• Un mois pour explorer les archives visionscarto.net 2025 – 2026

    Nous profitons de l’été pendant lequel nous sommes un peu moins actives et actifs pour proposer un petit voyage quotidien au cœur de la « bibliothèque » de la plateforme collective de visionscarto.net

    Après que Cristina Del Biaggio nous ait rappelé (une fois de plus) les effets tragiques de la fermeture des frontières européennes aux voyageureuses migrant·es, C’est Vincent Capdepuy qui s’interroge et nous invite à le faire avec lui : Qu’est-ce que "faire Monde" et est-il encore possible de penser un "monde en commun" ?

    Jour 2 :
    Faire de la Terre un Monde : géohistoire d’une destinée sans illusion
    https://www.visionscarto.net/faire-de-la-terre-un-monde
    #mondialisation #communs #géopolitique #géohistoire

    par Vincent Capdepuy

    Nous avons fabriqué un Monde sans être sûrs de le vouloir. C’est désormais lui qui nous fabrique. Nous nous sommes découverts humanité, mais entre pluralité irréconciliée, mondialismes concurrents et défis planétaires, comment encore penser – et désirer – un Monde commun ? [...] la mondialisation a produit un espace global extraordinairement intégré, un système Terre profondément altéré, et un projet de Monde saturé d’attentes, de contradictions et de désenchantements.


    Les routes commerciales mondiales reliant les civilisations de l’Antiquité, Ferdinand Fried, Le tournant de l’économie mondiale, 1942.

  • Le grand Israël, de Gaza au Liban
    https://oclibertaire.lautre.net/spip.php?article4746

    Il n’y a qu’une vague allusion à l’expression « Du Nil à l’Euphrate » dans la Bible hébraïque. Il n’y a donc pas vraiment de prétexte religieux à tout ce qui est à l’œuvre au Proche-Orient : l’enfermement de deux millions de Gazaouis dans une zone de plus en plus resserrée, le rouleau compresseur colonial en Cisjordanie, la domestication de la plupart des pays arabes et l’attaque massive contre l’Iran et le Liban avec l’assassinat des dirigeants de ces pays. 362 été 2026

    / Colonialisme, Racisme , géopolitique , Palestine

    #362_été_2026
    #Colonialisme,_Racisme
    #géopolitique
    #Palestine

  • « LE CONGO EST LA CHEVILLE OUVRIÈRE DE LA RÉVOLUTION NUMÉRIQUE AUTANT QUE LE PAYS SACRIFIÉ PAR LA NUMÉRISATION DU MONDE »
    https://oclibertaire.lautre.net/spip.php?article4734

    L’auteur Fabien Lebrun pense l’histoire du numérique par le prisme du Congo, qui est aussi l’histoire de la mondialisation capitaliste. 361 juin 2026

    / Environnement, Ecologie , Leur Histoire, Notre Mémoire , géopolitique , GUERRES , Technologie

    #361_juin_2026
    #Environnement,_Ecologie
    #Leur_Histoire,_Notre_Mémoire
    #géopolitique
    #GUERRES
    #Technologie

  • China warnt, USA und Europa gucken zu : Das Dschihadisten-Problem des „neuen“ Syrien
    https://www.berliner-zeitung.de/article/china-warnt-usa-und-europa-gucken-zu-das-dschihadisten-problem-des-

    Les États Unis et l’Europe contribuent en Syrie à la création d’une base stable du terrorisme islamiste dans les décennies à venir. On est tenté d’y voir la tentative de garantir l’instabilité de la région et de l’Arabie et de garantir la survie des réseaux terroristes tchétchène souigours comme armes d’une guerre de basse intemsité permanente contre la Russie et la Chine.

    On retourne à une situation comme celle décrite dans le film Syriana .

    https://en.wikipedia.org/wiki/Syriana

    18.6.2026 von Christoph Leonhardt - Unter Ahmed al-Sharaa werden ehemalige Foreign Fighters nicht entwaffnet, sondern Teil der syrischen Armee – mit Folgen für die internationale Sicherheit.

    Ausländische Kämpfer sind im „neuen“ Syrien nicht mehr nur ein Relikt aus dem Bürgerkrieg, der einst Zehntausende Kämpfer, darunter Milizionäre und Söldner, aber auch Freiheitskämpfer und Gotteskrieger, aus der ganzen Welt anzog. Unter dem neuen Präsidenten Ahmed al-Sharaa, der im Krieg noch als Dschihadisten-Führer Abu Muhammad al-Julani gefürchtet wurde, sind besonders Letztere zum integralen Bestandteil der Sicherheitsarchitektur geworden.

    So wurden die Foreign Fighters (ausländische Kämpfer, Anm. d. Red.) nach dem Machtwechsel weder entwaffnet noch wurde ihnen der Prozess gemacht. Stattdessen wurden sie geradewegs in die regulären Streitkräfte aufgenommen, die die Nachkriegsordnung in Syrien absichern sollen.

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    Foreign Fighters als Machtbasis

    Unter den ausländischen Kämpfern befinden sich neben international gesuchten Terroristen auch Dschihadisten mit Bezug nach Deutschland, darunter auch Berlin. Einige von ihnen waren am Sturm der Hayat Tahrir al-Sham (HTS) auf Damaskus beteiligt, der letztendlich zum Sturz des Assad-Regimes Ende 2024 führte. Nach der Machtübernahme zollte die HTS-Führung ihrem harten Kern Tribut, indem sie sie in die staatlichen Strukturen integrierte.

    Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung in Großverbänden wie der 84. Division, die unter dem turkmenischen Kommandeur Abdulaziz Dawud Khudabardi in Idlib, Damaskus und Homs operiert. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums sind darin allein rund 3500 ausländische Kämpfer aktiv, die hauptsächlich aus zentralasiatischen und kaukasischen Staaten stammen.

    Viele von ihnen stehen der Turkistan Islamic Party (TIP) nahe, die eng mit Al-Qaida (AQ) verbunden ist. Ferner befinden sich darunter tschetschenische Kämpfer, die Teil der Liwa al-Muhajirin wa-l-Ansar (LMA) gewesen sind, die einst dem Islamischen Staat (IS) die Treue schwor.

    Entscheidender als ihre Herkunft ist jedoch ihre neue Rolle: Foreign Fighters, die im Bürgerkrieg teils schwerste Gewaltverbrechen an der syrischen Zivilbevölkerung verübt haben, sollen ihr nun staatlichen Schutz bieten. Dieser Trend wird vom – maßgeblich durch die USA rehabilitierten – neuen Staatsoberhaupt Ahmed al-Sharaa nicht nur toleriert, sondern systematisch vorangetrieben.

    Dagegen stellt die Institutionalisierung radikal-religiöser Kräfte für die Zivilgesellschaft Syriens sowohl ein Vertrauens- als auch ein Sicherheitsproblem dar. So nährt sie deren Zweifel, ob der neue Staat tatsächlich inklusiv, rechtsstaatlich und protektiv ist. Gerade für Syriens Minderheiten wirft die Einbettung ausländischer Dschihadisten in den Sicherheitsapparat die berechtigte Frage auf, ob staatlicher Schutz künftig für alle Bürger gleichermaßen gilt.

    Von der Miliz zur Nationalarmee

    Nach Angaben des syrischen Verteidigungsministeriums wurden bis dato rund 130 Paramilitärs in die Streitkräfte aufgenommen. Tatsächlich wurden in diesem Institutionalisierungsprozess viele der Milizen lediglich umbenannt, in neue Divisionen überführt oder administrativ in die Armee eingegliedert, ohne dass die vorherigen Affilierungen ihrer Kämpfer aufgelöst, sie auf ihre Eignung hin überprüft oder eine Deradikalisierungsmaßnahme durchlaufen haben.

    Dementsprechend entstammen auch Teile der neuen Kommandostruktur dschihadistisch geprägten Milieus, unter anderem der Ägypter Asim al-Hawari, der Jordanier Abdulrahman al-Khatib oder der Türke Umar Jafteshi. Auch vertreten gleich mehrere Armeeeinheiten offen ihre radikale Ideologie. Dazu zählen die 52., 54. und 60. Division, die von ehemaligen Kommandeuren von Jabhat al-Nusra, Ahrar al-Sham und Huras al-Din geführt werden. Gleichzeitig setzen sich ihre Soldaten überwiegend aus genau jenen extremistischen Gruppen zusammen.

    Auch ist es kein Geheimnis, dass viele ihrer ausländischen Kämpfern den „moderaten“ Kurs der neuen Regierung in Damaskus ablehnen. Besonders Einheiten mit engen Bindungen zu sogenannten Tacticals, die als „Blackwater des Dschihads“ bekannt wurden und als private Militärberater die syrische Armee trainieren, verweigerten wiederholt Befehle und agierten eigenmächtig – obwohl sie bereits Teil des offiziellen Militärs waren.

    Dazu zählen die Amshat- und Hamza-Brigaden, die an den Massakern an den Alawiten im März 2025 beteiligt gewesen sind, denen über 1200 Zivilisten zum Opfer fielen. Strukturelle Konsequenzen blieben jedoch weitgehend aus, weil ihre Armeeeinheiten danach lediglich umstrukturiert wurden. Der Hamza-Kommandeur Saif Abu Bakr stieg sogar zum Anführer der 76. Division auf. Einem Bericht von Reuters zufolge waren an den sektiererischen Übergriffen zahlreiche uigurische, usbekische und tschetschenische Dschihadisten aus den Streitkräften beteiligt.

    Doppelte Logik der Integration

    Dagegen mag aus Ahmed al-Sharaas Sicht der Prozess einer sicherheitspolitischen Rationalität folgen. Demzufolge gilt die staatliche Integration als Alternative zur anti-staatlichen Fragmentierung: Wer von den Foreign Fighters nicht eingebunden wird, könnte in parallele Gewaltstrukturen abgleiten, also sich zum Beispiel dem IS anschließen und dann gegen den Staat opponieren. Dagegen bietet ihre Institutionalisierung die Möglichkeit, sie an sich zu binden und so womöglich kontrollieren zu können. Dies dürfte auch der Grund dafür sein, warum die USA sogar die Etablierung der 84. Division genehmigte.

    Allerdings verschiebt diese Strategie das Problem nur, anstatt es zu lösen. Statistisch gesehen legen ausländische Kämpfer einerseits selten ihre Ideologie ab, andererseits bleiben sie meist ihren transnationalen Milieus treu. Folglich führt ihre Institutionalisierung mitnichten zu einer ideologischen Abkehr, sondern lediglich zu ihrer Neuverortung.

    Ihre Anbindung mag zwar kurzfristig zur Herrschaftskonsolidierung al-Sharaas beitragen, birgt aber erhebliche Risiken für die langfristige Staatsbildung. Indem ideologisch gefestigte und transnational vernetzte Akteure institutionell legitimiert werden, droht der Staat selbst zum Träger dschihadistischer Einflussstrukturen zu werden.

    Foto
    Ahmed al-Scharaa war im März zu Gast im Kanzleramt. © Chris Emil Janssen/imago
    Westliche Duldung trotz Warnung

    Bemerkenswert daran ist, dass diese Entwicklung von westlichen Staaten, allen voran den USA und der EU, akzeptiert wird. Im Gegensatz dazu bewerten andere Staaten sie als unmittelbares Risiko für ihre nationale Sicherheit. Peking beispielsweise betrachtet die uigurischen Dschihadisten innerhalb der syrischen Streitkräfte äußert kritisch und sieht darin sowohl ein Netzwerk- als auch Rückkehrrisiko. Chinas UN-Botschafter Fu Cong warnte im Sicherheitsrat bereits 2025 davor, dass „terroristische Kräfte das syrische Territorium nutzen können, um die Sicherheit anderer Staaten zu gefährden“.

    Der Hintergrund war, dass Ahmed al-Sharaa zuvor Dutzenden uigurischen Kämpfern hochrangige Posten, unter anderem im Verteidigungsministerium, verschafft hatte. Selbst der TIP-Kommandeur Abdulaziz Davud Hudaverdi wurde zum Generalmajor erhoben, obwohl er als Chinas meistgesuchter Terrorist gilt. Wird berücksichtigt, dass der neue Präsident 2011 selbst von AQ-Chef Ayman al-Zawahiri mit dem Auftrag nach Syrien entsandt wurde, einen „sicheren Hafen für Al-Qaida aufzubauen“, erhält die chinesische Warnung an deutlichem Gewicht.

    Demzufolge enthält die westliche Duldung sicherheitspolitischen Sprengstoff: Um die kurzfristige Stabilität in Syrien pragmatisch zu fördern und damit zum Beispiel auch Rückführungen zu ermöglichen, wird die staatliche Bindung radikaler Akteure bewusst in Kauf genommen. Doch damit wird letztendlich eine Nachkriegsordnung zementiert, die nicht auf die Entmachtung dschihadistischer Netzwerke setzt, sondern auf deren Transformation hin zu legitimierten Machtträgern. Schlussendlich überwiegt politische Zweckmäßigkeit gegenüber Sicherheitsinteresse.
    Interner Destabilisierungsfaktor

    Doch mit dieser Logik entsteht in Syrien ein System, in dem radikale Ansichten, persönliche Bindungen, geteilte Kampferfahrungen und transnationale Netzwerke weiter eine entscheidende Rolle spielen. Schon jetzt erweist sich die Einbindung der Foreign Figthers als Balanceakt: Jüngste Berichte deuten auf zunehmende Spannungen zwischen Armeeführung und ausländischen Dschihadisten, gescheiterte Disziplinierungsmaßnahmen und begrenzte Kontrolle durch die politische Führung hin. Das System scheint damit kaum auf institutionellen Bindungen zu beruhen.

    Dabei dürften die Folgen weit über Syrien hinausreichen: Schließlich sind mit der Überführung dschihadistischer Akteure in staatliche Funktionen weder ihre radikale Ideologien noch ihre Bindungen an transnationale Netzwerke verschwunden. Damit droht Syrien erneut zu einem internationalen Drehkreuz zu werden, in dem nationale Sicherheits- und internationale Terrorstrukturen miteinander verwoben sind.

    Transnationales Sicherheitsrisiko

    Die staatliche Integration der Foreign Fighters in Syrien mag zwar kurzfristig eine Nachkriegsordnung schaffen. Allerdings verschiebt sie das Sicherheitsproblem nur in die ohnehin fragile Ordnungsmacht hinein. Damit baut der syrische Präsident eine institutionelle Stabilität auf einer radikalen Machtbasis auf, die zu seiner größten strukturellen Schwachstelle werden könnte. Denn wo ausländische Dschihadisten zum festen Bestand der Nationalarmee gehören, bildet ihre Bindung an transnationale Gewaltmilieus unweigerlich ein internes Machtrisiko.

    Weiterführung begründet ihre Institutionalisierung aber auch ein externes Sicherheitsrisiko, weil ihre Netzwerke nicht einfach an Syriens Grenzen enden. Dies ist auch für die Sicherheitsarchitektur der Bundesrepublik relevant, insofern sich auch deutsche Dschihadisten in den Reihen syrischer Sicherheitskräfte befinden.

    Mit ihrer bestehenden Vernetzung, können sie Milieus nicht nur radikalisieren und koordinieren, sondern darin auch rekrutieren – und dies womöglich ohne staatliche Verfolgung in Syrien befürchten zu müssen. Schon heute gibt es Online-Foren, die Syrien als Brückenkopf für neue Konfliktherde nutzen wollen.

    Sollte die westliche Staatengemeinschaft diese Entwicklung weiter unterstützen, darf sie sich nicht wundern, wenn eines Tages aus Syrien wieder dschihadistischer Terrorismus in die Welt exportiert wird. Abschließend sollte die Fragestellung daher nicht lauten, wie Syrien kurzfristig stabilisiert, sondern wie seine Stabilität langfristig garantiert werden kann.

    Christoph Leonhardt ist Leiter von Okzident-Orient und stellv. Geschäftsführer von Middle East Minds. Nach seinem Studium in Berlin und Beirut hat er an der Universität der Bundeswehr München über paramilitärische Gruppen im Syrien-Krieg promoviert.

    Das ist ein Beitrag, der im Rahmen unserer Open-Source-Initiative eingereicht wurde. Mit Open Source geben wir allen Interessierten die Möglichkeit, Texte mit inhaltlicher Relevanz und professionellen Qualitätsstandards anzubieten. Ausgewählte Beiträge werden veröffentlicht und honoriert.

    #Syrie #islamisme #géopolitique

  • Fuite en avant : Bruxelles mise tout sur l’adhésion de l’Ukraine
    https://diaspora.psyco.fr/p/12512543

    Fuite en avant : Bruxelles mise tout sur l’adhésion de l’Ukraine

    #géopolitique #UE #OTAN #guerre #suicide

    Mercredi 3 juin, à Bruxelles, les ambassadeurs des vingt-sept États membres de l’Union européenne ont donné leur feu vert à l’ouverture du premier groupe de négociation en vue de l’adhésion de l’Ukraine à l’Union européenne.

    Le point a été ajouté à la dernière minute à l’ordre du jour, signe de l’importance politique accordée à cette décision par les institutions européennes. Derrière l’apparente technicité de cette étape se cache en réalité un choix majeur pour l’avenir du continent. Car si les négociations d’adhésion avaient été officiellement ouvertes en juin 2024, elles étaient jusqu’à présent bloquées par le veto hongrois. Celui-ci vient de tomber après le changement de (…)

    • Les premières secondes de la vidéo : « une information à prendre avec des pincettes », « se serait doté »... De fait, l’Iran n’a jamais affirmé détenir l’arme nucléaire. Piège à clics...

    • Former CIA Analyst Larry Johnson Says Iran May Have a Nuclear Bomb

      https://x.com/CharliekirK3225/status/2062612751466529231

      1. Iran will withdraw from negotiations
      2. Iran will withdraw from NPT
      3. Iran ready to demonstrate a nuclear weapon (acquired with third country assistance

      https://x.com/CharliekirK3225/status/2062612751466529231/video/1
      https://x.com/CharliekirK3225/status/2061827183409304035/video/1
      https://x.com/CharliekirK3225/status/2061827183409304035/video/2

    • [https://diaspora.psyco.fr/posts/12513527#373ebf56-376a-24af-23a5-c57223596583]

      En tout cas, Israël et les États-Unis prennent l’option nucléaire iranienne plus au sérieux qu’on ne le supposerait en se fiant aux MSM , surtout en Allemagne – on peut se faire une idée de ce degré de gravité à la lecture du commentaire suivant, qui, comme on le voit aisément, s’inscrit dans une perspective transatlantique occidentale et ne parvient manifestement pas à distinguer clairement ... ce qu’il faut considérer comme la cause et distinguer de l’effet ou de la réaction.

      Regardez d’abord la vidéo sur Twi_X (en farsi avec des sous-titres en anglais)

      Michael A. Rothman - 2026-06-06 :
      https://x.com/MichaelARothman/status/2063349011483070469

      D’ailleurs, Larry Johnson (voir ci-dessus) estime que la technologie nécessaire à l’utilisation d’une ogive nucléaire provient de pays extérieurs à l’Iran (Corée du Nord, Pakistan, Russie, Chine). --------------------

      𝐈𝐑𝐀𝐍𝐈𝐀𝐍 𝐑𝐄𝐆𝐈𝐌𝐄 𝐄𝐂𝐎𝐍𝐎𝐌𝐈𝐒𝐓 𝐁𝐑𝐀𝐆𝐒 𝐓𝐄𝐇𝐑𝐀𝐍 𝐂𝐀𝐍 𝐓𝐔𝐑𝐍 𝐈𝐓𝐒 𝐔𝐑𝐀𝐍𝐈𝐔𝐌 𝐈𝐍𝐓𝐎 𝟏𝟎𝟎 𝐃𝐈𝐑𝐓𝐘-𝐁𝐎𝐌𝐁 𝐌𝐈𝐒𝐒𝐈𝐋𝐄𝐒 𝐀𝐍𝐃 𝐇𝐈𝐓 𝐖𝐀𝐒𝐇𝐈𝐍𝐆𝐓𝐎𝐍

      Every time the West is assured that Iran’s nuclear program is peaceful, the regime’s own mouthpieces say the quiet part out loud. The latest comes from Iranian economist Mohammad-Reza Yazdizadeh, who declared on a June 1 broadcast that Tehran 𝐦𝐮𝐬𝐭 𝐬𝐡𝐨𝐰 𝐭𝐡𝐞 𝐔𝐧𝐢𝐭𝐞𝐝 𝐒𝐭𝐚𝐭𝐞𝐬 𝐚𝐧𝐝 𝐈𝐬𝐫𝐚𝐞𝐥 𝐢𝐭 𝐡𝐚𝐬 𝐧𝐮𝐜𝐥𝐞𝐚𝐫 𝐜𝐚𝐩𝐚𝐛𝐢𝐥𝐢𝐭𝐲.

      His math was chillingly specific. Iran’s stockpile of roughly 𝟒𝟔𝟎 𝐤𝐢𝐥𝐨𝐠𝐫𝐚𝐦𝐬 𝐨𝐟 𝐡𝐢𝐠𝐡𝐥𝐲 𝐞𝐧𝐫𝐢𝐜𝐡𝐞𝐝 𝐮𝐫𝐚𝐧𝐢𝐮𝐦, he said, could be converted into 100 𝘥𝘪𝘳𝘵𝘺-𝘣𝘰𝘮𝘣 𝘮𝘪𝘴𝘴𝘪𝘭𝘦𝘴 — each warhead packing about five kilograms of 60-percent enriched material. They would not flatten a city, he conceded. They would do something arguably worse: blanket it in radioactive contamination and leave it 𝐮𝐧𝐢𝐧𝐡𝐚𝐛𝐢𝐭𝐚𝐛𝐥𝐞.

      And he did not stop at deterrence. If Iran were ever attacked, Yazdizadeh warned, it would 𝘳𝘦𝘵𝘢𝘭𝘪𝘢𝘵𝘦 𝘢𝘨𝘢𝘪𝘯𝘴𝘵 𝘞𝘢𝘴𝘩𝘪𝘯𝘨𝘵𝘰𝘯 directly — boasting that the regime already fields missiles with the range to reach the American homeland. This is not some fringe crank on a street corner. It is the casual confidence of a regime that has spent decades enriching uranium it has no civilian need for.

      It also confirms what critics of the endless negotiations have warned all along. Trump envoy Steve Witkoff has said Iran itself admitted to holding enough 60-percent uranium for as many as 𝐞𝐥𝐞𝐯𝐞𝐧 𝐧𝐮𝐜𝐥𝐞𝐚𝐫 𝐰𝐞𝐚𝐩𝐨𝐧𝐬. The 460 kilograms are real. The intent, as the regime keeps telling us out loud, is real too.

      𝐀 𝐠𝐨𝐯𝐞𝐫𝐧𝐦𝐞𝐧𝐭 𝐨𝐩𝐞𝐧𝐥𝐲 𝐟𝐚𝐧𝐭𝐚𝐬𝐢𝐳𝐢𝐧𝐠 𝐚𝐛𝐨𝐮𝐭 𝐦𝐚𝐤𝐢𝐧𝐠 𝐀𝐦𝐞𝐫𝐢𝐜𝐚𝐧 𝐚𝐧𝐝 𝐈𝐬𝐫𝐚𝐞𝐥𝐢 𝐜𝐢𝐭𝐢𝐞𝐬 𝐮𝐧𝐢𝐧𝐡𝐚𝐛𝐢𝐭𝐚𝐛𝐥𝐞 𝐢𝐬 𝐧𝐨𝐭 𝐚 𝐧𝐞𝐠𝐨𝐭𝐢𝐚𝐭𝐢𝐧𝐠 𝐩𝐚𝐫𝐭𝐧𝐞𝐫. 𝐈𝐭 𝐢𝐬 𝐩𝐫𝐞𝐜𝐢𝐬𝐞𝐥𝐲 𝐭𝐡𝐞 𝐭𝐡𝐫𝐞𝐚𝐭 𝐈𝐬𝐫𝐚𝐞𝐥 𝐡𝐚𝐬 𝐰𝐚𝐫𝐧𝐞𝐝 𝐭𝐡𝐞 𝐰𝐨𝐫𝐥𝐝 𝐚𝐛𝐨𝐮𝐭 — 𝐚𝐧𝐝 𝐭𝐡𝐞 𝐜𝐚𝐬𝐞 𝐟𝐨𝐫 𝐧𝐞𝐯𝐞𝐫 𝐥𝐞𝐭𝐭𝐢𝐧𝐠 𝐭𝐡𝐢𝐬 𝐫𝐞𝐠𝐢𝐦𝐞 𝐠𝐨 𝐧𝐮𝐜𝐥𝐞𝐚𝐫 𝐰𝐫𝐢𝐭𝐞𝐬 𝐢𝐭𝐬𝐞𝐥𝐟.

  • Sevim Dağdelens Rede in der Cambridge Union : „Die NATO ist für die heutige Welt nicht geeignet“
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=151205

    Ce brillant discours sur l’OTAN et la destruction de l’état de providence vient d’être tenu par une politicienne d’un parti petit bourgeois . Le parti de Die Linke n’a plus de position juste et précise à cet égard, il n’est plus le parti de la paix ni le parti des pauvres. Ses dirigeants ont poussé Sevim Dağdelen à le quitter.

    31.5 2026 - An der britischen University of Cambridge wurde kürzlich zu folgendem Thema debattiert: „This House believes NATO is unfit for the world today“ („Dieses Haus ist der Auffassung, dass die NATO für die heutige Welt nicht geeignet ist“). Die BSW-Politikerin Sevim Dagdelen war als eine der Hauptrednerinnen dazu eingeladen. In ihrer Rede kritisierte sie zentrale Narrative der NATO: das Selbstverständnis als Verteidigungsbündnis, als Wertegemeinschaft, als Hüterin des Völkerrechts und als geopolitischer Erfolg. Wir dokumentieren die Rede im Wortlaut. Von Redaktion.

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    Sehr geehrter Herr Präsident,

    verehrte Mitglieder des Hauses, meine Damen und Herren,

    ich erhebe mich, um den Antrag zu stellen: Dieses Haus ist der Auffassung, dass die NATO für die heutige Welt nicht mehr geeignet ist.

    Jahrzehntelang lautete die Standardverteidigung der NATO nach der Auflösung des Warschauer Pakts ganz einfach: Durch dieses Bündnis schützt die USA ihre europäischen Verbündeten. Die jüngsten Ereignisse haben diese beruhigende Erzählung jedoch gründlich erschüttert.

    Washingtons eigene Partner im Nahen Osten werfen den USA inzwischen offen vor, sie im Stich gelassen zu haben. Sie wurden weder vor dem völkerrechtswidrigen Angriff der USA und Israels auf den Iran gewarnt, noch zeigten sich die USA willens – oder in der Lage –, ihre Kräfte zum Schutz der Golfstaaten zu konzentrieren.

    Fünftausend amerikanische Soldaten sollen aus Deutschland abgezogen werden. US-Präsident Trump – wenn man ihn ernst nimmt und nicht einfach mit dem Satz abtut „He’s a sandwich short of a picnic“ – hat unmissverständlich erklärt: Wenn Europa nicht in der Straße von Hormus hilft, dann ist Amerika nicht mehr bereit, Europa zu helfen. Das Bündnis, das der Sicherung der US-Hegemonie dienen soll, wird von den USA selbst aufgegeben. Jeder Ruf nach einer NATO ohne die USA ist reines Wunschdenken.

    Diese Aussage trifft den Kern des Nordatlantikvertrags. Wenn die Führungsmacht ihre Verpflichtung zur kollektiven Verteidigung infrage stellt, steht das gesamte Bündnis infrage. Selbst die deutsche Bevölkerung hat diesen Schritt längst vollzogen: Umfragen zeigen eine klare Mehrheit gegen die Bündnisverteidigung – auch weil viele Deutsche weder den baltischen Staaten noch der Türkei vertrauen.

    Erst kürzlich erklärte der litauische Außenminister Budrys unverblümt:

    „We must show the Russians that we can penetrate the little fortress they have built in Kaliningrad. NATO has the means to raze the Russian air defence and missile bases there to the ground in the event of an emergency.“

    Solche Aussagen offenbaren das wahre Wesen dieses Bündnisses: eine Organisation, die ihre Mitglieder zunehmend in Kriege anderer Nationen – vor allem der USA – hineinzieht, wie wir es gerade beim Krieg gegen den Iran erleben.

    Vor diesem Hintergrund könnten die Versuche zunehmen, den Krieg gegen Russland doch noch zu gewinnen, indem man die gesamte NATO hineinzieht. Genau das macht diesen Militärpakt derzeit so gefährlich für unsere Bevölkerungen. Wir müssen vor jeder Illusion warnen, die deutsche Bundeswehr könne einspringen, falls die USA die militärische Unterstützung verweigern. Selbst im Frieden fehlt es an Freiwilligen für das deutsche Panzerbataillon in Litauen, unmittelbar an der russischen Grenze.

    Ein dritter großer Krieg gegen Russland innerhalb von hundert Jahren ist etwas, wofür sich in Deutschland nur sehr wenige Menschen gewinnen lassen. Um Angriffe auf Russland über NATO-Territorium mit Drohnen aus der Ukraine zu verhindern, hat die NATO inzwischen selbst eine ukrainische Drohne über den baltischen Staaten abgeschossen. Das war nichts anderes als ein Abschuss, um Deutschland am Kriegseintritt zu hindern. Aber wie lange wird das noch funktionieren?

    Die Behauptung, die NATO sei eine echte Verteidigungsgemeinschaft, ist nichts als ein Mythos – und dieser Mythos verblasst vor unseren Augen.

    Zweitens: Die NATO präsentiert sich als Wertegemeinschaft – Menschenrechte, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit. Historisch war das nie stimmig. Ein Gründungsmitglied war die faschistische Salazar-Diktatur in Portugal. Die CIA unterstützte Putsche nicht nur in Chile, sondern auch im NATO-Land Türkei 1980. Geheimarmeen wie Gladio operierten in mehreren Mitgliedstaaten wie beispielsweise in Italien.

    Heute ist der Widerspruch grotesk. Die USA, Deutschland und Großbritannien werden von Amnesty International, Ärzte ohne Grenzen und dem UN-Menschenrechtsrat der Mittäterschaft an einem Völkermord in Gaza beschuldigt. Welche gemeinsamen Werte werden durch die Unterstützung eines Genozids verteidigt? Welche Werte verkörpert die Entführung des gewählten venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Frau – eine eklatante Verletzung des Gewaltverbots der UN-Charta? Oder die jahrzehntelange Hungerblockade der USA gegen Kuba, die auf die Zerstörung einer gesamten Gesellschaft abzielt? Ist das Aushungern eines ganzen Volkes zu politischen Zwecken Teil des westlichen Wertekanons?

    Die Behauptung, die NATO sei eine Wertegemeinschaft, ist nichts als ein Mythos – und dieser Mythos verblasst vor unseren Augen.

    Drittens: Wir kritisieren zu Recht, dass Russland mit dem Einmarsch in die Ukraine das Völkerrecht gebrochen hat. Doch Kritik vonseiten der NATO und der USA hat nur dann moralische Substanz, wenn wir selbst das Völkerrecht achten. Die Bilanz der Führungsmacht des Bündnisses spricht eine andere Sprache: Vietnam, Irak – und nun ein unprovozierter Angriffskrieg gegen den Iran. Der Präsident der „Freien Welt“ hat offen erklärt: „I don’t need international law.“ Nur seine eigene Moral halte ihn zurück – ein erschreckend dünner Schutz. Er droht sogar NATO-Verbündeten und fordert Grönland.

    Das inoffizielle Motto der NATO lautet „All for one and one for all.“ Wenn wir das nicht als Monty-Python-Witz verstehen, sollten wir es ernst nehmen. Wenn ein Mitglied einen Angriffskrieg beginnt, tragen die anderen zumindest die Verantwortung, dies im NATO-Rat zu thematisieren. Das tun sie nicht. „Dog don’t eat dog“ – das ist das wahre Motto.

    Als Block hat die NATO das UN-Völkerrecht wiederholt gebrochen: 1999 Bombardierung Jugoslawiens ohne Sicherheitsratsbeschluss, 2011 Missbrauch einer Libyen-Resolution zum Regime-Change und zur Verwüstung des Landes, zwanzig Jahre sinnloser Krieg in Afghanistan mit Hunderttausenden Toten, der mit der Rückkehr der Taliban endete.

    Die Behauptung, die NATO sei eine Hüterin des Völkerrechts, ist nichts als ein Mythos – und auch dieser Mythos verblasst.

    Viertens: Wenn all dies eingeräumt wird, greifen die NATO-Verteidiger auf ein letztes Argument zurück: „Aber wir haben uns seit dem Ende des Kalten Krieges von 16 auf 32 Mitglieder erweitert – welch ein Erfolg!“

    Im Gegenteil: Es ist das größte geopolitische Eigentor der jüngeren Geschichte. Die NATO-Osterweiterung hat genau das bewirkt, was Kissinger und Nixon einst verhindert hatten: Sie hat Russland in die Arme Chinas getrieben. Moskau hatte klare Zusagen erhalten, dass die NATO sich nicht nach Osten ausdehnen werde – der Preis für die deutsche Einheit und den friedlichen Abzug von 300.000 sowjetischen Soldaten aus Mitteleuropa. Russland hatte gewarnt, dass dies seine rote Linie sei. Wir haben sie dennoch überschritten.

    Das Ergebnis ist die gefährlichste strategische Lage für den Westen seit Jahrzehnten. Die NATO ist kein diplomatischer Erfolg, sondern eine strategische Belastung.

    Die Behauptung, sie verbessere die geopolitische Position des Westens, ist nichts als ein Mythos – und auch dieser Mythos verblasst.

    Schließlich die schlimmste aller Folgen: Sie trifft den europäischen Sozialstaat. Die USA fordern, dass die NATO-Mitglieder 5 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgeben. Für Deutschland allein wären das etwa 220 Milliarden Euro pro Jahr – fast die Hälfte des gesamten Bundeshaushalts.

    Lassen Sie sich hier nicht einreden, wir hätten während des Kalten Krieges prozentual ähnlich hohe Militärausgaben gehabt. Damals gab es hohes Wirtschaftswachstum, heute herrscht Stagnation. Jeder zusätzliche Euro für Rüstung muss brutal bei Gesundheitsversorgung, Bildung oder Renten eingespart werden.

    Gesundheitsversorgung, Renten, soziale Sicherung – Errungenschaften von 150 Jahren Kampf der Arbeiterbewegung – sollen auf dem Altar der endlosen Aufrüstung geopfert werden.

    Die NATO behauptet, Europa zu schützen, droht aber genau die Gesellschaften zu zerstören, die sie zu verteidigen vorgibt. Sie ist wie ein Stier im Porzellanladen – sie zerschlägt genau den Wohlstand und die Stabilität, die sie eigentlich sichern sollte.

    Die NATO ist bereits jetzt für 55 Prozent der weltweiten Rüstungsausgaben verantwortlich. Allein 2025 gab dieser Militärpakt 1,58 Billionen Dollar für Rüstung aus. Die europäischen Staaten geben bereits viermal so viel aus wie Russland – und diese Ausgaben sollen jetzt fast verdoppelt werden.

    Stellen Sie sich vor, was schon ein Bruchteil dieses Geldes bewirken könnte: Wir könnten den Welthunger abschaffen und Hunderte Millionen Menschen retten, ernsthaften Klimaschutz finanzieren, den Sozialstaat stärken und unsere Infrastruktur wieder aufbauen. Oxfam schätzt, dass die Beseitigung des weltweiten Hungers lediglich 40 Milliarden Dollar erfordern würde – das sind nur 2,5 Prozent des jährlichen NATO-Rüstungsbudgets.

    Stattdessen sehen wir die verheerenden inneren Kosten. In Deutschland kann inzwischen jeder vierte Schüler nicht mehr richtig lesen und schreiben – eine direkte Folge dieses Rüstungswahns.

    Wir brauchen einen starken Sozialstaat, keine Aufrüstung, von der allein die Aktionäre des militärisch-industriellen Komplexes profitieren – bei Rheinmetall übrigens vor allem US-Investmentfonds wie BlackRock, Morgan Stanley und andere.

    Verehrte Mitglieder des Hauses, alle zentralen Mythen der NATO – Verteidigungsbündnis, Wertegemeinschaft, Hüterin des Völkerrechts, strategisches Meisterstück – sind entlarvt. Sie überzeugen nicht mehr.

    Es ist Zeit für einen Moment der Wahrheit. Es ist Zeit, sich der Wirklichkeit zu stellen.

    Dieses Haus ist der Auffassung, dass die NATO für die heutige Welt nicht geeignet ist. Ich stelle den Antrag.

    Vielen Dank

    #OTAN #état_de_providence #géopolitique #guerre

  • Let’s go to war, stupid ! - Simon Krämer

    via https://diaspora.psyco.fr/p/12500273

    https://diem25.org/lets-go-to-war-stupid

    Opinion Piece
    By Simon Krämer | 29/05/2026

    As the standard narrative of self-destruction in service of the Atlanticist billionaires’ profits goes: Europe needs a whole societal effort to prepare for war and defend ourselves against Russia.

    But if Russia is so dangerous, why don’t they attack us now if they are so strong? Why will they supposedly wait, as the Atlanticist think-tanks proclaim in all mainstream media 24/7, until Europe has built up its arsenal and is ready for war?

    Propaganda, stupid.

    At the same time, you can now legally argue, that the Russian nation-state has a right under international war to attack European nation-states (with respect to Article 24 and the scale and effects of armed attacks) as European nation-states have been actively and insistently involved in attacks on critical infrastructure on Russian territory – trying everything to provoke an attack of the Russian state on EU proper.

    We Europeans fell for it four times: Napoleon’s Weltgeist, Kaiser Wilhelm and Habsburgs Germano-Imperial Hubris, Adolf Hitler’s Kampf and now…

    Ursula von der Leyen is now continuing from where the above left off, emboldened, empowered and totally sucked-up by and to the Technofeudal and hydrocarbon lords on the other side of the Atlantic.

    In each of the four times, the peoples – the American, European and German pride was played on by imperial capital, the bankers who write the checks and collect the interest in decades after reconstruction.

    But therewith not enough. The narrative continues. We need that industrial production of the arsenal to save our economy, our jobs, our way of life…

    Nope – German industry is as busy as ever. But we need to drive down people’s wages and social services to keep increasing profits.

    It was the same playbook to start the other World Wars.

    After WWI, the Russian people liberated themselves from feudalism with Soviets (place-based direct democracy) until the Bolshevik suppressed and killed them as well as the free Soviet Makhnovshchina in Ukraine).

    German people overthrew the government and formed the Räte Revolution (place-based direct democracy) until the Freikorps (the military force that genocided the Herero and others in Namibia, slaughtered countless in WWI and later morphed into the Nazi SS) slaughtered revolutionaries in Munich, in Bremen, in NRW – everywhere.

    Later in Spain the consejos (place-based direct democracy) liberated the Iberian Peninsula from hundreds of years of Inquisition mindset and pain. They were eliminated by the vicious United States, Nazi and Franco collaboration on the outside, and the Bolshevik undermining of the consejos on the inside.

    For WWII, the playbook was hypercharged and deployed again.

    German, Nazi, rearmament for WWII was paid with US capital. German people were intoxicated with Goebbels and the radio.

    Today, it’s Springer and their total cognitive warfare across all media. The mind of the average German sits in a hermetic prison of total information war. The technofeudal fascists trigger emotional responses in the already overload minds of the people – very professionally and intentionally, from Kentucky to Sachsen to South Africa.

    Today, European rearmament is paid with our taxes.

    European support of genocide is paid with our taxes.

    European support for the abduction of people protesting in London, Paris, and Berlin, as well as those crossing the open Mediterranean Sea, is paid with our taxes.

    The world is reaching near destruction because of our compliance with the nation states, the big businesses and the creditors that rule us.

    But radical hope for a new enlightenment never dies – it sprouts. And consciousness is rising.

    The Ulm 5, the Leipzig students, the critical mass of youth resisting the Bundeswehr in Germany, the novel genre of anti-state rappers, the Iranian Lego movies, the Traores, the legacy of Fanshen farmers in China, the women fighting in Jinwar and in every nuclear family oppressing Mother earth.

    Everyone growing their response-ability leads the way. Let’s keep pushing back against the war machine.

    #geopolitics #EU #NATO #war

    #OTAN #géopolitique #UE #guerre #propagande

  • Encyclique de Léon XIV : le pape appelle à « désarmer l’intelligenc...
    https://diaspora.psyco.fr/p/12493167

    Encyclique de Léon XIV : le pape appelle à « désarmer l’intelligence artificielle » pour protéger la dignité humaine - L’Humanité

    #politique #géopolitique #IA

    Le pape Léon XIV a signé le 15 mai sa première encyclique, intitulée « Magnifica Humanitas », sur la protection de la personne humaine à l’ère de l’intelligence artificielle, qu’il a présenté ce lundi. Il s’agit du premier grand texte doctrinal du Vatican consacré à l’intelligence artificielle, qui se concentre principalement sur les risques liés à l’intelligence artificielle générative, à l’automatisation du travail et à la « déshumanisation » engendrée par les algorithmes et la dépendance numérique.

    Dans ce texte de 130 pages à la tonalité profondément sociale, le pape américain estime que l’IA « ne peut être considérée (…)

  • Le Golfe après Ormuz : le véritable bouleversement géopolitique est structurel

    via https://diaspora.psyco.fr/p/12492898

    par Alejandro Marco del Pont
    2026-05-25

    FR : https://reseauinternational.net/le-golfe-apres-ormuz-le-veritable-bouleversement-geopolitique-e

    EN : https://chinabeyondthewall.org/the-gulf-after-hormuz-the-real-geopolitical-shift-is-structural

    La guerre israélo-américaine contre l’Iran n’a pas seulement bouleversé l’équilibre militaire au Moyen-Orient. Elle a également engendré une crise plus profonde : celle du modèle de puissance sur lequel les pays du Conseil de coopération du Golfe (CCG) ont fondé leur ascension au cours des dernières décennies.

    La guerre israélo-américaine contre l’ #Iran a non seulement bouleversé l’équilibre militaire au Moyen-Orient, mais a également déclenché une crise plus profonde : celle du modèle de puissance sur lequel les pays du Conseil de coopération du Golfe (CCG) ont bâti leur ascension au cours des dernières décennies. L’Arabie saoudite, les Émirats arabes unis, le Qatar, le Koweït, Bahreïn et Oman étaient parvenus à conjuguer trois atouts essentiels : une sécurité largement assurée par les États-Unis, une position logistique centrale dans les flux énergétiques (exportations et corridors de distribution) et une capacité d’investissement mondiale exceptionnelle grâce à leurs fonds souverains. Cette guerre a mis en péril ces trois atouts simultanément.

    Le débat public tend à se concentrer sur les aspects les plus visibles : missiles, drones, raffineries endommagées, fermeture du détroit d’Ormuz et escalade des tensions entre Washington et Téhéran. Mais le véritable bouleversement géopolitique est plus structurel. La reconfiguration du Conseil de coopération du Golfe (CCG) dépend désormais de sa capacité à faire face à trois vulnérabilités simultanées : l’absence d’une défense régionale véritablement intégrée ; la construction de corridors alternatifs pour contourner les principaux points de passage maritimes, avec la question stratégique de l’inclusion de la Chine dans leur conception ; et la préservation de sa puissance financière extérieure, notamment le flux de ses fonds souverains vers les États-Unis, dans un contexte de guerre, de baisse des recettes et de nécessité de réorienter les capitaux vers les priorités nationales.

    La guerre accélère ce débat car elle affecte simultanément la sécurité, l’énergie, le tourisme, la logistique et la capacité du Golfe à continuer d’exporter des capitaux. Rebecca Patterson l’a judicieusement exprimé dans un article récent du Council on Foreign Relations : « Il existe un risque bien moins évoqué pour les États-Unis que le prix du pétrole ou la perturbation de l’approvisionnement en matières premières essentielles. Ce risque est la réduction des flux de capitaux en provenance du Golfe, notamment pour les entreprises technologiques américaines en quête de financement, les projets d’intelligence artificielle et leurs intermédiaires financiers ». Il ne s’agit pas d’un détail. C’est l’un des points sensibles, et pourtant peu abordés, du nouvel équilibre régional.

    Le principal problème du Conseil de coopération du Golfe (CCG) est d’ordre militaire, bien que sa véritable nature soit politique. Les six États du Golfe ont consacré des années à discuter de la coordination de la défense, de l’interopérabilité, des systèmes d’alerte précoce et d’une architecture commune pour la lutte contre les missiles et les drones. Accords, exercices conjoints, groupes de travail et même une rhétorique récurrente sur la « sécurité indivisible » existent. Cependant, la guerre a démontré que cette intégration était plus formelle qu’efficace.

    Le principal obstacle n’est pas technologique, mais politique. Les États du Golfe ne partagent pas la même vision stratégique du monde. Les Émirats arabes unis et Bahreïn ont renforcé leurs liens avec Israël ; le Qatar entretient un partenariat étroit avec la Turquie ; Oman préserve son rôle de médiateur et maintient des canaux de communication avec l’Iran ; l’Arabie saoudite oscille entre endiguement, négociation et recherche d’autonomie. Alliés sur le papier, ils n’en demeurent pas moins que leurs priorités, leurs perceptions des menaces et leur marge de manœuvre diffèrent.

    Pendant des années, Washington a contribué à gérer cette fragmentation sans la résoudre. Il a vendu des systèmes de défense antimissile, des radars, des avions et des batteries de défense aérienne à ses partenaires du Golfe. Il a encouragé les exercices militaires conjoints. Il a favorisé l’interopérabilité entre les forces locales et l’appareil militaire américain. En mai 2024, suite à l’attaque iranienne contre Israël, un responsable du #Pentagone a présenté l’incident comme une preuve de l’importance d’une défense aérienne et antimissile intégrée, arguant qu’il avait conféré une nouvelle urgence à la coopération régionale.

    Le problème est que l’interopérabilité avec les États-Unis ne se traduit pas par une intégration défensive entre les pays du CCG. Washington a bâti une architecture de relations bilatérales – chaque monarchie étant liée à la puissance protectrice – plutôt qu’une véritable défense collective intra-Golfe. Ce modèle s’est avéré profitable pour l’industrie militaire américaine et a permis de préserver la place centrale de Washington en tant que fournisseur indispensable. Mais il a laissé un élément essentiel en suspens : la capacité des pays du CCG à partager des informations, à allouer des ressources, à coordonner leurs interventions et à se protéger en bloc, et non comme de simples bénéficiaires d’une protection extérieure.

    La guerre contre l’Iran a révélé le coût de cette différence. Les attaques n’ont guère tenu compte du degré d’alignement de chaque capitale. Ports, installations énergétiques, aéroports et infrastructures critiques du Golfe sont devenus des théâtres d’opérations. Reuters a rapporté le malaise de sources régionales qui ont exprimé un paradoxe brutal : les États-Unis ont déclenché la guerre, mais ce sont les États arabes du Golfe qui en subissent les conséquences économiques et stratégiques.

    La question n’est donc plus de savoir si le CCG a besoin de davantage de moyens de défense. Cela va de soi. La question est de savoir quel type de défense il souhaite mettre en place. Si la réponse consiste à acquérir davantage de systèmes nationaux, il en résultera une version plus coûteuse de sa vulnérabilité actuelle. Si la réponse est une véritable architecture régionale – système d’alerte précoce partagé, défense aérienne coordonnée, commandement conjoint et production locale de certains intrants critiques – alors le CCG pourrait transformer cette crise en une opportunité d’autonomie stratégique.

    Mais cette alternative suppose une condition qui n’a pas encore été remplie : que les monarchies du Golfe acceptent que la souveraineté ne se préserve pas par l’isolement, mais par l’intégration des capacités. C’est le premier dilemme de la reconfiguration régionale.

    Le second axe est logistique et géoéconomique. La fermeture du détroit d’Ormuz n’a pas simplement perturbé le commerce de l’énergie. Elle a démontré que le principal point de passage stratégique du Golfe pouvait se transformer en instrument de coercition stratégique.

    Avant la guerre, le détroit d’Ormuz représentait une menace constante, mais dont les conséquences extrêmes étaient souvent jugées improbables. Même lorsque le risque était reconnu, la plupart des analyses économiques occidentales le considéraient comme un scénario de tensions partielles, et non comme une perturbation massive et durable. L’ampleur du conflit explique pourquoi le détroit d’Ormuz a cessé d’être un simple passage maritime. En 2025, près de 15 millions de barils de pétrole brut par jour y transitaient, soit environ un tiers du commerce mondial de pétrole. De plus, une part cruciale du commerce mondial de GNL dépend de cette voie, notamment le gaz qatari.

    La crise a démontré qu’il existe des moyens d’atténuer la situation, mais pas de solutions définitives. L’Arabie saoudite a pu accroître ses expéditions via l’oléoduc est-ouest vers Yanbu, sur la mer Rouge. Les Émirats arabes unis ont utilisé la route Habshan-Fujairah pour transporter une partie de leur pétrole brut, évitant ainsi le détroit. Ces infrastructures ont contribué à limiter les pertes d’ #exportations et à augmenter légèrement le trafic de pétroliers dans les ports saoudiens de la mer Rouge.

    Il ne faut toutefois pas surestimer son importance. Les voies de contournement énergétiques ne profitent pas à tous de la même manière. Le #Koweït, le #Qatar et l’ #Irak sont soumis à des restrictions bien plus importantes. Les alternatives concernent principalement le pétrole, et pas nécessairement le gaz naturel liquéfié. De plus, aucun pipeline ne peut à lui seul résoudre la vulnérabilité des importations essentielles, des chaînes d’approvisionnement alimentaire, des biens industriels, des engrais ou des flux commerciaux en général. C’est pourquoi ce corridor cesse d’être une simple « infrastructure » ​​et devient une stratégie nationale et régionale.

    La nouvelle question qui se pose pour le Golfe est celle de la construction de voies de communication qui lui permettront de survivre à un détroit d’ #Ormuz intermittent, conditionnel ou politiquement contesté. Ce débat englobe les oléoducs, les ports, les voies ferrées, les dépôts stratégiques, les réseaux numériques, les câbles sous-marins et les plateformes logistiques. Le Conseil de coopération du Golfe (CCG) avait déjà approuvé des progrès en matière de connectivité ferroviaire régionale, mais la guerre lui confère une tout autre dimension : il ne s’agit plus seulement de diversifier les échanges commerciaux, mais de réduire les vulnérabilités existentielles.

    Cependant, le véritable débat n’est pas technique, mais politique : le CCG peut-il concevoir des corridors alternatifs sans la Chine ? La réponse réaliste est qu’il ne le souhaite probablement pas. La Chine n’est pas un acteur extérieur mineur pour le Golfe. Elle est un acheteur d’énergie clé, un partenaire commercial essentiel et un fournisseur de financements et d’infrastructures. En mai 2025, la Déclaration conjointe #ASEAN-Chine-CCG a explicitement inclus la promotion d’une coopération de haute qualité dans le cadre de l’initiative « la Ceinture et la Route » et le développement de corridors logistiques et de plateformes numériques.

    Ce constat change complètement la donne. Si le corridor Moyen-Orient-Inde-Europe ( #IMEC) a été conçu à Washington et en Israël dans le cadre d’une stratégie géoéconomique visant à contenir l’expansion des Nouvelles Routes de la Soie chinoises, les pays du Golfe semblent moins préoccupés par le choix d’une architecture plutôt que par leur superposition. Ils souhaitent certes des corridors occidentaux, mais ils veulent aussi conserver l’accès aux capitaux, à la demande et aux infrastructures chinoises. Cette ambivalence exaspère les États-Unis, car elle réduit la valeur stratégique de leurs projets de connectivité : un corridor censé relier le Golfe à l’Occident pourrait devenir, entre les mains du Conseil de coopération du Golfe (CCG), une plateforme de multipolarité.

    Si la Chine joue un rôle décisif dans l’aménagement des corridors du Golfe, les États-Unis perdent leur monopole. Si elle reste en dehors du système, la marge de manœuvre du Conseil de coopération du Golfe (CCG) vis-à-vis de son principal partenaire commercial asiatique s’en trouve réduite. Aucune de ces options n’est neutre. La guerre contre l’Iran rend cette décision encore plus urgente, car elle démontre que les infrastructures sont, en réalité, l’incarnation même de la politique. Le détroit d’Ormuz n’était pas qu’un simple détroit. Il était une promesse de continuité. Cette promesse a été rompue.

    Le troisième axe est le plus sous-estimé et, peut-être, le plus important pour les États-Unis. Pendant des décennies, on a parlé de « recyclage des #pétrodollars ». Les pays exportateurs d’énergie accumulaient des excédents, dont une part substantielle retournait sur les marchés occidentaux sous forme de dépôts, d’obligations, d’actions et de placements de portefeuille. Cette logique n’a pas disparu, mais elle a radicalement changé d’ampleur et de sophistication.

    Les fonds souverains du Golfe sont devenus des instruments de politique industrielle, de diplomatie économique et de puissance stratégique. Selon les estimations citées par le CFR, la région gère entre 4 et 7 billions de #dollars d’actifs souverains. Les États-Unis en ont capté 132 milliards en 2025, soit 48% du total, principalement grâce aux investissements dans les infrastructures numériques, les centres de données et les entreprises d’intelligence artificielle. C’est un point crucial : les capitaux du Golfe ne constituent plus seulement un filet de sécurité financier pour les monarchies. Ils font partie intégrante du fonctionnement du capitalisme américain, notamment de ses secteurs les plus ambitieux et les plus coûteux.

    Si le conflit persiste, les pays du Golfe auront besoin de davantage de ressources pour la #défense, la réparation des #infrastructures, la stabilisation budgétaire et le soutien interne. Cela pourrait réduire ou reporter les investissements à l’étranger. Reuters a rapporté en mars que trois États du Golfe avaient entamé un examen de l’utilisation de leurs fonds souverains, envisageant notamment des annulations d’engagements, des désinvestissements et des réévaluations de leurs parrainages internationaux.

    Il ne s’agit pas d’un changement improvisé. Le repli international avait déjà commencé avant la guerre. En avril 2026, le gouverneur du Fonds public d’investissement saoudien a déclaré que le fonds s’efforcerait d’allouer 80% de ses investissements à l’économie locale et de réduire la part internationale à 20%, contre près de 30% auparavant. Ce changement répond à la fois à la pression des déficits et à la baisse des recettes pétrolières, et à l’urgence accrue imposée par la guerre. Autrement dit, la guerre ne crée pas de toutes pièces la réorientation des capitaux du Golfe ; elle l’accélère.

    C’est pourquoi les relations entre Washington et le Conseil de coopération du Golfe (CCG) sont confrontées à une profonde contradiction. Les États-Unis souhaitent que les pays du Golfe demeurent des partenaires stratégiques, achètent des armements américains, financent les secteurs prioritaires de leur économie et soutiennent les corridors pro-occidentaux. Or, la guerre même que Washington a contribué à déclencher compromet la capacité du Golfe à remplir simultanément tous ces rôles. Si le conflit s’éternise, le CCG devra établir des priorités. Et il est raisonnable de supposer qu’il privilégiera sa stabilité intérieure au détriment du confort financier de la Silicon Valley.

    La principale leçon de cette guerre est que le Golfe ne peut plus être considéré comme une région passive, riche et dépendante, dont la seule fonction serait d’exporter de l’énergie, d’acheter des armes et de recycler ses excédents. Il apparaît désormais comme un acteur qui doit gérer simultanément la sécurité, la connectivité et les capitaux.

    Si le Conseil de coopération du Golfe ( #CCG) parvient à bâtir une défense régionale efficace, il réduira sa dépendance à l’égard des États-Unis. S’il réussit à développer des corridors alternatifs dotés d’une autonomie suffisante, il limitera le pouvoir de coercition du détroit d’Ormuz et gagnera en influence face à l’Iran. S’il préserve ses fonds souverains sans se retrouver pris entre la guerre et les crises internes, il maintiendra son influence mondiale. Mais s’il échoue sur l’un de ces fronts, sa position s’en trouvera affaiblie.

    Les #États-Unis sont eux aussi confrontés à un choix. Ils peuvent continuer à considérer le Golfe comme un prolongement de leur architecture de sécurité, en supposant que les monarchies assumeront les coûts d’une stratégie régionale conçue à Washington. Ou bien ils peuvent accepter que le Conseil de coopération du #Golfe entre dans une phase plus autonome et transactionnelle, moins soumise à la logique occidentale.

    Cette autonomie impliquera des discussions avec la #Chine, notamment sur les corridors stratégiques. Elle se traduira par une plus grande prudence quant aux sorties de capitaux. Elle comprendra des exigences de sécurité plus concrètes en échange de la coopération. Et elle inclura probablement aussi un examen critique de l’ancien accord tacite : la protection américaine contre un approvisionnement énergétique stable, des investissements et un alignement #géopolitique.

    L’avenir du# Golfe ne se jouera pas uniquement sur les champs de bataille ni à la table des négociations entre Washington et #Téhéran. Il se décidera aussi dans les centres de données en quête de financement, dans les ports reliant l’ #Asie et l’ #Europe, dans les oléoducs contournant le détroit d’ #Ormuz, lors de réunions discrètes de fonds souverains et dans la capacité, encore incertaine, de six États riches à former une véritable communauté stratégique.

    C’est la reconfiguration du #Moyen-Orient qui est en jeu. Et il en va de même pour une part importante de la puissance américaine au XXIe siècle.

    source : InfoNativa via Chine Beyond the Wall

  • Walid Joumblatt, figure majeure de la politique libanaise : « Les Palestiniens sont au début de leurs malheurs » | France Culture
    https://www.radiofrance.fr/franceculture/podcasts/les-enjeux-internationaux/walid-joumblatt-figure-majeure-de-la-politique-libanaise-les-palestinien
    https://www.radiofrance.fr/pikapi/images/c999c904-fb74-4594-a692-2a37d01c2d9a/1200x680

    Aujourd’hui, il publie ses mémoires chez Stock, Un destin au Levant. De la guerre civile à la paix incertaine, quarante-huit ans après la parution, chez le même éditeur, de Pour le Liban, le livre d’entretiens de son père. « Pendant cinquante ans de vie politique entamée en 1977, je n’ai connu que des conflits. J’ai l’impression de vivre une guerre sans fin », écrit-il.

    Les matins de france Q dans la case de G. Erner vers 7h30

    #Walid_Joumblatt #Liban #géopolitique #Palestine #druzes

    • Attention. Inflation, ça ne veut rien dire. Enfin si, c’est le chiffre officiel fourni par l’INSEE. Mais quand on soulève le capot, on comprend que c’est une mécanique pour entuber les pauvres gens (notamment parce que ça sert de base pour plein d’autres calculs par ex les minima sociaux ou négo salariale). Ce sera pas 5% pour les pauvres gens (celleux qui n’ont pas de patrimoine et dont le panier de consommation n’a rien à voir avec les moyennes de l’INSEE).

    • oAnth :

      Le panier de consommation en Allemagne pour des fins statistiques, tel qu’il a été modifié depuis les années 1990, ne correspond pas par son contenu aux besoins fondamentaux d’un salarié moyen et ne reflète donc en pourcentage, que de manière très limitée la hausse effective du coût de la vie. Les modifications apportées à l’époque par rapport aux paniers de consommation précédents visaient clairement à induire le public en erreur afin de faciliter la mise en œuvre de mesures de politique économique néolibérales. À ma connaissance, rien n’a changé depuis.

  • Karl Polanyi identifizierte den Wirtschaftsliberalismus als Wurzel reaktionären Denkens.

    via https://diaspora.psyco.fr/p/12484116

    https://www.surplusmagazin.de/polanyi-faschismus-markt-transformation

    https://archive.is/58TMd

    Andreas Novy
    16. Oktober 2025

    [...]

    Keine Märkte ohne gesellschaftliche Einbettung

    The Great Transformation erschien 1944 und wollte sich in die Debatten über die Nachkriegsordnung einmischen. Allzu rasch beendete der beginnende Kalte Krieg allerdings die Hoffnung, das Resultat der Verwerfungen von Weltwirtschaftskrise, Faschismus und Krieg werde eine postkapitalistische Gesellschaft sein. Statt alle Lebensbereiche als Marktwirtschaft zu organisieren, sollten in einer gemischten Wirtschaftsordnung die vier sozioökonomischen Prinzipien kombiniert werden: Tausch, dort, wo es sinnvoll ist, Umverteilung durch eine staatliche Zentralmacht zur Gewährleistung des sozialen Zusammenhalts, Reziprozität als auf Gegenseitigkeit beruhender Zusammenarbeit in Familie, Nachbarschaft und Freundeskreis sowie Haushalten als das Wirtschaften im eigenen Haus.

    Erst nach Polanyis Tod erwachte wieder Interesse an ihm und seinem Hauptwerk: zuerst in der im Gefolge der 1968er-Bewegung aufkommenden Suche nach »alternativen Ökonomien«, dann mit der Kritik am Neoliberalismus und seiner Tendenz zur Ökonomisierung aller Lebensbereiche, inklusive Privatisierung von Bildung, Gesundheit, Wasser und Energie. Nicht alles könne und solle, so Polanyis Kritik, zur Ware gemacht werden. Es gibt auch »fiktive Waren« wie Arbeit, Geld und Land, die nicht für den Markt produziert wurden, weshalb ihre Vermarktlichung den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdet. Seine bekannte zentrale These lautete: Es sei eine wirtschaftsliberale Illusion, Gesellschaft von einem sich selbst regulierenden Markt steuern zu lassen. So eine Gesellschaft könne nicht von Bestand sein. Polanyi identifizierte, dass sich gegen die Bewegung hin zur Vermarktlichung von allem und jedem schon im 19. Jahrhundert Gegenbewegungen bildeten: zivilgesellschaftlich in Form von Gewerkschaften und Genossenschaften, staatlich in Form von Sozial- und Arbeitsgesetzen. In den 1930er Jahren waren Kommunismus (Stalin), Faschismus (Hitler) und Reformpolitik (Roosevelt) unterschiedliche Antworten auf das Versagen des Wirtschaftsliberalismus.

    Ende des 20. Jahrhunderts bildete sich erneut eine Bewegung gegen den Wirtschaftsliberalismus, diesmal in Gestalt der neoliberalen Globalisierung. In der Großen Finanzkrise 2008 konnte der Zusammenbruch des Finanzsystems nur durch staatliche Intervention verhindert werden. Damit erhielt die Forderung nach dem Ende des Marktfundamentalismus neuen Auftrieb.

    Karl Polanyi kann keiner wissenschaftlichen Disziplin zugeordnet werden. Gemeinhin gilt er als Wirtschaftshistoriker. Tatsächlich inspirierte er die Analysen langfristiger Entwicklungen von Fernand Braudel, Immanuel Wallerstein und Giovanni Arrighi. Bekannt geworden ist er in der Wirtschaftssoziologie durch das Konzept der Einbettung: Zu meinen, Märkte könnten sich selbst regulieren, sei eine Illusion. Laissez-faire ist unmöglich, denn Märkte sind immer in Institutionen eingebettet. Auch eine wirtschaftsliberale Ordnung braucht die Institutionen Privateigentum und Vertragsrecht. Im Kapitalismus jedoch sind Märkte auf eine bestimmte Weise doch entbettet, insofern sie befreit sind von sozialen Verpflichtungen und demokratischer Kontrolle.

    [...]

  • Point de situation géostratégique

    via https://diaspora.psyco.fr/p/12478181

    #géopolitique #économie #crise #effondrement

    par Emmanuel Florac sur Diaspora - 2026-05-19

    Quelques rappels:

    1. la production mondiale de pétrole est plate depuis 2018 autour de 100 millions de barils, et ne peut monter au-dessus : on appelle ça le pic de production, et un jour ou l’autre la production va commencer à baisser pour ne plus jamais remonter.
    2. l’approvisionnement en pétrole de l’UE est en baisse depuis 2008 ce qui montre assez que la limitation de la production induit une destruction de la demande.
    3. la consommation de carburant s’est effondrée en France ces dernières semaines. Il y aura des répercussions économiques graves qui mettront quelques mois à apparaître.
    4. des dizaines de milliers de vols ont déjà été supprimés. Dans les semaines et les mois qui viennent, le trafic aérien va drastiquement baisser par manque de kérosène. Le tourisme cet été sera dans une crise jamais vue.
    5. 40% des engrais ne sont jamais arrivés pour les semis de printemps. L’année prochaine il y aura des pénuries alimentaires massives.
    6. les réserves stratégiques (en tenant compte de la baisse de consommation) devraient tenir jusqu’en août. En septembre, il y aura une forte pénurie de gasoil en particulier. Si le gouvernement ne prend pas rapidement des mesures de rationnement (réserver le gasoil pour les transports indispensables) il y aura de graves problèmes.

    Selon toute probabilité on commencera à voir des troubles graves d’ici cet été. À la rentrée de septembre on devrait être dans une crise sans précédent. En 2027 ? Attachez vos ceintures.

    Je vais vous faire un petit tableau de la situation dans mon boulot, en informatique:

    1. on me demande un certain type de matériel (serveurs, ordinateurs, etc)
    2. je demande à mes fournisseurs
    3. le prix a PLUS QUE DOUBLÉ depuis 6 mois
    4. le devis est valable 48H !
    5. je parviens à transmettre le devis au client…
    6. on m’annonce un délai de livraison de 36 SEMAINES. Autrement dit jamais.

    Conclusion : je serai très probablement au chômage d’ici la fin de l’année, parce que je ne pourrai rien fournir à personne puisque rien ne me sera livré. Je ne suis certainement pas seul dans ce cas.

    Et c’est exactement la même chose dans tous les corps de métiers. Si vous êtes dans le bâtiment et que vous devez faire des devis pour des rénovations etc c’est exactement pareil : les prix se sont envolés, rien n’est disponible, les clients ne vont pas acheter, donc toutes les boîtes vont couler. Je ne vous parle même pas des transporteurs routiers qui permettent à absolument tout d’arriver chez vous (merci l’UE, merci le tout-camion !).

    Je trouve incroyable qu’on n’en parle pas sérieusement. MÊME SI la situation à Ormuz redevenait normale demain matin, il faudrait au minimum 6 à 12 mois pour un retour à la normale, et pendant ce temps la situation continuerait à se dégrader.

    Le problème n’est pas un problème d’ARGENT. L’argent n’est qu’un SIGNE. Nous faisons face à un problème réel et matériel de PÉNURIE. On pourrait réquisitionner tout l’argent de tous les milliardaires du monde qu’on n’aurait pas une goutte de pétrole, un kilo d’engrais, un litre d’hélium en plus.

    Il faut bien comprendre que la production et la consommation de ressources s’équilibrent, que l’énergie est à la base de toute activité économique, et qu’une baisse de quelques pourcents de la production n’entraîne pas une baisse proportionnelle et linéaire de l’économie. En 1973, la production de pétrole n’a baissé que de 9%, et ça a entraîné la fin immédiate des “30 glorieuses”, le début de l’accroissement sans fin du chômage et des dettes publiques, une crise lente dont on n’est jamais ressortis. Et là, on se tape une réduction de 20% !

    Si vous n’avez pas la trouille, c’est que vous n’avez pas compris ce qui se passe. Hier Steve Keen (économiste) a dit que ce serait pire que la seconde guerre mondiale. Haut les cœurs…

  • Pourquoi les États-Unis sont en guerre contre l’Iran et pourquoi cette guerre pourrait marquer une pause, mais ne prendra pas fin

    via https://diaspora.psyco.fr/posts/12439060

    source : New Eastern Outlook April 28, 2026
    (pas très apprécié dans le monde occidental ->
    https://en.wikipedia.org/wiki/New_Eastern_Outlook)

    https://journal-neo.su/2026/04/28/why-the-us-is-at-war-with-iran-and-why-the-war-might-pause-but-wont-end

    by Brian Berletic

    While much discussion of the US war of aggression against Iran has focused on region-specific factors, including the myth that the US is fighting Iran on “behalf of Israel,” there are far more realistic and important global factors that have led to the war and will unfold because of it.
    [...]

    • https://reseauinternational.net/pourquoi-les-etats-unis-sont-en-guerre-contre-liran-et-pourquoi

      par Brian Berletic

      Si une grande partie du débat sur la guerre d’agression menée par les États-Unis contre l’Iran s’est concentrée sur des facteurs propres à la région, notamment le mythe selon lequel les États-Unis combattent l’Iran « au nom d’Israël », il existe des facteurs mondiaux bien plus réalistes et importants qui ont conduit à cette guerre et qui se manifesteront en raison de celle-ci.

      La guerre contre l’Iran s’inscrit dans un projet américain s’étendant sur plusieurs décennies visant à prendre le contrôle total du Moyen-Orient ainsi que du pétrole et du gaz produits et exportés depuis cette région. Il ne s’agit pas de s’approprier cette énergie pour la consommation des États-Unis, mais d’établir et de renforcer le monopole américain sur la production et les exportations d’énergie provenant des États-Unis eux-mêmes et des pays et régions sur lesquelles les États-Unis exercent leur contrôle.

      Cela concerne notamment le Venezuela en #Amérique_latine. La guerre d’agression menée par les États-Unis début 2026 contre l’État vénézuélien, l’enlèvement du président vénézuélien et la prise en otage du reste du gouvernement vénézuélien ont conduit à la suspension quasi immédiate des exportations de pétrole vénézuélien vers la Chine et à la redistribution des richesses pétrolières vénézuéliennes au profit des entreprises américaines.

      Ce que les États-Unis qualifient souvent de « garanties de sécurité » pour leurs « alliés » n’est qu’un euphémisme pour désigner l’occupation militaire américaine, la mainmise politique et le contrôle de ce qui sont en réalité des mandataires – et non des alliés.

      Une guerre d’agression similaire menée par les États-Unis contre la Russie via l’Ukraine s’étend également rapidement pour devenir une guerre visant directement les infrastructures russes de production, de stockage et d’exportation d’énergie, grâce à l’utilisation de drones qui – bien qu’attribués à l’Ukraine – sont en réalité supervisés par la CIA et l’armée américaine, comme l’a révélé le New York Times.

      De même, les États-Unis encouragent leurs mandataires européens, dans le cadre d’une « division du travail », à intensifier le suivi maritime, l’interception et la saisie des pétroliers transportant les exportations énergétiques russes, ainsi qu’une campagne américaine utilisant des drones maritimes pour attaquer ces pétroliers. Là encore, le NYT a identifié la #CIA et l’armée américaine comme ayant « suralimenté » ce qui est prétendument présenté comme des opérations « ukrainiennes ».

      Conjugué à la guerre contre l’Iran, un schéma mondial clair se dessine : il s’agit d’une perturbation, d’une destruction et même d’un arrêt délibérés par les États-Unis des exportations d’énergie vers l’Asie en général, mais vers la Chine en particulier.

      Alors que les États-Unis tentaient probablement aussi de renverser rapidement le gouvernement iranien pour renforcer leur contrôle sur la région et isoler davantage la Russie et la Chine, un objectif beaucoup plus large et plus global consistait à couper l’approvisionnement énergétique non seulement de l’Iran vers l’Asie et plus particulièrement la Chine, mais de l’ensemble du Moyen-Orient vers l’Asie et la Chine.

      La phase la plus récente de l’agression américaine contre l’Iran – qui a débuté fin février et s’inscrit dans la continuité des violences lancées contre l’Iran en 2025 sous l’administration #Trump et même en 2024 à la fin de l’administration #Biden – a consisté à cibler la production énergétique iranienne ainsi qu’à mener des frappes sur l’île de #Kharg, principale installation d’exportation d’énergie de l’Iran.

      Les frappes américaines contre la production énergétique iranienne ont conduit à des frappes de représailles de l’Iran contre les États arabes du golfe Persique alliés des États-Unis, notamment le Koweït, le Qatar, les Émirats arabes unis et l’Arabie saoudite.

      Collectivement, ces violences ont entraîné une baisse de la production dans toute la région, ce qui a par la suite conduit à une diminution des exportations d’énergie (gaz et pétrole) de l’ensemble du Moyen-Orient vers la Chine par rapport aux niveaux d’avant-guerre.

      Depuis le début des hostilités fin février jusqu’au récent accord de cessez-le-feu, les exportations d’énergie de l’ensemble de la région vers la Chine sont passées d’environ 52% des besoins totaux importés de la Chine à environ 30%, selon Reuters.

      Un article de Politico datant de mars 2026 montre clairement qu’au-delà de la simple dépendance de la Chine vis-à-vis de la région en matière d’énergie, l’Asie dans son ensemble dépend des importations d’énergie en provenance du Moyen-Orient pour 70% à plus de 90% de ses besoins totaux en importations d’énergie – en particulier les pays alliés des États-Unis comme le Japon, la Corée du Sud, les Philippines et la province insulaire de Taïwan.

      Isoler la Chine, contrôler l’Asie

      Tout comme les États-Unis l’avaient fait auparavant avec l’Europe en provoquant la guerre contre la Russie en Ukraine, la destruction des gazoducs Nord Stream et la mise en place de sanctions sur toutes les autres importations d’énergie en provenance de Russie – et maintenant notamment les frappes contre les installations russes de production, de stockage et d’exportation d’énergie, ainsi que contre les pétroliers transportant les exportations énergétiques russes – tout cela forçant l’Europe à dépendre des exportations américaines pour son approvisionnement énergétique – les États-Unis mènent désormais une politique similaire visant la Chine et le reste de l’Asie en perturbant délibérément l’accès aux exportations énergétiques du Moyen-Orient.

      La guerre contre l’Iran a conduit à une réglementation stricte du trafic maritime dans le détroit d’Ormuz par l’Iran, suivie d’un blocus imposé par les États-Unis visant principalement les navires exportant de l’énergie de l’Iran vers la Chine. Bien que les affirmations des États-Unis selon lesquelles ils contrôlent totalement le trafic maritime à destination et en provenance de l’Iran soient fausses, le blocus américain a refoulé ou saisi au moins la moitié de tout le trafic maritime tentant de quitter l’Iran, principalement à destination de la Chine, a rapporté le Financial Times.

      Cela signifie que les exportations totales d’énergie de la région vers la Chine ont encore chuté – les États-Unis disposant de nombreuses autres options en réserve pour réduire encore davantage les exportations régionales vers l’Asie, et plus particulièrement vers la Chine.

      L’une de ces options est la menace d’une reprise de l’agression militaire américaine contre l’Iran, qui pourrait se traduire à la fois par le ciblage délibéré et la destruction à grande échelle des infrastructures iraniennes de production et d’exportation d’énergie, et par de nouvelles frappes de représailles iraniennes contre la production énergétique des mandataires arabes des États-Unis dans le golfe Persique.

      Les conséquences émergentes de la guerre menée par les États-Unis contre l’Iran et son impact régional sont analogues à la destruction par les États-Unis des gazoducs #Nord_Stream et au ciblage, aux sanctions et aux restrictions progressives des flux énergétiques russes vers l’Europe, ne laissant comme seule option que les exportations énergétiques américaines – une option qui n’était pas viable économiquement jusqu’à ce que les États-Unis éliminent les alternatives existantes, moins chères et fiables.

      La guerre menée par les États-Unis étant sans limite de durée – elle se poursuit depuis fin 2024 jusqu’à aujourd’hui -, avec seulement quelques mois de calme relatif entre les campagnes d’agression militaire américaines, les perspectives d’accès à une énergie abordable et fiable en provenance du Moyen-Orient s’amenuisent progressivement pour la Chine et le reste de l’Asie.

      « Par un heureux hasard », les États-Unis ont déjà entamé l’expansion d’une industrie de production et d’exportation d’énergie déjà massive, ciblant spécifiquement l’Asie.

      En 2025, la société énergétique américaine Glenfarne et son PDG Brendan Duval ont maintes fois évoqué le fait que leur nouveau projet de GNL en cours de construction en Alaska pourrait exporter de l’énergie vers l’Asie « via des voies maritimes sûres et non contestées ».

      Il n’a pas été mentionné à l’époque que ce seraient les États-Unis eux-mêmes qui contesteraient ces voies maritimes et les rendraient dangereuses, renforçant ainsi la viabilité tant du projet de GNL de #Glenfarne en #Alaska que de l’expansion de la capacité d’exportation énergétique américaine en général.

      Il convient de noter que Glenfarne avait perfectionné son expertise en matière d’exportation/importation de GNL grâce à un projet en Colombie rendu possible uniquement par les sanctions américaines contre le #Venezuela voisin et la fermeture des #gazoducs qui auraient autrement approvisionné la Colombie en gaz. Ce n’est que grâce à la fermeture des gazoducs imposée par les États-Unis au Venezuela que l’importation de GNL du Texas vers la Colombie par Glenfarne a eu un sens économique.

      De même, ce n’est que grâce aux menaces de conflit des États-Unis et aux conflits réels mettant en danger des goulets d’étranglement maritimes vitaux à travers le monde que l’exportation de GNL vers l’Asie et au-delà a un sens économique – tout comme l’exportation de GNL américain vers l’Europe n’a eu de sens qu’après la destruction de #NordStream et l’imposition de #sanctions sur l’ #énergie russe, bien moins chère et plus facilement disponible.
      La charrue avant les bœufs, mais pour une bonne raison

      D’ici le début des années 2030, les États-Unis devraient doubler leur capacité d’exportation de #GNL, ce qui leur permettra de répondre à la demande de leurs principaux alliés asiatiques, notamment la Corée du Sud et le Japon, ainsi que la province insulaire de #Taïwan – mais là encore, uniquement si des alternatives moins chères et plus fiables restent absentes du marché.

      Cela signifie que si les États-Unis mettent en quelque sorte la charrue avant les bœufs, ils s’assurent que lorsque les bœufs arriveront enfin, les conditions seront idéales pour que les États-Unis, et eux seuls, en tirent profit.

      Tout comme pour l’Europe et la suppression de son accès aux importations d’énergie russe bon marché, la dépendance énergétique totale des alliés asiatiques des États-Unis les transformera davantage et pleinement en prolongements des ambitions géopolitiques américaines dans la région et à travers le monde.

      Tout comme pour l’Europe, servir les intérêts américains se fera au détriment de chaque mandataire américain en Asie, ainsi qu’au détriment de la paix et de la stabilité de toute la région, et plus particulièrement au détriment de l’ascension continue de la Chine, tout comme l’Europe a été utilisée pour cibler la Russie au détriment tant de la Russie que du reste de l’Europe.

      Outre la mainmise politique des États-Unis sur ces mandataires asiatiques, la présence de forces militaires américaines sur leur territoire et désormais l’imposition d’une dépendance énergétique à leur égard, une récente audition au Sénat américain a clairement montré que des pays comme le Japon, la Corée du Sud et les Philippines seront transformées en avant-postes militaro-industriels de la puissance américaine dans la région, contribuant ainsi à minimiser la « tyrannie de la distance » à laquelle les États-Unis sont confrontés lorsqu’ils cherchent à provoquer une guerre contre la Chine, située à l’autre bout du monde par rapport à leur emplacement.

      La création d’usines fabriquant des armes américaines en #Asie et d’installations portuaires dans la région pour effectuer des réparations sur les navires américains est déjà en cours, le #Japon ayant fabriqué et, dans certains cas, même renvoyé aux États-Unis des missiles intercepteurs Patriot, et la Corée du Sud ayant conclu des contrats pour l’entretien des navires de transport de la marine américaine.

      Toutes ces préparations ont lieu en prévision de ce que les États-Unis considèrent comme une confrontation inévitable avec la Chine elle-même – ce qui est en fin de compte la priorité qui motive le conflit américain contre la Russie, l’Iran, le Venezuela et de nombreux autres pays, tout cela dans le but d’isoler et de contenir la Chine avant de l’affronter directement.

      Compte tenu des coûts que l’Europe et les États arabes du golfe Persique paient pour leur subordination aux États-Unis et leur rôle dans l’accueil et la facilitation des guerres d’agression américaines dans leurs régions respectives du monde, le Japon, la #Corée_du_Sud et les #Philippines se désignent eux aussi comme des cibles avant toute confrontation avec la #Chine.

      Ce que les États-Unis appellent souvent des « garanties de sécurité » pour leurs « alliés » n’est qu’un euphémisme pour désigner l’occupation militaire, la mainmise politique et le contrôle par les États-Unis de ce qui sont en réalité des mandataires – et non des alliés. L’objectif du maintien d’un réseau mondial de mandataires, de l’ #Europe au #Moyen-Orient en passant par l’ #Asie-Pacifique, est précisément de faire payer à d’autres pays tous les coûts de la politique étrangère américaine, permettant ainsi aux États-Unis de s’approprier tous les bénéfices pour eux-mêmes.

      La perspective d’une escalade continue des guerres menées par les États-Unis à travers le monde dans un avenir proche à moyen terme est inévitable, car les guerres qui ont lieu actuellement sont menées spécifiquement pour préparer une future confrontation avec la Chine elle-même. Pour cette raison, les chances que les États-Unis parviennent à un quelconque accord de « paix » avec la #Russie ou l’ #Iran sont quasi nulles.

      Tant que les intérêts qui motivent la politique étrangère américaine – notamment l’industrie de l’armement, les géants du pétrole et du gaz, les géants de la technologie, l’industrie automobile et bien d’autres – ne soient supplantés à l’échelle mondiale par les alternatives offertes par le multipolarisme, et tant que le monde multipolaire ne sera pas en mesure de créer une dissuasion suffisante non seulement contre l’agression militaire américaine, mais aussi contre la coercition économique, l’ingérence politique et la mainmise qui mènent à cette agression, les #États-Unis continueront de prendre en otage la #paix, la prospérité et la stabilité mondiales au nom de leurs exigences d’une #hégémonie unipolaire continue sur la planète.

      #unipolarité #proxywar #guerre_par_procuration
      #géopolitique

  • Iran- Israël, de l’entente à l’anéantissement
    https://oclibertaire.lautre.net/spip.php?article4688

    Bien qu’opposé au plan de partage de la Palestine par les britanniques en 1948, l’Iran sera après ces partages, le deuxième pays musulman a reconnaître Israël, après l’Égypte en 1950. 359 Avril 2026

    / géopolitique , GUERRES , Palestine , Impérialisme , Iran , Religion

    #359_Avril_2026
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    #Iran
    #Religion

  • Iran. Une répétition générale ?
    https://oclibertaire.lautre.net/spip.php?article4686

    L’attaque de l’Iran par l’impérialisme américano-israélien n’est-elle qu’une toquade du milliardaire de la maison blanche et de son compère de Tel-Aviv ou une étape de « l’América first » vers une guerre généralisée ? 359 Avril 2026

    / géopolitique , GUERRES , Impérialisme , Iran , USA

    #359_Avril_2026
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    • youtube / 2026-04-18

      Dans ce nouvel épisode d’Économie souveraine, Jacques Sapir est de retour sur Fréquence Populaire pour une analyse essentielle des grands bouleversements géopolitiques et économiques en cours. Dans cette nouvelle vidéo, il poursuit son décryptage des conséquences de la guerre en Iran, un conflit dont les répercussions dépassent largement le cadre régional et redessinent déjà les équilibres mondiaux.

      Au cœur de l’échange : une fracture de plus en plus spectaculaire entre les marchés financiers et l’économie réelle. Tandis que le “pétrole papier” oscille entre 91 et 100 dollars le baril sur les places de marché, le pétrole physique s’échange autour de 150 dollars en moyenne, avec des pointes atteignant 286 dollars. Un signal puissant d’un système devenu largement déconnecté des réalités matérielles, où la spéculation masque de moins en moins les tensions profondes sur l’approvisionnement mondial.

      Dans une seconde partie particulièrement stratégique, Jacques Sapir revient sur le grand basculement asiatique de la Russie : montée en puissance des échanges avec les BRICS, développement de la route maritime du Nord par l’Arctique, rapprochement accéléré avec la Chine, et rupture progressive avec l’Europe. À terme, les flux d’hydrocarbures entre la Russie et l’Union européenne pourraient tendre vers zéro. Une recomposition historique, dont le coût politique, industriel et énergétique risque d’être considérable pour l’Europe.