• Dokumentarfilm »Naza«:

    via https://diaspora.psyco.fr/p/12716147

    #Israel #documentary #Gaza #Palestine #Palästina #Dokumentarfilm

    ♲ DIE ZEIT - 2026-09-11 17:59:08 GMT

    https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-09/naza-dokumentarfilm-israel-armee-gaza-ki

    Israels Militär hat den im Dokumentarfilm »Naza« erhobenen Vorwürfen widersprochen. Über Angriffe im Gazastreifen hätten immer Menschen entschieden, nicht Maschinen.

    [...]

    Einer der Interviewten verglich die Arbeit mit einem Videospiel. Die Interviewten berichten, dass bei den so orchestrierten Angriffen zahlreiche Zivilisten getötet werden.

    Das Publikum in Venedig würdigte den Film bei seiner Premiere mit stehenden Ovationen über 25 Minuten. Die britische Produktion zählt zu den Favoriten für den Goldenen Löwen.

  • Yuval Abraham et Rachel Szor, réalisateurs de « Naza » : « En tant qu’Israéliens, nous sommes tous complices dans une certaine mesure des crimes perpétrés à Gaza »
    https://www.lemonde.fr/culture/article/2026/09/10/yuval-abraham-et-rachel-szor-realisateurs-de-naza-en-tant-qu-israeliens-nous

    Après No Other Land, Oscar du meilleur #documentaire en 2025, coréalisé avec les Palestiniens Basel Adra et Hamdan Ballal, le journaliste israélien Yuval Abraham et la cinéaste Rachel Szor continuent de documenter la violence légitimée par l’Etat d’#Israël. Avec Naza, ils révèlent, par le biais d’interviews anonymisées de personnes ayant collaboré avec l’armée israélienne, le système qui permet l’assassinat chaque jour de manière intentionnée de civils à Gaza. Un documentaire-choc, présenté en compétition au Festival de Venise jeudi 10 septembre, où on les a rencontrés.

    https://archive.ph/xb2vd

    edit :
    https://seenthis.net/messages/1190112
    https://seenthis.net/messages/1190401

    #Naza

  • Der Dokumentarfilmer als Märchenonkel
    https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/348/der-dokumentarfilmer-als-maerchenonkel-5030.html

    18.4.2018 von Mario Damolin - Auf der Berlinale wurde er vorgestellt, jetzt kommt er in die Kinos und wird über den grünen Klee gelobt: der „SPK Komplex“ von Dokumentarfilmer Gerd Kroske über das Sozialistische Patientenkolletiv im Heidelberg der 70er. Unser Autor lobt nicht. Der Streifen sei nur wenig komplex, dafür viel einfältige Geschichte.

    Das sei ja „wie ein revolutionärer Akt, wenn man sich dagegen viele zeitgenössische Dokumentarfilme ansieht“, schwärmt ein Redakteur in der taz voller Bewunderung. Und der Dokumentarfilmer antwortet bei einer Filmvorführung in Heidelberg so richtig offensiv: „Das ist eine TV-Krankheit, immer diese Bauchbinden bei Dokumentarfilmen, man sieht doch meistens, wer da gerade spricht.“ Das sei bewusst eingesetzt, als „dramaturgisches und künstlerisches Mittel“, denn der Zuschauer solle schon mitarbeiten und von sich aus die Protagonisten zuordnen: ob Patient, Polizist, Rechtsanwalt, Arzt etc. Bauchbinden zur jeweiligen Person erscheinen da offenbar nur als eine Art schwarzer Pädagogik, die den Zuschauer mit Informationen zwangsernähren und mit Vorurteilen besetzen will. Im „SPK Komplex“, Gerd Kroskes Dokumentation über die Geschichte des Sozialistischen Patientenkollektivs (SPK) sprechen allerdings viele, von denen man eben nicht weiß, wer sie sind. Und das ist noch lange nicht die ganze Misere dieses Films.
    Dokumentarfilmer Gerd Kroske. Foto: privat

    Dokumentarfilmer Gerd Kroske. Foto: privat

    Das Sozialistische Patientenkollektiv war eine Gruppe Patienten und Patientinnen, die sich 1970 in Heidelberg innerhalb der Uni-Poliklinik für Psychiatrie konstituierte und den herrschenden Klinikbetrieb aktiv umzugestalten trachtete: gegen unzumutbare Behandlungsmethoden, gegen die Hierarchie Arzt-Patient und insgesamt gegen die damalige Verwahrpsychiatrie, in der die Ordinarien und Ärzte herrschen konnten wie sie wollten. Ein Arzt, Dr. Wolfgang Huber, solidarisierte sich mit den Patienten, was natürlich unter den mehrheitlich konservativen Professoren erheblichen Widerspruch provozierte. Dann gab es den Klinikleiter, Prof. Walter von Baeyer, er stammte aus einer jüdischen Familie und war Co-Autor des Standardwerkes „Psychiatrie der Verfolgten“, ein anfangs seinem Mitarbeiter Huber eher zugeneigter Mann, obwohl durchaus bürgerlich-konservativ; und da war auch noch ein liberaler „Reform-Rektor“, der Theologe Rolf Rendtorff, der versuchte, die Patientengruppe in irgendeiner Weise zu unterstützen.
    Das Motto des SPK: Kampf der Ärzteherrschaft

    Aber die Verhältnisse waren damals auf Konfrontation gebürstet. Das Rektorat wurde zwischen CDU-Kultusministerium, konservativen Ordinarien und dem rebellischen SPK zerrieben, die Gruppe galt als „Feind im eigenen Haus“. Das SPK antwortete mit ebensolchen Feinderklärungen und Denunziationen: etwa, dass Baeyer ein „Euthanasiearzt“ gewesen und nunmehr die „Krankheit als Waffe“ gegen die Klassenmedizin auszurichten sei. Motto: Kampf der Iatrokratie, der Ärzteherrschaft. Der Patient als revolutionäres Subjekt.

    Diese Konfrontation inmitten einer immer hysterischer werdenden bundesrepublikanischen Situation der beginnenden 70er Jahre nahm wachsende radikale Züge an: Teile der studentischen Rebellierenden sahen schon den Faschismus vor der Tür, Teile der Ordinarien imaginierten sich neue „SA-Truppen“ in ihren Seminaren. Auch das SPK radikalisierte sich – der Druck von außen ergänzte sich mit dem Druck von innen. Das SPK, anfänglich entstanden aus berechtigten Patienten-Protesten gegen die Wirklichkeit der Psychiatrie, mutiert zu einer gewaltförmigen Sekte, mit allen Ingredienzien: ein Guru, Dr. Huber, dessen Charisma viele labile Menschen fesselt; ein innerer Zirkel, der die Gruppe dominiert; theoretische Amokläufe mithilfe von Hegel über Marx und Freud zu Wilhelm Reich; Verschwörungstheorien und Suche nach Verrätern in den eigenen Reihen; ein immenser Gruppendruck, auch körperliche Gewalt innerhalb der Gruppe; Spielereien mit Waffen im Wald; sexueller Missbrauch durch den Guru, der, weil er sich selbst in den Patientenstatus definiert, jetzt auch keine Rücksicht mehr auf das Abstinenzgebot nehmen muss und sich unter seinen Patientinnen umschaut. Das Ende: Selbstmorde, Polizeieinsätze, Razzien, Verhaftungen, Dr. Huber und seine Frau werden mit Gefängnisstrafen belegt; Patienten sehen sich allein gelassen; SPK-Mitglieder wechseln über die damals existierenden „Komitees gegen (Isolations-)Folter“ in die Reihen der RAF; vier von ihnen werden Teil des „Kommandos Holger Meins“, das im Jahr 1975 die deutsche Botschaft in Stockholm besetzt, um politische Gefangene freizupressen - Resultat: vier Tote, darunter zwei Botschaftsmitarbeiter.

    Soweit die Geschichte, die natürlich erheblich vielschichtiger ist.

    Was aber macht der Dokumentarfilmer Kroske, was macht sein Film aus diesem Stoff? Er recherchiert in Archiven und holt Personen vor die Kamera, die im Umfeld des SPK-Themas etwas zu sagen haben - und dies durchaus in zum Teil beeindruckender Weise. Etwa ein ungenannter Patient, der nachdenklich seine SPK-Erfahrungen schildert; oder auch die später in der RAF untergetauchte und verurteilte Ex-SPKlerin Carmen Roll, die nach der Haft in einer italienischen Psychiatrie arbeitet. Kroske sucht und findet Audio- und Video-Material, die das SPK zum Thema haben. Das gehört zum Handwerk des Filmemachers.
    Agitationsschrift von 1970.

    Agitationsschrift von 1970.

    Dann aber erscheinen Personen, die mit dem SPK nichts zu tun hatten. Der Stockholm-Terrorist Karl-Heinz Dellwo kommt ausführlich zu Wort. Kripobeamte aus Heidelberg, Vollzugsbedienstete aus Stammheim, Richter, Rechtsanwälte, Journalisten. Wer in diesem Film nicht vorkommt, ist der Berliner Medizinhistoriker Christian Pross, der 2016 – zusammen mit zwei wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen – nach vierjähriger Recherche eine bemerkenswerte Studie über das SPK herausgebracht hat, Titel: „Wir wollten ins Verderben rennen.“ Pross war anfangs selbst im SPK-Umkreis als Student aktiv.

    Warum, wurde Kroske in Heidelberg gefragt, sei dieser bedeutende Zeitzeuge mit seinen Forschungsergebnissen im Film nicht zu finden? Kroske: „Der war zu eitel und wollte nicht kooperieren.“ Möglicherweise passte aber auch das Erkenntnisinteresse des Medizinhistorikers ganz einfach nicht zum Erkenntnisinteresse des Dokumentarfilmers. Der Buchtitel „Wir wollten ins Verderben rennen“ (Zitat eines Patienten) deutet nämlich in eine völlig andere Richtung als der ursprüngliche Arbeitstitel des Filmes: „Psycho-RAF“.

    Während Pross akribisch die Einzelteile des Themas zusammenfügt, agiert Kroske mit routiniertem und populistischem Rundumschlag. Während Pross Stück für Stück die äußeren und inneren Verbindungslinien eines gewalttätigen Gruppenprozesses offenlegt, ist Kroske auf die Skandalisierbarkeit seines Themas aus. Der Eindruck des Wissenschaftlers Pross nach einem ersten Gespräch mit dem Dokumentarfilmer Kroske: „Der war mir zu oberflächlich, zu drängelnd und zu unsensibel im Umgang mit Zeitzeugen.“

    So kommt Kroske zu steilen Thesen, die er sowohl in Interviews - zum Beispiel mit dem Deutschlandfunk Kultur – als auch bei der Heidelberger Filmvorführung wiederholt. Etwa dass es in Heidelberg nach dem Verbot des SDS (Sozialistischer Studentenbund) 1970 nur zwei Möglichkeiten gegeben habe, sich politisch in der Stadt zu betätigen: entweder im maoistischen KBW (Kommunistischer Bund Westdeutschlands) oder eben im SPK. Blühender Unsinn, irgendwo aufgeschnappt und gerüchteweise weitergegeben.
    Ein dramaturgisches Flickwerk

    Was in Kroskes Film immer deutlicher wird, je länger er dauert: er hat keine Ahnung von der politischen Situation in der Stadt damals, und, was noch schwerer wiegt, er hat eine nur sehr begrenzte Ahnung von der Situation der Heidelberger Universität und Psychiatrie dieser Jahre. So verflüchtigt sich das Patienten-Thema im Film nach und nach zugunsten einer Erzählung zum Thema Terrorismus, in der es von RAF, Stammheim, Stockholmer Attentat, Schüssen in Wiesenbach, Polizeieinsätzen, Razzien nur so wimmelt.

    Der Ex-Terrorist Lutz Taufer, der 37 Jahre brauchte, um öffentlich die Reue über sein mörderisches Tun zu bekunden, tritt gehäuft wie eine Art Elder Statesman als O-Ton-Geber in diesem Film auf; und da hilft es auch nicht, dass Ex-SPKlerin Carmen Roll in langen Kameraeinstellungen die Triester Psychiatrie Franco Basaglias und Franco Rotellis erklärt – nur um das Psychiatrie-Thema im Film zu halten. Das SPK hatte mit der italienischen Anti-Psychiatrie nichts oder nur wenig zu tun. Und, das muss betont werden: das SPK war keine Keimzelle der RAF, so sehr dieser Film auch versucht, das nachzuweisen.

    Fazit: Wer vor dem Anschauen dieser Doku vom Thema wenig oder nichts weiß, wird in die Irre geleitet.

    Und so bleibt diese Dokumentation ein dramaturgisches Flickwerk von Ereignissen und Personen, ein vom „Komplex“ zur einfältigen Geschichte herabdekliniertes Stück Film, in dem fast alles fehlt, was dieses Thema hätte spannend und interessant machen können. Etwa die Herausarbeitung und Verschränkung jener individuellen und gesellschaftlichen Dynamik, die das Entstehen von Sekten dieser Art begünstigt und – wie Tolstoi einmal bemerkte – das wahre Gesicht des Staates in seinen Verwahranstalten zeigt.
    Das Plakat zum Film.

    Das Plakat zum Film.

    Aber das wollte Kroske offenbar nicht, er war eher auf eine kriminelle Opfergeschichte aus - noch dazu im Jubiläumsjahr 2018, fünfzig Jahre nach 1968, und hat das SPK und seine Patienten als Aufhänger und Material dazu genommen. Bei der Diskussion nach der Heidelberger Filmvorführung beharrte er auch schroff auf seiner Wahrheit, der „Wahrheit des Dokumentarfilmers“, und wies alle Einwände und Kritiken als „besserwisserisch“ zurück.

    Am Ende des Films langt Kroske noch einmal tief in die Metaphernkiste und verlegt seinen „SPK Komplex“ auf die griechische Insel Leros, nahe der türkischen Küste. Er zeigt aktuelle und beeindruckende Bilder einer ehemals skandalumwitterten Psychiatrie, hinter deren erneuerten Zäunen heute Geflüchtete hausen. Ein unmissverständlicher Wink mit dem Zaunpfahl, was Psychiatrie im Sinne des Filmemachers im Kern wirklich ist: das ideelle Gesamtgefängnis, Leros als Sjnnbild eines internationalen „SPK Komplex“. Aber auch hier zeigt Kroske seine mangelhaften historischen Kenntnisse.

    Denn Leros ist eine seit Jahrhunderten als Verwahrort für unterschiedliche, gesellschaftlich exilierte Menschen genutzte Insel. Im Mittelalter für Leprakranke, dann militärischer Vorposten mit Soldatengefängnis; in den Jahren des griechischen Bürgerkriegs waren es die Waisen getöteter Kommunisten, die auf Leros, in den „Schulen der Friederike“, zum proköniglichen Denken erzogen wurden; später drängten sich in der neugegründeten „Kolonie psychisch Kranker“ 4000 Insassen in den düsteren Gängen und Zimmern der ehemaligen Militärgebäude; und in der Zeit des griechischen Faschismus beherbergte Leros ein KZ für politische Gefangene, darunter Mikis Theodorakis. Seit Jahrhunderten leben die Inselbewohner von den Internierten, die sie bewachen, füttern und mehr oder weniger gut versorgen, und damit ihre Existenz sichern. Die Geschichte ist interessant. Hat aber mit dem SPK nichts zu tun und führt einmal mehr in die Irre.

    Der Schriftsteller und Filmemacher Alexander Kluge hat einmal gesagt, der „naive Umgang mit Dokumentationen“ sei „eine einzigartige Gelegenheit, Märchen zu erzählen“. So ist es: der Dokumentarfilmer als Märchenonkel. Und es ist faszinierend, welche Phantasie manche Rezensenten dieses Films aufbieten und mit hymnischen Lobpreisungen und verstiegenen Interpretationen Kroskes Märchen vom „SPK Komplex“ noch märchenhafter machen.

    Die Termine zur Kinotour mit dem Regisseur <link http: www.spk-komplex-film.de termine _blank external-link>finden Sie hier.

    #SPK #cinéma #documentaire #iatrocratie

  • Grand Entretien entre Aymeric Caron et Denis Robert @blastinfo - Université d’été de la REV 2026

    via https://diaspora.psyco.fr/p/12673534

    #politique #médias

    https://yewtu.be/watch?v=Ii08xTynIoA https://www.youtube.com/watch?v=Ii08xTynIoA


    2026-08-22 — 1,5 h

    En ce premier jour de l’université d’été de la Révolution Ecologique pour le vivant, Denis Robert, journaliste fondateur de #Blast, est venu présenter les 5 premières minutes de son #documentaire " COSTA #GAZA " .
    S’en est suivi un entretien passionnant entre lui et Aymeric Caron, député et fondateur de la REV

  • Pierre Raiman, George Orwell × Raoul Peck : 2×-2=-4,
    https://sniadecky.wordpress.com/2026/08/11/raiman-orwell-peck
    https://desk-russie.eu/2026/04/06/george-orwell-x-raoul-peck-2x-2-4.html
    https://seenthis.net/messages/1169133

    Une dure recension du dernier film de Raoul Peck.

    Dans 1984, Winston Smith posait un axiome sur lequel reposait tout l’édifice de la résistance intérieure : la liberté, c’est la liberté de dire que deux et deux font quatre [3]. Or le film de Peck prend l’équation orwellienne et produit un résultat négatif. Orwell multiplié par Peck, ce n’est pas quatre : c’est moins quatre. Le cinéaste ne manque pas de talent, mais sa grille de lecture – anti-impérialiste, anticapitaliste, héritière d’une tradition marxiste qui n’a jamais admis et compris le concept de totalitarisme – le conduit à retrancher d’Orwell ce qui en constitue le cœur. Le spectateur en sort plus confus qu’il n’était entré. C’est ce rendez-vous manqué qu’il faut examiner : il dit quelque chose de la difficulté de l’intelligentsia occidentale à nommer le monde dans lequel nous vivons.

    […]

    Ce que Peck retient de Loznitsa prolonge l’effacement : pour l’immense majorité des spectateurs, le nom de Babi Yar n’évoquera rien ; ils verront des nazis allemands pendus par des bourreaux soviétiques devant une foule, sans savoir que cette foule regarde mourir les assassins de dizaines de milliers de Juifs. La séquence est vidée, par couches successives, nazie, soviétique et cinématographique de sa réalité juive.

    Traiter cette scène comme la variation d’un même thème qui relierait la justice rendue aux bourreaux de Babi Yar et la pantomime séditieuse du Capitole, c’est abolir toute distinction entre la justice, la terreur et la farce sinistre. Le fossé entre l’usage qu’en fait Loznitsa – patient, contextuel, hanté par le devoir de mémoire – et celui qu’en fait Peck – illustratif, instrumentalisé, dépouillé de sa substance – indique la distance entre un cinéaste qui donne à penser et celui qui assène. En laissant les images « parler d’elles-mêmes », Peck dissimule l’intervention la plus décisive – celle du monteur qui choisit l’ordre, le rythme et le voisinage.

    […]

    En dégradant les putschistes espagnols du rang de fascistes à celui de conservateurs, Peck les rapproche du présent américain. Ce glissement quasi imperceptible, est un cas d’école de ce qu’Orwell dénonçait : le langage politique imprécis ne reflète pas une pensée confuse, il la fabrique. Orwell, qui avait pris une balle dans la gorge sur le front d’Aragon pour combattre le fascisme, et qui avait risqué sa vie une seconde fois en échappant à la police stalinienne de Barcelone, méritait mieux qu’un euphémisme destiné à servir une analogie partisane.

    […]

    Peck ouvre l’œuvre d’Orwell comme une « boîte à outils » – la formule revient dans ses entretiens [20]. L’expression semble modeste ; elle est en réalité ruineuse. Une boîte à outils suppose des instruments utilisables séparément. On prend le tournevis « novlangue » pour la propagande trumpiste, le marteau « doublepensée » pour Fox News, la clé à molette « Big Brother » pour les caméras chinoises. Chaque outil est arraché au système qui lui donne sens. Le résultat est un film où tout se vaut : l’Empire britannique et le Goulag, la Silicon Valley et Pyongyang – bref l’abolition des distinctions.

    Une tout autre lecture est possible. 1984 n’est pas un répertoire de citations prophétiques mais un dispositif romanesque inédit, qui fonctionne comme un tout. La société d’Oceania n’est pas un hybride de l’Allemagne nazie et de la Russie stalinienne, mais un variant de deuxième génération [21] – un totalitarisme de laboratoire, épuré des scories de ses modèles et ramené à son essence. Orwell n’a décrit ni le passé ni le présent : il a inventé une machine à penser les totalitarismes futurs. Le noyau en est le pouvoir comme pure fin, une idée empruntée à l’oligarque Wickson dans Le Talon de fer de Jack London – le premier roman à avoir esquissé un système totalitaire [22].

    #film #documentaire #recension #Raoul_Peck #totalitarisme #autoritarisme #George_Orwell #le_cinéma_est_politique

    • Merci @rastapopoulos pour l’info. Je dirai quelque chose sur le film quand je l’aurai regardé.

      Pour le moment je ne peux que constater que les critiques citées partent d’un point de vue de l’idéologie du totalitarisme. C’est une idée confusionniste qui perturbe la réflexion quand on essaye de se faire une idée d’une oeuvre d’un auteur qui connaît bieden la philosophie dite marxiste ou socialisme scientifique.

      Le totalitarisme n’étant qu’une notion de propagande anticommuniste son utilisation nous mène nulle part. Elle est biaisée par son identification infondée du socialisme stalinien avec le nazisme allemand. Ce fond d’hypothèse axiomatique mène systématiquement toute réflexion à des résultats imprécis et floues dans le meilleur cas.

      Ceci vaut pour la grande oeuvre littéraire qu’est 1984. Orwell le voyant publie sa divination, son cauchemar lucide vise juste, mais il ne fournit ni analyse ni outil politique. Pourtant il se donne une allure plus politique que « Nous autres » (1920) de Evgueni Zamiatine et « Le Meilleur des mondes » (1932) d’Aldous Huxley parce qu’il décrit une organisation du monde en blocs ennemis tout à fait plausible pour ses contemporain et l’époque de la guerre froide.

      Aujourd’hui nous sommes confrontés à des défis plus importants qu’à l’époque d’Orwell. Les dernier développements mettent en cause profondément nos idées sur les systèmes politiques, l’éthique et la survie de l’espèce humaine.

      Alors si on veut avancer dans sa réflexion il faut aller plus loin et dépasser les systèmes de pensée anciens. Je viens de découvrir une approche intéressante dans « Le Problème à trois corps ». Liu Cixin y déconstruit systématiquement toutes les idées sur la raison d’être de l’humanité, sur les systèmes politiques et de société ou d’éthique qu’elles soient orientales ou occidentales y compris le positivisme, le libéralisme, le communisme et les religions du monde. Dans sa trilogie tout est un problème de taille et de physique. Les agissements et idées humaines ne sont que des réactions à la réalité matérielle qui impose ses lois.

      J’aime beaucoup Orwell, mais sa prose vient d’une époque révolue tout comme les idées qui tournent autour du totalitarisme et la confrontation entre le socialisme/communisme et le capitalisme/impérialisme. À notre époque et dans les prochaines décennies il faudra revoir l’humanisme et les idées sur le progrès, la justice sociale et l’organisation politique du monde. Orwell nous a fourni quelques indices qu’on doit analyser et situer dans le contexte du siècle présent.

      J’irai regarder le film de Raoul Peck afin de comprendre s’il contribue aux étapes nécessaires pour y arriver.

      Nous autres / Wir (traduction allemande)
      https://nemesis.marxists.org/samjatin-wir1.htm
      Nous autres dans Wikipedia
      https://fr.wikipedia.org/wiki/Nous_autres

      Le Meilleur des mondes dans Wikipedia
      https://fr.wikipedia.org/wiki/Le_Meilleur_des_mondes

      Le Problème à trois corps dans Wikipedia
      https://fr.wikipedia.org/wiki/Le_Probl%C3%A8me_%C3%A0_trois_corps

      #1984 #Orwell #science_fiction #théorie_politique #film #philosophie

    • Merci pour ton commentaire. Je suis en partie d’accord sur les problèmes des anti-totalitaires par rapport aux marxismes. Mais je cite quand même des passages qui me semblaient intéressants et bien argumentés, concernant la manière de Peck de « manipuler » les concepts même sans parole par le montage uniquement, et du coup de faire de la propagande lui aussi, en rapprochant des types de gouvernements assez éloignés.

      Cependant je me suis dit la même chose pour l’auteur de l’article qui est totalement dans la mouvance libéral anti-totalitaire, et qui pourrait recevoir des critiques sur ce point.

      J’ai entendu récemment quelqu’un rappeler cette blague de l’URSS : qu’un journaliste de là-bas vient en occident et se dit effaré de toute cette propagande, et un collègue occidental est perdu, il répond mais enfin c’est vous qui venez de l’URSS, chez vous c’est bien pire, et l’autre de répondre « mais chez nous personne n’y croit ! »

      Jacques Ellul a bien analysé (avant Orwell il me semble) à quel point la propagande occidentale peut être pire (et bien plus assimilée par le public) que dans les régimes totalitaires. Peck ne doit pas être étranger à ce genre de critiques, sans compter aussi les fausses comparaisons « ici c’est le moindre mal », alors que les régimes occidentaux peuvent avoir fait autant ou plus de morts dans leurs guerres (en comptant toutes les guerres coloniales)… et on peut même aller plus loin avec Aimé Césaire, qui disait que le nazisme n’était en gros que la suite logique du colonialisme (des « bonnes » nations libérales donc).

      Bref plein de critique à faire sur le point de vue anti-totalitaire aussi (qui n’était pas forcément celui d’Orwell au point où le croit l’auteur de l’article ! il était plus fin que ça me semble-t-il, et très anti-colonialiste aussi !)

  • « The #Bibi_Files » : un film indispensable sur tout ce que la corruption détruit | Mediapart
    https://www.mediapart.fr/journal/culture-et-idees/130626/bibi-files-un-film-indispensable-sur-tout-ce-que-la-corruption-detruit

    dispo/visible sur mediapart

    Le documentaire d’#Alexis_Bloom, que « Mediapart » diffuse à partir du 13 juin pendant trois mois, est, au-delà des #enquêtes_judiciaires qui visent Benyamin #Nétanyahou, une leçon de choses essentielle sur les ravages de la #corruption au sommet de l’État.

    #Benyamin_Nétanyahou est ciblé par diverses accusations dans les dossiers que la justice de son pays a sobrement baptisés « 1 000 », « 2 000 » et « 4 000 ». Dans un cas, il est soupçonné d’avoir perçu avec sa femme jusqu’à 200 000 euros de cadeaux et avantages de la part de riches hommes d’affaires, particulièrement généreux en #bijoux, #cigares de luxe et caisses de #champagne – ce qui vaudra cette mordante réplique d’un enquêteur à Benyamin Nétanyahou en pleine audition : « Est-ce qu’il est plus facile de diriger le pays avec une coupe de champagne ? »

    Dans un autre volet, le premier ministre israélien est suspecté d’avoir noué un pacte avec le propriétaire de l’influent quotidien payant Yediot Aharonot, au terme duquel Nétanyahou profitait d’une couverture médiatique favorable en échange d’un projet de loi qui aurait permis de limiter la diffusion d’un concurrent gratuit. Dans le dernier dossier, ce sont des appuis gouvernementaux au profit du propriétaire d’un groupe de télécommunications, là encore en contrepartie d’un traitement éditorial favorable sur son site #Walla, qui sont en cause.

    Le complotisme en col blanc
    Dans les entretiens filmés face aux enquêteurs, Benyamin Nétanyahou se montre à l’image de tant et tant de responsables politiques quand ils sont confrontés à l’incendie judiciaire, comme Nicolas Sarkozy en France, Jair Bolsonaro au Brésil, Silvio Berlusconi en Italie ou Donald Trump aux États-Unis.

    Le premier ministre israélien crie au complot. Il parle même d’un coup d’État, qui serait, à l’entendre, fomenté par des juges et des journalistes mus par des intérêts militants. Et aucun de ceux qui, dans son ancien entourage direct, ont osé témoigner contre lui durant l’enquête, n’échappe à la même sentence. Comme d’autres avant lui, Nétanyahou semble penser que l’État, c’est lui, et lui seul.

    Certaines scènes de The Bibi Files sont saisissantes. Tandis que Nétanyahou est filmé en train de perdre ses nerfs devant les policiers, tapant furieusement du poing sur la table, son fils Yaïr va jusqu’à comparer les enquêteurs à la Stasi devant eux. C’est aussi le parallèle qu’avait choisi Nicolas Sarkozy en 2014 dans les colonnes du Figaro quand il était aux prises avec la justice dans l’affaire Bismuth – depuis sa condamnation en première instance dans l’affaire libyenne, l’ancien président français se compare désormais au capitaine Dreyfus...

    Mais le documentaire d’Alexis Bloom ne se contente pas de mettre en scène l’incroyable matière première de son récit. Les entretiens policiers sont encadrés par les interventions de nombreux grands témoins (un ami d’enfance de Nétanyahou, d’anciens employés, son ex-directeur de la communication, des journalistes, un ancien maître espion du Shin Bet), qui donnent une épaisseur supplémentaire au film.

    Le #documentaire n’élude rien, non plus, des compromissions de Benyamin Nétanyahou avec le Hamas, dont il a par le passé justifié le soutien par l’intermédiaire du Qatar, pensant ainsi affaiblir l’Autorité palestinienne.

    Où l’on comprend comment les affaires, et surtout la panique qu’elles suscitent en lui, représentent depuis des années la matrice des choix politiques de Benyamin Nétanyahou. Voilà un homme qui paraît avoir décidé de prendre en otage la population et les institutions pour garantir sa survie politique. Son césarisme l’a même poussé jusqu’à imaginer une réforme du système judiciaire de son pays, qui lui aurait permis de le modeler à sa main.

    Ce projet – qui a échoué – avait envoyé des milliers de citoyen·nes dans la rue, qui ont manifesté pendant une quarantaine de semaines d’affilée, au cri de « crime minister » (un jeu de mots avec prime minister). Un témoin du documentaire parle d’une stratégie politique visant à « casser les os du système », quand un autre compare Nétanyahou à un « architecte du chaos ».

    Affaiblir la justice, c’était aussi l’ambition du récent référendum, perdu, de la cheffe du gouvernement d’extrême droite italien, Giorgia Meloni. Et il n’est nul besoin de faire un dessin sur les désirs de mise au pas des juges par Trump outre-Atlantique ou, en France, de plusieurs responsables politiques pyromanes.

    L’isolement politique progressif de Nétanyahou du fait des affaires a aussi été à l’origine de son rapprochement électoral avec deux responsables israéliens suprémacistes, Itamar Ben Gvir et Bezalel Smotrich, dont l’identité politique peut se résumer à un messianisme génocidaire pour la Palestine.

    The Bibi Files n’élude rien, non plus, des compromissions de Benyamin Nétanyahou avec le Hamas, dont il a par le passé justifié le soutien par l’intermédiaire du Qatar, pensant ainsi affaiblir l’Autorité palestinienne, raconte le documentaire. Ce qui a rendu les forces sécuritaires israéliennes aveugles aux projets terroristes du #Hamas, jusqu’aux attaques meurtrières du 7-Octobre.

    C’est la raison pour laquelle le journaliste israélien Raviv Drucker, coproducteur et témoin de The Bibi Files, confiait récemment à Mediapart : « On peut tracer une ligne directe depuis les affaires de corruption de Nétanyahou […] et l’immense fissure que la réforme voulue par le gouvernement a créée au sein de la société israélienne, jusqu’à la formation des conditions qui ont rendu possible le 7-Octobre. »

    Et l’on comprend mieux cette phrase lancée il y a quelques jours par Donald Trump à Benyamin Nétanyahou, alors que la furie guerrière des deux hommes, au Liban, en Iran et à Gaza, permet de repousser toujours plus loin l’échéance judiciaire pour le #leader_israélien : « Tu serais en prison sans moi. Je te sauve la mise. »

  • Coexistence - my ass - mon cul

    via https://diaspora.psyco.fr/p/12481957

    Stand-up, la rage de rire - Les femmes ne sont pas drôles
    Stand-up-Comedy - Frauen sind nicht komisch

    https://www.arte.tv/fr/videos/119417-000-A/coexistence-mon-cul
    Sous-titré en DE / FR
    langues parlées : farsi, arabe, hébreu, anglais
    90 min - disponible jusqu’au 22/10/2026

    ♲ Mona Chollet - 2026-05-19 10:20:56 GMT

    Film à voir absolument, aussi poignant que politiquement intelligent, qui offre une plongée dans l’Israël des années 2019-2023 à travers le regard très particulier de la stand-#upeuse Noam Shuster Eliassi .

    • https://deadline.com/2025/03/2025-thessaloniki-international-documentary-festival-awards-1236327780

      [...]

      “Two weeks ago, a Palestinian comedian, a colleague of mine, made jokes in Israel and the police showed up in at his home and took him and arrested him for telling jokes,” Shuster-Eliassi said. “And I’m here because there is still a little crack of freedom of speech that I get because of my privilege as an Israeli Jew.”

      On a more humorous note, Shuster-Eliassi also brought up the president of Ukraine, Volodymyr Zelenskyy.

      “When I changed from political activism into comedy, it was because I heard that in The Ukraine, a Jewish comedian wrote a sitcom about becoming the president and he became the president!” she said. “So, I thought if I want to take my political career seriously, I need to start writing jokes because I know that when you’re laughing, you’re listening.”

      [...]

      #documentaire #Israel #Palestine

  • Dans Gaza
    https://www.arte.tv/fr/videos/122719-000-A/dans-gaza

    Depuis l’attaque du Hamas le 7 octobre 2023 et les représailles israéliennes qui ont suivi, les médias internationaux n’ont plus eu accès à la bande de #Gaza. Les journalistes de l’AFP, qui étaient stationnés en permanence sur place, ont été parmi les derniers témoins indépendants des exactions commises par l’armée israélienne dans l’enfer de Gaza.

    Le 7 octobre 2023, après le massacre perpétré par le Hamas, Gaza bascule dans le chaos. Pilonnée en représailles par les bombardements israéliens, l’enclave palestinienne, dont l’accès est aussitôt fermé aux médias par #Israël, sombre dans une guerre impitoyable, dont seuls les journalistes palestiniens vivant sur place vont témoigner de l’horreur. Parmi eux, ceux de l’AFP (Agence France-Presse), l’une des trois grandes agences mondiales. Jour après jour, coupés du monde, ses reporters en gilet pare-balles « couvrent » l’enfer. Dans le fracas des explosions, ils filment les immeubles qui s’effondrent, les hommes et les femmes au regard perdu fuyant la mort, les enfants en sang et en pleurs dans les décombres et les foules affamées de l’exode ; ils photographient les alignements de linceuls blancs et les parents dévastés, comme ce père brisé, son petit garçon exsangue dans les bras, que l’armée israélienne prétendra être une poupée – le Washington Post et le New York Times appelleront le photographe pour vérifier ; ils interrogent sans fin les victimes, quand eux-mêmes perdent plusieurs de leurs proches. En mission, ils documentent une terreur fallacieusement remise en question sur les réseaux sociaux, parfois par les médias étrangers, et leurs reportages ne sont pas toujours publiés. Israël les accuse de collusion avec le Hamas. Mais à Gaza, à l’inverse, certains habitants les soupçonnent d’espionnage. Piégés, ces journalistes deviennent des cibles, acteurs malgré eux de la tragédie qu’ils chroniquent. Quand l’AFP décide d’évacuer son équipe en 2024, ils quittent l’enclave, dévorés par la culpabilité d’abandonner derrière eux ceux qui restent et rongés par le stress post-traumatique.

    Guerre d’images

    « Le 6 octobre, c’était la vie ! » Le lendemain, Mai Yaghi, Adel Zaanoun, Mohammed Abed et Mahmud Hams sont brutalement investis de la responsabilité – en plus de la liberté – d’informer sur un conflit meurtrier à huis clos, qui touche leur intimité, menaçant leurs familles, amis, voisins et leur propre vie. Dans leurs yeux, à travers leurs rushes, photos et récits, le documentaire saisissant d’Hélène Lam Trong immerge dans le quotidien de leur métier, entre sidération, survie, deuils et sentiment d’impuissance. « Chaque regard racontait une histoire », se souvient Mohammed Abed. Mais le monde, fixé sur le choc des attaques du Hamas du 7 octobre 2023, n’est pas toujours prêt à les écouter. Contestée, la presse, déplorent-ils, échoue à alerter pour enrayer le déluge de violence, quand la désinformation et la guerre d’images ensevelissent la vérité du terrain, pourtant plus que jamais nécessaire. Plus de 67 000 personnes, en majorité des civils, ont péri en deux ans à Gaza. « Ce qui nous brise le cœur, à mes enfants et à moi, confie la journaliste Mai Yaghi, c’est que tout ça n’existe plus, tout est effacé, tout a disparu. » Aujourd’hui, entre Londres, Nicosie, Le Caire, Doha ou Bruxelles, ces reporters tentent de se reconstruire. Si les armes se taisent dans une trêve fragile, comment vivre, après avoir touché les limites du métier et les frontières de l’humanité ?

    #documentaire

  • FIBROMIALGIA: AD MAIORA - Vittime di una malattia invisibile
    https://www.youtube.com/watch?v=-Ct3BsY2MNQ

    «AD MAIORA - Vittime di una malattia invisibile» è un documentario del 2021 diretto da Federico Liguori e prodotto da Dedalus39 e CFU-Italia odv. Si tratta del primo lungometraggio che racconta le vite dei malati fibromialgici e il percorso per il riconoscimento della malattia.

    #fibromyalgie #maladie #douleurs #documentaire #film #film_documentaire #santé #invisibilité

  • Le quattro volte

    Dans un vieux village de montagne en Calabre, un berger vit ses ultimes instants de vie. Il meurt entouré par ses chèvres. Au sein du troupeau, naît un chevreau. Mais, un jour celui-ci s’égare, se retrouve seul et grelottant de froid au pied d’un majestueux sapin. C’est cet arbre que choisissent les villageois pour célébrer la fête de la « #Pita » : il est scié puis remis aux #charbonniers pour monter le cœur de la meule. Il se mêlera au charbon de bois pour chauffer les foyers des villageois. À travers quatre récits enchâssés, le film se veut une ode à la vie et ses quatre règnes : ceux de l’#humain, de l’#animal, du #végétal et du #minéral aux correspondances mutuelles intimes et secrètes... Une vision poétique mais très lucide du #cosmos à l’échelle de l’homme[1].

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Le_quattro_volte

    Pour voir le film :
    https://www.youtube.com/watch?v=C-lScWsWtOQ


    https://www.youtube.com/watch?v=uyeZPFbYshw

    #film #documentaire #film_documentaire #Calabre #nature #montagne #Michelangelo_Frammartino

  • Droga e pistole, i giochi dei ragazzi invischiati con la mafia

    Un documentario della RSI ripercorre la cronaca degli anni ’90 e il legame tra il paese calabrese di Mesoraca e Lamone, dove vivono molti mesorachesi immigrati.

    Lamone ¨è un comune svizzero, nel distretto di Lugano, che oggi conta poco meno di 1’800 abitanti. Mesoraca si trova in Calabria, nel Crotonese, e ne ha circa 6’500.

    A legare questi due luoghi, negli anni ’90, è la densità di persone immigrate da Mesoraca e trasferite a Lamone. Tra queste, a infiltrarsi nella popolazione onesta e lavoratrice, ci sono stati anche esponenti della mafia.

    La cosiddetta Cosca di Mesoraca nasce nel 1990 grazie in gran parte al traffico di armi proveniente dalla Svizzera. Un legame che rende il clan potente agli occhi dei rivali che diventano dipendenti dalla Cosca per i suoi legami con la Svizzera.

    A risentirne è tutta la comunità di immigrati già installata in Ticino, vista suo malgrado dalla criminalità come una presenza nella quale confondersi: la rispettabilità dei lavoratori uno scudo dietro al quale nascondersi.

    Ma se a viaggiare verso sud ci sono le armi, a tornare al nord è il traffico di droga. La vita di diversi giovani cresciuti in Ticino e in Calabria negli anni ’90 è stata segnata dalla presenza della ‘ndrangheta.

    Il documentario di Anna Bernasconi e Matteo Born andato in onda all’interno del programma della RSI Storie ripercorre la cronaca di quegli anni:

    https://www.tvsvizzera.it/tvs/qui-frontiera/droga-e-pistole-i-giochi-da-ragazzi-quando-si-%C3%A8-invischiati-con-la-mafia/87577355

    Possible de voir le documentaire sur PlaySuisse:
    Giochi da ragazzi
    https://www.playsuisse.ch/detail/3472412

    #Suisse #Calabre #Tessin #Masoraca #Masoraca_boys #Lamone #armes #trafic_d'armes #ndrangheta #film #documentaire #film_documentaire

    • Associazione Mesorachesi in Ticino

      L’Associazione Mesorachesi in Ticino, (A.M.I.T.) nasce nel mese di aprile del 1999 a Bellinzona, città della Svizzera italiana, dove è forte la presenza di calabresi; del resto, la sola comunità mesorachese nel Canton Ticino è formata da oltre tremila persone. Da qui l’esigenza di costituire un sodalizio stabile in grado di rendere visibile questa presenza: nasce così l’AMIT. Quali sono gli impegni dell’Associazione svizzera di mesorachesi è presto detto: creare occasioni d’incontro di tipo culturale, sociale e ricreativo fra i conterranei; la prima festa sociale si è svolta a metà ottobre ’99, con una massiccia presenza di pubblico (circa un migliaio di persone, Un altro impegno assunto dall’AMIT è di adoperarsi per rafforzare le condizioni d’inserimento nel Cantone Ticino da parte dei nostri lavoratori immigrati e le proprie famiglie. Infine, l’AMIT rivolgerà i propri sforzi per favorire lo sviluppo dell’economia del comune d’origine, la lontana Mesoraca di cui si vuole conservare vivo il rapporto.

      https://amit.altervista.org

    • ‘Ndrangheta di confine, così le cosche hanno preso il controllo

      Omicidi, racket, traffici e incendi. Ecco come le cosche calabresi hanno preso il controllo di Luino e Ponte Tresa, a un passo dalla Svizzera. «Il piano per sterminare gli imprenditori rivali»

      Questi monti che si tuffano nell’acqua azzurra erano la terra dei contrabbandieri raccontata dallo scrittore Piero Chiara. Ma la gente del lago oggi conta gli incendi dolosi, dodici soltanto dallo scorso novembre. E impara i nomi di chi, in questa zona di confine, ha trovato il modo di comandare con le leggi alla rovescia della ‘ndrangheta. Bruciano le macchine, s’incendiano i camion e si raccontano storie che puzzano di mafia. Si narra, adesso, la storia di due clan calabresi che hanno deciso di prendersi l’ultimo pezzo d’Italia, che da Ponte Tresa arriva fino a Luino, e buona parte della Svizzera. Trafficando armi ed esportando cocaina, trasformando i soldi in case, villette e locali. Un «patto mafioso» che vede dietro a estorsioni, incendi e omicidi i terribili Torcasio di Lamezia Terme e l’élite della cosca Ferrazzo di Mesoraca in provincia di Crotone sovraintendere al traffico di droga e a quello di armi. Pistole e fucili partiti dalla Svizzera e arrivati fino alla faida di Scampia. Un traffico - documentato dai carabinieri - di 284 tra revolver, pistole semiautomatiche e Kalashnikov, gestito dagli uomini di Mario Donato Ferrazzo, 54 anni e dal broker delle cosche trapiantato a Winterthur (Canton Zurigo ) Fortunato Andali, 59 anni. Un intreccio di omicidi e morti sospette rimasti senza colpevole. Una storia che qui, dove tra villette, ristoranti a menu fisso e capannoni la ‘ndrangheta neppure tenta di nascondersi, mette davvero i brividi.

      Gli omicidi

      Per capire cosa sta succedendo oggi bisogna riavvolgere il filo della memoria. Occorre tornare indietro di 22 anni, al 15 maggio del ‘94 quando in un’auto bruciata nei boschi di Bedero Valcuvia furono scoperti i corpi di Filippo Marini e Patrizia Ferraro, ammazzati con un colpo di pistola in testa. Le indagini dicono che Marini, pregiudicato, frequentava Giuseppe Torcasio (mai condannato per mafia) e il suo luogotenente Giorgio Perboni. L’11 ottobre del ‘97 viene ucciso a Marchirolo un altro pregiudicato, Sergio Bosio, mentre il 9 luglio di un anno dopo colpi di kalashnikov contro un’auto in corsa uccidono Antonio Bevaqua, calabrese di Motta Santa Lucia. L’ultimo delitto, il solo risolto, è del 28 maggio 2001 quando vicino al cimitero di Cugliate Fabiasco viene freddato Giorgio Perboni. Per quell’omicidio sarà arrestato Pietro Pollizzi, braccio destro di Torcasio. Pollizzi diventerà un collaboratore di giustizia, poi cercherà di evitare l’ergastolo dicendosi pazzo. Ma nei suoi verbali, finiti alla Dda di Milano, il pentito racconta gli affari della ‘ndrangheta e la volontà di Giuseppe Torcasio, imprenditore, di «uccidere tutti i concorrenti per accaparrarsi il mercato delle costruzioni». Tanto che Perboni - secondo Pollizzi - sarebbe stato ucciso proprio perché si era rifiutato di assassinare, su ordine di Torcasio, un imprenditore.

      Le morti sospette

      Ma non è tutto. Perché ci sono altre due morti misteriose classificate dalla polizia elvetica come suicidi ma per i quali - scrivono i carabinieri di Varese - si nutrono forti dubbi circa la loro effettiva natura. Il 23 febbraio 2001 #Valerio_Mascaro, 24enne di Senago, muore in un bosco di Lamone nel Canton Ticino. La pistola che l’ha ucciso viene ritrovata sul petto. Due anni dopo, il 23 agosto 2003, il fratello di Pietro Pollizzi, Antonio, viene trovato senza vita nella sua casa di Emmen nel Cantone di Lucerna. «Morte provocata dall’esplosione di un colpo di pistola». Per gli svizzeri è suicidio. Il rapporto tra i Torcasio e i Ferrazzo viene svelato da una serie di informative dell’Arma: «I due gruppi si sono spartiti le attività illecite spadroneggiando nella zona approfittando del clima di terrore instauratosi tra la popolazione che ha assistito, nel tempo, alla consumazione di gravi e plateali delitti che avevano come scopo proprio quello di seminare il panico tra la gente inducendola a sottostare alle volontà dei protagonisti». ù

      Fiamme e politica

      La «Vecchia Brera» di Marchirolo è un ristorante dai prezzi onesti gestito da tunisini. Qui a giugno sono andati a fuoco due furgoni. «Torcasio? Viene qui spesso, una brava persona. Dà sempre una mancia ai miei figli», racconta il titolare. Lungo la strada che porta a Ponte Tresa sono andate a fuoco 12 macchine. A due passi da un cantiere di Torcasio a Cadegliano Viconago il 13 novembre brucia una Kia Picanto parcheggiata nel cortile di un autosalone. Nelle telecamere si vede un uomo che versa benzina. Caso irrisolto. Torcasio è già stato coinvolto in indagini sul racket. «Paga che stai per morire», le minacce agli imprenditori. E quando una vittima si rifiuta di pagare (e anzi fa denuncia) un finanziere (infedele) in servizio a Ponte Tresa avvisa Torcasio: «Quello ha parlato con i carabinieri». Ma le minacce arrivano anche alla politica. A Marchirolo, picchia un consigliere comunale, agente della polizia locale a Ponte Tresa, che ha scattato foto a un suo cantiere. «Torcasio? Una storia chiusa, non voglio saperne niente».

      https://milano.corriere.it/notizie/cronaca/16_ottobre_15/ndrangheta-confine-cosi-cosche-hanno-preso-controllo-04057b4a-92ac-1

  • Derrière l’IA, les sacrifiés du smartphone

    Celia Izoard est journaliste et philosophe, spécialiste des nouvelles technologies au travers de leurs impacts sociaux et écologiques. Autrice de La Ruée minière au XXIème siècle. Enquête sur les métaux à l’ère de la transition (Seuil, 2024), elle a participé à l’élaboration du programme de «  désescalade numérique  » en amont des municipales 2026. Pour Socialter elle a choisi d’analyser le #film Les Sacrifiés du smartphone projeté lors de Numérique en lumière, le festival de films documentaires consacré aux droits humains bafoués dans l’industrie du numérique.

    Le #capitalisme a inventé les #pollutions_invisibles. Des perturbations imperceptibles par nos sens et qui pourtant sont des menaces existentielles  : la #radioactivité, la #pollution_chimique, le #réchauffement_climatique. Cette #invisibilité est la clé de son #impunité  : pas vu pas pris, comme on dit. Capitalisant sur ces pollutions invisibles, l’#économie_numérique, elle, a fait un pas de plus en inventant les #pollutions_inimaginables.

    J’appelle pollutions inimaginables ces impacts qui sont non seulement imperceptibles aux sens, mais aussi à l’#imagination. Prenez par exemple ces petites étoiles féériques qui dansent devant mes yeux quand j’ouvre mon navigateur  : l’intelligence artificielle générative (IAG). Si je clique, mon courrier va s’écrire, mon texte va se traduire, mon image va s’animer. Qui peut se représenter le concentré de #ressources_naturelles, de #souffrances et d’#exploitation humaines, de #produits_chimiques, d’#énergie qu’il y a derrière ces petites étoiles  ?

    Pour le saisir, il faudrait pouvoir faire apparaître, dans une seule pensée, ce qui rend possible l’IA. Il faudrait faire surgir dans l’imagination les #mines gagnées sur la forêt tropicale birmane, indienne ou congolaise, les usines métallurgiques crachant le feu, les étendues grises de #résidus_toxiques, les galettes de #silicium issues du #travail_forcé du #Xinjiang, les entrepôts de #data_centers carburant au charbon, à l’#eau de nappes presque épuisées, etc. C’est long d’expliquer tout ça, de le rendre présent à l’esprit – à l’esprit qui justement est tenté d’économiser sa pensée, là, d’un clic, pour gagner du temps.

    D’où vient la #puissance_de_calcul instantanée d’une appli d’IA  ? D’entrepôts de données où s’empilent des millions de #serveurs où sont concentrés des milliards de #circuits_électroniques, contenant eux-mêmes des centaines de milliers de #cartes_graphiques qui concentrent à leur tour des dizaines de milliards de #transistors.

    Le principal fabricant de serveurs informatiques destinés aux data centers est l’entreprise taïwanaise #Foxconn, alias #Hon_Hai_Precision_Industry, qui emploie plus d’un million de personnes en #Chine. C’est le sous-traitant historique d’#Apple, de #Microsoft, de #HP, de #Sony – le fabricant d’à peu près tous les #objets_électroniques que nous avons tenus entre nos mains depuis les années 2000. Aujourd’hui, Foxconn fournit toute la galaxie de l’IA en serveurs, de #Nvidia à #OpenAI, en passant par les data centers d’#Amazon.

    En 2010, Foxconn s’est fait connaître au monde par une épidémie de #suicides  : 17 ouvriers de sa méga-usine d’iPhone de Shenzhen se sont jetés par les fenêtres, 14 sont morts. Depuis ce temps, les balcons des dortoirs ont été condamnés. Mais les jeunes continuent d’arriver de leurs campagnes pour se retrouver coincés dans ses chaînes de production. Le désespoir de ces vies gâchées est le sujet du film Les Sacrifiés du smartphone [titre original Complicit] (2017), qui a été projeté récemment à Paris à l’occasion du festival de cinéma «  Numérique en lumière  : une autre réalité  ».

    Les réalisatrices Heather White et Lynn Zang ont filmé pendant trois ans la vie d’#ouvrières de Foxconn. Arrivées à 18 ans, Xiao, Ya et Fan ont travaillé plusieurs années pendant douze à seize heures par jour. Puis tout s’est arrêté – littéralement. Elles ont contracté des troubles neurologiques, des paralysies, à force d’astiquer les cartes graphiques, les led, les écrans, avec des solvants et des détergents  : benzène, méthanol, xylènes, trichloroéthylène...

    Selon la Global Electronics Association, un objet électronique peut nécessiter 1 000 produits chimiques différents. Foxconn nie toute #responsabilité. Comme les milliers d’ouvrières et d’ouvriers malades des toxiques utilisés dans l’électronique, Xiao, Ya et Fan n’osent pas rentrer chez elles, pour ne pas faire de peine à leurs parents, qui avaient tout misé sur elles.

    Sur mon écran, les petites étoiles de fée se remettent à clignoter.

    https://www.socialter.fr/article/les-sacrifies-du-smartphone-documentaire-intelligence-artificielle-ouvrier
    #IA #AI #intelligence_artificielle #travail #conditions_de_travail

  • George Orwell × Raoul Peck : 2×-2=-4
    Ou comment dissoudre en images le totalitarisme dans la critique du monde occidental

    Dès ses premières minutes, le film donne la mesure de son ambition – et de son égarement. Sur un extrait en voix off de The Prevention of Literature , ce texte de 1946 où #George_Orwell décrit une société devenue totalitaire parce que sa classe dirigeante se maintient au pouvoir par la force et la fraude, #Raoul_Peck déploie un carrousel de visages : Orbán, Pinochet, Museveni, Min Aung Hlaing, Poutine, Ferdinand Marcos, et pour finir George W. Bush. Le procédé est visuellement efficace. Il est aussi d’une confondante approximation. Car de tous les dirigeants convoqués dans cette galerie, un seul – Poutine – gouverne un régime totalitaire. Les autres relèvent de catégories certes peu aimables, mais profondément différentes : dictature militaire, kleptocratie, junte, Big Man africain cramponné au pouvoir, démocratie illibérale. Quant à la présence de Bush, elle procède d’un réflexe anti-impérialiste qui n’entretient avec le totalitarisme qu’un rapport de métaphore paresseuse.
    Est-ce un défaut de mise en scène ? Plutôt une faute de pensée, qui contamine tout le film, car le totalitarisme n’est pas l’#autoritarisme monté d’un cran ; il en diffère par nature : là où l’un se satisfait du silence, l’autre exige l’adhésion, et entreprend de substituer à la réalité une fiction obligatoire. En alignant sur un même plan une junte birmane, un autocrate ougandais et un président américain élu, le documentaire sert le contraire de ce qu’il prétend : il dilue la pensée orwellienne dans un brouet.
    Dans 1984 , Winston Smith posait un axiome sur lequel reposait tout l’édifice de la résistance intérieure : la liberté, c’est la liberté de dire que deux et deux font quatre. Or le film de Peck prend l’équation orwellienne et produit un résultat négatif. Orwell multiplié par Peck, ce n’est pas quatre : c’est moins quatre. Le cinéaste ne manque pas de talent, mais sa grille de lecture – anti-impérialiste, anticapitaliste, héritière d’une tradition marxiste qui n’a jamais admis et compris le concept de #totalitarisme – le conduit à retrancher d’Orwell ce qui en constitue le cœur. Le spectateur en sort plus confus qu’il n’était entré. C’est ce rendez-vous manqué qu’il faut examiner : il dit quelque chose de la difficulté de l’intelligentsia occidentale à nommer le monde dans lequel nous vivons.

    #cinéma #documentaire #film #anticapitalisme #marxisme

    Simon Leys avait noté avec une ironie tendre qu’Orwell avait toujours fait sereinement face à ses nombreux ennemis, mais qu’on se demandait s’il aurait pu garder son sang-froid devant certains de ses admirateurs. Peck est de ceux-là – un admirateur sincère, un cinéaste de talent, un homme dont l’indignation ne fait aucun doute. Mais l’admiration qui se trompe d’objet peut faire sous les apparences de l’hommage presque autant de dégâts que l’hostilité franche. Orwell nous demandait une seule chose : tenir bon sur le fait que deux et deux font quatre. Peck, en multipliant Orwell par ses certitudes personnelles, arrive à moins quatre.
    #Pierre_Raiman,
    docteur en Histoire, spécialiste des totalitarismes.

    Article publié sur le site Desk Russie le 6 avril 2026.
    https://desk-russie.eu/2026/04/06/george-orwell-x-raoul-peck-2x-2-4.html

    Dans un entretien avec Raoul Peck dans Libération du 24 février 2026, il déclare :

    Déjà dans les années 1980, Georges Marchais était ridiculisé comme un clown… C’était difficile à supporter - une arme pour ridiculiser les idées de gauche.

    https://www.liberation.fr/idees-et-debats/raoul-peck-cest-un-film-qui-fait-le-catalogue-du-present-comme-orwell-dan

    Georges Marchais , secrétaire général du Parti communiste français (PCF) de 1972 à 1994, c’est-à-dire un stalinien : une personne qui prétendait défendre la classe ouvrière et qui dans les faits en a été un des actifs fossoyeurs.
    Manifestement, Peck n’a pas très bien compris le sens de La Ferme des animaux d’un certain George Orwell...

    #confusionnisme #gauchisme

  • Ardent espoir, aux enfants de Godard et de la Palestine... et à l’avenir
    https://lundi.am/Ardent-espoir-aux-enfants-de-Godard-et-de-la-Palestine-et-a-l-avenir

    Les cinéastes Nicolas Klotz et Elisabeth Perceval se sont vus confier par Nicole Brenez et Elias Sanbar, 120 heures de bandes son enregistrées il y a 55 ans par Jean-Luc Godard dans les camps palestiniens de Jordanie et du Liban. Ils ont imaginé et réalisent un film à la recherche des images manquantes et disparues.
    Voici quelques bribes de ce film à venir et qui s’intitulera : Ardent Espoir, aux enfants de Godard et de la Palestine... et à l’avenir.

    #cinéma #documentaire #archive #Palestine #Jean-Luc_Godard #Histoire

  • ‘The biggest, baddest, saltiest chick you would ever see’: why no one sang the blues like Big Mama Thornton
    https://www.theguardian.com/music/2026/apr/10/big-mama-thornton-documentary-blues-singer-original-hound-dog-elvis

    Gay, fearless and utterly unique, Thornton had a hit with Hound Dog before Elvis – but was then fleeced and forgotten. One hundred years after her birth, a new documentary sets the record straight

    Big Mama Thornton : I can’t be anyone but me
    Robert Clem | États-Unis | 2025 | 88 min
    https://www.docnrollfestival.com/films/big-mama-thornton-i-cant-be-anyone-but-me
    https://www.youtube.com/watch?v=qk5Ba8Tf48c

    The untold story of #Big_Mama_Thornton, the groundbreaking #blueswoman whose voice launched legends, defied conventions, and carved her place in music history on her own uncompromising terms.

    Willie Mae “Big Mama” Thornton was a towering force in American music for over forty years. Born in rural Alabama, she defied gender norms with her imposing stature, masculine dress, and commanding stage presence. “Hound Dog,” written specifically for her, became a n°1 R&B hit in 1952, yet she struggled for fair recognition in the years that followed. Rediscovered during the 1960s blues revival, she electrified audiences in the U.S. and Europe, and her song “Ball & Chain” helped launch Janis Joplin’s career. Living hard and touring relentlessly, Thornton died at 57, leaving behind an indelible musical legacy.

    #musique #documentaire #doc&roll

  • Théo Zimmermann, Les ordinateurs ont-ils des préjugés ?, 2026 – Et vous n’avez encore rien vu…
    https://sniadecky.wordpress.com/2026/04/13/zimmermann-arte
    http://www.dailymotion.com/thumbnail/video/x8cua2b

    Le problème n’est pas que les êtres humains soient (entre autres) des êtres subjectifs et émotionnels, car c’est bien en cela que réside leur nature. Ce sont bien au contraire, ces caractéristiques qui forment le terreau de la créativité et de l’intelligence humaines, et qui permirent la réalisation de l’ensemble des cultures et des divers rapports entre les Hommes de par le monde.

    En souhaitant ainsi “améliorer” l’Humain, c’est-à-dire en externalisant la résolution de ses “problèmes”, autrement dit en ne lui permettant plus de s’y confronter, nous aboutissons en fait à un processus inverse à celui de l’émancipation. Car c’est en grande partie la confrontation de l’Homme à divers types de “problèmes” qui lui font mettre en place (de façon consciente ou non) les processus qui l’amènent à développer ses compétences, lui donnant ainsi sa valeur, et faisant de lui un être social et culturel.

    Le type de jugement concernant la nature humaine présenté dans le documentaire revient, comme le dit l’expression, à « jeter le bébé avec l’eau du bain », sous le prétexte que ce dernier serait trop turbulent.

    […]

    Cette forme de synecdoque, bien trompeuse mais de nos jours très répandue, participe à l’élaboration des types de discours nécessaire à l’évolution de la société technicienne. De la même façon qu’il est difficile de vendre à une personne un “produit” ou un “service” dont elle pourrait totalement se passer, la diminution de « l’humain » à ses propres yeux, est une condition nécessaire à l’acceptation des nouvelles “directives” et “directions” qui lui sont imposées. Sa dépréciation permet de lui faire miroiter son amélioration, “amélioration” qu’il n’est, bien entendu, pas capable de réaliser lui-même, sans le concours des grandes structures industrielles, économiques ou politiques.

    […]

    Le documentaire poursuit :

    « La question est de savoir dans quelle mesure l’IA procède de manière équitable ? »

    Non, la question est de savoir si Nous (ici, l’ensemble de la population) souhaitons réellement l’instauration de ces technologies et de leurs logiques à l’ensemble des activités humaines. Si Nous consentons à leur déléguer les processus qui font de nous des êtres humains et des êtres sociaux.

    Comme de coutume dans le déploiement de telles rhétoriques techniciennes, il ne nous est pas demandé notre avis. On ne questionne jamais la volonté et la nécessité du développement d’une telle technologie. Nous sommes seulement invités à en corriger les éventuelles imperfections.

    C’est là, la meilleure façon de faire accepter un nouveau paradigme ; ne permettre ou n’envisager un questionnement qu’à l’intérieur de ce dernier et de sa logique, en donnant au passage l’illusion d’un débat au sujet de l’évolution en cours.

    #critique_techno #critique #documentaire #Arte #préjugés #IA #neutralité #politique #cybernétique #technocratie

  • Storia di Villaggio Coppola #Pinetamare, il sogno infranto di una «Dubai italiana»
    https://www.youtube.com/watch?v=OHdxmyrrOKA&t=8s

    Doveva essere la città del futuro, creata a misura d’uomo fra il mare e una pineta dalla bellezza straordinaria.

    Un tempo si poteva entrare qui solo con un pass, come una vera e propria utopia palazzinara degli anni ’60. Poi il terremoto cambiò tutto e cominciò il declino. A dare il colpo di grazia furono le sentenze per devastazioni ambientali, che bloccarono gli ultimi progetti.
    Oggi tante associazioni del territorio si stanno impegnando a rilanciare una città che vive a metà fra l’apocalisse e la bellezza.

    #villaggio_coppola #castel_volturno #Italie #Campanie #villégiature #mer #déclin #histoire

    • Ritratti abusivi
      https://www.youtube.com/watch?v=FrpUNNVz6x8

      Il racconto realistico di una periferia italiana e dei suoi surreali abitanti, gli abusivi del Parco Saraceno. Come rinchiusi in un luogo infinitamente degradato e senza tempo, da almeno dieci anni la comunità della zona trascorre la propria esistenza tra miserie e illegalità, sospesi tra violenze quotidiane e il sogno di una vita normale.

      #film #documentaire #film_documentaire #coppola_pinetamare #aménagement_du_territoire #OTAN #abandon #destruction #chômage #pauvreté #pollution #pinède #religion #parco_saraceno #Armes_factices

    • Castel Volturno, il sindaco Marrandino ordina lo sgombero del Parco Saraceno

      Una notizia di grande rilievo che potrebbe mettere la parola fine ad uno degli immobili simbolo del degrado di Castel Volturno: il Parco Saraceno.

      Una notizia di grande rilievo che potrebbe mettere la parola fine ad uno degli immobili simbolo del degrado di Castel Volturno: il Parco Saraceno.

      Con l’ordinanza n° 274 del 5 dicembre 2024, il sindaco Pasquale Marrandino ha ordinato lo sgombero e la messa in sicurezza del Parco Saraceno.

      Il sindaco ha ordinato anche “il divieto di accesso e di utilizzo degli immobili del Parco Saraceno da parte dei proprietari e da chi a qualunque titolo occupi gli immobili in questione, nonché da chiunque altro vi acceda, fatta eccezione per il personale espressamente autorizzato ad effettuare verifiche tecniche”.

      I proprietari hanno anche il dovere di “adottare i provvedimenti urgenti compresa l’eventuale delimitazione dell’area, al fine di impedire l’accesso a chiunque. I proprietari in particolare debbono provvedere all’ apposizione di transenne e della segnaletica stradale di cantiere, corredata di pannelli integrativi ed informativi necessari, da posizionare lungo il lato del fabbricato fiancheggiante la pubblica via”.

      I residenti devono lasciare le proprietà entro le 48h successive all’ordinanza. Il sindaco ha anche avvertito gli attuali occupanti degli immobili che, in caso di mancata ottemperanza agli ordini impartiti, verrà inviata comunicazione al Prefetto di Caserta, ai fini dell’intervento della forza pubblica per l’esecuzione forzata dei medesimi.

      Ai controlli ci penserà la Polizia Municipale di Castel Volturno, già in allerta per l’avvio di un cambiamento che tutto il territorio aspetta da tempo.

      Ma quali saranno i prossimi passi? Ora toccherà alla Prefettura di Caserta, cui Prefetto ricopre l’incarico di Commissario straordinario per Castel Volturno, convocare un tavolo per dirigere e attuare lo sgombero.

      In molti si chiedono della reazione dei residenti del Saraceno, i quali “possono ricorre nei modi di legge, presentando ricorso al T.A.R. Campania entro 60 giorni dalla data di notifica oppure, in alternativa, Ricorso Straordinario al Presidente della Repubblica, da proporre entro 120 giorni dalla notificazione”.

      Si tratta di una vicenda molto delicata, considerando la presenza di soggetti in condizioni di fragilità anche medica.
      I motivi

      Tutto nasce a seguito di un incendio all’interno di una delle abitazioni. L’emergenza ha spinto ad un sopralluogo del personale del Dipartimento dei Vigili del Fuoco unitamente ai Carabinieri della Tenenza di Pinetamare e all’ufficio Tecnico Comunale, l’occupazione degli immobili di specie è ancora in corso e le cause di pericolosità sono ulteriormente peggiorate – rispetto ai precedenti sopralluoghi – sia sotto il profilo statico che igienico sanitario, come da comunicazione del Dipartimento dei Vigili del Fuoco del 05/12/2024.

      Per l’amministrazione “si è determinata una situazione di grave pericolo per la popolazione residente causata dalle lesioni e dal danneggiamento delle strutture e dei fabbricati situati nel territorio interessato con conseguente rischio di distacchi e/o di crolli sulle aree pubbliche e private, nonché situazione di pericolo per la salute degli occupanti degli immobili sopra citati, causata dalle pessime condizioni igienico sanitarie”.

      Lo sgombero permetterebbe alla famiglia Coppola di operare il progetto di riqualificazione tanto atteso, vista l’impossibilità anche a causa dell’occupazione abusiva di numerose unità immobiliari, i cui occupanti impediscono l’accesso e conseguentemente la possibilità di valutare ed effettuare gli interventi necessari alla messa in sicurezza.
      La storia del Saraceno

      La struttura è stata costruita negli anni ’70 ed ha ospitato in larga parte militari americani fino al trasferimanento alla base NATO di Gricignano di Aversa. Da quel punto in poi il Parco Saraceno ha vissuto una progressiva fase di degrado, fino all’arrivo degli abusivi.

      Il Parco Saraceno è stato attenzionato dai mass media di tutto il mondo, ospitando qui serie tv e film di successo internazionale. La famiglia Coppola, proprietaria del Parco, dopo una mediazione pacifica con gli occupanti è riuscita a far sgomberare una larga parte delle abitazioni.

      Ad oggi il Parco è quasi del tutto vuoto, fatta eccezione per alcune famiglie. La famiglia Coppola, detentrice della concessione per il Porto di Pinetamare, ha inserito l’area del Parco Saraceno nel medesimo progetto, prevedendo un riutilizzo e una riqualificazione della struttura.

      https://informareonline.com/castel-volturno-il-sindaco-marrandino-ordina-lo-sgombero-del-parco-

    • A Castel Volturno si vive come sopra a una polveriera

      Affacciato su quel che rimane di Parco Saraceno, Vincenzo Marotta indica il mare di Castel Volturno e torna con la mente a quando questo pezzo di litorale campano, a metà strada tra Gaeta e Napoli, era una sorta di colonia americana. L’ho conosciuto per caso in cima alla rampa d’ingresso dove, appoggiato alla balaustra, fermava i più che rari passanti per racimolare una sigaretta o qualche spicciolo e si è offerto di farmi da Caronte nelle viscere del quartiere, un quadrilatero di palazzine tutte uguali e prematuramente diroccate, attraversate da strade in cui il cemento la fa da padrone e trasformate in una discarica diffusa.

      Per Marotta questa è “Beirut”, frazione di Castel Volturno che pare uscita da un bombardamento. Eppure, spiega l’improvvisato traghettatore indicando una spianata di asfalto che separa Parco Saraceno dalla spiaggia, non è stato sempre così: fino a una ventina d’anni fa c’erano un pub e una pizzeria frequentati dai militari della vicina base Nato che abitavano nel quartiere e il piazzale brulicava di vita. Marotta viveva delle mance degli yankees: dai dieci ai quindici dollari per ogni vettura parcheggiata, assicura. Nel regno dell’economia informale, era il re dei parcheggiatori abusivi. “Avevo pure quattro dipendenti”, afferma.

      Si stenta a credergli, ascoltandolo oggi che il piazzale è desolatamente vuoto e i garage che ospitavano i locali per gli americani sono devastati. Oltre c’è il mare, ma non è raggiungibile se non facendo una gimkana tra reticolati divelti, elettrodomestici e pezzi d’arredamento disseminati qua e là a comporre un’estetica del degrado che un gruppo di fotoreporter locali ha immortalato in cartoline ironiche, “Qui la cultura non si differenzia”, con un ragazzo seduto su uno sgargiante divano giallo abbandonato in una discarica abusiva, “317 giorni di spiaggia all’anno”, con una famigliola sotto l’ombrellone e al di qua di una recinzione che chiude l’accesso alla spiaggia.

      Più della metà del villaggio fu costruita su demanio statale

      Me le mostra uno di loro, Eliano Imperato, che mi illustra l’idea di raccontare il territorio attraverso le strutture abbandonate, denunciando con amarezza ma anche con ironia. Hanno chiamato il progetto Abitare per sopravvivere, facendo il verso a un video-spot girato all’epoca della costruzione: s’intitola Abitare per vivere e rivela l’utopia palazzinaro-liberista di Pinetamare, una città giardino per quattromila abitanti che doveva avere come fiore all’occhiello Parco Saraceno, una sorta di quartiere-terrazza costruito su una piattaforma sopraelevata a cui si accede tramite la scalinata in cima alla quale ho trovato l’ex parcheggiatore Marotta.

      I fratelli Cristoforo e Vincenzo Coppola, a partire dalla metà degli anni sessanta, avevano fatto le cose in grande: 12mila appartamenti, scuole elementari, medie e superiori, caserme per polizia e carabinieri, cinema, discoteche, ambulatori e sale congressi. Più della metà del villaggio fu costruita su demanio statale, comprese le otto torri con 650 appartamenti destinati ai marines dell’Us Navy, che per anni hanno segnato lo skyline della costa.

      Vita da abusivo
      Ai potenziali acquirenti i Coppola vendevano un sogno: quello di vivere in una città senza traffico, smog e microcriminalità. Oggi che il sogno ha definitivamente mostrato la sua inconsistenza, il contrasto con le immagini propagandate dai costruttori è stridente: palazzine di tre piani, ordinatamente disposte, senza spazio per la fantasia e tutte uguali, che cadono letteralmente a pezzi, appartamenti con porte e finestre murate per evitare occupazioni, verande abusive sui balconi, spesso senza ringhiere. Su un muro campeggia la scritta “Vogliamo il contatore”, una richiesta affatto banale per chi ruba la corrente elettrica allacciandosi alla rete con collegamenti di fortuna che saltano alla prima pioggia. Ovunque si respira un senso di desolazione.

      Marotta si vanta di essere stato “il primo occupante”, quando ancora c’erano gli americani e la polizia militare a stelle e strisce garantiva la sicurezza in accordo con quella “privata” dei Coppola. Marotta è una delle vittime della “gentrificazione” del centro di Napoli, che va avanti ormai da più di trent’anni e ha gonfiato di disperati le periferie partenopee: come lui, a Castel Volturno arrivarono in cinquemila, espulsi da quel ventre di Napoli che comunque nessuno è mai riuscito a normalizzare del tutto. “Un amico mi disse che qui c’erano case disponibili, potevamo occuparne una senza problemi e così mi sono trasferito”, racconta con l’aria del pioniere.

      Il suo appartamento si trova al pianterreno della prima palazzina che incrociamo sulla sinistra, appena arrivati in cima alla scala d’ingresso al quartiere. Ci abita con la figlia più giovane, una ragazza di ventun anni, pure lei senza lavoro. Gli altri sono scappati: due maschi in Germania, un’altra a Napoli. Lui non ha intenzione di muoversi. Nonostante la vita da “miserabile” a Parco Saraceno, dice, non saprebbe dove trasferirsi, ora che pure sua moglie non c’è più.

      Vivere alla giornata è sempre più difficile pure per chi, come Marotta, è addestrato dalla nascita all’arte di arrangiarsi. I dollari americani non ci sono più e lui deve accontentarsi degli spiccioli che gli arrivano da lavoretti saltuari nelle case degli occupanti: piccole riparazioni, qualche toppa messa qua e là su edifici a dir poco fatiscenti. Oggi è irritato perché una donna nigeriana alla quale ha riparato il water tarda a portargli cinque euro che gli servirebbero per il pranzo. La stava aspettando da ore in cima alla scala, prima che arrivassi io a distrarlo.

      Il regista casertano Romano Montesarchio ha raccontato l’umanità di questa popolazione dimenticata in un documentario. S’intitola Ritratti abusivi e uno dei protagonisti è proprio Vincenzo Marotta: “Abitavo a Napoli, lavoravo, sono venuto qui e mi sono rovinato”, sintetizza mirabilmente, non senza un filo d’ironia come un personaggio di Jim Jarmusch, seduto tra le mura scrostate del suo appartamento, il fisico mingherlino e il volto scavato dall’età indefinibile, invecchiato dalla vita più che dall’anagrafe.

      Il documentario fa emergere il contrasto tra lo squallore del quartiere e lo straordinario attaccamento a esso dei suoi abitanti, tanto da far pensare che si crei un senso di comunità nel condividere una condizione di estrema povertà. “Sono tornata al mio paese ma non mi trovavo bene, mi mancava il Parco Saraceno”, dice un’occupante arrivata dall’hinterland partenopeo.

      Eppure, ancora negli anni novanta in questa new city colonizzata dagli americani la moneta di riferimento era il dollaro, i ragazzi del posto imparavano l’inglese insieme al napoletano e per strada si giocava a baseball. Pinetamare doveva essere una piccola Miami mediterranea, un’oasi per la piccola borghesia in cerca di un riparo sicuro dai mali di Napoli, protetta da guardie private come una gated community di Johannesburg in Sudafrica o São Paulo in Brasile, una sorta di ghetto alla rovescia dove vivere con i propri simili, protetti dalle insidie del mondo esterno.

      A trent’anni di distanza, il suo fallimento fa impressione: il porto per gli yacht e le barche di lusso è rimasto una chimera, la darsena è senz’acqua e i locali che la circondavano sono chiusi. Le otto torri a pochi metri dal mare, divenute uno dei simboli degli scempi edilizi in Italia, sono state abbattute dopo anni di battaglie ambientaliste. Il paradosso è che l’intesa del 2003 con regione Campania, provincia di Caserta e comune di Castel Volturno per un “intervento di riqualificazione” l’hanno firmata pure i principali responsabili della devastazione: i fratelli Coppola, che per risarcire la comunità locale avrebbero dovuto restaurare il castello che dà il nome alla cittadina e realizzare il porto da 1.200 posti davanti a Parco Saraceno. Ma tutto è rimasto sulla carta.

      Immerso nella pineta davanti alla spiaggia, sopravvive solo l’hotel, anche questo costruito dai Coppola, che ospita, blindatissimi, gli allenamenti della squadra di calcio del Napoli e un lussureggiante campo da golf da diciotto buche protetto dalla vigilanza privata, dove sembra di essere catapultati all’improvviso tra le verdi colline scozzesi. Fatta eccezione per il capitano del Napoli, lo slovacco Marek Hamšík, che invece di cercarsi una villa a Posillipo come la gran parte dei suoi colleghi ha scelto di vivere a Pinetamare, tra i due mondi non c’è alcun contatto. Hamšík è considerato un “castellano doc”. Il giorno di Natale del 2016 si è tirato dietro fotografi e giornalisti tuffandosi in mare proprio davanti a Parco Saraceno, la Beirut di Castel Volturno.

      Ascesa e declino di Parco Saraceno
      Secondo Marotta tutto ha cominciato a precipitare “quando sono andati via gli americani”. Non è il solo a pensarlo, anche se molti fanno risalire l’inizio della trasformazione al terremoto del 1980, quando dai “bassi” del centro di Napoli si riversarono a Castel Volturno migliaia di persone in cerca di un tetto.

      Daniele Manzo, titolare del bar Crazy Horse, a un centinaio di metri dall’ingresso di Parco Saraceno, crede che entrambe le versioni siano vere “solo in parte”. Il punto di svolta, a suo avviso, sono stati i sequestri per abusivismo edilizio, che hanno spinto i Coppola a smettere di sostituire l’amministrazione pubblica come avevano fatto fino a quel momento. “Garantivano tutti i servizi, se si fulminava una lampadina arrivava subito qualcuno a sostituirla”, racconta Manzo. In cambio, si facevano pagare una “quota di villaggio”, come in una sorta di megacondominio. Gli americani se ne sono andati quando si sono resi conto che i fondatori di Pinetamare “avevano costruito una caserma in un paese abusivo”, e per la città giardino è stata una deriva inesorabile. Si spostarono a Gricignano, nell’hinterland casertano, in un villaggio di casette basse in stile New Jersey recintato con il filo spinato. A costruirlo, ancora una volta i fratelli Coppola.

      Daniele Manzo è arrivato a Parco Saraceno da bambino e può essere considerato a buona ragione un resistente. I suoi genitori avevano creduto al sogno di un’abitazione vicina al mare e non sono scappati quando questo è svanito. Suo padre ha deciso di continuare a viverci e lui ha appena rinnovato il bar, che si presenta moderno e accogliente. Una volta che l’equilibrio si è rotto, il villaggio è entrato nelle mire della criminalità organizzata, che da queste parti vuol dire il temibile clan dei Casalesi.

      Negli anni duemila questi luoghi sono diventati il set di pellicole socialmente impegnate e a sfondo criminale

      Per aver rifiutato l’imposizione della marca di caffè da vendere, Daniele Manzo si è ritrovato con la serranda del bar bucherellata da una sventagliata di mitra. Ma non si è lasciato intimidire. Ha sfidato gli estorsori, li ha denunciati e li ha fatti condannare. Insieme al titolare di un pub vicino, Luigi Ferrucci, ha fondato un’associazione antiracket intitolata a Domenico Noviello, titolare di un’autoscuola a Baia Verde, ucciso nel 2008 con venti colpi di pistola per aver fatto arrestare, nel 2001, gli emissari del clan che gli avevano chiesto il pizzo. Appena gli fu tolta la scorta, Noviello finì vittima di un agguato: i killer affiancarono la sua auto di prima mattina, tirarono fuori le pistole e gli scaricarono addosso venti proiettili.

      Ferrucci, che incontro al Crazy Horse, ricorda che questi luoghi sono stati usati come set cinematografici. La parabola è illuminante: “Negli anni settanta, quando Castel Volturno aveva una buona fama, ci giravano film scanzonati, dalle commedie con Franco Franchi e Ciccio Ingrassia ai cosiddetti musicarelli”, un sottogenere cinematografico nato a cavallo tra gli anni cinquanta e sessanta con l’obiettivo di fare pubblicità ai dischi di cantanti all’epoca sulla cresta dell’onda e di attirare un pubblico giovanile. A Castel Volturno ricordano ancora il passaggio di Little Tony, l’Elvis Presley italiano.

      Poi sono arrivati gli anni ottanta e novanta del pop-trash, con i film a sfondo sentimentale che avevano come protagonista il cantante napoletano Nino D’Angelo, una via di mezzo tra il musical, la sceneggiata e gli stessi musicarelli.

      Infine, negli anni duemila questi luoghi sono diventati il set di pellicole socialmente impegnate e a sfondo criminale: da Fortàpasc, il film di Marco Risi sull’omicidio del giornalista del Mattino Giancarlo Siani ucciso dalla camorra di Torre Annunziata, a Gomorra e L’imbalsamatore di Matteo Garrone, dalla serie poliziesca La squadra a L’uomo in più di Paolo Sorrentino e a Là-bas di Guido Lombardi, ispirato alla strage di San Gennaro, fino al recente Indivisibili di Edoardo de Angelis, storia di due gemelle siamesi costrette dalla famiglia e da un prete senza scrupoli a non separarsi perché, nel degrado ambientale e sociale circostante, una persona “normale” farebbe la fame.

      “Volevo mettere in relazione la purezza del desiderio con un mondo circostante violentato e svenduto”, ha detto il regista a Internazionale presentando la prima scena del film, dove tre prostitute risalgono la spiaggia di Castel Volturno, sulla quale spicca un Cristo abbandonato.

      C’era una volta l’America
      Per i giovani millennials di Pinetamare oggi l’America è lontana. Le generazioni precedenti sono invece rimaste segnate da quella stagione.

      Vanni De Stefano ne è un esempio. T-shirt griffata Nike, pantaloni mimetici e scarpe da ginnastica ai piedi, non sarebbe mai diventato un rapper senza l’educazione partenopeo-americana ricevuta, che riassume in questo modo: “Le nostre lingue erano il napoletano e l’inglese, ascoltavamo la musica che arriva da oltreoceano, giocavamo a basket e football americano, festeggiavamo Halloween”.

      De Stefano, che si fa chiamare Socrate ed è molto popolare nei locali della zona, parla con un pizzico di nostalgia dei tempi passati, quando “vivevamo come in un villaggio turistico, con una qualità di vita che altrove si sognavano”. È convinto che “se l’hip hop non fosse nato a New York, avrebbe visto la luce a Napoli”, lungo quel quarantunesimo parallelo che unisce le due città come un filo invisibile in virtù di quella colonizzazione ben mascherata cominciata dopo la liberazione, quando gli americani si impadronirono del porto, cambiando il corso della storia partenopea del dopoguerra, come sostiene lo scrittore Ermanno Rea nel romanzo Mistero napoletano.

      Come gli altri ragazzini del quartiere, Vanni de Stefano all’epoca si guadagnava da vivere portando a domicilio la spesa alle famiglie dei militari. “Ne ricavavo fino a ottanta dollari al giorno”, racconta. Avevano l’America in casa, a Castel Volturno. Finché un giorno il sogno americano è finito e la città giardino si è trasformata in una “periferia dei Casalesi”. Parola del barista anticamorra Daniele Manzo.

      La polveriera Castel Volturno
      All’annuale cerimonia in ricordo delle vittime della strage di San Gennaro, il 18 settembre 2016, il sindaco Dimitri Russo ha lanciato l’allarme: “Castel Volturno è una polveriera pronta a esplodere”.

      A suo parere non sono mutate le condizioni che portarono, lo stesso giorno del 2008, un commando dei Casalesi guidato dal boss Giuseppe Setola a uccidere, davanti a una sala giochi di Baia Verde e alla sartoria Ob Ob Exotic Fashion di Ischitella, il gestore italiano del locale e sei africani. “Dopo otto anni c’è ancora un solco profondo tra la comunità locale e gli immigrati, la tolleranza ormai è un filo sottile che potrebbe spezzarsi in qualsiasi momento”, ha detto Russo quel giorno. Da allora non è accaduto nulla che potesse fargli cambiare idea. Seduto alla sua scrivania in municipio, il primo cittadino allarga le braccia: dopo la mattanza del 2008, la rivolta dei migranti e le giornate di grande tensione, a suo avviso tutto è tornato come prima. Per alcuni aspetti, ritiene che la situazione sia perfino peggiorata.

      Ho voluto incontrarlo per avere qualche informazione in più su Parco Saraceno e Russo si è fatto trovare preparato. Mi mostra alcune carte e una mappa del quartiere: dall’ultimo censimento, datato 4 agosto 2015, una cinquantina di appartamenti risultano occupati illegalmente da disperati provenienti da ogni dove.

      Difficile sapere quanta gente ci viva, perché la gran parte degli abitanti non è registrata e molti vecchi proprietari hanno abbandonato le loro case quando il Parco si è trasformato nella “Beirut” di Castel Volturno. Per anni, mentre la situazione degradava sempre più, si è discusso sul che fare di questa mega speculazione edilizia: per alcuni i Coppola avrebbero dovuto abbattere le palazzine e riqualificare a loro spese l’area che avevano devastato, secondo altri l’avrebbero dovuta riqualificare insieme al vicino porto mai decollato. Le due posizioni si sono neutralizzate a vicenda e alla fine non è accaduto nulla.

      Russo alza le braccia quasi in segno di resa. Magari avessimo solo il problema di Pinetamare, dice elencando il numero impressionante di residence e agglomerati di palazzine nelle stesse condizioni che si dipanano lungo i ventisette chilometri di costa della cittadina casertana: dalle villette confiscate di Parco Allocca, a sud nella zona del lago Patria, fino alle casette abusive mangiate dal mare a Bagnara, all’estremo nord, viene fuori il ritratto di un pezzo di territorio italiano del quale lo stato ha perso il controllo. Non un unico ghetto, insomma, ma tanti quanti i parchi abusivi e i miniquartieri che gli speculatori hanno pensato bene di tirar su nel lungo sacco edilizio cominciato alla metà degli anni sessanta e andato avanti fino ai novanta, con una concentrazione ineguagliata in Italia.

      Sono tutti figli dell’era dei Coppola, quando in tanti si sono improvvisati piccoli costruttori e interi quartieri sono nati dal nulla. “Il problema è che a Castel Volturno ci sono almeno 40mila abitazioni abusive abbandonate, di scarsa qualità e ormai cadenti, pronte per essere occupate”, spiega Dimitri Russo. Un quarto di queste è costruito su demanio pubblico, a volte perfino sulla spiaggia.

      “Nella peggiore delle ipotesi con cento euro affitti un appartamento e con 20mila euro riesci a comprartelo”, prosegue. I controlli sono difficili per gli scarsi mezzi a disposizione e per l’impossibilità di sgomberare e ricollocare migliaia di persone che vivono con un’economia di fortuna, e questo ha fatto di Castel Volturno una sorta di “porto franco”. “Qui in un modo o nell’altro si campa”, conclude il sindaco, che rappresenta quella parte della città che non vuole arrendersi al suo disfacimento. Per questo ha denunciato il rischio che la “polveriera” Castel Volturno possa esplodere da un giorno all’altro.

      Tutta un’altra storia
      Dimitri Russo si è presentato con una lista di centrosinistra per ridare un volto pulito alla cittadina dopo che il comune era stato commissariato per infiltrazioni camorristiche e nessuno dei sindaci degli ultimi vent’anni era rimasto esente da sospetti di collusione con il temibile clan dei Casalesi, sempre nel nome del cemento selvaggio. Lo slogan della sua campagna elettorale, nel 2014, era eloquente: “Tutta n’ata storia”, “tutta un’altra storia”.

      Voleva riecheggiare una delle canzoni più note del cantautore napoletano Pino Daniele, che nel testo afferma la propria diversità culturale rispetto alla musica americana che si ascoltava nei locali a stelle e strisce del porto di Napoli, e al contempo segnare una cesura rispetto all’epoca in cui la commistione tra politica e malavita aveva creato un disastro urbanistico e sociale che non ha pari in un paese occidentale. Ora si trova a dover gestire il lato più oscuro della “gentrificazione” napoletana e le critiche di chi chiede il pugno duro contro gli immigrati ma non fa una piega di fronte al loro sfruttamento nelle campagne.

      Sulla particolarità di questa cittadina dell’Italia meridionale che oggi si trova a guidare ci ha scritto la sua tesi di laurea. Ha verificato che in appena quarant’anni la popolazione è cresciuta da meno di quattromila a cinquantamila abitanti e che ogni anno l’anagrafe registra un migliaio di nuovi residenti e più o meno altrettanti che vanno via, ed è giunto alla conclusione che per questo motivo a Castel Volturno “non esiste una comunità forte, con un’identità riconosciuta”, e questo non aiuta la coesione sociale.

      Tutti alloggiati nella giungla di cemento abusivo che si distende lungo i ventisette chilometri di litorale domizio

      Gli dà ragione padre Antonio Bonato, che con un gruppo di missionari comboniani è arrivato qui per aiutare i poveri come in una qualsiasi bidonville africana. Intervistato dalla giornalista Ilaria Urbani nel libro La buona novella (Guida editore), ha detto: “Qui è l’idea di cittadinanza che manca, non abbiamo cittadini ma abitanti, sia italiani che immigrati”. Per lui, che è arrivato nel casertano alla vigilia della strage di San Gennaro dopo sedici anni in Mozambico, la difficoltà maggiore è legata al fatto che “tutti considerano Castel Volturno solo un luogo da sfruttare, perché trovi gli appartamenti a un prezzo irrisorio e ti puoi sistemare con poche risorse”.

      I numeri sono impressionanti: per 25mila abitanti regolarmente registrati, a Castel Volturno se ne stimano altrettanti che sfuggono a qualsiasi censimento, “invisibili” come il Garabombo dell’omonimo romanzo di Manuel Scorza. Non-cittadini che non hanno diritto all’assistenza medica di base e al welfare locale, ma che ciononostante gravano sulle spalle del comune, come l’ex parcheggiatore Vincenzo Marotta e gli altri occupanti di Parco Saraceno o come i 15mila immigrati senza permesso di soggiorno della “little Africa”. Se si contano pure i numerosi europei dell’est, il rapporto tra popolazione autoctona e immigrati è di uno a uno. Tutti alloggiati nella giungla di cemento abusivo che si distende lungo i ventisette chilometri di litorale domizio.

      Latente guerra civile
      Il sindaco Russo mostra i bilanci e snocciola cifre: su venti milioni di spesa annua, la metà se ne va per la raccolta e smaltimento dei rifiuti, un milione per i depuratori e l’illuminazione, un altro milione per i servizi sociali. Inoltre, il comune versa 170mila euro per condividere alcune attività con i comuni vicini. A questi vanno aggiunti altri 800mila euro di spesa per il pacco alimentare ai poveri e per l’assistenza ai disabili e ai minori, inviati in strutture di accoglienza quando le madri vengono arrestate. Ancor più dei 700 detenuti agli arresti domiciliari da controllare, quello delle donne incarcerate è un problema di primaria importanza a Castel Volturno: la gran parte di loro è single e l’amministrazione è costretta a prendere in carico i figli.

      Il primo cittadino è disperato: si trova a dover assistere una popolazione reale che è il doppio di quella ufficialmente censita, con un comune semi-fallito e una latente guerra civile tra residenti e non.

      ‘Se gli africani decidessero di andarsene questo sarebbe un paese fantasma’

      Viceversa, se da un lato i cittadini se la prendono con gli africani, appena il 20 per cento di loro paga “spontaneamente” le tasse. Un altro 10 per cento “lo recuperiamo coattivamente nel giro di qualche anno”, spiega Russo. Il resto va a ingrossare la lista dei crediti da riscuotere. “Un giorno abbiamo fatto un piccolo test: su venti persone controllate a caso in un’unica strada durante una protesta contro la carenza di servizi, solo 19 erano in regola con i pagamenti”, racconta Alessandro Buffardi, un consigliere comunale che si occupa dei beni confiscati.

      Faccio anch’io una piccola prova: in un vicoletto chiuso nell’antico borgo murato del castello, solo una signora garantisce di pagare le imposte comunali. Lo dice fiera per lamentarsi con il comune del fatto che dall’abitazione di fronte, diroccata, con il tetto sfondato e le erbacce che proliferano all’interno, piovono pietre e nessuno interviene.

      Russo non sa più che pesci prendere: ogni anno mancano all’appello almeno cinque milioni e il comune è in dissesto economico, il governo non lo sostiene e a lui pare di guidare una barca che fa acqua da tutte le parti. “Per trent’anni non è stata fatta alcuna manutenzione o i lavori sono stati fatti male, le fogne saltano e le strade sprofondano e noi abbiamo difficoltà perfino a sostituire una lampadina”, si lamenta. Per far intendere cosa vuol dire, spiega che, se dovesse decidere di abbattere una delle decine di migliaia di case costruite sul demanio pubblico, anche solo per dare un segnale simbolico contro l’abusivismo, non avrebbe i soldi per farlo.

      L’unica soluzione sarebbe chiedere un prestito alla Cassa depositi e prestiti e poi cercare di rivalersi con il proprietario, avviando un contenzioso che durerebbe anni per provare a riavere indietro i soldi spesi e risarcire la banca d’affari del ministero delle finanze.

      Si tratta di una spirale perversa: il Comune non riesce a garantire i servizi per tutti, chi vive di espedienti chiede assistenza ma trae beneficio dall’assenza dello stato, i cittadini soffrono la disparità di trattamento con i non cittadini e i meno accorti se la prendono con i più deboli tra tutti, ossia gli immigrati, nemmeno immaginando che, a sud del Sahara, per molti giovani che aspirano a venire in Europa quest’ultima ha il volto di Castel Volturno.

      L’Africa napoletana
      Il cuore pulsante di questo pezzo d’Africa europea, disseminata per i ventisette chilometri di costa e oltre, nelle vicine Mondragone a nord e Villa Literno a sud, nonché nei paesi dell’interno, è nella distesa di case e villette destinate alla villeggiatura che si trovano sulla sponda destra del fiume Volturno, a un passo dal mare. Oggi è una lunga teoria di strade malridotte, abitazioni abbandonate e sventrate dalle quali spunta qua e là qualche segno di vita, vedette italiane dei clan agli angoli delle strade, bar, pizzerie e ristoranti inesorabilmente abbandonati, chiese pentecostali e qualche centro islamico, piccole attività commerciali a uso e consumo, alternativamente, degli italiani o degli africani.

      Aniello Capone ne è considerato una sorta di sindaco occulto: ha costruito buona parte delle villette e condomini di Destra Volturno “quando qui non c’era nulla”, nemmeno il piano regolatore, ha venduto le abitazioni e poi ha portato pure acqua, luce e fognature. Quando gli chiedi perché l’ha fatto lui e non lo stato, gli sbuca un sorriso sornione sotto il cappello a larghe falde, come a dire: chi altri poteva farlo? Poi risponde: “Mi hanno accusato di estorsione per aver chiesto agli abitanti il conto, ma potevo lasciarli senza servizi o aspettare che si mettessero d’accordo tutti?”.

      Da “Scipione” vanno a fare la spesa tutti, italiani e africani: pesci lucertola essiccati o creme sbiancanti, pasta e pane . Il titolare del minimarket si rivolge in napoletano con i primi e ha imparato la lingua twi ghaneana per farsi intendere dai secondi. Esordisce così: “Se gli africani decidessero di andarsene questo sarebbe un paese fantasma”.

      Trascorrere una mattina nel suo negozio è come assistere a uno spot vivente sull’integrazione: risponde per le rime a un africano che, pensando di non essere capito, lo chiama “mariuolo” per il costo, a suo dire eccessivo, di un articolo; scherza con i clienti, bacchetta e prende in giro i compaesani che “hanno il razzismo inculcato” e “pensano che la piaga di Castel Volturno siano i neri”. “Scipione”, all’anagrafe Maurizio Russo, 54 anni e “castellano doc”, non è tenero con i suoi concittadini: “Prima hanno devastato questo posto e ora se la prendono con i neri, ma la verità è che gli africani fanno comodo a tutti, perché lavorano, guardano le case e le abitano, spesso al nero”.

      Gli abusivi però non hanno fatto i conti con l’erosione costiera, testimoniata dalle casette mangiate dal mare

      Non è l’unico a pensarla in questo modo. Barbara Carino abita qui da 25 anni con i genitori e due figli, un ragazzo di 16 anni e una bambina di dieci. Al pari del parcheggiatore Vincenzo Marotta, pure lei è una vittima della “gentrificazione” napoletana: è arrivata dal cuore della città e, come gli occupanti di Parco Saraceno, non lascerebbe mai l’enclave afro-campana di Destra Volturno. Ci ha provato una sola volta, andando a Torino alla ricerca di un lavoro, ma è tornata dopo appena quindici giorni. Troppo freddo, troppo caos, troppi rumori, troppe difficoltà a entrare in relazione con le persone, perfino con i vicini di pianerottolo, sostiene. “Avevo nostalgia perfino dell’odore del caffè che la mattina arriva dai vicini di casa”, afferma. Ci tiene a smontare i cliché negativi sul quartiere.

      Dice che, “nonostante tutto, a Destra Volturno si può star bene”, anche se, ammette, “bisogna saperci vivere”. Basta abituarsi all’assenza di servizi e organizzarsi in proprio: per esempio, noleggiando un pulmino privato per mandare i figli a scuola in paese in modo non lasciarli mai per strada, facendo a turno con le altre famiglie per invitare i ragazzi a casa. Facciamo un giro nel quartiere: entriamo in un minimarket nigeriano e in un “barber shop” togolese, scambiamo quattro chiacchiere con due abitanti del posto e, arrivati alla spiaggia di Bagnara, all’estremo nord di Castel Volturno, confessa: “Non ce la farei neppure a tornare in città”, che per lei vuol dire la sua Napoli. Le mancherebbe troppo, dice, “il silenzio che c’è qui”, l’assenza assoluta di rumori urbani, di traffico e di pedoni.

      Barbara Carino mi ha portato fin qui per mostrarmi il paese abusivo sommerso. A Bagnara non ci sono le villette e i residence di Destra Volturno e neppure le palazzine di Parco Saraceno, ma domina l’edilizia informale. Chi voleva si è recintato un pezzetto di demanio pubblico e ci ha costruito sopra, spesso a pelo d’acqua. Gli abusivi però non hanno fatto i conti con l’erosione costiera, della quale le casette mangiate dal mare sono testimonianza e termometro allo stesso tempo: più l’acqua si alza e più il quartiere viene sommerso, candidandosi al ruolo di novella Atlantide dell’abusivismo edilizio. Negli ultimi anni il mare ha mangiato duecento metri di terraferma e oggi dal mare spuntano pilastri e spezzoni di cemento armato. Quando c’è bassa marea, mi dicono, spunta pure un comignolo.

      La nuova capitale della droga
      A Destra Volturno gli unici passanti, negli orari di andata o ritorno dal lavoro, a piedi o in bicicletta, sono gli africani e poco altro. Nelle altre ore si vede solo chi non è riuscito a guadagnarsi la giornata mettendosi al soldo di un caporale.

      Secondo la polizia, che quotidianamente gioca al gatto e topo con gli spacciatori, questo quartiere ghetto, destinato al turismo e finito nelle mani della criminalità organizzata come una qualsiasi periferia degradata di una grande città, è la nuova capitale della droga in Campania. Qui si sono trasferiti spacciatori in cerca di una “zona franca”, latitanti in cerca di rifugi sicuri e perdenti delle guerre di camorra, costretti a emigrare per non essere uccisi. Le piazze di spaccio sono “dinamiche”, non fisse e invisibili, “anche grazie allo sviluppo urbanistico sconsiderato che offre innumerevoli ripari nelle decine di stabili abbandonati”.

      Qui incrociano gli affari la camorra partenopea e la “mafia nigeriana” di cui parla Sergio Nazzaro, un giornalista casertano, nel libro-reportage Castel Volturno (Einaudi). L’autore dipinge la cittadina come una “Gotham city del Sud senza Batman”, un luogo libero da ogni regola o contratto sociale, “una metropoli sul mare con le fattezze di un paesino del Meridione”, nella quale boss africani gestiscono traffici di cocaina ed eroina per decine di milioni di euro. Le stradine che portano verso la spiaggia sono sbarrate da cancelli e inferriate che, mi dicono, servono a proteggere le connection houses, “case chiuse” dove la prostituzione è gestita dalle “tenutarie” nigeriane. Per mostrare, con ironia, quel che accade in queste ultime, un ex prete e rapper milanese, Gianluca Castaldi, e il regista Vincenzo Cavallo hanno ideato una serie web che affronta con ironia il tema dell’integrazione nella più grande banlieue d’Europa.

      La particolarità è che i protagonisti sono i diretti interessati. Castaldi è uno dei pochi bianchi ad aver avuto accesso in questo mondo e questo l’ha aiutato a delineare l’ossatura di quella che ha definito una “social fiction”. Il protagonista è un giovane napoletano di buona famiglia mai allontanatosi da Posillipo che, dopo il fallimento dell’azienda paterna, decide di trasferirsi a Castel Volturno in una casa ereditata dalla nonna, ma la trova occupata da un gruppo di africani e trasformata in una connection house, appunto. Nel 2008, dopo la strage, insieme ad alcuni attivisti del centro sociale Ex canapificio di Caserta, Castaldi ha creato il laboratorio musicale Kalifoo Ground, che è il nome che gli africani hanno dato alle rotonde lungo la via Domiziana dove ogni mattina aspettano l’arrivo dei caporali, spesso immigrati come loro, per finire a lavorare nelle campagne per pochi euro al giorno.

      Da Jerry Masslo alla strage di San Gennaro
      Quando ho trascorso una notte nella “piazza degli schiavi” di Villa Literno per osservare da vicino il gigantesco mercato a cielo aperto delle braccia destinate all’agricoltura di giornata, Tammaro Della Corte, un sindacalista di strada che con un gruppo di attivisti pattugliava la via Domiziana, che percorre da nord a sud il territorio di Castel Volturno, allungando ai braccianti dei foglietti con un numero di telefono da contattare in caso avessero bisogno di aiuto, mi aveva detto che, nonostante tutto, le condizioni dei migranti sono migliorate rispetto a quando, la notte del 17 settembre del 1994, in una sorta di Mississippi burning all’italiana, fu incendiato il ghetto dove vivevano duemila africani (un episodio al quale la band napoletana Almamegretta dedicò la canzone Scioscie viento).

      Non è dello stesso avviso il sindaco Dimitri Russo, per il quale poco o nulla è cambiato dal giorno in cui, nella stessa baraccopoli che cinque anni dopo andrà a fuoco, fu ucciso il sudafricano Jerry Essan Masslo, al quale oggi sono intitolati la locale camera del lavoro, un’associazione che si occupa di immigrazione e pure un premio letterario.

      La figura del giovane immigrato, trucidato in un maldestro tentativo di rapina nel 1989, da queste parti è divenuta l’emblema di chi lotta per i diritti dei migranti. A Umtata, la città in cui condivideva i natali con Nelson Mandela, Jerry Masslo era stato un attivista, vicino alle posizioni dell’Anc e del movimento della Black consciousness fondato da Steve Biko, organizzazioni che lottavano per la fine dell’apartheid.

      Su Masslo non ci sono notizie certe: pare che il padre fosse stato fatto scomparire dal regime e che avesse perso una figlia piccola, colpita da un proiettile vagante durante una manifestazione. Quel che è sicuro è che era arrivato dal Sudafrica in maniera rocambolesca: dopo aver messo in salvo moglie e figli da alcuni parenti in Zambia, era partito prima alla volta della Nigeria, nascosto nella scialuppa di salvataggio di una nave cargo, e da qui in aereo verso Roma, dove aveva trovato rifugio alla Comunità di Sant’Egidio per poi finire a raccogliere pomodori nella pianura casertana. Ma non aveva piegato la testa di fronte agli sfruttatori. Partecipava alle riunioni dei migranti che chiedevano salari migliori, coperture assicurative e condizioni di lavoro più umane.

      “Pensavo di trovare in Italia uno spazio di vita, una ventata di civiltà, un’accoglienza che mi permettesse di vivere in pace e di coltivare il sogno di un domani senza barriere né pregiudizi. Invece sono deluso. Avere la pelle nera in questo paese è un limite alla convivenza civile. Il razzismo è anche qui: è fatto di prepotenze, di soprusi, di violenze quotidiane con chi non chiede altro che solidarietà e rispetto. Noi del terzo mondo stiamo contribuendo allo sviluppo del vostro paese, ma sembra che ciò non abbia alcun peso. Prima o poi qualcuno di noi verrà ammazzato e allora ci si accorgerà che esistiamo”, disse in un’intervista alla trasmissione del Tg2 Nonsolonero.

      Andò proprio così: la sua profezia si avverò e ne rimase vittima lui stesso, ucciso durante un maldestro tentativo di rapina che non ebbe nulla di casuale. La caccia al nero era uno sport comunemente praticato e perfino teorizzato da alcuni giovani del posto. Ancora oggi, racconta Maurizio Russo tra una consegna e l’altra al bancone del minimarket Scipione, minacciare con le spranghe gli africani che escono di casa, all’alba, per andare a raccogliere i pomodori, è un’abitudine diffusa tra i giovani che li incrociano, soprattutto d’estate, all’uscita da discoteche e locali notturni.

      Non era mai accaduto prima e non avverrà in seguito che per la morte di un bracciante africano sia organizzato un funerale di stato

      Jean René Bilongo, un camerunense che a Castel Volturno è tra gli animatori dell’associazione intitolata al sudafricano ucciso, ha raccontato in questo modo quello che accadde la sera del 23 agosto 1989: “Jerry si era ritirato nel capannone per attrezzi di via Gallinelle che condivideva con altri ventotto suoi compagni. Avevano trascorso un momento insieme, tra una frugale pietanza fredda e una chiacchierata sull’andamento della giornata. Mentre si preparavano a sdraiarsi sui loro ruvidi cartoni per la nottata, un gruppo di sei ragazzi fece irruzione. Avevano il volto coperto da passamontagna ed erano muniti di mazze e altre armi che s’intravedevano nella penombra. Intimarono che venissero consegnati loro i soldi guadagnati nei campi. Nessuno lo fece. Ci fu un po’ d’agitazione, volavano parole indecenti, cominciò una colluttazione. Fu allora che uno dei balordi colpì alla testa, col calcio della pistola, lo sprovveduto Ayuel Bol Yansen, un sudanese di 29 anni. In quello stesso istante, Jerry si affacciò per capire cosa stesse succedendo. Impazzito, uno dei rapinatori gli sparò tre colpi con la pistola calibro 7.65 che impugnava. Jerry cadde a terra, rantolando e chiedendo aiuto. Lottava contro la morte, disteso in una pozza di sangue. Altri due braccianti furono feriti, ma in modo lieve. Il trambusto degli spari e il fuggi-fuggi generale che seguì fecero accorrere gli altri ragazzi che dormivano sotto il muro di cinta del terreno dove si trovava la casupola. I balordi scapparono, spaventati dalla prevedibile reazione degli inferociti stranieri. Per il povero Masslo non ci fu più nulla da fare”.

      Quel delitto che faceva tornare alla mente le esecuzioni del Ku klux klan nell’America schiavista ebbe un’eco inaspettata, facendo scoprire al paese l’esistenza degli immigrati e le loro indegne condizioni di vita e di lavoro. A Villa Literno arrivarono le massime autorità politiche e a Roma fu indetta un’imponente manifestazione antirazzista che portò all’approvazione della prima legge sull’immigrazione. Quest’ultima prese il nome del suo proponente: il vicepresidente del consiglio Claudio Martelli, all’epoca giovane socialista in rapida ascesa politica all’ombra del segretario Bettino Craxi.

      Non era mai accaduto prima e non avverrà in seguito che per la morte di un bracciante africano sia organizzato un funerale di stato come avvenne per l’omicidio di Jerry Masslo. Non accadrà un anno dopo quando, nella vicina Pescopagano, un commando della camorra sparerà all’impazzata davanti a un bar lasciando a terra due morti e sei feriti, e neppure la sera di San Gennaro del 2008, neppure dopo che sarà accertato che i ghaneani Kwame Antwi Julius Francis, Affun Yeboa Eric, Christopher Adams, El Hadji Ababa, il togolese Samuel Kwako e il liberiano Jeemes Alex erano stati trucidati semplicemente per far capire che a controllare il territorio erano i Casalesi e non per risposta a uno sgarro o per vendetta criminale.

      Per identificare gli autori sarà decisiva la testimonianza di un ghaneano, Joseph Ayimbora, che, colpito da diversi proiettili, sopravvisse fingendosi morto e poi riconobbe chi gli aveva sparato e altri due componenti del commando. Secondo i giudici, si trattò di una strage con chiare finalità terroristiche, aggravata dalla discriminazione e dall’odio razziale, motivazione inedita nella storia degli omicidi di camorra.

      La resistenza dei sindaci
      Per provare a reagire, l’amministrazione guidata da Dimitri Russo ha puntato gran parte delle sue carte sul recupero dei beni confiscati alla camorra e sulla loro assegnazione ad attività sociali. Sono 115 e ne stanno arrivando altri 88, cifre che fanno di Castel Volturno il comune con il più alto numero di beni confiscati alla camorra di tutta la Campania.

      Qui i clan di tutta la regione venivano a reinvestire i soldi sporchi in edilizia di bassa qualità e più che discutibile estetica. Nel solo Parco Allocca, costruito in una vecchia cava vicino a un lago artificiale da un imprenditore legato ai Casalesi e destinato ancora una volta ai militari americani, sono state confiscate 34 villette. Una di queste è stata pure occupata da un ignaro senzacasa ghaneano, poi sgomberato. Per segnare la discontinuità con il passato recente, il Parco è stato reintitolato a “Faber”, com’era affettuosamente soprannominato il cantautore Fabrizio De Andrè, nel 1979 sequestrato per quattro mesi dall’Anonima sequestri in Sardegna insieme a sua moglie Dori Ghezzi.

      A Castel Volturno tutto ciò che ha a che fare con il cemento puzza di camorra e di corruzione. L’appalto per la villa comunale di Destra Volturno è stato uno dei motivi che hanno spinto il ministero dell’interno a sciogliere la giunta comunale, nel 2012, per infiltrazioni camorristiche. Si tratta di un enorme spazio verde attrezzato e recintato attorno a un lago artificiale. I lavori furono assegnati a una ditta che faceva capo al clan dei Casalesi e il risultato è sotto i miei occhi: la villa, con tanto di panchine e percorsi pedonali, non può essere aperta perché, a causa dei passamano costruiti male, i bambini rischierebbero di finire in acqua e annegare.

      Di fronte all’ingresso, un’ex pizzeria è stata affittata ai missionari comboniani che l’hanno risistemata e assistono gli immigrati, qui come in uno slum di Nairobi. Punto di riferimento per tutti gli africani di Castel Volturno è però il centro Fernandes, che si trova lungo la via Domiziana. I suoi giardini sono un punto di ritrovo per la comunità nera, ma chiunque abbia bisogno di un letto, un pasto caldo, una visita medica, una consulenza burocratica o ha solo necessità di farsi una doccia passa di qua.

      All’ingresso mi attende Erik, un giovane per metà della Sierra Leone e per l’altra metà del Ghana. Mi racconta che non è arrivato in Italia, come la maggioranza dei suoi connazionali, con uno dei barconi che quotidianamente solcano il canale di Sicilia rischiando il naufragio. Era stato prelevato dai talent scout della squadra di calcio del Lione, alla ricerca di giovani promesse in Africa. Sarebbe potuto diventare un calciatore importante ma, arrivato in Francia, è fuggito senza cogliere l’opportunità. È andato a Torino e poi a Castel Volturno, perché era senza permesso di soggiorno e “alcuni amici del Ghana mi hanno detto che qui avevo poche possibilità di essere scoperto”. Ora è in regola e ha provato a portarsi sua madre. Ma lei non ha resistito e ha voluto tornare nel suo villaggio in Ghana.

      Erik mi porta a fare un giro nel centro Fernandes, un’ex caserma donata alla Caritas dall’omonima famiglia napoletana: ci sono una biblioteca, un centro d’ascolto, una mensa, un dormitorio appena rimesso a nuovo, uno studio dentistico e un ambulatorio medico che può contare su un volontario d’eccezione: il sindaco della vicina Casal di Principe Renato Natale. Non si tratta di un personaggio qualsiasi: si trovava a fare il sindaco, per un breve periodo, il giorno in cui un killer della camorra entrò nella sacrestia della chiesa di San Nicola di Bari e scaricò addosso al parroco don Peppe Diana, che si apprestava a celebrare la messa, cinque colpi di pistola.

      Il prete era colpevole di essersi rifiutato di celebrare il funerale di un uomo ucciso in uno scontro tra cosche. Nella sua predica più famosa, intitolata “Per amore del mio popolo non tacerò”, aveva detto: “La camorra rappresenta uno stato deviante parallelo rispetto a quello ufficiale, privo però di burocrazia e d’intermediari che sono la piaga dello stato legale”.

      Oggi che è di nuovo sindaco, Renato Natale ne ha raccolto idealmente il testimone. Considera il clan dei Casalesi “una dittatura militare” e chi si oppone a essa come “un resistente”. Ha restituito alla cittadinanza, facendone un centro per la riabilitazione mentale, la villa che il boss Walter Schiavone, fratello del capoclan Francesco soprannominato “Sandokan”, si era fatto costruire sul modello di quella del mafioso Tony Montana –Al Pacino in Scarface, e ha dichiarato: “Da oggi la chiameremo Villa della Liberazione”. Ha rifiutato la scorta armata perché “non serve a nulla” e utilizza come slogan il titolo di una canzone del rapper napoletano Lucariello, Miettice ‘a faccia, il cui ritornello recita: “Quando la paura ti abbraccia mettici la faccia”. Nonostante gli impegni istituzionali, non manca un appuntamento con i pazienti africani, che cura gratis due sere alla settimana nell’ambulatorio medico del centro Fernandes.

      A casa di Pupetta Maresca
      Il fiore all’occhiello dei beni recuperati è l’ex villa di Pupetta Maresca a Baia Verde. Maresca, giovanissima donna di camorra, al sesto mese di gravidanza, il 16 agosto 1955 uccise il mandante dell’omicidio di suo marito Pasquale Simonetti, detto Pascalone ‘e Nola (il boss che stabiliva il costo della frutta e della verdura al mercato ortofrutticolo di corso Novara a Napoli), scaricandogli addosso l’intero caricatore di una pistola Smith&Wesson. Un gesto che ha ispirato al regista Francesco Rosi il film La sfida. La casa è stata trasformata in una sartoria sociale nella quale sono impiegate donne italiane e nigeriane.

      L’hanno chiamata La casa di Alice e producono capi realizzati con un mix di tessuti africani e occidentali. Ho assistito a una sfilata dei loro capi d’abbigliamento in un altro edificio recuperato: una masseria appartenuta a Michele Zaza, boss con ville a Posillipo e a Beverly Hills, nella quale si allevavano cavalli destinati alle corse clandestine e si custodivano le sigarette di contrabbando, oggi riconvertita da un gruppo di ingegneri e agronomi in un caseificio che produce quelle che definiscono “mozzarelle della legalità”. In mostra c’erano una gran varietà di tessuti africani variopinti “made in Castel Volturno”, a testimoniare quanta Africa ci sia oggi in questo pezzo di sud Italia. All’ingresso della masseria un tempo appartenuta al boss, la scritta a caratteri cubitali “Qui la camorra ha perso”.

      Il comune ha assegnato l’abitazione, una tipica casetta di mare con un bel giardino e la bizzarria di un camino sul quale la padrona di casa aveva fatto incidere le sue iniziali, all’associazione Jerry Masslo, dalla quale è nata la cooperativa Nuovi Orizzonti, che gestisce la sartoria sociale.

      Pupetta Maresca ha dovuto arrendersi di fronte alla tenacia di un pugno di donne pacifiche e determinate, come non aveva fatto di fronte al capo indiscusso della nuova camorra organizzata Raffaele Cutolo, contro il quale convocò una conferenza stampa per sfidarlo a viso aperto, e prima ancora dinanzi all’uomo presunto mandante dell’omicidio del marito: Antonio Esposito, soprannominato Totonno ‘e Pomigliano. Lo stesso che, come ha raccontato nel saggio Politica e crimine lo scrittore tedesco Hans Magnus Enzensberger dopo aver seguito l’intero processo, alla fine del fastoso matrimonio tra i due in un ristorante di Castellammare di Stabia, senza lasciar presagire quello che sarebbe accaduto di lì a qualche mese, si era alzato in piedi intonando un celebre canto di malavita: “Guapparìa”.

      L’ultimo concerto di Mama Africa
      La sera del 9 novembre del 2008, proprio a Baia Verde, la cantante sudafricana Miriam Makeba aveva invece chiuso il suo concerto in onore delle vittime della strage di San Gennaro e in sostegno dello scrittore Roberto Saviano, minacciato dai Casalesi, con il bis di Pata Pata, la canzone che le ha conferito alla fine degli anni cinquanta un successo planetario. “Mama Africa”, voce per eccellenza di tutti i neri che si opponevano all’apartheid, era arrivata a Castel Volturno per cantare davanti ai suoi conterranei, in segno di riconoscimento di quello che rappresenta questa cittadina sudeuropea per l’intero continente nero.

      Il destino ha voluto che al termine del concerto abbia avuto un malore e sia morta nel giro di pochi minuti. Poche ore prima aveva visitato il centro Fernandes, parlando a una platea composta quasi esclusivamente da africani: “Quando la gente vive separata, non si conosce e impara a essere sospettosa degli altri, ma quando la metti insieme impara a conoscersi e scopre che tutti noi, in quanto esseri umani, viviamo gli stessi problemi e che non dobbiamo avere paura gli uni degli altri”, aveva detto riferendosi ai ghetti riservati agli africani e alla separazione tra questi ultimi e i cittadini del luogo.

      A ricordarla è un monumento nel quale il suo volto emerge dall’inconfondibile sagoma del continente africano, attorniato da sette fori di pallottola, quante furono le vittime della violenza camorristica. La sua morte ha chiuso simbolicamente un cerchio aperto quasi vent’anni prima da quella del suo connazionale Jerry Masslo e ha fatto di Castel Volturno, già “periferia dei Casalesi”, spicchio d’America partenopea, utopistica città giardino rovesciata in ghetto per gli espulsi dalla metropoli napoletana, pure l’indiscussa capitale dell’Africa europea.

      https://www.internazionale.it/reportage/angelo-mastrandrea/2017/02/25/castel-volturno-polveriera

  • #Terre_di Musica | viaggio tra i beni confiscati alla mafia

    TERRE di MUSICA è un progetto musicale e culturale, ideato da Salvatore De Siena, leader del Parto delle Nuvole Pesanti, e realizzato dalla band in giro per l’Italia nell’arco di due anni, con la collaborazione di Arci e Libera.
    Un viaggio a tappe da Corleone a Trapani, dalla Piana di Gioia Tauro ad Isola Capo Rizzuto, da Mesagne a Cerignola, da Casal di Principe a Castel Volturno, fino a Roma, Bologna, Torino e Milano, per documentare l’esperienza dei beni confiscati, raccontare le storie delle tante persone, spesso giovani, che ci lavorano tra mille difficoltà, intimidazioni e vandalismi, e far comprendere che i beni confiscati non rappresentano solo un valore simbolico, ma anche una risorsa, un modello di sviluppo economico e sociale alternativo.

    Di questo viaggio sono stati realizzati un libro e un film documentario che raccolgono le note storiche, sociali e culturali dei beni confiscati alla mafia nonché l’esperienza umana dei suoi protagonisti. Un viaggio emozionante e umanamente arricchente, fatto con la convinzione che la legalità possa svilupparsi a partire dalle piccole azioni e che la musica, il cinema, la letteratura siano linguaggi capaci di arrivare alla gente con maggiore facilità e immediatezza.

    https://www.partonuvolepesanti.com/progetti/terre-di-musica-viaggio-tra-i-beni-confiscati-alla-mafia
    #biens_confisqués #mafia #antimafia #anti-mafia #Italie #Il_parto_delle_nuvole_pesanti #livre #film #documentaire #film_documentaire

    • #Casa_Chiaravalle à #Milan
      https://www.youtube.com/watch?v=q2O0pJNJs5Y

      La casa confiscata alla criminalità organizzata e affidata alla comunità organizzata.

      https://www.youtube.com/watch?v=17T_BS3S_Qk



      https://www.youtube.com/watch?v=VGjMz4LEY5E

      https://www.retepassepartout.it/casa-chiaravalle

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      Comment la mafia « redonne » à Milan

      Le vert l’emporte sur le gris dans le GPS du taxi. Nous sommes aux limites sud de Milan, là où la campagne reprend ses droits.

      Nous passons devant l’abbaye de Chiaravalle, construite il y a 891 ans, seule raison pour laquelle ce bled est connu.

      Voici la Casa Chiaravalle. Cette jolie ferme, avec villa et écuries, était la propriété de Pasquale Molluso, un boss de la ’Ndrangheta, la mafia calabraise. Mais la justice l’a saisie, et conformément au Code antimafia italien, l’immeuble a été cédé à la ville.

      Au dernier décompte – car le 20 mars, comme chaque année, le plus récent sera publié –, la Ville de Milan est propriétaire de 267 immeubles confisqués au crime organisé.

      Au moment de la saisie, la Casa était le bien mafieux le plus important jamais saisi par la justice en Lombardie. Comme tous les autres, il doit être destiné à un usage social, après un appel de projets.

      C’est ainsi qu’involontairement le crime organisé « redonne » ce qu’il a volé à la communauté, selon la logique du Code antimafia.

      Après avoir été un refuge pour migrants, la Casa Chiaravalle est maintenant un centre pour femmes en difficulté géré par un organisme communautaire qui offre toutes sortes de formations.

      Au bar du village, Christian sirote un Campari soda. Il approuve le projet. Le barman est moins enthousiaste face à cette aide aux « clochards ». Il trouve que le village a changé, qu’il y a beaucoup d’étrangers. Des clochards. Mais bon, ça reste assez tranquille.

      Le fils Molluso est encore au village, au fait. « Un type bien, très discret », dit le barman. Bon, c’est vrai, le cousin s’est fait saisir huit gymnases de padel, version plus sportive du pickleball, pour les mêmes raisons que le patriarche : blanchiment d’argent au profit du crime organisé.

      Je demande à Christian ce qu’il fait. « Des ménages. Je suis en réinsertion sociale, je paie ma dette pour une affaire », dit-il vaguement. Quand je lui dis que je m’en vais en marchant à la gare de Rogoredo, il me dit qu’il n’en est pas question. « Trop dangereux, c’est le parc de la drogue. »

      Il me fait asseoir dans sa Fiat 500, après avoir tassé les petits cœurs de la Saint-Valentin achetés pour sa femme. « J’ai pris de l’avance cette année », dit-il.

      Ai-je parlé d’un boss de la mafia calabraise à Milan ?

      Dans l’imaginaire collectif, y compris à Milan, tout le crime organisé vient du Sud. Le problème mafieux est circonscrit géographiquement et culturellement : la Cosa Nostra en Sicile, la Camorra en Campanie – autour de Naples –, la ’Ndrangheta en Calabre.

      Oui, sans doute, certains membres de ces mafias s’aventurent dans le Nord industriel pour vendre de la cocaïne, faire du prêt usuraire ou infiltrer l’économie légale de diverses manières. Mais ce sont des cas isolés, n’est-ce pas ?

      Pas vraiment, vient tout juste de répondre la justice milanaise.

      Le 12 janvier, 62 personnes ont été condamnées à Milan dans un de ces mégaprocès antimafia dont l’Italie a l’habitude. L’Italie, oui, mais Milan, pas vraiment. L’opération « Hydre », du nom de la créature mythologique à plusieurs têtes, promet d’épingler d’autres mafieux. Entre-temps, c’est déjà un des plus gros coups de filet du genre, sinon le plus gros, dans le Nord de l’Italie.

      Ce qui est inédit, c’est la reconnaissance par la justice d’un « système mafieux lombard ». Une sorte de cartel unissant les trois grandes mafias du Sud, chacun obtenant des approbations de son organisation.

      « Je sais que mes propos risquent de déranger », a dit la procureure Alessandra Cerreti dans son réquisitoire, le mois dernier. Mais Milan est un environnement gangrené par la mafia, au même titre que la Calabre. Tant que nous n’en prendrons pas conscience, nous ne pourrons pas progresser dans la lutte contre ce fléau. »

      Et d’ajouter : « Les mafieux n’ont pas changé de visage pour devenir des entrepreneurs : ils restent des mafieux, simplement ils jouent sur les deux tableaux. Ils font ce qu’ils font traditionnellement parce qu’ils savent comment – drogue, extorsion, recouvrement de créances –, mais ils sont aussi passés maîtres dans l’art de s’adapter à la réalité milanaise, étouffant ainsi le libre marché. »

      Pour la criminologue de l’Université de Bologne et invitée à celle d’Essex, Anna Sergi, spécialiste des mafias italiennes, cette vaste opération ne fait que confirmer ce que les analystes disent depuis 30 ans : Milan n’est pas immunisé contre les systèmes mafieux.

      Le piège consiste à voir cela comme un phénomène extérieur, comme une espèce envahissante venue de loin.

      « Bien que la ’Ndrangheta, la Cosa Nostra et la Camorra aient émergé au XIXe siècle dans des régions particulières du Sud et se soient développées selon leur contexte particulier, elles n’ont jamais représenté les seules formes de crime organisé en Italie ni les seules organisations dans leur région respective », écrit-elle sur Substack.

      « La question pour moi n’est pas pourquoi ces mafias se joignent, mais pourquoi pas ! Elles maximisent les gains et minimisent les risques », m’écrit-elle dans un courriel.

      Dire que « Milan est comme la Calabre » est aussi insignifiant que de dire que « les rues sont comme à Beyrouth » pour décrire leur mauvais état, ajoute-t-elle sur Substack. Parler en ces termes, c’est une autre manière de suggérer que tout le mal vient du Sud, et donc de ne pas examiner la criminalité « autochtone » milanaise.

      Au lieu de perpétuer le stéréotype du crime organisé « traditionnel » du Sud, il faut plutôt observer la capacité des entreprises criminelles de s’adapter continuellement, partout, et en modifiant ses façons de faire.

      Rappelons que 54 entreprises ont été exclues des contrats publics pour les Jeux olympiques à cause de liens mafieux présumés. Tout cela dans ce Nord industrieux, si fier de sa différence…

      https://www.lapresse.ca/international/chroniques/2026-02-12/comment-la-mafia-redonne-a-milan.php

  • Magnagrecia
    https://www.youtube.com/watch?v=eMdo3S54J5w

    Paesi abbandonati non vogliono morire
    accolgono le vite che sanno cosa dire
    e terre saccheggiate raccolgono i destini
    di storie fatte a pezzi di eroi clandestini
    dormono le case cullate da cicale
    all’ombra delle rocce riflesse dentro al mare
    e pietre colorate di oro e di marrone
    resistono al fuoco e alla maledizione
    di qua di là c’è solo povertà
    nella magnagrecia gli dei non ci son più
    paesi senza tempo e con l’anima nel cielo
    non portano la croce non indossano il velo
    si tuffano in valigie per disseminare tracce
    ritornano a nascere con mille nuove facce
    di qua di là c’è solo povertà
    nella magnagrecia gli dei non ci son più
    terra bruciata terra bruciata
    nella magnagrecia gli dei non ci son più
    terra bruciata kolassi theos
    terra avvelenata choma kiegome
    terremotata soi tanatos
    nella magnagrecia megalos elada

    #Il_parto_delle_nuvole_pesanti #musique #chanson #Italie_du_Sud #abandon #villages_abandonnés

  • #The_Cost_of_Growth

    The Cost of Growth challenges Europe’s growth story by exposing the extractive systems it relies on and the communities that pay the price.
    With an international cast, the film (90 minutes) connects struggles in Serbia, Italy, and Sápmi to wider fights for justice — showing how communities resist extraction, build solidarities, and expose the violence behind Europe’s economy.

    https://www.youtube.com/watch?v=5OSc0Bayy70


    https://www.thecostofgrowth.com
    #film #résistance #extractivisme #croissance #économie #violence #Serbie #Italie #Sápmi #documentaire #film_documentaire #green_deal #capitalisme #peuples_autochtones #mines #sami #guerre

  • « #L’affaire_Abdallah », un mensonge et une ingérence américaine en France - RFI
    https://www.rfi.fr/fr/france/20260324-l-affaire-abdallah-un-mensonge-et-une-ing%C3%A9rence-am%C3%A9ricaine-en

    « L’affaire Abdallah », un mensonge et une ingérence américaine en France
    Après plus de quatre décennies de détention, le militant libanais pro-palestinien #Georges_Abdallah a été libéré le 25 juillet 2025. Un #documentaire retrace l’histoire de cette détention hors norme, des mensonges qui l’ont entourée et des pressions exercées sur la France. Entretien avec son réalisateur #Pierre_Carles.

    #georges_Ibrahim

    #exellent_docu !

    https://www.cp-productions.fr

  • « L’affaire Abdallah », un mensonge et une ingérence américaine en France - RFI
    https://www.rfi.fr/fr/france/20260324-l-affaire-abdallah-un-mensonge-et-une-ing%C3%A9rence-am%C3%A9ricaine-en

    Une grande part de responsabilité de cette situation revent au pouvoir politique, mais également aux médias durant vingt ans. À partir de 2003, moment où Georges Abdallah est vraiment libérable et qu’il aurait dû être libéré, sa détention commence à devenir hors norme, et cela dure jusqu’en 2023. Pendant vingt ans, donc, il va y avoir une sorte d’omerta médiatique sur cette histoire. Elle n’est pas documentée. La fake news de 1986, c’est à dire le fait qu’on ait attribué à Abdallah et ses frères des attentats qu’ils n’ont pas commis, qui relevaient du contentieux franco-iranien, n’a pas été documentée avant que je fasse cette enquête. Vous ne verrez pas une seule fois un article racontant qu’il y a eu une fake news de cette ampleur en 1986, avec le journal Le Monde en première ligne, et les autres qui ont suivi, les chaînes de télévision, les journaux.

    En 2024, le plafond de verre médiatique se brise. Avant cela, seule une journaliste de RFI réalise, en octobre 2022, un reportage sur le sujet. C’est alors la première fois dans des médias dits non militants qu’on entend parler de cette affaire. Puis en 2024, Benoît Collombat, qui dirige aujourd’hui la cellule investigation de Radio France, réalise une enquête très sérieuse sur l’affaire Abdallah suite à une bande dessinée que moi même j’ai réalisée peu de temps avant chez Delcourt, Dans les oubliettes de la République* ( là aussi chez un éditeur non militant qui a eu le courage de me commander une version bande-dessinée de cette enquête). Ensuite, la grande presse va embrayer. Mais elle a attendu qu’on lui donne l’autorisation, en quelque sorte. Voilà pourquoi cette affaire est passée aux oubliettes pendant vingt ans.

  • Documentaire Alain PETERS mangé pou le cœur
    https://www.youtube.com/watch?v=qL7AzC9HLq0

    Avec sa famille, #Danyèl_Waro #Gilbert_Pounia et plein d’autres. Et des enregistrements des années 70 à l’époque jazz fusion, avant qu’il enregistre des chansons minimalistes.

    Previously on seenthis :
    https://seenthis.net/messages/707247
    https://seenthis.net/messages/697122
    https://seenthis.net/messages/697252

    #musique #Alain_Peters #La_Réunion #documentaire @jeanmarie

  • isulas de s’isula
    https://radioblackout.org/podcast/isulas-de-sisula

    Isulas de s’isula è un #documentario che offre uno sguardo sull’arcipelago del Sulcis da parte dei pescatori. Le loro voci si intrecciano alla narrazione del regista Lorenzo Sibiriu, tornato nella sua terra d’origine.Un luogo meraviglioso funestato dall’inquinamento industriale, dalle esercitazioni militari, dal turismo di massa e dalla pesca intensiva; a cui gli abitanti umani e […]

    #c'hai_le_storie #sardegna
    https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/02/isulas.mp3