Ciao Microsoft – Nach 30 Jahren bin ich komplett raus !
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Comment se débarasser de Microsoft - c’est une vive déscription enthousiaste qui fait comprendre le mélange de frustration et d’euphorie après la soi disant solution de l’énième désastre windows qui rend accro les esclaves et vaches à traire que sont les « utilisateurs » de Microsoft.
Il est sympa ce Sascha Pallenberg mais je trouve que sa solution manque de radicalité. Pour moi dans le contexte actuel européen ces questiions prennent une importance de vie et de mort, alors quitter MS n’est que la première étape de la désintoxication et du chemin vers l’autonomie.
27.6.2026 von Sascha Pallenberg - In der dritten Januarwoche 2026 habe ich die letzten Microsoft-Services abgestossen. Daten runter, Accounts geschlossen, fertig. Ich bin Microsoft-frei. Nach ueber drei Jahrzehnten als User, Anwender, Kunde, Fanboy, Evangelist, Supporter, Blogger und YouTuber. Und wisst ihr was? Es fuehlt sich verdammt gut an!
n leben ohne Microsoft - Eine historische Folge
Das hier ist keine normale Ausgabe. Das ist ein Abschied. Einer, der laengst ueberfaellig war!
Anfang Dezember hatte ich auf MeTacheles angekuendigt, dass Microsoft Windows zerstoert hat und ich zu Linux wechsle. Sechs Wochen spaeter ist der Prozess abgeschlossen. Komplett. OneDrive weg, Outlook weg, Office 365 weg, Authenticator App... naja, die schickt mir immer noch Benachrichtigungen, obwohl ich seit einer Woche raus bin. Aber dazu spaeter mehr.
Microsoft hat Windows zerstoert!
... und warum ich zu Linux wechsle Satya Nadella prahlte im April 2025 damit, dass 20–30 % des Windows-Codes inzwischen von Maschinen geschrieben wird. Und ploetzlich ergibt alles Sinn: Ein Betriebssystem, das sich anfuehlt wie ein technisches Experiment – instabil, ueberladen, werbeverseucht und voller Telemetrie!
Was mich selbst ueberrascht hat: Es war einfacher als gedacht. Wer heute von Windows zu Linux wechseln will, kann das – je nach Komplexitaet der eigenen Anwendungsszenarien – innerhalb von wenigen Stunden bis maximal einem Wochenende schaffen. Zumindest fuer private User und Freelancer, die nicht auf Windows-exklusive Software angewiesen sind.
Linux: Es funktioniert einfach
Ich hab mich z.Zt. fuer Linux Mint und Bazzite Linux entschieden, in der Desktop-Variante. Gaming war meine groesste Sorge – laufen meine Steam-Spiele ueberhaupt unter Linux? Wie sieht’s mit Treibern aus?
Die Antwort: Alles laeuft. Meine RTX 4070 Ti von Nvidia? Performt unter Linux besser als unter Windows. Das System bootet schneller, die Games laden schneller, und ich habe keine Werbung im Startmenue. Keine Explorer-Abstuerze, keine White-Screens, keinen MSN-Muell.
MSN ist das Windows 11 fuer aktuelle „Nachrichten“ und da habe ich noch nicht einmal die Kommentarspalten angesprochen, in denen Schwurbler und rechte Hetzer freidrehen!
Apropos MSN: Macht euch mal den Spass und geht auf msn.de. Guckt euch an, was fuer „News“ euch da geliefert werden. Das Uebelste vom Ueblen in Sachen Yellowpress. Und so fuehlt sich Windows 11 insgesamt an – stuemperhaft, werbeverseuchst, nervig.
Ich bin raus. Komplett raus. Und es ist klasse.
OneDrive: Eine Katastrophe in Zeitlupe
Jetzt wird’s interessant. Was passiert, wenn du seit ueber einem Jahrzehnt Office 365 User bist und entsprechend viel auf OneDrive gespeichert hast?
Kurze Antwort: Schmerzen!
Ich dachte, OneDrive waere der einfachste Teil. Browser auf... Ordner runterladen... fertig! Falsch gedacht.
Die Download-Geschwindigkeit? An meiner Gigabit-Leitung im Schnitt 3 MB pro Sekunde. Manchmal Peaks auf 7-8, manchmal – und das hab ich seit 30 Jahren nicht mehr gesehen – im Byte-Bereich. Und dann die Downloads, die bei 20-21 GB einfach abbrechen. Ohne Warnung, ohne Fehlermeldung. Einfach weg.
Thirdparty-Tools wie Forklift, die null Probleme mit Google Drive haben? Verbinden nicht vernuenftig mit OneDrive. Die offizielle OneDrive-App? Synct den gesamten Rotz lokal runter, bevor du ueberhaupt was kopieren kannst. Und bricht dabei staendig ab.
Am Ende hab ich 23 Runden gedreht, einzelne Ordner manuell im Browser runtergeladen. Und dann waren die ZIP-Dateien teilweise unter macOS nicht entpackbar – ich musste mir extra Unarchiver installieren.
Ich bin ja wahrlich kein Choleriker... aber mal ganz ehrlich, ich hatte kurzeitig das Gefuehl, dass ich einfach tabula rasa mache und alles loesche. Weg damit.. Ende, harter Cut! OneDrive hat mich wuetend gemacht... sehr wuetend!
Digital Independence Day #1 - Email-Anbieter einfach wechseln
Accounts, Mail, Cloud, Betriebssystem, Plattformen — vieles in unserem Alltag haengt an wenigen Big-Tech-Konzernen. Und genau deshalb feiern wir den Digital Independence Day: den ersten Schritt raus aus diesen Abhaengigkeiten – Schritt fuer Schritt, bewusst, nachhaltig. In der ersten Ausgabe der Reihe geht es rueber zu sicheren Email-Anbietern!
Die Microsoft Authenticator App – ein Clusterfuck
So, und jetzt wirds richtig lustig. Die Microsoft Authenticator App begleitet mich seit einem halben Jahr.... und zwar bis in meine Traeume! Aber nicht, weil sie so gut ist.
Ich hab den Umstieg vor sechs Tagen abgeschlossen. Ich bekomme heute noch – waehrend ich das hier aufnehme – kontinuierlich Benachrichtigungen, ich solle einen Account-Login bestaetigen. Fuer Microsoft Outlook. Einen Service, den ich nicht (auch) nicht mehr nutze und in den ich mich auch nirgends mehr einloggen will!
Alle 2, 3 Stunden laesst mich Microsoft wissen, wie nervig deren Produkte sind!
Das Beste: Vor ein paar Monaten war ich bei OneDrive ausgeloggt, neues Telefon, auch bei der Authenticator App ausgeloggt. Und sollte bestaetigen, dass ich mich in die Authenticator App eingeloggt habe – mit einer Zahl, die ich in der Authenticator App eingeben soll. In der ich ausgeloggt bin. WTF?!
Wer probiert sowas aus bei Microsoft? Wer prueft das? Niemand offensichtlich.
Office 365: Hallo OnlyOffice
Fuer Office bin ich zu OnlyOffice gewechselt. Von Ascensio Systems aus Riga, Lettland. Ja, es gab mal Debatten wegen frueherer russischer Verbindungen, aber das Projekt gilt als lettisch und ist Open Source. Ich nutze es nur lokal, nicht in der Cloud.
Und es ist sauschnell. Rechnungen schreiben, PowerPoint-Bingo spielen, hier und da mal ein Word-Dokument bearbeiten – alles kein Problem. Die Kompatibilitaet mit Microsoft-Formaten ist gut. Und wenn ich vergleiche, wie lange Word, Excel und PowerPoint zum Oeffnen brauchen... meine Guete, ich glaube, allein durch das Oeffnen dieser Apps habe ich ein halbes Jahr Lebenszeit verloren.
Mein neues Setup: Dreifach diversifiziert
Wo liegen jetzt meine Daten? Hybrid und dreifach abgesichert:
1. IONOS Nextcloud – fuer viele Daten, europaeischer Anbieter, deutsches Rechenzentrum
2. Proton – die komplette Suite fuer besonders sensible und persoenliche Daten. Die diversifizieren uebrigens zwischen Schweiz und Deutschland und bauen immer mehr Rechenzentren in der EU
3. Lokal auf meinem NAS – fuer den Fall der Faelle
Taiwan, Deutschland, Schweiz, lokal. Das ist digitale Souveraenitaet.
Warum das wichtig ist
Nach all dem Aerger hab ich mich gefragt: Warum machen die das so? Warum ist der Download so lahm? Warum bricht alles ab? Warum funktioniert die Authenticator App nicht?
Die Antwort ist simpel: Arroganz. Die unsaegliche Arroganz eines Monopolisten, der uns alles reinschaufeln kann, was er will. Weil wir ja eh nicht weggehen. Weil wir abhaengig sind. Weil wir seit Jahrzehnten darauf konditioniert wurden, dass das halt so ist.
Und es war gar nicht so schwer – wenn man mal davon absieht, dass Microsoft dir jeden Stein in den Weg legt, den sie finden koennen.
Microsoft hat uns zu Usability-Verweigerern erzogen. Das ist keine coole, einfache, freundliche Benutzerfuehrung. Das ist das genaue Gegenteil: So komplex, so kompliziert, so nervig wie moeglich. Damit du nach zehn Minuten sagst: Ich lass es sein, ich bleib.
Nicht mit mir. Nicht mehr!
Das Fazit
Der ganze Prozess hat etwa 36 Stunden gedauert – mit Pausen und Schlaf natuerlich. Und jetzt bin ich raus. Arrivederci Redmond, hallo freie Welt!
Es fuehlt sich gut an. Du denkst dir: Wow, ich hab das wirklich geschafft. Und es war gar nicht so schwer – wenn man mal davon absieht, dass Microsoft dir jeden Stein in den Weg legt, den sie finden koennen.
Was wir mit uns machen lassen. Wie sehr wir uns in den letzten Jahrzehnten darauf verlassen haben, dass bei Microsoft alles toll ist und gut laeuft. Das Gegenteil ist der Fall.
Nach dieser durchaus traumatischen Erfahrung gibt es fuer mich wirklich kein Zurueck mehr. Zumindest nicht in diesem Leben. Never ever again!
Halt! Eine Ausnahme gibt es tatsaechlich: LinkedIn ist der letzte Microsoft-Service, den ich noch nutze. Irgendwo muss ja auch in Zukunft der Wahnsinn im direkten Kontakt mit den Verantwortlichen, kommuniziert werden.
Also: Denkt mal drueber nach, ob ihr euch nicht auch mal am Wochenende hinsetzt, das alles plant, eine schoene Liste macht – und dann sagt: Ciao Redmond, hallo freie Welt!
Es lohnt sich. Versprochen.









