• Europe et USA toujours plus complices de l’état génocidaire israélien
    https://ricochets.cc/Europe-et-USA-toujours-plus-complices-de-l-etat-genocidaire-israelien-9388

    Tandis que le génocide et le colonisation continuent à Gaza, qu’Israel détruit le Liban sud systématiquement par écocide et que la Cisjordanie est terrorisée par des colons assassins, Europe et USA veulent aggraver leur complicité avec les criminels de guerre israéliens. Scandale international : Ursula Von Der Leyen légitime et arme la colonisation - En toute discrétion et en plein génocide, la Commission Européenne veut conclure un accord policier avec Israël (...) Une fois de plus, des (...) #Les_Articles

    / Autoritarisme, régime policier, démocrature..., #Guerres

    #Autoritarisme,_régime_policier,_démocrature...
    https://contre-attaque.net/2026/08/12/scandale-international-ursula-von-der-leyen-legitime-et-arme-la-colo
    https://contre-attaque.net/2026/08/12/vers-une-fusion-des-armees-des-usa-et-disrael
    https://contre-attaque.net/2026/08/13/beziers-un-musee-pro-israel-a-ciel-ouvert-au-coeur-du-sud-de-la-fran
    https://contre-attaque.net/2026/08/13/quand-israel-adoptait-la-politique-du-cassage-dos-contre-les-palesti

  • Les sociétés minières creusent leurs trous. Cet hiver, on se déterre, on les y enterre !
    https://ricochets.cc/Les-societes-minieres-creusent-leurs-trous-Cet-hiver-on-se-deterre-on-les-

    Appel à actions contre l’industrie minière #Les_Articles

    / #Politique,_divers, #Ecologie, #Catastrophes_et_atrocités_climatiques,_écocide_et_destructions_écologiques, #Technologie, #La_civilisation,_la_civilisation_industrielle, #Guerres

  • MUSKISM | Kirkus Reviews
    https://www.kirkusreviews.com/book-reviews/quinn-slobodian/muskism

    A propos de la relation entre l’état et les grandes entreprises technologiques

    Dystopian isn’t a strong enough word for the technocratic future the authors prophesy in this bleak but urgent book.

    Un extrait

    SpaceX signaled an evolution in the development of Muskism. The War on Terror helped nurture a new type of state symbiosis, one in which military contractors began to perform roles formerly reserved for the government.

    Muskism absorbed the idea that companies, by entering into such partnerships with the state, can become state-like. The goal was not to eliminate the government nate the government but to vassalize it, such that it can only exercise its authority by purchasing services from a monopoly provider.

    By 2025, SpaceX accounted for 95 percent o all orbital launches in the United States and more than half of all launches globally—a position that made the Pentagon, NASA, and other government agencies deeply reliant on Musk.30 SpaceX became the de facto gatekeeper for government access to low Earth orbit.

    Muskism - A Guide for the Perplexed, Quinn Slobodian & Ben Tarnoff, 2026, HarperCollins Publishers, ISBN 13 9780063484337

    #capitalisme #impérialisme #guerre #USA

  • „Was können wir konkret tun, um Ihnen zu helfen, mehr Russen zu töten ?“
    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/was-k%C3%B6nnen-wir-konkret-tun-um-ihnen-zu-helfen-mehr-russen-zu-t%C3%B6ten/ar-AA29MtkL
    und
    https://www.berliner-zeitung.de/article/was-koennen-wir-konkret-tun-um-ihnen-zu-helfen-mehr-russen-zu-toete

    Le journaliste qui a demandé au président ukrainien, comment "nous pouvons aider l’Ukraine à tuer plus de Russes" représente l’élite des médias allemands. Son grand père représentait l’élite aussi, il a été juge militaire et nazi proche d’Adolf Hitler.

    Pas grave, on ne lui en veut pas, car ce journaliste est aussi russophobe que les descendants des simples soldats qui on tué du Russe avant 1945. Nous sommes un peuple d’assassins racistes et russophobes. Et alors ? Vos bougnoules sont nos Iwans. On s’en fout. Patron, encore un schnaps pour tous et ensuite un cognac s.v.p, !

    Il est grand temps de regarder encore une fois Ascenseur pour l’échafaud pour mieux comprendre l’amitié franco-allemande.

    10.8.2026 von Thomas Fasbender

    „Was können wir konkret tun, um Ihnen zu helfen, mehr Russen zu töten?“

    Wie kann es sein, dass ein deutscher Journalist und langjähriger Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung dem ukrainischen Präsidenten in aller Öffentlichkeit die Frage stellt: „Was können wir Europäer konkret tun, um Ihnen zu helfen, mehr Russen zu töten?“?

    Hat es damit zu tun, dass sein Großvater, Militärrichter und Offizier im Wehrmachtsführungsstab, mehrfach an Adolf Hitlers Mittagstisch saß? Eine unverdaute Familiengeschichte, würgende Erbschuld, die endlich und unverhofft Gelegenheit erhält, sich in selbstgerechter Empörung über den russischen Angriffskrieg zu entladen?

    Dass der Journalist unmittelbar nach seiner Frage hinzufügt, er meine „nur“ russische Soldaten, macht die Sache nicht besser. Im Gegenteil. Da ist etwas herausgerutscht, etwas tief, sehr tief Verborgenes, das nicht hätte herausrutschen sollen.

    Die Rede ist von dem FAZ-Auslandskorrespondenten Michael Martens, der seit 2019 von Wien aus über den europäischen Südosten berichtet. Sein Großvater war der 1904 geborene Hans-Hermann Martens, Jurist, SA- und NSDAP-Mitglied, 1936 mit Hitlers eigener Unterschrift zum Staatsanwalt ernannt. Der Enkel hat ihm 2024 einen ebenfalls in der FAZ erschienenen, sehr berührenden Text gewidmet.

    Martens’ Frage an Wolodymyr Selenskyj, geäußert anlässlich einer Pressekonferenz mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic in Belgrad, lässt sich anders als psychologisierend nicht beantworten. Die Verhaltensbiologie weiß, dass nicht nur Tiere eine natürliche Hemmung besitzen, Artgenossen zu töten. Die Militärpsychologie weiß es noch viel besser. Seit der Antike werden Soldaten durch sture Konditionierung darauf trainiert, ihresgleichen umzubringen.Distanzwaffen erleichtern den Akt. Eine Kanone abzufeuern, erfordert weniger Überwindung, als ein Bajonett in den Leib des Gegners zu stechen. Noch niedriger ist die Hemmschwelle, wenn ein anderer sticht, am besten ein unbekannter, fremder Soldat. Ein Ukrainer.

    Wenn nicht mehr auf dem Spiel steht als der fromme Wunsch, der Ukrainer möge beim Töten möglichst erfolgreich sein.

    „Was können wir Europäer konkret tun, um Ihnen zu helfen, mehr Russen zu töten?“ Logisch, dass Martens nicht „wir Deutsche“ sagt. Da wirkt das Tabu noch. Die Vergangenheitsbewältigung. Für uns Deutsche gilt „Nie wieder“. Als Europäer sieht das schon anders aus. Da darf man wünschen.Und dem Wünschen sind keine Grenzen gesetzt. Wer in die anonymen Abgründe des Internets taucht, stößt auf Todeswünsche und Russenhass jenseits aller Rationalität. Exemplarisch ist die Zehntausende Konten umfassende Fraktion der „Nafo-Fellas“ – an deren Hass gemessen spiegelt Martens’ Frage den Geist von Klosterfrauen.

    Wahrscheinlich ist er kein Russenhasser; ich würde ihm das keineswegs unterstellen. Es geht um ganz anderes. Der 1973 geborene Enkel weiß: Ähnlich Tausenden anderen wurde der Großvater viel zu milde bestraft, nämlich gar nicht. In der Bundesrepublik wurde er Senatspräsident. „Wie viele Todesurteile gegen ergriffene Deserteure mein Großvater gefällt hat, weiß ich nicht“, schrieb der Enkel vor zwei Jahren. Sein Blick in die Vergangenheit ist mit dem Gefühl von ungerechter Milde assoziiert – das darf sich nicht wiederholen.

    Der Ruf nach Strafe für Russland und die Russen befriedigt dieses ungestillte Bedürfnis nach Sühne für die eigene, kollektive und in Martens’ Fall familiäre Schuld. Der Gerechtigkeitsfrust aus der eigenen, deutschen Geschichte wird auf eine andere, die russische Geschichte projiziert.

    Martens ist kein Einzelfall. Unsere moralische Katastrophe ist präsent, egal wie verdrängt oder relativiert (Fliegenschiss). Ein Gegengift ist die selbstermächtigende, aktivierende moralische Überlegenheit, sind Wut und Empörung angesichts der Verfehlungen Dritter. Sie reißen uns aus dem Teufelskreis der eigenen Scham, der unterdrückten Schuld. Mit seinem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, Goliath gegen David, brachial und rücksichtslos, bietet Russland die Steilvorlage. Putins Krieg verspricht Entlastung durch Empörung.

    Indem Russland in solchem Maß zum Täter wird, schreit es nach der Bestrafung, die unseren Vorfahren erspart blieb. Wenn Deutsche im Netz „Putin nach Den Haag“ rufen, Reparationen und jahrzehntelange Ächtung fordern, folgen sie (auch) diesem Reflex. Erst recht, wenn sie sich viele tote Russen wünschen – und seien es „nur“ russische Soldaten.Russland soll büßen, die eigene Schuld und unsere ungesühnte gleich mit. Vielleicht in anderer Diktion, aber nicht minder scharf fordern das auch die „Falken“ unter den Journalisten und Politikern. Einmal auf der richtigen Seite der Geschichte stehen; das hebt die Stimmung. Nach mehr als acht Jahrzehnten rehabilitiert Putin die moralische Symmetrie. Nicht dass jemand auf die Idee kommt, wir könnten ihm für seinen Krieg dankbar sein.

    Ascenseur pour l’échafaud
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Ascenseur_pour_l%27%C3%A9chafaud

    #Allemagne #nazis #Russie #guerre #russophobie #spychologie

  • Les réfractaires depuis l’invasion de l’Ukraine par la Russie (31ème épisode • août-septembre 2026)
    https://www.obsarm.info/spip.php?article751

    Chronique des actes de désertion, d’insoumission, de désobéissance et d’exil posés pour refuser de combattre, les actions de désobéissance civiles pour entraver la guerre et les appuis que les réfractaires reçoivent tant dans les pays concernés qu’à l’étranger. 31ème épisode, rédigé par Guy Dechesne depuis octobre 2022. Les épisodes précédents sont disponibles dans la rubrique Résistances L’Ukraine cible un site d’e-commerce L’Ukraine adapte une nouvelle fois sa tactique et diversifie (…) #Chroniques_des_réfractaires

    / #La_une, #Actions_contre_la_guerre, #Antimilitarisme, #Guerres

  • Die gefährliche Raketenkrise der Ukraine und des Westens
    https://www.berliner-zeitung.de/article/die-gefaehrliche-raketenkrise-der-ukraine-und-des-westens-10278326

    La guerre c’est de la folie, soit. La situation actuelle autour de la guerre en Ukraine pousse ce truisme dans une dimension inconnue IRL jusqu’ici . Il faut se rappeller des Monty Python et du Chevalier noir dans leur « Sacré Graal ! » pour se faire une idée approximative de l’univers kafkaesque dans lequel dérivent les belligérants slaves.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Monty_Python_:_Sacr%C3%A9_Graal_ !

    10.8.2026 von Ben Aris - Die westlichen Raketenbestände schrumpfen, während Russland seine Produktion steigert. Der Ukraine droht ein harter Winter.

    Dem Westen gehen die Raketen aus. Sechs Monate nach Beginn des Iran-Krieges und zu einem Zeitpunkt, an dem die russische Herbstoffensive bevorsteht, werden die lebenswichtigen Abfangraketen rar. Die vorhandenen Raketen werden so schnell abgeschossen, dass der Westen sie nicht nachproduzieren kann. Das Fatale: Die Ukraine ist dem Beschuss schutzlos ausgeliefert.

    Washingtons eigene Vorräte sind aufgebraucht, und die Rüstungsindustrie versucht verzweifelt, den Rückstand aufzuholen. Kiew bemüht sich derweil um Ersatz von Verbündeten, die ihre Abfangraketen aber zunehmend selbst benötigen. Eine kurzfristige Lösung dieses Dilemmas könnte ein Waffenhandel mit der Türkei im Wert von 300 Millionen Dollar sein.

    Chaos in Washington

    Das Ausmaß der Verknappung wurde öffentlich bekannt, nachdem US-Präsident Donald Trump Berichten zufolge Ende Juli während einer Kabinettssitzung in Camp David gegenüber Kriegsminister Pete Hegseth in Rage geraten war. Trump machte seinem Unmut darüber Luft, dass Hegseth geglaubt hatte, der Munitionsmangel sei „behoben“ worden. Hegseth, der davon überrascht wurde, gab laut der Washington Post seinem Stellvertreter Stephen Feinberg die Schuld dafür, dass dieser den Präsidenten nicht umfassend auf dem Laufenden gehalten hatte. Das Pentagon hat allerdings bestritten, dass es zu dieser Konfrontation gekommen war.

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    Präsident Selenskyj gehen die Raketen aus – es droht ein brutaler Winter für die Ukraine. © Jens Büttner/dpa

    Was auch immer in dem Raum gesagt wurde, die Zahlen stehen außer Frage. Nach einer Schätzung des Center for Strategic and International Studies (CSIS) beliefen sich die weltweiten Bestände an Patriot-Abfangraketen Ende Juli auf unter 827 – ein Rückgang um rund 2200 seit Beginn des Iran-Krieges –, während die THAAD-Bestände von 452 auf weniger als 278 gesunken sind. Das Pentagon gibt an, seit Kriegsbeginn mehr als 850 Tomahawks, 1000 Patriot-/THAAD-Abfangraketen und 1300 taktische ballistische Raketen eingesetzt zu haben, und teilte dem Kongress separat mit, dass allein im März und April zwischen 1060 und 1600 Abfangraketen abgefeuert wurden. Bis März seien lediglich 172 Ersatzraketen geliefert worden.

    Das CSIS schätzt, dass es bei den derzeitigen Produktionsraten mindestens drei Jahre dauern wird, bis die Bestände der USA wieder auf das Vorkriegsniveau aufgefüllt sind. Feinberg hat den amerikanischen Rüstungsunternehmen inzwischen 21 Tage Zeit gegeben, um Pläne zur „drastischen Beschleunigung“ der Produktion vorzulegen, und den Firmen mitgeteilt, dass „jahrelange Entwicklungszyklen nicht akzeptabel sind“.

    In einem Schreiben an große Rüstungsunternehmen, darunter Boeing Co., Lockheed Martin Corp. und RTX Corp., erklärte er: „Wir müssen unsere Programmzeitpläne drastisch beschleunigen und unsere Produktionskapazitäten jetzt ausbauen.“ Neben der Produktion von Luftabwehr- und Angriffsraketen forderte Feinberg laut Washington Post auch mehr Ausrüstung für die großflächige Überwachung, Luftabwehrsensoren und Abfangraketen sowie Raketenverfolgungssysteme.

    Das Pentagon hat bereits einen Vertrag über 58,6 Milliarden Dollar mit Lockheed Martin zur Ausweitung der PAC-3-MSE-Produktion sowie separate Verträge mit Lockheed und Northrop Grumman zur Steigerung der PAC-3- und THAAD-Produktion unterzeichnet. Doch der Großteil dieser Ausweitung hängt von einem Verteidigungsausgabengesetz in Höhe von 1,15 Billionen US-Dollar ab, das noch immer im Kongress feststeckt. Dem Weißen Haus zufolge können die Industrieunternehmen ihre Produktion vor 2028 nicht nennenswert ausbauen.

    Russlands Raketenproduktion übertrifft die westliche Abwehr

    Selbst eine vollständig finanzierte Aufstockung würde die Lücke nicht schließen. Ukrainische Regierungsvertreter sagen, Russland übertreffe mittlerweile die Fähigkeit des Westens, seine Raketen abzufangen. Einer Schätzung zufolge liegt die russische Produktion der ballistischen Iskander-Raketen vom Typ 9M723 bei 55 bis 60 Stück pro Monat. Hinzu kommen weitere rund 50 Stück der von S-300/S-400 abgefeuerten RM-48U pro Monat. Damit ist die Zahl der russischen Raketen auf die Ukraine innerhalb einer Woche größer als die weltweite Produktion von Patriot-Abfangraketen in einem Monat. Die USA selbst produzieren Schätzungen zufolge etwa 650 PAC-3-Abfangraketen pro Jahr.
    Die Ukraine bemüht sich verzweifelt um Abfangraketen

    Die Lage der Ukraine ist zunehmend verzweifelt, da ihre Bestände an Abfangraketen zur Neige gehen. Bei einer Rede in Belgrad am 8. August erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj, Kiew habe mit Washington eine Vereinbarung über monatliche Lieferungen von Patriot-Abfangraketen aus amerikanischen Beständen getroffen, lehnte es jedoch „aus Sicherheitsgründen“ ab, eine Zahl zu nennen, und räumte ein, dass die Mengen für 2026 „geringer als im Jahr 2025“ ausfallen werden.

    Grob geschätzt dürfte die tatsächliche Zahl kaum über fünf Raketen pro Monat liegen – was in etwa dem Tempo entspricht, mit dem die Bestände der USA durch Neuproduktion aufgefüllt werden. Das bedeutet, dass die Vereinbarung wahrscheinlich lediglich dazu dient, Washingtons eigene Bestände auf dem gleichen Niveau zu halten, anstatt die der Ukraine wirklich aufzustocken.

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    Immer mehr Raketen erreichen die ukrainischen Städte, die ohne Schutz durch Abfangraketen wie Patriots dastehen. © Dan Bashakov/AP/dpa

    Die Debatte darüber, ob die Ukraine ihre eigenen Patriot-Abfangraketen bauen darf, schwankte den ganzen Sommer über hin und her. Auf dem Nato-Gipfel in Ankara am 8. Juli sagte Trump zu Selenskyj, er werde Kiew eine Lizenz zur Herstellung von PAC-3-Raketen im eigenen Land erteilen. „Stellt sie selbst her“, sagte er, nur um diese Idee weniger als eine Woche später wieder zurückzunehmen und gegenüber Reportern zu erklären, Washington müsse „sehr vorsichtig sein, wenn es darum geht, sie jemanden bauen zu lassen“.

    An diesem Wochenende erklärte Selenskyj, die Lizenz sei wieder im Gespräch und die heimische Produktion könne noch in diesem Herbst beginnen, räumte jedoch auch ein, dass es „von zwölf Monaten bis zu mehreren Jahren“ dauern würde, bis die Ukraine tatsächlich mit der Herstellung der Abfangraketen beginnen könnte, selbst wenn die Lizenz vorliege.

    Das Problem sind nicht die Rechte am geistigen Eigentum, sondern die Beschaffung von Spezialkomponenten wie Feststoffraketenmotoren oder aktiven Radarsuchköpfen, deren Herstellung selbst für etablierte amerikanische Zulieferer schwierig ist. Komponenten sind ebenso knapp wie fertige Raketen.
    Ukrainische Bitten bleiben bislang ungehört

    Selenskyj bat Trump in Ankara separat um eine Notfalllieferung von 300 PAC-3-Abfangraketen noch vor dem Winter, also etwa einem Drittel des gesamten amerikanischen Bestands, was jedoch abgelehnt wurde. Da Washington nicht in der Lage oder nicht willens ist, ausreichend Raketen bereitzustellen, hat Selenskyj ukrainische Diplomaten weltweit angewiesen, persönlich nach Ersatzraketen in den Beständen der Verbündeten zu suchen.

    Die Reaktionen waren überwiegend negativ: Griechenland, Spanien und zuletzt auch Finnland haben alle abgelehnt und jeweils die Notwendigkeit angeführt, ihre eigene Luftverteidigungsbereitschaft aufrechtzuerhalten. Der finnische Verteidigungsminister Antti Häkkänen erklärte, Helsinki habe „alles getan, was wir konnten, soweit dies möglich war, aber als Frontland können wir unsere kontinuierliche Luftverteidigungsbereitschaft nicht gefährden“. Er fügte hinzu, dass das Tempo der amerikanischen Produktion „zum Hauptproblem für die europäische Sicherheitspolitik“ geworden sei. Der Prozess sei seiner Meinung nach „von Bürokratie und Trägheit geprägt“.
    Die türkische Rettungsleine

    Die Türkei überraschte alle, als sie der Ukraine an diesem Wochenende mit einem unerwarteten Raketendeal zu Hilfe kam. Die Ukraine hat 70 taktische ballistische M39-ATACMS-Raketen, zwölf M270-Mehrfachraketenwerfer und Zehntausende Stück Streumunition aus den Beständen der Türkei erworben. Laut US-Außenministerium handelt es sich dabei um den größten einzelnen Waffenliefervertrag, den die Türkei jemals mit der Ukraine abgeschlossen hat, im Wert von fast 300 Millionen US-Dollar.

    Das Paket, das am 6. August dem Kongressprotokoll der USA vorgelegt wurde und noch in diesem Monat die vorgeschriebene 15-tägige Prüfungsfrist des Kongresses durchlaufen muss, wird über türkische, bulgarische und amerikanische Logistikunternehmen geliefert. Ankaras Motiv ist laut den Transferdokumenten, ältere Ausrüstung abzugeben und die Modernisierung des eigenen Arsenals zu finanzieren.

    Die ATACMS sind Offensivwaffen, keine Abfangraketen. Kiew beabsichtigt, sie gegen russische Raketenwerfer und Logistikknotenpunkte innerhalb Russlands einzusetzen, von denen aus Raketen abgefeuert werden, die die Ukraine nicht abschießen kann, und damit die bereits laufende Vergeltungsaktion gegen russische Raffinerien und Tanker der Schattenflotte auszuweiten.

    Die M39-Variante ist jedoch ein Modell aus den 1990er-Jahren mit einem relativ ungenauen Trägheitsnavigationssystem anstelle einer GPS-Korrektur, das auf einen großen Streukopf setzt, um dies auszugleichen. Mobile Abschussrampen präzise zu treffen, wird ohne bessere Echtzeit-Zieldaten über russischem Gebiet äußerst schwierig sein. Vorerst erweitern die türkischen Raketen zwar die offensive Reichweite, sie tragen aber nichts dazu bei, die weitaus größere Lücke in der ukrainischen Luftabwehr zu schließen.
    Europas Reserven sind ebenfalls knapp

    Selbst die besser ausgestatteten Betreiber zögern, sich von ihren Beständen zu trennen. Wie Häkkänen es formulierte, dürfte kein Nato-Mitglied jenseits der größten Bestandshalter mehr als „fünf oder zehn Raketen“ in Reserve haben – ein Bild, das die obige Darstellung im Großen und Ganzen bestätigt: Europas gesamter einsatzfähiger Patriot-Bestand beläuft sich – wenn man die nicht offengelegten tatsächlichen Gesamtzahlen Deutschlands und Polens außer Acht lässt – wahrscheinlich auf höchstens einige hundert Raketen, während Russland im Rahmen seiner ballistischen Raketenoffensive allein auf die Ukraine weit mehr als 100 Raketen pro Monat abfeuert und für das gesamte Jahr 2025 insgesamt 900 plante – eine Zahl, die sich in diesem Jahr verdoppeln könnte, nachdem Russland seine Raketenproduktionskapazitäten in den letzten zwölf Monaten ausgebaut hat.
    Ein schwieriger Winter für die ukrainische Luftabwehr

    Angesichts einer amerikanischen Rüstungsindustrie, die angibt, die Produktion nicht vor 2028 ausweiten zu können, europäischer Verbündeter, die nicht bereit sind, ihre eigenen letzten Reserven aufzugeben, und einer russischen Raketenproduktionslinie, die nach wie vor jede Abfangrakete übertrifft, die zu ihrer Abwehr gebaut wird, dürfte die Luftabwehr der Ukraine den ganzen Winter über dünn bleiben.

    Auch die türkischen ATACMS bleiben ein Tropfen auf den heißen Stein, da diese zwar die offensive Reichweite Kiews vergrößern, aber keine Raketen abfangen können.

    Dieser Beitrag erscheint im Rahmen einer Kooperation zwischen der Ostdeutschen Medienholding und bne IntelliNews. Der Beitrag erschien zuerst hier auf Englisch.

    https://www.youtube.com/watch?v=kRwCPUEND1U

    #Ukraine #Russie #guerre #approvisionnement #wtf #marchand_d_armes

  • #Iran : comment le fiasco des États-Unis contribue à remodeler l’équilibre des forces
    https://lvsl.fr/iran-comment-le-fiasco-des-etats-unis-contribue-a-remodeler-lequilibre-des-forc

    Les objectifs annoncés par l’administration américaine, au lancement de l’opération Epic Fury, semblent bien loin : démantèlement du programme nucléaire iranien, récupération de l’uranium enrichi, destruction des capacités balistiques du pays, voire renversement du « régime »... Au-delà du fiasco diplomatique et militaire pour les Etats-Unis, la séquence - toujours en cours - annonce une recomposition des rapports de force au Moyen-Orient. Et à l’échelle mondiale, l’Iran a rendu au #pétrole son statut d’arme de #guerre, avec une intensité jamais vue depuis les années 1970.

    #International #Les_États-Unis,une_puissance_menacée ? #République_islamique_d'Iran #Sanctions #Trump

  • Sprengen, Aufbrechen, Löschen
    https://www.unsere-zeit.de/sprengen-aufbrechen-loeschen-4816953

    Kaum beachtet : Treffen des neuen BND-Chefs Martin Jäger (rechts) mit Wladimir Selenski (links) in Kiew am 14. Mai 2026 (Foto : x / @MJaegerT)

    Nous assistons à la transformation de l’état en machine de guerre. Une nouvelle loi donne des compétences étendues au service secret principal allemand. Désormais chaque journaliste et les militants de l’opposition aux guerres allemandes devront apprendre les méthodes d’autoprotection clandestine.

    L’état de guerre même non déclaré signifie la fin de l’état de droit pour les citoyens.

    7.8.2026 vin Ralf Hohmann - Reform von BND und „Verfassungsschutz“ macht Grenze zwischen Krieg und Frieden unkenntlich

    Es ist die Geschichte von Tino, Lothar und Katja. Erzählt wird sie an prominenter Stelle auf der Internetseite des Bundesnachrichtendienstes (BND). Auch wenn die Diktion von Anklängen an die „Tagesschau in einfacher Sprache“ nicht frei ist und Ältere sich an die Spionagegeschichten mit Tim und Struppi erinnert fühlen, geht es um ganz ernste Dinge. Der Satellitenbildauswerter Tino klickt sich kurz vor dem Feierabend schnell noch einmal durch eine „Flut neuer Bilder“. Seine „militärische Vorerfahrung“ bei der Bundeswehr zeigt ihm: Da baut doch tatsächlich der Feind Raketenabschussanlagen. Lothar, sein Bildbetrachterkollege mit bloß „zivilem Hintergrund“, pflichtet ihm bei. Ihre „enorm wichtigen Erkenntnisse“ müssen schnellstmöglich an Abteilungschefin Katja weitergegeben werden. Lothar, Tino und Katja haben sich den Feierabend nun redlich verdient, denn „dank Tinos wachem Auge und der schnellen Informationsweitergabe an Katja ist die Bundesregierung nun schnellstmöglich über die neuen, noch im Bau befindlichen Raketensilos informiert“. Über den Rest der Geschichte, die von Zerstörung und Tod handelt, schweigt das Internetportal der Schlapphüte.

    Seit Frühsommer 2022 liefert der BND unter der Ägide des US-Auslandsgeheimdienstes CIA Satellitenbilder aus dem „SAR-Lupe“-System der Bundeswehr, abgehörte Kommunikation russischer Einheiten und Analysen zu russischen Truppenbewegungen, Stellungen, Munitionslagern und Flugplätzen an Kiew. Viele hundert Berichte sind es inzwischen. Damit die Ukraine weiß, dass der deutsche Dienst auch in Zeiten transatlantischer Turbulenzen treu zur übernommenen Aufgabe steht, stattete der frischgebackene BND-Chef Martin Jäger, im früheren Leben Cheflobbyist von Daimler und Botschafter in Kiew, dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski am 14. Mai seinen Antrittsbesuch ab. Das Ganze sollte wohl nicht an die große Glocke gehängt werden, blieb von bürgerlichen Medien unbeachtet. Lediglich ein Instagram-Post der deutschen Botschaft in Kiew lässt wissen, dass es um die „Stärkung der Luftabwehr“ und „den Ausbau der Sicherheitszusammenarbeit“ ging. Um zu erahnen, worüber da im Detail gesprochen wurde, braucht es keine große Fantasie.

    Unter dem regierungsoffiziellen Deckmantel, zwar nicht unmittelbare Kriegspartei zu sein, aber die deutschen Werte doch irgendwie am Dnepr zu verteidigen, hatte der BND vier Jahre Gelegenheit, sein Agieren im kriegerischen Umfeld zu üben. Die am 13. August im Bundeskabinett anstehende Verabschiedung des neuen Geheimdienstgesetzentwurfs (siehe UZ vom 24. Juli) wird den BND nicht nur mit einer bis dato ungeahnten Fülle neuer Kompetenzen ausstatten, sie wird die Grenze zwischen Krieg und Frieden für Geheimdienstaktivitäten strukturell unkenntlich machen. Ganz getreu dem Wort des Bundeskanzlers Friedrich Merz auf der diesjährigen Sommerpressekonferenz: „Wir leben nicht im Krieg, aber wir leben auch nicht mehr im Frieden.“ Im „Zeitalter der hybriden Bedrohung“ sind die Übergänge fließend.

    Das neue Geheimdienstgesetz weicht die angestammten Kategorien des Grundgesetzes auf: Trotz aller Kriegsrhetorik konnte man bisher jedenfalls davon ausgehen, es müsse wenigstens der Spannungsfall ausgerufen werden, bevor das öffentliche Leben vollends militärischen Belangen untergeordnet wird. Schon der konturenlose Spannungsfall kommt im Gewand des puren politischen Zufalls daher. Wie sonst sollte man den Erklärungsversuch des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags vom 4. November 2024 werten, wenn es dort heißt: „Da die mit der Feststellung des Spannungsfalles verbundene Krisenprognose von zahlreichen außenpolitischen Faktoren sowie von der gesamteuropäischen Sicherheitslage zum entsprechenden Zeitpunkt abhängt, genießt der Deutsche Bundestag bei der Feststellung des Spannungsfalls einen erheblichen politischen Einschätzungs- und Beurteilungsspielraum“?

    Der neue Regierungsentwurf gibt dem BND die Zauberformel der „spezifischen Gefährdungslage“ an die Hand. Liegt diese vor, gibt es grünes Licht für ein „aktives Einwirken mit dem Ziel einer Abwendung oder Einschränkung dieser Gefährdung“, erweiterte nachrichtendienstliche Maßnahmen also. Im Klartext heißt das: Eine spezifische Gefährdungslage kann bestehen, ohne dass ein Spannungs- oder Verteidigungsfall ausgerufen wurde. Nämlich schon dann, wenn „Anhaltspunkte“ dafür vorliegen, dass eine ausländische Macht oder ein ihr zurechenbarer Akteur besonders wichtige Rechtsgüter wie die äußere Sicherheit, die Funktionsfähigkeit des Staates oder die kritische Infrastruktur gefährdet. Die „Grundanordnung“ zur Durchführung der erweiterten Maßnahmen trifft die „Behördenleitung oder ihre Vertretung“, sprich: Martin Jäger, die Vizepräsidentin für zentrale Aufgaben Dr. Gabriele Monschau oder gleich Generalmajor Dag Baehr. Der Katalog „erlaubter“ Handlungen reicht weit: heimliche Sabotagehandlungen im Ausland, physische Manipulation oder Unbrauchbarmachung von Waffensystemen, Raketentechnik oder Zentrifugen, Cyberoperationen wie das Lahmlegen der gegnerischen IT-Infrastruktur oder das Abfangen und Umleiten von Datenströmen und Anbringen von Tracking-Technik. Personell und organisatorisch sind Bundeswehr und BND ohnehin seit Langem eng verflochten. Die etwa 800 Bundeswehrdienstgrade innerhalb des BND unterstehen dessen Präsidenten. Im BND nennt man sie das „Amt für Militärkunde“.

    #Allemagne #service_secret #BND #guerre

  • LKA : Drohne auf Leipziger Flughafen verfügte über „Sprengvorrichtung“
    https://www.berliner-zeitung.de/article/flughafen-leipzig-halle-drohne-gesperrt-10264096

    Les impacts de la guerre en Ukraine approchent. Tentative d’attentat contre l’aeroport de Leipzig, plaque tournante de lu ravitaillement ukrainien. Est-ce un évémement false flag mis en scène par de provocateurs ? La droite sécuritaire en profite déjà.

    5.8.2026 von Eva Maria Braungart, Ines Mallek-Klein - Erst eine Drohne, dann ein unbekannter Gegenstand auf einer Landebahn, die für Fracht- und Militärtransporte genutzt wird. Das ist über die Vorfälle am Flughafen bekant.

    Die in der Nacht zu Mittwoch am Flughafen Leipzig/Halle gesichtete Drohne verfügte über eine „Sprengvorrichtung“. Das hat das Landeskriminalamt Sachsen am Mittwoch mitgeteilt. Das Fluggerät sei nach dem Fund mit einem Sprengstoffroboter untersucht worden, der Zünder sei entfernt worden.

    Wegen einer gesichteten Drohne und eines verdächtigen Gegenstands war der Flughafen Leipzig/Halle in der Nacht zu Mittwoch zeitweise gesperrt. Der Flugverkehr wurde für rund zwei Stunden komplett eingestellt, eine Passagiermaschine und mehrere Frachtflieger mussten auf andere Flughäfen umgeleitet werden. Zudem kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Frachtflugzeug und einem weiteren unbekannten Flugobjekt. Das teilte die sächsische Landespolizei mit.
    Flughafen wird von Nato und Bundeswehr genutzt

    Der Flughafen Leipzig/Halle ist kein offizieller Militärflugplatz der Bundeswehr oder ausländischer Streitkräfte. Allerdings wird er seit Jahrzehnten von der Bundeswehr und der Nato für den Transport von Material und Großgerät genutzt. Das Programm Strategic Airlift International Solution (SALIS) spielt dafür eine zentrale Rolle. Es regelt die Bereitstellung von strategischen Lufttransportkapazitäten mit Antonov-124-Transportflugzeugen. Konkret geht es um die Verlegung von Militärgroßgerät und auch Truppentransporte innerhalb von 72 Stunden in alle Teile der Welt.

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    Antonov-Transportflugzeuge am Flughafen Leipzig/Halle. An dem Airport wird auch Ausrüstung für die ukrainische Armee verladen. In der Nähe eines solchen Flugzeugs wurde eine Drohne gesichtet. © AFP

    Die eigens dafür gegründete Antonov Logistics SALIS GmbH koordiniert die Bereitschaftsflugzeuge. Maschinen stehen in gestaffelten Abrufzeiten bereit. Ein Markt mit offensichtlichem Wachstumspotenzial. Seit diesem Jahr baut Antonov seine Präsenz am Standort weiter aus. Im Nordbereich des Flughafens entsteht ein neuer, dauerhafter Wartungshangar, der 2027 in Betrieb gehen soll.

    Die Logistikflüge erfolgen über die Startbahn 2. Genau hier stand am Dienstagabend auch jene Maschine der Antonov Logistics SALIS GmbH, in deren Nähe zunächst die Drohne und später auch der unbekannte Gegenstand entdeckt wurden. Was sie geladen hatte? Dazu gibt es keine Auskunft. Dafür den Hinweis, dass der Flugbetrieb am Drehkreuz Leipzig Halle seit den Morgenstunden für zivile Maschinen wieder planmäßig laufe.

    Betroffen waren in der Nacht vor allem Reisende aus Palma de Mallorca und der große DHL-Frachtstandort am Airport. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nach Angaben der Polizei zu keinem Zeitpunkt. Die Startbahn Süd ist weiter gesperrt, heißt es vonseiten der Polizei. Das habe aber keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb, da dort heute ohnehin Wartungsarbeiten geplant gewesen seien, so eine Flughafensprecherin.

    Wie es in der Nacht zum Polizeieinsatz kam

    Auslöser war zunächst die Sichtung einer Drohne. Daraufhin wurde der Flugbetrieb gestoppt. Der Vorfall ereignete sich nach Polizeiangaben am Dienstagabend gegen 23.40 Uhr. Zunächst sei ein unbekanntes Objekt gesichtet worden, anschließend habe man im Bereich der südlichen Start- und Landebahn einen Gegenstand gefunden.

    Ein mutmaßlich zweites unbekanntes Flugobjekt stieß zudem mit einem Frachtflugzeug zusammen, nachdem dieses aufgrund der zuvor erfolgten Sperrung der Landebahn wieder durchstartete. Bei der Maschine konnten nach der Landung in Hannover leichte Beschädigungen festgestellt werden.

    Landes- und Bundespolizei rückten mit einem größeren Aufgebot an. Im Einsatz war auch ein Sprengstoffroboter, um den unbekannten Gegenstand zu untersuchen.

    Das Landeskriminalamt Sachsen richtete am Mittwoch ein Hinweistelefon sowie ein Hinweisportal ein. Zeugen, die sich im Zeitraum ab Dienstagnachmittag bis Mittwochmorgen im Bereich des Flughafens Leipzig/Halle befanden und Hinweise zu Personen, Fahrzeugen sowie zu Fahrzeugbewegungen machen können, werden gebeten, dies zu tun. Auch Hinweise aus den sozialen Medien oder dem Internet sind von Bedeutung.

    Passagierflug und Frachtmaschinen umgeleitet

    Die Sperrung traf sowohl Urlauber als auch die Logistikbranche. Eine verspätete Passagiermaschine der Fluggesellschaft Marabu aus Palma de Mallorca konnte nicht wie geplant landen.

    Die Maschine wurde nach Nürnberg umgeleitet und erreichte Leipzig erst später in der Nacht. Das geht aus Daten des Flugverfolgungsdienstes Flightradar24 hervor.

    Auch der Frachtverkehr am DHL-Hub war betroffen. Ab etwa Mitternacht kam es dort zu erheblichen Behinderungen, geplante Abflüge verzögerten sich bis in die Morgenstunden.

    Der Logistikkonzern DHL bestätigte lediglich einen „Vorfall“ im Umfeld des Flughafens, der von den Behörden untersucht werde. Zu Auswirkungen oder möglichen Mehrkosten durch die Umleitungen wollte sich das Unternehmen nicht äußern.

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    Polizei und Feuerwehr im Einsatz auf dem Rollfeld. © AFP

    Nach rund zwei Stunden konnte der Flughafen den Betrieb schrittweise wieder aufnehmen. Um 1.55 Uhr wurde der Flugverkehr wieder freigegeben. Seitdem lief der gesamte Verkehr über die Nordpiste des Flughafens. Die Südpiste blieb zunächst gesperrt, weil dort nach Spuren gesucht wurde.

    Flughafen Leipzig/Halle ist wichtiges Drehkreuz

    Der Frachtverkehr, sowohl zivil als auch zunehmend militärisch, hat eine große Bedeutung am Flughafen Leipzig. Er ruft immer wieder Bürgerinitiativen und Anwohner auf den Plan, die den Fluglärm nachts beklagen. Wie groß der Anteil der Militärtransporte ist, die über den Flughafen Leipzig/Halle abgewickelt werden, ist nicht einfach zu ermitteln.

    Die Fluglärmkommission Sachsen registrierte für 2024 insgesamt 545 Flüge der Antonov-Maschinen. In 405 Fällen handelte es sich dabei um eine militärische Nutzung im Rahmen des Charterverkehrs. Also Maschinen, die im Auftrag der Nato, der Bundeswehr oder anderer Bündnispartner geflogen sind.

    Was genau die Maschine transportieren und ob dabei auch Rüstungsexporte eine Rolle spielen, wollten einige Bundestagsabgeordnete und die Fraktion Die Linke im Oktober vorigen Jahres wissen. Sie stellten eine kleine Anfrage an die Bundesregierung, die aber mit Verweis auf die schutzwürdigen Interessen von Partnernationen Deutschlands sowie deren Sicherheitsarchitektur unbeantwortet blieb.

    #Ukraine #Allemagne #guerre #Leipzig #aviation

  • Riches, pauvres et classes moyennes : comment évoluent les revenus en France ?
    https://www.inegalites.fr/Riches-pauvres-et-classes-moyennes-comment-evoluent-les-revenus-en-France

    Depuis le milieu des années 1990, le niveau de vie des classes moyennes (apprécié ici par le niveau de vie médian [2]) a augmenté de 16 % une fois la hausse des prix déduite, pour dépasser 2 200 euros par mois pour une personne seule, selon les données de l’Insee. Cela représente 300 euros mensuels de plus qu’en 2004 et 3 600 euros annuels. Contrairement à un discours très médiatisé, il n’y a donc pas d’appauvrissement des classes moyennes. Mais il est vrai que la période 2008-2018 a été marquée par un long palier.

    Le niveau de vie moyen des 10 % les plus #pauvres n’a quasiment pas évolué en 20 ans. Ils gagnaient 850 euros par mois en 2004, ils touchent 830 euros en 2024. (...)

    Les 10 % les plus #riches touchent en moyenne 6 400 euros par mois. Leur niveau de vie s’est accru de 24 %, soit un gain annuel de 15 000 euros (1 250 euros mensuels) au cours de la même période, une fois l’effet de l’inflation pris en compte. Cette hausse représente à elle seule l’équivalent d’un an et demi de revenus au bas de l’échelle. L’amélioration du niveau de vie des plus aisés s’est produite en deux étapes : de 1996 à 2011, puis de 2017 à 2024 (après une période de hausses d’impôts en 2012 et 2013).

    Au total, l’écart entre le haut et le bas de la distribution des revenus annuels a augmenté de 15 000 euros entre 2004 et 2024.

    #guerre_aux_pauvres #revenu

    edit espérance de vie
    https://seenthis.net/messages/1151986

  • La #France sous les flammes : la faillite criminelle du #néolibéralisme

    La France brûle, et nos dirigeants ne font qu’aggraver une situation qu’ils connaissent pourtant parfaitement. Sont-ils totalement irrationnels ? Non, répond cet éditorial, ils appliquent juste le #dogme_néolibéral qui nous entraîne dans l’abîme.

    Nos dirigeants sont-ils devenus totalement irrationnels ? Sinon, comment expliquer qu’ils s’acharnent à faire l’inverse de tout ce que les scientifiques recommandent ? Pourquoi, alors que les rapports sur les catastrophes climatiques à venir s’empilent sur leurs bureaux depuis des décennies, font-ils tout pour ne pas nous protéger de ces cataclysmes ?

    Si on leur fait crédit d’une certaine capacité de raisonnement, une autre hypothèse serait celle de l’#aveuglement_dogmatique. Ce que viennent souligner les #canicules et #incendies catastrophiques de l’été 2026, c’est l’#échec patent du néolibéralisme que nos élites pratiquent assidûment.

    Commençons par le constat. Les meilleurs climatologues du monde préviennent, via le Giec notamment, de la forte hausse des risques d’incendies, partout en Europe, liée au #changement_climatique. On sait que l’augmentation des canicules et sécheresses accroît fortement les risques de feux.

    Une politique d’#anti-adaptation

    Pourtant, on ne cesse de planter et replanter des #monocultures de #résineux, plus rentables que de vraies #forêts mais que l’on sait être ultra-inflammables.

    Pourtant, l’#Office_national_des_forêts, chargé d’entretenir et protéger nos forêts, notamment contre les incendies, a perdu 40 % de ses effectifs entre 2000 et 2022, et le gouvernement ne cesse de menacer de nouvelles coupes dans les effectifs.

    Pourtant, en 2024, le Premier ministre Gabriel Attal supprimait le #budget qui aurait permis d’acheter deux #Canadair supplémentaires.

    Pourtant, sur les 16 nouveaux Canadair promis par Emmanuel Macron après les incendies dévastateurs de 2022, seuls 4 ont été commandés, et seront livrés avec beaucoup de retard.

    Les Services départementaux d’incendie et de secours sont au bord de la rupture et les départements alertent en vain depuis des années sur le manque de #moyens.

    Le bilan est tout aussi accablant concernant les canicules. La France a déjà subi quatre vagues de chaleur extrême en 2026 ; les scientifiques alertent depuis des années sur la multiplication de ces évènements, mais nous ne nous y sommes pas préparés.

    En juin, le Haut Conseil pour le climat taclait sévèrement le retard de la France, par exemple dans l’isolation des bâtiments, et des budgets pour les politiques écologiques qui sont coupés drastiquement alors même qu’il faudrait les augmenter rapidement.

    Encore plus surréaliste : le gouvernement agit pour aggraver notre vulnérabilité. En pleine canicule du mois de juin, nos dirigeants ont décidé de remettre sur le marché locatif les pires #passoires_thermiques, où étouffent les locataires les plus précaires. En pleine sécheresse extrême, la loi d’urgence agricole, surnommée « nouvelle #loi_Duplomb », prévoit d’augmenter l’#accaparement_de_l’eau par l’#agro-industrie.

    La fuite en avant du #néolibéralisme_zombie

    Pourquoi cet acharnement à foncer dans le mur ? « Parce que nos dirigeants sont prisonniers d’un modèle », répond l’économiste Cédric Durand, coauteur de Comment bifurquer. Les principes de la planification écologique (ed. Zones, 2024).

    « La France est coincée dans ce que l’on appelle le néolibéralisme zombie. La croyance qu’il faut toujours baisser le coût du capital, baisser le coût du travail, taxer moins, et que c’est ça qui va produire de la #croissance et du PIB. On fait toujours ce pari alors que la période où cela pouvait fonctionner est révolue — si ça a fonctionné un jour », dit-il.

    Le terrible bilan politique énuméré ci-dessus répond à deux logiques propres au néolibéralisme : un affaiblissement massif des #services_publics et une foi inébranlable placée dans les vertus du #marché, qu’il convient de déréguler autant que possible. Via ces politiques, la finalité de l’État est de permettre au capital d’accumuler toujours plus de richesse.

    Au nom de l’#austérité_budgétaire, et du refus catégorique de taxer davantage le capital ou les plus hauts revenus, le gouvernement coupe les budgets publics partout où cela n’est pas jugé favorable au marché. Or, le changement climatique ne répond précisément pas aux logiques de marché.

    « En Gironde, je suis sûr que les entreprises auraient aimé que l’État dépense plus pour l’achat de Canadair. C’est le paradoxe du capitalisme qui veut payer toujours moins de taxes mais réclame ensuite que l’État le protège », dit Cédric Durand.

    Nous touchons là à ce que l’économiste marxiste James O’Connor appelait « la seconde contradiction du capitalisme ». Celui-ci, pour se développer, doit exploiter toujours plus les ressources naturelles et les écosystèmes, mais il détruit, ce faisant, ses propres conditions d’existence. Il en vient donc, autre contradiction, à appeler l’État à l’aide, ce dernier s’étant pourtant volontairement affaibli et ayant détruit ses services publics, au nom du soutien au capital.

    Derrière la stratégie néolibérale, c’est le moteur fondamental du capitalisme qui est en jeu : il lui faut accumuler toujours plus de capital dans une course infernale et complètement irrationnelle.

    « Cette tendance à élargir sans cesse les domaines d’#accumulation_du_capital, et les sources de profit, par exemple à de nouvelles dimensions de la nature comme les gènes et les microorganismes, est vitale pour le capitalisme. Il meurt s’il arrête », souligne l’économiste Hélène Tordjman, autrice notamment de La croissance verte contre la nature (éd. La Découverte, 2021).

    « Je m’interroge sur la vision de nos élites qui persévèrent dans cette voie. C’est une #rationalité de très #court_terme, qui vise à accumuler très vite jusqu’à la catastrophe, et après moi, le déluge », dit-elle.

    Pour la chercheuse, l’hypothèse d’un aveuglement dogmatique de nos dirigeants n’est pas suffisant. L’accumulation des catastrophes ces dernières années est telle qu’elle aurait dû faire éclater n’importe quelles œillères idéologiques. Si l’on continue de foncer dans le mur, ce serait donc en toute connaissance de cause.

    « On est dans une logique d’intérêt de classe bien comprise, d’une classe dominante qui s’est autonomisée, et qui assume que seuls les plus puissants et les plus forts pourront survivre et vivre dignement », dit Hélène Tordjman.

    Le milliardaire étasunien Warren Buffet le disait déjà en 2006, dans une célèbre formule : «  Il y a une #guerre_des_classes, c’est un fait. Mais c’est ma classe, la classe des riches, qui mène cette guerre et qui est en train de la gagner . »

    De guerre des classes à guerre contre l’ensemble du vivant

    Rien de nouveau sous le soleil ? Sauf que la séculaire guerre des classes est devenue, dans l’Anthropocène, une guerre contre l’ensemble du vivant, qui ne menace plus seulement l’essentiel de la population d’#exploitation mais de #destruction. En toute connaissance de cause.

    « Si nous persistons dans cette voie, l’avenir de notre espèce est sombre », alertaient déjà plus de 1 000 scientifiques français dans une tribune en 2020, qui dénonçait « l’inconséquence et l’#hypocrisie de politiques […] promouvant un #consumérisme débridé et un libéralisme économique inégalitaire et prédateur ».

    Six ans plus tard, le pays est à sec tandis que l’on prévoit de multiplier les #mégabassines pour l’agro-industrie, les forêts brûlent tandis que les #pompiers épuisés sont en manque d’effectifs et les budgets des politiques environnementales fondent comme neige au soleil.

    « Nous avons besoin de transformations structurelles, capables de penser au temps long que les mécanismes de marché sont incapables de prendre en compte », dit Cédric Durand. Pour y parvenir, l’économiste propose de nombreux outils de planification dans son ouvrage, à l’instar de nombreux penseurs des mondes postcapitalistes.

    Reste à trouver le moyen d’opérer la bascule. Un prérequis semble être de savoir nommer les responsables. Lorsque nos dirigeants néolibéraux apportent sous un cynisme à peine voilé leur solidarité aux victimes des incendies, ils méritent plus que jamais leur étiquette de #pompiers_pyromanes.

    https://reporterre.net/La-France-sous-les-flammes-la-faillite-criminelle-du-neoliberalisme
    #incendie #incendies #feu #feux #rationalité #irrationalité

  • „Hier spricht Berlin !“ : Die faszinierende Geschichte des Sender Freies Berlin
    https://www.berliner-zeitung.de/article/hier-spricht-berlin-die-faszinierende-geschichte-des-sender-freies-

    Übertragungswagen des SFB beim Besuch des US-Präsidenten John F. Kennedy in Berlin, 1963 © United Archives/Kindermann/Imago

    La bataille idéologique de Berlin ne cessa le 8 mai 1945. Après la guerre les États-Unis reprirent le flambeau anticommuniste du pouviir précédent avec leur radio RIAS puis à partir de l’été 1953 la SFB fut une sorte de radio-télévision autogérée par les anticommunistes berlinois sous surveillance de l’occupant états-unien puis britannique.

    Article incomplet mais imtéressant

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Freies_Berlin

    30.7.2026 von Petra Fischer - Warum der SFB gegründet wurde, welche Rolle er im Kalten Krieg spielte und wie er zum „Gedächtnis“ einer geteilten Stadt wurde.

    Dies ist ein Open-Source-Beitrag. Die Berliner Zeitung und die Ostdeutsche Allgemeine geben allen Interessierten die Möglichkeit, Texte mit inhaltlicher Relevanz und professionellen Qualitätsstandards anzubieten.

    Im Januar 1949 wurden in der Presse verstärkt Forderungen laut, dass Berlin einen eigenen deutschen Sender bekommen sollte. Der Rias als amerikanischer Sender spiegelte nicht im vollen Umfang die Interessen und Belange der Berliner Bevölkerung wider. Im britischen Sektor konnte als einziger deutscher Sender der Berliner Rundfunk empfangen werden. Dies nahm der Tagesspiegel am 26. Januar 1949 zum Anlass, einen deutschen Sender zu fordern, um der Beeinflussung durch den „kommunistischen“ Sender“ Paroli bieten zu können.

    Am 27. Juni 1949 stellte die CDU in der Stadtverordnetenversammlung den Antrag auf Inbetriebnahme eines eigenen Berliner Rundfunksenders. Obschon die Initiative von der CDU ausging, konnte auch die regierende SPD nicht umhin, die Forderung nach einem eigenen Sender für Berlin zu unterstützen.

    Am 22. Dezember 1949 erließen die Alliierten ein prophylaktisches Veto gegen einen neuen Berliner Sender. Nun versuchte der beauftragte Rundfunkreferent, Herbert Antoine, den NWDR davon zu überzeugen, ein gutes Wort bei der britischen Militärregierung für das Vorhaben einzulegen.

    Olympia 1936: Wie das NS-Regime die Spiele für seine Zwecke ausnutzte
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    Mit Stacheldrahtzaun und Hinweisschild

    Zu dieser Zeit war das Haus des Rundfunks in der Masurenallee, aus dessen Bunker Joseph Goebbels in den letzten Kriegsjahren Ansprachen hielt, von den Sowjets okkupiert. Die in diesem Sektor ansässigen britischen Alliierten hatten einen Stacheldrahtzaun um das Haus gezogen, um den „Ostsender“ in Westlage zu isolieren. Ein Banner mit dem Hinweis „Dies ist kein West-Berliner Sender“ wurde am Zaun aufgehängt.

    Am 20. Juli 1953 gaben die Alliierten grünes Licht für die Einbringung des Rundfunkratsgesetzes in das Berliner Abgeordnetenhaus. Sieht man dies im politischen Zusammenhang, liegt die Vermutung nahe, dass der Aufstand vom 17. Juni 1953 einen maßgeblichen Einfluss darauf hatte, dass die Alliierten dem Sender Freies Berlin nun doch keine Steine mehr in den Weg legen wollten.

    Während des Juni-Aufstands in Ost-Berlin und den übrigen Bezirken der Sowjetischen Verwaltungszone hatte der Rias die Funktion, den Aufstand anzuheizen und zu befördern. Als der Stein aber buchstäblich ins Rollen gekommen war, wurde der Sender von den Amerikanern angehalten, zurückzurudern und mäßigend auf die Aufständischen einzuwirken. Die gerade erst ausbalancierte Viermächte-Konstellation sollte zu diesem Zeitpunkt nicht ins Wanken gebracht werden.
    Freiheitsglocke läutete den ersten Programmtag ein

    Nach zähen Verhandlungen und einem langwierigen Verfahren hatte Berlin mit Datum vom 12. November 1953 einen eigenen Sender. Die Freiheitsglocke läutete den ersten Programmtag des SFB ein. Am 1. Juni 1954, um 4.55 Uhr, meldete sich Intendant Alfred Braun mit seiner Eröffnungsansprache aus dem Funkhaus am Heidelberger Platz.

    Die Presselandschaft in Berlin bestand zu diesem Zeitpunkt im Wesentlichen aus dem Tagesspiegel, dem Abend, dem Spandauer Volksblatt und der Springer-Presse, vertreten durch die Berliner Morgenpost, die Welt, die Bild und die B.Z. Wichtig war vor allem eins, und darin war sich die Presse einig: einen deutschen Sender zu fordern, der ein Gegengewicht zum kommunistischen „Berliner Sender“ bilden konnte.

    Zum ersten Mal wurde eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit einem erklärten politischen Ziel gegründet. Dieses lautete, die Stellung Berlins gegen die östliche Propaganda zu stärken, der Stimme Berlins innerhalb der westlichen Welt, insbesondere in Hinblick auf seine Rolle als künftige deutsche Hauptstadt, stärkeres Gewicht zu verleihen. Dies bedeutete, dass man nicht gewillt war, sich mit der Teilung Deutschlands und dem Viermächte-Status Berlins abzufinden. Welche Rolle spielte nun der neu gegründete Berliner Sender im Kalten Krieg?

    Durch die Namensgebung hatte der Sender Freies Berlin ja deutlich gemacht, welchen politischen Kurs er einzuschlagen gedachte. Der Rias hatte es vorgeführt mit dem Slogan: „Eine freie Stimme der freien Welt.“ Beim Sender Freies Berlin war der Name ebenfalls Programm. Er erhob den Anspruch, für ganz Berlin zu senden – in ideologischer Abgrenzung zur sogenannten Sowjetischen Besatzungszone und dem Berliner Rundfunk.

    SFB-Funkhaus in Berlin

    SFB-Funkhaus in Berlin

    © Steinach/Imago
    Der Mauerbau – Berichterstattung im Rundfunk

    Von Anfang an wurde durch Status und Programm betont, dass die westlichen Alliierten als Befreier und als Garanten für Freiheit und Demokratie gesehen wurden. Es musste also in Sendungen, Beiträgen und Diskussionen der Status West-Berlins als zur Bundesrepublik Deutschland gehörig herausgestellt werden, um der Diktion der DDR, die von der „selbstständigen politischen Einheit West-Berlins“ sprach, zu begegnen.

    Die erste Sendereihe, die das SFB-Fernsehen produzierte und die ab 1956 in der ARD ausgestrahlt wurde, hieß „Mitteldeutsches Tagebuch“ und entsprach exakt dem Sendungsauftrag, „Mittler zwischen den getrennten Teilen Deutschlands“ zu sein. Mit Bildern aus den ehemaligen Ostgebieten sollte regelmäßig auf den Verlust hingewiesen und die Erinnerung an die nun in der DDR bzw. Polen liegenden Städte und Landschaften wachgehalten werden.

    Der 13. August 1961 war ein entscheidendes Datum in der Geschichte Berlins, folglich eine Herausforderung für den Sender Freies Berlin. Schon Tage zuvor waren vermehrte Aktivitäten im östlichen Teil der Stadt registriert worden, aber Walter Ulbricht erklärte noch am 15. Juli in einer Pressekonferenz: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“. In den frühen Morgenstunden des 13. August indes begannen Volkspolizisten und Bauarbeiter an verschiedenen Punkten der Stadt, Grenzwälle in Form von Stacheldraht und eine Mauer zu errichten. Damit wurde den Hoffnungen auf eine Revision des Potsdamer Abkommens eine Absage erteilt – eine Stadt und mit ihr der Sender Freies Berlin waren im Ausnahmezustand. Der erste Live-Bericht des SFB kam als Rundfunkreportage vom Brandenburger Tor. Zur selben Zeit wurde der Potsdamer Platz abgeriegelt. Journalisten konnten sich an diesem Tag noch relativ frei – nur durch Ausweiskontrollen aufgehalten – im Ostteil der Stadt bewegen.

    Das Krisenmanagement des Berliner Senats und der Bundesregierung lief auf Beschwichtigung hinaus; man wollte um jeden Preis einen „17. Juni 1953“ verhindern. Adenauer kehrte verspätet und auch nur widerwillig aus seinem Italien-Urlaub zurück. Der Regierende Bürgermeister Willy Brandt sah sich in der unkomfortablen Lage, vollends angewiesen zu sein auf den Handlungswillen der Bundesregierung und der Alliierten. Letztere waren entweder völlig überrascht worden vom Vorgehen der Sowjetzone oder sie hatten ihr stillschweigendes Einverständnis erklärt, um jeden Eklat zu vermeiden. Es war zu diesem Zeitpunkt offensichtlich, dass die Wirtschaft und das politische System in der Sowjetzone ohne diesen Schritt nicht überlebensfähig gewesen wären.

    Übertragungswagen des SFB von innen, Berlin 1962

    Übertragungswagen des SFB von innen, Berlin 1962

    © United Archives/Kindermann/Imago
    Vom „Frontstadtsender“ zum „Rotfunk“

    Der Journalist Matthias Walden, lange Jahre Chefkommentator des SFB, wechselte 1980 als Mitherausgeber zu Springers Zeitung Welt. Was war im SFB passiert, dass ein sogenannter Kalter Krieger einen Sender verließ, welcher von seinem Auftrag her dem Kalten Krieg verpflichtet war? Eine Schlüsselfunktion für den Wandel des SFB hatte die Studentenbewegung inne, die eng verbunden war mit der besonderen Situation West-Berlins nach dem Mauerbau.

    Eine zentrale Forderung der Studentenbewegung lautete: „Enteignet Springer!“ Die Studenten waren, mit der geballten Macht der verzerrenden Darstellung konfrontiert, zu der Überzeugung gelangt, dass die Macht über die öffentliche Meinung der Schlüssel zur Revolution sei.

    Die symbolischen Aktionen vor dem Springer-Haus, die Anti-Springer-Kampagne, waren der Beginn der Gegenöffentlichkeit der Studentenbewegung, die anfing, sich und ihre Aktionen zu inszenieren, um über die Präsenz in den Medien ihren politischen Forderungen Gehör zu verschaffen.

    Die „Abendschau“ reagierte, wie man es von einem bürgerlichen Medium erwartet: sie berichtete, denn eine nachrichtliche Sendung lebt von Sensationen und Neuigkeiten, aber sie berichtete einseitig. Die Studenten wurden – wiederum im Konzert mit der Springer-Presse – als Kommunisten und Rowdys bezeichnet.

    Anlässlich der Demonstrationen gegen den Schah-Besuch 1967 hieß es: „Zu tumultartigen Zwischenfällen kam es an der Deutschen Oper in der Bismarckstraße, als der Schah mit seinem Gefolge das Haus betreten hatte. Nachdem ein Polizist und ein Bild-Reporter von den Demonstranten durch Steinwürfe verletzt worden waren, traf die Polizei drakonische Maßnahmen gegen die Ruhestörer. Dabei kam es mehrfach zu Gewalttätigkeiten, da einige Polizisten in ihrer begreiflichen Erregung eine Härte anwandten, die über das erforderliche Maß hinausging.“ Der Tod Benno Ohnesorgs war der „Abendschau“ am folgenden Tage nur eine kurze Meldung wert.
    Ein langsamer Paradigmenwechsel

    Wegen des sich wandelnden politischen Klimas in der Bundesrepublik – ab 1969 durch die Entspannungspolitik Willy Brandts, in Berlin 1978 durch die Hausbesetzerbewegung und die Gründung der Alternativen Liste – vollzog auch der Sender Freies Berlin einen langsamen Paradigmenwechsel.

    Was sich indes auf der anderen Seite der Mauer tat, war – soweit durch Korrespondenten abgedeckt – Gegenstand der Berichterstattung. Der Friedens- und Bürgerrechtsbewegung in der DDR wurde große Beachtung geschenkt. Höhepunkt für den West-Berliner Sender war am 12. Juni 1987 die Rede Ronald Reagans am Brandenburger Tor. Allerdings schaltete man zu spät auf den Ton, sodass der entscheidende Satz „Mr. Gorbatschow, tear down this wall“ nicht live über den Sender ging.

    Man kann den SFB getrost als „Gedächtnis“ der Stadt bezeichnen, als Chronisten der Geschichte Berlins seit 1954. Der SFB hat über Ereignisse berichtet, die öffentlich wahrgenommen wurden; umgekehrt hat er durch seine Berichte die öffentliche Wahrnehmung beeinflusst.

    Petra Fischer studierte Politikwissenschaften am Otto-Suhr-Institut in Berlin und promovierte zum Thema „Wandel öffentlich-rechtlicher Institutionen im Kontext historisch-politischer Ereignisse am Beispiel des Senders Freies Berlin“. Beim Sender Freies Berlin und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg war sie als Festangestellte mit verschiedenen Projekten des Fernsehprogramms betraut. Seit 2022 ist sie als Autorin und freie Journalistin tätig.

    #Berlin #histoure #médias #guerre_froide #anticommunisme #radio #télévision

  • EU erschwert Schutz für wehrfähige Ukrainer – Ausreise-Nachweis wird Pflicht
    https://www.berliner-zeitung.de/article/eu-schutzstatus-ukrainer-wehrfaehige-maenner-ausreise-nachweis-1024

    Allez crever au casse-pipes, la nation a le droit de vous sacrifier dans l’intérêt des nantis. La position des états européens est unanime.

    30.7.2026 von Alexander Schmalz - in der EU nicht mehr automatisch Schutz. Sie müssen künftig eine legale Ausreise oder eine Befreiung vom Wehrdienst belegen.

    Die Europäische Union schränkt den automatischen Schutz für wehrfähige Männer aus der Ukraine ein. Neu ankommende Ukrainer profitieren in Deutschland und den anderen Mitgliedstaaten künftig nur noch dann von den vereinfachten Aufnahmeregeln, wenn sie nachweisen können, dass sie ihre militärischen Pflichten erfüllt haben oder rechtmäßig davon befreit sind.

    Der Rat der Mitgliedstaaten hat die Neuregelung nun beschlossen, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Die Entscheidung soll in Kürze im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden und am darauffolgenden Tag in Kraft treten. Männer, die bereits vorübergehenden Schutz in der EU erhalten haben, sind nicht betroffen.

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    Wer vom automatischen EU-Schutz ausgeschlossen wird

    Nach den derzeitigen ukrainischen Bestimmungen betrifft die Verschärfung vor allem neu ankommende Männer zwischen 23 und 60 Jahren. Männer dieser Altersgruppe dürfen die Ukraine während des Krieges in der Regel nicht verlassen, sofern keine Ausnahme vorliegt.

    Als Nachweis soll unter anderem ein Reisepass mit einem offiziellen ukrainischen Ausreisestempel gelten. Anerkannt werden können zudem Dokumente in Papierform oder digital, die bestätigen, dass jemand vom Wehrdienst befreit ist oder seine militärischen Verpflichtungen erfüllt hat.

    Ausnahmen gelten nach ukrainischem Recht unter anderem für Väter von mindestens drei minderjährigen Kindern und für Männer, die aus gesundheitlichen Gründen vom Wehrdienst freigestellt sind. Auch sie müssen künftig nachweisen, dass sie die Ukraine legal verlassen durften.
    Reguläres Asyl bleibt weiterhin möglich

    Die Tür zur EU ist für die betroffenen Männer nicht vollständig geschlossen. Wer keinen entsprechenden Nachweis vorlegen kann, erhält jedoch nicht mehr automatisch eine Aufenthaltserlaubnis sowie Zugang zu Arbeit, Wohnraum, medizinischer Versorgung und Sozialleistungen nach der Massenzustromrichtlinie.

    Betroffene können weiterhin einen regulären Asylantrag stellen. Auch subsidiärer Schutz bleibt grundsätzlich möglich, wenn ihnen bei einer Rückkehr wegen des bewaffneten Konflikts ein ernsthafter Schaden droht. Anders als beim vorübergehenden Schutz wird jeder Antrag jedoch einzeln geprüft. Ein automatischer Anspruch besteht nicht.

    Für Frauen, Kinder und Männer mit einer legalen Ausreisegenehmigung bleiben die vereinfachten Regeln bestehen. Insgesamt genießen derzeit rund 4,38 Millionen Menschen aus der Ukraine vorübergehenden Schutz in der Europäischen Union. Die Regelung wurde bis zum 4. März 2028 verlängert.

    Ukraine bat die EU um strengere Regeln

    Die EU-Kommission begründet die Einschränkung mit dem Personalbedarf der ukrainischen Streitkräfte. Die Regierung in Kiew hatte Brüssel nach Angaben von EU-Migrationskommissar Magnus Brunner selbst darum gebeten, den automatischen Schutz für Männer ohne legale Ausreisegenehmigung zu beenden.

    Die Ukraine hat zunehmend Schwierigkeiten, genügend Soldaten zu mobilisieren und Verluste in ihren Streitkräften auszugleichen. Der damalige Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow erklärte im Januar, rund zwei Millionen Männer stünden wegen mutmaßlicher Verstöße gegen die Mobilisierungsvorschriften auf Fahndungslisten. Weitere etwa 200.000 Soldaten hätten sich unerlaubt von ihren Einheiten entfernt.

    Merz wollte junge Ukrainer im Land halten

    Deutschland hatte sich auf EU-Ebene für die Verschärfung ausgesprochen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt befürwortete ein Ende des automatischen Schutzes für Männer im wehrfähigen Alter. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig erklärte bei einem Besuch in Kiew, es sei wichtig, dass die Ukraine wehrfähig bleibe.

    Bundeskanzler Friedrich Merz hatte bereits im November 2025 von Wolodymyr Selenskyj strengere Ausreiseregeln für junge Männer verlangt. „Ich habe ihn gebeten, dafür zu sorgen, dass diese jungen Männer im Land bleiben, weil sie im Land gebraucht werden und nicht in Deutschland“, sagte der CDU-Politiker damals.

    Grüne und Linke warnen vor den Folgen

    Kritik kommt unter anderem von Grünen und Linken. Die Grünen-Migrationsexpertin Filiz Polat erwartet zusätzlichen bürokratischen Aufwand für Behörden und Kommunen. Viele betroffene Männer würden nun in das reguläre Asylverfahren gedrängt, warnte sie.

    Die fluchtpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Clara Bünger, bezeichnete einen Ausschluss wehrfähiger Männer als „Angriff auf das Recht auf Kriegsdienstverweigerung“. Dieses Recht werde in der Ukraine nicht gewährleistet. Deshalb müsse die EU den betroffenen Männern weiterhin Schutz bieten, erklärte sie.

    #Ukrsone #UE #guerre #conscription

  • Aerotorshow 2026 : brochure militariste en papier glacé et foules sous la canicule
    https://ricochets.cc/Meetin-militaire-Aerotorshow-2026-brochure-militariste-en-papier-glace-et-

    C’était en juin 2026 à l’aéroport de Valence-Chabeuil, en pleine canicule. Malgré une très longue attente sous un cagnard très mordant pour aller voir le défilé d’aéronefs militaires, on voit de nombreux enfants en bas âge, et même des bébés. Certaines familles ont quand même fait demi-tour par prudence. Retrouvez tout le dossier sur cet événement scandaleux sur Ricochets A l’entrée, des militaires distribuaient une brochure en papier glacé de 32 pages, remplie de pubs pour Thalès, (...) #Les_Articles

    / #Drôme, #Guerres

    https://www.ledauphine.com/culture-loisirs/2026/06/26/meeting-aerien-un-collectif-deplore-une-demonstration-d-armes-de-guerre

  • La Russie recrute des jeunes femmes en Amérique latine pour assembler des drones au Tatarstan
    https://www.lemonde.fr/international/article/2026/07/28/la-russie-recrute-des-jeunes-femmes-en-amerique-latine-pour-assembler-des-dr

    La Russie recrute des jeunes femmes en Amérique latine pour assembler des drones au Tatarstan
    Par Chloé Auffray
    Se présenter dans une vidéo, avoir un passeport valide et apprendre 100 mots de russe : quelques étapes suffisent pour être embauchée par le programme russe d’Alabuga Start, qui engage des jeunes femmes âgées de 18 à 22 ans, originaires de 77 pays d’Afrique, d’Asie, et désormais d’Amérique latine. Ce programme de « réinstallation en Russie », comme il est décrit sur le site Internet, propose en théorie des formations et des emplois dans sept filières professionnelles différentes, en hôtellerie, dans la conduite de véhicules ou en logistique. Mais les femmes embauchées dans la ville de Ielabouga, au Tatarstan, à 1 000 kilomètres à l’est de Moscou, contribuent à leur insu à l’effort de guerre russe. Sur place, loin des promesses initiales, elles travaillent à l’assemblage des engins utilisés, sous licence iranienne, contre l’Ukraine, les drones de type Shahed, améliorés et appelés « Gueran-2 » et « Gueran-3 » en Russie.
    Depuis 2022, la zone économique spéciale (ZES) d’Alabuga, à Ielabouga, est le principal centre de production de drones de type Shahed en Russie. Malgré le manque de main-d’œuvre locale et les sanctions occidentales, cette production s’intensifie depuis 2024. Aucune étude ne permet pour l’instant d’estimer avec précision la portée du recrutement en Amérique latine, qui a débuté dès juin 2024, selon des données accessibles en sources ouvertes. En revanche, selon The Reporter, un média éthiopien, 200 femmes originaires de divers Etats africains, où le programme a d’abord été promu, l’ont intégré depuis 2022.
    Depuis, de nouvelles voies de recrutement ont émergé dans 13 pays d’Amérique latine, notamment en 2025, à grand renfort de publicité sur les réseaux sociaux, avec l’apparition de contenus générés par intelligence artificielle et de partenariats avec des influenceurs locaux. En Equateur, le maillot 2025 de l’un des quatre plus grands clubs de football du pays, le Club Deportivo El Nacional, est floqué du logo d’Alabuga Start. Au Mexique, un partenariat a été signé avec la mairie d’Abasolo, une ville de 10 000 habitants, tandis que quatre influenceurs colombiens ont même visité la ZES à l’été 2024 pour en faire la promotion.
    Sur le site officiel d’Alabuga Start, de nombreux articles se targuent de visites officielles de délégations africaines et américaines. Le 3 juillet, l’ambassadeur du Mexique en Russie, Eduardo Villegas Megias, s’est rendu sur place pour discuter notamment du « développement du recrutement ». Le diplomate mexicain aurait « identifié des régions prometteuses dans le sud du pays », où le programme russe pourrait attirer de futures participantes, d’après la publication. Le 1er mai, c’était une délégation vénézuélienne.
    Evénement
    Venue en complément du recrutement des citoyens russes, cette pratique suscite des interrogations à l’étranger sur les capacités de Moscou à projeter son discours, « alors que la machine militaire russe est épuisée par la guerre d’agression qui dure », souligne la politiste Marie Mendras, autrice de La Guerre permanente. L’ultime stratégie du Kremlin (Calmann-Lévy, 2024).Même si le recrutement en Amérique latine est plus récent qu’en Afrique et semble moins important pour l’instant, des voix s’élèvent pour tirer la sonnette d’alarme sur ce qui apparaît être de l’exploitation de main-d’œuvre, voire de la traite d’êtres humains. A celles qui rejoignent la Russie, le programme, de deux années minimum, promet sur son site « stabilité et Sécurité sociale garanties, salaire officiel et confiance en l’avenir », rien de moins. Une offre qui séduit, notamment d’un point de vue économique, avec des salaires de départ de plus de 500 dollars (440 euros) par mois et un loyer de 40 dollars en auberge de jeunesse, ainsi qu’une prise en charge de l’aller simple vers Moscou.
    Toutefois, des recrues africaines du programme ont témoigné d’une tout autre réalité sur les réseaux sociaux : cadences de travail effrénées, exposition à des produits chimiques dangereux, limitation de la liberté de mouvement. Après ces témoignages, l’agence Associated Press a publié une enquête sur le sujet en octobre 2024, dans laquelle une femme raconte être « maltraitée comme un âne, réduite en esclavage ». Une fois les agissements russes révélés, les comptes Meta, TikTok et Google de l’entreprise Alabuga Start ont été supprimés, freinant la diffusion du programme en Amérique latine, censée pourtant devenir le prochain vivier de recrutement de Moscou.
    Le 1er janvier 2026, le think tank américain néoconservateur Foundation for Defense of Democracies a publié un rapport sur ces pratiques, dénonçant l’emploi d’« une main-d’œuvre low cost qui soutient la production de drones russes en étant exploitée ». Par ailleurs, le groupe de réflexion souligne la surveillance constante des ouvrières, leurs conditions de travail dangereuses, des promesses salariales non tenues et une confiscation des passeports en cas de tentative de fuite. Selon les auteurs du rapport, le nombre de dortoirs destinés aux travailleurs dans la ville de Ielabouga serait passé de 15 à 104 en un an et demi, pour une capacité d’accueil de 40 000 personnes, laissant présager un recrutement plus important.
    Au-delà de la main-d’œuvre industrielle embauchée à travers le programme Alabuga Start, Moscou recrute aussi en Amérique latine des combattants pour sa guerre en Ukraine. En 2026, plus de 5 000 Cubains ont été envoyés pour batailler sur le front du Donbass. De fait, la propagande russe fonctionne, et, pour bien des pays d’Amérique latine, la Russie est un pays attirant. En ce sens, le fait qu’Alabuga Start parvienne à recruter à des milliers de kilomètres du territoire russe atteste d’« une large capacité de projection idéologique qui touche tant l’extrême droite que l’extrême gauche du spectre politique en Amérique latine », pour Douglas Farah, président du cabinet IBI Consultants, spécialisé dans les enjeux de sécurité en Amérique latine.
    Le Kremlin convainc grâce à ses réseaux d’influence, implantés sur le continent depuis la guerre froide. « Moscou croit que les pays qui appartenaient à la sphère d’influence de l’URSS constituent son “étranger proche”, qu’il a le droit de contrôler. Et pour confronter les Etats-Unis, la Russie doit le faire dans l’“étranger proche” américain, c’est-à-dire en Amérique latine, analyse Douglas Farah. Si on retrace les opérations de désinformation russes dans la région, elles décollent vraiment en 2014, quand la Russie envahit la Crimée, donc influence et effort de guerre sont manifestement liés », ajoute-t-il.
    Cette année-là, les télévisions russes de propagande Sputnik et Russia Today (RT) ont ouvert un canal hispanophone et des bureaux sur le continent latino-américain. Extrêmement développés, ces réseaux d’influence combinant créateurs de contenu, médias et agents locaux réussiront-ils à pérenniser le foyer de recrutement de main-d’œuvre latino-américaine ? C’est peu probable. « La Russie n’est plus une superpuissance, elle maintient la pression avec ces opérations. L’ingérence, c’est l’arme du pauvre pour une puissance en déclin », estime la chercheuse Marie Mendras.

    #Covid-19#migrant#migration#russie#ameriquelatine#ukraine#guerre#travailleurmigrant#drone#sante

  • Welcome, Robot Overlords. Ce n’est plus qu’une question de temps avant que des drones tueurs entièrement automatisés ne dominent les champs de bataille du XXIe siècle, par Tomasz Konicz - Palim Psao
    https://www.palim-psao.fr/2026/07/welcome-robot-overlords.ce-n-est-plus-qu-une-question-de-temps-avant-que-

    L’essor des drones tueurs autonomes ne relève pas d’une simple révolution technologique : il exprime le lien intime entre la dynamique du capitalisme, la guerre et le développement des forces productives. À mesure que les abstractions réelles de la société marchande imposent leur logique aveugle, la violence tend elle aussi à s’automatiser, faisant de l’intelligence artificielle l’un des vecteurs les plus inquiétants de la barbarisation contemporaine.

    […]

    Il n’existe pas d’interdiction officielle des systèmes d’attaque entièrement automatisés basés sur l’IA de la part de l’ONU, mais jusqu’à présent, aucune partie belligérante n’a officiellement autorisé leur utilisation, ce qui ne constitue désormais plus qu’un obstacle politico-éthique. Et cet obstacle devrait bientôt tomber, car les avantages militaires d’une guerre des drones entièrement automatisée apparaissent de plus en plus clairement. Le drone est le grand égalisateur du début du XXIe siècle, qui permet à des parties belligérantes en position d’infériorité de tenir en échec des adversaires militairement bien supérieurs et de prolonger les conflits.

    […]

    Où mène cette évolution militaro-technique ? L’émergence du drone entièrement automatisé et doté d’une intelligence artificielle est de fait inévitable, notamment dans le contexte général de brutalité et de barbarisation liées à la crise, car il représente le point culminant de la spirale de l’armement dans cette catégorie d’armes

    […]

    Précisons toutefois qu’Amodei s’est uniquement opposé à la surveillance de masse des citoyens américains au moyen de ses systèmes d’IA ; les machines meurtrières dotées d’IA n’ont en revanche pas été exclues par principe.

    #guerre #IA #automatisation #robot #robot_tueur #drone

  • #black_cube, INFLUENCERS, DIPLOMAZIA INDUSTRIALE : RETI DI CONDZIONAMENTO SIONISTA@0
    https://radioblackout.org/podcast/black-cube-influencers-diplomazia-industriale-reti-di-condzionamento-

    Estratti dalla puntata del 28 luglio 2026 di #bello_come_una_prigione_che_brucia RETI DI CONDIZIONAMENTO SIONISTE Torniamo a parlare delle multiformi reti sioniste di diplomazia tecnomilitare e manipolazione politica. Partiamo dalle interferenze agite tramite operazioni dalla rete spionistica israeliana, non tramite il Mossad o la capillare struttura di cyberguerra, ma attraverso una struttura […]

    #autodifesa_digitale #edge_group #elbit #graphene_os #guerra #infowar #israeli_aerospace_industries #israelificazione #nucleare #repressione #sionismo #sorveglianza
    https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/07/BCUPCB_black-cube-macro.mp3

  • « Une vieille proposition du Front national » : comment le gouvernement veut s’attaquer aux aides au logement dès la rentrée - L’Humanité
    https://www.humanite.fr/societe/aide-au-logement/une-vieille-proposition-du-front-national-comment-le-gouvernement-veut-satt

    Après une première tentative de la droite saluée par le RN, le gouvernement remet sur la table un projet de loi qui créerait une exception au caractère incessible et insaisissable de certaines aides au logement et prestations familiales. Le collectif des associations pour le logement appelle à se mobiliser à la rentrée contre ce texte.

    Le Collectif associations logement, qui regroupe 40 associations dont Emmaüs, la Croix-rouge française ou la Fondation pour le logement, appelle à se mobiliser à la rentrée. En cause : le projet de loi relatif à la « réparation effective des dommages résultant de violences ou de dégradations commises dans l’espace public », qui pourrait créer une exception au caractère insaisissable des #APL et de certaines #allocations_familiales.

    La séquence politique s’inscrit dans la durée. Déposée en juin 2025, une proposition de loi du député Corentin Le Fur (Les Républicains) visait déjà à suspendre les droits aux prestations et aides publiques pour les personnes condamnées à la suite de rassemblements ou de manifestations.

    Les incendies font rage mais macroune va tout cramer avant de partir.

  • #Armi autonome: la corsa all’oro dopo il vertice Nato di Ankara
    https://irpimedia.irpi.eu/armi-autonome-corsa-alloro-dopo-vertice-nato-ankara

    Fondi pubblici e capitali privati stanno alimentando la crescita della defence tech statunitense. Ecco chi scommette sulle aziende che sviluppano sistemi d’arma autonomi, un settore sempre più vicino al mondo Maga L’articolo Armi autonome: la corsa all’oro dopo il vertice Nato di Ankara proviene da IrpiMedia.

    #Geopolitica_e_Migrazioni #Guerra #Spesa_Pubblica
    https://irpimedia.irpi.eu/public/uploads/2026/07/video-armi-autonome-corsa-alloro-dopo-vertice-nato-ankara.mp4

  • IG Metall Berlin: Spagat zwischen Friedenspolitik und Arbeitsplatz
    https://www.nd-aktuell.de/artikel/1201366.militarisierung-ig-metall-berlin-spagat-zwischen-friedenspolitik-

    Protest gegen die Munitionsfabrik in Berlin-Wedding – Im Werk wurden bisher Autoteile produziert, jetzt Artilleriemunition. Foto: AFP/TOBIAS SCHWARZ

    25.7.2026 von Peter Nowak - Eine Erklärung der Berliner IG-Metall zur Munitionsfabrik des Rüstungskonzerns Rheinmetall in Berlin-Wedding sorgt für Diskussionen und Kritik.

    Seit über einem Jahr sorgt die Umwandlung einer Autofabrik in eine Waffenschmiede im Berliner Stadtteil Wedding für Proteste. Höhepunkt waren Aktionstage vom 10. bis zum 12. Juli. Zum Abschluss demonstrierten über 4000 Menschen gegen Rheinmetall im Wedding. Kurz danach hat sich die IG-Metall mit einer Stellungnahme zu Wort gemeldet, in der sie ihre friedenspolitischen Grundsätze betonte und gleichzeitig die Beschäftigten in ihrer Hoffnung auf sichere Arbeitsplätze durch Rüstungsproduktion unterstützte. »Unser friedenspolitischer Auftrag und die Interessenvertretung der Beschäftigten gehören untrennbar zusammen«, heißt es in der Erklärung.

    Die Zweite Bevollmächtigte und Geschäftsführerin der IG-Metall Berlin Ines Beeck versuchte sich in einem Spagat. »Unsere Satzung verpflichtet uns, uns für Frieden, Abrüstung und Völkerverständigung einzusetzen. Das ist ein unverrückbarer Grundsatz der IG Metall«, betont sie. »Gleichzeitig ist es unsere Aufgabe, die Interessen der Beschäftigten zu vertreten. Die Kolleginnen und Kollegen haben nicht über die strategische Neuausrichtung ihres Unternehmens entschieden. Sie haben aber ein Recht auf sichere Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und eine starke Mitbestimmung«, so die Berliner IG-Metall-Geschäftsführerin.

    »Unser friedenspolitischer Auftrag und die Interessenvertretung der Beschäftigten gehören untrennbar zusammen.« IG Metall Berlin

    Bereits im vergangenen Jahr hatten der Betriebsratsvorsitzende des Weddinger Werks Bernd Benninghaus und sein Stellvertreter Martin Wolfgang Hoffmann in einem Interview den Wandel zur Rüstungsproduktion als ein »in die Zukunft gerichtetes positives Zeichen« klassifiziert. Beide Betriebsräte betonen, dass dadurch ihre Arbeitsplätze für mehrere Jahre gesichert würden.

    Das Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion, das die Proteste gegen den Rüstungskonzert organisierte, hat sich in einem differenzierten Statement mit der IG-Metall-Erklärung befasst. »Die Sicherung der Existenz und Rechte aller Beschäftigten ist uns wichtig. Aber es kann uns politisch nicht egal sein, ob die Produkte, die wir herstellen, gesellschaftlichen Nutzen bringen oder Tod und Zerstörung«, betonen die Antimilitarist*innen. Durch Aufrüstung werde weder die Wirtschaft angekurbelt noch bringe sie in der Summe ein Mehr an Arbeitsplätzen. Stattdessen müsse die Produktion von zivilen Produkten gefördert werden.

    »Es kann uns politisch nicht egal sein, ob die Produkte, die wir herstellen, gesellschaftlichen Nutzen bringen oder Tod und Zerstörung.« Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion

    Die Berliner Antimilitarist*innen verweisen auf Initiativen der IG Metall-Vertrauenskörper großer Autowerke wie zum Beispiel Mercedes-Benz Stuttgart-Untertürkheim oder der Fordwerke Köln, die sich gegen Rüstungsproduktion aussprechen. Die IG-Metall wird vom antimilitaristischen Bündnis ausdrücklich eingeladen, an Veranstaltungen und Diskussionen des Berliner Bündnisses gegen Waffenproduktion teilzunehmen. Eine gute Grundlage dafür wäre eine Entschließung, die auf der Delegiertenversammlung der Berliner IG-Metall am 18. September 2025 unter dem Titel »Frieden und Abrüstung statt Kriegsvorbereitung« verabschiedet wurde. Dort wurde die IG-Metall zu mehr Engagement im Kampf für Frieden und Abrüstung aufgefordert.

    Wesentlich schärfer geht das Bündnis »Sagt NEIN! – Gewerkschafter*innen gegen Krieg, Militarismus und Burgfrieden« mit der Berliner IG-Metall ins Gericht. »Es ist die konsequente Fortsetzung des opportunistischen Burgfriedenskurses des IG-Metall-Vorstandes«, monieren die antimilitaristischen Kritiker*innen in einer Presseerklärung. Sie verweisen darauf, dass der zweite Vorsitzende der der IG-Metall Jürgen Kerner bereits 2025 auf einem Kongress des »Handelsblatt« Seite an Seite mit Vertreter*innen der Bundeswehr und dem Rheinmetall-Konzern für einen Einzug der Automobilindustrie in die militärische Produktion warb.

    #Berlin #Gesundbrunnen #armement #industrie #syndicalisme #IG_Metall

  • recherches et pistes sur l’ #impact_climatique des guerres

    – 2001 Conséquences de la guerre en Yougoslavie pour l’environnement de l’Europe du sud-est
    https://assembly.coe.int/nw/xml/XRef/X2H-Xref-ViewHTML.asp?FileID=9143&lang=fr#P185_24065

    – 1961 Les effets biologiques des armes nucléaires
    https://www.monde-diplomatique.fr/1961/10/ESCOFFIER_LAMBIOTTE/24452

    – 2020 Liste des événements analysés dans le cadre de la synthèse « Accidentologie industrielle déclenchée ou aggravée par les fortes chaleurs » 130 pages. https://www.aria.developpement-durable.gouv.fr/wp-content/uploads/2020/06/Annexe-synthese-fortes-chaleurs.pdf

    – 2026 « 45 °C sous les tentes » : Israël restreint l’accès des Palestiniens à l’eau et à la fraîcheur en pleine canicule
    https://seenthis.net/messages/1183530

    – (dont follow me)

    #guerre #génocide #pyrotoxines #explosion #Écocide #bombes #environnement #ecologie #industries_militaires #politique

  • La Lettonie tire des gaz lacrymogènes contre des migrants à sa frontière avec la Biélorussie - InfoMigrants
    https://www.infomigrants.net/fr/post/72618/la-lettonie-tire-des-gaz-lacrymogenes-contre-des-migrants-a-sa-frontie

    La Lettonie tire des gaz lacrymogènes contre des migrants à sa frontière avec la Biélorussie
    Par La rédaction Publié le : 24/07/2026
    L’armée lettone a fait usage de gaz lacrymogènes contre des migrants mercredi 22 juillet. Selon Riga, le nombre de tentatives de franchissements illégaux de sa frontière a augmenté ces dernières semaines. Les pays frontaliers accusent à nouveau la Biélorussie d’être derrière cet afflux. La situation à la frontière entre la Lettonie et la Biélorussie se tend. Mercredi 22 juillet, l’armée lettone a indiqué avoir fait usage de gaz lacrymogène et avoir tiré un coup de semonce face à des exilés qui tentaient de franchir la frontière depuis la Biélorussie.
    Selon l’armée, cinq migrants ou plus ont eu un comportement agressif et ont jeté des projectiles en direction des soldats alors qu’ils tentaient d’entrer en Lettonie. « Afin de mettre fin aux actions illégales et d’empêcher une nouvelle escalade de la situation, les soldats ont utilisé du gaz lacrymogène », a-t-elle déclaré dans un message publié mercredi matin sur le réseau social X. « Comme les individus continuaient d’ignorer les demandes des autorités et maintenaient un comportement agressif, un coup de semonce a été tiré en l’air, après quoi les individus se sont repliés sur le territoire biélorusse », a ajouté l’armée. « Ce qui se passe à la frontière entre la Lettonie et la Biélorussie est une opération délibérée »
    Depuis la semaine dernière, les autorités lettones communiquent sur une hausse des tentatives de traversée de sa frontière. Lettonie, Lituanie et Pologne accusent la Biélorussie d’être derrière ces tentatives de traversée. Selon le ministère letton de l’Intérieur, de nombreux migrants arrivent légalement en Biélorussie puis sont acheminés vers les frontières. Les autorités affirment même que les forces de sécurité biélorusses ont escorté des migrants jusqu’à la frontière, leur ont fourni du matériel pour franchir les barrières et, dans certains cas, les ont empêchés de regagner l’intérieur du pays.
    « La guerre que la Russie mène toujours contre l’Ukraine, ouvertement soutenue par le régime biélorusse, a considérablement accru les risques pour la sécurité dans la région et donne à la Biélorussie un motif supplémentaire de poursuivre des activités hybrides, notamment l’instrumentalisation de la migration », a indiqué un porte‑parole du ministère letton de l’Intérieur. Ces allégations ne sont pas nouvelles. Les pays de l’Union européenne (UE) accusent la Biélorussie d’orchestrer ces flux de migrants depuis 2021, lorsque Minsk a assoupli les exigences en matière de visas pour certaines nationalités. Et régulièrement, des tensions sporadiques ont lieu aux frontières de la région. En réponse, la Lettonie, la Lituanie et la Pologne ont érigé des barrières à la frontière, renforcé la surveillance et augmenté les patrouilles.
    Mais actuellement, c’est donc la frontière lettone qui « est devenue la principale cible », a déclaré à Euronews le ministre de l’Intérieur, Jānis Dombrava. Si l’on en croit l’évolution des chiffres publiés par les trois gouvernements, la pression s’est effectivement progressivement déplacée. La Lituanie était le principal point d’entrée en 2021-2022 mais les flux se sont dirigés vers la Pologne, puis plus récemment vers la Lettonie, qui connaît une forte hausse des tentatives de traversée en 2025-2026. Depuis le début de l’année, 8 553 personnes ont été interpellées. En 2025 et 2024, les chiffres étaient respectivement de 12 408 et 5 388. Mercredi 22 juillet par exemple, ce sont 140 personnes qui ont été empêchées de franchir illégalement la frontière entre la Lettonie et la Biélorussie. La Lituanie, dont la frontière est quatre fois plus longue, n’en a recensé aucune. Même chose la veille en Pologne, les chiffres du 22 juillet n’étant pas encore disponible

    #Covid-19#migration#migrant#migrationirreguliere#frontiere#lettonie#russie#pologne#ukraine#bielorussie#litunanie#guerre#sante

  • #TotalEnergies engrange 11,2 #milliards de dollars de #bénéfice en six mois, sur fond de #guerre au #Moyen-Orient
    https://www.lemonde.fr/economie/article/2026/07/23/totalenergies-engrange-11-2-milliards-de-dollars-de-benefice-en-six-mois-sur

    Qu’ils soient libellés en dollars ou en euros, voilà de nouveaux milliards qui nourriront le débat politique sur la redistribution des richesses. Bientôt cinq mois après le déclenchement de la guerre au Moyen-Orient, fin février, alors même que les prix à la pompe grèvent le porte-monnaie des automobilistes français, TotalEnergies continue d’afficher des profits colossaux, profitant de la flambée des cours de l’or noir, sur fond de perturbations dans l’approvisionnement mondial en pétrole.

    La major du pétrole a annoncé, jeudi 23 juillet, un résultat net de 5,4 milliards de dollars (4,7 milliards d’euros) au deuxième trimestre. C’est le double d’une année sur l’autre. Et ce, après un premier trimestre qui s’était déjà soldé par un bénéfice net de 5,8 milliards de dollars (+ 51 % d’une année sur l’autre), en sachant que les affrontements entre la coalition israélo-américaine et l’Iran n’avaient commencé que depuis un mois. Sur l’ensemble du premier semestre, l’entreprise a engrangé un bénéfice net de 11,2 milliards de dollars, en très forte hausse de 72 % sur un an.

    Certes, la guerre a eu un impact sur la production de TotalEnergies dans le golfe Arabo-Persique, empêchant l’extraction de pétrole ou de gaz au Qatar, en Irak ou aux Emirats arabes unis. Mais l’effet est moins important qu’attendu. Initialement, la firme s’attendait à des pertes de l’ordre de 360 000 barils équivalent pétrole par jour en moyenne au deuxième trimestre. Finalement, elles se sont élevées à 210 000 barils chaque jour.

    Surtout, la flambée des cours mondiaux du pétrole a amplement compensé ces barils en moins. Référence internationale pour le brut, le brent de mer du Nord a grimpé à près de 104 dollars par baril en moyenne au deuxième trimestre, contre 81 dollars au trimestre précédent. De quoi rendre l’activité « exploration-production » de TotalEnergies très largement bénéficiaire. Autre secteur en forte hausse, l’activité « raffinage-chimie ».

    Sans surprise, les autres acteurs de l’industrie pétrolière tirent aussi profit de l’envolée des cours. Détenu majoritairement par l’Etat norvégien, Equinor a par exemple multiplié par 3,7 son bénéfice net au deuxième trimestre par rapport à la même période en 2025, à 4,8 milliards de dollars.

    « Profits indécents »
    Les résultats de TotalEnergies permettent au groupe de choyer encore plus ses actionnaires, avec la distribution d’un deuxième acompte sur dividende en hausse de 5,9 % par rapport à 2025. De quoi provoquer les critiques d’un collectif d’organisations non gouvernementales de défense de l’environnement, dont Greenpeace, le Réseau Action Climat et Oxfam France. « Alors que la France suffoque sous des canicules successives, causées par le changement climatique dont l’industrie du pétrole et du gaz est largement responsable, ces profits apparaissent particulièrement indécents », a réagi le collectif par communiqué dans la matinée du jeudi 23 juillet, réitérant leur appel à « taxer les géants du pétrole et du gaz pour financer l’action climatique ».

    Le 29 mai, c’était à l’occasion de l’assemblée générale de la major pétrogazière que le Parti communiste français avait organisé un rassemblement, devant les tours du quartier d’affaires de la Défense (Hauts-de-Seine), militant, comme par ailleurs La France insoumise, pour la nationalisation de TotalEnergies. « Assez de profits sur la crise », dit le texte de sa pétition en ce sens.

    Comme pour faire taire les polémiques, dès mercredi 22 juillet, à la veille de ses résultats trimestriels, TotalEnergies a annoncé remettre en place « la politique de plafonnement [des prix à la pompe] qui était en vigueur jusqu’en juin ». Soit, dans ses quelque 3 300 stations-service en France, un tarif à 1,99 euro par litre d’essence et 2,25 euros par litre de gazole.

    Manière de faire passer le message au gouvernement, Patrick Pouyanné a déjà clairement fait entendre un avertissement, dans un entretien au quotidien Sud Ouest mis en ligne le 5 mai : le PDG de TotalEnergies ne pratiquera plus de telles ristournes en cas de taxation sur des surprofits effectués en temps de guerre. « Odieux chantage », avait commenté la secrétaire nationale des Ecologistes, Marine Tondelier. Le 17 juin, auditionné par la commission des finances de l’Assemblée nationale, le patron de la compagnie pétrolière estimait jusque-là à environ 200 millions d’euros le manque à gagner de son geste commercial depuis le 12 mars. Soit 4 % des bénéfices du groupe lors du premier trimestre.

    Adrien Pécout

  • LETALITÀ E SDOGANAMENTI – AI MILITARI : THE FOURTH LAW – CHATBOTS E BOKO HARAM@0
    https://radioblackout.org/podcast/letalita-e-sdoganamenti-ai-militari-the-fourth-law-chatbots-e-boko-ha

    Estratti dalla puntata del 20 luglio 2026 di #bello_come_una_prigione_che_brucia #repressione, LETALITÀ, SDOGANAMENTI E COMPRESSIONI Un omicidio di Stato come quello di Abderrahim Fakir a Bologna, la possibilità di inneggiare a un assassino per vendetta privata fino a proporne la candidatura, venire denunciati per aver espresso vicinanza alla resistenza palestinese e […]

    #cartelli_narcos #guerra #intelligenza_artificiale #killer_robots #omicidi_di_stato #sintanatosi #terrorismo
    https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/07/BCUPCB_repressione-bolo-rogge-parola.mp3

  • IN MEMORY OF NORMAN BETHUNE
    https://www.marxists.org/reference/archive/mao/selected-works/volume-2/mswv2_25.htm

    21.12.1939 by Mao Tse-tung - Comrade Norman Bethune,[1] a member of the Communist Party of Canada, was around fifty when he was sent by the Communist Parties of Canada and the United States to China; he made light of travelling thousands of miles to help us in our War of Resistance Against Japan. He arrived in Yenan in the spring of last year, went to work in the Wutai Mountains, and to our great sorrow died a martyr at his post. What kind of spirit is this that makes a foreigner selflessly adopt the cause of the Chinese people’s liberation as his own? It is the spirit of internationalism, the spirit of communism, from which every Chinese Communist must learn. Leninism teaches that the world revolution can only succeed if the proletariat of the capitalist countries supports the struggle for liberation of the colonial and semi-colonial peoples and if the proletariat of the colonies and semi-colonies supports that of the proletariat of the capitalist countries.[2] Comrade Bethune put this Leninist line into practice. We Chinese Communists must also follow this line in our practice. We must unite with the proletariat of all the capitalist countries, with the proletariat of Japan, Britain, the United States, Germany, Italy and all other capitalist countries, for this is the only way to overthrow imperialism, to liberate our nation and people and to liberate the other nations and peoples of the world. This is our internationalism, the internationalism with which we oppose both narrow nationalism and narrow patriotism.

    Comrade Bethune’s spirit, his utter devotion to others without any thought of self, was shown in his great sense of responsibility in his work and his great warm-heartedness towards all comrades and the people. Every Communist must learn from him. There are not a few people who are irresponsible in their work, preferring the light and shirking the heavy, passing the burdensome tasks on to others and choosing the easy ones for themselves. At every turn they think of themselves before others. When they make some small contribution, they swell with pride and brag about it for fear that others will not know. They feel no warmth towards comrades and the people but are cold, indifferent and apathetic. In truth such people are not Communists, or at least cannot be counted as devoted Communists. No one who returned from the front failed to express admiration for Bethune whenever his name was mentioned, and none remained unmoved by his spirit. In the Shansi-Chahar-Hopei border area, no soldier or civilian was unmoved who had been treated by Dr. Bethune or had seen how he worked. Every Communist must learn this true communist spirit from Comrade Bethune.

    Comrade Bethune was a doctor, the art of healing was his profession and he was constantly perfecting his skill, which stood very high in the Eighth Route Army’s medical service. His example is an excellent lesson for those people who wish to change their work the moment they see something different and for those who despise technical work as of no consequence or as promising no future.

    Comrade Bethune and I met only once. Afterwards he wrote me many letters. But I was busy, and I wrote him only one letter and do not even know if he ever received it. I am deeply grieved over his death. Now we are all commemorating him, which shows how profoundly his spirit inspires everyone. We must all learn the spirit of absolute selflessness from him. With this spirit everyone can be very useful to the people. A man’s ability may be great or small, but if he has this spirit, he is already noble-minded and pure, a man of moral integrity and above vulgar interests, a man who is of value to the people.
    NOTES

    1. The distinguished surgeon Norman Bethune was a member of the Canadian Communist Party. In 1936 when the German and Italian fascist bandits invaded Spain, he went to the front and worked for the anti-fascist Spanish people. In order to help the Chinese people in their War of Resistance Against Japan, he came to China at the head of a medical team and arrived in Yenan in the spring of 1938. Soon after he went to the Shansi-Chahar-Hopei border area. Imbued with ardent internationalism and the great communist spirit, he served the army and the people of the Liberated Areas for nearly two years. He contracted blood poisoning while operating on wounded soldiers and died in Tanghsien, Hopei, on November 12, 1939

    2. See J. V. Stalin, “The Foundations of Leninism”, Problems of Leninism, Eng. ed., FLPH, Moscow, 1954, pp. 70-79.

    Selected Works of Mao Tse-tung

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