• #Toulouse by night
    https://fr.squat.net/2019/10/08/toulouse-by-night

    Depuis plusieurs mois, les chantiers de construction d’une zone d’affaires autour de la gare Matabiau à Toulouse continuent dans leur vaste entreprise de destruction de maisons et vieux quartiers. Le projet TESO (Toulouse Euro Sud Ouest) veut reconfigurer la ville en une métropole technologique, policière et touristique. Projet gargantuesque qui curieusement implique ces mêmes entreprises […]

    #actions_directes #gentrification #Gilets_Jaunes

  • A #Istanbul, le flow contre la destruction des #quartiers_populaires

    Leur histoire commence en 2008 à Istanbul, alors qu’ils sont encore au lycée : trois jeunes gens, issus de différentes minorités, se rencontrent, #Asil_Koç alias “#Slang”, #Veysi_Özdemir alias “#V.Z.” et #Burak_Kaçar, alias “#Zen-G”. Alors que leur quartier de #Sulukule subit une #gentrification violente, ces trois amis choisissent de transmettre leur colère aux sons de leurs #flows enflammés et sur des beats acérés. Radio Parleur les a rencontrés et vous livre leur histoire à travers ce reportage, qui a reçu le 2e prix du concours Paroles Partagées 2018.

    https://radioparleur.net/2018/07/03/a-istanbul-flow-contre-destruction-quartiers-populaires

    #Turquie #résistance #audio #urban_matter #villes #géographie_urbaines #musique_et_politique #musique

    https://vimeo.com/5071818


    https://www.youtube.com/watch?time_continue=15&v=czcscMoVziI

    ping @sinehebdo

  • Leichenverbrennungen in KZs : Schöneberger Firma baute Krematoriumsöfen - Berlin - Tagesspiegel
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/leichenverbrennungen-in-kzs-schoeneberger-firma-baute-krematoriumsoefen/25055378.html


    ZOOMARCHITEKTEN, Dennewitzstraße 36-38, Berlin, Visualisierung Stefan Amann
    L’emplacement exact des ateliers de Heinrich Kori GmbH correspond à la partie du parc à gauche des immeubles.

    https://www.openstreetmap.org/node/3830162448
    L’immeuble Kurfüstenstraße 1 se trouve en face de l’ancienne adresse Dennewitzstraße 35

    On connaissait le fabricant de fours crématoires nazis à Erfurt, mais on ignorait tout de l’entreprise artisanale de Berlin qui lui fit concurrence. Aujourd’hui on fait pousser des logements de luxe a l’endroit où oeuvraient les complices de la purification raciale de l’Europe. Le capital a compris que le sociocide est davantage perenne que le génocide entâché à travers sa sale mise en oeuvre par des extrémistes de droite au siècle dernier. Alertons les enfants des nouveaux habitants afin qu’il ne s’aventurent pas sur le pet semetary nazi juste derrière l’immeuble de leurs parents.

    Nous ne sommes pas dupes.

    „So was hätt einmal fast die Welt regiert!
    Die Völker wurden seiner Herr, jedoch
    Dass keiner uns zu früh da triumphiert -
    Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!

    Bert Brecht, La Résistible Ascension d’Arturo Ui
    https://fr.wikipedia.org/wiki/La_R%C3%A9sistible_Ascension_d%27Arturo_Ui

    Voici l’article dans le très conservateur journal Tagesspiegel

    27.09.2019, von Sigrid Kneist - Zwei Historikerinnen haben die Rolle eines Berliner Ofenherstellers in der NS-Zeit aufgearbeitet. Sie hat den NS-Massenmord mit ihrer Arbeit unterstützt.

    Die Helfer des industriellen NS-Massenmordes arbeiteten mitten in Schöneberg. Dort, in der Dennewitzstraße 35, war die Firma H. Kori ansässig; sie baute die Öfen für die Verbrennung der Leichen in den Konzentrationslagern. So wie auch die Firma Topf & Söhne in Erfurt.

    Während in Berlin derzeit noch nichts auf die Verstrickungen des Unternehmens hinweist, wurde in Erfurt der Erinnerungsort „Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz“ geschaffen. Dessen Leiterin ist die Historikerin Annegret Schüle, die jetzt gemeinsam mit Susanne Zielinski – ebenfalls eine Historikerin – auch über das Berliner Unternehmen geforscht hat.

    Die Firma wurde in Berlin Ende des 19. Jahrhunderts von Heinrich Kori gegründet, der sie Anfang der 1920er Jahre in eine GmbH verwandelte und vor allem Familienmitglieder als Gesellschafter einbezog. Zunächst entwickelte die Firma Heizungsanlagen; schon bald baute sie Verbrennungsöfen für alle möglichen Abfälle.

    Das Unternehmen installierte 1892 den „ersten Verbrennungsofen zum Vernichten von Tierleichen und Konfiskaten“ auf dem Schlachthof der Stadt Nürnberg. Ab den 1920er Jahren baute Kori auch Öfen für städtische Krematorien. Laut Schüle und Zielinski war die Firma auf dem Gebiet aber nicht so erfolgreich wie der Erfurter Konkurrent Topf & Söhne.

    Zahlreiche Konzentrationslager im In- und Ausland beliefert

    Wie es genau zur Zusammenarbeit zwischen der SS und der Firma Kori kam, ist nach Angaben der Forscherinnen nicht bekannt. Ein Neffe des Firmengründers und bis 1937 Gesellschafter und Geschäftsführer der Heinrich Kori GmbH, könnte als SS-Mitglied den Kontakt befördert haben.

    Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs waren die Häftlingszahlen in den Konzentrationslagern gestiegen. Verfolgung und Terror durch die SS nahmen zu. In den KZs stieg die Todesrate. Waren vorher die Toten in den städtischen Krematorien verbrannt worden, geschah das nun in den Lagern selber.

    Kori baute Öfen für die #Konzentrationslager #Vught, #Neuengamme, #Ravensbrück, #Stutthof, #Bergen-Belsen, #Sachsenhausen, #Mittelbau-Dora, #Groß-Rosen, #Majdanek, #Flossenbürg, #Hersbruck, #Natzweiler-Struthof, #Dachau, #Mauthausen, #Melk, #Ebensee, #Blechhammer und #Trzebinia.

    Für die Installation fuhren Mitarbeiter in die Lager. Die Arbeiten wurden dort von Häftlingen erledigt. Die Firma rüstete auch vier der sechs Tötungsanstalten – Bernburg, Hadamar, Sonnenstein/Pirna und Hartheim – aus, in denen die sogenannte Aktion T4 der Nazis umgesetzt wurde: Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und geistigen Behinderungen wurden mit Kohlenmonoxid vergiftet. Ihre Leichen wurden direkt in den Anstalten verbrannt.
    Bezirk will Opfern des NS-Massenmordes gedenken

    Die Aufträge zur Unterstützung des Massenmords sind nach Auffassung der Wissenschaftlerinnen ein wichtiges Geschäftsfeld des Unternehmens mit 30 bis 40 Mitarbeitern während dieser Zeit gewesen. Maßgeblich im Unternehmen dafür zuständig war ihren Recherchen zufolge Hugo Heßler, der Leiter der Abteilung Feuerungsbau. Er arbeitete seit Beginn des Jahrhunderts bei Kori und übernahm nach dem Tod des Firmengründers 1938 die Geschäftsführung der GmbH. Kein Firmenverantwortlicher wurde nach dem Ende der Nazizeit zur Rechenschaft gezogen.

    Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ist inzwischen das Bewusstsein dafür gewachsen, dass man der Opfer gedenken, aber ebenso daran erinnern muss, wer zu den Tätern, zu den Wegbereitern des NS-Massenmordes gehörte.

    Die BVV beschloss auf Initiative der Grünen im Februar, dass an der Dennewitzstraße eine Mahntafel angebracht werden soll, um an die Rolle des Unternehmens in der Nazizeit zu erinnern. Die Hausnummer 35 gibt es nicht mehr. Derzeit wird in der Straße rege gebaut; das an den Gleisdreieckpark angrenzende Wohnquartier wächst weiter. Bis 1976 war die Firma noch dort ansässig, bis 2012 war sie im Handelsregister eingetragen. Nach 1945 sei das Unternehmen unbehelligt geblieben, sagt der Grünen-Bezirksverordnete Bertram von Boxberg. Die Firma habe dann vor allem mit Spendengeldern finanzierte Öfen für Kirchengebäude geliefert, sagte Boxberg.

    Um die Umsetzung des BVV-Beschlusses soll sich jetzt die neu gegründete bezirkliche Gedenktafelkommission kümmern. Das Gremium, dem unter anderem Vertreter des Bezirksamtes und der Fraktionen angehören, wird am 21. Oktober zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkommen. Ob an diesem Tag schon die Kori-Mahntafel Thema sein wird, steht noch nicht fest.

    https://www.flickr.com/photos/zoomarchitekten

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    Entre 1945 et l’a 2000 les terrains le long des anciens chemins de fer à Berlin constituaient une ressource abordable pour les petites entreprises, artistes et projets culturels. En 1989 des jeunes récupéraient un ancien garage auto pour y monter un nightclub qui marquait la vie nocturne pendant quinze ans. Il se trouvait au tournant de la Kurfürstenstraße et la Dennewitzstraße, alors dans un esprit peu cérémonieux on le nommait 90° Neunzig Grad .


    Entrée du club 90° . L’immeuble au fond à droite se trouve dans la partie pietonnière de la Dennewitzstraße au numéro 33.
    https://www.openstreetmap.org/node/2993663887


    Vu de la Kurfürstenstraße, le Club 90° se trouvait à l’emplacement de l’aile droite de l’immeuble, les ateliers du fabricant de fournaux crématoires Heinrich Kori GmbH se situaient dans le prolongement de la Kurfürstenstraße vers la droite à l’endroit du parc actuel.

    90 Grad Club Berlin | Gästeliste030
    https://www.gaesteliste030.de/locations/90-grad-berlin-QFaziWFSnEWKWOq74QfVSw

    Dennewitzstraße 37, 10785 Berlin
    Geschlossen: 14.05.2004


    Les ateliers du fabricant de fournaux crématoires Heinrich Kori GmbH se situaient dans le prolongement de la Kurfürstenstraße hors image entre la Dennewitzstraße et la ligne de chemin de fer entre Berlin gare Potsdamer Platz et la ville de Potsdam.

    Kori (Unternehmen) – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kori_(Unternehmen)#Nach_dem_Zweiten_Weltkrieg


    Les traces de la Kori G.m.b.H. se perdent. Sa dernière adresse n’existe plus. A l’endroit de Rudower Straße 122 à Berlin-Neukölln (12351) se trouve actuellement un garage auto entre les numéros 116 et 124a.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte Kori seine Unternehmenstätigkeit fort.

    Um 1975 zählten zu den Geschäftsfeldern Kirchen- und Großraumheizungen, Zentralheizungs- und Lüftungsanlagen, Verbrennungsöfen für Abfälle aller Art, Müllschluckanlagen und Feuerungsanlagen. Da das Betriebsgelände saniert werden sollte, zog das Unternehmen 1976 nach Berlin-Neukölln, Rudower Straße 122, wo es noch bis ca. 2003 produzierte.

    https://www.openstreetmap.org/node/2865805612

    Mahntafel für die Firma KORI am Eingang Kurfürstenstraße in den Gleisdreieckpark – gleisdreieck-blog.de
    https://gleisdreieck-blog.de/2019/09/07/mahntafel-fuer-die-firma-kori-am-eingang-kurfuerstenstrasse-in-den


    Le numéro 35 à Dennewirtstraße a officiellement disparu de la carte de Berlin. Aujourd’hui c’est une entrée du Gleisdreickpark entre les numéros 34 et 36 à l’endroit des nouveaux immeubles mentionnés plus haut.

    #Berlin #Dennewitzstraße #nazis #histoire #génocide #architecture #gentrification

  • Croatie : avec la disparition du café Na Kantunu, le vieux Split broie du noir - Le Courrier des Balkans
    https://www.courrierdesbalkans.fr/Split-disparition-du-cafe-Na-Kantunu-derniere-oasis-de-la-vieille

    C’était une institution pour les derniers habitants du Palais de Doclétien. Face à la concurrence des bars à touristes et aux pressions de la mairie, Neno, le patron du Na Kantunu, a dû mettre la clé sous la porte. Une disparition symptomatique de la dérive d’une côte dalmate qui mise tout son développement sur les visiteurs étrangers. Au détriment des locaux.

    Derrière #paywall.
    #tourisme #gentrification #Croatie

  • Colombes : plongée dans une politique de violences policières
    https://www.youtube.com/watch?v=oREQeozwRx8

    Les pauvres ne sont plus les bienvenus à Colombes, et notamment les habitants des quartiers populaires de la ville. Les #violences_policières serviraient directement la #gentrification de la ville. Reportage.

    COLOMBES : LA POLICE MUNICIPALE DE NICOLE GOUETA SOUS LE FEU DES ACCUSATIONS
    https://justicelibertes.org/2019/01/24/colombes-la-police-municipale-de-nicole-goueta-sous-le-feu-des-accu

    Côté effectifs, le nombre d’agents est passé de 40 à 65 avec à leur disposition un arsenal digne de la Brigade Anti Criminalité (BAC) : 65 pistolets semi-automatiques de 9mm, 6 flash balls, 4 tasers, des gilets pare-balles lourds, 4 boucliers, 4 maîtres-chiens, des radios-communications individuelles, 2 radio-conférences de la Police Nationale, sans compter les 89 caméras de vidéosurveillance disposées aux 4 coins de la ville. « Les moyens qui étaient alloués à Colombes sous le précédent mandat étaient suffisants et adaptés.

    #armes_de_la_police #police_municipale

  • La « connardisation » de la ville | Ainsi va la vllle
    https://cause-commune.fm/podcast/ainsi-va-la-ville-12

    Nous allons aujourd’hui parler d’un processus. Celui qu’on observe si souvent qu’on ne le commente même plus : Taxiphones, lavomatics, bars PMU et boucheries hallal ferment leurs portes pour laisser s’ouvrir celles des usines à brunchs, des marchands de smoothies et de toute une industrie de la nuit pour la jeunesse dorée des centre-villes. Durée : 58 min. Source : Cause Commune

    https://cause-commune.fm/podcast-download/11182/ainsi-va-la-ville-12.mp3

  • Comment le numérique bouleverse la gestion des villes | Mediapart
    https://www.mediapart.fr/journal/culture-idees/290819/comment-le-numerique-bouleverse-la-gestion-des-villes?onglet=full

    Les projets se multiplient de « smart cities », des villes intelligentes optimisées par des algorithmes, et de « safe cities », des réseaux urbains sécurisés par la reconnaissance faciale ou la police prédictive. Le livre Gouverner la ville numérique revient sur ces domaines qui bouleversent les relations entre acteurs publics et acteurs privés.

    Progressivement, associations et universitaires commencent pourtant à se pencher sur ces questions. Publié mercredi 28 août aux PUF, Gouverner la ville numérique est un ouvrage collectif permettant de faire le tour d’un sujet aux multiples facettes. Il étudie la recomposition des forces politiques induite par l’arrivée dans les villes de plateformes telles que Airbnb, détaille les enjeux des projets de smart city lancés à San Francisco et Singapour, dissèque le logiciel de police prédictive PredPol et met en perspective les questions de gestion des territoires par des algorithmes.

    Mediapart a rencontré le politiste Antoine Courmont qui, avec le directeur de recherche au CNRS Patrick Le Galès, a codirigé cet ouvrage.

    Quelles sont les différences entre les notions de ville numérique, de smart city et de safe city ?

    Antoine Courmont : La ville numérique désigne toutes les relations entre numérique et ville. On se concentre souvent sur la smart city, alors que la ville numérique, c’est également l’apparition de nouveaux usages et de nouveaux services pour les citoyens, indépendamment des pouvoirs publics. Agrégées, toutes ces pratiques individuelles peuvent avoir des effets sur le gouvernement de la ville, comme on le voit avec Airbnb, Uber ou les trottinettes en libre-service.

    La smart city, c’est l’idée que, par le biais de la technologie, on peut optimiser le fonctionnement urbain, grâce aux données et à leur circulation et leur centralisation. Il serait possible de mettre en place, à des fins d’efficience, une gestion transverse qui dépasse les divisions sectorielles et les silos métiers de la ville.

    Les safe cities, c’est l’application des principes de la smart city au secteur de la sécurité urbaine : croiser des données, développer des algorithmes, mettre en place des centres de commandement pour optimiser les politiques de sécurité. L’usage des technologies numériques pour améliorer la sécurité urbaine connaît un gros boom technologique et économique, et conduit à des évolutions législatives qui ont accompagné la mise en place de dispositifs dans différents pays.

    L’élément central entre la ville numérique, la smart city et la safe city est la donnée. Celle-ci est cruciale pour comprendre les recompositions du gouvernement de la ville numérique.

    Qu’est-ce qui n’a pas fonctionné ? Y a-t-il des différences entre les pays ?

    Ce n’est pas qu’une question de pays. Il n’y a pas un modèle unique de ville numérique. Cela varie entre et au sein des villes. Ce qui n’a pas marché, c’est le modèle unifié, homogène, consistant à utiliser un tableau de bord urbain pour toute la gestion urbaine. Celui-ci est très difficile à mettre en place, car les villes, historiquement, gèrent différemment la voirie, le traitement des déchets, le réseau d’eau… car, dans chacun de ces secteurs, il ne s’agit pas des mêmes institutions et règles, de la même expertise, des mêmes instruments et besoins. Tout cela constitue autant de facteurs d’inertie transformant ou limitant le déploiement de dispositifs techniques.

    En termes organisationnels, il n’y a personne qui gère véritablement la ville de manière transverse. C’est l’une des raisons pour lesquelles ces projets n’ont souvent pas marché. Quand Cisco ou IBM ont voulu vendre leurs technologies, la vraie question était de savoir à qui. Car, en interne, personne n’utilise un dashboard de gestion centralisée. Ça ne répond pas véritablement aux besoins opérationnels des collectivités.

    En revanche, là où ça fonctionne plutôt bien, c’est dès qu’il y a une expertise métier et que l’on repasse silo par silo. Pour l’optimisation des réseaux d’eau ou des réseaux énergétiques, ça marche. Mais dès que l’on veut croiser, par exemple, le réseau énergétique avec la voirie, ça devient beaucoup plus compliqué.

    Cette multiplication des bases de données pose également la question de leur sécurisation. Les smart cities sont-elles prêtes à assurer la sécurité de leurs administrés ?

    Plus on numérise nos villes, plus on collecte de données, plus il y a de risques de piratage de données ou de prise de contrôle des systèmes urbains. C’est un enjeu qui est pris en compte par les villes et par l’État. Et c’est là aussi l’occasion du développement d’un très gros marché économique autour de la cybersécurité.

    Mais aucun système n’est infaillible. Ce n’est pas médiatisé en France mais il y a régulièrement des attaques sur services urbains. Qui échouent mais qui sont régulières. À l’étranger, il y a déjà eu des réseaux de transport ou d’énergie paralysés pendant plusieurs jours.

    On peut penser qu’un jour il y aura, comme l’a prédit le sociologue Dominique Boullier, un « Fukushima des données personnelles ». À ce moment-là, on se rendra compte de toutes les informations dont disposent toutes ces entreprises et administrations. Peut-être qu’à ce moment-là il y aura un débat public un peu plus important sur la collecte de données.

    Car c’est malheureusement un sujet qui n’est pas beaucoup débattu au niveau des collectivités lorsque des services numériques sont développés. On se pose rarement la question de savoir pourquoi on collecte ces informations sur tous ces individus. Est-ce qu’on ne peut pas au contraire avoir de la privacy by design qui permettrait de collecter moins de données ?

    Un autre aspect est sous-débattu, ce sont les questions environnementales. Plus vous mettez des dispositifs numériques, plus vous installez des capteurs, plus vous collectez de données, plus ça nécessite de l’énergie. Les datas centers sont déjà une des principales sources de consommation énergétique. Jusqu’où ça va aller ?

    #Smart_city #Numérique #Villes #Politique

  • Comment lutter contre les #squats ? En ouvrant une porte legale à celleux qui acceptent le tri et de faire de leur vie des "projets".

    #Paris rend officiel « l’occupation temporaire » de sites vides

    "Dix-huit grands opérateurs immobiliers ont signé, ce lundi, une charte autorisant l’occupation des locaux vides par des acteurs sociaux ou culturels, dans l’attente de travaux."

    Paris a du stock de foncier. Un appel à projets est en cours pour l’animation des anciens ateliers de la porte d’Ivry, dans le XIIIe. Avant d’enter dans le concret, « d’inventer Bruneseau » également dans le XIIIe, 100 000 m2 vont s’ouvrir à une nouvelle programmation temporaire. Même chose dans l’ancienne usine de pompage d’eau de la Seine à Auteuil. Cela devrait permettre, dès 2020, à des groupements de riverains de créer des ateliers et des activités à destination de familles du quartier…

    http://www.leparisien.fr/paris-75/paris-rend-officiel-l-occupation-temporaire-de-sites-vides-26-08-2019-813 #logement #gentrification

  • Quelques #films autour de la question de la #gentrification, tirés de ce programme de projections de la Ciguë à Genève (coopérative d’habitation en Suisse) :


    https://twitter.com/coopcigue/status/1165977276472860672
    #urban_matter #villes #géographie_urbaine

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    Gentrification : à qui la faute ?

    La faute aux #bobos et à leur goût pour les quartiers « typiques » bien entendu. C’est en tout cas ce qu’on lit beaucoup ça et là. Pour lever le voile sur tous les autres facteurs qui expliquent la gentrification parfois brutale de certains endroits, Usul et Cotentin ont dégoté un quartier de #Lyon en cours de gentrification, la #Guillotière. Qui gentrifie ? Pourquoi ? Comment ? Trois urbanistes essayent de répondre à ces questions auxquelles on apporte parfois des réponses un peu courtes.

    https://www.youtube.com/watch?v=_2tZliXY0AA


    #France #Lyon

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    #GOOD_WHITE_PEOPLE : A Short Film About Gentrification

    In the Spring of 2001, the African-American community of #Over-the-Rhine in downtown #Cincinnati arose in protest after unarmed 19-year-old, Timothy Thomas, was killed by a white officer named Steven Roach. In the years following, in order to allure prospective residents, Over-the-Rhine was swept into a new narrative of safety and whiteness by the creation of an arts and brewery district for the creative class. While it’s “dangerous and inconvenient” Black history is revitalized from existence, property values rise with presence of police, tax abatements, and zoning amendments to serve and protect those properties.

    Filmed during the peak of Over-the-Rhine’s urban renewal, GOOD WHITE PEOPLE follows the story of Reginald Stroud who runs a karate school and candy store in the storefronts beneath the apartment he and his family have called home for over 10 years. When a for-profit developer purchases the building they rent, Reginald and his family are told they must vacate the building and are given only 45 days to find a new home and relocate their businesses while their neighborhood makes way for start-up incubators, yoga studios, and luxury condominiums.

    Formerly a target of the policies created by the War On Drugs, Cincinnati’s inner-city is now the target of urban development corporations as its black population declines. GOOD WHITE PEOPLE hopes to start a conversation about the use of coded terminology like urban renewal, revitalization, and urban renaissance, and explore how these words help to trivialize and disguise the commercial practice of white supremacy, neocolonialism, and the economic othering of low-income residents.

    https://www.youtube.com/watch?v=xdUsZaJ80zI


    #court-métrage #USA

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    There Goes the Neighbourhood : Gentrification as Class Warfare

    In cities across the world, established urban environments are being transformed according to the dictates of capital. Gentrification is destroying the social fabric of working-class and racialized districts, displacing long-standing residents in order to make way for a new class of upwardly-mobile, and often white professionals – who often view the rich local histories of the spaces they move into as nothing more than kitschy branding appeal. The culture clash that emerges between established community members and these new arrivals is often viewed as the front-line of struggles around gentrification; a quarrel between patrons of a locally-owned roti shop, and those of a new craft beer pub; or a battle between #NIMBY condo-dwellers and the beneficiaries of a local social service agency.

    But while this tension is certainly real, it is only the tip of the iceberg. Gentrification is a systematic process, facilitated by state, regional and local governments and bankrolled by massive financial institutions managing multi-billion dollar portfolios. It is class war playing out in physical space, with all the complexities and contradictions that entails.

    In this month’s episode of Trouble, the first in a two-part series, sub.Media examines gentrification as a process of capitalist urban development, by taking a closer look at how it is playing out in three mega-cities: #Toronto, #New_Orleans and #Istanbul.

    Le trailer : https://www.youtube.com/watch?v=EW-P-dRmt4s

    #documentaire

  • EXARCHEIA SOUS OCCUPATION POLICIÈRE

    Le célèbre quartier rebelle et solidaire d’Athènes est complètement encerclé par d’énormes forces de police : de nombreux bus de CRS (MAT), des jeeps de la police antiterroriste (OPKE), des voltigeurs (DIAS), des membres de la police secrète (asfalitès), ainsi qu’un hélicoptère et plusieurs drones.
    Lieu unique en Europe pour sa forte concentration de squats et d’autres espaces autogérés, mais aussi pour sa résistance contre la répression et sa solidarité avec les précaires et migrants, Exarcheia était dans le collimateur du gouvernement de droite depuis son élection le 7 juillet. Le nouveau premier ministre Kyriakos Mitsotakis en avait fait une affaire personnelle, d’autant plus qu’il avait été raillé début août pour ne pas avoir réussi à atteint son objectif de « nettoyer Exarcheia en un mois » comme il l’avait annoncé en grandes pompes.
    Ce matin, 4 squats ont été évacués : Spirou Trikoupi 17, Transito, Rosa de Fon et Gare. L’offensive concerne pour l’instant la partie nord-ouest du quartier, à l’exception notable du squat Notara 26, réputé mieux gardé et très important symboliquement pour le quartier en tant que premier squat historique de la « crise des réfugiés » au centre ville d’Athènes.
    On compte pour l’instant une centaine d’arrestations, ainsi que des agressions brutales contre des personnes tentant de filmer. Seuls les médias de masse au service du pouvoir ont l’autorisation de couvrir l’événement.
    Au total, il y a 23 squats dans Exarcheia plus 26 autres autour du quartier, soit un total de 49 concentrés sur une zone assez petite. 49 squats auxquels il faut ajouter d’autres types de lieux autogérés, dont certains en location (Espace Social Libre Nosotros, magasin gratuit Skoros, etc.) ainsi que des dizaines de logements particuliers regroupant des groupes de militant.es, souvent près des terrasses pour permettre un accès au-dessus des rues.
    Sur les squats qui se trouvent précisément à l’intérieur d’Exarcheia, 12 sont des squats d’hébergement pour les réfugié.es et migrant.es et les 11 autres sont des squats de collectifs politiques anarchistes et antiautoritaires (même si la plupart des squats de réfugié.es sont aussi évidemment très politiques, à commencer par le Notara 26 et Spirou Trikoupi 17 avec des assemblées directes et beaucoup de liens avec le reste du mouvement social).
    Dans les squats de Spirou Trikoupi 17 et Transito (que les valets du pouvoir sont maintenant en train de murer), plus d’une quinzaine d’enfants ont été arrachés à une existence paisible et heureuse pour être subitement envoyés dans des camps. Ces sinistres camps sont insalubres et surpeuplés, les migrant.es y sont mal nourri.es et souffrent des variations de températures, subissent des humiliations et parfois des tortures, et Mitsotakis exige de surcroît qu’ils soient tous bien fermés et, à l’avenir, complètement coupés du reste du territoire.
    Le visage de l’Europe ne cesse de se durcir à l’instar de ce qui se passe également sur les autres continents. Cette évolution toujours plus autoritaire du capitalisme conduit à nous interroger sur ce qu’annonce l’ère actuelle : l’offensive contre les poches d’utopies couplée à l’enfermement des boucs émissaires rappelle des heures sombres de l’Histoire.
    Le monde entier devient fasciste et la Grèce en est, une fois de plus, l’un des laboratoires.
    Mais rien n’est fini. Septembre arrive bientôt. Les jobs saisonniers se terminent. Le mouvement social se rassemble et s’organise à nouveau. Des lieux comme le Notara 26 et le K*Vox sont sous haute surveillance. Des ripostes se préparent, ainsi que plusieurs grands événements mobilisateurs. L’automne sera chaud à Athènes.
    Résistance !

    Yannis Youlountas

  • St-Jean-du-Gard (Cévennes) : pourquoi #La_Borie n’est pas expulsable
    https://fr.squat.net/2019/08/13/st-jean-du-gard-cevennes-pourquoi-la-borie-n-est-pas-expulsable

    Le projet de l’arrogance // Pourquoi La Borie n’est pas expulsable légalement Une fois l’arrivée fracassante de cette nouvelle actrice dans le dossier La Borie, ça a pris quelques temps pour se remettre de nos émotions. Rappelons que cette personne s’est installée sur un terrain où vivent déjà des gens, sans même être venue nous […]

    #Cévennes #gentrification #publication #Saint-Jean-du-Gard

  • #Barcelone : Nous avons réoccupé #Ca_La_Trava
    https://fr.squat.net/2019/07/27/barcelone-nous-avons-reoccupe-ca-la-trava

    Nous sommes retourné-e-s à Ca La Trava, maintenant une parcelle vide, et nous n’avons pas l’intention de partir. Cet espace, jusqu’à présent fermé, sera à nouveau ouvert au quartier, et nous le défendrons comme nous avons défendu nos maisons. Nous voulons que ce soit à nouveau une tranchée pour résister à l’assaut des spéculateurs et […]

    #Espagne #gentrification #réoccupation #spéculation #Travessera_de_Gràcia_154

  • Quiberon : Les Campeurs virés du Goviro - Bretagne Télé
    http://bretagne-tele.fr/quiberon-les-campeurs-vires-du-goviro
    https://www.youtube.com/watch?v=YupfTdscrJg

    La ville de Quiberon va se séparer du camping du Goviro qui fermera en Octobre, pour se transformer en 2021 en terrain 5 etoiles.
    Les vacanciers, furieux, complétement perdus, entendent se mobiliser et multiplier les actions dans la station balnéaire

    Ces campeurs aux revenus modestes viennent depuis toujours à Quiberon, au camping municipal du Goviro, un deux étoiles, au pied d’une superbe plage et à deux pas de l’nstitut de Thalassothérapie.

    Les enfants devenus adultes reviennent avec leurs enfants, ces belles vacances duraient pour certaines familles depuis plus d’un demi-siecle. Souvent au meme emplacement, avec les memes voisins, devenus des amis.

    Mais ça, c’était avant.

    Ils ne pourront pas s’offrir des vacances dans un camping 5 etoiles.
    La mairie de Quiberon affirme de son coté que le terrain du Goviro est devenu obsolete, et sa mise aux normes actuelles couterait trop cher.

    • Quiberon : La Manif des Campeurs du Goviro - TV Quiberon 24/7
      http://bretagne-tele.fr/quiberon-la-manif-des-campeurs
      https://www.youtube.com/watch?v=8IXRbSa1B8M

      La hache de guerre est déterrée entre les Campeurs du Goviro et la Mairie de Quiberon. Pendant 45 minutes les campeurs furieux d’etre expulsé à partir du mois d’Octobre de ce camping familial qui sera transformé en 2021 en terrain 5 etoiles ont bloqué la circulation, sans laisser passer les voitures.

      Image insoutenable et cruelle, un campeur de 77 ans, handicapé, habitué des vacances à Quiberon pleurait, cet homme aux revenus modestes ne pourra pas s’offrir un emplacement dans un 5 etoiles de la presqu’ile. Il venait a Quiberon et dans le Morbihan en Bretagne depuis toujours.

      Les vacances a proximité de la plage du Goviro semblent terminées. Tres éprouvé, ce vacancier est anéanti.

      Le Goviro c’est un camping à l’ancienne, avec un emplacement pour une tente ou une caravane et des sanitaires. Un concept « vintage » qui séduit aussi de nouveaux estivants, car le Goviro est proche de l’Ocean-Atlantique.

      La mairie de Quiberon affirme de son coté que le terrain du Goviro est devenu obsolete, et sa mise aux normes actuelles couterait trop cher aux contribuables.

    • Trouvé dans le Télégramme du 12/07 quelques explications de Serge Brosolo , adjoint aux finances et à la vie économique :

      Serge Brosolo a insisté sur l’intégration paysagère et l’aspect qualitatif du projet avant d’ajouter : « Les investissements seront de 6,8 M€. La DSP (délégation de service public) est fixée à 25 ans. La redevance pour la mairie est de 120 000 € par an, à laquelle s’ajoute 30 % du chiffre d’affaires ». Le projet devrait comporter 165 hébergements répartis sous formes de six petits villages. Après l’énumération des équipements (piscine, sauna, etc...), les élus de l’opposition se sont interrogés sur la pertinence d’un tel projet pour le dynamisme de l’économie locale, mais le maire a insisté : « Nous sommes très vigilants pour que le lieu ne soit pas autonome. Il n’y aura pas par exemple de restaurant. Notre but est bien que la clientèle sorte ». Mais le débat a surtout porté sur un choix affirmé de la municipalité de monter en gamme au Goviro. Pour l’adjoint chargé des finances : « C’est une propriété communale qu’il nous faut exploiter au mieux des intérêts des Quiberonnais. Pour continuer de le gérer, nous aurions dû faire de gros investissements. Ce camping, nous le portions à bout de bras ».

      https://www.letelegramme.fr/morbihan/quiberon/camping-de-goviro-un-futur-cinq-etoiles-12-07-2019-12337544.php

    • Ce qui serait intéressant aussi : une analyse de l’impact écologique de la transformation + une comparaison de l’empreinte écologique actuelle avec la future... Et bien entendu : connaître les actionnaires et administrateurs de l’heureuse boite élue pour la délégation de service public...

    • Groupe Odalys :

      https://odalys-groupe.com/groupe/#prettyPhoto
      où l’on a accès à un « historique de développement » parmi lequel on peut apprendre deux trois trucs sur certains partenariats et financeurs.

      https://odalys-groupe.com/presse
      (voir aussi en bas de cette page web l’adresse du siège social à Aix en Provence)
      Et en activant le lien « plaquette corporate 2019 » en haut à gauche, on accède à un .pdf « zipé » où, parmi un « branding » dithyrambique, on choppe quelques uns des projets futurs de la boîte en question
      (Un autre siège social à Boulogne-Billancourt, mentionné en bas de la dernière page de la plaquette)

    • Odalys appartient au Groupe Duval

      Accueil - Groupe Duval
      https://www.groupeduval.com

      Investir dans les territoires
      Notre Groupe intègre l’ensemble de la chaîne de valeurs des métiers de l’immobilier, ce qui a fait naître des synergies stratégiques lui permettant de se distinguer sur tous les grands marchés.
      • PROMOTION IMMOBILIÈRE
      • CONSEIL
      • PPP
      • INVESTISSEMENTS
      • FONDATIONS ET FORAGES
      • PATRIMOINE & COMMERCE
      • FONDS D’INVESTISSEMENTS

      Valoriser les territoires
      Notre Groupe propose une offre diversifiée et pertinente à tous ses clients, sur plusieurs segments de marché tels que le tourisme de vacances et d’affaires, les résidences étudiantes et seniors ainsi que le golf.
      • ODALYS
      • UGOLF
      • HAPPY SENIOR

    • #or_gris
      Résidences Happy Senior - Groupe Duval
      https://www.groupeduval.com/nos-activites/valoriser-les-territoires/residences-happy-senior

      Un modèle unique de la #Silver_Economy
      • 3 résidences ouvertes
      • 10 résidences en projet
      • 30 salariés

      Happy Senior conçoit, réalise et gère des résidences services seniors situées dans le cœur des villes de France. Ces résidences non médicalisées accueillent des seniors autonomes, dans des appartements spacieux et parfaitement adaptés, avec tous les services du quotidien et un accompagnement de haut niveau dans le respect de leur autonomie.

      Le Groupe Duval, fort de ses vingt ans d’expérience en promotion immobilière et en gestion de résidences services, apporte les garanties financières et les fonctions support nécessaires au développement de sa filiale Happy Senior.

    • Groupe Odalys : Un hébergeur agile et pluriel
      https://odalys-groupe.com/groupe

      Tout cela doit permettre au Groupe Odalys de continuer à satisfaire au plus près les attentes de ses clients tout en poursuivant son expansion autour de ses différents concepts en Europe et au-delà. Avec l’arrivée en 2016 du Groupe Hywin, aux côtés du Groupe Duval, principal actionnaire et premier groupe immobilier familial français, le Groupe Odalys est désormais en ordre de marche pour poursuivre sa politique de développement ambitieuse.

      version Les Échos (article du 21 juin 2016)
      (on se demande qui part à l’assaut de qui…)

      Avec le groupe financier Hywin, Odalys part à l’assaut de la Chine | Les Echos
      https://www.lesechos.fr/2016/06/avec-le-groupe-financier-hywin-odalys-part-a-lassaut-de-la-chine-228189

      Avec le groupe financier Hywin, Odalys part à l’assaut de la Chine
      ¤ Le conglomérat de Shanghai doit acquérir 35 % du capital de l’opérateur de résidences de tourisme.
      ¤ Ce dernier prévoit d’en ouvrir une centaine en Chine en dix ans.

      Après le Club Méditerranée et Groupe Pierre & Vacances - Center Parcs, un autre opérateur touristique français va pouvoir poser ses valises en Chine à la faveur d’un partenariat stratégique. Après près d’un an de discussions, Odalys et sa maison mère Groupe Financière Duval -86 % du capital, le solde étant détenu par le président d’Odalys, François Mariette - doivent en effet signer jeudi un protocole d’accord en ce sens avec Hywin Financial Holding Group, un conglomérat financier de Shanghai (11 milliards d’euros d’actifs en gestion).

      Le projet, annoncé lundi en interne, vise à réaliser une centaine de résidences de tourisme dans les dix années à venir, les premières ouvertures étant envisagées dès 2018. Si la conception du produit reste à parachever, il s’apparentera davantage à un club de vacances, l’idée étant de proposer des résidences avec tous les services. A l’instar du Club Med avec sa deuxième marque chinoise Joyview, Odalys et Hywin visent la clientèle des grandes agglomérations à la recherche de lieux proches - deux heures de route environ - pour des courts séjours. Une extension de leur coopération dans les résidences urbaines n’est en outre pas à exclure, compte tenu du « potentiel », indique le directeur général d’Odalys, Laurent Dusollier. La marque Odalys, qui se prononce « Odalii » en Chine, pourrait être utilisée, ajoute-t-il.

      Sur le plan opérationnel, les partenaires ont convenu de créer une société commune, dont Hywin détiendra 65 % du capital, Odalys et sa maison mère en ayant 35 %. Cette entité sino-française finalisera le concept à mettre en oeuvre, pilotera le développement du parc de résidences et en assurera la gestion. En parallèle, Hywin doit acquérir 35 % du capital d’Odalys. « Il ne s’agit pas d’une augmentation de capital. Il s’agit d’un achat de titres et Hywin n’a pas d’option pour aller au-delà de 35 % », précise le président de Groupe Financière Duval, Eric Duval. De fait, la maison mère d’Odalys « restera son actionnaire majoritaire avec une participation ramenée à 51 % », complète-t-il.

    • #mondialisation_du_tourisme
      #mondialisation_des_résidences_urbaines

      Hywin Financial Holding Group Co., Ltd.
      http://www.hywingroup.com/jtjj/index_59.aspx

       Hywin Financial Holding Group was established in 1989, headquartered in China’s international financial center – the Lujiazui Finance and Trade Zone in the city of Shanghai. Currently, the group has more than 20 wholly-owned and controlled subsidiaries, over 5,000 staff, and more than 100 billion Chinese yuan in assets under management. Our business network covers the entire world, including over 50 Chinese cities, Hong Kong, the US, the UK, and other countries and regions.

       Hywin holds or participates in several listed companies. By combining entity investment with industrial and financial capital, Hywin has developed a business system integrating five sectors: asset management, wealth management, inclusive finance, cultural tourism, and insurance.

       Hywin has worked hard to develop its role as the central holding group to nurture innovation, control risks, and manage funds. By integrating and concentrating resources, Hywin has connected investment with finance, established a robust platform for the unified allocation of resources, and ultimately formulated the company’s most important financial strategic patterns.

       With its good reputation, competitive power, quality service, and experienced professional management team, Hywin has built a strong, complete, and efficient financial platform in China designed to provide safe and trustworthy financial services for domestic as well as foreign investors.

      Hywin Financial Holding Group Co., Ltd.
      http://www.hywingroup.com/ywkj/index_66.aspx

      Wealth Management
      • Private Wealth Management Center
      • Wealth Management
      • Fund Sales
      • Technology Finance

      Cultural Tourism
      • Domestic Holiday Packages
      • Overseas Holiday Packages
      • Real Estate Development

      Asset Management
      […]

      Insurance
      […]

      Inclusive Finance
      […]
      (dont prêt sur gages)

    • Les ambitions de Hywin Financial Holding Group : d’après l’article des Échos, le groupe dispose de 11 milliards USD « d’actifs de gestion ». La page ci après nous révèle l’extraordinaire appétit du « conglomérat financier de Shanghaï » :
      http://www.hywingroup.com/mbcj/index_69.aspx

      La zone de chalandise (footprint ?) du groupe :
      http://www.hywingroup.com/ywbj/index_68.aspx

      Les partenaires « stratégiques », les autres partenaires et les bailleurs de fonds (eux tous chinois, banques et compagnies d’assurance) :
      http://www.hywingroup.com/syhb/index_70.aspx

      Et, tiens ? Comme c’est rigolo, on trouve des projets de coopération avec Central Park Green Space ... mais pas que dans la catégorie « partenariat overseas » aux États-Unis. Et bien sûr, notre très patriotique et philanthrope chieur de béton et pompe à cash Odalys-Duval y figure en bonne place.

    • Quiberon. Le mouvement de grogne des campeurs prend de l’ampleur - Quiberon - LeTelegramme.fr
      https://www.letelegramme.fr/morbihan/quiberon/le-goviro-les-campeurs-plus-mobilises-que-jamais-09-08-2019-12357590.ph

      200 manifestants ce vendredi [9 août] à Quiberon, 3 000 signataires depuis le début de l’été. Les campeurs du Goviro veulent garder leur camping deux étoiles et leur voix commence vraiment à porter.

      Leur mouvement prend de l’ampleur : réunis dès 11 h, ce vendredi, devant le parking du casino, les campeurs du Goviro étaient environ 200 à manifester dans les rues de Quiberon, contre la fermeture prochaine du camping deux-étoiles et sa transformation en un cinq-étoiles.

      En fanfare, trompette et tambour, ils ont exprimé leur colère devant l’hôtel de ville, après avoir remonté le boulevard Chanard à contresens, la rue de Verdun et marqué plusieurs arrêts places Hoche et de l’Hôtel-de-Ville. Le cortège s’est disloqué à midi, devant la mairie.

      « On ne laissera pas tomber. Nous emploierons tous les recours administratifs possibles », ont prévenu les manifestants, dont la contestation « pacifique » dure depuis le 20 juillet. Leur revendication : maintenir un camping du Goviro familial, avec des prix raisonnables, pour permettre aux très nombreuses familles, dont certaines depuis 50 ans, de continuer à s’offrir quelques loisirs ou gâter un peu leurs enfants et petits-enfants.

      La pétition qu’ils ont lancée a déjà récolté 3 000 signatures et le cortège de vendredi a permis d’en collecter 150 nouvelles. De nombreux vacanciers et des locaux sont venus soutenir les manifestants dans leur action. Les campeurs l’ont promis : « On ne lâchera pas prise. Vendredi prochain, nous serons encore là ».

    • Quiberon. Camping 5 étoiles : des sépultures peuvent-elles l’enterrer ? - Bretagne - LeTelegramme.fr
      https://www.letelegramme.fr/bretagne/quiberon-camping-5-etoiles-des-sepultures-peuvent-elles-l-enterrer-10-0

      Le camping familial du Goviro, à Quiberon (56), est-il sauvé ? Le projet de transformation en camping 5 étoiles, que combattent les habitués, pourrait avoir du plomb dans l’aile, avec l’avis de la Société polymathique du Morbihan qui rappelle que le site archéologique est remarquable, et qu’il nécessite de longues fouilles. La Drac pourrait y regarder de plus près…

      Depuis le début de l’été, ils ont donné de la voix et fait savoir leur opposition au projet de transformation du camping familial du Goviro en camping de luxe 5 étoiles. Les habitués du camping familial de Quiberon sont toujours là, après le baisser de rideau de la saison estivale. Certes, ils ne sont plus aussi nombreux que dans les premières semaines, mais leur détermination ne semble pas fléchir. Ils ont déjà promis de revenir chaque samedi et de s’opposer jusqu’au bout au projet validé par les élus, lors du vote du conseil municipal du 11 juillet. La cession de l’emplacement du camping à une société privée, Odalys plein air, pour la transformation du camping municipal du Goviro, d’ici à 2021, avait été actée. Mais un courrier, arrivé en fin de semaine dernière sur le bureau du maire Bernard Hilliet, est de nature à changer le calendrier des travaux de transformation…

      Ce site du Goviro « est un secteur archéologique remarquable à l’échelle du département », annonce Christophe Le Pennec, conservateur des collections de la Société polymathique du Morbihan (†). « Depuis le XIXe siècle, on sait que c’est l’un des secteurs les plus riches en découvertes archéologiques, sans doute sans équivalent dans le secteur. Seulement, depuis les années 50, il est difficile de mener des fouilles après la bétonisation de Quiberon et d’autres communes ».

      Le site du camping du Goviro est différent, car son sous-sol est encore accessible. « Ce camping devrait être une réserve archéologique. Qu’il soit occupé par un camping familial ne pose pas de problème, mais si des travaux de terrassement importants devaient y être menés, ce n’est plus la même chose », explique Christophe Le Pennec. « La presqu’île était un site religieux chrétien important depuis mille ans. Il s’y trouve encore certainement des sépultures, peut-être sous 5 m d’épaisseur de sable ».

      Une copie du courrier a été adressée à la Drac (Direction régionale des affaires culturelles). « C’est l’État qui doit intervenir », pense Christophe Le Pennec. « Il y a une procédure de diagnostic archéologique qui devrait être lancée ». L’affaire n’est pas simple car les fouilles peuvent s’étaler sur de nombreuses années. « À titre d’exemple, le village gaulois de Goulvars, non loin du Goviro, a été l’objet de fouilles sur une surface de 2 000 m²…. pendant quatre ans ! ». La décision de la Drac pourrait donc considérablement ralentir le projet. Voire l’annuler. « À la polymathique, nous ne sommes pas contre un projet de camping 5 étoiles, mais c’est simplement le pire endroit pour le faire ».

      Contacté, ce lundi, le maire de Quiberon, Bernard Hilliet, n’a pas donné suite à nos sollicitations.

      † société savante qui mène des recherches sur l’histoire, l’archéologie et le patrimoine morbihannais

  • How ’Woke’ Liberals Convince Themselves That Gentrifying Is Okay
    As a gentrifier myself, I decided to study how we justify what we’re doing.
    https://www.vice.com/en_us/article/evy3k7/how-woke-liberals-convince-themselves-that-gentrifying-is-okay

    _Cet article et cette étude abordent comment, concrètement, les personnes contribuant à la gentrification de quartiers populaires accordent leurs représentations progressistes d’elles-même et la façon dont leurs pratiques quotidiennes et revenus affectent les aspects économiques et sociaux des quartiers populaires. Derrière les discours sur l’attrait de la « common decency », beaucoup de petits arrangements avec la réalité rendent tenables ces positions. Voir aussi #Sarah_Schulman ici https://seenthis.net/messages/792966

    The Gentrifier’s Dilemma : Narrative Strategies and Self‐Justifications of Incoming Residents in Bedford‐Stuyvesant, Brooklyn
    https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/cico.12296
    « how gentrifiers negotiate tensions between the narratives of liberal progressivism they espouse and their role in neighborhood change. »

    • @aofobb En fait, je lis et je poste beaucoup sur ce sujet, car il me pose pas mal de questions.
      cf. https://seenthis.net/messages/793155

      Notamment, sur le devenir urbain des petits revenus/capitaux (économique et culturels). Je ne gagne pas super bien ma vie et oscille entre revenus de mon travail et aides sociales (mutuelle, chômage) depuis quelques années maintenant, après une quinzaine d’année comme salariée qui m’ont laissée exsangue. Je peux me targuer par contre d’un peu de capital culturel, avec parfois des aspirations qui vont avec(équipements culturels, bibliotheques, librairies etc.). J’incarne moi même une forme de tension, comme d’autres seenthisiens.

      Je n’ai pas de nostalgie d’un avant mythique des quartiers populaires, notamment parce que je vis très mal les tensions dans le quotidien. Je veux dire par là, un quartier qui sort de l’extrême pauvreté pour se « gentrifier » - en l’occurence devenir un peu moins pauvre pour là où je vis (6e commune la plus pauvre de Belgique), se pacifie aussi. Tu le dis bien @sinehebdo. Et tout ceux qui peuvent rester bénéficient de ces améliorations.

      (l’épicier d’à côté qui se fait braquer avec un gun, la vieille qui se prend un pain par une tox afin de lui piquer sa chaîne en or, assister au tabassage d’un mec à huit heures du mat en bas de chez toi, je m’en passerai volontiers, etc.)

      Ce type de tensions dans le quotidien, les gens qui vivent dans des quartiers purement résidentiels (à part d’éventuels cambriolages en leur absence) ne les connaissent pas. Je ne trouve pas pour autant que classe laborieuse, classe dangereuse, juste qu’entre les problèmes de santé mentale soignés maison (alcoolisme, drogue), le manque de blé criant, derrière les terrasses et les paquets de frite à prix exorbitant, ça ne fait pas que rigoler.

      Mes nouveaux voisins à particule ont d’ailleurs peur de moi, le soir, et le téléphone branché directement sur la police, ce qui me rend aussi nerveuse que le reste, je vois bien comment ça peut mal finir, vu qu’ils ne parlent avec personne dans la rue et aiment se divertir parmi la plèbe mais en ont aussi peur.

      Mais bordel, on ne peut pas vivre dans un quartier qu’avec des bars à vins, du bio exclusif et des terrasses à perte de vue...

      J’avais lu cet article de vice, avec lequel je suis en partie d’accord. Personnellement, je distingue complètement les locataires des propriétaires friqués à la recherche de bons plans investissement (ici on peut être propriétaire et fauché cf.fonds du logement par exemple) et de revenus locatifs airb’n’b, les salariés imposés des fonctionnaires internationaux non imposables ou les français exilés fiscaux etc...

  • Vertical social segregation in Athenian apartment buildings

    Athens grew very dynamically in the first three post-war decades, during which its population more than doubled (from 1,500,000 in 1951 to 3,500,000 in 1981).

    The city’s increasing population was housed in two main ways: a) individual privately-owned housing in the city’s outskirts, characterised by poor construction standards and b) housing in modern apartments built through the flats-for-land (antiparochi) system that mainly covered the needs of the middle and working-class social strata.


    https://www.athenssocialatlas.gr/en/article/vertical-segregation
    #ségrégation_verticale #ségrégation #verticalité #Athènes #cartographie #visualisation
    ping @reka @fil

  • A Paris, des classes moyennes en voie de disparition
    https://www.lemonde.fr/smart-cities/article/2019/06/11/a-paris-des-classes-moyennes-en-voie-de-disparition_5474562_4811534.html

    Berlin tente une solution : En Allemagne les régions politiques (Land) sont compétents pour le contrôle des loyers. Afin d’arrêter leur augmentation explosive la ville de Berlin bloque les loyers pendant cinq ans. Cette mesure sera rétroactive pour éviter les augmentations abusives suite à l’annonce de la loi municipale. D’autres mesures visent à obliger les propriétaires de baisser les loyers actuels qui dépassent le seuil défini dans le Mietspiegel , un état des lieux élaboré régulièrement par le gouvernement municipal en collaboration avec les associations de bailleurs et de de locataires.

    Cette initiative est devenue possible parce que le parti social-démocrate SPD craint les élections municipales à venir. Il a donc cédé aux arguments du parti de gauche Die Linke qui forme le gouvernement aves le SPD et les écologistes Die Grünen . En même temps une intitiative très populaire revendique l’application aux grandes sociétés immobilières du paragraphe de la constitution allemande qui autorise des nationalisations d’entreprises privées. Nous nous trouvons dans une situation exceptionelle où l’introduction de mesures qui rejettent l’idéologie néolibérale est possible.

    Dans les autres régions allemandes l’emprise du néolibéralisme sur les partis politiques est totale. Seulement Die Linke fait exception à cette règle, mais il est trop faible ailleurs pour obtenir des solutions efficaces contre la résistance de tous les partis et associations majoritaires. Avec un peu de chance l’exemple berlinois encouragera quand même d’autres gouvernements régionaux à prendre des décisions comparables.

    Avec la flambée des prix immobiliers qu’elle connaît, comme beaucoup de grandes métropoles, la ville de Paris voit s’éloigner de plus en plus les familles des classes moyennes.

    Par Soazig Le Nevé Publié le 11 juin 2019 - « Paris est une ville où on laisse des plumes. Il faut se battre pour y habiter. » A 37 ans, Florence et son conjoint, Alban, ont quitté le ring « après avoir bataillé pendant des années pour y rester ». Les 5 000 euros de revenus, « dans les bons mois », de ce couple de travailleurs indépendants dans le domaine de la communication n’auront donc pas suffi.

    « Quand le propriétaire de notre appartement est décédé, on avait le choix : soit de racheter le bien au prix de 700 000 euros, ce qui était impossible pour nous, ou de repartir dans une recherche immobilière monstrueuse, vu notre profil d’indépendants, relate Florence, qui payait jusque-là 1 700 euros de loyer pour un trois-pièces dans le 9e arrondissement. Nos parents sont retraités de la fonction publique, mais ça ne suffisait pas comme garants, et parce qu’ils ont plus de 70 ans, c’était même un handicap auprès des bailleurs. » Froidement, elle en tire une conclusion : « En tant qu’enfant de la classe moyenne, je n’ai plus ma place à Paris. »
    Lire aussi « Libertés, égalité, viabilité : la ville-monde face aux défis du siècle » : une conférence « Le Monde » Cities à Paris

    Le couple vient d’emménager à Montbard (Côte-d’Or), une ville bourguignonne de 5 500 habitants située sur la ligne TGV Paris-Dijon. Un changement radical pour le couple, qui fait pourtant partie de la fourchette haute de la classe moyenne, constituée, selon l’Insee, de toutes les personnes dont le revenu disponible est situé entre 1 350 euros et 2 487 euros par mois. « Au final, c’est un vrai soulagement, j’ai le sentiment d’être descendue d’un manège infernal », souffle la jeune femme.

    Professeure de sciences de la vie et de la terre dans un collège du 14e arrondissement de Paris, Karine a déménagé dans le Val-de-Marne fin 2018. Séparée de son mari en 2016, elle a dû revendre l’appartement qu’ils occupaient avec leurs deux enfants, à quelques encablures de son établissement scolaire. « Je me suis retrouvée seule à assumer la charge de la famille, sans pension alimentaire. J’ai loué un trois-pièces 1 600 euros auprès d’un particulier, car les agences immobilières écartaient mon dossier au motif que je ne gagnais pas trois fois le montant du loyer », détaille Karine, qui gagne 2 800 euros par mois. Mais, très vite, « le reste à vivre » de la famille s’étiole.

    L’attente devient interminable pour un logement social. Après deux propositions finalement avortées, à Paris et à Issy-les-Moulineaux, c’est à Villejuif que Karine et ses enfants finissent par poser leurs valises. « Je vis une nouvelle vie. Je redécouvre ce que sont les rapports avec des gens moins favorisés que moi, mais aussi des nuisances sonores que je ne connaissais plus », confie, « aigrie », celle pour qui emménager à Paris au début de sa carrière avait été « un saut qualitatif ».
    Bientôt 10 000 euros le mètre carré

    La capitale est-elle toujours en mesure de loger des enseignants, des infirmiers, des indépendants, des commerçants ou de petits entrepreneurs ? Ni pauvre ni riche, la classe moyenne y a-t-elle encore droit de cité ? A Paris, le montant des loyers a augmenté de 1,4 % en 2018 et de 2,9 % en cas de changement de locataire, soit une hausse supérieure à celle des quatre années précédentes, souligne l’Observatoire des loyers de l’agglomération parisienne (OLAP).

    A l’achat, le coût du mètre carré s’est accru, lui, de 6,4 % en un an et atteint, en moyenne, 9 680 euros, selon les chiffres des notaires et de l’Insee publiés fin mai. D’ici au mois de juillet, il devrait même approcher des 10 000 euros (9 990 euros), en hausse de 27 % depuis mai 2015. Désormais, plus aucun arrondissement n’est à moins de 8 000 euros le mètre carré. Fait nouveau, les quartiers populaires connaissent aussi une envolée des prix : + 13,8 % dans le 19e arrondissement, + 11,4 % dans le 10e. Mais aussi la petite couronne, avec une progression de 4,2 %, voire 4,9 % en Seine-Saint-Denis.

    Avec ses 105 km², Paris intra-muros attire des populations aux profils de plus en plus contrastés, les très riches s’établissant dans « l’ancien » et les très pauvres dans des logements sociaux. L’Institut d’aménagement et d’urbanisme (IAU) de la région Ile-de-France note un accroissement significatif des ménages les plus aisés dans les 7e et 8e arrondissements.

    L’enrichissement touche également des quartiers proches, « par un effet de diffusion et de consolidation des territoires de la richesse », observe-t-il dans une étude parue début juin consacrée à la gentrification et à la paupérisation en Ile-de-France. Entre 2001 et 2015, la part des ménages très aisés s’est fortement accrue (+ 5 points) dans les 2e et 3e arrondissements, et sensiblement (de 2 à 3 points) dans les 17e, 4e et 1er arrondissements. Les ménages aisés, souvent cadres de profession, investissent aussi les quartiers populaires du nord de Paris. C’est dans le 18e arrondissement que le phénomène est le plus marqué : la part de ménages riches à très riches s’est accrue de 3,6 points et celle relevant des ménages les plus pauvres a baissé d’autant.
    « Un repaire pour super-riches »

    « Si vous faites partie de la classe moyenne, lorsque vous êtes majeur, il faudrait vous inscrire aussitôt sur la liste pour obtenir un logement social !, ironise Martin Omhovère, directeur du département habitat de l’IAU [Institut d’aménagement et d’urbanisme]. Au-delà des prix, le parc de logements parisien n’est pas fait pour les familles des classes moyennes. A 50 %, il se compose d’habitations d’une ou deux pièces, ce qui ne correspond pas aux aspirations d’un couple avec enfants. »

    « Paris est en train de devenir un repaire pour super-riches, corrobore Emmanuel Trouillard, géographe chargé d’études sur le logement à l’IAU. Des familles s’en vont, des écoles ferment dans les arrondissements du centre de la capitale… Le problème de Paris, c’est de maintenir l’accès des classes moyennes au logement intermédiaire et au logement social. »

    Une gageure, même si la ville se targue d’offrir aujourd’hui plus de 20 % de logements sociaux, contre 13 % seulement en 2001, souligne Emilie Moreau, pilote des études sociétales à l’Atelier parisien d’urbanisme (APUR). Fin 2017, sur plus de 244 000 ménages inscrits comme demandeurs d’un logement social intra-muros, 134 964 étaient déjà des Parisiens. Combien parmi eux finiront-ils par s’établir en dehors de la capitale ?

    « Les très riches à Paris sont plus riches que les très riches à l’échelle du pays. Mais les classes moyennes qui touchent le smic, elles, n’ont pas de primes particulières lorsqu’elles vivent à Paris », relève Robin Rivaton, entrepreneur et auteur de La Ville pour tous (2019, Editions de l’Observatoire). Résultat : « Des professions essentielles au fonctionnement de la métropole, tels les enseignants, les infirmiers ou les policiers, se retrouvent avec de réelles difficultés pour se loger dans la capitale. Difficultés que leurs collègues en province ne rencontrent absolument pas. »

    Une nouvelle catégorie de population tire son épingle de ce jeu immobilier : les touristes. A la faveur du succès des plates-formes comme Airbnb ou Abritel, un marché parallèle s’est créé, venant assécher un peu plus l’offre locative privée. « Airbnb tue beaucoup de quartiers. En quatre ans, le marché locatif traditionnel a perdu 20 000 logements », dénonce Ian Brossat, adjoint à la maire de Paris chargé du logement.

    L’élu pointe aussi les 100 000 logements vacants et les 100 000 résidences secondaires (en hausse de 40 % en cinq ans) que compte la capitale, sujet d’autant plus brûlant qu’il existe très peu de possibilités pour construire du neuf dans une ville déjà saturée. « Il faudrait réquisitionner les immeubles vides, mais ce droit relève du préfet et non du maire », précise Ian Brossat, qui appelle à une redistribution des compétences. Pour l’heure, l’élu mise sur le retour – après deux ans de suspension – de l’encadrement des loyers qui devrait « donner un appel d’air aux classes moyennes ». A condition, toutefois, que les bailleurs ne choisissent pas exclusivement les locataires aux revenus les plus élevés.

    #France #Paris #urbanisme #Stadtentwicklung #nantis #gentrification

  • #Lecce (Italie) : à l’ombre du baroque
    https://fr.squat.net/2019/06/18/lecce-italie-a-l-ombre-du-baroque

    Qu’ont en commun les billets payants pour visiter les églises de Lecce et l’expulsion d’une bibliothèque anarchiste dans un immeuble occupé depuis trois ans ? Rien, apparemment. Et pourtant si. Ces deux actes, qui semblent déconnectés entre eux, nous parlent d’un changement de la ville et de la manière de la vivre, un changement qui […]

    #Bibliothèque_Anarchiste_Disordine #gentrification #Italie #tourisme

  • Why a #hipster, #vegan, #green_tech economy is #not_sustainable | Canada | #Al_Jazeera
    https://www.aljazeera.com/indepth/opinion/hipster-vegan-green-tech-economy-sustainable-190605105120654.html

    morceaux choisis:

    The illusion of ’#sustainable_development'

    When capitalism teams up with growth-oriented efficiency improvements, one result is the fabulous #hipsterised “green tech” enclaves we see emerging in cities around the world, including #Montreal.

    In recent years, veganism has also been sucked into the #profit-making “green” economy. Its rising popularity is indeed quite mind-boggling. What was traditionally seen as a subversive and anti-establishment form of resistance to the global food industry and its horrific abuse of animals has increasingly become a “cash cow”.

    In the process, the implicit socio-economic violence behind #gentrification will be invariably “greenwashed” and presented as development that would make the area more “sustainable”, “beautiful” and “modern”.

    Unfortunately, creation by destruction is what #capitalism does best, and its damaging practices are anything but green. This #market-driven#sustainable” vision of economic activity, #ecological-conscious diets and “hipness” within modern capitalism reinforce inequality and still hurt the environment.

    On a global scale, capitalism is most certainly not “cool”… it is literally #burning_our_planet. An aloof, detached, apolitical coolness which centres on individuality and imagery is simply not going to cut it any more.
    Such lifestyles may appear marginally efficient, but they are, by and large, a convenient by-product of shifting social and ecological costs to those less privileged both locally and global

  • #Athènes (Grèce) : visite d’une boutique de construction d’appartements de luxe…
    https://fr.squat.net/2019/05/29/athenes-grece-visite-dune-boutique-de-construction-dappartements-de-luxe

    Le #tourisme pousse comme des fleurs au printemps, les caméras de sécurité apparaissent comme des feuilles pour protéger les paisibles citoyens. Tout doit être clair, beau et en développement. L’apparence de la ville doit s’inscrire dans la liste d’Aegean Airlines. Les touristes n’ont pas besoin de grand-chose, quelques chaînes de magasins et cafés branchés, un bon […]

    #actions_directes #gentrification #Grèce

  • Gentrification Is a Feature, Not a Bug, of Capitalist Urban Planning

    Look a little closer, however, and some important cracks arise. In his classic 1986 book Planning the Capitalist City, Richard Foglesong analyzes the relationship between capitalism and city planning as it evolved in the United States from the colonial period through the 1920s. He frames the book around two primary contradictions: one he calls “the property contradiction,” and the other “the capitalist-democracy contradiction.”


    https://jacobinmag.com/2019/03/gentrification-is-a-feature-not-a-bug-of-capitalist-urban-planning

  • #Lecce (Italie) : la bibliothèque anarchiste occupée Disordine a été expulsée
    https://fr.squat.net/2019/05/18/lecce-italie-la-bibliotheque-anarchiste-occupee-disordine-a-ete-expulsee

    Ce matin [15 mai 2019], la police, des vigiles, le propriétaire et l’entrepreneur en charge ont défoncé la porte et changé la serrure de la #Bibliothèque_Anarchiste_Disordine. Dans les prochains jours, nous devrions réussir à récupérer tout ce qui se trouvait à l’intérieur malgré la demande du propriétaire à la même entreprise d’accumuler tout […]

    #expulsion #gentrification #Italie

  • Commerces, cafés, incubateur d’entreprises… Comment l’Hôtel-Dieu va être transformé, Grégoire Allix
    https://www.lemonde.fr/societe/article/2019/05/17/commerces-cafes-incubateur-d-entreprises-comment-l-hotel-dieu-va-etre-transf
    le projet du développeur immobilier Novaxia pour rénover l’Hôtel-Dieu NOVAXIA

    L’AP-HP a choisi jeudi le projet du développeur immobilier Novaxia pour rénover l’hôpital parisien, à deux pas de Notre-Dame.

    Sur l’île de la Cité, l’Hôtel-Dieu ne sera bientôt plus uniquement un hôpital. Des terrasses de cafés et de restaurants dans les cours, un jardin central ouvert à la promenade, des commerces… A deux pas de la nef mutilée de Notre-Dame, son austère et imposant voisin se prépare à une spectaculaire métamorphose. L’Assistance publique-Hôpitaux de Paris (AP-HP), propriétaire de ce site de 2,2 hectares entre le parvis de la cathédrale et le quai de la Seine, va en confier plus du tiers à des investisseurs privés. Jeudi 16 mai, le jury présidé par le directeur général de l’AP-HP, Martin Hirsch, a choisi le groupement chargé de réinventer ce patrimoine hospitalier.

    Lauréat de l’appel à projet, le développeur immobilier Novaxia va bénéficier d’un bail à construction lui confiant l’usage de 21 000 mètres carrés bordant le parvis de la cathédrale pour quatre-vingts ans, moyennant un loyer total de 144 millions d’euros. En comptant les travaux, l’investissement atteint 300 millions d’euros. « Nous sommes fous de joie, c’est un lieu mythique, le berceau de Paris », se félicite Joachim Azan, le président de Novaxia.

    Sur le modèle des concours Réinventer Paris, le programme était libre et les candidats invités à former des groupements réunissant promoteur, investisseurs, architectes, exploitants, pour proposer un contenu et une offre financière. Le site avait aiguisé les appétits : Novaxia l’a emporté face à Bouygues, Eiffage, Emerige et Quartus. Créée en 2006, la société a connu une croissance exponentielle (+ 223 % entre 2014 et 2017) en se spécialisant dans la transformation immobilière et la valorisation de sites complexes.

    Trois pôles
    « Nous avons cherché à créer un lieu d’échange, à faire se rencontrer différents univers et pas simplement à juxtaposer plusieurs pôles », décrit M. Azan. Autour de trois grandes cours et du jardin de l’Hôtel-Dieu bordé de galeries aux arcades florentines, Novaxia prévoit d’installer d’ici à 2025 trois pôles d’activités, au gré d’un lifting du bâtiment signé par l’architecte Anne Démians avec le concours de l’architecte en chef des monuments historiques Pierre-Antoine Gatier. L’Hôtel-Dieu n’est pas classé, mais la proximité de Notre-Dame le place sous le contrôle des architectes des bâtiments de France (ABF). En janvier, un premier jury avait renvoyé les candidats à leur planche à dessin pour avoir pris trop de liberté avec le monument.

    Premier pôle : le gestionnaire d’actifs Amundi implantera, dans les rez-de-chaussée, des commerces, des cafés, un restaurant gastronomique et un « food court solidaire », en espérant bien capter une partie des 13 millions de visiteurs annuels de Notre-Dame. Au moins une des cours intérieures sera couverte par une verrière pour accroître la surface utile de ces espaces commerciaux. « On ne veut pas de grandes enseignes mondialisées, la priorité ira au made in France, à l’artisanat, aux circuits courts », assure M. Azan. La Ville de Paris et l’AP-HP garderont un droit de regard sur le choix des enseignes.
    Le deuxième pôle, autour de la santé, associera sur 10 000 mètres carrés un incubateur de laboratoires de biotechnologies et d’entreprises du secteur médical, un espace de coworking sur l’intelligence artificielle, un auditorium et se veut un lieu de rencontre entre hôpital et secteur privé, médecins, chercheurs, entrepreneurs, financiers… Porté par l’incubateur américain Biolabs, qui y installera son siège européen, ce « cluster » veut créer un « écosystème » unique en France entre recherche publique et privée. « Il faut atteindre une taille critique pour attirer des investisseurs du monde entier », explique le président de Novaxia.

    Troisième axe enfin : un pôle habitat et services, avec une crèche, une résidence étudiante et une « maison du handicap », sera développé par Toit et joie, un bailleur social du groupe La Poste.

    « C’est un projet qui respecte le patrimoine, crée une synergie avec l’hôpital, ouvre le site sur la ville et va diversifier le public de ce quartier très touristique et redynamiser l’île de la Cité », apprécie l’adjoint de la maire de Paris chargé de l’urbanisme, Jean-Louis Missika, qui faisait partie du jury. Avant que ce programme voit le jour, la municipalité doit lancer une enquête publique d’ici à la fin de 2019, pour modifier son plan local d’urbanisme et le faire approuver en Conseil de Paris. Un vote qui n’aura sans doute lieu que sous la prochaine mandature.

    « Hôpital du XXIe siècle »
    Dans l’intervalle, l’AP-HP va pouvoir démarrer le chantier de restructuration de la partie du site appelée à rester un hôpital. Un projet de refonte hospitalière tourné vers les publics précaires et le traitement des maladies chroniques, avec un service d’accueil des urgences, un plateau de consultation pluridisciplinaire, un pôle de psychiatrie et un autre de santé publique.
    « Ce sera notre premier hôpital du XXIe siècle : ouvert sur la ville, faisant se rencontrer soins et entrepreneuriat , mélangeant les activités. Je suis très heureux d’avoir résisté à tous ceux qui voulaient purement et simplement vendre l’Hôtel-Dieu comme à ceux qui voulaient le refaire à l’identique, alors qu’il ne correspond plus à l’offre de soins nécessaire à Paris », revendique Martin Hirsch. Le dossier est sensible : en 2013, le projet de transformation de l’Hôtel-Dieu en siège de l’AP-HP avait coûté son poste à la prédécesseure de M. Hirsch, Mireille Faugère.

    L’AP-HP va investir 100 millions d’euros pour financer cette transformation et rénover le bâtiment. Les cours, envahies au fil des décennies de constructions hétéroclites, vont être « nettoyées » pour laisser place à des bâtiments discrets et fonctionnels, équipés pour accueillir les activités médicales. Les ailes historiques, elles, recevront les fonctions support, les activités de recherche, la pharmacie centrale…

    Difficile de lancer ce chantier en fanfare alors qu’à quelques mètres Notre-Dame expose ses blessures. L’AP-HP et Novaxia ont proposé de mettre des espaces à la disposition de l’archevêché pour accueillir des pèlerins ou pour des événements culturels, le temps que leur projet se concrétise. Exit en revanche l’idée d’un centre d’accueil permanent des visiteurs de la cathédrale, avec librairie et centre de conférence, défendue notamment par le président du Centre des monuments nationaux, Philippe Bélaval. Oubliée aussi la proposition portée par Jean Deleuze, rédacteur en chef de La Revue du praticien et médecin à l’hôpital Cochin, de recréer dans l’Hôtel-Dieu un grand musée d’histoire de la santé, que l’AP-HP a fermé en 2012 pour vendre l’hôtel particulier qui l’abritait. Place à l’avenir, les collections resteront dans leurs cartons.

    #Ville_de_Paris

  • #Philadelphie (USA) : actions contre la #gentrification le 1er mai 2019
    https://fr.squat.net/2019/05/08/philadelphie-usa-actions-contre-la-gentrification-le-1er-mai

    Pour le 1er mai, nous revendiquons la responsabilité des actions suivantes : – Dégonflage des pneus et peinture sur le pare-brise d’une navette de yuppies. – Jets de peinture sur la façade de deux propriétés de la société OCF[*]. – Bris de verre et coupure de tous les câbles non hydrauliques d’au moins quatre machines de […]

    #actions_directes #Amériques #Opération_Étincelle #USA

  • #Bienne (Suisse) : 27 avril, #manifestation pour les habitats alternatifs, contre la #gentrification, pas d’expulsions pour du béton !
    https://fr.squat.net/2019/04/21/bienne-suisse-27-avril-manifestation-pour-les-habitats-alternatifs-contre-

    Depuis plusieurs années, urbanisme et gentrification vont malheureusement de pair et Bienne ne fait pas exception. Aujourd’hui, la municipalité de Bienne insiste pour que le collectif #Escargot_Noir quitte avant le 31 mai le lieu qu’il occupe depuis de nombreuses années. Nous appelons à une manifestation déterminée pour des espaces de vie alternatifs et contre […]

    #Suisse #wagenplatz