• Erwerbsmigration : Jung, gepflegt und ausgebeutet
    https://www.jungewelt.de/artikel/518792.erwerbsmigration-jung-gepflegt-und-ausgebeutet.html

    Harte Arbeit, wenig Lohn : Für viele Migranten in der BRD der Regelfall Marcus Brandt/dpa

    La privatisation de la gestion de l’immigration dévéloppe l’exploitation criminelle fans un modèle d’affaires rodé.

    9.4.2026 von Kim Chi Luu - Mehr als 40 vietnamesische Pflegeazubis arbeiteten monatelang ohne Lohn. Nun kämpfen sie vor Gericht um ihr Geld und um ihre Zukunft in Deutschland

    Altenburg, etwa 30 Kilometer von Gera entfernt: Hier warten mehr als 40 vietnamesische Pflege-Auszubildende seit bis zu acht Monaten auf ihren Lohn. Die Firma Steffi-Hose-GmbH hatte im Rahmen des neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (FEG) seit 2021 mittels Vermittlungsagenturen Vietnamesen mit der Aussicht auf einen besseren Lohn nach Deutschland gelockt. Die Realität sieht anders aus: Nach harten Arbeitstagen, an denen sie Senioren unterstützen, kehren die Azubis in enge, teilweise verschimmeltes Zimmer zurück, wo sie kaum Privatsphäre haben. Dafür zahlt die Firma 275 Euro im Monat; die Ausbildungsvergütung enthält sie allerdings vor. Statt Geld nach Hause schicken zu können, mussten die Betroffenen ihre Familien und Bekannten in Vietnam um Unterstützung bitten. Dort beträgt das durchschnittliche Monatsgehalt umgerechnet etwa 280 Euro.

    Einige von ihnen ließen sich das nicht gefallen und reagierten, indem sie streikten oder nur noch unregelmäßig zu ihren Schichten erschienen. Viele konnten nicht mehr am Unterricht ihrer Berufsschulen in Rochlitz, Chemnitz oder Leipzig teilnehmen, weil ihnen das Geld für Zugtickets fehlte. Ende August 2025 hieß es dann, der Pflegefirma sei die Ausbildungslizenz entzogen worden: Lohn bekämen die Azubis keinen mehr. Das setzt die Betroffenen enorm unter Druck. Wer sich bereits verschuldet hat, um nach Deutschland zu kommen, kann es sich kaum leisten, eine Ausbildung abzubrechen oder in die Heimat zurückzukehren. Obendrein knüpft die BRD ihr Aufenthaltsrecht an ihren Ausbildungsplatz.

    Ferner sollten einige Azubis ihre Betriebswohnungen verlassen. Manche wurden obdachlos und mussten bei Bekannten Zuflucht suchen oder auf Notlösungen der lokalen Behörden zurückgreifen. Viele bemühen sich, ihre Ausbildung in Deutschland fortzusetzen: Manche wurden in neuen Pflegeeinrichtungen fündig, andere müssen um ihre Zukunft noch bangen. Parallel bereiten mehrere Betroffene rechtliche Schritte gegen die Steffi-Hose-GmbH vor. Vor Gericht geht es zunächst um die Kündigungen. Später sollen die ausstehenden Ausbildungsvergütungen verhandelt werden. Die Firma hatte in einem mittlerweile gelöschten Facebook-Post angegeben, dass die Löhne nicht gezahlt werden könnten, weil Fördermittel des Landes Thüringen ausblieben. Der Fonds dient jedoch lediglich als staatliche Unterstützung, um die Auszahlung zu erleichtern. Er nimmt Konzerne nicht aus der Pflicht, Azubis ordnungsgemäß zu bezahlen.

    Unterstützung erhalten die Betroffenen inzwischen von Initiativen und Teilen der hiesigen vietnamesischen Community. Auch in Berlin werden Spenden gesammelt, um den ehemaligen Auszubildenden bei Lebenshaltungskosten, Unterkunft und Anwaltsgebühren zu helfen. So fand am Freitag eine Veranstaltung in Kreuzberg statt, um Geld und solidarische Briefe einzusammeln. »Das ist jetzt eine Geschichte, aber das passiert laufend, und das wird so viele migrantische Azubis betreffen«, sagte einer der Veranstalter, und zwar »nicht nur in der Branche«, sondern »in allen möglichen Fachkräftebereichen«.

    Die Überausbeutung von Zugewanderten hat in Deutschland System. In der BRD traf es die mehrheitlich aus dem Mittelmeerraum stammenden sogenannten Gastarbeiter, in der DDR wurden vietnamesische Arbeitskräfte als sogenannte Vertragsarbeiter angeworben, um Arbeitskräftelücken zu schließen. Heute geschieht etwas Ähnliches unter neuen politischen Vorzeichen. Mit Programmen zur Fachkräfteanwerbung wirbt die BRD gezielt junge Menschen aus Ländern des globalen Südens an, besonders für Branchen mit niedrigen Löhnen und schlechten Arbeitsbedingungen. Die Konzerne stellen diese Arbeitskräfte liebend gern ein, da sie aufgrund von Schulden, rechtlicher Unsicherheit und fehlenden Netzwerken leichter auszupressen sind. Migration wird so zu einem Instrument, um die Kosten etwa der Pflegearbeit niedrig zu halten und strukturelle Probleme des Systems zu überdecken.

    Die Betroffenen hoffen darum auf Unterstützung über die Grenzen ihrer Community hinaus. Ganz oben auf ihrer Agenda stehen Forderungen nach Transparenz, verlässlichen Schutzstrukturen und politischer Verantwortung. Am 10. März wird in Gera der nächste Fall vor Gericht verhandelt. Da werden halbseidene Facebook-Posts die Unternehmerin Steffi Hose wohl kaum retten. Die jungen Vietnamesen und ihre Unterstützer erwarten konkrete Antworten und Gerechtigkeit. Gegenüber jW schwieg sich der Pflegedienst auf Anfrage aus.

    #Allemagne #capitalisme #immigration #exploitation #formation

  • Macerie su Macerie – PODCAST 2/03/26 – #brecht contro la #guerra
    https://radioblackout.org/podcast/macerie-su-macerie-podcast-2-03-26-brecht-contro-la-guerra

    Quando la guerra comincia Forse i vostri fratelli si trasformerannoe i loro volti saranno irriconoscibili.Ma voi dovete rimanere eguali.Andranno in guerra, noncome ad un massacro ,ad un serio lavoro. Tuttoavranno dimenticato.Ma voi nulla dovete dimenticare.Vi verseranno grappa nella golacome a tutti gli altri.Ma voi dovete rimanere lucidi. Bertolt Brecht, anni Trenta. In un tempo in […]

    #fortini #macerie-su-macerie #poesia
    https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/03/macerie2marzzobrecht.mp3

  • #Bulgaria: trappola per migranti
    https://radioblackout.org/2026/02/bulgaria-trappola-per-migranti

    Punto nevralgico della #rotta_balcanica, la Bulgaria, grazie ai costanti finanziamenti e alle collaborazioni con istituzioni ed enti UE è diventato negli anni un vero e proprio laboratorio di sperimentazione per la #detenzione_amministrativa. Tra detenzioni che generano un vero e proprio sistema di porte scorrevoli da un centro di detenzione all’altro, pushback sul confine […]

    #L'informazione_di_Blackout #fortezza_euopa #frontex
    https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/02/Noname-Kitchen-11-Feb.mp3

  • Scheda pratica – Cittadinanza dei minori figli di cittadini naturalizzati dopo il DL 36/2025
    https://www.meltingpot.org/2026/02/scheda-pratica-cittadinanza-dei-minori-figli-di-cittadini-naturalizzati-

    La scheda è basata sulle relazioni dell’avv.ta Federica Remiddi e dell’avv. Salvatore Fachile all’interno del webinar “Cittadinanza negata”. 1. Contesto e origine della modifica Il decreto-legge 28 marzo 2025, n. 36, convertito nella legge 23 maggio 2025, n. 74, ha modificato la legge n. 91/1992 sulla cittadinanza. Nel dibattito pubblico e istituzionale l’attenzione si è concentrata soprattutto sulle limitazioni allo ius sanguinis. Tuttavia, come emerso nel convegno, una modifica meno visibile ma fortemente impattante riguarda l’articolo 14 della legge 91/1992, che disciplina l’acquisto della cittadinanza dei figli minori conviventi di genitori che si naturalizzano. Il nodo nasce dal nuovo (...)

    #Guida_legislativa #Schede_pratiche #Cittadinanza_italiana #Formazione #Italia #Razzismo_e_discriminazioni

  • Autoconstruire pour rester libre !

    Une maison efficace, nourricière, rapide et facile à construire, pas chère, qui n’artificialise pas les sols, en paille porteuse et matériaux écologiques, parfaitement isolée et chaleureuse.

    https://www.terrevivante.org/boutique/livres/maison-ecologique/autoconstruire-pour-rester-libre
    #autoconstruction #maison #architecture #paille #livre #construction

  • « Je pensais que l’affaire était aux oubliettes » : sept ans après, neuf #CRS jugés pour des #violences contre des « #gilets_jaunes » dans un #Burger_King à #Paris
    https://www.franceinfo.fr/faits-divers/police/violences-policieres/je-pensais-que-l-affaire-etait-aux-oubliettes-sept-ans-apres-neuf-crs-jug

    Les images montrant des membres des #forces_de_l'ordre frappant des #manifestants dans un fast-food, le 1ᵉʳ décembre 2018, ont marqué les esprits. Leur #procès s’ouvre lundi à Paris, plus de sept ans après, un « délai insatisfaisant », selon le ministère de la Justice.

    Je crois que Darmanin a souhaité se foutre ouvertement de nos gueules cassées.

  • Penser l’#après-voiture, une #utopie nécessaire

    L’inertie qui entoure la place prépondérante de la #voiture_individuelle est telle que seul un choc d’investissements massifs peut permettre de sortir de cette #dépendance.

    On ne sortira pas facilement d’un système du #tout-voiture autour duquel l’organisation de la société a été pensée. La toute-puissance de l’#automobile est telle, son #inertie si grande, que même la certitude de la catastrophe climatique ne change rien ou pas grand-chose à nos usages. Les déplacements sont le seul domaine où les émissions de gaz à effet de serre ne reculent pas. Et les voitures en sont responsables pour plus de la moitié.

    Sans même parler de #climat, que certains ont encore la naïveté de penser comme un problème lointain, la liste des méfaits du #tout-automobile est déjà très longue. La #pollution aux #particules_fines ou aux #oxydes_d’azote tue. La #mortalité_routière, même si elle a baissé dans des proportions incroyables, demeure à un niveau intolérable sans susciter l’émotion que devrait provoquer la perte de plus de 3 000 de nos concitoyens chaque année. La #sédentarité induite par la voiture est un problème de #santé public majeur, tout comme les #nuisances_sonores ; son omniprésence a confisqué l’#espace_public. A cela s’ajoutent tout un ensemble de dépendances économiques qu’elle entretient. Le statu quo n’est ni tenable ni enviable.

    Si l’on admet qu’un changement de paradigme est indispensable, nous devons être prêts à des renoncements. Mais le sommes-nous ? « Circuler librement » est un droit consacré par la Déclaration universelle des droits de l’homme. Mais il n’est nulle part écrit que celui-ci doit s’exercer grâce à un véhicule à moteur à quatre roues, que possèdent certains foyers en un ou deux exemplaires, et qui assure plus de 80 % des kilomètres parcourus en France.

    Dans ce contexte, toutes les initiatives pour réduire notre dépendance devraient être saluées. Non parce qu’elles sont parfaites – aucune ne l’est –, mais parce que, si elles fonctionnent, elles pourraient faire tache d’huile, si l’on ose dire. A Paris, la politique de la Mairie a été accusée de tous les maux, jusqu’à l’absurde. Pourtant, les résultats sont là : la #circulation_automobile y a baissé de moitié depuis le début du siècle et, entre 2012 et 2022, selon Airparif, les émissions de gaz à effet de serre ont baissé de 35 %.

    L’exemple de #Paris, une métropole dense avec un maillage exceptionnel de transports en commun, n’est guère transposable. Pourtant, un phénomène de rééquilibrage similaire s’observe dans bien des villes : 57 % des personnes interrogées pour une étude de l’IFOP commandée par Keolis, filiale de la SNCF exploitant des réseaux de transport, plébiscitent une réduction forte (15 %) ou progressive (42 %) de la place de la voiture en ville. « Globalement, le choix de réduire la place de la voiture est accepté, même si le rythme est questionné », résume le directeur de l’IFOP, Jérôme Fourquet, dans l’étude, publiée le 19 novembre.

    On rétorquera que certains n’ont pas le choix. Lancez un débat et ils seront nombreux à soudainement se soucier des personnes âgées ou en situation de handicap, des artisans, des taxis ou des travailleurs de nuit. Certains ont besoin de leur voiture, c’est un fait que personne ne devrait contester, pas même les plus zélés défenseurs du vélo ou des transports en commun. Mais ce ne sont pas les pistes cyclables, ni les voies de bus, ni même les plans de circulation qui gênent ces obligés de la voiture. Ce sont les #bouchons créés par ceux qui sont automobilistes par choix et par flemme, tous ceux qui auraient les moyens physiques et géographiques d’agir autrement.

    Un système qui exclut

    Le nœud du problème n’est pas en #ville, il est dans sa périphérie et au-delà. C’est autant un enjeu écologique que de #cohésion_sociale. Une partie de la réponse se trouvera dans les #services_express_régionaux_métropolitains (#SERM), lancés par Emmanuel Macron en 2023 sous le nom de « #RER_métropolitains ». Les 26 projets labélisés sont fondés sur des études locales de besoins, ne nécessitent pas de travaux pharaoniques, franchissent les barrières administratives, et mêlent trains, bus, cars et pistes cyclables, selon leur pertinence respective. Ils ont l’ambition de révolutionner la #mobilité autour des grandes villes, hors Paris. L’année 2026 sera cruciale, car les projets doivent obtenir du ministère leur « statut » de SERM, ouvrant les discussions concrètes sur leur financement et leur développement.

    Les SERM parviendront-ils à faire baisser la part modale de la voiture ? Même dans les pays cités comme exemple – les Pays-Bas pour sa politique du tout-vélo ou la Suisse comme paradis des trains à l’heure –, cette part est à peine plus faible qu’en France, de l’ordre de 70 %. Sans révolution dans nos #infrastructures, sans un colossal « choc d’offre » dans les #transports_collectifs, il est peu probable que des changements majeurs adviennent.

    Le groupe de réflexion #Forum_vies_mobiles, financé par la SNCF, a imaginé dans une vaste étude en septembre ce que pourrait être un « système alternatif de mobilité ». Pas question de grands travaux, mais de #réaffectation de 40 % du million de kilomètres de routes françaises à d’autres usages, du #vélo aux #transports_en_commun cadencés. Le #coût pourrait paraître rédhibitoire – 177 milliards d’euros d’investissement et 55 milliards d’euros de fonctionnement par an –, mais il est « tout à fait raisonnable, en comparaison avec le coût du “système voiture”, estimé à plus de 300 milliards d’euros annuels », selon Sylvie Landriève.

    La directrice du Forum vies mobiles et autrice de l’étude rappelle que ce système exclut plus qu’il n’inclut : un tiers des Français ne conduisent pas et seuls 18 % des détenteurs du permis se disent libres de conduire quand ils le souhaitent. La proposition a eu droit à son procès en irréalisme. Mais on aurait tort de se gausser de ces travaux, fussent-ils utopiques. C’est une base réfléchie et chiffrée pour penser un après-voiture dont l’usage sera probablement bouleversé par l’arrivée de la voiture autonome, qui en est à ses balbutiements.

    https://www.lemonde.fr/idees/article/2025/12/18/penser-l-apres-voiture-une-utopie-necessaire_6658466_3232.html
    #aménagement_du_territoire #urbanisme #espace

  • Forêts des #Landes : un petit ver entraîne l’#abattage de milliers de #pins

    La découverte de #nématodes_du_pin en plein massif forestier des Landes a déclenché un branle-bas de combat : 40 ha de #pins_maritimes sont en train d’être abattus. Les monocultures rendent les bois vulnérables à ce petit ver.

    Un craquement se fait entendre par-dessus le ronronnement des engins forestiers, aussitôt suivi d’un fracas : un pin vient de tomber, abattu par les agents de la coopérative #Alliance_forêts_bois. Son tronc rejoindra bientôt les immenses pyramides de rondins dressées le long de la route qui relie #Seignosse à #Angresse (Landes).

    Depuis début janvier, la coopérative forestière industrielle œuvre pour abattre des milliers de résineux dans un rayon de 500 mètres autour de la découverte d’arbres contaminés par un #ver ravageur microscopique : le nématode du pin. Ce ver, qui peut tuer un pin maritime en quelques semaines, est classé « organisme de quarantaine prioritaire » par la législation européenne et un protocole obligatoire encadre sa découverte.

    Ainsi, la zone de 500 mètres autour du foyer est déclarée « #zone_infestée » et fait l’objet d’une #coupe_rase. Un deuxième cercle est fixé avec une zone tampon de 20 kilomètres dans laquelle le transport de bois est réglementé et les travaux d’élagage interdits. Objectif : l’éradication du microorganisme.

    Dans la « zone infestée », 98 % des arbres sont des pins maritimes. Dans l’ensemble du massif forestier artificiel landais, l’essence représente à elle seule 75 % des arbres. Cette monoculture, typique de la #sylviculture_industrielle, rend la forêt particulièrement vulnérable au nématode et son arrivée était redoutée.

    Le chantier se fait à toute vitesse pour vider les parcelles, et les engins forestiers impriment la marque de leurs chenilles dans la glaise du sol mis à nu. Au loin, les cimes des pins maritimes étendent leurs couronnes vers le ciel dans l’attente de leur abattage prochain.

    Un protocole daté ?

    Pour Hervé Jactel, directeur de recherche à l’institut national de recherche Inrae et spécialiste en entomologie forestière, ce protocole, mis en place en 2012, ne tient pas compte des connaissances plus récentes, et n’est pas adapté à la biologie du nématode du pin. Avec ses équipes, il travaille depuis plus de quinze ans sur l’insecte qui sert de vecteur au petit ravageur : un coléoptère qui répond au nom de #Monochamus_galloprovincialis et qui est présent naturellement en abondance dans les forêts des Landes.

    C’est lui, une fois que le parasite l’a contaminé, qui sert de moyen de transport au nématode. Or, d’après le scientifique, « l’insecte vecteur se déplace beaucoup. Il vole très loin par rapport à la moyenne des insectes ». Jusqu’à 20 kilomètres par an. « Cela signifie que la propagation possible du nématode à partir d’un foyer d’infection va bien au-delà des 500 mètres de coupe rase mis en œuvre. »

    Pour autant, pas question de raser l’intégralité des conifères présents dans la #zone_tampon, selon lui. Hervé Jactel plaide plutôt pour un protocole alternatif — sur lequel l’Inrae travaille — permettant une détection précoce des arbres infestés qui seraient les seuls abattus. Des tests moléculaires prometteurs permettraient de tester sur place les arbres dépérissants afin de déterminer s’ils sont infestés par le nématode ou bien touchés par un #scolyte, un champignon pathogène ou encore atteints par la sécheresse. Aujourd’hui, les tests menés en laboratoire demandent plusieurs semaines avant de donner un résultat.

    Une arrivée « inéluctable »

    En attendant une hypothétique évolution législative du protocole, les hectares situés autour du foyer détecté à #Seignosse doivent être coupés avant le 15 février, date butoir fixée par la préfecture des Landes. Laquelle s’est réjouie, car depuis la découverte du foyer début novembre, les 880 prélèvements réalisés sont tous revenus négatifs : « Les premiers résultats sont rassurants. »

    Pour Hervé Jactel, l’introduction du nématode dans les Landes était « inéluctable », monoculture oblige. Le ravageur est un grand voyageur originaire d’Amérique du Nord qui a conquis le Japon, puis la Chine en 1982. Il est arrivé en Europe par le Portugal en 1999 et a depuis entraîné l’abattage de millions d’arbres dans la péninsule ibérique.

    Même si ce premier foyer est éradiqué, il ne sera pas le dernier, prévient le directeur de recherche. « Là, on est dans le temps de l’urgence, mais dès le printemps, il va falloir réfléchir au long terme. La seule perspective possible, c’est de diversifier les essences. »

    https://reporterre.net/Forets-des-Landes-un-petit-ver-entraine-l-abattage-de-milliers-de-pins
    #forêt #vulnérabilité #monoculture

  • #Permis_de_tuer

    Alors que la #loi_Cazeneuve va bientôt sur ses 10 ans et que le nombre de personnes tuées des mains de la #police ( 43 personnes cette année, et 71 en 2024) et des matons ne cesse d’augmenter, on a pris le temps de réaliser 1h de fanzine radiophonique pour en découdre avec les #crimes_d’État. On a donc fait chauffer les micros, rouvert les cartons des archives des #luttes contre les violences policières et pénitentiaires pour concocter cette heure de radio, dans laquelle tu pourras entendre :

    - Des #Forums_justice de #Vénissieux et #Vaulx-en-Velin à la place Vendôme : aux origines de la lutte contre les violences policières et racistes (1982-84)
    - Entretien avec Fatiha, mère d’Adam, tué par la police avec son ami Raihane à Vénissieux en 2022
    - « Abolir la police », des pancartes aux livres, petit inventaire de la critique de la police
    - La construction de l’#impunité : entretien avec #Flagrant_Déni
    - Les luttes contre les violences policières : du #Mouvement_Immigration_Banlieue au #Réseau_Entraide_Vérité_et_Justice

    Et pêle-mêle, divers enregistrements faits à Lyon pendant des rassos et manifs contre les violences d’Etat ces six dernières années et des archives de Minuit Décosu où l’on peut entendre #Farid_El_Yamni, #Awa_Gueye, #Najet_Kouaki et #Naguib_Allam.

    L’émission s’écoute sur notre audioblog, ici, et un peu partout en podcast. Bonne écoute !

    https://cric-grenoble.info/analyses/article/permis-de-tuer-une-emission-de-minuit-decousu-4947

    #podcast #audio
    #violences_policières #résistance #violences_pénitentiaires #meurtres #décès #archive
    ping @karine4

  • Synergie entre Diaspora et jeunesse : « La diaspora représente un levier essentiel pour accélérer la transformation structurelle du Sénégal »(Doudou Gn.Diop)
    https://www.dakaractu.com/Synergie-entre-Diaspora-et-jeunesse-La-diaspora-represente-un-levier-esse

    Synergie entre Diaspora et jeunesse : « La diaspora représente un levier essentiel pour accélérer la transformation structurelle du Sénégal »(Doudou Gn.Diop)
    Lors du symposium organisé hier à Thiès par Onits et son partenaire Pits, le PCA de la Sapco, par ailleurs initiateur principal de cette rencontre d’échanges et de partage, Doudou Gnagna Diop, a tenu à mettre en lumière le rôle et la place de la diaspora dans la transformation économique et touristique du pays.
    « Le Sénégal entre aujourd’hui dans une nouvelle phase de son histoire économique et sociale. À l’horizon 2050, notre ambition est claire : construire un modèle de développement inclusif, résilient et durable, capable de générer des opportunités pour notre jeunesse et de valoriser pleinement notre capital naturel, culturel et humain. Dans cette transformation, la diaspora sénégalaise occupe une place centrale. Elle constitue une force économique, intellectuelle et stratégique majeure, avec des transferts financiers estimés à plus de 10% du PIB national, mais surtout avec un capital d’expertise, d’innovation et de réseaux internationaux. La diaspora représente un levier essentiel pour accélérer la transformation structurelle du Sénégal. Parmi les secteurs à fort potentiel, le tourisme durable apparaît comme un pilier stratégique capable de créer des emplois massifs, de stimuler l’investissement et de renforcer le rayonnement international du Sénégal ».
    « La diaspora sénégalaise représente un acteur clé de transformation économique et touristique. Son rôle dépasse largement les transferts financiers traditionnels. C’est un investisseur naturel et crédible. Une forte capacité d’épargne et d’investissement. Une connaissance des marchés internationaux, une capacité à mobiliser des réseaux économiques globaux. Elle peut jouer un rôle majeur dans la création d’infrastructures touristiques durables, le développement d’écologie et complexes éco-touristiques, l’investissement dans les startups touristiques et numériques, le financement participatif etc... C’est aussi un ambassadeur international du tourisme sénégalais. C’est une valeur de transfert de compétences.
    Alors, la diaspora peut contribuer activement à la formation professionnelle des jeunes : le mentorat-entreprenariat, le transfert de technologie touristique innovante, le développement de standards internationaux de qualité ». « Le numérique permet aux jeunes de créer des plateformes de réservation locale, développer des solutions touristiques innovantes, promouvoir la destination sénégalaise à l’international et valoriser le patrimoine culturel via les technologies. Alors, il va falloir former une masse critique de jeunes dans le tourisme durable et créer un écosystème d’insertion professionnelle[...]. À l’horizon 2050, la transformation du Sénégal sera collective, elle sera portée par ses territoires, elle sera incarnée par sa jeunesse, elle sera amplifiée par sa diaspora... »

    #Covid-19#migrant#migration#senegal#diaspora#jeunesse#developpement#formation#sante

  • Thirsty Forests and Expansive Droughts: The environmental impacts of data centers in Latin America

    Given the vast resources required to operate data centers today, their environmental impacts have gained increasing attention. As awareness grows, this industry is facing mounting pressure and has begun announcing mitigation strategies aimed at strengthening its environmental and social responsibility. However, are these strategies effectively addressing local environmental impacts and benefiting communities?
    To answer this question, this paper proposes a ‘feral’ approach by weaving ‘feral patches’. That is to elucidate how nonhuman beings are affected by the impacts of large-scale data centers. To do so, we present two Latin American case studies situated in #Quilicura (Chile) and #Queretaro (Mexico). Both sites are emerging as key data center hubs exposing signs of ferality: thirsty forests and expansive droughts. This paper contends that shifting from ‘global’ or ‘planetary’ scales to ‘local’ and ‘patchy’ approaches reveals the contradiction of mitigation strategies to deliver promised benefits. Instead, these compensations are increasingly entangled in the feral effects within the Anthropocene.

    https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/25148486251409055
    #Amérique_latine #data_centers #centres_de_données #sécheresse #eau #forêt #impact_environnemental #ressources #Mexique #Chili

  • Les Jeux olympiques d’hiver sur un terrain glissant

    Utiliser autant de #béton et d’#acier que possible : telle semble être la stratégie de développement durable des Jeux olympiques d’hiver dans les Alpes italiennes. Les communes de montagne sont particulièrement touchées. Et la cerise sur le gâteau est la construction d’un nouveau #téléphérique sur une pente instable à #Cortina.

    En dépit des réserves d’ordre géologique, la #résistance de la part de la population locale et une étude d’impact négative, un nouveau téléphérique est en train de voir le jour – sur une pente propice aux glissements de terrain. Certaines entreprises de téléphériques n’ont même pas soumissionné pour ce projet de construction problématique, et ce pour une bonne raison : depuis l’été dernier, une fissure de 40 mètres de longueur s’est ouverte à travers la pente. Et jusqu’à récemment, on ne savait toujours pas si le téléphérique serait prêt à temps pour les Jeux olympiques d’hiver.

    Administration forcée au lieu de compatibilité environnementale

    Au départ, la fondation « Milano Cortina 2026 » avait invité différentes organisations environnementales à participer à des discussions afin d’évaluer la compatibilité environnementale de tous les projets de construction. Mais il y a eu une rupture et la fondation a placé les chantiers sous administration forcée : plus de la moitié de ces projets de construction ont été exemptés d’une étude d’#impact sur l’environnement. En réaction à cette procédure opaque, le réseau « #Open_Olympics_2026 » a été créé, regroupant vingt ONG partenaires, dont CIPRA Italie. Selon le réseau, plus de la moitié des 98 projets prévus ne seront finalisés qu’après la fin des Jeux olympiques d’hiver et rentrent dans la catégorie « #héritage » pour la société exploitante. Il s’agit pour la plupart de projets de construction routière. Une enveloppe totale de 3,5 milliards d’euros sera investie, les trois quarts de tous les #chantiers ne seront pas finis dans les délais, certains avec jusqu’à trois ans de retard. Le dernier chantier devrait être achevé en 2033. En revanche, la piste de #bobsleigh controversée de Cortina, d’un coût de 118 millions d’euros, a été construite en un temps record pour éviter que les débats sur son coût de construction ne continuent. Même scénario à #Anterselva, haut lieu du biathlon et du ski de fond du Haut-Adige, où, malgré l’opposition de la population, 2,5 hectares de #forêt ont été défrichés dans une zone de loisir pour créer un #bassin_de_retenue destiné à l’#enneigement des pistes de ski de fond. « Milan-Cortina 2026 illustre le grand fossé entre les exigences et la réalité lors des Jeux olympiques d’hiver. Au lieu d’un développement durable, seule l’industrie du bâtiment et les travaux publics en profitent au détriment des populations locales, de l’environnement et de la nature sur place. N’oublions pas que les Alpes sont un habitat sensible et non un terrain de jeux pour les intérêts à court terme », dit Jakob Dietachmair, directeur de CIPRA International. Dans sa nouvelle prise de position, la CIPRA demande des réformes approfondies au Comité international olympique (CIO) et aux pays qui les accueillent.

    https://www.cipra.org/fr/nouveautes/les-jeux-olympiques-dhiver-sur-un-terrain-glissant

    #JO2026 #Milano-Cortina #jeux_olympiques #Italie

  • Expresso & Tschianti
    https://www.youtube.com/watch?v=rOVp0S-t9Mk

    [Strophe 1]
    Ich hab’ ein’n Expresso für dich g’macht
    So, wie du ihn magst
    Und ich hab’ ein’n Tschianti eingekühlt
    Für die Stunden danach
    Ich hab’ für uns Bruschetta und Gnocchi, dazu noch ein Baguetta
    Ein Glasa Limoncella, ein Teller Tagliatella
    Doch du
    Machst nur die Augen zu

    [Refrain]
    Ist doch egal, wie das heißt
    Du weißt schon, was ich mein’
    Was ich mein’ damit

    Ist mir egal, wie das heißt
    Ich weiß schon, was ich mein’
    Was ich mein’ damit

    [Post-Refrain]
    La vita è bello, oh-oh, oh-oh, oh-oh
    La vita è bello, oh-oh, oh-oh, oh-oh

    [Strophe 2]
    Le nozze di Figaro war lang
    Aber ich weiß, dass du’s magst
    Ich geh’ mit dir auch, wenn du das willst
    Auf eine Vernissage
    Und ich hab’ dir Dolcis gеkauft
    Die mit Gelantine
    Abеr du
    Machst nur die Augen zu

    [Refrain]
    Ist doch egal, wie das heißt

    Du weißt schon, was ich mein’
    Was ich mein’ damit
    Ist mir egal, wie das heißt
    Ich weiß schon, was ich mein’
    Was ich mein’ damit

    [Post-Refrain]
    La vita è bello, oh-oh, oh-oh, oh-oh
    La vita è bello, oh-oh, oh-oh, oh-oh

    [Bridge]
    Bruschetta und Gnocchi, dazu noch ein Baguetta
    Ein Glasa Limoncella, ein Teller Tagliatella

    [Refrain]
    Ist doch egal, wie das heißt
    Du weißt schon, was ich mein’
    Was ich mein’ damit
    Ist mir egal, wie das heißt
    Ich weiß schon, was ich mein’
    Was ich mein’ damit

    [Post-Refrain]
    La vita è bello, oh-oh, oh-oh, oh-oh
    La vita è bello, oh-oh, oh-oh, oh-oh

    #chanson #for_fun #Italie #Allemagne #allemand #la_vita_è_bello #musique

  • La brutale coerenza del colonialismo

    Il capitalismo è colonialismo. La sua riproduzione richiede un’appropriazione costante e sfrenata di risorse umane e materiali. Se oggi viviamo in un palese disprezzo dello Stato di diritto, in cui la forza è diventata legge, sembra che ci troviamo di fronte a un nuovo scenario. O forse no?

    Nel settembre del 1847, i soldati americani entrarono a Città del Messico e, l’anno successivo, con il Trattato di Guadalupe Hidalgo, il Messico perse la metà del suo territorio (l’odierno Texas, il Nuovo Messico, l’Utah, il Colorado, l’Arizona e la California) a favore del suo potente vicino, che traeva profitto dal cotone prodotto dagli schiavi e inviato alle fabbriche tessili di Manchester che guidavano la rivoluzione industriale oltreoceano.

    Dall’altra parte del mondo, l’Impero britannico costrinse i cinesi a consumare narcotici per garantire i profitti derivanti dalla produzione di oppio del Bengala. Per riequilibrare la bilancia dei pagamenti con l’Impero Celeste, la Compagnia delle Indie Orientali trasformò i terreni agricoli del nord-est dell’India in campi di papavero. La produzione di oppio era gestita come un monopolio dalla Compagnia e, successivamente, dallo Stato britannico. L’oppio era probabilmente la merce più remunerativa del XIX secolo. Londra condusse due guerre contro la Cina per garantirsi questa redditizia impresa.

    Questa è storia, ma l’intricato intreccio tra capitalismo e colonialismo è ancora centrale ai giorni nostri. Gli Stati uniti sembrano determinati a prendere la Groenlandia, resta da vedere se attraverso l’acquisizione o l’occupazione militare.

    Il capitalismo è colonialismo. La sua riproduzione richiede un’appropriazione costante e sfrenata di risorse umane e materiali. Il rendere produttivo il mondo è stato costantemente accompagnato dall’idea che il pensiero e la moralità europei occupino una posizione di superiorità nell’umanità. Storicamente, ciò si è rivelato un mandato razziale in cui alcune vite contano più di altre.
    Se oggi viviamo in un palese disprezzo dello Stato di diritto, in cui la forza è diventata legge, sia che si tratti del genocidio a Gaza, dei rapimenti a Caracas o dei migranti lungo le rotte del Nord Africa, del Mediterraneo, dei Balcani e della Manica, sembra che ci troviamo di fronte a un nuovo scenario.

    O forse no? Piuttosto, con il mandato politico che un tempo sosteneva la socialdemocrazia, oggi sempre più in frantumi, ci troviamo di fronte allo scheletro politico delle storie più profonde che hanno plasmato il mondo moderno. Naturalmente, la sintassi delle tecnologie e delle coordinate è cambiata, ma resta la brutale coerenza da considerare. Inoltre, l’Europa non rispetta nemmeno più le proprie leggi o il diritto internazionale: basti pensare all’invasione dell’Iraq, alla distruzione della Libia e all’ingerenza in Ucraina, molto prima dell’aggressione russa.

    Oggi, l’Europa si rifiuta di riconoscere il genocidio a Gaza e di rispettare la Corte penale internazionale. Coloro che mettono in discussione la narrazione ufficiale possono essere detenuti per mesi senza processo. I governi occidentali e l’Ue vogliono semplicemente l’adesione al copione (non alla storia o ai fatti), il che porta alla repressione della libertà di parola e all’annullamento dello Stato di diritto. Tutto viene sempre più censurato, punito e messo a tacere. Le accuse sembrano delle lettere di suicidio, dato che le minacce sono autoinflitte. Non provengono dalla Russia o dalla Cina, ma dall’Occidente stesso.

    Discutere dell’Ucraina dal punto di vista storico, anche in modo blando, significa essere accusati di essere putiniani; condannare il genocidio a Gaza significa essere etichettati come terroristi antisemiti. Anche il limitato esercizio del ragionamento liberale europeo, che non ha mai riconosciuto la costituzione coloniale, ora si ritira tra le rovine dello Stato di diritto lamentando per la perdita di un’Europa mitica. In fin dei conti, si tratta solo di un’altra scusa per la supremazia bianca.

    In tutto l’Occidente, la democrazia istituzionale è stata completamente svuotata. Abbiamo gli Stati uniti governati da decreti presidenziali extra-costituzionali e un’Ue gestita come una holding. Poi c’è Londra, dove, senza una costituzione scritta e con una monarchia ereditaria e una Camera dei Lord non eletta, è difficile parlare di democrazia. Quindi, quando un uomo d’affari prepotente si comporta come un gangster e si sente al di sopra della legge, non c’è alcuna possibilità di opposizione critica, ma solo umilianti compromessi. L’Ue e il resto dell’Occidente se la cavano da complici servili.

    In termini immediati, tutto è iniziato con Israele. Una volta che l’Europa, in particolare la Germania, ha deciso di sostenere incondizionatamente il genocidio a Gaza, tutte le restrizioni legali ed etiche sono scomparse. Con questo vuoto, cosa si può dire ora delle buffonate degli Stati uniti? Niente. In un mondo senza legge, cosa succederà quando invaderanno l’Europa (Groenlandia-Danimarca) e Israele riceverà il via libera da Washington per attaccare l’Iran? Sotto queste nubi tempestose, se la Cina occupasse Taiwan e la Russia continuasse ad avanzare in Ucraina, sarebbero solo incidenti locali in un mondo in fiamme. Con l’Europa in cenere.

    https://ilmanifesto.it/la-brutale-coerenza-del-colonialismo?t=Y2vVxQbQVJKObyoueQU89
    #colonialisme #capitalisme #ressources #ressources_humaines #ressources_matérielles #Etat_de_droit #force #histoire #continuité #continuité_coloniale #démocratie

  • Stage « Tournez dans un film de cinéma muet » 2026

    Depuis 1998, « Le Bateau Ivre », association loi 1901, propose à Melun (77) et Paris (75009) en avril 2026, un stage de Mime accessible à tous intitulé : « Tournez dans un film de cinéma muet ». Le titre résume tout... L’objectif est de revitaliser tous les artistes qui ne sont pas au premier plan et de les remettre sur le devant de la scène, ou plutôt sur l’écran !... https://www.silencecommunity.com/events/event/view/48753/stage-%C2%AB%C2%A0tournez-dans-un-film-de-cinema-muet%C2%A0%C2%BB-

    #formation #stage #mime #artiste_mime #tournage #film #court-métrage #muet #film_muet #cinéma #cinéma_muet #melun #paris #avril_2026 #2026

  • Unterschlagung : Strafbare Zueignung fremder Sachen
    https://www.anwalt.org/unterschlagung/comment-page-1/#comments

    Le monde est mauvais et les gens le sont davantage. Voici quelques histoires que raconentent les participants d’un forum au sujet du détournememt. C’est horrible, absurde et prèsque drôle, parfois émouvant.

    Gedanken zu „Unterschlagung: Strafbare Zueignung fremder Sachen“

    Ali
    3. Juli 2022 um 0:19 Uhr

    Ich habe ein Fahrrad im wald gefunden unter einem Gebüsch da ich auf der Arbeit bin habe ich das Fahrrad mit auf meine lkw.
    Bei eine verkehrs kontrolliert habe ich die Polizei gleich gesagt dass ich ein Fahrrad gefunden habe und wollte nach meiner Arbeit zum Fundbüro bringen.
    Habe Anzeige wegen hehlerei. Habe noch nie in meinem Leben was gemacht wollte nur was gutes machen.
    Was erwartet mich 3 Jahre Gefängnis oder Gel Strafe?
    LG
    –---

    Verzweifelt
    2. Februar 2022 um 19:00 Uhr

    Ich bin als Studentin an der Universität eingeschrieben. Vor einiger Zeit bat mich mein Ex-(und damals noch)Partner, für ein Forschungsprojekt, das er privat durchführt, einige Bücher über mein Konto bei der Universitätsbibliothek auszuleihen. Ich willigte ein und vertraute ihm meine Karte samt Zugangsdaten an, damit er die nötigen Bücher selbständig und ohne mich weiter zu bemühen bestellen und abholen konnte. Als ich die Karte wiederbekam, sah ich, dass über 50 Bücher ausgeliehen worden sind, einige über mein Fernleihkonto, das ich eigens dafür beantragt und ihm dafür ebenfalls die Zugangsdaten überlassen hatte. In der Vergangenheit hatte er bereits in Streitsituationen persönliche und wertvolle Dinge aus meiner Wohnung entwendet, um mich damit unter Druck zu setzen, damit ich den Kontakt zu ihm wieder aufnehme bzw. in dem Streit nachgebe. Sodann bekam ich letztlich alles wieder. Seit ich vor kurzem die Beziehung beendet und den Kontakt eingeschränkt habe, hat er auf meine wiederholten Fragen nach der Rückgabe sich jedes Mal um eine eindeutige Antwort gedrückt, mit verschiedensten Ausreden, zuletzt gar so getan, als habe er nichts mit den Ausleihen zu tun, da es ja mein Benutzerkonto sei. Die Absprachen zwischen uns fanden größtenteils über E-Mail statt und die Vorgänge sind in den Mails nachvollziehbar.
    Wenn die Bücher nicht zurückgegeben werden, wird es nicht nur erhebliche Kosten für mich verursachen, sondern auch mein Studium sowie vielleicht auch meinen Job an der Uni gefährden!

    Wie muss ich jetzt vorgehen? Wo kann ich diese Tat anzeigen? Wie sind die Aussichten auf Erfolg?
    –---

    Arnav
    29. November 2021 um 13:42 Uhr

    Mir wurde aus meinem Geldbeutel Busfahrkarten rausgenommen. Mit welcher Strafe kann er rechnen?
    –---

    Andre
    19. April 2021 um 1:22 Uhr

    Ein „Freund“ und ich hatten damals Spiele zsm gekauft, wenn ihnen xbox heinkonsole ein begriff ist. (Seine konsole ist meine heimkonsole, kauft er auf seiner konsole spiele habe ich diese automatisch auf meiner konsole)
    Nun hat er sich eine ordentliche menge an inhalten üner mich gekauft und hat nun die heimkonsole geändert. Alle spiele auf meiner konsole sind nun weg. Kann ich ihn deshalb anzeigen? Schließlich habe ich dafür geld bezahlt und er nicht.
    –---

    Sonja S
    23. November 2020 um 18:25 Uhr

    Mein Handwerker hat für Arbeiten in meinem Haus den Wohnungsschlüssel bekommen. Die Arbeiten sind erledigt, er hat sein Geld bekommen, ich aber nicht den Wohnungsschlüssel zurück. Habe Ihn mehrfach gebeten mir den Schlüssel zurück zu geben, mit Termin bis…
    Dieses Datum ist jetzt verstrichen ohne das ich den Schlüssel zurück bekommen habe. Kann ich Ihn jetzt anzeigen wegen Unterschlagung?
    –---

    Roland M
    26. November 2019 um 5:59 Uhr

    Ich habe ein Tablet knapp unter dem regulären Preis erworben, es persönlich abgeholt und per Überweisung bezahlt. Nach 4 Monaten erhielt ich Ports von der Polizei; die Staatsanwaltschaft hat meine Daten über den Tablet-Account herausbekommen.
    Ich bin in der Sache nicht beschwert ! Doch was ist mit dem Tablet ? Es wurde bisher nicht eingefordert, lediglich meine Aussage wurde aufgenommen. Liege ich richtig mit meiner Vermutung, daß es nur eine Frage der Zeit ist, daß ich das Tablet wieder abgeben muss ?
    Darf ich das Tablet dem Verkäufer zurückgeben und mein Geld zurückverlangen ?( Der Verkäufer wurde b.d. Polizei benannt ) Nach nunmehr 3 Wochen, gibt der Verkäufer an, noch nicht geladen worden zu sein.
    –---

    Stefan K.
    8. August 2019 um 1:49 Uhr

    Guten Tag ich habe für ein paar Tage einen Freund bei mir aufgenommen,nachdem er mich bestohlen hatte warf ich ihn raus.nach mehrfacher bitte seine Sachen abzuholen stellte ich sie vor die Tür und habe es ihm auch gesagt.nun ist dabei wohl eine musikanlage weggekommen und er will anzeige erstatten.muss ich mir dafür n Anwalt nehmen?habe ich rechtens gehandelt?
    –---

    Geschädigter
    22. Mai 2019 um 13:16 Uhr

    Hallo, bei mir wurde eingebrochen und 2 Gegenstände gestohlen.
    Nachdem die Polizei dazu einen Artikel in der Zeitung veröffentlicht hat habe ich Besuch bekommen von einer Person die ich bis dahin nicht gekannt habe. Dieser gab vor zu wissen wer es war. Ich habe mich dann mit der Person getroffen und er hat mir geschildert was er weiß, und auch wer es gewesen sein soll (Habe mich mit einem kleinen Trinkgeld bei der Person bedankt). Da er allerdings nicht bei der Polizei als Zeuge genannt werden wollte und ich somit keine Beweise hatte hab ich die Information für mich behalten. Die Polizei hat aber nun ermittelt das ich diesen Tipp bekommen habe und ihn nicht an die Polizei weitergegeben habe. Als ich in meiner Zeugenvernehmungen gefragt wurde ob ich diesen Tipp bekommen habe ich ja gesagt.

    Was kann mir jetzt passieren weil ich diese Information zurückgehalten habe ?

    Die Gegenstände sind im übrigen bei einem anderen Einbruch in der Region wieder aufgetaucht.
    –---

    Manu
    19. Dezember 2018 um 15:37 Uhr

    Hallo,

    Folgende Situation:

    Meine mutter ist seit kurzem Pflegebedürftig und ich sollte mich um all ihre Finanzen kümmern. Anstatt aber ihre Miete sowie die Kosten für das Heim zu begleichen habe ich diese Gelder genutzt meine Rechnungen zu begleichen und wollte Ihre bisher entstandenen Kosten in Raten abstottern. Ca 2.500€. Nun hat meine schwester mich angezeigt.

    Ist das der Tatbestand der Unterschlagung oder des Diebstahles? Ich denke es wird da an einer Gerichtsverhandlung kein Weg vorbeiführen?

    Gruss
    –---

    Monika S.
    26. Juli 2018 um 21:29 Uhr

    Hallo,
    eine Frage hätte ich und zwar: Ich lebe von Hartz4, es war Ende eines Monats (d.h. ich war total pleite,das nächste Geld hätte ich erst nach 3 Tagen bekommen) und wurde von einem Freund eingeladen mit in einen Kurzurlaub zu fahren (400 km entfernt). Er hatte dort einen beruflichen Auftrag und er meinte, er würde ja eh alles vom Auftraggeber bezahlt bekommen (Sprit, Hotelkosten…ect.) Ich fuhr mit. Am letzten Tag kam es zum Streit und er ließ mich im 400 km entfernten und für mich wildfremden Ortschaften einfach sitzen. Ich hatte ja kein Geld, demzufolge hätte ich mir auch kein Hotelzimmer nehmen können oder die teure Fahrt evtl. mit Bus u.o. Bahn nach Hause bezahlen. Ich stand in einem kleinen Kuhort, ohne Geschäfte oder Bahnhof…und wusste weder ein noch aus. Na um es zu verkürzen, nach Stunden, ach wichtig wäre noch zu erwähnen, das es Winter war und es im Urlaubsort 10 Grad kälter war, wie bei mir zu Hause, dementsprechend war ich auch nicht so ausgestattet…ich fror ohne Ende,war am ganzen Körper am zittern, naja kurz bevor die allerletzte Bahn in meine Heimat Richtung fuhr (echt ich hatte solch Glück, 3 min. später hätte ich unter der Brücke schlafen müssen) haben mir Bekannte von ihm mir per online Banking das Geld für die Bahnkarte überwiesen. Da ich ja von Hartz 4 lebe möchte ich das Geld von meinem Bekannten zurück,er hatte mich doch eingeladen. Geht das ? Kann ich es zurück verlangen und wenn ja, wie mache ich es ? Freiwillig zahlt er es nicht.
    Danke und LG
    –---

    Christel S.
    13. Juli 2018 um 23:25 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    mir wurden meine gesamten Ersparnisse, die ich einer Freundin (28J. befreundet) im Safe verwahren ließ, unterschlagen. Zuerst hielten sie mich über 2 Jahre hin und dann zeigte ich sie an und-ich kann es nicht fassen- haben die vor Gericht derartig gelogen, obwohl sie mir in vielen SMS immer versicherten, ich bekäme bald mein Geld zurück, dass ich jetzt in der 1. Instanz verloren habe und der Richter meine Aussagen und die meiner Zeugin entweder ignoriert oder verfremdet haben. Mir passiert großes Unrecht und das macht mich komplett hilflos. Es gibt ein Protokoll von der Verhandlung, das fehlerhaft ist und nicht korrigiert wurde, obwohl ich den Antrag dazu stellte. Und von diesem Protokoll leitete der Richter im Zivilverfahren sein Urteil ab und auch im Strafverfahren wurde es so gemacht und daraufhin die Ermittlungen eingestellt. Was kann ich noch machen?
    Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen
    –---

    Marlies J.
    12. Juli 2018 um 15:30 Uhr

    Guten Tag, mein Ex-Partner hat meinen PKW sehr lange genutzt und mir bei dessen Verkauf als Ausgleich für den geringeren Verkaufswert 500 Euro versprochen (nichts schriftliches). Auf meinem Grundstück hat er Brennholz gelagert, welches seine Tante bezahlt hat.
    Da er mir nun die Auszahlung der versprochenen 500 Euro verweigert habe ich gesagt, dass ich das Brennholz so lange bei mir behalte, bis ich das Geld bekomme.
    Ist das Unterschlagung?
    –---

    Silbersybille
    8. Juli 2018 um 18:58 Uhr

    Hallo,
    ich habe vor ca. 1 Jahr Anzeige wegen Verdacht auf Betrug erstattet, da ich Ware im Wert von 2000 Euro zur Kommission verschickt hatte. Die Ware wurde nach einiger Zeit nicht verkauft, ich hatte vor Ort Interessenten, deshalb hatte ich die Ware zurückgefordert. Die Person hatte mich zunächst vertröstet und dann gar nicht mehr gemeldet.
    Zwei Wochen nach der Anzeige kam die Ware dann per Post.
    Jetzt habe ich eine Ladung vom Amtsgericht als Zeugin bekommen, da gegen die Person wegen Unterschlagung verhandelt wird. Nun meine Frage: Hätte ich das melden müssen, dass ich die Ware wieder zurückbekommen hatte? Ich dachte, dass sich bestimmt nochmals jemand bei mir melden würde….
    Vielen Dank für Ihre Antwort!
    –---

    Anna N.
    27. Mai 2018 um 12:11 Uhr

    Hallo,
    ich habe vor eine Woche jemanden meine Shisha ausgeliehen mit allem drum und dran. Der Wert, wenn ich die Sachen alle wiederbeschaffen möchte, liegt bei ca. 400 EUR.
    Ich habe ihn mehrfach aufgefordert meine Sachen zurück zugeben sowohl mündlich, als auch schriftlich. Einmal waren sogar einige Freunde von mir anwesend als Zeuge.
    Es geht mir hierbei nicht ums Geld, die Sachen waren als Geschenk von Freunden und hat für mich ein emotionaler Wert.
    Ich kann nur nachweisen, dass er die Sachen nicht zurückgeben will und weiß bis heute nicht wo die sind.
    Wie kann ich hierbei rechtlich vorgehen, um meine Sachen wieder zurück zu bekommen?
    –---

    Emil L.
    10. April 2018 um 16:16 Uhr

    Habe einer Freundin das Handy „gestohlen“(ohne zueignungsabsicht) habe es auf eine Mauer gelegt und ihr gesagt das es da liegt…..ich ging nachhause…..sie hat es angeblich nicht mit bekommen das es da liegt obwohl meine Freunde sagten das sie es mitgenommen hat……was soll ich tun
    –---

    Mario F.
    18. Januar 2018 um 21:00 Uhr

    Guten Abend, wenn ich jemanden ausversehen zuviel Geld überweise und der Empfänger weigert sich das zuviel gezahlte Geld zu erstatten, ist damit der Tatbestand einer Unterschlagung erfüllt.
    MfG Mario F.
    –---

    Martin
    24. Dezember 2017 um 3:25 Uhr

    Hallo. Eine kurze Frage. Ich habe einer Freundin einen Rucksack geliehen. Den sie jetzt trotz mehrfacher Aufforderung nicht mehr zurück geben will… („Kann den in ihrer 1 Zimmer Wohnung nicht finden“). Der Wiederbeschaffungswert liegt bei etwa 100€.
    a) sehe ich das richtig das dies ein Fall von veruntreuender Unterschlagung ist?
    b) „Rechnet“ sich hier ein Gang zum Anwalt, oder ist abhaken in dem Falle günstiger?

    Vielen Dank
    –---

    Krim
    6. Dezember 2017 um 12:23 Uhr

    Hi, ich hab mal ein Führerschein gefunden. Ca. Vor 5 Wochen und. Wollte den auch zur Polizei oder so bringen aber ich hab echt verplant das ich den in meiner Tasche rumgeführt habe und bei einer Polizeikontrolle haben sie ca. 3 gramm Marihuana und den Führerschein gefunden heute ist post von der Polizei genommen ermittelt wird wegen folgender Straftat Unterschlagung gemäß 246 StGB..? Ich bin auf 2 Jahre Bewährung und 2 weiter anzeigen vorhanden was kann auf mich zukommen
    –---

    Herbert D.
    23. Oktober 2017 um 17:37 Uhr

    Ich habe vor ca.2 Monate an einem Geldautomat Geld an mich genommen es waren
    ca 1700.-€ . Nach zwei Monaten habe ich ein Schreiben von der Hiesigen Polizei bekommen wegen Unterschlagung .
    Was raten Sie mir.
    –---

    Hans
    24. April 2022 um 18:47 Uhr

    Habe ein handy aus ebaykleinanzeigen gekauft und direkt weiterverkauft weil meine Frau es nicht wollte. Nun nach fast 2 Jahren habe ich post bekommen wegen Unterschlagung weil das Gerät geklaut sein soll. Ich wusste es definitiv nicht das es geklaut war weil ich beim Verkauf sogar meinen Ausweis habe fotografieren lassen weil ich mir nix bei dachte. Was könnte auf mich zukommen?
    –---

    Heinz-Peter M.
    13. Juli 2025 um 14:59 Uhr

    In einer ostdeutschen Großstadt gibt es eine Art Onlineportal, ähnlich einer Pinnwand oder eines schwarzen Brettes, auf dem regelmäßig Leute Jobs, Krimskrams, erc anbieten, aber auch von Fundsachen berichten, die sie in Verwahrung genommen hätten, verbunden mit der Bitte, sich zu melden. Die Fundsachen sind dabei vielfältig, von mutmaßlich hochwertigem Goldringen bis hin zu banalen Bekleidungsstücken.
    Dieses Portal hat eine verhältnismäßig geringe Reichweite: Jede Anzeige enthält einen Aufrufzähler, Aufrufe überschreiten kaum die 60er-Marke. Angenommen ich nutzte ein solches Portal, um von meinem Fund zu berichten, hätte ich meinen Versuch, den Eigentümer zu finden, dokumentiert, meinen Zueignungswillen verneint und könnte nun entspannt der Zukunft entgegenblicken. Die spannende Frage ist, ob es ein Mindestmaß an „Anstrengung“ gibt, die ein Finder unternehmen muss, um den Zueignungswillen glaubhaft verneinen zu können. Oder ist andersherum: Ein Zueignungswille muss nachgewiesen werden?
    –---

    Kretschmar
    31. Oktober 2022 um 18:33 Uhr

    Gute und verständliche Erklärung! Allerbesten Dank dafür!
    Der Hermes-Zusteller hat angeblich 4 Mal versucht, ein Paket zuzustellen, was aber nie der Fall war, wie sich herausstellte, als auch bewiesen werden kann, da die Zustelladresse ein Backshop war, der von 6-18:00 durchgehend geöffnet hat. Erst als der Zusteller nach dem angeblich dritten Versuch mit Androhung einer Anzeige konfrontiert wurde, erfolgte übrigens der angeblich 4. Zustellversuch. Es handelt sich im einen Leiharbeiter aus Polen. Die Versprechungen von Hermes am „Service-Telefon“ sind allesamt Lügen, weil sie Zustellversprechen als auch Falschaussagen enthalten, die nachweislich nicht den Tatsachen entsprechen/entsprachen. Laut Website wird eine Sendung bei Unzustellbarkeit aufbewahrt – „zufälligerweise“ aber nicht meine, diese wird angeblich wieder zurück zum Absender geschickt.
    Morgen werde ich Anzeige gegen den Zusteller erstatten wegen klar bewusster Lüge bzw. Irreführung und Unterschlagung. Habe ein Foto von ihm und seinem Fahrzeug gemacht, was ihm gar nicht gefallen hat.
    –---

    Louis
    31. Juli 2022 um 7:23 Uhr

    Hallo

    Ich habe meinen Hund , zur Pflege für 1 Monat zur meiner Ex Frau gegeben.
    Abgemacht war ich bezahle Futter für den Zeitraum,..

    Am Tag wo ich den abholen wollte,sagte sie, ich muss noch Tierarzt bezahlen und andere Kosten 400€.
    Jetzt gibt sie mir mei Hund nicht wieder.
    Kaufvertrag,und Nachweise über die Hunde Steuer habe ich.
    –---

    Detlef M
    20. Juli 2022 um 10:44 Uhr

    Ein im online Verkauf erworbenes Werkzeug wurde mit Mängel als Retoure an den Händler wieder zurückgesendet.
    Per E-Mail wurde mir der Eingang der Retoure bestätigt.
    Nach mehrmaligen Anfragen bekomme ich immer die Antwort das Ich Informiert werde
    sobald der Händler näheres erfährt bezüglich der Reparatur .
    Seit über einem Monat bekomme auf meinen E-Mails (Anfrage zum Verbleib meines Werkzeug) aber keine Anrwort mehr.
    Wie lange muß oder soll ich warten um bestimmte Rechtsmittel einzusetzen?
    z.ßsp. Strafanzeige Veruntreuende Unterschlagung fremden Eigentums!

    Bitte hierfür eine Zeitangabe angeben ab wann Rechtsmittel eingesetzt werden sollten.
    Vielen Dank.

    #abus_de_confiance #détournement #forum_internet

  • Comment les #cartes sont devenues des #contre-pouvoirs pour redessiner le monde

    Luttes écologistes, défense des libertés, mouvements féministes… Longtemps réservée aux puissants, la cartographie se réinvente sous l’impulsion de collectifs citoyens, de chercheurs, de journalistes et d’artistes. Un mouvement critique ancré dans une riche histoire théorique.

    Des îlots de forêt sillonnés par des camions de rondins et cernés par des usines de papier et de pellets, d’où surgit un impressionnant crapaud sonneur à ventre jaune, une espèce protégée. C’est ainsi que des habitants de la Montagne limousine ont représenté « leur » massif forestier, à la croisée de la Corrèze, de la Creuse et de la Haute-Vienne.

    Coéditée par IPNS, le journal d’information et de débat du plateau de Millevaches, et la maison d’édition associative A la criée, située à Nantes, la carte au format papier n’est pas destinée aux randonneurs ou aux touristes de passage. En mêlant #dessins et #récits, elle « vise à questionner les dynamiques forestières », explique #Frédéric_Barbe, géographe, artiste et membre de l’association, et donne à voir ce que les cartes institutionnelles ne montrent pas : l’industrialisation d’un territoire, la tristesse des riverains face aux coupes rases et leur volonté d’un autre avenir pour la #forêt.
    La publication fait partie de la douzaine de « #cartes_de_résistance » produites en dix ans par l’éditeur, vendues à prix bas ou libre avec un certain succès. La conception est toujours collective, menée à l’initiative ou au plus près des habitants, avec le soutien d’un géographe et d’un graphiste. La première, celle de la ZAD de Notre-Dame-des-Landes (Loire-Atlantique), en février 2016, est épuisée après cinq tirages et plus de 20 000 exemplaires diffusés. Celle des Jeux olympiques de Paris, en partenariat avec le collectif local Saccage 2024, raconte le revers de la médaille des JO, les expulsions d’habitants à Saint-Denis (Seine-Saint-Denis) et les morts d’ouvriers sur les chantiers du Grand Paris.
    Ces productions rompent délibérément avec les conventions graphiques de la cartographie institutionnelle. « La carte n’est pas le #territoire, mais invite à le penser, affirme l’éditeur. C’est un outil d’#éducation_populaire, simple et pas cher, que l’on peut afficher au mur ou poser sur une table pour réfléchir ensemble à la façon dont on veut vivre sur cet espace. »
    Un vent de rébellion souffle sur la cartographie, une discipline pourtant perçue comme technique et très codifiée. Un foisonnement d’initiatives et de réflexions a émergé depuis une quinzaine d’années, dont il est difficile de cerner les contours, tant il exprime une variété d’intentions, de méthodes et de productions. « Je travaille dans ce domaine depuis trente-cinq ans, et je n’arrive pas à suivre le rythme de toutes les initiatives », s’exclame #Philippe_Rekacewicz, chercheur associé au département des sciences sociales de l’université de Wageningue (Pays-Bas) et l’une des figures françaises de ce courant.

    Pour la « #justice_spatiale »

    Cet ex-journaliste au Monde diplomatique se réclame d’une pratique « radicale » de la discipline, d’autres préfèrent se dire « critiques », d’autres encore ont adopté le terme de « #contre-cartographie ». Ces démarches, à la croisée des sciences, des arts, de la politique et de militantisme social, partagent un socle commun, celui de vouloir renverser le #pouvoir_des_cartes et les mettre au service d’une forme de « justice spatiale ». Luttes écologistes et urbaines, défense des libertés et des droits humains, mouvements féministes… Associations et collectifs contestent les représentations institutionnelles, se réapproprient l’espace ou montrent des réalités jusque-là invisibilisées. Elles sont souvent soutenues par des cartographes reconnus, et s’inscrivent dans une riche réflexion théorique et un « dialogue ancien entre le champ académique et les pratiques sociales », constate #Irène_Hirt, professeure au département de géographie et environnement de l’université de Genève (Suisse).
    De fait, ces pratiques contestataires trouvent leurs racines dans l’histoire même de la discipline. La géographe #Françoise_Bahoken, coautrice avec Nicolas Lambert de Cartographia. Comment les géographes (re)dessinent le monde (éditions Armand Colin, 2025), en date les prémices dès la fin du XIXe siècle, alors que la cartographie occidentale s’est imposée comme un modèle de scientificité, d’abord avec la précision des mesures, puis avec l’essor de la géographie quantitative liée à l’utilisation de données statistiques.

    Dès les années 1880, le géographe allemand #Ernest_George_Ravenstein s’empare du recensement de la population britannique pour infirmer l’idée selon laquelle les populations migrantes se déplaceraient de façon anarchique. Un peu plus tard, le sociologue afro-américain W. E. B. #Du_Bois visualise, à l’occasion de l’Exposition universelle de Paris de 1900, les « lignes de couleur » qui divisent la société américaine, démontrant, cartes et graphiques à l’appui, comment le racisme empêche toute égalité sociale.

    Il faut cependant attendre les années 1960 pour que ces travaux commencent à se diffuser, grâce à deux figures respectées de la profession, les géographes #David_Harvey et #William_Bunge (1928-2013). Le premier crée un courant d’inspiration marxiste, désigné sous le nom de « #géographie_radicale », qui s’attache à analyser la façon dont le capitalisme modèle les #inégalités_spatiales. Le second décide, en 1968, de rompre avec l’approche quantitative lorsqu’il prend conscience de son rôle dans les politiques urbaines ségrégationnistes aux Etats-Unis.

    Avec #Gwendolyn_Warren, leader militantiste des droits civiques de la communauté noire de Detroit (Michigan), William Bunge développe, dans cette ville ouvrière du nord des Etats-Unis, un projet de recherche géographique fondé sur l’enquête de terrain, embarquant dans l’aventure plusieurs centaines de jeunes habitants, femmes et hommes, du quartier noir de Fitzgerald. Pour Warren et Bunge, former les résidents à documenter les #logiques_spatiales, c’est démocratiser l’exercice du pouvoir. Ces « #expéditions_géographiques » conduiront à la publication d’un livre (Fitzgerald : Geography of a Revolution, Cambridge, 1971) sur les processus de paupérisation et d’exclusion du quartier.
    Ce sont toutefois les travaux d’un historien, #John_Brian_Harley (1932-1991), qui, à la fin des années 1980, opèrent un tournant théorique majeur. Dans son article fondateur, « Deconstructing the Map » (Cartographica, 1989), il invite à lire les cartes non comme de simples reflets du réel, mais comme des constructions sociales, traversées par des #rapports_de_pouvoir. La carte est une construction située dans le temps et dans l’espace, affirme-t-il, dont « une grande part du pouvoir (…) est qu’elle opère sous le masque d’une science en apparence neutre. Elle cache et nie sa dimension sociale en même temps qu’elle la légitime ».

    L’historien identifie un double pouvoir derrière l’outil : celui du cartographe ou de son commanditaire, qui décide de ce qui est représenté par le biais de choix multiples (projection, échelle, toponymes…), mais aussi un pouvoir interne, propre à la carte elle-même. Non seulement elle n’est pas neutre, mais elle est performative : elle agit sur nos #imaginaires et induit des #représentations. « Pour Harley, il faut absolument analyser d’un côté les intentions et les choix politiques de l’auteur, et de l’autre les usages, la façon dont la carte peut être instrumentalisée pour penser un territoire », souligne le géographe et chercheur au CNRS #Matthieu_Noucher.

    Ces réflexions, ainsi que l’ambitieuse History of Cartography que John Brian Harley dirige avec David Woodward (Presse de l’université de Chicago) à la même époque – le premier volume est publié en 1987 –, provoquent un choc méthodologique durable. La mise en lumière des formats multiples des cartes non occidentales contribue à décentrer le regard et à éclairer la dimension partielle et politique de toute représentation spatiale.

    Mythe de la #terre_vierge

    Cette prise de conscience va inspirer de nombreuses études en sciences sociales, notamment sur le rôle central de la cartographie dans l’#histoire_coloniale. « Elles montrent que, du XVIIe au XIXe siècle, la carte a servi à créer le mythe de la #terra_nullius, la terre vierge inhabitée, pour justifier les #conquêtes_coloniales en accréditant l’idée de territoires vides d’hommes et de femmes », explique Matthieu Noucher. Le chercheur s’est attaché à analyser le « #blanc_des_cartes », voire leur « #blanchiment » lorsqu’il s’agit d’effacer les rares mentions de populations autochtones. Ainsi, en Guyane, une première carte française notifie, en 1732, la présence de « nations indiennes » sur le territoire, une formule remplacée trois décennies plus tard par la mention de « belles et très fertiles plaines que doit habiter la nouvelle colonie française ». Entre-temps, la France a perdu ses possessions canadiennes et a décidé de fonder une colonie de peuplement en Guyane.
    L’approche critique ne se limite pas à questionner la carte comme représentation dominante. A partir des années 1970, l’outil lui-même est réinvesti par les communautés autochtones pour défendre leurs droits territoriaux face aux projets extractivistes. Pour les communautés locales d’Amérique du Sud, d’Asie, d’Afrique et d’Océanie, produire des cartes devient une stratégie de #résistance à l’industrialisation des terres, comme en Colombie-Britannique (Canada) contre la construction de pipelines de gaz et de pétrole. En 1995, la sociologue américaine #Nancy_Lee_Peluso forge le terme de « #contre-cartographie » pour désigner cette production destinée à contester les structures de pouvoir.

    Ces « contre-cartes » interrogent aussi la dimension culturelle des #méthodes utilisées, et du même coup les frontières de la science occidentale. « La contre-cartographie invite en effet à une #décolonisation des savoirs géographiques qui ne se matérialisent pas tous sous forme d’images. Ils peuvent se transmettre par la parole, le chant, la danse, la sculpture ou les rêves, intimement liés aux pratiques et aux territoires de la chasse ou de la pêche, souligne Irène Hirt, qui a accompagné des communautés mapuche au Chili et innu au Québec dans la reconstitution de leur milieu de vie. Loin d’être vides comme le disent les cartes, ces terres sont pleines de toponymes, de lieux de rassemblement ou de sépultures, de sentiers de portage et de routes de migration humaine et non humaine. »

    A l’aube des années 2000, la généralisation des outils numériques ouvre un nouveau chapitre. L’essor des techniques de la géomatique (systèmes d’information géographique – SIG –, GPS, télédétection, etc.) et l’accès à de larges bases de données transforment profondément la cartographie conventionnelle. La géovisualisation devient en quelques années l’alliée indispensable de l’organisation des territoires. « Avec l’arrivée de l’application cartographique Google Maps en 2005, on a vu ressurgir une forme de croyance aveugle dans l’objectivité des données, et dans leur capacité à livrer en temps réel une image exacte du territoire », constate Matthieu Noucher.

    Les algorithmes et leur vision du monde

    Cette rupture renouvelle radicalement les enjeux de pouvoir. « Pour prendre au sérieux la proposition de John Brian Harley, il faut désormais s’intéresser aux fonctionnements des #algorithmes, des #bases_de_données et des applications », prévient le géographe. Et comprendre comment ces programmes, loin d’être neutres, imposent eux aussi une vision du monde. L’auteur de Blancs des cartes et boîtes noires algorithmiques (CNRS Editions, 2023) analyse les choix et les silences de modèles économiques fondés sur la publicité, qui « conduisent à privilégier, par exemple, l’affichage des commerces et à ignorer les milieux vivants ».

    Le « blanc des cartes », affirme Matthieu Noucher, prend un tout autre sens avec la personnalisation algorithmique et les bulles de filtre qui imposent désormais des réalités différentes selon le profil des utilisateurs, leur pays et leurs usages. Ainsi, Google Maps adapte son affichage en fonction du contexte politique et géographique du pays. « Depuis la décision de Donald Trump de remplacer l’appellation “golfe du Mexique” par “golfe d’Amérique”, un écolier américain ne voit plus la même carte qu’un élève mexicain », regrette le géographe.

    Cette personnalisation enferme les individus dans des visions fragmentées de l’espace, où commerces, infrastructures et frontières symboliques sont hiérarchisés différemment pour chacun. Ce basculement marque une rupture : « En se substituant aux organismes nationaux et internationaux chargés de réguler les noms et les représentations des lieux, les grandes plateformes numériques imposent progressivement leurs propres logiques, souvent guidées par des intérêts économiques ou géopolitiques », alerte le chercheur. Alors que la carte constituait jusque-là un #bien_commun et un support partagé indispensable au débat démocratique, « elle tend désormais à devenir un objet individualisé, soumis à une postsouveraineté cartographique dominée par les géants du numérique, au risque d’éroder toute représentation collective de l’espace ».

    Confrontées à ces évolutions, les approches critiques se sont, elles aussi, renouvelées. La démocratisation d’outils de plus en plus accessibles et participatifs a renforcé les pratiques alternatives. Lancé en 2004, le projet collaboratif de cartographie en ligne #OpenStreetMap, créé et mis à jour par des bénévoles du monde entier, et dont les données géographiques sont ouvertes à tous, reste « l’exemple le plus abouti de la contestation de la mainmise d’une multinationale comme #Google sur les représentations géographiques du monde », estime #Nicolas_Lambert, ingénieur en sciences de l’information géographique au CNRS. Ce spécialiste de la #géovisualisation a rejoint Migreurop en 2009, un réseau d’experts et d’une cinquantaine d’associations de défense des droits humains, qui « documente » et « dénonce » les effets des politiques migratoires européennes à travers la publication d’atlas « engagés ».

    Les initiatives de cartographie critique se développent aujourd’hui dans une grande diversité de contextes, d’échelles et de formes. Elles peuvent être individuelles ou collectives, concerner un quartier, un pays ou avoir une portée internationale, s’inscrire dans le cadre de travaux académiques, de luttes politiques ou d’enquêtes journalistiques, ou encore entremêler tout cela à la fois.
    De nombreuses productions s’appuient sur des données statistiques, tandis que d’autres ont recours à des approches dites « sensibles », qui visent à réinscrire les #expériences_vécues au cœur des #représentations_spatiales. Cette cartographie fondée sur les #sens et les #émotions s’est développée à travers les marches exploratoires de femmes, créées dans les années 1990 au Canada, à Toronto et à Montréal, puis organisées en France depuis une dizaine d’années. Angoisse, peur, sentiment de sécurité ou de confort deviennent autant d’éléments traduits en symboles graphiques. En rendant visibles les expériences de l’#espace_public différenciées selon le #genre, ces marches ont fait de la carte un outil pour repenser l’aménagement urbain et lutter contre les violences, mais aussi un levier d’émancipation. « S’inscrire dans l’espace symbolique de la carte revient à se réapproprier l’espace, à forcer la reconnaissance de soi et à exister aux yeux des autres », se réjouit l’historienne Nepthys Zwer, autrice de Pour un spatio-féminisme. De l’espace à la carte (La Découverte, 2024).

    « #Cartes_mentales » des émotions

    Dans ce contexte, le recours à des modes d’expression créatifs (collage, dessin, broderie) facilite la participation de publics peu familiers des codes classiques. A Grenoble, des « rencontres cartographiques » entre migrants, chercheurs en sciences sociales et artistes, organisées dans les locaux de l’association Accueil Demandeurs d’asile, ont permis de collecter les récits de parcours migratoires par le dessin, la broderie et même la sculpture de l’argile à travers des « cartes mentales » des émotions, comme l’ont montré les travaux des géographes #Sarah_Mekdjian et #Anne-Laure_Amilhat-Szary.

    Dans cette perspective, la #subjectivité de la démarche est clairement revendiquée. Mais ces approches soulèvent aussi des questions : que peuvent apporter ces représentations à des pratiques plus conventionnelles ? Quelle place leur accorder dans une discipline formalisée ?

    « Parce qu’elle légitime et réhabilite les attachements et l’expérience empirique qu’ont les individus d’un territoire, la contre-cartographie est forcément subjective, comme toute carte d’ailleurs », souligne Nepthys Zwer. Elle se réclame d’un double héritage : celui de John Brian Harley, pour qui la carte n’est jamais neutre, et celui de la philosophe féministe américaine #Donna_Haraway, pour qui « toute #objectivité est toujours produite à partir d’un “#savoir_situé” ». Pour autant, « ces pratiques ne peuvent se réduire à un outil de lutte politique, prévient l’historienne. Elles font partie intégrante de la discipline qu’elles complètent et enrichissent, et doivent à ce titre être évaluées comme les autres ».

    C’est aussi l’avis de Philippe Rekacewicz, qui a choisi de son côté d’abandonner le terme de « contre-cartographie », parce qu’il « peut être interprété comme s’opposant à la cartographie conventionnelle ». « Or, nous utilisons les mêmes règles, nos méthodes d’enquête et d’entretien sont celles de la géographie qualitative et des sciences humaines en général. Ce qui change, c’est l’#intention, la volonté de déconstruire le discours du pouvoir et de rendre visible ce qu’il ne souhaite pas montrer », explique-t-il.

    Néanmoins, pour Françoise Bahoken, il faut différencier les cartes des « images et autres représentations de territoire ». « Certes, aucune représentation n’est objective par définition, mais la cartographie en tant que discipline scientifique s’appuie sur des théories et des méthodes, des dispositifs et des principes, et tend vers l’objectivité. Certaines approches ne sont pas scientifiques, ce qui ne veut pas dire qu’elles ne sont pas importantes, puisqu’elles permettent à des non-spécialistes de s’emparer des questions d’inégalité spatiale. »

    Planisphères et contre-cartes

    Longtemps marginal, le mouvement commence à se faire une place à l’université. « La cartographie critique fait l’objet de travaux académiques aujourd’hui largement reconnus et qui suscitent des vocations », affirme Nicolas Lambert. A l’université de Tours, un cursus de cartographie expérimentale a vu le jour au sein du département de géographie où des étudiants s’initient à des ateliers de #cartographie_sensible, tandis que d’autres universités comme Bordeaux et Grenoble proposent, elles aussi, des ateliers.

    De son côté, l’approche critique numérique fait l’objet d’un intérêt croissant, avec la prise de conscience de la puissance et de l’opacité des boîtes noires algorithmiques et du besoin de méthodes pour analyser leur fonctionnement. L’Agence nationale de la recherche finance désormais des projets dans ce domaine. « Un vrai progrès », se réjouit Matthieu Noucher, qui anime un groupe de travail autour des approches critiques au sein du réseau Magis, principalement composé de géomaticiens, ces spécialistes des données et des systèmes d’information géographique, et premiers concepteurs de cartes. « Jusque-là, les acteurs de la cartographie critique et ceux de la production de cartes officielles ne se parlaient pas beaucoup. Le principal enjeu aujourd’hui est de faire dialoguer les points de vue pour enrichir les modes de représentation », souligne le géographe.

    Le chercheur prépare, pour juin, à Bordeaux, une exposition à la croisée des arts et des sciences, qui fera dialoguer différentes représentations spatiales de la planète : des planisphères et des contre-cartes des Attikamek du Québec, des globes terrestres numériques à la manière de Google Earth et des sculptures de communautés autochtones kali’na de Guyane. Une autre façon de construire des ponts entre différentes visions du monde.

    https://www.lemonde.fr/idees/article/2026/01/02/comment-les-cartes-sont-devenues-des-contre-pouvoirs-pour-redessiner-le-mond
    #cartographie #visualisation #cartographie_radicale #cartographie_critique #pouvoir #performativité
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    via @karine4

  • Ces policiers et gendarmes qui démissionnent : « J’ai fini par me poser la question : est-ce que je suis vraiment du bon côté ? »

    Ils ont quitté des institutions auxquelles tous disent avoir cru. Leurs parcours racontent souvent les mêmes histoires, entre lourdeurs administratives, dysfonctionnements et culture du silence.

    En apprenant qu’il comptait rejoindre la police, la famille « plutôt très aisée, assez bobo parisienne » n’a pas tout à fait compris le choix de Florent Gensollen. Une maîtrise de droit en poche, en janvier 2010, le jeune homme décroche le concours d’officier avec l’ambition, « peut-être un peu romantique », dit-il, de « servir le public, protéger les institutions, être utile ». Dès sa scolarité, c’est la douche froide, entre « plaisanteries » plus ou moins appuyées sur les « gauchistes » et saillies racistes.
    Il se convainc d’être « tombé sur la promo de fous » et sort 51e sur 100 avant d’être affecté dans un service consacré au traitement des viols et des vols avec violence. Quoique bien noté, il se heurte assez rapidement à des pratiques qu’il « ne cautionne pas » avant d’être muté à la police judiciaire (PJ) de Seine-Saint-Denis. Au cours d’une enquête, il est témoin de violences en garde à vue, assure avoir « fait un scandale pendant que tout le monde regardait le plafond ». Il découvre, aussi, des « collègues en grande souffrance, déprimés par un management vertical assez brutal », les méfiances entre les différents corps, gardiens de la paix, officiers, commissaires.
    Ses convictions se fissurent peu à peu mais il tient bon, accroché à son souhait de « servir ». La répression des manifestations contre la « loi travail », en 2016, achève de le dessiller : « On en discutait beaucoup entre nous et j’ai fini par me poser la question : est-ce que je suis vraiment du bon côté ? » En juillet 2017, il annonce à son supérieur qu’il souhaite démissionner. Réponse du commissaire, après quelques secondes de réflexion : « Faites-moi votre rapport, que je puisse demander un remplaçant au plus vite. »
    « Faire taire »
    A huit années de distance, en se montrant « fier de ce qu[’il a] pu faire, comme traiter des viols et aider des victimes », Florent Gensollen s’interroge sur le fonctionnement d’un « corps finalement assez coupé de la population, qui vit dans l’entre-soi et où l’on finit par voir le monde en noir et blanc ». « Quand on est policier, explique-t-il, on change d’état d’esprit. Je quittais le service et je classais les gens croisés dans la rue en deux catégories : les victimes et les délinquants. A la fin, on ne se reconnaît plus. » Après un passage par les Beaux-Arts d’Angoulême, le jeune homme est devenu éducateur et illustrateur, et espère vivre un jour de sa passion pour la bande dessinée.
    Dans la police, dénoncer les dysfonctionnements paie rarement. Question de codes, de pratiques, de culture. Et les lanceurs d’alerte sont généralement considérés comme des aigris, des éléments perturbateurs animés de la seule volonté de nuire. « Quand on dénonce un problème dans la police, on devient le problème », résume Jean-François (qui n’a pas souhaité donner son nom). En 2019, lorsqu’il s’étonne que certains délégués syndicaux et chefs de groupe de son service perçoivent une prime à laquelle ils ne peuvent prétendre, sa hiérarchie n’accepte pas qu’il dénonce en interne « ce dysfonctionnement ». Une enquête administrative est aussitôt diligentée contre lui, « une procédure-bâillon » destinée à le « faire taire », assure-t-il.
    C’est le début d’une longue suite d’avertissements, de rappels à la règle, d’« exclusion de réunions de groupe », jusqu’à l’isolement total. En mars 2021, il est sanctionné pour avoir « contesté de manière inappropriée » l’attribution de la prime qu’il estime indue. Suivent quatre années entrecoupées d’arrêts de travail et d’enquêtes administratives menées, selon lui, exclusivement « à charge », et un « harcèlement moral » encore aggravé lorsqu’il s’inquiète de l’ordre que ses collègues et lui ont reçu : partager des données sensibles par la messagerie chiffrée Signal.
    Les rapports favorables de certains collègues n’y feront rien. En avril 2025, après des postes à la PJ et dans le contre-terrorisme, il est affecté au service des plaintes en ligne. Un mois plus tard, il signe une rupture conventionnelle après des « crises d’angoisse » et un « burn-out » qui l’ont décidé à quitter la police pour s’inscrire, au mois de septembre, à un CAP de menuiserie. Non sans amertume, après avoir multiplié les démarches devant la justice avec son avocat, Arié Alimi, pour faire reconnaître ses droits. « Lutter contre l’injustice dans l’administration a un coût et l’épuisement cherché pour nous faire plier passe aussi par un épuisement financier, dit-il. La technique est bien rodée. » Si la Maison des lanceurs d’alerte lui a accordé le statut de lanceur d’alerte, son dossier est toujours à l’étude par la Défenseure des droits depuis le mois de juin.
    « Brebis galeuses »
    Alfred (son prénom a été changé) a également fait les frais des réticences de l’institution à admettre la défaillance de certains de ses agents, en particulier lorsqu’ils sont cadres. En 2015, alors en deuxième année de licence d’histoire, il plaque ses études après l’attentat de Charlie Hebdo pour rejoindre la police et se sentir « utile ». Deux ans plus tard, dès sa sortie d’école de gardiens de la paix, il est affecté dans un service d’enquête d’un commissariat de la banlieue nord de Paris, où il travaille avec « des gens extraordinaires, à tous les niveaux de la hiérarchie ».

    Mais à son arrivée dans une prestigieuse brigade de la PJ parisienne en 2023, il déchante. Pendant des mois, il documente des faits de harcèlement, des « blagues » à caractère sexuel jusqu’aux insultes. Avisée, la hiérarchie n’y voit que les marques d’un humour potache. « Il était capitaine, dit-il en évoquant son tourmenteur, ce n’était pas lui qu’on allait virer, mais moi. » Pressenti pour passer l’examen d’officier de police judiciaire, on lui propose à la place d’être affecté à l’ouverture du garage du siège de la PJ parisienne. Après de longs mois de procédure, lorsqu’il retrouve un poste, c’est dans un placard.
    De guerre lasse, il jette l’éponge en février 2025 et suit une procédure de reconversion professionnelle pour devenir journaliste et mettre à profit ce qu’il a appris dans la police, « le traitement de sources et une méthodologie d’enquête ». Comme beaucoup de démissionnaires, il ne regrette pas ses années dans l’institution, « où on trouve aussi des gens incroyables et utiles à la société ». Mais s’interroge : « Une institution où l’on couvre presque toujours les brebis galeuses peut-elle fonctionner longtemps comme ça ? »
    Rencontrés dans une brasserie parisienne, Elvis et Franck (leurs prénoms ont été modifiés à leur demande) s’apprêtent à quitter la gendarmerie dans quelques mois en dépit d’un parcours professionnel jalonné de postes exigeants et valorisés. Les deux quadragénaires évoquent pourtant une « lassitude » face à la « rigidité en matière de gestion des ressources humaines, où il suffit d’être spécialisé dans un domaine pour être affecté dans un autre, au risque de fragiliser les relations de confiance établies avec les partenaires, magistrats en premier lieu ».
    Démotivation
    Chacun évoque le passage obligatoire à la « DG » , la direction générale de la gendarmerie nationale, comme « le tournant de la désillusion ». « On se trouve jusque-là en situation de responsabilité, à commander des professionnels conformément à ce qu’on nous a enseigné et, d’un coup, on devient la dernière roue du carrosse parmi des centaines d’officiers, dans un endroit où tout doit être validé et survalidé », avance Elvis. Au sein des personnels affectés à la « DG » , on plaisante volontiers sur les « CAC », les « commandes à la con » passées par les étages supérieurs de la hiérarchie.

    Selon ces deux officiers, « fiers d’avoir servi leur pays » et prêts à s’engager dans la réserve, « il ne faut pas regarder le volume des départs, mais le type de profils qui prennent la porte », des sous-officiers experts dans des techniques de pointe ou « des officiers qualifiés, parfois à des grades assez élevés ». Et de citer un colonel, ancien commandant de l’antenne du groupe d’intervention de la gendarmerie nationale (GIGN) de Guyane, diplômé de l’école de guerre et conseiller du directeur général de la gendarmerie, qui a pris, en août 2023, la direction de la sûreté d’une multinationale de l’événementiel, ou l’ancienne porte-parole de la gendarmerie, qui a gravi un à un les échelons hiérarchiques jusqu’au grade de colonelle et remplit désormais les fonctions de secrétaire générale du Crédit agricole Centre France, qui totalise 2 500 salariés.
    Ces départs ne sont parfois que des « mises en disponibilité » autorisées à raison de périodes de deux ans renouvelables quatre fois – soit dix ans au total – avant un retour dans l’institution. Mais « opter pour ce dispositif à ce niveau de grade, insistent les deux officiers, constitue une nouveauté ».
    De longue date, le secteur privé n’hésite pas à débaucher d’anciens policiers, militaires ou gendarmes, réputés pour leur fiabilité et leur aptitude au commandement. Mais, selon Elvis et Franck, les départs enregistrés ces dernières années témoignent surtout d’une certaine forme de démotivation éprouvée face aux « lourdeurs administratives », aux coteries susceptibles de décider de l’orientation d’une carrière. Toutes les personnes interrogées soulignent pourtant les difficultés à tourner la page. « Servir l’Etat et l’Etat de droit manque parfois, représenter et incarner les valeurs républicaines manque souvent, résume Jean-François, le policier devenu menuisier. On ne quitte pas en quelques mois un uniforme porté pendant vingt ans. »

    https://www.lemonde.fr/societe/article/2025/12/25/ces-policiers-et-gendarmes-qui-demissionnent-j-ai-fini-par-me-poser-la-quest
    #résistance #démission #abandon #travail #métier #culture_du_silence #dysfonctionnement

    –-

    ajouté à la métaliste, mais pour l’instant tout à fait incomplète, de #témoignages de #forces_de_l'ordre, #CRS, #gardes-frontière, qui témoignent de leur métier. Pour dénoncer ce qu’ils/elles font et leurs collègues font, ou pas :
    https://seenthis.net/messages/723573

  • #Soudan : derrière les massacres, le rôle des Émirats Arabes Unis
    https://lvsl.fr/soudan-derriere-les-massacres-le-role-des-emirats-arabes-unis

    L’ingérence des Émirats Arabes Unis (EAU) au Soudan ne doit rien au hasard. Elle fait partie intégrante d’un projet abondamment financé et d’envergure régionale  : une politique sous-impérialiste qui combine extraction économique, construction d’alliances autoritaires et contre-révolution. Le Soudan fait office de laboratoire de la diplomatie économique émiratie, fondée sur le pillage de l’or et l’expansion logistique.

    #International #Emirats_arabes_unis #Forces_de_soutien_rapides #FSR #impérialisme #Sous-impérialisme

  • #Forlenza patteggia per la “gestione” del #Cpr di Milano. I suoi nuovi affari, intanto, sono altrove

    L’amministratore di fatto della #Martinina Srl, l’ente gestore del Centro di permanenza per il rimpatrio finito sotto la lente della Procura, ha patteggiato due anni e tre mesi. Era imputato per frode in pubbliche forniture e irregolarità nell’esecuzione del contratto. A processo anche a Potenza, l’imprenditore è attivo oggi nel commercio di materie prime, specie cacao, anche con una società costituita insieme a Ernesto Sica, volto noto della politica campana.

    Per le condizioni disumane all’interno del Centro di permanenza per il rimpatrio (Cpr) di Milano, Alessandro Forlenza, ex amministratore di fatto della Martinina Srl, ha patteggiato appena prima di Natale una pena di due anni e tre mesi di reclusione e una multa di appena duemila euro. L’imprenditore era imputato per turbativa d’asta e frode in pubbliche forniture per le irregolarità nell’aggiudicazione e poi nell’esecuzione dell’appalto da oltre quattro milioni di euro per la gestione della struttura. Come raccontato su Altreconomia la società per aggiudicarsi il bando aveva presentato documenti falsi, promettendo attività inverosimili.

    Il 21 dicembre il giudice Franco Cantù Rajnoldi ha dato il via libera all’accordo raggiunto tra il Pubblico ministero Paolo Storari e i legali della società -Antonio Ingroia ed Eolo Alessandro Magni-: Martinina Srl pagherà una multa di 30mila euro e avrà il divieto di esercizio di fare impresa per 20 mesi. Andrà a processo invece Consiglia Caruso, madre di Forlenza, amministratrice della società.

    Si conclude così un pezzo importante del processo al Cpr di Milano, lo stesso in cui, come descritto dalle 164 pagine curate dai sostituti Giovanna Cavalleri e Paolo Storari, il 13 dicembre 2023, i reclusi erano ridotti in condizioni disumane tra luoghi sudici, visite mediche negate e cibo scadente.

    In questi anni di processi giudiziari, però, l’attività imprenditoriale di Forlenza non si è conclusa. Tutt’altro. Impossibilitato dal partecipare ai bandi pubblici si è concentrato sul commercio internazionale. La società “Solina-Sahel Agri Sol”, parte del gruppo Deko, ha annunciato pochi mesi fa che la società Coranimo era stata incaricata di rappresentare il gruppo in Italia. “Per ogni richiesta o per discutere delle opportunità lavorative scrivere ad Alesandro Forlenza”, si leggeva sul sito. Sito che, a fine dicembre 2025, non è più raggiungibile: dalla brochure ancora reperibile online si legge che “il gruppo [societario] si impegna a portare i migliori prodotti agricoli del Sahel, dell’Africa occidentale e orientale sul mercato globale”.

    C’è un po’ di tutto: verdure, frutta, spezie, noccioline e poi caffè, tè e cacao. Proprio sul cacao sembra essersi mosso Forlenza che, nei mesi scorsi, avrebbe tentato di aprire un’attività in Costa d’Avorio dove anche la società Soliva dichiarava di avere una sede. Sui biglietti da visita l’imprenditore si presenta come “international commodity trader mandates facilitators” indicando una email con un dominio “coranimo.it” che risulta inesistente mentre la partita Iva risulta intestata a lui.

    Coranimo non è un nome nuovo nella galassia dell’imprenditore. È la stessa denominazione con cui in Italia l’imprenditore campano ha registrato una società a responsabilità limitata denominata “Edil Coranimo”. L’azienda con sede a Milano ha per oggetto lo “sviluppo di progetti immobiliari senza costruzione” sia in Italia sia all’estero. È stata costituita nel 2020 da Forlenza, sempre con la madre Consiglia Caruso che attualmente è l’amministratrice unica, di fronte al notaio Stefano Campanella.

    A inizio febbraio di quest’anno Forlenza, invece, si è trovato di fronte al notaio Gaetano Di Giovine con altri soci per dar vita alla “Gemma Italia Srls”: una società che ha per oggetto “la vendita e il commercio, sia all’ingrosso che al dettaglio di prodotti alimentari quali cacao, caffè e prodotti derivati”. Da statuto inoltre è previsto che potrà “partecipare ad altre società, anche all’estero, aventi oggetto analogo, affine o connesso al proprio”. Insomma, un cerchio che sembra chiudersi con le attività del gruppo “Solina-Sahel Agri Sol”, di cui le tracce online sono sparite.

    Tra i soci che hanno contribuito a far nascere la “Gemma Italia”, che sul portale del Registro delle imprese risulta a metà dicembre registrata come inattiva, c’è anche Ernesto Sica, candidato per le elezioni regionali 2025 in Campania a sostegno del viceministro degli Esteri Edmondo Cirielli (Fratelli d’Italia). Sica nel 2000 fu eletto sindaco ad appena 28 anni a Pontecagnano Faiano, in provincia di Salerno, diventando una figura di spicco prima del centrosinistra e poi nel centrodestra di Silvio Berlusconi.

    Proprio Pontecagnano è il Comune in cui ha sede la Martinina Srl e di cui è originaria anche Paola Cianciulli, moglie di Forlenza: entrambi sono a processo di fronte al Tribunale di Potenza per la gestione del Cpr di Palazzo San Gervasio dove dovranno rispondere delle accuse di frode in pubbliche forniture inerenti all’appalto. Forlenza anche per maltrattamenti. I processi vanno avanti, gli affari non si fermano.

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