• Le shérif défend les conspirateurs du Michigan - World Socialist Web Site
    https://www.wsws.org/fr/articles/2020/10/16/cpmi-o16.html
    https://www.wsws.org/asset/f33cff24-9564-42f5-b134-cf3b1c8c54d8?rendition=image1280
    #terrorisme #complot #attentat
    Pour ceux qui débarquent de Mars, des comploteurs avaient décidé d’enlever et buter la gouverneure du Michigan… parce qu’ils sont contre ses lois pour leur sauver le cul du #covid.
    Je pense qu’on est assez profond dans la #dystopie.

    « Beaucoup de gens sont en colère contre la gouverneure et ils veulent qu’elle soit arrêtée », a déclaré Leaf. « Est-ce qu’il s’agit d’une arrestation ou d’une tentative d’enlèvement ? Parce qu’on peut, dans le Michigan, si c’est un crime, ont peut procéder à une arrestation pour crime. Et il n’est pas dit que si la personne en question est un élu, elle serait protégée contre cette arrestation. Je dois donc l’envisager sous cet angle ».

  • Biosphere 2: Das Menschenexperiment unter Glas
    https://diasp.eu/p/11642797

    Biosphere 2: Das Menschenexperiment unter Glas

    https://1e9.community/t/biosphere-2-das-menschenexperiment-unter-glas/5186

    Vor fast 30 Jahren startete in der Wüste von #Arizona ein unvergleichliches Experiment. Acht Menschen ließen sich in einer überdachten Nachbildung verschiedener Biotope einsperren. Der Versuch sollte beweisen, dass es möglich ist, auf anderen Planeten eine neue Erde zu schaffen. Doch schon bald wurde die Luft knapp und das #Experiment zum Skandal. Denn hinter der Biosphere 2 standen nicht #Wissenschaftler, sondern eine #Theatergruppe. Und dann kam auch noch Trump-Berater #Steve_Bannon.

    Von Michael Förtsch

    Es sind Szenen wie aus einem #Science-Fiction-Film. Acht Menschen in futuristischen Overalls stehen aufgereiht vor einem riesigen Gebäude, das an ein (...)

    • ... einem riesigen Gebäude, das an ein überdimensioniertes Gewächshaus erinnert. Hinter den Glasscheiben lassen sich Schlingpflanzen, Palmen und andere exotische Gewächse erspähen. Während Medienvertreter mit Filmkameras und Fotoapparaten um die Leute in den Overalls herumschwirren, gehen diese durch eine enge Stahlluke ins Innere des Gebäudes. Sie winken noch einmal, um sich zu verabschieden, als ob sie eine lange Reise antreten würden. Dann schwingt hinter ihnen eine dicke Stahltür zu, die mit einem Ruck an einem Hebel verschlossen wird. Sie durchquere eine Luftschleuse. „Es ist ein unglaublicher Moment“, sagt ein Mann aus der Gruppe. „Die Zukunft beginnt hier.“

      Obwohl diese Bilder, die nur noch in VHS-Qualität zu finden sind, sehr an eine Hollywood-Filmproduktion erinnern, sind sie echt. Tatsächlich ließen sich Anfang der 1990er-Jahre acht Menschen auf ein wahnwitziges Experiment ein. In der Wüste von Arizona ließen sie sich in die Biosphere 2 einschließen, eine unter Glas und Stahl eingeschlossene Kunstwelt, die eine zweite Erde simulieren sollte – in Vorbereitung und der Hoffnung, irgendwann auf Raumschiffen und anderen Planeten Mini-Versionen unsere Heimatwelt aufbauen zu können. Jedoch verlief das Experiment alles andere als problemlos – und brachte die Probanden, ihre körperliche und ihre geistige Gesundheit an den Rand des Zusammenbruchs.

      Es ist ein unglaublicher Moment. Die Zukunft beginnt hier.

      Heute scheint das kuriose und einst weltweit mit Interesse verfolgte Projekt vergessen – oder höchstens als spektakulärer Fehlschlag in der kollektiven Erinnerung. „Ich hatte jedenfalls nichts davon gewusst – bis ich mit meiner Recherche anfing“, sagt Matt Wolf gegenüber 1E9, der mit Spaceship Earth eine umfangreiche Dokumentation über die Geschichte von Biosphere 2 gedreht hat. Tatsächlich wird erst in Rückschau klar, wie gewagt, sonderbar und zugleich auch wegweisend der Versuch war. Entsprungen ist die Idee nämlich keiner wissenschaftlichen Fachgruppe oder einer Universität, sondern etwas, das manche durchaus als Theatertruppe oder Sekte bezeichnen könnte.

      Es begann mit John

      Zwei Jahre reiste der Ingenieur, Metallurg und Harvard-Absolvent John Polk Allen Anfang der 1960er-Jahre durch die Welt. Er hatte eine durchaus erfolgreiche Karriere bei Forschungs- und Industrieunternehmen wie dem Battelle Institute, der Allegheny Ludlum Steel Corporation und der Development and Resources Corporation begonnen. Aber er gab sie auf, um stattdessen die Ursprünge und Lehren von Stammeskulturen in Nepal, Thailand, Singapur, Vietnam, den Philippinen und anderen Ecken der Welt zu studieren. Als er wieder in die USA zurückkehrte, wollte er nicht in sein altes Leben zurück, sondern sich Kunst, Kultur, dem Leben und der Erde verschreiben.

      Daher kaufte Allen 25 Kilometer südlich von Santa Fe in New Mexico ein billiges Stück Land, wo er fortan mit Gleichgesinnten alternative Kultur-, Gesellschafts- und Lebensformen erforschen wollte. Tatsächlich entstand auf dem trockenen Boden binnen weniger Jahre die sogenannte Synergia Ranch , ein wilder Mix aus Ökodorf und Gegenkultur -Kommune, der insbesondere durch die von Allen gegründete Gruppe namens Theatre of All Possibilities einiges Aufsehen erregte. Das Theatre of All Possibilities war, wie der Dokumentarfilmer Matt Wolf beschreibt, „zu Anfang wirklich eine Theater- und #Aktionskunst -Gruppe“.

      Die Truppe wurde von John Allen selbst geleitet, und zwar, je nachdem, wer über die Jahre befragt wurde, entweder mit sanfter Hand oder unbarmherziger Härte . Allen schrieb Stücke und erdachte Performances, die die Mitglieder aufführten und organisierte Vorträge von Wissenschaftlern, Philosophen und Denkern, denen alle beiwohnten. Aber nach und nach habe sich die Gruppe „in immer praktischere Unternehmungen verstrickt“, wie Wolf erzählt. Oder, wie Mark Nelson, einer von Allens Weggefährten in der Dokumentation sagt: „#Kunst? #Geschäft? #Ökologie? #Technologie? Wir wollten das alles tun!“

      In der Zeit zwischen den Vorstellungen machte die Truppe daher das öde Land der Synergia Ranch fruchtbar, konstruierte eine Halle nach Vorbild der Buckminster-Fuller-Kuppeln und ging dann nach Oakland, Kalifornien um ein Schiff zu konstruieren: die rund 25 Meter lange RV Heraclitus . Die wurde unter Leitung der zu dieser Zeit gerade einmal 19-jährigen Margret Augustine aus einem Holzrahmen, Ferrozement, Metallschrott und einem alten Dieselmotor gebaut. Keiner der Beteiligten hatte Erfahrung. Dennoch stach das Schiff 1975 in See. Mit ihr segelte das Theatre of All Possibilities, das zwischenzeitlich für seine Forschungsprojekte die seriöser klingende Stiftung Institute for Ecotechnics gegründet hatte, um die Welt – und startete allerorten allerlei Projekte.

      Die Mitglieder riefen eine Kunstgalerie in London ins Leben, errichteten ein Hotel in Kathmandu, betrieben eine Viehfarm in Australien, arbeiteten mit der Universität von Mumbai, pflanzten Bäumen und beackerten erfolgreich eine Farm in Puerto Rico. Sie beobachteten Wale in der Antarktis, sammelten Forschungsdaten über die Tiere im Amazonas und dokumentierten Korallenriffe in den Tropen. „Wir tourten um die Welt“, sagt Allen in der Dokumententation Spaceship Earth. „Wir waren überall.“

      […]

      #arts #théâtre #expérience #futurisme #hollywood #médias
      #confinement #isolement #science
      #biosphère #oxygène
      #autarcie #autosuffisance #utopie #dystopie

      #auf_deutsch

  • Vuelta al cole : Todos los niños mayores de seis años llevarán mascarilla en clase aunque estén en un grupo burbuja | Educación Secundaria, Bachillerato y FP | EL PAÍS
    https://elpais.com/educacion/2020-08-27/todos-los-ninos-mayores-de-seis-anos-llevaran-mascarilla-en-clase-aunque-est

    La jolie photo c’est pour expliquer qu’en Espagne le masque sera obligatoire à partir de 6 ans dans les écoles... (L’OMS préconise de ne pas en faire porter avant l’âge de 12 ans).

    Todos los alumnos mayores de seis años tendrán que llevar puesta la mascarilla en clase aunque formen parte de uno de los llamados grupos de convivencia estables o burbuja (cuyos integrantes no pueden mezclarse con miembros de otras clases) a partir de septiembre. Así lo han acordado este jueves el Gobierno y las comunidades autónomas en la Conferencia Sectorial de Educación, según han asegurado fuentes presentes en la reunión.

    #pandémie #dystopie #espagne

  • Un gouvernement compétent est-il possible ? Et même souhaitable ? A propos du désir d’Etat qui s’exprime de toute part

    « Incompétent, nul, #amateurisme, manquement », les mots ne manquent pas pour qualifier Macron et son gouvernement, tout comme les raisons de le faire. La rage gronde, et avec elle la volonté de leur demander des comptes et de les faire payer. La vengeance est peut-être la moins triste des passions tristes. Tout comme la colère, elle apparait comme le moteur de la révolte des vaincus d’hier. Mais ce gouvernement est-il réellement incompétent ? Plus largement un gouvernement compétent est-il possible ? Voir même souhaitable ? Et si au contraire, c’était de l’extrême compétence des gouvernements dont nous souffrons actuellement.

    « Être gouverné, c’est être gardé à vue, inspecté, espionné, dirigé, légiféré, réglementé, parqué, endoctriné, prêché, contrôlé, estimé, apprécié, censuré, commandé, par des êtres qui n’ont ni titre, ni la science, ni la vertu. Le gouvernement de l’homme par l’homme, sous quelque nom qu’il se déguise, est oppression ».
    Pierre-Joseph Proudhon

    On peut reprocher au gouvernement actuel de mal gérer la crise malgré l’air martial qu’il a voulu se donner. On peut aussi dire que d’autres gouvernements ont fait mieux que le « nôtre » (sic), même si en vrai il faudrait s’entendre sur ce que ça peut bien vouloir dire. Mais à trop le répéter on risque de rater l’essentiel et de tomber dans un piège.

    En l’espèce, lors de cette crise le gouvernement a renforcé sa dimension autoritaire et la tendance à la surveillance technologique au nom de l’état d’urgence sanitaire, il a augmenté le contrôle et la répression des quartiers populaires, et il a bien été obligé de prendre des mesures dangereuses pour l’économie elle-même afin de limiter la casse et aussi pour éviter de perdre toute légitimité aux yeux de ceux qu’il gouverne. Sa tâche est maintenant de la remettre en marche, de nous renvoyer au travail et de nous faire payer les conséquences économiques de la crise qui vient.

    D’autres, à leur place et dans les mêmes circonstances, auraient fait sensiblement la même chose. Il ne s’agit nullement d’exonérer nos gouvernants actuels. Reconnaissons seulement qu’ils obéissent à une logique qui rend nécessaire leurs agissements et qu’il est vain de s’imaginer qu’ils pourraient faire autrement. C’est bien en cela qu’ils sont nos ennemis. Ainsi en est-il de la « casse de l’hôpital public » et de la diminution du nombre de lits (70 000 suppressions en 15 ans) : elle résulte de l’action de tous les gouvernements précédents auquel celui de Macron s’est contenté, en toute logique, de contribuer.

    Il y a donc une confusion entre ceux qui nous gouvernent (Macon et ses ministres) et le principe même du gouvernement. En règle générale les premiers font ce que la fonction exige d’eux : réprimer et mutiler quand il le faut, accompagner les restructurations capitalistes par des lois adaptées et raconter des histoires pour vendre tout ça. En deux mots : servir les puissants dont ils partagent le monde et la vision du monde ; reproduire et reconduire un certain partage et sa cohorte d’inégalités, de massacres et de désastres.

    C’est dire que notre problème réside davantage dans le gouvernement comme principe, et plus largement dans la continuité de l’appareil d’Etat (constitution, lois et institutions), que dans tel gouvernement et ceux qui exercent le pouvoir à un moment donné. Dit autrement, le problème ça n’est pas que ceux qui nous gouvernent sont des salauds ou des incompétents, c’est qu’ils servent une logique économique mortifère qui produit et produira toujours les mêmes effets. Telle est leur compétence première et leur raison d’être ; voilà le savoir-faire qu’ils ont acquis sur les bancs de Sciences Po et de l’ENA : ils sont des agents de pouvoir du capitalisme, du libéralisme ou de la civilisation thermo-industrielle selon la langue, la sensibilité ou l’axe choisi.

    L’exemple le plus marquant reste celui du réchauffement climatique. Jamais aucun gouvernement ne pourra prendre une mesure à la hauteur de la situation car ce serait alors mettre en péril pour de bon la civilisation dont ils sont les garants. « Notre mode de vie n’est pas négociable », avait reconnu en son temps un Bush président, pour une fois honnête. A tout prendre, mieux vaut le cynisme décomplexé de nos ennemis que leurs mensonges répétés, gratinés de bons sentiments.

    Demander aux gouvernements une autre compétence que la leur, c’est un peu comme vouloir que son lave-linge nettoie sa vaisselle, c’est une demande absurde. Et s’il y a bien quelque chose que commande l’époque c’est bien ça : cesser d’adresser à tous les gouvernements du monde des demandes irréalistes.
    Ce n’est pas de leur incompétence qu’il faut se scandaliser. C’est au contraire leur compétence qu’il faut attaquer et défaire.

    Cette demande de gouvernement ou d’Etat compétent relève d’un vieux fantasme républicain largement partagé à gauche, celui de l’intérêt général. Il s’accompagne aussi d’un désir inquiétant : le désir d’être bien gouverné. Et à bien y réfléchir, non seulement c’est impossible comme nous croyons l’avoir établi, mais c’est absolument terrifiant. Il faudrait que l’Etat, entendu comme machine technique, administrative et fiscale flanquée de nombreuses institutions (aujourd’hui l’hôpital mais demain l’armée ou la police), soit efficace au point de régler nos existences de manière suffisamment parfaite pour qu’il nous protège en toutes circonstances. L’Etat, cette forme de pouvoir séparé de la population malgré le mythe démocratique, pourrait non seulement vouloir notre bien à tous, mais en plus serait à même de le réaliser. Il suffirait juste de trouver les bons gouvernants.

    Il s’agit en fait d’une funeste croyance qu’il est préférable d’abandonner à tous ceux qui ont la prétention de nous gouverner. De l’utopie, à la dystopie, il n’y a qu’un pas. Quoi alors, que faire ? Ici commence les difficultés et nous sommes autant perdus que les autres. Les esprits sensés auront compris que c’est du côté des ruptures révolutionnaires qu’il y a à chercher et expérimenter. Soit, mais il est bon alors de rappeler que l’imaginaire révolutionnaire est lui-même largement contaminé par cette idée du bon gouvernement, fût-il un « auto-gouvernement » ou un gouvernement auto-organisé.

    https://rouendanslarue.net/un-gouvernement-competent-est-il-possible-et-meme-souhaitable-a-prop

    #incompétence #France #Macron #covid-19 #coronavirus #colère #comptes_à_rendre #vengeance #révolte #compétence #oppression #Proudhon #autoritarisme #surveillance #surveillance_technologique #état_d'urgence_sanitaire #quartiers_populaires #contrôles #répression #économie #hôpitaux #hôpital_public #services_publics #gouvernement #capitalisme #pouvoir #sciences_po #ENA #libéralisme #changement_climatique #mode_de_vie #cynisme #intérêt_général #mythe_démocratique #démocratie #bon_gouvernement #mauvais_gouvernement #utopie #dystopie

    • Tant de questions décisives aussi vite abordées pourraient contraindre à penser sans et contre ce texte, c’est pas mal d’avoir un exemple si pauvre de ce que de nombreux commentaires d’intellectuels où le biopouvoir (de l’imprévoyance structurelle et de l’absence de souci de détail quant à la gestion de la population ?!), l’état d’exception et l’attente de la fin du capitalisme ou de l’anthropocène se tricotent au coin du confinement, sans éclairer grand chose ; sans pouvoir et/ou vouloir prendre en compte et tenter d’analyser des pratiques (des soignants, des confinés, des travailleurs, etc.), un empêchement redoublé par le confinement qu’il n’est pas évident de dépasser ou contourner qui fait des penseurs plus en roue libre que jamais.
      Un texte laid. Il règle leur compte de manière expéditive à une série d’expériences qui, de la Commune de Paris à la Révolution russe, du Chiapas à la ZAD de NNDL, pour ne citer qu’une partie des plus identifiées (...), se sont coltiné la nécessité de rompre l’ordre du monde et de faire horizon.

      #État #désir_d'État #souverain #pouvoir_d'État #sécuritaire #paradigme_sécuritaire #capitaliste_collectif #gestion #police (#politique résorbée dans la) #imaginaire #imaginaire_révolutionnaire #insurrectionnalisme #idéologie

  • Le monde qui vient n’a rien d’une utopie, c’est un cauchemar (Michel Lepesant, Reporter, 27.03.20)
    https://reporterre.net/Le-monde-qui-vient-n-a-rien-d-une-utopie-c-est-un-cauchemar

    Tout au contraire, ce qui vient n’est ni l’insurrection ni la grève générale, c’est une #dystopie. Au 19e siècle, les socialistes les plus utopiques voyaient dans les expérimentations minoritaires les semences de la transformation sociale.
    Mais ce qui est en train de se passer est une expérimentation ni minoritaire, ni majoritaire, mais totalitaire, dans laquelle la fin affichée – « sauver des vies » – justifie tous les moyens. Quand on se souvient à quel point dans les temps précédents le gouvernement français a déjà fait preuve d’insensibilité, on peut s’attendre à ce que la suite lui donnera tout le temps d’accentuer sa violence économique, sociale et politique.

    C’est la dystopie économique qui vient : trop tard pour réviser une politique antérieure (RGPP) qui aujourd’hui – par faute de moyens – détermine une stratégie d’improvisation. C’est même l’occasion, sinon l’aubaine, pour accélérer les processus de dématérialisation des activités : télétravail, téléconsultation, la culture en 1 clic, la web-école… Que penser d’une société qui maintient le « travail » tout en interdisant de partir en vacances ? […]

    La dystopie sociale s’installe sous le nom de « distanciation sociale », car c’est d’#isolement individuel qu’il s’agit. Et en traitant aujourd’hui d’« imbéciles » les réfractaires au confinement, Castaner continue dans cette logique sociocidaire de la réduction de toute #responsabilité à sa seule dimension individuelle que toutes les réformes récentes du gouvernement tentent d’imposer […].

    La dystopie politique se renforce quand se multiplient ces listes qui inventorient les lieux, déplacements, activités, comportements autorisés : tout ce qui n’est pas permis devient #interdit. Que penser d’une société dans laquelle cette inversion du permis et de l’interdit semble ne susciter aucun débat public ?

  • Coronavirus : les Français favorables à une application mobile pour combattre la pandémie, selon un sondage

    https://www.lemonde.fr/pixels/article/2020/04/01/coronavirus-les-francais-favorables-a-une-application-mobile-pour-combattre-

    Une nette majorité de Français seraient favorables à l’utilisation d’une application enregistrant leurs interactions sociales et les avertissant s’ils ont été en contact avec une personne malade du Covid-19, ou prévenant ceux qu’ils ont côtoyés s’ils sont eux-mêmes infectés. C’est l’enseignement d’un sondage publié mardi 31 mars, réalisé auprès d’un échantillon représentatif de plus de 1 000 Français possédant un téléphone mobile les 26 et 27 mars. Cette étude a été commandée par une équipe de recherche de l’université britannique d’Oxford qui travaille justement sur ce type d’application pour lutter contre la pandémie.

    #Covid-19 #Contrôle_social #Contrôle_sanitaire #Dystopie

  • Las Vegas parking lot turned into ’homeless shelter’ with social distancing markers | Las Vegas | The Guardian
    https://www.theguardian.com/us-news/2020/mar/30/las-vegas-parking-lot-homeless-shelter

    https://i.guim.co.uk/img/media/7ce9f6ee642841b30b1d1904a267411431516326/0_232_3500_2101/master/3500.jpg?width=605&quality=45&auto=format&fit=max&dpr=2&s=8747df967b0fb6e5

    Over the weekend, authorities in Las Vegas needed to find additional sleeping space for the city’s sizable homeless population when a 500-bed overnight shelter closed after a client tested positive for the new coronavirus.

    Officials turned a parking lot into a makeshift shelter, saying spaces for sleeping were drawn 6ft apart in observance of federal social distancing guidelines.
    ’War on the poor’: Las Vegas’s homelessness crackdown takes effect
    Read more

    Many white boxes were covered up with blue mats that could be more easily cleaned. But photos of the temporary shelter showing people sleeping close to each other on the ground, some within arm’s reach, sparked backlash on social media.

    Jace Radke, spokesperson for the city of Las Vegas, said the city and county had worked to open the temporary shelter after Catholic Charities closed and the city’s other shelter, Courtyard Homeless Resource Center, was nearly filled to capacity.

    #usa #covid-19

    • https://www.ledauphine.com/france-monde/2020/03/31/a-las-vegas-la-ville-est-deserte-mais-les-sans-abri-dorment-sur-un-parki

      Après la fermeture temporaire de leur centre d’hébergement, pour qu’il soit désinfecté, des sans-abri ont été installés à même le sol d’un parking géant, uniquement séparés par des lignes de peinture sur le goudron...

      Nevada, a state in one of the richest countries in the world, has painted social-distancing boxes on a concrete parking lot for the homeless to sleep in. pic.twitter.com/svNJ0N9r3f
      — A Mancino-Williams (@Manda_like_wine) 30 mars 2020

      20 Minutes explique qu’en raison d’un cas positif au coronavirus, ce centre d’hébergement du nord de Las Vegas, géré par une organisation catholique, a fermé ses portes le 25 mars dernier.
      Une moquette installée, et finalement retirée

      Une moquette bleue avait d’abord été installée sur ce parking, avant qu’elle ne soit retirée, pour des raisons d’hygiène. « On s’est rendu compte que c’était très difficile à nettoyer et à désinfecter. On avait demandé des tapis de sol qui peuvent facilement se désinfecter, mais il n’y en avait plus », selon la ville.

      C’est donc à même le sol que les sans-abri ont été installés depuis plusieurs jours, alors même que les hôtels de la ville (plus de 100 000 chambres au total), d’habitude remplis de touristes, sont désespérément vides puisque fermées par décret depuis deux semaines... D’autres villes américaines ont elles fait le choix de réquisitionner tous les hébergements disponibles.

      #dystopie

  • NRx : le mouvement néo-réac monarchiste de la Silicon Valley
    https://usbeketrica.com/article/nrx-neo-reactionnaire-monarchiste-silicon-valley

    Ce faisant, Yarvin rejette toute idée d’égalité et verse dans le racisme, qu’il étaye sous couvert de science. C’est ce que l’on appelait autrefois le « racisme scientifique » et qui, sous la plume de Mencius Moldbug, se mue en un nouveau concept baptisé « Human biodiversity » (HBD), soit l’idée que le quotient intellectuel des individus est le trait le plus déterminant de l’humanité et qu’il est de nature génétique. En découle, selon lui, l’inégalité entre Blancs et Noirs, hommes et femmes, élite technophile et plèbe abrutie. Le droit divin des rois et de l’aristocratie se voit ainsi remplacé par le droit génétique d’une nouvelle élite. Yarvin qualifie sa théorie de « néo-caméralisme », en hommage au caméralisme de Frédéric II de Prusse. Soit l’idée, grosso modo, d’organiser son royaume comme une entreprise.

    #racisme #sexisme #domination #high_tech #dictature #dystopie

  • Opinion | There Is No Tech Backlash - The New York Times
    https://www.nytimes.com/2019/09/14/opinion/tech-backlash.html

    It’s fun, and increasingly fashionable, to complain about technology. Our own devices distract us, others’ devices spy on us, social media companies poison public discourse, new wired objects violate our privacy, and all of this contributes to a general sense of runaway change careening beyond our control. No wonder there’s a tech backlash.

    But, really, is there? There certainly has been talk of a backlash, for a couple of years now. Politicians have discussed regulating big tech companies more tightly. Fines have been issued, breakups called for. A tech press once dedicated almost exclusively to gadget lust and organizing conferences that trot out tech lords for the rest of us to worship has taken on a more critical tone; a drumbeat of exposés reveal ethically and legally dubious corporate behavior. Novels and movies paint a skeptical or even dystopian picture of where tech is taking us. We all know people who have theatrically quit this or that social media service, or announced digital sabbaticals. And, of course, everybody kvetches, all the time.

    However, there is the matter of our actual behavior in the real-world marketplace. The evidence there suggests that, in fact, we love our devices as much as ever. There is no tech backlash.

    Take smart speakers — the kind that respond to vocal prompts and questions — as an example. It’s exactly the sort of technology that gives people pause. Is this thing listening to me all the time? What about these weird stories of smart speakers laughing or cursing, or randomly recording a conversation and sending it to the owners’ contacts? The tech press has gotten better and better at chronicling the latest troubling answers — for instance, people may in fact listen to your voice activations as part of the process of refining the device’s functionality — and detailing what, if anything, you can do about it.

    Nevertheless: As of last year, a little more than a quarter of American households owned a smart speaker, according to one estimate. The category leader is the Amazon Echo, equipped with the Alexa voice-recognition software; Amazon says it has sold more than 100 million Alexa devices.

    So if there is no tech backlash, why is that? Probably a combination of factors. For starters, technology can be complicated, and most of us don’t bother to read terms-of-service agreements, let alone try to understand how something like Alexa, or even Facebook, really works. By and large, tech companies prefer it this way, and they either actively obscure the way their algorithms make decisions or passively encourage you to focus on the post-user-manual idea that technology “just works,” and you don’t need to worry about whys or (especially) hows.

    #Culture_numérique #Usages #Dystopie #Marché

  • ‘Black Communities Are Already Living in a Tech Dystopia’ | FAIR
    https://fair.org/home/black-communities-are-already-living-in-a-tech-dystopia

    ... there’s a real hunger for many people, especially those who benefit from the design of our current systems, to want to bypass and jump over the difficult work of actually wrestling with these histories and ongoing forms of deeply embedded #discrimination, bias, racism, white supremacy, that infect all of our institutions.

    #biais #technologies #suprémacisme_blanc #dystopie

  • Service national universel : pour un droit familial à l’objection de conscience (Slate.fr)
    http://www.slate.fr/story/178626/service-national-universel-snu-droit-familial-objection-conscience

    Cette mise en scène ne correspond pas à l’éducation que je souhaite pour mes enfants.

    Article édifiant, même si je ne vis pas pourquoi on ne défend pas directement un droit individuel du jeune…

    Le Service national universel résumé en neuf vidéos malaisantes (Les Inrocks)
    https://www.lesinrocks.com/2019/06/19/actualite/societe/le-service-national-universel-resume-en-neuf-videos-malaisantes

    Des vidéos de volontaires du Service national universel suscitent beaucoup de critiques, voire un profond malaise (il y a même eu des vrais malaises). En voici quelques unes qui parlent d’elles-mêmes.

    #éducation_mon_cul #dystopie #embrigadement #communication_patriotique #climat_malsain #gerbe

  • Opinion | America’s Cities Are Unlivable. Blame Wealthy Liberals. - The New York Times
    https://www.nytimes.com/2019/05/22/opinion/california-housing-nimby.html

    To live in California at this time is to experience every day the cryptic phrase that George W. Bush once used to describe the invasion of Iraq: “Catastrophic success.” The economy here is booming, but no one feels especially good about it. When the cost of living is taken into account, billionaire-brimming California ranks as the most poverty-stricken state, with a fifth of the population struggling to get by. Since 2010, migration out of California has surged.

    The basic problem is the steady collapse of livability. Across my home state, traffic and transportation is a developing-world nightmare. Child care and education seem impossible for all but the wealthiest. The problems of affordable housing and homelessness have surpassed all superlatives — what was a crisis is now an emergency that feels like a dystopian showcase of American inequality.

    #états-unis #Californie #succès_catastrophique #pauvreté #inégalité #dystopie

  • They Live (1988)
    https://www.dailymotion.com/video/x2loe22

    https://en.wikipedia.org/wiki/They_Live

    They Live is a 1988 American science fiction film written and directed by John Carpenter, and based on the 1963 short story “Eight O’Clock in the Morning” by Ray Nelson. It follows an unnamed drifter[nb 1] played by Roddy Piper, who discovers that the ruling class are aliens concealing their appearance and manipulating people to spend money, breed, and accept the status quo with subliminal messages in mass media


    Ted Cruz - They Live - CONSUME by Hal Hefner

    The Untold Truth Of They Live
    https://www.youtube.com/watch?v=BSnWDrKJVXU

    #dystopie #film #science_fiction

  • « Le Talon de fer » de Jack London : socialiste, pessimiste et visionnaire

    "Révolution contre pessimisme

    Le Talon de fer est-il un roman révolutionnaire ? Sans nul doute. Il est empreint de colère et raconte une lutte sociale sans merci, mais ne s’en contente pas. Le romancier s’emploie également – avec brio – à décrypter les mécanismes historiques et politiques qui mènent à la confrontation entre le peuple et ce qu’il appelle « l’oligarchie ». Au même titre que la grande dystopie de George Orwell, cette analyse de la révolution dont nous connaissons les effets aujourd’hui place Le Talon de fer au rang des œuvres à redécouvrir.

    Toutefois, une autre lecture de l’ouvrage est possible. On y retrouve le légendaire pessimisme de Jack London, jamais totalement absent de ses récits, puisque le livre se termine par l’écrasement des forces d’opposition par les sbires du talon de fer. La révolution y est, d’une certaine manière, remisée au rang de révolte, là où le romantisme de l’action politique se conjugue avec le désespoir du statu quo. Comme en écho à une célèbre tirade qu’Edmond Rostand a, en son temps, immortalisée par l’intercession de son personnage culte Cyrano de Bergerac : « Que dites-vous ?… C’est inutile ?… Je le sais ! Mais on ne se bat pas dans l’espoir du succès ! Non ! non, c’est bien plus beau lorsque c’est inutile ! » "

    #roman #dystopie #JackLondon #révolution #révolte #peuple

    https://comptoir.org/2016/11/21/le-talon-de-fer-de-jack-london-socialiste-pessimiste-et-visionnaire

  • En attendant les robots
    http://www.seuil.com/ouvrage/en-attendant-les-robots-antonio-a-casilli/9782021401882

    Enquête sur le travail du clic L’essor des intelligences artificielles réactualise une prophétie lancinante : avec le remplacement des êtres humains par les machines, le travail serait appelé à disparaître. Si certains s’en alarment, d’autres voient dans la « disruption numérique » une promesse d’émancipation fondée sur la participation, l’ouverture et le partage. Les coulisses de ce théâtre de marionnettes (sans fils) donnent cependant à voir un tout autre spectacle. Celui des usagers qui alimentent (...)

    #Amazon #algorithme #robotique #domination #travail #travailleurs #AmazonMechanicalTurk

  • Microsoft sounds an alarm over facial recognition technology - The Verge
    https://www.theverge.com/2018/12/7/18129858/microsoft-facial-recognition-ai-now-google

    AI Now is a group affiliated with New York University that counts as its members employees of tech companies including Google and Microsoft. In a new paper published Thursday, the group calls on governments to regulate the use of artificial intelligence and facial recognition technologies before they can undermine basic civil liberties. The authors write:

    Facial recognition and affect recognition need stringent regulation to protect the public interest. Such regulation should include national laws that require strong oversight, clear limitations, and public transparency. Communities should have the right to reject the application of these technologies in both public and private contexts. Mere public notice of their use is not sufficient, and there should be a high threshold for any consent, given the dangers of oppressive and continual mass surveillance.

    The AI Now researchers are particularly concerned about what’s called “affect recognition” — and attempt to identify people’s emotions, and possibly manipulate them, using machine learning.

    #Reconnaissance_faciale #Société_numérique #Société_controle #Dystopie

  • Quand le droit d’auteur devient plus vigoureux que la lutte contre les contenus terroristes
    https://www.nextinpact.com/news/107320-quand-droit-dauteur-devient-plus-vigoureux-que-lutte-contre-conte

    Souvent des intermédiaires ont été épinglés pour avoir été trop laxistes dans le traitement des demandes de retrait. Or, dans une recommandation du 1er mars 2018, la Commission européenne relevait qu’en général, « les contenus à caractère terroriste sont (…) les plus nuisibles au cours de la première heure ».

    Le point intéressant consiste désormais à comparer cette obligation avec celle en gestation au sein de la future directive sur le droit d’auteur, actuellement négociée en « trilogue ». Présentée par la Commission européenne en 2016, cette proposition de directive a été adoptée en version corrigée par le Parlement européen le 12 septembre 2018.

    Le texte n’organise pas d’obligation de retrait dans l’heure. Non, il va beaucoup plus loin : il engage la responsabilité des intermédiaires techniques concernés dès le premier octet contrefaisant, sans délai. Immédiatement.
    Il reste que si l’on place maintenant les deux textes face à face, on aboutit à une situation ubuesque où le droit d’auteur va bénéficier finalement d’une protection beaucoup plus forte que la lutte contre les contenus incitant au terrorisme.

    #Droit_auteur #Terrorisme #Europe #Ubu

  • L’élection brésilienne n’est qu’un aperçu de ce qui peut nous arriver.
    https://paris-luttes.info/home/chroot_ml/ml-paris/ml-paris/public_html/local/cache-gd2/18/27af0742d5a89a9a763000783de177.jpg?1542369494
    https://paris-luttes.info/l-election-bresilienne-n-est-qu-un-11003

    Bolsonaro victorieux c’est toutes les forces réactionnaires mondiales qui jubilent. Face à cela, les militants de gauche et les forces du mouvement ouvrier organisées semblent sidérées et désarmées. Il faut que cela change. Y compris en France. Et vite !

    #fascisme #syndicalisme #dystopie #racisme #homophobie
    @rezo

    • Nous ne sommes pas prêt et pourtant seules les luttes sociales peuvent nous sauver

      Il ne s’agit pas ici d’appeler à un front antifasciste. De toute façon un front avec qui ? La France insoumise continue à s’humilier sur les réseaux sociaux, s’embourbant dans des débats douteux sur le patriotisme de gauche. Lutte ouvrière n’a toujours pas compris que nous n’étions pas en 1917. Le NPA n’est qu’une grande bande gauchiste qui ne cesse de scissionner dans tous les sens sur des bases bizarres. Les organisations libertaires n’existent plus… Qui plus est, le front antifasciste n’a jamais été la preuve d’autre chose que l’imminence de la défaite. Il s’agit de s’organiser afin de faire vivre un rapport de force. Afin que les destructions sociales, qui accompagnent systématiquement les montées fascisantes, soient contrées. Afin aussi de reprendre le chemin du réel. Car c’est dans les luttes sociales que les langues se délient, ...

    • Il me semble, au contraire, que LO est parfaitement conscience du gouffre dans lequel nous nous retrouvons, marqué par des reculs réactionnaires de plus en plus profonds. Rien à voir avec une quelconque situation révolutionnaire comme en 1917 ! Cette semaine encore, elle répétait a l’attention du NPA ce qui caractérise sa position : « Le contexte de crise profonde du système capitaliste met la classe ouvrière face à des responsabilités majeures. En même temps qu’elle doit se battre pour ses besoins immédiats, contre les attaques du patronat et du gouvernement, et retrouver le chemin des luttes collectives pour défendre ses conditions d’existence, elle doit combattre les forces d’extrême droite qui sont pour elle un danger mortel. La conscience des travailleurs est cependant en retard sur les nécessités de la situation, et notre tâche est de nous adresser à eux et de leur dire la vérité sur les dangers de la situation actuelle. Nous devons leur dire que, s’ils ne veulent pas être écrasés, ils doivent se battre pour leurs intérêts collectifs et que cela implique de remettre en cause la domination du grand capital [...] L’aggravation de la crise et ses conséquences politiques nous imposent d’affirmer notre programme révolutionnaire, sans en brouiller le contenu et les perspectives au milieu d’une campagne fourre-tout ».

  • L’humiliation des centres de conversion Christian Saint-Pierre - 3 Novembre 2018 - Le Devoir
    https://www.ledevoir.com/lire/540433/entrevue-l-humiliation-des-centres-de-conversion

    En 2004, alors que Garrard Conley est âgé de 19 ans, ses parents, baptistes ultraconservateurs du sud des États-Unis, découvrent son #homosexualité. Paru en 2016, Boy Erased raconte le séjour du jeune homme dans un centre de conversion. Alors que l’adaptation filmique de Joel Edgerton prendra l’affiche le 9 novembre, le récit autobiographique est publié en français aux Éditions Flammarion Québec sous le titre Garçon effacé.

    « Avant de comprendre que mon expérience avait plus d’impact sous forme de mémoires, explique l’auteur au téléphone, j’ai travaillé à la transposer dans des romans dystopiques qui ne fonctionnaient jamais, probablement parce qu’on vit en ce moment même dans une véritable #dystopie. Que l’actuel gouvernement américain cherche à effacer les personnes #trans de l’histoire, c’est plus terrifiant que tout ce que j’aurais pu imaginer. »


    Campé dans le centre de #conversion Love in Action, le récit est entrecoupé d’événements s’étant déroulés auparavant, notamment dans la maison familiale et à l’université. « Si j’ai choisi cette structure, explique Conley, c’est pour montrer que l’existence d’un pareil endroit n’est pas déconnectée de mon passé. J’ai en quelque sorte été guidé vers lui. À cause des idées très dangereuses qui m’ont été inculquées dès l’enfance, je n’ai pas été surpris par les principes de Love in Action, pas été immédiatement choqué par leur manière de procéder. »

    L’auteur tient à préciser que les thérapies de conversion ne se déroulent pas seulement dans des établissements spécialisés, qu’elles prennent d’autres formes : « On retrouve de la honte, des stéréotypes et de la répression dans les familles, dans les communautés et dans les politiques gouvernementales. C’est de ce contexte historique plus large que j’ai aussi cherché à rendre compte, celui qui a permis la création et la propagation de ces thérapies. »

    Faire oeuvre utile
    Garrard Conley est certainement parvenu, à partir de la laideur et de la souffrance, à créer quelque chose de beau et d’inspirant. Malgré tout, il fait très attention de ne pas souscrire au dicton « Ce qui ne vous tue pas vous rend plus fort ». « Tout simplement parce que beaucoup de gens qui ont subi une thérapie de conversion se sont suicidés, explique-t-il. Je me considère comme un témoin.

    « Quand je suis entré à Love in Action, on a confisqué mon cahier de notes, tenté de contrôler mes pensées, mais, pendant les séances, je me souviens de m’être dit que tout cela serait peut-être important un jour. Dans la vie d’un écrivain, d’un créateur, il arrive que la meilleure chose à faire soit d’enregistrer le plus exactement possible sa souffrance et celle des individus qui nous entourent. Je ne veux pas dire que c’était mon destin de faire une thérapie de conversion, que ça a fait de moi un meilleur auteur, j’ai simplement tiré le meilleur de la situation. »

    Conley se souvient très bien du jour où, en lisant un blogue à propos des thérapies de conversion, il a reconnu ses propres difficultés à entrer en relation avec les autres, des embûches qu’il pensait tout à fait communes et dont il a compris alors qu’elles avaient été causées par son expérience.

    « J’avais peur de toucher mon partenaire ou même d’en avoir un. C’est à ce moment-là que j’ai décidé d’écrire, pour faire de l’éducation à propos des terribles retombées de ces thérapies, pour entraîner le sujet sur la place publique. »

    L’auteur estime que c’est sa responsabilité, surtout en tant qu’homme blanc #cisgenre, de se rendre dans certains endroits racistes ou #homophobes afin d’informer des gens qui sont prêts à l’entendre, comme son père et sa mère l’ont finalement été. « J’ai résisté à ça longtemps, parce que je voulais fuir un passé très douloureux. Je crois que j’ai cette aptitude à parler à la fois la langue des personnes conservatrices et celle de la gauche, ce qui me permet d’alterner de l’une à l’autre, en somme de traduire. »

    Depuis que le film se prépare, que la bande-annonce circule, les ventes du livre ont monté en flèche, et de plus en plus de médias généralistes s’intéressent aux enjeux qu’il aborde.

    « Je suis toujours un auteur, explique Conley, mais je dois reconnaître que je suis aussi le défenseur d’une cause. Je reçois chaque jour des messages de gens qui me disent que le livre leur a fait du bien. Quand tu vois leur souffrance, lorsque tu constates la différence que tu peux faire dans leur vie, c’est impossible de détourner le regard. Chez Trevor Project, un organisme axé sur la prévention du suicide auprès des jeunes #LGBTQ, on n’a jamais reçu autant d’appels d’aide — et de courriels haineux — que depuis quelques semaines. On me dit que c’est grâce à Boy Erased et je trouve ça merveilleux, parce que ça veut dire que les gens accordent de l’attention à ce sujet crucial. »
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    D’un point de vue législatif
    Selon une étude récente de l’Institut Williams en Californie, ce sont 698 000 membres de la communauté LGBTQ qui ont reçu aux États-Unis, entre 18 et 59 ans, une thérapie de conversion ; 350 000 d’entre eux ont subi un tel traitement pendant l’adolescence. Aux #États-Unis, 36 des 50 États n’ont pas encore interdit ces thérapies. Au #Canada, quelques provinces (Manitoba, Ontario et Nouvelle-Écosse) et la Ville de Vancouver ont accompli des gestes ou mis en application des lois la rendant illégale. Circule en ce moment même une pétition qui demande au gouvernement du Canada de voter une loi bannissant la thérapie de conversion pour les mineurs. « Une longue bataille nous attend, estime Garrard Conley. Le gouvernement Trump fait en sorte que ces traitements soient maintenus et que les parents puissent y avoir recours pour leurs enfants. Nous traversons une époque fasciste, où il est plus important que jamais de prendre la parole. » C’est également dans cet objectif que l’auteur a décidé de produire UnErased, un balado qui reconstitue l’histoire de la thérapie de conversion aux États-Unis.

    #religion #évangélistes