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#flânerie_décoloniale

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    CDB_77 @cdb_77 15/07/2024
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    #Amo_Collective

    https://pixelfed.zoo-logique.org/storage/m/_v2/578583396227231930/3781ba7d4-1bb9dc/F4DnCDb5HuPM/Hl7PEfVdqp9z8C7EeZrzHVUsjzY5N6wAzTqnokmZ.png

    The Amo Collective is a group of students, artists, scholars and members of civil society based at the Institut für Europäische Ethnologie, part of Humboldt-Universität zu Berlin. The collective emerged through the anti-racist and decolonial struggles surrounding the renaming of our street after Afro-German Enlightenment philosopher and anti-racist pioneer of the early 18th century: #Anton_Wilhelm_Amo.

    https://freight.cargo.site/t/original/i/5f6cad090f386ee5e66d47303af7dd7f5f1fa2081868fb8781e2498e5ab16486/neighboring-10.png

    ▻https://amo-collective.org

    #Berlin #décolonial #anti-racisme #toponymie #toponymie_politique #balade_décoloniale #flânerie_décoloniale #cartographie #cartographie_participative #M-Straße #Allemagne_coloniale #noms_de_rue #Mohrenstraße

    ping @reka @cede @_kg_

    voir aussi :
    Un quartier de #Berlin rebaptise des lieux avec les noms de résistants africains à la #colonisation
    ▻https://seenthis.net/messages/982499

    CDB_77 @cdb_77
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      CDB_77 @cdb_77 15/07/2024

      #Decolonize_Berlin

      https://decolonize-berlin.de/wp-content/uploads/2023/02/AuswertungBerlinerStrasen_AK-Stadtraum_Mrz2023_digital-725x1024.jpg

      Der Verein Decolonize Berlin e.V. setzt sich für die kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte und Gegenwart von Kolonialismus und Rassismus, für die Anerkennung und Aufarbeitung von kolonialem Unrecht und für eine gesamtgesellschaftliche Dekolonisierung ein.

      ▻https://decolonize-berlin.de
      #histoire_coloniale #passé_colonial #Allemagne #colonisation #colonialisme #racisme #décolonial

      CDB_77 @cdb_77
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      CDB_77 @cdb_77 15/07/2024

      Kein Rassismus vor unserer Haustür!
      Offener Brief der Nachbarschaftsinitiative Anton Wilhelm Amo-Straße:

      https://pixelfed.zoo-logique.org/storage/m/_v2/578583396227231930/3781ba7d4-1bb9dc/Z599IK1Bud27/Qm3SIJpzU5g2DoNMEePn14rBKLmxeJazk3tIGBu2.png

      ▻https://www.euroethno.hu-berlin.de/de/forschung-1/labore/kein-rassismus-vor-unserer-haustuer-initiative-zur-umbenennung-der-mohren-strasse/kein-rassismus-vor-unserer-haustur-umbenennung-der-mohrenstrasse

      CDB_77 @cdb_77
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      CDB_77 @cdb_77 15/07/2024

      Nachbarschaftsinitiative Anton-Wilhelm-Amo-Straße. Eine dekoloniale Zukunftswerkstatt

      https://pixelfed.zoo-logique.org/storage/m/_v2/578583396227231930/3781ba7d4-1bb9dc/NSmOH4fPYKN9/mLXChvh3mnNwbWCz7DiiDAYDQo81jNlS7vomrqfB.png

      Das Amo Collective Berlin ist aus der Nachbarschaftsinitiative Anton-Wilhelm-Amo Straße (#NAWAS) entstanden und ein Zusammenschluss, der sich Projekten wie dem Decolonial Flânerie und dem Amo Salon widmet. Die NAWAS ist 2020 mit dem offenen Brief „Kein Rassismus vor unserer Haustür!“ entstanden, in dem Personen und Institutionen mit Verbindung zur M-Straße für eine Umbenennung der Straße aufforderten. Auf der Website amo-collective.org gibt es zusätzliche Informationen.

      Die Nachbarschaftsinitiative Anton-Wilhelm-Amo-Straße (NAWAS) wurde im Juli 2020 von über 155 Wissenschaftler*innen und Institutionen gegründet, die in der ehemaligen Mohrenstraße ansässig sind und sich, gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Gruppen, für deren Umbenennung und für ein postkoloniales Umdenken in Berlin einsetzen. Der Anstoß ging vom Institut für Europäische Ethnologie (M_hrenstraße 40/41) und dessen Offenem Brief Kein Rassismus vor unserer Haustür aus. Der Brief traf auf breite Unterstützung des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung, des Centre for British Studies, des Georg-Simmel-Zentrums für Metropolenforschung, des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld sowie diverser Sonderforschungsbereiche und Forschungsgruppen der Humboldt-Universität zu Berlin, allesamt Nachbar*innen der M_hrenstraße, die seither die Nachbarschaftsinitiative bilden.

      Wir freuen uns über einen großen Erfolg: Unserer Forderung nach Umbenennung wurde am 20. August 2020 von der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte zugestimmt. Ab 1.10.2021 soll die Straße amtlich Anton-Wilhelm-Amo-Straße heißen.

      Die Umbenennung ermöglicht nun einen anderen Blick auf die Ge­schichte der brandenburgisch-preußischen Beteiligung am Versklavungshandel, mit dem auch der bisherige Straßenname verflochten ist. Statt mit ungebrochen kolonialer Blickrichtung auf diese Geschichte Bezug zu nehmen, wird mit Anton Wilhelm Amo (geb. um 1700, Todesdatum nicht ge­sichert) an den ersten in Deutschland tätigen Rechtsgelehrten und Philosoph afrikanischer Herkunft erinnert, der selbst im 18. Jahrhundert als versklavtes Kind an den Hof von Braunschweig-Wolfenbüttel verschleppt wurde, dann eine universitäre Ausbildung absolvieren konnte, eine seiner Disputationen zu der nach wie vor virulenten Frage der „Rechtsstellung Schwarzer Menschen in Europa“ verfasste und sich als Professor von den Universitäten Halle, Wittenberg und Jena aus mit seinem Werk an den Debatten der Aufklärung beteiligte.

      Über die Umbenennung der Straße und des dazugehörigen U-Bahnhofs hinaus soll Anton Wilhelm Amo auch Namensgeber einer postkolonialen Erinnerungs- und Zukunftswerkstatt (Amo-Salon) werden, die von der Nachbarschaftsinitiative im Foyer des Hauses 40/41 geplant wird. Darüber hinaus hat die Initiative ein performatives Format des Dekolonialen Flanierens entwickelt, das im August 2020 Premiere hatte und in verschiedenen Fortsetzungen weitergeführt werden soll. Im Geiste Anton Wilhelm Amos werden dabei verschiedene Stationen seiner Straße aus einer postkolonialen Perspektive neu und mit Blick auf eine gemeinsam zu gestaltende Zukunft der Stadtgesellschaft betrachtet.

      ▻https://nachbarschaftsinitiativeamostrasse.wordpress.com

      CDB_77 @cdb_77
    • @reka
      Phil Reka docs & archives @reka CC BY-NC-SA 16/07/2024

      #cartoexperiment

      Phil Reka docs & archives @reka CC BY-NC-SA
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  • #colonisation
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