#elektromobilität

  • VW plant autonomen Taxi-Dienst | LinkedIn
    https://www.linkedin.com/news/story/vw-plant-autonomen-taxi-dienst-4403329

    Jaja, es läuft ein interntionaler Wettbewerb und Schimmel sind weiß und Rappen schwarz und es geht nicht um Taxis. Zuviele Buzzwords.

    In Deutschland ist „(1) Verkehr mit Taxen ist die Beförderung von Personen mit Personenkraftwagen, die der Unternehmer an behördlich zugelassenen Stellen bereithält und mit denen er Fahrten zu einem vom Fahrgast bestimmten Ziel ausführt. Der Unternehmer kann Beförderungsaufträge auch während einer Fahrt oder am Betriebssitz entgegennehmen.“ Außerdem hat der genatte Taxiunternehmer auch alle anderen 65 Paragraphen des Personenbeförderungsgesetz zu beachten, von deren Befolgung er nicht ausdrücklich ausgenommen ist. Dazu gehören kommunal festgelegte Tarife ebenso wie Betriebs- und Beförderungspflicht. Taxi ist kein normales „Gewerbe“, auch wenn es oft so genannt wird. Taxi ist Teil des öffentlichen Nahverkehrs und der öffentlichen Daseinsvorsorge.

    VW plant keinen autonomen Taxidienst, weil der zur Zeit technisch nicht realisierbar und gesetzlich nicht möglich ist. Der internationale Automobilkonzern VW lotet aus, wie er im internationalen Wettbewerb im Spiel bleiben kann. Der Begriff „Taxi“ hat mit der Sache nichts zu tun, lenkt vom Wesentlichen ab und will wie der "Retro-Bulli vor allem Aufmerksamkeit erzeugen.

    International läuft ein Wettbewerb, welches Land zuerst in größerem Stil autonome Taxis in die Innenstädte bringt. VW schickt dafür seinen VW ID.Buzz in die Hansestadt Hamburg.

    Warum Volkswagen AG und MOIA auf Argo AI setzen, welche Rolle eine neue Teststrecke am Munich Airport spielt, was ArgoAI-Chef Bryan Salesky mit seinem neuen Lidar verspricht. Und welche Ziele VW-Manager Christian Senger, verantwortlich für vollautonomes Fahren bei VW Nutzfahrzeugen, setzt.

    #Taxi #Elektromobilität #Automobilkonzern #VW

  • Verkehr : Der nächste Versuch: In Berlin rollt wieder ein Elektrotaxi
    https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/der-naechste-versuch-in-berlin-rollt-wieder-ein-elektrotaxi-li.1065

    Diesmal wird das wieder nix mit der flächendeckenden Einführung des Elektrotaxis in Berlin. Schön für Innungs-Nadolski, wenn er und seine Freunde jetzt Elektroopel fahren können. Das Geschäftsmodell der anderen Taxibetriebe verhindert Inklusionstaxis und jedes andere Geschäftsmodell, das gut qualifizierte und entlohnte Fahrer, nennenswerte eigene Investitionen und Abschied von den üblichen Mauscheleien voraussetzt. Die Betriebe sitzen in der von ihnen selbst geschaufelten Grube, in der sie es sich auf Kosten der Fahrer kommod eingerichtet haben.

    – Im Zentrum des verbreitetesten Taxi-Geschäfstmodells steht die Entlohnung per Umsatzbeteiligung, und zwar ausschließlich. Das bedeutet, dass seit über 15 Jahren die meisten Fahrer weniger als den gesetzlichen Mindestlohn pro Stunde erhalten. Legal, illegal, scheißegal lautet die Brachendevise. Auf dieser Grundlage ist eine Modernisierung des Taxis als öffentlicher Nahverkehr unmöglich.

    – Die Taxibetriebe sind unterkapitalisiert und teure Elektroautos lassen sich nicht bis zum Rosttod am Leben erhalten. Die Batterien sind nicht langlebig genug und ohne gute Batterie tendiert der Wiederverkaufswert eines Elektrofahrzeugs gegen Null.

    – Mehr Umsatz setzt mehr Qualität voraus. Wie soll die verwirklicht werden, wenn tausende überzählige Taxis und Uber-Mietwagen mit kriminell unterbezahlten Fahrern die Straßen füllen?

    – Die mittleren und größeren etablierten Firmen haben zum Taxi-Personentransport weitere legale und illegale Standbeine, die mit den angebotenen Elektrofahrzeugen und Inklusionstaxis nicht funktionieren. Für diese Firmen würden eine Umstellung von technologischer Basis oder Geschäftsmodell mit Verlusten bis hin zur Pleite verbunden sein.

    Berlin braucht neue Taxis. Zeitgemäße.

    22.9.2020 von Peter Neumann - Theoretisch ist alles klar: Batterie-Autos tragen dazu bei, dass die Luft sauberer wird. Aber sind sie in der Praxis sinnvoll? Das will die Taxi-Innung ausloten.

    Im Februar, vor mehr als sieben Monaten, hat Leszek Nadolski das Elektroauto bestellt. „Ende der vergangenen Woche durften wir es endlich in Empfang nehmen“, sagt der Vorsitzende der Innung des Berliner Taxigewerbes. Am Montag parkt der Nissan Leaf vor dem Büro der Innung in der Persiusstraße in Friedrichshain, bereit für eine Probefahrt. Er steht im Zentrum eines selbst finanzierten Forschungsprojekts, mit dem der Verband ausloten will, ob sich der Umstieg auf Elektroantrieb lohnt. Wie gering das Interesse bislang war, zeigt sich an einer simplen Tatsache: Von den derzeit rund 7300 Berliner Taxis besitzt der Nissan Leaf als einziges einen batterieelektrischen Antrieb. Jedenfalls ist Nadolski von einem anderen E-Taxi in Berlin nichts bekannt. Seit Jahren versuchen Politiker, den Bürgern Elektromobilität schmackhaft zu machen, doch in einem wichtigen Bereich der Personenbeförderung ist sie fast bedeutungslos. Das soll sich ändern.

    Theoretisch ist für Leszek Nadolski alles klar. „Wenn die Taxiflotte nach und nach auf Elektromobilität umgestellt würde, könnte sie einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Luft in der Stadt sauberer wird und Ziele des Klimaschutzes erreicht werden“, sagt der 55-Jährige staatsmännisch. Aber wie sieht es in der Praxis aus? „Leider haben die Berliner Taxiunternehmen keinerlei Erfahrungswerte, wie sich batterieelektrische Fahrzeuge unter realen Bedingungen schlagen.“ Darum hat die Innung den Nissan Leaf gekauft.

    „Unternehmer, die ihn testen wollen, können es bei uns leihen – für 30 Euro pro Tag“, sagt Leszek Nadolski. In dieser Nutzungsgebühr sind alle Kosten enthalten, sogar die Stromkosten. Berlins einziges Elektrotaxi muss am Mittwoch zum Eichamt. Aber dann dauert es nicht mehr lang, und es kann losgehen.

    Die Innung hat sich für dieses Fabrikat entschieden, weil es laut Hersteller mit rund 400 Kilometern eine relativ große Reichweite hat. „Das sollte für eine durchschnittliche Schicht reichen“, sagt der Taxibetreiber aus Spandau. Dass solche Angaben jedoch stets bestimmten Bedingungen unterliegen, zeigt eine Probefahrt nach Treptow. Als Nadolski die Klimaanlage einschaltet, reicht die Energie laut Display nur noch für 317 Kilometer. Zu lesen gibt es aber auch den Hinweis, dass die Reichweite ohne Klimatisierung wieder um 35 Kilometer steigen würde. „Ich bin gespannt, wie es im Winter sein wird, wenn die Heizung viel Energie verbraucht.“

    Für den Nissan Leaf hat die Innung 37.400 Euro ausgegeben. Viel Geld. Doch ein gut ausgestatteter Daimler Benz, bislang für viele Taxibetreiber die Marke der Wahl, würde einige tausend Euro mehr kosten. Zudem fördert der Staat die Anschaffung von Elektrofahrzeugen. „Vom Land Berlin haben wir 4000 Euro Zuschuss bekommen“, so der Innungschef. Wirtschaftsnahe Elektromobilität, kurz WELMO, heißt das Förderprogramm der Senatswirtschaftsverwaltung, das im Oktober wieder aufgenommen wird. „Der Bund steuerte 2000 Euro bei“, sagt Nadolski. „Hätten wir den Antrag erst kürzlich gestellt, wären es sogar 10.000 Euro.“

    Bei der Käuferentscheidung geht es aber nicht nur um den Preis. Auch andere Faktoren spielen eine Rolle – und sie sind aus Sicht von Taxibetreibern ungünstig. Ein Beispiel ist die Ladeinfrastruktur. Zwar ist die Zahl der öffentlichen Steckdosen gestiegen. „Doch wenn jemand nach einer Nachtschicht gegen 4 Uhr parken und aufladen will, sind Stellplätze an Ladesäulen meist besetzt“, erfuhr Nadolski. Die Innung wird nun selbst aktiv, sie will in der Persiusstraße künftig fünf Ladesäulen mit jeweils 22 Kilowatt betreiben. Zwei stehen schon, allerdings wird es wohl noch bis zum Jahresende dauern, bis sie angeschlossen sind. „Mit den Bezirken sprechen wir darüber, dass auch Taxihalteplätze Ladepunkte bekommen“, so der Innungs-Chef. Denkbar wäre das am Rathaus Spandau und am Richard-Wagner-Platz.

    Ein weiterer Faktor: Je größer und schwerer das Elektroauto ist, desto mehr Strom muss getankt werden. Wer nicht viele Stunden an regulären Ladesäulen zubringen will, braucht schnelle Ladetechnik. Doch an Superchargern ist die Energie teurer als anderswo. „Martin Doll musste den Betrieb seines Tesla-Taxis 2019 einstellen, weil sich das Projekt nicht rechnete“, bestätigt Richard Leipold, Vorsitzender der Berliner Taxivereinigung. Er kann verstehen, warum Taxibetreiber so viel Skepsis zeigen: „Weil die große Zahl der Probleme und die daraus resultierenden Kosten aus den Einnahmen eines Taxibetriebes in Berlin nicht finanzierbar sind.“

    Die Branche steht ohnehin unter Druck. Konkurrenz durch Fahrdienste wie Uber und Free Now macht ihr schon seit langem zu schaffen. „Dann kam Corona dazu“, sagt Leszek Nadolski. Weil Touristen und andere Fahrgäste ausbleiben, wurden in Berlin rund tausend Taxikonzessionen abgemeldet. Die Flaute betrifft auch das Forschungsprojekt der Innung: Von ursprünglich 25 Testern sind acht Interessenten übrig geblieben. Aber nun soll es losgehen, freut sich Nadolski. Und startet zu einer weiteren Probefahrt.

    #Berlin #Taxi #Elektromobilität

  • Verkehrswende in Städten: ADAC verteidigt Bedeutung des Autoverkehrs
    https://diasp.eu/p/11602297

    Verkehrswende in Städten: ADAC verteidigt Bedeutung des Autoverkehrs

    Der Deutsche Städtetag möchte das Auto am liebsten aus den Städten verbannen und den Platz anderen Verkehrsteilnehmern zuteilen. Der ADAC kritisiert die Idee. Verkehrswende in Städten: ADAC verteidigt Bedeutung des Autoverkehrs #ADAC #DeutscherStädtetag #Elektromobilität #Verkehrswende

  • Bestellstopp für den Toyota Prius+
    https://www.taxi-times.com/bestellstopp-fuer-den-toyota-prius

    Ahmed The Dead Terrorist über den Prius
    https://www.youtube.com/watch?v=_L07wlt8pQc


    Das ist kein Auto. Das ist eine Frühstücksbox.

    Jeff Dunham: “So you never saw a white light?”
    Achmed The Dead Terrorist: “No, but I saw a blue Prius! Don’t you really have one of those vehicles? (laughing) Oh! That is not a car, that’s a lunchbox! Did you know when you’re going down the Highway in a Prius, if you put your hand out the window, the vehicle will turn?!”

    Der Prius Plus ist das rentabelste Taxi aber ein Horror aus Fahrersicht. Als Arbeitsplatz bietet es so gut wie keine Bewegungsfreiheit. Das fördert gesundheitsschädiliches Verhalten der Fahrer, die sich im Prius noch weniger bewegen als in großzügiger gestalteten Fahrzeugen. Das Ein- und Aussteigen ist ebenfalls anstregender als bei weniger „sportlich“ gestalteten Autos. Hochproblematisch am Prius ist auch die schlechte Sicht nach hinten, welche das Unfallrisiko deutlich erhöht. Außerdem hat der Wagen eine Vielzahl an überflüssigen und unergonomisch gestalteten Bedienelementen, welche Aufmerksamkeit kosten, die besser Verkehr und Fahrgast gewidmet werden sollten. Gut wenn das Auto vom Markt verschwindet, auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass besser für den Betrieb als Taxi geeeignete Nachfolger erscheinen werden.

    27. Februar 2020 - Das die Produktion der Vorzeige-Hybriden mit sieben Sitzplätze auslaufen soll ist schon länger bekannt. Dennoch kommt der Bestellstopp überraschend schnell.

    Bis zum 29. Februar soll der Toyota Prius+ noch bestellbar sein, ein vergleichbarer Nachfolger ist derzeit nicht in Sicht. Für viele Taxiunternehmer, die Ihren Fuhrpark ganz auf dieses Modell ausgelegt haben, hinterlässt diese Meldung vermutlich mehr Fragezeichen als Ihnen lieb ist. Welches Modell Toyota als Nachfolger der Prius+ platzieren möchte, konnte auf Nachfragen der Redaktion bislang nicht geklärt werden. Aus Sicht des Taxigewerbes wird der Abschied sicher schmerzhaft sein.

    #Taxi #Technologie #Elektromobilität #Wirtschaft #Toyaota #Prius

  • Erhöhter Umweltbonus für Elektrotaxis gilt jetzt - Elektromobilität (E-Mobilität) | News | taxi heute - das unabhängige und bundesweite Taxi-Magazin - das unabhängige, bundesweite Taxi-Magazin
    https://www.taxi-heute.de/de/node/20278

    Auch Taxi- und Mietwagenunternehmer können nun die höhere Förderung für Elektrofahrzeuge oder die meist wenig sinnvollen Plug-in-Hybride beantragen.

    #Elektromobilität

  • Berliner Tesla-Taxifahrer gibt auf
    https://www.taxi-times.com/berliner-tesla-taxifahrer-gibt-auf

    4. Dezember 2019 - Dass es in Berlin mit über achttausend Taxis nur ein Elektro-Fahrzeug der Marke Tesla gibt, ist eigentlich kaum zu glauben. Und selbst dieser Pionier wird das Projekt E-Taxi zum Jahresende an den Nagel hängen.

    Die Abkehr vom Verbrennungsmotor kommt zunehmend in Gang, zumindest bei einigen ausländischen Herstellern. In Berlin tun sich derzeit Probleme auf, die unter anderem durch Carsharing-Flotten verursacht werden: Ein Elektroauto kann man nicht immer einfach an der nächsten Säule preisgünstig laden.

    Das hat den Ein-Wagen-Unternehmer Martin Doll jetzt veranlasst, zum kommenden Jahreswechsel vom reinen E-Antrieb zum Hybrid zurückzukehren. Doll ist seit Ende der 1990er-Jahre Taxiunternehmer in Berlin und mietete sich Ende 2016 als Erster in der Hauptstadt einen Tesla, Model S, Baujahr 2014, rein elektrisch angetrieben, Reichweite mit einer vollen Akkuladung je nach Außentemperatur 250 bis 400 Kilometer. Die Anzahl von immerhin 3.000 öffentlichen Ladesäulen stadtweit bei nur rund 10.000 privaten Elektroautos empfand er als „paradiesischen Zustand“.

    Ende November nun ging die Meldung durch einen Teil der Berliner Presselandschaft, dass Doll den elektrischen Betrieb zum Jahreswechsel einstellen will. Seine nüchterne, betriebswirtschaftliche Entscheidung hat zwei Hauptgründe.

    Der erste Grund sind die gestiegenen Kosten. In den ersten Jahren bezahlte Doll für jede Akkuladung pauschal sechs Euro. Als der Preis Anfang letzten Jahres ohne Ankündigung auf einen Kilowattstundenpreis von 39 Cent geändert wurde, stiegen seine Kosten für eine Füllung über Nacht auf 32 bis 35 Euro. Damit sei sein Tesla nicht mehr günstiger zu betreiben als ein Hybrid-Taxi oder sogar ein Diesel, verkündete Doll gegenüber den Medien.

    Grund Nummer zwei ist einer, der nicht auf dem Kontoauszug zu Buche schlägt, sondern das Freizeitkonto belastet. Die Ladesäulen sind zunehmend häufig blockiert bzw. zugeparkt. Alleine in Dolls Wohnumfeld gibt es fünf Stationen, doch wenn der Taxiunternehmer zum Feierabend „tanken“ möchte, steht er oft fünfmal vor besetzten Parklücken. Das sind selten private E-Auto-Besitzer, die die Ladeplätze blockieren.

    Häufiger sind es normale ignorante Fahrzeughalter mit Dieseln oder Benzinern. Noch häufiger sind es aber in den letzten Monaten elektrische Car-Sharing-Autos von Drive Now, Share Now, We Share oder Sixt, deren Fahrer die Wagen nach kurzer Benutzung an einer Ladesäule abstellen, mal einen Ladevorgang starten, mal auch nur das Privileg des elektrischen Antriebs für die privilegierte Parklücke ausnutzen, und die Sache damit als erledigt betrachten. Car-Sharing-Autos werden manchmal nach Minuten vom nächsten Nutzer gebucht, manchmal nach Stunden und manchmal am nächsten Vormittag. Auf Ladeplätzen mit zeitlicher Begrenzung wird daraus dann schnell ein verwarnungs- oder bußgeldbewährtes Falschparken.

    Dass der jeweils letzte Fahrer möglicherweise irgendwann für seine Ordnungswidrigkeit zur Kasse gebeten wird, nutzt Martin Doll wenig, wenn er alle paar Tage die illegal zugeparkten Säulen erst zeitraubend von der Polizei freischleppen lassen muss, nur um ordnungsgemäß laden zu können. Damit kommt er auf so einige Stunden unbezahlter Arbeitszeit pro Woche – oder weggenommener Freizeit.

    Eine Ursache für die unerfreuliche Entwicklung sieht Doll in der explosionsartigen Vermehrung der elektrischen Carsharing-Fahrzeuge, ohne dass die Ladeinfrastruktur mitwächst. Alleine VW hat dieses Jahr 1.500 E-Golfs für We Share auf Berlins Innenstadtstraßen in Betrieb gebracht, jedoch nicht eine einzige eigene Säule aufgestellt. Wenn die 3.000 Ladesäulen nicht nur von 10.000 privaten, sondern zusätzlich von Tausenden kommerziellen Fahrzeugen genutzt werden, ist die Quote nicht mehr paradiesisch. Doll hätte hier eine bemerkenswerte Alternativ-Idee: „Man könnte einen Teil der Straßenlaternen kostengünstig zu leuchtenden Ladesäulen erweitern.“

    #Taxi #Elektromobilität #Berlin

  • Straßenbahn benötigt keine Schienen
    https://www.berliner-zeitung.de/zukunft-technologie/strassenbahn-benoetigt-keine-schienen-li.2867

    Diese chinesische Straßenbahn wäre eine gute Zwischenlösung für die Nutzung von Autobahnen und Schnellstraßen, solange keine besseren Systeme für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr existieren. Die Konversion von Autostraßen zu öffentlichen Güter- und Massenverkehrswegen im Nah- und Fernverkehr ist die nächste sinnvolle Stufe des Umbaus der europäischen Verkehrssysteme nach der Verbannung von privaten Kfz und Verbrennungsmotoren aus den Innenstädten.

    Dabei können neuartige Taxis mit und ohne Fahrerinnen oder Fahrer als Teil des öffentlichen Nahverkehrs die meisten Lücken im durchkonstruierten System abdecken. Die Zukunft des Taxis liegt im Ermöglichen neuer Verkehrssysteme und im Premium-Sektor, dessen Anforderungen zu unvorhersehbar für ein digitales Standardprodukt sind.

    8.12.2019 - Die in der chinesischen Provinz Sichuan in Betrieb genommene Straßenbahn fährt bis zu 70 Stundenkilometern schnell und benötigt auch keinen Fahrer.

    Yibin - Eine schienenlose und autonome Straßenbahn ist in Südwestchina in Betrieb genommen worden. Die Stadtbahn in Yibin in der Provinz Sichuan folgt einer eigenen Spur auf der Straße und fährt auf Gummirädern. Elektrisch betrieben erreicht die Bahn eine Geschwindigkeit von bis zu 70 Stundenkilometern und lässt sich auch leicht aufladen, wie chinesische Staatsmedien am Samstag berichteten.

    Die seit zwei Jahren erprobte Bahn kann sowohl mit als auch ohne Zugführer über ein autonomes Fahrsystem betrieben werden. Gesteuert werden die drei Waggons für 300 Passagiere über optische und andere Sensoren sowie das globale Navigationssystem. Die Strecke des Autonomous Rail Rapid Transit (ART) genannten Zuges in Yibin ist 17,7 Kilometer lang.

    Da keine Schienen gelegt werden müssen, sind die Investitionskosten nach Expertenangaben deutlich niedriger als bei herkömmlichen Stadtbahnen. Weitere Strecken gibt es bereits in Zhuzhou in der zentralchinesischen Provinz Hunan sowie in Yongxiu in der ostchinesischen Provinz Jiangxi.

    Der Hersteller CRRC Zhuzhou Locomotive Company in Hunan macht seit dem Sommer auch Tests mit der neuen Bahn in der Hitze von Qatar, wo 2022 die Fußballweltmeisterschaft stattfindet. Der Zug wird gerne als Mischung aus Stadtbahn, Zug und Bus beschrieben, ähnelt aber am meisten einer Straßenbahn.

    #China #ÖPNV #Elektromobilität

  • Forschungsprojekt - Induktives Laden am Taxistand
    https://www.taxi-times.com/forschungsprojekt-induktives-laden-am-taxistand

    - Kabelgebundenes Laden am Taxistand lässt kein Nachrücken zu. Die Universität Duisburg-Essen hat ein Pilotprojekt gestartet, das dieses Problem lösen soll. Mit im Boot sind dabei von Anfang an auch ein Taxiunternehmen aus Mühlheim sowie die Kölner Taxizentrale.

    Erst vor Kurzen hatte die Hochschule Hannover mit einem ähnlich gelagerten Projekt namens LaneCharge auf sich aufmerksam gemacht. Jetzt hat auch die Uni Duisburg-Essen nachgezogen. Das Projekt Taxi-Lade-Konzept für den öffentlichen Raum (kurz: TALAKO), zielt auf die praxisnahe Erprobung des Induktiven Ladens ab und wird von zahlreichen Unternehmen unterstützt. Vonseiten der Fahrzeugindustrie nimmt der Hersteller des klassischen London Taxi, LEVC, am Projekt teil und unterstützt bei der erforderlichen baulichen Veränderung der Fahrzeuge. Weiterhin sind der Taxi Ruf Köln, die Universität Wuppertal, die Stadt Köln, die Intis GmbH, die Rhein Energie AG und Taxi Stephany an dem Projekt beteiligt. Das Projektteam hofft, dass noch weitere Fahrzeughersteller für das TALAKO Projekt gewonnen werden können.

    Innerhalb der Projektlaufzeit sollen Erkenntnisse zum induktiven Laden am Taxistand gewonnen werden. Waren E-Taxis bislang auf kabelgebundene Ladesäule angewiesen, will TALAKO das kabellose, also induktive Laden, in der Praxis erproben. Das durch das Bundeswirtschaftsministerium mit zwei Millionen Euro geförderte Forschungsprojekt ist zunächst auf eine Laufzeit von drei Jahren ausgelegt und sieht in mehreren Abschnitten zunächst den Aufbau einer sogenannten Prototypenanlage vor. Im zweiten Schritt folgt dann mit Unterstützung der Taxiruf Köln eG der Aufbau der Pilotanlage in Köln, an der parallel bis zu sechs E-Taxis parallel geladen werden sollen.

    Die Fertigstellung Prototypenanlage soll bis Mitte 2020 in Mühlheim an der Ruhr bei dem Taxiunternehmen Stephany aufgebaut werden. Im Gespräch mit Taxi Times erläuterte dessen Geschäftsführer Randolf Stephany, dass er bereits umfangreiche Erfahrungen mit E-Taxis sammeln konnte. Seit ca. einem Jahr sogar mit einem elektrisch angetriebenen London Taxi.

    #Taxi #Elektromobilität #Forschung

  • Limousinenservice Rocvin : Die Elektro-Konkurrenz für Taxis wächst | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/limousinenservice-rocvin-die-elektro-konkurrenz-fuer-taxis-waechst-


    Lob über Lob für den Rocvin-Investor verbreitet dieser Artikel und geht vollkommen an der Sache vorbei, denn mit Taxis hat das alles nur am Rand zu tun. Dennoch entnehmen wir dem Geschreibsel ein paar interessante Informationen über den EInsatz von Eektroantriben in Berliner Taxis.

    Bei den gut 3200 Berliner Taxiunternehmen geht es dagegen langsamer. Von den insgesamt 8138 Taxis in der Stadt fahren gerade zwei ausschließlich mit Strom. 3000 haben einen Hybridantrieb, 500 fahren mit Gas, in rund 4600 nagelt ein Diesel. Wenngleich die Stadt Unternehmer bei der Anschaffung eines Elektroautos mit 4000 Euro hilft, bleiben die Berliner Droschkenkutscher zurückhaltend. Seit 1. Juli stellten Firmen bei der Investitionsbank Berlin (IBB) bis gestern insgesamt 402 Förderanträge für Elektroautos. Wie viele Anträge von Taxiunternehmen kamen, kann nicht genauer beziffert werden. Laut IBB sei der Anteil aber sehr gering.

    #Berlin #Uber #Taxi #Elektromobilität

  • Elektromobilität: Auf deutschen Straßen rollen kaum E-Taxis | heise online
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektromobilitaet-Auf-deutschen-Strassen-rollen-kaum-E-Taxis-4052839.html

    Dem Deutschen Taxi- und Mietwagenverband in Frankfurt/Main zufolge waren in Rheinland-Pfalz Ende 2016 knapp 1.700 Taxis und solche Fahrzeuge unterwegs, die sowohl als Taxi und als Mietwagen genutzt werden dürfen. Die (alle vier Jahre erhobene) bundesweite Gesamtzahl beläuft sich auf rund 56.300 Fahrzeuge. Dem gegenüber stehe ein Anteil von bundesweit wahrscheinlich nicht mehr als 100 reinen Elektro-Taxis, sagte der Geschäftsführer des Verbandes, Thomas Grätz.

    Den rechtlichen Rahmen hatte die Bundesregierung 2017 dahingehend geändert, dass auch Elektroautos als E-Taxi fungieren dürfen, die vom Hersteller nicht als Taxi vorgesehen sind. Dennoch ist eine Zurückhaltung beim E-Auto auch (aber nicht nur) in der Taxibranche spürbar.

    #Taxi #Elektromobilität

  • Senat bietet Geld für Hybrid-Taxis und fast keiner will es | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/foerderung-senat-bietet-taxibetreibern-geld---und-fast-keiner-will-

    Mit einem Zehn-Punkte-Programm will der Senat die Luft sauberer machen und dafür sorgen, dass Diesel-Fahrverbote in Berlin vermieden werden können. Doch die Maßnahme, die als erstes auf der Mitte Januar verabschiedeten Liste steht, funktioniert offenbar nicht.

    Wenn Berliner Taxibetreiber für ihre Flotte Hybrid-Fahrzeuge kaufen, will der Senat Geld dazugeben. Allerdings interessiert sich kaum jemand für die Förderung. „Beim Förderprogramm Berlin-Hybrid-Taxis haben wir bisher vier Anfragen, die alle bewilligt worden sind“, teilte Uwe Sachs von der Investitionsbank Berlin auf Anfrage mit. „Die Anträge betreffen insgesamt sieben Fahrzeuge, die stillgelegt worden sind beziehungsweise ersetzt werden.“

    Sieben von mehr als 8100 Taxis in Berlin – das ist eine magere Bilanz. Dabei stehen seit März fünf Millionen Euro zur Verfügung, pro Benzin-Hybrid-Taxi verspricht das Land Berlin 2500 Euro. Doch überwiesen wird das Geld nur dann, wenn der Taxiunternehmer eine andere Bedingung erfüllt hat: Der Antragsteller muss nachweisen, dass er für jedes Hybridfahrzeug zuvor ein Dieseltaxi der Schadstoffklassen Euro 0 bis Euro 5 verschrottet hat. Genau hier liegt das Problem, hieß es jetzt.

    Herstellerprämien sind attraktiver
    „Die Nachfrage ist vor allem deshalb verhalten, weil der Restwert der meisten Taxis den Betrag von 2500 Euro wohl übersteigen dürfte, und das Programm deshalb in erster Linie für wirklich alte Fahrzeuge interessant ist“, erklärte Sachs. „Auch die Prämienangebote einiger Hersteller von 5000 Euro und mehr, die oft nicht mit dem Förderprogramm kombinierbar sind, weil sie den Weiterbetrieb des Alt-Fahrzeugs nicht ausschließen, sind für viele Taxiunternehmen interessant.“

    Die Forderung, dass das Dieseltaxi verschrottet werden muss, sei das entscheidende Hindernis, bestätigte Detlev Freutel vom Taxi Verband Berlin Brandenburg. Ein weiteres Thema: „Kein Mensch weiß, wie es mit dem Diesel weitergeht“, viele Taxibetreiber warten erst einmal ab.

    Nun sei der Weg dafür frei, dass außer dem Bund auch das Land den Kauf von Elektrotaxis fördern darf. Das bisherige „Kumulationsverbot“ bestünde nicht mehr, sagte Freutel.

    #Berlin #taxi #Umwelt #Elektromobilität #Wirtschaft

  • Two passengers killed in accident after Tesla burst into flames
    http://mashable.com/2016/11/04/fatal-tesla-crash-batteries-fires
    https://www.youtube.com/watch?v=fY5YudGurBk

    After crashing into a tree, a Tesla Model S violently burst into flames causing cells from its lithium-ion battery to explode.

    Nicht nur Mobiltelefone von Samsung explodieren, auch die hochverdichteten Batterien von Tesla sind gefährlich. Alles genauso unausgereift wie der Tank des VW Brezelkäfers aus den Vierzigern. Der lag direkt hinter der vorderen Kofferraumklappe. So etwas wird heute einfach nicht mehr gemacht.

    Wo shareholder value und management requirements regieren, fällt das Umsteuern auf sichere Technik schwer . Diese Entwicklungsbremsen verhindern state-of-the-art-technology in guten Produkten.

    Im Zeitalter der radikal verkürzten Produktzyklen wird „Der Markt“ mit unausgegorenen Kreationen beliefert, gute, ausgereifte Produkte werden nicht einmal mehr entworfen. Es lohnt sich nicht. Sollte doch einmal ein solides Produkt nach langer Entwicklungszeit zur Verfügung stehen, wird sein Erfolg von der Konkurrenz sabotiert und ein schlechteres mit Macht durchgesetzt. Erinnern sie sich noch an den Kampf Betamax gegen VHS oder HD DVD gegen Blueray ? Dabei ging es noch, anders bei Tesla heute heute, nicht um Leben und Tod.

    Zu oft wird die Marktzulassung durch Lobbying, Bestechung und Freihandelsverträge, erreicht, die gesetzliche Schutzvorschriften aushebeln. In der idealen Liberalwelt gibt es soche Hemmnisse selbstverständlich nicht. Die unsichtbare Hand schert sich nicht um menschliche Opfer. Reiner Kostenfaktor. Sollen sie doch klagen, die Hinterbliebenen.

    Auch bemerkenswert ist die pawlowsche Reaktion der kalifornischen Öffentlichkeitsarbeiter: Nein, am Autopiloten hat es diesmal nicht gelegen. Der war deaktiviert, vermutet man. Es muss einen Pilotinnenfehler vorliegen.

    2 killed in fiery Tesla crash near Downtown Indianapolis
    http://www.indystar.com/story/news/crime/2016/11/03/2-killed-fiery-tesla-crash-near-downtown/93227456

    Officials say series of intense fires delayed rescue after Tesla crash; both victims identified | Fox 59
    http://fox59.com/2016/11/03/2-people-dead-after-speeding-tesla-crashes-into-tree-catches-fire

    Tesla car explodes after hitting tree causing several fires which were so intense firefighters couldn’t reach the trapped passengers
    https://www.thesun.co.uk/news/2113043/tesla-car-explodes-in-horror-smash-after-hitting-tree-causing-several-fire

    #Autos #Elektromobilität #Sicherheit #Batterien #disruption

  • Forschungsprojekt plant Leichtbau-Taxi zum Kampfpreis
    http://mobil.berliner-zeitung.de/auto/forschungsprojekt-plant-leichtbau-taxi-zum-kampfpreis,2378535

    Es ist leicht, klein und kann nicht besonders schnell fahren. Dennoch - oder gerade deswegen - könnte das «City eTaxi» in den Innenstädten der Zukunft gefragt sein. Bislang gibt es das sparsame Öko-Gefährt jedoch nur als Modell.

    (7. bis 11. April). Möglich werde der angepeilte günstige Preis vor allem durch einen praxisnahen Ansatz: Das Fahrzeug orientiere sich nur noch an den tatsächlichen Bedürfnissen der Kunden, sagte Projektsprecher Paul Leibold vom Münchner Ingenieurdienstleister Vispiron.

    ...sagt der Mann. Und dann kommt das :

    Das City eTaxi der Forschungsgruppe hat nur drei Sitzplätze, misst 3,30 Meter und ist auf eine Höchstgeschwindigkeit von gut 80 km/h ausgelegt. Es wiegt nur eine gute halbe Tonne und braucht weniger Motor- und Akkuleistung, so dass es laut Leibold günstig angeboten werden kann. Eine Leistung von 15 kW/20 PS soll für den Stadtverkehr reichen. Die Lithium-Ionen-Zellen mit einer Kapazität von 10 bis 15 Kilowattstunden seien genug für 120 Kilometer Alltagsreichweite, versicherte Leibold.

    Wir müssen pro Schicht 200 bis 300 Kilometer fahren, um von unserem Beruf leben zu können. Gelegentliche Fernfahrten sind erforderlich, um die geringen Umsätze innerhalb der Stadt ein wenig auszugleichen. Und wer heute noch richtig mitspielen will, muß fünf und mehr Fahrgäste aufnehmen können. Die tatsächlichen Bedürfnisse der Kunden, also der Taxifahrer und -unternehmen hat der Mann nicht verstanden.

    #fahrzeug #elektromobilität #elektrotaxi