Ontario, Canada.

      Methods
      In this population-based cohort study, we assembled two population-based cohorts including all adults aged 20–50 years (about 4·4 million; multiple sclerosis cohort) and all adults aged 55–85 years (about 2·2 million; dementia or Parkinson’s disease cohort) who resided in Ontario, Canada on April 1, 2001. Eligible patients were free of these neurological diseases, Ontario residents for 5 years or longer, and Canadian-born. We ascertained the individual’s proximity to major roadways based on their residential postal-code address in 1996, 5 years before cohort inception. Incident diagnoses of dementia, Parkinson’s disease, and multiple sclerosis were ascertained from provincial health administrative databases with validated algorithms. We assessed the associations between traffic proximity and incident dementia, Parkinson’s disease, and multiple sclerosis using Cox proportional hazards models, adjusting for individual and contextual factors such as diabetes, brain injury, and neighbourhood income. We did various sensitivity analyses, such as adjusting for access to neurologists and exposure to selected air pollutants, and restricting to never movers and urban dwellers.

      Findings
      Between 2001, and 2012, we identified 243 611 incident cases of dementia, 31 577 cases of Parkinson’s disease, and 9247 cases of multiple sclerosis. The adjusted hazard ratio (HR) of incident dementia was 1·07 for people living less than 50 m from a major traffic road (95% CI 1·06–1·08), 1·04 (1·02–1·05) for 50–100 m, 1·02 (1·01–1·03) for 101–200 m, and 1·00 (0·99–1·01) for 201–300 m versus further than 300 m (p for trend=0·0349). The associations were robust to sensitivity analyses and seemed stronger among urban residents, especially those who lived in major cities (HR 1·12, 95% CI 1·10–1·14 for people living <50 m from a major traffic road), and who never moved (1·12, 1·10–1·14 for people living <50 m from a major traffic road). No association was found with Parkinson’s disease or multiple sclerosis.

      Interpretation
      In this large population-based cohort, living close to heavy traffic was associated with a higher incidence of dementia, but not with Parkinson’s disease or multiple sclerosis.

      Funding
      Health Canada (MOA-4500314182).

  • Costs for Dementia Care Far Exceeding Other Diseases, Study Finds
    http://www.nytimes.com/2015/10/27/health/costs-for-dementia-care-far-exceeding-other-diseases-study-finds.html

    The study looked at patients on Medicare. The average total cost of care for a person with dementia over those five years was $287,038. For a patient who died of heart disease it was $175,136. For a cancer patient it was $173,383. Medicare paid almost the same amount for patients with each of those diseases — close to $100,000 — but dementia patients had many more expenses that were not covered.

    On average, the out-of-pocket cost for a patient with dementia was $61,522 — more than 80 percent higher than the cost for someone with heart disease or cancer. The reason is that dementia patients need caregivers to watch them, help with basic activities like eating, dressing and bathing, and provide constant supervision to make sure they do not wander off or harm themselves. None of those costs were covered by Medicare.

    #démence #coût #santé