• Serbie : #Dveri lance une #campagne_de_haine contre les réfugiés

    L’opposition serbe tergiverse toujours autour du boycott des élections du 26 avril, mais le mouvement d’extrême-droite Dveri, membre de l’#Alliance_pour_la_Serbie, a trouvé son cheval de bataille : la « politique d’immigration » que mènerait le gouvernement. Au programme, #haine, #mensonges et #propagande.

    Le mouvement d’extrême droite Dveri vient de lancer une campagne anti-migrants, expliquant que le pays risquait de devenir « le plus grand camp de cette partie de l’Europe ». Les statistiques montrent pourtant que l’immense majorité des réfugiés qui pénètrent en Serbie quittent rapidement le pays pour se diriger vers l’Europe occidentale. Dveri, qui appelle au boycott des élections du 26 avril, est membre de la coalition d’opposition de l’Alliance pour la Serbie (Savez za Srbiju).

    Le mouvement a tweeté qu’il allait collecter des signatures dans la ville de Čačak pour « changer la politique du gouvernement en matière d’immigration ». Le camion de campagne montre une longue colonne de réfugiés, surmontée de l’inscription : « Est-ce que ce sont des femmes et des enfants migrants ? Pétition contre la politique d’immigration du gouvernement. La signature qui garantit la sécurité pour vos enfants ».

    Boško Obradović, le chef de Dveri, tente de suggérer que cette campagne ferait partie d’une action plus large de l’Alliance pour la Serbie, dans la cadre de la campagne pour le boycott des élections. « C’est parti ! », a-t-il écrit sur Twitter. « Dans chaque ville, dans chaque village doit se diffuser l’idée du boycott, d’une lutte pour des élections libres et équitables et pour la libération de la Serbie de cette autorité criminelle, traître et voleuse. Pas de retour en arrière ! Pas de trahison ni de reddition ! »

    « Les migrants ne pourront ni avancer ni reculer, et s’installeront donc définitivement ici », expliquait il y a une semaine Boško Obradović. Des déclarations contestées à plusieurs reprises par le Commissariat de Serbie aux réfugiés et aux migrations. Sur les centaines de milliers de migrants en provenance d’Asie, d’Afrique et du Moyen-Orient entrés en Serbie depuis le haut de la crise en 2015, « plus personne n’est dans le pays », a souligné le Commissariat dans un communiqué repris par le quotidien Danas. « 5638 réfugiés sont actuellement hébergés dans des centres d’accueil et d’asile, et tous veulent poursuivre leur voyage hors de Serbie. » En décembre dernier, le Commissariat avait démenti l’existence d’un quelconque « plan » pour installer des migrants en Serbie.

    https://www.courrierdesbalkans.fr/Serbie-Dveri-lance-une-campagne-de-haine-contre-les-refugies

    #Serbie #haine #anti-réfugiés #asile #migrations #racisme #xénophobie #réfugiés #extrême_droite

    • Cela dit, je suis rigoureusement persuadé que, d’ici 24 heures, les commentateurs·tatrices des chaînes d’info seront exclusivement occupé·es à dénoncer le problème de l’Islam et du Grand remplacisme en Allemagne.

    • Völkischer Zorn
      https://www.heise.de/tp/features/Voelkischer-Zorn-3374474.html?seite=all

      Les attentats commis par des extrémistes de droite plus ou moins organisés est le résultat de 40 ans de lutte contre les structures solidaires jugés trop couteuses par le capital et ses exécutants politiques.
      L’Homme est capable de commetre des actes inhumains et il le fait systématiquement quand il est placé dans un contexte où il y est encouragé. Ceci est vrai pour les SS dans les camps, pour les maras du Mexique et pour les loups solitaires du type Breivik.

      En Allemage la descente dans l’enfer commence avec la destitution du chancelier socialdémocrate Willy Brand et l’installation de son adversaire SPD de droite Helmut Schmidt. Depuis les Kohl, Schröder et Merkel continuent le démantèlement des structures solidaires et sociales, avec comme résultat la création de plusieurs armées de droite secretes et visibles à la fois dont les commandos continueront à frapper chaque cible sans défenses adéquates.

      On verra plus souvent encore dans l’avenir les vrais responsables verser des larmes de crocodile quand ont déplorera l’énième victime des formations terroristes de droite.

      L’article décrit le mécanisme de la construction de structures terroristes de droute dans le détail.

      25. Juli 2015 von Michael Klarmann

      Ist Deutschland auf dem Weg zu einem neuen rechten Terror? Zumindest brechen zivilisatorische Hemmschwellen, auch angesichts des Treibens im Internet

      Reale und verbale Gewalt gegen Asylsuchende und deren (künftigen) Unterkünfte wächst in Deutschland. Parteien vom rechten Rand wittern Morgenluft und liefern sich untereinander ein Wettrennen um die Gunst der rechten Wutbürger.

      Richtete sich ihre Hetzpropaganda bis vor Monaten noch überwiegend gegen Muslime, so agitieren sie heute schwerpunktmäßig wieder gegen „Asylbetrüger“, „Scheinasylanten“, die „Asylflut“ oder gar einem „Asyl-Tsunami“. Der Konfliktforscher Andreas Zink warnt, Deutschland drohe ein rechter Terror.

      Auf welcher Gratwanderung man sich in Deutschland derzeit befindet, zeigt ein Blick zurück: in den 1990er Jahren waren Asylsuchende und deren Unterkünftig massenhaft Ziel von Anschlägen, es kam zu Toten. Schließlich richtete sich der „Volkszorn“ auch gegen alle in Deutschland lebenden Migranten, etwa bei dem mörderischen Anschlag in Solingen mit fünf toten Türkinnen, darunter drei Kinder. Der braune Mob differenzierte Anfang und Mitte der 1990er Jahre nicht mehr: Alles Fremde musste weg und falls nötig wollte man die Migranten so lange feindselig terrorisieren, bis sie es auch verstanden und das Land freiwillig verlassen würden. Aus jener Ursuppe heraus entstand später der NSU, der nach dem Prinzip „Taten statt Worte“ handelte. Das „Terror-Trio“ hatte offenbar erkannt, dass der alltägliche braune Terror Migranten nicht genug überzeugte, also musste ein anderes Kaliber her.

      Wer wissen will, warum Neonazis nicht nur darüber diskutierten, in den Untergrund zu gehen und zu kämpfen, sondern dies seinerzeit auch zu tun bereit waren, der sollte sich durch zahlreiche Rechtsrock-Songs jener Tage hören. Rechtsextreme Musik war damals das wichtigste Propagandainstrument der Szene, braune Schläger, Brandstifter und Mörder sagten etwa vor Gericht aus, jene Musik habe sie aufgeputscht, dann seien sie zur Tat geschritten.

      Es geht in den Songs um den Kampf gegen das System, gegen die Demokratie, gegen Migranten, Schwarze, Juden und Asylbewerber, gegen „Zecken“ und Frauen, die „Rassenschande“ begehen und „Ausländerhuren“ seien. 1992 sangt die Band „Kraftschlag“ über solche: „Raus mit den Ausländerhuren, raus mit der Asylantenflut, weg mit dem Ausländerpack, denn in Deutschland erwacht die weiße Wut“.

      Gewaltbereitschaft ist allgegenwärtig in den Songs aus jenen Jahren, eines der markantesten Beispiel ist ein Lied auf der konspirativ produzierten und später indizierten CD „Live in Teterow - 30. August 1997“. Auf dem Tonträger werden keine Namen der Musiker genannt, lediglich gibt es einen Hinweis darauf, dass die Aufnahmen im „Rahmen eines Parteitages“ getätigt wurden. Noch im selben Jahr, gut ein Jahr bevor der spätere NSU untertauchen musste, wurde die CD veröffentlicht. Angeblich handelt es sich bei einem der Sänger um einen in Szenekreisen auch als „Bonzenjäger“ oder „Endlösung“ bekannten „Liedermacher“. Jener „Liedermacherabend“ soll im Rahmen oder im Umfeld eines NPD-Parteitages in Mecklenburg-Vorpommern stattgefunden haben.

      Im Song „Nehmt die Waffen“ wird in zweieinhalb Minuten skizziert, an welcher Schwelle der NSU damals stand. Es wird gehetzt gegen „Asylbetrüger“, gegen das „Zigeunerpack“, gegen die „Itzigs“ (Juden), „Linken“ und „Pfaffen“. Im Refrain heißt es: „Widerstand, nehmt die Waffen zur Hand, Granaten und Gewehre wie einst Äxte und Speere, jagt das Gesindel aus unserem Land.“ In einer Strophe heißt es: „Parlamente, Quasselbuden, da haben sie agiert, die Knechte der Juden, räuchert sie aus, schlagt sie zu Brei, der Schande ein Ende - Deutschland befreit.“ Das Publikum applaudiert am Ende gut gelaunt.

      Im weitesten Sinne vereint der Liedtext klassische Feindbilder, die wir heute ebenso kennen aus Forendiskussionen, Reden oder Äußerungen „besorgter Bürger“, die sich gegen Asylbewerber richten. Jene Feindbilder sind auch bekannt aus dem Umfeld von Islamfeinden, Ausländerhassern, Pegida, HoGeSa, EnDgAmE ("Engagierte Demokraten gegen die Amerikanisierung Europas"), Rechtspopulisten und Neonazis. Mussten in den 1990er Jahren Neonazikader noch mühselig reisen, um vor Ort den Mob radikalisieren und anstacheln zu können, etwa 1992 bei den tagelangen Ausschreitungen, Pogromen und Anschlägen in Rostock-Lichtenhagen, radikalisiert sich heutzutage der „Volkszorn“ in den sozialen Medien und über Blogs selbst oder wird dort durch geschickt über ihre Computer und Smartphones agierende Kader weiter angefixt.

      Aus dieser Melange entstand einst der Massenmord eines Anders Behring Breivik, der jedoch nicht direkt in den Krieg zog, um Muslime oder Migranten anzugreifen, sondern die „Kulturmarxisten“ in der Regierung und bei der sozialistischen Jugend attackierte. Dylann Roof erschoss anders als Breivik kürzlich in den USA Schwarze in einer Bibelstunde, wollte so einen „Rassenkrieg“ entfachen; der Mörder war offenbar ebenso ein in der Gesellschaft Gescheiterter, der sich via Internet radikalisierte.
      Angriffe und Anschläge nehmen zu, die virtuellen Brandstifter verstärken den Gewaltkontext

      Binnen weniger Monate schienen sich im Zuge von Pegida und HoGeSa teilweise seit langem als Neonazis und Hooligans bekannte Personen einer „Old School Society“ via Web zu radikalisieren, so dass die Behörden die Gruppe hochnahm. Es hieß, dies sei geschehen, weil man Angst habe, dass die Kleingruppe bald völlig durchdreht.

      Attacken und Anschläge nehmen zu, im ersten Halbjahr 2015 erreichten sie schon das Niveau von 2014 und „Spiegel Online“ publiziert nun eine Karte mit den Orten der Schande. Zuvor schon hatten Neonazis eine Karte via Google verbreitet, auf der sie markiert hatten, wo etwa alles Asylbewerberunterkünfte zu finden sind in Deutschland. Egal, wie jene Karte gedacht war, für Menschen, die nach Zielen suchten, um ihrer Wut - wie auch immer - freien Lauf zu lassen, war sie ein nützlicher Wegweiser und machte den prähistorisch über Telefonbücher und später mittels des frühen Internets zusammengetragenen NSU-Zettelkasten überflüssig.

      Auch die Agitation rechter Parteien und Gruppen oder von Vertretern aus dem Pegida-Umfeld in Freital beruhigt keineswegs die Lage, sie stachelt etwaigen „Volkszorn“ nur weiter an. Längst sind diese besorgten Bürger nicht mehr vom Personaltableau eines echten Naziaufmarschs zu unterscheiden. Wer nicht beim Straßenkampf aktiv wird, sitzt am heimischen Rechner und läuft Amok mittels eines Shitstorms.

      Til Schweiger hatte erst kürzlich mit diesem „empathielosen Pack“ seine helle Freude, wobei manche Medien tatsächlich glaubten, der Schauspieler habe seine „Fans beschimpft“ - dabei dürften die meisten, die via Facebook Schweiger den Krieg erklärten, einer virtuellen Reisegruppe rassistischer Schreibtischtäter angehören, die von Profil zu Profil, von Gruppe zu Gruppe jumpen.

      Jener „Schwarm“, der nahezu in Sekundenschnelle mobilisiert werden kann und echte oder vermeintliche Gegner virtuell niederknüppeln will, ist nämlich das, was Zink, der Leiter des Instituts für inderdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld, gegenüber dem WDR beschrieb als Selbstradikalisierung von Menschengruppen via Internet. „Es ist eigentlich so, dass sie meinen, die Volksmeinung zu vollstrecken und ihre Community die Wahrheit gepachtet hat“, umschrieb der Extremismusforscher das Phänomen. In dem Falle fliegen also weder Fäuste noch Brandsätze, hierbei will man gemütlich und irgendwie anonymer als üblich vom heimischen Küchentisch oder dem Schreibtisch im Büro aus verbal jene vernichten, die einem selbst nicht ins Weltbild passen.

      Es sind oft also jene Leute, die behaupten, Medienvertreter seien ständige Lügner, die aber selbst keine Probleme damit haben, zu verbreiten, dass Anschläge wie in Tröglitz ein Versicherungsbetrug gewesen seien und bar jeder Realität verbreiten, „Biodeutsche“ hätten heute in Deutschland keine Rechte mehr und seien eine unterdrückte Minderheit.

      Tatsächlich trifft man in jenen Kreisen auch Frauen an, die in Facebook-Gruppen fast jedes Katzenfoto mit „süß“ kommentieren oder liken, jede Nachricht über ein entlaufenes Tier als sehr schlimm für die Halter und das Tier einstufen - zugleich aber über Asylbewerber im menschenfeindlichen Duktus herziehen und teils befürworten oder sogar dazu aufrufen, dieses „Pack“ zu bekämpfen. Beate Zschäpe in virtuell sozusagen.

      Der Begriff Terror kann vielerlei Bedeutungen haben. Die Serie von Brand- und Mordanschlägen im Deutschland der 1990er Jahre waren streng genommen schon eine Terrorserie. Wörterbücher erklären zum Begriff „terrorisieren“, dieses Handeln sei einerseits das Durchsetzen des eigenen „Willens“ mit Gewalt, das Schaden von anderen durch Gewalt und das Stören von Menschen durch „penetrante Aufdringlichkeit“. So gesehen hat Zink also Recht, längst agieren rechte Parteien und die Internet-SA im Sinne des Terrors.
      Die Feindbilder austauschbar

      Aktuell richtet sich die rechte Propaganda bevorzugt gegen Asylbewerber, was abermals an die 1990er Jahre erinnert. Damals gab es nur sehr selten offen zutage tretende Feindschaft gegenüber Muslimen. Erst nach den Anschlägen in New York 2001 entdeckten auch rechte Ideologen die Islamfeindschaft als etwas, was sich zwecks Agitation einzusetzen lohnte. Die Studie „Die Mitte im Umbruch“ verwies jedoch auf die Austauschbarkeit von Feindbildern bei Menschen, die fremdenfeindliche und rechtsextremistische Ansichten vertreten.

      „Im Jahr 2012 ist ein enormes Potenzial an islamfeindlicher Einstellung zu konstatieren. Es lohnt sich allerdings, immer wieder darauf hinzuweisen, dass die Gruppen, die entsprechende Ressentiments auf sich ziehen, auswechselbar zu sein scheinen. Ende der 1980er- und Anfang der 1990er- Jahre waren ’die Asylbewerber’ öffentlich den größten Anfeindungen ausgesetzt, davor waren es ‚die Gastarbeiter‘“, heißt es in besagter Studie.

      Diesbezüglich gibt es derzeit in Deutschland also einen Rollback - und wann die ersten Asylsuchenden oder von dem rechten Mob als solche eingeordnete Urlauber, Migranten, Gaststudenten und Wirtschaftsreisende hierbei zu Tode kommen, dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Denn natürlich gibt es sie wieder, jene Menschen, denen ein Shitstorm oder Aufmarsch nicht genügt oder die sich durch derlei befähigt und legitimiert fühlen, zur Tat zu schreiten. Brandsätze fliegen, Steine auf Helfer ebenso - und vereinzelt wird auch schon scharf geschossen.

      #terrorisme #extrême_droite #Allemagne #politique #histoire #SPD

  • #Laurent_Alexandre, le docteur qui phosphore avec la #droite radicale – Politique | L’Opinion
    https://www.lopinion.fr/edition/politique/laurent-alexandre-docteur-qui-phosphore-droite-radicale-209761

    #extreme_droite

    Son allure sage, chemise à rayures et lunettes invisibles, est trompeuse : Laurent Alexandre est le showman qui parle de repousser les limites de la mort. Marine Le Pen l’écoute. Elle a invité l’ancien chirurgien-urologue à sa rentrée politique à Fréjus, en septembre, quitte à dérouter un public militant peu porté sur le transhumanisme. Qu’importe, la patronne du RN sort ravie de l’amphithéâtre : la preuve que son parti « réfléchit » ! Quoi de mieux qu’un futurologue médiatique pour dépoussiérer un meeting ronronnant ? « Je les perturbe », rigole l’intéressé auprès de l’Opinion.

    Le médecin passé par Sciences Po, l’Ena et HEC, longtemps chroniqueur à L’Express et au Monde, est connu pour avoir créé Doctissimo. Le site, revendu 140 millions d’euros en 2007, a fait sa fortune. Il préside DNA Vision, une entreprise belge de séquençage d’ADN, et partage sa vie entre publications d’essais, tables Michelin et interviews. Une heure de ses stand-up privés peut être facturée 10 000 euros. On le voit aussi auditionné au Sénat sur l’intelligence artificielle (IA) ou sur la scène de Polytechnique, pour les Tables rondes du Plateau de Saclay. Soutien d’Emmanuel Macron au second tour de 2017, il se revendique « libéral », « progressiste », « macronien »... « pro-GPA » et « pro-borders » (anti-immigration).

    [...]
    Il vitupérait contre la Suédoise écolo à la « Convention de la droite », sous l’égide de Marion Maréchal. Effet garanti. Devient-il un Zemmour de la biotech ? Sur Cnews, il ringardise l’idole des identitaires, jugeant que « le discours zemmourien se renouvellerait grandement s’il injectait un petit peu de technologie dans son logiciel ».

    « Choisir nos bébés ». Retour en 2013. Une chronique d’Alexandre dans le Monde ébranle une vingtaine de scientifiques de renom. Ils adressent une alerte au journal, non publiée, appelant à ne pas se contenter « d’allusions, de suspicions et de suggestions » sur la génétique. Trois ans plus tard, le médiateur doit intervenir. Les #tribunes « à portée polémique » d’Alexandre suscitent des « réactions vives » en interne, mais font l’objet d’un « travail de vérification des sources plus intense », explique Hervé Morin, responsable du cahier Sciences & médecine du Monde.

    Pour les scientifiques, la pilule passe mal. « Rien ne permet d’affirmer que le QI est lié pour 50 % au patrimoine génétique », conteste Julien Larregue, chercheur en sciences sociales. Le généticien Axel Kahn pointe un mélange entre « idéologie et connaissance » ; le mathématicien Cédric Villani un « eugénisme positif ». Eugéniste ? Alexandre réfute le terme mais prône la sélection génétique : « Ma conviction, c’est que la société voudra supprimer les choses horribles. Même Israël est un pays eugéniste qui a éradiqué la maladie de Tay-Sachs ». A l’été 2018, Le Monde stoppe sa collaboration. Alexandre poursuit sa chronique dans L’Express, jusqu’à fin 2019.

    [...]

    Le #polémiste s’exprime dans des cénacles très confidentiels. Début janvier, il intervenait au Club de l’Horloge d’Henry de Lesquen, ex-patron de Radio Courtoisie. « Il m’adore », rit Alexandre, en précisant qu’il ne savait pas où il mettait les pieds. Il a aussi discouru au club de l’Alliance, un cercle de 20-30 ans ultra-conservateurs adeptes de l’« esprit français ». A cette soirée, Serge Federbusch, candidat soutenu par le RN aux municipales à Paris, tombe des nues. « Corréler l’intelligence humaine au QI et aux ‘‘races’’ est dangereux, ce terrain glissant mène au racisme », relate-t-il à l’Opinion. Moquerie d’un participant : « Le RN était la caution bien-pensante ». Dans Rage Culture, obscur magazine en ligne qui prône une dose de consanguinité et l’existence des races pour « l’amour de la civilisation occidentale », Alexandre justifie la course aux cerveaux par « une différence de QI moyen entre l’Asie de l’Est et l’Occident. »

  • « Moria, Not Good »

    Πορεία διαμαρτυρίας από περίπου 500 γυναικόπαιδα στο κέντρο της Προκυμαίας για τις άθλιες συνθήκες διαβίωσης στο ΚΥΤ Μόριας και τη « ζούγκλα » του ελαιώνα.

    Πορεία στο κέντρο της Μυτιλήνης πραγματοποιήσαν σήμερα, νωρίς το μεσημέρι, περίπου 500 γυναίκες, μαζί με παιδιά, αιτούντες άσυλο που διαμένουν στο ΚΥΤ της Μόριας και στη « ζούγκλα » του ελαιώνα.

    Μία ώρα μετά, στο πρώτο γκρουπ διαδηλωτριών προστέθηκε και ένα δεύτερο. Όλοι μαζί ξεκίνησαν πορεία με κατεύθυνση την οδό Κωνσταντινουπόλεως, όπου στο τρίγωνο έκαναν καθιστική διαμαρτυρία για λίγα λεπτά.

    Ακολούθως πέρασαν μπροστά από τα Κεντρικά Λύκεια και βγήκαν ξανά στην Προκυμαία, όπου έκλεισαν και τα δύο ρεύματα κυκλοφορίας, προκαλώντας κυκλοφοριακό κομφούζιο.

    Από την πλευρά τους οι αστυνομικοί προσπαθούσαν να εκτρέψουν την κυκλοφορία μέσα από την Αγορά, ωστόσο υπήρξαν φορτηγά, λεωφορεία και βαρέα οχήματα που ακινητοποιήθηκαν στην Προκυμαία, ενώ άλλοι οδηγοί με αναστροφή προσπαθούσαν να ξεμπλέξουν από το μποτιλιάρισμα.

    Οι διαδηλώτριες έκαναν καθιστική διαμαρτυρία και μπροστά στη Μεγάλη Βρετάνια, διαμαρτυρόμενες για τις άθλιες συνθήκες διαβίωσης στη Μόρια, καθώς και τις καθυστερήσεις που παρατηρούνται ως προς την εξέταση των αιτήσεων ασύλου τους. Λίγη ώρα αργότερα, συγεντρώθηκαν μπροστά από την Πλατεία Σαπφούς, φωνάζοντας επί ώρα το σύνθημα « Moria, Not Good », πριν ολοκληρώσουν τη διαδήλωσή τους και επιστρέψουν στο ΚΥΤ Μόριας.

    https://www.stonisi.gr/post/6616/moria-not-good-pics-video
    #résistance #hotspot #Grèce #île #Lesbos #asile #migrations #réfugiés

    • « Ελευθερία » ζητούν οι πρόσφυγες στη Μόρια
      Πρωτοφανή επεισόδια σημειώθηκαν σήμερα στη Μυτιλήνη,

      μετά τη μαζική πορεία προσφύγων που ξεκίνησαν το πρωί από τον καταυλισμό ζητώντας να σταματήσει ο εγκλεισμός τους και να επιταχυνθούν οι διαδικασίες χορήγησης ασύλου. Η λέξη « ελευθερία » κυριαρχεί στα αυτοσχέδια πλακάτ.

      Ακολουθεί φωτορεπορτάζ από τη δυναμική κινητοποίηση τουλάχιστον 2.000 προσφύγων, μεταξύ των οποίων πολλές γυναίκες και παιδιά, και τα επεισόδια με τις αστυνομικές δυνάμεις που προχώρησαν επανειλημμένα στη χρήση χημικών.


      https://www.efsyn.gr/ellada/dikaiomata/229678_eleytheria-zitoyn-oi-prosfyges-sti-moria

    • « Λάδι στη φωτιά » οι σημερινές διαδηλώσεις

      Η διαμαρτυρία Αφγανών και τα επεισόδια της Δευτέρας με την αστυνομία.

      Στις 4 το απόγευμα έληξε η διαμαρτυρία των Αφγανών προσφύγων έξω από το Δημοτικό Θέατρο Μυτιλήνης ενάντια στο νέο νόμο για το Άσυλο, που σύμφωνα με τα λεγόμενά τους, τους υποχρεώνει σε νέο εγκλωβισμό- καθώς πλέον έχουν προτεραιότητα οι νεοεισερχόμενοι αιτούντες άσυλο.

      Ειδικότερα, συγκρούσεις μεταξύ Αφγανών που διαμένουν στο ΚΥΤ ης Μόριας, ανδρών και γυναικών κάθε ηλικίας και της Αστυνομίας σημάδεψαν τις σημερινές κινητοποιήσεις, οι οποίες είναι από τις λίγες φορές που έλαβαν χώρα εκτός του ΚΥΤ.

      Η διαδήλωση έφτασε περίπου στις 10.30 το πρωί, σχεδόν στην είσοδο της πόλης της Μυτιλήνης, λίγο μετά το δημοτικό καταυλισμό του Καρά Τεπέ. Εκεί τους περίμενε ισχυρή Αστυνομική δύναμη που δεν τους επέτρεψε να συνεχίζουν. Μια ομάδα περίπου 1000 από τους διαδηλωτές τότε έφυγε μέσω γειτονικών χωραφιών με σκοπό να φτάσουν πίσω από το εργοστάσιο της ΔΕΗ στο δρόμο της βόρειας παράκαμψης και από εκεί να μπουν για να διαμαρτυρηθούν στην πόλη. Στην πορεία τους άναψαν φωτιές για αντιπερισπασμό. Ας σημειωθεί εδώ ότι προς στιγμή η φωτιά έκαιγε και σε κτήματα που γειτνιάζουν με τις εγκαταστάσεις του εργοστασίου της ΔΕΗ. Οι φωτιές επεκτάθηκαν και τότε άρχισαν οδομαχίες προκειμένου να μην ενισχυθεί ο αριθμός όσων προσπαθούσαν να φτάσουν στην πόλη.

      Με ρίψη δακρυγόνων απωθήθηκε ο μεγάλος αριθμός των νεαρών κυρίων Αφγανών που είχαν μείνει στο δρόμο και πίεζαν τις Αστυνομικές δυνάμεις να περάσουν. Ενώ το κλείσιμο του δρόμου δεν επέτρεπε και την έξοδο των οχημάτων της Πυροσβεστικής από τις εγκαταστάσεις της υπηρεσίας που βρίσκονται στην περιοχή.

      Την ίδια ώρα περίπου 500 άτομα που κατάφεραν και μπήκαν στην πόλη από τη βόρεια συνοικία της ενισχυμένη με νεαρούς Αφγανούς πάντα που βρισκόταν στην πόλη κατάλαβαν το δρόμο της Προκυμαίας μπροστά στο Δημοτικό Θέατρο της πόλης ενώ κάποιοι έστησαν και σκηνές.

      Σύμφωνα με επιβεβαιωμένες πληροφορίες του ΑΠΕ η κινητοποίηση ήταν γνωστή στις Αστυνομικές αρχές από την Παρασκευή για αυτό και το Σαββατοκύριακο υπήρξε ενίσχυση της αστυνομικής δύναμης με προσωπικό από την Αθήνα.

      Εδώ η συνεχής ενημέρωση του « Ν », με έξτρα φωτογραφίες και βίντεο.

      https://www.stonisi.gr/post/6677/ladi-sth-fwtia-oi-shmerines-diadhlwseis-pics

    • Manifestation à Lesbos : incidents entre forces de l’ordre et migrants

      Les forces anti-émeutes ont fait usage de gaz lacrymogènes lundi sur l’île grecque de Lesbos contre des migrants qui manifestaient contre une nouvelle loi durcissant les procédures d’asile en Grèce, a-t-on appris de source policière.

      Brandissant des banderoles sur lesquelles on pouvait lire en anglais « Freedom » (liberté), quelque 2.000 migrants réclamaient l’examen de leur demande d’asile, que certains attendent depuis des mois voire des années, et protestaient contre les conditions de vie à proximité et à l’intérieur du camp de Moria, le plus grand des camps de Grèce.

      Ils avaient parcouru une distance d’environ 7 km entre le camp de Moria et le port de Mytilène, quand des policiers anti-émeutes leur ont barré la route en lançant des gaz lacrymogènes, selon la même source.

      Toutefois, des centaines de demandeurs d’asile ont réussi à atteindre le port pour y manifester, a constaté une correspondante de l’AFP.

      Le Haut commissariat des réfugiés de l’ONU (HCR) en Grèce souligne les « retards significatifs » pris par les services grecs de l’asile, avec près de 90.000 demandes en souffrance dans un pays qui compte actuellement 112.300 migrants sur les îles et sur le continent, selon les chiffres du HCR.

      « L’accumulation significative des candidatures à l’asile et les graves retards pris dans les procédures d’asile contribuent de manière importante aux conditions dangereuses de surpopulation observée sur les îles », a déclaré à l’AFP Boris Cheshirkov, porte-parole de la section grecque du HCR.

      Face au nombre constant d’arrivées de demandeurs d’asile sur les îles grecques en provenance de la Turquie voisine, le gouvernement de droite a fait voter une loi, entrée en vigueur en janvier, prévoyant des délais brefs pour examiner les demandes d’asile, en vue de renvoyer les demandeurs non éligibles ou déboutés dans leurs pays d’origine ou vers la Turquie voisine.

      Dans les camps, des dizaines de milliers de migrants, arrivés avant janvier, protestent contre les retards importants dans le traitement de leurs demandes d’asile, les empêchant de quitter les îles.

      « Les autorités donnent la priorité à ceux qui sont arrivés récemment » et non pas aux demandeurs d’asile qui attendent depuis longtemps, a souligné Boris Cheshirkov.

      La majorité des 19.000 migrants attendant au camp de Moria, dont la capacité est de 2.700 personnes, « vivent dans des conditions terribles, sans accès à l’eau ou l’électricité », a-t-il rappelé.

      Le HCR-Grèce a appelé « les autorités à mettre en place des procédures justes et efficaces pour identifier ceux qui ont besoin d’une protection internationale en respectant les normes et les garanties adéquates ».

      La situation est devenue explosive à Lesbos, Samos, Kos, Chios et Leros, sur la mer Egée, où vivent 42.000 demandeurs d’asile pour 6.200 places.

      Les bagarres entre demandeurs d’asile y sont en outre fréquentes, et au moins quatre personnes ont perdu la vie ces derniers mois.

      https://information.tv5monde.com/info/manifestation-lesbos-incidents-entre-forces-de-l-ordre-et-migr

    • Réfugiés : à Lesbos, une situation explosive et une #chasse_à_l'homme

      Après une montée de tensions aux relents xénophobes et une manifestation violemment réprimée, l’île grecque a été le théâtre de #heurts les habitants et les migrants, qui s’entassent en nombre dans des camps insalubres.

      « Allez, allez ! Courez ! » hurlent des voix en anglais. Puis aussitôt, en grec : « Cassez-vous d’ici ! » Les images qui circulent sur les réseaux sociaux, où l’on voit des hommes en colère à la poursuite de migrants, sont aussi glaçantes que le ciel gris qui enveloppe Lesbos. Après deux jours de fortes tensions, cette île située à l’extrémité orientale de la Grèce a été le théâtre d’une véritable chasse à l’homme en ce début de semaine.

      Tout a commencé lundi, avec une manifestation de migrants très durement réprimée par les forces de l’ordre. Puis mardi soir, des habitants excédés sont à leur tour sortis dans la rue, revendiquant leur droit de « prendre la situation en main ». Ce n’est pas la première fois que des tensions explosent sur l’île, devenue depuis quatre ans une prison à ciel ouvert pour les réfugiés, coincés sur ce bout de terre européen en attendant le résultat de leur demande d’asile. Mais les événements de ce début de semaine constituent une dérive inédite et inquiétante.
      « Plus de toilettes ni d’électricité »

      Comme toutes les îles grecques qui font face à la Turquie, Lesbos se retrouve en première ligne de l’afflux migratoire vers l’Europe. Et malgré un deal controversé conclu entre Bruxelles et Ankara en 2016, les arrivées n’ont jamais cessé. Elles sont même reparties à la hausse : en 2019, la Grèce est redevenue la première porte d’entrée en Europe, avec 74 000 arrivées en un an.

      Sur les îles, la surpopulation tourne au cauchemar : les nouveaux venus se retrouvent « entassés dans des camps insalubres où il faut faire à chaque fois la queue pendant plusieurs heures pour manger, puis pour prendre une douche ou même aller aux toilettes », rappelle Tommaso Santo, chef de mission à Médecins sans frontières (MSF), joint par téléphone à Athènes.

      A Lesbos, le camp de Moria, prévu pour 3 000 places, accueille désormais plus de 20 000 personnes, abritées tant bien que mal sous des tentes qui grignotent les champs d’olives environnants. « Dans l’extension la plus récente, il n’y a même plus de toilettes ni d’électricité », souligne le responsable de MSF. L’ONG gère une clinique de santé mentale sur l’île. Parmi les patients, on y croise notamment des enfants qui ne parlent plus, refusent de se nourrir. Parfois ils s’automutilent ou ont tenté de se suicider. C’est d’ailleurs pour protester contre cette précarité inhumaine que les réfugiés ont, une fois de plus, manifesté lundi à Lesbos.
      « Climat de peur »

      La colère des habitants n’est pas non plus surprenante. Eux aussi subissent la présence de ces camps insalubres, qui croulent sous les ordures, et autour desquels errent des désespérés condamnés à une attente qui semble sans fin. Mais pour certains observateurs, la montée de tension récente est aussi le résultat de la nouvelle donne politique : « Le retour au pouvoir des conservateurs de Nouvelle Démocratie, en juillet, a implicitement encouragé les pulsions les plus xénophobes. Ils ont fait campagne sur le durcissement des lois migratoires, ils ont promis de se montrer plus durs, et nous y voilà. Aujourd’hui, ce ne sont pas seulement les migrants qui sont ciblés, mais aussi les ONG qui les soutiennent et les habitants qui refusent de les chasser. Certains ont vu leurs maisons caillassées mardi soir », soupire Petros (1), volontaire pour une ONG locale qui dénonce « l’instauration d’un climat de peur ».

      A partir de 2015, les Grecs avaient pourtant fait preuve d’une générosité exemplaire, en accueillant à bras ouverts les premières vagues de réfugiés malgré leurs propres difficultés économiques. Certes, le temps a joué dans la montée du ras-le-bol alors même que les partenaires européens de la Grèce n’ont pas tenu leurs promesses d’offres de relocalisations. Mais la nouvelle politique imposée par la droite grecque s’est effectivement traduite par une stigmatisation des candidats à l’asile dont les conditions d’admission ont été récemment durcies. En outre, ils se trouvent désormais privés de la carte sociale qui leur donnait accès aux soins gratuits. Malgré les demandes pressantes de MSF, le gouvernement de Kyriákos Mitsotákis refuse toujours d’évacuer de Moria 140 enfants qui ont besoin de soins médicaux urgents, indisponibles à Lesbos. Et la promesse de désengorger les îles en transférant des réfugiés en Grèce continentale s’effectue à un rythme ralenti.

      Pendant ce temps, certains relèvent peu à peu la tête : les néonazis d’Aube dorée, qui avaient quasiment disparu de la scène publique ces dernières années, sont de retour depuis quelques mois. A Lesbos, leurs partisans recruteraient notamment parmi de jeunes hommes de « 18 ou 20 ans » : « Ils sont souvent vêtus de passe-montagnes et porteurs de bâton », décrit Petros, le volontaire grec. Des « pitsirikia », de très jeunes garçons, comme les a désignés un journal local. Ils étaient eux aussi dans les rues de Lesbos mardi soir.

      https://www.liberation.fr/planete/2020/02/05/refugies-a-lesbos-une-situation-explosive-et-une-chasse-a-l-homme_1777401

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      Commentaire reçu via la mailing-list Migreurop :

      Climat explosif à Lesbos, retour en force de l’#Aube_Dorée
      A Mytilène et à #Moria des milices d’extrêmes droite, font la chasse aux ONG et aux migrants -une camionnette appartenant à une ONG a été attaquée dans le village de Moria, tandis qu’un groupe de jeunes cagoulés et armés de bâtons faisait irruption dans les maisons pour vérifier la présence éventuelle de réfugiés, solidaires et des membres des ONG. Le soir du 4 février une maison abandonnée, toujours dans le village de Moria fut incendiée, heureusement les trois réfugiés qui s’y abritaient étaient partis à temps
      A #Mytilène, chef-lieu de Lesbos, après la dispersion d’une manifestation anti-fasciste organisée principalement par des étudiants, un café fréquenté par ceux-ci, fut encerclé par un groupe portant des casques armé de bâtes qui ne se sont éloignés qu’après l’arrivée d’autres étudiants solidaires.

      #extrême_droite #xénophobie #racisme

    • Refugee children amid crowds of protesters tear gassed on Lesbos

      Tensions mount as asylum seekers living in Moria, a notoriously overcrowded Greek camp, rally against poor conditions.

      Greek police have fired tear gas at thousands of refugees and migrants trapped on the overcrowded island of Lesbos, from where they are not allowed to travel to the mainland under a 2016 EU-Turkey deal aimed at curbing migratory flows.

      In tense scenes on Monday, children and babies were caught up in plumes of tear gas during protests by about 2,000 people.

      The clashes broke out around Moria, a notoriously cramped camp which was never designed to hold more than 3,000. Currently, there are nearly 20,000 people in and around the camp.

      Protesters rallied against the continued containment of people on Lesbos island and the unbearable living conditions inside the camp.

      In footage seen by Al Jazeera, children can be seen recovering from being hit with tear gas fired by riot police. Some wore face masks to protect themselves from inhalation.

      Riot police fired the tear gas to try and quell protesters and prevent them from marching on foot to Mytilene, Lesbos’s capital more than four miles away.

      But many Moria residents did reach the port city and continued protesting there on Tuesday.

      Abdul (not his real name), an Afghan refugee, told Al Jazeera: “I participated because people are dying in Moria and nobody cares. We feel like we don’t have a future here, if we wanted to die then we could have stayed in Afghanistan. We came here to look for a good future and to be safe, this is not a place for living.”

      At least two people have died in Moria so far this year in stabbing attacks, according to local media.

      In previous years, refugees at the camp have died in fires, because of extreme weather and as some - including babies - lack access to proper medical facilities.
      Tense mood

      The mood in the centre of Mytilene on Tuesday was tense as nearly 200 people, mainly men and women from Afghanistan, congregated in the central square.

      “Freedom, Freedom,” they chanted, as well as “Lesbos people, we are sorry,” - an apparent apology to Greek residents for the highly charged atmosphere.

      Franziska Grillmeier, a German journalist, told Al Jazeera that she witnessed families being tear gassed on Monday.

      "Yesterday, as the people were trying to move the protest from Moria to Mytilene, the police tried to deter them by using roadblocks. Some families, however, broke through using the olive grove fields next to the camp and tried to find an alternative way to get to Mytilene. The police then started using heavy tear gas, throwing it into the fields by the olive grove, which also set some of the olive trees on fire.

      “There were men holding their kids up, kids who were foaming at the mouth, kids having panic attacks and babies unable to breathe and dehydrating through the gas.”

      She claimed the police reaction appeared to be excessive.

      “There weren’t really any threats to the police at that point, it was just really a tactic of the police to immediately throw tear gas at people who were peacefully trying to make their way to Mytilene.”

      Police reportedly detained dozens of protesters. Al Jazeera contacted the Ministry of Citizen Protection but had not received a response by the time of publication.

      “I saw serious attacks on people, beatings with sticks. I also saw people screaming, holding their kids in the air and saying: ’Look what you’ve done’,” Grillmeier said.

      Paolo Amadei, a freelance photographer from Italy, said: "There were police throwing gas, women and kids and infants got gassed and there were many kids crying.

      “They (refugees) came in peace, that’s what I saw: they weren’t looking for a clash.”

      Boris Cheshirkov, a spokesman for the UN High Commissioner for Refugees, told Al Jazeera he was concerned by the escalation, which has been “exacerbated by the dire conditions and long wait”.

      He said UNHCR has urged the Greek government to transfer people to the mainland and explained that European solidarity and responsibility-sharing was now crucial.


      https://www.aljazeera.com/news/2020/02/refugee-children-crowds-protesters-tear-gassed-lesbos-200204133656056.htm

    • À Lesbos, des migrants manifestent et se heurtent aux forces anti-émeutes

      Les forces anti-émeutes ont fait usage de gaz lacrymogènes lundi sur l’île grecque de Lesbos contre des migrants, qui manifestaient contre une nouvelle loi durcissant les procédures d’asile en Grèce.

      Brandissant des banderoles sur lesquelles on pouvait lire en anglais « Freedom », quelque 2 000 migrants ont manifesté ce lundi 3 février à Lesbos. Ils réclamaient l’examen de leur demande d’asile, que certaines attendent depuis des mois, voire des années, et protestaient contre les conditions de vie à proximité et à l’intérieur du camp de Moria, le plus grand de Grèce.

      Les manifestants avaient parcouru environ 7 km entre le camp de Moria et le port de Mytilène, quand des policiers anti-émeutes leur ont barré la route en lançant des gaz lacrymogènes, rapporte une source policière citée par l’AFP. Des centaines de demandeurs d’asile ont toutefois réussi à atteindre le port pour y manifester.

      Le Haut Commissariat des réfugiés de l’ONU (HCR) en Grèce souligne les « retards significatifs » pris par les services grecs de l’asile, avec près de 90 000 demandes en souffrance dans un pays qui compte actuellement 112 300 migrants sur les îles et sur le continent, selon les chiffres de l’organisation. Des retards qui participent aux conditions de vie désastreuses des exilés sur les îles grecques.

      Situation explosive

      La situation est devenue explosive à Lesbos, Samos, Kos, Chios et Leros, sur la mer Égée, où vivent 42 000 demandeurs d’asile pour 6 200 places. « À Lesbos on a des milliers de gens qui vivent hors des structures du camp de Moria, sous les arbres, sous de petites tentes », rapporte Boris Cheshirkov, porte-parole de la section grecque du HCR, joint par RFI. Sur ces îles, les bagarres entre demandeurs d’asile sont en outre fréquentes, et au moins quatre personnes ont perdu la vie ces derniers mois.

      « La première chose à faire est de transférer plusieurs milliers de personnes sur le continent dans de meilleures conditions de vie, parce que si on ne réduit pas sérieusement le nombre de personnes sur les îles, il n’y aura pas de solution. En parallèle, il faut plus de personnel, plus de services, plus d’hygiène et des procédures administratives plus rapides. Dans le même temps, les pays européens peuvent faire beaucoup plus en ouvrant des places de relocalisation. Le HCR a notamment demandé à des États de prendre en charge une partie des enfants seuls. Il y a eu un programme de relocalisation, mais il a pris fin en 2017 », déplore Boris Cheshirkov.

      Face au nombre constant d’arrivées depuis la Turquie voisine, le gouvernement grec de droite a fait voter une loi, entrée en vigueur en janvier, prévoyant des délais brefs pour examiner les demandes d’asile, en vue de renvoyer les demandeurs non éligibles ou déboutés dans leurs pays d’origine ou vers la Turquie.

      Le HCR-Grèce a appelé « les autorités à mettre en place des procédures justes et efficaces pour identifier ceux qui ont besoin d’une protection internationale en respectant les normes et les garanties adéquates ».

      http://www.rfi.fr/fr/europe/20200203-gr%C3%A8ce-lesbos-migrants-manifestent-heurtent-forces-anti-%C3%A9meute

    • Police arrests Greek extremists acting like “raid battalion” in Moria village (UPD)

      Police on the island of Lesvos has arrested seven Greek extremists who were conducting street and house to Greeks and foreign nationals in the village of Moria. All members of the so-called “control squad” or “raid battalion” were wearing helmets and holding bats when they arrested on Thursday night.

      All arrestees are men, police is looking for two more.

      Authorities investigate illegal acts conducted by the extremists both in Moria and the wide area of Mytilini in recent days.

      According to local media stonisi and lesvosnews.net, they are to appear before the prosecutor and face charges for violating gun laws and for setting up a criminal group acting like a “raid battalion.” Later it was reported that they will be charged also for violating “anti-racism laws. Authorities reportedly investigate also whether they were involved in criminal acts in the past, ANT1 reported.

      UPDATE: According to latest information for the island, five of the arrestees are Greeks, one is Bulgarian national and one Albanian, all aged 17-24. The two still sought by the police are a Greek and a foreigner, both minors.

      Seized have been 5 wooden bats and one metal stick as well as full face mask, reports, levsosnews.net.

      Although authorities have been denying the existence of such groups, a exclusive video captured them as they terrorized customers of a bar in downtown Mytilini two days ago. They men wear masks, black jackets and threaten the bar’s customers they “do not like.”

      According to eyewitnesses, these young men were also checking Greeks and foreign nationals passing by the main commercial Ermou street.

      The “squad” has also “raided” a cafeteria on the same street, where students, workers and volunteers of non-governmental organizations involved in the refugee crisis hang out.

      These reports were also confirmed by police, local media stonisi stresses.

      The same group of people, always with masks and bats, had reportedly conducted controls in the village of Moria on Tuesday night.

      They checked in homes and shops for foreign nationals, asylum seekers, volunteers and NGO-workers. According to confirmed reports, they broke the car of an Italian NGO worker with two asylum-seekers on board. Police intervened following locals’ phone calls.

      The atmosphere on the island is tense not only due to the asylum-seekers’ protest beginning of the week but also due to the objection of local authorities and residents to the government plans for closed accommodation centers.

      Far-right extremists try to take advantage of the situation, fake news against refugees, migrants and asylum seekers are spread on daily basis.

      A local group has reportedly also posted on internet calling on “armed violence” against the refugees.

      Police on Lesvos has not been famous for its intervention against far-right extremists.

      The last think the government wants, though, is a spark to provoke unprecedented situations on the island.

      https://www.keeptalkinggreece.com/2020/02/07/lesvos-moria-extremists-greeks-arrests

    • Greece tightens rules for refugee NGOs

      The parliament in Athens has pushed through a law aimed at restoring order on the Aegean islands. The laws puts restrictions on non-government organizations, which have been accused of inciting migrants to stage violent protests.
      Greek Prime Minister Kyriakos Mitsotakis said on Wednesday that NGOs will no longer be allowed to “operate unchecked” and in future they would be “strictly vetted,” the Greek newspaper, Proto Thema, reports.

      Speaking at a celebration for the centenary of the Hellenic Coast Guard, Mitsotakis said “Most NGOs do a great job. They are helpful in tackling the problem. But we know, we know it, beyond any doubt, that there are some who do not fulfill the role they are claiming. We will not tolerate this anymore.”

      NGOs providing medical, legal and other assistance to migrants on the Greek Aegean islands include Oxfam, the Danish Refugee Council, Doctors of the World, European Lawyers in Lesbos, Terre des Hommes, Refugee Support Aegean, Medecins Sans Frontieres and others.

      The prime minister’s remarks came after the deputy migration minister, Giorgos Koumoutsakos, told Proto Thema Radio that the NGOs had sprung up “like mushrooms after the rain.” "Some behave like bloodsuckers," he said.

      Inciting migrant protests

      Koumoutsakos accused some of the organizations operating on the islands, where tens of thousands of migrants are stranded after arriving from Turkey, of abusing the volatile situation to get money directly from the European Union.

      The deputy migration minister also suggested that some NGOs had incited thousands of migrants on Lesbos to hold a protest, which ended with police firing tear gas to disperse the people occupying the island capital Mytilini.

      The government began transferring refugees from the overcrowded islands to the Greek mainland last year, but an estimated 42,000 people continue to suffer in squalid and unsafe conditions in and around the island camps.

      Last week, the Greek government opened a tender for the construction of a floating barrier off Lesbos aimed at deterring migrants from crossing from the Turkish coast, which is about 10-12 kilometers away.

      https://www.infomigrants.net/en/post/22606/greece-tightens-rules-for-refugee-ngos
      #ONG #associations #NGOs

    • New request for state of emergency on #Lesvos, #Chios, #Samos

      The regional governor of the Northern Aegean, Kostas Moutzouris submitted a new call on Wednesday to declare a state of emergency on three islands, following two days of protest marches by asylum seekers demanding better living conditions and a quicker asylum procedure, and attacks by extremists in Lesvos.

      “The government was wrong to reject our request to declare a state of emergency on Lesvos, Chios and Samos. If the current situation is not an emergency, then what is?” he asked.

      “The government is imposing the creation of new migrant camps that will cost hundreds of millions and which, based on simple arithmetics, will not solve any problem – on the contrary, they will deteriorate it,” he added.

      On Tuesday, a group of about 250 asylum seekers, mostly Afghan residents of Moria, rallied outside the Municipal Theater in the island’s capital Mytilene demanding “freedom” and shouting, “Lesvos people, we are sorry.” The police intervened to prevent protesters from blocking traffic. One woman was injured in a stampede as demonstrators fled the scene to avoid possible arrest.

      On Monday riot police clashed with about 2,000 Afghan asylum seekers who tried to march to Mytilene. Reacting to the incident, residents of the village of Moria Tuesday barged into the Mytilene offices of the General Secretariat for Aegean and Island Policy demanding the closure of Moria, intensified sea patrols, and stricter monitoring of NGOs.

      Despite the tension, the government on Tuesday rejected Moutzouris’ request.

      Meanwhile, a group of about 20 youths wearing helmets and holding clubs attacked regulars at a bar in Mytilene where students and NGO employees were gathered.

      The same group roamed the town of Mytilene after midnight asking locals and foreigners to identify themselves, according to eye witnesses who talked to the police.

      Authorities believe the same individuals were in the village of Moria earlier in the afternoon checking if foreigners, asylum seekers or employees in NGOs lived or worked there.

      The masked group smashed the car of an Italian national who works for an NGO. Two asylum seekers were passengers when the incident happened.

      Police was alerted after the attacks.

      http://www.ekathimerini.com/249223/article/ekathimerini/news/new-request-for-state-of-emergency-on-lesvos-chios-samos
      #état_d'urgence

    • Crisis in Lesbos as more refugees arrive

      Greek island a ‘powder keg ready to explode’ as boat landings lead to tensions with local people.

      Greek authorities are struggling to cope with rising tension on islands where pressure from a new influx of refugees and migrants has reached a critical point.

      Friction is growing between local people and asylum seekers landing in boats from Turkey. Last week the region’s most senior official likened the situation on Lesbos to a “powder keg ready to explode”. Kostas Moutzouris, governor of the north Aegean, said: “It’s crucial that a state of emergency is called.”

      More than 42,000 men, women and children are estimated to be on Lesbos, Samos, Chios, Leros and Kos. Unable to leave because of a containment policy determined by the EU, they are forced to remain on the islands until their asylum requests are processed by a system both understaffed and overstretched.

      Aid groups have repeatedly called for the islands to be evacuated. On Friday an estimated 20,000 refugees were on Lesbos, forced to endure the grim reality of Moria, a camp designed to host 3,000 at most.

      “They are living in squalid, medieval-like conditions … with barely any access to basic services, including clean and hot water, electricity, sanitation and healthcare,” said Sophie McCann, Médecins Sans Frontières’ advocacy officer. “On a daily basis our medical teams are treating the consequential deterioration of health and wellbeing.”

      But she added that the local people had also been given short shrift. “The Lesbos community has been abandoned by its own government for almost five years to deal with the consequences of a failed reception system. Like the refugee community, it is tired.”

      As anti-immigrant sentiment has surged, vigilante groups believed to be infiltrated by supporters of the far-right Golden Dawn party have surfaced. On Friday seven men armed with wooden clubs were arrested in the hilltop village of Moria on suspicion of being members of a gang apparently linked to Golden Dawn.

      “People have seen their properties destroyed, their sheep and goats have been slaughtered, their homes broken into,” said Nikos Trakellis, a community leader. “A few years back, when there were 5,000 on the island, things seemed bad enough. Now there’s a sense that the situation has really got out of hand.”

      NGOs have also been targeted. In recent weeks cars have been vandalised. Foreigners perceived to be helping refugees have spoken of intimidation. Ciaran Carney, a volunteer filmmaker teaching refugees on the island, said: “There was a week when no one [in the NGOs] wanted to leave their flats. It definitely feels like it could explode and that no one knows what will come next.”

      https://www.theguardian.com/world/2020/feb/09/tensions-refugees-and-islanders-crisis-on-lesbos?CMP=Share_AndroidApp_G

  • Le policier formateur, vecteur de contagion de la pensée discriminante FN/RN.

    Devoir intervenir pour débunker, tous les jours, inlassablement... Ici l’interview d’un policier, ancien formateur, membre du syndicat UNSA, interrogé sur de récentes "interventions" en maintien de "l’ordre".

    Ces modes d’interpellation sont-ils autorisés ? Trop violents ? J’ai montré des vidéos d’intervention des FDO à un ancien formateur de CRS. #giletsjaunes cc @unsapolice
    #VraiOuFake
    👀 https://twitter.com/JulienPain/status/1223963847071019008

    (en attendant le lien vers l’émission)

    Au début c’est calme. Une vidéo. Explications.
    Une autre. Justifications.
    Et puis “la formation, c’est important”.
    On pourrait presque dire oui (si on ne savait...)
    Dernière vidéo.
    Le sang. Le dégoût méprisant.
    Et toute une construction sadique qui se lâche et qui crache son mensonge sur les "sidaïques", sur nous tou-te-s in fine.
    Violent. Ça, ça l’est, oui.

    Puisqu’il faut le rappeler, l’abject adjectif "sidaïque" est un néologisme de l’extrême-droite qui n’a aucun lieu d’être sauf quand on veut signifier un marqueur politique :
    🗞 FN et lutte contre le sida : reconnais ton ennemi
    https://aides.org/actualite/fn-et-lutte-contre-le-sida-reconnais-ton-ennemi
    (désolée AIDES il va encore falloir mettre votre article à jour...)

    Je ne sais de quand date l’interview de Julien Pain, journaliste de France TV, mais très rapidement après le "buzz" de nombreux médias ont pourtant démenti l’infox, comme ce "Vrai ou Fake" du 21 janvier sur le média qui l’emploi :
    🗞 Manifestant frappé au sol à Paris : non, le sida ne se transmet pas en crachant de la salive et du sang au visage
    https://www.francetvinfo.fr/faits-divers/police/violences-policieres/manifestant-frappe-au-sol-a-paris-non-le-sida-ne-se-transmet-pas-en-cra

    #violences_policieres #maintien_de_l'ordre #dogme #ideologie #extreme_droite #construction #ennemi_intérieur #sida #infection #contagion

  • Study of YouTube comments finds evidence of radicalization effect - Internet & Technology News
    https://www.smarthostingplans.com/social-media/study-of-youtube-comments-finds-evidence-of-radicalization-effect

    A March 2018 New York Times article by sociologist, Zeynep Tufekci, set out the now widely reported thesis that YouTube is a radicalization engine. While follow up reporting by journalist Kevin Roose told a compelling tale of the personal experience of an individual, Caleb Cain, who described falling down an “alt right rabbit hole”; on YouTube. But researcher Manoel Horta Ribeiro, who was presenting the paper today, said the team wanted to see if they could find auditable evidence to support such anecdotes.

    Their paper, called Auditing radicalization pathways on YouTube, details a large scale study of YouTube looking for traces of evidence — in likes, comments and views — that certain right-leaning YouTube communities are acting as gateways to fringe far-right ideologies.

    Per the paper, they analyzed 330,925 videos posted on 349 channels — broadly classifying the videos into four types: Media, the Alt-lite, the Intellectual Dark Web (I.D.W.), and the Alt-right — and using user comments as a “good enough”; proxy for radicalization (their data-set included 72 million comments).

    The findings suggest a pipeline effect over a number of years where users who started out commenting on alt-lite/IDW YouTube content shifted to commenting on extreme far-right content on the platform over time.

    While the rate of overlap between consumers of Media content and the alt-right was found to be far lower.

    He agreed it’s difficult to make an absolute claim that YouTube is to blame. But also argued that, as host to these communities, the platform is responsible.

    “We do find evident traces of user radicalization, and I guess the question asks why is YouTube responsible for this? And I guess the answer would be because many of these communities they live on YouTube and they have a lot of their content on YouTube and that’s why YouTube is so deeply associated with it,”; he said.

    “In a sense I do agree that it’s very hard to make the claim that the radicalization is due to YouTube or due to some recommender system or that the platform is responsible for that. It could be that something else is leading to this radicalization and in that sense I think that the analysis that we make it shows there is this process of users going from milder channels to more extreme ones. And this solid evidence towards radicalization because people that were not exposed to this radical content become exposed. But it’s hard to make strong causal claims — like YouTube is responsible for that.”;

    #YouTube #Radicalisation #Extrême_droite #Fachosphère

  • jungle.world - Tschüss, Drecksblatt - Das Naziblatt »National-Zeitung« tritt die Reise nach Walhalla an
    https://jungle.world/index.php/artikel/2020/03/tschuess-drecksblatt


    On regrette souvent la disparition de journaux imprimés. Là c’est de la pure joie. 69 ans après sa première parution le National-Zeitung fait savoir à ses lecteurs qu’il n’y en aura plus dans l’avenir.

    16.01.2020, von Kevin Culina- Die rechtsextreme »National-Zeitung« wurde nach 69 Jahren eingestellt. Zwar liegen Rassismus, Antisemitismus und Geschichtsfälschung weiterhin im rechten Trend – doch den bedienen heutzutage andere schneller.

    Wer die Titelseite der aktuellen Ausgabe der National-Zeitung betrachtet, dürfte sich freuen – nicht etwa wegen der äußerst unappetitlichen Aufmachung, dem dicken Eisernen Kreuz im Titel etwa, sondern wegen der fast schon versteckten, kleinen Bekanntmachung des Verlags am unteren Seitenrand. Es handele sich um die letzte Ausgabe, wird dort verkündet. Seinen 70. Geburtstag wird das Hetzblatt nicht mehr erleben, stattdessen tritt es die Reise nach Walhalla an.

    Das Ende des Naziblatts gehört zur schönen Seite des Zeitungssterbens. Der »Medienwandel der letzten 15 Jahre« sowie ein »geändertes Nutzerverhalten« seien für die Einstellung verantwortlich, heißt es in der am 20. Dezember erschienenen letzten Ausgabe: Digitalisierung, Produktionskosten – all das eben. Doch dürfte der flächendeckende Ausbau von Internetzugängen im imaginierten Deutschen Reich nicht der einzige Grund für das Ende sein. Denn thematisch liegt die National-Zeitung mit ihrem Antisemitismus, ihrem Rassismus und ihrer Geschichtsverfälschung eigentlich voll im rechtsextremen Trend. Vielmehr wandelt sich der Markt für extrem rechte Publikationen.

    Das Blatt erschien seit 1951 wöchentlich. Unter anderem drei ehemals ranghohe Nazis aus der NSDAP, Waffen-SS und Wehrmacht gründeten es in einem US-amerikanischen Gefangenenlager in Garmisch-Partenkirchen, damals zunächst unter dem Titel Deutsche Soldaten-Zeitung. Ende der fünfziger Jahre, in einer von finanziellen Schwierigkeiten geprägten Situation, übernahm Gerhard Frey die Zeitung und vertrieb sie fortan über seinen Druckschriften- und Zeitungsverlag (DSZ-Verlag) in München. Dem bayerischen Verfassungsschutz zufolge war dieser »über einen langen Zeitraum das bedeutendste rechtsextremistische Propagandain­strument in Deutschland«. Die Zeitung durchlief einige Umbenennungen, zuletzt erschien sie wöchentlich als ­»National-Zeitung« bundesweit in einer Auflage von etwa 7 000 Exemplaren, von denen nur rund 2 500 verkauft wurden. Das schätzt der Fachdienst Pressenews in Deutschland.

    Bis zu seinem Ableben 2013 prägte Gerhard Frey die Zeitung. Er war Gründer und langjähriger autoritärer ­Vorsitzender der rechtsextremen Partei »Deutsche Volksunion« (DVU), die 2011 mit der NPD fusionierte. Weil er zahlreiche Immobilien besaß, wie etwa einige Mietshäuser in Berlin, konnte Frey die Zeitung auch in finanziell schwierigeren Zeiten tragen. Mit Geld lässt sich allerdings nicht nur Zeitung machen, sondern auch das militante Milieu unterstützen. So soll Frey dem Neonazi Karl-Heinz Hoffmann, dem Anführer der rechtsterroristischen »Wehrsportgruppe Hoffmann«, einen Strafbefehl bezahlt haben, zu dem Hoffmann verurteilt worden war.

    Politisch war Frey gut vernetzt. Nach dem Tod des ehemaligen bayerischen Kultusminister Theodor Maunz (CSU) wurde bekannt, dass dieser bis zu ­seinem Tod anonym Texte in der National-Zeitung veröffentlicht hatte. Zum Vermächtnis des Altnazis Maunz gehört vor allem ein Kommentar zum Grundgesetz, der bis heute als Standardwerk gilt. Der Verlag C. H. Beck legte in diesem Jahr die 88. Auflage dieser nach Verlagsangaben »höchsten Instanz zum Grundgesetz« auf. Auch zum ehemaligen bayerischen Innenminister und Verteidiger des Naziverbrechers Rudolf Heß, Alfred Seidl (CSU), soll Frey ein enges Verhältnis gehabt haben. Maunz und Seidl hätten 1988 für Frey sogar die Satzung der DVU auf ihre Verfassungsmäßigkeit geprüft, berichtete die National-Zeitung.

    Neo- wie Altnazis sprach das Blatt lange Zeit aus dem Herzen. So wurden die deutsche Schuld an der Shoah und die nationalsozialistischen Verbrechen kleingeredet, geleugnet und relativiert. Stattdessen konzentrierte man sich auf den vermeintlichen »Massenmord an Deutschen« durch die Alliierten. Antisemitische ­Hetze gegen israelische oder deutsch-jüdische Persönlichkeiten gehörte ebenso zum Standardprogramm wie die Agitation gegen die Sozialdemokratie, etwa wenn die Zeitung über den »würdelosen Kniefall« des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt am ehemaligen Warschauer Ghetto 1970 schrieb.

    Thematisch schwamm das Blatt im verschwörungsideologischen Mainstream der extremen Rechten. Hinter den jihadistischen Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA witterte das Blatt einen sinistren Plan US-ame­rikanischer Geheimdienste. Die Flüchtlingsbewegungen der vergangenen Jahre dienten einem Plan zum Austausch des deutschen Volks, behauptete die Zeitung.

    Doch in jüngster Zeit fand die National-Zeitung auch Gefallen am Rechtspopulismus. So wird in der letzten Ausgabe der Wahlerfolg der britischen Tories bejubelt und Boris Johnson für sein Vorhaben gelobt, einen schnellen EU-­Austritt des Vereinigten Königreichs durchzusetzen. Sympathien äußerte das Blatt im vergangenen Jahr nicht nur für Rainer Wendt, den Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), und die Proteste deutscher Bauern, sondern sogar für Sahra Wagenknecht, die ehemalige Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Bundestag – was freilich nur gegen Wagenknechts linksnationalistische Inhalte spricht. Insbesondere den Aufstieg der »Alternative für Deutschland« (AfD) verfolgte die National-Zeitung zuletzt voller Begeisterung und berichtete wohlwollend über den völkischen Parteiflügel.

    Am Puls der rechten Zeit war das Blatt dennoch schon lange nicht mehr. ­Während rechtsextreme Internetblogs und -kampagnen deutlich schneller agieren und mit krawalligem Auftreten Wirkung erzeugen können, betreiben Neonaziparteien ihre eigenen Haus- und Hofpublikationen. Zudem bedient etwa die Junge Freiheit die gemäßigter daherkommende Strömung. Und das rechtsextreme Magazin Compact liefert Märchen über die jüdische Weltverschwörung im modernen Hochglanzformat an die Kioske der Republik.

    Der Chefredakteur von Compact, Jürgen Elsässer, beschäftigte sich im Jahr 1998, damals noch in kritischer Absicht, mit der Nazipartei Freys und der ­»Entfesselung des völkischen Ressentiments« in seinem »Braunbuch DVU«. Dabei schaute Elsässer sich offensichtlich einiges ab. Bei aller Freude also über das Ende eines Naziblattes – mögen ihm noch viele weitere folgen – bleibt angesichts der ideologischen Erben und des Erfolgs ihrer Propagandamagazine ein fader Beigeschmack.

    #extrême_droite #Allemagne #presse #histoire #nazis #nationalisme #exénophobie

    • Le gouvernement brésilien de Bolsonaro accuse le journaliste Glenn Greenwald de « cybercrimes » - World Socialist Web Site
      https://www.wsws.org/fr/articles/2020/01/23/braz-j23.html

      La Fédération nationale des #journalistes du Brésil (Fenaj) a dénoncé les accusations portées contre Greenwald et a mis en garde contre « la menace de restrictions à la liberté de la presse, principalement lorsqu’elles sont en conflit avec les autorités constituées ». Elle a accusé le bureau du procureur général de se livrer à « une forme d’intimidation du journaliste et de menace contre l’activité journalistique. »
      La fédération a insisté sur le fait qu’il n’appartient pas aux journalistes de déterminer la légalité de la manière dont les informations qu’ils reçoivent ont été obtenues, mais de vérifier leur exactitude avant de les rendre publiques. « L’intérêt public et la recherche d’une information vraie sont les moteurs du #journalisme, et aucun professionnel ne peut être dénoncé comme suspect d’avoir commis un crime juste parce qu’il honore l’engagement de sa profession. »
      L’organisation d’avocats Prerrogativas, qui regroupe les plus éminents avocats de la défense en matière pénale du pays, a publié une déclaration exprimant son « indignation » face aux accusations, mettant en garde : « Cette accusation porte violemment atteinte à la liberté de la #presse en cherchant à imposer une responsabilité pénale à un journaliste pour son activité professionnelle. Cette accusation constitue une dangereuse escalade dans la montée de l’autoritarisme, ainsi qu’une consécration de l’utilisation politique du processus pénal et de la fragilité de notre #démocratie. »

  • Les amitiés particulières de Gabriel Matzneff avec l’extrême droite – Politique | L’Opinion
    https://www.lopinion.fr/edition/politique/amities-particulieres-gabriel-matzneff-l-extreme-droite-207230

    Ivanne Trippenbach
    03 Janvier 2020

    L’écrivain aux pratiques pédophiles revendiquées est adulé par des figures lepénistes et soraliennes. Il a toujours adossé ses actes à une pensée aristocratique, élitaire et non libertaire, qui exalte le rapport de domination entre l’adulte et l’enfant

    La terre tremble sous les pieds de Gabriel Matzneff. Un mois avant Noël, l’écrivain de 83 ans sait Le Consentement mis sous presse. Il participe à l’émission YouTube « Les Clochards célestes », des étudiants qui se rêvent en dandys révolutionnaires, et tient à lire, face caméra, la lettre de rupture attribuée à Vanessa Springora. « C’était sa défense », explique à l’Opinion Simon C., le chef de l’émission dans laquelle « viols à 12 ans » et pédophilie ont déjà été abordés par le passé. Il est lui-même l’ami de l’ex-chef des Jeunes d’Henry de Lesquen, co-fondateur du Club de l’Horloge et ancien président de Radio Courtoisie. « Sans lien idéologique », précise-t-il. Mais l’attelage rappelle que Gabriel Matzneff a toujours entretenu des liens privilégiés avec une partie de l’#extrême_droite.

    Certes, la gauche soixante-huitarde a porté aux nues l’écrivain quand la droite le dénonçait au nom de la morale. « Mais il est faux de réduire la pédophilie militante à un mouvement gauchiste ; elle se caractérise par une transversalité politique allant jusqu’aux anti-68 les plus durs », souligne le sociologue Pierre Verdrager. L’extrême gauche pro-pédophilie gommait l’écart d’âge au nom du libre arbitre et de la maturité sexuelle des enfants ; l’extrême droite pédophile, au contraire, exalte leur inégalité, la relation d’autorité et de domination, sur fond de références culturelles grecques ou celtes.

    Matzneff baigne dans cet univers. Son proche ami Alain de Benoist, figure de proue de la Nouvelle Droite, déplorait dans sa revue Eléments que la préférence pour « le commerce charnel des très jeunes personnes » suffise à faire passer Matzneff pour « le Diable dans le Landerneau parisien ». Il loue sa « passion des fesses fraîches » qu’il juge bien plus bénéfique aux enfants que « leur vie familiale et scolaire ». D’autres figures de l’extrême droite défendront Matzneff, comme Alain Soral, idéologue star des complotistes antisémites, expliquant avoir fréquenté une femme qui a été « la maîtresse » de l’écrivain lorsqu’elle avait 14-15 ans.

    Royaliste. Matzneff, qui affirme ne pas être républicain, a lui-même gravité dans la Nouvelle Action royaliste. Dans des archives de 1971, il se décrit « anarchiste de droite », qualifie le suffrage universel de « principe puéril » et choisit Maurice Barrès parmi les « maîtres de l’Action française ». Interviewé fin 2015 par Charlotte d’Ornellas pour le site Boulevard Voltaire, il réitère : « On peut parler de beauté ou de grandeur de la France, mais la République ? Qu’est-ce que ça veut dire les valeurs de la République ? Si moi qui suis un garçon relativement cultivé, je ne comprends pas, vous imaginez les petits banlieusards à qui ce discours est adressé ? » Cette pensée élitaire englobe et sous-tend ses agissements : pour lui, la pédocriminalité a partie liée avec un statut social.

    « Matzneff a voté Mélenchon et tente d’échapper aux classifications politiques. Mais des éléments ne trompent pas : il est animé par un profond racisme de classe et la conviction d’une supériorité », confirme Pierre Verdrager. « La civilisation européenne n’a jamais eu autant besoin d’une aristocratie, écrivait Matzneff. La luxure n’est élégante, elle ne reste pudique que si elle reste le privilège d’un petit nombre d’êtres sensibles, raffinés. Donner des loisirs aux crétins, c’est mettre un rasoir dans les mains d’un singe. » C’est au nom de la même morale aristocratique qu’il rejette le « petit-bourgeois » et juge que s’il « lève un gosse » (Cette Camisole de flamme, 1976), ce dernier s’élève aussitôt.

    Matzneff se vante très régulièrement de son amitié avec Jean-Marie Le Pen — lequel dit toutefois à l’Opinion que la pédophilie le « choque ». L’un et l’autre sont des habitués de Radio Courtoisie. En 2014, Paul-Marie Coûteaux y reçoit Matzneff, qu’il encense comme un « écrivain de talent » jusqu’au « trognon de la pomme d’Adam ». Une anecdote fait rire les deux compères : l’auteur d’Un Galop d’enfer a appris la brasse à une jeune fille de 14 ans, au mépris de la vigilance de la mère. « Elle ne devait pas avoir lu Matzneff ! », se gausse Paul-Marie Coûteaux, 63 ans, mis en examen en octobre après qu’un jeune homme de 22 ans l’a accusé de l’avoir drogué pour des faveurs sexuelles. Ces derniers jours, l’ex-conseiller de Le Pen défend activement son ami Matzneff sur les réseaux sociaux.

    Spiritualité. Mais c’est sur la religion que l’affaire divise le plus à l’extrême droite. Début décembre, l’écrivain assistait au prêche de l’abbé Guillaume de Tanoüarn, figure du catholicisme traditionaliste, à la très extrême Nouvelle Librairie du Quartier Latin. Chrétien orthodoxe, il cultive aussi sa propre « spiritualité ». « Coucher avec un ou une enfant, c’est une expérience hiérophanique, une épreuve baptismale, une aventure sacrée. Le champs de la conscience s’élargit, les ‘‘remparts flamboyants du monde’’ (Lucrèce) reculent », écrivait-il en 1974 dans Les Moins de seize ans.

    Ce 17 octobre, Matzneff doit être exfiltré d’une conférence qu’il donne au café littéraire L’Euridyce. Des jeunes catho-tradis proches de l’Action française ont déboulé : « Les pédophiles à Cayenne ! » Une opération non officielle, précise à l’Opinion le patron de l’AF. Les partisans de Matzneff répliquent. Son ami Roland Jaccard dénonce dans Causeur, où il est chroniqueur régulier, un « nouvel ordre moral totalitaire » qui ne tolère pas l’« amour pour les très jeunes filles ». En janvier dernier, Jaccard, 78 ans, faisait longuement l’apologie de la pédophilie comme « passion sexuelle », invitant à « se promener dans l’échelle des âges de manière extrêmement libre ». C’était dans « Les Clochard célestes ».

    Jaccard n’est pas seulement chroniqueur dans le torchon causeur, il en est co-fondateur.

  • Les verts de trop - #CQFD
    Anticapitalisme de droite et écologie facho : la droite extrême se pique de vert. Identitaires, cathos intégristes et Nouvelle Droite surfent sur des thématiques telles que le localisme, la décroissance, l’anti-consumérisme, tout en y insufflant une bonne dose de vieilles rengaines, tendance « La terre ne ment pas ». Une lame de fond qui prend de l’ampleur.
    http://cqfd-journal.org/Les-verts-de-trop
    http://cqfd-journal.org/A-l-extreme-droite-l-ecologie
    #extrême_droite #écologie

  • Polizei entschlüsselt Todesliste von Berliner Neonazis
    https://m.tagesspiegel.de/berlin/ermittlungserfolg-zur-neukoellner-anschlagsserie-polizei-entschluesselt-todesliste-von-berliner-neonazis/25429114.html

    13.01.2020, von Alexander Fröhlich

    Die Linke-Abgeordnete Anne Helm wurde jahrelang ausgespäht. Nun die Gewissheit: Helm steht auf einer Neonazi-Feindesliste, die die Polizei nun fand
    ...
    Seit 2010 kommt es in Neukölln immer wieder zu Anschlägen – auf Autos, auf Cafés, auf Wohnungen und auf Buchhandlungen. Seit 2016 wurden laut Bezirksamt mehr als 50 rechtsmotivierte Angriffe in Neukölln verübt, davon 16 Brandanschläge. Im März 2019 wurden Morddrohungen gegen namentlich benannte Bürger an Wände gesprüht. Opfer waren Menschen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren.

    #Berlin #extrême_droite #terrorisme

  • Nouvelles censures, nouvelles dictatures | castagne
    http://hyperbate.fr/castagne/2020/01/07/nouvelles-censures-nouvelles-dictatures

    Donc l’ennemi aujourd’hui, ce ne sont plus les tyrans, c’est le public qui ose répondre et avoir un avis. Et la subversion, c’est le vocabulaire sexiste et homophobe.
    Je ne suis pas sûr de voir une énorme différence entre le combat que mène Riss et celui de la droite prétendument « irrévérencieuse » qui réclame le droit à insulter sans rendre de comptes.
    Oui, Internet a changé le monde, ce que les rédactions recevaient hier comme courrier des lecteurs en colère est devenu une expression publique, parfois massivement diffusée, qu’il n’est plus possible de jeter à la corbeille. Je comprends complètement que ça soit pesant, mais pas vraiment que, par un retournement étrange, Riss voie la liberté d’expression de personnes sans qualités comme une censure pour les médias qui ont pignon sur rue.

    • Plein d’extraits qu’on a envie de mettre ici mais allez plutôt lire, tout cet article est nickel.

      Le sujet de la parole sur les réseaux sociaux est un vrai sujet, mais il mérite un peu plus de réflexion et de discernement. Le régime chronologie très particulier des réseaux sociaux (événement, éternel retour, incapacité à l’oubli), les réflexes de meute, la négativité générale, l’inendigable déluge d’information, la bulle de filtrage, le biais de confirmation, le préchi-précha vertueux, la violence, l’anonymat et le pseudonymat, etc., tout cela mérite d’être observé et compris avant d’être jugé en bloc et repoussé avec horreur et gros mots défoulatoires, d’autant que l’histoire n’est pas terminée et que tout cela évolue. Traiter ses interlocuteurs comme des individus, des êtres pensants dignes de dialoguer, est sans doute une première étape indispensable.

      La liste des ennemi·es de Charlie témoigne surtout d’un certain #confusionnisme assez profitable à l’#extrême_droite #extrême-droite ou intellos révérencieux du côté du manche (même si #Charlie_Hebdo a aussi été du côté où on s’en prend plein la gueule). Moi qui prends la peine (et le risque) de m’opposer à certaines attitudes de censure et de refus de la discussion dans des milieux qui me sont proches, et qui le fais sans céder au sexisme et aux différents visages du mépris, c’est peu de dire que je ne me sens aucune affinité avec un #JeSuisCharlie qui tape avec la même vigueur sur les salauds et sur les femmes battues et violées. Et ça va, je sais reconnaître les critiques des #réseaux_sociaux qui ne s’inscrivent pas dans un cadre démocratique, qui confondent critique sociale et espérance en de nouvelles hiérarchies... les fachos s’en sont fait une spécialité. Je crois qu’on combat l’extrême droite (j’admets qu’on a ça en partage avec Charlie) en prenant ces maux à la racine.

  • Post-democracy : there’s plenty familiar about what is happening in Bulgaria | openDemocracy
    https://www.opendemocracy.net/en/can-europe-make-it/bulgaria-post-communism-post-democracy

    par Anna Krasteva, une vision de l’évolution depuis la chute du mur en Bulgarie. Très intéressant. Ca recoupe pas mal des choses dites par Gorbatchev dans son dernier livre sur le rôle du néo-libéralisme et des médias dans le retour de l’extrême droite.

    Six months, six years, six decades – this is how Ralf Dahrendorf (1990) summed up, in a remarkably succinct way, the post-democratic transition: creating the institutions of parliamentary democracy, laying the foundations of a market economy, building civil society.

    The future looked clear and bright as a single three-dimensional transformation joining the ‘end of history’. I want to offer a different idea of the three transformations taking place over the last three decades: post-communist, (national) populist, post-democratic.

    Democratic transformation

    “And it should be considered that nothing is more difficult to handle, more doubtful of success, nor more dangerous to manage, than to put oneself at the head of introducing new orders,” Machiavelli tells us. What is amazing about post-communist democratization is the exact opposite – how easily the democratic discourse became dominant and how quickly its symbolic-ideological hegemony was established and claimed as an “unparalleled success story.” Democratization was an explicitly formulated and designated political project realized with the consensus and contribution both of elites and citizens.

    National-populist transformation

    “In … its frontal attack on the liberal-democratic order and its protagonists, the radical right becomes a transformative force, and can indeed be said to be transforming the transformation” – this is how Мichael Minkenberg diagnosed the reversal of the democratic transformation. National-populism emerged on the Bulgarian political scene in the form of a democratic paradox: in the 1990s, democracy was fragile, but there were no strong radical far right parties; once democracy was consolidated, radical right-wing parties appeared, such as Ataka in 2005, and immediately achieved success. Thereafter we see a multiplication and diversification of far-right political actors, on the one hand, but a single enduring symbolic cartography on the other: identitarianism, post-secularism and statism. The identitarian pole concentrates on the overproduction of Othering (Roma, immigrants, LGBT, etc.) giving rise to a politics of fear.

    Another aspect of this mainstreaming of rightwing populism is the transformation of civil society into an uncivil society through the media’s aesthetic glorification of extremist “bad guys.” Vigilantes who catch refugees along the borders, leaders of football hooligans, and young people attending torch-lit marches commemorating fascist leaders have become the darlings of the Bulgarian media. Here, two opposing processes interfere with and intensify each other: ordinary extremists are turned into media heroes; media celebrities are transformed into attractive bad guys.

    Post-democratic transformation

    This is based on Colin Crouch’s concept of post-democracy as a process in which the democratic institutions continue to exist but increasingly turn into a hollow shell, as the engine of development and change shifts away from them and the democratic agora, and towards narrow private non-transparent economic-political circles.

    One characteristic manifestation of this third transformation, and a key actor, is the post-democratic party: in it, activists are replaced by lobbyists and campaigns by capital. The post-democratic party maintains close contacts less with the inside circle of its activists than with the “ellipse” of its “rings of firms”. The post-democratic party is an ideal type whose manifestations can be found in a number of parties

    An institutional vacuum has been created and it has been filled by non-public (corruption) regulations. The institutions are inactive, except when they are used for resource distribution or private score-settling among rival clientelistic networks (oligarchic circles). These networks, which include criminals, businessmen, politicians, police officers, judges, prosecutors, public figures and religious persons,[1] create a parallel regulatory order. The centre of power in this type of state is outside its institutions. The informal prevails over the public at all levels and in the private lives of people.

    This “absent” state, in which institutions formally exist but have been emptied of the common interest and captured by narrow private interests, and in which the different branches of government do not control each other but are intertwined in informal networks which have appropriated the true centre of power, is the manifestation par excellence of post-democratic transformation.

    High income inequalities expose the existence of social deficits and imbalances. But abstentionism – both as a protest vote and as self-exclusion from a political process which is perceived as excluding people – is a clear political manifestation of the disengagement of citizens. Since 1990, voter turnout in parliamentary elections has declined both in percentage and absolute numbers: from 1990 to 2017 the total population in Bulgaria declined from 8.7 million to 7 million, while the number of people who voted in parliamentary elections decreased from 6.1 million to 3.4 million.

    Post-democracy is the latest wave of post-communist transformation. It is the result of state capture and the alienation of citizens from the democratic project – socially through inequalities and politically through voter abstentionism. Yet the post-democratic transformation is the most invisible because it does not propose a new political project, but leaches away from democracy attractiveness, content, a horizon, a “metaphysic of hope”.

    Could the citizens who have constituted themselves as active and engaged citizens in the post-communist period ever succeed in reversing the tendency of erosion of democratization and in opening up a horizon for a fourth, positive, transformation? This remains to be seen.

    #Post_démocratie #Anna_Krasteva #Post_communisme #Bulgarie #Médias #Extrême_droite

  • Le député néerlandais Geert Wilders relance son concours de caricatures de Mahomet
    https://www.lemonde.fr/international/article/2019/12/29/le-depute-neerlandais-geert-wilders-relance-son-concours-de-caricatures-de-m


    M. Wilders, chef du Parti pour la liberté (PVV), le 25 juin à Amsterdam.
    Eva Plevier / REUTERS

    Le député néerlandais d’extrême droite Geert Wilders a annoncé, samedi 28 décembre dans la soirée, qu’il allait relancer l’organisation d’un concours de caricatures du prophète Mahomet. Geert Wilders, connu pour ses positions anti-islam, a invité ses abonnés sur son compte Twitter à lui « envoyer des caricatures-Mahomet », des dessins satiriques mettant en scène le prophète. Le député souhaite organiser le concours dans les locaux du Parlement néerlandais, à La Haye, invoquant la liberté d’expression.

  • #Résistance_Helvétique, i sovranisti svizzeri

    Sono una quarantina, non sono un movimento politico, ma ideologico. E hanno nel localismo e nella difesa delle radici la loro ragion d’essere

    Quando li abbiamo contattati, hanno declinato l’offerta di un’intervista. Rifiutano l’etichetta di «cattivi» che è stata loro troppo spesso affibbiata, ma soprattutto respingono ogni legame con il neonazismo. Hanno accettato di rispondere ad alcune domande per iscritto sulla loro attività.

    https://www.rsi.ch/news/svizzera/R%C3%A9sistance-Helv%C3%A9tique-i-sovranisti-svizzeri-12504387.html
    #localisme #racines #extrême_droite #Suisse

    ping @albertocampiphoto @marty

  • Inside the hate factory: how #Facebook fuels far-right profit | Australia news | The Guardian
    https://www.theguardian.com/australia-news/2019/dec/06/inside-the-hate-factory-how-facebook-fuels-far-right-profit

    Revealed: Ilhan Omar and Rashida Tlaib targeted in far-right #fake_news operation | Facebook | The Guardian
    https://www.theguardian.com/technology/2019/dec/05/ilhan-omar-rashida-tlaib-targeted-far-right-fake-news-operation-faceboo

    Israeli-based group uses Facebook to spread disinformation to more than a million followers around the world, singling out Muslim US congresswomen

    #sionisme #extrême_droite #désinformation #islamophobie

  • Timothée de Rauglaudre sur Twitter : « 📰 Avec CeliaMebroukine, on a enquêté pour @LObs sur le mouvement #ExMuslim, d’anciens musulmans qui défendent leur droit à l’apostasie et à la critique de l’islam. En France, ses principales figures flirtent avec l’#extrême_droite et la #fachosphère. https://t.co/WUgL9TnKzK » / Twitter
    https://mobile.twitter.com/timderauglaudre/status/1198676183891750925

  • White nationalists are openly operating on Facebook. The company won’t act
    https://www.theguardian.com/technology/2019/nov/21/facebook-white-nationalists-ban-vdare-red-ice

    Guardian analysis finds VDare and Red Ice TV among several outlets that are still on the platform despite Facebook’s promised ban White supremacist racist organization Ku Klux Klan (KKK) members are seen during a rally in Madison, Indiana, United States on August 31, 2019. On 7 November, Lana Lokteff, an American white nationalist, introduced a “thought criminal and political prisoner and friend” as a featured guest on her internet talk show, Red Ice TV. For about 90 minutes, Lokteff and (...)

    #FaceApp #manipulation #censure #discrimination #modération

    https://i.guim.co.uk/img/media/139251eb4de4f3adfa86f0602468d3e294971d1f/0_231_4556_2735/master/4556.jpg

  • Le coup d’État contre Evo Morales plonge la Bolivie dans le chaos
    https://lemediapresse.fr/international/le-coup-detat-contre-evo-morales-plonge-la-bolivie-dans-le-chaos

    Poussé à la démission par l’armée et une opposition radicalisée, Evo Morales a finalement rejoint le Mexique, qui lui a accordé l’asile politique. Le président déchu laisse dernière lui des rues quadrillées par les soldats dans un contexte d’affrontements toujours plus violents entre ses partisans et ses détracteurs. 

    #International #Amérique_du_Sud #extrême_droite #populisme

  • Noël à Chambord d’Émilie Lanez : Ce « pacte » avec les chasseurs que Macron aurait voulu garder secret | Vanity Fair
    https://www.vanityfair.fr/pouvoir/politique/story/noel-a-chambord-demilie-lanez-ce-pacte-avec-les-chasseurs-que-macron-aurait-voulu-garder-secret/10615

    Aussi, Willy Schraen assure que la période des gilets jaunes aurait été bien plus violente – voire sanglante – s’il n’avait pas convaincu les chasseurs de ne pas aller manifester. Dès les premiers jours de la gronde, en novembre 2018, le président de la fédération nationale a reçu des centaines d’appels de ses adhérents qui se disaient prêts à occuper les ronds-points. « Si j’avais pas stoppé tout de suite, ils étaient 500 000 sur les ronds-points et y aurait eu des gars armés. J’ai beaucoup parlé, beaucoup écrit, mes gars ils étaient tous gilets jaunes au début, tous. Mais eux, ils ont des fusils », confie-t-il, comme pour faire trembler le lecteur de Noël à Chambord, et prouver que même en 2019, les chasseurs ont toujours de l’influence.

  • Children were told to ‘build the wall’ at White House Halloween party
    https://news.yahoo.com/children-were-told-to-build-the-wall-at-white-house-halloween-party-1530

    “Horrified. We were horrified,” said a person who was there and requested anonymity to avoid professional retaliation.

    The Eisenhower Executive Office Building stands across from the White House and houses a large portion of the West Wing support staff and is home to the vice president’s ceremonial office. The “Build the Wall” mural was on the first floor, outside the speechwriter’s office and next to the office of digital strategy and featured red paper bricks, each bearing the name of a child.

    Large letters on the display spelled out “Build the Wall.” Kids dressed as superheroes and ninjas were given brick-colored paper cards and told to write their name with a marker and tape them to the wall. Alongside the paper wall were signs including one that read “America First,” a slogan often used by President Trump that had been criticized because it was previously employed by the #Ku_Klux_Klan.

    #etats-unis #enfants #extreme_droite #mur #air_du_temps

  • « Si on est au SMIC, faut pas divorcer ! »

    Les propos de #Julie_Graziani ne sont pas un dérapage. Ils s’insèrent dans une stratégie : celle de l’#extrême_droite. Ils servent un objectif : la conquête du pouvoir.

    Décryptage de #Clément_Viktorovitch pour #CliqueTV

    https://www.youtube.com/watch?v=ldWRpySM1CM

    https://twitter.com/clemovitch/status/1191800330763288576

    Fenêtre d’Overton
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Fen%C3%AAtre_d%27Overton

    #rhétorique #Fenêtre_d'Overton

    • Julie Graziani « J’aurais dû faire comme Eric Zemmour et simplement dire du mal des musulmans »


      http://www.legorafi.fr/2019/11/07/julie-graziani-jaurai-du-faire-comme-eric-zemmour-et-simplement-dire-du-mal

      « C’est l’erreur bête, stupide, j’ai critiqué mon propre électorat » raconte-t-elle. « Alors que si j’avais juste dit du mal des musulmans comme Eric, personne n’aurait rien dit » ajoute-t-elle. « Regardez, quand il a dit qu’il était du côté d’un général qui massacrait les Algériens, personne n’a rien dit. Parce que c’est normal c’est tout. » souligne-t-elle, regrettant encore ses propos sur les mères célibataires. « Peut-être aurai-je dû dire des mères célibataires musulmanes et là tout de suite les gens ne se seraient pas scandalisés ! » reconnaît-elle. « Au contraire, j’aurai même été invitée à défendre mon idée chez Pascal Praud, cela aurait été la consécration ! », se prêtant alors à rêver que de tels propos lui auraient valu une condamnation pour appel à la haine raciale. « Et alors là, quand vous décrochez ça, vous avez votre émission sur CNews en prime time, c’est la récompense de beaucoup de travail, de beaucoup de haine quotidienne ».

      #le_gorafi