#fdp

  • Helmut Kohl : Die Wende von 1982 - Persönlichkeiten - Geschichte - Planet Wissen
    https://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/helmut_kohl/pwiediewendevon100.html#Geistig-moralische-Wende

    L’an 1982 marque le début de la fin de l’état-providence ouest-allemand. Le petit parti libéral FDP laisse tomber son partenaire social-démocrate et entre forme une coalition parlementaire avec les chrétiens-démocrates sous Helmut Kohl. Depuis les gouvernements consécutifs pratiquent les privatisations de plus en plus totales. L’amplification de la crise actuelle par les mesures contre le coronavirus offre la chance d’abandonner cette politique.

    Pourtant on a l’impression que le ministre de la santé allemand Jens Spahn tente de vendre les patients allemands aux multinationales. Faute de mieux il ne peut privatiser que leurs données, les hôpitaux ayant été tranformés en entreprises privées il y a un moment déjà.

    Als Helmut Kohl 1982 zum Kanzler gewählt wird, sehen das viele Beobachter als Irrtum der Politikgeschichte. Zu unbeholfen, zu provinziell wirkt Kohl. Doch der mächtige Pfälzer glaubt an sich und seine Mission: Er will Deutschland nicht nur politisch, sondern auch moralisch erneuern.

    Mit Beharrlichkeit ins Kanzleramt

    Das „Aussitzen“ galt vielen als herausragendes Kennzeichen seines Politikstils: Helmut Kohl taktierte, zögerte und schob Probleme und offene Fragen vor sich her, bis sich diese von alleine erledigt hatten oder leichter zu entscheiden waren.

    Zu dieser Taktik griff er nicht erst, als er Regierungschef im Kanzleramt wurde. Genau genommen verhalf ihm seine Beharrlichkeit überhaupt erst dorthin.

    Kohls erste und wichtigste Phase des Aussitzens dauert sechs Jahre und beginnt 1976. Als Kanzlerkandidat der CDU schrammt er mit einem überragenden Ergebnis von 48,6 Prozent knapp an der absoluten Mehrheit vorbei. Die sozialliberale Regierung unter Bundeskanzler Helmut Schmidt bleibt, wenn auch geschwächt, im Amt.

    Kohl ist der starke Führer einer Opposition, die nur darauf warten muss, bis die SPD/FDP-Regierung auseinanderbricht – so seine Vorstellung. Die Liberalen (FDP) kämen dann schon wieder zu ihrem „natürlichen“ Koalitionspartner (den Unionsparteien CDU und CSU).

    Und tatsächlich: Es knirscht mächtig zwischen den Regierungsparteien, vor allem Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) wird immer wieder eine Nähe zur Union und seinem Duzfreund Kohl nachgesagt, den er aus gemeinsamen Tagen im ZDF-Verwaltungsrat kennt.
    Franz Josef Strauß, ein Parteifreund als Gegenspieler

    Allerdings gibt es auch in der Union starke Differenzen nach der so knapp verlorenen Wahl. Die CSU will mehr Eigenständigkeit und beschließt, die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU im Bundestag aufzulösen. Erst Kohls Drohung, die CDU als Konkurrenz zur CSU in Bayern zu etablieren, diszipliniert die Schwesterpartei.

    Dennoch geht CSU-Chef Franz Josef Strauß aus dem Konflikt als Sieger hervor – Kohls Ansehen hingegen ist beschädigt. Strauß lästert offen über Kohls „Unfähigkeit“ und inszeniert sich als heimlicher Herrscher der Union.

    Kohls Problem erledigt sich von selbst: Er überlässt Strauß den Vortritt als Kanzlerkandidat für die Bundestagswahl von 1980. Strauß verliert gegen Bundeskanzler Helmut Schmidt und zieht sich nach Bayern zurück. Und Kohl? Seine Position ist gestärkt – dank der Aussitz-Taktik.

    Das Ende der sozialliberalen Koalition

    Schon die Koalitionsverhandlungen 1980 zwischen SPD und FDP gestalten sich schwierig. Der wirtschaftsliberale FDP-Flügel um Otto Graf Lambsdorff entfernt sich immer weiter von der Linie der SPD, die ständig neue Schulden macht, um die wirtschaftlichen Probleme zu bekämpfen. Und auch in der Außenpolitik gibt es immer mehr Differenzen.

    Kohl wittert seine Chance. Die Kontakte zu den Liberalen hat er schon zuvor gepflegt, auch als er auf der Oppositionsbank saß. Offiziell hält er im Sommer 1982 sichtbaren Abstand zur FDP-Spitze.

    Allerdings versichert er Genscher in einem kurzen Gespräch vieldeutig: „Im Übrigen musst du wissen, dass du nicht ohne Netz turnst.“ Die FDP könne also auf die Unterstützung der Union setzen, falls es zu einem vorzeitigen Ende der Regierungskoalition käme.

    Im September 1982 kommt es dann zum Bruch: Wirtschaftsminister Lambsdorff (FDP) schickt Bundeskanzler Helmut Schmidt ein wirtschaftspolitisches Konzept, das unvereinbar mit der SPD-Politik ist – und als „Scheidungspapier“ interpretiert wird.

    Die vier FDP-Minister treten zurück, und am 1. Oktober 1982 kommt es im Bundestag zu einem konstruktiven Misstrauensvotum gegen Kanzler Schmidt. Helmut Kohl erhält 256 der 495 gültigen Stimmen und wird somit zum neuen Bundeskanzler gewählt. Nach sechs Jahren des Aussitzens ist er endlich am Ziel.

    Kohls Lösung: eine „geistig-moralische Wende“

    Für Kohl ist damit nicht bloß eine neue Koalition an der Macht. Der Regierungswechsel sei eine „geistig-moralische Wende“, sagt er mehrmals. Er sieht seinen Politikstil als vom Zeitgeist abgekoppelt und plädiert für die Rückbesinnung auf Werte, Traditionen und bürgerliche Tugenden.

    Deutschland befinde sich seit mehr als einem Jahrzehnt – er meint damit die SPD-Regierungsjahre – in einer „geistig-moralischen Krise“. Das nationale Selbstverständnis sei verunsichert, ebenso wie das Verhältnis der Deutschen zu ihrer Geschichte, zu Staat und Recht, und zu vielen grundlegenden ethischen Werten und sozialen Tugenden.

    Kohl steht für eine neue Sicherheit. Er will „Ehrlichkeit, Leistung und Selbstverantwortung“ eine neue Chance geben.

    Bestätigung durch die Wähler

    Kohl ernennt im Eilschritt eine Regierungsmannschaft, lässt ein Programm schreiben und stürzt sich in die Arbeit. Allerdings hat sein Amt einen Makel – auch in den Augen des Kanzlers: Er ist zwar parlamentarisch durch den Bundestag legitimiert, aber eben nicht direkt durchs Volk.

    Als strenger Verfechter demokratischer Prinzipien sucht Kohl die unmittelbare Bestätigung. Im Dezember 1982 stellt er im Bundestag die Vertrauensfrage, die Mehrheit der Abgeordneten von Union und FDP enthält sich. Der Weg für Neuwahlen im März 1983 ist frei.

    Mit 48,8 Prozent erzielt die Union ein Traumergebnis. Kohl sieht sich und seine Politik bestätigt und macht sich voller Elan an die Regierungsarbeit, um Deutschland zur versprochenen Wende zu verhelfen.

    Der Schwung und die Hoffnungen, die seine Wähler mit Kohl verbinden, gehen allerdings schnell verloren. Kohl agiert unbeholfen und entscheidungsschwach. Er sitzt die Probleme aus, mal wieder.

    Ende 1983 erreicht die Flick-Spendenaffäre die höchsten Kreise von Union und FDP: Wirtschaftsminister Lambsdorff tritt zurück, Kohl wird vor den Untersuchungsausschuss zitiert, wo er eine Falschaussage macht.

    Die CDU versucht dies als „Blackout“ darzustellen, doch spätestens jetzt fällt Kohl sein hoher ethischer Anspruch vor die Füße: Den Begriff der „geistig-moralischen Wende“ benutzen fortan nur noch seine Kritiker – mit Hohn.

    #Allemagne #histoire #privatisations #capitalisme #RFA #CDU #FDP

  • Das Firmengeflecht der FDP - Liberales Bildungs-Business - Politik - Süddeutsche.de
    https://www.sueddeutsche.de/politik/das-firmengeflecht-der-fdp-liberales-bildungs-business-1.24461

    Der FDP-nahe Universum-Verlag betreut die Webseiten der Liberalen und druckt Schulbücher. Er hat eine merkwürdige Art entwickelt, sich Aufträge zu beschaffen.

    0. März 2010, von Thorsten Denkler - Es ist ein Heft, dessen Titel sich wunderbar in den liberalen Wertekosmos einfügt: „Traumberuf Chef“. Schließlich sind freies Unternehmertum und Marktwirtschaft Schlüsselbegriffe im Jargon der FDP.

    So wundert es nicht, dass die Liberalen im Thüringer Landtag am 16. März einen Antrag stellen, wie mit Hilfe dieses Heftes künftig Thüringer Schülerinnen und Schüler in die Geheimnisse des Kapitalismus eingeführt werden sollen. Die Landtagsfraktion fordert mit Drucksache 5/620 die schwarz-rote Landesregierung auf, das „Lehrmaterial ’Traumberuf Chef’ in den Lehrplan der Thüringer Schulen zu integrieren“.

    Die Fraktion verweist zudem stolz darauf, dass das Heft vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie „initiiert“ worden sei. Dessen Chef ist seit vergangenem Herbst FDP-Mann Rainer Brüderle. Auch den Liberalen in Thüringen dürfte inzwischen aufgefallen sein, dass hinter dem Heft ein FDP-nahes Verlagskonglomerat steht.

    Der ursprünglich in Berlin gegründete Universum-Verlag residiert inzwischen in Wiesbaden, unterhält aber noch eine Berliner Repräsentanz und gehört zu 50 Prozent der FDP.

    Der Verlag hat sechs Tochterunternehmen sowie je eine Dependance in der Schweiz und in Polen. Im Jahr 2008 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 80 Mitarbeitern knapp 11,5 Millionen Euro Umsatz.

    Viele Aufträge an den Verlag kommen direkt von der FDP. Wenn die Partei ihre Homepage oder das „Portal-Liberal“ erneuert, dann übernimmt das der Universum-Verlag. Wenn die Liberalen neue Broschüren oder Infoblätter benötigen, dann druckt sie der Universum-Verlag. Auch die persönliche Homepage von FDP-Chef und Außenminister Guido Westerwelle wird von einer Tochter des Universum-Verlags betreut.

    Der Verlag druckt nicht nur, er steht auch redaktionell für die liberale Sache ein: So landet eine E-Mail, die sich an die Redaktion des gemeinsamen Internetportals von Bundespartei, FDP-Bundestagsfraktion und FDP-naher Friedrich-Naumann-Stiftung wendet, bei der „Universum Kommunikation und Medien AG“, ansässig in der Reinhardtstraße 16 in Berlin-Mitte.

    Unter der Adresse Reinhardtstraße 14 firmiert die FDP-Parteizentrale im Thomas-Dehler-Haus. Die Wege in die Schaltzentrale der Macht sind kurz.

    Der Universum-Verlag und das Land Hessen
    Anfang März geriet die FDP in Hessen in die Kritik, weil der liberale Justizminister und Landesparteichef Jörg-Uwe Hahn ohne jede Ausschreibung die Wiesbadener Agentur Cicero beauftragt hatte, für das Ministerium für ein Honorar in Höhe von 13.000 Euro eine „Integrationskonferenz“ vorzubereiten. Cicero ist eine 95-Prozent-Tochter des Universum-Verlags.

    Für den Landtag erstellte das Druckhaus Schülerbroschüren und Lehrmaterial. Kosten: 120.000 Euro. Auch diese Vergabe wurde ohne Ausschreibung erteilt, der verantwortliche Landtagsdirektor ist ein FDP-Mann. Aus dem Universum-Verlag heißt es, eine Ausschreibung sei deshalb nicht nötig gewesen, weil es sich um einen Folgeauftrag gehandelt habe.

    Die Beispiele zeigen, wie eng der Verlag und die Institutionen im schwarz-gelb geführten Hessen miteinander verflochten sind.

    Auftrag aus dem Wirtschaftsministerium
    Jetzt steht das Bundeswirtschaftsministerium unter Verdacht, dem FDP-Unternehmen öffentliche Aufträge zuzuschanzen. Eine Sprecherin bestreitet jedoch, dass Minister Brüderle etwas damit zu tun haben könnte. Der Auftrag für das Heft „Traumberuf Chef“ sei bereits im Juli 2009 erteilt worden, also noch zu Zeiten, als der Wirtschaftsminister von der CSU gestellt wurde und Karl-Theodor zu Guttenberg hieß.

    Für das Projekt hat das Ministerium etwa 50.000 Euro bereitgestellt. Dabei wurde das Ministerium von der Agentur Flaskamp betreut, die den Universum-Verlag in Eigenregie mit der Umsetzung beauftragte. Mit im Boot war damit auch die Universum-Tochter Cicero.

    Offizieller Kooperationspartner des Wirtschaftsministeriums ist aber nach wie vor der Verein „Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung“. Die Organisation ist anerkannt und gilt als überparteilicher Partner im Bereich der Jugendbildungsarbeit. Die ehrenamtlichen Vorstände des Vereins haben sehr unterschiedliche fachliche Hintergründe, viele sind leitende Beamte aus Schulministerien der Länder.

    „Sein Golfschlag wird gefürchtet“
    Ein wichtiger Mann im angeblich so überparteilichen Verein ist Schatzmeister Siegfried Pabst. Er ist auch ehemaliger Leiter der politischen Abteilung der FDP. Und er kennt sich mit Geld aus: Im Wahlkampf 2005 sammelte Pabst als damaliger Leiter des Bürgerfonds der FDP Spenden für seine Partei.

    Im von der Bundes-FDP herausgegebenen Magazin Elde wird er als zugehörig zum „liberalen Urgestein“ beschrieben, sein Golfschlag werde „gefürchtet“. Er wisse, dass „viele Parteifreunde an einem guten Glas Wein und einer exquisiten Zigarre interessiert sind“. Pabst hat den 1930 gegründeten Universum-Verlag 1997 übernommen.

    Geschäftsführer des Vereins Jugend und Bildung ist Michael Jäger. Er wiederum ist zugleich Leiter des „Geschäftsbereichs Jugend und Bildung“ im Universum-Verlag in Wiesbaden. Der Internetauftritt des Vereins wurde programmiert von der „Universum Online GmbH“.

    Ein Verein als anerkanntes Aushängeschild
    Der FDP-nahe Verlag hat mit dem Verein eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die sich als äußerst lukrativ für den Verlag erwiesen haben dürfte. Denn der Verein fungiert bei der Auftragsbeschaffung des Universum-Verlags als fachlich anerkanntes Aushängeschild.

    So ist etwa auf der Kölner Bildungsmesse Didacta nicht der Universum-Verlag, sondern die „Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung“ vertreten, um Kooperationspartner für Bildungsprojekte zu gewinnen. Zwar kann der Verein Aufträge, die sich aus solchen Kooperationen ergeben, auch an andere Bildungs-Verlage vergeben. De facto ist das in den vergangenen Jahren allerdings nicht geschehen, bestätigt Michael Jäger auf telefonische Nachfrage.

    Der Verein und der Verlag haben überdies eine gemeinsame „Stiftung Bildung und Jugend“ gegründet: Vizepräsident ist FDP-Mann Siegfried Pabst, Geschäftsführer Michael Jäger.

    Jäger, der nach eigenen Angaben nicht FDP-Mitglied ist, hat dennoch kein Problem damit, für Verein und Verlag gleichzeitig in leitender Position tätig zu sein. Im Gegenteil: Aus Sicht des Vereins-Geschäftsführers würde er ohnehin „dazu raten, mit dem Universum-Verlag zusammenzuarbeiten“.

    Jäger weist auf Nachfrage von sueddeutsche.de auch jeden Vorwurf zurück, der Verlag stehe FDP-geführten Häusern zu nahe. Er könne sich - von der aktuelle Kooperation mit dem Brüderle-Ministerium abgesehen - an kein gemeinsames Projekt mit einem FDP-geführten Ministerium erinnern, sagt er, weder auf Landes-, noch auf Bundesebene. Vielmehr habe der Verlag mit vielen einst SPD-geführten Ministerien zusammengearbeitet wie etwa dem Finanz- oder dem Verteidigungsministerium zur Zeit der großen Koalition.

    Nicht ganz zufrieden mit dem Konstrukt scheint jedoch Eva-Maria Kabisch zu sein, die Vorsitzende der „Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung“. Kabisch ist parteilos und genießt über alle Parteigrenzen hinweg einen exzellenten Ruf als Bildungsfachfrau. Bis 2004 hat sie als hohe Beamtin beim Berliner Bildungssenator das Land unter anderem in der Kultusministerkonferenz vertreten.

    Kabisch will über den Universum-Verlag kein schlechtes Wort verlieren. Die Zusammenarbeit sei „ordentlich“ und immer „vertrauensvoll“ gewesen. Dennoch hat sie als Vereinsvorsitzende jetzt eine interne Diskussion über die personelle und geschäftliche Verflechtung ihrer Arbeitsgemeinschaft mit der FDP angemahnt.

    Sie habe immer Wert darauf gelegt, unabhängig zu ein, sagt Kabisch zu sueddeutsche.de. Der Universum-Verlag habe immer „gute Arbeit geleistet“. Doch dann schiebt sie einen Satz hinterher, der auch als Drohung an die FDP und ihr kleines Verlagsimperium verstanden werden kann: „Ich will mich nicht instrumentalisieren lassen.“

    #Allemagne #politique #affaires #business #FDP #libéraux

  • Le #SPD de #Martin_Schulz contraint de négocier une nouvelle “grande coalition” avec Merkel
    https://www.mediapart.fr/journal/international/241117/le-spd-de-martin-schulz-contraint-de-negocier-une-nouvelle-grande-coalitio

    Sous pression depuis le début de semaine, Martin Schulz, le candidat défait des sociaux-démocrates, a accepté vendredi d’ouvrir des discussions qui pourraient déboucher sur une nouvelle « #grande_coalition » en #Allemagne, avec la droite d’Angela Merkel. Il reviendra à la base du SPD de valider ce choix.

    #International #Angela_Merkel #FDP #Frank-Walter_Steinmeier

  • « Le scénario d’élections anticipées en #Allemagne n’est pas écrit »
    https://www.mediapart.fr/journal/international/241117/le-scenario-d-elections-anticipees-en-allemagne-n-est-pas-ecrit

    Angela Merkel © Reuters. #Angela_Merkel a échoué là où elle s’était toujours révélée excellente : l’élaboration d’un compromis. Retour sur les raisons de cet échec, avec la politologue allemande Ursula Münch.

    #International #CDU/CSU #FDP #grande_coalition #Horst_Seehofer #Martin_Schulz #SPD

  • Les libéraux allemands, ce parti par lequel la crise est arrivée
    https://www.mediapart.fr/journal/international/211117/les-liberaux-allemands-ce-parti-par-lequel-la-crise-est-arrivee

    Le patron des libéraux allemands Christian #Lindner © Reuters / Hannibal Hanschke. Depuis lundi, les libéraux sont attaqués de toutes parts, accusés d’être responsables de la crise politique en #Allemagne. « Mieux vaut ne pas gouverner que de mal gouverner », répond leur leader. Retour sur les origines de ce parti, qui connaît aujourd’hui une dérive droitière.

    #International #Angela_Merkel #FDP

  • Impasse à Berlin après l’échec de la coalition Jamaïque
    https://www.mediapart.fr/journal/international/201117/impasse-berlin-apres-l-echec-de-la-coalition-jamaique

    Angela Merkel lors d’une conférence de presse après l’échec des ’négociations exploratoires’ pour former un gouvernement, le 20 novembre 2017 © Reuters / Hannibal Hanschke. Après un mois de négociation, le Parti libéral a décidé qu’il ne participerait pas à une coalition gouvernementale mêlant conservateurs, écologistes et libéraux. Pour rester au pouvoir, #Angela_Merkel, qui encaisse une de ses défaites les plus sévères, doit trouver une autre base politique. L’option la plus probable reste la tenue de nouvelles élections début 2018, mais celle d’un gouvernement minoritaire n’est pas exclue.

    #International #Allemagne #CDU #CSU #FDP #Grünen

  • #Allemagne : Merkel sous pression à l’ouverture des négociations
    https://www.mediapart.fr/journal/international/171017/allemagne-merkel-sous-pression-louverture-des-negociations

    Le Bavarois Horst Seehofer, lors d’une conférence de presse à Berlin le 9 octobre 2017 avec #Angela_Merkel © Reuters / Hannibal Hanschke. Des négociations exploratoires s’ouvrent mercredi à Berlin pour former un gouvernement mêlant chrétiens-démocrates, libéraux et écologistes. Alors que la chancelière Merkel est sous pression après sa défaite en Basse-Saxe, Mediapart passe en revue les points qui bloquent dans les discussions à venir, les stratégies des partis d’opposition et les noms des probables « ministrables ».

    #International #AFD #CDU-CSU #FDP #Grünen #Martin_Schulz #SPD

  • #Allemagne : plongée dans un paysage politique en cours de bouleversement
    https://www.mediapart.fr/journal/international/171017/allemagne-plongee-dans-un-paysage-politique-en-cours-de-bouleversement

    Des négociations exploratoires s’ouvrent mercredi à Berlin pour former un gouvernement mêlant chrétiens-démocrates, libéraux et écologistes. Alors que la chancelière Merkel est sous pression après sa défaite en Basse-Saxe, Mediapart passe en revue les points qui bloquent dans les discussions à venir, les stratégies des partis d’opposition et les noms des probables « ministrables ».

    #International #AFD #Angela_Merkel #CDU-CSU #FDP #Grünen #Martin_Schulz #SPD

  • Nach dem Hype ist vor dem Vergessen (https://www.sudelbuch.de/2017...
    https://diasp.eu/p/5790561

    Nach dem Hype ist vor dem Vergessen

    80 % der #Insekten verschwunden oder nicht verschwunden? Ja was denn nun?

    Da auf einen Hype schnell das totale Vergessen folgt, habe ich mal was gebloggt. Irgendwie sind bei dem Thema alle auf ihre #Klickzahlen gekommen. Hoffentlich auch die Entomologen aus Krefeld.

    https://www.sudelbuch.de/2017/07/25/so-kommt-jeder-auf-seine-klicks

    Das Original-Paper zum Rückgang der Insekten gibt es übrigens hier: http://80.153.81.79/%7Epubl/mitt-evk-2013-1.pdf

    #insektensterben #entomologie #krefeld #fdp #medien #presse #fakenews

  • Une étude scientifique trouve qu’il ne faut pas laisser aux parents de choisir ou non le Gymnasium pour leurs enfants.

    Wissenschaftszentrum Berlin - Brief zur Bildung
    http://bibliothek.wzb.eu/wzbrief-bildung/WZBriefBildung262013_helbig_gresch.pdf

    Soziale Spaltung am Ende der Grundschule

    Wo Eltern das letzte Wort haben, kommen noch weniger
    Arbeiterkinder aufs Gymnasium

    Marcel Helbig, Cornelia Gresch
    Arbeiterkinder haben fünfmal weniger Chancen auf ein Abitur als Kinder aus
    sozial privilegierten Schichten.
    Können die Eltern über die Schulwahl entscheiden, verschlimmert das die
    soziale Schieflage.

    #allemagne #education

    • @klaus pourrait me corriger si nécessaire.
      C’est un lycée général qui aboutit au #bac. On y entre en 5° classe (10-11 ans) et en sort 7 ans plus tard avec (ou pas) le diplôme. Dans certains de ces établissements, on commence le latin dès la première année ou bien bien on fait du mandarin traditionnel en LV2...

      Concernant l’étude, c’est un secret de polichinelle mais c’est tout le système qui est à revoir et pas seulement entre la Grundschule (#école_primaire) et le Gymnasium (#collège + #lycée).
      On envoie les #immigrés et #enfants d’immigrés (qui sont déjà deux publics différents !!) en Förderschule avec des enfants frappés de touble de la parole (Sprechstörung), ou de troubles de l’apprentissage (Lernstörung). Bonjour le bordel !

      Ah mais la puissante #FDP ne veut pas qu’on mélange les serviettes et les torchons dans le panier des Gesamtschule (~ nos collèges), alors status quo, quoi...

      Ce système permet en général que chacun reste à sa place (chaque classe sociale a sa place) mais aussi d’avoir des #apprentis et des travailleurs pas récalcitrant et pas beaucoup payés pour la plupart.

      #Merci Klaus pour le document.

    • @grommeleur On vit dans un état fédéral où chaque Land fait ce qu’il veut en matière d’éducatio, enfin en principe. La notoire Kultusministerkonferenz KMK essaye d’imposer aux écoles un niveau minimal commun et attribue des points bonus et malus aux bacheliers(ils jouent un rôle pour l’accès aux études de médecine etc.) d’après qu’il viennent d’un Land plus ou moins « fort ».
      On peut résumer les structures en place comme ça :

      – Traditionnellement (actuellement en Bavière etc.) on sélectionne les gamins après quatre années scolaires (à l’age de 9 á 19 ans). Les meilleurs sont orientés vers le Gymnasium /lycée, donc une scolarité de 12/13 années qui mène vers le bac/la fac/les postes de dirigeant, les élèves moyens continuent à la Realschule qui finit après dix années de scolarité et fournit des jeunes préparés à l’apprentissage des jobs dans les bureaux ou comme techniciens. Tous les autres seront confiés à la Hauptschule qui produit les futurs ouvriers.

      – A Berlin on a essayé comme à Hambourg d’abolir ce système et de le remplacer par une école pour tous qui oriente les jeunes après dix années scolaires ou vers le bac ou vers l’apprentissage d’un métier. Pour les derniers pendant l’apprentissage la scolarité continue au moins jusqu’à l’age de 18 ans au rythme d’une journée ou deux par semaine parallèlement à la formation en entreprise.

      – Les parents (petit) bourgeois ont su parer cette attaque contre leurs privilèges avec le soutien de la CDU à Berlin et des Verts à Hambourg. En conséquence on se retrouve avec une école unique pour tous et un Gymnasium pour les chérubins des quartiers moyens et aisés.

      Devinez dans quel type d’école on trouve les classes avec 90% d’enfants d’immigrés qui ne maîtrisent pas vraiment l’allemand ...

      Encore un petit détail : Partout en Allemagne sauf à Berlin la sélection à lieu aprés la quatrième année scolaire. Dans la capitale c’est après six années sauf si on veut placer ses gamins dans un des lycées traditionnels (où on apprend le latin comme première langue « étrangère »), le lycée français ou celui des protestants et des jésuites.

      P.S. Je ne connais pas exactement la situation à Hambourg et moins encore dans les autre Länder , alors qu’on me corrige si je me trompe dans le détail.

  • En Allemagne, les perdants pansent leurs plaies
    http://blogs.mediapart.fr/edition/eurojournal/article/230913/en-allemagne-les-perdants-pansent-leurs-plaies

    Le lendemain des élections en Allemagne, les perdants ont commencé à panser leurs plaies. Et puisque seule la CDU a remporté un succès de taille, l’ensemble des partis a commencé à réagir à ces résultats. Choquée, la direction du FDP a déclaré sa démission – en désignant Christian Lindner comme nouveau chef du parti libéral. Mais est-ce que le retrait du duo Rösler / Brüderle pourra encore sauver le FDP, condamné à accepter désormais une existence parmi les parti « autres » ?

    Peer Steinbrück - visiblement marqué par son échec.© KL
    Il est vrai que Angela Merkel doit maintenant trouver un partenaire de coalition – elle ne pourra pas gouverner seule, il manque une poignée de sièges au Bundestag. Ce qui a incité le nouvel homme fort du SPD, Sigmar Gabriel, à se faire désirer. « Il n’y a pas d’automatisme pour une Grande Coalition », a-t-il déclaré aux côtés du candidat échoué Peer Steinbrück, « c’est à Angela Merkel de trouver sa majorité et de nous faire des propositions. » Steinbrück, lui, devrait jouer désormais « un rôle » important dans le SPD, mais son lot de consolation ne sera que son mandat de simple député – il n’y aura plus de place pour celui qui aura perdu ces élections. Mais l’attitude affichée hier au Willy-Brandt-Haus par Sigmar Gabriel ressemble à un enfant qui siffle dans la cave. Pour jouer une partie de poker avec la chancelière, tout le monde sait qu’il ne peut que bluffer – si jamais la CDU n’allait pas trouver de partenaire, cela pourrait conduire à des élections anticipées, ce que les partis de gauche devraient actuellement craindre plus que quatre ans sur les bancs de l’opposition. Car des élections anticipées pourrait conférer à Angela Merkel dans la situation actuelle, une majorité encore plus confortable – la Grande Coalition reste la seule option pour le SPD pour sauver au moins quelques miettes de la social-démocratie dans le nouveau gouvernement.

    #Allemagne
    #Angela_Merkel
    #Elections
    #CDU
    #FDP
    #SPD

  • Vous avez envie de corrompre un député ? Venez en #Allemagne, vous y êtes autorisé !

    Siegfried Kauders einsamer Kampf gegen Abgeordnetenbestechung | Telepolis
    http://www.heise.de/tp/blogs/8/154393


    Siegfried Kauder et ses stagiaires

    Siegfried Kauder (CDU) kämpft derzeit einen Kampf, der für Abgeordnete aus der schwarz-gelben Koalition äußerst ungewöhnlich ist: den Kampf gegen Abgeordnetenbestechung. Mit einem fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf, den neben Kauder auch alle Oppositionsfraktionen einschließlich der Linken unterstützen, soll nicht nur die „Vorteilsannahme von Mandatsträgern“, sondern auch die Vorteilsgewährung unter Strafe gestellt werden.

    Oui, vous avez bien compris, c’est légal. Vous pouvez proposer et payer des millions aux députés du Bundestag en toute impunité, ce n’est pas interdit par la loi. Pour l’énième fois les députés #CDU et #FDP viennent de refuser leur soutien à un projet de lois qui interdirait et sanctionnerait la corruption des députés et de leurs commanditaires. Rien de nouveau jusqu’ici, les partis au pouvoir ont bloqué jusqu’à présent chaque tentative d’en finir avec ces coutumes pré-démocratiques. Mais il y a quand même un scoop : Pour la première fois un seul et unique député chrétien-démocrate se joint à la bande d’insoumis de l’opposition au gouvernement sauveteur-de-l-europe.

    #Siegfried_Kauder n’est pas n’importe qui. Le petit frère du chef du groupe parlementaire CDU #Volker_Kauder représente tout ce que déteste le citoyen engagé laïque commun. Dans le passé il s’ést clairement prononcé pour l’impunité de la corruption des députés, il a soutenu la persécution de journalistes après la publication de documents « secrets » et favorise des lois interdisant des reportages sur des sujets concernant la « sécurité nationale », il a essayé de dérober des députés de l’opposition de leur droit de poser des questions au président du Verfassungsschutz , il est contre la taxe Tobin et pour la coupure de l’accès internet aux utilisateurs de réseaux P2P.

    Alors qu’il confirme de ne plus vouloir de siège au #Bundestag, Siegfried Kauder change de bord et redécouvre sa libre conscience. Après tout, il faut défendre la démocratie. Surtout quand on est sûr de ne rien changer du tout. Kauder sait que le projet de loi contre la corruption des députés ne passera pas avant les élections. Et les nouveaux élus de droite ne feront rien non plus pour couper leurs revenus d’appoint. Si jamais les sociaux-démocrates allemands feront partie du gouvernement d’automne il travailleront aussi efficacement pour l’idée d’un Bundestag sans #corruption que les socialistes français pour une France socialiste.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Kauder