• Lunettes Meta : quand la #drague devient #surveillance déguisée
    https://da.van.ac/lunettes-meta-quand-la-drague-devient-surveillance-deguisee

    L’enquête de la RTBF documente un #détournement systémique des #lunettes_connectées #Ray-Ban #Meta. Des coaches en séduction filment des femmes dans l’espace public sans leur consentement, masquant la LED d’enregistrement ou exploitant sa discrétion. Le business prospère : 150 euros l’heure de #coaching en France, 7 millions de paires vendues en 2025.

  • Qui veut la peau de la lanceuse d’alerte ? - Regarder le documentaire complet | ARTE
    https://www.arte.tv/fr/videos/122196-000-A/qui-veut-la-peau-de-la-lanceuse-d-alerte

    Lourdement sanctionnée pour avoir dénoncé de potentiels #détournements de #fonds publics, #Houria_Aouimeur, reconnue par plusieurs instances comme #lanceuse_d'alerte, s’est heurtée à un mur judiciaire. Retour sur son parcours de combattante.

    À l’automne 2018, la juriste Houria Aouimeur est nommée directrice de l’#AGS, le régime de #garantie des #salaires, créé en 1973 et géré conjointement par le #patronat et l’#Unedic. Quand une #entreprise est en #cessation de #paiement, cette association avance les fonds destinés à verser les #salaires du #personnel tant que l’activité se poursuit. Ces quinze dernières années, elle a versé près de 26 milliards d’euros à plus de 3,2 millions de salariés. Mais à son arrivée, la nouvelle directrice, dont le prédécesseur est resté trente-huit ans en place, découvre un système opaque, des labels attribués à certains mandataires judiciaires selon des critères obscurs, des avocats bénéficiant de contrats mirobolants et, surtout, des sommes colossales classées en pertes, sans véritables justificatifs ni contrôle. Un premier puis un second audit révèlent que près de 7 milliards d’euros se seraient évaporés. La nouvelle directrice découvre aussi que certains dossiers de liquidation judiciaire à forts enjeux financiers restent indéfiniment ouverts. Alors que, à son initiative, l’AGS dépose plusieurs plaintes pour #vol, #corruption et #abus_de_confiance, cette femme à la carrière irréprochable subit des pressions et des menaces qui vont crescendo : porte vandalisée à plusieurs reprises, filatures ostensibles, messages inquiétants... C’est le début d’un engrenage qui aboutit, en 2023, à son licenciement pour « faute lourde », avec des accusations qu’elle récuse point par point. En vain.

    Sans protection

    À l’automne 2025, alors que plusieurs témoins clés n’ont pas été entendus, la justice a prononcé un non-lieu pour toutes les plaintes de l’AGS relatives aux détournements de fonds. Elle a par ailleurs jusqu’ici refusé d’accorder à Houria Aouimeur le statut protecteur de lanceuse d’alerte, statut que lui ont pourtant reconnu la défenseure des droits et la Maison des lanceurs d’alerte. L’association #Anticor, en pointe sur le combat anticorruption, lui a de son côté décerné un prix éthique en 2025. Pour cette fille d’immigrés algériens qui a grandi dans une cité de Saint-Étienne et gravi un à un les échelons, la consécration qu’avait représentée sa nomination à l’AGS a tourné au cauchemar. En suivant le parcours de cette femme blessée mais pas vaincue, Sylvie Gilman et Thierry de Lestrade (Sophie Rollet contre Goodyear) retracent un feuilleton judiciaire qui, pour le moins, questionne.

  • Unterschlagung : Strafbare Zueignung fremder Sachen
    https://www.anwalt.org/unterschlagung/comment-page-1/#comments

    Le monde est mauvais et les gens le sont davantage. Voici quelques histoires que raconentent les participants d’un forum au sujet du détournememt. C’est horrible, absurde et prèsque drôle, parfois émouvant.

    Gedanken zu „Unterschlagung: Strafbare Zueignung fremder Sachen“

    Ali
    3. Juli 2022 um 0:19 Uhr

    Ich habe ein Fahrrad im wald gefunden unter einem Gebüsch da ich auf der Arbeit bin habe ich das Fahrrad mit auf meine lkw.
    Bei eine verkehrs kontrolliert habe ich die Polizei gleich gesagt dass ich ein Fahrrad gefunden habe und wollte nach meiner Arbeit zum Fundbüro bringen.
    Habe Anzeige wegen hehlerei. Habe noch nie in meinem Leben was gemacht wollte nur was gutes machen.
    Was erwartet mich 3 Jahre Gefängnis oder Gel Strafe?
    LG
    –---

    Verzweifelt
    2. Februar 2022 um 19:00 Uhr

    Ich bin als Studentin an der Universität eingeschrieben. Vor einiger Zeit bat mich mein Ex-(und damals noch)Partner, für ein Forschungsprojekt, das er privat durchführt, einige Bücher über mein Konto bei der Universitätsbibliothek auszuleihen. Ich willigte ein und vertraute ihm meine Karte samt Zugangsdaten an, damit er die nötigen Bücher selbständig und ohne mich weiter zu bemühen bestellen und abholen konnte. Als ich die Karte wiederbekam, sah ich, dass über 50 Bücher ausgeliehen worden sind, einige über mein Fernleihkonto, das ich eigens dafür beantragt und ihm dafür ebenfalls die Zugangsdaten überlassen hatte. In der Vergangenheit hatte er bereits in Streitsituationen persönliche und wertvolle Dinge aus meiner Wohnung entwendet, um mich damit unter Druck zu setzen, damit ich den Kontakt zu ihm wieder aufnehme bzw. in dem Streit nachgebe. Sodann bekam ich letztlich alles wieder. Seit ich vor kurzem die Beziehung beendet und den Kontakt eingeschränkt habe, hat er auf meine wiederholten Fragen nach der Rückgabe sich jedes Mal um eine eindeutige Antwort gedrückt, mit verschiedensten Ausreden, zuletzt gar so getan, als habe er nichts mit den Ausleihen zu tun, da es ja mein Benutzerkonto sei. Die Absprachen zwischen uns fanden größtenteils über E-Mail statt und die Vorgänge sind in den Mails nachvollziehbar.
    Wenn die Bücher nicht zurückgegeben werden, wird es nicht nur erhebliche Kosten für mich verursachen, sondern auch mein Studium sowie vielleicht auch meinen Job an der Uni gefährden!

    Wie muss ich jetzt vorgehen? Wo kann ich diese Tat anzeigen? Wie sind die Aussichten auf Erfolg?
    –---

    Arnav
    29. November 2021 um 13:42 Uhr

    Mir wurde aus meinem Geldbeutel Busfahrkarten rausgenommen. Mit welcher Strafe kann er rechnen?
    –---

    Andre
    19. April 2021 um 1:22 Uhr

    Ein „Freund“ und ich hatten damals Spiele zsm gekauft, wenn ihnen xbox heinkonsole ein begriff ist. (Seine konsole ist meine heimkonsole, kauft er auf seiner konsole spiele habe ich diese automatisch auf meiner konsole)
    Nun hat er sich eine ordentliche menge an inhalten üner mich gekauft und hat nun die heimkonsole geändert. Alle spiele auf meiner konsole sind nun weg. Kann ich ihn deshalb anzeigen? Schließlich habe ich dafür geld bezahlt und er nicht.
    –---

    Sonja S
    23. November 2020 um 18:25 Uhr

    Mein Handwerker hat für Arbeiten in meinem Haus den Wohnungsschlüssel bekommen. Die Arbeiten sind erledigt, er hat sein Geld bekommen, ich aber nicht den Wohnungsschlüssel zurück. Habe Ihn mehrfach gebeten mir den Schlüssel zurück zu geben, mit Termin bis…
    Dieses Datum ist jetzt verstrichen ohne das ich den Schlüssel zurück bekommen habe. Kann ich Ihn jetzt anzeigen wegen Unterschlagung?
    –---

    Roland M
    26. November 2019 um 5:59 Uhr

    Ich habe ein Tablet knapp unter dem regulären Preis erworben, es persönlich abgeholt und per Überweisung bezahlt. Nach 4 Monaten erhielt ich Ports von der Polizei; die Staatsanwaltschaft hat meine Daten über den Tablet-Account herausbekommen.
    Ich bin in der Sache nicht beschwert ! Doch was ist mit dem Tablet ? Es wurde bisher nicht eingefordert, lediglich meine Aussage wurde aufgenommen. Liege ich richtig mit meiner Vermutung, daß es nur eine Frage der Zeit ist, daß ich das Tablet wieder abgeben muss ?
    Darf ich das Tablet dem Verkäufer zurückgeben und mein Geld zurückverlangen ?( Der Verkäufer wurde b.d. Polizei benannt ) Nach nunmehr 3 Wochen, gibt der Verkäufer an, noch nicht geladen worden zu sein.
    –---

    Stefan K.
    8. August 2019 um 1:49 Uhr

    Guten Tag ich habe für ein paar Tage einen Freund bei mir aufgenommen,nachdem er mich bestohlen hatte warf ich ihn raus.nach mehrfacher bitte seine Sachen abzuholen stellte ich sie vor die Tür und habe es ihm auch gesagt.nun ist dabei wohl eine musikanlage weggekommen und er will anzeige erstatten.muss ich mir dafür n Anwalt nehmen?habe ich rechtens gehandelt?
    –---

    Geschädigter
    22. Mai 2019 um 13:16 Uhr

    Hallo, bei mir wurde eingebrochen und 2 Gegenstände gestohlen.
    Nachdem die Polizei dazu einen Artikel in der Zeitung veröffentlicht hat habe ich Besuch bekommen von einer Person die ich bis dahin nicht gekannt habe. Dieser gab vor zu wissen wer es war. Ich habe mich dann mit der Person getroffen und er hat mir geschildert was er weiß, und auch wer es gewesen sein soll (Habe mich mit einem kleinen Trinkgeld bei der Person bedankt). Da er allerdings nicht bei der Polizei als Zeuge genannt werden wollte und ich somit keine Beweise hatte hab ich die Information für mich behalten. Die Polizei hat aber nun ermittelt das ich diesen Tipp bekommen habe und ihn nicht an die Polizei weitergegeben habe. Als ich in meiner Zeugenvernehmungen gefragt wurde ob ich diesen Tipp bekommen habe ich ja gesagt.

    Was kann mir jetzt passieren weil ich diese Information zurückgehalten habe ?

    Die Gegenstände sind im übrigen bei einem anderen Einbruch in der Region wieder aufgetaucht.
    –---

    Manu
    19. Dezember 2018 um 15:37 Uhr

    Hallo,

    Folgende Situation:

    Meine mutter ist seit kurzem Pflegebedürftig und ich sollte mich um all ihre Finanzen kümmern. Anstatt aber ihre Miete sowie die Kosten für das Heim zu begleichen habe ich diese Gelder genutzt meine Rechnungen zu begleichen und wollte Ihre bisher entstandenen Kosten in Raten abstottern. Ca 2.500€. Nun hat meine schwester mich angezeigt.

    Ist das der Tatbestand der Unterschlagung oder des Diebstahles? Ich denke es wird da an einer Gerichtsverhandlung kein Weg vorbeiführen?

    Gruss
    –---

    Monika S.
    26. Juli 2018 um 21:29 Uhr

    Hallo,
    eine Frage hätte ich und zwar: Ich lebe von Hartz4, es war Ende eines Monats (d.h. ich war total pleite,das nächste Geld hätte ich erst nach 3 Tagen bekommen) und wurde von einem Freund eingeladen mit in einen Kurzurlaub zu fahren (400 km entfernt). Er hatte dort einen beruflichen Auftrag und er meinte, er würde ja eh alles vom Auftraggeber bezahlt bekommen (Sprit, Hotelkosten…ect.) Ich fuhr mit. Am letzten Tag kam es zum Streit und er ließ mich im 400 km entfernten und für mich wildfremden Ortschaften einfach sitzen. Ich hatte ja kein Geld, demzufolge hätte ich mir auch kein Hotelzimmer nehmen können oder die teure Fahrt evtl. mit Bus u.o. Bahn nach Hause bezahlen. Ich stand in einem kleinen Kuhort, ohne Geschäfte oder Bahnhof…und wusste weder ein noch aus. Na um es zu verkürzen, nach Stunden, ach wichtig wäre noch zu erwähnen, das es Winter war und es im Urlaubsort 10 Grad kälter war, wie bei mir zu Hause, dementsprechend war ich auch nicht so ausgestattet…ich fror ohne Ende,war am ganzen Körper am zittern, naja kurz bevor die allerletzte Bahn in meine Heimat Richtung fuhr (echt ich hatte solch Glück, 3 min. später hätte ich unter der Brücke schlafen müssen) haben mir Bekannte von ihm mir per online Banking das Geld für die Bahnkarte überwiesen. Da ich ja von Hartz 4 lebe möchte ich das Geld von meinem Bekannten zurück,er hatte mich doch eingeladen. Geht das ? Kann ich es zurück verlangen und wenn ja, wie mache ich es ? Freiwillig zahlt er es nicht.
    Danke und LG
    –---

    Christel S.
    13. Juli 2018 um 23:25 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    mir wurden meine gesamten Ersparnisse, die ich einer Freundin (28J. befreundet) im Safe verwahren ließ, unterschlagen. Zuerst hielten sie mich über 2 Jahre hin und dann zeigte ich sie an und-ich kann es nicht fassen- haben die vor Gericht derartig gelogen, obwohl sie mir in vielen SMS immer versicherten, ich bekäme bald mein Geld zurück, dass ich jetzt in der 1. Instanz verloren habe und der Richter meine Aussagen und die meiner Zeugin entweder ignoriert oder verfremdet haben. Mir passiert großes Unrecht und das macht mich komplett hilflos. Es gibt ein Protokoll von der Verhandlung, das fehlerhaft ist und nicht korrigiert wurde, obwohl ich den Antrag dazu stellte. Und von diesem Protokoll leitete der Richter im Zivilverfahren sein Urteil ab und auch im Strafverfahren wurde es so gemacht und daraufhin die Ermittlungen eingestellt. Was kann ich noch machen?
    Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen
    –---

    Marlies J.
    12. Juli 2018 um 15:30 Uhr

    Guten Tag, mein Ex-Partner hat meinen PKW sehr lange genutzt und mir bei dessen Verkauf als Ausgleich für den geringeren Verkaufswert 500 Euro versprochen (nichts schriftliches). Auf meinem Grundstück hat er Brennholz gelagert, welches seine Tante bezahlt hat.
    Da er mir nun die Auszahlung der versprochenen 500 Euro verweigert habe ich gesagt, dass ich das Brennholz so lange bei mir behalte, bis ich das Geld bekomme.
    Ist das Unterschlagung?
    –---

    Silbersybille
    8. Juli 2018 um 18:58 Uhr

    Hallo,
    ich habe vor ca. 1 Jahr Anzeige wegen Verdacht auf Betrug erstattet, da ich Ware im Wert von 2000 Euro zur Kommission verschickt hatte. Die Ware wurde nach einiger Zeit nicht verkauft, ich hatte vor Ort Interessenten, deshalb hatte ich die Ware zurückgefordert. Die Person hatte mich zunächst vertröstet und dann gar nicht mehr gemeldet.
    Zwei Wochen nach der Anzeige kam die Ware dann per Post.
    Jetzt habe ich eine Ladung vom Amtsgericht als Zeugin bekommen, da gegen die Person wegen Unterschlagung verhandelt wird. Nun meine Frage: Hätte ich das melden müssen, dass ich die Ware wieder zurückbekommen hatte? Ich dachte, dass sich bestimmt nochmals jemand bei mir melden würde….
    Vielen Dank für Ihre Antwort!
    –---

    Anna N.
    27. Mai 2018 um 12:11 Uhr

    Hallo,
    ich habe vor eine Woche jemanden meine Shisha ausgeliehen mit allem drum und dran. Der Wert, wenn ich die Sachen alle wiederbeschaffen möchte, liegt bei ca. 400 EUR.
    Ich habe ihn mehrfach aufgefordert meine Sachen zurück zugeben sowohl mündlich, als auch schriftlich. Einmal waren sogar einige Freunde von mir anwesend als Zeuge.
    Es geht mir hierbei nicht ums Geld, die Sachen waren als Geschenk von Freunden und hat für mich ein emotionaler Wert.
    Ich kann nur nachweisen, dass er die Sachen nicht zurückgeben will und weiß bis heute nicht wo die sind.
    Wie kann ich hierbei rechtlich vorgehen, um meine Sachen wieder zurück zu bekommen?
    –---

    Emil L.
    10. April 2018 um 16:16 Uhr

    Habe einer Freundin das Handy „gestohlen“(ohne zueignungsabsicht) habe es auf eine Mauer gelegt und ihr gesagt das es da liegt…..ich ging nachhause…..sie hat es angeblich nicht mit bekommen das es da liegt obwohl meine Freunde sagten das sie es mitgenommen hat……was soll ich tun
    –---

    Mario F.
    18. Januar 2018 um 21:00 Uhr

    Guten Abend, wenn ich jemanden ausversehen zuviel Geld überweise und der Empfänger weigert sich das zuviel gezahlte Geld zu erstatten, ist damit der Tatbestand einer Unterschlagung erfüllt.
    MfG Mario F.
    –---

    Martin
    24. Dezember 2017 um 3:25 Uhr

    Hallo. Eine kurze Frage. Ich habe einer Freundin einen Rucksack geliehen. Den sie jetzt trotz mehrfacher Aufforderung nicht mehr zurück geben will… („Kann den in ihrer 1 Zimmer Wohnung nicht finden“). Der Wiederbeschaffungswert liegt bei etwa 100€.
    a) sehe ich das richtig das dies ein Fall von veruntreuender Unterschlagung ist?
    b) „Rechnet“ sich hier ein Gang zum Anwalt, oder ist abhaken in dem Falle günstiger?

    Vielen Dank
    –---

    Krim
    6. Dezember 2017 um 12:23 Uhr

    Hi, ich hab mal ein Führerschein gefunden. Ca. Vor 5 Wochen und. Wollte den auch zur Polizei oder so bringen aber ich hab echt verplant das ich den in meiner Tasche rumgeführt habe und bei einer Polizeikontrolle haben sie ca. 3 gramm Marihuana und den Führerschein gefunden heute ist post von der Polizei genommen ermittelt wird wegen folgender Straftat Unterschlagung gemäß 246 StGB..? Ich bin auf 2 Jahre Bewährung und 2 weiter anzeigen vorhanden was kann auf mich zukommen
    –---

    Herbert D.
    23. Oktober 2017 um 17:37 Uhr

    Ich habe vor ca.2 Monate an einem Geldautomat Geld an mich genommen es waren
    ca 1700.-€ . Nach zwei Monaten habe ich ein Schreiben von der Hiesigen Polizei bekommen wegen Unterschlagung .
    Was raten Sie mir.
    –---

    Hans
    24. April 2022 um 18:47 Uhr

    Habe ein handy aus ebaykleinanzeigen gekauft und direkt weiterverkauft weil meine Frau es nicht wollte. Nun nach fast 2 Jahren habe ich post bekommen wegen Unterschlagung weil das Gerät geklaut sein soll. Ich wusste es definitiv nicht das es geklaut war weil ich beim Verkauf sogar meinen Ausweis habe fotografieren lassen weil ich mir nix bei dachte. Was könnte auf mich zukommen?
    –---

    Heinz-Peter M.
    13. Juli 2025 um 14:59 Uhr

    In einer ostdeutschen Großstadt gibt es eine Art Onlineportal, ähnlich einer Pinnwand oder eines schwarzen Brettes, auf dem regelmäßig Leute Jobs, Krimskrams, erc anbieten, aber auch von Fundsachen berichten, die sie in Verwahrung genommen hätten, verbunden mit der Bitte, sich zu melden. Die Fundsachen sind dabei vielfältig, von mutmaßlich hochwertigem Goldringen bis hin zu banalen Bekleidungsstücken.
    Dieses Portal hat eine verhältnismäßig geringe Reichweite: Jede Anzeige enthält einen Aufrufzähler, Aufrufe überschreiten kaum die 60er-Marke. Angenommen ich nutzte ein solches Portal, um von meinem Fund zu berichten, hätte ich meinen Versuch, den Eigentümer zu finden, dokumentiert, meinen Zueignungswillen verneint und könnte nun entspannt der Zukunft entgegenblicken. Die spannende Frage ist, ob es ein Mindestmaß an „Anstrengung“ gibt, die ein Finder unternehmen muss, um den Zueignungswillen glaubhaft verneinen zu können. Oder ist andersherum: Ein Zueignungswille muss nachgewiesen werden?
    –---

    Kretschmar
    31. Oktober 2022 um 18:33 Uhr

    Gute und verständliche Erklärung! Allerbesten Dank dafür!
    Der Hermes-Zusteller hat angeblich 4 Mal versucht, ein Paket zuzustellen, was aber nie der Fall war, wie sich herausstellte, als auch bewiesen werden kann, da die Zustelladresse ein Backshop war, der von 6-18:00 durchgehend geöffnet hat. Erst als der Zusteller nach dem angeblich dritten Versuch mit Androhung einer Anzeige konfrontiert wurde, erfolgte übrigens der angeblich 4. Zustellversuch. Es handelt sich im einen Leiharbeiter aus Polen. Die Versprechungen von Hermes am „Service-Telefon“ sind allesamt Lügen, weil sie Zustellversprechen als auch Falschaussagen enthalten, die nachweislich nicht den Tatsachen entsprechen/entsprachen. Laut Website wird eine Sendung bei Unzustellbarkeit aufbewahrt – „zufälligerweise“ aber nicht meine, diese wird angeblich wieder zurück zum Absender geschickt.
    Morgen werde ich Anzeige gegen den Zusteller erstatten wegen klar bewusster Lüge bzw. Irreführung und Unterschlagung. Habe ein Foto von ihm und seinem Fahrzeug gemacht, was ihm gar nicht gefallen hat.
    –---

    Louis
    31. Juli 2022 um 7:23 Uhr

    Hallo

    Ich habe meinen Hund , zur Pflege für 1 Monat zur meiner Ex Frau gegeben.
    Abgemacht war ich bezahle Futter für den Zeitraum,..

    Am Tag wo ich den abholen wollte,sagte sie, ich muss noch Tierarzt bezahlen und andere Kosten 400€.
    Jetzt gibt sie mir mei Hund nicht wieder.
    Kaufvertrag,und Nachweise über die Hunde Steuer habe ich.
    –---

    Detlef M
    20. Juli 2022 um 10:44 Uhr

    Ein im online Verkauf erworbenes Werkzeug wurde mit Mängel als Retoure an den Händler wieder zurückgesendet.
    Per E-Mail wurde mir der Eingang der Retoure bestätigt.
    Nach mehrmaligen Anfragen bekomme ich immer die Antwort das Ich Informiert werde
    sobald der Händler näheres erfährt bezüglich der Reparatur .
    Seit über einem Monat bekomme auf meinen E-Mails (Anfrage zum Verbleib meines Werkzeug) aber keine Anrwort mehr.
    Wie lange muß oder soll ich warten um bestimmte Rechtsmittel einzusetzen?
    z.ßsp. Strafanzeige Veruntreuende Unterschlagung fremden Eigentums!

    Bitte hierfür eine Zeitangabe angeben ab wann Rechtsmittel eingesetzt werden sollten.
    Vielen Dank.

    #abus_de_confiance #détournement #forum_internet

  • #Grèce : un scandale de #détournement des #aides de la #PAC éclabousse le gouvernement

    En Grèce, c’est « le » #scandale politico-financier qui agite actuellement l’opinion publique. Au cœur de l’affaire, il y a l’organisme grec en charge du paiement des #subventions de la #Politique_agricole_commune (PAC) européenne. Via cet organisme, entre 2017 et 2022, près de 45 millions d’euros auraient été détournés chaque année, soit au total, près de 300 millions d’euros dérobés à l’Europe.

    C’est un scandale d’ampleur, mais il a fait son retour ces jours-ci dans l’actualité en Grèce. L’affaire se déroule en deux volets. Il y a d’abord la #fraude elle-même - les centaines de millions d’euros détournés - et puis ensuite, la tentative de #couverture de cette fraude.

    À partir de 2021, l’Europe a des doutes et ouvre une enquête. On parle du Parquet européen qui est basé au Luxembourg et qui travaille sur les #fraudes_financières qui touchent l’Union européenne (UE). En résumé, les autorités grecques se montrent peu coopératives.

    #Faux_propriétaires et #faux_agriculteurs

    En mai, une perquisition policière a lieu dans les bureaux de l’organisme qui redistribuait les #subventions_agricoles européennes. Athènes décide alors de dissoudre purement et simplement l’#Opekepe, cet organisme qui, clairement, sent le soufre. Et depuis, les révélations sur ce scandale se succèdent, au quotidien, ici, dans les médias grecs.

    Concernant cette fraude, elle a été mise en place grâce à une bonne dose d’imagination de la part des membres de l’Opekepe. Pour détourner de l’argent européen, l’Opekepe, a inventé de faux propriétaires terriens et de faux agriculteurs, qui ont reçu des aides bien réelles, pour des troupeaux virtuels de moutons imaginaires et de chèvres fantômes sur des terres en fait vides, protégées, non agricoles, ou tout simplement inexistantes.

    Ce mélange de poudre aux yeux et de grand n’importe quoi a profité à un tas d’intermédiaires, dans un contexte de #clientélisme avéré. Et cet exercice d’imagination, il a été particulièrement « fertile » en# Crète, le fief politique du Premier ministre #Kyriakos_Mitsotakis.

    Une vague de démissions

    Il y a eu notamment une vague de démissions fin juin. L’ex-ministre de l’Agriculture entre 2019 et 2021, #Makis_Voridis, a quitté ses actuelles responsabilités ministérielles avec une poignée de ministres adjoints.

    Le Premier ministre, lui, n’est pas juridiquement visé, mais il est tout de même politiquement atteint par l’image de #corruption systémique que révèle ce scandale. Au point que Kyriakos Mitsotakis a été obligé de déclarer que dans cette affaire « l’insuffisance de l’État est évidente. Le clientélisme ne peut pas continuer à dicter notre manière de gouverner ».

    https://www.rfi.fr/fr/europe/20250708-gr%C3%A8ce-un-scandale-de-d%C3%A9tournement-des-aides-de-la-pac-%C3%A9c
    #détournement_de_fonds

    –-
    voir aussi le livre Pascoli di Carta (sur des procédés similaires en Italie) :


    https://seenthis.net/messages/1128629
    #Italie

    • Presunte frodi sui fondi agricoli dell’Ue: il peso del caso greco sul bilancio comunitario

      Il Parlamento europeo potrebbe valutare l’indagine della Procura europea su una presunta frode di ampio respiro su fondi agricoli dell’Ue, organizzata in Grecia

      Il co-presidente dell’Intergruppo del Parlamento europeo per la lotta alla corruzione ha dichiarato a Euronews che lo scandalo che coinvolge il presunto uso illecito, in Grecia, di fondi europei per l’agricoltura è destinato a giocare un ruolo nelle discussioni sul bilancio comunitario. L’eurodeputato tedesco dei Verdi Daniel Freund ha commentato la questione dei possibili falsi agricoltori che sta scatenando grandi discussioni nella nazione ellenica, sollevando dubbi sui metodi di gestione dei sussidi dell’Ue.
      A maggio l’avvio di un’indagine da parte della Procura europea

      La Procura europea (European public prosecutor’s office, Eppo) ha annunciato a maggio che un’indagine è in corso su una presunta frode di ampia portata, che coinvolgerebbe anche funzionari pubblici dell’Agenzia greca di pagamento e controllo degli aiuti comunitari di orientamento e garanzia (Opekepe).

      Cinque alti funzionari governativi, compresi un ministro e tre deputati, si sono dimessi venerdì a seguito delle accuse di coinvolgimento nel caso, che riguarda sussidi europei concessi tra il 2019 e il 2022 da parte della stessa Opekepe. Secondo la Procura, un «numero significativo di persone» avrebbe ricevuto sovvenzioni attraverso l’agenzia sulla base di false dichiarazioni: avrebbero affermato di possedere o affittare pascoli che in realtà erano terreni pubblici.

      «Nel settembre 2024, le autorità greche hanno posto l’accreditamento dell’Opekepe sotto osservazione e un piano d’azione è stato progettato per affrontare le carenze individuate», ha dichiarato il portavoce della Commissione europea a Euronews, aggiungendo: «Stiamo lavorando a stretto contatto con le autorità greche sulla situazione».
      Il dubbio su problemi strutturali nella gestione dei fondi Ue

      Freund ha invitato la commissione per il controllo del bilancio del Parlamento europeo a indagare se la presunta frode sia indice di problemi strutturali più profondi nella gestione dei fondi Ue da parte della Grecia: «La questione avrà sicuramente un ruolo nella discussione sul bilancio della Commissione dopo l’estate», ha spiegato. La Commissione ha dichiarato di non poter commentare le indagini penali o i processi penali in corso.

      Secondo il diritto europeo, gli Stati membri devono riconoscere solo gli organismi pagatori che soddisfano degli standard minimi per la gestione dei fondi europei; se un organismo non soddisfa queste condizioni, deve essere posto sotto osservazione e infine privato del suo riconoscimento.

      Il primo ministro greco Kyriakos Mitsotakis ha riconosciuto pubblicamente lo scandalo come «prova dell’inadeguatezza dello Stato» nell’affrontare la corruzione, impegnandosi a istituire una task force speciale per condurre un’indagine rapida e approfondita. «Il clientelismo non può governare il modo in cui conduciamo gli affari», ha detto al suo gabinetto, giurando che «dato che l’Opekepe non è riuscita a fare il suo lavoro, lo Stato lo farà a livello centrale».
      Il presunto coinvolgimento di due ex ministri coinvol

      A giugno l’Eppo, con sede ad Atene, ha trasmesso al Parlamento ellenico informazioni sul presunto coinvolgimento di due ex ministri dello Sviluppo rurale e dell’Alimentazione in reati penali. La Costituzione greca prevede che solo il Parlamento nazionale abbia il potere di indagare e perseguire i membri in carica o addirittura gli ex membri del governo greco.

      Questa limitazione legale ha costretto l’Eppo a dividere la sua indagine, una mossa che secondo l’ufficio potrebbe minare il suo mandato ai sensi del diritto dell’Ue. La Procura ha segnalato la questione alla Commissione europea, suggerendo che le protezioni legali nazionali per i ministri potrebbero limitare la competenza dell’Eppo e quindi violare il quadro giudiziario dell’Ue.

      L’ex ministro dell’Agricoltura Makis Voridis, che fino a poco tempo fa ricopriva la carica di ministro dell’Immigrazione, è stato uno di coloro che si sono dimessi la scorsa settimana. «Lo scandalo è il segnale più chiaro che gli Stati membri dovrebbero smettere di bloccare l’adozione della direttiva anticorruzione», ha dichiarato Nick Aiossa di Transparency International, secondo il quale «il fatto che lo schema di corruzione sia stato smascherato dimostra il valore della Procura europea».

      “Spero che il Parlamento greco tolga le immunità ai parlamentari coinvolti, per consentire un’indagine adeguata", ha dichiarato Freund.

      https://it.euronews.com/my-europe/2025/07/03/presunte-frodi-sui-fondi-agricoli-dellue-il-peso-del-caso-greco-sul-bil
      #Grèce

    • La Grèce arrête au moins 37 personnes pour fraude aux subventions agricoles européennes

      La police grecque a annoncé mercredi avoir arrêté au moins 37 personnes en lien avec une vaste fraude aux subventions agricoles de l’Union européenne pour laquelle des millions d’euros de versements frauduleux ont été octroyés.

      « Les autorités policières ont procédé à des dizaines d’arrestations dans le cadre du scandale de l’OPEKEPE (l’organisme grec chargé du versement des aides agricoles européennes, ndlr), à la suite d’une vaste opération menée dans plusieurs régions de Grèce », selon la police qui précise que, dans un premier temps, 37 personnes ont été interpellées.

      Des arrestations ont été effectuées à Athènes, Thessalonique, en Crète et dans d’autres régions dans le cadre d’une opération encore en cours, selon la police.
      Scandale

      Le scandale a été révélé en mai dernier lorsqu’une enquête du parquet européen a été rendue publique et que les locaux de l’OPEKEPE ont été perquisitionnés.

      Les enquêteurs européens avaient alors indiqué qu’"un nombre important" de personnes avaient obtenu des versements d’argent après de fausses déclarations sur la surface de leur parcelle ou sur le nombre de bêtes qu’ils possédaient.

      L’affaire a tourné au scandale, entraînant la démission d’un ministre, du directeur de l’OPEKEPE et deux autres hauts responsables, ainsi que la dissolution de cet organisme.

      Le Premier ministre Kyriakos Mitsotakis avait assuré début septembre que « les fonds ont déjà commencé à être récupérés ».

      D’après une enquête initiale des autorités grecques, la fraude est estimée à au moins 23 millions d’euros.

      https://www.rts.ch/info/monde/2025/article/fraude-aux-subventions-agricoles-en-grece-37-arrestations-29036393.html
      #arrestations #justice

    • Scandale des aides de la PAC en Grèce : 13 personnes en détention provisoire

      Treize personnes ont été placées ce mardi 28 octobre en détention provisoire, dont le chef présumé du réseau d’escrocs impliqué dans le vaste scandale de détournement de subventions agricoles européennes. Au total, le montant du préjudice au budget européen est estimé à près de 20 millions d’euros.

      Une fraude « massive et systématique » : ce sont les mots du parquet européen qui avait annoncé, au printemps, mener une enquête sur cette affaire embarrassante pour la Grèce, qui implique également « des activités de blanchiment d’argent ».

      Dans le collimateur de la justice européenne : un réseau d’escrocs, qui opérait au moins depuis 2018. Et si l’on parle d’un « réseau », c’est parce que les fraudeurs auraient disposé, selon les enquêteurs, d’« une structure hiérarchique claire, avec des rôles distincts ». Concrètement, pour obtenir des aides agricoles de l’Union européenne, les membres de ce fameux réseau sont soupçonnés d’avoir déclaré – frauduleusement – des terres agricoles qui ne leur appartenaient pas, tout en multipliant – artificiellement – le nombre de moutons ou de chèvres du cheptel grec.

      Face à ce scandale qui éclabousse la Grèce depuis plusieurs mois, le gouvernement a d’ores et déjà annoncé la dissolution de l’Opekepe, l’organisme en charge du contrôle de ces aides européennes. « Quel que soit le coût politique » pour son camp, au pouvoir depuis 2019, le Premier ministre grec Kyriakos Mitsotakis a encore déclaré dimanche 26 octobre vouloir que toute la lumière soit faite sur cette affaire.

      https://www.rfi.fr/fr/europe/20251028-scandale-des-aides-de-la-pac-en-gr%C3%A8ce-13-personnes-en-d%C3%A9tenti

  • « Le #Grand_Détournement » ou comment la politique de l’offre détourne l’#argent_public au profit des plus #riches
    https://www.lemonde.fr/idees/article/2025/09/12/comment-la-politique-de-l-offre-detourne-l-argent-public-au-profit-des-plus-

    Livre. Plus qu’un projet économique, la « politique de l’offre » constitue un « hold-up » au profit des plus riches et des entreprises. Telle est l’analyse développée avec force par Matthieu Aron et Caroline Michel-Aguirre, journalistes au Nouvel Obs, dans Le Grand Détournement (Allary Editions, 224 pages, 19,90 euros). Ce livre enquête paraît à point nommé, au moment précis où la chute du gouvernement Bayrou oblige les responsables politiques à s’interroger sur la ligne à suivre pour boucler le budget 2026 et redresser les finances publiques de façon à la fois durable et juste.

    Depuis trois décennies, un transfert colossal a été mis en place avec l’aval des gouvernements successifs, affirment les auteurs. D’un côté, la pression n’a cessé de s’accentuer sur les contribuables « lambda ». De l’autre, l’argent tiré des impôts est, en partie, dérouté vers les particuliers les plus fortunés, les grandes entreprises et leurs actionnaires. « Dans un pays longtemps présenté comme un modèle d’égalité, la fiscalité s’est peu à peu inversée », résument Matthieu #Aron et Caroline #Michel-Aguirre.

    Si le fait que les #milliardaires paient relativement peu d’#impôts est déjà connu, en particulier grâce aux travaux de l’économiste Gabriel #Zucman, l’ouvrage n’en présente pas moins trois intérêts. D’abord, il est solidement étayé avec des chiffres récents et fiables. Ensuite, les auteurs ont un talent certain pour vulgariser des phénomènes complexes, comme l’enchevêtrement fiscal ou le maquis des aides publiques, et surtout pour les articuler de manière à dessiner une image globale.

    Creusement du #déficit public
    Enfin, le livre avance un chiffrage inédit, celui de l’ensemble du « #détournement » allégué : environ #270_milliards d’euros par an.

  • Pascoli di carta

    L’ingente quantità di risorse messa in campo dalla Comunità europea nel comparto agricolo, ha generato una speculazione che inquina il settore montano dove spesso si intrecciano azioni scorrette, false dichiarazioni, animali “figuranti”, pratiche di compravendita di alpeggi al limite della legalità, che vanno a discapito della conservazione dell’ambiente montano.
    Un meccanismo che fa salire il prezzo degli affitti dei pascoli e che, fra mancanza di controlli, creazione di società fittizie e truffe reiterate, danneggia la montagna.

    https://www.kellermanneditore.it/it/categories/umano-troppo-umano/products/pascoli-di-carta
    #montagne #élevage #Italie #spéculation #industrie_agro-alimentaire #alpage #escroquerie

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    en #Grèce, mêmes mécanismes :
    #Grèce : un scandale de #détournement des #aides de la #PAC éclabousse le gouvernement
    https://seenthis.net/messages/1145555

    Et en #Corse :

    Depuis sa prison, le bandit corse déclarait des troupeaux fictifs
    https://seenthis.net/messages/1178613

    • I pascoli di carta

      Ad #Alzapietra, un paese dell’entroterra siciliano arrampicato sui monti #Nebrodi, una ditta sta curando la manutenzione di alcune pareti rocciose che rischiano di franare sull’abitato. Ad una richiesta estorsiva in stile mafioso segue un duplice omicidio: tra i cadaveri, il direttore dei lavori che non si era sottomesso al ricatto, sfregiato da un colpo di lupara in faccia. Tutto appare una logica concatenazione di eventi, come tante altre volte è già tragicamente accaduto in Sicilia nel campo dell’edilizia e del commercio. Ben presto emergerà invece, dietro la facciata delle cose, l’interesse bramoso per i terreni comunali da pascolo: appezzamenti da prendere in affitto e trasformare in miniere d’oro, grazie ai fondi comunitari erogati senza alcun controllo. A dirigere le indagini il sostituto procuratore di Pasicò, Salvatori, alla sua prima esperienza giudiziaria, da soli quattro mesi sull’Isola. Una storia dalla meccanica investigativa serrata e complessa, che arriva a svelare la misteriosa essenza della nebroidea “#mafia_dei_pascoli”: le infiltrazioni nella borghesia regionale, i collegamenti con #Cosa_Nostra, gli attentati agli uomini dello Stato. Una storia che, al contempo, rivela chi siano oggi i veri “padrini” siciliani, accantonate la lupara e la coppola, la violenza e le stragi.

      https://www.store.rubbettinoeditore.it/catalogo/i-pascoli-di-carta
      #Sicile #mafia

    • Le frodi dei pascoli ad alta quota

      Le truffe per ottenere i fondi destinati ai pascoli sono diffuse in tutta Italia. Imprenditori e aziende agricole affittano terre per avere aiuti o evitare sanzioni. A farne le spese, le casse pubbliche, la montagna e chi la vive davvero.

      Per ottenere i fondi europei a sostegno di agricoltura e allevamento, quelli per incentivare le attività che valorizzano i pascoli montani, a volte non serve spaccarsi la schiena col lavoro. Bastano alcune firme e alcuni timbri piazzati sul documento giusto e consegnati entro le scadenze. Non è neanche necessario appartenere a famiglie mafiose, come avviene nel Parco dei Nebrodi, nella Sicilia nord-orientale, dove molti imprenditori agricoli legati ai clan locali hanno truffato per anni l’Agenzia per le erogazioni in agricoltura (Agea), nonostante le battaglie dell’ex presidente dell’ente, Giuseppe Antoci, obiettivo poi di un agguato. Speculazioni, frodi e azioni al confine del lecito, per ottenere quei fondi, sono diffuse in moltissime altre zone d’Italia, da est a ovest, da nord a sud, centro e isole incluse. Negli ultimi anni l’Italia ha segnalato l’Ufficio europeo di lotta antifrode (Olaf) centinaia di casi sospetti per alcune decine di milioni di euro di contributi.

      Il meccanismo delle frodi

      L’origine di questi sistemi di frodi va ricercata nella riforma del 2003 della Politica agricola comune (Pac) dell’Unione europea, un ambito a cui Bruxelles destina una grossissima parte del suo bilancio, circa 58 miliardi di euro su 160 nel 2019. Prima di quell’anno, il sostegno veniva assegnato in base alla produzione, agli ettari coltivati o al numero di capi di bestiame posseduti. Questa modalità di pagamento, definito “accoppiato”, è stata sostituita dal pagamento dei premi in modo “disaccoppiato”, ovvero gli aiuti sono erogati indipendentemente dalla produzione. L’obiettivo della riforma era quello di premiare la salvaguardia dell’ambiente, della salute pubblica e del benessere degli animali. Per farlo l’Ue ha stabilito di riconoscere alle aziende la proprietà dei cosiddetti “titoli” (gli ettari di terreno) come base per ottenere i contributi. In questo modo, gli agricoltori possono produrre o non produrre, ma ricevono comunque l’aiuto in forma di pagamento unico se rispettano alcune condizioni. Pertanto, per rispettare i nuovi parametri molte aziende sono corse a cercare pascoli liberi e disponibili in tutto il Paese e soprattutto in montagna.

      È stato proprio da quel momento che si è notata una domanda “drogata” di superfici montane affittate a canoni elevati rispetto al passato. C’è chi ha continuato le attività, ha investito sul territorio e sul lavoro, sulla qualità e le tradizioni; e c’è chi invece ha speculato creando società fittizie, sfruttando l’abilità nel muoversi tra carte e piattaforme digitali e contando sull’assenza di controlli. Dal 2006 ad oggi si sono riscontrati diversi casi, senza distinzione geografica o territoriale, di aziende agricole fittizie che ricevevano finanziamenti per il comparto zootecnico in modo illegale. Secondo i dati del Comitato per la lotta contro le frodi nei confronti dell’Unione europea, nel 2017 l’Italia ha trasmesso all’Olaf 339 casi sospetti di pagamenti disaccoppiati nel settore agricolo per un valore di 17,2 milioni di euro, 272 nel 2018 (17,8 milioni) e 299 nel 2019 (quasi 19 milioni di euro).

      Nel Nord Est, ad esempio, la corsa all’accaparramento dei pascoli è stata evidente. In Trentino, alcune grandi imprese con allevamenti intensivi in pianura hanno iniziato a procacciare terreni in zone montane innescando un forte incremento dei costi dell’affitto dei pascoli a scapito degli allevatori e malgari locali. Altre aziende, invece, raggiravano la legge facendo passare costoni di roccia, dirupi, sentieri di montagna come terreni di pascolo con cui ottenere i finanziamenti comunitari. C’era poi chi nel 2013, nel Bellunese, ha truffato l’Europa ricevendo contributi per la conduzione e lo sfalcio di prati montani, azioni in realtà mai eseguite. Francesca Dal Zilio, pastora del Monte Grappa, quest’estate mi ha raccontato di diversi ettari di pascoli abbandonati nel versante vicentino di questo massiccio: un allevatore aveva ottenuto la loro gestione e pagava regolarmente l’affitto, ma non ci portava gli animali. «Qui c’è un problema di mancata gestione del pascolo – constatava amaramente –. Gli animali non si vedono, ma i proprietari ricevono comunque i contributi e nessuno controlla». A giugno alcuni pastori della val Rendena (Trento) hanno deciso di non partecipare alla tradizionale manifestazione “Giovenche di razza rendena 2021” per protestare contro l’accentramento di un considerevole numero di malghe nelle mani di pochi soggetti col conseguente aumento spropositato dei canoni di affitto. Per questi storici allevatori montani, la normativa in vigore sta trasformando la montagna «in una sorta di paradiso fiscale per investitori senza scrupoli, fenomeno che, per questioni di concorrenza sleale, sta mettendo in croce le aziende tipiche e caratteristiche, che fino ad oggi con grande sacrificio sono rimaste attive sul territorio», sostengono in un comunicato.
      Pascoli di carta

      A Nord Ovest si parla diffusamente di truffe negli alpeggi. Nel 2017 in val Camonica (tra Bergamo e Brescia), i carabinieri forestali hanno scoperto un “cartello del malaffare” dove la truffa era basata sulla fittizia conduzione degli alpeggi che non avevano mai visto animali, ma che avevano reso più di 500mila euro di contributi dell’Unione europea nei soli anni 2016-2017. Nel 2019, la guardia di finanza aveva scoperto nei territori dell’Alto lago di Como e della Bassa Valtellina, sempre in Lombardia, delle società fittizie che – falsificando diversi documenti – avevano fornito a ben 91 aziende agricole un pacchetto completo di atti utili a richiedere più contributi aumentando virtualmente, quindi solo sulla carta, le superfici agricole in uso. Legambiente e Greenpeace denunciano un’altra pratica molto diffusa. In Lombardia si concentrano le più grandi aziende di allevamento intensivo. Qui vengono cresciuti circa la metà dei suini e un quarto dei bovini dell’Italia. Questo significa che c’è un carico di liquami da smaltire sui terreni eccessivo in rapporto ai territori che ospitano queste attività e c’è il rischio di sforare i parametri ambientali sull’inquinamento da nitrati. Per non pagare sanzioni elevate, bisogna dimostrare di avere a disposizione superfici agricole adeguate al numero di capi di bestiame. Per tale ragione queste imprese affittano i terreni ad alta quota.

      Vanno anche segnalati casi di “pascoli fantasma” a Bardonecchia, in Piemonte, e a Etroubles, in Valle d’Aosta: in questa località nel giugno 2020 i carabinieri forestali hanno scoperto un imprenditore agricolo bresciano che aveva preso in affitto ettari di alpeggio portando alcuni animali “figuranti”, bestie malate al pascolo, per eludere i controlli e ottenere i fondi europei destinati alla transumanza.

      Centro Italia incluso

      Questi fenomeni speculativi sono diffusi anche in Centro Italia, nelle Marche, in Umbria e in Abruzzo. Qui è ancora più evidente la “coltivazione dei titoli” con vasti ettari di terreno affittati da grandi aziende non per i pascoli, ma per far fruttare i titoli di coltura in loro possesso. L’ultimo caso emerso in questo senso è quello di Calascio, paesino di montagna nella provincia dell’Aquila dove c’è stata una corsa all’acquisto di pascoli sui quali, però, non si vedono animali. Queste speculazioni mettono in crisi le aziende locali e, di conseguenza, le stesse comunità montane provocando risvolti pericolosi sia dal punto di vista sociale (spopolamento), sia ambientale (perdita di biodiversità e processi di forestificazione).

      Lo conferma sconsolato il pastore abruzzese Nunzio Marcelli, che gestisce un’azienda agrituristica ad Anversa degli Abruzzi. Nunzio pratica ancora la tradizionale transumanza: ogni anno si muove con le sue bestie nell’Appennino centrale e la sua esperienza è stata addirittura raccontata nel 2020 dall’edizione statunitense di National Geographic. Sulla questione dei titoli Nunzio è chiaro: «Sono truffe immorali, ma legittime, purtroppo, a causa dell’applicazione italiana della politica europea – spiega –. Vi sono dei margini per l’applicazione, a livello nazionale e regionale, che consentirebbero maggiore controllo e il rispetto dello spirito, cioè favorire l’estensivizzazione, le colture e i pascoli condotti in modo tradizionale, ma in Italia non vengono applicate in questo modo e spesso si è scelto di favorire le speculazioni». Nel 2023 entrerà in vigore la nuova Pac e l’Italia potrebbe, in presenza di una chiara volontà politica, recepirla rivedendo il sistema dei “titoli” che così tante speculazioni e truffe ha creato e continua a creare nelle nostre montagne.

      https://lavialibera.it/it-schede-703-truffe_pascoli_mencini

    • The Money Farmers: How Oligarchs and Populists Milk the E.U. for Millions

      The European Union spends $65 billion a year subsidizing agriculture. But a chunk of that money emboldens strongmen, enriches politicians and finances corrupt dealing.

      Under Communism, farmers labored in the fields that stretch for miles around this town west of Budapest, reaping wheat and corn for a government that had stolen their land.
      Today, their children toil for new overlords, a group of oligarchs and political patrons who have annexed the land through opaque deals with the Hungarian government. They have created a modern twist on a feudal system, giving jobs and aid to the compliant, and punishing the mutinous.
      These land barons, as it turns out, are financed and emboldened by the European Union.
      Every year, the 28-country bloc pays out $65 billion in farm subsidies intended to support farmers around the Continent and keep rural communities alive. But across Hungary and much of Central and Eastern Europe, the bulk goes to a connected and powerful few. The prime minister of the Czech Republic collected tens of millions of dollars in subsidies just last year. Subsidies have underwritten Mafia-style land grabs in Slovakia and Bulgaria.
      Europe’s farm program, a system that was instrumental in forming the European Union, is now being exploited by the same antidemocratic forces that threaten the bloc from within. This is because governments in Central and Eastern Europe, several led by populists, have wide latitude in how the subsidies, funded by taxpayers across Europe, are distributed — even as the entire system is shrouded in secrecy.
      A New York Times investigation, conducted in nine countries for much of 2019, uncovered a subsidy system that is deliberately opaque, grossly undermines the European Union’s environmental goals and is warped by corruption and self-dealing.

      Europe’s machinery in Brussels enables this rough-hewed corruption because confronting it would mean changing a program that helps hold a precarious union together. European leaders disagree about many things, but they all count on generous subsidies and wide discretion in spending them. Bucking that system to rein in abuses in newer member states would disrupt political and economic fortunes across the Continent.
      This is why, with the farm bill up for renewal this year, the focus in Brussels isn’t on rooting out corruption or tightening controls. Instead, lawmakers are moving to give national leaders more authority on how they spend money — over the objections of internal auditors.
      The program is the biggest item in the European Union’s central budget, accounting for 40 percent of expenditures. It’s one of the largest subsidy programs in the world.
      Yet some lawmakers in Brussels who write and vote on farm policy admit they often have no idea where the money goes.
      One place it goes is here in Fejer County, home to Hungary’s populist prime minister, Viktor Orban. An icon to Europe’s far right and a harsh critic of Brussels and European elites, Mr. Orban is happy to accept European Union money. The Times investigation found that he uses European subsidies as a patronage system that enriches his friends and family, protects his political interests and punishes his rivals.

      Mr. Orban’s government has auctioned off thousands of acres of state land to his family members and close associates, including one childhood friend who has become one of the richest men in the country, the Times investigation found. Those who control the land, in turn, qualify for millions in subsidies from the European Union.
      “It’s an absolutely corrupt system,” said Jozsef Angyan, who once served as Mr. Orban’s under secretary for rural development.
      The brazen patronage in Fejer County was not supposed to happen. Since the earliest days of the European Union, farm policy has had outsized importance as an immutable system of public welfare. In the United States, Social Security or Medicare are perhaps the closest equivalents, but neither of them is a sacrosanct provision written into the nation’s founding documents.
      The European Union spends three times as much as the United States on farm subsidies each year, but as the system has expanded, accountability has not kept up. National governments publish some information on recipients, but the largest beneficiaries hide behind complex ownership structures. And although farmers are paid, in part, based on their acreage, property data is kept secret, making it harder to track land grabs and corruption. The European Union maintains a master database but, citing the difficulty of downloading the requested information, refused to provide The Times a copy.
      In response, the Times compiled its own database that, while incomplete, supplemented publicly available information on subsidy payments. This included corporate and government records; data on land sales and leases; and leaked documents and nonpublic land records received from whistle-blowers and researchers.
      The Times confirmed land deals that benefited a select group of political insiders, visited farms in several countries, and used government records to determine subsidy payments received by some of the largest of these beneficiaries. The Times investigation also built on the work done by Hungarian journalists and others who have investigated land abuses despite a media crackdown by Mr. Orban’s government.

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      How oligarchs, Mafia figures and populists get rich off the European Union

      – Farm subsidies helped form the basis for the modern European Union. Today, they help underwrite a sort of modern feudalism in which small farmers are beholden to politically connected land barons.
      - The European Union provides $65 billion to farmers each year. It’s the largest line item in the E.U. budget and one of the biggest subsidy programs in the world.
      - The centerpiece of the program is that people get paid based on how much land they farm. The system is supposed to help hard-working farmers and stabilize Europe’s food supply.
      - But in former Soviet bloc countries, where the government owned lots of farmland, leaders like Hungary’s prime minister, Viktor Orban, have auctioned off land to political allies and family members. And the subsidies follow the land.
      – A company formed by the Czech prime minister, Andrej Babis, collected at least $42 million in subsidies last year.

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      Even as the European Union champions the subsidy program as an essential safety net for hardworking farmers, studies have repeatedly shown that 80 percent of the money goes to the biggest 20 percent of recipients. And some of those at the top have used that money to amass political power.

      In the Czech Republic, the highest-profile subsidy recipient is Andrej Babis, the billionaire agriculturalist who is also the prime minister. The Times analysis found his companies in the Czech Republic collected at least $42 million in agricultural subsidies last year. Mr. Babis, who denied any wrongdoing, is the subject of two conflict-of-interest audits this year. The Czech government has, in recent years, ushered in rules that make it easier for big companies — his is the biggest — to receive more subsidies.
      “The European Union is paying so much money to an oligarch who’s also a politician,” said Lukas Wagenknecht, a Czech senator and economist who used to work for Mr. Babis. “And what’s the result? You have the most powerful politician in the Czech Republic, and he’s completely supported by the European Union.”

      In Bulgaria, the subsidies have become welfare for the farming elite. The Bulgarian Academy of Science has found that 75 percent of the main type of European agricultural subsidy in the country ends up in the hands of about 100 entities. This spring, the authorities carried out raids across the country that exposed corrupt ties between government officials and agricultural businessmen. One of the largest flour producers in the country was charged with fraud in connection with the subsidies and is awaiting trial.
      In Slovakia, the top prosecutor has acknowledged the existence of an “agricultural Mafia.” Small farmers have reported being beaten and extorted for land that is valuable for the subsidies it receives. A journalist, Jan Kuciak, was murdered last year while investigating Italian mobsters who had infiltrated the farm industry, profited from subsidies and built relationships with powerful politicians.

      Despite this, proposed reforms are often watered down or brushed aside in Brussels and many other European capitals.

      European Union officials dismissed a 2015 report that recommended tightening farm-subsidy rules as a safeguard against Central and Eastern European land grabbing. The European Parliament rejected a bill that would have banned politicians from benefiting from the subsidies they administer. And top officials swat away suggestions of fraud.
      “We have an almost watertight system,” Rudolf Mögele, one of Europe’s top agricultural officials, said in an interview earlier this year.
      Unstated is that, while audits can catch incidents of outright fraud, rooting out self-dealing and legalized corruption is far more difficult. The European Union seldom interferes with national affairs, giving deference to elected leaders.
      Few leaders have attempted such widespread, brazen exploitation of the subsidy system as Mr. Orban in Hungary. At rallies, he deploys a false narrative that Brussels wants to strip away farm aid and use it to bring in migrants, and that he alone can stop it.
      Farmers who criticize the government or the patronage system say they have been denied grants or faced surprise audits and unusual environmental inspections, in what amounts to a sophisticated intimidation campaign that harkens to the Communist era.

      “It’s not like when a car comes for you at night and takes you away,” said Istvan Teichel, who farms a small plot in Mr. Orban’s home county. “This is deeper.”

      One man who did speak up was Mr. Angyan, the former under secretary for rural development. A jowly, gray-haired rural economist with a mischievous smile, Mr. Angyan became an unlikely crusader for small farmers. He served under Mr. Orban, initially thinking him a reformer, only to leave angry and disillusioned. He canvassed the countryside, documenting the government’s dubious land deals and mistreatment of small farmers.
      And then he disappeared from public life.
      A Thief Economy
      To understand how leaders like Viktor Orban exploit Europe’s largest subsidy program requires going back 15 years, to when Hungary was spinning with optimism and change.
      In a moment that symbolized Western triumph in the Cold War, the European Union officially absorbed much of the breadbasket of Central and Eastern Europe on May 1, 2004. Hungary, the Czech Republic, Poland and Slovakia — all former Soviet satellites — were among 10 nations that joined the bloc that day (Romania and Bulgaria joined three years later).
      Amid the celebrations, Mr. Orban was in political purgatory. He had been the prime minister who helped guide Hungary into the union — only to see voters turn him and his party, Fidesz, out of office in 2002. Now he noticed one of the first protest groups to emerge in the new Hungary: farmers.
      Hungarian farmers clogged Budapest’s narrow streets in 2005 for a mass demonstration. They did not oppose European Union membership. Far from it. As new European citizens, they wanted the subsidies they were eligible for under the bloc’s Common Agricultural Policy, or C.A.P., but the payments hadn’t arrived. Hungary’s left-leaning government was too disorganized and unprepared.

      From the outset, the European subsidies represented a pot of money scarcely fathomable to farmers accustomed to Communist austerity. The program was designed after the Second World War to boost farming salaries and ramp up food production in countries laid waste by conflict. Over time, it became a critical foundation in creating the borderless economy that would grow into the modern European Union.

      European leaders understood that absorbing former Soviet satellites would bring challenges, but never fully grasped the potential for corruption in the subsidy program.
      At its heart, the program is defined by a simple proposition: Farmers are mostly paid based on how many acres they harvest. Whoever controls the most land gets the most money.
      And Central and Eastern Europe had lots of land, much of it still state-owned, a legacy of the Communist era. European officials worked closely with incoming governments on issues such as meeting food testing standards, or controlling borders, yet only limited attention was paid to the subsidies.
      “They thought they would change us,” said Jana Polakova, a Czech agricultural scientist. “They were not prepared for us.”
      Mr. Orban showed hints of what was to come even before Hungary joined the bloc. Before he left office in 2002, Mr. Orban sold 12 state-owned farming companies, which became known as the “Dirty Dozen,” to a group of politically connected buyers. Buyers got cut-rate deals and exclusive rights to the land for 50 years, making them eligible for subsidies when Hungary became part of the system two years later.
      “This is a crony economy, where friends and political allies get special treatment,” said Gyorgy Rasko, a former Hungarian agriculture minister. “Orban didn’t invent the system. He’s just running it more efficiently.”
      Out of office, Mr. Orban watched the farmers’ protests in Budapest and saw the potential political and economic power of subsidies in the countryside. He also was intrigued by the man who negotiated successfully on behalf of the protesters: Jozsef Angyan.

      After the fall of Communism, Mr. Angyan made the case that small landholders could keep villages alive through sustainable practices. He founded an environmental program at one of the nation’s most prestigious universities and helped build an organic farm called Kishantos with 1,100 acres of wheat, corn and flowers.
      “He wanted to help the local farmers,” said Mr. Teichel, the farmer from Fejer County, who said Mr. Angyan was a rare champion of the small farmer in a countryside where corrupt politicians ran a “thief economy.”

      Eight years after losing office, Mr. Orban again ran for prime minister in 2010 and wanted to court the rural vote. Mr. Angyan was now a member of Parliament, and his ties to the farmers gave him political clout in the countryside. Mr. Orban summoned him to his modest home west of Budapest.
      It was a chilly February morning and Mr. Angyan had a cold. So Mr. Orban fixed tea over a wood-burning stove and, for two hours, the two men spoke about the future of Hungarian farms.
      Mr. Angyan envisioned a government that gave small farmers more political and economic clout. Mr. Orban made it clear that he wanted to implement Mr. Angyan’s ideas and offered to make him under secretary of rural development.
      “When Orban speaks, he speaks with such conviction,” Mr. Angyan said. “You believe him. I believed him.”
      After a landslide victory, Mr. Orban moved quickly, just not as Mr. Angyan had anticipated.
      Mr. Angyan’s proposal called on the government to carve up its massive plots and lease them to small and midsize farmers. But Mr. Orban instead wanted to lease whole swaths of land to a coterie of his allies, a move that Mr. Angyan predicted would make the countryside beholden to Mr. Orban’s party, Fidesz, and its allies.
      He also knew that European subsidies would follow the land, widening the gap between rich and poor and making it easier for those at the top to wield power.
      “I had absolutely no chance to carry out what I wanted to do,” Mr. Angyan said.

      In 2011, Mr. Orban’s new government began leasing out public land. At first, officials said that only local, small-scale farmers would be eligible for leases. But the plots ultimately went to politically connected individuals who, in some cases, had been the sole bidders present at auctions. By 2015, hundreds of thousands of acres of public land were leased out and much of it went to people close to Fidesz, according to records obtained from the government and Mr. Angyan.
      New leaseholders paid low rates to the government, even as they became eligible for European subsidies. The deals drew sharp criticism in the local media, yet ordinary farmers stayed quiet, despite being left out.

      In one example, a powerful Fidesz lawmaker, Roland Mengyi, inserted himself into the leasing process in Borsod-Abauj Zemplen County, where one of his associates won leases for more than 1,200 acres. Mr. Mengyi is an outsized character, who referred to himself as “Lord Voldemort.” He was later convicted and sentenced to prison in a separate case for corruption related to European subsidies.
      Mr. Orban’s sudden change in policy left Mr. Angyan disillusioned, and feeling betrayed. He quit the government in 2012 but remained in Parliament, where he tried to push his vision, even as the government moved in the opposite direction.
      At a closed-door meeting in early 2013, Mr. Angyan confronted Mr. Orban in front of the prime minister’s most trusted allies in Parliament.
      “You’re going to destroy the countryside!” Mr. Angyan recalled saying.
      “You are a well-poisoner,” Mr. Orban shot back, according to Mr. Angyan, startling the crowd with a blunt rebuke of a former member of his cabinet. “You have abandoned me.”
      As a shocked silence fell over the party faithful, Mr. Orban launched into a soliloquy comparing politics to a battlefield. Those who are loyal, he said, could count on their brothers in arms for protection.
      “But those who aren’t?” the prime minister asked. “We will also fire at them.”
      A Modern Feudalism
      In 2015, Mr. Orban started moving even faster. His government sold hundreds of thousands of acres of state farmland, much of it to politically connected allies. Technically, it was an auction. But many local farmers say they were told not to bother bidding because winners had been predetermined. Few could afford the large plots, anyway, and many more did not even know about the sales.
      One pensioner, Ferenc Horvath, 63, lives in a shack in Fejer County, and belatedly discovered that the government had sold all the state-owned land surrounding his tiny plot.
      “It happened so fast,” Mr. Horvath said. “We had no idea you could buy land here.”
      On nearly all sides, Mr. Horvath had a new neighbor, Lorinc Meszaros, a childhood friend of Mr. Orban and former pipe-fitter who is now a billionaire. Fences sprung up overnight, and the stench of pig manure fell over the area.

      Mr. Meszaros, along with his relatives, has bought more than 3,800 acres in Fejer County alone, according to a Times analysis of land data compiled by Mr. Angyan and other sources, and confirmed by visits to the farm. Mr. Orban’s son-in-law and another friend of the prime minister’s have also bought large estates a short drive away, The Times found.

      The prediction made by Mr. Angyan — that Mr. Orban’s policies would make the countryside beholden to Fidesz and his allies — was being realized.
      It is a type of modern feudalism, where small farmers live in the shadows of huge, politically powerful interests — and European Union subsidies help finance it. In recent years, according to a Times analysis of Hungarian payment data, the largest private recipients of farm subsidies were companies controlled by Mr. Meszaros and Sandor Csanyi, an influential businessman in Budapest.
      Last year alone, companies controlled by the two men received a total of $28 million in subsidies.
      The two men have radically different relationships with Mr. Orban and his party.
      Mr. Csanyi is seen as someone Mr. Orban cannot afford to antagonize. He is chairman of OTP Bank, one of the nation’s most important financial institutions, and has a reputation for outlasting mercurial leaders. He has hired out-of-work politicians from all parties, and his farming conglomerate, led by his son, now controls two of the “Dirty Dozen” companies privatized by Mr. Orban.

      Mr. Meszaros’s fortune, by contrast, is tightly bound to the prime minister. He has built an empire by winning government contracts for projects largely financed by the European Union and has recently snapped up companies that once belonged to a business tycoon who had fallen out of favor with Mr. Orban.

      They are eligible for a range of subsidies under the Common Agricultural Policy, whether direct payments based on acreage, subsidies directed at livestock and dairy farming or rural development programs — all of which is distributed at the national level by the Fidesz government.
      “I’m always accused, and I am very angry about it, that I got the biggest subsidies,” Mr. Csanyi said in an interview. The reason, he said, is not politics. It is pigs. “I produce about one-sixth of the Hungarian pig production.”
      On paper, landowners should face restrictions. The Hungarian government has capped subsidy payments to the biggest farms, a seemingly progressive policy advocated by reformers. But farmers say it is easy to skirt the rule by dividing plots and registering the land to different owners.
      Rajmund Fekete, a spokesman for Mr. Orban, said that Hungarian subsidy procedures “fully satisfy” European regulations but declined to answer specific questions about Mr. Angyan, or about land sales that benefited Mr. Orban’s relatives and allies.
      “Hungary is also fully compliant in the sale of state land, which is regulated by law,” he said.
      In Brussels, European officials were specifically warned about problems in Hungary even before the auctions. A May 2015 report, commissioned by the European Parliament, investigated land grabbing and cited “dubious land deals” in Hungary. The report even cited Mr. Orban’s home of Fejer County.
      More broadly, the investigators found that wealthy, politically connected landowners had the power to annex land across Central and Eastern Europe. “This is particularly so when they conspire with government authorities,” the report said.
      In Bulgaria, for example, land brokers had pushed for laws allowing them to effectively annex small farms.
      Investigators pointed to the farm subsidy program as a major factor, saying it encouraged companies to acquire more and more land.
      “The C.A.P. in this sense has clearly failed to live up to its declared objectives,” said the report, which was prepared by the Amsterdam-based Transnational Institute.
      In a written response, European agricultural officials denounced the findings as unreliable, and in bold letters declared that it was up to the countries’ leaders to set and enforce national land use policies.
      That deference to national governments is a hallmark of the European Union. But it has left the bloc unable or unwilling to confront leaders who try to undermine its efforts, said Tomás García Azcárate, a longtime European agriculture official who now trains the Continent’s policymakers.
      “The European Union has very limited instruments for dealing with gangster member states,” he said. “It’s true on policy, on agriculture, on immigration. It’s a real problem.”

      As Mr. Orban’s government began auctioning off thousands of acres to his allies, Mr. Angyan began his own project. Out of government, he meticulously studied the land sales, compiling a record that officials could not easily purge. He interviewed farmers who had been abandoned by the government and mapped political connections among the buyers — findings now supported by the Times analysis.
      Beyond the biggest oligarchs like Mr. Meszaros, other supporters and sympathizers of Mr. Orban got blocks of public land.
      In Csongrad County, for example, family members and associates of Janos Lazar, a Fidesz lawmaker, were among the biggest buyers, obtaining about 1,300 acres. In Bacs-Kiskun County, associates and family members of a former business partner of Mr. Meszaros bought big chunks of land. And in Jasz-Nagykun-Szolnok County, associates and relatives of current and former Orban government officials were among the biggest winners in the land auctions. Many have since leased the plots, with a markup, to big agricultural firms that receive European subsidies.

      “This is what the European Union resources do, and the revenues from the land do,” said Mihaly Borbiro, a former mayor of Obarok, a tiny village in Fejer County, a short drive from Mr. Orban’s hometown.
      While political patrons get rich, many small farmers count on the subsidies to survive. That discourages them from criticizing the system too loudly, many of the farmers said, especially in the face of retribution.
      Ferenc Gal, who raises cows, alfalfa and a few pigs on his family farm, said he applied to lease about 320 acres because the European subsidies alone would have made it profitable before he even planted anything. Local farmers were supposed to get preference, but the land went to wealthy out-of-town investors.
      When he complained, he quickly found himself a pariah. He said government inspectors showed up at his farm, suddenly concerned about environmental and water quality. He said local officials told him not to bother applying for future rural grants.
      “Once you’re on a black list,” Mr. Gal said, “that’s it.”
      A Policy of Fear
      Retribution also found Jozsef Angyan.
      Months after he quit the cabinet, government officials retracted the lease on Kishantos, the organic farm he had helped operate for 20 years. They gave the land to political loyalists, who plowed over the fields and sprayed the cropland with chemicals.
      Then school officials shuttered Mr. Angyan’s department at Szent Istvan University, destroying his legacy.
      “Orban understands when to keep people in fear,” Mr. Angyan said.
      In interviews in Hungary, some agricultural scientists and economists refused to discuss land ownership or asked to not be identified when discussing their research. Farmers, too, saw what happened to the man who spoke up for them.

      “If Angyan can’t do anything, what can I do?” said Mr. Teichel, the family farmer near Mr. Orban’s hometown.

      Mr. Orban’s control of the European subsidies helps prevent another rural uprising, Mr. Angyan said. As long as the government administers the grants, nobody can afford to speak up. “If you’re critical of the system,” he said, “you get nothing.”
      Besides, he added, there is no real opposition in the countryside. Mr. Angyan’s small farmers’ association forged an alliance with Mr. Orban’s far-right party to get the prime minister re-elected. That relationship has outlasted Mr. Angyan, and those in charge of the farming group now hold powerful government positions.
      Mr. Angyan has receded from public life. This year, he met twice with The Times, providing the data he had been compiling.
      After the second meeting, Mr. Angyan stopped returning phone calls.
      When Mr. Teichel saw him recently at a funeral, he looked defeated. “He’s given up the fight,” Mr. Teichel said. As usual, Mr. Angyan asked how the farmer and his family were doing.
      “I don’t matter,” Mr. Teichel replied. “I’m just a soldier. How are you doing? You are the general.”
      Mr. Angyan replied: “How should I continue when nobody is behind me?”

      https://www.nytimes.com/2019/11/03/world/europe/eu-farm-subsidy-hungary.html
      #Europe_de_l'est

    • Verso la nuova Pac, tra vecchie polemiche e l’ombra delle truffe

      L’Europa sta definendo la Politica agricola comune che entrerà in vigore nel 2028, ma dalle prime discussioni emergono fragilità del vecchio modello che non sembrano essere state risolte

      Nel 2028 entrerà in vigore la nuova Politica agricola comune (Pac) 2028-2034, il sistema di finanziamento promosso dall’Unione europea per sostenere l’agricoltura, ma le discussioni che porteranno alla definizione del nuovo modello sono già in corso. Da quanto emerge, l’agricoltura europea dovrà ripartire i fondi con le politiche di coesione, sociali e migratorie, ma non solo.

      Tira e molla sulla Pac

      Cambieranno i criteri di distribuzione dei fondi, che saranno erogati in base alle superfici e non più ai titoli, con maggiore autonomia decisionale per i singoli Stati membri. Il processo in corso è delicato, perché anche l’aggiunta di una sola parola all’interno del testo finale può avere pesanti conseguenze su intere sottocategorie che operano in particolari attività o aree. Si pensi, ad esempio, alla definizione di “agricoltore virtuoso” o “bisognoso” che, se troppo ampie, potrebbero togliere risorse fondamentali a chi davvero necessita di sostegno.
      Come potrebbe cambiare la Pac

      Quella in discussione è la proposta presentata dalla Commissione europea, che andrà votata da tutti i governi europei e dal Parlamento Ue, fermo restando la possibilità di successiva modifica, anche radicale, del documento. Ciò che salta agli occhi sono i contributi destinati al settore agricolo, che passano dai 386 miliardi di euro dell’attuale programmazione ai 295 della prossima.

      Nel rapporto Ecomafia, anche la nostra l’indagine sulla mafia nei pascoli

      Ogni Stato avrà, inoltre, un margine di flessibilità e potrà decidere di allocare più risorse a una politica piuttosto che a un’altra, all’interno di un “Piano di partenariato nazionale e regionale”. In questo fondo unico nel quale convergono anche altre priorità europee, come la coesione e la gestione delle frontiere, la cifra per l’agricoltura indicata da Bruxelles va intesa come contributo minimo. Di conseguenza, ogni governo nazionale può evitare il taglio dei fondi tanto temuto dalle lobby.

      Un altro passaggio importante riguarda la distribuzione dei contributi, non più basata sui titoli ma sulle superfici, nel tentativo di eliminare disuguaglianze ingiustificate tra gli agricoltori e assegnare più equamente le risorse. Nella stessa direzione va anche la spinta a minimizzare le differenze tra importi minimi e massimi erogati e a uniformare i pagamenti sulla base delle superfici tra gli Stati membri. Una mossa, quest’ultima, particolarmente controversa se rapportata alla generale tendenza alla ri-nazionalizzazione che la futura Pac sembra voler percorrere.

      Eliminando, infatti, la struttura biforcata della distribuzione di fondi tra diretti e indiretti, la Commissione europea responsabilizza ogni paese membro nel definire le proprie misure per raggiungere i target stabiliti a livello comunitario. Da Bruxelles le parole d’ordine sono semplificazione ed efficienza, ma ogni paese poi le tradurrà come meglio crede. Qualche obbligo comune permane, ad esempio quello di avere una strategia per il ricambio generazionale e una per l’ambiente. La prima si basa su quote fisse dedicate e su regimi facilitanti, la seconda su regole anche in questo caso stabilite da ciascun paese, senza alcun ecoschema di riferimento.
      Luci e ombre viste dagli esperti

      Scorrendo da cima a fondo la proposta in valutazione, il docente di economia e politica agroalimentare all’Università di Perugia Angelo Frascarelli non vede alcun segno di arretramento da parte dell’Europa. “È ancora troppo presto per fare i conti, ma si tratta solo di un adeguamento alle nuove priorità” spiega. Frascarelli apprezza il tentativo di minimizzare le disuguaglianze tra grandi e piccoli, ma allo stesso tempo si interroga sugli effetti della ri-nazionalizzazione di molti aspetti cruciali nelle politiche agricole comunitarie.

      Mafia dei pascoli, ingiustizia ad alta quota

      Il vicepresidente del Consiglio europeo dei giovani agricoltori Matteo Pagliarani si sofferma, invece, sulla mancanza di chiarezza attorno alla definizione di agricoltori bisognosi, “un aspetto da non trascurare, che può avere conseguenze impattanti”. Un concetto che Pagliarani ha messo anche nero su bianco su un position paper appena pubblicato, in cui denuncia come “la definizione di agricoltore attivo sia applicata in modo non uniforme, permettendo a beneficiari non legittimi (ad esempio. supermercati, fondi di investimento, pensionati) di ricevere sussidi, a scapito degli agricoltori veri”.

      Chi continua a pensare che la Pac sia profondamente iniqua è Greenpeace. Marco Contiero, che per la ong ricopre il ruolo di direttore delle politiche agricole Ue, spiega: “Consentendo a ogni Stato membro di decidere come, a chi e quanto denaro elargire all’interno di un’ampia forchetta tra 130 e 240 euro all’ettaro – spiega – si rischia si creino gravi differenze tra est e ovest Europa. Ci saranno agricoltori di un certo paese che verranno pagati un terzo o ancora meno rispetto ad agricoltori di un altro paese, pur essendo uguali identici e facendo lo stesso lavoro”.

      Secondo Contiero “specialmente in questo momento storico, mi sembra una tendenza assolutamente deleteria”. In effetti, oltre alla libertà di decidere chi sono i “bisognosi” da aiutare, ogni Stato avrebbe la possibilità di definire quali tra le tante, discusse pratiche a protezione del suolo e dell’acqua siano da premiare come virtuose.
      Mafie dei pascoli, minaccia reale

      In assenza di ecoschemi ci sarà forse maggiore spazio per l’innovazione, ma probabilmente anche per le attività criminali, sempre pronte ad appropriarsi del denaro stanziato dall’Europa. Giannandrea Mencini, giornalista e autore del libro Pascoli di carta, intravede alcune ambiguità della nuova Pac, a cominciare dai finanziamenti destinati a chi porta al pascolo i maiali in montagna. “Alcuni allevatori mi hanno confermato che un tempo era una pratica diffusa – racconta – ma non vorrei che dietro a questo recupero delle tradizioni si nascondesse una nuova speculazione”.

      Come pecore in mezzo ai lupi

      Un campanello d’allarme giustificato, vista l’esperienza con la mafia dei pascoli – un sistema di truffe organizzate per ottenere illegalmente i fondi Pac, fingendo attività di allevamento su pascoli inesistenti o non utilizzati – e, più in generale, con l’appetito che la criminalità organizzata nutre verso i fondi comunitari.

      “Sono rimasto fortemente basito dall’esclusione dagli ecoschemi degli allevatori di ovini e caprini – aggiunge Mencini –. È assurdo che questi pagamenti aggiuntivi della Pac destinati a coloro che adottano volontariamente pratiche agricole sostenibili per clima, non possano andare agli allevatori, i più danneggiati dalla mafia dei pascoli”.

      Altra scelta controversa è quella di non fare alcuna differenza tra gli allevamenti di bovini intensivi e quelli che selezionano con fatica razze pregiate e locali, a volte anche rare, garantendone la sopravvivenza. "Sembra che prendano gli stessi fondi, nonostante la forte differenza di costi e valori ecosistemici – commenta Mencini –, speriamo solo non si arrivi a una nuova speculazione, con l’aggravante del rischio di perdere varietà di vacche autoctone preziose”.

      Nei pascoli abbandonati i deserti d’Europa

      Conclude Mencini: “La nuova proposta affronta diversi aspetti che riguardano la mafia dei pascoli, ad esempio vincolando l’ottenimento di fondi europei al possesso di capi di bestiame produttivi e non più anche ad asini e cavalli. Costando di meno, erano gli animali più comodi per ricevere fondi Pac illecitamente, fingendo di avere terreni per il pascolo. L’Abruzzo si era improvvisamente riempito di questi animali, non succederà nuovamente ma potrebbero emergere altre distorsioni”.

      https://lavialibera.it/it-schede-2438-la_pac_che_verra_tra_vecchie_polemiche_e_l_ombra_delle_tr

    • Le béton incarne la logique capitaliste. Il est le côté concret de l’abstraction marchande. Comme elle, il annule toutes les différences et est à peu près toujours le même. Produit de manière industrielle et en quantité astronomique, avec des conséquences écologiques et sanitaires désastreuses, il a étendu son emprise au monde entier en assassinant les architectures traditionnelles et en homogénéisant par sa présence tous les lieux. Monotonie du matériau, monotonie des constru­ctions que l’on bâtit en série selon quelques modèles de base, à la durée de vie fortement limitée, conformément au règne de l’obsolescence programmée. En transformant définitivement le bâtiment en marchandise, ce matériau contribue à créer un monde où nous ne nous retrouvons plus nous-mêmes.

      Raison pour laquelle il fallait en retracer l’histoire ; rappeler les desseins de ses nombreux zélateurs – de toutes tendances idéologiques – et les réserves de ses quelques détracteurs ; dénoncer les catastrophes qu’il engendre sur bien des plans ; révéler le rôle qu’il a joué dans la perte des savoir-faire et dans le déclin de l’artisanat ; enfin démontrer comment ce matériau s’inscrit dans la logique de la valeur et du travail abstrait. Cette critique implacable du béton, illustrée par de nombreux exemples, est aussi – et peut-être avant tout – celle de l’architecture moderne et de l’urbanisme contemporain.

  • Il balance tout sur la #corruption et les magouilles des politiques

    https://www.youtube.com/watch?v=eqNpAVgoLsc

    Délinquance financière : la commission d’enquête du Sénat lance ses travaux

    La commission d’enquête constituée aux fins d’évaluer les outils de la #lutte contre la délinquance financière, la #criminalité_organisée et le contournement des #sanctions_internationales, en France et en Europe, et de proposer des mesures face aux nouveaux défis, créée à l’initiative du groupe Union Centriste, s’est réunie le 29 janvier 2025 pour constituer son bureau et lancer ses travaux.

    La prise de conscience de la réalité de l’emprise de la criminalité organisée en France est récente. Elle l’est plus encore s’agissant de l’ampleur des masses financières liées aux activités criminelles et à l’impact de ces sommes sur l’économie et la société. Des sujets aussi variés que la traite des êtres humains, la contrefaçon, le recours aux cryptomonnaies et la vente d’or se trouvent liés par le recours aux réseaux financiers criminels.

    La commission d’enquête se penchera sur la question du blanchiment et du financement de la criminalité organisée. Quels en sont les instruments ? Quels sont les moyens de prévention et d’entrave dont dispose la France ? Quelle est leur efficacité ? Comment s’articulent luttes au niveau national et au niveau international ? Tels sont les thèmes sur lesquels se penchera la commission d’enquête dans les mois à venir, dans le prolongement des travaux récents du Sénat.

    La commission d’enquête engagera ses auditions dès le 6 février 2025 et achèvera ses travaux au plus tard le 18 juin 2025.

    Elle a composé son bureau comme suit :

    Président :

    – Raphaël Daubet (Rassemblement Démocratique et Social Européen)

    Rapporteur :

    – Nathalie Goulet (Union Centriste)

    Vice-présidents :

    - Marc-Philippe Daubresse (Les Républicains)
    - Nadine Bellurot (Les Républicains)
    - André Reichardt (Les Républicains)
    - Hussein Bourgi (Socialiste, Écologiste et Républicain)
    - Patrice Joly (Socialiste, Écologiste et Républicain)
    - Sylvie Vermeillet (Union Centriste)
    - Dominique Theophile (Rassemblement des démocrates, progressistes et indépendants)
    - Pascal Savoldelli (Communiste Républicain Citoyen et Écologiste - Kanaky)
    - Dany Wattebled (Les Indépendants – République et Territoires)
    - Grégory Blanc (Écologiste – Solidarité et Territoires)

    https://www.senat.fr/salle-de-presse/communiques-de-presse/presse/29-01-2025/delinquance-financiere-la-commission-denquete-du-senat-lance-ses-travaux.html

    #Fabrice_Arfi #condamnations #France #politiques #pouvoir #justice #commission_d'enquête #délinquance_financière #cour_de_justice_de_la_République #tribunal_d'exception #argent #médias #procès_de_la_justice #détournement_de_fonds_publics #République_des_juges #sentiment_d'impunité #fraudes_fiscales #crime_financier #délit_financier #atteintes_à_la_probité #justice_financière #criminalité_financière #paradis_fiscaux #syndrome_des_silos #hybridation #mafia #narcotrafic

  • Le #contrat_d’engagement_républicain, outil de mise au pas du monde associatif

    Dispositif phare de la #loi_séparatisme de 2021, le #CER oblige les associations demandant une subvention à s’engager à respecter les principes républicains. Si son mécanisme de sanction a été très peu activé, il est utilisé régulièrement comme outil de pression politique.

    CrééCréé afin de lutter contre « l’islamisme radical » et « tous les séparatismes », le contrat d’engagement républicain (CER) n’a, à ce jour, jamais en réalité été invoqué à l’égard d’associations confessionnelles, qu’elles soient islamistes ou liées à d’autres mouvements radicaux ou séparatistes, révèle un décompte réalisé par l’Observatoire des libertés associatives.

    Et sur les vingt-quatre cas relevés, seuls trois portent sur des faits liés à la religion musulmane au sein d’associations telles qu’une section locale du Planning familial, accusée d’avoir représenté une femme voilée sur une affiche, une MJC, à laquelle on a reproché d’avoir embauché des femmes voilées, et une association d’aide aux femmes, accusée sans preuve de « prosélytisme religieux ».

    Pour le reste, le CER, que les associations doivent obligatoirement signer lorsqu’elles demandent une subvention, a été brandi à l’égard de l’association Alternatiba Poitiers accusée de « désobéissance civile » ; d’une association d’aide aux mal-logé·es, l’Atelier populaire d’urbanisme (APU), dont une salariée est accusée de violences verbales envers des agents municipaux ; d’une association d’aide aux immigré·es ayant appelé à une manifestation contre les violences policières interdites ; d’une télévision associative, Canal Ti Zef à Brest, mobilisée dans la lutte contre l’évacuation d’un squat ; ou encore d’une compagnie de théâtre, la compagnie Arlette Moreau à Poitiers, ayant moqué son préfet.

    Loin, donc, des ambitions affichées par la loi « confortant le respect des principes de la République », dite loi « séparatisme », dans son exposé des motifs : lutter contre « un entrisme communautaire, insidieux mais puissant », qui « gangrène lentement les fondements de notre société dans certains territoires. Cet entrisme est essentiellement d’inspiration islamiste », précisait l’exécutif, initiateur de ce texte.

    Lors de l’adoption de la loi séparatisme, à l’été 2021, des député·es de l’opposition et des responsables associatifs avaient déjà alerté sur les risques d’un détournement du CER dans un but de répression politique. Et c’est sans surprise que, peu après son entrée en vigueur au mois de janvier 2021, ce contrat, qui impose sept engagements aux associations, qui peuvent en cas de violation perdre une subvention et même devoir la rembourser si elle a déjà été versée, a été en premier appliqué au Planning familial puis à des associations écologistes.

    Parler de détournement du CER est excessif. Lorsqu’on relit les débats parlementaires, on se rend en effet compte que la majorité assumait, dès le départ, le fait de ne pas viser exclusivement les associations séparatistes radicales mais toute association ayant recours à certains modes d’action liés à la désobéissance civile.

    Ainsi, lors de la séance à l’Assemblée nationale du 30 juin 2021, face à des député·es de l’opposition qui l’interpelaient sur les risques d’application du CER à des associations telles que Greenpeace ou Act Up, le député de la majorité et président de la commission spéciale chargée du projet de loi, François de Rugy, confirmait qu’elles seraient bien menacées.

    Au ministre de la justice, Éric Dupond-Moretti, il avait été demandé si les organisations participant à des actions de désobéissance civile comme le fauchage d’OGM ou le « démontage » d’un restaurant McDonald’s, en référence à une action de la Confédération paysanne d’août 1999, seraient concernées. « Bien sûr ! », avait répondu le garde des Sceaux.

    Pourtant, malgré ce champ d’application particulièrement large, le contrat d’engagement républicain est en partie un échec pour le gouvernement. « Le bilan est encore loin d’être concluant », constatait un rapport d’évaluation du Sénat publié au mois de mars, qui soulignait le peu de cas de mobilisation du CER – quatre selon le rapport – et des modalités d’application disparates en fonction des collectivités. « Cette loi ne fait peur à personne. Surtout pas aux islamistes », assénait même sa rapporteuse, Jacqueline Eustache-Brinio.
    Comment le gouvernement s’est lui-même piégé

    L’une des raisons à cette application minime du CER vient en partie d’un effet pervers juridique. En créant ce contrat, le gouvernement s’est en quelque sorte piégé lui-même. Il n’existe pas en effet de droit à la subvention pour les associations. Chaque collectivité dispose de ce fait d’un droit discrétionnaire en matière d’attribution et elle peut refuser ou accorder telle ou telle subvention sans avoir à se justifier.

    En créant le CER, la loi séparatisme a créé un nouvel acte administratif qui offre une prise juridique, un recours possible pour les associations. Or, dans la seule décision visant directement le CER rendue à ce jour, le tribunal administratif de Poitiers a rejeté la demande du préfet de la Vienne visant à obtenir le remboursement d’une subvention versée à l’association Alternatiba pour avoir tenu un atelier de désobéissance civile.

    D’autres recours lancés ces derniers mois devraient permettre de préciser cette jurisprudence naissante. Mais on peut comprendre que certaines collectivités ou certains préfets préfèrent se réfugier derrière un manque de crédit ou leur droit discrétionnaire plutôt que d’invoquer le CER et de prendre le risque de devoir se justifier devant le juge administratif.

    Le CER a pourtant bien eu des effets importants sur les libertés associatives. Mais ceux-ci, bien réels, sont souvent localisés et souterrains, et donc moins visibles. Dans les vingt-quatre cas recensés par l’Observatoire des libertés associatives, le CER n’est en effet appliqué directement et officiellement pour prononcer une sanction que dans cinq. Dans tous les autres, il n’est par exemple qu’évoqué à l’oral dans une réunion ou dans un mail ou brandit comme une menace, sans que l’on sache s’il est vraiment à l’origine d’une sanction à non.

    Au mois d’août dernier, Le Monde révélait ainsi qu’il existe une « liste rouge » d’associations basées dans la région du plateau de Millevaches qui seraient privées de subventions par la préfecture sans que cela leur ait été officiellement notifié, leur ôtant ainsi toute possibilité de recours.

    Plus récemment, une association d’aide aux immigré·e·s, l’Asti du Petit-Quevilly en Seine-Maritime, s’est vu « rappeler » ses engagements par la préfecture pour avoir appelé à une manifestation contre les violences policières interdite. Celle-ci a transmis cet « avertissement » aux partenaires financiers, dont la métropole de Rouen, qui a en conséquence suspendu l’examen des demandes de subvention de l’Asti.

    « Il y a chez certaines collectivités une profonde incompréhension du CER, qui est utilisé à tort et à travers, et notamment comme un moyen de pression, de régulation des relations avec les associations », analyse Claire Thoury, présidente du Mouvement associatif, une organisation regroupant environ 700 000 associations, et qui avait publié, en janvier 2023, un premier bilan de l’application du CER.

    « L’interprétation de ce que recouvre le CER que chaque collectivité peut faire est problématique car il peut être interprété de mille et une façons, abonde Elsa Fondimare, maîtresse de conférences en droit public à l’université de Nanterre. Il sert, de plus, à limiter la liberté en amont. Ce n’est en effet pas qu’une question de subvention et d’argent. Le fait d’invoquer le CER à tort et à travers va conduire les associations à adapter les luttes qu’elles défendent et les moyens qu’elles emploient. Et cette autocensure est une menace très grave pour les libertés associatives. »

    « Le CER a désormais un effet presque plus symbolique que pratique », ajoute Julien Talpin, chercheur en science politique au CNRS et l’un des fondateurs, en 2019, de l’Observatoire des libertés associatives. « On peut penser que certaines associations n’oseront plus aborder certains sujets comme les violences policières ou en ce moment le conflit israélo-palestinien. Le problème est de réussir à objectiver ces effets indirects et diffus et cette autocensure. »

    « Le CER correspond à une appréhension très morale de ce que doit être une association », pointe encore Claire Thoury. « La liberté, l’égalité, la fraternité existent bien en tant que concepts juridiques, ajoute Elsa Fondimare, juriste, auteure d’un article intitulé « Républicanisme contre écologisme. Quelle place pour la désobéissance civile à l’heure du contrat d’engagement républicain ». Mais ce sont des principes extrêmement malléables, qui peuvent facilement être interprétés d’une manière ou d’une autre. »

    « Il y a donc une dissonance entre ce que prétend défendre le CER et les conséquences de son application à certaines associations, pointe-t-elle. Cela ne fait en outre qu’ajouter de la confusion à ce que sont les valeurs républicaines. »

    L’entrée en vigueur du CER est en outre intervenue dans un contexte de défiance croissante entre le monde associatif et les autorités. « Nous sommes en fait dans un contexte de dérive générale », affirme Claire Thoury. « On a l’impression que chaque occasion est bonne pour remettre en cause les libertés associatives », poursuit-elle en citant l’exemple d’un amendement déposé au mois d’octobre dernier au projet de loi de finances proposant de retirer les avantages fiscaux des associations condamnées pour certaines actions.

    « Il y a également eu récemment le maire de Saint-Raphaël qui impose à toutes les associations touchant des subventions de participer aux manifestations patriotiques de la ville. C’est hallucinant ! », s’indigne la présidente du Mouvement associatif.

    « Nous assistons ces dernières années à une remise en cause des partenariats entre la société civile et les collectivités, complète Julien Talpin. C’est une page qui se tourne, celle d’une alliance possible entre les pouvoirs publics et les associations, dont certaines peuvent certes être critiques mais qui constituaient ce contre-pouvoir démocratique grâce à un rôle hybride. »

    « Ces associations offrent en effet un service à des populations que les collectivités ont de plus en plus de mal à atteindre, poursuit le chercheur. C’est un modèle qui avait été assez fort à partir des années 1980, mais qui est remis en cause. » Julien Talpin fait remonter cette dégradation à l’année 2015, « durant laquelle deux mouvements contradictoires se sont rencontrés ».

    « D’un côté, ce fut l’année de la circulaire Valls », poursuit-il, un texte « qui clarifiait les modalités d’attribution des subventions, [qui] avait été perçu comme une victoire et une reconnaissance du rôle des associations ». « Mais 2015, c’est également l’année des attentats et l’accélération du durcissement du traitement des mobilisations sociales, un tournant autoritaire et donc une conflictualité plus forte dans les rapports entre les autorités et la société civile », explique encore Julien Talpin.

    « Pourtant, dans un contexte de crise démocratique actuel, nous avons encore plus besoin des associations pour toucher des publics éloignés de ces questions, ajoute le chercheur. Elles redonnent un pouvoir à des groupes sociaux sous-représentés et elles sont des écoles de la démocratie, des lieux d’éducation populaire à la vie publique. »

    « Les associations ne sont pas là pour faire plaisir aux pouvoirs publics, insiste Claire Thoury. Ce n’est pas leur mission. Mais l’inverse non plus ! Une association peut très bien s’opposer à une collectivité sur un sujet précis et être en accord sur un autre. C’est ce qu’on appelle un contre-pouvoir et c’est tout simplement le cours normal de la vie démocratique. »

    « Je prends souvent l’exemple d’Act Up et de leur action durant laquelle ils avaient déroulé un préservatif géant sur l’obélisque de la Concorde, poursuit la présidente du Mouvement associatif. Est-ce qu’il s’agissait d’un trouble à l’ordre public ? je pense que oui. Mais, aujourd’hui, on sait combien cette médiatisation a été importante dans la lutte contre le sida. »

    « Les associations sont un outil d’apprentissage des libertés et de la démocratie extrêmement puissant, conclut Claire Thoury. Cela permet d’expérimenter et de penser des nouveaux cadres, des nouvelles manières de faire. Le problème est que certains ne comprennent pas à quoi on sert ; que les aspérités, le débat, le conflit, c’est ce qui fait vivre la démocratie. »

    https://www.mediapart.fr/journal/france/160524/le-contrat-d-engagement-republicain-outil-de-mise-au-pas-du-monde-associat
    #désobéissance_civile #répression #associations #séparatisme #détournement #cartographie

  • Nos chats sont-ils des terreurs écologiques ?

    “Les chats sont une #catastrophe pour la #biodiversité. Les chiens sont une catastrophe pour le climat” a affirmé le 13 décembre, sur TF1, le chercheur médiatique #François_Gemenne, ancien membre du GIEC et enseignant à Science Po Paris. En disant cela, il a admis lui-même aborder un sujet sensible, susceptible de déclencher la colère des téléspectateurs. Et cela n’a pas loupé : la séquence a été largement commentée sur les réseaux sociaux, beaucoup de gens – y compris d’autres écologistes – rappelant qu’il y avait beaucoup à faire, par exemple s’en prendre aux grands bourgeois et leur train de vie délirant, avant de s’intéresser à l’impact de nos chats et de nos chiens sur la biodiversité et le #climat. Oui mais ne serions-nous pas des défenseurs de la planète en carton-pâte si nous ne considérions pas honnêtement la #responsabilité des animaux les plus populaires et les plus mignons sur ce qu’il nous arrive ?

    1 – La destruction de la biodiversité a plusieurs causes

    Quand on pense à l’écologie, on pense d’abord au sujet du réchauffement climatique dû à l’impact des activités humaines carbonés. Mais il y a d’autres sujets à prendre en compte parmi lesquels la baisse très rapide de la biodiversité (quantité d’espèces différentes sur la planète). Elle est en chute libre car de nombreux êtres vivants disparaissent du fait de la transformation, par les activités humaines, de leur environnement. C’est pourquoi on parle d’une “#sixième_extinction_de_masse” : une grande partie des espèces qui peuplent la terre pourrait disparaître prochainement. Selon l’Office Français de la Biodiversité, un établissement public créé récemment pour promouvoir la sauvegarde de ces espèces, 68 % des populations de vertébrés (mammifères, poissons, oiseaux, reptiles et amphibiens) ont disparu entre 1970 et 2016, soit en moins de 50 ans. Et rien qu’en 15 ans, 30% des oiseaux des champs ont disparu, ainsi que 38% des chauves-souris. Si jamais on s’en fout royalement de ces animaux, on peut se rappeler que tout est lié et que ces disparitions ont des conséquences sur nos vies, car chacune de ces espèces jouent un rôle au sein d’un #écosystème, et que certaines peuvent ensuite prendre le dessus et devenir envahissantes…

    La France a un rôle particulier à jouer car elle est le 6e pays du monde à héberger des espèces menacées. Qu’est-ce qui, chez nous, contribue à cette #extinction_de_masse ? Comme partout, le #changement_climatique joue un rôle important en déstabilisant la vie et la reproduction de nombre d’espèces. Ensuite, la pollution de l’air, de l’eau et du sol est considérée par l’ONG WWF comme la première cause de perte de biodiversité dans le monde. On peut également citer la transformation de l’usage des #sols, avec le développement de l’agriculture intensive et l’étalement urbain : le premier transforme la végétation, par exemple en détruisant les #haies pour augmenter les surfaces cultivables par des engins de plus en plus gros, ce qui dégomme des lieux de vie pour nombres d’espèces, en particulier les insectes et les rongeurs, dont la disparition affecte ensuite les oiseaux.

    Il faut aussi mentionner la surexploitation des animaux, via la #pêche_intensive mais aussi la #chasse, bien que sur cette dernière activité, le débat fasse rage dans le cas de la France : les défenseurs de la chasse estiment qu’elle contribue à préserver la biodiversité, puisque les chasseurs “régulent” certaines espèces potentiellement envahissantes et relâchent dans la nature des animaux qu’ils élèvent le reste de l’année. Les lobbies de chasseurs dépensent beaucoup d’argent et de temps pour imposer cette réalité dans le débat public, allant jusqu’à dire que les chasseurs sont “les premiers écologistes de France”, mais les faits sont têtus : seuls 10% des oiseaux relâchés par leurs soins survivent car ils sont désorientés, incapables de se nourrir correctement et pas autonome. Quiconque vit en zone rurale connaît le spectacle navrant de ces faisans et autres bécasses qui errent au bord des routes, attirés par la présence humaine, en quête de nourriture… Quant à la “régulation” des #espèces_invasives, il semble que cela soit en grande partie une légende urbaine : “La grande majorité des animaux tués à la chasse, approximativement 90 ou 95 % n’ont pas besoin d’être régulés” explique le biologiste Pierre Rigaud au Média Vert.

    2 – Les espèces invasives, produits du #capitalisme mondialisé

    Mais dans la liste des causes de la baisse de la biodiversité, il faut mentionner l’impact très important des espèces invasives introduites par l’homme dans la nature – on arrive à nos chatons. Dans son dernier rapport, la Plateforme intergouvernementale scientifique et politique sur la biodiversité et les services écosystémiques (IPBES, qui représente 130 gouvernements et publie des rapports réguliers) établit que la “présence cumulative d’#espèces_exotiques s’est accrue de 40% depuis 1980, et est associée à l’intensification des échange commerciaux ainsi qu’à la dynamique et aux tendances démographiques”. Parce que la “#mondialisation” est passée par là, ou, pour le dire clairement, que la #colonisation et la mise sous régime capitaliste du monde entier a eu lieu au cours du XXe siècle, des espèces circulent d’un continent à l’autre et parviennent dans des endroits où elles commettent de gros dégâts sur les espèces endémiques (“endémique” : qui vit dans un lieu donné. S’oppose à “exotique”).

    Le cas du #frelon_asiatique est très symptomatique : cette espèce a débarqué en France, vraisemblablement dans un conteneur venu de Chine, il y a 20 ans et nuit depuis largement à la biodiversité, notamment aux abeilles. 2004, c’est le début de l’intensification des #échanges_commerciaux avec l’Asie du fait de la délocalisation de toute une partie de la production industrielle en Chine, au grand bonheur des entreprises européennes et de leurs profits. Au passage, ils nous ont ramené le frelon.

    Mais nos animaux préférés seraient aussi en cause : les chats sont des mangeurs d’#oiseaux et ont effectivement, comme le dit François Gemenne, une part de responsabilité dans la baisse de la biodiversité… Ce qu’il ne dit pas, c’est qu’ils provoquent autant de mortalité en France et en Belgique que… nos #fenêtres, contre lesquelles les oiseaux se cognent et meurent… Selon le Muséum d’Histoire Naturelle, interrogé par France Info, les chats ne sont pas les principaux responsables de la disparition des oiseaux car ”Leur raréfaction tient avant tout à la disparition des #insectes et la perte d’habitat. Le chat représente toutefois une pression supplémentaire importante sur une population fragilisée.” Ce serait en #ville et sur les #îles que l’impact des chats serait important, et non dans les campagnes, où il est “un prédateur parmi d’autres”.

    3 – Accuser les chats pour préserver les capitalistes ?

    Lorsque l’on regarde les principaux facteurs de chute de la biodiversité dans le monde, on constate que tout à avoir des décisions humaines. Quel type d’#agriculture développons-nous ? Comment construisons-nous nos villes ? A quelle fréquence faisons-nous circuler les marchandises et les animaux entre les différentes parties du monde ? Quelles activités polluantes décidons-nous de réduire et lesquelles nous choisissons de garder ? On est donc très loin d’une simple équation scientifique : face à un problème comme la sixième extinction de masse, ce sont des décisions collectives potentiellement très conflictuelles que nous devons prendre. Qui arrête son activité ? Qui la poursuit ? Qui va continuer à gagner de l’argent ? Qui va devoir perdre une activité très rentable ?

    Puisque le pouvoir, en France comme dans le monde, appartient aux défenseurs du capitalisme, la décision est pour l’instant la suivante : ce qui génère du profit doit continuer à pouvoir générer plus de profit. L’#agriculture_intensive doit donc continuer et se développer. C’est pourquoi, depuis 50 ans, 70% des haies et des #bocages, refuges de biodiversité, ont disparu, et le phénomène s’accélère. Car les lobbies de l’#agriculture_industrielle ont sévi et, encore récemment, ont obtenu de pouvoir continuer leur jeu de massacre. La #pollution des sols et de l’air ? Elle continue. Le #glyphosate, cet #herbicide qui dégomme les insectes et rend les animaux malades, a été autorisé pour 10 années de plus par l’Union Européenne, pour continuer à produire davantage sur le plan agricole, une production qui sera en grande partie exportée et qui contribuera au grand jeu des profits de l’#agroalimentaire

    Les villes et les villages peuvent continuer de s’étendre et c’est flagrant en zone rurale : puisque le marché du logement est dérégulé et qu’il est plus profitable de construire sur terrain nu que de réhabiliter de l’ancien dans les centre-bourgs, les périphéries des petites villes s’étendent tandis que les centres se meurent… L’#étalement_urbain, qui fait reculer la biodiversité, s’étend sous la pression du #marché_immobilier. Là encore, c’est un choix en faveur du capitalisme et au détriment de la biodiversité… Et inutile de parler du réchauffement climatique : la COP 28, dont la délégation française comprenait Patrick Pouyanné, le patron de TotalEnergies, s’est soldée par un “accord pitoyable”, pour reprendre les mots de Clément Sénéchal, spécialiste du climat, dans Politis. Mais François Gemenne, lui, s’en est réjoui avec enthousiasme.

    Le consensus des dirigeants du monde entier est donc le suivant : il ne faut donner aucune véritable contrainte aux marchés qui prospèrent sur la destruction des espèces vivantes sur cette planète. Et en France, puissance agricole, ce constat est encore plus flagrant.

    Alors, que nous reste-t-il ? Les #décisions_individuelles. Ce pis-aller de l’#écologie_bourgeoise qui consiste finalement à dire : “bon, on a tranché, on ne va pas toucher au train-train du capitalisme qui nous plaît tant mais par contre on va vous demander à vous, citoyens, de faire des efforts pour la planète”. Mais attention : sans trop mentionner la consommation de #viande, le seul “#petit_geste” qui a un impact très significatif parce que la consommation de viande est en moyenne la troisième source d’émission carbone des Français (avant l’avion). Les industriels de la viande veillent au grain et ne veulent surtout pas qu’on se penche là-dessus.

    Parler des animaux domestiques s’inscrit dans cette veine-là. Bien sûr que, dans l’absolu, les chats et les chiens ont un impact sur la biodiversité et sur le climat. Car tout a un #impact. Mais d’une part cet impact reste marginal et d’autre part il est non systémique. Certes, le capitalisme a trouvé un bon filon pour faire du profit sur le dos de nos amours pour ces animaux qui apportent de la joie et du bonheur chez de nombreuses personnes, il suffit d’entrer dans une animalerie pour cela : la diversité des aliments, des jouets, des accessoires, le tout dans des couleurs chatoyantes pour appâter le maître bien plus que le chien… Mais lorsque l’on parle des chats qui mangent des oiseaux, on ne parle pas du capitalisme. Pire, on en profite pour masquer l’impact bien plus significatif de certaines activités. Les chasseurs, qui dépensent de lourds moyens pour influencer le débat public et ne reculent devant aucun argument ne s’y sont pas trompés : #Willy_Schraen, le président de la Fédération Nationale des Chasseurs (FNC) a tenté d’orienter, en 2020, l’attention du public sur l’impact des chats, qu’il accuse, ironie du sort, de trop chasser et qu’il a appelé à piéger. Aucune solidarité dans la profession !

    4 – Sortir du discours écolo bourgeois : un mode d’emploi

    Les chats sont bel et bien des chasseurs mais il existe des solutions pour limiter leur impact sur la biodiversité : stériliser le plus souvent possible pour éviter leur prolifération, les faire sortir uniquement à certaines heures de la journée ou… jouer davantage avec eux durant la journée. Pas sûr que les mêmes solutions fonctionnent pour réduire l’impact de la FNSEA, de TotalEnergies, de Lactalis, de la CMA CGM et de tous les milliardaires français : le patrimoine de 63 d’entre eux, en France, émettent autant de gaz à effet de serre que la moitié de la population française.

    Pour amuser vos petites boules de poils, la rédaction de Frustration recommande l’arbre à chat. Pour amuser vos petits milliardaires on recommande la visite de l’épave du Titanic dans un sous-marin peu étanche

    Comment utiliser efficacement son temps d’antenne quand on est un scientifique médiatique comme #François_Gemenne ? On peut se faire mousser en se payant un petit bad buzz par la #culpabilisation des individus possédant un chat. Ou bien on peut prioriser les sujets, étant entendu que dans l’absolu, oui, toutes les activités humaines polluent et ont un impact sur la biodiversité. Comment procéder ?

    - Aller du plus systémique au moins systémique : critiquer le capitalisme (ou ses sous-catégories : marché immobilier, #agro-industrie, industrie pétrolière etc.), qui conduit les entreprises et les individus à chercher la production permanente et l’exploitation permanente dans un monde aux ressources finies, plutôt que les chats, qui se contentent de vivre et de paresser sans chercher à performer ou faire preuve de leur respect de la “valeur travail”.
    - Aller du plus impactant au moins impactant : oui, la nourriture des chiens pollue, mais l’industrie de la viande dans le monde est une bombe climatique. Mais peut-être est-il moins gênant de vexer Frolic et Royal Canin que Fleury Michon et Fabien Roussel ?
    – Aller du plus superflu au moins superflu : dans l’ordre, commencer à interdire les yachts et les vols en jet privé avant de s’en prendre à la voiture individuelle serait une bonne chose. Sans quoi, personne ne comprend la demande d’un effort à forte conséquence sur son mode de vie quand, pour d’autres, ce sont les loisirs qui seraient visés.

    Ensuite, puisqu’il faut trancher, que ces choix se fassent démocratiquement. Pour préserver la biodiversité, préfère-t-on interdire la chasse ou limiter le nombre de chats par personne ? Veut-on sortir du modèle agricole productiviste orienté vers la production de viande ou interdire les chiens ? Et si on rappelait au passage que les #animaux_de_compagnie sont parfois la seule famille des personnes seules et fragilisées, notamment parmi les personnes pauvres, et qu’ils fournissent des services à la population, non quantifiable sur le plan financier ?

    Bref, préférez-vous en finir avec les chatons ou avec la bourgeoisie ? De notre côté, la réponse est toute trouvée.

    https://www.frustrationmagazine.fr/chats-ecologie

    #chats #chat #écologie #animaux_domestiques #industrie_agro-alimentaire #priorité #à_lire

  • Des centaines de millions de francs de bonus cachés chez credit suisse ats/fgn - RTS

    La SonntagsZeitung révèle que d’ex-membres de la direction et des cadres de haut niveau de la gestion d’actifs du credit suisse se sont versés pendant des années d’énormes salaires et de fortes participations aux bénéfices. Des sommes généralement pas mentionnées dans le rapport annuel.

    Ces bonus spéciaux ont donné lieu à des versements exceptionnels de plusieurs centaines de millions de francs, révèle la SonntagsZeitung https://epaper.sonntagszeitung.ch/read/10000/10000/2023-05-07/1 . Rien qu’en 2019, deux versements de 50 millions de francs ont été effectués.

    Sommes pas mentionnées dans le rapport annuel
    Les bénéficiaires sont d’anciens membres de la direction et quelques cadres de haut niveau de la gestion d’actifs du credit suisse. Alors que le Conseil fédéral a décidé de supprimer ou de réduire au minimum de 25% les bonus des cadres de credit suisse, le journal indique qu’ils se sont versés pendant des années d’énormes salaires et de fortes participations aux bénéfices. Ces sommes n’étaient généralement pas mentionnées dans le rapport annuel.

    C’est surtout un groupe d’Américains au sein du conseil d’administration de credit suisse qui a été favorisé par ces versements. La participation aux bénéfices était valable pendant 15 ans.

    Source : https://www.rts.ch/info/economie/14003628-des-centaines-de-millions-de-francs-de-bonus-caches-chez-credit-suisse.

    #bonus #banques #finance #en_vedette #oligarchie #incompétence #prévarication #vol #détournement #credit_suisse #cadres #participation

  • « La Cour a détruit en un jour le résultat d’années de travail » : stupeur dans la société civile après une décision judiciaire sur la transparence financière
    https://www.lemonde.fr/economie/article/2022/12/05/la-cour-a-detruit-en-un-jour-le-resultat-d-annees-de-travail-stupeur-dans-la

    « La Cour a détruit en un jour le résultat d’années de travail » : stupeur dans la société civile après une décision judiciaire sur la transparence financière

    La Cour de justice de l’Union européenne a jugé illégale la mise à disposition du public de registres des bénéficiaires effectifs des sociétés. Ces registres étaient pourtant devenus un outil majeur dans la lutte contre le crime financier.

    « La Cour a détruit en un jour le résultat d’années de travail, notamment de la part de la société civile qui a été à l’origine de cette bataille pour la transparence, se désole Delia Ferreira Rubio, présidente de Transparency International. C’est le plus beau cadeau que la Cour pouvait faire au crime organisé. Elle n’a probablement pas assez pris la mesure des conséquences d’une telle décision en matière de recul dans la lutte antiblanchiment. »

    Lire aussi : Article réservé à nos abonnés La justice européenne met un frein à la transparence financière
    La transparence des registres de bénéficiaires était l’une des mesures phares de la cinquième directive européenne antiblanchiment (2018), votée dans un contexte de scandales financiers à répétition, à l’image des « Panama Papers ». Ouverts progressivement au public depuis 2021 dans les différents Etats de l’UE, ces registres répertorient les ayants droit réels des sociétés, compliquant la dissimulation des fraudeurs et des réseaux criminels derrière des prête-noms et des sociétés-écrans.

    Cette opération transparence, défendue par les organisations de la société civile, a été combattue par certains propriétaires de société, qui estimaient que la publication de leur nom portait atteinte à leur vie privée. Amenée à se prononcer à l’occasion d’une question préjudicielle posée par la justice luxembourgeoise, la CJUE leur a donné raison. Dans son arrêt du 22 novembre, la Cour juge cette transparence contraire au respect de la vie privée et à la protection des données personnelles des citoyens, garantis par la Charte des droits fondamentaux de l’UE.

    Huit pays ont déjà verrouillé leurs registres
    Les conséquences de cette décision ne se sont pas fait attendre. En l’espace de quelques jours, plusieurs Etats européens ont fermé l’accès de leurs registres au public : les Pays-Bas, l’Irlande, Malte, Chypre, l’Allemagne, la Belgique, l’Autriche et le Luxembourg.

    #blanchiment #corruption #détournements_de_fond #la_voie_est_libre_pour_les_millionaires #guerre_sociale

  • https://aoc.media/analyse/2022/02/03/une-politique-du-meme

    Une politique du mème
    Par Albin Wagener
    Enseignant-chercheur en sciences du langage
    Ces derniers jours, l’image partagée sur Twitter d’un post-it mis en scène sur le bureau du président est ensuite devenue l’objet de nombreux « mèmes » sur les réseaux sociaux. On aurait bien tort de ne pas prendre au sérieux ces icônes issues de la culture underground, et de confiner les mèmes au simple domaine du numérique. Virales jusqu’à être mobilisées dans des manifestations, récupérées par des forces politiques d’extrême droite, ces productions graphiques polysémiques sont politiques par essence et bien loin d’être innocentes.

    Cela fait maintenant plusieurs années que les mèmes ont investi le champ numérique, devenant ainsi des objets incontournables de la culture web : des boards alternatifs (tels que 4chan ou Reddit) aux réseaux sociaux les plus majoritaires, ces petites vignettes qui combinent texte et image, souvent avec humour, sont devenues une manière d’exprimer un avis, de commenter l’actualité et même de marquer son engagement politique.
    C’est le propre de ces petits objets anodins que l’on confine souvent très injustement au simple domaine du numérique (ou du digital, sachant que les deux termes ne signifient pas exactement la même chose – contrairement à ce qu’un réflexe anglophobe commun tendrait à nous faire croire) : on estime qu’ils font partie d’une forme de mode, qu’ils ne sont là que pour signaler la circulation éphémère de traits d’humour potache, ou bien qu’ils sont d’abord l’apanage d’une culture des « jeunes » (sans que l’on sache très bien ce que cela signifie). Ce faisant, on a alors la tentation de ne pas prendre les mèmes au sérieux.

    Et bien on a tort, tout simplement. Prendre les mèmes à la légère, c’est ignorer le rôle qu’ils ont joué dans les motivations de l’auteur des attentats de Christchurch, en Nouvelle-Zélande, dont la consommation et la production de mèmes sur les forums d’extrême-droite ont été déterminantes pour son passage à l’acte. C’est également ignorer le fait que la figure de l’illustre « Pepe the Frog » a fini par être intégralement récupérée par l’alt-right conservatrice américaine, faisant de cette étrange grenouille verte l’emblème d’une communauté zélée de supporters trumpistes, particulièrement active dans ce qui deviendra par la suite l’assaut du Capitole.
    En outre, les mèmes ne sont pas un simple objet cantonné à l’espace numérique ; tout au contraire, ils sont postdigitaux par essence. Rappelons ici les travaux de Florian Cramer, qui précise la chose suivante : « en s’inspirant (…) du post-punk, du postcolonialisme et de Mad Max, le terme “post-digital”, dans son sens le plus facile à appréhender, décrit l’état de confusion des médias, des arts et du design après leur digitalisation[1] ». L’époque postdigitale dans laquelle nous vivons abolit, d’une certaine manière, les frontières entre ce qui se passe au sein des espaces numériques et ce qui se passe en-dehors, dynamitant ainsi les frontières artificielles entre « réel » et « virtuel », au profit d’une société qui se vit comme un nouvel ensemble de continuités complexes.
    Il en va de même pour les mèmes[2] : faciles à comprendre, à décoder et à ré-encoder pour de nouvelles utilisations, les mèmes deviennent des objets sociaux à part entière. Pour Limor Shifman, « dans cette ère hyper-mémétique, la circulation de copies et de dérivatifs par les utilisateurs constitue une logique prédominante (…). En ce sens, les copies deviennent plus importantes que ce qui est “original”[3] » ; en d’autres termes, c’est précisément parce que les mèmes font écho à cette nouvelle ère de reproductibilité et de légitimité de la copie, permise au départ par l’environnement participatif et collaboratif de ce que l’on appelle le web 2.0 (soit cette évolution d’internet permise par les réseaux sociaux et les encyclopédies collaboratives comme Wikipedia), que leur succès est considérable – une référence plus qu’évidente à la notion de folksonomie, développée entre autres par Olivier Le Deuff[4].
    Les mèmes participent à la réimplantation de la culture du web dans un espace qui le dépasse largement.
    Mais depuis quelques années, la dimension politique des mèmes a pris un nouveau tournant, puisque bon nombre de ces objets emblématiques ont fini par s’inviter sur les pancartes de manifestations diverses et variées, dans plusieurs pays du monde. À Hong-Kong, aux États-Unis, en Inde, en Allemagne, en Algérie ou en France, des manifestant.e.s de plusieurs pays se mettent à utiliser ces objets au sein d’événements bien réels, désormais également relayés et immortalisés au sein d’espaces numériques. Les mèmes participent ainsi à la réimplantation de la culture du web dans un espace qui le dépasse largement ; plus encore, ils deviennent l’emblème d’une véritable culture commune, puisqu’il est à noter que ces références fleurissent sur les pancartes de bon nombre de pays, lorsqu’il s’agit de porter des slogans et des idées dans des manifestations.
    Bref : depuis plusieurs années, la trajectoire des mèmes s’est très clairement éloignée de leur caractère confidentiel des débuts, cantonné à certains forums underground de connaisseurs, désireux de conserver jalousement le positionnement alternatif de ces drôles d’objets de communication. En réalité, les mèmes sont de redoutables vecteurs de transmission d’information – redoutables car très efficaces : en ce sens, ils reposent sur une dimension duale, au moins dans un prime abord. En effet, chaque mème de sorte à combiner à la fois un topème (soit un sujet sur lequel le mème porte un commentaire) et un référème (soit un contexte de culture populaire qui lui sert de support). Prenons un exemple : les créations mémétiques du compte « les Tintinades » ont précisément pour référème permanent l’univers de Tintin, mais font varier les topèmes au gré des envies ou de l’actualité.
    C’est précisément la force des mèmes : l’important n’est pas nécessairement les sujets qu’ils abordent, mais le fait qu’ils prennent appui sur des référèmes issus de la culture pop pour aborder ces sujets. Critiquer une mesure politique néolibérale en utilisant par exemple une image des Simpson peut s’avérer infiniment plus efficace ou viral que le commentaire d’un éditorialiste sur une chaîne d’information en continu ; bien évidemment, l’objet du mème ne sera pas de développer un argumentaire complexe, mais au contraire de le synthétiser dans une sorte de version .zip d’un discours particulier. Et c’est là l’autre particularité des mèmes – sa troisième dimension donc, si l’on peut dire, au-delà des dimensions de topème et de référème. En ce sens, le même est plus proche du signe peircien que du signe saussurien, pour reprendre cette distinction sémiotique.
    En d’autres termes, le mème n’est pas simplement un artefact communicationnel qui combine sujet de conversation et support culturel : il constitue une façon de transmettre des états mentaux et affectifs de manière relativement précise[5]. C’est plus particulièrement le cas des gifs, ces petites vidéos courtes, animées et répétitives, qui sont souvent utilisées dans des cas analogues aux mèmes (et qui en constituent pourtant une forme différente) : on y distingue souvent des personnages qui passent par des émotions différentes, avec des transitions fines, et l’expression d’états cognitifs ou mentaux qui permettent de s’identifier plus aisément au message transmis. Dans cette optique, les mèmes représentent souvent des morceaux (ou chunks) d’humanité : on peut y figurer la surprise, la déception, la colère, la tristesse ou encore l’incompréhension – là où un argumentaire purement langagier demanderait des précisions lexicales que le mème parvient souvent à transcender.
    Ce n’est pas simplement l’utilisation des mèmes dans le champ politique qui les transforme en objets politiques ; ils sont politiques par essence.
    Les mèmes permettent donc d’exprimer beaucoup de choses : il est non seulement possible de les utiliser pour produire un commentaire politique ou une critique sur l’état du monde ou de la société, mais également de transmettre l’exacte état affectif dans lequel on se trouve au moment où on produit cette critique ou ce commentaire. Cette nuance est de taille, et hisse le mème au rang des productions langagières qui produisent une communication d’une toute nouvelle forme, capable non seulement de transmettre un message, mais également de partager une émotion, tout en cimentant des communautés qui partagent les mêmes références culturelles. À ce titre, il est d’ailleurs important de revenir sur cette notion de référème.
    En effet, énormément de mèmes et de gifs mettent en lumière des scènes issues de films, de séries ou de dessins animés majoritairement issus de studios de production massivement nord-américains : qu’il s’agisse de Parks & Recreation, des franchises Marvel ou encore de BoJack Horseman, c’est l’ensemble du panthéon audio-visuel et du soft power culturel états-unien qui se retrouve très souvent mobilisé dans ces mèmes.
    Cette réalité n’a rien d’anecdotique, tout au contraire : à partir du moment où l’on sait que la manifestation des émotions et des états affectifs est culturelle, et que les manifestations proposées dans les mèmes sont jouées par des comédien.ne.s, on est en droit de se demander dans quelle mesure le mème ne participe pas, involontairement ou non (tout comme celles et ceux qui les créent et les transmettent) à la diffusion d’une hégémonie culturelle particulièrement pernicieuse, puisqu’elle s’appuie à la fois sur l’humour et la convivialité des références partagées pour s’inscrire dans le paysage médiatique et démocratique.
    En tant que nouveaux objets langagiers, les mèmes ont de multiples atouts qui les rendent particulièrement adaptés aux évolutions de nos sociétés, et qui permettent l’expression de messages complexes, sous des atours apparemment anodins. Mais comme tout objet langagier, les mèmes ne sont pas innocents : situés dans des pratiques à la fois permises par des affordances techniques et enracinées dans une culture numérique collaborative, ils constituent également des artefacts culturels qui installent et modifient nos références en matière de culture populaire, tout en alimentant les représentations sociales en matière d’expression des états affectifs et mentaux.
    En ce sens, ce n’est pas simplement l’utilisation des mèmes dans le champ politique qui les transforme en objets politiques ; ils sont politiques par essence, dans leur tridimensionnalité, leur contexte d’utilisation et les conditions de leur viralité. Reflets de l’époque qui les a enfantés, les mèmes sont également les précurseurs d’une époque à venir, qui permet de fusionner des éléments complexes au sein de frontières floues, où se jouent luttent d’influence, batailles sociales et guerres politiques.
     
    NDLR : Albin Wagener publiera en avril 2022 aux Éditions de l’université Grenoble-Alpes Mémologie. Théorie postdigitale des mèmes.
    Albin Wagener
    [1] Florian Cramer, « What is “post-digital” ? » dans David M. Berry et Michael Dieter, Postdigital aesthetics : art, computation and design, Palgrave MacMillan, 2015, p. 12-26

    [2] Consulter à ce titre l’encyclopédie mémétique en ligne KnowYourMeme : https://knowyourmeme.com.

    [3] Limor Shifman, « Memes in a digital world : Reconciling with a conceptual troublemaker », Journal of Computer-Mediated Communication, 18, 2013, pp. 362–377

    [4] Olivier Le Deuff, « Folksonomies : les usagers indexent le web », Bulletin des bibliothèques de France, 51 (4), 2006, pp. 66-70 https://bbf.enssib.fr/consulter/bbf-2006-04-0066-002

    [5] Voir Albin Wagener, « Mèmes, gifs et communication cognitivo-affective sur Internet. L’émergence d’un nouveau langage humain », Communication, 37(1), 2020 https://journals.openedition.org/communication/11061

    #mème #langage #production_langagière_politique #détournement #web2.0 #virtualité #viralité #postdigital

  • #détournement : Les trois doses (Part.1)
    https://www.youtube.com/watch?v=GLdowgvx7lI


    Didier, Bernard et Pascal ont fait leur 2 doses (plus ou moins réellement pour certains) afin d’avoir le précieux sésame et retrouver leur « libertés », ils viennent le récupérer mais tout ne se passe pas comme prévue...

    Les trois doses (Part.2)

    https://www.youtube.com/watch?v=5J5Cfld5Qf8

    Après avoir essuyé le refus du pass sanitaire car ils n’ont pas de 3ème dose d’injection expérimentale, Didier et Bernard ont noyé leur déception dans l’alcool. Didier rentre chez ses futurs beaux-parents, mais la goutte de trop arrive...

    Film : Les trois frères
    Date de sortie : décembre 1995
    De Bernard Campan,
    Didier Bourdon
    Par Didier Bourdon, Bernard Campan
    Avec Didier Bourdon, Bernard Campan, Pascal Légitimus
    Pathé

    #passsanitaire #covid-19 #santé #coronavirus #france #sante #confinement #crise_sanitaire #vaccination #pandémie #surveillance #variant #santé_publique #sars-cov-2

  • Publication d’études : comment l’IHU et Didier Raoult font fi de la loi et l’éthique scientifique - L’Express
    https://www.lexpress.fr/actualite/sciences/publication-d-etudes-comment-l-ihu-et-didier-raoult-font-fi-de-la-loi-et-l-

    Depuis, nous avons recensé quelque 250 nouvelles études problématiques. La plupart, de qualité discutable, ont surtout l’intérêt de générer des points Sigaps, qui permettent de décrocher des financements importants. Une pratique légale mais non éthique - et érigée en art par l’IHU - que L’Express avait déjà dénoncée il y a un an. Plus grave, quatre études semblent avoir été menées sans autorisation légale.

    • Un bien joli résumé de l’Express.

      Entre fautes assez graves et détournement de fonds de recherche, l’IHU a fait fort… Et continue comme si de rien n’était…

      Pourquoi, alors, les autorités et tutelles, comme l’ANSM et l’AP-HM, n’ont-elles pas réagi pendant des années ? Pourquoi l’IHU a-t-il pu mener des essais cliniques qui nécessitent des autorisations d’un CPP et de l’ANSM sans les avoir ? L’ANSM aurait-elle oublié d’inscrire ces études dans le registre européen ? « C’est extrêmement improbable », tranche le Pr. Mathieu Molimard. Dans ce cas, comment se fait-il que des essais aient été menés sans son autorisation ? Ces organismes ignoraient-ils les dérives de l’IHU ou étaient-ils au courant et ont-ils décidé de fermer les yeux ? Interrogé, l’AP-HM n’a pas répondu à nos questions. L’ANSM, qui a pourtant bénéficié de plusieurs semaines de réflexions, s’est contentée d’indiquer que « les investigations et vérifications sur de possibles manquements de l’IHU de Marseille à la réglementation des essais cliniques sont toujours en cours » et que « des compléments ont été demandés » concernant les problématiques soulevées par L’Express. Comme en juillet dernier, l’agence française affirme que « si ces investigations mettent en évidence des manquements à la réglementation, les mesures nécessaires seront prises, dont des mesures sanitaires pour garantir la sécurité des participants et/ou une nouvelle saisine de la justice ». Une enquête qui peut a minima apparaître tardive dans la mesure où certains travaux ont été conduits il y a plus de dix ans et que ces agissements étaient connus de longues dates par les experts de la question.

    • L’Express a également découvert que l’IHU a publié 247 études entre 2011 et 2021 qui indiquent toutes le même numéro d’autorisation « IFR48 09-022 ». « Sauf que la règle générale est : une étude, une autorisation d’un CPP - et de l’ANSM pour une RIPH1 -, un numéro, rappelle Bettina Couderc. Il peut arriver qu’un protocole obtienne une extension, mais cela fonctionne seulement si l’essai est modifié à la marge ». « Il est de toute manière inimaginable qu’une seule autorisation soit donnée pour 247 études, on n’a jamais vu ça », renchérit Philippe Amiel. L’IHU a-t-il utilisé ce numéro pour suggérer qu’il avait obtenu les autorisations nécessaires ? C’est une vérification que les autorités compétentes, dont l’ANSM, devront mener. En attendant, l’analyse de ces 247 études révèle des entraves à l’éthique scientifique et questionne la qualité des travaux et leur intérêt. Signées en grande majorité par les Pr. Raoult (238 signatures), Fournier (174) et Lagier (104), ces études présentent des protocoles et objets de recherche très différents. 184 portent sur des analyses de selles humaines, 24 concernent des frottis vaginaux, 13 des échantillons d’urine. Les 26 dernières analysent des échantillons divers : de lait maternel, de sang, etc.

    • L’Express a également comparé les textes de ces études, deux par deux. Il apparaît que 71 présentent plus de 50% de similarités, certaines sont même identiques à plus de 75%. Ce qui suggère que l’IHU pourrait utiliser un modèle préétabli, réutilisé à l’envie. Là encore, une « mauvaise pratique », selon les experts interrogés par L’Express.

      De plus, 56 de ces publications ne comportent qu’une ou deux pages, 25 en ont trois, 55 entre 5 et 10. Seulement 8 études proposent plus de 20 pages. La plupart portent d’ailleurs sur un nombre très réduit de patients, moins de 10 dans la majorité des cas. Deux hypothèses sont alors possibles : soit le Pr. Didier Raoult et ses équipes ont mené une dizaine d’études d’ampleur et les ont découpé en une multitude de petites publications - une méthode connue, appelée « la technique du salami » -, soit ils ont publié une étude à chaque fois qu’ils effectuaient un prélèvement sur un patient. "Dans les deux cas, ce n’est pas acceptable et cela n’entre pas dans les bonnes pratiques de la science, juge Hervé Maisonneuve, médecin spécialiste de l’intégrité scientifique.

    • Pire encore, 31 études ont été publiées dans la revue scientifique un jour seulement après réception, 126 en moins de huit jours. Seule une trentaine a été acceptée après trois mois.
      […]
      Sans surprise, plus de la moitié (135) de ces études ont été publiées - souvent quelques jours seulement après réception - dans New Microbes and New Infections (NMNI), une revue dont le comité éditorial comporte aujourd’hui cinq chercheurs Marseillais, dont trois de l’IHU, et qui était pilotée par un membre de l’IHU jusqu’en 2020.

    • « Le CNRS et l’Inserm ont été très choqués par ces pratiques et ont arrêté leur collaboration avec l’IHU en janvier 2018, rappelle Philippe Amiel. Et c’est bien l’ANSM qui est censée faire la police dans ce genre de cas. Mais la triste réalité c’est qu’il n’existe pas de structure en France qui soit en mesure de faire face à ce genre de situation, à des stratégies de contournement des règles d’une telle ampleur ». Fin septembre dernier, le comité d’éthique du CNRS se fendait d’ailleurs d’un avis très critique envers le professeur marseillais, signe que l’institut s’inquiète lui aussi des méthodes de l’IHU, et probablement du manque de réaction des autorités. Tout comme l’Office Français de l’Intégrité Scientifique, qui a lui aussi publié un communiqué ciblant directement le Pr. Didier Raoult.

    • Voilà c’est ça la plus grosse question : que l’IHU ait continué comme si de rien était, c’est leur choix de rapaces ok, mais que absolument toutes les autorités autour, aussi bien sanitaire (ANSM, Ordre des médecins, etc) mais aussi universitaires puisque c’est un centre d’études, mais aussi politiques (financement, etc) aient laissé faire ça pendant des décennies, et y compris là en plein covid alors que toutes les preuves étaient là (une autorisation pour 247 études ! l’éléphant dans le magasin de porcelaine quoi), c’est ça le plus gros scandale non ? Ça dénote au grand minimum des accointances, et au pire des malversations, de la corruption, des gros scandales possibles derrières…

      Et du coup le comble : ils sont là les vrais comploteurs « contre la santé du peuple » et « pour le profit et la gloire uniquement »… ailleurs aussi sûrement, mais là pour ceux là on a des preuves avérées.

      #scandale #santé #ANSM

  • #Tunisie - #Blocage du #port de #Zarzis en signe de #protestation contre les #garde-côtes_libyens.

    Depuis une semaine, les #pêcheurs membres de l’association #Zarzis_Le_Pêcheur - #Al_Bahar (de la ville côtière de Zarzis au sud-est de la Tunisie, à la frontière avec la Libye) bloquent leur #port_de_pêche et lancent un #appel urgent à l’aide aux autorités tunisiennes. Comme expliqué dans un communiqué, les petits pêcheurs demandent aux autorités tunisiennes de les protéger et de les secourir pour ce qu’ils décrivent comme des actes de #piraterie commis par les garde-côtes libyens dans les eaux territoriales et la zone de recherche et de sauvetage (#SAR) de la Tunisie.

    Les pêcheurs de Zarzis travaillent dans les #eaux_internationales entre l’Italie, la Tunisie et la Libye. Bien avant les révolutions de 2011, ils secourent en mer les personnes migrantes parties depuis la Libye dans des bateaux surchargés et délabrés. L’#enlèvement de pêcheurs tunisiens (et autres) par divers groupes armés libyens, souvent afin d’obtenir un rançon, n’est pas un phénomène nouveau. Récemment, cependant, les #enlèvements avec armes à feu, les #détournements_de_bateaux et les demandes de #rançon ont augmenté. Depuis cet été, les garde-côtes libyens - notamment de #Zawiya, selon les pêcheurs de Zarzis - opèrent dans la zone de Sar et dans les #eaux_territoriales_tunisiennes pour intercepter et renvoyer les migrants en Libye, comme convenu avec l’Italie et l’Union européenne. Des bateaux des garde-côtes libyens ont également été repérés dans d’autres localités tunisiennes plus au nord, près de la ville de #Mahdia.

    À la suite de ces attaques, les pêcheurs hésitent de plus en plus à divulguer leur emplacement pour signaler les bateaux en difficulté, de peur d’être également kidnappés à l’arrivée des soi-disant garde-côtes libyens. Les pêcheurs demandent l’aide des ONG pour porter secours en Méditerranée et la protection de l’Etat tunisien. Nous publions ci-dessous le communiqué de l’Association Zarzis Le Pêcheur - Al Bahar, traduit par Issameddinn Gammoudi et Valentina Zagaria.

    Pêcheurs de Zarzis : le secteur de la pêche est en train de mourir à cause d’un #accord_international injuste et de l’absence d’une politique nationale

    Les pêcheurs de Zarzis souffrent constamment, non seulement en raison de l’insuffisance des infrastructures portuaires, de la faiblesse de l’assistance, des répercussions de la situation politique dans les pays voisins, de la dégradation de l’environnement et de son impact sur la vie marine, mais aussi en raison des récentes opérations de piraterie et des #menaces armées contre les pêcheurs tunisiens dans les #eaux_territoriales_tunisiennes, commises par des hommes armés se réclamant des garde-côtes libyens. Ces pratiques sont devenues fréquentes, notamment l’enlèvement de personnes, la saisie illégale de bateaux et la négociation de rançons.
    En tant qu’association qui défend les intérêts professionnels légitimes et communs des pêcheurs, nous lançons un appel aux autorités, sous la direction de la Présidence de la République, pour qu’elles interviennent d’urgence et résolvent cette crise qui non seulement menace la continuité de la pêche mais s’est transformée en une violation de la souveraineté nationale :

    – Nous considérons les structures du ministère de l’agriculture, du ministère des affaires étrangères, du ministère de la défense et de la présidence du gouvernement pour responsables de la situation catastrophique produite par l’accord signé entre l’Union européenne, Malte, la Tunisie et la Libye. Nous considérons également que cet accord constitue une violation de la souveraineté nationale de l’État tunisien sur son territoire maritime, qui a imposé des restrictions injustes aux pêcheurs tunisiens, contrairement à leurs homologues des pays voisins.
    – Nous demandons à la marine tunisienne et à la garde maritime nationale tunisienne de jouer leur rôle en protégeant les navires de pêche tunisiens qui ont également été attaqués dans les eaux territoriales tunisiennes par des groupes se réclamant des garde-côtes libyens.
    – Nous considérons les structures étatiques en charge du contrôle de la pêche aveugle et interdite responsables de la faible rentabilité et exigeons le respect du droit à une vie digne des pêcheurs tunisiens du sud-est du pays.
    – Nous appelons à une action urgente de toutes les autorités concernées pour protéger les bateaux tunisiens et les marins tunisiens dans le territoire maritime tunisien, une protection qui devrait être la composante la plus fondamentale de l’autorité de l’État sur son territoire.

    La crise mondiale et ses répercussions s’ajoutent à toutes ces circonstances, qui ont contribué à la détérioration de l’activité de pêche dans la région et nous obligent à lancer un appel à l’aide pour tenter de préserver la durabilité du secteur à Zarzis et dans tout le sud-est du pays.

    Association Zarzis Le Pêcheur - Al Bahar pour le développement et l’environnement
    Slaheddine Mcharek, Président

    Version originale en italien :
    https://www.globalproject.info/it/mondi/tunisia-blocco-del-porto-di-zarzis-in-protesta-contro-la-guardia-costiera-libica/23667

    –-> traduction reçu via la mailing-list Migreurop, le 15.09.2021

    #migrations #asile #réfugiés #externalisation #frontières #Italie #UE #EU #contrôles_frontaliers

    ping @rhoumour @isskein @_kg_

  • En #Guadeloupe, l’#eau_courante, potable, est devenue un luxe

    En Guadeloupe, des milliers d’habitants vivent au rythme des « #tours_d’eau », des #coupures programmées, ou n’ont tout simplement pas d’eau au robinet depuis plusieurs années. Les habitants subissent des coupures prolongées, même en pleine pandémie de Covid-19. Face à la catastrophe sanitaire, les pouvoirs publics sont accusés d’#incurie. Premier volet de notre série.

    https://www.mediapart.fr/journal/france/120721/en-guadeloupe-l-eau-courante-potable-est-devenue-un-luxe
    #eau_potable #eau_de_robinet #eau

    by @wereport photos @albertocampiphoto

  • Bélarus : un opposant arrêté après le détournement de son avion sur Minsk – Libération

    https://www.liberation.fr/international/europe/belarus-un-opposant-arrete-apres-le-detournement-de-son-avion-sur-minsk-2

    https://www.liberation.fr/resizer/SEXCFQYjH41zlRPVYMXXJA0FHCo=/1200x630/cloudfront-eu-central-1.images.arcpublishing.com/liberation/J3ZNXNLX7BA3VCKFQAZ4NL47BA.JPG

    Un peu de cartographie radicale puisqu’on est en train d’en faire un livre à paraître dans pas longtemps. On me demande souvent ce qui peut être « radical » dans la cartographie, c’est une question à laquelle il est difficile de répondre tant ce domaine est complexe et multiparamétrique. Mais on pourrait dire que la cartographie qui illustre cette histoire est de la cartographie radicale, surtout si elle rend visible l’ensemble du paysage (l’espace) dans lequel cette affaire se déroule et montre qu’il y a un truc qui cloche

    Loukachenko détourne un vol de la Ryanair reliant Athènes à Vilnius et arrête un journaliste exilé.

    Qui nous explique pourquoi - alors que les biélorusses ont leurré le pilote en prétextant une menace (une bombe ?) à bord - l’avion est contraint d’atterrir sur un aéroport qui est à presque trois fois la distance du plus proche qu’il est supposé choisir ? et qui parcourt quatre fois la distance de vol qu’il aurait eu à faire si il avait poursuivi sa route jusqu’à Vilnius ?

    Bélarus : un opposant arrêté après le détournement de son avion sur Minsk

    Un vol Ryanair entre Athènes et Vilnius a été intercepté par des avions de chasse qui l’ont contraint à se détourner pour atterrir sur l’aéroport de Minsk au Bélarus, où un journaliste opposant au régime d’Alexandre Loukachenko qui se trouvait à bord a été arrêté

    https://scontent.fhel1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.6435-9/190187946_10159339280436182_6062327759586663891_n.jpg?_n

    https://scontent.fhel1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.6435-9/190376443_10159339280446182_4941044658890797878_n.jpg?_n

  • Règlement de comptes et piratage à Rousies : des messages hostiles à la maire sur le panneau d’affichage de la ville

    Samedi 1er mai, le panneau d’affichage lumineux de Rousies dans le Nord a été détourné. Le temps pour le ou les pirates de diffuser des messages vindicatifs à l’encontre de la maire Josiane Suleck.

    https://france3-regions.francetvinfo.fr/image/yWN-OF3MNLSWWRCTDNDEnhJIRyI/930x620/regions/2021/05/06/6093ba93ee8f3_rousies001-5304700.jpg

    « Josiane Suleck payée 2 300 € par mois (1 500 par la commune et 800 par l’agglo) pour dépenser l’argent de la ville dans des procédures. Facile quand ce n’est pas son argent ! » 
    « Dans l’affaire de la boulangerie, Rousies fut condamné à payer 50 000€. Merci qui ? » 
    « Un grand merci à Josiane Suleck ».

    Ces messages vindicatifs à l’encontre de la maire ont été publiés le 1er mai sur le panneau d’affichage communal de Rousies dans le Nord.

    Stupeur dans cette petite ville de 4000 habitants ! Les photos du panneau se sont échangées à tour de bras, mais il a fallu attendre la fin d’après-midi pour que la mairie réagisse.

    « Un panier de crabes »
    Qui se cache donc derrière cette manœuvre de déstabilisation ? Visiblement mal à l’aise, l’équipe municipale n’a pas répondu à nos sollicitations. 

    L’élue d’opposition Carole Devos condamne, elle, le « procédé violent ». « Il y a du règlement de compte là-dessous, mais ce ne sont pas aux Roséens de servir d’otages ». Pour cette conseillère départementale, cela vient « forcément » de personnes qui font partie ou ont fait partie des services municipaux, car il faut disposer de codes pour procéder à ces publications. Elle évoque des affaires judiciaires en cours au sein de la mairie. « C’est un panier de crabes, il y a des revanchards ». 

    L’auteur toujours pas démasqué
    => Un agent municipal nous a confirmé avoir déposé plainte pour harcèlement contre la maire Josiane Suleck il y a maintenant trois mois : « Quand elle a quelqu’un dans le pif – et on ne sait pas toujours pourquoi – elle lui en fait voir de toutes les couleurs ! ». Et cet employé ne serait pas le seul à se plaindre. Jérôme Ayel, membre du comité de coordination CGT du bassin Sambre-Avesnois indique effectivement avoir été en contact dès fin 2019 « avec plusieurs agents de la collectivité pour des faits de harcèlement, des mises au placard et des salaires impayés ». 
    . . . . . . .
    La suite : https://france3-regions.francetvinfo.fr/hauts-de-france/nord-0/reglement-de-comptes-a-rousies-sur-le-panneau-de-la-mai

    #France #détournement #harcèlement #travail #violence #domination_féminine #publicité #Panneaux_publicitaires #agression_lumineuses

  • #Liban, un pays dans la tourmente

    Comment le Liban, « la Suisse de l’Orient », a-t-il sombré dans le chaos ? Alors que la double explosion du 4 août dernier dans le port de Beyrouth a remis au jour la gabegie et la corruption de la classe politique qui gangrènent cet Etat d’Asie occidentale, ce documentaire remonte le cours tourmenté de l’histoire de cette jeune nation à l’identité forgée par 18 communautés religieuses. En donnant la parole à des membres des services de renseignement, à des journalistes et à des artistes, il montre comment ce pays, au cœur des enjeux géopolitiques depuis sa création, s’est retrouvé piégé dans la poudrière du Moyen-Orient.

    –-> documentaire que j’ai regardé sur arte, mais qui n’est plus disponible sur leur site web (et pas trouvé sur youtube non plus).
    Une présentation du documentaire ici :

    https://www.moustique.be/27227/liban-un-pays-dans-la-tourmente

    #documentaire #film_documentaire
    #guerre_civile #camps_de_réfugiés #réfugiés_palestiniens #Arafat #histoire #Empire_ottoman #OLP #Israël #détournement_d'avions #guerre_des_six_jours #Moyen-Orient #Union_soviétique #Syrie #religion #massacres #nettoyages_ethniques #nettoyage_ethnique #Beyrouth #Hafez_al-Assad #Falanges #Bachir_Gemayel #Menahem_Begin #fragmentation #milices #Armée_du_Liban_Sud (#ALS) #Ariel_Sharon #Galilée #Paix_en_Galilée #invasion_israélienne #Philip_Habib #Sabra_et_Chatila #massacre_de_Sabra_et_Chatila #armes #USA #Etats-Unis #attentats-suicides #Hezbollah #Iran #enlèvements #violence #Ronald_Reagan #accord_de_Taëf #Rafik_Hariri #Hassan_Nasrallah #Bachar_al-Assad #révolution_du_Cèdre #guerre_du_Liban