• Der Mann fürs Doofe
    ▻https://www.unsere-zeit.de/der-mann-fuers-doofe-4818992

    August Hanning (rechts) beim Antritt als BND-Chef im Jahr 1998. Jahre später half er bei einem Buch über den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder mit, das ihm nun mächtig Ärger einbringt. (Foto: picture-alliance / dpa | Stephan Jansen)

    Tu n’a pas d’argent mais des dettes, on trouve de vieux documents secrets chez toi et tu as des copains chinois. Conclusion, tu es un espion chinois parce que de surcroit tu as été le chef des espions allemands. Te voilà en prison. T’as tiré les mauvaises cartes. C’est bête mais c’est comme ça.

    Conclusion deux : Quand tu es pauvre tu ne joues pas dans la cour des riches. Tu vois comment ça finit.

    16.10.2026 von Ralf Hohmann - Der Ex-BND-Chef und Geschäftemacher August Hanning sitzt in Untersuchungshaft. Sein Fall beflügelt Propaganda gegen China

    Am Dienstag vergangener Woche wurde August Hanning wegen des Verdachts der Spionage, der landesverräterischen Ausspähung und des Auskundschaftens von Staatsgeheimnissen festgenommen. Er sitzt in Untersuchungshaft. Hanning leitete von 1998 bis 2005 den Bundesnachrichtendienst (BND). Unmittelbar im Anschluss ernannte ihn der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) zum Staatssekretär. Nach seinem Ausscheiden aus dem Staatsdienst widmete er sich jenem Berufsfeld, das für ehemalige Geheimdienstchefs offenbar als natürliche Fortsetzung der Karriere gilt: die profitorientierte internationale Beratung in Sachen Sicherheit und Geheimnis.

    Im Unterschied zu Hannings Nachfolgern in der BND-Spitze, Ernst Uhrlau, der als „freiberuflicher Berater für globale Sicherheitsfragen“ bei der Deutschen Bank unterkam, und Gerhard Schindler, der mit seinem Unternehmen Friedrich 30 laut Lobbyregister 2025 unter anderem Aufträge des Rüstungsunternehmen Chora (elektronische Kampfführung) abarbeitet, beschied sich Hanning nicht mit „Klein-Klein“. Er strebte nach einem groß angelegten privaten Sicherheitsnetzwerk. In schneller Folge schossen die von ihm initiierten Firmen HanningConsult, System 360 AG (Schweiz), System 360 GmbH (Deutschland), Pluteos AG (Schweiz), GSC4 und Tradex Safety aus dem Boden. Nebenbei gab es noch einen Aufsichtsratsposten in der Bundesdruckerei und einen Kommanditistenjob bei PB Phoenix Beteiligungen. Für die Kontakte in die Staaten des postsowjetischen Ostens diente ihm die Vorstandschaft im Deutsch-Aserbaidschanischen Forum. Im Jahr 2021 folgte dann noch die gemeinsam mit Ex-Mossad Chef Danny Yatom in Jerusalem gegründete WHEN Group (Cyber-Sicherheit).

    Die Profitlogik kennt für alles einen Preis: für Daten, Aufmerksamkeit, Reputation und Beziehungen. Nicht immer mit Erfolg. Schmerzlich verlief Hannings Ausflug in die lettische Bankenwelt. Ab 2017 saß er für ein monatliches Salär von 12.000 Euro im Aufsichtsrat der PNB Banka. Am 12. September 2019 erklärte ein lettisches Gericht die Bank für insolvent. Der Insolvenzverwalter fordert vom Ex-BND-Präsidenten rund vier Millionen Euro. Hanning stand das Wasser bis zum Hals, die Beamtenpension wurde gepfändet. Am 6. Februar 2022 bat er schriftlich um Hilfe beim damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Der Bittbrief brachte nichts. Der Niedergang nahm seinen Lauf.

    Laut den Ermittlungen der Hamburger Staatsanwaltschaft soll Hanning im Jahr 2022 gemeinsam mit einem pensionierten LKA-Beamten über seine Firma System 360 den Auftrag angenommen haben, die bei ihrem Vater in Dänemark lebenden Kinder der Gastronomie-Magnatin Christina Block nach Deutschland „zurückzuholen“. Für die Aktion selbst sei der Ex-Mossad-Agent David Barkay angeheuert worden. Als Entlohnung winkten 115.000 Euro. Auf die Hanning-Firma System 360 war ein verdeckter Ermittler angesetzt. Am 16. September 2025 kam es bundesweit und in der Schweiz zu umfangreichen Durchsuchungen der Privat- und Firmenräume Hannings. Die eingesetzten Beamten stießen auf rund 2.000 BND-Dokumente. Ein klassischer Zufallsfund, auch „Beifang“ genannt. Der Inhalt der Dokumente, darunter interne Lageberichte für das Kanzleramt, Unterlagen zum angeblichen iranischen Atomprogramm, Analysen zu russischen Streitkräften, alles aus den Jahren 2010 bis 2022, sprach wohl Bände. Die Bundesanwaltschaft übernahm.

    Ob die angeblich gefundenen Dokumente überhaupt eine Brisanz aufweisen, ist zweifelhaft: Das Material ist mehr als vier Jahre alt, relevante Informationen werden unmittelbar gewinnbringend abgesetzt und nicht zu Hause im Regal gestapelt oder als Kopie gehortet. Warum sollte Hanning, der ja seit September 2025 genau wusste, was bei ihm zur Auswertung abtransportiert wurde, monatelang seelenruhig auf den Zugriff der Ermittler warten, wenn er selbst davon ausgegangen wäre, es handle sich um geheimnisrelevante Unterlagen?

    Die Antwort auf die Frage, ob Hannings Geschäftsmodell aus Dummheit oder Gier oder beidem scheiterte, kann dahinstehen, passt das Ganze doch wunderbar zur hysterischen Erzählung der „Gefahr aus dem Osten“.

    „Jetzt geht es auch um China!“, schrieb die „Bild“-Zeitung unter Bezug auf eine „Spiegel-Recherche“. Ein grandioser Auftakt, im Gleichklang meldeten alle, die in der bürgerlichen Journaille Rang und Namen haben: Hanning habe Kontakt zu „einem Mann aus dem chinesischen Geheimdienstapparat“ gepflegt und – wie ungeheuerlich – dieser „Militärdiplomat und Ex-Generalmajor“ habe in einem 2017 erschienenen Buch Hanning für „Hinweise und Erläuterungen“ gedankt. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Das Netz ist voll vom Passus „Hinweise und Erläuterungen“, der die Geheimnisverrat-Fantasie beflügeln soll.

    Es kostet nur ein paar Minuten Aufwand, diesen neuerlichen Propagandacoup zu entlarven und der ganzen Lächerlichkeit preiszugeben, die er verdient hat. Lesen wir, was da im Vorwort zu einem Gesprächsband mit Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) geschrieben steht: Am Ende des Dankeswortes an verschiedene Mitwirkende am Buchprojekt schreibt der besagte Wang Jian­zheng: „Bei sprachlichen und textlichen Herausforderungen profitierte ich von den Hinweisen und den Erläuterungen von August Hanning, dem ehemaligen Staatssekretär im deutschen Innenministerium (der kürzlich China besucht hatte).“ Unfassbar, da hat Hanning wohl Geheimnisse der deutschen Grammatik und Syntax an den bösen Chinesen verraten.

    #Allemagne #services_secrets #espionnage #wtf

    • Un amateur des théories complotistes pourrait soupçonner le régime en place du démantèlement systématique des structures établies sous le chancelier Schröder afin de pérenniser la clique transantlantiste de Merz.

      On verra ou ne verra pas la vérité derrière les agissements apparents.

  • Food-Bloggerin Sissi Chen: „Diese wunderbare Küche sollte hierzulande unbedingt bekannter werden“
    ▻https://www.berliner-zeitung.de/article/food-bloggerin-sissi-chen-diese-wunderbare-kueche-sollte-hierzuland

    Ein Stück Taiwan in Berlin: die Food-Bloggerin Sissi Chen vor dem Café Mibap in Mitte © Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung

    16.10.2026 von Anne Vorbringer - Taiwans Kulinarik verdient mehr Aufmerksamkeit, findet die Autorin Sissi Chen. Vier Monate lang probierte sie sich durch Garküchen, Restaurants und Nachtmärkte. Jetzt ist ihr Buch dazu erschienen.

    Sissi Chen ist eine der bekanntesten Food-Bloggerinnen Berlins. Man trifft sie in Sternerestaurants genauso wie in ihren liebsten Kiezläden wie dem unprätentiösen Lao Xiang.

    Zuletzt hat sich die in Peking geborene Autorin einen langgehegten Traum erfüllt. Vier Monate lang reiste Sissi Chen durch Taiwan, besuchte Garküchen, Restaurants und die berühmten Nachtmärkte.

    Sie sprach mit Köchinnen und Imbissbetreibern, löffelte bei 40 Grad heiße Austernsuppe am Straßenrand, probierte frittierte Teigstangen und knusprige Sesamfladenbrote in den traditionellen Frühstückshäusern. Aus unzähligen Eindrücken entstand schließlich ihr neues Kochbuch „Eating in Taiwan“ mit 65 Rezepten für zu Hause.

    Warum ihr dieses Buch besonders am Herzen liegt und wie es mit ihrer eigenen Familiengeschichte zusammenhängt, hat uns Sissi Chen im taiwanischen Café Mibap in der Torstraße erzählt.

    Märkte voller Reichtum aus Bergen und Meer: Sissi Chen war 2019 das erste Mal in Taiwan und kehrte 2025 für längere Zeit zurück. © Sissi Chen

    Frau Chen, worauf gründet Ihr Interesse an Taiwans Kulinarik?

    Ich war 2019 das erste Mal dort und total beeindruckt von der multikulturellen Küche, die stark geprägt ist durch die Kolonialgeschichte und die chinesische Migration. Seither geistert die Idee eines Kochbuchs durch meinen Kopf. Aber erst 2025 hatte ich die Gelegenheit, länger vor Ort zu sein und meine Eindrücke zu vertiefen.

    Die Kulinarik Taiwans ist im deutschsprachigen Raum im Gegensatz zu anderen Regionen Asiens wenig repräsentiert. Dabei ist die Vielfalt der Küchen für so eine relativ kleine Insel gigantisch. Ich finde, dieser wunderschöne Ort verdient es, dass er medial auch mal anders auftaucht als ständig in diesen politischen Konfliktsituationen. Die natürlich existieren – aber es gibt eben so vieles mehr.

    Ich möchte die Menschen und ihr fantastisches Essen in den Mittelpunkt rücken, diesen Schmelztiegel an kulinarischen Einflüssen. Mir war es wichtig, den indigenen Menschen ein eigenes Kapitel zu widmen. Von diesen austronesischen Urvölkern weiß man hier nicht sehr viel, sie haben aber seit geraumer Zeit großen Einfluss auf die moderne taiwanische Küche.


    Die Rindfleischnudelsuppe gilt als inoffizielles Nationalgericht in Taiwan. © Sissi Chen

    Wie würden Sie diese Küche beschreiben?

    Mir ist wichtig zu sagen, dass es die taiwanische Küche nicht gibt – und ich sie nicht definieren möchte. Es gibt bei den Gerichten chinesische, japanische, europäische und indigene Einflüsse. Taiwan hat offiziell 16 anerkannte indigene Völker, deren kulturelle und kulinarische Einflüsse unglaublich spannend sind. Die Verbindungen reichen bis zu den Philippinen und nach Neuseeland, das schlägt sich auch in Kochtechniken und Zutaten nieder. Dann gibt es den Einfluss der niederländischen Kolonialisierung. Weil Taiwan damals eine wichtige Anbauregion für Zuckerrohr wurde, ist die Küche bis heute sehr süß, vor allem im Süden der Insel.

    Sie haben auch eine persönliche Anbindung dorthin. Wie sieht die aus?

    Meine Oma in Peking hatte fünf Schwestern. Eine von ihnen ist während des Bürgerkrieges 1949 nach Taiwan ausgewandert. Der private Kontakt war danach 38 Jahre lang strikt verboten. Es war unmöglich, überhaupt ein Lebenszeichen voneinander zu erhalten. Durch meinen längeren Aufenthalt in Taiwan konnte ich diesen Teil meiner Familie endlich persönlich treffen und es war für alle ein sehr emotionaler Moment.

    Meine Verwandten haben mich herzlich empfangen, sie haben mit mir ihren Alltag geteilt und mir ihre Lieblingsrestaurants in Taipeh gezeigt. Meine Oma hat ihre Schwester bis zu ihrem Tod nie wiedergesehen, aber sie hätte sich sicher riesig darüber gefreut, dass wir gemeinsam an einem Tisch zusammengekommen sind. Das ist auch etwas, was ich auf meinen Reisen festgestellt habe: Die Gastfreundschaft in Taiwan ist unglaublich groß. Und ich glaube, jede Person, die einmal nach Taiwan reist, ist vom Essen dort komplett umgehauen. Es gibt eigentlich kein Restaurant, keinen Marktstand, an dem das Essen schlecht ist.


    Ob exotisches Obst, frisches Gemüse, Kräuter oder Bergpfeffer: Die Auswahl an frischen Zutaten auf Taiwans Märkten ist riesig. © Sissi Chen

    Was hat Sie bei Ihren Recherchen besonders überrascht?

    Taiwan ist gerade auf dem Weg, sich kulinarisch selbst zu finden, eine Identität zu entwickeln. Die Rindfleischnudelsuppe zum Beispiel, das inoffizielle Nationalgericht, ist in den sogenannten Military Villages entstanden, nachdem im chinesischen Bürgerkrieg Chiang Kai-shek und seine Anhänger 1949 nach Taiwan gekommen waren.

    In diesen provisorischen Soldatenunterkünften trafen Menschen aus unterschiedlichen Regionen Chinas aufeinander. Jeder brachte eigene Techniken und Zutaten mit. Daraus entstand die Suppe, von der es heute allein in Taipeh unzählige Versionen gibt. Jeder Laden hat sein eigenes Geheimnis, wenn es um die Brühe und das Fleisch geht.

    Wenn Sie nur ein Gericht aus dem Buch empfehlen dürften – welches wäre es?

    Auf jeden Fall etwas aus dem Frühstückskapitel. In Taiwan gibt es eine enorme Frühstückskultur. Es gibt Häuser, die um 4.30 Uhr aufmachen und bis mittags geöffnet haben. Andere haben den ganzen Tag auf. Und manche öffnen erst ab 17 Uhr.

    Mein Lieblingsgericht ist Fan Tuan, eine Art Reisrolle, die standardmäßig mit Senfgemüse, dem frittierten Teigstreifen Youtiao und Schweineflocken gefüllt ist. Es gibt aber auch Varianten mit Thunfisch, gebratenem Hühnerfleisch oder eingelegten Eiern. Im Prinzip ist es wie ein Reis-Burrito, den man unterwegs isst. Es ist das Gericht, das ich am meisten vermisse, wenn ich an Taiwan denke.


    Erdnuss-Reismilch wird in so gut wie jedem Frühstücksladen serviert. © Sissi Chen

    Und die Zutaten für die Gerichte bekommt man alle auch hier?

    Ja, das war mir wichtig. Wenn es eine bestimmte Sache nicht genau so hier im Asialaden gab, habe ich zu Hause rumprobiert und so lang mit ähnlichen Zutaten experimentiert, bis es so schmeckte wie im Original.

    Ein eigenes Kapitel ist den berühmten Nachtmärkten gewidmet. Welches Gericht sollte man dort unbedingt probieren?

    Eines meiner Lieblinge ist das Schwarze-Pfeffer-Brötchen. Das ist quasi ein sehr blättriges Fladenbrot, das mit Hackfleisch, Frühlingszwiebeln und sehr, sehr viel Pfeffer gefüllt ist. Es wird in traditionellen Steinöfen an der Wand klebend gebacken und dann heiß serviert.

    Diese Brötchen wurden von den chinesischen Migranten aus Fuzhou nach Taiwan gebracht und haben ihren Ursprung wahrscheinlich in der Provinz Fujian. Sie sind so saftig, sehr, sehr pfeffrig – und das Fleisch ist unglaublich lecker. Jetzt bekomme ich schon wieder Sehnsucht!

    als diese Ananasküchlein. © Sissi Chen

    Dass Sie als gebürtige Chinesin ein Buch über die taiwanische Küche schreiben, provozierte sicher spannende Reaktionen, oder?

    Interessanterweise war das vor Ort in Taiwan gar kein Problem. Ich habe jedem, mit dem ich gesprochen habe, meinen Background erklärt – und es gab niemanden, der das hinterfragt hat. Alle haben sich wahnsinnig über mein Interesse an der taiwanischen Küche gefreut.

    In Deutschland gab es zwei Kommentare, die meinten, ich dürfe nicht über taiwanisches Essen schreiben, weil ich Festlandchinesin bin. Ich verstehe, wo dieser Gedanke herkommt, finde es aber unfair, weil die Leute so tun, als hätte ich irgendeine Agenda. Die habe ich aber nicht, sondern respektiere und interessiere mich für diese wunderbare Küche, die hierzulande unbedingt bekannter werden sollte.

    Zur Person

    Sissi Chen wurde in Peking geboren und verbrachte die ersten sieben Jahre ihres Lebens bei ihren Großeltern in China, bevor sie zu ihren ausgewanderten Eltern nach Österreich übersiedelte und viele Jahre in Wien lebte. Seit 2010 ist sie in Berlin und arbeitet hier als selbstständige Autorin, Content-Creatorin und Host für kulinarische Events. Bei Instagram folgen ihrem Kanal „Eating in Berlin“ mehr als 130.000 Menschen. Spezialisiert hat sich die 37-Jährige auf asiatische und besonders die chinesische Küche. Ihr neues Buch „Eating in Taiwan“ ist bei Dumont erschienen (208 Seiten, 32 Euro).

    #Berlin #Mitte #China #Taiwan #Essen #Küche #Spezialitäten

  • #Espagne : Sánchez joue son va-tout et convoque les électeurs aux urnes
    ▻https://www.taurillon.org/espagne-sanchez-joue-son-va-tout-et-convoque-les-electeurs-aux-urnes

    Dans une allocution du 5 octobre dernier, Pedro Sánchez, premier ministre espagnol depuis 2018, décide de mettre fin à une législature devenue de plus en plus difficile à gouverner et convoque des élections anticipées le 29 novembre prochain. À première vue, l’élément déclencheur est simple : deux textes consacrés au logement ont été rejetés par le Congrès. Mais derrière ce vote se cache une crise beaucoup plus profonde qui perdure depuis plusieurs années : celle d’un gouvernement qui dépend d’alliances fragiles et qui peine à faire voter le moindre texte ou budget. #Elections

    / Espagne, #Droite_européenne, #Extrême_droite, #Gauche_européenne, #Politique, #Politique_sociale, #Parti_Socialiste, #Parti_Socialiste_Européen, #Partis_politiques_européens, #Parti_Populaire_Européen, (…)

    #Élections #Législatives
    ▻https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-surveillance-eu-member-states/country-pages-including-country-reports/country-report-spain_en
    ▻https://www.congreso.es/gl/notas-de-prensa?p_p_id=notasprensa&p_p_lifecycle=0&p_p_state=normal&p_p_mod
    ▻https://www.rtve.es/noticias/20261006/gobierno-aprobara-decretos-vivienda-convalidarlos-diputacion-permanente/17254559.shtml
    ▻https://www.pp.es/actualidad/articulos/feijoo-a-sanchez-la-escapada-debe-terminar-aqui-porque-espana-no-aguanta-mas
    ▻https://www.lamoncloa.gob.es/lang/en/presidente/news/paginas/2026/20260216-minimum-wage-increase.aspx
    ▻https://ec.europa.eu/eurostat/documents/15216629/23964567/KS-01-26-035-EN-N.pdf

  • Exposing AdFection: How Discover-Tech Turned Targeted Ads Into a Pipeline for Zero-Click Mercenary Spyware - The Citizen Lab
    ▻https://citizenlab.ca/research/how-discover-tech-turned-targeted-ads-into-a-pipeline-for-spyware

    How Discover-Tech Turned Targeted Ads Into a Pipeline for Zero-Click Mercenary Spywar

    This is the first-ever public confirmation of zero-click mercenary spyware delivered via targeted ads. We call the technique AdFection, and show how it was used to infect devices at Al Jazeera with Candiru’s spyware. We also uncover Discover-Tech, and show how the company helps mercenary surveillance vendors track and hack devices around the world.

    Key Findings

    Devices at international news network Al Jazeera were infected with mercenary spyware from Candiru (rebranded as “Integrity Labs”) via targeted online advertisements. We provide the first public technical confirmation of a zero-click mercenary spyware attack delivered via targeted advertising, which we call AdFection.
    The malicious advertisements were purchased by Discover-Tech, an Israeli company that presents itself as a legitimate advertising company, but which we found operates as a facilitator for multiple mercenary spyware partners.
    Discover-Tech operates a platform called Controlium that enables its mercenary partners to de-anonymize, fingerprint, and automatically infect devices the moment an advertisement is rendered — a form of zero-click attack.
    Analysis of four billion Discover-Tech bidding records shows that during a four-month period, the company’s ads were shown on almost 200,000 unique websites and Android/iOS apps in dozens of countries.
    Discover-Tech’s ads also covertly directed millions of devices to contact Candiru’s servers, likely for large-scale tracking and reconnaissance. Discover-Tech is linked to mercenary spyware and intelligence threat actors beyond Candiru, including Intelos and Bindecy. 
    A separate threat actor we call DARK CARTOGRAPHER is using Discover-Tech’s infrastructure to exploit vulnerabilities across numerous mobile carriers to link device advertising IDs with phone numbers, mass-deanonymizing internet users. We will detail our findings concerning this threat actor in a separate forthcoming report.
    Discover-Tech has appeared on lists of “certified” and “approved” vendors maintained by Google and advertising industry association IAB Europe, and has served ads via major networks such as Google, Yandex, and Beeswax. Discover-Tech has also leveraged the European General Data Protection Regulation (GDPR) consent frameworks to target users within the European Union.
    Discover-Tech’s mass abuse, privacy invasion, and facilitation for mercenary spyware attacks illustrates structural flaws with the online advertising system, which failed to detect or prevent the abuse documented in this report.
    We call on regulators to investigate whether Discover-Tech and Candiru/Integrity Labs violated applicable laws, and make recommendations to lawmakers, defenders, and the advertising industry on how to stop AdFection-style attacks and espionage. 
    We disclosed our findings to ad vendors and industry organizations. Google, IAB Europe, Beeswax, Vungle (Liftoff), and Eskimi took action to disconnect Discover-Tech’s access to the digital advertising ecosystem. Other ad vendors we found to be involved in Discover-Tech’s operations did not respond to our request for comment within the timeline provided. We are also actively working with vendors to mitigate DARK CARTOGRAPHER’s mass-deanonymization attac

    • Jerome Dangu of Confiant said Discover-Tech placed at least 10 million online ads per day, affecting more than 120,000 websites and 75,000 apps.

      “Very likely hundreds of millions of people would have been touched by Discover-Tech,” Dangu said.

      Citizen Lab said Candiru spyware delivered through Discover-Tech’s ads had been used to compromise devices of journalists and executives at the Qatari news outlet Al Jazeera.

      Unidentified media organizations in Mexico, Israel, and Europe were also targeted.

      Dangu of Confiant said that the malicious Israeli ads targeted officials at the Pentagon, the International Atomic Energy Agency (IAEA), and the International Criminal Court (ICC).

      Discover-Tech ads also helped to surveil the populations of entire regions, most notably the Israeli-occupied Palestinian West Bank and Gaza.

      “You go to almost any site in Palestine – any site – you find a Discover-Tech ad. It gives them a very complete visibility on the digital activities of an entire country,” Dangu said.

      Citizen Lab also said the malicious ads were directed at officials in the UN, NATO, the European ⁠Commission, as well as more than a dozen governments.

      The ads also helped to track employees and executives of chip-related firms such as Nvidia, SanDisk, Broadcom, and Micron.

      #surveillance #espionnage #désanonymisation #publicité
      #Candiru #Discover-Tech #Israël

    • Comment des publicités en ligne d’apparence anodine peuvent infecter, silencieusement, votre téléphone
      Par Florian Reynaud | 15 oct 26 | Le Monde
      ▻https://www.lemonde.fr/pixels/article/2026/10/15/comment-des-publicites-d-apparence-anodine-permettent-de-diffuser-des-logici

      Une simple visite sur son site d’information préféré peut suffire à ce qu’un téléphone soit infecté par un logiciel espion. Deux rapports, publiés jeudi 15 octobre par le laboratoire canadien Citizen Lab et par l’entreprise américaine de lutte contre la fraude publicitaire Confiant, dressent un nouveau constat alarmant sur la façon dont l’industrie publicitaire est exploitée à des fins d’espionnage.

      Tout a commencé en avril, un dimanche matin. Ce jour-là, Jérôme Dangu, cofondateur et directeur technique de Confiant, inspecte une publicité suspecte parmi les millions de réclames qui s’affichent au quotidien sur les sites grand public, Google ou sur de nombreuses applications. En se penchant sur un nom de domaine en particulier, il découvre que cette publicité d’apparence anodine est secrètement conçue pour exécuter du code sophistiqué.

      « Si vous cherchez à cacher le code, c’est généralement que vous utilisez une vulnérabilité » inconnue, analyse Jérôme Dangu auprès du Monde. Pour cause : cette publicité piégée était conçue pour infecter, silencieusement, les terminaux de certaines personnes ciblées à l’aide d’un logiciel espion développé par Candiru, une entreprise israélienne qui vend des outils de cybersurveillance à des Etats.

      Un ciblage très précis

      Des mois d’enquête ont permis au Citizen Lab et à Confiant de prouver techniquement comment Candiru se servait de l’industrie publicitaire pour atteindre et pirater à distance les cibles de ses clients. Et une autre société israélienne joue un rôle crucial dans cette chaîne : Discover-Tech. Selon les chercheurs, cette entreprise est la courroie de transmission entre plusieurs acteurs privés de la surveillance et l’écosystème de la publicité.

      Discover-Tech a en effet accès à la formidable masse de données qui permet aujourd’hui aux annonceurs de viser avec une très grande précision certains consommateurs. Une aubaine pour le marché des logiciels espions, qui cherche en permanence de nouvelles façons d’atteindre ses cibles. Le code malveillant de Candiru, ici, était conçu pour s’exécuter uniquement sur la machine de la personne concernée, en s’appuyant par exemple sur son adresse IP ou sur l’identifiant publicitaire unique qui lui est attribué.

      Le Citizen Lab et Confiant ont identifié des campagnes publicitaires menées pour le compte de Candiru dans au moins neuf pays, dont la Belgique, les Emirats arabes unis, l’Espagne, le Mexique et l’Arabie saoudite. Une analyse du laboratoire canadien montre également que 45 appareils appartenant à des employés de la chaîne qatarie Al-Jazira ont été infectés par Candiru en 2024 et 2025, tous transmis par des publicités diffusées par Discover-Tech. L’entreprise a utilisé « l’écosystème publicitaire pendant des années pour transformer des sites de confiance et des applications populaires en plateformes d’infection pour des logiciels espions », explique Bill Marczak, chercheur au Citizen Lab, dans un communiqué transmis au Monde.

      Puissant outil de surveillance

      Candiru est loin d’être le seul client de Discover-Tech, qui fournit également ses services à bien d’autres acteurs spécialisés dans la collecte de données ou la surveillance, raconte le Citizen Lab.

      Il faut dire que sa force de frappe est impressionnante : rien qu’entre mars et juin 2026, ses encarts ont été diffusés, selon le Citizen Lab, dans plus de 70 000 applications mobiles et sur plus de 120 000 sites Web. Au pic de l’activité de l’entreprise en Algérie, par exemple, 3,2 % des publicités diffusées en ligne dans le pays et observées par Confiant venaient de la société israélienne. Des pics similaires ont été observés au Maroc, au Monténégro ou à Gibraltar. « En utilisant un VPN pour imiter une connexion depuis le Monténégro, on se retrouvait ciblé par des pubs Discover-Tech en quelques minutes », raconte Jérôme Dangu. Autant de données collectées et potentiellement revendues.

      Pour les auteurs des rapports, le fait qu’une entreprise du milieu de la surveillance ait pu s’insérer à ce point dans l’industrie publicitaire et diffuser des millions de publicités potentiellement vérolées ou intrusives est particulièrement inquiétant. « Le fonctionnement actuel de l’écosystème publicitaire en ligne est une menace sécuritaire pour tous, des Etats au secteur privé, en passant par la société civile », argue dans un communiqué Wolfie Christl, chercheur au Citizen Lab.

      Comme le souligne le laboratoire canadien, les pubs de Discover-Tech ont été vues par des internautes dans un grand nombre d’institutions sensibles, jusqu’à des employés de ministères ou d’entreprises majeures. Sans que l’on sache s’ils ont été ciblés ou juste pris dans les larges filets de l’entreprise. Deux acteurs majeurs de la publicité en ligne, Google et IAB Europe, ont banni Discover-Tech à la suite de cette enquête, selon le Citizen Lab.

  • Ceuta : des ONG accusent l’armée espagnole de « cruauté » à l’égard des migrants et dénoncent le non-respect de leurs droits fondamentaux
    ▻https://www.lemonde.fr/international/article/2026/10/15/ceuta-des-ong-accusent-l-armee-espagnole-de-cruaute-a-l-egard-des-migrants-e

    Ceuta : des ONG accusent l’armée espagnole de « cruauté » à l’égard des migrants et dénoncent le non-respect de leurs droits fondamentaux
    Par Guillaume Delacroix (Ceuta [Espagne], envoyé spécial)
    Au lendemain de la visite inédite du roi Felipe VI et de la reine Letizia à Ceuta, ville autonome espagnole sur la rive africaine du détroit de Gibraltar, Abdelah Mustafa ne cachait pas son dépit, mercredi 14 octobre. « Ils sont venus dire que Ceuta est espagnole, mais ils n’ont rien vu de ce qui se passe réellement sur le terrain », note cet homme de 26 ans, dont la famille vit ici depuis six générations. Il préside l’association des habitants de Sidi Embarek, l’un des plus grands quartiers musulmans de la cité, et, depuis deux mois et demi, en raison de la crise humanitaire consécutive à l’arrivée de dizaines de milliers de gens en provenance du Maroc, il se consacre pleinement à venir en aide aux migrants restés sur place.
    Il est difficile de repérer les centres d’hébergement d’urgence qui les accueillent, tant les ouvertures et les fermetures se succèdent à un rythme soutenu. « Les autorités appliquent une tactique de déplacement visant à pousser ces gens à repartir d’eux-mêmes au Maroc », affirme Abdelah Mustafa. Avec ses voisins, celui-ci essaie d’obtenir des autorités qu’elles s’occupent des migrants dans le respect des lois, ce qui est loin d’être le cas.Mardi, au moment précis où les monarques espagnols étaient applaudis par une foule en liesse, Amnesty International a accusé les pouvoirs publics espagnols de « violations des droits fondamentaux des étrangers à Ceuta » et exprimé son « inquiétude face à l’opacité entourant les retours prétendument volontaires qui se sont succédé [avant l’arrivée du roi et de la reine] ».
    L’organisation a aussi annoncé qu’avec sept autres ONG elle venait de saisir le défenseur du peuple espagnol, autorité indépendante auprès de qui elle a émis « de sérieux doutes quant au respect des obligations de l’Espagne en matière de droit d’asile, de protection juridictionnelle effective et de principe de non-refoulement ». Si les ONG alertent, c’est que « de nombreux migrants ne sont pas dûment informés de leurs droits », précise Ramses Mohamed Azumik, un Espagnol de Ceuta qui travaille pour Elin, l’une des associations signataires de la saisine : « Nous savons qu’en évacuant les plages pour faire place nette avant la visite royale, la police a dit aux migrants qu’en restant à Ceuta ils risquaient d’être expulsés pour cinq ans minimum. Or, la réalité est plus complexe. »
    Ramses Mohamed Azumik est particulièrement préoccupé par l’« abandon institutionnel » dont sont victimes enfants, femmes victimes de violences et personnes LGBT+, qui vivent dans la rue sans aucune prise en charge. Quant aux personnes originaires de pays en conflit ou ayant de forts besoins de protection internationale, comme le Soudan, le Yémen, le Sénégal ou le Tchad, « elles sont peu à peu refoulées vers le Maroc, pays de transit, sans avoir été informées au préalable sur leur droit à la demande d’asile », ajoute-t-il.
    Les Marocains, quant à eux, s’ils acceptent d’entrer dans un centre de séjour temporaire, sont identifiés et enregistrés, ce qui déclenche automatiquement la procédure de renvoi. Sauf circonstances particulières, l’asile ne peut en effet que leur être refusé, le Maroc étant considéré par l’Union européenne comme un « pays d’origine sûr », et ce, depuis juin.
    il y a par ailleurs d’autres risques à demeurer à Ceuta, insistent les ONG. « Depuis fin juillet, nous ne cessons de dénoncer les violences policières et militaires dont sont victimes les migrants, violences verbales, physiques et psychologiques », s’emporte Francesca Fusaro, coordinatrice du collectif No Name Kitchen, autre signataire de la saisine du défenseur du peuple, qui distribue des repas chauds dans la rue.Dans un rapport publié le 30 septembre, Amnesty International accuse l’armée espagnole de « tortures et [d’]actes de cruauté, inhumains et dégradants ». Fondé sur une enquête de terrain menée mi-septembre, le document énumère des exemples de maltraitance. Il rapporte aussi les propos d’un militaire avouant avoir « reçu des ordres » pour faire en sorte que les migrants « ne se sentent pas à l’aise » à Ceuta.« Beaucoup ont vu leur téléphone et leur argent saisis par des hommes en uniforme. Certains ont reçu des coups aux jambes et à la tête, d’autres ont été traînés au sol », rapporte Ahmed Endef Dal, président de l’association des habitants de Principe Alfonso, banlieue « chaude » où se côtoient une église et une mosquée. « A la moindre bagarre, c’est direction le Maroc. Dans les centres d’accueil, on fait signer des ordres d’expulsion, sous la menace, à des gens qui ne savent même pas lire notre alphabet », s’insurge ce bénévole, espagnol de quatrième génération.
    Près de l’ancienne prison de la Reina, Akram, 22 ans, séjourne dans un centre de 12 tentes et seulement 37 toilettes pour plus de 800 personnes. « On est entassés les uns contre les autres, et la nourriture qu’on nous distribue est tellement mauvaise qu’on tombe régulièrement malade », raconte-t-il, en faisant signe à Moussa (tous deux n’ont pas souhaité donner leur nom), un gaillard de 26 ans arrivé du Mali, pour qu’il montre son épaule gauche blessée. « Les soldats frappent tout le monde, ils nous donnent des coups de pied dans l’entrejambe, et parfois, la nuit, ils nous aspergent de gaz lacrymogènes pour nous épuiser », rapporte Moussa. Amnesty International, qui « reconnaît les difficultés du travail des forces de l’ordre », demande aux autorités un plan d’urgence afin que soit respectée la « dignité » des migrants.

    #Covid-19#migrant#migration#espagne#ceuta#crisemigratoire#sante#droit

  • Je suis Léa

    « Je suis Léa » (►https://jesuislea.fr) est bien plus qu’un collectif de précaires de l’université et de la recherche. C’est un mouvement qui est en train de naitre. En quelques semaines un mur numérique s’est recouvert de 160 #témoignages, souvent bouleversants, de jeunes chercheuses et chercheurs qui font le récit des terribles conditions professionnelles auxquelles un système les asservit.

    La précarité est devenue un véritable fléau dans l’Enseignement supérieur et la recherche. Au début du mois de septembre je faisais une communication intitulée « Réduire la précarité tout en défendant l’emploi statutaire » dans le cadre du colloque d’ouverture des Assises pour l’Enseignement supérieur et pour la Recherche ( voir ici à la page 101 des Actes du colloque ainsi que la communication de Neli Dobreva pour le collectif Vacataires.org, p. 99). C’est à la suite de ce colloque que j’ai rencontré des membres du collectif de chercheurs et de chercheuses qui venaient de se constituer sous l’appellation « Je suis Léa ».

    « Je suis Léa » se singularise par la force d’un mur de témoignages (▻https://jesuislea.fr/#temoignages) et des #revendications précises qui sont adressées aux parlementaires et aux candidat·es à la présidentielle. Ce mouvement me semble exemplaire, au sens où il se donne tous les moyens pour faire avancer la cause qu’il défend. Ses principales caractéristiques sont les suivantes :

    - Garantir la transparence et l’indépendance du mouvement ;
    - Constituer un espace d’écoute, de rencontre et de partage ;
    - Garantir l’anonymat des témoignages ;
    - Travailler avec les syndicats et les autres collectifs ;
    - Soutenir des revendications qui s’appuient sur une expertise juridique et financière ;
    – Exiger une commission d’enquête parlementaire sur la précarité dans l’ESR ;
    – Soutenir les lycéen·nes et demander la suppression de #Parcoursup.

    Mais la plus grande force de « Je suis Léa » est de briser le mur du silence sur la condition des précaires dans l’ESR. Derrière ce mur nous découvrons #vexation, #humiliation, #racisme, #exploitation éhontée, #pression au travail, #burn_out, #harcèlement moral et sexuel, #impunité des harceleurs, #homophobie, #précarité_financière, financement de la recherche sur ses propres deniers, #bénévolat forcé, refus de #rémunération pour les tâches accomplies, #discriminations à la #grossesse …

    Les témoignages mettent à nu toute la #violence du contraste entre l’excellence d’un niveau scientifique acquis au prix de nombreux #sacrifices et la #précarité_professionnelle subie. Nous voyons aussi devant nous le mur sur lequel se fracassent tant de scientifiques brillants : celui de la #sélection, de la #concurrence impitoyable et de la reproduction des élites. Nous mesurons alors le désarroi des post-doctorant·es qui mettent des années avant d’obtenir un emploi à l’université ou d’abandonner définitivement la recherche. Et nous prenons conscience que cette violence est celle d’un système et d’une politique.

    Je donne la parole à l’équipe de « Je suis Léa », qui se présente à vous. Il faut l’écouter, diffuser ce message, libérer la parole, témoigner, inventer de nouvelles solidarités :

    **

    Bonjour à toutes et tous,

    Nous vous présentons « Je suis Léa », un collectif indépendant qui adapte à l’ESR français le mouvement allemand #IchBinHanna.

    Léa n’a pas un seul visage : c’est la docteure sans poste qui enchaîne les vacations, le vacataire payé six mois en retard, la postdoctorante qui déménage tous les deux ans, l’ingénieur·e en CDD à répétition. Nous la croisons toutes et tous, et beaucoup d’entre nous sont Léa. C’est pour cela que le collectif porte ce nom.

    La précarité de l’ESR est documentée depuis des années. Mais tant qu’elle se limite à des chiffres et à des cas isolés, elle n’émeut personne. Derrière les sigles : du travail gratuit, des vies suspendues, des renoncements, des silences imposés.

    Le cœur de notre campagne, c’est un mur de témoignages : des dizaines de récits, côte à côte, qui font apparaître un système. Nous voulons rendre cette précarité impossible à regarder sans réagir.

    « Tout cela existe déjà », nous dira-t-on. C’est vrai, et nous ne prétendons ni remplacer les syndicats et collectifs qui mènent ce combat, ni refaire leur travail. Mais la précarité n’est plus méconnue : elle est connue et tolérée. Ce qui manque, ce n’est pas un rapport de plus — c’est un visage. Notre rôle : incarner, rassembler tous les statuts sur un même mur, et porter ces voix jusqu’au grand public et aux candidat·es de 2027.

    Nous recueillons les témoignages de toutes les personnes précaires de l’ESR — docteur·es sans poste, vacataires, postdocs, ATER, contractuel·les, ingénieur·es, personnels d’appui, sans oublier les doctorant·es. Signés ou anonymes, ils sont relus et anonymisés si besoin : rien ne paraît sans votre autorisation, et tout témoignage peut être corrigé ou retiré sur simple demande.

    Deux manières d’agir, dès aujourd’hui :

    -- Témoigner : quelques lignes suffisent. Votre récit peut être celui qui fait réagir un·e lecteur·rice de plus.

    -- Écrire à votre député·e pour lui demander des comptes : ce qu’elle ou il compte faire pour obtenir une commission d’enquête parlementaire sur la précarité dans l’ESR, et pour mettre en œuvre nos revendications (jesuislea.fr/#revendications). Puis nous transmettre sa réponse à contact@jesuislea.fr : nous rendrons publiques les positions de chacun·e.

    Pour témoigner, rejoindre le lancement ou échanger : contact@jesuislea.fr

    Site :

    Je suis Léa : ►http://jesuislea.fr

    Bluesky : @

    #JesuisLéa(@jesuisleabsky.bsky.social) : ▻http://jesuisleabsky.bsky.social

    LinkedIn : Je suis Léa

    Enfin, à l’approche de la présidentielle de 2027, nous échangeons avec d’autres collectifs pour poser aux candidat·es quelques questions communes, simples et vérifiables : précarité, emploi stable, travail gratuit, abus de pouvoir. Nous comptons bien obtenir des réponses. Les collectifs, associations et syndicats qui souhaitent collaborer ou faire cause commune sont les bienvenus : écrivez-nous à contact@jesuislea.fr.

    Solidairement,

    L’équipe « Je suis Léa »

    ▻https://blogs.mediapart.fr/pascal-maillard/blog/131026/je-suis-lea
    #précarité #JeSuisLéa #IchBinHanna #université #fac #ESR #recherche #travail #précarisation #conditions_de_travail #Enseignement_supérieur_et_la_recherche #fléau #mouvement #résistance

  • A Ceuta, les migrants ont opportunément disparu du paysage pour la visite du roi Felipe VI et de la reine Letizia
    ▻https://www.lemonde.fr/international/article/2026/10/13/a-ceuta-les-migrants-ont-opportunement-disparu-du-paysage-pour-la-visite-du-

    A Ceuta, les migrants ont opportunément disparu du paysage pour la visite du roi Felipe VI et de la reine Letizia
    Les souverains effectuent une visite inédite, mardi 13 octobre, dans la ville autonome espagnole d’Afrique du Nord où les immigrés ayant déferlé du Maroc fin juillet sont encore des milliers à dormir à la belle étoile ou dans des centres d’accueil d’urgence.
    Par Guillaume Delacroix (Ceuta [Espagne], envoyé spécial)
    Comme par magie, les migrants de Ceuta ont déserté les plages. Lundi 12 octobre, il ne restait presque plus aucune trace des milliers de gens qui ont occupé durant dix semaines le littoral de la ville autonome espagnole d’Afrique du Nord. A la veille de la visite historique du roi Felipe VI et de la reine Letizia sur la côte sud du détroit de Gibraltar, seuls quelques dizaines de Maghrébins déambulaient nonchalamment le long de la route. D’autres, juchés au sommet des grands blocs de béton qui protègent des vagues les 83 000 habitants de la cité, observaient en silence la Méditerranée et à l’horizon, la silhouette de la péninsule Ibérique, symbole d’un rêve inaccessible : l’Union européenne.
    Les souverains espagnols auront sans doute l’impression d’un retour à la normale, deux mois et demi après l’afflux soudain d’environ 72 000 personnes en provenance du Maroc voisin, les 30 et 31 juillet. Ces derniers jours, les forces de l’ordre se sont efforcées de faire le ménage. Dimanche 11 octobre, policiers, militaires et Guardia civil (la gendarmerie), soit 350 agents au total, ont procédé à une ultime évacuation de l’esplanade du Guano, un terre-plein occupé jusqu’alors par 500 migrants, à l’extrémité ouest de la plage du Trampolin où des milliers d’autres Marocains, Tunisiens, Algériens et Subsahariens s’étaient construit des abris de fortune à l’aide de bambous, cartons et bâches en plastique.
    Les bulldozers ont déblayé les dernières ordures, pendant qu’étaient démontées les rares cabines sanitaires aux conditions d’hygiène épouvantable qui avaient été installées en catastrophe. Les petits commerces improvisés au sol, produits alimentaires, vêtements, cigarettes, se sont volatilisés. Seuls traînent encore quelques bouteilles vides et papiers gras sur le talus qui borde la route menant au poste-frontière de Benzu, en direction de Tanger.
    Sur la plage attenante, le sable a été savamment ratissé. Les opérations d’évacuation avaient commencé le 27 septembre, aux abords de l’usine de dessalement d’eau de mer. Deux jours plus tard, c’était la plage de Benitez, mitoyenne du bâtiment côté est, qui était vidée de ses occupants.
    Les 4 et 5 octobre, ceux qui campaient au Trampolin, de l’autre côté de l’usine, ont été à leur tour délogés. Certains ont trouvé place dans le centre d’accueil ouvert le 18 septembre sur le port, une infrastructure dissimulée derrière une rangée de concessionnaires automobiles. D’autres se sont retrouvés dans un campement monté à la va-vite début octobre, sur un terrain militaire qui surplombe la plage de Benitez. Une dizaine de longues tentes blanches, invisibles depuis la route, sont cachées derrière de hautes clôtures en tissu vert.
    Chaque fois se rejoue la même partie de cache-cache. Les migrants montent dans des autobus et sont conduits jusqu’à Tarajal, le poste-frontière sud de Ceuta, là où tout a commencé. La police leur propose alors une alternative : se rendre dans le centre d’accueil temporaire pour étrangers qui se trouve à cet endroit, afin d’être identifiés puis emmenés dans l’un des dix centres d’hébergement d’urgence ou dans les 20 abris pour mineurs, qui disposent de respectivement 7 400 et 2 800 lits, et où il resterait des places disponibles, ou bien prendre immédiatement le chemin du Maroc, à pied.
    Chaque jour, raconte Mohsin, un chauffeur de taxi garé devant les barrières de la frontière (qui n’a pas souhaité donner son nom de famille), entre 100 et 200 migrants s’en vont, résignés. « On se demande pourquoi ils ne sont pas repartis plus tôt », observe ce natif de Ceuta de nationalité espagnole, dont les grands-parents maternels, des Marocains, vivent à Tétouan. « On dirait que les choses sont en train de se calmer, la situation semble enfin sous contrôle », ajoute-t-il, visiblement soulagé.
    Les candidats au départ n’empruntent pas le trottoir utilisé matin et soir par la main-d’œuvre marocaine qui vient travailler légalement à Ceuta. Ils passent au bord de l’eau, le long des grilles, à hauteur de la digue qu’ils avaient contourné à la nage, fin juillet, sous l’œil des caméras du monde entier. Selon Angel Victor Torres, ministre de la politique territoriale espagnol, chargé de gérer la crise, 12 000 migrants au total auraient quitté Ceuta depuis début août, 11 500 « volontairement », 500 sous procédure d’expulsion. Si, comme l’affirme le gouvernement de Pedro Sanchez, 80 % au moins de tous ceux arrivés fin juillet avaient rebroussé chemin dans les trois jours suivants, soit pas loin de 60 000, il ne devrait donc théoriquement plus en rester beaucoup aujourd’hui.
    Or, ce n’est pas du tout le cas. En plus des milliers de migrants toujours logés dans les centres d’hébergement d’urgence, reconnaissables au bracelet vert de la Croix-Rouge à leur poignet, des centaines d’autres, sans bracelet, emplissent les rues de quartiers où il est peu probable que le roi et la reine iront se promener mardi. Au cœur d’El Principe, quartier périphérique musulman, les rues sont remplies de migrants, tout comme à Los Rosales, aux abords de la mosquée Sidi Embarek. La plupart logent chez l’habitant, pour 10 euros la nuit.
    Dans la zone industrielle de Tarajal, certains dorment dans des entrepôts, d’autres à la belle étoile. Devant le poste-frontière, Walid et Amin, deux adolescents de 17 ans, disent être « épuisés de vivre dans la rue ». Ils sont affamés, comme en témoignent leur visage émacié. Lundi, l’un a dû se contenter d’une orange, l’autre d’une boisson gazeuse. Ils n’imaginent pas rentrer chez eux, à Tanger, mais ils se demandent s’ils ne vont pas finir par craquer.

    #Covid-19#migrant#migration#espagne#ceuta#crisemigratoire#sante#humanitaire#migrationirreguliere

  • Ceuta : démantèlement du dernier camp de migrants avant l’arrivée du roi d’Espagne - InfoMigrants
    ▻https://www.infomigrants.net/fr/post/74149/ceuta--demantelement-du-dernier-camp-de-migrants-avant-larrivee-du-roi

    Ceuta : démantèlement du dernier camp de migrants avant l’arrivée du roi d’Espagne
    Par La rédaction Publié le : 12/10/2026
    Dimanche, le dernier grand camp de migrants de Ceuta a été démantelé. Une opération qui a eu lieu deux jours avant une visite très attendue du roi espagnol Felipe VI et de la reine Letizia.
    Dimanche 11 octobre, aux alentours de 8 heures, des dizaines de policiers accompagnés de soldats ont procédé au démantèlement du dernier camp de migrants de Ceuta situé sur l’esplanade d’El Guano. Ici, des centaines de migrants campaient dans des abris de fortune après le démantèlement d’autres campements sur les plages voisines.
    Plus de 350 policiers étaient mobilisés, a indiqué le ministère de l’Intérieur espagnol dans un communiqué. Les migrants – dont de nombreux mineurs, selon El Faro de Ceuta – ont été embarqués dans des bus et conduits vers des centres d’accueil. Certains ont fui vers les collines voisines pour éviter de monter dans les bus.
    Un véhicule anti-émeute de la police circule tandis que les forces de l’ordre évacuent un campement de migrants sur la plage d’El Trampolin, dans l’enclave espagnole de Ceuta, le 5 octobre 2026.
    Dans le même temps, des équipes de nettoyage ont été déployées sur ce lieu de vie créé à la suite de l’afflux massif de plus de 70 000 migrants dans l’enclave fin juillet. Car même si la grande majorité des migrants arrivés ces deux jours sont rapidement retournés au Maroc, des milliers étaient restés et vivaient depuis sur les plages de Ceuta.
    Visite royaleCette opération n’est d’ailleurs pas la première. Auparavant, les campements de l’usine de dessalement ont été évacués – le 27 septembre dernier – ainsi que ceux de la plage de Benítez – le 29 septembre – et ceux de la plage de Trampolín, en deux phases, les 4 et 5 octobre 2026, rappelle le journal local.
    Les évacuations interviennent ces dernières semaines alors que l’enclave se prépare à une visite importante. Les souverains espagnols, le roi Felipe VI et la reine Letizia, doivent se rendre à Ceuta mardi, lors d’un déplacement coordonné avec le gouvernement.Cette visite royale, qui doit être suivie mercredi d’un déplacement à Melilla, sera la première d’un monarque espagnol dans les deux villes depuis le voyage du roi Juan Carlos en novembre 2007, qui avait provoqué une crise diplomatique avec le Maroc.Toujours selon la presse locale, il n’y a donc plus de camp sur les plages de Ceuta. En revanche, quelques dizaines d’abris subsistent dans des entrepôts près de la frontière avec le Maroc, selon El Faro de Ceuta, qui précise que des « familles et des enfants » vivent dans ces rues

    #Covid-19#migration#migrant#espagne#ceuta#crisemigratoire#sante#camp#droit

  • #Espagne : à l’aube des élections, un puissant mouvement social sur le #Logement
    ▻https://lvsl.fr/espagne-a-laube-des-elections-un-puissant-mouvement-social-sur-le-logement

    L’occupation de la Puerta del Sol à Madrid par des manifestants pour le droit au logement a ravivé le souvenir de la révolte contre l’austérité qui a débuté en 2011. Mais alors que les « Indignados » utilisaient un discours populiste généraliste, ce nouveau mouvement affiche clairement une orientation de gauche axée sur les questions de classe. Affaibli au Parlement, le Premier ministre Pedro Sánchez a convoqué des élections pour la fin novembre.

    #Politique #15M #expulsions #Pedro_Sanchez #Podemos #Populisme #PSOE #Sumar

  • Les accords entre l’UE et l’Afrique permettent d’arrêter deux pirogues sur trois en route vers les Canaries - InfoMigrants
    ▻https://www.infomigrants.net/fr/post/74095/les-accords-entre-lue-et-lafrique-permettent-darreter-deux-pirogues-su

    Les accords entre l’UE et l’Afrique permettent d’arrêter deux pirogues sur trois en route vers les Canaries
    Par La rédaction Publié le : 07/10/2026
    Les différents accords signés avec les pays de départ sur la route des Canaries - Maroc, Mauritanie, Sénégal - permettent d’arrêter deux pirogues sur trois se dirigeant vers l’archipel espagnol, indique l’agence de presse Efe. Depuis l’an dernier, les arrivées de migrants diminuent nettement dans ces îles espagnoles.L’Espagne se félicite des conséquences des accords signés ces dernières années avec les pays de départ en Afrique sur la route des Canaries. Selon l’agence de presse Efe, les partenariats noués avec le Maroc, la Mauritanie ou encore le Sénégal ont permis d’arrêter la progression en mer de deux pirogues sur trois se dirigeant vers l’archipel espagnol.
    Alors qu’en 2023 et 2024, les Canaries ont enregistré des arrivées records avec respectivement 40 000 et 47 000 migrants débarqués sur ces îles, l’année 2025 a connu une nette chute avec 17 500 personnes arrivées. Et cette baisse se poursuit en 2026 : les autorités comptabilisent un peu plus de 7 000 arrivées du 1er janvier au 30 septembre, contre près de 13 000 à la même période de l’an dernier.
    Depuis plus de 20 ans, la Mauritanie, qui est devenue ces dernières années le premier pays de départ des pirogues vers l’archipel, reçoit des sommes conséquentes de l’Espagne et de l’Union européenne (UE) pour la gestion des migrants. Pour la période 2022-2027, l’allocation de l’UE s’élevait à 12,5 millions d’euros. Mais face à la hausse des arrivées dans l’archipel en 2023, l’UE a débloqué une enveloppe de 200 millions d’euros pour la Mauritanie en mars 2024 afin d’intercepter davantage de migrants dans l’Atlantique. L’été suivant, le Premier ministre espagnol Pedro Sánchez a effectué une visite à Nouakchott afin de signer un autre accord migratoire avec la Mauritanie - et la Gambie.Entre janvier et avril 2025, la Mauritanie a ainsi intercepté plus de 30 000 migrants, avaient indiqué des sources gouvernementales en mai. Et lors d’une rencontre tenue à Madrid le 17 octobre, l’Espagne et la Mauritanie ont annoncé avoir déjoué 3 500 tentatives de migration irrégulière en 2025 sur le sol mauritanien.
    En 2026 encore, les interceptions au large des côtes mauritaniennes se sont multipliées. Les autorités ne cessent de communiquer sur des pirogues arrêtées ou secourues dans l’Atlantique ces derniers mois - sans donner de chiffre global sur l’ensemble de l’année.
    À titre d’exemple, en seulement une semaine fin août, 1 046 migrants partis de Gambie ont été secourus au large de la Mauritanie et du Sénégal, avait indiqué Médecins sans frontières (MSF) dans un communiqué début septembre. Dakar, aussi, a reçu des sommes considérables pour intercepter les migrants en mer. Second pays de départ vers les Canaries, le Sénégal a obtenu, en octobre 2024, une aide de 30 millions d’euros de la part de l’UE pour lutter contre l’immigration clandestine.
    Cet accord, comme celui avec la Mauritanie, a commencé à porter ses fruits en 2025 : au premier trimestre, les forces sénégalaises ont interpellé plus de 1 900 personnes qui tentaient de prendre la mer, « dont une majorité d’étrangers - 1 000 personnes - utilisant le Sénégal comme point de départ » avait indiqué en septembre le secrétaire permanent du Comité interministériel de lutte contre la migration irrégulière (CILMI), Modou Diagne.
    Le Maroc, quant à lui, a reçu en décembre 2024 une enveloppe de 2,5 millions d’euros afin de renforcer ses capacités en matière de surveillance des frontières, de mieux contrôler les points d’entrée, de lutter contre les réseaux de trafic d’êtres humains et de protéger le sud de l’Europe des flux migratoires venus de ce pays du Maghreb. En parallèle, depuis 2013, l’UE a déboursé plus de 360 millions d’euros - dont 234 millions proviennent du Fonds fiduciaire d’urgence de l’Union pour l’Afrique, indique une note de l’UE datée de février 2022 - pour aider le Maroc dans sa lutte contre l’immigration irrégulière.
    Les accords noués entre Madrid et ses partenaires africains ont contribué à empêcher le départ vers les Canaries d’au moins 17 000 personnes en 2026, selon les autorités espagnoles citées par Efe.
    Hormis les interceptions en mer, les partenariats entre l’Espagne et le Maroc, la Mauritanie et le Sénégal consistent en une meilleure collaboration sur le terrain. La Garde civile échange en permanence avec les services des pays concernés afin de mieux coopérer sur les enquêtes et les poursuites des réseaux de trafiquants. Ainsi, de nombreuses arrestations de passeurs sont effectuées dans les pays de départ les jours suivants l’arrivée d’une pirogue aux Canaries, signale à Efe le chef des opérations de ce centre de coordination, le commandant Agustín Barroso.Le chef du gouvernement canarien estime que cette collaboration est « un exemple international » en matière de gestion des migrations.
    Grâce à la « collaboration très intensive des autorités des pays d’origine et de transit » des migrants, 50% des « pateras » ou « cayucos » [termes désignant des pirogues] ont été arrêtés avant de prendre la mer, en 2024 et 2025, selon le responsable des Canaries. Et cette année, ce taux a augmenté pour frôler les 70%. Mais face au renforcement des contrôles, les réseaux se sont adaptés et de plus en plus de départs se font désormais depuis la Gambie, située à près de 2 000 km de l’archipel espagnol. Un itinéraire qui rallonge considérablement la durée de la traversée dans l’Atlantique.
    « La distance est importante – il faut entre 4 et 7 jours de navigation si tout se passe bien -, ce qui accroît les risques de se perdre en mer, de chavirer ou de souffrir de la faim, de la soif ou de malaise », décrivait en septembre 2025 Delphine Perrin, chargée de recherche à l’Institut de recherche pour le développement, interrogée par InfoMigrants. Conséquences : les drames se multiplient dans cette zone maritime. Début septembre, plus de 80 personnes, dont un bébé, ont trouvé la mort à bord d’une embarcation de fortune partie de Gambie. Leur pirogue chargée de 127 migrants a dérivé et les exilés ont dû passer 27 jours en mer, avant d’être secourus – les forces espagnoles ont pris en charge seulement 44 survivants de ce canot.

    #Covid-19#migration#migrant#espagne#senegal#mauritanie#maroc#accordmigratoire#routemigratoire#migrationirreguliere#sante

  • Berliner »Pelicot-Prozess« : Die Ware Frau
    ▻https://www.nd-aktuell.de/artikel/1202988.vergewaltigung-berliner-pelicot-prozess-die-ware-frau.html

    Feminist*innen protestieren vor dem Kriminalgericht Moabit in Berlin. Foto : nd/ Jule Meier

    Les plateformes du sexe sont pour les femmes ce qu’Uber est pour les chauffeurs de taxi, l’humiliation et la misère par une force naturelle inexplicable jusqu’à ce qu’elle affiche son vrai visage dans les batailles imposées par la lutte de libération de ses victimes.

    Les plateformes transforment les abus isolés plutôt rares dans un phénomène de taille industrielle qu’elles créent car elles incitent aux pires excès de ce que les fascistes et libéraux considèrent comme l’essence de l’homme. Pour eux l’homo oeconomicus est un loup pour les autres motivé uniquement par le désir de domination et d’appropriation des richesses d’autrui, le parfait capitaliste décrit dans le film "Hostel".

    La technologie n’est pas neutre, elle est développée selon les intérêts de ses propriétaires. Il faut punir les responsables et créer des réseaux informatiques différents.

    Soyons clairs et précis. Dans une société où chaque chef d’entreprise est un petit roi grâce au droit à la propriété privée divine, où la soumission des exploités est la condition incontournable du succès individuel, la vie sexuelle est transformée en champ de bataille alors qu’elle est à l’origine notre force de vie et l’unique source de joie.

    Les sentiments humains les plus forts qui sont à l’origine de notre qualité d’être humains, sont pervertis par le système d’exploitation et amplifiés par la technologie capitaliste d’abord au point où on tue par millions les millions les juifs et les soviétiques, puis l’internet et les cycles de financement de startups élèvent le viol individuel au niveau d’un phénomène de taille industrielle qui produit des profits à l’échelle industrielle.

    Le capitalisme du vingt et unième siécle transforme en profit encore la dernière goutte de sang et de sperme, les corps et âmes des hommes et femnes exposés à la machine manipulatrice étant consommés par Leviathan comme leurs ancêtre sur les champs de bataille de 14/19 et 39/45.

    Il faut en finir avec cette guerre.

    6.10.2026 von Jule Meier - Hinweis zu sensiblen Inhalten: Dieser Artikel thematisiert sexualisierte Gewalt, darunter konkrete Beschreibungen von Vergewaltigungen.

    Rund dreißig Frauen mit Plastikbechern, in denen eine grüne Flüssigkeit zu sehen ist, stehen vor dem Kriminalgericht Moabit. Sie sind nicht zum Feiern hier, sondern um zu protestieren. Die giftgrüne Farbe stehe symbolisch für K.-o.-Tropfen, sagt Sina Tonk von Terres des Femmes gegenüber »nd«. Die Frauenorganisation begleitet an diesem Dienstag einen weiteren Verhandlungstag im Berliner Prozess, der wegen der Parallelen zum Fall der Französin Gisèle Pelicot als »Pelicot-Fall« bezeichnet wird.

    Dem Angeklagten Frank S. wird vorgeworfen, insgesamt 14 Frauen sediert und teils mehrfach vergewaltigt sowie Aufnahmen der Taten in Chats verbreitet zu haben. Die Frauen habe er zwischen 2016 und 2022 über Online-Datingplattformen kennengelernt. Auf seinen Festplatten fanden die Ermittler*innen Material, das mutmaßliche Straftaten an 59 Frauen zeigt – viel mehr als die Staatsanwaltschaft angeklagt hat. Der inzwischen 68-Jährige muss sich vor dem Landgericht Berlin wegen Vergewaltigung, gefährlicher Körperverletzung, Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs und von Persönlichkeitsrechten durch Bildaufnahmen verantworten. Im August 2026 räumte Frank S. die Vergewaltigungen ein.

    In dem Fall zeige sich eine »extreme Entmenschlichung, in der Frauen als Ware gehandelt werden«, sagt die Kriminalbeamtin Nina S. vor Gericht. Die Kriminalbeamtin befasst sich seit Jahren mit Vergewaltiger-Netzwerken und hat die Festnahme des Angeklagten vorbereitet. »Die eigenen Partner bieten ihre Frauen an«, so die Beamtin über digitale Plattformen, auf denen Frank S. aktiv war. »Es geht darum, dass Frauen nicht mehr in der Lage sind, sich zu wehren.« Darum, dass die Männer ein Wissen hätten, dass die Frauen nicht hätten. »Es entsteht oft das Gefühl, dass der sexuelle Kontakt nicht im Vordergrund steht, sondern die Macht«, so die Beamtin. Was sich beispielsweise am Einführen von Gegenständen in die Körper oder am Beschmieren der Betäubten zeige.

    Ein leises Schlucken ist hin und wieder im Gerichtssaal zu hören. Welches Ausmaß die digital vernetzte Vergewaltiger-Szene in Deutschland annimmt und in welcher Art und Weise die Frauen mutmaßlich getäuscht, betäubt und anschließend vergewaltigt worden sind, ist an diesem Verhandlungstag nicht immer leicht zu hören.

    Die Sehnsucht nach Nähe als Köder

    Gibt es etwas, das die Frauen verbindet, die Frank S. betäubt und vergewaltigt haben soll? Das will einer der Nebenklage-Anwälte von der leitenden Ermittlerin wissen.

    »Mehrfach geschieden oder verwitwet«, seien viele der Betroffenen gewesen. »Das waren Frauen, die nach Liebe gesucht haben«, so Nina S. Viele seien bereits lange Zeit alleine gewesen. Viele hätten zunächst auch erst einvernehmlichen Geschlechtsverkehr mit dem Angeklagten gehabt. »Bei vielen hatte ich das Gefühl, dass da Gefühle im Spiel gewesen sind.« Bis auf »ein komisches Gefühl«, das manche Frauen nach dem Date mit Frank S. verspürt hätten, sollen die meisten eine schöne Zeit gehabt haben.

    Wie man Opfer identifiziert

    »Das ist Puzzlearbeit«, sagt die Beamtin auf Frage des Richters, wie man die Opfer identifiziert habe. Die Ermittler*innen hatten die Gesichter der Frauen von Videos und Fotos; teils hatten sie Usernamen in den sozialen Medien oder gar Namen und Anschrift aus Chats und E-Mails. Die Ermittler*innen fragten Bestandsdaten bei Facebook ab und bekamen Zugang zu Datenbanken des Bundeskriminalamts. »So entstand langsam ein Bild«, sagt Kriminalbeamtin Nina S.

    Insgesamt 49 von 59 Frauen konnten so identifiziert werden. Die allermeisten Frauen seien vernommen worden. Vier oder fünf Frauen seien inzwischen ohne Tatzusammenhang verstorben – die Ermittler*innen gehen davon aus, dass die ersten Taten bereits 2006 stattfanden. Den mutmaßlichen Opfern habe man sich vorsichtig nähern müssen. Nach dem Treffen mit Frank S. habe – bis auf vermutlich eine Frau – keine der 59 Geschädigten Anzeige erstattet. Somit sei den meisten nicht bewusst gewesen, was bei dem Date geschehen war.

    Die Frauen hätten in der polizeilichen Befragung zunächst »fast übereinstimmend positiv« über Frank S. berichtet. Als sie erfuhren, was ihnen womöglich widerfahren war, waren die meisten zutiefst erschüttert. »Manche Frauen berichteten von einem Filmriss, manche berichteten davon, auf dem Sofa eingeschlafen und im Bett aufgewacht zu sein«, so Nina S. Manche hätten keinerlei Erinnerung gehabt. Für andere wiederum sei es fast »eine Erklärung« gewesen. Eine Frau hätte jahrelang unter Albträumen von Vergewaltigungen gelitten. »Die Opfer haben schwere psychische Leiden davongetragen«, so die Beamtin. »Es gab Frauen, die berichteten, als hätten sie etwas falsch gemacht.«
    Wie man sich tarnt, um zu vergewaltigen

    Gleichgültig, gar nicht sonderlich überrascht, habe Frank S. laut der Kriminalbeamtin gewirkt, als die Polizei seine Wohnung betrat und den Mann festnahm.

    Mehrere elektronische Endgeräte, Betäubungsmittel, Spritzen, eine alte Polaroid-Kamera, Fotos von entkleideten Frauen sowie Mütze und Funkgarnitur der Bundespolizei fanden die Ermittler*innen in der Wohnung von Frank S. Außerdem trafen sie dort seine damalige Lebensgefährtin an – sie soll ebenfalls auf den Vergewaltigungsvideos als ein sediertes Opfer zu sehen sein.

    »Zunächst leugnete er alles«, so die Kriminalbeamtin. Er habe angegeben, einige der Frauen nicht zu kennen, mit anderen einvernehmlich Geschlechtsverkehr gehabt und davon ebenfalls einvernehmlich Videos angefertigt zu haben.

    Frank S. soll sich als Polizist ausgegeben haben. Manche Frauen berichteten, er sprach davon, als Pilot bei der Bundespolizei zu arbeiten. Auf Facebook hatte er laut der Ermittler*innen ein Foto von sich in Pilotenuniform hochgeladen. Die Frauen soll er mit Komplimenten überschüttet haben.

    Viele Frauen hätten ihm vertraut, weil er sich als charmanter Polizist gegeben habe. »Sie haben sich sicher gefühlt«, so Nina S. Doch laut den Ermittler*innen habe keine Frau eingewilligt, dass der Angeklagte sie sediere, sexuelle Handlungen an ihr vornehme oder Videos davon im Netz hochlade.

    Viele der Frauen sollen während des zunächst einvernehmlichen Sex eingeschlafen sein, weil ihnen unwissentlich K.-o.-Tropfen verabreicht worden waren. Dass dies der Fall war, schließen die Ermittler*innen aus dem Verhalten der Frauen auf den Videos: starke Schnarchgeräusche, desorientierte Handlungen, Weinen, Schreien, Zittern, Krämpfe. Eine Frau sei während des Sex eingeschlafen, habe zu röcheln begonnen und sich in Rückenlage übergeben müssen. Frank S. soll laut Videomaterial mit der Penetration fortgefahren sein.

    Digital vernetzte Vergewaltiger

    Frank S. soll in regem Austausch mit anderen Usern auf Pornoseiten und auf Telegram gestanden haben. In Chats soll er Tipps zu Art und Dosierung der K.-o.-Tropfen gegeben haben. Außerdem dazu, wie man die Betäubungsmittel mit süßen Cocktails mischt, um sie den Frauen zu verabreichen. Er soll auch Fotos und Videos von anderen Usern angefordert haben. »Er hat sogar mit anderen Usern gemeinsame Vergewaltigungen geplant«, so Nina S.

    Die Ermittler*innen fanden Bildmaterial, auf dem beschmierte Brüste zu sehen waren. Man las dort einschlägige Webseiten-Titel, die Frank S. auf die Körper geschrieben hatte. »Ein gängiges Mittel in der Szene ist, Videos und Taten zu präsentieren von sedierten Frauen, denen man Gruppen- oder Webseitennamen gibt«, sagt die Beamtin S. Manchen Frauen habe er »Augen aufgeklebt«, sodass sie wirkten, als seien sie wach.

    Nicht ohne Protest

    »Die Frage ist, wie viele gibt es noch«, sagt Frauenrechtlerin Sina Tonk sichtlich aufgebracht. Anders als der Pelicot-Prozess, den Gisèle Pelicot bewusst öffentlich führen ließ, ist das Verfahren in Berlin jedoch größtenteils nicht öffentlich. Zum Schutz der Privatsphäre der Opfer schloss das Gericht die Öffentlichkeit für den Großteil der Verhandlungstage aus, an denen Betroffene befragt und Videos gezeigt werden.

    »Sexualisierte Gewalt wird als individuelles Fehlverhalten verstanden, aber dieser Fall zeigt ganz klar, dass es sich um Netzwerke handelt«, sagt Maria Schramm, die sich ebenfalls bei Terres de Femmes engagiert, im Gespräch mit »nd«. Der Verein fordert unter anderem eine Verjährungsfrist von mindestens 20 Jahren für Vergewaltigung sowie die Einführung des Prinzips »Nur Ja heißt Ja« im Sexualstrafrecht, nach dem nur eine ausdrückliche Zustimmung zählt. Zudem verlangt der Verein mehr Aufklärung über K.-o.-Tropfen, die Strafbarkeit des Besitzes von Tatvideos und die strafrechtliche Verfolgung von Personen, die in Chatgruppen mitlesen, wie dort sexualisierte Gewalt geplant wird, ohne einzugreifen.

    Der Prozess wird am Mittwoch fortgesetzt, ein Urteil wird am 14. Oktober erwartet.

    #Berlin #justice #viol #internet #plateformes #exploitation #Pélicot #esclaves

  • Ceuta : démantèlement du camp de migrants de Trampolin, 600 Marocains rentrent « volontairement » dans leur pays - InfoMigrants
    ▻https://www.infomigrants.net/fr/post/74042/ceuta--demantelement-du-camp-de-migrants-de-trampolin-600-marocains-re

    Ceuta : démantèlement du camp de migrants de Trampolin, 600 Marocains rentrent « volontairement » dans leur pays
    Par La rédaction Publié le : 05/10/2026
    Une opération d’évacuation de migrants d’un vaste campement illégal situé sur la plage de Trampolin à Ceuta a été lancée dimanche et continuait ce lundi, à un peu plus d’une semaine de la visite des souverains espagnols dans cette enclave en Afrique du Nord. Environ 3 000 personnes y étaient installées. Parmi eux, de nombreux Marocains ont préféré rentrer dans leur pays.
    Une opération d’évacuation de migrants du campement illégal de la plage de Trampolin, à Ceuta, a été lancée dimanche 4 octobre et continuait lundi 5 octobre, à un peu plus d’une semaine de la visite des souverains espagnols dans cette enclave en Afrique du Nord.
    Cette plage a accueilli le plus grand campement illégal de migrants de la ville autonome, depuis l’entrée massive de personnes en provenance du Maroc, fin juillet. Les autorités estiment que 3 000 migrants y étaient installés. Elles dormaient dans des abris de fortune faits de morceaux de bois et de bâches et recevaient quotidiennement de la nourriture de la Croix-Rouge.
    Selon El Pais, « à 8 h [dimanche] une cinquantaine de fourgonnettes, trois véhicules anti-émeutes et une douzaine de véhicules militaires ont bloqué l’accès. Les forces de l’ordre ont ensuite divisé le campement en secteurs pour évacuer les personnes de leurs tentes ».
    « L’opération a duré environ 12 heures, durant lesquelles les forces de l’ordre ont évacué des groupes de personnes. Plusieurs migrants ont tenté de s’échapper à la nage », peut-on lire dans la presse espagnole.
    Deux options s’offraient aux exilés. Ils pouvaient choisir entre fournir leurs informations personnelles et s’enregistrer au Centre de rétention temporaire pour étrangers (CATE) situé sur place, afin d’être ensuite hébergés dans des structures gouvernementales selon leur profil admnistratif ; ou retourner au Maroc sans être enregistrés. Selon El Pais, près de 600 personnes avaient opté pour la seconde solution en milieu d’après-midi, dimanche. Se faire connaître est la première étape d’une procédure d’expulsion qui aboutira « presque certainement à une déportation », continue El Pais, car le Maroc est considéré comme un pays « sûr » par l’Union européenne et l’asile n’est accordé que dans des cas spécifiques.
    Lundi, la police locale a continué à boucler l’accès à la plage « empêchant la circulation automobile dans le secteur. » Avec des bus déployés sur le site, « la procédure d’hier [dimanche, ndlr] se poursuit, et le démantèlement de ceux qui vivaient encore ici [se poursuit] dans la zone de Trampolín jusqu’à Loma Colmenar », écrit El Faro de Ceuta. « Beaucoup de migrants ont fui vers les montagnes après avoir vu le déploiement. Ils veulent éviter d’être identifiés et conduits vers les centres ».
    Parallèlement, les mineurs présents sur la plage ont été conduits au commissariat pour être enregistrés et placés dans des centres d’accueil. En vertu de leur statut d’enfant, les migrants de moins de 18 ans sont inexpulsables. D’autres opérations sont prévues dans les prochains jours jusqu’au démantèlement complet du lieu de vie informel de Trampolín. Ce bidonville était le dernier camp de plage subsistant dans la ville autonome après le démantèlement complet du campement voisin de Benítez.L’évacuation du campement de Trampolín intervient avant la visite à Ceuta, prévue le 13 octobre, du roi Felipe VI et de la reine Letizia.Ce voyage, le premier du roi à Ceuta depuis son accession au trône en 2014, présente des enjeux diplomatiques délicats, le Maroc revendiquant sa souveraineté sur Ceuta et sur Melilla, l’autre enclave espagnole en Afrique du Nord que le couple royal visitera également. Ceuta, qui compte un peu plus de 80 000 habitants, a connu les 30 et 31 juillet un afflux de plus de 70 000 migrants venus du Maroc. Plus d’une centaine d’entre eux ont perdu la vie, principalement en mer, selon les autorités de Madrid et de Rabat. Si l’immense majorité est repartie dans les heures qui ont suivi, plusieurs milliers sont restés dans la petite ville autonome. La situation s’y est dégradée, suscitant des tensions et des manifestations de la population locale, qui réclame un retour à la normale.

    #Covid-19#migrant#migration#espagne#ceuta#maroc#migrationirreguliere#routemigratoire#retour#sante

  • Contre-pouvoir et lutte contre la rente : notes prises à la hâte depuis l’explosion de l’affaire « Maricarmen »

    Nous avons réussi à transformer l’expulsion de Maricarmen en un soulèvement de rue qui a bouleversé le débat public dans le pays. Nous sommes passé de « le problème, ce sont les squatteurs » à « le problème, ce sont les investisseurs ». À notre avis, ce soulèvement trouve son origine dans les conditions de vie matérielles d’un très grand nombre de personnes, mais aussi dans la solidarité et la prise de conscience suscitées par les circonstances de cette affaire. Mais il y a, bien sûr, autre chose.

    On assiste à une explosion rapide et violente de la colère accumulée depuis plus d’un mois et demi face à l’inaction de la gauche institutionnelle et à l’offensive réactionnaire, raciste et proto-fasciste de la droite suite aux événements de Ceuta. De plus, cela s’est produit dans le Madrid gouverné par Ayuso. Une présidente arrogante et hautaine, qui accumule les scandales personnels liés à des logements de luxe, et qui est clairement l’autre face de Maricarmen. Enfin, il y a la rage accumulée en, au moins, 18 ans de crise du logement et huit ans d’inaction du gouvernement progressiste. La réponse massive à cette explosion est liée à ces facteurs. Une véritable bataille d’idées. Une bataille, donc, de positions. Il est prioritaire de continuer à agir sur ce plan. Il s’agit là d’une contre-attaque.

    ▻https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2026/10/02/la-portee-politique-de-la-resistance-aux-expulsions/#comment-75952

    #espagne

  • L’irrésistible ascension des #droits_de_la_nature

    Une initiative citoyenne européenne pour donner des droits à la nature sera lancée le 13 octobre. Elle s’inscrit dans un mouvement mondial en pleine expansion. En Europe, l’Espagne est le seul pays à avoir sauté le pas.

    Au sommaire des 5 épisodes :

    – #Espagne : une mobilisation citoyenne exemplaire pour sauver la lagune de la #Mar_Menor

    – Naissance d’une #personnalité_juridique pour une entité naturelle

    – La Mar Menor, une ambassadrice des droits de la nature en Europe

    – Faire entrer les droits de la nature dans le droit européen, lancement d’une initiative citoyenne européenne

    – La #Loire peut-elle être dotée d’une personnalité juridique ?

    ▻https://www.radiofrance.fr/franceculture/podcasts/serie-l-irresistible-ascension-des-droits-de-la-nature

    Droits de la nature :

    Les droits de la nature regroupent un ensemble d’initiatives et de réflexions visant à accorder des droits donc la personnalité juridique à certains #écosystèmes ou à la nature en général. Liés au courant de l’écologie profonde et de l’éthique environnementale, ils se fondent sur la critique du #système_juridique occidental, qui oppose les humains, titulaires de la personnalité juridique face à la nature.

    ▻https://fr.wikipedia.org/wiki/Droits_de_la_nature

    #nature #environnement #droits #justice
    #audio #podcast

  • Sachbuch „Surveillance Valley“ – Über die geheime Militärgeschichte des Internets
    ▻https://www.nachdenkseiten.de/?p=157004

    Pour ceux qui ont dormi pendant les derniers vingt ans. C’est bien conté mais on n’y apprend pas grand vose sauf qu’il ne faut jamais oublier que les espionsc sont partout ;-)

    Das Internet ist aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Je mehr aber die Technologie das Leben bestimmt, desto stärker verblassen die Erinnerungen an ihren Ursprung. Wer die heutigen Geschichtsbücher aufschlägt, findet dort Erklärungen, die die eigentlichen Ursachen verdecken. Der in Russland geborene US-Journalist Yasha Levine hat nun den wahren Grund herausgefiltert. In seinem bislang nur auf Englisch vorliegenden Buch „Surveillance Valley“ legt er dar, was das Internet heute ist und als was es von Anfang an gedacht war: eine Waffe.

    Un extrait : méfiez vous de #TOR, c’est un système financé par la #CIA etc. ...

    Why would the EFF, a Silicon Val­ ley advocacy group that positioned itself as a staunch critic of govern­ ment surveillance programs, help sell a military intelligence communi­ cations tool to unsuspecting Inter­ net users? Well, it wasn’t as strange as it seems. EFF was only a decade old at the time, but it already had developed a history of working with law en­ forcement agencies and aiding the military. In 1994, EFF worked with the FBI to pass the Communications Assistance for Law Enforcement Act, which required all telecommu­ nications companies to build their equipment so that it could be wire­ tapped by the FBI.22 In 1999, EFF worked to support NATO’s bombing campaign in Kosovo with some­ thing called the “Kosovo Privacy Project,” which aimed to keep the region’s Internet access open during military action.23 Selling a Penta­ gon intelligence project as a grass­ roots privacy tool—it didn’t seem all that wild. Indeed, in 2002, a few years before it funded Tor, EFF co­ founder Perry Barlow casually ad­ mitted that he had been consulting for intelligence agencies for a decade.24 It seemed that the worlds of soldiers, spies, and privacy weren’t as far apart as they ap­ peared. EFF’s support for Tor was a big deal. The organization commanded respect in Silicon Valley and was widely seen as the ACLU of the In­ ternet Age. The fact that it backed Tor meant that no hard questions would be asked about the anonymity tool’s military origins as it transitioned to the civilian world. And that’s exactly what hap­pened.

    Source : John Perry Barlow, Forbes.com, October 7 2002, ▻https://www.forbes.com/asap/2002/1007/042.html

    Yasha Levine : Surveillance Valley : The Secret Military History of the Internet. London 2019, Icon Books (englische Ausgabe), Taschenbuch, 384 Seiten, ISBN 978-1785785719, 12,59 Euro.

    #histoire #internet #militaire #espionnage #eff

  • Les manifestations pour le logement défilent à Madrid et dans plusieurs villes espagnoles, en images

    Des milliers de personnes descendent dans la rue pour réclamer des mesures garantissant l’accès à un logement abordable et dénoncer la hausse des loyers et le manque d’offre de logements

    ▻https://elpais.com/espana/2026-10-03/las-manifestaciones-por-la-vivienda-recorren-madrid-y-varias-ciudades-espano

    #espagne

  • Etats-Unis : Elon Musk va faire son retour dans l’administration Trump pour plancher sur les futures guerres
    ►https://www.20minutes.fr/monde/etats-unis/4250563-20261002-etats-unis-elon-musk-va-faire-retour-administration-trump
    ▻https://img.20mn.fr/dZ1ckq5iSn-6ufnUUYViOCk/1444x920_29-septembre-2026-washington-district-de-columbia-etats-unis-elon-

    En fait, les guerres à venir sont liées à l’IA et à l’espace... les deux secteurs pour lesquels les Etats-Unis et la Ferance créent des directions militaires spécialisées. Le fait que Musk, qui tient les deux éléments en main est plus intéressant de ce point de vue stratégique que des bisbilles entre trump est tous ses vassaux qui interviennent régulièrement, aussi régulièrement que les réconciliations qui s’ensuivent.

    GRAND STRATÉGUERRE•Le patron de Tesla et SpaceX rejoint le « Project Meridian », un comité du Pentagone consacré aux technologies et capacités militaires dont les Etats-Unis auront besoin dans les prochaines décennies
    Elon Musk rejoint le « Project Meridian » de l’administration Trump, un comité chargé d’identifier les technologies et capacités militaires dont les Etats-Unis auront besoin dans les prochaines décennies.
    Elon Musk rejoint le « Project Meridian » de l’administration Trump, un comité chargé d’identifier les technologies et capacités militaires dont les Etats-Unis auront besoin dans les prochaines décennies. - M. Kaminsky/ZUMA/SIPA

    Publié le 02/10/2026 à 00h06 • Mis à jour le 02/10/2026 à 09h30
    Après son départ fracassant de la Maison-Blanche, Elon Musk va de nouveau travailler avec l’administration de Donald Trump. Mercredi, le ministre américain de la Défense Pete Hegseth a annoncé la participation du patron de Tesla et SpaceX au « Project Meridian », un comité chargé d’identifier les technologies et les capacités militaires dont les Etats-Unis auront besoin pour leurs futurs conflits.

    Présenté lors d’un discours à Quantico, en Virginie, ce programme doit fonctionner pendant 120 jours. Son objectif est « d’atteindre une domination technologique et militaire sur le champ de bataille pour les décennies à venir », selon Pete Hegseth. Le ministre veut également « aborder l’avenir de façon créative en identifiant les domaines que nous devons conquérir et les capacités que nous devons maîtriser ».
    « Trois des plus brillants cerveaux de la nation »

    Elon Musk travaillera notamment aux côtés de Palmer Luckey, fondateur de l’entreprise de défense Anduril, et de Newt Gingrich, ancien président républicain de la Chambre des représentants. Pete Hegseth a présenté les trois membres du comité comme « trois des plus brillants cerveaux de la nation ». Cette initiative intervient alors que le chef du Pentagone mène une réforme de l’armée américaine, avec notamment des réductions d’effectifs parmi les généraux et les amiraux.

    Ce retour place une nouvelle fois Elon Musk au contact direct de l’administration Trump après son passage à la tête de la commission Doge, chargée de réduire les dépenses de la fonction publique au début du second mandat de Donald Trump. Ses entreprises travaillent déjà avec le Pentagone : SpaceX participe au réseau de satellites du projet antimissile « Dôme d’or », tandis que l’intelligence artificielle Grok est utilisée par l’armée pour des usages militaires.

    Un retour en grâce auprès de Donald Trump

    Les relations entre Donald Trump et Elon Musk avaient pourtant connu une rupture publique en juin 2025. Après avoir fortement soutenu le républicain lors de la campagne de 2024, le milliardaire avait notamment attaqué le président sur son nouveau projet de loi budgétaire. Les deux hommes se sont depuis réconciliés, même si Elon Musk est désormais moins visible dans le Bureau ovale.

    Mardi, Elon Musk était toutefois aux côtés de Donald Trump et d’autres dirigeants de la tech pour signer un code de bonne conduite sur le développement de l’intelligence artificielle. Il a aussi assisté la semaine précédente au dîner d’État organisé pour Xi Jinping. Après plus de 250 millions de dollars dépensés pour les élections de 2024, il a déjà consacré 90 millions aux élections de mi-mandat de novembre 2026, selon les documents de la Commission électorale fédérale.

    #IA #Guerre #Espace #Musk

  • La portée politique de la résistance aux expulsions

    Mercredi dernier, le 23, a eu lieu l’expulsion de María del Carmen Abascal, connue sous le nom de Maricarmen, une femme de 87 ans qui vivait depuis des décennies dans un logement locatif. Les détails de cette expulsion et de la brutalité dont a fait l’objet une femme manifestement vulnérable, ainsi que les personnes qui se sont rassemblées aux côtés du Syndicat des locataires pour tenter de l’empêcher, sont bien connus ; mais ce qui n’est pas encore clair, c’est l’ampleur de son impact social et politique.

    Il ne fait aucun doute que cette affaire ébranle la scène politique espagnole. Il s’agit donc d’anticiper et d’évaluer les répercussions que ce bouleversement pourrait susciter. La droite, qui se voit en passe d’accéder au pouvoir en comptant sur l’usure du gouvernement Sánchez, y voit un obstacle, car cela détourne l’attention des scandales que les juges et le PSOE lui-même lui fournissent chaque jour. Son rôle au service des classes dominantes et du capital ne lui permet pas d’agir avec agilité dans une affaire comme celle-ci, où elle n’a d’autre marge de manœuvre que de défendre les grands détenteurs de fortune tout en essayant d’éviter d’être associée à l’inhumanité que représente l’expulsion d’une personne âgée. La quadrature du cercle à laquelle s’efforcent les dirigeants du Parti populaire semblerait difficile si l’attention n’était pas braquée sur le camp progressiste, qui doit relever un défi encore plus grand : pourquoi, après huit ans au pouvoir, n’a-t-il pas été capable d’apporter la moindre solution à une catastrophe sociale annoncée ?

    ▻https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2026/10/02/la-portee-politique-de-la-resistance-aux-expul

    #espagne

  • Un essor préoccupant : les centres de données IA dans l’#espace_alpin

    Les pays alpins ne sont pas épargnés par la vague de l’IA : en avril 2026, la construction d’un centre de données Google a débuté à #Kronstorf / #Autriche ; près de #Grenoble / #France, l’entreprise française #Dataone travaille sur un projet d’une ampleur similaire. La consommation d’#électricité, d’#eau et d’#espace est également colossale.

    Les nouveaux centres de données poussent actuellement comme des champignons. Rien qu’en Suisse, on en compte environ 120, l’agglomération de Zurich étant le principal pôle d’activité. Les critiques portent surtout sur l’ampleur de nombreux projets. Ces derniers favorisent l’imperméabilisation des sols et nécessitent d’énormes quantités d’eau pour refroidir les #serveurs. De plus, la forte augmentation des besoins énergétiques liés à leur fonctionnement soulève des questions. Dès 2024, les centres de données représentaient environ 3 % de la consommation totale d’énergie en Europe, une part qui, selon les expert·e·s, va considérablement augmenter. Le lobbying de #Microsoft et d’autres groupes informatiques a permis d’introduire une #clause_de_confidentialité dans la législation européenne, qui empêche l’accès du public à des informations essentielles sur l’#impact_environnemental de tels projets.

    De l’électricité bon marché, sans EIE (Étude d’Impact sur l’Environnement)

    Un centre de données ouvert en 2026 près de #Trente (#Italie) dans une mine en activité montre qu’il existe une autre solution. Il s’inspire du « #Swiss_Fort_Knox », installé dans d’anciens bunkers militaires à #Kleinmelchtal / CH. Sous terre, l’encombrement et la consommation d’eau pour le refroidissement peuvent être réduits au minimum, mais l’énorme consommation d’énergie reste inchangée. En Suisse, par exemple, les centres de données bénéficient d’une réduction sur le prix de l’électricité, accordée aux gros consommateurs. Un centre de données #Google, qui doit entrer en service en 2027 à Kronstorf/A, n’a pas dû faire l’objet d’une #étude_d’impact sur l’environnement (EIE) malgré ses dimensions gigantesques. « Les responsables politiques devraient enfin réagir et combler ces #lacunes_juridiques », estime Paul Kuncio, juriste spécialisé en droit de l’environnement chez CIPRA International. Dans le contexte de l’essor général de l’IA, les associations environnementales s’accordent à dire que le #cadre_juridique régissant la construction des centres de données doit être renforcé afin de limiter leur impact sur l’environnement.

    Sources et informations complémentaires :

    www.derstandard.at/story/3000000338882/google-in-kronstorf-was-ueber-den-ressourcenverbrauch-bekannt-ist-und-was-nicht (de), ▻https://suedtirol.orf.at/stories/3359811 (de), ▻https://mag.unitn.it/innovazione/121852/i-dati-sotto-la-montagna (it), www.investigate-europe.eu/posts/big-tech-data-centres-secrecy-eu-law-environment-footprint (en), www.ilpost.it/2026/07/05/data-center-espansione-italia/ (de), www.wwf.at/google-rechenzentrum-ohne-uvp-wwf-fordert-rasche-gesetzesreform/ (de), ►https://science.orf.at/stories/3236394 (de), www.zeit.de/2026/20/rechenzentren-ki-stromverbrauch-wasser-abwaerme (de), www.hebdo-ardeche.fr/un-datacenter-va-se-construire-a-valence/ (fr), ▻https://france3-regions.franceinfo.fr/auvergne-rhone-alpes/isere/grenoble/datacenter-geant-pres-de-grenoble-on-ne-s-occupe-que-de-f (fr), www.rts.ch/info/economie/2026/article/entre-crainte-ecologique-et-opportunite-economique-l-expansion-des-datacenters-en-suisse-interroge-29235422.html (fr), ▻https://data-center-map.com (en), www.eulisa.europa.eu/our-publications/energy-efficient-data-centres-high-level-overview (en), www.zeit.de/gesellschaft/2026-07/rechenzentren-schweiz-stromverbrauch-widerstand-alpenpodcast (de), www.tagesanzeiger.ch/rechenzentren-schweiz-mehr-transparenz-gefordert-721815335486 (de) ▻https://algorithmwatch.ch/de/recherche-rechenzentren-schweiz (de)

    ▻https://www.cipra.org/fr/nouveautes/un-essor-preoccupant-les-centres-de-donnees-ia-dans-lespace-alpin
    #Alpes #montagne #énergie #centres_de_données #data_centers #IA #AI #intelligence_artificielle

  • Accueillir des étudiants étrangers est (très) rentable

    Loin de peser sur les finances publiques, les étudiants étrangers représentent pour l’#Allemagne un #investissement particulièrement rentable, explique une étude relayée par “Die Zeit” (▻https://www.zeit.de/campus/2026-09/universitaet-international-studium-studierende-wirtschaft-ausland-gxe).

    Alors que l’extrême droite progresse dans les urnes et que le coût de l’accueil des étrangers devient un sujet polémique, une étude de l’Institut der Deutschen Wirtschaft (IW, un institut de recherche économique privé et proche des milieux patronaux) commandée par l’Office allemand d’échanges universitaires (Daad) et citée par Die Zeit permet de défendre une certaine ouverture des frontières. En effet, selon ses conclusions, l’Allemagne tire un #bénéfice économique net de l’accueil d’étudiants internationaux.

    Près de la moitié d’entre eux restent après leur diplôme et près d’un tiers y font toute leur carrière. Et, “selon cette étude, deux ans seulement après l’obtention de leur diplôme, ils versent davantage d’argent aux #finances_publiques qu’ils n’en ont perçu”. Pour les 82 000 étudiants arrivés en 2023, l’IW estime à 127 milliards d’euros la valeur créée d’ici à leur départ à la retraite et à 23 milliards l’excédent pour les finances publiques. Accueillir des étudiants étrangers est donc très rentable, et le patron de la Daad milite pour que leur nombre augmente et que leurs conditions de vie en Allemagne soient non seulement bonnes mais attrayantes. “Leur nombre a récemment connu une forte augmentation, dépassant les 400 000 au cours du dernier semestre d’hiver, selon une enquête du Daad menée auprès de 212 universités”, explique le quotidien.

    ▻https://www.courrierinternational.com/article/chiffre-du-jour-accueillir-des-etudiants-etrangers-est-tres-r
    #étudiants_étrangers #étudiants #ESR #université #économie

  • En Espagne, deux mois après l’arrivée massive de migrants à Ceuta, la crise continue de déstabiliser le premier ministre Pedro Sanchez
    ▻https://www.lemonde.fr/international/article/2026/09/28/en-espagne-deux-mois-apres-l-arrivee-massive-de-migrants-a-ceuta-la-crise-co

    En Espagne, deux mois après l’arrivée massive de migrants à Ceuta, la crise continue de déstabiliser le premier ministre Pedro Sanchez
    La répartition des mineurs non accompagnés dans les régions est devenue le nouveau terrain d’affrontement entre le gouvernement et la droite, qui réclame le retour de ces migrants isolés au Maroc.
    Par Isabelle Piquer (Madrid, correspondante)
    près de deux mois après l’arrivée massive de migrants dans l’enclave espagnole de Ceuta, les 30 et 31 juillet, la crise continue de peser sur la rentrée politique espagnole et de crisper les relations entre le gouvernement du premier ministre Pedro Sanchez et l’opposition de droite. Aux difficultés humanitaires et à la question toujours sensible des relations avec le Maroc s’est ajouté un nouveau sujet de confrontation : le sort des milliers de mineurs non accompagnés arrivés dans la ville et leur éventuel transfert vers d’autres régions espagnoles.
    Ceuta est devenue un point de ralliement pour la droite et l’extrême droite, qui ont fait de la défense de « l’intégrité territoriale » et de la politique migratoire un angle d’attaque contre le gouvernement socialiste. Samedi 26 septembre, quelque 20 000 personnes, selon le gouvernement, ont défilé dans le centre de la capitale à l’appel de la plateforme ultraconservatrice Société civile espagnole, avec le soutien du Parti populaire (PP, droite) et de Vox (extrême droite). « Non à l’invasion de Ceuta et Melilla » ou encore « En défense de l’Espagne » proclamaient les affiches de la manifestation. Les organisateurs réclamaient également la convocation d’élections législatives avant le 15 novembre.La crise a poursuivi Pedro Sanchez jusqu’à New York. Devant l’Assemblée générale des Nations unies, mercredi 23 septembre, le chef du gouvernement a estimé que « les inégalités, le désespoir et la désinformation [avaient alimenté à Ceuta] l’une des plus grandes crises de migration irrégulière de ces dernières années ». « Dans des moments comme celui-ci, la tentation est de choisir le raccourci, de céder à la peur, de faire du migrant un ennemi et de violer la légalité. Mais l’Espagne ne le fera pas », a-t-il déclaré.
    Sur le terrain, la situation est loin d’être réglée. Le ministre de l’intérieur, Fernando Grande-Marlaska, estimait, le 21 septembre, qu’entre 3 000 et 3 500 migrants se trouvaient encore dans les rues de Ceuta, en dehors des structures d’accueil. Le gouvernement veut accélérer leur identification et le traitement des demandes d’asile. D’après la presse espagnole, l’exécutif prépare un décret-loi, destiné à raccourcir les procédures administratives et judiciaires afin de faciliter le retour au Maroc de ceux qui ne peuvent prétendre à une protection internationale.
    Mais c’est surtout le sort des mineurs non accompagnés qui alimente le contentieux entre le gouvernement et le PP. Ceuta en compterait actuellement environ 2 200 placés sous tutelle, tandis que 500 à 700 autres seraient toujours dans la rue. « Je pense que la majorité veut rester en Espagne et qu’elle va rester », a affirmé le 21 septembre la ministre de la jeunesse et de l’enfance, Sira Rego. « Il existe une loi qui les protège. Dans notre pays, la nationalité et l’origine d’un enfant n’ont pas d’importance : tous bénéficient d’une protection universelle », a-t-elle ajouté.
    Le président de Ceuta, Juan Jesus Vivas, membre du PP, et le chef du parti conservateur, Alberto Nuñez Feijoo, défendent au contraire le retour des mineurs au Maroc. Tous deux ont demandé au gouvernement d’« activer les mécanismes nécessaires » pour permettre leur regroupement avec leur famille. Le PP redoute qu’un transfert massif vers la péninsule ne crée un « appel d’air » et favorise de nouvelles arrivées.La controverse réactive un conflit qui avait déjà opposé le gouvernement central aux régions dirigées par la droite lors de la crise migratoire aux Canaries, quand plus de 45 000 migrants étaient arrivés sur les côtes de l’archipel. En mars 2025, le gouvernement avait modifié la loi sur les étrangers afin de permettre, en cas de « contingence migratoire extraordinaire », que les 17 régions espagnoles se répartissent les mineurs, selon des quotas tenant notamment compte de la population, du revenu par habitant, du chômage et des capacités d’accueil de chaque territoire.
    Cette redistribution est aujourd’hui au cœur du bras de fer avec les onze régions aux mains du PP, dont sept où le parti s’appuie sur Vox pour gouverner. Ainsi, en Andalousie, l’accord de coalition, conclu en juillet, prévoit que le gouvernement régional s’opposera « par tous les moyens légaux, juridiques et politiques » à tout mécanisme de répartition des migrants en situation irrégulière, « majeurs comme mineurs », et qu’il ne participera pas aux accords destinés à financer ou faciliter leur accueil.
    Dans les faits, toutefois, certaines de ces régions conservatrices ont déjà commencé à accueillir des mineurs. Depuis le début du mois d’août, près d’une centaine d’entre eux ont été transférés de Ceuta vers la péninsule, au compte-gouttes et dans la plus grande discrétion, par des exécutifs régionaux qui ne veulent pas être accusés de ne pas être cohérents avec leur discours politique.Pour les organisations de défense de l’enfance, cette bataille politique retarde surtout la recherche de solutions individuelles. Save the Children participe aux évaluations destinées à déterminer la situation familiale des mineurs, leurs éventuelles vulnérabilités et les mesures de protection les plus adaptées.« La loi de 2025 a permis de donner une sécurité juridique à ces situations face au manque de solidarité entre les régions », explique Catalina Perazzo, directrice du développement territorial à Save the Children. Mais près de deux mois après les arrivées massives de juillet, « le gros des entretiens n’a pas encore commencé », souligne-t-elle. L’expérience de la précédente crise de Ceuta incite à la prudence : après l’arrivée de plusieurs centaines de mineurs en 2021, les procédures avaient pris plus de six mois.L’ONG s’inquiète également du vocabulaire utilisé dans les accords PP-Vox. « Le langage de ces accords est très dur et stigmatise tout un groupe, estime Mme Perazzo. Il alimente un discours de haine qui porte préjudice aux enfants, mais aussi à la société. »

    #Covid-19#migrant#migration#espagne#ceuta#crisemigratoire#MNA#sante#politiquemigratoire

  • Une vaste opération d’Europol mène à l’arrestation de 6 passeurs sur le sol européen - InfoMigrants
    ▻https://www.infomigrants.net/fr/post/73849/une-vaste-operation-deuropol-mene-a-larrestation-de-6-passeurs-sur-le-

    Une vaste opération d’Europol mène à l’arrestation de 6 passeurs sur le sol européen
    Par La rédaction Publié le : 24/09/2026
    Six personnes ont été arrêtées lors d’un vaste coup de filet européen contre un réseau de passeurs de migrants, a annoncé Europol, mercredi. Grâce à la production de faux documents, le réseau aurait fait passer clandestinement des migrants d’Europe continentale vers le Royaume-Uni par voie aérienne. Les autorités européennes ont arrêté six personnes et perquisitionné dix lieux dans le cadre d’une opération coordonnée visant un réseau criminel soupçonné de trafic de migrants, de falsification de documents et de blanchiment d’argent, a indiqué l’agence de police européenne, Europol, mercredi 23 septembre. Dans son communiqué, l’agence européenne détaille l’opération menée le 22 septembre. « L’opération [...] en Autriche, en Italie, en Espagne et au Royaume-Uni a conduit à six arrestations, 10 perquisitions à domicile et de multiples saisies, dont des documents d’identité, du matériel électronique, des preuves et une importante somme d’argent ». Opérant dans toute l’Europe, ce réseau est soupçonné d’avoir fait passer illégalement des migrants présents en Europe continentale vers le Royaume-Uni par avion. « Ses opérations reposaient largement sur de faux documents, permettant aux migrants de transiter illégalement par les aéroports de l’espace Schengen et des pays associés ».
    « La plupart des migrants sont entrés dans l’Union européenne (UE) munis de passeports authentiques et, dans de nombreux cas, de visas touristiques Schengen valides. Une fois à l’intérieur de l’UE, ils ont détruit leurs documents d’identité et les ont remplacés par de faux papiers fournis par le réseau de passeurs. Ces documents leur ont ensuite servi à dissimuler leur identité et à voyager dans l’UE », détaille encore Europol. Le réseau était tentaculaire. Les itinéraires identifiés par les enquêteurs s’étendaient sur 17 pays. Par exemple, une des cellules, basée en Espagne, « aurait facilité la distribution de plus de 1 000 fausses cartes d’identité, expédiées par coursiers depuis les Émirats arabes unis vers l’Union européenne, l’Amérique du Nord et du Sud et les Caraïbes ». Les enquêtes menées dans plusieurs pays avant les raids coordonnés ont indiqué que l’organisation criminelle avait généré plus de 2 millions d’euros de profits illicites, a déclaré Europol. Au mois de juillet, Europol avait déjà démantelé un vaste réseau de passeurs opérant dans les Balkans. Sept personnes avaient été interpellées en Grèce, Bulgarie et aux Pays-Bas.
    En début d’année, l’agence de police européenne avait aussi annoncé une autre opération de grande ampleur avec l’arrestation de plus de 3 700 suspects, dont plus de 1 800 pour traite d’êtres humains et trafic de migrants. L’opération menée en novembre 2025 avait par ailleurs permis de « secourir 4 414 victimes potentielles de la traite d’êtres humains et de localiser 12 992 migrants en situation irrégulière dans 119 pays », avait affirmé Europol.
    Europol participe depuis longtemps à la lutte contre le trafic de migrants. Et pour plus d’efficacité, l’agence européenne a même lancé un Centre européen de lutte contre le trafic de migrants (ECAMS). Annoncée en mars, cette unité de l’agence policière européenne met l’accent sur des enquêtes basées sur les données et renseignements open source (OSINT) et mène également des enquêtes financières, suivant la trace des bénéfices illicites générés par les passeurs.

    #Covid-19#migrant#migration#UE#europol#trafic#traite#autriche#italie#espagne#royaumeuni#droit#sante